Tamashii no Utsuri

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 [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mo Feb 20, 2017 4:52 pm

Natsu Kazumi und Sarutobi Ringo durchwanderten die Wälder des Feuerreiches auf einer Straße, die sie in Kürze zur Stadt Tebiwara bringen sollte. Natürlich waren sie nicht allein; der unvermeidliche ANBU-Geleitschutz befand sich nur stets gerade außer Sicht, während die beiden Jinchuuriki auf dem Weg zu ihrem Reiseziel waren.
Eigentlich wanderten die beiden auch nicht; Ringo zumindest ritt auf einem ihrer Kuchiyose-Tiere, einer Oryx-Antilope. Für Kazumi wäre auch ein Reittier beschwörbar; dies hatte Ringo ihrer Kollegin am Tor von Konoha noch angeboten.
Falls sie angenommen hatte, ritt sie nun ebenfalls. Falls nicht, lief sie vermutlich.
Da sich die Reise ihrem Ende näherte, holte Ringo die Unterlagen aus der Satteltasche hervor. Gehen wir es noch einmal durch, wandte sie sich an ihre Kollegin, Unser Klient ist ein Samurai aus dem Clan Iodasunai, dessen Bruder vor einer Woche auf, ich zitiere, "bestialische Weise hingeschlachtet" wurde. Sie verzog leicht das Gesicht, weil sich unweigerlich Kopfkino einschaltete. Er zweifelt daran, dass die Stadtwache ordentlich ermittelt, daher beordert er uns Konohas herbei, um die Angelegenheit genauer zu untersuchen. Diskretion wird erbeten. Sie warf Kazumi einen besonders bedeutungsvollen Blick zu. Nur damit keine Verwirrung aufkommt, Umi-chan: Diskretion bedeutet, dass keine große Aufmerksamkeit auf uns ziehen sollen. Im besten Falle erfährt die Stadt nichtmals, dass wir Shinobi sind. Oder überhaupt da waren. Nichtmals die Familie des Klienten sollte etwas mitbekommen. Offenbar schätzte auch der Clan Iodasunai Shinobi nicht sonderlich hoch ein; umso erstaunlicher, dass sie angeheuert worden waren. Schaffen wir?
Und schon hinter der nächsten Biegung käme die Stadt in Sicht.

Die Stadt Tebiwara lag am Fluss Nakano und verdankte seinen relativen Wohlstand dem Handel: Tagtäglich fuhren Händler den Fluss hinauf oder hinunter, löschten hier ihre Ladung oder nahmen neue Waren auf.
Der Reichtum der Stadt lockte natürlich stets auch Banditen an; entsprechend beliebt und geachtet waren dort auch die Samurai, wobei der Clan Iodasunai einer der bedeutendsten Wächter des Ortes war.
Seit dem Aufstieg der Kirche des Jashin vor über einem Jahr war auch diese Religion in Tebiwara vertreten.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mi Feb 22, 2017 10:01 am

Es kam Kazumi schon fast wie eine Ewigkeit vor, nachdem sie endlich wieder mal auf eine Mission gehen konnte, die mal nichts mit Jinchuurikis, Bijus oder irgendwelchen Familienmitgliedern zutun hatte. Es war sowohl entspannend als auch ungewohnt. Naja, ‚ungewohnt‘. Die Tatsache, dass sie mit Ringo auf Mission war, war herrlich! Nur gefiel ihr eben die Sache nicht, dass sie wusste, dass sie in dem Moment noch verfolgt wurden. Zwar nicht von einem Feind, aber was sollte man von Anbus denken? Kazumi konnte nicht einschätzen, ob diese vertrauenswürdig waren oder nicht. Sie hatten zwar etwas Geheimnisvolles an sich, aber dennoch war es nicht unbedingt beruhigend. Sie musste sich schon zusammen reißen nicht alle fünf Minuten zurückzusehen um zu gucken, ob sie vielleicht mal das Gesicht eines Anbus sah. Es war zwar zwischenzeitlich echt nervig für sie selbst, da sie einfach nicht wusste wo er sich befand. Die Sache mit dem Anbu hatte sie eh etwas verwirrt. Er hatte gesagt, er würde nicht ständig den Schatten spielen und sie verfolgen wie ein Stalker. Er würde sich ihnen noch ‚offiziell‘ anschließen, doch er wollte vorher noch etwas nachsehen, weswegen er die Mädchen schon ‚vorgescheucht‘ hatte und gemeint hatte, er würde auf sie warten.
Durfte sie sich wundern, dass sie den Kerl seitdem nicht mehr gesehen hatte? Klar sie waren alle Shinobi, die sich unbemerkt an Anderen vorbeischleichen konnten. Aber dennoch machte es sie kirre, nicht zu wissen, ob der Typ von hinter ihnen war oder nicht. Irgenwie konnte Kazumi ihre Gedanken ziemlich weit stricken und  ihre Vermutungen oder Ideen wurden einfach nicht langweilig. Und sie hatte wirklich Zeit nachzudenken. Sie musste nicht rennen. Dank Ringo, die ihre Kuchiyose beschworen hatte, konnten die Beiden gemütlich miteinander reden oder ihren eigenen Gedanken nachhängen, ohne zu überlegen, wie lange sie noch brauchten, um ans Ziel zu kommen. Oder wohin sie rennen mussten. Durch Ringos Antilopen würden sie bald da sein. Noriko war Kazumi augenscheinlich sehr dankbar, dass sie Ringos Hilfe angenommen hatte, denn die kleine Katze hatte sich auf die Anilope gelegt, sodasssie zwischen den Hörnern der Kuchiyose lag und perfekten Blick auf die Umgebung hatte und wunderbar sah, wohin sie rannten.
