Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Ai & Akari] Erste Sitzung

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Akari
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BeitragThema: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Dez 11, 2016 2:06 pm

Käse, Gurken oder nur Brot mit Schinken oder doch das Sushi vom Vorabend? Akari stand in der Küche und versuchte Zeit zu schinden, was nicht schwer war, denn sich nicht entscheiden zun können war immerhin eines ihrer geheimen Hobbys, was man je nach Job nie zeigen durfte. Das Thema waren Snacks und so gesehen würden es auch Kekse tun, aber was wenn es länger dauerte, dann würde es zu einem frühen Abendbrot kommen. Ihr Angebot ihnen etwas zu Essen zuzubereiten diente ohnehin nur der Tatsache das sie etwas Ruhe vor diesem Treffen haben wollte. War es denn ihr erstes Treffen mit Ai als Therapeutin? Irgendwie war ihre Freundin doch immer alles gleichzeitig gewesen, doch diesmal kam es Akari so offiziell und Ernst vor. Musste daran liegen, dass Therapie-Sitzungen selten dazu neigten angenehm zu werden. Es waren abgesprochene Treffen, wie wenn sie früher einen Patienten in die Klinik bestellt hatte und es im vorab so ziemlich klar war das es dabei nicht nur um die Prüfung des Impfstatus ging. Zugegeben waren sie hier in vertrauter Umgebung, Akari musste nicht einmal ihre Wohnung verlassen, angenehmer konnte man es kaum einrichten. Anderseits lebte sie dann mit ihrer Ärztin sprichwörtlich zusammen, was wenn sie irgendwas Schreckliches aufarbeiteten, was wenn Akari ihre Freundin in Wirklichkeit umbringen wollte und kaum käme es raus, wäre ihre zukünftigen Nächte nur noch von Spannungen geprägt. Zufälligerweise hielt sie auch gerade ein Messer in der Hand, gedacht eventuell Brot zu schneiden. Plötzlich wurde sie sich der Klinge des Werkzeugs bewusst und musste es daher erst einmal auf die Arbeitsfläche zurücklegen. “Du solltest sie nicht zu lange warten lassen, Ai hat doch wahrlich schon lange genug gewartet oder?“ Irritiert drehte sie sich zu der inzwischen vertrauten Stimme um. Kyo saß auf dem Küchentisch, mehr oder weniger mittig, machte er gerne wenn er der Meinung war ihr etwas mitteilen zu müssen, dadurch kam er sich nicht so klein vor, solange er Katzengröße besaß. Akari drehte sich zu ihm um und zeigte mit einen Finger auf ihn. “Wirst du ruhig sein? Ich bin ja gleich fertig oder willst du das Sushi?“ Der Mini-Shukaku verzog leicht angewidert das Gesicht, denn Sushi erinnerte ihn an Fisch, was ihn wiederum an Wasser erinnerte und letzteres war nicht gerade sein Lieblingselement. “Nein, lass mal. Ich nehme Brot und schneide es mir sogar selbst. Ihr könnt den eingewickelten Fisch haben. Aber du solltest nun wirklich gehen. Ich passe auch auf das euch keiner stört.“ Akari musste daraufhin breit Grinsen, da sie sich vorstellte wie er wohl versuche würde beim Klingeln die Tür zu öffnen und bei Erfolg das Gesicht der Person welche zutritt verlangte, ob selbige gleich flüchten würde oder Kyo glatt überging? Akari äußerte noch ein paar Laute dahingehend, dass sie ja schon gehen würde, nahm sich das Sushi vom Vorabend und begab sich zum Arbeitszimmer. Eine Hand den Teller haltend ging sie also zu dem Ort, wo gewiss auch ihre Akte zu finden war. Mit der freien Hand klopfte sie dann doch erst einmal an, immerhin wollte sie nicht ausversehen tatsächlich noch ihre eigene Akte sehen, allein der Gedanke wäre schon seltsam genug.

Das Arbeitszimmer selbst war ganz dem Namen entsprechend eingerichtet und Akari stellte den Teller mit dem Sushi auf einem Tisch ab. Im ersten Moment dachte sie schon daran in die Küche zurückzukehren um Getränke zu besorgen, doch dann fielen ihr Gläser und ein Wasserkrug auf, welche sich bereits auf dem Tisch aufhielten und nun von ihrem Teller verstärkt zum Essen bereits standen. Kyo war mit dem Sandfloh in der Küche zurückgeblieben, somit schied auch diese Möglichkeit der Ablenkung aus. Ihr Blick schweifte zu den Sitzmöbeln und sie suchte sich einen Sessel aus. “Vermutlich überrascht es dich nicht, aber ich bin nervös. Und es gibt Sushi von gestern Abend.“ Es wäre wohl angebracht gewesen sich ein wenig fehl am Platz vorzukommen, doch war sie hier zuhause und ihre Therapeutin ihre Freundin, im doppelten Sinne. Es gab keinen Ort an dem sie lieber wäre und somit gab es auch nur wenige Gründe um nervös zu sein, außer vielleicht der Angst vor unangenehmen Themen, aber auch damit hatten die beiden Frauen bereits Erfahrung. Vermutlich lag ihre Gefühlsregung nur am Inhalt dieses pseudo-offiziellen Treffens, es ging nämlich zum Teil um ihre Rehabilitations-Auflagen. Akari sollte sich wieder in Konoha einleben und dazu gehörte mehr als das Haus zu verlassen um festgelegte Aufgaben zu erledigen. Dessen war sie sich bewusst und dennoch, ihr Zuhause war auch so etwas wie ein sicherer Hafen. Hier hatte sie sich auch verstecken können, hier hörte ihr Ai zu, wenn sie sich über Dorfbewohner aufregte oder der Meinung war diese müssten sich anders verhalten, oder umgedreht positiv überrascht war. Doch so langsam würde es ums Eingemachte gehen. Es gab Personen die einmal ihre Familie und Freunde gewesen waren und diesen wollte sie gewiss nicht für immer aus dem Weg gehen, auch wenn es sich durchaus einrichten ließe, selbst innerhalb von Konoha. Verlassen wollte sie das Dorf nie wieder, aber würde sie an ihre alte Beziehung wieder anknüpfen können? Akari konnte nur mutmaßen wie viel Schaden entstanden war und obgleich Ai damals ebenfalls nicht in Konoha gewesen war, befand sie sich in der Lage einfach mehr zu erfahren und die Situationen besser einschätzen zu können als Akari.
Hinzu kam das Akari vielleicht auch nicht gerade zufrieden mit ihrem neuen Status war. Wie sollte sie sich als ehemalige Ärztin und ehemalige Chunin und ehemaliges normales Dorfmitglied verhalten ohne jedes mal negativ aufzufallen? Ob Ringo sie davor gewarnt hatte, damals als sie diese nach dem Leben außerhalb ausgefragt hatte? Sie wusste es nicht mehr, doch ihr schien es immer als ob Ringo gut damit zurecht gekommen war, natürlich hatte sie sich andererseits kaum gekannt. Wie sollte sie nur anfangen? Selbst im Krankenhaus arbeitete sie erst einmal nur auf einer Station wo sie kaum jemanden genauer gekannt hatte und sie somit als Schwester mehr oder weniger neu anfangen konnte. Natürlich ging dies im Rest von Konoha nicht. Sie konnte nicht so tun als wäre sie Genin und gerade der Akademie entschlüpft, auch wenn dies auf dem Papier der Fall war. Natürlich brauchte sie auch nicht so tun als wäre sie Chunin gewesen und sich für etwas besseres halten, aber es war insgesamt einfach schwieriger geworden einfach nur sein kleines Leben zu leben. Ihr Blick ging zu Ai und ihr fielen spontan all die schönen Seiten ein, die ihr aktuelles Leben zu bieten hatte, dennoch vermisste sie die alten Zeiten. “Ich kann auch auf die Couch oder kommt das darauf an worüber wir reden?“
Akari wusste nicht was sie sich wünschen sollte, würde sie gefragt werden, worüber sie reden wollte. Es ließ sich über vieles Reden und gleichzeitig wusste sie kaum ob sie viel zu den jeweiligen Themen beitragen könnte.
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Ayase Ayumi



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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Dez 11, 2016 7:42 pm

Ai saß ruhig in ihrem Zimmer. Sie hatte die Beine überschlagen und wartete auf Akari. Warum Ai und nicht Ayumi? Nun dies war wohl damit zu begründen, dass Ai nicht emotional war, sondern nüchtern Dinge betrachtete und über dieses Vorgehen hatte sie auch Akari informiert, so dass diese sie nicht gleich dafür verfluchen würde, nur weil sie nicht jetzt ihre Liebst war, sondern hier und jetzt war sie die Psycholgoin, welche ein Auge auf Akari haben sollte, welche sie genauer betrachten sollte, welche den geistigen Zustand einschätzen sollte und welche sich um das kümmern sollte, was sich Gedankengut nannte. Immerhin war Akari mental nicht ganz stabil, wie wohl so gut wie jeder Jinchuriki, Kazumi war es auch nicht, ganz und gar nicht und sie konnte sogar Vergleiche zwischen den Schwestern anstellen, denn immerhin waren beide recht unterschiedlich und doch glichen sich beide in vielen Dingen bis aufs Haar. Akari war weniger aggressiv, wenn nicht sogar passiv, Kazumi hingegen war eine tickende Zeitbombe, wenn man die falschen Worte im falschen Zusammenhang wählte konnte dies dazu führen, dass die Jüngere durch aus explodierte und wenn dies nicht der Fall war, dann würde es ihre Begleiterin sein, denn wie Ai auch schon feststellte färbten die Charaktere ab und sorgten für eine Synchronisation zwischen dem Frauchen und ihrem Begleiter, in dem Fall Begleiterin. Sie wollte sich auch dort nicht einmischen, immerhin gehörte dies in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Falls und nicht in die Sitzung mit Akari.

Diese hatte etwas zu Essen mitgebracht und Ai konnte ihr deutlich die Nervösität ansehen. Diese war immerhin nicht zu übersehen. Sie nickte nur daraufhin und blickte Akari forschend an. Sie betrachtete die Augen und suchte den Kontakt, doch während die Augen Ayumis so voller Liebe waren würden sich wohl die von Ai kalt und gefühllos anfühlen. Nun ja es musste ja Unterschiede zwischen den Charakteren geben. Sie faltete die Hände im Schoß und schüttelte leicht den Kopf.
Ich denke, du weißt warum du hier bist und dass du nicht nervös sein musst. Ich bin mir sicher, dass deine Aufregung komplett unbegründet ist., begann Ai nun und ihre Stimme war nicht wie die von Ayumi voller Sehnsüchte, Liebe und Wärme, sondern sie klang zwar sehr melodisch und man hörte Ayumis Stimmlage schon heraus, doch die Monotonie der Wörter ließen keinen Zweifel an Ai zu.

Ich kenne deine Beweggründe, warum du Konoha verlassen hast, dies sind Dinge, die wir nicht wieder aufbereiten müssen und versuchen müssen herzuleiten, was man hätte anders machen können, was wir hätten tun können um dich davor zu wahren, denn dieses vergangene Kapitel ist denke ich in aller Interesse, wenn wir es ad Acta legen und nur bei Bedarf hervorholen., sagte sie und machte so gleich klar wo die Grenze war und was sie nicht unbedingt wieder aufwärmen wollte. Immerhin wollte sie nicht wieder an den Konflikt und den damit verbundenen Tod von Akaris Liebsten rumreiten, sondern sie wollte etwas Anderes aufbereiten und wiederherstellen, die Bande der Familie Fudo.

Langsam fuhr sich Ai durch ihr Haar und stirch sich eine Strähne hinter ihr Ohr, ehe sie Akari anblickte. Sie wirkte forschend und ruhig, allerdings auch im Bilde, denn sie hatte das Thema schon mit Kazumi besprochen und sie lang und breit darüber informiert, wie sie diese Dinge sah.
Ich traf vor kurzem Kazumi und sprach mit ihr über euren Ausbruch, den Konflikt zwischen dem Ichibi und dem Kyuubi. Hier möchte ich gerne ansetzen und dich darum bitten die Rolle zu tauschen. Versuche dich in Kazumi hinein zu versetzen. Warum war sie so außer sich und vor allem so aggressiv dir gegenüber?, fragte sie nun und zwang damit Akari sich damit noch einmal auseinander zu setzen. Durch den Rolelntausch wollte sie erreichen, dass sich Akari ernste Gedanken über ihre Schwester machte.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Di Dez 13, 2016 7:46 pm

Es wirkte etwas automatisiert, aber Akari konnte kaum mehr als lediglich bestätigten zu nicken. Früher hatte sie ihre Patienten auch immer beruhigt, sie sollten nicht nervös sein und jetzt war sie die Patientin, noch dazu bei einer Psychiaterin! Fast war es schon ein Witz über den es sich lachen ließe: Geht ein Allgemeinmediziner zum Psychologen, xxxxx, und sie therapierten sich gegenseitig. Natürlich gab es keinen Grund, denn sie kannte und vertraute Ai und gleichzeitig gab es einen Grund, eben weil sie sich in dieser Situation befand, im Ungewissen was alles auf sie zukommen könnte. Darum war sie ihr auch dankbar, dass sie das Thema Ayioma erst einmal ausklammerte, wodurch zumindest schon einmal ein Grund zur Beunruhigung zu entschwinden schien. Natürlich war das Thema nicht beendet nur weil Ai so freundlich war es nicht anzuschneiden, daher empfand Akari es zusätzlich als eine nette Geste. “Danke. Das beruhigt mich schon. Wenn es nicht sein muss, möchte ich auch nicht über ihn sprechen, nicht in Gegenwart meiner neuen Liebe.“ In diesem Haushalt sollte Ayioma Vergangenheit sein und nur kurzer Gegenstand von Gesprächen, immerhin erwähnte man in einer aktuellen Beziehung nicht ständig den eigenen Ex. Hinzu kam das es Ai und Ayumi gewesen waren, welche stillschweigend unter ihrer Beziehung gelitten hatten, allein wegen ihnen wollte Akari diesen Geist ruhen lassen, denn sie wollte sich voll und ganz auf ihr neues Leben mit Ai einstellen.

