Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Kage
Bijū
Infobox
Die neuesten Themen
Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche
Partnerverwaltung
 
Ishihara Ryosuke
 
Natsu Kazumi
 
Yamanaka Epona
 
Sarutobi Ringo
 
Rushifā Vali
 
Yuki Yasunori
 
Uchiha Ippo
 
Hatake Mayura
 
Aranami Shiori
 

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellenAustausch | 
 

 [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
AutorNachricht
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Okt 18, 2016 12:07 pm

das Eingangsposting lautete :

- Fantasie-Mini, niemals so passiert -


Auf welcher obskuren Auktion hatte man dieses okkulte Paraphernalium wohl erstanden. Ringo hatte heute morgen noch arglos einen riesigen Spiegel auf dem Dachboden der Kage-Residenz angeschaut und sich gefragt, was die seltsamen Zeichen auf dem unteren Teil des Glases zu sagen hatten. Hatte da jemand seine Nummer hinterlassen oder etwas in dieser Art?
Und dann war sie hier gelandet. Wo auch immer dieses Hier war. Sie hätte es besser Dort genannt, so betrachtet. Wie durch Kuchiyose war sie plötzlich nicht mehr im staubigen Obergeschoss, sondern auf weiter, grasbewachsener Fläche, und Asche rieselte vom Himmel. Ja, schwarze Flocken segelten mit dem Wind, als kämen sie von einem Steppenbrand. Ringo, inzwischen ein wenig an interdimensionale Reisen gewöhnt, setzte sich auf. Hatte gar nicht wirklich bemerkt, dass sie lag. Wohl doch nicht so sehr an Raum-Zeit-Sprünge gewöhnt? Egal. Sie schaute sich um, während verkohlte Blätterfetzchen über ihr Gesicht tanzten.
Von rechts lief was vorbei. Rasend schnell. Bremste, hielt an, starrte zu ihr rüber.
Eine Kunoichi. Vage bekannt. Ringo verengte fragend die Augen, als die andere Frau sie so überrascht musterte und schließlich winkte. Was sitzt du da rum?, rief sie hektisch, Setz dich lieber in Bewegung! Sie kommen!
Wer, sie?, fragte Ringo begriffsstutzig. Vor wem und wohin?
Vor denen da, sagte die Kunoichi aufgeräumt und deutete über Ringos Kopf hinweg.
Ringo schaute hin. Einmal, zweimal. Blinzelte und rieb sich die Augen, nicht wirklich glauben wollend, was sie da sah. Wa-...
Ja, natürlich sind sie das!, rief die Kunoichi, mit der Geduld längst am Ende, und schnappte sich Ringo urplötzlich am Bund ihrer Hoses, zerrte sie schwungvoll auf die Beine. Wir rennen jetzt, los!
Ringo rannte mit, vollends überzeugt. Und wohin?!
Dahin, wohin sie nicht gehen, erwiderte die Kunoichi, an deren Namen sich Ringo plötzlich wieder erinnern konnte. Amaiko, richtig. Amaiko schlug ein scharfes Tempo ein, über die Wiese und ins Dickicht eines Laubwaldes. Ringo stürzte hinterher, hielt kaum Schritt und blickte nur ein einziges Mal über die Schulter, um ganz sicher zu sein, dass sie auch weiterhin folgten. Ja, taten sie. Ja, es gab absolut einen Grund zum Rennen. Das Ganze war ein schräger Fiebertraum, irgendwas musste dort in der Kage-Residenz in der Luft liegen, oder eben im Staub, egal... Genau hier lag allerdings auch was in der Luft. Rauch. Feiner Brandgeruch. Und kurz darauf überquerten sie auch schon etwas wie eine Feuerschneise, kreuzten eine Linie aus verbranntem Holz und Blattwerk. Wohin sie nun gerieten, da hatte offenbar ein Brand gewütet, tobte sich irgendwo wohl noch immer aus, denn Ascheflocken zogen nach wie vor in Schaden umher.
Verkohlter Wald, erklärte Amaiko gerade, Passender Name, nicht? Hier kommen sie nicht hinein. Apropos, wie ist deiner?
Hah? Ringo war im ersten Moment verwirrt. Eh... Wir kennen uns schon. Sarutobi Ringo, aus Konoha, wie du auch.
Ah?, machte Amaiko verdutzt. Du bist von hier, aber du rennst nicht, wenn man dir sagt, dass du rennen sollst? Das ist aber nicht sehr helle von dir. Trotz Wortwahl sprach sie ganz freundlich, lächelte gar dabei. Da hast du aber Glück gehabt, dass du auf mich gestoßen bist.
Im nächsten Moment stießen sie erneut auf etwas: Mitten im verkohlten Wald stand eine einsame Hütte.


Zuletzt von Sarutobi Ringo am Mi Jan 18, 2017 8:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

AutorNachricht
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Jan 23, 2017 11:25 am

Auf dem Fuchs reiten. Ringo starrte groß bei dem Kommando, folgte aber artig - und innerlich voller Begeisterung. Auf Kuchiyose zu reisen, war für sie nicht neu. Aber auf einem Bijuu? Eine Premiere.
Was aus dem Kultisten wurde, war ihr im Grunde egal. Ringo war zwar empathisch und durchaus in der Lage, Motive zu erkennen. Doch wenn sich jemand offenkundig irrational verhielt, machte sie sich keine große Mühe. Was sie faszinierte, war allerdings, dass es wohl doch Menschen außerhalb von diesem Kirigakure gab. Wie lebten sie? Wie überlebten sie? Deren Motive, so sie weniger wirr waren, malten spannendere Bilder in Ringos Kopf.
Die Echse hatte sie sich unter den Arm geklemmt und hielt sie fest, während sie sich selbst ins Fuchsfell krallte.
Stürmisch ging es vorwärts. Kraftvoll, aber kein Vergleich zu einem ruhigen Ritt auf einer ihrer Antilopen, wie sie dann doch etwas weniger begeistert feststellen musste. Aber immerhin schnell. Rasch kam das Dorf in Sicht, und mit ihm eine glockenartige, rötliche Kekkai - soweit Ringo wußte, galt diese Farbe als Indikator für eine Barriere gewaltiger Kraft.
Unheimlich. Ob das Dorf im Inneren der Kekkai einen stetigen Rotstich hatte, wie unter einer Wärmelichtlampe?
Mai stellte derweil heraus, dass sie sich erheblich mehr Gedanken um den Kultisten machte als Ringo.
"Warum ist er nicht geflohen? Dies widerspricht doch den Regeln des Krieges."
Ringo lag etwas Scharfes auf der Zunge. Zumindest ist er der Regel gefolgt, eine Gelegenheit zu ergreifen, die sich bietet, versetzte sie trocken. Sie griff um sich und deutete vielsagend auf ihren Rücken - Mai hatte ihren Rücken schließlich kurz dem Feind zugekehrt und damit einen Angriff des Kultisten ermöglicht. Ernster fügte sie hinzu: Ansonsten war er wohl einfach irre, so einfach ist das. Wie sonst soll man jemanden einschätzen, der eine Jinchuuriki und ihre Bijuu attackiert, in vollem Sichtfeld? Schließlich hatte der Kultist gewusst, womit er sich anlegte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Natsu Kazumi
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆


Anzahl der Beiträge : 667
Anmeldedatum : 28.08.12
Alter : 21

Shinobi Akte
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,70 Meter
Besonderheit: Jinchuuriki des Kyubi

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 24, 2017 8:37 am

Die Zeit, während Kazumi nicht im Dorf war und sich mit den Untoten herumschlug hatte sich Makoto die ganze Zeit über bei Ai, beziehungsweise in ihrer unmittelbaren Nähe aufgehalten. Er war einfach ein viel einbezogener Mann, der weder besonders viel Freizeit, noch unbedingt so etwas wie ein Familienleben hatte. Man könnte gerne sagen, dass er einer von Kazumis Beratern war. Man konnte gerne sagen, dass Ai die rechte Hand der Natsu war und Makoto die Linke. Zumindest hörte sie Beide ohne Murren und Knurren an, auch wenn Kazumi zu Makoto eindeutig strenger war, als zu Ai. Aber auch kein Wunder. Kazumi hatte schon von Kindesbeinen auf an versucht stark zu werden und Makoto, der eher wie ein großer Bruder für sie war als ein Cousin, hatte sie immer begleitet. Nach dem Tod von Kazumis Eltern wurde es für Makoto unheimlich schwer die Jüngere zu verstehen. Sie machte einen charakterlichen Umschwung durch, wo Makoto fast die Befürchtung gehabt hätte, Kazumi würde zu einem Serienkiller werden, so, wie sie immer Spitzen, Andeutungen und Beleidigungen verteilt hat. Er war sich selbst nicht mehr sicher, wann sie wieder auf die ‚richtige‘ Bahn rutschte und versuchte, ihre Emotionen in den Griff zu kriegen. Auch wieso sich ihr ganzer, empfundener Hass auf einmal in Luft auflöste wusste er jetzt immer noch nicht. Ihm war klar, dass es einer Anreihung verschiedenen Umständen zu verdanken aber ob sie positiv oder negativ zu werten waren, wusste Makoto nicht und Kazumi hatte auch mit ihm nicht darüber gesprochen. Vielleicht waren Kazumi und Noriko die Einzigen, die davon etwas wussten. Vielleicht auch Ai.
Wie Makoto an dieses… Kind geraten war, fragte er sich immer, sobald er nur entfernt an die Schwarzhaarige dachte. Eigentlich war er Jonin und zusätzlich ein Berater der Kage. Aber zu allem Überfluss war er Bodyguard und Babysitter eines fast schwerstbehinderten Kindes. Okay, es war vielleicht ungerecht so zu denken. Neben Kazumi waren Ai und er wahrscheinlich die Menschen mit dem größten Einfluss, wenn sie es denn so wollten. Sie könnten sich Dinge erlauben, was sie aber nicht taten, da Kazumi, egal wie kalt und abweisend sie versuchte zu wirken, sehr viel Wert auf ein Gleichgewicht legte. Sie wollte die Menschen nicht unterjochen. Hätte sie das gewünscht, würde sie die Menschen nur dann von den Untoten beschützen, wenn sie ihr ewige Treue schworen oder ähnliches. Aber obwohl Kazumi sie schützte, hatte sie immer damit zu kämpfen, dass es irgendwo im Dorf jemanden oder eine Gruppe gab, die sie für das Verbreiten der Seuche beschuldigten.
Makoto schreckte etwas aus den Gedanken, als die Stille zwischen ihm und Ai durch Letztere gebrochen wurde. Er blickte kurz aus dem Fenster und nickte dann. Sie hatten sowas wie eine Zweckgemeinschaft. Eigentlich konnte Makoto ehrlich sagen, dass er weder mit Ai klar kam, noch sie irgendwie mochte. Er tat das, was ihm aufgetragen wurde nur, um Kazumi seinen Respekt zu erweisen und sie zu unterstützen. Schließlich war Kazumi nicht nur sein Kage sondern auch sein Clanoberhaupt. Die familiäre Verbindung brauchte er da gar nicht anzuschneiden. Würde er sich weigern, würde Kazumi das vielleicht akzeptieren, aber dann müsste sie im Ernstfall jemand Fremdes Ai schützen lassen und eh Kazumi hinterrücks verraten wurde, opferte sich Makoto lieber selbst und verbrachte seine Zeit mit Menschen, die er nicht unbedingt mochte. Ohne ein Wort zu Ais Worten zu verlieren, verließ er kurz den Raum, allerdings nur um seiner Ninneko, die ironischerweise auch Ai hieß, diese Aufgabe zu übermitteln. Eilig nickte die schwarze Katze und zischte los um Noriko aufzusuchen. Danach kehrte Makoto in Ais Raum zurück, wenn auch nur kurz. Er deutete eine leichte Verbeugung an, obwohl er immer nicht wusste, ob Ai das überhaupt sah, beziehungsweise sie interessierte. Ich hoffe, du bist einverstanden, dass ich einen Doppelgänger schicke, der den Kultisten mit Anderen in Gewahrsam nimmt, Ai-san, sagte er ernst. Egal, ob Ai das passen würde oder nicht. Das Problem war nun mal, dass Beides wichtig war. Er würde auch gerne seinen Doppelgänger hier lassen und sich persönlich um benannten Fremden kümmern, aber Ai war schließlich seine Mission. Er musste auf sie achten, so klein die Gefahr auch war, dass ihr etwas zustieß. Also erschuf er einen Doppelgänger, der Alles in die Wege leitete und Vorbereitungen traf um einen vermutlichen Feind zu verhören.
Die Zeit zwischen dem Wegschicken des Doppelgängers und der Ankunft Kazumis blickte Makoto zwar eher emotionslos aus dem Fenster und betrachtete die Kekkai, allerdings sorgte er sich um die Zukunft. Es schien auf einmal schlimmer zu werden. Früher haben die Untoten es nie gewagt zu nah an das Dorf heranzukommen. Genauso wie die Tatsache, dass sie den brennenden Wald immer gemieden hatten, war so zur Gewohnheit geworden, dass es für ihn ein Schock gewesen war, als er erfahren musste, dass sie eben den Wald betraten, beziehungsweise ihm näher gekommen waren als sonst. Zwei Schwestern halfen Ai auf und setzen sie überaus aufmerksam in einen Rollstuhl. Ihre Bitte, dass sie Kazumi und die Anderen begrüßen wollte, ließ er einfach unkommentiert. Er bedankte sich stumm, mit einemLächeln bei den Schwestern und begann dann Ai aus dem Zimmer zu schieben.