Als Ringo die Stille brach, blickte Kazumi fragend zu ihr und lauschte ihrer Erklärung wieder. Was sie am Meisten besorgte, war neben der Tatsache mit dem ‚bestialischen Niedermetzeln‘ die Frage, wie sie möglichst unauffällig sein sollten. Leider war Noriko, auch wenn sie nur eine Katze war, alles andere als unauffällig. Es war wahrscheinlich untypisch Katzen auf den Armen herumzuschleppen. Entweder musste Noriko sich von Kazumi trennen um wie eine gewöhnliche Katze zuwirken, oder sie würde ihre Partnerin in ihre Umhängtetasche stecken müssen, die sie mit sich herumschleppte. Beides gefiel ihr nicht. Aber das würde sie mit Noriko absprechen, sobald sie an dem Stadttor ankamen und sich ein letztes Mal absprachen. Ich habe verstanden., erklärte sie und blickte vielsagend zu noriko, die ihren Blick aber ignorierte und fasziniert die Umgebung betrachtete. Ich werde mir auch überlegen, was ich mit Noriko mache. Ob ich sie mit in die Tasche stecke oder ob sie sich separat von uns in der Stadt umsieht. Sie ist leider ein gutes, auffälliges Merkmal, was die aufmerksamkeit der Bewohner anziehen könnte., seufzte sie leise. Allerdings lächelte sie dann leicht, eh sie Ringo optimistisch angrinste. Schaffen wir!, bestätigte sie zuversichtlich.

Die Stadt kam in Sicht und Kazumi blickte erstaunt auf. Gut Städte oder große Dörfer, wie sie es von Konoha kannte, waren vielleicht keine besonderheit. Aber immerhin war sie hier noch nie gewesen. Dementsprechend war auch ihre Neugier groß. Es herrschte innerhalb der Stadt, soweit Kazumi es aus der Entfernung sehen konnte, reges Treiben. Lediglich eine Gestalt, die noch am Tor stand und die Stadt noch nicht betreten hatte, stand da und schien zu warten. Zumindest rührte er sich keinen Zentimeter. Zögerlich glitt ihr Blick zu Ringo. Die Tatsache, dass der Kerl ihr fremd war, ob nun zivil oder Anbu, war sie selbst ein wenig skeptisch. Sag mal… ist das der Anbu? Kennst du den? Den hab ich in Konoha noch nie gesehen… Was für Kazumis Verhältnisse nicht unbedingt eine Überraschung war. Sie mied Menschen schließlich wie ein Vampir das Sonnenlicht. Noriko richtete sich langsam auf, bedankte sich bei Ringos Antilope, dass sie auf ihrem Kopf liegen durfte und tapste zu Kazumi und kletterte auf ihre Schulter, wo sie wartete, dasssie am Tor ankamen.
Noru selbst hatte sich, nachdem er, wie er den beiden Jinchuuriki gesagt hatte, seine Vorbereitungsmaßnahmen, erledigt hatte, sich zum Tor aufgemacht und auf die Beiden gewartet. Letztendlich hatte er nur darauf geachtet, dass die beiden Mädchen nicht beim Verlassen des Dorfes weiterhin verfolgt wurden, außer natürlich von ihm. Danach war es immer ein hin und her gespringe gewesen. Er hatte die Beiden überholt um sicher zu gehen, dass vor ihnen keine Hinterhalte, Gefahren oder was auch immer zu erwarten war, auftauchte, die die Ankunft in Tebiwara hinauszögerte oder gar die ganze Mission bedrohte. Man konnte schließlich nicht vorsichtig genug sein. Nachdem er sich mit einer gewissen Entfernung zu Kazumi und Ringo versichert hatte, dass den Beiden nichts drohte, war er wieder zurück gegangen um zu überprüfen, dass sie auch weiterhin nicht verfolgt wurden. Dieses Hin und Her zog er in regelmäßigen Abständen durch und dadurch, dass die Beiden auch schnell auf den Hufen waren, durch die Antilopen, musste er nicht soviel hin und her rennen wie befürchtet.
Er hätte zwar auch einen Bunshin verwenden können, aber er war eher sparsam. Er wollte nicht vor der Ankunft in der Stadt schon unnötig viel Chakra verbraucht haben. Als er sich sicher war, dass die Beiden die restliche Entfernung sicher hinter sich bringen würden, stellte er sich, jetzt in Zivil und nicht mehr in voller Anbumontur, an die Stadtmauer und vertrieb sich die restliche Zeit der Warterei indem er in seine Hosentasche griff und seine Lunge wieder mit dem schädlichen Zigarettenrauch vollqualmte.  Erst als die Huftiere in seiner Nähe langsamer wurde, blickte er wieder auf und betrachtete die beiden Blonden. Er musste grinsen und das nicht nur, weil sich hier ein drei-Mann-Haufen mit Blonden versammelt hat, sondern weil er gespannt war, ob Ringo ihn schon wieder erkannt hatte. Er hatte sich schon das Lachen verkneifen müssen, als er Ringo am Stadttor von  Konoha getroffen hatte. Lang nicht mehr gesehen, Ringo, sagte er lächelnd und hob seine linke, zigarettenlose Hand um der Sarutobi zu winken.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Fr Feb 24, 2017 8:40 pm

Bei Kazumis Worten hinsichtlich Noriko schaute Ringo zu dem Kätzchen, welches gerade hingebungsvoll in die Landschaft schaute, auf dem Spießbock sitzend wie eine höchst würdevolle Pelzmütze.
Noriko-chan findest du auffällig? Nicht eher den Bock, auf dessen Kopf sie sitzt?, entgegnete sie trocken. Wäre sie knallbunt wie ein Regenbogen und würde stetig irgendwelche Laute von sich geben, wie etwa...
