Tamashii no Utsuri

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 [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Okt 18, 2016 12:07 pm

das Eingangsposting lautete :

- Fantasie-Mini, niemals so passiert -


Auf welcher obskuren Auktion hatte man dieses okkulte Paraphernalium wohl erstanden. Ringo hatte heute morgen noch arglos einen riesigen Spiegel auf dem Dachboden der Kage-Residenz angeschaut und sich gefragt, was die seltsamen Zeichen auf dem unteren Teil des Glases zu sagen hatten. Hatte da jemand seine Nummer hinterlassen oder etwas in dieser Art?
Und dann war sie hier gelandet. Wo auch immer dieses Hier war. Sie hätte es besser Dort genannt, so betrachtet. Wie durch Kuchiyose war sie plötzlich nicht mehr im staubigen Obergeschoss, sondern auf weiter, grasbewachsener Fläche, und Asche rieselte vom Himmel. Ja, schwarze Flocken segelten mit dem Wind, als kämen sie von einem Steppenbrand. Ringo, inzwischen ein wenig an interdimensionale Reisen gewöhnt, setzte sich auf. Hatte gar nicht wirklich bemerkt, dass sie lag. Wohl doch nicht so sehr an Raum-Zeit-Sprünge gewöhnt? Egal. Sie schaute sich um, während verkohlte Blätterfetzchen über ihr Gesicht tanzten.
Von rechts lief was vorbei. Rasend schnell. Bremste, hielt an, starrte zu ihr rüber.
Eine Kunoichi. Vage bekannt. Ringo verengte fragend die Augen, als die andere Frau sie so überrascht musterte und schließlich winkte. Was sitzt du da rum?, rief sie hektisch, Setz dich lieber in Bewegung! Sie kommen!
Wer, sie?, fragte Ringo begriffsstutzig. Vor wem und wohin?
Vor denen da, sagte die Kunoichi aufgeräumt und deutete über Ringos Kopf hinweg.
Ringo schaute hin. Einmal, zweimal. Blinzelte und rieb sich die Augen, nicht wirklich glauben wollend, was sie da sah. Wa-...
Ja, natürlich sind sie das!, rief die Kunoichi, mit der Geduld längst am Ende, und schnappte sich Ringo urplötzlich am Bund ihrer Hoses, zerrte sie schwungvoll auf die Beine. Wir rennen jetzt, los!
Ringo rannte mit, vollends überzeugt. Und wohin?!
Dahin, wohin sie nicht gehen, erwiderte die Kunoichi, an deren Namen sich Ringo plötzlich wieder erinnern konnte. Amaiko, richtig. Amaiko schlug ein scharfes Tempo ein, über die Wiese und ins Dickicht eines Laubwaldes. Ringo stürzte hinterher, hielt kaum Schritt und blickte nur ein einziges Mal über die Schulter, um ganz sicher zu sein, dass sie auch weiterhin folgten. Ja, taten sie. Ja, es gab absolut einen Grund zum Rennen. Das Ganze war ein schräger Fiebertraum, irgendwas musste dort in der Kage-Residenz in der Luft liegen, oder eben im Staub, egal... Genau hier lag allerdings auch was in der Luft. Rauch. Feiner Brandgeruch. Und kurz darauf überquerten sie auch schon etwas wie eine Feuerschneise, kreuzten eine Linie aus verbranntem Holz und Blattwerk. Wohin sie nun gerieten, da hatte offenbar ein Brand gewütet, tobte sich irgendwo wohl noch immer aus, denn Ascheflocken zogen nach wie vor in Schaden umher.
Verkohlter Wald, erklärte Amaiko gerade, Passender Name, nicht? Hier kommen sie nicht hinein. Apropos, wie ist deiner?
Hah? Ringo war im ersten Moment verwirrt. Eh... Wir kennen uns schon. Sarutobi Ringo, aus Konoha, wie du auch.
Ah?, machte Amaiko verdutzt. Du bist von hier, aber du rennst nicht, wenn man dir sagt, dass du rennen sollst? Das ist aber nicht sehr helle von dir. Trotz Wortwahl sprach sie ganz freundlich, lächelte gar dabei. Da hast du aber Glück gehabt, dass du auf mich gestoßen bist.
Im nächsten Moment stießen sie erneut auf etwas: Mitten im verkohlten Wald stand eine einsame Hütte.


Zuletzt von Sarutobi Ringo am Mi Jan 18, 2017 8:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Nov 28, 2016 8:37 am

In dieser Welt war so vieles so anders und Ringo hatte sicher schon so einige Unterschiede mitbekommen, und doch tauchten immer wieder Charaktere auf, die sie kannte, so wie jetzt Kazumi, auch wenn jene vom Aussehen her gealtert und vom Verhalten her sich arg verändert hatte. Mai in des verletzte es tief, wie ihre Mutter mit den Worten der Jüngeren umging. Sie lachte sie aus, bezeichnete es als Flauseln und doch war sich Mai sicher, dass vielleicht sogar Kazumi auch daran glaubte, doch weit gefehlt, immerhin hielt sie ihr einen Vortrag was dies war, und wie man es eindämmte. Mai legte eine Hand an die Hüfte und betrachtete ihre Mutter eindringlich.
Das sind keine Flauseln oder ähnliches, es ist wahr, Mutter, und selbst wenn es so war, so war es doch Vater, den Ihr liebtet, mit dem Ihr ein Kind gezeugt habt. Wenn er so wahnsinnig war, wie konntet Ihr ihn dann so sehr lieben?, fragte sie nun laut und deutlich, ehe sie rot im Gesicht wurde auf die Ausführungen wegen der zweiten Hauptrolle, die sich in sie, also Mai, der ersten Protagonistin verlieben würde. Kurz schaute sie zu Ringo, ehe sie den Kopf schüttelte. Nein, sie musste diese Art der Gedanken von sich werfen und sie musste wieder klar bei Verstand werden, ehe sie herüber zu Ringo ging und sich vor sie stellte. Sie hatte den Blick ihrer Mutter durchaus bemerkt und eben jener Blick verhieß nichts Gutes. Sie wollte hier und jetzt keinen Kampf provozieren, denn Mai wusste, dass sie ihn verlieren würde, würde doch ihre Mutter sicher auf ihren Untermieter zurückgreifen und eben jenen entfesseln. Sie seufzte kurz und hob die Hände um sich selber als Schild zu machen. Da Amariko in der Nähe von Ringo war, schien es so als wollte sie die Beiden schützen.
[color=#cc3300]Ich bin nicht mehr im Wald, weil meine Zeit gekommen war die Erlösung herbei zu führen, ich wollte und konnte nicht mehr warten. Vater sagte mir, bevor er starb, dass ich seine Bücher und Schriften entschlüsseln kann, denn Ihr habt es immer noch nicht geschafft, nehme ich an. Vater hat mir als Kind immer Rätsel gegeben, Ihr wisst das und habt ihn schon oft genug dafür geschimpft, und doch hat er weiter gemacht und sie wurden immer schwerer und doch habe ich es geschafft sie immer zu lösen. Darüber hinaus, Mutter, wenn Ihr so sehr Herr der Lage seid, warum seid Ihr dann hier um ein einzelnes Kind aufzuhalten?e sie nun und war noch immer rot im Gesicht, denn sie würde wohl die kommenden Worte bereuen und doch mussten sie sein.
[color=#cc3300]Wenn Ihr Rin’chan tötet, tötet Ihr auch mich. Wir sind verbunden.
, sagte sie nun und sah sie fest an. Dabei öffnete sie mit einer Hand ein bisschen ihre Bluse damit ihre Mutter sehen konnte, was sie meinte. Es war das für Kazumi bekannte Siegel, welches 2 Parteien aneinander band. Mai war ja diesen Bund mit Ringo eingegangen, auch wenn Letztere es eher unfreiwillig mit sich hat machen lassen, da Mai sie einfach überrumpelte. Sie blickte ihre Mutter tief an und holte tief Luft.
Ich bin selber der Grund. Ich habe es nicht mehr ausgehalten in diesem Wald. Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Ihr seid dem Ihr 16 seid, alleine in einem Wald seid, um Euch herum nichts weiter als Tod, Ödnis und am Rande dieser warten die Untoten. Sie kratzten und scharren, sie sind hinter dem Fleisch her, sie wollten meinen Körper zerstückeln und misshandeln, ihn essen und sich einverleiben und doch habt Ihr mich, Eure eigene Tochter dort ausgesetzt. In einer solchen Hölle. Ich habe es nicht verstanden und werde es wohl auch jetzt nicht verstehen, denn wie Ihr so schön sagtet bin ich nichts weiter als ein kleines dummes Kind. Aber eben jenes versteckte sich unter einer Steinplatte, damit es überhaupt schlafen konnte. Wisst Ihr, wie viel Angst man in der Nacht an einem solchen Ort entwickeln kann?, fragte sie nun. Nein, hier ging es nicht mehr nur um das Dasein als Shinobi, denn als solcher durfte man ja keine Gefühle zeigen, sondern es ging um etwas Anderes. Hier ging es um das Verhalten von Kazumi. Tränen rannen ihre Wangen herunter und sie starrte ihre Mutter eindringlich an.
Erklärt es mir dummen Kind bitte, Mutter, damit ich endlich Euer Vorgehen verstehen kann, es nachvollziehen kann und lasst meine Freunde aus dem Spiel. Sie haben hiermit nichts zu tun., sagte sie nun und die Augen der Fudo funkelten vor Tränen, während eben jene zu Boden tropften. Mai war nun einmal ein wenig kindisch, was wohl vor allem mit dem Herausreißen aus der gewohnten Umgebung zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Nov 29, 2016 1:41 pm

Wenn Ringo ehrlich war, so wollte sie dieser Fremden dort oben sogleich zustimmen. Sie sprach von Seuchen, die man mit Medizin bekämpfte, und nicht von Flüchen, gegen die man Auserwählte brauchte. Ersteres war ihre, Ringos, Welt. Daran konnte sie eher glauben als an das, was Mai von sich gab. Doch... irgendwie schwieg sie dazu. Wobei es in ihrem Kopf aber auch generell wieder zu rattern anfing. Amaiko war nämlich derweil in eine Demutshaltung gesunken.
Vor wem verbeugst du dich?, zischte sie heimlich der anderen Kunoichi zu, während Mai und die Fremde ihr Streitgespräch führten. Amaiko nickte in Richtung besagter Fremder.
Na, der Kage?, erwiderte sie ebenso zischelig.
Ringo zuckte am ganzen Leib zusammen, wäre um ein Haar von der Felswand gefallen, die derzeit als Bühne herhalten durfte.
Kage? Das ist die Kage? Dann ist das... Mais Mutter... dann ist das... das... das...
Die Jinchuuriki des Juubi.
Mit einer Stimme wie Donnergrollen erhob sich das Monster in Ringos Innerem. Nie hätte ich erwartet, dass du die Bedingungen eines Tages erfüllen würdest.
Bedingungen? Welche Bedigungen?
Die Bedingungen, unter denen ich dir meine volle Unterstützung zuteil werden lasse, natürlich. Bedingung Eins! Kampf gegen den Jinchuuriki des Juubi. Bedingung Zwei! Dies ist ein Traum!
... Was?
Wenn es zum Kampf kommt, wird dein Hirn rasch genug sein und mit mir rechnen!
Damit knipste sich der Yonbi wieder aus. Ließ seine Jinchuuriki äußerst verwirrt zurück.
Fokus zurück auf die Kage... Kazumi. Ringo blickte auf, also die Felswand hinauf, während inzwischen Mai vor ihr stand wie eine Art Schild oder Schirm. Diese Frau war also Kazumi, und... das riesige Ding da oben war ihr Kätzchen Noriko? Akzeptieren. Hinnehmen. Fokus!
Daran musste sie sich derzeit oft erinnern. Nicht forttragen lassen von den seltsamen Eindrücken und Verdrehungen, die ihre überbordende Vorstellungskraft ihr gerade zuwarf wie süße Gurken oder bittere Peperoni. Da musste sie nun durch!
Wobei sie nicht viel tun konnte, als sich für das Kommende zu wappnen. Mai sprach derzeit ziemlich leidenschaftlich, und es ging offenbar auch um Dinge, die Ringo nicht im Geringsten betrafen. Sie war schließlich die Auserwählte, gekommen, um Zombie-Flüche zu brechen. Was hatte sie mit Mutter-Tochter-Beziehungen zu schaffen. Ein sehr komischer Traum. Sollte es hier nicht um mich gehen?
"Erklärt es mir dummen Kind bitte, Mutter, damit ich endlich Euer Vorgehen verstehen kann, es nachvollziehen kann und lasst meine Freunde aus dem Spiel. Sie haben hiermit nichts zu tun."
Ja, genau davon rede ich ja.
Im Grunde wußte Ringo leider, wie so etwas ausgehen musste. Das Ganze würde sich aufschaukeln, bis die Eine genug hatte und der Anderen eins langte, um ihr Ziel zu erreichen. Mai wollte letztlich zu den Dokumenten, Kazumi wollte das nicht. Sollte sie Mai dies verklickern, per Telepathie, und die Kampfbereitschaft des Yonbi weiterleiten? Ach, was solls.
Mai... Ich will nicht verletzen oder stören, doch vom Sandpunkt eines Zuschauers aus gesagt: An irgendwas zu appellieren und Erklärungen zu fordern, mag gerade wenig bringen. Sie scheint generell viel zu wenig auf deiner Wellenlänge...... Ich bin ja selbst nicht sehr auf Mais Wellenlänge, sondern eher auf Kazumis, also muss ichs ja wissen...... um für Argumente empfänglich zu sein. Wir sollten einfach sehen, dass wir sie abschütteln, und dorthin kommen, wohin du willst.

Mehr konnte sie gerade nicht tun.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Nov 29, 2016 6:48 pm

Kazumi brachte sich selbst in eine Situation, aus der sie offensichtlich nicht so einfach herauskommen würde, wenn sie ihrer Tochter nicht die eiskalte, grausame Wahrheit erzählen wollte. Sie würde einen Teufel tun. Sie bezweifelte, dass Mai die Wahrheit nicht verstehen würde und sie stattdessen als Lügen wahrnehmen würde. Besonders, da ihre Mutter nicht gerade nett zu ihr war. Wieso sollte sie Mai dann die Geschichte erzählen, wo es doch selbst für Kazumi nur klang wie ein schrecklicher Albtraum? Die Natsu konnte sich ein genervtes Seufzen nicht verkneifen, als MAi das Thema mit ihrem Vater ausweitete. Sie zuckte genervt mit den Schultern. Sie war einfach nicht in Diskutierlaune. Man muss nicht lieben um ein Kind zu bekommen, sagte sie abwertend und lächelte ihre Tochter kalt an. Vielleicht wollte ich einfach ein Kind, hab mir einen intelligente, sportlichem gutaussehenden Kerl geangelt und ihm liebe vorgeheuchelt, bis ich ihn irgendwann abserviert habe und meine Tochter fortgejagt habe, nur weil sie nicht war wie ich? Irgendwie klang es für sie selbst fast so, als hätte sie genauso reagiert und genauso gehandelt. Mai kam zu sehr nach ihrem Vater und, weil sowohl ihre Tochter als auch ihr Mann gleich nervig wurden, hat sie sie Beide einfach mal so zum Teufel geschickt beziehungsweise einfach nur die Bande zu den Beiden gekappt. Wieso nicht?
Menschen ändern sich, Mai. Selbst wenn ich deinen Vater sooo geliebt hätte, wie du denkst, so musst selbst du verstehen, dass sich Menschen und ihre Gefühle ändern. So wurde es mit der Zeit bei deinem Vater auch. Er wurde nervig, langweilig und einfach anstrengend, bis ich mich von ihm getrennt habe. Es war nicht mal Alles gelogen. gewissermaßen stützte sich die Natsu sogar auf wahre Tatsachen, auch wenn sie die richtige Wahrheit ein wenig in Umschreibungen einwickelte. Es war nicht so, dass sich die Natsu noch lange sorgen um dieses Thema machte. Offensichtlich hatte Kazumi mit ihrer direkten und spöttischen Art trotzdem ins Schwarze getroffen betreffend Mai und der Blonden, die die ganze Sache irgendwie nicht ganz zu realisieren schien. Kazumi hätte sie auch nicht wirklich beachtet, noch weniger als Amaiko, welche sich wirklich demütig verhielt. Allerdings ging Mai zu ihr und stellte sich schützend vor die Sarutobi. Dementsprechend bekam Ringo Kazumis Aufmerksamkeit doch. Ob gewollt oder nicht. Es war wirklich fast zu rührend, wie Mai versuchte Ringo zu beschützen. Die Worte, die Mai an sie richtete, egal wie sehr die Ältere auch versuchte, sie nicht ganz so für voll zu nehmen, sorgten schon dafür, dass sie den Drang verspürte, einfach auszupacken und die wahrheit zu sagen. Aber sie konnte und durfte es einfach noch nicht tun. Mai würde es nicht verstehen. Vielleicht wäre es tatsächlich besser, Mai forschen zu lassen, bis sie selbst Alles in Erfahrung brachte. 
Kazumi strich sich seufztend das Haar zurück, eh sie Ringo abschätzend musterte. An dieser war irgendwas Vertrautes. Irgendwie schien Ringo ihr bekannt vor zu kommen, allerdings war es nichts, was äußerlich bei der jungen Frau hervorstach. Allerding hämmerte sich Mais Stimme so schmerzhaft in ihren Verstand, dass sie nicht herausfinden konnte, wieso RIngo ihr so vertraut schien. Sie kannte sie nicht von ihrer eigenen Vergangenheit und ihren Biju konnte sie auch schlecht um Rat fragen. Er existierte zwar, allerdings war er anders als die anderen neun Biju. Er hatte keine Persönlichkeit und kein Bewusstsein. Er war vergleichbar mit diesen Zombies. Er zerstörte und tötete, was ihm unterkam, wenn er frei sein würde. Aber es gelang ihr sehr gut, ihn kontrolliert zu halten. Erlösung, Mai? Die einzige Erlösung, die du finden wirst, wenn du weiter so einen Unsinn redest, ist dein Tod., meinte sie und deutete zu den Zombies. Noriko wird sie nicht ewig aufhalten können und ich bin ehrlich. Ich werde ihr Leben nicht für deines aufs Spiel setzen, nur weil du dachtest, du müsstest jetzt ausgerechnet die Heldin spielen, sagte sie schneidend und es war gut, dass sie ihre Ausführungen nicht noch weiter ausgebaut hätte. Sonst wären ihr ihre Worte schmerzhaft im Halse stecken geblieben. Mai zeigte ihr das Siegel, was sie mit Ringo verband und es war gut, dass es die Natsu zu Gesicht bekam, sonst hätte sie den Worten ihrer Tochter nicht geglaubt. Allerdings waren Mais Worte auf gewisse Art unüberlegt. Sie brachte ihre Mutter so ziemlich schnell dazu ihre Kontrolle zu verlieren. Nicht etwa so, wie man es sich bei einem Jinchuuriki vorstellen würde, aber dieser Spott und diese Überlegenheit wichen urplötzlich und während sich ihre Augen bedrohlich verengten, konnte man ihr sehr wohl ansehen, wie die Blonde vor Zorn kochte.

