Tamashii no Utsuri

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 [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   Di Jan 17, 2017 9:59 pm

~ Der Park Konohagakures ~

In diese Lage hatte sie sich eigenhändig manövriert. Sehenden Auges noch dazu. Das unleidliche Magengrimmen hatte niemand anders zu verschulden als sie selbst.
Yamanaka Epona hatte Konohagakure endlich erreicht. Genauer gesagt, war sie schon am Vortag angereist. Man hatte ihr ein Quartier zugewiesen und fürs Erste eine Anhörung im Yamanaka-Clan verwehrt; vor diese Ehre und die Erfüllung ihres Antrages setzte Konoha ein klärendes Gespräch, von dem Epona nichts anderes erwartete als ein knochentrockenes Verhör.
Auch wenn es ein reichlich ungewöhnlicher Ort dafür ist. Sie blickte sich auf dem Gelände des weitläufigen Parks um; es war Anfang Winter, doch Hi no kuni hatte ein glückliches Verhältnis mit dem Klima. Der Tag war klar, kühl und wolkenlos.
Hier sollte sie auf ihren Gesprächspartner warten. Jemanden, der sich mit ihr befassen sowie ihre Motive und Hintergründe etwas näher ausloten durfte.
Meine Schuld. Diesen Zug habe ich provoziert.
Weil sie den Namen hatte haben wollen. Den Nachnamen Yamanaka. Nachdem der Jashin-Priester sie markiert und für die Shugonin Juunishi "rekrutiert" hatte, hatte sie sich vom Trotz übermannen lassen und sich gesagt: Wenn schon alle Karten aufdecken, dann richtig! Hatte irgendwie auch Spaß gemacht. Mein Alter, meine Fähigkeiten, mein Name! Ein wahres Freudenfeuer hatte sie in ihrem Innersten abgebrannt, wenn man so wollte, und Nährmaterial dieses Freudenfeuers waren ihre Geheimnisse gewesen. Ab dafür. Welche Wellen es schlug, sich urplötzlich derartig aufzudecken, war ihr herzlich egal gewesen. Jemand anders hatte nun die Verantwortung für sie, oder besser gesagt, die Macht, sie jederzeit umzubringen, wenn sie nicht seinem Willen entsprechend handelte. Er wollte ihr Können und ihre Fertigkeiten einsetzen... folglich konnte er sich auch mit ihren Nachteilen befassen.
Hätte ich mir die Sache mit dem Nachnamen verkniffen, hätte ich es mir allerdings auch nicht direkt mit Konohagakure "verscherzt". Der Name war eine Frage des Stolzes gewesen. "Ihr" Jashinist hatte ihren Willen dann auch durchgedrückt; die zuständigen Stellen des Kaiserhofes hatte es relativ wenig gekümmert, wie ein einzelner Shinobi-Clan zu dieser Sache stand - gerade in der politisch angespannten Lage -, und die Geschichte war gewissermaßen unbeachtet über die Bühne gegangen. Als Epona noch in Hakkin geweilt hatte, da hatte Konohagakure wichtigeres zu tun gehabt. Nun aber, wo sie schon auf der Türmatte stand und eine Bitte stellte, konnte man sich ihrem Fall auch widmen.
Habe damals nur nicht bedacht, dass meine Scheißegal-Stimmung sich wieder legen würde. Zumindest genau hier und mit dem Willen, die Kompetenzen des Yamanaka-Clans für Nachforschungen auszuleihen, schätzte sie ihre Namensforderung doch ein wenig arg... waghalsig ein. Garantiert würde man sie hier durch den Wolf drehen, ob sie nun einer Spezialeinheit des Kaiserhofes angehörte oder nicht.
Mit Sicherheit schicken sie ihren schärfsten Hund.
Sie musste schauen, was passierte. Epona hatte nicht vor, erneut alle Karten einfach aufzudecken. Natürlich musste sie etwas preisgeben, ihren Hintergrund erklären. Doch mehr als nötig erzählen muss ich auch nicht. Es muss nur genug sein, um Neugierde zu befriedigen und mich halbwegs auf guten Fuß zu stellen. Dann das Gleiche nochmal beim Clan selbst, und ich kann mich in einer Bibliothek vergraben. Wenn alles funktionierte, würde es so laufen. Wenn nicht... konnte sie nur hoffen, "ihr" Jashinist würde sie wieder raushauen.

