Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle

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Hatake Miaka
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BeitragThema: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Sa Sep 10, 2016 11:35 am

Miaka kam gutgelaunt zum Frühstücksbuffet. Ihre vorherige Mission war gut verlaufen und abgesehen von einem Patzer nachzufragen, wer denn überhaupt grade der herrschende Daimyou wäre, als es zum Thema wurde, hatte sie auch einen recht anständigen eindruck gemacht. Die Doshin waren über ihre Frage nicht so glücklich gewesen und hatten nur die Augen verdreht. Miaka hätte schwören können, dass jemand gemurmelt hätte: 'Die sollten endlich Mal benehmen lernen...' aber wirklich Notiz hat sie nicht davon genommen. Sie hatte ihren Auftrag, da konnte der Daimyou in ihren Augen auch eine Strohpuppe sein. solange er ihr oder ihrer Familie nichts tut, konnte sie ihn auch getrost ignorieren.
Nun war sie auf dem Rückweg und machte in Hikyuden halt, der Hauptstadt des Feuerreiches. Es war mächtig was los, selbst zu der späten Stunde in der sie ankam. Kurz hatte sie sich überlegt, ob sie noch etwas Party machen sollte, diverse Nachtclubs hatten offen und man hörte schon aus einiger Entfernung die Musik. Ihre glieder sahen dies jedoch anders und Müdigkeit hatte sich in der Anbu breit gemacht. Also beschloss sie ein Hotel zu suchen um dort die Nacht zu verbringen. So einfach war die Suche allerdings nicht. Wie sich herausstellte waren die Leute entweder sehr Shinobi-unfreundlich oder tatsächlich alle ausgebucht. Etwas zerknirscht und mit entsprechendem Blick bekam sie schlussendlich doch bei einem recht gut aussehenden Exemplar der Branche ein Zimmer. Wahrscheinlich hatte sich der arme Empfangsmann nicht mehr getraut irgendwas zu sagen, als er die sauer schauende Frau vor sich hatte, die ihm wahrscheinlich die ganze Hütte hätte abfackeln können, wenn sie es gewollt hätte. Nicht dass Miaka zu Vandalismus oder genereller Randale neigte, sie war bevorzugt eher vorsichtig mit dem Umgang ihrer Umgebung, auch wenn ihre Techniken meist etwas wild aussehen.
Lange Geschichte kurzer sinn, Miaka war nun frisch und ausgeruht und stiefelte mit einer beladenen Platte mit einem gefülltes Omelett, einer sauren Pflaume und etwas eingelegtes Gemüse auf der Suche nach einem tisch durch den Raum. Dann sah sie zwei bekannte Gesichter, beziehungsweise einen bekannten Hinterkopf und ein Gesicht. Sie blinzelte und schaute nochmals. Nein, die Personen hatten sich nicht geändert. Dass Ringo in der Gegend war, wusste sie. Die junge Jinchuuriki hatte schliesslich eine Mission bekommen, auch wenn Miaka die Details nicht mehr geläufig waren. Der Mann war eindeutig Ryotaro, Taro, wie Miaka ihn nannte. Er war eher ein zwielichtiger Charakter aber irgendwie hatte sie den merkwürdigen Kerl ins Herz geschlossen. Ausserdem sah er ein bisschen aus wie ihr bester Freund. Da konnte sie wohl nicht umhin ihn auch zu mögen. Ohne weiter einen Gedanken zu verschwenden und herumzustehen wie angewurzelt, ein paar Gäste hatten sich bereits murrend an der grossen Frau vorbeigeschoben, trat sie nun an den Tisch und fragte scherzhaft, jedoch mit etwa Zweifel in der Stimme: "Ist noch Platz frei oder störe ich hier ein Frühstücksdate?" Gross auf eine Antwort wartete sie nicht, sondern stellte ihren Teller an den Platz eines freien Stuhles. "Ich wusste gar nicht, dass ihr euch kennt", kommentierte sie ehrlich überrascht. "Wie gehts euch? Taro? Ringo? Alles fit?"
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Mi Sep 28, 2016 4:55 pm

Da war jemand besser aus dem Bett gekommen als sie. Ringos warf Ryotaros Teller einen abschätzigen Blick zu. Da verspielte jemand seine Chance, ein großartig farbenfrohes Frühstück zu verdrücken. Sie selbst jedenfalls würde die Gelegenheit nutzen. Gegrilltes, Filetiertes, Geschnittenes! Zuhause hätte man eine Stunde früher aufstehen und eine Küche verwüsten müssen, um dieses Ausmaß an Vielfalt auf den Tisch zu kriegen. Methodisch nahm sich Ringo zunächst die Paprika vor, während Ryotaro klassisch bei Marmeladenbrötchen blieb und bereits das Tagesprojekt anschnitt. Einen Plan wollte er austüfteln.
"Wir können ja schlecht einfach reinstürmen und den ganzen Laden umkrempeln. Ich meine ... Ich würd's ja tun, wäre sicher kein Problem, aber dann wäre die gesuchten Personen unter Umständen ziemlich schnell weg."
Hmhm... Ringo angelte nach der Kaffeekanne, einen roten Streifen Fruchtfleisch aus dem Mundwinkel schauend. Ihre Aussprache war beeinträchtigt, aber wohl noch verständlich. Schleichen wir besser rein, übers Dach oder einen Hintereingang. Das Ziel ist schließlich eine Fabrik, keine Festung. Spürtechniken wären praktisch. Ihre Augen suchten erst die Zuckerdose, dann nahmen sie wieder Blickkontakt auf. Hast du -...
Alarm. Adrenalinschub. Am Rande ihres Sichtfeldes war etwas erschienen, das ihren halbwachen Geist in den Gefahrenzustand versetzte. Etwas Silbriges...!
Einen Moment später stand Miaka da, quietschvergnügt und leibhaftig. Hier, an diesem Morgen, in diesem Hotel, in dieser Stadt, in diesem Land, in dieser Dimension? Ringo mochte ihre Mitbewohnerin sehr, doch gerade jetzt war die Anwesenheit einer Höherrangigen ganz gewaltig... Frühstücksdate? Schon war ziemlich egal, dass Miaka Ringo - und deren abgängige Kameradinnen - bei lascher Auftragserfüllung erwischen konnte. Immerhin mochte sich Miaka denken, dass Ringo kaum allein in Hikyuden unterwegs war. Das würde wohl etwas doof werden... doch darum ging es ja gar nicht gerade, sondern um den falschen Eindruck, den Miaka aufschnappte. Ringo lief rot an, rot wie die Paprika auf ihrem Teller, und starrte die Hatake ungläubig an.
Schön ruhig. Du musst cool spielen. Zieh das aalglatt durch. Du kannst das.
Ringo holte Luft für mehr Ruhe und Coolness und Aalglattheit. Dabei verschluckte sie sich an der elendigen Paprikascheibe. Sie zuckte hoch, als das winzige Stückchen in den falschen Hals geriet, und verfiel in einen Hustanfall, der viel, viel, viel zu lang ging. Nach jedem Huster versuchte sie, ein Wort herauszubringen, und scheiterte, weil sich ein weiterer Huster dazwischen drängelte.
De- Kei- Da- All- Fit- Bwah!
Das dämonische Paprikastück landete wieder auf ihrem Teller. Ringo sackte in sich zusammen, mit brennender Kehle. Ihrem entsetzten Blick nach fragte sie sich gerade, ob eine Geburt so ähnlich sein musste wie dies gerade.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Okt 02, 2016 10:22 am

Der Plan klang natürlich nicht dumm. Sie konnten sich einfach mehr oder weniger unbemerkt in die Fabrik reinschleichen. Übers Dach war da keine schlechte Idee. Dennoch war es keine Garantie, das sie nicht auffliegen würden. Wie würden sie nach besagten Personen suchen, ohne zu wissen, wo sie überhaupt suchen mussten? Und das beantwortete Ringo auch so gleich. Spürsinn. Shuichi zuckte mit den Achseln und schüttelte leicht den Kopf. "Hab ich nicht.", erklärte er trocken, "du?", und viel weiter kamen sie auch nicht, den genau wie Ringo bemerkte auch er, das sich etwas von der Seite her näherte. Er war nur nicht ganz so alarmiert wie sie darüber. Den ihm konnte es ja egal sein, wenn irgendjemand anderes aus Konoha mitbekam, worüber sie gerade gesprochen hatten. Er würde sein Ding durchziehen, egal wer nun davon wusste und wer nicht. Er lächelte also leicht als er zur Seite blickte und war dann doch überrascht, als er in Miakas bekanntes Gesicht blickte. "Miaka. Du hier?", fragte er ohne gross darüber nachzudenken. Glücklicherweise war es aber kein Problem, immerhin war es nicht das erste Mal, das er ihr als Ryotaro begegnete, demnach kannte er auch ihren Namen, ohne das seine Tarnidentität auffliegen würde.
Und während Ringo sich bei dem Wort 'Frühstücksdate' anscheinend lebensgefärhlich verschluckte, sah Shuichi sie nur dumm an und fragte sich, ob er und Ringo in diesem Moment tatsächlich so aussahen, als ob sie ein Date hätten. Er sah kurz zu der Blonden, die darum kämpfte, Luft zu bekommen. Dann stand er auf und wollte ihr gerade auf den Rücken klopfen, als sie das Stückchen Paprika zurück auf ihren Teller spuckte.
"Iiih ...", gab Shuichi von sich, sah angewidert das zerkaute Paprikastückchen an und liess sich dann wieder auf den Stuhl fallen, "Ehm. Du darfst dich gerne dazu setzten ... Oder, Ringo?", einen fragenden Blick zu seiner Teamgefährtin, "Muss dich aber leider enttäuschen, Miaka. Ein Frühstücksdate ist das hier nicht. Was tust du den hier, wenn man fragen darf? Machst du hier gerade Urlaub?", eine durchaus berechtigte Frage, immerhin war es nicht unbedingt alltäglich, das man in die Hauptstadt Hi no Kunis ging. Gut, vielleicht für ihn, aber nicht für Shinobis aus Konohagakure.
Dann wandte er sich an Ringo, die noch immer etwas angeschlagen wegen der Paprika wirkte. "Geht es wieder? Oder müssen wir dich notfallmässig ins Krankenhaus bringen?", seiner Stimmlage war zu entnehmen, das er es nicht ganz so ernst meinte und sein Lächeln unterstrich das Ganze.

