Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Do Sep 08, 2016 8:43 pm

05:00 Uhr morgens. Konohagakure lag noch im tiefsten Schlaf, während die Sonne sich langsam den dunklen Himmel hinauf schleppte. Nur langsam erhellte sie damit das dunkle blau und ließ es in einer etwas freudigen Farbe erleuchten. In der Wohnung der Familie Hokusai herrschte noch eine komatöse Stille. Hauptsächlich lag es daran, dass der Hausherr in mitten der Nacht von einem Schrei aufgewacht war und vollkommen verplant in das Zimmer seiner Töchter stolperte. Auf dem Weg dorthin fing auch Töchterchen Nr. 2 zu weinen an. Es war ein Orchester, dass nur zusammengehen konnte. Wer weinte schon gerne alleine?
Nachdem Tenzou die beiden Mädchen wieder beruhigte, konnte er nur durch ein sehr hartnäckiges Fragespielchen herausfinden was das Problem war. Einer der beiden hatte einen Alptraum gehabt. Merkwürdigerweise sagten jedoch beide zu diesem Thema ja, sodass Tenzou aller höchstens raten konnte, wer den wirklichen Alptraum hatte. Es war zumindest keine Seltenheit, dass die beiden immer die gleichen Probleme zu haben schienen. Wenn einer der beiden sich Schnitt, wollte die andere auch ein Pflaster haben und brauchte mindestens genauso viel Aufmerksamkeit, wie die andere. Auch die Frage, ob sie nun wieder schlafen konnten, wurde mit einem simultanen „Nein“ abgetan, wodurch dem Mann keine andere Wahl blieb als sie beide mit in sein Bett zu nehmen. Beide kuschelten sich bei ihm ein bis sie dann alle drei in den Schlaf zurückdrifteten. Allerdings brauchte Tenzou dafür deutlich länger. Einmal nachts wach, konnte er nur selten wirklich gut einschlafen. Zudem kribbelte es in seinen Fingern eine Rauchen zu wollen. Würde er sich jedoch bewegen, hätte er die nächsten Stunden erneute Probleme die Mädels zum Schlafen zu bringen.
Fazit von der Sache war jedoch, dass Tenzou deutlich weniger Schlaf bekam als geplant. Die Mädchen waren nach ihrer Nachtaktion glücklich bei ihrem Vater im Arm eingeschlafen und wachten dort glücklich um genau 5:12 Uhr wieder auf. Anfänglich kicherten sie nur leise bis sie anfingen über Tenzou sportlich hinweg zu klettern. Das reichte auch für den staatlichen Mann aus, um aus dem Schlaf gerissen zu werden. Er grummelte leise und öffnete seine Augen. Dort erkannte er gerade, wie Miya versuchte vom Bett zu klettern. Aber vorwärts. Blinzelnd richtete er sich auf und bekam sie gerade noch am Hemd zupacken, bevor sie nach unten stürzte. Ein leises Kichern kam erneut von ihr. Tenzou zog sie zurück, seufzte leise und hob sie kurz auf seinen Arm.
„Guten Morgen, du verrücktes kleines Mädchen“, begrüßte er sie dann und gab ihr einen winzigen Kuss auf die Wange, wodurch es erneut ein Kichern gab. Dann hob er sie aus dem Bett und setzte sie ordentlich davor. Töchterchen Nr. 2 hob ebenfalls die Hände hoch und streckte sie nach Tenzou aus. Er lächelte etwas grimmig, hob sie ebenso kurz auf den Arm und bekam von ihr einen Kuss.
„Taddy“, kicherte Mira leise und deutete dann mit dem kleinen Finger nach unten zu ihrer Schwester. „Runta?“
Auch die zweite Tochter wurde raus gesetzt, bevor sich der Familienvater aus dem Bett quälte. Er war müde. Immerhin hatte er erst spät Feierabend gehabt, aber so war das wohl wenn man Alleinerziehend war.

Da Tenzou so früh auf war, hatte er entsprechend früh das Frühstück vorbereitet und den Haushalt fertig bekommen. Um nicht die übrig gebliebene Zeit rum sitzen zu müssen, brachte er die beiden schon einmal zu seinen Eltern, bevor er sich Richtung Trainingsbereich der Kageresidenz begab. In einem Rucksack hatte er einige Schriftrollen verstaut, die hauptsächlich Waffen und Ausrüstungen enthielten. Sein Trainingspartner – seine ehemalige Schülerin. Ringo. Ringo war für Tenzou vom Gefühl her wie eine kleine Schwester. In der Zeit, wo er mit dem Verlust von Mayura zu kämpfen hatte, schien sie öfters Mal vorbei zu schauen. Andersherum bot er noch immer an als Trainingspartner für sie zu agieren. So auch heute. Er würde mit ihr den Bereich des Taijutsu angehen. Obwohl er noch immer glaubte den Schmerz von Mais Schlag an seinen Rippen zwischendurch zu spüren. Ringo war zum Glück ein anderes Kaliber. Sie konnte ihn weder in ihren üppigen Brüsten ersticken – vermutlich weil sie nicht so viel Vorbau hatte wie Mai –, noch konnte sie ihn im Taijutsubereich sämtliche Knochenbrechen.
Auch am Trainingsplatz kam Tenzou viel zu früh an. Anfänglich spielte er mit dem Gedanken bereits sich etwas warm zu machen. Jedoch ließ ihn ein bequemer Liegestuhl, der hier oben zum Ausruhen stand, schwach werden. Bis Ringo kam, tankte er also noch eine Mütze Schlaf.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Sep 10, 2016 4:14 pm