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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   Mi Jan 25, 2017 7:18 pm

Eri zog die Schultern leicht in die Höhe und schob die Hände fester in die Taschen ihrer Hose. Der beginnende Winter ließ die Luft der Tage kühler werden, noch kühler als sies es im Herbst ohnehin schon waren. Trotzdem war das Land hier im Vergleich zu anderen Regionen, die sie früher kennen gelernt hatte, noch recht gütig. Die Temperaturen fielen nur langsam und nicht so sehr, dass man draußen kaum noch gehen konnte, ohne zu zittern und zu bibbern.
Unabhängig davon, dass sie durchaus frieren würde, wenn sie weniger lange Kleidung tragen würde, stand sie nun im Park des Dorfes, das sie vor einiger Zeit aufgenommen hatte.
Ihre tiefroten Augen schweiften in Gedanken über das Gelände und den Treffpunkt, den sie ausgewählt hatte, um ihrer heutigen Aufgabe nachzukommen. Genau wie sie vor einiger Zeit, war die Dame gestern im Dorf angekommen. Nun, nicht ganz genauso, denn die Frau befand sich nicht auf der Flucht, sondern auf einer Reise. Sie gehörte zu der Spezialeinheit des Kaisers und hatte ein Anliegen, was das Dorf und einen seiner Clans betraf.
Dass sie selbst Verbindungen zu diesem Clan hatte, bewegte sie nicht zwangsläufig. Ihr eigener Clan war seit jeher ein Heer aus Vagabunden, die umherzogen und keine richtige Heimat besaß. Sie gehörten irgendwie zusammen, aber mit den Konzepten der Dörfer hatte Eri schon immer weniger anfangen können.
Die Blonde kam zur rechten Zeit und tummelte sich am Treffpunkt, sah sich offenbar um. Nur relativ kurz beobachtete die Taira sie tatsächlich. Sie machte keine all zu nervösen Anzeichen, gänzlich abgebrüht schien sie aber auch nicht zu sein. Die Rothaarige war sich unschlüssig, was sie davon halten sollte. Ob die Andere keine Angst vor einem Urteil hatte? Vielleicht war ihr egal, was das Dorf wusste und wer hierher kam, um mit ihr zu reden. Womöglich fühlte sie sich durch die Verbindungen zum Kaiser auch einfach nur sehr sicher.
Eri bemühte sich, unvoreingenommen zu bleiben.
Ihr hatte der Kaiser nie etwas getan und sie hatte bisher keine großen Probleme verspürt.
Demnach ging sie nach einigen Augenblicken der Begutachtung auf Epona zu und wie immer erschien ein sanftes Lächeln in ihrem Gesicht, als sie auf die Person zuging. "Yamanaka Epona, richtig?", sprach Eri sie mit dem gewünschten Namen an. Soweit man wusste, war sie alles, aber kein gebürtiges Mitglied des Clans. Sicher gab es Mitglieder außerhalb des Dorfes, aber diese hatten in der Regel noch irgendeine Bindung hierher, so wie ihre Mutter.
"Freut mich, euch kennen zu lernen, mein Name ist Taira Eri", stellte die junge Frau sich letztendlich rasch vor. Ihre Augen musterten die andere nur kurz, ein zartes Lächeln blieb auf ihren Lippen und ihr Ton hatte nichts unfreundliches. Sie wirkte eher wie in einem unverfänglichen Gespräch.
"Ich soll mich im Auftrag des Dorfes ein wenig mit Euch unterhalten und ich dachte, ihr fühlt euch vielleicht wohl, wenn wir uns an der frischen Luft bewegen. Ihr kommt schließlich nicht von hier, oder? Der Park ist ein hübsches Fleckchen Erde und er hat keine ungewollten Ohren." Mit einer leichten Geste ihrer Hand deutete Eri auf den Weg und machte Anstalten, mit Epone einige Schritte durch das Gelände zu gehen. Es war nicht all zu viel los und es würde sie mit Sicherheit niemand einfach so belauschen können. Das war sicher für beide Frauen mehr oder minder ein angenehmer Umstand.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   So Jan 29, 2017 4:29 pm

