Tamashii no Utsuri

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 [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen

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BeitragThema: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Nov 25, 2016 9:06 pm

das Eingangsposting lautete :

Kazumi war echt in der Zwickmühle. Sie hatte nie bezweifelt, dass Träume einen Träumer wuschig im Gehirn machen konnten. Aber regelmäßig Sachen zu träumen, die man nicht unbedingt als angenehm bezeichnen konnte, konnten einen wirklich wahnsinnig machen. Kazumi wurde schrecklich schreckhaft, zuckte zusammen, sobald sie merkte, dass Jemand hinter ihr stand und sie schreckte bei jedem unerwarteten Geräusch zusammen. Ein plötzliches Husten, Geschirr, das auf den Boden fiel oder lautes Gerufe auf den Straßen sorgte unweigerlich dafür, dass Kazumis Gedanken in eine tödliche Vorstellung abdriftete. Hörte sie jemanden husten, hatte sie Angst, dieser würde ersticken, wenn ein Messer auf den Boden fiel, hatte sie Angst, dass es vielleicht sogar blutverschmiert war und wenn sie Geschrei hörte, vermutete sie dahinter immer eine Straftat und nicht irgendwelche Kinder, die einfach Spaß dabei hatten, sich gegenseitig ins Ohr zu brüllen, obwohl sie nebeneinander standen und sich sogar flüsternd blendend verstehen konnten.
Sie ging Noriko mit ihrem nächtliche. Aufgeschrecke aus irgendwelchen Träumen dezent auf die Nerven. ihre kleine Partnerin konnte wirklich eine Diva sein, wenn sie unsanft geweckt wurde oder sofort am frühen Morgen belabert/angemeckert wurde. Deswegen lag Noriko ihr auch lange in den Ohren, bis sich Kazumi mal aufgerafft hatte und sich seelisch darauf vorbereitet hatte, Ai aufzusuchen und um ihre Hilfe zu fragen. Allerdings war nun, von ihrer Euphorie und ihrem Elan nichts mehr zu sehen. Voller Vorfreude war sie aus ihrem Bett aufgesprungen, hatte sich fertig gemacht und wollte sich auf den Weg zu Ais Wohnung machen und um Hilfe bitten. Allerdings schaffte sie es nur bis zu den Hauptstraßen Konohas und nun stand sie da, traute sich nicht vorwärts aber auch nicht zurück.
Die Angst war zu groß, Akari über den Weg zu laufen und das würde sie noch nicht schaffen, ohne in Tränen auszubrechen und an einem schlechten Gewissen zu leiden. Kazumi stand an einer Hauswand und kaute nervös und unschlüssig an einem Daumennagel herum. Soll ich hingehen und Ai an deiner Stelle fragen??, riss Noriko die Blonde aus den Gedanken und offensichtlich war Kazumi sehr tief in Gedanken versunken, denn sie zuckte so stark zusammen, als wäre neben ihr eine Bombe explodiert. Das geht nicht! Wie sieht das aus?! Was ist, wenn Akari die Tür aufmacht?! Ich kann mir einfach keine Blöße geben! Nicht vor ihr!
Ja, Kazumi war panisch. Panisch und verzweifelt. Sie würde sich wahrscheinlich die Haare raufen, wenn sie nicht ansatzweise versuchen würde, wenigstens etwas Haltung zu bewahren. Noriko schnaubte. Halb belustigt, halb genervt. Du musst dir sowieso Blöße geben. Spätestens dann, wenn Ai anfängt, dich wegen dem Grund auszufragen, wieso du überhaupt irgendetwas von ihr willst. Sie ist nicht blöd. Wenn du solche Albträume hast, kann Ai sie sicher deuten oder zumindest dir dabei helfen, über die Geschehnisse in deinem Kopf anders zu urteilen, sie bewusst auszublenden und dir nicht wegen kleinen, plötzlichen Geräusch fast ins Hemd zu machen. Du wirst noch paranoid, wenn du mit Ai nicht drüber redest. Deine panischen, verzweifelten Versuche, dich von allen abzuschotten, spielt dem blöden Fuchs nur in die Krallen, meckerte Noriko sofort drauf los und Kazumi wäre am liebsten seufzend zusammengesunken. Sie fühlte sich ertappt. Und das von einer Katze, die sie zwar blind kannte, aber sie war trotzdem eine Katze!
Kazumi war ein wenig zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zumal sie sich auch eher darauf fixiert hatte, alles in ihrer Umgebung auszublenden, weswegen sie nicht bemerkte, wer an ihr vorbei lief, was die Dorfbewohner miteinander erzählten, oder welche bekannten Gesichter sich in ihrer Nähe befanden. Das bekannte Gesicht von Akari war nicht dabei… allerdings dafür das Gesicht der Person, zu der Noriko Kazumi komplementieren wollte. die schwarzen Augen der kleinen Katze huschten durch die Gegend, als sie im Augenwinkel diesen überaus hervorstechenden Kleidungsstil der 14-jährigen Bekannten erblickte. Sofort, nachdem sie die junge Gestalt mit ihren Augen fixiert hatte, setzte sich Noriko schon in Bewegung und umschwänzelte die Schwarzhaarige, als sie diese erreicht hatte. Sie wollte sie erst einmal nur aufhalten, nicht dass sie einfach weiterging ohne, dass sie die Chance nutzen konnte, um anstelle von Kazumi um Rat zu fragen. Natürlich blieb Norikos Abdampfen nicht unbemerkt. Nicht zuletzt, weil Kazumi spürte, wie aufgeregt der kleine Flauschball war. Noriko!, rief sie streng, eilte ihr sofort hinterher, bis sie eben wahrnahm, wen Noriko da aufgehalten hatte. Verlegen lächelte Kazumi sofort. Hallo Ai-san! Ich hoffe Noriko hat dich nicht erschreckt, sagte sie zur begrüßung und schenkte der Genannten einen ziemlich warnenden und bösen Blick, den der kleine Flauschball allerdings schnurrend und schwanzwedelnd ignorierte.


Zuletzt von Natsu Kazumi am Do Feb 02, 2017 6:33 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi März 29, 2017 6:33 pm

Kazumi warf Akari einen kurzen, bitterbösen Seitenblick zu, als diese es nicht für nötig hielt, ihre jüngere Schwester bezüglich Ais schrecklich, daneben gegangenen Witzes zu unterstützen. Stattdessen schien es, als würde die Ältere sich eher schmunzelnd auf Ais Seite schlagen. Beleidigt blickte sie zwischen den Beiden hin und her, aber sie sah davon ab, wieder die Laune zu kippen. Dann ließ sie den Beiden lieber den Spaß mit diesem schrecklich witzlosem Witz und wartete einfach darauf, dass Akari ihr Schmunzeln wieder in Griff bekam. Dieses Schmunzeln hatte alleinefür Kazumi, ob gewollt oder nicht, ein leicht provozierenden Touch, weswegen Kazumi gerne den Arm um Ai gelöst hätte, nur um mit beiden Händen Akaris Wangen zu greifen und so kräftig daran zu ziehen, dass das Gesicht der Anderen doppelt sobreit wirkte, wie es eigentlich war. Da ihr Blick allerdings trotzdem falsch verstanden werden könnte, entschloss sich Kazumi trotzdem, dieses Mal das letzte Wort zu haben. Zu deinen Glück klingt deine Stimme gerade so ernstzunehmend wie ein Muskelprotz, der einen ganzen Heliumluftballon genascht hat…, sagte sie langsam und während sie sich selbst das Bild vorstellte, begann sie nun voll breit zu grinsen. Allein die Vorstellung war komisch. Würde ihr jemals so jemand über den Weg laufen, würde sie wohl lachend über den Boden rollen.
Als Kazumi Akari an ihre Schulter zog, sagte diese vor Erleichterung oder Freude etwas, was die Jüngere sofort zum Stutzen brachte. Eigentlich tat sie gerade genau das, was sie nicht wollte. Sie öffnete sich wieder für ihre Familie, machte dadurch sowohl sich angreifbar als auch Akari unter anderem zu einemmöglichen Opfer. Kurz huschte ein ernster Ausdruck über Kazumis Gesicht, eh sie Akari noch näher an sich zog, ihren Kopf an den ihrer Schwester lehnte und ihr durchs Haar strich. Dabei ruhten ihre Augen stur an der schrecklich uninteressanten wand. Sie konnte jetzt schlecht Ai und/oder Akari von sich stoßen und sagen, dass sie hier gerade was Falsches tat. Es fühlte sich schön und gut an. Doch zu wissen, dass es vielleicht nicht unbedingt günstig war, ärgerte die Blauäugige fürchterlich. Noriko bemerkte den nachdenklichen Ausdruck in Kazumis Gesicht und wollte sie eigentlich schon darauf ansprechen, als Akari irgendetwas von einem Gnom erwähnte. Während Kazumi reagierte àla Schneckentempo, schaltete Noriko sofort und eh Kazumi Akari fragend ansehen konnte, war Noriko schon zum Absprung bereit und hüpfte dem soeben gerufenen Sandmonster freudig in die Arme. Sofort schmiegte sich Noriko schnurrend an ihn. Baka! Du kannst mir doch nicht so einen Schrecken einjagen! Was glaubst du, was ich für Panik bekommen habe, als du dich plötzlich aufgelöst hast! Vorwurfsvoll blickten die großen Augen der Katze zu dem etwas größeren Sandwesen und wenn man Noriko direkt ansah, war vorwurfsvoll gar kein richtiger Ausdruck. Scheinbar hatte sich das Kätzchen übertrieben große Sorgen gemacht und nun holte sie scheinbar die Erleichterung ein.
Dass Ai währenddessen eingeschlafen war, hatte Kazumi nicht wirklich realisiert. Es wunderte sie nicht. Schließlich war Ai sowieso geschwächt und Akaris kurze Ausrasteraktion hatte bei der Schwarzhaarigen offensichtlich auch einen gewissen Tribut gezollt. Sie löste sich etwas von Akari und lächelte sie leicht an. Ich freu mich auf den Tag, an dem ich sagen kann, dass ich kein Dummkopf mehr bin, sagte sie langsam. Sofort lagen Norikos Augen auf ihr und musterten sie ernst. Traust du dich etwa immer noch nicht? Traurig legten sich die Ohren Norikos an, als Kazumi nur, weiterhin lächelnd, den Kopf schüttelte. Ich kann noch nicht mit der Erkenntnis dienen, die mir hilft, blinde Emotionen preis zu geben, ohne Angst zu haben, dass ich verletzt werde. Sie seufzte schwer und blickte kurz auf Ai herunter, eh sie lächelnd mit den Schultern zuckte. Sobald ich mit den Träumen klar komm, komm ich vielleicht aus der Isolation raus. Aber noch ist’s zu früh. Sie erhob sich langsam und nahm Ai auf die Arme. Auch wenn dieser Sog, der Akari zuvor zu Boden gerissen und auch Kazumi ordnetlich das Knien erschwert hatte, weg war, so zeigten ihre Beine immer noch dieses ekelhafte Gefühl der Schwere und Kraftlosigkeit. Nee-chan, ich würde mich gerne mit dir um Ai kümmern. Eigentlich sollte sie im Bett liegen und sich auskurieren. Ich glaube unserer kleines… Erlebnis hat ihr mehr geschadet, als irgendwie geholfen
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do März 30, 2017 8:15 pm

Es war schon ganz gut, dass Akari nicht über den Witz von Ai lachte sondern lediglich schmunzelte, denn der böse Blick ihrer Schwester rief auch Akari in Erinnerung, dass der Inhalt des Witzes und der Zeitpunkt tatsächlich nicht sonderlich gut gewählt waren, zumindest ohne den entsprechenden Kontext. Für Akari war der Inhalt gut gewählt, da sie Ai und Ayumi kannte und deren gemeinsame Vergangenheit und ihn insofern interpretierte, dass beide schon weitaus Schlimmeres als den Anschlag von Akari erlebt hatten, denn Ayumi war beispielsweise selbst in jungen Jahren zur Mörderin geworden. Dieser Kontext tröstete auch über die Tatsache hinweg, dass Ai das Geschehene mal wieder einfach wegwischte, obgleich es natürlich auch an ihrem Zustand liegen mochte. Es dauerte tatsächlich eine Weile bis Akari der zündende Gedanke kam, weshalb ihre Schwester verärgert sein könnte, denn vom Wissenstand der Natsus aus gesehen hatte tatsächlich ein Kind diese Worte gesprochen. Kazumi wusste ja nichts von dem Geheimnis welches Ai derzeit noch umgab und möglicherweise nicht einmal über das wahr Alter. Ein wenig packte sie daher dann doch die Verlegenheit als Kazumi sie als aufgeblasenen Muskelprotz bezeichnete, oder war es ein muskelprotziger Heliumluftballon? Es passte auch irgendwie. Akari hatte schon ein wenig übertrieben, allerdings fühlte sie sich noch ziemlich aufgeputscht durch die vergangene Schandtat. Ihre Schwester beließ es allerdings bei dem Kommentar und so ganz wusste Akari nicht woran sie nun damit war, wollte ihre kleine Schwester die Große dann lieber doch nicht reizen oder fühlte sie sich noch nicht bereit Spaß zu haben? Tatsächlich hätte dies eine freundschaftliche Rauferei werden können, aber vermutlich auch nur in der Theorie. Es schien manchmal schon so, dass alles was Jinchuuriki anfassten explodierte und gerade Akari hatte gezeigt wie schnell sie explodieren konnte. Trotzdem ging sie nicht davon aus, dass Kazumi nun Angst vor ihr hätte, nein, diesen Eindruck erweckte ihre Schwester nun wahrlich nicht und dies würde auch nicht zu ihrem heldenhaften Verhalten von vor wenigen Augenblicken passen. So gesehen müsste Akari über den Umstand total baff sein. Ihre Schwester hatte sich einer wütenden Jinchuuriki gestellt und diese auch noch zur Besinnung gebracht, zweimal. Was für ein Glück das Kazumi immer in der Nähe gewesen war um schlimmeres zu verhindern. Natürlich hatte Akari nie ausgeschlossen, dass ihre Wut nicht durch die Anwesenheit der anderen Jinchuuriki mit angestachelt wurde, doch beim letzten Akt war dem nicht so gewesen, ohne Kazumi's Einschreiten hätte Ai ihre Genesung  von einer möglichen Grippe möglicherweise nicht mehr selbst miterlebt. “Ich habe auch weniger wegen dem Witz gelacht als deiner Reaktion darauf. Es ist nämlich so, dass Ai nie Betonung in ihren Worten hat und sie somit hat erklären müssen, dass es ein Witz war. Ich wusste das natürlich schon und habe mich daher auch auf deine Kosten mit amüsiert, weil es einfach komisch wirkte. Davon abgesehen wäre ich jetzt gerne ein Heliumluftballon, dann könnte ich mich federleicht erheben und von dannen schweben.“ Akari versuchte sich dennoch an einer Erklärung und hoffte ihre Schwester ein wenig freundlicher zu stimmen, immerhin sollten sie sich einander annähern, wie sollte das gehen wenn sie ständig von einem Missverständnis ins nächste latschten? Anderseits war es vielleicht ganz natürlich das sie Probleme damit hatten sich zu verstehen, immerhin waren sie zwar Freundinnen und auch Geschwister, aber beides nicht seit ihrer Kindheit. Ihnen fehlte einfach das Band sich blind zu verstehen und wenn es einmal existiert hatte, möglicherweise um die Zeit ihrer Adoption herum, dann war es inzwischen durch Akari zum zerreißen gedehnt und daran zerren konnte sie wirklich gut. Ein wenig frustrierend war es allerdings auch. Diese Probleme hatten ihr bei ihrer Flucht nichts ausgemacht, im Gegenteil hatte sie diese sogar willkommen geheißen und als Ausrede genutzt sie alle zu verlassen, aber jetzt wo sie zurückkehren wollte stand sie vor den Trümmern ihrer Hinterlassenschaft und wollte diese einfach so wieder kitten?
Akari saß an der Schulter ihrer Schwester gelehnt und atmete nun ihrerseits den Duft dieses Wesens, welches den selben Namen trug. Sie gehörten der Familie Fudo an, aber derzeit war nicht sehr viel mehr zu sagen. Es gab eine Mai, eine Kazumi und eine Akari und sie waren derzeit Einzelpersonen mit einem Familiennamen. Dies hatte Akari auch durch ihr mehrfaches Fehlhandeln erreicht, da machte sie sich gar nichts vor. Wie also diese Namen wieder zu einer Familie verbinden? Bei dieser Frage lag ihr Blick seltsamerweise auf Ai und beobachtete, wie diese erneut in den Armen der Natsu erschöpft einschlief.

Derweil ließ sich Kyo wortwörtlich umkippen, denn dass die Katze tatsächlich sprang war eine wilde Vermutung seinerseits gewesen und seine geöffneten Arme mehr ein Ausdruck seiner eigenen Freude seine Freundin wiederzusehen. Genau. Kyo hatte beschlossen das er mit Noriko befreundet sein wollte. Er wusste zwar nicht ganz genau was dies bedeutete, aber Ai und Akari waren befreundet und diese Beziehung gefiel ihm. Natürlich waren auch Akari und Kazumi befreundet, aber das Verhalten der Beiden gab ihm noch ein paar Rätsel auf und alles hatte er auch nicht beobachten können, hatte er sich doch für Shukaku opfern sollen, aber nun war er ja wieder hier und dies dank Akari. Anderseits waren weder Shukaku, noch Akari wirklich dankbar, im Gegensatz zu Noriko. Das Noriko ehrlich froh war ihn zu sehen freute Kyo daher am Meisten. Shukaku hatte sich nur für seine Erfahrungen interessiert, hatte sich seine Erinnerungen einverleibt, wie der Bunshin oder der Spion der er war, und hatte auch basierend darauf sich das klärende Gespräch mit Akari angetan – so gesehen wusste Kyo sogar etwas mehr als Akari seit seiner Reinkarnation, da er sowohl äußeres Wissen hineinbrachte, als auch inneres Wissen hinaus und seine Erfahrungen und Erinnerungen behielt um nicht alles neu erleben zu müssen, andernfalls wäre er für Shukaku auch kaum nützlich genug. Es machte Kyo natürlich nichts aus nur benutzt zu werden, wieso existierte er schließlich sonst? Das ihm jedoch Noriko solche Freuden bereitete, indem sie sagte ihn vermisst zu haben, schien ihm ein sehr weltlicher Bonus. Seine Gefühle für die Katze hatten sich kein Stück geändert und darüber war er froh, daher schloss er das Schmusekätzchen in seine Arme und drückte sie an sich und blickte ihr in die Augen mit dem seltsamen Ausdruck. “Naja. Akari hatte die Fassung über ihre eigenen Gefühle und mich verloren und Shukaku hat selbstverständlich diese Nische besetzt. Ich bin auf sein Geheiß hin zum Siegel und das hat mich am Ende vernichtet, aber was soll ich sagen, Akari hat mich selbständig zurückgeholt und somit haben wir uns wieder. Also du hast mich vermisst ja? Das ist unglaublich. Ich wusste nicht das dir mein Verschwinden Kummer bereitet, dann müssen wir das in Zukunft vermeiden oder Akari dazu bringen mich schnell zurückzuholen.“ Tatsächlich reagierte Kyo weniger auf den vorwurfsvollen Ausdruck, den er nicht zuordnen konnte, denn vielmehr auf die gesagten Worte und mit 'Panik' konnte er etwas anfangen, seit er diese in Akari gespürt hatte. Gespürt war übertrieben, aber er wusste das Akari in dem Moment als sie die Realität und den Traum verglich ziemlich am Verzweifeln gewesen war und Noriko schien offenbar ähnliches erlebt zu haben, nur das Kyo der Grund war. Irgendwie schon seltsam der Grund der Sorge zu sein. Er wollte nicht das Noriko sich wegen ihm Sorgen machte und darum wollte er dies vermeiden, denn er war gerne mit der Katze zusammen und er nahm sich auch im Umkehrschluss vor sich zu revanchieren und sich ebenfalls um sie zu Sorgen, wenn der Fall eintreten sollte, denn dies machten Freunde ganz offenbar so. Kyo freute sich regelrecht, dass Noriko ihm dies beibrachte, denn aus dem Verhalten von Akari ließ sich diese Art von Freundschaft bisher nicht ablesen, aber sie schien auch irgendwie Probleme damit zu haben ihre Freunde anzuerkennen, irgendwie schon seltsam. Er setzte Noriko nach einer angemessenen Weile ab und ließ ihr ihren Freiraum, immerhin war er nicht nur wegen ihr zurückgekommen, hier spielten ihre Menschen tatsächlich eine größere Rolle. Es gab immer eine Kazumi oder eine Akari um die sie sich kümmern mussten und sie beide taten dies mit Hingabe, aber Kyo kam nicht umhin sich vorzustellen wie es wäre mit Noriko alleine zu sein, nicht nur kurz mit Unterbrechungen, sondern für sich, eine Zeit die sie selbst bestimmten. Passend zum Stichwort war es auch Noriko die sich auch schon wieder Kazumi zuwandte.

“Hm. Kein Dummkopf zu sein ist schwer, aber wenn du es geschafft hast geh ich bei dir gerne in Lehre, denn es hört sich gut an.“ Akari hatte in letzter Zeit so viele Fehler gemacht, es wäre angenehm mal etwas richtig zu machen, aber selbst unter der Anleitung von Ai schien ihr dies extrem schwer zu fallen. Zurückkehren war nicht leicht. Sie hatte das Treiben zwischen Noriko und Kyo nur halb beobachtet, waren ihre Gedanken doch öfter zu Ai abgedriftet, aber es freute sie, dass die Beiden sich offenbar so gut verstanden und sie hoffte das diese Freundschaft noch lange hielt, vielleicht sogar länger als die menschlichen Freundschaften und ihre extra Probleme. “Ich kann dich glaube verstehen. Was ich von dir verlange basiert auf Vertrauen und dazu habe ich dir nun wirklich keinen Grund geliefert, dafür aber Ai. Ich finde es gut das sie dir zu helfen versucht und du solltest darauf eingehen. Wirklich. Nimm alles was sie dir bietet und wenn es dir Probleme bereitet, nimm es einfach ungefragt hin, denn das wird sie auch tun. Davon abgesehen das sie alles gut erklären kann, du kannst sie auch immer fragen, wenn dir etwas Probleme bereitet. Sie ist ein wunderbarer Mensch.“ Dies war praktisch schon ihre zusammenfassende Antwort, denn sie passte gut zu dem von ihrer Schwester geäußertem Vorhaben sich wieder um Ai kümmern zu wollen. Es wirkte ein wenig seltsam oder gezwungen, aber sie hatten sich hier getroffen um Ai gesund zu pflegen und mit einiger Unterbrechung, konnten sie dieses Vorhaben nun nun wieder umsetzen – es erweckte nur den leicht schalen Eindruck, als würde das was dazwischen passiert war in der Luft hängen bleiben, auch weil ihre Schwester ihre Emotionen nicht preisgeben konnte, aber diese aus ihr herausschütteln wollte Akari nun erst recht nicht mehr. Akari erinnerte sich daran zurück, dass sie Kazumi einen Brief geschrieben hatte und darin um ein Treffen bat, sollte dieses noch stattfinden, so wollte Akari versuchen besser vorbereitet zu sein. Sie wusste nun immerhin das ihre Schwester noch ihre Schwester sein wollte. Die irrationale Furcht alle ständig zu vergraulen, erwies sich oft genug als falsch und sie wusste das ihre Schwester bereit war mit Ai über ihre Probleme offen zu reden. Das war doch schon gut genug. Akari beschloss das dies ihr erst einmal genügen musste und sie war ja auch zuvor schon der Meinung gewesen das Ai fähig genug war sich um beide Jinchuuriki zu kümmern und dies hatte sie mal wieder bewiesen und Akari wusste nun das sie Freunde hatte, welche sie nicht aufgaben und sie zur Vernunft bringen würden, wenn sie sich gehen ließ – dies war ja auch ziemlich wichtig, vielleicht genauso wichtig wie eine intakte Familie. Sie würde versuchen sich weiterhin Kazumi anzunähern, aber nicht mehr es zu erzwingen und sie wollte vor allem den Neid loswerden den sie bezüglich der Beziehung von Ai und Kazumi verspürte. Das es Neid war, war ihr auch erst im Traum selbst aufgefallen, denn dort hatte sie sich vorgestellt Kazumi würde ihr helfen, nicht Ai und irgendwie waren sie ja auch gemeinsam gegen Ai vorgegangen. Da die Psychologin unter ihnen allerdings gerade schlief, musste sie sich mit dieser oberflächlichen Selbstanalyse zufrieden geben. Was wurde also aus diesem Neid? Nun. Alle ihre Emotionen musste sie den Anderen auch nicht blind anvertrauen, da konnte sie sich an ihrer Schwester ruhig ein Beispiel nehmen und es wäre ihrer Freundschaft auch nicht zuträglich zuzugeben ein Keil zwischen Ai und Kazumi sein zu wollen. Nein. Das behielt sie dann doch lieber für sich. Und damit beschloss sie sich wieder voll und ganz der Genesung von Ai zu widmen, denn Ai war ihre Freundin und sie hatte ihr mehrfach geschadet. “Zurück zum Arbeitszimmer? Ansonsten könnte ich schnell die Wohnzimmercouch herrichten.“  Der Weg zur Couch war kürzer und würde ihnen weniger Kraft abverlangen, denn obwohl Akari sich durch das Adrenalin noch munter fühlte, spürte sie gleichzeitig die bleierne Schwere, die der Sog des Siegels in ihr hinterlasse hatte und diese beiden Zuständen glichen sich in diesem Moment genau aus, so dass Akari die Couch tatsächlich recht schnell herrichten konnte und Ai womöglich noch selbst hintragen, sollte diese Aufgabe sich für ihre Schwester doch schwieriger gestalten. “Kannst du schon abschätzen wie es ihr geht?“ Akari wollte natürlich nicht dafür verantwortlich sein ihrer Freundin noch mehr geschadet zu haben, aber gleichzeitig stimmte es eben nun einmal und dies war auch nicht mehr zu ändern.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Apr 04, 2017 11:14 am

Ai lag ruhig in dem Arm von Kazumi und klammerte sich noch immer an ihrem Oberteil fest, sie atmete ruhig, doch ihre Stirn war noch immer schweißbestezt, sie glühte auch noch immer, was man an den geröteten Wangen sehen konnte und ein wenig schlecht zog sie die Luft ein. Sie röchelte dabei leicht, was wohl auf das Würgen zurückzuführen war. Immerhin war es nun einmal so, dass der Hals durch eben jenes Erlebnis in Mitleidenschaft gezogen wurde und wenn man bedenkt, dass ein Jinchu meist auch mehr Kraft hat als ein normaler Mensch konnte es schon gut sein, dass dieser emotionale Ausbruch dazu führte, dass die Kräfte ein wenig mit der jungen Dame durchgegangen waren. Eine leichte bläuliche Färbung zeichnete sich mittlerweile ab, dort wie Akari kräftiger zugegriffen hatte, also auf Höhe der Fingerkuppen und Fingernägel konnte man sehr deutliche Verfärbungen sehen. Dazu kam noch die leicht blutenden Flecken durch die Fingernägel. Es war nicht lebendsbedrohlich, aber eben unangenehm und erschwerte das Luftholen, denn durch das Würgen hatte der Gewürgte noch immer das Gefühl gewürgt zu werden, da die Würgemale einen gewissen Druck noch immer hervorrufen. Dieser wird aber mit der Zeit verschwinden und Ai war sich sicher, dass das auch künftig keine Probleme machen würde. Zunächst konnte sie ja ein Halstuch tragen, dann sah man diese Male nicht so schnell.

Akari hat dies nicht absichtlich gemacht, auch wenn sie dir und mir damit geschadet hat, sie war nicht in der realen Welt gewesen, sie war in einer Traumwelt, das konnte man an ihrem unstetigen Blick sehen und an ihrer Reaktion, die wir vor dem Einschlafen mitbekommen haben. Ai, sei ihr deshalb nicht sauer, immerhin ist sie deine beste Freundin. - Und deine Geliebte. Sie wird von mir keine Veränderung mitbekommen, immerhin gibt es kein Grund sauer auf sie zu sein, oder dergleichen, Eskapadismus ist ein ernstzunehmender Zustand und wenn sie jetzt vermehrt diese Ausbrüche hat, heißt dies, dass wir Vorsichtig walten lassen müssen. - Ja, immerhin ist Akari einzigartig und der Mensch, der uns beiden sehr viel bedeutet, auch wenn er mir mehr bedeutet als dir, aber ihre Bedeutung für uns ist mit Kazumi vergleichbar. - Lass Umi'chan aus dem Spiel. Sie muss erst einmal selber wieder Fuß fassen und solange möchte ich sie nicht damit behelligen. - Aber aber ... vielleicht könnt ihr ja einander helfen, immerhin ist sie deine Geliebte und ihr möchtet doch vielleicht irgendwann einmal eine glückliche Beziehung führen, oder nicht? - Mag sein, aber ich bin ich, ich werde nie alt, ich kann ihr keine Kinder schenken, ich werde sie nicht glücklich machen können, außerdem helfe ich ihr doch schon ihre Träume zu überwinden. - Mag sein, aber was ist mit deinen Wünschen, mit deinen Forderungen? Du hast doch gewisse Forderungen ans Leben, oder nicht? - Ja... - Gut, dann solltest du diese auch verfolgen. - Aber dann kann es passieren, dass ich Menschen vor den Kopf stoße. Ich werde einfach weiterhin alles akzeptieren, so wie es kommt und gut. - Das geht als eigenständiger Mensch nicht mehr. Du musst dich entscheiden, entweder möchtest du eigenständig sein, oder aber du bist ein Schild - Beides. Ich bin und bleibe beides, immerhin weiß ich nicht ob wir ohne einander lange zurecht kommen werden. - Das werden wir. - Und ich weiß nicht, ob du ohne mich klar kommst. - Das werde ich, denn ich habe ja noch Akari. Lass dich von mir nicht hemmen, und wenn du Angst hast, dann werde ich bei dir sein. Mit diesen Worten umarmte die Älter die Jüngere von hinten und Ai schloss ihre Augen. Sie hatte in der Tat ein wenig Angst vor dem Schritt in die Selbstständigkeit, aber sie würde es dennoch meistern, wenn immerhin hatte sie ein Ziel und dies war nun einmal Kazumi glücklich zu machen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Apr 04, 2017 6:06 pm

Eigentlich konnte man fast sagen, die ganze Situation war nun vollkommen entschärft und entspannt. Sowohl Kazumi als auch Akari waren wieder auf dem Teppich. Lediglich dumm war, dass es Ai offensichtlich noch schlechter ging als vorher. Was sollte sie denn nun machen? Sie würde am liebsten beide, Akari und Ai, ins Bett befördern. Bei Ai war es offensichtlich, dass sie Ruhe braucht. Akari machte zwar wieder einen ‚normalen‘ Eindruck aber Kazumi würde der Älteren trotzdem lieber ins Bett stecken, damit sie sich ausruhen konnte. Sie konnte sich nicht vorstellen, was Akari über ihren eigenen Ausraster dachte, aber wäre sie anstelle der Älteren, würde sich Kazumi nur den Kopf deswegen zerbrechen. Da bräuchte sie entweder Ablenkung oder Schlaf. Aber wie es nun bei ihrer Schwester war, wusste sie nicht. Zumindest konnte sie bei der Älteren nicht erkennen, wo sie mit ihren Gedanken war. Kurz funkelte sie Akari wieder etwas ‚böse‘ von der Seite an. Während die Blonde wegen Ai’s ‚Witz‘ fast einen Herzstillstand erlitten hatte, hatte sich Akari offensichtlich über die Reaktion der Jüngeren amüsiert. Gefährlich zuckte ihr Auge, eh sie warnend mit dem Zeigefinger vor dem Gesicht der anderen Jinchuuriki hin und her wedelte. Bevor du von dannen schwebst, bind ich dich mit nem Halsband irgendwo fest. Das letzte Mal, wo du von ‚dannen geschwebt‘ bist, hat’s mich über n halbes Jahr Lebenszeit gekostet, bis ich dich wieder gekriegt habe. Also schweben kannst du knicken, Schwester!, sagte sie in einem warnenden Unterton. Es war nicht direkt ernst gemeint. Zwar war es ihr wichtig, zu verdeutlichen, dass sie Akari nicht noch einmal verlieren wollte, aber die Tatsache, dass sie sich eine Ballon-Akari vorstellte, die vom Wind fortgetragen wurde, war unter anderem trotzdem irgendwie eine amüsierende Vorstellung.

