Tamashii no Utsuri

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 [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Do Sep 08, 2016 8:43 pm

05:00 Uhr morgens. Konohagakure lag noch im tiefsten Schlaf, während die Sonne sich langsam den dunklen Himmel hinauf schleppte. Nur langsam erhellte sie damit das dunkle blau und ließ es in einer etwas freudigen Farbe erleuchten. In der Wohnung der Familie Hokusai herrschte noch eine komatöse Stille. Hauptsächlich lag es daran, dass der Hausherr in mitten der Nacht von einem Schrei aufgewacht war und vollkommen verplant in das Zimmer seiner Töchter stolperte. Auf dem Weg dorthin fing auch Töchterchen Nr. 2 zu weinen an. Es war ein Orchester, dass nur zusammengehen konnte. Wer weinte schon gerne alleine?
Nachdem Tenzou die beiden Mädchen wieder beruhigte, konnte er nur durch ein sehr hartnäckiges Fragespielchen herausfinden was das Problem war. Einer der beiden hatte einen Alptraum gehabt. Merkwürdigerweise sagten jedoch beide zu diesem Thema ja, sodass Tenzou aller höchstens raten konnte, wer den wirklichen Alptraum hatte. Es war zumindest keine Seltenheit, dass die beiden immer die gleichen Probleme zu haben schienen. Wenn einer der beiden sich Schnitt, wollte die andere auch ein Pflaster haben und brauchte mindestens genauso viel Aufmerksamkeit, wie die andere. Auch die Frage, ob sie nun wieder schlafen konnten, wurde mit einem simultanen „Nein“ abgetan, wodurch dem Mann keine andere Wahl blieb als sie beide mit in sein Bett zu nehmen. Beide kuschelten sich bei ihm ein bis sie dann alle drei in den Schlaf zurückdrifteten. Allerdings brauchte Tenzou dafür deutlich länger. Einmal nachts wach, konnte er nur selten wirklich gut einschlafen. Zudem kribbelte es in seinen Fingern eine Rauchen zu wollen. Würde er sich jedoch bewegen, hätte er die nächsten Stunden erneute Probleme die Mädels zum Schlafen zu bringen.
Fazit von der Sache war jedoch, dass Tenzou deutlich weniger Schlaf bekam als geplant. Die Mädchen waren nach ihrer Nachtaktion glücklich bei ihrem Vater im Arm eingeschlafen und wachten dort glücklich um genau 5:12 Uhr wieder auf. Anfänglich kicherten sie nur leise bis sie anfingen über Tenzou sportlich hinweg zu klettern. Das reichte auch für den staatlichen Mann aus, um aus dem Schlaf gerissen zu werden. Er grummelte leise und öffnete seine Augen. Dort erkannte er gerade, wie Miya versuchte vom Bett zu klettern. Aber vorwärts. Blinzelnd richtete er sich auf und bekam sie gerade noch am Hemd zupacken, bevor sie nach unten stürzte. Ein leises Kichern kam erneut von ihr. Tenzou zog sie zurück, seufzte leise und hob sie kurz auf seinen Arm.
„Guten Morgen, du verrücktes kleines Mädchen“, begrüßte er sie dann und gab ihr einen winzigen Kuss auf die Wange, wodurch es erneut ein Kichern gab. Dann hob er sie aus dem Bett und setzte sie ordentlich davor. Töchterchen Nr. 2 hob ebenfalls die Hände hoch und streckte sie nach Tenzou aus. Er lächelte etwas grimmig, hob sie ebenso kurz auf den Arm und bekam von ihr einen Kuss.
„Taddy“, kicherte Mira leise und deutete dann mit dem kleinen Finger nach unten zu ihrer Schwester. „Runta?“
Auch die zweite Tochter wurde raus gesetzt, bevor sich der Familienvater aus dem Bett quälte. Er war müde. Immerhin hatte er erst spät Feierabend gehabt, aber so war das wohl wenn man Alleinerziehend war.

Da Tenzou so früh auf war, hatte er entsprechend früh das Frühstück vorbereitet und den Haushalt fertig bekommen. Um nicht die übrig gebliebene Zeit rum sitzen zu müssen, brachte er die beiden schon einmal zu seinen Eltern, bevor er sich Richtung Trainingsbereich der Kageresidenz begab. In einem Rucksack hatte er einige Schriftrollen verstaut, die hauptsächlich Waffen und Ausrüstungen enthielten. Sein Trainingspartner – seine ehemalige Schülerin. Ringo. Ringo war für Tenzou vom Gefühl her wie eine kleine Schwester. In der Zeit, wo er mit dem Verlust von Mayura zu kämpfen hatte, schien sie öfters Mal vorbei zu schauen. Andersherum bot er noch immer an als Trainingspartner für sie zu agieren. So auch heute. Er würde mit ihr den Bereich des Taijutsu angehen. Obwohl er noch immer glaubte den Schmerz von Mais Schlag an seinen Rippen zwischendurch zu spüren. Ringo war zum Glück ein anderes Kaliber. Sie konnte ihn weder in ihren üppigen Brüsten ersticken – vermutlich weil sie nicht so viel Vorbau hatte wie Mai –, noch konnte sie ihn im Taijutsubereich sämtliche Knochenbrechen.
Auch am Trainingsplatz kam Tenzou viel zu früh an. Anfänglich spielte er mit dem Gedanken bereits sich etwas warm zu machen. Jedoch ließ ihn ein bequemer Liegestuhl, der hier oben zum Ausruhen stand, schwach werden. Bis Ringo kam, tankte er also noch eine Mütze Schlaf.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Sep 10, 2016 4:14 pm

Ringo verbrachte den frühen Morgen damit, sich warm zu machen.
Im Dojo des Sarutobi-Clans gab es einen Schlagbaum, der eine gehörige Menge an Mechanik in sich hatte. Nach außen hin sah das Übungsgerät aus wie ein gewöhnlicher Pfosten, aus dem auf verschiedenen Höhen Stangen hervorragten. Wer sich den Stamm genauer anschaute, erkannte jedoch feinste, horizontale Rillen, kaum sichtbar dank meisterhafter Verarbeitung: Der Pfosten bestand aus beweglichen Elementen. Drähte und Sprungfedern bewegten sie wie eine Marionette, nur eben ohne Chakrafäden.
Die Kunoichi schnallte die Armschützer um, trat an den Schlagbaum heran, öffnete ein Kläppchen und drehte am Rädchen, welches sich darunter verbarg. Sie wählte eine leichte Stufe, schloss das Kläppchen wieder, wartete... und dann schnappte die Stange links von ihr auf Höhe des Oberarms herum!
Eins. Sie wich seitlich aus, blockte mit rechts, packte die Stange mit links. Bremsen und Festhalten. Dann löste sie die rechte Hand, schlug gegen den Pfosten. Erwischt. Ihr Schlag wurde von der Mechanik im Inneren bemerkt; eine weitere Mechanik löste aus. Diesmal kam eine Stange von rechts herum. Zwei. Sie fuhr herum, erneut ging die Rechte hoch. Festhalten! Und! Diesmal ging die linke Hand direkt zum "Körper" des Schlagbaums. Drei. Stange von links, Hüfthöhe. Block. Tritt! Sie fing die Stange, stieß ihr rechtes Knie in den "Unterleib". Vier! Zupacken, rechtes Knie in den "Schritt". Fünf! Ein Loch tat sich auf - die nächste Stange fuhr wie zum Stich direkt aus dem Stamm heraus! Ringo rutschte zur Seite, drehte sich dabei und sammelte Schwung. Abspringen, Treten. Ins Gesicht! Nicht ganz das Verlangte, doch gut genug.
Der Schlagbaum war das Werk eines Marionettenspielers, eine spaßige Konstruktion. Man konnte auch die Stangen auswechseln, sodass die Schlagwerkzeuge Gelenke besaßen wie ein menschlicher Arm. man konnte ihnen sogar hölzerne Messer und dergleichen anstecken, um sie anschließend aus den Halterungen zu drehen. Letztlich aber ersetzte das Gerät keinen menschlichen Gegner, konnte bei aller Vielfältigkeit nur Routinen abspulen.
Sechs! Nochmals Stich; Ringo wich diesmal zur andern Seite aus. Sieben! Acht! Schläge auf Kniehöhe; tiefes Stoppen, Ellbogen in den Unterkörper!
Nach ein paar Runden wurde es Zeit zum Duschen.

Eine halbe Stunde später hockte Ringo vor Hokusai Tenzou auf dem Dach der Kage-Residenz, in kurzer Hose und dunkelbbraunem T-Shirt, auf dem der Konohagakure-Wirbel prangte. Die Sandalen hatte sie bereits abgelegt; nun schnallte sie die ledernen Armschützer erneut an. Ihre Sporttasche stand am Rande, beim Geländer.
Hokage-sama?, fragte sie. Schlafen Sie? Ist das eine Falle, Hokage-sama?
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Sep 17, 2016 7:52 pm

