Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?

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Natsu Kazumi
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BeitragThema: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 11, 2016 5:07 pm

Was wäre wenn? Das fragte sich Kazumi in letzter Zeit immer ziemlich häufig. Seitdem sie mehr von ihrer Familie und deren Geschichte erfahren hatte, stellte sie sich mehr oder minder häufig die Frage, was wohl Anders gewesen wäre. Was hätte sie stattdessen erlebt, wie wäre sie als Tochter eines Clanoberhauptes beziehungsweise eines Clangründers erzogen worden? Inwiefern hätte sich eine Natsu Kazumi aus Kirigakure von einer Hawaru Arisu oder einer Fudo Kazumi unterschieden? Je mehr sie von ihren leiblichen Eltern erfuhr, umso mehr wüsste sie gerne, wie ihr Leben abgelaufen wäre, wenn sie von kleinauf wirklich mit den Menschen zusammen gelebt hätte, die ihre leiblichen Familienangehörigen waren. Ihre Eltern, ihr Bruder, Onkel und Tante, Cousin…
Sie hätte all diese Menschen anders kennen gelernt und wahrscheinlich sogar ein noch besseres und innigeres Verhältnis zu ihnen aufbauen können. Allerdings hätte sie dann weder die Menschen in Konoha so kennen gelernt, wie es ihr eben durch ihr Schicksal möglich gewesen war, noch könnte sie stolz von sich behaupten, dass sie drei Familien besaß. Es war komisch, sich über sowas Gedanken zu machen, ohne dabei einen Hinweis zu bekommen, ob ihre Vermutungen richtig waren, oder ob sie voll in die falsche Richtung liefen. Noriko selbst konnte ihr dahin gehend auch kaum einen Rat erteilen. Sie konnte Kazumi zwar viel von ihren Eltern sagen allerdings half ihr das nicht wirklich, herauszufinden, was alles Anders gelaufen wäre. Vielleicht wäre sie ja auch nicht Papas ganzer Stolz gewesen, sondern hätte immer nur in dem Schatten ihres großen Bruders gestanden? Vielleicht wäre sie so geworden wie ihre Mutter, die innerhalb ihres Clans eigentlich so eingeschätzt wurde, dass sie überhaupt kein Talent für die clanspezifischen Besonderheiten hatte.

Diesen und ähnlichen Gedanken nachhängend döste Kazumi im Wald, auf einem breiten Ast sitzend, beziehungsweise halbliegend. Obwohl es Herbst war und es schon ziemlich dicht zum Winter überging, hatte Kazumi nicht das Gefühl, als wäre der leichte Wind, der wehte, wirklich unangenehm. Vielleicht schon eine Angewohnheit, die sie sich von Mai abgeguckt hatte. Mai fror auch nie, was wahrscheinlich an ihren physiologischen und anatomischen Besonderheiten lag, aber wenn man eben immer mit einer Frau zusammenlebte, die einfach nicht frieren konnte, dann färbte das rein psychisch schon auf Kazumi ab. ‚Sie friert nicht? Na dann friere ich halt eben auch nicht!‘ Und so hielt es sich. Sie trug zwar ein langärmliges weißes Hemd und darüber einen hellbraunen Pullover mit V-Ausschnitt aber beide Kleidungsstücke waren so dünn, dass man sie nicht unbedingt als wärmend bezeichnen konnte. Ein kurzer, schwarzer Faltenrock und eine ebenso schwarze Strumpfhose sprachen ebenso dafür, dass Kazumi es noch gar nicht für Nötig hielt, sich wärmer anzuziehen. Ka-zu-mi! Oii! Kazumi! Wie lang willst du da noch rumliegen?, ertönte Norikos Stimme vom Boden zu ihr empor. Die Gerufene seufzte lediglich, hob etwas wiederwillig eine hand, die auf ihrem Bauch gelegen hatte, und winkte Noriko zu, ohne auch nur die Augen zu öffnen. Du hast mir versprochen, nach dem Training darf ich mich ausruhen, sagte sie nicht unbedingt laut, aber laut genug, dass die Kleine Katze sie offensichtlich verstehen konnte. Müde und erschöpft kratzte sich Kazumi mit der anderen Hand leicht den Hinterkopf, da sie ihren Arm unter ihren Kopf gelegt hatte um diesen wie ein Kopfkissen zu nutzen. Ja Habe ich! Aber nicht auf einem Baum! ich meinte Zuhause!, sagte Noriko im Gegenzug und lief schon ungeduldig unter Kazumi hin und her, während sie auf Antwort wartete… die allerdings lange auf sich warten ließ und wahrscheinlich nie kommen würde, wenn Noriko weiterhin nur unten auf Kazumi warten würde. Hörst du mir überhaupt zu?! KAZUMI!!, schimpfte Noriko lauthals los, aber Kazumi bekam das gar nicht mehr mit. Sie war schon eingeschlafen.

Weiche Pfoten tippten ihr immer wieder gegen die Nase und das weiche Fell einer ihr zu bekannten Katze strich ihr immer wieder über die Wange und das in regelmäßigem und wechselnden Abständen. Kazumi… Wach auf! Du kommst noch zu spät, weckte Noriko ihre Herrin langsam, welche sich nur widerwillig regte und sich müde die Augen rieb. Für was denn zu spät?, fragte sie in halbtrunkenem Zustand und richtete sich höchst widerwillig auf, sodass sie nun auf dem Ast gerade saß. Unbedingt gemütlich waren sie nicht, ihr Kreuz tat ungemein weh, als hätte sie sich einfach nur richtig blöd verlegen. Sei nicht albern. Du bist wieder mal nach dem Training voll eingeschlafen. Du hast dich doch mit Ai-san verabredet… Norikos Stimme klang etwas verunsichert. Kazumi schien wirklich so tief und fest geschlafen zu haben, dass sie vollkommen verpeilt war und gar nichts mehr wusste. Mit Ai? Hab ich einen Termin mit ihr?, fragte Kazumi nun langsam etwas munterer und erntete einen sehr verwirrten Blick. ’Termin’? Nennt ihr Menschen das immer so?, fragte Noriko grüblerisch und zuckte dann mit den Schultern. Ach egal! Schwing dich vom Baum runter und versuch mal etwas wacher zu werden. Du bist vollkommen von der Rolle!!
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 11, 2016 8:17 pm

Ai blickte auf die Uhr. Sie war ruhig, ihre Augen wie immer leblos im Raum und sie schien auch sonst keine wirklichen Anstalten zu machen sich groß zu rühren. Deshalb hatte man sie sogar schon für eine Puppe gehalten. Ein Missverständnis welches Ai immer sehr schnell aus der Welt schaffen konnte in dem sie sich bewegte, auch wenn diese Aktion ein wenig merkwürdig war und sogar ab und an dazu führte, dass vor allem Jüngere Besucher des Festes aufschracken und davon liefen. Ai hatte jedes mal nur den Kopf geschüttelt und hoffte instädnig, dass sie hier nicht vergebens wartete und Godot vielleicht doch noch kam.

Ai selber traug einen geblümten Kimono. Sie wollte auf ein Volksfest gehen und hierzu hatte sie gar eine Verabredung, auch wenn die Einladung sehr überraschend kam. Von allen Personen in ihrem Umfeld hätte sie von Kazumi es am wenigsten erwartet, auch wenn Noriko ein wenig nachgeholfen hatte, aber dennoch, es war ausgesprochen spontan und überraschend gekommen, dass ausgerechnet Kazumi sie fragte und dazu auch noch rot wurde. Ai hatte die junge Frau verwundert betrachtet, verzog keine Mine und hatte dann zugestimmt. Akari war aktuell in der Akademie eingebaut und sie selber hatte frei bekommen von ihrer Tätigkeit als ANBU. Sie musste also die Jüngere nicht überwachen, auch wenn sie gerne in der Nähe ihrer besten Freundin war, so war es doch erfrischend auch einmal hinaus zu kommen.

Nebst des Kimonos trug Ai einen Stoffbeutel farblich und von der Musterung her passend zum Kimono in dem sie ihre wichtigsten Dinge wie Wertgegenstände und Papiere hatte. Erneut ein Blick auf die Uhr. Es waren nun 15 Minuten in denen Ai sich hätte amüsieren können und in denen sie hätte die Atmosphäre genießen können und doch kam sie nicht drum herum hier zu stehen und zu warten. Sie wandte sich ab und ging auf ihren Getas ein wenig zu einem kleineren Zaun an den sie sich lehnte. Sie hatte sich keine Hoffnungen gemacht, dass Kazumi pünktlich kam, immerhin ging Ai auch davon aus, dass die Jüngere es wohl total vergessen hatte, so wie sie auch wahrscheinlich nicht in traditioneller Kluft kommen würde, sondern in ihrer Trainingskleidung. Es war Ai ein wenig peinlich und doch wollte sie sich nicht beschweren. Sie würde es akzeptieren wie immer, sie würde sich über die Dinge stellen und sie so nehmen wie sie eben kamen, sie würde nichts hinterfragen und sie würde wohl auch der Anderen nicht einmal böse sein, sondern sie würde nur freundlich nicken und dann mit ihr auf das Volksfest gehen. Sie würde sicher ihren Spaß haben und ihne dennoch nicht zeigen, so war Ai eben. Ein kurzes Seufzen glitt über ihre Lippen. Es klang genervt und scheinbar war es die einzige Regung, denn Ai würde ihren Ärger nie offen zeigen. Sanft hob sie ihre Hände, als ein blauer Schmetterling ihr entgegen flog. Sie hob ihre Hand und dabei sah man ein schwarzes Perlenarmband an ihrem Handgelenk. Sie hob die Hand und ein zarter Windstoß erfasst sie. Ihre Haare wehten leicht im Wind und Ais Augen waren fast koplett geschlossen, weil sie sich auf den kleinen Besucher fixierte.

Ais Aussehen:
 
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 11, 2016 9:24 pm

Baka! Baka! Baka! BAKA BAAAAAAAAAAKA!!! DUMMKOPF RENN VERDAMMT!!! RENN UM DEIN LEBEN!!!, schrie Noriko ihn nun schon geschlagene Minuten entgegen, während sie ihre Herrin wild durch die Gegend jagte, was für Außenstehende offensichtlich lustig aussehen würde, wie eine erwachsene, junge Frau von einer Katze durch die Straßen gejagt wurde und Kazumi schnaufte jetzt schon atemlos. Sie kam einfach nicht mit. Sie war doch nur für ein paar Sekunden weggedöst und auf einmal hatte sie eine Verabredung mit Ai? Hatte Noriko irgendwas arrangiert nur um sich für Kazumis ‚Dösen auf dem Ast‘ zu rächen. Schon als sie an den Menschen vorbeirannte, die ebenfalls zu dem Volksfest wollten, wo sich Kazumi mit Ai treffen sollte/wollte, fühlte sie sich total underdressed. Kein Wunder mit ihren lockeren Klamotten und der absolut untraditionellen Kleidung. Es wäre ein Wunder, wenn man sie nicht im Hohen Bogen wieder vom Fest herunterscheuchte. DUMMKOPF! RENNEN NICHT STARREN!!! DA HILFT MAN DIR UND DANN VERSAUST DU ES AUCH NOCH FAST, mischte sich Noriko wieder in ihre Gedankenwelt und sofort legte Kazumi noch einen Zahn zu. Schrei mich nicht so an!! Ich bin doch hier das Opfer!!, jammerte Kazumi zurück und musste langsam aber sicher aufpassen, dass sie nicht die Anderen Festbesucher umrannte und regelrecht niedertrampelte, so wie sie grad durch die gegend rannte. Ich geb dir gleich OPFER!!, kommentierte Noriko lediglich und jagte Kazumi weiter dort hin, wo Ai auf sie wartete, denn scheinbar hatte Kazumi überhaupt keinen Schimmer, worum es eigentlich ging. Immerhin dachte Kazumi ja immer noch, die Verabredung sei kein Date, sonder ein typischer psychotherapeutischer Termin. Zumal Noriko offensichtlich das Wort Date noch nicht einmal in den Mund genommen hatte, sodass Kazumi immer noch dachte, es sei ein ernster Termin. Wieso sie sich auf dem Fest trafen, war dementsprechend für KAzumi ein Rätsel. ZUmal sich die Blonde nicht einmal daran erinnerte, dass hier überhaupt ein Fest stattfand. Noriko lief nun langsam neben Kazumi und wurde sichtlich langsamer, was Kazumi ebenso dazu trieb, ein wenig an Geschwindigkeit zu verlieren und schaufend Luft zu holen. Der Wind der urplötzlich aufkam, war wie ballsam für ihre geschundenen Lungen und ihren erhitzen Körper, weswegen sie kurz entsapnnt die Augen schloss, eh sich Noriko zu Wort meldete. Da ist sie. Ich hoffe für dich, dass sie verständnis zeigt du Dummkopf! Vielleicht lässt sie dich ja im Regen stehen. Das wäre nur nachvollziehbar, zeterte die kleine Katze empört, als wäre sie höchstpersönlich versetzt worden. Es tut mir doch leid… Sags ihr! Nicht mir, Dummkopf
Den Worten wollte Kazumi folgen und setzte sich in Bewegung, hielt allerdings wieder an, als Noriko sich ihr in den Weg stellte. Was denn noch? ich bin doch schon zu spät? Ich muss mich beeilen., sagte sie etwas unsicher und schon minimal genervt. Aber nicht so! Zieh dir was ordentliches an!, befahl Noriko und Kazumi blickte an sich runter. Wie denn? Bist du ein Shinobi oder nicht, Dummkopf, kommentierte Noriko schnippisch und irgendwie bohrten sich Norikos ‚Dummkopf‘ ziemlich schmerzhaft in ihr Herz. Achso!, sagte sie als der Groschen gefallen war, und formte ein paar Fingerzeichen. Henge!, sagte sie eilig und anstatt in ihren Trainingsklamotten da zu stehen, trug sie nun auch einen Kimono und wirkte dementsprechend auch nicht mehr allzu unpassend gekleidet. Um den Hals trug sie ein schwarzes Halsband mit einem kleinen Glöckchen daran und der Kimono selbst war rotviolett und sein Stoff zierten einige Blüten. Eigentlich war der Kimono farbenfroh, bis auf der Rock, den sie trug. Er war einfarbig, schwarzviolette, passte allerdings trotzdem zu Kazumis Oberteil. Nachdem sie von Kazumi ein ernstes Nicken bekommen hatte, entfernte sich die Katze auch wieder. Allerdings ging sie überraschend weit weg. Wo gehst du hin?, fragte sie deswegen und blickte ein wenig unsicher drein. Nach Hause. Das ist schließlich nicht mein Date, sondern deins. Mit diesen Worten verschwand Noriko zwischen den Menschen und nach wenigen Augenblicken war sie verschwunden. Also Kazumis Date ja? Moment… Date?? SO ein DATE???
Knallrot starrte Kazumi zu Ai, die immer noch wartete und obwohl sie jetzt am Liebsten das Weite suchen würde, ging sie mit schnellen, eiligen Schritten zu der Schwarzhaarigen und verbeugte sich tief und immer noch etwas atemlos vor ihr. E-Es tut mir leid, Ai-san!!, sagte sie sofort, da befürchtete sie schon, Ai erschreckt zu haben, weil sie auf einmal die Stimme erhoben hatte. B-Bitte verzeih mir die Verspätung!