Kazumi und die Anderen rasten etwa zur gleichen Zeit mit einer ordentlichen Geschwindigkeit durch die Landschaft. Es war fast schon amüsant, wie lange Kazumi der Hinweg vorgekommen war und wie urplötzlich sie auf einmal die riesige, kuppelförmige Kekkai erblickte. Es gefiel ihr nicht, ihre eigene Barriere aus dieser Entfernung zu sehen. Denn zu wissen, dass gerade jemand Anderes sie mit Chakra versorgte, gefiel Kazumi alleine vom Gedanken schon nicht. Dass Ai diejenige war, machte es eigentlich nur schlimmer, weswegen der Fuchs noch einen Zahn zulegte. Mais Worte hatte sie fast überhört, so fixiert war sie darauf, einfach schnell mit Ai zu tauschen und ihr die Möglichkeit zu geben, sich zu erholen. Ringo kam ihr zuvor und verkündete ihre Meinung. Kazumi schüttelte nur den Kopf. Denk nicht zu vorschnell Ringo. Sie strich sich seufzend durch die Haare und blickt kurz zu den Beiden Jüngeren. Für dich mag es ‚vollkommen irre‘ sein, mich beziehungsweise meine Bijus anzugreifen. Aber du gehörst nicht hier her. Du weißt nicht, was die Menschen erleidet haben. Stell die vor… Mai wäre nicht die, die sie ist. Sondern irgendein Junge, den du magst oder irgendjemand, den du als kleine Schwester oder kleinen Bruder siehst und liebst., begann sie und blickte gelangweilt zu der Blondine. Was würdest du tun, wenn dieser Jemand stirbt und der vermeintliche Mörder steht vor deinen Augen? Würdest du dann dein Hirn benutzen und fliehen oder würdest du versuchen dein Toten zu rächen?, gab sie der Jüngeren zu bedenken und seufzte leise, eh sie zu Mai sah. Letztendlich weiß ich nicht, wieso er angegriffen hat. Ich vermute aber, dass er einfach Rache wollte und vielleicht niemanden mehr auf der Welt hat, für den es sich zu leben lohnt, sagte sie schulterzuckend. Wenn es so war, wie Kazumi vermutete und befürchtete, konnte sie den armen Kerl besser verstehen, als ihr eigentlich lieb war.
Das Dorf kam endlich vollständig in Sicht. Jetzt wirkte auch die Kekkai nicht mehr wie eine kleine Halbklugel. Mai und Ringo konnten diese Barriere in ihrer vollen Größe und ihrem Ausmaß bewundern. Zumindest solange bis Kyuubis Schritte sich verlangsamten, je näher er der Barriere kam. Direkt bei dem Eingangstor, das nur wenige Zentimeter geöffnet war, lugten zwei kleine Katzenköpfe heraus, die misstrauisch die Umgebung beobachteten. Katzen…, stöhnte Kyuubi genervt, als er vor dem Tor stehen blieb und sich hinlegte um den Damen ersparen zu können, dass sie heldenhaft von ihm herunter sprangen. Kazumi schüttelte nur den Kopf, eh sie von Kyuubi herunter ging und ihm den Kopf streichelte. Tu nicht so. Eigentlich magst du sie ja doch. Kyuubi schnaufte nur, wollte auch etwas sagen, aber da unterbrach sie Noriko mit ziemlich weinerlicher Stimme. KAZUMIIIIII, schniefte sie, rannte zu ihrer Partnerin und sprang diese an, nur um von ihr aufgefangen zu werden. Was hast du dir für ein Aufgebot zusammengesammelt, Noriko?, fragte sie ernst und strich der Katze über den Kopf. War nicht ich. Ai hat das gesagt. Ich habs nur ausgeführt. Ich ziehe mich zurück. Wenn du wieder Hilfe brauchst dann hole ich euch, beendete sie den Satz und nach einem leichten Nicken seitens des Fuchses, löste sich der Fuchs in eine riesige Rauchwolke auf. Danach betrachtete sie die Anwesenden. Natürlich lagen ihre Augen zuerst auf Makoto und Ai, eh sie die anderen Shinobi, größtenteils Clan- beziehungsweise Familienmitglieder. Jetzt musste sie erst mal wieder in ihre herrlich sture, kalte und emotionslose Rolle rutschen. Sie deutet mit dem Zeigefinger über ihre Schulter, aus der Richtung, aus der sie gekommen waren. Schnappt euch den Kerl, der uns angegriffen hat. Lebendig., sagte sie und die Angesprochenen nickten. Die kleine Trupp verschwand binnen eines Wimpernschlags und letztendlich waren nur noch Makoto, Ai, Mai, Ringo und sie anwesend. Sowie natürlich Noriko. Kazumi seufzte schwer, als sie durch das geöffnete Tor ins Dorfinnere hineinsehen konnte. Irgendwie sah alles echt nur verdammt trist und grau aus. Sicherlich nicht das, was Mai sich unter einem schönen Zuhause vorstellte. Sie drehte sich zu Mai um und ging rückwärts auf das Tor, eh sie mit einem Schritt das Dorf betreten hatte. Sie schloss leicht die Augen und wies mit ihrer freien Hand, die nicht Noriko hielt, ins Innere des Dorfes
Bevor wir uns ums Eingemachte kümmern, wird es angebrachter sein ‚Nach Hause‘ zu kommen, nicht wahr Mai? Es war eigentlich Kitsch. Kazumi wollte immer sehen, wie Mai, egal ob freudig oder traurig, durch dieses Tor das Dorf wieder betrat.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Fudo Mai
Chû'nin || Magatamagöttin || Sonnenerstellerin || Seraphim
Chû'nin || Magatamagöttin || Sonnenerstellerin || Seraphim


Anzahl der Beiträge : 1637
Anmeldedatum : 23.07.12
Alter : 27

Shinobi Akte
Alter: 33
Größe: 167cm
Besonderheit: hat 2 herzen

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Do Jan 26, 2017 10:30 am

Mai lächelte verlegen auf die Worte von Ringo hin und kratzte sich am Hinterkopf. Da hatte man sie doch erwischt und blickte dann entschuldigend in Richtung der Anderen. Sie hatte immerhin Mai retten müssen, und auch wenn Mai ihr dankbar war, so hatte sie das Gefühl, dass die Andere lieber ein anderes Ergebnis gehabt hätte. Immerhin wollte sie doch für sie da sein und ihr helfen, und ihr zeigen, dass es auch in Ordnung war zu lieben und sich solchen Dingen hin zu geben, aber das war bislang noch in der Ferne. Derweil beeilte sich der Fuchs und Mai hatte das Gefühl, dass sie vielleicht anfing Ringo besser zu verstehen. Die Arme war in einer fremden Welt, mit Menschen um sich herum, die sie kannte und dir ihr dennoch so fremd waren. Sie hoffte, dass sie vielleicht irgendwann einmal komplett zu ihr durchdringen würde.
Entschuldige., sagte sie nun an Ringo gewandt und lauschte den Worten von ihrer Mutter. Sie klangen hart und dennoch wusste Mai, dass sie verstehen konnte, was der Andere fühlte. Sie wusste nicht warum oder woher, aber es war irgendwie nachvollziehbar.
Wie viel Leid muss der Mensch erfahren bis er endlich von dem, was hire geschieht erlöst ist?, fragte sie mehr zu sich, als zu irgendwem Anderen. Sie wollte niemanden mit ihren dummen Aussagen behelligen. Derweil fühlte sich Kagutsuchi bei Ringo pudelwohl und genoss es sichtlich bei der Anderen zu sein. Er kuschelte sich auf ihren Schoß und rollte sich ein, doch nicht für lange, denn immerhin war es ja so, dass sie das Dorf erreichten.

Mai starrte die Kekkai an und es war, als konnte sie darin Leben sehen, doch sie irrte sich sicher. Sie bebte, ihr Puls erhöhte sich und leichte Tränen stiegen ihr in die Augen. Schnell versuchte sie Letztere weg zu wischen und sagte zunächst nichts mehr, bis sie schließlich ankamen und Mai sich vom Rücken des Kyuubi bewegte. Sie lies auch das Gespräch, welches ihre Mutter mit den Nin'neko führte unkommentiert und betrachtete das Tor, auf das sie nun langsam zuschritt. Ihre Mutter hieß sie auf ihre Art willkommen und sie schritt auf das Tor zu. Endlich, endlich war sie wieder daheim und würde wieder als normaler Mensch leben können und mit den Menschen in ihrer Umgebung so viele Freuden teilen können, sie würde Ringo besser kennen lernen, sie würde mit dieser auch das ein oder andere Abenteuer erleben, sie würden zusammenwachsen und vielleicht neben einer Freundschaft auch eine Liebschaft aufbauen. Mai hoffte es inständig und sie wollte diesen Wunsch auch in ihrem Herzen bewahren.