Es währte Stille. Eine so tiefgreifende und angenehme Stille, dass Tenzou seit langen wirklich ruhig schlief. Bei ihm zu Hause gab es selten so eine Stille. Allerhöchstens wenn seine kleinen Monster schliefen. Was sie im übrigen selten Taten, wenn er gerade von der Arbeit kamen. Meistens hatten die beiden Mädchen dann einen Mittagsschlaf schon hinter sich gebracht und waren bis spät abends noch quicklebendig. Manchmal nickte Tenzou einfach ein. Das nutzten seine Kinder gerne aus. Denn entweder erfreuten sie sich daran ihren Papa mit Filzstiften anzumalen oder aber die Umgebung neu zu dekorieren. Hier oben überkam ihn die Stille und Entspannung fast augenblicklich. Er musste sich keine Sorgen darum machen, dass einer der Mädchen etwas anstellte oder das ihnen etwas passierte. Dennoch währte die Ruhe nicht lange.
Eine Stimme drang in die Dunkelheit. Tenzou wurde langsam wach. Er brummelte etwas, was sich irgendwie nach keiner Antwort auf die Frage von Ringo anhörte.
„Hier oben sind nur wir beide… es ist unnötig mich Hokage-sama zu nennen“, knirschte er leise und öffnete seine Augen. Sein eines Auge blickte zu Ringo, während das andere üblich blind war. Tenzou drückte sich auf, warf ein Blick auf seine Uhr und fuhr sich durch die Haare. „Und seit wann fragt man eine Falle, ob sie eine Falle ist?“ Tenzou drückte sich nach oben und stand damit von der Liege auf. Bei ihm sah es in etwa so aus als würde sich ein Berg aus dem nichts herben.
Langsam schritt er auf Ringo zu, fuhr sich ein paar Mal übers Gesicht und ging dann schlussendlich an ihr vorbei. Beim vorbeigehen wuschelte er der Blonden zur Begrüßung einmal durch die Haare. Dann ging er weiter zu seiner Tasche aus der er eine Schriftrolle fischte.
„Ich hoffe du hast dir den Rest des Tages nichts vorgenommen… es wird ein langer Tag“, kündigte er schon einmal im Voraus an und rollte vor sich seine Schriftrolle aus. Er hob zwei Finger und entsiegelte sie dann. Vor ihm tauchte sein altberühmter Mantel auf, zwei neue Schwerter und ein paar andere Kleinigkeiten für den Kampf. Tenzou griff nach seinem Mantel, zog diesen über und ergriff dann eines seiner Schwerter, dass er an die Seite seines Gürtels schob. Dann wandte er sich langsam zu dem Mädchen um und musterte sie grimmig.
„Schon einmal Faustkampf gegen einen Schwertkämpfer geführt?“, fragte er, wobei sich ein merkwürdig grimmiges Lächeln auf seine Lippen schob. Es wirkte irgendwie finster. Fast so als würde er sich darüber freuen sie im Faust-Schwertkampf etwas zu zeigen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Sep 18, 2016 4:48 pm

Halbwaches Gebrummel. Und noch ehe die Augen offen waren, wiegelte Tenzou bereits die Ehre ab, die mit dem Kage-Titel einher ging. Ringo verstand diese Haltung nicht ganz. Wäre sie Kage, würde sie sich jedes Mal aufs Neue über das Hokage-sama freuen. Unbewegt schaute sie ihm in die Augen, in das Sehende, Gesunde und das Blinde, Verfluchte.
„Und seit wann fragt man eine Falle, ob sie eine Falle ist?“
Ich war mir eben unsicher, wie Ihr so da liegt, erwiderte Ringo einfach, Ho-... Tenzou-sensei. Sie kam aus der Hocke hoch, als auch der große Krieger aufstand. Tenzou musste dennoch nur unwesentlich die Hand heben, um ihr durch die Haare zu wuscheln. Er drohte einen langen Tag an, was bei Ringo eine Mischung aus Furcht und Neugierde erzeugte. Es konnte entweder der schönste oder der schlimmste Tag werden, eins von beidem. Nichts weiter vor, Sensei. Sie verfolgte, wie ihr hochkarätiger Trainingspartner seine Vorbereitungen traf; vor allem achtete sie auf seine Bewegungen. Ob er noch angeschlagen war von der Geschichte mit Mai? Oh ja, der Trainingskampf zwischen Tenzou und Fudo Mai war nicht unbeobachtet geblieben. Auch wenn es mehr Zufall gewesen war, dass Ringo den Beiklang der Zerstörung vernommen und auf Zehenspitzen herbei geschlichen war.
Ob sie was sagen sollte? Sie war sich uneinig deswegen. Vielleicht gefiel es Tenzou nicht, daran erinnert zu werden, und wenn dem so war, mochte der Tag wirklich schlimm werden, beispielsweise durch ein Schrubben des Residenz-Daches, auf dem sie gerade standen. Die Möglichkeiten eines Kage waren schier unerschöpflich.
Derweil hatte Tenzou einige Utensilien aus Schriftrollen befreit: Sein Mantel war dabei, den er sogleich überwarf. Diese schwere Pferdedecke. In einem früheren Kampf hatte Ringo sie kurzzeitig an sich bringen können, bloß um festzustellen, dass sie sich darin kaum bewegen konnte. Und was hat er noch? Zwei Schwerter, von denen eines aufgenommen und in den Gürtel geschoben wurde. Tenzou rüstete sich offenbar, und Ringo schätzte, dass die Ausrüstung des Hokusai allein soviel wiegen mochte wie die Sarutobi selbst.
Ob sie schon einmal einen Faustkampf gegen einen Schwertkämpfer veranstaltet hatte? Ich... habe schon gegen Bewaffnete gekämpft, erwiderte Ringo vorsichtig. Auch, weil Tenzou sich sehr auf das Kommende zu freuen schien. Früher vor allem mit Federstil. Derzeit wappnete sie sich noch etwas stärker gegen gefährliche Klingen; Tenzou konnte sich dies denken, denn Ringo trug erst seit einigen Monaten die ledernen Armschützer. Üben wir vielleicht... den Kampf gegen Samurai? In ihren meergrauen Augen flackerte es neugierig, und als sie den zweiten Teil ihrer Frage aussprach, wurde ihre Stimme merklich leiser, als fürchte sie, jemand könne zuhören.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Okt 02, 2016 11:17 pm

Obwohl Tenzou nach seinem Schläfchen noch etwas Träge war, bekam er durchaus mit, dass Ringo ihn mit diesem überhöflichen Tonfall ansprach. Zwar verstand er den Hintergrund ihres respektvollen Verhaltens, aber sie kannten sich schon etwas länger und Ringo war für ihn immer wie eine kleine Schwester gewesen auf die er besonders aufpasste. Für Sekunden spielte er tatsächlich mit dem Gedanken ihr zu sagen, dass sie nicht so hochgestochen mit ihm sprechen sollte, aber er schob den Gedanken einfach beiseite. Im Training war es vielleicht gar nicht so schlecht. Immerhin könnte man es eine Art von Dienst sehen.
Tenzou wurde aus seinen Gedanken gerissen als Ringo ihm sagte, dass sie nichts weiter vorhatte. Er schenkte ihr ein kurzes, aber grimmiges Lächeln, was die Vorfreude auf die nächsten Stunden eröffnete. Er trainierte gerne und viel. Wenn er dafür Zeit bekam, umso lieber!
„Meine Kinder sind den ganzen Tag bis morgen bei meinen Eltern. Das heißt wir haben viel Zeit“, erwähnte er noch einmal und zeigte ein noch viel breiteres Lächeln.
Tenzou richtete sich langsam wieder auf. Sein Katana war inzwischen an den Gürtel gewandert, während er rückwärts sich der Mitte des Daches zuwandte.
Auf die Frage, ob sie den Kampf gegen Samurai übten, lächelte er nur nüchtern. Er hätte es niemals ausgesprochen, aber sie hatte nicht ganz Unrecht. Die Gefahr durch die Klinge war greifbarer durch die Samurai geworden.
„Wir üben den Kampf gegen mich“, verbesserte er Ringo daraufhin und lächelte weiterhin. „Oder besser gesagt den Kampf gegen bewaffnete Krieger. Auch das sollte ein Shinobi können.“ Er blieb stehen, wandte sich herum und legte eine Hand auf dem Schwert ab. Seine Auge blieb auf Ringo hängen, die sich langsam ihm gegenüber positionierte. Ein letztes Mal kreiste er seine Schultern und befühlte noch einmal seine Seite, die noch immer etwas zog. Sie würde ihn jedoch nicht davon abhalten Ringo ein Problem zu werden. Es sei denn die junge Frau traf ihn genau an der Stelle.
„Ein fairer Kampf! Spielst du unfair, spiele ich unfair…“, warnte er Ringo schon einmal vor und zog langsam das Schwert hervor. Kein Geräusch war zu hören, „Und das wollen wir beide nicht… nicht wahr?“ Nachdem Tenzou sein Schwert gezogen hatte, blickte er wieder in ihre Richtung. Die Spitze glänzte in der Sonne dunkel. Das Metall war besonders.
„Kommen wir aber zudem warum wir hier sind… was fällt dir auf, wenn du einen Schwertkämpfer siehst? Welchen Schwachpunkt oder welche Stärke meinst du wird er haben?“

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Okt 07, 2016 5:36 pm

Nicht, dass Ringo nicht bemerkt hätte, wie Tenzou nach dem Dehnen der Schulter eine Stelle an seiner Flanke befühlte. Nicht, dass sie dies nicht sofort als möglichen Zielpunkt vormerkte. Nicht, dass die besagte Stelle nun nicht regelrecht rot flatterte vor Ringos innerem Auge.
„Ein fairer Kampf! Spielst du unfair, spiele ich unfair…“
Blinzeln. Die Augen lösten sich von der Stelle, flackerten wieder aufwärts. Rund und unschuldig.
„Und das wollen wir beide nicht… nicht wahr?“
Sicherlich nicht..., erwiderte Ringo gedehnt und verkniff sich jegliche Gesichtsregung, die ihre Gedanken enttarnen mochte. Stattdessen versuchte sie, auf das Schwert zu fokussieren, welches Tenzou in bedächtiger Langsamkeit gezogen hatte. Mit einer Klinge konfrontiert zu werden, hatte stets etwas besonders Furchterregendes an sich. Eine Schwertspitze, so sagte man, konnte ein tonnenschweres Gewicht auf die Schultern eines Feindes legen, wenn man die Spitze nur auf ihn richtete. Der pure Gedanke an Stahl, der höllisch scharf durch das eigene Fleisch schnitt und Blut vergoss, genügte für ein Zittern.
Tenzou sprach weiter, stellte Fragen. Welchen Schwachpunkt, welche Stärke. Ringo kniff leicht die Augen zusammen, während sie sich ihre Worte zurechtlegte. Hmmm... Zu den Stärken? Der Schwertkämpfer hat Reichweite. Und jeder Treffer kann tödlich werden. Das Schwert. Elegantestes Mordwerkzeug. Auch unbewaffnet kann man jemanden umbringen. Doch es ist viel, viel schwerer, fügte sie hinzu.
Zu den Nachteilen: Entwaffnung. Letztlich ist das Schwert nicht Teil des Körpers, sondern ein Gegenstand. Man kann ihn dem Gegner abnehmen, und zwar leichter, als man einen Arm abreißt. Sie lächelte schmal. Außerdem ist das Schwert nicht so flexibel wie ein Arm. Sie hob den Arm, zunächst starr. Dann begann sie, ihn am Ellbogen nach unten zu knicken und am Handgelenk nach oben. Sie machte Schlangenwindungen und einen Kranichflügel, einen Haken und eine Adlerkralle und tat, als greife sie einen feindlichen Körperteil. Wer unbewaffnet ist, hat die Hand frei. Wer ein Schwert trägt, nicht. Richtig?
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Okt 23, 2016 5:53 pm