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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Okt 16, 2016 4:57 pm

Miakas plötzliches Auftauchen hinterliess allerhand Spuren, hauptsächlich auf dem Teller ihrer Mitbewohnerin. Ringo verschluckte sich geräuschvoll und spuckte am ende ein Stück Paprika zurück auf ihren Teller und versuchte ein paar Worte zu krächzen. Ryotaro hingegen schien um einiges gefasster, wenn auch nicht weniger überrascht über ihr plötzliches Auftauchen dafür umso mehr angewidert von dem ausgespuckten Stück Gemüse. Dazu sah er etwas bedröppelt aus der Wäsche, die Situation war für die Anbu definitiv amüsanter als erst angenommen. Immerhin bot er ihr einen Stuhl an,während Ringo schon beinahe traumatisiert auf ihren Teller starrte.
"Das möchte ich auch hoffen, dass du dich nicht an Ringo vergreifst", kommentierte sie etwas Trocken mit einer leichten Drohung versteckt. Die Nachricht war sicherlich angekommen, dann hellte ihre Miene wieder auf, als sie ihren Teller auf eine freie Fläche stellte und sich vom Nachbarstisch einen Stuhl angelte. "Nein, ich bin nur auf Durchreise, aber Bericht hatte ich schon verschickt. Im Prinzip könnte ich tatsächlich etwas Urlaub machen. Wäre vielleicht nicht einmal eine schlechte Idee", sinnierte sie kurz, als Taro sie auf den Gedanken brachte. Der Mann konnte wohl nicht umhin die jüngste am tisch etwas zu sticheln und Miaka hob nur grinsend die Schulter. Ein wenig Mitleid hatte sie jedoch. Dann blickte sie sich um, kniff die Augen zusammen und blickte sich nochmals um. "Du.. Ringo? Wo sind deine Teamkameraden eigentlich? Es sollte soweit ich weiss eine Drei-Mann-Mission sein, aber ich sehe nur dich", fragte sie etwas besorgt. Die Blonde wirkte mal abgesehen von der momentanen Beschämung nicht sonderlich niedergeschlagen, also konnte nichts ernsthaftes sein. Vielleicht hatten die beiden auch nur verschlafen? Die silberhaarige ass ein Teil ihres Frühstücks und wandte sich dann an den Mann. "Wie kommst du eigentlich hierher Taro?" Wahrscheinlich würde sie eine Lüge bekommen, wie so oft. Aber dies hielt sie nicht davon ab zu fragen.
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Di Okt 18, 2016 11:16 am

Ringo nahm hastig einen tiefen Zug Orangensaft. Nun brannte nicht mehr ihre Kehle, nur noch ihr Gesicht. Schamesrot musste es glühen, weswegen sie den Kopf senkte und grimmelig auf ihren Teller starrte, offenbar sauer auf sich selbst. Sie spießte mehr Fisch auf und stopfte ihn sich in den Mund. Derweil gesellte sich Miaka an den Tisch und wechselte einige Worte mit Ryotaro, die auch die Sarutobi aufschnappte. Nur auf Durchreise war die andere Konoha-Nin also.
Und dann erstarrte Ringo vor der Frage wie das Kaninchen vor der Schlange.
"Du.. Ringo? Wo sind deine Teamkameraden eigentlich? Es sollte soweit ich weiss eine Drei-Mann-Mission sein, aber ich sehe nur dich."
Aaah, Scheiße. Ringo hob den Kopf wieder, kaute zuende und schluckte. In feierlicher Langsamkeit.
Marika und Kajika spähen, entgegnete sie so unschuldig wie möglich. Wechseln uns in Schichten ab. Sie haben Nachtschicht gezogen. Das kam der Wahrheit zumindest irgendwie nahe. Marika und Kajika waren natürlich nicht auf Späher-Dienst, sondern ausgedehnter Shopping-Tour im wilden Herzen des Straßendschungels, der die Grenzen vernünftiger Öffnungszeiten schon lang hinter sich gelassen hatte. Eine Stunde geschlossen zum Putzen, mehr musste nicht und mehr Pause gabs auch nicht! So wars Stadtleben.
Ringo schätzte jedenfalls, damit vom Haken zu sein, und aß weiter, nun wieder aufrechter sitzend und das Gespräch zwischen Miaka und Ryotaro offener verfolgend. Ihr lag auf der Zunge, für den großen Kerl zu antworten, als Miaka nach dessen Daseinsgründen fragte, doch da lag auch schon wieder was anderes, Fischiges, daher hielt sie kauend den Mund.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Okt 23, 2016 10:00 am

Shuichi machte ein leicht verkniffenes Gesicht als Miaka erklärte, das er sich auch ja nicht an Ringo vergreifen sollte. Vergreifen! Als ob er sich an einer Frau jemals vergreifen würde! So eine Frechheit, was Miaka ihm da vorwarf. Er grinste daraufhin leicht und schaute sie versöhnlich an. "Keine Sorge, ich vergreife mich prinzipiell an Niemandem.", kommentierte er ihre Worte und lehnte sich zufrieden zurück. Immerhin arbeiteten Ringo und er nur zusammen und er hatte gesehen, wie wunderbar Ringo mit anderen Kerlen zurecht kam. Sie würde mit Sicherheit noch länger Single bleiben, wenn sie sich bei jedem Kerl so anstellte.
Daraufhin erklärte Miaka, das sie nun nur noch auf der Durchreise war, weil sie ihren Bericht für ihre Mission bereits abgeschickt hatte. "Sehr vorausschauend.", lobte er die Weisshaarige und nickte ihr anerkennend zu, "Dann mach doch einfach noch etwas Urlaub. Ich bin mir sicher, du hattest in letzter Zeit ein paar harte Missionen von dennen du dich nun erholen könntest.", im Grunde hatte er keine Ahnung was für Missionen sie hinter sich gebracht hatte, aber es klang wohl besser es so auszulegen, als zu erklären, dass sie sich nur zurück gelehnt hätte.
Während es dann darum ging, wo Ringos Teamkameraden abgeblieben waren, schob sich Shuichi den Rest seines Frühstücks in den Mund und spülte darauf noch einen Schluck Multivitaminsaft nach. Das Frühstücksbüffet hatte hier zwar allerlei anzubieten, selbst für den Morgen, dennoch blieb Shuichi hier lieber klassisch. Man sah ja an Ringo, was geschah, wenn man sich an exotische Dinge wie Paprikas am Morgen traute. Leicht grinsend betrachtete er sie noch einmal während sie erklärte, dass ihre Kameraden anscheinend nun Pause hatten. Shuichi war sich nicht gänzlich sicher, aber er glaubte, Ringo erzählte nicht wirklich die Wahrheit, immerhin hatte er ihre Freundinnen auch gestern die ganze Zeit über nicht gesehen.
Als dann die Frage jedoch auf ihn gemünzt wurde und Miaka wissen wollte, was er hier tat, blinzelte er etwas überrascht. Damit hatte er jetzt nicht gerechnet, er hätte darauf wetten können, das Miaka sich weiterhin mit Ringo beschäftigen würde.
"Ich?", wiederholte er dann und fing sich wieder, "Ich esse hier, sieht man doch?", er grinste sie süffisant an, natürlich wusste er, das sie nicht das gemeint hatte. Sie wollte wissen, was er hier mit Ringo ta und das war nun nicht ganz leicht zu erklären. Vielleicht sollte er soweit einfach die Wahrheit erzählen? Zumindest die Wahrheit, die Ringo kannte.
"Nein, Spass beiseite. Ich helfe Ringo bei ihrer Mission. Es war eher zufällig das es dazu kam, weil ich ebenfalls Interesse daran habe, denjenigen aufzuspüren, den Ringo finden muss ... Oder zumindest einer seiner Mitarbeiter. Mal schauen, ganz sicher bin ich mir noch nicht, wo dieser Kerl im Weltgefüge dieser Drogenbande steckt, die wir ausfindig machen wollen.", er zuckte leicht mit den Schultern. Er wusste nur, wenn er ihn sah, würde er ihn sofort erkennen und er würde ihn umbringen. Ganz egal wo, wann und wie.