Ringo verbrachte den frühen Morgen damit, sich warm zu machen.
Im Dojo des Sarutobi-Clans gab es einen Schlagbaum, der eine gehörige Menge an Mechanik in sich hatte. Nach außen hin sah das Übungsgerät aus wie ein gewöhnlicher Pfosten, aus dem auf verschiedenen Höhen Stangen hervorragten. Wer sich den Stamm genauer anschaute, erkannte jedoch feinste, horizontale Rillen, kaum sichtbar dank meisterhafter Verarbeitung: Der Pfosten bestand aus beweglichen Elementen. Drähte und Sprungfedern bewegten sie wie eine Marionette, nur eben ohne Chakrafäden.
Die Kunoichi schnallte die Armschützer um, trat an den Schlagbaum heran, öffnete ein Kläppchen und drehte am Rädchen, welches sich darunter verbarg. Sie wählte eine leichte Stufe, schloss das Kläppchen wieder, wartete... und dann schnappte die Stange links von ihr auf Höhe des Oberarms herum!
Eins. Sie wich seitlich aus, blockte mit rechts, packte die Stange mit links. Bremsen und Festhalten. Dann löste sie die rechte Hand, schlug gegen den Pfosten. Erwischt. Ihr Schlag wurde von der Mechanik im Inneren bemerkt; eine weitere Mechanik löste aus. Diesmal kam eine Stange von rechts herum. Zwei. Sie fuhr herum, erneut ging die Rechte hoch. Festhalten! Und! Diesmal ging die linke Hand direkt zum "Körper" des Schlagbaums. Drei. Stange von links, Hüfthöhe. Block. Tritt! Sie fing die Stange, stieß ihr rechtes Knie in den "Unterleib". Vier! Zupacken, rechtes Knie in den "Schritt". Fünf! Ein Loch tat sich auf - die nächste Stange fuhr wie zum Stich direkt aus dem Stamm heraus! Ringo rutschte zur Seite, drehte sich dabei und sammelte Schwung. Abspringen, Treten. Ins Gesicht! Nicht ganz das Verlangte, doch gut genug.
Der Schlagbaum war das Werk eines Marionettenspielers, eine spaßige Konstruktion. Man konnte auch die Stangen auswechseln, sodass die Schlagwerkzeuge Gelenke besaßen wie ein menschlicher Arm. man konnte ihnen sogar hölzerne Messer und dergleichen anstecken, um sie anschließend aus den Halterungen zu drehen. Letztlich aber ersetzte das Gerät keinen menschlichen Gegner, konnte bei aller Vielfältigkeit nur Routinen abspulen.
Sechs! Nochmals Stich; Ringo wich diesmal zur andern Seite aus. Sieben! Acht! Schläge auf Kniehöhe; tiefes Stoppen, Ellbogen in den Unterkörper!
Nach ein paar Runden wurde es Zeit zum Duschen.

Eine halbe Stunde später hockte Ringo vor Hokusai Tenzou auf dem Dach der Kage-Residenz, in kurzer Hose und dunkelbbraunem T-Shirt, auf dem der Konohagakure-Wirbel prangte. Die Sandalen hatte sie bereits abgelegt; nun schnallte sie die ledernen Armschützer erneut an. Ihre Sporttasche stand am Rande, beim Geländer.
Hokage-sama?, fragte sie. Schlafen Sie? Ist das eine Falle, Hokage-sama?
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Sep 17, 2016 7:52 pm

Es währte Stille. Eine so tiefgreifende und angenehme Stille, dass Tenzou seit langen wirklich ruhig schlief. Bei ihm zu Hause gab es selten so eine Stille. Allerhöchstens wenn seine kleinen Monster schliefen. Was sie im übrigen selten Taten, wenn er gerade von der Arbeit kamen. Meistens hatten die beiden Mädchen dann einen Mittagsschlaf schon hinter sich gebracht und waren bis spät abends noch quicklebendig. Manchmal nickte Tenzou einfach ein. Das nutzten seine Kinder gerne aus. Denn entweder erfreuten sie sich daran ihren Papa mit Filzstiften anzumalen oder aber die Umgebung neu zu dekorieren. Hier oben überkam ihn die Stille und Entspannung fast augenblicklich. Er musste sich keine Sorgen darum machen, dass einer der Mädchen etwas anstellte oder das ihnen etwas passierte. Dennoch währte die Ruhe nicht lange.
Eine Stimme drang in die Dunkelheit. Tenzou wurde langsam wach. Er brummelte etwas, was sich irgendwie nach keiner Antwort auf die Frage von Ringo anhörte.
„Hier oben sind nur wir beide… es ist unnötig mich Hokage-sama zu nennen“, knirschte er leise und öffnete seine Augen. Sein eines Auge blickte zu Ringo, während das andere üblich blind war. Tenzou drückte sich auf, warf ein Blick auf seine Uhr und fuhr sich durch die Haare. „Und seit wann fragt man eine Falle, ob sie eine Falle ist?“ Tenzou drückte sich nach oben und stand damit von der Liege auf. Bei ihm sah es in etwa so aus als würde sich ein Berg aus dem nichts herben.
Langsam schritt er auf Ringo zu, fuhr sich ein paar Mal übers Gesicht und ging dann schlussendlich an ihr vorbei. Beim vorbeigehen wuschelte er der Blonden zur Begrüßung einmal durch die Haare. Dann ging er weiter zu seiner Tasche aus der er eine Schriftrolle fischte.
„Ich hoffe du hast dir den Rest des Tages nichts vorgenommen… es wird ein langer Tag“, kündigte er schon einmal im Voraus an und rollte vor sich seine Schriftrolle aus. Er hob zwei Finger und entsiegelte sie dann. Vor ihm tauchte sein altberühmter Mantel auf, zwei neue Schwerter und ein paar andere Kleinigkeiten für den Kampf. Tenzou griff nach seinem Mantel, zog diesen über und ergriff dann eines seiner Schwerter, dass er an die Seite seines Gürtels schob. Dann wandte er sich langsam zu dem Mädchen um und musterte sie grimmig.
„Schon einmal Faustkampf gegen einen Schwertkämpfer geführt?“, fragte er, wobei sich ein merkwürdig grimmiges Lächeln auf seine Lippen schob. Es wirkte irgendwie finster. Fast so als würde er sich darüber freuen sie im Faust-Schwertkampf etwas zu zeigen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Sep 18, 2016 4:48 pm

