Tamashii no Utsuri

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 [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Do Sep 08, 2016 8:43 pm

das Eingangsposting lautete :

05:00 Uhr morgens. Konohagakure lag noch im tiefsten Schlaf, während die Sonne sich langsam den dunklen Himmel hinauf schleppte. Nur langsam erhellte sie damit das dunkle blau und ließ es in einer etwas freudigen Farbe erleuchten. In der Wohnung der Familie Hokusai herrschte noch eine komatöse Stille. Hauptsächlich lag es daran, dass der Hausherr in mitten der Nacht von einem Schrei aufgewacht war und vollkommen verplant in das Zimmer seiner Töchter stolperte. Auf dem Weg dorthin fing auch Töchterchen Nr. 2 zu weinen an. Es war ein Orchester, dass nur zusammengehen konnte. Wer weinte schon gerne alleine?
Nachdem Tenzou die beiden Mädchen wieder beruhigte, konnte er nur durch ein sehr hartnäckiges Fragespielchen herausfinden was das Problem war. Einer der beiden hatte einen Alptraum gehabt. Merkwürdigerweise sagten jedoch beide zu diesem Thema ja, sodass Tenzou aller höchstens raten konnte, wer den wirklichen Alptraum hatte. Es war zumindest keine Seltenheit, dass die beiden immer die gleichen Probleme zu haben schienen. Wenn einer der beiden sich Schnitt, wollte die andere auch ein Pflaster haben und brauchte mindestens genauso viel Aufmerksamkeit, wie die andere. Auch die Frage, ob sie nun wieder schlafen konnten, wurde mit einem simultanen „Nein“ abgetan, wodurch dem Mann keine andere Wahl blieb als sie beide mit in sein Bett zu nehmen. Beide kuschelten sich bei ihm ein bis sie dann alle drei in den Schlaf zurückdrifteten. Allerdings brauchte Tenzou dafür deutlich länger. Einmal nachts wach, konnte er nur selten wirklich gut einschlafen. Zudem kribbelte es in seinen Fingern eine Rauchen zu wollen. Würde er sich jedoch bewegen, hätte er die nächsten Stunden erneute Probleme die Mädels zum Schlafen zu bringen.
Fazit von der Sache war jedoch, dass Tenzou deutlich weniger Schlaf bekam als geplant. Die Mädchen waren nach ihrer Nachtaktion glücklich bei ihrem Vater im Arm eingeschlafen und wachten dort glücklich um genau 5:12 Uhr wieder auf. Anfänglich kicherten sie nur leise bis sie anfingen über Tenzou sportlich hinweg zu klettern. Das reichte auch für den staatlichen Mann aus, um aus dem Schlaf gerissen zu werden. Er grummelte leise und öffnete seine Augen. Dort erkannte er gerade, wie Miya versuchte vom Bett zu klettern. Aber vorwärts. Blinzelnd richtete er sich auf und bekam sie gerade noch am Hemd zupacken, bevor sie nach unten stürzte. Ein leises Kichern kam erneut von ihr. Tenzou zog sie zurück, seufzte leise und hob sie kurz auf seinen Arm.
„Guten Morgen, du verrücktes kleines Mädchen“, begrüßte er sie dann und gab ihr einen winzigen Kuss auf die Wange, wodurch es erneut ein Kichern gab. Dann hob er sie aus dem Bett und setzte sie ordentlich davor. Töchterchen Nr. 2 hob ebenfalls die Hände hoch und streckte sie nach Tenzou aus. Er lächelte etwas grimmig, hob sie ebenso kurz auf den Arm und bekam von ihr einen Kuss.
„Taddy“, kicherte Mira leise und deutete dann mit dem kleinen Finger nach unten zu ihrer Schwester. „Runta?“
Auch die zweite Tochter wurde raus gesetzt, bevor sich der Familienvater aus dem Bett quälte. Er war müde. Immerhin hatte er erst spät Feierabend gehabt, aber so war das wohl wenn man Alleinerziehend war.

Da Tenzou so früh auf war, hatte er entsprechend früh das Frühstück vorbereitet und den Haushalt fertig bekommen. Um nicht die übrig gebliebene Zeit rum sitzen zu müssen, brachte er die beiden schon einmal zu seinen Eltern, bevor er sich Richtung Trainingsbereich der Kageresidenz begab. In einem Rucksack hatte er einige Schriftrollen verstaut, die hauptsächlich Waffen und Ausrüstungen enthielten. Sein Trainingspartner – seine ehemalige Schülerin. Ringo. Ringo war für Tenzou vom Gefühl her wie eine kleine Schwester. In der Zeit, wo er mit dem Verlust von Mayura zu kämpfen hatte, schien sie öfters Mal vorbei zu schauen. Andersherum bot er noch immer an als Trainingspartner für sie zu agieren. So auch heute. Er würde mit ihr den Bereich des Taijutsu angehen. Obwohl er noch immer glaubte den Schmerz von Mais Schlag an seinen Rippen zwischendurch zu spüren. Ringo war zum Glück ein anderes Kaliber. Sie konnte ihn weder in ihren üppigen Brüsten ersticken – vermutlich weil sie nicht so viel Vorbau hatte wie Mai –, noch konnte sie ihn im Taijutsubereich sämtliche Knochenbrechen.
Auch am Trainingsplatz kam Tenzou viel zu früh an. Anfänglich spielte er mit dem Gedanken bereits sich etwas warm zu machen. Jedoch ließ ihn ein bequemer Liegestuhl, der hier oben zum Ausruhen stand, schwach werden. Bis Ringo kam, tankte er also noch eine Mütze Schlaf.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Jun 17, 2017 9:53 am