Tenzou hatte manchmal das Gefühl, dass Ringo es darauf ankommen ließ mit unfairen Mitteln zu spielen. Schon öfters hatte er bemerkt, wie sie beim Training Schwachstellen von ihm gekonnt ausnutzen wollte, um so einen Vorteil im Kampf zu bekommen. Am schlimmsten war der Tag an dem sie rausfand, dass er einen Totenwinkel hatte. Daraufhin griff sie nur noch von dieser Seite an bis er seine Strategie ändern musste. Im Stillen war es jedoch dieses Verhalten, dass ihn auch Stolz machte. Ringo war nicht auf den Kopf gefallen und entwickelte sich weiter. Sie war eine aufmerksame Beobachterin und verließ sich mehr auf ihr Köpfchen als auf ihre Instinkte.
Bevor der Kampf also richtig losgehen sollte, ging es zunächst um reine Theorie. Ringo sollte ihm beantworten, welche Stärken und Schwächen ein Schwertkämpfer hatte. Alle ihre Antworten waren korrekt und richtig. Sie hatte schnell erkannt, welche Probleme ein Schwertkämpfer haben könnte und wie diese zu bewältigen war.
„Richtig“, bestätigte Tenzou und zeigte ein schmales Lächeln. Seit dem er Hokage war, übte er offensichtlich etwas freundlicher auf andere zu wirken und nicht immer der verbissene Brummbär. Auch ihre nächste Aussage war nicht verkehrt, wodurch Tenzou erneut nickte. „Es wäre am einfachsten einen Schwertkämpfer zuerst zu entwaffnen und ihn dann anzugreifen. Allerdings gibt es verschiedene Schwerter, sodass du aufpassen musst welche Taktik du wählst.“ Tenzou hob sein Schwert an, dass leicht gebogen war und deutlich länger. „Das hier ist ein Katana, wie du vermutlich weist. Normalerweise ist es für einen Schwertkämpfer, der ein Katana trägt am besten nur die ersten 10 cm seiner Klinge für den Angriff zu verwenden. Damit spart er Energie und kämpft effizient.“ Tenzou hob sein Schwert und ließ es einmal durch die Luft sausen, so dass ein deutliches Schnitt-Geräusch entstand.
„Also – schon ein Plan, wie du mich entwaffnen möchtest?“


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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Okt 24, 2016 5:40 pm

Verschiedene Schwerter. Ringo kannte vor allem die Sorte von Hackmesser, wie einige Banditen sie bei sich trugen. Manche eher vom Schrott geklaubte Metallstangen als Klingen, andere einfach Schlachterwerkzeug, gestohlen oder ausrangiert. Tenzous Waffe war dagegen eine Schönheit. Selbst Ringo, die nicht viel Interesse für Schmiedearbeiten aufbrachte, konnte damit etwas anfangen.
"Normalerweise ist es für einen Schwertkämpfer, der ein Katana trägt am besten nur die ersten 10 cm seiner Klinge für den Angriff zu verwenden. Damit spart er Energie und kämpft effizient."
Sie legte zwei Finger an die Schläfe und kratzte sich dort. Versuchte, sich dies vorzustellen. Den Perspektivwechsel zu vollziehen. Das sirrende Schneiden des Katana durchtrennte ihren Gedankenfaden jedoch rasch und zog sie wieder ins Hier und Jetzt. Das Warum für später merken.
„Also – schon ein Plan, wie du mich entwaffnen möchtest?“
Kurzes Schweigen. Ja. Ringo nickte ernst und trat auch sofort auf Tenzou zu. Allerdings nicht in echter, ernst zu nehmender Geschwindigkeit. Sie wollte offenbar nicht nur sagen, was sie vorhatte, sondern es auch direkt zeigen. Sie deutete auf das Katana.
Führt den Schlag bitte noch einmal aus. Sie vollführte eine Handbewegung, um ihren Wunsch zu unterstreichen. Es sah aus, als wolle sie das Schwert per Fingerwischen dazu bringen, zu tun, was sie wollte. Langsam. Zuerst: Sofern Tenzou ausgeholt hatte, würde sie rasch in seinen Schlagradius treten. Ich würde den Schlag präventiv verhindern wollen. Reingehen. Drauf. Sie schlug mit rechts gegen Tenzous Waffenarm. Dabei musste sie ihren Oberkörper drehen, Brust in Richtung des schlagenden Arms. Da sie mit rechtem Fuß voran in das Manöver gegangen war, gelang dies gut. Sie war praktisch schon durch den Schritt schräg versetzt. Packen. Ihre Linke legte sich klatschend auf Tenzous Waffenhand, die den Griff des Katana umfasste. Dann: Aufweichen. Rechte Hand löste sich vom Arm, fegte gegen Tenzous Oberkörper und tickte dort leicht an.
Der Unterschied in Körperhöhe und Proportionen machte es Ringo offenbar schwer; man sah ihr an, dass sie kritisch das Gesicht verzog. Sie musste sich einigermaßen strecken, um die Waffenhand mit Links zu halten und mit Rechts einen Schlag zu platzieren.
Dann. Sie machte trotzdem weiter. Schlange. Ihre linke Hand glitt über Tenzous Waffenhand hinweg und herum, windete sich um die Unterseite des Unterarms. Ihr Handrücken berührte den Arm. Das Handgelenk Tenzous rutschte in Ringos Armbeuge. Dann. Kranich! Ringo setzte unvermittelt Spannung auf den Arm, der eben noch eine Schlange darstellen sollte, nun aber eher wie ein Haken war. Ihre Hand drückte hoch, die Armbeuge senkte sich naturgemäß runter; Tenzous Handgelenk wurde dadurch unter Druck gesetzt.
Und dann. Ringo wiederholte ihr "Dann" in einer monotonen Art und Weise, stets mit einem kurzen Innehalten. Schuss. Sie hob die rechte Hand, die seit dem Hieb gegen Tenzous Oberkörper nichts mehr getan hatte. Nun holte sie damit aus und schlug, erneut mit nur leichtem Kontakt, gegen Tenzous "gefangenen" Waffenarm. Fall. Der Aufprall des Schlages sollte offenbar den feindlichen Arm erschüttern und durch die plötzliche Krafteinwirkung das Handgelenk derartig unter Stress setzen, dass das Schwert nicht mehr gehalten werden konnte.
Sie löste den Griff, trat auf Abstand und verneigte sich knapp, was in diesem Fall das Ende ihres Manövers anzeigte.
So würde ich es... bei einem Normalgroßen machen. Sie hatte kurz gezögert und den "Normalgroßen" eingeschoben. Sie hielt sich offen, dieses Manöver gegen Tenzou zu variieren, falls er wollte, dass sie es mit ernstem Biss gegen ihn einsetzte. Wenn er ihr sagte "Nimm mir das Schwert ab", dann wollte sie das Schwert auch haben. Mit Händen und Füßen!


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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Dez 04, 2016 2:27 pm

Als Ringo auf ihn zu trat, hatte er fast das Gefühl Mayura würde vor ihm stehen. Die beiden atmeten wohl dieselbe Luft. Dennoch blieb der Mann erst einmal nur stehen und beobachtete was seine ehemalige Schülerin wohl vorhaben würde. Als sie ihn dazu aufforderte den Schlag noch einmal durchzuführen, tat es Tenzou wie geheißen und hob noch einmal die Klinge an. Den Schlag vollführte er dabei fast in Zeitraffer und beobachtete, wie Ringo auf ihn zu trat. Sie schien mit bloßen Händen sein Schwert entwaffnen zu wollen. Er ließ zunächst einmal zu, dass sie es zeigen konnte und verkniff sich den Drang in die Klinge Katon-Chakra zu leiten. Ob sie dann noch immer so nah bei ihm stehen würde? Ihre Körpergröße schien ihr zusätzlich Schwierigkeiten zu machen und Tenzou zweifelte etwas daran, dass sie in einer brenzligen Situation wirklich diese Schlagkombination vollständig durchführen konnte. Was war wenn er seinen Oberkörper nach hinten lehnte, sodass die Entfernung ihm ein Schlag zu verpassen geringer wurde? Zunächst einmal versuchte er aber zu simulieren, was alles passieren würde, wenn sie den einen oder anderen Schlag tat. Das die Klinge sich aus seiner Hand löste und das er sie möglicherweise verlor. Den Zweifel an diesem Angriff zeigte er nicht deutlich. Erst als Ringo sich verbeugte und somit zeigte, dass das Angriffsmanöver beendet war. Tenzou richtete sich leicht auf, eine Falte zog sich über seine Stirn als sie erwähnte das sie diese Angriffstechnisch gegen normalgroße einsetzen würde.
Zunächst fragte er sich, ob sie sich selbst als normalgroß bezeichnete. Denn dann würde sie wohl stetig im Kampf gegen Riesen kämpfen. Er senkte sein Schwert wieder.
„Ich zweifle noch etwas daran, dass du diese Angriffstechnik wirklich so umsetzen kannst. Was würdest du tun, wenn der Gegner Rüstung trägt? Schwere Rüstung?“, fragte er und ging wieder ein Schritte zurück. „Und gerade deine Größe scheint dir ein Verhängnis werden zu können. Es ist zwar zum Vorteil dem Schwertkämpfer von seinem Schwert zu trennen, aber wenn du es nicht schaffst, dann konzentriere dich auf die Stellen an die du ran kommst. Dein Gegner wird dir gefährlich, weil er zu schnelle Schläge ausführt? Dann fokussiere dich auf seine Beine. Die Kniee sind äußerst anfällig.“ Kurz herrschte Stille. „Gut… wir werden jetzt einfach praktisch anfangen. Ein Schwert. Versuch mich erneut zu entwaffnen. So wie eben.“ Er stellte sich in Kampfhaltung hin.