Noriko währenddessen schien, ohne Rücksicht auf Verluste, das zu tun, was ihr instinktiv einfiel. Sie sprang das kleine Sandwesen an/um. Aber Kyo dagegen schien sich nicht zu ärgern. Er schien sich mindestens genauso zu freuen wie Noriko. Kazumi wüsste gerne, was in ihrer Partnerin vor sich ging. Aber anders als Noriko hatte Kazumi diesbezüglich so viel Respekt und Anstand vor dem Eigenleben ihrer Partnerin, dass sie sich nicht willentlich und bewusst Einblicke in Norikos Gefühlswelt verschaffte. Zumal es Kazumi auch nicht als allzu wichtig empfand. Schließlich konnten sich Gefühle nur allzu schnell ändern und solange sie gut mit Kyo klarkam, freute sich die Blonde für ihre Katze. Aufmerksam und neugierig betrachtete Noriko den frisch beschworenen Sandhaufen, eh sie besorgt den Kopf schief legte. Die ganze Sache mit den Pfaden ist kompliziert. Ich war ja schon überrascht, dass du offensichtlich nicht ein Sandhaufen mit dem Willen des Ichibis bist. Kazumis Doppelgänger dagegen könnte nicht mehr kyuubimäßig drauf sein. Auch wenn sie neugierig war, wie Kyuubis Chibi-Version sein würde, wollte sie das doch letztendlich nicht wissen. Allein der Gedanke, dass der Chibi nach Außen freundlich sein konnte, innerlich aber nur den Plan hatte, Kazumi zu verletzen, das machte der Katze unweigerlich kummer. Zumal sie sich auch verantwortlich für Kazumi fühlte und nicht durch einen vermeintlich hilfsbereiten, freundlichen Fuchs ausgetauscht zu werden. Sie vertraute diese Vierbeinern nicht und dass lag nicht nur daran, dass einer der Füchse Kyuubi war. Sie mochte Füchse und alle Tiere, die von Hunden abstammten, generell nicht. Dachte sie zumindest. Wenn man pingelig war, gehörte Kyo auch irgendwie in die Kategorie. Schließlich besaßen er und Shukaku das Aussehen eines Marderhundes. Aber treotzdem kümmerte es die kleine Katze nicht unbedingt. Wahrscheinlich weil sie erleichtert war, dass es einen Teil von Shukaku gab, der sogar echt nett und toll war. Schnurrend schmiegte sich Noriko an den kleinen Biju-Chibi und schloss entspannt die Augen. Im ersten Moment war ich einfach nur erschrocken gewesen, weil du urplötzlich verschwunden warst. Und dann habe ich angefangen mir Sorgen zu machen. Schließlich weiß ich nicht, wie du reagierst, wenn irgendwas mit deinem Jinchuuriki passiert.
Auch wenn es Noriko schwer fiel, so lenkte sie ihre eigenen Gedanken ab. Sie fand es angenehm einfach umarmt und gedrückt zu werden. Zwar bekam sie solche Zuwendungen von Kazumi regelmäßig, doch war es etwas Anderes, von einem gemütlich (sandigem) aber auch warmen Biju solche Zuwendungen zu bekommen. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass Kyo sogar wärmer war als Kazumi. Aber das war für sie letztendlich nicht unbedingt verwunderlich. Seitdem sie sich erinnern konnte, war Kazumi eine der Menschen, die häufig kalte Hände hatte und dadurch wirkte sie generell immer als kälter. Eigentlich hätte Noriko ihre menschliche Partnerin sogar fast ausgeblendet, wenn sie nicht regelmäßig ihren Blick auf sich gespürt hatte. Es war, wie sie feststellte, kein abweisender, sondern einfach ein nachdenklicher. Als würde sie sich vorstellen, wie es selbst sein würde, von jemandem im Arm gehalten zu werden, der keine Mai war. Oder sie schien zu überlegen wie sich Akari und Ai gefühlt hatten, als sie Beide an sich drückte.
Ihr Blick glitt schnell von Noriko zu Akari, als diese das Wort erhob und meinte, sie könne Kazumi vielleicht etwas verstehen. Die Geschichte mit dem ganzen Vertrauen war zwar wahr, aber die Blodine hatte ihrer Schwester anders herum auch nicht gerade einen Grund gegeben ihr zu vertrauen. Immerhin war die Blauäugige genauso eine emotional tickende Zeitbombe, wie jeder Mensch, der sich irgendwie von Gefühlen leiten ließ. Eigentlich wollte die Jüngere nur widersorechen und zu dem belasteten Vertrauensverhältnis etwas sagen, aber als Akari auch noch Ai mit ins Spiel brachte, konnte sie einfach nur zwischen den Beiden hin und her sehen. Ist das irgendwie in Aller Munde? Mai hat auch, gestern erst, gesagt, ich solle jemanden finden, der mir sooooo wichtig ist, dass ich Alles für ihn machen oder geben würde. Sie verdrehte genervt die Augen und schüttelte den Kopf. Sie ist Ai. Sie ist super, wie sie ist. Aber es ist schlimm genug, dass sie sich meine Probleme anhört, dass wir regelmäßig Kontakt haben und dass sie immer da ist, wenn ich Kummer habe. Sie hielt die Schwarzhaarige in ihren Armen und hob sie kurzzeitig an, um Akari zu verdeutlichen, dass sie die Schlafende ansehen sollte. Sie tut zu viel für mich. Und wie dank ich es ihr? Weil ich so dämlich bin, geht’s ihr noch schlechter. Ich danke ihr ihre ganzen Antrengungen echt indem ich nicht mitbekomme, dass es ihr schlecht geht. Ich habe zu lange gebraucht, um dich von ihr runter zu kriegen und wie ich das gemacht habe war auch Alles andere als elegant. Ich mein, schau dir deine Arme an. Sie deutete nur mit dem Kopf zu Akaris geschundenen Armen. Mehr musste man dazu echt nicht sagen. Ich kann froh sein, wenn ich deine Arme rechtzeitig behandeln kann, damit keine Narben zurückbleiben. Noriko legte besorgt die Ohren an. Es war unverkennbar, dass Noriko der Meinung war, dass die Natsu zu hart mit sich ins Gericht ging. Aber genauso sicher war sie sich auch, dass Kazumi viele ihrer Gedanken zurückgehalten und nicht laut ausgesprochen hatte.
Ich wäre froh, wenn du mir hilfst die Wohnzimmercouch herzurichten. Generellwäre ich froh, wenn ihr irgendwo einen Schlafplatz hättet, an den man Ai festketten kann, damit sie nicht wieder auf die Unsinnige Idee kommt aufzustehen., zischte sie ein wenig angefressen. Sie würde offensichtlich für nichts mehr garantieren können, wenn Ai noch einmal in ihrem Zustand aufstand, obwohl sie einfach noch viel zu schwach dafür war. Vergiss es… war nur n Spaß, sagte sie schnell, eh Akari auf irgendwelche falschen Gedanken kam. Während sie also Akari hinterherging, die sie zur Wohnzimmercouch führte, betrachtete sie ernst das Gesicht der Schwarzhaarigen. Auf jeden Fall geht’s ihr schlechter als zuvor. Und keine Sorge, das liegt nicht nur an deiner Akion. Dadurch, dass sie nicht einfach liegen geblieben ist, hat sie mindestens 33 % Mitschuld für ihren aktuellen Zustand. Sie bekam zwar schlechter Luft, was sicherlich mit Akaris Schuld war, aber die heiße Stirn, die glühenden Wangen und die schwere Atmung hatte sie auch schon vorher gehabt. Sie konnte und würde Akari jetzt keine weiteren unnötigen Vorwürfe machen. Das besserte Ai’s Zustand auch nicht. Ich will erst mal, dass Ai wieder ordentlich schlafen kann. Dann kümmere ich mich um deine Arme und dann um Ais Hals., sagte sie entschieden und blickte bei diesen Worten sofort ernst auf die Arme der anderen Jinchuuriki. Keine Widerworte. Ich bin gerade die Einzige, die das Recht hat zu bestimmen…, sagte sie entschlossen und ignorierte dabei erfolgreich, dass sie sich an einem Ort befand, an dem sie die Letzte war, die irgendwas zu sagen hatte. Noriko tapste besorgt zusammen mit Kyo den Mädchen hinterher und blieb letztendlich im Türrahmen stehen, während Kazumi Ai auf die Couch legte. Kann ich dir helfen. Du bist fix und fertig, sagte sie und auch wenn erster Satz eher eine Frage war, so klang sie nicht danach. Es war einfach nur eine Feststellung. Sofort landeten die blauen Augen auf Noriko eh die natsu den Kopf schüttelte und abwinkte. Nein nein. Ruht euch aus, quatscht miteinander. Nur, weil du es für notwendig hältst, mich vor irgendeiner Einsamkeit zu schützen, verbiete ich dir nicht deine Freundschaften. Also genieß deine Ruhe, sagte sie lächelnd während Noriko wahrscheinlich knallrot anlaufen würde, wenn sie könnte. Stattdessen legten sich nur ihre Ohren verlegen an und sie blickte auf einmal den schrecklich interessanten Türrahmen an.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Sa Apr 08, 2017 12:02 pm

An ihrer Schwester gekuschelt zu sein war tatsächlich sehr gemütlich und das Gespräch ging einen ähnlichen Gang, denn sie stritten nicht mehr. Inzwischen empfand Akari es sogar fast als süß, wie ihre Schwester die Ballon-Idee gleich in ihre Sorgen einbaute und die ältere Schwester ermahnte nicht erneut davon zu schweben. Dieses Versprechen konnte Akari ihr natürlich nicht mehr geben, darum schwieg sie lediglich und beobachtete das Treiben der Tierwesen vor ihr – was ihr ebenfalls ein kleines Rätsel war, wie hatten es Kyo und Noriko geschafft sich so gut zu verstehen? Die Katze und der Tanuki-Geist waren fast so etwas wie Gegenpole zu Akari und Kazumi und die Meisterin des Sand-Chibi hatte ganz offenbar verpasst wie es zu dieser Beziehung gekommen war. Um ehrlich zu sein hätte sie sich maximal gar keine Beziehung vorgestellt, dass die beiden Tiere nur stumm im Raum waren und alles beobachteten oder sich, wegen der Natur des Dämonen, stritten, doch ganz offenbar war Kyo tatsächlich anders, oder zeigte lediglich das er gut mit Nichtmenschen umgehen konnte. Wäre sie nicht mit ihrer Schwester in ein sanftes Gespräch vertieft, wäre dies auch für Akari ein guter Zeitpunkt gewesen um einzuschlafen, diese Szene wirkte einfach friedlich und ruhig.

Derweil war Kyo praktisch aufgedreht vor Glück. Er war froh das er wieder in dieser Welt war und nicht etwas im Seelenversteck verweilen musste oder aufhörte zu existieren, diese Optionen waren weiterhin nie ausgeschlossen, aber er zog es vor bei Akari, Ai und Noriko zu sein. Die Aussage von Noriko das er kein böser Doppelgänger war machte ihn schon fast Stolz und gleichzeitig wollte er nicht das Akari mit einer bösen Version ihrer Selbst zu tun hätte, nicht nach dem was seine Herrin auch ohne bösen Zwilling in der Lage war zu tun. “Ich bin froh das du mich so magst wie ich bin und auch Ai sowie Akari. Ich denke es gibt keine Garantie inwieweit ein Doppelgänger oder ein Chibi gut oder böse ist. Ich genieße den Vorteil nicht wie Shukaku eingesperrt zu sein und ohne den Hass den er seit Jahrhunderten kultiviert leben zu können. Ich akzeptiere meinen Grad an Freiheit und beschwere mich nicht lediglich ein Stück größer als du zu sein, allerdings kann ich in dieser Gestalt auch nicht viel ausrichten, was beispielsweise Schaden betrifft. Ein Doppelgänger verfügt über den menschlichen Körper und vielleicht auch mehr Kraft. Die Kontrolle des Bijuu über einen Doppelgänger gibt ihm viel mehr Möglichkeiten Gewalt auszuüben und sich in eurer Welt zu bewegen. Ich hingegen bin nur eine Art Beobachter in dieser Gestalt, aber ich weiß selbst nicht, wenn Akari meinen Pfad weiter wandern würde, ob ich nicht mit mehr Macht auch etwas unausstehlicher werden würde.“ Dabei lächelte Kyo etwas verlegen. Er konnte auch nur vermuten wieso der Doppelgänger gewaltbereiter war, insofern das den Bijuu kaum mehr als die Gewalt gegenüber ihren Gefäßen übrig blieb um sich zu befreien. Die Menschen sperrten sie ein und sie befanden sich einfach in keiner Position ihre Freiheit zu verhandeln, denn niemand wollte ihre Freiheit, einschließlich ihrer Gefäße. Hinzu kam der Frust der Bijuu ihrer Allmacht beraubt zu sein und gleichzeitig die Chance vor der Nase zu haben sich ein Stück ihrer Macht zurückzuholen und durch ihre Gefäße zu wirken. Kyo stellte sich diesen Zustand als frustrierender vor, denn handlungsunfähig in einem Tongefäß aufbewahrt zu sein – daher konnte es gut möglich sein das ein Doppelgänger ähnliche Gefühle hegte und auslebte. Allerdings konnte er sich auch irren, immerhin mochte ihn Noriko und darin hätte er sich auch fast geirrt. Er war anders als die Wesen dieser Realität und wurde dennoch bisher akzeptiert, dies war schon fast zu viel Glück und es sorgte dafür das er sich positiv entwickelte. “Meiner Jinchuuriki? Das klingt süß und das du dir Sorgen um mich gemacht hast ist es auch. Sei unbesorgt. Es passiert nicht viel mit mir wenn Akari die Kontrolle verliert. Im schlimmsten Fall bin ich ein kratzendes katzengroßes Ungetüm das etwas Sand umher schleudert. Ich verfüge in dieser Form nicht über viel Macht um Schaden anzurichten und ich würde es auch vorziehen dir nichts antun zu müssen, aber ich weiß nicht wozu Shukaku mich bringen würde und ebenso weiß ich nicht ob es mich kümmern würde.„ Dies zu sagen fiel ihm seltsam schwer, da er die Umarmung genießen wollte, aber gleichzeitig wollte er Noriko auch keine falschen Hoffnungen machen und irgendwie auch jeden Moment genießen den er in Frieden genießen konnte. Es gab immer die Möglichkeit das Shukaku und Akari ihre Übereinkunft kippten oder sich die Idee bezüglich eines Chibi auf beiden Seiten radikal änderte, bis dahin wollte er das sein was er versprochen hatte. Auch er betrachtete dann die beiden Geschwister. “Sieht so aus als ob auch die beiden sich vertragen.“ Kyo fand das Bild schön anzusehen, wie die drei Menschen so in stummer Einigkeit teilweise ihren Gedanken nachhingen und er fand es auch schön das Ai von zwei Jinchuuriki beschützt wurde, dies war gerade für Akari eine gute Gelegenheit gewesen ihre Meinung gegenüber Shukaku zu festigen.    

Akari hob leicht den Kopf, um ihre Schwester anzublicken, während diese den Rat von Akari aufnahm und mit jenem ihrer Mutter verglich. Es stimmte sie ein wenig traurig, denn dies hieß gleichfalls das Kazumi sich nicht an ihre Familie wenden würde. Natürlich war es nur so ein Gedanken, als müsste Familie dafür da sein, aber ihre Familie war nun einmal zerrüttet, wenn auch nicht zerbrochen. Sie mussten sich als Familie wieder zusammenfinden, ohne zu viel Ballast mit einzubringen. Jetzt erst erkannte Akari das diese Aufgabe völlig anders war. Sie konnte versuchen Kazumi mit ihren Sorgen als Jinchuuriki zu helfen und sich dafür entschuldigen eine schlechte Freundin und Schwester gewesen zu sein, aber dies würde darum nicht automatisch ihre Familie kitten. Ihre Familie war eine Baustelle für sich und dies hatte Ai gewusst. Sich mit Kazumi wieder zu versöhnen hieß nicht automatisch einen Schritt in Richtung Familie zu gehen, diese Ziele ließen sich gerade nicht direkt verknüpfen, auch weil Kazumi noch ganz andere Probleme zu haben schien. Nicht zuletzt deren Vorwürfe das sie Ai zu viel auflasten würde – auch diese Gedanken kannte Akari, da sie diese mit Ai selbst schon durchgegangen war, auch wenn die Hintergründe anders waren. Akari war durch ihre lange Freundschaft mit Ai bereits verbunden gewesen, doch für Kazumi musste es aussehen als würde sie sich einer neuen Freundin anvertrauten und nicht wissen ob ihre Handlung richtig war. Akari kannte diese Gedanken erst seit ihrer Vereinigung mit dem Ichibi, zuvor war sie stets ein offener und freundlicher Mensch gewesen, der auf andere zugegangen war. Shukaku hatte ihr Selbstbild ein wenig verschoben und daher war sich Akari ihrer Reaktion und Interaktion mit anderen Menschen auch nicht mehr so sicher, aber sie wusste das es nicht verkehrt sein konnte sich an Freunde und Familie zu halten – nicht zuletzt weil diese ihr verziehen hatten und es gegenwärtig auch taten. Diese Gedanken gingen ihr durch den Kopf, während sie Ai betrachtete, aufgefordert durch die Geste ihrer Schwester. Vielleicht lag es an ihren eigenen Gedankengängen, aber sie ließ Kazumi weiter reden und hörte ihr mit halben Ohr zu, hörte sich die Sorgen ihrer Schwester an und versuchte diese zu verstehen. Kazumi schaffte es sogar noch sich Vorwürfe zu machen, weil sie heldenhaft Ai gerettet hatte – fast wünschte sie sich schon die wütende Kazumi zurück. Wenn sie ehrlich mit sich selbst war konnte sie mit beiden emotionalen Seiten ihrer Schwester nicht mehr viel anfangen. Mit der wütenden Kazumi kam sie nur schwer zurecht und die verletzliche Kazumi wirkte durch ihre Worte schwächer als sie war und dies passte irgendwie nicht. Kazumi war nicht schwach, sie stellte sich einer Jinchuuriki, sie sagte ihre Meinung und sie war nicht mehr das Mädchen, welches staunend die Medic-Nin-Künste der Älteren betrachtete. Ein Teil von Akari hatte sich die schwache Kazumi immer zurück gewünscht, dachte ihr beistehen zu müssen und ihr zu helfen, aber dies brauchte ihre Schwester gar nicht, zumindest nicht von Akari. Kazumi war eine unglaublich starke Persönlichkeit und gerade jetzt durch das Siegel geschwächt, entweder dies, oder ihre Schwester war noch immer verletzt und zuvor nur wütend gewesen. Die Antwort darauf würde vermutlich Ai erfahren, aber diese wusste dann vermutlich auch damit umzugehen. Inzwischen lag Akari's Blick auf ihren Wunden und sie stellte fest das die Bisswunde gar nicht mehr so schlimm aussah, wie sie sich angefühlt hatte. Akari suchte nun den Blick ihrer Schwester und fand diesen auch. “Ai ist Psychologin. Sie wird genau wissen wem sie helfen kann und wie. Sie hat was das betrifft einen kleinen Dickkopf. Ich habe sie auch einmal gefragt ob sie sich nicht vielleicht zu viel zumutet mit uns, aber sie meinte sie schafft den Umgang mit zwei Jinchuuriki und heute hat sich gezeigt das dies stimmt. Sie will unsere Freundin und unsere Therapeutin sein und sie braucht für Beides unsere Mitarbeit. Ohne dich hätte ich sie erwürgt und ohne unser Gespräch wäre ich vielleicht nie so wütend auf sie gewesen. Außerdem fand ich dein Eingreifen mehr als elegant. Ich habe nur ein paar Kratzer davon getragen. Du hättest mich mit Katon verbrutzeln können oder mir die Arme amputieren oder wärst selbst ausgerastet, aber du hast die Lösung gewählt mich gleichzeitig anzugreifen und vor Schaden zu schützen. Dafür wollte ich dir noch danken, dass du mich nicht nur als Bedrohung gesehen hast, die ich in dem Moment war, sonst hättest du Ai viel schneller retten können.  Wir machen nicht nur eine Therapie und am Ende geben wir Ai ihre Entlohnung und sehen sie nie wieder. Wir drei sind Freundinnen. Wir bedeuten einander etwas und das finde ich schön. Wir sind hier und sorgen uns um Ai, auch wenn ich in meiner Sorge bisher eher paralysiert und aggressiv war. Als Freundinnen können wir füreinander da sein und irgendwie war das ungewohnte Treffen heute wohl ein Schritt in diese Richtung.“ Ja. Inzwischen hatte Akari fast das Gefühl diese Situation wäre von Ai geplant gewesen oder zumindest Teile davon, sicher hatte die Psychologin sich selbst nicht in solche Gefahr bringen wollen und auch Akari hätte nicht gedacht das Shukakun diese Schwäche so gut erkannte und ausnutzen konnte – er zog viel zu viel Nutzen aus Akari's Beziehungen, aber damit würde sie ab jetzt umgehen müssen. Die Zeit der Flucht war vorbei. Es war eine Flucht vor sich selbst, vor ihren Beziehungen und auch irgendwie vor der Menschheit gewesen und sie war gescheitert. Jetzt galt es mit Ai, Kazumi und anderen Freunden auszuarbeiten wie sie als Jinchuuriki und Akari leben konnte. Jetzt schon war die Erfahrungen gleichzeitig heilsam und erschreckend gewesen, aber sie ließ sich bisher nicht davon unterkriegen. Akari hätte locker nach dem was sie Ai angetan hätte vernichtet in einer Ecke sitzen können, aber sie hatte sich ihren Freundinnen zugewandt und war diesem unmittelbaren Weg entkommen. Sie hätte sich wie Kazumi Vorwürfe machen können, vielleicht weitaus schlimmere, aber stattdessen wollte sie für ihre Schwester da sein. Es fühlte sich für den Moment gut an und gab ihr die Kraft wieder für Ai da sein zu können.
Der Kommentar Ai anzuketten hörte sich hingegen ziemlich verlockend an, doch die Wohnzimmergarnitur gab da eine viel praktikablere Lösung her. Es gab neben der Couch noch Sessel und darin konnten sie Position beziehen, wenn sie sich nicht entschieden selbst mit auf der Couch zu schlafen, denn ausgezogen bot diese genug Platz für zwei Erwachsene und Ai zählte gerade nicht dazu. “Ich wette es gibt ein Siegel was genau dies tun würde, aber vermutlich würde es nur auf uns wirken und nicht auf Ai. Wir bleiben einfach alle im Wohnzimmer, hier ist genug Platz und sollten wir auch noch einschlafen gibt es noch Kyo und Noriko die uns warnen können.“ Akari fand es auch nicht gut das Ai einfach aufgestanden war, aber vielleicht hatte das Kind in ihr nach Schutz gesucht und sich im Arbeitszimmer alleine gefühlt und irgendwie hatten sie diese ja auch alle alleine gelassen. Manchmal war es schwer zu wissen was Ai's Bedürfnisse waren, weil ihr Geist viel älter war als ihr Körper es zeigte oder sie hatte ihren eigenen Körper ignoriert und war darum aufgestanden, was irgendwie erst recht typisch Ai wäre.
Akari zog die Couch aus und stattete diese mit Bettlaken, Decke und Kissen aus, was sich in einem Wohnzimmerschrank befand und teilweise im Sofa selbst. Der Weg war also nicht weit und darum war Akari auch froh. Sie betteten Ai und dabei erhielt Akari die Gelegenheit sich deren Hals genauer anzusehen, legte sie den Kopf der Jüngsten doch auf ein Kissen. “Teilen wir uns die Arbeit, immerhin sind wir beide geschwächt. Ich nehme Ai, immerhin habe ich mich heute nicht gerade gut um sie gekümmert und will das wieder gut machen und du kannst dich um diesen Zahnabdruck auf meinem Arm kümmern. Hast du irgendwelche neuen Katzen-Jutsus gelernt? Das war echt schmerzhaft und hat mich aus meinem Traumzustand letztendlich befreit, fast wie der Schmerz der einem aus einem Genjutsu holt.“ Allerdings würde Kazumi feststellen das Akari's Kratzwunden sich inzwischen selbst heilten und auch die Bisswunde blutete nicht mehr ganz so heftig. Derweil nahm sie ihre freie Hand und ließ diese grünlich aufglühen und widmete sich jener Wunde die ihren Fingern auf dem Halsabdruck entsprachen und wandte das Shōsen Jutsu an um die Blutergüsse zu reduzieren sowie andere Gewebeschäden aufzudecken und zu behandeln. Akari war sich bewusst geworden das sie zu passiv gewesen war. Sie war auch eine Ärztin, doch irgendwie hatte sie das über den Schock das ihre gute Freundin Ai verletzt war vergessen. Sie war zur Krankenschwester geworden, die nur nach ärztlicher Anweisung handelte und selbst dies hatte sie nicht sonderlich gut gemacht. Dann bestand ihre erste echte Handlung auch noch darin Ai umzubringen und dies hatte sie dann doch teilweise wach gerüttelt. Wenn sie passiv war, gab dies umso mehr Shukaku die Chance zu handeln, ebenso wenn sie ihn am Handeln hindern wollte. Sie musste handeln und leben wie sie es für richtig hielt und Shukaku so gut es ging integrieren. Nachdem Ai versorgt war legte sich Akari einfach neben diese aufs Sofa, denn so langsam wurde auch sie selbst müde.

Kyo nutzte die Erlaubnis von Kazumi prompt aus um Noriko bei der Pfote zu fassen, die er zwischenzeitlich hatte loslassen müssen, da sie den Menschen zur Couch gefolgt waren. “Wir können auch hier bleiben. Dieser Raum ist groß genug für uns alle und wir können ein Auge auf unsere Menschen haben.“
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Apr 10, 2017 8:23 am

Sanft strich Ayumi ihrer anderen Seite durch das Haar, ehe sie ihre Hand auf die Wange der Jüngeren legte. Sie lächelte und Ai schaute nur mit großen Augen, sie konnte mit diesen Gesten nicht viel anfangen, auch wenn sie wusste was sie bedeutete, sie war nicht wirklich in der Lage das zurück zu geben, was man ihr so eben gab, sie wusste nicht so recht umzugehen mit Nähe und doch genoss sie diese irgendwie, sie wollte mehr, doch nicht von Ayumi, sie wollte von einer bestimmten Person umschmeichelt werden, sanft an der Wange berührt werden, sie wollte, dass dies Kazumi tat, die Person, in die sich die zweite Persönlichkeit verliebt hatte. Es war schon merkwürdig, denn beide Seiten der Ayase Ayumi liebten eine Person, doch nicht die Selbe.
Nun geh zurück, sie warten auf uns, Ai, gebe ihnen damit zu verstehen, dass du weiterhin an sie glaubst und, dass du überzeugt bist, dass das mit ihnen klappen wird., sagte sie nun und Ai nickte nur stumm darauf, den was sollte sie auch anderes antworten?


Die Augen der jungen Frau zuckten und den geschlossenen Lidern hin und her. Sie wollte eigentlich nicht wirklich aufwachen, doch ihr Körper verlangte nach einer Wachphase. Sie wollte wach werden, sie wollte schauen, ob Kazumi noch immer da war, ob sich die Schwestern wieder stritten, oder aber ob sie ruhig mit einander umgingen. War das Ziel erreicht? Würden sie einander sich zuwenden? Oder gibt es mehr Probleme? Die vollen Wimpern Ais lösten sich leicht von einander und die junge Frau schlug, wenn auch zunächst einen Spalt weit ihre Augen auf. Sie blickte empor und erblickte zumindest keine Akari, die sie wieder würgte, doch zu ihrer Freude war der Schaden am Hals nur noch minimal. Ob hier vielleicht ein tatkräftiger Medic'nin im Einsatz war? Nun, zu vermuten war es, immerhin lag Ai hier und 2 von eben jenen war um sie herum. Sie wollte ihre Lippen bewegen, doch erst jetzt merkte sie, wie trockene diese eigentlich waren. Sie wollte etwas trinken und während ihre Geister in ihren Körper zurück kehrten öffnete sie erneut den Mund.
Durst...., sagte sie leise und mit einer leicht kratzenden Stimme. Derweil begann sich etwas Anderes auch noch bemerkbar zu machen, zum Einen der Hunger und zum Anderen jedoch auch die Kleidung, welche am Körper klebte. Der Roch fühlte sich durch den ganzen Schweiß so unglaublich schwer an, ebenso die Oberbekleidung. Sie begann sich instinktiv an die Kleidung zu fassen und daran rum zu ziehen. Sie hoffte, dass die Anderen sie bemerkten, war doch jemand da, oder? Ai war gerade am Höhepunkt ihrer Krankheit angekommen und danach würde das Fieber immer mehr sinken, denn der heutige Tag war einfach zu anstrengend für sie und sie hatte auch noch ihre Tabletten zum Überbrücken nicht genommen, dazu kam, dass Kazumi ihr eine Spritze entsprechend gesetzt hatte und ihr gewisse Medikamente gespritzt hatte, die ihrem Körper halfen schneller wieder zu genesen. War Kazumi noch da? Sie konnte es schlecht erkennen, denn ihre Augen waren vor Tränen gefüllt. Warum? Nun, auch die Augen wollen sich ab und an reinigen und taten dies auch oft im Schlaf. Man konnte es nicht richtig als Weinen ansehen, doch die roten Augen würden sehr schön im Licht glänzen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Apr 11, 2017 8:47 pm

Noriko war echt froh. Nicht wegen der glimpflich ausgegangen Situation direkt. Offensichtlich waren alle drei Menschen vollkommen entkräftet. Ai durch ihre Krankheit und ihre Überanstrengung und Akari und Kazumi durch dieses Siegel. Es war zum Glück so, dass Kyuubi sich nicht noch eingemischh hatte. Wäre das der Fall gewesen, hätte sich Kazumi wahrscheinlich weder auf Ais Rettung konzentrieren können, noch die Möglichkeiten durchdacht, wie sie Akari wieder ins Hier und Jetzt verfrachten konnte. Aber letztendlich war es ja gut ausgegangen und während die Menschen nun versuchten Ai zu versogen, beziehungsweise Kazumi sich über Akaris Wunden kümmerte, hatten Noriko und Kyo Zeit selbst miteinander zu reden und sich besser kennen zu lernen. Das war wahrscheinlich auch das erste Mal, dass Noriko Kazumi keines Blickes würdigte und nicht mit wachsamen Augen betrachtete. Schließlich hatte ihre Partnerin schon gesagt, dass sie sich ausruhen und mit Kyo reden konnte/sollte/durfte. Das war etwas, was die kleine Katze ausnutzen und auskosten wollte, bis Kazumi wahrscheinlich wieder ihre Hilfe brauchte. Sie lächelte Kyo freundlich an, wöhrend er sprach und nickte ab und zu, während sie überlegte, was sie antworten könnte. Wie gesagt, von den Pfaden hatte sie nicht allzu viel Ahnung. Du magst zwar nicht viel Schaden anrichten können, aber das ist auch unwichtig. Zumindest für mich. Akari ist generell in einer Situation, in der sie keine Kämpfe braucht. Sie ist hier sicher und es gibt für sie keinen Grund, irgendwie kämpfen zu müssen. Selbst wenn, du kannst für Akari das werden, was ich für Kazumi bin. Ich hab zwar nicht den Nachteil, dass ich verschwinden würde, wenn Kazumi Kyuubis Einflüssen nicht widerstehen kann, aber du kannst Shukaku besser verstehen, als jeder Andere. Du kannst versuchen Akari zu zeigen und zu sagen, was er plant. Ich kann das bei Kyuubi nicht. Sie wirkte unglücklich und legte die Ohren an. Ich kann ihr nur sagen, was ich vermute und was Kyuubi als Angriffspunkt nutzen könnte, um sie darauf vorzubereiten. Aber du bist anders. Du bist trotzdem ein Teil von Shukakus Chakra. Du kannst sicherlich versuchen gegen ihn zu arbeiten und Akari zu unterstützen.
Sie wusste nicht, wie das Verhältnis zwischen Bijus und den Chibis war. Sie konnte sich die richtige Verbinung zwischen ihnen nicht vorstellen. Dementsprechend war das, was sie sagte auch nur eine Art Vermutung. Auch bezüglich Kyos Worten konnte sich Noriko trotzdem keinen richtigen Reim darauf machen. Selbst wenn er nicht unbedingt groß war, für menschliche Verhältnisse, so fand sie trotzdem, dass er sich freuen konnte. Ich würde sagen, mach dir nicht so einen Kopf. Du bist vielleicht klein und vielleicht besitzt du auch nicht die Macht, die man sich wünschen könnte. Aber das wird besser. Schließlich sind allePfade ausbaufähig. Du wirst sicher wachsen und stärker werden. Stell dir vor, du freundest dich mit Akari an und du wirst größer und kannst sie beschützen. Das ist auch mein Wunsch für Kazumi. Ich kann letztendlich nicht wachsen.Aber ich kann sie unterstützen und ihr helfen. Auf meine Weise. Und das kannst du bei Akari genauso.

