Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Bergwälder

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Bergwälder   Mo Nov 14, 2016 11:39 am

Tetsu no kuni verfügt über eine atemberaubende Natur. Dazu gehören nicht nur grandiose Gebirgsketten, sondern auch die dunklen Wälder, welche die Berghänge wie ein tannengrüner Mantel umgeben.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Fr Nov 18, 2016 6:25 pm

Die Schwarzhaarige Kunoichi hüllte sich zunächst ins bedächtige Schweigen, als die Klientin mit ihr sprach. Mit ihrem Kopf nickte sie leicht auf und ab, während ihre Augen die fremde Frau im Blick behielten.
Amaya nahm das Stirnband an, das ihr dahergereicht wurde und blinzelte, da sie diese Geste als seltsam empfand. Wer etwas auf diese Art und Weise daherreichte, der musste wohl vor etwas fürchten. Liegt es an mir, dass ich zu bedrohlich auftrete oder hat das Verhalten eine andere Ursache? Sie betrachtete die Frau und wusste nicht, was im Augenblick gespielt wurde. Sie begutachtete kurz das Stück Metall und ließ es im Anschluss daran wieder zurückgehen. Doch mit der Erklärung die daraufhin folgte, lichtete sich doch der Schleier der Ungewissheit.
Okay, sie ist eine Dienerin des Kaiserreiches.
Der Blick der jugendlichen Kunoichi schweifte durch die Umgebung, als sie gemeinsam auf der Straße wanderten.
Vielleicht liegt ihr eigenartiges Verhalten doch in dem Umfeld begründet, in dem sie sich befindet? Am Hof wird wohl sehr sehr sehr *hust* viel gekrochen. Da sie laut eigener Aussage nicht aus Konohagakure stammt und ihr Clan nicht so gut auf sie zu sprechen ist bedeutet, dass es mit ihrer Loyalität vielleicht nicht so gut bestellt ist. Hat sich wohl von dem Machtversprechen des Kaiserreichs blenden lassen, die Gute?
Naja, jedenfalls weis ich jetzt, dass ich mich von ihr in Acht nehmen sollte. Der Kaiser wird immer alles versuchen, um seine Macht zu sichern. Ich möchte keine Aufmerksamkeit von diesen Leuten auf mich ziehen.

Sie nickte ihr beschwichtigend zu und entschied die Tatsachen zu verdrängen, die derzeit durch ihren Kopf gingen.
"Danke, das reicht. Mehr muss ich wohl nicht wissen. Ich gedenke sie jetzt zu ihrem Zielort zu eskortieren."
Auf der Reiseroute gedachte sie fokusiert zu bleiben und einen klaren Kopf behalten. Nebenbei konnte sie noch etwas die Szenerie genießen. Schließlich würde die gemeinsame Reise durch atemberaubende Täler und Bergschluchten führen. Auf die schöne Aussichten, die sich ihr bieten würden, freute sie sich bereits.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Nov 19, 2016 10:31 am

Epona nahm ihr Stirnband zurück und band es sich unter dem Mantel wieder um den Bauch. Hätte Amaya ihre Gedanken hinsichtlich des Kriechens laut ausgesprochen, hätte sie nachdrücklich genickt und bestätigt: Ja, es wurde wirklich seeehr viel gekatzbuckelt.
Dich zu deinem Zielort, erwiderte sie unvermittelt und lächelte jovial. Wir waren beim Du. Die Kunoichi gab sich leutselig, gönnte Amaya dann aber ihren Willen und schwieg. Vorerst.
Besser etwas zügeln. Wenn ich sie mit Geplapper auf die Palme treibe, bringt das letztlich auch nichts. Auch Epona widmete sich dem Ausblick entlang des Weges, den Nadelwäldern und vereinzelten Gruppen von Laubbäumen, die als herbstliche Farbtupfer aus dem dunklen Grün herausstachen.

Rund einen Kilometer vor den beiden Kunoichi, auf einem Berghang, lagen zwei Gestalten auf der Lauer. Sie wendeten Kakuremino no Jutsu an, was schlicht bedeutete, dass sie sich unter einer Decke aus grauem, weißem und schwarzem Tarnfleck verbargen. Dank dieses Unterstandes passten sie sich gut an den felsigen Hintergrund an. Sie saßen schon eine ganze Weile dort und behielten die Bergstraße im Auge. Besser gesagt, einer von ihnen gebrauchte sein Fernglas, um zum Pfad hinzuspähen, der von der Stadt Hakkin wegführte.
Als er Bewegung auf der Straße wahrnahm, spähte er wieder. Und nachdem er die beiden Frauen im Fokus hatte, stieß er seinen Kollegen mit dem Fuß an. Da sind sie.
Der Kollege erwachte aus dem von Langeweile angetriebenen Halbschlaf und setzte sich auf. Ah ja?
Ja, kein Zweifel möglich. Der Späher holte sein Bildmaterial aus einer Tasche. Epona war auf mehreren Fotos abgebildet, und zwar in mehreren Altersstufen. Als Kind, junge Frau und alte Dame. Ein Bild zeigte sie als jungen Mann.
Und wie sieht sie aus?
... Wie sie laut Kontakt immer aussieht wohl.
Gibt sich also nichtmals Mühe, unerkannt zu bleiben?
Keine Ahnung... Kann man das so deuten?
Ein Gestaltwandler-Experte, der aussieht wie immer? Ich würde sagen, ja, kann man.
Hm. Ist sie in Reichweite für dich?
Der Kollege ohne Fernglas konzentrierte sich, weckte seinen Spürsinn und ertastete seine Möglichkeiten. Dazu schloss er die Augen, hielt ein Fingerzeichen geschlossen. ... Ja. Ich kann sie spüren.
Gut. Merke dir ihre Signatur. Er beobachtete weiter durch sein Fernglas. Ich wills nicht vermasseln. Nicht für diesen Klienten.

Auf der Straße marschierte Epona weiterhin gelassen neben ihrer Reiseführerin. Sie besaß keinen natürlichen Spürsinn, weshalb sie die Sondierung von fern nicht wahrnehmen konnte. Leider blickte sie auch gerade in eine andere Richtung; sie bemerkte das Blinken einer Linse im Sonnenlicht nicht, welches sekundenkurz auf einem fernen Berghang aufblitzte.
Die Blonde warf Amaya einen Seitenblick zu.
Kurotsuya, stellte sie fest, ist nicht der Name eines berühmten Shinobi-Clans, oder? Irgendwo, so meine ich, hätte ich ihn aber schon gehört, diesen Namen. Diese Äußerung ließ sie als Einladung zum Gespräch stehen; eine direktere Frage ließ sie bleiben. Vielleicht war dieses Thema auch zu gefährliches Terrain. Man könnte sagen, sie testete die Wassertemperatur, indem sie einen Zeh eintauchte... oder den ganzen Fuß.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   So Nov 20, 2016 5:07 am

"Wir waren beim Du?" sprach sie die Worte Klientin bedächtig nach und starrte sie von der Seite nachdenklich an. "Ja... ?"
Die Schwarzhaarige lächelte breit und zuckte schließlich mit den Schultern. Sie war diesen persönlichen Umgangston mit den Klienten einfach nicht gewohnt gewesen, aber das legte sie für sich persönlich nicht unbedingt schlecht aus.
"Na, da spricht wohl nur die übliche Routine wohl aus mir. Epona."
Nach diesem kleinen Austausch richtete sie ihren Blick mit einer ruckartigen Bewegung ihres Kopfes wieder auf die Straße.
Der Waldweg führte die kleine Reisegruppe durch die blattgrüne Landschaft, für diese die Ländereien um Hi no Kuni bekannt sind.
Schließlich lichtete sich das dichte Unterholz links und rechts neben dem trockenen Kiespfad und die Reise ging neben einem felsigen Berghang weiter, der auf der einen Seite steil den Berg hinauf wohingegen die andere Seite auf einen direkten Sturzflug ins Tal einlied. Ein Mensch würde diesen Sturz von mehreren Hundert Metern garantiert nicht überleben können.
Promt unterzog die junge Frau der veränderten Umgebung prüfende Blicke.
Wäre dieser steinige Hang nicht der ideale Ort für einen Hinterhalt? Ging ihr der Gedanke durch den Kopf, als sie nachdenklich die Steinklippe hinaufblickte. Sie entschied sich auf der Hut zu bleiben und suchte mit den Augen aufmerksam die Felsen ab.
"Wir sollten wachsam bleiben. Manchmal verbergen sich Banditen zwischen solchen Felsvorsprüngen ... das Gelände eignet sich schließlich hervorragend für einen Hinterhalt.", meinte die Chuunin im ruhigem Tonfall zu ihrer Begleitung.
Ihre Konzentration wurde kurz unterbrochen, als die Frau ihr daraufhin eine Frage stellte, diese sie gedachte rasch zu beantworten.
"Die Kurotsuya Familie? Ich muss zugeben, dass sie eher selten offiziell in dieser Beziehung tätig werden. Sie sind vornehmlich als Adelsleute und Händler bekannt." Sie zuckte mit den Schultern und warf einen hastigen Seitenblick auf die steile Straße, als sie einen kleinen Hang hinaufstiegen.
"Aber jede anständige Familie hat auch ihre schwarzen Schäfchen, will ich meinen ... ."
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BeitragThema: Re: Bergwälder   So Nov 20, 2016 2:05 pm

Ein Lächeln, siehe da. Damit hatte Epona zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gerechnet. Entsprechend zeigte sich kurz Überraschung auf ihren Gesichtszügen, ehe sie - natürlich - zurücklächelte. Die übliche Routine sprach aus ihr, so sagte sie.
Routine ist gut, entgegnete Epona sogleich. Und ließ Amaya dann für ein Weilchen ihre Arbeit tun. Der Weg führte nach kurzer Zeit aus den Wäldern heraus in ein schrofferes, kahleres Gebiet voller felsiger Hänge und Geröllhalden. Die blonde Kunoichi blickte gemächlich umher, zum Grat des nächsten Berges empor und dann talwärts. Ein unbequemer Weg, stellte sie fest. Der steil abfallende Hang war übersät von Schieferplättchen und Schotter. Kein guter Platz für einen festen Stand, selbst wenn man als Shinobi damit gewöhnlich keine Probleme haben sollte.
Ihre Reiseführerin musste auf die Umgebung nicht aufmerksam gemacht werden. Die Chuunin hatte sich ebenfalls ihre Gedanken gemacht und teilte diese nun ihrer Schutzbefohlenen mit.
Epona war froh, dass es diesmal nicht sie selbst gewesen war, die das erste Wort ergriff. Andernfalls hätte sie sich selbst schon als arg nervig empfunden.
Hmhm... ja. Sie nickte, streckte die Hände aus den Falten des Umhangs aus und führte sie vor der Brust zusammen. Gemächlich schloss sie die Fingerzeichen und sagte den Namen des Jutsu laut, damit ihre Leibwächterin wußte, was Epona tat. Kyaku Datami. Sekundenkurz pulste ein weißliches Licht zwischen den zusammengelegten Fingern, dann war schon nichts mehr zu sehen. Unsichtbar stellte sich ein Schirm aus Chakra auf.
Da in diesem Moment der Spürsinn des verborgenen Shinobi ruhte, passierte nichts. Es ertönte kein Klirren. Epona lauschte darauf, zuckte dann mit den Achseln und wandte sich mit der Frage nach dem Familiennamen an Amaya.
Die Chuunin antwortete knapp und zweckmäßig, aber durchaus bereitwillig. Epona nickte, als Amaya erläuterte, dass die Kurotsuyas vor allem als Adelsleute und Händler bekannt waren. Ah. Daher habe ich den Namen sicher aufgeschnappt.
"Aber jede anständige Familie hat auch ihre schwarzen Schäfchen, will ich meinen ... ."
Epona lachte leichthin, erfreut über den kleinen Nachsatz an sich - Amaya hätte sich auch mit der blanken Info über die Adligen und Händler aus dem Gespräch retten können - und amüsiert darüber, dass die Chuunin sich selbst als schwarzes Schaf zu bezeichnen schien.
Ach so? Verstehe... Sie wollte noch etwas hinzufügen, als -
Kliiinnng!!!
Die unsichtbare Kekkai zerfiel mit einem Klirren, als die Radarwelle eines Spürsinns darauf prallte.

