Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Okt 18, 2016 12:07 pm

das Eingangsposting lautete :

- Fantasie-Mini, niemals so passiert -


Auf welcher obskuren Auktion hatte man dieses okkulte Paraphernalium wohl erstanden. Ringo hatte heute morgen noch arglos einen riesigen Spiegel auf dem Dachboden der Kage-Residenz angeschaut und sich gefragt, was die seltsamen Zeichen auf dem unteren Teil des Glases zu sagen hatten. Hatte da jemand seine Nummer hinterlassen oder etwas in dieser Art?
Und dann war sie hier gelandet. Wo auch immer dieses Hier war. Sie hätte es besser Dort genannt, so betrachtet. Wie durch Kuchiyose war sie plötzlich nicht mehr im staubigen Obergeschoss, sondern auf weiter, grasbewachsener Fläche, und Asche rieselte vom Himmel. Ja, schwarze Flocken segelten mit dem Wind, als kämen sie von einem Steppenbrand. Ringo, inzwischen ein wenig an interdimensionale Reisen gewöhnt, setzte sich auf. Hatte gar nicht wirklich bemerkt, dass sie lag. Wohl doch nicht so sehr an Raum-Zeit-Sprünge gewöhnt? Egal. Sie schaute sich um, während verkohlte Blätterfetzchen über ihr Gesicht tanzten.
Von rechts lief was vorbei. Rasend schnell. Bremste, hielt an, starrte zu ihr rüber.
Eine Kunoichi. Vage bekannt. Ringo verengte fragend die Augen, als die andere Frau sie so überrascht musterte und schließlich winkte. Was sitzt du da rum?, rief sie hektisch, Setz dich lieber in Bewegung! Sie kommen!
Wer, sie?, fragte Ringo begriffsstutzig. Vor wem und wohin?
Vor denen da, sagte die Kunoichi aufgeräumt und deutete über Ringos Kopf hinweg.
Ringo schaute hin. Einmal, zweimal. Blinzelte und rieb sich die Augen, nicht wirklich glauben wollend, was sie da sah. Wa-...
Ja, natürlich sind sie das!, rief die Kunoichi, mit der Geduld längst am Ende, und schnappte sich Ringo urplötzlich am Bund ihrer Hoses, zerrte sie schwungvoll auf die Beine. Wir rennen jetzt, los!
Ringo rannte mit, vollends überzeugt. Und wohin?!
Dahin, wohin sie nicht gehen, erwiderte die Kunoichi, an deren Namen sich Ringo plötzlich wieder erinnern konnte. Amaiko, richtig. Amaiko schlug ein scharfes Tempo ein, über die Wiese und ins Dickicht eines Laubwaldes. Ringo stürzte hinterher, hielt kaum Schritt und blickte nur ein einziges Mal über die Schulter, um ganz sicher zu sein, dass sie auch weiterhin folgten. Ja, taten sie. Ja, es gab absolut einen Grund zum Rennen. Das Ganze war ein schräger Fiebertraum, irgendwas musste dort in der Kage-Residenz in der Luft liegen, oder eben im Staub, egal... Genau hier lag allerdings auch was in der Luft. Rauch. Feiner Brandgeruch. Und kurz darauf überquerten sie auch schon etwas wie eine Feuerschneise, kreuzten eine Linie aus verbranntem Holz und Blattwerk. Wohin sie nun gerieten, da hatte offenbar ein Brand gewütet, tobte sich irgendwo wohl noch immer aus, denn Ascheflocken zogen nach wie vor in Schaden umher.
Verkohlter Wald, erklärte Amaiko gerade, Passender Name, nicht? Hier kommen sie nicht hinein. Apropos, wie ist deiner?
Hah? Ringo war im ersten Moment verwirrt. Eh... Wir kennen uns schon. Sarutobi Ringo, aus Konoha, wie du auch.
Ah?, machte Amaiko verdutzt. Du bist von hier, aber du rennst nicht, wenn man dir sagt, dass du rennen sollst? Das ist aber nicht sehr helle von dir. Trotz Wortwahl sprach sie ganz freundlich, lächelte gar dabei. Da hast du aber Glück gehabt, dass du auf mich gestoßen bist.
Im nächsten Moment stießen sie erneut auf etwas: Mitten im verkohlten Wald stand eine einsame Hütte.


Zuletzt von Sarutobi Ringo am Mi Jan 18, 2017 8:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Jan 23, 2017 11:25 am

Auf dem Fuchs reiten. Ringo starrte groß bei dem Kommando, folgte aber artig - und innerlich voller Begeisterung. Auf Kuchiyose zu reisen, war für sie nicht neu. Aber auf einem Bijuu? Eine Premiere.
Was aus dem Kultisten wurde, war ihr im Grunde egal. Ringo war zwar empathisch und durchaus in der Lage, Motive zu erkennen. Doch wenn sich jemand offenkundig irrational verhielt, machte sie sich keine große Mühe. Was sie faszinierte, war allerdings, dass es wohl doch Menschen außerhalb von diesem Kirigakure gab. Wie lebten sie? Wie überlebten sie? Deren Motive, so sie weniger wirr waren, malten spannendere Bilder in Ringos Kopf.
Die Echse hatte sie sich unter den Arm geklemmt und hielt sie fest, während sie sich selbst ins Fuchsfell krallte.
Stürmisch ging es vorwärts. Kraftvoll, aber kein Vergleich zu einem ruhigen Ritt auf einer ihrer Antilopen, wie sie dann doch etwas weniger begeistert feststellen musste. Aber immerhin schnell. Rasch kam das Dorf in Sicht, und mit ihm eine glockenartige, rötliche Kekkai - soweit Ringo wußte, galt diese Farbe als Indikator für eine Barriere gewaltiger Kraft.
Unheimlich. Ob das Dorf im Inneren der Kekkai einen stetigen Rotstich hatte, wie unter einer Wärmelichtlampe?
Mai stellte derweil heraus, dass sie sich erheblich mehr Gedanken um den Kultisten machte als Ringo.
"Warum ist er nicht geflohen? Dies widerspricht doch den Regeln des Krieges."
Ringo lag etwas Scharfes auf der Zunge. Zumindest ist er der Regel gefolgt, eine Gelegenheit zu ergreifen, die sich bietet, versetzte sie trocken. Sie griff um sich und deutete vielsagend auf ihren Rücken - Mai hatte ihren Rücken schließlich kurz dem Feind zugekehrt und damit einen Angriff des Kultisten ermöglicht. Ernster fügte sie hinzu: Ansonsten war er wohl einfach irre, so einfach ist das. Wie sonst soll man jemanden einschätzen, der eine Jinchuuriki und ihre Bijuu attackiert, in vollem Sichtfeld? Schließlich hatte der Kultist gewusst, womit er sich anlegte.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 24, 2017 8:37 am

Die Zeit, während Kazumi nicht im Dorf war und sich mit den Untoten herumschlug hatte sich Makoto die ganze Zeit über bei Ai, beziehungsweise in ihrer unmittelbaren Nähe aufgehalten. Er war einfach ein viel einbezogener Mann, der weder besonders viel Freizeit, noch unbedingt so etwas wie ein Familienleben hatte. Man könnte gerne sagen, dass er einer von Kazumis Beratern war. Man konnte gerne sagen, dass Ai die rechte Hand der Natsu war und Makoto die Linke. Zumindest hörte sie Beide ohne Murren und Knurren an, auch wenn Kazumi zu Makoto eindeutig strenger war, als zu Ai. Aber auch kein Wunder. Kazumi hatte schon von Kindesbeinen auf an versucht stark zu werden und Makoto, der eher wie ein großer Bruder für sie war als ein Cousin, hatte sie immer begleitet. Nach dem Tod von Kazumis Eltern wurde es für Makoto unheimlich schwer die Jüngere zu verstehen. Sie machte einen charakterlichen Umschwung durch, wo Makoto fast die Befürchtung gehabt hätte, Kazumi würde zu einem Serienkiller werden, so, wie sie immer Spitzen, Andeutungen und Beleidigungen verteilt hat. Er war sich selbst nicht mehr sicher, wann sie wieder auf die ‚richtige‘ Bahn rutschte und versuchte, ihre Emotionen in den Griff zu kriegen. Auch wieso sich ihr ganzer, empfundener Hass auf einmal in Luft auflöste wusste er jetzt immer noch nicht. Ihm war klar, dass es einer Anreihung verschiedenen Umständen zu verdanken aber ob sie positiv oder negativ zu werten waren, wusste Makoto nicht und Kazumi hatte auch mit ihm nicht darüber gesprochen. Vielleicht waren Kazumi und Noriko die Einzigen, die davon etwas wussten. Vielleicht auch Ai.
Wie Makoto an dieses… Kind geraten war, fragte er sich immer, sobald er nur entfernt an die Schwarzhaarige dachte. Eigentlich war er Jonin und zusätzlich ein Berater der Kage. Aber zu allem Überfluss war er Bodyguard und Babysitter eines fast schwerstbehinderten Kindes. Okay, es war vielleicht ungerecht so zu denken. Neben Kazumi waren Ai und er wahrscheinlich die Menschen mit dem größten Einfluss, wenn sie es denn so wollten. Sie könnten sich Dinge erlauben, was sie aber nicht taten, da Kazumi, egal wie kalt und abweisend sie versuchte zu wirken, sehr viel Wert auf ein Gleichgewicht legte. Sie wollte die Menschen nicht unterjochen. Hätte sie das gewünscht, würde sie die Menschen nur dann von den Untoten beschützen, wenn sie ihr ewige Treue schworen oder ähnliches. Aber obwohl Kazumi sie schützte, hatte sie immer damit zu kämpfen, dass es irgendwo im Dorf jemanden oder eine Gruppe gab, die sie für das Verbreiten der Seuche beschuldigten.
Makoto schreckte etwas aus den Gedanken, als die Stille zwischen ihm und Ai durch Letztere gebrochen wurde. Er blickte kurz aus dem Fenster und nickte dann. Sie hatten sowas wie eine Zweckgemeinschaft. Eigentlich konnte Makoto ehrlich sagen, dass er weder mit Ai klar kam, noch sie irgendwie mochte. Er tat das, was ihm aufgetragen wurde nur, um Kazumi seinen Respekt zu erweisen und sie zu unterstützen. Schließlich war Kazumi nicht nur sein Kage sondern auch sein Clanoberhaupt. Die familiäre Verbindung brauchte er da gar nicht anzuschneiden. Würde er sich weigern, würde Kazumi das vielleicht akzeptieren, aber dann müsste sie im Ernstfall jemand Fremdes Ai schützen lassen und eh Kazumi hinterrücks verraten wurde, opferte sich Makoto lieber selbst und verbrachte seine Zeit mit Menschen, die er nicht unbedingt mochte. Ohne ein Wort zu Ais Worten zu verlieren, verließ er kurz den Raum, allerdings nur um seiner Ninneko, die ironischerweise auch Ai hieß, diese Aufgabe zu übermitteln. Eilig nickte die schwarze Katze und zischte los um Noriko aufzusuchen. Danach kehrte Makoto in Ais Raum zurück, wenn auch nur kurz. Er deutete eine leichte Verbeugung an, obwohl er immer nicht wusste, ob Ai das überhaupt sah, beziehungsweise sie interessierte. Ich hoffe, du bist einverstanden, dass ich einen Doppelgänger schicke, der den Kultisten mit Anderen in Gewahrsam nimmt, Ai-san, sagte er ernst. Egal, ob Ai das passen würde oder nicht. Das Problem war nun mal, dass Beides wichtig war. Er würde auch gerne seinen Doppelgänger hier lassen und sich persönlich um benannten Fremden kümmern, aber Ai war schließlich seine Mission. Er musste auf sie achten, so klein die Gefahr auch war, dass ihr etwas zustieß. Also erschuf er einen Doppelgänger, der Alles in die Wege leitete und Vorbereitungen traf um einen vermutlichen Feind zu verhören.
Die Zeit zwischen dem Wegschicken des Doppelgängers und der Ankunft Kazumis blickte Makoto zwar eher emotionslos aus dem Fenster und betrachtete die Kekkai, allerdings sorgte er sich um die Zukunft. Es schien auf einmal schlimmer zu werden. Früher haben die Untoten es nie gewagt zu nah an das Dorf heranzukommen. Genauso wie die Tatsache, dass sie den brennenden Wald immer gemieden hatten, war so zur Gewohnheit geworden, dass es für ihn ein Schock gewesen war, als er erfahren musste, dass sie eben den Wald betraten, beziehungsweise ihm näher gekommen waren als sonst. Zwei Schwestern halfen Ai auf und setzen sie überaus aufmerksam in einen Rollstuhl. Ihre Bitte, dass sie Kazumi und die Anderen begrüßen wollte, ließ er einfach unkommentiert. Er bedankte sich stumm, mit einemLächeln bei den Schwestern und begann dann Ai aus dem Zimmer zu schieben.

Kazumi und die Anderen rasten etwa zur gleichen Zeit mit einer ordentlichen Geschwindigkeit durch die Landschaft. Es war fast schon amüsant, wie lange Kazumi der Hinweg vorgekommen war und wie urplötzlich sie auf einmal die riesige, kuppelförmige Kekkai erblickte. Es gefiel ihr nicht, ihre eigene Barriere aus dieser Entfernung zu sehen. Denn zu wissen, dass gerade jemand Anderes sie mit Chakra versorgte, gefiel Kazumi alleine vom Gedanken schon nicht. Dass Ai diejenige war, machte es eigentlich nur schlimmer, weswegen der Fuchs noch einen Zahn zulegte. Mais Worte hatte sie fast überhört, so fixiert war sie darauf, einfach schnell mit Ai zu tauschen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen. Ringo kam ihr zuvor und verkündete ihre Meinung. Kazumi schüttelte nur den Kopf. Denk nicht zu vorschnell Ringo. Sie strich sich seufzend durch die Haare und blickt kurz zu den Beiden Jüngeren. Für dich mag es ‚vollkommen irre‘ sein, mich beziehungsweise meine Bijus anzugreifen. Aber du gehörst nicht hier her. Du weißt nicht, was die Menschen erleidet haben. Stell die vor… Mai wäre nicht die, die sie ist. Sondern irgendein Junge, den du magst oder irgendjemand, den du als kleine Schwester oder kleinen Bruder siehst und liebst., begann sie und blickte gelangweilt zu der Blondine. Was würdest du tun, wenn dieser Jemand stirbt und der vermeintliche Mörder steht vor deinen Augen? Würdest du dann dein Hirn benutzen und fliehen oder würdest du versuchen dein Toten zu rächen?, gab sie der Jüngeren zu bedenken und seufzte leise, eh sie zu Mai sah. Letztendlich weiß ich nicht, wieso er angegriffen hat. Ich vermute aber, dass er einfach Rache wollte und vielleicht niemanden mehr auf der Welt hat, für den es sich zu leben lohnt, sagte sie schulterzuckend. Wenn es so war, wie Kazumi vermutete und befürchtete, konnte sie den armen Kerl besser verstehen, als ihr eigentlich lieb war.
Das Dorf kam endlich vollständig in Sicht. Jetzt wirkte auch die Kekkai nicht mehr wie eine kleine Halbklugel. Mai und Ringo konnten diese Barriere in ihrer vollen Größe und ihrem Ausmaß bewundern. Zumindest solange bis Kyuubis Schritte sich verlangsamten, je näher er der Barriere kam. Direkt bei dem Eingangstor, das nur wenige Zentimeter geöffnet war, lugten zwei kleine Katzenköpfe heraus, die misstrauisch die Umgebung beobachteten. Katzen…, stöhnte Kyuubi genervt, als er vor dem Tor stehen blieb und sich hinlegte um den Damen ersparen zu können, dass sie heldenhaft von ihm herunter sprangen. Kazumi schüttelte nur den Kopf, eh sie von Kyuubi herunter ging und ihm den Kopf streichelte. Tu nicht so. Eigentlich magst du sie ja doch. Kyuubi schnaufte nur, wollte auch etwas sagen, aber da unterbrach sie Noriko mit ziemlich weinerlicher Stimme. KAZUMIIIIII, schniefte sie, rannte zu ihrer Partnerin und sprang diese an, nur um von ihr aufgefangen zu werden. Was hast du dir für ein Aufgebot zusammengesammelt, Noriko?, fragte sie ernst und strich der Katze über den Kopf. War nicht ich. Ai hat das gesagt. Ich habs nur ausgeführt. Ich ziehe mich zurück. Wenn du wieder Hilfe brauchst dann hole ich euch, beendete sie den Satz und nach einem leichten Nicken seitens des Fuchses, löste sich der Fuchs in eine riesige Rauchwolke auf. Danach betrachtete sie die Anwesenden. Natürlich lagen ihre Augen zuerst auf Makoto und Ai, eh sie die anderen Shinobi, größtenteils Clan- beziehungsweise Familienmitglieder. Jetzt musste sie erst mal wieder in ihre herrlich sture, kalte und emotionslose Rolle rutschen. Sie deutet mit dem Zeigefinger über ihre Schulter, aus der Richtung, aus der sie gekommen waren. Schnappt euch den Kerl, der uns angegriffen hat. Lebendig., sagte sie und die Angesprochenen nickten. Die kleine Trupp verschwand binnen eines Wimpernschlags und letztendlich waren nur noch Makoto, Ai, Mai, Ringo und sie anwesend. Sowie natürlich Noriko. Kazumi seufzte schwer, als sie durch das geöffnete Tor ins Dorfinnere hineinsehen konnte. Irgendwie sah alles echt nur verdammt trist und grau aus. Sicherlich nicht das, was Mai sich unter einem schönen Zuhause vorstellte. Sie drehte sich zu Mai um und ging rückwärts auf das Tor, eh sie mit einem Schritt das Dorf betreten hatte. Sie schloss leicht die Augen und wies mit ihrer freien Hand, die nicht Noriko hielt, ins Innere des Dorfes
Bevor wir uns ums Eingemachte kümmern, wird es angebrachter sein ‚Nach Hause‘ zu kommen, nicht wahr Mai? Es war eigentlich Kitsch. Kazumi wollte immer sehen, wie Mai, egal ob freudig oder traurig, durch dieses Tor das Dorf wieder betrat.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Jan 26, 2017 10:30 am

Mai lächelte verlegen auf die Worte von Ringo hin und kratzte sich am Hinterkopf. Da hatte man sie doch erwischt und blickte dann entschuldigend in Richtung der Anderen. Sie hatte immerhin Mai retten müssen, und auch wenn Mai ihr dankbar war, so hatte sie das Gefühl, dass die Andere lieber ein anderes Ergebnis gehabt hätte. Immerhin wollte sie doch für sie da sein und ihr helfen, und ihr zeigen, dass es auch in Ordnung war zu lieben und sich solchen Dingen hin zu geben, aber das war bislang noch in der Ferne. Derweil beeilte sich der Fuchs und Mai hatte das Gefühl, dass sie vielleicht anfing Ringo besser zu verstehen. Die Arme war in einer fremden Welt, mit Menschen um sich herum, die sie kannte und dir ihr dennoch so fremd waren. Sie hoffte, dass sie vielleicht irgendwann einmal komplett zu ihr durchdringen würde.
Entschuldige., sagte sie nun an Ringo gewandt und lauschte den Worten von ihrer Mutter. Sie klangen hart und dennoch wusste Mai, dass sie verstehen konnte, was der Andere fühlte. Sie wusste nicht warum oder woher, aber es war irgendwie nachvollziehbar.
Wie viel Leid muss der Mensch erfahren bis er endlich von dem, was hire geschieht erlöst ist?, fragte sie mehr zu sich, als zu irgendwem Anderen. Sie wollte niemanden mit ihren dummen Aussagen behelligen. Derweil fühlte sich Kagutsuchi bei Ringo pudelwohl und genoss es sichtlich bei der Anderen zu sein. Er kuschelte sich auf ihren Schoß und rollte sich ein, doch nicht für lange, denn immerhin war es ja so, dass sie das Dorf erreichten.