Kazumi erwischte sich leider wieder dabei, wie sie offensichtlich mit Akari aneckte. Nicht bewusst und nicht gewollt. Allerdings gingen die Meinungen der Schwestern etwas auseinander. Mai hatte Recht, wenn sie sagte, Kazumi bräuchte jemanden. Aber solange Kyuubi es immernoch darauf anlegte, den Menschen in ihrer Umgebung zu schaden, konnte sie sich einfach nicht blind anvertrauen. Ai bot sich an und tat Alles für die Familie. Doch in ihrem Zustand, konnte Kazumi schlecht erwarten, dass die vermeintlich Jüngere noch irgendetwas tat um Kazumi von ihren Zweifeln zu befreien. Ich weiß, dass Ai schafft, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Aber sie hört einfach nicht. Es geht ihr schlecht und sie schadet sich immerzu, wenn sie weiter versucht uns zuhelfen, obwohl sie es ist die Hilfe braucht. Sie kommt mir manchmal einfach nur vor, wie ein Mensch, der nur existiert um Andere zu unterstützen. Hat sie kein eigenes Leben? Hat sie keine selbstsüchtigen Wünsche oder Träume? Ständig nur anderen zuzuhören und zu helfen, ist nicht gut. Nicht mal für eine Psychologin. Sollte sie nicht, wie jeder andere Mensch auch selbstsüchtige Wünsche haben, die nichts mit anderen zutun haben?, fragte sie rein rhetorisch. Sie konnte wahrscheinlich keine zufriedenstellende Antwort erwarten, denn für sie gab es keine. Es war unvorstellbar, dass Ai so selbstlos sein konnte, als würde sie einfach nur existieren, um zu helfen. Ich meine, mein Ziel war es auch, dich zurück zu holen. Da war es mir egal, ob du willst oder nicht. Ich will, dass Kyuubi mich mag und egal wie oft er sagt, dass er Menschen hasst, ich will trotzdem, dass er mir vertraut und mich nicht immer so hassend anstarrt. Wenn er mich so provokant angrinst, mag ich es, einfach weil er lächelt. Ich will seine Freundin werden und es ist mir egal, was er davon hält. Wieso ist Ai nicht so? Warum macht sie keine Anzeichen, dass sie irgendetwas will?!
Sie wollte sich eigentlich in Rage reden, doch Akari kam dem entgegen, indem sie sich erst einmal bedankte. Wofür denn? Dass Kazumi ihre Krallen und beißerchen in dem Fleisch der Älteren vergraben hatte? Erst blickte Kazumi die Ältere etwas überrumpelt an, als sie von Freundschaft sprach. Sie konnte damit gerade nicht umgehen. Sie wusste gar nicht, wie sie Ai hätte einschätzen sollen. Sie wusste schließlich nichts von der Anderen. Konnte man sich deswegen trotzdem als Freunde bezeichnen? Nun war es Kazumi die offensichtlich paralyisert war, beziehungsweise nicht wusste, was sie sagen sollte oder wie sie reagieren könnte. Wichtiger wurde dann aber Ai. Nachdem sich die Beiden ausgesprochen hatten, setzen sie sich in Bewegung um sich um die Kleinere zu kümmern. Nur dieses Mal wollte sich Akari um Ai kümmern, während Kazumi sich um die Wunden an dem Arm der andere Jinchuuriki kümmerte. Ähm… Ich hab… Sie war ein wenig überrascht, dass Akari sie zu ihren neuen Techniken befragte, weswegen sie etwas verlegen wegsah. Ein paar gelernt, ja. Neben den Krallen kann ich meine Augen verändern, meine Ohren schärfen und mir einen schweif wachsen lassen. Es ist noch nicht so viel. Derzeit versuche ich auch mein Gebiss zu verändern. Ähnlich wie die Fingernägel. Aber das fällt mir schwerer als gedacht. Wahrscheinlich weil ich mich kaum konzentrieren kann. Ich denk immer zu an Kyuubi und dann ists mit meiner Konzentration etwas schlecht, sagte sie verlegen. Während sich also Akari um Ai kümmerte, hatte Kazumi freien Blick auf den geschundenen Arm der Anderen. Doch überrascht und erleichtert konnte sie feststellen, dass die Wunden nicht mehr so schlimm aussahen, wie zuvor. Es war gut zu wissen, dass Shukakus Chakra offensichtlich auch heilende Fähigkeiten hatte. Kazumi legte ihre Hände an Akaris Wunden und ließ nun, ebenso wie die Ältere ihre Hände grünlich aufleuchten. Die Wunden hörten komplett auf zu Bluten, eh sie sich auch langsam wieder schlossen. Es half Kazumi ungemein den Schaden, den sie angerichtete hatte, wieder zu beseitigen.
Noriko währenddessen hatte einerseits immer nur zu den Mädchen geblickt und andererseits sich immer wieder leicht gegen Kyo gelehnt und die Augen geschlossen. Es war für sie erleichternd zu sehen, wie die Beiden nun miteinander umgingen. Sie wurde an der Pfote gepackt, was sie etwas überrascht wahrnahm. Sie blickte Kyo überrascht an und lächelte leicht. Ja, das ist eine tolle Idee, sprach sie vollkommen glücklich. Der gedanke, kazumi ‚alleine‘ zu lassen gefiel ihr nicht. Aber wenn sie hier mit Kyo bleiben konnte, wäre es echt perfekt.

Auf einmal, es kam Kazumi vor wie eine Ewigkeit, regte sich Ai und sprach leise zu ihnen. Wäre es in dem Moment nicht still gewesen, hätte sie die Stimme gar nicht gehört. Sofort blickte sie zu der Jüngeren und sprang schreckartig hoch, als sie realisierte, was Ai gesagt hatte. Ich hol dir was!, sagte sie sofort und blickte Akari ernst an. Pass auf sie auf ja? Und danach war sie schon fluchtartig aus dem Zimmer gestürzt um was zu trinken für die Jüngere zu holen. Im ersten Moment schoss ihr der Tee durch den Kopf, den sie für Ai aufgesetzt hatten. Nur wusste sie nicht mehr, wo die Kanne stand, weswegen sie jedes Zimmer einzelnd abgraste, eh sie im Büro fündig wurde. Sie ging gerade zu dem Tisch, als sie von stechenden Kopfschmerzen und einem unangenehmen Schwindelgefühl überfallen wurde. Sie taumelte zu dem Schreibtisch und stützte sich mit einer Hand auf diesem ab, während sie mit der anderen Hand auf die schmerzhaft pochende Stirn drückte in der Hoffnung, der schmerz würde verschwinden.

Als sie die Augen wieder öffnete, war sie nicht mehr in dem Büro und auch von Ai und Akari war nichts zu sehen. Es war ein dunkler Ort, der an einen Keller erinnerte. Sie steckte bis zu den Knöcheln im Wasser. Fragend blickte sie sich um. Oder es erinnerte an irgendeinen unterirdischen Raum. Auf jeden Fall war es kein Ort, an dem man gerne ewig blieb. Zumindest kam es Kazumi so vor, je länger sie sich umsah. Der Raum war sehr hoch. Wirklich einschätzen konnte sie es nicht. Aber zehn oder zwanzig Meter war die Decke auf jeden Fall hoch. Entlang der Wände oder der Decke selbst zogen sich unterschiedlich große Rohre, die sich entweder im Fußboden, der Decke oder in den Wänden selbst verloren. Hab ich das Bewusstsein verloren? Wo bin ich…?, fragte sie sich und blickte sich unsicher um. Keine Sorge. Du träumst nicht und abgeklappt bist du auch nicht. In Realität stehst du einfach nur da und starrst die Teekanne an. Sie zuckte durch die plötzliche Stimme furchtbar zusammen und bekam einen riesen Schreck. Sie hatte im ersten Moment gedacht, da sie die Stimme zu genüge kannte, dass Kyuubi wieder mit ihr sprach. Gedanklich. Aber diese Stimme fühlte sich auf einmal so real und unheimlich an, anders als sonst. Sie blickte sich panisch um, doch sie sah nichts. Das Einzige, was sie richtig war nahm, war das schadenfrohe Kichern und das Platschen des Wassers unter ihre Füßen. Ihre Augen gewöhnten sich nur sehr langsam an die Dunkelheit, beziehungsweise an diese grässlichen Lichtverhältnisse. Dementsprechend dauerte es auch, eh sie das riesige Tor erkannte, welchens sich direkt vor ihrer Nase befand. Sie brauchte einige Augenblicke um zu erahnen, wo sie gerade war. Umso schlimmer war der Schreck, als sie sah, dass der Raum hinter dem Tor leer war. Kein riesiger Fuchs war dahinter. Panisch rannte sie zu dem Tor und als sie direkt davor stand, bemerkte sie eine Gestalt, die hinter dem Tor an den Gittern lehnte und sie kalt anlächelte. Was soll der Blick? Da kommst du das erste Mal hier her und dann fragst du allen ernstens wo du bist?, unterschwelliger Hohn schwang in der Stimme mit und brachte Kazumi sofort dazu, sich wieder zu fassen. Was soll die Gestalt? Ich dachte, du kannst nichts tun, außer nach Möglichkeiten zu suchen, um das Siegel zu schwächen. Kyuubi lachte leicht und zuckte mit den Schultern. Ich dachte, ich baue auf einen deiner Träume auf und spiele mit die Spieglein, Spieglein an der Wand~, meinte er halbbelustig, eh er sich durch die blonden Haare strich. Kazumi stand gerade allen Ernstes von Kyuubi in seiner Doppelgängerform. Nur dass ihr Doppelgänger einen orange-roten Kimono anstatt der üblichen schwarzen ‚Rüstung‘ trug und außerdem hatte sie neun Schweife und Fuchsohren. Das ist nicht witzig! Wieso bist du in der Gestalt? In der eines Menschen? Und wieso bin ich hier? Gelangweilt verzog Kyuubi das Gesicht. Es macht nur halb so viel Spaß, dein Gewissen, dein Unterbewusstsein, deine Seele oder dein wahres Ich zu spielen, wenn ich mich zu sehr von dir unterscheide. Du lässt mir viele Freiheiten und dadurch auch die Möglichkeit mich nach meinem Willen hinter dem Siegel zu verändern wie ich will. Als deine dunkle Seite auf dich einzureden in Form eines Menschen kommt wirkungsvoller an. Während er das sagte, lehnte er sich so gut es ihm durch die Gitter und das Siegel möglich war, zu Kazumi. Dabei lächelte er sie provozierend an. Außerdem machts noch mehr Spaß zu sehen, wie sehr dich deine Anwesenheit hier verunsichert. Und woher soll ich bitte wissen, wieso du hier bist. Ist es nicht traurig, dass sie noch lebt? Von dem plötzlichen Gesprächswechsel überrascht, blickte Kazumi Kyuubi verwirrt an und ging einige Schritte auf das Tor zu, nur um dann leicht zu Kyuubi aufzusehen, der abwertend auf sie herabgrinste. Wieso sollte ich. Höchstens du findest das traurig. Wenn es dich überhaupt kümmert., meinte sie nur vorwurfsvoll und blickte Kyuubi an. Seine roten Augen funkelten nur kurz auf, eh er grinsend das Gesicht verzog. Es kümmert mich tatsächlich nicht. Mir macht es nur Spaß zu sehen, wie du verzweifelst. Was willst du von mir? Kazumi erwartete keine ernstgemeinte und auch keine ernstzunehmende Antwort. Sie war sich im Moment nicht mal sicher, wie sie hier hergekommen war. Ich? Nichts. Noch nicht, sagte er ernst und klang dabei sogar fast ehrlich. Misstrauisch betrachtete Kazumi ihr Gegenüber. Wie konnte ich überhaupt her kommen. Ich dachte ich kann das nur, wenn ich in Gefahr bin. Dadurch, dass sie zu Kyuubi noch nie diesen Kontakt hatte, wusste sie auch nicht, was sie tun musste, um eben das Seelenversteck aufzusuchen. Kyuubi blickte sie einige Augenblicke stumm an, eh er wieder einmal fies grinste. Beschwör mich, vielleicht erkläre ich es dir dann~ Vergiss es. Ich werde dir nicht erlauben Ai und Akari zu nah zu kommen.
Süß… Wirklich. Herzerwärmend. Rührend. Wissen die Beiden das überhaupt zu schätzen? Sie lachen doch nur über dich. Das tun sie nicht! Was bildest du dir ein!? Wütend umschloss Kazumi die Gitterstäbe mit beiden Händen und dunkelte Kyuubi wütend an, der ihren Blick erwiderte und ohne zu zögern seine Hände um Kazumis legte.Was würdest von Menschen halten, die laut herumposaunen, sie würden Kage werden wollen? Sie wollen respektiert und geliebt werden? Du wirst respektiert, wenn du etwas schaffst, was andere nicht konnten. Entweder entsteht der Respekt aus Angst oder aus Erleichterung, dass ein anderer Dummer die Probleme lösen konnte. Aber schnell wird Respekt zu Neid. Menschen sind so. Wie oft warst du neidisch auf Mai, weil sie einfach so stark war? Wie oft hast du dir gewünscht so zu sein wie Ringo? Wie oft hast du versucht, Ai irgendetwas vorzuspielen und wie oft hast du versucht, Akari zu verstehen? Grinsend löste sich kyuubi von Kazumi, eh er tiefer in sein Siegel ging und sich kurz grinsend zu ihr umdrehte. Du kannst die Menschen nicht verstehen. Du weißt nicht, wieso Mai jeden Fehler verzeiht. Wieso Ai sich aufopfert und wieso Akari obwohl ihre Familie auf sie wartete, nicht einfach Heim gekommen ist. Du bist unwissend. Und das nur, weil du nicht weißt, was Liebe ist Und du weißt das etwa? Jetzt war es an Kazumi voller Hohn und abwertend über Kyuubis Worte zu sprechen. Doch anstatt genervt zu reagieren, lachte er nur. Haha! Natürlich nicht. Aber ich weiß, was du fühlst und was du fürchtest. Denkst du ich schicke dir die Träume aus reiner Bosheit? kazumi nickte nur misstrauisch. Wieso solltest du mir sonst Albträume schicken? Theatralisch seufzte Kyuubi nur auf, eh seine Züge animalischer wurden. Um dich davor zu bewahren, falschen Freunden zu vertrauen.
Nun, in seiner eigentlichen Form, lag er gelangweilt hinter seinem Gitter und blickte die Natsu spöttisch an. Du lügst. Sie sind keine falschen Freunde. Sie wandt sich sofort um und ging von dem Tor weg, mit dem Wunsch einfach aus ihrem Unterbewusstsein raus zu kommen und dieses Gespräch als unwichtigen Tagtraum abzustempeln. Wenn du mir nicht glaubst, dann ist das deine Entscheidung. Ich werde da sein, wenn du wieder an einem deiner erlittenen Vertrauensbrüche zu nagen hast. Denn ich bin du und du kannst nur mir und meiner Kraft vertrauen…


KAZUMIIIIIIIIIIIIII BIST DU EINGESCHLAFEN?!, riss die Stimme ihrer Partnerin sie aus den Gedanken. Sie zuckte fürchterlich zusammen, denn Noriki schrie wirklich durch die ganze Etage. Aber scheinbar war Noriko immer noch mit Kyo bei Akari und Ai, denn sie war ganz alleine in dem Büro. Kurz vergaß sie sogar, wieso sie hier war. Erst die Teekanne erinnertesie wieder an Ai, weswegen sie sich die Kanne und die Tasse, die daneben stand, schnappte und schnell wieder zu den Anderen ging. Bin schon da. Tschuldigung. Ich hab vergessen, wo die Teekanne war., log sie und ging schnurrstracks zur Couch, wo Ai noch immer lag. Sofort goss Kazumi den kalten Tee in die Tasse. Und geht’s ihr besser? Hast du schon Fieber gemessen, Akari?, fragte sie, in der Hoffnung einer möglichen Fragerei aus dem Weg zu gehen, wo sie so ewig gesteckt hatte.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Apr 13, 2017 11:01 pm

Kyo beobachtete wie die Geschwister gemeinschaftlich Ai ins Bett verfrachteten und musste dabei ein wenig zufrieden Grinsen, es wirkte fast so als würde Ai diese Handlung freuen, sozusagen in ihrem Inneren, und das Ai verschiedenen Ebenen besaß wusste Kyo ja auch irgendwie. Ok. Er hatte es sich größtenteils zusammengereimt. Akari schickte ihn weg und er musste auf den Sandfloh aufpassen als wäre er sein Babysitter und am nächsten Morgen waren Akari und Ai wie verändert oder besser gesagt Ai. Ai war größer gewesen, eine Frau? Er hatte sie heute Morgen beim Frühstück beobachtet und dann ebenfalls daran teilgenommen, aber nicht gewusst ob er Ai darauf ansprechen sollte, vielleicht war sie ja einfach nur über Nacht gewachsen? Jetzt allerdings wirkte Ai wieder klein und noch schwach und Akari sprach Ai auch nicht mehr offen als Yumi an. Es war seltsam, als ob immer wenn er hinausgeschickt wurde etwas wichtiges mit Ai passierte. Vielleicht war es ja ein Geheimnis und dieses hing zufälligerweise nicht mit Shukaku zusammen? Also war es Kyo auch fast egal, aber nur fast. Er würde es schon noch herausfinden! “Wenn ich sie nicht mit Kraft verteidigen kann, was dann? Soll ich mich in einem Schrank verstecken und sie belauschen?“ Zugegeben eine gute Idee um hinter das Ai/Yumi-Geheimnis zu kommen. Dann vermutete Noriko, dass Kyo gegen Shukaku arbeiten sollte, ja hatte sie noch alle Sandkörner in der Peripherie? Er konnte ja kaum die Hand beißen die ihn fütterte und wusste gleichzeitig nicht woher er das Sprichwort kannte. “Ja. Ich könnte Akari vielleicht etwas bei der Einsicht helfen, aber gegen ihn arbeiten? Seit ich dich kenne beginne ich wirklich an meiner Existenz zu hängen.“ Hier konnte Kyo nur seinerseits vermuten wie wütend Shukaku wäre wenn er wüsste das Kyo ihn betrügen würde, aber es wollte ihm kein Szenario einfallen wie er nicht dahinter käme. “Ich kann mich seinem Einfluss nicht entziehen, weil ich Teil von ihm bin, dies bezieht sich nicht nur auf mein Verschwinden. Ich könnte ihm auch nie etwas verheimlichen.“ Jetzt war es an ihm ein wenig unglücklich zu wirken, wenn Noriko genau mitdachte, so wusste sie jetzt das Shukaku ihn auch als Spion benutze und dagegen konnte er nichts tun, davon abgesehen das es auch seine Daseinsberechtigung war. Er hatte dies nie als Nachteil empfunden, es war einfach so. Er erweiterte die Sinne des Bijuu in der Außenwelt. Er wartete einen Moment ob Noriko ihn sofort darauf ansprach, doch zunächst kam dieses seltsam verpackte Lob. Gehörten die Ausdrücke zusammen? Sollte er größer werden um Akari körperlich beschützen zu können? Er wusste zunächst aber erst mal nicht mal ob er verlegen oder erschrocken sein sollte über die Idee. “Ich freunde mich lieber mit dir an und da muss ich nicht größer werden. Naja. Du hast natürlich recht was die Vorteile betrifft, aber stell dir vor ich wäre so groß wie ein Haus und Akari verliert die Kontrolle.“ Beim Juubi! Er wollte selbst nicht mal daran denken. “Ich möchte Akari erst einmal nur ein Berater sein, so wie du es für Kazumi bist und ich finde du machst das gut. Du und Kazumi ihr seit ein gutes Team und das möchte ich mit Akari auch erreichen.“ Dann verstummte er jedoch spontan, nicht nur das, Kyo setzte sich auf den Boden und war demonstrativ stumm. Dazu veranlasst hatte ihn der Kontakt von Kazumi's Heilcharka mit Shukaku's eigenen heilsamen Interaktionen. Es war nicht schlimm, aber für Kyo fühlte es sich ein wenig wie Magenkrämpfe an. Er beschloss abzuwarten bis es vorbei war.  

In Gedanken gratulierte sich Akari bereits, offenbar konnte sie mit ihrer Schwester immerhin über Ai reden und dies mehr oder weniger gefahrlos. Natürlich eckten sie selbst über ihre Meinung Ai gegenüber an, aber so langsam machte das Akari schon fast gar nichts mehr aus. Sie gelangte allmählich zu der Überzeugung das es gut war mit Kazumi zu reden, egal worüber, egal ob sie sich danach in der Wolle hatten, anschwiegen oder umarmten, denn dies gehörte alles dazu. Sie durchlebte an der Seite ihrer Schwester menschliche Gefühle wie sie Ai kaum widerspiegeln konnte und dahingehend waren die Geschwister dann doch einer Meinung, auch wenn Akari noch zweifelte ob sie Kazumi zustimmen sollte, denn irgendwie wollte sie Ai und Kazumi auch zusammenbringen, als Dankeschön an Ai sozusagen. Doch dieses Vorhaben wäre viel mehr von Erfolg gekrönt, wenn sie sich mit ihrer Schwester auf Anhieb wieder verstanden hätte. Nun ja. Immerhin war Akari nicht wegen Kazumi derart ausgerastet sondern wegen Ai und dies war ziemlich makaber, allein das sie mit ihrer Schwester streiten konnte ohne gleich auszuflippen. Wieso war dies überhaupt möglich? Bis auf diese eine dunkle Aura am Anfang war überhaupt nichts passiert und dabei hatte Akari so sicher vermutet die beiden Bijuu würden sich ans Fell gehen. Noch ein Punkt bezüglich ihrer Schwester wo sie falsch lag. Das wirklich ärgerliche daran war, dass demzufolge auch ihre andern Annahmen falsch sein konnten, immerhin hatte sie ja noch weiterhin vor ihrer Schwester bei ihren Bijuu-Problemen zu helfen, so gut sie konnte und eben die Sache mit Mai, die Idee von Ai, dahingehend das Kazumi und Akari gemeinsam Mai aus ihrer Depression ziehen sollten – dies alles konnte sie aber nicht mal eben von Kazumi verlangen, dies wurde ihr von Gespräch zu Gespräch bewusster. Es waren wohl wenn überhaupt Langzeitziele oder sie mussten möglicherweise ihren eigenen Weg finden, etwas was die Geschwister gemeinsam machen konnten und ihnen beiden gefiel? Die Antwort auf die Frage bleib ihr noch verborgen, bisher hatte sie sich lediglich auf ihre Vorbereitungen gestützt und diese fruchteten gerade überhaupt nicht, was wohl auch daran lag das sie zuvor Ai hatte fragen können bezüglich der Gefühlswelt ihrer Schwester – hier biss sich die Katze sprichwörtlich in den Schwanz oder der Bijuu in den Schweif?
Jetzt fragte Kazumi auch noch nach den Interessen und Wünschen von Ai? Wirklich? Akari kannte das Interesse von Ai an Kazumi, ihr helfen zu wollen, diese lachen zu sehen, sie glücklich zu machen. Akari konnte dies insoweit verstehen, weil sie früher gegenüber Ai die gleichen Vorsätze gehegt hatte – nun Ai lächelte immer noch äußerst selten und dies bei einer Freundschaft die inzwischen in die Jahre ging. Wieso nahm man sich dann überhaupt etwas vor, wenn die Realität einen zum Umdenken zwang? Musste man eine Ai sein um seine gesteckten Ziele einigermaßen gezielt verfolgen zu können? Ai war noch nicht einmal ein kompletter Mensch und selbst mit dem Kage Bunshin würde sie es nie sein! Ein Teil von ihr wünschte sich erbittert, dass Ai bei Kazumi sich durchsetzen konnte, sollten sie zusammen glücklich werden, dies wäre ein Fortschritt den auch Akari guthieß, denn sie würde indirekt über Ai ja auch davon profitieren, denn durch Ai würde sie an Kazumi's Leben mit teilhaben könnten. Huch. Zum Glück hörte gerade keiner ihre Gedanken und jener Shukaku, der es möglicherweise tat, zuckte sich nicht. Natürlich konnte Akari auch selbst wieder am Leben ihrer Schwester teilhaben, sie musste nur zugeben das sie sich genau dies wünschte – wenn dies nicht so schwer wäre! Und Kazumi machte es ihr auch nicht gerade einfach damit so bereitwillig zu sagen, dass sie sich isolierte und dies auch noch ihr Wunsch war. Akari war ja offenbar nicht sehr gut darin eine Beziehung zu führen, sei es in der Liebe oder in der Freundschaft. Sie hinterging ihre Familie und Ayioma hatte sie damit hintergangen, dass sie so lange in Konoha verblieben war, obwohl sie ihn angeblich liebte. Wie sollte sie also Kazumi eine Schwester und Freundin sein? Sie musste einfach weiter daran arbeiten. Genau so wie Kazumi offenbar daran arbeitete mit Kyuubi befreundet zu sein. Moment Kyuubi?! Sofort hatte ihre Schwester ihre volle Aufmerksamkeit, nicht nur dies all ihre Gedanken fokussierten sich um das Thema, nicht das sie Kyuubi kannte, aber es war nicht schwer von einem Bijuu auf den anderen zu schließen und mit dem ihrigen wollte sie schon mal gar nicht befreundet sein. Wie kam ihre Schwester nur auf die Schnapsidee? “Du willst dich mit Kyuubi anfreunden? Wie kommst du darauf? Ich meine würde er das überhaupt wollen?“ Passend zu ihren Worten starrte sie ihre Schwester auch noch ziemlich entgeistert an, als hätte sie ihr gerade offenbart das Wasser zu 90% aus Sand bestünde und Akari das Suiton besäße. “Ich weiß ja nicht wie deine Versiegelung abgelaufen ist, aber du warst bei meiner dabei und hast gegen Shukaku gekämpft und dein Fuchs ist vermutlich noch mächtiger. Ich versteh dein Motiv nicht, aber um deine Frage bezüglich Ai gleich zu verknüpfen. Ai ist genau wie du. Ai würde sich auch mit Kyuubi anfreunden und sogar deinen Grund nachvollziehen. Demzufolge verstehe ich euch beide nicht. Ai ist genau so. Sie freundet sich mit Menschen an um ihnen zu helfen, ihr Leben zu verbessern und sie glücklich zu machen, dabei achtet sie nicht auf sich selbst und begibt sich für das Glück der Anderen in Gefahr. Weist du wie sehr ihr euch gerade ähnelt? Ai ist nicht nur Psychologin von berufswegen. Du bist ihr wichtig. Sie ist wegen dir deine Psychologin, weil sie dir gerne helfen möchte. Sie ist der Mensch der für einen anderen das Dorf verlässt und einer Verräterin folgt. Ihr liegt etwas an dir und darum geht sie aus dem Haus.“ Ginge es nach dem Hokagen dürfte Ai das Haus nie ohne Akari verlassen. Irre. Sie waren allesamt irre und Akari hatte sich in den erlesenen Kreis der Furchtlosen-Bijuu-Freunde begeben, denn auch sie hatte sich ja vorgenommen ihre Verachtung zurückzuschrauben, von Freundschaft einmal ganz abgesehen! Jetzt wüsste sie echt gerne wie Ringo die Sache sah, war diese vielleicht mit ihrem Affen schon verlobt? Immerhin war Ringo auch immer ziemlich cool gewesen bezüglich der Bijuu-Sache, doch andererseits war Ringo's Siegel auch einige Etagen mächtiger als jenes der Fudo-Schwestern. Wenn das kein Grund war die Sarutobi mal wieder zu besuchen. Die Neuigkeiten über die neuen Katzen-Fähigkeiten freuten Akari hingegen gewaltig, es war schön zu hören das Kazumi sich in ihrer Abwesenheit weiter ihrem Clan-Training gewidmet hatte, denn eine Unterbrechung dieser wichtigen Lehren hatte Akari nie provozieren wollen und soweit war es ja zum Glück auch nicht gekommen, dennoch wünschte sie sich Kazumi würde ihre Krallen nutzen um Kyuubi die Augen auszukratzen, sagte dies jedoch nicht, da sie nicht schon wieder einen Streit vom Zaun brechen wollte, oder diesen verschlimmern. Während des Gespräches behandelten sie ihre Wunden und Akari war insgeheim froh ihrer Schwester nicht auch welche zugefügt zu haben. Dann beschloss sie schließlich doch noch einzulenken. “Hm. Naja. Vielleicht hilft es dir ja dich wieder zu konzentrieren, wenn du mit Kyuubi befreundet bist. Es ist schon so, dass der Streitzustand sehr kräftezehrend ist. Ich habe Shukaku lange Zeit ignoriert und mich von ihm unterdrückt gefühlt, im besten Fall streiten wir und mein letztes Friedensangebot war auch ein halber Disput. Möglich das ich auch deswegen etwas unausgeglichen bin, aber ich habe gesehen wie ihr damals gegen ihn bei der Versiegelung gekämpft habt. Ich habe zwar auch gesehen wie wir siegten, aber ebenso wie nicht Wenige verletzt wurden und ich trage auch noch den Bijuu spazieren der für den Tod von Kaori verantwortlich ist. Ich rede dir nicht aus mit Kyuubi befreundet sein zu wollen, aber ich glaube nicht das dies der Weg ist. Wir sind ein Gefängnis für die Bijuu. Sie wollen uns zerstören. Wie passt da die Idee der Freundschaft rein?“ Am Ende war Akari einfach nur neugierig und wollte nun von ihrer Schwester einen Rat oder etwas hinzulernen, dafür konnte Akari Kazumi später auch mal einen Tipp geben wie man seinen Bijuu dazu brachte die beste Freundin umzubringen – Akari war nicht einmal ein besonders gutes schlechtes Beispiel.

Fast genauso unvermittelt wie Kyo scheinbar erstarrt war taute er auch wieder auf und nahm auch gleich Noriko an der Pfote um sie zu einem nahen Sessel zu führen. Sie kletterten hinauf und machten es sich gemütlich. Kyo kuschelte sich halb an die Katze und den Bezug des Sessels, als ihm auffiel das Noriko in anblickte oder anstarrte? Ach genau. Er wollte sich ja noch erklären. “Entschuldige wegen vorhin. Das Medic-Chakra von Kazumi hat mit dem von Akari leicht interagiert und darin befanden sich noch Einflüsse von Shukaku's Chakra, der ebenfalls dabei ist ihre Wunden zu heilen. In Kombination ist Akari jetzt bestimmt fast verjüngt in ihren Hautzellen, naja und ich fand es recht unangenehm, aber jetzt ist es ja vorbei. Also wie wollen wir unsere Freizeit jetzt nutzen? Wie wäre es mit einer Geschichte? Du kennst doch bestimmt viele von dir und Kazumi oder?  

Als Ai ihre Worte an Kazumi richtete konnte diese sie nicht sehen, weil Akari genau hinter ihr auf dem Sofa lag, denn dort hatte sie es sich bequem gemacht und auch zuletzt den Nacken der Ayase behandelt. Demzufolge war es an Kazumi sich auf den Weg zu machen und dies tat sie auch, allerdings war die folgende Anweisung etwas seltsam, wieso sollte sie auf Ai aufpassen? Es gab keinen Grund wieso Ai aufstehen sollte, außer sie wollte Kazumi hinterher und irgendwie war dies gleichzeitig Grund genug. Mist. Wieso war Ai plötzlich so in Kazumi vernarrt? Wie witzig, jetzt stellte sie sich schon die gleichen Fragen wie ihre Schwester. Schön. Dann hatte sie Ai also jetzt einen Moment für sich, immerhin war die Küche nicht weit weg und ein Glas Wasser sicher schnell zur Hand. Trotzdem wandte sie ihr Gesicht lieber schnell Ai zu und blickte somit von oben auf sie herab. “Kazumi ist gleich zurück. Du bleibst schön hier ja? Ich wollte dich noch etwas fragen wegen Yumi. Ist sie dann auch krank? Pflegen wir sie mit dir auch gesund?“ Um nicht die Frage der Fragen zu stellen, ob Akari auch ihre neue Freundin fast umgebracht hätte? Aber zu ihrem Glück konnte sie eine Kranke kaum mit so vielen Fragen belasten oder deren angegriffenes Arbeitsgedächtnis. Kurz darauf rief ihr ihr schlechtes Gewisse in Erinnerung, dass sie Ai seit sie im Arbeitszimmer eingeschlafen war nicht mehr genauer untersucht hatten und auch dieser Krankheitsverlauf musste überwacht werden. Kazumi war schon unterwegs also fiel Akari wohl die Aufgabe zu. Für ein Shinsatus no Jutsu fühlte sie sich noch fit genug und so machte sie sich daran zunächst den Kopf und die Halslymphknoten ihrer scheinbar jungen Patientin zu untersuchen. Zur Antwort erhielt sie eine genaue Fieberkurve und die Ansage, oder besser gesagt das Gefühl das die Kleine an 39,5°C zu knabbern hatte. Wie lange war die Verabreichung des intravenösen Ibuprofen her? Sie ging es kurz im Kopf durch und beschloss das Ai fast über den Gipfel geklettert sein musste, so langsam sollte es bergab gehen. Anschließend arbeitet sich Akari weiter den Körper hinab bis zu den Nieren und stellte, wenig verwunderlich fest, dass Ai Flüssigkeit benötigte und ein Bad. Nach ihrer Untersuchung und der Unterhaltung mit Ai, sofern diese stattfand, hob sie kurz suchend den Kopf um nach einer eventuellen Kazumi Ausschau zu halten. Sollte sie diese ausrufen? Zugegeben ihre Schwester war hier nur Gast und kannte sich in der Küche nicht gut genug aus, aber dann fragte man eben nach und die Zimmer befanden sich immerhin in Rufreichweite, wie irgendwie fast jedes Zimmer, je nach Stimmlage. Ihr Blick ging zur Küche und fand auf dem Weg dahin Kyo und Noriko, welche sich etwas entfernt hatten, aber dennoch in der Nähe zum Sofa waren. Sie versuchte die Katze aus der Entfernung genaue zu sehen, wirkte sie besorgt? Dabei stellte Akari jedoch lediglich fest das ihr bei dieser Art von konzentriertem Fernblick die Augen zu tränen begannen und schwer wurden. Schön das ihr ihr Körper signalisierte wie erschöpft und fertig sie in Wirklichkeit doch war, aber sie hatte auch viel Energie in das Mordvorhaben an Ai gelegt, nicht zuletzt das psychische Konstrukt und den Widerstand gegen das Siegel, aber all dies war auch Kazumi widerfahren. Wo war diese denn nur? War sie auf dem Weg eingeschlafen? Sie wandte sich wieder Ai zu und strich ihr durch das schweißnasse Haar. Manchmal fragte sie sich wen Ai als ihre Mutter angeben würde in dieser Gestalt. Fünf Minuten später riss ihr fast der Geduldsfaden, so groß war ihre Wohnung nun auch wieder nicht! Sie wusste echt nicht ob sie wütend oder besorgt sein sollte, was wenn Kazumi sich zwischendurch mit Kyuubi angefreundet hätte? Akari wusste das ihre Gespräche im Seelenversteck unterschiedlich lang dauern konnten, aber sicher hätte sich Noriko schon lange auf dem Weg gemacht, wenn sie etwas derartiges gespürt hätte oder? Doch dann fand Kazumi offenbar doch den Rückweg und zwar mit einer Kanne Tee, die Akari's Wissen nach zuvor im Arbeitszimmer gewesen sein musste. “Achso. Du hast dir den längeren Weg gesucht. Ich dachte schon du bist im Arbeitszimmer auf der Couch eingeschlafen. Ich könnte es dir nicht verübeln, ich bin auch total fertig.“ Akari hatte zwischendurch noch das Medikament von Ai organisiert, welches sie schon zuvor aus dem Arbeitszimmer mitgenommen hatte, allerdings lag es seitdem auf dem Küchentisch. Gemeinsam mit dem Tee reichten sie es ihrer Patienten. “Die Spritze hat auf jeden Fall angeschlagen. Ihr Fieber ist noch bei 39,5 aber ich denken in den nächsten Stunden wird es fallen. Und mit ihrem Leib und Magen Muntermacher geht es ihr vielleicht bald noch besser.“ In Wirklichkeit hatte Akari aber auch nie nachgefragt. Ai nahm jeden Morgen Medikamente, aber wer tat dies nicht? Shinobi lebten in einer Leistungsgesellschaft und Ai wollte mit zwei Bijuu fertig werden, sie hatte ihnen keine große Beachtung geschenkt, wenn es ihr einmal aufgefallen war.  