Konohagakure gingen die harten Männer aus. Die großen, breitschultrigen Knurrgesichter mit den Glatzen voller Narben und den schwarzen Lederhandschuhen voller hässlich verheilter... Hände. So etwas würde Epona zumindest jeden Moment durch den Kopf gehen. Hier stand sie und erwartete einen Folterknecht, der seinen Opfern noch eigenhändig die Haut von den Fingern streifte oder auch mal eine Wirbelsäule über dem eigenen Knie brach. Stattdessen trat ein junges Mädchen an sie heran.
Im gemächlichen Umschauen hatte Epona sie schon bemerkt, aber nicht weiter beachtet. Eine Spaziergängerin, so hatte sie geschätzt, und weiter nach dem scharfen Hund Ausschau gehalten. Entsprechend machte sich leichte Verwirrung bemerkbar, als das Mädchen zielstrebig auf sie zukam und sie ansprach.
Den eigenen Namen aus dem Munde eines Fremden zu hören, verursachte inzwischen immerhin keine Schreckensschauer mehr, oder blitzlichtartige Gedanken, die Problem! Verrat! Alarm! in ihrem Kopf schrien. Richtig, entgegnete Epona dennoch knapp. Die Verwunderung ob ihrer Gesprächspartnerin war noch dabei, sich zu legen.
Taira Eri, wie sich die junge Kunoichi nun vorstellte, war in Form gegossene Harmlosigkeit. Ein angenehmes Äußeres und freundliches Inneres, so Eponas erster Eindruck. In keinster Weise strahlte sie irgendwelche Aggressivität aus; im Grunde bewundernswert, wenn man bedachte, wofür die Farbe Rot stand. Rote Haare für einen wilden Hitzkopf, und rote Augen... wer dachte da nicht direkt an unheimlich glühende Lichter, die einen aus der Dunkelheit heraus anstarrten. Bei Eri aber kamen einem diese Vorurteile nicht einmal in den Sinn - sie schien Wärme auszustrahlen, ohne in der Lage sein, jemanden zu verbrennen.
Emi plante offenbar, das Ganze mit einer kleinen Besichtigung des Parks zu verbinden. Eponas Erstaunen erreichte die Schwelle, ab welcher sich ihre Erfahrung im Täuschen und Inszenieren bemerkbar machte und sie vermutete, den Plan zu wittern.
Auf harmlos machen und in Sicherheit wiegen, dachte sie bei sich, Und dann kommt irgendwann doch die Daumenschraube. Ja, so war es sicherlich. Die Puzzleteilchen fügten sich zusammen wie geschmiert, je länger Epona darüber sinnierte. Und wie dumm wäre sie, darauf hereinzufallen. Immerhin gebrauchte ihre Gesprächspartnerin die gleiche Taktik wie sie selbst mit hübschem Anblick und freundlicher Art. So fühlt man sich also am anderen Ende des Spieltisches. Hatte ich ganz vergessen.
"Ihr kommt schließlich nicht von hier, oder? Der Park ist ein hübsches Fleckchen Erde und er hat keine ungewollten Ohren." Eri hatte ihre Worte mit kleiner, harmloser Geste unterstrichen. Epona kam diesem Vorschlag nach, indem sie nickte und ebenfalls ein sanftes Lächeln auspackte. Gern. Gemächlich setzte sie sich in Bewegung. Ja, wirklich ein schöner Ort. Im Geiste ging sie durch, wo sie schon einmal den Namen Taira gehört hatte. Sie hatte einen Großteil des Clan-Panoramas von Konohagakure studiert, darunter jedoch keine Taira-Familie bemerkt. Gleichwohl schien der Name ihr nicht gänzlich unbekannt. Sie erwog, einfach zu fragen, entschied sich dann aber dagegen. Stattdessen schwenkte sie auf das vermeintliche Harmlosigkeits-Spiel ein.
Ich will direkt offen sein, vielleicht hört Ihr dies auch öfter: Ihr überrascht mich, gestand sie freundlich. Ich hatte mit jemandem gerechnet, der etwas... bedrohlicher und einschüchternder wäre.

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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   Di Feb 28, 2017 9:24 pm

OoC: Riesen sorry x__x ich habs irgendwie total verpeilt, dass ich dran war!