Langsam lief sie an ihrer Mutter vorbei, so dass man ihr Gesicht nicht sah, an Makoto und an Ai. Sie hatte auch Ringo nicht angeschaut und so schritt sie durch das Tor. Ihre Aufregung war unvorstellbar groß und sie freute sich innerlich wie ein Hündchen. Ringo würde es spüren können, sie würde so viel von den Emotionen mitbekommen, die Mai gerade durchfuhren. Dies war auch ein Moment, den Ai nicht zerstören wollte, weshalb die junge Frau sich zurück hielt. Sie wollte nicht sich einmischen. Sie war durch und stand nun da, sie bereitete ihre Arme aus und lächelte fröhlich vor sich hin. Sie atmete tief durch.
Ich bin wieder daheim!, rief sie vergnügt und sprang regelrecht vor Freude empor. Die Menschen um sie herum schauten sie nur dumm an und das Getuschel begann. Orangene Haare, Wieder daheim, es klang nach der Feuerhexe, jene, die nicht ohne Grund verbannt wurde. Warum hatte Kazumi'sama sie wieder geholt? War sie nicht eine Gefahr für das Dorf? Warum kam sie durch die Barriere? War sie nicht schon lange untot? Warum konnte der Virus ihr nichts anhaben? Solche und ähnliche Dinge geisterten am Empfangsbereich entlang. Die Menschen suchten erst einmal schnell das Weite um nicht infiziert zu werden, um nicht dem Monster das sie in Mai sahen zum Opfer zu fallen. Diese jedoch stand nur da und grinste, als hätte sie eine Schar von Tauben verscheucht.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://heroes-of-gods.forumieren.com
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Jan 28, 2017 11:26 am

Es machte ihr Spaß, die Oberhand zu haben. Mai zu einer fast schon schüchternen Entschuldigung bringen zu können, gefiel Ringo immens. Auch wenn eine innere Stimme mahnte, dass es  unfair war, die halbseidenen Minderwertigkeitskomplexe an dieser Mai abzuarbeiten, die im Vergleich zu jener Mai, die Ringos nagende Eifersucht absolut verdiente, noch ein halbes Kind war.
Andererseits hat sie sogar hier schon Titel. Wenn ich ihr nur genug Zeit gebe, wird sie mich ohnehin giftgrün machen wie eine Gurke.
Also drauf, so lang es noch ging. Andererseits könnte ich auch nett zu ihr sein und... was? Blinzeln. Ich könnte nett sein und sie beeinflussen, dass es ihr alles nicht wieder zu Kopf steigt... was? WAS? Aus welcher Richtung kam das bitte.
Kazumi gab ihre Meinung preis und erteilte ebenfalls eine kleine Ermahnung, oder eher Belehrung. Ringo sollte nicht zu vorschnell in ihrem Urteil sein. Die Sarutobi rümpfte die Nase. Ihr lag auf der Zunge, dass für sie auch aberwitzige Aktionen aus Rache irgendwie Irrsinn darstellten. Doch sie äußerte diese Ansicht nicht.

Schließlich erreichten sie das Dorf, und in Anwesenheit eines farbenfrohen Empfangskomitees glitten sie vom Kyuubi herab. Und Mai kehrte heim.
Ringo spürte förmlich das Freudenfeuer in ihrer Brust; inzwischen wußte sie ja, dass es vom Siegel herrührte. Sie kam nicht umhin, sich von dieser kaum zu bändigenden Emotionswelle zumindest ein bisschen mitziehen zu lassen, und lächelte - zumindest ihrer eigenen Meinung nach - wie eine Idiotin.
Ihr Blick geisterte über die Passanten, die scheinbar angstvoll auf Abstand gingen, und über die anwesenden Bediensteten der Kage, die wohl ihren Kommando-Stab oder etwas Ähnliches darstellten.
Die Mini-Echse trug sie vor sich, deren schlanker Schweif sichwie festhaltend um einen ihrer Arme gewickelt hatte.
Was nun? Der Gedanke kam ganz von allein. Was tue ich nun? Von Geschichten um eine Auserwählte war die Rede, doch Ringo fühlte sich nicht wie eine Heldin, die einer Legende gerecht werden konnte. Dafür war sie generell zu bodenständig. Ich werde schauen müssen, wie ich wieder heim komme. Ein Spiegel hatte sie hergebracht... ein Spiegel würde sie wieder fortbringen müssen.
Allerdings war da noch immer das Siegel. So omnipräsent wie ein Käfig, der sich stetig mitbewegte.
Da gibt es wohl ein paar... Hindernisse. Und ich weiß nicht, wer mir hier ein Mitspieler oder ein Gegner sein wird. Sie schielte erneut um sich. Spielen wir die Karten besser achtsam aus... und lassen uns überraschen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Natsu Kazumi
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆


Anzahl der Beiträge : 667
Anmeldedatum : 28.08.12
Alter : 21

Shinobi Akte
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,70 Meter
Besonderheit: Jinchuuriki des Kyubi

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 31, 2017 9:54 am

Wenigstens gab es kurzzeitig etwas, was man ansatzweisemit Entspannung und Ruhe verwechseln konnte. Kazumi hatte eigentlich gehofft, dass Alles vorbei wäre, eh Mai nach Hause kommen konnte. So hatte Mais Rückkehr wohl oder übel immer noch einen faden, aber bitteren Beigeschmack. Irgendwie war das Dorf jetzt mehr wie das, was sie sich immer gewünscht hatte. Allerdings lag der Friede noch sehr fern und die Bedrohung war immer noch da. Es ärgerte Kazumi, dass sie ihre Tochter nicht in ein sicheres Zuhause heimkehren lassen konnte. Aber wenigstens konnte sie Mais Freude mit ansehen. Und das würde sie auch ausnutzen, solange sich die Gelegenheit bot. Überraschenderweise und für Kazumi höchst erfreulich, hatte sie Mais Reaktion unterschätzt. Sie hätte gedacht, dass sie sich im schönsten Fall sogar freute, wieder hier zu sein. Aber dass sie so euphorisch reagierte, das plättete die junge Mutter dann doch schon ziemlich. Sie wagte es, ein wenig zu lächeln. Willkommen Zuhause, mein Kind, begrüßte sie ihre Tochter. Würde sie sich nicht zusammen reißen, würde sie wahrscheinlich auch noch vor Freude weinen. Wie oft hatte sie sich gewünscht, diese Worte an Mai richten zu können?
Allerdings war sie dann doch noch so aufmerksam, dass sie das Getuschel und das Geraune so mitbekam, als hätte man ihr ins Ohr geschrien. Sie verstand laut und deutlich was gesagt wurde und konnte sehr wohl unterscheiden, wer was ausgesprochen hatte. Ein dunkler Schatten huschte über ihre Augen. Sie konnten froh sein, wenn sie nicht Kazumi zum Opfer fallen würden. Egal, wie gerecht und unparteiisch Kazumi versuchte zu sein, bei ihrer Tochter hörte dann doch ihr rationales Denken auf. Sie seufzte schwer und griff sich an dir Stirn. Wie schnell ihre gute Laune doch verpuffen konnte. Ein leichtes Ziehen zu ihrer Rechten brachte Kazumi dazu, wieder Fokus zu fassen und blickte zu Noriko. Wir sollten zurück. Es gibt viel zu klären, sagte sie gewohnt ernst und Kazumi nickte nur. Hast du rausgefunden, worum ich dich gebeten habe? Sofort nickte Noriko eilig. Ja… Alle Unterlagen liegen auf deinem Schreibtisch… und… deine Vermutung ist leider auch nicht weit hergeholt… Wie immer, nuschelte Noriko ein wenig betrübter und blickte kurz in Ringos Richtung. Kazumis Blickfolgte und sofort wurde Ringo von einem traurigen und einem stechend, forschendem Augenpaar durchbohrt. Sollte sich Kazumi darüber freuen oder doch eher besorgt und traurig sein? Sie wusste es nicht. Aber sie wusste eins: Sie würde auspacken müssen und das wollte sie nicht. Für sie selbst kamen die ganzen Geschehnisse einfach nur surreal und erfunden rüber. Allein der Gedanke über Mais Vater ließ sie teils belustigt, teils leidend auflachen.
Sie drehte den Kopf zu Mai und Ringo und warf ihnen einen ernsten Blick zu. Bevor ich euch zu den Schriften lasse, gibt es Einiges, was ich mit euch besprechen muss., sagte sie ernst. Eigentlich lag es an ihr. Sie musste eigentlich die ganzen, schwerwiegenden Fragen von Mai beantworten. Es wird ihr sicherlich schwer fallen, diese zu beantworten. Beziehungsweise wird sie sich kontollieren müssen, nicht jämmerlich loszulachen, während sie die ganze Geschichte neu aufrollte.  Seufzend ging sie zu Ai und machte Anstalten sich ihrer anzunehmen. Bitte folgt mir und bleibt dicht bei mir. Es scheint Einigen nicht zu passen, dass wir hier sind, sagte sie, eh sie voranging, Ai in ihren Rollstuhl vor sich hinschiebend. Es mag vielleicht für Mai und Ringo verwirrend und unlogisch klingen, wieso Kazumi nicht von ‚dass ihr hier seid‘ sprach, sondern sich mit einbezog. Sie war eben nicht unbedingt die Kage, die abgöttisch geliebt wurde. Es gab sicherlich mehr als genug Familien und Dorfbewohner, die sie nur respektvoll behandelten, weil sie Angst vor ihr hatten. Aber genau wusste sie es nie und sie nahm es auch so hin. Während sie voranging blickte sie zu dem Kagegebäude, dass sich vor ihnen erstreckte und seufzte leise. Es tut mir leid, Ai. Ich war wieder zu lange weg und habe wieder zu viel von dir verlangt. Das war fast schon ein Dauerrenner bei ihr. Sobald sie sich zu weit vom Dorf entfernte oder Ai nötigte, irgendetwas für sie zu tun, entschuldigte sich die Ältere. Und Ai antwortete immer gleich. Diese Frau war einfach viel zu aufopfernd und lud zu viel auf sich ab, wenn es irgendwie um die Natsu ging. Und das verstand sie nicht.
Es kam Kazumi wie ein Katzensprung vor, als sie den Kageturm erreichte und wenig später mit Mai, Ai und Ringo das Büro betrat. Eigentlich war dieser Raum immer ihr Heiligtum gewesen, wo sie sich am Wohlsten fühlte und auch gerne an die alten, heilen Zeiten dachte, wo sie nur Kyuubi als Gefäß gedient hatte. Doch jetzt, mit Mai und Ringo im Nacken, fühlte sie sich wie mit dem Rücken zur Wand. Jetzt saß sie leider Gottes in der Klemme und konnte sich kaum noch davor drücken, irgendwelche Antworten herauszuschieben. Letztendlich war ihr Büro schrecklich unspektakulär. Es war einfach nur ein großer Raum mit rotem Teppichboden und grauweißen Wänden. Rechts und links neben der Eingangstür befanden sich an den Wänden standen Regale an Regale. Während diese Seiten mit Bücherregalen vollgestopft waren, bestand der großteil der gegenüberliegenden Wand aus einem einzig großen Panoramafenster, dass Kazumi den freien Blick aufs Dorf ermöglichte. Kazumis Arbeitsplatz, sprich ihr Schreibtisch, stand diagonal auf der linken Seite vor dem Fenster, sodass sie den Raumkomplett im Blick hatte und mit einem einfachen Seitenblick auch aus dem Fenster sehen konnte. Vor dem Schreibtisch, etwa drei Meter entfernt, ziemlich mittig im Raum stehend, befanden sich zwei Couchs, die einander gegenüber standen. Zwischen ihnen stand ein Couchtisch. Während Kazumis Stuhl hinter ihrem Schreibisch und die Couchs aus schwarzem Stoff bestanden, waren die Tische und Bücherregale aus dunklem, braunen Holz. Was wahrscheinlich als Erstes ins Auge sticht, sobald man das Büro betritt, war eine größere Glasvitrine, die handgroße Glasskulpuren sicher verwahrt. Setzt euch, sagte sie und deutete auf die einzigen Sitzplätze, die sie hier anbieten konnte. Sie hob Ai aus dem Rollstuhl und setzte sie ebenfalls auf eine Couch, Mai und Ringo gegenüber. Danach ging sie zu ihrem Schreibtisch und betrachtete die Dokumente, die Noriko erwähnt hatte. Ihr Schreibtisch war ziemlich aufgeräumt und leer. Sie hatte keine Unmengen an Dokumenten auf dem Tisch verteilt. Lediglich drei Bilderrahmen standen auf dem Schreibtisch, von dem sie eines gleich an sich nahm, eh sie zu ihren ‚Gästen’ ging.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Fudo Mai
Chû'nin || Magatamagöttin || Sonnenerstellerin || Seraphim
Chû'nin || Magatamagöttin || Sonnenerstellerin || Seraphim