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Hatake Miaka
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Okt 30, 2016 3:54 pm

Taro leugnete sich jemals an jemandem Vergriffen zu haben. Er bekam einen amüsierten Blick von der Anbu. Dann wandte sie sich wieder an Ringo. "Also kurz, die Beiden haben dich sitzen gelassen?", fasste sie zusammen und seufzte. Sie hatte die beiden schon einmal unter die Lupe genommen gehabt, hatte ihre Lizenzen nachgesehen und ihre ehemalige Sensei ausgefragt. Vielleicht entwickelte sie einen zu starken Beschützerdrang, musste sie sich spontan eingestehen. Allerdings kam dabei auch heraus, dass die beiden seit jeher dickste Freundinnen waren und sehr sehr gerne Shoppen gingen. Sie haben die Gunst der Stunde höchst wahrscheinlich gerochen und sich möglichst schnell aus dem Staub gemacht um in der Metropole von Konoha ihrem Hobby nach Herzenslust zu frönen. Sie wusste nicht ob sie stolz sein sollte, dass Ringo an der Mission festhielt oder etwas bedrückt, dass die beiden sie sitzen gelassen hatten. Ausser die Blonde sprach tatsächlich die Wahrheit, es würde die Anbu aber schwer wundern.
Natürlich bekam sie erst wieder nichts gerades aus dem Mann heraus. Gerade als sie sich damit abfinden wollte, dass er wie immer ein Enigma blieb, packte der Braunhaarige aus und erklärte, dass er Ringo hilft irgendeinen Kerl einzufangen. "Drogenbande? Nur ihr beiden?", fragte sie dann doch etwas ungläubig. Welchen Rang hatte die Mission eigentlich überhaupt gehabt? Sie konnte sich vorstellen, dass man sich nicht an ein Drogenkartell wagen sollte, wenn man wirklich etwas in der Hinterhand hatte. Sie wusste zwar, dass Ryotaro kein schlechter Kämpfer war, Ringo war ebenfalls gut. Aber ein wenig flaumig wurde es ihr schon im Magen, wenn sie daran dachte, wo die beiden da hineinschlittern könnten. "Ich hoffe ihr habt da einen guten Plan... "
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Nov 06, 2016 5:59 pm

Meh. Sie hats durchschaut. Ringo war nicht unbedingt schockiert angesichts Miakas Scharfsinn gegenüber Flunkereien. Sie zuckte daher auch nur ein klein wenig mit der Wimper, als die Hatake ihr so salopp und trocken antwortete. Tja, und jetzt? Entweder zugeben, dann gibts Ärger für die beiden und keinen freien Gefallen. Oder leugnen. Und auf Miakas Wohlwollen hoffen, dass sie es dabei belässt.
Sie schluckte runter, was sie im Mund hatte, entschieden. Jeder späht auf seine Weise, entgegnete sie unschuldig. Der eine so, der andere so. Ihre rechte Hand vollführte ein paar beiläufige Gesten, ehe sie sich zielgenau auf ein Frühstücksei herabsenkte. Alles ist Teil des großen Plans. Sie dotzte das Ei auf den Teller, und die Schale überzog sich in einem dichten Netz aus Rissen.
Um einen Plan gings denn auch, als Ryotaro offen über den zwielichtigen Menschenschlag sprach, mit dem er und die Sarutobi zu tun bekommen würden. Miaka klang skeptisch.
Du stellst dir nun sicher vor, meine kleine Genin-Mission verlangt, diese Drogenbande aufzumischen, richtig?, vermutete Ringo gelassen, Naja. Streng genommen ist das nicht mein Job. Eigentlich umfasst die Mission, dass ich zu diesen Leuten hingehe und ihnen sage: Heh, jemand packt Gift in euer Gift! Sie hob die Schultern, konnte nichts für diese Ironie des Schicksals. Sie schaute sich kurz um, ob jemand in Hörweite war. Dem war nicht so, also fuhr sie fort, Miaka einzuweihen. Es gab hier eine Reihe von Todesfällen durch Gift. Wir, Ryotaro und ich, haben herausbekommen, dass jemand den heimischen Fluss der Drogen ausnutzt, um seine eigene Todestinktur unters Volk zu bringen.
Müßig und scheinbar hochkonzentriert pellte sie Schale vom Ei. Rein vom Auftrag her muss ich nur schauen, dass diese Rauschmittel-Köche wieder mitkriegen, was sie da zusammenkippen. Den ganzen Drogensumpf trocken legen, das wäre effizienter, übersteigt aber bei Weitem meine Gehaltsstufe. Es war generell ein Ding der Unmöglichkeit. Drogenhändler würde es immer geben, in den großen Städten. Wenn man sie mit einer simplen Mission zum Teufel jagen könnte, wäre dies längst geschehen. Nein, Drogenhändler waren nicht wie Banditen. Ihre Opfer waren willig, immer wieder ausgeraubt zu werden.
Ringo nickte in Ryotaros Richtung. Nach Abschluss dieser Mission aber? Danach helfe ich ihm. Keine Ahnung, wie das wird. Sie salzte das Ei und biss den oberen Teil ab. Gelb quoll halbflüssig aus ihrem linken Mundwinkel.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Di Nov 22, 2016 9:53 pm

Shuichi schwieg einfach, als es darum ging zu klären, was genau Ringo nun auf ihrer Mission zutun hatte. Im Grunde war ihm das egal, immerhin hatte er seine eigenen Ziele und nur deswegen war er hier. Er rechnete sich grössere Erfolgschancen aus, wenn er bei Ringo blieb, immerhin hatte diese autragsgechnisch dasselbe Ziel und gemeinsam erreichte man bekanntlich meistens mehr. Deshalb war er hier und deshalb tat er sich das jetzt überhaupt an. Das Miaka dazu kam war unerwartet und Shuichi war sich nicht sicher, was er davon halten sollte. Würde sie ihm im Weg sein, wenn es darum ging, diesen einen Kerl um die Ecke zu bringen? Ringo würde sich mit Sicherheit raushalten oder zumindest würde er sie mit Sicherheit dazu bringen können. Aber Miaka hatte ihren ganz eigenen Kopf. Im Grunde konnte er es aber auch bei der Blonden nicht mit Sicherheit sagen, immerhin kannte er sie nicht wirklich gut. Das Miaka nun dabei war, verdoppelte die Gefahr nur, das sein Plan nicht aufgehen würde, sollte es soweit sein.

Als Miaka erwähnte, dass sie darauf hoffte, das sie einen guten Plan hatten, grinsten Shuichi leicht. Nein, das hatten sie nicht. Im Grunde hatten sie keinen wirklichen Plan, oder zumindest noch nicht. Bisher wussten sie nur, wo sie als nächstes suchen mussten.
Shuichi zuckte leicht mit den Schultern und lehnte sich dann zurück. "Zur Not improvisieren wir.", erklärte er dann an Miaka gewandt und lächelte charmant, "Wie Ringo sagt, wir müssen nicht den ganzen See trocken legen, das dürfte nicht allzu schwierig werden. Ausserdem hat sie ja nun mich und ohne angeben zu wollen bin ich mir sicher, das ich die bessere Unterstützung bin, als die zwei anderen, die auf ihre ehm ... Aussergewöhnliche Art und Weise spähen.", ein Seitenblick zu Ringo, bevor er sich wieder an Miaka wandte. Natürlich hatte er auch die Worte der Blonden vernommen, das diese nach Abschluss ihm bei seiner Sache helfen würde. Das hatte ihn doch etwas beeindruckt, immerhin wusste sie noch nicht einmal wirklich, was er vor hatte. Vielleicht war sie einfach nur sehr abenteuerlustig?
"Du hast nicht zufällig einen supertollen Plan, den du uns mitteilen möchtest, Miaka? Ansonsten improvisieren wir."