Mit wenigen, überraschend langsamen und bedrohlichen Schritten ging die Blonde auf ihre Tochter zu bis kaum noch ein Blatt zwischen sie gepasst hätte. Mit der einen Hand griff sie relativ grob in Mais Nacken und mit der zweiten umfasste sie überraschend sanft ihr Kinn, eh sie die Jüngere zwang, ihr direkt in die Augen zu sehen. Ich habe dir damals mehr als einmal gesagt, dass du mit diesem Siegel nicht nachlässig umgehen darfst! Deine ‚Rin’chan‘ an deine Existenz zu binden und dein Leben an ihre ist in diesem Moment mehr als dumm! Ich habe dich fortgeschickt um dich zu schützen, dummes Kind! Sagt es der jungen Lady nicht!, hörte sie gerade noch Norikos Stimme in ihrem Kopf. Denn die Natsu hatte schon den Mund geöffnet, um Mai zu offenbaren, was seid dem Tod ihres Vaters in ihrem Heimatort los war. Es wäre wirklich zu gefährlich, Mai zu sagen, wie der Stand derzeit war, was Kazumi sich für ein Image beschafft hatte und wie schlecht oder gut die Dorfbewohner von ihr dachten. Allerdings schien Kazumis Art Mai regelrecht angestachelt zu haben, all ihre gefühle herauszuschreien und ihrer Mutter damit ins Gesicht zu schlagen. Kazumi nahm den Ausbruch der Gefühle so hin. Äußerlich gleichgültig, innerlich kämpfte sie einfach mit dem Drang die Hand in Mais Nacken zu nutzen um die kleinere in ihre Arme zu ziehen. Allerdings brachten Mais Tränen Kazumi mehr aus dem Konzept, als sie gefürchtet hatte. Ohne groß darüber nachzudenken, löste sie ihre Hände von MAis Kinn und Nacken und legte sie stattdessen an die Wange ihrer Tochter, wo sie die Tränen vorsichtig wegstrich.Sie wusste nicht, ob Mai sich wehren würde, aber trotzdem hielt sie das Gesicht der Anderen so fest, dass sie sich nicht aus dem Griff der Älteren winden konnte. Fast schon wieder zu liebevoll blickte Kazumi in die Tränennassen Augen der Fudo und schüttelte den Kopf. Du würdest mir die Wahrheiten eh nicht glauben. In deinen Augen bin ich das Monster. Das Böse. Eine schreckliche, herzlose Mutter. Die Dorfbewohner denken nicht anders. Sie denken, ich habe dafür gesorgt, dass alle Katonnutzer zu willenlosen und meist hirnlosen Zombies werden, nur um den Rang eines Kagen einzunehmen, der die Unschuldigen beschützt. Sie denken, ich will Macht. Aber… Sie schloss die Augen leicht und grinste auf eine gewisse Art unheimlich. …sie lassen sich von ihren Ängsten leiten und kriegen kaum etwas von der Realität mit. Die Meisten fürchteten sie zu Anfang nur wegen ihrer Art Richter und Henker innerhalb des Dorfes zu sein. Es herrschten Gerüchte, ob sie wirklich den Juubi in sich trug oder nicht. Allerdings, als sich herausstellte, dass was sie war, wurde sie von noch mehr Menschen gefürchtet als zuvor. Es wäre mir lieber, wenn ich mit dir hätte tauschen können. Ich abgeschieden von den Menschen und du unter den Dorfbewohnern. Aber das geht nicht, sagte sie abschließend, eh sie von Mai abließ und sich wieder einige Schritte von ihrer Tochter entfernte. Sie hatte den Dreien den Rücken zugedreht und die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Sie lächelte glücklich und erleichtert vor sich hin. Keiner sollte dieses Lächeln sehen. Du wirst immer ein Kind bleiben. Für Eltern werden selbst die Erwachsene immer als Kind angesehen. Zu gerne würde ich dir die Vergangenheit, die Wahrheit zeigen, aber ich fürchte, dass dein Herz das nicht aushalten würde. Also übernehme ich die Aufgabe, die dir dein Vater hinterlassen hat. Verstehst du nicht, dass ich dich fortschickte um dich zu schützen? Dass ich den Wald rund um die Uhr überwachen ließ. Oder wieso denkst du, wusste ich, dass du nicht mehr dort warst?
Es musste in Mais Ohren wahnsinnig klingen, was die Natsu so vor sich hersagte. Kein Wunder. Kazumi würde an Mais stelle auch nicht verstehen, wieso ein Wald, der von Untoten regelmäßig umzingelt sein konnte, als sicher bezeichnet wurde.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mi Nov 30, 2016 2:09 pm

Dieser Tag, er war so voller Unvorstellbarkeiten und Mai wusste nicht so recht, wie sie mit all diesen Dingen umgehen konnte. Vor nicht einmal einer Stunde hatte sie noch gedacht es würde so werden wie immer und nun? Nun stand sie ihrer Mutter gegenüber, und eben jene gab zu verstehen wo wer stand, wo sie stand, was sie getan hatte, wie sie Mai einschätzte und wie sie die Beziehung zwischen ihr und Mais Vater verdeutlichte. doch diese Aussagen, sie passte nicht zu der Frau, die Mai einst kannte. Sie war so verändert, sie hatte sich so gewandelt und dazu auch noch diese Lippenbewegungen, der Blick, Mai begann an sich selber zu zweifeln, hatte sie damals etwa alles falsch verstanden? War die Frau dort vor sich wirklich nur ein solches Monster, eine solch heimtückische Schlange, dass sie die Männer ausnutzte, dass sie sich durch und durch durch die Herren schlängelte? Mai verstand es nicht mehr und von so jemanden sollte sie abstammen? Das würde ja bedeuten, dass sie nicht besser war und eben jene Aussagen und dazu noch die Ausführungen von Ringo brachten Mai zum schweigen. Sie sagte nichts, sie verstand es nicht. Ringo würde so etwas wie eine starke Verwirrung in Mai wahrnehmen und die junge Frau begann sich den Kopf zu halten, als nun auch noch ihre Mutter sich zu ihr hin bewegte und sie zwang die Andere anzuschauen. Ein Schlucken war bei Mai zu sehen und sie starrte ihre Mutter an. Sie starrte sie an und konnte nicht ihre Augen von der Andere nehmen, sie konnte sie nur angucken, sie konnte nichts weiter sagen. Sie starrte nur, sie hatte so viele Dinge, die sie ihr ins Gesicht sagen wollte, als dann auch noch die plötzlich warmen Worte der Älteren kam wusste sie gar nichts mehr und schluckte hart. Immerhin hatten sich so eben auch alle neuen Gedanken verabschiedet und Mai wusste nichts mehr, sie wusste nicht warum wieso weshalb und so hielt sie sich den Kopf, welcher zu dröhnen begann. Den Worten von eben folgend waren doch dann die Aussagen, die ihre Mutter zuvor getroffen hatte nur Lug und Trug, oder nicht? Was war noch wahr und was war Lüge? Wer konnte ihr dies sagen? Wer konnte ihr sagen was sie tun konnte, was sie sagen sollte und wie sie auf irgendetwas reagieren sollte und doch wusste sie nicht wen sie danach fragen sollte. Ihre Mutter vielleicht? Nun, es wäre möglich, denn wie es sich herausstellte war Mais Mutter doch ein sehr liebevoller Mensch und sie blickte dann jedoch kurz zu Ringo.
Ich war nicht nachlässig, warum denn auch? Aber ich verstehe es nicht, verstehst du es?, fragte sie nun Ringo in Gedanken und blickte zu ihr herüber. Ob die Andere ihr antworten würde? Jedoch bevor Mai sich wieder ihrer Mutter zubewegen konnte und etwas sagen konnte spürte sie einen starken Ruck rückwärts und der Sog des Chakras erlasch an der Felswand, während Mai heruntergezogen wurde. Sie spürte einen starken Schmerz um ihren Bauch herum und sah dort eine goldene Katte, welche sie umwickelt hatte.

Mai schlug auf und ein stechender Schmerz durchfuhr ihren Körper, er bebte, er schmerzte und er ... gab nach. Er hörte auf sich zu bewegen, während die junge Frau merkte, wie ihr immer schwarzer vor Augen wurde. Ihre Gedanken drifteten ab, hinweg von all dem hier, während sie nur noch merkte, wie ihr Körper angehoben wurde. Ein Schmerz ging durch ihren Körper und sie merkte nur noch wie etwas warmes aus ihrem Körper drang. Derweil wurde Mai in goldene Ketten gelegt und hing dort wie quasi aufgehangen. Ihre Arme waren auseinander gezogen und ihr Kinn wurde ebenfalls mit Ketten angehoben. Diese rührten aus einem Dimensionsportal und hinter Mai stand Kano. Der Blondschopf seufzte kurz und blickte nach oben, denn in wenigen Sekunden würden sie der Prinzessin folgen. Was also tun? Seine Ghouls konnten ihn zwar so weit bewahren, doch nicht lange. Da Mai insgesamt noch keine 15 Meter von Ringo entfernt war würde diese auch nicht durch das Siegel heruntergezogen. Kurz seufzte der junge Mann und wandte sich von Mai ab, welche vorn über auf den Boden fiel und vor Schmerz nur noch stöhnen konnte. Er verschränkte die Arme vor der Brust und hinter ihm erschienen Ereginishorizonte, welche zum Teil auf Mai zielten und zum Teil um ihn herum, falls er angegriffen werden würde. Sollte jemand dies waren, würde er seine Ketten nutzen um den jenigen zu fangen. Er blickte erneut die Felswand empor, denn dort würde sicher gleich eine außer sich vor Wut sein und die Prinzessin retten wollen.
Wenn ihr die Hime haben wollt, dann holt sie euch., sprach er laut und deutlich und scheinbar passte dies nicht wirklich zu einem dieser hirnlosen Ghouls, welche um ihn herum standen und einen lebenden Schild abgaben. Er ging schließlich wieder ein Stück nach vorne und trat dabei "zufällig" auf eine der Wunden, die Mai hatte, ehe er ein Bein auf ihren Rücken stellte und sein Gewicht auf das höher gelegene Bein verlagerte.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Dez 04, 2016 11:28 am

Spontan dachte Ringo Ja, als sie die eiskalten Worte hörte, die Mais Mutter über ihrer Tochter ausschüttete. Ja, das ist Kazumi. Natürlich war es nicht die Kazumi, die sie kannte. Aber irgendwie war es... etwas, was sich Ringo bei Kazumi durchaus vorstellen konnte, wenn man ihr die passende Vergangenheit aufdrückte. Diese Direktheit.
Es war schon herb. Die Metaphorik mit dem Kübel Eiswasser passte einfach perfekt. Ringo war sich nicht sicher, ob sie gerade eine Art bösartige Freude verspürte, als Mai der romantisch-blumige Mist ausgetrieben wurde, oder ob es nur ein arg verschrobenes Mitleid war.
Amaiko indes fühlte sich zusehends unwohler in Gegenwart der Kage. Sie erkannte, dass dies alles ihre "Befugnisse" überstieg. Besser gesagt, allmählich wurde die Mauer, die sie mit "Ich hab nix Böses gemacht" überspringen wollte, immer höher und höher. Irgendwann würde sie sich nicht mehr rausreden können.
Tut mir leid, flüsterte sie plötzlich Ringo zu und führte hinter deren Rücken bereits Fingerzeichen aus. Ich ziehe die Reißleine.
Huh? Ringo schielte über die Schulter. Wie? Wohin?
Mit einer geheimen Kunst, erwiderte Amaiko, an einen geheimen Ort. Mit unglaublich vielen Fingerzeichen, nicht zu vergessen. Jikuukan: Pee pee no Hiraishin.
Mit einem Plopp verschwand Amaiko, vom Fleck weg teleportiert. Nach 45 Fingerzeichen. Und ließ Ringo allein mit diesen fremden Bekannten und ihren Familienstreitigkeiten.
Gerade ging es um das Siegel. Mai gab sich bei der Gardinenpredigt ganz, wie es sich für eine jüngere Version gehörte: Äußerlich Schweigen, innerlich Ausflüchte suchen.
"Ich war nicht nachlässig, warum denn auch? Aber ich verstehe es nicht, verstehst du es?"
Ich verstehe absolut
, entgegnete Ringo resolut, aber auch ziemlich vage.
Unvermittelt war dann da eine Kette.
Mai flog von der Klippe, abwärts gerissen, am Boden aufschlagend.
Blut und Pisse. Ringo durchfuhr ein Schock; das beschissene Siegel! Doch der Ruck, der sie in Mais Blockhäuschen erwischt hatte, blieb aus. Offenbar reichte die Entfernung gerade so. Typisch für sie, zuallererst an sich selbst zu denken.
Der Übeltäter war äußerst plötzlich erschienen; er sah aus wie ein Untoter, doch vom Kosmetischen abgesehen, schien er keiner zu sein. Jedenfalls konnte Ringo nur staunen. Gerade eben hatte man ihr von "Abnormalen" unter den Zombies erzählt, und sie hatte sich auf Begegnungen mit Dingen a´la "Große Güte, es kann Türen öffnen!" eingestellt. Nun stellte sich ihnen eher was Marke "Große Güte, es öffnet Löcher in der Luft!"
Übel. Ganz übel. Ringo wurde speiübel. Das Siegel, das dumme Siegel. Sie starrte runter auf den untoten Bastard, der Mai als Geisel nahm - und dabei auch Ringo selbst. Eiter und Schlacke, Blut und Pisse...
"Wenn ihr die Hime haben wollt, dann holt sie euch."
Reden kann er auch, dieser... Typ. In Ringo köchelte es nun schon so sehr, dass sich beschönigende Schimpfworte in Dampf auflösten. Was in ihren Gedanken verblieb, was die Essenz vom Allem: Mai war, so wie sie genau jetzt war, eine Schwachstelle. Ihre Schwachstelle. Ringo hasste Abhängigkeit, und in diesem Moment war sie abhängig von Mais Leben. Umgekehrt galt das Gleiche, doch Ringo scherte dies nicht, zumindest nicht JETZT.
Genau jetzt verbannte sich der Gedanke, dies wäre ein Traum.
Es ging ums Prinzip.
Sie fasste sich an die Brust, auf das vermaledeite Siegel, das so praktisch war wie eine offene Wunde. Würde ich an Mais Stelle sein, wäre sie besser dran als ich jetzt. Ich wäre zäher, als Geisel wäre ich wenigstens noch eine Bo-...
Plötzlich schlich sich was ein. Eine Art intuitives Verstehen. Ein Mechanismus, der sich auf Wunsch in Gang setzte, instinktiv wie der Atemreflex. Plötzlich wußte Ringo um eine Möglichkeit.
Ringo starrte zu Kazumi. Fang auf.
Und verschwand.
Wie Amaiko. Teleportiert.
An ihrer Stelle erschien Mai, ohne Ketten. Günstig, um von Kazumi gefangen zu werden.
Abrupt knallte Ringo, in Ketten steckend und einen Fuß im Rücken, mit der Nase in Walderde. Sie riss den Kopf herum, grinste wild zu dem Zombie empor.
Abrupt schossen Schwerter aus den Rissen in der Luft, jagten in ihre Waden. Sie riss die Augen auf, als der Schmerz durch sie hindurchfegte. Trotzdem grinste sie, blutrote Dampfschlieren stiegen zwischen ihren Zähnen hervor. Ihre Pupillen wurden zu Schlitzen.
Ar-..., krächzte sie hervor, kam aber nicht weit, ehe ihre versuchte Beleidigung zu einem wortlosen Schrei aufplatzte und Bijuu-Chakra aus ihr hervorbrach wie aus einer Wasserbombe. Kraft, roh und ätzend, walzte hervor und hüllte sie in eine Blase, und gleich zwei Schweife peitschten hervor, blubbernde Stränge, die wild um sich schlugen.

Im Inneren des Seelenverstecks lag Ringo unter der massiven Pranke des Yonbi. Die Finger hatte er gespreizt, sodass ihr Kopf freilag und sie einander ansehen konnten. Gelbrote Lichter starrten in meergraublaue Augen.
Ist es das wert?
Ringo bekam nur schlecht Luft. Lächelte dennoch. Ja. Ich weiß genau, was ich tue.
Denn ihr Siegel setzte sich in Bewegung. Ihr Jinchuuriki-Siegel. Dasjenige, welches ihr Juin in sich trug. Ringo vertraute auf dessen Stärke.