Mai starrte die Kekkai an und es war, als konnte sie darin Leben sehen, doch sie irrte sich sicher. Sie bebte, ihr Puls erhöhte sich und leichte Tränen stiegen ihr in die Augen. Schnell versuchte sie Letztere weg zu wischen und sagte zunächst nichts mehr, bis sie schließlich ankamen und Mai sich vom Rücken des Kyuubi bewegte. Sie lies auch das Gespräch, welches ihre Mutter mit den Nin'neko führte unkommentiert und betrachtete das Tor, auf das sie nun langsam zuschritt. Ihre Mutter hieß sie auf ihre Art willkommen und sie schritt auf das Tor zu. Endlich, endlich war sie wieder daheim und würde wieder als normaler Mensch leben können und mit den Menschen in ihrer Umgebung so viele Freuden teilen können, sie würde Ringo besser kennen lernen, sie würde mit dieser auch das ein oder andere Abenteuer erleben, sie würden zusammenwachsen und vielleicht neben einer Freundschaft auch eine Liebschaft aufbauen. Mai hoffte es inständig und sie wollte diesen Wunsch auch in ihrem Herzen bewahren.

Langsam lief sie an ihrer Mutter vorbei, so dass man ihr Gesicht nicht sah, an Makoto und an Ai. Sie hatte auch Ringo nicht angeschaut und so schritt sie durch das Tor. Ihre Aufregung war unvorstellbar groß und sie freute sich innerlich wie ein Hündchen. Ringo würde es spüren können, sie würde so viel von den Emotionen mitbekommen, die Mai gerade durchfuhren. Dies war auch ein Moment, den Ai nicht zerstören wollte, weshalb die junge Frau sich zurück hielt. Sie wollte nicht sich einmischen. Sie war durch und stand nun da, sie bereitete ihre Arme aus und lächelte fröhlich vor sich hin. Sie atmete tief durch.
Ich bin wieder daheim!, rief sie vergnügt und sprang regelrecht vor Freude empor. Die Menschen um sie herum schauten sie nur dumm an und das Getuschel begann. Orangene Haare, Wieder daheim, es klang nach der Feuerhexe, jene, die nicht ohne Grund verbannt wurde. Warum hatte Kazumi'sama sie wieder geholt? War sie nicht eine Gefahr für das Dorf? Warum kam sie durch die Barriere? War sie nicht schon lange untot? Warum konnte der Virus ihr nichts anhaben? Solche und ähnliche Dinge geisterten am Empfangsbereich entlang. Die Menschen suchten erst einmal schnell das Weite um nicht infiziert zu werden, um nicht dem Monster das sie in Mai sahen zum Opfer zu fallen. Diese jedoch stand nur da und grinste, als hätte sie eine Schar von Tauben verscheucht.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Jan 28, 2017 11:26 am

Es machte ihr Spaß, die Oberhand zu haben. Mai zu einer fast schon schüchternen Entschuldigung bringen zu können, gefiel Ringo immens. Auch wenn eine innere Stimme mahnte, dass es  unfair war, die halbseidenen Minderwertigkeitskomplexe an dieser Mai abzuarbeiten, die im Vergleich zu jener Mai, die Ringos nagende Eifersucht absolut verdiente, noch ein halbes Kind war.
Andererseits hat sie sogar hier schon Titel. Wenn ich ihr nur genug Zeit gebe, wird sie mich ohnehin giftgrün machen wie eine Gurke.
Also drauf, so lang es noch ging. Andererseits könnte ich auch nett zu ihr sein und... was? Blinzeln. Ich könnte nett sein und sie beeinflussen, dass es ihr alles nicht wieder zu Kopf steigt... was? WAS? Aus welcher Richtung kam das bitte.
Kazumi gab ihre Meinung preis und erteilte ebenfalls eine kleine Ermahnung, oder eher Belehrung. Ringo sollte nicht zu vorschnell in ihrem Urteil sein. Die Sarutobi rümpfte die Nase. Ihr lag auf der Zunge, dass für sie auch aberwitzige Aktionen aus Rache irgendwie Irrsinn darstellten. Doch sie äußerte diese Ansicht nicht.

Schließlich erreichten sie das Dorf, und in Anwesenheit eines farbenfrohen Empfangskomitees glitten sie vom Kyuubi herab. Und Mai kehrte heim.
Ringo spürte förmlich das Freudenfeuer in ihrer Brust; inzwischen wußte sie ja, dass es vom Siegel herrührte. Sie kam nicht umhin, sich von dieser kaum zu bändigenden Emotionswelle zumindest ein bisschen mitziehen zu lassen, und lächelte - zumindest ihrer eigenen Meinung nach - wie eine Idiotin.
Ihr Blick geisterte über die Passanten, die scheinbar angstvoll auf Abstand gingen, und über die anwesenden Bediensteten der Kage, die wohl ihren Kommando-Stab oder etwas Ähnliches darstellten.
Die Mini-Echse trug sie vor sich, deren schlanker Schweif sichwie festhaltend um einen ihrer Arme gewickelt hatte.
Was nun? Der Gedanke kam ganz von allein. Was tue ich nun? Von Geschichten um eine Auserwählte war die Rede, doch Ringo fühlte sich nicht wie eine Heldin, die einer Legende gerecht werden konnte. Dafür war sie generell zu bodenständig. Ich werde schauen müssen, wie ich wieder heim komme. Ein Spiegel hatte sie hergebracht... ein Spiegel würde sie wieder fortbringen müssen.
Allerdings war da noch immer das Siegel. So omnipräsent wie ein Käfig, der sich stetig mitbewegte.
Da gibt es wohl ein paar... Hindernisse. Und ich weiß nicht, wer mir hier ein Mitspieler oder ein Gegner sein wird. Sie schielte erneut um sich. Spielen wir die Karten besser achtsam aus... und lassen uns überraschen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 31, 2017 9:54 am

Wenigstens gab es kurzzeitig etwas, was man ansatzweisemit Entspannung und Ruhe verwechseln konnte. Kazumi hatte eigentlich gehofft, dass Alles vorbei wäre, eh Mai nach Hause kommen konnte. So hatte Mais Rückkehr wohl oder übel immer noch einen faden, aber bitteren Beigeschmack. Irgendwie war das Dorf jetzt mehr wie das, was sie sich immer gewünscht hatte. Allerdings lag der Friede noch sehr fern und die Bedrohung war immer noch da. Es ärgerte Kazumi, dass sie ihre Tochter nicht in ein sicheres Zuhause heimkehren lassen konnte. Aber wenigstens konnte sie Mais Freude mit ansehen. Und das würde sie auch ausnutzen, solange sich die Gelegenheit bot. Überraschenderweise und für Kazumi höchst erfreulich, hatte sie Mais Reaktion unterschätzt. Sie hätte gedacht, dass sie sich im schönsten Fall sogar freute, wieder hier zu sein. Aber dass sie so euphorisch reagierte, das plättete die junge Mutter dann doch schon ziemlich. Sie wagte es, ein wenig zu lächeln. Willkommen Zuhause, mein Kind, begrüßte sie ihre Tochter. Würde sie sich nicht zusammen reißen, würde sie wahrscheinlich auch noch vor Freude weinen. Wie oft hatte sie sich gewünscht, diese Worte an Mai richten zu können?
Allerdings war sie dann doch noch so aufmerksam, dass sie das Getuschel und das Geraune so mitbekam, als hätte man ihr ins Ohr geschrien. Sie verstand laut und deutlich was gesagt wurde und konnte sehr wohl unterscheiden, wer was ausgesprochen hatte. Ein dunkler Schatten huschte über ihre Augen. Sie konnten froh sein, wenn sie nicht Kazumi zum Opfer fallen würden. Egal, wie gerecht und unparteiisch Kazumi versuchte zu sein, bei ihrer Tochter hörte dann doch ihr rationales Denken auf. Sie seufzte schwer und griff sich an dir Stirn. Wie schnell ihre gute Laune doch verpuffen konnte. Ein leichtes Ziehen zu ihrer Rechten brachte Kazumi dazu, wieder Fokus zu fassen und blickte zu Noriko. Wir sollten zurück. Es gibt viel zu klären, sagte sie gewohnt ernst und Kazumi nickte nur. Hast du rausgefunden, worum ich dich gebeten habe? Sofort nickte Noriko eilig. Ja… Alle Unterlagen liegen auf deinem Schreibtisch… und… deine Vermutung ist leider auch nicht weit hergeholt… Wie immer, nuschelte Noriko ein wenig betrübter und blickte kurz in Ringos Richtung. Kazumis Blickfolgte und sofort wurde Ringo von einem traurigen und einem stechend, forschendem Augenpaar durchbohrt. Sollte sich Kazumi darüber freuen oder doch eher besorgt und traurig sein? Sie wusste es nicht. Aber sie wusste eins: Sie würde auspacken müssen und das wollte sie nicht. Für sie selbst kamen die ganzen Geschehnisse einfach nur surreal und erfunden rüber. Allein der Gedanke über Mais Vater ließ sie teils belustigt, teils leidend auflachen.
Sie drehte den Kopf zu Mai und Ringo und warf ihnen einen ernsten Blick zu. Bevor ich euch zu den Schriften lasse, gibt es Einiges, was ich mit euch besprechen muss., sagte sie ernst. Eigentlich lag es an ihr. Sie musste eigentlich die ganzen, schwerwiegenden Fragen von Mai beantworten. Es wird ihr sicherlich schwer fallen, diese zu beantworten. Beziehungsweise wird sie sich kontollieren müssen, nicht jämmerlich loszulachen, während sie die ganze Geschichte neu aufrollte.  Seufzend ging sie zu Ai und machte Anstalten sich ihrer anzunehmen. Bitte folgt mir und bleibt dicht bei mir. Es scheint Einigen nicht zu passen, dass wir hier sind, sagte sie, eh sie voranging, Ai in ihren Rollstuhl vor sich hinschiebend. Es mag vielleicht für Mai und Ringo verwirrend und unlogisch klingen, wieso Kazumi nicht von ‚dass ihr hier seid‘ sprach, sondern sich mit einbezog. Sie war eben nicht unbedingt die Kage, die abgöttisch geliebt wurde. Es gab sicherlich mehr als genug Familien und Dorfbewohner, die sie nur respektvoll behandelten, weil sie Angst vor ihr hatten. Aber genau wusste sie es nie und sie nahm es auch so hin. Während sie voranging blickte sie zu dem Kagegebäude, dass sich vor ihnen erstreckte und seufzte leise. Es tut mir leid, Ai. Ich war wieder zu lange weg und habe wieder zu viel von dir verlangt. Das war fast schon ein Dauerrenner bei ihr. Sobald sie sich zu weit vom Dorf entfernte oder Ai nötigte, irgendetwas für sie zu tun, entschuldigte sich die Ältere. Und Ai antwortete immer gleich. Diese Frau war einfach viel zu aufopfernd und lud zu viel auf sich ab, wenn es irgendwie um die Natsu ging. Und das verstand sie nicht.
Es kam Kazumi wie ein Katzensprung vor, als sie den Kageturm erreichte und wenig später mit Mai, Ai und Ringo das Büro betrat. Eigentlich war dieser Raum immer ihr Heiligtum gewesen, wo sie sich am Wohlsten fühlte und auch gerne an die alten, heilen Zeiten dachte, wo sie nur Kyuubi als Gefäß gedient hatte. Doch jetzt, mit Mai und Ringo im Nacken, fühlte sie sich wie mit dem Rücken zur Wand. Jetzt saß sie leider Gottes in der Klemme und konnte sich kaum noch davor drücken, irgendwelche Antworten herauszuschieben. Letztendlich war ihr Büro schrecklich unspektakulär. Es war einfach nur ein großer Raum mit rotem Teppichboden und grauweißen Wänden. Rechts und links neben der Eingangstür befanden sich an den Wänden standen Regale an Regale. Während diese Seiten mit Bücherregalen vollgestopft waren, bestand der großteil der gegenüberliegenden Wand aus einem einzig großen Panoramafenster, dass Kazumi den freien Blick aufs Dorf ermöglichte. Kazumis Arbeitsplatz, sprich ihr Schreibtisch, stand diagonal auf der linken Seite vor dem Fenster, sodass sie den Raumkomplett im Blick hatte und mit einem einfachen Seitenblick auch aus dem Fenster sehen konnte. Vor dem Schreibtisch, etwa drei Meter entfernt, ziemlich mittig im Raum stehend, befanden sich zwei Couchs, die einander gegenüber standen. Zwischen ihnen stand ein Couchtisch. Während Kazumis Stuhl hinter ihrem Schreibisch und die Couchs aus schwarzem Stoff bestanden, waren die Tische und Bücherregale aus dunklem, braunen Holz. Was wahrscheinlich als Erstes ins Auge sticht, sobald man das Büro betritt, war eine größere Glasvitrine, die handgroße Glasskulpuren sicher verwahrt. Setzt euch, sagte sie und deutete auf die einzigen Sitzplätze, die sie hier anbieten konnte. Sie hob Ai aus dem Rollstuhl und setzte sie ebenfalls auf eine Couch, Mai und Ringo gegenüber. Danach ging sie zu ihrem Schreibtisch und betrachtete die Dokumente, die Noriko erwähnt hatte. Ihr Schreibtisch war ziemlich aufgeräumt und leer. Sie hatte keine Unmengen an Dokumenten auf dem Tisch verteilt. Lediglich drei Bilderrahmen standen auf dem Schreibtisch, von dem sie eines gleich an sich nahm, eh sie zu ihren ‚Gästen’ ging.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 31, 2017 8:50 pm

Die Heimkehr, etwas was die junge Frau nur zu gern fühlte, es fühlte sich so richtig an, so durchdringend, so sehr überflutend. Es war ein wahres Glücksgefühl, dass die junge Frau wieder das Dorf ihr Heim nennen konnte, und nicht mehr dieses kleinen Örtchen, dieses Haus in Mitten eines Waldes der niedergebrannt war, in mitten eines von Untoten verseuchten Gebietes. Sie war arglos, naiv und konnte vieles nicht einschätzen. Sie war in so vielen Dingen das komplette Gegenteil von ihrem Pendant in der Welt von Ringo und doch wusste sie, dass sie Menschen hatte, die sie unterstützen. Deshalb war auch das Gerede nichts für sie, sie ignorierte es so wie so oft und sie tapste auf die grinsende Ringo zu. Sie umarmte sie einfach daraufhin, denn das Gefühl ging mit ihr wohl durch, weshalb sie sich auch schnell wieder von ihr distanzierte und schüchtern anlächelte.
Verzeih, es … es kam einfach über mich…, gestand sie auf ihren spontanen Knuddler hin, als ihr Blick dann doch auf die junge Frau fiel, welche so liebevoll von ihrer Mutter bemuttert wurde. Ein kurzes Gefühl der Eifersucht ging ihr durch den Körper, als sie erkannte, wer das war. Sie war verändert, doch ihr Gesicht, ihre Augen, sie waren stets gleich geblieben und sie wusste wer sie war, die beste Freundin ihrer Mutter, weshalb sie auch die Blondine, also Ringo, an die Hand nahm und mit ihr losstiefelte. Sie stiefelte ihrer Mutter hinterher und sie wollte auch nicht unbedingt Mutmaßungen anstellen, denn immerhin war die junge Frau doch in der Lage zu laufen, oder nicht? War etwas mit Ai passiert, weshalb sie nicht mehr laufen konnte? Auch die Augen waren irgendwie anders, immerhin ruhten sie nicht auf einen Fixpunkt, sondern sie wanderten im Raum umher, zumindest eines von ihnen wirkte eher tot und ohne große Funktion. Sicher war da irgendetwas vorgefallen, weshalb sie nicht mehr sehen konnte. Sie wusste es nicht genau, immerhin war Ai schon immer ein Mysterium gewesen. Sie war so anders, sie war so lange sich Mai erinnern konnte an der Seite ihrer Mutter, sie sah mal jünger aus, mal älter und mal so wie jetzt. War sicher ein Jutsu hatte sich Mai stets gesagt und hatte es abgetan, doch ihr Blick glitt während sie so nebenher ging zu den Beinen, ehe sie dann die Andere kurz genauer betrachtete. Die Augen, sie waren von Adern durchzogen, zumindest eines von ihnen, während das Andere eher matt, mit halb geschlossenen Auge dort hin. Ihre Beine waren bandagiert, was darauf deutete, dass sie dort wohl Probleme hatte, aber ihre Zehen waren frei. Es gab vieles, was sie nicht verstand und doch flößte die Haltung von Ai ihr ein wenig Respekt ein.