Oben am Hang hatten die beiden Attentäter bis eben auf der Lauer gelegen. Nun befanden sich ihre Opfer fast genau unter ihnen, und sie wurden aktiv.
Der Spürninja weckte seinen Sensor-Sinn, zugleich schmiedete er Chakra und wandelte es in seinen Händen zu Raiton um. Murmelgroße, hellgelbe Kugeln materialisierten sich aus dem Chakra. Zunächst Munition. Er murmelte dies halblaut zu sich selbst. Raiton: Danyakugo no jutsu.
Sein Kollege schmiedete ebenfalls Chakra, wandelte es jedoch in Doton um. Und hier kommt die erste Welle... Wir beginnen grob! Er klatschte die Hände auf den nackten Fels, presste das Chakra hinein. Doton: Doryû Katsu!
Ein Riss tat sich auf; das Doton spaltete ein großes Stück Fels ab, wie ein Messer eine Scheibe aus einem geschälten Apfel. Die Gesteinsplatte neigte sich vor, fast zögerlich, dann schneller! Krachte auf den Hang, zersplitterte dabei in viele Stücke und hagelte abwärts. Dabei wurden weitere Felsen losgerissen, um sich ebenfalls auf den Weg nach unten zu machen.
Der Raiton-Anwender erhob sich, stieß die Tarndecke zur Seite, um besser stehen zu können, und schaute konzentriert talwärts, sowohl mit den Augen als auch mit seinem Spürsinn. Er behielt seine Blitzmurmeln für den Moment noch bei sich. Erst wollten sie sehen, wie ihre Opfer mit der Steinlawine klar kamen.

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Eponas Jutsu
Spoiler:
 

Jutsu der Attentäter
Spoiler:
 

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Mi Dez 07, 2016 4:12 pm

Nachdem sie die Klientin über die Möglichkeit eines Hinterhaltes an der Steilen Klippe informiert hatte und auf eine Reaktion von ihrer Seite gewartet hatte, begann sie selbst ihre Fingerzeichen für eine Fuuton Kunst zu formen. "Fûton: Sumu kabe no Jutsu" Die unsichtbare Windmauer, die sich daraufhin um die beiden Reisenden bildete, würde sie sicherlich von unangenehmen Projektilen schützen können. Ein erfolgreicher Hinterhalt aus dem Fernkampf würde erschwert werden, das wusste Amaya.
"Kyaku Datami?" Amaya warf der Blondhaarigen einen verwunderten Seitenblick zu. Diese Technik hatte Amaya als Taijutsuka bisher nicht kennenlernen können, weshalb sie sich nur wenige Sekunden später mit großen Augen über das melodische Kling!-Geräusch wunderte, doch spätestens als sie die Blitz-Projektile auf die Windmauer trafen und sich dort wirkungslos in den oberflächlichen Turbulenzen zerstreuten, wusste sie mit großer Gewissheit, dass sie mit ihrer Vermutung recht hatte und das sie mitten in einen Hinterhalt gelatscht waren. Amaya seufzte kurz, ehe unmittelbar der Boden unter ihren Füßen begann zu beben.
In ihrem Kopf rief es nur: "Doton-Technik! In die Luft ausweichen!", ehe sie sich mit schnellen Reflexen in die Hocke ging und zu einem Sprung bereit machte. Sie blickte auf und sprang hinauf. Als sie in der Luft bemerkte, das ihr die Klippe doch himmelwärts entgegenkam, riss sie ihre Arme über den Kopf und stieß sie sich schließlich wieder mit den Armen von dem großen Felsen ab und schleuderte ihn damit wieder gegen die Klippe. Die kleineren Geröllstücke die auf den Großen Felsbrocken folgten wurden von ihrem Windschild verteilt, sodass sie sich darum nicht kümmern brauchte. "Los! Weg hier!" Die Chuunin schaltete schnell und warf ihrem Schützling über den Rücken einen prüfenden Blick zu. Würde sie es schaffen der Felsenfalle zu entkommen oder musste sie nachhelfen? Die Doton-Technik entfaltete sich eher behäbig, somit konnten sie sich ihren Weg zu der anderen Seite mit tatkräftiger Schlaggewalt bahnen. Sie wich behände den herabstürzenden Felsbrocken aus und schleuderte einen der größeren Brocken der drohte auf den gemeinsamen Weg zu rollen mit einen gezielten chakraverstärkten Schlag die frontale Richtung aus dem Weg.

Jutsu:
 

oc:
Sry, das ich erst jetzt schreibe, wurde... aufgehalten... will ich meinen. o.o
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Dez 10, 2016 1:58 pm

Mit halbem Auge hatte Epona Amayas Fingerzeichen verfolgt. Die Abfolge kannte sie nicht, die Bausteine durchaus. Fuuton war ein Element, das sie ebenfalls beherrschte. Und so wie sie Interesse an der Kunst der Kurotsuya hegte, tat Amaya dasselbe. "Kyaku Datami?"
So eine Art Spionage-Abwehr, entgegnete Epona freundlich. Es ist ein bisschen... wie sagt man... situational, de-...
Kliiinnng!!!
Etwas weniger weit ausholend, und sie hätte das Jutsu wohl erklären können, ehe sie rüde unterbrochen wurde. Zum Einen fiel ihre kleine Anti-Aufspür-Technik, und zum Anderen erwies sich Amayas Windbarriere als taktisch. Irgendwas blitzte von der Klippe herunter, wie eine Spiegelreflektion wirkend, dann aber auf das Fuuton prallend und im Nichts verwirbelnd. Gleich darauf aber bebte auch schon die Bergflanke, stürzte ein.
Epona warf einen milde beeindruckten Blick zum Bergkamm empor, ohne jemanden zu sehen. Nun hätte sie selbst gern Spürsinn, um zu sehen, wer sich solche Mühe für sie gab. Kriegen könnte ich ihn ja, doch zum Stillsitzen fehlt gerade etwas die Zeit... und die Ruhe.
Ihre Leibwächterin gab sich ebenfalls Mühe. Mit leichtem Staunen verfolgte Epona, wie Amaya sich tatkräftig ins Zeug legte und Felsbrocken nicht nur abwehrte, sondern auch gleich zum Kontern nutzte. Als sie einen prüfenden Blick über die Schulter warf, nickte Epona ihr knapp zu.
Ich halte mich in deinem Rücken, rief sie und eilte der Chuunin dann nach. Geschwindigkeit war ein Faktor, den beide Frauen teilten; entsprechend fiel es Epona leicht, mitzuhalten. Was Amaya wohl getan hätte, wäre die Blonde etwas fußlahmer?
Vermutlich hätte sie mich geworfen. Selbst zu rennen, war ihr lieber. Im schlimmsten Falle hätte sie sich ihrer eigenen Windtechniken bedient, um der Lawine "fliegend" zu entkommen. So aber konnte sie sich diese Taktik als Überraschung aufsparen, falls nötig. Zuviel Können zu zeigen, brachte ihr hier nichts.

Neutralisation des Raiton, fasste der Spür-Ninja die Entfaltung des Geschehens in Worte, nach wie vor seine Blitz-Projektil-Murmeln in den Händen. Kekkai oder Fuuton vermutlich. Er verfolgte, wie die Gerölllawine auf die Opfer prallte und sich gewissermaßen an ihnen brach. Grobe Methode wirkt nur mittelmäßig.
Sein Kollege kniete nach wie vor, nun aber natürlich an einer Abbruchkante. Nun knackte er mit den Fingerknöcheln. Versuchen wir eben eine Präzisere. Damit wölbte sich der Boden rechts und links von ihm, türmte sich und formte sich, bis zwei steinerne Kugeln dort standen, jeweils mit dem Durchmesser eines Wagenrades. Der Doton-Nutzer gab ihnen einen leichten Klapps und schickte sie abwärts.. Doton: Supatto bouringu. Erdtechnik: Bowling mit Zielen.