“Du hast mit ihr gesprochen, wie geht es ihr?“ Platzte es aus ihr heraus, während sie noch die ersten Worte verarbeitete. Ai hatte zuerst mit ihrer Schwester gesprochen, nicht etwa Akari, sondern Ai! Was bedeutete dies, spielte Ai für die Familie Fudo jetzt Haus-Psychologin? Natürlich wusste Akari das sie kaum die erste Person oder auch nur eine Person war mit der ihre Schwester reden wollte, aber sie wollte dennoch wieder Kontakt zu Arisu, auch wenn dies nach dem vergangenen Konflikt unmöglich schien – selbst davor war es schon schwer gewesen. Akari verarbeitete noch den Rest des gesagten und überlegte einen Moment, doch sie konnte sich einfach nicht sofort in die Situation versetzen, also wählte sie einen verbalen Anlauf. “Wie du weißt haben wir uns dafür entschieden eine Familie zu sein, aber weder Blut, noch Kindheitserlebnisse prägen unser Zusammenleben. Arisu war neben dir meine einzige Freundin und wir wuchsen zusammen, weil wir gemeinsam nach ihrer Adoptivmutter suchten oder Teile der Medic-Fortbildung zusammen bestritten. Anschließend folgten die Adoption und das ich Jinchuuriki wurde. Wir waren eine Familie und es zog so etwas wie Alltag ein. Also das wir eine Familie waren wurde für mich normal, es war nicht mehr unvorstellbar, es war passiert. Bis dahin war mir dies am wichtigsten gewesen, nicht Ayioma und du auch nicht, sondern die mögliche Familie Fudo, Arisu als Schwester und Mai als Mutter.....verzeih den langen Anlauf.“ Sie schloss ihren Mund für den Fall das Ai etwas sagen wollte, doch hätte Ai sie auch jederzeit unterbrechen können, denn schließlich bearbeitete sie gerade noch nicht die Aufgabenstellung, doch ihre Gedanken stimmten sich langsam darauf ein wie Arisu früher gewesen war, wie sie ihre Schwester wahrgenommen hatte und warum sie diese Natsu als Schwester lieben wollte und es glaubte auch getan zu haben. “Es ist schwer sich in Kazumi hineinzuversetzen, denn ich kenne sie nicht sehr gut, wir waren nicht so lange Geschwister. Ich nenne einmal ein paar Konfliktherde die mir einfallen. Zum einen war Arisu in Hyuuga Kaori verliebt, das Gefäß vor mir, und ich denke sie hat vielleicht Angst mich zu verlieren, weil sie Kaori verloren hat. Dann hat sie noch Probleme mit ihrem Clan und vertraute mir kurz vor meiner Flucht an, dass sie nicht Konoha und uns verlassen wollte. Darum kann ich mir vorstellen das sie sich von mir erst recht verlassen und verraten gefühlt hat. Ich habe mir bewusst eine Familie ausgewählt und diese anschließend weggeworfen.“ Hier musste Akari eine Pause machen, wo war sie? Fühlte sie sich schon in ihre Schwester ein? Wohl kaum. Sie kam sich eher ein bisschen wie das monotone Gesicht von Ai vor, erzählte etwas das vorgefallen war und weigerte sich an dem Erzählten emotional teil zu haben. Aus ihrer Sicht war dies auch kaum ein Wunder, hätte sie sich vor ihrer Flucht auch nur die Mühe gemacht sich in irgendwen hineinzuversetzen, wäre sie nicht aus Konoha ausgebrochen als wäre es ein Gefängnis. Ihre eigenen Gedanken waren hier wohl eher das Gefängnis, sich einzureden sie müsste mit allen Brechen um glücklich mit Ayioma leben zu können, doch war dies nicht das Thema. Sie überlegte ihren Mund erneut zu öffnen, doch wollte sie Ai auch nicht übergehen, doch diese wusste offenbar das sie Akari keine zu leichte Aufgabe gestellt hatte oder machte sich Akari die Sache nur unnötig schwer indem sie den Grund für das Verhalten ihrer Schwester in der Vergangenheit suchte? Über Ayioma brauchte sie ja offenbar nicht zu reden und da gab es auch keinen großen Angriffspunkt ihrer Meinung nach, denn Arisu hatte ihre seltsame Freundschaft zu dem Missin-Nin zumindest toleriert. “Naja und dann war sie gezwungen gewesen mich zu suchen und nach Konoha zurückzuholen. Ich kann mir gut vorstellten das dies für sie nicht einfach war, sie hatte ihre Mutter suchen müssen und dann mich und schließlich bin ich komplett abgehauen. Ich meine Konoha ist kein Waisenhaus wo man aus dem Fenster klettert und die Fudo-Familie keine Pflegefamilie die einen zurückschickt, weil etwas nicht passt. Ich war nicht nur Arisu gegenüber undankbar aber ganz besonders ihr gegenüber, weil unsere Beziehung fast solange gehalten hat wie die mit dir. Also gefühlt. Sie wollte meine Familie sein! Du weißt was mir Familie oder auch nur ein Verwandter immer bedeutet haben. Ich kann verstehen wenn sie enttäuscht ist und  vielleicht nichts mehr mit mir zu tun haben will. Ich habe ihr versprochen ihre Schwester zu sein, ich habe unterschrieben und Mai wollte ich eine Tochter sein!“
Ein wenig verzweifelte sie dies hier langsam schon. Sie sollte ich in ihre Schwester einleben. Arisu war eine Medic-Nin und jetzt auch eine Jinchuuriki. Warum zum Teufel hatte sie sich entschieden eine Jinchuuriki zu werden?! “Ich wäre an ihrer Stelle auch wütend gewesen. Sie hat es nicht direkt gezeigt aber ich denke sie war wütend auf mich, weil ich Jinchuuriki des Einschwänzigen war, dieses Monster das ihr schon eine geliebte Person geraubt hatte. Ich weiß es nicht, aber wieso ist sie Jinchuuriki geworden, weil sie mich zurückholen musste?! Warum? Wegen mir? Weil ich das Dorf verlassen habe oder weil der Neunschwänzige zufällig ein Gefäß brauchte, wie es damals bei mir der Fall gewesen war? Gut möglich das ich sie damals gefragt habe, oder wollte ich sie erst zerfetzen wegen dem was sie jetzt ist? Ich weiß es nicht mehr genau, ich war auch wütend. Diese Schweifbiester kommen nicht sonderlich gut miteinander aus. Als wären sie Raubtiere und könnten sich wittern und die Angst ihrer Leinenträger.“ Akari hatte begonnen sich langsam in Rage zu reden und gegen Ende nahm ihre Aussage einen leicht grollenden Unterton an. Frisch versiegelt! Wäre es nur möglich gewesen ihr das frische Siegel herauszureißen, in diesem Zustand wo man kaum wusste wo Mensch anfing und Bijuu aufhörte. Gerne hätte sie es dem Neunschwänzigen gezeigt, bewiesen das Sand und Wind über Feuer herrschen konnten.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Sa Dez 17, 2016 11:43 pm

Ai betrachtete die Jüngere und überschlug leicht die Beine während sie der Anderen einen kurzen Moment gab um sich zu fragen.
Ich traf sie eher zufällig und es geht ihr auch den Umständen entsprechend gut oder schlecht, wie man es eben nimmt. Sie hat sich verändert, seit sie den Kyuubi beherbergt und die allgemeine familiäre Sitaution macht ihr zu schaffen. Sie vermisst dich und auch den richtigen Kontakt zu eurer Mutter, da sie aktuell sich eher zurückzieht., gab Ai den aktuellen Zustand von Kazumi zu verstehen, ehe sie dann der Jüngeren das Signal gab, dass diese starten konnte mit ihren Gedankengängen bezüglich Kazumi. Sie hörte natürlich genau hin und wog es mit ihren eigenen Eindrücken ab, überlegte sich mögliche Stolpersteine und wartete ab, was ihr alles präsentiert wurde.

Es war eine Menge was Akari sprach und ein normaler Mensch würde dies nicht verstehen, er würde wahrscheinlich zu Grunde gehen, er würde wahrscheinlich nicht mehr zuhören und abschalten, immerhin zwang Ai gerade Akari dazu sich komplett in die Lage der Anderen hinein zu versetzen und sie machte dies auch erstaunlich gut und Ai unterbrach Akari nicht einmal. Sie hörte sich alles bis zum Schluß an, ehe sie dann jedoch abschließend auch das Wort ergriff.
Das Leben Kazumis ist durch Abhängigkeiten bestimmt, und ihrer Sehnsucht nach einem intakten Umfeld. Sie hoffte es mit der Familie zu finden, verschwand ihrer Ziehmutter und ihre jetztige Adoptivmutter, so war es Kazumi, welche an deren Wohlbehalten glaubte, war es doch auch Kazumi, welche die Suche nach ihren verloren Schafen immer wieder forciert, vorantreibt und hofft, dass sie sie wieder findet. Die Menschen in ihrem Umfeld sind ihr Leben und dieses entrisst du ihr, als du fort gingst. Du sorgtest nicht nur für ein leeres Zimmer, sondern auch für ein gebrochenes, angeschnittenes Herz, welches nun zu bluten begann. Deine Handlungen haben Konsequenzen und die wohl bitterste ist der Bruch, der in der Familie Fudo enstanden ist. Es ist nicht nur Kazumi, sondern auch Mai'sama. Sie war zur Handlungslosigkeit gezwungen, bis man dich wieder fand, sie war dazu genötigt auszuharren und auf eine Antwort zu warten, während sie sich selber ankettete und versuchte sich abzulenken. In dieser Zeit häuften sich die Fehler und das versalzene Essen. Es führte dazu, dass Mai sich in sich selber zurückzog und versuchte Kazumi eine gute Mutter zu sein, welche sich jedoch abkapselte, da der Verlust ein harter Schlag war, gerade in einer Zeit in der sie dich als ihre ältere Schwester und älteren Jinchuriki gebrauchen könnte. Dein erster Schritt in die Wiedereingleiderung Konohas wird sein diese Stichwunde zu versorgen und zwar nicht mit deinen medizinischen Jutsus, sondern als Tochter und Schwester. Ich bin in dieser Hinsicht unerheblich, da ich die Aufgabe dich in dieser Hinsicht zu überwachen und zu betreuen, ggf. zu unterstützen, was ich auch tun werde, doch ich werde nicht diesen Kampf für dich streiten. Diesem Dämon musst du dich selber stellen und ihn selber besiegen und auch die Angst überwinden dies zu tun. Das Problem hierbei ist, dass Kazumi als Beispiel noch immer diese Wut in sich hat. Sie wird wahrscheinlich von dem Kyuubi vermehrt und doch ist es auch Kazumi, der du zuerst begegnen musst. Mai'samas Rolle wird erst später genauer werden, denn durch den Kontakt über Kazumi wird dir auch Mai'sama wieder offener Begegnen. Sie zweifelt an sich, an ihren Eigenschaften als Mutter, wo sie doch selber wohl nie Kinder bekommen wird., sagte Ai und begegnete damit Akari so hart und direkt wie es nur ging, damit diese verstand, was sie falsch gemacht hatte.
Aber es sind nicht nur Kazumi und Mai'sama, habe ich recht? Sarutobi Ringo, wäre auch noch eine Person, die erwähnt werden musste. Hattest du sie nicht schalfen geschickt über ein Gift?, fragte sie nun. Aktuell war Ai in ihrem Element und der Teil, der Ayumi war hoffte instädig, dass Ai nicht zu weit ging, doch Ai musst es tun um Akari die Gegenwart und auch die Vergangenheit vor Augen zu führen. Sie musste es verstehen, sie musste merken, dass manche Dinge nicht weggelächelt werden können.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Dez 18, 2016 4:38 pm

Es gab ihr Mut über Arius so offen zu reden, da sie nun wusste das Ai nicht nur kurz bei ihrer Schwester vorbeischaute, sondern offenbar mehr Zeit mit dieser verbrachte, sei es nun eine Therapie oder eine Freundschaft und ihre Schwester hatte beides gewiss dringend nötig. Natürlich musste Arisu sich durch den Bijuu verändert haben, auch wenn sie sich zuvor schon stark abgekapselt hatte. Die Worte versetzten ihr dennoch einen kleinen Stich in der emotionalen Herzgegend, denn Akari fürchtete das sie Airus tatsächlich zurückgelassen hatte, nicht durch ihren Tod, sondern durch ihre Flucht, was auch eine Flucht vor der Verantwortung war. Akari's Wunsch mit Ayioma zusammen zu sein war engstirnig und egoistisch gewesen, aber woher hatte sie auch wissen können, dass die Wahl-Geschwister ihr Schicksal teilen würden? Was Ai sagte konnte Akari auch gut mit ihren eigenen Erfahrungen wettmachen, diese Isolation als Folge der Versiegelung, nur das Akari damals zum Ausgleich ihren Wunsch nach Familie gehabt hatte und auch der Wunsch nach ihrem Freund war tatsächlich hilfreich gewesen. Gerade ein Jinchuuriki benötigte in seinem Leben Ankerpunkte und fielen diese weg, dann passierte schon einmal ein Ausbruch und nicht immer war jemand da um Schlimmeres zu verhindern. Akari wusste das sie sich bei Ai noch nicht richtig bedankt hatte, aber da es nun um Arisu ging, machte sich Akari daran ihre Gedanken zu ihrer Schwester zu äußern.

Nach einer gefühlten Ewigkeit endete sie ihre Ausführung und hoffte nicht zu viel vergessen zu haben, was war mit ihren ganzen Gefühlen für Arisu? Womöglich hätte sie mehr Gewicht auf ihre Gefühle für ihre Schwester legen sollen, Ai beweisen, dass diese Beziehung ihr etwas Wert war, doch war dies ja nicht die Aufgabe gewesen und Ai stellte ihre Fragen mit bedacht und erwartete darauf auch eine ebenso mit bedacht geäußerte Antwort. Hinzu kam, dass Ai außerordentlich gut auf ihrem Gebiet war, wer nicht mit ihr zusammenarbeitete war selbst Schuld und durfte keine hilfreiche Leistung erwarten, denn Ai konnte auch nur mit dem arbeiten was man ihr an die Hand gab. Gewissermaßen als Belohnung erhielt Akari nun die zweite Sichtweise auf ihre Schwester, jene die sich zutrug, nachdem Akari ihre Wahl schon längst getroffen hatte. Diese Perspektive war unglaublich wertvoll, denn sie gab ihr eine Art Leitfaden an die Hand, wie sie eventuell mit Arisu in Zukunft umgehen könnte ohne den angerichteten Schaden zu vergrößert. Die gesagten Worte waren neutral und klangen gerade deswegen unglaublich hart. Akari bemühte sich aufmerksam zuzuhören, doch merkte sie zusehends das sie sich auch ein wenig persönlich angegriffen fühlte. Es stimmte, Akari und Arisu waren Geschwister, aber sie hatten sich dafür entscheiden, ihre Freundschaft reichte sozusagen lediglich etwas tiefer als gewöhnlich, dennoch hieß dies nicht das beide voneinander abhängig sein mussten. Selbst wenn dem so wäre, die wichtigste Bezugsperson für Arisu war Mai und Mai war immer noch da, genügten sich die beiden nicht? Natürlich hatte Akari vermutete das es ihrer Familie nicht gut gehen würde, aber das Mai daraufhin soviel vernachlässigte? Ai war ihr doch auf den Fersen gewesen, hatte dies nicht beruhigen können?
Ihre Gefühle waren ein wenige zwiespältigen, einerseits war sie Ai dankbar für ihre Einsicht, aber andererseits hatte sie ihrer Familie Hoffnung gegeben und damit die Sache nur noch schlimmer gemacht, was wenn sie mit Ayioma für immer Missin-Nin geworden wäre, was wenn Akari sich gegen Konoha hätte wenden müssen? Dies wäre eine Möglichkeit gewesen, zumindest Akari war bereit gewesen sich darauf vorzubereiten, wieso ihre Familie also nicht?! War das eine Familie? Konnte sie sich durch Nichts lossagen? Musste sie für ihre Schwester da sein, obwohl sie nicht einmal wusste das diese sie brauchte? Woher hätte sie wissen könnem, dass sie ihr als Jinchuuriki ein Vorbild hätte sein sollten?! Ihre Finger fingen leicht an zu zittern, daher vergrub sie diese in den Armlehnen, wodurch sie wiederum unter Anspannung gerieten. Verstand sie das richtig? Ihr Dämon war es sich Arisu zu stellen? Ai war Zeuge was zuletzt passiert war, wie sollte ein erneutes Treffen denn bitte schön aussehen? Akari konnte kaum um Vergebung betteln und Arisu würde ihr sicher nicht vergeben. Der Kyuubi hatte die Situation ihrer Schwester ausgenutzt und was sollte Akari dagegen tun, selbige retten? Akari schloss die Augen, dass ihre Schwester tatsächlich noch mehr hatte leiden müssen als zuvor schon! Das der Neunschwänzige dies ausgenutzt hatte! Das sie gegen ihn gekämpft hatten und er immer noch existierte!! Sie öffnete die Augen um nun ihre Erwiderung zu formulieren, doch anstelle von Ai sah sie Shukaku.

