Tamashii no Utsuri

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 [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 9:06 pm

das Eingangsposting lautete :

Kazumi war echt in der Zwickmühle. Sie hatte nie bezweifelt, dass Träume einen Träumer wuschig im Gehirn machen konnten. Aber regelmäßig Sachen zu träumen, die man nicht unbedingt als angenehm bezeichnen konnte, konnten einen wirklich wahnsinnig machen. Kazumi wurde schrecklich schreckhaft, zuckte zusammen, sobald sie merkte, dass Jemand hinter ihr stand und sie schreckte bei jedem unerwarteten Geräusch zusammen. Ein plötzliches Husten, Geschirr, das auf den Boden fiel oder lautes Gerufe auf den Straßen sorgte unweigerlich dafür, dass Kazumis Gedanken in eine tödliche Vorstellung abdriftete. Hörte sie jemanden husten, hatte sie Angst, dieser würde ersticken, wenn ein Messer auf den Boden fiel, hatte sie Angst, dass es vielleicht sogar blutverschmiert war und wenn sie Geschrei hörte, vermutete sie dahinter immer eine Straftat und nicht irgendwelche Kinder, die einfach Spaß dabei hatten, sich gegenseitig ins Ohr zu brüllen, obwohl sie nebeneinander standen und sich sogar flüsternd blendend verstehen konnten.
Sie ging Noriko mit ihrem nächtliche. Aufgeschrecke aus irgendwelchen Träumen dezent auf die Nerven. ihre kleine Partnerin konnte wirklich eine Diva sein, wenn sie unsanft geweckt wurde oder sofort am frühen Morgen belabert/angemeckert wurde. Deswegen lag Noriko ihr auch lange in den Ohren, bis sich Kazumi mal aufgerafft hatte und sich seelisch darauf vorbereitet hatte, Ai aufzusuchen und um ihre Hilfe zu fragen. Allerdings war nun, von ihrer Euphorie und ihrem Elan nichts mehr zu sehen. Voller Vorfreude war sie aus ihrem Bett aufgesprungen, hatte sich fertig gemacht und wollte sich auf den Weg zu Ais Wohnung machen und um Hilfe bitten. Allerdings schaffte sie es nur bis zu den Hauptstraßen Konohas und nun stand sie da, traute sich nicht vorwärts aber auch nicht zurück.
Die Angst war zu groß, Akari über den Weg zu laufen und das würde sie noch nicht schaffen, ohne in Tränen auszubrechen und an einem schlechten Gewissen zu leiden. Kazumi stand an einer Hauswand und kaute nervös und unschlüssig an einem Daumennagel herum. Soll ich hingehen und Ai an deiner Stelle fragen??, riss Noriko die Blonde aus den Gedanken und offensichtlich war Kazumi sehr tief in Gedanken versunken, denn sie zuckte so stark zusammen, als wäre neben ihr eine Bombe explodiert. Das geht nicht! Wie sieht das aus?! Was ist, wenn Akari die Tür aufmacht?! Ich kann mir einfach keine Blöße geben! Nicht vor ihr!
Ja, Kazumi war panisch. Panisch und verzweifelt. Sie würde sich wahrscheinlich die Haare raufen, wenn sie nicht ansatzweise versuchen würde, wenigstens etwas Haltung zu bewahren. Noriko schnaubte. Halb belustigt, halb genervt. Du musst dir sowieso Blöße geben. Spätestens dann, wenn Ai anfängt, dich wegen dem Grund auszufragen, wieso du überhaupt irgendetwas von ihr willst. Sie ist nicht blöd. Wenn du solche Albträume hast, kann Ai sie sicher deuten oder zumindest dir dabei helfen, über die Geschehnisse in deinem Kopf anders zu urteilen, sie bewusst auszublenden und dir nicht wegen kleinen, plötzlichen Geräusch fast ins Hemd zu machen. Du wirst noch paranoid, wenn du mit Ai nicht drüber redest. Deine panischen, verzweifelten Versuche, dich von allen abzuschotten, spielt dem blöden Fuchs nur in die Krallen, meckerte Noriko sofort drauf los und Kazumi wäre am liebsten seufzend zusammengesunken. Sie fühlte sich ertappt. Und das von einer Katze, die sie zwar blind kannte, aber sie war trotzdem eine Katze!
Kazumi war ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zumal sie sich auch eher darauf fixiert hatte, alles in ihrer Umgebung auszublenden, weswegen sie nicht bemerkte, wer an ihr vorbei lief, was die Dorfbewohner miteinander erzählten, oder welche bekannten Gesichter sich in ihrer Nähe befanden. Das bekannte Gesicht von Akari war nicht dabei… allerdings dafür das Gesicht der Person, zu der Noriko Kazumi komplementieren wollte. die schwarzen Augen der kleinen Katze huschten durch die Gegend, als sie im Augenwinkel diesen überaus hervorstechenden Kleidungsstil der 14-jährigen Bekannten erblickte. Sofort, nachdem sie die junge Gestalt mit ihren Augen fixiert hatte, setzte sich Noriko schon in Bewegung und umschwänzelte die Schwarzhaarige, als sie diese erreicht hatte. Sie wollte sie erst einmal nur aufhalten, nicht dass sie einfach weiterging ohne, dass sie die Chance nutzen konnte, um anstelle von Kazumi um Rat zu fragen. Natürlich blieb Norikos Abdampfen nicht unbemerkt. Nicht zuletzt, weil Kazumi spürte, wie aufgeregt der kleine Flauschball war. Noriko!, rief sie streng, eilte ihr sofort hinterher, bis sie eben wahrnahm, wen Noriko da aufgehalten hatte. Verlegen lächelte Kazumi sofort. Hallo Ai-san! Ich hoffe Noriko hat dich nicht erschreckt, sagte sie zur begrüßung und schenkte der Genannten einen ziemlich warnenden und bösen Blick, den der kleine Flauschball allerdings schnurrend und schwanzwedelnd ignorierte.
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Ayase Ayumi



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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Dez 12, 2016 8:36 am

Der Blick Ais wanderte nun wieder zu Kazumi, ehe sie dann jedoch kurz zu Noriko schwenkte und dann wieder empor zu Kazumi. Sie sah ihr in die Augen, etwas was Ai immer tat, den Augenkotakt halten, denn dies zeigte ihr auch wie ernst es der anderen Partei oft war, wenn sie sich mit den Augen von Ai beschäftgte. Ai selber beschäftigte sich stets mit den Augen der Anderen, denn dies zeigte ihr oft wie und warum viele Personen dachten wie sie dachten, Ais Blick war meist ruhig und fixierte, während oft die Augen der anderen Person herum huschten und sich dann versuchten zu fangen. Ai selber war sich meist durch aus darüber bewusst, dass viele ihre Art für arrogant hielten, dass sie so starrte, oder aber sie wollten ihr am liebsten in die Augen stechen. Dies hatte sie auch schon gehabt und einer wollte sie ihr gar ausstechen. Ai überschlug nun ihre Beine wieder und griff nach ihrer Kaffeetasse, ehe sie wieder merkte, dass diese leer war. Sie wollte sich nicht nich eine bestellen, war zu viel Koffein doch nicht gut für ihren Körper, welcher sich im Wachstum befand.

Kazumis Reaktion jedoch war alles andere als erwartet. Sie war ausgesprochen überraschend,w enn nciht sogar ein wenig verstörend. Kazumi betrachtete die Beboachtungsgabe als eine Art Fluch und Ai schüttelte langsam den Kopf.
Wenn ich mich selber nur betrachte und mein Umfeld aus den Augen verliere kann ich nicht wissen wie und warum mir etwsa passiert. Alles im Leben hat seinen Grund und jeder Mensch handelt nach eigenem Ermessen. In der Physik spricht man von der Aktion und der damti zusammenhängenden Reaktion. Eben jene ist es, die ich versuche zu ergründen. Ich möchte ein Bindeglied zwischen der Aktion und der Reaktion sein. Meine Beobachtungen haben schon vielen Menschen geholfen, einigen geschadet und viele, so wie dich jetzt verunsichert. Ich denke aber, dass du nicht so werden würdest wie ich, egal wie emotional du bist. Deine Emotionalität kann dir jedoch helfen, wenn wir deine Empathiefähigkeit schulen würden. Du könntest dich in andere Menschen hienin versetzen, doch ich möchte es dir ungerne antun, keines von alle dem, denn ich glaube, dass du daran zerbrechen würdest. Solange du selber es nicht als Problem ansiehst mit den roten faszinierenden Augen eine Schwäche zu haben, dann wrede ich an dieser Stelle auch ganz sicher keinerlei weiteren Eifnluss nehmen. Es war ein Vorschlag und alles in meinen Therapien ist optional. Wenn du also sagst, dass du es nicht möchtest, dann werde ich es auch nicht tun, oder weiter verfolgen. Kazumi, dein psychisches Wohlergehen ist mir wichtig nicht, dass ich aus dir eine zweite Ai mache., sagte sie und legte vorsichtig ihre Hand auf die von Kazumi. Die kleinen Finger berührten zart die der vermeindlich Älteren und Ai sah die andere weiterhin forschend an.
Kazumi, dein Leben, deine Unversehrtheit ist das, was ich im Blick habe, sowohl deine Physische, wie auch deine Psychische. Mir ist klar, dass dich viele der Informationen, die ich dir liefern kann und auch getan habe dich überfordern, aber versuche auch mich zu verstehen. Ich kann nur mit dem arbeiten, was ich sehe, was ich fühle und was ich denke und die Schlüsse die ich daraus ziehe. Ich habe auch oft genug Menschen mit meinen Beobachtungen konfrontiert um sie im Rahmen der Therpaie aus der Reserve zu locken, etwas, was ich bei dir nicht machen möchte, da es auch nicht nötig ist., sagte sie und betrachtete weiterhin das Gesicht der Anderen. Ai wusste, dass Kazumi nicht sie war und wenn sie ehrlich war war Kazumi ein wenig wie Ayumi, sehr emotional und darauf bedacht Gefühle in den Vordergrund zu rücken und in eben jenen eine Antwort zu suchen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Dez 12, 2016 9:25 pm