Weiter unten tobten sich die beiden Kunoichi durch die Nachwehen der Gerölllawine. Epona turnte ausgelassen in nächster Nähe ihrer Leibwächterin durch das Getöse. Du bist sehr eifrig in Sachen Handarbeit, sprach sie im Plauderton. Die meisten jungen Damen würden es wohl hassen, so... direkt mit all dem Dreck in Berührung zu kommen, wie du es gerade tust.
Weiter oben kollerten die zwei Steinkugeln den Hang herab. Sie taten etwas Ungewöhnliches: Sie bogen schräg zur Seite ab und zielten sehr direkt auf die beiden Kunoichi. Dadurch, dass sie so völlig gegen die Fließrichtung des restlichen Gerölls schlidderten, fielen sie natürlich auf... und auch durch ihre perfekte Kugelform.
Es handelte sich in der Tat um lenkbare Geschosse: Der Kern der Doton-Kugeln war Matsch, der nach Wunsch des Anwenders seine Konsistenz von flüssig zu fest verändern konnte. Dadurch schuf sich ein veränderter Schwerpunkt, und die Steinkugel rollte in die gewünschte Richtung. Solang sie genug Schwung hatten, würden sie sogar ein kurzes Stück bergauf rollen können.
Natürlich waren die Kugeln angemessen schwer und massiv.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Fr Dez 16, 2016 12:35 am

Amaya warf einen weiteren Blick über ihre Schulter und stellte erleichtert fest, dass ihre Auftraggeberin ihr relativ zügig im Windschatten folgen konnte. Mit einen knappen Kopfnicken und einem kleinen Lächeln auf den Lippen signalisierte Amaya ihre Zufriedenheit über das gelungene Teamwork. Wenn es anders verlaufen wäre, hätten sie wahrscheinlich weniger Grund zur Freude gehabt, aber über diese Möglichkeit wollte Amaya jetzt nicht nachdenken.
Die Worte, die ihre Mitstreiterin derweil an sie richtete, vernahm sie auf einem Ohr, während sich ihr Körper weiterhin der Tat verschrieben hatte und sich entschlossen den Weg aus dem Hinterhalt kämpfte.
Warum sollte ich mich vor dem Handwerk zieren?
Der Gedanke kam ihr spontan und sie blinzelte etwas ratlos.
"Ähm, warum interessiert dich das jetzt so sehr?" Entgegnete sie und runzelte mit der Stirn, als sie den nächsten Felsen, der ihr vor die Füße flog, mit einen schnellen Fußkick zur Seite räumte.
"Ehrlich gesagt, mach ich mir darüber keine Gedanken."
Schlussendlich zuckte sie mit den Schultern und preschte mit einem Satz weiter nach vorne, um schlussendlich aus der Reichweite der einstürzenden Klippe zu gelangen. Sogleich sprang sie mit einem kräftigen Satz die Klippe hoch, stieß sich mit einem Fuß an einem hervorstechenden Felsen der Wand ab, sodass sie über der eingestürzten Felsenlandschaft schwebte und blickte sich suchend in der Umgebung um. Irgendwo mussten die Übeltäter sitzen, die diesen Hinterhalt gewagt hatten! Energisch suchte die flinke Taijutsuka die zerklüftete Felsenlandschaft mit ihren Augen ab, ehe sie von der Schwerkraft in den Sturzflug gezwungen wurde. Sie konnte mit dieser Aktion ihren Aufenthaltsort zwar ausmachen, doch bemerkte sie gleichzeitig, dass aus der gleichen Richtung zwei Steinkugeln entlang des unteren Reisepfades rollten. Geräuschvoll krachte die junge Frau mit den Füßen auf die Oberseite der Felswand. Argwöhnisch ließ die Kunoichi daraufhin den Blick zu dem desolaten Pfad schweifen, der zu ihren Füßen lag. Sie ballte eine Hand und fokusierte Fuuton-Chakra, ehe sie die Faust auf den Erdboden krachen ließ, um aus ihr eine starken Wind zu entfesseln, der die beiden rollenden Geschosse erfassen und als geradliniger Geröllstrahl die Klippe hinab befördern würde. Sie wendete ihren Blick in die Richtung ihrer Kontrahenten, diese sie in der Luft hatte ausmachen können und holte einen tiefen Atemzug. Da sie zuvor verstanden hatte, dass ihre Kollegin wohl über eine Art Chakraspürsinn verfügte, würde sie wohl selbst wissen, woher die Angriffe stammten. Amaya würde daher nicht warten und zu einem Gegenangriff übergehen. Sie wusste, dass sie nun etwas Zeit hatte und formte Fingerzeichen für das Kuchiyose no Jutsu.
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Fr Jan 06, 2017 5:58 pm

"Ehrlich gesagt, mach ich mir darüber keine Gedanken."
Amaya schien ehrlich überrascht, dass es etwas Besonderes sein sollte, wenn sich eine Kunoichi handgreiflich ins Zeug legte. Entweder war sie einfach bescheiden, oder sie hatte noch nicht die richtigen - oder falschen - Kolleginnen erlebt.
Oh? Na denn, entgegnete Epona rasch, ehe ihre Leibwächterin schon davonschoss, um sich mit weiteren Felsbrocken und letztlich auch den Gegnern selbst zu befassen. Dabei katapultierte sie sich förmlich die Felswand hinauf.
Da fühlt sich wohl jemand wohl in den Bergen. Amaya schien weder mit dem Gelände noch mit dem reichlich vorhandenen Gestein ein Problem zu haben. Weder bremste die Umgebung sie aus, noch brachte der fortwährende Nachschub an feindlicher Munition sie in Bedrängnis. Von daher kann ich mich wohl im Hintergrund halten. Epona hatte erwogen, Amaya zu folgen. Schließlich war sie ebenfalls trittsicher und beweglich. Sie hätte die andere Kunoichi mit Genjutsu unterstützen können. Doch andererseits... Andererseits ist jede Fähigkeit, die ich jetzt nicht anwenden muss, eine Überraschung für später.
Es war spaßiger, zu sehen, wie die wenigen Züge Amayas dem Feind bereits einige speziellere Techniken entlockten. Jedenfalls schienen die nächsten Geschosse, die den Hang herunterkollerten, nicht nur einfache Trümmer zu sein. Amaya blies sie aus der Bahn; Epona verfolgte die Kurve, welche die Steinkugeln beschrieben. Sie hagelten an ihr vorbei. Allerdings erschien es der Blonden, als hätten die Kugeln irgendwie versucht, doch wieder auf ihren Kurs zurückzukommen.
Sobald Ruhe einkehrt, sollte ich mir diese Dinger ansehen. Hoffentlich verschwinden sie sicht oder brechen auseinander, sobald der Jutsu-Wirker verschwindet.
Amaya ging derweil zum Gegenangriff über.
Der Raiton-Schütze mit dem Spürsinn registrierte ihr Tun natürlich.
Anbahnender Feindkontakt, rief er militärisch knapp, noch immer einige Blitzmurmeln in der Hand. Ich begegne, du vermeidest! Fokus aufs Ziel! Er würde sich der Angreiferin - der Konterangreiferin - stellen, sein Kollege dagegen sollte sich weiter mit Epona befassen.
Der Raiton-Schütze wußte, dass seine Blitzpatronen keine Wirkung entfalten konnten. Amaya hatte sie bereits gesehen und geblockt, daher würde sie es wieder tun. Er handelte rasch und wendete die Geschosse so an, dass die Fuuton-schlägt-Raiton-Regel gar nicht ins Spiel kam. Er warf die erste Kugel in geringer Geschwindigkeit, dann feuert er die Zweite hinterher. Die zweite Kugel holte die Erste ein - und es gab einen blendenden Blitz!
Derweil war der Doton-Wirker zur Seite gesprungen, ein Stück in diese Richtung gelaufen und sprang nun über die Kante herab, um die Bergflanke hinunter zu schliddern.
Epona sah den Feind kommen und hob eine Augenbraue. Oh. Hartnäckigkeit. Da ist ja sogar mal wer sein Geld wert.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Jan 14, 2017 5:32 pm

Amaya hielt ihre Hände vor sich auf Brusthöhe und war dabei die Fingerzeichenkette für das Kuchiyose no Jutsu im behäbigen Tempo zu formen. Die junge Kunoichi war etwas untalentiert im Ninjutsu und musste besonders darauf achten bei der Ausführung keine Fehler zu machen.
Sie bemerkte aus dem Augenwinkel, wie sich zeitgleich bei ihren Gegnern etwas tat. Offenkundig waren sie von der schnellen Initative aufgeschreckt worden und bereiten sich auf einen Gegenschlag vor. Die junge Frau wusste nicht, was sie erwarten würde, doch ließ sie sich davon kaum beirren. Schlussendlich wollte sie ihr derzeitiges Vorhaben fortführen und konzentierte sich darauf ihre Technik zu beenden. Die Beschwörung besiegelte sie schlussendlich mit den Blutsstreifen, der aus einer Platzwunde an ihrem Handgelenk hervorquoll. Diese hatte sie sich bei ihrer Verteidigung gegen die fallenden Felsbrocken zugezogen. Die Frau war zuversichtlich, dass das Kuchiyose ihr tatkräftige Unterstützung leisten würde. Die Schwarzhaarige ging leicht in die Hocke und krümmte ihren Rücken, ehe sie mit einer schnellen Bewegung ihre flache Hand auf den Erdboden schlug. Ihren Kopf hielt sie aufrecht, sodass sie ihre Gegner weiter im Auge behalten konnte, als die Rauchwolke um sie herum aufstieg und das Kuchiyose vor ihr zum Vorschein kam.
Kaum hatte sie den Vogel beschworen, stieß sich die flinke Taijutsuka mit ihren Armen ab und stürmte in gerader Linie auf ihren Gegner zu, der sie mit einer Technik ins Visier genommen hatte. Ob er eine weitere Raiton-Technik einsetzen wird?, ging es der Schwarzhaarigen durch den Kopf.

"Pass auf unsere Klientin auf, hast du mich verstanden?", rief sie Kanjaku mahnend zu, die zu diesem Zeitpunkt verwirrt an selber Stelle am Boden saß, ehe sie sich mit einem lauten Aufschrei in die Luft erhob. Sie hasste es, wenn sie ohne weiteres beschworen wurde, hatte sich aber mental darauf vorbereitet, da Amaya ihr von der Eskorte an diesem Tage erzählt hatte. Ihren Ärger darüber gedachte sie an den Banditen auszulassen. Sie breitete ihre Schwingen aus und glitt in seitlicher Richtung davon. Nach wenigen Flügenschlägen hatte sie eine annehmliche Höhe erreicht und blickte von oben auf ihre Gegner herab. Von dort aus erkannte sie, dass ein greller Lichtfunke den Kampfplatz für einen Bruchteil mit einem hellen Schein erfüllte.
Raiton? Ach wie süß. Das wird uns doch kaum erschrecken können!

