Tamashii no Utsuri

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 [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 9:06 pm

Kazumi war echt in der Zwickmühle. Sie hatte nie bezweifelt, dass Träume einen Träumer wuschig im Gehirn machen konnten. Aber regelmäßig Sachen zu träumen, die man nicht unbedingt als angenehm bezeichnen konnte, konnten einen wirklich wahnsinnig machen. Kazumi wurde schrecklich schreckhaft, zuckte zusammen, sobald sie merkte, dass Jemand hinter ihr stand und sie schreckte bei jedem unerwarteten Geräusch zusammen. Ein plötzliches Husten, Geschirr, das auf den Boden fiel oder lautes Gerufe auf den Straßen sorgte unweigerlich dafür, dass Kazumis Gedanken in eine tödliche Vorstellung abdriftete. Hörte sie jemanden husten, hatte sie Angst, dieser würde ersticken, wenn ein Messer auf den Boden fiel, hatte sie Angst, dass es vielleicht sogar blutverschmiert war und wenn sie Geschrei hörte, vermutete sie dahinter immer eine Straftat und nicht irgendwelche Kinder, die einfach Spaß dabei hatten, sich gegenseitig ins Ohr zu brüllen, obwohl sie nebeneinander standen und sich sogar flüsternd blendend verstehen konnten.
Sie ging Noriko mit ihrem nächtliche. Aufgeschrecke aus irgendwelchen Träumen dezent auf die Nerven. ihre kleine Partnerin konnte wirklich eine Diva sein, wenn sie unsanft geweckt wurde oder sofort am frühen Morgen belabert/angemeckert wurde. Deswegen lag Noriko ihr auch lange in den Ohren, bis sich Kazumi mal aufgerafft hatte und sich seelisch darauf vorbereitet hatte, Ai aufzusuchen und um ihre Hilfe zu fragen. Allerdings war nun, von ihrer Euphorie und ihrem Elan nichts mehr zu sehen. Voller Vorfreude war sie aus ihrem Bett aufgesprungen, hatte sich fertig gemacht und wollte sich auf den Weg zu Ais Wohnung machen und um Hilfe bitten. Allerdings schaffte sie es nur bis zu den Hauptstraßen Konohas und nun stand sie da, traute sich nicht vorwärts aber auch nicht zurück.
Die Angst war zu groß, Akari über den Weg zu laufen und das würde sie noch nicht schaffen, ohne in Tränen auszubrechen und an einem schlechten Gewissen zu leiden. Kazumi stand an einer Hauswand und kaute nervös und unschlüssig an einem Daumennagel herum. Soll ich hingehen und Ai an deiner Stelle fragen??, riss Noriko die Blonde aus den Gedanken und offensichtlich war Kazumi sehr tief in Gedanken versunken, denn sie zuckte so stark zusammen, als wäre neben ihr eine Bombe explodiert. Das geht nicht! Wie sieht das aus?! Was ist, wenn Akari die Tür aufmacht?! Ich kann mir einfach keine Blöße geben! Nicht vor ihr!
Ja, Kazumi war panisch. Panisch und verzweifelt. Sie würde sich wahrscheinlich die Haare raufen, wenn sie nicht ansatzweise versuchen würde, wenigstens etwas Haltung zu bewahren. Noriko schnaubte. Halb belustigt, halb genervt. Du musst dir sowieso Blöße geben. Spätestens dann, wenn Ai anfängt, dich wegen dem Grund auszufragen, wieso du überhaupt irgendetwas von ihr willst. Sie ist nicht blöd. Wenn du solche Albträume hast, kann Ai sie sicher deuten oder zumindest dir dabei helfen, über die Geschehnisse in deinem Kopf anders zu urteilen, sie bewusst auszublenden und dir nicht wegen kleinen, plötzlichen Geräusch fast ins Hemd zu machen. Du wirst noch paranoid, wenn du mit Ai nicht drüber redest. Deine panischen, verzweifelten Versuche, dich von allen abzuschotten, spielt dem blöden Fuchs nur in die Krallen, meckerte Noriko sofort drauf los und Kazumi wäre am liebsten seufzend zusammengesunken. Sie fühlte sich ertappt. Und das von einer Katze, die sie zwar blind kannte, aber sie war trotzdem eine Katze!
Kazumi war ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zumal sie sich auch eher darauf fixiert hatte, alles in ihrer Umgebung auszublenden, weswegen sie nicht bemerkte, wer an ihr vorbei lief, was die Dorfbewohner miteinander erzählten, oder welche bekannten Gesichter sich in ihrer Nähe befanden. Das bekannte Gesicht von Akari war nicht dabei… allerdings dafür das Gesicht der Person, zu der Noriko Kazumi komplementieren wollte. die schwarzen Augen der kleinen Katze huschten durch die Gegend, als sie im Augenwinkel diesen überaus hervorstechenden Kleidungsstil der 14-jährigen Bekannten erblickte. Sofort, nachdem sie die junge Gestalt mit ihren Augen fixiert hatte, setzte sich Noriko schon in Bewegung und umschwänzelte die Schwarzhaarige, als sie diese erreicht hatte. Sie wollte sie erst einmal nur aufhalten, nicht dass sie einfach weiterging ohne, dass sie die Chance nutzen konnte, um anstelle von Kazumi um Rat zu fragen. Natürlich blieb Norikos Abdampfen nicht unbemerkt. Nicht zuletzt, weil Kazumi spürte, wie aufgeregt der kleine Flauschball war. Noriko!, rief sie streng, eilte ihr sofort hinterher, bis sie eben wahrnahm, wen Noriko da aufgehalten hatte. Verlegen lächelte Kazumi sofort. Hallo Ai-san! Ich hoffe Noriko hat dich nicht erschreckt, sagte sie zur begrüßung und schenkte der Genannten einen ziemlich warnenden und bösen Blick, den der kleine Flauschball allerdings schnurrend und schwanzwedelnd ignorierte.


Zuletzt von Natsu Kazumi am Do Feb 02, 2017 6:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 9:45 pm

Ai war draußen, wollte etwas zu essen holen für die Damen daheim, und sich ein wenig die Füße vertreten. Akari sollte sich derweil um den Haushalt kümmern, sollte sich darum kümmern, dass die Wohnung blitzte, und sich ein wenig mit Kyu beschäftigen. Immerhin war es wichtig dieses Band zu festigen, sich mit dem Bijû auseinander zu setzen und diese Pause gönnten sie einander, denn dadurch, so hatte es Ai auch Akari erklärt war die Sehnsucht auf einander noch größer, darüber hinaus hatte jeder so die Möglichkeit sich alleine Gedanken zu machen, sich alleine um das zu kümmern, was ihn beschäftigte. Außerdem brauchten sie Lebensmittel und Ai konnte Akari nicht bei Kyu helfen. Es waren Dinge, die Akari alleine lernen musste und eben dies hatte sie ihr, so wie sie es mitbekommen hatte auch gut vermittelt bekommen. Sie würde nachher den Fortschritt beobachten und sich mit den beiden Parteien austauschen. Sie war immerhin gespannt wie es so mit den Bijû war. Sie selber verfügte über keinen, was sie da außen vor sein lies.

Gedanken verloren lief sie nun als Enma Ai durch die Straßen von Konoha. Sie war nicht mehr als Ayase Ayumi unterwegs, warum auch? Immerhin war doch die junge Frau hier und jetzt außerhalb der heiligen Hallen und innerhalb dieser hatte sie geschworen die zu sein, die sie eigentlich war, die geschundene und zerbrechliche Seele. Und dennoch, so wie sie die Tür verlies war sie nun einmal Enma Ai und als solche war sie einfach nur eine Hülle und beobachtete alles um sie herum und so auch fasziniert die Katze, welche vor ihren Beinen herum schnurrte. Ai war stehen geblieben und starrte diese an. Sie legte leicht den Kopf zur Seite und ihre großen roten Augen fixierten sie. Sie beobachtete jedes Detail und ging dann leicht in die Hocke.
Hallo Noriko'chan.. sagte sie und begann die kleine Katze zu streicheln. Immerhin konnte sich Ai an gewisse Dinge sehr sehr sehr sehr gut erinnern und so auch an die Katze von der jüngeren Schwester Akaris, Fudo Natsu Arisu Kazumi.

Die Herrin der kleinen Katze lies nicht lange auf sich warten, denn immerhin war diese ihrer treuen Seele nachgeeilt. Vorsichtig erhob sich nun Ai und blickte die körperlich größeren jungen Frau nun in die Augen. Sie sah von unten her nach oben und forschte nach ihrem Blick. Sie sah, wie er nervös hin und her ging, doch nicht wegen Ai, sondern wegen den Menschen in ihrer Umgebung, sie wirkte nervös, sie wirkte vorsichtig, vielleicht ein wenig verwirrt, vor sich selber? Nun, sie hatte schon mitbekommen, dass eine Versiegelung einen Menschen verändern konnte und dies nicht immer zum Positiven, sondern viele Bijû ihr Spiel mit ihren Gefäßen trieben. Vorsichtig legte sie eine Hand auf den Kopf der Älteren und lies dann ihre Hand kurz herab wandern. Die großen Augen fokussierten die Jüngere, sie ruhten auf ihrem Gesicht, auf ihren Augen und sie ließ sie nicht mehr los. Dieser starre Blick, dies nicht vorhandene Minenspiel, Kazumi kannte es doch, es würde sicher immer wieder eine neue Erfahrung sein. Vorsichtig lies sie die Hand auf der Wange der Anderen ruhen und schloss die Augen, ehe ihre Hand an ihrem Hals herab wanderte. Es waren nur noch Zeige- und Mittelfinger, welche nun führten und sie schüttelte kurz den Kopf.
Nervösität kann dein Tod sein. Möchtest du darüber reden, warum dein Blutdruck gerade Jenseits von Gut und Böse ist?, fragte sie die Jüngere nun und das mit einer Ruhe, die nur von Ai kommen konnte. Sie war nicht hektisch, egal wie sehr sich alles um sie herum drehte. Ai hatte ihr eigenes Tempo. Dies war wohl so ein Ding, wenn man durch die Zeit reiste und sich selber verändern konnte.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 11:02 pm

Kazumi hätte manchmal wirklich gerne Norikos Eigenart an Problematiken heranzugehen. Zumindest wenn es ihre Partnerin betraf: Schmeiß sie einfach in kaltes Wasser und sorg dafür, dass sie der Angst nicht entkommen kann. Die Katze konnte süß sein… Aber genauso war sie manchmal auch nicht von einem kleinen Miststück zu unterscheiden. Ohne äußerlich zu zeigen, dass sie vollkommen schadenfroh war, schnurrte sie Ai an einfach nur, weil sie zufrieden war, dass ihr Plan funktionierte und dass AI dann auch noch so lieb war und sie streichelte. Hallo Ai-san, schnurrte sie zurück und schmiegte sich glücklich gegen die streichelnde Hand. So ein Zufall dich hier zu sehen, sagte sie zwischen ihrem Geschnurre und wahrscheinlich würde sie Kazumi diabolisch angrinsen, wäre der Flauschball nicht fixiert auf die Streicheleinheit.
Kazumi hatte vergessen, was für eine ernüchternde Wirkung der Blick der äußerlich Jüngeren auf sie hatte. Oder liegt das an dem Rot? Es ist nicht sein Rot…, dachte sie geistensabwesend. Sein Rot war dunkler und viel, viel grausamer. Wie konnte es denn sein, dass sie nur wegen dieser ähnlichen Augenfarbe gleich an den Fuchs denken musste? Sie sagte das lieber nicht Noriko, die würde sonst wahrscheinlich vollkommen ausflippen. Sie war den starren, emotionslosen Blick bewohnt. Die Male, wo Ai ihr solche Blicke geschenkt hatte, hatten sich so in Kazumis Gehirn eingebrannt, sodass es schwer war, den Blick wieder zu vergessen. Aber auf eine gewisse Art und Weise war der Blick unangenehmer als sonst. Wahrscheinlich, weil sie Angst hatte, vollkommen ertappt und durchleuchtet zu werden. Sie wollte nur jemanden zum Reden haben, der ihr einen Rat bezüglich ihrer Träume geben konnte. Sie wollte nicht rundum durchleuchtet werden und sich anhören müssen, dass ihre Psyche wahrscheinlich kurz vorm Zusammenbruch stand.
Die Natsu war fixiert auf den Blick, mit dem die Andere sie betrachtete. Deswegen zuckte sie auch unweigerlich zusammen, als sie auf einmal die zierliche, kleine Hand auf ihrem Kopf spürte. Sie konnte gerade so den Reflex zurückhalten, Ais Hand nicht einfach nur von ihrem Kopf herunter zu schlagen. Stattdessen ballte sie nur die Hände zu Fäusten und wirkte eher so, als müsste sie sich zurückhalten, nicht vor der Hand zurückzuweichen. Sie musste wirklich jämmerlich aussehen. Es wirkte eher so, als hätte Ai ihr eine Ohrfeige verpasst, anstatt ihr nur eine Hand auf den Kopf zu legen. Dass die Hand zu ihrer Wange herunterrutschte, machte die ganze Sache nicht besser. Kazumi starrte Ai nur an, mit einer gewissen Panik und Unsicherheit. Das war zu viel Nähe und viel zu viel Kontakt. Was sie noch weniger wahr haben wollte, war, dass ihr die Berührung der Wange viel zu bekannt vorkam. Unliebsame, leicht verschwommene Erinnerungen drängten sich in den Vordergrund und blendeten fast Kazumis Unwohlsein aus. Als wäre das nicht schon genug, strich Ai weiter mit ihrer Hand nach unten, über ihren Hals und offensichtlich wollte sie ihren Puls fühlen. Allerdings hatte Kazumi eher das Gefühl, als würde man ihr die Luft abdrücken, würde versuchen sie zu erwürgen. Sie war ertappt. Sie legte ihre Hand um Ais Handgelenk und zog die Finger von ihrem Hals weg. Ich brauche deine Hilfe… um Träume zu deuten und ich brauche einen Rat, wie ich versuchen kann, sie vollständig zu unterbinden, ohne mich zu zwingen, nie wieder zu schlafen, sagte sie langsam und nachdenklich. Sie hasste sich gerade dafür, dass sie es einfach nicht schaffte, wenigstens äußerlich so zu tun, als wäre alles in Ordnung
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Nov 26, 2016 7:51 pm

Ai betrachtete die junge Frau ruhig, ihre Augen waren auf die der Jüngeren fixiert, sie forschte, sie war wieder vollkommen in ihrem Element und aktuell musste die junge Dame dran glauben, mal wieder. Dann jedoch lies sie ihren Blick hinüber zu der Hand wandern, welche von der Jüngeren festgehalten wurde. Sie wirkte weder gehetzt, noch vor Schmerzen schreiend, sondern sie blickte die junge Frau dann wieder ruhig an.
Wenn du weiterhin so drückst, dann wirst du mir das Handgelenkt brechen., sagte sie nun mit einer ruhe in der Stimme, die nicht wirklich zu dem passen wollte, was die Situation gerade bedeutete.

Nach dem nun die junge Frau Ai losgelassen hatte nickte diese der Anderen zu.
Gerne höre ich mir dein Problem näher an und nach dem du es mir dar gelegt hast werde ich dir einen Rat geben., sagte sie nun und ging voraus. Das so etwas nicht gerade in Mitten der Straße besprochen wurde war wohl klar. Zumindest war es dies für Ai. Sie würde solch persönliche Dinge nie in der Öffentlichkeit besprechen, sondern an einem eher ungestörteren Ort. Und die Wahl der vermeindlich Jüngeren fiel auf ein Cafe, in dieses sie ging. Sie lies sich zu einem Tisch führen. In der Zeit sprach sie kein Wort, denn sie wollte damit Kazumi die Zeit geben sich zu sammeln. Es wäre fatal, wenn sie die Jüngere nun einfach überrumpelte, immerhin wirkte sie ausgesprochen aufgelöst.