Kazumis Aussehen mit Kimono (das Rechte):
 
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 11, 2016 9:48 pm

Ai wandte sich nun um, als sie Geräusche hinter sich hörte und öffnete ihre Augen. Ihre langen und vollen Wimpern betonten dabei wohl sehr stark ihre Augen und sie blickte die Andere an. Es war ein schöner Moment, denn sie war so endlich gekommen, auch wenn die Kleidung gewöhungsbedürftig war.Sie wirkte fast ein wenig unorthodox, wenn man im Vergleich dazu den Kimono, ja einen Kimono und keinen Yukata, den Ai trug betrachtete. Sie verneigte sich ebenfalls, so wie es sich gehörte, da nun ihre Begleitung angekommen war und sah die Andere an.
Es freut mich dich wohlbehalten wieder zu sehen, auch wenn ein wenig Pünktlichkeit dir auch gut zu Gesichte stehen würde. Man lässt niemanden warten, wenn man schon diese Person einläd sie auf ein solches Fest zu begleiten., sagte Ai in ihrer ruhigen Art und versteckt in ihren Worten war dann doch ein kleiner Tadel, welcher ihren Unmut kund tat. Sie schritt auf Kazumi zu blickte ihr kurz ins Gesicht, ehe sich dann die Prinzessin mit ihrer Beschützerin auf den Weg machte.

Der Augenaufschlag, den Ai für Kazumi gemacht hatte würde wohl viele Männerherzen einfangen können, wenn denn Ai ein solches Interesse hatte, was aber nicht der Fall war. Nicht nach dem die Männer ihr dies angetan hatten, was sie ihr angetan hatten. Sie schüttelte innerlich den Kopf und schritt nun vorweg. Mit jedem Schritt klingelte leicht das Glöckchen an ihrem Handgelenk und Ai blickte über ihre Schulter hin zu Kazumi. Natürlich hatte diese sich abgehetzt und um nicht ganz peinlich dar zu stehen hatte sie wohl ihre Kleidung auf die schnelle Tour gewechselt. Henge also, aber sie konnte der Anderen keinen Vorwurf machen, immerhin war es doch ein Volksfest und dann blickte sie wieder nach vorne und stand vor einem Stand mit haufenweise Plüschhasen. Ein zartes Rosa umfing die junge Frau, während sie diese Fülle an niedlichen Plüschis sah und schnell jedoch fand sie wieder zu ihrer Selbst zurück und blickte dann zu Kazumi hin. Sie zeigte auf einen dieser Hasen und hier ging es um Ringewerfen.
Wenn du mir diesen Hasen eroberst, dann vergebe ich dir deine Verspätung., sagte sie nun. Sie hob dabei ihre linke Hand und ihr schwarzes Perlenarmband mit den Glöckchen kam zum Vorschein. Sie lies ihre Hand wieder sinken und machte dann Kazumi platz. Da Noriko ihr sagte, dass sie eingeladen werden würde, hatte Ai auch absichltich kein Geld bei sich um dies auch wirklich zu überprüfen, aber auch um zu sehen, dass es der Anderen wirklich wichtig war, auch wenn sie noch immer nicht glauben konnte auf einem Date zu sein.

Zart wehte ein Wind und der Typ am Stand erklärte Kazumi die Regeln, sie hatte 5 Ringe, 4 mussten sitzen um besagtes Plüschi zu bekommen. Ai beobachtete dabei den Händler, die Ringe und auch das Ziel. Sie seufzte, es würde nicht klappen. Das Ziel war manipuliert, zumindest aus der Sicht die Ai hatte. Der Typ blickte Kazumi lachend an.
Was hälst du von einer Wette Süße? Wenn du es schaffst alle 5 zu versenken darfst du dir 3 Plüschis aussuchen, wenn nicht, dann gehört mir deine Ojou'sama., schlug er nun vor und grinste schelmisch. Er leckte sich über die Lippen, während Ai ruhig da stand und abwartete. Sie wollte ihr Plüschi haben und das komme was da wolle, auch wenn sie nach außen hin gesittet und ausgesprochen emotionslos erschien.
Deine Ojou werde ich dann hier ausstellen, als lebeindige Puppe., sagte er lachend.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 11, 2016 11:29 pm

Es war Kazumi so verdammt unangenehm. Nicht nur, dass sie sich einfach nicht daran erinnert hatte, wie sie Ai hierzu eingeladen hatte, sie wusste auch gar nicht, wieso sie auf einmal urplötzlich kurz die Augen geschlossen hatte und dann scheinbar wirklich vollkommen weggenickt gewesen zu sein. So schlimm war das Training dann doch nicht gewesen. Unweigerlich beschlich sie ein unangenehmer Verdacht, den sie allerdings erst dann nachgehen konnte, nachdem sie sich wieder traute, Ai ins Gesicht zu sehen. Die Zeit zwischen Kazumis Begrüßung sowie der Entschuldigung und Ai’s Reakktion kam ihr so schrecklich lange vor, dass sie es kaum wagte zu atmen. Deswegen richtete sie sich auch nicht gleich nach ihrer Entschuldigung auf, sondern wartete darauf, wie und ob Ai überhaupt auf sie reagierte. Und das tat sie zum Glück. Sie hätte vor erleichterung fast geweint. Dennoch hielt sich Kazumi noch verbeugt und wartete bis Ai zuende gesprochen hatte. Die ruhige Art, wie Ai mit ihr sprach machte ihr noch mehr Angst, als wenn Ai sie angeschrieen hätte. Unsicher ballte sie die Hände zu Fäusten und biss sich unsicher auf die Unterlippe. Es… es tut mir schrecklich leid! Es kommt nicht wieder vor! Ich mache es wieder gut1 Ich tu Alles, was du willst!, sagte sie abschließend noch, eh sie dann doch langsam den Blick hob und Ai voller Reue ansah. Kurz trafen sich ihre Blicke und als Ai an ihr vorbeischritt, richtete sich Kazumi erst wieder richtig auf und folgte der Schwarzhaarigen.
Ihre unangebrachte verspätung lag ihr noch so in den Knochen, dass sie es einfach nicht schaffte, den Mund zu öffnen und etwas zu Ai zu sagen. Sie würde gerne sagen, wie schön sie aussah, denn immerhin war es wahr. Doch sie fürchtete, dass Ai vielleicht denken würde, sie sagte das nur, um ihren Fehler wieder gut zu machen. Und Ai warten zu lassen ließ sich nicht durch ein Kompliment wieder gut machen, selbst wenn es so schrecklich ehrlich gemeint war, wie es von Kazumi kommen würde. Entschuldigen wollte sie sich auch nicht schon wieder, also konnte sie nur schweigen. Sonst wäre wahrscheinlich nur Unsinn aus ihrem Mund herausgekommen.
Ai warf Kazumi einen Blick über die Schulter zu und dadurch, dass Kazumi nachdenklich auf den zierlichen Rücken der Rotäugigen starrte, fiel ihr die Bewegung von der Anderen auf, weswegen die Blauäugige den Blick hob, Ai kurz ansah und sie danach freundlich, mit leicht entschuldigendem Ausdruck, anlächelte.
danach wandte Ai den KOpf wieder nach vorne und Kazumi wusste nicht sorecht, wie sie das deuten sollte. War Ai wütend auf sie? Sie könnte es schon verstehen. Aber zum Glück gab ihr Ai die Möglichkeit die Verspätung wieder gut zu machen, indem sie der Anderen von einem Stand einen Plüschhasen gewann. Sofort war Kazumi feuer und Flamme und offensichtlich auch voller Optimismus… bis der Kerl dazu kam und ihr alles erklärte. Das klang einfach nicht gut. Sofort änderte sich ihr Blick und ihre Augen musterten den Mann misstrauisch.
Allein schon wie er sie Ansprach… Süße… Die ‚Süße‘ könnte ihm auch ordentlich den Arsch aufreißen… Aber das sagte sie nichtz laut. Sie wollte sich benehmen und für Ai einen einfachen Plüschhasen gewinnen. Mehr nicht. Sie wollte nicht den Stand in Brand stecken oder demolieren…
Auch wenn er förmlich darum bat, Kazumi auf schlechte Art und weise kennen zu lernen. Sie musste ruhig bleiben. Sie versuchte es wirklich. Schwer seufzte sie bei der vorgeschlagenen Wette und musterte den Kerl finster. Zum Glück sah Ai ihre Augen nicht, sonst würde sie sich wahrscheinlich noch einen Tadel anhören dürfen. Natürlich zurecht. Ihre Augen waren zwar typisch blau, wie man es von ihr kannte. Allerdings waren ihre Pupillen schlitzförmig und niemand außer Kazumi wusste, ob sie gerade ihr Clanjutsu anwendete oder ob Kazumi gerade so wütend war, dass minimal Kyuubis Züge zum Vorschein kamen. Sie streckte dem Kerl einen Zeigefinger entgegen. Erstens: Wenn ich auf deine Wette eingehen würde, dann müsstest du dich mit mir zufrieden geben. Ich verwette keine Freundin an irgendeinen Kerl von einem Stand, wo die Gewinnchance geringer sind, als die Möglichkeit, dass mir jemand in den nächsten drei Stunden einen Antrag macht, ist das klar?!, fauchte sie den Kerl an und hob zu ihrem Zeigefinger den Mittelfinger. Zweitens: Ich möchte einen Hasen. Nicht drei. und drittens… Sie streckte zusätzlich ihren Ringfinger in die Höhe und beugte sich etwas näher zu dem Kerl um ihm etwas leiser entgegen zu flüstern. Du bekommst sie nicht. Diese ‚Ojousama‘ gehört, wie du selbst gesagt hast, MIR. Kazumi entfernte sich von dem Kerl und drehte kurz den Kopf zu Ai um sie freundlich anzulächeln. Sie würde es dennoch versuchen. Sie war immerhin nicht umsonst ein Shinobi. Sie wollte zwar auf Fairplay machen aber wenn der Kerl schon auf so eine Geschmacklose Wette zurückgriff, schien er sich ziemlich sicher zu sein, dass Kazumi einfach nur verlieren konnte. Sie holte das Geld aus einer Tasche und legte es dem Mann vor die Nase und grinste ihn selbstsicher an. Einen Versuch bitte und bitte ohne Wette, dankesehr., sagte sie plötzlich wieder superfreundlich und nahm die fünf Ringe entgegen. Und dann war der Typ auch schon in der Zwickmühle. Urplötzlich schien ein starker Windstoß aufzukommen und Blätter flogen durch die Luft. Es fiel nicht besonders auf, da es generell heute sehr windig war. Deswegen machte sich der Typ auch keine große Glocke, aber er war im Genjutsu. Eigenlich was es eine Vision, wo ihr Opfer den Tod eines Nahestehenden erleben sollte. Aber Kazumi konnte es zum Glück so umwandeln, dass es so aussah, als würde Kazumi mit allen fünf Ringen die Ziele treffen. Dass sie in Realität vielleicht ein Ziel traf, bemerkte der Kerl nicht.
Dementsprechend starrte er einfach nur wie ein Auto und deutete mit zitterndem Zeigefinger auf die zuckersüß lächelnde Blondine die gierig die Hände nach einem Plüschhasen ausstreckte. Etwas zittrig und immer noch so, als könnte er sein Pech nicht fassen, drückte der Kerl ihr einen Plüschhasen in die Hand und Kazumi drehte sich freudestrahlend im ersten Moment um und lächelte Ai danach entschuldigend an. Das schlechte gewissen kam zum vorschein, allerdings hatte der Typ es einfach nur verdient, an der NAse herumgeführt zu werden. Trotzdem hielt Kazumi Ai den Hasen entgegen und lächelte leicht.

(Abgewandeltes) Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mo Dez 12, 2016 8:00 am

Ai betrachtete die junge Frau eindringlich und überlegte kurz ob sie etwas sagen sollte oder nicht, immerhin war das Vorgehen von Kazumi nicht gerade orthodox. Allerdings wollte sie sich auch nicht beschweren. Ein wenig verhielt sich gerade Ai wie ein verwöhntes junges Prinzesschen, was wohl daran lag, dass sie sich auch einmal am Tag so fühlen wollte. Sie war immerhin in der Lage mit Kazumi auszugehen. Das Noriko mit einem Bunshin bei ihr aufschlug, welcher Kazumi darstellen sollte war ihr zu dem Zeitpunkt nicht in den Sinn gekommen. Sie war überrascht über die Einladung gewesen und hatte entsprechend dann zugesagt. Allerdings begann Ai an dem zu zweifeln, was ihr die Kazumi dort alles versprach. Kazumi wirkte immerhin nicht wirklich so, dass sie wusste was hier los war, dass sie auf einem Date waren, oder doch?

Ai hatte beobachtete wie sich Kazumi mit dem Schausteller anlegte, eine gute Basis wie die junge Frau fand und musste ein Lachen hart unterdrücken, denn immerhin war die ganze Szenerie so amüsant, dass Kazumi den Typen dort regelrecht anpulverte, dass sie belustigt den Kopf schüttelte und dann jedoch erst einmal dabei beließ. Kazumi war eine miserable Werferin, denn vielleicht traf ein Ring das Ziel, wenn überhaupt, aber was konnte Ai auch bei einem solchen Fake erwarten. Sie beobachtete den Typen, der zuvor großspurig Ai als Pfand haben wollte. Er wirkte verändert. Seine Augen waren geweitet und sie konnte hier und da ein wenig das Zittern feststellen, vor allem den Unglauben in seinen Augen sah sie. Normalerweise hätte er eher siegessicher grinsen müssen, wie er es zuvor getan hatte, als dann jedoch besagter Hase an Kazumi übergeben wurde. Ai konnte sich denken, was passiert war, doch sie wollte sich nicht beschweren, warum denn auch? Das Objekt ihrer Begierde wurde nun an sie überreicht und Ai nahm es an sich, knuddelte es einmal kurz und lächelte kurz und glücklich auf. Etwas, was wohl Kazumi nicht wirklich entgangen sein würde, immerhin galt dieses Lächeln Kazumi. Ein zarter Rotschimmer lag auf ihren Wangen, gerade weil sie solche Dinge mochte.
Vielen Dank, Umi’chin, sagte sie nun mit einem sanftem Lächeln in Richtung der vermeintlich Älteren, ehe sie schnell jedoch zu ihrem alten Selbst wieder fand, sich räusperte und den Plüschhasi an sich drückte. Sie gingen nun weiter und Ai blickte zu ihrer Freundin und vielleicht auch baldigen Freundin herüber. Nein, sie wollte nichts überstürzen, sie wollte sehen, wie es sich entwickelte und es war ja auch noch nicht aus, ob Kazumi überhaupt Interesse an Frauen hatte, denn auch wenn Ai sich verliebte, so war eine Liebe unter Frauen nicht unbedingt von Erfolg geknüpft, da viele Frauen eher das andere Geschlecht bevorzugen.