Amaya wurde zwischenzeitlich von dem Schein geblendet, er ihr aus der Nähe doch eindeutig zu hell strahlte und ihr die Sicht raubte. Sie kniff die Augen zusammen und verließ sich auf ihr Bauchgefühl und ihren schemenhaften Erinnerungen von der Umgebung. Das bedeutete schlicht, dass sie ihren Ansturm stoppte und stattdessen blind in ein nahes Gebüsch sprang. Sie kullerte einen flachen Berghang hinunter, zog sich bei dem Abgang ein paar Schrammen und blutige Kratzer zu. Sie rieb sich im Anschluss dessen die Augen, ehe sie sich hektisch umsah.
Gut, ich hoffe ich habe es geschafft den Feind wenigstens für ein paar Sekunden von der Klientin abzulenken! Ich hoffe Kanjaku macht ihren Job.
Wo sich ihre Gegner zu diesem Zeitpunkt aufhielten, konnte die Chuunin nicht wissen, doch sie wollte nicht lange tatenlos bleiben, spielte das wackere Stehaufmännchen, rappelte sich wieder auf und rannte seitlich über den dicht-bewachsenen Hang. Sie rechnete damit, dass er sich nicht weit von dem Areal entfernt haben konnte, von diesem aus er seinen letzten Angriff gestartet hatte, also sprang sie mit einem gewagten Satz durch die Hecke und landete wieder oben auf dem Felsen. Allerdings ein paar Meter weit entfernt von der Stelle, an der sie ursprünglich verschwunden war. Die Chuunin schaute sich nach Epona um und wollte wissen, wie es ihr in ihrem Kampf zwischenzeitlich erging und gleichzeitig schaute sie auch nach den Banditen.
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Mi Jan 18, 2017 7:01 pm

Der Raiton-Schütze beschirmte seine Augen wegen der eigenen Blendattacke mit der Hand. Als der Blick wieder frei war, schaute er auf den kahlen Hang. Die junge Leibwächterin des Zieles hatte auf die Technik reagiert, indem sie einen Richtungswechsel vorgenommen und sich zur Seite in die Büsche geschlagen hatte.
Taktisch, dachte er bei sich. Sie zu blenden, wird mir wohl kein besseres Ziel geben. Manche Opfer erstarrten, wenn man ihnen abrupt die Sehkraft abknipste. Zumindest bremste es das Ziel in der Regel. Hier war das wohl nicht der Fall.
Mit seinem Spürsinn konnte er verfolgen, wohin die junge Frau sich bewegte. Sie schlug sich durch den kargen Bewuchs von Bergsträuchern, um seinen Augen zu entgehen.
So sie sich an Eponas Abwehr-Technik, die so hübsch klingelnd zerbrochen war, erinnerte, würde sie natürlich darauf kommen können, dass mindestens einer der Gegner über Spürsinn verfügte. Mit dem nächsten Zug des Raiton-Schützen, der sie weiterhin lokalisierte, würde sie auch erkennen, wer.
Der Raiton-Schütze mochte keinen Nahkampf. Da Elektrizität gekontert werden würde, versuchte er eben eine klassische Alternative: Ein Kunai, an dessen Öse ein Sprengzettel befestigt war.
Schwungvoll warf er die explosive Waffe. Das Kibakufuda schwirrte im Fluge und sonderte bereits Rauchfäden ab. In nächster Nähe zu der Kunoichi würde es explodieren.

Epona schaute derweil dem Feind zu, der den Hang herunterpolterte und -tollte. Er fühlte sich ohne Zweifel heimisch in seinem Gelände. Trittsicher kam er näher, durch den Abwärtsschwung sogar ziemlich schnell.
Epona schielte zum Hang empor, wo ihre Leibwächterin eine Beschwörung durchgeführt hatte. Ein Schemen war von dort aus abgehoben und in den Himmel gestiegen; danach hatte die Blonde nicht mehr Ausschau gehalten. Sie schloss stattdessen Fingerzeichen. Ein wenig halte ich auch so durch. Doton: Jinun no jutsu!
Sie stieß eine dicke Staubwolke aus ihrem Munde hervor, die sich rasch ausbreitete. Und jetzt noch: Kagebunshin! Ihre Finger spulten eine weitere Zeichenkette ab. Derweil platzte der Gegner auf der anderen Seite der Staubwolke einfach mitten hinein. Epona schuf eine Doppelgängerin und sprang beiseite - und schon fegte der Feind wieder aus der Wolke hervor! Die Doppelgängerin, frisch geschaffen, hob die Hand wie zu einer Wortmeldung, doch er rannte sie bereits über den Haufen, mit der Schulter voran! Etliche Meter legte er so zurück, bis der Kagebunshin aufgab, zerplatzte und ihn allein zurückließ. Verwirrt und suchend schaute er sich um.
Epona schaute ihm von oberhalb des Hanges aus zu.
Für gewöhnlich, stellte sie für sich fest, ist es mein Markenzeichen, dass meine Doppelgänger lang leben. Ärgerlich. Naja, man kann nicht alles haben. Sie warf einen Blick himmelwärts, wo das Kuchiyose-Wesen in der Luft schwebte; offenbar ein Vogel. Epona hob die Hand und winkte dem Tier zu.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Do Jan 26, 2017 8:26 pm

Als Amaya mit einem Satz aus dem Gestrüpp empor sprang, vernahm sie hinter sich die schlagende Explosion des Kibakufuda.
Verdammt! Der Typ hat mich bemerkt. Scheint so, als würde er doch über den Spürsinn verfügen. Versteckspiel wird mir da wenig bringen und das zwingt mich jetzt in eine harte Offensive., murrte die kämpferische Frau in Gedanken vor sich hin.
Instinktiv duckte sich die junge Frau hinter eine Erdvertiefung an der Felsenmauer, um für nachfolgende Kunai ein schlechteres Ziel abzugeben. Sie hielt einen niedrigen Stand, ihre Beine hielt sie angewinkelt und tief, sodass sie bei Bedarf ein schnelles Ausweichmanöver vollziehen konnte, wenn der Gegner einen weiteren Sprengzettel werfen würde. Da sollte ich mich wohl evasiver verhalten.  
Sie sammelte ihre gesamte Willenskraft an Ort und Stelle und blickte ihren Gegner an. Da werde ich ihn wohl ausschalten müssen. Ich vermute, er wird mich sonst nicht in Ruhe lassen. Mit einem abgesprochenen Handwink gab Amaya ihrem Kuchiyose zu verstehen, dass sie jetzt ihre Unterstützung gebrauchen konnte. Als er in der aktuellen Sekunde nichts weiter tat, stürzte die junge Frau ein weiteres Mal mit wehenden Haaren nach vorne. Sie wollte die Distanz so schnell wie möglich überwinden, um ihn in den Nahkampf zu verwickeln. Dabei hielt sie ihre Augen offen und achtete auf die weitere Vorgehensweise des Mannes.

Kanjaku schwebte mit gleichmütiger Laune in der Luft, weit über dem hitzigen Geschehen. Sie verstand den Handwink, den ihr Amaya hatte zu kommen lassen. Mit ihren Krallenfüßen formte sie rasch Fingerzeichen und erschuf routiniert zwei Bunshin, die zunächst neben ihr in der Luft schwebten, ehe sie sich in einen rasanten Sturzflug begaben und zeitgleich ihr Ziele ins Visier nahmen. Zunächst verfolgten die beiden Vögel eine parallele Bahn, ehe sie sich hakenschlagend voneinander in der Luft trennten und auf die beiden Gegner zuhielten. Die Bunshin würden in mehrere kleine Doppelgänger zerplatzen, sobald sie getroffen werden sollten und sollten zumindest für eine kurze Zeit eine dienliche Ablenkung sein. Solange, bis Amaya vielleicht wieder den Spielraum hatte, sich um ihre Auftraggeberin zu kümmern.
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BeitragThema: Re: Bergwälder   So Jan 29, 2017 3:22 pm

Epona blickte noch immer zudem beschworenen Vogel auf, der gerade zwei Bunshin erschuf. Hmmm, ungünstig, dachte sie bei sich. Hätte ich mich nicht oberhalb des Gegners positioniert, hätte es ein schöner Zangenangriff werden können. Da Epona oberhalb des wütenden Doton-Anwenders stand, war klar, wohin er sich orientieren würde. Und wenn er zu ihr aufschaute, dann automatisch auch zu der Schwalbe. Aber gut. Beim nächsten Mal beziehe ich dieses Kuchiyose in die Planung ein.
Egal. Sie hatte bereits Spaß genug.
Der Gegner blickte sich derweil wütend um, nachdem er Eponas Kagebunshin zerlegt hatte. Natürlich ging sein Blick rasch aufwärts, und er erspähte die blonde Frau - wie auch die Schwalbe, die im Sturzflug auf ihn zuhielt!
Huargh! Der Kerl ging in die Knie, nahm Schwung und sprang! Mit einem kräftigen Schlag beabsichtigte er, die Schwalbe aus der Luft zu klatschen. Doch unter seiner schwingenden Faust zerfaserte das Opfer förmlich, löste sich auf in einen schwirrenden Haufen flitzender Schemen und Schatten!
Epona schloss derweil Fingerzeichen. Sakujou Kibou No Jutsu. Es war ein Genjutsu, doch natürlich band sie dies niemandem auf die Nase. Sie hob gebieterisch die Hand und rief klar und deutlich: Mokuton!
Aus dem Erdboden heraus brachen Wurzeln, die sich rasch am Körper des Gegners in die Höhe schlängelten und ihn in Würgegriff nahmen.
Epona kannte einen Senju, einen Nuke-Nin. Genauer gesagt war er sogar noch etwas mehr als eine bloße Bekanntschaft. In jedem Falle hatte sie sich sein Mokuton von ihm abgeschaut und verwurstete es nun visuell in ihren Illusionen.
Der Gegner stürzte wieder zu Boden, von einem ärgerlichen Schwarm Schwalben förmlich umnebelt und durch das Genjutsu gefesselt. Er starrte auf die imaginären Wurzeln herab... und schnaubte plötzlich abfällig. Hah! Kindertheater!
Epona hob eine Augenbraue. Ah ja?
Wir wissen bereits, was du kannst. Der Doton-Anwender windete sich, versuchte unter großer Anstrengung, wieder auf die Füße zu kommen. Und vor allem, was du nicht kannst! Ich durchschaue deine Illusion!
Sie verzog leicht das Gesicht, senkte die Hand aber nicht. Das ist irgendwie schade für mich, aber... offenbar kannst du trotzdem  nicht aufstehen, oder? Sie lächelte fein und ein bisschen überheblich. Genjutsu erkennen ist das Eine. Sie auch zu lösen, ist das Andere. Kannst du das, Schlaukopf?
Der Feind biss hart die Zähne zusammen; er sah aus, als wolle er vor Anstrengung explodieren. Im nächsten Moment aber brachte er die Willenskraft auf und donnerte sich selbst die geballte Faust ins Gesicht! Krachen. Er brach sich selbst die Nase. Der Schmerz riss ihn aus dem Genjutsu heraus. Er brüllte triumphierend und schmerzerfüllt zugleich.
Eponas Gesicht verlor ein klein wenig an Farbe, ein klein wenig an Überheblichkeit. Oh, hoppla.
Im nächsten Moment sprang sie weg und hüpfte über das Geröll des Hanges, vom Feind verfolgt. Er war erheblich langsamer als sie, wie sich herausstellen würde, daher ähnelte die kleine Hatz der Jagd eines Braunbären, der versucht, eine Gemse zu fangen.
Nur damit du es weißt, du brutaler Kerl!, rief sie ihm über die Schulter zu, Den Riechkolben hast du dir umsonst krumm geschlagen! Für diese Klasse von Genjutsu hätte auch was Kleineres genügt!
Der Doton-Anwender röhrte zur Antwort und schmiss einen fußballgroßen Stein, den er im Laufen aufklaubte. Er zerplatzte harmlos an einem Fels, den Epona gerade umkurvte.