Sie wollte sich ohrfeigen! Wirklich! Wie konnte sie nur so frustriert reagieren, nur weil sie nicht wissen wollte, wie andere Menschen ihr Leben lebten. Sie war zu vorschnell, viel zu panisch und viel zu verschlossen gegenüber den Gefühlen Anderer. Und einerseits fühlte sie sich dadurch sicher. Andererseits allerdings fühlte sie sich unweigerlich wie ein Außenseiter. Zumal sie gefühlstechnisch sowieso komisch war. Sie kannte Liebe, keine Frage. Aber sie konnte nicht zwischen den Arten der Liebe unterscheiden. Sie kannte Begriffe. Hassliebe, Liebe zu Familienmitgliedern und die Liebe, die man eigentlich nur einer einzigen Person gegenüber empfinden durfte. Sie vermutete, dass sie zu Akari aktuell eine Art Hassliebe empfand. Sie wollte ihre Schwester sehen. Aber andererseits wusste sie, dass es nicht gut enden würde. Sie liebte diese Frau einfach, so wie all die Anderen, die ihr nah standen und doch war sie immer noch wütend auf die Andere. Und die Liebe, die sie nur gegenüber Familienmitgliedern empfinden sollte, fühlte sie für Alle. Sie liebte Noriko, ihre leiblichen Eltern, ihren verstorbenen Bruder und Cousin, sie liebte Ryuuko, Kohei, Mai sowieso… Ja auch Ai liebte sie, weil… es klang verrückt. Aber sie vertraute Ai und so verschroben, wie Kazumi liebte, liebte sie die Menschen, denen sie blind vertraute. Dazu gehörte eben auch Ai. Auch wenn sie diese Liebe eher so bezeichnen würde, dass sie sozusagen all ihre Vertrauten und geliebten Menschen zu ihrer Familie zählte. Ob Verwandtschaft oder nicht. Aber dementsprechend wusste sie auch nicht, was richtige Liebe war, die zum beispiel ihre Mutter mit ihrem Vater verbunden hatte. Sie fühlte sich in dem Sinne, wie ein Kind, das komplett ohne menschliche Beziehungen und Liebe groß geworden war. Sie war beziehungstechnisch so blind, wie ihre Menschenkenntnis. Sie würde wirklich viel zu sehr an sich selbst zu trainieren haben, eh sie anfangen konnte, sich mit Kyuubi gut zu stellen.
Auf Ais Erläuterung, wie Kazumi die Umgebung und Andere wahrnehmen konnte, reagierte Kazumi dementsprechend einfach zu überfordert und viel zu emotional, was sie ein wenig ärgerte, wo sie kurzzeitig die Möglichkeit hatte, sich ihre Worte noch mal besser zu überlegen. Auch wenn Ai in ihrem typisch ruhigen, ernsten Ton sprach, war doch deutlich herauszuhören, dass Ai nur ihr Bestes wollte. Sie wollte nicht, dass Kazumi gleich zwei Menschen zeitgleich übertraf. Kazumi bezweifelte, dass sie Ai eine Konkurrentin werden konnte und genauso bezweifelte sie, so zu werden wie Mai. Sie würde sicherlich, irgendwann, wenn sie perfekt genug war, an Mais Kräfte herankommen und, wenn Alles so klappte wie gewünscht, sehr flexibel einsetzbar sein. Sie könnte Fährten lesen und Verfolgen. Sie könnte Heilen. Sie konnte beschützen und vielleicht war sie dann in Tai-, Nin- und Genjutsu so ausgeglichen, dass man sie einen Allrounder nennen konnte. Sie könnte Kyuubi stärken und unterstützen…
Es lag Alles noch sehr weit in der Ferne. Aber irgendwie schien der Gedanke sie anzuspornen. Sie konnte zwar Ai nicht das Wasserreichen, da Kazumi sich leider nicht für die Probleme Anderer interessierte. Zumindest teilweise. das physische Wohl lag ihr sehr wohl am Herzen. Besonders bei den Menschen, die sich irgendwie verletzten. Sei es nun aus dem näheren Umfeld oder komplett Fremde. Aber irgendwelche Probleme, wie die Frau mit ihrer Affäre, zum Beispiel, würde sie offensichtlich nicht interessieren. Da wäre sie eher der Versuchung erlegen, diese Affäre offen zu legen und die Frau öffentlich bloß zu stellen und ihr ein paar passende Bezeichnungen an den Kopf zu schmettern, die in Kazumis Augen treffend passen würden. Besorgt, entschuldigend und nachdenklich blickte Kazumi in die roten Augen der Anderen und kratzte sich kurz am Hinterkopf. Ich… Es tut mir leid… Ich bin wahrscheinlich einfach zu panisch und unsicher, was neue Erfahrungen angeht, nuschelte sie verlegen und lächelte etwas unsicher. Allerdings wurde das Lächeln etwas breiter und weniger unsicher, als Ai ihre Hand auf die von Kazumi legte. Ich würde es versuchen. Ich werde versuchen zumindest die Menschen zu analysieren. Ich muss ja nicht direkt versuchen, in ihre Gedankenwelt vor zu dringen und mir vorzustellen, was sie denken. Aber vielleicht…wäre es praktischer für mich, wenn ich es schaffe, Menschen anhand ihrer Handlungen so einzuschätzen, dass ich Lüge von Wahrheit trennen kann
Sie lächelte etwas zuversichtlicher. Wenn du es schaffst, anhand von Handlungen, Reaktionen, Details oder Worten, Menschen einzuschätzen, dann kann ich es vielleicht auch schaffen, anhand von Gefühlen Menschen einzuschätzen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Dez 13, 2016 8:05 am

Kazumi rang sich durch etwas Neues zu probieren. Neue Dinge waren immer gut, denn diese konnten helfen einer jungen Frau die Angst vor Veränderungen zu nehmen. Ai hatte schon in den Gesprächen, die sie mit Kazumi führte immer wieder das Gefühl gehabt, dass diese nicht aus sich herauskam, weil sie sich fürchtete und wovor konnte sich eine junge Frau wie Kazumi denn fürchten? Die Antwort hatte Ai auch schnell erraten, denn immerhin hatte sie es immer und immer wieder selbst gesagt, dass schicksalshafte Ereignisse sie aus der Bahn warfen, sei es der Tot eines geliebten Menschen, eine plötzliche Veränderung, wie der Kyuubi, oder doch etwas Anderes. Ai ging davon aus, dass Kazumi zu jenen Menschen gehörte, deren Leben sich am besten nicht ändern sollten, denn sonst würde daran der Mensch zerbrechen.

Noch immer lag ihre Hand auf der der Fudo, was gut war, den Ai merkte das Vertrauen, sie konnte es in den Augen sehen, wenn Kazumi ansah und sie zurückstarrte. Sie war sich darüber im Klaren, dass sie vielleicht nie eine wirkliche Schwester war, oder Mutter, aber vielleicht sah ja die Jüngere sie als eine Art Tante an. Das wäre auch nicht weiter schlimm, denn immerhin konnte Ai sich so voll und ganz auf Kazumi konzentrieren, ohne auf zwischenmenschliche Gefühle zu achten, aber dennoch wusste sie, dass die Gefühlswelt von Kazumi alles andere als rosig war. Immerhin war die Jüngere ja ausgesprochen emotional. Und eben jene Emotionalität war es, die ihr wohl immer und immer wieder Probleme heraufbeschwören konnte und würde, doch Ai wollte sich da nicht beschweren, sie wollte sich um das kümmern, was relevant ist. Sie wollte sich um das kümmern, was viele Menschen vergaßen. Sie wollte sich um das Wohl des Andern kümmern. Hier unterschieden sich wahrscheinlich Kazumi und Ai nicht wirklich, immerhin wollte doch auch Kazumi sich um ihre Familie kümmern, um ihre Freunde und Ai schätzte die Jüngere so ein, dass diese einem Verletzten sofort helfen würde, wenn sie diesen mitbekommen würde.

Eine kluge Wahl, Kazumi. Ich bin mir sicher, dass du dein Ziel erreichen wirst. Bedenke bitte, dass eine solche Therapie und auch das Anlernen von einer solchen Sensibilität nicht von heute auf morgen geht. Dies braucht Zeit, dies braucht Energie und dies braucht vor allem Durchhaltevermögen. Wie schnell oder langsam deine Entwicklung voranschreitet hängt ganz alleine von dir ab, von deinem Willen etwas zu verändern und wie aufgeschlossen du neuen Dingen gegenüber bist. Ich bin mir sicher, dass du diese Herausforderung mit Bravur meistern wirst. Immerhin hast du einen wachen Geist und bist eine intelligente junge wunderschöne Frau. Ich bin mir sicher, dass deine Zeit auch im Laufe der Zeit kommen wird. Bei vielen Menschen dauert es halt länger und bei einigen Menschen geht es von heute auf morgen und dann gibt es jene, die ihr Glück eigentlich nicht verdienen., sagte Ai nun und beobachtete dabei die Reaktion der jungen Frau. Hatte sie sich zu weit aus dem Fenster gelehnt, oder war sie noch im Rahmen des erträglichen? Nun, Ai ging eigentlich fest davon aus, dass noch alles in Ordnung war, warum auch nicht? Immerhin sagte sie doch auch nur die Wahrheit.
Bitte fasse jetzt noch einmal zusammen, was du aus dem Gespräch mit mir hinausgenommen hast., bat sie die Andere nun direkt.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Dez 13, 2016 10:01 am

Aktuell war es für Kazumi noch nicht vorstellbar, wie weit sie es bringen sollte. Sie konnte sich noch nicht vorstellen, dass sie die ganzen Aufgaben erfüllen könnte, nur um dann endlich die ganzen Träume los zu werden. Aber das war wahrscheinlich nur ihre Ansicht im ersten Moment. Sie würde sich Zuhause vielleicht noch etwas überfordert aufs Bett schmeißen und das ganze Gespräch noch einmal mit Noriko durchgehen. Vielleicht traute sie sich ja auch schon, Mai einzuweihen? Vorausgesetzt sie liefen sich in der Wohnung über den Weg, ohne dass Mao vielleicht Besuch hatte. Aber sie schweifte ab. Vielleicht konnten ihre Aufgaben einfach in ihren Tagesablauf eingebaut werden. Tagebuch schreiben könnte sie, wenn sie noch nicht oder nicht mehr schlafen konnte. Dafür musste sie dann aber Informationen einholen und an ihrer Beobachtungsgabe konnte sie vielleicht auch einfach arbeiten, wenn sie einfach aus ihrem Fenster sah und die Menschen, die an ihr vorbei gingen, beobachtete. Sie musste es langsam angehen und vielleicht würde das Alles auch ewig dauern. Aber irgendwann würden sich schon Erfolge zeigen. Sie war einfach zu sehr Dickkopf. Sie würde nicht aufgeben.
Es war sowieso etwas anders. Sie hatte vielleicht nicht mal 2 Stunden mit Ai gesprochen und schon machte ihr Körperkontakt nichts mehr. Es tat gut, war wie Balsam für ihre Seele und sie müsste wahrscheinlich austesten, ob das nur an Ai lag, oder ob sie es auch schaffen konnte, wieder so die Bindung zu ihrer Mutter aufzubauen, wie sie zuvor war. Leicht lächelnd und zuversichtlich lag ihr Blick auf ihrer und Ai’s Hand, eh sie langsam den Kopf hob und Ai ansah und dabei immer noch leicht lächelte. Es war so ein hoffnungsschöpfendes Lächeln, ganz anders, als das gequälte Mundwinkelheben, damit es wenigstens äußerlich so aussah, als wäre sie glücklich.
Die Jüngere lächelte breit und erleichtert über die erlösenden Worte der Anderen. Es war gut zu hören, dass ihre Entscheidung gut war. Es war sowas wie ein Lob und das konnte wahrscheinlich jeder gebrauchen. Keine Sorge, sagte sie beruhigend lächelnd, eh sie ihre freie Hand von Noriko löste und sich lachend mit der Faust gegen den Kopf klopfte. Ich bin ein Dickschädel mit einem Willen stärker als Stahl. Die Welt könnte untergehen und trotzdem gebe ich nicht auf. Das passt nicht zu mir, sagte sie optimistisch. Ja, nur weil sie emotional ziemlich flexibel war und sich nicht an eine gewünschte Persönlichkeit halten konnte, bedeutete das nicht, dass sie trotzdem aufgab. Das konnte sie auch nicht. Wenn man so wollte, konnte man selbst Kyuubi nur als eine Herausforderung betrachten. Das wäre zwar sehr langwierig aber wenn Kazumi es wirklich schaffte, wieso nicht? es bestärkte sie nur. Kyuubi konnte eigentlich so abweisend wie möglich sein, sobald er auch nur das Wort an sie richtete, baute er unbewusst Kazumi wieder auf. Denn wenn er mit ihr sprach, egal ob im Guten oder im Bösen, so zeigte sich, wie sie sich dann doch verändert hatte und wie weit sie gekommen war. Die Worte der Schwarzhaarigen rührten die Natsu und dementsprechend wurde sie leicht verlegen und ließ ihre Hand wieder zu Noriko sinken. Sie blickte die Andere überrumpelt und überrascht an, als sie Kazumi mit den Beschreibungen intelligent und wunderschön in Verbindung setzte. Sofort legte sich eine verräterische Röte auf ihr Gesicht und leider konnte sie den Blick zu Ai nicht stand halten, weswegen sie etwas verlegen den Blick senkte und lieber die leere Kaffeetasse ihrer Therapeutin fixierte. Danke für deine Worte, sagte sie ein wenig kleinlaut, eh sie durch Ai’s Aufforderung scheinbar wieder so einen ‚Schlag‘ bekam, dass sie sich wieder zusammenriss, und den Blickkontakt automatisch wieder aufbaute. Gerne! Mit einer kurzen Pause überlegte sie noch einmal und rollte das ganze Gespräch auf. Ich bin zu dir gekommen, weil ich von dir wissen wollte, wie ich lerne mit meinen Träumen klar zu kommen. Ich wollte wissen, wieso sie so waren, wie ich sie geträumt habe und ich wollte wissen, wie sie zu deuten waren, sagte sie nachdenklich und blickte zu Noriko, die ihren Blick erwiderte. Und ich wollte wissen, wie ich sie unterbinden kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir im Krankenhaus einen Traumtest durchführen werden, um sie zu untersuchen und zeitgleich auch untersuchen zu können, wie mein Körper auf diese reagiert. Sie blickte Ai nachdenklich an, eh sie kurz schmunzelte. Ich habe von dir die Aufgabe bekommen, eine Art Tagebuch über meine Träume zu führen, soll allerdings auch über meine Familie schreiben und versuchen Parallelen zwischen meinen Träumen und den Geschehnissen vom Vortag zu finden, sagte sie und das definierte sie gerade nach ihrem eigenen Ermessen. Sie hatte sich schon so einen Plan gemacht, dass sie einen Teil des Tagebuchseintrags so formulierte, der berichtete, was am Tag geschehen war und der zweite Teil sollte dann vom eigentlichen Traum handeln. Auch soll ich Mental stärker werden um mit meiner Willenskraft die Möglichkeit zu haben, um die Träume zu unterbinden. Um stärker zu werden, soll ich auch an meiner Beobachtungsgabe arbeiten um mit Situationen besser umgehen zu können, weil ich einfach mehr mitbekomme, endete sie, eh sie nachdenklich an die Decke sah. Hab ich irgendwas vergessen?, fragte sie leise nuschelnd an sich gewand und kratzte sich etwas an der Wange
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Dez 13, 2016 1:49 pm