Dieses Klirren... das Scheppern des Katana, wie es auf die Fliesen des Daches fiel. Ringo spürte einmal mehr das triumphierende Flackern eines Freudenfeuers im Bauch. Sie mochte nicht dazu kommen, ihrem Sensei in die Eier zu treten, doch was sollte es - darauf legte sie schließlich ohnehin keinen Wert. Der Tritt war nur eine von vielen Aufweich-Taktiken gewesen, von Tenzou selbst empfohlen.
Wie nun weiter?
Das Katana lag am Boden. Ringo selbst hing in der Luft. Ihre linke Hand lag noch immer auf Tenzous Arm auf. Ihr rechter Fußknöchel wurde dagegen von Tenzous Hand umfasst, denn mit diesem Griff hatte er ihren Tritt geblockt. Ihr wurde einen Herzschlag lang bewusst, dass sie schon seit mehreren Manövern den Boden nicht mehr berührt hatte.
Das ist schräg. Und so bizarr diese Erkenntnis auch war, war Tenzous Ankündigung doch umso überraschender. Klang da etwas durch wie... Kampfgeist? Wollte er nun irgendwie richtig kämpfen? Sollte ihr dies Angst machen? Das Juin überzog ihren Körper in schmalen Bahnen mit fingernagelgroßen, obsidianschwarzen Schuppen. Mehrere solcher Bahnen malten sich durch ihr Gesicht wie eine Art Kriegsbemalung.
Angefangen? Es machte ihr Spaß. Es machte ihr Spaß, so kämpfen zu können, dass sie den Boden nicht zu berühren brauchte. Es machte ihr Spaß, sich so austoben zu können, und es machte ihr Spaß, Sprüche klopfen zu dürfen. Sie genoss es so sehr, dass sie für die Dauer eines weiteren Sprüchleins einfach alles so hielt, wie es war. Und sie grinste voller Eifer, was durch das freilaufende Juin nur ein wenig nach Zähnefletschen aussah. Oder ist es vorbei!
Die linke Hand, die sich noch an Tenzous Arm festhielt, stieß sich kräftig ab. Ringo schubste sich vorwärts. Sie nutzte den Umstand, dass Tenzou ihren Fußknöchel festhielt, als würde sie mit diesem Fuß auf festem Boden stehen. Und höher war sie noch dazu. Sie winkelte den linken Arm an und zielte mit dem Ellenbogen auf Tenzous rechte Schulter. Ein Schlag wie mit einem Knochenkeil.
Falls sie traf, würde sie den Ellenbogen wieder ausklappen, den Arm um Tenzous Nacken schwenken und sich dann einhaken.
Und falls auch das klappte, würde sie einfach jede freie Gliedmaße zugleich in einem Schlaghagel vorwärts werfen!
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Jun 18, 2017 11:44 am

Den Tritt in besondere Region hatte Tenzou zum Glück abgefangen. Es zeigte ihm einmal mehr, dass Ringo zumindest nicht davor abschreckte richtig zu kämpfen. Er selbst hätte mit solchen Mitteln eigentlich nie gekämpft. Es wäre merkwürdig gewesen, wenn er Daizen im Trainingskampf in die Weichteile treten würde. Vermutlich hatten sie im stillen damals festgelegt, dass solche Aktionen unsportlich waren. Genauso unsportlich wie zwischen die Brüste einer Frau gedrückt zu werden. Davon hatte ja Ringo nicht so viel – zum Glück.
Nachdem nun Ringo noch immer an seinem Arm hing, hatte Tenzou die Ausgangssituation zumindest etwas verändert. Mehr oder weniger gut oder schlecht. Sein Katana lag am Boden. Damit war zumindest die Aufgabe der Entwaffnung durch. Allerdings war Tenzou auch ohne Katana ziemlich gefährlich. Er kündigte an, dass sie jetzt erst richtig anfingen zu kämpfen. Ringo schien diese Aufforderung sofort wahrzunehmen und aktivierte daraufhin ihr Juin. Er konnte sehen, wie sie einige Muster im Gesicht bekam. Im selben Augenblick stieß sie sich von seinem Arm ab und zielte darauf ab seine Schulter treffen zu wollen. Er würde von dem Schlag nicht besonders viel mitbekommen. Hauptsächlich weil er noch seinen Mantel trug. Klar würde sich die Schulter etwas geprellt anfühlen, aber nicht so sehr, wie Ringo wohl dachte. Vermutlich tat es ihr ebenfalls weh, wenn sie auf die gehärteten Platten traf, die seine Brust schützten. Eine Situation, die für ihn gar nicht Mal so schlecht war. Der Moment in dem sie den Angriff vielleicht nicht ganz so sehr ausführen konnte, wie sie hoffte, nutzte er um sie los zu werden. Noch immer hielt er ihr Bein fest und sein Griff wurde noch um einiges härter. So sehr, dass es fast so wirkte als wollte er sie gar nicht mehr loslassen. Dann drehte sich Tenzou. Nicht nur einmal, sondern auch ein zweites Mal. Bei dieser Drehung glich es fast einem Roundhousekick. Nur das er nicht trat, sondern den Schwung benutzte um Ringo abzuschleudern. Dabei zog er fest an ihrem Bein und wartete darauf das sie loslassen musste oder gar vielleicht sogar losließ. Sobald er das spürte, würde auch er ihr Bein loslassen und sie damit irgendwo hinwerfen. Sollte ihm dieser Zug wirklich geling, wäre er zunächst daran seinen Ledermantel los zu werden. Hauptsächlich, weil dieser ihn in seiner Geschwindigkeit einschränken würde. Wenn Ringo das Juin aktivierte, war sie um einiges schneller als er und wendiger. Mit so etwas musste er mithalten.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mi Jun 21, 2017 4:34 pm