Zwischendurch war Kyo ein wenig verlegen gewesen, denn einerseits freute er sich das Noriko ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte, aber anderseits schien auch Akari immer mal besorgt zu der Katze zu blicken und dann fiel ihm auf das Kazumi gar nicht im Raum war. Für ihn war es eine spontane und neue Feststellung, aber auch Noriko schien dies aufzufallen, denn sie legte die Ohren an oder spürte sie etwas? Nach einer Weile kehrte jedoch die Gesuchte zurück und es schien ihm als ob Noriko sich entspannte. “Sag mal. War eben etwas? Du hast etwas hm angespannt gewirkt?“
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Apr 17, 2017 12:17 am

Ai blickte auf, während Kazumi eilig den Raum verlies und war kaum in der Lage zu sprechen, ihr Mund war so trocken, doch die junge Fudo, Akari um genauer zu sein forderte eine Antwort und Ais ruhiger Blick lag auf den Augen der Anderen. Sie sah Sorge, sie sah Kummer und ein wenig Schuldbewusstsein. Sie schien sich vielleicht sogar für das, was passiert war zu schämen, immerhin hatte sie Ai ja fast schon töten können. Hätte Akari stärker zusammen gedrückt hätte Ai kaum Luft bekommen, sie wäre erstickt in den Armen von Kazumi, vor deren Augen, durch die Hand ihrer besten Freundin, durch die Hand der Liebsten ihrer anderen Seite und doch wusste sie nicht genau, wie sie antworten sollte, sollte sie die Wahrheit sagen, oder war dies so schwer zu verstehen? Immerhin war es doch gerade offensichtlich. Sowohl Yumi, wie auch Ai teilten sich einen Körper und dieser Körper war erkrankt, was zur Folge hatte, dass beide krank waren. Ayumi hatte sich nur geweigert die Tabletten zu nehmen um diesen Zustand von Ai zu provozieren, doch dies konnte sie ja schlecht jetzt herausposaunen, gerade weil Yumi auch für Ai beängstigend wirkt. Sie alle hier, sie waren Figuren in dem Puppentheater Ayumis. Nach belieben konnte sie durch Worte, gesprochen von Ai das Geschehen lenken, sie konnte eingreifen, wenn es notwendig war, sie konnte Wut fördern, schüren und ausbrechen lassen, oder auch andere Gefühle, wenn es sein musste, denn die Schnittmenge zwischen den Welten, den Traumwelten, den Seelenverstecken, der realen Welt und zu Yumi, welche hinter ihrem Spiegel saß und die andere Seite des Wassers Ai darstellte war Ai. Sie war die Schnittmenge, ihr Wohlbefinden lag allen am Herzen, Kazumi aus Gefühlen heraus, die sie nicht zu verstehen schien, aus Besorgnis allem voran, denn jene Gefühle Ais erreichten die junge Frau noch nicht. Vielleicht später, vielleicht gar nicht, aber Ai würde es versuchen, sie würde Kazumi näher kennen lernen, ihr eine gute Freundin sein und vielleicht sogar ihr noch näher kommen. Auf der anderen Seite war dort die beste Freundin von Ai, Akari, welche nicht nur durch ihr unüberlegtes Handeln immer wieder in gewisse Kerben schlug, sie hatte das Dorf verraten, hatte Ai zurück gelassen, hatte diese gebeten sie noch nicht gleich zu verpfeifen, war ins Dorf zurückgekehrt und ruhte sich ein wenig auf den "Erfolgen" aus, die sie machten, was legitim war, doch Ai wusste auch, wie es weiter ging, wenn es notwendig war. Akari musste nicht nur Fortschritte machen, sie musste endlich Resultate erbringen und diese würde sie liefern, ein Ziel, welches sich Yumi gesteckt hatte, ein Ziel, welches Yumi forcieren wollte, die totale Wiedereingliederung und hier waren Ai, Yumi, Akari und auch Kazumi wieder die Hauptdarsteller in diesem Stück.

... ja..., sagte sie schlicht und bezog sich dabei auf die Frage. Da es eine sich hierbei um eine doppelte Bejahung handelte konnte daraus geschlossen werden, dass es sowohl darum ging, dass Yumi krank war, wie auch, dass sie Yumi damit wieder halfen, wenn sie Ai halfen. Die Beiden teilten sich einen Körper, also war dies wohl klar, oder? Möglich war jedoch, dass vor lauter Sorge Akari dies vergessen hatte, vielleicht hatte sie vergessen, dass die Beiden Eins waren, vielleicht hatte sie vergessen, dass die Beiden sich aufspalten wollten, und vielleicht wusste Akari gerade nicht wen sie vor sich hatte, oder doch?

Langsam schloss Ai die Augen, während Akari sie untersuchte. Ja, durch ihr Handeln konnte Akari Yumi schaden und dies musste die junge Frau begreifen und vor allem, dass sie sich diesem stellen musste, denn Ayumi würde eine Art Entschuldigung erwarten, wenn diese wieder die Herrschaft des Körpers inne hatte. Sie wollte hoffen, dass Akari dies bereute und aktuell sah sie dies auch in den Augen. Dieser Blick, in die linke untere Ecke, vor Gram, als konnte sie Ai nicht in die Augen sehen, es war nur ein winziger Moment, doch für Ai ausreichend. Sie konnte daraus ihre Schlüsse ziehen. Oft erschrak Ai selbst über dieses analytische Denken, welches sie an den Tag legte, doch die dedaktischen Fähigkeiten Yumis waren noch größer, trotz, dass sie sich ein Gehirn und auch einen Körper teilten, so hatte Yumi nur gewisse Dinge weiter gegeben.

Kazumi kam nach einer gefühlten Ewigkeit wieder und Ai öffnete vorsichtig ihre Augen, wenn auch nur zur Hälfte. Ihr Körper brannte regelrecht und sie atmete schwer. Er fühlte sich an, als würde man sie herunterziehen, als würde sie an die Couch gekettet werden. Jede Bewegung tat ihr weh und löste ein gewisses Brennen in ihrem Körper aus. Ihre Sehnen waren vielleicht ein wenig durch die Krankheit überbelastet und ihr Körper sowie ihr Schmerzempfinden zu groß. Ai jedoch verzog keine Mine, sie lag nur da, wie eine Puppe, die gerade auf ein neues Kleid wartete, eine verschwitzte Puppe, an der die Kleidung klebte, an der sich sämtliche Konturen abzeichneten, an der gefühlt nichts mehr trocken war. Ai fühlte sich nicht nur wegen ihres Zustandes elened, sondern auch, weil sie aktuell nicht in der Verfassung war ihren Körper zu regen und vor allem zu reinigen. Sie lauschte auf die Worte von Akari und sie wusste nicht so recht, sollt sie sich freuen, sollte sie möglicherweise sich hassen dafür, was sie sich selber angetan hatte? Sie hatte natürlich sich selbst zurücknehmen können, doch eben dies war der Preis, den die Frau bereit war zu zahlen, vor allem wenn es ihr half wieder gesund zu werden. Sie war zu ihrem Glück in keinem Kage Bunshinkörper, was den Erfolg zumindest hatte, dass die beiden Damen nicht einen Busnhin heilten, sondern sie kümmerten sich um das Original und eben dieser war wichtig, vor allem für Akari, wenn dieser Körper schaden nahm würde die neue Lebensgefährtin der jungen Fudo Schade nehmen, sie würde vielleicht gar sterben und dies war doch nicht wirklich erstrebenswert, oder?
... Durst...., sagte die junge Frau mit den einzigen Rubinen im Raum. Ob man ihre leise Stimme überhaupt vernahm?
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Apr 17, 2017 8:18 pm

Kaum hatten die Mädchen Ai zumindest wieder in die liegende Position verfrachtete, wandt Noriko den Blick von den Dreien ab und schenkte Kyo volle Aufmerksamkeit. Sie wusste nicht, in welche Richtung das Gespräch laufen würde und welches Ende es nahm. Aber wenn sie nur  die kleinste Möglichkeit hatte, Kyo zu jemandem zu machen, dem Akari so blind vertrauen konnte, wie Kazumi Noriko, war das doch nicht schlecht. Egal unter welchen Einflüssen Kyo stehen würde, so wie er sich gab und einsetzen wollte, zweifelte Noriko nicht daran, dass das kleine Sandwesen neben einer eigenen Persönlichkeit auch einen eigenen Willen aufbauen konnte, der sich gegen Shukaku zur Wehr setzen konnte. Zumindest war das Norikos Wunsch. Sie hatte es schließlich auch geschafft. Bei ihr war es zwar nicht so schwer gewesen, wie bei Kyo, aber als Katze, die jegliche Abstammungen von Hunden hasste, war es anfangs ein ordentlicher Kraftakt gewesen, in Kazumi nicht den Fuchs zu sehen, sondern einfach ihre Partnerin mit einem fuchsischen Handicap. Ernst betrachtete Noriko ihre neue Bekanntschaft und schmiegte sich etwas an ihn. Kraft ist nicht Alles. Zumindest nicht mit Körperkraft. Du musst dir den Willen erkämpfen, an Akaris Seite bleiben zu wollen und von ihr gemocht zu werden. Du musst lernen, Akari kennen zu lernen. So wie sie ist. Sie hat sicherlich Geheimnisse, von denen sie nichts preisgeben will. Es ist schwer, aber du kannst so ein Partner für sie werden, wie ich es für Kazumi bin. Irgendwann, wenn du dir eingestehen kannst, dass du Akari liebst, dass sie dir wichtig ist und dass du sie beschützen möchtest und Akari dir genauso vertraut, dann wirst du spüren können, wenn etwas nicht stimmt. Du wirst ihr eine Vertrauensperson werden und sicherlich wirst du ihr auch helfen können, nicht mehr komplett unter Shukakus Einfluss zu leiden., sagte die Katze ernst und betrachtete den kleineren Shukaku mit ernsten Augen. Nur weil du ein Teil von ihm bist, musst du dich nicht unterkriegen und benutzen lassen. Ich vertraue dir. Ich weiß, dass du deine eigenen Wege und Möglichkeiten finden kannst, um Akari zu schützen. Vielleicht kannst du auch ihr Ruhepol werden und sie vor Ausrastern wie vorhin bewahren. Sofort schüttelte sie den Kopf, weil sie erahnte, dass Kyo mit dem ‚Ich konnte vorhin auch nichts tun und hab mich nur aufgelöst‘-Fakt kommen würde. Ich bin mir sicher, dass du, selbst wenn du unter Shukakus Einfluss stehst, auf Akaris Gefühle einfluss nehmen kannst. Das ist der Vorteil unter uns ‚Tierpartnern‘. Wir sind knuddelig, süß und einfach liebenswert! Wir können genauso ein Gewissen spielen, wie ein Biju., sagte sie optimistisch und lächelte sanft.

Kazumi dagegen kümmerte sich so gut es ihr möglich war nur um Ais Wohl. Auch wenn sie es schon wieder bereute, sich teilweise Akari bezüglich des Kyuubi anzuvertrauen. Letztendlich war es nötig um Akari zu zeigen, dass die Jüngere sich ihr wieder anvertrauen wollte. Doch Akaris Reaktion hatte zeitgleich so einen faden Beigeschmack, dass Kazumi schlecht wurde und eine Weile nur stur den Blick senkte, in der Hoffnung Akari würde nicht sehen, dass sie der Jüngeren etwas vor den Kopf stieß. Trotzdem konnte sie sich nicht zusammen reißen. Genau das ist dein Problem! Das Problem aller Menschen. Der Grund, warum die Bijus uns hassen. Ihr seht in den Biju einfach nichts Gutes. Sie haben ihre Macken. Sie sind vielleicht manipulativ, aber sie wissen es doch selbst nicht besser! Menschen haben sie ausgenutzt, als Waffen gesehen, als Monster betitelt. Wie würde es dir dann ergehen? Würdest du auch nur einem einzigen Menschen glauben, der sagt, er wolle dein Freund sein, obwohl du mit Menschen so schlechte Erfahrungen gemacht hast? Kyuubi und die Anderen leben seit Jahrzehnten, Jahrhunderten und überall war es das gleiche. Sie werden nur als Monster  gesehen, wurden in Kriegen missbraucht und das nur um Tod über feindliche Dörfer zu bringen. Traurig atmete Kazumi durch und blickte auf ihren Schoss. Ich will nicht Kyuubis Freundin werden, um weniger Angst haben zu müssen, dass er mich tötet. Ich möchte seine Freundin werden, um ihn besser verstehen zu können. Ich möchte so für ihn da sein, wie Noriko es für mich. Es ist mir egal, wie lange es dauert und es ist mir egal, wie viele Menschen ich durch seine Aktionen verlieren würde. Kyuubi ist genauso einsam wie ich es gewesen bin, als du weg warst. Ich will nicht, dass du mich verstehst. Ich will auch nicht, dass du meinen Wunsch akzeptierst. Du musst es einfach nur hinnehmen., sagte sie entschlossen und legte sich die Hand auf den Bauch, eh sie leicht traurig lächelte. Betrachte es als einen Vertrauensbeweis, dass ich dir das gesagt habe. Was du mit dem Wissen machst,obliegt dir, meinte sie abschließend und betrachtete Ai für einen Moment, als sie sich Akaris Worte durch den Kopf gehen ließ. Vielleicht ähnelten sich die Schwarzhaarige und sie in dem Bezug ein wenig. Aber wenn sie sah, dass Kazumi Ai scheinbar wichtig war, wieso konnte sie dann nicht sehen, dass Kyuubi Kazumi ebenso wichtig war? Selbst wenn ihr Leben daran hing, dass der Fuchs in ihr Versiegelt blieb? Wenn eine Freundschaft nicht als Beziehung zwischen Biju und Jinchuuriki passt, was sollen wir dann tun? Wir können unser Leben zur Hölle machen, indem wie alle Emotionen unterdrücken, in der Hoffnung, dem Biju niemals eine Möglichkeit zum Ausbruch zu geben. Man kann aber auch auf Risiko spielen, sich versuchen mit dem Biju auseinander zu setzen und sich für ihn einzusetzen. Du kannst den einfachen Weg gehen, wenn du willst. Ich werde den steinigen Weg gehen und mich so lange mit Kyuubi unterhalten, bis er irgendwann so genervt von mir ist, dass meine Anwesenheit ihn gar nicht mehr stört. Ich will von ihm lernen. Ich möchte von ihm Geschichten seiner Vergangenheit erfahren. Ich will wissen, was für Menschen seine vorherigen Jinchuuriki waren. Ich will ihn einfach kennen lernen und wissen, wer er eigentlich wirklich ist
Zum Glück kam etwas dazwischen, was Wichtiger war, als sich bezüglich ihrer Ansicht zu Kyuubi zu äußern. Ai. Schnell hatte sich Kazumi also aus dem Raum begeben um die Kanne und die Tasse für Ai zu holen, damit sie endlich was gegen ihren Durst machen konnten. Noriko blickte Kazumi etwas besorgt hinterher, doch sah sie dann Kyo direkt an und lächelte ein wenig. Es gibt einiges, was ich dir von Kazumi und mir erzählen kann. Doch es sind leider nicht die glücklichen Geschichten, die ich gerne erzählen würde. Kazumi ist eigentlich jemand, der das Pech hat, ein Leben voller Verluste zu leben. Nicht nur, weil sie Shinobi ist. Auch auf rein menschlicher Basis, als gewöhnliches Mädchen, hat sie leider schon überraschend viele Verluste zu verzeichnen gehabt. Deswegen hängt sie auch so an Akari und ist leicht in Rage zu bringen. Sie hat ziemlich schwerwiegende Verlustängste. Aber dadurch, dass sie sich einsam fühlte, fiel es uns Beiden sehr leicht, einander zu versteh und so miteinander zu kommunizieren, wie wir es jetzt können. Ich weiß, was Kazumi fühlt, selbst wenn sie es nicht direkt weiß. Sie deutete mit der Pfote auf Ai, die gerade von Akari umsorgt wurde und auch sich nach irgendeiner Yumi erkundigte. Skeptisch zog Noriko das Gesicht und betrachtete Ai misstrauisch. Kazumi kann nicht zwischen den Formen der Liebe unterscheiden. Sie liebt Mai als Mutter, Ringo als Schwester, Akari als Schwester, Ai als Schwester, mich als Schwester und so weiter und sofort. Sie ist nicht in der Lage zu sehen, dass sie Ai mehr mag als eine Schwester. Ich weiß nicht, ob man das als Psychose bezeichnen kann. Die Menschen, die sie in ihrem Teenagerverhalten geliebt hatte, sind kurz nach ihren Geständnissen verstorben, beziehungsweise nach Streitgesprächen, wo Kazumi auffiel, wie wichtig ihr diese Menschen waren. Vielleicht hat sie deswegen angefangen Alles und Jeden als Bruder, Schwester, Mutter oder was auch immer zu lieben.

Als Kazumi nach viel zu langer Zeit zurückkam, lachte sie etwas verlegen auf und kratzte sich entschuldigend an der Wange. Ihr blieb Norikos strenger, forschender Blick verborgen, da sie sich jetzt erst einmal darauf konzentrieren wollte, Akari etwas vorzugaukeln und gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Keine Sorge. Mir geht’s gut. Mir hat das Siegel nicht so übel zugesetzt wie dir. Wenn du fertig bist, Ai zu untersuchen und zu heilen, kannst du dich gerne hinlegen. Ich würde Ai generell, mit deiner Erlaubnis sowieso noch einmal in die Wanne stecken und ihr zumindest den Schweiß vom Körper waschen. Ihre Klamotten sind schon klitschnass und das ist sicher Alles andere als angenehm. Außerdem kann ihr Körper dann noch besser das Fieber ausschwitzen, sagte sie nachdenklich, eh sie sich zu Ai drehte. Sie legte ihren Arm vorsichtig um Ais Schultern und hob sie langsam an. Zusätzlich stützte sie Ais Kopf mit ihrer Schulter. Sie hielt die Teetasse in der freien Hand und hielt sie an Ais Lippen. Dadurch, dass der Tee schon kalt war, schmeckte er vielleicht nicht mehr unbedingt, aber wenigstens musste Ai nicht aufpassen, dass sie sich die Zunge verbrannte.
Noriko betrachtete Kazumi die ganze Zeit misstrauisch und löste ihre wachsamen Augen erst von ihr, als Kyo die Stille brach, die sich zwischen ihnen entwickelt hatte. Ein letztes Mal warf sie Kazumi einen Blick zu, eh sie seufzte und sich leicht zusammenrollte. Angespannt? Das ist kaum ein Ausdruck. Ich hatte gerade echt Angst. Kazumi hatte nicht mal mehr reagiert. Ich kann gedanklich mit ihr reden. Also ohne dass wir uns ansehen, uns gegenüberstehen oder so. Es ist wie eine Art Telepathie. Aber sie hat nicht reagiert. Es war, als wäre sie mit ihrem Bewusstsein irgendwo in einer Ecke ihres Verstandes gewesen, zu dem ich keinen Zugang habe, wo sie mich nicht hören konnte. Sie blickte Kyo ernst an, doch in ihren Augen sah man auch deutlich die Unsicherheit. Ich befürchte, sie war bei Kyuubi. Es ist schwer zu erklären. Aber Kazumi reagiert selbst im Schlimmsten Tiefschlaf auf meine Worte. Dadurch, dass sie aber offensichtlich zwar wach war, aber nicht reagiert hat, lässt für mich nur die Vermutung offen, dass sie im Seelenversteck war und Kyuubi sämtliche Einflüsse von Außen abgeschirmt hatte, sodass ich selbst auch nicht zu Kazumi vor dringen konnte… Das ist schlecht…
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi Apr 19, 2017 7:35 pm

Kyo war ein wenig ratlos bezüglich seines Vorgehens wegen seiner Jinchuuriki und wenn eine Katze ihm dabei helfen konnte, ja wieso nicht? Natürlich war es schon ein wenig in sich seltsam das Noriko ihn soeben darauf hinwies das es überhaupt ein Problem gab, denn sie ermutigte ihn Akari besser kennenzulernen und sie unterstützen zu wollen. Indirekt hatten sie natürlich schon eine Weile über das Thema gesprochen, aber ihn faszinierte jeder neuer Einblick den er tiefer in die Materie gewann. Es ging also nicht um Kraft. Ganz genau Körperkraft und darunter verstand Kyo die Fähigkeit durch die Pfade aktiver zu werden. Vielleicht wäre dies auch eine Möglichkeit, dass er Akari besser helfen könnten, wenn sie seinen Pfad erweitertet, aber dies war nicht alles. Noriko beispielsweise war klein und konnte Kazumi helfen und für sie da sein und sie versicherte Kyo glaubhaft das er dies auch schaffen konnte. Nun war es nicht gerade so das es dem Chibi an Selbstvertrauen mangelte, er passte seine Meinung über seine Fähigkeiten lediglich seiner Körpergröße an und dies war laut Noriko falsch. Noch besser. Sie sprach davon das Kyo seine Jinchuuriki lieben sollte? Er war schon kurz davor dumm nachzufragen, doch dann zog der den Vergleich zwischen Katze und Katzenpartner und überlegte sich ob sie einfach nur den Grad an Beziehung meinte den die Katzemdame mit der Menschenfrau verband. “So ist es doch bei dir und Kazumi und so kann es auch zwischen Akari und mir sein?“ Ach wie zaghaft er fragen konnte! Noch fehlte ihm die konkrete Idee, aber die Vorstellung war schon mal vorhanden. Er besaß also das Potential für Akari eine Noriko zu sein und nicht nur dies, Noriko sprach fast so als wäre sie sich dessen sicher, andererseits sprach sie ja auch aus eigener Erfahrung. Allein wenn Kyo sich mit Akari verbünden wollte und Shukaku dagegen wäre, würde dies seine Individualität zur Schau stellen oder? Er dachte darüber nach und kam schnell zu dem Schluss das es nicht darum gehen konnte mit Akari gegen Shukaku zu kämpfen, unter anderem auch weil Kyo nicht gegen Shukaku kämpfen konnte und dies auch nicht wollte. Es musste noch eine Ebene zu dem Problem geben, irgendetwas das alle Entitäten profitierten, das Kyo vielleicht zwischen Shukaku und Akari vermittelte? Immerhin sprach Noriko ihm gerade völlig neue Aufgaben zu, dann ließe sich die Sache sicher noch steigern oder? “Das gefällt mir und klingt gut. Ich könnte ja auch zwischen ihnen vermittelt. Ich weiß was Shukaku erwartet und finde heraus was Akari überhaupt will und dabei könnte mir ja Ai helfen, immerhin will sie ähnliches herausfinden. Du verstehst Kazumi besser und ich verstehe den Bijuu besser. Meinst du es wäre übertrieben zu überlegen das auszuweiten? Du bringst mir bei wie ich meinen menschlichen Partner beeinflussen kann und ich helfe dir eine Idee zu entwickeln wie Kyuubi ticken könnte. Natürlich ist Kyuubi anders und auch Akari ist anderes, aber wir können daran zusammen arbeiten und du verbannst mich nicht gleich weil ich etwas sage was dir nicht gefällt. Ich vertraute dir auch.“ Kyo lachte am Ende ein wenig verlegen, aber die Idee gefiel ihm irgendwie. Sie als Tierpartner besaßen eine völlig eigene Art von Einblick und dies konnten sie für sich einsetzen oder auch kombinieren und dies würde indirekte ja auch dazu führen das die Geschwister ihre Rollen als Jinchuuriki besser in den Griff bekämen und sich vielleicht gegenseitig halfen statt sich anzufauchen. Kyo verstand schon das Akari und Kazumi irgendwie aneinander vorbeiredeten und sich nicht verstehen wollten, aber Noriko sprach davon das der feste Wille wichtig war und vielleicht genügte, also kam es bestimmt auf einen Versuch drauf an. Kyo sah sich wirklich eher auf der Seite des Bijuu und wenn dann könnte er vielleicht eher ein Ruhepol für Shukaku sein, denn für Akari, aber er wusste wie Noriko es meinte und es freute ihn so gut mit ihr auszukommen. “Klar bist du liebenswert. Ich liebe dich schon allein für diese ganzen Ideen die du mir in den Kopf setzt.“ Er sprach eher davon das er die Unterhaltung mochte und weniger das er Noriko liebte, aber sie mochte er ja auch, also irgendwie meinte er beides.

Akari saß dann doch nur da und beschäftigte sich damit zu blinzeln und ihre Schwester nicht mit offenem Mund anzustarren. Sie wusste nicht ob sie entrüstete sein sollte oder sich irgendwie freute? Einerseits freute sie sich das Kazumi gerade echt mit ihr über das Thema redete und ihr nicht nur Vorwürfe machte, andererseits wusste sie echt nicht wie weit es sie beleidigen sollte als Bijuu-Hasser abgestempelt zu werden. Was sollte Akari denn tun? Sich selbst als Segen für ihren Bijuu ausrufen, weil er jetzt drei Schritte mehr Bewegungsfreiheit als in einer Urne besaß? Spontan vielen ihr auch noch die Worte vom amtierenden Hokage ein von wegen Verantwortung gegenüber Konoha. Ihre liebe Schwester klang gerade verdächtig danach als ob sie nur Kyuubi gegenüber Verantwortung besäße und auch nur mit ihm befreundet sein wollte. Allein diese rhetorische Frage! Sie hatte Ai fast erdrosselt weil sie nicht als Waffe benutzt werden wollte. Akari öffnete erbost den Mund, aber Kazumi ließ in ihrer Ansprache gar keine Lücke offen.  Würde Akari ihr das Wort abschneiden, wäre es gleich wieder aus mit der fragilen Harmonie und sie würden wortwörtlich über Ai erneut in wutentbrannten Streit ausbrechen. Sie verhielten sich wie. Ja, wie sie es von ihren Bijuu erwartet hätte. Akari zeigte das gewalttätige und unreife Verhalten auf das sie selbst nur allzu gern mit dem Finger gezeigt hätte und dabei laut rufend 'Typisch Bijuu' gesagt hätte und dies wäre ja auch alles richtig gewesen, dann hätte sie ihrer Schwester beweisen können das es nichts brachte sich mit Bijuu anzufreunden, denn sie waren wilde Tiere die sich angriffen und mit Klauen zerfleischten und Chakra-Bälle nach Menschen schleuderten und die Menschheit bedrohten! Stattdessen war es Akari die Ai bedrohte und mit ihrer Schwester aneinander geriet. Akari schloss den Mund mühsam und zwang sich zum nachdenken. Kazumi nahm im Gespräch die Position des Bijuu ein und beschrieb ihn wie jemand der Angst hatte und sich zurückgewiesen fühlte und darum immer wieder mit Wut um sich schlug. Sie versetzte sich in einen Bijuu, wie auch immer dies möglich sein sollte, vielleicht weil sie als Natsu mit Tieren etwas intimes verband? Ebenso wie zwei Tage zuvor Ai von ihr wollte das Akari sich versuchte in ihre Schwester hineinzuversetzen, verlangte nun Kazumi das sie die Seite eines Monsters verstehen sollte? Es sollte ja wohl eher ein Ding der Unmöglichkeit sein das Kazumi dazu überhaupt in der Lage war oder? Als wäre Akari die Person die die Dinge falsch sehen würde. War ein Jinchuuriki ein menschliches Gefäß oder ein Freund, der seinen Freund beschützte und darum für Außenstehende wie ein Gefäß wirkte, weil diese es nie verstehen würden? Nein. Das war absurd. Akari konnte sich spontan an keine Darstellung erinnern das ein Bijuu jemals gut gewesen war, etwas für Menschen getan hätte aus Freundschaft. Sicher konnte ein Bijuu wütend sein weil er sich verraten und verkauft fühlte, aber dann musste es trotzdem irgendwann Personen gegeben haben die über eine Symbiose verfügten oder gab es diese Jinchuuriki und Akari war durch ihren eigenen Filter einfach diese Information entfleucht? Sie konnte nicht sagen das Kazumi quatsch erzählte und etwas zurecht fantasierte, diese Überzeugung konnte nicht aus dem Nichts entstanden sein, ebenso konnte Akari die ganze Sache falsch sehen, weil sie auch nur die Situation mit ihren eigenen Erfahrungen bewertete. Welchen Sinn sollte es dann also für Kazumi machen sich mit Kyuubi anzufreunden, weil dieser sie nicht verlassen konnte? Das war genauso dämlich wie Akari's Idee das ein Bijuu alles, aber auch alles tat um auszubrechen. Und natürlich würde ein Bijuu nach Kazumi's Ansicht auch ausbrechen wollen, selbst Akari würde unter diesen Voraussetzungen ausbrechen wollten. Es war schrecklich von allen gemobbt zu werden und keiner wollte einen haben – das war sozusagen ihr Leben im Waisenhaus. Am Ende war sie richtig froh das Kazumi keine Antwort erwartete, denn spontan wäre Akari wohl wieder nur eine Anfeindung herausgerutscht, nein hier wollte sie dann doch lieber in Ruhe drüber nachdenken. Es musste einen Grund geben das Kazumi die Jinchuuriki-Sache fast komplett anders wahrnahm als Akari selbst. “Ok. Aber gut zu wissen wie dein Weg aussieht.“ Akari wusste ohnehin nicht so spontan was sie mit diesem Wissen anfangen sollte, Shukaku fragen was er davon hielt? Vielleicht sollte sie dies wirklich, allein für den Fall das die These von ihrer Schwester die richtige war, dann hätte Akari immerhin noch die Chance sich irgendwie umzuorientieren oder? Ihr Weg hatte ihr bisher nicht sehr viel eingebracht, neben eigenen Kummer hatte sie zudem vielen geliebten Menschen noch mehr Kummer bereitet und anderen hatte sie mit ihrem Verhalten gezeigt das Jinchuuriki unberechenbar waren und eine Gefahr sein konnten, immerhin hätte sie Sonstwem in die Hände fallen können als sie außerhalb des Dorfes ihren Missin-Nin suchte. Vermutlich kam es am Ende tatsächlich auf den Standpunkt des Betrachters an, ob sich eine Geschichte gut oder schlecht anhörte und entwickelte. Als ihre Schwester auf den einfachen und den harten Weg zu sprechen kam konnte Akari kaum mehr machen als den Kopf zu schütteln, jedoch weniger über ihre Schwester denn über sich selbst. Akari wusste nicht ob ihr Weg einfach war, immerhin wollte sie nicht von Shukaku übernommen werden und musste dagegen kämpfen, aber in ihrem angeblichen Kampf bezog sie wahllos ihre Umgebung mit ein und dann passierten eben so Sachen, dass sie plötzlich Ai erwürgen wollte. Akari's Art mit ihrem Bijuu umzugehen war immerhin schon einmal falsch, aber war die Idee von Kazumi deswegen richtig? War ein Jinchuuriki dazu bestimmt eine Freundschaft mit seinem Bijuu aufzubauen? Kyo war freundlich, aber hieß dies Shukaku wollte mit seinem Gefäß befreundet sein und der Chibi war die sprechende Grußnachricht? Na hoffentlich hörte Shukaku mit, vielleicht kam er ja hinter das Gesagte, denn Akari verstand gerade nicht einmal was ihre Schwester mit Risiko meinte oder wie man sich mit einem Monster auseinandersetzen sollte. Ein Bijuu war kein Mensch, wie sollte sich ein Mensch mit ihnen anfreunden? Akari hatte doch schon Probleme sich mit Menschen anzufreunden, wie dann mit einem Chakra-Monster? Akari öffnete ihren Mund zur Antwort, beließ es allerdings dabei als Ai sich schwach zu Wort meldete und nach Flüssigkeit verlangte. Am Ende war Akari sogar ein wenig froh über die Unterbrechung, denn sie hätte nicht gewusst was sie sagen sollte. Sie hatte mit Vorwürfen gerechnet, aber nicht mit einer ehrlichen Erklärung. Sie versuchte während der Behandlung von Ai über die Worte ihrer Schwester nachzudenken, aber es gelang nicht, denn sie war körperlich schon zu erschöpft und so konzentrierte sie sich auf die Diagnostik und dem Vorhaben nichts zu übersehen. Die Antwort von Ai, dass auch Yumi unter all dem litt, spornte sie wenn überhaupt noch mehr an.  