Ringo hielt kurz für eine kleine Klangprobe inne.
Dann hörte sie wieder auf. Das ist auffällig. Mit einem Steingesicht voller Ernst. Diese Maske des entschlossenen Nichts behielt sie auch auf, während sie um die Kurve bogen, den Wald hinter sich ließen und über offenes Gelände der Stadt entgegen zogen.
An der Stadtmauer stand ein Raucher. Ringos Augen weiteten sich nur ein ganz klein wenig bei seinem Anblick, und ihre Mundwinkel zuckten um höchstens ein paar Haarbreit nach oben.
"Sag mal… ist das der Anbu? Kennst du den? Den hab ich in Konoha noch nie gesehen…"
Die Mundwinkel zuckten noch ein wenig höher. Anstatt zu antworten, ließ Ringo ihre Oryx etwas schneller gehen und in Richtung des Mannes einschwenken. Sie straffte den Rücken, um noch etwas aufrechter zu sitzen, und genoss sichtlich den Umstand, auf den größeren Konoha-Nin herunterblicken zu können. Sie verkniff sich das Lachen genau wie er.
Teerst du immer noch deine Lunge, sprach sie, grinste plötzlich und streckte Noru aus dem Sattel heraus die Hand hin. Sie ließ sich von ihm aus dem Sattel ziehen. Gut, eigentlich nutzte sie seine Hand einfach nur als Griffmöglichkeit, um sich selbst eleganter aus dem Sattel zu heben. Schön, dass du da bist. Dann steht meiner Anführerschaft ja niemand im Weg, hm? Damit rieb sie ihm freundlich unter die Nase, dass sie in seiner Gegenwart gern die Führung übernahm - obwohl er ranghöher war. Umi-chan, dies ist Noru-kun. Noru-kun, dies ist Kazumi-chan.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Di Feb 28, 2017 8:46 am

Kazumi zog skeptisch die Augenbrauen in die Höhe, als Ringo bezüglich ihres ‚Noriko ist auffällig‘-Themas antwortete. Sie verschränkte nachdenklich die Arme vor der Brust. Ich bezweifel aber, dass wir mit dem Bock durch die Stadt laufen… Kurz entwickelte sich ein ziemlih merkwürdiges Bild in ihrem Hinterstübchen, weswegen sie schnell den Kopf schüttelte. Ich meine… Die Menschen hier haben nichts mit Shinobi zutun, haben sicherlich keinen Plan, dass es Familien gibt, die irgendwelche Verträge mit Tieren geschlossen haben und diese 24 Stunden am Tag mit sich herumtragen und sogar beste Freunde sind. Es würde doch merkwürdig aussehen, mit einer im Arm oder auf dem Kopf herumzulaufen. Und mir ständig hinterherzulaufen… naja…Ihr Blick rutschte zu Noriko, beziehungsweise schielte sie. Noriko auf ihrer Schulter blickte sie mit einem vielsagenden, warnenden Blick an, verzog die Schnute und blickte demonstrativ in die entgegengesetzte Richtung. Zudem schnaufte sie beleidigt. …dafür ist sie zu fa-ehm… gemütlich…, rettete sie sich, als sie spürte, wie Noriko ihre Krallen in ihre Schulter grub. Stimmt, niemand hörte gerne, dass man faul sei…
Außerdem kann sie sprechen. Wenn wir nicht aufpassen und sie etwas sagt, während andere in der Nähe sind… ist die Bombe geplatzt …einfach…Puff~, gab Noriko ihren Senf noch dazu. In Sichtweite zum Tor wurde Kazumi dann fast sofort aufmerksam auf den Fremden, der einfach nur herumstand und wartete. Natürlich konnte sie es sich nicht kneifen, Ringo sofort zu fragen, ob sie den Kerlkannte. Aber anstatt irgendetwas zu antworten, blickte die Ältere einfach in Richtung des Stadttors. Kazumi sah nicht, wie sich Ringos Mundwinkel kurzzeitig nach oben zogen, denn durch die Nicht-Beantwortung verzog sie nur schmollend das Gesicht und wandt den Blick von der Sarutobi ab. Ringos Kuchiyose legte noch einen Zahn zu, eh sie vor dem blonden Shinobi stehen blieb, der zumindest Ringo zu kennen schien. Skeptisch und misstrauisch betrachtete Kazumi den Anbu. Männer waren ein Tabu-Thema für sie. Sie konnte die einfach nicht einschätzen und generell hatte sie, bis auf Kohei immer nur Zickenkrieg mit den Männern gehabt. Ringo begrüßte Noru auf eine merkwürdige Art und Weise, was den Hahn imKorb nur schwer und frustriert aufseufzen ließ. Das ist deine Begrüßung? Ernsthaft? Nach all den Monaten?! Theatralisch griff er sich an die Stirn und schüttelte nur den Kopf. Ich dachte, meine Begrüßung sei flach. Ich wollte selbst sagen ‚Na, immer noch am qualmen, du Glimmstängel‘ aber das wäre zu hart für ein zartes Blümchen für dich, meinte er ironisch und seine Stimme triefte nur so vor übertriebener Sorge. Aber du schlägst dem ja den Boden aus, meinte er, als er, wegen Ringos Verhalten, lachend den Kopf schüttelte und zu Ringos Reittier ging, um ihre Hand zu ergreifen und ihr, wie ein Gentleman bei einer Lady, aus dem Sattel zu helfen. Auch wenn Ringo alles Andere als eine Lady war. Oder er ein Gentleman. Kazumi nutzte die Zeit um selbstständig aus dem Sattel zu steigen und strich der Antilope dankend über den Hals, während sie die anderen Blonden skeptisch betrachtete. Was zur Hölle lief bei denen? Sie hatte sicherlich irgendwas verpasst.  ‘Schön, dass du da bist?‘ Weil du denkst, ich könnte irgendwas an deinem ‚Anführerstatus‘ ändern? Niedlich Er verschränkte die Arme vor der Brust und blickte Ringo herausfordernd an.