Ais Blick wanderte kurz an der Jüngeren herunter und sie betrachtete die Schuhe, ehe sie dann wieder nach vorne schaute. Noriko war nicht da, allerdings ging die junge Frau davon aus, dass sie irgendwo in der Nähe sein würde und sie würde sicher Kazumi Hilfestellungen leisten. Immerhin ging Ai davon aus, dass Kazumi schon lange nicht mehr auf einem Date war, sie selber war es noch nie und auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansah, sie war nervös.
Ich hoffe du weißt, dass derjenige, der zum Date lädt auch zahlt. Immerhin wolltest du, dass ich mit dir ausgehe und hast mich eingeladen. Du kamst vorhin mit Noriko zusammen bei mir vorbei und batest mich um ein Date, du hast den Termin ausgemacht, die Uhrzeit und du wusstest scheinbar, dass ich liebend gerne auf das Volksfest gegangen wäre. Ich bin beeindruckt, scheinbar hat sich deine Beobachtungsgabe erhöht., sagte sie nun. Ihre Worte gingen ihr sehr ruhig und ohne große Anspannung von den Lippen. Sie wirkte ruhig und gesetzt und hatte wie immer ein ausgesprochen klares Sprachbild. Ihr Blick glitt dann wieder zu Kazumi.
Auch wenn ich selber einen solchen Kimono nie tragen würde, finde ich ihn sehr süß und er steht dir ausgezeichnet., sagte Ai und wollte so etwas wie Smalltalk führen. Sie musste versuchen Kazumi ein wenig aus sich heraus zu locken und vielleicht ein wenig dazu zu bringen sich ihr zu öffnen und das nicht in der Arzt-Paitent-Beziehung, sondern sie wollte die echte Kazumi kennen lernen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mo Dez 12, 2016 8:25 pm

Vielleicht benahm sich Ai etwas untypisch. Sie war vom Verhalten zwar ähnlich, wie die Blonde es kannte, aber normalerweise schien Ai es nie so raushängen zu lassen, dass sie wirklich wie ein Kind handelte. Zumindest machte sie nicht mehr, als sie musste. Sie befehligte recht und stellte Forderungen. Sie war zwar nicht nervig, zupfte an Kazumis Kimono und sagte sie ganze Zeit, was sie haben wollte, allerdings ließ sie es sich nicht nehmen, trotzdem so zu reden, dass Kazumi eigentlich gar nicht widersprechen konnte. Zumal sie sowas wie ein Gewissen hatte und ihre Verspätung sorgte immer noch dafür, dass sie Ai unweigerlich Alles erfüllen würde, was sie sagte. Offensichtlich schien Ai es vollkommen auszukosten und auszunutzen, dass Kazumi alle Ausgaben tragen würde. Das störte Kazumi nicht mal im Ansatz. Allerdings war es schrecklich peinlich, dass sich Kazumi einfach nicht erklären konnte, wann und wie sie Ai gefragt hatte, ob sie sich treffen könnten. War das schon wieder so ein Traum, der zwar schön anfing, allerdings ziemlich schrecklich endete? Sie befürchtete es fast. Aber bisher lief es doch noch relativ gut.
Beim Werfen der Ringe ärgerte sich Kazumi schon ein wenig, auch wenn sie sich im Klaren war, dass sie so oder so bekam, was sie wollte. Sie stellte sich schließlich im Umgang mit Kunai und Shuriken auch nicht so dämlich an. Aber sie schob es ganz einfach auf diese typischen Tricks und nicht darauf, dass sie vielleicht einfach ein wenig zu aufgeregt war. Kazumi machte sich auch nicht die Mühe, Ai zu sagen, dass sie den Kerl in ein Genjutsu gesteckt hatte. Das war offensichtlich. Einerseits wäre es sonst ziemlich unlogisch, dass er ihr trotzdem den Hasen gab und andererseits sprach sein Gesichtsausdruck Bände. Sicherlich konnte Ai lediglich anhand seines Gesichtsausdrucks feststellen, was er wahrscheinlich gerade sah. Auch wenn sie als miserable Werferin dastand, lächelte die Natsu trotzdem etwas verlegen, als sie Ai das Häschen überreichte, welches sie sofort entgegen nahm und es kurz an sich drückte. Irgendwie konnte Kazumi den schmierigen und dämlichen Kerl verstehen. So wie Ai grad lächelte, wenn auch nur kurz, war es nur verständlich, wenn man sie haben wollte. Auch wenn Kazumi sich und ihre Gedanken mehr unter Kontrolle als der Kerl vom Stand. Zumal es Kazumi grad eh wichtiger war, der Schwarzhaarigen eine Freude gemacht zu haben. Immer gerne, Ai-san, antwortete Kazumi freundlich lächelnd, während Ai wieder zu ihrem puppenähnlichen Gesichtsausdruck zurückkam. Das Lächeln verschwand und stattdessen sah sich die Rotäugige wieder mit monotonem Gesichtsausdruck um.
Kazumi währenddessen lächelte leicht und selig vor sich hin. Immerhin fühlte sie sich jetzt etwas besser, da sie Ai’s Bitte/Forderung nachgekommen war. Das bedeutete zwar nicht, dass sie jetzt nachlassen würde und sich weniger um die Andere kümmern würde, aber wenigstens verspürte sie nicht mehr den unbändigen Drang sich ständig nur zu entschuldigen. Natürlich spürte Kazumi die Augen der vermeintlich Jüngeren auf sich aber sie genoss den Blick so sehr, dass sie einfach so tat, als wäre sie dafür grad zu abgelenkt. Denn ungerne würde sie den Kopf zu Ai drehen und dann vielleicht hervorrufen, dass sie Andere dann den Blick einfach abwand. Ai erhob ihre Stimme und sorgte dann doch automatisch dafür, dass Kazumi den Kopf zu ihr drehte und die Schwarzhaarige sanft anlächelte. Zwar blickte sie zwischenzeitlich etwas verwirrt und überrascht drein, als Ai davon erzählte, wie Kazumi sie eingeladen hatte, allerdings sagte sie nicht, dass sie davon komplett keinen Schimmer hatte. Sie wirkte zwar kurz etwas vor den Kopf gestoßen, lächelte dann aber sehr verlegen und eine verräterische Röte schlich sich auf ihre Wangen. Scheinbar schuldet Noriko mir echt eine Erklärung…
Sie kratzte sich verlegen an der Wange. Ich hatte Hilfe… Noriko hat mir geholfen und meine Beobachtungsgabe ist nur Dank dir besser geworden. Außerdem hat Noriko mich nebenbei auch immer ermahnt, mich auch auf meine Umgebung zu konzentrieren., sagte sie bescheiden und etwas verlegen, zumal sie auch den größten Teil des Lobs an Noriko weiterleiten musste. Immerhin schien die Katze der führende Stern gewesen zu sein. Und selbstverständlich geht heute Alles auf mich, bestätigte sie noch, eh Ai den Kimono ansprach und ihre Meinung äußerte. Sofort wurde Kazumi verräterisch rot und lächelte Ai verlegen an. Vielen Dank, Ai-san, sagte sie etwas schüchtern, eh sie sich langsam wieder fasste und Ai nachdenklich musterte. Natürlich wollte Kazumi ihre Meinung genauso kundtun und sagen, wie schön sie Ai fand. Allerdings hatte sie das Gefühl, das würde nur so klingen, wie nachgeplappert. Ich kann das Kompliment aber auch nur zurückgeben. Du siehst wirklich wunderschön aus, sagte sie ein wenig schüchtern, allerdings lächelte sie leicht. Ich war schon lange nicht mehr auf einem Fest, sagte sie kurzzeitig etwas gedankenverloren und lächelte in Ai’s Richtung. Ja Kazumi fühlte sich trotz allem immer noch etwas verloren an Orten, wo sich mehrere Menschen aufhielten. Dass Ai bei ihr war, beruhigte sie ungemein, allerdings war sie sich trotzdem nicht ganz so sicher, was sie hier machen wollten. Hast du Hunger? Soll ich dir was holen?, fragte sie neugierig nach und lächelte die Kleinere sanft an.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Di Dez 13, 2016 8:05 am

Ai blickte kurz zu der jungen Frau hin und nickte ihr dann zu auf ihre Frage hin, ob sie Hunger hätte. Ja, dies hatte sie und sie würde sicher auch nicht einfach so dieses Gefühl unterdrücken können, immerhin hatte Ai ebenso wie jeder andere Mensch auch Hunger, auch wenn sie ein wenig komsich war, gar merkwürdig. Ai war nun einmal Ai und eben deshalb war es so, dass sie gerade das Hier und jetzt sehr genoss. Immerhin hatte sie eher selten die Möglichkeit sich so frei wie jetzt zu bewegen. Und eben jetzt, wo sie auch mal frei hatte wollte sie diesen Moment auch genießen. Das hatte jedoch auch zur Folge und dessen war sich Ai durchaus bewusst, dass sie hierdurch anders wirkte, sie schien nicht so kühl und distanziert wie immer zu sein. Sie war nun einmal ein junges Mädchen und gab sich gerade voll und ganz ihren Hormonen und ihrem Verlangen hin.

Schnell schüttelte sie den Kopf. Nein, dies würde nicht sie sein und sie wollte ja auch, dass die Andere sie so akzeptiert, wie sie nun einmal war, eine junge Frau, die unabhängig von irgendwelchem Clan lebte, sich aber darüber bewusst war, was für sie an erster Stelle stand und dies war das Dorf. Sie war kein gefühlloses Monster, was auch ihre Reaktion auf das Kompliment von Kazumi zeigte, denn sie wurde leicht verlegen und blickte dann Kazumi an.
Vielen Dank, aber es fehlt noch etwas. Es fehlt noch eine Spange, welche meine Haare beändigt und sie leicht nach oben macht. Ich hatte die Hoffnung vielleicht eine solche auf dem Volksfest zu erstehen. Meinst du, du könntest mir, wenn wir einen Stand sehen, der solche verkauft das Geld auslegen? Ich würde es dir zurückzahlen., sagte sie nun, denn Ai hatte wie bereits gesagt kein Geld bei sich und durch die Einladung von Noriko hatte sie eben jene vergessen. Eine Haarspange würde das Outfit tatsächlich abrunden und so lächelte sie, ja sie lächelte in Kazumis Richtung.
Auch für mich ist es schon lange her, dass ich auf einem solchen Fest war. Es ist sehr schön und ich bin positiv überrascht. Ich denke, dass es daher kein Wunder ist, dass ich den Tag heute genießen möchte, bzw. den Abend. Und ich freue mich mit dir hier zu sein., sagte sie nun ehrlich und blickte dann die Andere an. Sie sah ihr in die Augen und auch Ai war ein wenig rot im Gesicht geworden. Vorsichtig strich sie sich eine Strähne aus ihrem Gesicht und holte tief Luft. Ob die Andere vielleicht ähnlich fühlte?
Ja, etwas zu essen wäre schön. Ich denke dahinten gibt es Ramen, was meinst du, wollen wir welchen Essen?, fragte sie und zeigte in die Richtung aus der der betörende Geruch kam. Was wohl keine von beiden wusste war, dass das Zeichen auf dem Stand das Magatama war. Ja, Mai bot hier mit einem Stand traditionelle japansiche Speisen an, nicht nur Ramen, sondern auch Udon, Sushi und andere Dinge. Ai wusste es auch nicht und umfasste vorsichtig die Hand der vermeintlcih Älteren. Ob sie hier etwas dagegen haben würde? Ai hoffte doch nicht, immerhin hatte es sich einiges an Überwindung gekostet die Hand zu ergreifen. Es war anders als in der Therapie, dort hatte sie schon öfters Körperkontakt mit Kazumi, wenn man die Beiden hier nun so sah konnte man schnell auf ein Date schließen, denn Ai hielt in ihrer einen Hand ihr Plüschtier und mit der Anderen umschloss sie die Hand ihrer Begleitung.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Di Dez 13, 2016 9:08 am