Halbwaches Gebrummel. Und noch ehe die Augen offen waren, wiegelte Tenzou bereits die Ehre ab, die mit dem Kage-Titel einher ging. Ringo verstand diese Haltung nicht ganz. Wäre sie Kage, würde sie sich jedes Mal aufs Neue über das Hokage-sama freuen. Unbewegt schaute sie ihm in die Augen, in das Sehende, Gesunde und das Blinde, Verfluchte.
„Und seit wann fragt man eine Falle, ob sie eine Falle ist?“
Ich war mir eben unsicher, wie Ihr so da liegt, erwiderte Ringo einfach, Ho-... Tenzou-sensei. Sie kam aus der Hocke hoch, als auch der große Krieger aufstand. Tenzou musste dennoch nur unwesentlich die Hand heben, um ihr durch die Haare zu wuscheln. Er drohte einen langen Tag an, was bei Ringo eine Mischung aus Furcht und Neugierde erzeugte. Es konnte entweder der schönste oder der schlimmste Tag werden, eins von beidem. Nichts weiter vor, Sensei. Sie verfolgte, wie ihr hochkarätiger Trainingspartner seine Vorbereitungen traf; vor allem achtete sie auf seine Bewegungen. Ob er noch angeschlagen war von der Geschichte mit Mai? Oh ja, der Trainingskampf zwischen Tenzou und Fudo Mai war nicht unbeobachtet geblieben. Auch wenn es mehr Zufall gewesen war, dass Ringo den Beiklang der Zerstörung vernommen und auf Zehenspitzen herbei geschlichen war.
Ob sie was sagen sollte? Sie war sich uneinig deswegen. Vielleicht gefiel es Tenzou nicht, daran erinnert zu werden, und wenn dem so war, mochte der Tag wirklich schlimm werden, beispielsweise durch ein Schrubben des Residenz-Daches, auf dem sie gerade standen. Die Möglichkeiten eines Kage waren schier unerschöpflich.
Derweil hatte Tenzou einige Utensilien aus Schriftrollen befreit: Sein Mantel war dabei, den er sogleich überwarf. Diese schwere Pferdedecke. In einem früheren Kampf hatte Ringo sie kurzzeitig an sich bringen können, bloß um festzustellen, dass sie sich darin kaum bewegen konnte. Und was hat er noch? Zwei Schwerter, von denen eines aufgenommen und in den Gürtel geschoben wurde. Tenzou rüstete sich offenbar, und Ringo schätzte, dass die Ausrüstung des Hokusai allein soviel wiegen mochte wie die Sarutobi selbst.
Ob sie schon einmal einen Faustkampf gegen einen Schwertkämpfer veranstaltet hatte? Ich... habe schon gegen Bewaffnete gekämpft, erwiderte Ringo vorsichtig. Auch, weil Tenzou sich sehr auf das Kommende zu freuen schien. Früher vor allem mit Federstil. Derzeit wappnete sie sich noch etwas stärker gegen gefährliche Klingen; Tenzou konnte sich dies denken, denn Ringo trug erst seit einigen Monaten die ledernen Armschützer. Üben wir vielleicht... den Kampf gegen Samurai? In ihren meergrauen Augen flackerte es neugierig, und als sie den zweiten Teil ihrer Frage aussprach, wurde ihre Stimme merklich leiser, als fürchte sie, jemand könne zuhören.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Okt 02, 2016 11:17 pm