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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Dez 05, 2016 10:15 am

Die Angriffsroutine durchzugehen, brachte ein gewisses Selbstvertrauen mit sich. Eines, das nichtmals von den Zweifeln des Sensei erschüttert werden konnte. Ringo legte lediglich den Kopf schief, dachte über die Argumente Tenzous nach und schnalzte mit der Zunge. Dass ihre Größe ein Problem war, lag auf der Hand. Insbesondere gegen einen Kämpfer, der diesbezüglich reich von der Natur beschenkt worden war.
Doch sie glaubte an Technik. Weswegen sie auch nur steif nickte, als Tenzou ihr vorschlug, besser auf die Beine zu gehen. Den Stand ruinieren, erwiderte sie. Den Baum entwurzeln und zerlegen. Verstehe.
Aber genau jetzt will ich das nicht. Genau jetzt wollte sie das Schwert.
Reingehen. Drauf. Packen. Aufweichen. Schlange. Kranich. Schuss. Ihre Augen bewegten sich dazu. Gingen von Tenzous Arm zu dessen Oberkörper, zum Arm zurück und weiter zum Handgelenk. Reingehen, Drauf, Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss. Reingehen, Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss. Packen, Aufweichen, Schlange, Kranich, Schuss.
In dem kurzen Moment des Schweigens ratterte es, wachte das Muskelgedächtnis vollständig auf und kürzte die Formel zusammen.
„Gut… wir werden jetzt einfach praktisch anfangen. Ein Schwert. Versuch mich erneut zu entwaffnen. So wie eben.“
Nicken. Ein Hauch von Muskelzittern. Entwaffnen, wiederholte Ringo das Ziel der Übung.
Rechter Fuß setzte an zum Schritt... - und trat knallend auf! Ringo schnellte vor, springend. Und dabei schreiend. Packen! Ihr Sprung trieb sie gegen Tenzous Waffenarm/e. Sie fasste zu, doch ihre Beine schwangen herum. Ihre Füße sollten, Fersen voraus, gegen Tenzous Brust krachen. Aufweichen!
Kraft aus dem Aufprall, horizontal in der Luft, Vorderseite himmelwärts. Halbe Drehung. Schlangekranich!
Ihre Hände lagen auf dem Waffenarm Tenzous, oder auf beiden. Hielt er das Schwert mit beiden Händen, würde sie seine Arme eben als eine einzige Gliedmaße betrachten. Nun schlang sie einen ihrer dünnen Arme um Tenzous Handgelenk/e, zog auf sie zu. Mit der anderen Hand drückte sie weg, setzte unter Spannung.
Was man Ringo nicht zutraute, war, dass sie Kraft hatte. Keine enorme Muskelmasse zwar, und nichts, das man ihr als starke Eigenschaft anschreiben konnte. Aber sie war so stark wie der Durchschnitt. Dazu hatte ihr abgewandeltes Trainingsprogramm geführt. Und das Essen von Reis mit rohen Eiern.
Gegen Tenzou würde sie nicht im Armdrücken gewinnen. Auch nicht gegen Gleichaltrige, die Körperkraft als herausragendes Merkmal führten.
Aber Kraft war dennoch da. Kraft, die man taktisch dort einsetzen musste, wo der Gegner weniger Kraft hatte.
Taijutsu war nicht bloß Rauferei und Faustschlag auf Faustschlag. Taijutsu war auch das.
Schuss!
Ringo zog sich zusammen, zog die Knie hoch, während ihre Füße sich an Tenzous Oberkörper abgestoßen hatten. Die Knie zielten, von dieser Dynamik getrieben, auf Tenzous Unterarm/e. Eine Erschütterung, die ihm das Schwert zu Boden prellen sollte.
Gegen Riesen musste man akrobatisch werden.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jan 08, 2017 8:26 am

Entwaffnen war das richtige Wort für diesen Auftrag. Allerdings würde es mit Tenzou sicherlich schwer als Kämpfer werden. Er hatte nicht nur die Begabung, dass er mit beiden Händen genauso gut kämpfen konnte, sondern das seine Waffenhand schnell wechseln konnte. Wenn einer darauf abzielte ihn die rechte Hand zu zertrümmern, würde er mit der linken Hand weiterkämpfen. Das gehörte zu der Gewohnheit eines Kämpfers, der mit zwei Klingen klar wurde. Mal abgesehen davon, dass er wohl auch ein paar kleine Tricks auf Lager hatte, die für Ringo vielleicht gefährlich werden konnten. Würde sie gut genug sein, würde er sie wohl ausprobieren. Kurz dachte Tenzou dabei an seinen alten Meister Daizen, der ihm bei dieser Technik half. Er erinnerte sich gut an das Gespräch als er etwa im Alter von 23 Jahren war. Tenzous toter Winkel am Auge wurde immer wieder zum Verhängnis. Ein Grund warum er sich wohl der Truppe von Daizen anschloss, umso nicht in den Nahkampf zu gehen. In seinem Blut lag es jedoch Schwertkämpfer zu sein. Daraufhin entwickelte sich die Technik des Fuins für sein Schwert. Ein Fuin das Chakra des Gegners sammelt und sich dann auf diesen ausrichtete. Wenn also jemand in seinem toten Winkel stand, würde er es an seiner Klinge merken. Erstmal ging es aber nicht darum Ringo auszutricksen, sondern ihre Fähigkeiten zu stärken.
Ringo sprang auf ihn zu und kündigte im selben Zug an, was sie vor hatte. Tenzou ließ sie erst einmal machen, würde ihr aber später gegen die Stirn flitschen und ihr sagen, dass sie nicht laut andeuten sollte was sie vor hatte.
Die Füße von Ringo prallten hart gegen seine Brust, was im übrigen dazu führte das ihm die Luft vollkommen aus den Lungen geschnitten wurde. Ein heißer Schmerz durchjagte seinen Körper, der ihm die Bewegung kurz verwehren wollte. Er musste unterdrücken zu husten und ärgerte sich im selben Moment, dass er sie nicht einfach davon abhielt ihn anzugreifen, sondern erst einmal nur beobachten wollte, was sie tat.
Schlussendlich bemerkte er jedoch relativ zügig, dass der Bewegungsablauf von Ringo darauf abzielte ihm das Schwert aus der Hand zunehmen. Statt darauf einzugehen, unterbrach er ihren letzten Zug damit, dass er ihr die Möglichkeit nicht gab mit ihren Füßen an seine Brust kommen zu dürfen. Er ging keinen Schritt zurück. Stattdessen drückte er seine Arme tief nach unten. So tief, dass er sich dabei sogar hinhocken wollte. Seine Beinmuskelatur spannte sich dabei sehr an. Für Sekunden wirkte es so als gäbe es einen kleinen Windhauch um sie herum. Vielleicht spielte etwas Windcharka eine Rolle. Im selben Moment gab es einen sehr heftigen Ruck und Tenzou nutzte das Chakra in seinen Füßen um sich ruckartig mit einem Sprung in die Lüfte zu heben. Nicht hoch... er wollte immerhin vermeiden das Ringo tief fiel, falls sie ihn doch nicht los ließ. In der Bewegung riss Tenzou seine Arme wieder hoch, soweit das Ringo über den Boden schweben würde, wenn ihre Füße diesen versuchten zu berühren. Dann drehte er seine Faust mit seiner Waffenhand so, dass er sie gegen die Stirn von Ringo 'flitschen' konnte.

(*hust* Sorry, Kampfpost sind für mich immer wie ein Brett vor dem Kopf. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie das bei Ringo genau aussah, sag es wenn die Reaktion komisch ist XD)

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jan 15, 2017 1:12 pm

Er bockt wie ein Maultier.
Ringo biss die Zähne zusammen, als Tenzou sich einer - leider - relativ einfachen Taktik bediente, um ihr ungemein facettenreiches und akrobatisches Manöver zu brechen: Er setzte Kraft dagegen. Und Größe. Und Durchhaltevermögen auch! Er stand einfach nicht lang genug still, war nicht ausreichend von ihrem Doppeltritt betäubt und benahm sich nun wie ein störrischer Esel im Streichelzoo, auf dessen Rücken Ringo versuchte, einbeinig zu balancieren.
Mit den Händen hielt sie sich noch am Arm fest, darum gewickelt und auf Spannung gesetzt. Mit den Knieen hatte sie gegen diesen Arm treten wollen. Dies klappte nun nicht mehr. Durch die Ruckbewegung verlor Ringo den Fokus und das Zielvermögen. In solchen Momenten sollte ein Taijutsuka eigentlich auf sein Muskelgedächtis vertrauen, das Unterbewusstsein ans Steuer lassen und die Fahrt genießen. Doch für diesen Wanderweg gab es keine abgespeicherte Route. Dafür hatte sie sich zu abenteuerlich in der Neu-Interpretation ihrer Technik verkalkuliert.
Reißleine ziehen!
Ringo zog die Knie vor die Brust, löste den Griff um Tenzous Arm und stieß sich ab. Eigentlich hatte sie nicht auf Abstand gehen wollen, doch zu nah dran war auch nicht gut.
Sie flog ein Stück, landete auf den Steinfließen des Daches und rollte sich ab. Wirbelte herum, positionierte sich neu.
Und schnaufte durch.
Aaach. Eiter und Blut. Innerlich fluchte sie. Nun war der Abstand geradezu riesig.
Jeder Feind hat einen Radius. Genauer gesagt: Mehrere Radien. Geben wir etwas Farbe hinzu. Grün: Wohlfühlzone für mich, den Gegner. Rot: Blut und Tod für mich, den Gegner. Die Radien eines Schwertkämpfers liegen wie folgt: Jede Bahn, die er sofort mit seinem Schwert ziehen kann, malt knallrote Linien. Er ist folglich umgeben von rotem Nebel. Jenseits davon wird es orange und gelb, denn er muss zusätzliche Bewegungen ausführen, um mich dort mit dem Schwert zu erreichen. Je gelber, umso mehr Zeit für mich, etwas dagegen zu tun.
Gerade stand Ringo im Grünen. Wenn sie hier bliebe, würde Tenzou ewig brauchen, um zu ihr zu kommen. Ewig zumindest in der Zeitmessung eines Kampfes. Doch was nützte das. Er würde kommen, und der Radius würde gelb und orange und schließlich rot werden.
Letztlich muss ich sowieso durch den roten Bereich. Und in das helle Gelb kommen... das im Innersten des ganzen Farbenspiels liegt!
Man mochte meinen, je näher, umso gefährlicher. Je näher im Zentrum, umso mehr Rot. Doch wenn man den Radius des Schwertes durchbrochen hatte, gab es da diesen schmalen, gelben Bereich, in dem man relativ sicher war. Dort, wo der Schwertkämpfer umständlich würde stochern müssen, um den Feind zu kriegen.
Um dahin zu kommen, muss man dem Gegner natürlich näher sein als das eigene Schwert. Dorthin war Ringo gerade eben gelangt. Sie wollte wieder hin. Die Frage war, wie.
Einfach so geht es jedenfalls nicht.
Bitte um Erlaubnis, Ninjutsu zuhilfe nehmen zu dürfen, rief sie daher.