Kyo war ebenfalls verwundert und zwar über die Ehrlichkeit von Kazumi, dies zuzugeben war bestimmt nicht einfach gewesen. Akari hatte insofern Recht das die Menschen die Bijuu als Monster sahen und sie bekämpften und darum war die Aussage von Kazumi ehrlich mutig und ein Zeichen das sie ihrer Schwester so sehr vertraute, dass sie es ihr anvertraute. Kazumi hatte eine gute Einstellung, aber möglicherweise eine mit der sie recht alleine war, außer die Einstellung der Jinchuuriki zu ihren Bijuu hatte sich im Allgemeinen gewandelt, aber dann wäre Akari mit ihrer Einstellung alleine. Es war ohnehin nur ein Randgedanke und die kommende Geschichte von Noriko viel spannender, wenn auch angekündigt traurig. Zu seinem Glück wusste er durch die Ankündigung das die Geschichte traurig war, denn woher sollte er auch wissen wie das Standard-Schicksal eines Menschen aussah? Er konnte das Gegenteil von dem was Kazumi passiert war annehmen und als Regelfall betrachten, aber vermutlich war dies zu einfach und da er schon fast damit angefangen hatte überraschte ihn der Satz, dass Kazumi so sehr an Akari zu hängen schien, noch mehr. “Verlustängste? Ja, ich habe auch gerade das Gefühl den Anschluss zu verlieren. Aber ich kann nachvollziehen das sie sich dir zugewandt hat, weil sie sich einsam fühlte und ich hoffe sie ist jetzt glücklich, zumindest mehr als zuvor, immerhin hat sie dich und ihren Wunsch sich Kyuubi anzunähern.“ Kyo konnte das belauschte nicht ignorieren und baute es daher gleich in ihre Konversation ein, immerhin fand er den Grundgedanken nicht schlecht. Er selbst versuchte ja auch sich mit seiner Jinchuuriki anzufreunden und wenn ihm dies gelänge, so konnte Kazumi auch mit Kyuubi Freundschaft schließen. So gesehen freute es ihn ein wenig nun auch eine Gemeinsamkeit mit Kazumi zu besitzen, neben der Freundschaft zu ihrer Katzen-Partnerin natürlich. Die benannten Formen der Liebe ließ Kyo jedoch zunächst unkommentiert an sich vorüberziehen, denn er konnte damit so schnell auch nichts anfangen, zu seinem Glück folgte auch hier eine passende Erklärung, hinsichtlich das Kazumi sich falsch verhielt. “Also würde sie mich wie einen Bruder lieben, wenn wir uns besser kennen würden? Also mir würde das nichts ausmachen, aber die Beziehungen der Menschen sind mir gerade auch noch recht undurchschaubar. Eine Familie ist wichtig, immerhin ist es Akari wichtig das Kazumi ihre Schwester ist und ich denke Akari soll sich auch wieder ihrer Familie zuwenden.“ Dann folgte ein eher nachdenkliches Gesicht. “Ah. Ok. Ai gehört nicht zur Familie von Akari und Kazumi, obwohl ich finde das beide Ai so behandeln als gehörte sie dazu.“ Als nächstes versuchte er sich an einer leicht hilflosen Geste und legte den Kopf etwas schief, denn er glaubte im Moment selbst kaum besser zwischen den Formen der Liebe zu unterscheiden, rein vom begrifflichen her. Davon abgesehen faszinierte es ihn weiterhin wie gut die Katze ihre Partnerin verstehen konnte, dass ihm dies mit Akari auch so gelingen sollte würde wohl noch einiges an Arbeit erfordern. “Hm. Immerhin wäre es bei Kyuubi nicht ganz verkehrt, wenn sie ihn als Bruder sieht, denn die Bijuu untereinander verstehen sich auch als Geschwister.“.

Akari hatte durchaus bemerkt wie lange Kazumi abwesend gewesen war, denn sie hatte ja auf deren  Rückkehr gewartet, aber sie war inzwischen zu erschöpft um sich über ihre kleine Schwester ernsthaft Gedanken zu machen. Die Behandlung von Ai hatte Akari ihre eigenen Erschöpfung vor Augen geführt, auch wenn sie im direkten Vergleich ein junges springendes Reh an Gesundheit und Fitness darstellte. Ai hingegen war total schweißdurchdrängt und müsste tatsächlich bald aus den Klamotten raus, wenn sie sich nicht noch eine Lungenentzündung hinzuziehen wollte. Dies hatte Akari allerdings gar nicht bedacht. Seit sie Ai fast umgebracht hatte, rückte die Schwere deren Erkrankung an Relevanz fast in den Hintergrund. Natürlich konnte Ai bei schlechter Pflege und ungünstigen Bedingungen auch an einer ernsthaften Erkältung sterben, aber die Würgemale waren unmittelbarer gewesen. Akari hatte nun nicht mehr nur Sorge das Ai wegen ihrer eigenen Dummheit an einer schweren Krankheit litt, sondern auch noch das sie jederzeit ihre beste Freundin umbringen konnte. Natürlich stimmte dies nicht, sie konnte ihre Freundin wegen dieser Krankheit dominieren, aber es öffnete schon schaurige Vorstellungswelten und eine davon hatte sie sogar halluziniert. Wenn ihr so etwas widerfuhr, konnte es dann nicht auch Kazumi passieren? Was wenn ihre Schwester Ai im Bad ertränkte? Die Jüngeren zu begleiten würde ihr nur noch mehr Gedanken in den Kopf setzen, sie brauchte etwas Zeit für sich allein, nicht zuletzt um sich zu überlegen wie sie dieses Debakel später wieder ausbügeln sollte, denn Yumi erwartete garantiert eine Entschuldigung. “Gute Idee. Wir haben ein großes Bad mit einer Badewanne und einem guten Vorrat an Kräuterbädern. Ihr könntet es euch sogar recht gemütlich machen. Ich weiß ja das du dich gut um Ai kümmern wirst. Wenn euch etwas fehlt fragt Kyo oder mich, wobei ich dann vielleicht eine Runde schlafen. So langsam werde ich richtig müde.“ Akari blickte Kazumi und Ai noch ein wenig hinterher, dann gab sie ihrer Müdigkeit nach.

Kyo winkte seinerseits Kazumi und Ai noch hinterher, immerhin war er als Butler benannt wurden, was auch irgendwie stimmte, kannte er sich neben Ai und Akari doch noch am besten im Haus aus und obgleich er nie genauer im Badezimmer unterwegs gewesen war kannte er einen Sandfloh, der jedes Etikett und jede Flasche auswendig kannte, aber davon abgesehen war ohnehin alles gut beschriftet und stand an einem logischen Ort. “Telepathie? Wie lange kennt ihr euch denn schon?“ Kyo war begeistert und skeptisch zugleich, dass er so einen intimen Grad an Beziehung zu seiner Jinchuuriki aufbauen könnte, oder gar zu seinem Bijuu. Es machte ihn ein wenig neidisch, aber anderseits existierte Kyo selbst noch nicht all zu lange, vielleicht wäre er zu etwas ähnlichem fähig. Der ernste Blick von Noriko deutete jedoch schnell darauf hin wie wichtig ihr des Thema war, auch wenn er es nicht ganz nachvollziehen konnte wieso es der Katze solche Sorgen bereitete das Kazumi im Seelenversteck gewesen war. “Du machst dir Sorgen das Kyuubi Kazumi vor dir abschirmt? Vielleicht sieht er dich als Bedrohung oder nimmt dich nicht wahr. Das Seelenversteck ist eine eigene Realität, dort existieren die Seelen von Bijuu und Jinchuuriki. Normalerweise existiert dort nichts anderes. Die Umgebung und Beschaffenheit des Seelenversteck ist veränderbar und orientiert sich mitunter an dem seelischen Zustand von den beiden. An sich gibt es nicht viele Möglichkeiten von außerhalb dorthin zu gelangen, sicherlich über die Manipulation des Siegels oder eine gewisse Art von Genjutsu. Wenn ihr allerdings über eine Art mentale Verbindung verfügt, müsstest du auch in der Lage sein dorthin zu gelangen. Vielleicht besteht der Unterschied darin das Kazumi dich aktiv mitnehmen muss oder Kyuubi dich aussperrt. Naja. Jedenfalls musst du dir denke ich keine Sorgen machen. Du bist deiner Partnerin vertraut, wenn sie dich braucht, wirst du Zugang erhalten.“ Kyo hatte zunächst überlegt darüber zu scherzen, dass Kazumi Ai schon nicht umbringen würde, aber erkannte recht sicher das dies nicht zielführend war. “Außerdem sind überall im Haus diese Siegel vorhanden, auch im Bad. Aber wenn dies dir Sorgen macht, können wir ihnen folgen.“ Er wusste nicht wie er Noriko beruhigen sollte oder worüber diese sich genau Sorgen machte, vielleicht war es wirklich nur die Angst aus den Gedanken ihrer Partnerin ausgeschlossen zu sein.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Di Mai 16, 2017 9:24 am

Ai wurde von Kazumi bei so ziemlich allem geholfen, beim Trinken, beim aufrecht sitzen, aber auch Akari machte sich nützlich und half so gut sie konnte und die beiden Schwestern wirkten auf Ai wie eine Einheit. Sie lächelte sanft dabei und schloss die Augen wieder ein wenig, als sie dann jedoch hochgenommen wurde. Kazumi dürfte merken, dass Ai so gut wie nichts wog, sondern eher extrem leicht war. Sie war immerhin im Körper eines Kindes und als solche war sie nicht wirklich schwer. Sie wurde ins Bad getragen, denn Kazumi wollte sie baden, wollte ihr damit aus ihren verschwitzen Sachen helfen, sie wollte ihr damit die Möglichkeit geben sich von all dem Schweiß zu reinigen.

Als sie dort waren wurde Ai auf den Rand der Wanne gesetzt und hielt ein wenig die Körperspannung um nicht gleich umzukippen. sie war zwar entkräftet, doch noch immer lebensfähig.
Ich werde mich alleine entkleiden..., sagte sie nun mit brüchiger und schwacher Stimme. Sie blickte die Andere an und fing an sich auszuziehen. Je weniger sie anhatte, desto röter wurde Ai im Gesicht. Sie versucht es abzutun, doch es machte sie nervös, dass Kazumi sie komplett entkleidet sehen würde. Sie saß nun dort auf dem Beckenrand, und komplett nackt. Kazumi würde sofort sicher die Narbe in der Nähe des Herzens auffallen. Sie hatte Glück, dass sie damals nicht am Herzen verletzt wurde, sondern, dass der Angreifer knapp an diesem vorbei stieß. Sie sah dann zu der jungen Dame hin, welche ihr das Wasser einließ und lies sich dann in die Wanne helfen. Sie roch den Geruch von Eukalypthus und genoss es sichtlich. Sie schloss ihre roten Augen, als sie merkte, wie das Wasser plötzlich verdrängt wurde und starrte gerade zu hin. Sie sah ... Kazumi... Sie hatte sich zu ihr in die Wanne begeben und Ai sah verlegen zur Seite hin weg. Sie fühlte sich irgendwie unwohl, da Kazumi sie in diesem kindlichen Körper sah und sie nichts zu bieten hatte, was eine Frau vielleicht mögen könnte, sie wollte doch auch körperlich interessant auf die Andere wirken und nicht nur wie ein Kind, als sie zu der jungen Frau hinsah. Sie schwitzte gerade durch das warme Wasser und wollte etwas sagen.
Umi'chan... ich .... ich..., sie brach ab und begann zu husten. Sie wollte aus sich herauskommen, sie wollte der jungen Frau ihre Gefühle sagen... erneut und doch ging es wieder nicht, sie konnte es schon wieder nicht, sie wollte es, doch aktuell machte ihr Körper ihr einen Strich durch die Rechnung.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Mai 18, 2017 9:17 am

Noriko konnte es nicht verleugnen, aber sie fand echt Gefallen daran mit Kyo zu reden und ihm auch zu erklären, wie das Band zwischen Kazumi und ihr war und wie es funktionierte. Ein wenig unsicher war sie sich, ob es dem kleinen Sandwesen jemals möglich sein würde, eine vergleichbare Bindung zu Akari aufzubauen, aber in der Geschichte der Shinobi waren doch schon Unmögliches wahr geworden. Warum sollte dann der Wunsch, dass Kyo und Akari ähnlich miteinander umgehen konnte, wie Kazumi und Noriko, so unmöglich sein? Sie ahnte, dass ihre Erzählung für den  Biju ein wenig zu kompliziert war. Allerdings machte sie sich darüber nicht allzu viele Gedanken. Sie vergaß total, dass Kyo ja erst einmal die Menschen mit ihren Verhaltensweisen kennen lernen musste. Da war die Katze mit ihrer Lektüre einfach zu schnell. Letztendlich versuchte Noriko Kyo zu helfen und ihm weiter auf so einen Pfad zu schieben, auf dem sie sich selbst gerade befand. Schließlich musste Noriko Kazumi auch noch kennen lernen und es gab Seiten an der Blondine, die Noriko zwar kannte, aber nicht verstehen konnte. Genau. Ich bin mir sicher, wenn ihr Beide es wollt und euch besser kennen möchtet, dann wird euch das möglich sein. Es gibt zwar einige Sachen, die sich bei Kazumi und mir und Akari und dir unterscheidet, aber nur weil es unbekannt ist und wir nichts davon wissen, muss es ja nicht unbedingt schlimm sein. Generell sprach sie auf die großflächigen Unterschiede an. Wenn man es genau betrachtet, war Noriko nur eine Katze. Sie konnte zwar sprechen, aber hätte sie keine Bindung zur Natsu, wäre sie nur ein einfaches Haustier. Kyo dagegen konnte auch so sprechen und er war auch kein Haustier. Er war ein Teil des Einschwänzigen und somit trat Kyo sozusagen in unbekannte Gewässer. Die Natsu war aber froh, wie Kyo generell auf ihre Worte reagierte. Sie fand es sogar schön, wie er sich erkundigte und überlegte, was er tun könnte. Deine Idee gefällt mir. Etwas auszuweiten ist gut. Allerdings musst du wissen, dass es viel Geduld braucht und auch, wenn du durch Akari immer wieder beschworen werden kannst, wäre es wichtig, dass du dich nicht übernimmst oder überforderst., sagte sie, lächelte aber zufrieden, während sie sich kurz schnurrend an ihn kuschelte. Es wäre herrlich, wenn wir uns echt gegenseitig so helfen könnten. Kyuubi ist sicherlich schwer einzuschätzen. Ich denke, wir müssen echt einfach nur versuchen, dass du Kyuubi mal siehst, um dir ein Bild von ihm machen zu können, überlegte sie laut und natürlich dachte sie dabei an den Bunshin. So wie Noriko einschätzen konnte, waren Bunshi und Biju eins zu eins die selbe Persönlichkeit. Konnte Kyo den Bunshin einschätzen, kann er auch den Biju einschätzen. Sie lächelte Kyo sanft und beruhigend an. Es wäre fürchterlich, wenn Akari so wäre wie Kazumi und Kyuubi so wie Shukaku. Es ist gut, dass sie unterschiedlich sind. Wir müssen uns an Beides langsam herantasten, wobei ich denke, dass Akari dir trotzdem vertraut. Mir wäre nicht wohl dabei, einen Kyuubi-Chibi durch die Wohnung laufen zu lassen, während Kazumi schläft, grübelte Noriko mit ernstem Gesicht. Also konnte man das von Akari schon als Vertrauensbeweis sehen und damit waren Akari und Kyo schon viel weiter als Kazumi und Kyuubi. Die kleine Katze war schon so in ihren Gedanken versunken, wie sie es schaffte Kyo und Akari einander noch vertrauter zu machen, dass die Worte des kleinen Sandwesens sie sofort aus der Bahn warfen. Könnte Noriko rot werden, würde sie jetzt wohl oder übel knallrot anlaufen. Verlegen legte sie die Ohren an und kratzte mit eingezogenen Krallen über den Boden. D-Du bist zu lieb. Ich will doch, dass du dich von Shukaku trennen kannst und dich nicht als Teil von ihm betrachtest, sondern als eigenständiges Wesen mit eigenem Willen., nuschelte sie etwas verlegen. Noriko wollte sich jetzt nicht zu hundert Prozent auf Kyos Worte festlegen. Schließlich konnte sie nicht wissen, welches Lieben er meinte. Das war wie bei Kazumi. Aber bei Kyo wusste sie gar nicht, ob er die Formen der Liebe bewusst unterscheiden konnte, nur weil Noriko sie ihm kurzzeitig, im Zusammenhang mit Kazumi, erklärt hatte.
Während das Gespräch zwischen den Menschenpartnern echt wunderbar verlief, sah es bei den Menschen ganz anders aus. Kazumi, die nun mal der festen Überzeugung sein wollte, dass Bijus nicht das waren, was Menschen in ihnen sahen, kam mit Akaris Überzeugung in Konflikt. Kazumi versuchte aus Sicht der Bijus zu sehen und sie suchte nun mal das Gute in ihrem Biju. Selbst wenn sie noch nicht wirklich fündig geworden war, so war sie sich sicher, dass auch Kyuubi eine Seite in sich hatte, die zumindest ansatzweise freundlich war. Dass sie Akari wahrscheinlich genauso auf den Schwanz trat, wie Akari im Gegenzug, durch ihre Worte, das Gleiche tat, erachtete Kazumi nicht einmal wirklich als wichtig. Ihr war es so wichtig, sich nicht belabern zu lassen und ihre Ansichten bezüglich der Bijus zu wechseln. Ein wenig erleichtert war Kazumi schon, dass Akari nur zuhörte, während die Jüngere sagte, was sie dachte. Zwar war die Blonde nicht zufrieden, wie sie mit ihrer Schwester redete, aber gerade kam sie auch nicht dazu, sich einfach zu beruhigen. Wenn ihre Emotionen einmal hochkochten, oder sie jemanden beschützen wollte, dann konnte sie sich kaum zusammen reißen. Kyuubi würde die ganze Sache sicherlich amüsierend finden. Nicht zuletzt würde er sich sicherlich dazu auch noch mal melden und ihr irgendwie unter die Nase reiben, dass Kazumi ihr Monster wichtiger war, als ihre eigene Familie. Letztendlich gerieten die Frauen nicht noch mehr aneinander. Akari hatte sich zum Glück so zusammen gerissen,da konnte Kazumi nur von träumen. So verlief sich das Gespräch bezüglich der Ansichtsunterschiede der Beiden im Nichts und Kazumi musste sowieso erst mal durchatmen, da sie sich wirklich ein wenig in Rage geredet hatte. Letztendlich hatte sie ihrer älteren Schwester genug Stoff gegeben um sich Tage und Nächte um die Ohren zu schlagen um Kazumis Philosophie zu analysieren und einzuschätzen ob Kazumi nun vollkommen bekloppt geworden war oder ob auch etwas Wahrheit hinter ihren Worten steckte.

Noriko war leider nicht allzu überrascht von Kazumis Worten. Sie wusste, was Kazumi in Kyuubi sehen wollte und im Gegenzug wusste die Natsu, was ihre Partnerin eigentlich für Angst hatte. Es war ein Wunder, dass Noriko noch ordentlich nachdenken konnte, ohne vor Sorge fast wahnsinnig zu werden. Sie erzählte Kyo von den Problemen und Macken, die Kazumi eigentlich hatte. Es ist ziemlich viel, ich weiß. Entschuldige, dass ich dich so mit Informationen überschütte. Ich bin eine schlechte Lehrerin. Ich möchte dir nur so schnell wie möglich helfen, zu verstehen, wie die Bindung zwischen Kazumi und mir ist, um dir ein Beispiel geben zu können, wie die Bindung zu Akari aussehen könnte, meinte sie entschuldigend. Sie vergaß jedes mal, dass Kyo nicht viel von Menschen wusste und dementsprechend wenige Erfahrungen mit diesen hatte. Da war Noriko mit ihren Informationen natürlich etwas zu schnell. Ich denke auch, dass Kazumi glücklich ist. Nur merkt sie es selbst noch nicht. Gerade sind die negativen Einflüsse zu viel. Die Sorge um Akari, Mai und Ai. Die Unwissenheit ob sie sich jemals wieder so mit Akari unterhalten konnte, wie zuvor… Das waren auch nur ein paar Sachen, die in Kazumis Kopf herumschwirrten. Kyo zeigte und sagte offensichtlich, wie schwierig es war, die Beziehungen der Menschen einzuschätzen. Da konnte Noriko wirklich nur verständnisvoll nicken. Du hast recht, es ist kompliziert. Aber ja, wenn Kazumi dich wirklich sehr mögen wird, wird sie dich wie einen Bruder oder mindestens wie ein… Tierpartner lieben. Also so wie sie mich liebt. Aber das ist echt kompliziert. Ich glaube, wir sollten die ganze Theorie erst mal liegen lassen. Ich hab dich ein bisschen mit den Informationen erschlagen. Tut mir leid., sagte sie ein wenig verlegen.
Als Ai langsam wieder zu sich kam, dauerte es auch nicht lange, bis sich die Wege der beiden Schwestern trennten. Akari legte sich schlafen, während Kazumi Ai hochnahm und sie ins Bad brachte. Es war vielleicht auch gut so. Die Beiden konnten kurzzeitige Raumtrennung gut gebrauchen und Akari brauchte Ruhe. Noriko und Kyo folgten Kazumi und Ai, beziehungsweise leitete Kyo die Natsu ins richtige Zimmer. Zwei Jahre kennen wir uns nun schon. Plus minus einiger Monate. Aber diese Telepathie und die Möglichkeit die Stimme des Menschens seinem Tierpartner zu geben, ist nur bei uns Natsus möglich. Die Inuzukas können das nicht. Bei dir und Akari kann ich mir vorstellen, dass esfunktioniert, weil du auch ihr Biju bist und Bijus haben zu den Jinchuuriki auch eine telepathische Verbindung. Man muss nur daran feilen., sagte sie optimistisch. Selbst die leichten Zweifel, die sich zeigtem als Noriko sich Kazumi in Kyuubis Seelenversteck vorstellte, wurden beruhigt und abgeschwächt während sie mit Kyo sprach. Sie war tatsächlich erleichtert, dem Sandwesen vertraut zu haben und ihm sowieso vertrauen zu können.

Kazumi währenddessen war es erstmal wichtig, Ai in die Wanne zu stecken und ihrem Körper in der Wanne so gut es ging Entspannung zu gönnen. Wenn Ai durch die Wärme in der Wanne einschlafen könnte, wäre das tatsächlich sehr gut. Das hätte zwar nichts mit ihrem Gesundheitszustand zutun, aber wenn Ai so einschlafen würde, wäre der Schlaf auf jeden Fall erholsam. Außerdem, obwohl es der Natsu im Moment eher um Ais Fieber und ihre Überanstrengung ging, bemerkte sie natürlich genug, was für sie Anlass wäre, die kleinere ins Krankenhaus zu stecken. Selbst wenn Ai nur ein 14-jähriges Mädchen war, war sie zu leicht. War das Akari nie aufgefallen? Aber das war erst mal egal. Sobald es Ai wieder besser ging, würde sich Kazumi wohl oder übel daran machen eine Ernährungsumstellung zusammen zu stellen, beziehungsweise Ai dazu zu bringen, dass sie regelmäßig aß. Wenn Ai schon nicht ins Krankenhaus wollte, musste Kazumi das wohl privat machen. Dafür würde sie noch Bücher wälzen müssen. Im Bad angekommen, setzte Kazumi die Kranke auf dem Rand der Wanne ab. Besorgt sah sie die Schwarzhaarige an. Schließlich wusste sie nicht, ob Ai das Gleichgewicht halten konnte. Aber sie schien zu wissen, was Kazumi dachte, denn neben der Tatsache, dass Ai offensichtlich keine Hilfe beim Spannung halten brauchte, sagte sie auch, dass sie sich selbst ausziehen wollte. Kazumi nahm das so hin und nickte, während sie die Gelegenheit nutzte, um Wasser in die wanne einzulassen und Ais und Akaris Kräuterbadvorrat zu durchsuchen. Sie war froh, dass sie so viel Auswahl hatten. Letztendlich haute sie eine ordentliche Menge Eukalypthus, eh sie sich wieder vollkommen Ai zuwandte. Die Kleinere war fürchterlich rot im Gesicht. War ihr Fieber etwa doch nicht besser geworden?? Sofort danach war sie sich unsicher, ob das Bad so eine gute Idee war.  Besorgt musterte sie die Schwarzhaarige, wobei ihr die Narbe in der Nähe ihres Herzens fast erschreckend plötzlich auffiel. Sollte sie dazu was sagen? Oder sollte sie einfach still sein. Die Natsu wusste es einfach nicht. Eh sie weiter dumm hin und her überlegte, schnappte sie sich Ai und setzte sie vorsichtig in die Wanne. Sofort schien sie zu entspannen. Sie schloss die Augen und wirkte fast so, als wäre sie wieder eingeschlafen.
Kazumi selbst nutzte die Zeit um sich selbst auszuziehen und ebenso in die Wanne zu steigen. Warum? Einerseits konnte sie echt nicht leugnen, dass das Bad einfach zu verführerisch aussah. Und andererseits konnte sie Ai so zum Beispiel auch besser beim Waschen helfen und verhindern, dass Ai vielleicht sogar unterging. Naja. Das waren eben Kazumis ganze Sorgen. Was wäre, wenn sie einmal nicht hinschaute und dann Ai plötzlich irgendwas Unvorhergesehenes passierte? Als die Natsu der Enma gegenüber in der Wanne saß, öffnete Ai doch schon die Augen und blickte die Blondine an. Kam es Kazumi nur so vor oder die Jüngere wieder rot? Beziehungsweise noch röter? Von den ganzen Gedanken, die sich die Psychologin machte, ahnte die Natsu echt nichts. Sie kam nicht mal auf die entfernte Idee in diese Richtung zu denken. Ai erhob die Stimme, doch wurde sie durch einen plötzlichen Hustenanfall unterbrochen. Beruhigend strich Kazumi Ai über den Rücken und lächelte. Ruh dich aus. Dös ein bisschen. Über was auch immer du reden willst, das kann warten. Du musst erst mal gesund werden., sagte sie einfühlsam und strich Ai mit der anderen Hand, die nicht an dem Rücken der Kranken lag, kurz durch die Haare. Du musst aufhören, immer an Andere zu denken, Ai. Wenns dir schlechter geht, sag es mir ja? Nicht nur jetzt. Sondern immer wenn etwas nicht stimmt, okay?, sagte sie teilweise mit bittendem und teilweise ernstem Unterton. Als ihre Psychologin musste Kazumi der Schwarzhaarigen schließlich nicht sagen, was Blauäugige für einen Schock bekommen hatte, als es Ai plötzlich schlechter ging.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Mai 19, 2017 8:09 pm