Obwohl Tenzou nach seinem Schläfchen noch etwas Träge war, bekam er durchaus mit, dass Ringo ihn mit diesem überhöflichen Tonfall ansprach. Zwar verstand er den Hintergrund ihres respektvollen Verhaltens, aber sie kannten sich schon etwas länger und Ringo war für ihn immer wie eine kleine Schwester gewesen auf die er besonders aufpasste. Für Sekunden spielte er tatsächlich mit dem Gedanken ihr zu sagen, dass sie nicht so hochgestochen mit ihm sprechen sollte, aber er schob den Gedanken einfach beiseite. Im Training war es vielleicht gar nicht so schlecht. Immerhin könnte man es eine Art von Dienst sehen.
Tenzou wurde aus seinen Gedanken gerissen als Ringo ihm sagte, dass sie nichts weiter vorhatte. Er schenkte ihr ein kurzes, aber grimmiges Lächeln, was die Vorfreude auf die nächsten Stunden eröffnete. Er trainierte gerne und viel. Wenn er dafür Zeit bekam, umso lieber!
„Meine Kinder sind den ganzen Tag bis morgen bei meinen Eltern. Das heißt wir haben viel Zeit“, erwähnte er noch einmal und zeigte ein noch viel breiteres Lächeln.
Tenzou richtete sich langsam wieder auf. Sein Katana war inzwischen an den Gürtel gewandert, während er rückwärts sich der Mitte des Daches zuwandte.
Auf die Frage, ob sie den Kampf gegen Samurai übten, lächelte er nur nüchtern. Er hätte es niemals ausgesprochen, aber sie hatte nicht ganz Unrecht. Die Gefahr durch die Klinge war greifbarer durch die Samurai geworden.
„Wir üben den Kampf gegen mich“, verbesserte er Ringo daraufhin und lächelte weiterhin. „Oder besser gesagt den Kampf gegen bewaffnete Krieger. Auch das sollte ein Shinobi können.“ Er blieb stehen, wandte sich herum und legte eine Hand auf dem Schwert ab. Seine Auge blieb auf Ringo hängen, die sich langsam ihm gegenüber positionierte. Ein letztes Mal kreiste er seine Schultern und befühlte noch einmal seine Seite, die noch immer etwas zog. Sie würde ihn jedoch nicht davon abhalten Ringo ein Problem zu werden. Es sei denn die junge Frau traf ihn genau an der Stelle.
„Ein fairer Kampf! Spielst du unfair, spiele ich unfair…“, warnte er Ringo schon einmal vor und zog langsam das Schwert hervor. Kein Geräusch war zu hören, „Und das wollen wir beide nicht… nicht wahr?“ Nachdem Tenzou sein Schwert gezogen hatte, blickte er wieder in ihre Richtung. Die Spitze glänzte in der Sonne dunkel. Das Metall war besonders.
„Kommen wir aber zudem warum wir hier sind… was fällt dir auf, wenn du einen Schwertkämpfer siehst? Welchen Schwachpunkt oder welche Stärke meinst du wird er haben?“

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Okt 07, 2016 5:36 pm

Nicht, dass Ringo nicht bemerkt hätte, wie Tenzou nach dem Dehnen der Schulter eine Stelle an seiner Flanke befühlte. Nicht, dass sie dies nicht sofort als möglichen Zielpunkt vormerkte. Nicht, dass die besagte Stelle nun nicht regelrecht rot flatterte vor Ringos innerem Auge.
„Ein fairer Kampf! Spielst du unfair, spiele ich unfair…“
Blinzeln. Die Augen lösten sich von der Stelle, flackerten wieder aufwärts. Rund und unschuldig.
„Und das wollen wir beide nicht… nicht wahr?“
Sicherlich nicht..., erwiderte Ringo gedehnt und verkniff sich jegliche Gesichtsregung, die ihre Gedanken enttarnen mochte. Stattdessen versuchte sie, auf das Schwert zu fokussieren, welches Tenzou in bedächtiger Langsamkeit gezogen hatte. Mit einer Klinge konfrontiert zu werden, hatte stets etwas besonders Furchterregendes an sich. Eine Schwertspitze, so sagte man, konnte ein tonnenschweres Gewicht auf die Schultern eines Feindes legen, wenn man die Spitze nur auf ihn richtete. Der pure Gedanke an Stahl, der höllisch scharf durch das eigene Fleisch schnitt und Blut vergoss, genügte für ein Zittern.
Tenzou sprach weiter, stellte Fragen. Welchen Schwachpunkt, welche Stärke. Ringo kniff leicht die Augen zusammen, während sie sich ihre Worte zurechtlegte. Hmmm... Zu den Stärken? Der Schwertkämpfer hat Reichweite. Und jeder Treffer kann tödlich werden. Das Schwert. Elegantestes Mordwerkzeug. Auch unbewaffnet kann man jemanden umbringen. Doch es ist viel, viel schwerer, fügte sie hinzu.
Zu den Nachteilen: Entwaffnung. Letztlich ist das Schwert nicht Teil des Körpers, sondern ein Gegenstand. Man kann ihn dem Gegner abnehmen, und zwar leichter, als man einen Arm abreißt. Sie lächelte schmal. Außerdem ist das Schwert nicht so flexibel wie ein Arm. Sie hob den Arm, zunächst starr. Dann begann sie, ihn am Ellbogen nach unten zu knicken und am Handgelenk nach oben. Sie machte Schlangenwindungen und einen Kranichflügel, einen Haken und eine Adlerkralle und tat, als greife sie einen feindlichen Körperteil. Wer unbewaffnet ist, hat die Hand frei. Wer ein Schwert trägt, nicht. Richtig?
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Okt 23, 2016 5:53 pm