Ich habe nie bezweifelt, dass du von euch Beiden, er deutete von Kazumi auf Ringo und wieder zurück. die Führung übernimmst, sagte er und wenn man so doppeldeutig redete wie Noru, konnte man gerne heraushören, dass er eigentlich kurz davor gewesen war,  anstatt ‚die Führung übernimmst‘ ‚oben liegst‘ zu sagen. Aber das wäre dann offensichtlich zu offensichtlich. Seine Verlobte, zufällig gewordene Verlobte, musste man betonen, hatte Seiten an sich, die waren für ihn, als ewiger Single echt verstörend gewesen. Aber ich bin nicht da, um mich von einer Chu-Nin herumkommandieren zu lassen, meinte er, doch man sah, dass er keineswegs genervt oder dergleichen wirkte. Er grinste Ringo nur an. Ich bin nicht als Jo-Nin, Chu-Nin oder Ge-Nin hier. Sondern als Anbu. Ich begleite euch. Speiel für die Stadtbewohner vielleicht den Bodyguard/Begleiter für zwei Mädchen, die die Stadt besuchen. Aber eigentlich ist meine Mission hier eine ganz Andere. Er blickte die Mädchen vielsagend an. Er brauchte es ja nicht ansprechen. Sie hatten ja selbst schon gesagt, dass es ziemlich dumm wäre, zwei Jinchuuriki ohne Babysitter auf eine Mission außerhalb des Dorfes zu schicken. Kazumi blickte zwischen den Beiden hin und her und Noriko seufzte. Ringo-san, dein Hochmut/übertriebenes Selbstwertgrfühl wird sicher irgendwann dein Todesurteil…, seufzte Noriko und erntete dafür sofort Norus Blick, unter dem sie sofort zusammen zuckte. Nicht etwa, weil er sie böse anstarrte. Überhaupt, weil er sie ansah. Kazumi blickte fragend zwischen nun Noriko undNoru hin und her. Was hatte die Katze plötzlich? Angesprochen und dadurch auch leicht zusammenschreckend, blickte Kazumi erst Ringo überrascht an und danach sofort Noru. Eilig verbeugte sie sich tief, was Noru ihr gleichtat, nur dass er sich nicht so tief verbeugte wie Kazumi. Freut mich, Noru-san!, sagte sie schnell. Sie hasste solche Vorstellungen… Gleichfalls Kazumi-chan. Aber lass doch bitte das‘-san‘ weg, sagte er freundlich und schielte offensichtlich zu Ringo. Wer weiß, wie Ringo dich damit ärgern würde, meinte er misstrauisch und blickte dann Kazumi fragend an, die wirkte, als hätte sie irgendwas vergessen. Sofort riss sie Noriko von ihren Schultern und hielt sie im Arm, damit Noru die Katze direkt ansehen konnte. Ich hab total vergessen: das ist Noriko. Sie ist meine Partnerin. Also…, begann sie und überlegte, was sie sagen sollte. Aber Noru nickte nur verstehend und lächelte. Ich weiß, dein Clan. Als ich in der Wohnung meines Bruders war und seine letzten Habsehligkeiten zusammen gesucht habe, habe ich ein paar Dokumente von seinem letzten Team gesehen., sagte er und grinste Kazumi breit an, um sie ja nicht auf den Gedanken zu bringen, traurig zu werden. Diese brauchte etwas, eh es ihr auffiel. Kohei-sen- Jap, jap. Mein störrischer großer Bruder, lachte er und winkte vorsichtig ab. Wenigstens wussten Noru und Kazumi jetzt etwas, was Ringo vielleicht nicht direkt verstand. So wie Kazumieben zuvor. Aber wir sollten lieber nicht in Erinnerungen schwelgen. Es freut mich sehr Noriko, sagte er an die Katze gewandt und sah dann zu Ringo. Ein wenig habe ich von eurer Mission mitbekommen. Genug um zu wissen, worauf ich mich vorzubereiten habe. Wenn am besten niemand von euch wissen soll, wäre es ungünstig herumzufragen und die Bewohner auszuquetschen. Also, wie wollt ihr an die Sache ran gehen?
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mi März 01, 2017 9:29 pm

"Ich bezweifel aber, dass wir mit dem Bock durch die Stadt laufen…"
Ringo schaute Kazumi daraufhin ganz direkt an. Zog die Oberlippe hoch, sodass ihre Mundpartie die Karikatur eines Lächelns zeigte. Es sprach ein deutliches Warts nur ab daraus. Warte es nur ab. Dann schaute sie wieder nach vorn... bis Kazumi weiter ihre Besorgnis hinsichtlich dem Kätzchen äußerte und die Fellnase ihren Beitrag gab.
"…einfach…Puff".
Unerwartet. Zu unerwartet! Ringo starrte Noriko an, hustete unterdrückt, röchelte erstickt und hustete dann heftig in die Armbeuge, wo sie mühsam ein Auflachen abwürgte. Man hörte gemurmelte Laute, die entfernt nach Gott... pu-... Oh heilige... klangen. Dafür musste man aber gute Ohren haben, denn Ringo biss dabei auch in ihren Ärmel.