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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Dez 04, 2016 10:55 am

Ringo versuchte noch ein wenig mystisch zu tun über die Natur verschiedener Leute. Miaka liess es unkommentiert und knabberte derweil lieber an ihrem Frühstück. Die beiden Kunoichi zu melden wäre vielleicht etwas hart, aber eine kleine Standpauke werden sie sicherlich bekommen. Schliesslich latschte man in einer Mission nicht plötzlich davon und ging Schaufensterbummeln.
Aber die Sache mit der Drogenbande beunruhigte die Anbu doch recht stark. War ein Fehler in der Missionsdeklaration unterlaufen? Glücklicherweise wehte Ringo zumindest einen Teil der Sorgen sogleich weg. Sie mussten nur einen kleinen Ast abhacken, ein hoffentlich loses Ende beseitigen, das aufgefallen war. Was dann jedoch wieder etwas besorgniserregend war, war wohl dass Ringo einen Handel mit Taro abgeschlossen hatte, einen von dem sie seinen Teil der Abmachung nicht kannte. Die Silberhaarige hob eine Augenbraue als Ringo geendet hatte. Nun meldete sich auch Taro zu Wort. Er wäre zumindest um einiges wortgewandter als sie selbst, wenn es darum ging das Verhalten der beiden Teamkameradinnen zu beschreiben. Schlussendlich fragte er nach einem Plan. "Hm.. ihr wollt also gegen einen hoffentlich kleinen Fisch im Drogenkartell zu Feld ziehen?", hakte sie mehr rhetorisch nach. "Viel hatte ich mit diesen Leuten glücklicherweise nicht zu tun, gehört habe ich leider genug. Ich hoffe wir schneiden diesem Kartell nicht derartig ins Bein mit dieser Aktion, dass sie wirklich auf uns aufmerksam werden. Das kann üble Folgen haben." Sie leerte ihren Teller und spülte den Rest mit etwas Tee hinunter. "Wirklich einen Plan kann ich nicht aufstellen, da ich die Lage kaum kenne. Aber ich würde vorschlagen jemand geht vor und sondiert die Lage, die anderen beiden bleiben auf etwas Abstand und greifen nötigfalls ein. Wie würdet ihr es sehen?", fragte sie die anderen Beiden noch, falls sie sich ebenfalls schon einen Plan überlegt hatten.
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Mo Dez 05, 2016 5:12 pm

Ihr "Ich helfe Ryotaro"-Sprüchlein hatte Ringo nicht bloß aus Abenteuerlust aufgesagt, sondern auch, weil der ehrenwerte Ryotaro quasi so etwas wie ein "Freund der Familie" war. Zumindest verortete sie ihn seit ihrem ersten Treffen im Krankenhaus als Teil des näheren Umfeldes von Miaka und Mayura. Damit war es für sie irgendwie eine Ehrensache, bis zum Schluss zu bleiben.
Ryotaro hatte offenbar den gleichen Scharfsinn wie die Weißhaarige. "Ausserdem hat sie ja nun mich und ohne angeben zu wollen bin ich mir sicher, das ich die bessere Unterstützung bin, als die zwei anderen, die auf ihre ehm ... Aussergewöhnliche Art und Weise spähen."
Er schaute zu ihr rüber. Sie schaute zu ihm rüber. Ernst, erneut nur mit leeeichtem Wimpernzucken. Eisern blieb sie auf dem sinkenden Schiff.
Spontan fragte ihr zeitweiliger Kamerad Miaka nach einem Einfall. Die Hatake machte sich über die Drogenszene ein paar schwere Gedanken.
"Viel hatte ich mit diesen Leuten glücklicherweise nicht zu tun, gehört habe ich leider genug. Ich hoffe wir schneiden diesem Kartell nicht derartig ins Bein mit dieser Aktion, dass sie wirklich auf uns aufmerksam werden. Das kann üble Folgen haben."
Was man über sie hört, ist mehr Dampf als Wasser, entgegnete Ringo betont weltmännisch und gelassen, sich mit einer Serviette Ei aus dem Mundwinkel tupfend. Drogenhändler kenne ich zur Genüge aus Yokuchi. Hinter der harten Fassade sind mehr Tagediebe und Schläger als fähige Kämpfer. Ein paar nicht registrierte Shinobi vielleicht, aber du fängst dir eine blutigere Nase, wenn du einer Akademie-Klasse die Brotboxen wegnimmst.
Dieser Vergleich hinkte natürlich ein wenig. Rund 30 hungrige Fast-Genin konnten schließlich gehörigen Schaden anrichten, wenn man alle Mauern der Zivilisation abbrach.
Ringo tat es nun Miaka nach und füllte Tee in die leere Kaffeetasse. Als ihre Mitbewohnerin sich zum Plan äußerte, spitzte die Sarutobi die Ohren.
Jemand geht vor, die andern bleiben auf Abstand?, fragte sie hörbar erfreut. Heißt, du kommst mit? Sehr stark, dafür kriegst du auch noch etwas Paprika. Bereitwillig reichte sie Miaka ein längliches Stück der roten Frucht, die zuvor fast für ihren Erstickungstod verantwortlich gezeichnet hätte.
Dann wandte sie sich wieder an Ryotaro, wie um mögliche Widerworte Miakas abzuwürgen. Gehen wir doch erst einmal zur nächsten Station, also der Gerberei. Und dann schauen wir, ob einer vorgeht und die anderen warten oder ob sich etwas anderes anbietet.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Fr Dez 09, 2016 9:03 pm

Shuichi hörte Miaka aufmerksam zu und legte den Kopf leicht schräg als sie erklärte, dass sie hoffte, das sie mit dieser Aktion dem Kartell selber nicht ins Bein schneiden würden. "Ganz im Gegenteil", erklärte er dann, "Ich bin mir sicher, das Kartell ist nicht begeistert davon, das ihre Drogen von Jemandem mit Gift versetzt wird, das tötet ihre Kunden was im Endeffekt ihren Gewinn reduziert. Wahrscheinlich würde das Kartell Ringo noch dafür entlohnen wenn sie herausfindet, wer den Scheiss in den Scheiss mischt.", er zuckte leicht mit den Schultern. Natürlich konnte er es nicht mit Sicherheit sagen, wer wusste schon, wie ein Kartell wirklich tickte? Aber für ihn war der Gedanke nicht abwägig, dass die Drogenmacher selbst Probleme mit dem Giftemischer haben und den gerne los wären.
Ringo selbst erklärte zusätzlich noch, dass die ganzen Drogenhändler mit Sicherheit lange nicht so gefährlich waren, wie es den Anschein erweckte. Sie erklärte auch, dass sie selbst schon mit welchen zutun hatte, oder zumindest klangen ihre Worte danach. Das liess Shuichi dann doch etwas überrascht zu ihr rüberschauen. Wieso um alles in der Welt hatte dieses junge Ding schon mit Drongenhändlern zutun gehabt? Aber was wusste er schon von der Blonden? Er kannte sie zwar etwas, aber im Grunde noch viel zu wenig als das er sich wirklich hätte eine Meinung von ihr bilden können. Und sie kannte ihn vermutlich noch weniger, als sie dachte.

Miaka erklärte ihren Plan. Er war zwar sehr simpel und nicht besonders ausgeklügelt, aber seiner war ja noch simpler, den er hatte gar keinen. Er nickte also nach dem Ringo erwähnte, dass sie am besten einfach erst Mal zur Gerberei gehen sollten. Ihm fiel auch erst danach auf, als Ringo es erwähnte, das Miaka so sprach, als ob sie mitkommen würde.
"Du kommst mit, Miaka? Warst du nicht auf der Rückreise nach Konoha?", fragte er etwas überrascht und war sich nicht sicher, wie er das finden sollte, das sich Miaka nun dazugesellte. Würde sie ihn daran hindern, wenn es hart auf hart käme und es darum ging, den Typen zu töten, nach dem er suchte? Eigentlich interessierte ihn das Gift in den Drogen kein Stück, wer Drogen zu sich nahm, musste mit dem Tod rechnen, egal ob da nun Gift drin war oder nicht. Aber er musste den Schein waren und solange sich Ringo und er gegenseitig dadurch unterstützen konnten, war es eine gute Sache. Aber Miaka ... Er blickte sie an, musternd. Sie würde mit Sicherheit etwas dagegen haben, wenn es darum ging, jemanden zu töten.
"Würdest du nicht viel lieber etwas Urlaub machen?", fragte er mit einem Lächeln. Er hatte seine Worte so gewählt, das es nicht unbedingt danach klang, das er sie nicht dabei haben wollte, immerhin hatte er nicht persönlich etwas gegen sie, nur ihre Moralvorstellungen - oder die Moralvorstellungen von dennen er glaubte, das sie sie hatte - wollte er lieber nicht dabei haben.
"Aber mal abgesehen davon ob Miaka nun mitmacht oder nicht: Wollen wir dann gleich aufbrechen ...? Bevor wir den ganzen Morgen bei unserem Frühstücksdate verschwenden.", ein charmantes Lächeln in Richtung Ringo. Natürlich absolut nicht ernst gemeint, seine Worte, dennoch scherzte er gerne.