Das Nicken der Schwarzhaarigen war für Kazumi im Moment sowas wie ein fett leuchtendes Neonschild, das sie wieder auf einen Pfad brachte, wo sie sich sicher fühlte. Auch wenn es in diesem Augenblick einfach nur ein kurzzeitiges ‚Rettungsboot‘ war. Denn sie wollte nicht ständig nur mit Ai über das Fest wandern, sondern auch der vermeintlichen Jüngeren so einen schönen Abend machen, dass sich die Beiden noch besser kennen lernten und sich vielleicht sogar noch mehr vertrauten. Ihre Ziele für den heutigen Tag waren noch ein wenig undurchsichtig und Kazumi konnte sich selbst noch gar nicht sagen, wie der Abend perfekt enden würde. Sie war immerhin von Noriko etwas fies ins kalte Wasser geschmissen worden und deswegen war sie sich noch etwas unsicher, was sie überhaupt hoffen durfte. Es war zwar möglich, dass die Beiden auch ihren Spaß an der ganzen Sache hatten, wenn sie sich nur umsahen und nicht unbedingt immer etwas kauften, allerdings gab es ein kleines Problem dabei. Und das war das Gespräch. Wenn Kazumi irgendwann den Faden zu einem Gespräch verlor und nicht zufällig wieder auf einen Faden trat, der sich länger als ein Smalltalk hielt, dann hatte sie ein Problem. Denn wenn sie nicht mehr wusste, was sie sagen konnte, kamen meistens nur dumme Monologe bei raus und das war offensichtlich nicht förderlich für ihre Verabredung.
Kazumi war noch so geplättet und verlegen durch Ai’s Lob, dass sie sich dennoch traute, das Kompliment zu erwidern und wieder zurückzugeben. Sie war sogar stolz auf sich, dass sie es nicht wortwirklich wiedergegeben hatte, wie Ai. Genauso freute sich die Blonde, dass sich Ai scheinbar wirklich über das Kompliment freute, denn ähnlich wie die Natsu zuvor, wirkte Ai kurzzeitig auch etwas verlegen. Leicht lächelnd erwiderte die Natsu den Blick der Rotäugigen, als diese zu ihr sah und eine Spange erwähnte, die ihrer Meinung nach noch fehlte. Kazumi nickte bestätigend, auch wenn sie Ais offen getragene Haare so trotzdem wunderschön fand. Vielleicht kamen dann aber auch Ai’s Augen besser zum Vorschein, wenn sie ihre Haare etwas höher gesteckt trug. Nachdenklich nickte die Blonde, blinzelte allerdings verwirrt, als Ai vom Auslegen sprach. Sofort lächelte sie breit. Mach dir keine Gedanken. Heute lade ich dich ein. Alles, was du dir heute wünscht, hole ich dir. Ich kaufe dir die Haarspange, wenn du eine findest, die dir gefällt und natürlich musst du mir das Geld nicht zurück geben., sagte sie freundlich, jedoch würde sie auch keine Widerworte zulassen. Sie sah es als selbstverständlichkeit. Immerhin hatte sie Ai doch eingeladen. Oder Noriko. Aber auf jeden Fall, würde Kazumi heute nicht an Kosten sparen. Sie hatte genug. Sie hatte viel gespart und auch, wenn sie es eigentlich nicht brauchte oder wollte, so schickten ihre Pflegeeltern ihr trotzdem noch regelmäßig etwas Geld, welches sie dann auch sparte.
Kazumi kam aus dem Lächeln kaum wieder raus, was sie allerdings auch auf Ai, ihre Anwesenheit und ihre ruhige Stimme schob. Sie mochte es einfach, die Andere reden zu hören und jedes Wort, das die Schwarzhaarige kam Kazumi vor, als würde die Kleinere immer mehr vor sich preis geben und das freute Kazumi unheimlich. Sie war kein Mensch mehr für solche Feste und Menschenmassen, aber wenn sie jetzt hoffen konnte, dass sie Ai immer fragen könnte, ob sie sie begleiten würde, dann könnte sie sich vielleicht sogar vorstellen, nicht ständig Zuhause zu hocken. Verlegen lächelnd sah Kazumi zu der Anderen. Ich bin auch froh, dass ich mit dir hier sein darf, sagte sie ehrlich und sofort wurde ihr Grinsen etwas breiter. Vielleicht hatte sie ja echt glück und die Nervosität verflüchtigte sich bald. Es fiel ihr schon etwas leichter mit Ai zu reden. Es war nicht unbedingt schwer, nur Kazumi hatte vor Nervosität keinen Plan gehabt, was sie manchmal sagen sollte. Als Ai Ramen erwähnte, horchte Kazumi sofort auf und dann drang überraschenderweise der betörende Geruch von Ramen in ihre Nase. Na gut… vielleicht war sie doch noch so aufgeregt, dass sie nicht mal mitbekam, dass hier in der Nähe Ramen waren. Sie begann zu strahlen und wollte etwas sagen, als sie die zierliche und kleinere Hand der Schwarzhaarigen spürte, wie diese ihre umfasste. Sofort senkte sie den Blick, blickte auf die Hände, eh sie noch mehr strahlte, den vorsichtigen Händedruck von Ai erwiderte und festigte, eh sie diese dann wieder angrinste. Hervorragende Idee, Ai-san!, bestätigte sie den Vorschlag und zog die Kleinere vorsichtig an der Hand hinter sich her, als sie sich zum Entstehungsort des herrlichen Geruchs aufmachte. An Ramen kann ich mich einfach nicht satt sehen!, sagte sie vorfreudig. Dass sie sich nicht nur an Ramen satt sehen konnte, war logisch. Rote Augen gehörten zum Beispiel auch dazu, aber das wusste Ai ja auch schon. Kazumi blickte sanft lächelnd über ihre Schulter und blickte der eigentlich Älteren sanft ins Gesicht. Und du brauchst dich auch nicht zurückzuhalten. Wenn du Appetit auf irgendwas hast, sag es einfach! Du bist heute…hmmm… mein Gast… meine Verabredung… Du bist heute Königin und wenn du was willst, scheu dich nicht, mir etwas zu sagen., sagte sie sanft und blieb sofort stehen, als sie den Kopf wieder nach vorne gedreht hatte, um zu wissen, wo sie lang lief. Das hab ich ja total vergessen!, sagte sie mit einem überraschten Ausruf und begann zu strahlen…wieder mal. Vielleicht konnte Ai in dem Moment nicht folgen, deswegen deutete Kazumi auf den Stand, wo der herrliche Geruch her kam. Ich hab voll vergessen, dass Mai mir gesagt hat, dass sie auch hier ist und die Besucher mit ihren Kochkünsten beglückt, sagte Kazumi ein wenig peinlich berührt für ihre Verpeiltheit. Sanft zog die Blauäugige ihre Begleitung wieder hinter sich her und ging zu dem Stand, wo ihre Mutter fleißig kochte. Kaa-sama~, strahlte die Natsu glücklich. Hast du für deine Tochter und ihre Begleitung denn noch ein paar Portionen Ramen?, fragte sie glücklich. Dass sie Ais Hand dabei immer noch hielt, war ihr sichtlich bewusst. Aber sie würde es nicht sein, die den Griff löste. Da musste Ai schon den Griff lösen. Wie das Bild vielleicht aussehen konnte, blendete Kazumi aus. Sie war so froh, dass Ai ihre Hand genommen hat, da würde sie nicht einfach wegen ein paar Augenpaaren den Kontakt lösen
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Di Dez 13, 2016 9:39 am

Ai lies sich nun mitziehen, auf der Woge der Gefühle und durch den Drang der jungen blonden Frau. Sie wollte sich auch einmal leiten lassen, nicht immer über allem erhaben sein, sie wollte es fühlen, wie es war sich richtig leiten zu lassen. In all der Zeit ihres Lebens war sie so vielen Dingen ausgesetzt, doch das Leitenlassen war noch nie Teil dessen. Es war bislang immer nur die eigene Kontrolle, der sie sich gegenüber ergab. Aktuell jedoch sollte und wollte sie sich leiten lassen, sie wollte sich endlich so leiten lassen wie es Andere taten, wie es den Menschen, die um sie herum war immer gegönnt war, wenn sie sich lachend in den Armen lagen, wenn sie sich küssten und wenn sie sich liebten. Doch was war Liebe? Gab es hier überhaupt eine Kardienalsantwort? Nein, es gab keine, denn jeder Mensch jedes Tier definierte Liebe anders und eben jene Gefühle waren es, die den Menschen dann dazu brachten Dinge zu tun, die man manchmal nicht wollte und die man manchmal vielleicht wollte.

Ai jedoch war in guter Gesellschaft und Kazumi wollte sie einladen, ihr einen schönen Abend machen, während Ai sich als Prinzessin oder gar als Königin fühlen durfte. Es war ein schönes Gefühl und ein Ungewohntes noch dazu. Wie sollte sie denn sonst dies nennen? Es lang ja nicht an Kazumi, sondern eher an Ai, dass diese ein wenig unsicher war. Ihre letzte Bekanntschaft war mit ihrem Bruder und an diese Zeit erinnerte sie sich nicht gerne zurück. Nein, sie wollte lieber frei sein von diesen Gedanken, von diesem Typen und von den damit verbundenen Erinnerungen. Sie blickte dann zu der jungen Frau empor und sah wie sie strahlte. Kazumi schien diesen Tag wirklich sehr zu genießen und eben dies war es, was Ai so sehr mochte. sie freute sich tierisch darüber, dass Kazumi so glücklich war, als sie auch schon ankam. Es war ein Stand vom Restaurant zum Magatama und Kazumi ging mit Ai an der Hand hinein. Ai nahm sich vor das, was sie eben gesehen hatte dann später zu erfragen. Immerhin war Kazumi mit ihr auf und davon gelaufen, so dass sie besagten Stand nicht wirklich besuchen konnte.

Sie traten ein und Mai hob den Kopf. Sie betrachtete das strahlende Gesicht ihrer Tochter und blickte dann kurz zu Ai, welche eine Verbeugung andeutete. Kazumi stellte Ai als ihre Begleitung vor und Mai musste ein wenig finster grinsen. Sie ging zum Thresen herüber, an dem sich Kazumi und Ai niederließen und blickte dann ihre Tochter an.
Dein Date und du, ihr bekommt natürlich das Essen auf Haus meine liebe Tochter, also bestellt worauf ihr Lust habt., sagte sie nun und beugte sich ein wenig über den Tisch um an das Ohr von Kazumi heran zu kommen.
Ich hoffe du weißt zum Einen, dass sie älter ist als ich und zum Anderen, dass als Finale um 22.30 Uhr ein Feuerwerk stattfindet. Ein wenig weiter oben ist eine Wiese mit klarem Blick auf den Sternenhimmel. Dort könnt ihr das Feuerwerk sehen. Vergiss nicht, wenn alles gut läuft und du es richtig machst ist der Höhepunkt des Abends jedoch nicht das Feuerwerk, sondern der Kuss deiner Prinzessin., flüsterte sie ihr zu und stellte sich dann wieder gerade hin um die Bestellungen aufzunehmen. Mai selber hatte einen Qipao an, welcher zu ihrem Restaurant passte.
Eine sauerscharfe Suppe, einmal Ramen und gebratene Nudeln mit Huhn, dazu einen Kaffee, schwarz, extra stark. Als Nachtisch hätte ich gerne gebackene Bananen in Honig., sagte sie nun und Mai nickte, ehe sie dann zu Kazumi blickte. Ai hatte sich soeben eine Vorsuppe, 2 Hauptgänge und einen Nachtisch bestellt. Wenn Mai ehrlich war, wusste sie nicht, wo die Jünger das hinaß.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Di Dez 13, 2016 8:13 pm

Kazumi wusste selbst nicht, wieso sie so überaus glücklich war. Natürlich wegen Ai und der Verabredung. Allerdings war es schon komisch, dass sie sich gleich besser und etwas selbstbewusster fühlte, als sie sich im Klaren war, dass hier auch Menschen waren, die Kazumi kannte. Mai zum Beispiel. Oder Kazumi war einfach nur froh, dass sie ihrer Mutter zeigen konnte, dass sie sich nicht abkapselte und brav etwas auf dem Fest unternahm. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was gewesen wäre, wenn Noriko Ai nicht als Kazumi gefragt hätte. Denn die Natsu vermutete langsam wirklich, dass Noriko irgendetwas getan hatte, um Ai zu fragen, ohne dass die Natsu sich darum kümmern musste. Die Blonde wusste nicht, ob sie ihrer Katze dankbar sein sollte oder ob sie ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Begleitung empfinden sollte, da sie sich offensichtlich nicht mal getraut hatte, Ai persönlich zu fragen. Eigentlich war das ganz schön schwach von der Blauäugigen. Allerdings verdrängte sie den Gedanken schnell, da sie doch zu sehr damit beschäftigt war, ihre Mutter glücklich und stolz anzugrinsen und genauso stolz Ai’s Hand weiter zu drücken. Allerdings wurde ihr minimal das Grinsen aus dem Gesicht gewischt als sie dieses D-Wort hörte. Augenblicklich blickte sie kurz zu Ai und dann wieder zu ihrer Mutter. Warum musste man das unbedingt immer gleich als Date betrachten?! Konnte es nicht wenigstens so aussehen, als würde Kazumi Ai einfach nur mal einen ganzen Abend einladen? Es war eine Verabredung! Kein Date! Zumindest in Kazumis Augen. Ihr Ziel war es immerhin nicht Ai zu nah zu kommen. Zumindest nicht direkt. Wenn sie sich näher kommen würden, wäre das der Natsu äußerst Willkommen. Aber es war kein Muss und auch kein Hauptziel. Das Hauptziel war wirklich einen schönen Abend mit Ai zu verbringen. Wenn sie dachte, dass ihr die Sache mit der direkten Bezeichnung des Dates peinlich wurde, dann wurde es sogar noch etwas schlimmer. ZUmindest kurzzeitig für Kazumi unangenehmer. Ihre Mutter beugte sich zu ihrem Ohr und das war für die Jüngere kein Grund Panik zu bekommen. Wenn Ai das machen würde, sähe es Anders aus, aber nicht im negativen Sinne. Da würde Kazumi wahrscheinlich knallrot anlaufen und im schlimmsten Fall sogar umkippen. Aber da es Mai war, schaffte es nicht mal die Röte auf ihre Wangen. Zumindest noch nicht.
Wieso Mai das Alter der Schwarzhaarigen ansprach, verstand Kazumi zu Anfang nicht. Erst die nachfolgenden Worte brachten Licht ins Dunkeln und auf Kazumis blasses Gesicht gut erkennbare Farbe. Kuss? Ernsthaft?! Knallrot blinzelt starrte die Jüngere in die Leere, eh sie den Kopf so drehte, um auf Mais Hinterkopf schielen zu können. B-Baka! Kaa-san! Ich bin schon aufgeregt genug! Machs nicht noch schlimmer!, ermahnte sie ihre Mutter flüsternd zurück und blickte danach demonstrativ weg. Und was hatte sie jetzt davon? Genau! Fettes Kopfkino, das sich auch nicht verabschiedete, als Kazumi sich versuchte zu ermahnen, dass sie Hunger hatte und gefälligst etwas bestellen sollte. Zuerst hatte sie ein Bild im Kopf von sich und Ai, wie sie Beide unter dem Sternenhimmel auf der Wiese standen und dabei regelmäßig von den Lichtern des Feuerwerks erleuchtet werden. Aber anstatt sich dieses anzusehen, starrten die roten Augen in die Blauen. Und keine von Beiden bemerkten, wie sich ihre Gesichter annäherten. Knallrot, mit leuchtend roter Birne hätte Kazumi am liebsten den Kopf gegen irgendeine Wand geschmettert. Als sie versuchte sich von diesem Bild in ihrem Kopf abzulenken, indem sie überlegte was sie essen sollte, kam ihr eiskalt in den Kopf, dass Mai ihr und Ai eine fette Schüssel voll Ramen hinstellte und dass Kazumi und Ai sich entweder zeitgleich die gleiche Nudel aßen und sich somit wieder unweigerlich so nah kamen bis sich ihre… WAH!!!!! Daran darf ich nicht mal denken!![/color], ermahnte sich Kazumi wieder und mit ihrer freien Hand, griff sie sich an die Stirn, in der Hoffnung den BLick auf ihr Knallrotes Gesicht zu verwehren… Oder was wäre, wenn Ai sie füttern würde? und Kazumi sie? [i]BÖSES KOPFKINO!! GEH WEG!! WEG!! WEG!!
Ai hatte währenddessen schon bestellt und Kazumi war eher mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Hätte ihr Magen nicht verräterisch geknurrt, hätte sie wahrscheinlich nie gesprochen. Würde ihre Mutter ihr auch Sake ausschenken? Sie wollte es gar nicht versuchen. Ich nehme drei Portionen Ramen und zum Nachtisch hätte ich gerne zwei Reiskuchen. Und grünen Tee zutrinken bitte, sagte sie noch etwas gedankenverloren. Offensichtlich könnte Ai einem wirklich die Haare vom Kopf futtern, wenn man sie wirklich einmal direkt auf Alles einlud. Aber selbst wenn Kazumi hätte zahlen müssen, hätte sie diese Kosten sehr gerne getragen
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mi Dez 14, 2016 8:54 am