Amaya hatte da den härteren Gegner erwischt.
Sie entging dem Kibakufuda-Angriff, verschwand deckungsweise in einer Geländefalte und startete dann einen erneuten Vorstoß. Sie arbeitete erheblich besser mit ihrer Schwalbe zusammen und schuf einen erfolgreichen Zangenangriff, hatte jedoch das Pech, einem Spür-Ninja gegenüber zu stehen. Der Gegner erfasste sowohl die Kunoichi als auch die herabstoßende Schwalbe.
Taktisch wandte er sich dem Kuchiyose - oder besser, dessen Bunshin - zuerst zu. Erneut schuf er seine Raiton-Murmeln und schoss die Schwalbe damit ab, woraufhin diese sich in einen ganzen Schwarm herumzischender Vögelchen verwandelte. Nach einem Moment der Überraschung legte er nach und feuerte erneut. Da er den Bunshin schon früh abgeschossen hatte, gab es genug Gelegenheit für ihn, fast den ganzen Schwarm genauso auszuschalten.
Unglaublich schnell aber kam auch schon Amaya heran und nutzte die Gelegenheit, den Feind in den Nahkampf zu zwingen. Der Spür-Ninja wich zurück, entging dem ersten Angriff jedoch nur halb und stürzte getroffen zu Boden. Dort rollte er sich ab, kam auf die Knie. Er schloss rasend schnelle Fingerzeichen, dann presste er die Hände auf den Fels. Raimei no shôgeki!
Ein Teppich aus Blitzen rollte sich aus und auf Amaya zu.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Mo Jan 30, 2017 6:01 am

Amaya stürmte noch immer auf den Typen ein, als dieser sich unmittelbar dem fliegenden Doppelgänger zuwandte, den ihr Kuchiyose zur Ablenkung ausgesendet hatte. Sie blickte ihn entschlossen an, sodass sich ihre Augenbrauen senkten und sich die Stirn in Falten legte.
Gut, ich hoffe dass meine Rechnung aufgeht und mir die Zeit bleibt, ihn zu erwischen bevor er die Gelegenheit erhält einen weiteren Kunai zu werfen.
Der Taijutsuka ging der Gedanke blitzschnell durch den Kopf, als sie ihre schnellen Schritte beschleunigte und sich im Sprint verausgabte. Nur weiter! Als der Wind ihr um die Ohren peitschte, verringerte sich die Reichweite zu ihrem Kontrahenten mit jedem ihrer Schritte, als dieser mit beschäftiger Ruhe die "doppelten Doppelgänger" erledigte, in dem er sie mit seinen Raiton-Geschossen zur Zielscheibe machte.
Wenn ich ihn erreicht habe, werde ich ihn einfach umfegen!  
Da sie das Risiko vermeiden wollte, ihn den Raum für einen weiteren Angriff zu lassen, setzte sie zu einem beherzten Sprung an und begegnete ihrem Gegner demnach mit dem ausgestreckten Bein. Es sollte zwar kein Volltreffer werden, aber den Oberarm des Gegners streifte sie bei ihrem Tritt, wodurch sie den Banditen folglich aus der Balance brachte. Er landete auf dem Erdboden, während sie im Stand neben ihm auf den Fußboden aufkam. Sie wollte sogleich zu einem weiteren schwungvollen Tritt aus der Hüfte ansetzen, um ihn an Ort und Stelle festzunageln, diesem Unterfangen entging er allerdings mit der schwungvollen Ausweichrolle.
Der Gegner scheint im Taijutsu was drauf zu haben?
Die Augenbrauen zog sie zwar nach oben, doch ließ sie sich von davon letztendlich nicht beirren und als er Fingerzeichen formte, zog sie ihren Arm zurück und setzte sie zeitgleich zu einen Geraden Handkantenschlag an, der ihn auf der Höhe der Brust treffen sollte. Die zweite Hand hielt sie instinktiv in defensiver Absicht vor sich. Sie wusste nicht, ob sie ihr Ziel getroffen hatte, den in der Nächsten Sekunde spürte sie nur, wie sie ein greller Schmerz ihren Körper erfasste und ihr die Wahrnehmung raubte. Sie sah für einen Augenblick die Sterne vor Augen tanzen, zuckte krampfhaft zurück, doch hielt sich die Taijutsuka mit wackerem Stand auf den Beinen und versuchte ihren Gegner durch den Nebel in ihrem Sichtfeld auszumachen.
Brr! Raiton ist immer wieder eine Erfahrung für sich!
Der stillen Frau stand die schwarze Kurzhaarfrisur zu berge! Sie knurrte und schüttelte sich um die verspannte Muskulatur zu lockern, ging anschließend leicht in die Knie, ehe sie in der nächsten Sekunde ihre Faust mit Fuuton-Chakra auflud und sie daraufhin auf den Erdboden niederschlagen ließ, um den Unhold der sich in diesem Moment wohl noch vor ihr befinden würde, mit einem geraden Windstrahl von der Felswand hinab auf den Pfad zu stürzen. Sie hoffte, mit einem schmerzverzerrten Lächeln auf den Lippen, dass der Raiton-Typ einen schönen Abgang hinlegen würde und das sie zudem das Kampffeld auf diese Weise wieder vereinen konnte. Amaya würde ihren Gegner verfolgen, sobald sie sich von dem Raiton-Angriff vollständig erholt haben würde.


Kanjaku die sich zu diesem Zeitpunkt noch immer in Beobachter-Position befand, betrachtete das turbulente Geschehen zwar mit einem kuriosen Stirnrunzeln, dennoch wollte sie sich noch nicht einmischen. Sie wollte warten, bis die richtige Stunde für ihren Einsatz gekommen sein würde.
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Feb 04, 2017 11:51 am

Kein ausgemachter Scharfschütze fühlte sich sonderlich wohl, wenn er zunächst von einem Sprungkick gestreift und dann um ein Haar von einem Stampftritt in den Boden genagelt wurde. Der Raiton-Späher war zumindest durchschnittlich im Federstil bewandert und hatte daher fatale Treffer vermeiden können, doch er spürte Steinboden im Rücken und wußte: Die Lage hatte schon besser gestanden. Anders gesagt, ein Attentäter auf dem Boden war ein verzweifelter Attentäter. Ihm blieb nichts als Fingerzeichenformen und Blitzeschleudern!
Der Elektroschockteppich rollte sich erfolgreich aus. Soweit schonmal gut, seine hartnäckige Gegnerin aber wurde von derlei Künsten nur verlangsamt, nicht aufgehalten. Und auch er selbst hatte sich von den "halben" Treffern nicht ganz erholen können. Daher kassierte er ihr nächstes Manöver auch ziemlich direkt! Wind prasselte ihm in einer harten Böe entgegen, und er flog rückwärts wie von der Faust eines Riesen - eines Akimichi vielleicht? - getroffen.
Durch die Luft flogen auch einige Fotografien: Die Bilder, die der Späher in seiner Brusttasche aufbewahrt und vorhin noch betrachtet hatte. Darauf war Epona in diversen Identitäten zu sehen. Für jemanden, der nichts von Eponas Gestaltwandel-Fähigkeiten wußte, mochte es scheinen, als wären die Tochter, Mutter (oder Oma?) und der Bruder der Frau abgebildet.
Ein Betrachter würde die Fotos vor dem Anschauen freilich einfangen müssen.
Der Späher derweil fiel. Er war nicht so leicht wie Fotopapier. Als es abwärts ging und eine nackte Felsklippe an ihm vorbeiraste, holte er eine bleistiftdünne Schriftrolle hervor, öffnete sie - und ein Wurfhaken schoss heraus! Die Kletterkralle schwirrte gegen den Fels und verhakte sich. Der Späher warf die Rolle weg und packte stattdessen das Seil, welches an dem Haken befestigt war und fröhlich hinter dem Ding aus dem Tobidogou-Siegel geflattert gekommen war.
Der Ruck war hart. Der Späher spürte das abrupte Bremsen vor allem in seinen Handinnenflächen und seinen Schultern; halb fürchtete er, er hätte sich einen Arm ausgekugelt. Schließlich pendelte er auch noch gegen die Felswand und blieb erstmal hängen, halb betäubt vom Aufprall.

Epona hatte derweil einen gewissen Spaß.
Es ist doch so. Die Blonde hüpfte gemsenhaft von einem größeren Stein zum andern, während der Doton-Anwender ihr schwerfällig folgte. Ab und an warf er Felsbröckchen, die er vom Boden auflas; Epona lief deswegen schon fast rückwärts, um danach Ausschau zu halten. Gerade flog wieder was. Sie duckte sich weg, antwortete mit einem Kunai-Wurf. Du und ich, wir sind geradezu klischeehaft! Ich habe keine Kraft, aber bin schnell, wie in furchtbar schnell oder schnell wie der Wind. Der Verfolger schlug das Messer mit einem neuen Felsbrocken weg. Du dagegen bist halt... der Ochse. Der Bär von einem Mann und so weiter und so fort. Du bist kräftig, aber lahm wie ein dreibeiniger Büffel. Wir spielen gerade ein Bilderbuchbeispiel der Chancenlosigkeit durch! Solang du über nichts Anständiges im Fernkampf verfügst, kriegst du mich auch nicht!
Wieder ein Steinwurf. Wieder daneben.
Kein anständiger Fernkampf, Punkt. Und nochmal zum Punkt Geschwindigkeit, ich habe erst vor zwei Jahren beim Dachziegel-Rennen von Daichimura -
Ja ja, rief der Doton-Kämpfer, Wir wissen es, du kannst rennen. Er hielt plötzlich inne, grinste fies und hob den Zeigefinger. Außerdem wissen wir, dass du doppelt so alt bist wie ich!
Epona stoppte ebenfalls. Ach nein, wie kommst du auf diesen Gedanken?
Man sieht es dir an.
Unfassbar.
In diesem Moment fiel ein Schatten zwischen beiden einher, und sie blickten gleichzeitig auf; es war der Raiton-Schütze, der hoch oben von der Klippe gefegt wurde. Vor ihren Augen rettete er sich mit seinem Wurfhakentrick und dotzte gegen die Felswand, nur ein Stückchen über ihnen.
Epona fand natürlich als Erste die Stimme wieder, wenn sie sie überhaupt verloren hatte.
Da ist dein Freund ja schon, stellte sie fest und lächelte fröhlich. Dann kommt meine Begleiterin auch gleich.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Mo Feb 06, 2017 7:37 pm