Knochenkeil auf Eisenplatte. Ringo spürte die Rückmeldung als zuckenden Nervenblitz, als sie mit dem Ellenbogen zustieß und anstelle Fleisch und Muskeln Metall unter Leder traf. Sie stieß die Luft zwischen zusammengepressten Zähnen heraus. Ihr Versuch, sich bei Tenzou einzuhaken, scheiterte, weil die Reizüberflutung im zuschlagenden Arm keine geschickten Manöver zuließ. Man konnte auch keine Schnur durch ein Nadelöhr fädeln, wenn man kurz vorher die Fingerspitzen auf einen Backstein geschlagen hatte.
Und dann bewegte sich dieses Ungetüm von Mensch auch noch. In Ringos Augen stand eine Überraschung, die zu dem unheilvollen, eisblauen Leuchten nicht recht passen wollte. Tenzou begann, sich wild im Kreis zu drehen, während sich Ringo in den Stoff des Mantels krallte. Es sah einfach schlimm aus, wie das pure Chaos. Die Sarutobi rief noch einmal den kraftraubenden Griff und schlug die Finger in Tenzous Hand, welche ihr Bein packte. Kurz flammte erneut Chakra hoch, welches aus den Kräften beider Gegner gemacht war. Ringo machte sich frei, und dann flog sie rückwärts weg.
Im Handstand landend, in den Purzelbaum rollend, Schwung mitnehmend und sich gleich wieder aufsetzend. Tenzou hatte ihr so viel Drall mitgegeben, dass sie ohne jede Eigenanstrengung wieder auf die Füße kam.
Und dann stand sie da, reflexhaft die Taijutsu-Haltung wieder einnehmend. Ihr tiefes Einatmen war über das ganze Dach hinweg zu hören.
Verdammt.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Jun 23, 2017 8:58 pm

Wie ein wildes Pferd hatte Tenzou die junge Frau von sich losgeworfen. Sie flog weit. Obwohl er sich im Kampf befand, achtete er darauf zu beobachten, wohin sie flog. Er wäre sofort bei ihr gewesen, wenn er mitbekommen hätte, dass sie vielleicht über den Rand des Daches purzelte. Tenzou war zwar ein hartnäckiger Gegner, aber das Wohl von Ringo lag ihm sehr am Herzen. Sie war einfach ein Teil seiner Familie und das wollte er nicht einfach über den Rand eines Daches werfen. Zum Glück kam es nicht dazu, dass er reagieren musste. Stattdessen kam sie heil auf ihren Füßen wieder an und Tenzou konnte sich um seine Kampfposition Gedanken machen. Er streifte seinen Metallmantel von den Schultern, der wie eine Last von seinen Schultern fiel. Augenblicklich fühlte er sich leichter auf den Füßen. Gleichzeitig streifte er sich seine Augenklappe vom Kopf. Zwar aktivierte er das Juin noch nicht, aber er zeigte ihr offensichtlich das er es verwenden würde. Normalerweise achtete er nämlich darauf das niemand dieses Auge zu Gesicht bekam. Aufgrund seines dunklen Tons wirkte es auf andere Menschen abschreckend und gefährlich. Tenzou mochte die Farbe selbst auch nicht, konnte aber wenig bis gar nichts daran ändern. Ein kleines Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab.
„Jedes Mittel ist in Ordnung!“, stellte er die neuen Regel auf und streckte dabei seine Finger etwas, um seine Hände zu lockern. „Allerdings ohne das Gebäude in Schutt und Asche zu legen. Wir müssen Kosten sparen!“ Früher war ihm das gar nicht so wichtig, heute konnte er nicht anders als darüber nachzudenken. Die Kosten für Schäden an Trainingsplätzen waren ziemlich hoch. Er hatte sogar Warnschilder anbringen lassen auf denen darauf verwiesen wird, bitte die Trainingsplätze nicht unnötig zu verwüsten. Wer das wollte, sollte einen Antrag stellen mit einer triftigen Begründung, warum er das vorhatte. Inzwischen plante er sogar einen speziellen Trainingsplatz bei dem das möglich wäre. Allerdings waren die Architekten sich darüber noch nicht ganz einig, zudem war das Kostenangebot noch immer viel zu hoch.
In dem Augenblick spielten Kosten insofern keine Rolle, dass sie das Gebäude einfach nicht beschädigen sollten. Als Ringo tief einatmete, entlockte es ihm wieder ein Grinsen.
„Aus der Puste?“ Tenzou spürte es selbst, dass er etwas schwerer einatmen musste. Als Raucher war seine Ausdauer bekanntlich nicht die Beste. „Ich dachte du wärst etwas besser in Form.“ Er achtet vor allem darauf Ringo zu provozieren um sie zum Angriff zu bewegen. Damit konnte er sich einen Vorteil verschaffen. Statt weitere Worte zu verschwenden, war nun er es der sein Juin aktivierte. Für Sekunden brodelte ein Kopfschmerz durch seine Schläfe hindurch. Das linke Auge wurde tiefschwarz und die blasse Iride bekam einen gelben Ton. Die Krankheit breitete sich weiter aus und erreichte auch das rechte Auge. In Sekunden verfärbte sich das weiße des Augapfels pechschwarz und gleich daraufhin wurde auch dort die Iride gelb. Tenzou blinzelte kurz. Sein Gehirn musste sich kurz daran gewöhnen, dass er nun mehr das Bild wieder normal wahrnehmen konnte. Ein Bild das er sehr vermisste. Er ließ kurz seine Augen umher huschen. Die Umgebung wirkte gestochen scharf auf ihn. Allerdings gab es auch Nebenwirkungen bei dem Juin. Kaum hatte es sich aktiviert, fühlte er sich wie im Rausch. Im Kampfrausch. Seine Sorge das Ringo verletzt werden könnte, wurde weniger. Stattdessen blieb dort nur die übliche Ruhe und die Leidenschaft des Kampfes zurück. Tenzou hatte das Juin nie wirklich lange benutzt. Er trainierte zwar regelmäßig die Kontrolle dort drüber zu halten, aber tatsächlich war er nie an seine Grenzen gegangen, sondern tastete sich immer weiter vor.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Jun 24, 2017 11:40 am