-----

Out: Kein Ding. Ich habs wohl auch übertrieben und die Grenze überschritten, an der ich noch anschaulich genug beschreiben kann, was mir im Kopf rumspukt ^^
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So März 05, 2017 8:42 pm

Relativ zügig nahm seine Trainingspartnerin reiß aus und für Sekunden sah Tenzou das Bild vor Augen, wie eine junge Ringo auf den Hintern fiel mit großen Augen zu ihm raufblickend. Früher war Ringo deutlich ungelenkter gewesen und hatte sich schnell aus einem stabilen Stand bringen lassen. Heute reagierte sie fast meisterhaft auf seine Reaktion. Sie brachte einen großen Abstand zwischen sie beide. Der Hokage schob seine Füße über den Boden und stabilisierte damit seinen Stand wieder. Die Schwertspitze deutete in die Luft. Erfahrene Schwertkämpfer würden jedoch wissen, dass seine Schwertspitze stets auf den Hals des Gegners zeigte und diesem folgen würde, wenn er sich bewegte.

Ein kleines Lächeln spielte sich über die Lippen von ihm als Ringo danach fragte, ob sie Ninjutsu verwenden durfte.
"Ich war der Annahme das wir heute Taijutsu trainieren würden", rief er zu ihr rüber und richtete sich dann langsam zu seiner vollen Größe wieder auf. Er legte sein Katana auf der Schulter ab und wippte damit etwas rum, während er darüber nachdachte ob er Ringo erlauben sollte mit Ninjutsu weiter zu kommen oder nicht. Für das Taijutsu-Training war es mit Sicherheit keine gute Idee, aber wenn er darüber nachdachte, hätte er auch die Möglichkeit Ringo ein Jutsu beizubringen bei dem sie Taijutsu und Ninjutsu kombinieren könnte, wenn sie es nicht schon beherrschte. Die Feuerfaust oder Windfaust war nicht schlecht und er konnte sich vorstellen, dass sie mit Rauch durchaus unangenehme Dinge anstellen könnte.
Tenzou hob die Hand und winkte sie provokant näher.
"Na dann komm. Wenn du der Meinung bist das Ninjutsu die einzige Möglichkeit ist, versuch dein Glück", rief er dann rüber zu ihr. Ein Training war immerhin auch dazu da sich auszuprobieren. "Gleiche Regeln wie eben. Nimm mir das Schwert ab!" Tenzou stellte sich wieder auf und spannte seine Muskeln an. Kurz spürte er dabei ein unangenehmes Ziehen in seiner Flanke. Die Bewegungen mit Ringo waren nicht förderlich für die Stelle, die Mai so maletriert hatte.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa März 11, 2017 1:38 pm

Da braucht er gar nicht sticheln. Ringos Mund verkniff sich zu einem harten Strich, und über der Nasenwurzel bildete sich eine steile Falte, welche nur zu gut signalisierte, dass sie Tenzous Sprüchlein nicht einfach abtun konnte. Ihr lag ein scharfes "Anders komm ich ja nicht zu meinem Erfolgserlebnis" auf der Zunge, doch sie zügelte sich. Als ihr Sensei sich gelassen hinstellte, das Katana an die Schulter gelehnt, und gönnerhaft winkte, bereute sie ihren Wunsch innerlich. Denn er sah nun nach Schwäche aus.
Und jetzt? Zurückziehen vom Ninjutsu? Wäre das nicht auch Schwäche? Eine tolle Sackgasse. Entweder räumte sie ein, dass es ohne Tai nicht ging, oder sie trat von der Nin-Idee zurück, und das war doch peinlich...
Oh, wen schert es! Ringo stieß abrupt den Atem aus, den sie unwillkürlich angehalten hatte. ... Nein, doch kein Ninjutsu, erklärte sie und starrte dabei so grimmig, als hätte sie gerade über die Verhängung der Todesstrafe oder etwas ähnlich Dramatisches entscheiden müssen. Ihr habt recht. Und es geht auch ohne. Irgendwie.
Nach der Entscheidung fühlte sie sich entschlossener. Tenzou sollte spotten, wenn er wollte, dass sie ihre Meinung revidierte, doch dann... lenkte ihn das eben immerhin ab! Alles hatte was Gutes, ja! Mit gestrafftem Rücken marschierte sie wieder auf Tenzou zu. Durch ihren Kopf schwebten Schatzsucher-Gedanken auf der Suche nach der Goldader eines Plans. Denken wir um. Gerade wollte ich unbedingt Körpertreffer anbringen. Doch sehen wir Tenzou als Festung, ist sein Körper umgeben von einer Mauer der Reichweite, samt Burggraben. Ich habe nicht das Belagerungsgerät, u da durchzukommen. Dies muss ich jedoch auch nicht. Ihr Blick lag auf dem Schwert. Letztlich will ich das Katana, nur das Katana. Was war das Katana in der Metapher? Ein Wehrturm, ein vorgelagerter Wehrturm direkt an der Mauer. Nur den will ich einnehmen.
Inzwischen hatte sich Ringo so weit genähert, dass Tenzou mit einigen seiner Riesenschritte sie erreichen könnte. Und sie wurde langsamer. Hob die Hände in wachsamer Haltung. Dann hielt sie gänzlich an, offenbar gespannt wie eine Bogensehne. Leicht geduckt, von unten herauf ihren Gegner fixierend.
Komm. Wie sie es sagte, schien es fast, als sollte es hypnotische Wirkung haben. Zumal die Anrede plötzlich kein höfliches Siezen mehr enthielt.
Er muss angreifen. Einmal muss ich den Angriff über mich ergehen lassen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa März 11, 2017 5:32 pm

Es war nicht unüblich das Tenzou beim Training anfing zu Sticheln. Denn selbst das Wort war im Kampf bereits eine mächtige Waffe. Ein lautes Brüllen verdeutlichte nur stets, dass man voller Kampfgeist war und den Gegner einschüchterte. Das hatte ihn Daizen beigebracht. Eines von vielen Dingen. Eines von vielen Dingen, dass nicht nutzlos schien. In den letzten Monaten verstärkte sich das Gefühl von Tenzou weiterhin, dass er seinen alten Meister nicht kannte. Er war einfach verschwunden und hatte ihm jegliche Verantwortung zurück gelassen. Ob er dachte, dass Tenzou ebenso das Weite suchte? Vielleicht. Tenzou gehörte jedoch zu niemand, der einfach ging. Schon gar nicht, wenn hier Menschen waren, die er beschützen musste und wollte... seine Kinder, Mayura, Miaka, Ringo, seine Eltern, Izumi und das Dorf. Er wurde mit Daizen vom Dorf gewählt um es zu beschützen, nicht um es in der dunkelsten Stunde zurückzulassen. Der großgewachsene Mann konnte sich noch gut daran erinnern, wie es war als er mitbekam das Daizen nicht ins Büro kam. Einfach verschwunden. Ohne eine Nachricht. Fast so als wäre er irgendwo Tod umgefallen (was Tenzou am Anfang wirklich dachte - es war besser als sein Land zu verraten). Zum Schluss mussten Entscheidungen getroffen werden. In den ersten Monaten sperrte sich Tenzou, dass er den Posten dess Hokage offiziell übernahm. Er wollte Daizen nicht einfach so die Position wegnehmen und hoffte, dass dieser einen trifftigen Grund hatte nicht wieder zu kommen. Er schickte sogar ein Anbu-Team um den vermissten ehemaligen Hokage zu finden - aber keine Spur. Daizen war verschwunden. Irgendwann musste er dann die Position übernehmen... wenn ihn heute jemand fragt, wo Daizen ist, behauptet er, dass dieser schwer erkrankt war. Ob die Wahrheit jemals an Licht kam, wusste er nicht.

In diesem Augenblick spielte es jedoch keine Rolle, wo Daizen war. Auch wenn sein Training Züge von dem seines ehemaligen Meisters besaß, gab es doch viele Dinge die ihm von Daizen unterschieden. Er war hier. Daizen nicht.
Tenzou sah zu Ringo und beobachtete, wie sie sich etwas weiter von ihm weg stellte. Nah genug das er bei ihr sein konnte. Vielleicht hatte sie Angst vor ihm? Vielleicht aber auch nicht. Sein Sticheln bewirkte, dass sie offensichtlich doch kein Ninjutsu benutzen wollte.
"Brav", säuselte er leise und trat langsam auf sie zu. Sein Katana führte er dabei weiterhin vor sich als wäre es eine Lanze mit dem er jemand aufspießen wollte. Dabei beobachtete sein eines Auge sie besonders wachsam. Ein Schritt trennte ihn nur noch von Ringo. Er stieß sich ab und vollführte seinen Angriff. Er drückte sein Katana zu einer stechenden Bewegung nach vorne und zielte dabei darauf ab, dass er Ringo nach hinten treiben wollte.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa März 18, 2017 3:22 pm

Ein, zwei böse Worte prickelten ihr auf der Zunge. Tenzous Gesäusel hatte Ringo durchaus gehört. Brav, sagt er. Brav. Sie würde ihm die Bravheit schon noch geben. Ruhig bleiben aber. Nicht aufpeitschen lassen. Zumindest nicht von dem Wort "Brav". Gleichsam wanderten ihre Gedanken zu der Stelle, die Tenzou sich zu Beginn des Kämpfchens gerieben hatte.
Das Vermächtnis der Sonnengöttin. Es war sicherlich ein Taijutsu gewesen, welches Mai dem Hokage in die Flanke geflakkt hatte. Wenn Ringo daraus Vorteil zog, setzte sie also keine Ninjutsu ein, oder? So könnte man mit einem guten Anwalt durchkommen. Probiern!
Stich. Tenzou ließ die Klinge vorschnellen.
Ringo tat mit links einen schrägen Schritt nach vorn; gleichzeitig schnellte sie mit dem Oberkörper nach rechts herum und bewegte den linken Arm, der in diesem Moment angewinkelt war wie eine zum Biss aufgestellte Kobra. Der Unterarm stand also aufrecht, und er war durch die Armschiene aus gehärtetem Leder geschützt. Se stieß den Arm wie eine senrechte Schranke gegen das Schwert, prellte es damit leicht zur Seite - und unterstützte dadurch die Ausweichbewegung.
Hätte Tenzou zugeschlagen, hätte Ringo dem Hieb entweder mit einem eigenen Schlag begegnen oder ihm entgehen müssen, um anschließend die Klinge zu fangen, wenn ihr die Kraft ausging. So aber? Der Stich war viel fokussierter, konzentrierter. Es war leichter, aus seiner Kraftrichtung zu kommen und dann mit dem Arm gegen die Waffe zu drücken.
Ringo handelte weiter.
Sie ließ auch den rechten Arm vorschnellen, ebenfalls wie eine aufgerichtete Schlange, und stieß damit gegen das Katana. Mit schnellem Schritt huschte sie an der dermaßen gebundenen Waffe entlang in Reichweite.
Da der rechte Arm nun die Klinge band, fuhr Ringos linke Hand vorwärts und packte Tenzous Hand; ihre Finger fuhren ihm in den Griff und versuchten vor allem, das Gelenk des Daumens zu packen zu kriegen.