Kaffee, schwarz, extra stark und ein Stück Schokoladentorte., sagte die Jüngere nun, als eine Bedienung ankam und überschlug leicht die Beine. Sie blickte starr zu der Jüngeren hin, fixierte wieder ihre Augen. Sie würden ausweichen, davon ging Ai aus, von dem was sie eben mitbekommen hatte war Kazumi auf Distanz bedacht. So wie sie reagiert hatte, als sie die Hand auf den Kopf gelegt hatte, als sie der Anderen über die Wange gestreichelt hatte, all dies waren Indizien für sie und sie führten zu dem leicht panischen Verhalten, welches Kazumi an den Tag legte. Es passte alles in eine gewisse Richtung und Ai hatte einen Verdacht woher die Alpträume kamen. Nach dem das Essen gelieft wurde, blickte Ai sie weiterhin an und trank einen Schluck von dem Kaffee. Sie hatte schlecht geschlafen durch Akari, durch deren eigenes Verhalten durch ihren Bijû und so hatte jeder sein Päckchen zu tragen. Shukaku war dafür bekannt seine Opfer zu quälen, vor allem im Schlaf und deshalb schliefen die Jinchuriki des Ichibis sehr schlecht oder gar nicht. Ai hingegen war kein Mensch, welcher lange ohne Schlaf auskommen konnte und in Folge dessen wollte sie auch später sicherlich ein wenig ruhen.
Nun zu deinem Problem mit dem Schlafen. Du sagtest du wolltest wissen, wie ich gewisse Träume deute, nun dann lass mich kurz erklären, was ein Traum eigentlich ist. Danach möchte ich, dass du dir kurz Gedanken machst zu dem was ich sagte und dann mir deinen Traum oder einige deiner Träume offenbarst. Spannend wären hier vor allem die letzten Träume, oder der von der vergangenen Nacht. Wenn ich eben jenen Traum gehört habe, und deinen Ausführungen folge, werde ich ihn mir im Kopf zergehen lassen, ihn aus einander nehmen und die einzelnen Bereiche deuten, die ich deuten kann, sofern mir der Kontext bekannt ist, in dem du lebst. Darüber hinaus kann ich dir Tipps geben wieder Herrin deiner verselbstständigten Träume zu werden. In wie fern du es schaffst obliegt dann dir., begann Ai das Vorgehen offen zu legen. Es war eigentlich fast schon eine Art Therapiestunde in der sich Kazumi befand, aber dies würde sie ja schon von Ai kennen, vor allem, dass sie die Jüngere die ganze Zeit durchweg beobachtete.
Was ein Traum ist, ist mehrdeutig, denn ein Traum wirkt auf vielen verschiedenen Ebenen. Wir vergessen die Träume häufig, bis eigentlich ständig, da sie ein Geschehen rekaputulieren, welches wir uns wünschen, welches wir noch nicht verarbeitet haben, welches uns beschäftigt, oder aber welches wir noch als nichtig erachten. Dinge tauchen in den Träumen auf, die zunächst von niederer Priorität sind, doch im Weiten dann doch immer logischer und wichtiger erscheinen. Offensichtliche Dinge rücken dafür in den Hintergrund. Unser Gehirn arbeitet mit einer solchen Geschwindigkeit, dass oft viele Dinge übersehen werden. Nicht absichtlich, sondern unabsichtlich und doch wird jede Sekunde eines Tages temporär in unserem Gehirn gespeichert. Unterbewusst wird dies dann selektriert und kategoriesiert. Man könnte auch sagen, dass das Gehirn eine Art Säuberung des Geistes ist. Das Problem bei Träumen ist, dass sie stark durch äußere Einflüsse verändert werden können und so wie es viele verschiedene Definitionen gibt, was ein Traum sein kann, wie du bei meiner Einleitung mitbekomme hast, so kann auch der Einfluss variabel sein. Es kann bei der Schlafposition anfangen und hört bei dem Bijû in dir auf. Es könnte ein geliebter Mensch sein, oder ein gehasster Mensch, es könnte ein Fremder oder ein Bekannter sein. Selbst Noriko kann deine Träume beeinflussen. Das Problem ist jedoch Herr der eigenen Sinne zu bleiben. Ein Traum ist wie eine Festung, in der du die Herrin bist und alles Andere Berater. Der Traum entspringt deinem Unterbewusstsein. Wenn dieses stark genug ist, dann kannst dich im Traum gegen Einflüsse wehren., sagte sie nun und lächelte dann die Andere an.
Und während ich jetzt kurz mein Kuchen esse, mache dir bitte Gedanken, lasse das, was ich sage dir durch den Kopf gehen und versuche es ein wenig zu nutzen um das, was du mir sagen möchtest zu strukturieren. Und dann offenbare mir deinen Traum, um den es geht. Ich habe übrigens schon eine Idee, die ich dir gerne am Ende vorschlagen möchte., sagte sie und gab damit Kazumi auch zu verstehen, dass die vermeintlich Jüngere sich Gedanken um die vermeintlich Ältere machte.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Nov 26, 2016 10:18 pm

Kazumi hatte gar nicht wahrgenommen, dass sie Ai fester angepackt hatte, als sie eigentlich vorgehabt hatte. Allerdings konnte Ai das auch nur gesagt haben, um Kazumi irgendwie dazu zu bringen, sie einfach loszulassen, ohne selbst direkt zu sagen, dass die Natsu sie loszulassen hatte. Sie riss sich nicht etwa von der Kleineren los, sondern erwiderte kurzzeitig den Blick der Schwarzhaarigen, eh ihre Augen zu dem Handgelenk der Anderen wanderten, welches sie gerade festhielt, und dort kurz liegen blieben. Langsam, fast so als müsste sie darüber nachdenken, ob es eine gute Idee war, Ai loszulassen, lockerte sich ihr Griff und Kazumi ließ von Ais Handgelenk ab und ließ ihre eigene sinken.
Kazumi wusste nicht, ob sie erleichtert sein sollte, dass Ai sich bereit erklärte ihr zuzuhören und ihr zu helfen, oder ob sie es bereuen sollte. Dieses Anstarren und diese Berührungen hatten sie schon fertig genug gemacht. Da wollte sie bloß nicht wissen, wie es weiter ging. die Natsu konnte sich gut vorstellen, dass Ai sie auseinander nehmen würde, wenn sie es nur wollte. Schweigend lauschte sie ihren Worten und bedankte sich lediglich stumm mit einer Verbeugung für Ai’s Hilfe. Sie folgte der Anderen in ein Cafe. Sie war froh, dass sie nicht extra noch zu Ai nach Hause liefen, um dort in Ruhe zu reden. Sie hätte da eher alles Andere als Ruhe gehabt, aus Sorge früher oder später wirklich noch mit Akari konfrontiert zu werden. Sie wusste, dass es wichtig sein würde, dass sich Kazumi wirklich nur auf Ai, ihre Worte und letztendlich auch auf diese schrecklichen Träume konzentrieren sollte. Das Cafe war auf die Schnelle die beste Wahl. Die vermeintlich Ältere wusste einfach nicht, wie sie ihre Träume beschreiben sollte. Sie ging nicht gerne auf diese ein, sie dachte auch ungerne an sie zurück, besonders eben, weil sie sie an Schmerzen erinnerten. Physisch wie psychisch und selbst eine Laie wie Kazumi, wusste, das man in Träumen eigentlich keine Schmerzen haben konnte. Ai und Kazumi wurde ein Platz angeboten und während Ai sich einen Kaffee bestellte, sowie einen Kuchen saß die Natsu da und grübelte vor sich hin, als hätte man ihr die Frage gestellt, wie man aus einem Gift ein Gegengift entwickelte. Und dabei wurde sie nur gefragt, was sie haben wollte. Noriko musste liebevoll ihre Krallen in Kazumis Wade vergraben, eh Kazumi schnell Einen Orangensaft, bitte herunter haspelte.
Nachdem die Bedienung verschwand, rieb sich Kazumi erst einmal ihre schmerzende Wade und. bemerkte dadurch nicht sofort den Blick, den Ai ihr schenkte. Stattdessen fluchte sie lieber leise vor sich hin und machte sich eine mentale Notiz Noriko dafür leiden zu lassen. Vielleicht, indem sie der Schwärzäugigen einfach mal so Ramen voraß und sie dabei hungern ließ.
Erst dann bemerkte sie Ais Blick. Sie richtete sich etwas auf, erwiderte den Blick kurz, eh sie dann einfach den Kopf zu seite drehte und sich an der Wange kratzte. Warum musste die Schwarzhaarige sie ständig so direkt ansehen? Das war nicht nur äußerst ‚nervig‘, es machte sie nervös und es verunsicherte sie zutiefst.
Es kam der Blonden wie eine Ewigkeit vor, in der sie sich einfach nur anschwiegen und in gewisser Weise anstarrten. Mehr oder weniger zumindest. Nach einem kräftigen Schluck von ihrem Kaffee, erhob Ai das Wort und Kazumi, die bis dato immer nur an ihrem Glas herumgefummelt hatte, hob den Blick und sah Ai fragend und abwartend an. Zuerst würde Ai ihr eine Definition zugute tun und sie ein wenig einführen, was die Träume überhaupt waren. eigentlich schon eine sehr interessante Methode und sie würde Kazumi auch weiterhelfen, das ganze Gespräch besser zu verstehen. Das zweifelte die Jüngere nicht an. Keineswegs. Allerdings machte sie das Lauschen und Zuhören doch ein wenig nervös. Sie nickte. Okay, fügte sie noch hinzu, um Ai nicht das Gefühl zu vermitteln, als sei ihr der Mund zugeklebt.
Die ganze erklärung beruhigte Kazumi. Jetzt klang einiges logischer und anderes war sehr informativ. Sie selbst hatte schon Erfahrungen gesammelt, dass Noriko ihre Träume beeinflussen konnte. Allerdings war das noch vor der Zeit als JInchuuriki gewesen. Das war die Zeit gewesen, wo es noch unschlüssig gewesen war, ob Mai noch lebte oder nicht. Die Ungewissheit hatte sie bis in ihre Träume begleitet und sie hatte sehr unruhig geschlafen, bis Noriko wach geworden war und sich einfach auf Kazumis Bauch gelegt und somit auf wundersame Weise ihren Traum und somit ihren Schlaf beruhigt hatte. Nachdem Ai mit ihrer Erklärung geendet hatte, lächelte sie Kazumi an und liebend gerne hätte Kazumi dieses erwidert. Aber sie tat es nicht. Sie nahm sich Ai’s Worte zu Herzen und machte sich Gedanken zum Gesagtem. Sie wusste nicht genau, wie sie ihre ganzen Worte so sortieren sollte, ohne Alles durcheinander zu werfen. Sie griff sich nachdenklich an die Stirn. Ich… habe zwei Arten von Träumen, sagte sie nach einer Weile und blickte Ai ernst an. In Träumen, die ich früher hatte, ist mir nichts geschehen. Ob gute Träume oder Albträume. Ich habe keine Schmerzen empfunden. Wenn ich zum Beispiel geträumt habe, ich sei von irgendeinem Dach gefallen, dann bin ich immer aufgewacht, bevor ich auf dem Boden aufschlug., klang das logisch? Sie wusste es nicht? Irgendwie war sie sich kaum noch sicher.Weißt du, was ich meine?, fragte sie deshalb nach und unsicher legten sich ihre Hände um das Glas Orangensaft. Jetzt sind meine Träume anders… Ich habe Schmerzen. Kazumi seufzte schwer und legte den Kopf in den Nacken. Ich träume von Menschen, die mir nah stehen. Von Mai bis hin zu meinem Sensei. Von verstorbenen, geliebten Menschen und von lebenden. In einem Traum von… vorletzter Nacht träumte ich von Ryuuko-san. Sie trainiert mich, was Taijutsu angeht, begann Kazumi einleitend und blickte Ai nun wieder an, etwas mutiger als zuvor. Es war, als wäre ich von einem separaten Traum aufgewacht, in einem leerstehenden Konoha, keine einzige Menschenseele. Ich fand nur Ryuuko. Aber sie war Anders., überlegte sie und versuchte dabei ernst zu bleiben und den Traum möglichst Detail getreu nachzuerzählen. Sie wollte, auch wenn die Versuchung groß war, nicht einfach sagen: ‚Stell dir vor eine Blinde jagt dich mit einem Messer durch ganz Konoha und versucht dich niederzumetzeln‘. Kazumi strich mit dem Zeigefinger über den Rand des Glases und versuchte sich an die ganzen Details zu erinnern. Sie hat mich gejagt. Wie bei einer Fuchsjagd hat sie mich durch das ganze Dorf gejagt, hat mich in die Enge getrieben und ich hielt den Traum noch für einen gewöhnlichen Albtraum. Sie musste kurz Luft holen. Während sie gesprochen hatte, war sie offensichtlich schneller mit Reden geworden und genauso auch ein wenig panischer. Ich dachte ich würde aufwachen, wie in gewöhnlichen Träumen, kurz bevor man stirbt. Aber ich wachte nicht auf. Sie rammte mir ein Messer, dass sie plötzlich in der Hand hielt, in den Bauch, lachte und spottete über mich und sah belustigt dabei zu, wie ich verblutete. Es war beunruhigend und schrecklich unangenehm die Gedanken laut auszusprechen, die sie sonst immer nur für sich behielt. Ich bin erst aufgewacht, als ich tot war. Das hat mich aber nicht nur beunruhigt. Ich habe diese Schmerzen wirklich gespürt. Es hat sich wie echt angefühlt, als hätte Ryuuko mich wirklich mit einem Messer attackiert und schwer verletzt.
Kazumi wusste nicht wirklich, wohin sie sehen sollte. Sie vergrub ihr Gesicht in den Händen und atmete tief durch. Das ist aber nicht das Schlimmste, sagte sie und linste zwischen ihren Fingern zu Ai. Ich träume nicht nur davon, ermordert zu werden, ich träume auch davon zu morden. Ich selbst habe immer vermutet, wenn ich träume zu sterben, dass es eine Art Wunsch ist mit den Menschen, die ich verloren habe, zusammen sein zu können., endete sie und hob seufzend wieder den Blick. Meine Träume sind so anders, als die Definition der Träume, die du mir genannt hast! Ich vergesse die Träume nicht. Ich träume sie regelmäßig und wenn ich weiß, was passiert, dann handle ich auf eine andere Weise um das Ende meines Traums zu ändern. Es ist wie ein Schmetterlingseffekt! Wenn ich mich nicht in eine Sackgasse jagen lasse, sondern mich in einem Haus verstecke, fängt das an zu brennen und dann sterbe ich eben entweder wegen einer Rauchvergiftung oder ich werde einfach verbrannt. Kraftlos ließ sie die Hände sinken und wirkte nun offensichtlich ausgelaugter und nervöser als zuvor. Sollte man sich nicht eigentlich besser fühlen, wenn man mit jemandem gesprochen hatte? Jetzt hatte Kazumi noch mehr Sorgen und fürchtete schon fast, dass man sie einweisen würde, weil sie so einen kranken Kram träumte
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Nov 28, 2016 11:44 am

Ai schloss die Augen, während sie ihr Stück Kuchen aß und dem lauschte, was Kazumi ihr berichtete. Sie überschlug die Beine und öffnete langsam wieder ihre Augen. Sie hatte mitbekommen, dass die roten Augen, die sie ihr Eigen nannte einen eher negativen Effekt auf die junge Frau hatte, doch sie musste sie anschauen. Sie konnte ja schlecht die ganze Zeit über die Augen geschlossen hatte.
Nein, deine Träume weichen nicht von der Norm ab, denn was ich dir sagte war die Art, was verarbeitet wird. Es gibt auch verschiedene Traumphasen, mit denen ich dich nicht langweilen möchte, doch was wichtig ist für dich zu wissen ist, dass es 2 Arten von Träumen gibt, die für dich jetzt relevant sind, der Trübtraum und der Klartraum. Im Trübtraum durchlebt man Handlungen und kann sich nicht mehr an das erinnern was mit diesen zusammenhing. Deshalb auch Trübtraum. Der Inhalt schwirrt im Trüben. Der Klartraum hingegen ist jener, die du beschreibst. Du weißt was darin passiert, du weißt es auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Klartraum ist eine Brücke innerhalb deines Gehirns. Er nimmt Einfluss auf dich, da du dich an ihn erinnern kannst. Es ist übrigens unerheblich welche Art von Traum du hast, du kannst in jedem Traum Schmerzen empfinden und sterben. Der Tod ist ein normales Thema in der Traumverarbeitung, da wir diesen am meisten fürchten., begann sie und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee.
Du sprachst eben von einer Fuchsjagd. Ich denke, dass deine Klarträume von dem Einfluss seitens des Kyuubis herrühren. Du siehst dich selber als eine Art Monster, da du jetzt eine Jinchuriki bist. Hier spricht metaphorisch für die Wortwahl, die du wähltest. Dazu kommt, dass du dich scheinbar vor dem Verlust von Menschen fürchtest die dir wichtig sind, ob nun durch deine Hand, oder die Hand des Kyuubis. Darüber hinaus scheint es dich zu beschäftigen, wie Andere dich wahrnehmen. Als Beispiel, du beschriebst, dass Ryuuko'san dich quer durch die Straßen jagdt. du bist in einem verlassenen Konoha und bist somit alleine gelassen. Während der Fuchsjagd nimmt man ein Messer um einen Fuchs aufzuschneiden. Ein solcher Pelz ist früher sehr wertvoll gewesen. Diese Informationen bringt dein Gehirn nun in eine logische Reihe. Da du den Kyuubi in dir trägst, welcher ein Fuchs ist, siehst du dich selber auch als Fuchs. Du hast Angst durch deine Gefühle zu einem Monster zu werden, was nachvollziehbar ist, denn starke emotionale Schübe können deine eigene emotionale Barriere schwächen oder stärken. In all der Zeit, in der du dich einsam fühlst, in der du dich beunruhigt fühlst, kann ich dir sagen, dass du es nicht sein musst. Jedoch es zu sagen und es zu verstehen sind 2 Dinge., sagte die junge Frau und hoffte, dass Kazumi die Herleitungen verstand. Es war ein extrem komplexes Thema um das es hier ging und so blickte Ai sie weiterhin emotionslos an.
Weißt du, Kazumi. Du kannst Dinge tun, die vielen verborgen bleiben, du kannst dich selber zu dem machen, was du sein möchtest, denn der weitere Punkt, den du beschrieben hast war, dass du nicht nur gejagt wirst, sondern auch selber Jagd auf Andere machst. Der Fuchs in dir nimmt deinen Geist ein, er erdrückt dich und versucht die Herrschaft zu erlangen. Die Alpträume rühren aus der Aggressivität des Fuchses her., sagte sie und atmete kurz durch, ehe sie dann ihre Hand auf die von Kazumi legte. Sie blickte ihr in die Augen, weiterhin.
Ich weiß, dass es schwer werden kann, doch ich kann dir zeigen, wie du dich selber mental stärkst und dadurch anderen Einflüssen widerstehen kannst. Es hängt jedoch alleine von deinem Willen ab, wie gut du dich selber abschrimen kannst., sagte sie nun und betrachtete das Gesicht der Anderen.
Ich werde mit dir 2 Wege fahren, zum Einen möchte ich, dass du ein Tagebuch führst, über dich selber, über deine Familie und auch über deine Träume. Versuche die logische Linie zu finden, denn sie ist immer da. Ich werde mich diesbezüglich mit dir einmal im Monat treffen und mit dir die Träume durchgehen. Der zweite Weg, den ich mit dir fahren möchte ist die Stärkung deines Geistes. Wenn dein Geist stark genug ist und du den Kyuubi in dir aus eben jenem ausschließen kannst, dann haben wir Erfolge eingefahren. Meiner Theorie zur Folge ist deine mentale Kraft momentan sehr gering. Die Träume, mit denen du überschüttet wirst zeichnen dich. Dein ganzer Körper reagiert darauf, da es Wachträume sind und dein Gehirn jedoch nicht genau unterscheiden kann, ob es eine Erinnerung ist, oder ein Traum. Dies führt dazu, dass du so wie jetzt Panik bekommst, vor Berührungen, vor Augenkontakt, vor Menschenmengen., sagte Ai nun. Sie folgte der Logik, die Kazumi ihr offen legte und zog daraus ihre Schlüsse, die sie nun präsentierte.
Sei unbesorgt, ich werde in all der Zeit bei dir sein und werde dich unterstützen, da rüber hinaus werde ich mir auch immer die Zeit nehmen. Ich denke wir sollten einen öffentlichen Ort wie heute bevorzugen, denn ich erinnere mich noch gut an das letzte Zusammentreffen zwischen dir und deiner Schwester., sagte sie nun.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Nov 29, 2016 10:13 am