Aus der Puste? Ringo inhalierte nochmals tief ein und aus. Ich bin nur immer etwas angespannt, erwiderte sie, wenn ich so lang und dicht an einem Gegner bin. Das stimmte nur halb. Seitdem der Ryusui Gansai Ken den Federstil als bevorzugten Kampfstil abgelöst hatte, war Ringo es gewohnt, stetigen Körperkontakt mit dem Feind zu haben. In diesem speziellen Fall war jedoch Tenzou der Gegner. Und auch wenn sie die Schwärmerei für ihn inzwischen halbwegs abgelegt hatte, als jugendliche Dummheit abgestempelt und archiviert, konnte sie eine gewisse Aufregung nicht leugnen.
Ruhe nun. Gelassenheit. Achtsam sein. Die Regeln hatten sich gerade geändert. Die Wahl der Waffen erweiterte sich, und Tenzou selbst öffnete eine spezielle Schatztruhe in seiner Kammer. Ringos vom Juin glühende Augen wurden ein wenig größer, während sie das Entfalten des anderen Fluchmals verfolgte. Sie hatte es schon einmal gesehen, auf dem Trainingsplatz, und da war die Lage arg ins Schwimmen geraten. Im Anschluss daran hatte Kaiko sich um die Sache gekümmert. Hatte sich der Kage nun also besser unter Kontrolle?
Hoffen wirs.
Ringos eigenes Juin, als Batterie in das Jinchuuriki-Siegel installiert, kribbelte zwischen den Schulterblättern. Ein bisschen durfte es noch strapaziert werden. Aber nicht zu lang. Es war ein wichtiges Schloss an dem Gatter, welches den Yonbi gefangen hielt. Im Augenblick schloss es den Bijuu völlig aus, doch hatte dieser Vorteil eine Ablaufzeit. Ringo wollte nicht austesten, wie es wäre, ohne dieses Schloss zu sein - selbst wenn das Juin im Laufe von 24 Stunden seine Kraft zurückerlangte. Vermutlich wäre sie dann so instabil wie Akari oder Kazumi, die Albträume eingeimpft bekamen.
Nun funkelten sich also zwei Augenpaare an, Gelb und Blau von Schwarz umgeben.
Ringo schloss Fingerzeichen und spuckte Rauch aus, der sich zu einer dichten, fußballgroßen Kugel sammelte. Diese Kugel schoss nicht wie viele Ninjutsu einfach vorwärts, sondern begab sich sofort in eine Kreisbewegung, mit Ringo als Zentrum. Als sie auf Tenzou zustürmte, folgte die Kugel ihr nach. Ihr Angriff war ein rechter Tritt auf Tenzous Knie, ein Taijutsu-Angriff mit höchstmöglichem Abstand - und zeitgleich schloss sie ein einhändiges Fingerzeichen, welches die Rauchkugel dazu brachte, von links auf Tenzous Kopf zuzufliegen.