Ais Blick war auf die junge Frau gerichtet und sie überlegte, was sie nun sagen sollte. Sie hatte den Worten gelauscht, hatte sich gedankliche Notizen zu diesem Gespräch gemacht und würde sie später in die Akte von Kazumi hineinschreiben. Allerdings war auch die Frage, wie es nun weiterging. Kazumi fasste ihre Erkenntnisse sehr präzise zusammen und Ai nickte nur immer wieder zustimmend. Was sollte sie auch anderes tun, oder nicht? Immerhin wollte sie ja nicht, dass die Jüngere gleich davon lief und dann vielleicht sogar sich von ihr abwand. Was jedoch schon jetzt als positive Wendung anzusehen war, war dass Kazumi weniger Probleme mit folgendem Körperkontakt hatte. So konnte sie ausschließen, dass sich die Andere einfach so davon bewegte und dann vielleicht sich wieder in ihrem Mäuseloch verkroch. Nein, sie war mutig, das hatte Ai schon von Beginn an gesehen, aufgeschlossen vielen Dingen gegenüber nur eben leicht zu verunsichern und eben hier musste Ai ansetzen, denn wenn sie es schaffte eine charakterlich starke Frau aus Kazumi zu formen, dann würde diese sich im Laufe der Zeit immer besser entwickeln, sie könnte dann in Höhen vordringen, die vielleicht sowohl ihr, wie auch Mai verschlossen blieben, da sowohl sie, wie auch Mai beide sehr fokussiert auf einen Bereich waren und hatten dafür andere Bereiche weit vernachlässigt.

Ai überschlug leicht die Beine und betrachtete die Andere. Sie faltete die Hände am Tisch zusammen und lehnte ihren Mund an diesen. Sie überlegte und betrachtete dabei mit ihren roten Augen die Andere. Es war ein intensiver und sehr inniger Blick.
Ja, du hast deine Berührungsängste und deine familiären Probleme vergessen. Hier riet ich dir das Gespräch zunächst mit Mai'sama aufzusuchen und dann, wenn du dich dazu in der Lage fühlst mit Akari zu sprechen. Ich werde mit ihr übrigens einen ähnlichen Weg gehen, da bei Akari ebenfalls viel aufzuarbeiten ist. Ich möchte dich bitten dich mental darauf einzustellen, dass ein Treffen zwischen dir und deiner Familie unausweichlich ist. Sollte es dazu kommen werde ich anwesend sein, denn ich möchte nicht, dass es so endet wie den Tag, als wir euch beide zurückgeholt haben. Ich möchte euch ungerne wieder in die Sphären sperren und dazu bringen euch zu beruhigen in dem ich euch nach und nach das Chakra absauge., sagte sie nun und setzte sich dann wieder aufrecht hin.
Es tut mir leid, doch ich muss leider gehen. Ich muss noch etwas einkaufen, vielleicht ein paar Minuten schlafen und dann die halbe Nacht wach bleiben. Deinen Termin bei der Klinik werde ich nicht vergessen. Ich werde ihn dir als Bald mitteilen., sagte sie nun und stand auf. Sie blickte auf den Kaffee, den sie noch zahlen musste und wollte in ihre Tasche greifen um ihre Börse herauszuholen.
Ach ja, ich würde dich gerne nächste Woche wiedersehen. Wann ließe es sich bei einrichten? Es ist wichtig, dass wir sehr kurzfristige Termine aushandeln und diese dann vollführen. Durch die kurzen Intervalle der Gespräche bleibt mehr hängen und du kannst dich besser auf Neuerungen einstellen. Wenn ein Termin ausfallen muss, warum auch immer möchte ich dich bitten mir bescheid zu geben und dann suchen wir am kommenden Tag einen neuen Termin. Wichtig ist auch, dass du mir mögliche Missionen mitteilst., sagte sie und griff nach ihrem kleinen Beutel, aus dem sie einen Kalender herausholte. Sie schlug ihn auf und setzte sich dann doch wieder hin. Sie blätterte kurz.
Eigentlich möchte ich dich öfters sehen als nur einmal die Woche. Es sollten mindestens 2 mal sein., sagte sie und schob ihr dann ihren Kalender für diese Woche herüber.
Markiere die Tage, an denen du mich sehen möchtest. Ich würde dann sagen, dass wir uns an diesen Tagen dann hier, in diesem Cafe treffen und uns hier unterhalten. Meine Praxis ist leider aktuell ... nicht der beste Ort für dich, da du dort Gefahr läufst auf Akari zu treffen., sagte sie nun und sprach weiterhin mit ihrer ruhigen Art und Weise. Sie war nicht in Eile, aber sie war müde und das sah man ihr auch an. Akari hielt sie aktuell Nachts eher wach und schlief den Tag über, so dass sich auch die junge Frau anpasste, aber sie hatte auch ihre Termine am Tag, welche sie wahrnehmen musste.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Dez 13, 2016 11:22 pm

Ah! Stimmt ja!, sagte die Blonde überrascht und etwas peinlich berührt, als Ai sie darauf hinwies, was sie vergessen hatte. Ja, ihre Berührungsängste und die Familiensituation hatte sie wieder vollkommen vergessen. Ein bisschen verwunderlich war es schon, da ihre Familienprobleme fast den größten Kummer in der Blonden kontrollierten. Die Berührungsängste hatte sie schon wieder vergessen gehabt, weil es ihr scheinbar jetzt, bei Ai nicht unbedingt unangenehm war, berührt zu werden. Es waren zwar meist die Hände, der Kopf oder die Schultern, die berührt wurden und auch wenn Kazumi keine Ahnung hatte, wie sie reagieren würde, wenn Ai sie zum Beispiel am Rücken berührte, war die Natsu optimistisch und sah ihr Verhalten schon ein bisschen als Besserung. Wahrscheinlich waren ihre Berührungsängste meist nur eingeredet und noch nicht wirklich wie ein Trauma oder irgend so etwas in der Art. Es wäre schon ein ziemlich großer Sprung über ihren riesig erscheinenden Schatten von Nöten, um sich zusammen zu reißen und Mai direkt anzusprechen. Vielleicht hatte sie Glück und eine unangenehme Situation zwang sie regelrecht dazu. Vielleicht lief sie unaufmerksam in Mai hinein und dann konnte sie sich nicht vor einem Gespräch drücken. Nachdenklich kaute sie an ihrem Daumennagel. Vielleicht sollte sie auch einfach für Mai kochen, so wie diese regelmäßig für sie kochte? Aber andererseits… Sie schaffte es ja nichtmal Mais Essen anzurühren, da sie fürchtete, dass diese spezielle Art des Würzens, wie sie es von Mai kannte, einfach nicht vertrug und nach einem Gericht überhaupt nichts mehr schmecken konnte, da Mai wirklich Alles ziemlich ordentlich würzte.
Kazumi zuckte bei Akaris Namen zusammen und sah zwar kurz etwas unsicher aus, danach aber wurde ihr Blick ernst. Wie geht es Akari? Hasst sie uns? Mai und mich? Ich weiß… Schweigepflicht… Aber ich habe Angst, dass unser Band komplett gerissen ist. Ich bin ausgeflippt… Sie auch… Ich mach mir sorgen, nuschelte sie zum Ende hin leiser werdend und blickte auf Noriko runter. Sie versuchte zwar nicht zu zeigen, wie groß ihre Angst wirklich war, aber Ai hatte Akari tagtäglich in ihrer Nähe. Sicherlich konnte Ai dann schon verstehen, was Akari über Kazumi und Mai dachte und andersherum… Kazumi zweifelte einfach daran, dass die Schwarzhaarige, nachdem sie fremde Menschen analysiert hatte, große Schwierigkeiten damit hatte, Kazumis Gefühle zu bemerken. Immerhin war die Jüngere was das betraf wirklich wie ein offenes Buch.
Der Gedanke Akari wieder zu sehen und mit ihr zu sprechen war etwas beunruhigender als der Gedanke mit Mai zu sprechen, weswegen sie sich zumindest schon mehr zutraute, wenn sie ihrer Mutter gegenüberstand. Aber sie war nun mal so eine Person, die in Stresssituationen keinen Spaß erkennen konnte und dementsprechend ziemlich übertreiben konnte. Sie war irgendwie einfach ein Mensch, der sich nur mit Anderen anlegen konnte. Ai verkündete, dass sie das Gespräch beenden mussten udn auch, wenn die Blonde gleich antworten wollte, schwieg sie und ließ die Rotäugige ausreden. Etwas besorgt musterte sie die Andere. Etwas unsicher ob sie diesen Vorschlag aussprechen sollte, knetete sie ihre Hände ineinander. Sag mir, was du brauchst. Ich besorge dir die Einkäufe gerne. Wenn du wirklich wenig Schlaf bekommst, dann solltest du schnell Heim gehen und dich ausruhen. Die Einkäufe kann ich dir durchs Fenster reinreichen, wenn du eines offen lässt., sagte sie und sofort fiel ihr ein, was Ai sagen könnte, um sie von diesem Vorschlag abzubringen. Oder Noriko könnte vor der Tür warten, bis Akari die Tür öffnet, wenn du Angst hast, dass wir uns sehen., schlug sie vor und blickte Ai ernst an. Kazumi konnte sich sehr gut vorstellen, wie sich Schlaflosigkeit oder geringer Schlaf auf den Körper und den Geist auswirken konnte. Und so, wie Ai ihr half, wollte sich Kazumi auch nützlich machen. Die Schwarzhaarige erhob sich und Kazumi tat es ihr sofort nach. Sie legte eher aus einem Reflex ihre Hand auf Ais Arm und lächelte sie leicht an. Als Dank, dass du dir Zeit genommen hast und für mich da warst, bezahle ich., sagte sie zwar freundlich, allerdings mit einer Stimme, die ungerne Widerworte hörte. Die Terminvergabe war eigentlich ziemlich leicht. Sie konnte sich die Zeit nehmen, die sie brauchte und das war egal wann. Sie hatte derzeit kein Team und ihr Tagesalltag bestand eigentlich nur aus Training.Es sollte vorerst nicht allzu schwer werden, Termine zu finden. Ich habe derzeit kein Team und dementsprechend auch keine Missionen, die außerhalb des Dorfes stattfinden., sagte sie, als Ai dann schon in ihrer Tasche herumsuchte und einen Kalendar herausholte. Sie setzte sich doch noch einmal und schob diesen aufgeschlagen zu Kazumi hin, die ihn fragend musterte. Die aktuelle Woche war aufgeschlagen und sofort fing das grübeln an. Sich morgen wieder zu treffen, wäre doch zu früh. Besonders wenn Kazumi wirklich schon anfangen wollte, an dem Tagebuch zu arbeiten, dass die Ältere ihr geraten hatte. Deswegen markierte Kazumi die Tage Übermorgen und den zweiten Tag danach. Also sprich den zweiten und vierten Tag.
Danach schob sie den Kalender wieder zu Ai und blickte sie leicht an. Ich kann dir gar nicht genug danken, was du für meine Familie und mich tust, Ai-san
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Dez 17, 2016 11:57 pm