Das Leben ist nun einmal nicht so einfach zu handhaben. Umi’chan, wenn du das Dorf verlässt ist es nun einmal meine Aufgabe und deshalb werde ich dort auch keine Widerworte sagen, ich werde dir auch keine Vorwürfe machen, immerhin ist so Kirigakure gesichert und ich weiß, dass du zurückkehren wirst, 3 Wochen hast du Zeit, länger halte ich es nicht durch und das weißt du. Heute waren es nur ein paar Stunden, also ist alles gut. Mach’ dir keine Sorgen, du hast nichts falsch gemacht, du hast nur auf dein Herz gehört, du hast sie gefunden und wieder heim gebracht. Ich freue mich für dich und für sie. Aber sag’ mir bitte, wenn wir zurückgekehrt sind, wer unser Gast ist., bat sie nun und lies die Blicke Mais unkommentiert. Sie schmollte sogar leicht. Sie hatte Ringo bemerkt, aber nicht die Blicke von Mai? Sicher nicht, immerhin ging Mai davon aus, dass Ai mehr sah, als sie zugab. Sie blickte weiter und doch fühlte sie sich irgendwie … traurig… Sie sah Ai, was mit ihr passiert war und doch wusste sie nicht, was ihr widerfahren war.
Was meinst du, was ist ihr passiert? Es sieht irgendwie so aus, als wäre sie in einen Kampf gekommen, oder dergleichen, doch ich habe rote Stellen am Kimonosaum gesehen. Ob sie sich verletzt hat, oder gar ein … nein das wäre unmöglich, oder? Hast du schon mal ein Siegel über einen Menschen gesehen? Also nicht so wie das der Bijû, sondern anders, ach ich hab’ keine Ahnung davon., warf Mai nun die Flinte ins Korn, in der Hoffnung, dass Ringo vielleicht etwas wusste oder merkte. Sie hoffte es zumindest inständig.

Der Weg zum Kageturm und zum Büro ihrer Mutter war nicht weit und so war Mai unsicher, was nun passieren würde, was würde ihr widerfahren? Wie würde ihrer Mutter mit ihr weiter umgehen? Immerhin hatte sie doch angekündigt, dass sie mit den Beiden, also Ringo mit eingeschlossen reden musste und das konnte nichts gutes verheißen, während sie jedoch beobachtete, wie zärtlich, fast schon liebevoll sie Ai behandelte. Sie wurde vorsichtig aus Rollstuhl auf die Couch gehoben, während ihre Mutter nun auf Platz des Kagen Platz nahm. Sie blickte zwischen ihrer Mutter und Ai hin und her. Sie wollte wohl die Papiere durchschauen, von denen Noriko sprach, doch die Frage war, was das alles mit ihnen zu tun hatte. Sie wusste es nicht genau, sie wollte es aber wissen, immerhin war Mai neugierig geworen. Sie wollte mehr wissen, sie wollte Dinge wissen, die mit ihrer Verbannung zu tun hatte, als Ai die Hand hob. Sie blickte verwundert auf und dann zu Ringo und dann wieder zu Ai hin.
Bevor wir beginnen und mögliche Fragen beantworten, möchte ich gerne das Wort ergreifen., sagte sie nun und wartete auf das OK von Kazumi.
Zunächst jedoch…, sie hob die Hand und vor Mais innerem Auge erschienen tausende von Federn, wie schön die doch waren…. ehe Mai jedoch zur Seite hin wegkippte und auf dem Schoß von Ringo landete mit ihrem Kopf. Sie atmete ruhig und schien zu schlafen. Ai nahm derweil ihre Hand wieder herunter.
… sollten wir mit unserer Reisenden alleine reden., sagte sie nun und wandte sich Ringo zu. Sie lächelte mild.
Ich erkenne dein Chakra, es ist mir bekannt, aber es ist auch anders. Ich extrahierte einst aus dir den Yonbi, doch warum bist du hier? Du bist nicht untot, sonst hätte dich meine Barriere aufgehalten, bitte erkläre dich, Sarutobi Ringo., sprach sie die Jüngere nun an.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 04, 2017 3:43 pm

Mai war voller Überschwang, und eine Umarmung durfte da natürlich nicht fehlen. Ringo nahm den Knuddler versteift hin, ohne sich zu wehren, und tätschelte der anderen ein wenig den Rücken. Passt schon, entgegnete sie mit mattem Lächeln. Dass Kazumi sie forsch von der Seite musterte, bekam sie nicht wirklich mit. Wenn, wäre sie wohl zusammengezuckt.
Die feinen Zwischentöne bekam sie hier eh nicht ganz mit: Die Unzufriedenheit einiger gegenüber Mai oder deren Mutter und dergleichen, dies alles nahm sie nur am Rande wahr. Übersehen konnte sie es aber auch nicht, denn die Kage machte sie selbst darauf aufmerksam.
"Bevor ich euch zu den Schriften lasse, gibt es Einiges, was ich mit euch besprechen muss. Bitte folgt mir und bleibt dicht bei mir. Es scheint Einigen nicht zu passen, dass wir hier sind."
Scheinbar stand die Welt in mehrfacher Hinsicht am Abgrund.
Während Ringo also artig folgte, sprach Mai sie über das telepathische Band des Siegels an. Sie ernte eine in Fältchen gelegte Stirn und einen etwas frostig-genervten Blick.
Wann immer ich mir in dieser Welt eine Meinung bilde, entgegnete Ringo trocken, passiert irgendwas Schlimmes, um mich sofort von der Falschheit dieser Meinung zu überzeugen. Ich bin daher wirklich die, die du fragen solltest. Nach wie vor hatte sie die Mini-Echse im Arm. Und von Siegeln habe ich generell keine Ahnung.

Im Büro der Kage schaute Ringo sich zunächst soweit um, wie es möglich war. Viele Bücher gab es hier; sie zogen den Blick am stärksten an. Auch eine Glasvitrine schien interessant, doch Ringo hatte nicht die Möglichkeit, sie sich näher anzuschauen. Stattdessen wurden Mai und sie zum Sofa geführt, wo sie sich hinsetzten und der Dinge harrten, die da kamen.
Ringo fühlte sich nicht wirklich als befragungswürdig oder in der Gefahr, ins Verhör genommen zu werden. Irgendwie kam sie sich eher vor wie eine Art Anhängsel von Mai, hier im Namen irgendeiner Prophezeiung, die sie bislang noch nicht vollständig gehört hatte.
Umso schockierter war Ringo, als Mai urplötzlich schlafen gelegt wurde. Die Rothaarige klappte weg, als wäre sie unglaublich müde, und fiel ihr in den Schoß - Ringo konnte die Mini-Echse gerade rechtzeitig wegziehen und blickte dann erschrocken auf, während Mai selig schlief.
Diese Ai, sie sprach nun.
"Ich erkenne dein Chakra, es ist mir bekannt, aber es ist auch anders. Ich extrahierte einst aus dir den Yonbi, doch warum bist du hier? Du bist nicht untot, sonst hätte dich meine Barriere aufgehalten, bitte erkläre dich, Sarutobi Ringo."
Ringo blinzelte, fühlte sich wie auf einem schwankenden Schiffsdeck. Es gab sie also? Und sie war tot?! Schlimmer noch, man hatte... Ich bin - war - auch hier eine Jinchuuriki. Bis man... Ihr Blick flog zu Kazumi.
Du hast meinen Bijuu.
Den Blick ließ sie erst sacken. Dann sprach sie mit belegter Stimme:
Ich bin durch einen Spiegel gefallen und auf einer Wiese aufgetaucht, hinter mir eine Horde Zombies. Mehr weiß ich nicht.
So simpel. Sie starrte herausfordernd in die Runde.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Feb 05, 2017 11:55 am

Ais Worten einfach nur zu lauschen, ohne ihren Sinn dahinter zu suchen, tat gut. Alleine ihrer beruhigenden Stimme wegen hat sie es schon sehr häufig geschafft, Kazumi die Ruhe zu bringen, die sie brauchte, um nicht komplett den Verstand zu verlieren. Nur leider hatte sie so viel von und durch Ai gelernt, dass es kaum für sie möglich war, hinter ihren Worten nicht irgendeinen Sinn zu suchen. Selbst ihre gute und wahrscheinlich viel zu nett gemeinten Worte, beruhigten sie nicht wirklich. Sie lächelte eher traurig, wenn sie daran dachte, dass sie mehr oder minder der Grund für Ai’s Gesundheitszustand war. Die Versiegelungen hatten viel zu viel gekostet, sodass Ai, neben Mai, für sie der lebende Beweis war, dass sie eigentlich Leben zerstörte. Sie schützte zwar mit Ais Hilfe die Dorfbewohner, doch glücklich konnte sie darüber nicht sein. Jedes Mal Ai zu treffen, wenn sie das Dorf verließ, tat ihr in der Seele weh. Wenn Ai nach einigen Stunden schon so fertig aussah, dann wollte die Blonde echt nicht wissen, wie am Ende der Körper der Schwarzhaarigen sein würde, wenn Kazumi wirklich einmal nicht eher Heim kommen konnte. Leider konnte sich die Blauäugige einfach in dem Moment nur schreckliche Vorwürfe machen und irgendwelche Vorstellungen durchgehen, was sie hier wiederfinden würde, wenn sie wirklich einmal zu spät kam. Besonders da sie generell immer prädestiniert dafür war, irgendwie zu spät zu kommen.
So verfiel sie in mitteldüstere Gedanken, die mit der Zeit echt nervig wurden. Nicht etwa, weil sie ihre Laune stark senkten, sondern weil neun, mehr oder weniger durcheinanderredende Stimmenihren Senf dazu gaben und versuchten, Kazumi aus diesen Gedanken zu reißen. Oder sie so in Grund und Boden zu nerven, dass sie sich aus ihrer Gedankenwelt zurückzog und sich darauf konzentrierte, wo sie überhaupt lang lief. Sie entschied sich also dafür, die Gedanken relativ ungedacht zu lassen. Sich noch länger mental belabern zu lassen, würde eher dafür sorgen, dass sie wahrscheinlich Unbeteiligte, in dem Fall Ai, Mai und Ringo, grundlos anpflaumte und ihnen ihre miese Laune ertragen ließ.
In ihrem Büro angekommen, setzte sie sich eher widerwillig auf die Couch, nachdem sie die Dokumente auf ihrem Schreibtisch durchgelesen und sich eines ihrer Fotos bemächtigt hatte. Sie hätte lieber weiter gestanden. Sie hätte Alles im Blick gehabt. Außerdem wäre sie so immer in Startposition, sollte wieder irgendeine Hiopsbotschaft auf sie einschlagen. Aber sie setzte sich, als Ai das Wort erhob. Mit einem leichten Wink mit der Hand gestattete sie der Schwarzhaarigen stumm, dass sie gerne fortfahren konnte. Sie ahnte, was kam, hoffte allerdings, dass sie sich irrte. Ein Seufzen glitt über ihre Lippen, als ihr schmerzlich bewusst wurde, dass sie Ai doch etwas besser einschätzen konnte, als sie gedacht hatte. Gut, sie hatte nicht damit gerechnte, dass sie unbedingt Mai mittels Genjutsu einfach mal schlafen legte. Eigentlich hatte sich Kazumi vorgenommen, Mai keinerlei Sachen mehr vorzuenthalten. Etwas mehr überraschte es sie, dass Ai wortwirklich mit der Tür ins Haus fiel… oder mit dem Kopf durch die Wand wollte und Ringo gleich brühwarm mit der Tatsache konfrontierte, dass diese in dieser Welt eigentlich schon längst tot sei und zudem auch Jinchuuriki gewesen war. Dass die andere Blonde nun möglicherweise dachte, direkt vor ihrer Mörderin oder ihren Mörderinnen zu sitzen, lag für Kazumi nicht allzu weit entfernt. Fast im gleichen Moment, als Ai sprach, stemmte die Natsu den Ellenbogen auf der Couchlehne ab, bettete ihren Kopf auf der Handfläche und blickte demonstrativ zur Seite, als würde sie das ganze Gespräch nichts angehen.
Egal wie sie versuchte emotional vollkommen gefasst und abgebrüht zu wirken, so war sie ein emotionales Nervenbündel, sobald sie auch nur ansatzweise an ihre Vergangenheit erinnert wurde oder mit einzelnen Toden ihrer Freunde konfrontiert wurde. Es war, als würde sie all die Geschehnisse noch einmal durchleben und wieder nichts an der Tatsache ändern können, dass sie Ringo nicht heilen konnte und diese letztendlich in ihren Armen langsam wegstarb, eh ihr der Biju entzogen wurde, bevor das Leben komplett ihren Körper verließ und somit dem Yonbi die Möglichkeit gab, einfach so auszubrechen. Im Augenwinkel spürte sie diesen Blick. Als wäre er ein Messer, dass sich schmerzhaft Aufmerksamkeit erkämpfte und dabei immer wieder in Kazumis Kopf stich, bis sie ihn erwiderte. Allerdings sah sie sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Vielleicht war Ringo ja aus dem Jenseits gekommen um sie in die Hölle zu schicken? Ein trauriges Lächeln schlich sich auf Kazumis Züge, eh sie angestrengt die Augen zusammen kniff, um nicht komplett die Fassung zu verlieren und hier vor aller Augen in Gewissensbissen zu versinken. Sie war kein Mörder. Keinen ihrer acht Freunde hatte sie auf dem Gewissen. Verzweifelt umschlang sie das Bild mit ihrem freien Arm fester und presste es eng an ihren Körper. Der Fluchtinstink war riesig. Sie wollte einfach nicht mehr daran erinnert werden. Sie wollte nicht in dieses Gesicht sehen, das dem ihrer ältesten Freundin wie ein Spiegelbild glich. Worauf wartest du noch? War irgendwie klar, dass sich Son in ihrem Kopf zu Wort meldete. Eine dumme Angewohnheit aller Bijus. Wenn Kazumi träumte und dann von einem Tod eines Jinchuuriki, hatte sich der jeweilige Biju immer so penetrant aufgezwungen, bis Kazumi ihn als Bunshin beschwor und er den Traum erklärt bekam. Lediglich wenn sie von Mai träumte, war es Kyuubi, der sich den ganzen Mist anhören wollte. Wahrscheinlich wollte Son einfach das Wort ergreifen und Kazumi auf indirektem Wege, während er mit Ringo sprach, sagen, dass sie für keinen der Tode verantwortlich war. Schwer seufzte Kazumi. Es klang für Ringo vielleicht so, als wäre sie genervt. Vielleicht dachte sie, Kazumi würde ihre Erklärung, wie sie hier her gekommen war, als Amenmärchen und dumme Geschichte abtun.
Sie richtete sich etwas auf, sodass sie wieder stramm da saß und schloss völlig aus dem Zusammenhang gerissen ein paar Fingerzeichen, eh sich in ihrem Rücken schon eine große Rauchwolke auftat. Wie aus dem Nichts erschienen zwei Hände aus dieser und legten sich auf Kazumis Schultern, um sie wahrscheinlich daran zu hindern einfach aufzustehen und weg zu gehen. Denn das war immer eine kleine Angewohnheit von Kazumi. Sobald sie einen Biju in Doppelgängerform beschwor, dauerte es gerne 10 Minuten, eh die Kage sich durchringen konnte, ihren Doppelgängern ins Gesicht zu sehen, weil sie in den Minuten immer wie wild durchs Zimmer ging und überall hinsah, nur nicht in die Richtung des jeweiligen Bijus. Wenn die Anderen jetzt auch noch beschworen werden wollen, dreh ich frei. Ich kann mein Chakra auch auf nützlichere Weise verprassen, knurrte sie angefressen und versuchte so etwas zu verschleiern, dass es ihr nicht unbedingt passte, Son beschworen zu haben. Leises Kichern, tiefer als Kazumis eigentliche Stimmlage und auch ein wenig unheimlicher. Keine Sorge. Ringo ist/war mein Jinchuuriki. Also bin ich der Einzige, der das Recht hat, beschworen zu werden. Der Rauch verzog sich schnell und zum Vorschein kam eine Kazumi mit etwa schulterlangen, blonden Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte, der durch ein rotes Haarband gehalten wurde, an dem ein Glöckchen leise klingelte. Wahrscheinlich, unbewusst oder nicht, würde Ringo feststellen, dass Kazumis Son die Gleiche Frisur besaß wie ihr eigener Biju und Bunshinform. Zudem trug er einen roten Kimono, an dem an den Ärmeln ebenfalls je ein Glöckchen angebracht war. Jeder ihrer Bijus hatte mindestens einen Unterschied zu Kazumi. Shukaku hatte anstatt einer blauen Iris eine Gelbe und die Pupillen ähnelten einem schwarzen vierzackigen Sterns, der vier schwarze Punkte um seine Pupille hat. Matatabi hatte zwei unterschiedlich farbene Augen, gelb und grün. Isobu hatte lediglich ein rotes Auge, das rechte Auge wird von einem Seitenscheitel verdeckt. Son machten eben die Glöckchen aus, Kokuo hatte eisblaue Augen, die sich neben der Original Kazumi doch ziemlich krass voneinander unterschieden und der letzte, der sich Augentechnisch von Kazumi unterschied, war Kyuubi mit seinen roten Augen. Choumei, Saiken und Gyuuki konnte man nur anhand der Kleidung von den Anderen unterscheiden. Shukaku trug einen sandbraunen/sandgelben Kimono, Matatabi einen blauvioletten, Isobi einen dunkelgrünen, Son einen blutroten und Kokuo trug einen komplett weißen Kimono. Saiken trug einen hellblauen Kimono, Choumei einen hellgrünen, Gyuuki einen blassvioletten und Kyuubi trug einen orangfarbenen Kimono. Letzendlich, wusste man welche Haut-/Fell-/Körperfarbe der Biju hatte, wusste man, welcher Doppelgänger welcher Biju war. Wir wissen aber nicht wie es sich auswirkt, wenn zwei Jinchuuriki mit dem gleichen Biju in der selben Zeitzone existieren. Die Siegel könnten instabil werden… Sie wollte schon an den Fingern abzählen, was alles passieren könnte, sollte Ringo ausrasten oder ihren Yonbi beschwören, allerdings wurde sie mitten im Abzählen unterbrochen, als Son einfach nach dem Bilderrahmen in Kazumis Schoß griff und sich das Bild ansah. Keine Sorge. Ich verzieh mich, sobald es entarten könnte. Er ging um die Couch herum und blickte auf Ringo herunter, nur um ihr dann das Foto hinzuhalten. Das Einzige, was mir wichtig ist, ist der Kleinen zu sagen, dass weder du noch Ai ihr anderes Ich getötet haben. Wenn ich mich recht erinner, hast du nur einen Mann freiwillig getötet, begann er und holte schon Luft, als Kazumi sich erhob und ernst zu ihrem Doppelgänger sah. Das gehört hier nicht hin… noch nicht, meinst du wohl, korrigierte er Kazumi in einem Atemzug und grinste ein wenig provozierend. Egal, wie sehr er seine Jinchuuriki mochte, provozieren durfte er trotzdem. Sonst wäre es auch viel zu langweilig. Er drehte den Kopf wieder zu Ringo, welche die ganze Zeit gute Sicht auf das Foto gehabt hatte. Neun Personen waren auf dem Foto zu sehen. Es gab mindestens drei Personen, die Ringo erkennen konnte. Und das waren Kameko, die auch in Ringos Realität Jinchuuriki des Dreischwänzigen gewesen war, sie selbst als Yonbis Jinchuuriki und zuletzt Kazumi als Kyuubis Gefäß. Unter anderem war da auch Kaori als Einschwänzigerjinchuuriki, wo sich Son aber nicht sicher war, ob Ringo sie auch in der Realität kannte. Kazumi hatte schon, seitdem sie Jinchuuriki geworden war, das Ziel gehabt, sich mit allen Bijus und ihren Jinchuurikis anzufreunden. Tja.. Das Foto ist der Beweis, dass sie es geschafft hatte. Ich weiß nicht, wie es in deiner Realität ist, aber die Ringo hier war sowas wie Kazumis beste Freundin und Mentor. Betreffend uns Biju zumindest. Er lächelte leicht und zuckte dann mit den Schultern. Ich weiß nicht, ob du mir glaubst und teilweise ist es mir auch egal. Ich möchte nur nicht, dass du denkst, Kazumi sei für deinen Tod verantwortlich. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann, sie hat deinen Tod gerächt. Tief luftholend, als würde Kazumi gleich vor Wut platzen, verschränkte sie die Arme vor der Brust. Du redest zu viel…, sagte sie mit unterdrückter Wut. Na gut. Keine Wut direkt. Es passte ihr einfach nicht, dass Son viel zu weit ausholte. Ich kann noch mehr~ Oder soll ich Ringo nicht sagen, dass du zusammen mit ihr eine kleine Kyuubiglasfigur gebastelt hast, die rein zufällig in der Glasvitrine da hinten steht? Er deutete auf eben jene Vitrine, die Ringo schon bemerkt hatte. Nur, dass du nach dem Tod jeder deiner Freunde eine neue Bijufigur gebastelt hast. Oh ich bin so böööööse, grinste er und blickte Kazumi herausfordernd an, die sich einfach nur wieder seufzend wieder fallen ließ und resigniert den Kopf schüttelte. Warum übernehmt ihr nicht das beantworten der Fragen und ich… ich kümmer mich um irgendwas…weit außerhalb des Büros? Dann könnt ihr gleichzeitig auch Mai aufklären, dann hab ich den Ärger nicht direkt an der Backe, fragte sie und so wie sie sprach, konnte man fast meinen, dass sie es wirklich ernst meinte. Son schüttelte nur den Kopf und grinste weiter fröhlich vor sich hin. Oh nein, das wäre zu einfach. Egal wie sehr wir dich mögen, wenn du mal Emotionen zeigen würdest, wäre uns das sogar lieber. Nicht dass du noch so ein emotionsloser Holzkopf wirst, wie Kurama…
Lächelnd schüttelte sie den Kopf und betrachtete Son mit einem Grinsen. Zurück zum Thema. Sagt dir der Spiegel von dem Ringo gesprochen hat, irgendwas?, fragte sie nun wieder halbwegs ernst bei der Sache und der Affenkönig in Menschengestalt blickte fragend zwischen Ringo und Kazumi hin und her. Ich weiß es nicht. Wo wir schon die möglichkeit haben, könnten wir doch sehen, ob ich durch Ringos Augen sehen kann, was sie gesehen hat, bevor sie hier her kam. Egal, obs was bringt oder nicht… vielleicht müssen wir den Spiegel, durch den sie her kam, in dieser Zeitebene finden, um sie wieder nach Hause schicken zu können., überlegte er vor sich hin. Was denkst du von der Sache, Ai?, fragte Kazumi an die Schwarzhaarige gewandt. Sie wusste nicht, ob es etwas bringen würde. Aber wenn man durch einen Spiegel in eine Welt kam, wo man selbst eigentlich schon Jahre Tod war, konnte das irgendein verschrobenes Fuin-Jutsu sein?
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Feb 06, 2017 9:07 am