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Jul 10, 2017 10:46 pm

Der Hokage war ein Meister in Provokation. Das lag wohl nicht nur an seiner Art, sondern auch daran wie er seine Stimme betonte. Ringo wollte er zum Angriff bewegen in dem er sie auf ihre Ausdauer ansprach. Er selbst besaß nicht wirklich die Beste, aber das gestand er sich sehr selten ein. Selbst vor einem Iryounin hätte er noch immer behauptete, dass seine Ausdauer ganz passabel wäre, obwohl er wie ein Schlund rauchte.
„Ach? Ich wusste gar nicht, dass du so schüchtern bist, wenn es um Körperkontakt geht“, frotzelte Tenzou fröhlich weiter. Er zeigte ein grimmiges Grinsen, dass ihn irgendwie einen Touche von Boshaftigkeit gab. Allgemein war das Gesicht von Tenzou das nicht unbedingt stetig freundlich wirkte. Selbst wenn er freundlich dreinblickte, wirkte er irgendwie grimmig ohne es selbst zu bemerken.
Nachdem Tenzou sein Juin aktivierte, sahen dunkle Augen auf die zierliche Gestalt von Ringo. Er wusste, wie gefährlich ihre Form war. Allerdings wusste er auch, dass das Siegel des Bijuu sie deutlich einschränkte, um das Juin ausleben zu können. Sie würde es nicht lange aufrecht halten können. Ein weiterer taktischer Vorteil war, dass sie nicht wusste, wie sein Juin funktionierte. Er hatte es erst sehr viel später selbst realisiert, dass das Juin dafür sorgte, dass er in einer Kampfsituation mehr Informationen aufnehmen konnte. Die Bewegung von Ringo waren ihm zumindest nicht fremd, sodass er nicht erst neu ihre Angriffe studieren musste. Er wusste wie sie kämpfte. Umso mehr konnte er in etwa vorausahnen was sie vor hatte. Die Rauchkugel diente meistens dazu die Gegner auf Abstand zu halten. Gleichzeitig konnte sie recht flexibel damit angreifen.
Tenzou blieb zuerst einmal stehen. Es wirkte fast so als wusste er nicht, was er tun sollte. Tatsächlich beobachteten seine Augen aber ihre Bewegungen. Er analysierte sie. Seine Augen suchten die instabilen Körperteile ab, die durch das Training davor vielleicht entstanden waren. Vielleicht eine gezerrte Schulter oder ein schmerzender Ellbogen. Im ersten Moment konnte er nichts erkennen. Es überraschte ihn nicht, dass Ringo eine gute Körperbeherrschung besaß, selbst nachdem sie einstecken musste. Sie war es nicht anders gewöhnt.
Den Tritt auf seine Knie nahm Tenzou sehr schnell wahr. Gleichzeitig vernahm er die Rauchkugel, die sich von der Seite auf ihn zubewegte. Der Hokage ging einen winzigen Schritt zurück, bückte sich und packte das heranschnellende Bein von Ringo. Für Sekunden stand die Zeit still und sie sahen sich gegenseitig in die Augen. Dann schleuderte Tenzou Ringo herum, sodass sie ihren eigenen Angriff der Rauchkugel zu spüren bekam, während er selbst herumwirbelte. Seine Beine gelangten zurück in seine Standardposition. Ringo hatte er inzwischen losgelassen.
Er wartete nicht erst ab, ob sie von der Rauchkugel getroffen wurde. Vermutlich hatte sie einen Weg gefunden das zu verhindern.
Tenzou vergewisserte sich nur kurz, dass es seiner ehemaligen Schülerin auch gut ging und formte daraufhin Fingerzeichen. Ringos Schwäche war der Körperkontakt. Sie musste relativ dicht an den Gegner herankommen, um gegen ihn kämpfen zu können. Also wollte er sie auf Abstand halten. Zudem war es ein gutes Training seine neue Technik im Einsatz zu üben. Bisweilen hatte er es nur in dem Trainingsbereich unterhalb der Kageresidenz getan. Dort konnte man ihn nicht beobachten und er hatte seine Ruhe. Zudem konnte er nicht ganz so leicht die Umgebung in Schutt und Asche legen.
Tenzou schloss die letzten Fingerzeichen, wobei es ein zusammenschlagen seiner Hände war. Bereits bei den letzten Fingerzeichen hatte sich deutlich Katonchakra um ihn gebildet. Nur ein heller Schimmer von roten Flimmern. In seinen flachen Händen war Futonchakra gewesen. Dieser entwich durch das Zusammenklatschen. Kurz flackerte das Katonchakra und man konnte einen schwachen Windzug spüren. Das Futonchakra entwich weiter einzelnen Chakrapunkten. Es brauchte einen Moment bis er es schlussendlich um seinen Körper legen konnte. In der Zeit flackerte das Katonchakra stetig weiter und wurde immer kleiner. Zuletzt schmiegte es sich wie eine zweite Haut um seinen Körper. Das Flimmern wurde stärker. Inzwischen sah es jedoch wie auf heißen Asphalt auf. Sein Körper wurde in weißes Chakra gehüllt. Tenzou ging ein paar Schritte voran. Unter seinen Füßen bildeten sich dabei schwarze Fußabdrücke. Offensichtlich brannten sich seine Fußabdrücke etwas dunkel in den Untergrund. Lange konnte er diesen Zustand nicht aufrecht halten. Es kostete ihn zu viel Konzentration. Genauso wie das Juin. Aber zwischendurch konnte man ruhig an seine Schmerzgrenzen gehen. Dann stieß sich Tenzou ab und schoss wieder auf Ringo zu. Diesmal um ihr einen Schlag zu verpassen. Keinen in Gesichtsnähe. Er wusste, wie heiß seine Faust war. Aber sie konnte durchaus einen Schlag im Bereich ihrer Oberarme abbekommen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Di Jul 11, 2017 4:13 pm