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Sa Feb 04, 2017 1:54 pm

Out: Da mit Miaka noch pausiert wird, überspringe ich mal ^^

IN:
"Aber mal abgesehen davon ob Miaka nun mitmacht oder nicht: Wollen wir dann gleich aufbrechen ...? Bevor wir den ganzen Morgen bei unserem Frühstücksdate verschwenden."
Shuichi hatte es mit Dates. Ringo hatte seine Anziehungskraft aufs weibliche Geschlecht schon gesehen, aus zweiter Hand, indem sie gezählt hatte, wie viele Frauen ihn letzte Nacht in der Disko angesprochen hatten. Ergebnis? Ziemlich viele. Nun bekam Ringo ein charmantes Lächeln ab, das sie aus dem Tritt brachte, obwohl sie genau wußte, dass sie die Worte des andern als Scherz auffassen durfte.
Sie schaute groß und biss sich auf die Zunge, ihr Gehirn ratterte rasenmäherhaft auf der Jagd nach einem guten Konter!
Du zahlst!, platzte es aus ihr hervor. Weil... wenn es ein Date ist, dann zahlt der Kerl... und so... Ihre Augen wurden noch etwas größer, der Rest des Gesichts dagegen wurde röter. Und röter, und röter, und noch etwas röter. Paprikarot.
Blöde Antwort. Bescheuerte Antwort.
Ringo sprang vom Stuhl, hob die Zeigefinger beider Hände, schien kurz zu überlegen und nickte dann heftig. Äääh, ja! ... Ja, gehen wir los! Packen wir, treffen uns im Foyer, dann los. Ja! Sie fuhr zu Miaka herum. Bis später oder bis gleich also, je nachdem... ich meinte, Bis später oder bis demnächst, je nachdem, wie du dich entscheidest! Bis gleich!
Sie floh vom Schlachtfeld, auf dem sie nicht gewinnen konnte.

Einige Zeit später befanden sie sich in der unmittelbaren Nachbarschaft der Gerberei, die laut ihrer zuletzt ausgehorchten Quelle eine Drogenküche beherbergte.
Das fragliche Gebäude war eine lang gestreckte Halle mit einem ziegelgedeckten Flachdach, umgeben von einem weitläufigen Hinterhof. Dort stapelten sich leere Kisten und einige Fuhrwerke, mit denen vermutlich Rohmaterial hergeholt wurde und Waren fortgebracht wurden. Ein halbes Dutzend Wachhunde lief dazwischen herum.
Es roch. Das Gerben von Leder war eine Angelegenheit voller übelriechender Chemie, denn auch Urin war in diese Angelegenheit involviert.
Ringo hockte im Schatten eines Schornsteins und blickte zu der Gerberei hinüber, die Hände abwartend im Schoß gefaltet. Sie blickte einen Moment lang zu Miaka - die sich entschlossen hatte, die beiden zu begleiten - und Ryotaro hin, dann sprach sie ihre Gedanken aus.
Lasst uns zunächst die Lage sondieren, soweit es uns möglich ist. Da uns die Möglichkeit des Spürsinns fehlt..., hier blickte sie Ryotaro an und machte eine hörbare Pause, sodass er Einwand erheben konnte, falls er Spürsinn beherrschte, ... gehen wir eben mit der nächstbesten Alternative zuwerke. Das wäre dann wohl meine Spähtechnik. Darauf war sie sichtlich stolz, obwohl sie es sich natürlich nicht anmerken lassen wollte.
Ringo schloss Fingerzeichen für Sarutobi Ryū: Seiza gaku no jutsu. Sie entließ eine unsichtbare Welle an Chakra, wartete einen Augenblick bis zur Rückkehr und ließ es dann als Rauch aus ihrem Mund strömen.
Der Qualm wölkte sich zu einer Art dreidimensionaler Karte: Er zeigte verschiedene Graustufen, wobei helle Flecken Wärmequellen zeigten. Davon gab es jetzt, am Vormittag, bereits relativ viele: Die Dächer der Stadt erwärmten sich an diesem sonnigen Tag rasch.
Ringo gebrauchte weitere Fingerzeichen, um die Karte zu verändern und zu "zoomen". Sie bugsierte den Blickwinkel so, dass die Gerberei allein betrachtet werden konnte. Dort drin waren starke Wärmequellen auszumachen: Rohes Leder wurde in großen Bottichen und unter großer Hitze vorbereitet. Dazu gesellten sich Wärmesignaturen der Arbeiter.
Die Karte war im Übrigen ein Standbild: Nichts bewegte sich darauf.
Bei dieser Betrachtung stellte sich heraus, dass die Gerberei nicht nur im Erdgeschoss von Wärmequellen belebt war, sondern offenbar auch über einen Keller verfügte. Hier gab es ebenfalls etwas wie Öfen oder dergleichen, jedoch waren diese deutlich kleiner. Auch Menschen liefen dort umher.

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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Feb 12, 2017 2:51 pm

Nach dem er erklärt hatte, dass sie bald losgehen sollten um nicht noch mehr Zeit zu verschwenden, schien Ringo von irgendwas seltsamen gebissen worden zu sein ... Oder hatte ein Geist von ihr Besitz ergriffen? Shuichi konnte es nicht sagen. Ringo jedenfalls reagierte plötzlich seltsam übereilt. Ihre Antwort klang holprig und ihr Gesicht wurde rot und noch röter. Shuichi zog die Augenbrauen zusammen und beobachtete sie dabei, wie sie aufstand und nicht so recht wusste, was sie nun sagen oder tun sollte.
Sie erklärte, dass er zahlte wenn das hier ein Date war und ihm wurde bewusst, warum sie so auffällig anders reagierte. Hatte sie seine Worter ernster aufgefasst, als sie eigentlich gedacht waren? War das möglich? Wer um alles in der Welt machte den bitte ein Frühstücksdate? Das klang weder romantisch noch interessant.
Dennoch zwinkerte er ihr zu und nickte. "Natürlich, meine Liebe. Dann werde ich die Rechnung unseres ersten Frühstücksdates begleichen.", ein charmantes Lächeln folgte und Ringo ergriff sogleich die Flucht. Nun doch etwas perplex sass er dann da und sah ihr nach, das Lächeln war inzwischen schief geworden.
"Ob ich was Falsches gesagt habe ...?"

Bei der Gerberei angekommen schien Ringo wieder zu ihrer Normalität zurückgefunden zu haben. Eigentlich atte Shuichi vorgehabt zu fragen, ob er irgendeinen Fehler begangen hatte, da sie nun jedoch wieder normal zu sein schien, beliess er es dabei. Sie würde es ihm mit Sicherheit sagen, wenn er irgendeinen Fehler gemacht hatte und wenn es seine Art war, mit der sie einfach nicht klar kam ... Tja dann musste sie damit einfach leben.
Als es darum ging, ob einer der Anwesenden den Spürsinn hat, sagte Shuichi einfach nichts, immerhin hatte er besagten Spürsinn nicht und somit lag Ringo mit ihren Worten also absolut richtig. Er hörte ihr also weiterhin zu und durfte dann sogar eine erstaunlich interessante Technik bestaunen, die die Blonde drauf hatte.
"Nicht schlecht. Sieht irgendwie etwas seltsam aus, aber durchaus interessant.", erklärte er dann die seltsame Karte, die sie nun vor sich hatten. Er erkannte zwar nicht wirklich viel darauf - mit Sicherheit musste man sich etwas darin üben, solch eine Karte richtig lesen zu können - aber immerhin war es besser, als wenn sie gar nichts dergleichen hätten.
Shuichi deutete auf den unteren Bereich der Karte, den er als Keller vermutete.
"Wenn das Drogenlabor irgendwo wäre, dann mit Sicherheit hier.", er sah zu Ringo, "das stellt doch den Keller der Gerberei dar, oder?", vielleicht war es aber auch gar nicht der Keller und er las die Karte einfach nur komplett falsch? Wer konnte schon sagen wo bei diesem Rauchgewaber unten und oben war!

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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Fr Feb 17, 2017 8:10 pm

Macht der Kerl noch weiter. Braucht einen verfluchten Waffenschein für sein charman- süffisantes Lä- Grinsen, für sein blödes Grinsen! Flucht, Flucht, Flucht. Ab aufs Zimmer, Kopf unter den Wasserhahn.
Dass sich Ryotaro noch fragte, ob er etwas Falsches gesagt hatte, bekam Ringo freilich nicht mehr mit.