Menschen, die Kazumi nicht kannten und jetzt so sehen würden, würden wahrscheinlich nichts Gutes von ihr denken. Vielleicht, dass sie verrückt geworden sei oder nicht ganz klar im Kopf war. Aber wenn man ehrlich war, dann war sie das doch auch nicht. Welcher normale Mensch würde Alles daran setzen und sich mit dem eigenen Biju gut stellen zu wollen, ohne jemals die Erfahrung gemacht zu haben, wie sehr er Einfluss auf sie nehmen konnte. Sie wusste zwar, dass die paar Träume nicht das Ende der Fahnenstange waren, allerdings wollte sie, egal wie sehr die Träume ihr zusetzten, nicht nachgeben. Dafür war sie zu stur. Einerseits war ihr klar, dass Kyuubi sie so von sich wegstoßen wollte, da er ihre freundlichen Gesten und dieses gehabe nicht ausstehen konnte. Zumal er von Menschen nicht viel hielt. Was allerdings auch auf gewisse Art und Weise bei Kazumi für zuspruch sorgte. Er unterschied nicht zwischen Männer und Frauen, was also bedeutete, dass er zwar nicht besonders viel von ihr erwartete, allerdings nicht unter solchen Vorurteilen litt wie manche Männer. Er hatte zwar andere Vorurteile und dementsprechend auch, dass Menschen einfach nur dazu da sind um zerquetscht zu werden. Er wertet zwar ihre physische Kraft ab, allerdings ist das für die Natsu ein Punkt, wo sie ihn überraschen könnte. Er setzte viel auf Kraft und wahrscheinlich wäre ihm ein muskelbepackter Hüne von einem Jinchuuriki lieber, als die Natsu, die das, was ihr in den Armen fehlte, im Kopf hatte, während viele Kerle nur mit ihrer Muskelkraft dachten und somit schneller von ihm ‚verführt‘ werden konnten.
Kazumi war zwar sehr emotional angreifbar, aber ihre Sturheit war genauso stark vertreten. Kazumi würde nicht aufgeben, nur wegen ein paar Träume. Aber darüber zu reden, ließ sie in ihren Augen einfach schwach wirken. Sie überdachte auch gerne ihre Träume in Ruhe. Sie bezweifelte ein wenig, dass es sinnvoll sein würde, mit Anderen zu reden. Nur weil Kazumi Andere ins Vertrauen zog, bedeutete das ja auch nicht, dass Kyuubi deswegen aufhörte, ihr solche Träume zu machen. Irgendwie fürchtete sie sich davor, dass das Alles nur schlimmer werden würde, wenn sie sich eben Ai zum Beispiel anvertraute.
Sie fühlte sich auch ein wenig Unsicher(?). Ihre Träume sollten der Norm entsprechen? Das konnte Kazumi echt nicht nachvollziehen und schon gar nicht glauben. Kazumi guckte die Andere ein wenig abwartend, ungeduldig und vor allem überrumpelt an. Der Erklärung, die nun folgen sollte, lauschte Kazumi aufmerksam und interessiert. Natürlich hatte sie sowohl von Trübträumen und Klarträumen gehört und wusste, wie sie sich voneinander unterschieden. Lediglich als sie meinte, man würde in Träumen immer Schmerzen empfinden, würde sie reingrätschen müssen. Ai erläuterte das Thema ausführlich und auch wirklich sehr verständlich. Wäre Kazumi grad nur selbst nicht so beschäftigt nicht gleich vollkommen frei zu drehen. Sie wirkte wie Jemand, dem gerade ein Brett von den Kopf gedonnert wurde. Sie wollte Antworten und Einwürfe ansetzen, allerdings bekam sie kein Wort aus ihrem Mund.

Es wurde wieder klar, wieso Kazumi sich auf gewisse Art und Weise gefürchtet hatte, Ai das Alles zu sagen. Es war erschreckend, unangenehm und einfach nur schrecklich, wie Ai ihr ihre Fehler auf den Tisch schmetterte. Wobei sie diese zwar offensichtlich nicht böse meinte, aber für Kazumi war es einfach wie eine Offenbarung, was an ihr Alles falsch lief. Wahrscheinlich sah Kazumi gerade aus, als würde Ai sie vollkommen überfordern. Schnell hob Kazumi ihre Hände und wedelte mit diesen leicht herum, fast so, als würde sie gerade irgendwelche Vorwürfe abstreiten müssen. Irgendwie fühlte es sich so schrecklich ertappt an. Ernst lag der Blick auf der Schwarzhaarigen, als Kazumi die Arme auf dem Tisch verschränkte. Warte mal! Ganz, ganz kurz!, bat sie mit einem Ton, der allerdings nicht unbedingt so bittend klang, wie er eigentlich sollte. Sie würde ungerne zugeben, dass sie zwar Ai’s Erklärungen zwar verstanden hatte, allerdings doch ein wenig überfordert war. Das geht mir grad kurz etwas zu schnell. Du kannst mir nicht weis machen wollen, dass es normal ist zu träumen, dass man jämmerlich dahinstirbt und nicht vorher aufwachen kann. Ich hatte mehr als genug Träume, wie du bestimmt auch. Ich bin mehr als einmal von Klippen oder irgendwelchen Dächern runtergefallen und ich bin ständig dadurch hochgeschreckt, eh ich mir das Genick brechen konnte. Ich habe mich nie sterben sehen. Es ist doch nicht normal, dass ich so realistisch träume, sodass ich zwischen Traum und Realität kaum noch unterscheiden kann. Ich habe Angst, wenn ich stolpere, dann habe ich Schmerzen, wenn ich verletzt werde, spüre ich warmes Blut und ich spüre, dass ich sterbe! Nie, nie hatte ich jemals solche Schmerzen. Nicht in vorherigen Träumen, nicht im wirklichen Leben. Kazumi verstand es nicht und man musste nicht unbedingt ein Psychologe sein, um zu sehen, dass Kazumi gerade in eine kleine Krise rutschte. Ich habe auch keine Angst vor dem Tod. Da fürchte ich mich eher vor Verrat und Verlust, sagte sie ernst. Ich bin eine Jinchuuriki. Das ist mein Schicksal, jedem Moment in Gefahr zu schweben. Mein Traum spiegelt eine Angst wider. Allerdings fürchte ich, dass sich meine Leute gegen mich wenden, mehr als dass ich Angst davor habe zu sterben
Sie wusste nicht, ob und wie Ai ihre Worte wertete. Sie hatte immer das Gefühl, sobald sie mit Ai redete, klangen ihre eigenen Worte und Erklärungen einfach nur wie Rechtfertigungen.
Es war unheimlich, was Ai sich in kurzer Zeit für eine Meinung gebildet hatte. Sie legte eine Hand auf die KAzumis und liebend gerne hätte die Blonde der Anderen deswegen eine geknallt. Stattdessen riss sie sich zusammen, versuchte nicht mit der Hand wegzuzucken und vergrub lediglich ihr Gesicht in ihrer freien Hand, nachdem sie versucht hatte, Ai’s Blick ein wenig stand zu halten. Allerdings wurde es schwerer als erwartet. Die Ratschläge waren irgendwie logisch und Kazumi hätte sich gerne dafür geohrfeigt, dass sie selbst nicht auf die Idee gekommen war.
Ich bin halt lieber für mich alleine. ICh habe mich mit meiner Schwester verkracht, ist es da nicht verständlich, dass ich mich da ein wenig zurückziehe und dementsprechend unsicher bei Körper- oder Blickkontakt reagiere?, fragte sie lediglich mit einem leichten Schulterzucken. Und einfach so unbesorgt zu sein, klang so herrlich einfach, in ihren Ohren und Ai hatte diese Worte so einfach ausgesprochen, dass Kazumi fast dachte, ihre ganzen Sorgen seien unbegründet. Allerdings wusste die Natsu, dass Alles einfach schwieriger werden würde als gedacht. Letztes Zusammentreffen?, wiederholte sie. Erinner mich bitte nicht daran. Ich bereue es sowieso schon oft genug…, meinte sie langsam, als sie ihre Hand, die noch unter Ai’s lag, vorsichtig herauszog. Bloß nicht zu schnell, damit Ai das Zurückziehen ihrer Hand nicht als Berührungsangst wertete. Wie meinst du das mit der ‚Stärkung meines Geistes‘? Soll ich das durch Meditation erreichen oder was hattest du dabei im Sinn?, fragte sie nun neugierig und blickte Ai fragend an.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Nov 29, 2016 11:55 am

Ai betrachtete die junge Frau und beobachtete wie sie Stück für Stück ihre Hand unter der vermeintlich Jüngeren hervor zog. Es wirkte irgendwie ein wenig gestellt, denn es passierte intervallartig. Ai beließ es dabei und zog ihre Hand wieder zu sich zurück. Sie faltete sie auf ihrem Schoss und lehnte sich leicht zurück, während sie die Andere anschaute. Sie wartete ab und lies sich die Worte durch den Kopf gehen und überlegte, was der richtige Weg war. Immerhin wollte sie die Andere nicht gleich wieder vor den Kopf stoßen, wie sie se bereits getan hatte. Sie hatte der Anderen damit einen herben Schlag versetzt, was Ai ja nicht unbedingt wollte, sie wollte einfach nur der Anderen offen legen, wie sie die Dinge sah und eben jene Dinge auch laut überlegte, ehe sie jedoch merkte, dass sie wohl Kazumi damit in die Ecke getrieben hatte. Nein, einen emotionalen Ausbruch wollte sie hier und jetzt nicht unbedingt heraufbeschwören, weshalb sie kurz durchatmete und dann sich eine Strähne hinter ihr Ohr strich. Sie konnte ahnen, wo gerade der Puls der Jüngeren war, sicher jenseits von Gut und Böse und das konnte gefährlich werden, vor allem wenn man sich überlegte, dass die Jüngere auch noch eines dieser unkontrollierbaren Chakradämonen in sich trug, doch darum ging es nicht. Die seelische Unversehrtheit war es, was für Ai im Vordergrund stand.

Du hast mich missverstanden. Ich sagte, dass es normal ist im Traum Schmerzen zu fühlen. Es ist in jedem möglich, denn das Gehirn folgt der Handlung des Traumes, bzw. gibt sie vor und während des Traumes realisiert dein Gehirn etwas, was als Phantomschmerz gilt. Du kannst es spüren, du musst es aber nicht. Es hängt auch ein wenig davon ab, wie tief dein Schlaf ist. Intensive, tiefere Alpträume können stärkere Schmerzen spüren lassen, als jene, die in einer Art Dämmerschlaf von statten gehen. In dieser Phase kann es sogar so sein, dass du gar keinen Schmerz fühlst. Warum bist du bislang aufgewacht und jetzt nicht mehr? Nun, eine mögliche Theorie wäre, dass es daran lag, dass du zu dieser Zeit nicht so tief geschlafen hast wie jetzt. Deine Tiefschlafphase ist intensiver und diese Tiefe, die du dort erlebst sorgt dafür, dass du Schmerzen intensiver wahrnimmst. Wie gesagt, um das bestätigen zu können müsste ich mit dir einen Traumtest machen. Was bedeutet das? Nun, du wirst unter Beobachtung von mir und anderen Ärzten im Krankenhaus schlafen. Wir überwachen deine Hirnfunktion, deinen Körper, deinen Puls und dergleichen. Wenn wir dies gemacht haben, würden wir eine Menge erfahren können. Wenn dir dies aber unbehagen bereitet kann ich auch einen kleineren Traumtest mit dir alleine machen., sagte sie nun und blickte auf ihren Teller. Sie wollte die Jüngere nicht beunruhigen, wobei... nein, dies war nicht ihre Art, sie war so direkt und sie würde es immer sein. Deshalb hob sie ihren Blick wieder und sah die Andere leer an.
Dein letztes Treffen mit deiner Schwester sorgte für viel Troubel, ja, aber ich denke, dass ihr euch sehr schnell wieder zusammenraufen könnt. Wichtig hierfür ist jedoch eine direkte Aussprache, aber bei dieser Baustelle waren wir jetzt nicht., sagte sie nun und machte eine entsprechende Handbewegung um der Anderen zu symbolisieren, dass Akari hier nicht Thema war und sie es entsprechend ausschweigen würde und die junge Fudo nicht mehr darauf ansprechen würde, zumindest nicht im Moment.

Kazumi wirkte neugierig, wie sie denn sich mental stärken konnte und ging gleich auf das Thema Konzentration ein und die damit verbundene Meditation.
Ist denn häufiges meditieren für dich eine Möglichkeit den Geist zu stärken? Nun, für mich selber nicht. Es hilft den Fokus zu finden, sich selber tiefer zu verstehen, vielleicht auch mit sich selber in Kontakt zu treten, in deinem Fall mit dem Kyuubi, aber es ist vor allem eine Stärkung der Konzentration. Was ich meine ist die Stärkung des Geistes, die Auffassung deiner Umgebung von dir und wie du deine Umgebung auffasst. Deine Ängste bestimmen aktuell dein Handeln und ebene jene müssen wir es schaffen zu überwinden. Ich kann eine jede dieser Ängste verstehen und nachvollziehen und doch ist es notwendig, dass du mit ihnen lebst, sie als Teil von dir akzeptierst, sie nicht versuchst zu unterdrücken, denn dann konfrontiert dein Unterbewusstsein dich damit und sorgt für Ängste, für Alpträume und noch mehr, vielleicht sogar Depressionen., sagte sie nun und faltete die Hände vor ihrem Teller und sah weiterhin Kazumi an, starr, unerbitterlich und sich nicht verändernd, keine Regung war in ihnen zu sehen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Nov 29, 2016 8:39 pm

Es fiel ihr irgendwie erschreckend schwer, wieder runter zukommen und ihren Puls zu beruhigen. Es war irgendwie seltsam schwer die Worte der Schwarzhaarigen wirklich zu begreifen. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass es mit ihrem Schmerzempfinden in ihren Träumen wirklich so sein sollte, wie Ai es ihr eben sagte. Zum ersten Mal, seitdem sie hier mit Ai saß, kam sie auf die Idee einen Schluck von ihrem Getränk zu nehmen. Auch wenn es anfangs nur den Sinn hatte, einfach mal die Augen zu schließen und kurz die Umgebung auszublenden. Sie hatte zwar gewusst, dass Träume nicht nur dazu dienten, bestimmte Geschehnisse zu verarbeiten, aber mehr hatte sie sich mit diesen noch nicht beschäftigt. Zumindest nicht so fachmännisch, wie Ai, das Thema der Träume aufrollte. Ai erklärte es nicht unbedingt kompliziert oder dergleichen, aber sie kam auf bestimmte Art und Weise dann doch irgendwie nicht mehr mit. Vielleicht, weil es trotz Ai’s sorgfältig gewählten Worten einfach zu viel Stoff für Kazumis Hirn war, sodass sie nur schwerfällig folgen konnte. Irgendwie machte sich ein schlechtes Gewissen in Kazumi breit. Sie hatte so einen Respekt vor Ai’s Beruf und deren Auffassungsgabe, dass sie eigentlich schon fast Angst hatte, von ihr so durchschaut zu werden. Ai sah manche Sachen an der Natsu anders, als diese selbst, aber das bedeutete noch lange nicht, dass Ai sich irrte.
Kazumi selbst belog sich selbst allerdings nicht. Sie hatte ihre Vermutungen und die zeigte sie auch offen. So dachte sie zum Beispiel, dass es gesünder für sie und andere wäre, wenn sie sich eben nicht blind an Alles und Jeden klammerte, der mal ansatzweise ein wenig nett zu ihr war. Aber sie hatte das Gefühl Ai gegenüber zu ungerecht aufzutreten, gerade weil Ai irgendetwas an sich hatte, was einfach nur respekteinflößend war. Ob es nun ‚nur‘ die Augen oder ihr gesamtes Erscheinungsbild war, konnte Kazumi trotzdem nicht ganz einschätzen. Aber sie hatte sowieso keine Ahnung und kein Talent dafür, Andere irgendwie einzuschätzen, weswegen sie es nicht wagte, sich einfach eine Meinung zu Ai zu bilden.
Während die Schwarzhaarige weitere Ausführungen ansprach und über Kazumis Träume sprach, nickte diese ab und zu wieder, als Zeichen, dass sie der Anderen zuhörte und verstanden hatte.

Bei dem Wort ‚Traumtest‘ riss die Jüngere sofort den KOpf in die Höhe und blickte die Rotäugige Fragend an. Sie brauchte gar nichts zu sagen, denn Ai antwortete sofort, ohne dass eine Frage von Nöten war. Sie erklärte sofort, was ein Traumtest war und auch wenn Kazumi ein wenig unsicher war, so klang dieser Traumtest schon ziemlich interessant. Sie knetete ein wenig unsicher die Hände und wog den Kopf langsam von einer Seite zur Anderen. Unbehagen ist es nicht wirklich. Vielleicht ist auch einfach nur ein wenig die Sorge, was bei rauskommt. Und ein wenig Nervosität ist sowieso dabei. Einfach, weil ich noch nie von einem Traumtest geträumt habe, sagte sie ein wenig nachdenklich und blickte Ai, mit einem leichten Lächeln an. Sie wollte nciht weiter dieses Kind widerspiegeln, dass ANgst vor seinem eigenen Schatten hatte. Bei dem Thema mit Akari musste die Jüngere Ai zustimmen, ob sie wollte oder nicht. Derzeit, so glaubte Kazumi, war sie die Einzige, die sich irgendwie von der Älteren fern hielt. Es gab mehrere mögliche Gründe, wieso die Natsu sich eigentlich davor drückte, Akari zu treffen. Unter Anderem war es die Geschichte mit ihrem Freund, andererseits die Sache überhaupt wieder an Akaris Verschwinden erinnert zu werden. Die Worte, die sie sich geschworen hatte, bereute sie genauso. Akari sämtliche Knochen zu brechen, um sie nach Hause zu bringen, waren damals höchst emotional gewählt, allerdings jetzt, wo sie einen relativ klaren Kopf hatte, bereute sie ihre Wortwahl. Allerdings erwartete Ai zum Glück darauf basierend keine Antwort. Mit einer einfachen Handbewegung verdeutlichte sie, dass sie darauf keine Antwort erwartete. Sicherlich war der Anderen bewusst, dass Kazumi viele Probleme und viele Baustellen hatte, allerdings leicht zu überfordern war, wenn die Schwarzhaarige jetzt noch Akari zu dem Thema hinzufügen würde.
Unter ‚den Geist zu stärken‘ verband die Blonde automatisch Meditation. Sie blickte Ai kurz nachdenklich an, eh sie langsam nickte. Sie fühlte sich nach einer Meditation immer entspannter, selbst wenn sie den Kyuubi aufgesucht und einen Monolog mit ihm geführt hatte aber ihr kam es auch so vor, dass sie sich allgemein nach einer Meditation selbstbewusster und besser fühlte. Ai allerdings meinte etwas AnderesWie soll ich es denn schaffen, meine Ängste zu überwinden? Mittels Konfrontation der Angst oder was hast du dir dabei gedacht?
Immerhin schaffte sie es schon mal den Blickkontakt zu Ai ein wenig länger zu halten als zuvor. War das nicht schonmal ein Fortschritt?
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Dez 01, 2016 9:10 am

Aktuell waren die beiden Damen in einem sehr spannendem Gespräch, wenn man es genau nahm, immerhin ging es hier um eine Ebene am Menschen, die man nicht durch reine Muskelkraft wecken oder verteidigen konnte, es brauchte so etwas wie mentale Stärke. Jene Stärke, die Kazumi Stück für Stück entwickeln musste und die Ai in gewisser weise besaß. Man konnte vielleicht sogar sagen, dass sie zu einer Mentalcoach für die Jüngere werden konnte, wenn diese es denn zulassen würde. Ai würde sich da aber nicht aufzwingen, sondern sie würde sich Stück für Stück darum kümmern, dass die Jüngere sich öffnete und dabei dann sich immer mehr und mehr dem hingab, was vielleicht wichtig war, oder auch unwichtig. Für Ai gehörte zu einem starken und mächtigen Körper auch ein starker Geist und diesen musste die Jinchuriki entwickeln, während Ai sie begleiten würde. Sie überlegte kurz und strich sich dann eine Strähne hinter ihr Ohr.
Ich denke, dass es vielleicht auf einen Versucht ankommen sollte. Hier kannst du mir, wenn du dich bereit fühlst Noriko schicken und ich vereinbare dann einen Termin im Krankenhaus, oder aber ich komme zu dir und wir machen den Test, wenn auch nicht so genau wie im Krankenhaus, bei dir daheim. Diese Entscheidung obliegt dir., sagte sie nun und trank ihren Kaffee aus, der auch dringend notwendig war. Sie überlegte einen kurzen Moment, wie sollte sie es mit dem starken Geist erklären?