„Ach? Ich wusste gar nicht, dass du so schüchtern bist, wenn es um Körperkontakt geht.“
Ringo gelang es, bei diesem Spruch Tenzous nicht zu erröten. Es hätte auch, mit frei fließendem Juin, sehr seltsam ausgesehen. Sie antwortete einfach gar nicht, sondern griff an, mit einer Zangentaktik. Leider aber war ihr Gegner damit offenbar vertraut, und so tat er das strategisch Kluge, indem er versuchte, den ersten Angriff in den Zweiten laufen zu lassen. Kämpfte man gegen zwei Feinde zugleich, war dies meist sehr wirkungsvoll, weil die Gegner einander behinderten oder sich - im besten Falle - sogar unabsichtlich gegenseitig attackierten.
In diesem Falle klappte dies nicht. Als Ringos Bein gepackt wurde und Tenzou sie vom Boden hochhob, veränderte sich gleichsam auch der Weg der Rauchkugel: Diese zog schließlich stets Kreisbahnen um ihre Erschafferin, und indem Tenzou Ringo bewegte, bewegte er auch die wandernde Rauchsonne, die nun schlenkernd der fortgeworfenen Sarutobi nacheierte.
Ringo fing sich wieder, nahm rasch erneut Haltung an, während die Sonne sich auf ihre Bahn einpendelte, und nickte Tenzou kurz zu, weil dieser sich vergewisserte, dass er seine Gegnerin bei bester Gesundheit hatte, wenn der nächste Trick kam.
Und was für ein Trick.
Da war ein Flackern, Glimmen und Flattern in der Luft. Ringo kannte einige Katon-Jutsu, welche nah am Körper verwendet wurden. Auch von Tenzou natürlich, doch gemessen an seiner Art... wie er das Jutsu sich langsam entfalten ließ... Irgendwas ist anders.
Dann wurde es weiß, und unglaublich heiß! Das Chakra, das Feuer wechselte die Farbe, an den Leib gepresst wie eine zweite Haut. Ringo spürte die Wärme, und angesichts dieses schneeweißen Katon empfand sie Neid und Begeisterung. Gleichzeitig musste sie sich der Frage stellen, wie sie so etwas konterte. Das ist nichts, was mein Hitzefresser einfach schlucken kann. Nicht wie vorhin. Da musste etwas anderes her, ein Manöver aus dem Lehrbuch. Suiton. Ich brauche Suiton.
Ihre Chakrakontrolle hatte derzeit ein Hoch, mit wehenden Fahnen. Also hielt sie die Rauchkugel weiter aufrecht und führte das nächste Jutsu aus, als Tenzou vorwärts stürmte. Das ist wie Brandbekämpfung! Gut, dass sie bei der Feuerwehr war. Suiton: Takedakeshii sakana!
Sie spie Suiton aus, welches sich zu einem hundegroßen Fischmonster formte. Der Sakana sprang Tenzou direkt entgegen, um ihn frontal zu rammen.
Dann schickte Ringo die Rauchkugel, denn ihr Rauch dämpfte feindliches Katon.
Und jetzt noch: Suiton: Tadamuki no katei oni!
Wasser schwallte um ihre Arme, bildete eine schützende Schicht. Nachdem Tenzou durch ihre ersten zwei Techniken gelaufen war, würde sie seinen Schlag damit zur Seite ablenken - und weiter dachte sie noch gar nicht. Sie dachte nur, dass sie im Angesichte dieser Technik einen ziemlichen Aufwand betrieb. Das muss leichter gehen. Definitiv!

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Fr Jul 14, 2017 9:31 pm

Die Hitze, die von seinem Körper strömte, konnte selbst Tenzou wahrnehmen. Obwohl er versuchte sie von sich fernzuhalten, gelang es ihm noch nicht gänzlich. Auf seinem rechten Arm juckte es etwas. Das war ein Anzeichen dafür, dass dort das Chakra nicht perfekt floss. Das Jucken würde bald in einen Brennen übergehen und schlussendlich würde er sich verbrennen. Die Technik meisterte er noch nicht wirklich perfekt und endete häufig noch mit fiesen Verbrennungen am Körper. Umso schneller musste er Angreifen und sein Gegner in die Schranken weisen. Er schoss nach vorne. In der Zeit entschloss sich Ringo für Fingerzeichen. Tenzou spielte bereits mit den Gedanken auszuweichen, wollte aber die Beständigkeit seiner Feuerrüstung testen. Das konnte er nur, wenn er sich mit der Technik von Ringo konfrontieren ließ. Normalerweise gehörte der Mann nicht zu der Art von Mensch der Dinge riskierte. Allerdings löste das Juin noch immer eine gewisse Hemmschwelle bei ihm. Es nahm ihn die schwere der Sorgen verletzt zu werden. Obwohl der eigentliche „Durst“ nach einem Kampf versiegt war, spürte er das suchtbringende Gefühl nach einer Herausforderung.

Auf ihn schoss ein Fischmonster los. Es war aus Suiton. Tenzou konzentrierte mehr Chakra auf seinen Körper, sodass er durch das Monster hindurch springen konnte. Das Wasser verdampfte. Das zischende Geräusch war Musik in seinen Ohren. Für Sekunden konnte er aufgrund der Dampfwolken und dem Rauch nichts sehen. Erst als er direkt vor Ringo stand, erkannte er die junge Frau. Sie hatte Suiton über ihre Arme verteilt. Kein schlechter Schachzug. Dennoch glaubte Tenzou noch immer daran, dass er heiß genug war, dass sie keinen ordentlichen Schlag setzen konnte. Statt ihrem Schlag auszuweichen, ließ er sogar zu, dass sie zuschlagen konnte. Er hob nur seine Arme hoch. Wie ein Boxer der einen Schlag abwehren wollte und konzentrierte dabei sein Katon und Futon mehr auf den vorderen Bereich. Das Kribbeln in seinem Arm wurde zu einem scharfen Brennen, aber er wich nicht zurück. Er war wie ein Fels in der Brandung. Wie eine brennende Mauer, die einfach nicht ausgehen wollte. Und hinter dieser Mauer stierten schwarze, gelbe Augen hervor. Schwarze, gelbe Augen die voller Angriffslust waren. Allerdings konnte man das bei Tenzou auch ohne Juin oft genug sehen. Ein richtiges Training war für ihn schon immer eine Art von Freude gewesen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Sa Jul 22, 2017 12:08 pm