Wenig später hatte sich die Genin - denn zum Zeiitpunkt dieser Mission besaß sie diesen Rang noch - immerhin wieder im Griff. Weit genug, um sich vor Miaka nicht erneut zu blamieren und professionell mit Ryotaro umzugehen. Dabei half, dass sie glänzen durfte. Immerhin gab es keine Sensor-Nin im Team, und so konnte sich selbst eine Technik, die bereits von in der Mittagssonne aufgeheizten Dachziegeln geblockt wurde, bewähren. Wie hatte ihr Vater hinsichtlich dieses Sondierungs-Jutsu gesagt? Das Auge des Zinnvogels öffnet sich nur nachts. Dem war wohl so; der Zinnvogel war ein Symbol für Feuer, gleichsam aber auch ein Sternbild. Und sah man Sterne am Tag? Um das Maximum aus dieser Kunst herauszuholen, wäre der Idealfall eine frostklare Winternacht.
Hier nun taugte das Jutsu immerhin noch, um den Keller zu enttarnen.
"Das stellt doch den Keller der Gerberei dar, oder?"
Ja. Ringo zeigte ebenfalls auf den Keller, dann etwas höher. Diese Wärmeflecke hier befinden sich definitiv auf zwei verschiedenen Ebenen. Und dies hier ist das Dach; wenn es kein Keller wäre, was wir da unten sehen, und es gäbe nur ein Erdgeschoss, dann müssten irgendwelche... Kohlebecken etwas auf halber Höhe in der Luft hängen oder so. Sie schüttelte entschlossen den Kopf. Es ist sicher ein Keller. Und damit stellt sich wohl die Frage, wo die Drogen gekocht werden, gar nicht erst, nicht?
Ringo ließ das Rauchbild noch etwas stehen, auch wenn der weitere Nutzen zweifelhaft war. Sie ließ den Blick über das Gelände schweifen wie ein habicht, der auf seiner Wiese nach Mäusen suchte.
Ringo sah keine Mäuse. Nur Hunde.
Die da, sagte sie und deutete mit einem Kopfnicken, werden wohl Alarm schlagen, wenn wir einfach den Innenhof betreten oder einfach über sie hinweg aufs Dach springen. Sie bettete das Kinn sinnierend in die Handfläche. Was also tun? Ablenken? Irgendwie umgehen? Oder in Kauf nehmen und einfach... direkt rein?
Bei dem letzten Vorschlag ahmte sie mit der freien Hand eine Speerspitze nach und stach sie entschlossen in das Rauchbild hinein, welches an dieser Stelle natürlich auseinaderfaserte.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Sa Feb 25, 2017 10:39 am

Shuichi nickte, als Ringo meinte, dass es klar war, wo die Drogen gemacht wurden. "Klarer als klar.", erklärte er zur Bestätigung, "ziemlich offensichtilch eigentlich. Es wundert mich, dass dieses Nest noch nicht ausgehoben wurde."
Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass man hier gar nicht Mal so leicht rein kam. Es gab hier Hunde, die mit witternder Nase lauerten und mit Sicherheit wegen jedem kleinen Bisschen Alarm schlugen. Ringo hatte recht, wie sollten sie sich hier nur reinschleichen? Das würde ein mittelschweres Problem sein.
Shuichi lehnte sich an einen Baumstamm in unmittelbarer Nähe und verschränkte die Arme. Er musste aber irgendwie da rein und Informationen bezüglich des Kerles erhalten und somit auch Informationen bezüglich seiner Tochter, die er aus seinen Fängen befreien möchte. Er wusste zwar noch nicht, wo er sie dann unterbringen sollte - den er war ja ständig unterwegs und das war kein Leben für ein Kind - aber dieses Problem würde er lösen, sobald er sie befreit hatte. Doch zuerst galt es, überhaupt erstmal soweit zu kommen, um sich über derlei Dinge Gedanken machen zu können.
"Du hast nicht zufällig n'Jutsu dass die Viecher ins Land der Träume schickt?", er wollte sie nicht unbedingt verletzen, immerhin konnten Tiere nichts für die Situation. Sie wurden abgerichtet und taten es mit Sicherheit nicht aus freien Stücken. Ausserdem wäre es die absolut einfachste Möglichkeit, sich an ihnen vorbei zu schleichen und einfach war immer gut.
Dann schnippte er mit dem Finger und grinste breit. "Ich hab's. Wir rauben ihnen die Sicht und ihren Geruchssinn, dann verwirren wir sie mit etwas, das sie in die entgegengesetzte Richtung rennen lässt und dann kommt unsere Chance, uns irgendwie Zugang zu verschaffen. Ich persönlich würde ja sagen, dass wir übers Dach die besten Chancen hätten ... Wir könnten auch nach einem Kellerfenster suchen, aber das könnte dauern und die Aufmerksamkeit der Hunde auf uns ziehen, sobald diese bemerkt haben, dass das alles eigentlich nur eine Ablenkung war.", er nickte anerkennend bezüglich seiner eigenen Idee, "Ich kann Rauch erschaffen, allerdings ist er nicht ganz ungefährlich. Du hast auch Rauch verwendet, richtig? Kannst du auch einfach nur stinkenden, dichten Rauchnebel erschaffen, der das Gebiet einhüllt?", er kramte in seiner Seitentasche und zog ein Kunai samt Kibakufuda heraus, verknüpfte Beides und meinte dann lächelnd zu Ringo: "Dann kümmere ich mich um die Ablenkung."

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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   So Feb 26, 2017 12:38 pm

Während Shuichi sich wunderte, dass das Versteck nicht längst schon ausgehoben worden war, zuckte Ringo gleichmütig mit den Achseln. Vielleicht haben sie die Ordnungshüter, die für diesen Bezirk zuständig sind, gut bestochen oder unter Druck. Es kann manchmal überraschend einfach sein. Sie hielt kurz inne; vielleicht hätte sie "erschreckend einfach" sagen sollen, anstatt es verharmlost auszudrücken. Doch diesen Gedanken tat sie rasch ab. Sie wandten sich dem ersten Hindernis zu, den Hunden. Sie waren ein Alarm, dem man nicht einfach den Saft abdrehen konnte. Besser gesagt, ein besonders kaltblütiger Kerl hätte es vielleicht vermocht, doch worum ging es hier schon. Die Hunde zu überwinden, bedeutete ein geschmierteres Eindringen. Würden sie entdeckt werden, bedeutete es... lediglich etwas mehr Chaos und Unübersichtlichkeit.
Da musste man verhältnismäßig arbeiten.
Leider wüßte ich nur, wie man sie ins Reich der Träume schicken könnte, ohne aber das passende Jutsu zu beherrschen, erwiderte Ringo und grinste schief, um dann einen gewissen, namhaften Taktiker zu zitieren: Man kann wissen, wie man siegt, ohne fähig zu sein, es zu tun. So sagt man so schön. Was gerade natürlich wenig nützte.
Die Hunde an ihrer Spürnase zu packen, war da schon eher im Rahmen des Möglichen. Ryotaro plante darüber hinaus, das Dach als Ziel anzupeilen, anstatt allzu lang am Boden zu verweilen. Ringo nickte dazu.
"Kannst du auch einfach nur stinkenden, dichten Rauchnebel erschaffen, der das Gebiet einhüllt?", fragte ihr Kamerad, während er bereits ein Kibakufuda hervorholte, um die zweite Stufe der Ablenkung zu schaffen.
Mein Rauch stammt leider aus der gleichen Quelle wie deiner. Die Sarutobi löste die kleine Rauchkarte mit einem Wedeln der Hand auf. Er wäre also nicht tauglich. Doch es gibt andere Möglichkeiten.

Einen Moment später flog ein Keramik-Ei über die Mauer und in den Innenhof, platzte nahe der herumlungernden Hunde auf. Das Ei war im Inneren zweigeteilt und mit verschiedenen Chemikalien gefüllt: Diese vermengten sich nun und gaben einen üblen, beißenden Qualm ab, der den ausgezeichneten Geruchssinn der Hunde außer Gefecht setzte. Besser gesagt, sie nahmen nichts anderes mehr wahr als den heftigen Pfefferduft und begannen, laut winselnd herumzurennen, kläffend in der Luft herumzuschnappen und die Nasen in den Dreck zu bohren, als würde der strenge Geruch davon ausgetrieben.
Dann folgte das Kunai, mit einem Kibakufuda hintendran.
Erst die Nase, nun gab es auf die Ohren. Das Kibakufuda explodierte ohne Schaden, ließ die Hunde jedoch wie irre im Hof umherrennen, in noch größeren Kreisen oder auch Zickzack-Linien. Ein besonders begabter Hund lief eine liegende Acht.
Jetzt. Zwei Gestalten, zwei Sprünge. Butterweich setzten sie auf dem Dach auf.
Der Tumult draußen lockte auch zwei Arbeiter vor die Tür, die sogleich versuchten, den nächstbesten Hund zu ergreifen und zu beruhigen.
Verfluchte Kinder und ihre Böller!
Muss ein echt übertrieben gemischter Böller gewesen sein, so wie es hier nach Schwefel - Ahhh! Der Arbeiter war gerade von einem Schleifen rennenden Hund umgestoßen worden.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Sa Apr 01, 2017 4:29 am