Tenzou hatte manchmal das Gefühl, dass Ringo es darauf ankommen ließ mit unfairen Mitteln zu spielen. Schon öfters hatte er bemerkt, wie sie beim Training Schwachstellen von ihm gekonnt ausnutzen wollte, um so einen Vorteil im Kampf zu bekommen. Am schlimmsten war der Tag an dem sie rausfand, dass er einen Totenwinkel hatte. Daraufhin griff sie nur noch von dieser Seite an bis er seine Strategie ändern musste. Im Stillen war es jedoch dieses Verhalten, dass ihn auch Stolz machte. Ringo war nicht auf den Kopf gefallen und entwickelte sich weiter. Sie war eine aufmerksame Beobachterin und verließ sich mehr auf ihr Köpfchen als auf ihre Instinkte.
Bevor der Kampf also richtig losgehen sollte, ging es zunächst um reine Theorie. Ringo sollte ihm beantworten, welche Stärken und Schwächen ein Schwertkämpfer hatte. Alle ihre Antworten waren korrekt und richtig. Sie hatte schnell erkannt, welche Probleme ein Schwertkämpfer haben könnte und wie diese zu bewältigen war.
„Richtig“, bestätigte Tenzou und zeigte ein schmales Lächeln. Seit dem er Hokage war, übte er offensichtlich etwas freundlicher auf andere zu wirken und nicht immer der verbissene Brummbär. Auch ihre nächste Aussage war nicht verkehrt, wodurch Tenzou erneut nickte. „Es wäre am einfachsten einen Schwertkämpfer zuerst zu entwaffnen und ihn dann anzugreifen. Allerdings gibt es verschiedene Schwerter, sodass du aufpassen musst welche Taktik du wählst.“ Tenzou hob sein Schwert an, dass leicht gebogen war und deutlich länger. „Das hier ist ein Katana, wie du vermutlich weist. Normalerweise ist es für einen Schwertkämpfer, der ein Katana trägt am besten nur die ersten 10 cm seiner Klinge für den Angriff zu verwenden. Damit spart er Energie und kämpft effizient.“ Tenzou hob sein Schwert und ließ es einmal durch die Luft sausen, so dass ein deutliches Schnitt-Geräusch entstand.
„Also – schon ein Plan, wie du mich entwaffnen möchtest?“


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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Okt 24, 2016 5:40 pm

Verschiedene Schwerter. Ringo kannte vor allem die Sorte von Hackmesser, wie einige Banditen sie bei sich trugen. Manche eher vom Schrott geklaubte Metallstangen als Klingen, andere einfach Schlachterwerkzeug, gestohlen oder ausrangiert. Tenzous Waffe war dagegen eine Schönheit. Selbst Ringo, die nicht viel Interesse für Schmiedearbeiten aufbrachte, konnte damit etwas anfangen.
"Normalerweise ist es für einen Schwertkämpfer, der ein Katana trägt am besten nur die ersten 10 cm seiner Klinge für den Angriff zu verwenden. Damit spart er Energie und kämpft effizient."
Sie legte zwei Finger an die Schläfe und kratzte sich dort. Versuchte, sich dies vorzustellen. Den Perspektivwechsel zu vollziehen. Das sirrende Schneiden des Katana durchtrennte ihren Gedankenfaden jedoch rasch und zog sie wieder ins Hier und Jetzt. Das Warum für später merken.
„Also – schon ein Plan, wie du mich entwaffnen möchtest?“
Kurzes Schweigen. Ja. Ringo nickte ernst und trat auch sofort auf Tenzou zu. Allerdings nicht in echter, ernst zu nehmender Geschwindigkeit. Sie wollte offenbar nicht nur sagen, was sie vorhatte, sondern es auch direkt zeigen. Sie deutete auf das Katana.
Führt den Schlag bitte noch einmal aus. Sie vollführte eine Handbewegung, um ihren Wunsch zu unterstreichen. Es sah aus, als wolle sie das Schwert per Fingerwischen dazu bringen, zu tun, was sie wollte. Langsam. Zuerst: Sofern Tenzou ausgeholt hatte, würde sie rasch in seinen Schlagradius treten. Ich würde den Schlag präventiv verhindern wollen. Reingehen. Drauf. Sie schlug mit rechts gegen Tenzous Waffenarm. Dabei musste sie ihren Oberkörper drehen, Brust in Richtung des schlagenden Arms. Da sie mit rechtem Fuß voran in das Manöver gegangen war, gelang dies gut. Sie war praktisch schon durch den Schritt schräg versetzt. Packen. Ihre Linke legte sich klatschend auf Tenzous Waffenhand, die den Griff des Katana umfasste. Dann: Aufweichen. Rechte Hand löste sich vom Arm, fegte gegen Tenzous Oberkörper und tickte dort leicht an.
Der Unterschied in Körperhöhe und Proportionen machte es Ringo offenbar schwer; man sah ihr an, dass sie kritisch das Gesicht verzog. Sie musste sich einigermaßen strecken, um die Waffenhand mit Links zu halten und mit Rechts einen Schlag zu platzieren.
Dann. Sie machte trotzdem weiter. Schlange. Ihre linke Hand glitt über Tenzous Waffenhand hinweg und herum, windete sich um die Unterseite des Unterarms. Ihr Handrücken berührte den Arm. Das Handgelenk Tenzous rutschte in Ringos Armbeuge. Dann. Kranich! Ringo setzte unvermittelt Spannung auf den Arm, der eben noch eine Schlange darstellen sollte, nun aber eher wie ein Haken war. Ihre Hand drückte hoch, die Armbeuge senkte sich naturgemäß runter; Tenzous Handgelenk wurde dadurch unter Druck gesetzt.
Und dann. Ringo wiederholte ihr "Dann" in einer monotonen Art und Weise, stets mit einem kurzen Innehalten. Schuss. Sie hob die rechte Hand, die seit dem Hieb gegen Tenzous Oberkörper nichts mehr getan hatte. Nun holte sie damit aus und schlug, erneut mit nur leichtem Kontakt, gegen Tenzous "gefangenen" Waffenarm. Fall. Der Aufprall des Schlages sollte offenbar den feindlichen Arm erschüttern und durch die plötzliche Krafteinwirkung das Handgelenk derartig unter Stress setzen, dass das Schwert nicht mehr gehalten werden konnte.
Sie löste den Griff, trat auf Abstand und verneigte sich knapp, was in diesem Fall das Ende ihres Manövers anzeigte.
So würde ich es... bei einem Normalgroßen machen. Sie hatte kurz gezögert und den "Normalgroßen" eingeschoben. Sie hielt sich offen, dieses Manöver gegen Tenzou zu variieren, falls er wollte, dass sie es mit ernstem Biss gegen ihn einsetzte. Wenn er ihr sagte "Nimm mir das Schwert ab", dann wollte sie das Schwert auch haben. Mit Händen und Füßen!