Verwunderung im Gesicht ihres Gegenübers zu sehen, machte Eris Lächeln nicht weniger freundlich. Selbstgefälligkeit war keine ihrer Eigenschaften, aber einer leisen Freude im Inneren konnte sie sich doch nie erwehren. Wer von einem Verhör oder "Gespräch" ausging, wie es so gern verschleiert wurde, der erwartete wohl nicht, dass er nett und freundlich dazu gebeten wurde. Allerdings war es eben ihre Art und Weise mit Menschen umzugehen. In der Ausbildung war es ihr stets schwer gefallen, Mitschüler zu verhören und Dinge aus Anderen heraus zu bekommen. Das hatte sich erst geändert, als sie ihren eigenen Stil gefunden hatte, der mehr dem entsprach, was auch ihren eigentlichen Charakter ausmachte.
Trotzdem war Eri natürlich nicht ohne jedwede Waffe.
Epona schien sich jedenfalls nach anfänglicher Verblüffung in den Griff zu kriegen und freundlich, aber ernst zur Tagesordnung über zu gehen. Zufrieden nahm sie den Kiesweg durch den Park mit der blonden, älteren Frau und lauschte ihren Worten. Ihre Lippen verzogen sich abermals zu einem sanften Lächeln und sie neigte verspielt den Kopf. "Wenige sind mutig genug, das auszusprechen, wenn sie mit mir reden", entgegenete sie als Antwort in einem belustigten Ton. "Aber ich sehe Überraschung wie Eure durchaus häufig, ja", gab sie ebenso bewusst zu. An sich war dashier kein Verhör, bei dem sie kritische Informationen aus jemandem herauspressen musste.
"Falls es Euch beruhigt, ich könnte Euch auch an einen Stuhl fesseln lassen und versuchen, Euch zu zwingen, mir Dinge zu sagen." Ihre Verspieltheit wich bei den Worten etwas. Nicht etwa, weil sie der Anderen Angst machen wollte, sondern um ihr zu zeigen, dass man sie durchaus ernst nahm. Menschen, die sich nicht ernst genommen fühlten, würden sich womöglich in ihrem Ego verletzt fühlen und weniger gewillt sein, etwas zu erzählen. "Ich bin aber der Überzeugung, dass ihr dashier vorzieht", fügte sie wieder mit sanfterem Ton an. Außerdem schätzte sie Epona nicht als jemanden ein, der sich gern zwingen ließ.
Eri ließ eine kurze Pause entstehen, in der nur das Knirschen unter ihren Schuhen zu hören war.
"Nun, Ihr habt vielleicht bereits bemerkt, dass es hier auf einiges an Verwunderung gestoßen ist, dass Ihr den Namen eines Clans angenommen habt, in den Ihr weder geboren wurdet, noch geheiratet habt." Ihre Stimme hatte noch immer einen Plauderton. Es war ihr selbst beinahe etwas lästig gewesen, sich das gewese eines Clanmitgliedes darüber anzuhören, was für eine Freichheit das sei. Wie gesagt: Sie kannte die Clanstrukturen in einem Dorf nicht all zu gut und es war auch nicht zwangsläufig ihre eigene Ansicht.
"Wie kommt es, dass Ihr so gern Yamanaka genannt werden wollt?", fragte sie letztendlich mehr oder minder frei heraus.
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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   So März 12, 2017 10:16 am

Out: Passiert ^^

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Ja, sie spielt das Spiel ziemlich gut.
"Falls es Euch beruhigt, ich könnte Euch auch an einen Stuhl fesseln lassen und versuchen, Euch zu zwingen, mir Dinge zu sagen. Ich bin aber der Überzeugung, dass ihr das hier vorzieht."
Wer an diesem Punkt frech wurde, hörte nun vermutlich metaphorische Messer, die hinter der Fassade des Seidenvorhangs sanft klickten. Epona hatte nicht vor, die Konoha-Nin zu reizen und damit die für alle beteiligten lästige Situation heraufzubeschwören, in der sie am Ende allesamt in einem dunklen Loch saßen, mit grellen Scheinwerfern und dergleichen. Das fehlte noch, dass ich geradezu freiwillig diese Sache auf mich nehme und mich dann beschwere, dass man mich nicht einer Wasserfolter unterzieht. Sie tat einen beiläufigen Wink. Ich bin nicht hier, um den Mund geschlossen zu halten, entgegnete sie, oder anderweitig unkooperativ zu sein. Immerhin wollte sie ja auch etwas hier. Etwas, was sie vor mehr als einem Jahr schonmal gewollt hatte, damals aber auf die klassische Taktik "Ich bezahle dich, geh und hol es mir" zurückgegriffen hatte. Aus Folge dessen war der Kirschgarten der Yamanaka durch Explosionen in Unordnung geraten. Und gebracht hatte es auch nichts.
Eri kam sogleich auf den Punkt. Von der netten Seite her ging sie das Thema um den Namen an, mit dem Epona quasi eine kleine, rote Flagge gesetzt hatte. Einiges an Verwunderung, das klang nach nicht mehr als einem missgünstigen Stirnrunzeln.
"Wie kommt es, dass Ihr so gern Yamanaka genannt werden wollt?"
Weil ich will, dass meine werten, neuen Arbeitgeber sich tüchtig mit Dingen auseinandersetzen müssen, die aus praktischer Sicht keinerlei Bedeutung haben, dachte Epona bei sich. Weil ich etwas fordern will wie ein verzogenes Kind. Früher war es ihr egal gewesen, dass der Name keine echte Gewichtung hatte. Dass er nichtmals außerhalb des engsten Kreises bekannt war. Sie hatte Jahrzehnte unter etlichen anderen Namen verbracht, und jeder dieser Namen wäre gut genug gewesen, um auf einer Lizenz zu landen. Jetzt aber ist das Früher nicht mehr. Es wird auch nie mehr so sein. Den Großteil meines Lebens hatte ich Spaß, und für den krümeligen Rest sorge ich eben dafür, dass anderen Leuten der Spaß vergeht. Epona glaubte, etwas Bitteres auf der Zunge zu schmecken. In ein paar Jährchen dürfen sie dann an meinem Grab stehen und die Rechnung, ob sich meine Gefangennahme lohnte, in die Blumenvase stecken.
Dies alles in die klare Luft zu sprechen, wäre natürlich... wenig angemessen. Glücklicherweise gab es noch andere Gründe. Gründe, die gleichfalls mit Emotionen verknüpft waren. Wenn sie auch schon etwas Staub angesetzt hatten.
Ich wünsche mir den Namen Yamanaka, sprach Epona daher und beschwor ein nostalgisches Lächeln auf ihre Züge, aus Ehrenbezeugung gegenüber eines Mannes, der für mich wie ein Vater war. Ich bin nicht als Yamanaka geboren, jedoch gewissermaßen adoptiert. Ich sage gewissermaßen, weil... dieser Mann eine kleine Kontroverse darstellen mag. Sein Name war Yamanaka Karasumaru, und er war ein Nuke-Nin. Dies ließ sie einen Moment lang in der Luft hängen, ehe sie vergnügt hinzufügte: Irgendwie könnte man mich wohl als Kuckuckskind bezeichnen, wenn man so wollte: Ein ziemlich komischer und gemeiner Vogel hat mich in dieses Nest gelegt. Wobei der Kuckuck selbst zwar kein freundlicher Kerl ist, aus Perspektive der Geschädigten, das Küken sich jedoch auch nicht wirklich als reine Unschuld bezeichnen könnte. Adoptivgeschwister fielen nicht von selbst aus dem Nest. Epona tat natürlich, als zöge sie die Metapher nicht so weit.