“Ganz schön verzwickt. Er nutzt sie aus, willst du deine geliebte Schwester in seinen Klauen lassen?“ Genervt hätte Akari fast erneute die Augen geschlossen, es war so klar, so klar! Gefundenes Fressen. Vorher hatte er sich nie interessiert und jetzt hauste ja ein Konkurrent in einem der Wesen, das sie nicht nur als Bestienträgerin ansehen konnte, aber auch nicht mehr als ihre Schwester, tief im Inneren hassten sie sich doch, oder nicht? “Sag mal tickst du noch ganz richtig? Noch so ne Nummer und ihr landet beide im Tongefäß und Arisu und ich auf dem Friedhof. Am Leben meiner Schwester hängt mir sehr viel mehr als....“Als an deinem? Wolltest du das sagen? Dafür warst du aber wunderbar egoistisch, ich hätte es kaum besser planen können, fast schon psychopathisch. Deine Familie, das Dorf so zu hintergehen oder warst du nur dramatisch? Aber das weiß deine andere Freundin, diese Ai natürlich oder? Ja? Ja? Achso sei so lieb und sag es ihr, ich möchte so gerne ihr ausdrucksloses Gesicht dazu sehen, machst du das?“ “Nein! Und jetzt beende das hier. Du bist unhöflich Ai und mich zu unterbrechen.“ “Wie unreif. Das du mein Gefäß bist, ich könnt dich schon wieder....andererseits. Geh! Spiele ein wenig im Sand, ich bin gleich wieder da.“    

Die Augenlider öffneten sich und die Anspannung im Körper schien sich weniger aufzulösen, als zu fliehen. Dem Körper stand der Angstschweiß im Nacken, dabei tat er nicht viel, denn er saß immer noch da, im Sessel. Möglicherweise versteifte sich der Körper leicht, aber sonst änderte sich nichts, in den wenigen Augenblicken des Augenzu- und Aufschlags. Die Atmung ging kontrolliert, wenn auch ein wenig angespannt, doch die Kontrolle über das Gefäß war schlimmer als jene über Porzellan, es konnte nicht einmal seinen ganzen Willen fassen ohne zu erbeben. Vermutlich hätte Shukaku diesen Körper nicht einen halben Kilometer weit gebracht, bevor er zerbröselt wäre. Da wäre ihm diese Ai doch wahrlich lieber gewesen, diese schien sich mit einem zweiten Ich ja offenbar gut auszukennen. “Grüße. Ich soll dir ihren Dank ausrichten und auch ich danke dir sehr. Das du uns beide im Zaum hältst, dass ich Gelegenheit bekomme ihn anders zu erwischen und das du auch meinen Kopf gerettet hast, sowohl vor Kurama als auch vor eurem Hokage. Ich denke auch der Fuchs wird sich arrangieren, hier gibt es viel Konfliktpotential. Nimm einmal den Yonbi, den du erwähntest. Sie hat das Gefäß vergiftet und wollte es als Ablenkung benutzen, damit ihre Flucht gedeckt wird. Gab es nicht mal eine Zeit zu der ihr Menschen dies als eine Art Mord angesehen habt? Wie spannend zu sehen womit ein Gefäß doch alles durchkommt. Ich bin gespannt was sich die liebe Schwester leisten wird. Ich gebe offen zu, dass die Bühne außerhalb des Dorfes mit eher langweiligen Darstellern bestückt war. Da ist es hier geradezu unterhaltsam.“ Irritiert stellte er fest, dass selbst die Art zu sprechen in diesem Gefäß seltsam war. Das Gesicht von Akari zeigte nun ein Lächeln, auch wenn es ein wenig irrig aussah, denn der Blick in ihren Augen passte so gar nicht dazu, doch was kümmerte Shukaku schon ein Gesichtsausdruck.

Irgendwo im Inneren flogen Fäuste in den weichen Sand, welcher die reingesteckte Energie praktisch verpuffen ließ. Akari war frustriert, zornig, wütend und traurig. Sie wollte zu Ai oder zu Ayumi, sie wollte zu ihrer Schwester und ihr helfen und sie wollte auch zu ihrer Mutter. Dieses Mistvieh stellte sie noch als irgend einen kranken Psychopathen dar. Menschen konnten vergeben und Akari musste sich ja nur an die Sache herantrauen und sowohl die Tatsache akzeptieren das ihr vergeben wurde oder eben nicht. Seit dem Treffen mit dem neuen Hokage wusste sie das man ihr irgendwie vergeben konnte, selbst wenn sie dies gar nicht akzeptieren wollte, selbst wenn Ai sie erst hatte retten müssen. Akari akzeptierte dieses Ding in ihr nicht. Es war an allem Schuld und es machte alles schlimmer. Dabei machte sie den Fehler das ein Bijuu nicht die eigene finstere Seele war, sondern ein fremdes Lebewesen, welches sich nur diesen dunklen Emotionen annahm und sie ein wenig herauskitzelte, weil es sie interessant fand, wie Menschen die sich der Liebe hingaben, weil die Liebe sie beflügelte und ausfüllte. Shukaku beschrieb lediglich was auch Akari einmal gedacht hatte. Menschen waren viel zu komplex. Sie konnten sich alles Gute und alles Schlechte vorstellen und dennoch existieren. Sie ließ sich erschöpft in den Sand fallen. Kazumi, Mai und Ringo. Ängste mit Namen versehen und diesen sollte sie sich stellen? Zumindest in einer Sache hatte Shukaku recht. Das Theater war hier weitaus fassettenreicher, als in der Ferne.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mo Dez 19, 2016 8:40 am

Da war er auch schon und versuchte es. Er versuchte Ai zu manipulieren, sie durch seine Aussagen dazu zu bringen an der jungen Frau zu zweifeln und was tat Ai? Ihr Gesicht änderte sich nicht, wurde nicht von einem Hauch von Wut überzogen, auch noch von Trauer, oder sonstigen Empfindungen, nein es war das Empfinden der Anteilnahmslosigkeit, jenes, was Ai stets verspürte und sich auch auf Drohungen nicht reagieren lies. Sie war wie ein Fels in der Brandung der Emotionen und wenn Ai ehrlich war hatte sie dies kommen gesehen, immerhin war es doch so, dass bei einem emotionalen Ausbruch der Bijû gerne mal den Körper übernahm und sich dadurch sehr spannende und teils schizophrene Unterhaltungen ergaben.

Der Liebe wegen floh sie und gab sich der verirrten Realität hin. Es war nicht der Akt einer Psychopathin, sondern einer verliebten jungen Frau. Liebe ist eine der stärksten Empfindungen, die es gibt, denn selbst Ungetüme oder andere Wesen können diese verspüren. Darüber hinaus liegt dem Kage ein Gutachten von mir vor bezüglich ihres Handels auf dessen Basis er seine Entscheidung getroffen hatte. Sie hat nicht das Dorf aus niederen Beweggründen verraten, wie Geld, oder Machtgier, es war das starke Gefühl der Liebe, welches sie davon zog und zwar zu einem Mann, welcher leider auf dem falschen Weg war. Er hat seine Strafe für sein Handeln erhalten und ist zu Asche vergangen und Akari darf nun ihre Strafe fristen. Darüber hinaus hat sie keinerlei Informationen weitergegeben um sich daran zu bereichern und damit Konoha zu schwächen. Dein Einwurf ist in dieser Hinsicht also nicht wirklich angebracht. Ich weiß, was ich wissen muss und ich kann jede Sekunde in Akari sehen, dass es sie beschäftigt, dass sie sich dafür schämt Freunde verletzt und hintergangen zu haben, dass sie ihre Familie damit geschädigt hat. Sie leidet, wenn auch still vor sich hin und macht sich selber damit für dich empfänglich., sagte die junge Schwarzhaarige und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
Deine Danksagung bezüglich der Beendigung des kurzweiligen Konfliktes nehme ich gerne an. Immerhin wäre es fatal für Mai’sama oder mich, aber auch für die beiden Schwestern wenn der Konflikt sich ausgeweitet hätte. Allerdings hängt der Einfluss von euch beiden Bijû mit drinnen. Ich kann den Willen beider Wirte stärken, was dazu führt, dass ihre Rivalität und die aufkeimenden Gefühle durch euch beide minimiert werden. Ich kann nicht ausschließen, dass sowohl Akari, wie auch Kazumi keine starken Gefühle verspüren, wie z.B. Wut oder dergleichen, dafür sind beides Menschen und ich werde diese Gefühle auch nicht unterbinden, jedoch werde ich mit ihnen daran arbeiten, dass sie mit ihren Bijûs in einer Symbiose leben und das schließt dich mit ein. Ihr teilt euch diesen Körper und ich bin mir sicher, dass auch du daran interessiert bist, dass der Wirt stirbt. So weit ich weiß wirst auch du dann mit verenden., sagte Ai nun und betrachtete das Gesicht Akaris, welches aktuell durch den Bijû kontrolliert wurde. Sie seufzte kurz innerlich, ehe sie dann jedoch ihm ein Zeichen gab, mit einem leichten Wink.
Es wäre sehr schön, wenn du nun jedoch wieder dich zurückziehen könntest, damit ich mit meiner Patientin weiter sprechen kann. Immerhin ist dies ihre Sitzung und nicht die deine. Wenn du eine eigene haben möchtest musst du einen Termin vereinbaren., sagte Ai schlicht und schien nicht wirklich Furcht wegen des Chakramonsters zu verspüren.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Di Dez 20, 2016 2:23 pm

Verstehe einer die Menschen und ihre Emotionen. Natürlich lernte Shukaku durch das Leben mit seinem Wirt dazu, unweigerlich die Wertvorstellungen des Gefäßes kennen, doch nutze er diese vielmehr um nach Schlupflöchern zu suchen und seinen Geschwistern ging es sicherlich kaum anders, zumindest wenn sie in einem solch schwachen Ding festsitzen würden. Akari hatte es weder geschafft ihr Leben mit ihrer großen Liebe zu verbringen, noch für ihre Taten hingerichtet zu werden. Natürlich wollte auch Shukaku nicht in diesem Gefängnis sterben, mit der Hülle unterzugehen war alles andere als angenehm, aber die entsprechenden Extreme konnte er wenigstens besser nachvollziehen. Das sein Gefäß sich nicht von Wut leiten ließ, war ihm inzwischen klar geworden, aber ihre Handlungen waren so spontan, das sie ihn immer wieder überraschten. Wieso war sie traurig und wütend gewesen, als der Missin-Nin gestorben war und nicht froh wieder nach Hause zurückzukehren, was ihr ja offenbar auch wichtig gewesen sein musste? Wieso zog diese Ai es vor, seinem Gefäß zu helfen und beizustehen? Natürlich konnte in diesem Fall die Antwort auch nur Liebe heißen oder Zuneigung, aber wieso? Es war ja nicht gerade so das ein Mensch lange genug lebte um alle Emotionen zu erkunden, zwischendurch stand ihm der Tod im weg. Es war nicht so, dass er sich wünschte Akari wäre eine Psychopathin, nur dann wäre es leichter gewesen mit ihr zu leben. Wut und Hass kannten die Bijuu schließlich gut, aber wann wurde ihnen schon einmal der Gefalle getan in ein entsprechendes Gefäß versiegelt zu werden? Eher selten. Shukaku wusste aus Nachforschungen von Akari, dass er selbst einmal in einem Gefäß namens Gaara versiegelt gewesen war und diesen muss er in seiner Jungend ziemlich gut manipuliert haben, doch er war kein wandelndes Lexikon und seine Erinnerungen an frühere Wirte verblassten schnell, vor allem wenn er sich zwischendurch in einem Tongefäß aufhielt und lediglich Chakra war, ohne Bewusstsein.

Er hatte sich dazu entschlossen Ai zuzuhören, auch wenn es ihn schnell langweilte, immerhin war er ja irgendwie hautnah dabei gewesen und sie nur eine Beobachterin, doch ihre Beobachtungen waren recht gut. Weiterhin interessierte es ihn, dass diese Ai keine Furcht zu kennen schien, zumindest nicht vor ihm, allerdings ein verbreitetes Phänomen jener die sich dazu entschlossen mit einer Jinchuuriki befreundet zu sein und jener die selbst mächtige Personen darstellten. Ai war eindeutig beides. Es fiel ihm nicht schwer ihr Respekt entgegen zu bringen, wobei es ihm allerdings auch egal war ob sie seine Danksagung akzeptierte oder nicht, er legte es nicht darauf an sich in Menschen zu verlieben. Sie waren ihm egal, allesamt, selbst jene die ihm oder seinem Wirt gefährlich werden konnten, denn immerhin konnte er sich selbst verteidigen und die Grenzen eines menschlichen Gefäßes erweitern. Natürlich war er demzufolge auch eingebildet und lächelte lediglich milde, ob der Worte einer etwaigen Symbiose. Ein wenig musste er daher den Fuchs doch beneiden, sein Gefäß war wenigstens zur Wut fähig und hinzu gut geeignet um Akari ebenfalls anzustacheln, eben wegen dieser Emotionen. “Du kannst ihr diese Emotionen nicht nehmen, wünscht aber eine Zusammenarbeit? Interessanter Gedanke. Ich bin zumindest nicht daran interessiert, dass mein Gefäß sich unnötig dem Tod aussetzt, denn auch wenn es Möglichkeiten gibt meine Existenz zu beenden, endet doch zumindest definitiv mein Bewusstsein mit meinem Gefäß. Insofern möchte ich mein Vorhandensein gerne ein Weilchen länger miterleben. Also ein Termin? Den kannst du gerne mit meiner Sekretärin ausarbeiten. Dann wünsche ich dir wohl Erfolg, viele andere Möglichkeiten der Unterhaltung bleiben mir hier ja gerade eh nicht.“ Er schaffte es noch das Gesicht zu einem echten Lächeln zu bewegen, doch wusste er nicht ob es auch echt aussah, möglicherweise sollte er einmal vor einem Spiegel üben. Shukaku zog sich ins Seelenversteck zurück und schmiss Akari ohne große Vorwarnung raus, sollte sie doch in ihren halb vor Angst gelähmten Körper zurück und ihm nicht mit ihren Tränen den Sand verklumpen.