Shuichi grinste breit, als er den Hund erblickte, der tatsächlich eine wunderschöne, liegende Acht gelaufen war. Er war gerade, zusammen mit Ringo über diesen hinweggesprungen und hatte ihn demnach schön von oben aus der Luft betrachten können, auch wenn der Nebel die Sicht doch gewaltig einschränkte. Die liegende Acht hatte er dennoch erblickt!
Oben auf dem Dach angekommen, hielt er sich einen Arm vor Mund und Nase und verzog das Gesicht. "Das Zeug stinkt wie die Pest und brennt in der Nase. Da hast du nicht nur den Hunden was angetan.", sagte er, er klang jedoch nicht böse oder genervt, vielmehr war es auf der einen Seite ein scherzender Tonfall und auf der anderen Seite bewunderte er sie dafür, dass sie überhaupt so etwas dabei hatte. Hatte sie wohl bereits eine solche Situation geplant? Immerhin war dieser Gegenstand - was auch immer das sein mochte - nichts gewöhnliches, was man halt einfach Mal so dabei hatte.
Er hustete leicht, konnte jedoch jegliche Geräusche unterdrücken, in dem er seinen Arm fest vor Mund und Nase presste, den in diesem Moment hörte er fremde Stimmen. Hörte, wie ein Mann sich über Böller werfende Kinder beschwerte. Shuichi atmete erleichtert aus und wurde sich bewusst, das ihre Ablenkung ein voller Erfolg war, auf ganzer Linie. Sie schöpften absolut keinen Verdacht, anscheinend schien es nicht ganz ungewöhnlich zu sein, das solche Vorfalle hier ab und an vorkamen, immerhin hätten sie sich ansonsten mehr bezüglich dieser eher ungewöhnlichen Situation gewundert.
"Das Glück scheint uns hold zu sein.", sagte er und zwinkerte Ringo charmant zu, "man hält uns für Kinder die mit ihren Böllern bloss Streiche spielen wollen.", er deutete auf ein Fenster welches im Dach eingelassen war, "dann wollen wir unseren Streich doch mal weiterführen und sie überraschen. Wollen doch Mal sehen, ob wir sie nicht noch etwas mehr ägern können, als die Kinder, die sie anscheinendn normalerweise ärgern.", man merkte Shuichi nicht an, dass er eigentlich ziemlich angespannt war. Er überspielte diese Emotionen einfach mit seiner lässigen Art alles auf die leichte Schulter zu nehmen und da er inzwischen ein wirklich begabter Schauspieler war, würde man ihm das wohl mit Sicherheit auch abnehmen, diese Art völlig unbeschwert an die Dinge ranzugehen. Nur wer ihn wirklich gut kannte oder wer wirklich gute Menschenkenntnisse aufwies, würde ihn durchschauen. Ob Ringo solche Fähigkeiten besass? Ersteres fiel natürlich weg, sie zwei kannten sich viel zu wenig, aber wie sah es mit ihren Menschenkenntnissen aus?
Mit vorsichtigen Schritten und tief nach unten gebeugt schlich er sich über das Dach und kam bei besagtem Fenster an. Er schielte nach unten und erkannte grosse Maschinen ... Er konnte nicht richtig einschätzen, was das war, aber zumindest erspähte er keine Menschen.
"Unser Ablenkungsmanöver hatte anscheinend nicht nur die Hunde abgelenkt, ich sehe derzeit auch Niemanden in diesem Raum, auch wenn ich zugeben muss, das man von hier aus mit Sicherheit lange nicht jeden Winkel und jede Ecke sieht.", er zuckte leicht mit den Schultern, "dennoch ein guter Nebeneffekt. Was meinst du, wollen wirs hier wagen oder möchtest du dir lieber ein anderes Fenster aussuchen?"

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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Do Apr 06, 2017 9:35 am

Nicht nur auf die Hunde wirkte der kleine Stinker-Angriff, so ließ sich Ryotaro vernehmen. Zugegeben, die Mischung war nicht unbedingt subtil gewesen.
Tut mir leid, flüsterte Ringo zur Antwort, Ich kenne bislang nur die Holzhammer-Methode... Sie rechtfertigte sich etwas nervös, weil Ryotaros Tonfall zwar keine Genervtheit oder Ähnliches signalisierte, doch so völlig sicher war sie sich gerade nicht. Immerhin war seine Nase soeben Kollateralschaden geworden. Die Sarutobi hingegen hatte zum Einen den Atem angehalten, zum Andern kannte sie den Kitzel hochfliegender Bombenfüllungen ja aus eigener Erfahrung im Handwerkskeller. Rückblickend hätte sie ihrem Kollegen entweder auch zum Luftanhalten raten sollen, oder sie hätte ihm eine Suiton-Maske geben können.
Die Maske hätte ich machen sollen. Es hätte sie noch viel planvoller und durchdachter wirken lassen. Chance verspielt. Mist!
Ryotaro war jedoch wohl wirklich nicht sauer, sondern eher gut aufgelegt. Die Sache lief bislang reibungslos, und dies schien ihm zu gefallen. Er zwinkerte Ringo einmal sogar verschwörerisch zu. Gern hätte sie darauf irgendwie scharfsinnig geantwortet oder wenigstens ebenso vergnügt zurückgezwinkert, doch es erwischte sie auf dem falschen Fuß und bescherte ihr nur einen Gesichtsausdruck, als liefe ihr gerade etwas Kaltes und Glitschiges den Nacken herunter. Noch mehr zu bereuen.
Dass ihr Kollege alles andere als locker und vergnügt war, bemerkte Ringo nicht. Sie war, wie leicht erkennbar, nicht auf der Höhe, solang Ryotaro in ihrer Gegenwart scherzte oder zwinkerte. Im Hinterkopf murmelte lediglich die Info herum, dass es für ihren Kameraden hierbei um mehr ging als einen einfachen Auftrag. Er hatte irgendein persönliches Hühnchen zu rupfen.
Die Genin schlich dem Konoha-Nin auf Zeit übers Dach nach und kroch auf die andere Seite des Fensters, welches Ryotaro als Einstiegspunkt auswählte. Im Raum darunter standen diverse, bauchige Gerätschaften mit Kontrolllämpchen. Diese Maschinen glichen übergroßen Zementmischern. Wenn man sich Mühe gab, erspähte man auch Anzeigen, die vermutlich die Temperatur im Inneren angaben.
"Was meinst du, wollen wirs hier wagen oder möchtest du dir lieber ein anderes Fenster aussuchen?"
Hier wagen. Ringo war etwas nach vorn gerobbt und lag nun fast auf dem Glas. Sie versuchte, das Beste aus dem Blickwinkel zu holen, welchen das Fenster bot, und war ebenfalls zu der Meinung gekommen, dass niemand drin war.
Auf dem Hof waren die paar Arbeiter, die rausgekommen waren, nach wie vor mit dem Beruhigen der Hunde beschäftigt. Hörst du auf, Taro! Böser Hund!
Jetzt sinds keine Schleifen mehr, sondern Vierecke.
Dessen ungeachtet nahm Ringo das Schloss des Fensters unter die Lupe. Es war ein einfacher Verschluss, den man möglicherweise mit etwas sehr Dünnem aufschieben könnte... oder man stemmte das Ganze einfach mit Gewalt auf? Oder machte das Glas kaputt?
Ringo schaute Ryotaro an. Aufhebeln? Oder kaputt machen? Oder hast du einen Trick?
Falls Ryotaro fürs Aufhebeln wäre, würde Ringo leere Hände zeigen und auf sein Schwert deuten. Das musste als Brechstange herhalten - zumindest besaß die Sarutobi keine anderen Werkzeuge. Wäre er fürs Kaputtmachen, würde sie Fingerzeichen für Suiton schließen und eine Ladung Klebesirup auf dem Glas verteilen, hübsch dünn wie Pfannkuchenteig. Sie würde Ryotaro bitten, das Glas einzuschlagen - möglichst sollte der zuschlagende Körperteil mit einem dicken Stück Stoff umwickelt sein, um Lärm zu dämpfen. Anschließend würden die Scherben natürlich am Leim kleben, und dieser wiederum an Ryotaros zuschlagendem Körperteil. Keine Scherbe sollte zu Boden fallen.

Auf die eine oder andere Weise kamen sie hinein.
Der Raum war offenbar ein abgeteilter Bereich der Halle; es gab zwar keine feste Holzwand, dafür aber einen schweren Vorhang, der als Raumteiler fungierte. Es handelte sich um einen schweren Stoff, der das lärmende Surren der Maschinen sehr gut dämpfte.
Auf der anderen Seite des Stoffs waren allerdings die Arbeiter zu hören. Es klang deutliche Heiterkeit hervor.
Seht, da kommt das Stink-Kommando!
Das Duo mit den feinsten Nasen der Firma, Haha!
Macht euch nur lustig. Das klang weniger heiter. Im Gegensatz zu euch werden Todou und ich noch riechen können, was wir zum Abendessen kriegen. Ihr dagegen habt nichts als Latrinenduft in der Nase! Komm, Todou.
Komme schon, Doemon.
Zwei Gestalten öffneten den Vorhang, traten in den Raum und schlossen ihn wieder: Sie trugen schwere gelbe Schutzanzüge aus Gummi, zu denen auch Kapuzen und Atemmasken gehörten. Einer der Männer war groß und breitschultrig, der andere klein und schmal. Jeder von ihnen trug einen leeren Metall-Eimer. Vermutlich sollten sie etwas von dem miefigen Zeug holen, welches hier von den bauchigen Maschinen auf Temperatur gehalten wurde.
Ihr Gesichtsfeld war dank der Atemmasken übrigens dezent eingeschränkt.
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Fr Mai 05, 2017 12:27 pm