Anzahl der Beiträge : 1637
Anmeldedatum : 23.07.12
Alter : 27

Shinobi Akte
Alter: 33
Größe: 167cm
Besonderheit: hat 2 herzen

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Di Jan 31, 2017 8:50 pm

Die Heimkehr, etwas was die junge Frau nur zu gern fühlte, es fühlte sich so richtig an, so durchdringend, so sehr überflutend. Es war ein wahres Glücksgefühl, dass die junge Frau wieder das Dorf ihr Heim nennen konnte, und nicht mehr dieses kleinen Örtchen, dieses Haus in Mitten eines Waldes der niedergebrannt war, in mitten eines von Untoten verseuchten Gebietes. Sie war arglos, naiv und konnte vieles nicht einschätzen. Sie war in so vielen Dingen das komplette Gegenteil von ihrem Pendant in der Welt von Ringo und doch wusste sie, dass sie Menschen hatte, die sie unterstützen. Deshalb war auch das Gerede nichts für sie, sie ignorierte es so wie so oft und sie tapste auf die grinsende Ringo zu. Sie umarmte sie einfach daraufhin, denn das Gefühl ging mit ihr wohl durch, weshalb sie sich auch schnell wieder von ihr distanzierte und schüchtern anlächelte.
Verzeih, es … es kam einfach über mich…, gestand sie auf ihren spontanen Knuddler hin, als ihr Blick dann doch auf die junge Frau fiel, welche so liebevoll von ihrer Mutter bemuttert wurde. Ein kurzes Gefühl der Eifersucht ging ihr durch den Körper, als sie erkannte, wer das war. Sie war verändert, doch ihr Gesicht, ihre Augen, sie waren stets gleich geblieben und sie wusste wer sie war, die beste Freundin ihrer Mutter, weshalb sie auch die Blondine, also Ringo, an die Hand nahm und mit ihr losstiefelte. Sie stiefelte ihrer Mutter hinterher und sie wollte auch nicht unbedingt Mutmaßungen anstellen, denn immerhin war die junge Frau doch in der Lage zu laufen, oder nicht? War etwas mit Ai passiert, weshalb sie nicht mehr laufen konnte? Auch die Augen waren irgendwie anders, immerhin ruhten sie nicht auf einen Fixpunkt, sondern sie wanderten im Raum umher, zumindest eines von ihnen wirkte eher tot und ohne große Funktion. Sicher war da irgendetwas vorgefallen, weshalb sie nicht mehr sehen konnte. Sie wusste es nicht genau, immerhin war Ai schon immer ein Mysterium gewesen. Sie war so anders, sie war so lange sich Mai erinnern konnte an der Seite ihrer Mutter, sie sah mal jünger aus, mal älter und mal so wie jetzt. War sicher ein Jutsu hatte sich Mai stets gesagt und hatte es abgetan, doch ihr Blick glitt während sie so nebenher ging zu den Beinen, ehe sie dann die Andere kurz genauer betrachtete. Die Augen, sie waren von Adern durchzogen, zumindest eines von ihnen, während das Andere eher matt, mit halb geschlossenen Auge dort hin. Ihre Beine waren bandagiert, was darauf deutete, dass sie dort wohl Probleme hatte, aber ihre Zehen waren frei. Es gab vieles, was sie nicht verstand und doch flößte die Haltung von Ai ihr ein wenig Respekt ein.

Das Leben ist nun einmal nicht so einfach zu handhaben. Umi’chan, wenn du das Dorf verlässt ist es nun einmal meine Aufgabe und deshalb werde ich dort auch keine Widerworte sagen, ich werde dir auch keine Vorwürfe machen, immerhin ist so Kirigakure gesichert und ich weiß, dass du zurückkehren wirst, 3 Wochen hast du Zeit, länger halte ich es nicht durch und das weißt du. Heute waren es nur ein paar Stunden, also ist alles gut. Mach’ dir keine Sorgen, du hast nichts falsch gemacht, du hast nur auf dein Herz gehört, du hast sie gefunden und wieder heim gebracht. Ich freue mich für dich und für sie. Aber sag’ mir bitte, wenn wir zurückgekehrt sind, wer unser Gast ist., bat sie nun und lies die Blicke Mais unkommentiert. Sie schmollte sogar leicht. Sie hatte Ringo bemerkt, aber nicht die Blicke von Mai? Sicher nicht, immerhin ging Mai davon aus, dass Ai mehr sah, als sie zugab. Sie blickte weiter und doch fühlte sie sich irgendwie … traurig… Sie sah Ai, was mit ihr passiert war und doch wusste sie nicht, was ihr widerfahren war.
Was meinst du, was ist ihr passiert? Es sieht irgendwie so aus, als wäre sie in einen Kampf gekommen, oder dergleichen, doch ich habe rote Stellen am Kimonosaum gesehen. Ob sie sich verletzt hat, oder gar ein … nein das wäre unmöglich, oder? Hast du schon mal ein Siegel über einen Menschen gesehen? Also nicht so wie das der Bijû, sondern anders, ach ich hab’ keine Ahnung davon., warf Mai nun die Flinte ins Korn, in der Hoffnung, dass Ringo vielleicht etwas wusste oder merkte. Sie hoffte es zumindest inständig.

Der Weg zum Kageturm und zum Büro ihrer Mutter war nicht weit und so war Mai unsicher, was nun passieren würde, was würde ihr widerfahren? Wie würde ihrer Mutter mit ihr weiter umgehen? Immerhin hatte sie doch angekündigt, dass sie mit den Beiden, also Ringo mit eingeschlossen reden musste und das konnte nichts gutes verheißen, während sie jedoch beobachtete, wie zärtlich, fast schon liebevoll sie Ai behandelte. Sie wurde vorsichtig aus Rollstuhl auf die Couch gehoben, während ihre Mutter nun auf Platz des Kagen Platz nahm. Sie blickte zwischen ihrer Mutter und Ai hin und her. Sie wollte wohl die Papiere durchschauen, von denen Noriko sprach, doch die Frage war, was das alles mit ihnen zu tun hatte. Sie wusste es nicht genau, sie wollte es aber wissen, immerhin war Mai neugierig geworen. Sie wollte mehr wissen, sie wollte Dinge wissen, die mit ihrer Verbannung zu tun hatte, als Ai die Hand hob. Sie blickte verwundert auf und dann zu Ringo und dann wieder zu Ai hin.
Bevor wir beginnen und mögliche Fragen beantworten, möchte ich gerne das Wort ergreifen., sagte sie nun und wartete auf das OK von Kazumi.
Zunächst jedoch…, sie hob die Hand und vor Mais innerem Auge erschienen tausende von Federn, wie schön die doch waren…. ehe Mai jedoch zur Seite hin wegkippte und auf dem Schoß von Ringo landete mit ihrem Kopf. Sie atmete ruhig und schien zu schlafen. Ai nahm derweil ihre Hand wieder herunter.
… sollten wir mit unserer Reisenden alleine reden., sagte sie nun und wandte sich Ringo zu. Sie lächelte mild.
Ich erkenne dein Chakra, es ist mir bekannt, aber es ist auch anders. Ich extrahierte einst aus dir den Yonbi, doch warum bist du hier? Du bist nicht untot, sonst hätte dich meine Barriere aufgehalten, bitte erkläre dich, Sarutobi Ringo., sprach sie die Jüngere nun an.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://heroes-of-gods.forumieren.com
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 04, 2017 3:43 pm

Mai war voller Überschwang, und eine Umarmung durfte da natürlich nicht fehlen. Ringo nahm den Knuddler versteift hin, ohne sich zu wehren, und tätschelte der anderen ein wenig den Rücken. Passt schon, entgegnete sie mit mattem Lächeln. Dass Kazumi sie forsch von der Seite musterte, bekam sie nicht wirklich mit. Wenn, wäre sie wohl zusammengezuckt.
Die feinen Zwischentöne bekam sie hier eh nicht ganz mit: Die Unzufriedenheit einiger gegenüber Mai oder deren Mutter und dergleichen, dies alles nahm sie nur am Rande wahr. Übersehen konnte sie es aber auch nicht, denn die Kage machte sie selbst darauf aufmerksam.
"Bevor ich euch zu den Schriften lasse, gibt es Einiges, was ich mit euch besprechen muss. Bitte folgt mir und bleibt dicht bei mir. Es scheint Einigen nicht zu passen, dass wir hier sind."
Scheinbar stand die Welt in mehrfacher Hinsicht am Abgrund.
Während Ringo also artig folgte, sprach Mai sie über das telepathische Band des Siegels an. Sie ernte eine in Fältchen gelegte Stirn und einen etwas frostig-genervten Blick.
Wann immer ich mir in dieser Welt eine Meinung bilde, entgegnete Ringo trocken, passiert irgendwas Schlimmes, um mich sofort von der Falschheit dieser Meinung zu überzeugen. Ich bin daher wirklich die, die du fragen solltest. Nach wie vor hatte sie die Mini-Echse im Arm. Und von Siegeln habe ich generell keine Ahnung.