Ihre Augen! Sie konnte ihre Augen benutzen. Sie konnte die Lider öffnen und schließen, sie konnte in eine bestimmte Richtung blicken und sie konnte Ai vor sich sehen und wissen, dass sie echt war. Sie betrachtete auch den Rest des Raumes und schließlich ihre Hand, welche auf der Armlehne immer noch leicht zitterte. Auch alle anderen Gefühle und Empfindungen waren wieder da und sie wusste das ihr Körper Angst gehabt hatte von diesem Ding kontrolliert zu werden, Teile von ihr Zitterten immer noch oder waren verkrampft, um schlechter bewegt zu werden. Natürlich wusste Akari das Ai gut auf sich selbst aufpassen konnte, dennoch hätte sonst was passieren können, was wenn sie ihre Freundin angegriffen hätte, also nicht sie sondern Shukaku? Er hätte ihre Hand zur Faust ballen und sie schlagen können! Es war kurz gesagt ekelhaft gewesen ihren Körper abgeben zu müssen, ihn sich ihrer Kontrolle entreißen zu lassen, wie schwach musste sie sein, dass ihm dies möglich gewesen war? Wie sollte sie dies jemals ändern und wäre eine Zusammenarbeit mit diesem Ding überhaupt jemals erstrebenswert? Ihre Augen bewegten sich nach einer Weile, in der sie sich alles im Raum, auch sich selbst, angesehen hatte, zu Ai zurück. Ach genau. Shukaku war gar nicht das Thema gewesen, er hatte sich nur wieder dazwischen gedrängelt, wie eine Fliege die Angstschweiß wahrnahm. “Entschuldige. Er hat wieder das Thema aufgebracht, dass der Fuchs Kazumi in seiner Gewalt hat und dies neben dem Tod von Ayioma als neue Quelle erkannt mich aus der Fassung zu bringen. Es ist nur. Ich will sie nicht verlieren. Meine Schwester war damals dabei als ich versiegelt wurde und ich habe sie im Stich gelassen, ich habe es nicht einmal gewusst oder gespürt oder so. Ich war mit meinen eigenen Gefühlen beschäftigt. Am Ende ist diese Person die ich geliebt hatte gestorben, nicht wegen mir, aber ich war darin verwickelt. Wie kann ich mich also weiterhin als Schwester bezeichnen? Ich war nie für Arisu da. Wenn ich sie liebe und dann passiert eine Verkettung von Umständen und sie stirbt? Oder wir bringen uns beide um? Die Viecher sind Rivalen, hättest du uns nicht aufgehalten. Ich war sauer auf Mai, dies war die Initialzündung, aber dieses Ding in ihr. Ich bring es lieber um, bevor es ihr auch nur eine unruhige Nacht bereitet und vermutlich ist dies schon alles passiert.“ Inzwischen kullerten ihr schon einzelne Tränen von den Augen. Sie wollte einfach nur, dass sie beide wieder ganz normale Menschen waren. “Ringo habe ich wirklich vergiftet. Ich wusste nicht ob der Yonbi dadurch hervorbräche oder nicht oder ob ich Ringo dadurch umbringe, immerhin wirkt das Gift tödlich. Natürlich hatte das Krankenhaus meine Forschungen und das Gegenmittel, selbst wenn etwas passiert wäre, aber all das zeigt doch das meine Handlungen falsch sind oder? Ich mache etwas und es ist falsch. Ich habe mir eine Familie gesucht und ihr nur Schaden zugefügt. Ich habe das Dorf mehrfach verraten und wer weiß ob ich stabil bin. Was ist mit Ayumi oder dir? Du kannst nicht für alle da sein. Irgendwann macht es vielleicht auch dich kaputt und dann leidet Ayumi. Du kannst dich nicht mit zwei Bijuu anlegen. Wieso mutest du dir uns zu?!“ Dann konnte Akari nur noch ihr Gesicht in ihren Händen vergraben und weinen. Das Dorf zu verlassen war einfacher als zurückzukehren.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mi Dez 21, 2016 8:08 am

Bislang lief die Stunde sehr sehr gut. Ai hatte viele Dinge über die Beiden, Shukaku und auch über Akari herausgefunden. Ersterer schien nicht wirklich daran interessiert zu sein sich dem Tode hinzugeben und auch nicht gegen seinen Bruder zu verlieren. Konkurrenzdenken war so weit in Ordnung, doch an möglichen Todesdrohungen würde sie arbeiten müssen. Sie hatte mitbekommen wie Akari verkrampfte, als der Bijû von ihr Besitz ergriff, sie hatte die Körperhaltung und die Signale, die der Körper von sich gab mitbekommen. Sie hatte gesehen, wie der Angstschweiß ihre Stirn benetzte und wie sie aschfahl wurde. Akari fürchtete sich vor ihrem Untermieter und dies zeigte diese Reaktion deutlich. Sie wollte ihn nicht und dennoch, sie musste mit ihm leben und sich arrangieren, denn es war sicher auch Akaris Interesse, dass diese weitesgehend mit ihrem Untermieter in Symbiose lebte. Immerhin konnten sie mögliche Angstschübe unter Kontrolle bekommen werden. Andnerseits jedoch gab es natürlich die Möglichkeit der Extraktion und jene barg jedoch ein massives Risiko für den Wirt. So und auch so stand das Leben Akaris und auch das von Kazumi auf Messersschneide. Sie wollte jedoch keine wirkliche Partei ergreifen und sie würde helfen so gut sie konnte.

Warum half sie eigentlich? Dieses Frage warf Akari auf und verstand nicht warum Ai sich die beiden Jüngeren antat. Tränen kullerten und wurden regelrecht zu einem reißen Strom. Langsam und mit einer enormen Ruhe erhob sich Ai und ging hinüber zu Akari. Die kleinen Hände umschlossen die Ältere und führten ihren Kopf zu der Brust der vermeintlich Jüngeren. Sie konnte nun den Herzschlag Ais hören. Er war ruhig, gefasst und voller Ruhe, in einem schönen Rhythmus. Zart strich sie der Jüngeren nun über den Kopf.
Ich unterstütze euch weil ihr mir wichtig geworden seid, du, sowie auch Kazumi. Darüber hinaus ist Mai eine langjährige Patientin und Bekannte von mir. Sie spricht oft von dir und auch von Kazumi. Doch wenn ich sie über euch sprechen höre, dann höre ich immer wieder wie froh sie ist euch zu haben. In jedem einzelnen Wort. Sie macht sich Gedanken und Sorgen um euch, sie möchte euer Bestes und auch sie leidet aktuell unter dieser Situation. Sei unbesorgt, ich werde daran nicht zerbrechen und werde mit 2 Jinchuriki klar kommen. Auch mit den Bijûs in euch werde ich zurecht kommen. Ihr beide arbeitet ja gut mit und gebt mir so die Möglichkeit euch dabei zu helfen, was euch am Wichtigsten ist, denn es ist die Familie. Sei es hier die Schwester, die Mutter oder die Töchter. Eine jede von euch liebt die Anderen 2 und möchte nur, dass es ihnen gut geht, dass es ihnen an nichts fehlt. Jedoch vernachlässigt ihr hier eure eigenen Bedürfnisse und jene sind es doch, die euch vorantreiben sollten. Als ich mit Mai’sama sprach sah ich wie viele Gedanken sie sich machte. Eine Frau, die euch nur als Beiwerk betrachten würde, würde dies nicht tun. Sie meint es ernst und auch jetzt, wo ihr euch zerstritten habt wegen einer Fügung unglücklicher Umstände ist das Einzige, woran ihr denkt die Anderen. Akari, ich werde euch helfen, weil dies wohl auch die Familie ist, die ich mir immer wünschte, anstatt die meine zu haben. Ich möchte ein Teil von euch sein, möchte mich einbringen und Ayumi liebt dich und eben dies ist ebenfalls ein Grund. Es mag sein, dass meine Gefühle für dich freundschaftlich sind, doch auch dies ist ein Grund den Menschen zu helfen, die man liebt. Akari, ihr seid mir wichtig., sagte sie nun und hob mit ihren zarten Fingern den Kopf der Jüngeren an, damit sich die Augen trafen. Es mag sein, dass der Gesichtsausdruck und auch die Sprache sich nicht änderten, doch Ai hoffte, dass Akari gut genug in Sachen Beobachtung war, dass sie das Beben in den Augen der Jüngeren sah. Ai hatte zunächst absichtlich das Thema Shukaku außen vor gelassen, da sie erst einmal die Jüngere beruhigen musste.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mi Dez 21, 2016 8:12 pm

Es war gar nicht so einfach nicht Rotz und Wasser zu heulen, aber die Streicheleinheiten halfen ein wenig und besonders wichtig schien der Herzschlag, der wie ein Metronom auch ihr den Takt vorgeben wollte, langsamer, ruhiger, bedächtiger und natürlich auch Ai selbst war wichtig. Mit ihr konnte sie reden, darum waren sie hier und das es nicht nur um Kazumi ging hätte Akari sich auch selbst denken können, aber bei ihren Sorgen kam sie an sich selbst eben nicht vorbei. Dieses Ding in ihr hatte es mal wieder geschafft, als wäre es sein höchstes Ziel sie zum Weinen zu bringen, aber sie war auch ein leichtes Opfer, eben weil Shukaku ihre Familie und ihre Lieben ansprach und für seine Zwecke benutzte, aber das war vielleicht einfach nur seine Natur. Sie konnte nur hoffen das der Neunschwänzige andere Vorlieben besäße, sonst würde es ihre Schwester auch nicht viel einfacher haben. Wieso ließ sie sich auch immer wieder von ihrem Monster ärgern? Ein Wirt wurde angeblich nach Willensstärke ausgesucht, wo war hier ihr starker Wille? Es kam ihr so vor als hätte sie alle betrogen mit der Aussage damit umgehen zu können. Dabei hatte sie es ihnen doch versprochen, Ayumi und Tenzou-sama. So lange war es doch noch gar nicht her, da sie mit fester Stimme behauptete hatte klar zu kommen und mehr aus sich machen zu können. Dieser Aussage war es mit zu verdanken gewesen das sie immer noch das gelbe Monster in sich trug. Sie trug es ja nicht nur in sich, sie hatte es auch live und in Farbe gesehen, damals bei ihrer Versiegelung, welcher der Kampf gegen Shukaku vorausgegangen war. Es war möglich gewesen den Marderhund zu besiegen. Damals war sie glücklich über diesen Sieg gewesen. Konnte sie nicht immer daran denken und sich selbst aufbauen? Jetzt hockte sie hier, mit dem Kopf an Ai gelehnt und mit sich selbst im Unreinen.
Dann waren da noch die Worte von Ai, sie beruhigten und lüpften langsam den Schleier der Verzweiflung und Trauer. Das Ai und ihre Mutter sich so gut kannten war ihr gar nicht bewusst gewesen, aber es passte dann auch wieder wie die Faust aufs Auge. “Sind wir dir so wichtig, du Fudo-Therapeutin?“ Es war schön zu wissen, dass nicht nur die Liebe zwischen Ayumi und Akari existierte, sondern auch diese Beziehung der Freundschaft zwischen Ai und ihrer Familie, ja jedem einzelnen Mitglied. Wie es wohl soweit gekommen war? Gerade durch ihre augenscheinliche Gefühlslosigkeit traute man Ai diese Empfindungen nicht zu, aber Akari wusste das Ai durchaus lächeln konnte und dies wussten vermutlich mehr als sie zu glauben wagte. Ai wollte nicht nur Akari oder Kazumi oder Mai helfen, sondern ihrer gesamten Familie und Ai würde gut dazu passen, immerhin war keiner von ihnen blutsverwandt. Akari schmiegte sich an die Brust ihrer Freundin, denn auch wenn Ai und Ayumi verschieden waren, waren sie dennoch eins. “Weißt du. Mai würde dich bestimmt sofort adoptieren und es würde keine Gegenstimme geben. Mai und Kazumi waren zuerst auch nur gute Freunde und jetzt sind wir zu einer Familie gewachsen und ich möchte auch das es wieder so ist. Du solltest mindestens einen Eherenplatz erhalten.“ Es war schön so zu denken, in den Termini einer heilen Welt, wo die Familie für einen da war und es Freunde gab, die ebenso wichtig waren. Dann blickte Akari plötzlich auf, verdrehte leicht den Kopf und schaute der optisch jüngeren in die roten Augen. “Was wäre wenn alles noch da ist, wenn nichts in Scherben liegt? Was wäre wenn Arisu noch meine Schwester und Mai noch meine Mutter wäre und Konoha mein Dorf und du meine Freundin? Hmm nein. Ich möchte nicht alles ungeschehen machen. Bei uns hat sich viel entwickelt und ich habe Kyo erschaffen. Es hat doch auch alles irgendwo gute Seiten oder? Es ist möglich alles wieder zu verbinden und neuen Belastungen auszusetzen. Wie ein Bruch, der ausheilt aber eine etwas andere Struktur besitzt, die ihn robuster macht. Es muss keine infizierte Wunde bleiben, wir können an Antibiotika arbeiten und deren Wirksamkeit immer weiter verbessern und an Rückschlägen wachsen. Ja? Ich möchte doch ein Leben mit Ayumi und dir, mit meiner Familie und Konoha und allen denen ich versprochen habe an meiner Aufgabe zu wachsen.  
Nun setzte sie sich wieder auf den Sessel zurück, ihre Tränen waren auch schon etwas weniger geworden. “Ihr habt mich zurückgebracht und ich möchte bleiben. Ich möchte meiner Schwester helfen, weil wir ein Schicksal teilen und weil ich sie lieb habe. Ich möchte ihr sagen können das ich nicht Kaori bin, das ich nicht souverän mit Shukaku hantieren kann, aber das ich meinen eigenen Weg finde. Wäre es nicht schön, wenn das Dorf stolz auf uns wäre? Die Familie Fudo mit den zwei Jinchuuriki und der Feuergöttin? Und mit Ai, die schützend über allem steht? Wäre dies ein schöner Traum oder ein machbares Ziel?“ Akari fühlte sich von der Rede Ai's berührt und angetrieben und auch ein wenig verschmust, immerhin war dies der Körper den auch Ayumi benutzte aber insgesamt fühlte sie sich einfach nur geborgen und geliebt und dies wollte sie ihrer Familie zeigen und zurückgeben. Wenn Ai schon ihre Familie wieder zusammenbringen wollte, dann wollte Akari dies auch, denn es war eine lohnenswerte Aufgabe. Das in der Familie zwei Jinchuuriki lebten, war ein Berg den die Liebe lediglich ein wenig zurechtrücken brauchte, mehr nicht. “Ich liebe Ayumi und ich sehe dich Ai als weit mehr an als eine gute Freundin.“ Hier wurde Akari tatsächlich ein wenig rot und dies lag nicht nur am verweinten Gesicht. “Ich finde es schön das du für uns da bist und ich finde du bist die richtige Person dafür, nicht nur weile du Therapeutin bist oder eine Meisterin der Fuuin und des Genjutus sondern weil du eine geliebte Freundin bist. Wenn du sagst du schaffst uns Schwestern und unsere Rucksäcke, dann stimme ich dir zu. Du schaffst das und wir helfen dir. Ich helfen bei Kazumi und ich wette sie würde bei mir auch helfen und gemeinsam mit Mai macht ihr aus unseren Monstern noch Schoßtiere. Ich möchte lernen was Kyo mir lehren kann und ich möchte erfahren warum Daizen-sama mir diese Macht anvertraute und Tenzou-sama diesen Glauben bestätigte und uns beiden dies zutraut. Ähnliches wird wohl auch für Kazumi gelten, minus dem Verrat am Dorf natürlich. Du erweckst den Eindruck als wäre dies alles möglich und dafür danke ich dir und deinem Kern.“ Jetzt waren es schon fast wieder Freudentränchen, aber Akari hatte die Ayase und ihre Familie lieb und auch wenn Shukaku sie gerne einmal heftig runter zog mit seiner Art, dann war dies überwindbar, dann gab es ihre Familie und eine Ai.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mo Jan 02, 2017 8:00 am

Das blinde Vertrauen welches die Fudo in die Ayase legte war erstaunlich, auch wenn sie aktuell nicht mehr Ayase Ayumi war, sondern Enma Ai, eine gespaltene Persönlichkeit, wenn man es genau nahm. Sie öffnete sich und lies ihren Emotionen freien Lauf, warum auch nicht, immerhin sollte es Akari ja auch. Sie sollte sich der vermeintlich Jüngeren gegenüber öffnen, sollte mit ihr forschen und sich selber besser kennen lernen und verstehen lernen. Ai wollte ihr dabei helfen den Konflikt zu beenden und so hielt sie auch die junge Fudo in ihrem Arm und strichelte ihr zart über den Kopf, während diese sich bei ihr ausweinte. Es war jedoch auch schön zu sehen, dass Akari sich mit der Zeit beruhigte. Der Ausbruch des Shukakus hatte massive Folgen und Ai nahm sich vor dies nicht so schnell wieder zu tun. Immerhin belastete es ja Akari und das sichtlich. Vielleicht konnte sie ja auch das Bewusstsein Akaris schlafen schicken und dann mit Shukaku sprechen. Viele Optionen und ein Faktor würde dem Ganzen dann die Richtung weisen, nämlich die Zeit.