Es gab Momente, da war Technik nicht alles. Ein Fakt, den jemand wie Ringo nur zähneknirschend hinnehmen konnte. Raffinesse und formvollendete Manöver sollten grobe Kraft in seine Schranken weisen. Traum eines Jeden, der nicht gebaut war wie ein geziegeltes Toilettenhaus. Und dieser Traum funktionierte auch, doch eben nicht immer, und genau jetzt, während Ringo die technisch überlegenen Suiton-Jutsu gegen das kraftstrotzende Katon feuerte, funktionierte es nicht.
Wasser und Rauch klatschten vorwärts und wurden verdampft und zerstreut. Sie drifteten zur Seite ab, während die Hitze weiterhin vorwärts drängte und Ringos Haut traf wie Sonnenbrand. Die schwarzen Schuppen, die von dem Juin stammten, schienen sich zusätzlich zu erhitzen! Ringo fühlte sich wie im Inneren des Vulkans, den sie in Suirendo, dem Kuchiyose-Reich der Affen, besucht hatte. Dort hielt der Stab des Yonbi das heiße Herz des Feuerbergs in Starre.
Tenzou schlug nicht zu, sondern bereitete sich stattdessen auf die Verteidigung vor. Es hilft nichts. Ringo schlug auch zu, mit den wasserumhüllten Armen, deren Schutzschicht in diesem Zuge bereits zischte und gefährlich dünn wurde! Sie spürte den Hitzebiss - und brach ab. Sie schleuderte stattdessen den letzten Rest Suiton gegen die Rüstung und wich dann zur Seite aus. Seitschritt, Seitschritt, Sprung rückwärts, Sprung rückwärts. Abstand.
Ah... Sie blickte auf ihren linken Arm; der Lederschützer war angesengt, und ihre Haut Richtung Ellenbogen sowie auf dem Handrücken war tiefrot. Sie fuhr mit den Fingerspitzen über die Stellen und zuckte zusammen. Aaaauh... Nun sah sie wirklich aus, als hätte sie versucht, sich so schnell wie möglich zu bräunen und deswegen auf Sonnenschutzmittel verzichtet. Auch ihr Nasenrücken fühlte sich lädiert an.
Ringo hob rasch wieder den Blick, Fingerzeichen schließend. Wasser ist der richtige Weg gegen Feuer. Ich muss ihn nur weiter gehen! Sie schickte erneut den Fisch ins Rennen, rief jedoch mehr Chakra wach als vorher.
Der Fisch, doppelt so groß wie vorher, spritzte in einer Welle aus ihrem Mund, flog auf Tenzou zu - und zerplatzte wie ein Wasserballon, der viel zu voll war, um überhaupt ans Ziel zu kommen. Schon das Abfeuern hatte dafür gesorgt, dass der Fisch zerfiel? Wasser flutete das Dach fingerbreit und triefte von den Kanten herunter.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Mo Aug 28, 2017 7:54 am

Zugegeben hatte Tenzou sein neues Jutsu nie gegen jemand anders eingesetzt. Er wusste deswegen nicht, ob es gegen ein Suiton ankam. Die Hitze sollte dafür Sorgen, aber das war nur eine Schätzung gewesen. Nachdem der erste Suiton Fisch in dampf aufging, zeigte sich ein breites Grinsen auf seinen Lippen. Er beobachtete mit seinen schwarzen Juin Augen, wie Ringo erneut ihre Fingerzeichen schloss und einen weiteren Suiton Fisch beschwor. Tenzou wusste das sein neues Jutsu instabil war. Eine Attacke gegen diesen Fisch zu richten wäre vermutlich das Ende für ihn gewesen. Also schlug er die Hände fest zusammen und konzentrierte sich auf die Verstärkung seines Psnzers. Der Fisch kam, er sah ihn und... . Eine Welle Wasser schlug ihm entgegen und hebelte ihn unerwartet aus dem Stand. Er landete auf dem Rücken, während das Wasser wie ein Mantel dampfend von ihm aufstieg. Um die Kageresidenz schwappte Wasser in die tiefe. Einbpaar Wachen blickten hinauf zum Dach. Nicht weit von ihn landete einer der besorgteren Anbu auf einem Wassertank und beobachte kurz pb es ein Problem gab. Tenzou rappelte sich wieder auf. Auf dem Dach waren schwarze Brandspuren entstanden. Die Rüstung flackerte bevor Tenzo sie wieder stabilen konnte und zu Ringo blickte. Wieder richtetwn schwarze Augen sich auf sie. Er spürte leichte Kopfschmerzen. Wie lange er das Juin aufrecht halten konnte, wudste er inzwischen. Vielleicht kämpfte er noch eine Runde. Vielleicht zwei. Diesmal war es Tenzou der auf Ringo zu lief. Wie eine Dampwalze um ihr einen schlag zu verpassen. Keinen ins Gesicht, sondern in Rumpfbereichm Immerhin wollte er sie nicht ernsthaft verletzten.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Di Sep 12, 2017 10:55 am