Bis Noru erreicht war, hatte Ringo sich wieder eingekriegt, um die Harte zu geben. Während Noru sich theatralisch über die "flache" Begrüßung auslief, zeigte sie ihm dafür die Zunge, ohne eine Miene zu verziehen. Auch als er sich nahe der Grenze des Zweideutigen bewegte, legte sie nur den Kopf leicht schief, als wolle sie ihn auffordern, das Gesagte näher zu erklären.
Hatte der Kerl schon damals solche... Gedanken? Ringo wußte ebenfalls von Norus Verlobter; einer seltsamen Dame mit noch seltsameren Arten, sich einen Kerl zu angeln. Vielleicht ihr Einfluss.
"Aber ich bin nicht da, um mich von einer Chu-Nin herumkommandieren zu lassen."
Oh, nicht? Nun war es an der Sarutobi, die Hände vor der Brust zu verschränken. Als Noru seine Rolle näher erläuterte, nickte Ringo bedächtig und lächelte vielsagend. Alles eine Frage der Perspektive, versetzte sie halblaut. Wenn ich will, kann ich dir immer noch befehlen, irgendwen zu vermöbeln. Dazu musste sie schließlich nur wen dazu bringen, sie zuerst zu attackieren. Noch ehe der Angreifer bei ihr wäre, hätte Noru ihn schon durch eine Wand gedonnert, so Ringos Vorstellung.
Kazumi und Noru machten sich rasch einander bekannt; offenbar gab es in ihrer jeweiligen Vergangenheit gemeinsame Wurzeln. Ein Mann namens Koheisen, oder Kohei-sen... oh. Ringos Augenbrauen hüpften aufwärts. Sensei.
Noru war da schon leichter zu deuten. Er sprach klar es klar aus. Was war mit diesem Mann wohl passiert? Ringo platzte mit dieser Frage natürlich nicht direkt heraus; dies würde sie sich für wann anders aufsparen. Als Noru sich ihr wieder zuwandte, zog Ringo an dem Halfter des Spießbocks, sodass dessen Kopf über ihre Schulter ragte und sie ihm auf die Stirn tätscheln konnte.
Mein Vorschlag wäre, dass wir ganz gewöhnlich durchs Tor marschieren... und uns als Händler ausgeben. Unsere Ware? Diese hier. Wir behaupten eben, sie an einen der Händler auf dem Fluss verkaufen zu wollen. Ringo drückte ihre Wange gegen den Kopf der Oryx-Antilope. Damit hätten wir einen Grund, uns drinnen aufzuhalten... natürlich würde niemand hoch genug bieten können, um diese exotischen Tiere kaufen zu können. Des nachts dagegen hüllen wir uns in schwarze Shinobi-Klamotten und erledigen unsere Nachforschungen. Sie blickte zu Kazumi. Wie Superhelden, mit einer zweiten Persönlichkeit bei Nacht. Na? Lust?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Do März 02, 2017 8:55 am

Empört verzog Kazumi die Schnute. Nicht etwa, wegen Ringos Gesicht. Eher weil Noriko auf einmal das ganze ins Lächerliche zog und dementsprechend auch noch zufrieden grinste, als Ringo scheinbar unerwartet von den Worten der Katze getroffen wurde. Kurz starrten sich Noriko und Ringo an, wobei es bei der Blonden eher Überraschung zu sein schien und Noriko grinste sie einfach rein provokant, höchst selbstgefällig und äußerst zufrieden an. Als die Ältere dann auch noch anfing zu husten, zu röcheln und dann noch mehr zu husten, bekam Kazumi schon Sorge, dass sich die Andere an ihrer eigenen Spucke verschluckt hatte oder so ähnlich. Norikop dagegen lachte nur, schlug die Pfoten zusammen und sah dabei eher aus wie eine Robbe, die ihre Seitenflossen zusammen schlug, als eine gewöhnliche Katze. Noriko!, sagte Kazumi sofort ernst und alsbald danach verstummte das Lachen. Nicht zuletzt, weil Kazumi die Stimme der Katze abwürgte. Sofort legten sich die Ohren ihrer Partnerin an und sie blickte entschuldigend zu der Anderen auf. Tut mir leid… Ringo-chans Reaktion war einfach nur herrlich…, rechtfertigte sie sich und versuchte dadurch die Schuld Ringo zuzuschieben. Allerdings bekam sie nur einen warnenden Blick. Außerdem fand Ringo-chan meinen Spruch gut. Sonst hätte sie wohl kaum losgelacht… Sie hat sich die Seele aus dem Leib gehustet…, korrigierte Kazumi mit einem halbstrengen, halbungläubigem Gesichtsausdruck. Noriko verzog das Gesicht und reagierte schmollend gar nicht mehr. Besorgt blickte die Jüngere zu ihrer Teampartnerin. Geht’s dir gut?, fragte sie.