Ai betrachtete die Jüngere kurz und nickte ihr dann freundlich zu, während sie es dann kurz jedoch vorzog zu schweigen, ehe sie ihre Augen schloss und wieder öffnete, mit einem Augenaufschlag, den wohl die Männerwelt dazu bringen würde ihr zu Füßen zu liegen.
Akari geht es den Umständen entsprechend gut. Sie lebt sich gut ein und sie vermisst sowohl dich, wie auch ihre Mutter schrecklich. Sie breut ihr Handeln, sie bereut es aus tiefster Seele und doch finde ich ist es noch nicht an der Zeit ihr zu begegnen, denn immerhin könnte dies dazu führen, dass sowohl du, wie auch sie euch wieder in die Haare bekommen. Erst muss der Konfilikt ausgelotet werden und das mit einer jeden von euch, auf die für euch spezielle Art und Weise. Wenn ich den Konflikt so weit aufbereitet habe, werde ich ein Treffen zwischen dir und ihr arrangeieren und dieses dann natürlcih auf neutralen Boden und unter meiner Beobachtung, denn es darf nichts schief gehen., sagte die schwarzhaarige Schönheit und strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr, ehe sie den Terminkalender an sich nahm und darin kurz herum blätterte. Sie betrachtete einen kurzen Moment diesen und nickte dann, ehe sie erneut den Kopf schüttelte.
Dein Angeobt ist lieb gemeint, doch werde ich meinen Einkauf selber organisieren und auch selber bezahlen. Ich bin zwar müde, doch ich muss es leider ablehnen. Es ist meine Pflicht als Hausfrau meinen Haushalt entsprechend sauber zu halten und versorgt zu halten., sagte sie nun und erhob sich langsam, da Kazumi ja bezahlen wollte. Sie hob ihre Hand und bevor Kazumi aufstehen konnte oder dergleichen legte sie ihr jene auf den Kopf. Sanft tätschelte sie diesen und streichelte ihn. Sie lächelte kurz und dann verschwand es wieder.
Ihr seid mir wichtig, alle drei. Wer welchen Rang in meinem Herzen einnimmt werde ich nicht verraten, aber ich bin mir sicher, dass du es zu schätzen wissen wirst. In all den Jahren waren es immerhin die Menschen die einem am nächsten stehen, die verletzt werden, Bande brechen und Bande entstehen und doch ist es die Familie, die immer hinter einem steht. Vor allem eine Mutter wird immer für ihre Kinder da sein und Mai'sama hat euch aus freien Stücken adoptiert, was bedeutet, dass keine von euch beiden nicht ihre Liebe vermissen dürfte. Ich bin mir sicher, dass Mai'sama jeden Tag für dich kocht, das Essen frisch hält im Kühlschrank und du lässt es stehen, oder? Sie kocht stets dein Lieblingsessen in der Hoffnung du würdest sie dadurch vielleicht wieder ansehen. Bevor du mit Akari sprechen kannst solltest du versuchen mit deiner Mutter das gespräch zu suchen. sagte Ai nun, ehe sie ihre Hand wieder herunter nahm. Sie wandte sich zum gehen um.
Bis in 2 Tagen und bitte ... dusche dich. Deine Haare sind schmierig durch den Schweiß., sagte sie nun, ehe sie dann verschwand.


_________________________________

Es dauerte 2 Tage bis die Beiden sich wiedersehen würden. Ai saß an der selben Stelle wie auch beim letzten Treffen, in ihrer Hand eine große Tasse Kaffee und in der Anderen eine Ansammlung von Zetteln. Sie trug heute einen einfachen Yukata, welcher geblümt war und sie wartete auf Kazumi. Sie wirkte nicht anders auch als zu vor. Ai wollte jedoch wissen wie sich Kazumi derweil geschlagen hatte, was sie getan hatte, ob sie mit Mai sprechen konnte? Wer weiß, vielleicht sie auch einfach weggelaufen udn hatte sich auf dem Trainingsplatz ausgelassen. Ai konnte es schlecht einschätzen, wenn sien icht mit der Jüngeren gesprochen hatte. Es ging ein kurzers Seufzen über ihre Lippen, als sie an Akari und all die Tränen dachte, die sie vergossen hatte. Ob es bei Kazumi besser lief? Akari zumindest hatte Ai knall hart vor Augen geführt, was ihr Verhalten für Konsequenzen hatte, was ihr Verhalten für die Menschen in ihrem Umfeld bedeteute und doch konnte sie nicht einschätzen wie es bei Kazumi war. Hatte sie den Vorschlag mit dem Tagebuch ernst genommen und führte es? Würde sie es mitbringen, damit Ai es lesen konnte? Es war wichtig die Beobachtungen aus dem Tagebuch aufzugreifen und dann entsprechend auszuwerten. Sie hatte auch den Termin bei dem Schlaftest in der Klinik beantragt und einen bekommen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Jan 10, 2017 10:14 am

Ai’s Worte hatten Kazumi die zwei Tage, die sie sich nicht gesehen hatten, einfach nicht mehr losgelassen. Kazumi hatte zwar vermutet, dass Akari nicht einfach so die familiären Bande ignorieren würde und so tat, als würde sie sich bezüglich ihrer jüngeren Adoptivschwester und Mai vollkommen emotional abgeschottet haben. Doch durch Ai’s Erzählungen hatte Kazumi einfach nur den Wunsch, ihre Schwester wieder zu sehen. Auch wenn es fatal sein würde. Zumal Kyuubi ihr ordentlich Angst eingejagt hatte. Die Nacht nach dem Treffen mit Ai hatte KAzumi nicht geschlafen. Sie hatte angefangen die Träume, die sie bisher hatte, stichpunktartig niederzuschreiben und irgendwann zwischen Mitternacht und drei Uhr in der Früh war sie dann doch, ohne irgendwelche Träume zu haben, eingeschlafen. Dementsprechend war Kazumi auch die ersten paar Stunden vollkommen aus dem Konzept gerissen, da sie sich einfach nicht mehr in dem Trott befand, den sie sich die Wochen und Monate über angewohnt hatte. Es hatte sich sogar schon eine leichte Staubschicht auf ihrem Schreibtisch gebildet, weil sie ihr Zimmer nur sehr selten lange bewohnt hatte. Ai hatte ihr ziemlich viele Aufgaben gegeben, die sie bis zum Treffen zumindest angefangen haben sollte. Das kam ihr so vor, als sollte sie einen 15-seitigen Aufsatz in einer Nacht schreiben.
Etwas, was Kazumi an AI nicht mochte, war die einfache Tatsache, dass die Schwarzhaarige es, gewollt oder ungewollt, schaffte, der Blonden einfach ein schlechtes Gewissen einzureden. Konnte man denn nicht verstehen, dass sich die Tochter von der Mutter abkapselte, weil der Dämon der Tochter sie bedrohte und drohte ihre Mutter als Erstes in den Tod zu reißen, sobald er nur ansatzweise wieder Kontrolle bekommen würde. Auch ließen Ai’s Worte sie nicht wirklich los. Sie konnte nicht verstehen, wieso sie Ai irgendwie wichtig war. Akari und Mai konnte sie schon eher verstehen. Immerhin wachte Ai über Akari und Ai kennt Mai schon eine halbe Ewigkeit. ‘Nur, warum bin ich ihr wichtig?‘ Das denkst du grad, huh?, fragte urplötzlich eine ernste Stimme, die KAzumi sofort unsanft aus ihrer Gedankenwelt herausriss. Sofort drehte sie den Kopf zur Seite, nur um Noriko anzuschielen, die über ihrer rechten Schulter hing und mit entspannt angelegten Ohren überall hinsah, nur nicht zu Kazumi. Hab ich etwa laut gesprochen?, fragte sie sofort etwas erschrocken. Nein. Seit dem Gespräch denkst du ständig nach. Du bemerkst manchmal gar nicht, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lässt. Meistens kriege ich aber nur Bruchstücke zu hören…oder zu sehen, wenn du versuchst dich an die Träume zu erinnern, sagte Noriko locker, als würde sie gerade nur übers Wetter reden. Du kannst mir keine Antworten geben? Die kleine Katze blickte ihre Partnerin kurz ernst an, eh sie den Kopf schüttelte. Du machst das gut. Ich kann zwar nicht lesen, aber anstatt nur fade deine Träume aufzuschreiben, analysierst du dich selbst.Du durchsuchst deine Vergangenheit. Jaaaa… ich habe mitbekommen, dass du Yorui-san mit Fragen förmlich erschlagen hast. Es kann nur vom Vorteil sein, herauszufinden, wer deine Eltern waren und was sie ausgemacht haben. Nanaro-sama und Shishiro wären stolz und erleichtert zu sehen, wie ihre Tochter diese ganzen Hürden nimmt. Aufgebaut durch diese Worte, holte Kazumi ein Buch aus ihrer Tasche hervor und blickte es ernst an. Aber ich bin noch nicht mal Ansatzweise so weit… Mach dir keinen Kopf. Du hast innerhalb einer Nacht deine Eltern, deinen Bruder und deinen Cousin beschrieben und dir Eindrücke gemacht. Deine Ansicht, erst dich selbst kennen zu lernen, eh du anfängst Kyuubis Träume zu deuten, finde ich sehr weise und verständlich. Aber reden wir mit Ai darüber. Wir sind gleich da
Sofort schoss die Pfote in die Höhe und sie deutete auf das Cafe, in dem sich die Beiden treffen wollten. KAzumi betrat das Cafe und sah Ai sofort, mit ihrer Tasse Kaffee und ein paar Zetteln. Und da wurde die Jüngere wieder etwas nervös. Hallo Ai-san, sagte sie nervös und aufgeregt lächelnd, als sie bei der Schwarzhaarigen angekommen war. Nach Ais Einverständnis setzte sich KAzumi der Anderen gegenüber und setzte Noriko auf ihren Schoss. Ich habe mich… mehr oder weniger mit Mutter unterhalten. Aber da sie Besuch hatte, habe ich nicht wirklich über mein Problem gesprochen, beziehungsweise nicht allzu Privates angesprochen, begann sie etwas unschlüssig. Es war auch nur ein Annähern. Ich habe es noch nicht geschafft, mich ihr anzuvertrauen,meinte sie besorgt, eh sie wieder in ihre Tasche griff und das Buch herausholte. Ich habe mich an deinen Rat gehalten. Allerdings…naja… Allerdings hat Kazumi nicht nur als Traumtagebuch genutzt, sondern als Ansammlung von Informationen und Geschehnissen, die sie erlebt hat. Allerdings ist sie auch sehr ausführlich dabei die Geschichte ihrer Eltern und ihres Clans näher zu durchleuchten, vollendete Noriko Kazumis Satz stolz. Ja… genau… Und die losen Blätter sind die Stichpunkte meiner Träume. Ich will sie später ins Reine schreiben. Ich möchte vorher erst einmal versuchen meine Beobachtungsgabe zuverbessern um diese dann später in meinem Traumtagebuch einbringen zu können. Sie kratzte sich verlegen am Hinterkopf. Bisher hatte sie lediglich versucht etwas zu ihrer Natsu-Familie niedergeschrieben und auch wenn sie damit fertig war, so wusste sie, dass sie sich noch lange nicht auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen konnte. Die losen Zettel, von denen Kazumi gesprochen hatte, befanden sich ordentlich zusammengefaltet zwischen noch leeren Buchseiten. Die Randnotizen sind eigentlich eher gedankenverloren entstanden. Besonders als ich mir Gedanken über das Schicksal meiner Mutter und meines Bruders gemacht hatte. Es waren nicht unbedingt aussagekräftige Notizen. Es waren meistens nur einzelne Wörter die durch Pfeile und Linien miteinander verbunden waren. Kazumi hatte sich gewundert, wie ‚Liebe‘ einen Menschen verändern konnte. Durch dieLiebe zu ihrem Mann war Kazumis Mutter voll aufgeblüht. Allerdings dadurch, dass die geliebte Tochter verschwunden war, rutschte Nanaro in eine Depression. KAzumi verstand dieses Für und Wider von Liebe nicht. Einerseits schien es ein schönes Gefühl zu sein, aber andererseits schien es aber auch sehr schmerzhaft zu sein…
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Jan 12, 2017 3:40 pm

Ai betrachtete die Andere und ihre Augen fokussierten sie, als sie sich nun hinsetzte. Sie lies sie gewähren, ohne jetzt groß der Anderen auf den Schlipps treten zu wollen. Sie wollte sich erst einmal ihren Bericht anhören und nahm dann das Buch, welches man ihr reichte an sich. Sie schlug es auf und begann darin zu lesen, während sie der Anderen zuhörte, eine sehr seltene Fähigkeit, wenn man ehrlich war, immerhin ging es hier darum doppelt zu erfassen. Kurz blickte sie dann auf und klappte das Buch zu. Sie wusste, was sie wissen wollte und hatte nebst dem Beginn ihrer Familie auch sich die Träume durchgelesen. Ai war wohl zufrieden mit ihrem fotografischen Gedächtnis. Sie überlegte kurz und blickte dann der jungen Frau wieder in die Augen. Das Rot traf auf die blauen, wunderschönen Augen von Kazumi. Wie gerne verlor sich die Psychologin in ihnen, wie gerne badete sie in dem blau der Meere? Schnell musste sie sich selber zu Recht rücken und nickte dann der Anderen zu.

Dein Versuch war nicht von Erfolg gekrönt, das ist schade, aber nicht zu ändern. Ich bin mir sicher, dass es mehrere Möglichkeiten geben wird, immerhin ist deine Mutter die ganze Zeit nicht von jemanden umgeben, sondern sie wird sicher auch früher oder später sich um sich selber kümmern müssen. Das Restaurant, die Wohnung, all dies sind nur Ablenkungen, denn sie scheint auf etwas zu warten, zu hoffen und ich kann mir denken, was es ist. Aber ... eines vorweg., sagte sie und schob dann Kazumi einen Zettel herüber. Es war der Zettel, welchen sie von Akari bekommen hatte. Sie wollte und sie sollte ihn an Kazumi übergeben und sie wollte die Andere treffen, also Akari, sie wollte ihre Schwester sehen, an einem Ort, welcher von der Blondine frei gewählt werden konnte. Ai selber wollte sich da raus halten, würde aber dabei sein, immerhin war es notwendig die beiden Schwestern im Auge zu behalten. Wie weit das Treffen gehen würde, konnte Ai aus der aktuellen Situation heraus kaum sagen, immerhin war es ja nicht wirklich alltäglich und Ai war aktuell der Bote zwischen den Schwestern um das zu erreichen, was wohl alle wollten, dass die Familie wieder funktionierte, aber zwischen den Schwestern ein Treffen zu überwachen würde schwer werden, immerhin konnte es so und auch so laufen. Ai selber war dem gegenüber nicht unaufgeschlossen, immerhin würde dies bedeuten, dass die junge Frau ihre Eingliederung ernst nahm und während sich der Ayumiteil zu der Anderen hingezogen fühlte, war es doch Ai, die das weniger tat, bei ihr lag der Frauentyp eher woanders und dieser saß ihr auch noch gegenüber. Eine Frechheit, wenn man ehrlich war, immerhin war Ayumi doch schon mit Akari zusammen und da konnte Ai sich jetzt nicht auch noch eine Freundin suchen, das ging nicht, auch wenn es hieß zwischen guten Schwestern teilte man auch gerne, so würde eine von Beiden doch immer leer ausgehen. Ai musste schnell diese Gedanken wieder los werden und konzentrierte sich auf die junge Frau. Sie blickte Kazumi in ihre Augen.
Sie macht gute Fortschritte und ich würde es sehr begrüßen, wenn ihr beide euch trefft. Es muss nur ein kurzes Treffen sein, es bringt euch beide weiter und wird euch helfen. Dein aktueller Stand ist jetzt schon sehr gut, und ich finde, dass wir diesen Schritt vagen können, selbst wenn du mit Mai noch nicht gesprochen hast, aber es ist auch noch offen, wann ihr euch trefft. Nimm dir bitte die Zeit, lass es dir durch den Kopf gehen und gib mir bei unserem nächsten Treffen bescheid, dann werden wir uns über den weiteren Verlauf unterhalten., sagte sie nun und deutete mit einem Finger auf das Buch.
Ich finde es sehr gut und in 3 Wochen hast du deinen Termin im Krankenhaus zur Schlafüberwachung. Ich habe den Termin bekommen., sagte sie und schob der Jüngeren ein Schreiben herüber, wo der Termin vermerkt war.
Erzähle mir bitte, was für Träume du in letzter Zeit hattest, die noch nicht im Buch stehen. Ich habe mir die losen Blätter noch nicht angeschaut, möchte aber von dir eine so detaillierte Zusammenfassung wie möglich haben., sagte sie nun.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Jan 17, 2017 9:41 am

Es war für die Natsu irgendwie seltsam, wenn sie sich ernsthaft Gedanken über ihre Familie machte, die sie doch irgendwie überhaupt nicht kannte. Sie würde sich selbst belügen, wenn sie etwas anderes behauptete. Selbst wenn sie ihren Eltern beiderseits irgendwie in Handeln, Aussehen oder Persönlichkeit ähnelte, hieß dasfür sie noch nichts. Für sie sah die Kazumi mit 16 Jahren, die gerade ihre beste Freundin verloren hatte, wie ein Shishiro mit 25 Jahren, zu seiner Hochzeit aus. Nur das er einfach einen viel hin reißenderen Blick in die Kamera schmettern konnte, als Kazumi. Vater und Tochter glichen sich verräterisch, während ihr Bruder eher nach Nanaro gekommen war. Wobei man auch sagen musste, dass Shishiro und Nanaro sich sowieso ähnlich gesehen hatten. Während Kazumi also sprach, nahmAi das Buch entgegen und begann in diesem zu lesen. Kazumi bezweifelte nicht, dass die vermeintlich Jüngere ihr zuhörte. Sie sah generell sehr konzentriert aus, aber sicherlich würde Ai ihr schon sagen, wenn sie grad mit dem Lesen und zeitgleichem Zuhören nicht hinterher kam. Aber da sie nichts sagte, nicht fragend aufblickte, redete Kazumi weiter, bis sie fertig war und es ihrerseits vorerst nichts mehr zu erklären oder erläutern gab. Die Sache, dass sie mit familiärer Liebe und der Liebe zwischen beispielsweise ihrer Eltern nicht klar kam und dass sie diese nicht voneinander trennen konnte, konnte sie sicherlich auch viel später noch einbringen. Erst mal war es ihr wichtig Ai zu zeigen, dass sie nicht auf der faulen Haut gelegen hatte und sich ernsthafte Gedanken gemacht hatte. Dass sie sich wegen des Buches und der Beschreibung ihrer Familie mehrere Tage und Nächte um die Ohren geschlagen hatte, war unnötig zu erklären. Wenn Ai sah, wie viel Kazumi geschrieben hatte, dann würde es ihr auffallen, dass das mehr war, als das, was man innerhalb einiger Stunden einfach so in ein Buch hineinklatschte. Zumal die losen Zettel auch zweiseitig voll beschrieben worden waren. Sie hatte ziemlich viel Zeit investiert.
Als Ai ihren Blick hob, straffte sich automatisch Kazumis Haltung und sie blickte die Schwarzhaarige gespannt an. Aber anstatt etwas zu ihrem Geschriebenen zu sagen, sprach Ai das Thema an, von dem Kazumi gesprochen hatte. Sie hatte ehrlich gesagt auch nicht zwingend erwartet, dass Ai irgendwas zum Buch sagen würde. Hätte sie es getan, hätte sie sich auch gefreut. Aber sie schrieb das Buch ja nicht nur für Ai. Größtenteils war es ja für die Natsu selbst. Jetzt, wenn sie darüber nachdachte, wusste Kazumi nicht, ob sie sich wegen Kotones Anwesenheit an dem Tag ärgern oder dankbar sein sollte. Wie hätte es denn ausgesehen, wenn Kotone nicht da gewesen wäre? Kazumi blickte Ai nachdenklich an, eh sie langsam nickte. Ja. Ich habe vor, jeden Tag zu versuchen, mit Mai zu sprechen. Nach unserem Gespräch war der Besuch da und gestern war Mai wieder lange im Restaurant. Es klang wie eine Ausrede, das wusste die Blonde. Sie legte den Kopf in den Nacken. Als ich sie besucht habe, wirkte sie so gestresst,nicht gestresst von der Arbeit oder so… irgendwie anders gestresst. Und erschöpft. Ich wollte sie nicht nach dem Arbeitstag noch in so ein ernstes Gespräch drängen. Deswegen hab ich ihr gesagt, sie solle schlafen gehen. Ich würde morgen, also heute, mit ihr sprechen wollen, sagte sie, eh sie sich lachend am Kopf kratzte.
Wenn ich das jetzt so höre, klingt es, als würde ich ihr das Ende der Welt verkünden müssen. Sie lachte ton- und freudlos. Es war keine Sache, über die sie lachen konnte. Es war eher ein Zeichen dafür, dass sie sich selbst sehr kritisierte. Das falsche Lächeln auf ihrem Gesicht der Natsu verschwand sofort wieder, als Ai ihr einen Zettel zuschob. Nachdenkliche blaue Augen lagen kurz auf dem Zettel, eh sie der Hand folgten, die sich wieder zurückzog. Folglich blickte sie dann Ai ernst an, eh sie den Zettel entgegennahm. Schon als sie den Zettel entfaltete und die Schrift zu sehen bekam, brauchte sie gar nicht an das Ende des Schreibens zu sehen, um zu wissen, dass Akari ihr den Zettel geschrieben hatte. Und das lag nicht an dem ‚Schwesterherz‘ an dritter Stelle. Die Schrift sprang Kazumi direkt an und sie erkannte sie als Akaris. Mit einer Hand hielt sie das Schreiben, während sie mit der anderen Hand Noriko durchs Fell strich, welche schnurrend versuchte mitzulesen. An Kazumis Gesichtsausdruck änderte sich nicht viel. Lediglich ab einer bestimmten Zeile biss sich Kazumi auf die Unterlippe. Nicht etwa, weil sie sich irgendwelche Tränen verkneifen muss, sondern weil sie nicht wusste ob es tatsächlich ihre Liebe gewesen war, die Akari zurückgebracht hatte. Akaris Worte, auch wenn sie nur geschrieben waren, waren Balsam für Kazumis Seele und linderten ihren Kummer ein wenig. Sie würde Akari direkt gerne eine klatschen, aber zeitgleich auch zu Boden reißen, wenn sie sich in ihre Arme schmiss. Weißt du, was Akari geschrieben hat? Hat sie mit dir darüber gesprochen?, fragte Kazumi leicht gezwungen lächelnd. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich meine Liebe war, die sie zurückgeholt hat. Vielleicht war ich einfach wütend auf sie, dass sie es gewagt hat, uns zu verlassen. Vielleicht war ich auch nur selbstsüchtig und wollte nicht alleine in diesem Käfig zurückbleiben. Als Mais einzige Tochter. Vielleicht wollte ich Akari auch nur ihrer Freiheit berauben.
Die streichelnde Hand löste sich von Noriko und stattdessen stemmte sie ihr Gesicht auf diese. Akari spricht so viel von Liebe.Ich weiß damit nichts anzufangen, wieder lachte sie kurz freudlos auf. Akari weiß, wovon sie spricht. Sie hat Ayioma geliebt und kann zwischen dieser und der Liebe, betreffend ihrer Freunde und Familie unterscheiden. Ich kann das nicht, grübelte sie laut vor sich hin.
Ais Worten lauschend, schreckte Kazumi fast zusammen, als sie die Entscheidung auf das nächste Treffen verschieben wollte. Warte! Ich muss mir das nicht überlegen!, sagte sie hastig und blickte Ai ernst an. Wenn du erlaubst… nichts dagegen hast… Ich würde Akari gerne bei dir Zuhause treffen. Das ist ihr Reich… Das gibt ihr Sicherheit. Sie hat Angst. Mehr als ich. Bitte. Kann ich Akari bei dir aufsuchen und besuchen?, fragte und bat sie die Schwarzhaarige eindringlich und ernst. Es war ihrer Meinung nach die beste Lösung. Bei Mai zuhause, würde sich Akari wie ein Fremdling vorkommen. Ein Cafe oder irgendein anderes Restaurant wäre irgendwie zu professionell und viel zu offen. Sie brauchten vier Wände, wo nicht zufällig irgendjemand stören könnte. Da war doch Ais Wohnung, Akaris Aufenthaltsort, fast schon zu perfekt. Dort fühlte sich Akari offensichtlich wohl und geborgen.

Ai sprach noch den Termin im Krankenhaus an, der in drei Wochen sein sollte. Stumm, aber darüber erleichtert, nickte sie und nahm das Schreiben des Krankenhauses entgegen, nur um es vor sich liegen zu haben. Den Zettel von Akari faltete sie ordentlich zusammen, ließ ihn aber nicht los. Es war einer. Ein Traum, den ich in der Nacht hatte, nachdem wir uns zum ersten Mal zusammen gesetzt hatten und nachdem ich versucht hatte, mit Mai zu sprechen. Im Anschluss, nachdem ich Mai und ihren Besuch Nudelsuppe gekocht habe, sind wir auf den Trainingsplatz gegangen und haben trainiert. Mai hat ein Jutsu trainiert und ich habe mit Kotone, also Mais Besuch, trainiert. Taijutsu… Allerdings war ich kurzzeitig in Bedrängnis und habe… Kyuubi beschworen…, sagte sie und blickte sofort auf den Tisch und wagte es nicht Ai anzusehen. Die Hand, indem Akaris Zettel lag, verkrampfte sich etwas. Es ist nichts Schlimmes passiert. Er hat den Angriff unterbrochen und danach hat Kotone sich auf Kyuubi gestürzt. Hätte Noriko mir nicht Bescheid gesagt, hätte er Kotone ernsthaft verletzen können. Die Angesprochene Sagte nichts dazu. Sie blickte nur besorgt und mitfühlend zu ihrer Partnerin auf und ermutigte sie gedanklich weiterzusprechen. Der Traum beinhaltete in etwa das Gleiche. Ich suche Mai, treffe zufällig auch auf Kotone und wir gehen trainieren. Es unterschied sich nichts von der Realität. Das ganze Gespräch, meine Gedanke, Alles war das Gleiche. Es hat sich angefühlt wie ein Deja-vu. Selbst der Trainingsinhalt war gleich. Kotone greift an, ich beschwöre Kyuubis Doppelgängerform, er wehrt den Angriff und Kotone fühlt sich scheinbar angestachelt und greift Kyuubi an und dann
Sie stockte, biss sich unsicher auf die Unterlippe und schüttelte nur verzweifelt den Kopf. Er hört nicht auf mich… Er stoppt nicht, wenn ich es sagte… Er lässt sie nicht los, wenn ich es sage… Er bringt sie einfach um. Egal, ob ich ihn anschreie oder anflehe, er lacht einfach nur während Kotone da…liegt… stirbt… Verzweifelt vergruben sich die zierlichen Finger in ihren Haaren und Kazumi schüttelte nur den Kopf, in der Hoffnung dieses Bild der blutüberströmten Kotone aus dem Gedächtnis zu verbannen. Wenn ich die Augen wieder auf mache, stehe ich an Kyuubis Stelle. Als wäre ich der Doppelgänger und er das Original. Ich habe Kotones Blut an meinen Händen und diese Kazumi, steht einfach nur da und lacht… Am liebsten würde sie jetzt einfach weinend zusammenbrechen. Aber das verbot sie sich. Ihre Stimme zitterte sowieso schon, dass man einfach erahnen konnte, dass sie nur einen Schritt davon entfernt war, einfach zu weinen. Sie atmetete tief durch und versuchte ihre Stimme wieder zu fassen. Aber… Aber… ich habe Gemeinsamkeiten gefunden… zu den anderen…Träumen…, während sie das sagte, blickte sie noch nicht auf. Sie hatte das Gefühl, dass sie wenn sie dem Blick heben würde, einfach nur einen angewiderten und abwertenden Blick von Ai bekommen würde. Es herrscht in jedem Traum Nacht… und es scheint immer ein Vollmond. Wenn jemand stirbt, färbt sich der rot… Und Kyuubi sagt immer das Selbe, bevor ich aufwache… ‚Endlich bist du ich…'
Ich versteh das einfach nicht
, nuschelte sie gedankenverloren und kopfschüttelnd.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Jan 21, 2017 10:37 pm

Ai betrachtete die junge Natsu Fudo eindringlich, sie forschte, sie suchte nach Dingen, die ihr auffallen konnten, sie wollte die Dinge hinter Kazumi sehen und so legte sie leicht den Kopf zur Seite, als sie von ihrem Vorgehen hörte und sie tippte der anderen leicht gegen die Stirn mit ihren Zeigefinger. Sie blickte die Andere an und die Rubine trafen auf die Saphire. Sie wollte sie sehen, sie wollte die Seele und die wahren Gefühle sehen, die die Andere wirklich meinte.
Flüchte dich nicht in das, was wahrscheinlich ist, was sein könnte, sondern fordere das ein, was auch für dich wichtig ist. Natürlich ist Mai gestresst, das wird sie immer sein, immerhin ist sie Mutter, Chefin, Tokubetsû Jô'nin und schaut nach, dass sie dem Kage hier und da vielleicht noch was beibringen kann. Und warum tut sie das alles, weil die anderen Bereiche sie nicht ausfüllen, weil sie nicht die Möglichkeit hat diese zu intensivieren. Fordere heute das Gespräch ein! Es obliegt hier dir, wie es mit dir und ihr weiter geht. Willst du, dass ihr beide eine platonische, oberflächliche Beziehung führt, immerhin ist sie deine Mutter und du hast sie als solche angenommen und das nicht erst seit heute. Deine Angst hemmt dich und spielt ihm in die Karten, also versuche dich davon zu befreien und neuen Mut zu fassen., sagte sie und ging dann zu der jungen Dame herüber. Sie strich Kazumi eine Strähne aus dem Gesicht und legte ihre kühlen Hände links und rechts auf die Wangen der jungen Frau, um ihr Gesicht anzuheben, dass Kazumi Ai anschauen musste. Neben dem Ohr, ganz leise schellte ein Glöckchen neben ihrem Ohr und Ai intensivierte den Blick. Kazumi würde den Hauch von Ais Mund und Nase spüren, sie würde den Duft von Magnolie wahrnehmen, den Ai ausstrahlte, als sie den Blickkontakt aufnahm und damit Kazumi dazu zwang ihr in die roten Augen zu schauen. Sie wusste, dass sie eine hypnotische Wirkung hatten auf die Blonde, diese Erkenntnis war schon sehr früh gefallen und Noriko hatte dazu ihr Missfallen ausgedrückt. In den Augen Ais würde Kazumi auch viel Gefühl feststellen, die Zuneigung, die Ai für die Blondine empfand, die ganzen Gefühle und doch wusste Ai, dass sie nicht durfte, immerhin war ihre ältere Version doch schon mit der anderen Fudoschwester zusammen.
Bedenke bitte, dass ich über dich wachen werde, wie über Akari und über Mai., sagte sie nun und lies sanft ihre Hände von den Wangen gleiten, ehe sie sich wieder setzte. Ai hatte Kazumi noch ganz leise etwas zugeflüstert, in einer Lautstärke, dass nur Kazumis geschultes Gehör, was auf Ai fixiert war es hören konnte.
Lasse ihn nicht gewinnen, zeige allen, was ich bereits schon lange in dir sehe.. hatte sie ihr zugehaucht und hatte sich wieder gesetzt und ihr den Brief gegeben. Sie hatte abgewartet und überlegt, wie sie reagieren sollte. Sie schüttelte leicht den Kopf, als sie gefragt wurde, ob sie wusste was darin stand und ob sie mit Akari darüber gesprochen hatte. Nein, der Inhalt entzog sich gänzlich ihrer Kenntnis und dann begann Kazumi ihre negativen Gedanken frei zu lassen und die Einflüsse für ihr Handeln darzulegen, doch Ai schüttelte nur den Kopf, als sie diese Worte hörte.
Ich denke, dass keine deiner Ausführungen wahr ist. Meine Liebe, du bist ein Mensch, der sich so sehr nach Liebe sehnt, dass er vergisst, dass er Liebe erhält. Liebe ist ein dehnbarer und frei definierbarer Begriff. Was genau er bedeutet obliegt demnach dir. Natürlich gibt es verschiedene Ebenen der Liebe, ob nun die zu Freunden, familiäre Liebe und dann die Liebe zu der einen Person, aber man muss sich nicht nur einer Person hingezogen fühlen, sondern auch zu mehreren. Entscheide du, wen du liebst, wen du lieben möchtest und dir wird sich mehr als eine Möglichkeit ergeben um eben jener Person näher zu kommen. Liebe ist unabhängig vom Stand, vom Geschlecht, denn auch das eigene Geschlecht kann man lieben. Deine Beweggründe, warum du eiltest um Akari zu stellen waren in meinen Augen Enttäuschung, Wut, Trauer, aber auch Liebe und diese ist immens., sagte die junge Frau nun und wartete ab, was kam.

Kazumi sprach davon, dass sie gerne Akari treffen wollte, bei ihr daheim und Ai nickte. Es war eine weise Entscheidung.
Ich werde ein Treffen arrangieren und werde dir den Termin dann nennen.. sagte Ai als sie erneut einen Schluck von ihrem Kaffee nehmen wollte und feststellte, dass dieser leer war. Sie hob die Hand und bestellte sich einen Neuen, als sie jedoch sich wieder setzte musste sie vorerst ihre Hände kurz auf den Tisch abstützen und dort dann ihren Kopf drauf betten um dem Schwindel entgegen zu wirken. Sie schloss die Augen und öffnete sie kurz darauf wieder, als sie merkte, dass sie scheinbar der Blonden Kummer bereiten würde. Sie fühlte sich nicht wohl. Der Schlafmangel und auch die aktuellen kaum vorhandenen Essgewohnheiten waren ausschlaggebend. Sie hörte sich an, was die Andere zu ihrem Traum sagte und schloss dann ihre Augen wieder, als sie spürte, dass der Raum sich drehte. Ihr Kreislauf begann ein wenig zusammen zu brechen, oder zumindest stark zu schwanken.
Die Nacht ist ein Symbol für die Gefahr, für das unvorhergesehene. Kein Mensch kann vernünftig schauen, wenn er in totaler Finsternis lebt. Daher gibt die Nacht uns auch ein hohes Gefühl der Vorsicht. Als Shinobis wissen wir eh, dass wir aus dem Schatten heraus angreifen sollen um ungesehen zu sein. Darüber hinaus haben Vollmondnächte auch eine Art Verwandlung mit dem Körper auf sich. Es gibt die Geschichten über die Werwölfe. Unter dem Einfluss der silbernen Mondstrahlen, die der Vollmond aussendet sollen diese Menschen zu Wölfen werden, oder wolfhumanuiden Wesen, welche auf der Jagd gehen. Der blutrote Mond ist ebenfalls ein Indiz für solche Dinge, Hänge zum okkulten. Es gibt Legenden, die besagen, dass wenn in einer Nacht ein Mensch starb, eine blutrote Sonne aufgehen soll. Der rote Mond ist ein Zeichen der Bedrohung, er fördert aggressives Verhalten. Rot ist immerhin nicht nur die Farbe der Liebe, sondern auch die Farbe des Zorns. Was der Kyuubi zu dir sagt ist das, was er möchte, was sein Ziel ist. Ob bewusst oder unbewusst. Er erwählt dich aktuell als Avatar, versucht Geist und Körper zu synchronisieren und die Vorherrschaft an sich zu reißen, deinen Körper zu unterjochen und zu manipulieren ich...., sie hielt inne, denn vor allem jetzt durch die geschlossenen Augen hatte sie das Gefühl, dass das Drehen stärker wurde und so öffnete sie die ihren wieder und hielt sich den Kopf, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Nein, sie durfte hier und jetzt nicht umkippen, Akari würde sich Sorgen machen und alles was sie sich aufbauten würde dahin sein.
... denke, dass es dir gut tut über Nacht vielleicht einmal wo anders zu schlafen, vielleicht in einem Hotel, meide offene Gelände, oder du suchst dir jemanden, der dir durch seine Stärke Schutz gewährt und schläfst neben dieser Person, Mai als .. Bei... spiel..., sagte sie noch und versuchte ihre Analyse zu beenden. Es war eine mögliche Theorie von tausenden und Ai konnte sich auch irren, sie wollte ihr so viel noch sagen, dass es auch alles Unsinn sein kann, was sie dort sagte, dass die Interpretationen anders lagen, doch sie konnte nicht, denn in dem Moment kippte die Schwarzhaarige kurz nach vorne und dann zur Seite. Fieber durchfuhr sie, denn sie war nebst mangelnder Ernährung und Schlaf überarbeitet und seit einigen Tagen sogar erkältet. Wenn es so weiter gehen würde, würden sich Akari und Kazumi schneller sehen, als ihnen lieb war. Sie wollte nur nicht ins Krankenhaus. Nicht schon wieder ... Sie hoffte, dass Kazumi dies verstand. Sie hatte sogar einen Zettel in der Hand, welcher diesen Wunsch der Blondine offenbaren sollte. Dort stand auch eine genauer Diagnose ihres eigenes Zustandes drauf, doch sie opferte sich selber für Andere. sie wollte es so, sie konnte nicht anders.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Jan 22, 2017 7:25 pm

Ai hatte irgendwie leicht reden, fand zumindest Kazumi. Darüber zu sprechen, ja zu sagen und sich zu denken, wie sie es durchzog, klang so herrlich einfach. Aber wenn sie sich vorstellte, fordernd, wie sie es eben vor einigen Monaten war und ohne Rücksicht auf Verluste mit Mai zu sprechen, das wollte sie einfach nicht. Das war so, als würde Kazumi Ai von jetzt auf gleich zwingen, aus ihrer gewohnten Verhaltensweise herauszukommen und sich wirklich komplett anders zu benehmen, als sie es wollte. Oder eben konnte. Ai’s Worte waren immer hilfreich, allerdings fragte sich Kazumi, ob nur sie das Gefühl hatte oder das so sah, dass sie unterschwellig auf ihre Fehler hingewiesen wurde. Vielleicht empfand sie auch einfach nur so. Oder sie legte Ais Worte zu sehr auf die Goldwaage, sodass die vermeintlich Ältere einfach in Allem, was ihr gesagt wurde, irgendwelche Kritik sah. Kazumi blickte Ai direkt an und so langsam wurde das Ansehen einfach nur noch ein Starren, während sie in ihre eigenen Gedanken abrutschte. Wahrscheinlich wären sie ziemlich düster geworden, hätte Ai sie nicht in das Hier und Jetzt zurückgeholt, indem sie der Blonden gegen die Stirntippte. Etwas zuckte Kazumi zurück, rieb sich die Stirn und blickte Ai etwas beleidigt an. Das versteh ich nicht, begann sie. Wenn ich das Verhältnis zu meiner Mutter bessern will, muss ich anders handeln, als ich es zuvor getan habe. Ich hab mich abgekapselt, war egoistisch, eigenbrödlerisch und habe gemacht, was ich wollte, zählte sie langsam auf und zählte an ihren Fingern ihre Fehler auf. Wenn ich Sachen wieder gut machen will, sollte ich da nicht beherzt an die Sache ran gehen und Mai nicht so überfallen? Ich hab eher gedacht, ich sage ihr Bescheid, sie nimmt sich frei und dann unternehmen wir irgendwas und dann rede ich mit ihr. Ist besser, als sie, wenn ich Heim komme, vom Sofa zu kicken, wenn sie schläft und zu sagen: „Ey, muss mit dir reden. Dass du gestresst und müde bist, ist mir dabei herzlich egal…“, oder?
Wahrscheinlich verstand Kazumi Ais Worte irgendwie falsch. Sie hatte ja nicht unbedingt Angst. Zumindest wüsste sie nicht, wovor. Sie konnte noch nicht damit glänzen, dass sie so einen Willen hatte, der die Träume von Kyuubi veränderte oder gar ganz unterband. Sie würde noch lange mit diesen zu kämpfen haben und klar, sie sorgte sich, dass Mai und später auch Akari mit in die Sache hineingezogen wurden. Aber was sollte sie machen? Dann könnte sie gleich auf Einsiedler spielen oder gleich das Dorf verlassen, ohne Erlaubnis, dann würde sie wahrscheinlich jämmerlich durch diese Markierung, die sie bekommen hatte, als sie Jinchuuriki wurde, sterben.
Natürlich will ich wieder so eine Beziehung aufbauen, dass Mai wiederglücklich ist, ist das nicht klar? Aber ich will sie einfach nicht überfallen. Ich will nicht schon in einer angespannten und ernsten Situation ein ernstes Gespräch beginnen. Ich möchte, dass sie sich wohlfühlt und dann vielleicht sogar entspannter mit mir spricht. Sie drehte den Kopf zur Seite und blickte nachdenklich aus dem Fenster. Eigentlich, so war zumindest der Plan, wollte sie darüber nachdenken, ob sie bei Ai’s Worten irgendetwas falsch verstanden hatte. Aber zum Denken kam sie dann leider doch nicht. Die Schwarzhaarige erhob sich und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, was Kazumi dazu veranlasste, den Blick vom Fenster und den vorbeigehenden Personen zu lösen und zu Ai aufzusehen. Sie selbst war sich nicht wirklich sicher, was der Grund dieser ungewohnten Berührungen war, aber wenigstens bekam sie keine Panikattacke oder irgendwelche Erinnerungen an ihre Träume. Wahrscheinlich gut, an ihren manchmal brutalen und blutigen Träumen war einfach die Tatsache, dass es keine zärtlichen Berührungen gab. Würde Ai sie am Handgelenk oder der Schulter packen, würde das wahrscheinlich anders aussehen. Ai legte ihre Hände an Kazumis Wangen und in diesem Moment war die Blauäugige doch etwas überrumpelt und verwirrt. Verwirrt blinzelnd und fragend sah sie zu Ai auf, doch fragen, was ihr auf der Zunge lag, konnte sie dann doch nicht. Noriko, scheinbar noch verstört vom letzten Mal, sagte nichts dazu, verkroch sich nur tiefer in Kazumis Schoß und rammte mehr oder weniger unbewusst ihre Krallen in Kazumis Beine. Ja verdammt, diese Augen, selbst ohne diese Augenfarbe hatte etwas Beruhigendes und würde Kazumi nicht gerade wieder einfach nur in das rote Augenpaar starren, würde sie sich am liebsten selbst ohrfeigen, um wieder ansatzweise zur Vernunft zu kommen. Sie wollte kein dummdämlich starrendes Mädchen sein, dass bei ein paar roter Augen fast an einem Sabberanfall krepierte.
Die Worte, die Ai ihr leise zuflüsterte, brauchten etwas, um von Kazumi richtig verstanden zu werden. Sie hatte sie zwar verstanden, laut und deutlich, so leise geflüstert sie auch gewesen waren, allerdings kam ihr Hirn nicht mit, den Sinn hinter den Worten zu verstehen. Erst, als sich Ai wieder von ihr gelöst hatte, blinzelte Kazumi wieder etwas verwirrt und fixierte Ais Augen kurz etwas unsicher. Aber schnell entspannte sich ihr Gesichtsausdruck. Ach… Bestimmt nur Einbildung, war ihr einziger Gedanke dazu. Einerseits hatte sie das Gefühl gehabt, dass sich ihr und das Gesicht der Schwarzhaarigen verdächtig nah gekommen waren und andererseits hatte sie gedacht irgendwas in Ais Augen verwechselt zu haben. Aber das war sicherlich nur kopflose Fantasie. Du solltest auf dich aufpassen, Ai-san, sagte sie, als sie die Stimme wiedergefunden hatte. Ich bin schon ein schwieriger und anstrengender Patient. Sicherlich sind die beiden Anderen auch nicht ohne. Du solltest kürzer treten und dich erholen. Zum Beispiel einmal deinen Schlaf nachholen. Wenn Akari tagsüber schläft, solltest du das auch mal tun. Wenn du mit Burnout oder selbstmordgefährdet im Krankenhaus liegst, ist uns Allen nicht geholfen und dir am Allerwenigsten., begann sie und blickte Ai ernst an. Du machst dich nur kaputt. Du kannst nicht ewig über uns drei wachen, egal wie sehr du uns magst. Irgendwann macht dein Körper dicht und denkt sich: ‚Nicht mit mir‘ und was ist dann? Du kennst dich mit Psychologie aus. Was würde mit dir passieren, wenn du dir mein Gejammer anhörst und dich zusätzlich noch um Mai und Akari sorgst? Während Kazumi das sagte, versuchte sie streng zu klingen, in der Hoffnung Ai dazu zu bringen, dass sie sich die Worte der Natsu zu Herzen nahm und sich erholte.

Aber bei ihrem Glück, würde sie höchstwahrscheinlich Pech haben. Ai war ein selbstbewussterer Mensch als Kazumi und sicherlich würde Ais Kopf mindestens genauso stur sein wie der der Natsu. Dementsprechend war ihre Hoffnung, dass Ai ihr zustimmen und sich nach Hause begeben würde um zu schlafen, ziemlich mikrig. Ais Meinung bezüglich der Worte, die KAzumi über den Brief von Akari verloren hatte, ließ Kazumi leicht traurig lächeln. Eigentlich will ich niemanden lieben, sagte sie gedankenverloren und stemmte ihr Gesicht auf die Hände. Wenn ich sehe, wie viele Menschen ich geliebt und gemocht habe, dann denke ich eher, Liebe ist ein Fluch. Fünfzehn Menschen habe ich geliebt, beziehungsweise gemocht. Wie viele leben noch, beziehungsweise wie vielen ist noch nichts passiert? Kazumi redete gerade nur von zwei Personen. Ai und Ryuuko. Auch wenn sie mit den Beiden Zeit verbrachte, so waren diese die Einzigen, denen noch nichts passiert war. Sie schloss ihre Pflegefamilie aus. Die waren zum Glück viel zu weit weg, um irgendetwas von Kazumis Sorgen mitzubekommen. Sie wollte nicht noch tiefer ins Detail gehen. Es tat ihr selbst schrecklich weh. Selbst ihre Eltern, die sie persönlich nie kennen gelernt hatte, waren tot. Nicht zuletzt hatte sich ihre Mutter umgebracht, weil sie mit den Verlusten nicht klar kam und das obwohl sie noch Kaito, ihren Sohn gehabt hatte. Kurzzeitig verdüsterten sich ihre Gedanken. Irgendwie machte es gerade wieder Sinn, warum sie sich abkapseln wollte. Sicherlich würde Ai das auch auffallen. Die Natsu zwang sich ein Lächeln aufs Gesicht und winkte mit ihrer Hand ab. Entschuldige. Vergiss was ich gesagt habe. Meine Gedanken driften gerade in die falsche Richtung. Das ist normal, ich hab Hunger., log sie und hoffte, dass das Thema damit vom Tisch war.

Auch wenn Kazumi gespannt war, was Ai zu ihrem Traum sagte, war sie nicht unbedingt in der Lage, Ai’s Worten zu folgen. Urplötzlich machte Ai einen ziemlich erschöpften und geschwächten Eindruck. Das veranlasste Kazumi dazu, Ais Handlungen zu beobachten, anstatt ihren Worten zuzuhören. War ihr schlecht? Vielleicht nicht. Vielleicht hatte es auch ‚nur‘ etwas mit ihrem Kopf zutun. Hatte sie Kopfschmerzen? Auf jeden Fall schien das Hauptproblem irgendwie mit ihrem Kopf zusammen zu hängen. Dadurch, dass Ai sich den Kopf hielt und wenig später ihr Gesicht in den Händen vergrub schien es, als wollte sie nichts sehen? Zumindest hielt sich Kazumi auch immer den Kopf, wenn sie Kopfschmerzen hatte. Und das Gesicht vergrub sie selbst meist nur dann, wenn ihr schwindlig wurde. Besorgt richtete sich Kazumi auf. Noriko, die auf Kazumis Schoß gesessen hatte, sprang rechtzeitig runter, sodass ihr die Schmach erspart blieb, von Kazumis Schoß zu rutschen. Ai! Hör auf! Kazumi wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie wollte Ai das Wort verbieten, damit sie aufhörte ihre Analyse auszusprechen. Die Schwarzhaarige sollte ihr sagen, was ihr fehlte! Als Ai endlich aufhörte zu sprechen, schien auf einmal all ihre Kraft aus dem Körper der Kleineren zu weichen. Es war wie in Zeitlupe, als Ai zur Seite fiel und drohte, Bekanntschaft mit dem Boden zu machen. Zum Glück reichte ein Schritt von Kazumi aus, sodass sie Ai mit ihrem Arm abfangen konnte. Zwar schlug Kazumi etwas schmerzhaft mit ihren Knien auf dem Boden auf, aber wenigstens hatte sie Ai halten können. Nur sah sie gerade nichts Positives, das sie verzapft hatte. Eher das Gegenteil. Ai! Sag doch was! Es war ein jämmerlicher und verzweifelter, sowie sinnloser Versuch. Natürlich würde Ai, wenn sie zusammenbrach, kaum in der Lage sein, irgendetwas zu sagen. Noriko kam besorgt angetapst, genau wie die Bedienung, doch Kazumi nahm sie nicht wirklich wahr. Sie hing gerade körperlich daran, Ai zu untersuchen, so gut es ihr hier möglich war und gedanklich gab sie sich Schuld. Eine Hand an Ais Stirn verriet ihr, dass die Kleinere offensichtliches Fieber hatte. Das reichte Kazumi eigentlich schon, Ai einfach ins Krankenhaus zu bringen. Da würde sie wenigstens die Ruhe bekommen, die sie brauchte. Du darfst sie nicht einfach ins Krankenhaus bringen, sagte Noriko ernst, als Kazumi Ai vorsichtig aufrichtete. Und warum nicht? Soll ich sie hier liegen lassen?! Noriko schüttelte nur den Kopf, deutete auf den Zettel, der in Ais Hand lag. Ein wenig angefressen nahm sie den Zettel aus Ais Hand, allerdings wohl bedacht, nicht zu ruckartig zu handeln. Sie las ihn etwas hastig durch und musste ihn deswegen auch zwei oder drei Mal durchlesen um den Sinn ihrer geschriebenen Worte zu verstehen. Sie seufzte. Gehen wir zu Akari. EHHHHHHHHH?! Wieso?!, fragte Noriko entsetzt. Sie lebt seit Wochen und Monaten mit Ai zusammen. Wenn Akari ihr und mir nicht helfen kann, dann kann es keiner. Sie will nicht ins Krankenhaus, also müssen wir sie Zuhause versorgen. Es wäre dumm, Akari nicht von Ais Zustand zu informieren, gab Kazumi zum Besten und nahm Ai mit der Hilfe der Bedienung Huckepack. Kurz wechselte sie noch ein paar Worte mit der Bedienung, dass sie später wieder kommen würde um das Bestellte zu bezahlen. Sie selbst hatte keinen Nerv ihre Tasche zu durchwühlen. Sie wollte Ai so schnell wie möglich behandeln. Also hieß es, dass Ai schnell nach Hause kam. Egal wie schwer Kazumi der Weg auch fallen würde.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Gestern um 7:22 pm

Grübeln stand Akari vor einer Topfpflanze und starrte sie an, war das Gewächs nun Winterfest oder nicht? Natürlich musste sie sich noch keine allzu großen Gedanken darum machen, aber ewig zuwarten würde einer empfindlichen Pflanze auch nicht gut tun. Das Ding war keine Rose aber auch keine Zutat für ein Gift oder eine Medizin und irgendwie stellte es Akari noch vor ein Rätsel. Ob Ai wusste was sie hier eingepfropft hatte oder war es schon immer hier gewesen? Da die Hausherrin gerade nicht zugegen war, beschloss Akari das Ding erst einmal nur mit Wasser zu benetzen, ungefähr der Größe des Objektes entsprechend. Im Hintergrund vernahm sie ein dumpfes Pochen und den Nachhall von dem Telefon oder der Klingel, doch vermutlich würde sie sich ohnehin zu spät auf den Weg dorthin begeben, also wozu die Hektik? Kurz darauf wollte jedoch schon ein schabendes kratzendes Geräusch ihre Aufmerksamkeit und Akari drehte sich zu der Terrassentür, welche soeben von innen mit Sandpapier-Händen bearbeitet wurde und entsprechende Geräusche emittierte. Ach genau. Kyo war ja mal wieder zu klein um an die Klinke zu reichen, aber deswegen musste er ja nun wirklich nicht die Tür gleich weg hobeln – schien fast so als ob er wirklich etwas von ihr wollte und dies wirkte nicht wie die Antwort auf die Frage nach der Topfpflanze. Also drückte sie die Tür in den Wohnbereich auf und schob damit gleichsam das Wesen in den Innenraum. Ein wenig belustigt betrachtete sie daher wie Kyo auf dem Hintern landete, denn sie war ein wenig zu schwungvoll zu Gange gewesen und außerdem hatte er auf Zehenspitzen gestanden im Versuch die Tür selbst zu öffnen. “Was ist denn los? Schick doch den Floh, wenn es was dringendes gibt, aber Ai ist noch nicht zurück, was sollte es also an Neuigkeiten geben?“ Es war ja nun nicht gerade so als ob der Mini-Shukaku in dieser Wohnung an mehr Infos herankäme als Akari selbst, aber dafür dann doch den Eindruck erweckte als habe er etwas mitzuteilen. “Sag mal bist du taub? Es klingelt an der Tür, ich habe inzwischen schon den Öffner gedrückt, damit wer auch immer es ist aufhört. Also deine Ohren bestehen ja nun wirklich nicht aus Sand! Aha, war es also doch die Türklingel gewesen und Kyo hatte schon aufgemacht? Naja, noch war die Eingangstür zur Wohnung vermutlich zu, aber er hatte wen auch immer schon ins Haus gelassen. Na super. Dann musste Akari jetzt herausfinden um wen es sich handelte. Postbote, Zeitung, ein Patient von Ai?! Ok. Ein Patient war es vermutlich nicht, immerhin war Ai ja noch unterwegs und Akari hatte keine Anweisung jemanden zu bewirten, nicht das sie so einer Anfrage wirklich zusagen würde, aber rein theoretisch könnte es ja von ihr verlangt werden, immerhin war dies hier ein Zuhause und kein Geheimversteck.
Bevor sie die Person also noch länger warten ließ, legte Akari den Weg zur Eingangstür zurück und öffnete selbige, zunächst ein Stück weit und dann komplett, als sie erkannte wen Kyo hier nichtsahnend hereingelassen hatte. Kein Postbote, kein Zeitungsverkäufer, sondern gleich zwei Personen auf einmal. “Arisu? Ai? Was ist denn passiert? Kommt rein!“ Noch hatte Akari gar nicht realisiert in welchem Zustand sich Ai befand, die Jüngere mochte sich auch nur einen Knöchel verstaucht haben, daher die Rückbringaktion. Es war ja auch nicht gerade schwer Ai nach ihrem Aussehen zu beurteilen und dementsprechend beging auch sie den Denkfehler, dass Arisu lediglich ein kleines Kind heim brachte, weil es einfach so wirkte.

Sie war schon auf dem Weg ins nächste Zimmer zu gehen, da fiel ihr ein das Arisu ihr folgen würde, ihre Schwester, was irgendwie seltsam war. Sicher. Sie hatte sich gerne mit ihrer Schwester treffen wollen, aber so bald und ohne Vorankündigung? Jetzt war es allerdings schon zu spät und ihre Schwester hereingebeten und irgendwie machte dies ja auch insoweit Sinn, als dass selbige die Antwort auf die Frage wüsste, warum Ai nicht alleine und vor allem früher zurückkehrte, was auch immer vorgefallen war, ihre Schwester würde etwas dazu sagen können. Derweil machte sich Kyo daran die Haustür hinter all den menschlichen und tierischen Gästen zu schließen.
Akari wollte vorausgehen, Verbandszeug holen oder Ai und Arisu im Schlafzimmer oder Wohnzimmer abstellen, denn noch war sie gar nicht dazu gekommen sich Gedanken darüber zu machen was passiert war. Die Ärztin in ihr unterdrückte noch den irrationalen Teil und wartet darauf das sie etwas behandeln und sich nützlich machen konnte. Jener Teil der unterdrückt wurde sah hingegen nur das mit Ai etwas nicht stimmte und Ai wurde vollautomatisch zu Ayumi vervollständigt und Ayumi war an die Stelle von Ayioma getreten, ergo befand sich ihre geliebte Schwester in der unglücklichen Position mit dem Unglück zweier von ihr Liebsten in Verbindung zu stehen, jener Teil überlegte sich schon im geheimen wie ihre Unglücksschwester wohl diesmal verwickelt wäre und war nur allzu bereits Arisu wofür auch immer mit verantwortlich zu machen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Gestern um 10:42 pm

Die Stimme der jungen Prinzessin drang an ihr Ohr, doch wollte der Prinz im Körper einer Dame nicht so recht wieder ihre Augen öffnen, nein sie ruhte, sie wollte nicht erwachen, sie wollte ihren Körper schonen, ihm endlich die geforderte Ruhe gönnen und doch war sich Ai nicht sicher ob ihr Plan aufgehen würde. Das Bindeglied zwischen Akari und Kazumi war nicht nur Mai, sondern auch sie selber. Sie vermittelte zwischen den Schwestern, gab ihnen Sicherheit und war für Beide ein sicherer Hafen, wo sie vor Anker gehen konnten, sich ausruhen konnten, den Moment genießen konnten, die Vergangenheit bewältigen konnten und den Blick auf eine mögliche Zukunft werden können. Und doch war Ai stets darauf bedacht den Damen nicht zu viel von sich selber preis zu geben. Ai war und sollte ein Mysterium bleiben, auf der anderen Seite jedoch hatte Akari die Möglichkeit schon das andere Ich von Ai kennen zu lernen und Ayumi lieben zu lernen. Eine Verknüpfung, die die ältere Schwester der Jüngeren voraus hatte, denn auch Ai hatte eine Person erwählt und diese war nun nicht Akari, sondern eine Andere. Jene, auf deren Rücken sie ruhte.

Ais Zustand war kritisch, aber nicht bedrohlich. Sie hatte stets ihre Temperatur überprüft, sich selber gegen gecheckt wenn Akari nicht hinsah und ihren Zustand akribisch genau überwacht. Dazu nahm sie regelmäßig auch Medizin ein um den Symptomen entgegen zu wirken, sie wollte nicht, dass die Andere sich so einfach Sorgen machte. Immerhin war dies nun einer der Momente, den sie schaffen wollte. Sie wusste nicht, was in dem Brief stand und doch konnte sie sich denken was für eine Wirkung er auf Kazumi haben würde. Der positive Ausgang war eingetreten und Kazumi hatte sie auch ihrem Willen nach hier her gebracht, in Richtung ihrer Wohnung. Ai selber bekam es nur am Rande mit, da sie ab und ihre Augen kurz öffnete, ehe sie wieder dahin dämmerte. Ihre Atmung war flach, aber schwer, ihr Körper zitterte, ein Zeichen von Schüttelfrost, ihre Wangen waren gerötet und ihre Stirn verklebt. Was alles nicht passierte, wenn man einmal seine Tabletten nicht nahm.

Es war heiß, kochend heiß. Sie lag in einem Onsen, auf dem Rücken und starrte den Mond an. Ihr Körper war gehüllt in einem weißen Kimono und klebte fest am Körper, betonte die Konturen stark und lies ahnen, was aus Ai einmal werden würde. Jedoch begann die Hitze anzusteigen, ihre Konzentration zu fordern und doch nahm sie ihn war, den Geruch von Honig und Vanille. Er betörte sie, gab ihr Sicherheit und lies sie aufatmen. Sie fühlte sich wohl und dennoch, gehorchte ihr Körper nicht, zog sie herunter ins Wasser und lies sie nicht mehr los. Sie atmete aus und begann das Wasser in sich auf zu nehmen. Sie hustete und versuchte das Wasser aus ihren Lungen zu bekommen, doch erfolglos. Sie begann das Gefühl zu entwickeln, dass sie ertrank.

In der Realität machte sich das bemerkbar, dass sie nach Luft japste, dass sie stark schwitzte, ihre Kleidung begann zu durchnässen dadurch. Die Haare klebten an ihrem Körper. Ihre Temperatur lag sicher bei ca. 39°C, Tendenz steigend. Im Endeffekt tag sie etwas, wofür sie sich später schämen würde, würde man es ihr sagen, sie übergab sich, während sie noch auf der Schulter von Kazumi war. Ai fühlte sich elend.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Heute um 4:02 am

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[Ai & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen
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