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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Dez 04, 2016 1:41 pm

Eigentlich verlief Mais gesamte Reaktion so, wie es sich Kazumi erhofft hatte. Sie wollte zwar versuchen ihrer Tochter irgendwie die Wahrheit zu erzählen, allerdings wollte sie jetzt nicht mit diesen ganzen Fakten um sich schmeißen. Besonders da weder Zeitpunkt noch Ort wirklich gut gewählt worden waren. Eine drohende, allerdings äußerst nachvollziehbare Reaktion Mai’s, die Kazumi ungerne herbeisehnte, blieb allerdings aus. Ein netter Nebeneffekt, den Kazumi zuvor gar nicht eingeschätzt hätte. Kazumi hätte nicht geschwiegen, an Mais Stelle. Sie hätte sich auch nicht belabern lassen und auch, wenn Kazumi selbst nie in Mais Situation war, so war Kazumi immer so ein Mensch gewesen, der sagte, was sie dachte. Und wenn sie gerade sauer auf einen bestimmten Kerl gewesen war, dann hat sie eben losgemeckert ohne auf seine Liebeserklärung zu achten. Eine recht lustige Geschichte, wenn auch mit traurigem Ausgang. Kazumis Worte schienen die Jüngere schrecklich aus dem Konzept zu bringen. Die Mutter konnte in den Augen ihrer Tochter regelrecht sehen, was sich alles an Wut, Unverständnis, Zorn, sowie Trauer und eine gewisse Sehnsucht angestaut hatte. Aber die junge Frau bekam keinen Ton raus. Verständlicherweise. Auf der einen Seite machte sie Mai’s Erinnerungen an eine glückliche Vergangenheit und eine glückliche Familie vollkommen nieder und dann kam mit so einer angehaucht liebevollen und fürsorglichen Stimme, als sei sie eben mal zwischen Böse-Kazumi und Gute-Kazumi hin und her geswitcht. Während Kazumi überaus liebevoll das Gesicht ihrer Tochter in den Händen hielt, bemerkte sie Mais Verwirrung und auch der Blick, den sie zu der anderen Blonden warf, blieb der Natsu nicht verborgen.
Kazumi bereute es im Nachhinein unheimlich das Wort so direkt an Mai gerichtet zu haben. Dadurch, dass sie ihrer Tochter den Rücken zugedreht hatte, um zu verhindern, dass diese sie Lächeln sah, bemerkte sie aber auch zu spät, dass sie angegriffen wurden. Im ersten Moment vollkommen erschrocken, schallte sich die Blauäugige im nächsten Moment für diese Unaufmerksamkeit. Zumindest machte sie sich eine mentale Notiz, dass Noriko ihr mal wieder ordentlich eine verpassen sollte. Ihr Lächeln war schnell von dem Gesicht der Jinchuuriki gewischt worden, als seltsame Geräusche hörte, die sie dazu brachten sich ruckartig umzudrehen. Von Amaiko’s Verschwinden nahm die Natsu zwar Kenntnis, allerdings hatte sie sich so auf Mai fixiert gehabt, dass sie sich deswegen nicht unbedingt ausflippen würde, weil sich irgendjemand einfach mal feige aus dem Staub gemacht hatte. Später, wenn sie die Ruhe hatten und Kazumi dieses feige Entschwinden typisch gerecht und gleichgültig werten konnte, würde sie sich schon noch um Amaiko kümmern. Vorausgesetzt sie fand sie. Aber da war sie relativ optimistisch. Falls Amaiko bis dato nicht schon Opfer irgendeiner unkontrollierten Ghoul-Attacke wurde. Diese Viecher waren so unberechenbar geworden, dass sie nicht mal daran zweifelte, dass ihre Kekkai jetzt selbst angreifbar waren.
Im ersten Moment vollkommen in Angst um Mai versuchte die Blonde noch nach der Hand ihrer Tochter zu greifen allerdings war sie zu langsam und Kazumi musste dabei zusehen, wie Mai ungebremst und offensichtlich schmerzhaft auf dem Boden aufschlug. Fast wie auf Knopfdruck spürte Kazumi, anders als Mai und Ringo, keinen Schmerz. In ihr kochte die Wut und Hass hoch, als hätte das Bild, wie Mai auf dem Boden aufschlug, irgendeinen Schalter in der Natsu umgelegt. Sie starrte regelrecht auf Mai und, als würde ihr das Herz im Halse stecken bleiben, versuchte sie diesen hochkochenden Hass zu unterdrücken. Du…wagst es…, hauchte sie flüsternd, eh sie von Mai zu Kano blickte und ihn regelrecht mit seinem Blicken abstach. Sie machte sich schon bereit, die Wand herunterzuspringen und Kano direkt zu attackieren, aber sie wurde aufgehalten. Glücklicherweise. Offensichtlich sahen es die Ghouls, mit denen Noriko derzeit gekämpft hatte, urplötzlich als Aufgabe, sich Kazumis Aufmerksamkeit zu erkämpfen und dadurch Zeit zu schinden. Sie ‚flüchteten‘ vor Noriko und attackierten die Natsu zu dritt. Dass sie Kazumi dadurch nur noch mehr zur Weißglut trieben, müsste man ahnen, auch wenn es Untote wahrscheinlich eher weniger kümmerte.
Die Ältere schloss Fimgerzeichen, nicht mal ansatzweise so viele wie Amaiko zuvor, aber Kazumi wollte auch nicht flüchten. Mit einem Mal erschienen aus zwei Rauchwolken zwei Kazumi-Doppelgänger und diese Beiden rannten auf die Untoten zu. Der Eine holte mit geballter Faust aus und haute einen Untoten aus seiner Flugbahn, sodass er im hohen Bogen verschwand. Der Zweite trat stattdessen zu und während ein Ghoul erwischt wurde und von seiner eigentlichen Fallbahn abgelenkt wurde, nahm er den zweiten gleich mit und Beide stürzten, ohne Kazumi oder Ringo zu nah gekommen zu sein, die Wand herunter. Eigentlich nervte kazumi dieses Einmischen. Aber dadurch hatte sie einige Augenblicke um die ganze Situation besser zu überblicken. Sie würde nicht angreifen können. Mai hing wie auf dem Präsentierteller und es schien regelrecht nach einer Falle zu stinken. Sicherlich hatte dieser blonder Kerl irgendetwas in der Hinterhand und das gefiel Kazumi gar nicht. Und offensichtlich wusste das dieser Typ. Er war Kazumi ein reines Rätsel. Er schien auch Untot zu sein, allerdings besaß er leider ein gut funktionierendes Gehirn und sprechen konnte er auch noch. Er provozierte Kazumi äußerst grausam, indem er Mai scheinbar mit einem Fußabtreter verwechselte. Lass sofort meine Tochter frei… Du wirst das bereuen…, fauchte Kazumi mit gesenktem Blick, sodass sie auf die Steinwand sah. Ihre Augen verfärbten sich rot und ihre Pupillen wurden zu schmalen Schlitzen und, obwohl kein einziges Lüftchen wehte, bewegten sich ihre langen Haare verräterisch schwungvoll um ihr Gesicht.

‚Fang auf‘. Ringos plötzliche Worte rissen die Natsu gerade so aus ihren Gedanken, wo sie überlegte, wie sie an Mai herankommen sollte, dass sich fast die ganze Wut urplötzlich in Luft auflöste. Kazumi musste nicht lange überlegen und sich fragen was Ringo machte. Sie wusste was folgen würde und dann war Ringo auch schon verschwunden und an ihrer Stelle war eine sehr mitgenommene Mai. Sofort packte sie die Jüngere und hielt sie sanft an sich gedrückt. Während sich Kazumi an der Wand hinkniete und Mai dabei mit einer Hand festhielt und mit der anderen begann sie zu untersuchen, stellte sich jeweils ein Doppelgänger vor und hinter Kazumi. Offensichtlich um das Original und deren Tochter schützen zu können. Ihre Hand begann von grünlich leuchtendem Chakra ummantelt zu werden und vorsichtig, behutsam und äußerst bedacht, begann Kazumi über den zitternden Körper zu streichen. Es schien, als sei Mai durch den plötzlichen Schmerz nicht unbedingt unter Schock geraten, allerdings fürchtete die junge Mutter, dass sie aus Mai kein Wort herausbringen konnte, solange sie die Schmerzen nicht gelindert hatte. Mit eiserner Hand hielt Kazumi ihre Tochter in dieser halb liegenden, halb sitzenden Position, nicht dass die Jüngere noch auf die Idee kam, Ringo hinterher zu springen. Nachdem Kazumi mit der Schmerzlinderung fertig war, begann sie die Wunden ihrer Tochter zu heilen. Mai! Hörst du mich? Mach die Augen auf!, sagte sie etwas panischer als gewollt. Sie konnte zwar den Atem und den Herzschlag ihrer Tochter spüren, dennoch nagte die Angst an ihr. Der Doppelgänger, welcher Kano und Ringo im Blick hatte, verengte voller Skepsis die Augen. Wie kann das sein? Also ist die ganze Sache echt wahr… Ich dachte nicht, dass das wirklich möglich ist., sofort drehte die besorgte Mutter den Kopf zu ihrem Doppelgänger. Wenn es ernst wird und dieses Mädchen Hilfe braucht, erwarte ich, dass ihr Beide auf Mai achtet.

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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Dez 09, 2016 7:59 am

Der Schein, er konnte trügen, er konnte ein Bild vermitteln, welches eine verdrehte Realität war. Während Kano sich nun über Mai erhob und sie zu Boden drückte, blickte er natürlich empor zur den beiden Damen. Sein Blick entging nicht, dass eine der Damen das Weite suchte, und dies mit einer ausgesprochen interessanten Technik. Ihre Präsenz verschwand und er würde sich später um sie kümmern. Er würde sie aufspüren und zu seinem Eigen machen. Eine solch fähige Jikkukan-Meisterin war nun einmal eine Nummer für sich. Dies gefiel ihm, auch vom Aussehen her. Aber zurück zu Mai und den beiden Verbleibenden. Er grinste leicht, als hätte er die Worte Kazumis gehört und seine Haltung, sein Blick gab so etwas wie „Oh ja und wie ich es wage“. Dann jedoch verschoben sich viele verschiedene Steine und dies auf einmal. Seine Untergebenen setzten sich über die Katze hinweg und lenkten die Herrschaft ab, während die Blonde wohl etwas Anderes im Sinne führte. Sie wirkte unentschlossen und Kano konnte sie noch nicht so recht einschätzen und dann verschoben sich 2 Chakren. Sie tauschten binnen Sekunden ihre Plätze. Er hatte gespürt, wie unter ihm kurz Mai verschwand und dafür die Blondine zum Vorschein kam. Planänderung für Kano, bzw. Anpassung des aktuellen Planes. Sein Blick glitt herab und Schwerter schossen aus den Ereignishorizonten, trafen die Wanden und bohrten sich in den Boden. Wenn er es richtig interpretierte, dann verfügten Mai und diese blonde Dame über das Siegel der Liebenden. Er seufzte kurz. Warum machte man es ihm so einfach?

Kurz wich er zurück, als die junge Frau sich veränderte, ihr Chakra sich veränderte, hervortrat und Schweife bildete. Kano war ausgesprochen interessiert. Sie war also eine Jinchuriki und dann auch noch mit dem Siegel der Liebenden ausgestattet und verbunden mit Mai. Sie war ausgesprochen interessant, ob er sie sich auch zu Eigen machen konnte? Erneut wich er zurück, während er immer wieder kurz zu Mai empor blickte um nach ihrem Zustand zu schauen. Ein solcher Sturz würde sie schädigen, doch nicht umbringen, Kano hatte ihr bisher keinen wirklichen Schaden zugefügt und doch lag sie dort und wenn er es richtig sah, atmete sie schwer. Ein Grinsen schlich sich über sein Gesicht.

Mai lag in dem Arm ihrer Mutter, welche sich um sie kümmerte und sie stöhnte und ächzte immer wieder vor Schmerzen, während sich ihre Mutter um sie kümmerte und ihre Wunden versorgte. Mai ging es physisch besser, bis jedoch Ringo anfing sich dem Bijû’chakra hinzugeben. Mai bekam abrupt hohes Fieber und atmete schwer. Schweiß stand ihr zur Stirn und ihr Körper begann zu zittern. Das Siegel begann zu brennen auf der Haut und Mais Kleidung zog sich näher an ihren Körper heran, wurde Stück für Stück immer feuchter. Ihr Atem ging schwerer. Langsam öffnete sie ihre Augen und blickte in das Gesicht ihrer Mutter, ehe sie ihren Kopf hinab wandt und zu Ringo blickte. Ja, sie war wirklich ein Engel für Mai, sie war in ihren Augen die Auserwählte. Auch wenn ihr Gedankengut erschüttert wurde, so war sie doch eine Person, die an ihren Prinzipien treu blieb und in diesen war sie nun einmal eine Träumerin. Sie konnte und wollte nicht anders. Sie wollte an das Guteglauben, auf die Stärke vertrauten und auf die Auserwählte, auf Ringo, den Jinchuriki.
Ich wusste ist… unsere Erlösung, hauchte sie mit sanfter Stimme sowohl in ihren Gedanken, wie auch im echten Leben.

Kanos Blick glitt zu Ringo, während er sich ein wenig weiter in den Hintergrund drängte.
Und nun? Wirst du mich beißen Hausäffchen? Welch spannendes Experiment du doch zu sein scheinst. Hat man dir das Chakra eines Bijûs eingepflanzt? Wenn ich es eben richtig gesehen habe, bist du gebunden an unsere Hime und doch erscheinst du mir nicht so, als das du dich gerne bindest, abhängig machst. Sag, wie fühlt es sich an durch ein dummes Siegel gebunden zu sein, an eine Person, die gerade sterben wird, wenn du stärker wirst, die dich ausbremst, die dir das nimmt, wonach du dich sehnst, nach Freiheit?, fragte der Untote und seine Intention war eigentlich klar erkennbar. Er wollte Ringo weiter reizen und oder sie dazu bringen sich ihm anzuschließen und von Mai zu distanzieren.
Soll ich das Siegel lösen?, fragte er mit einem kalten Lächeln auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Dez 10, 2016 3:15 pm

Schmerz. Schmerz! Hölle! Es übertraf ihre Erinnerungen, ihre Erwartungen, es tat weh! Nur einmal war sie je ins Gewand hinein ausgeflippt, und nun wunderte sie sich nicht mehr darüber, dass ihr Gedächtnis die Erfahrungen in den Nebel des Vergessens gedrängt hatte. Wie ein Bad in Säure, verbrennend und ertrinkend zugleich.
Haarfeine Wunden rissen auf und schlossen sich wieder, im Takt ihrer Atemzüge. Jeder einzelne Riss... Wie das... langsame... Abzerren... eines abstehenden... Hautfaserchens am Fingernagel...
In zweischwänzigem Zorn tobte das Monster im Halbschlaf. Die Schweife schlenkerten und schleuderten, droschen peitschend gegen Baumstämme und auch den einen oder anderen Ghul, um ihn beiseite zu fegen. Säbelzähne und eine wilde Haarmähne deuteten sich bereits im Gewand an.
Und dann wurde das Siegel wach.

Im Seelenversteck ertönte ein Rumoren. Yonbi blickte wachsam auf - und wurde doch überrascht, als eine riesenhafte Faust in sein Gesicht fuhr und ihn ein Stück rückwärts fegte. Dann öffnete sich diese Faust, klaubte Ringo vom Boden auf und zerrte sie durch die Gitterstäbe hindurch. Die Jinchuuriki erhaschte nur einen verschwommenen Blick auf diese Hand, ehe sie in der Schwärze verschwand.

Das Juin regte sich gleichsam mit Gyoji Aka Jirushi. Zwischen Ringos Schulterblättern erschienen einzelne, dunkle Schuppen, jede für sich so klein wie ein Fingernagel, und bildeten eine spiralförmige Spur, die zum Nacken raste und im Haarschopf verschwand. Unter Ringos Augen, die eisblau und pulsierend zu leuchten begannen, erschienen die gleichen Schuppen.
Ächzend zerrte Ringo die Schwerter aus ihren Waden und warf sie beiseite; das letzte Toben des verdunstenden Bijuu-Gewandes heilte die Schnitte grob und schmerzvoll.
Die Stimme des intelligenten, höchst abnormalen Zombies kam zunächst nur in Fetzen zu ihr. "... Hat man dir das... richtig gesehen habe, bist du gebunden... abhängig machst. Sag, wie fühlt es sich an durch ein dummes Siegel gebunden zu sein, an eine Person, die gerade sterben wird, wenn du stärker wirst, die dich ausbremst, die dir das nimmt, wonach du dich sehnst, nach Freiheit?"
Sie grunzte, ihre Kehle brannte bei jedem Atemzug.
Ich habe durchaus ein paar dumme Siegel angesammelt, stellte sie fest in dem Versuch, lässig zu klingen.
"Soll ich das Siegel lösen?"
Aufhorchen. Sehr sichtliches Aufhorchen. Nach wie vor stand ein geisterhaftes eisblaues Leuchten in ihren Augen. Die Schuppen zogen sich in dünnen Linien über ihre Arme bis zum Handrücken. Der Einfluss des Juin ließ sie so aussehen. Sie spuckte blutigen Speichel aus.
Plumper Versuch, knurrte sie, spie dann eine Ladung Rauch aus dem Mund, der sich zu einer dichten Wand aufwölkte.
Noch etwas unbeholfen, weil die Schnitte in den Beinen schmerzten, eilte sie zur Felswand zurück und kletterte hinauf.
Die Rauchwolke derweil war aber doch ungewöhnlich.
Sie bestand überwiegend aus Grau. Aber auch aus Weiß. Der weiße Rauch ergab Schrift, wenn man aus einer ganz bestimmten Richtung, aus einem ganz bestimmen Winkel, auf die Wand schaute. Dort stand "Beweis es. Vielleicht reden wir dann weiter", und nur Kano konnte dies lesen.
Natürlich verlor sich die Schrift sehr, sehr rasch.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Dez 10, 2016 8:45 pm