Meditationen dienen dazu die Mitte zu finden, zu lauschen, was der Körper sagt, man lernt sich damit selber kennen, sein Innenleben, seine Wünsche, seine Träume, denn durch Einnehmen der Meditationshaltung begibt man sich in einen psychischen Zustand der Freiläufigkeit. Deine Gedanken werden nicht gehemmt durch irdische Eindrücke, sondern man lässt ihnen freien Lauf. Es werden so Dinge verstanden, die man vorher nicht verstehen konnte, die vorher vielleicht verborgen geblieben war und doch ist es für mich nicht das Einzige, was einen Geist stärken kann, denn aufbauend auf diesen Empfindungen basiert eine Kette. Sich selber zu kennen ist wichtig für ein gesundes Selbstvertrauen, das Selbstvertrauen ist wichtig für das Einschätzen von Situationen, denn wenn ich mich selber kenne, dann kann ich vielleicht meinen Gegenüber einschätzen, was nicht wirklich notwendig ist, aber ich weiß, wo meine Grenzen sind. Diese Grenzen kann ich nicht überschreiten, zumindest nicht ohne einen Motivationsschub zu erhalten. Dazu spielt auch die mentale Ausdauer eine große Rolle. Wenn dich ein Hinternis zurückwirft, dann ist damit nicht wirklich geholfen. Wenn du aber sagst, du möchtest weiter machen, du möchtest höheres erreichen, dann hast du eine Kraft die dich antreibt, denn ein Ziel, ein Fokus auf etwas ist das, was de Mensch braucht um sich selber weiter zu entwickeln. Ich stelle dir nun eine Frage und du versuchst sie zu beantworten. Mache dir zunächst bitte Gedanken darüber, nimm dir einen Moment und antworte dann., sagte sie und machte eine rhetorische Pause.
Deine Mutter, Mai ist eine starke Persönlichkeit, sowohl physisch, wie auch psychisch, doch versuche mir mal zu erklären warum. Warum ist Mai vor allem psychisch so stark? Was treibt sie an? Warum kämpft sie, was beschützt sie? Dazu gebe ich dir auch noch den Hokage Uzumaki Naruto. Wie hat er all das, was passiert war durchgehalten, wie ist er so stark geworden? Lag es daran, dass er ein Ziel hatte, oder aber lag es einfach daran, dass er ein Geburtsrecht hat? Wenn du mir diese Fragen beantworten kannst, dann weißt du, was ich mit meiner Erklärung meine wegen der Stärkung des Geistes., sagte sie nun. Natürlich kannte sie Naruto nur aus Erzählungen und Büchern und doch wusste sie, dass er ein gutes Beispiel war für die Verfolgung von Zielen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Dez 01, 2016 10:22 am

Das ganze Gespräch ging in so eine Richtung, wie Kazumi es sich erhofft hatte. Natürlich war es für sie noch ein wenig kompliziert ein gutes Mittelmaß zwischen psychischer und physischer Stärke zu finden, wo es ihr gewissermaßen an Beidem mangelte. Physisch gesehen war sie schnell und konnte reflexartig gut ausweichen. Allerdings ersetzten Reflexe und Schnelligkeit nicht körperliche Kraft. Und psychisch… Sie hatte einen starken Willen. Aber man konnte ihn auch einfach als Dickköpfigkeit und Sturheit betiteln und das zeugte auch nicht unbedingt von psychischer Stärke. Ihr fehlte noch eine ganze Menge an ihren gesetzten Vorbildern, von denen sie wirklich ziemlich viele hatte. Erschreckend viele. Ihr primäres Ziel durch dieses Gespräch war eigentlich herauszufinden, wie sie mit den Träumen umgehen sollte, ob sie manche als Warnung erachten sollte oder ob sie einfach nur auf den Zorn des Fuchses herrührten. Aber sekundär gab es noch mehr, was die Blonde feststellen würde. Sie will Kyuubi nicht weiter als irgendein Monster betrachten können. Sie war vielleicht mit die Einzige, die den Fuchs einfach nicht als böse und brutal akzeptieren wollte. Kyuubi hatte auch gute Seiten, hatte es in der Vergangenheit schon gezeigt und auch, wenn sie nicht wusste, wieso er in sein vorheriges ‚Ich verkörper den Hass‘-muster zurückverfallen war, nahm sie sich dennoch vor, sich nicht unterkriegen zu lassen. Natürlich hatte Kyuubi schon versucht sie zu manipulieren und wahrscheinlich hatte er es auch geschafft. Aber vielleicht öffnete sich KAzumi auch nur den Träumen um Kyuubis Gedankengänge zu verstehen. Um genau zu sein, Kazumi wusste selbst nicht, was sie von den Träumen erwartet hatte. Sie hatte gehofft einen gewissen Rhythmus zu finden oder zu erkennen, wieso Kyuubi ihr solche Träume verpasste, anstatt dass er versuchte sie verbal, durch Gespräche zu manipulieren.
Sie blickte Ai ein wenig nachdenklich an, eh sie selbst kurz den Blick abwand und sich durch die Haare strich. Ich wäre dir dankbar, wenn du so bald wie möglich einen Termin im Krankenhaus machen könntest, sagte sie. Einerseits wollte sie das alsbald hinter sich haben und andererseits wollte sie unbedingt wissen, was bei diesem Test bei rauskam. Sie war einfach schrecklich neugierig udn weil sie sich das wieder ins Gedächtnis rief, musste sie sogar über sich selbst lächeln.

Der Erklärung von Ai lauschte die Natsu aufmerksam. Es war keine Überraschung, dass Ai’s und Kazumi’s Ansichten von einer starken Psyche oder einem starken Geist ziemlich weit auseinander drifteten. Das Gefühl, sich nach einer Meditation besser und selbstbewusster zu fühlen, war scheinbar Anders, als Kazumi es eingeschätzt hatte. Seine innere Mitte zu finden, war etwas ganz anderes, als wirklich psychisch gesehen eine Stärke zu entwickeln. Sie nickte ab und an um Ai zu verstehen zu geben, dass sie verstanden hatte, während sie die vermeintlich Jüngere abwartend, interessiert und neugierig musterte. Bei der Frage, die Ai erwähnte, musste Kazumi fragend den Kopf schief legen. Dass Mai sowohl psychisch als auch physisch Stark war, bezweifelte die Blonde nicht. Immerhin kannte sie ihre Mutter gut genug um zu wissen, was sie stark gemacht hatte. Gut, sie hatte Mai nie auf ihre Vergangenheit angesprochen, was wohl auch darauf beruhte, dass Kazumi sich in gewisserweise nicht an die Vergangenheit erinnern wollte. Ihre Kindheit war schön gewesen, keine Frage. Aber die Vergangenheiten ihrer Eltern schienen das Genaue Gegenteil gewesen zu sein. Während Kazumi glücklich in Konoha aufwuchs, verfiel ihrer Mutter einer Depression und ihr Vater setzte sich so unter Druck seine Tochter zu finden, dass er wahrscheinlich genauso gelitten hatte wie seine Frau. Sie wusste von Mais Mutter und wusste, dass sie diese vor knapp einem Jahr verloren hatte. Allerdings hatte sie keine Ahnung davon, was Mai Alles erlebt hatte. Sie schwieg bedächtig lange, nachdem Ai die Aufgabe gestellt hatte zu erklären, wieso Mai psychisch und physisch stark war.
Ai brachte noch einen anderen Namen in die Aufgabe hinein und sofort blickte sie Ai mit strahlenden, leuchtenden blauen Augen, als hätte Kyuubi ihr gerade eine Freundschaft angeboten. Oder man konnte sie mit einem Kleinkind vergleichen, dass sich riesig über ein Geschenk freute. Und dabei wurde ihr einfach nur ein einziger Name genannt. Naruto-samas Name! Am Liebsten wäre sie im Dreieck gehüpft. Hatte sie sich zuvor noch Sorgen gemacht, dass sie die Fragen nicht ordentlich beantworten konnte, so war Kazumi jetzt voll euphorisch. Sie atmete tief durch, um ein wenig herunter zu fahren. Sonst würde sie so schnell reden, dass Ai überhaupt kein Wort verstand.Ich kenne Kaa-samas Vergangenheit nicht. Ich habe sie nie danach gefragt. Ich weiß nicht, ob sie als kleines Kind schon irgendwelche schweren Verantwortungen tragen musste, die dafür sorgten, dass sie schon sehr früh einen gewissen, starken Willen entwickeln musste. Als ich Mai kennen lernte, war sie schon so, wie man jetzt von ihr spricht. Stark, schlau und nicht zu unterschätzen. Ich hätte vielleicht gedacht, dass das Amt des Kage dafür gesorgt hatte, dass sie mit viel Verantwortung sehr gut klar kam, einen ziemlich kühlen Kopf bewahren konnte und dass sich dadurch die psychische Stärke entwickelt hatte. Vielleicht entwickelte sich ihre physische Stärke durch einen anderen Menschen, einen Rivalen, den sie übertreffen wollte. Oder vielleicht lag es an der Liebe zum Dorf, dass sie so hart trainiert hat um Konoha vor irgendwelchen Feinden schützen zu können, überlegte Kazumi laut und blickte Ai kurz abwartend und fragend an, eh ihr einfiel, dass sie sich zu Naruto noch gar nicht geäußert hatte.
Er war von kleinauf immer alleine gewesen. Er hatte keine Eltern und wegen Kyuubi haben ihn auch fast alle gemieden. Unweigerlich glitt ihr Blick an sich selbst herab, zu ihrem Bauch, eh sie wieder aufsah und den Faden wieder aufnahm. Obwohl er alleine war, hat er nicht aufgegeben. Er hatte einen Traum und den konnte ihm niemand schlecht reden. Er gab sich mit dem Schicksal, das Andere in ihm sahen, nicht zufrieden und er hat das Schicksal einfach übergangen und bewiesen, dass der eigene Lebensweg nicht schon vorherbestimmt ist
Sie stützte nachdenklich den Kopf auf der Hand ab und hätte wahrscheinlich in ihrem Bewunderungsrausch noch weiter geschwärmt. Er hat immer sein Wort gehalten, sagte sie nachdenklich und blickte Ai fragend an. Ich habe irgendwie zwei Ideen, die du vielleicht meinen könntest. Einerseits habe ich gedacht, Naruto-sama hat sich seine Freunde hart erkämpft und sie immer sehr geliebt und geachtet. Dass ich besser klar kommen würde, wenn ich mich meinen Liebsten anvertraue… Und andererseits, denke ich, dass es besser ist, wenn ich mir langsam ein großes Ziel setze und das verfolge, ohne einen einfacheren Weg oder eine Abkürzung zu suchen.
Nachdenklich schloss sie kurz die Augen, eh sie Ai nachdenklich ansah. Sie glaubte zumindest es verstanden zu haben. Schließlich war Mai auch nicht alleine stark geworden. Sie hatte schließlich auch Menschen um sich herum gehabt, die ihr viel bedeuteten.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Dez 01, 2016 10:58 am

Ai sah die Jüngere forschend an und nickte auf ihre Bitte hin einen Termin zu machen.
Ich werde einen Termin machen und werde dir dann das Datum sagen. Bereite dich dann bitte darauf vor eine oder ggf. zwei Nächte im Krankenhaus zu verbringen. Je nach dem wie aufschlussreich die erste Nacht war., sagte sie und machte sich hierzu eine gedankliche Notiz, ehe sie dann jedoch kurz die Augen schloss und zu seufzen begann. Nicht wegen Kazumi sondern wegen sich selber. Sie hatte ihren eigenen Beruf, ihre Berufung vernachlässigt und das nur weil sie sich aktuell so arg um Akari kümmern sollte, musste und wollte, doch sie würde sich der Anderen annehmen. Auch sie hatte einen Eid geleistet, ebenso wie die Anderen.

Ai wartete ab, hatte ihre Beine weiterhin überschlagen und lauschte den Worten der Jüngeren. Sie wollte sie nicht stören, wollte lauschen, was die Andere ihr wohl sagen würde und wie sie weiter ausführte. Zunächst merkte sie, wie stark die Tochter ihre Mutter kannte, wenn man es genau nahm gar nicht, denn sie kratzte nur an der Oberfläche. Dann jedoch kam Kazumi auf Naruto zu sprechen und lobte ihn in den größten Tönen. Sicher Naruto war eine Person, die man zum Vorzeigen nutzen konnte und Ai war sich darüber im Klaren. Allerdings schien die junge Dame keine Parallelen zwischen sich und den beiden Fällen, aber ihr Resümee war sehr interessant zu hören und Ai nickte daraufhin.
Ja, deine Annahmen sind richtig und zwar beide Wege. Wenn du dich Anderen gegenüber öffnest, schenkst du ihnen vertrauen, aber es stärkt dich selber auch. Jedes Band, welches du knüpfst macht dich stärker, mental, denn du hast Menschen für die es sich zu kämpfen lohnt, die es zu schützen lohnt, die viel von dir halten und denen du nicht egal bist. Kazumi lass mich noch ein wenig weiter gehen. Der Grund warum es Menschen gibt ist das Miteinander. Niemand kann lange alleine bleiben ohne unglücklich zu werden. Es zieht dich runter, sorgt für negative Gedanken und wenn du niemanden hast mit dem du reden kannst, wenn dich etwas bedrückt wird das Problem dich von innen heraus auffressen. Wenn du nicht auf dich aufpasst, dann wirkt sich nämlich emotionale Unzufriedenheit auch auf deine physische Unversehrtheit aus. Du wirst krank und niemand kann dir dann helfen. Bedenke immer, das Gehirn regiert den Körper und nicht der Körper das Gehirn., sagte sie nun und ihr Blick ruhte weiterhin auf Kazumi.
Ein hochgestecktes Ziel ist immer gut, denn darauf hin zu arbeiten führt zu Stärke, und damit meine ich nur die physische Stärke, sondern die psychische Stärke. Hier ist vor allem wichtig, dass du dich selber motivieren kannst oder jemanden hast, der dich motiviert weiter zu machen. Diese Person muss nicht unbedingt neben dir stehen, doch in deinem Herzen ist es das, was wichtig ist., sagte sie nun und holte kurz Luft, ehe sie dann jedoch weitersprach.
Du liegst mit Uzumaki Naruto richtig, doch mit deiner Mutter leider vollkommen falsch. Sie wuchs nur mit ihrer Mutter auf, war lange auf Reisen, während ihre Mutter von einer Liebschaft zur nächsten sprang. Mai war schon immer eine kluge junge Frau gewesen, doch dann kam der schicksalshafte Tag, der ihr Leben veränderte. Sie wurde Opfer eines Experimentes, in dem ihr das zweite Herz transplantiert wurde, mit allen Chakrabahnen. Daraufhin hatte sie ein Problem. Sie hatte zu viel Chakra in ihrem Körper und sie konnte es nicht kontrollieren. Daraufhin reiste ihre Mutter mit ihr nach Konoha und sie besuchte die Akademie, welche sie nach nur einem Jahr abschloss. Sie wurde einem Sarutobi unterteilt, der sie lehren sollte ihr Katon in Zaum zu halten. Doch unter den Mitschülerin ging das Gericht der Feuerprinzessin oder anders, der Feurehexe herum. Sie wurde gefürchtet und gemieden, und doch schaffte sie es sich durchzubeißen. Sie stählte ihren Körper, denn sie wollte den Menschen in Konoha zeigen, dass sie keine tickende Zeitbombe war, sondern jemand auf den sie sich verlassen konnten. Sie liebte Konoha sehr. Dem Kage jedoch war sie ein Dorn im Auge und er versuchte sie öfters umbringen zu lassen oder schickte sie auf Selbstmordkommandos, doch unsere werte Feuergöttin kehrte immer wieder und sie organisierte einen Putsch gegen den ehemaligen Kagen. Ihre Führerschaft war so stark und ihr Charisma, dass sie zur neuen Kage ernannt wurde. Aber auch ihre Fähigkeiten spielten hier mit rein. Es gab für sie leider nie einen Rivalen., sagte sie nun und betrachtete das Gesicht der Anderen.
Mai und auch Naruto haben ihren starken Willen gehabt, das mag sein, doch auf ihrem Weg haben sie immer mehr Menschen getroffen, die sie so akzeptierten wie sie waren und sie so lieben gelernt haben. Sie waren beide sehr stark und das durch die Menschen, die sie liebten. Vertrauen, Rücksicht und auch Liebe, das sind die Schlüssel, die in diesen Geschichten hervorstechen., sagte sie nun. Sie hatte ohne Rücksicht auf Kazumi ihr Mais Vergangenheit anvertraut und wollte nun sehen, wie die Jüngere damit zurecht kam.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Dez 01, 2016 8:58 pm