Das Manöver verging in aller Knappheit; dieses Fangen der Klinge war eine einzige, rasante Bewegung. Tenzou konnte sich natürlich wehren - er konnte einen Rückzug vollziehen und erneut angreifen, was die Ausgangssituation wieder herstellen würde. Nur dass Tenzou in der Rückwärtsbewegung begriffen war, während Ringo bereit war, mit Schwung dran zu bleiben.
Tenzou konnte natürlich auch das Schwert wegziehen. "Gebunden" war es nur in dem Sinne, dass Ringos Arm es davon abhielt, einfach so weiter auf sie zuzukommen. Um das Schwert zu einem guten Angriff einzusetzen, würde Tenzou allerdings ein wenig ausholen müssen; und dann wäre Ringo noch immer arg nah dran.
Schaffte sie es, die Hand des Gegners zu packen, hieß dies noch nicht, dass sie ihm das Schwert entreißen konnte. Doch wenn ihr dies gelang, war sie immerhin in der Lage, ihn an weiteren effektiven Angriffen zu hindern. Und von hier aus konnte sie ja weiter toben...
Wie, hing natürlich von Tenzous Reaktion ab.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mi Apr 26, 2017 9:38 pm

Über die Jahre hinweg hatte sich Ringo wirklich deutlich verändert. Sie wirkte nicht mehr so hitzköpfig wie früher. Tenzou hatte gut in Erinnerung, wie sie toben konnte, wenn er sie provozierte. Wie sie motzte und meckerte, wenn er wieder etwas gröber im Wortlaut wurde. Aber diesmal blieb sie ruhig. Mehr oder fokussierte sie sich auf einen Gegenangriff. Derzeit kämpfte Tenzou nicht in seinem vollen potenzial. Normalerweise hätte er sich deutlich "schneller" bewegt und hätte einzelne "besser" vollführt. Zugegeben konnte er mit seinem Katana massiven Felsen durchschneiden. Umso mehr musste er jedoch darauf achten, dass er Ringo nicht verletzte. Richtige Angriffe wären deswegen nicht fair gewesen. Für Sekunden erinnerte sich Tenzou daran, wie er Izumi eine Narbe am Auge verpasste, weil sie sich ihm gegenüber respektlos verhielt. Es war möglicherweise nicht besonders nett gewesen, aber in gewisserweise hatte sie auch selbst schuld. Ihr respektloser Tonfall ging ihm gehörig auf die Nüsse.
Ringo hingegen war anders. Sie versuchte zumindest ihm gegenüber respektvoll zu sein, auch wenn er häufiger erwähnte, dass sie das nicht sein musste. Inzwischen gab er es einfach auf sie darüber aufzuklären, dass sie sich nicht so benehmen musste. Er nahm es einfach hin. Ein Teil von ihm fühlte sich sogar etwas geschmeichelt. Im Moment ging es jedoch nicht um Respekt. Um den musste er sich bei Ringo wenig Sorgen machen. Vielmehr ging es darum das sie ein Gefühl dafür bekam, wie sich der Gegner mit einer Klinge bewegte und angreifen konnte. Tenzou hätte es nie laut ausgesprochen, aber in seinem tiefsten Inneren dachte er darüber nach, wie sich Konohagakure vom Kaiserreich lösen konnte. Trotz der Größe hatte Konohagakure gegen eine Übernahme nicht viel machen können. Im Gegensatz zu Kirigakure, die sich beeindruckend gut dagegen wehrten. Warum war es überhaupt soweit gekommen? Tenzou war zum Zeitpunkt der Verhandlung nicht anwesend gewesen. Er hatte mit seinem Hintern in einem Krankenhausbett gelegen und Löcher in die Luft gestarrt. Der Schock das Mayura sich nicht mehr an ihn erinnerte, war groß gewesen. Mehr noch ärgerte er sich, dass sich Daizen danach aus den Staub machte. Er hätte vieles erwartet, aber nicht das sein alter Meister einfach so verschwand. Da Tenzou eine gewisse Verantwortung besaß, nahm er die Bürde auf sich sein Blut für die Markierung zu geben. Vielleicht etwas vorschnell gehandelt - vielleicht aber auch nicht. Er konnte es noch nicht sagen. Nur das er wollte das Ringo sich gegen Samurai zu wehr setzen konnte. Er sah in diesem Mädchen viel mehr als sie selbst glaubte. Eine kleine Schwester. Einwenig Familie sogar.

Tenzou wurde aus den Gedanken gerissen und bemerkte zu spät, dass Ringo im inbegriff war ihn zu entwaffnen. Seine Augenbrauen zogen sich tief nach unten, sodass er einen fast bösen Ausdruck in seinem Gesicht bekam. Ein leises Schnauben kam von ihm. Nicht wegen Ringo, sondern eher wegen seiner Unachtsamkeit! Tenzou zog es deswegen vor erst einmal zurück zu weichen, umso etwas Spielraum zwischen sie beiden zu bringen. Allerdings blieb es nicht dabei. Vielleicht war es ein unfaires Mittel... aber er reagierte reflexartig sie auf abstand bringen zu wollen in dem er die linke Hand von dem Griff der Klinge löste und die Faust, die die Klinge noch umschlossen hielt auf sie zu stieß. Der Faustschlag zielte eher darauf ab sie zu überraschen als arg zu verletzen. Allerdings war er auch dafür bekannt, dass er seine Schläge nicht zurückzog, wenn sie erst einmal auf den Weg waren. Wer wusste wo er in diesem Augenblick traf... oder nicht traf.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Di Mai 02, 2017 3:18 pm

Fokus, klar wie Kristall. Gedankenfluss, gerade und direkt. Weg zum Ziel, in Sicht. Ringos Konzentration blendete in diesem kurzen Moment Tenzous Schnauben völlig aus. Sie wollte dranbleiben, das Schwert fliegen lassen. Doch die Beute entschlüpfte ihr - und eine Faust kam ihr entgegen.
Ringo riss die Arme hoch. Sie präsentierte dem ankommenden Schlag die Spitzen ihrer Ellbogen, presste die Handflächen gegen die Stirn und zog somit gewissermaßen eine Schutzmauer hoch, welche Tenzous Schlag kassierte. Es war mehr als genug, um weh zu tun! Der Aufprall schien förmlich Wellen durch ihren Körper zu schlagen. Aushalten, dachte sie, Zähne zusammenbeißen, durchhalten... und weiter!
Aus der Abwehrhaltung heraus schlug Ringo zu, klappte die Arme herunter und drosch in dieser Bewegung Tenzous Faust nach unten. Dann trat sie mit dem Knie aufwärts, um den Griff des Schwertkämpfers eben mit der Kniescheibe zu knacken!
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Jun 03, 2017 8:10 pm

Tenzou schnellte mit seiner Faust nach vorne. Er wusste das Ringo den Schlag abfangen konnte und auch verkraftete. Sie trainierte nicht das erste Mal mit ihm. Zudem fasste er seine Trainingspartner selten mit Samthandschuhen an. Ausnahmen gab es jedoch dennoch. Mayura hatte er nie wirklich umhauen wollen. Dafür aber Daizen. Nur war der meistens ein Fels in der Brandung gewesen. Seinen ehemaligen Meister aus den Socken zu hauen, war wie die Welt verrücken: unmöglich. Nachdem die Faust Ringo traf, schien sie einen festen Stand zu haben nicht direkt umgehauen zu werden. Tenzou musste darüber innerlich lächeln. Sie war wirklich gut geworden. Es machte ihn Stolz und gleichzeitig spornte es ihn an härter gegen sie vorzugehen. Die Kniescheibe von Ringo stieß gegen sein Schwert. Der Mann spürte, wie durch den Aufprall seine Hand sich von dem Schwert löste. Die Wucht war überraschend kräftig gewesen. Um zu verhindern, dass er sich die Finger brach, ließ er es ebenfalls zu. Für Sekunden sah es wirklich so aus als würde er sein Schwert verlieren. Glücklicherweise war Tenzou ein Zweihändiger Kämpfer. Seine andere Hand schnellte vor und griff von unten her nach den Griff des Knaufs des Katanas. Ein scharfer Schmerz durchzog dabei durch seine Rippe. Man konnte es daran sehen, dass sich sein Gesicht verzog. In der gleichen Bewegung drehte er sich weiter, wirbelte herum und ließ seinen Ellbogen in Richtung von Ringo schnellen. Da sie wirklich klein war, geschah dies wohl auch auf Kopfhöhe.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jun 04, 2017 9:54 am