Bisher lief tatsächlich alles ganz gut. Wie geschmiert, könnte man sagen. Nach dem Ringo die Möglichkeiten offenbarte, die sie hatten, um durch dieses Fenster zu kommen, hatte Shuichi sich für das aufhebeln entschieden. Mit seinem doch relativ grossen Schwert hatte er es ziemlich leicht aus den Angeln heben können. Ringo stand zum Glück gleich zur Stelle und hatte verhindert, dass sich das Fenster in irgendeiner Weise verkantete oder gar in die Tiefe stürzte. Zusammen hatten sie das Fenster samt Rahmen dann zur Seite gelegt und sich dem Einstieg gewidmet.
Der Ort war seltsam. Shuichi war noch nie in einer Gerberei gewesen und so sah er sich erst einmal mit grossen Augen in der Umgebung um, wobei ihm überall irgendwelche Dinge die Sicht versperrten ... Und wenn es nur irgendwelche weissen Tücher waren, die ihm die Sicht nahmen.
"Seltsamer Ort. Und seltsamer Geruch.", er rümpfte leicht die Nase und sah dann zu Ringo, "Wie sieht der weitere Plan aus? Was wir suchen, ist ja weiter unten. Aber was tust du, wenn du da unten angekommen bist?", er fragte mit Absicht, was sie tun würde, den er war ja eigentlich aus einem völlig anderem Grund hier. Er wusste, was er tun würde, soll er sich dem Mann gegenüberfinden, den er die ganze Zeit über schon suchte. Er musste an Soi denken und ihre kleine Tochter. Wie es der kleinen wohl ging? Er ballte für einen Moment die rechte Hand zu einer Faust, sein Gesichtasudruck wurde ernster ... Und dann hörte er die Stimmen, die näher kamen, untereinander scherzten. Shuichis Körper spannte sich an.
Er handelte reflexartig. Schubste Ringo hinter eines der dickbäuchigen Gerätschaft und gestellte sich dann direkt neben sie, leicht hingekauert, obwohl das eigentlilch bei der Grösse des Verstecks nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Sein Schwert hatte er im übrigen wieder in der Schriftrolle versiegelt, weil es viel zu gross und zu umständlich gewesen wäre, wenn er sich gerade nicht im Kampf befand.
Vorsichtig schielte er um die (runde) Ecke und erhaschte einen Blick auf zwei Männer die irgendwie seltsam gekleidet waren. Nur kurz behielt er diese Position bei, bevor er wieder zu Ringo sah, sein Gesicht nah an ihr Ohr brachte und ihr zuflüsterte: "Zwei Leute. Ich vermute beides Männer. Anhand der Stimme davor nehme ich aber an, dass da noch mehr sind. Ich schlage vor, wir warten noch einen Moment und schauen, was sie tun und ob noch weitere her kommen. Wenn nicht, dürften wir es zu Zweit schaffen, die zu überwältigen.", er hielt kurz inne und musterte Ringos Gesicht im Profil, "das traust du dir doch zu, oder? Ich glaube, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen schaffe ich es nicht, beide gleichzeitig ausser Gefecht zu setzten."
War nicht so, dass er den Kampf gegen beide gleichzeitig scheute, ging mehr darum, dass es dann eher brachial von statten gehen würde und dann womöglich ihr leises Eindringen umsonst gewesen wäre.

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Shinobi Akte
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BeitragThema: Re: [Pre-Timeskip][Ringo, Shuichi, Miaka]Breaking Bad-Shinobistyle   Fr Mai 05, 2017 1:27 pm

Drin warn sie, in einer Fabrik, welche dem buchstäblich schmutzigsten Gewerbe der Menschheit nachging. Ryotaro stellte dies trocken fest, und auch Ringo, die ja immerhin angehende Sprengstoff-Expertin war und die Düfte von Pech und Schwefel und Salpeter kannte, musste innerlich zugeben, dass das Aroma hier recht nah an ihre Schmerzgrenze kam. Was kam als nächstes, lautete die Frage ihres kurzzeitigen Kameraden.
Ich suche mir jemanden, der wichtig aussieht, und sage ihm, was Sache ist, erwiderte sie flüsternd. Ihre Ware sollen die Kerle gefälligst selbst sauber halten. Gegen das Gift würde sie schließlich nichts unternehmen können. Und sie würde sicherlich nicht in einer Drogenküche Wache stehen oder etwas in dieser Art... jedenfalls stellte sie sich spontan vor, wie die Drogenhändler sie als Wachschutz einstellen wollten. Vielleicht, fügte sie noch an, werde ich versuchen, den Vergifter der Drogen zu ermitteln. Falls es Anhaltspunkte gibt. Sie klang darin nicht sehr überzeugt. Nun ja. Wenn die Spur erkaltet, kann man von einer Genin nicht erwarten, dass sie über ihren Rang hinauswächst und Wunder vollbringt. Andererseits...
Ringo witterte über den Gestank der Chemie und biologischen Abfälle hinweg den süßen Duft einer dicken Belobigung. Die nächste Teilnahme an den Chunin-Prüfungen wäre ihr sicher, das allemal. Und dann würde sie es reißen.
Plötzlich dann Stimmen. Gescherze und Getrieze. Schritte. Beide Shinobi horchten auf, und Ryotaro reagierte rasch: Er schubste Ringo kräftig hinter eine der Maschinen und folgte selbst hinterher. Die Sarutobi erschrak im ersten Moment, verstand das Handeln jedoch im Zweiten. Sie fing sich mit den Händen ab, sodass es kaum ein dumpfes Geräusch gab, als sie auf dem Hosenboden landete. Rasch kam sie wieder auf die Füße, allerdings gebückt. Sie spähte ebenso wie Ryotaro um die runde Ecke der Maschine. Während er kauerte, beugte sie sich über ihn hinweg, die Hände auf seinen Schulterblättern abgestützt.
Die zwei Arbeiter in ihren dicken Gummianzügen marschierten herein und hielten direkt auf eine der bauchigen Maschinen zu, machten sich an der kreisrunden Öffnung zu schaffen. Wegen ihrer Montur, Kapuze und Atemmaske, waren sie ziemlich leichte Beute.
Ringo spürte, wie Ryotaro sich rührte. Sie löste sich und trat geduckt zurück, während er das Gleiche tat und sich flüsternd an sie wandte. "Ich schlage vor, wir warten noch einen Moment und schauen, was sie tun und ob noch weitere her kommen. Wenn nicht, dürften wir es zu Zweit schaffen, die zu überwältigen."
Nicken.
"Das traust du dir doch zu, oder? Ich glaube, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen schaffe ich es nicht, beide gleichzeitig ausser Gefecht zu setzten."
Ringo schaute Ryotaro groß an, blickte zu den beiden Arbeitern und dann wieder zu Ryotaro. Ihre Zungenspitze erschien im Mundwinkel, als würde sie angestrengt abwägen.
Kommt drauf an, entgegnete sie ebenso leise, Wer nimmt denn wen? Einen Moment der Stille gab sie der Frage... ehe sie schief grinste. Scherz. Ja, ich schaff den Kleinen. Gib nur das Zeichen.

Der Gestank wurde schlimmer. Viel schlimmer, denn eine der Aufbereitungsmaschinen wurde nun geöffnet, und die beiden Arbeiter füllten ihre Eimer mittels eines beeindruckend großen Schöpflöffels. Nach einigen Momenten war sehr wahrscheinlich: Hier würde niemand sonst vorbeischauen. Sie waren allein miteinander, alle vier.
Auf Ryotaros Zeichen hin würde Ringo Folgendes tun: Fingerzeichen schließend trat sie an den Kürzeren von beiden heran, von hinten. Ihre linke Hand packte den Zipfel der Kapuze, ihre linke Kniescheibe ging in des Mannes rechte Kniekehle. Er sackte nach vorn und auf die Knie, die Kapuze ging nach oben weg. Derartig gestutzt, war sein Kopf plötzlich nur noch auf Ringos Brusthöhe. Ihr rechter Arm fuhr sodann über die Schulter des Mannes hinweg und legte sich um seinen Hals; gleichzeitig löste sich ein weiterer Arm, diesmal aus Suiton, davon ab und ging hoch, schlug die Atemmaske weg und bedeckte Mund und Nase des Angegriffenen. Mit der linken Hand, welche nun über die linke Schulter des Mannes ging, vervollständigte sie den Griff.
Tut mir leid. Ringos wispernder Stimme war anzuhören, dass dies nicht wirklich der Fall war. Ich bin nicht so gut darin, Leute still und unverletzt aus dem Verkehr zu ziehen. Sie hatte schon ein paar Tricks, um Gegner zu fangen, doch blieb da häufig die hässliche Gelegenheit, um Hilfe zu schreien. Die Sauerstoffzufuhr abzuschneiden und den zappelnden Arbeiter so lang unten zu halten, war da wohl die einzige Alternative. Ihm einfach eins zu verpassen und ohnmächtig umkippen zu lassen, dafür hielt sie sich nicht stark genug.

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