Im Büro der Kage schaute Ringo sich zunächst soweit um, wie es möglich war. Viele Bücher gab es hier; sie zogen den Blick am stärksten an. Auch eine Glasvitrine schien interessant, doch Ringo hatte nicht die Möglichkeit, sie sich näher anzuschauen. Stattdessen wurden Mai und sie zum Sofa geführt, wo sie sich hinsetzten und der Dinge harrten, die da kamen.
Ringo fühlte sich nicht wirklich als befragungswürdig oder in der Gefahr, ins Verhör genommen zu werden. Irgendwie kam sie sich eher vor wie eine Art Anhängsel von Mai, hier im Namen irgendeiner Prophezeiung, die sie bislang noch nicht vollständig gehört hatte.
Umso schockierter war Ringo, als Mai urplötzlich schlafen gelegt wurde. Die Rothaarige klappte weg, als wäre sie unglaublich müde, und fiel ihr in den Schoß - Ringo konnte die Mini-Echse gerade rechtzeitig wegziehen und blickte dann erschrocken auf, während Mai selig schlief.
Diese Ai, sie sprach nun.
"Ich erkenne dein Chakra, es ist mir bekannt, aber es ist auch anders. Ich extrahierte einst aus dir den Yonbi, doch warum bist du hier? Du bist nicht untot, sonst hätte dich meine Barriere aufgehalten, bitte erkläre dich, Sarutobi Ringo."
Ringo blinzelte, fühlte sich wie auf einem schwankenden Schiffsdeck. Es gab sie also? Und sie war tot?! Schlimmer noch, man hatte... Ich bin - war - auch hier eine Jinchuuriki. Bis man... Ihr Blick flog zu Kazumi.
Du hast meinen Bijuu.
Den Blick ließ sie erst sacken. Dann sprach sie mit belegter Stimme:
Ich bin durch einen Spiegel gefallen und auf einer Wiese aufgetaucht, hinter mir eine Horde Zombies. Mehr weiß ich nicht.
So simpel. Sie starrte herausfordernd in die Runde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Natsu Kazumi
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆


Anzahl der Beiträge : 667
Anmeldedatum : 28.08.12
Alter : 21

Shinobi Akte
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,70 Meter
Besonderheit: Jinchuuriki des Kyubi

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Feb 05, 2017 11:55 am

Ais Worten einfach nur zu lauschen, ohne ihren Sinn dahinter zu suchen, tat gut. Alleine ihrer beruhigenden Stimme wegen hat sie es schon sehr häufig geschafft, Kazumi die Ruhe zu bringen, die sie brauchte, um nicht komplett den Verstand zu verlieren. Nur leider hatte sie so viel von und durch Ai gelernt, dass es kaum für sie möglich war, hinter ihren Worten nicht irgendeinen Sinn zu suchen. Selbst ihre gute und wahrscheinlich viel zu nett gemeinten Worte, beruhigten sie nicht wirklich. Sie lächelte eher traurig, wenn sie daran dachte, dass sie mehr oder minder der Grund für Ai’s Gesundheitszustand war. Die Versiegelungen hatten viel zu viel gekostet, sodass Ai, neben Mai, für sie der lebende Beweis war, dass sie eigentlich Leben zerstörte. Sie schützte zwar mit Ais Hilfe die Dorfbewohner, doch glücklich konnte sie darüber nicht sein. Jedes Mal Ai zu treffen, wenn sie das Dorf verließ, tat ihr in der Seele weh. Wenn Ai nach einigen Stunden schon so fertig aussah, dann wollte die Blonde echt nicht wissen, wie am Ende der Körper der Schwarzhaarigen sein würde, wenn Kazumi wirklich einmal nicht eher Heim kommen konnte. Leider konnte sich die Blauäugige einfach in dem Moment nur schreckliche Vorwürfe machen und irgendwelche Vorstellungen durchgehen, was sie hier wiederfinden würde, wenn sie wirklich einmal zu spät kam. Besonders da sie generell immer prädestiniert dafür war, irgendwie zu spät zu kommen.
So verfiel sie in mitteldüstere Gedanken, die mit der Zeit echt nervig wurden. Nicht etwa, weil sie ihre Laune stark senkten, sondern weil neun, mehr oder weniger durcheinanderredende Stimmenihren Senf dazu gaben und versuchten, Kazumi aus diesen Gedanken zu reißen. Oder sie so in Grund und Boden zu nerven, dass sie sich aus ihrer Gedankenwelt zurückzog und sich darauf konzentrierte, wo sie überhaupt lang lief. Sie entschied sich also dafür, die Gedanken relativ ungedacht zu lassen. Sich noch länger mental belabern zu lassen, würde eher dafür sorgen, dass sie wahrscheinlich Unbeteiligte, in dem Fall Ai, Mai und Ringo, grundlos anpflaumte und ihnen ihre miese Laune ertragen ließ.
In ihrem Büro angekommen, setzte sie sich eher widerwillig auf die Couch, nachdem sie die Dokumente auf ihrem Schreibtisch durchgelesen und sich eines ihrer Fotos bemächtigt hatte. Sie hätte lieber weiter gestanden. Sie hätte Alles im Blick gehabt. Außerdem wäre sie so immer in Startposition, sollte wieder irgendeine Hiopsbotschaft auf sie einschlagen. Aber sie setzte sich, als Ai das Wort erhob. Mit einem leichten Wink mit der Hand gestattete sie der Schwarzhaarigen stumm, dass sie gerne fortfahren konnte. Sie ahnte, was kam, hoffte allerdings, dass sie sich irrte. Ein Seufzen glitt über ihre Lippen, als ihr schmerzlich bewusst wurde, dass sie Ai doch etwas besser einschätzen konnte, als sie gedacht hatte. Gut, sie hatte nicht damit gerechnte, dass sie unbedingt Mai mittels Genjutsu einfach mal schlafen legte. Eigentlich hatte sich Kazumi vorgenommen, Mai keinerlei Sachen mehr vorzuenthalten. Etwas mehr überraschte es sie, dass Ai wortwirklich mit der Tür ins Haus fiel… oder mit dem Kopf durch die Wand wollte und Ringo gleich brühwarm mit der Tatsache konfrontierte, dass diese in dieser Welt eigentlich schon längst tot sei und zudem auch Jinchuuriki gewesen war. Dass die andere Blonde nun möglicherweise dachte, direkt vor ihrer Mörderin oder ihren Mörderinnen zu sitzen, lag für Kazumi nicht allzu weit entfernt. Fast im gleichen Moment, als Ai sprach, stemmte die Natsu den Ellenbogen auf der Couchlehne ab, bettete ihren Kopf auf der Handfläche und blickte demonstrativ zur Seite, als würde sie das ganze Gespräch nichts angehen.
Egal wie sie versuchte emotional vollkommen gefasst und abgebrüht zu wirken, so war sie ein emotionales Nervenbündel, sobald sie auch nur ansatzweise an ihre Vergangenheit erinnert wurde oder mit einzelnen Toden ihrer Freunde konfrontiert wurde. Es war, als würde sie all die Geschehnisse noch einmal durchleben und wieder nichts an der Tatsache ändern können, dass sie Ringo nicht heilen konnte und diese letztendlich in ihren Armen langsam wegstarb, eh ihr der Biju entzogen wurde, bevor das Leben komplett ihren Körper verließ und somit dem Yonbi die Möglichkeit gab, einfach so auszubrechen. Im Augenwinkel spürte sie diesen Blick. Als wäre er ein Messer, dass sich schmerzhaft Aufmerksamkeit erkämpfte und dabei immer wieder in Kazumis Kopf stich, bis sie ihn erwiderte. Allerdings sah sie sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Vielleicht war Ringo ja aus dem Jenseits gekommen um sie in die Hölle zu schicken? Ein trauriges Lächeln schlich sich auf Kazumis Züge, eh sie angestrengt die Augen zusammen kniff, um nicht komplett die Fassung zu verlieren und hier vor aller Augen in Gewissensbissen zu versinken. Sie war kein Mörder. Keinen ihrer acht Freunde hatte sie auf dem Gewissen. Verzweifelt umschlang sie das Bild mit ihrem freien Arm fester und presste es eng an ihren Körper. Der Fluchtinstink war riesig. Sie wollte einfach nicht mehr daran erinnert werden. Sie wollte nicht in dieses Gesicht sehen, das dem ihrer ältesten Freundin wie ein Spiegelbild glich. Worauf wartest du noch? War irgendwie klar, dass sich Son in ihrem Kopf zu Wort meldete. Eine dumme Angewohnheit aller Bijus. Wenn Kazumi träumte und dann von einem Tod eines Jinchuuriki, hatte sich der jeweilige Biju immer so penetrant aufgezwungen, bis Kazumi ihn als Bunshin beschwor und er den Traum erklärt bekam. Lediglich wenn sie von Mai träumte, war es Kyuubi, der sich den ganzen Mist anhören wollte. Wahrscheinlich wollte Son einfach das Wort ergreifen und Kazumi auf indirektem Wege, während er mit Ringo sprach, sagen, dass sie für keinen der Tode verantwortlich war. Schwer seufzte Kazumi. Es klang für Ringo vielleicht so, als wäre sie genervt. Vielleicht dachte sie, Kazumi würde ihre Erklärung, wie sie hier her gekommen war, als Amenmärchen und dumme Geschichte abtun.
Sie richtete sich etwas auf, sodass sie wieder stramm da saß und schloss völlig aus dem Zusammenhang gerissen ein paar Fingerzeichen, eh sich in ihrem Rücken schon eine große Rauchwolke auftat. Wie aus dem Nichts erschienen zwei Hände aus dieser und legten sich auf Kazumis Schultern, um sie wahrscheinlich daran zu hindern einfach aufzustehen und weg zu gehen. Denn das war immer eine kleine Angewohnheit von Kazumi. Sobald sie einen Biju in Doppelgängerform beschwor, dauerte es gerne 10 Minuten, eh die Kage sich durchringen konnte, ihren Doppelgängern ins Gesicht zu sehen, weil sie in den Minuten immer wie wild durchs Zimmer ging und überall hinsah, nur nicht in die Richtung des jeweiligen Bijus. Wenn die Anderen jetzt auch noch beschworen werden wollen, dreh ich frei. Ich kann mein Chakra auch auf nützlichere Weise verprassen, knurrte sie angefressen und versuchte so etwas zu verschleiern, dass es ihr nicht unbedingt passte, Son beschworen zu haben. Leises Kichern, tiefer als Kazumis eigentliche Stimmlage und auch ein wenig unheimlicher. Keine Sorge. Ringo ist/war mein Jinchuuriki. Also bin ich der Einzige, der das Recht hat, beschworen zu werden. Der Rauch verzog sich schnell und zum Vorschein kam eine Kazumi mit etwa schulterlangen, blonden Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte, der durch ein rotes Haarband gehalten wurde, an dem ein Glöckchen leise klingelte. Wahrscheinlich, unbewusst oder nicht, würde Ringo feststellen, dass Kazumis Son die Gleiche Frisur besaß wie ihr eigener Biju und Bunshinform. Zudem trug er einen roten Kimono, an dem an den Ärmeln ebenfalls je ein Glöckchen angebracht war. Jeder ihrer Bijus hatte mindestens einen Unterschied zu Kazumi. Shukaku hatte anstatt einer blauen Iris eine Gelbe und die Pupillen ähnelten einem schwarzen vierzackigen Sterns, der vier schwarze Punkte um seine Pupille hat. Matatabi hatte zwei unterschiedlich farbene Augen, gelb und grün. Isobu hatte lediglich ein rotes Auge, das rechte Auge wird von einem Seitenscheitel verdeckt. Son machten eben die Glöckchen aus, Kokuo hatte eisblaue Augen, die sich neben der Original Kazumi doch ziemlich krass voneinander unterschieden und der letzte, der sich Augentechnisch von Kazumi unterschied, war Kyuubi mit seinen roten Augen. Choumei, Saiken und Gyuuki konnte man nur anhand der Kleidung von den Anderen unterscheiden. Shukaku trug einen sandbraunen/sandgelben Kimono, Matatabi einen blauvioletten, Isobi einen dunkelgrünen, Son einen blutroten und Kokuo trug einen komplett weißen Kimono. Saiken trug einen hellblauen Kimono, Choumei einen hellgrünen, Gyuuki einen blassvioletten und Kyuubi trug einen orangfarbenen Kimono. Letzendlich, wusste man welche Haut-/Fell-/Körperfarbe der Biju hatte, wusste man, welcher Doppelgänger welcher Biju war. Wir wissen aber nicht wie es sich auswirkt, wenn zwei Jinchuuriki mit dem gleichen Biju in der selben Zeitzone existieren. Die Siegel könnten instabil werden… Sie wollte schon an den Fingern abzählen, was alles passieren könnte, sollte Ringo ausrasten oder ihren Yonbi beschwören, allerdings wurde sie mitten im Abzählen unterbrochen, als Son einfach nach dem Bilderrahmen in Kazumis Schoß griff und sich das Bild ansah. Keine Sorge. Ich verzieh mich, sobald es entarten könnte. Er ging um die Couch herum und blickte auf Ringo herunter, nur um ihr dann das Foto hinzuhalten. Das Einzige, was mir wichtig ist, ist der Kleinen zu sagen, dass weder du noch Ai ihr anderes Ich getötet haben. Wenn ich mich recht erinner, hast du nur einen Mann freiwillig getötet, begann er und holte schon Luft, als Kazumi sich erhob und ernst zu ihrem Doppelgänger sah. Das gehört hier nicht hin… noch nicht, meinst du wohl, korrigierte er Kazumi in einem Atemzug und grinste ein wenig provozierend. Egal, wie sehr er seine Jinchuuriki mochte, provozieren durfte er trotzdem. Sonst wäre es auch viel zu langweilig. Er drehte den Kopf wieder zu Ringo, welche die ganze Zeit gute Sicht auf das Foto gehabt hatte. Neun Personen waren auf dem Foto zu sehen. Es gab mindestens drei Personen, die Ringo erkennen konnte. Und das waren Kameko, die auch in Ringos Realität Jinchuuriki des Dreischwänzigen gewesen war, sie selbst als Yonbis Jinchuuriki und zuletzt Kazumi als Kyuubis Gefäß. Unter anderem war da auch Kaori als Einschwänzigerjinchuuriki, wo sich Son aber nicht sicher war, ob Ringo sie auch in der Realität kannte. Kazumi hatte schon, seitdem sie Jinchuuriki geworden war, das Ziel gehabt, sich mit allen Bijus und ihren Jinchuurikis anzufreunden. Tja.. Das Foto ist der Beweis, dass sie es geschafft hatte. Ich weiß nicht, wie es in deiner Realität ist, aber die Ringo hier war sowas wie Kazumis beste Freundin und Mentor. Betreffend uns Biju zumindest. Er lächelte leicht und zuckte dann mit den Schultern. Ich weiß nicht, ob du mir glaubst und teilweise ist es mir auch egal. Ich möchte nur nicht, dass du denkst, Kazumi sei für deinen Tod verantwortlich. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann, sie hat deinen Tod gerächt. Tief luftholend, als würde Kazumi gleich vor Wut platzen, verschränkte sie die Arme vor der Brust. Du redest zu viel…, sagte sie mit unterdrückter Wut. Na gut. Keine Wut direkt. Es passte ihr einfach nicht, dass Son viel zu weit ausholte. Ich kann noch mehr~ Oder soll ich Ringo nicht sagen, dass du zusammen mit ihr eine kleine Kyuubiglasfigur gebastelt hast, die rein zufällig in der Glasvitrine da hinten steht? Er deutete auf eben jene Vitrine, die Ringo schon bemerkt hatte. Nur, dass du nach dem Tod jeder deiner Freunde eine neue Bijufigur gebastelt hast. Oh ich bin so böööööse, grinste er und blickte Kazumi herausfordernd an, die sich einfach nur wieder seufzend wieder fallen ließ und resigniert den Kopf schüttelte. Warum übernehmt ihr nicht das beantworten der Fragen und ich… ich kümmer mich um irgendwas…weit außerhalb des Büros? Dann könnt ihr gleichzeitig auch Mai aufklären, dann hab ich den Ärger nicht direkt an der Backe, fragte sie und so wie sie sprach, konnte man fast meinen, dass sie es wirklich ernst meinte. Son schüttelte nur den Kopf und grinste weiter fröhlich vor sich hin. Oh nein, das wäre zu einfach. Egal wie sehr wir dich mögen, wenn du mal Emotionen zeigen würdest, wäre uns das sogar lieber. Nicht dass du noch so ein emotionsloser Holzkopf wirst, wie Kurama…
Lächelnd schüttelte sie den Kopf und betrachtete Son mit einem Grinsen. Zurück zum Thema. Sagt dir der Spiegel von dem Ringo gesprochen hat, irgendwas?, fragte sie nun wieder halbwegs ernst bei der Sache und der Affenkönig in Menschengestalt blickte fragend zwischen Ringo und Kazumi hin und her. Ich weiß es nicht. Wo wir schon die möglichkeit haben, könnten wir doch sehen, ob ich durch Ringos Augen sehen kann, was sie gesehen hat, bevor sie hier her kam. Egal, obs was bringt oder nicht… vielleicht müssen wir den Spiegel, durch den sie her kam, in dieser Zeitebene finden, um sie wieder nach Hause schicken zu können., überlegte er vor sich hin. Was denkst du von der Sache, Ai?, fragte Kazumi an die Schwarzhaarige gewandt. Sie wusste nicht, ob es etwas bringen würde. Aber wenn man durch einen Spiegel in eine Welt kam, wo man selbst eigentlich schon Jahre Tod war, konnte das irgendein verschrobenes Fuin-Jutsu sein?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ayase Ayumi