Hand vom Schwert. Schwert im Flug. Schwert im Fall! Durch Ringos Kopf pulsierte ein wilder Jubelschrei. Den wollte sie rauslassen. Gleich. Jetzt gleich. Aber vorher! - Der Gedanke kam ihr ganz plötzlich - Will ich das Schwert selbst fangen! Denn wie klasse sähe das wohl aus? Eine Entwaffnung war nur dann perfekt, wenn man die Waffe des Gegners nicht nur aus seinen Händen bekam, sondern sie sich dann auch noch selbst schnappte!
Leider fing Tenzou sein Schwert schon selbst. Ringos Jubel verrenkte sich in ihrem Munde zu einem frustrierten Ächzen. Dies ließ sie auch wirklich raus.
Ihr Gegner verzog das Gesicht. Ringo bemerkte es nur unterbewusst, aus dem Augenwinkel. Die wirklichere Bedrohung war der Ellbogen. Der sich - wie vorhin die Faust - zwischen sie und ihre Beute stellte.
Beim Ellenbogen sprach man ja gern auch vom Musikantenknochen. Einem Körperteil, den man sich herrlich schmerzhaft stoßen konnte. Viele Taijutsuka jedoch nannten ihre Ellenbogen eher dritte und vierte Faust. Ringo gehörte dazu, Tenzou möglicherweise auch - vielleicht nannte er seine Ellenbogen nicht so, aber er nutzte sie so.
Ringos Stand war noch in den Nachwehen des letzten Angriffs, des doppelten Schlags von oben und dem Tritt von unten. Sie stand gerade auf einem Bein wie ein Kranich, die Flügel - Arme - nach unten auspendelnd. Nun aber stampfte Ringo mit dem in der Luft stehenden Fuß auf. Kraft schoss aus diesem Auftreten durch ihren Körper und in ihre Arme, die sie hochwarf. Der erste Kontakt war mit dem Unterarm, welcher knapp unter Tenzous Ellbogen ging. Schmerzhafter Aufprall. Doch ein Stück nach oben weggedrückt. Der zweite Arm half mit und stieß Tenzous angreifenden Arm ebenfalls weg, sodass er über Ringos Kopf hinweg ging.
Diese Abwehr war auf Angriffe ausgelegt, welche auf die hohen Körperzonen zielten. Für Ringo, welche oft gegen größere Gegner kämpfte, war so gut wie jeder Angriff ein Schlag auf hohe Körperzonen. Es hatte Vorteile, eher kurz zu sein. Denn genau deswegen hatte sie die Kranich-Abwehr bis zum Erbrechen geübt.
Und jetzt gehen wir in einen Griff. Von Kranich zu Schlange. Mal wieder.
Nachdem der Ellenbogen über ihren Kopf hinweggegangen war, hielt Ringos Hand, welche dem Ellenbogen am nächsten war, den Kontakt. Sie griff sogar hinterher, führte die Hand oben drüberweg und auf der anderen Seite wieder herunter. Wie eine Schlange, die sich um einen Ast wand. Sie hakte sich im Grunde ein. Und gemessen daran, bei wem sie sich einhakte, würde sie wohl ordentlich herumgeruckelt werden. Doch sie würde sich eben mitziehen lassen und den Griff vervollständigen: Tenzous "gehakten" Arm in ihrer Achselhöhle fangen.
Dranbleiben. Diesmal gehe ich nicht wieder auf Abstand!

Bewegung in Kurz: Den Ellbogen mit Unterarm und Hand abwehren und über den Kopf hinwegleiten, dann mit dem geeigneten Arm nachfassen und versuchen, den Körperteil Tenzous, mit dem er angegriffen hatte, in der Achselhöhle einklemmen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Jun 05, 2017 11:14 pm

Der Angriff von Tenzou folgte einer flüssigen Bewegung. Auch wenn er tatsächlich von der Blessur von Mai noch immer ziemlich angefressen war. Jede hastige oder zu schnelle Bewegung zog in seiner Seite wie kleine Nadelstiche. Nichts, was den Mann jedoch aus der Fassung bringen konnte.
Seine Ellbogenattacke wurde von Ringos Gegenwehr abgelenkt, sodass der Angriff über sie hinweg schwebte. Knapp am Kopf vorbei, war es nur ein Hauch eines Windzugs, dass er hinterließ. Seine ehemalige Schülerin entschloss sich zudem sich an sein Arm zu hängen. Wie eine lästige kleine Zecke, die man nicht abreißen konnte. Tenzou spürte den harschen Griff um seinen Arm und versuchte den Schwung seiner Drehung auszunutzen, um sie möglicherweise wegzuschleudern. Der Mann kam zurück in seine Ausgangsposition und warf einen grimmigen Blick auf die Frau an seinem Arm. Er schüttelte den Arm kurz, so als würde er eine Mücke von sich abschütteln wollen. Die Taktik kam wirklich überraschend für ihn. Hauptsächlich, weil er keine Ahnung hatte was sie vorhatte. Aber so wie er Ringo kannte, kam irgendetwas fieses und hinterhältiges. Die Blonde neigte zu technischen, die fiese Überraschungseffekte besaßen. Von wem sie wohl diese Taktik lernte? Er erinnerte sich an einen großen Tenzou, der vor einem kleinen blonden Mädchen stand, die ihn mit großen Augen ansah. Nutze die Schwäche deines Feindes aus und trete ihm lieber einmal mehr in die Eier. Unsportlich, aber effektiv. Vielleicht aber nicht der beste Tipp für ein so junges Mädchen, wie Ringo es damals war. Aber sie beide hatten auch eine recht spezielle Beziehung. Während Ringo mit hinterlistigen Tricks arbeitete, konnte Tenzou dort sehr gut mithalten. Ein breites Grinsen trat auf seine Lippen, durchzogen von typischer Grimmigkeit. Seinen Arm hielt er ausgestreckt, während sich Ringo dort heran klammerte.
„Nicht schlecht“, lobte er sie und bewegte sich gemächlich zum Rand des Gebäudes. Dann streckte er seinen Arm aus und hielt sie über den Abgrund. Kurz schüttelte er noch einmal.
„Wie tief das wohl runter geht?“, säuselte er nachdenklich. Im nächsten Moment leitete er etwas Katon-Chakra in seinen Arm. Er hatte nicht die beste Chakrakontrolle, sodass er wirklich Konzentration dafür benötigte. Aber immerhin konnte man den Schimmer des Chakras um seinen Arm erkennen.
„Sag Bescheid wenn du aufgeben willst.“ Fast schon etwas zu selbstgefälligst, blickte er zu Ringo rüber.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Jun 09, 2017 3:38 pm

Durchhalten. Auch wenns gerade nicht so effektiv ist. Durchhalten! Und festhalten. Ringo hielt sich fest, wurde ein wenig herumgeschleudert wie eine Ratte zwischen den Kiefern eines Jagdhundes, doch immerhin trug die Ratte in diesem Bild eine Rüstung und versuchte, dem Hund ins Maul zu kriechen, damit er an ihr erstickte.
Halt. Was? Seltsame Gedankengänge hatte sie in dem kurzen Augenblick, in dem Tenzou versuchte, seine Gengerin durch Schwung abzushütteln. Dies gab er rasch auf, grinste wie ein Wolf an seinem Arm entlang. Ringo starrte kalt zurück. Dass sie nicht in der besten Ausgangslage war, würde sie sich nicht anmerken lassen. Den Griff jetzt zu öffnen, würde die Frage aufwerfen, warum ich ihn überhaupt angesetzt habe. Ringo wollte Tenzou diese Genugtuung nicht geben. Daher blieb sie eisern, selbst als sich Tenzou mitsamt Anhängsel in Bewegung setzte. Bis zum Rande des Daches ging. Und seinen umklammerten Arm über die Brüstung streckte.
Ringo weigerte sich strikt, nach unten zu blocken. Sie hielt Blickkontakt mit Tenzou, als befänden sie gerade in einem Armdrücken.
„Wie tief das wohl runter geht?“
Hol doch einen Zollstock, erwiderte Ringo eisig. Und zumindest jetzt hatte Tenzou seinen Willen: Ringo ließ das -sama weg. Sogar das Sie. Ihr Blick flackerte dann aber doch ein wenig, als ihr das Schimmern von Chakra auffiel, welches durch Tenzous Arm tanzte. Hitze schlich sich an.
„Sag Bescheid, wenn du aufgeben willst.“
Da war ein Brennen, welches nur langsam hochkam. Ein wenig wie bei einem Teller Suppe, den man aus der Mikrowelle holte. Ganz am Rand wars nicht so schlimm. Dass der Teller brandheiß war, merkte man erst, wenn man die Hand drunter hielt. Langsam baute sich diese Hitze auf... und verflüchtigte sich in dampfigen Schlieren, die sehr gemächlich dort aufstiegen, wo Tenzou und Ringo Hautkontakt hatten.
Ich, entgegnete Ringo entschlossen, kann alles aufessen, was du auftischst. Im Grunde war es auch das, was sie gerade tat: Sie leitete Chakra dorthin, wo Tenzous Hitze ihren Körper bedrohte, und ließ das Chakra diese Hitze absorbieren. Kontrolliert wurde sie anschließend als Dampf an die Luft abgegeben. Aber sag: Zählt das als Taijutsu, was du da machst? Nun grinste sie doch, durch ein paar hochquellende Wölkchen heißer Luft hindurch.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Jun 09, 2017 10:58 pm