Ein Glück das er sich nicht um die Menschen kümmern musste, denn allein alles zu verstehen was Noriko ihm erzählte schien schon mehrere Tage in Anspruch zu nehmen und je intensiver ihr Gespräch wurde umso mehr wünschte sich Kyo mehr Zeit mit ihr verbringen zu können, denn sie konnten unmöglich alles am heutigen Tag besprechen, dies wäre ihm einfach zu viel. Allerdings hatte er auch ein wenig Angst das sie vielleicht nur diesen Moment von Ai's Krankheit Zeit hätten, was wenn die Geschwister sich derart zankten, dass sie sich so bald nicht wiedersehen wollten? Dies würde auch für Noriko und Kyo vorerst das Aus bedeuten, denn sie waren noch zu abhängig von ihren Frauchen. Er überlegte einen Moment ob diese Gedanken ihn verlegen machen müssten und sie ihm dementsprechend anzusehen wären, denn sie zeugten auch davon wie sehr er die Anwesenheit von Noriko schätzte und sich herbeiwünschte. Es ging schon fast in jene Richtung, dass er sich eine Trennung gar nicht vorstellen wollte, aber dieser Tag würde irgendwann enden und Noriko würde ihn verlassen, die Frage wäre lediglich für wie lange. Diesen Zeitraum hatten die beiden Tierpartner jedoch nicht in der Hand, es lag völlig außerhalb ihrer Möglichkeiten und ein wenig war dies auch frustrierend. Was sollte er also unternehmen? Er konnte die Geschwister nicht zwingen gut miteinander auszukommen, aber beide schienen dies indirekt zu verlangen, allein um ihre Zeit miteinander verbringen zu können. Noriko und Kyo konnten vermutlich soviel darüber reden wie sie nur wollten, aber am Ende war es die Entscheidung der Menschen und bisher stellten sich jedes Mädchen im Wohnzimmer als dickköpfig heraus, selbst Ai. Ihn beschlich so langsam das Gefühl das Ai hinter diesem Treffen steckte, obgleich sie ihre Krankheit mit Nichten vortäuschte, jedoch schien sie der Auslöser für dieses unvorhergesehene Treffen zu sein. Den Sinn darin konnte Kyo allerdings nicht erkennen, außer natürlich es wäre Ai's Absicht gewesen ihn mit Noriko bekannt zu machen, dann wäre ihr Plan vollkommen aufgegangen. Vielleicht sollte er ihr wirklich später danken, denn Akari würde es gewiss nicht freiwillig tun oder auch nur erkennen. Für Akari sah dieses Treffen wie eine halbe Katastrophe aus, die am Rande einer Totalverwüstung lebte. Er konnte sich gut vorstellten das für Akari jeglicher positiver Sinn dieses zufälligen Treffens mit der fast Ermordung von Ai geendet hatte und dabei waren ihre Handlungen zuvor schon sehr passiv gewesen. Es wäre wirklich schön, wenn er und Noriko dies alles irgendwie kitten könnten, die Tierpartner zum Kleber in der Beziehung der Menschen werden könnten, doch wäre dies möglich oder wünschenswert? Die Menschen schufen und lösten ihre Probleme zumeist selbst und produzierten auf dem Weg viele neue Konflikte. Sie konnten sich nicht einfach auf der Ebene von Lebewesen begegnen, ihre Gefühle schienen ihnen im Weg zu sein. Dieser Unterschied wurde besonders deutlich, wenn er beobachtete das Ai keine Gefühle zeigte. Akari und Kazumi waren in dieser Hinsicht viel emotionaler. Ai schien eher wie Kyo und Noriko zu sein, aber anderseits war Ai ein Mensch. Einfach war diese Existenz nun wirklich nicht. Demzufolge war es einfach genial das Noriko versuchte dies alles zu durchschauen und es ihm auch noch zu erklären. Im Moment war Noriko für ihn so lebenswichtig wie Ai oder Ayumi für Akari, ein Wesen das den Weg durchs Chaos wies. Kyo war nur froh, dass seine Ideen auch bei Noriko Anklang fanden, was ihm im Grunde ja bestätigte das er nicht total daneben lag, aber es zeigte auch auf das viel Arbeit vor ihnen läge. Es würde nicht nur darum gehen Akari in Richtung Elemente und Gewandpfad zu schubsen, sondern er sollte sie und sich selbst verstehen – es war einfach zu seltsam von Shukaku als etwas Eigenes zu denken und sich von ihm zu distanzieren. Dann fasste Norikio seine Gedanken auch noch wunderbar zusammen – Geduld. “Ich glaube auch nicht das es einfach wird, aber in Sachen Geduld habe ich ein wenig Erfahrung, wenn ich schon sonst nicht viel vorweisen kann und sollte ich wirklich Kyuubi treffen werde ich diese Fähigkeit wohl voll ausschöpfen müssen.“ Ein Glück das Noriko so ein weiches Fell hatte, somit machte es ihr vermutlich tatsächlich nichts aus sich an ihn zu kuscheln und umgedreht empfand er es als unglaublich angenehm ihr so nahe zu sein, als würde seine raue Sandhaut in weiches Fell übergehen. “Wobei es vermutlich schon Geduld braucht ihn überhaupt antreffen. Der Fuchs scheint mir etwas scheu zu sein, selbst die Art wie er Kazumi zu manipulieren sucht ist eher zurückhalten, aber die beiden müssen sich auch erst noch genauer kennenlernen, immerhin sind sie nach dem Maßstab eines Bijuu gerade erst vereinigt wurden.“ Er schaute Noriko kurz ins nachdenkliche Gesicht. Er wollte ihr auch ein wenig Hoffnung machen, dass es vielleicht so bald keinen Kyuubi-Chibi gegen würde, außer vielleicht Kazumi käme auf die wahnwitzige Idee sich mit einem Chibi anfreunden zu wollen, weil beispielsweise Kyo sehr freundlich wirkte. “Sie hat mit dem Bunshin gewiss genug zu tun und ein Chibi noch dazu wäre echt zu viel. Ich fände es natürlich ganz witzig, einem Kyuubi-Chibi zu begegnen, um zu sehen wie er wäre, aber da warte ich auch noch gerne ein paar Monate oder Jahre, denn es wäre weitaus witziger, wenn ich einem kleinen Kyuubi-Chibi überlegen wäre.“ Er zuckte leicht mit den Schultern und versuchte somit der Sachen den Ernst zu nehmen, aber an den Kommentar war er nicht ganz vorbei gekommen, selbst als Chibi war der Konkurrenzgedanke groß, zwar nicht gegenüber dem Bijuu selbst, aber einer ähnlichen Instanz gegenüber durfte er doch sicher davon träumen oder? Und dann wäre es für Noriko vielleicht auch nicht mehr so schlimm einen Fuchs im Haus zu haben. So wirklich konnte er diese Abneigung auch nicht verstehen, vielleicht neigten Füchse dazu Katzen zu fressen? Nun, wenn dem so wäre dann würde Kyo seine neue Freundin natürlich verteidigen, selbst wenn er einem Kyuubi-Chibi unterlegen sein sollte, soviel Ehre gestand er sich inzwischen selbst zu. Ihren letzten Kommentar, dass er ein selbständiges Wesen sein sollte kommentierte er tatsächlich mit Verlegenheit, erzeugt von einem warmen Wind in seinem Gesicht. Dann umarmte er Noriko und drückte sie an sich. “Danke. Das hast du schön gesagt. Ich werde daran arbeiten und mit dir gelingt mir das hoffentlich auch.“ Er wollte das Akari und die Menschen ihn akzeptierten, aber wenn Noriko wollte das er eigenständig sein sollte, wieso nicht? Für sie würde er auch dies in Angriff nehmen, denn es freute ihn einfach das sie so unglaublich gut miteinander auskamen, als gäbe es ein ungeschriebenes Gesetz das es Tierpartner gäbe die zusammen gehörten, wenn dem so wäre, dann hatten sich zwei gefunden.
Die erklärenden Worte von Noriko halfen derweil extrem. Sie halfen ihm zu verstehen was um ihn herum vor sich ging und wieso Akari und Kazumi anscheinend nicht sehr weit in ihrem Bestreben kamen sich einander anzunähern, auch wenn er bei weitem nicht alles verstehen konnte. “Ich bin froh das du da bist und mir den Lernprozess erleichterst und wenn ich dir irgendwie etwas zurückgeben kann dann sag es. Wenn ich wüsste wie. Ich würde dich gerne an einen Ort ohne Kazumi einladen. Einfach damit du dir nicht pausenlos Gedanken machen musst, sozusagen eine Ruhepause. Über eure Verbindung bekommst ja offenbar immer hautnah mit wie es ihr geht, dass kann bestimmt auch stressig sein oder? Wenn du sagst das ich es nicht übertreiben soll, dann gilt dies auch für dich. Du bist noch jung und zum Leben, auch eines Katzenpartners, gehört sicher mehr als sich pausenlos um seine Partnerin zu kümmern und zu Sorgen oder? Ich möchte nicht nur das es Akari und Kazumi oder Ai gut geht. Ich möchte auch das es dir gut geht, Noriko.“ Um ganz ehrlich zu sein hatte Kyo keinen blassen Schimmern woran er merken sollte ob er sich in ein anderes Lebewesen verliebte, er wusste nur das er unglaublich gerne mit Noriko zusammen sein wollte und weitaus intensiver als ein zufälliges Treffen ihrer Frauchen es erlauben könnte. Natürlich konnte er nur spekulieren ob es der Katze ähnlich ging, immerhin fühlte sie sich Kazumi verpflichtet und dagegen war absolut nichts einzuwenden, aber es wäre schön wenn da mehr wäre. Immerhin konnte Noriko wunderbar erklären wieso Kazumi nicht über einen gewissen Stand der Liebe hinauskam, also hieße dies Noriko konnte dies? Es war schon fast zum Lachen, sie müsste ihm mehr oder weniger auch dies beibringen oder sie würden ihre eigene Art der Liebe erfinden oder der Zuneigung. Wichtig war für ihn nur, dass er lieber mehr als weniger Zeit mit ihr verbringen wollte und wenn nötig würde er Akari schon noch dazu bringen ihnen ein Treffen zu arrangieren. Er war sich nicht ganz sicher ob Noriko dies gemeint hatte, als sie sagte er solle ein selbständiges Lebewesen sein, aber es fühlte sich nicht verkehrt an.
Zum Glück war Kazumi gerade damit beschäftigt Ai ins Bad zu bringen und Kyo spielte gerne den Fremdenführer, auch weil er Noriko Zeit geben wollte über sein Angebot nachzudenken, er wollte es nicht überstürzen, denn auch hier war er bereit Geduld zu zeigen, immerhin waren Noriko und Kazumi schon viel länger eine Einheit als er und seine aktuelle Jinchuuriki, eine Trennung musste für die Katze zunächst vielleicht etwas erschreckend wirken oder?
Er nutze die Zeit wiederum um über die telepathische Verbindung nachzudenken, die tatsächlich nicht allzu komplex klang und irgendwie hatte es schon fast so geklungen als wenn er eine haben müsste, eben weil Bijuu und Jinchuuriki doch eine hatten. Er war sich dahingehend noch etwas unsicher. Die Verbindung zwischen Shukaku und Akari beispielsweise war nicht komplett. Ihr aktiver Kontakt bestand über das Seelenversteck und dieses umfasste Teile des Siegels. Auch ihre passive Verbindung bestand darin ob das Siegel stärker oder schwächer war. Doch Kyo existierte außerhalb des Hauptkörpers, sozusagen. Hieße dies er besaß eine Verbindung oder eben das es ihm unmöglich wäre? Er grübelte noch, während er Kazumi beim Eukalyptus half, indem er ihr die Flaschen öffnete, denn diese war in ihren Gedanken offenbar vermehrt bei Ai und nicht bei jedem Handgriff komplett bei der Sache. Es war nicht viel. Kyo verhinderte im Grunde nur das Kazumi eine Flasche noch verschlossen ins Bad kippen wollte, das war es auch schon gewesen und dafür waren seine Klauenhände gut genug gewesen. Während Ai und Kazumi in das recht große Bad stiegen, immerhin hatten dort auch Akari und Ayumi Platz gefunden, gesellte er sich zu Noriko an den gefliesten Rand. “Sei mir nicht böse. Das vorhin war nur so eine Idee. Wir können Akari und Kazumi auch mitnehmen, sofern sie einverstanden wären. Es ist nur. Ich möchte dich nicht nur zufällig sehen, wenn die Schwestern sich erst wieder später treffen, dass kann im schlimmsten Fall Wochen dauern, vielleicht zerstreiten sie sich noch oder kommen überein sich eine Weile nicht zu sehen. Dann wären auch wir getrennt. Ich würde wirklich oft an dich denken, aber gerade wir sind nicht telepathisch miteinander und ich möchte dir und Kazumi helfen, egal ob das auch Akari will.“ Es erschreckte ihn selbst ein klein wenig, dass er dies ernst meinte, doch es war das was er gerne wollte, egal ob es in seiner Macht läge oder nicht. Er wollte nicht das sich Noriko alleine sorgen musste, sie war keine Chibi, sie kannte Bijuu nicht und er wollte sie nicht alleine mit einer Jinchuuriki lassen, die vielleicht nur noch zum Teil der Mensch war den die Katze kennengelernt hatte, denn ein anderer Teil von Kazumi wurde von Kyuubi manipuliert, egal wie diese dies auffassen wollte und damit wäre die Last für Noriko noch größer.

Derweil versank Akari wortwörtlich in tiefen Schlaf. Sie war total platt. Körperlich wegen dem Siegel und geistig, wegen dem Müll den ihre Schwester über Kyuubi glaubte. Sie wollte versuchen ihre Schwester zu verstehen, aber ihr eigene Erfahrung sprach so gegen das was Kazumi gerne glauben wollte. Sie hatte versucht vor dem Einschlafen noch darüber nachzudenken und war zu dem Schluss gekommen das es sich nicht lohnte, sie war zu müde und stempelte es als 'Müll' ab, keines weiteren Gedanken Wert. Sie konnte auch nicht weiter darüber nachdenken, sich künstlich wach halten, dies ging nicht. Der Schlaf war so verlockend, als würde sie diesmal erholt schlafen können, Geist und Körper Ruhe gönnen. Augen zu und Augen auf, ausgeruht. Ja. So wollte sie schlafen, kein Traum, kein Nichts. Fast besser wäre es gewesen bewusstlos zu sein, aber dafür war sie geistig noch zu aktiv gewesen. Sie hieß die Schwere des Schlafes willkommen und versank darin. Gleichzeitig landete sie dennoch im Seelenversteck, aber Shukaku ließ sie vorerst schlafen und befasste sich seinerseits mit dem Gedanken wie es wäre an ihrer Stelle aufzuwachen, inwiefern würde er sie weiter schlafen lassen können? Was war dafür wohl notwendig? Er plante nicht viel, vielleicht einen Spaziergang durch die Küche, durch die Wohnung, ein paar der Siegel in Augenschein nehmen, nichts großes, immerhin war Ai nicht weit weg, aber durch Krankheit und eine sich sorgende Kazumi beschäftigt, und dies konnte er doch wunderbar weiter nutzen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Mai 22, 2017 11:13 pm

Es gibt viele merkwürdige und auch falsche Entscheidungen auf dieser Welt, in dieser Wohnung, einer davon war es sich dafür zu entscheiden so krank wie sie war sich hinaus zu begeben, doch hatte Ai eine Wahl? Sie konnte sich nicht nicht um die junge Dame sorgen, die auf sie warten würde, es vielleicht nicht verstehen würde, und bei der jedes Mal in ihrer Nähe das Herz der vermeintlich Jüngeren höher schlug. Ais Gefühle für Kazumi waren real, so real wie es auch die Trennung der beiden Charaktere geschafft hatte, doch war dies abzusehen? War dies in Ordnung so wie es war? Würde das heißen, dass Ai ein richtiger Mensch war? Diese metaphorische Frage galt es für die junge Dame zu klären, früher oder später, als was sie sich ansah, war sie denn nur ein Fragment der Seele der Ayase Ayumi, welches abbrach und nun schützend vor sich selber gehalten wurde? War sie nichts mehr als ein Schild? Dieses Dasein lang doch mittlerweile zu weit zurück, so dass Ai es nicht mehr sagen konnte was genau sie war, war sie vielleicht sogar etwas Anderes? Doch was konnte sie dann sein? Es gab ja nur die Frage ob Mensch oder Nichtmensch und Ai war wahrlich ein Mensch, von weiblicher Natur. Sie konnte sich und vielleicht konnte sich auch Kazumi an ihren weiblichen Reizen erfreuen, welche am wachsen waren, welche am gedeihen waren und welche eine Knospe repräsentierten. 14 Jahre, diese Zahl schwebte über Ai wie nichts Gutes, es bedrängte sie, es gab ihr wenig Spielraum, denn während Ayumi älter werden würde, und gemeinsam ihre Zeit mit Akari genießen würde, würde Ai gefangen sein, in ihrer Zeitschleife, denn sie definierte sich gerade durch ihr kindliches Erscheinen. War dies einer der Gründe, die minder interessant sein könnten für Kazumi? Würde die liebevoll genannte Umi sich von der vermeintlich Jüngeren abwenden? Würde sie sie alleine lassen, gerade jetzt wo sie nach und nach selbstständiger werden würde? War es im Interesse von Kazumi, dass diese sich von ihr fern hielt, wo doch Ai aktuell die engste Vertraute darstellte von den Menschen?

Ai hatte vieles über Kazumi gelernt, wie sie aß, was sie aß, wie sie sprach, über was sie gerne und nicht so gerne sprach, sie hatte über die Träume der jungen Frau viel erfahren und dennoch dachte Ai in nicht einer Sekunde an sich, wie es ihr Schaden könnte sich auf diesen Jinchuriki einzulassen. Nein, sie war keine Jinchuriki in den Augen von Ai, sie war eine schöne, junge Frau, welche endlich erblühen musste, welche ihren Platz im Leben finden musste. Auch die Wahl der einzelnen Fähigkeiten zeugte von einer gewissen Uneinigkeit, doch dies alles wollte Ai ihr nicht ankreiden, weshalb sie sich vorbeugte, und da die Wanne groß genug war und sie klein genug war im Vierfüßlerstand war.

Die junge Schwarzhaarige kam auf Kazumi zu, ihre Augen halb geschlossen, ihr Atem ging schwer und ihre Brust hob und senkte sich schneller. Sie war rot im Gesicht, das Blut schien ihr zu Kopf zu steigen, vielleicht würde eine kalte Dusche gut tun? Aber dann lehnte sie sich nach vorne, gegen die nackte Kazumi. Sie traf sanft mit ihrer Stirn gegen die der Blondine und legte ihre Hände auf die Schultern der Jüngeren. Die Lippen ruhten auf denen ihres Gegenübers. Ai hatte die Initiative ergriffen, wollte es Kazumi zeigen, was sie nicht aussprechen konnte oder gar je können würde, doch sie wollte, dass es die Andere wusste, sie wollte, dass sie einen Teil der Gefühle von Ai verstand, sie wollte, dass Kazumi wusste wie wichtig sie selbst für Ai war, sie wollte so viel und doch musste sie den Kuss abbrechen und landete mit ihrem glühenden Kopf auf der Schulter von Kazumi. Sie hielt sich fest, ihr Körper fror, bebte vor Erregung, vor Hitze, vor Fieber und vor Kälte. Ein Schauer von Schüttelfrost begann sich breit zu machen und lies Ai erschaudern. Das Resultat war die Gänsehaut auf ihrem Körper und noch etwas anderes begann zu reagieren, ihre Brustwarzen begannen sich zu verhärten und sie zitterte am ganzen Leib, das heiße Wasser begann zu schmerzen und sie klapperte mit den Zähnen, ein Zeichen der Kälte. Sie kuschelte sich an Kazumi an, welche eine angenehme Wärme hatte.
K... kannst du mir hinaus helfen? ... ich ... ich glaube mein Kreislauf sackt gerade zusammen...., sprach, nein flüsterte die junge schwarzhaarige Hyuuga. Es war ein Flüstern, welches durch den Raum glitt und sicher von Noriko und Kazumi gleichermaßen aufgefangen werden würde. Aber auch die Schwäche in der Stimme war sicher gut erkenntlich. Ai war fertig und Waschen mit einem Lappen wäre wohl effektiver geworden, doch Ai hatte ja ihr Dampfbad nehmen wollen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Jun 26, 2017 10:20 am

Egal wie beruhigend sich Noriki dabei fühlte, mit Kyo über alles Mögliche reden zu können, sie hoffte, dass der Chibi-Biju Kyuubi nicht allzu bald kennen lernen musste. Je eher er sich vielleicht ein Bild von dem neunschwänzigen Fuchs machen konnte, desto besser war es zwar. Aber sie fürchtete sich einfach vor Kyos Einschätzung. Zu wissen, was man gegen Kyuubi machen könnte, wäre zwar nur vom Vorteil. Aber das würde bedeuten, dass sich Kazumi mehr mit ihrem Biju befassen würde, als ohnehin schon und was war, wenn die Beziehung zwischen den Beiden leiden würde? Was wenn sie Kazumi am Ende nicht weiter schützen und unterstützten könnte? Es machte der kleinen Katze Angst. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit und die Angst vor dem Unwissenden. Ich würde seine Art, Kazumi zu manipulieren nicht als scheu bezeichnen. Eher als schleichend, dass Kazumi gar nicht bemerkt, wie sehr sie schon unter seinen Fuchteln ist. Sie hat schon manchmal überempfindliche Wutanfälle. Ich denke da nur an die Geschichte mit dem Inuzuka… Sie ist schon so durch Kyuubis Einfluss eingeschränkt, dass sie eigentlich fast ein wandelndes Wutfass ist, das beim kleinsten Funken in die Luft geht und unbemerkt mit Kyuubis Chakra um sich schmettert, seufzte sie. So krass war es noch nicht. Aber durch die ganze Abkapselungsgeschichte, verlor Kazumi mehr oder minder ihren emotionalen Halt. Generell benimmt sich Kyuubi wie eine schleichende Krankheit. Er zeigt seine Anwesenheit und seine Existenz seltener, aber wenn er mal da ist, dann ists für Kazumi schon schwer, wieder runter zu kommen. Oder machte sie sich einfach übertriebene Sorgen? In Verbindung mit einem Biju konnte die Sorge doch nie übertrieben sein, oder?
Sie schmiegte sich nachdenklich an Kyo und schloss nachdenklich die Augen. Konnte sie sich denn wirklich mal einen Tag erlauben, andem sie mal nicht an Kazumis Seite war und ständig darauf achtete, dass ihre Emotionen nicht mit ihr durchgingen? Aber alleine für Kyos Mühen konnte sie kaum etwas anderes als Ja sagen. Sie lächelte leicht und rieb ihren Kopf schnurrend an Kyos. Deine Fürsorge ist so süß, sagte sie schnurrend und leicht lächelnd. Ich würde das Angebot sehr gerne annehmen. Vielleicht tut es Kazumi auch mal gut, nicht immer nur mich an ihrer Seite kleben zu haben. Vielleicht tut es ihr dann auch gut mal mit Ai alleine zu sein oder so. Wer weiß schon, was die Zukunft für meine Kazumi geplant hat, grübelte sie schnurrend.
Als Akari sich zurückzog und Kazumi Ai schnappte und sie ins Bad verfrachtete, folgten Kyo und Noriko den letzten Beiden unauffällig. Sie hätten auch auffällig folgen können, Kazumi hätte es ihrerseits eh nicht mitbekommen. Sie war so sehr auf Ai fixiert, dass Noriko ihr hinterherschreien konnte, dass sie sie verfolgten, einen Unterschied hätte es dann eh nicht gemacht. Während Ai und Kazumi in die Wanne stiegen, machten es sich Noriko und Kyo gemütlich und er durchbrach die Stille zwischen ihnen wieder. Leicht lächelnd betrachtete Noriko ihre neue Bekanntschaft. Es geht mir ähnlich. Zufällig dir über den Weg zu laufen, will ich auch nicht. Zumal das Zufällig auch nur dann sein würde, wenn Kazumi euch hier besucht. Ich glaube nicht, dass Akari dich beschwört, wenn du draußen rumläufst. Die Menschen würden dann regelrecht ausrasten. Und das konnten und würden Ai und Akari sicher nicht zulassen. Auch wenn die Sorgen der Menschen unbegründet waren. Aber Menschen konnte man in dem Sinne mit den Bijus nur schlecht beruhigen. Sicherlich machten sie nur wieder Dramen aus der ganzen Sache, würden sie einen Mini-Ichibi durchs Dorf spazieren sehen.

Während Noriko ein wenig ihren Gedanken nachhing und sich fragte, wo sie sich mit Kyo aufhalten konnte, ohne ein gesamtes Dorf in Panik zu versetzen, hockte Kazumi mit Ai in der Wanne und auch, wenn die Blonde das Bad nicht für sich machte, konnte sie einfach mal entspannen. Zwar achtete sie darauf, wie es Ai ging. Aber irgendwie konnte sie auch mal abspannen, ohne sich irgendwelche Sorgen zu machen. Natürlich wurde sie nicht unvorsichtig. Sie machte sich zum Beispiel Gedanken, wieso Ai sie so merkwürdig ansah, scheinbar trotz des Fiebers noch mehr Farbe im Gesicht bekam und dann verlegen weg sah. So genau konnte Kazumi das Verhalten der Kleineren nicht nachvollziehen. Besorgt legte die Natsu den Kopf schief. Das Husten war vielleicht ein gutes Zeichen. Aber die Tatsache, dass Ai einfach nicht mal abspannte, sondern sich die ganze Zeit irgendwelche Gedanken machte, gefiel der Jinchuuriki nicht. Ganz und gar nicht. Wenn sie nicht mal runterfuhr und einfach mal Dinge Dinge sein ließ, konnte sich ihr Körper nie entspannen. Ob man sie ins Krankenhaus bringen sollte, aufgrund von einer Vorstufe des Burnouts? Hätte sie Ai nicht versprochen, sie nicht ins Krankenhaus zu bringen, würde es der Schwarzhaarigen jetzt schon viel besser gehen. Immerhin schien es nicht so,als könnte die Andere sich hier ordentlich entspannen und mal abschalten. Sie musste unbedingt schlafen und sich erholen. Sie musste schnell wieder gesund werden. Und während Kazumi sich darüber sorgte, dass Ai eigentlich gar keine Ruhe hatte, hing diese ihren Gedanken nach, von denen Kazumi gar keine Ahnung hatte. In ihren Augen war Ai auch nicht mal in der Verfassung sich solche Gedanken zu machen. Zumindest nicht solche, die ihr gerade durch den Kopf gingen.
Das Einzige, was Kazumi durch den Kopf ging, als Ai ihre Worte ignorierte, sich vorbeugte und ihr so plötzlich so nah kam, war eine immer wiederkehrende, einfache Frage: Was tut sie da?! Es gefiel ihr nicht, wie Ai aussah. So rot im Gesicht, so schwer atmend und so offensichtlich ausgelaugt und schwach. Generell machte sich Kazumi gerade nur Sorgen und sie wusste nicht mal, wohin mit ihren Gedanken. Ihre Gedanken waren wild durcheinander. Noriko, die sich an Kyo gelehnt und etwas entspannt die Augen geschlossen hatte, bemerkte/hörte Kazumis wirre Gedanken und öffnete die Augen und sah gerade, wie Ai sich zu Kazumi beugte und ihrem Gesicht immer näher kam. Sie bemerkte natürlich auch Kazumis unsicheren und komplett überforderten Blick, aber trotz Allem richtete sich Noriko aufgeregt auf  und zuckte fröhlich mit ihren Ohren. Eigentlich, so kam es Kazumi in den Sinn, sollte sie Ai wegdrücken, auf Abstand bringen, eh sie etwas tat, was die Schwarzhaarige bereuen würde. Aber anstatt Ai wegzudrücken, krallten sich ihre Hände in den Badewannenrand und versuchten Kazumi eher von Ai wegzudrücken, was schlecht klappte, da der Rand der Wanne dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machte. Während Noriko sich einen erfreuten, leisen Aufschrei nicht verkneifen konnte und sich sofort aufgeregt hinter Kyo versteckte, als Ai über ihren Schatten sprang, starrte Kazumi komplett überrumpelt in die halbgeschlossenen Augen Ais. Das war jetzt schon das dritte Mal? Und das zweite Mal heute! Woran lag das? Beziehungsweise wieso machte Ai das. War sie etwa wieder in einem Fiebertraum? Anders konnte sich Kazumi das einfach nicht erklären. Sie wusste nicht, was Ai fühlte. Sie wusste ja selbst nicht mal, wieso sie sich nicht mal aufregte, dass Ai sie küsste. Sie kam einfach mit dem Gedanken nicht so weit, dass sie meckern konnte. Eigentlich kam ihr der Kuss, wie ein einfaches Aufeinanderdrücken der Lippen vor, doch hatte Kazumidas Gefühl, als wäre Ai irgendwie verzweifelt oder es war so, als würde die Jüngere der Natsu irgendwas zeigen/sagen wollen. Aber Kazumi verstand einfach nicht was. Letztendlich löste sich Ai von Kazumi und der Natsu kam es vor wie eine Ewigkeit, obwohl es in Wirklichkeit nur wenige Augenblicke gewesen waren. Ais Kopf landete auf ihrer Schulter und im ersten Moment, hatte die Ältere Angst, Ai sei abgeklappt. Aber das warzum Glück nicht der Fall. Flüsternd sprach sie zur Blonden und sofort riss das Kazumi aus der Starre. Sie schlang ihre Arme um Ai und drückte sie fest an sich, während sie sich aufsetzte und sich auf den Badewannenrand setzte. Ai setzte sie auf ihren Schoß und hielt sie beschützend im Arm. Wir haben vergessen Ersatzkleidung mitzunehmen, fiel es Noriko auf, als sie Kazumi am Badewannenrand sitzen sah. Sofort drehte Kazumi den Kopf zu ihrer Partnerin und lief knallrot an. Sie hatte total vergessen, dass Kyo und Noriko mitgekommen waren. Ähm… Und tragen können wir sie auch nicht…, grübelte Noriko weiter ohne auf Kazumis Verlegenheit einzugehen. Und wenn ich wen beschwöre?, fragte sie rhethorisch und schloss schon die Fingerzeichen. In einer Rauchwolke tauchte ein Doppelgänger auf, der gelangweilt die Hände in die Hüfte stemmte. Wieso Kyuubi??, jammerte die kleine Katze. Eben genannter wedelte die Rauchwolken mit einer Hand weg und blickte dann kurz zwischen Noriko und Kazumi hin und her, eh er sich zu der Katze hinunterbeugte und ihr gegen die Stirn schnippte. Tja, kleine Katze. Ich bin einfach hilfreicher als du~, grinste er provozierend und funkelte Noriko belustigt an. Fauchend holte sie aus um Kyuubi den Finger abzubeißen, doch dieser richtete sich schneller auf. Nicht zuletzt auch, weil Kazumi genervt seufzte. Nenn es wie du willst, Kyuubi. Aber sie es als guten Willen meinerseits, dass ich dich nach der Sache überhaupt gerufen habe. Belustigt zuckte der Doppelgänger nur mit den Schultern. Letztendlich bin ich der Einzige, von uns, der was anhat und euch ordentliche Sachen besorgen kann Während er das sagte, deutete er spöttisch von sich und seinen Kimono auf Kazumi und Ai, wobei Kazumi Ai noch fester an sich drückte, als könnte ihre Umarmung Ai vor Kyuubis Blicken schützen. Na gut… Fellball… Sandkorn… Zeigt mir mal, wo ich Klamotten für die Beiden finde. Schließlich wollt ihr ja nicht, dass sich die Beiden noch den Tod holen.


Zuletzt von Natsu Kazumi am Di Jul 04, 2017 8:45 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mi Jun 28, 2017 7:14 pm

Kyo gab seine Einschätzung ab, aber es war natürlich nur eine ungenaue Vermutung. In Wahrheit wusste er nicht wie Kyuubi seine Jinchuuriki manipulierte und seine Vermutungen waren insofern kaum besser als jene von Noriko, mit dem Unterschied ihrer beider Erfahrungen. Kyo merkte inzwischen wie schwierig es doch war über dieses Thema zu reden, nahm er selbst doch einfach einen anderen Standpunkt ein. Für ihn war es gut, wenn Kazumi psychisch instabil wurde, aber Kyo merkte gleichzeitig das Noriko diese Vorstellung gar nicht gefiel und nun musste er einen Weg finden die Katze glaubhaft zu unterstützen, nur wie? Einerseits fiel es ihm nicht schwer gegenüber Kyuubi Wut im Bauch zu haben, die Zähne blecken zu wollen und die Krallen zu schärfen, ganz einfach weil er den Fuchs als Rivalen ansah, doch anderseits waren sie in ihrer Situation der Gefangenschaft vereint, sollten sie dann nicht einander unterstützen in ihrem Bestreben die Ketten des Menschseins abzustreifen? Hier tat sich eine echte Zwickmühle auf und Kyo steuerte geradewegs hinein, weil er sich auch noch zum Experten für Bijuu ausrief. Waren bei ihm die Sandkörner lose? Sollte er Noriko nicht helfen? Der Konflikt fiel ihm erst auf, als er versuchte eine halbwegs diplomatische Antwort zu formulieren. “Eine schleichende Krankheit? Hm. Du stellst ihn dir sehr gerissen vor. Vielleicht stimmt ja deine Einschätzung, immerhin kennst du das Verhalten von Kazumi und wie es sich veränderte und zwischen diesen Zeiträumen sitzt der Fuchs.“ Kurz gesagt. Der Gesprächsinhalt wurde ein wenig unangenehm und somit versuchte er das Verhalten von Kazumi und Ai nachzuahmen. Sorge um eine Person die man mochte. Er glaubte sich zu erinnern das Kazumi verärgert darüber gewesen war das Ai sich immer zu viel zumutete, neben dem Thema des Gesundpflegens war es immerhin darum gegangen. Dies war ziemlich eindeutig Sorge von Seiten Kazumi's und was für Menschen galt konnte sicher auch auf Tierpartner angewandt werden. Seine Aussage das Noriko auch Freizeit bräuchte, resultierte darin das die Katze sich an ihn anschmiegte und Kyo tat es ihr ähnlich, auch wenn er nicht schnurrte. Fakt war. Er wusste noch nicht wie er sich bezüglich Kyuubi oder Kazumi verhalten sollte, aber er wusste das er Noriko etwas ihre Sorgen nehmen wollte und zumindest daran konnte er arbeiten. Sie schien das Angebot zumindest nicht abzulehnen, äußerte jedoch bedenken das Kyo nicht überall frei herumlaufen könnte. “Hm. Stimmt wohl. Vielleicht fällt uns noch was anderes ein.“ Er wollte insofern weiterhin auf die Katze eingehen und sich mehr nach ihr orientieren, denn sie kannte sich einfach besser mit Menschen aus, durch ihre Verbindung zu Kazumi und er glaubte inzwischen fast das sie einfach Recht hatte, auch wenn er sie nicht immer verstand. Beispielsweise. Wieso sollte er nicht draußen rumlaufen können? Er wusste das Akari dies nicht wollte, aber er würde sie sicherlich dazu überreden können, doch wenn Noriko nun auch dagegen war?! Er beließ es erst einmal dabei und folgte stattdessen den Damen ins Badezimmer.