Anzahl der Beiträge : 175
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 27
Ort : Berlin

Shinobi Akte
Alter: 36
Größe: 1,44m
Besonderheit: Kann sich verjüngen oder altern

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Feb 06, 2017 9:07 am

Während der Himmel über dem Dorf rötlich leuchtete war Ai diejenige, die nun wieder sich dazu äußern sollte. Sie hatte dem gelauscht, interessiert, was Ringo ihnen offenbarte. Sie war durch einen Spiegel hier her gekommen und das scheinbar durch Raum und Zeit. Dazu gab es dann auch noch den Auftritt des Yonbis. Überflüssig, wie Ai befand, aber dennoch vertretbar. Er wollte seine alte Herrin auch wieder sehen. Durch seine Worte konnte sie darauf schließen, dass zumindest das Aussehen von Ringo dem entsprach, welches auf dem Bild verewigt wurde. Ringo war eine der Ersten, deren Bijû extrahiert wurde und auf Kazumi übertragen wurde. Der Angriff jedoch war hart und hatte Ringo tödlich verletzt. Nach der Übertragung war Kazumi los gezogen um den Peiniger zu finden und ihn selbst zu erledigen.

Der Wunsch nach der Gleichheit der Jinchuriki und ihrer Einheit hatte Kazumi schon seit dem sie wusste, dass sie selber einer war. Sie war sich sicher, dass auch eine der mit ältesten Freundeninnen von Kazumi einer war und so fand sie heraus, dass ihre Teamkollegin Ringo ebenfalls einen Bijû in sich trug. Das dritte Mitglied dieser illustren Runde war jene Schwarzhaarige, die sich nun neben Kazumi auf der Couch befand. Ebenso wie die Blonde vermisste auch die Schwarzhaarige ihre einstige Freundin und versuchte so gut es ging ihre Liebe zu stützen. Es war schon eine merkwürdige Szene. Auf der einen Seite hatte sie eines ihrer wenigen freundschaftlichen Bande zu Ringo aufgebaut und ausgebaut, und doch war dort der andere Teil ihres Team in ihrem Herzen. Sie liebte Kazumi, und dies schon lange und doch wusste sie, dass die Andere es eh nicht merken würde, weshalb Ai stumm vor sich hin litt und ihre Gefühle jedoch dem Dorf und auch Kazumi unterordnete. Sie wollte sich durch Emotionalität nicht ihrer Objektivität berauben lassen. Sie seufzte kurz auf, ehe sie aufblickte.
Ich werde ihre Vergangenheit mir anschauen. Ich denke das ist am Einfachsten. Kazumi du weißt, dass ich ihre Erinnerungen wecken kann und mir dann diese anschauen kann, sie mit durchlebe. Darüber hinaus glaube ich ihr bis hier hin. Der Spiegel, es klingt nach einem alten Relikt, von dem ich mal hörte und las. Der Kage Kagami. Es soll ein Spiegel sein, der mit einem Jikkukan belegt ist und seine Energie aus den Sternen zieht. In einer bestimmen Konstellation öffnet er ein Tor durch Berührung hin zu einer anderen Welt, einer anderen Realität, so weit die Sage. Darüber hinaus glaube ich zu wissen, warum Mai sich so an sie klettet. Es hängt zum Einen mit der Vergangenheit zusammen, jedoch auch mit etwas Anderem., begann sie und holte kurz Luft, während es ein kurzes Flackern in der Kekkai gab. Ai gab ihr allsehendes Auge auf und holte es zurück zu ihrem Körper. Sie wollte Ringo mit eigenen Augen sehen und auch Yonbi wollte sie mal wieder guten Tag sagen.

Das Byakugan erlosch und gab nun, zumindest auf der linken Seite, ihr rotes Auge preis. Es ruhte auf Ringo und sie wurde quasi von Ai durchleuchtet. Sie suchte den Blickkontakt und sah dann kurz herunter zu Mai, ehe sie wieder empor sah.
Gefallen durch Raum und Zeit,
kommt sie und erlöst uns von unserem Leid,
unser Dorf ist es, was sie befreit,
an ihrer Seite, eine Person gekleidet im weißen Kleid,
kommt, folgt ihr, sie ist es, die uns befreit,
dem blonden Schopf im Körper von einem Weib.
Einst starb ihr hiesiger Laib,
bist du es, bist du bereit?

Ihr blonder Schopf erhaben und stur,
findet damit ihr zurück in die Spur,
suchet gemeinsam nach der großen Truhe,
bringt sie uns die versprochene Ruhe,
aber täuscht euch nicht vor der Hure,
denn sonst blendet euch der Spiegel.
, rezitierte Ai einen Teil aus der Prophezeiung. Sie blickte nun die Jüngere an und dann zu Kazumi hin. Sie blickte dann wieder zu Ringo und ihre Mine hatte sich ebenso wie ihre Tonlage in keiner Weise verändert.
Was hältst du von der Prophezeiung?, fragte sie nun. Sie blickte dann wieder zu Kazumi.
Ich möchte gerne mehr über das Leben dieser Ringo erfahren und werde es mit dir teilen. Bist du damit einverstanden Kazumi, und du Ringo, hast du Dinge zu verbergen, die nicht ans Tageslicht sollten?, fragte sie nun. Sie wollte ein Jutsu anwenden, welches die Gedanken auslas und dies mit Kazumi teilen, in dem sie sie ebenfalls mit dem Jutsu belegte. Es ist eine abgewandelte Form eines Jutsus, welches sie auch in Ringos Welt hatte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 11, 2017 12:57 pm

Ringo fühlte sich in der Tat gewissermaßen eingekeilt zwischen ihren Mördern. Auch wenn es "nur" ein anderes Ich gewesen war, welches von diesen beiden Frauen umgebracht worden war. Wenn sie in dieser Welt als tot galt... wen hinderte es schon dran, sie "erneut" zu töten? Konnte man dafür vor dem Gesetz belangt werden?
Was dann jedoch geschah, war mehr als genug Ablenkung. Denn ein Bijuu-Doppelgänger erschien. Ringo riss die Augen weit, weit auf. Dort stand Kazumi hinter der echten Kazumi, doch sie war auch ganz klar der Yonbi. Ein Gefühl quoll in ihr empor, wie es selbst den Moment mit dem lebensgroßen Kyuubi übertrumpfen konnte und welches die Junge Kazumi so, so oft vor Ringo verspürt hatte: Faszination.