Es war wahrscheinlich besser, jetzt sofort zu sagen, dass die Andere sich bitte um einen Termin kümmern sollte. So wie Kazumi sich selbst kannte, hätte sie morgen schon den Schwanz eingezogen und den Termin im Krankenhaus oder bei Ai nie eingeholt. Also war es besser, jetzt schon dafür zu Sorgen, dass Kazumi sich nicht einfach aus dem Staub machen konnte. Sicherlich würde sie nachher auch noch mehr Zustimmung und Stolz von Noriko zu hören bekommen. Und Lob und Anerkennung war Kazumis Ding. Besonders wenn es von Noriko kam, denn auch wenn sich die Beiden sehr gut verstanden, so hielt sich die kleine Katze mit Lob, Komplimenten und Anerkennung ziemlich bedeckt. Da verteilte das kleine Kätzchen lieber Spitzen und solche Kommentare wie ‚Ich habs dir doch gesagt‘ oder ‚Wieso nicht gleich so?‘.
Aber Noriko schwieg, schwänzelte stattdessen sichtlich zufrieden um Kazumis Beine herum, eh sie es sich neben ihr auf dem Fußboden zusammenrollte und unscheinbar hin und her sah.
Als sie über Mai und Naruto zu sprechen kam, war sie sich im Klaren, dass ihre Antworten oder Vermutungen ziemlich vage waren. Sie hatte zwar ein gutes Einfühlungsvermögen und konnte sich grob, sehr sehr grob vorstellen, wie es Naruto scheinbar gegangen sein musste. Aber bei Mai, da war es Anders. Erst durch Ai war ihr aufgefallen, dass sie über Mais Vergangenheit nichts wusste. Sie kannte nur die Kage und ihre Mutter. Sie wusste nicht, was Mai für ein Mensch gewesen , bevor sich die Beiden kennen gelernt hatten. Obwohl ihr das bewusst war und obwohl sie das Ai gesagt hatte, so fühlte sie sich dennoch ein wenig schlecht, Ai nicht komplett Mais Geschichte und ihre Vergangenheit herunter zu rattern.
Wenn sie wüsste, was ihre Mutter durchgemacht hatte, so wäre sie froh, im Unwissenden zu liegen. Kazumi offenbarte ihre Ideen, die ihr zu diesem Thema einfielen, beziehungsweise die Lehren, die sie von Narutos Leben ziehen wollte. Dass sie sich den Menschen anvertrauen sollte, die sie liebte, beinhaltete ein drei zwiespältige Gefühle. Einerseits war es Angst vor der Reaktion, die sie zu erwarten hatte. Immerhin war sie versucht abweisend und zurückgezogen. Wenn sie nun ‚angekrochen‘ kam, würde das genug Gründe geben, um über sie herzuziehen. Andererseits allerdings fürchtete sie, dass der Fuchs seine Drohungen wahr machen würde. Er würde es wahrscheinlich spätestens dann versuchen, wenn er ausbrach, auch wenn er dann nicht direkt jagt auf bestimmte Menschen machen würde. Er würde dann einfach das Töten, was ihm zu nah kam. Das dritte Gefühl, was in ihr hochkochte, war eigentlich schön. Sie freute sich, dass sie vielleicht wieder normal mit Anderen umgehen könnte, ohne Angst haben zu müssen, dass ihr irgendjemand in den Rücken fallen würde. Aber konnte die Nähe Anderer dafür Sorgen, dass ihre Angst vor Vertrauensbrüchen und Verlusten gemildert wurde?
Jedes Band, das sie also mit Anderen knüpfte, machte sie stärker? Was ist dann umgekehrt?, fragte sie und sah Ai fragend an. Was ist mit Verlusten, Vertrauensbrüchen? Was ist wenn jemand dieses Band kappt? Wird man dann nicht angreifbar und verletzlich?, fragte sie besorgt und ein kleines Bisschen unsicher. Bezüglich des Themas des Miteinanders musste Kazumi traurig lächeln. Peinlich, dass mir das jetzt erst einfällt. Wenn ich mich von Anderen abkapsel und niemanden mehr zum Reden habe, ende ich wahrscheinlich wie meine Mutter. Sie hing auch jahrelang in Depressionen und lebte nur noch, weil mein Vater lebte. Sie stützte wieder den Kopf auf der Handfläche ab. Dass ich das jetzt erst realisiere, wo du es mir sagst, ist das echt peinlich, seufzte sie frustriert.
Dass Ai ihr knallhart servierte, dass sie mit Mais Geschicht falsch liegt, überraschte sie. Nicht etwa die Tatsache, dass sie falsch lag, sondern weil Ai es ihr so brühwarm erzählte. Zählte sowas nicht mit unter die Schweigepflicht? Kazumi starrte, ja sie starrte regelrecht, Ai in die Augen voller Unglauben und Mitleid. Naja, es war geschehen. Mitleid brachte Mai jetzt schon lange nichts mehr, allerdings war die Erkenntnis erschreckend. Vor Allem eben, weil Ai ihr das einfach so sagte. Offensichtlich nicht ohne Grund, denn die Informationen waren für Kazumi so wichtig um die Mai, wie sie vorher war, zu verstehen. Vielleicht sollte sie ihre Mutter in einem sehr ruhigen Moment mal darauf ansprechen, vorausgesetzt sie wollte es.
Während Ai’s Erzählung über Mai entspannte sich langsam der starrende Blick und Kazumi sah vor sich auf die Tischplatte, eh sie seufzend den Kopf in den Nacken legte. Müde den Blick gen Decke gerichtet, seufzte sie schwer und strich sich durch die Haare. Ich bin so ein Dummkopf…, nuschelte sie kleinlaut. Ich muss meine Mutter ziemlich verletzt haben. Ob sie denkt, ich würde sie meiden und verabscheuen? Ich fühl mich total schäbig, frustriert und genervt, setzte sich Kazumi wieder richtig hin und blickte Ai ernst an. Was würdest du mir raten? Du kannst dir sicher vorstellen, was ich für Angst habe, Akari wieder näher zu kommen. Aber sicherlich bessert sich mein ganzer Zustand nur, wenn ich mich komplett mit meiner Familie ausspreche oder?
Sah man ihr an, dass sie vollkommen überfordert war? Oh ja. Das sah selbst ein Blinder. Da würde Ai es höchstwahrscheinlich riechen können, wie unsicher und panisch Kazumi war. Sie hatte immerhin ihr Ziel und Anders als man es von bestimmten Optimisten mit großer Klappe kannte, war es mal nicht Kage werden. Kyuubis Freundschaft zu gewinnen, stand an oberster Priorität. Aber um so stark zu werden, um sich gegen seinen Einfluss zu wehren, musste sie erstmal mit ihrem eigenen Kummer klar kommen. Und Mai auf ihre Vergangenheit anzusprechen, um mehr von ihr zu erfahren und um sie besser zu verstehen, würde sie über ihren schrecklich großen Schatten springen müssen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Dez 09, 2016 8:40 am

Ai betrachtete die Andere und schüttelte kurz den Kopf.
Negative Empfindungen gehören ebenso dazu, wie die Positiven. Eine Waage zwischen beidem zu bekommen ist wichtig, denn dadurch bleibt der Mensch beim klaren Verstand. Man könnte sagen, dass der Preis fürs Glück nun einmal Unglück ist, aber auch umgekehrt, der Preis für Unglück ist etwaigiges Glück. Das Wichtigste ist, dass du dich nicht aufgibst, sondern die Momente, die dir das Leben versüßten festhälst, an ihnen dich wieder hochziehst und den Menschen dein Vertrauen schenkst, die um dich herum sind, die dir die Hand reichen, die dich auch nicht aufgeben. Du hast viele Menschen denen du viel bedeutest Kazumi, sei es deine Schwester, Noriko, oder ich. Darüber hinaus bin ich mir sicher, dass es sicher noch mehr Leute gibt, denen du wichtig sein kannst und bist. Du musst dich nicht verschleißen, denn durch das Tal helfen dir die Menschen, denen du immer wichtig sein wirst., sagte sie nun und strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr.
Es war in den Erzählungen Narutos so, es war in den Erzählungen von Mai so. Es gab immer Menschen, die ihnen Kraft gaben weiter zu machen, selbst bei negativen Momenten. Du kannst nicht erwarten, dass das ganze Leben rosig verläuft, dafür gibt es zu viel Unheil auf dieser Welt, und unser Job ist zu blutig, dennoch müssen wir weiter machen und unsere Psyche stärken. Was du jetzt machen musst ist der nächste Schritt, deinen ersten Schritt fort von der Isolation und hin zu der Kazumi, die erstärkt aus dieser Krise geht. Ich würde dir nicht empfehlen gleich mit Akari zu beginnen, sondern suche dir jemanden von all den Menschen die du kennst und magst aus und rede mit dieser Person, vertraue dich ihr an. Als Psychologe kann ich dir hier nur einen Rat geben, es tun musst du selber. Ich denke am ungefährlichsten wäre es dich mit Mai auszutauschen. Immerhin ist dir deine Mutter wichtig. Das sehe ich jede Sekunde in der wir über sie sprechen., sgate sie nun und stand auf, um zu der jungen Frau herüber zu gehen. Sanft legte sie ihr eine Hand auf den Kopf und tätschelte diesen. Es war ein zartes Streicheln im Endeffekt und sie blickte die Andere unverwandert an. Sie wollte aufbauend lächeln, doch es war Ai und nicht Ayumi, die hier gerade war. Und so starrte sie die Andere an.
In deinem Leben spielst du die Hauptrolle Kazumi, vergiss dies nie und jeden Menschen, jedes Band, das du knüpfst kann zwar reißen, doch daraus können neue entstehen. Ich bin mir sicher, dass du auch eines Tages ein Band knüpfen wirst, welches so stark ist, dass es nicht reißen kann. Ich bin mir sicher, dass du eine solche Person finden wirst oder vielleicht sogar schon gefunden hast. Du musst in dich selber hören und dir Gedanken darüber machen wohin deine Reise gehen soll., sagte sie nun und ging dann auf die Knie um Kazumi entsprechend anzusehen. Sie berührte die Hand der anderen und die Kellnerin ließ vor Schreck das Tablett fallen, weil sie glaubte, dass Ai ihr gerade einen Antrag machen wollte.
Bis du dir sicher bist werde ich dich begleiten, ich werde dir beistehen und werde dir helfen so gut ich kann und mit allem was ich kann., sagte sie nun ehrlich.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Dez 09, 2016 10:00 am

Der Natsu war bewusst, dass sie einfach nicht in eine Welt hineingeboren wurde, wo es nur Licht gab. Selbst wenn sie nicht sich selbst als Beispiel nahm, so hatten alle Menschen, die sie kannte irgendwelche schlimmen Erfahrungen gemacht. Und wenn es eben nur ein Stiefvater war, der seine leibliche Tochter zwar abgöttisch liebte, aber dafür die Tochter, die seine Frau in die Ehe gebracht hatte, nicht einmal eines Blickes würdigte. Die Erfahrungen, die Kazumi durch Harukaze bezüglich dieser familiären Situation sammeln konnte, war lehrreicher gewesen, als die Natsu gedacht hatte. Na gut, immerhin dachte sie bis 10 Jahren, dass sie eindeutig das glücklichste Kind der Welt sei. Mit einer liebevollen Mutter, einem verständnisvollen Vater und einem Bruder, den Kazumi am Liebsten geheiratet hätte. (Allerdings größtenteils auch nur, weil Tsuki neben ihrem Vater der einzige, vernünftige Mann gewesen war, den sie so schätzte)
Irgendwie war danach ihr Leben in gewissem Maße hin und her gewankt. Negative Erlebnisse wurden durch positive Erinnerungen unwichtig und positive Empfindungen wurden immer wieder durch negativen Ereignissen oder Verlusten zu unwichtig erscheinenden Erinnerungen. Es war ein ziemlich nerviges Hin und Her und Kazumi konnte selbst nicht mal einschätzen, ob ihr Leben im Moment schön oder schlecht war. Sie hatte Verluste zu betrauern, hatte aber auch immer wieder neue Menschen kennen gelernt, sodass sie sich selbst nicht mehr sicher war, ob sie froh sein sollte oder nicht. Wahrscheinlich würde sie sich später in Ruhe Zuhause an ihren Schreibtisch setzen müssen, um ihr Leben selbst mal vollkommen aufzurollen, um zu verstehen, was sie bisher Alles erlebt hatte. Selbst als Baby hatte sie offensichtlich schon Schlechtes erlebt und dadurch lernte sie ihre Eltern nie kennen. Aber wäre das nie so gewesen, hätte sie wiederrum in Kirigakure gelebt, hätte ihre Pflegeeltern und deren Sohn nie kennengelernt. Ganz zu schweigen, von Mai, Ai, Ringo Akari, Kaori und Kohei. Vielleicht hätte sie andere wertvolle Bande aufgebaut allerdings, vielleicht wäre sie auch eine ganz andere Persönlichkeit geworden. Vielleicht wäre sie ja komplett egoistisch, distanziert, kalt, grausam und abweisend geworden?
Nachdenklich griff sie sich ans Kinn. Es wäre schon interessant zu wissen, wie die Natsu Kazumi aus Kirigakure gewesen wäre, verglichen mit der Natsu Fudo Kazumi aus Konohagakure. Ob sie auch so einen Charakter- und Persönlichkeitswandel hinter sich gehabt hätte? Oder wäre sie einfach immer gleich geblieben? Wenn ich wirklich anfange, eine Art Tagebuch zu schreiben, sollte ich mir solche Gedanken und Fragen vielleicht wirklich aufschreiben… Grübelnd legte sie den Kopf etwas schief. Immer wenn du etwas sagst, zerbrech ich mir ewig den Kopf, Ai-san, sagte sie seufzend und lächelte ein wenig. Das Schlimmste ist, dass ich selbst nie Antworten auf meine eigenen Fragen finde, ärgerte sie sich grinsend und ein wenig frustriert. Sie fühlte sich wirklich wie in einer Zwickmühle. Sie wusste nicht, wie sie Ai antworten sollte, ohne dabei zu klingen, als würde sie wieder an sich selbst zweifeln. Denn das tat sie nicht. Sie war in Sorge um die Menschen in ihrer Nähe. Wenn sie sagen würde, dass sie Kyuubis Drohungen ernst nahm, dann sah es wieder so aus, als würde sie sich von dem Fuchs so belabern lassen, dass sie einfach nur schwach sein konnte. Und das nervte sie sichtlich. Es fällt mir nicht leicht, mich einfach an schönen Momenten festzuhalten. Weißt du, ich habe mich 7 Jahre gefragt, wo ich eigentlich herkomme. Ich bekam Antworten und ich war sehr glücklich. Allerdings war das der Zeitraum wo Mai verschwand als sie Kage war. Ähnlich geht es so mit allen positiven Erinnerungen. Irgendein schwarzer Schatten liegt immer auf ihnen und wenn ich an einen Schönen Augenblick denke, drängt sich die schlechte Erinnerung mit dem dazugehörigen Gefühl der Verlustangst in den Vordergrund, sagte sie und versuchte dabei nicht wie jemand zu wirken, der ungerechtfertigt Mitleid wollte. Sie wollte eigentlich überhaupt kein Mitleid und so wie sie Ai einschätzte, wusste sie das. Zumal ihr Mitleid nicht die Menschen zurückbrachte, die sie verloren hatte.
Ai schlug ihr vor, dass sie sich jemandem anvertrauen sollte und dass es nicht förderlich war, wenn es sofort Akari war, war auch der Natsu klar. Für das Zusammentreffen mit Akari und einer eventuellen Aussprache musste die Jüngere echt noch wachsen. Psychisch gesehen. Im Moment, wenn sie sich die Situation vorstellte Akari gegenüber zu stehen, würde sie die Ältere einfach nur K.O. ohrfeigen und das war sicherlich nicht die Aussprache die man sich wünschte. Ai schlug MAi vor und sofort lächelte Kazumi etwas. Ungefährlich vielleicht. Aber schwerer. Ich verbinde mit Mai viel und das Problem bei ihr ist, besonders jetzt, wo ich ihre Geschichte kenne, dass ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll. In der Zeit, in der sie nicht da war, bin ich vorlauter geworden und wenn ich daran denke mich mit ihr auszusprechen und mich ihr anzuvertrauen, stelle ich mir unweigerlich trotzdem vor, dass ich gegen jeden guten Satz von ihr, irgendetwas kommentieren würde um mich nicht so zu fühlen, als sei ich so ein Unruhestifter, der die ganze Familie zerstört hat. Macht das überhaupt Sinn? Während sie ernst gesprochen hatte, fand sie ihre Gedankengänge selbst so verworren, dass sie fast schon über ihre eigenen Worte lachen musste.
Ai erhob sich, was Kazumi erst bemerkte, als die Ältere ihr einfach eine Hand auf den Kopf legte und diesen tätschelte. Eigentlich hätte man damit rechnen können, dass sie sich sträubte und aufregte. Aber Kazumi blickte nur zu der Anderen auf, welche sie einfach nur anstarrte und lächelte diese leicht an. Eine Bindung zu jemandem aufzubauen und dieses Band so zu pflegen, dass es einfach nicht reißen konnte, erinnerte sie unweigerlich an Heldengeschichten und sie fühlte sich nicht unbedingt wie so jemand. Zur Zeit war sie eher wie ein kleiner Bauer, der damit kämpfte, mit sich selbst klar zu kommen und irgendwann aufzusteigen, bis er ein König sein konnte. Wobei König in diesem Sinne nicht gleichzusetzen war mit Hokage. Sie wollte kein Kage werden. Ihre Mutter war Kage geworden und um dieses Amt würdevoll bekleiden zu können, musste man so ein Mensch sein, der einen kühlen Kopf bewahren konnte. Und Kazumi war einfach nicht so ein Mensch. Ihr ‚König‘ beziehungsweise ihr Ziel, das sie erreichen wollte, war dann doch eher in Form eines Fuchses.
Ob sie zu Kyuubi auch so ein Band knüpfen konnte, dass niemals riss? Es würde noch lange dauern, bis sie das erfahren würde.