So unterschiedlich ihr euch seid, so seid ihr doch im Herzen mit einander verbunden. Ihr sehnt euch nach dem Anderen, und ihr Beide sehnt euch nach eurer Mutter. Dieses Band Akari kann euch niemand nehmen und es war nie fort, geschweige denn zerrissen. Den Menschen in deinem Umfeld, denen du etwas bedeutet hast und es immer noch tust, sind vielleicht noch nicht dazu bereit dir zu vertrauen, weshalb du den ersten Schritt machen musst. Es führt hier kein Weg drum herum. Du brauchst Zeit, Geduld und eine gewisse Ausdauer. Ich bin mir jedoch sicher, dass es deiner Familie leichter und auch schwerer fallen wird dich mit offenen Armen zu empfangen. Auf der einen Seite lieben sie dich. Eine jede von ihnen, ob nun Mai’sama oder auch Umi’chan. Und dennoch wiegt natürlich die Enttäuschung groß, was dazu führte, dass Umi’chan diese in Form von Wut zum Ausdruck bringt. Mai’sama hingegen sorgt sich so sehr um ihre beiden Töchter, denn auch Umi’chan hat sich von ihr ein wenig abgekapselt, dass sie nicht weis um wen sie sich mehr sorgen soll. Sie versucht es mit der Arbeit wieder auszugleichen und doch ist die Frage, wie lange sie dies durchhält. Der psychische Druck hierdurch ist immens. Die Ablenkung funktioniert nur am Tage, was macht Mai in der Nacht? Es raubt ihr den Schlaf. Dies hast nicht du alleine zu verantworten, sondern auch Umi’chan, aber ihr beiden Schwestern müsst anfangen eurer Mutter zu zeigen, dass sie sich keine Sorgen zu machen braucht. Der Schmerz, den sie fühlt wurde durch den Tod ihrer eigenen Mutter übrigens noch verstärkt. Dieser Tod nahm ihr einen wichtigen Pfeiler in ihrem Leben weg, der sie motivierte weiter zu machen und sich durch zu beißen. Und nun ist er fort. Umi’chan war bestürzt, als sie davon erfuhr und doch konnte auch sie Mai’sama nicht gänzlich verstehen. Vielleicht kannst du sie ja verstehen, wenn du deine Augen schließt. Ich möchte deine Emptahiefähigkeit erneut in Anspruch nehmen., sagte sie nun und löste sich gänzlich von Akari. Sie blickte die Andere an und wartete bis sie ihre Augen schloss.

Dein Leben war bestimmt durch harte Arbeit, jedoch auch durch ein grausames Experiment, was dir ungeheure Macht verlieh, aber auch eine starke Bürde auferlegte. Die Kontrolle über das Feuer selbst war herausragend und das Chakra stets ausgesprochen stark, wenn nicht sogar übertrieben stark. Ich bin mir sicher du verstehst es bis hier hin, oder? - Der Druck begann zu wachsen, denn unter den wachsamen Auge des Kages reifte sie heran, stets wissend, dass ein ANBU sie jederzeit töten könnte. Mit zunehmenden Alter begann auch der Rang anzusteigen und es begannen die Reibereien zwischen ihr und dem Kage, welcher sie stets auf Suizidmissionen schickte, bis zu dem Tage des Sturzes. Der Kage konnte seine Macht nicht mehr halten, weil das Volk unzufriedener wurde, weil er es gegen sich aufbrachte und Mai den Konflikt suchte. Sie war ein wichtiges Glied, warum er gestürzt wurde und sie wurde sein Nachfolger. Die Lasten des Dorfes ruhten nun auf ihren Schultern und sie wusste genau, was sie tat, während sie nebenher sich um ein kleines blondes Mädchen kümmerte. Sie bürdete sich sie ebenfalls auf und schaffte es sich nach und nach immer mehr sich die Beliebtheit des Volkes zu sichern. Sie half auch einen Jinchuriki an sich zu binden und sie zu beruhigen. Es war dein Vorgänger mit Shukaku. Ich bin mir sicher, du weißt was das heißt, oder? - Mai’samas Weg führte sie dann in eine Falle, der sie nicht widerstehen konnte, da das Resultat zu verlockend war. Diese Falle sollte sie eigentlich umbringen, doch sie überlebte und sie verlor ihr Gedächtnis. Nach dem Zurückerlangen jenes wütete in ihr das Gefühl des Verrates, denn während sich Konoha von der Kage verraten vorkam, so hatte sie das Gefühl, dass sie von Konoha verraten wurde. Sie war so sehr in ihren Gefühlen gefangen, dass sie sich gegen das Dorf stellte, was sie über alles liebte und sie verlor, weil die Menschen, denen sie wichtig war sie gemeinsam aufhielten. Sie wurde daraufhin eingesperrte und es wurde ihre Erinnerung durchforstet auf Hinweise von Verrat, doch niemand fand etwas. Sie wurde wieder eingegliedert, doch mit einem schrecklichen Fluch belegt, der heute zu ihrem Glück Geschichte ist. Ich habe an dem Siegel mitgewirkt und habe den Voraussetzungen entsprochen die vorgegeben waren. Der Biorythmus Mai’samas jedoch war zu ausgeklügelt und daher verletzten wir sie eher mit dem Siegel als das wir sie damit entschärften. Sie wurde dadurch krank und ihr Körper immer schwächer. In dieser Zeit war es auch, dass sie euch beide zu sich holte und endlich einen Lebensmittelpunkt fand, doch leider kamen dann die Versiegelungen, deine Entführungen und dergleichen und den Rest müsstest du aus der aktuellen Geschichte her kennen., sagte sie nun und beobachtete dabe die Reaktionen ihre Patientin, als diese mitbekam, was Mai widerfahren war.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Jan 08, 2017 1:12 pm

Den ersten Schritt? Dazu brauchte es an Entschlossenheit, Selbstsicherheit und das Vertrauen, dass die Anderen, und vor allem sie sich selbst verzeihen könnte. Akari wusste von sich, dass sie diese Eigenschaften besaß, immerhin war sie Ärztin gewesen und hatte eben jene Fähigkeiten demonstriert und ausgebaut. Allein die Tatsache, dass sie lediglich ihren Chunin gemacht hatte um eine bessere Ärztin zu sein, war für sie immer ein deutlicher Beweis gewesen. Sie brauchte den Rang nicht weil sie Jounin oder Hokage sein wollte, sondern lediglich als Titel, mit welchem sich ihre Arbeit leichter ausführen ließ, eben weil manche Leute einem Medic-Nin der Genin war nicht sehr viel zutrauten. Inzwischen war dies Geschichte und ohnehin war sie derzeit weder Chunin noch praktizierende Ärztin, dieses Kapitel war derzeit nicht viel mehr als eine schöne Erinnerung, wobei ihr natürlich ihr medizinisches Wissen erhalten blieb und aktuell war es eben an der Zeit Erfahrung als Krankenschwester zu sammeln und noch näher am Patienten zu sein. Allein soviel Zeit wie Ai gerade mit ihr verbrachte, allein in dieser Sitzung, hätte sie früher nie einem Patienten zugedacht, ihr Beruf war vielmehr der eines Handwerkers gewesen. Es würde sicherlich interessant sein die andere Seite kennenzulernen und sich mehr auf die Patienten und ihre Bedürfnisse einzustellen, ebenso wie Ai es gerade ihr selbst zugedachte. Akari wusste also woraus sie Mut für die ersten Schritte in Sachen Krankenschwester ziehen konnte, aber bei ihrer Familie? Wie sollte sie da einen ersten Schritt machen? Immerhin existierte ihre Familie noch, Akari hatte sie nicht zerstört oder sich selbst ausgeschlossen, denn sie wollte weiterhin ihre Familie zurückhaben und umgedreht schien dies ja auch der Fall zu sein, aber die Umsetzung blieb ihr unklar. Bisher war immer Mai da gewesen, eben wie man sich eine Mutter vorstellte, fürsorglich, stark und sie konnte ihren Kindern nie etwas krumm nehmen – zumindest war dies das Bild welches Akari von ihr hatte, davon abgesehen das Mai Hokage gewesen war und es zu jener Zeit auch nie Probleme gegeben hatte. Das Mai nun so viele Sorgen haben sollte? Eine Familie machte doch gewiss weniger Sorgen als das Amt des Hokage oder nicht? Irgendwie verstand sie es noch nicht und das Arisu damit auch ihre Probleme gehabt zu haben schien, spendete ein wenig Trost. Was hingegen gar nicht gut klang, war die Tatsache das Arisu sich auch von ihrer Mutter abgekapselt zu haben schien. Es hörte sich fast so an als ob sie sich zwar noch alle liebten, aber dennoch jede alleine lebte. Irgendwie mussten sie wieder zusammenfinden und Akari konnte einen Schritt dazu beitragen. Die Verbindung zu ihrer Familie war anders als jene zu ihren Freunden. Akari wollte ihre Familie unbedingt behalten, jetzt da sie nicht mehr vor hatte diese einfach zu verlassen und es immer noch möglich war sie zurückzubekommen. Hierzu gehörte es, laut Ai, auch ihre Adoptiv-Mutter besser kennenzulernen und zu verstehen. Dies klang einfach genug, vielleicht fand sich danach ja ein erster Schritt.
Sie schloss daher brav ihre Augen und lauschte der Stimme.

Zunächst war sie ein wenig irritiert, welches grausame Experiment? Doch als die Sprache auf das Feuer zu sprechen kam fiel es ihr wieder ein, jenen Teil von der Vergangenheit ihrer Mutter kannte sie ja doch, Mai hatte es ihr anvertraut, damals als sie noch keine Familie gewesen waren, aber womöglich schon auf dem Weg dahin. “Ja. Die Geschichte mit dem Feuer kannte ich ein wenig und den Teil mit dem Chakra versteh ich nun auch besser.“ Natürlich gab es immer noch den großen Unterschied das Akari die Macht ihres Chakras meistens nur spürte, wenn Shukaku etwas von ihr wollte oder ihr Siegel geschwächt war, wohingegen Mai diesem Druck wohl immer ausgesetzt gewesen sein musste. Mai konnte nicht einfach ignorieren wer sie war und dadurch etwas Linderung erreichen und das Leben als Experiment klang erst recht nicht nach einem Zuckerschlecken. “Suizidmissionen? Das ist schrecklich, wieso ist sie in Konoha geblieben? “ Kurz darauf kam ihr ihre Frage auch schon wieder sehr kindisch vor, Akari hatte aus weit trivialeren Gründen das Dorf verlassen und Mai war geblieben, um gegen das schlechte Regime zu kämpfen. Es war natürlich interessant zu erfahren wie Mai Hokage geworden war, doch das Kaori auch im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt hatte? War dies nun verwunderlich oder vorhersehbar gewesen? Akari machte entsprechend große Augen, denn ihr war nur die Verbindung zwischen Arisu und Kaori klar gewesen, hieße dies etwa Kaori hatte wortwörtlich zur Familie gehört? Etwas nagte an ihr, dass sie diesen Fakt vielleicht nur vergessen hatte, weil sie damals selbst noch keine Beziehung zu Kaori besaß, demzufolge musste Mai sich ja noch mehr Sorgen machen und gemacht haben. Es ging nicht mehr nur um Geschwister, die sich entfremdeten, sondern um Jinchuuriki, deren menschliche Streitigkeiten zu größeren Explosionen führen konnten. Dies musste Mai die ganze Zeit gewusst haben. Wieso hatte sie also zugelassen das ihre Töchter dieses monströse Erbe annahmen? Vertrauen? Wenn überhaupt hatte Akari dieses blinde Vertrauen einer Mutter in ihre Kinder nur ausgenutzt, dabei hatte Mai sie nicht einmal erzogen, Arisu war das kleine Kind gewesen. Mai und Arisu gehörten zusammen, also wieso hatte sich ihre Schwester dann auch von ihrer Mutter distanziert? Wie sollte Akari einen ersten Schritt machen ohne zu wissen, ob sie nicht ein Problem vergrößerte, eines das nicht mit ihrem eigenen Verrat zusammenhing sondern in der Vergangenheit lag? Hatte Akari diese intakte Familie von Anfang an mit zerstört? Oder, wenn Kaori dazu gehört hatte, war es dann Shukaku gewesen? Akari gehörte zur Familie Fudo dazu und sie war offenbar mit dafür verantwortlich, dass sie sich an Veränderungen als Familie anpassten und diese gemeinsam überwinden konnten, dies oblag nicht allein Arisu und Mai, nur weil diese sich schon länger kannten.
Den Rest der Geschichte kannte sie bereits, auch wenn die Perspektive eine andere gewesen war und ihr Bild wurde von Ai nun vervollständigt. “Du warst mit an der Erschaffung dieses Siegels beteiligt? Ich hatte damals auch versucht es zu verstehen aber es war viel zu komplex, es hat ihr Chakra blockiert, weil es ihren Körper blockiert hat. Sie konnte es im Kampf gegen Shukaku kurz überwinden oder vielleicht hat es Daizen auch gelockert und dann war ich eher mit meinem eigenen Dämon beschäftigt als eine Veränderung zu bemerken. Mai. Sie wirkte immer so stark, selbst nach meiner Entführung. Ich weiß nicht was ich mir gedacht habe, vielleicht das sie und Arisu beschließen wieder wie vor mir, nur zu zweit zu sein. Ich bin es noch nicht so lange gewöhnt eine Familie zu haben. Wie soll ich zurückkehren, wenn ich sie verlassen habe? Wieso hielt Mai damals zu Konoha und wieso zu mir? Wieso lässt sie sich Schaden zufügen und bleibt? Dann ist jetzt auch noch ihre Mutter verstorben? Sie hat zwei Herzen, aber ist es denn nicht irgendwann zu viel?“ Jetzt fühlte es sich so an als ob Mai es einfach immer gewohnt war zu leiden und dadurch irgendwie stärker zu werden, aber wenn es nicht besser wurde, konnte diese eine Sache dann nicht einfach loslassen um sich selbst zu schützen? Ai hatte von psychischen Druck gesprochen und das Mai ohnehin wortwörtlich unter Druck stand war Akari ja bekannt, wieso konnte Mai nicht einfach Dampf ablassen? Ein Weg wäre vielleicht die Familie wieder zu kitten, den Lebensmittelpunkt wieder herzustellen, aber genügte dies? Immerhin wusste Akari schon mal soviel das es für ihre Schwester nicht gut war, wenn es ihrer Mutter so schlecht ging und ein möglicher Extremfall wäre noch viel schlimmer, da Arisu nun ebenfalls eine Jinchuuriki war und zudem eine frisch versiegelte. Akari wusste nicht was sie sagen sollte, aber sie wollte auch zeigen das sie weitermachen wollte, das sich aus der Geschichte nicht nur Verderbnis ablesen ließ. “Also hilft es Mai etwas, wenn Arisu und ich uns wieder vertragen? Vorsichtiger ging es gar nicht mehr zu formulieren, aber wenn es nicht nur die Geschwistersache war, wollte sie dem auch nicht zuviel Bedeutung beimessen, für den Fall das es noch mehr gab.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Jan 08, 2017 4:31 pm

Sanft tippte Ai nun mit den Fingerspitzen des Zeigefingers und des Mittelfingers auf die Brust der Anderen, auf Höhe des Herzens. Ihre roten Augen blickten in die Augen Akaris und sie fokussierte sie, sie zeigte eine ungemeine intensität, die man sonst von Ai nicht kannte. Das Herz, es schlug stark, das konnte Ai spüren, sie konnte spüren wie stark das Herz Akaris schlug, doch für wen schlug es? War es für Ayumi, für Konoha, für Ai, für Mai oder für Kazumi, oder gar für alle?
Der Grund für all ihre Handlungen meine liebe Akari findest du in dem Herzen. Sie liebt Konoha, sie liebt ihre Kinder, sie liebt das Land und sie schämt sich für ihren zwischenzeitlichen Verrat gegenüber eben jemenm Dorfes. Sie liebt Konoha, sie liebt Kazumi, so wie sie dich liebt. Kaori bedeutete ihr viel und auch ihre Liebschaft mit ihrem ehemaligen Freund war nicht wirklich von Erfolg gesegnet. Ihr Weg ist stets von Leid und Qual begleitet, sie hat so viel verloren und doch gibt sie nicht auf, weil sie sich nach einem sehnte, nämlich nach der Zukunft und zwar nach einer Zukunft mit den Menschen in ihrer Umgebung. Für dieses Ziel gibt sie alles, ihr ganzes Selbst, ihre ganze Kraft. Das sie euch beide hat, ist für sie nämlich das Erschaffen eines neuen Lebensmittelpunktes., sagte Ai nun und überschlug ihre Beine wieder, während sie die Andere fixierte. Sie wollte jedoch, dass sich Akari weiterhin mit ihrem näheren Umfeld und damit mit ihrer Familie beschäftigte, dass sie sich damit beschäftigte, wie es den Menschen in ihrem Umfeld ging.
Wenn ihr Schwestern euch vertragt, Akari, dann wird eine der vielen Lasten von Mai abfallen. Sie ist sehr an eurem Wohlergehen interessiert und auch, dass es eurer Familie gut geht. Dies sind ihre obersten Ziele und daran möchte sie auch nicht rütteln. Sie möchte euch in Sicerhheit und in Wohlergehen wissen. Sie möchte, dass es euch allen gut geht und, dass ihr glücklich sein könnt. Sie ist eine echte Mutter, denn sie stellt ihr eigenes Wohlergehen, ihre Gefühle, ihre Liebe zu anderen Menschen hinten an. Sie ordnet sich eurem Glück unter, denn sie konnte nie wirklich glücklich sein., erklärte ihr Ai und sie wusste, dass sie damit Akari mit einer harten und sehr direkten Art konfrontierte, doch es musste so sein. Sie sollte es verstehen und in diesem Fall nämlich mit der Bratpfanne. Sie wollte, dass sie verstand, was in den Menschen um sie herum passiert war, wie es ihnen erging und ihr Einfühlungsvermögen half ihr dabei, so wie ihre hohe Empathiefähigkeit.