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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Dez 04, 2016 2:27 pm

Als Ringo auf ihn zu trat, hatte er fast das Gefühl Mayura würde vor ihm stehen. Die beiden atmeten wohl dieselbe Luft. Dennoch blieb der Mann erst einmal nur stehen und beobachtete was seine ehemalige Schülerin wohl vorhaben würde. Als sie ihn dazu aufforderte den Schlag noch einmal durchzuführen, tat es Tenzou wie geheißen und hob noch einmal die Klinge an. Den Schlag vollführte er dabei fast in Zeitraffer und beobachtete, wie Ringo auf ihn zu trat. Sie schien mit bloßen Händen sein Schwert entwaffnen zu wollen. Er ließ zunächst einmal zu, dass sie es zeigen konnte und verkniff sich den Drang in die Klinge Katon-Chakra zu leiten. Ob sie dann noch immer so nah bei ihm stehen würde? Ihre Körpergröße schien ihr zusätzlich Schwierigkeiten zu machen und Tenzou zweifelte etwas daran, dass sie in einer brenzligen Situation wirklich diese Schlagkombination vollständig durchführen konnte. Was war wenn er seinen Oberkörper nach hinten lehnte, sodass die Entfernung ihm ein Schlag zu verpassen geringer wurde? Zunächst einmal versuchte er aber zu simulieren, was alles passieren würde, wenn sie den einen oder anderen Schlag tat. Das die Klinge sich aus seiner Hand löste und das er sie möglicherweise verlor. Den Zweifel an diesem Angriff zeigte er nicht deutlich. Erst als Ringo sich verbeugte und somit zeigte, dass das Angriffsmanöver beendet war. Tenzou richtete sich leicht auf, eine Falte zog sich über seine Stirn als sie erwähnte das sie diese Angriffstechnisch gegen normalgroße einsetzen würde.
Zunächst fragte er sich, ob sie sich selbst als normalgroß bezeichnete. Denn dann würde sie wohl stetig im Kampf gegen Riesen kämpfen. Er senkte sein Schwert wieder.
„Ich zweifle noch etwas daran, dass du diese Angriffstechnik wirklich so umsetzen kannst. Was würdest du tun, wenn der Gegner Rüstung trägt? Schwere Rüstung?“, fragte er und ging wieder ein Schritte zurück. „Und gerade deine Größe scheint dir ein Verhängnis werden zu können. Es ist zwar zum Vorteil dem Schwertkämpfer von seinem Schwert zu trennen, aber wenn du es nicht schaffst, dann konzentriere dich auf die Stellen an die du ran kommst. Dein Gegner wird dir gefährlich, weil er zu schnelle Schläge ausführt? Dann fokussiere dich auf seine Beine. Die Kniee sind äußerst anfällig.“ Kurz herrschte Stille. „Gut… wir werden jetzt einfach praktisch anfangen. Ein Schwert. Versuch mich erneut zu entwaffnen. So wie eben.“ Er stellte sich in Kampfhaltung hin.



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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Dez 05, 2016 10:15 am