Yamanaka Karasumaru war ein Name, den man wohl in alten Ausgaben des Bingo-Buchs nachschlagen musste. Seine Missetaten hatte dieser Mann vor über 62 Jahren begangen - zu diesem Zeitpunkt war er in Eponas Leben getreten - und war vor 47 Jahren verstorben, in Yokuchi einem Attentat unter Netzwerken zum Opfer gefallen. Selbst wenn er damals nicht gewaltsam zu Tode gekommen wäre, hätte ihn inzwischen die Altersschwäche eingeholt. Karasumaru hatte stets von Shinobi-Dörfern als "Die Riesen am Horizont" gesprochen. "Du kannst sie von ferne sehen, aber wirf keine Steine nach ihnen. Lass sie einfach dort wandern und freue dich dran, dass sie nicht zu dir kommen." Nach seinem Verrat, der sich vor allem um den Verkauf von Geheim-Informationen drehte, hatte er sich noch einige Zeit gewaltsam der gerechten Strafe entzogen und war dann in den trüben Strömungen der Welt untergetaucht, um Konoha nie wieder direkt anzugehen. Stattdessen hatte er, für das Dorf vom Erdboden verschluckt, in Yokuchi ein Untergrund-Netzwerk für sich erobert und höchstens noch in benachbarten Kleinreichen sein Unwesen getrieben.
Dann und wann hatte das Dorf noch Wind von Vorfällen bekommen, die bei misstrauischen Geistern den Verdacht schürten, das Hidden der Yamanaka wäre irgendwie nach "draußen" geleckt. Doch die Shintenshin-Techniken waren freilich nichts, was unkundige Augenzeugen besonders sicher beschreiben konnten, und so war die ganze Angelegenheit nur ein nervendes Stochern im Sande. Die Geschichte war nichtmals ein Mythos oder Spuk im Geheimdienst, an dem sich übereifrige Neulinge vergriffen, um Glanz und Gloria zu erringen wie der Bezwinger einer legendären Bestie, sondern einfach nur ein langweiliges Rätsel, bei dem es an Hinweisen fehlte, wie ein Sudoku-Feld ohne eine einzige Zahl.
Epona konnte nicht widerstehen. Sagt Euch der Name etwas?