Während der Himmel über dem Dorf rötlich leuchtete war Ai diejenige, die nun wieder sich dazu äußern sollte. Sie hatte dem gelauscht, interessiert, was Ringo ihnen offenbarte. Sie war durch einen Spiegel hier her gekommen und das scheinbar durch Raum und Zeit. Dazu gab es dann auch noch den Auftritt des Yonbis. Überflüssig, wie Ai befand, aber dennoch vertretbar. Er wollte seine alte Herrin auch wieder sehen. Durch seine Worte konnte sie darauf schließen, dass zumindest das Aussehen von Ringo dem entsprach, welches auf dem Bild verewigt wurde. Ringo war eine der Ersten, deren Bijû extrahiert wurde und auf Kazumi übertragen wurde. Der Angriff jedoch war hart und hatte Ringo tödlich verletzt. Nach der Übertragung war Kazumi los gezogen um den Peiniger zu finden und ihn selbst zu erledigen.

Der Wunsch nach der Gleichheit der Jinchuriki und ihrer Einheit hatte Kazumi schon seit dem sie wusste, dass sie selber einer war. Sie war sich sicher, dass auch eine der mit ältesten Freundeninnen von Kazumi einer war und so fand sie heraus, dass ihre Teamkollegin Ringo ebenfalls einen Bijû in sich trug. Das dritte Mitglied dieser illustren Runde war jene Schwarzhaarige, die sich nun neben Kazumi auf der Couch befand. Ebenso wie die Blonde vermisste auch die Schwarzhaarige ihre einstige Freundin und versuchte so gut es ging ihre Liebe zu stützen. Es war schon eine merkwürdige Szene. Auf der einen Seite hatte sie eines ihrer wenigen freundschaftlichen Bande zu Ringo aufgebaut und ausgebaut, und doch war dort der andere Teil ihres Team in ihrem Herzen. Sie liebte Kazumi, und dies schon lange und doch wusste sie, dass die Andere es eh nicht merken würde, weshalb Ai stumm vor sich hin litt und ihre Gefühle jedoch dem Dorf und auch Kazumi unterordnete. Sie wollte sich durch Emotionalität nicht ihrer Objektivität berauben lassen. Sie seufzte kurz auf, ehe sie aufblickte.
Ich werde ihre Vergangenheit mir anschauen. Ich denke das ist am Einfachsten. Kazumi du weißt, dass ich ihre Erinnerungen wecken kann und mir dann diese anschauen kann, sie mit durchlebe. Darüber hinaus glaube ich ihr bis hier hin. Der Spiegel, es klingt nach einem alten Relikt, von dem ich mal hörte und las. Der Kage Kagami. Es soll ein Spiegel sein, der mit einem Jikkukan belegt ist und seine Energie aus den Sternen zieht. In einer bestimmen Konstellation öffnet er ein Tor durch Berührung hin zu einer anderen Welt, einer anderen Realität, so weit die Sage. Darüber hinaus glaube ich zu wissen, warum Mai sich so an sie klettet. Es hängt zum Einen mit der Vergangenheit zusammen, jedoch auch mit etwas Anderem., begann sie und holte kurz Luft, während es ein kurzes Flackern in der Kekkai gab. Ai gab ihr allsehendes Auge auf und holte es zurück zu ihrem Körper. Sie wollte Ringo mit eigenen Augen sehen und auch Yonbi wollte sie mal wieder guten Tag sagen.

Das Byakugan erlosch und gab nun, zumindest auf der linken Seite, ihr rotes Auge preis. Es ruhte auf Ringo und sie wurde quasi von Ai durchleuchtet. Sie suchte den Blickkontakt und sah dann kurz herunter zu Mai, ehe sie wieder empor sah.
Gefallen durch Raum und Zeit,
kommt sie und erlöst uns von unserem Leid,
unser Dorf ist es, was sie befreit,
an ihrer Seite, eine Person gekleidet im weißen Kleid,
kommt, folgt ihr, sie ist es, die uns befreit,
dem blonden Schopf im Körper von einem Weib.
Einst starb ihr hiesiger Laib,
bist du es, bist du bereit?

Ihr blonder Schopf erhaben und stur,
findet damit ihr zurück in die Spur,
suchet gemeinsam nach der großen Truhe,
bringt sie uns die versprochene Ruhe,
aber täuscht euch nicht vor der Hure,
denn sonst blendet euch der Spiegel.
, rezitierte Ai einen Teil aus der Prophezeiung. Sie blickte nun die Jüngere an und dann zu Kazumi hin. Sie blickte dann wieder zu Ringo und ihre Mine hatte sich ebenso wie ihre Tonlage in keiner Weise verändert.
Was hältst du von der Prophezeiung?, fragte sie nun. Sie blickte dann wieder zu Kazumi.
Ich möchte gerne mehr über das Leben dieser Ringo erfahren und werde es mit dir teilen. Bist du damit einverstanden Kazumi, und du Ringo, hast du Dinge zu verbergen, die nicht ans Tageslicht sollten?, fragte sie nun. Sie wollte ein Jutsu anwenden, welches die Gedanken auslas und dies mit Kazumi teilen, in dem sie sie ebenfalls mit dem Jutsu belegte. Es ist eine abgewandelte Form eines Jutsus, welches sie auch in Ringos Welt hatte.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 11, 2017 12:57 pm

Ringo fühlte sich in der Tat gewissermaßen eingekeilt zwischen ihren Mördern. Auch wenn es "nur" ein anderes Ich gewesen war, welches von diesen beiden Frauen umgebracht worden war. Wenn sie in dieser Welt als tot galt... wen hinderte es schon dran, sie "erneut" zu töten? Konnte man dafür vor dem Gesetz belangt werden?
Was dann jedoch geschah, war mehr als genug Ablenkung. Denn ein Bijuu-Doppelgänger erschien. Ringo riss die Augen weit, weit auf. Dort stand Kazumi hinter der echten Kazumi, doch sie war auch ganz klar der Yonbi. Ein Gefühl quoll in ihr empor, wie es selbst den Moment mit dem lebensgroßen Kyuubi übertrumpfen konnte und welches die Junge Kazumi so, so oft vor Ringo verspürt hatte: Faszination.

Im Inneren des Seelenverstecks glühten die Augen des Yonbi wie die zwei offenen Kessel eines Vulkans. Sein reißzähniges Maul stand weit, weit offen vor Erstaunen.

Der Yonbi trat für Kazumi ein, präsentierte Ringo ein Bild, welches die Jinchuuriki bestaunte.
"Kazumi hatte schon, seitdem sie Jinchuuriki geworden war, das Ziel gehabt, sich mit allen Bijus und ihren Jinchuurikis anzufreunden. Tja.. Das Foto ist der Beweis, dass sie es geschafft hatte. Ich weiß nicht, wie es in deiner Realität ist, aber die Ringo hier war sowas wie Kazumis beste Freundin und Mentor. Betreffend uns Biju zumindest."
Ringo schluckte. Das Ziel hat sie in meiner Welt auch... Ich habe sie dafür fast ausgelacht... Sie grinste schief und verunsichert bei diesen Worten. Ihre Stimmung lockerte sich deutlich.
"Ich weiß nicht, ob du mir glaubst und teilweise ist es mir auch egal. Ich möchte nur nicht, dass du denkst, Kazumi sei für deinen Tod verantwortlich. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann, sie hat deinen Tod gerächt."
Nicken. Ja... Nochmaliges Nicken, etwas überzeugter. Sie war wie vor den Kopf geschlagen, im positiven Sinne, und verfolgte das Gespräch zwischen Kazumi und dem Yonbi-Bunshin voller Staunen. Was konnte man auch sonst empfinden, angesichts dessen, womit sie hier konfrontiert wurde. Sie konnte es kaum alles aufnehmen. Immerhin bekam sie mit, was die Vitrine enthielt, und warf sofort einen Blick dorthin. Immerhin ein kleiner Anker wurde gesetzt.
"Wo wir schon die möglichkeit haben, könnten wir doch sehen, ob ich durch Ringos Augen sehen kann, was sie gesehen hat, bevor sie hier her kam. Egal, obs was bringt oder nicht… vielleicht müssen wir den Spiegel, durch den sie her kam, in dieser Zeitebene finden, um sie wieder nach Hause schicken zu können."
Aufhorchen. Es gab also einen Weg zurück.
Diese Ai wußte ebenfalls etwas davon.
"Der Kage Kagami. Es soll ein Spiegel sein, der mit einem Jikkukan belegt ist und seine Energie aus den Sternen zieht. In einer bestimmen Konstellation öffnet er ein Tor durch Berührung hin zu einer anderen Welt, einer anderen Realität, so weit die Sage. Darüber hinaus glaube ich zu wissen, warum Mai sich so an sie klettet. Es hängt zum Einen mit der Vergangenheit zusammen, jedoch auch mit etwas Anderem."
Es hängt an dem dummen Siegel der Liebenden, dachte Ringo leicht mürrisch bei sich, schwieg jedoch. Leute, die etwas wußten, sollte man ja ausreden lassen.
Ein... Gedicht?
Prophezeiung? Dies ist die Prophezeiung, von der Mai schon zuvor redete? Gut, sie im Wortlaut zu hören. Ringo versuchte spontan, sie sich einzuprägen, scheiterte daran aber natürlich und konnte demnach nur die oberflächlichste Botschaft daraus entziehen. Gleichwohl... war sie natürlich kein sonderlich leidenschaftlicher Mensch hinsichtlich Prophezeiungen, sondern liebte Dinge, die verlässlich waren und zum Anfassen waren.
"Was hältst du von der Prophezeiung?", wollte Ai wissen.
Ringo kaute auf der Unterlippe. Was konnte sie sagen, ohne dass es versnobt oder überheblich rüberkam? ... Vieldeutig, erwiderte sie schließlich und zuckte mit den Achseln.
Diese Ai erkundigte sich nun, ob sie ihre Gedanken lesen dürfte. Eine Hyuuga mit Yamanaka-Ausbildung?, fragte sich Ringo innerlich, erkannte gleichzeitig aber, dass sie irgendwie nicht wollte, dass diese Frau in ihren Kopf schaute.
Ich habe keine Geheimnisse, die das Tageslicht scheuen, versetzte sie, noch ehe Kazumi Ai eine Erlaubnis geben konnte, Doch ich möchte nicht, bei allem Respekt, dass Ihr in meinen Kopf schaut. Sie erinnerte sich an Mais geflüsterte Worte, wonach selbst ihr diese Ai nicht ganz geheuer war... und irgendwie teilte sie zumindest diese Gedanken mit der Rothaarigen.
Ringo zeigte auf den Yonbi-Bunshin. Er, sprach sie, kann es tun. Ihm traue ich. Irgendwie jedenfalls. Sie hielt kurz inne, dann wiederholte sie gewichtig: Er, oder keiner.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 11, 2017 3:07 pm