Die Angriffsroutine durchzugehen, brachte ein gewisses Selbstvertrauen mit sich. Eines, das nichtmals von den Zweifeln des Sensei erschüttert werden konnte. Ringo legte lediglich den Kopf schief, dachte über die Argumente Tenzous nach und schnalzte mit der Zunge. Dass ihre Größe ein Problem war, lag auf der Hand. Insbesondere gegen einen Kämpfer, der diesbezüglich reich von der Natur beschenkt worden war.
Doch sie glaubte an Technik. Weswegen sie auch nur steif nickte, als Tenzou ihr vorschlug, besser auf die Beine zu gehen. Den Stand ruinieren, erwiderte sie. Den Baum entwurzeln und zerlegen. Verstehe.
Aber genau jetzt will ich das nicht. Genau jetzt wollte sie das Schwert.
Reingehen. Drauf. Packen. Aufweichen. Schlange. Kranich. Schuss. Ihre Augen bewegten sich dazu. Gingen von Tenzous Arm zu dessen Oberkörper, zum Arm zurück und weiter zum Handgelenk. Reingehen, Drauf, Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss. Reingehen, Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss. Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss.
In dem kurzen Moment des Schweigens ratterte es, wachte das Muskelgedächtnis vollständig auf und kürzte die Formel zusammen.
„Gut… wir werden jetzt einfach praktisch anfangen. Ein Schwert. Versuch mich erneut zu entwaffnen. So wie eben.“
Nicken. Ein Hauch von Muskelzittern. Entwaffnen, wiederholte Ringo das Ziel der Übung.
Rechter Fuß setzte an zum Schritt... - und trat knallend auf! Ringo schnellte vor, springend. Und dabei schreiend. Packen! Ihr Sprung trieb sie gegen Tenzous Waffenarm/e. Sie fasste zu, doch ihre Beine schwangen herum. Ihre Füße sollten, Fersen voraus, gegen Tenzous Brust krachen. Aufweichen!
Kraft aus dem Aufprall, horizontal in der Luft, Vorderseite himmelwärts. Halbe Drehung. Schlangekranich!
Ihre Hände lagen auf dem Waffenarm Tenzous, oder auf beiden. Hielt er das Schwert mit beiden Händen, würde sie seine Arme eben als eine einzige Gliedmaße betrachten. Nun schlang sie einen ihrer dünnen Arme um Tenzous Handgelenk/e, zog auf sie zu. Mit der anderen Hand drückte sie weg, setzte unter Spannung.
Was man Ringo nicht zutraute, war, dass sie Kraft hatte. Keine enorme Muskelmasse zwar, und nichts, das man ihr als starke Eigenschaft anschreiben konnte. Aber sie war so stark wie der Durchschnitt. Dazu hatte ihr abgewandeltes Trainingsprogramm geführt. Und das Essen von Reis mit rohen Eiern.
Gegen Tenzou würde sie nicht im Armdrücken gewinnen. Auch nicht gegen Gleichaltrige, die Körperkraft als herausragendes Merkmal führten.
Aber Kraft war dennoch da. Kraft, die man taktisch dort einsetzen musste, wo der Gegner weniger Kraft hatte.
Taijutsu war nicht bloß Rauferei und Faustschlag auf Faustschlag. Taijutsu war auch das.
Schuss!
Ringo zog sich zusammen, zog die Knie hoch, während ihre Füße sich an Tenzous Oberkörper abgestoßen hatten. Die Knie zielten, von dieser Dynamik getrieben, auf Tenzous Unterarm/e. Eine Erschütterung, die ihm das Schwert zu Boden prellen sollte.
Gegen Riesen musste man akrobatisch werden.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jan 08, 2017 8:26 am

Entwaffnen war das richtige Wort für diesen Auftrag. Allerdings würde es mit Tenzou sicherlich schwer als Kämpfer werden. Er hatte nicht nur die Begabung, dass er mit beiden Händen genauso gut kämpfen konnte, sondern das seine Waffenhand schnell wechseln konnte. Wenn einer darauf abzielte ihn die rechte Hand zu zertrümmern, würde er mit der linken Hand weiterkämpfen. Das gehörte zu der Gewohnheit eines Kämpfers, der mit zwei Klingen klar wurde. Mal abgesehen davon, dass er wohl auch ein paar kleine Tricks auf Lager hatte, die für Ringo vielleicht gefährlich werden konnten. Würde sie gut genug sein, würde er sie wohl ausprobieren. Kurz dachte Tenzou dabei an seinen alten Meister Daizen, der ihm bei dieser Technik half. Er erinnerte sich gut an das Gespräch als er etwa im Alter von 23 Jahren war. Tenzous toter Winkel am Auge wurde immer wieder zum Verhängnis. Ein Grund warum er sich wohl der Truppe von Daizen anschloss, umso nicht in den Nahkampf zu gehen. In seinem Blut lag es jedoch Schwertkämpfer zu sein. Daraufhin entwickelte sich die Technik des Fuins für sein Schwert. Ein Fuin das Chakra des Gegners sammelt und sich dann auf diesen ausrichtete. Wenn also jemand in seinem toten Winkel stand, würde er es an seiner Klinge merken. Erstmal ging es aber nicht darum Ringo auszutricksen, sondern ihre Fähigkeiten zu stärken.
Ringo sprang auf ihn zu und kündigte im selben Zug an, was sie vor hatte. Tenzou ließ sie erst einmal machen, würde ihr aber später gegen die Stirn flitschen und ihr sagen, dass sie nicht laut andeuten sollte was sie vor hatte.
Die Füße von Ringo prallten hart gegen seine Brust, was im übrigen dazu führte das ihm die Luft vollkommen aus den Lungen geschnitten wurde. Ein heißer Schmerz durchjagte seinen Körper, der ihm die Bewegung kurz verwehren wollte. Er musste unterdrücken zu husten und ärgerte sich im selben Moment, dass er sie nicht einfach davon abhielt ihn anzugreifen, sondern erst einmal nur beobachten wollte, was sie tat.
Schlussendlich bemerkte er jedoch relativ zügig, dass der Bewegungsablauf von Ringo darauf abzielte ihm das Schwert aus der Hand zunehmen. Statt darauf einzugehen, unterbrach er ihren letzten Zug damit, dass er ihr die Möglichkeit nicht gab mit ihren Füßen an seine Brust kommen zu dürfen. Er ging keinen Schritt zurück. Stattdessen drückte er seine Arme tief nach unten. So tief, dass er sich dabei sogar hinhocken wollte. Seine Beinmuskelatur spannte sich dabei sehr an. Für Sekunden wirkte es so als gäbe es einen kleinen Windhauch um sie herum. Vielleicht spielte etwas Windcharka eine Rolle. Im selben Moment gab es einen sehr heftigen Ruck und Tenzou nutzte das Chakra in seinen Füßen um sich ruckartig mit einem Sprung in die Lüfte zu heben. Nicht hoch... er wollte immerhin vermeiden das Ringo tief fiel, falls sie ihn doch nicht los ließ. In der Bewegung riss Tenzou seine Arme wieder hoch, soweit das Ringo über den Boden schweben würde, wenn ihre Füße diesen versuchten zu berühren. Dann drehte er seine Faust mit seiner Waffenhand so, dass er sie gegen die Stirn von Ringo 'flitschen' konnte.