Ai schloss kurz die Augen und öffnete sie wieder. Sie betrachtete Akari.
Ein Jinchuriki zu sein bedeutet viel Verantwortung und eben jene Verantwortung ist es, die dazu führt, dass ihr den Blick für das Wesentliche verliert, bzw. ihr isoliert euch selber. Es ist wichtig als Jinchu die Bande zu knüpfen, sich weiter zu geben, andere an seinen Erfahrungen teil haben zu lassen. Ihr lehrt einander und gerade als Schwestern solltet ihr zusammenahlten und euch gegenseitig helfen. Mai hat dem zugesagt, dass ihr beide zu Jinchus werden sollt, weil sie an euch glaubt, weil sie überzeugt ist, dass ihr gemeinsam als Jinchuschwestern so viel erreichen könnt. Es mag sein, dass die Jichus, die in euch sind sich nicht leiden können, doch die Gefühle, die du für Kazumi hegst und umgekehrt sind stark genug, dass ihr auch Einfluss auf eure inneren Geister nehmen könnt. Glaubt an euch und ich bin mir sicher, dass ihr es könnt. Glaubt an euch gemeinsam, glaubt an eure Liebe zueinander, glaubt an eure Liebe eurer Mutter gegenüber und an die Menschen in eurem Umfeld. Mai ist der Überzeugung, dass euer Leben dadurch nicht gehandicapt wurde wie seines, sondern, dass ihr euch befreien könnt und die Spirale, die es angeblich bei den Jinchus geben soll durchbrechen könnt., erklärte nun Ai.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mo Jan 09, 2017 8:35 pm

Irgend ein Teil von ihr wollte schon wieder auf Konfrontation gehen. Jener Teil der dachte sie hätte auch jemanden geliebt und der war ihr weggenommen worden, wo war da die Gerechtigkeit? Hätte Mai denn auch beispielsweise gewollt, dass sie glücklich mit Ayioma gewesen wäre? Dann kam natürlich die Reue, gerade darum war Ayioma ja nicht das Gesprächsthema und überhaupt lass Ai in ihren Gesichtszügen wie ein offenes Buch, da musste Akari gar nicht alles laut aussprechen. Es ging natürlich auch nicht nur darum Mitleid mit Mai zu empfinden, immerhin litt diese aus völlig unterschiedlichen Gründen und Akari war nur ein kleiner Bestandteil, doch den Teil für den sie selbst verantwortlich war konnte sie noch ändern, verbessern. Sie wollte ihrer Familie helfen wieder ein Stück mehr zusammenzukommen, musste doch möglich sein, immerhin hatte sie diese auch recht einfach spalten können. Aus ihrem erträumten Leben mit dem Missin-Nin war nichts geworden und diese Option stand auch nie wieder zur Debatte, ihre Familie hingegen war noch da. Am Beispiel ihrer Mutter zeigte sich deutlich auf, dass man im Leben nicht alles haben konnte, man musste versuchen herauszufinden wo man sein wahres Glück finden konnte, dies war vielleicht einfach nur ein Bestandteil des Lebens und das Leben war offenbar ein Eintopf. Akari hatte lediglich eine der vielen Erfahrungen gemacht, die auch alle anderen durchmachten, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Und ebenso wie Mai es gelernt haben musste mit ihren Niederlagen fertig zu werden, konnte Akari dies bestimmt auch lernen. Wieso ihre Mutter sich so sehr auf die Familie fokussierte, blieb wohl deren Entscheidung, aber Ai verdeutlichte noch einmal gekonnt, wie wichtig die Familie für ihre Mutter war. Sie, alle drei, hatten nicht nur mal eben beschlossen eine Familie zu sein, diese war gewachsen und die Entscheidung von den Mitgliedern wohl überlegt gewesen und sie basierte auf der Liebe zueinander. Mai konnte Akari immer noch lieben, obwohl diese das Dorf verlasse hatte und sich einem Missin-Nin anschließen wollte und ihre Mutter hätte sie womöglich weiterhin geliebt, selbst wenn ihr diese Phantasie geglückt wäre, oder selbst wenn Akari als Missin-Nin alleine geblieben wäre und sie liebte Akari so sehr, dass sie diese zurückholen wollte, selbes galt offenbar auch für ihre Schwester. Schon gut, es war die Wahrheit. Möglicherweise gäbe es ja Leute im Dorf welche sie nur zurückhaben wollten, weil sie zufällig eine Jinchuuriki war, aber mindestens drei Personen wollten sie um ihrer selbst zurück und wäre Akari stur und nicht zu überzeugen gewesen, hätten sie ihr ihre Entscheidung vielleicht sogar gegönnt. Jetzt war Akari froh, dass Ai so gut Gesichter lesen konnte und auch das ihr Gesicht nicht jeden Gedanken sofort abbildete, denn manche Sachen waren einfach nur schlecht durchdacht oder sie traute sich nicht diese auszusprechen, eben weil sie so daneben liegen mochten, immerhin wusste sie gleichzeitig das alle ihre Liebsten nie viel auf Ayioma gegeben hatten. Akari wusste immer noch nicht ob dies nun bedeutete, dass ihre Liebe zu ihm falsch gewesen war, aber vergebens war sie zumindest nicht gewesen, sie hatte eine Erfahrung gemacht, auch wenn sie nicht sonderlich gut gewesen war. Der Unterschied zu Mai? Ganz offenbar war Akari schon sehr viel öfter glücklich gewesen und hatte dies nur nie zu würdigen gewusst, doch welches Kind verglich sich schon mit seinen Eltern? Eltern wollten immer das es ihren Kindern besser oder eben gut erging und irgendwie lebten die Eltern wohl auch das Leben der Kinder ein Stück weit mit oder eben das Umfeld, wenn es sich um Waise handelte.
Akari wollte auch wieder das ihre Familie an ihrem Leben teilhaben konnte und sie wollte keine so großen Geheimnisse mehr haben, immerhin hatte sie nie offen über ihre Beziehung zu Ayioma gesprochen und vielleicht war auch darum der Wunsch entstanden diese verbotene Beziehung zu führen und zu sehen wie lange es gut lief. Im Gegensatz zu Mai war ihr selbst das Glück ihrer Liebsten nicht wichtig genug gewesen und dies schloss auch das Wohl des Dorfes ein und vielleicht hatten Ayumi und Mai auch gewusst, dass aus ihrer Beziehung zum Missin-Nin nichts gutes entstehen würde, Shukaku war einfach nur komplizierend hinzugekommen. “Ich war auch nicht immer glücklich, aber ich wollte es werden, aber man kann nicht immer auf die Art glücklich sein wie man es sich selbst vorstellt. Ich finde Mai sollte sich unserem Glück nicht unterordnen, sie sollte auch selbst glücklich werden. Du sagst wir sind ihr Lebensmittelpunkt, also ist sie glücklich, wenn ihre Familie es ist? Sie und auch du, ihr könnt euch doch nicht dem Wohlergehen anderer unterordnen, was ist denn dann mit euch? Findet ihr euer Glück also darin es anderen zu ermöglichen? Ich will auch mit meiner Schwester daran arbeiten Mai eine Last zu nehmen, aber wäre es nicht schöner, wenn sie auch glücklich wäre?“ Ein wenig kam sie sich so vor wie ein Kind das seinen Eltern etwas selbstgebasteltes Schenken wollte, aber nicht wusste was. Ihr eine Last zu nehmen war etwas anderes als sie froh zu stimmen, doch sie würde ohnehin mit ihrer Mutter sprechen müssen, also konnte sie dies auch auf später verschieben oder vielleicht wusste Arisu ja etwas, diese kannte Mai immerhin schon länger. Davon abgesehen waren sie als Familie natürlich glücklich und diese ließ sich ja vielleicht wieder zusammenbringen und Arisu wollte sowieso das Mai glücklich war.

Wo sie nun jedoch wusste, dass es für ihre Mutter gut war mit ihrer Schwester Frieden zu schließen, war noch nicht gesagt das Arisu der gleichen Meinung war. Ai versicherte ihr glaubhaft das sie sich als Schwestern immer noch liebten, doch war dem auch so? In der Praxis hatten sie zuletzt immer nur gekämpft, mit Krallen und Zähnen oder auch nur mit Worten. Sie waren vielleicht auch nur einfach normale Geschwister, die sich zanken und lieb haben konnten, so ganz genau wusste Akari dies auch nicht. Möglicherweise ließ sich ja doch ein Ansatzpunkt finden indem sie als Geschwister versuchten ihre Mutter glücklich zu machen? Selbst wenn sie sich stritten war dies doch immer noch etwas das sie beide gutheißen konnten oder? Andererseits hatte ihre Schwester sich ja abgekapselt, woran lag das also schon wieder? “Ich war mal mit Ringo befreundet oder bin es immer noch? Wobei ich glaube diese Freundschaft doch irgendwie beendet zu haben. Jedenfalls habe ich versucht mich mit anderen Jinchuuriki anzufreunden und auszutauschen und Arisu ist bestimmt auch schon auf diese Idee gekommen. Wir haben uns nicht nur wegen unserer Bijuu abgekapselt. Meine Geschichte mit Ayioma fing viel früher an und auch Arisu hatte schon vorher andere Sorgen. Ich denke, es kommt nur eben komplizierend hinzu. Unsere Bijuu lernen uns kennen, vielleicht sogar teilweise besser als wir sie kennenlernen und was ist wenn sie beschließen uns unsere Annäherung kaputt zu machen? Also wenn wir uns überhaupt einander annähern können. Ich habe dein Wort das Arisu mich liebt, aber sie steht nicht vor mir und woher soll ich wissen ob sie mich hasst oder nur der Bijuu in ihr? Kann sie es immer unterscheiden? Also ich kann schon sagen, wenn Shukaku übertreibt, aber dennoch halte ich danach Ausschau. Er ist wie ein personifiziertes schlechtes Gewissen oder ermutigt einen, wenn man auf dem falschen Weg ist. Ich glaub nicht das dem Fuchs oder dem Maderhund an unserem Wohl gelegen ist, aber wenn Arisu da eine andere Erfahrung gemacht hat, dann würde der Austausch noch mehr bringen, aber ich glaube es eher nicht. Ich möchte auch das unsere Liebe stärker ist, aber seit dem letzten Kampf weißt lediglich du, dass wir uns immer noch lieb haben und vermutlich Mai. Wie sollen wir uns das sagen? Lädst du sie zu uns ein, spazieren wir in meine alte Wohnung oder treffen wir uns sicherheitshalber auf einer leeren Lichtung? Ich sehe es nicht.“

Ja. In der Theorie war es ein schöner Gedanke. Mai konnte glücklich gemacht werden, indem die Geschwister sich vertrugen und vielleicht noch mit ihren Bijuu gemeinsam Freundschaft schlossen oder sonst was, aber es war auch in der Theorie schön gewesen ein Leben mit Ayioma in Freiheit zu führen und letzteres hatte sie sogar versucht. Akari wollte den Versuch sich mit ihrer Schwester zu versöhnen nicht auch scheitern sehen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mi Jan 11, 2017 1:41 pm