Kazumi gefiel die Vorstellung teilweise nicht, in Ringos Gedanken herumzuwühlen, beziehungsweise Son oder Ai das zu gestatten. Sie konnte verglichen mit den Beiden da zum Glück nichts machen.Sie hatte ihre Leute, die das auf ihre Art konnten. Wäre Ringo nicht Ringo sondern vielleicht die Kazumi, die in Ringos realer Zeit existierte, könnte sie das schon machen oder Kyuubi. Son konnte eventuell die Hoffnung haben, dass er etwas von Ringos Weg hier her erfahren würde, weil er ihr Biju gewesen war, während sie in dieser Zeitepoche gelebt hatte und außerdem trug die jüngere Ringo vor ihr ebenfalls den Yonbi in sich. Es müsste also nicht unbedingt unmöglich sein, dem Riesenaffen Einblick in Ringos Vergangenheit zu ermöglichen. Auch wenn Kazumi nicht einschätzen konnte, wie sich Ringos Biju mit ihrem anstellte.
Auch wenn Son ernst zu Ringo herunterblickte und ernsthaft für die Gesundheit der Sarutobi hoffte, dass sie weder Ai noch Kazumi als ihre Mörder betrachtete, so war er auch sehr glücklich. Mit seinen ganzen Geschwistern in Kazumi ‚eingepfercht‘ zu sein, war zwar nicht so schlimm, wie er es gedacht hatte, aber zu sehen, dass er zumindest seiner ehemaligen Jinchuuriki noch mal so ins Gesicht sehen konnte, tat einfach gut. Sie alle hatten sich zumindest so verändert, dass sie ihre vorherigen Jinchuuriki nicht unbedingt hassten. Kyuubi war letztendlich der Letzte gewesen, der offen zugegeben hatte, dass er Kazumi nicht mehr hasste. Während sich aber Kazumi versuchte emotional so zurückzuhalten, dass man sie als herrlich störrischen Eisklotz bezeichnen konnten, hatten sich die neun Biju angewöhnt, etwas offener, freundlicher zu sein, als man es von ihnen gewohnt war. Zumal es ihnen Allen klar war, wie schwer es Kazumi gefallen war, die Bijus ihrer besten Freunde zu kontrollieren. Egal, ob Kazumi irgendeine Mitschuld an den Toden hatte, sie lud Alles auf sich, selbst wenn sie all ihr Chakra verschwendet hatte, um ihre Leben zu retten. Allerdings horchten Kazumi und Son aufmerksam auf, als Ringo doch ihre Stimme wiederfand. Allerdings zog Son nur die Augenbrauen in die Höhe, während Kazumi fast hochschreckte und die andere Blonde direkt anstarrte. „Das Ziel hat sie in meiner Welt auch... Ich habe sie dafür fast ausgelacht...“, hörte sie die Jüngere sagen. Kazumi, die sich langsam gefasst hatte, hielt sich die Hand an den Mund und fing herzhaft an zu lachen. Haha, bin ich froh, dass du sie nur fast ausgelacht hast. Meine Ringo hat mich komplett ausgelacht Sie grinste breit, als sie daran dachte. Sie hat so ein Lachflash gepackt, dass sie danach Bauchschmerzen hatte. Aber dafür habe ich sie ordentlich maltretiert, bis wir am Ende Beide im Krankenhaus gelandet sind… Sie zuckte grinsend mit den Schultern. Ringo hat aber gewonnen- Hat sie nicht, fuhr Kazumi ihrem Bunshin ins Wort. Sofort erstarb ihr Lachen und sie blickte Son ernst an. Kyuubi und ich, wir haben euch voll fertig gemacht Son verschränkte die Arme vor der Brust und schüttelte nur grinsend den Kopf. Wer gewonnen hatte, wusste er ehrlich gesagt nicht mehr. Allerdings hatte er auch nur nachgeharkt, weil er sehen wollte, ob Kazumi sich, jetzt wo sie wusste, dass sich die Ringo vor ihr und die andere Kazumi scheinbar eine ähnliche Freundschaft aufgebaut hatten, öffnete und beruhigte. Und das tat sie offensichtlich, wenn auch nur für kurze Zeit. Der kurze Rückblick in Kazumis Vergangenheit hatte gut getan, aber dennoch wurde das Thema schnell wieder ernst.
Die Geschichte mit dem Einblick in RIngos Gedächtnis und die Sache mit dem Spiegel gefiel Kazumi nicht. Kurz verengten sich ihre Augen nachdenklich, als Son das Foto so auf ihren Schoß fallen ließ, dass Kazumi auf die zufrieden grinsenden Jinchuurikis sehen konnte. Könnten wir Ringo zurückschicken, während das Siegel der Liebenden noch wirkt? Das Siegel löst sich schließlich erst auf, wenn es die zwei betroffenen Menschen vereint hat. Wenn das irgendwann mal der Fall ist, könnte es sehr gut sein, dass Ringo gar nicht gehen will? DasProblem mit den beiden Sons in unserer Zeit muss ich ja nicht ansprechen, oder? Zumal Ringo hier nicht hin gehört. Ai kann man das Siegel nicht einfach auflösen? So wie wir es bei mir gemacht haben?, fragte Kazumi, als sie sich überlegte, dass sie es tatsächlich schaffen würde, Ringo die Möglichkeit der Rückreise zu ermöglichen. Kazumi hatte, ironischerweise, genauso unfreiwillig dieses Siegel auferlegt bekommen. Es war ihr persönlich zwar zuwider gewesen, aber sie hatte letztendlich zugestimmt, beziehungsweise es so hingenommen, weil sie damals noch gedacht hatte, es würde viele Sachen einfacher und leichter machen. Letztendlich war es immer nur dazu dagewesen um Mai eine heile Welt vor zu spielen. Denn die Wahrheit wollte Kazumi niemals ans Tageslicht lassen. Zum Schluss, wenn sie so zurück dachte, hatte es die wichtigen Dinge nur schwerer gemacht. Ohne ihre Bijus und ohne Ai hätte die ganze Geschichte schlimmer enden können.
Ai hatte schlechte Karten. Kazumi wusste sehr wohl von ihren Gaben und Fähigkeiten aber auch von ihrem Gesundheitszustand. Sie wollte gar nicht wissen, wie viel Kraft Ai in dieses Jutsu stecken müsste, um von Ringo die Informationen hervor zu bringen, die sie brauchten. Ihre Augen lagen besorgt auf Ai und Kazumi wirkte offensichtlich unentschlossen. Das Gedicht, beziehungsweise der Teil der Prophezeiung die Ai rezitierte, ließ Kazumi unzufrieden aufschnauben. Wie oft hatte sie das nun schon gehört? Innerhalb dieser Worte steckten viele offensichtliche Hinweise aber widerrum auch viele unscheinbare Dinge, die irgendwie keinen Sinn zu machen schienen. Es gab ein paar Trottel die bei den Worten ‚blonder Schopf‘ immer gedacht, dass sie eben jene Person gewesen war.  Kazumi schwieg lange und lauschte dementsprechend den Worten von Ai und Ringo, eh sie sich erhob und ziemlich ernst zwischen den Beiden hin und her sah. Selbst wenn du Ringos Okay hättest, kann ich dir nicht erlauben, noch mehr zu tun. Du hast schon dein Augenlicht und die Kraft deiner Beine durch meine Versiegelungen verloren. Von der Gefahr, in der du schwebst, wenn ich die Kekkai verlasse, will ich gar nicht erst anfangen., sagte Kazumi mit einem Ton, der gar keine Widerworte zuließ. Selbst wenn Ai etwas erwidern wollen würde, so hob sie lediglich die Hand und blickte fast schon vernichtend wütend auf sie runter. Deine Lebensqualität ist bereits… furchtbar… eigentlich lag ihr ‚am Boden, vollkommen scheiße oder im Eimer‘ eher auf der Zunge aber sie wollte sich ein wenig zusammenreißen. Deine Werte werden schlechter, je mehr du dich anstrengst. Also halt die- Füße still? Fieser Seitenhieb, Kazumi…, grinste der Affenkönig in Menschengestalt fies und wedelte mit der Hand vor Kazumis nase herum. Schweig!, knurrte sie, eh sie seufzend eine Hand auf Ais Kopf legte. Versteh mich bitte. Ich hab schon zu viel vorausgesetzt. Ich will dich nicht auch noch sterben sehen, hörst du? Es reicht, dass ich schon alle Anderen hab sterben sehen, die mir was bedeutet haben, sagte sie mit einer Mischung aus Trauer und Wut, wobei die Wut eher sie selbst traf. Um die Stimmung etwas umzuschwenken, grinste der Yonbi Ringo an und tätschelte ihr Lachend den Kopf. Keine Angst, Ringo-chan. Ich werdesanft sein, hehe, breit grinste er, blickte dann aber ernst zu Kazumi. Ich weiß aber nicht, wie es ablaufen wird. Es kann sein, dass mein Anderes Ich nicht unbedingt mitspielt und mir einen Strich durch die Rechnung machen will. Wenn sich an Ringo,mir oder der Umgebung irgendwas ändert, musst du mich zurückrufen
Esklang logisch. Besonders da es immer noch eine ungeklärte frage war, wie es sich auswirkte zwei gleiche Biju in ein und derselben Dimension zu besitzen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Feb 13, 2017 9:11 pm

Ai saß dort, ungerührt und ohne eine Regung auf ihrem Gesicht, während Kazumi ihr verbot in den Kopf der jungen Frau einzudringen. Sie hätte es gerne gemacht, für das Dorf, für ihre Freundin und doch wusste sie nicht so recht, was sie davon halten sollte. Sie hatte es angenommen und mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% beziffert. Sie ging davon aus, dass Kazumi zu dieser Wahrscheinlichkeit diese Antwort geben würde und doch schien es sie irgendwie zu überraschen, als wollte sie in den Kopf dies nicht reinbekommen. Sie wollte sich nützlich machen, denn das, was sie aktuell machte hatte sie zumindest im Gefühl, dass es nicht reichte, dass sie mehr machen musste, dass sie sich noch mehr aufopfern musste, immerhin tat dies ja auch die junge Frau und eben deshalb wollte sie ihr helfen so gut es ging, sie wollte der jungen Klonmutter helfen, und doch wusste sie, dass sie es nicht wollte und sie nickte andächtig daraufhin. Die Spitze ging wie immer an Ai vorbei. Sie sagte dazu nichts und sie rührte sich nicht, sie lies es unkommentiert und wollte darauf auch nicht weiter eingehen, denn die Frage war, ob es wirklich von Kazumi ausging, oder aber ob diese überdrehte Spitze eher vom Yonbi ausging.

Ich bin einverstanden. Beginne derweil, während ihr eure Aktion durchführt mit meiner eigenen Regeneration. ... Starte Selbstüberprüfung., sagte sie und holte eine Schriftrolle aus dem Saum ihres Kimonos, welche sie öffnete und ihre Hände auf das Siegel legte. Sie begann grün zu leuchten. Es war ein Jutsu, welches ihre ehemalige beste Freundin entwickelt hatte. Sie nutzte das medizinische Jutsu um sich selber ein wenig zu erholen, ihren geschundenen Körper damit ein wenig die Belastung zu nehmen. Derweil blickte sie mit ihren roten Augen zu Kazumi. Vorsichtig nahm sie eine Hand herunter. Sie konnte es auch mit einer Hand machen. Sie wanderte langsam zu der ihr nahen Hand von Kazumi, doch zögerte sie, während sie beobachtete aus dem Augenwinkel, wie sie Yonbi und seine Aktion beobachtete. Sie wollte sie auf die der jungen Mutter legen, ihr Beistand geben, ihr Zuneigung geben und doch ... traute sie sich nicht. Sie zögerte und im Endeffekt zog sie ihre Hand gänzlich weg und legte sie wieder auf die Schriftrolle. Sie blickte deprimiert auf ihre Hände. Sie wusste, dass Kazumi dafür eh keine Zeit und keine Konzentration hatte. Wie lange war sie schon mit dieser zusammen und wie oft hatte Kazumi bemerkt, dass Ai mehr fühlte als das, was sie sollte.

Während dessen würde Yonbi auf einer weiten Wiese landen, eine warme Sommerbriese umschwang ihn, trieb über das Blumenmeer und trieb die Blüten der Blumen dem Wind entlang. Auf einer Anhöhe stand ein einzelner Baum, und unter diesem lag Mai, auf den Schoß von Ringo gekuschelt und lächelte glückseelig vor sich hin. Er war nicht im Kopf und den Erinnerungen von Ringo gelandet, sondern im Traum von Mai und sie träumte einen süßen Traum. Ringo strich ihr sanft durchs Haar, während sie lächelnd auf Mai herabblickte. Mai in des fühlte sich vollends geborgen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Feb 19, 2017 11:21 am

Das Geplänkel zwischen Kazumi und ihrem Yonbi war eine Schau, die Ringo wie betäubt verfolgte. Der Umgang war ein ganz anderer als der, den sie selbst zu ihrem Bijuu pflegte. Heftiger noch: Wenn man es ins Bildliche übertrug, stand diese Beziehung auf einem Berggipfel, zu dem Ringo zwar blicken, aber den nebelverhangenen Weg dorthin nichtmals sehen konnte. Sie hatte keine Ahnung, wie man dorthin kommen konnte. Und fragte sich, ob die Junge Kazumi irgendwann auch auf diesem Gipfel stehen würde.
Ob sie dies miterleben konnte, würde sich noch zeigen müssen. Denn dafür musste sie zurückkehren.
Kazumi sprach gerade dazu. "Könnten wir Ringo zurückschicken, während das Siegel der Liebenden noch wirkt? Das Siegel löst sich schließlich erst auf, wenn es die zwei betroffenen Menschen vereint hat. Wenn das irgendwann mal der Fall ist, könnte es sehr gut sein, dass Ringo gar nicht gehen will?"
Was für ein Siegel. Ringos Augen verengten sich, wie immer, wenn das Siegel angesprochen wurde. Sie hasste es, nicht zuletzt wegen der Art, mit der man es ihr verpasst hatte. Sie würde es immer hassen. Selbst wenn dieses Ding wirklich wirken sollte, werde ich es noch hassen. Es ist ein verdammter Fluch. Die "Nützlichkeit" mochte ein sehr pragmatischer und kalkulierender Geist sicherlich erkennen. Doch Ringo empfand diese Art, nach Vorteilen zu suchen, als die kalte Denkweise eines Taschenrechners, der ein Plus zwischen zwei Zahlen stellte, damit eine Größere daraus wurde.
Für die Sarutobi spielte es keine Rolle, was über Siegel gesprochen wurde. Ob sie als nicht brechbar galten oder was auch immer nötig war, um sie planmäßig aufzulösen. Auch wenn sie sich mit Fuuin nicht auskannte, sah sie doch schon an ihrem Bijuu-Siegel, dass alles seine Tücken hatte, wie genial ein Siegelstricker auch sein mochte.
Wo ein Wille, da ein Weg.
Letztlich also rein in ihren Kopf, damit diese Bewohner des Albtraumreichs - oder was auch immer es war - ihr glauben konnten, dass sie nicht hierher gehörte.

Blumenwiese.
Ringos verklärt glücklicher Gesichtsausdruck schnappte zu Unglauben herum, und ihre Hand, die durch Mais Hand fuhr, hielt abrupt inne. Der Geist der Sarutobi war natürlich mit Kazumis Yonbi gekommen, und nun hatte er eben diesen Körper besetzt, der eigentlich aus Mais Traum stammte.
Ringo biss sich auf die Zunge, hob Mai sachte an, ohne sie aufzuwecken - das Genjutsu musste wohl auch im Traum wirken, denn Mai träumte schließlich, dass sie schlief, und wann träumte man schon sowas? Sie rutschte dann unter dem Kopf des Mädchens zur Seite weg und legte sie im Gras ab. Langsam ging sie zu Kazumis Yonbi-Doppelgängerin herüber, während sie missmutig um sich blickte.
Was nun? Dies ist nicht wirklich die Wiese, auf der ich landete... glaube ich zumindest. Ist etwas schief gegangen?
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Feb 28, 2017 8:46 am