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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   So März 12, 2017 12:01 pm

Die Beteuerung der Frau, sie wäre nicht gewillt, unkooperativ zu sein, klang beinahe zu schön, um wahr zu sein. Eri war sich recht sicher, dass sie keineswegs alles völlig klaglos erzählen würden. Allerdings schien sie durchaus an diesem Namen interessiert und nahm dafür Einiges auf sich. Vielleicht war sie dann doch zumindest dahingehend offen und ehrlich. Es war jedenfalls vorerst an ihr, das zu erörtern und zu entscheiden, was sie glauben konnte.
Die Erklärung, die die Blonde letztendlich lieferte, war so gut wie jede andere Herkunftsgeschichte, die sie hätte auftischen können. Sie hätte sich als verstoßenes Kind von Clanmitgliedern darstellen können. Als Tochter von reisenden Yamanaka, die womöglich leider nicht mehr unter ihnen weilten. Aber sie wählte die kontroverse Geschichte mit einem Nukenin. Eri kam nicht umhin, dem einen gewissen Respekt zu zollen. Entweder wollte Epona den Clan also aufregen, oder ihr Anliegen war dahingehend ehrlich und gewissermaßen sogar etwas ehrenvoll. Je nachdem, wie man diesem Nukenin gegenüberstand. Nachdenklich zog sie ihre Stirn kurz in Falten.
"Bleibt für etwaige Geschwister zu hoffen, dass ihr als Kind diese Metapher noch nicht verstanden habt", kommentierte sie beinahe etwas scherzhaft. "Ihr wollt also gern den Namen Eures Vaters tragen." Es war eher eine rethorische Wiederholung ihrer Worte. "Ein nachvollziehbarer Gedanke. Ein Kind kann wenig für Verbrechen seiner Eltern. Vielleicht hätte diese Geschichte Euch weniger Gegenwind gebracht, hättet ihr sie von vornherein genutzt." Ob man nun von jemandem genetisch abstammte oder nicht, tat wenig zur Sache. Die Fähigkeiten dieses Clans waren kein Kekkei Genkai und es lag durchaus nahe, dass man seinen Kindern diese Fähigkeit weitergeben wollte. Trüge sie nicht das Erbe ihres Clans, wäre sie Epona wohl recht ähnlich.
"Ein Nukenin der Yamanaka hat Euch also Eure Fähigkeiten gelehrt", fasste sie ihre Gedanken und das, was man ihr gesagt hatte, zusammen. "Und welche Ehre erweißt Ihr ihm, wen Ihr in das Archiv des Clans gelassen werdet, um dort zu stöbern?" Es war wohl eine eher unkonventionelle Interpretation des Wunsches. Trotzdem war es ja durchaus ihre Aufgabe, etwas über die Motive und Ziele der neuen Yamanaka zu erfahren. Immerhin waren die Yamanaka vor den Kopf gestoßen und unwillig, Epona ihren Wunsch zu erfüllen. Sie erwarteten wohl eine besonders gute Erklärung dafür, warum jemand an Geheimisse wollte.
Vermutlich hing das alles auch mit eigenem Versagen zusammen. Wenn ein Clan einen Verräter "produzierte" bekleckerte er sich wohl nicht gerade mit Ruhm. Vielleicht wollten sie daran nicht erinnert werden. Ihr selbst hatte man nur wenig gesagt, abgesehen davon, dass es bereits Vermutungen darüber gegeben hatte, dass jemand quasi "unerlaubt" die Techniken weitergegeben hatte. Die Rothaarige schürzte kurz die Lippen bei dem Gedanken, immerhin war es grundsätzlich jedem selbst überlassen, seine Fähigkeiten weiterzugeben.
"Ich kenne seinen Namen nicht im Speziellen. Aber ich vermute der Clan wird wissen, von wem genau Ihr sprecht", antwortete sie auf die interessierte Frage. Vielleicht war sie zu alt, ihn zu kennen. Jedenfalls hatte das Studium ihres Bingobuchs nichts gebracht und ihre Mutter hatte sie nicht fragen können. Deren Schwester war auch kurzfristig nicht erreichbar gewesen, außerdem wollte sie ihre Familie nicht hineinziehen. "Wie kommt es, dass Ihr jetzt freundlich fragt?", gestattete sie sich eine Frage, die zum Teil auch eigenes Interesse beinhaltete. Wenn sie doch den Namen schon trug, ohne die direkte Erlaubnis zu haben, hatte sie als Kunoichi des Kaisers sicher Möglichkeiten, sich noch mehr zu holen.
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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   Sa Apr 01, 2017 5:54 pm