(*hust* Sorry, Kampfpost sind für mich immer wie ein Brett vor dem Kopf. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie das bei Ringo genau aussah, sag es wenn die Reaktion komisch ist XD)

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jan 15, 2017 1:12 pm

Er bockt wie ein Maultier.
Ringo biss die Zähne zusammen, als Tenzou sich einer - leider - relativ einfachen Taktik bediente, um ihr ungemein facettenreiches und akrobatisches Manöver zu brechen: Er setzte Kraft dagegen. Und Größe. Und Durchhaltevermögen auch! Er stand einfach nicht lang genug still, war nicht ausreichend von ihrem Doppeltritt betäubt und benahm sich nun wie ein störrischer Esel im Streichelzoo, auf dessen Rücken Ringo versuchte, einbeinig zu balancieren.
Mit den Händen hielt sie sich noch am Arm fest, darum gewickelt und auf Spannung gesetzt. Mit den Knieen hatte sie gegen diesen Arm treten wollen. Dies klappte nun nicht mehr. Durch die Ruckbewegung verlor Ringo den Fokus und das Zielvermögen. In solchen Momenten sollte ein Taijutsuka eigentlich auf sein Muskelgedächtis vertrauen, das Unterbewusstsein ans Steuer lassen und die Fahrt genießen. Doch für diesen Wanderweg gab es keine abgespeicherte Route. Dafür hatte sie sich zu abenteuerlich in der Neu-Interpretation ihrer Technik verkalkuliert.
Reißleine ziehen!
Ringo zog die Knie vor die Brust, löste den Griff um Tenzous Arm und stieß sich ab. Eigentlich hatte sie nicht auf Abstand gehen wollen, doch zu nah dran war auch nicht gut.
Sie flog ein Stück, landete auf den Steinfließen des Daches und rollte sich ab. Wirbelte herum, positionierte sich neu.
Und schnaufte durch.
Aaach. Eiter und Blut. Innerlich fluchte sie. Nun war der Abstand geradezu riesig.
Jeder Feind hat einen Radius. Genauer gesagt: Mehrere Radien. Geben wir etwas Farbe hinzu. Grün: Wohlfühlzone für mich, den Gegner. Rot: Blut und Tod für mich, den Gegner. Die Radien eines Schwertkämpfers liegen wie folgt: Jede Bahn, die er sofort mit seinem Schwert ziehen kann, malt knallrote Linien. Er ist folglich umgeben von rotem Nebel. Jenseits davon wird es orange und gelb, denn er muss zusätzliche Bewegungen ausführen, um mich dort mit dem Schwert zu erreichen. Je gelber, umso mehr Zeit für mich, etwas dagegen zu tun.
Gerade stand Ringo im Grünen. Wenn sie hier bliebe, würde Tenzou ewig brauchen, um zu ihr zu kommen. Ewig zumindest in der Zeitmessung eines Kampfes. Doch was nützte das. Er würde kommen, und der Radius würde gelb und orange und schließlich rot werden.
Letztlich muss ich sowieso durch den roten Bereich. Und in das helle Gelb kommen... das im Innersten des ganzen Farbenspiels liegt!
Man mochte meinen, je näher, umso gefährlicher. Je näher im Zentrum, umso mehr Rot. Doch wenn man den Radius des Schwertes durchbrochen hatte, gab es da diesen schmalen, gelben Bereich, in dem man relativ sicher war. Dort, wo der Schwertkämpfer umständlich würde stochern müssen, um den Feind zu kriegen.
Um dahin zu kommen, muss man dem Gegner natürlich näher sein als das eigene Schwert. Dorthin war Ringo gerade eben gelangt. Sie wollte wieder hin. Die Frage war, wie.
Einfach so geht es jedenfalls nicht.
Bitte um Erlaubnis, Ninjutsu zuhilfe nehmen zu dürfen, rief sie daher.

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Out: Kein Ding. Ich habs wohl auch übertrieben und die Grenze überschritten, an der ich noch anschaulich genug beschreiben kann, was mir im Kopf rumspukt ^^
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Heute um 3:57 am

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[Ringo x Tenzou] How to train a Jounin
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