Wenn man Ai fragte, dann würde sie dies ebenfalls als Date bezeichnen und so schaute sie ihre Begleitung an, da diese es scheinbar versuchte nicht als solches abzutun. Ai lehnte sich leicht an eine Hand und beobachtete die verschiedenen Reaktionen von Kazumi. Was wohl gerade in ihrem Kopf vor sich ging? Immerhin war ja scheinbar die Jüngere deutlich mit ihren Gedanken beschäftigt und sorgte damit dafür, dass sie ein wenig ihre Umgebung vergas. Ai konnte höchstens erahnen was in dem hübschen Köpfchen von Kazumi vor sich ging, aber sie wollte es lieber nicht, denn die Farbe im Gesicht der Jüngeren war deutlich. Es schien etwas zu sein, was ihr ein wenig peinlich war, wobei ein wenig noch untertrieben war. Also würde Ai wohl mal wieder eingreifen müssen um die Dinge richtig zu stellen.
Kommt sofort., sagte Mai nun auf die Bestellungen hin und machte sich ans Werkeln. Sie kochte für ihr Leben gerne und sie konnte auch ausgesprochen vernünftig kochen. Sie würzte nur meist für sich selber nach und in Folge dessen war z.B. ihr Restaurant immer ausgesprochen voll. Der Umsatz war wirklich gut und sie müsste theoretisch nicht mehr als Shinobi arbeiten, wenn da nicht der Gefallen an dieser Tätigkeit wäre. Sie wollte auch weiterhin ihrem Land und ihrem Dorf dienen, was zur Folge hatte, dass Mai immer wieder Trainingseinheiten für verschiedene Shinobis übernahm und ihnen neue Dinge zeigte. Sie trainierte sogar Tenzou, den aktuellen Hokage.

Verzeiht Mai’sama, doch ich hoffe Ihr habt nichts dagegen, dass ich auf Kazumis Einladung zum Date eingegangen bin. Ich war selber überrascht, als sie vor mir stand und sich verbeugte und mich fragte, ob sie mich auf ein Date einladen dürfte und schlug auch gleich dieses Fest vor, , sagte nun Ai und gab damit offen, dass auch sie es für ein Date hielt, noch schlimmer, dass Noriko Kazumi scheinbar Worte in den Mund gelegt hatte, die sie eigentlich nicht sagen würde, nämlich, dass sie Ai nicht zu einer Verabredung entführen wollte, sondern auf ein Date. Dieser Begriff wurde ausdrücklich genutzt und führte dazu, dass alle um sie herum dies so ansahen und scheinbar Kazumi, die das Ganze noch nicht wirklich realisiert hatte es als normales Treffen ansah zwischen Freunden.
Ich wusste garnicht, dass ihr beide euch so nahe steht Ai., sagte Mai nun und Ai nahm sich eines der Stäbchen, um es in der Hand zu balancieren. Noch immer hielt sie mit Kazumi Händchen und sie hatte nicht vor die Jüngere ziehen zu lassen, weshalb sie dann wieder zu Mai blickte. Den Vorteil, den Ai hatte war, dass man ihr nicht ansah, wenn sie einen Witz machte und wann sie es ernst meinte.
Es gibt vieles, was Ihr nicht wisst, Mai’sama. Immerhin gab es auch schon den ein oder anderen nächtlichen Besuch., sagte sie nun. Hier meinte Ai eigentlich den ein oder anderen Notfall, den Kazumi ihr vorgetragen hatte wegen eines Alptraumes der sie so sehr beunruhigt hatte, dass sie schnell mit Ai reden musste. Die Jüngere wusste, dass Ai vor allem des Nachts wach war wegen Akari und hatte Noriko vorgeschickt um Ai zu bitten hinaus zu kommen um sich dann mit Ai zu unterhalten. Ai war dem bislang auch immer nachgekommen, doch nun konnte dies auch deutlich missverstanden werden. Mai auf jeden Fall verstand dies falsch und wurde schlagartig rot, räusperte sich und stellte dann die Getränke, sowie die erste Speise vor den Beiden ab.
Ich… ähm… wünsche dann viel Erfolg auf eurem Date., sagte sie nun, drehte sich zu Kazumi um und ein wenig peinlich berührt streckte sie ihr den Daumen nach oben entgegen, was so viel heißen sollte wie…. Viel Glück und Erfolg.

Ai in des wartete brav, blickte zu Kazumi.
Ich wünsche dir einen guten Appetit., sagte sie nun und begann ihre Suppe zu essen. Es war ein herrliches Gefühl und sie fühlte sich fast schon berauscht. Die Suppe war so lecker und belebte sowohl Körper, wie auch Geist. Ihr Gesicht wurde dabei ein wenig rot durch die Wärme und sie blickte jedoch immer mal wieder verstohlen zu Kazumi. Sie wüsste zu gerne, was nun alles in ihrem Kopfkino abging, sie konnte vieles mögliches Erahnen und doch konnte es sich als vollkommen falsch herausstellen. Immerhin war die Jüngere ja noch jung und wer weiß, was in den Köpfen der Jüngeren so alles vor sich ging, was für Herleitungen sie jetzt durch Ais Äußerung hatte. Sie war gespannt auf die Reaktionen, doch in einem hatte sie definitiv die Wahrheit gesagt, die verwandelte Noriko hatte in der Tat von einem Date gesprochen, auf das sie Ai entführen wollte. Ai war sich sicher, dass Kazumi wahrscheinlich mit dieser telepatisch Rücksprache halten würde. Sie hoffte jedoch, dass Kazumi das Date jetzt nicht einfach beendete.
Ich freue mich mit dir hier zu sein, Umi’chan., sagt sie nun mit leichter Röte im Gesicht und einem sanften Lächeln in die Richtung der Jüngeren.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mi Dez 14, 2016 9:27 pm

War es so falsch, dass Kazumi wenigstens versuchte, sich selbst dazu zu bringen, dass sie dachte, das hier sei einfach nur eine schöne Verabredung zwischen Ai und ihr, ohne dass Kazumi dabei sich zusammen hoffte, wie der Abend enden sollte. Sie wusste es auch nicht… Wenn sie etwas als Date bezeichnete, dann brachte sie das immer gleich mit einer Begleitung in Zusammenhang, mit der man bereits zusammen war. Und das waren die Beiden eben nicht. Außerdem hatte sie bei einem Date schon das Gefühl, als wäre es logisch, worauf sie aus war. Und das war sie eben in dem Moment nicht wirklich. Sie stellte keine Vorstellungen, wie der Abend endete. Sie hatte auch eigentlich nicht mal die Zeit gehabt etwas zu planen. Da hatte Noriko sie hinterrücks in richtig eiskaltes Wasser geschmissen und nun stand Kazumi da und fühlte sich voll durchschaubar. Schlecht sowieso, da sie das Gefühl hatte, dass ihre Vorstellungen fast schon zu schandhaft und abartig waren. Ob Ai nun wirklich älter sei als sie oder nicht. Im Moment steckte die Schwarzhaarige im Körper einer 14-Jährigen und da änderte sich an Kazumis Meinung nichts.
NAchdem Kazumi vollkommen durch den Wind ihre Bestellung aufgegeben hatte, entschwand Mai aus Kazumis Fokus und kümmerte sich darum, dass ihre Tochter und deren Date das gewünschte Essen bekamen. Kazumis Hoffnung, dass Mai und Noriko dieses Treffen nur aus reiner Bosheit als Date bezeichneten, verpuffte jämmerlich. Ai wollte scheinbar erfahren, ob Mai diese Verabredung schlimm fand. Allerdings nannte auch Ai dieses nette Beisammensein als Date. Sofort sagen verlegene, schüchtern dreinblickende blaue Augen auf Ais Gesicht, eh sie verlegen den Blick senkte und dabei auf die einander haltenden Hände sah. Sie bekam kurz danach gleich zwei Breitseiten. Die Erste war, dass Ai davon sprach wie die Kazumi-Noriko Ai offensichtlich auf ein DATE eingeladen hatte. Wie komisch musste es dann aussehen, dass Kazumi sich selbst nicht einmal traute, das wort ‚Date‘ in den Mund zu nehmen?! Sie würde Noriko lünchen! Eindeutig! Auch wenn sich die Blonde fragte, wie ihre Partnerin es geschafft hatte, sich als Kazumi auszugeben. Immerhin war der Blauäugigen keine Technik bewusst, mit der sich Noriko in einen Menschen verwandeln konnte. Klar, sie konnte für einfache Dorfbewohner oder Ge-Nin, die keine Ahnung von Gen-Jutsu hatten, Noriko wie einen Menschen aussehen lassen, indem sie auf Noriko eine Art Genjutsu anwendete, das ihre wahre Gestalt verbarg. So konnte sie Noriko beispielsweise in ein öffentliches Bad schleifen, auch wenn die Katze davon nicht begeistert war. Die zweite Breitseite kam kurz nach der Ersten. Ai hatte zwar nicht geschrien, allerdings laut genug gesprochen. Es war wie in so einer Situation, in einer Menschenmenge. Es war die ganze Zeit laut und so viele Stimmen sprachen durcheinander, dass man sich selbst entschloss irgendetwas Lautes zu sagen. Am Besten voll peinlich. Und gerade in dem Moment, wo man etwas sagt, schweigen urplötzlich Alle und man selbst steht voll im Mittelpunkt und hat die Aufmerksamkeit aller Anderen. Sicherlich war es Ai nicht peinlich. Kazumi eigentlich auch nicht. Wenn es nicht eine klitzekleine Kleinigkeit wäre und nein, es hatte nichts damit zutun, dass Ai und Kazumi beide Frauen waren. Das hatte sie damals bei Kaori auch nicht davon abgehalten, der Dunkelhaarigen so nah zu stehen, wie es ihr eben als beste Freundin möglich war. Es ging eher um die Geschichte, was sie war. Eine Jinchuuriki. Sie wusste nicht, welche Menschen von ihr wussten und wie diese auf sie zu sprechen waren. Sie hatte genug Geschichten gelesen, gehört und durch Erzählungen mitbekommen, wie manche Menschen auf Bijus und deren Jinchuurikis reagierten. Kameko hatte ihr auch mal ihre Geschichte erzählt. Die Mutter hatte sie damals ohne das Wissen des Vaters zum Jinchuuriki machen lassen und danach hat sie ihr Kind nur noch geduldet. Sie hatte später sogar versucht Kamekos wenige Freunde fortzujagen. KAzumi konnte sich also in Richtung Grausamkeiten sehr viel vorstellen. Kurzzeitig besorgt und etwas unsicher lag ihr Blick auf der Rotäugigen, eh sie die starrenden Augen der Umstehenden wieder richtig wahr nahm und verlegen den Blick wieder senkte.
Sie schaffte es allerdings nicht lange, ihre freie Hand voller Interesse zu mustern, als würde es nichts Interessanteres geben, was sie ansehen konnte. Das Ai neben ihr saß und sie diese eher ansehen könnte, als ihre eigene, äußerst langweilige zu mustern, kaum ihr dann doch nicht in den Sinn. Allerdings hob sie schnell, äußerst fragend den Blick, während sie zwischen Ai und Mai fragend hin und her sah. Kazumi wusste, welche nächtlichen Besuche die Rotäugige meinte… Ihr Blick blieb an Mai hängen. Aber wusste Mai, was Ai für Besuche meinte? Für einen vollkommen Außenstehenden klangen ‚nächtliche Besuche‘ schon fast etwas verräterisch und unanständig. Fast so, als hätten diese nächtlichen Besuche nur stattgefunden, um der Begierde nachzugehen, die man tagsüber nicht offen zeigen konnte… Allein bei diese Gedanken schlich sich wieder eine verräterische Röte auf das Gesicht der Blonden. Aber nicht nur Kazumis Gesicht verfärbte sich… auch das ihrer Mutter und sofort bestätigte sich die Befürchtung der Jüngeren. ‚Es ist nicht so, wie du denkst!‘, wollte Kazumi sagen, aber sowohl für sie, als auch sicherlich für alle Anderen, hätte es sowieso nur geklungen wie eine Ausrede. Das war auch bei Beziehungspartnern, die fremd gingen und dabei frontal erwischt wurden. ‚Liebling! Es ist nicht so, wie es aussieht! Lass mich erklären, Schatz‘…
Ja… herrlich. Kazumi seufzte leise auf, ließ allerdings den Blick auf ihrer Mutter liegen, als diese peinlich berührt, das erste Essen vor den Beiden Damen platzierte und ihrer Tochter noch eine aufbauende Geste entgegen bracht. Kazumi saß nun da und konnte sich ein leicht gequältes, allerdings auch halb belustigtes Grinsen nicht verkneifen, als sie ihrer Mutter hinterher sah. Ich habe zwar noch viel zu lernen… Aber dass Kaa-sama deine Erklärung in den falschen Hals bekommen hat, ist offensichtlich, sagte sie nachdenklich, eh sie sich an der Schläfe kratzte und dann doch wieder den Blick zu der Rotäugigen wandte. Sofort lächelte Kazumi wieder glücklich. Danke! Den wünsche ich dir auch. Lass es dir schmecken, erwiderte die Andere, eh sie auch begann sich an ihrer ersten Portion Ramen zu vergreifen. Ab und an stoppte sie und blickte nachdenklich auf ihre, fröhlich vor sich hin dampfende Portion. Sie haderte etwas mit sich. Sie wollte einerseits genau wissen, ob und wieso Noriko sie gespielt hatte und vor allem wollte sie wissen, was sie genau AI gesagt hatte. Die schlimmsten Befürchtungen machten sich in Kazumi breit. Dass Noriko nicht an sich halten konnte udn Ai das gesagt hatte, was sie selbst Noriko eigentlich im Vertrauen erzählt hatte. Sie schätzte Noriko allerdings nicht so ein. Sie sah von ihrer Portion auf und lächelte Ai sanft an. Geht mir nicht anders, Ai-san, sagte sie ehrlich und rührte mit ihren Stäbchen kurz nachdenklich in ihrer Suppe herum. Ich muss auf dich ziemlich seltsam wirken, oder?, fragte sie verlegen und lachte etwas nervös auf. So vollkommen… out of character…, nuschelte sie noch. Naja, ‚out of character‘ traf es zwar nicht unbedingt treffend… Allerdings handelte und reagierte die Natsu anders, als gewöhnlich. Sie hatte sich zwar Ai gegegüber öfters unsicher und vielleicht verlegen gezeigt… Allerdings noch nie in diesem Maße.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Do Dez 15, 2016 3:50 pm