Sie sah gefasst dabei zu, wie der Angreifer von dem kräftigen Windstoß erfasst und rollend über den Rand der Klippe befördert wurde. Ihre Augenbrauen hoben sich leicht.
Dem habe ich es aber gezeigt ... ?
Ein leichtes Grinsen konnte sich die junge Dame an dieser Stelle doch nicht verkneifen.
Wobei ich rechne damit, dass er es vielleicht doch überleben wird. In der Regel sind Shinobi eher schwer kleinzukriegen. Womöglich habe ich aber einen Augenblick Ruhe und ... kann mich um meine Schmerzen kümmern.
Die aufmerksame Frau bemerkte die glänzenden Bilder, die durch die Luft flatterten und erkannte schemenhaft, dass mehrere Personen auf ihnen abgebildet waren. Ihr Augenmerk richtete sich für den Bruchteil einer Sekunde auf sie, doch sie sprach Ihnen in diesem Augenblick keine größere Priorität zu. Sie wollte fokusiert bleiben und gedachte ihre Aufgabe als Personenschützerin zu erfüllen. Sie glaubte kaum, dass die Informationen die auf den Bildern zu sehen waren ihr aktuell behilflich sein würden. In erster Linie galt es in dieser brenzligen Situation das eigene Leben und das ihrer Auftraggeberin zu bewahren.
Schlussendlich blieb sie oben auf einem großen Felsbrocken hocken und massierte sich die Wadenmuskulatur, diese sich Aufgrund der fiesen Raiton-Technik ihres Gegner bis zu diesem Zeitpunkt immer noch unangenehm verkrampft hatte. Die Taijutsuka war froh, dass sie wusste mit dieser Art von Verwundung umzugehen, den die Schmerzen ließen nach der Massage deutlich nach und ihre Mobilität verbesserte sich. Mit einem Handwink signalisierte sie Kanjaku, dass sie jetzt ihre Unterstützung gebrauchen konnte. Die Vogeldame segelte hinab und landete neben der Frau auf der Schulter.
"Der Aggressor hängt in den Seilen, nur ein paar Meter unter uns." Da Amaya nur zögerlich reagierte, sie pickte Kanjaku ihr sanft gegen den Kopf, woraufhin sie leicht zusammenzuckte.
"Ja, ich habe verstanden! Es geht schon. Ich habe schon Schlimmeres durchgemacht... .", raunte die Schwarzhaarige daraufhin mit zerknitterter Stimme und wirkte sichtbar angeschlagen. "Du solltest eher unsere gemeinsame Auftraggeberin piesaken gehen."
Kanjaku ließ ihren Blick über den Kampfplatz schweifen und entschied sich bedächtig zu Schweigen. Ihre Motivation, diese sie für diesen Auftrag mitbrachte, hielt sich eindeutig in Grenzen. Schließlich galt es jemanden zu verteidigen, der sich im Dienste der Jashinisten befand. Kanjaku mochte diese Todesanbeter nicht sonderlich - und das aus offensichtlichen Gründen. Es gefiel ihr weniger, dass Amaya ihr Leben für diese Person aufs Spiel setzte.
Sie blickte Epona mit bösen Augen an. Wobei ihr in diesem Moment Amaya mit dem Zeigefinger spielerisch gegen den Schnabel tippte.
"Hey. Schau nicht so böse. Ich kann mir vorstellen, was dir vielleicht durch den Kopf geht, aber wenn wir unseren Auftrag aber nicht erfüllen, kann das bedeuten, dass wir noch schlimmere Probleme kriegen.", sprach sie im gedämpften und ruhigem Tonfall.
Die Vogeldame rollte mit den Augen.
"Okay... ."
Ayama deutete mit dem Finger auf das Schauspiel, dass Epona derzeit mit ihrem Angreifer trieb. Sie wich jedem seiner Angriffe behände aus und blieb an keiner Stelle stehen. "Wenn sie etwas gelernt hat, dann ist es das Ausweichen würde ich sagen... ." Die junge Frau legte ihren Kopf schief, blickte Epona starr an und runzelte mit der Stirn. In diesem Augenblick bemerkten die beiden Kämpfer den erschöpften Angreifer, der sich mit dem Wurfhaken über ihren Köpfen schwang und sich vor dem Absturz bewahrt hatte. Amaya winkte Epona mit einem knappen Handwink zu, als sie zu ihr aufschaute.
Die Schwalbe die zu diesem Zeitpunkt eben auf ihrer Schulter saß, pickte ihr zornig gegen den Kopf. "Ich würde sagen, dass wir jetzt einen Kombinationsangriff wagen sollten! Wenn sie stirbt ... ." rief sie energisch ein, bautschte sich auf und flatterte aufgeregt mit den Flügeln. Amaya blickte sie daraufhin verärgert an, da ihr von ihrem Kuchiyose-Partner wiederholt ein Flügel ihr ins Gesicht geschlagen wurde. Sie hob ihre Hand und drückte ihn mit einem Finger zur Seite.
"Machen wir lieber etwas aus der Situation! Wenn der eine Typ wieder von ihr abgelenkt ist und er andere noch in den Seilen hängt, werden wir wohl einen guten Angriff landen können."

"Machen wir ein 'Vogelbad'?"
"Du meinst das ist genug?"
"Ja~ Ich vermute das es Ihnen gut zusetzen wird?"
"Okay~ du zuerst, danach werde ich meinen Teil beitragen."
Nach einem kurzen Austausch hatten sich beide auf ein gemeinsamen Vorgehen eingeschworen. Die Frau hatte solangsam ihre Bewegungsfreiheit wiedergefunden und sie konnte sagen, dass sie jetzt wieder in der Lage war, langsam zu gehen und Fingerzeichen zu formen. Kanjaku stieß sich von der Schulter der Frau ab und erhob sich in die Lüfte, als diese begann Fingerzeichen zu schließen. Amaya opferte einen Teil ihres Chakras und erschuf einen großen Schwarm halbdurchsichtiger Vögelchen, die direkt auf ihren Gegner zu hielt.
Kanjaku reagierte, nachdem Amaya ihren Anteil geleistet hatte und leitete aus dem Sturzflug über den Kopf ihrer Kontrahenten die gleiche Technik ein, sodass der Schwarm, den sie gemeinsam beschworen hatten aus unterschiedlichen Winkeln auf die Stelle treffen würde, an dem sich die Gegner aufhielten. Der Schwarm erfasste das gesamte Schlachtfeld, konzentierte sich aber auf die Feinde.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Fr Feb 10, 2017 4:33 pm

Epona liebte Situationen wie diese. Ihr gefiel es, die Oberhand zu haben. Und noch mehr, vorhersagen zu können, wozu der Feind fähig war und wozu nicht. Er hatte einen Plan, ihr Tun entzifferte die Einzelheiten dieses Plans, dann warf sie Sand ins Getriebe besagten Plans.
Ja, ich kann ein paar kleine Erfolgserlebnisse gut gebrauchen.
Die Taktik hier war allerdings nicht gerade komplex. Einfaches Halten von Abstand und simple Illusionen schienen den Gegner bereits an die Grenzen seiner Fähigkeiten zu treiben. Jedenfalls hatte er eine ganz wunderbare Gebietszerstörung betrieben, gleichsam aber war auch er es, der mit blutiger Nase dastand. Sie dagegen atmete gerademal schneller.
Er ist ein typisches Puzzelteil, dachte Epona bei sich, derweil ihre blauen Augen auf dem Gegner ruhten, der lauernd zu ihr hinstarrte, dann aber zu dem Kliff aufblickte, an dem sein Kamerad hing wie ein Eichhörchen in einer Wäscheleine. Ohne andere Teile ist er nutzlos. Solche Shinobi gab es besonders unter den Freien, die weit schlechter oder auch kaum ausgebildet waren und den Dorf-Shinobi nicht das Wasser reichen konnten. Sie besaßen wenige Fertigkeiten oder Jutsu und entwickelten umso früher Formations-Teams, um dies zu kompensieren. Zwang man diese Formationen auseinander, verkrüppelte man sie.
Er ist unglaublich abhängig von seinem Kumpel, wie es scheint... und dieser ist wohl gegenüber meiner Leibwächterin im Nachteil.
Besagte Leibächterin und deren Kuchiyose-Schwalbe leiteten gerade eine Art Luftschlag ein; die Luft flirrte und tanzte in dichten Schwaden, wo sich Fuuton-Geschosse bildeten und das Licht reflektierten. Das wird den Kerl am Seil schwer treffen.
Aus dem Augenwinkel nahm Epona wahr, wie ihr eigener Gegner Fingerzeichen schloß; sie wirbelte zu ihm herum und sprang beiseite, um dem Ninjutsu auszuweichen... doch bei ihr passierte gar nichts, und leichte Überraschung spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder.
Das Ninjutsu kam bei dem Raiton-Späher heraus, und zwar in Form eines Felsenfingers, der sich aus der Wand hervorstreckte und den betäubt am Seil hängenden Shinobi kräftig anstieß. Er stürzte ab, während die Fuuton-Spatzenschwärmchen schon herankamen.
Der Doton-Kerl sprang! Er kam seinem Kumpel in der Luft entgegen, packte ihn und deckte ihn mit seinem eigenen Körper. Der erste Schwarm von Fuuton-Vögeln hagelte auf ihn ein, als er den Schlag direkt nahm. Er übersäte seine Kleidung mit Schlitzen und Löchern und riss mehr als ein Dutzend blutiger, wenn auch flacher Wunden.
Der Doton-Kerl landete hart, aber auf den Füßen, wo er auch seinen Kollegen fallen ließ. Der zweite Schwarm schwenkte auf ihn ein - der Anvisierte hob die Fäuste zu einer typischen Erdtechnik! Er wollte sie niederfahren lassen und eine Mauer aus dem Boden hochstampfen.
Hände hoch! Eponas Stimme schnitt hart wie ein Peitschenknall, und sie deutete mit dem Finger auf ihn wie mit einem Messer. Ein Genjutsu namens Hyoban steckte in Geste und Befehl, und der Doton-Kerl riss wirklich die Hände in die Höhe, Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben.
Ein zweites Mal kassierte er einen direkten Treffer, als die Fuuton-Vögel auf ihn einprasselten. Diesmal wurde seine zerfetzte Kleidung sichtlich mit Blut getränkt, und er fiel auf ein Knie.
Epona trat fingerzeichenschließend heran. Eine kleine Wendung zum Schluss, was? Sie lächelte gönnerhaft. Kompliment, aber nun reicht es!
Sakujou Kibou, auch wenn ich Wiederholungen hasse.
Hölzerne Ranken schossen aus dem Boden hervor und umschlangen den Gegner.
Eure Fähigkeiten habt ihr gezeigt, und es war wenig genug. Finden wir also heraus, ob ihr besser reden als kämpfen könnt, ja? Sie fragte liebenswürdig genug. Die Gegner wußten dies jedoch wohl nicht zu würdigen - denn plötzlich rührte sich der Raiton-Späher und gab seinem Kumpel einen elektrischen Schlag, der ihn aus dem Genjutsu katapultierte. Gleichzeitig wandte er ein Raiton-Jutsu an, welches elektrische Paralyse aufhob, die er selbst verursacht hatte. Somit musste sich der Doton-Schläger nicht mit jener Bewegungseinschränkung herumschlagen, welche Amaya zuvor genervt hatte.
Er schloss Fingerzeichen. Grinste. Zwar gequält, aber er grinste. Auf bald! Er stürzte sich Kopf voran in den Erdboden, riss dabei auch seinen Partner mit. Sie verschwanden darin, ohne eine Spur zu hinterlassen.