"Bleibt für etwaige Geschwister zu hoffen, dass ihr als Kind diese Metapher noch nicht verstanden habt."
Epona tat, als wäre ihr dieser fiese Aspekt an der Metapher erst bei Eris Anmerkung klar geworden, und vollbrachte sogar das Kunststück, gaaanz leicht zu erröten. Fettnäpfchen, erwiderte sie mit schiefem Lächeln. Gut, trete ich nun hinein, und nicht vor gewissen, anderen Leuten. Ein nettes Spiel aus freundlichem Geplauder und höflicher Worte. Epona gewann den Eindruck, diesen Wellengang gut beschiffen zu können. Taira Eri sprach indes ebenso freundlich weiter. Mit einer sanften Andeutung, dass sie es auch anders könnte, wenn nötig.
"Ein nachvollziehbarer Gedanke. Ein Kind kann wenig für Verbrechen seiner Eltern. Vielleicht hätte diese Geschichte Euch weniger Gegenwind gebracht, hättet ihr sie von vornherein genutzt."
Kein echter Schlag. Kein wirklicher Druck hinter, war ja auch nicht beabsichtigt. Epona wählte den unbefangenen Gesichtsausdruck und ein Achselzucken. Und schob die Verantwortung für die ungeschickte Herangehensweise dorthin, wo sie hingehörte.
Ich hätte, hätte ich es in der Hand gehabt, entgegnete sie langmütig. Meine Dienstherren zogen es wohl vor, einen erheblich... windigeren Weg einzuschlagen. Manche Leute innerhalb des Kaiserhofes liebten den barschen Umgang mit den Shinobi-Dörfern, die so lang in relativer Freiheit ihrem Tun nachgegangen waren. Schlimmer noch, die Shinobi hatten eine heldenhafte Legende in ihrem Rücken, und sie hatten schon seit Langem die Samurai als Federführer der Geschichtsschreibung verdrängt. Nicht alle Samurai-Clans nahmen dies dermaßen übel, ganz gewiss nicht. Doch derzeit herrschten insbesondere jene Exemplare, die sich um Ruhm und Ansehen betrogen fühlten, und so ward der Konfrontationskurs eingeschlagen.
"Und welche Ehre erweißt Ihr ihm, wen Ihr in das Archiv des Clans gelassen werdet, um dort zu stöbern?"
Ein einfacherer Teil. Mein Vater hat damit nicht wirklich etwas zu tun. Epona tat eine knappe, wegwischende Handbewegung. Es geht bei der Geschichte mit dem Archiv nicht um Persönliches. Nein, es geht einzig um Sicherheit. Schaut! Sie hielt im Gehen inne und drehte sich Eri gänzlich zu. Karasumaru verstarb, als ich zwanzig war. Natürlich, er brachte mir bis dahin wirklich viel bei. Und ja, er hinterließ einige Notizen, die - gut von mir bewahrt - im Übrigen auch gern ihren Weg in die Hände des Clans nehmen dürfen, wenn es den Yamanaka danach verlangt. Ich habe noch einige fortschrittlichere Lehren daraus ziehen können, nachdem er fort war, doch... nun, irgendwie fehlt mir ein Gespräch mit Leuten, die anderen Leuten in den Kopf schauen können, so wie ich es vermag. Erneut das unbefangene Lächeln. Nur ein leichtes Andeuten von Ernst in der Stimme, als sie hinzufügte: Einfach gesagt wünsche ich mir, zu erfahren, was ich so verpasste an Forschungen und neuen Künsten. Ich möchte so viel aus meinem Potenzial holen wie möglich.
Und ich möchte einen festen Griff um Hakkin legen. Ich will wissen, wer wann und warum in diese Stadt marschiert. Ich will sehen, ob es Widerstand gibt, was dieser Widerstand plant und ob ich meine Schützenhilfe geben sollte oder nicht. Mit einem kleinen Nebengedanken gedachte sie auch Itsuki, dem sie bei aller Liebe keinen sonderlichen Erfolg als Rebellenanführer zurechnete. Er würde sich am Ende nur umbringen. Um dies zu verhindern, brauchte sie Fähigkeiten, die ihn ihr enthüllten. Yamanakas Wissen... und der Eremiten-Modus. Beides zusammen muss etwas Dermaßendes zuwege bringen.
Einen Teil dieser Gedanken warf sie kurz darauf in die Waagschale, als Eri sich erkundigte, warum sie nun freundlich fragte. Natürlich nur den unverfänglichen Teil, der ausgezeichnet zu einer Kaisertreuen passte. Epona schloss nicht aus, dass auch Konoha-Nin früher oder später zu Verbündeten werden mochten, sobald sie mit Durchhaltevermögen und Köpfchen einen Weg aus der Geiselnahme gefunden hatten, welche die kaisertreuen Jashinisten über dem Dorf hielten. Doch vorerst glaubte sie nicht dran, dass hier der rechte Ort oder die rechte Zeit war, irgendwas anzudeuten. Daher antwortete sie:
Nun, zu Anfang ging es um den Namen. Doch wie gesagt, nun geht es auch um Wissen. Wissen, welches ich begehre, um damit etwas zu schaffen, was mein Wirken am Kaiserhof umso effektiver gestaltet. Sie griente leicht und gab den Spruch Lang lebe der Kaiser zum Besten, der schon abgedroschen war, da hatte es noch keinen Kaiser gegeben.