Im Inneren des Seelenverstecks glühten die Augen des Yonbi wie die zwei offenen Kessel eines Vulkans. Sein reißzähniges Maul stand weit, weit offen vor Erstaunen.

Der Yonbi trat für Kazumi ein, präsentierte Ringo ein Bild, welches die Jinchuuriki bestaunte.
"Kazumi hatte schon, seitdem sie Jinchuuriki geworden war, das Ziel gehabt, sich mit allen Bijus und ihren Jinchuurikis anzufreunden. Tja.. Das Foto ist der Beweis, dass sie es geschafft hatte. Ich weiß nicht, wie es in deiner Realität ist, aber die Ringo hier war sowas wie Kazumis beste Freundin und Mentor. Betreffend uns Biju zumindest."
Ringo schluckte. Das Ziel hat sie in meiner Welt auch... Ich habe sie dafür fast ausgelacht... Sie grinste schief und verunsichert bei diesen Worten. Ihre Stimmung lockerte sich deutlich.
"Ich weiß nicht, ob du mir glaubst und teilweise ist es mir auch egal. Ich möchte nur nicht, dass du denkst, Kazumi sei für deinen Tod verantwortlich. Auch wenn ich es nicht gutheißen kann, sie hat deinen Tod gerächt."
Nicken. Ja... Nochmaliges Nicken, etwas überzeugter. Sie war wie vor den Kopf geschlagen, im positiven Sinne, und verfolgte das Gespräch zwischen Kazumi und dem Yonbi-Bunshin voller Staunen. Was konnte man auch sonst empfinden, angesichts dessen, womit sie hier konfrontiert wurde. Sie konnte es kaum alles aufnehmen. Immerhin bekam sie mit, was die Vitrine enthielt, und warf sofort einen Blick dorthin. Immerhin ein kleiner Anker wurde gesetzt.
"Wo wir schon die möglichkeit haben, könnten wir doch sehen, ob ich durch Ringos Augen sehen kann, was sie gesehen hat, bevor sie hier her kam. Egal, obs was bringt oder nicht… vielleicht müssen wir den Spiegel, durch den sie her kam, in dieser Zeitebene finden, um sie wieder nach Hause schicken zu können."
Aufhorchen. Es gab also einen Weg zurück.
Diese Ai wußte ebenfalls etwas davon.
"Der Kage Kagami. Es soll ein Spiegel sein, der mit einem Jikkukan belegt ist und seine Energie aus den Sternen zieht. In einer bestimmen Konstellation öffnet er ein Tor durch Berührung hin zu einer anderen Welt, einer anderen Realität, so weit die Sage. Darüber hinaus glaube ich zu wissen, warum Mai sich so an sie klettet. Es hängt zum Einen mit der Vergangenheit zusammen, jedoch auch mit etwas Anderem."
Es hängt an dem dummen Siegel der Liebenden, dachte Ringo leicht mürrisch bei sich, schwieg jedoch. Leute, die etwas wußten, sollte man ja ausreden lassen.
Ein... Gedicht?
Prophezeiung? Dies ist die Prophezeiung, von der Mai schon zuvor redete? Gut, sie im Wortlaut zu hören. Ringo versuchte spontan, sie sich einzuprägen, scheiterte daran aber natürlich und konnte demnach nur die oberflächlichste Botschaft daraus entziehen. Gleichwohl... war sie natürlich kein sonderlich leidenschaftlicher Mensch hinsichtlich Prophezeiungen, sondern liebte Dinge, die verlässlich waren und zum Anfassen waren.
"Was hältst du von der Prophezeiung?", wollte Ai wissen.
Ringo kaute auf der Unterlippe. Was konnte sie sagen, ohne dass es versnobt oder überheblich rüberkam? ... Vieldeutig, erwiderte sie schließlich und zuckte mit den Achseln.
Diese Ai erkundigte sich nun, ob sie ihre Gedanken lesen dürfte. Eine Hyuuga mit Yamanaka-Ausbildung?, fragte sich Ringo innerlich, erkannte gleichzeitig aber, dass sie irgendwie nicht wollte, dass diese Frau in ihren Kopf schaute.
Ich habe keine Geheimnisse, die das Tageslicht scheuen, versetzte sie, noch ehe Kazumi Ai eine Erlaubnis geben konnte, Doch ich möchte nicht, bei allem Respekt, dass Ihr in meinen Kopf schaut. Sie erinnerte sich an Mais geflüsterte Worte, wonach selbst ihr diese Ai nicht ganz geheuer war... und irgendwie teilte sie zumindest diese Gedanken mit der Rothaarigen.
Ringo zeigte auf den Yonbi-Bunshin. Er, sprach sie, kann es tun. Ihm traue ich. Irgendwie jedenfalls. Sie hielt kurz inne, dann wiederholte sie gewichtig: Er, oder keiner.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Natsu Kazumi
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆
◆ Katzenlady ◆ Fuchsmädchen ◆


Anzahl der Beiträge : 667
Anmeldedatum : 28.08.12
Alter : 21

Shinobi Akte
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,70 Meter
Besonderheit: Jinchuuriki des Kyubi

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Sa Feb 11, 2017 3:07 pm

Kazumi gefiel die Vorstellung teilweise nicht, in Ringos Gedanken herumzuwühlen, beziehungsweise Son oder Ai das zu gestatten. Sie konnte verglichen mit den Beiden da zum Glück nichts machen.Sie hatte ihre Leute, die das auf ihre Art konnten. Wäre Ringo nicht Ringo sondern vielleicht die Kazumi, die in Ringos realer Zeit existierte, könnte sie das schon machen oder Kyuubi. Son konnte eventuell die Hoffnung haben, dass er etwas von Ringos Weg hier her erfahren würde, weil er ihr Biju gewesen war, während sie in dieser Zeitepoche gelebt hatte und außerdem trug die jüngere Ringo vor ihr ebenfalls den Yonbi in sich. Es müsste also nicht unbedingt unmöglich sein, dem Riesenaffen Einblick in Ringos Vergangenheit zu ermöglichen. Auch wenn Kazumi nicht einschätzen konnte, wie sich Ringos Biju mit ihrem anstellte.
Auch wenn Son ernst zu Ringo herunterblickte und ernsthaft für die Gesundheit der Sarutobi hoffte, dass sie weder Ai noch Kazumi als ihre Mörder betrachtete, so war er auch sehr glücklich. Mit seinen ganzen Geschwistern in Kazumi ‚eingepfercht‘ zu sein, war zwar nicht so schlimm, wie er es gedacht hatte, aber zu sehen, dass er zumindest seiner ehemaligen Jinchuuriki noch mal so ins Gesicht sehen konnte, tat einfach gut. Sie alle hatten sich zumindest so verändert, dass sie ihre vorherigen Jinchuuriki nicht unbedingt hassten. Kyuubi war letztendlich der Letzte gewesen, der offen zugegeben hatte, dass er Kazumi nicht mehr hasste. Während sich aber Kazumi versuchte emotional so zurückzuhalten, dass man sie als herrlich störrischen Eisklotz bezeichnen konnten, hatten sich die neun Biju angewöhnt, etwas offener, freundlicher zu sein, als man es von ihnen gewohnt war. Zumal es ihnen Allen klar war, wie schwer es Kazumi gefallen war, die Bijus ihrer besten Freunde zu kontrollieren. Egal, ob Kazumi irgendeine Mitschuld an den Toden hatte, sie lud Alles auf sich, selbst wenn sie all ihr Chakra verschwendet hatte, um ihre Leben zu retten. Allerdings horchten Kazumi und Son aufmerksam auf, als Ringo doch ihre Stimme wiederfand. Allerdings zog Son nur die Augenbrauen in die Höhe, während Kazumi fast hochschreckte und die andere Blonde direkt anstarrte. „Das Ziel hat sie in meiner Welt auch... Ich habe sie dafür fast ausgelacht...“, hörte sie die Jüngere sagen. Kazumi, die sich langsam gefasst hatte, hielt sich die Hand an den Mund und fing herzhaft an zu lachen. Haha, bin ich froh, dass du sie nur fast ausgelacht hast. Meine Ringo hat mich komplett ausgelacht Sie grinste breit, als sie daran dachte. Sie hat so ein Lachflash gepackt, dass sie danach Bauchschmerzen hatte. Aber dafür habe ich sie ordentlich maltretiert, bis wir am Ende Beide im Krankenhaus gelandet sind… Sie zuckte grinsend mit den Schultern. Ringo hat aber gewonnen- Hat sie nicht, fuhr Kazumi ihrem Bunshin ins Wort. Sofort erstarb ihr Lachen und sie blickte Son ernst an. Kyuubi und ich, wir haben euch voll fertig gemacht Son verschränkte die Arme vor der Brust und schüttelte nur grinsend den Kopf. Wer gewonnen hatte, wusste er ehrlich gesagt nicht mehr. Allerdings hatte er auch nur nachgeharkt, weil er sehen wollte, ob Kazumi sich, jetzt wo sie wusste, dass sich die Ringo vor ihr und die andere Kazumi scheinbar eine ähnliche Freundschaft aufgebaut hatten, öffnete und beruhigte. Und das tat sie offensichtlich, wenn auch nur für kurze Zeit. Der kurze Rückblick in Kazumis Vergangenheit hatte gut getan, aber dennoch wurde das Thema schnell wieder ernst.
Die Geschichte mit dem Einblick in RIngos Gedächtnis und die Sache mit dem Spiegel gefiel Kazumi nicht. Kurz verengten sich ihre Augen nachdenklich, als Son das Foto so auf ihren Schoß fallen ließ, dass Kazumi auf die zufrieden grinsenden Jinchuurikis sehen konnte. Könnten wir Ringo zurückschicken, während das Siegel der Liebenden noch wirkt? Das Siegel löst sich schließlich erst auf, wenn es die zwei betroffenen Menschen vereint hat. Wenn das irgendwann mal der Fall ist, könnte es sehr gut sein, dass Ringo gar nicht gehen will? DasProblem mit den beiden Sons in unserer Zeit muss ich ja nicht ansprechen, oder? Zumal Ringo hier nicht hin gehört. Ai kann man das Siegel nicht einfach auflösen? So wie wir es bei mir gemacht haben?, fragte Kazumi, als sie sich überlegte, dass sie es tatsächlich schaffen würde, Ringo die Möglichkeit der Rückreise zu ermöglichen. Kazumi hatte, ironischerweise, genauso unfreiwillig dieses Siegel auferlegt bekommen. Es war ihr persönlich zwar zuwider gewesen, aber sie hatte letztendlich zugestimmt, beziehungsweise es so hingenommen, weil sie damals noch gedacht hatte, es würde viele Sachen einfacher und leichter machen. Letztendlich war es immer nur dazu dagewesen um Mai eine heile Welt vor zu spielen. Denn die Wahrheit wollte Kazumi niemals ans Tageslicht lassen. Zum Schluss, wenn sie so zurück dachte, hatte es die wichtigen Dinge nur schwerer gemacht. Ohne ihre Bijus und ohne Ai hätte die ganze Geschichte schlimmer enden können.
Ai hatte schlechte Karten. Kazumi wusste sehr wohl von ihren Gaben und Fähigkeiten aber auch von ihrem Gesundheitszustand. Sie wollte gar nicht wissen, wie viel Kraft Ai in dieses Jutsu stecken müsste, um von Ringo die Informationen hervor zu bringen, die sie brauchten. Ihre Augen lagen besorgt auf Ai und Kazumi wirkte offensichtlich unentschlossen. Das Gedicht, beziehungsweise der Teil der Prophezeiung die Ai rezitierte, ließ Kazumi unzufrieden aufschnauben. Wie oft hatte sie das nun schon gehört? Innerhalb dieser Worte steckten viele offensichtliche Hinweise aber widerrum auch viele unscheinbare Dinge, die irgendwie keinen Sinn zu machen schienen. Es gab ein paar Trottel die bei den Worten ‚blonder Schopf‘ immer gedacht, dass sie eben jene Person gewesen war.  Kazumi schwieg lange und lauschte dementsprechend den Worten von Ai und Ringo, eh sie sich erhob und ziemlich ernst zwischen den Beiden hin und her sah. Selbst wenn du Ringos Okay hättest, kann ich dir nicht erlauben, noch mehr zu tun. Du hast schon dein Augenlicht und die Kraft deiner Beine durch meine Versiegelungen verloren. Von der Gefahr, in der du schwebst, wenn ich die Kekkai verlasse, will ich gar nicht erst anfangen., sagte Kazumi mit einem Ton, der gar keine Widerworte zuließ. Selbst wenn Ai etwas erwidern wollen würde, so hob sie lediglich die Hand und blickte fast schon vernichtend wütend auf sie runter. Deine Lebensqualität ist bereits… furchtbar… eigentlich lag ihr ‚am Boden, vollkommen scheiße oder im Eimer‘ eher auf der Zunge aber sie wollte sich ein wenig zusammenreißen. Deine Werte werden schlechter, je mehr du dich anstrengst. Also halt die- Füße still? Fieser Seitenhieb, Kazumi…, grinste der Affenkönig in Menschengestalt fies und wedelte mit der Hand vor Kazumis nase herum. Schweig!, knurrte sie, eh sie seufzend eine Hand auf Ais Kopf legte. Versteh mich bitte. Ich hab schon zu viel vorausgesetzt. Ich will dich nicht auch noch sterben sehen, hörst du? Es reicht, dass ich schon alle Anderen hab sterben sehen, die mir was bedeutet haben, sagte sie mit einer Mischung aus Trauer und Wut, wobei die Wut eher sie selbst traf. Um die Stimmung etwas umzuschwenken, grinste der Yonbi Ringo an und tätschelte ihr Lachend den Kopf. Keine Angst, Ringo-chan. Ich werdesanft sein, hehe, breit grinste er, blickte dann aber ernst zu Kazumi. Ich weiß aber nicht, wie es ablaufen wird. Es kann sein, dass mein Anderes Ich nicht unbedingt mitspielt und mir einen Strich durch die Rechnung machen will. Wenn sich an Ringo,mir oder der Umgebung irgendwas ändert, musst du mich zurückrufen
Esklang logisch. Besonders da es immer noch eine ungeklärte frage war, wie es sich auswirkte zwei gleiche Biju in ein und derselben Dimension zu besitzen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ayase Ayumi