Ai schloss die Augen und lies sich die Worte durch den Kopf gehen, die die Jüngere gerade nutzte, sie versuchte jedes einzelne Wort in sich aufzunehmen und auszuwerten. Was sollte sie auf die Unsicherheit von Akari nur hin sagen? Wie sollte sie reagieren, wie erhoffte sich die Andere, dass Ai reagierte? Sie wollte ihr helfen und mit ihren Worten musste Akari wieder Zuversicht aufbauen können und dies tat sie ab und an, wobei sie aktuell auf einem Wendepunkt war. Wenn diese Hürde überbrückt sein würde, würde die Akzeptanz besser werden und Akari würde sich ihr ein wenig mehr öffnen. Langsam überschlug Ai ihre Beine und faltete ihre Hände in ihrem Schoß.
Gefühle, Emotionen, all dies sind Ausdrücke deiner Selbst. Ich kann in dir sehen wie tief diese Emotionen verankert sind, wer dir wie viel bedeutet. Deine Familie, sie ist dir mit das Wichtigste auf diesem Planeten und doch hattest du dich gegen sie entschieden, bewusst, weil dir ihr Wert nicht klar war und du deinem Herzen gefolgt warst. Du hast dich nicht abbringen lassen, denn das Gefühl der Liebe hat so stark überwogen, dass es für dich Wert war alle anderen Gefühle zu kippen, allerdings wirst du nicht in Mais Augen sehen können ohne an ihre Hand zu denken, jene Hand, die dir dein Herz teilweise entriss und dich selber spaltete. Ich habe bislang zu diesem Thema geschwiegen, doch es ist zu wichtig um es jetzt auszuschließen, immerhin beeinflusst es dich sehr und es hilft dir deine eigenen Handlungen zu verstehen. Ayioma..., begann sie und nannte ihn beim Namen, denn sie wollte dadurch ein wenig das Wort Exfreund umgehen.
... schaffte es den Wunsch in dir wachsen zu lassen das Dorf zu verlassen, ihm zu folgen und dich gegen die schützenden Mauern zu wenden. Du hörtest auf dein Herz und hast ihm vertraut. Dies ist zum Teil richtig, denn es zeigt die Tiefe deiner Emotionen, und doch hast du ihn und seine Handlungen nie hinterfragt. Du hast ihn so akzeptiert wie er war und bist ihm gefolgt., sagte sie und sah sie weiterhin forschend an.
ich sage nicht, dass es falsch ist zu lieben. Es ist sogar ausgesprochen wichtig, denn Emotionen sind das, was uns von einem Stein unterscheiden. Eine leere Hülle ohne jegliche Emotionen sind leider nicht zu empfehlen. Es hilft nichts und staut nur an, doch solltest du die Handlungen der Person hinterfragen, an die du dich bindest. Ähnlich ist es mit Ayumi. Sie liebt dich und würde für dich viele Dinge tun, doch sie würde nicht ihr eigenes Dorf verraten, warum nicht? Weil sie sich für das Dorf ausgesprochen hat, es unter ihren Schutz gestellt hat. Mai'sama geht es ähnlich, Kazumi auch, deshalb haben sie dich nicht gehen lassen wollen. Sie lieben ihr Dorf so sehr und konnten es nicht ertragen zu wissen, dass sich ein Teil ihrer Familie gegen das Dorf stellt. Ein weiterer Beweggrund, warum sie dir hinterher sind. Allerdings, wie du auch weißt ist es immer eine Frage der Perspektive, was für die Einen gut ist, ist für die Anderen wiederrum böse. Du kennst die ewige Diskussion und ich möchte dich damit auch nicht langweilen. Mein Fazit zu deinen Handlungen ist, dass du aufgrund deiner Wahrnehmung der Welt, der Auffassung deiner Umgebung eine für dich richtige Handlung getätigt hast, nämlich deinem Herzen zu folgen., sagte sie nun.
An dem Nährborden deiner Wiedereingliederung arbeiten wir aktuell und werden sie auch zum Abschluss bringen. Ich denke, dass es schnell dazu führen wird, dass du dich mit Kazumi aussprichst und selbst herausfindest, was sie denkt, wie sie mit dir umgehen möchte. Ebenso wird es mit Mai sein, ich werde auch bei jedem Gespräch anwesend sein um gegebenenfalls einzuschreiten, sollte es von Nöten sein., sagte sie weiterhin.
Was du jedoch nicht verlieren darfst ist dein Fokus auf das, was du möchtest, und das ist endlich deinen Ort zu finden, wo du hingehörst und das ist aus meiner Sicht an die Seite von Ayumi und zwischen deine Mutter und deine Schwester., sagte sie nun und schenkte der Anderen ausnahmsweise ein aufbauendes und sanftes Lächeln.
Wenn du zeigst, dass es dir ernst ist, dann wird man dir auch entsprechend ernst begegnen und auch deine Handlungen ernst nehmen., sagte sie abschließend. Sie hoffte damit die Andere eine wenig aufzubauen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Mi Jan 11, 2017 8:03 pm

Ein Lächeln, diesmal zeigte Akari es und sie nickte auch zustimmen, denn sie war einfach nur froh das es Ai gab, selbst wenn diese nur ein Teil einer anderen Persönlichkeit war, war es dennoch gut das es sie gab. Ohne diese anscheinend niedlich kleine Person wären Akari viele Wahrheiten verborgen geblieben und daher störte sie sich auch keineswegs daran, dass es Ai möglich war ihre Körpersprache so gut zu deuten, es erleichterte die Kommunikation ungemein. Ayioma war vermutlich immer noch ein grenzwertiges Thema und darum sprach Akari auch nicht darüber, aber Ai bemerkte das sie ihn ansprechen wollte und tat es an ihrer statt. Sie war einfach ein Vermittler zwischen Gefühlen, ja sie vermittelte sogar zwischen Ayumi und ihrer Umwelt, was dazu führte das Akari eine neue Person besaß, welche sie lieben konnte. Dank ihr wusste Akari nun wieder wen sie alles liebte und wurde daran erinnert das es sich gelohnt hatte zu lieben, denn auch die eigenen Gefühle waren wichtig, nicht nur das was andere sehen wollten. Es klang so als ob Akari auch zu ihrer Liebe Ayioma gegenüber stehen konnte und sie nicht zu verleugnen brauchte, nur weil sie sich als falsch erwiesen hatte und gleichzeitig konnte sie sich trotzdem ein wenig schämen die Jahre nie mitbekommen zu haben das Ayumi etwas für sie empfand, doch schließlich hatte Ai es ja doch kommuniziert – sie war gut darin unausgesprochenes zu artikulieren. Darum lächelte Akari auch, weil sie sich bei ihrer Freundin und Therapeutin geborgen fühlte. “Ihr liebt alle das Dorf und ich habe nur darin gelebt und gearbeitet. Ich habe mich immer als Ärztin gesehen, den Patienten verantwortlich, aber es gibt auch Patienten außerhalb des Dorfes. Ich habe mich nie so stark verpflichtet gefühlt, meine Versiegelung hätte dies vielleicht ändern können, aber da war ich wohl stur geblieben. Das Dorf war eher mein Arbeitgeber, ein Ort wo meine Familie war, wo ich gerne war, aber es war mir nie so wichtig wie euch. Ich dachte mir eher, dass es schon einen Weg gäbe mit euch weiterhin Verbindung zu halten, ähnlich zu entfernt wohnenden Verwandten. Es hat mir genügt zu wissen, dass ihr in Konoha in Sicherheit seit. Das meine Entscheidung euch aber nicht genügte habe ich nicht gesehen. Es tut mir Leid, dass ich für eine Person so viele andere einfach aufgegeben habe. Natürlich hätte ich auch alle weiterhin geliebt, aber ich habe gewusst das ich nicht euch und Ayioma haben kann. Ich hatte mich auch für ihn entschieden weil er sonst niemanden gehabt hätte, keiner der ihm Trost spenden würde, dabei hatte er doch mich, aber ich war nicht da. Für ihn war ich in Konoha fast unerreichbar und darum waren es geheime Treffen oder Provokationen seinerseits die es uns ermöglichten Zeit miteinander zu verbringen. Ich habe sowohl ihn als auch euch geliebt und dachte mich entscheiden zu müssen. Ich war bereit für meine Taten ausgestoßen, aber nicht bereit von euch so stark vermisst, geliebt und zurückverlangt zu werden. Ihr seit meine Familie und meine Familie lebt in Konoha, also lebe auch ich in Konoha. Dies bedeutet mir heute mehr als früher. Ich möchte bei euch leben, denn ihr seit meine Geliebten und meine Familie und Freunde und solange euch Konoha wichtig ist möchte ich nicht mehr daran rütteln. Ich bin zwar keine Ärztin mehr und auch degradiert wurden, aber dafür habe ich euch zurückbekommen und allein um mich zu bedanken, dass ihr um mich gekämpft habt, muss ich mich mit jedem aussprechen.“ Gerade weil Ai es ihr abgenommen hatte über Ayioma zu reden, nahm Akari es nun auf sich auch das andere Thema anzusprechen. Es war immer einfach gewesen zu sagen das man sein Dorf nie verraten würde, aber genau dies hatte Akari getan und das sie immer noch im Dienst war, sowohl  im Krankenhaus als auch als Shinobi, hatte sie Tenzou zu verdanken, der als Hokage für das Dorf entschieden hatte. Ai verdankte sie dies ebenfalls sowie die Tatsache das sie noch Jinchuuriki und damit am Leben war. Wirklich witzig wurde es dann allerdings auf der Ebene, dass auch Shukaku Ai sein Leben verdankte und somit gehörten sie beide in dieses Dorf, zu dieser Gemeinschaft. Sie waren beide undankbar gewesen, Akari weil sie nicht gleichseitig mit Ayioma zusammen sein konnte und Shukaku, weil er hier gefangen und erneut versiegelt wurden war und dann war ihnen Akzeptanz und Liebe entgegengebracht wurden. Ihre Fehler wurden ihnen nicht verziehen, aber sie erhielten die Chance Wiedergutmachung zu leisten und dies war mehr als sie beide erwartet hätten. Akari zeigte ein Gesicht, welches ausdrückte dass sie glücklich war und Shukaku hätte möglicherweise eine etwas weniger zerfressene Laune zur Schau gestellt, aber beide waren mit dem gezeigten Lächeln zufrieden. “Ich möchte Mai und Arisu auch mit Liebe begegnen, so wie du und Ayumi mir begegnet seit. Meine Schwester und meine Mutter sollten selbst entscheiden wie sehr sie mir wieder vertrauen, aber ich möchte sie als Familie zurück haben, so wie auch sie mich zurückhaben wollten. Danke das du uns hilfst wieder zusammenzufinden.“ Dann umarmte Akari Ai noch einmal, diesmal nicht total verzweifelt oder überglücklich, sondern normal als ein Dankeschön und eine Geste der Freundschaft. “So. Jetzt brauche ich erst mal etwas zu trinken und du?“ Akari war schon inbegriffen sich als nächstes zu erheben und sich und gegebenenfalls Ai ein Glas Wasser zu holen.

Kurz darauf probierte sie auch schon an ihrem Getränkt und beschloss im Gespräch weiter zu gehen. “Zuerst also meine Schwester. Sollte ich ihr zuerst lediglich eine Nachricht übermitteln? Ich könnte sie um ein Treffen bitten und eine erste kurze Entschuldigung verfassen, als Grund für das Treffen. Sie kann Ort und Zeit frei wählen, wie wäre das? Ich soll ja den ersten Schritt machen, aber sie muss auch bereit dazu sein. Würdest du eine Nachricht von mir überbringen oder doch der Postweg?“
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Do Jan 12, 2017 4:43 pm

Ai nickte auf den längeren Monolog und die Beteuerungen von Akari hin. Sie war wirklich froh, dass die junge Frau die Kurve bekommen hatte. Sie freute sich sichtlich für diese, auch wenn man es auf dem Gesicht der Schwarzhaarigen nicht sehen konnte. Sie war wirklich sehr froh über die Entwicklung, die Akari aktuell hinlegte. Sie wollte mehr davon sehen und von daher würde sie auch weiterhin sehen, wie es sich entwickelt und vor allem wie sich das Treffen mit Akari auf das kommende Treffen mit Kazumi auswirken würde. Immerhin konnte es Ai aktuell schlecht sagen, denn vor allem die kommende Handlung überraschte die Schwarzhaarige ein wenig. Sie wollte der anderen eine Nachricht wegen eines Treffen zukommen lassen? Eine sehr überraschende Handlung von der Jüngeren und doch nickte Ai ihr freundlich zu, auch wenn sie wie so üblich nicht lächelte.
Meine Liebe, das ist eine sehr gute Idee. Ich werde den Brief überbringen und werde dann Kazumi bis zu unserem nächsten Treffen Zeit gewähren sich eine Antwort zu überlegen. Wir wollen sie ja auch nicht unbedingt überfordern, oder? Ich treffe mich morgen mit ihr und werde die Nachricht entsprechend überbringen. Soll ich ihr noch irgend etwas ausrichten?, fragte sie nun so ruhig und sachlich wie man es eben von ihr gewohnt war. Sie war nun einmal ein Unikat, wenn man ehrlich war. So eine wie Ai gab es nur einmal.

Langsam erhob sich die junge Frau und blickte dann die Geliebte ihrer anderen Hälfte an. Sie wollte etwas zu trinken machen und Ai nickte ihr sanft zu. Sie war nun einmal fertig fürs erste mit Akari, auch wenn sie sich in 2 Tagen sich wieder ihrer annehmen würde. Sie wollte so viel wie möglich mit ihr über diese Dinge sprechen, immerhin waren sie relevant für die Therapie und heute haben sie zunächst an der Spitze gekratzt. Das Ai auch Ayioma eingebracht hatte war unvermeindbar, immerhin wusste dies auch Akari und doch fand Ai, dass sie das Thema sehr gut behandelt haben. Sie würde natürlich noch öfters mit Aakari darüber sprechen müssen, warum wieso weshalb, auch wenn es ihrer anderen Hälfte vielleicht weh tun würde, aber deshalb war es auch Ai, die mit Akari sprechen würde, und nicht Ayumi. Sie wollte hier die Trennung haben und entschied sich auch bewusst dazu sich von ihrer anderen Hälfte zu trennen. Sie würden sicher noch viele solcher Sitzungen haben, immerhin war es doch mit Kazumi ähnlich. Sie würde nicht einfach beigehen und Kazumi mit allen konftrontieren, das war nicht ihre Art der Aufbereitung, sondern es war ein langsames heranführen an das Thema.
Einen Kaffee hätte ich gerne. Ich muss gleich auch schauen, ob die Antwort vom Krankenhaus da ist, wegen Kazumis Nacht im Krankenhaus. In dieser Nacht wirst du auf mich verzichten müssen. Immerhin muss ich da auch bei meiner Patientin bleiben und im Anschluss die Beobachtungen auswerten., sagte sie, streckte sich leicht und ging dann in Richtung der Tür, nur um sich dort dann ein Bild von der Post zu machen, Rechnungen, und viele andere Dinge, aber auch ein Brief vom Krankenhaus. Sie las ihn sich durch und nickte sich selber dann zu.
Akari? Ich..., sie begann leicht zu wanken und hielt sich an der Wand fest, Schlafmangel und vor allem ihre Sorge der Anderen gegenüber machten ihr doch ein wenig zu schaffen. Schnell jedoch raffte sie sich auf und stellte sich wieder aufrecht hin.
... werde mich ein wenig ausruhen und ein Bad nehmen. Möchtest du vor mir oder mach mir unter die Dusche?, fragte sie nun, als wäre es das Normalste auf der Welt. Bei all den Dingen, die sie sich anfing aufzuladen begann Ai jedoch eines außer Acht zu lassen und das war sie selber.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Fr Jan 13, 2017 7:49 pm

War er dies schon gewesen der erste Schritt, diese Idee des Briefes oder war es das Schreiben oder die Antwort von ihrer Schwester erwarten oder das Treffen oder die Zeit danach? Dies war wohl der Natur des Gehens geschuldet, nach einem Schritt folge ein Weiterer und für sich gesehen konnte jeder Schritt der Erste sein, allein wenn das Ziel mit Unsicherheit behaftet war. Im Moment fühlte es sich gut an, dass diese Idee angenommen wurde und zwar von jener Person die den Boten spielen wollte, was an sich perfekt war, immerhin konnte Ai den sprichwörtlich richtigen Moment wählen um die Nachricht zu überbringen, aber sie mussten sich davon hüten Ai als Brieftaube zu missbrauchen und so wollte Akari ihren Brief gleich derart aufsetzen als wäre es ihr letzter, als bestünde die Möglichkeit das ihre Schwester ihn zerriss und ignorierte, aber lesen würde sie ihn gewiss. Akari hatte sich ein Wasser genommen und hatte sich erneut erhoben, um ein wenig unschlüssig herum zu stehen, bis sie den Auftrag erhielt Ai einen Kaffee zu machen. Augenblicklich war sie froh etwas zu tun zu bekommen, immerhin konnte der Weg zum Kaffee sie in die Küche führen und dort wäre genug Zeit über den Brief nachzudenken, so viele Gedanken sie sich auch um ihre Schwester machte, der Brief war doch recht spontan gekommen. Dafür musste sie sich wohl selbst schelten, in den Monaten ihrer Flucht war ihr nie die Idee gekommen an ihre Familie einen schichten Brief zu schicken, dabei war Akari in der glücklichen Lage die Adresse zu kennen, selbst recht anonym zu sein und den Brief auch anonym zustellen zu lassen – all dies war ungenutzt geblieben und nun musste Ai als Überbringerin herhalten, wobei sie damals wohl auch Briefträgerin hätte sein können.