Ai ging vor auf die Knie und auch wenn Kazumi nicht der gleiche Gedanke durch den Kopf schoss, wie der Kellnerin, fragte sich die Jüngere unweigerlich, was die Schwarzhaarige dachte. Noriko dachte wahrscheinlich das Gleich wie die Kellnerin, denn auch wenn die Katze erst durch den Lärm des fallen gelassenen Tabletts aufgeschreckte, starrte die Katze genauso wie die Kellnerin. Leicht lächelnd betrachtete die Blonde Ai, eh sie vorsichtig, leicht lächelnd den Kopf schüttelte und ihre Hand auf Ais legte. Sie war nicht unbedingt verlegen, nur ein wenig überrumpelt von Ais Aktion, weswegen Kazumi kurz etwas schwieg und sich überlegte, was sie sagen sollte. Ich danke dir. Aber vergiss nicht, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der deine Hilfe braucht. Es war eine Anspielung auf Akari und Kazumi bezweifelte, dass Ai das nicht wusste. Sie wusste, dass Ai ihr helfen konnte und wahrscheinlich wäre es falsch sich um die Ältere zu sorgen. Da drängte sich eher in den Vordergrund, dass sie glaubte, Akari würde die Schwarzhaarige mehr brauchen. Sie zerbrach sich einfach schon wieder den Kopf viel zu sehr. Sie blickte nachdenklich auf Ais und ihre Hand, eh sie leicht seufzend lächelte. Sie festigte ihren Griff etwas und zog Ai aus ihrer knienden Position hoch, woraufhin sich die Schwarzhaarige gleich in Kazumis Armen wiederfand. Erleichternd seufzend lehnte Kazumi ihren Kopf an den der Anderen und lächelte leicht. Ich werde dich wahrscheinlich nie verstehen. Aber ich danke dir für deine Hilfe für deinen Rat und dafür, dass du für mich da bist. Ihre Stimme war nicht mehr als ein leises Flüstern oder ein Nuscheln. Ihr kam nicht mal in den Sinn, wie es für Außenstehende aussehen konnte und genausowenig bedachte sie, wie Ai darauf vielleicht reagieren würde, zumal sich die vermeintlich Jüngere generell mit emotionalen Ausbrüchen und Körperkontakt bedeckt gehalten hatte, was allerdings auch daran lag, dass sie immer die Psychologin gewesen war, wenn sie sich mit Kazumi unterhalten hatte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Dez 09, 2016 12:47 pm

Ai schloss die Augen und lies den Moment auf sich wirken, so viele Dinge hatte sie noch nicht beantwortet von der Jüngeren und doch wollte sie sie nicht einfach so ziehen lassen, sie wollte ihr helfen, ihr beistehen und sie unterstützen und doch wusste Ai, dass sie nicht immer da sein konnte und diese Ungewissheit war es, die vielleicht der Jüngeren ebenfalls zusetzen. Immerhin war Ai auch oft bei Akari, eigentlich fast immer und würde sich um diese kümmern müssen und doch wusste Ai, dass sie der Anderen helfen konnte, dass sie der Anderen eine stütze sein konnte und dass sie der Anderen durch ihre Nähe ein Fundament gab. Dieses Fundament schien sie gelegt zu haben, denn immerhin spürte sie, dass die Andere sich ihr gegenüber öffnete. Allein schon der Wandel, wenn es um die Körperlichkeiten ging war enorm. immerhin konnte Kazumi vor wenigen Minuten noch nicht einmal so etwas wie Körperkontakt ab und jetzt lag sie der Anderen im Arm. Sie erwiderte die Umarmung und lies damit auch Kazumi den Moment zu zu spüren, dass sie willkommen war, jeder Zeit.

Akari rückte gerade ein wenig aus dem Fokus, aber das war auch gut so, auch wenn Ai eine sehr treue Seele war, so war sie noch immer eine Person, die Menschen, die Hilfe brauchen eine Hilfe sein wollte und sein konnte, wenn man es denn zulassen würde. Sie betrachtete das Gesicht der Anderen, nachdem sie sich ein wenig gelöst hatte und blickte ihr tief in die Augen. Zart berührte ihre weichen Hände die Wangenknochen der Jüngeren. Sie blickte ihr in die Augen, tief und innig. Derweil kippte die Kellnerin mit Nasenbluten um. Die Erinnerungen an den Kuss zwischen Ai und Kazumi war noch immer vorhanden, denn Ai vergaß nicht, sie konnte es nicht, selbst wenn sie wollen würde, sie konnte nicht. Der Daumen Ais strich sanft über die Wange und berührte den Ansatz der Lippen, während Ai den Blickkontakt aufrecht erhielt. sie wollte wissen was Noriko tun würde, immerhin hatte sie bemerkt, was die Andere dachte und wie sie sie anstarrte, als Ai den Kniefall machte.
Dein Leben lang suchst du nach Antworten und doch wirst du einige nie finden könen. Das Leben ist ein Rätsel, welches man nicht lösen kann. Man kann damit leben, muss sich manchmal der Ungewissheit geschlagen geben, muss in seinem Inneren nach der Antwort suchen, manchmal außerhalb des eigenen Landes. Niemand kann einem eine Antwort auf alle Fragen geben, doch der Mensch ist in der Lage eine Lösung zu suchen und sich selber zu erarbeiten., hauchte sie nun und saß quasi aktuell auf dem Schoß rittlings von Kazumi. Die Brüste der Beiden berührten sich durch die Stoffe hindurch und Ai lies den Kontakt nicht abreißen, sondern fixierte sich weiter, fixierte Kazumi innig und fest. Fast schon zu viel Kraft für eine junge Frau von der Körpergröße einer 14-jährigen. Ais Gesicht war nahe an dem von Kazumi dran, es trennte die Beiden vielleicht noch eine Hand
Kein Gedanke ist wirrer als der Zuvorgegangene. Wenn du jedoch willst kann man jeden Faden entwirren und ihm so eine gerade Linie geben. Außerdem musst du mich nicht verstehen, es reicht, wenn ich dich verstehen kann, Kazumi, sagte sie nun und der Name war ein Hauchen gegen die Lippen der Jüngeren.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Dez 09, 2016 7:51 pm

Irgendwie war Kazumi beruhigt. Sie hatte ein wenig Sorge gehabt, dass Ai ihr für diese plötzliche Umarmung die Haut bei lebendigem Leibe abzog. Zumindest hätte Kauzumi so reagiert, wenn sie einfach so mir nichts dir nichts umarmt worden wäre. Auch wenn sie AI überhaupt nicht einschätzen konnte, so wirkte die Rotäugige nicht unbedingt so, als wäre sie ein Mensch, der jedem dahergelaufenen Menschen gestattete ihr so nah zu kommen, wie Kazumi es eben gerade getan hatte. Sie würde sich selbst nicht unbedingt als ‚dahergelaufenen Menschen‘ bezeichnen, aber dennoch, auch wenn Ai sie offensichtlich gut einschätzen konnte, sah es Kazumi als voreilig, die Schwarzhaarige einfach so zu umarmen. Aber ihre ganze Sorge war eher unbegründet, denn weder kam von Ai ein Zeichen, dass sie die Nähe nicht wollte, noch sagte sie irgendetwas in der Richtung, weswegen die Jüngere entspannt die Augen schloss und die Nähe voll auskostete. Es war etwas Anderes als das, was sie neuerdings gewohnt war. Sie hielt Noriko regelmäßig im Arm und drückte sie auch regelmäßig an sich um ihre Nähe spüren zu können. Aber es war doch Anders einen Menschen im Arm zu halten. Eigentlich hatte Ai vieles an sich, was Kazumi mochte. Wenn man allein nach dem Äußeren ging. Kazumi mochte rote Augen, was nicht zuletzt auch an Kyuubi lag, sie mochte schwarze oder zumindest sehr dunkle Haare und außerdem hatte Ai eine so beruhigende und ernste Stimme, ähnlich wie Ryuuko oder Kyuubi, wenn Letzterer denn mal mit ihr sprach. Und das waren nur Äußerlichkeiten, die Kazumi so an der Älteren mochte. Sie bewunderte Ai auch gewissermaßen, dass sie immer ohne jegliche Vorurteile an Gespräche herangehen konnte und dass sie immer ruhig blieb. Mal ganz davon abgesehen, dass die scheinbar Jüngere eine Art an sich hatte, die sie irgendwie nervte und andererseits auch wieder ‚anzog‘. Es nervte sie, dass die Enma sie einfach so verbal in die Ecke drängen konnte, wenn sie wollte und auch, dass Kazumi scheinbar so leicht zu durchschauen war. Aber gerade, dass Ai so eine besondere Gabe zu haben schien, war irgendwie interessant. Fast so, als wäre sie psychisch masochistisch. Sie wusste, dass Ai sie mit ihrer Auffassungsgabe ‚quälen‘ und durchschauen konnte, aber trotzdem wollte sie mit ihr reden, einfach um am eigenen Leibe mitzukriegen, wie Ai ihre psycholgischen und analytischen Fähigkeiten einsetzte.

Kazumi war sich nicht sicher, wie lange sie die Umarmung aufrecht erhalten hatten, allerdings zwang Ai ihr die Augen zu öffnen, als diese langsam die Umarmung löste. Eher widerwillig tat die Blonde es, gerade weil ihr im Moment wieder auffiel, wie sehr sie die Nähe doch irgendwo vermisst hatte. Die Natsu konnte sich nicht vorstellen, wie das Bild, was die Beiden hier abgaben, gewertet werden konnte. Sie kannte nur diese ‚liebenden‘ Gesten, die sie von ihren Pflegeeltern und Mai gewohnt war. Sie hatte ja auch Ewigkeiten gedacht, sie hätte Kaori rein schwesterlich geliebt, eh sie mit einem Mann anpendelte. Sie hatte noch nie eine Beziehung gehabt und dementsprechend hatte sie auch nicht verstanden, warum die Kellnerin beispielsweise ihr Tablett fallen gelassen hatte. Sie hatte das Fallenlassen nicht mal mit Ais Hinknien in Verbindung gebracht. Für sie war die Berührung von Ai’s Händen an ihrem Gesicht ungewohnt. Keine Frage. Allerdings deutete sie das offensichtlich anders als Noriko oder die Anderen, die vielleicht in ihre Richtung sahen. Sie war es zwar nicht gewohnt zu sehen, dass Ai offensichtlich Nähe suchte, beziehungsweise Kazumi überhaupt so berührte. Das Hand auf die Schulter legen oder durch die Haare wuscheln hatte etwas ‚Sensei-Schüler‚-mäßiges an sich oder eben eine Art zu zeigen, dass der Ältere/Erfahrenere auf den Jüngeren/Unerfahreneren achtete und ihn behütete.
Ai’s Blick hing fast an den Kazumis gekettet und hätte sich die Natsu darüber Gedanken gemacht hätte sie die Situation verglichen mit einem Vampir und einen Menschen. Nicht zuletzt wegen den roten Augen der Schwarzhaarigen und Kazumi fand das Rot einfach nur herrlich. Es war heller als das Rot von Kyuubis Augen, aber dafür wirkte Ais Blick für Kazumi auch beruhigender. Noriko, alarmiert durch das Umkippen der Bedienung, richtete sich misstrauisch auf und beäugte die ganze SItuation misstrauisch. Hätte Kazumi den Blick der Katze bemerkt, hätte sie sofort gedacht, dass Noriko eifersüchtig wäre. Wenn Kazumi in dem Moment über irgendetwas nachdachte, dann tat sie das mit relativ starrem Blick in Ai’s Augen. Weder rutschte ihr Blick zu den Händen, noch versuchte Kazumi den Blick verlegen abzuwenden. Sie dachte gerade nicht unbedingt nach. Sie war wirklich lediglich fasziniert von Ai’s Augen.
Wenn man Noriko genau betrachtete, dann sah man ihr regelrecht an, was sie dachte: ‚Ernsthaft?! Bin ich im Falschen Film??‘ Norikos Mund öffnete und schloss sich immer wieder, als würde sie etwas sagen wollen, aber danach schien es, als wüsste sie nicht, was sie sagen sollte. Wie von der Tarantel gestochen, sprang Noriko auf den Tisch, setzte sich kurz auf Ai’s Schulter, eh sie sich mit den Hinterbeinen auf Ai’s Oberweite abstützte und so sich zu Kazumis Gesicht strecken konnte. Dabei stemmte sie sich zeitgleich gegen die Schwarzhaarige um dieser klar zu machen, dass sie Kazumi in Norikos Augen viel zu nah kam. Zu Kazumi war sie nicht minder sanft. Sie haute mit ihrer Pfote gegen Kazumis Wange und erntete damit Kazumis verwirrte Aufmerksamkeit. Kazumi sah in erzürnt funkelnde, schwarze Augen und dementsprechend hatte die Blauäugige unfreiwillig den Blick von Ai abgewendet. Was ist los?, fragte Kazumi wie die Unschuld vom Lande. Immerhin war sie sich keines Fehlers bewusst. Noriko dagegen brachte diese Frage zur Weißglut. Was los ist?! Dein Ernst?! Du warst vielleicht einen Zentimeter davor entfernt ihr so nah zu kommen, dass man dich sofort als pädophil abstempeln kann! Du solltest aufpassen was du tust!!, zischte die Katze und erntete dafür verwirrte Blicke. Kazumi konnte nicht folgen. Pädophil? Was hatte sie denn getan, dass man sie gleich als Kinderschänder betrachten könnte? Was hab ich denn getan? Ist jetzt schon in die Augen sehen irgendein verbrechen?, fragte sie und blickte ungläubig auf Noriko, die sich an ihren Schultern abstützte um ihrer Herrin in die Augen sehen zu können. Hast du mitgekriegt, wie nah ihr euch seid? Ihr habt einen Menschen ausgeknockt und das nur, weil ihr euch urplötzlich… so verdammt nah ward! Baka!
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Dez 10, 2016 7:57 pm

Ai nahm nun Abstand zu Kazumi, ging von deren Schoß herunter und blickte kurz zu der Kellnerin, welche abstransportiert wurde. Sie huldigte sie nicht wirklich eines weiteren Blickes, sondern setzte sich dann auf ihren angestammten Platz der jungen Frau gegenüber und blickte ihren Kaffee an. Sie nahm noch einen Schluck davon, ehe sie dann jedoch sich eine Strähne hinter ihr Ohr strich und dann die junge Neko anschaute, welche eben Kazumi zurecht gewiesen hatte. Sie überlegte, wie sie die Worte deuten sollten. Immerhin war sich Ai darüber bewusst in was für einer Situation sie eben mit der jungen Frau war, sie hatte es immerhin ein wenig provoziert. Sie fand es interessant, dass Kazumi von scheinbar roten Augen angezogen wurde. Sie konnte scheinbar diesen nicht widerstehen. Ob es an dem Kyuubi lag? Imerhin war dieser ja auch mit roten Augen gesegnet, vielleicht würde dann Kazumi einen Uchiha massiv unterliegen, denn wenn diese ihr Sharingan aktivieren. Sie wären rot und würden scheinbar Kazumi in ihren Bann ziehen. Ai war sich sicher, dass dieser Wissen ihr sicher von Vorteil gehalten sollte. Diese Herleitungen zwecks Kyuubi oder Uchiha waren aktuell absolut spekulativ, denn immerhin konnte Ai nicht wissen, wie es in der Anderen vor sich ging, auch wenn die Handlungen eben sie von einem Anderen überzeugt hatten. Sie hatten ihr gezeigt, dass Kazumi, wenn diese gebannt war, auf einen Punkt sehr wohl körperliche Nähe zuließ, sich gar nach ihr sehnte. Vielleicht lag auch gerade dort der Punkt. Vielleicht sehnte sich Kazumi so sehr nach Nähe, dass sie daher die Nähe scheute. Sie fürchtete Bindungen, denn sie wollte nicht an die falsche Person geraten, sie wollte sich ihrer Liebe hingeben, voll und ganz, war jedoch scheu ohne Ende. Eine ausgesprochen interessante Herleitung, auch wenn auch diese absolut spekulativ war.

Die vermeindlich Jüngere strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr und blickte dann Noriko an. Sie wirkte noch immer gleichgültig, wie Ai eben war, wie eine Puppe, welche sich bewegte. Ihr Blick lag starr auf der Katze.
Noriko, ich glaube du verschätzt dich etwas. Kazumi würde nicht als pädophil gelten, da ich schon in dem Körper einer Vierzehnjährigen stecke und sie 19 ist. Hier trennen uns zum einen eine Zeitspanne von 5 Jahren und darüber hinaus kann ich selbst einschätzen wie nahe ich jemanden an mich heranlasse. Das, worauf du angespielt hast wäre nicht eingetreten, denn ich selber hätte es abgewendet. Und den Ersten hast ja wohl du heraufbeschworen, nicht wahr?, fragte sie nun und deutete damit auf den Kuss zwischen Kazumi und Ai an, welchen Noriko verschuldete. Ai verzog dabei keine Mine und wurde auch nicht wirklich rot im Gesicht. Ihre roten Augen fixierten dann die junge Fudo.
[color=gold]Kazumi, ich glaube, dass wir die Therapie auch ein wenig ausweiten sollten und deine Faszination für rote Augen ein wenig unter Kontrolle bekommen, sonst kann es passieren, dass ein feindicher Uchiha deiner Herr wird, nur weil er rote Augen hat. Ich meine es nicht böse, sondern gebe meine Beobachtungen kund. Sie wollte die junge Frau nicht verscheuchen, deshalb hob sie abwehrend die Hände.
Keine Sorge, ich habe keine bösen Intentionen, sondern ich möchte dir helfen und du hast meine Hilfe ja eben angenommen., sagte sie und zwinkerte der jungen Frau zu.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Dez 10, 2016 9:40 pm