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BeitragThema: Re: [Eri & Epona] Verhör-Spaziergang   Mo Apr 17, 2017 1:39 am

Eri hielt ebenso im Laufen inne, wie Epona es schließlich tat und verschränkte ihre Hände locker vor dem Körper, um die Andere zu mustern. Sie lauschte den Worten aufmerksam und inspizierte das sanfte Lächeln, das einen Hauch von Belanglosigkeit vermitteln wollte. "Ihr wollt also Euer Potenzial ausschöpfen, um dem Kaiser damit zu dienen." Es war lediglich eine rohe Zusammenfassung dessen, was ihr eben gesagt worden war und eigentlich erwartete sie darauf keine Antwort, wollte lediglich sehen, wie die Andere darauf reagierte. Sie fragte sich, wie loyal jemand einem Kaiser gegenüber war, nachdem er all die Jahre in Freiheit verbracht hatte und sich nun in Ränge und Regeln pressen musste, die er nicht selbst geschaffen hatte.
Neugierig runzelte sich ihre Stirn kurzfristig, bevor sie den Kopf schüttelte.
Das Gesicht der Rothaarigen entspannte sich wieder und ihre ebenso roten Augen fanden einen schweifenden Blick über die Umgebung. "Ich schätze, der Wink mit dem Kaiser wird den Clan letztendlich dazu zwingen, Euch Eintritt zu gewähren. Er mag keine Allmacht über Alles haben, aber sein Einfluss ist real und ein markiertes Oberhaupt wird wohl gehorchen", gab sie nach kurzem Schweigen zu und zuckte mit den Schultern. "Ich schätze, viel mehr steckt hinter euren Motiven nicht..." Ob sie das wirklich dachte, stand wohl in den Sternen. Sie vermutete zumindest, dass diese Frau keineswegs all den Stress auf sich genommen hatte, um "dem Kaiser zu dienen".
"Lasst es mich so sagen:" Eri breitete die Hände aus und sah Epona wieder direkt an. "Man fragte mich nach euren Motiven und sagte mir, ich solle sehen, wie glaubwürdig sie wären. Ich könnte mit meinen Verwandten in Eurem Clan sprechen und erklären, dass ihr dem Kaiser dienen und Konoha nicht Schlechtes wollt, denn den Eindruck habe ich tatsächlich zum Großteil." Ihre Mimik verzog sich zu einem verschmitzten Lächeln und ihr Ton implizierte durchaus, dass das nicht alles war, was sie dachte. "Vermutlich wird Euch das Eintritt gewähren. Wieviel sie dann aber zuvor wegschaffen, kann ich nicht beeinflussen." Sie war sich beinahe sicher, dass man aus der Anderen mehr herauslocken konnte. Sie müsste nur irgendwo den Zugang zu ihr finden. Ob sie hinterher weiterleiten würde, was sie herausfand - nun das würde sich zeigen.
Vorerst hatte die Blonde ihre eigene, rege Neugier geweckt.
"Vielleicht habt ihr ja noch andere Ziele... 'Kleinere'..?" Die Stimme der Taira hatte etwas zwischen Frage und Aussage. "Immerhin habt ihr schon früher Bande hierher gehabt, nicht? Ich schätze einen Nebenverdienst würdet Ihr auch heute nicht ausschlagen. Womöglich möchte ja jemand anderes diese Geheimnisse aus den Archiven? Oder sie dienen noch anderen Zielen?" Alles was sie aussprach waren reine und wilde Spekulationen. Abgesehen von dem Verweis auf die Informanten-Tätigkeit Eponas, vor den Zeiten des Kaiserreiches, hatte sie lediglich ins Blaue geraten. Vielleicht konnte sie damit ja eine verräterische Reaktion hervorrufen, die sie im Gespräch weiterleiten würde. "Immerhin ist es weitreichend nützlich, das... Innere anderer zu erkennen", gab sie mit einem schiefen Lächeln zu und ließ sich dazu hinreißen, für einige Sekunden mit ihrem Bluterbe zu spielen. Nur für wenige Augenblicke wurden ihre Augen von blutigem Rot in sanftes Violett getaucht.
Allerdings ließ sich abgesehen von leichter Nervosität, die sie erwartet hatte, wenig Markantes an Eponas Gefühlswelt erkennen, sodass die Jônin recht schnell wieder blinzelte und ihre gewöhnliche Augenfarbe preis gab.
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[Eri & Epona] Verhör-Spaziergang
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