Die junge Schwarzhaarige blickte kurz zu ihrem Date und dann wieder zu Mai, welche wohl deutlich etwas falsch verstanden hatte. Mai versuchte sich mit Kochen abzulenken. So war das also bei Kazumi und Ai. So oder so ähnlich waren die Gedanken der ehemaligen Kage und bislang hatte Ai sich nicht die Mühe gemacht das Missverständnis aufzuklären, ehe sie dann jedoch abwunk.
Ja, leider scheint Mai’sama dort ein wenig etwas falsch verstanden zu haben. Immerhin kann ich schlecht die Zweisamkeit genießen, wenn doch die Arbeit zu mir nach Hause kommt. Aber ich denke…, sie wurde unterbrochen, denn Mai wandte sich um und lächelte verlegen. Scheinbar galt dies vor allem Kazumi, da die ehemalige Kage damit zeigen wollte, dass sie sich entschuldigen wollte. Dann jedoch sah sie zu Ai hin.
Zwei Dinge, die ich nicht verstehe, zum Einen, wieso nennst du sie Umi, und zum Anderen wenn ihr beide euch nicht so nahe steht, warum seid ihr dann auf einem Date? So wie ich es mitbekommen habe hat dich meine Tochter eingeladen., sagte Mai nun und Ai blickte kurz zu Kazumi, ehe sie dann wieder zu Mai blickte. Ihre Stimme war wie immer ruhig und ihr Blick felsenfest. In ihrer Stimme schwang keine Panik oder dergleichen mit. Ai war anders als Kazumi vollkommen ruhig.
Warum nenne ich sie Umi’chan? Nun, ganz einfach., begann Ai und blickte zu Kazumi, als wolle sie diese auffordern sich zu ihr zu drehen.
Ihre Augen sind so wunderschöne, so tief und blau wie das Meer. Es ist als würde ich in die Tiefe der Meere blicken, anstatt in ihre Seele, wenn ich ihre Augen betrachte., sagte sie nun auf die Frage 1 von Mai, ehe sie dann auf die zweite Frage genauer einging.
Ich war selber überrascht, dass Kazumi bei mir vorbei kam und mich unbedingt sprechen wollte. Also bin ich rausgegangen. Draußen traf ich dann auf sie und Noriko und Kazumi verneigte sich tief und hielt mir einen Flyer entgegen. Sie fragte, ob ich sie auf ein Date begleiten würde, weil sie mich gerne persönlich näher kennen lernen möchte., sagte sie nun, ehe sie dann jedoch auf die Aussage von Kazumi näher einging.
Ich finde nicht, dass du out of Charakter bist. Es gibt so etwas nicht. Jeder Mensch, egal ob Shinobi oder nicht, ein jeder von uns hat seinen eigenen Charakter, dies mag stimmen, doch ist es nun einmal so, dass jeder von uns auf bestimmte Situationen anders reagiert. Ich habe gelernt dies zu akzeptieren, denn ich habe gelernt, dass in all der Zeit wir uns stetig weiterentwickeln, ein jeder von uns, egal wie stark, oder mächtig er sein mochte würde sich hinstellen und mal wieder trainieren, seinen Geist schulen oder was auch immer. Auf jeden Fall ist es nun einmal so, dass du angemessen handelst. Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn du alles ganz routiniert und gleichgültig angehen würdest. Dies hätte mich wohl schwer verletzt und ich wäre gegangen. Allerdings merke ich jede Sekunde in der ich mit dir zusammen auf dem Fest bin, wie du dich um mich bemühst, darum bemühst mir einen schönen Abend zu machen. Diesen kannst du auch erreichen, in dem du selber auch Spaß hast. So ausgelassen wir heute habe ich dich noch nie gesehen und das finde ich ausgesprochen anerkennend und lobenswert. Ich finde es schön zu sehen wie glücklich du bist und wie viel Mühe du dir machst, und ich freue mich auf den Rest des Abends., sagte Ai nun und lächelte sanft in die Richtung der Jüngeren. Ihre Augen waren auf die der Blauäugigen gerichtet und Ai war sich sicher, dass Kazumi sie verstehen würde, warum auch nicht? Immerhin waren die Beiden doch schon fast wie für einander geschaffen, oder nicht? Ai wandte sich nun der Anderen zu und blickte sie an. Sie hob die Hand und berührte sanft die Wange der Jüngeren.
Ich möchte dich bitten, dass du mir nachher eine Haarspange aussuchst Umi’chan, denn ich möchte es gerne nicht als etwas eigen Ausgesuchtes ansehen, sondern ich möchte es als Geschenk von dir ansehen und diese dann mit vollem Stolz tragen können. Ich weiß, es klingt ein wenig kitschig, aber würdest du dies für mich tun?, fragte sie nun. Das Ai nebenbei die Suppe aufgegessen hatte brauchte sie Mai nicht zu sagen, denn diese hatte ihr schon ihr Ramen hingestellt und Ai begann nun mit der Hand, welche bis eben an der Wange von Kazumi war nach Stäbchen zu greifen um essen zu können. Ob Noriko Kazumi half? Immerhin schien Kazum ab und an in Gedanken zu sein. Ob dies dann der Moment ist in dem sie mit ihrer Vertrauten sprach? Immerhin hate sie diese ja auch bei der Frage auf ein Date dabei gehabt.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Do Dez 15, 2016 9:31 pm

Eigentlich war der Grundgedanke, dass Mai Ais Worte falsch deutete eigentlich schon witzig. Nebenbei auch ziemlich faszinierend, was ihre Mutter sich eventuell vorstellte. Allerdings war Kazumi gerade nicht unbedingt nach grinsen oder gar lachen zu mute. Sie war zwar schon weniger aufgeregt als zuvor, da sie sich schon das Gefühl einreden konnte, dass Ai ihr zumindest die Wartezeit und damit auch die Verspätung verziehen hatte, allerdings machte Ai’s generelle Anwesenheit doch ziemlich aufgeregt. Natürlich im positiven Sinne. Ai reagierte ähnlich wie Kazumi es erwartet hatte, als die Jüngere unnötigerweise davon gesprochen hatte, dass Mai das Alles scheinbar falsch aufgefasst hatte. Neugierig über Ai’s Worte, drehte die Blauäugige den Kopf zu der Enma und lächelte sie leicht an. Noch während Ai sprach, brach diese plötzlich ab, was Kazumi verwunderte. Sie bemerkte Mai erst später, als diese dann die Stimme erhob. Fragend legte Kazumi den KOpf schief. Warum Ai sie ‚Umi-chan‚ nannte? War das nicht klar? Kazumi. Umi-chan zu sagen ging leichter von der Zunge als die ganze Zeit Kazumi-chan zu sagen. Sie dachte nicht um Ansatz darüber nach, dass Ai’s neuer Spitzname nicht unbedingt auf eine Silbe von dem Vornamen der Natsu herrührte, sondern sinnbildlich gemeint war. Aber so wie Mai wurde dementsprechend auch Ai’s Datebegleitung aufgeklärt. Kazumi hatte Mai fragend angesehen, aber als sie eine Bewegung im Augenwinkel wahr nahm, drehte sie den Kopf und sah direkt in das ruhige, entspannte und wunderschöne Gesicht der Schwarzhaarigen.
Ihr Blick verriet nicht viel. Vielleicht etwas Neugier war in den blauen Augen zu erkennen und ansonsten wirkte Kazumi geduldig und abwartend. Im nächsten Moment wunderte sich die Blondine allerdings, dass sie dem Blick von Ai standhalten konnte. Denn Kazumi konnte weder mit Lob, noch mit Komplimenten umgehen. Da hatte sie Kritik schon besser im griff. Dementsprechend, vollkommen überrumpelt von diesen Worten, lief Kazumi langsam wieder rot an und war wenig später kaum noch von einer Tomate zu unterscheiden. Verlegen blickte sie in Ais Augen und blickte immer wieder an Ai runter, bis zu den Händen, die einander noch immer hielten. War das verwerflich, dass sie automatisch beim Blicksenken und beim Blickheben kurzzeitig auf Ai’s Lippen sah?!
Sie mochte ihre Augen nicht unbedingt. Blau war so stinknormal. Sie war nur eine Blonde von vielen, mit blauen Augen. Da mochte sie die blauen Augen ihrer Pflegemutter lieber. Sie hatte nachtschwarzes Haar und herrlich himmelblaue Augen. Es war so ein herrlicher Kontrast. Sie mochte auch den Kontrast zwischen Ais Haarfarbe und ihren Augen und genaus Kyuubis Doppelgängerpfadaussehen. Blonde Haare mit stechend roten Augen. Sie liebte seltene Augenfarben oder schöne Kontraste. Sie dagegen war einfach normal und langweilig. Kurz zupfte sie sich nachdenklich an ein paar Haarsträhnen. Vielleicht sollte sie sich die Haare rot färben? Rot und blau konnte auch ein herrlich schöner Kontrast werden.
Als Ai Mais zweite Frage beantwortete, war das für Kazumi so eine Art Weckruf. Sie schob den Gedanken über Haar- und Augenfarben wieder weit nach hinten und lauschte neugierig und angenehm. Sie hatte bisher nur halbherzig und lustlos versucht mit Noriko Kontakt aufzunehmen. Allerdings war sie doch noch nicht allzu sehr darauf fixiert, die Geschichte von Norikos Seite zu erfahren. Vielleicht würde sie dadurch nur Panik bekommen? Zudem hatte die Jüngere Angst, dass Ai sie so einschätzte, dass sie das Date vielleicht verleugnen wollte. Sie wollte das nicht. Für sie war eben Date einfach noch eine steigbare Einladung. Das hier war gerade einfach nur ein Treffen mit jemanden, den sie sehr mochte und viel besser kennen lernen wollte. Ob das Noriko gerade deswegen Alles gemacht hatte? Sie hatte die Ältere etwas unsicher angesprochen. es war ihr unangenehm, dass sie sich schon ziemlich kindisch verhielt, aber Ai nahm es sehr locker auf und akzeptierte Kazumis Art so, wie sie eben war. Das freute die Jüngere ungemein, weswegen sie wieder etwas erleichterter lächelte. Wieder schlich sich etwas Röte auf ihr Gesicht und sie kratzte sich verlegen lachend am Hinterkopf. Aber es ist doch nicht überraschend, dass ich mich um dich bemühe. Selbst wenn ich Baka mich nicht verspätet hätte, hätte ich mich mindestens genauso sehr um dich bemüht, nuschelte sie verlegen. Unter Ai’s Worten wurde sie immer kleiner. Nicht etwa, weil die Enma sie niederschmetternd kritisierte sondern, weil Kazumi mit dem ganzen Lob und der Ehrlichkeit in Ai’s Stimme einfach nicht klar kam und dementsprechend schon schmolz. Wegen einfacher Worte! Da wollte sie gar nicht wissen, wie sie zu wachs wurde, wenn sie nicht nur Ai’s Hand hielt, sondern die Kleinere vielleicht noch in ihren Armen lag. Oder Kazumi in ihren?? Sie konnte froh sein, dass Ai zwar viele Sachen erahnen konnte, aber niemals direkt wusste, was die Natsu dachte. Außer Ai fragte nach und traf den Nagel direkt auf den Kopf. Ich bin auf jeden Fall dann glücklich, wenn du es auch bist, sagte sie langsam und lächelte. Ich glaub, wenn du nicht hier wärst, würde ich entweder auf dem Trainingsplatz sein und mir dort wieder die Nacht um die Ohren schlagen oder Zuhause hocken, mich über irgendetwas ärgern oder am Tagebuch weiterschreiben, sagte sie nachdenklich und griff sich ans Kinn. Sie konnte sich aber gar nicht lange fragen, was sie wirklich getan hätte, wenn sie jetzt nicht hier wäre, denn Ai und ihre Hand lenkten Kazumis volle Aufmerksamkeit auf sich. Sie spürte die zärtliche Berührung an ihrer Wange und sofort hingen Kazumis Augen wieder an denen von Ai. Kurz überrascht blinzelte Kazumi eh sie sich unweigerlich leicht gegen die Hand lehnte und kurz die Augen schloss um diese Berührung, so kurz sie auch sein mag, vollkommen auszukosten.
Die Stimme der Schwarzhaarigen drang zwar an ihr Ohr, aber dennoch weigerte sich die Größere, die Augen zu öffnen. Die Berührung war einfach zu schön und zudem hatte sie auch noch einen deutlichen Suchtfaktor. Kein Wunder, dass Noriko ihr Köpfen immer gegen die streichelnde Hand der Natsu drückte. Im Moment würde Kazumi nichts anderes tun.