Das war... wuchtig, dachte Ringo. Immerhin hatte sie es geschafft, Tenzou umzuwerfen. Doch es kann wuchtiger sein. Sie spürte den Rückstoß, den Chakramangel, in ihren Eingeweiden. Sie hatte mehr als doppelt so viel Chakra wie sonst für den Fisch genutzt, doch die Wirkung hatte sich deswegen nicht verdoppelt. So viel Wasser... zu viel Wasser für die Haut. Dazu würde sie sich noch etwas einfallen lassen müssen.
Der Funke, der ihre Ideenschmiede in Gan setzte, war allerdings gerade fehl am Platz. Der Kampf war noch nicht vorbei, und Tenzou stand wieder. Auch seine Flammenrüstung fing und festigte sich erneut. Und nicht nur den Chakramangel spürte sie. Auch das Juin schmerzte langsam.
Jetzt kann ich ihn nur noch auf Zeit halten. Sie schloss Fingerzeichen - und Tenzou sprang gleichzeitig vor! Er war nah, extrem nah, als Ringo im letzten Moment Rauch ausstieß. Shiranui: Kuro kumo - Kuro kumo! Gleich in die Vollen! Das Jutsu besaß zwei Gänge, einen mit mittleren Kosten und einen mit Hohen. Ringo warf gleich alles in die Waagschale, und so umwirbelte der Rauch Tenzou und hüllte ihn wie Zuckerwatte. Seine Chakrarüstung schützte ihn allerdings generell vor der Klebewirkung, weswegen er kaum gebremst wurde. Immerhin erstickte es ein wenig von dem Feuer.
Schmerzhaft war trotzdem, was im nächsten Moment in Ringos Bauch hineinplatzte. Sie klappte förmlich um Tenzous Faust herum zusammen und wurde nach hinten geschleudert. Platschend landete sie auf den pitschnassen Fliesen und rutschte ein Stück weiter, bis sie endlich liegen blieb und sich den Bauch hielt.
Wie es brannte! Ein gutes Zeichen, dass sie die Verletzung noch so spüren konnte. Doch es tat weh, bei allen Geistern.
Oh je... Ringo reagierte hinsichtlich Brandwunden stets professionell. Sie presste ihre Hand auf die Stelle und leitete Katon hinein, welches die schwelende Hitze aufnahm und als Dampf sofort an die Luft abgab. So minimierte sie die Verbrennung zumindest, auch wenn sie diesmal nicht völlig ausbleiben würde.
Das Juin ließ sie erlöschen. Auszeit, bat sie und blickte sich nach Tenzou um - falls er sich wegen seines eigenen Juin nicht im Griff haben und weiter angreifen sollte, würde sie notgedrungen die Flucht über das Geländer antreten.

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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   So Sep 17, 2017 5:15 pm

Er kam, sah und siegte. Zumindest hätte sich Tenzou wie ein Gewinner fühlen müssen als seine Faust Ringo härter traf als gewollt. Das Juin stachelte seine Angriffslust viel zu sehr an. Zumindest konnte er sich bremsen, nachdem die Blonde zu Boden ging und um eine Auszeit bat. Tenzou kam schliddernd neben ihr zum stehen und starrte mit schwarzen Juinaugen auf sie hinab. Er wirkte böse. Nachdem das schwarze in seinen Augen jedoch erlosch, wirkte sein Gemüt um einiges netter. Ihm wurde bewusst, dass er Ringo unterschätzt hatte. Sie konnte einen solchen Angriff nicht abfangen. Schuldbewusst kniete sich Tenzou neben Ringo und schob ihre Handbeiseite um das Ausmaß der Verletzung zusehen. Es sah zumindest nicht so aus als würde sie daran sterben. Leise stieß er die Luft hervor.
„Ich hätte darauf achten sollen den Angriff zu zügeln“, gestand er und schob bereits seine Arme unter die Knie von Ringo drunter. Vermutlich würde sie es nicht wollen, aber das war Tenzou ziemlich egal. Er hob sie auf den Arm.
„Ich werde dich ins Krankenhaus bringen, damit du behandelt werden kannst.“ Vielleicht sollte er sich auch daran gewöhnen einen Notfallraum in der Kageresidenz einzubauen. Es gab hier immerhin auch Mal größere Trainingskämpfe unterhalb des Gebäudes, die niemand mitbekam.
„Sind die Schmerzen schlimm?“ Die Sorge stand ihm ins Gesicht geschrieben. Eine solche Sorge war das Resultat von zwei Kindern. Denn derzeit sprach er mit Ringo fast wie mit seinen Töchtern, wenn sie sich wehgetan hatten. Statt den normalen Weg durch die Straßen zunehmen, entschloss sich Tenzou über die Dächer hinweg zu laufen. Von der Brüstung des Kagegebäudes, sprang er auf das Nachbargebäude und balancierte dann über ein paar Dächer hinweg. Der Weg wäre schneller als durch die Seitengassen zu gehen.
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BeitragThema: Re: [Ringo x Tenzou] How to train a Jounin   Di Sep 19, 2017 6:47 pm

„Ich hätte darauf achten sollen, den Angriff zu zügeln.“
Ringo versuchte, den schmerzverzerrten Ausdruck aus ihrem Gesicht zu halten. Nein, presste sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, Meine Schuld. Ihr habt diese neue Rüstung gezeigt, und ich bin ins Grübeln abgedriftet. Selbst in einem Übungskampf muss man bei der Sache bleiben.
Missmutig sah sie zu, wie er seine Arme unter ihre Beine und den Rücken schob. Dann erkundigte er sich, ob die Schmerzen schlimm waren.
Es brennt, a-AAH! Sie schrie auf, als Tenzou sie hochhob. Hebt mich nicht hoch! Oder nehmt mich anders, anders! Aus dem Wirbel von Adrenalin und der Verbrennung heraus erhob nun ein herbes Ziehen ihr hässliches Haupt. Ein ekelhaftes Ziehen, Stechen und Reiben von Dingen, die nicht aneinander reiben sollten.
Letzten Endes würde man im Krankenhaus feststellen, dass bei Ringo ein paar Rippen aus der Reihe gekommen waren. Zum Glück stellte dies für die Iryo-Nin keine allzu große Herausforderung dar.
Und ein Gutes hatte es immerhin: Nun konnte sich Ringo einige Tage lang Bettruhe gönnen und währenddessen ein paar Recherchen erledigen.

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Out: Ende?
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