Sofort nach ihrem Gefauche, Gezicke und dem Verbot gegenüber Ai, hätte Kazumi am Liebsten gleich wieder frustriert geseufzt. Sie war keine helle Leuchte, was die Gefühle Anderer anging. Deswegen dachte Kazumi auch nicht unbedingt, dass Ai das Alles tat, weil sie es wollte.Für ihr Dorf und die Freunde, die die Schwarzhaarige hatte. Das sah Kazumi nicht. Sie dachte Ai wollte das tun, weil sie eseine Pflicht ansah. Immerhin war sie schon immer fürKazumi Wege gegangen, die nicht mal der eigene Clan der Natsu gegangen wäre. Die Natsu sah als Auslöser nicht irgendeine Liebe, die Ai dazu brachte, immer weiter zu machen, auch wenn sie sich und ihren Körperdamit früher oder später selbst zerstörte. Sie dachte, nicht zuletzt durch die unnahbare Art der Schwarzhaarigen, dass das Alles für sie einfach nur ein riesiger Treuebeweis an die Kage und das Dorf war. Als sei sie irgendeine Marionette, die nicht selbstständig handelte oder gar dachte. Die Tatsache, dass Ai einfach nur da saß und sich nichts anmerken ließ, dass sie entsetzt von Kazumis Worten war, oder traurig, oder genervt oder was man alles bei so einem Verbot sein könnte,sorgte bei Kazumi nur dafür, dass sie die Sitzende kurz aus dem Augenwinkel ansah und sich dann wieder an Ringo richtete. Sie konnte Menschen nicht verstehen. Sie verstand sich ja nicht mal, dass sie so komisch drauf war, wenn sie Mai vor der Linse hatte.
Letztendlich wollte Ai, während Kazumi und der Yonbi versuchten durch Ringos Augen zu sehen, was sie erlebt hatte, sich selbst heilen. Kein Wunder. Jedes Mal, wenn Kazumi die Kleinere zu Gesicht bekam, sobald sie einmal aus dem Dorfraus war, hatte sie das Gefühlals würde die Rotäugige jedes Mal schwächer aussehen. Was die Beiden gemeinsam hatten, war offensichtlich ihre Sturheit. Wenn Ai Kazumihelfen wollte, indem sie ihren Körperwieder zu viel zumutete, dann erlaubte Kazumi das nicht und schmiss mit Argumenten und Kommentaren, sowie einigen Befehlen um sich, bis Ai nachgab. Aber Anders herum war es genauso. Jedes Mal, wenn sie Ai sah, jedes verdammte Mal, schlug/befahl Kazumi ihr, dass sie sich behandeln ließ. Nicht von irgendwem. Von Kazumi selbst. Aber jedes Mal schüttelte Ai sie ab, sagte,dass Kazumi andere Pflichten habe, keine Zeit habe, es sich nicht erlauben könne, für einen kleinen Augenblick unachtsam zu sein, und den Blick vom Dorf abzuwenden, nur um einer einzelnen Person, das bereits geschriebene Schicksal noch mal zu bestätigen.
Die Blonde wusste, woher Ais Einschränkungen herrührten und dass sie froh sein konnte, dass Ai überhaupt noch lebte. Aber immerhin war sie auch zum Teil Iryonin. Da durfte sie die Hoffnung doch nicht aufgeben, dass es Ai irgendwann besser gehen würde. Aber sie konnte nichts tun. Nach den Versiegelungen der Biju war sie selbst nicht in der Lage gewesen, diejenige zu sein, die sich um Ais Zustand kümmert. Sie war selbst jedes Mal eine ganze Weile ausgeknockt gewesen. Dementsprechend wusste sie nur durch die Aufzeichnungen der Ärzte bescheid und Ai hatte ihr bis heute nicht erlaubt, sie zu untersuchen. Besorgt wanderte ihr Blick zu der Anderen, die gerade eine Schriftrolle hervorgeholt hatte. Aber sie wandt den Blick schnell ab. Sie hasste es, so hilflos da zu stehen und mit ansehen zu müssen, wie Ai ihren Körper etwas Ruhe und Entspannung zu gönnen. Allerdings bekam sie sehr wohl mit, wie Ais Augen auf ihr lagen. Beziehungsweise auf ihrer Hand, die Ai am Nächsten war. Auch wenn Kazumi das nicht im Augenwinkel wahrnahm. Der Blick von Son sagte Kazumi Alles. Stumm hatte er erst sein anderes, früheres Gefäß betrachtet, eh erselbst zu Kazumi sah und wartete, dass sie ihm das Okay gab, mit dem Versuch zu starten. Dabei sah er natürlich, wie Ai ihre Hand nach Kazumi ausstreckte und wie diese das offensichtlich nicht sah oder ignorierte. Man konnte sagen, was man wollte. Die neun Biju, die Kazumi besaß waren durch und durch ihre Freunde und sie vertraute ihnen blind. Wie auch umgekehrt. Aber dennoch hatten alle Neun ihren Spaß daran, Kazumi zu trietzen, beziehungsweise ihre Späße mit ihr zu machen. Er blickte Kazumi an und warf ihr einen vielsagenden Blick zu, grinste sie allzu offensichtlich an und hob eine Hand um Kazumi übertrieben enthusiastisch zuzuwinken. Schau nicht so ernst. Du verschreckst die Kinder, sagte er freundlich umspielend und blickte während des Sprechens zu Ai. Dafür erntete er von Kazumi nur noch einen finsteren Blick. Ohne Worte wandt sich der Bunshin Doppelgänger um, lachte verlegen, eh er sich vollkommen auf Ringo konzentrierte und sich daran machte, in ihren Kopf zu sehen.


Son wusste nicht, was er von dem Anblick halten sollte. Er sah vor sich Ringo und Mai, wie man ein friedliches Pärchen, an einem herrlichen Sommertag beobachten konnte. Er verschränkte die Arme und wirkte im ersten Moment einfach nur verdutzt, was sie schnell in reinen Ärger, Unzufriedenheit und Genervtheit umwandelte. Ringo selbst schien die Situation eben so unschön aufzunehmen, legte Mai sanft im Gras ab, nur damit sie sich erheben und zu dem Doppelgänger gehen konnte. Beide konnten gerade wirklich um den missmutigsten Gesichtsausdruckkämpfen.Genervt strich sich Son durch die Haare und spielte danach genervt mit einer Strähne. Offensichtlich ist etwas schief gegangen, bestätigte er Rngos Frage unzufrieden. Wie ich dieses Siegel hasse, sagte er weiter, obwohl er nicht direkt wusste, oder keinen offensichtlichen Anhaltspunkt sah, dass das Siegel für diesen Anblick Schuld war. Aber die Möglichkeit bestand. Ich kenne mich mit den Siegeln nicht aus. Aber es könnte sein, dass wir uns hier in Mais Traum befinden. Schließlich hat Ai Mai mittels Genjutsu schlafen geschickt. Durch das Siegelbist du unweigerlich mit Mai verbunden und dadurch scheint es doch schwieriger zu werden, durch deine Augen zu sehen, wie du her gekommen bist. Er grübelte vor sich hin. Kannst du eigentlich auch hiermit mir sprechen? Also mit meinem anderen Ich? Mit deinem… Ach du weißt was ich meine, sagte er und winkte wild mit der Hand vor seinem Gesicht herum. Weiß ich… äh… er… wie ihr hier her gekommen seid? Kann er sich noch erinnern?
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa März 04, 2017 12:11 am

Während die Beiden miteinander sprachen und sich von Mai entfernten begann ein Mond über der Wiese zu erscheinen und tauchte das bildliche Szenario in ein bedrohliches Schwarz. Mai, welche weiter hinten lag erhob sich langsam und auch ihre Kleidung begann an Farbe zu verlieren, ebenso wie ihre Haare anfingen zu entfärben. Die Augen der jungen Frau wurden schwarz mit gelben Pupillen und sie stämmte eine Hand an die Hüfte.
Wie schön dich zu sehen, Son, bist du hier um dich deinem anderen Teil endlich anzuschließen und dieses verweinerlichte Weib zu verlassen? Ich kann dich nicht zwingen, doch deine düstere Hälfte, deine Aggressionen, dein affektiertes Verhalten, all dies ist bereits in mir., sagte sie und legte eine Hand auf den Bauch. Sie grinste leicht und die Wiese zerbrach in tausend Scherben. Die 3 Damen standen vor einem riesigen Tor, an dem links und rechts Gitter zu sehen waren. Sieben waren es, sieben Tore erstreckten sich vor ihnen um zu verhindern, dass sie ausbrach, die andere Mai, die Inkarnation des Yuubis, welcher in Mai ruhte, jener Teil, der sich abspaltete um eine eigenen Identität zu erlangen und dies war möglich, da Mai dafür anfällig war, so rein, so unschuldig, während die dunkle Mai fast schon zu grinsen begann. Sie blickte zu Ringo herüber.
Euer Ritual hat geklappt, nur leider seid ihr nicht ganz in Mais Traum gelandet. Das, was du sahst war ein Abbild ihres Traumes. Sie liebt dich wirklich sehr, was wohl an ihrem wahren Ich liegt, nicht, Son? Und keine Sorge, ihr seid in einem Seelenversteck, doch nicht in dem, in dem ihr sein wolltet. Ihr wolltet in das von Ringo eindringen, doch das Siegel der Liebenden hat mir die Möglichkeit gegeben diesen kleinen Plausch mit euch zu führen. Ihr seid durch diese Brücke in meinem Seelenversteck., sagte sie und deutete hinter sich auf die Siegel, welche alle eine Todsünde repräsentierten.
Son, du kannst mir hier nichts anhaben und keine Sorge, angreifen werde ich euch auch nicht. Rin'chan kann ich eh nicht angreifen, weil Mai das nicht wollen würde. Wohl die einzige Person, die selbst ich erkennen würde und verschonen würde, selbst wenn sie mal wieder sich dein Fell anlegen sollte. Witzig, die Vermischung der verschiedenen Welten, sag' gibt es mich auch in deiner Welt, Rin'chan?, fragte die dunkle Mai wohl sichtlich interessiert. Sie grinse dabei leicht schelmisch und lehnte sich genießerisch zurück um abzuwarten, was für Reaktionen kommen würden. Hatte Son sie überhaupt erkannt? Es schien langsam spaßig zu werden.


Ai saß dort, nutzte das Siegelpapier um die grünlichen Wellen durch ihren Körper dringen zu lassen, sie wollte es spüren, sie wollte sie spüren, sie wollte Akari spüren, sie wollte sie wiedersehen und doch wusste sie, dass dies nicht ging. Sie sah noch immer ihre Leiche vor sich liegen, sie sah noch immer, wie sie sich erhob und auf Ai zuschritt, sie sah den verrückten Blick in den Augen der Anderen, sie spührte, wie ihre Nägel sich in ihrem Körper gruben und seit diesem Tage hatte Ai aufgehört Ayumi zu sein, ihre andere Identität und Realität anzunehmen, nein Ayumi war damals gestorben, es gab nur noch Ai und eben dies war es, was sie mit sich rumschleppen musste, ihre Feigheit und ihre Unvorbereitheit, ihr Vertrauen in die Kage, all dies waren Dinge, die ihr nicht nur ihre Beine gekostet hatten, sondern auch das Leben von Akari. Anders als Andere machte Ai ihre Kage dafür jedoch nicht verantwortlich. Sie wusste, dass Kazumi fort musste und der Stützpunkt war so weit auch gesichert und doch war die Frage, warum sie davon wussten, warum wussten die Untoten, dass sie den Posten überfallen konnten, vor allem nachdem Kazumi fort war, woher wussten sie überhaupt, dass sie fort war? Erinnerungen, die nach einer Antwort bedarfen, doch dieser Tag war noch fern und so blickte die junge Frau, deren Beine sie nicht mehr verwenden konnte herüber zu ihrer großen Liebe. Egal welches Jutsu sie anwenden würden um Ai das Laufen zu ermöglichen, es würde nichts bringen, da Ai ein Kinjutsu anwendete, welches sie nur auf ihre Beine anwendete und dieses Jutsu, sollte sie es aufheben, würde sie umbringen, sofern man ihr nicht im Vorfeld die Beine entfernen würde. Viele Mediziner hatten sich diese Beine auf Wunsch von Kazumi schon angeschaut und doch wusste Ai selbst am Besten, was diese Beine bedeuteten, sie bedeuteten den Tod, denn der Fluch von außerhalb der Kekkai herrschte in ihnen, wenn die Zeit in den Beinen wieder anfangen würde zu laufen, würde sie vergiftet werden, die Kekkai würde einbrechen und Kazumi würde mit ihren Schuldgefühlen ganz alleine sein, nein dies wollte sie nicht.
Siehst du schon etwas, oder hast du etwas gehört?, fragte sie nun ihre Kage.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So März 05, 2017 11:49 am

Die Son Goku-Doppelgängerin hatte wohl auch keine echte Orientierung. Mehr Nahrung für Ringos Frust, doch inzwischen war sie es ja gewohnt, dass so ziemlich alles, was sie taten, nicht zum gewünschten Ergebnis führte. Als Son sich nach seinem anderen Ich erkundigte, lauschte die Sarutobi kurz in sich hinein.
Ja, entgegnete sie dann gedehnt. Ich kann, doch er verweigert gerade jede Aussage. Ihm ist die Situation nicht geheuer. Sie lächelte schwach. Mir auch nicht, daher ist es vielleicht wirklich besser, wenn wir ihn nicht auch irgendwie hineinziehen, ob über Doppelgänger oder Chibi-Pfad. Die ganze Geschichte erscheint mir auf schwankenden Stegen erbaut.
Und der Steg schwankte beträchtlich, denn kurz darauf tappte... jemand Neues hinzu. Eine andere Mai, so jedenfalls zögerte sie nicht, sich vorzustellen. Und es zeigte sich ein Tor? Mehrere Tore? Sie waren in einem Seelenversteck!
Als diese dunkle Mai sie nun ansprach, wappnete sich Ringo und straffte den Rücken. Hat das dumme Siegel wohl auch etwas Gutes, was?, versetzte sie kratzig, als Mai hervorhob, dass sie die Sarutobi nicht angreifen würde. Ob es dich gibt? Ich weiß nicht. Die Mai, die in meiner Welt existiert, hat sicher so manches Geheimnis, doch ich zweifle hart daran, dass sie eine Jinchuuriki ist und ein Seelenversteck besitzt.
Sie starrte hoch zu den Toren. Ich verlange Antworten, keine Halbsätze und kryptischen Rätsel mehr, sprach sie kalt und entschlossen. Mai ist also eine Jinchuuriki. Ist dem so, ja oder nein, ich will es ganz gewiss und klar.
Sie mäanderten orientierungslos, so fühlte es sich an. Auf dem Weg zur Lösung des ersten Rätsels bogen sie falsch ab zu einem weiteren Rätsel, danach zweigten sie erneut falsch ab und stießen nur auf mehr Kuriositäten und verbuddelte Dinge. Es wurde Zeit, ein paar Dinge aufzurollen. Und hier, genau hier, konnte man mit Mai beginnen.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So März 05, 2017 7:17 pm

Es war für Son selbst auch ziemlich ärgerlich. Zumindest ärgerte es ihn. Einerseits war er wirklich neugierig, wie es laufen würde, wenn zwei Yonbis einander gegenüberstanden und andererseits nervte ihn die Tatsache, dass so etwas unvorhersehbares passierte. Er hatte keine Lust sich von dem Menschling anhören zu müssen, dass er vielleicht irgendetwas falsch gemacht hatte. Außerdem, nun, da sie sich offensichtlich nicht in Ringos Seelenversteck befanden, wollte er hier nicht länger Zeit verschwenden als nötig. Auf seine Fragen bekam er von Ringo Antworten, die ihn einerseits ärgerten und andererseits auch zum Lachen brauchten. Es war keine schöne Mischung. Freudlos lachte er auf. Er verweigert die Aussage? Klingt ganz nach mir. In dieser Situation, würde ich auch nichts verraten. Ihm war die Sache auch nicht geheuer. Er hatte durch Kazumi schon viel gesehen und gemerkt, dass Vieles möglich war, woran er selbst nie einen Gedanken verschwendet hatte. So wurde ihm eben auch klar, dass die Chance hoch gewesen war, dass die Sache aus dem Ruder lief. Doch er war zum ersten Mal in so einer Situation und wusste nicht, wie er hiermit umgehen sollte. Und natürlich, egal wie gut er mit Kazumi selbst klar kam, freiwillig würde er auch nicht um Hilfe bitten. Kyuubi würde ihm das ewig unter die Nase reiben und ihm damit ewig in den Ohren liegen. Du hast recht. Lassen wir ihn aus dem Spiel. Wenn ihm in dieser Zeitebene etwas passiert, kann die ganze Sache hier fürchterlich entarten. Auch wenn er die Kazumi aus Ringos Zeit nicht kannte, so wollte er nicht, dass sich dieser Unsinn, der sich hier abgespielt hat, auch in Ringos richtiger Zeit wiederholte. Allein der grobe Gedanke daran, war fürchterlich gewesen. Ebenso die Tatsache, dass sich die Atmosphäre binnen eines Wimpernschlags so auffällig veränderte, gefiel ihm nicht. Schon gar nicht, als sich herausstellte, wie sich der Raum veränderte und die Person, der dieser Raum eigentllich gehörte. Mai schien sowohl in Kleidung als auch in Haaren an Farbe zu verlieren, sodass sie letztendlich wirkte, wie eine Gestalt aus verschiedenen Grautönen oder zumindest war ihr Aussehen nicht mehr so knalligfarben, wie man es kannte. Lediglich ihre Augen stachen nur so hervor. Da kam es ihm gar nicht so merkwürdig vor, dass sie überhaupt auf einmal wach war. Er schenkte der Mai einen finsteren Blick und verschränkte abwehrend die Arme vor der Brust. Er hatte nicht die Sorge, dass er von jetzt auf gleich absorbiert werden konnte und so Kazumi entzogen werden würde. Doch die Tatsache, Mai so zu sehen, gefiel ihm gar nicht. Genauso wenig, wie sich die Umgebung schlagartig veränderte. Sie fanden sich in einem Seelenversteck wieder, was Son vollkommen unbekannt und fremd war. Er blickte Mai misstrauisch an. Die ganze Sache gefiel ihm nicht…

Kazumi währenddessen, die mit Ai zusammen auf dem Sofa saß und eigentlich nur abwarten konnte, bis wieder Leben in Ringo, Son und Mai kam, konnte wirklich nur tatenlos rum sitzen und nichts tun. Leider dachte sie dadurch zu viel nach. Sie hatte ein ungutes Gefühl und die anderen acht Bijus waren allesamt der Meinung, dass Kazumi zu Son Kontakt aufnehmen sollte. Doch sie war sich nicht sicher. Es ging sie nichts an, was Ringo durchgemacht hatte, bevor sie her gekommen war. Immerhin dachte sie, dass Son gerade mit Ringo das sah, wasdie Jüngere gesehen hatte, bevor sie beinah von Ghoulen überrannt worden wäre. Sie seufzte schwer, hatte die Arme auf den Knien abgestützt und lehnte ihre Stirn gegen ihre Hände. Diese hatte sie ineinander verschränkt und drückte ihre Handrücken gegen die Stirn. Sie wüsste gerne, woran sie denken könnte, um dieses Unwohlsein los zu werden. Doch wenn sie die Augen schloss, sah sie nur Tode und Blut und wenn sie ihre Augen öffnete, dachte sie einfach nur an all die Fehlentscheidungen, die sie getroffen hatte. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Ai die Stille brach. Sie zuckte merklich, stark und erschrocken zusammen. Dafür erntete die Schwarzhaarige erst einmal einen erschrockenen Blick, eh sich Kazumi versuchte zu fassen und wieder ernst zu Ringo und den Anderen sah. Nein… Son hat sich noch nicht bei mir gemeldet. Aber ich habe ein schlechtes Gefühl. Ich hätte Mai erst Alles erklären sollen, eh wir uns mit Ringo befasst haben., sagte sie unzufrieden, als sie sich wieder einer weiteren Fehlentscheidung bewusst wurde. Dann würde Mai sie höchstwahrscheinlich hassen, aber dann war dieses Thema und die ganzen Fragen, die sich Mai nun schon seit Jahren stellte, endlich vom Tisch. Es gibt Probleme, hörte Kazumi auf einmal die Stimme von Son in ihrem Kopf. Kazumi unterdrücke ein deprimiertes Seufzen und ein dementsprechend unzufriedenes Kommentar. Ich lass dich durch meine Augen sehen… Aber hol uns noch nicht zurück. Damit hatte er einen wunden Punkt erwischt, denn Kazumi war schon kurz davor gewesen, aufzuspringen und Ringo und Son wieder ins Hier und Jetzt zu bringen. Esgibt also echt Schwierigkeiten…, meinte sie nachdenklich und nicht minder besorgt.