Kazumi, auch wenn sie nicht direkt involviert war, fühlte sich in die Ecke gedrängt. Offensichtlich schien es nur um Ringo und ihre Tochter zu gehen, allerdings, gerade weil es Mai betraf, fühlte sie sich ungewünscht eingeengt. Das Siegel, das Ringo mit Mai verband, kannte sie natürlich nur zu gut. Sie hatte es selbst besessen und dementsprechend wusste sie von den Vor- und Nachteilen. Sie selbst hatte auch mitkriegen müssen, wie sich das Chakra eines Bijus auf den bijulosen Partner wirkte. Sie war zwar froh, dass Mais Symptome nicht so schlimm waren, wie es bei ihrem Mann damals der Fall gewesen war, doch genauso wusste Kazumi, wenn Ringo irgendetwas falsches tat, würde Mai das Gleiche spüren. Sie wusste zwar nicht, ob Mai in der Situation ebenso sterben würde, wie Ringo wenn die die Kontrolle über ihren Biju verlor. Das wusste Kazumi nicht, zumal sie auch nie diese Möglichkeit erlebt hatte. Sie konnte das Risiko nicht eingehen. Besorgt und angestrengt blickte die Blonde zu Mai herunter. Auch wenn sie die physischen Schmerzen und Wunden versorgt hatte, so besserte sich ihr Zustand nicht solang Ringo in diesem Zustand war. Noriko, jetzt wieder als kleine, 20 Zentimeter große zweischwänzige Katze, kam mit eiligen Schritten zu Kazumi und schmiegte ihr Köfpfchen an Mais Arm. Können wir nichts tun?, ertönte Norikos Stimme und sie klang regelrecht weinerlich. Verständlich. Kazumi würde nicht anders klingen, wenn sie nicht wenigstens ihre Stimme im Griff hätte. Noriko blickte besorgt und enttäuscht drein, als Kazumi den Kopf schüttelte. Du kennst die Geschichte. Es war bei meinem Mann und mir nicht anders. Wir können froh sein, dass es bisher nicht schlimmer ausfällt. Wütend nagte sie an ihrem Daumennagel, eh sie Noriko ernst ansah. Du würdest mir helfen, nicht wahr? Kaum ausgesprochen nickte Noriko energisch. Worauf du dich verlassen kannst!, sagte sie und Kazumi grinste leicht. Es war schon süß. Immer sprach Noriko respektvoll mit ihr, außer in ernsten Situationen. Da zeigte sie wieder so einen spitzen Unterton, der fast vorwurfsvoll klang, dass sie es überhaupt wagte, die Hilfe der Katze zu hinterfragen. Was soll ich tun?, fragte noriko ernst und sah Kazumi gespannt an, als diese den Kopf zu Kano und Ringo drehte. Du musst Mai beschützen. Ich muss versuchen diesem Mädchen zu helfen. Sonst stirbt Mai vielleicht wirklich noch… Mit diesen Worten legte Kazumi ihre Hand auf Norikos Kopf und sofort löste sich die Katze in Rauch auf. An ihrer Stelle hockte eine junge Blondine mit Katzenohren Kazumi gegenüber. Ich vertrau dir Mai an. Es ist wahrscheinlich, dass sie sich einfach nicht selbst an der Wand halten kann und wir können sie auch nicht wegbewegen, ohne, dass die maximale Distanz zwischen den Beiden überschritten wird. Meine Doppelgänger werden dir den Rücken frei halten. Aber du musst auf Mais Zustand achten., wies sie ihrer Partnerin an und nachdem Noriko zärtlich ihre Hände um Mais Körper legte und diese sanft an sich presste, erhob sich Kazumi selbst und richtete ihre volle Aufmerksamkeit auf Ringo und Kano. Noriko währenddessen tat das, was sie einfach in der Situation machen konnte. Mir ihrem Ärmel strich sie Mai immer wieder den Schweiß von der Stirn, strich ihr immer wieder über die Wange und sprach beruhigend und sanft auf sie ein. Kein Wunder. Noriko hatte mindestens genauso Angst Mai zu verlieren wie Kazumi. Lediglich der Unterschied war, dass Noriko es offener zeigte.
Sie hielt sich zwar von Kano und Ringo entfernt und doch hörte sie, was Kano an die andere Blonde richtete. Und sofort kochte sie wieder vor Zorn. Wenn sie etwas mehr hasste, als Jemanden der Mai verletzte, dann war es jemand, der Jinchuuriki als Experimente bezeichnete. Oder es lag unweigerlich auch daran, dass Ringo eben genau diese Kräfte freisetzte und Bijus hatten generell immer irgendeinen scharfen Nachgeschmack von Hass, den Kazumi genauso spüren konnte wie Ringo, auch wenn die Natsu damit vielleicht ein bisschen wenigere Probleme hatte.
Kazumi brauchte sich gar nicht bemühen, um Ringo zu ‚Hilfe‘ zu kommen, denn nachdem diese eine dicke wand aus Qualm aus ihrem Mund gepustet hatte, kehrte die Jüngere schon automatisch zur Wand zurück und kletterte diese empor. Unweigerlich landete Kazumis Blick auf den Beinen der Sarutobi und sie verzog leicht das Gesicht. Eher wie eine Einladung winkte sie die Jüngere zu sich und kam ihr zeitgleich etwas entgegen. Lass mich nach deinen Beinen sehen, sagte sie, beziehungsweise schlug sie in einem ernsten Tonfall vor. Solange die Rauchwolke noch existierte, konnten sie die Zeit nutzen und sich an die neue Situation gewöhnen. Auch wenn eine Flucht vielleicht vorerst ratsamer wäre, da sich Ringo wieder beruhigen musste und andererseits musste sich auch Mai wieder erholen. Ich kann verstehen, dass du das Siegel von Mai und dir los werden willst. Ich kann dir helfen, sagte sie, musste allerdings eher gequält lächeln, als sie das sagte. Jetzt klang sie schon wieder wie dieser Untote. Allerdings ist es wichtig, dass du wieder runterkommst und dich beruhigst., sagte sie ernst, während sie mit ihrem Chakra die Stichwunden der Jüngeren heilte. Ich kann dir erst helfen, wenn wir sicher sind und solange du Son weiter die Möglichkeit gibst, durch dein Siegel Chakra nach Außen sickern zu lassen, bessert sich dein Zustand nicht. Genauso wie Mais und so wie Mai da halbtot mit Fieber liegt, kommen wir hier nicht schnell genug weg
Ein einziger kurzer Blick glitt zu Mai und Noriko und sofort sah sie in dem Gesicht des Mädchens mit Katzenohren, die Sorge um Mais Wohlergehen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Dez 10, 2016 11:41 pm

Kano blickte nun in den Nebel und starrte die Schriftzeichen an. Er sollte also seine Siegelkünste unter Beweis stellen? Nun, das sollte sie haben. Langsam hob er eine Hand und eine einfache Kugel erschien, aus purem Chakra, sie flog empor und aus ihr erschien langsam eine Schriftrolle. Sie maß die Hälfte der Körperhöhe Kanos und dieser fixierte weiterhin die Damen, die sich dort versammelten und sich um einander kümmerten und sorgten. Es war rührend mit anzusehen und aktuell bewegte sich keiner der Untoten, denn solange Kano nicht ein Signal gab, würde nichts dergleichen passieren. Sie würden ruhen und warten, selbst wenn das Fleisch direkt vor ihnen war. Ein untypisches Verhalten für die Untoten, wie die Damen sicher schon mitbekommen hatten. Kano leckte sich kurz über die Lippen und öffnete die Schriftrolle. Auf ihr war eine komplizierte Schriftfolge zu sehen und er legte seine Hand auf diese. Kazumi würde erkennen können, dass das Siegel ein bestimmtes Enzym bindet und dann auslöscht. Es handelt sich hierbei um das Enzym, was die Untoten nach ihrem Ableben wieder aufweckt. Es ist Teil des Viruses, des Pilzes, oder welchen Erreger man auch immer aktuell im Verdacht hat. Auf jeden Fall wird das Enzym dabei genutzt und ist nur bei den Untoten zu finden. Das Siegel breitete sich aus und wann immer die feinen Linien des Kanjis auf einen Untoten trafen, außer Kano selbst, fiel dieser in sich zusammen, einige Explodierten und gaben ein unschönes Schauspiel preis, ehe Kano sich wieder erhob und die Schriftrolle wieder einrollte. Er grinste kurz empor und lies sie wieder in einer kleinen goldenen Kugel aus Chakra geformt verschwinden. Kurz darauf wandte er sich von den Damen ab.
Mein Name ist Kano. Prägt ihn euch gut ein, denn immerhin solltet ihr wissen, dass ich nun Jagd auf euch mache. Und ebenso wie diese Untoten hier, werdet auch ihr bald enden und dann wird die Hime uns gehören. Jeder der überlaufen möchte kann dies gerne tun, doch sollte er seine Eingliederung gut überdenken. In unserem Lager herrschen ein wenig rauere Sitten., sprach er noch und mit diesen Worten verschwand Kano in einer Rauchwolke. Ein leicht höhnisches Lachen, was wohl Kazumi galt war noch zu hören und hallte durch die Luft. Die Untoten derweil fielen zu Boden und regten sich nicht, fast so als würde die Königin fehlen, die sie befehligt.

Mai in des öffnete ihre Augen und starrte in das Gesicht von Noriko. Sie wirkte schwach und doch drückte sie ein wenig Noriko von sich weg.
Du riechst nach nasser Katze Nori'chin. Hat Mutter dich schon wieder zum baden genötigt?, fragte sie und richtete sich langsam auf. Ihr Körper saugte sich regelrecht an der Wand fest durch das Chakra und sie blickte auf ihre Hand. Sie fühlte sich gerade irgendwie anders und so richtete sie sich langsam auf. Das Fieber, es war da und doch fühlte sich ihr Körper gut an, fast so als würde es dazu gehören. Sie atmete ein wenig schwerer und wankte, als sie sich aufrichtete. Ihr Blick glitt zu Kazumi und Ringo, als sie Ringo dort dann so sah. Sie kam angelaufen.
Rin'chan, ist alles ok?!, fragte sie besorgt und sah sich um. Sie konnte sich an nicht mehr viel erinnern und doch wunderte sie sich, dass gerade irgendwie die Andere, Amaiko fort war.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Dez 11, 2016 3:54 pm

Eigentlich hatte Ringo ja noch etwas mehr sagen wollen. Etwas wie "Und das kann ich noch viel öfter", oder etwas ähnliches Dramatisches. Und im Grunde hatte sie auch kein Problem mit Lügerei, doch direkt nach dieser Erfahrung wollte sie darüber nichtmals in Lügen sprechen. Also kletterte - oder kroch - sie einfach die Wand hoch. In aller Ehrlichkeit würde sie diese "Bombe" durchaus ein paar Male werfen können. Ihr Siegel versetzte sie zumindest in die Lage, sich selbstätig aus dem Gewand zu befreien. Ein paar Male aber eben nur, und dann wäre ihr Siegel seiner besonderen Schutzvorrichtung völlig beraubt und genauso lästig-anfällig wie die weich-flauschigen Siegel all der anderen Jinchuuriki.
Kazumi kam ihr bereits entgegen. "Ich kann verstehen, dass du das Siegel von Mai und dir los werden willst. Ich kann dir helfen. Allerdings ist es wichtig, dass du wieder runterkommst und dich beruhigst."
Ringo starrte zu der irritierend erwachsenen Kazumi empor. Ich bin schon ruhig, entgegnete sie mit kratziger Stimme. Natürlich ließ sie sich bereitwillig helfen und seufzte erleichtert, als heilendes Chakra in ihre Stichwunden sickerte. Dann aber horchte sie verdutzt auf. Son? Nannte Kazumi ihren Bijuu gerade beim Namen? Sogar beim Vornamen?
Das Siegel ist bereits wieder dicht, keine Sorge, murmelte sie zur Antwort. Mit einem Schulterblick verfolgte sie dann Kanos Treiben.
Offenbar konnte dieser Zombie wirklich abormale Dinge. War er gekommen, um ein wenig zu protzen mit seiner Abnormalität, die weit über "Ich kann Türen aufmachen" hinaus ging?
Ekliger, schleimiger Kerl, zischte sie. Angeber. Sie bereute es schon, ihm die Geheimnachricht geschickt zu haben, nun da Kazumi ihr bereits Hilfe anbot. Immerhin sie verstand es also.
Die, dies nicht so verstand, kam denn auch dazu. "Rin'chan, ist alles ok?!"
Ringo grumpfte mürrisch. Ja. Jetzt zumindest. Grimmig starrte sie zu Mai hoch. Du bist beim nächsten Mal aufmerksamer. Und lässt dich nicht wieder so einfach von einer Felswand fischen. Nicht, so lang mein Leben an deinem hängt, verstanden?
Immerhin konnte Ringo Mai mal anschnauzen. In der wirklichen Welt, in der Realität, ging das ja schlecht. Hier aber war Mai ja schließlich die Jüngere, also war sie Freiwild.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Dez 11, 2016 5:54 pm

Überraschenderweise musste sich Kazumi gar nicht den Kopf zerbrechen, wie sie sich und die zwei anderen jungen Damen hier weg schaffen konnte, ohne beide über ihre Schultern schmeißen zu müssen und wie ein gehetztes Reh so schnell abzuhauen, dass man dachte, Kano wäre hinter ihr her wie ein ausgehungerter Löwe. Sie befand sich gerade auch nicht in der Lage, schnell eine Barriere herzustellen, die die Untoten von ihnen fern hielt.
Zuerst befürchtete sie schon einen Angriff, da sie immerhin nichts von der Nachricht von Ringo an Kano gemerkt hatte. Es regte sie ungemein auf, dass sie einfach keine logischen Zusammenhänge finden konnte. Dieser Kerl war offensichtlich untot, hatte aber noch so viel von einem lebendigem Menschen, dass er reden und denken konnte. Das war schon besorgniserregend genug aber dass er dann auch noch Chakra besaß und offensichtlich genauso die Kontrolle über die Untoten hatte, gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie hatte sowas ähnliches zwar schon in Vermutung gehabt, dass es irgendwelche ‚Menschen‘ gab, die die Untoten irgendwie leiteten, doch hatte sie weniger damit gerechnet, dass dieser Jemand ebenso untot war. Es war kompliziert sich zeitgleich darauf zu konzentrieren, Ringo zu heilen und sich gleichzeitig Gedanken zu diesem Kerl zu machen. Dementsprechend war sie auch etwas schweigsamer als zuvor, als sie Ringo ihre Hilfe aufgezwungen und sie zur Ruhe ermahnt hatte. Sie war froh, dass sie immer wieder einen Blick auf die verschwindende Rauchwand und dadurch auch auf Kano warf, denn so erkannte sie etwas, was ihr offensichtlich jegliche Farbe aus dem Gesicht schlug.
Sie wusste leider ziemlich genau, was der Untote mit dieser Schritrolle und dem darin befindlichen Siegel tun konnte. Mit bleichen und angewidertem Gesicht sah sie dabei zu, wie sich die die Untoten einer nach dem Anderen zusammenklappte oder gar explodierten. Eh Kano verschwand nannte er seinen Namen und sofort blickte Kazumi von ihm zu den übrig gebliebenen Zombies, die allerdings ebenso zusammenklappten, sodass sie kurzzeitig einmal aufatmen konnten.
Mai und Noriko hatten von dem ganzen Ärger vielleicht nicht allzu viel mitbekommen. Zumindest Noriko nicht, denn diese war so fixiert darauf an Mais Seite zu bleiben, dass sie nicht einmal den Blick von der Tochter ihrer Herrin abgewendet hatte. Erleichtert schluchzte Noriko fast schon auf, als Mai die Augen öffnete und die Katze in Menschengestalt auch noch ansah. Da bekam sie den Druck, den Mai ausübte um die Katz von sich weg zu drücken gar nicht wirklich mit. Empört, als sei die Sorge urpkötzlich verschwunden, blies Noriko die Backen auf und fixierte Mai mit tadelndem Blick. Nasse Katze?! Ich bitte dich! Wenn hier einer nach nasser Katze riecht, dann du. Du hast dich einmal komplett durchgeschwitzt, wenn hier wer riecht, dann du!, meckerte Noriko drauf los und ließ Mai sogar ein bisschen schmollend gewähren sich aufzurichten. Mai richtete sich wankend auf und auch wenn Noriko nichts sagte, lagen ihre Augen wachsam auf Mai und sie war bereit Mai jeden Moment zu halten, sollte sie doch das Gleichgewicht oder die Kontrolle über ihr Chakra verlieren. Kazumis Doppelgänger, die die ganze Zeit nur da gestanden hatten um Noriko und Mai zu schützen, lösten sich in Rauchwolken auf.
Kazumi selbst konnte nur ein wenig lächeln, als Mai offensichtlich besorgt um Ringo war, diese allerdings wenig begeistert war. Noriko folgte Mai langsam und blieb sofort stehen, als sie Kazumis ernsten Blick sah. Ich will, dass du sofort nach Hause gehst. Schnapp dir Makoto und besorg mir Informationen über diesen Kano, sagte sie sofort mit einer Stimme die keine Widerrede zuließ und Noriko zuckte offensichtlich zusammen. Aber… die Informationen sind ziemlich rar. Ich weiß! Ich will wissen, wieso er sich von den Anderen unterscheidet und was ihn auf die Idee bringt, dass er Mai braucht. Aber Zuhause ist es auch nicht… sicher? Für mich vielleicht nicht. Aber das ist egal! Geh voraus. Ich komme mit den Beiden nach 
Eher unfreiwillig nickte Noriko, eh sie sich entfernte und eilig dem Befehl Kazumis nachging. Grübelnd kaute Kazumi an ihrem Fingernagel. Es war zum Ausrasten. Sie wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. Sie hatte gehofft, die ganze Vergangenheit und das, was geschehen war, vergessen zu können. Sie wollte Mai nicht die ganze Wahrheit sagen. Nicht jetzt. Am Liebsten nie! Kazumi drehte ernst den Kopf zu Ringo und nein, sie war nicht gerade ernst drauf, weil Ringo Mai anschnauzte. Dafür hatte sie gerade keinen Nerv sich auch noch darüber aufzuregen. Sie packte Ringo ernst an den Schultern und blickte ihr in die Augen. Um dir gleich mal deinen Wunsch aus dem Gesicht zu wischen. Ich kann nicht das Siegel lösen. Das kann niemand. Auch kein Untoter. Der Einzige, der das kann, ist der jeweilige Anwender und das ist in deinem Fall Mai. Ich kann dir allerdings helfen, dass wir den Spielraum der maximal erlaubten Entfernung vergrößern können., sagte sie ernst und blickte danach zu Mai. Ich fürchte, auch wenn es ein Risiko ist, muss ich dir wohl doch gestatten nach Hause zu kommen., sagte sie zwar ernst, allerdings mit einem leicht traurigen Lächeln. Selbstverständlich wünschte sie sich nichts sehnlicher, als ihre Tochter wieder zuhause zu haben, aber das brachte das Dorf gewissermaßen noch mehr in Gefahr. Sie wollte Mai eigentlich erst wieder nach Hause einladen, wenn sich all dieser Ärger und diese Katastrophe geklärt hatte. Aber vielleicht war es Mai und Ringo ja wirklich möglich, Kazumi zu helfen, denn alleine hatte sie es bisher ja auch nicht geschafft. Sie konnte zwar die Untoten von den Orten, wo sich Menschen befanden fernhalten, aber es war einfach keine Lösung auf Dauer.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Dez 11, 2016 7:21 pm

Noriko bekam ihre Order und Mai mischte sich dort nicht ein. Sie sagte auch nichts mehr bezüglich der Äußerung der Katze und der feuchten Umgebung. Sie grinste nur leicht und lies dann ihre ehemalige Spielgenossin ziehen. Sie winkte ihr nach. Sie würden so einiges über Kano finden, sogar, dass Kano durch die Hand von der guten alten Kazumi starb. Er war schon immer stark im Chakra gewesen und verfügte über ein immenses Wissen, auch wenn seine Fähigkeiten des Fuins und des Jikkukans über dem eigentlichen Ninjutsu und Taijutsu standen. Diese Fähigkeiten waren eher moderat. Es würde sogar einen Eintrag von Mais Vater zu finden, in dem er Kano eine große Zukunft prognostizierte und diese Zukunft könnte sogar an Mais Seite sein. Es war ganz klein und scheinbar hatte der Schreiber Angst vor jemanden, denn dort stand auch "potentieller Heiratskandidat".