Anzahl der Beiträge : 175
Anmeldedatum : 30.12.15
Alter : 27
Ort : Berlin

Shinobi Akte
Alter: 36
Größe: 1,44m
Besonderheit: Kann sich verjüngen oder altern

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   Mo Feb 13, 2017 9:11 pm

Ai saß dort, ungerührt und ohne eine Regung auf ihrem Gesicht, während Kazumi ihr verbot in den Kopf der jungen Frau einzudringen. Sie hätte es gerne gemacht, für das Dorf, für ihre Freundin und doch wusste sie nicht so recht, was sie davon halten sollte. Sie hatte es angenommen und mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% beziffert. Sie ging davon aus, dass Kazumi zu dieser Wahrscheinlichkeit diese Antwort geben würde und doch schien es sie irgendwie zu überraschen, als wollte sie in den Kopf dies nicht reinbekommen. Sie wollte sich nützlich machen, denn das, was sie aktuell machte hatte sie zumindest im Gefühl, dass es nicht reichte, dass sie mehr machen musste, dass sie sich noch mehr aufopfern musste, immerhin tat dies ja auch die junge Frau und eben deshalb wollte sie ihr helfen so gut es ging, sie wollte der jungen Klonmutter helfen, und doch wusste sie, dass sie es nicht wollte und sie nickte andächtig daraufhin. Die Spitze ging wie immer an Ai vorbei. Sie sagte dazu nichts und sie rührte sich nicht, sie lies es unkommentiert und wollte darauf auch nicht weiter eingehen, denn die Frage war, ob es wirklich von Kazumi ausging, oder aber ob diese überdrehte Spitze eher vom Yonbi ausging.

Ich bin einverstanden. Beginne derweil, während ihr eure Aktion durchführt mit meiner eigenen Regeneration. ... Starte Selbstüberprüfung., sagte sie und holte eine Schriftrolle aus dem Saum ihres Kimonos, welche sie öffnete und ihre Hände auf das Siegel legte. Sie begann grün zu leuchten. Es war ein Jutsu, welches ihre ehemalige beste Freundin entwickelt hatte. Sie nutzte das medizinische Jutsu um sich selber ein wenig zu erholen, ihren geschundenen Körper damit ein wenig die Belastung zu nehmen. Derweil blickte sie mit ihren roten Augen zu Kazumi. Vorsichtig nahm sie eine Hand herunter. Sie konnte es auch mit einer Hand machen. Sie wanderte langsam zu der ihr nahen Hand von Kazumi, doch zögerte sie, während sie beobachtete aus dem Augenwinkel, wie sie Yonbi und seine Aktion beobachtete. Sie wollte sie auf die der jungen Mutter legen, ihr Beistand geben, ihr Zuneigung geben und doch ... traute sie sich nicht. Sie zögerte und im Endeffekt zog sie ihre Hand gänzlich weg und legte sie wieder auf die Schriftrolle. Sie blickte deprimiert auf ihre Hände. Sie wusste, dass Kazumi dafür eh keine Zeit und keine Konzentration hatte. Wie lange war sie schon mit dieser zusammen und wie oft hatte Kazumi bemerkt, dass Ai mehr fühlte als das, was sie sollte.

Während dessen würde Yonbi auf einer weiten Wiese landen, eine warme Sommerbriese umschwang ihn, trieb über das Blumenmeer und trieb die Blüten der Blumen dem Wind entlang. Auf einer Anhöhe stand ein einzelner Baum, und unter diesem lag Mai, auf den Schoß von Ringo gekuschelt und lächelte glückseelig vor sich hin. Er war nicht im Kopf und den Erinnerungen von Ringo gelandet, sondern im Traum von Mai und sie träumte einen süßen Traum. Ringo strich ihr sanft durchs Haar, während sie lächelnd auf Mai herabblickte. Mai in des fühlte sich vollends geborgen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sarutobi Ringo
~ Smokestick ~
~ Smokestick ~


Anzahl der Beiträge : 690
Anmeldedatum : 14.09.13

Shinobi Akte
Alter: 22 Jahre
Größe: 1,60 Meter
Besonderheit: Im Standby unspürbarer Bijuu

BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   So Feb 19, 2017 11:21 am

Das Geplänkel zwischen Kazumi und ihrem Yonbi war eine Schau, die Ringo wie betäubt verfolgte. Der Umgang war ein ganz anderer als der, den sie selbst zu ihrem Bijuu pflegte. Heftiger noch: Wenn man es ins Bildliche übertrug, stand diese Beziehung auf einem Berggipfel, zu dem Ringo zwar blicken, aber den nebelverhangenen Weg dorthin nichtmals sehen konnte. Sie hatte keine Ahnung, wie man dorthin kommen konnte. Und fragte sich, ob die Junge Kazumi irgendwann auch auf diesem Gipfel stehen würde.
Ob sie dies miterleben konnte, würde sich noch zeigen müssen. Denn dafür musste sie zurückkehren.
Kazumi sprach gerade dazu. "Könnten wir Ringo zurückschicken, während das Siegel der Liebenden noch wirkt? Das Siegel löst sich schließlich erst auf, wenn es die zwei betroffenen Menschen vereint hat. Wenn das irgendwann mal der Fall ist, könnte es sehr gut sein, dass Ringo gar nicht gehen will?"
Was für ein Siegel. Ringos Augen verengten sich, wie immer, wenn das Siegel angesprochen wurde. Sie hasste es, nicht zuletzt wegen der Art, mit der man es ihr verpasst hatte. Sie würde es immer hassen. Selbst wenn dieses Ding wirklich wirken sollte, werde ich es noch hassen. Es ist ein verdammter Fluch. Die "Nützlichkeit" mochte ein sehr pragmatischer und kalkulierender Geist sicherlich erkennen. Doch Ringo empfand diese Art, nach Vorteilen zu suchen, als die kalte Denkweise eines Taschenrechners, der ein Plus zwischen zwei Zahlen stellte, damit eine Größere daraus wurde.
Für die Sarutobi spielte es keine Rolle, was über Siegel gesprochen wurde. Ob sie als nicht brechbar galten oder was auch immer nötig war, um sie planmäßig aufzulösen. Auch wenn sie sich mit Fuuin nicht auskannte, sah sie doch schon an ihrem Bijuu-Siegel, dass alles seine Tücken hatte, wie genial ein Siegelstricker auch sein mochte.
Wo ein Wille, da ein Weg.
Letztlich also rein in ihren Kopf, damit diese Bewohner des Albtraumreichs - oder was auch immer es war - ihr glauben konnten, dass sie nicht hierher gehörte.

Blumenwiese.
Ringos verklärt glücklicher Gesichtsausdruck schnappte zu Unglauben herum, und ihre Hand, die durch Mais Hand fuhr, hielt abrupt inne. Der Geist der Sarutobi war natürlich mit Kazumis Yonbi gekommen, und nun hatte er eben diesen Körper besetzt, der eigentlich aus Mais Traum stammte.
Ringo biss sich auf die Zunge, hob Mai sachte an, ohne sie aufzuwecken - das Genjutsu musste wohl auch im Traum wirken, denn Mai träumte schließlich, dass sie schlief, und wann träumte man schon sowas? Sie rutschte dann unter dem Kopf des Mädchens zur Seite weg und legte sie im Gras ab. Langsam ging sie zu Kazumis Yonbi-Doppelgängerin herüber, während sie missmutig um sich blickte.
Was nun? Dies ist nicht wirklich die Wiese, auf der ich landete... glaube ich zumindest. Ist etwas schief gegangen?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: [Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami   

Nach oben Nach unten
 
[Mai, Ringo und Kazumi] Kage Kagami
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
 Ähnliche Themen
-
» Natsu Arisu Kazumi
» { TOGAMERU KAGE
» [Konoha] Dach-Terrasse der Kage-Residenz
» Das verlorene Bild [Madoka & Setsuna]
» Ulq/Kage/Izaya/izayoi/Garrett/Ness

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum antworten
Tamashii no Utsuri :: NebenRPG-Areal :: Mini-RPG-
Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellenGehe zu: