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 [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 9:06 pm

das Eingangsposting lautete :

Kazumi war echt in der Zwickmühle. Sie hatte nie bezweifelt, dass Träume einen Träumer wuschig im Gehirn machen konnten. Aber regelmäßig Sachen zu träumen, die man nicht unbedingt als angenehm bezeichnen konnte, konnten einen wirklich wahnsinnig machen. Kazumi wurde schrecklich schreckhaft, zuckte zusammen, sobald sie merkte, dass Jemand hinter ihr stand und sie schreckte bei jedem unerwarteten Geräusch zusammen. Ein plötzliches Husten, Geschirr, das auf den Boden fiel oder lautes Gerufe auf den Straßen sorgte unweigerlich dafür, dass Kazumis Gedanken in eine tödliche Vorstellung abdriftete. Hörte sie jemanden husten, hatte sie Angst, dieser würde ersticken, wenn ein Messer auf den Boden fiel, hatte sie Angst, dass es vielleicht sogar blutverschmiert war und wenn sie Geschrei hörte, vermutete sie dahinter immer eine Straftat und nicht irgendwelche Kinder, die einfach Spaß dabei hatten, sich gegenseitig ins Ohr zu brüllen, obwohl sie nebeneinander standen und sich sogar flüsternd blendend verstehen konnten.
Sie ging Noriko mit ihrem nächtliche. Aufgeschrecke aus irgendwelchen Träumen dezent auf die Nerven. ihre kleine Partnerin konnte wirklich eine Diva sein, wenn sie unsanft geweckt wurde oder sofort am frühen Morgen belabert/angemeckert wurde. Deswegen lag Noriko ihr auch lange in den Ohren, bis sich Kazumi mal aufgerafft hatte und sich seelisch darauf vorbereitet hatte, Ai aufzusuchen und um ihre Hilfe zu fragen. Allerdings war nun, von ihrer Euphorie und ihrem Elan nichts mehr zu sehen. Voller Vorfreude war sie aus ihrem Bett aufgesprungen, hatte sich fertig gemacht und wollte sich auf den Weg zu Ais Wohnung machen und um Hilfe bitten. Allerdings schaffte sie es nur bis zu den Hauptstraßen Konohas und nun stand sie da, traute sich nicht vorwärts aber auch nicht zurück.
Die Angst war zu groß, Akari über den Weg zu laufen und das würde sie noch nicht schaffen, ohne in Tränen auszubrechen und an einem schlechten Gewissen zu leiden. Kazumi stand an einer Hauswand und kaute nervös und unschlüssig an einem Daumennagel herum. Soll ich hingehen und Ai an deiner Stelle fragen??, riss Noriko die Blonde aus den Gedanken und offensichtlich war Kazumi sehr tief in Gedanken versunken, denn sie zuckte so stark zusammen, als wäre neben ihr eine Bombe explodiert. Das geht nicht! Wie sieht das aus?! Was ist, wenn Akari die Tür aufmacht?! Ich kann mir einfach keine Blöße geben! Nicht vor ihr!
Ja, Kazumi war panisch. Panisch und verzweifelt. Sie würde sich wahrscheinlich die Haare raufen, wenn sie nicht ansatzweise versuchen würde, wenigstens etwas Haltung zu bewahren. Noriko schnaubte. Halb belustigt, halb genervt. Du musst dir sowieso Blöße geben. Spätestens dann, wenn Ai anfängt, dich wegen dem Grund auszufragen, wieso du überhaupt irgendetwas von ihr willst. Sie ist nicht blöd. Wenn du solche Albträume hast, kann Ai sie sicher deuten oder zumindest dir dabei helfen, über die Geschehnisse in deinem Kopf anders zu urteilen, sie bewusst auszublenden und dir nicht wegen kleinen, plötzlichen Geräusch fast ins Hemd zu machen. Du wirst noch paranoid, wenn du mit Ai nicht drüber redest. Deine panischen, verzweifelten Versuche, dich von allen abzuschotten, spielt dem blöden Fuchs nur in die Krallen, meckerte Noriko sofort drauf los und Kazumi wäre am liebsten seufzend zusammengesunken. Sie fühlte sich ertappt. Und das von einer Katze, die sie zwar blind kannte, aber sie war trotzdem eine Katze!
Kazumi war ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zumal sie sich auch eher darauf fixiert hatte, alles in ihrer Umgebung auszublenden, weswegen sie nicht bemerkte, wer an ihr vorbei lief, was die Dorfbewohner miteinander erzählten, oder welche bekannten Gesichter sich in ihrer Nähe befanden. Das bekannte Gesicht von Akari war nicht dabei… allerdings dafür das Gesicht der Person, zu der Noriko Kazumi komplementieren wollte. die schwarzen Augen der kleinen Katze huschten durch die Gegend, als sie im Augenwinkel diesen überaus hervorstechenden Kleidungsstil der 14-jährigen Bekannten erblickte. Sofort, nachdem sie die junge Gestalt mit ihren Augen fixiert hatte, setzte sich Noriko schon in Bewegung und umschwänzelte die Schwarzhaarige, als sie diese erreicht hatte. Sie wollte sie erst einmal nur aufhalten, nicht dass sie einfach weiterging ohne, dass sie die Chance nutzen konnte, um anstelle von Kazumi um Rat zu fragen. Natürlich blieb Norikos Abdampfen nicht unbemerkt. Nicht zuletzt, weil Kazumi spürte, wie aufgeregt der kleine Flauschball war. Noriko!, rief sie streng, eilte ihr sofort hinterher, bis sie eben wahrnahm, wen Noriko da aufgehalten hatte. Verlegen lächelte Kazumi sofort. Hallo Ai-san! Ich hoffe Noriko hat dich nicht erschreckt, sagte sie zur begrüßung und schenkte der Genannten einen ziemlich warnenden und bösen Blick, den der kleine Flauschball allerdings schnurrend und schwanzwedelnd ignorierte.


Zuletzt von Natsu Kazumi am Do Feb 02, 2017 6:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 13, 2017 9:01 am

Diese Liebe, diese Fürsorge, all dies bringt sich gerade in der Situation ein, aber auch eine große Portion Unverständnis. Ai war erwacht und langsam wurde sie aufgesetzt. Wollte sie dies denn? Nun, es war für das Erste egal, denn die beiden Damen, welche eine langjährige medizinische Ausbildung hinter sich haben, halfen ihr und stützten sie, wobei es eher Kazumi war. Akari bekam sie nur am Rande mit, denn diese stand dort und wirkte zunächst wie angewurzelt. Kazumi hielt ihre Hand, dies konnte Ai deutlich spüren und als sie endlich saß und sich ihr Brustkorb noch immer schnell hob und senkte fiel ihr Kazumi regelrecht um den Hals. Sie war doch nicht gestorben, oder doch? Wie lange hatte sie geruht? Sie hatte keinen wirklichen Anhaltspunkt dafür, aber es konnte nicht lange gewesen. Als Kazumi sie umarmte vernahm sie leicht den Geruch von Erbrochenem, der von der Schulter Kazumis ausging. Scheinbar hatte Ai sich erbrochen, auf ihrer Schulter, denn Akari war es bestimmt nicht und sie schätzte Kazumi auch nicht gelenkig genug ein, dass sie dies selber tun konnte.

Dann jedoch löste sich Kazumi leicht von ihr, legte ihre Hand auf die Stirn der optisch Jüngeren und sie blickte die Andere nur an, sie hatte bislang noch kein Wort gesprochen, allem voran weil sie nicht in der Lage war zu sprechen. Es fiel ihr gerade extrem schwer sich aufrecht zu halten, geschweige denn die Augen offen zu halten. Ihre Lippen waren in des trocken und etwas zu Trinken wäre klasse. Sie wollte hier ja nicht dehydrieren. Der Fokus beider Schwestern schien gerade auf der Versorgung einer tot geglaubten Ai zu liegen, was jedoch dazu führte, dass diese sich irgendwie nicht schlechter fühlte, aber eben auch nicht besser, denn sie konnte erahnen, was kommen würde, wenn es ihr besser ging. Aktuell war sie jedoch ein rohes Ei und als solches musste sie behandelt werden, wenn die beiden Schwestern nicht wollten, dass die Rotäurige nicht gleich wieder mit dem Kopf im Kissen lag, mit geschlossenen Augen und fern ab jeder Realität.

Ai hatte irgendwie jedoch ein wenig das Gefühl, dass sie durch das Fieber zu halluzinieren begann. Es war schwer zu erklären, doch der Mann in der schwarzen Kutte hinter den Damen wirkte so, als gehöre er nicht hier her. Er trug eine weite Kaputze, so dass sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Ihre Augen verschwammen und leichte Tränen bildeten sich. Sie rannen ihre Wangen herunter und sie wusste nicht wirklich wieso, denn ihr war nicht nach Weinen zu mute, oder doch? Sie hörte die Stimme von Kazumi und auch die von Akari welche den Tee brachte, doch sie klangen deutlich verzerrt, dumpf und ihr Kopf begann weh zu tun. Sie wusste, dass es normal war, dass der Verstand einem einen Streich spielen konnte, vor allem bei hohem Fieber, doch sie wollte die Anderen nicht erschrecken, in dem sie losschrie. Ihre Persönlichkeitsstörungen halfen ihr gerade massiv nicht ganz in Panik zu verfallen, doch je näher er kam, desto mehr begann sich der Raum zu drehen, desto mehr begannen ihre Augen, ihre Sicht zu verschwimmen. Wie sollte sie nur Realität und Fiktion auseinander halten? War sie in Wirklichkeit doch im Krankenhaus? Wurde sie gerade untersucht? Nein, die Umgebung, der Geruch, dies war ihr Zimmer, ihr eigenes Arbeitszimmer. Sie war hier her gekommen, sicher dank Kazumi, doch als sie den Mund öffnete begann ihr Körper zu zittern, es war ein Zeichen des Körpers und ihr begann kalt zu werden, trotz dass sie schwitzte, oder gerade deswegen. Ihr heißer Körper wurde immer wieder von selbst heruntergekühlt und doch schaffte er es aktuell nicht der Temperatur Herr zu werden.
Heiß, sprach sie, als hinter Kazumi der Mann in der schwarzen Kutte war, was machte er dort und warum umarmte er Kazumi so frech? Die Augen der jungen Frau ruhten einzig auf Kazumi und noch immer rannen die Tränen und drohten nicht zu versiegen. Wollte er sie umbringen? Plötzlich jedoch war er verschwunden und mit ihm das Zittern. Es schien Angst gewesen zu sein, Angst vor dem Tode, Angst vor einem Fremden, der sie umbringen würde. Er war groß, hatte ein schmales Gesicht, lange, sehr lange Arme und lange Beine. Sie kannte den Mythos von einem gewissen Slender Man, ob es sich hier um dieses Fabelwesen handelte? Sie konnte schlecht einschätzen, was Fiktion und was Real war, doch sie wusste so weit zu unterscheiden, dass Kazumi kein Opfer werden würde. War Kazumi überhaupt da? Sie konnte es nur herausfinden, wenn sie dies überprüfte, war Akari hier? Auch dies galt es noch zu überprüfen, doch sie glaubte auch Kyo gehört zu haben und verbunden mit dem Fakt, dass sie daheim war, war nur Kazumi optional, denn von ihrer Katze bekam die Frau nichts mit. Sie hob ihre Hand. Wie schwer diese doch war, aber sie musste es überprüfen, ehe sie sie auf die Wange von Kazumi legte und ihr Gesicht zu dem von Ai führte. Es sah so aus, als wollte Ai, dass die Andere mit ihrer Stirn das Fieber maß, doch kurz darauf lagen die Lippen Ais auf denen von Kazumi. Sie war es also wirklich, sie war wirklich hier…. doch dann fiel sie rückwärts ins Kissen, da sie sich nicht aufrecht halten konnte. Sie blickte nach oben und atmete schneller.
Du bist also wirklich da… ja Kazumi?…., hauchte sie und hoffte, dass ihre kleine leise flüsternde Stimme gehört wurde.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 13, 2017 5:21 pm

Noriko war sich nicht wirklich sicher, ob sie das ganze Gespräch mit Kyo irgendwann bereuen würde, wenn sie Kazumis ganze Emotionen nicht mehr so ablenkten. Aber so wie es bisher ablief, fühlte es sich gar nicht so schlecht an, locker und entspannt mit Kyo über das zu reden, was sie eben Beide interessierte. Ich wünschte, ich hätte Kazumi rechtzeitig dazu geraten. Die Bunshinlehre kann sehr hilfreich sein. Ich bezweifel nicht, dass Kyuubi Kazumi in lebensbedrohlichen Situationen das Leben retten wird. Aber das tut er nur, weil er es sein will, der Kazumi tötet., gab Noriko nachdenklich von sich. Sie selbst hatte dem Fuchs nie wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die vielleicht nötig gewesen wäre um diese kleinen Details zu erfahren. Aber der erste Satz, den Kyuubi an Kazumi gewandt hatte, war: ‚Ich lass dich nicht sterben, bis ich deinen Geist übernehme.‘ Letztendlich klang es, zumindest für Kazumi offensichtlich wie eine Drohung, doch zeitgleich auch als offenes Geständnis, dass Kyuubi ihr helfen würde, sollte sie in Gefahr schweben. Mehr oder weniger zumindest.
Die Bindung die sich zwischen ihr und Kazumi entwickelt hatte, schien jetzt, wo Kyo die zusätzliche Bindung zu Kyuubi ansprach, noch mehr zu wiegen und noch wertvoller zu sein, als die kleine Katze immer gehofft hatte. Stolz und auch ein klein wenig verlegen kratzte sie mit eingezogenen Krallen über den Boden. Wenn man so wollte, konnte man diese Geste mit dem menschlichen Fingerkneten auf eine Stufe stellen. Fürs Erste reicht mir die Möglichkeit Kazumi aus ihren Träumen raus zu holen oder sie wenigstens nach meinem Willen so zu modelieren, dass es ein guter Traum wird und nicht so einer, der Kazumi irgendwelche Fantasien beschert, sobald sie aufwacht. Ich habe nicht vor, allzubald in das Seelenversteck zu gehen. Zumal ich Kazumi noch nicht viel helfen könnte. Aber ich weiß, dass ich sie in gewissen Maßen zurückhalten kann., sagte sie wieder nachdenklich und lachte dann verlegen. Entschuldige, entschuldige! Wenn es um Kazumi geht, werde ich eine überbesorgte Glucke. Ich bin zwar froh, dass meine Anwesenheit immer irgendeine beruhigende Wirkung auf Kazumi hat, wenn sie irgendwie zu sehr ihren Gedanken nachhängt, allerdings bin ich nur eine Katze. Ich bin leider auch ein viel zu leichtes Ziel und kann kämpferisch auch nicht unbedingt viel zeigen
Norikos Priorität lag nun mal darin Kazumi zu unterrichten und wenn die Natsu alle Clanjutsus beherrschte, dann konnte sich die tierische Partnerin ein Ziel setzen und eventuell auch das Jutsu der Menschlichen Katze erlernen. Wenn ein Mensch sich die Eigenschaften einer Katze zum Vorteil nehmen konnte und im besten Fall zu einem Katzen-Menschen-Hybrid werden konnte, warum sollte es der Katze dann verwehrt bleiben, ihr Aussehen einfach in das eines Menschen zu verändern. Es sollte keine Unmöglichkeit sein. Aber solange sie sich immer noch 100% darauf konzentrierte Kazumi zu trainieren, würde sie nichts anderes machen wollen.
“Sag mal. Diese Situation mit Ai. Inwiefern meinst du das Kyuubi diese Schwäche ausnutzen würde?“ Kyos Frage kam plötzlich und doch war Noriko nicht überrascht. Leise seufzte Noriko auf, eh sie ernst zu Kyo sah und dann mit der Pfote in Richtung der Couch deutete, wo Ai noch lag und Kazumi und Akari ihren eigenen Gedanken nachhingen und nichts mitbekamen von dem, was die Kleineren besprachen. Er hat zwei Möglichkeiten. Es wird die gleiche Situation sein, die du jetzt siehst. Ai schwer krank, mit Fieber und Allem. Nur dass Ai nicht mehr aufwacht. Ihre letzten Worte werden wahrscheinlich sowas sein wie: Wieso hast du nicht gesehen, dass es mir schlecht ging. Oder so in der Art. Wenn Kyuubi mal nen Guten hat, dann ist das Alles und Kazumi wacht danach auf. Oder aber er nutzt die Situation komplett aus und bringt Akari ins Spiel, die Kazumi die Schuld an Ais Tod gibt und dementsprechend Rache sucht und versucht Kazumi zu töten… was der Akari in Kazumis Traum dann auch sicherlich gelingen würde. Aber das musste Noriko nicht aussprechen. Es war schon so schlimm genug, dass es Noriko gelang einen möglichen Albtraum zu erahnen, nur weil sie sich in Kazumi hineinversetzen konnte und dementsprechend wusste, wie sehr ihr diese Situation zusetzte. Ich muss unbedingt mit ihr reden. Wenn sie weiß, wie ein Traum aussehen könnte, fällt es ihr vielleicht leichter, mit dem Albtraum klar zu kommen, sobald Kyuubi ihr den auf den Hals hetzt Die ruckartige Bewegung, die Kazumi machte, sah Noriko nicht unbedingt, da Kazumi hinter, beziehungsweise vor der Couch kniete und dementsprechend komplett verdeckt wurde. Aber sie spürte sehr deutlich diesen plötzlichen Schrecken, der Kazumis Herz gleich ordentlich einheizte und schrecklich schnell schlagen ließ. Ernst blickte sie in die Richtung der Schwestern. Lass uns näher zu den Dreien gehen, okay? Ich mach mir um Kazumi und Akari sorgen… Sie ahnte nicht, was in Akaris Kopf herumschwirrte. Aber sie wusste, dass Kazumi kurz der Schrecken gepackt hatte, weil sie plötzlich das Gefühl bekommen hatte, kaum noch Luft zu kriegen. Letztendlich weil Akari den Kimono ordentlich fest zugebunden hatte.
Akari währenddessen hatte sich erhoben und war kurz zu den Tassen gegangen und natürlich folgten Kazumis Augen ihr Schuldbewusst. Kam es ihr nur so vor oder klangen Akaris Worte wirklich so vorhaltend und anklagend? Unsicher schluckte die Natsu, eh sie den Blick wieder senkte. Ich…mein  das Alles nicht böse, hauchte sie kleinlaut und es klang eher, als würde sie zu sich selbst sprechen um sich zu beruhigen. Sie atmete tief, zitternd durch, als sie den Drang widerstand einfach aufzustehen und wegzurennen. Ich habe zu viel Angst, dass euch irgendwas passiert. Ich will nicht wissen, was mit dir passiert, wenn Ai irgendwas zustößt…, hauchte sie gedankenverloren. Die tatsache, dass Akari Ai einen psychischen Klaps unterstellte, kommentierte Kazumi nicht. So wie Ai sie, ihre Psyche und ihre Träume durchleuchten konnte, musste an Ai irgendetwas sein, dass sie Sachen einfach, ohne das geringste Zeichen einer Emotion, erfasste, analysierte und kommentierte. Ein emotionsgeleiteter Mensch wie Kazumi könnte niemals so teilnahmslos Albträumen lauschen, ohne sich zu sorgen. Selbst wenn sie 100 Jahre Psychologie studiert hatte und voll zum Menschenkenner wurde.
Als Ai langsam wieder zu sich kam, war Kazumis Erleichterung deutlich größer als der Schrecken, den Ai ihr durch das plötzliche Abklappen verpasst hatte. Dementsprechend fiel Kazumi der Jüngeren kurz um den Hals, natürlich deutlich vorsichtiger, als man es von ihr erwartet hätte, einfach um die Andere nicht zu überfordern. Auch wenn es nicht ganz klar war, ob Ai überhaupt wirklich was mitbekam. Sie wirkte, nachdem Kazumi sich von ihr gelöst hatte und ihr ins Gesicht gesehen hatte, gewissermaßen wie körperlich da aber psychisch noch in einem Koma. Fast so, als würde sie einfach nicht mitbekommen, ob sie wach war oder irgendwie vor sich hin träumte.  
Kazumi musterte Ai zwar mit gewisser Erleichterung, doch als sich auf einmal Tränen in den Augen der Anderen sammelten, wurde der Blick der Natsu sofort ernst eh sie mit dem Handrücken vorsichtig die Tränen wegstrich. Hatte sie etwa einen schlechten Traum gehabt, während sie bewusstlos war? Waren diese Tränen Zeichen der Erleicherung oder was sponn sich die vermeintlich Jüngere gerade zusammen? Kazumi wusste es nicht und aus Angst, die Schwarzhaarige zu überfordern, in dem die Natsu sie mit Fragen zubombadierte, schwieg Kazumi widerwillig und betrachtete Ais Gesicht einfach nur. Es kam ihr zeitweise vor, als würden sie sich einfach nur gegenseitig einen unbewussten Anstarrwettbewerb leisten. Heiß? Fragend legte Kazumi den Kopf schief, als dieses eine Wort urplötzlich über Ais Lippen kam. Die Natsu blinzelte verwirrt, eh ihr Hirn verstand. Beziehungsweise versuchte zu verstehen. Heiß… wahrscheinlich war ihr zu warm, wegen ihres Fiebers. Zumindest war Ai schon mal wach. Das war für Kazumi zumindest schon mal ein Grund erleichtert aufzuatmen.
Ihre ziemlich plötzliche Patientin erhob auf einmal ihre Hand und eigentlich wollte Kazumi gleich belehrend einwerfen, dass sich die Schwarzhaarige zu schonen hatte, doch außer Luft holen kam sie nicht unbedingt weit. Ihr blieben wortwirklich die Worte im Hals stecken, als sie die zierliche Hand auf einmal an ihrer Wange spürte. Wollte sie wissen, wie viel Kraft Ai das in dem Zustand kosten musste? Ihre gewünschte Zurechtweisung erstarb und stattdessen bekam Ai nur einen besorgten Blick von der Natsu, eh sie ihre Hand auf die von Ais legte. Vielleicht glaubte die Liegende gerade einfach nicht, dass Kazumi da war? Konnte das sein? Die Blauäugige konnte nicht unbedingt einen Gedanken daran ‚verschwenden‘, da sie Ais Versuch ihr Gesicht zu ihrem zu ziehen, etwas überraschte. Natürlich folgte Kazumi, um Ai unnötige Kraftanstrengungen abzunehmen. Was sich Ai dabei dachte? Wenn die Rotäugige in dem Moment überhaupt denken konnte, so dachte sich Kazumi, könnte es ja sein, dass sie anhand von Kazumis Stirn an ihrer den Temperaturunterschied feststellen wollte. Was aber stattdessen passierte, überraschte Kazumi so sehr, dass sie Ai eine Weile anstarren würde. Kurzzeitig, sicherlich nur für einige Zehntelsekunden, spürte Kazumi Ais Lippen auf ihren und eh Kazumi sich zurechtstauchte, dass sie sich das gerade nicht einbildete, sank Ai schon wieder ins Kissen zurück und bekam dementsprechend einen ordentlich verwirrten Blick von Kazumi zugeworfen. Man konnte es keinen Kuss nennen, versuchte sich Kazumi zu beruhigen. Es war einfach nur ein Aufeinanderdrücken der Lippen gewesen…oder?
Langsam schlich sich die verräterische Röte ins Gesicht der Blauäugigen und eine kurze Zeit war sie wirklich sprachlos. Sie schlcukte den plötzlichen Kloß in ihrem Hals herunter und versuchte sich langsam wieder zu fassen. Natürlich bin ich da. Und Akari auch., sagte sie versucht konzentriert. kannst dumir sagen, ob du irgendwo schmerzen hast?, fragte sie vorsichtshalber langsam, als Noriko in ihrem Blickfeld erschien. Sie war vom Boden auf die Rückenlehne der Couch gesprungen und blickte Ai besorgt an. Nervenfieber?, warf die kleine Katze in den Raum und Kazumi schüttelte den Kopf. Ich hoffe nicht. Dafür ist ihr Herschlag zu schnell, überlegte Kazumi und griff sich nachdenklich ans Kinn. Aber sie redet so wirr…, harkte Noriko nach und Kazumi tätschelte der Katze den Kopf. Du vergisst, ich rede auch wirr daher, wenn ich einen Albtraum hatte. Vielleicht hatte Ai einen Fiebertraum, den sie nicht von Realität trennen konnte.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 13, 2017 8:40 pm

Kyo konnte sich immerhin schon mal glücklich schätzen kein Mensch zu sein, denn für andere Menschen als für Kazumi interessierte sich Noriko ja nicht, aber in Anbetracht der ganzen Clangeschichte war dies auch nur verständlich. Demzufolge war er froh das die Katze gerade mit ihm sprach, denn irgendwie schien sie auch ein wenig das Bedürfnis zu erwecken ihrerseits mit jemanden sprechen zu wollen und auch dies war nachvollziehbar und Kyo zufälligerweise auch genau der rechte Gesprächspartner. Innerlich gratulierte er sich selbst dazu Noriko angesprochen zu haben, das Gespräch hier gestaltete sich weitaus interessanter als jenes der Menschen, welches sich primär um den Zustand von Ai drehte und offenbar auch nicht sehr viel weiterkam, sofern Ai nicht aufspringen und ihre Genesung bekunden würde. Die Menschen gaben wahrlich kein gutes Kino ab, aber er war ja auch nicht hier um sich unterhalten zu lassen, obgleich Noriko diesen Part einfach genial ausfüllte. Gerade war einfach die Katze spannend und die Menschen waren langweilig. Davon abgesehen drehte sich ihr Gesprächsthema um ihre Menschen, aber auch ihre Bijuu, irgendwie waren die Tierwesen schon recht philosophisch unterwegs. Erneut überraschte ihn die Einsicht der Katze positiv, auch wenn er lieber nicht zu genau wisse wollte, woher sie Kyuubi's Mordmotiv kannte – dies schien ihm seltsamerweise etwas zu intim. Anderseits war es ja nicht sein Motiv, sondern das von Shukaku, sollte Kyo es einfach ausblaudern und seinen großen Bruder ärgern? Der Gedanke reizte ihn kurz, als böte sich hier die Gelegenheit zu testen wieviel von seiner Chibi-Existenz dem Bijuu bekannt war. Anderseits wäre es natürlich ungünstig einen schlafenden Maderhund zu wecken, aber manche Situationen boten sich nicht beliebig oft an. Er konnte darauf eingehen oder sie verstreichen lassen und um diese Erfahrung tatenlos an sich vorbei ziehen zu sehen war Kyo einfach zu neugierig, daher stieg er fröhlich auf die Aussage von Noriko ein. “Ja so lieben wir ihn. Eingebildet und seine Ehre verteidigend. Shukaku legt da nicht so viel Ehrgeiz rein, es genügt ihm wenn Akari geschwächt ist und er ausbrechen kann, dabei trägt die Angst die Akari vor ihm hat allerdings auch noch zu seiner Erheiterung bei. Ich sage es mal ganz kleinlaut, aber sie lässt es zu das das Seelenversteck die Ausmaße einer Wüste erreichen kann und da irrt sie dann herum und er schaut zu oder verschüttet sie oder lässt sie im Sand ersticken. Ähm also nicht das ich das jetzt gutheißen würde.“ Huch. Da war entweder seine Phantasie mit ihm durchgegangen oder jener Teil von ihm der von Shukaku abstammte, allerdings versuchte er am Ende noch die Kurve zu bekommen, immerhin war er hier der Gute und ihm war auch gegen Ende eingefallen mit wem er sich hier unterhielt und einer Katzen-Dame konnte er doch keine Schauermärchen erzählen, nicht wenn sie selbst genug zu bedenken hatte. Ganz die Dame ging Noriko natürlich nicht genauer auf die Träume ein, oder zumindest noch nicht, dafür hingegen zeichnete sie eine positive Balance. Die Träume zu etwas gutem zu wenden klang doch schon einmal gar nicht so schlecht. Er nickte lediglich auf ihre Aussagen hin und versuchte seinen Ausfall noch wieder ein wenig zu glätten. “Das ist gut. Du bist Kazumi eine gute Partnerin und hast einen guten Weg gefunden ihr zu helfen. Ich denke Ai wiederum hilft ihnen auch, ihnen beiden, auf ganz menschliche Art.“  Ach wie schön. Gleich würde er noch wie Ai anfangen von Liebe zu schwafeln, aber zum Glück war er noch nicht ganz von den Menschen eingenommen und trotzdem glaubte er sich irgendwie doch gewissen menschlichen Gefühlen ausgeliefert, denn er begann sich langsam zu fragen ob er in Zukunft noch mehr Zeit mit Noriko verbringen dürfte – als würde dies eine Rolle spielen, doch der Gedanke allein war irgendwie schön. Dann wurde es wieder spannender. Die Art der Träume wurde doch noch ausgeführt und zwar in Bezug auf die Frage wie Kyuubi die Schwäche von Kazumi ausnutzen würde. Die Antwort war also ein Traum? Normal schlechte Träume, die ein Katzenpartner mit positiven Gedanken zum Guten wenden konnte oder tendenziell doch andere Träume? “Kreativ. Also ein Tagtraum der auf dem basiert was gerade passiert, nur in seinem Sinne abgewandelt? Ja. Sicher. Gehen wir näher ran.“ Gerade wusste Kyo noch nicht ob er begeistert oder besorgt sein sollte, war es für ihn klug sich Akari jetzt aufzudrängen? Er wusste das Shukaku es liebte, wenn sie im Seelenversteck herausbekam das er sie nur quälte, was wenn sie sich hier am falschen Ort wähnte und ihn mit Shukaku verwechselte? Zugegeben ein Mini-Shukaku, aber ein wenig beängstigend war der Gedanke schon, zumal Kyo keine Ahnung hatte wie Akari sich außerhalb des Seelenverstecks verhielt. Also näherten sie sich und Kyo fing den nervösen Blick von Akari auf. Schön! Wenn Noriko sich zu gute kommen ließ die Träume von Kazumi zu verbessern, dann konnte Kyo vielleicht auch Akari helfen? Also ging er auf sie zu, als sie gerade mit dem Tee zurückkam. Sie stellte ihn neben Kazumi auf den Boden und sah direkt neben dem abgestellten Tablett Kyo stehen. “Arisu. Ich....ich wollte dich nicht anflaumen. Ai und du, ihr seit mir wichtig und ich, naja ich weiß gerade nicht so richtig ob das hier echt ist. Ich wünsche mir das es Ai gut geht, aber es wirkt einfach...unecht. Also es ging ihr sonst gut. Sie kann doch nicht einfach so daliegen, als läge sie im sterben.“ Ihr leichtes Zittern rührte auch davon, dass sie die Situation im Geiste einfach mehr beschäftige, als sie nach außen zeigte. Was wäre denn wenn Ai wirklich schlimm erkrankt wäre, würde Akari dann einfach dastehen und zusehen, während Ai dahin siechte, unfähig ihr zu helfen und damit ihre eigenen Ängste bestätigend? In Wirklichkeit war sie ihrer Schwester so dankbar das diese da war, dass sie alles in die Hand nahm, dass sie sich um die Gesundheit von Ai kümmerte und sie gerade pflegte, aber zwischen Denken und Sagen lagen bei ihr ohnehin zumeist unterschiedliche Welten. Ai und Ayumi waren immer die Personen gewesen die praktisch wussten was Akari dachte und trotzdem konnte Akari ihnen gerade jetzt nichts zurückgeben, außer das Wissen das ihre Schwester sich gut um Ai kümmerte.
Als sich dann die rührende Kuschelszene weiter zu spinnen drohte wandte sich Akari kurz ab und wieder Kyo entgegen. “Du bist nicht Er oder? Es ist doch echt?“ Akari hatte das Gefühl den Tränen nahe zu sein, entweder weil Ai sich gerade rührte und ein Lebenszeichen von sich gab oder weil sie ernsthaft von Kyo verlangte seine Echtheit zu bestätigen, dabei sah doch gerade dieser wie ein Mini-Shukaku aus – es wirkte wie ein schlechter Scherz und gleichzeitig wusste sie nicht wie schlimm es wäre wenn Ai's Zustand echt wäre oder alles nur aus Sand bestünde. “Ja. Das hier ist echt und ich bin Er. Wie soll ich diese Frage beantworten? Noriko, Ai, Kazumi, ich. Wir sind alle echt. Gut ich bestehe aus Sand und eurem Chakra, aber ich unterwerfe mich mal der Definition von Leben. Du bist nicht im Seelenversteckt. Einen anderen Beweis gibt es nicht. Du kannst nicht das Haus niederbrennen, nur um herauszufinden ob es echt ist oder war.“ “Was? Wieso sollte ich...schon gut....“ Kurz darauf ging ihr Blick wieder zur Couch oder besser gesagt zu Kazumi und Ai. Wäre die Situation nicht so ernst, würden sie schon fast wieder süß aussehen. Dann wurde sie der Diskussion zwischen Noriko und Kazumi gewahr und erneut fiel ihr seltsamerweise auf das die Katze sprechen konnte, aber sie runzelte lediglich leicht die Stirn. “Was ist mit der Ibuprofen? Wenn sie Schmerzen hat hilft es und gegen das Fieber ohnehin. Jetzt wo sie wach ist kann sie diese doch nehmen.“ Der Tee dampfte zwar noch leicht vor sich hin, aber war im Grunde in kleinen Schlucken trinkbar. “Oh. Die Küche ist nur einen Sprung entfernt. Ich hole doch schnell Wasser.“ Mit diesen Worten entfloh sie der Szene um kurz darauf mit einem Glas Wasser zu erscheinen, dabei legte sie eine Geschwindigkeit an den Tag als wollte sie die Chunin-Prüfung bestehen. Kyo wandte sich derweil den restlichen Damen zu und wurde das Gefühl nicht los sich für Akari entschuldigen zu müssen oder zumindest etwas sagen. “Fieber. Fieber klingt richtig und verwirrt.“ Damit konnte er wohl gleichzeitig über mehrere Anwesende sprechen.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 13, 2017 9:44 pm

Ai lag auf dem Rücken und hob eine Hand über ihren Kopf, das Licht, es belendete so und zwang sie dazu ihre Augen zu schließen. Sie wollte sie eigentlich offen behalten und doch wusste sie, dass sie es nicht konnte. Es tat ihr zu sehr weh und doch brauchte man das Licht um zu sehen, jedes kleine Abprallen der Lichtstrahlen war immerhin aktuell und vor allem für den Menschen wichtig. Die Frage war doch aber, wo war der Mann mit der Kaputze hin? Sie drehte leicht den Kopf zur Seite und sah ihn wieder. Er grinste sie an und Ai erwiderte nichts. Sie wollte sich nicht noch schlechter fühlen, doch dann kam er näher heran und hielt in seiner Hand ein Messer.. Ai wollte den Mund aufmachen, doch blieben ihr die Worte im Halse stecken, als er auf Kazumi einzustechen begann. Immer und immer wieder und sie hörte wie das Messer die Epidermis und darunter liegende Muskelpartien durchdrang, die Gefäße verletzte und wieder hearusgezogen wurde, nur um dann wieder einen weiteren Stich zu setzen. Ai bemerkte jedoch, dass es scheinbar Kazumi nichts ausmachte. Ob sie es überhaupt spürte? Scheinbar nicht, sonst hätte sie schon längst aufgeschrien. Nein, das war nicht real, sie wusste es, sie musste sich zusammenreißen und ihn ignorieren, auch als eine Frau mit Knochenhänden aus dem Boden kam und Akari am Bein packte. Aus dem Boden kam diese Frau immer Höher und rammte ihre knochigen Arme durch den Körper Akaris. Diese indes ging unbehelligt weiter und in Richtung der Küche.

Ai musste sich fangen. Es waren Halluzinationen und eben jene musste sie ausblenden, ignorieren. Es verzerrte ihr Bild der Realität. Sie musste anfangen wieder klar zu denken und doch war es ihr schlecht möglich, als auch schon Akari zurückkam, als sie ein Glas Wasser zurückkam, damit Ai eine Tablette schlucken konnte.
ich... ich leide an Influenze, gepaart mit leichten bis mittelschweren fieberinduzierten Halluzinationen. Ich kann mich kaum auf meiner selbst konzentrieren, daher müsst ihr mir helfen klar zu denken. ... bitte..., sagte sie nun und versuchte ihren Kopf zur drehen. Sie deutete in Richtung des Schreibtisches.
Dahinter.... Schrank... Medikamente... Spritze... 10 mg/ml Paracetamol, intravinös. Code ist 2008-2408...., sagte sie nun und atmete tief durch. Ihre Atmung war noch immer schnell und sie hoffte, dass eine Spritze ihr helfen würde um zumindest das Fieber ein wenig unter Kontrolle zu bekommen. Es schwächte und sie und nahm ihr die Grundlage für das logische Denken. Sehr böse, wie sie selber fand. Sie wollte nicht aufhören logisch zu denken, sie wollte weiterhin so bleiben wie sie war, denn so war sie immerhin Ai.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi Feb 15, 2017 10:04 am

Norikos aufmerksame Augen wanderten zu dem kleinen Minishukaku,als er der Katze einen Einblick ermöglichte zu wissen,wie das bei Shukaku und Akari aussieht. Wenn sie das so hörte, war Noriko echt froh, dass Kazumi dennoch so stand hielt und einerseits kaum das Seelenversteck aufsuchte und andererseits, dass sie sich von dem Fuchs auch nichts sagen ließ, egal wie sehr sie sich mit ihm anfreunden wollte. Sie war ein Dickschädel und würde es Kyuubi auch nur zum Teil gestatten die Oberhand zu haben. Sollte er nicht eigentlich froh sein, dass Kazumi ihmüberhauptso viel Freiraum gönnte? Aber er war ein Fuchs. Was sollte man von denen schon erwarten? Egal, wie dämlich Kyuubi ist mit seinem Sturheit, seiner Eitelkeit und seiner Ehre, ich bin froh, dass er nicht so handelt wie Shukaku. Ob er es will oder nicht, dadurch, dass er Kazumi schon ein paar mal gerettet hat, hat er unbewusst, und ungewollt sicherlich auch, dafür gesorgt, dass Kazumi sich Hoffnungen machte, ihm doch nicht ganz egal zu sein. Ihr ist klar, dassder Fuchs sie töten will. Aber die Vorstellung, dass er ihr geholfen hat, sorgt bei ihr unweigerlich fürneu gefassten Mut. Kitschig nicht?, fragte sie an den kleinen Marderhund gewandt. Dennoch war ihrKyos Ausrutscher nicht entgangen und ihre Augen fixierten das gleichgroße Wesen ernst. Du bist Anders. Aber dennoch bist du nicht so wie ich. Auch nicht wie ein Mensch. Ich will dir einen Rat geben. Beschütz die, die dich so akzeptieren und mögen und die gut zu dir sind. Treib sie nicht in den Tod. Stirbt Akari bist du auch nicht mehr als eine schmerzhafte Erinnerung und eine Lehre. Und glaub mir. Sollte Akari wegen dir ihr Leben und Kazumi ihre Schwester verlieren, werdet ihr das bereuen. Das ist dir klar? Ich sag dir das im Guten
Norikos Augen strahlten eine gewisse Warnung aus. Sie selbst könnte gegen Shukaku nichts ausrichten. Aber sie bezweifelte nicht, dass Kazumi zusammen mit Kyuubi ausrasten würde, sollte der Älteren irgendetwas passieren. Aber das wollte sie sich lieber nicht vorstellen. Nicht jetzt, wo sich die Schwestern näher kamen. Auch wenn irgendwie alle anwesenden Menschen mit ihren eigenen Ängsten und scheinbar auch Halluzinationen und Einbildungen zu kämpfen hatten.
Letztendlich existiere ich um Kazumi eine Stütze, Hilfe und Partnerin zu sein. Sie hat zwar versucht sich abzukapseln, aber je mehr sie sich vorMenschen verschlossen hat, umso besser lernte ich sie kennen und kann mir einbilden, das einzige Wesen zu sein, dass ihre Gefühle, Gedanken, Wünsche und Ängste kennt. Aber vielleicht wirst du das auch irgendwann besser verstehen, wenn du Akari auch als Partnerin betrachtest und versuchst sie besser zu verstehen. Dessen war sie sich sicher. So wie Noriko einschätze war Kyo noch unbehofen, was die Bindungen zwischen Menschen betraf. Wahrscheinlich hatte er mit Akari und Ai ein Paradebeispiel, wie menschliche Beziehungen helfen konnten. Bei Kazumi und Akari konnte man deutlich sehen, dass zumindest bei ihrem Band der Verrat/Verlust so schwer gewogen hatte, dass Beide anfällig waren die jeweils Andere waren und Angst hatten, dass sie anscheinend ein Messer in den Rücken gerammt bekommen würden. Und Kazumi und Noriko war wieder etwas ganz Anderes, was nicht mal der Katzenclan richtig verstand. Die Bindung zwischen Mensch und Katze bestand zwar nun schon seit knapp 20 Jahren aber dennoch war es nichts, was man einfach so untersuchen. Schließlich war das ‚Der Katze eine Stimme geben‘ kein Jutsu sondern eine besonderheit zwischen den beiden Partnern. Es kommt ganz drauf an, was Kazumi erlebt hat. Sitzt sie den ganzen Tag in ihrem Zimmer und schreibt oder trainiert, dann ist ihr Traum, wenn sie denn einen hat abstrakt und hat rein gar nichts mit den Erlebnissen des Tages zutun. Außer beim Schreiben ist irgendetwas Emotionales gewesen, das würde Kyuubi ausnutzen. Die Situation hier ist Frischfleisch für Kyuubi als wäre er ein ausgehungerter Koyote. Die Angst um Ai und die Sorge, dass Akari ihr die Schuld fürAis Zustand geben könnte, geben Kyuubi die Möglichkeit ihren Traum zumanipulieren.
Kazumi dagegen fühlte sich kurzzeitig wie ein getretener Hund/Katze, was aber auch daranliegen konnte, dass sie Sachen sah, die nicht da waren oder irgendetwas in Akaris Worte hineininterpretierte, was sie eigentlich gar nicht gemeint hatte. Sie atmete tief durch und lächelte Akari leicht an. Es ist für uns Beide eine schwierige Situation. Geplant war eigentlich, dass ich dich hier besuche, wenn du mir das Okay und ein Datum nennst. Dass ich hier antanzen darf, kurz nachdem ich deinen Brief gelesen habe, ohne mir darüber richtig Gedanken machen zu können, war schließlich nicht geplant. Vielleicht ist das hier eine Art Konfrontationstherapie, sagte sie verständnisvoll und nachdenklich. Es würde sie nicht wundern, wenn Akari sich genauso überfordert fühlte, wie Kazumi nur das Kazumi zudem auch Angst davor hatte, was mit Ai war und was Kyuubi mit ihren Gefühlen und Träumen anstellen würde, wenn dieser Tag vorbei war. Sie versuchte sich abzulenken, in dem sie sich um Ai kümmerte und Akari? Sie hatte Akari indirekt dazu verdonnert, einfach da zu stehen und zuzugucken, was der Natsu schrecklich leid tat.
Nachdem Ai langsam zu sich kam, fiel Kazumi zumindest ein kleiner Stein vom Herzen.Ais Stimme und ihre…‘Aktion‘ hauten Kazumi so derbe aus der Bahn, dass ihr Verstand kurz einen Crash hinlegte und dann ewig brauchte, um wieder ansatzweise zu funktionieren. Zu dem Zeitpunkt war Akari in der Küche verschwunden um ein Glas wasser zu holen, was Kazumi auch erst realisierte, als die Ältere wieder zurückkam. Auch Kyo nahm sie dann erst war und blickte ihn verwirrt und fragend an, eh sich ein leichtes Lächeln auf ihr Gesicht schlich. Du bist also Akaris Chibi? Ich hab dich noch gar nicht begrüßt oder? Es freut mich sehr, sagte sie ein wenig aus dem Kontext und derSituation herausgerissen. Sie legte eine Hand auf Kyos Kopf und lächelte leicht. Scheint als hätte Noriko einen neuen Freund. So glücklich hab ich sie schon lang nicht mehr gesehen… Ach du übertreibst! Das stimmt doch gar nicht, sagte Noriko sofort, offensichtlich verlegen, und blickte schmollend zur Seite. Wir sind halt ins Gespräch gekommen,nuschelte sie und wedelte mit ihrem Schweif. Ist klar… Ich versteh schon, sagte die Blondine und Noriko wollte schon wieder kontern, als ihr klar wurde, dass sie zu laut werden würde und Ai zu dem Fieber auch nur noch dröhnende Kopfschmerzen verpassen konnte,wenn sie so laut wurde, wie Kazumi es von ihr kannte.
Außerdem waren wieder Akaris und Kazumis medizinischen Kenntnisse gefordert. Jetzt, wo Ai ihr sagte, was sie hatte, klang es wieder vollkommen offensichtlich. Die Symptome waren klar. Aber leider war Fieber ein Symptom für so viele Krankheiten, sodass es nicht logisch war, dass man sofort auf diese Grippe stieß. Auch als Ai zu dem Schreibtisch deutete und den Schrank ansprach,nickte Kazumi leicht und blickte fragend zu Akari. Kannst du ihr helfen sich aufzusetzen, damit sie die Ibuprofen nehmen kann? Ich kümmer mich um die Spritze?, fragte sie vorsichtig nach.Sie wollte nicht herumkommandieren. Das war nichts für sie, aber so konnte sie teilweise ihre Seele beruhigen, dass sie sich nicht so aufspielte und Akari nur links liegen ließ. Außerdem brauchte Ai jemanden, deren Anwesenheit sie gewohnt war um sich klar zu werden, dass weder Akari noch sie irgendwelche Halluzinationen waren. Kurz drückte sie Ais Hand und lächelte diese aufbauend an, eh sie ziemlich wiederwillig die Hand der vermeintlich Jüngeren losließ und zum erwähnten Schrank zu gehen.
Sie machte schnelle und große Schritte bis sie bei dem Schrank ankam und wenig später auch den Code eingab. Irgendwie kamen ihr die Anreihung der Zahlen bekannt vor. Aber irgendwie fiel ihr gerade einfach beim besten Willen nicht ein. Wahrscheinlich war sie einfach mit ihrem Kopfgerade viel zu sehr darauf versessen, die gesuchten Sachen vorzubereiten und Ai das Medikament zu geben. Also schnappte sie sich eine Spritze und das Paracetamol und zog die Spritze mit dem Medikamt auf, eh sie wieder zurück zu der kranken ging. Es wird vielleicht etwas unangenehm, sagte sie einfühlsam, nachdem sie ihre Vorbereitungen getroffen, um Akari die Spritze zu geben. Sie hatte Ais Arm so gedreht, dass sie gut an eine Vene herankommen konnte und natürlich hatte sie dementsprechend auch Ais Ärmel hochgezogen. Nachdem sie derSchwarzhaarigen das Medikament gespritzt hatte, nutzte sie auch sofort ihr Chakra um die kleine Stichwunde zu verschließen. Danach lagen wieder Kazumis Augen auf Ai. Mehr konnten sie jetzt nicht machen. Zumindest war Kazumis Kopf gerade wie leergefegt…
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi Feb 15, 2017 9:07 pm

Innerlich schüttelte es ihn ein wenig, als er da nun seinerseits Einblicke in die interne Beziehung zwischen Kazumi und Kyuubi erhielt, aber er fühlte sich in seiner Sichtweise auch weiterhin bestätigt. Kyuubi war arrogant und nahm den Kampf mit seinem Menschen auf, statt diesen einfach nur platt zu machen, wobei die Haudrauf-Taktik von Shukaku bisher auch keinen Erfolg aufwies, naja wenigstens das Ego des gelben Monsters wurde durch die Art mit der er mit Akari umgehen durfte gestreichelt und dieser Umstand machte kleinere Misserfolge praktisch wieder wett. Ob Er Akari auch freiwillig das Leben retten würde? Diese Frage konnte Kyo kaum an seiner Stelle beantworten. Soweit er wusste baute Shukaku immer nur Drohungen auf. Er sprach nie davon sie zu retten, sondern drohte damit sie zu übernehmen und an ihrer statt zu kämpfen. Kazumi musste neben der Tatsache das sie Akari's Schwester war ein komplett anderer Geist und Mensch sein, wenn die Beziehung Bijuu-Jinchuriki auf deren Seite fast ein wenig harmonischer wirkte. “Moment. Er hat ihr ein paar mal schon das Leben geredet? Die Beziehung der beiden ist merkwürdig.“ Was wiederum nachwies, dass Kyo sich nur in sein großes Vorbild hineinversetzen konnte, aber nicht in andere – außer der Tatsache das Bijuu nach Freiheit strebten, waren ihre Vorgehensweisen schon recht unterschiedlich und es wollte ihm auch nicht einleuchten wieso Kyuubi es zuließ das Kazumi sich die Hoffnungen machte sie könnten mehr sein als Feinde. Seine Gedanken gipfelten in seinen Aussagen und gegen diese schien die Katze ein paar gewichtige Einwende zu hegen, ja es kam ihmr fast so vor als führe sie in ihren Worten die Krallen aus, denn dieser Rat machte schon auf Kyo Eindruck. Wieso sollte er Akari in den Tod treiben? Es gab schnellere Methoden seine Existenz zu beenden und überhaupt, damit er für irgendwen eine schmerzhafte Erinnerung hinterlassen würde, müsste er doch jemanden etwas bedeuten. Darüber hatte er sich nun wahrlich keine Gedanken gemacht, denn dann müsste er seinem eigenen Überleben ebenfalls mehr Bedeutung beimessen und das schien ihm irgendwie sehr überheblich. Oder meinte Noriko seine Seele? Sein Wissen, sein Wesen, das was er gerade war? Dieses Problem löste er derzeit indem er sich mit seinen Menschen gut stellte und versuchte Akari eine Hilfe zu sein, obgleich er bereits jetzt einsah das er ihr keine Noriko sein könnte. Die Auswahl bestand Noriko's Worte als Drohung oder guten Rat auszulegen und da ihre Unterhaltung bisher sehr aufschlussreich und friedlich verlaufen war, tendierte Kyo dazu den Rat anzunehmen. “Jeder den ich kenne befindet sich in diesem Raum und ihr seit alle gut zu mir. Ich weiß nicht ob ich euch beschützen kann, aber ich kann vor dem Einfluss von Shukaku warnen, sowohl euch als auch Akari.“ Das klang als Anfang doch schon mal ganz gut, auch wenn seine eigenen Worte nun dazu führten das er sich die Szene zwischen den Geschwistern noch einmal intensiver aus der Ferne anschaut. Ja. Es fühlte sich an als wäre dort was im Busch, aber er konnte nicht mit der Kralle dran kratzen. War es nur die Sorge von Akari wegen Ai oder die Konkurrenz die Shukaku gegen Kyuubi empfand oder beides? Dann formulierte Noriko noch einmal ihre Position als Partnerin von Kazumi aus und so langsam schien bei Kyo das Verständnis einzusetzen. Die Clan-Geschichte war lediglich der Grund wieso sie Partner waren, aber das sie sich halfen und verstanden, dafür hatten Katze und Mensch selbst gesorgt. So könnte er es auch mit Akari betrachten, seine Entstehung war nur der Anfang gewesen. Irgendwie inspirierte ihre Rede ihn diesmal ein wenig mehr. “Hm. Dann ich möchte ihr den Gewand-Pfad beibringen, denn dadurch lernt sie selbst ihre neuen Elemente zu verstehen. Denn wenn sie mit Wind und Sand umzugehen lernt, versteht sie ihn besser und die Macht die er glaubt über sie zu haben wird auch zu ihrer.“ War es das was Noriko meinte? Er brauchte ein Ziel, dass darüber hinausging einfach nur zu existieren und sich in der Welt umzuschauen. Natürlich hatte er vorher schon gewusst das er Akari mit Shukaku helfen wollte und es sowohl Ai als auch Akari gesagt, aber irgendwie war es bisher auch nur Mittel zum Zweck gewesen, er hatte noch nicht vor gehabt aktiv zu helfen und dann würde er sie auch nicht in den Tod treiben, dies wäre nämlich eher der Fall, wenn er nichts täte, dann hätte er auch gar nicht auftauchen müssen, dafür genügte Akari's Talent nämlich ganz allein. Die Idee war da, musste aber noch etwas ausgearbeitet werden.
Auch seine Idee mit dem Tagtraum war nicht ganz richtig gewesen, obgleich Kazumi durchaus welche haben könnte, doch offenbar ging es mehr um das Unterbewusstsein das Kyuubi zu manipulieren suchte. Also eine völlig andere Ebene zu jener auf der sich Shukaku betätigte, dieser mischte nur im Unterbewusstsein von Akari mit, wenn es dort ohnehin schon etwas gab das in seinem Interesse wirkte, wie der Tod von Ayioma, die Unsicherheit gegenüber ihrer Familie oder der Gedanke das Dorf verlassen zu können, weil es ihr Herz und ihre Sehnsucht so wollten. Umgedreht konnte Shukaku allerdings auch nichts dagegen unternehmen, wenn Akari sich in Ayumi verliebte oder sich mit ihrer Familie versöhnen wollte. Er konnte versuchen ihr diese Sachen schlecht zu reden, aber sie würde inzwischen ihre Gefühle und seine Gefühle voneinander unterscheiden können. Sein Reich hatte er sich im Seelenversteck eingerichtet, seine Wüste, der Ort an dem er Suna no Keshin war. Das er wusste wie Shukaku mit der Sache umging war ja schön und gut, aber wie brachte sie das mit den Träumen von Kazumi weiter? “Das mit der Angst um Ai kann ich verstehen. Akari wird es auch so gehen, sie leben zwar jetzt zusammen, aber ihre gemeinsame Geschichte reicht viel weiter zurück. Ai ist für sie nicht nur eine Freundin, ich denke sie setzt sie ein Stück weit mit diesem anderen...wie hieß der Mensch...Ayioma gleich. Sie hat Angst Ai zu verlieren, selbst wenn es noch gar nicht so schlimm bestellt ist. Shukaku braucht lediglich die möglichen Parallelen aufzuführen und den Rest erledigt Akari selbst. Demzufolge hätte ich jetzt auch eher vermutet das Akari in ihrer Schwester eine Gefahr für Ai sieht, aber es sieht fast eher wie das Gegenteil aus. Hm. Ich versuch mich mal. Also Akari sieht sich unfähig zu handeln, weil sie ihrer Schwester vertraut, fürchtet sich aber gleichzeitig dass Kazumi und Ai sie enttäuschen. Diese Sorge verblasst, wenn es Ai besser geht. Kazumi wird allerdings nicht nur heute Nacht, sondern immer diesem Erlebnis irgendwie in ihren Träumen begegnen?“ Na jetzt war er erst neugierig was Noriko zu seiner Deutung sagte, denn inzwischen mochte er sowohl ihre Zustimmungen, als auch ihre positive Kritik.
Akari bekam diesmal keine Kritik ab, aber dafür eine unverlangte Erklärung, auch wenn sie diese herbeigesehnte hatte, doch für sie beide war bisher Ai der bedeutende Faktor gewesen. Ihre Geschwister-Beziehung stand einfach hinten an, denn dies hatte sich Ai verdient. Ai hatte sich die Fürsorge der Schwestern aufgeladen und bekam nun eine volle Packung Kazumi und ein paar gut gemeinte Versuche von Akari. Allerdings bekamen sie auch eine Paketsendung von Ai und zwar eine die zu spät zugestellt wurde, denn die Idee dies wäre eine Konfrontationstherapie wirkte schon fast wie von der Kleinen entworfen. “Ja. Das klingt ganz nach Ai, aber dann wusste sie nicht was sie sich und uns damit antut und das glaube ich eher nicht. Also danke. Danke das du kommen würdest, vielleicht können wir später noch einen Termin ausmachen oder du bleibst einfach hier. Das würde uns beide freuen und dann bist du da, wenn es Ai doch wieder schlechter gehen sollte. Kannst du bleiben, hast du die Zeit? Wenn ich mit Ai allein wäre und es ginge ihr schlechter, dann....wärst du da? Ja? Ginge das?“ Zum Glück hatte Akari gezögert, ihr wäre fast herausgerutscht, dass sie vor Angst um Ai und Yumi noch aus dem Fenster springen könnte, es wäre eine makabre Metapher gewesen. Sie wartete noch eine mögliche Antwort ab, war dann allerdings schon zu aufgedreht und musste das Wasserglas besorgen, oder besser gesagt durch körperliche Aktivität ihre aufkeimenden Gedanken unterdrücken. Ihr war nämlich, durch Kyo's Einmischung, der Gedanke gekommen das sie sich inzwischen alles nur einbilden könnte. Am Ende passierte gar nichts. Am Ende war dies der Tag ihrer Versieglung und dies das Resultat der ersten geistigen Begegnung mit Shukaku. Unendlich weit konnte sie sich die Zeit ja kaum zurückwünschen, aber das wäre alles auch nicht besser, denn überall war Kazumi. Ihre Schwester war bei der Jagd auf Shukaku dabei. Sie war da als Ayioma gefunden wurde und Akari ihre Wut auf ihre Schwester lenkte und sie war da als es darum ging sich um Ai zu Sorgen. Nein. Es war nicht nur Kazumi, es waren auch Mai, Ai und Yumi. Ihre Familie war genauso ihr Schicksal wie es Shukaku war. Mit diese Gedanken rannte sie in die Küche und hielt nicht nur ein Glas unter den Wasserhahn, auch ihr Kopf landete dort und sie ließ sich kaltes Wasser über den Nacken laufen. Ai war auf dem Weg der Besserung, irgendwie musste sie dies in ihren wirren Schädel bekommen. Sie kehrte mit vollem Wasserglas und feuchten Haarspitzen zurück, aber war für den Moment wieder relativ klar.
Derweil fühlte sich jemand anderes angesprochen und antwortete. “Gleichfalls. Ich bin Kyo. Freut mich die Familie von Akari kennenzulernen und die Partnerin von Noriko.“ Er zog zunächst den Kopf leicht ein, reckte ihn aber kurz darauf wieder und schmuste ein wenig mit Kazumi's Hand. Die Geste kannte er schon, nur Kazumi bisher noch nicht, obgleich er ja schon viel über sie erfahren hatte. Ein wenig verwundert beobachtete er kurz darauf, ähnlich einem verbalen Tennisspiel, den Schlagabtausch zwischen Noriko und ihrem Frauchen, offenbar ein Zeichen das diese wirklich eng befreundet waren. Darüber musste er ein wenig Grinsen und schielte dabei leicht zu Akari herauf, welche ebenfalls eine Spur von Lächeln zeigte, doch Akari betrachtete Noriko und Kazumi nur nebenbei, ihre Aufmerksamkeit lag weiterhin auf Ai. Inzwischen war Akari also wieder klar genug um mitzubekommen das Ai teilweise wach war und sogar Anweisungen gab. Typisch Ai. Sie würde auf dem Sterbebett noch ihr Testament live verfassen, damit auch ja alle Anwesenden bedacht wurden. Diesmal war es allerdings Kazumi welche die Anweisungen ausführte und zum Schrank ging und Akari war ihr dafür dankbar, mit einer Spritze hätte sie nun wahrlich nicht hantieren wollen, etwas scharfen, das die Haut durchbricht und im schlimmsten Fall nur Luft und Tod beinhaltete. Jup. Ihre Gedanken waren glasklar immer noch Tod und Verderben gewidmet. Doch nun musste sie sich Ai widmen, Anweisung der Ärztin! “Ja. Mach ich.“ Da war er also nun der Zeitpunkt wo sie ihr neues Leben als Kraneknschwester auf Herz und Nieren an Ai erproben musste, was da nur alles schief gehen mochte? Wenigstens war sie in ihren Horrorszenarien noch nicht so weit fortgeschritten das sie selbst Ai umbrachte, dies schob sie dann doch lieber ihrer Schwester zu oder auch nicht. Sie war Kazumi nicht böse und würde ihr auch nie zutrauen Yumi etwas anzutun, dies waren nur irre Phantasien, mehr nicht, ähnlich einem Delir oder einem Genjutsu, vielleicht entwickelte Akari auch eine Form der Psychose, weil sie sich das alles einbildete und nicht einmal Shukaku dran Schuld wäre? “Wenn dort auch etwas gegen akute Angstzustände rumliegt, bring mir was mit.“ Sie warf die Aussage mehr in den Raum, als dass sie Kazumi direkt ansprach, denn sie machte sich schon daran Ai ihren Oberkörper aufzurichten und redete dabei mehr auf die Kranke als auf eine entfernte Kazumi ein. “Es wird alles gut Yumi. Wir helfen euch, haltet durch.“ Sie drückte Ai noch einen Kuss auf die Stirn und schob ihr dann mehrere Kissen unter den Rücken, womit sie halb lag, halb saß, dabei bleib Akari noch in ihren Rücken um sie bei Bedarf mit ihren Körper zu stützen. Nachdem Ai die Spritze bekommen hatte, welche Paracetamol enthielt, bekam sie das Glas Wasser zu trinken und die Ibuprofen und noch etwas bekam Ai. Eine Umarmung, denn Akari hatte ihre Hände sachte um die Taille ihrer Freundin gelegt.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Feb 16, 2017 12:30 pm

Die Zeit war vergangen, seit sich Ai mit ihrem blonden Engel traf und doch war die Zeit es, die ihnen aktuell half. Sie würde nämlich den Druck auf Akaris Bitte erhöhen, es war immerhin schon früher Abend und eben jene Zeit war es, die vielleicht diese Bitte noch einmal unterstrich, außerdem konnte so Kazumi Mai aus dem Weg gehen, auch wenn sie dies nicht mehr so oft wollte wie zuvor. Die Theorie, dass Ai dies geplant hatte war sogar sehr realistisch, denn vor Ais innerem Auge liefen verschiedene Handlungsstränge ab und eben jene variierten je nach möglichem Einstieg, Laune und und und. Welche der vielen Stränge letztlich dem entsprach, der vor dem inneren Auge der jungen Frau abgelaufen war, würde sich zeigen. Ai jedoch war sich sicher, dass egal welcher es war, es war in Ordnung so, die Schwestern sprachen miteinander, sie kümmerten sich um Ai und hatten damit ein gemeinsames Ziel. Sie freute sich sogar darüber, dass sie miteinander sprachen und das ohne, dass es gezwungen wirkte. Es ging zwar ab und an nur um medizinische Dinge und doch war sich Ai darüber im Klaren, dass das eine Basis war, die die beiden Schwestern verband.

Unsicherheit machte sich jedoch auch in ihr breit und sie war sich nicht sicher, wie lange sie noch wach war um die Situation zu sehen, doch aktuell, dies gefiel ihr. Sie hoffte, dass es so weiterging. Kazumi hatte davon gesprochen, dass sie sich ein wenig überrumpelt vorkam und ja, das stimmte und doch war es notwendig, denn nicht alles im Leben war planbar und eben diesen Umstand nutzte sie aus. Sie kreierte ein zufälliges Szenario um dafür zu sorgen, dass die Schwestern sich nicht gezwungen fühlen mussten und sich nur verlegen anlächelten und vielleicht oberflächlich mit einander umgingen, sondern sie provozierte mit ihrem eigenen Zustand eine Basis, an derem positiven Ausgang beide Parteien interessiert waren. Immerhin wollten sowohl Akari, wie auch Kazumi, dass es Ai schnell wieder besserging.

Ai wurde aufgesetzt und sie nahm brav die Tablette und auch die Spritze nahm sie dankend an. Es folgte noch ein Kuss auf die Stirn und eine Umarmung seitens Akari. Sie versicherte, dass sie beide, also Ayumi und Ai, bald wieder genesen sein werden und Ai glaubte ihr dies, immerhin war sie in den Händen zweier fähiger Ärzte und auch wenn Akari es vielleicht vergessen zu haben schien, sie selber war auch eine sehr gute Ärztin, die vom Rang her zwar degradiert war auf den einer Schwester und doch wusste sie, dass die junge Frau sicher nicht vergessen hatte, was sie konnte und das über Jahre hinweg schon.
Ich danke euch, ich danke euch beiden., sagte sie und legte sich ins Kissen zurück. Ihre Atmung wurde ein wenig ruhiger und sie schien auch sonst nicht mehr ganz angegriffen. Klar, sie hatte noch immer Fieber, das verschwand nicht auf einmal, aber sie selber fühlte sich auch besser.
Kazumi, mache euch beiden Bitte auch eine Spritze fertig und verabreiche sie euch. Die Ansteckungsgefahr ist zu groß., sagte sie nun und hatte sich wieder auf ihr Kissen gebettet. Sie blickte zur Seite hin mit ihren großen roten Augen die Andere an. Akari hatte sie wohl mittlerweile losgelassen. Ihr Blick fiel kurz auf Kyo und dann auf Noriko, sie versuchte die gesamte Situation zu begreifen, zu verstehen wie die Anwesenden zwischenmenschlich aktuell zueinander standen, ehe sie dann wieder zu den für sie relevanten Personen blickte. Dies waren nun einmal Akari und Kazumi. Diese hatten sich eine Basis geschaffen, gut, die Begleiter der Beiden, also Kyo und Noriko schienen, wenn sie dem Gespräch folgte auch ein wenig mit einander vertraut zu sein, auch positiv, immerhin konnte so vielleicht auch Noriko die Bijû besser verstehen, was ihr helfen würde Einfluss auf Kazumi zu nehmen, wenn diese durch den Kyuubi tyrannisiert wurde. Ai selber war sich aber nicht so sicher, wie es nun weitergehen sollte. Es hing ein wenig davon ab, ob Kazumi lieber erst einmal gehen würde, oder aber ob diese freundlicherweise bleiben würde, immerhin war ihre Patientin noch nicht so stabil, wie sie es gerne gehabt hätte. Allerdings war es auch fraglich, ob Kazumi dies überhaupt interessiert. Nun, aus Ais Sicht her ja, denn Kazumi schien sehr viel von der Schwarzhaarigen zu halten und auch die Reaktion auf den Kuss war eindeutig. Sie hätte ihr eine Ohrfeige geben können, doch sie tat es nicht. Durch diese Handlung hatte die Schwarzhaarige mitbekommen, dass Kazumi verwirrt zu sein schien, dass jedoch diese Handlung Gefühle zu wecken schien. Ai hatte die Hoffnung, dass es Liebe war und, dass sie und Kazum vielleicht irgendwann einmal zusammen sein würden. Sie wollte es sehr und nichts wünschte sie sich mehr. Sie wollte die Jüngere lachen sehen, sie wollte sie grinsen sehen und fröhlich und nicht mit dieser Aura von Düsternis umgeben.

Ai schloss ihre Augen und merkte ein gewisses Maß an Trübnis ihres Verstandes, was wohl daran lag, dass die Medikamente begannen zu wirken, vor allem das Paracetamol begann zu wirken und machte sie müde, was dazu führte, dass sie begann Schlaf von Realität nicht mehr zu unterscheiden, doch sie hielt die Hand von Kazumi wieder, die Hand, die ihr so viel bedeutete. Sie hatte von sich aus danach gegriffen und das bevor sie die Augen wieder geschlossen hatte. Warum wusste sie nicht wirklich, vielleicht weil sie die gerade diese junge Frau bei sich haben wollte, während sie dahindämmerte. Während dieser Phase begann sie nämlich mit etwas konfrontiert zu werden, wovon sie schon lange nicht mehr geträumt hatte, oder anders, Erinnerungen, die sie vor sich selber verschlossen hatte, die Ayumi Ai vorenthielt, denn sie führten dazu, dass es jene eben gab und gerade jetzt, wo sich beide anfingen voneinander zu trennen war es einer jener Momente, den sie nie vergessen würde, der ihr die Tränen wieder in die Augen trieb, der dazu führte, dass die mittlerweile wieder schlafende Ai zu weinen begann, in einem Strom, der nicht versiegen wollte. Ab und an hörte man von der schlafenden Ai ein leises Wimmern, Dinge, die tief in ihrem inneren waren, waren nun einmal essenziell für sie.

Ayumi, du wirst eines Tages jemanden finden, den du bedingungslos lieben wirst. Verstehst du, was ich dir damit sagen möchte?, fragte eine junge Frau und lächelte die junge Frau an, die neben ihr stand an. Sie war in die Knie gegangen um die Jüngere in den Arm zu nehmen. Es war eine warme, liebevolle Umarmung. Ayumi konnte das Schlagen des Herzens hören und sie genoss die Nähe zu dieser Person, sie genoss sie sehr, die Wärme, die von ihr ausging und erwiderte die Umarmung und das aus ihren wahren Gefühlen hin.

Langsam schritt sie die Treppe herunter, in ihrer Hand noch immer ein Kunai, ihr Gesicht war blutverschmiert, ihre Kleidung war zerschlissen, sowohl oben herum, als auch unten herum, doch nicht durch normale Abnutzung, sondern durch den Übergriff, den sie eben noch abwehren konnte. Ihr Bruder, er hatte sie angegriffen, wollte sich wieder ihrer bemächtigen, doch Ayumi konnte nicht mehr, sie konnte es nicht mehr aushalten, sie konnte und wollte es nicht aushalten, sie wollte sich befreien und als sie sich verweigerte griff er sie an, aus einem Reflex heraus verteidigte sich die gelernte Kunoichi mit einem Kunai und verletzte dabei seine Halsschlagader. Er ging zu Boden und ihr Vater kam hereingestürmt. Er prügelte auf Ayumi ein und sie wich zurück und kniff die Augen zusammen, schnitt ins Schwarze und als sie merkte, dass nichts mehr passierte, sah sie ihren Vater, welcher ebenfalls auf dem Boden lag, blutend und sich nicht mehr rührte. Sie rappelte sich auf und ging wie in Trance die Treppe herunter.
Mama?, fragte sie in das Wohnzimmer. Ihre Stimme klang weinerlich, sie suchte ihre Mutter, sie wollte sie finden, sie wollte hoffen, dass es ihr gut ging, doch als sie in die Küche kam starrte sie auf ihre blutende Mutter herab. Sie hatte in der Brust, auf Höhe ihres Herzens ein Messer stecken, das Blut rann aus diesem heraus und sie kniete sich hin, wollte ihrer Mutter helfen, dem einzigen Menschen, dem sie noch vertraute, der ihr Halt gab. Sie griff nach dem Messer und zog daran, das Kunai hatte sie schon längst weggelegt und aus der Brust ihrer Mutter rann das Blut, sie versuchte ihre Hand darauf zu halten, doch es gelang ihr nicht damit die Blutung zu stoppen, sie wollte sie am Leben erhalten, doch wenn sie das Herz so arg beschädigt hatte, dass sie so stark blutete hieß dies doch, dass sie schon tot war. Ai krabbelte herum und kuschelte sich in den immer kalter werdenen Arm ihrer Mutter und strich dieser sanft über die Wange.
Ich habe dich lieb, Mama, danke, danke dass du immer für mich da bist und warst., hauchte sie und schloss die Augen. Sie war mit ihrer Kraft am Ende, sie konnte es nicht mehr aushalten, sie wollte es nicht mehr aushalten.


Wie lange hatte sie geschlafen, sie wusste es nicht, doch sie schrack auf, sie saß schweßgebadet und schweratmend auf ihrer Couch und blickte sich um. Wie spät war es nur? Wie lange hatte sie geschalfen? Sie wusste es nicht, doch der Raum begann sich um sie herum zu drehen. Wo waren Akari und Kazumi?
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Feb 19, 2017 10:28 am

Noriko konnte es nicht leugnen. Wäre sie mit Kyo in einem Raum, ohne dass sie von mindestens zwei Menschenmädchen gehört werden könnten, würden die Gespräche sicherlich noch interessanter werden. Es machte ihr alleine schon Spaß mit dem kleinen Sandwesen Kyuubi und Shukaku zu vergleichen und zu unterscheiden. Sie freute sich, dass sie nun endlich jemanden in ihrer Größe kannte, der sie ernst nahm. Kazumi nahm sie schließlich auch ernst, doch leider konnte sie mit der Blonden nicht mit Fakten um sich schmeißen, die Kyuubi betrafen, da ihre Partnerin unbedingt versuchen wollte, neutral dem Neunschwänzigen zu bleiben. Wenn Kazumi das Alles überleben würde, würde sie sicherlich ironischerweise an einer einfachen Erkältung sterben…
Noriko winkte mit der Tatze ab. ‘Merkwürdig?‘ Das ist massig untertrieben., begann sie, seufzte allerdings. Das ist so ein unausstehliches hin und her.Wie… wenn du nudelsuppe essen willst, aber weißt, dass du die die Zunge verbrühst, wenn du die suppe sofort anrührst. Ich freue mich immer für Kazumi, wenn Kyuubi ihr aus Notsituationen hilft,beziehungsweise vielleicht sogar ihr leben rettet. Aber zu wissen, dass er es nicht gerne macht und nur, um seinen Stolz zu wahren, ist echt n fader und penetranter Beigeschmack… Sie freute sich wirklich immer. Wenn Kyuubi mal was nützliches tat, auch wenn es dann meist eher um seinen Spaß ging, dann durchschlug Kazumi so eine Welle der Freude und des Optimismus. Das baute offensichtlich nicht nur Kazumi auf, sondern auch Noriko. Aber selbst wenn sie wollte und der Fuchs nicht so ein Mistschwein wäre, sie kam einfach nicht mit Füchsen klar. Sie kam mit keinem Tier klar,dass auch nur im Entferntesten mit einem Hund verwandt war.
Auch Norikos Rat wurde gut aufgefasst, obwohl die kleine Katze schon fast befürchtet hatte, ein wenig zu unhöflich zu klingen. Aber Kyos Reaktion beruhigte sie fast sofort und sie lächelte leicht. Für dich wird es sicherlich noch schwer sein, zu verteidigen und zu schützen. Aber wenn Akari euer Training intensiviert, wirst du in der Lage sein, viele Andere zu beschützen. Nicht nur Akari oder uns. Sicherlich auch das Dorf Und Noriko konnte immer nur stolzer auf den kleinen Kyo werden. Sie lächelte stolz vor sich hin und nickte ab und an, als Zeichen, dass sie dem Sandwesen zuhörte und ihm zustimmte. Ich weiß nicht, wie sich die Gewänder der Jinchuuriki bilden. Bei Kazumi war es irgendwie eine Mischung aus Wut, Trauer und Angst. Wenn man die Gewänder trainiert, kann es vielleicht auch sein, dass man lernt, seine Emotionen zu kontrollieren., grübelte sie vor sich hin, zuckte allerdings leicht mit den Schultern. Ihre Gedanken waren manchmal so verworren und so schwer zu nachzuvollziehen, dass sie manchmal selbst nicht wusste, wie sie auf solche Gedanken kam. Es war immer wie ein kleiner Gedankensprung. Auch bezüglich der Träume, die scheinbar nicht nur Kazumi quälten, blieb Norikos Miene ziemlich ernst und nachdenklich. Es klang irgendwie logisch,dass alle Bijus die Träume ihrer Jinchuuriki kontrollieren könnten. Aber bisher hatte Noriko diesen Gedanken nicht in Erwägung gezogen. Wahrscheinlich weil sie sich einfach nicht für AndereJinchuuriki interessierte. Akari war zwar eine Ausnahme, doch wie gesagt, die kleine Katze hatte dann doch nicht so viel mit der älteren Schwester ihrer Partnerin zu tun. “Das mit der Angst um Ai kann ich verstehen. Akari wird es auch so gehen, sie leben zwar jetzt zusammen, aber ihre gemeinsame Geschichte reicht viel weiter zurück. Ai ist für sie nicht nur eine Freundin, ich denke sie setzt sie ein Stück weit mit diesem anderen...wie hieß der Mensch...Ayioma gleich.“ Diese Worte ließen Noriko aufhorchen und das nicht zum Positiven. Wie auch Kazumi wusste Noriko selbstverständlich nichts, dass Ai nicht nur das kleine Mädchen war, sondern auch eine andere Frau, Ayumi. Dementsprechend dachte Noriko das, was jeder denken musste. Wenn man wusste, dass Akari Ayioma geliebt hatte, dann war klar, dass Akari ähnlich für Ai fühlte. Dementsprechend besorgt glitt ihr zu Kazumi welche offensichtlich versuchtedie Professionalität zu zeigen, die man in solchen Augenblicken von einem Arzt erwartete, der seinen Patienten nicht persönlich kannteund keine Beziehung zu ihm aufgebaut hatte. Nur, weil wir Akari nicht in den Kopf schauen können, bedeutet das nicht, dass sie Kazumi wirklich nicht als Gefahr betrachtet. Sie scheinen sich Beide gegenseitig zu erschrecken und in irgendeine aufmerksame, misstrauische Position zu bringen. Vielleicht denkt Akari jeden Moment, dass Kazumi Ai etwas antut und Kazumi denkt, dass Akari jeden Moment in ihremRücken steht und sie rücksichtslos niedermetzelt…, seufzte die Katze und legte die Ohren an. Die Beiden haben Fanatsien vom Feinsten Natürlich schwang die Unzufriedeheit unüberhörbar bei Norikos Worten mit. Kyos Deutung lauschte die kleine Katze aufmerksam und lächelte zufrieden. Genau so vermute ich auch. Sehr gut, lobte die Natsu den Minibiju und warwirklich zufrieden und erleichtert, dass sie nun mit ihren Gedanken nicht mehr alleine war, sondern sich Kyo nun anschließen und mit ihm in Ruhe reden konnte.
Kein Grund sich zu bedanken. Was wäre ich für eine Schwester und Freundin, wenn ich unsere gemeinsame Zeit einfach so vergessen würde?, fragte Kazumi etwas verlegen/unsicher, als Akari sich bedankte, dass die Blonde einem Treffen zugestimmt hätte. Akaris Sorge war irgendwie total süß und andererseits versetzte es der Jüngeren auch einen ziemlichen Stich in der Brust. Sie blickte mit etwas ernsterem Gesicht zu Akari auf, eh sie ihre Hand nach derÄlteren ausstreckte und vorsichtig und langsam über ihre Wange strich. Es sah fast so aus, als hätte kazumi Angst Akari irgendwie durch eine Berührung verletzen zu können. Mach dir keine Sorgen. Ich kann dich und Ai jetzt nicht alleine lassen. Ihr seid schließlich Beide komplett fix und fertig. Ehrlich gesagt wäre ich auch froh, wenn du dich ausruhen könntest. Aber ich bezweifel dass dein Schlaf besonders erholsam sein würde, sagte sie nachdenklich. Sie sprach zumindest von sich. Sie würde sicherlich kein Auge zutun können, egal wie müde sie war.

Es wareine kleine, unauffällige Szene als sich Noriko und Kyo mit in Kazumis Blickfeld mischten und die Natsu erst mal auf die Idee kam, Kyo zu begrüßen. Und es tat schrecklich gut. Irgendwie war der kleine Kyo für sie ein Beweis, dass zumindest der Pfad der Chibis nicht unbedingt das Wesen der Biju widerspiegeln musste. Auch als sich Kyo langsam gegen ihre Hand lehnte und mit dieser zu schmusen begann, schlich sich ein offensichtlich sanftes Lächeln auf Kazumis Gesicht, eh sie den kleinen Biju sanft streichelte.
Als sich Ai langsam wieder zu Wort meldete und trotz Allem versuchte noch irgendwie nützlich zu sein, war es mit der kurzen Ausgelassenheit und Entspanntheit von Kazumi vorbei, die sie kurz dank Kyo und Noriko gehabt hatte. Sie machte sich daran sich um die Schwarzhaarige zu kümmern, bis diese regelrecht eingedeckt wurde mit den Medikamenten und schließlich wieder einschlief.


Nachdem Ai die Medikamente eingenommen hatte und langsam weggedämmert war, hatte Kazumi Noriko und Kyo gebeten das Zimmer leise zu verlassen. Beziehungsweise hatte sie Noriko gebeten, da sie bezweifelte, dass sie das Gespräch mit Kyo unterbrechen wollte. Deswegen hat Noriko Kyo regelrecht in die Küche geschleift um sich da mit ihm weiter zu unterhalten. Akari konnte sie schlecht des Zimmers verweisen, auch wenn sie Ai gerne in Ruhe hätte schlafen lassen. Dadurch, dass die Schwarzhaarige aber eine ganze Weile ihre Hand gehalten hatte und den Griff auch nur sehr langsam entspannt hatte, konnte Kazumi ihre Hand nicht einfach so wegziehen. Also musste sie Warten und diese Zeit schlug sie meistens so tot indem sie immer wieder Prüfend Ais Puls und Fieber maß. Erst nach einigen Minuten, die sich letztendlich als mindestens eine halbe Stunde herausstellte, konnte Kazumi aufstehen und mit Akari das Zimmer verlassen. Auch wenn sich Kazumi vorstellen konnte, dass Akari das Verlassen des Zimmers noch schwieriger fiel als der Blonden selbst.
Sie folgte Norikos aufgeregter Stimme und unweigerlich musste die Blonde lächeln. Es war ein seltener und schöner Anblick, zu sehen wie Noriko regelrecht aufblühte. Bisher hatte die Kleinere immer nur mit Kazumi so viel Gesprochen. Aber mit Kyo schien es auch was Besonderes zusein. Noriko brauchte ewig, ja wirklich ewig um Kazumi zu bemerken. Erst als Akari Tee serviert hatte und mit Kazumi zusammen am Tisch saß, konnte Noriko das Gespräch mal mit Kyo unterbrechen, nur um Kazumi anzustrahlen, als wäre sie verstrahlt. Ich weiß, wie du dir die Zeit totschlagen kannst!, begann Noriko und streckte sich mit ihren Pfoten auf Kazumis Oberschenkeln ab, nur um ihr Frauchen fröhlich anzulächeln. Kazumi legte verwirrt den Kopf schief. Totschlagen war ein seltsamer Begriff in dieser Situation. Immerhin könnte sie mit Akari reden, auch wenn sich die Blonde einerseits vorstellen konnte, dass die Sorge um Ai das Gespräch ziemlich…abstumpfen und ablenken konnte, aber dämlich anschweigen konnten sich die Beiden auch nicht. Allerdings wusste sie auch nicht, was sie zu Akari sagen sollte. Allerdings konnte sie auch ihren Gedanken nachhängen. Auch wenn sie auf die Umarmung zwischen Ai und Akari nicht reagiert hatte, konnte sie dieses Bild nicht loslassen. Sie könnte sich also ständig den Kopf wegen dieser Umarmung zerbrechen. Sie stützte ihren Kopf auf der Handfläche ab und blickte Noriko abwartend und fragend an. Was kümmerte sich die Natsu überhaupt um Akari und Ai, beziehungsweise wieso machte sie das Bild so fertig? Sie hörte schon die Flöhe husten. Als hätte Ai irgendein Interesse der Katzenliebhaberin so nah zu kommen, wo sie doch offensichtlich mit Akari vertrauter wirkte. W-Washast du denn für einen Vorschlag?, fragte Kazumi um sich von ihren Gedanken abzulenken und schenkte ihrer Partnerin volle Aufmerksamkeit die sofort fröhlich mit dem Schwanz umherschlug. Kyo-chan hat mich auf die Idee gebracht, beziehungsweise es angesprochen. Kyuubi nutzt deine Emotionen und Erlebnisse um dir einen Albtraum zusammen zu basteln. Wie wäre es also, wenn du dich auf diesen Traum vorbereitest?? Ein wenig hellhörig wurde Kazumi dann doch schon. Wie meinst du das? Wie kann man sich darauf vorbereiten…? Aufgeregt haute Noriko ihre Pfoten ineinander und wirkte so,als würde sie gerade den Höhepunkt eines epischen Witzes erzählen. Du schreibst dir auf, was du erlebt hast, was der Kyuubi ausnutzen könnte. Dann überlegst du dir, wie er diese Erinnerung manipulieren kann. Zum Beispiel das Gefühl als Akari dir den Kimono zugebunden hast, dass du gedacht hast, sie würde dich ersticken wollen… Sollte sich Kazumi wundern, dass die Katze das wusste? Zumindest konnte sie ihren entsetzten gesichtsausdruck nicht zügeln und Noriko ertappt anstarren. Aus dieser Erinnerung kannst du dir überlegen, wie Kyuubi das ausnutzen würde. Das schreibst du dir auf und überlegst dir positiv zu bleiben. Wenn Kyuubi deine Träume manipulieren kann, dann kannst du das auch. Schließlich bist du stur wie n Bock. Und wenn du deinen Willen stärkst, dann kannst du Kyuubis Albtraum manipulieren und aus einer schrecklichen, möglichen Vision eine glückliche Hoffnung machen. Euphorisch grinste Noriko über Kazumis überraschten Gesichtsausdruck, eh sie abließ und zu Kyo sprang nur um sich schnurrend an ihn zu schmusen und sich zig tausend mal zu bedanken.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Feb 19, 2017 8:33 pm

Unglaublich traf es tatsächlich, was lief zwischen Bijuu und Gefäß nur ab? Ebenso wie Noriko über die Aussagen von Kyo staunte, so war er es der sich im Kopf schon wilde Diskussionen zwischen Mensch und Biest ausmalte, ja sollte das so denn sein? Ihm fehlte es eindeutig an Referenzmaterial um einen Vergleich anzustellen, doch was sollte er tun? Er konnte kaum durch Konoha streifen und nach noch einem Jinchuuriki suchen – mit dieser Anfrage würde er vermutlich auf dem Weg zerschlagen werden, immerhin sah er optisch nicht ganz so vertrauenerweckend aus und obgleich er bisher nur gute Erfahrungen mit den Menschen sammelte, wollte er sein Glück dann doch nicht strapazieren. Möglicherweise konnte er ja in der Nähe von Akari weitere Bekanntschaften knüpfen? Mit Kazumi und Noriko hatte es bereits gut funktioniert, wobei dieses Treffen wohl eher Ai denn Akari geschuldet schien. Erst mitten in der Erklärung zur Nudelsuppe bemerkte Kyo das er in Gedanken leicht abzuschweifen begann. Es lag weniger an der Erklärung, diese war sicherlich sehr bildlich gesprochen, doch Kyo hatte bisher weder Nudelsuppe gesehen noch geschmeckt. Allerdings kam es weniger auf die Suppe an, sondern vielmehr auf den Nachsatz das Kyuubi der Schwester von Akari wissentlich zu helfen schien. “Nudelsuppe und Notsituation? An so einer Suppe kann man nicht ersticken oder?“ Er versuche sich an einem Grinsen und hoffte einen guten Witz gemacht zu haben, außer natürlich es entspräche der Wahrheit, allerdings glaubte er kaum das Kyuubi eine verbrühte Zunge als Notsituation wertete. Aber der Sinn der Aussage entging ihm dann zum Glück doch nicht, der Fuchs war zu Stolz um seine Jinchuuriki sterben zu lassen, was er ja auch nachvollziehen konnte, aber dies hatte nichts damit zu tun dem Menschen einen Gefallen zu tun. “Glaub mir das klingt gut, wenn dem so ist. Klar wird er ihr nicht aus Nächstenliebe helfen, aber wenn das stimmt, dann haben Kazumi und Kyuubi eine Beziehung auf die sie aufbauen könnten. Bei Shukaku ist es eher sein eigener Überlebenswille, er möchte eben nicht gemeinsam mit Akari sterben, darum würde er sie praktisch auch retten, aber wenn es keine Entscheidung auf Leben und Tod ist wird er trotzdem nach einer Möglichkeit suchen auszubrechen und ob Akari stirbt, wenn er frei ist, das wäre ihm dann egal. Er baut nur noch selten Beziehungen zu seinen Jinchuuriki auf, weil er schon so oft knapp entkommen und doch wieder versiegelt wurde. Akari ist für ihn nicht mehr als ein Gefäß das unter genügend Druck Risse bekommt. Risse durch die er entkommen kann. Er bewahrt sie vor der Vernichtung, aber das war es dann auch schon. Er konnte dem Drang sich zu ducken noch gerade so unterdrücken, denn irgendwie schmecken ihm seine eigenen Worte gerade auch nicht sonderlich. Möglicherweise war Kyo einfach nur neidisch. Neidisch auf die gute Beziehung zwischen Kyuubi und Kazumi? Nein. Er selbst wohl nicht, wenn dann war er eher stellvertretend für Akari neidisch. Kyo selbst konnte Kyuubi nur milde belächeln, weil der Fuchs ein Gefäß gefunden hatte welches mit ihm befreundet sein wollte. Für den Rotfuchs war diese Haltung seiner Jinchuuriki gerade am Anfang gewiss schön frustrierend. Er konnte nicht einfach draufhaun, wie Shukaku und seinen Willen durchsetzen. Nein. Der Fuchs müsste diplomatisch sein und auch auf die Wünsche seines Gefäßes eingehen, denn dies wäre sein Weg dahin die Freiheit zu erlangen, ein unnötig komplizierter Weg, aber wohl ein Gebiet auf dem der Fuchs sich auszukennen schien. Dann ertappte sich Kyo bei dem Gedanken lieber mit Kyuubi als mit Noriko darüber sprechen zu wollen und fühlte sich ein wenig schuldig, immerhin konnte die Katze nichts für ihre Situation. Dann warf Noriko noch mit ein paar Wertvorstellungen um sich und vollzog in Windeseile den Schritt von, Menschen die man mochte schützen, hin zur Verallgemeinerung. Viele Andere? Das Dorf? “Ja. Also soweit bin ich noch nicht, aber ich werde mir mal dazu Gedanken machen.“ Noriko erweckte noch den Eindruck als wollte sie ihn abschlechken, oder was Katzen so machten um ihre Zuneigung zum Ausdruck zu bringen – Schnurren? Er schluckte seinen Kommentar herunter. Es wollte sie nicht verärgern, immerhin war er schon mit der Lebensrettung etwas uneinig gewesen, doch er würde sich nicht wohl dabei fühlen sie jetzt anzugreifen und dabei ihre gute Laune zu verstören. Kyo stellte fest das es nicht gut war, dass es ihm egal wäre. Vom Gefühl her wäre es ihm egal wenn Shukaku oder Kyuubi das Dorf zerstörten, er würde weder Freude noch Angst empfinden, aber er wusste inzwischen das es nicht richtig wäre. Er würde nicht wollen das Noriko, Akari, Ai oder Kazumi etwas passierte und schon dies war seltsam genug. Diese Sorge baute sich allein aufgrund des aktuellen Gespräches auf und er fragte sich irritiert ob sie das Gespräch auch überleben würde. Es war fast als würde er sich noch zu einem Wesen entwickeln das fühlte und wieso auch nicht? Noriko und die Menschen hatten auch Gefühle, selbst die Bijuu. Auch dies wurde zum Grund, dass ihm seine eigene Existenz langsam nicht mehr egal war. Es irritierte ihn immer noch. Er konnte doch nicht den Anspruch auf Leben geltend machen. Er bestand aus Chakra! Die Vorstellung wirkte gleichsam skandalös und schön. Die Sache mit den Emotionen weiter treibend, drückte er sein Verständnis für die Sorge der Schwestern um Ai. Seinerseits versuchte er nun zu beleuchten wie intensiv er diese Bindung zwischen Ai und Akari einschätzte und wollte darauf hinaus, dass für Jinchuuriki diese sicheren Verbindungen wichtig waren, aber offenbar schien nun ihrerseits Noriko ein ganz anderes Kopfkino zu haben und machte einen weniger glücklichen Eindruck. Er wusste nicht was an seiner Aussage schlecht gewesen sein sollte, denn er wusste nicht das Kazumi und Ai ebenfalls mehr voneinander wollten und konnte dies aufgrund der Beobachtung hier auch nicht feststellen. Selbst die offenkundige Bedeutung das es wichtig wäre wer in wen verliebt war, entging ihm noch. Demzufolge war er froh das sich das Gespräch mit Noriko so gut entwickelte, sie war eine Katzen und nahm es ihm deshalb nicht krumm, wenn er unfreiwillig beleidigte oder etwas nicht wusste, denn sie hatte all dies bestimmt auch lernen müssen, selbst mit ihrer guten Beziehung zu Kazumi. Zu seinem Glück konnte Kyo nicht wirklich verunsichert wirken. Dann sprach Noriko etwas in seinen Augen wichtiges an, die offenkundige Feindseligkeit zwischen den Geschwistern. Dies war auch Kyo nicht entgangen und er hatte sich auch nicht taub stellen können, aber er wusste das dieses Verhalten nicht nur an Akari und Shukaku lag, es war tatsächlich eine Kombination, ja sie waren sich dessen fast schon einig. Natürlich hatte Noriko recht. Kyo wusste nicht weshalb Akari wirklich sauer auf ihre Schwester war, noch dazu weil sie daran arbeitete mit dieser wieder zusammenzukommen. Er konnte sich nicht helfen, er fand dieses Verhalten einfach fehl am Platz. Er konnte es sich nur in sofern erklären das Akari nicht die Willensstärke besaß sich gegenüber dem Konkurrenzgedanken von Shukaku gegenüber Kyuubi durchzusetzen, aber dies passt nicht dazu, dass sie sich mit ihrer Schwester versöhnen wollte, immerhin war sie deshalb in Therapie. “Ein Teil der Abneigung kommt vielleicht von den Bijuu. Sie sind Konkurrenten und auch wenn sie versiegelt sind ändert sich das nicht, aber das nichts passiert zeigt auch das sowohl Akari als auch Kazumi sich nicht darauf einlassen. Deine Gabe zu wissen was dein Mensch denkt und fühlt wäre mir hier sehr hilfreich, aber da könnte ich auch nur vermuteten das zwischen den Geschwistern mehr steht, vielleicht ist es ja wirklich Ai.“ Es war einfach nur seltsam. Ai versuchte die Schwestern zusammenzubringen und diese wollten es offenbar auch, aber es tat sich nichts. Akari war nicht froh das Kazumi da war, dass sie Ai half, oder sie sich wiedersehen konnten, stattdessen machte sie sich wohl wegen Ai verrückt und das es dieser nicht gut ging und Kazumi wartete. Entweder darauf das es Ai besser ging oder Akari sich durchrang mit ihr zu sprechen. Es schien fast als ob sie lediglich wegen ihrer Sorge Ai gegenüber überhaupt in einem Raum waren. Egal. Er versuchte sich an einer Interpretation und siegte. Es war schon fast ein doppelter Sieg. Es war ein schönes Gefühl das Noriko ihm zustimmte und sich mit ihm freute, aber der Gedanke ob der beschränkten Mittel des Rotfuchses zu wissen fühlte sich auch wie ein Sieg an, ein Wissensvorsprung. Kyo konnte dies nutzen. Er konnte Noriko mit Kazumi helfen und dies würde indirekt auch Akari behilflich sein. Natürlich hatte Kyo keinen Schimmer was Kazumi träumte, aber Noriko wusste davon und es fühlte sich fast schon an wie ein gemeinsames Projekt. Tiere helfen Menschen. Kyo freute sich über die Einsichten und Ideen die er von Noriko erhielt, dies wäre eine gute Vorbereitung auf etwaige Trainingseinheiten mit Akari.

Es war passiert. Der schlimmst anzunehmende Fall, der so schlimm gewesen war das sie ihn sich nicht einmal vorher hatte ausdenken könnten. Sie traft sich mit ihrer Schwester und lag ihr fast weinend zu Füßen, nicht etwa vor Freude, sondern vor Gram und dies nicht etwa weil sie Kazumi im Stich gelassen hatte und sich schämte, sondern weil sie Angst um Ayumi hatte. Es war schrecklich. Als existierten ihre Gefühle für ihre Schwester gar nicht, alles überschattet. Alles was sie sonst hätte sagen wollten drückte sich in der Bitte aus das Kazumi sich um Ai kümmern sollte, als wäre es ihr Liebesbeweis und die höchste Ehre von Kazumi ihr diese Bitte zu erfüllen. Es war so falsch. Kazumi sollte hier bleiben, weil sie mit Ai befreundet war und nicht nur weil Akari sie anbettelte. Sie schaffte es nicht für Yumi da zu sein und sie schaffte es nicht mit ihrer Schwester zu reden. Wäre es eine Option gewesen, sie hätte mit Shukaku die Plätze getauscht, damit sie sich in der Wüste verstecken konnte, aber sie wusste das Er nicht helfen konnte. Sie musste sich zusammenreißen und schaffte es, nicht vor der Berührung zurückzuschrecken. Ob ihre Schwester dies als Zugeständnis auffassen würde? Auf die Aussage das sie sich ausruhen sollte schüttelte sie nur den Kopf, nein das wollte sie nicht und gleichzeitig freute sie sich ein wenig, dass Kazumi den Grund verstand. “Nein. Ich möchte bei euch bleiben. Ihre seit beide meine Freundinnen und ja, du bist meine Schwester. Ich freu mich dich wiederzusehen.“ Es war eine Aussage für Kazumi, Ai und sich selbst. Sie wollte bei den beiden bleiben, bis es Ai besser ging und Kazumi nicht alleine lassen, aber sie wollte sich auch nicht im Seelenversteck verstecken und sich selbst alleine lassen.
Während Ai und Kazumi Händchen hielten und Ai einschlummerte, verbrachte Akari die Zeit damit sich Gedanken zu machen. Darüber was ihr die beiden Frauen bedeuteten. Ihre Schwester war ihr wichtig, aber sie konnte es nicht so zeigen wie sie wollte oder war dies ihre wahre Reaktion und alles andere wäre geheuchelt gewesen? Akari hatte das Dorf, ihre Familie verlassen und beide waren nicht Grund genug sie zu halten. Im Grunde müsste doch Kazumi ihr deswegen unglaublich böse sein und enttäuscht, aber diese konnte manche Dinge offenbar auch nicht zeigen. Das einzige was sie zeigen konnten war ihre Sorge um Ai. Und die Geste von Kazumi? Hatte ihre Schwester ihr vergeben? Dies konnte Akari so noch nicht sehen, denn ihre eigenen Gefühle verstellten ihr den Blick. Es vergingen 15 Minuten der Stille, in denen sie am Kopfende der Couch kniete und ihren Kopf neben den von Ai legte. Sie dachte über Ai nach und ob ihre Sorge gerechtfertigt war oder total unbegründet und wie sie sich doch noch ihrer Schwester öffnen könnte. Dann dachte sie über das seltsame Gefühl nach ihrer Schwester die Luft abwürgen zu wollen und ihre Augen schlossen sich kurz.

---------Seelenversteck--------

“Sag mal! Verschwinde aus meinen Gedanken, ich wollte mich nicht verstecken und überhaupt was sollte das vorhin?“ Sie hob den Blick und schaute eine sandige Wand empor, fast so kompakt wie die Hokagefelsen, aber mit dem Muster des Siegels als Fellfarbe verziert. “Ein Test. Deine Schwester ist diesmal disziplinierter, aber du warst leider zu nichts zu gebrauchen. Du wolltest doch wissen wieso ich es nicht ausnutzte oder? Es wäre nicht schwer gewesen. Diese Emotionen um deine Mitmenschen machen dich fertig und mich widert es einfach nur an. Es wäre kein Sieg. Du bist wie ein Pappgefäß das im Wasser steht. Karuma übernimmt das andere Mädchen auch nicht und ich möchte mich ihm gegenüber nicht lächerlich machen. Wenn ich allerdings einen leicht verdienten Sieg gebrauchen kann erinnere ich dich gerne dran, sagen wir du hast etwas bei mir gut.“

----------Seelenversteck Ende------------

Ihre Augen öffneten sich wieder und sie richtete sich auf um die restlichen 15 Minuten schweigend mit einer Tasse Tee zu verbringen. Später in der Küche machte sie neuen Tee und stellte auch Gebäck auf den Tisch. Sie wirkte immer noch etwas teilnahmslos, aber vermutlich waren ihre Gedanken mal wieder bei Ai oder Shukaku. Sie lauschte allerdings der Idee von Noriko und betrachtete einen Moment anerkennend Kyo, als dieser lobend erwähnt wurde. “Ihr habt aber richtig gute Ideen, scheint ja gut zusammenzuarbeiten.“ Kyo nickte dankend mit dem Kopf und Akari blickte ihre Schwester über ihre Teetasse hinweg an. “Du hast also Albträume und weißt worum es darin geht? Hmm. Ok, so schwer zu erraten ist das vermutlich nicht. Probiere es aus. Es ist nicht fair wegen dem Ding schlecht zu schlafen.“ Natürlich wusste Akari nicht ob ihre Schwester es nicht auch eher bevorzugte wach zu bleiben, als Maßnahme um nicht zu träumen, aber die Idee von Noriko klang wirklich gut. Nach einer Weile meldete sich Kyo zu Wort. “Ich habe zwar keine Idee aber eine Frage an die Damen. Ich hab langsam das Gefühl irgendwas ist wegen Ai. Meine Frage ist: Was? Klar sie ist hier und sie ist krank, aber ihr habt euch um sie gekümmert. Akari. Du schleicht ständig um das Thema herum, dabei wolltest du dich mit deiner Schwester treffen und aussprechen.“ Es war Kyo gerade egal ob er so mit Akari sprechen durfte oder nicht. Akari gab als Antwort ein Seufzen von sich und bewegte dann doch ihren Mund. “Ihr habt ja recht. Es ist nur so, ich habe Ai viel zu verdanken. Sie hat mich nicht nur verfolgt als ich auf der Flucht war. Sie war mein Schatten. Sie hat mich nicht am ersten Tag verpfiffen, sondern mich meine Suche nach Ayioma fortführen lassen, unter Beobachtung. Es ist mir wichtig, auch wenn das vielleicht keiner wisse darf, aber ich stehe in ihrer Schuld. Dann kommt noch hinzu das sie mich vor meiner Dummheit dem Hokage gegenüber gerettet hat. Nur wegen ihr habe ich nur eine Degradierung bekommen und dann muss sie noch die Beschützerin für mich geben. Sie ist eine gute Freundin und dadurch fühlte ich mich ihr noch mehr verpflichtet. Ich weiß nicht wieso ich auf die Idee komme du könntest ihr etwas antun. Du hast mehr als nur das Gegenteil bewiesen und ich fühle mich auch schlecht weil ich so über dich urteile. Ich möchte das nicht. Ich möchte deine Schwester sein und dich lieb haben, aber dann denke ich dran das ich das Dorf und dich und Mai verlassen habe. Habe ich denn noch das Recht deine Schwester zu sein oder deine Freundin? Ich war nicht einmal bei deiner Versiegelung dabei, habe es nicht gewusst, was bin ich für eine Schwester?“ Dammbruch. Akari redete es sich hier in der Küche von der Seele. Es war nicht einmal so das sie hätte unterdrücken müssen von ihren wahren Gefühlen Yumi gegenüber zu erzählen, denn ihr war beim erzählen klar geworden, auf der Couch lag Ai und Ai gegenüber hatte sie genau die beschriebenen Gefühle.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Feb 19, 2017 10:07 pm

Bei Ai im Zimmer selber war niemand gewesen, hier war keine Person und doch hörte sie Stimmen aus der Küche, sollte sie schauen gehen? Es wäre zumindest ein Weg, und da Akari sprach lag die Vermutung nahe, dass sie vielleicht noch da war. Ihr Herz begann schneller zu schlagen. War sie noch da? Sie hoffte es inständig, denn sie wollte sie sehen, sie wollte das Gesicht der Anderen sehen, sie wollte ihr nahe sein, sie wollte sich überzeugen, dass die Schwestern sich nicht hassten, sie wollte bei ihr sein, sie sollten sich doch mögen, oder nicht? Sie wollte so sehr jetzt bei ihr sein, der Wunsch Kazumi nahe zu sein wuchs mit jeder Sekunde und so wollte Ai sich rumdrehen um die Couch zu verlasen, doch als sie stand hatte sie das Gefühl einen immensen Fehler begannen zu haben. Der Raum, er drehte sich und Ai landete auf dem Boden. Es war jedoch eine geübte Bewegung, die das Abfedern mit sich brachte um keinen Laut von sich zu geben beim Fall, auch wenn man ein leises, sehr leises dumpfes Geräusch hörte, zumindest Noriko würde es hören können. Sie begann zu robben, es sah nicht sehr elegant aus, doch sie konnte sich wegen dem Flüssigkeitenmangel nicht wirklich aufrecht halten. Sie wollte sie doch nur sehen.

Es brauchte viel Mühe, als Ai neben der Tür zur Küche angekommen war, wenn diese nun gänzlich aufschwang würde dies bedeuten, dass sie Ai voll treffen würde und sie dann gegen die Wand gequetscht daliegen würde. Es kostete sie sehr viel Kraft bis hier her zu kriechen und nicht gleich wieder aufzugeben, doch sie wollte ihr nahe sein. Sie merkte jetzt erst wie fixiert sie eigentlich auf Kazumi war, war diese Obzession überhaupt gut? Nun, es war ja auch so, dass sie die junge Frau sehr mochte und ab und an mal verfolgt hatte. Sie kannte zumindest ihre üblichen Routen, das war doch normal, oder? Immerhin war doch Kazumi so was wie das Objekt der Begierde. Sie schüttelte den Kopf, nein, es war nicht richtig, weshalb sie sich aufrichtete. Dieses Gespräch, es war das Gespräch der Schwestern und sie wollte da nicht lauschen. Sie wankte leicht und blickte dann Noriko an, welche neben ihr herausgetapst kam. Sie legte eine Hand vor den Mund und deutete damit an, dass sie leise sein sollte.
Ich... wollte nicht stören..., sagte sie und sank im Endeffekt auf die Knie, da sie sich nicht gerade halten konnte. Der Flüssigkeitsmangel durch das Fieber und den Schweiß war enorm. Sie musste das schnell ausgleichen, sonst würde sie im schlimmsten Fall würde sie wieder ohnmächtig werden, einen Zustand, den sie nicht wollte.
Wie spät ist es?, fragte sie nun die Katze. Sie wollte damit eigentlich herausfinden wie lange sie geschlafen hatte, ob die kleine Tierbegleiterin dies wusste? Sie hoffte es inständig.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 20, 2017 9:12 am

Noriko machte sich ehrlich viele Gedanken. Sowohl um Kazumi, die Wohl Zentrum ihrer Gedanken war, als auch über Akari und Kyo. Wobei sie nur über Akari nachdachte, weil sie gerade mit ihrem Chibi-Biju sprach und so offensichtlich und unvermeitlich auch einiges von Akari erfuhr. Und Kyo war eben ihr Hauptgesprächspartner. Würde sie Kazumi noch zusätzlich in den Ohren liegen, würde ihre Partnerin wahrscheinlich noch völlig freidrehen. Denn die Blonde war in einem Gefühlschaos. Sie war traurig und niedergeschlagen, froh und glücklich und gleichzeitig umgeben von ihrer Schwester die sie liebte, aber andererseits fühlte sie sich zeitgleich auch schrecklich einsam. Fast so als wäre dieser Raum ein riesiger Saal oder eine riesige Lagerhalle, wo sie sich zwar mit Akari befand, aber weder wusste, wo sie steckte, noch wie es der Älteren ging. Es schien schrecklich zu sein. Ai machte sie scheinbar auch fertig und dann wahrscheinlich auch der Gedanke: Sie will, dass ich hier bleibe. Wegen Ai. Und was ist mit ihr?
Noriko kannte sich nicht mit zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Ihre Emotionen, die sie für Andere empfand, beruhten auf Kazumis Gefühlen. Wenn Kazumi etwas mochte, mochte Noriko es meistens auch. Noriko wusste zwar, dass Kazumi Akari sehr mochte, was klar war, sonst hätte sie ihrem Clan nicht verbal in den Arsch getreten, um nach Konoha zu kommen. Denn sonst hätte sie vom damaligen Kage nicht Kyuubi bekommen und dadurch hätte sie in einem Kampf mit Akari sicherlich schlechte Karten gehabt. Musste die Liebe zu Akari nicht riesig sein, wenn Kazumi alles daran setzte, so zu sein wie ihre Schwester? Es gab einen Menschen, den Noriko liebte. Und das war Kazumi. Kazumi war ihr Ein und Alles und irgendwie auch der einzige Mensch, dem sie vertrauen konnte. Leider konnte Noriko nicht ganz nachvollziehen, warum Kazumi so leidend ausgesehen hatte, als Akari vorhin Ai umarmt hatte. Kazumi hatte ihr selbst vor einer Weile genervt von Zuneigung verkündet, dass sie selbst der Meinung war, dass Shinobi als Liebhaber oder Liebende einfach furchtbar seien mussten. Jeder hatte irgendwo eine unnahbare Seite an sich und wirkte auch auf seine Art gefühlskalt. Sowas wollte Kazumi nicht. Sie war mit stink normalen, nicht Shinobis aufgewachsen und die lagen sich selbst nach einer über dreißig Jahre wehrenden Freundschaft, einer 22-jährigen Ehe und einem 21 Jahre altem Sohn immer noch in den Armen, als wären sie ein frisch verliebtes Pärchen in ihren ersten Wochen einer neuen Beziehung. Sowas konnte man von Shinobi nicht erwarten. Allerdings wusste Noriko nicht, wie sie diese Ansicht werten sollte. Immerhin hatte Kazumi noch nie irgendeine Art von Beziehung geführt. Unglücklich verliebt war sie gewesen, sie hatte auch einen Sensei gehabt, der für sie da gewesen war, als sie das Gefühl hatte, alleine gewesen zu sein. Aber das konnte man mit einer Liebesbeziehung echt nicht vergleichen. Kazumi schien Beziehung nur mit Trennungen und Schmerzen zu verbinden…
Kazumi dagegen schwieg die meiste Zeit, hing ihren Gedanken nach oder wartete indirektdarauf, dass es langsam Zeit wurde, nach Ai zu schauen.Es wärefies zu sagen, dass ihr die Stille zwischen Akari und ihr unangenehm war. Aber wenn man nicht wusste, was man sagen sollte, weil man einfach so unsicher geworden war, dann war Schweigen die einzig wahre Lösung. Wie oft hatte sie sich vorgestellt, dass sie Akari, wenn sie sie mal wieder traf ohne einen Babysitter oder Aufpasser, ordentlich zur Sau machen würde und sie ihrer Fehler hinweisen würde. Wie Mai und sie gelitten hatten. Doch die Zeit hatte scheinbar diese Wunde so sehr geheilt. Oder ihr Desinteresse, dass es sie nicht mehr so unbedingt kümmerte, was Mai von Akari hielt oder Akari von ihrer Schwester. Es war verwirrend und seltsam. Früher hätte sie Akari nach so einer Aktion wahrscheinlich am Rockzipfel gehangen, doch die Zeit, wo sie so alleine gewesen war, hatte sie irgendwie beruhigt, aber auch so abgestumpft, dass sie nicht ehrlich über ihre Gefühle reden wollte, zumal sie die auch im Moment nicht einschätzen konnte. Auch wenn Akari sie als ihre Schwester bezeichnete und sich freute, sie wieder zu sehen, so kamen Kazumi die Worte sehr unwirklich vor. Aber dennoch lächelte die Natsu leicht. Ich freue mich auch. Eine Hablbwahrheit. Die kleine 17 Jährige Kazumi, die sich irgendwo in ihrem Kopf oder ihrer Persönlichkeit versteckt hielt, freute sich wirklich wie ein kleiner Kullerkeks. Nur eben die Jinchuuriki nicht so, wie sie es eigentlich sollte. War das Band zu ihrer Schwester echt so lädiert und kaputt, dass sie sich nicht mal ernsthaft freute? Normalerweise, damals, wäre Kazumi Akari wahrscheinlich bei diesen Worten um den Hals gefallen. Aber jetzt? Ein leichtes Lächeln! Mehr brachte sie nicht heraus.
Norikos Vorschlag war herrlich interessant, hörte sich nicht nur logisch, sondern auch machbar an. Es würdenicht leicht werden und es würde wahrscheinlich das Ausmaß eines psychischen Trainings annehmen. Letztendlich wie Ai es vorgeschlagen hatte. Allerdings war ihr zuvor immer nicht klar gewesen, wie sie sich psychisch stärken sollte. Aber du den Vorschlag der beiden Kleineren, sah die Sache anders aus. Sie lächelte leicht und dankbar zu den Beiden, als Akari die Stimme erhob und Kazumi lachte leicht. Ich hatte dank dem Fuchs schon so viele Träume, dass ich fast immer weiß, wie der Traum aussieht, sagte sie optimistischer als sie eigentlich war. Wenn du deine Freunde sterben sahst und wusstest, dass sich am Ergebnis nichts änderte, selbst wenn du einen Anderen Lösungsweg einschlugst, das konnte schon ziemlich abstumpfen und ein schmerzender Nackenschlag werden. Kyo erhob das Wort und erhaschte somit Kazumis und Norikos Fragenden Blick.Während Noriko ernsthaft gespannt war,wurde Kazumi ein wenig bleich um die Nase. Was sollte denn wegen Ai sein?! Und auch dass Akari über irgendwas mit Kazumi sprechen wollte, aber das Thema immer unangesprochen ließ, ließ Kazumi ein wenig misstrauisch und unsicher zu ihrer Älteren schwester blicken. Und dann erzählte Akari. Sie erzählte von ihrer Zeit außerhalb des Dorfes, wie sie auf der Suche nach ihrem Freund gewesen war und Ai sie immer verfolgt hatte. Kazumi nahm es so hin auch wenn sie nicht wusste, ob sie wütend auf Ai sein sollte, dass sie die Andere eben nicht am ersten Tag verpfiffen hatte. Das hätte EINIGES erleichtert, die Bindung zwischen Akari, Mai und Kazumi wäre nicht zerrüttelt und gefährdet und Akari HÄTTE eben, wie sie wenig später ansprach, mitbekommen, dass und wie Kazumi Jinchuuriki wurde und sie wäre auch dabei gewesen. Aber nein! Weil Ai Akari nicht gleich verpfiffen hatte, waren Monate ins Land gestrichen, eh Kazumi sich richtig mit Akari gefetzt hatte, um die Ältere nach Hause zu bringen. Herrlich.
Alleine der Gedanke sorgte schon dafür,dass sie Ai gerne zusammen falten würde, denn immerhin hatte die Natsu davon keine Ahnung gehabt. Man konnte in ihrem Gesicht regelrecht den Schock und das Entsetzen sehen. Noriko hätte wahrscheinlich sofort reagiert, doch seltsamer weise, war ihre Vertraute weg, was Kazumi aber nicht wirklich realisierte. Kazumi seufzte schwer,stemmte ihre Hände auf dem Tisch ab um sich aufzurichten. Gerne würde sie zu Akari gehen, sie umarmen und ihr sagen, dass Alles gut war und Alles wiederin Ordnung kommen würde, doch daran glaubte Kazumi in dem Moment nicht. Reiß dich zusammen, sagte sie ernst und blickte ihrer Schwester direkt in die Augen. Ziemlich gefühlskalt und herzlos,wenn sich das Kazumi genauer durch den Kopf gehen ließ. Aber sie konnte gerade einfach keine gute Miene zum bösen Spiel machen. Die Tatsache, dass Akari eigentlich schon viel früher nach Hause zurückgebracht worden wären könnte, haute ihr so tief in den Magen, dass ihr schlecht wurde. Kurzzeitig stieg in Kazumi der Hass hoch und sie konnte nicht anders, als diese Spitze loszulassen. Es war nicht falsch, dass du dachtest, ich würde Ai etwas antun. Hätte ich vorhin das gewusst, was du mir eben gerade brühwarm gebeichtet hast, hätte ich sie nicht so sanft umsorgt, zischte sie, obwohl sie in dem Moment nicht wusste, ob sie wütend auf Ai oder Akari sein sollte. Sie seufzte schwer, eh sie die Arme vor der Brust verschränkte und ernst auf Akari herunter sah. Du solltest dich weniger um deine Beziehung zu mir sorgen. Lieber um Mai. Ich habe mich verändert, seitdem du weg warst. Mai hat noch mehr verloren, als nur ihre ältere Tochter und die Anhänglichkeit ihrer Jüngeren. Sie hat ihre Mutter verloren und zwischenzeitlich war sie komplett einsam, da es auch mich nicht gekümmert hat, was sie gemacht hat. Du solltest dich lieber um Mai kümmern und wenigstens ihre Bindung wieder festigen. Sie hob die Arme und zuckte mit den Schultern. Nach Allem liebe ich dich trotzdem noch, sagte sie doch igre Worte und ihre Stimme klangen nicht so,wie sie sollten. Aber du hast mich verletzt. Du hast einen Mann über deine Familie gestellt, hast uns verraten … und wie sie dir das Herzchen gebrochen hat~ Dir das Gefühl gegeben hat, alle verlassen dich, die du ja soooo abgöttisch geliebt hast~ Dieses unheimliche, tiefe Lachen, das in ihrem Kopf widerhallte, sorgte fast dafür, das Kazumi selbst gelächelt hätte. Nicht etwa, weil sie ihrem Biju zustimmte, sondern tatsächlich, weil sie es fast schon amüsant im Negativen fand, dass sie genau das dachte, was Kyuubi gemeint hatte. Kein gutes Zeichen. Sie winkte mit der Hand vor ihrem Gesicht herum um das Thema möglichst schnell abzuwenden. Aber darauf brauch ich ja nicht weiter beharren. Du hattest letztendlich schon genug Vorredner, die dir gesagt hatten, was du falsch gemacht hast. Da brauchst du mich nicht mehr. Schade nur, dass ich nicht mehr die Gelegenheit habe, mich von dir und Mai suchen zu lassen. Immerhin haben wir Mai schon mal zusammen gesucht und Mai und ich dich. Tja, nur werde ich das Glück leider nicht haben, den Fuchs zu spielen, der versucht vor seinen Jägern wegzurennen.
Noriko hatte sich ziemlich heimlich aus der Küche geschlichen, aber leider kam sie nicht weiter, als von der Tür weg, weswegen sie unweigerlich noch das ganze Gespräch mitbekam, was Kazumi mit Akari führte. Auch wenn es seitens Kazumi ein ziemlicher Monolog war. Besorgt und wenig überrascht erblickte sie Ai, die neben der Tür stand und höchstwahrscheinlich die Tür gegen den Kopf bekommen würde, sollte Kazumi auf die Idee kommen, nach ihrer Partnerin zu suchen. Die Katze betrachtete Ai skeptisch als sie deutete still zu bleiben. Du solltest sie aber stören. Kazumi reagiert nicht gerade gut darauf, dass du Akari schon früh auf deiner Suche gefunden hast, sie aber nicht sofort nach Hause gebracht hast, sagte sie ernst und begann sich mit ihrer Hinterpfote am Hals zu Kratzen. Die Katze blickte ernst drein und schien keineswegs zufrieden zu sein, dass Ai so schwach am Boden hockte und nicht mal ansatzweise in der Lage war, um aufzustehen und erhobenen Hauptes in die Küche zu gehen oder sich wieder im Bett zu verschanzen. Ich hab nicht auf die Uhr geschaut. Aber du hast einige Stunden geschlafen. Alleine schon, weil Kazumi und Akari sich vielleicht gut ne Stunde nur angeschwiegen haben, sagte die Katze auf die Frage der Schwarzhaarigen hin und musterte diese. Soll ich Akari bescheid sagen, dass du hier vor der Türe hockst? Schließlich solltest du langsam mal etwas trinken der zumindest ne Suppe essen
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Feb 20, 2017 7:58 pm

Es musste raus. Sie erzählte einfach alles was ihr durch den Kopf schoss, was sie fühlte und warf es ihrer Schwester entgegen in der Hoffnung das ihre Worte mit Liebe aufgefangen und zurückgereicht wurden, immerhin hatte sie Ai auf diesen Moment doch vorbereitet oder? Worum war es nur gegangen? Akari hatte sich in ihre Schwester hineinversetzen sollen und erkannt weshalb diese auf sie sauer gewesen war, aber jetzt sollten sie ja wieder zusammen finden. Hier machte Akari jedoch die Erfahrung das es immer leichter war mit jemanden über seine Sorgen zu reden der bereit war einen zu motivieren, der einem das Licht zeigte und alles schön anmalte, damit es einem besser ging, damit man Mut zum nächsten Schritt fasste. Dabei hatte sie wohl vergessen das der nächste Schritt eben nicht auf einer Rolltreppe zum Glück stattfand, die steinigen Stufen waren ihr nur so erschienen. Akari war zunächst noch kurz davor, ähnlich wie damals in der Therapie loszuheulen, aber Kazumi's Worte drehten ihr den Hahn gleich wieder zu, um bei der Wasseranalogie zu bleiben, sprach ihre Schwester fast in der Tonlage eines Eiswürfels im Tiefkühlfach. Was war passiert? Hatte Kyo etwas dummes gesagt? Doch im Gegensatz zu Akari die vielmehr damit gerungen hatte nicht im Erzählen schon loszuheulen, hatte Kyo die Veränderung in der Blondine bemerkt und wusste, dass es nicht unmittelbar mit ihm zusammenhing – im Gegenteil über seinen und Noriko's Vorschlag hatte die Katzendame sich bedankt und gelächelt, jetzt schien sie allerdings eher zur Fuchsdame zu werden. Kyo beobachtete die Anzeichen des Sturms, der die Gemütsveränderung von Kazumi darstellte, blieb jedoch noch sehr viel länger als Noriko um sich seiner Beobachtung sicher zu sein und er war auch unglaublich neugierig zu erfahren wie Akari auf die Anschuldigungen reagierte, würde sie Ai in Schutz nehmen? Akari fiel lediglich auf, dass ihre Schwester entsetzt ob der Hintergrundinformation mit Ai reagierte und vermutete ganz richtig, dass Kazumi diesen Umstand wohl nicht unter den Tisch kehren würde. Trotzdem erwischte sie die Aussage einer Gewaltandrohung dennoch kalt und peitschenartig. “Sag das doch nicht!“ Flüsterte Akari fast als Antwort, denn Kazumi wirkte schon recht bedrohlich und einschüchternd und verändert? Zumindest war gerade nichts mehr von der Person zu sehen, welche nur Stunden zuvor die Führsorge in Menschengestalt gewesen war. Wenn Kazumi schon über diese Info so erbost sein konnte, wie würde sie dann erst ausrasten wenn es noch mehr zu bereden gäbe? Als Kazumi anschließend auf sie herabblickte machte Akari sich auch noch klein und duckte ihren Kopf, denn wo sie angehört wurden war, so musste sie nun auch Kazumi das selbe Recht zusprechen, auch wenn es weh tat. In Anbetracht der Drohung Ai gegenüber klangen auch die folgenden Worte sehr viel negativer nach und Akari wusste nicht ob sie diesen glauben sollte. Woher sollte sie auch wissen ob Kazumi's Gefühle und Worte vom Fuchs durchsetzt waren oder dies wirklich ihre Meinung war? Sie sagte sie hatte sich verändert? Nun. Akari hatte schon so lange keinen Kontakt mehr gehabt, dass sie diese Änderung entweder gar nicht oder zu extrem bemerkte. Sie hatte lediglich erklären wollen wieso Ai ihr wichtig war und gleichzeitig ihre eigenen Gefühle zum Thema Ai/Ayumi separieren, aber sie wollte auch nicht das Kazumi dächte sie würde den beiden Frauen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben im Weg stehen. Diese Sorge war allerdings komplett unbegründet und es kam noch schlimmer, Kazumi sprach ihr fast ein Verbot aus sich um ihre Schwester zu bemühen, als wäre dies schon vergebens. Nun. Sie hatte schon einmal ein ähnliches Gespräch mit Krallen und Schweifen geführt, vielleicht hätten sie es dabei belassen sollen? Die Erkenntnis nahm ihr noch mehr den Mut, vielleicht würde sie ja noch einen Satz finden der dazu führte das Mai sie ebenfalls verachtete? Schönen dank auch, dies hätte sie auch vor ihrer Flucht erledigen können. Daher versuchte Akari schon gar nicht erst sich in der Gesprächspause zu erklären, sondern schluckte es vielmehr mit ihrem Tee herunter, welchen sie anschließend absetze. “Ja, davon habe ich gehört, wenn wir das Dorf ohne Erlaubnis verlassen sind wir so gut wie Tod. Mir wurde auch Blut abgenommen. Schade das du diese Erfahrung nicht machen kannst, sie lehrt Demut. Ich kann nicht direkt zu Mai weiter wandern, Ai meinte wir helfen ihr indem wir als Schwestern wieder zusammenkommen, denn wir alle wünschen uns eine intakte Familie.“ Sprach gerade die Person welche zuerst eine Familie verzweifelt gesucht und diese nach Erfüllung weggeworfen hatte. Spiel Satz. Ausgeschieden. Akari war dabei an Kazumi einfach abzuprallen, wieso es nicht auf die Spitze treiben? Sie reizen? Wie schlimm konnte es schon noch kommen? Ihre Worte die zuvor nach Liebe und Sehnsucht geklungen hatten waren abgeprallt, hieße das sie erreichte mit Provokation mehr? Ihre Schwester hatte sich verändert, aber Akari konnte nicht sagen wie. Ihr Kontakt war schon vor ihrer Flucht eher unbeständig gewesen, da sich damals Akari abgekapselt hatte. War das also eine ganz normale Art von Jinchuuriki-Pupertät? “Ja. Ai und ein paar Wortgruppen vom Hokage. Draußen hat sich keiner dafür interessiert und ich war auch nicht scharf es zu erwähnen und die Leute auf die Idee zu bringen auf mir wäre ein Kopfgeld. Ich wollte zu Ayioma, zu der einen Person die ich nicht in Gefahr gebracht hätte dadurch das ich dieses Ding in mir habe. Konoha war wegen mir angreifbar. Ich bin mit meinem Entführer damals mitgegangen weil er sonst Dorfbewohner bedroht hätte, irgendein ANBU wurde sogar verwundet. Solche wie wir werden ständig überwacht, sie denken wir sind eine Bedrohung oder bedrohen durch unser Verhalten andere. Du bist gerade ein gutes Beispiel, bist wütend auf Ai. Wieso? Weil sie ihren Job gemacht hat und einer Freundin beistand? Ich habe sie überzeugt mich nicht zu verpfeifen und dafür mich und Ayioma wissentlich an Konoha ausgeliefert. Du und Mai. Ihr seit mir nie egal gewesen, selbst wenn ich es gewollt hätte.“ Mit diesen Worten zog sie ihren rechten Ärmel leicht zurück und zum Vorschein kam das Armband welches Mai ihr einst geschenkt hatte, dort war das Familienfoto zu sehen, aber sie hoffte das die Geste des gezeigten Schmuckstückes genügte. Akari hatte es immer sehr beruhigt, denn auch sie hatte Heimweh gehabt, obwohl sie willentlich gegangen war. “Lass also Ai aus dem Spiel, außerdem hast du vorhin gezeigt das sie dir auch etwas bedeutet, dass straft deine Worte Lügen. Wieso sagst du so etwas? Willst du dich schon wieder zurückziehen? Weißt du. Man kann seine Heimat verlassen und ist nie weit genug weg.“ Inzwischen hatte es Akari schon aufgegeben von ihrer Schwester Mitleid zu ernten, immerhin hatte diese derzeit nicht einmal noch etwas für Ai übrig. Ob sie Kazumi am Ende aus der Wohnung schmeißen müsste? Sie wusste es nicht, aber sie wollte sich hier auch nicht prügeln, aber was sollte sie tun um dem auszuweichen? Ihre Art sich ihrer Schwester zu öffnen führte offenbar dazu das diese sauer wurde.  
Derweil schnappte sich Kyo seine Tasse und beschloss sich als Fährtenleser, den Spuren der Katze zu folgen, welche sich schon zuvor abgesetzt hatte Diese Idee fand er nun selbst ziemlich einleuchtend, immerhin gab es noch interessante Gespräche die es fortzusetzen galt. Doch auch Kyo kam nicht sonderlich weit und traf an der Tür auf eine kauende Ai und eine Noriko welche ihr Vorhaben äußerte Akari zu holen. “Hier. Nimm erst mal meinen Tee. Keine Sorge, ich habe noch nicht getrunken, ist also kein Sand drinne. Ich glaube Akari weiß gerade nicht so recht wie sie auf Kazumi reagieren soll und ich weiß nicht ob wir die beiden unterbrechen sollten. Ich kann den Floh auf sie ansetzen, auch als Nachrichtenüberbringer, der kann auch gleich mal den Geschmackstest machen wie es um ihr Bijuu-Chakra steht.“ “Hey! Das hab ich gehört, ich bin nicht dein Sklave!“ Kyo dreht lediglich seinen Kopf, als wollte er  mit einem imaginären Gesicht auf Augenhöhe sprechen und beantwortet eine Aussage, die neben ihm niemand hatte hören können. “Unsinn! Mach dich nützlich und sag den beiden das Ai hier ist, eine von ihnen wird schon reagieren. Lass dich nicht bitten. Lecker Fuchs und Maderhund, vielleicht im erregten Zustand, gibt es schmackhafteres?“ “Oh! Ja, das klingt lecker. Wird erledigt!“ Dann wandte sich Kyo mit einem Schulterzucken Noriko und Ai zu. “Sehen wir ja gleich wer reagiert.“
Derweil sprang der Floh schon herum und biss sowohl abwechselnd Kazumi als auch Akari. Dieser Biss war schmerzlos und blieb unbemerkt, aber als Folge manifestierte sich das runde Katzengesicht der Grinsekatze mitten im Blickfeld der Angesprochenen und sprach grinsend. “Ai konnte nicht länger warten. Sie ist hier an der Tür, sie verzehrt sich so nach euch.“ Es war nicht gerade so das er seine Worte extrem wählte um die Beiden aus einer etwaigen schwierigen Emotion zu lösen, sondern vielmehr weil er es wie üblich witzig fand das beide auf Ai standen. Akari reagierte zuerst, da sie die Grinsekatze gewohnt war. “Ai? Was will sie hier, sie sollte im Bett bleiben.“ Kurz darauf erhob sie sich schon um zur Küchentür zu gelangen, Ai brauchte sicher Hilfe um zur Couch zurück zu finden.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa März 04, 2017 12:28 am

Ai hatte sich hochgeschleppt und hielt sich an der Wand fest. Der emotionale Blick der jungen Frau begann zu verschwinden und sie wurden kalt, gefühllos und fast schon puppenhaft tot. Langsam schritt sie nun an Kyo vorbei und hielt eine Hand Akari entgegen, welche sie zum Stehen anhalten sollte. Derweil schloss sie hinter sich die Tür. Der Raum begann sich zu drehen und Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn.
Es war eine Mission, für mich galt es die Position des Ziels weiter zu tragen, während ein Einsatzkommando erscheinen sollte um den Rest zu erledigen., sagte sie emotionslos und fast ohne Variationen in Stimmlage und Tempo, sowie Betonungen. Sie wirkte ruhig, sie wirkte leer, sie wirkte wie eine Puppe, doch das war nicht das, was sie sagen wollte, sie blickte auf. Kazumi stand Kopf, während sich Akari vor dem Auge der jungen Frau drehte. Sie nahm ihre letzte Kraft zusammen um dies zu offenbaren, um dies zu erklären.
Das Ziel war jedoch nicht Akari, Akari war der Köder, der entkommen konnte, weil es zugelassen wurde..., sie rutschte ab und landete auf ihren Knien, nur um sich mit den HÄnden abzustüzen. Sie atmete schwer und ihr Gesicht glühte vor Fieber, ihr Körper rebellierte, doch sie blickte die Beiden an, während sie bebte.
Ihr versteht es, Akari war für sie Mittel zum Zweck, egal wie sehr ich dagegen zu intervenieren versuchte, egal wie sehr ich denen, die mir die Befehle gaben anbettelte es zu lassen, ich beschwor sie, ich sagte ihnen, dass es der Psyche des Menschen der hinter dem Bijû war nicht gut tun würde, es würde der Familie nicht gut tun, es würde niemanden helfen, doch er war zu einer Bedrohung geworden und wenn ich nicht gegangen wäre, dann hätten sie jemand anderen geschickt und hier meine ich Personen, die niemand kennt, die die Fäden in den Händen halten..., sie wollte Distanz wahren, weshalb sie sich wieder aufrappelte und mit zitternden Beinen vor den beiden Jinchuriki stand. Sie blickte sie an, emotionslos, ohne eine Regung im Gesicht.
Die Wahl liegt bei euch, ob ihr nun euch mit dieser Erkenntnis gegen das Dorf stellen wollt, doch seid gewiss, dass es dann keine Frage der Zeit, sondern des Nutzens ist, bis ihr wieder hier seid, oder, ob ihr versucht die ausfindig zu machen, die dies zu verantworten haben, mir helft vielleicht die zu schützen, die es nicht einmal wissen. Denn dieses Wissen, teilen die Wenigsten miteinander und das sollte auch so bleiben, sonst würde der Apparat zusammenbrechen, das würde dazu führen, dass es Kriege und Tote gibt, also wird reguliert und abgewägt., sagte sie und tippte auf den Boden kurz mit ihren Füßen.
Es gibt Menschen in Konoha, die etwas höheres sehen, als den einzelnen Menschen, die noch an ein Gesamtbild glauben, die diesen Ort lieben, denn sie haben hier Freunde und geliebte Menschen gefunden, sie haben aber auch Verlust hinnehmen müssen. Ihr Beide seid kluge Ärzte, ihr seid intelligente Frauen, ich bin mir sicher, dass ihr es verstehen werdet. Mai z.B. wusste von dieser Mission nichts, sie war auch nur Mittel zum Zweck, doch sie hat dadurch dich retten können, Kazumi, denn wenn sie nicht gegangen wäre, dann hätte sie dich auch noch verloren und das ganz. So wartet sie jeden Tag daheim, mit qualmenden Teller und wartet. Sie hofft fröhlich zu sein, wenn du da bist und versucht Konflikten aus den Weg zu gehen, weil sie dich liebt. Auf Akaris Rückkehr wartet sie auch und sie hofft darauf, dass ihre beiden geliebten Töchter wiederkommen, zurück zu ihr..., sagte sie und der Boden unter den dreien begann in einem Siegel zu leuchten, ehe es verstummte, das Leuchten hörte auf und Ai landete auf dem Rücken. Sie atmete schwer und schwitzte stark.
Konoha, Mai und ihr drei, seid die Einzigen, die ich noch habe... ohne Euch würde für mich das Leben keinen Sinn mehr ergeben... und deshalb bin ich bereit für euch auch alles aufs Spiel zu setzen. Mein Leben liegt nämlich in eurer Hand., sagte sie nun und die Augen, die bis eben noch leer gewirkt hatten begannen zu beben, Tränen bildeten sich und rannen ihre Wange herunter.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo März 06, 2017 6:28 am

Es gab einen Teil in Kazumi, der einfach diesen ganzen Optimismus und die ganze Zuversicht, die sie schon einmal bewiesen hatte, gerade einfach nur zeigen wollte. Sie wollte so tun, als sei Alles in Butter. Einfach um verbergen zu können, wie es ihr gerade ging. Sie wollte sagen: Alles in Ordnung. Alles gut, lass uns neu anfangen. Doch diese Gedanken entsprachen nicht ihrem Wunsch. Sie wollte ausflippen. Sie wollte offen wütend sein, zeigen, wie sehr sie litt und wie weh es ihr tat, in dieser Situation zu sein. Doch je länger sie Akari ansah, umso größer war der Wunsch, einfach nicht hier zu sein und die Situation nicht entarten zu lassen. Es war ein Hin und her, was sie denn gerade fühlte. Sie war zwischenzeitlich selbst von sich überrascht, wie ihre Stimmungen, Tonlagen und Emotionen hin und her schwammen, wie ein Schiffchen bei wildem Wellengang. Stellte sich nur die Frage, ob und wann dieses Hin und Her das Schiffchen, das wohl ihren Verstand darstellte, in den Wellen ihrer Emotionen absaufen ließ. ‘Sag das doch nicht‘?! Dein verdammter Ernst?! Ich erfahre gerade, dass aus den MONATEN, wo mir dein Verbleib unbekannt war, wo ich gottverdammte Angst um dich hatte, nur einige TAGE oder wenige WOCHEN hätten werden können!! Sie richtete sich wütend auf. Verdammt!! Mit deiner Abwesenheit hätte ich leben können! Wenn ich nur gewusst hätte, dass Alles in Ordnung ist!, begann sie, schlug allerdings wütend mit den Handflächen auf den Tisch. Sie bemerkte, wie die Wut überkochte. Sie musste das schnell loswerden und dann so schnell es ging, abhauen oder sich zumindest so abschotten, dass sie gar nichts mehr wahrnahm. Ich habe ALLES getan, ALLES, um stärker zu werden und dich zu finden. Ich habe Priorität gesetzt. Und die warst du. Ich habe meinen Clan nicht nach Konoha gebracht, um Jinchuuriki zu werden. Ich habe es getan, um stärker zu werden, um dich zu finden. Aber anstatt einfach mitzugehen, als wir uns trafen, musste es so ausarten und enden! Sie atmetete tief durch, krallte sich leicht in den Tisch und senkte den Blick. Ich habe mich nie gefragt, wieso du nicht zurück gekommen bist. Ich hatte gedacht, dass du, wenn du noch lebst, unter irgendeinem Druck vom Dorf fern gehalten wurdest., nuschelte sie, doch sie schüttelte schnell den Kopf. Noch mehr Worte waren echt nichts wert. Sie brauchte nicht noch mehr reden. Sie sagte schon zu viel. Und das konnte Alles gegen sie verwendet werden. Aber ihr Mund war schneller gewesen als ihr Kopf.
Ihre ältere Schwester gab sogar ein paar Informationen preis, von denen Kazumi nichts mitbekommen hatte. Bedrohung von Dorfbewohnern und die Verletzung eines Anbus. Für Kazumi klangen die Worte nur wie faule Ausreden. Wieso ich wütend auf Ai bin? Kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, wie es mir ging? Warte, antworte gar nicht erst, ich will es nicht wissen! Du kannst mich eh nicht verstehen! Du warst weg! Urplötzlich, ohne dass ich was daran ändern konnte. Wie hättest du reagiert? Unwissend, was mit deiner Schwester passiert? Wenn du denkst, bald wieder jemanden zu verlieren? Du hast doch überhaupt keine Ahnung, was du Mai angetan hast. Von sich sprach sie gar nicht. Zumindest nicht im letzten Teil. Sie musste gerade meckern. Sie wusste selbst ja nicht, was sie Mai angetan hatte. Aber sie sprach auch nicht direkt an, was Akari ihr persönlich mit dem Verschwinden angetan hatte. Sie wollte kein Mitleid. Daran ändern konnte sie eh nichts mehr. Sie war nun schon so angeschottet von Menschen, denen sie eigentlich blind vertrauen sollte, dass irgendwelche Schuldbekenntnisse sie nur noch mehr ärgern würde. Sie lachte freudlos auf, als sie das Armband vorgezeigt bekam. Mit finsteren Blicken fixierte sie die Ältere und deutete mit dem Zeigefinger auf sie. Ich lasse jemanden aus dem Spiel,wenn er nichts mit meinem Kummer zutun hat. Und Ai hat damit sehr wohl etwas zutun, obs dir passt oder nicht.,sagte sie ernst und ihr Blick verfinsterte sich nur noch mehr, als Akari ansprach, dass Ai scheinbar Kazumi irgendetwas bedeutete. Was willst du eigentlich? Sie weiß nur mehr als jeder Andere über mich. Da ist es wenig überraschend, dass mir ihr Wohl am Herzen lag. Sie senkte leicht den Blick, schielte aber, ohne einen Fokus zu suchen, ins Leere. Natürlich bedeutete Ai ihr etwas. Schließlich war sie ihr eine Art Vertraute und Freundin. Bitter nur, dass diese Freundin ihr die ganze Zeit verheimlicht hatte, was sie eigentlich wusste. War das auch so eine Art Vertrauensbruch?
ZUmindest gefiel es ihr nicht, in welche Richtung Akari das Gespräch lenkte. Wollte sie sie jetzt als Schuldige hinstellen, oder was? Sie holte Luft, um nicht gleich wieder komplett die Fassung zu verlieren. Du kannst dir nicht das Recht herausnehmen, MIR zu sagen, dass ich lüge. Du kannst dir genauso wenig anmaßen, MIR zu sagen, dass und wen ich scheinbar mag. Du hast nicht das Recht, dir über mich jetzt überhaupt irgendeine Meinung zu bilden. Und selbst wenn ich mich wieder zurück ziehe… DU bist die LETZTE, die auch nur ansatzweise das Recht hat, mich zusammen zu falten.

Auf einmal, zu Kazumis Erschrecken, tauchte urplötzlich das Gesicht der Grinsekatze in ihrem Blickfeld auf. Ohne auf die Worte zu reagieren, zog Kazumi skeptisch die Augenbrauen in die Höhe und ließ sich gemütlich wieder auf den Stuhl plumpsen. Wenn Akari nach Ai sah, hatte Kazumi wenigstens die Zeit, runter zu kommen. Sich wieder so abzukapseln, wie sie es für richtig hielt… Noriko dagegen, die nicht von Ais Seite gewichen war, gefiel die ganze Situation nicht. Sie spürte Kazumis Wut aber zeigleich auch diesen Fluchtinstinkt, der sie wahrscheinlich auch dazu treiben würde, einfach aus dem Fenster zu springen. Es konnte jetzt eigentlich nur schlimmer werden. Kazumi war schon über die Grenze hinweg, die sie vergessen und verzeihen ließ.Die Angst um Akari, ihren Verlust und die Unwissenheit, wie es ihrer Schwester ging, hatte sie immer schon sehr fertig gemacht. Jetzt zu wissen, dass Ai immer etwas von Akari wusste, sogar bei ihr war, hatte ihr echt den Rest gegeben. Ai schleppte sich, egal was Noriko sagte, in die Küche, wo Kazumi saß und eher gelangweilt zur Küchenzeile sah. Hauptsache nicht zur Tür oder in Akaris Richtung sehen. Noriko war froh, dass sich wenigstens Akari um Ai kümmerte. Ais Erklärungen nahmen Formen an, die Kazumi fast schon fröhlich stimmten. Das war ja eine herrlich grausame Ironie. ‘Sie‘? Wen meinst du mir sie? Für wen war Akari denn nur ein Mittel zum Zweck?, fragte sie gelangweilt, während sie kurz zu Ai sah. Wenn du mit ihnen gesprochen hast, weißt du doch etwas, oder? Vielleicht sind wir nur arme, kleine Opfer, die zu Monstern werden. Aber ich lasse mich nicht herumschubsen. Menschen, die mit den Bijus spielen, sollten damit rechnen, dass sie dafür zahlen könnten. Sie drehte sich ordentlich zu Akari und Ai und lächelte leicht. Sie stützte ihren Kopf auf den Händen ab. Wenn es Leute gibt, die von diesen Schattenspielchen wissen, warum unternehmt ihr nichts da-? Kazumiiii… Sofort wanderte Kazumis Blick zu Boden, wo Noriko treuherzig, besorgt und auch ein wenig unsicher saß. Du hast recht… Ich will es gar nicht wissen. Die Dorfpolitik hat mich wahrlich noch nie gekümmert… Sie hob Noriko auf ihre Arme und sofort rieb die Katze ihren Kopf an der Wange, um die Natsu etwas zu beruhigen. Was ihr auch etwas half. Allerdings verwirrten Kazumi Ais Worte, die sie und Mai betrafen. Wie konnte sie mich bitte retten. Vor was?
Doch sie erwartete nicht unbedingt eine zufriedenstellende Antwort. Wenig später schienen Ais Kräfte sie wieder zu verlassen, weswegen die Schwarzhaarige schwer atmend auf dem Rücken landete. Das Siegel war nur eine von vielen Sachen, die sie nicht verstand. Genauso wie sie ihre letzten Worte nicht verstand. Sie wollte sich nicht mit Ai vergleichen. Aber wie konnte man sein Leben, wegen ein paar Menschen, so in deren Hände legen? Kazumi würde den Fehler nicht noch mal machen, irgendwelche Menschen mit ihren Gefühlen in Verbindung zu setzen. Liebe, Vertrauen und Freundschaft konnte so schnell ausgenutzt werden und wenn das geschah, verpasste das einem sowieso so einen heftigen Nackenschlag, dass man sich nur langsam erholte. Also warum sagte Ai so offen, dass sie ihr Leben in die Hände der Fudofamilie legte, obwohl sie alle Drei weder eine Einheit bildeten, noch derzeit wirklich nachvollziehbar handelten? Kazumi erhob sich seufzend von dem Stuhl. Die Stuhlbeine kratzen über den Küchenboden, eh sich die Natsu zu Ai bewegte. Sie ging neben der Schwarzhaarigen auf die Knie. Du wirst dein Leben einfach weg. Es gibt immer einen Sinn zum Leben. Selbst wenn dein Weg mit Verlusten gepflastert ist. Du lebst schließlich nicht für Akari, Mai oder mich. Solltest du nicht eigentlich leben, weil du es selbst willst?
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo März 06, 2017 8:16 pm

Der Reflex sich zu ducken und den Schweif einzuziehen stieg beständig an, denn es war ihre normale Reaktion auf Konflikte welche sie nicht sofort durchschauen konnte und ihre liebe Schwester war so ein Punkt. Zuerst hatte Akari gedacht sie hätten sich lediglich entfremdet, weil Kazumi ihr leben hier weiter lebte und sie auf der Suche nach ihrer großen Liebe gewesen war. Sie wusste das es für ihre Familie schwer werden würde sie ziehen zu lassen, darum war sie ja auch abgehauen, ohne mit einer Seele darüber zu reden und hatte gehofft irgendwann Jahre später mit Ayioma über die Sache ihrerseits hinwegzukommen. Offenbar war selbst dies ein allzu romantischer Gedanke gewesen, denn wer sagte das ihre Familie über sie hinwegkäme? Natürlich hätte es ihr auch egal sein können, sie hatte ihre Familie selbst gewählt und dann beschlossen sie zu verlassen, aber das war es nicht gewesen und so war ihre Abwesenheit auch nicht aufgefasst wurden. Hinzu kam eine große Welle voll Scharm, als Kazumi ihr wütend entgegen hielt, welche Sorgen sie sich angeblich gemacht hatte. Bei allen Wüsten! Sie waren Shinobi, die ihren Lebensunterhalt damit verbrachten sich in Gefahr zu begeben. Irritiert konnte sie ihre Schwester daher nur fassungslos und leicht beleidigt anblicken. Kazumi hatte ja wohl kaum eine verdammte Ansichtskarte und einen Gruß erwartet. Akari war der Meinung gewesen das ihr Zeichen klar gewesen war, sie hatte wortwörtlich Verrat begangen! Wie ungenau konnte das noch ausgelegt werden? Man hatte sie nicht retten oder suchen sollen. Wieso konnten nicht alle wie Ai sein und ihre Entscheidung einfach akzeptieren? Ihre Schwester hatte einfach beschlossen das Akari wieder zurück wollte? War sie die Retterin vom Dienst? Noch war Akari zu verletzt wegen den Anschuldigungen gegenüber Ai, als das sie ihrerseits wütend sein konnte, aber viel fehlte nicht mehr. Akari war nicht der Meinung das die Wut von Kazumi gerechtfertigt war, weder ihr gegenüber noch Ai gegenüber und es passte auch insofern nicht, da sie davon ausgegangen war das Kazumi nur wütend wegen ihrer Liebe zu Ayioma wäre. Wer war diese Person ihr gegenüber? Einerseits sprach sie davon sich abzuschotten und sich geändert zu haben und dann sprach die Worte als ob sie Akari zum Leben bräuchte. Oder lag es an Akari das sie Kazumi nicht verstehen konnte, war sie so irritiert weil sie für sich beschlossen hatte ihre Familie zu verlassen und danach zu leben. Aber ihr selbst war es ja auch nicht komplett gelungen! Es irritierte sie einfach und inzwischen wusste Akari selbst nicht mehr was sie von ihrer Schwester wollte. Sie wollte nicht das diese sich abschottete, aber auch nicht das sie sich derart abhängig machte, wie es zu klingen schien. Dann öffnete Akari tatsächlich noch den Mund, als er ihr auch schon wieder verboten wurde. Was sollte das? Einerseits hatte sie genau das gewollt, sie wollte mit ihrer Schwester wieder reden, hatte sie vielleicht dazu provoziert und jetzt empfand sie nur noch etwas das zwischen Abneigung und Verwirrung lag. “Schön das du dir Sorgen gemacht hast, wirklich, aber diesmal war es meine freie Entscheidung. Ich habe euch nichts gesagt, weil ich mich nicht von euch umstimmen lassen wollte. Wenn du wegen deiner schlechten Erfahrungen der Meinung warst mich retten zu müssen, ist das ja wohl dein Problem!“ Jetzt ergriff Akari ihrerseits die Tischkante und ihre Fingernägel drückten sich leicht in das Holz. Inzwischen ärgerte sie sich selbst über den Teil in ihr der ihre Schwester am liebsten umarmen würde, weil sie ihr dankbar wäre, weil diese Akari unterstellt hätte sie wäre ein guter Mensch. Das war doch alles total verrückt. Einerseits wollte sie von den Leuten die sie liebte für unschuldig gehalten werden und andererseits wollte die genau diesen Personen beweisen das sie ihr schlechtes Handeln mit voller Absicht praktizierte und wünschte sich Anerkennung. Andererseits stellte sie sich auch ein romantisches Liebesleben mit einer Person vor, welche eindeutig ein Feind von Konoha war. War ihr eigenes Wertesystem schon immer so kaputt gewesen? Schön, aber dann stimmte mit dem von Kazumi auch etwas nicht. Akari hatte lediglich Ai verteidigt und ihrer Ansicht nach war diese Standpauke komplett unbegründet. Und überhaupt ging es hier um Ai oder um Akari?! Von wem fühlte sich Kazumi denn nun verletzt, von beiden? War es ein gutes Zeichen von ihrer Schwester so angegangen zu werden, musste sich Akari dies gefallen lassen weil sie ihrer Schwester war? “Glückwunsch. Jetzt wo du mich zurück hast musst du meine Meinung ertragen!“

So gesehen war der Auftritt der Grinsekatze fast schon eine Rettung. Akari hatte sich nicht so über Kazumi aufregen wollen, aber ab einem gewisse Punkt war es nicht mehr möglich gewesen passiv zu bleiben und wie sie sich jetzt noch mit Kazumi vertragen sollte stand erneut in den Sternen. Fast kam es ihr jetzt so vor als hätte sie Ai enttäuscht, all die Vorbereitung umsonst, aber mit etwas Glück würde Ai davon ohnehin nicht viel mitbekommen in ihrem Zustand. Akari wusste das sie sich nicht an ihrer Schwester abreagieren durfte, dies war schon einmal fast schief gegangen und so langsam kam ihr die Erkenntnis, dass Akari auch damals Auslöser für den Mega-Krach gewesen war. Sie war entschlossen Ai zu helfen und sich auf die vorhandene Liebe zu ihrer Freundin zu konzentrieren, als diese zu Akari's Leidwesen auch noch das schonungslose Wort ergriff. Natürlich. Ai hatte alles Recht dazu, dies war ihre Aufgabe, aber warum musste es gerade jetzt sein? Was sollte das? Wollte Ai ihr jetzt durch die Blume sagen, dass Kazumi Recht hatte? Mission? Köder? Für einen Moment sah Akari rot oder besser gesagt Dünen unter dem Zenit einer gnadenlos heißen Sonne. “Haben wir das nicht irgendwo schon mal gehört? Jinchuuriki sind nur eine Waffe? Von deinen Entführern oder von Ayioma? Auch er hat dich gerettet, damit weder Konoha noch die Entführer aus dir eine Waffe machen können. Ich fand diesen Teil sympathisch. Klar wollte auch er etwas von uns, aber er hätte uns nicht nur beauftragt, sondern wir wären mit ihm in die Schlacht gezogen! Ach. Hast du das erfolgreich verdrängt? Ich fand ihn witzig, wie er glaubte uns kontrollieren zu können, indem er es nutzt das du in ihn verliebt bist.“ Die Worte von Ai hallten im Seelenversteck fast deutlicher als jene von Shukaku wieder. Mittel zum Zweck! Es machte sie wütend. Konnte man ihr nicht einfach sagen was man von ihr wollte oder wenn sie jemanden nicht genügte? Bildete sie sich das nur ein oder hatte Ai sie jetzt auch angelogen, ebenso wie Kazumi? Sie konnte Ai immerhin noch den Zweifel einräumen das diese im Fieberwahn sprach, aber ihre Stimmlage und Ruhe vermittelte etwas völlig anderes. “Hm. Du hast auch gesagt das du Konoha-treu bist, also war das einfach nur eine Mission und ich habe ja auch gewusst das ich nicht lange mit ihm zusammen sein kann, auch wenn ich die Hoffnung hatte. Und für den Fall das ich jetzt etwas verwirrt klinge. Shukaku, es gibt kein uns! Du bist ein Chakraball der in eine Urne gestopft war! Du kannst jederzeit dahin zurück. Jetzt sag mir nicht ich soll Ai fragen wer die verantwortlichen sind. Was willst du denn dagegen machen zum Sandsturm werden und sie wegblasen?“ Irgendwie überlappte sich gerade alles ein wenig, so dass Akari selbst nicht wusste ob sie im Seelenversteckt mit Shukaku redete oder in der Küche stand und Selbstgespräche führte. “Hm. Ich zeige dir ein Beispiel. Nehmen wir an es gibt eine Person die deine Freundin ist und eine Mission bekommt. Sie soll eine Waffe benutzen um einen Bösewicht auszuschalten, aber die Waffe ist ihre Freundin. Dieser Person kann sich aber nicht entscheiden ob sie die Mission ausführt oder ihrer Freundin beisteht, es ist ihr beides wichtig. Meinst du diese Freundin sollte dich benutzen, weil ihr befreundet seit? Aber wieso sagt sie es dir dann nicht? Oder wenn sie es dir sagt, wärst du eine braven Waffe und lässt dich verwenden? Du willst doch keine Waffe sein oder? Sag es ihr!“ Doch recht unvemittelt packte sie daher fest zu. Es war ihr egal was sie zu fassen bekäme, ob es Ai's Arm oder ihre Kehle oder ein Haarbüschel wäre, es ließe sich alles quetschen, zerren und nutzen um ihrer Stimme Handlung zu verleihen. “Ich will keine Waffe sein! Und dank dir habe ich jetzt auch kaum mehr Optionen als du.“
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr März 10, 2017 10:40 pm

Ai lag am Boden und blickte nach oben, während so etwas wie Gefühl in ihr aufkeimte, sie wollte es die Anderen wissen lassen, sie wollte es ihnen zeigen, als sich nun auch noch Kazumi neben sie kniete. Sie drehte den Kopf leicht zur Seite um eben jene wunderschöne Blondine zu betrachten. Wie konnte sie nur so strahlen für die junge Frau? Immerhin war sie doch bis eben noch so sauer gewesen. Langsam und mit Bedacht streckte Ai eine Hand nach dieser aus und legte sie auf die Wange der jungen Frau. regte ihr Gesicht nicht, obwohl ihr nach Lächeln zu Mute war. Was sollte sie nur davon halten? Sie wollte nicht, sie sollte doch, sie wollte hier und jetzt und ihr nahe sein, doch konnte sie dies auch? Sie sprach davon, dass sie ihr Leben wegwerfen würde und andächtig schüttelte die junge Ayase den Kopf.
Nein, für einen Menschen, den man liebt ist nichts zu schade und ihr seid mir wichtiger, als mein Leben, Kazumi, dein Leben ist mir wichtiger als Alles Andere denn...., sie brach ab, als sie unsanft am Hals gepackt wurde. Der Griff war fest und sie spürte, wie harsch Luft aus ihrer Lunge entwich. Der Mund begann auf zu gehen und ihr Gesicht war gezwungen von Kazumi weg zu schauen, sie spürte, wie sich Fingernägel in ihre Haut bohrten und sie sogar leicht zu bluten begann unter diesen. Das würde sicher schöne Hämatome gäben.
A... A... Akari...., entglitt es ihr, während sich in ihrem Körper eine Art Fluchtreflex ausbreitete. Sie wollte hier weg, sie wollte sich bewegen, so schnell es ging, sich ihrem Peiniger entziehen und doch konnte sie nicht und vielleicht wollte sie dies auch nicht, denn vielleicht war dies auch die gerechte Strafe für eine verdrehte Realität, die sie geschaffen hatte. Sie wollte damit den Schwestern einen gemeinsamen Feind geben.

Tränen rannen ihre Wangen herunter und sie betrachtete Akari eindringlich. Sie versuchte jegliche Reflexe auszusperren und dem zu lauschen, was die Andere sprach und so holte sie tief Luft, zumindest versuchte sie dies.
In meinen Augen ... Au... bist du keine Waffe, in meinen Augen ... Arg... bist du Fudo Akari... eine Dorfbewohnerin.... Tochter der ... Fudo Mai und ... Schwester der Fudo ... Arisu...., sie konnte ihn nicht mehr widerstehen, dem Fluchtreflex, zwischen den Beine von Akari begann nun Ais Beine zu strampeln, sie versuchte sich leicht zu winden, in der Hoffnung sie kam los, doch was sollte sie gegen die Kraft einer Jinchu ausrichten? Immerhin waren diese ihr physisch weit überlegen und aktuell sah es so aus, als würde Akari sie umbringen wollen. Schwindel breitete sich aus durch ihren eh schon geschwächten Zustand. Sie konnte und sie wollte sich kein Bild davon machen was hier alles vorfallen würde, oder konnte und schon in diesem Moment durch den Kopf von Akari schoss. Sie konnte es nur erahnen, sie konnte nur erahnen, wie groß der Schmerz jetzt sein musste, während ihre Beine schwächer wurden und nicht mehr lange strampeln konnten, während sie mittlerweile durch einen Ruck in den Armen Kazumis lag. Sie hustete, an der Kehle von Ai konnte man gut die Kratzer sehen, man konnte auch gut die Würgemale sehen, während der Körper der jungen Frau zitterte und sie mit dem Kopf in den Armen Kazumis lag. Sie hatte nicht groß mitbekommen, was los war, aber sie hustete durch diese Aktion stark.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So März 12, 2017 12:19 pm

Ein Teil von Kazumi ärgerte sich wirklich in Grund und Boden, dass dieser Schwächeanfall von Ai sie wieder so zur Vernunft rief, dass sie zwar nicht wieder gluckenhaft und äußerst emotional auf Ai zu eilte um ihr zu helfen, allerdings verpuffte zeitgleich ‚leider‘ auch die Wut, die so sowohl gegenüber Ai und Akari verspürt hatte. Es ärgerte sie, dass es scheinbar für Beide nicht wichtig oder offensichtlich gewesen war, dass Kazumi nicht aus Spaß sauer und wütend auf sie war. Sie wollte kein Mitleid und sie wollte auch keine Sorge. Sie wollte einfach nur Verständnis und eine reuevolle Entschuldigung. Die Tatsache,dass Kazumi Angst hatte, neben Mai auch noch Akari zu verlieren, hatte sie fertig gemacht. Mai war zwar zurück gekommen, doch wer hätte ihr versichert, dass Akari genauso wieder zurückkommen würde? Niemand. Nur die Hoffnung, an der sie klammern konnte, war ihr in dem Moment geblieben. Es war zwar sehr gut, dass Noriko da war und Kazumi bewusst so manipulieren konnte, dass sie von der Wut schnell wieder herunterkam, allerdings bezweifelte Kazumi, dass das ähnlichen Erfolg bei Akari zeigen würde. Noriko konnte Kazumi sagen, was sie zutun hatte und wenn sich die Blauäugige beruhigen sollte, dann tat sie das auch. Aber wenn Noriko so mit Akari sprechen würde, wäre das auch nur ein Befehl und das würde Akaris Wutzustand nur noch verschlimmern.
Auch die Worte der Natsu, dass sie sich Sorgen gemacht hatte, war zwar Alles nicht gelogen, doch in dieser Situation unnütz. Alleine, weil sie Shinobi waren. Doch Kazumi konnte nicht zwischen Beruf und Privat unterscheiden. Es lag in ihrer Persönlichkeit und ihrer Art sich Sorgen um Andere zu machen. Ganz gleich, ob sie nun Shinobi oder Zivilisten waren. Das kam sicher auch daher, weil ihre Eltern, die sie großgezogen hatte, normale Zivilisten waren. Wäre sie bei ihren leiblichen Eltern groß geworden, hätte sie dieses Problem sicher nicht und wäre vielleicht emotional auch nicht so angreifbar. Zumindest wurde das ganze Streitgespräch zwischen den Schwester unterbrochen, als die Grinsekatze von Ais Erwachen sprach. Nur, wenn man gehofft hatte, dass die verbalen Entartungen nun erledigt seien, so wurden sie leider eines Besseren belehrt. Ais Erscheinen warf nur noch mehr Fragen auf, die Ai aber weder beantwortete, noch irgendwie dazu kam, sie wirklich zu beantworten. Sie ignorierte sie einfach. Erst als Kazumi neben der Schwarzhaarigen kniete, schien sie wieder reden zu können oder zu wollen. Als die natsu sah, wie langsam und schwach Ai ihren Arm anhob, wurde ihr erst richtig bewusst, wie schwach die Andere einfach war. Sie hätte auch, ohne auf Ais Worte und die Hand an ihrer Wange zu achten, die Schwarzhaarige hochgehoben und auf die Couch verfrachtet. Allerdings kletterte Noriko aus ihren Armen, sprang ihr auf die Schulter und lehnte sich gegen Ais Hand, die an ihrer Wange lag nur um diese auch noch mehr an Kazumis Wange zu drücken. Die Worte Ais verwirrten Kazumi. Warum sprach sie schon wieder von Liebe? Und warum war Kazumis Leben so wichtig für Ai? Weil sie Jinchuuriki war? Während Kazumi wirklich zu dämlich war, um Ais Worte so zu verstehen, wie sie es eigentlich meinte, strahlte Noriko ungesehen von Kazumi. Schließlich war Noriko diesbezüglich nicht ganz so blind. Allerdings kam Ai nicht dazu, die Worte an die Blonde fertig auszusprechen, als ihr schon die Luft abgedrückt wurde. Eine Schreck- und Schocksekunde brauchte Kazumi um zu realisieren, wessen Hände gerade um Ais Hals lagen. Sofort, reflexartig griff eine Hand der Natsu um ein Handgelenk Akaris und versuchte die Hand von Ais Hals wegzuziehen. Zeitgleich versuchzte sie mit der zweiten Hand so an Akaris Finger herumzuzerren, dass sie letztendlich den Griff verlor und keinen Halt mehr an Ais Hals fand. Allerdings bemerkte Kazumi schnell dass Akari, je energischer die Blauäugige an dem Handgelenk zerrte, dass sich ihr Griff verfestigte und Ai somit noch mehr Schmerzen zufügte und ihr noch mehr die Luft abquetschte. Sie vernahm Ais Worte auch nicht, die sie an Akari wand. Sie war zu versucht darauf, die Hände wegzukriegen und zeitgleich sich irgendetwas einfallen zu lassen, wie sie Akari dazu brachte, von Ais Hals abzulassen. Panisch schüttelte sie den Kopf, als ihr letztendlich das Einzige einfiel,wassie in der Situation machen konnte. Hör auf Akari, bitte! Du bist keine Waffe! Das wirst du auch nicht sein., drangen Norikos bettelnden Worte an Kazumis Ohr. Die Katze sagte auch noch mehr, aber Kazumi verstand es nicht. Lass los! Ich will dir nicht weh tun!, sagte Kazumi gefasst ruhig, doch es brachte nichts. Sie atmete tief durch, löste ihren Griff um Akaris Handgelenk und deren Hand und legte stattdessen beide Hände an den einen Arm der Fudo, eh sie ihreNägel wenige Millimeter wachsen ließ und diese dann mit Wucht in Akaris Arm rammte. Sofort sammelten sich Tränen in Kazumis Augen, als würde sie es sein, die diesen Schmerz von Akari zugefügt bekam. Es tut mir leid, nuschelte sie, eh sie sich zu dem unbeschadeten Arm beugte und ihre Zähne mit ziemlicher Wucht in Akaris Unterarm vergrub. Sie kniff die Augen fest zusammen, nur um sich wirklich nur auf die Hände, deren Nägels sich in Akaris einen Arm gruben, und ihren Zähnen, die den anderen Arm malträtierten, zu konzentrieren. Das Beinestrampeln, das instinktiv von Ai kam, spornte Kazumi mehr an, noch mehr Kraft ins Krallen und Beißen zu stecken. Hauptsache Ai bekam wieder Luft. Aber als das Strampeln schwächer wurde, löste Kazumi ihre Zähne aus Akaris Arm, nur um danach noch fester zuzubeißen und auch ihre Fingernägel gruben sich noch fester in Akaris Arm.
Sie hatte nicht gemerkt, wie Akari auf dieses Gebeiße und Gekralle reagiert hatte. Ihr Kopf wurde auch erst wieder klar, als sie einen Ruck verspürte, als hätte Akari urplötzlich abgelassen. Sofort lösten sich ihre Griff und ihre Zähne von den Geschundenen Armen der Fudo, um sie nicht noch mehr zu verletzen, als sie es ohnehin schon getan hatte. Das Erste, was Kazumi in dem Augenblick wirklich in den Sinn kam, war zwischen den Wunden von Akari und Ai panisch hin und her zu sehen, nur um Ai, die in ihren Armen hing, fest an sich zu drücken und ihr beruhigend über den Rücken zustreichen, während sie sich fast die Seele aus dem Leib hustete. Allerdings lag ihr Blick auf Akari und während sie auf die Wunden ihrer Schwester sah, glitt ihr Blick unweigerlich zu ihren Händen. Ihre Fingernägel hatten wieder die gewöhnliche Länge, allerdings waren diese und auch ihre Fingerkuppen blutig. Auch die Bisswunde am anderen Arm blutete. Zwar nicht so schlimm wie die Wunde zugefügt durch die Fingernägel aber scheinbar hatte Kazumi unweigerlich einen Zahn so wachsen lassen, wie es mit dem jutsu ihres Clans möglich war. Aber abstatt des gesamten Gebisses war nur ihr rechter seitlicher Schneidezahn oder der Eckzahn so verändert, dass er Akari so eine Wunde zugefügt hatte, dass sie blutete. Jetzt, wo sie auch das Blut sah, bemerkte sie erst den metallischen Geschmack im Mund. Sofort betrachtete sie Akari wie ein angefahrenes Tier und die Tränen, die ihr über die Wange liefen, gaben ihr den Rest. Sie presste Ai nur noch fester an sich, was der Schwarzhaarigen wahrscheinlich mehr schadete als nutzte. Und während Kazumi ihren düsterer werden Gedanken nachhinh, blickte Noriko von ihr zu Akari. Ohne groß zu überlegen, tapste die Katze zu Akari und blickte sie treu und liebevoll an. Ich kann verstehen, was dir für Gedanken, Ängste oder Gefühle durch den Kopf schießen. Lass mich dir bitte helfen. Kazumi wollte dich nicht willentlich verletzen. Vielleicht hat sie überreagiert und ihre Kräfte nicht unter Kontrolle gehabt… Darf ich dir bitte helfen?
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa März 18, 2017 5:19 pm

Zorn, Wut, Hilflosigkeit, Unverständnis und erneut Zorn und Wut, weil sie es nicht verstehen konnte und auch nicht verstehen wollte. Wer nutzte hier denn nun wen aus? Waren Akari und Arisu von Ai betrogen wurden? War der Zorn von ihrer Schwester gerechtfertigt und Akari hatte die falsche Person in Schutz genommen, galt es sich gegen Ai zu verbünden? Doch Akari war ihrerseits ja dankbar gewesen das Ai ihren Standort verheimlichte, in der irren Hoffnung Ayioma vor allen andren zu finden. Es stimmte. Es war schlimm zu erfahren das Akari nur als Köder für ihren Missin-Nin hergehalten hatte, aber dennoch war sie auf die Bedingungen von Ai damals eingegangen, vielleicht auch weil sie nicht wollte das Ai ihrer Familie einen Hinweis gab. Immerhin wusste Akari das ihre Familie erneut nach ihr suchen würde und dies wollte sie nicht. Sie wollte ihnen ja auch keine falsche Hoffnung machen, aber am Ende passte das alles ohnehin nicht zusammen. Es hätte klar sein müssen das ihre Familie sie nicht loslassen konnte und das sie Ayioma nie behalten könnte – wieso hatten sie sich alle am Ende an unmögliche Hoffnungen geklammert? Wären sie alle nie darin verwickelt wurden, wenn Akari sich nicht ausgerechnet in einen Missin-Nin verliebt hätte? Diese Fragen deren Anfänge teilweise schon Jahre zurücklagen, waren fast so schlimm wie manche Fragen die man sich als Erwachsener über seine Kindheit stellte, als wäre ein Teil davon nie abgeschlossen. Natürlich konnte man sich nicht ewig fragen ob eine Entscheidung irgendwann einmal richtig oder falsch gewesen war, aber es ließ sich immer wieder vortrefflich darüber nachdenken. Manchmal wenn Akari zum Beispiel ein Kunai in der Hand hielt und damit auf eine Zielscheibe werfen wollte, zogen ihr Fragen durch den Kopf die sie sich schon mit Fünf sicherlich schon gefragt haben musste und offenbar keine Antwort darauf fand. Würde sie also mit 50 genau an die heutige Situation zurückdenken?
Manchmal dachte man aber auch gar nicht bewusst über die Vergangenheit nach sondern erlebte sie nur kurz in Tag- oder Nachtträumen und in einem so ähnlichen Traum war sie offenbar gerade. In der Hand hielt sie ein Kunai und vor sich an einem Baum hing, keine Zielscheibe, sondern eine Übungspuppe. Sie warf das Kunai und es traf die Puppe in den Hals. Das nervte sie auch schon wieder. An diese Stelle konnte sie mit einem Senbon treffen, aber doch nicht mit einem Kunai! Es war genau der Übergang zwischen Nacken und Hals, also überhaupt kein Platz für die benutzte Waffe. Einen Versuch später traf sie den Baum. Möglicherweise lag es ja nicht an ihren Wurfkünsten sondern eher daran das die Übungspuppe wie Ai aussah und fiel zu klein war? Akari ging zu der Ai-Puppe um ihr Kunai aus deren Hals zu entfernen und hörte diese plötzlich sprechen sie würde Akari nicht für eine Waffe halten sondern für eine Dorfbewohnerin und zählte auf wessen Tochter sie wäre und wessen Schwester. Daraufhin zog Akari ihr Kunai derart quer heraus, dass sie die Puppe köpfte, so eine Puppe hatte ihr nun wirklich nicht zu sagen was sie war oder nicht. “Kann die Übungspuppe nicht anders aussehen? Die da irritiert mich.“ Wortgetreu wurde der Torso zu Sand und zerbröselte gen Boden, dort sammelten sich die Sandkörner erneut und wanderten den Baumstamm empor um kurz darauf den Körper von Kyo nachzubilden. Er erzählte ihr nun das sie mit kleinen Zielen üben sollte und sie eben nur die Ai-Puppe in der passenden Größe besäßen. Akari schüttelte nur den Kopf und ging zu einer Person die ein wenig im Schatten gestanden hatte. Es war Kazumi. Akari lächelte unwillkürlich, denn sie wusste das es gut war von ihrer Schwester zu lernen, diese hatte sich und ihre Reaktionen viel besser im Griff. Ihre Schwester fasste ihre Handgelenke und zeigte ihr wie sie das Kunai auszurichten hatte. Sie ließ sich an den Wurfarm fassen und sich weiter korrigieren, aber ihre Würfe wurden nicht besser. Inzwischen steckten der Ai-Puppe die Wurfmesser im Kopf, im Herz und im rechten Bein. Ihre Schwester schien langsam die Geduld zu verlieren, kratzte die Natsu sie doch ziemlich scharf mit den Krallen, bei der erneuten Hilfestellung. Dies ärgerte Akari dann doch, sie war nicht unaufmerksam, sie konnte nur Ai nicht richtig treffen.
Dann veränderte sich plötzlich das Bild. Statt auf Ai zu werfen war Akari nun damit beschäftigt selbige zu würgen und sie merkte wie sie sich darüber freute soviel Hals zwischen den Händen zu halten, war diese Erfahrung doch einfach unmittelbarer. Ja fast lebensecht. Ganz genau betrachtet spürte Akari sogar den Puls der Halsschlagadern und sah in den Augen ihrer Freundin den Schmerz, den es wohl bereiten musste, wenn man erwürgt wurde. Langsam dämmerte es ihr. Akari fühlte sich selbst nicht wohl dabei, aber anstatt Ai beim sterben zuzusehen, hatte sie sich in die Phantasie geflüchtet lediglich eine Puppe zu verwunden. Dies hier jedoch fühlte sich immer realer an, nicht zuletzt weil ihr linker Arm stark schmerzte. Sie senkte nur kurz den Blick um die heftig blutende Wunde zu betrachten, als wäre ihr ein Kunai hinein gerammt wurden, nur irgendwie anders. Wurde sie gerade angegriffen oder griff sie an oder alles gleichzeitig? Irgendwie wusste sie gerade nicht was dem Traum näher käme, die Idee unter der Anleitung von Kazumi Kunai auf eine Ai-Puppe zu werfen oder Ai zu erwürgen, während die Natsu wie eine Katze an Akari zerrte und sich wortwörtlich verbiss. Das wirklich erstaunliche daran war wohl eher, dass sie beide Szenen recht gefühlskalt betrachten konnte, weder der physikalische noch der psychische Schmerz kamen bei ihr wirklich an, als könnte sie sich wie Ayumi davon einfach distanzieren. Irre. Vielleicht war sie selbst ja gar nicht da und ein Zombie würgte Ai und ließ sich von Kazumi zerkratzen? Andererseits war sie immer noch wütend, zornig und fühlte sich hilflos. Das passte doch hier alles nicht zusammen. Wäre es ein Genjutsu müsste der Schmerzen den Kazumi ihr zufügte sie daraus erlösen und wäre es ein Traum, müsste sie da eben durch, aber normalerweise träumte sie nicht auf diese Art. Entweder Shukaku dachte sich gerade etwas neues aus oder dies war so echt wie es sich dann doch irgendwie auch anfühlte. Aber nein. Das konnte nicht sein. Es gab keinen Grund Ai, die gleichzeitig auch Ayumi war, zu erwürgen einfach undenkbar, ebenso war es schwer vorstellbar Kazumi anzugreifen. Sie konnte sich vorstellen beide zu vergiften, aber offen angreifen? Natürlich war sie schon einmal wütend genug gewesen um sich mit ihrer Schwester anzulegen, aber da waren ja auch irgendwie die Bijuu im Spiel gewesen und auch damals hatte es keinen richtigen Grund gegeben.
Dann weiteten sich ihre Augen vor Grauen, als sie erkannte das dies tatsächlich echt sein konnte. Sie spürte ihre verkrampften Finger, die Haut darunter, den Puls der Sterbenden, der Schmerz ihrer Arme und auch ihren eigenen Puls, verursacht durch die Bisswunden. Plötzlich wollte sie nur noch loslassen und wurde sich gewahr das es nicht ging. War ihre Schwester selbst total verwirrt? Wieso nahm sie nicht ein Messer, Schwert oder Chakra-Skalpell – es ging doch nicht das ihre Hände Ai erwürgten! “Na? Da wünscht sich jetzt jemand das ihre Hände aus Sand bestehen und zerbröseln könnten oder?“ Unter ihr sprach es. Sie senkte den Blick und erkannte Kyo, der neben Noriko stand. Den Blick zu senken offenbarte allerdings noch mehr, nämlich ein leuchtendes Siegel, welches beständig an ihren inneren Reserven zerrte, aber es schien ihr eine Ewigkeit zu dauern bis die physische Kraft in ihren Armen nachließ. Fehlte noch das sie sich an Ai festhielt. Ihr Mund öffnete sich zu einem stummen Schrei, als wäre Akari diejenige die hier erwürgt würde und kurz darauf sah die Küche von unten ganz anders aus. Sie lag auf dem Rücken und war wohl auch mit dem Hinterkopf zuerst aufgeschlagen, doch viel wichtiger war, dass ihre Arme an ihrer Seite lagen. Das Siegel hatte sie nach unten gezerrt und sie spürte immer noch einen gewissen Sog, der es verhinderte sich aufzurichten, aber ihre Hände waren frei von jeglicher Ai. Sie drehte den Kopf, so dass sie Noriko anschauen konnte. “Ach. Hat Kazumi auch schon jemanden umgebracht? Hilf lieber ihr, bevor es auch dazu kommt. Arisu hat ihre Wut wenigstens auf mich gerichtet. Was ist mit Ai? Habe ich sie....dann könnt ihr dem Hokage sagen das er das Ding aus mir rausziehen kann oder Kazumi kann mich umbringen, mir egal. Was ist mit Ai?“ Sie drehte den Kopf erneut und sah nur das Ai in den Armen von Kazumi lag, was so ziemlich gar nichts sagte. Kyo sah sie nirgendwo, aber er war auch gar nicht da. Das Siegel hatte auch ihn beeinflusst und er hatte sich kurz nach seinem Sand-Kommentar in Luft aufgelöst. Ihn hatte das Siegel zuerst angegriffen und erst später Akari, auch dadurch hatte sie noch mehr Zeit gehabt um Ai zu würgen. Normalerweise wäre Kyo dem Siegel fern geblieben, eben weil er nicht von diesem gebannt werden wollte, aber der Einfluss von Akari über ihn löste sich mit ihrem Wutanfall in Luft auf und Kyo kam, durch Shukaku gelenkt, in die Küche zurück, auch wenn er die Tür erst einmal hatte öffnen müssen. Er hatte sich selbst als Shukaku-Chakra zur Verfügung gestellt, welches immer noch einen Hauch stärker war, als jenes welches Akari von sich gab und dem Treiben somit etwas mehr Zeit verschafft. Am Ende war es keine Ai-Puppe gewesen, sondern eine Kyo-Marionette, aber der Unterschied war in den Augen eines recht alten Ungetüms nun wahrlich nicht sehr ausschlaggebend und es hatte ihn köstlich amüsiert wie sie alle miteinander verstrickt und verkeilt waren. Shukaku hatte natürlich auch überlegt schlicht und ergreifend die Machtübernahme anzutreten, aber im Vergleich zu diesem kleinen Chaos war ein Ausbruch schon fast langweilig und er wollte sich sicher nicht langweilen – dazu waren sie nicht nach Konoha zurückgekehrt.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa März 18, 2017 9:44 pm

Was ging nur in den Köpfen der Anwesenden vor? Es war verworren, denn jede von ihnen hatte ihre eigene Realität, geschaffen durch die Worte und Handlungen einer einzelnen Person, jede von ihnen driftete ab, kam zurück und wusste emotional nicht so recht wie sie darauf reagieren sollten, Wut, Hass, Verzweiflung, jedoch auch Liebe, Zärtlichkeit waren vertreten. Es war ein Wechselbad der Gefühle, ein schmaler Grad zwischen Leben und Tod, den Ai beging, denn sie spekulierte darauf, dass die emotionale Überforderung beiden zu viel werden würde, während sie in die Augen der Person blickte, die sie aktuell würgte, sie drückte zu, schnürte ihr die Luft ab. Jedoch hatte Ai nicht das Gefühl, dass besagte Person ganz bei der Sache war, ihre Augen sahen glasig aus, jedoch auch irgendwie unstetig, sie waren nicht auf das gerichtet, was sie hier tat, sie handelte im Affekt, gab ihren Emotionen den Weg frei und gefährdete damit das Leben ihrer besten Freundin, ein Fehler, den Ai wohl begangen hatte, sie hatte nicht damit gerechnet, dass Akari so aus der Haut fuhr, dass sie die Schwarzhaarige würgte. Dazu noch ein Anflug von ... Eskapadismus? Wenn dies sich ausweiten würde, und vollends von Akari Besitz ergriff hieß dies, dass sie eine Gefährdung war, eine Gefährdung für sich und für Andere, eine Gefährdung für die Menschen in ihrer Umgebung, denn die Frage war wer übernahm Akari in der Zeit, in der diese in ihrem Traum abgedriftet war? War es Shukaku?

Kazumi und auch das Siegel begannen das zu tun wozu Ai nicht in der Lage war, die junge Frau zurück in die Realität zu holen. Während Kazumi die Andere verletzte begann das Siegel zu wirken, das Chakra zu entziehen und erhöhte für vor allem die beiden Jinchuriki die Schwerkraft. Akari wurde schließlich, als sie wieder bei Sinnen war zurück gezogen und landete unsanft auf dem Rücken. Ai blickte kurz zu Kazumi empor. Sie hatte sicher auch arg mit dem Siegel zu kämpfen, und so legte die junge Frau eine Hand auf eben jenes und das Leuchten erlosch. Der Sog würde aufhören, während sich Ai mit dem Kopf an die Brust von Kazumi kuschelte. Sie schloss die Augen und ihr Körper begann zu ermatten. Sie fühlte sich müde, so müde, sie fühlte sich traurig, wegen Akari, wegen Kazumi, wegen dem, was Ai getan hatte, sie fühlte sich schuldig, sie fühlte sich wie eine Waffe, die dazu benutzt wird andere zu manipulieren um das Ziel derer zu erreichen, die weit aus höher sitzen als sie selber es tat, doch sie wusste es, sie war keine Waffe und auch diese beiden Damen, keine von ihnen, sie waren keine Waffen, sie waren Menschen, mit Gefühlen, zwar mit Monstern in sich, doch jene können sehr schnell übersehen werden. Langsam und mit viel Aufwand hob sie ihre Hand und legte sie zart auf die Wange von Kazumi.
Ich lebe noch, Akari., sagte sie fast schon flüsternd und versuchte ihr Husten in den Griff zu bekommen. Ihre Kehle schmerzte, vielleicht sollte sie überprüft werden, nicht, dass eine Deformation der Luftröhre vorlag, doch nicht hier, und nicht jetzt ,vielleicht war ja die gute Kazumi so nett und würde ihr hier helfen, oder aber Akari würde sich wieder fangen und dies selber tun.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di März 21, 2017 9:56 pm

Kazumi konnte die ganze Situation nur bereuen. Es war schlecht gewesen, Ai trotz deren Wunsch, nicht ins Krankenhaus gebracht zu haben. Umso schlimmer war es gewesen, hier her zu kommen. Akari wieder zu sehen, war zwar ihr Wunsch gewesen, doch sie hatte keine Ahnung, dass es so entarten würde. Es wäre ein Wunder, wenn sich die Drei dadurch nicht vollkommen entfremdeten und zumindest Kazumi wieder doppelt so viele Schritte zurückmachte, die sie durch diesen Besuch nach vorn gewagt hatte. Sie wusste einfach nicht, was sie tun sollte. Es wirkte, als wäre Akari in einem Wachtraum oder in irgendeinem gefühls- und gedankenlosen Zustand, in dem sie so handelte, wie es jemand anderes wollte. Sich selbst irgendwann an Akaris Stelle zu sehen, machte ihr Angst. Kazumis einzig gute Eigenschaft an ihren wechselnden Launen war einfach, dass sie in kritischen Situationen, wie dieser hier, vergaß, dass sie sowohl auf Akari als auch auf Ai sauer war. Ihre Angst war stärker, mitzuerleben, wie langsam aber sicher weitere Menschen in ihrer Umgebung langsam vor sich hin starben oder sich, wie fast in diesem Fall, gegenseitig umbrachten. Kyuubi würde diesen Tag so furchtbar ausnutzen. Er hätte jetzt schon Stoff für drei lange, fürchterliche und unerträgliche Albträume und wenn die Natsu nur an diese dachte, wurde ihr schlecht. Zum Heulen zu mute war ihr sowieso.
Das Siegel, welches nicht nur auf Akari wirkte, sondern auch auf Kazumi, bemerkte die Jüngere nicht direkt. Die unangenehme, plötzlich intensiv wirkendere Schwerkraft, wirkte zwar auf ihren Körper und erschwerte ihr ungemein, so am Boden sitzen zu bleiben. Selbst ihre Arme erhoben und Akaris Arm umfasst zu halten, stellte für die Natsu auf Dauer ein unangenehmes Ausdauertraining dar. Ihre Arme zitterten unter der Anstrengung und allein bei dem Gedanken, unter diesen Verhältnissen aufzustehen, wollte Kazumi dieser unangenehmen Schwerkraft nachgeben und wie eine Schildkröte auf dem Rücken liegen bleiben. Sie war froh, dass sie durch dieses Schweregefühl nicht die Zähne ‚zusammenbiss‘ und diese dadurch nur fester in Akaris Fleisch grub. Es würde sie nicht wundern, wenn Akari von Ai ablassen würde, nur um auf Kazumi einzuschlagen in der Hoffnung, sie würde endlich aufhören, sich festzubeißen, als hätte sie seit Monaten nichts zu essen bekommen. Als Akari unweigerlich dem Sog des Siegels nachgab, löste Kazumi sowohl Zähne als auch Krallen von den geschundenen Armen der älteren Schwester und senkte den Blick. Sie schloss angestrengt die Augen und versuchte diese Schwere ihres Körpers einfach auszublenden. Schließlich musste sie sich um Ai kümmern. Allerdings fühlten sich ihre Arme an wie Blei. Es war, als hätte sie keinerlei Kraftgefühl in ihnen.
Während sie mit sich selbst beschäftigt war, war Kazumi froh,dass Noriko, unberührt von irgendeinem Siegel, das tat, was das Menschenmädchen nicht konnte. Sie trat zu Akari, hockte vor ihr und blickte die Ältere sanft an, ohne irgendeinen Vorwurf in ihren Augen. Noriko war froh, dass Akari nicht, wie Kazumi es tun würde, dicht machte und sich zurückzog, sondern, dass sie dem Kätzchen antwortete. Sanft schmiegte sich Noriko an Akari und rieb ihren Kopf an Akaris Kinn, eh sie die Ältere wieder anlächelte. Kazumi… in ihren Träumen, ja. Und viele Verluste derer, die ihr nah standen, nimmt sie auf ihre Kappe, obwohl sie nie jemanden willentlich etwas Böses tat, antwortete sie auf die Frage der Jinchuuriki und lächelte trotz des ernsten Themas. Um Kazumi brauch ich mir gerade keine Sorgen zu machen… Sofort wanderte ihr Blick von Akari zu Ai und Kazumi, eh sie sich wieder ihrer Priorität zuwand. Kazumi hat keinen Zorn und keine Wut auf dich gerichtet. Was sie getan hat, war ein Zeichen ihrer Angst und ihrer Überforderung. So wie du Akari gepackt hattest, wusste sie nicht, wie sie dich von ihr losbekommt. In der Hoffnung, dass du durch den Schmerz zurückzuckst, wollte sie dich nur kratzen. Dass sie dich biss, war eine Panikreaktion, weil du keinerlei Regung oder irgendeinen Schmerzempfinden gezeigt hattest, erklärte sie mit ruhiger Stimme und lächelte sanft. Das Gute an Kazumi ist, dass man ihre Emotionen schnell anhand ihrer Reaktionen erkennen kann. Sie würde nicht, wie ein getretenes Tier am Boden hocken, wenn sie deine Wunden nicht bereuen würde und sie hätte Ai nicht helfen wollen, wenn sie ernsthaft wütend gewesen wäre. Sie wird zwar von Emotionen beherrscht aber eine Emotion herrscht leider über Hass, Liebe, Wut, Trauer und Enttäuschung. Und das ist Angst. Die Angst dich, Ai oder sonst jemanden in ihrer Nähe wieder zu verlieren, sterben zu sehen, lässt sie überstürzt handeln. Der Streit mit dir und auch Ais Schilderung der Tatsachen waren für sie Schläge ins Gesicht, aber letztendlich sind sie ihr im Moment nicht mehr wichtig, sagte sie besorgter, eh sie zu Kazumi blickte und seufzte. Wahrscheinlich wird sie sich wieder zurückziehen und den heutigen Tag so niederschreiben, wie sie ihn empfunden hat, um einen klaren Kopf zu bekommen. Vielleicht war es für sie zu früh, hier her zu kommen… Zumal sie auch befürchtete, dass Kazumi nun nur wiederzurück gehen würde und Alles, was Ai getan hatte, letztendlich umsonst war.
Während sich Ai schwach zu Wort meldete, dass sie noch lebte, tapste Noriko zu Akaris Armen, wo sie die noch leicht blutenden Wunden von Kazumi sah. Sofort leckte sie tröstend über die Wunden. Sie würde gerne mehr tun. Aber sie konnte schlecht mit einem Verbandskasten herumrennen und Pflaster auf Akaris geschundene Arme kleben. Und Kazumi darauf anzusprechen, die Wunden zu heilen, wäre tödlich. Zumal Noriko befürchtete Kazumi damit indirekt an den Kopof zu schmettern: „Du hast den Mist angestellt, jetzt mach es wenigstens wieder gut“
Seufzend ließ noriko den Kopf hängen. Menschen waren echt anstrengend.
Kazumi war währenddessen Alles, aber nicht ansprechbar. Während Ai an ihrer Brust lehnte, starrte Kazumi nur auf ihre Hände und schien immer noch abwägen zu müssen, ob sie ernsthaft Akaris Blut an den Händen, beziehungsweise unter ihren Fingernägeln hatte. Letztendlich sah es merkwürdig aus. Eigentlich wollte sie Ai an sich drücken, um ihr Schutz zu geben und sie zu halten. Aber anstatt sowas in der Art zu tun, starrte sie einfach nur auf ihre zitternden Hände. Erst als sie die Hand Ais an ihrer Wange spürte, zuckte Kazumi so heftig zusammen, dass man sagen konnte, sie war mit ihrem Kopf wieder im Hier und Jetzt. Vollkommen erschrocken starrte sie erst Ai an, eh sie schon deren Hand von ihrer Wange zog. Solche Berührungen hatte sie echt nicht verdient. Ihr Husten war für Kazumi eine Art Signal, dass sie sich um ihren Hals kümmern musste. Sofort lagen besorgte blaue Augen auf diesem. Es wäre kein Wunder, wenn Ai bald mit ein paar Würgemalen gezeichnet sein würde. Zögerlich hob sie die Hand, die begann grünlich zu schimmern und strich zögerlich um den Hals. Letztendlich konnten sie nur hoffen, dass Akari nicht so fest zugedrückt hatte, dass die Luftröhre oder der Kehlkopf irgendeinen Schaden genommen hatten.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr März 24, 2017 8:55 pm

Akari lag auf einem Küchenboden und wusste nicht ob dieser Raum länger zu ihrem Zuhause gehörte. Das Gefühl sich mit dieser Handlung von Ai separiert zu haben und auf die Straße gesetzt zu werden, vorausgesetzt Ai hatte ihren Anschlag überlebt, rollte wie eine Staubwolke aus der Ferne auf sie zu. Noch war dies hier auch ihre Wohnung, noch lebte sie hier mit einem Menschen zusammen, den sie einst Freundin genannt hatte, hatte nennen sollen. Sie wusste es nicht mehr ob Ai sie damals nicht einfach dazu genötigt hatte ihre Freundin zu sein oder sie sich  bewusst dafür entschieden hatte. Seltsamer Zeitpunkt ihre Freundschaft gerade jetzt aufzukündigen, war es ihr doch mit ihrer Flucht nicht gelungen, aber nun wo sie wieder daheim war obsiegte dieses verspätete Vorhaben plötzlich? Wie so oft in ihren Beziehungen übertrieb Akari natürlich auch hier, niemand sagte das eine gute Freundschaft auf Lebenszeit basierte oder das man sie auf solch radikale Weise kündigen musste. Dies war ihre erste Erklärung. Eine weitere wäre es, dass sie Ai schlichtweg hasste für das was sie zugeben hatte und es war ihr erst jetzt aufgefallen. Als Auslöser hatte demzufolge ihre Schwester hergehalten mit der sie sich beschäftigen sollte, sich jedoch nicht mehr mit ihr identifizieren konnte und in all ihrer Verwirrung war es nun einmal eskaliert. Dann war da natürlich noch dieser seltsame Traum und die Tatsache das sie mit Noriko redete. Wieso hatte sie der Katze überhaupt geantwortet? Ein Teil von ihr wollte kein Gespräch mit der Vertrauten ihrer Freundin führen, sondern einfach nur stumm abwarten bis das Siegel sie freigab und die Wohnung verlassen. Blieb die Frage was sie danach tun sollte. Zu Mai konnte sie nicht, auch dieses Zuhause existierte nicht mehr und das Dorf zu verlassen ging ebenfalls nicht, vermutlich konnte sie mit etwas Glück in die Arrestzelle zurück, wo sie dann auf ihren Tod oder ein Leben in Einsamkeit warten konnte. Sie empfand diese Optionen als recht klar, etwas woran sie sich sicher halten konnte, außer sie machte die nächste Dummheit und wollte ausbrechen. Es war schwer ihre eigenen Motive zu ergründen und vielleicht lag es daran, dass sie von falschen Tatsachen ausging und nicht hinter ihren Taten stand. Sie war wohl auch ziemlich launisch und all dies beantwortete nicht die Frage wieso Noriko mit ihr sprach und davon sprach sich um sie zu sorgen. War die Katze ihre letzte Freundin? Welch düsterer Gedanke, dann musste sie ja auch noch die Katze töten!
Nein. Irgendwas passte hier nicht. Sie konnte nicht allein von sich aus das Motiv gefasst haben auszurasten und Ai umzubringen und wäre sie nicht in diesem Traum gewesen, so hätte sie ihre Schwester wohl auch noch angegriffen und sei es aus Wut unterbrochen zu werden. War der Traum also ein Teil der Lösung? Nun, zumindest sprach auch Noriko die Träume ihrer Schwester an, auch wenn dies wohl kaum mit der aktuellen Realität vergleichbar wäre. Ein Traum war am Ende nur ein Traum und nichts was dort geschehen war spiegelte sich im Leben wieder, maximal in den eigenen Gefühlen, doch Akari hatte eindeutig in einem Traum und außerhalb eines Traumes gehandelt. “Hm. Schön wenn es nur ein Traum gewesen wäre.“ Sie irritierte sich selbst damit, weil sie nicht wusste wie sie diese Aussage meinte, wollte sie ihre Schwester verspotten, indem sie diese nicht ernst nahm oder sich selbst damit zurechtweisen, weil sie Ai möglicherweise umgebracht hatte. Ai, die das Gefäß von Ayumi war. Erst der Gedanke an Ayumi bescherte ihr einen leichten Tränenschleier in den Augen, hätte sie nicht früher daran denken können, vielleicht hätte sie dann von selbst aufgehört oder nicht? Doch auch in ihrem Traum war lediglich Ai da gewesen in ihrer kindlichen Gestalt, als sollte sie sich nicht an Ayumi erinnern. Ayumi. Sie wollte hier liegen und sich stumm an ihre Liebe erinnern, aber Noriko redete immer noch mit ihr, war die Katze schon immer so geschwätzig gewesen? Akari erfuhr das ihre Schwester keine Wut und keinen Zorn verspürte, ja war denn alles verdreht?! Wieso war Akari sprichwörtlich ausgerastet und Kazumi machte sich lediglich Sorgen? Ja hatte Kazumi nicht damit angefangen, hatte sie nicht gesagt sie wäre auf Ai böse? Kazumi hatte ihr gesagt das Ai sich falsch verhalten hatte und dann kam Ai und lieferte noch einen weiteren Grund, diesmal einen das auch Akari verärgert sein konnte. Verärgert. Ja. Dies war die richtige Reaktion. Sie hätte verärgert sein sollen und nicht derart wütend das sie Ai am liebsten den Hals umgedreht hätte und es vermutlich auch versucht hatte. Was war also der Grund, dass die beiden Jinchuuriki sich so unterschiedlich verhielten, etwa die genannte Angst? Was sollte das heißen? Das Kazumi sich besser in Griff hatte weil sie zuviel Angst hatte jemanden zu verlieren? Na danke. Auf die Art würde ihre Schwester immerhin keine Gefahr laufen Menschen anzufallen, denn sie würde sie ja sonst durch ihre Hand verlieren! Akaris Augen tränten noch ein wenig mehr, doch diesmal weil sie wütend auf sich selbst war und enttäuscht. Sie hatte ihrer Schwester helfen wollen und welches Vorbild gab sie ab? Einen kleinen Trost gab es immerhin, Kazumi würde sich nicht nach ihr richten, da sie ohnehin unterschiedlicher Ansichten waren. Allgemein, nicht speziell in der Beziehung das Akari offenbar dazu neigte Freunde und Geliebte abzumurksen. Akari's Kopf drehte sich immer mal von Noriko zu Kazumi hin und her und so konnte sie die Verbindung zwischen den beiden zumindest ein Stück weit nachvollziehen. Diese beiden gehörten zusammen und wenn Ai noch lebte, gehörte diese ohnehin zu Kazumi, auch wenn ihre Schwester dies noch nicht sehen konnte. Vielleicht würde Kazumi sich um Ai kümmern und die beiden würden zusammenziehen und irgendwann, ähnlich wie Akari und Ayumi, feststellen das sie sich liebten. Möglicherweise war sie ja auf Ai losgegangen weil sie dieser nicht ihre Schwester überlassen wollte? Vielleicht war am Ende der Grund auch egal. Möglicherweise war mit Akari schon seit ihrer Versiegelung etwas total daneben und sie schlitterte immer nur haarscharf daran vorbei ihr Leben total zu versauen. Diese Gewaltausbrüche waren immerhin nicht neu. Sie hatte Tenzou-sama eher angegriffen, denn ihn anständig zu bitten ihr Sensei zu sein, damals als er noch nicht der amtierende Hokage war. Sie hatte das Dorf mehrfach verlassen, weil sie Ayioma liebte und jetzt brachte sie die Person um welche sie ebenfalls liebte? Es war alles so total schrägt und verworren, natürlich waren Gefühle manchmal verworren, aber doch nicht so verknotet! “Da beneide ich meine Schwester ja schon fast. Sie muss nicht erst alle Leute umbringen um sich von ihnen zurückzuziehen!“ Das war es! Sie kappte noch immer ihre Verbindungen. Auf ihrer 'Flucht' hatte sie es nicht über sich gebracht Ai wegzuschicken, weil sie diese brauchte, aber jetzt wo Ai sich in Sicherheit wähnte, da gab es wieder offene Türen zu schließen. Schade das sie diese Idee nicht mit Ai besprechen konnte, aber vielleicht war es auch besser so. Akari wusste das sie andere Menschen zum leben und überleben brauchte, sie konnte nicht allein existieren, wieso war sie dann so gut Menschen welchen sie nahe sein wollte wegzustoßen? Ihr kam eine neue Idee – Shukaku. Ein Bijuu brauchte keine Menschen, er empfand es eher als hinderlich in ein Gefäß gesperrt zu sein und er manipulierte gerne um seiner Freiheit etwas näher zu kommen. Ha! Sie hatte ihren Schuldigen gefunden. Es war, wenig überraschend, ihr Lieblingsmonster. Er war der Grund. Er und diese dämliche allererste Aussage. Er würde sich an den Menschen rächen wollen die ihn versiegelt haben. Dies waren in ihrem konkreten Fall eine ganze Reihe, doch wichtig war vielmehr das Kazumi, Mai und Akari daran beteiligt gewesen waren. Sie selbst. Akari hatte immer angenommen er wäre auf sie sauer, weil sie sein Gefäß war, aber vielleicht lag auch in diesem ersten Moment noch etwas begraben. Demzufolge mochte der Angriff auf Ai der Tatsache dienen, dass er damit Akari persönlich schaden konnte, was ihm sonst nicht so einfach möglich war ohne ihrer beider Leben zu riskieren. Oder maß sie dem gelben Ding jetzt zuviel Hinterlist zu? Wie zur Antwort grummelte es in ihr, obgleich dies auch ihr Magen sein konnte. Plötzlich gab es da eine Antwort welche sie Noriko geben konnte und gleichzeitig musste sie sich erst vergewissern ob ihre Idee richtig war. “Danke das du mir helfen und für mich da sein willst. Vielleicht bist du meine letzte Freundin, aber ich bin keine Natsu. Die Freundschaft zu dir genügt mir nicht und mir ist gerade eingefallen wer seine Klauen in meine Beziehungen steckt.“ Ein wenig machte es ihr dann doch Angst, dass sie von sich aus ins Seelenversteckt wollte, aber wegen ihren gemeinsamen Launen hatte sie ihre beste Freundin gewürgt, wenn nicht erwürgt! Kurz bevor sie den Entschluss fasste und umsetzte hörte sie noch die Worte von Ai, dass sie lebte und diese Worte begleiteten sie und gaben nun auch ihr Hoffnung zurück. “Was für ein Glück.“

---------------Seelenversteck-----------

Ein Schachbrett. Die Figuren bestanden aus dem Sandsteinmaterial der Hokagefelsen und jeweils älterem Gestein, wie es vielleicht einst in der Wüste von Suna existierte. Akari setzte, nein schob eine ihrer Figuren, denn sie waren fast so groß wie sie selbst. Akari hatte die weißen Figuren und auf der schwarzen Seite saß Shukaku und schubste mit einer klaue achtlos die Spielfiguren herum. Es schien so als ob er das Spiel nicht kannte, aber Akari war ihrerseits auch nicht sonderlich gut, lediglich die Metapher, dass sie Kontrahenten waren war deutlich genug und so wie die Figuren standen war Shukaku deutlich am Gewinnen. Akari glaubte zu erkennen das ihre König-Figur in zwei Zügen erledigt wäre, aber die Metapher die dahinter steckte entging ihr zum Glück. “Du hast ja sicher mitgehört und du weist schon das ich Menschen brauche oder? Ich habe mir selbst Arbeitgeber und Freunde gesucht als ich Missin-Nin war und ich wusste das ich Ayioma und Ai hatte. Du kannst sie mir nicht einfach wegnehmen. Ai lebt und sie wird mir weiterhin helfen, auch wenn sie mir nicht mehr vertraut, wobei das vielleicht nicht einmal stimmt, so wie ich sie kenne.“ Shukaku setzte die entsprechenden Züge und fegte Akari damit wortwörtlich vom Brett, denn ihre Figuren stürzten auf sie nieder und begruben sie fast. “Ai war verwundbar und ich nutze meine Chancen im Gegensatz zu dir und hätte dein Primatengehirn sich nicht mit dieser Phantasie geschützt, hätten wir auch noch die liebe Kazumi weggefegt und mit etwas mehr Kontrolle hätte ich auch das Siegel verwischen können, du erinnerst dich ja sicher noch an die Hokagefelsen oder?“ Akari war sich nicht sicher, aber sie dachte das Siegel wäre schon zuvor aktiviert gewesen, aber sie wollte dann lieber doch keinen Streit mit Shukaku in seinem Revier oder doch? “Dann kannst du doch zufrieden sein oder? Du hast die Person die für unser Leben bürgt fast getötet. Du willst vielleicht nur ausbrechen, aber ich muss mein Leben drumherum leben, wenn du es nicht schaffst! Weist du wie das nervt?“ Dann grummelte der Sandsack sie doch tatsächlich an. “Ach, dich nervt etwas? Ja. Dann sollte ich besser aufgeben und dir die Wunder der Welt zeigen! Genau das nervt mich?! Ich verhalte mich schon genauso irrational wie du! Wieso tust du diesen Menschen nicht einfach einen Gefallen und lässt sie in Ruhe? Du musst nur langsam genug sterben, damit ich beim Ausbruch genug Energie sammeln kann. Was ist daran so kompliziert, bekommst du das nicht hin?“ Akari blickte das komische Ding nur an, denn plötzlich wirkte es wirklich komisch. Sollte das wirklich alles sein? Akari sollte sich selbst von ihren Liebsten isolieren und beschließen lieber sterben zu wollen? “Ha.Ha. Du bist witzig. Hattest du mal einen Wirt der Psychopath war? Normale Menschen brauchen einander und werden immer einen Weg finden zueinander zu kommen, auch wenn sie sich tief verwundet haben. Du weist schon, diese Sache mit der Liebe, die Ai selbst dir zugeschrieben hat.“ “Behalte deine Gefühle ruhig für dich, aber es gibt noch mehr Pläne, andre Gründe das du dich vor Gram sterben legen willst.“ Akari starrte ihn an und musste sich ein Grinsen verkneifen. “Du kannst dir viel Mühe und Zeit sparen. Ich helfe dir dabei.“ Das Sandmonster war kurz davor gewesen sie aus Langeweile zu verquatschen hielt jedoch bei der Bemerkung inne. “Du? Mir? Wie? Und dein Preis ist sicherlich das ich die Menschen die dir etwas bedeuten in Ruhe lasse?“ Akari nickte, obgleich es ihr auch schwer fiel, aber spätestens nach dem Vorfall mit Ai war es klar das es so nicht weitergehen konnte. “Genau. Ich werde den Vorschlag von Kyo beherzigen. Wir lernen den Gewand-Pfad und kommen uns näher. Ich bin sogar bereit zuzugeben das es ein 'uns' gibt. Wenn ich dich als Teil von mir akzeptiere, dann nutze ich unsere Fähigkeiten irgendwann so locker wie das Medic-Chakra und du hast viel mehr Möglichkeiten dich auszutoben, egal ob du ausbrechen oder nur Spaß haben möchtest. Wenn du unbedingt durch mich jemanden umbringen willst, werde ich sicher Feinde haben, immerhin will mich jemand aus dem Dorf als Waffe verwenden. Ich verhalte mich mehr wie eine Jinchuuriki und du mehr wie eine Quelle der Macht die wir anzapfen können. Dafür lernst du damit leben das Konoha unser Heimat ist.“
Es blitzen den in Augen Shukakus. Natürlich würde er Konoha und alle Menschen darin immer noch vernichten wollten, dafür das sie ihn zweimal versiegelt hatten, aber die Aussicht in Zukunft viel regelmäßiger eine echte Chance zur Entfaltung zu bekommen war ebenfalls verlockend und weniger nervig, als Akari mühsam zum Zorn zu treiben, da diese Emotion ihr nicht gerade in den Schoß gelegt war. Er nickte lediglich, was von seiner Seite aus nicht einmal ein echtes Zugeständnis war, aber vielleicht genügte es ja Akari und bis diese sich wider in Sicherheit wog, ließ er ihr eben ihre kleinen Menschen-Freunde.