Mai in des, sich keiner Schuld bewusst starrte Ringo an, ja sie starrte und nickte dann eifrig.
Zu Befehl. Ich werde künftig mehr auf meine Umgebung achten., sagte sie und scheinbar hatte sich Mai im Laufe der Zeit zu viele Leichen gesehen, denn die toten Untoten, welche scheinbar zurückgelassen wurden zum Vermodern kratzten sie in keinsterweise. Sie blickte ihre Mutter kurz fragend an und wollte dieser schon um den Hals springen.
Du kannst Rin'chan echt einen größeren Radius für unabhängiges Handeln geben? Cool. Da freut sie sich sicher und ... ähm... ich darf wirklich wieder nach Hause? Klasse!!!!, freute sich die Natsu, welche aktuell nur den Namen Fudo trug um cooler und furchteinflößender zu wirken. Sie blickte dann ihre Mutter an und legte den Kopf schief. Ob sie jetzt vielleicht dann endlcih mal einen Partner bekommen würde? Immerhin war es schon lange her seit dem Mai eine Natsu war, um genau zu sein 18 Jahre. Und vor ihrer Verbannung war sie doch auch eine Natsu, doch sie hatte es nie verstanden, warum sie nie eine Katze bekommen hatte. Ihre Mutter hatte doch sehr früh eine bekommen und Mai hatte doch sicher schon immer die Veranlagungen gehabt, oder nicht? Nein, nicht wirklich, immerhin kam Mai mehr nach ihrem Vater, viel zu sehr um genau zu sein und auch wenn dieser kein Katonmeister war, so war er in seinem Element Doton extrem bewandert und hatte es fast auf einem perversen Niveau angehoben. Mai selbst konnte nur Katon, mehr hatte sie bislang nie gebacken bekommen und mehr würde sie auch durch ihre Affinität nicht hinbekommen. Sie war nun einmal komplett auf Katon gepolt und das würde sich sicher früher oder später rächen, auch wenn Mai nicht verstand warum der Typ so sehr an ihr hing. Er nannte sie gar Hime und wollte sie besitzen. Eine unschöne Vorstellung und Mai nahm sich vor diese Gedanken so schnell es ging wieder zu verdrängen. Sie gehörte niemanden außer sich selbst und vielleicht auch Ringo.
Rin'chan, hast du gehört? Ich kann wieder nach Hause. Kirigakure wird dir sicher gefallen. Regnet es noch so oft? Oder gibt es nur noch den Nebel? 'Kaa'sama, vielen vielen Dank., sagte sie und sprang im Endeffekt ihrer Mutter um den Hals um diese zu knuddeln. Sie drückte sich fest an sie und Mais mittlerweile größere Oberweite drückte gegen die ihrer Mutter. Sie starrte in die Ferne und glaubte dort einen Schatten zu sehen, doch so schnell er auch da war, so schnell war er wieder fort. Sie löste sich dann von ihrer Mutter und blickte dann zu Ringo hin.
Was bist du für ein Jinchuriki eigentlich? Glaube Mum hatte Son gesagt, also der Yonbi?, fragte die Natsu voller Euphorie.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Dez 16, 2016 3:40 pm

Aus dem Gesicht wischen passte metaphorisch ganz gut. Als Kazumi ihre Version von `Helfen´ präzisierte, kniff Ringo die Augen zu schmalen Strichen zusammen. Sie konnte das Siegel also nicht lösen.
"Das kann niemand. Auch kein Untoter."
Hoppla? Nun wurden ihre Augen wieder groß. Hat sie etwas von dem Angebot mitbekommen, das der Zombie-Siegelkerl mit machte? Und schlimmer, hatte Kazumi möglicherweise spitzgekriegt, dass Ringo sich fast davon hätte ködern lassen? Nun, sie crashte ihren Schädel nicht direkt in die Felswand, also... Halt, das könnte sie sowieso nicht, wegen des Siegels. Rätselnd suchte Ringo nach der Antwort im Gesicht der irritierenderweise Älteren, fand aber keine. Stattdessen wurde sie nur auf Mai verwiesen.
Mia ließ sich widerstandslos zusammenfalten. Das gefiel ihr. Und zumindest konnte der Bewegungsradius des Siegels erweitert werden. Immerhin mehr Bewegungsfreiheit. Es vermochte ihre Laune aber nicht sonderlich zu heben. Nach der kleinen Explosion fühlte sie sich wie durch eine altertümliche Wäschemangel gedreht, direkt nach einem Kaktus und einem Set stumpfer Fleischermesser.
Mais Laune indes wurde um einiges besser. "Rin'chan, hast du gehört? Ich kann wieder nach Hause. Kirigakure wird dir sicher gefallen."
Ringo zwang sich ein schmales Lächeln ab. Das ist toll, ja. Mit stillem Seufzer verfolgte sie, wie Mai der Kage in die Arme sprang. Ein schlechtes Gewissen kroch ihr in den Nacken. Sie sollte sich vielleicht etwas mehr freuen für jemanden, der nach Verbannung wieder nach Hause durfte. Immerhin konnte sie zu einem winzigen Grad nachvollziehen, was Heimkehr bedeutete. Doch irgendwie... war sie geistig ermattet und ihr Weltbild erschüttert. Die verdrehten Rollen Mais und Kazumis, die völlig aus den Fugen geratene Welt, all dies musste verdaut werden.
Als Mai wieder herumfuhr, fürchtete Ringo bereits, ebenfalls Opfer einer stürmischen Umarmung werden zu können. Sie behielt ihr Lächeln bei, hob jedoch schon halb die Hand, um Mai im Falle des Falles auf einer Armlänge Abstand zu halten. Die Frage überraschte sie dann doch.
"Was bist du für ein Jinchuriki eigentlich? Glaube Mum hatte Son gesagt, also der Yonbi?"
Ja, erwiderte sie langsam und tonlos. Da ist jedoch nichts Spannendes dabei. Was Bijuu angeht, habe ich keine Macht. Das, was ihr gerade gesehen habt, ist wirklich nichts weiter gewesen als eine Improvisation.
Mai lächelte derartig... das schlechte Gewissen wurde übermächtig.
G... Gratuliere dir, dass du wieder heim darfst, sprach sie und tätschelte Mai leicht an der Schulter.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Dez 22, 2016 1:07 pm

Hätte Kazumi nur gewusst, was sie mit ihren Worten anrichtete, hätte sie Mai nie so direkt gesagt, was als Nächstes anstand. Vielleicht hätte sie ihre Tochter doch einfach K.O. schlagen und mitnehmen sollen. Sie hatte befürchtet, dass Mai emotional etwas aus der Rollen fallen würde… Aber nicht so, wie sie es wenig später wirklich tat. Sie hätte gedacht, Mai würde vollkommen loszetern, ausrasten, ihre Mutter anschreien, wie sie es wagen konnte. Aber es bestätigte sich nur, dass Kazumi wahrscheinlich in Mais Alter so reagiert hätte. Mai strahlte heller als die Sonne, als sie von ihrer Mutter nicht nur hörte, dass sie den Radius des Siegels vergrößern konnte, sondern auch, dass Mai wohl oder übel wieder mit nach Hause musste. So sehr, wie Mai sich freute und strahlte, so hat Kazumi selbst auch nur ein einziges Mal in ihrem Leben gestrahlt vor Freude. Nicht etwa zu ihrer Hochzeit, damals war sie zwar auch sehr glücklich gewesen, aber das was Kazumi so hat strahlen lassen, war Mais Geburt. Allerdings lag das einfach schon viel zu lange in der Vergangenheit und dieser schönen, strahlenden Vergangenheit folgte ein tiefer, dunkler Schatten gespickt von Verlusten und Tod. Dieser Gedanke trübte kurz Kazumis Blick und als Mai ihr dann freudestrahlend um den Hals fiel und sie mit Fragen zuknallte, biss sich die Blonde genervt auf die Unterlippe. Jetzt halt mal die Füße still!, fauchte sie ihre Tochter an und blickte sie ernst und kalt an. Sie legte ihre Hände auf Mais Schulter und drückte die Jüngere somit etwas auf Abstand. Das ist kein Urlaub verstanden? Ich lasse dich da hin, damit du dir die Schriften deines Vaters anschauen kannst. Ringo ist dabei, weil sie dir sowieso hinterher rennen muss! Wenn du mir den ganzen Kram von deinen Vater übersetzt hast, gehts für dich und Ringo in eine Art Quarantäne, ist das klar?, sprach sie wieder in ihrem typisch ernsten und gefühlskargen Ton. Diese unnötige Euphorie war einfach nur nervig und absolut unverständlich. Aber MAi war eben noch ein Kind. Zwar eines, das eine ziemlich grausame Vergangenheit hatte, aber Mai schien einfach so ein Optimist gewesen zu sein, wie Kazumi es damals auch gewesen war. Sie blickte zu Ringo und musterte diese ein paar Augenblicke, ohne auch nur den Ansatz zu machen, irgendwas zu der Blonden zu sagen. Wahrlich, sie hatte nichts von dem Gespräch zwischen Kano und Ringo mitbekommen. Vielleicht Noriko, da diese eindeutig bessere Ohren hatte als Kazumi, aber selbst wenn, dann hatte sie es ihrer Herrin nicht gesagt. Wahrscheinlich war das auch besser so. Sie hatte diese Worte lediglich so gewählt, weil sie sich unsicher war. Sie hatte diesen Kerl schon mal gesehen, da war er noch lebendig. Aber das lag so im Dunkeln, dass Kazumi sich ohne Erinnerungsstücke oder Informationen nicht an diesen Kerl oder sein Ableben erinnern konnte. Die ganze Sache mit dem veränderten Verhalten der Untoten und die Tatsache, dass es scheinbar zwischen ihnen Unterschiede gab, ließen die Natsu fast schon paranoid werden. Sie brachte generell schon Alles und Jedem eine gute Ladung Misstrauen entgegen. Selbst ihren Familienmitgliedern. Sie bezweifelte nicht, dass Kano versuchen würde, Ringo gegen Mai aufzuhetzen.
Wobei sie wieder beim Thema ‚Ringo‘ war. Sie verstand diese Frau nicht. Sie wollte sie irgendwie nicht verstehen. Irgendwas hatte die Jüngere an sich, was der Jinchuuriki irgendwie auf der Seele lastete und sie kurzzeitig in eine Art tiefes Loch riss. Ringo selbst schien nicht mal zu wissen, was sie hier eigentlich sollte. Beziehungsweise schien sie nicht zu wissen wie sie mit Mai und ihr umgehen sollte. Vielleicht wäre es vom Vorteil, wenn sich Kazumi später doch mal mit der Sarutobi unterhielt. Die Tatsache, dass sie Son in sich trug war interessant, schmiss allerdings auch viele Fragen in den Raum, die beantwortet werden mussten. Mai derweil hatte den Blick wieder komplett auf Ringo gewechselt und strahlte die Andere dementsprechend an. Kazumi nutzte die neu gewonnene Distanz vor ihrer Tochter um die Arme vor der Brust zu verschränken. Egal wie sehr sie sich den Gedanken über Ringo zerbrach, sie kam einfach auf keine Antwort. Sie war mit ihren Gedanken so weit abgedriftet, dass sie sogar fürchtete, Ringo sei auch eine Untote. Aber woher sollte sie Yonbis Chakra besitzen? War vielleicht bei der Versiegelung der Bijus in ihren Körper noch Chakra in der Umgebung existent gewesen, das von Anderen eingesammelt und regelrecht gezüchtet wurde, bis man es in irgendeinen Körper versiegeln konnte? Schwer seufzend strich sich Kazumi durchs Haar, eh sie sich in Bewegung setzte und Ringo und Mai wieder näher kam. Vorsätzlich aber eher Ringo. Ich verstehe die Sache mit dir scheinbar genausowenig wie du die Sache mit Mai, mir und dieser ganzen Situation., sagte sie ruhig, und blickte in das Gesicht der Blonden, eh sie mit ihrem Blick etwas weiter runterrutschte. Sie hob ihre Hand, um Ringos Haut so freizulegen, dass sie das Siegel erkennen konnte. Kurz lagen ihre Augen auf dem Symbol, dass ihrem Eigenen vor einigen Jahren so ähnlich gesehen hatte. Statt Affe und Magatama, war es eine Katze gewesen, die umarmt wurde, aber was ihr man für ein Symbol besessen hatte, hatte die Natsu wohl vergessen… oder verdrängt. Kurz schlich sich der Ausdruck der Trauer auf Kazumis Gesicht, eh sie die Augen schloss und sich zu Mai drehte. Sie tat das Selbe wie bei Ringo. Sie legte die Haut frei, nur um den Affen zu erblicken, der ein Magatama umarmte. Sie seufzte schwer, als sie jeweils eine Handfläche auf Mais und auf Ringos Siegel legte. Ihre Hände begannen günlich zu leuchten, so als würde sie gerade ein Heiljutsu anwenden. Es dauerte nicht lang, vielleicht 10 Sekunden, da löste sich Kazumi wieder von den Beiden und betrachtete ihre Werke aufmerksam. Äußerlich schien sich nichts getan zu haben. Weder veränderte sich das Zeichen in Form, Größe oder Farbe, noch löste es sich auf. Sie entfernte sich etwas von den Beiden und sah erst Ringo und dann Mai forschend an. Wenn ihr dann damit fertig seid, euch zu freuen wieder ‚Nachhause‘ zu dürfen, beziehungsweise nicht mehr so aneinander zu kleben, würde ich vorschlagen, dass wir uns langsam mal bewegen. Sie erhob die Stimme und konnte dabei eine gewisse ungeduld nicht verbergen. Ohne auch nur darauf zu warten, dass eine der Beiden antwortete, setzte sich Kazumi schon in Bewegung. Die Zeit, die sie hier verbraucht hatten, würde wahrscheinlich ausreichend genug gewesen sein, um zu erwarten, dass Noriko etwas Interessantes festgestellt hatte.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Jan 02, 2017 1:39 pm

Mai freute sich zunehemndst, denn sie wusste nicht, wie sich Kirigakure verändert hatte. Sie hatte keine wirkliche Ahnung und doch würde sie es sicherlich sehen, sie würde durch die Barriere schreiten und ihre Mutter würde ihr die Erlaubnis geben, ihnen beiden. Und dann würden sie helfen können vielleicht dieser Seuche, wie sie es nannten Herr zu werden. Mai wusste nicht so recht, was ihr Vater damit zu schaffen hatte, doch sie hoffte, dass sie in den Schriften vielleicht Anhaltspunkte finden konnte. Immerhin war doch ihr Vater ein Genie und dieses sollte man doch nutzen. Sie wusste nichts über die Wahrheit und auch nicht über die Wahrheit hinter der offensichtlichen Wahrheit. Sie wusste an sich garnichts, außer der Realität, die man ihr vorspielte. Sie wusste nicht, wohin das alles führen würde und doch war sie gespannt darauf zu erfahren, was sie alles erfahren würde, sie wollte Wissen, sie wollte mehr wissen, sie wollte vielleicht auch den Grund herausfinden, warum sie keinen Katzenpartner hatte, war sie doch eigentlich eine Natsu und als solche war doch die Neko angeboren, oder nicht? Auch konnte sie keines der Clanjutsus erlernen. Was also nun?

Ob ihre Mutter da mehr wusste? Mai hoffte es und sie wollte die Andere früher oder später zur Rede stellen, sie wollte mehr über sich wissen, denn Kazumi hatte angedeutet, dass dort mehr war als man sehen konnte und auch wenn es ihr Bild von der heilen Welt zerstören würde, so war sie dennoch neugierig. Sie wollte wissen und dieses Wissen war zum greifen Nahe. Sie wollte Wissen wie die Dinge liefen, sie wollte wissen, wie sie hier und da vielleicht Freunde finden konnte, vielleicht konnte sie ja auch im Dorf bleiben, vielleicht konnte sie ja auch dann ein normales Leben führen und die Geste Ringos zauberte ein noch breites Grinsen auf die Lippen der Fudo. Sie wollte nicht länger warten und da ergriff ihre Mutter auch schon den Strohhalm und lief vorweg. Mai nahm nun Ringo an der Hand und tappelte hinterher. Sie freute sich so, dass sie auf die Signale ihres Körpers gar nicht reagierte. Er begann warm zu werden und eine bislang noch nicht unangenehme Hitze auszustrahlen. Ihre Stirn war mit Schweiß benetzt und sie wirkte ein wenig kränklich. Sie war nicht tot oder dergleichen, das würde wohl Ringo am eigenen Leibe erfahren, doch sie war noch immer nicht ganz genesen, wobei von der Heilung her schon, doch in ihr begann das sich auszubreiten, was die reale Mai bereits hatte, doch bei ihr durch ihren komplexen Biorhythmus sich zeigte. Bei der Mai hier war dies eine normale Resonanz auf das Ansteigen ihres Levels und ihrer Fähigkeiten. Sie blickte nach hinten zu Ringo und grinste diese an, ehe sie wieder nach vorne blickte und ihrer Mutter hinter her eilte. Sie wollte nicht unbedingt mehr Zeit als nötig verlieren.