Sollte Kazumi es persönlich nehmen, dass Noriko ihr auf einmal die Schuld in die Schuhe schob? Was hatte sie denn getan? Sie hatte doch Ai einfach nur umarmt und dann haben sie sich halt mal eine Weile in die Augen gesehen. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sich ihr und Ai’s Gesicht näher gekommen waren. Wahrscheinlich sprach Kazumis verdutzter und nachdenklicher Blick Bände, denn offensichtlich regte sich Noriko weiterhin über die ganze Aktion auf, allerdings ohne noch einmal die Stimme zu erheben. Sie starrte Kazumi lediglich warnend und tadelnd an, wobei Kazumi offensichtlich immer noch nicht wirklich raffte, was Noriko so zur Weißglut trieb. Sie grübelte ziemlich intensiv nach, weswegen ihr erst gar nicht auffiel, dass Ai sich wieder auf ihren Platz begeben hatte. Noriko dagegen bekam das sehr wohl mit und brachte ihre Emotionen zum Überkochen, wahrscheinlich weil Ai sich überhaupt nichts anmerken ließ. die kleine Katze wollte sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn sie Kazumi eben nicht aus ihrer Faszination für rote Augen herausgerissen hätte. Die starrenden, roten Augen bemerkte die Katze natürlich und sofort drehte sie den Kopf zu Ai, nachdem Kazumi wieder vernünftig saß und Noriko auf ihrem Schoß Platz genommen hatte. Allerdings stützte Noriko ihre Vorderpfoten auf dem Tisch ab um Ais Blick auch sofort erwidern zu können. Kazumi dagegen blickte eher etwas verwirrt drein, eben so, wie jemand, der vollkommen tagträumerisch gar nichts mehr von seiner Umgebung mitbekommen hatte. Die natsu schob es aber auf Verwirrung. Noriko hatte irgendetwas falsch interpretiert und Kazumi so voll aus dem Konzept gebracht, dass die Jüngere gar nicht mehr wusste, was überhaupt abging. So, als würde sie eben einfach mal auf einer sehr, sehr, sehr langen Leitung stehen.
Ai richtete das Wort an Noriko und diese legte misstrauisch die Ohren an, während Kazumi Ai fragend musterte.Im Körper einer Vierzehnjährigen?!, fragte Noriko skeptisch und sofort wanderte der Kopf der Katze von Ai zu Kazumi und Letztere war deswegen ein wenig überrascht, weswegen sie selbst etwas verwirrt dreinblickte. Hai, hai. Dachtest du wirklich, dass Ai-san mit 14 Jahren Psychologin sein kann?, fragte Kazumi verwirrt und wenn Noriko ehrlich war, hatte sie darüber nie einen Gedanken verschwendet. In ihren Augen sah Kazumi ja auch aus wie eine Fünfzehnjährige, mit diesen großen, blauen Augen, der zierlichen Gestalt und diesem naiven Gesichtsausdruck. Da hätte es sie weniger gewundert, wenn Ai selbst eben auch den Verstand eines Erwachsenen hatte und aussah wie ein Kind. Allerdings antwortete Noriko nicht darauf, sondern fixierte Ai wieder und deutete mit einer Pfote auf sie. ’Ich selber hätte es abgewendet’?! Das sagst du jetzt! Jetzt, wo ich was gesagt habe! Und der Erste war ein Unfall! Und hat nichts hiermit zutun!, fauchte Noriko sofort angefressen und im Moment konnte Kazumi ihre Partnerin nur bedingt verstehen. Der Partner fühlte immer das, was der Andere empfand, nahm es allerdings intensiver wahr. Wenn Kazumi jemanden mochte, Mai zum Beispiel und Akari genauso, so konnte Kazumi selbst nicht unbedingt unterscheiden, wen sie mehr liebte. Noriko dagegen konnte unterscheiden. Kazumi würde aus Respekt immer sagen, dass sie Mai und Akari gleich lieben würde, aber Noriko spürte die Gefühle ohne, dass Kazumis Gewissen sich dazu einmischte. Gleiches war bei Kaori gewesen oder bei Kohei. Kazumi selbst würde natürlich sagen, sie hatte Ai umarmt um ihr zu danken. Noriko dagegen wusste, dass Kazumi Ai unter anderem umarmt hatte, weil sie das Gefühl hatte, sie könnte endlich mal wieder jemanden nah kommen.
Noriko sorgte sich. Sie wollte zwar, das Kazumi aus ihrer ‚Ich meide Alles und Jeden‘-Phase herauskam, aber sie wollte nicht, dass sie wieder unglücklich werden würde, nur weil sie sich so sehr auf jeden Menschen fixierte, der ihr näher kam. Es war fast so, als würde Kazumi so verzweifelt nach Liebe betteln, dass Noriko einfach darauf achten musste, dass sich Kazumi nicht einfach irgendwem um den Hals warf. So in etwa dachte Noriko und so ähnlich vermutete Kazumi auch Norikos Ausraster. Bist du eifersüchtig?, fragte Kazumi verwirrt, um die Katze ein wenig von Ai abzulenken, was auch überraschend gut klappte. Wie bitte?! Ich bin nicht eifersüchtig, Baka! Irgendwer muss ja auf dich aufpassen., grummelte Noriko beleidigt und blickte demonstrativ zur Seite. Außerdem kenn ich deine dämliche Schwäche. Entweder schwarzhaarig oder rotäugig…, knurrte Noriko und erntete dafür einen verwirrten Gesichtsausdruck. Wie…bitte?, fragte sie etwas unsicher. Ganz einfach. Kaori war schwarzhaarig und du hingst offensichtlich immer an ihren Lippen…, begann Noriko und tat grad so, als wäre Ai nicht da. …zweitens. Dein Sensei. Uchiha irgendwas…rotäugig, wenn auch nur wegen dem Sharingan, aber hey… offensichtlich hattest du auch ne Schwäche für ihn, fuhr Noriko fort und sofort schoss Kazumi die unangenehmste Röte ins Gesicht, die sie in ihrem Leben bisher ertragen musste. und… oh welch Surprise! Ai-san hat zufällig rote Augen und dunkle Haare. Was für eine Überraschung. Schon traurig, dass zwei der Menschen, die du geliebt hast, plötzlich aus deinem Leben verschwanden, sagte sie freudlos, mit ernstem Gesichtsausdruck. Offensichtlich wollte Noriko ihr zeigen, dass sie es für Besser hielt wenn Kazumi eben einfach ihrer Partnerin vertraute, denn solange Kazumi lebte, würde Noriko auch nicht einfach sterben. War das nicht Beweis genug, wie viel Kazumi Noriko bedeutete. Wäre noch besser, wenn du sagst, dass du Kyuubi magst. Vielleicht stehst du auch einfach nur auf den Altersunterschied…
Noriko war angefressen, eindeutig und wieder einmal bemerkte sie, dass Kazumi zu gerecht war. Sie hätte locker und mit ihrem Willen Noriko einfach das Sprechen verbieten können. Aber sie ließ die Katze ausreden und verpasste ihr somit die Möglichkeit sich vorführen zu lassen.
Entschuldigend lächelte Kazumi und strich Noriko durchs Fell, die es sich aber nicht nehmen ließ und weiter beleidigt vor sich hin zu starren. Vielleicht sah Ai ihre Vermutung dann nur bestätigt. Es nervte Kazumi schon wieder, dass sie so viele Fehler aufwies, nur weil sie halt die Farbe rot mochte und sich deswegen rechtfertigen musste, dass sie möglicherweise ein leichtes Opfer für Rotäugige war. Ein wenig ausweiten?, wiederholte sie lächelnd und stützte ihr Kinn auf die Handfläche. Dann machen wir gleich ein super mäßiges psychologisches Umsytling, sagte sie euphorisch auch wenn man in ihrer Stimme und ihrem Gesichtsausdruck deutlich sah, dass sie alles Andere als begeistert war. Weder Ai noch Noriko hatten in ihren Augen unrecht. Aber was sollte sie tun. Sollte sie gleich ihre Vorlieben ändern, nur weil rote Augen sie in Bedrängnis bringen könnten? Was soll ich denn tun?, fragte sie ernst und blickte Ai direkt an. Ich kenn mich mit Genjutsus aus. Wenn ich irgendeinen Uchiha treffen würde, der irgendeinen Grund hätte, mich in einem Genjutsu zu halten, kann ich es lösen…, sagte sie und hoffte so unweigerlich, dass sich das Thema mit den roten AUgen klären konnte, was sie allerdings irgendwie anzweifelte
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Dez 10, 2016 11:59 pm

Ai blickte die Beiden an und hielt sich vorerst raus. Sie wollte die Unterredung nicht stören und beobachtete lieber, nahm die Aussagen auf und wertete diese schon jetzt in ihrem hübschen Köpfchen aus. Sie schloss kurz die Augen, ehe sie dann wieder ihre Augen öffnete und abwunk, als Kazumi sie direkt ansprach. Es ging um das Ausweiten der Therapie und Ai schüttelte leicht den Kopf, auf die Aussage hin, denn eine solch ironische Äußerung passte hier nicht wirklich her.
Nein, du hast es missverstanden. Ich sprechen icht von einem psychologischen Umstyling, ich speche davon deinen Verstand zu verlieren, wenn du rote Augen siehst. Ich meine damit, dass wir dir antrainieren nicht gleich auf die Augen zu achten, sondern nur wenn es notwenidg ist. Und darüber hinaus möchte ich noch anmerken, wer sagt denn, dass weder du, noch Noriko nicht in einem meiner Genjutsu sind?, fragte sie provokant und die roten Augen fixierten die Beiden gleichermaßen. Es war, als würde Ai die Beiden mit ihren großen roten Augen einfangen. Adern bildeten sich leicht um ihre Augen herum und Ai begann die Umgebung um sich herum genauer zu betrachten und damit auch Kazumi, sie wollte den Fluss ihres Chakras betrachten, war sie in einem Genjutsu oder nicht, konnte sie dies einschätzen, wie sie selber sagte? Aus Blick war intensiv, hart und fast schon erdrückend.

Die junge Frau starrte weiterhin Löcher in die Fudo und ihre Begleiterin und visierte nun Noriko an. Wie sah hier der Chakrafluss aus? Langsam verschwanden die Adern wieder und der intensive Blick verchwand. Zurück blieben die starren leblosen Puppenaugen wie zuvor. Ai jedoch sah dann zu Noriko.
Was ist ein Genjutsu, was ist Realität? Dies ist eine Frage, die viele nicht beantworten können. Ein Genjutsu wird oft darauf reduziert, dass jemand mit Chakra in einer Gedankenwelt gefangen wird, oder von Illusionen geplagt wird. Dies ist korrekt und doch gibt es noch weit aus vielschichtige Genjutsu, jene, die die Realität verbiegen und uns an uns selber zweifeln lassen. Psychologische Irreführung ist einer der Wege, die dies hervorrufen. Durch das Analysieren des Anderen ist man in der Lage durch geschickte Wortführung, Satzbau, Schlüsselwörter und Anderes Informationen preis zu geben, die man eigentlich nicht wollte. Du Noriko erlagst einem solchen Genjutsu. Ich war mir meiner Position bewusst und habe den starren Blick von Kazumi sehr wohl wahrgenommen auch wem es galt, nämlich nicht mir als Person, sondern meinen Augen. Durch dich habe ich erfahren, dass es einen Sensei gab, welcher ein Uchiha war und ebenfalls über rote Augen verfügte. Dazu kam noch die Information, dass die schwarzen Haare einer alten Freundin glichen, die Kazumi wohl sehr geliebt hatte, dies macht mich selber zur perfekten Versuchsperson. Darüber hinaus habe ich mitbekommen, dass du den Kyuubi nicht magst, allerdings mit deiner Wortwahl lässt du die Vermutung aufkeimen, dass Kazumi hingegen den Kyuubi mag, ob es nur an den roten Augen liegt, oder mit gepaart an der Faszination Narutos gegenüber sei jetzt einmal dahingestellt und sicher noch ergründbar. Jedoch war die gewählte Zeit, die gewählte Handlung maßgeblich dafür gedacht dich aus der Reserve zu locken. Dein Herzschlag ging schneller, deine Atmung ebenso, deine Aufregung habe ich sogar ohne mein Byakugan sehen können. Kazumis Herz hingegen schlug ruhig, langsam und war in keinsterweise von Aufregung getränkt, wohl weil es nämlich nicht die Erinnerung ist, sondern ihr Fetisch, etwas was nicht abgeändert werden muss, denn es macht sie zu dem, was sie jetzt ist und was sie auszeichnet. Darüber hinaus wollte ich gerne sehen wie schlimm es mit der Berührungsangst von Kazumi wirklich ist. Sie ist eher psychosomatisch als richtig ausgeprägt. Ein Einschnitt, wohl ausgelöst durch den Zuwachs durch den Bijû., legte Ai nun knall hart offen dar und blickte dann zu Kazumi.
Ich denke ich brauche noch einen Kaffee, möchtest du auch noch etwas trinken?, fragte Ai und hob die Hand um den kellner heran zu winken.
Ich bin übrigens 34 Jahre alt und kann meinen Körper verjüngen oder altern lassen durch ein spezielles Jutsu, welches eine Woche lang hält. Ich habe über Jahre hinweg mein Grundstudium in Sachen Psychologie vollzogen und habe danach meinen Master ebenfalls mit Bravur bestanden., gab sie nun die Informationen weiter.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Dez 11, 2016 4:29 pm

Kazumi hatte Noriko noch nie wirklich so angefressen und erzürnt gesehen. Die kleine Katze ähnelte ihr selbst zwar ziemlich, aber sie wusste doch zu unterscheiden zwischen Ernst und richtigem Zorn. Bisher war Noriko nur immer auf eine ziemlich fiese Art ernst gewesen allerdings nie so, dass man an ihr merken oder sehen konnte, dass sie vollkommen aggressiv und geladen war. Dementsprechend war es für Kazumi ein ungewohntes Bild, zu sehen wie Noriko Ai scheinbar versuchte mir ihren Blicken zu erdolchen. Sie fürchtete schon Noriko wie einen gewöhnlichen Hund an die Leine nehmen zu müssen, nur um sicher zu gehen, dass sie nicht doch noch irgendetwas dummes tat. Sie seufzte leise und blickte zwischen Noriko und Ai hin und her, eh ihr Blick auf der leise vor sich hin fauchenden Katze hängen blieb. Sie strich ihr vorsichtig über den Kopf und fixierte ihre Partnerin mit leicht warnendem Blick. Ich nehme dir wirklich noch die Stimme, wenn du so weiter machst, sagt sie und sofort verstummte das Fauchen und große, schwarze Augen lagen auf Kazumi. Soeben merkte die Katze, dass sie offensichtlich einen Bogen überspannt und ihre Grenzen überschritten hatte. Aber ich-, begann Noriko etwas eingeschüchtert, konnte ihren Satz allerdings nicht beendet, da Kazumi ihre Drohung wirklich wahr gemacht hatte. die Natsu wusste, dass Noriko nur helfen und schützen wollte. Sie wollte Kazumi einfach davor schützen, wieder Menschen zu verlieren, die ihr einfach so nah gestanden haben. Als die kleine Katze merkte, dass sie eben nicht mehr reden konnte, legte sie unsicher die Ohren an, konnte allerdings auch nicht von Kazumis Schoss herunterspringen, da diese sie immer noch festhielt. Wie stellst du dir das Antrainieren vor?, fragte Kazumi neugierig. Sich zu ärgern war offensichtlich sinnlos. Sie hatte 16 Jahre mit ihrer Schüchternheit gekämpft und war eigentlich stolz auf sich, dass sie jetzt schon Blickkontakt zu Anderen halten konnte ohne zu blinzeln. Aber dass das jetzt auch schon wieder schlecht war…war irgendwie ziemlich bescheiden.
Noriko, offensichtlich in die Schranken gewiesen wurde unter Ai’s Blick kleiner und sie fühlte sich gerade nur noch wie eine kleine, arme Straßenkatze. Kazumi blieben die Gefühle nicht unbemerkt. Sie lächelte leicht, strich Noriko beruhigend durchs Fell und blickte Ai an. Es wundert mich nicht, dass Noriko schwach gegenüber deinem Genjutsu ist. Es ist gut, dass sie dir das gesagt hat, was du eben gehört hast. Diese Menschen gehören der Vergangenheit an und nur, weil ich dunkle Haare, rote Augen und beruhigende Stimmen mag, heißt es nicht, dass ich mich nicht zur Wehr setzen kann. Selbst wenn ich persönlich in einem Genjutsu bin, hat Noriko genügend Möglichkeiten mich da raus zu holen. Sie hat ihre Lektion gelernt und weiß, worauf sie achten sollte
Während sie das sagte, hatte Kazumi den Blick von Ai abgewandt und Noriko fixiert. Allerdings nicht so ernst und nachtragend, wie man es vielleicht von ihr gedacht hätte. Noriko mag Kyuubi nicht, das stimmt. Allerdings liegt das nicht an seinem Wesen. Es liegt einfach an seiner Gestalt. Wäre ich wie mein Cousin damals Jinchuuriki des Nibi, hätte sie gar nichts gegen den Biju. Noriko mag Hunde und die Tiere, die ebenfalls zur Gattung der Hunde angehören, nicht. Dazu zählen auch Füchse. Sie erklärt ihre Abneigung gegenüber Kyuubi zwar damit, dass er böse, manipulativ und grausam ist, aber dass ihre eigentliche Abneigung nur daraus besteht, dass sie Hunde und Füchse speziell nicht abkann, sagt sie nie direkt. Offensichtlich fühlte sich Noriko ertappt, denn sie legte ihren Kopf auf die Pfoten und machte sich so noch kleiner als sie eigentlich war. Am Liebsten hätte sie Noriko jetzt einfach nur noch getröstet, allerdings wollte sie sich mehr auf Ai fixieren. Du stammst von dem Hyuuga-Clan ab, Ai-san?, fragte sie neugierig und leicht lächelnd. Es freute sie irgendwie doch mehr von ihrer Psychologin zu erfahren. Vorher war Ai immer nur ihre Psychologin gewesen, ein Mensch, den sie einfach nicht einschätzen konnte und von der sie nichts wusste. Vorher war sie auch einfach nur jemand, der urplötzlich in ihr Leben getreten war und nur gelegentlich mal ihren Weg kreuzte. Jetzt schien Ai schon irgendwie ein viel realerer Mensch zu sein. Wie bist du denn darauf gekommen, Psychologie zu studieren? Wolltest du nicht, wie viele Jugendliche, von vornherein ein Shinobi werden?, fragte sie neugierig, während sie für sich noch mal einen Orangensaft bestellte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Dez 11, 2016 8:01 pm

Viele Dinge hatte Ai preis gegeben und dies war wohl der Preis dafür, dass sie Kazumi helfen wollte. Sie wollte eigentlich der Jüngeren nicht zeigen, dass sie vom Hyuugaclan abstammte, doch sie wollte es auch nicht leugnen. Sie konnte es vor allem nicht, denn es war Fakt, dass sie von dort abstammte. Sie hatte ihr Byakugan wohlwissend aktiviert, um der Anderen nämlich dadurch eine vertraute Basis zu geben. Es war nicht förderlich für die Beziehung zwischen dem Therapeuten und dem Therapierten, wenn der Therapeut nichts von sich preis gab. Und eben dies tat Ai um das Band zwischen sich und Kazumi stärken, der Anderen gegenüber wollte sie immerhin auch offen sein, denn Kazumi war es Ai gegenüber ja auch und sie sprachen über Dinge, die ausgesprochen persönlich waren. Diese persönliche Note war es, die das Ganze zu solchen Mittel führte. Langsam nahm Ai sich einen Schluck von ihrem Kaffee und trank davon. Sie brauchte das Koffein um ihren Geist wach zu halten. Die Nächte mit Akari waren immerhin oft schlaflos.