Epona betrachtete die Stelle, an welcher die beiden Gegner verschwunden waren, und lauschte auf mögliche Erdbewegungen zu ihren Füßen. Doch da war nichts. Der Feind war offenbar zerschunden genug, um keine weiteren Attacken zu versuchen. Stattdessen zog er sich wohl wirklich zurück.
Sicherheitshalber hüpfte die blonde Kunoichi dennoch auf einen Felsen. Sie hob den Blick zu Amaya und deren Kuchiyose und gab ihr durch Handzeichen zu verstehen, dass sie zu ihr herunter kommen sollte.
Du hast dort oben wohl gut gewütet, schätzte sie freundlich, nachdem Amaya auf Hörweite heran war. Ich schätze, für diese Reise haben wir ein paar Anhängsel, deretwegen wir den einen oder anderen Blick über die Schulter werfen werden. Sag... Sie nickte in Richtung der Schwalbe. ... Wäre dein Vogel wohl so frei, aus der Luft ein Auge auf uns zu haben, solang wir in diesem bergigen Gelände unterwegs sind? Epona wandte sich direkt an Kanjaku. Ich kenne Kuchiyose, die sich für solch zeitraubende Aufgaben fürstlich entlohnen lassen. Wie steht dein Vertrag zu solchen Dingen?

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Feb 11, 2017 9:40 pm

Die junge Frau kniete auf dem brauen Erdfelsen und blickte den schmalen Bergpfad hinab, der sich mit einen gewagten Windungen weit bis ins tiefe Tal schlängelte. Gespannt hatte die Frau darauf gewartet, dass sich die Wirkung ihrer Fuuton-Technik an der anvisierten Stelle entfaltete. In der Hitze des Gefechtes konnte sie sich ein begeistertes Lächeln nicht verkneifen, als der Vogelschwarm zielsicher an Ort und Stelle einhagelte. Sie empfand es als unterhaltsam und beachtenswert, dass der eine Bandit für den anderen energisch in die Bresche sprang und ihn somit vor dem Vogelschwarm retten konnte.
Daraus lässt sich schließen, dass ihm das Leben seines Kameraden doch etwas bedeutet und das er meine Technik wohl als eine Bedrohung für das Wohl seines Kameraden gesehen haben muss? Sicherlich tragisch. Aber mitunter spielt so das Leben für einen Attentäter ... .  
Sie fühlte sich schon fast ein wenig schuldig, dass der aufopfernde Kamerad von dem aggressiven Vögelschwarm regelrecht zerfleischt wurde. Wer aber absichtlich ins Nest stach, durfte sich nicht wundern, wenn es zu einer erwartbaren Gegenreaktion kam. Sie quittierte die Sache mit einem schlichten Schulterzucken. Mit einem Seitenblick fixierte sie Kanjaku, die neben ihr in der Luft segelte. Sie wusste, dass ein aufgebrachter Vogel selten Gnade kannte. Doch war eine solche eisenharte Vorgehensweise in viele Fällen einfach notwendig, auch wenn sie sich damit die eher feindschaftlichen Angreifer womöglich zu ihren neuen besten Feinden machte.
Die Schwarzhaarige Taijutsuka stieß sich mit den Armen von der Felswand ab, nachdem sie sich wieder bewegen konnte und ließ sich einfach in die Tiefe fallen. Sie schlug auf dem Erdboden auf und richtete sich auf. Ihre Technik hatte ihren Zwecken erfüllt und sie sah, wie Epona gleichfalls Fingerzeichen formte. Sie schwieg, als sie mit den Attentätern sprach. Synchron dazu griff sie in ihren Hüftbeutel und holte eine kleine Spule hervor, aus dieser sie mit einer Hand mit einer fließenden Bewegung einen robusten Metalfaden zog. Sie ging langsam auf ihre Gegner zu, die zu diesem Zeitpunkt paralysiert am Boden lagen und wollte sie zur Befragung mit Gewalt fixieren. Doch bevor die Taijutsuka zur Tat schreiten konnte, verschwanden die beiden Attentäter wenige Sekunden später im Erdboden. Amaya verzog die Mundwinkel nach unten. Sie hätte gerne gewusst, von wem diese Leute den Auftrag erhalten hatten. Den Grund für das Attentat konnte sie sich schon halbwegs denken. Sie zuckte schließlich mit den Schultern und wandte sich Epona zu, als sie von ihr angesprochen wurde.
"Gut. Doch ich rechne im Augenblick eher damit, dass sie fürs Erste genug haben und uns in Frieden lassen werden. Mit diesen Wunden ... werden sie einer weiteren Konfrontationen wohl aus dem Weg gehen." Wenn sie sich in den nächsten Stunden überhaupt noch bewegen können. Was wohl der eigentliche Zweck ist, die diese Technik erfüllt. Die Leibwächterin zuckte mit den Schultern. "Aber wenn du magst, kann ich Kanjaku den Befehl dazu erteilen. Die Abrechnung wird üblicherweise "intern" geklärt."
Mit einem Handwink gehieß sie Kanjaku näher zu kommen, als Epona zu ihr sprach.
"Gewiss könnten sie uns jetzt mit steigenden Missmut ins Auge fassen und den ein oder anderen derben Fluch aussprechen. Aber was bedeutet das schon für uns, mh?" redete Kanjaku schließlich amüsiert, da sie das Gespräch die ganze Zeit über belauscht hatte. Amaya musste herzlich lachen, als sie wieder das Wort an Epona richtete. Sie blickte in das Gesicht der Blondhaarigen und bei ihrem Gesichtsausdruck kam ihr unweigerlich der Gedanke, dass sie doch etwas bestimmtes von ihnen erwartete.
"Aber, ja... natürlich sorgen wir uns weiterhin um die Sicherheit!", steuerte die junge Frau schließlich diesem Thema bei. Sicherlich konnten ihr Feindschaftlichkeiten später zum Verhängnis werden, wobei andere Dinge konnten das wahrscheinlich auch. Die Welt war ein gefährlicher Ort und beide machten sich keinen Kopf wegen einer speziellen Feindschaft, diese sie zu ihrer Liste hinzufügen konnte.  
Außerdem ist es meist so, dass Menschen die für längere Zeit einen Groll hegen, so sehr davon eingenommen werden, dass sie regelrecht darin ertrinken. Dann bleibt in ihrem Kopf kein Platz mehr für andere Dinge. Außer für das, was sie von ihrem Feind halten. Damit schalten sie sich selbst aus. Schlecht für sie, aber gut für uns!
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Fr Feb 17, 2017 7:32 pm

In gelassener Gemütsruhe verfolgte Epona, wie ihre Leibwächterin und deren Kuchiyose-Tier den Erfolg ein klein wenig feierten.
Ihr habt ihnen ja auch eine ansehnliche Breitseite gegeben, stimmte sie der Einschätzung Amayas zu, dass der Feind vorerst wohl beschäftigt sein würde, sich die Wunden zu lecken. Im Innersten bedauerte sie jedoch die verpasste Chance eines Verhörs, denn zumindest der Doton-Nutzer hatte Informationen besessen, die nicht einfach so auf dem Markt ausgeplaudert wurden. Irgendwo mochte es wohl ein Leck geben. Und falls jemand planerisch genug war, diese Informationen abzuschöpfen, mochte er auch andere Maßnahmen ergriffen haben. Ein Ersatz-Team von Attentätern vielleicht, welches sich genau jetzt mit ihren gescheiterten Vorgängern traf und sie auf die gezeigten Fähigkeiten ihrer Gegner abklopfte.
Falls dem so wäre... Nun, über mich wissen sie bereits mehr als genug, wenn sie meine Genjutsu erkennen. Und von meinem Alter wissen. Falls dieser Angriff auch ein Taktik-Fischen gewesen war, dann war vielleicht sogar meine liebe Leibwächterin das vordergründigere Ziel. Müßig wars, darüber zu grübeln.
Amaya sprach gerade: "Aber, ja... natürlich sorgen wir uns weiterhin um die Sicherheit!"
Epona schaute belustigt drein. Das freut mich doch sehr. Eine andere Aussage hätte sie auch arg überrascht. Und enttäuscht. Von den Konoha-Nin erzählte man sich schließlich vor allem gute Dinge. Dieser Feind hatte Glück, dass wir uns auf einem Gebiet aufhalten, welches ihm Vorteile verschaffte. Und selbst dies genügte nicht. Haben wir die Berge erst hinter uns gelassen, stehen unsere Chancen sicherlich noch besser. Immerhin... Sie nickte knapp in Richtung des Hanges, den Amaya hinaufgewetzt war. ... sind wir wohl allesamt recht leicht auf den Beinen, hm? Oder - Seitenblick zu der Schwalbe - auf den Federn, natürlich.
Epona grinste unternehmungslustig in die Runde. Wie wäre es denn mit einem kleinen Wettrennen zur nächsten Landmarke? Amaya war schließlich diejenige, die den Weg vorgab; sie würde, falls sie denn die kleine Herausforderung annahm, ein Ziel vorgeben müssen, wie etwa einen bestimmten Berggipfel oder etwas anderes Markantes in der Landschaft. Natürlich nur, wenn du von dem kleinen Gefecht nicht bereits zu ausgelaugt bist, um ordentlich zu laufen?
Liebenswürdigkeit triefte aus Eponas Stimme hervor, um sich wie Säure in potenzielles Ehrgefühl zu ätzen.