Den Himmel lässt du brennen, die Hölle sollst du entfachen. Verbrenne die Welt, verbrenne den Himmel, lass uns hinein in das verlockende Land, lass uns hinein in den Ort wo der Mensch noch Mensch ist. Lass ihn uns fressen, lass ihn uns teilen, Kuchiyose, Kagutsuchi no Kami., es war eine Beschwörung, welche durch die Finsternis hallte und Siegelzeichen breiteten sich aus, nicht weit von den drei Damen entfernt. Anstatt eine einfache Rauchwolke begann sich hier nun ein Feuertornado empor zu schrauben und gen Himmel zu schießen. Mai blieb stehen und starrte in Richtung der Flammen, welche den umliegenden Wald in ein Inferno verwandelten. In Mitten der Flammen dort erhob er sich, majestätisch und elegant, dieses Wesen, es wirkte auf Mai so vertraut.

verwendete Jutsus:
 

Aussehen Kagutsuchi no Kami:
 
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Jan 07, 2017 10:31 am

"Ich verstehe die Sache mit dir scheinbar genausowenig wie du die Sache mit Mai, mir und dieser ganzen Situation."
Ringo blickte zu der Älteren Kazumi auf. Das fasst es zusammen, entgegnete sie trocken nach einem Moment des Überlegens. Damit gestanden sich die beiden Jinchuuriki ein völliges Nichtwissen in dieser Angelegenheit ein. Kazumi war jedoch zumindest pragmatisch und tat, was ihr im Augenblick möglich war. Sie forderte Ringo wortlos auf, ihr Oberteil hochzuziehen und das Siegel freizulegen. Die Sarutobi kam dem Wink rasch nach, krempelte den Stoff hoch und schaute gespannt zu, was nun kommen sollte. Mai hatte derweil das Gleiche zu tun, und Kazumi platzierte ihre Hände auf den Fuuin.
Ringo erwartete mehr, als sie zu sehen bekam: Es gab keine sich aufspannenden Chakraschirme voller flirrender Symbole, es leuchteten lediglich Kazumis Hände in bekanntem Minzgrün. Rätselnd verfolgte sie das Geschehen. Als die Kage mit ihrem Tun fertig war, schien sich nichts getan zu haben. Doch Ringo wollte sich nicht beschweren. Sie war sich nicht wirklich sicher, wie weit sie hier mit ihren Einwürfen gehen durfte. Wäre diese Kazumi die Gleiche, die ihr bekannt war, hätte sie gemäkelt, dass an dieser Fuuin-Veränderung unbedingt noch getüftelt werden müsste. Doch gemessen daran, dass sie diese Kazumi hier nicht einfach in einen Schwitzkasten nehmen konnte, ließ sie das besser bleiben und sagte einfach artig Dankeschön. Sie krempelte ihr Oberteil wieder herunter.
Kazumi forderte sodann auf, dass sie losgehen könnten, sobald die Mädels damit fertig waren, sich zu freuen und aneinander zu kleben.
Aneinander zu kleben? Ringo zuckte leicht zusammen; Mai hatte ihre Hand ergriffen und wirkte, vergnügt und voller Vorfreude, nicht gewillt, sie wieder loszulassen.
Als würde ich was für das Kleben können, stellte sie fest. Das schlechte Gewissen drückte jedoch noch immer, und so ließ sie das Händchenhalten eben zu. Dass diese Mai derartig anhänglich war, war... eine Umstellung. Gleichzeitig kam Ringo nicht umhin, zuzugeben: Vielleicht war es nicht schlecht, wenn Mai sich derartig an sie klammerte.
Vielleicht lässt sie zu, dass ich fortan die Kommandos gebe, dachte sie bei sich.
So zockelten sie los. Eine ereignislose Reise wurde es aber trotzdem nicht.
Ein Auftritt mit fliegenden Flammen und Feuersäule! Ringo schien es, als wäre ein kleiner Vulkan ausgebrochen, als sich ein gewaltiges Ungetüm urplötzlich in die Höhe schraubte.
Da Mai anhielt, verharrte auch sie, mit offenem Munde. Da ist ein Dr-... Dra... Da... ist eine große Eidechse!, platzte es aus ihr heraus.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 10, 2017 10:12 am

Kazumi würde die Beiden am Liebsten wieder dahin bringen, wo sie hergekommen waren. Mai wieder in ihren Wald und Ringo… dahin wo sie eben irgendwo hingehörte. Sie musste unbedingt nach Hause. Die Frage, wer diese Ringo war, ließ Kazumi nicht mehr los. Sie wollte unbedingt Informationen. Die letzten Jahre waren nur so von Krankheiten, Mord und Verlusten gespickt gewesen, sodass sie sich selbst nicht mal mehr sicher war, wen sie Alles bereits verloren hatte.Es gab einen Teil in Kazumi, der der die liebende Mutter war, der freute sich selbstverständlich, dass sie ihre Tochter hier hatte und dass sie sie begleiten würde. Aber wieder ein Anderer fürchtete, dass Alles ans Licht kommen würde und dass dadurch Alles nur noch schlimmer werden würde. Kazumi selbst hatte es geschafft die Bewohner ihrer Heimat zu beschützen. Eigentlich war ihr das sogar ziemlich gut gelungen. Viele Menschen, auch aus anderen Dörfern konnte sie mindestens mit Kekkai vor diesen Untoten beschützen. Allerdings bezweifelte sie, dass das noch lange anhalten würde. Die Tatsache, dass diese komische, blonde Frau urplötzlich aufgetaucht war, Mai sie als Auserwählte bezeichnete und ihre Tochter auf einmal auf die Idee kam, nach Hause zurückkehren zu wollen, waren einfach schlechte Omen. Dabei brauchte sie nicht mal an diese merkwürdigen Untoten denken, die handelten, redeten und dachten, wie gewöhnliche Menschen. Hätte Kazumi damals nur schon gewusst, wie die Zukunft aussehen würde, dann hätte sie Vieles anders gemacht.
Während Kazumi voranging, war es eigentlich ziemlich ruhig. Mai schien immer noch ziemlich glücklich zu sein, nach Hause gehen zu können, Ringo war vielleicht in Gedanken und Kazumi hatte ihren Kopf überall und versuchte gleich mehrere Fragen auf einmal zu beantworten. Aber sie fand einfach keine Lösung. ‚Als würde ich was für das Kleben können‘, hatte die Blonde auf kazumis Worte kommentiert. Ein minimales Lächeln schlich sich auf Kazumis Gesicht, als sie kurz einen Blick zu Ringo warf. Natürlich glitt ihr Blick dann auch verstohlen zu den Händen, die die Beiden Jüngeren hielten. Offensichtlich kannst du. Deine Ausstrahlung scheint Schuld zu sein. Das Problem hatte ich leider auch… Oder Mai steht einfach auf Blonde. Mein Beileid auf jedenfall., sagte sie schulterzuckend und blickte wieder gerade aus.
Es war eine ganze Weile ruhig, sodass Kazumi einfach nur erwarten konnte, dass es einen Überfall gab. Sie hatte einfach kein gutes Gefühl und natürlich konnte es auch nur Schlimmer werden, als Kazumi befürchtete. Ein Haufen Untoter wäre schlimm, aber die Tatsache, dass sie etwas ganz Anderes als Gegner bekommen würden, war eindeutig kein gutes Zeichen. Allein schon, wenn man sich im Klaren war, was urplötzlich, seit Ringos Erscheinen, Alles schief ging. Wie aus dem Nichts tauchte urplötzlich eine riesige Feuersäule auf und aus dieser tauchte zu Allemüberfluss auch noch ein Drache auf. Kuchiyose?, fragte sie halblaut, eh sie fragend zu Ringo sah, die scheinbar entsetzt und überfordert von dem Anblick war. Groß? Kleiner Wurm…, zischte sie lediglich, eh sie schwer aufseufzte und sich in einer schnellen Bewegung genervt durchs Haar strich. Fein… Ich fürchte, ich habe doch keine andere Wahl. Mit diesen Worten schloss sie einige Fingerzeichen. Sie ähnelten den Fingerzeichen, die Ringo kannte, um einen Biju-Bunshin zu erstellen. Aber es gab einen kleinen, feinen Unterschied. Diese Beschwörung würde einer Kuchiyosebeschwörung ähneln. Kuchiyose no Jutsu, sagte sie, eh sie mit beiden Händen auf den Erdboden schlug. Sofort wurde Kazumi in weißen Rauch gehüllt, während eine andere, noch fremde Stimme ertönte. Ein Wunder, dass du doch noch auf uns zurückgreifst, sagte eine tiefe, ernste Stimme. Doch anstatt Kazumi antwortete eine Andere. Dein Ernst, Ka-san? Wie kommst du auf die Idee den dämlichen Fuchs zu beschwören? Was heißt hier dämlicher Fuchs?! Ich frag mich eher, wieso man den Schwächsten beschwören sollte. Kazumi seufzte genervt, richtete sich wieder auf und wedelte mit der Hand den Rauch weg, sodass letztendlich ein kleiner Chibi-Shukaku und ein kleiner Chibi-Kyuubi in Erscheinung traten. Und die waren offensichtlich grade dabei sich gegenseitig anzuzicken. Leute… Kommt schon… Euer großer Auftritt und ihr versaut es so? Kopfschüttelnd betrachtete sie die Beiden Bijus, die erst Kazumi fragend ansahen und dann zu dem riesigen Drachen.
Wieso großer Auftritt?
Weil die Menschen denken, wir existieren nur als Juubi und nicht mehr als neun, separate Wesen, Sandkopf!
Aber warum uns? Wäre da nicht Isobu oder Saiken besser?
Ich brauche die Hilfe von dir um Mai und ihre Partnerin im Notfall zu beschützen, Shukaku. Kurama’s Hilfe brauch ich um den Wurm zu töten, sagte sie gelangweilt und deutete, als sie von Mai und Ringo sprach hinter sich und zeigte danach Kagutsuchi. Ausnahmsweise automatisch und synchron, ohne irgendwelche Kommentare, nickten die beiden beschworenen Biju, eh sie an Körpergröße zunahmen, bis Kurama es mit der Größe des Drachens aufnehmen konnte.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mi Jan 11, 2017 12:20 pm

Mai starrte die riesige Eidechse an, sie wusste nicht genau, was sie davon halten sollte, aber sie fühlte sich vertraut an, sie fühlte sich so bekannt an. Es war als würde Mai etwas anblicken, einen alten Freund, den sie lange nicht mehr gesehen hatte, sie betrachtete sie weiterhin, als ihr etwas auffiel. Sie blickte dann zu Ringo, und lief zu ihrer Mutter.
'Kaa'sama, halte ihn zurück, er darf ihm nicht weh tun, er würde keiner Fliege etwas antun, bitte!, flehte sie. Sie hatte sich erinnert, sie wusste woher sie dieses Ungetüm, welches wohl aus alter Zeit stammte war, Mai war ihm schon einmal begegnet.

Summend lief die kleine Mai durch die Wälder, auf der Suche nach Blumen für ihre Mutter, für einen schönen Kranz. Sie wollte sie überraschen, als sie an einer Höhle vorbei kam. Mai selber war vielleicht 9 Jahre jung gewesen und trug ein weißes Kleid. Sie blickte die Höhle an und hörte daraus ein leises Gestöhne, scheinbar hatte dort jemand Schmerzen. Ohne zu fragen lief Mai hinein und wollte helfen. Je tiefer sie hinein lief, desto wärmer wurde es und Mai atmete tief durch. Sie schwitzte schon jetzt, aber wenn jemand Hilfe brauchte, dann musste sie doch helfen und sie wollte auch helfen.

In den Tiefen der Höhle, als sie sich selber verlaufen hatte, entdeckte sie eine Höhle aus der immer wieder eine kleine Flamme herauskam. Sie lief hin und entdeckte dort eine Eidechse, welche am bluten war. Sie sah total geschwächt aus und in ihren Händen sah sie ein Ei. Vorsichtig kam Mai näher und strich der Echse sanft über den Kopf. Diese blickte auf.
Ein Mädchen folgt der Hitze? Wie ironisch. Aber Menschenkind, ich gebe dir dieses Ei, hüte es und ich bin mir sicher, dass mein Kind dir eines Tages dienen wird. Mein Meister hat mich verraten und hat mich zum sterben hier gelassen. Nimm es und geh..., befahl die alte Echse und schob das Ei in Mais Richtung. Diese nahm ohne zu zögern in ihrem kindlichen Eifer das Ei an sich und lief damit dann hinaus aus der Höhle. Sie wollte sich um das Ei kümmern und die Mama des Eis hatte gesagt es war in Ordnung, also war es das doch auch, oder nicht? Es dauerte eine Weile, doch nach einem Moment der Wärme unter der Heizung und eingewickelt in Handtüchern lag das Ei in ihrem Zimmer und schlüpfte. Die kleine Echse blickte sich um und sanft lächelte Mai sie an. Sie kniete neben der Echse und nahm sie auf.
Mama?, fragte die Kuchiyose-Echse und Mai strich ihr sanft über den Kopf.
So in der Art, ich nenne dich...


KAGUTSUCHI!!!!!!, rief sie dann in Richtung des Kuchiyoses, welches sich vom Kyuubi abwandt und auch seine Meister einfach stehen lies, die es beschwören wollten. Mai wusste nur, dass das Kuchiyose irgendwann zurück musste und ihr dadurch ein Teil ihrer selbst gefehlt hatte. Es war irgendwie so wie mit Kazumi und Noriko. Mai streckte mit sanftem Lächeln die Arme aus, als wollte es ein lang vergessenes Kind wieder in den Arm nehmen und auf sie zu stapfte eine riesige Bestie. Sie knurrte, sie bahnte sich ihren Weg durch die Äste und Mai hatte sogar Shu stehen gelassen, war aber nicht zu weit von Ringo entfernt, dass sie nicht im Wirkungskreis des Sandmannes war.
Nein, du sollst angreifen du dummes Vieh., erklang eine Stimme und ein Blitz schoss hervor und traf das Ungetüm am Kopf. Es strauchelte und fiel zur Seite.

Hitze begann zu brodeln, als von dem Halsband, welches Kagutsuchi trug Stromstöße ausgingen. Mai ballte die Hand zur Faust und biss sich auf die Unterlippe, so dass es zu bluten begann. ihr Blick glitt auf das verletzte Wesen, welches gerade domestiziert werden sollte, welches versucht wurde zu unterjochen. Sie wollten es wohl zwingen oder töten. Ringo würde sowohl die Erinnerung wie auch den Schwall an negativen Gefühlen, den Mai gerade verspürte mitbekommen, während sie sich zu bewegen begann. Würde das Maximum an Distanz zu Ringo erreicht sein, würde sie diese zur Not mitschleifen, denn der stärker Part war gerade Mai, wenn auch durch Emotionen bedingt. Das Siegel der Liebenden gab den stärkeren Part stets als Mittelpunkt aus und von dort an hatte der schwächere Part den Freiraum, den er eben hatte. Das Ziel des Siegels ist jedoch, dass beide Seiten gleichstark werden und dadurch auch ihre Distanz aufheben. Wenn beide Seiten gleichstark sind, sowohl emotional, wie auch physisch, war das Ziel des Siegels erreicht, durch das Erschaffen des Teams war dadurch das Zeil erreicht und es würde sich auflösen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mi Jan 11, 2017 7:25 pm

Die Worte einer liebenden Mutter, geäußert über ihre Tochter. "Das Problem hatte ich leider auch… Oder Mai steht einfach auf Blonde. Mein Beileid auf jedenfall."
Ringo konnte daraufhin nur offenen Mundes starren.
Zugegeben, es ist mein Traum und vorhin habe ich mir auch gewünscht, dass sich das Ganze dann auch um mich drehen soll, aber dies? Aus welchen Ecken sollte sie denn plötzlich all das Charisma zusammengekratzt haben, das ihr nun angeblich zum Verhängnis wurde? Und was für eine Aussage ist das, Beileid. Was wußte Kazumi über ihre Tochter, das sie gerade verschwieg?
Diese Gedanken wurden jäh zerblasen. Und im Nu hatte Ringo einen Eindruck von der Macht bekommen, über die ein Jinchuuriki verfügen konnte, wenn er es wirklich weit brachte. Wie ironisch, dass es gerade Kazumi, eine viel mächtigere Kazumi aber nichtsdestotrotz Kazumi war, die sie nun vor Ehrfurcht erstarren ließ.
Zwei Beschwörungen, zwei monströse Stimmen. Der Ichibi war da, im Kleinformat, und auch der Kyuubi, der kurz darauf zu einer Größe heranwuchs, die es mit der des Wurm-Monsters aufnehmen konnte.
Wow, machte Ringo tonlos. Wow.

Zu einem großen Zusammenprall kam es dann aber doch nicht. Kyuubi bekam nicht die Chance, den monströsen Salamander am Schweif zu packen, mit ihm in den Himmel zu springen, einmal um den Mond zu fliegen und ihn dann in der Perfektion eines Geowurfs wieder auf den Boden zu dreschen.
Schade. Ringo wäre für diesen Anblick gestorben. Genauer gesagt, bei diesem Anblick wäre sie sowieso gestorben. Egal.
Hinter dem einen Monster, welches der Welt nicht als fleischgewordene Naturkatastrophe bekannt war, steckte offenbar eine Verbindung zu Mai. Der Rotschopf jedenfalls reagierte entsprechend. Ringo spürte einmal mehr, und stärker als zuvor, einen mentalen Schlag aus Gedanken und Eindrücken. Sie biss die Zähne aufeinander und schluckte hart, als ihr das seelische Bombardement erneut fast den Magen umdrehte.
Einfach... einfach zulassen, dachte sie plötzlich, und eine intuitive Sperre schwang auf. Der Strom von Eindrücken kam nun erst recht, dafür aber immerhin nicht mehr so schmerzvoll wie zuvor.
"KAGUTSUCHI!"
Mais Schrei hallte doppelt. Ringo spürte erneut den Zug des Siegels, trotz der verlängerten Reichweite. Natürlich war sie es, die gezogen wurde wie ein kleines Hündchen an der Leine - hatte sie ihre Abneigung gegen das Siegel der Knuffelnden, das Siegel der Kuschelnden schon zur Genüge geäußert oder nicht?
Der Zug endete, als Ringo an dem kleinen Ichibi vorüber kam.
Sie starrte ihn an. Wow, machte sie, zum dritten Mal. Er sieht aus wie etwas, das man bei einer Losbude gewinnen kann!
Ichibi-san, grüßte sie ihn.
Derweil lag das Echsen-Kuchiyose am Boden; ein Blitz hatte es getroffen und niedergestreckt. Mai geriet dabei offenbar noch stärker in Wut.
Ringo sah sich nach Kazumi um. Kazumi-san!, rief sie aus. Keine Ahnung, was hier los ist. Aber Vorschlag! Sie schnappte sich Ichibi wie einen Waschbären. Ichibi-san und ich sorgen für Sichtvernebelung, die Echse und Mai schnappen Kyuubi-san und Sie! Und dann verschwinden wir, so schnell die Füße tragen?
Sie meinte natürlich, Kazumi sollte Mai packen und Kyuubi sich den Schuppenwurm auf den Rücken laden.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Jan 13, 2017 8:46 am

Es war eine ganz verworrene Geschichte. Kompliziert noch dazu. Die Ereignisse überschlugen sich und während sich Kazumi einerseits immer wieder über irgendwelche Unterbrechungen ärgerte, so war sie teilweise auch für diese Dankbar. Wie gesagt, es war verworren und komisch. Man konnte sagen, was man wollte. Kazumi war sich selbst die beste Freundin und das lag nicht an irgendeinem zu hoch gestiegenem Ego sondern daran, dass sie nicht nur der Mensch, Natsu Kazumi war, sondern auch neun Bijus zu ihrer Seele zählen konnte, die ihr allesamt wichtig waren. Es war ihr wichtig alle Neun nicht als irgendwelche Chakraansammlungen zu sehen, für sie waren die Persönlichkeiten von Bedeutung. Deswegen war es für sie immer wieder ein herrliches Gefühl einen oder mehrere beizeiten zu beschwören. Meistens auch nur, um zu reden und Meinungen einzuholen. Aber daran erinnert zu werden, wie sie die alle neun Biju bekommen hatte, war ein schreckliches Erlebnis. Beziehungsweise acht schreckliche Erlebnisse gewesen. Einen hatte sie wenigstens auf normalem Wege bekommen. Kazumi fürchtete, dass sie all diese unschönen Erinnerungen wieder an die Öffentlichkeit bringen musste, sobald sie nur in Kirigakure waren. Das und alles, was mit ihrer generellen Vergangenheit zutun hatte, wollte sie einfach nur schnell hinter sich bringen. Das war der Grund, warum sie sich so darüber aufregte, dass ihr ständig irgendwas dazwischen kam. Aber andererseits erweckten diese ständigen Unterbrechungen in Kazumi die Hoffnung, dass Mai und Ringo so erschöpft ankommen würden, dass sich die ganze Erklärung wieder etwas hinziehen würde. Wenn Kazumi es nicht gar komplett ausnutzte und nie darüber ein Wort verlieren würde.
Um den Schein zu wahren, dass sie es eilig hatten, machten sich Kyuubi und Kazumi schon mal fertig, diese überdimensonale Eidechse anzugreifen. Allerdings kam Mai dazwischen und riet Kazumi von einem Angriff ab. Ihr Blick, den sie ihrer Tochter entgegen warf, sprach regelrecht Bände und selbst ein Blinder würde wissen, was Kazumi gerade dachte. Ohne die Stimme zu erheben, ratterte die Natsu eine Belehrung nach der Anderen herunter, in der sie Mai als ausweglos naiv, gutmütig und unwissend bezeichnete. Dass Mai eigentlich recht hatte, wie sich später herausstellte, würde an der Einstellung der Jinchuuriki nichts ändern. Unzufrieden, da Kyuubi wusste, dass Kazumi ihm nicht gestatten würde, Kagutsuchi anzugreifen, wagte er es aus seiner angestammten Kampfhaltung zu rutschen und sich zu setzen. Sowohl Kazumi als auch der Fuchs betrachteten Kagutsuchi misstrauisch. KAzumi lehnte sich etwas gegen das linke Vorderbein des Fuchses und seufzte schwer. Sie konnte abweisend sein, wie sie wollte. Mai letztendlich eine Bitte abschlagen, das konnte sie dann doch nicht. Ihre große Schwäche: Ihre Vergangenheit und Mai.  
Es überraschte Kazumi unweigerlich, dass Kagutsuchi auf Mais Worte reagierte und sowohl Kyuubi als auch den Untoten, der ihn beschworen hatte, links liegen blieb. Es war eine Interessante Wendung die allerdings auch wieder Fragen aufwarf. Der Ichibi, der nun eher dastand wie bestellt und nicht abgeholt, blickte fragend umher, eh er zu Kazumi ging und sie fragend ansah. Was sollen wir tun? Das wirft irgendwie Alles aus der Bahn, meinte er besorgt und blickte besorgt zu Mai. Besonders fühlte sich der Einschwänzige aus der Bahn geworfen, als eine Stimme nun ernsthaft seine eigene Beschwörung bestrafte. Wie aus dem nichts traf ein Blitz das große Ungetüm und Kagutsuchi strauchelte und fiel reglos zur Seite. Selbst Kazumi konnte sich nicht so zusammenreißen. Sie kochte vor Wut. Auch wenn sie Kagutsuchi nicht kannte, so verglich sie ihn mit ihren Biju. Allein die Vorstellung, dass sie einen der Neun so bestrafte, nur weil anders gehandelt wurde, als sie es wollte, konnte sie sich niemals vorstellen, auch nur die Hand gegen sie zuerheben. Aber das war wahrscheinlich ein Unterschied zwischen Menschen und Untoten.
Kurzzeitig gab es etwas Positives. Zumindest für den Kleinsten der Gruppe. ‚Ichibi-san‘. So wurde er von Mais Zukünftigen genannt. Da wurde selbst ein Bijus in Miniformat mal rot. Verlegen blickte er zu Ringo auf eh sein Blick fragend zu Kazumi und Kyuubi glitt. Wobei Letzterer ihm eher einen ziemlich abwertend, abschätzigen Blick zuwarf. Ich glaub ich träum…, schwärmte er leicht vor sich hin und Kazumi verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust. Nebenbei… Sie ist nicht die Erste, die dich so genannt hat. Aber dir war das ‘Ich möchte deine Freundin sein, Ichibi-san‘ damals zuwider. Also tu nicht so, als hätte ich dich nie so angesprochen, rügte sie den Kleineren beleidigt. Allerdings war das Thema auch schnell wieder vom Tisch, als Ringo sich einmischte und Kazumi ihren Vorschlag unterbreitete. Sofort löste sich Kazumis Haltung wieder. Sichtvernebelung? Aber was willst du denn tun? Ich klar… Sandsturm… Aber was kannst du?, fragte er, während er in Ringos Armen hing. Er war so geflasht gewesen, wie Ringo ihn genannt hatte, dass er gar nicht mitbekommen hatte, wie er hochgehoben wurde. Aber bei KAzumi fiel der Groschen eher. Und dann auch gleich mehrere hintereinander… Rauchversteck, huh? Fein. Aberbeeilt euch. Wir lesen euch auf, sobald Kyuubi Kagutsuchi und Mai hat… Super… ich bin ein Packesel, murrte benannter unzufrieden und Kazumi strich ihm über das Bein. Um ihm den Kopf zu tätscheln, dafür war er eindeutig einige Stockwerke zu hoch.  
Kazumi eilte danach, kaum ohne eine Antwort abzuwarten zu Mai und der am Boden liegenden Echse. Während Kyuubi kurz den Kopf neigte und seinn Kopf an dem der Echse rieb, blieb Kazumi fast schlitternd bei Mai stehen. Kannst du mir helfen? Wir müssen Kagutsuchi auf Kyuubis Rücken verfrachten. Wir müssen ihn nach Hause bringen, dann kannst du dich um ihn ganz in Ruhe kümmern. Verstanden?, fragte sie ernst, alswürde sie eigentlich gar keine Widerworte akzeptieren. Während Kazumi bei Mai stand, begann der Fuchs langsam seine schweife um den Körper derriesigen Echse zu legen um diesedann Stück für Stück auf seinen Rücken zu hieven
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mi Jan 18, 2017 8:13 am

Mai stand nur da und starrte den Koloss zu ihrer rechten an, während er schwer atmete. In ihr begann sich etwas zu regen, etwas, was ruhen sollte und auch musste, immerhin war dies wohl Mais größtes Geheimnis, von dem Kazumi nur zu gut wusste, wie groß die Gefahr sein konnte. Vorsichtig öffnete die riesige Echse die Augen und schaute zu Mai hin. Sie berührte sanft seine Schuppen und er schmiegte leicht seinen Kopf mit wieder geschlossenen Armen an diese Hand.
Willkommen zurück, Kagutsuchi., hauchte sie mit sanfter Stimme. Hinter Mai jedoch regte es sich, denn derjenige, der Kagutsuchi so zugerichtet hatte stand dort, in seiner linken Hand ein Beil, in seiner Rechten einen Morgenstern.
Nutzloses Biest. Dann werde ich die Wächterin der Barriere zusammen mit der Herren des verbrannten Waldes hier und jetzt umbringen um ihnen Zugang zu gewähren. Es ist doch so, dass die Kekkai von Ihnen gespeist wird, nicht wahr, Kage’sama?, fragte er mit spöttischer Stimme in Richtung Kazumi. Er wirkte nicht wie einer der Untoten, sondern anders, menschlicher. Er war auch kein Untoter, sondern einer von den Menschen, die sich durch den ganzen Schmerz und die Qual, ausgelöst von der Bijûextration und der Katonsäuberung Menschen verlor, ja sogar seine Tochter, welche die Jinchuriki des Niibis war.

Mai wandte sich um und sah ihn abschätzend an, ehe sie dann zu ihrer Mutter schaute. Die Augen der jungen Mai hatten sich verändert. Sie waren schwarz unterlaufen und ihre Regenbogenhaut war gelb geworden. Von Mai ging etwas bedrohliches aus, etwas, was schlummern sollte. Ai riet Kazumi Mai zu isolieren, damit es nicht ausbrach, doch diese unbändige Wut, die Mai gerade verspürte sorgte dafür, dass ihr sonst sehr ausgeglichener Emotionshaushalt durcheinander geriet. Was Kazumi vielleicht noch nicht wusste war, dass Mai Kagutsuchi als eine Art Sohn sah, sie wollte ihn eigentlich damals nicht gehen lassen musste aber, da er zurück in seine Welt musste um eben dort eine Prüfung zu absolvieren und wurde scheinbar von seinem Hascher gefangen, ob es der Selbe war, der damals seine Mutter hat geschändet und sie sterben lassen wollte?

Langsam erhob sich die Echse und blickte Kuruma an.
Danke, ich brauche keine Hilfe. Es reicht, wenn ich sehe, dass Mutter mich beschützt., sagte er nun und bezog sich damit auf Mai. Er sah sie als seine Mutter an, er wollte bei ihr sein, es war wohl eine ähnliche Beziehung wie die Natsus zu den Katzen hatten, auch wenn es ein wenig komisch wirkt, dass eine so riesige Bestie einen Menschen als Mutter bezeichnet. Die Echse wirkte wacklig und doch irgendwie stabil, denn er griff mit seinen Vorderklauen an das Halsband, welches schon wieder Stromschläge Verteilte und riss daran. Es zerbarst unter der immensen Kraft, und doch stürzte der vermeintliche Drache wieder auf die Seite. Sein Atem war schwer. Sicher konnte Kazumi ihn heilen.
So du bist also das Miststück, welches ihm den Kopf verdrehte? Dann werde ich dich umbringen und deinen Kopf ihm präsentieren., sagte der Mensch und blickte zu Kagutsuchi. Er konnte seine Form so nicht mehr halten und es puffte. In Mitten der Rauchwolke, auf Ringos Kopf, landete die Echse nun und wirkte erschöpft. Sie war vielleicht so lang wie Ringos Arm. Das Problem war, dass das Wachsen dieses Kuchiyose Chakra verbrauchte und das Chakra bekam er von seinem Beschwörer, was aktuell nicht mehr der Fall war. Er hatte die Zufuhr geschlossen und deshalb war die Echse auf ihre Originalgröße geschrumpft.

Mai wirkte ein wenig neben der Spur, fast schon in Gedanken oder fern ab der Realität. Es war, als würde sie nicht mehr sie selbst sein, getrieben vom Hass und von der Wut hatte sie sich verändert, hatte sie sich dem inneren Verlangen hingegeben und war zu dem geworden, was Kazumi als leblose Hülle und Ansammlung von Chakra nennen würde und doch war es hier anders, sie hatte Charakter, sie hatte Verstand, sie war keine willenlose Bestie, sie hatte ihren Avatar gefunden.

Anders wo saß eine junge Frau, mit schwarzen langen Haaren am Fenster und starrte auf die Kekkai, welche immer mal wieder rot aufleuchtete, weil ein Untoter sich versuchte Durchgang zu verschaffen. Ob nun Katon, oder anders, es war jedoch kein Durchkommen für sie möglich. Besorgte schaute sie jedoch drein, als sie auf ihren Arm schaute und dort sieben Ringe zu sehen waren. Der Oberste begann stark aufzuleuchten und Ai zog ihren Ärmel höher empor. Weitere Schriftzeichen tauchten auf und sie blickte besorgt in Richtung der Kekkai.
Pass bitte auf dich auf, Umi’chan., hauchte sie und schloss ihre Augen, ehe sie Fingerzeichen zu formen begann.

Mai erstarrte in ihrer Bewegung und ihre Augen wurden wieder normal. Sie war vollkommen fassungslos, was geschehen war, wo war all die Wut hin, wo war all der Hass hin? Wo waren ihre Emotionen? Sie fühlte sich leer, sie fühlte sich irgendwie komisch, doch dann blickte sie zur Seite und sah Ringo und auch Kagutsuchi, wie auch den Ichibi im Arm ihrer Heldin. Sie lächelte sanft.
Wie schön, es geht euch gut., erklärte sie und registrierte nicht, dass der Kultist hinter ihr zum Schlag mit dem Morgenstern ausholte.
Umi’chan, ich habe Mais Gefühle der Wut unterdrückt und lasse sie nun langsam wiederkommen. Gib Acht, dass das Siegel der 1. Stufe nicht so schnell bricht, kaum, dass sie dich wiedersieht.,, erschallte die Stimme von Ai in Kazumis Kopf.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Jan 19, 2017 4:58 pm

Bislang hatte sich Ringo keine allzu tiefschürfenden Gedanken über diese Welt gemacht. Sie hatte den Traum!-Stempel auf alles Seltsame gestopft und beschlossen, einfach mit dem Strom zu schwimmen. Schön, Mai war irgendwie bessergelaunt und jünger, Kazumi älter und... selbstbewusster? Irgendwie sowas jedenfalls ja. Oh, und natürlich waren sie Tochter und Mutter, nicht Adoptivmutter und Adoptivtochter. Und dann die Sache mit Juubi und dem Siegel... Oh, und die Zombies waren auch nicht zu vergessen.
Jedenfalls hatte Ringo all dies mehr oder minder passieren lassen und nicht versucht, weiter zu denken. Über den Tellerrand hinaus. Bis zu diesem gewissen Moment, da ihr Taktik-Vorschlag mit der Sichtvernebelung hinterfragt wurde und Kazumi eine Einschätzung machte.
"Rauchversteck, huh?"
Huh? Den Ichibi schon im Arm, stutzte Ringo bei dieser Wortwahl. Klar, sie hatte zuvor schon Rauch verwendet, doch Rauchversteck hätte man es rein deswegen doch wohl nicht genannt?
Kannte Kazumi sie?
Gab es hier eine Ringo?
Gab es sie selbst hier etwa auch?!
Ganz ruhig. Gaaanz ruhig. Fokus! Je schneller diese Geschichte ausgestanden war und sie ins Dorf einkehrten, würde Ringo vielleicht Antworten bekommen. Antworten, die sie brennender interessierten als dieser Feind, der letztlich auch nur wieder ein Kerl mit überheblicher Sprache war. Ringo hörte ihn mit wohl verächtlich gemeinten Titeln herumwerfen. Gut im Bilde schien er ja zu sein.
Selbst hier hat Mai schon einen Titel. Sie verkniff sich ein Schaufen. Solang es nur die Herrin des verbrannten Waldes ist, nicht direkt die Göttin.
Wobei die Riesenechse sie "Mutter" nannte. Nochmals erstickte Ringo ein Schnaufen, schüttelte dann den Kopf. Können wir jetzt endlich anfangen! Wehrte der verfluchte Drache doch wirklich die Hilfe des Neunschwänzigen ab, um sich in einer trotzigen Geste das Halsband abzureißen... und dann doch wieder zu stürzen, erneut!
Lass dich tragen, Schuppenwurm!
Der Beschwörer sprach wieder. "So du bist also das Miststück, welches ihm den Kopf verdrehte? Dann werde ich dich umbringen und deinen Kopf ihm präsentieren."
Du bettelst um Schläge, was? Ringo verdrehte die Augen. Hier stehen wir, zu Füßen des Kyuubi selbst, und das eigene Monster liegt am Boden. Was tust du nun, Kerl? Wähle Vernunft und nimm die Beine in die Hand, oder wähle die Alternative und behaupte einfach, das alles wären nur kleine Stolpersteinchen. Denn immerhin hast du ja, wow, Taktstöcke für ein endgeiles Schlagzeug!
In Ringo kamen gerade etwas viel Gift und Galle zusammen. Lags daran, dass bei Mai etwas Ähnliches passierte? Unklar, nicht weiter zu analysieren.
Die Riesenechse verschwand in diesem Moment in einer Wolke - und eine viel, viel kleinere Echse fiel herab und landete zielgenau auf Ringos Kopf! Au!, rief sie aus, und fügte dann viel begeisterter hinzu: Wunderbar! Taschenformat! Hätte sie nicht schon ein Taschenmonster in den Armen, hätte sie das Reptil ja genommen. So aber...
... kam zuerst Mai mit sonderbar verklärtem Gesichtsausdruck. "Wie schön, es geht euch gut."
Dann kam der Feind. In Mais Rücken.
Ringo schrie auf, zum Teil zur Warnung, zum Teil aus Frust. Durch die telepathische Verbindung fegte das Kommando RUNTER!
Gleichzeitig riss Ringo den Ichibi hoch, über ihren Kopf und holte kräftig aus. Sie warf das Sandmonster wie einen Wasserball dem Kultisten entgegen, und sie gab dieser Technik einen würdigen Namen: BIJUUDAMA!
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Jan 19, 2017 10:17 pm

Die ganze Szenerie überschlug sich regelrecht, sodass es selbst Kazumi schwer fiel, soetwas wie einen Überblick zu behalten. Sie hatte schon den ganzen Tag über ein schlechtes Gefühl gehabt und nachdem Mai aus dem Wald verschwunden war, hatte sie eigentlich gedacht, dass es generell nicht mehr schlimmer werden könnte. Diese Vermutung wurde nun schon zum zweiten Mal widerlegt. Am Besten ging sie einfach vom Schlimmsten aus, dann wurde sie schon mal nicht mehr negativ überrannt. Ihre Augen lagen nicht, wie man es von ihr erwartet hätte auf ihrem derzeitigen Feind, sondern auf Mai, die scheinbar gerade wirklich nur Kagutsuchi wahrnahm. Dass sie in potentieller Gefahr war, schien sie nicht mal ansatzweise zu bemerken. Automatisch straffte Kazumi die Schultern, als der Kultist auf einmal die Barrieren ansprach. So spöttisch wie mit ihr gesprochen wurde, schien es einfach nur, als würde er schon über vieles Bescheid wissen. Sie würde einen Teufel tun und ihm antworten. Die Bedrohung, unter der ihr eigenes Leben scheinbar zu leiden bekommen würde, interessierte sie nicht wirklich. Selbst wenn sie kämpfen müsste, und Mai und Ringo alleine fliehen müssten, so wäre sie nicht einschränkt. Im Moment war es ihr kaum möglich ihre wahre Kraft freizusetzen, ohne damit die beiden Jüngeren in Gefahr zu bringen.
Auch wenn die Natsu die Worte ihres offensichtlichen Feindes beunruhigten, so war die Frage, wer oder was er war noch um Einiges beunruhigender. Er schien wie dieser Kano zu sein. Er hatte seinen eigenen Willen und schien viel zu menschenähnlich zu sein. Vielleicht war er nicht mal von dieser Seuche irgendwie beeinträchtigt worden. Es konnte auch sein, dass er einfach Rache verüben wollte.
Ein trauriges, kaum erkennbares Lächeln schlich sich kurz auf Kazumis Züge. Vielleicht wäre es wirklich nur vom Vorteil, so schnell wie möglich mit der Wahrheit raus zu kommen. Mai konnte sie hassen oder nicht. Das lag nicht in der Hand der Kage. Allerdings war dann wieder das Problem, dass Kazumi nicht wusste, wann und wie sie mit der Wahrheit raus rücken sollte. Ob sie mit der Tür ins Haus fallen sollte, sobald sie erst wieder im Dorf waren? Was willst du?, fragte Kazumi nicht minder spöttisch als ihr Gegenüber. Wenn du einen von uns töten willst… Sie deutete schnöde zwischen sich und Mai hin und her. …dann stell dich hinten an. Forsch sah sie den Kerl an. Es wäre ja auch zu schön, wenn er sich beruhigen und abziehen würde. Kazumi wollte nicht unbedingt kämpfen. Töten schon gar nicht. Es gab schon genug. Es wäre schlimm genug, wenn sich die Menschen gegenseitig auslöschten, wo sie es noch nicht mal geschafft hatten, die Untoten irgendwie aus dem Weg zu räumen.
Aber nicht zuletzt änderte sich Kazumis Ausdruck wieder. Anstatt einen spöttisch-ernsten Gesichtsausdruck beizubehalten, als sie zu Mai sah, rutschte Kazumi ihr Herz fast in die Hose. Zumindest bekam sie einen ordentlichen Schreck. Oder Schock. Je nachdem, wie man ihren entsetzten Blick und ihrer erschrocken, weit aufgerissenen Augen definierte. Davor wurde sie mehr als einmal gewarnt. Ai hatte ihr gesagt, dass es gefährlich werden würde, wenn Mais Augen sichso veränderten. Selbst ihre Biju hatten ihren gewissen Respekt dieser Erscheinung gegenüber geäußert. Ein Blick zu Kyuubi oder Shukaku hätte ihr nur die Bestätigung gegeben. Sie blickten Beide nicht unbedingt zuversichtlich drein. Sie waren eher besorgt und unsicher, wie sie reagieren sollten. Selbst Shukaku, der eigentlich relativ gemütlich in Ringos Armen hing, blickte immer wieder unsicher hin und her, als suche er eine Möglichkeit aus dieser Situation herauszukommen.
Allerdings verpuffte Mais Wut scheinbar genauso schnell, wie sie aufgetaucht war. Die Stimme in ihrem Kopf, die sie plötzlich vernahm, war nicht etwa von Noriko, die eigentlich als ‚einzige‘ in der Lage sein sollte, so mit der Blondine zu sprechen. Sie kam von Ai, die gerade eigentlich Kazumis Aufgabe übernahm und das Dorf schützte. Ai’s Worte, so hilfreich sie auch waren, verunsicherten Kazumi kurzzeitig. Wie sollte sie dafür sorgen, dass das Siegel nicht bricht, wenn die Gefahr zu groß war, dass Mai ausflippte, sobald sie ihre Mutter sah?
Viele Gedanken konnte sich Kazumi aber nicht dazu machen. Mai wurde angegriffen, doch zum Glück schaltete Ringo schnell. Sie holte mit Shukaku auf dem Arm und schmiss das arme Ding geradewegs auf Mai, beziehungsweise ihren Angreifer. Bijudama, nannte das Mädchen dieses Schmeißen. Während Shukaku regelrecht panisch schrie: DAS IST NICHT DIE RICHTIGE BIJUUUUUUDAMAAAAAAAAA, schloss Kazumieinige schnelle Fingerzeichen. Während des Flugs des Einschwänzigen nahm er an Körpergröße gewaltig zu, sodass er die stolze Größe eines Pferdes annahm und drohte, dem Kultisten ordentlich um die Ohren zu fliegen. Kyuubi eilte sofort zu Mai und Ringo und sah sie eindringlich an. Macht schon! Auf meinen Rücken, sagte er forsch. Kazumi hatte ihn etwas schrumpfen lassen, sodass er zwar noch größer als Shukaku war, aber nicht mehr so riesig, dass er eine einfache, wandelnde Zielscheibe war. Ringo. Pass auf Mai auf, okay? Ich muss Kurama helfen, hier schnell weg zu kommen. Du musst auf Mai achten, sagte sie eindringlich und mit einem ziemlich warnenden Ton, eh sie die beiden Mädchen stumm, mit hektischen Handbewegungen anwies, auf Kyuubi zu klettern, der sich so positioniert hatte, dass man leicht auf ihn klettern konnte. Kazumi sprang auf seinen Kopf und hielt sich leicht an seinem Fell fest. Beeil dich, ja? Wir müssen schnell hier weg. Kyuubi lachte kurz spöttisch auf. Du weißt, mit wem du sprichst, ja? Ich bin immerhin der Schnellste von uns neun! Selbstbewusst wie immer sprach er über sich, eh er, nachdem er sicher war, dass die Ringo, Mai und Kagutsuchi nicht runterfallen würden, sprintend lossprang und sich so schnell wie möglich von dem Kultisten entfernte
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Jan 20, 2017 8:29 am

Ai blickte hinaus aus dem Kageturm, gefesselt an ihr Bett, ehe sie ihren Blick wieder nach unten zu der Decke schweifen lies und dann herüber zu dem Rollstuhl. Das Siegel, welches sie installiert hatte, hatte sie viel gekostet, am offensichtlichsten die Fähigkeit des Laufens. Mit jedem Bijû, den sie in Kazumi bannte, mit jeder stärker werdenden Last, die sie in sich aufnahm, als sie bei der Transferierung durchführte und als sie das Siegel für die Kekkai initialisierte und erschuf, mit Kazumi als Quelle und ihr als Fallback, hatten sie auf dem linken Auge das Licht gekostet, während das Rechte Kirigakure aus einer gehobenen Position betrachten musste. Sie durfte nicht den Fokus verlieren und musste alles im Blick behalten, aber dabei lies sie sich selbst außen vor. Sie bedarf Schutz, den sie erhielt durch Wachen vor der Tür, gesicherte Fenster, sie schuf sich ihren eigenen Vogelkäfig. Aber jedoch, als sie das Siegel für Mai schuf um einen Ausbruch des Dämons, der Einfluss beim Erschaffen Mais ausübte, zu verhindern kostete sie ihre Beine. Sie nannte es selber das Siegel der Sieben Sünden. Jede Siegelebene wurde durch eine Emotion belastet und brach, wenn man sich diesem hingab. Nebst diesem ausgesprochen komplexen Siegel hatte sie noch in Mai eine Sicherung eingebaut, dass die Gefühle der jungen Frau temporär außer Gefecht setzte. Dazu kam noch die Brücke über eine Chakraverbindung zwischen Ai und Kazumi, welche sie ausnutzte. Solange sich Kazumi in ihrem Einflussbereich befand konnte sie mit dieser kommunizieren. Sie waren Kirigakure sehr nahe, so dass ihnen sicher die blutrote Kugel auffallen würde, welche transparent über einem Ort lag, Kirigakure, eines der letzten Refugien der Menschheit. Aktuell war Kazumi leider außerhalb des Einflussbereichs des Siegels, so dass sie für die Kekkai das Chakra der blonden Frau nutzen konnte, also musste sie auf ihr Eigenes zurückgreifen, was für Fieber sorgte und die Narben durch die verschiedenen Fuins, welche auf ihren Körper gebrannt waren, zu schmerzen brachte. Sie saß nur teilnahmslos in ihrem Bett und versuchte durch ihr Byakugan das zu sehen, was vielen verborgen war. Im Keller des Kageturms standen mehrere Röhren, gefüllt mit Flüssigkeit, in denen überlebende Hyuuga ihr Dasein fristeten. Sie gaben ihre Fähigkeiten, ihr Chakra und ihr Byakugan gerne um das von Ai zu stärken. Dies ist auch der einzige Grund, warum Ai eine so weite Sicht hatte, sonst wäre sie wohl auf den Kageturm nur beschränkt.
Makoto? Sage Noriko bescheid, dass sie sich bereit halten soll. Der Kyuubi kommt angefegt wie der Wind. Hinter ihnen, ein Kultist, verhaften und verhören. Ich möchte wissen warum er so handelte und ich möchte nähere Informationen über das, was uns bevor steht. , sagte sie nun. Sie nahm ihn wahr, auch wenn es für sie eher ein Schatten war, so wusste sie doch, dass er anwesend war, sie spürte es.

Mai duckte sich rasch, als Ringo ihr den Befehl gab. Über ihr sauste das Plüschi entlang, welches durch den Einfluss von Kazumi vergrößert wurde und schließlich groß genug war um besagten Kultisten zu plätten. Er starrte nicht schlecht, als er getroffen wurde. Das Sandmoster war groß genug um ihn unter sich zu begraben. Völlig überrumpelt ging er zu Boden und ätzte schwer durch das Gewicht des Sandes auf sich drauf. Mai lief schnell zu Ringo, als ihre Mutter auch schon den Kyuubi verkleinerte und dann ihnen ein Reittier gab. Mai kletterte wortlos und ohne Widerworte hinauf. Sie fühlte in sich wieder aufkeimende negative Gefühle, doch schnell verpufften sie wieder. Sie konnte sie nicht zuordnen und da sie nicht mehr wusste warum sie auf wen sauer war, waren es nur leere Emotionen.
Endlich wieder nach Hause., sagte sie leise vor sich hin. Sie wollte hier weg und wenigstens einen Moment lang wieder das genießen, was sich normales Leben schimpfte und vielleicht mal ein Bad nehmen. Im verkohlten Wald war dies leider nicht möglich, wie denn auch? Sie hatte eine Tonne, in der sie Regen auffing und wenn diese voll genug war, dann erhitzte sie diese und nahm ein Bad. Etwas, was sie nicht unbedingt bevorzugte, oder toll fand, aber es ging halt nicht anders, doch in Kirigakure war es anders.

Während Mai so darüber nachdachte blickte sie noch einmal kurz zum Kultisten, als sie losstürmten. Er tat ihr irgendwie leid. Er schien so voller Zorn, so voller Leid zu sein. Ob Ringo dieses Leiden hätte lindern können? Immerhin war sie doch die Auserwählte. Im Schatten sah sie etwas vorbei huschen, doch sie konnte nicht erkennen, was es war, immerhin bewegten sich diese Schatten zu schnell und zu elegant um von Mai ausgemacht zu werden.

Je näher sie Kiri kamen, desto stärker dürfte Kazumi die Präsenz von Ai spüren, denn die Kekkai, die sich allmälich vor ihnen erstreckte und ihre rötliche Transparenz über dem Dorf thronte war die reine Lebensenergie Ais. Sie hatte in das Siegel ihr eigenes Leben gesteckt um den Menschen zu helfen, um ihnen eine einigermaßen sichere Lösung zu bieten. Sogar für einen Fallback hatte sie gesorgt, wenn sie sterben sollte. Sie brauchte nur jemanden, den sie berühren konnte. Dieser Jemand würde das Siegel dann übertragen bekommen und würde der neue Wächter Kiris sein. Je näher aber sie auch dem Dorf kamen, desto mehr würde die Energie Kazumis angezapft werden. Nicht stark, doch sie würde max. über 70% ihres Chakrahaushaltes nur noch haben. Klar, wenn Ais Chakra auslaufen würde, dann konnte sie noch auf eine sehr brachiale Methode zurückgreifen. Unter dem Dorf hatte sie ein riesiges Siegel installiert, welches allen darin lebenden Dorfbewohnern 70% ihres Chakras klauen konnte und in die Kekkai stecken konnte. Jedoch würden dadurch die Menschen ermatten und ihnen würde schwindlig werden. Was für Kazumi 30% waren, waren für Ai 80% ihres Chakras, welches sie inne hatte und gesammelt hatte. Ihre Atmung wurde ruhiger, je näher Kazumi kam, aber auch die Sorge wuchs, dass es gefährlich werden konnte. Mai konnte eine tickende Zeitbombe sein, doch bemerkte sie etwas, je näher sie dem Dorf kamen, nämlich, dass von Mai aus eine Brücke zu einer anderen Person bestand, welche stark im Chakra war. Hatte sie das Siegel der Liebenden angewandt? Sanft lächelte die junge Frau und strich ihren Kimono glatt. Es war Zeit die Herrschaften in Empfang zu nehmen. 2 Schwestern, die im Raum waren um Ai zu helfen, da sie für die Iryô’nin eine blinde, hilfsbedürftige Frau war, halfen ihr in ihren Rollstuhl. Sie zog sich noch einmal ihren Kimono straff. Sie wollte nicht, dass man gleich das Kanji auf ihrem Körper sah und so war die junge Frau hochgeschlossen mit ihrem Kimono. Ihre Beine wurden in den Rollstuhl gestellt und sie wurde Makoto übergeben.
Sie sind gleich da. Ich möchte gerne zum Eingang und sie begrüßen., sagte sie nun. Es gab nur wenige, die wussten welche Rolle Ai inne hatte, da sie nun einmal nebst ihrer Taten ein hohes Risiko für Kiri darstellte. Makoto in des begann nun Ai zu schieben, wortlos und er wusste aber auch um die Bedeutung für Kazumi und für das Dorf, so dass er ihr auch nie etwas tun würde. Makoto war nämlich auch ihre Leibwache, wenn auch geheim. Eine dauerhafte S-Rang-Mission könnte man meinen.

Mutter? Warum hat der Mann uns angegriffen? Wir waren ihm überlegen. Wir hatten den Ichibi und den Kyuubi auf unserer Seite, du als Kage bist hier und dann auch noch Ringo und ich. Warum ist er nicht geflohen? Dies widerspricht doch den Regeln des Krieges., sagte sie nun und bezog sich damit auf ein Buch, was sie mal in der Bibliothek von Kiri las. Er musste eine andere Motivation haben. Er musste sich damit immer wieder angespornt haben, dass er ihre Mutter hasste und, dass er Mai zu hassen schien, doch er tat ihr leid. Er war ein Mensch, ein Überlebender, denn Mai hatte irgendwie nicht das Gefühl, dass er zu denen gehörte, die sie immer wieder angriffen. Nein, er war ein Mensch und gehörte einem Kult an, der außerhalb des Dorfes lebte, versteckt in Höhlen und Gräben um sich zu schützen. Sie konnten mit Kazumis Regierung nichts anfangen, widersetzten sich ihr und gründeten eine Art Widerstand. Sie wollten Kazumi töten und die Gleicheit in Kiri wieder herstellen. Sie hatten das Gefühl, dass Kazumi ihre Fähigkeiten nutzte und eine Schreckensherrschaft installierte. Mai, die bislang noch nichts groß davon mitbekommen hatte, da sie nur mit Minions der Untoten zu tun hatte war demnach recht ratlos. Sie seufzte innerlich. Warum konnte nicht alles normal verlaufen? Immerhin hätte sie dann doch einfach mit Ringo nach Kiri heimkehren können und dann wäre alles gut gewesen. Sie wären in Sicherheit gewesen. Es war irgendwie wie in dem Roman um die Heldin Mickasa Ackermann.
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