Als sie bei Noru angekommen waren und dieser zuerst Ringo begrüßte, legten beide Mädchen, ohne sich anzusehen,zeitgleich den Kopf schief. Ringo, weil sie von Noru solche Andeutungen und Zweideutigkeiten nicht kannte und Kazumi, weil sie die Zweideutigkeit gar nicht erkannte und nicht verstand, was der Spruch wirklich bedeuten sollte. Noriko legte den Kopf schief, weil sie nicht verstand, dass Kazumi die Zweideutigkeit nicht bemerkte. Letztendlich gaben sie scheinbar ein witziges Bild ab, denn Noru grinste unverhohlen. Dass Ringo nicht einfach nachgab und IMMER das letzte Wort hatte, wunderte den Uchiha nicht wirklich. Schließlich hatte er sie so kennen gelernt. Er griff sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. Keine Frage irgendeiner Perspektive. Meine Aufgabe ist es zwar, aufzupassen, dass ihr nicht in Schwierigkeiten geratet, aber bitte… bleib ernst und mach dir kein Spiel daraus, mich auf andere Leute zu jagen, nur weil du denkst, sie provozieren zu müssen. Irrte sich Kazumi oder wirkte Noru bei dem Gedanken etwas genervt. Ihr sollt schließlich nicht die Stadt in Schutt und Asche legen, sondern unauffällig agieren. Einen Zank anzuzetteln wäre kontraproduktiv. Irgendwie hörte er sich schon wie sein Bruder an. Fürchterlich. Oder auch nicht. Wie man es sah. Seufzend legte er seine Hand an die Schläfe und stemmte die Andere in die Hüfte. Selbstverständlich würde ich die Leute, die euch zu nah kommen… auf Abstand bringen. Aber das muss man ja nicht provozieren., fügte er noch hinzu und blickte Ringo pseudostreng an. Eigentlich war sein blick ernst und streng, doch er bezweifelte, dass Ringo ihn dementsprechend so ernst nehmen würde, wie er es sich wünschte.
Kazumi dagegen war überrascht, teilweise freudig überrascht. Man konnte nicht sagen, dass sie Kohei so gut gekannt hatte, wie es ihr lieb gewesen wäre. Allerdings freute sie sich einerseits jemanden zu treffen, der Kohei kannte. Andererseits war es doch ein Schlag ins Gesicht, dass Kohei einen Bruder. Von einer Familie hatte Kohei nie wirklich geredet. In der Vorstellrunde hatten sie Alle etwas von sich erzählt. Kazumi von ihren drei Familien, Hotaru von ihrem Clan, Daisuke von seiner Familie… Nur Kohei hatte sich bedeckt gehalten. Nachdenklich betrübt blickteKazumi auf den Boden und starrte Norus Füße an. Der allerdings legte nun den Kopf fragend schief. Irgendwie sah Kazumi gerade so aus, wie er sich gefühlt hatte, als er von Koheis Tod und dessen Familie erfahren hatte.Er hatte den Tod seines Bruders echt nicht gut aufgenommen. Nicht etwa, weil er seinen geliebten Bruder verloren hatte, sondern weil er durch seinen Kage erfahren durfte, was sein Bruder ihm Jahre lang verschwiegen hatte. Er wuschelte Kazumi schnell durch die Haare. Schau nicht so. Kohei war immer ein Buch mit sieben Siegeln. Niemand konnte ihn wirklich verstehen. Er hatte selbst Geheimnisse vor mir. Und ich war schon…sehr…anhänglich… Seine Antwort kam stockend. Er war nicht nur anhänglich. Er war eigentlich sowas gewesen wie ein Stalker. Kein Wunder. Sein Bruder war der Einzige in der Familie den er gemocht hatte. Seine Mutter war mit der Zeit irgendwie komisch geworden. Er bekam einen überrascht/schmollenden Blick zugeworfen und Kazumiblickte Noru beleidgt an, eh sie seine Hand auf ihrem Kopf abschüttelte und beleidigt Ich bin kein kleines Kind, vor sich hin murmelte.
Ringos Vorschlag ließ Noru und auch Kazumi neugierig aufhorchen. Ihr gefiel die Idee zwar nicht, ihre Kuchiyose als Köder zu gebrauchen, aber schließlich hatte sie nicht vor, sie ernsthaft zu verkaufen. Aber war das Risiko nicht einfach zu groß? Was, wenn wirklich jemand so auf die Antilopen fixiert ist, dass er einen überteuerten Preis zahlen würde?, fragte sie besorgt doch Noru schüttelte nur den Kopf. Mach dir keine Sorgen. Sollte es wirklich in der Stadt jemanden geben, dann kümmer ich mich darum. Ich werde im Notfall den Preis so hoch schaukeln, dass nicht mal die ganze Stadt zusammen eine einzige Antilope kaufen könnte. Er griff sich grübelnd ans Kinn. Schließlich seit ihr Shinobi. Da könnte das wirklich funktionieren. Das ist wäre zwar sowas wie Betrug… Aber es ist ja auch nur dazu, um hier rein zu kommen…, meldete sich Noriko zu wort und blickte zu Kazumi auf. Mach dir keinen Kopf. Das wird schon schief gehen
Ringos Vorschlag, wie Helden desnachts zuoperieren klang irgendwie... übertrieben krass. Zweite Persönlichkeit…ähm… Warum kam ihr gerade ihr Bunshin in den Sinn? Äh… Findest du nicht, dass das etwas übertrieben aufgetragen ist? , lachte sie verlegen. Was ist, wenn es die Nacht nicht ausreicht, Informationen zu sammeln?, fragte sie besorgt. Ich glaube uns wird nichts anderes übrig bleiben. Am Tag ist es zu auffällig uns auf die Suche nach irgendwelchen Informationen zu machen. Nachts zu agieren ist für uns sicher. Drei von uns sind in der Lage im Dunkeln zu sehen. Auch ohne Lichtquellen. Er blickte die Anderen lächelnd an. Stimmt doch oder? Katzen können im Dunkeln sehen und wenn ich mich an Koheis Aufzeichnungen richtig erinner, kannst du die Eigenschaften von Katzen annehmen, oder Kazumi-chan? Kazumi blickte überrascht drein und Noriko legte misstrauisch die Ohren an. Woher weißt du so viel? Es ist doch klar, dass ich mich erkundige, wenn ich mit Fremden oder Shinobi auf Mission gehe, mit denen ich nicht allzu viel Kontakt vorher hatte
Er blickte Ringo an. Am Besten ziehen wir die Sache mit den Antilopen durch. Und wenn wir in der Stadt sind und die Show abgezogen haben, können wir uns ja ein Fleckchen suchen, wo wir uns ordentlich absprechen können
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   So März 05, 2017 2:06 pm

Wenn sich das Katzenmädchen und das... Katzenmädchen unterhielten, konnte Ringo ab und an wirklich die Grenzen ihrer Selbstbeherrschung erkennen. Dass zumindest Noriko den vertuschten Lachanfall durchschaute, zeigte dies nur umso mehr.