Ai blickte die Andere an.
Ja, das Erbe der Hyuuga fließt in meinen Adern und doch bin ich kein wirkliches Clanmitglied, denn meine Großmutter verließ den Clan. Meine Mutter hatte keinerlei Talente in den Dingen der Hyuuga und konnte das Byakugan gar nicht aktivieren und so ging sie davon aus, dass auch ihre Kinder nichts dergleichen hatten. Ich selber bin erst vor kurzem darauf gestoßen, dass ich jener Blutline angehöre., sagte die junge Frau ruhig und ohne Hektik, fast so als hätte sie alle Zeit der Welt. Dann jedoch legte sie den Kopf leicht schief und die roten Augen fixierten die blauen Seelenspiegel der Natsu. Sie blickte sie an und eine einzelne schwarze Strähne verirrte sich ins Gesicht der Ayase. Sie hing leicht vor den Lippen, ehe Ai wieder zum Sprechen ansetzete.
Durch Stärkung deiner Menschenkenntnis im Zusammenhang mit deiner Auffassungsgabe, bzw. deiner Beobachtungsgabe. Wie du mitbekommen hast sehe ich Dinge, die sonst vielen verborgen bleiben und doch sehe ich sie. Diese Art der Auffassung werde ich dir nach und nach versuchen anzutrainieren., sagte sie nun und strich sich die lästige Strähne hinter ihr Ohr, ehe sie sich wieder gerade hinsetzte und die Andere weiterhin fixierte. Sie trank erneut einen Schluck vom Kaffee und blickte dann ein wenig enttäsucht auf die schwarze Flüssigkeit. Sie war leider leer und diese Leere konnte sie traurig stimmen. Jedoch blickte Ai dann auf und überlegte kurz bevor sie auf die Frage der Natsu eingehen wollte.
Ich wollte früher eine Konoichi werden, stark unerbitterlich und schön. Ich wollte die Ninjutsu beherrschen und doch musste ich feststellen, dass Genie nicht mit Freude gesegnet ist. Ein düsteres Kapitel erhob sich und sorgte für ein radikaleres Umdenken bei mir. Ich rückte in den Hintergrund und bekam gewisse psychologische Probleme. Dinge, die hier nicht ausgesprochen werden sollen. Nach und nach fing ich mich und fand es beachtlich wie der Mensch durch die Psyche beeinflusst wurde. Ich entschloss mich anstatt den Weg des Iryô'nin zu gehen in die Psycholgoie zu gehen und nach meinem ersten Examen folgte die Masterprüfung mit dazu gehöriger Ablage vor der Kammer. Neben meiner Tätigkeit bin ich noch anderweitig tätig, das hast du ja mitbekommen., sagte sie und spielte damit auf die kleine ANBU an, welche den Streit zwischen Akari und Kazumi vorerst beendete. Es war ein starkes Siegel, welches beide zu Boden zwang und ihnen über einen Zeitraum von Stunden schwach Chakra absog, bis sich beide beruhigt haten und Akari bewusstlos geschlagen wurde und mitgenommen wurde.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Dez 11, 2016 8:46 pm

Kazumi konnte ihre Freude kaum beschreiben, dass Ai ihr so viel vertrauen entgegenbrachte, dass sie einfach so, für Kazumi ziemlich plötzlich, begann etwas von sich zu erzählen. Besonders, da sie Ai einfach nicht einschätzen konnte. Jeder Mensch mit sowas wie Mitgefühl, würde sich schon fragen, ob Ai etwas schreckliches hinter sich hatte, dass sie einfach so emotionslos und monoton sprechen konnte, ohne dabei auch nur die kleinste Emotion durchschimmern zu lassen. Kazumi war da das Gegenteil. Selbst wenn sie versuchte sich abzukapseln, zeigte sie dennoch Emotionen, die sie eigentlich verbergen wollte. Vielleicht war sie einfach einer der Menschen, der auf Emotionen so angewiesen und so fixiert war, dass sie diese gar nicht verheimlichen konnte. Ai dagegen, war genau das Gegenteil. Sie war für Kazumi uneinschätzbar, was allerdings nicht unbedingt überraschend war. Kazumi war zwar Iryonin und kam mit Patienten äußerst gut klar, allerdings war sie nicht von einer besonders positiv auffallenden Menschenkenntnis gesegnet. Sie konnte Menschen nicht einschätzen und sie fiel eigentlich regelmäßig auf die Nase, wenn sie es wagte mal jemanden einzuschätzen. Sie dachte ja auch von Ai im ersten Augenblick als sie die Schwarzhaarige kennen gelernt hatte, als Kazumi zum ersten Mal mit Kyuubis Chakra in Kontakt gekommen ist, um gegen Akari anzutreten, hatte sie die Andere zwar nur so nebenbei wirklich wahrgenommen, allerdings hatte sie in diesem Moment auch eine Abneigung gegen sie gespürt, was wahrscheinlich der Groll vom Kyuubi gewesen war, dass sein Handlungsbereich eingedämmt und er zurückgedrängt wurde.
Es war einfach kompliziert. Der ganze Zwischenmenschliche Spaß. Sie fand es Alles durchaus interessant, allerdings fühlte sich Kazumi etwas schlecht. Sie hatte das Gefühl, Ai nichts von sich offenbaren zu können, da die Sachen entweder vollkommen uninteressant waren, oder weil sie vermutete, dass Ai das schon längst vermutete oder ahnte. Dennoch nahm sie die Informationen der Anderen mit wachsendem Interesse auf und auch wenn Noriko nicht sprechen konnte, im Moment, so wusste Kazumi was sie dachte. Immer diese Hyuugas. Spinnen sich wie ein roter Faden durch Kazumis Bekanntschaften
Kazumi konnte dem Gedanken nur zustimmen. Sie fand das schon fast zu komisch und amüsierend, was sie doch für ein Glück hatte, immer mal Hyuuga-Angehörige kennen zu lernen. Dass Kazumi in dem Moment ein ähnliches Schicksal besaß wie Ai, wusste die Blonde noch nicht. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, dass sie zur Hälfte auch einem Clan aus Kirigakure angehörte. Ihre Mutter war eine Houzuki, konnte allerdings unter dem wachsenden Druck nie ihr Suiton aktivieren beziehungsweise auch nur ansatzweise clanspezifische Merkmale zeigen, wenn sie dazu aufgefordert wurde. Sie wurde nicht vom Clan ausgeschlossen oder dergleichen. Sie wurde einfach nur als eines der unglücksseligen Kinder dargestellt, dass einfach kein Talent besaß…
Und wieder einmal wusste Kazumi nicht, was sie sagen sollte. Sie blickte Ai ernst an und nickte langsam. Ich freu mich für dich. Auch wenn ich nicht weiß, ob man dir gratulieren darf oder nicht, sagte sie vorsichtig, denn sie konnte sich gut vorstellen, dass manche Freudensprünge machen würden, wenn sie mitkriegen würden, dass sie einer alten Blutlinie abstammten. Aber genauso war es verständlich, wenn man sich urplötzlich wie vor den Kopf gestoßen fühlte und nicht wusste, wie man mit dieser neuen erkenntnis umgehen sollte. Und besonders bei Ai war es sowieso ein Problem, das so einzuschätzen. Es gab viele Sachen, die die junge Natsu an Ai bewunderte. Und nein, es waren nicht nur ihre Augen! Unter Anderem zählte auch gerade Ai’s Auffassungsgabe darunter und ihre Gabe, Menschen einzuschätzen. Sich vorzustellen, dass Kazumi das ebenso können würde wie Ai, war sogar noch unwahrscheinlicher als dass Naruto-sama höchst persönlich von den Toten auferstand, nur um ihr einen Rat zu geben, wie sie Kyuubi’s Freundschaft und seinen Respekt erkämpfen konnte! Dementsprechend starrte sie. Blaue Augen starrten vollkommen überfordert in die Roten ihres Gegenübers und Kazumi wartete einfach nur, dass Ai sagte: ‚Bäh! Reingelegt!‘ Aber nichts dergleichen kam. A-Ai-san!, begann sie offensichtlich überfordert. Wie?
Eigentlich wollte sie viel mehr fragen, aber mehr als ein ‚Wie‘ kam dann doch nicht bei ihr raus. Ich kann mir nicht vorstellen… wie ich… sowas können soll… ich kann nicht mal verstehen, wieso man wegen ‚Liebe‘ gleich seine Familie und sein Dorf verlassen würde… Wie soll ich dann lernen, Andere zu analysieren?
Ai erzählte ihr, wie sie eigentlich dazu gekommen war Psychologie zu studieren und Kazumi war wirklich freudig überrascht, so viel von der Anderen zu erfahren. Heißt das… du bist eigentlich eher Psychologin als eine Kunoichi von Konoha?, fragte sie und dachte ungerne daran zurück, als sie Akari zurückgeholt hatten. Dieses Gefühl, auch wenn es nur gering war, wenn man ihr kontinuierlich das Chakra abgezogen hatte, nur um sie und Akari wieder auf den Teppich zu bringen, war echt so unangenehm und merkwürdig gewesen, dass sie nicht darauf aus war, das nochmal erleben zu müssen
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Dez 11, 2016 9:13 pm

Eine Äußerung bezüglich ihrer Blutline tat Ai mit einer einfachen Handbewegung ab. sie wirkte nicht so als würde es sie groß stören oder auch groß interessieren, immerhin hatte Ai keine wirklichen Bindungen zum Hyuugaclan und das würde auch so bleiben. Sie fand das Bluterbe ausgesprochen interessant und sie würde es sicher gerne weiter ausbauen, aber sie konnte und sie wollte nicht sich dem Clan richtig anschließen wohl weil diese dann ihre Leben bestimmen würden, was Ai so gar nicht mag. Sie war Herren ihres Lebens und sie würde es auch immer sein. Sie würde sich nach nichts und niemanden richten, außer vielleicht ein wenig nach den Interessen ihrer Liebsten, aber das war eine andere Sache.
Das Blut eines Clans in sich zu tragen bedeutet noch nicht diesem anzugehören. Ich habe keinerlei Bindungen zu dem Clan und ich werde auch nicht damit anfangen mich Idealen unterzuordnen, die mir vordiktiert werden und dadurch mein ganzes Leben verändern., sprach sie lapidar daher.

Derweil war sie schon sehr interessiert an dem Blick, den sie nun erntete. Immerhin war Kazumi ja eine kluge junge Frau, doch akteulle benahm sie sich wie ein Bauerntrampel, wenn sie ehrlich war. Diese offene Frage mit dem Wie lies Ai nur eine Reaktion folgen. Sie hob ihre Finger und tippte gegen die Stirn Kazumis. Es war eine sanfte Berührung und sie setzte sich wieder hin. Der Blick der Jüngeren war auf die vermeintlich Älteren gerichtet. Sie fixierte sie und wollte sie mit ihren Augen nicht mehr loslassen.
In dem du dich von dem befreist was dich daran hindert diese Dinge zu sehen. Jeder Mensch ist in der Lage seinen Geist zu öffnen und empfänglich für Offensichtlichkeiten zu machen, dies kann ich und dies kannst auch du. Immerhin ist die Grenze dessen, was du sehen kannst dein eigener Verstand. Durch das Akzeptieren der Welt wie sie ist und dem gleichzeitigen Hintefragen bist du in der Lage zu sehen, dass unser Kellner Linkshänder ist und eine Tätowierung auf dem Rücken trägt in Form eines Drachens. Darüber hinaus kann ich dir sagen, dass die Dame am nächsten Tisch gerade ihren Mann betrügt und die Affäre es nicht mitbekommen, dass sie eine solche ist., sagte Ai nun und blickte die Andere an.
Es ist ganz einfach, durch Offensichtlichkeiten kannst du Theorien ziehen und diese dann mit Beweisen untermauern die du sammelst. Warum ist der Kellner Linkshänder? Weil er die Tassen mit der linken Hand serviert und auf der Rechten das Tablett trägt. Woher weiß ich das mit dem Tatoo? Wenn er sich vorbeugt schaut die Drachenschauze am Kragen ein wenig empor und durch das Vorbeugen wird das Hemd am Rücken gespannt und die Fasern öffnen sich leicht, was dazu führt, dass das Tatto durchscheint. Woher die Affäre? Nun, die Dame am Nachbartisch hat an ihrer linken Hand eine Stelle, genauer am Ringfinger. Es ist eine leichte Absetzung der Pigmentierung des Fingers. Man kann deutlich sehen, dass sie erst vor kurzem, wahrschienlich heute Morgen den Ring abgneommen hat. Warum ist es eine Affäre? Weil sie immer wieder versucht ihre Hand vor seinem Blick zu schützen und so wie er sich gibt weiß der arme Kerl nicht einmal, dass sie ihren Mann betrügt. Wäre es eine Trennung wäre sie niedergeschlagen, ihre Augen wären leicht geweitet und ihre Pupillen würden unruig umher wandern. Außerdem ist sie dafür viel zu ausgelassen, als dass sie sich trennte. Soll ich weiter machen?, fragte sie nun und betrachtete dann die Blume auf dem Tisch. Sie war wunderschön.
Nun ja, in erster Linie bin ich Shinobi dieses Dorfes und ordne mich dieser Tätigkeit ganz unter. Wenn mein Kage nach mir verlangt werde ich da sein und folgen, egal was es ist. An zweiter Stelle bin ich Psychologin. Diesen Weg habe ich mir ausgesucht und diesen Weg werde ich auch weiterhin gehen. Mein Schwerpunkt war übrigens Tiefenpsychologie und Psychotherapie im Masterlehrgang. Deshalb darf ich auch Rezepte ausstellen, wenn man es genau nehmen möchte., erklärte sie nun.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Dez 11, 2016 10:36 pm

Wenn Kazumi Ai schon bewundert hatte, anhand ihrer Auffassungsgabe, wie sie Kazumi durch ein Gespräch beleuchtete, so wurde Ai langsam aber sicher fast schon zu unheimlich. Natürlich nicht im negativen Sinne. Allerdings merkte die Natsu, dass sie die Andere einfach zu 99 Prozent unterschätzte und sie überschätzte eigentlich nur und auch Ai hatte sie nicht generell unterschätzt, aber das was sie drauf hatte, haute die Natsu einfach aus den Latschen. Es gab Sachen, die wollte Kazumi nicht mitkriegen. Sie war jemand, der beneidete Alles und Jeden, der irgendwie glücklich war. Sei es nun Beziehungstechnisch, beruflich oder ähnlich. Dass Ai ihr erklärte, dass eine Frau in der Nähe ihren Mann betrog hätte Kazumi nie wahrnehmen wollen. Aber soweit war sie noch gar nicht. Sie war zuallererst noch damit überfordert, dass Ai ihr erklärte, dass sie lernen sollte, so eine Auffassungsgabe zu entwickeln, wie Ai sie aufwies. Und das war fast schon ein Schlag in die MAgengrube. Sie stammelte vor sich hin und konnte sich wirklich nicht vorstellen, wie sie sozusagen ansatzweise in Ai’s Fußstapfen treten sollte, wenn man es so nennen wollte. Allein bei dem Gedanken fühlte sich Kazumi ziemlich klein, sodass sie sich nicht mal sicher war, ob hunderte Füße von Kazumi einen Fußabdruck von Ai ausfüllen konnten. So in der Art zumindest. Die sanfte und ruhige Berührung von Ais Fingern gegen die Stirn der Blonden, half dieser ein bisschen wieder herunter zu kommen.
Wenig später kam Ai zu ihrer Schilderung und nahm dabei sowohl den Kellner als auch eine Frau am nachbartisch zum Beispiel. Und das was Ai sagte, haute Kazumi fast wieder aus den Latschen. Sie konnte, fast schon stolzerweise sagen, dass ihr das mit dem Kellner und seiner Linkshändigkeit sogar aufgefallen wäre, wenn sie darauf geachtet hätte. Sie hat ihm zwar dabei zugesehen, wie er Getränke brachte und wegbrachte und hatte dementsprechend auch gesehen, mit welcher Hand er hauptsächlich agierte, doch nahm Kazumi das lediglich beiläufig war und nicht so, dass Ai sogar noch mehr begründen und erklären konnte. Von dem Tattoo hatte sie nichts erahnt und auch von der Frau, die offensichtlich ihren Mann betrog, hatte Kazumi nichts wahrgenommen, zumal sie mit dieser Frau eh nichts zutun gehabt hatte. Allerdings sagte ihr Blick, den Kazumi aufsetzte, während Ai ihr die Sache mit dem betrogenen Mann schilderte, mehr als tausend Worte. Sie verachtete diese Frau für dieses dumme verhalten. Sie beneidete dieses dumme Weib, dass sie jemanden an ihrer Seite hatte und dann war diese Frau auch noch so dämlich, dass sie sich scheinbar an einem Mann nicht satt sehen konnte und stattdessen sich noch einen anlachte. Unweigerlich rutschte ihr Blick immer wieder zu der benannten Frau und ihrer Affäre und als Ai dann auch noch fragte, ob sie weitermachen sollte, schüttelte Kazumi stumm den KOpf. Ich möchte aber nicht sehen, wie scheiße die Menschen zueinander sind. Ich will nicht sehen, wie sie einander belügen und betrügen. Ich habe genug Sorgen mit meinem eigenen Leben. Soll ich mir jetzt wirklich angewöhnen, Menschen die mich nicht interessieren, so zu analysieren, nur damit ich ausblenden lerne, was unwichtig ist und was nicht? Ich bin ein zu emotionaler Mensch, Ai. Ich kann es nicht ertragen, wahrheiten von Anderen kennen zu lernen, wo ich es zwar wissen könnte, aber nichts gegen tun kann!, sagte sie ein wenig überfordert. Nicht hektisch oder dergleichen aber sie war nicht glücklich damit, wenn sie sich vorstellte, dass sie im besten Fall wirklich anhand eines Augenblicks feststellen konnte, wer wen belog oder betrog. Sie war kein Mensch dafür. ICh bin gerne gewillt grobe Sachen zu sehen, wie die Sache mit dem Linkshänder oder so. Aber… es macht mich traurig, zu sehen, wie manche Beziehungen aufs Spiel setzen nur wegen irgendwelcher Liebeleien oder was auch immer, seufzte sie kleinlaut und sah traurig zu Noriko herunter. Konnte es nicht einfachb reichen, dass sie Noriko verstand?
Wie kannst du so damit klar kommen? wie kannst du brühwarm von Mais Vergangenheit erzählen ohne den winzigen Hauch von Emotion? wie kannst du einfach so Menschen analysieren und eben mal ihre Geheimnisse aufdecken, ohne dass du mit ihnen gesprochen hast, Ai? Wieso kümmert es dich scheinbar einfach nicht? Ich weiß, die Welt ist halt so. Aber ich versteh einfach nicht… wie man sowas überhaupt nicht ausblenden will.
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[Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen
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