-----------Realität----------

Akari hatte ein Gefühl im Mund als müsste sie sich übergeben, hatte sie eben echt gesagt sie wollte Shukaku anerkennen? Vermutlich brachte sie dies in eine noch schlechtere Position als ohnehin schon, aber sie brauchte den Frieden, ihrer Familie zuliebe. Ihr Blick war wieder klarer, denn auch die Tränen hatten sich beruhigt, vielleicht hatte sie während sie mit Shukaku sprach tatsächlich geweint? Jetzt galt es den Rest ihrer Freundschaft und ihrer Familie zu retten oder herauszufinden wieviel sie verloren hatte. “Kazumi? Du willst jetzt vermutlich ohnehin nichts mehr von mir wissen, aber ich brauche dich. Wir brauchen uns. Als Geschwister wie als Jinchuuriki. Ja ich weiß. Diese Einsicht kommt reichlich spät, aber zumindest ich lebe meine Emotionen viel intensiver aus und das betrifft wohl zumeist die Negativen. Ich war auf Ai mindestens so sauer wie du, aber ich wollte sie nicht umbringen. Das weiß sie hoffentlich und ich bin froh, dass ich es nicht geschafft habe. Deine Angst ist vielleicht, ähnlich wie bei mir, nur so stark ausgeprägt weil der Bijuu in uns diese Lücke nutzen will. Aber Emotionen sind nicht so zuverlässig. Du hast nicht ständig Angst davor das jemand stirbt und ich bin nicht andauernd wütend. Wir haben uns automatisch darauf konzentriert das Ai unsere Sorgen bestätigt hat und vielleicht habe ich am Ende deine Angst ausgenutzt, indem ich vor dir Ai umgebracht hätte. Die Aussage ich wäre eine Waffe hat mich so gereizt, weil ich sie von den Auftraggebern meiner Entführer damals gehört habe und mich dort nicht dieser Aussage erwehren konnte, aber sie ist hängen geblieben. Wir haben als Menschen einfach Ballst, unsere ganz normalen Emotionen, weil wir so sind wie wir sind und die Bijuu münzen sie für ihre Zwecke um. Aber weil wir Menschen sind müssen wir nicht alleine damit klarkommen, denn wir haben andere Menschen. Wir haben Ai und Mai. Wir können sie dazu bringen das sie uns verstehen und uns helfen und wir können uns gegenseitig helfen, denn meine Wut und das du dich abkapselst sind nur Symptome dafür das unsere Gefühle gegen uns verwendet werden.“ Akari setzte sich vorsichtig auf, als der Sog des Siegels nachließ. “Ich möchte wieder deine Schwester sein und ich möchte für dich da sein. Nur du kannst mir sagen wie es dir geht und mir klar machen wie ich dir helfen kann. Ich bin nicht Ai. Ich weiß es nicht auf magische Weise.“ Mit diesen Worten verusuchte sie in Richtung Ai zu lächeln, auch wenn sie nicht wusste ob Ai noch etwas von ihr wissen wollte, aber selbst wenn Ai sich von ihr lossagte, so blieb immer noch die Hoffnung das aus Ai und Kazumi etwas werden konnte. “Und Ai. Ich weiß nicht einmal wie ich dich um Verzeihung bitten soll. Ich war so wütend auf dich das ich dich umbringen wollte und nur die Handlung ist Shukaku zu verdanken, läge es nur an mir wäre die Tat in meinen Gedanken verblieben oder ich hätte schnell abgebrochen. Es tut mir unendlich leid und ich kann verstehen wenn du mir die Freundschaft kündigst oder zum Hokage gehst und unser Projekt für beendet erklärst, denn das habe ich immerhin verursacht.“. Anschließend suchte sie Noriko und unternahm tatsächlich den Versuch sie an sich zu kuscheln, sie brauchte dann doch etwas Warmes und Weiches zum Tost.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr März 24, 2017 11:01 pm

Ai lauschte dem Herzschlag von Kazumi, sie mochte ihn, er war stetig, gab ihr Halt in dieser Welt und gab ihr die Möglichkeit nachzudenken. War dieser Schritt hier und jetzt von ihr geplant gewesen? Ihre Handlung diese mögliche Gegenwart offen zu legen war einfach zu perfekt, es passte zum Timing und gab Akari die Möglichkeit in Kontakt mit ihrem Bijû zu treten, war es das, was das Ziel war? Sollte Akari akzeptieren, dass sie einen Teil in sich hatte, den sie noch nicht mochte? Immerhin sprach sie stets von dem Ding, wenn sie über Shukaku sprach, hatte dieses Wesen denn so wirklich gar keine Aufmerksamkeit verdient? Ai wusste es nicht so genau, doch ihr Gehirn begann die Fäden zu entwirren, die hier herum hingen und gerade alles lenkten, als wäre es ein Skript, welches geschrieben worden und welches nun alle folgten, selbst Ai und dieses Skript kam nicht von außerhalb, sondern von Innerhalb, aber Kazumi konnte es nicht sein, denn dadurch waren ihre Handlungen zu speziell und so gezielt gewesen. Nein, Ai konnte es sehen, es war sie, es war Ayumi, die Master der Psychologie, nicht Ai war sie, sondern Ayumi. Ayumi nahm in Kauf, dass es zu einer Eskalation kam, denn der Moment danach war weit aus wahrer und ehrlicher als das, was man durch lange Vorbereitung aufsagen konnte und das Lenken dieser Emotionen, in hin der Realität war es, was Ayumis Spezialgebiet war. Sie war eine Meisterin der Konfrontationspsychologie und sie war auch diejenige, die genügend Einfluss auf den Körper und die Worte von Ai haben konnte, sie konnte sie manipulieren, nur sie und doch hatte doch auch Ai das bekommen, was sie sich wünschte, oder nicht? Sie lang in den Armen von Kazumi, sie konnte sich an sie kuscheln und sie konnte dem Herzschlag laufen. Sie konnte den Moment genießen, sie konnte sich frei fühlen, sie konnte sich ungezwungen fühlen, doch der Traum, der Akari beschäftigte, der sie gelenkt hatte, er stammte nicht von Ayumi, nein er war die Flucht in eine falsche Realität, hinfort von dem, was um sie herum passierte, was die Realität und den Traum mit einander verwarb und ihr die Möglichkeit gab sich gut zu fühlen, auch wenn sie etwas falsches tat. Es war die Flucht des Bewusstseins hinfort von der Realität und wird durch enormen Streß ausgelöst.
Eskapadismus?!, sagte Ai nun und schien zu wissen was sie meinte. Es war eine kurze Episode hinfort von dem, was um sie herum passiert war. Litt Akari unter dieser Krankheit? Bislang hatte sie noch nie Anstalten in dieser Hinsicht gemacht und doch war der Traum kein Tagtraum gewesen. Es war eine Halluzination, es war das Entfremnden der Realität und die Projektion des Unterbewusstseins, welche das Bewusstsein veränderte. Man konnte am Strand liegen, während der Mensch selber, der Körper um genau zu sein einen Mord beging. Akari litt darunter, zumindest hatte sie jetzt ein gutes Bespiel geliefert. Ai würde dies mit aufnehmen müssen und ihre Liste über Akaris Emotionen und Handlungen erweitern. Wenigstens zeigte ihr dies eines, dass die Wut den Körper dazu brachte auf die Einflüsse des Bijû zu reagieren. War es das, was Ayumi auch sehen wollte? Denn wenn diese negativen Gefühle und Emotionen bei Akari ein solches Feuer auslosen konnten, vielleicht konnte es dann auch im Umkehrschluß passieren? Was waren dann starke positive Momente? Was war wenn sie mit Mai wieder vereint waren? Würden sie dann vielleicht auf de Wellte des Glücks dem Bijû vermehrt die Stirn bieten können? War es das, was Ayumi erreichen wollte? Sie wollte die 3 Damen wieder glücklich sehen, denn sie selbst hatte ab und an das Gefühl, dass sie nicht dazu gehörte, auch wenn sie mit Akari zusammen war, sowohl Ai, wie auch Ayumi wollten lieber außen vor stehen, und die 3 nicht belästigen und ihnen ihre Zeit stehlen mit Belangen die sie hatten, denn auch für Ai und Ayumi gab es Dinge aufzuarbeiten, Dinge von denen Mai sicher schon länger wusste, es war zum Einen das sie eine Hyuuga war, zum Anderen aber noch andere Dinge, so wie den noch nicht überwundenen Mord an ihrer Familie. Einen Moment, den sie wohl immer wieder mit sich herum tragen würde und den sie nur mit viel Einsicht ihrer Liebsten überwinden konnte.

Es folgte die Ansprache, ja fast der Monolog der jungen Akari, jener Fudo, die schon wieder von Trennung sprach. Ai hob eine Augenbrauche und öffnete ihre Augen wieder. Sie hustete aktuell nicht und ihr Hals hatte zwar Würgemale, und die Behandlung Kazumis tat gut, dennoch war es Akari, die nach ihr verlangte und der Drang Ayumis zwang sie dazu die Augen zu öffnen.
Eine wahre Freundschaft ist nicht kündbar. Sie obliegt dem herzen und jenes ist noch intakt. Dadurch weiß ich leider nicht warum du von Kündigung sprichst, Akari. Deine Emotionen sind in Abhängigkeit der Umstände für mich nachvollziehbar und dennoch bitte ich dich im eigenen Interesse vielleicht das nächste Mal nicht die Luftröhre zu nehmen. Es gibt andere Wege, z.B. könntest du mit deinem Fuß Druck auf den Brustkorb ausüben und dadurch sowohl die Lunge, wie auch das Herz unter Belastung setzen ... , es folgte eine kurze Pause seitens Ai, denn die gesprochene Worte waren durch nicht veränderte Tonlage und keine Variation im Tempo gesprochen worden und kamen daher in dem Zusammenhang doch sehr ernst herüber.
... das war ein Scherz., sagte sie nur frei heraus und bezog sich dabei auf die letzte Aussage.
Wenn ich dir wegen dieser Sache sauer wäre, wäre ich keine gute Freundin. es ist im Affekt passiert und jeder würde so unter den gegebenen Umständen reagieren., sagte sie nun und schloss ihre Augen wieder, ehe sie wieder dem Herzschlag lauschte. Sie hoffte darauf, dass Kazumi sie jetzt nicht ablehnte, dass sie Akari so einfach verzieh, doch Ai war so. Sie verzieh nicht, sie nahm es hin, sie ertrug es und machte weiter. Für Ai änderte sich nichts. Dies lag an der psychischen Störung, die sich in Ai manifestiert hatte und ihr dadurch die Kontrolle über ihre Emotionen gab. Sie konnte demnach gut auf diese Dinge zurückgreifen.
Bleibe bei mir ... Kazumi..., hauchte sie leise und hielt sich an der Blondiene fest, als erwartete sie, dass diese gleich fort ging, sie alleine lies und sie einfach hier und jetzt fallen lies, doch Ai war sich gerade sicher, dass sie hier und jetzt den Moment noch ein wenig auskosten konnte. Die Gefühle, die Ai für Kazumi hatte würden diese sicher nicht erreichen, aber sie hatte das Gefühl, dass die emotionale Seite Kazumis, welche sich in Form von Noriko manifestierte diese Gefühle sehr wohl mitbekommen hatte und vielleicht hatte Ai ja dann über Noriko eine gewisse Chance ihrer Liebsten nahe zu sein, vielleicht sogar mehr, vielleicht konnte Ai so dann auch einmal Ayumi und Akari hinter sich lassen, die Probleme der Beiden unter sich klären lassen und den Moment mit Kazumi genießen, vielleicht auf einem Fest, welches bald statt fand? Nun es würde sich zeigen, aber Ai wäre sehr froh darüber, doch konnte sie Kazumi fragen? Nein, das gehörte sich doch nicht, oder doch? Nein, in der Beziehung der Beiden wäre wohl eher die Blondiene der Mann und nicht Ai. Ai war die schüchterne Frau, die es galt für sich zu gewinnen, doch wie sollte Kazumi überhaupt vermeintliche Gefühle in Kazumi für Ai wachrütteln? Nun, sie hatte schon in mehreren Situationen gesehen, dass Ai der jungen Dame scheinbar wichtig war, denn sonst wäre sie nicht so aggressiv dazwischen gegangen, als sie dieser quasi das leben rettete und sich in ihrer Schwester fest biss. Sie hoffte drauf, dass diese Gefühle, die sie dort zu spüren glaubte nicht nur eine Erfindung ihrer eigenen Sehnsüchte waren und im Endeffekt sie selber in einem gesprochenen Genjutsu gefangen war.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So März 26, 2017 1:01 pm

Noriko versuchte, nun wo Kazumi sich um Ai kümmerte, für die andere Jinchuuriki da zu sein. Es wäre sinnlos der Älteren Vorwürfe zu machen. Das würde die ganze Sache nur noch verschlimmern und nur, weil ihre eigenen Vorwürfe bei Kazumi halfen, über ihre Schatten zu springen, bedeutete das nicht, dass es auch bei ihrer Schwester wirkte. Es war schon Kazumi betreffen immer ein Balanceakt der Emotionen gewesen. In den richtigen Momenten musste Noriko sanft und einfühlsam sein, doch dann gab es Barrikaden, die nicht durch Sanftheit überwunden werden konnten, sondern nur durch Vorwürfe und Vorhaltungen, die Kazumi wachrüttelten. Aber wie sie bei Akari reden sollte, wusste sie nicht ganz. Sie wusste, sie konnte sich nicht das Recht herausnehmen, was sie bei Kazumi tat. Also würde sie den sanften, einfühlsamen Weg gehen und nur dann anders reagieren, wenn Akari letztendlich komplett dicht machte oder komplett in Selbstmitleid versank. Schließllich, so hatte die kleine Katze das Gefühl, war sie die Einzige, die gerade an Akari herankam und der sie zuhörte. Schließlich war Kyo verschwunden, als Akari durch das Siegel zu Boden gerissen wurde und Kazumi und Ai wären jetzt auch so hilfreich gewesen, als würde man kochendes Öl in eine offene Wunde gießen. Mitfühlend besah Noriko das Gesicht der Anderen und lächelte vorsichtig. Es wäre zwar schön, wenn das Alles ein Traum wäre, aber so wissen wir, wie es dir geht., versuchte der Fellball Akari aufzubauen. Es wäre dumm, zu sagen, dass dieser Ausraster nicht schlimm sei, aber dadurch wissen wir, was in deinem Kopf vor sich geht. Kazumi ist es Schnuppe, wenn man sie als Waffe, Monster, schwaches Kind oder als erbärmlicher Mensch bezeichnen würde. Sie hat ihre Wünsche und ihre Ziele. Solange sie diese erreicht oder erfüllen kann, ist ihr Alles andere egal. Du kannst sie selbst beleidigen, hassen oder was auch immer, aber solange sie dein Leben und das der Anderen schützen kann, sieht sie die Beleidigungen nicht. Sie strich mit ihrer Pfote sanft über die Wange der Jinchuuriki. Sie hat zwar nicht unbedingt die Haltung bewahrt, wie sie es gewollt hätte und ist auch ausgeflippt, aber wahrscheinlich haben deine Worte und die Sorge um Ai etwas zu sehr belastet. Sie bemerkte, dass sie etwas zu sehr vom Thema abrutschte, weswegen sie kurz den Kopf schüttelte. Manchmal sind solche Ausbrüche einfach für euch als Jinchuuriki wichtig, damit ihr mal wieder seht, dass ihr nicht nur Leidensgenossen seid, sondern auch Schwestern. Durch deinen Ausbruch weiß Kazumi, dass sie nicht die Einzige ist, die durch irgendwelche Manipulationen zu leiden hat. Letztendlich, je mehr sie Akari und Kazumi miteinander verglich, fiel der Katze die Ähnlichkeit der beiden Schwestern auf. Auch wenn sie komplett anders reagierten und Sachen wahrnahmen, so hatten Beide ähnliche Sorgen. Noriko schnaubte allerdings etwas ‚beleidigt‘, als Akari zeitgleich schöne aber auch traurige Worte an sie richtete. Ich bin nicht deine letzte Freundin. Und selbst wenn du keine Natsu bist, so gehörst du zur Familie. Wenn du nicht einsehen willst, dass du auch zum Teil zum Natsu Clan gehörst, dann akzeptier mindestens, dass du wenigsten zur Fudo-Familie gehörst, okay? , fragte sie noch, eh Akari etwas Merkwürdiges über irgendwelche Klauen sagte. Verwirrt legte sie den Kopf schief. Meine sie ihren Biju? Höchstwahrscheinlich. Wer hatte sonst noch Klauen?

Als Akari ihren Namen aussprach, zuckte Kazumi automatisch zusammen und riss den Kopf fragend und besorgt zu ihrer älteren Schwester. Eigentlich wollte sie gleich kommentierten und wieder fast ausfallend werden, als die Andere sofort Sachen vermutete, die vielleicht nachvollziehbar waren, aber von Kazumi wahrscheinlich nie direkt bestätigt werden konnten. Sie ließ Akari ausreden. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte und würde sie das tun, was sie wollte, hätte sie sich wahrscheinlich eh nur in die Arme ihrer Schwester geschmissen und sich die Seele aus dem Leib geheult. Eigentlich erklärte ihr Akari so schrecklich viel. Kazumi hatte so viel Zeit mit Ai verbracht, dass sie vollkommen vergessen hatte, dass die scheinbar Jüngere in ihren Armen, Psychologin war und deswegen so gut von Kazumi und ihren Gefühlen wusste. Akari dagegen zeigte und sagte ihr, dass sie nicht wissen würde und es auch nicht erraten könnte, wie es ihrer jüngeren Schwester ging. Kazumi hatte sich die letzte Zeit immer eingebildet, man könne in ihr lesen, wie in einem offenen Buch. Und das eben, weil Ai das scheinbar konnte. Sie blickte ein wenig verunsichert auf ihre rechte Hand. Sie würde generell auf beide Hände starren, doch mit der Linken hielt sie Ai noch an sich gedrückt. Vor einer Weile war abkapseln für die Jüngere noch so eine angenehme Lösung. Aber eigentlich sollte sie doch auf ihre ältere Schwester hören. Immerhin hatten ältere Schwestern immer Recht. Zumindest wussten sie es meistens zurecht besser. Während Kazumi über Akaris Worte nachdachte und diese nachdenklich und vollkommen in Gedanken versunken betrachtete, richtete die ältere Fudo das Wort an Ai und kurz darauf, suchte sie mit den Augen schon nach Noriko. Diese brauchte nicht lange, um zu reagieren und kletterte Wortlos auf Akaris Schoß , sprang auf Akaris Schulter und schmiegte ihren Kopf sofort schnurrend an Akaris Wange.
Ai erhob ihre Stimme und eigentlich horchte Kazumi gar nicht ganz genau hin. Erst als Ai von einem ‚Nimm nächstes Mal nicht die Luftröhre’sprach, hörte sie genau zu und blickte fast schon mit vernichtenden, blauen Augen auf die Schwarzhaarige herunter. Würde es Ai nicht so dreckig gehen, hätte sie der Anderen schon längste ne ordentliche Kopfnuss verpasst. Ohrfeige lag ihr zwar eher in den Gedanken, doch das wäre dann doch zu übertrieben. Irgendwie. Als die Jüngere dann auch noch in ihrem typisch ernsten, Ton und der unveränderten Stimmlage von einem Scherz sprach, pochte gut sichtbar eine Wutader auf Kazumis Stirn. Dummkopf!, sagte sie mit schneidender, ernster Stimme. Darüber macht man keine Scherze!! Sie seufzte ernst, eh sie mit der rechten Hand wild gestikulierte. Für einen Scherz, hast du die falsche Betonung! Falsch! Gar keine! Wenn du Scherze machst, dann spiel gefälligst mit deiner Stimme und deiner Tonlage! Kling verdammt nochmal ironisch, sarkastisch oder was weiß ich, wenn du sowas sagst und nicht so tot ernst, als würde der Weltuntergang bevor stehen!, meckerte die Blonde panisch und von ihrem anfänglich ernstem Ton war nichts mehr zu sehen. Offensichtlich war sie einfach entsetzt und überfordert, dass Ai immer noch so verdammt ernst war und sich scheinbar so einen witzlosen Scherz erlaubte.
Als könnte Ai mal wieder Gedanken lesen, bat sie die Blonde auf einmal bei ihr zu bleiben. Zwar wollte Kazumi zu Akari, aber dachte Ai jetzt etwa, dass Kazumi ganz abhauen würde. Kazumi seufzte leicht, eh sie nachdenklich durch Ais Haar strich. Vielleicht hatte sich Kazumi einfach auch nur verhört? Versöhnlich lächelnd drückte Kazumi Ai fest an sich, während sie knieend zu Akari kroch, die immer noch mit Noriko kuschelte. Letztere nahm Kazumi erst bewusst war, als ihr rechter Arm den Schwanz der Katze streifte als Kazumi ihn um Akari legen wollte. Während sie Ai an ihre Brust drückte, zog sie Akari an der Schulter zu sich, sodass der Kopf ihrer älteren Schwester sofort auf der rechten Schulter der Natsu lag. Sofort lehnte Kazumi ihren Kopf an Akaris und schloss leicht die Augen. Du bist auch ein Dummkopf, Nee-chan. Als würde ich es dir so einfach machen. Du bist meine Freundin und meine Schwester. Glaub ja nicht, dass du mich jemals los wirst, nuschelte sie leise, eh sie Akari sanft durch die Haare strich.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So März 26, 2017 4:58 pm

Ihre eigenen Ansprache wirkte auch auf Akari befreiend, als könnte sie endlich ihrer Schwester sagen wie sie empfand, denn bisher war dafür nie die Gelegenheit gewesen und Kazumi hatte ehrlich gesagt auch nicht den Eindruck erweckt ihr zuhören zu wollen. So gesehen wirkte die Anwesenheit von Ai Wunder auf ihre geschwisterliche Beziehung, auch wenn Akari sich nicht ganz sicher war ob Ai ihre Rolle genau bedacht hatte, aber vermutlich war ein ähnliches Szenario, wenn nicht geplant, dann zumindest einbezogen wurden in etwaige Überlegungen der Psychologin. Während sie gesprochen hatte war da natürlich immer noch die Angst gewesen das ihre menschlichen Gesprächspartner sie einfach verlassen würden, immerhin war Akari eine Gefahr und beim Sprechen war sie sich auch ein wenig unsicher, ob sie ihre eigene Handlung nicht etwas herunterspielte, immerhin war ihr selbst ihre Aktion eher Verschwommen in Erinnerung und es war tatsächlich vielmehr so das sie sich den Schrecken, welchen sie den beiden eingejagt hatte, vorstellen, aber nicht komplett nachvollziehen konnte. Es war schon fast ein Witz, aber Akari war praktisch nicht dabei gewesen, im Gegensatz zu dem seltsamen Kunai-Training, welches ganz offenbar nie stattgefunden hatte. Es bliebt dabei. Für die Dauer ihres Monologes besaß sie gefühlt nur Tierfreundschaften, jene zu einer Katze, einem Sandfloh und einem Tanuki und ganz genau betrachtet stimmte selbst dies nicht, waren diese Tiere doch alle irgendwie vernunftbegabt. Allerdings machte sie sich auch da nichts vor, sollte Kazumi sie verlassen, würde auch Noriko folgen,  da half es Akari auch nicht das sie eine Art Ehren-Natsu war. Trotzdem hatte ihr auch die Aussage der Katze Trost gespendet und ihr geholfen sich mit Shukaku auseinander zu setzen. Was das wohl werden würde? Na hoffentlich gehörte er jetzt nicht auch noch zur Familie. Fudo Shukaku oder Suna no Akari? Wie sollte sie diese neue Verbindung denn würdige? Wenn nicht im Namen, sollte sie dann von sich in der Wir-Form reden? Vermutlich war dies Shukaku allerdings egal, sofern sie nicht in alte Verhaltensmuster abrutschte und dies durfte sie auch nicht in Bezug auf Ai und ihre Familie. Nur weil Akari damals sich von allem losgesagt hatte, hieß dies deswegen nicht das alle anderen sich von ihr lossagten, nur weil sie eine große Dummheit beging – die Wievielte? Passte wieder dazu das sie nie mitgezählt hatte, in der Beziehung war es echt einfacher sich vorzustellen sie hätte einen Freischein, solange sich alles wieder ins Lot rücken ließ. Wer ihr auf jeden Fall mal wieder einen Freischein ausstellte war Ai. Wortwörtlich Ai, konnte man schon fast sagen und wäre Akari nicht so sehr auf die Worte ihrer Freundin angewiesen, sie hätte sich frustriert wieder auf den Rücken geworfen, wegen ihrer eigenen Dummheit. Es war klar das Ai ihr verzieh, aber dies änderte nichts an Akaris Gefühlen und neben Ai gab es ja noch eine Person an welche ihre Worte gerichtet waren. Ein Glück das sie ihre Beziehung zu Ayumi nicht nebenbei offen gelegt hatte, denn diese war indirekt auch ihr Opfer gewesen. Ai erfüllte hier irgendwie für alle ihre Funktion. Sie war eine Ai für Akari, für Ayumi und für Kazumi, sie akzeptierte einfach alles und lebte weiter. Da musste man sich manchmal fragen, was Ai später mit einem eigenen Leben überhaupt anfing, würde sie dann überhaupt eigenen Ziele und Wünsche haben? Es kam Akari immer noch wie ein extrem glücklicher Umstand vor, dass sie diese Fragen würde beantworten können. Ai lebte und ihr Witz war wirklich sehr trocken, aber die Reaktion von Kazumi brachte Akari dennoch fast zum Lachen und daher eher zum Schmunzeln. “Ha. Ja das war wirklich sehr unkoordiniert, daran müssen wir noch arbeiten, dass der Übergang flüssiger läuft.“ Die Vorlage musste sie dann doch ausnutzen, aber im Gegensatz zu Ai war bei Akari stimmlich völlig klar das sie es als Spaß auffasste, insofern hoffte sie von ihrer Schwester keine bösen Worte zu kassieren, aber es schien allgemein klar das dies hier alles sehr freundschaftlich war. Es war unglaublich wie die Situation sich in ihr komplettes Gegenteil verkehrt hatte. War dies also nun der Anfang sich mit ihrer Schwester zu versöhnen? Ja. Spätestens die Umarmung von Kazumi sagte ihr definitiv alles war gut. Sie würden Akari nicht einfach abhauen oder sich von ihr wegstoßen lassen. Sie liebten Akari und verziehen ihr Sachen für die Akari hätte verbannt werden können und umgedreht würde auch Akari dies nun auch für sie tun wollen. Akari die Jinchuuriki. Dieser Moment kam ihr fast genauso wichtig wie die Unterschreibung der Adoptionspariere vor, es war ein Augenblick indem sie sich entschieden hatte. Sie wollte als Jinchuuriki mit ihrer Familie, Ai und Ayumi zusammenleben in Konoha. Ihr Kopf lag auf der Schulter ihrer Schwester und sie kuschelte sich an selbige heran, ihre Hände legte sie dabei sanft auf den Schultern Ai's ab. “Ich bin gerne ein Dummkopf, wenn ich so einfach davonkomme. Du bist meine Familie sowohl als Freundin als auch als Schwester und ich bin wirklich ein Dummkopf wenn ich das vergessen habe. Ich will mich wieder daran erinnern wie viel ihr mir alle bedeutet und wie wichtig ihr mir seit und Shukaku weiß das nun auch und er wird erst recht große Augen machen nun eine Familie zu haben. Und wo wir beim Thema sind fehlt natürlich noch ein kleiner Gnom.“ Neben Ai auf dem Boden tauchte kurz darauf Kyo auf und der Kleine drehte sich zielgerichtet und blickte erwartungsfroh zu Noriko hinauf, es fehlte nur noch das er die Arme ausbreitete um sie aufzufangen, was nicht hieß das er es nicht tun würde.  “Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.“
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi März 29, 2017 3:40 pm

Es hatte sich wunderbar entwickelt und man konnte stolz auf das sein, was passiert ist, was nun kommen würde und wie sich alles entwickeln würde, immerhin war es doch schön zu wissen, dass nun sowohl die Schwestern mit einander, wie auch mit Anderen besser interagieren konnten, da hatte die gute Ayumi ganze Arbeit geleistet, etwas was Ai ihr hoch anrechnete, so war doch das Verhältnis zwischen Kazmi und ihrer geliebten Schwester endlich wieder einigermaßen hergestellt und die nach außen hin Jüngste lauschte dem Herzschlag von der Natus. Er war mittlerweile wieder ruhig geworden, und zeugte von einer Menge kraft. Sie mochte ihn, sie mochte es ihm zu lauschen und sie wollte mehr davon hören, sie wollte ihn so gerne noch in anderen Situationen erleben, doch … was dachte sie nur? Sie konnte doch nicht einfach so beigehen und sich solche Dinge vorstellen, oder doch? Immerhin war sie doch nicht eine von diesen Perversen, die sie ab und an in den Behandlungen hatte. Allerdings konnte es auch sein, dass sie vielleicht anders war, anders war als Ayumi und damit auch anders als man es erahnen konnte, denn Ai begann jetzt erst nach und nach ihre eigenen Schritte auf dieser Welt zu machen und nicht ein Schild für jemanden zu sein, sondern weil sie es selber wollte, weil sie selber einen Fuß vor den Anderen setzen wollte, weil sie einfach sich selber erleben wollte, weil sie sich ihren Wunsch erfüllen wollte und dieser war es endlich leben zu können, sich zu verwirklichen und einen Namen zu hinterlassen, und das nicht nur als Schild, sondern als Mensch und vielleicht konnte sie dies ja auch mit Kazumi schaffen, denn wie sich das zwischen den Beiden entwickeln würde, würde sich noch zeigen. Sie wollte mehr, viel mehr als diesen einen oder anderen flüchtigen Kuss. Sie wollte so viel mehr und sie kannte auch so viel mehr. Ob Kazumi es auch kannte? Bestimmt, immerhin konnte man annehmen, dass jemand in dem Alter der jungen Frau sicher schon viel Erfahrung hatte, immerhin war es doch bei Akari genauso.

Ai hörte weiterhin dem Herzschlag zu. Begann sie dahin zu dämmern? Sie wollte nichts sagen, sie konnte nichts sagen, ihr Körper begann zu ermatten, zu ermüden und gab ein schwaches, kränkliches Mädchen in den Armen der jungen Natsu preis.

Ai stand dort und starrte das Wasser unter sich an, in der sich eine junge Frau, wunderschön für das Auge und so erhaben in der Erscheinung, dass man sie für eine Prinzessin halten konnte.
Was möchtest du Ayumi? Ich hoffe deine Plan war genau das, was gerade aufgegangen ist, dass sich die Schwestern verstanden und sich nicht einfach so bekriegen würden. – Vielleicht, vielleicht auch nicht, ich kann dich ja schlecht lenken, werde Ai – Doch kannst du und das weißt du ganz genau, denn ein kleines Wörtchen hier und ein nettes Wörtchen dort, so dass es keiner hören kann, sondern nur wir, und du bist in der Lage meinen Körper dazu zu bringen etwas zu machen, was ich nicht unbedingt will. – Das mag sein, doch auch mein Bestreben ist es, dass die Schwestern sich wieder verstehen und lieb haben, außerdem ist es schon irgendwie ironisch, oder? – Was denn? – Das jede von uns ihre eigene hat, damit meine ich Fudo Schwester. Ich habe die Ältere, während du die eher maskulienere hast. Ich Finde es ist es eine gerechte Aufteilung, aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Beiden verschrecken. – Ja, und das kommt vor allem durch solche Aktionen. Ich bin kein Freund davon, dass wir sie so hart mit einander konfrontieren. – Aber aber, du musst bedenken Ai, dass sie nicht in einem reizreduzierten Umfeld aufeinander treffen sollten. Es ist die Welt in der sie lebe, mit der sie klar kommen müssen. Sie müssen akzeptieren was sie sind und wie sie damit umgehen sollen. – Und du meinst, dass es so geht, dass wir sie auf einander los lassen? Akari hätte uns erwürgen können. – Nein hätte sie nicht, denn sie hätte es früher oder später realisierte, daran bin ich mir sicher, aber in einem hast du definitiv recht, der Eskapadismus ist besorgniserregend. Wenn sie anfängt darin sich zu flüchten um ihren Blick vor der Realität zu verbergen, muss dort weit aus mehr unter der Oberfläche brodeln als wir es sehen. – Ja, das mag sein und ich glaube auch, dass Akari uns nicht alles gesagt hat oder gezeigt hat, aber vielleicht hängt es ja wirklich mit dem Ichibi zusammen. – Wer weiß… wer weiß … und jetzt ab mit dir zurück., damit endete der Dialog der beiden Seiten der Wasserspiegelung und Ai öffnete langsam ihre roten Augen. Hatte sie schon wieder geschlafen? Auf jeden Fall hatte sie sich an Kazumi festgekrallt. Irgendwie peinlich oder? Aber der Prinz kümmerte sich gut um seine Prinzessin.


Zuletzt von Ayase Ayumi am Di Apr 04, 2017 10:42 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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[Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen
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