Unterdessen versuchte Akari zu schlafen, doch eines schien von Anfang an klar, dieser Schlaf würde nur bedingt erholsam sein, insofern das sich ihr Körper wohl erholen würde, doch Akari fürchtete, oder wusste vielmehr, das ihr Geist dabei sehr aktiv bliebe. Es waren keine Träume über die sie sich Sorgen machte, sondern ihre ganz private Hölle, die zumeist hinter dem Traum steckte. Seltsamerweise passierte es erstaunlich selten, dass Akari einfach nur schlecht träumte, in dem traditionellen Sinne der verzerrten Wirklichkeit und den Traumbildern, die im Nachhinein alles unecht erscheinen ließen. Akari war zumeist im Seelenversteckt und für sie war es echt. Für sie war es kein Traum und es würde nie einer sein, nicht einmal wenn sie es in ein Traumtagebuch schriebe und anderen es als Trauminhalt erzählte, Akari würde wissen das es keiner war.  Bisher gab es nur ein Szenario welches sie mit Shukaku und einem  echten Traum in Verbindung bringen konnte und dieses lag nur wenige Minuten zurück und war taufrisch genug um sich daran zu erinnern, denn immerhin, Träume hatte es doch manchmal an sich zu verblassen oder? Zugegeben, sie erinnerte sich kaum noch, an eine Zeit wo sie kein Genjutsu brauchte um ruhige schlafen zu können oder genau wusste wer hinter einem Traum auf sie warten mochte. Als Kind hatte sie früher einmal versucht ihre Träume zu steuern, sich vorzunehmen was sie träumen wollte und es sich als Abenteuer vorgestellt. Früher besaß sie durchaus eine rege Fantasie und diese wollte sie in ihren Träumen bereisen und wenn schon nicht in echt, sich zumindest eine glückliche Familie erträumen – typisch Akari. In der Realität wollte sie eine Familie, aber am Liebsten wollte sie eine Familie die perfekt miteinander harmonisierte. Die Sache mit den Träumen hatte schon damals nicht funktioniert, aber eine Traumfamilie hatte sie dennoch erhalten. Eine Schwester, eine Mutter. Es war Realität gewesen und sie hatte sich daraufhin in die  neue Fantasie gestürzt die Ayioma hieß. Ihr Problem schien weniger in ihren Sorgen zu bestehen, sondern vielmehr in dieser Unart sich unwirkliche Ziele zu stecken. Ayioma stand nicht mehr zur Verfügung? Na dann konnte sie sich ja daran machen den Ichibi zu bezwingen! Akari hatte wirklich ein Problem damit realisierbare Ziele von Traumzielen abzugrenzen und Shukaku hatte dies wohl vor ihr herausgefunden, oder zumindest stellte sie ich so den Grund für das Debakel von vorhin vor. Akari hatte sich also schlafen gelegt um Shukaku zu begegnen, aber anstellte ihn nochmal auf diese emotionale Panne anzusprechen, wollte sie mit ihm klären, was an der Idee von Kazumi dran war. Sie konnte es ihre Schwester ja nicht fragen, hatte diese es ihr doch verboten. Akari sollte es hinnehmen und nicht weiter nachfragen und vielleicht lag es auch daran, dass Kazumi nicht die Kraft gehabt hätte es Akari zu erklären, noch dazu wo Akari ja ohnehin nur dumme Fragen gestellt hätte. Außerdem war dies eine Sache zwischen Kazumi und dem Neunschwänzigen, vielleicht etwas das sie in ihrem Seelenversteck miteinander verband? Akari konnte genau so wenig hinter das Siegel von ihrer Schwester blicken, wie dies umgedreht der Fall sein dürfte. Es blieben ihr nur die gemachten Aussagen und der Versuch für sich selbst eine Antwort zu finden. Also wischte sie einen aufkeimenden Traum beiseite und stieg metaphorisch in den großen Sandkasten, der nun ihre innere Welt komplett ausfüllte.
“Was würdest du dazu sagen, wenn ein Mensch dich verstehen wollte oder generell einen Bijuu?“ Shukaku streckte den Kopf aus dem Sand und sein mächtiger Kiefer landete unmittelbar vor Akari's Bauch. “Ich sage das ist Unsinn und würde die Person fressen. Meinst du das verbindet deine Schwester und Kurama?“ Akari zuckte mit den Schultern und blickte in das Maul ihres lebendigen Traums. “Ich denke das hat sie gemeint. Sie fühlt sich ihm verbunden, unter anderem weil ich sie verlassen habe. Sie und Kyuubi sind vereint, er würde sie nicht verlassen und vielleicht würde sie einen Ausbruch sogar positiv sehen, weil sie dann eine Transformation in den Fuchs erlebt. Ich will meine Schwester beschützen und nicht das sie den Versand verliert!“ Akari lehnte ihr Gesicht an den mächtigen Unterkiefer und spürte jetzt schon ein paar Tränen ihre Augen verlassen. Für einen irritierten Moment überlegte Shukaku ob es ihr helfen würde, ihr den Kopf abzubeißen, immerhin steckten dort diese wirren Gedanken und auch dort kamen diese nassen Augenausdünstungen her. “Ist das jetzt einer dieser menschlichen seelischen Zusammenbrüche von dir? Ich würde es ja vorziehen, wenn dein Körper nicht so geschwächt ist, aber ich nehme dich gerne auf ein paar Schritte mit.“ Akari hob den Arm und stützte sich auf der unteren Giefernleiste des Monsters ab. “Das war so klar, nutze es nur aus, tu dir keinen Zwang an. Ich verliere meine Schwester an Kyuubi und derweil bin ich bestimmt wieder schlafwandeln. Also wo gehen wir hin?“ Sie versuchte sich derweil mit ihrem Ärmel das Gesicht abzuwischen, aber es landete nur Sand darinnen, bis ihre tränenden Augen nur noch brannten. “Nicht weit, zum Siegel in der Küche. Es sieht aus als wäre es inaktiv. Wir können es uns ansehen. Du magst doch Siegel. Das lenkt dich von Kyuubi ab, der maximal die Gefühle deiner Schwester ausnutzt, zumindest würde ich es so machen, wenn du dich dafür interessieren würdest.“ Akari schniefte nur. “Nee lass mal. Deine Liebe braucht ich nicht. Habe die Zeit hinter mir wo ich Einsam war und du zählst mit zu dem Teil der Einsamkeit.“ Shukaku musste kurz niesen und schleuderte Akari damit eine gewaltige Staumfontaine ins Gesicht. Daraufhin war sie erst einmal damit beschäftigt zu Husten und ihre Atemwege zu reinigen, hatte der Windstoß ihr doch gleichzeitig den Mund aufgestoßen und den Sand zusätzlich auch dort hinein. “Du verstehst also weder deine Schwester noch uns Bijuu und bist lediglich auf dich selbst fokussiert, immerhin warst du ja offenbar gar nicht einsam als du alleine nach Ayioma gesucht hast. Eine Suche die in Verzweiflung endete, wohlgemerkt. Dann sei gefälligst produktiv, wenn du schon hier bist! Habe das Siegel hier in den Sand kopiert. Dies solltest du leichter analysieren können, es hat immerhin keine Gefühle! Hehe.“ Akari konnte inzwischen weder sehen, nur noch erschwert atmen und ließ sich wie gehabt von Shukaku vorführen. Dies hätte in der Realität wirklich kaum besser laufen könne, aber wenigstens brachte sie gerade niemanden ums Leben. Sie ließ sich von einer Klaue in eine bestimmte Richtung drehen und versuchte die Umrisse im Sand zu erkennen. Akari schwieg einfach und stellte auf stur, bis sie sich in den Boden gedrückt fühlte. Sie wollte stur sein und es durchziehen, spürte aber irgendwann wie ihr der Atem stockte, weil sie sich unterhalb der Oberfläche befand und es nur noch Sandkörner zum Atmen gab. Schließlich wurde sie von etwas empor gehoben und ragte wie in einer Zwangsjacke aus dem Sand heraus, ihr Kopf zeigte auf das Siegel. “Was ist?! Ich bin zwar sehr alt, aber meine Geduld ist nicht unendlich. Kyo ließe sich sicher dazu überzeugen Ai im Badwasser zu ertränken, das Überraschungsmoment wäre auf unserer Seite und vielleicht erhält er einen Helfen.“ Shukaku verstummte und versuchte wohl gerade die entfernte Situation einzuschätzen, denn es verwirrte ihn eine Entität von Kyuubi zu spüren. Akari zwängte sich derweil so gut es ging aus der sandigen Umarmung heraus. “Das Siegel ist unvollständig, weil Ai fehlt und ich dachte du wolltest niemanden mehr töten und damit meine ich weder durch mich, noch durch Kyo. Du bist nicht der Teufel. Ein Deal mit dir wird ja wohl etwas zählen!“ Akari wurde in den Sand zurück gestopft und erstickte dort schließlich, was ihr nur insofern auffiel, dass sie irgendwie im Nichts war. “Was heißt das? Gehört Ai zum Siegel, weil sie es erschaffen hat? Was ist dann daran so abwegig das Siegel zu zerstören indem wir Ai zerstören? Ach vergiss es. Gehen wir das mal anders an. Ai will dich beschützen, weil sie dich liebt oder? Im Übrigen kannst du deine Schwester nicht verstehen weil du Ai oder Ayumi noch hast. Wie wäre dies? Wir vernichten Ai's Siegel indem ich dich umbringe. Haha. Gut oder? Es muss natürlich subtil sein. Sag mal. Du als Mensch. Wie kann man euch umbringen ohne das ihr richtig sterbt? So das ich nicht mit dir untergehe, so das ich dich wiederbeleben kann?“ Akari konnte natürlich nicht antworten, weil sie gerade irgendwie Nichts war, eine Leiche in einer Traumwelt und insofern konnte sie ganz gut leben, fast schon wie ein unsichtbarer Edo Tensei. Plötzlich tauchte sie wie aus dem Nichts wieder auf, geformt aus Sand und ihr Körper sah auch aus als würde er gleich wieder zerbröckeln. “Geht nicht. Ich sterbe, du stirbst. Würde ich in der Nähe von Menschen sterben und gerade so noch am Leben hängen, könnten diese mich wiederbeleben, insofern ist Konoha mit dem Krankenhaus ein guter Standpunkt, aber ich denke sie würden dich vorher extrahieren oder so. Und ich wüsste nicht wie du mich wiederbeleben könntest.“ Shukaku geriet tatsächlich ins Grübeln und wie zur Antwort seiner Überlegungen rief er “Fuuton! Luft. Ihr Menschen braucht Luft zum leben. Das können wir erzeugen. Wir streichen erst mal den Gewandpfad und du wirst Fuuton lernen. Fuuton ist vielfältig. Man kann damit leben und überleben, aber auch daran sterben. Genauer gesagt fallen mir spontan einige Ideen ein wie ich dich dadurch sterben und wiederbeleben könnte. Genial. Geklärt. Du lernst Fuuton und sicher findest du auch ein persönliches Ziel wieso du es lernen willst oder?“ Akari wirkte plötzlich verlegen. Sie würde sich hüten zuzugeben, dass sie seine Hilfe aus Angst vor ihm annähme, weil dieser Vorschlag am Ende für sie der beste Deal wäre. Der Deal mit dem gelben Sandhaufen.            

Was Kyo jedoch im Bad zu sehen bekam hätte ihn vielleicht die Verlegenheit ins Gesicht getrieben, wenn er kein Chakra-Monster gewesen wäre, wodurch er sehr gut steuern konnte welche Partie von ihm wie auszusehen hatte, doch über Schamröte hatte er bisher dennoch nie nachgedacht. Wieso auch? Solche Situationen waren ihm egal, lediglich das Noriko vielleicht denken könnte er würde sich nicht angemessen verhalten machte ihm leichte Sorgen, doch andererseits war diese Situation für Menschen doch bestimmt auch ungewöhnlich, woher sollte also dann Kyo das richtige Verhalten erkennen? Noriko schien dies alles viel besser deuten zu können, sie wirkte eindeutig als ob ihr das Geschehen etwas bedeutete und vermutlich war dem aus so. Er versuchte sich zu erinnern worüber sich Noriko freuen mochte, aber es fiel ihm nicht so direkt ein. Hatte das etwas damit zu tun das Kazumi nicht richtig lieben konnte? Er beobachtete ja nur, doch im nächsten Moment schien auch dies falsch zu sein, denn Kazumi reagierte auf den Kommentar von Noriko sehr überrascht und dies schien offenbar kein seltsames von Kyuubi erzeugtes Verhalten zu sein. Die Kleiderfrage nahm plötzlich einen gehobenen Stellenwert ein, möglicherweise weil Kazumi deren Abwesenheit schwer zu schaffen machte, denn sie beschwor einen Doppelgänger?! Was? Wie?! Kyo war sprichwörtlich zur Aufgabe bereit, er konnte es ganz offenbar gar nicht verstehen, wieso erst versuchen? Konzentration! Noriko nannte den Doppelgänger Kyuubi und ging sogleich in Angriffshaltung. Kyo reckte den Kopf und schaute auf. Dies war also der Kyuubi-Doppelgänger? Sah irgendwie wie eine düstere männliche Version von Kazumi aus. Bisher war Kyo lediglich neugierig und nahm daher auch die Beleidigung sportlich. “Herzallerliebst“ Er übernahm sogleich die Führung und ging zur Tür, woraufhin er stehen blieb. “Öffnen Großer!“ Er machte sich natürlich keine Illusionen was den Doppelgänger betraf und wusste das er ihm hoffnungslos unterlegen wäre, allein weil die menschliche Form in dieser Situation allein schon von Überlegenheit sprach, doch folgen musste Kyuubi ihm dennoch brav. Im Flur angekommen wandte sich Kyo dem Schlafzimmer zu und führte Katze und Doppelgänger zu der Garderobe von Ai/Ayumi und Akari. “Da drinnen sollte was passendes sein. Hast du auch einen menschlichen Kleidergeschmack? Deine Jinchuuriki will bestimmt hübsch aussehen.“ Es fehlte für Kyo nicht viel um lachend auf dem Schlafzimmerboden zu liegen. Klar Kyuubi war stärker, aber er sah aus wie ein lächerlicher Mensch!

Sie schwiegen eine Weile, maßgeblich weil Akari nicht wusste was sie Shukaku entgegen halten sollte. Sie schaute sich ihren neuen Sandkörper an und probierte ein paar Gehversuche aus, bis sie spontan gegen ein Hindernis aus Luft stieß sowie einen sehr dumpfen Schmerz verspürte. Die Luft im Seelenversteck konnte kaum für den Schmerz verantwortlich sein, waren sie in der Realität irgendwo dagegen gelaufen? “Sag mal! Wenn du meinen Körper nicht richtig bewegen kannst dann lass es doch einfach! Geh zurück zur Couch und lass mich schlafen.“ Normalerweise hatte Akari beim Schlafwandeln ihre normalen Alpträume, da sie aber diesmal indirekt mitbekamt was in der Realität passierte, war dies fast noch irritierender als plötzlich spontan irgendwo aufzuwachen und nicht zu wissen was passiert war. “Da ist was im Weg und ich denke dagegen laufen bis es kaputt geht bringt nichts in deinem Körper.“ Ha! Sie liefen also schon wieder durch die Gegend, durch ihre Wohnung! Frechheit irgendwie. “Ok. Zeig mal her.“ Ein wenig genervt war sie ja nun trotzdem, wo gab es denn etwas wo sie dagegen laufen konnten, eine Wand? Der Gelbe sollte wohl schon noch wissen, dass Menschen nicht durch Wände gehen konnten oder? Anderseits, vielleicht versuchte er ja auf kreativem Weg den Siegeln von Ai auszuweichen? Die stabile Luft vor ihr verwandelte sich einige Momente später in die Tür zum Badezimmer, geformt aus Teilen der Luft und Sand, welcher sich von unten nach oben schob. Zunächst schaute Akari extrem irritiert, denn es verwirrte einfach nur in der Wüste eine einzelne Badezimmertür vor sich schweben zu sehen. “Was....“ Neben ihr grollte es, vor unterdrückter Ungeduld. “Sie ist geschlossen. Eure Türen innerhalb der Wohnung stehen zumeist offen.“ Akari war geneigt ihren Körper zurück zu erobern, nur um sich mit der Hand vor die Stirn zu hauen oder selbst gegen die besagte Tür! Diese Tür war ja wohl geschlossen, weil Ai und Kazumi drinnen waren! Moment. Ai und Kazumi?! “Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Da gehen wir nicht rein!“ Akari verschränkte die Arme vor der Brust, das wurde ja immer schöner hier! “Wie du meinst. Dann eben mit Gewalt.“ “Stop! An meinem Körper sind Hände, wie deine Klauen, nur dass sie feiner greifen können und das dort...“ Sie zeigte eine Stelle der schwebenden Tür. “....ist eine Klinke. Hand darauf und runter drücken. Funktioniert immer, wenn die Tür nicht verschlossen ist.“ Dann Spürte Akari erst einmal nichts mehr, offenbar waren sie ins Badezimmer gelangt und Shukaku schirmte sie vorerst noch vor ihren eigenen Augen ab, so dass sie nichts sehen konnte. “Interessanter Anblick. Hat sich doch gelohnt und im Übrigen war es ein Scherz. Ich weiß wie man Türen öffnet!“
Derweil stand Akari also einfach im Badezimmer und blickte ungeniert und direkt zu Ai und Kazumi. Etwas untypisch war dabei vielleicht das Akari ein breites Grinsen auf dem Gesicht hatte und die Tür weiterhin offen stand. “Gesucht und gefunden.“ Shukaku steuerte Akari ein wenig wie einen Zombie auf Ai und Kazumi zu. Er wusste noch nicht direkt was ihm mehr zusagte. Ai nochmal zu erwischen oder einen guten Blick zu erhaschen.
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Jul 03, 2017 9:22 am

Im tiefen Herzen, da lag sie nun da, in den Armen der Frau, in die sie sich verliebt hatte, in den Armen der Person, in denen sie schon so lange liegen wollte und doch fühlte es sich irgendwie komisch an, es fühlte sich so an, als würde die Blondine nicht verstehen, was Ai von ihr wollte, als würde sie nicht verstehen, was Gefühle sind, was Liebe ist. Dabei hatte ihr doch Ai so oft schon gesagt, sie solle die Menschen beobachten und genaue Schlüsse ziehen und sich nicht von irgendwelchen irrationalen Dingen ablenken lassen um eine Analyse zu treffen. Ai wusste nicht genau, wie die Andere es sah, doch der Moment war, so unschön er war durch ihre Krankheit doch recht schön, denn sie konnte so der jungen Frau nahe sein. Selbst, als sie einen Bunshin beschwor hielt Kazumi sie im Arm, kam es ihr nur so vor, oder aber zog diese Ai sogar noch fester in den Arm, seit dem sie einen Bunshin beschworen hatte? Ai öffnete schwach die Augen und ihre roten Augen berührten mit dem Blick die des Kyuubis. Ja, er war es, denn sie konnte auch die Erhöhung Atemfrequenz seitens Kazumi feststellen. Ihr Herzschlag wurde schneller. Sie war nervös, was wohl daran lag, dass Kazumi eine Schutzbefohlene aktuell im Arm hielt und eines der aggressivsten Wesen beschwor, die ihr einfielen. Er sollte also Kleidung für sie beide holen? Das würde bedeuten, dass Kyuubi die Wäsche von ihr, Akari und Ayumi durchsuchen würde, immerhin waren von jedem der Genannten etwas im Schrank.

Kyuubi stiefelte mit Kyo ab. War er schon lange da? Für Ai geschah gerade vieles durch eine Art Schwamm, oder einen Vorhang, oder gar hinter Milchglas. Sie registrierte zwar viel, aber sie war schier handlungsunfähig. Ein Wächter, der nicht mehr wachen konnte, merkwürdiges Gefühl, doch Ai zeigte keinerlei Regungen und auch sonst, außer die erhöhte Atmung, das Beben im Körper durch das Fieber und dem Schwindel war ihr nichts anzumerken. Sie war halt schon immer eine ruhigere Zeitgenössin. Dann jedoch ging die Tür auf und Ai blickte zu dem Neuankömmling, denn nun trat jemand hinein, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Und nicht nur, dass es Akari war, sie war es doch nicht, denn ihre Augen waren anders, sie waren geschwärzt und ihre Regenbogenhaut war gelblich. Dazu noch diese Körperhaltung und die gewählten Worte. Ais Augen weiteten sich, ihr Puls wurde erhöht und sie begann sich in dem Arm von Kazumi zu winden und würde diese gar ins Wasser stoßen, nur um zwischen den beiden Damen zu sein. Dabei landete Ai nun auf dem Boden und der Raum begann sich zu drehen, während sie sich aufrichtete. Sie hielt sich mit einer Hand den Köpf und mit der Anderen an der Wand fest. Sie starrte den Avatar des Ichibis an. Sie wollte Fingerzeichen schließen, doch es gelang nicht, denn als sich Ai von der Wand löste saß sie auch schon wieder auf dem Boden. Sie blickte den Ichibi trotzig an.
Weiche zurück, sonst wirst du gebannt. Ich lasse dich nicht näher als nötig an Umi heran, Shukaku., sprach sie nun, während es jedoch keinerlei Variationen in der Stimmlage oder gar im Tempo gab. Sie sprach diese Worte überraschend ruhig aus.

Langsam öffnete die junge Frau ihre Augen. Sie war ruhig und sie starrte die Tür an, ehe sie sich nun erhob und jene aufschob. Nebst Kyuubi raschelte kurz ein Kimono, der so schnell verschwand, wie er gekommen war. Vielleicht würden Kyo und Kyuubi nur noch den Rest eines wunderschönen geblichen Kimonos mit Kamille auf ihm sehen können. Der weil legte sich sanft eine Hand auf die Schulter von Zombiakari.
Ich denke dies gehört sich nicht, oder Shu?, fragte eine sanfte Stimme und hinter Akari stand … Ayumi. Sie zog nun die junge Frau mit hinaus und lächelte noch einmal kurz zu Ai und Kazumi.
Ich denke du solltest besser deine Prinzessin schützen, edle Ritterin., sprach sie nun und zwinkerte kurz Kazumi zu. Sie war eine ältere Version von Ai, sie war jedoch größer, hatte mehr Vorbau und war deutlich älter. Sie wirkte ruhig, fast schon total abgeklärt und sie hatte auch keinerlei Angst davor sich mit einem Jinchuriki anzulegen, ehe dann die Tür ins Schloss fiel und Ai und Kazumi alleine waren. Ai jedoch kam nicht alleine hoch und versuchte die Hand von Kazumi zu finden und fand … etwas weiches.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Jul 06, 2017 8:12 am

Kazumis Bunshin verdrehte nur genervt die Augen. Er wusste ja, dass Shukaku nicht unbedingt die hellste Glühbirne im Kronleuter war. Aber dass seine Chibiversion genauso war? ‚Großer‘? Mal im Ernst… Kyuubi war ja wenigstens erleichtert, dass Kyo ihn nicht als kleines, süßes Emo-Menschenmädchen abstempelte oder zumindest es nicht ansprach. Sonst hätte er wohl mit dem kleinen unförmigen Sandhaufen Fußball gespielt. Nur, dass Kyo die Ehre hatte, Kyuubis Fußball zu spielen. Er schob die Tür zum Badezimmer auf, trat hinaus und schloss sie auch wieder, nachdem Kyo und Noriko ebenfalls das Bad verlassen hatten. Letztere lief hinter Kyuubi und beobachtete ihn misstrauisch. Natürlich spürte der Fuchs in Menschengestalt die stechenden Augen und diese misstrauischen und hasserfüllten Blicke, die die kleine Katze ihm in den Hinterkopf bohrte. Aber er nahm es mit Humor. Es wunderte ihn nicht, dass Noriko ihn offensichtlich nicht leiden konnte. Es freute ihn sogar. Er hatte schon mitgekriegt, dass Kazumi wegen Noriko und ihm im Zwiespalt war. Sie wusste, dass Noriko es mit ihrer Abneigung nicht einfach daher nahm, weil sie Füchse nicht ausstehen konnte, sondern weil sie sich um Kazumis Wohl sorgte. Aber automatisch brachte das Kazumi ihn Probleme und erleichterte Kyuubi eigentlich nur die Arbeit.
Kyo führte ihn und Noriko ins Schlafzimmer und der Biju ging sofort direkt zum Kleiderschrank. Noriko gesellte sich zu Kyo und betrachtete den scheinbaren Menschen misstrauisch. Als Kyuubi den Schrank öffnete, zeigte sich sofort eine große Auswahl an Klamotten, weswegen er schon genervt die Augen verdrehte. Kyos Beitrag war auch nicht besonders hilfreich, den Fuchs nicht noch mehr zu nerven. Er warf einen kurzen Seitenblick zu Kyo, eh er spöttisch kicherte. Menschlicher Kleidergeschmack? Nein. Nicht im Geringsten, sagte er und suchte sich für Ai und Kazumi jeweils etwas zum Anziehen raus. Was es war, interessierte ihn letztendlich nicht. Aber ich bin auch kein modischer Assistent, der dieses Kind und meinen Jinchuuriki in irgendwelche voll modischen Klamotten stecken muss. Was Kazumi will, ist mir vollkommen Schnuppe. Sie muss damit leben, was ich ihnen bringe, sagte er trocken und schloss den Kleiderschrank sofort wieder. Ohne auf Kyo oder Noriko zu warten, wand sich der Bunshin von dem Schrank ab und verließ das Zimmer sofort.

Nachdem Kyuubi mit Noriko und Kyo aus dem Raum verschwunden war, nutzte Kazumi die neugewonnene Ruhe erstmal aus, um Ai abzutrocken und sie in ein Handtuch zu wickeln. Mehr konnte sie jetzt tatsächlich nicht tun. So wie Ai zitterte, wollte sie die Schwarzhaarige einfach nur Anziehen und ins Bett stecken. Und sie zusätzlich am Besten von Allen abschirmen, die ihr irgendwas antun konnten. Am Besten wäre es wirklich, wenn sich Ai selbst einschloss und erst wieder rauskam, wenn es ihr besser ging. Denn ein Teil in Kazumi wollte einfach nur weg. Seitdem sie hier war,waren nur furchtbare Sachen passiert, die scheinbar auch sonst nie geschehen waren. Sie schreckte aus ihren Gedanken, als die Tür zum Badezimmer geöffnet wurde. Im ersten Moment dachte sie, dass Kyuubi zurückkommen würde, doch als sie Akari anstatt ihm erkannte, legte Kazumi fragend den Kopf schief. Wollte die Andere nicht schlafen? Allerdings, was Kazumi noch mehr Sorgen machte, war dieses untypische, breite Grinsen auf Akaris Gesicht. Allerdings reichte ein kurzer Blick in ihre Augen um zu merken, dass was nicht stimmte, beziehungsweise, dass Akaris Biju seine Klauen im Spiel hatte.
Kazumi starrte Akari überfordert und entsetzt an. Sie wusste gar nicht, was sie jetzt tun sollte. Dadurch, dass die Andere einfach nur dastand, wusste Kazumi nicht zu reagieren. Bei ihren Worten lief es Kazumi eiskalt den Rücken runter und als wäre diese ganze Situation nicht schon schlimm genug, fing Ai auch noch an sich zu winden. Jetzt halt still! Was soll das, Ai?!, zischte Kazumi angestrengt und etwas verärgert. Sie hatte keine Ahnung, was in der Schwarzhaarigen vorging, aber sollte sie als jemand, der gerade mehr als geschwächt war, nicht einfach still liegen bleiben, sich erholen und hoffen, dass sie beschützt wurde?! Lass sie doch. Wird bestimmt mal ein neuer Anblick für dich, nicht nur im Traum zu sehen, wie sich deine Liebsten gegenseitig umbringen
Sofort riss Kazumi den Blick von Akari los, nur um zur Tür zu sehen, in derKyuubi am Türrahmen lehnend stand, eine Hand in die Hüfte stemmte und in der Anderen Klamotten hielt. Seine roten Augen fixierten Akari angriffslustig. Also war ihm klar, wer eigentlich gerade über Akaris Handlungen entschied. Du wirst ihr nichts antun, ist das klar?!, sagte sie gedanklich zu ihm, doch dieser kicherte nur belustigt und schüttelte den Kopf. Als hätte ich Lust darauf, die Hand gegen einen dummen Menschen zu erheben, der von dem schwächlichen Sandmonster kontrolliert wird. Ich bitte dich, antwortete Kyuubi laut, sodass ihn alle hören konnten. Für die Anderen wäre es wahrscheinlich verwirrend, was er sagte. Immerhin wussten sie den Zusammenhang nicht, was Kazumi gesagt hatte. Shukaku und ich wissen beide, dass er gegen mich doch eh nie eine Chance hätte. Ich könnte ihn auch fertig machen, wenn ich nur eine katzengroße Biju-Form wäre, spottete er belustigt und schmiss Kazumi die  Klamotten hin. Gegen einen Kampf zwischen euch, hätte ich tatsächlich nichts~
Mit diesen Worten verpuffte Kazumis Doppelgänger und ließ die drei Menschen alleine zurück. Aber lange waren sie nicht zu dritt. Nach Ais Worten und ihrem Schwächeanfall, wo Kazumi auch nur noch darauf wartete, dass Ais Kreislauf wieder zusammenbrach, legte sich auf einmal eine Hand auf Akaris Schulter und eine fremde Frau tauchte auf. Zumindest kannte Kazumi sie nicht. Sie erinnerte sie zwar an jemanden. Aber durch das plötzliche Auftauchen, was Kazumi etwas aus der Bahn geworfen. Kurz blickte sie fragend zwischen Ayumi und Ai hin und her, eh sie skeptisch die Augenbrauen in die Höhe zog und Ayumi skeptisch/misstrauisch ansah. Diese richtete ein paar Worte an die Blonde, eh sie sich Akari schnappte und mit ihr aus dem Bad verschwand. Ähhhh… Skeptisch und selbstzweifelnd, ob sie sich das nicht doch eingebildet hatte, blickte sie Akari und Ayumi hinterher. Sie wusste nicht, was sie mehr verwirrte. Die Worte der Fremden, das Auftauchen der Fremden, der Wunsch einfach tief und fest zu schlafen um das hier als Traum abstempeln zu können oder der Wunsch, dass Kyuubi noch hier war, um sie mal zu kneifen. Was zum Henker war denn jetzt schon wieder los?! Was ist denn los? Wer war das? Ich verstehs nicht!, rief Noriko in die Runde und holte somit auch Kazumi wieder aus ihrer Starre. Schnell zog sie sich den mitgebrachten, orange-roten Yukata über, eh sie sich erhob und zu Ai ging. Kazumi hatte gar nicht gemerkt, dass diese sich schon angezogen hatte. Ich verstehs selbst nicht, seufzte Kazumi. Die Blonde driftete schon wieder teilweise mit den Gedanken ab. Was hatte Ayumi gemeint.Vor allem, wer war diese Frau überhaupt?! So unaufmerksam wie Kazumi gerade war, merkte sie nicht, was Ai wollte. Während Kazumi mit dem Gedanken noch nicht mal so weit war, dass Ai aufstehen wollte, war diese schon dabei sich aufzurichten. Erst als sie Ais zierliche Hand an einer merkwürdigen Stelle spürte,wanderten ihre Gedanken wieder ins hier und jetzt. Verwirrt blickte sie Ai an, eh sie ihrem erhobenen Arm folgte und an der Hand der Schwarzhaarigen endete, die auf Kazumi Brust lag. Einige peinliche Sekunden vergingen, eh Kazumi raffte, was das hier für ein Bild bot. Knallrot lief sie an und packte schnell Ais Handgelenk um ihre Hand wegzuziehen. Ich glaube, Aufstehen kannst du erst mal vergessen. Sag mir, wo ich dich hinbringen kann, wo du diesmal in Ruhe
schlafen und dich erholen kannst. Noch mal so ne Unterbrechung und ich lauf Amok
, seufzte sie genervt, eh sie darauf wartete, dass Ai ihre Arme um Kazumi Hals legte, damit sie die Jüngere hoch nehmen konnte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Jul 09, 2017 6:20 pm

Ai sah so klein, so zart und so zerbrechlich aus, also sie da auf dem Boden landete. Theoretisch wäre Shukaku in der Lage gewesen ihren kleinen Sturz abzumildern, ihren Arm zu ergreifen und sie abzustützen, aber gleichzeitig wäre er wohl zu versucht gewesen ihr selbigen Arm einfach auszureißen, oder auszukugeln, zumindest ein paar Bänder zu dehnen, je nachdem wie stark Akari dagegen ankämpfte. Und seine Jinchuuriki kämpfte tatsächlich, was ihn noch mehr erfreute. Sie wollte ihrer kleinen Freundin helfen und konnte es doch nicht, aber Shukaku konnte genauso wenig Ai angreifen, denn dafür besaß dieser Akari-Körper einfach keine Kraft mehr, er wäre noch bei Ai auf dem Boden gelandet, fast so unfähig wie diese sich gerade anstellte, in dem Versuch Kazumi zu schützen. Das Verhalten verwunderte ihn zusätzlich noch, wer sagte denn das er etwas von Kazumi wollte? Er leckte sich Akari's Lippen. Irgendwie war Ai ja auf ihre Art wirklich niedlich, machte sich um das Kyuubi-Mädchen Sorgen, warum auch immer. “Nach dem Fuchs-Mädchen habe ich nicht gesucht, du beschützt es also?“ Shukaku hielt in seiner Bewegung inne und blieb stehen, dass war ihm hier alles zu viel Menschlichkeit. Musste er erst heraus finden wer hier alles wen beschützen wollte oder würde? Er wollte lediglich etwas von Ai, weil diese für Akari eine Bedeutung besaß, jetzt hing da also noch das Fuchs-Gefäß mit drin? Allerdings sah es gerade nicht so aus als ob Kazumi umgedreht Ai beschützen wollte, aber bei den Menschen wusste man es nie so genau, es gab viel zu viele emotionale Zustände und er wollte auch nicht zufällig in die Pläne des Fuchses geraten, immerhin war Shukaku sich über seine letzte Niederlage noch allzu gut bewusst. Ihnen stand einfach ihre ewige Konkurrenz im Weg, da war Freiheitsdrang schon fast sekundär, aber es machte auch einfach Spaß sich mit Kyuubi zu raufen, mitten in Konoha wäre schon fast ein Träumchen, aber dafür war Shukaku zu unorganisiert und wollte immer nur testen wie gut sich der Fuchs provozieren ließ. Derzeit testete dies seine Miniaturausgabe, aber da Kyo und der Kyuubi-Bunshin offenbar gemeinsam zurückgekehrt waren, schien wohl tatsächlich jeder weitere Versuch Verschwendung. Dennoch konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er sich von Kyuubi verspotten ließ, ja die guten alten Zeiten. Jetzt konnten sie nur noch leere Drohungen aussprechen und sich in ihren Mädchen verstecken und dies schien für Kyuubi tatsächlich zuzutreffen. “Versuchs doch.“ Sprach er bewusst in die Wolke hinein die den Abgang des Bunshin markierte und damit war doch alles gesagt. Shukaku war der Sieger und Kyuubi hatte sich in sein Gefäß verkrochen. Ob es schwer war einen menschlichen Bunshin zu kontrollieren? Natürlich konnte man bei Kyuubi nie wissen, ob diesem nicht einfach nur langweilig war, doch dann war er selbst Schuld, es galt sich seine Beschäftigungen selbst zu suchen und allein der Ausbruch war Shukaku schon fast zu einfach, zu langweilig. Selbst die Neckereien mit den andren Bijuu waren langweilig, weil er sie erst mühsam dazu bewegen musste auf ihn einzugehen, er war nicht der Beliebteste in der Hackordnung, er konnte nicht einfach alle herausfordern und erwarten das sie ihn dafür niederschlugen, was er gerne hinnähme wenn es zu entsprechenden anderen Schäden käme. Seine Niederlagen machten ihm auch irgendwo Spaß, denn er konnte daran wachsen und er wusste dass nebenbei irgendwas anderes zu Bruch ging, nicht zuletzt das Vertrauen der Menschen in sein jeweiliges Gefäß. Kyuubi schien daran aber offenbar kein Interesse zu verspüren, aber er machte ja auch so schon genug Schaden und brauchte keine Hilfe dabei. Egal. Es gab noch den Affen im Dorf und seine eigene Jinchuuriki. Irgendwo war es ja schon fast wieder peinlich das er nur seine eigenen Jinchuuriki einzuschüchtern vermochte, aber mehr gab es derzeit wohl nicht. Wie langweilig. Aber Ai war interessant. Sie wollte irgendwie beide Jinchuuriki beschützen und seine wohnte mit Ai zusammen, also konnte er sie später erwischen. Das stimmte ihn schon fast wieder fröhlich und er sah über den Ärger mit dem Fuchs-Klon hinweg und über Akari's Schulter, wo sich offenbar klammheimlich Ayumi angeschlichen hatte. Der Fuchs hatte ihn doch tatsächlich so genervt, dass er die Geliebte von Akari komplett übersehen hatte und diese übernahm nun auch noch die Führung und dies verwirrte ihn erst recht, waren Ai und Ayumi nicht eine Person?! Eine von beiden war also ein Bunshin? Er richtete den Blick, beim Rausgehen auf Ai.  Shinobi. Er hasste Menschen, aber noch mehr hasste er Shinobi. Mit ihren Tricks, wie sie sich den Wind aneigneten, der einst nur ihm gehört hatte oder den Sand. Er wollte nicht nur wie ein wildes Tier ausbrechen, er wollte sich dafür rächen, dass sie ihn bannen konnten, dass sie es sich anmaßten über einen Bijuu zu bestimmen und er suchte sich immer die besten Möglichkeiten um  sein Gefäß dafür zu benutzen. Shukaku konnte auch schon lange vor dem Ausbruch Schaden anrichten und dafür nahm er auch etwas Training seiner Jinchuuriki in Kauf. Er ließ sich von Ayumi also hinausbegleiten und hörte die Tür hinter sich ins Schloss fallen. “Du siehst mich getroffen. Ihr habt alle einen mächtigen Bunshin und was bleibt mir?“ Natürlich hatte er sich gehütet dies in Gegenwart von Kazumi zu sagen, nicht das der Fuchs mithörte und sich dadurch geschmeichelt fühlte oder so.