Alles gut, entgegnete sie auf Kazumis Nachfrage tapfer und wischte sich ein einsames Tränchen aus dem Augenwinkel. Mir flog nur eine Fliege in den falschen Hals. Ringo war letztlich zu stolz, um einzuräumen, wie unterhaltsam das Kätzchenduo wirklich war. Als sie ihre Haltung zurückgewonnen hatte, gab sie Kazumi dann auch einen Tipp, was sie mit Noriko anfangen könnte.
Tu doch so, als wärst du eine Tiertrainerin, sprach sie nüchtern, Und gleichzeitig auch eine ausgezeichnete Bauchrednerin.
Diese Ausrede könntest du dir genauso einfangen, versetzte urplötzlich Kabibak, also Ringos Spießbock, und Katitak, die von Kazumi geritten wurde, lachte höchst menschlich dazu.

Bei Noru angekommen, erwies sich der Uchiha als Frauenversteher. Zumindest las er Ringos Idee sehr gut aus den vagen Worten, die sie dazu sagte. Ertappt und streng angeschaut, lächelte Ringo leicht und neigte den Kopf. Dies war ihr Zugeständnis an ihn, ihre Macht nicht zu missbrauchen, denn mit großer Macht über ANBU kam auch große Verantwortung.
Während es um Kohei ging, hielt sich Ringo höflich zurück. Es war eine Angelegenheit zwischen ihren Teamkameraden, und ihr oblag es daher, nicht zu genau hinzuhören.
Als es um den Vorschlag mit der Tarnidentität ging, äußerte Kazumi Besorgnis und Noru sogleich eine passende Antwort.
"Ich werde im Notfall den Preis so hoch schaukeln, dass nicht mal die ganze Stadt zusammen eine einzige Antilope kaufen könnte."
Umso besser, erwiderte Ringo. Ich hätte auch einen sehr exzentrischen Händler spielen können, doch so ist es natürlich noch besser. Auch wenn wir es natürlich nicht übertreiben, nein.
Noriko merkte an, dass dies zwar Betrug wäre, jedoch immerhin im Dienste des Jobs. Ringo strich dem Kätzchen sanft mit dem Zeigefinger zwischen den Öhrchen entlang. Wir brauchen deswegen wirklich keinerlei Gewissensbisse zu haben.
Der andere Teil des Plans wurde ebenfalls kurz diskutiert. Kazumi war zögerlich, Noru umso pragmatischer.
Es ist bei weitem weniger extrovertiert, als du es dir vielleicht gerade vorstellst, warf Ringo beruhigend in Kazumis Richtung ein. Ich zeige dir später genauer, wie ich es meine. Natürlich habe ich es mit "Superhelden" auch etwas wild ausgedrückt, gab sie dann noch zu. Überdies hatte ich durchaus mehrere Tage, beziehungsweise Nächte, eingeplant. Wir haben vom Dorf her keinen zu eng geschnürten Zeitplan, soweit ich weiß.
Die unmittelbaren Schritte waren damit fest.
Ringo nickte Noru zu, als dieser erklärte, dass sie sich erst einmal in die Stadt bewegen sollten. Ja, gehen wir.

Es war noch hellichter Tag, und die Dreier-Gruppe hatte trotz ihrer Nähe zum Tor noch keine echte Aufmerksamkeit auf sich gezogen, sah man von ein paar Blicken aus der Entfernung ab. Als sie nun aufs Tor zuschritten, holte Ringo ein erdbraunes Tuch aus der Tasche und band es sich um den Kopf.
Ein klein wenig Verschleierung, stellte sie in Kazumis Richtung fest. Wir sind allesamt hell wie ein Sonnenblumenbeet. Du könntest vielleicht etwas gegen dein Gesicht tun. Sie ließ es klingen, als wäre das Gesicht eine wahre Problemzone für die Jüngere. Du bist zu hübsch, um schnell wieder vergessen zu werden. Schmier dir etwas Staub und Dreck auf deine makellose Haut, guck böse und nimm keinen Augenkontakt mit einer Wache auf, ja?
Die Kontrolle am Tor war nur oberflächlich; zwei Mann mit Schwertern am Gürtel musterten die durchgehenden Leute und gingen stichprobenartig zuwerke. Als sie das Konoha-Trio fragten, was sie in der Stadt wollten, tischte Ringo ihnen die Geschichte mit dem Verkauf exotischer Tiere auf und tätschelte die Flanke einer Oryx. Natürlich waren es die Spießböcke, die überhaupt das starke Interesse der Wachen auf die Shinobi gelenkt hatte... doch immerhin lenkten die Tiere von Kazumi und deren großer Last, also ihrer Stupsnase, ab.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   So März 05, 2017 7:16 pm

Selbst wenn Noriko wirklich Angst haben müsste, dass Kazumi jemals auf sie wirklich sauer sein würde, so wärejede Selbstbeherrschung ihrerseits gerade echt zwecklos. Es war fast schon so süß zu sehen, wie naiv Kazumi manchmal immer noch sein konnte. Besonders die Tatsache, dass Ringo sonst was für irrsinnige Lügen auf den Tisch knallen konnte, Kazumi glaubte echt jedes Mal, Ringo würde hier eine vollkommene, bewiesene Tatsache ansprechen.Welchem Menschen flog bitteschön eine Fliege in den Hals? Und so besorgt wie Kazumi die Andere gerade anblickte, war es offensichtlich, dass Kazumi Ringos Worte echt Glauben schenkte. Das wäre echt ein hervorragender Moment, sich die Pfote an den Kopf zu schlagen und über ihre Herrin einfach nur den Kopf zu schütteln. Vielleicht war das, hoffentlich, eine ihrer Eigenheiten, die Kazumi nie ablegen könnte. Das machte Kazumi einzigartig. Vielleicht auch angreifbar, aber wenn sie jemandem vertraute, schien sie keinen Zweifel an diesem Menschen zu haben. Vielleicht könnte es sein, dass sie dadurch recht einfach verletzt werden würde. Allerdings hatte Noriko auch schon sehen dürfen, wie Kazumi für Leute aufging, die ihr eben etwas bedeuteten und denen sie vertraute. Ringo war vielleicht, neben Noriko, eine der Wenigen, denen Kazumi zur Zeit blind vertraute. Noru würde es schlecht, beziehungsweise schwer haben. Einfach aus dem Grund, weil Kazumi scheinbar überhaupt nicht mit Jungs klar kam.