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BeitragThema: Re: Bergwälder   Sa Feb 18, 2017 5:15 pm

Amaya reagierte gelassen, als sich ihre Auftraggeberin ihr ein weiteres Mal mit lobender Redensart zu ihr wandte. Sie blickte hinauf in den blauen, wolkenlosen Himmel. Gleichzeitig tätigte sie einen tiefen Atemzug, bei dem sie die Luft in ihre Lungen zog um ihren Kreislauf in Schwung zu bringen.
"Die volle Breitseite, eh?" Die junge Frau hob beide Augenbrauen, als sie Epona grinsend anblickte.
Sie erinnerte sich kurz an den Ablauf ihrer letzten Attacke zurück, die ihre Gegner in die Flucht geschlagen hatte. Dabei streifte sie nachdenklich mit den Fingern übers Kinn.
"Ja, dafür wurde ich wohl ausgebildet."
Schlussendlich zuckte sie mit den Schultern. Sie empfand das Lob als angenehm, doch machte sie Endeffekt einfach nur ihre Arbeit.
"Ich bin froh, dass ich meine Aufgabe zufriedenstellend erledigen konnte. Wenn Sie eine Idee haben, wie wir unsere Zusammenarbeit in Zukunft noch verbessern können, lassen sie mich das ruhig wissen."
Das sagte sie mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Sie war froh sich wie immer auf ihre Fähigkeiten verlassen zu können.
Konstruktive Kritik lasse ich mir immer gefallen. Aber ... manchmal gibt's aber auch schreckliche, arrogante Kundschaft. Die glauben glatt sich alles herausnehmen zu dürfen mit ihrer hochgeschätzten, andauernden Kritik. Die darf ich aber auch in ihre Schranken weisen.
Amaya ließ dieses Thema gedanklich erstmal an diesem Punkt stehen und blickte nachdenklich zu der Stelle, an der die Attentäter verschwunden waren. Sie stellte fest, dass es für sie in diesem Augenblick wirklich nichts mehr zu tun gab. Sie entspannte sich und ihre Blicke wanderten währendessen über den Erdboden, ehe sie die Bilder entdeckte, die verstreut in der Landschaft lagen. Ihr Gegner hatte sie fallen lassen, nachdem sie ihm im Gefecht einen deftigen Schlag verpasst hatte. Im Nachhinein hatten sie keine Gelegenheit gehabt, sie einzusammeln. Seelenruhig ging sie herum und sammelte sie ein, sodass sie einen kleinen Stapel in ihren Händen hielt.
Sie mischte den Stapel durch und schaute sich andächtig die Bilder an, als sie wieder auf Epona zuging.
"Mh, vielleicht können wir damit etwas anfangen?!"
Sie wusste nicht, wer die Personen waren, auf den Bildern abgebildet waren und daher achtete sie auf die Reaktion von Epona, um einen Hinweis auf zu den persönlichen Beziehungen zu den abgebildeten Personen zu bekommen. Sie deutete mit dem Finger auf ein Bild in ihrer Hand, das sie mit der anderen Hand hochzielt.
Nunja... eine direkte Frage wäre wohl eine schlechte Idee... wer kann mir garantieren, dass sie mir auch die Wahrheit sagt? Emotionen sagen nunmal mehr als tausend Worte.
Amaya nickte, als sie den weiteren Worten ihrer Auftraggeberin lauschte. Sie schlug ein Wettrennen vor? Kanjaku sagte dazu nichts weiter und schüttelte sich das hübsche Federkleid durch, ehe sie sich mit einem Satz wieder schwungvoll in die Lüfte erhob. "Wie dem auch sei. Ich werde dabei von oben ein Auge auf euch haben."
Amaya dachte für einen Augenblick über die Idee nach, ehe sie sich dazu äußerte.
"Ein Wettrennen sehe ich als eine gute Idee an. Immerhin erreichen wir damit, dass wir für weitere Verfolger schwerer ins Ziel zu fassen werden."
Sie blickte an sich herab, während ihre Auftraggeberin augenscheinlich keine Verletzung erlitten hatte, wies sie eine Reihe von Schrammen und Kratzern auf, diese sie bei Gelegenheit behandeln lassen wollte.
"Auch wenn ich etwas angeschlagen bin, weil ich mich schon ordentlich ins Zeug legen musste... ich denke ich halte noch bis zur nächsten Rast durch."
Sie strich sich mit blutigen Fingern über eine Schramme an der Wange und zuckte unmerklich zusammen.
"Naja. Wenn ich merke, dass ich schwächer werde, werde ich mich bestimmt bemerkbar machen."
Sprach sie aus und wollte gleich das Wettrennen beginnen. "Und auf gehts!" Sie fokusierte den Weg, der noch vor ihnen lag mit einem kurzen Blick, ehe sie sich sprungartig in Bewegung setzte und sich mit hastigen Schritten in einen rasanten Sprint legte. Sie würde schauen, inwiefern, es ihr ihre jugendlichen Kräfte erlauben würden, dieses hohe Tempo zu halten, doch sie war zuversichtlich, bis zum Abend noch durchzuhalten. Ab und an schaute über ihre Schulter um sich zu vergewissern, dass ihre Auftraggeberin ihr auf den Fersen folgte. Schließlich wollte sie vermeiden, dass die Banditen ein weiteres Mal versuchten, die Frau zu entführen.
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BeitragThema: Re: Bergwälder   So Feb 19, 2017 5:56 pm

"Ich bin froh, dass ich meine Aufgabe zufriedenstellend erledigen konnte. Wenn Sie eine Idee haben, wie wir unsere Zusammenarbeit in Zukunft noch verbessern können, lassen sie mich das ruhig wissen."
Oh? Gern. Epona lächelte stolz und hob auch ein wenig das Kinn, während sie zu einer kleinen Prahlerei ansetzte. Beim nächsten Mal halte ich mich einfach an dich, und dann kämpfen wir zusammen. In ihren Augen glänzte etwas Tückisches, welches wohl nicht so ganz zu der überschäumend freundlichen Fassade passte. Ihre Stimme wurde auch etwas tiefer, eine Unze schärfer. Wenn ich es will, wird der Feind beim nächsten Mal glauben, Feuerbälle schössen aus deinen Fäusten und Blitze aus deinen Augen. Sie untermalte diese Worte mit einigen anmutigen Handbewegungen. Deine Hände könnte ich schneiden lassen, als wären sie Schwerter, und selbst wenn du verfehltest, könnte ich jemanden glauben machen, du hättest ins Schwarze getroffen, während Blut aus tausend Wunden fließt, die nie geschlagen wurden.
Eine besonders schnelle, dramatische Geste. Ehe Epona die Dramatik mit einem Achselzucken wieder über Bord warf und ganz lapidar abschloss: Kurzum, ich lasse dich aussehen wie eine Superheldin aus einem Comic. Eine mit viel zu vielen Kräften, sodass man sich fragen wird, ob du auch zum Mond springen könntest und wieder zurück. Oder ob sie einmal rund um den Planeten fliegen und die Zeit zurückdrehen konnte vielleicht?
Nach dieser Ankündigung war Amaya kurz losmarschiert, um etwas aufzusammeln; ihr Schützling schaute interessiert dabei zu. Etwas verloren?, fragte sie, doch als Amaya wieder zurückkam und ihr die Bilder zeigte, hob sie verdutzt eine fein gezupfte Augenbraue. Die Überraschung stand ihr durchaus ins Gesicht geschrieben. Für gewöhnlich war sie gut darin, ihre wahren Gefühle zu verheimlichen - meist, indem sie laute Schein-Emotionen darüber legte. Diese spezielle Situation jedoch erwischte sie durchaus kalt.
Hoppla, murmelte sie halblaut und blickte kurz ins Leere, auf der Unterlippe kauend.
Dann fing sie sich wieder und wandte den Blick auf ihre Leibwächterin. Ja, damit lässt sich durchaus etwas anfangen, stellte sie fest. Und während ihre Art zu reden für gewöhnlich einem Wasserfall glich, stellte sie sich hierbei eher... trocken an. Hmmm. Reden wir heute abend darüber, fügte sie lediglich noch an. Ehe sie wieder aus dieser relativ ernsten Haltung herausfiel und gut gelaunt das Wettrennen vorschlug.
Im Laufe des Tages würde sie dies ein wenig bereuen. Denn auch wenn Amaya angekratzt war, besaß die junge Kunoichi immer noch mehr Ausdauer. Folglich würde sich wohl nicht die Leibwächterin zuerst wegen Schwächelns bemerkbar machen, sondern die zu Bewachende.
Vorerst aber würde Epona mithalten. Als Amaya aus dem Sprung heraus vorwärts schoß, stob sie rasant hinterher. Mal rannten sie Schulter an Schulter, dann wieder übernahm die Eine oder Andere die Führung. Wann immer Amaya über die Schulter blickte, grinste Epona ihr zu und gab ein Bin noch da von sich. Und dieses "Bin noch da" würde im Laufe des Tages immer gezwungener werden...

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Out: Ich schlage vor, wir wechseln den Ort zu einem Rastplatz. Wenn du zustimmst, werde ich gern ein entsprechendes Topic eröffnen ^^

EDIT: tbc: Gasthaus in den Bergen

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Zuletzt von Yamanaka Epona am Sa Feb 25, 2017 10:38 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bergwälder   Mo Feb 20, 2017 7:59 pm

Amaya starrte die Fremde wortlos an, als die Blondhaarige sich ihr mit aufgeblähten Stolz präsentierte, nachdem sie im sachlichen bis unbeschwerten Ton nach Kritik gefragt hatte. Die junge Frau kniff ein Auge zusammen und lächelte während sie fühlte, wie die Nervösität in ihr Aufstieg. Irgendwie hatte sie auf eine andere Antwort gehofft. Sie bemerkte, wie die Stimmung der Auftraggeberin scharf umkippte, während sie sich etwas mehr Sachlichkeit, Ruhe und Gelassenheit an dieser Stelle gewünscht hätte. Um ehrlich zu sein wirkte die Frau auf den ersten Blick auch weniger wie eine lustige Spielkameradin. Epona hatte etwas katzenartiges und hinterhältiges an sich und da sie wusste, dass sie mit den Jashinisten gemeinsame Sache machte, wollte sie sich von ihr in Acht nehmen.
Ich habe ein richtig schlechtes Gefühl. Ich sollte ihr etwas sagen, dass ihr an dieser Stelle vielleicht gelegen kommt.
"Ob ich eine Superheldin sein möchte?"
Amaya hob eine Augenbraue, als sie kurz nachdachte und nach ihren Gefühlen lauschte.
Vom ersten Gefühl her? Eindeutig ein Nein.
Sie neigte ihren Kopf schief, legte ihre Hände seitlich auf ihre Hüften, während sich ihre Stirn in Falten legte.
"Lass mich erst etwas darüber nachdenken!"
Ich weis nicht ob mir dieser 'Beruf' liegt. Ich würde mich in einer solchen 'Superlative' weniger wohl fühlen... .
"Deine Genjutsu sind aber ein nützliches Werkzeug! Wir können ruhig von Ihnen Gebrauch machen, wenn die Situation es verlangt."
Im Kern sind Genjutsu schließlich gut und nützlich. Man kann sie konstruktiv verwenden, auch wenn sie im Endeffekt eine Lüge sind.
Sagte sie, drehte sich von der Frau weg und setzte sich in Bewegung.
"Alles andere besprechen wir besser, wenn wir mehr Zeit haben."

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Okay, handhaben wir das so. ^^
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