Langsam zwang sie ihre AUgen wieder sich zu öffnen und eh die Blonde richtig reagierte, lehnte sie sich kurzzeitig etwas mehr gegen die Hand und legte ihre eigene an diese. Es klingt nicht kitschig, Ai-san. Ich find deine Worte eigentlich schon fast zu süß, sagte sie lächelnd und schüttelte minimal den Kopf. Ich erfüll dir den Wunsch gerne. Aber bedenke, dass ich dann sehr wählerisch sein werde. Nicht wegen dem Geld, sondern wegen dem Aussehen. Es soll zu dir passen und dir auch gefallen, meinte sie nachdenklich und lachte leicht. Es wird vielleicht etwas Zeit in Anspruch nehmen. Mir Schmuck, Haarspangen, Frisuren und so kenn ich mich nicht besonder aus und habe dementsprechend auch keinen berauschenden Geschmack. Sie kratzte sich an der Wange. Sie war immer schon so ein Mensch, sie trug, was ihr gefiel und wenn es eben ein elegantes Hemd mit einer lockeren Jogginghose war, dann trug sie es, egal wie es für andere aussah. Farbkombination entwickelten sich bei ihr auch spontan, auch wenn sie gerne schwarz/weiß trug und dann noch irgendeine andere Farbe dazu. Sie mochte grelle und knallige, leuchtende Farben. außer Schwarz trug sie ungerne dunkle Farben, wie dunkelgrün, dunkelbraun… Selbst dunkelblau trug sie nur dann, wenn sie irgendetwas kräftiges, leuchtendes trug. Zum beispiel ein dunkelblauer Rock und dafür dann ein leuchtend weißes oder hellblaues Oberteil.
Ai entfernte langsam die Hand von Kazumis Wange und deswegen ließ Kazumi auch Ais Hand, höchst widerwillig allerdings los, um selbst zu essen. Und? wie schmeckt es dir, Ai-san?
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   So Dez 18, 2016 12:16 am

Der Himmel schickt oft seine Engel und sorgt dafür, dass man sich wohl fühlt, dass der Mensch seine Gedanken weiterführen konnte, dass man einander lieben konnte. Wer sagte Ai denn, dass dieser Engel, der dazu gedacht war, dass auch sie wieder füheln konnte nicht die blonde junge Frau an ihrer Seite war, dass es Kazumi sein würde, die sie wieder zurück ins Leben holen würde? Immerhin war es doch der jungen Dame zu verdanken, dass sie hier und jetzt wieder eine ganze Menge Fortschritte gemacht hatte, sie hatte sich einem Menschen gegenüber geöffnet, sie hatte sogar der jungen Dame einen Spitznamen gegeben, sie hatte die Berührungen zugelassen, die man sonst nur als Liebende vollführte, wenn dies nichts war, dann würde sie auch nicht unbedingt wissen, aber sie war sich nicht ganz sicher, ob sie diese Gefühle und die Signale, die sie empfing auch richti deuten sollte. Immerhin war es doch so, dass Ais Engel gerade nicht so recht zu wissen schien wozu sie die junge Frau eingeladen hatte, warum sie dies machte war für Ai nicht wirklich schwer zu erraten, immerhin hatte Noriko ihr wohl eines nicht gesagt nämlich, dass Ai den Bunshin und auch Noriko durchschaut hatte. Sie hatte mit ihrem Byakugan eine Verbindung zwischen dem Bunshin und dem Wirt gesehen und hatte die beiden aufliegen lassen und dennoch hatte sie der Einladung zugestimmt, denn Ai mochte Kazumi und sie wollte mit ihr Zeit verbringen, sie wollte sie näher kennen lernen und wer weiß, vielleicht würde es ja auch zu einem schönen Ende kommen. Wer wusste das schon?

Das Essen ist sehr delikat., sprach sie nun und hatte noch immer ihren gehobenen Sprachgebrauch nicht verloren. Sie sprach noch immer klar und deutlich und sie würde es wohl auch noch künftig tun. Allerdings war sie immer wieder darüber verwundert, dass die junge Frau, also Kazumi, damit kein Problem hatte. Immerhin konnte man auch einen solchen Sprachgebrauch als arrogant abstempteln. Wer wusste shcon wie viele andere Frauen und auch Männer Ai nicht als hochnäsige Ziege ansahen? Und wie viele sie Dämon nannten? Ai selber hatte augefhört zu zählen und doch war es mit Kazumi anders. Sie war fastziniert von ihren roten Augen und das schmeichelte Ai in jeder Sekunde in der sie dies mitbekam. Ihre Schale jedoch war leer. Es war nun einmal so, dass sie bei den ANBU gelernt hatte schnell zu essen. Sie konnte sich keine Zeit lassen, wenn sie zu Felde war und dieses Verhalten ging leider in Mark und Bein über, so dass Ai aktuell eher vorsichtig aß und doch war ihr Essen binnen Sekunden weg, so wie es eine angenehme Temperatur zum Essen erlangt hatte.
Kazumi? Ich hörte es würde zum Höhepunkt des Festes ein Feuerwerk geben. Würdest du es dir mit mir anschauen gehen? Ich würde es sehr gerne sehen., sagte Ai nun und machte damit auf etwas aufmerksam, was Mai schon vor wenigen Minuten ebenfalls der Jüngeren vorgeschlagen hatte. Ob Kazumi den geheimen Ort, den Mai ihr beschrieben hatte finden würde? Immerhin waren dort dann die beiden DAmen alleine.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Do Dez 22, 2016 1:48 pm

Während sich die Beiden eine Weile anschwiegen, um das Essen zu genießen, hing Kazumi eher ihren Gedanken nach, als sich einfach nur wohlerzogen über das Essen her zu machen. Die Bitte von Ai, dass die Blonde ihr eine Haarspange aussuchen sollte, war nicht unbedingt schlimm, nicht nervig und auch nicht anderweitig ärgerlich. Kazumi machte sich nur ernsthaft Gedanken, dass sie etwas fand, was Ai gefallen und auch zu ihr passen würde. Kazumi war zwar nicht Farbblind und war zuversichtlich eine Haarspange zu finden, die sowohl zum Kimono passte als auch zu Ai selbst, allerdings hatte sie auch keinen wirklichen Geschmack. Sie trug, was ihr gefiel. Ob es zusammenpasste, war zweitrangig. Außerdem hatte Kazumi mit Schmuck nichts am Hut. Weder trug sie Kette, Armbänder oder Ringe, noch versuchte sie etwas Sinnvolles mit ihren Haaren anzufangen. Die Zuhilfenahme von irgendwelchen Haarspangen war dementsprechend auch nichts für sie. Ob Ai es wusste oder nicht, aber sie stellte die Jüngere damit vor eine schrecklich komplizierte Aufgabe. 
Ais Stimme, so ruhig, klar und beruhigend sie immer erklang, lenkte Kazumis Aufmerksamkeit von den Gedanken auf ihre Begleitung. Sanft lächelte die Blonde, als sie die erste Schüssel in beide Hände nahm und den letzten Rest der Brühe austrank. Mit einem entspannten Seufzen stellte sie die Schüssel wieder vor sich ab, nahm sich gleich aber die Nächste. Es freut mich zu hören, sagte sie freundlich. Ich mag es, wenn du sprichst, sagte sie, während sie auf ihre Schüssel sah. Eigentlich mochte sie besonders, wenn sie so sprach wie eben. Ruhig, klar und dann auch noch mit dieser Art, dass man einfach das Gefühl hatte, zu ihr, was den Respekt angeht, aufsehen zu müssen. Kazumi würde es nicht unbedingt die Reserviertheit nennen, Alles immer ruhig anzugehen, aber sie würde diesen Ton auch nicht gleich wieder arrogant nennen. Kyuubi war arrogant, Noriko manchmal auch aber Beide sprachen anders als Ai. Also konnte sie Ai nicht arrogant bezeichnen, was sie auch nicht vor gehabt hätte. Sie zuckte kurz zusammen, eh sie kurz zu Ai sah und dann verlegen begann zu lachen. Scheinbar hatte sie gerade mitgekriegt, wie das klang: ‚Ich mag es, wenn du redest.‘
A-Also… Ich mein die Art, wie du redest. Deine Stimmlage und ihr Klang… Du strahlst immer so eine Ruhe aus, dass selbst ich, aufgeregtes Nervenbündel, sogar mal runterfahre, sagte sie erklärend und konnte über ihre Unbeholfenheit gerade auch nur grinsen.
Langsam blickte Kazumi zu der Schwarzhaarigen und den Speisen, die sie sich bestellt hatte. Sie stützte kurz den Kopf auf einer Hand ab und musterte die Rotäugige sanft. Wir sind nicht im Dienst und wir haben auch gar keinen Zeitdruck, Ai-san. Du brauchst wirklich nicht zu schlingen. Genüsslich nahm sie einen Happen ihrer Nudelsuppe. Oder bist du am verhungern?, fragte sie teilweise belustigt, aber zum größeren Teil auch wirklich besorgt. Immerhin hatte Ai ihr ja anvertraut, wie nervenaufreibend und schlafstörend es sein konnte, sich um einen Jinchuuriki zu kümmern, der die ganze Nacht wach war. Ai bekam dadurch auch wenig schlaf und schlafmangel führte auch schnell dazu unregelmäßig und weniger zu essen. Kazumi konnte davon auch ein Liedchen singen.
Die ANBU sprach das Feuerwerk an und sofort blickte die Natsu diese fragend an. Sie legte die Stäbchen beiseite und griff sofort mit beiden Händen nach der, der Rotäugigen, die ihr gerade am Nächsten war. Aufgeregt umschlangen die zierlichen langen Finger der Natsu die kleinere Hand Ais. Aufgeregt leuchtende und funkelnde, blaue Augen fixierten die Enma. Es wäre wunderschön, wenn du dir mit mir das Feuerwerk ansehen würdest!, sprach sie aufgeregt, halblaut flüsternd. Vor Aufregung zitterten sogar die Hände der Blonden, was Ai offensichtlich mitkriegen würde. Kazumi selbst fiel das gerade nicht so auf. Die Vorstellung das Ai selbst gerne das Feuerwerk sehen würde, mit der Chunin zusammen, war einfach nur herrlich!
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mo Jan 02, 2017 1:07 pm

Ai lauschte den Worten der Anderen und konnte sich im Endeffekt ein leichtes Kichern nicht verkneifen, als die Jüngere nun anfing zu stottern. Es war irgendwie süß sie so zu sehen und dann auch noch so verlegen. Während Mai sich also um weiteres Essen kümmerte waren die beiden Damen damit ein wenig unter sich und Ai betrachtete die andere eindringlich. Sie hatte ihren Kimonoärmel angehoben und hatte ihr Gesicht hinter der Hand versteckt, welche den Ärmel festhielt. Sie betrachtete die junge Dame nun und blickte ihr in die Augen.
Kein Grund schüchtern zu sein. Eine ruhige Art zu sprechen ist nun einmal sehr angenehm und dafür kannst du nichts und dagegen tun kann ich auch nichts. Aber es freut mich sehr zu hören, dass meine Aussprache und meine Wortwahl deinen Geschmack treffen, denn das macht auch die Kommunikationsbasis einfacher. Ich weiß, dass es nun einmal Geschmackssache ist, doch ich empfinde deine Art zu sprechen ebenfalls als sehr angenehm. Es ist erfrischend., sagte sie nun ehrlich heraus und blickte dann auf ihre Speisen. Sie schüttelte leicht den Kopf.
Nein ich verhungere nicht, aber dennoch habe ich Hunger. Es ist nun einmal so, dass ich außerdem aus bestimmten Gewohnheiten nicht hinaus komme. Gerade wenn diese Gewohnheit eine Vielzahl der Zeit in Anspruch nimmt. Wachsamkeit, Bereitschaft, all dies kenne ich nur zu genüge und auch wie ein sonst so wunderschöner Moment zerstört werden kann. Unser Job ist nun einmal nicht gerade einfach und erfordert opfer und so ist es auch bei mir, dass ich schnell esse um meine Sinne weiterhin in der Umgebung zu haben, meine Augen offen zu halten und mögliche Gefahren zu erkennen., sagte sie nun frei und ehrlich heraus. Sie betrachtete die Andere forschend.
Sag mir bitte Kazumi, würdest du ein Geschenk von mir annehmen?, fragte sie nun und griff an den Saum ihres Kimonos. Sie lies ihre zarte Hand hineingleiten und holte ein kleines Päckchen heraus. Sie nahm es in beide Hände, denn es war ihr ernst, dass es die Andere hatte und sie bewegte ihre Hände der Anderen entgegen. Sie hatte noch nie groß Geschenke gemacht und von daher war sie auch ein wenig nervös.

In dem Päckchen würde sich ein Perlenarmband befinden, schwarz aus Holzperlen. Dazu am Ende ein goldenes Glöckchen, gehalten mit einem roten Faden. Ai trug selbiges an ihrem linken Handgelenk und es schellte mit jeder Bewegung. Sie mochte solche Dinge, ob die Andere dies ebenso tat? Sie hoffte es sehr, immerhin war es nun einmal nicht gerade häufig, dass Ai ein Geschenk machte und dieses Geschenk sollte entsprechend in Ehren gehalten werden. Ai war sich auch sicher, dass die Andere es annehmen würde, so wie sie auch die Bitte annahm, dass sie doch eine Spange aussuchen sollte. Darüber hinaus freute sich Ai, auch wenn sie es nicht zeigte, sehr darüber, dass Kazumi ihren Vorschlag mit dem Feuerwerk annahm. Natürlich hatte Ai mitbekommen, dass Mai Kazumi dazu etwas zugeflüstert hatte, aber sie wollte nicht unhöflich erscheinen. Sicher war nur, dass Kazumi und Mai sich darüber ausgetauscht hatten und Ai würde es auch wirklich sehr gerne sehen.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Di Jan 10, 2017 4:44 pm

Das Kichern der vermeintlich Jüngeren sorgte automatisch erneut dafür, dass der Natsu es schrecklich peinlich wurde, gestottert zu haben. Auch wenn Ai’s Kichern nicht mal ansatzweise gehässig oder schadenfroh geklungen hatte. Es klang eher…süß. Kazumi lächelte leicht verlegen. Sie hatte selbst keine Ahnung, warum sie verlegen war, nur weil sie zugab, dass sie Ai gerne reden hörte. Es war zwar gewissermaßen für sie schwer herauszufinden, was Ai gerade dachte, aber das lag nicht nur daran, dass die Mimik der Älteren fast immer gleich aussah. Es lag höchstwahrscheinlich auch daran, dass Kazumi zu den Menschen gehörte, die einfach nicht aus anderen Menschen schlau wurden. Immerhin hatte sie von ihrer Mutter auch einige Informationen nicht gewusst und dementsprechend war es also auch nicht verwunderlich, dass sie Ai’s Tonlage und ihre Mimik nicht deuten konnte. Es war für sie aber dementsprechend auch überraschend, dass Ai das Kompliment zurückgab. Wieder etwas verlegen lächelte sie Ai an. Wenn ich zu aufgeregt bin, dann stotter ich, wie du gesehen hast. Das nervt mich. Ich fall in solchen Situationen wieder in mein ganz, ganz altes Schema zurück, sagte sie seufzend, während sie den Kopf auf der Handfläche abstützte. Sie wusste nicht, welche Persönlichkeit sie am Liebsten mochte. Aber sie mochte die schüchterne, zurückhaltende und stille Persönlichkeit, die sie vor Kaoris Tod war, einfach nicht.
Sie fühlte sich da immer ziemlich…jämmerlich. Stumm lauschte sie Ai’s Antwort. Auch wenn Kazumi überrascht gewesen war, dass der Rotäugige so schnell aufgegessen hatte, so erwartete sie wieder eine ziemlich ausführliche Antwort. Und diese kam sogar, was Kazumi leicht lächeln ließ. Sie nickte langsam, eh sie die Andere freundlich musterte. Ich denke, das ist deine Art. Aber du musst dich nicht immer erklären oder rechtfertigen. Ich esse auch schnell. Tsuki, der Sohn meiner Pflegeeltern, hat sich immer einen Spaß daraus gemacht, mir mein Essen zu klauen, weswegen ich mir auch angewöhnt habe, schnell zu essen, um ihm dann das Essen vom Teller zu klauen., meinte sie belustigt.
Doch dieser belustigte Ausdruck, als Ai sie so ansah. Es war kein fordernder Blick aber er war irgendwie Anders, als die Blicke, die sie sonst von Ai gewöhnt. Fragend legte sie den Kopf schief. Geschenk? Du hast ein Geschenk für mich?, fragte sie überrascht, nickte aber sofort schnell. Während Ai ein kleines Päckchen hervorholte, lief Kazumi leicht rot an. Ich schäme mich, dass ich dir jetzt nichts im Gegenzug, als Dankeschön geben kann,meinte sie verlegen und kratzte sich aufgeregt kurz an der Wange, eh sie ihre Hände auf dem Schoss faltete und diese nervös zu kneten begann. Die Kleinere hielt Kazumi das Päckchen mit zwei Händen entgegen und dementsprechend ehrfürchtig nahm Kazumi das Geschenk entgegen. Sie betrachtete es und während ihr Herz scheinbar bis zum Hals schlug und sie von der Umgebung kaum noch Geräusche wahr nahm, öffnete die Natsu das Päckchen und fing sofort an zu strahlen, als sie entdeckte, was Ai ihr da anvertraut hatte. Ungläubig starrte sie das Armband an, eh sie Ai ansah. Aber…das gehört doch dir, oder?, fragte sie vorsichtig, nicht wissend, dass Ai ihr eigenesgerade selbst trug. Erst als Ai ihr Armband zeigte, beruhigte sich KAzumi wieder und nahm ihr neues Schmuckstück in die Hand, eh sie es sich ums rechte Handgelenk machte. Strahlend riss sie die rechte Hand in die Luft, nur um das Armband zu bewundern, wie es an ihrem Handgelenk baumelte und dem leisen Schellen des Glöckchens zu lauschen.
Sie drehte langsam den Kopf zu Ai und strahlte sie glücklich an. Wahrscheinlich sah Kazumi einer jungen Frau gerade ähnlich, der soeben ein Heiratsantrag gemacht und der Verlobunsgring an den Finger gesteckt wurde. Oh vielen Dank, Ai!, sagte sie vollkommen glücklich, eh sie sich stürmisch in Ai’s Arme schmiss, nur um diese dankbar an sich zu drücken. Du bist ein Schatz! Es ist so wunderschön!
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Do Jan 12, 2017 4:07 pm