Was Kazumi zu sehen bekam, gefiel ihr echt nicht. Ihr war immer klar gewesen, dass Mai nicht so ein normales Mädchen sein würde, wieKazumi es eigentlich für ihre Tochter gewünscht hatte, doch dass es so entartete, hatte sie bisher nur in ihren schlimmsten Albträumen befürchtet. Keiner von uns wird Kazumi verlassen. Du kannst es nicht begreifen, also erspar mir dein sinnloses Gerede , sagte er nur mit knirschenden Zähnen und funkelte die Andere Mai wütend an. Du existierst tatsächlich? Ich dachte, der einzige Yuubi-Jinchuuriki ist Kazumi. Sie hat dich, dein Original, so tief weggesperrt, dass du seit Jahren einfach nur ein Wort für Alle bist. Du bist nur eine Bezeichnung. Seit Jahren hat sie deine Kräfte nicht genutzt. Bei Mai sollte es genauso sein, obwohl sie… Er schwieg. Er wusste nicht, ob er es sagen konnte. Schließlich wusste weder Mai von dieser Sache. Ringo schon gar nicht. Er biss sich auf die Unterlippe. Er konnte hier schlecht die ganze Arbeit von Kazumi übernehmen und für irgendeine Aufklärung sorgen. Das betraf ihn schließlich nur sehr indirekt! Die ganze Familiengeschichte ging ihn nichts an! Wunderbar, Kazumi, knurrte er leise vor sich hin. Er seufzte dann aber schwer, als ihm klar, wurde, dass er Ringo eine Antwort schuldete. Ja, Mai ist eine Jinchuuriki. Aber ich bezweifel, dass ihr wahres Ich das weiß. Ich weiß, was du fragen möchtest, nein, ich werde dir nichts weiteres verraten. Er blickte streng zu Ringo. Letztendlich muss das Kazumi selbst erledigen.Du hast doch selbst gemerkt, dass Mai Fragen hat, schrecklich viele Fragen. All die kann Kazumi nur klären. Schließlich ist sie Mais Mutter… irgendwie zumindest. Es war selbst für ihn kompliziert nachzuvollziehen, wieso ein Mensch das überhaupt tat…
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So März 05, 2017 8:07 pm

Mai begann zu lachen, sie lachte schallend, ja fast schon hysterisch klang es. Sie wirkte wie ausgewechselt und legte der jungen und unerfahrenen Jinchuriki eine Hand auf die Schulter. Sie lächelte Ringo sanft an.
Wie dieser Teil von mir bereits sagte, ja, sie ist eine Jinchuriki. Ich, der Yuubi, zumindest teilweise bin in ihr. Bei der Entstehung Mais spaltete ich mich vom Rest ab und glitt in das Baby. So ist sie wenigstens nicht so langweilig blond und blauäugig. Und nein, bislang hat Mai mich hier nicht besucht und ich denke, ich werde auch so schnell nicht Kontakt zu ihr aufnehmen können. Aktuell geht es, weil ihr in meinem Seelenversteckt seid., sagte sie und deutete hinter sich auf die Tore.
Um mich zu bannen und regungslos zu halten erschuf diese Hexe von einer Hyuuga 7 Tore. Ein siebenfaches Siegel ist nun einmal doch recht stark und unterbindet die Bindung zwischen Mai und mir fast komplett. Nur wenn sie anfängt an den Toren zu kratzen, unbewusst natürlich, dann kann ich Einfluss geltend machen und das auch nur in einer bestimmten Reihenfolge. Ich glaube das Siegel der Todsünden nannten sie es. Zorn ist stark, vielleicht wird es ja Kazumi selber sein, die dieses Tor zum Einsturz bringen wird., erklärte nun Mai und grinse leicht in Richtung von Yonbi, ehe sie sich distanzierte und zum Tor selber ging. Sie strich darüber, ehe sie dann zu Son herüberschaute.
Ich bin real, ebenso wie du es bist. Mein zweiter Teil, die Manifestierung in Kazumi, ich werde sie mir früher oder später holen und ganz ehrlich, dann seid ihr alle eh ein Teil von mir, ebenso wie eure dunklen Energien ein Teil von mir bereit sind, sonst wäre ich nicht hier. Aber keine Sorge, keine Sorge, aktuell sind wir nur zum Plaudern hier und wenn du nervst, Son, dann werde ich dich aussperren und zurückschicken, während ich mit Rin'chan plaudere. Hast du noch Fragen meine Liebe?, fragte die dunkle Mai fast schon grinsend. Sie flötete ihre Worte nur so daher, fast so als würde sie es genießen, klar, sie begann eine Persönlichkeit zu entwicklen, aber auf der anderen Seite war sie auch froh endlich jemanden zum reden zu haben, wenn da nicht dieser dämliche Son wäre, der stören könnte. Sie hoffte, dass er sich zurück hielt. Mai wollte wirklich nur reden und während der Bunshin von Kazumi weniger offen war, war es dafür die schwarze Mai um so mehr.
Besonders spannend wird es übrigens wenn Mai erfährt, dass sie nicht ausgetragen wird, sondern gezüchtet wurde, weil Kazumi gewisse Wünsche hatte und diese nie erfüllt werden konnten, nicht einmal von einem Mann., sie grinste unschuldig, als wäre es ein offenes Geheimnis.


Mai lag derweil weiterhin mit ihrem Kopf seelenruhig auf dem Schoße Ringos und Ai blickte zu der jungen Frau hin. Sie wusste nicht genau was es für Schwierigkeiten gab, aber es war sicher alles in Ordnung, sonst wäre Kazumi schon längst eingeschritten. Ai hätte es notfalls auch selber gekonnt, irgendwie, aber sie hatte ja die Spitze gesagt bekommen, wenn auch eher indirekt, dass sie die Füße still halten sollte, was ausgesprochen komisch war, sehr komisch sogar, so komisch, dass diese unbedachten Worte Kazumis sie doch irgendwo verletzten, wenn auch eher im Inneren, als im Äußeren. Sie sagte nichts und wartete ab.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di März 07, 2017 5:31 pm

Da hörte man ja so allerhand. Die Spiegel-Dimension war ein ziemlich wilder Strudel, so empfand es zumindest Ringo. Inzwischen aber hatte sie sich Betonstiefel geschnappt und bemühte sich, still und abwartend am Grunde des Meeres zu stehen und auszuharren, bis sich der Strudel ausgetobt hatte. Kurzum: Sie schottete noch immer ab und ließ nicht zu, dass vor Enthüllungen ihr Kopf explodierte. Hier gab es also nicht nur einen Juubi-Jinchuuriki, sondern zwei? Nun gut, so seie es.
"Ja, Mai ist eine Jinchuuriki. Aber ich bezweifel, dass ihr wahres Ich das weiß. Ich weiß, was du fragen möchtest, nein, ich werde dir nichts weiteres verraten. Letztendlich muss das Kazumi selbst erledigen. Du hast doch selbst gemerkt, dass Mai Fragen hat, schrecklich viele Fragen. All die kann Kazumi nur klären. Schließlich ist sie Mais Mutter…", so sprach der Bijuu-Doppelgänger und schaute Ringo dabei streng an.
Ist okay. Du brauchst nichts weiter dazu sagen, erwiderte Ringo gemächlich und seufzte, während sie die Andere Mai missgünstig betrachtete. Diese Mai gebärdete sich in der Tat anders, erheblich lauter und forscher. Sie nahm sich auch eine Menge heraus, indem sie Ringo eine Hand auf die Schulter legte.
Gib acht. Ringo schob die Hand bedächtig von sich, ohne Blickkontakt zu brechen. Du würdest mich wohl um nichts auf der Welt angreifen, doch umgekehrt gilt das nicht. Ja, in dieser Welt nahm Ringo für sich in Anspruch, Mai halbwegs gewachsen zu sein. Und kein dummes Siegel würde sie davon abhalten. Ringo wäre durch pure Rationalität und Abgebrühtheit sogar noch in der Lage, Mai - die ganz echte Mai - zu verhauen, selbst wenn das Siegel volle Wirkung entfaltet hätte.
Ich liebe dich, Herz, darum wirst du diesen Flug durch die Wand auch überleben!
Als diese dunkle Mai nach Fragen fragte, überlegte Ringo lang. Sie schaute zu den Toren hin, zu denen es eine kurze Erklärung gegeben hatte. Die Todsünden. Ihr lagen Fragen dazu auf der Zunge, doch andererseits, hier lügte der Eine wie der Andere vielleicht wie gedruckt.
Ach... ich sehne mich nicht mehr nach Antworten, wenn ich es so bedenke. Ringo zuckte mit den Schultern. Du bist mir zu plapperig. Du redest einfach so viel, wie kann man da sagen, ob es sich überhaupt lohnt, dir zuzuhören. Sie grinste selbstsicher. Dieser Gesichtsausdruck wurde nur ein ganz klein wenig geschmälert, als Kuromai Mais unnatürlichen Ursprung anschnitt.
Ein Klatschmaul bist du, stellte sie weiterhin grinsend fest. Erfreust dich so sehr daran, mehr zu wissen als ich. Die Freude darfst du haben, aber allein. Sie wandte sich an Son.
Wenn wir ohnehin nicht weiterkommen, sollten wir zurück gehen. Ich scheine in dieser Welt bei weitem nicht das Undenkbarste zu sein. Stattdessen gibt es wohl mehr als genug kleine Brandherde, die allesamt nichts damit zu tun haben, ob ich nun wirklich durch einen Spiegel in diese Welt fiel, durch ein Kaninchenloch oder sonstwie.
Nach dieser großspurigen Ankündigung, Kuromai einfach links liegen zu lassen, zeigte sie dem farbloseren Mädchen auch noch dreist die herausgestreckte Zunge.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So März 12, 2017 12:20 pm

Son lagen mehr als nur ein paar ‚spezielle‘ Bezeichnungen und Kommentare auf der Zunge, die er dieser ‚Jinchuuriki-Mai‘ gerne entgegen geschmettert hatte. Doch weder wollte er, dass Kuromai ihre Drohung wahr machte und ihn aus dem Seelenversteck verbannte, noch wollte er ihr irgendeine Angriffsfläcche geben, die Kuromai ausnutzen konnte, um irgendwie die Siegel zu überbrücken und frei zu kommen. Außerdem würde Kazumi ihn sicherlich den Kopf abreißen, wenn er Ringo alleine in dem Seelenversteck mit ES zurücklassen würde. Son und auch Kazumi wussten, dass sich diese Ringo hier sicherlich genauso gut zur Wehr setzen konnte, wie die Ringo, die sie gekannt hatten. Er schluckte seinen Ärger herunter und schwieg. Die Tatsache, dass vor ihm ein Teil des Yubis stand, war für ihn einerseits sowohl unangenehm, als auch verunsichernd. Kazumi selbst, die zwar alle neun Biju in sich trug, hatte aber nie so damit angegeben, dass sie dadurch auch Jinchuuriki des Yubi war. Ihr war es wichtig gewesen, die neun Biju in einem Seelenversteck aufeinander ‚hocken‘ zu haben, um so mit allen zeitgleich sprechen zu können. Es gab vielleicht, so wie sich Son erinnerte, eine einzige Situation, in der Kazumi beabsichtigt den Yubi hatte raushängen lassen. Beziehungsweise überhaupt, dass sie ihre Macht so gezeigt hatte, dass sie angsteinflößend wirken könnte. Son gehörte zu den Biju, die sich gerne keine Gedanken über den Zehnschwänzigen machten. Letztendlich schien Mai den dunklen Yin Teil des Yubis abbekommen zu haben, während Kazumi niemals irgendwelche Anzeichen gehabt hatte, dass der Yubi in ihr irgendwelche ‚Versuche‘ gestartet hatte, irgendwie frei zu kommen. Aber er selbst hatte sich wirklich selten mit dem Gedanken beschäftigt, was der Yubi in Kazumi eigentlich ‚tat‘.
Kuromai ging ihm ziemlich auf die Nerven. Nicht etwa, weil sie überhysterisch lachte oder weil sie sich jetzt generell mal zeigte, sondern die Tatsache, dass sie drohte, sich ihren anderen Teil in Kazumi zu holen oder generell dachte Kazumi würde eines der Siegel selbst brechen, das regte ihn auf. Schließlich, wenn Kazumi sich dieser Gefahr bewusst war, konnte sie Mai ja schlecht weiter anlügen. Irgendwie musste sie ihrer Tochter ja die ganze Wahrheit sagen. Zornig würde Mai sicher so oder so sein. Es würde schwierig werden, Mai Alles in so einer Ruhe erklären zu können, dass sie Kazumis Absichten und Ansichten verstand und vielleicht diesen ganzen Ärger nachvollziehen konnte. Son seufzte schwer und ziemlich genervt auf, während er sich das Haar aus dem Gesicht strich. Naja zumindest konnte sich Son eine Weile zusammen reißen. Erst als Kuromai etwas ansprach, was äußerst ‚unwichtig’ für die aktuelle Situation war, platze Son der Kragen. Die Geschichte, wie und weshalb Mai geboren wurde, gehörte hier nicht hin! Zumal es Ringo auch nicht so direkt betraf. Son setzte schon zum passenden Kommentar an, doch ihm blieb das Wort im Halse stecken, als sich eine zierliche Hand auf seine Schulter legte und somit all die Aufmerksamkeit von Mai abwand. Stattdessen blickte er nur in das leicht versöhnlich lächelnde Gesicht von Kazumi. Was machst du hier?, fragte er sowohl überrascht als auch ungläubig. Ihm stand die Sorge regelrecht ins Gesicht geschrieben, dass er nicht wusste, was und ob Kazumi hier irgendwas passieren könnte. Von den blauen Augen war nichts zu sehen. Stattdessen starrte Son in regenbogenfarbene. Es muss ernst sein, wenn du diese Augen hast. Es war das zweite Mal, dass er sie sah. Kazumi lächelte versöhnlich und schüttelte den Kopf. Ich habe Angst, dass du dich veränderst. Ich weiß nicht, wie ihr reagiert, wenn ihr in dem Seelenversteck seit, wo eure dunkleren Hälften versiegelt sind. Außerdem wollte ich nicht, dass Ringo Tatsachen erfährt, die zwar wahr sind, aber von denen sie die genauen Hintergründe nicht kennt. Sie schenkte Ringo einen leicht entschuldigen Blick. Immerhin brachte sie die Jüngere in Situationen, für die sie kaum etwas konnte. Sie wollten nur herausfinden, wie Ringo hier her gekommen war. Dass sie hier auf den Biju in Mai trafen, war weder eingeplant, noch besonders erwünscht gewesen. Dann wandt sie sich an Mai und lächelte sie freundlich an. Sie konnte diesem Geschöpf nicht wütend oder böse sein. Alleine weil sie ihrer Tochter eben so ähnelte. Vielleicht werde ich wirklich die Schuldige sein, die eines der Siegel von Ai bricht, die dich im Zaum halten., sagte sie sich der Gefahr selbst bewusst. Sie konnte nicht voraussetzen, dass Mai ihr verzieh, nach dem sie sie viele Jahre angelogen hatte. Es wäre idiotisch das zu denken. Aber sollte wirklich der schlimmste Fall eintreffen, so würde die Blonde sich nicht davor drücken, sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, um Mai vor größerem Schaden zu bewahren. Aber wenn Mai durch mich weiter nichts erfährt, kommt früher oder später die Zeit, wo Alles eskaliert. Wenn ich sterbe, wer weiß, was du dann für Möglichkeiten hast. Ich weiß nicht, ob ich stolz auf dich oder beunruhigt sein sollte. Ich dachte, du wärst ein Wesen ohne Bewusstsein und ohne Persönlichkeit. Nachdenklich betrachtete sie Kuromai, doch schnell lächelte sie wieder. Ich bin froh, dass du jemand wirst
Man konnte Kazumi ansehen, dass sie ihre Worte ernst meinte und das schockte wiederrum Son. Entsetzt starrte er seine Jinchuuriki an und wedelte wie ein bekloppter vor ihrem Gesicht herum. Bist du noch ganz dicht?? Wie kannst du das sagen?! Er wollte noch viel mehr weiterreden, das sah man ihm an. Immer wenn er sich auf einen Redeschwall vorbereitete, straffte der Bijudoppelgänger immer die Schultern und holte regelrecht tief Luft als wolle er stundenlang die Luft anhalten. Ihr seit meine Biju, ich kann mich nicht direkt daran erinnern, jemals direkten Kontakt zu Yubi gehabt zu haben. Vielleicht wird Kuro der erste Teil vom Yubi sein, der sich abkapselt und eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Vielleicht wird  Mai mich übertreffen, indem sie sich mit dem Yubi anfreundet. Ist das nicht der Wunsch, den jeder Elternteil hat?, fragte sie und sah dabei niemandem direkt an. Sie wandt die Worte größtenteils eher an Son und die Kuromai. Vielleicht war Kazumi auch ein wenig zu gutgläubig und legte zu viel vertrauen in den Teil des Yubi, der in Mai lebte. Aber sie hatte schon vor Jahren gelernt, dass man die Biju nicht nur nach dem Äußeren beurteilen sollte.
Insgeheim war Kazumi aber auch gleichermaßen erstaunt, erleichtert und glücklich, dass Ringo die Wahrheit, die ihr diese Mai entgegengeschmettert hatte, zumindest in dieser Situation so scheinbar locker wegsteckte. Vielleicht würde sie später, in Ruhe dazu noch etwas sagen, wenn überhaupt. Aber zumindest war sie froh, keine anklagenden Blicke von der Anderen ertragen zu müssen.
Auch auf Ringos Worte, das Seelenversteck zu verlassen, konnte Kazumi nur erstaunt und zeitgleich bewundernd lächeln. Son dagegen betrachtete Kuromai misstrauisch. Können wir sie einfach so… in Ruhe lassen? Sie hat weder dich noch mich angefallen. Ihr habt nur miteinander geplaudert. Außerdem weiß ich nicht, was ich überhaupt in Mais Seelenversteck ausrichten kann. Ich möchte es auch nicht sofort ausprobieren.