Der Kampf zwischen Tenzou und Ringo wurde endlich spannend. Er konnte in den Augen der Frau erkennen, dass sie verbissen blieb. Innerlich musste er darüber Grinsen. Das seine ehemalige Schülerin eine solche charakterliche Entwicklung durchlief und ihm jetzt die Stirn bieten konnte, ließ ihn Stolz werden. Selbst ihre Art blieb steinhart. Gerade solche Situation machten ihm am meisten Spaß. Zumal er Ringo immer vermittelt hatte, dass sie niemals den Kopf in den Sand stecken sollte. Ob sie diesen eisernen Charakter von ihm vermittelt bekam oder schlussendlich selbst entwickelte, spielte keine Rolle. Das sie ihn besaß, erfüllte ihn wirklich mit Freude. Auf seine Frage, wie tief es wohl hinabging, erwiderte sie eisige Worte. Ein kleines, fast böses Grinsen trat auf seine Lippen.
„Endlich kommst du Mal aus Dir heraus“, bemerkte Tenzou an und man konnte in seinem Blick lesen, dass er eine gewisse boshafte Freude bei dieser Situation empfand. Keine jedoch die jemand schaden würde. Er wollte nicht wirklich seine Schülerin ein Gebäude runter werfen, auch wenn das gerade von außen so wirkte. Statt jedoch einfach dort zu stehen, spielte er mit schmutzigen Tricks. Er erhitzte sein Arm etwas, wodurch Ringo wie eine kleine Wolke zu dampfen anfing. Das eine Auge von Tenzou heftete sich stur in ihren Blick.
„Sicher das du alles fressen kannst?“, fragte er mehr rhetorisch als wirklich eine Antwort zu wissen. Auf seiner Brust befand sich ein Siegel, dass eine verdammt große Chakrareserve besaß, die stetig anwuchs. Das er natürlich eine solche Reserve nicht für Trainingszwecken opferte, war klar. Dennoch konnte er Ringo ruhig etwas verunsichern.
Ringo hingegen versuchte eine Strategie dagegen aufzubringen und fragte, ob es sich wirklich dabei um ein Taijutsu handelte.
Ein schelmisches Lächeln tauchte auf seinen Lippen auf. Ohne das Tenzou wirklich zeigte, dass er Reue verspürte bei dieser Taktik.
„Durchaus zählt es zu einem Taijutsu“, erwiderte er ohne Umschweifen und zwinkerte ihr leicht zu. „Das Jigoku Onara baut auf diesem Schritt auf.“ Jigoku Onara war die Technik bei der Tenzou Feuer- oder Windchakra in der Hand sammelte und diese dann in dem Boden abgab. Es war eines seiner bekannten Faustkampfjutsu, die er oftmals verwendete. Für Sekunden ließ er Ringo noch etwas länger die Hitze seines Armes spüren, wodurch auch deutlich mehr dampf von ihr aufstieg.
„Die Frage ist nur, ob du nicht eher vor Erschöpfung von mir abfällst als das Ziel dieser Aufgabe zu erledigen? Nämlich mein Katana?“ Er schüttelte seinen Arm noch etwas, um sie so vielleicht etwas zu lockern, aber nach wie vor, spürte er den festen Griff um seinen Arm herum. Tatsächlich fragte er sich bereits, wie er diesen Klammeraffen loswurde. Wenn sie nicht los ließ, würde er sich wohl auf sie drauf werfen müssen.
„Also wie ist dein nächster Zug, Ringo-lein?“ Das -lein flötete Tenzou fast. Ihn schien diese Situation Freude zu bereiten. Endlich ein Training das ihn in Anspruch nahm.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Jun 10, 2017 10:46 am

Aus sich heraus kam sie also? Ja, dafür lohnt es sich, jemanden vom Dach der Kage-Residenz baumeln zu lassen. Tenzou hatte offenbar Spaß an der Sache. Ringo kam der Gedanke, dass ihr ehemaliger Sensei hartes Auftreten schon immer gemocht hatte. Nun, als ranghöchster Shinobi des Dorfes, kam man ihm vermutlich vor allem unterwürfig. Zum Einen war dies wohl nur natürlich, zum Anderen musste es ihn aber auch unendlich anöden.
Dass Ringo alles fressen könne, was Tenzou auf den Tisch brachte, war selbstredend nur ein dreister Bluff. Genauer gesagt, könnte sie das Jutsu selbst nichtmals aufrecht halten, bis ihr das Chakra ausging. Die Technik selbst hatte eine gewisse Ablaufzeit; man konnte sie nicht durchgehend aufrecht halten, wenn die Hitze ernst gemeint war. Da half auch das Clan-Training nicht, das unter Sarutobi legendäre Taijutsu-Randori im inneren einer Wellblechhütte, deren Boden aus Metall war - und unter dem mehrere Feuer brannten.
Doch Ringo würde ihren Bluff erst aufgeben, wenn es wirklich nötig wurde. Bis dahin... fiel ihr hoffentlich etwas ein. Folglich hieß es, die Zähne zusammenzubeißen und zu grinsen, während Dampf emporstieg wie aus einem Schmortopf.
„Durchaus zählt es zu einem Taijutsu“, erwiderte Tenzou gerade mit einem Augenzwinkern. „Das Jigoku Onara baut auf diesem Schritt auf.“
Aaaah..., machte sie mit leichter Ironie. Sie zwinkerte ebenfalls, allerdings wegen einem Wölkchen Dampf, welches ihr ins Auge geraten war.
Tenzou erinnerte sie an das eigentliche Ziel des Trainings, schüttelte leicht den Arm. Ringo grummelte eine Antwort ohne echten Sinn dahinter, während sie sich weiter festhielt... und in der Spieltruhe ihrer Fähigkeiten nach einem Spielzeug suchte, welches schon länger nicht mehr rausgekommen war.
„Also wie ist dein nächster Zug, Ringo-lein?“
Ringo verengte die Augen. Während sich das Weiß darin zu tintigem Schwarz verfärbte und das Blaue in eisiger Helligkeit zu glimmen begann. Das hier.

Im Inneren des Seelenverstecks fuhren Platten wie Echsenschuppen aus den Gitterstäben des Bijuu-Käfigs. Sie ratterten daraus hervor wie Schiebetüren und sperrten den starrenden, flammenden Blick des Yonbi aus.

Ringo spürte es. Die Chakrakontrolle, einstmals eine ihrer Meisterdisziplinen, kam - zumindest kurzzeitig - wieder hervor. Und mit hoher Chakrakontrolle erlangte sie auch eine andere Waffe zurück.
Shishokuki no te.
Ringos rechte Hand, welche um Tenzous Arm geschlungen war, krallte sich von unten her in dessen Bizeps. Die linke Hand packte ebenfalls zu, allerdings von oben. Yinton, die geistige Zutat vom Chakra, pulste durch Ringos Fingerspitzen in Tenzous Bizeps, wo es sofort nach Gleichgewicht strebte. Indem es Yangton, die körperliche Zutat, fraß. Ringos Griff schluckte folglich Tenzous körperliche Kraft, und das dadurch geschaffene Chakra, welches zu gleichen Teilen Tenzou und Ringo gehörte, verdampfte mit bläulicher Flamme. Denn keiner von beiden konnte es nutzen.
Tenzous Kraft im Arm würde nun also nachlassen. Er würde Ringo nicht mehr so hübsch in der Höhe halten können, sondern sie runterlassen müssen.
Und dann würde sie etwas tun, was er ihr vor Jahren geraten hatte.
Nutze die Schwäche deines Feindes aus und trete ihm lieber einmal mehr in die Eier.
Denn wenn sein Arm runtersackte, war sie sicherlich in Reichweite.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Jun 12, 2017 10:04 pm

Tatsächlich fiel es Tenzou oftmals schwer, dass einige Menschen in seiner Umgebung anders auf die Hokage-Rolle reagierten als er erwartete. Einige versuchten ihm gegenüber respektvoller zu sein und schienen die persönliche Ebene zu ihm zu verlieren. Andere wiederum sprachen anders mit ihm, so als wäre er ein völlig fremder Mensch ab sofort. Er war irgendwie froh darüber, dass Ringo endlich das „-sama“ wegließ und mehr Energie in den Kampf steckte. Sie hörte also auf respektvoll zu sein, wenn er sie vom Dach der Kage-Residenz baumeln ließ? Ein kleines Grinsen trat auf die Lippen von Tenzou in seiner alten böswilligen Freude darüber, dass sie sich noch immer verzweifelt an seinen Arm klammerte. Noch immer ließ er Katon-Chakra aus seinem Arm fahren, um seiner Schülerin Feuer unter den Hintern zu machen. Sie konnte im echten Kampf auch nicht wie ein Klammeraffe am Gegner hängen. Der würde sie wohl möglich töten. Abwartend ließ er seinen Arm gestreckte und schüttelte ihn hin und wieder. Wenn sie in den nächsten 10 Minuten nichts unternahm, würde er ihr ordentlich Feuer unter dem Hintern machen. Dann war das Katon-Chakra noch ihr kleinstes Problem. Tatsächlich schien sie nun auch einen Plan zu haben. Er konnte sehen, wie das weiße in ihren Augen schwarz wurde und ein frostiger Blick ihn traf. Na endlich. Im selben Moment griff Ringo nach seinem Arm, bohrte ihre Finger dort rein und Tenzou realisierte etwas zu spät was sie vor hatte. Vielleicht erinnerte er sich auch nicht daran, dass sie diese Technik beherrschte? Sie trainierten eindeutig zu wenig und zu selten. Der Hokage nahm sich vor, dass er seine ehemalige Schülerin durchaus etwas mehr in die Mangel nehmen musste. Die dunklen Augen sagten ihm jedoch, dass gerade das Juin aktiv geworden war. Ein immer wieder beeindruckender und zugleich erschreckender Anblick. Tenzou konnte spüren, wie die Kraft aus seinem Arm verschwand. Der Mann spürte wie das Gewicht von Ringo ihn leicht zu Seite zog und er sein eignes etwas verlagern musste, damit sie nicht beide über die Brüstung kippten. Immerhin war sein Schwerpunkt als großgewachsener Kerl woanders verlagert. In dem Augenblick, wo sein Arm hinab sank und er zugleich nach hinten ging, konnte er jedoch eine Bewegung vernehmen. Eine die ihm ziemlich gefährlich vorkam und zu gleich wohl sehr verärgerte. Da Ringo an seinem erschlafften Arm hing und er ihn noch nicht einsetzen konnte, blieb ihm nichts anderes übrig als seine anderen Arm zu verwenden. Reflexartig ließ er sein Katana los und schnellte nach vorne. Seine Hand ergriff das Hosenbein von Ringo oder genau die Gliedmaße, die sie verwenden wollte, um ihm einen fiesen Schlag unterhalb der Gürtellinie zu verpassen. Sein Katana schepperte zu Boden – damit hatte er zugegeben verloren. Wichtiger war jedoch, dass er die nächsten Generationen von Kindern und Enkeln gerettet hatte. Immerhin wollte Tenzou noch ein paar Kinder in die Welt setzen! Seine Hand legte sich fest um die Gliedmaße, die Ringo ihm entgegen stoßen wollte. Er verengte die Augen. Was war eigentlich mit den Frauen los? Die eine wollte ihm mit ihren Brüsten ersticken und die andere wollte wohl die nächsten Generationen von Kindern auslöschen? Wenn Tenzou eine Sache jemand übelnahm, dann diese, dass er einen Schlag unterhalb der Gürtellinie abbekam oder jemand auch nur den Versuch unternahm. Gut, er nahm es auch jemand übel, wenn er mit Brüsten erstickt wurde, aber dennoch… bei Ringo lief er da wohl nicht ganz so Gefahr!
„Das Training hat wohl gerade erst angefangen“, säuselte Tenzou mit vielversprechender Stimme.

[Ich habe Mal den Rest offen gelassen, damit du noch reagieren kannst und ich in etwa weiß, wie Ringo jetzt bei Tenzou hängt Razz]
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