Ai betrachtete die Andere und lächelte dieser sanft entgegen.
Weißt du Kazumi, in all der Zeit in der wir jetzt schon unterwegs sind, hast du mir so viel gegeben, durch deine blöße Nähe, durch deine Anwesenheit erhellst du mir den Moment, die Nacht und dieses Fest. Alleine hier herüber zu gehen ist einsam, es schränkt ein und ich bin mir sicher, dass du es ähnlich siehst, außer holst du mir nachher eine schöne Revance., sagte sie nun und bezog sich dabei auf die Haarspange, die Ai suchte und die ihr Kazumi holen wollte. Sie wollte es nicht aussprechen, denn sie wollte, dass die Jüngere von selbst darauf kam. Sie war sich sicher, dass das der Fall war, immerhin war sie sich sicher, dass die Blonde ein gutes Gedächtnis hatte, immerhin war sie doch eine praktizierende Ärztin und als solche sollte man sich schon viele von den Dingen, die man lernte behalten könne, dazu gehörte nicht nur die Kenntnis über das Chakra, sondern detaillierte Informationen über den menschlichen Körper und Ai war sich auch sicher, dass viele von den Menschen, die oft sich damit brüsten, was sie alles konnten doch im Endeffekt noch weniger konnte. Sie war sich aber auch sicher, dass sie wohl nicht dazu gehörte, ebenso wenig wie Kazumi. Sie beide hielten sich was ihre Fähigkeiten im geistigen Bereich anging doch recht bedeckt. Sie waren sich sehr ähnlich, und doch waren sie so verschieden.
Ich mag dich übrigens so wie du bist, natürlich, mit all deinen Eigenschaften, egal ob es nun das Stottern bei Aufregung, das schnelle und viele Essen, oder sonst eine Eigenschaft ist. Sie alle summiert machen dich zu dem, was du bist und das finde ich sehr angenehm, denn dadurch Kazumi bist du natürlicher als es viele andere je sein könnten. , sagte die junge Frau nun ehrlich und blickte dabei Kazumi forschend an, ehe sie dann jedoch, nachdem beide aufgegessen und bezahlt hatten, bzw. Kazumi sie eingeladen hatte, immerhin hatte ja Ai kein Geld bei und Kazumi hatte ihr beteuert, dass sie alles heute tragen wollte und aus Ai eine Prinzessin machen wollte. Sie verabschiedeten sich von Mai und Ai hob zart ihren Ärmel ein wenig hoch, so dass nun auch die Andere sehen konnte, was Ai an ihrem Handgelenk hatte. Es war an sich ein ähnliches Armband, wie das, was sie selber trug und damit von Ai geschenkt bekommen hatte. Die Knuddelattacke hatte die Schwarzhaarige wie so oft über sich "ergehen" lassen, da sie wohl nicht so gut damit umgehen konnte. Diese plötzliche Nähe zu anderen Menschen war doch schwer, zumindest für den Aiteil, immerhin war es so, dass Ayumi damit kein Problem hatte, nein sie sehnte sich sogar nach der Nähe und vor allem den von anderen Personen. Ob Ai vielleicht einmal Kage Bunshin erlernen sollte? Immerhin würde das ihr die Möglichkeit geben die beiden Seiten aufzusplitten.

Vorsichtig bewegte die junge Frau nun ihre Hand zu der von Kazumi und legte vorsichtig, gar ein wenig zögerlich ihre Hand in die der Jüngeren. Die Hände Ais waren kühl und doch zart. Sie blickte ein wenig beschämt zur Seite hin, denn sie hatte so etwas so selten gemacht, das letzte Mal vor Jahren mit Akari. Sie hoffte, dass es da kein Problem geben würde, wobei sie auch nicht wusste, warum es da ein Problem geben würde. Dennoch schaute sie recht schüchtern herüber zu Kazumi und forschte in ihrem Gesicht. Ai war aktuell wirklich schüchtern, da es sich auch für sie langsam wie ein Date anfühlte.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Mi Jan 18, 2017 9:17 am

Ai brachte Kazumi alleine schon wegen ihrer Worte in direkte Verlegenheit. Ob die vermeintlich Jüngere sich dessen auch bewusst war? Na-Nach Allem, was du für mich getan hast, ist es da nicht gut verständlich, dass ich dir das Gefühl von Nähe und Sicherheit zurückgeben will. Ich kann dir vielleicht nicht solche Ratschläge geben, wie du mir, aber ich versuche mich anders zu bedanken. Irgendwie klang das daneben. Irgendwie hörte sich das fast so an, als würde Kazumi nur hier sein, um sich bei Ai für Alles zu bedanken. Aber eigentlich war das ja so gar nicht geplant gewesen. Wie kam sie denn jetzt aus der Sache wieder raus? Ich habe gedacht, es würde uns Beiden gut tun, mal raus zu kommen und was zu unternehmen. Eigentlich wollte ich dich früher fragen. Aber ich war einfach viel zu unsicher um dich eher zu fragen., nuschelte sie kleinlaut weiter. Außerdem wollte ich dich besser kennen lernen. Egal, wie viel Zeit wir zusammen verbracht haben. Du hattest in meinen Augen immer einen viel höheren Rang. Es war schwierig, dich ‚nur‘ als Freundin zu sehen. Du hast mir so viel geholfen und mir so wichtige Ratschläge gegeben, dass ich einfach nur zu dir aufsehen kann. Wie zu einem Sensei. Sie lächelte leicht vor sich hin und kratzte sich etwas verlegen die Wange. Letztendlich wollte ich Ai, die Privatperson, kennen lernen. Aber wenn ich mich so reden höre, habe ich das Gefühl, dass ich einfach vieeeel zu viel rede. In ihrer Aufregung fand sie einfach kein Ende. Sie redete sich selbst zwar Mut zu aber zu wissen, dass sie mit Ai’s Komplimenten und freundlichen Worten nicht umgehen zu können, haute sie wiedervollkommen aus der Bahn. Als Ai die Andeutung machte, bezüglich des Geschenks, dass Kazumi ihr aussuchen und besorgen sollte, konnte Kazumi nur leise kichern. Das klingt fast so, als wärst du aufgeregt, neugierig und ungeduldig, was ich dir aussuchen würde, schmunzelte Kazumi etwas. Hast du Wünsche? Irgendetwas, was sie haben soll oder eben nicht? Oder lässt du mir freie Auswahl?, erkundigte sie sich und musterte Ai dann kurz von oben bis unten. Sie wägte gerade ab, was gut zu Ai passen könnte. Dadurch, dass Kazumi auch nicht unbedingt Ahnung von Mode hatte, hatte die Schwarzhaarige vor eine ziemlich schwierige Aufgabe gestellt.

Nachdem sie aufgegessen hatten, kramte Kazumi ihr Portemonnaie aus ihrer Tasche. Selbst wenn Mai gesagt hatte, von ihrer Tochter würde sie kein Geld annehmen, so würde die Natsu das nicht ausnutzen. Nach einem kurzen Hin und Her zwischen Mutter und Tochter, verbunden mit einigen warnenden/ernsten Blicken, die sich die beiden Frauen entgegen schmetterten, einigten sich Beide wortlos, dass Kazumi ihr Essen nicht bezahlen musste, sondern nur Ai’s Bestellung. Kazumi ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, ihrer Mutter das Geld, verbunden mit einem ordentlichen Trinkgeld, mit einem zuckersüßen: Danke für das leckere Essen! in die Hand zu drücken und dann mit Ai weiter zu gehen. Besser, eh Mai auf die Idee kam, ihre Tochter zurückzupfeifen und ihr besagtes Trinkgeld wieder zurückzugeben.
Während Kazumi schon ein bisschen belustigt neben Ai herging, sah sich die Katzenliebhaberin nachdenklich um. Jetzt, wo die Beiden ordentlich gegessen hatten, wollte sie die Rotäugige nicht noch länger warten lassen. Sie suchte nun einen Stand, an dem sie fündig werden würden, um Ais Wunsch zu erfüllen. Die vorsichtige Berührung, die von Ai auskam, erschreckte Kazumi nicht zu sehr. Sie war zwar überrascht, weswegen sie die Andere kurz fragend ansah, aber eh Ai vielleicht auf die Idee kam, ihre Hand wegzuziehen und sich zu entschuldigen, umschloss die Natsu Ais Hand fest mit ihrer Eigenen. Sanft lächelnd, selbst etwas verlegen, erwiderte sie Ais Blick, den sie ihr schüchtern zuwarf. Ist dir kalt? Deine Hände sind so kühl?, fragte sie ein wenig besorgt.
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BeitragThema: Re: [Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?   Do Jan 26, 2017 3:00 pm

Ai blickte die junge Frau an und blickte dann wieder nach vorne.
Nein mir ist nicht kalt. Ich bin nur immer sehr kühl. Ich finde aber deine warme Hand ausgesprochen angenehm und würde sie gerne auch noch länger in Beschlag nehmen. Es ist ausgesprochen angenehm., sagte sie nun ehrlich und lief einen kurzen Moment neben der Jüngeren her. Es war schon irgendwie komisch, wenn sie ehrlich war. Auf der einen Seite sah Ai jünger aus, war aber älter und auf der anderen Seite sah Kazumi älter aus, war aber jünger, aber dennoch änderte es nichts an den aufkommenden Gefühlen. Es war nun einmal so, dass sie die Andere mochte, dass sie es mochte, wie sie ihre Hand hielt, dass sie es mochte, wie sie mit ihr hier entlang schritt. Sie wollte mehr, sie wollte so viel noch mit der Anderen an Zeit verbringen, dass wahrscheinlich gar keine Zeit mehr dafür gegeben war, und doch wusste Ai eines, wenn die Herzen synchron schlugen, dann würde es mit den Beiden auch weiter gehen, dann würden sie einander auch sich mehr zutun, dann würden sie vielleicht auch eines Tages einander lieben lernen, doch Ai war sich nicht sicher, ob Kazumi überhaupt an jemanden wie ihr interessiert war, immerhin war doch Ai eine einfache Frau, die einfach nur zu gerne sich ihrem eigenen Geschlecht hingab.

Ich bin neugierig und aufgeregt ja, aber dennoch weiß ich mich zu beherrschen. Ich möchte sehr gerne von dir etwas ausgesucht haben, ohne Einfluss von jemanden oder etwas, ich möchte, dass dein Herz dir sagt, was ich gerne hätte und diese Wahl dann triffst. Ich möchte, dass du es bist, die mir etwas aussucht und nicht ich deine Auswahl einschränke., sagte sie nun ehrlich und blickte dann die junge Frau an. Sie wirkte ausgeglichen aber auch emotionslos mit ihrem Gesicht. Warum war sie nur so emotionslos? Die Beiden waren regelrechte Spiegelbilder, denn nicht im Sinne der Gleichheit, sondern im Sinne der Unterschiede. Während die Jüngere über helle Haare verfügte, gar blond, war sie schwarzhaarig, die Augen von Ai waren rot und die von Kazumi blau, es gab einen Unterschied in der Körpergröße und auch die Wärme, die nach außen hin abgegeben wurde war unterschiedlich. Ai war kühl und Kazu warm. Es war merklich warm und lies ihr Herz umspielen, ein Gefühl, welches Ai so noch nicht kannte, nicht einmal Akari hatte dies in ihr hervorgerufen, nicht einmal der Kuss, den die beiden teilten hatte dies geschafft, Die Wärme, die von Kazumi ausging, sie brachte ein wohliges Gefühl im Magen, eine rosige Wange mit einher, denn Ai genoss es sichtlich.

Ich weiß leider nicht, was der Unterschied zwischen der Ai und der Ai ist, denn ich versuche stets die Ai zu sein, die ich bin, egal ob in einer Therapie oder sonst irgendwo, denn ich denke ich verhalten mich stets gleich, aber diese Selbstreflektion kann leider stark täuschen, deshalb wäre es interessant vielleicht auch etwas Neues über mich selber in Erfahrung zu bringen., sagte sie nun und betrachtete dabei die Andere von der Seite her. Sie wirkte abwartend und Ai sah dann wieder nach vorne. Sie war irgendwie aufgeregt, das lag aber weniger an der Spange an sich, sondern an dem, was sie widerspiegelte, nämlich ein Geschenk von Kazumi. Ai würde sie voller Stolz und Ehrfurcht tragen, sie würde nicht wollen, dass diese kaputt geht. Es war etwas Wertvolles für sie und da war es unabhängig von dem, wie teuer sie sein würde.
Bitte, du musst mir nicht danken. Ich habe es gerne gemacht., sagte sie nun ehrlich wegen der Danksagung von Kazumi.
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[Ai & Kazumi] Was wäre wenn...?
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