Zuletzt von Natsu Kazumi am Fr Apr 07, 2017 8:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di März 21, 2017 2:12 pm

Kuromai betrachtete die anwesenden Personen und grinste nur, ehe sie sich streckte.
Schon witzig, oder? Irgendwie sind aktuell nur Damen anwesend. Gibt es denn draußen keine Männer mehr?, fragte sie unverblühmt und blickte dann zu Ringo hin, ehe sie die Schutlern zucken lies.
Schon gut, ich kann es dir nicht verübeln, immerhin bist du ja durch aus in der Lage dienen eigenen Weg zu gehen, dein eigenes Leben aufrecht zu erhalten und voran zu schreiten. Dein leben ist es, was ich spannend finde, liebe Ringo, immerhin bist du ..., sie brach ab, als sie eine doch sehr vertraute und irgendwie auch verhasste Person zu spüren begann, was machte sie in ihrem Seelenversteck? Sie seufzte leicht und drehte sich zu der Blonden um. Sie grinste und stämmte eine Hand an die Hüfte.
Kannst du mal sehen, eine Persönlichkeit hat sich entwickelt. Und dazu kommt noch mehr, immerhin verfüge ich über die Macht von allen 9, wenn auch nur 50% davon, du hast ja die Yin-Hälfte. Kannst du sie mir nicht einfach so überlassen? Dann muss ich dir keinen Ärger machen., sagte sie nun und lachte auf, ehe sie sich eine Träne wegwischte, sie blickte zu Boden, denn das Lachen und dergleichen war nur Show. Sie war nun einmal jene Person nicht unbedingt unähnlich. Mai, sie tat ihr Übrigens dazu, dass die junge Frau sich so weiter verbreitete, sich veränderte, ihre Handlungen in Frage zu stellen begann und dann noch einmal zu den Personen blickte, die sich aufmachten um zu gehen. Sie winkte.
Auf Bald, und ich hoffe, dass ihr noch ein paar schöne Tage habt, denn wie lange wird sie noch leben?, fragte sie nun grinste leicht.
Glaubst du ihr Schild hält noch lange, wenn du sie so überanstrengst?, fragte sie noch und dann veränderte sich für sie die Welt wieder, sie saß unter einem Baum, das ganze Schwarz, die dunklen Töne waren verschwunden und sie streichelte einer Instanz von Ringo durch ihr Haar.


Kai!, sagte Ai und hatte Mai dabei berührt. Diese kam langsam hoch und wirkte verschlafen. Sie rieb sich ihre Augen und blickte dann zu ihrer Mutter herüber und dann zu Ringo. Beide wirkten in Gedanken und schiene zu schlafen, während ihre richtige Mum auch noch auf der Couch lag, mit dem Kopf auf Ais Schoß. Diese lächelte nur kurz. Dann blickte Mai herüber zu Ringo und schüttelte leicht amüsiert den Kopf. Sie sah süß aus, wenn sie schlief und als sie die junge Frau an der Schulter berührte kippte sie herum, so dass sie sich auf Mais Schoß wieder fand. Diese war total überrascht und strich dann Ringo über den Kopf. Sie sollte sich ausruhen, immerhin hatte Ringo so viel durch gemacht und es tat ihr irgendwie leid, was Ringo alles durch sie erfahren musste. Ob sie ihr je wieder verzeihen würde? Sie hoffte es sehr, denn immerhin wollte sie wenigstens ein paar Verbündete haben in dieser Welt des Todes. Sanft und andächtig strich sie Ringo eine Strähne aus dem Gesicht und Ai tat es ihr gleich mit Kazumi. Sie hatte kurz nachdem Kazumi eingeschlafen war Mai aufgeweckt. Die Orangehaarige hatte keine Ahnung, dass gerade die Damen in dem Kopf von Mai herumspuckten und es interessierte sie auch nicht wirklich, denn zu ihrem Bijû hatte sie so gar keinen Kontakt. Wann sie wohl erwachen würde?
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Apr 06, 2017 9:53 am

Im Seelenversteck gab es offenbar keinen Blumentopf zu gewinnen. Ringo, gewandt in den Wegen dieses Ortes wie jeder andere Jinchuuriki auch, fand den Weg nach draußen, schlug im Hier und Jetzt die Augen auf - und fand ihren Kopf auf Mais Schoß gebettet. Rasch fuhr sie hoch! Blinzelnd starrte sie sodann in Mais Gesicht, wobei sich für einen kurzen Moment die dunkle Farbe von Kuromai über die Züge des anderen Mädchen zu legen schien.
Ringo schob Mais Hand von sich, sanft, aber entschlossen. Konzentriert blickte sie ihr ins Gesicht, hob die linke Hand und kniff Mai leicht in die Wange. Wobei es wohl eher ein Tätscheln wurde - irgendetwas hielt sie davon ab, zu fest zuzugreifen. Ich weiß wahrlich nicht, ob ich neidisch auf dich sein soll, gab sie offen zu. Schon seltsam. Doch in jeder Welt scheinst du mehr zu haben als ich - und in dieser Welt sogar in noch vielfältigerer Weise als in Meiner. Denn Mai war nun also auch Jinchuuriki. Und was für Einer.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Apr 07, 2017 8:24 am

Während sie noch in Mais Seelenversteck gewesen war, war Kazumi eigentlich noch ziemlich optimistisch gewesen. Sie hatte sich, wie schon so oft, vorgenommen, Mai Alles zu sagen. Aber irgendwie schien es Kazumi wieder im Hier und Jetzt extrem schwer zu fallen, überhaupt Mai direkt anzusprechen. Besonders auch, weil Kuros Worte ihr immer noch im Kopf herumspukten. Sie konnte Kuro nicht einschätzen. Sie wusste nicht, ob sie die Natsu einfach nur zwingen wollte, Mai die Wahrheit zu sagen, um selbst die Möglichkeit haben zu können, einfach so frei zu kommen oder um das Band zwischen Mutter und Tochter komplett zu zerstören um Mai die einzige Vertraute und Freundin sein zu können. Gerade, weil es einmalig und erstmals der Fall ist, dass sich ein Teil des Yubis eine Persönlichkeit entwickelt hatte, machte es eben diese so schrecklich unberechenbar.
Langsam und auch nur ziemlich dumpf nahm sie eine Stimme wahr, die sich später, als sie die Augen öffnete, als Ringo herausstellte. Sie blinzelte selbst noch etwas geistig abwesend und blickte einige Augenblicke zu Ai hoch, eh sie eine Bewegung neben Ai wahrnahm. Sie bekam sofort einen ernsten und strengen Blick von Son zugeworfen, der sich neben sie kniete und die Blonde abschätzend musterte. Ich ziehe mich zurück. Kyuubi und die Anderen machen sich Sorgen. Denk nicht nur an deine Tochter. Du musst auch an dich und an uns denken. Unsere Zukunft hängt davon ab, wie sie reagiert. Es kann gut für uns und euch enden. Aber auch genauso einfach kann es ein Massaker geben., sagte er im Flüsterton, sodass es nur Kazumi und unweigerlich auch Ai mitbekommen würden. Mai war wahrscheinlich eher auf Ringo fixiert und Ringo, die gerade selbst sprach, würde vielleicht nicht mal bemerken, dass Son überhaupt was sagte. Noch eh Kazumi irgendwas sagen konnte, löste sich der Bunshin ohne Weiteres auf und verpuffte in einer Rauchwolke. Kazumi sah ihm wehleidig hinterher, eh sie seufzte und mit ihren Armen ihre Augen verdeckte. Sie fühlte sich elend. Irgendwie war es dumm von ihr gewesen zu denken, dass der Yubi-Anteil in Mai überhaupt keine Möglichkeiten gehabt hatte oder haben könnte, um frei zu kommen. Sie hatte gerade das steigende Bedürfnis, sich in ihr eigenes Seelenversteck zurückzuziehen und mit ihren Bijus herumzudiskurieren und die bestmögliche Methode zu finden, um diesen Albtraum zu beenden. Letztendlich würde ihr nichts Anderes übrig bleiben, als Mai mehr oder minder einfühlsam die ganze Geschichte zu erzählen. Was sie war und wieso sie es war.
Sie löste ihre Arme aus ihrer Haltung und blickte wieder zu Ai hoch. Seit wann lag sie bitte hier?! Sie musste Ai doch sicherlich sämtliche Blutzufuhr in den Beinen abgeklemmt haben. Schließlich warAi noch zierlicher, als sie es war, bevor sie ihren Körper zu viel mit diesen Siegeln zugemutet hatte und selbst wenn Ai ihre Beine nicht mehr nutzen konnte, so war es Kazumi immer wichtig gewesen, dass sich Ai nicht hängen ließ. Ließ sie zwar generell nicht, aber Kazumi, egal wie oft sie es auch schon erfolglos versucht hatte, Ai irgendwie zu helfen, gab diesbezüglich auch nicht auf. Sie hob ihre Hand und strich Ai entschuldigend lächelnd über die Wange. Tut mir leid, dass ich dir solche Probleme mache, lächelte sie traurig, eh sie sich mit der anderen Hand abstützte und sich langsam aufrichtete. Wofür sie sich entschuldigte? Wahrscheinlich im Moment für Alles, was sie in ihrem Leben falsch gemacht hatte. Und das war eine ganze Menge. Vielleicht war es auch die Einleitung und mentale Vorbereitung dafür, dass sie Mai gleich Alles erklären musste.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Fr Apr 07, 2017 9:41 am

Ein wenig ungläubig betrachtete nun Mai die Reaktion ihrer aktuellen Freundin, wenn man sie denn so nennen kann, denn auch wenn sie sich wehrte, sie verband etwas und das war nicht nur das Siegel, vielleicht lag das aber eher daran, dass Mais Mutter gewisse Gefühle ebenfalls für die Sarutobi hegte, als sie jünger war und Ai dies ebenfalls ertragen hatte und nichts weiter gesagt hatte. Diese hoffte, dass die Gefühle mittlerweile verblasst waren, doch sie hegte wenig Hoffnung dafür, immerhin war Kazumi ja nach wie vor sehr viel an Ringo gelegen. Man konnte fast meinen, dass die junge Schwarzhaarige eifersüchtig war, doch sie tat es wie so häufig, sie akzeptierte und sagte nichts dazu. Sie reagierte auch nicht weiter darauf, denn sie beobachtete Mai.

Diese wurde "liebevoll" von Ringo in die Wangen gekniffen und ein wenig gezogen, wobei der Druck sehr schnell nach lies und sich dann sehr schnell in eine Art Streicheln verwandelte. Mai verstand nicht, was die junge Frau meinte und legte den Kopf zur Seite, ehe sie sich dann zurück zog und sich mit leichten Tränchen in den Augenwinkeln die Wange rieb.
Ich bin nichts besonders, sondern du., sagte sie ein wenig grummelnd und lächelte dann jedoch ein wenig lachend.
Möglich, dass ich hier mehr habe als in deiner Welt, immerhin habe ich dich hier an meiner Seite und das ist doch das, was wichtig ist, oder?, fragte sie lachend. Mai verstand Null. Kuro würde es verstehen, doch Mai und Kuro haben sich nie getroffen. Sie wissen nichts von einander, bzw. Mai weiß nicht einmal, dass es jene gibt. Sie seufzte innerlich kurz, ehe sie dann jedoch kurz die Andere anlächelte.
Wollen wir nachher etwas essen gehen? Ich koche uns was. Hier finden wir sicher auch vernünftige Lebensmittel. Bei mir daheim war es doch ein wenig ... wenig ...., sagte sie und schien nach wie vor ein Sonnenschein zu sein, die sich selber nicht wirklich ernst nahm oder groß machte. Kagutsuchi derweil lag noch immer eingekringelt neben Ringo und kam erst jetzt langsam hoch. Er kroch vorsichtig über Ringo herüber und legte sich breit auf den Schoß von Mai.

Es ist Zeit., sagte Ai schlicht und blickte kurz mit ihrem noch sehenden Auge zu Ringo und dann zu Kazumi hin.
Bitte niemals um Verzeihung, wenn du es nicht ernst meinst. Ich bin mir sicher, es gibt Wichtigeres, als mich um Verzeihung zu Bitten. Ich kann wenn du es möchtest dafür sorgen, dass sie ruhig bleibt, in dem ich ihre Emotionen wieder kontrolliere, aber das wirst du nicht wollen, oder? Sei aber unbesorgt, selbst wenn eines der Siegel brechen sollte, sie hat noch 6 weitere und ich denke mir, dass diese nicht so schnell brechen werden., sagte Ai leise, so dass es wieder nur Kazumi verstand.
Was gibt es denn da zu tuscheln?, fragte Mai nun und Ai blickte auf. Sie sah kurz Mai an und wollte etwas sagen, als sie inne hielt. Ihr Körper began zu beben und die Kekkai flackerte rötlich auf. Das verbleibende Auge änderte sich und Adern umschloss es. Ai selber war nicht mehr anwesend, nur noch ihr Körper, ihr Geist flog derweil durch die Kekkai auf der Suche nach dem, was gerade passierte.
Siegelbruch in Sektion 23. Das Siegel wurde von innen heraus entfernt und verbrannt. Die Kekkai wurde geschwächt und bedarf Reparatur., sagte sie und es klang wie bei einer Maschine.
Saboteur flieht zum nächsten Siegel, Sektion 24. Er will das Siegel des Wasserfalls brechen, erbitte sofortige Festnahme und Neuanbringung des Siegels. Problem erkannt - bearbeite mögliches Szenario - Gourillaattacke, da besagter notwendiger Stein von Untoten nun umzingelt ist. Stärke die übrige Kekkai und errichte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an den Siegelpunkten ... erledigt..., sprach Ai und Kazumi würde einen stärken Ruck an ihrem Chakra bemerkten, denn Ai zapfte ihr gerade ein wenig mehr ab um ihre eigenen Kekkais zu schützen. Die Siegelpunkte waren essenziell für den Erhalt der großen Kekkai.
Wo ist Sektion 23? Ich werde mit Ringo das Siegel anbringen., sagte Mai und es schien sie gar nicht zu interessieren, was Ringo meinte mit dem Besonders sein.
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BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Apr 15, 2017 5:04 pm

Da lachte sie. Sie lachte ständig. "Möglich, dass ich hier mehr habe als in deiner Welt, immerhin habe ich dich hier an meiner Seite und das ist doch das, was wichtig ist, oder?"
Ringo kniff nur leicht die Augen zusammen, entließ einen Seufzer angesichts dieses Pakets guter Laune und schüttelte den Kopf zum Zeichen, dass sie keine Zweifel an Mais Aussage hatte. Oder zumindest diese Zweifel nicht diskutieren mochte.
"Wollen wir nachher etwas essen gehen? Ich koche uns was. Hier finden wir sicher auch vernünftige Lebensmittel. Bei mir daheim war es doch ein wenig ... wenig ...."
Sonnenschein, deine Witzigkeit kennt keine Grenzen, dachte Ringo bei sich. Und zuckte leicht zusammen, denn diesen Gedanken hatte sie ungewollt an Mai weitergesendet. Sie verdrehte die Augen wegen der Erinnerung an das dumme Siegel, dann nickte sie. Ja, wir können gern etwas zu essen auftrei-...
In diesem Moment benahm sich das Puppenmädchen wieder seltsam. Ringo hielt inne, als sich das kleine Schauspiel vollzog und Ai eher wirkte wie ein Geist in einer Maschine als ein lebendiges Wesen. Oder wie in Trance. Offenbar war irgendwas passiert. Etwas, was Mai sogleich zum Anlass nahm, die Essenspause nach hinten zu verschieben.
"Wo ist Sektion 23? Ich werde mit Ringo das Siegel anbringen."
Ringo seufzte nochmals, schaute zu Kazumi herüber und zuckte mit den Schultern. So viel Energie, nicht wahr?, gab sie zum Besten, und dies meinte sie natürlich auf mehreren Wegen. Kazumi verstand sicher.
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[Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami
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