Akari war in Gedanken schon aus dem Zimmer heraus, da vernahm sie die Wortkombination Kazumi und Krankenhaus. Was war das für eine Kombination? Ja, dann wollte sie ihrer Schwester sehr wohl noch was ausrichten. “Krankenhaus? Du meinst meine Schwester ist dort als Patient? Was für eine Auswertung? Hattest du gesagt es geht ihr gut oder den Umständen entsprechend? Wieso Krankenhaus, was fehlt ihr?! Dann richte ihr gute Besserung aus und das es mir Leid tut nicht bei ihr sein zu können, aber du bist ja dann da. Natürlich kannst du bei ihr sein, wann es nötig ist, keine Frage und auch sonst jederzeit. Ich habe ja Kyo zur Beschäftigung und ich werde dein Haus nicht verlasse, auch wenn du mal länger weg musst.“ Ein wenig erschreckte es Akari schon, was wenn ihre Schwester krank war, wenn sie ihre Versiegelung körperlich nicht vertrug? Natürlich war Akari früher auch im Krankenhaus gewesen, aber lediglich nur um Routinefragen zu beantworten und Checkups über sich ergehen zu lassen, sowie die Tests wie sich ihre Chakrabalance verändert hatte, dies war damals ihr Hauptproblem gewesen und sie hatte es ganz ohne stationären Aufenthalt gelöst, es waren lediglich ein paar Trainingseinheiten mit einem Hyuuga-ANBU nötig gewesen. Besagter Anbu war der einzige ihrer Wächter gewesen mit dem sie sich gut verstanden hatte, wenn nicht zu gut, ob sie ihn auch bestraft hatten, wieso auch immer? Akari wollte ihm keine Schwierigkeiten machen und sich erst einmal hüten ihn aufzusuchen, vielleicht war er ja auch gar kein Anbu mehr oder in einer anderen Einheit.

Während Ai sich ihrer Post widmete organisierte Akari den Kaffee und beendete soeben das Eingießen einer Tasse als Ai sie rief und schon ins Schwanken geriet. Zu ihrer beider Glück war die Wand in unmittelbarer Nähe, gefolgt von Akari, welche sich vom Tisch abwandte und auf die Ayase zuhielt. Sie kam bei Ai an als diese sich schon wieder aufrichtete und konnte doch nur leicht ungläubig den Kopf schütteln. “Mai steht unter Druck und du bist total erschöpft! Ihr habt laienhaft ausgedrückt schon ein Helfer-Syndrom oder?“ Akari nahm den Körper ihrer Liebsten bei der Schulter und bewegte ihn in Richtung ihrer jüngst verlassenen Sitzgelegenheit. “Ausruhen ist ein gutes Stichwort. Fang erst Mal damit an, indem du dich setzt und deinen Kaffee trinkst,“ aufs Stichwort reichte sie Ai den bestellten Kaffee. “Du musst schon auf den Körper meiner Freundin achten, immerhin will ich auch etwas von ihr haben,“ tadelte Akari sehr freundlich.

Sie widmete Ai noch einen Blick, dann erhob sie sich und ging zum Schreibtisch der Therapeutin.
“Nach dir und lass dir ruhig Zeit, ich verfasste derweil den Brief. Und du solltest vielleicht auch mal wieder ausschlafen, ich nehme auch gerne mal ein Schlafmittel, bin ja kein Unmensch.“ Da Akari mit Kräutern und Giften vertraut war konnte sie sich sehr wohl ein wirksames Schlafmittel zusammenbrauen und besaß sogar schon einen gewisse Vorrat aus ihrer Zeit in der Ferne. Es stimmte, dass das Angebot von Ayumi in der Nacht bei ihr zu sein sie weitaus ruhiger und besser schlafen ließ, aber dies konnte nicht auf Kosten des Schlafes von Ai geschehen und überhaupt wusste Akari inzwischen recht gute Mittel um für die Außenwelt ruhig schlummernd zu wirken oder teilweise traumlos zu schlafen, wobei letztere Mittelchen den Nachteil besaßen das neben medikamentösen Nebenwirkungen Shukaku sich auch gerne mal für eine ruhige Nacht verspätet revanchierte. Natürlich war dies im Vergleich zu dem was Ai hier leistete ein relativ kleiner Beitrag, aber Akari wollte auch nicht das die Ayase sich wegen ein paar Jinchuuriki kaputt arbeitete.

Als sie einige Zeit später mit Briefpapier und Federhalter den Schreibtisch ihrer Therapeutin ausborgen durfte, ließ sie ihre Gedanken wieder zu ihrer Schwester fließen und dahin was diese sich vor ein paar Monaten vielleicht an Briefen vergeblich erhofft haben mochte. Und sie schrieb, mehrere Versionen, doch die Endfassung gab sie schließlich Ai mit.

Liebe Arisu,

Schwesterherz. Du hast von mir vermutlich schon vor Monaten einen Brief erwartet, aber zu diesem Zeitpunkt war ich egoistisch und eingebildet. Ich hoffe du ließt diesen Brief nicht im Zorn, aber selbst wenn nicht, hast du ein Recht wütend auf mich zu sein. Ich habe mich bei euch nicht gemeldet und kein Lebenszeichen von mir gegeben und darum weiß ich nicht ob du mir glaubst, aber ich bin zurück und habe euch vermisst. Du warst maßgeblich daran beteiligt mich zur Vernunft zu bringen und dafür habe ich mich bisher nie bedankt. Ich weiß es ist heuchlerisch mich nur schriftlich zu bedanken, obwohl ich bei Ai lebe und mich nur nicht zu dir hinaus wage. Ich möchte dir danken das du mir Vernunft eingeprügelt hast.. Ich habe mich aus deinem Leben, aus unserem Leben davongestohlen und darum kann ich nicht so einfach wieder auftauchen. Deine Liebe hat mich zurückgeholt und dafür bin ich einfach nur dankbar. Ich weiß das ich vieles zerstört habe, vielleicht sogar unsere Familie, aber ich soll mich wieder eingliedern und dazu gehört meine Familie. Mein Wunsch wäre es uns wieder zusammen zu bringen und wenn nicht zu dritt, dann zumindest Mai und dich, denn ihr wart schon immer für mich eine Familie und seit es noch immer. Ich trug und trage immer noch das Armband das Mai uns geschenkt hat, jenes mit dem Foto unserer Familie.
Ich liebe dich noch immer wie eine Schwester, eine Schwester der ich viel Kummer und das Herz gebrochen habe. Ich habe mich schwer damit getan Ai zu glauben das auch du mich noch liebst, aber wenn dem so ist möchte ich es selbst erleben. Wenn du mich liebst, dann möchte ich mich deiner Liebe Wert erweisen und dir zeigen das auch ich dich liebe. Ich habe dich verraten, aber ich liebe dich immer noch. Ich weiß nicht ob du mir das glaubst, darum würde ich mich gerne mit dir treffen. Ich weiß das ich kein Recht habe einfach zuhause aufzutauchen und meine Schwester sehen zu wollen, darum möchte ich dich bitten Ort und Zeit festzulegen. Ai wäre natürlich dabei, weil sie uns ja beide kennt und wir als Auflage vom Hokage zusammenbleiben müssen. Ich kann und darf keinen Streit anzetteln und ich will es gar nicht. Ich möchte meine Schwester wiedersehen und ihr sagen das ich sie lieb habe, persönlich. Es wäre schön wenn du mir diese Chance auch noch gibst.

In Liebe,

Akari.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Sa Jan 21, 2017 9:56 pm

Ai betrachtete kurz eindringlich Akari ehe sie den Kopf schüttelte.
Du kennst es selber, ich darf über das, was in der Sitzung mit deiner Schwester herauskam nichts sagen und da ich den Krankenhausaufenthalt über Nacht habe ist es eher etwas psychisch bedingtes, als etwas, was auf rein physischer Basis zu finden ist. Allerdings solltest du viele der Dinge, die Kazumi durchmacht kennen und dich in sie hinein interpretieren können. Einen Bijû in sich zu haben ist nicht gerade ein Zuckerschlecken und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es ebenso wie du nicht so einfach wegstecken kann, dass viele der Dinge, die sie nun beschäftigen, auch auf anderen Arten widerspiegelten., sagte sie nun und als sie ihren leichten Schwächeanfall hatte half ihr Akari freundlicherweise. immerhin war es doch nicht selbstverständlich, oder? Sie waren zwar gute Freunde, doch aktuell waren sie doch Patientin und Ärztin, aber Ai merkte eines sehr deutlich, nämlich, dass die Grenze zwischen diesen Rollen aktuell immer mehr verschwamm. Nein, sie war nicht nur die Ärztin dieser Frau, sondern auch ihre Freundin, nicht nur eine Freundin, sondern ihre beste Freundin und dazu kam noch, dass ihre andere Hälfte, Ayase Ayumi, der Frau, der dieser Körper eigentlich gehörte auch noch die Lebensgefährtin von Akari war. Und so nickte die junge Frau andächtig auf die Worte hin und begann den Kaffee zu trinken.

Der Kaffee half und tat ihr auch gut. Sie selber verspürte wieder die Energie zumindest sich in das Badezimmer zu schleppen und dort sich dann erstmal um ihr eigenes Wohl zu kümmern, zu entspannen und dann sich Gedanken zu den Themen machen, zu den Schwestern und auch zu Mai, aber sie konnte dann auch noch sich darum kümmern, dass sie darüber nachdachte, wie die junge Damen wieder zueinander finden konnten, aber sie würde auch viel den Damen selber überlassen. Sie wollte immerhin, dass Beide selbstständig und nicht nur auf ihre Anleitung hin sich auf einander zubewegten. Klar, sie würde bei jedem Treffen zu Beginn dabei sein um die beiden Damen zu überwachen, dass nicht das Worst Case Szenario entstehen würde, weswegen sie dann nur nickte.
Ich werde dann mich empfehlen und mir ein wenig eine Auszeit gönnen. Verzeih, dass ich dir Sorgen bereite und es liegt in meiner Natur euch zu helfen, sowohl deiner Schwester, wie auch dir. Immerhin ist mir euer Schicksal und auch eure Gegenwart sehr wichtig. Ich möchte euch nicht verlieren und mit euch noch viele Dinge erleben und während mein andere Seite sich dir gegenüber öffnete und sich hingezogen fühlt, dich liebt und ehrt hege ich was meinen Damentyp angeht leider andere Interessen. Verzeih, doch mittlerweile würde ich sagen, dass Ayase Ayumi und Enma Ai keine einfache Persönlichkeitsstörung, sondern wir sind eine multiple Persönlichkeitsstörung. Das bedeutet, dass du uns auch wirklich als 2 Charaktere bitte sehen musst und solltest. Vielleicht wird sich das irgendwann auflösen, doch ich denke nach der aktuellen Lage her nicht. Dafür waren wir zu lange schon so und es hat sich zu sehr auch in der Seele verankert. Ich hoffe du kannst das verstehen und bist mir nicht böse. Ich bin weiterhin deine beste Freundin, denn ich werde mich nicht ändern und auch Ayumi wird dir so wie du sie kennst erhalten bleiben., sagte sie nun und betrachtete die Reaktion. Sie hatte es nicht gewagt jetzt einfach weg zu gehen, sondern sie wollte erst dies mit Akari zu Ende besprechen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   So Jan 22, 2017 4:02 pm

“Du hast natürlich recht, entschuldige. Ich wollte dich nicht dazu verleiten über meine Schwester zu reden, dass mache ich dann doch lieber selbst. Nur jetzt da ich bereit bin mich mit ihr zu treffen, mache ich mir auch automatisch mehr Sorgen. Es ist gut zu wissen, dass du dich so gut um sie kümmerst, gerade wenn Arisu sich abkapselt braucht sie Freunde und neben einer guten Therapeutin bist du auch immer eine gute Freundin und das nicht nur für mich.“ Natürlich stimmte es, dass Therapeuten zu ihren Patienten immer ein Vertrauensverhältnis aufbauen sollten, aber Ai zeigte einfach das sie mit den Familienmitgliedern der Fudo einfach noch mehr verband, als schlichtes Arbeitsinteresse. Natürlich kannte Akari die genaue Beziehung zwischen Ai, Arisu und Mai nicht, doch sie ging einfach davon aus das minimal eine gute Freundschaft bestünde, sonst würde Ai sich nicht derart involvieren lassen, soweit das es auch körperlich an ihr zu zerren begann. Insofern machte es Akari nichts aus ihrer Freundin behilflich zu sein, ja es gab ihr sogar ein gutes Gefühl, sie konnte Ai ein wenig zurückgeben und Akari hatte noch eine ganze Menge wofür sie der optisch Jüngeren dankbar sein musste und da sie nun einmal ohnehin zusammenlebten bot es sich einfach an.

Bei einem Getränk gönnten sich die Frauen eine kleine Ruhepause und Akari war auch ganz froh das sie nicht sofort den Brief schreiben musste und auch darüber, dass die Therapiestunde erst einmal vorbei war, nicht zuletzt weil Ai plötzlich von ihrem Frauentyp sprach und tatsächlich hatte Akari sich noch nie Gedanken darüber gemacht ob Ai selbst nicht auch eine tiefere Beziehung wünschte. Ai war stets so professionell und verzog wortwörtlich keine Mine, dass Akari daher selten daran dachte wie es ihrer Freundin eigentlich ging, aber zum Glück hatten sie ohnehin schon immer über alles reden können. Die Sache mit der Persönlichkeitsstörung war in diesem Sinne allerdings dann doch etwas neu, veränderten sich hier gerade die Parameter? Sie war sich dessen nicht ganz sicher und auch nicht woran sich etwas geändert haben sollte, Ai war doch gewiss immer noch die Schutzpersönlichkeit von Ayumi oder? Nun, vielleicht akzeptierte Ai inzwischen auch, dass sie ein eigenes Leben besaß? Für Akari war es eher schwer gewesen sich vorzustellen, dass Ai eines Tages verschwinden könnte, denn immerhin war die Jüngere zuerst ihre Freundin gewesen, dass sie sich in Wirklichkeit auch mit Ayumi anfreundete war erst nach und nach hinzugekommen, bis hin zum Liebeseingeständnis. “Ich muss zugeben das mir der Unterschied ohnehin nie so klar war, davon abgesehen das die Psychologie nie mein Gebiet war, aber ihr seit auch einfach unterschiedlich im Wesen und wenn du irgendwann verblassen musst, dann werde ich mich von einer lieben Freundin verabschieden müssen, aber ich bin froh das diese Trennung hinausgeschobene wird. Du hast mal gesagt du bist da, weil Ayumi dich brauchte und ich bin dir dafür dankbar, aber dadurch hast du auch dein eigenes Leben entwickelt und ich findet das hast du verdient. Das du auch auf Frauen stehst hätte ich mir also fast denken können, aber ich gönne es dir von ganzem Herzen. Du bist eine gute Freundin und nicht nur ein Symptom und darum weiß ich, dass ich mehr als genug Zeit mit Ayumi verbringen darf, eben weil ihr ein gutes und eingespieltes Team seit. Ich würde mich nur für dich freuen, wenn du eine Freundin oder eine Liebhaberin hättest.“ Natürlich sprang Akari gleich auf diesen Themenwechsel an, immerhin war es ihr neu das Ai da jemanden haben könnte oder vielleicht war es schon immer so gewesen? Vielleicht hatte Ai erst lediglich ihre Pflicht Ayumi gegenüber erfüllt und diese mit Akari zusammengebracht und nun konnte Ai ihr eigenes Leben leben? Ihre Gefühle und die Diagnosen mussten ja auch nicht zusammen passen, immerhin war Akari in dieser Beziehung lediglich ein Mensch mit Gefühlen und Ai ebenfalls, selbst wenn diese sie nicht zeigte. Die Vorstellung war einfach schön, dass ihre Freundin ihr Leben nun noch besser genießen konnte und das es eben nicht nur darum ging Ayumi glücklich zu machen, diese Aufgabe konnte Ai gerne an Akari abtreten, dessen wollte sich die Fudo gerne annehmen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Akari] Erste Sitzung   Heute um 4:07 pm

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