Derweil war Kyo völlig von der Rolle und wäre er ein echter Hund gewesen vielleicht wie wild durchs Badezimmer geflitzt und nicht minder verwirrt als Noriko. Er hatte neben dem Kyuubi-Menschen gestanden und war ständig hin und her gerissen gewesen ihn zu kratzen, anzuspringen oder vor Zorn zu platzen. Was Shukaku irgendwie unterdrückte bekam er zu spüren und er sah sich schon zeternd unter dem Fuß des Kyuubi-Klons eingequetscht nach Gerechtigkeit kreischen. Gleichzeitig konnte er den Bunshin nur beneiden, denn er ließ sich weder von Kyo noch von Shukaku beeindrucken, also von sich selbst, wer war er nochmal? Und wer war Ai und wer war Ayumi? Das verwirrte ihn gerade alles nur und er war einfach nur froh als zuerst Kyuubi verschwand und dann auch noch Akari. Er ließ sich einfach auf  der Kachel nieder, auf welcher er zuvor gestanden hatte und wäre daraufhin Kazumi im Weg, wenn diese mit Ai das Bad verlassen wollte. Er konnte nicht mal andeuten wie gefährlich dies alles gewesen war und Kyuubi hatte vermutlich den Tag gerettet, indem er einfach sein arrogantes Selbst gewesen war. Noriko würde ihn vermutlich mit bösen Blicken strafen, wenn sie wüsste das er selbst Kyuubi hatte provozieren wollen, was zu seinem Glück erfolglos gewesen war. “Das eben war Ayumi.“ Und da ihm keine bessere Erklärung einfiel zeigte er bei seinen Worten auf Ai und danach zeigte er auf Kazumi. “Ihr geht dort hin wo Noriko euch sagt das ihr hin könnt und wir schauen wo Akari sich aufhalten wird. Euch muss man echt trennen. Ihr seit gemeingefährlich als Schwestern und Jinchuuriki.“
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   So Jul 09, 2017 10:19 pm

Ai schloss kurz die Augen und lies den Moment auf sich wirken, während sie von Kazumi bekleidet wurde. Ja, es war nun einmal so, dass sie sich selber eher schlecht als recht sich selber behelfen konnte, doch dann ergriff sowohl Kyo, als auch Kazumi und Noriko das Wort. Sie alle hatten ein Thema, und dieses war Ayumi, welche sich eben eingemischt hatte und Akari "entfernt" hatte. Ai wusste nicht so recht, wie sie damit umgehen sollte und wie sie dies nun erklären sollte, aber damit hatte Ayumi ihr die Aufgabe gegeben, die sie nun vollführen und lösen durfte. Auch die Worte von Shukaku waren ein wenig verwirrend. Er war hinter Ai her? Er war tatsächlich hinter ihr her und dann auch noch diese Wortwahl. Es klang wie ein psychopathisches flirten. Ai erschauderte innerlich leicht, ehe sie die andere anschaute.
Ayumi ist mein anderes Ich. Sie ist quasi eigentlich das Original, jedoch bildete sich im Laufe der Zeit zunächst aus dem Schutz heraus die Persönlichkeit, die ich verkörpere, der Enma Ai. Ich war als Wächter für die Psyche Ayumis erschaffen worden, doch vor kurzem begann der Prozess, dass ich eigenständig sein wollte, dass ich mich selbst verwirklichen wollte, dass ich den Menschen lieben können durfte, den ich liebe...., begann sie, schluckte schwer und hatte bei den letzten Worten Kazumi sehr deutlich angesprochen, um sie eigentlich mit einer Bratpfanne darauf zu stoßen, was sie meinte. Sanft legte sie ihre Hand auf die Wange von Kazumi.
Deine Nähe ist mir so wichtig geworden, wie das Atmen am Tage. Ich sehne mich jeden Moment nach dir und durch eben jene Gefühle schaffte ich es von einer erdachten Figur zu einer multiplen Persönlichkeit zu werden. Wir fanden auch einen Weg unsere Geister in verschiedene Körper zu transferieren. Während ich aktuell den eigentlichen Körper inne habe, und dieser leider erkrankte, bevölkert Ayumi einen Bunshin. Jenen, den du gesehen hast. Es... es tut mir leid... ich wusste nur nie, wie ich es dir sagen sollte..., gestand sie und jedoch wie üblich sprach Ai sehr bedacht, bedeckt, ruhig und ohne Hast. Dabei ist auch noch anzumerken, dass es auch sonst keine wirklichen Variationen in ihrer Stimme gab. Sie klammerte sich an Kazumi.
Bitte.... bitte hasse mich jetzt nicht auch noch.... ich ... ich brauche dich..., sprach sie nun ehrlich.

Derweil betrachtete Ayumi forschend das Gesicht von Shukaku und hatte diesen mittlerweile in das Arbeitszimmer entführt und die Tür geschlossen.
Ich denke du weißt was hier gemacht wird?, fragte sie ein wenig schelmisch grinsend, mit ihrer ruhigen und warmen Stimme. Sie lächelte sanft und setzte sich dann neben den Ichibi. Sie beide trennte nicht viel. Sie hatte sich auch nicht groß darüber geäußert zu dem was er sagte, denn sie wollte mit ihm alleine sein.
Du hast Akari und ich muss sagen, sie in ihren Träumen gefangen zu halten um ihren Körper zu beseelen ist clever, ich möchte dich jedoch bitten dies nicht zu oft zu machen, denn sonst könnte es ernste Konsequenzen mit sich bringen. Dies ist nämlich etwas, was der Kyuubi scheinbar nicht macht. Es könnte jedoch dazu führen, dass das Siegel verstärkt werden muss um die geistige Ebene zwischen euch zu trennen, was ich ungerne tun möchte, jedoch denke ich, dass dieser Zustand nicht ewig währt. Möchtest du mir erzählen, was du im Badezimmer wolltest? Sicher nicht Ai umbringen. Immerhin scheinst du eine gewisse Form von Respekt ihr gegenüber zu empfinden., sagte sie nun und die warmen Augen von Ayumi fokussierten die schwarz-gelben Augen des Ichibis. Sie war ruhig und schien keine Angst zu haben vor ihm. Sanft legte sie ihm eine Hand auf die Schulter.
Ist 'Kari'chan denn zugegen? Kann ich mit ihr sprechen?, fragte die junge Frau nun mit sanfter Stimme.
Oder wollen wir die erste Sitzung zwischen einem Bijû und mir ausweiten? Es wäre sicher interessant für beide Seiten., schlug sie nun vor.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Jul 10, 2017 9:00 am

Kazumi war tatsächlich nur minimal kurz davor, zu fragen, ob Kyo sie in Sand ersticken/ertrinken lassen könnte, Ai sie Kneifen könnte und Noriko sie so lange Kratzen konnte, bis sie verblutete. Das war doch verrückt! Wurde sie hier langsam vollkommen  verrückt? Ein psychisches Wrack?! Sie hatte doch nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dieser Tag war einfach nur furchtbar! Ai klappte währe-nd ihres Treffens einfach ab, sie traf Akari zu früh wieder, Akari ging Ai an die Kehle und jetzt im Bad versuchte Akari unter der Kontrolle von Shukaku Ai noch mal zu bedrohen. Was zur Hölle war nur los? Das hatte bei Ai und Akari doch sonst auch immer geklappt??! Wieso entartete das ausgerechnet heute? Lag das echt daran, dass Kazumi hier war?
Genervt seufzte Kazumi in die Stille.Es wäre zwar ein schrecklicher Versprechensbruch, Ai gegenüber, gewesen, aber Kazumi hätte sie einfach ins Krankenhaus bringen sollen. Nachdem sie den Tag bisher Review passieren ließ, war sie sich nicht mal mehr so sicher, ob es gut gewesen war, Ai nach Hause zu bringen. Dadurch, dass sie schon halb in Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen versank, hatte sie ausnahmsweise Ayumi schon fast wieder vergessen. Allerdings erhob Kyo die Stimme und nachdem er geendet hatte, zu sprechen, wünschte sich die Natsu, sie hätte gar nicht zugehört. Er beantwortete die Frage, wer diese Frau gewesen war. Und sie hieß Ayumi. Ein Name, der der Natsu nichts sagte. Sie kannte niemanden mit dem Namen. Dementsprechend auch nicht verwunderlich, dass sie sie nicht kannte. Allerdings fragte sich Kazumi schon,wieso Ayumi Ai so ähnlich sah. Schwestern kam ihr ein bisschen zu komisch vor. Sie hatte keinen Schimmer wie alt Ai und Ayumi genau waren, doch wirkte der Altersunterschied zwischen den Beiden einfach zu groß als dass sie geschwister sein konnten. Als Kyo, unterstreichend zu seinen Worten, auf Ai deutete, folgte die 19-Jährige dem Zeigen und blickte Ai verwirrt, überfordert und misstrauisch an. Naja, was hieß misstrauisch. Sie wartete einfach nur noch darauf, dass irgendjemand ihr sagte, sie sei vollkommen wahnsinnig und reimte sich Sachen zusammen, die gar nicht existierten.
Auch Kyos letzte Worte waren zwar hart, aber ehrlich. Traurig lächelte Kazumi und ließ seufzend den Kopf hängen. Gemeingefährlich? Stimmt wohl, stimmte sie zu. Noriko blickte besorgt zu Kazumi und dann zu Kyo. Sie wusste, dass das Sandwesen das keineswegs böse meinte. Aber dennoch befürchtete sie, dass die ganze Sache eskalieren würde und die ganze Geschichte nur dafür sorgte, dass Kazumi noch mehr Angst hatte, sich wieder zu öffnen. Es ist eine Situation, an die ihr euch noch gewöhnen müsst. Alle haben hier ihre Fehler gemacht. Ai hat nicht auf sich geachtet und ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt. Du warst rücksichtslos mit deinen Ansichten und Meinungen und Akari ließ sich durch diese Rücksichtslosigkeit beeinflussen. Oder durch Shukaku. Keine Ahnung. Aber es ist normal, dass es dir und ihr schwer fällt, euch wieder aneinander zu gewöhnen, versuchte Noriki Kazumi aufzubauen, doch die Blonde strich ihrer Partnerin nur durchs Fell. Du hast vielleicht recht. Ich hätte das Ganze aber umgehen können, wäre ich nicht geblieben oder hätte ich Ai einfach doch ins Krankenhaus gebracht. Es war zu früh, hier her zu kommen, seufzte sie. Was hatte sie sich denn hier erhofft?
Kazumi hatte eigentlich schon fast, mit den ganzen Geschehnissen abgeschlossen.Doch Ai erhob ihre Stimme und erklärte, wer Ayumi war. Die Blonde starrte Ai an und während die Schwarzhaarige ihr eigentlich ihre Gefühle gestand, versuchte Kazumi erst einmal zu verstehen, was Ai zu Anfang gesagt hatte. Ai hatte zwei Persönlichkeiten? Beziehungsweise sie war eigentlich Ayumis zweite Persönlichkeit?! Ich bin komplett verrückt geworden? Sie wusste nicht, dass Noriko ihre Gedanken hören konnte. Die kleine Katze blickte besorgt zu Kazumi und schmiegte sich besorgt an ihre Seite. Das bist du nicht… Du hast es eben nicht in Betracht gezogen, dass sowas möglich ist, meinte sie einfühlsam und auch wenn Kazumi gerade einfach nur Ai ansah, so würde sie sich gerne die Haare raufen. Wie blind war sie denn gewesen?! Es war offensichtlich, dass an Ai irgendwas sein musste. Welches Kind war bitte Psychologin?! Wieso hatte sie sich nie die Frage gestellt.
Aus ihren Gedanken gerissen, zuckte die Blauäugige merklich unter Ais Berührung zusammen. Diese hatte ihr einfach nur eine Hand an die Wange gelegt und trotzdem war diese plötzliche Wärme und die berührung so überfordernd aufgetaucht, dass Kazumi ersteinmal ewig brauchte, um sich wieder zu fassen. Während Noriko aufmerksam lauschte und wahrscheinlich Herzchenaugen kriegen würde,blickte Kazumi Ai einfach nur komplett überfordert an. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Die Richtung, in die das Gespräch ging, war ganz anders, als Kazumi es passte. Hatte Ai nicht gesehen, was ihr passiert war, nur weil Kazumi in ihrer Nähe gewesen war?! War sie echt so lebensmüde und masochistisch, dass sie sich den ganzen Kram häufiger und öfter antun wollte, bis sie letztendlich gar nicht mehr konnte und sich nie wieder erholte. Als Ai sich an sie klammerte, senkte Kazumi betrübt den Blick. Sie erhob sich, nahm Ai auf die Arme und blickte zu Noriko. Bitte bring uns irgendwo hin, wo Ai sich erholen kann, auch wenn sie Noriko bat, so klang ihre Stimme verhältnismäßig kalt und gleichgültig. Davon aufgeschreckt, nickte Noriko und eilte voran.
Wieso sollte ich dich hassen? Und brauchen tust du mich nicht. Ohne mich würdest du jetzt nicht hier sein. Ohne mich, würde es dir besser gehen. Zumindest hättest du nicht mit Fieber versucht dich einem Jinchuuriki entgegen zu stellen. Zwei Mal. Ungewohnter Ernst klang in ihrer Stimme mit. Sie konnte nur erahnen, wie sie Ai jetzt verletzte mit ihrer Art. Aber im Verletzen war sie echt einfach besser, als irgendetwas zuzulassen, was sie eigentlich freuen sollte. Bevor du dich nicht wieder erholt hast, werde ich mit dir nicht weiter darüber diskutieren. Ich kann nicht zulassen, dass du dich noch mehr verletzt, als du es sowieso schon getan hast., sagte sie, während sie Noriki zum Schlafzimmer folgte, in dem sie zuvor mit Kyuubi Wechselsachen zusammen gesucht hatte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Mo Jul 10, 2017 7:32 pm

Kyo wirkte noch etwas unschlüssig, ob er folgen sollte oder nicht, denn er hatte Kazumi und Ai dann doch Platz gemacht. Inzwischen fühlte er sich schon ein klein bisschen schuldig Noriko allein gelassen zu haben, es kam ihm vor als hätte er mehr Erklärung geben müssen, irgendwie nützlicher sein sollen. Die Katze machte doch einen zerknirschten Eindruck auf ihn und das gefiel ihm nicht. Erst hatte sie sich unter Stress gesetzt, weil sie Kyuubi nicht mochte und dieser aufgetaucht war, dann war sie von Kyo praktisch im Verlaufe ignoriert wurden, obgleich er das Gefühl nicht loswurde sie irgendwie hätte verteidigen zu müssen und am Ende brachte er alles durcheinander indem Ai/Ayumi aufflog. Natürlich war dies alles genauso wenig sein Verschulden wie jenes der Katze, denn Ai erzählte völlig von selbst ihre Geschichte und hier konnte auch Kyo noch einmal aufpassen, immerhin war ihm das alles auch noch nicht komplett klar gewesen. Er wusste das Ai und Yumi zusammen gehörten und sich irgendwie trennen wollen, aber er war im Moment fast auf dem selben Wissenstand mit Kazumi, denn die Freundschaft von Akari und Ai reichte weit vor die Versiegelung zurück. Immerhin schien keine der Mädchen wütend auf ihn zu sein oder ihn auch nur in ihre Gedanken einzubeziehen, was vermutlich ein gutes Zeichen war, denn das was zwischen Ai und Kazumi passierte war Noriko wichtig und tat ihr wohl auch irgendwie gut, dies hatte er zumindest erkennen können, also sie sich zuvor über den Kuss gefreut hatte. Während Noriko's Erklärung war er ebenfalls schweigsam gewesen, denn er wollte sich nicht noch mehr einmischen also ohnehin schon, denn offenbar war er etwas schroff rübergekommen, so schien es.  Dabei fand er das Wort ganz witzig gewählt, denn irgendwie war 'gemeingefährlich' gleichzeitig Über- und Untertreibung. Kazumi schien Kyuubi soweit besser im Griff zu haben, daher konnte sie vermutlich durchaus mit Akari zusammen sein, nur umgedrehte war es eben etwas schwieriger, wie sich nun herausstellte. Die andere Neuigkeit des Tages, Kyuubi, war von der Enthüllung Ai's inzwischen vom Tisch gefegt wurden und vielleicht ließ Noriko sich ja dadurch etwas ablenken? Während er so nachdachte fiel ihm plötzlich auf, dass er allein im Badezimmer war und daher beeilte er sich auf seinen kurzen Beinen hinterher zu kommen. Zu seinem Glück trug Kazumi Ai ja in den Armen, daher würde die Tür zum Schlafzimmer noch einen Moment offen stehen und er schaffte es auch noch hinein. Als gehörte es wie selbstverständlich dazu begab er sich wieder an Noriko's Seite und war inzwischen selbst ein wenig gespannt, ob Ai tatsächlich noch Erholung finden sollte. “Würdest du eine Entschuldigung von mir annehmen?“ Fragte er dann Noriko nicht nur kleinlaut, sondern tatsächlich im Flüsterton, als wollte er Ai und Kazumi nicht noch mehr stören. “Ich habe und hätte mich bei Kyuubi auch fast daneben benommen und das war so nicht geplant und obwohl ich nicht wusste das Akari vorbeikommt, hätte ich es irgendwie wissen müssen. Entschuldige das ich so ein schlechter Berater bin.“ In diesem Moment kam er sich vor als hätte er sich selbst maßlos überschätzt, dass er Kyuubi einschätzen könnte oder wüsste was seine böses Ich plante. Er war genau so hilflos wie alle anderen gewesen und das nervte ihn inzwischen gewaltig, immerhin hatte er Noriko versprochen zu helfen und was war daraus geworden?

Während Kyo sich gerade Sorgen um seine Freundschaft zu Noriko machte, hielt Shukaku derlei Gedanken für absolut überflüssig und überlegte die einseitige Verbindung zu seinem Handlanger zu kappen, beließ es aber erst einmal dabei ihn zu ignorieren, bis sich etwas interessanteres ergäbe, wobei Ayumi natürlich für sich schon interessant genug war. Ai und Ayumi. Eine ein Klon und die andere das Original? Wie konnte er herausfinden wer von beiden was war? Sie waren für ihn schon immer interessant gewesen und nun da sie sich offenbar trennen konnten wuchs seine Begeisterung für das Thema schlagartig. Ai war aus praktischen Gründen einfach ein ausgemachtes Ziel, aber das Akari's Yumi nun selbständig existierte und ihn gerade in eine Therapiesitzung einwickelte amüsierte ihn geradezu, immerhin hatte er darauf gewartet und war positiv überrascht wurden. “Ah. Ich habe keine Zweifel das du das Siegel in der Art manipulieren könntest, aber wie du bemerktest gehört mir Akari und daher würde ich einfach einen anderen Weg finden sie zu beeinflussen und die letzte Möglichkeit uns zu trennen ist immer noch ihr Tod, aber diese Möglichkeit wäre auch für mich äußerst unangenehm.“ Er lächelte milde und hoffte das dies auf Akari's Gesicht richtig rüber kam, denn mit ihrem Gesicht hatte er echte Probleme, vielleicht hätte er im Bad besser vor dem Spiegel üben sollen? Nette Idee, aber wohl etwas zu spät und keine Antwort die Yumi ihm abnehmen würde. “Respekt? Na dann ist es echt kein Wunder das Kyuubi so wenig von mir hält, wer hätte das gedacht.“ Er ließ Akari auflachen und fand das es ganz angenehm schaurig schräg klang, wobei Yumi wahrlich das falsche Publikum darstellte. “Sie hat mich in der Küche daran gehindert sie zu töten, ich wollte lediglich sehen ob Kyuubi diesmal drauf einsteigt, aber ich Teile deine Einschätzung. Ich habe die bessere Kontrolle über meine Jinchuuriki und darum ist die Antwort: Nein. Du kannst nicht mit ihr sprechen. Soweit ich weiß wollte Akari zuletzt schlafen um sich von eurem Siegel zu erholen.“ Natürlich schlief Akari nicht, aber dass wusste Ayumi vermutlich, sonst hätte sie diese nicht sprechen wollen. Es war für ihn eher spannender die Antwort auf die zweite Aussage zu erhalten. “Sitzung? Hilfst du mir jetzt wie ich an die anderen Bijuu rankomme? Du scheinst dich mit Manipulation der Menschen ja bestens auszukennen und ohne die anderen Jinchuuriki komme ich wohl nicht an deren Innenleben heran.“
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Do Jul 13, 2017 8:32 am

Ai hing im Arm der Frau die sie liebte, doch diese wollte, oder eher konnte sich ihr noch nicht gegenüber öffnen. Das lag wohl an der Überladung der ganzen Eindrücke, welchen Kazumi gerade ausgesetzt war. Ja, Ai machte sich Gedanken über die junge Frau, sie machte sich Sorgen um sie und so kuschelte sie sich an die junge Frau an.
Dann bleibe bitte bei mir, bleibe heute Nacht hier, leihe mir deine Schulter., bat sie nun Kazumi direkt. Sie wollte sich in den Arm der jungen Blondine kuscheln.
Dein Fluchtreflex ist aktuell jedoch am höchsten, das kann ich verstehen und wäre dir auch nicht wirklich böse, wenn du gehen würdest. Es ist deine Entscheidung. Wir haben einander ja kennen gelernt und ich wäre dir wirklich nicht böse, liebste ‚Umi’chan., sagte Ai nun und schloss die Augen. Es fiel ihr schwer sich zu konzentrieren und ihre Worte waren immer wieder durch Husten und dergleichen gespickt.
Es ist schwer für dich hier zu sein und das Treffen mit Akari kam meiner Meinung nach zu früh… Jedoch bin ich auch stolz auf dich, stolz, dass du es bis hier her ausgehalten hast und nicht die Flucht ergriffen hast, obwohl es dein gutes Recht war.., sagte sie nun und sie legte ihren Kopf ab, auf der Schulter der jungen Frau. Ihr Atem schlug gegen den Hals von Kazumi.
Und ich weiß, was in dir vor geht, du hälst mich für verrückt, bist am überlegen, ob du den Kotakt mit mir vielleicht gar abbrichst, aus Angst vor dem Kyuubi, dass er mir etwas tut, oder du mir unter seiner Kontrolle etwas tust. Du hasst die Nähe, all dies ist mir bewusst, aber ich möchte dir nahe sein und dir etwas geben, was du brauchst, einen Anreiz um durchzuhalten, einen menschlichen Anreiz, denn meine Liebe zu dir ist stärker als du denkst…, sagte sie nun und war schließlich an der Schulter von Kazumi eingeschlafen. Es war schon seltsam, da Ayumi wach war und auch physisch vorhanden war und vor allem aber die Nähe zu Kazumi ließen Ai in einen ruhigen Schlaf fallen, sie beruhigten sie und sie vertraute Kazumi sich selber an, ihren schwachen Körper, gerade wenn bedacht wird, dass der Ichibi aktuell die Kontrolle über Akari zu haben schien. Kyo blendete Ai aus, einfach aus dem Grund heraus, dass es ihr schon schwer fiel, sich auf Kazumi zu konzentrieren.

Derweil im Arbeitszimmer von Ai saß Ayumi dem Ichibi gegenüber und überschlug die Beine. Sie sah die Andere prüfen an. Sie wandte leicht den Kopf.
Nein, ich helfe dir nicht an die anderen Bijû ran zukommen, oder an ihre Jinchuriki, auch aus dem Grund heraus, dass ich sie kenne und weiß wer wo ist, zumindest hier in Konoha. Aber was Ai angeht, sie hat dich nicht gehindert, es war dein Selbst, deine Macht, die dafür sorgte, dass du sie nicht töten konntest. Sowohl Ai, wie auch mir gegenüber sind Wesen die über viel Chakra verfügen im Nachteil, denn z.B. unser Siegel sorgt dafür, dass die Schwerkraft in Abhängigkeit des Chakravorkommens erhöht wird und das Wesen zum Siegel gezogen wird. Mit einem anderen Siegel kombiniert, was dir kontinuierlich Chakra entzieht und sich dadurch an dir nährt macht dies dich selber zur Batterie deiner eigenen Entkräftung und ‚Kari’chan gehört nicht dir, sie gehört mir, sie ist meine Freundin und meine Geliebte, ich verbitte mir daher in dieser Hinsicht so zu reden, als wäre sie dein Eigentum., begann Ayumi, ungewohnt aggressiv in ihrem Vorgehen und auch der Blick hatte sich verändert. Sie schaute sauer, sie wirkte nicht angespannt, aber sie wirkte wütend. Auch in Abhängigkeit des Kolosses vor sich schien Ayumi keine Miene zu verziehen, nein sie wirkte ruhig und vollkommen Herrin ihrer Lage.
Aber um es auf den Punkt zu bringen, der Kyuubi ist aktuell an der Leine und wird daher ähnlich wie du nur ihren gewissen Teil zum Einfluss beitragen. Wie groß der Einfluss ausfällt hängt von euch selber ab und von dem was euer Jinchuriki zulässt. In wie fern er sich verunsichern lässt und manipulieren lässt. Ich würde es aber nicht heraufprovozieren das Siegel fester zu machen, denn es würde den bisymbiotischen Zustand zwischen Jinchuriki und Bijû stören. Es wäre daher ratsam es so zu lassen, wie es ist. Es sei denn du hast keine Lust mehr mit Akari sprechen zu können und Kyo wäre demnach auch nicht mehr existend., sagte die Siegelmeisterin.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen   Fr Jul 14, 2017 8:32 am

Kaum hatte Noriko Kazumi zum Schlafzimmer geführt, hielt sie sich im Hintergrund und blieb bei Kyo. Während sie Kazumi beobachtete, herrschte kurz Schweigen zwischen ihr und Kyo, welche das Sandwesen aber nach kurzer Zeit unterbrach. Fragend blickte die Natsu zu ihm und legte etwas den Kopf schief. Entschuldigung?, fragte sie überrascht. Wieso solltest du dich entschuldigen? Noriko brauchte etwas, um richtig im Kopf klar zu werden, wieso sich Shukakus Miniversion entschuldigen sollte. Doch noch während die Katze nach Gründen suchte, benannte Kyo diese schon. Noriko lächelte leicht und schlang ihren Schweif um den Kyos. Zusätzlich schmiegte sie sich schnurrend an ihn. Ich bitte dich! Ich sollte mich für den dämlichen Fuchs entschuldigen. Es ist eher ein Wunder, dass sich keiner von uns daneben benommen hat, sagte sie lächelnd und winkte mit der Pfote ab. Und wegen Akari, mach dir da mal keine Sorgen. Ich weiß, dass du dich schlecht fühlst. Aber es ist nichts passiert. Außerdem, wäre es wirklich brenzlig gewesen, hätte Kazumi sich vor Ai gestellt und Kyuubi hätte Kazumi beschützt. Auch wenn ich ihn nicht mag und er Kazumi nicht ausstehen kann, so ist sein stolz größer als sein riesiges Ego. Wenn er sich etwas vorgenommen hat, dann ist er stur wie ein alter Esel. Und wenn er sagt, dass er derjenige sein will, der Kazumi tötet, dann lässt er niemanden an Kazumi heran, so wahr es ihm in seiner Form möglich ist. Also obwohl er Kazumi nicht mag, beschützt er sie dennoch. Also wäre Akari/Shukaku auf Kazumi losgegangen, um an Ai ran zu kommen, kann ich mir vorstellen, dass Kyuubi zur Furie geworden wäre. Ein bisschen Belustigung schwang in ihrer Stimme mit, als sie sich vorstellte, wie sich Akari/shukaku und der Kyuubibunshin gegenseitig durchs Bad schmissen. Aber auch,als sich Kyo entschuldigte, ein schlechter Berater zu sein, konnte Noriko nur den Kopf schütteln. Sowas geht nicht von jetzt auf gleich. Das braucht Zeit. Außerdem bist du in einer schwierigeren Situation als ich damals. Nicht nur, dass du ein Teil von Shukaku bist und es generell schwerer hast, du hast mehrere Menschen in deinem Umfeld, auf die du achten musst. Um Akari kennen zu lernen und zu lernen, was sie denkt, wie sie denkt und was sie vorhat, musst du ebeso darauf eingehen und achten, wie sie auf Ai und Ayumi reagiert. Als ich von Kazumi beschworen wurde, habe ich Mai nur kurz gesehen, eh sie weggegangen ist. Danach war ich Mooooonate mit Kazumi alleine. Sie hat sich nur mit mir beschäftigt und eh ich ihre Familie kennen lernte, hatte ich sehr viel Zeit, sie selbst kennen zu lernen. Bei dir ist das was Anderes. Du musst unterscheiden, wie Akari auf die Anderen Menschen in ihrer Umgebung reagiert. Du musst auf mehrere Sachen achten. Sie lächelte aufbauend und nickte Kyo zu. Setz dich nur nicht unter Druck. Sonst unterlaufen dir Fehler und das kann früher oder später verheerend sein, mahnte sie ihn und lächelte sanft.

Und während Noriko sich leise mit Kyo unterhielt, verfrachtete Kazumi Ai ins Bett. Beziehungsweise trug sie die Jüngere erst einmal dort hin. Das Problem war nur, dass Ai redete. Anstatt einfach zu schweigen und ihre Kräfte zu schonen, redete sie und sprach von Sachen, die die Natsu nicht nachvollziehen konnte. Wenn es Kazumi schlecht gehen würde, würde sie Alles tun, um alleine zu sein. Hauptsache niemand sah ihre Schwäche. Aber Ai war da ganz anders,weswegen die Natsu gar nicht so recht wusste, wie sie darauf reagieren sollte. Die ganze Zeit, während Ai redete, schwieg Kazumi. Auch wenn sie immer nur eines dachte: Sei endlich still und schlaf!
Doch sie traute sich nicht, das direkt auszusprechen. Zumal es sie auch unweigerlich aufregte, dass Ai immer noch die Psychologin raushängen ließ, obwohl sie echt gerade kein Recht darauf hatte überhaupt irgendetwas zu tun. Aber gerade, als Kazumi den Mund aufmachte, um Ai endgültig das Wort zu verbieten, bemerkte sie schon den ruhigen Atem an ihrem Hals. Erleichtert seufzte Kazumi auf, eh sie Ai ins Bett legte und zudeckte.
Noriko sah zu Kazumi und ging mit Kyo zusammen, den sie wahrscheinlich am Schweif hinter sich her schleifen würde, wenn dieser nicht freiwillig mitging, zu ihr hin. Kazumi kniete gerade an Ais Seite und drückte ihr Gesicht in die Matratze. Und so wie ihre zur Faust geballten Hände zitterten, war sie entweder traurig, wütend, oder kurz vorm Heulen. Besorgt streich die Katze mit Samtpfoten über Kazumis Oberschenkel. Was ist los?, fragte sie rhethorisch. Sie erwartete keine Antwort. Als Kazumi den Kopf zu ihr drehte und sie die ganze Verzweifelung in ihren Augen sah, wusste sie, dass Kazumi nicht wütend oder traurig war. Sie bereute nur, Ais Wunsch befolgt zu haben und sie nicht ins Krankenhaus gesteckt zu haben. Ohne auf eventuelle Gegenwehr von Kyo Rücksicht zu nehmen, nahm Kazumi die beiden, kleinen Wesen in die Arme und presste sie verzweifelt an sich. Sie lehnte sich mit dem Rücken gegen das Bett und zog die Beine an ihren Körper, während sie ihre Arme fest um Kyo und Noriko legte. Besorgt sah Noriko zu Kazumi auf. Ich verstehs nicht. Je mehr ich versuche, endlich meine Ruhe zu haben, umso schlimmer wird das Alles. Ich verstehe Ai nicht. Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist und ich hab überhaupt keine Ahnung, was das Alles soll!
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[Ai & Akari & Kazumi] Unerwartetes, erhofftes Wiedersehen
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