Kazumi und auch Noriko legten den Kopf schief und blinzelten Ringo ihres Vorschlags halber überrascht an. Die Idee…, begann Kazumi und blickte nachdenklich zu Noriko. Diese allerdings ließ ihren Blick auf Ringo liegen und strahlte die Sarutobi glücklich an. ist einfach wunderbar! Das sollten wir wirklich machen. Wäre auf jeden Fall nicht auffällig~ Noriko war überzeugt von der Genialität von Ringos Idee und Kazumi genauso. Doch sie lächelte leicht und strich Noriko über den Kopf. Du solltest sie nicht zu sehr loben. Nicht, dass sie uns am Ende der Mission als Reittiere missbraucht, weil ihr ihr Selbstbewusstsein und ihr Stolz zu Kopf gestiegen ist. Sie traute das Ringo nicht wirklich zu… Zumindest nicht das mit den Reittieren. Aber man sollte es mal angesprochen haben. Noriko winkte ab. Ringo ist doch die Bescheidenheit in Person…, lachte sie. Den Sarkasmus kannst du stecken lassen…
Noru dagegen war äußerst erleichtert, dass seine Worte ernst genommen wurden. Der Blick, den Ringo ihm nach seiner ‚Standpauke‘ zuwarf, ließ vermuten, dass sie diesen ‚Spaß‘ mit Noru auf andere Leute hetzen, schnell verworfen hatte. Wenn nicht, musste es eben Kopfnüsse hageln. Kazumi dagegen durfte feststellen, dass sie von Noru hilflos an die Wand diskutiert wurde. Bei seinen Worten fiel ihr gar nichts mehr ein, was sie kontern konnte. Zumal sie auch das Gefühl hatte, dass er für jedes Mimimi irgendeine zufriedenstellende Antwort hatte. Auch bezüglich des Betrugs musste Kazumi noch einen Gedanken verlieren. Es ist vielleicht nicht direkt Betrug… Eher ein Schauspiel. Wir wären Betrüger, wenn wir ernsthaft Geld für deine Kuchiyose wollten, diese aber nicht ‚verkaufen‘ würden, uns aber das Geld unter den Nagel reißen würden… oder nicht?, fragte sie vorsichtshalber nach und blickte auf die Schnurrende Katze, die gerade von Ringo zwischen den Ohren gestreichelt wurde. Das kannst du den ganzen Tag machen~~, schnurrte sie mit entspannt geschlossenen Augen. Noru betrachtete das Bild belustigt, verschränkte aber die Arme vor der Brust, nur um Kazumi dann nickend zuzustimmen. Genau. Es wird niemand zu Schaden kommen und niemand wird Geld los für Antilopen, die er niemals bekommt. So lange ich dann der Meistbietenste bin, ist es, wie du sagst. Ein Spiel. Mehr nicht.
Damit war das Thema für Kazumi erledigt. Die Tatsache, dass sie keine Verbrechen begingen, beruhigte sie schon ungemein und je länger sie auch mit der Idee spielte, was Ringo und Noru für ein Kaufgeschäft abzogen, umso toller fand sie die Idee und den Einfall der Beiden.
Die Drei bewegten sich auf das Tor zu, nachdem sie das Grobe erst mal besprochen hatten. Sie mussten erst mal in die Stadt und dann konnte es weiter gehen. Während Ringo sich ein Tuch um den Kopf band, sodass man fast denken konnte, sie wäre durch die Wüste gewandert, verbarg Noru sein Gesicht unter einer schwarzen Kapuze Kazumi griff instinktiv ebenso hinter sich, wie Noru, als wolle sie sich eine Kapuze über den Kopf ziehen, als ihr einfiel, dass sie gar keine hatte. Die Kleidung, die sie für gewöhnlich während der Missionen trug hatte eine Kapuze. Aber sie war mit dem weißen Shirt, den weißen Stiefeln echt zu auffällig für eine Mission, wo es gern gesehen war, dass sich niemand an sie erinnerte. Deswegen hatte sie einfach zu schlichten Kleidungsstücken gegriffen, die man echt nur auffällig unauffällig bezeichnen konnte. Awwww… Du vergleichst uns mit Sonnenblumen? Mensch, wie niedlich, trietzte der Älteste überaus belustigt. Kazumi musste erst überlegen, wieso ausgerechnet Sonnenblumen. Aber nach einigen, peinlichen Blicken, die sie zwischen Noru und Ringo hin und her warf, schlug ihr die Erkenntnis offensichtlich ins Gesicht. Wir sind ja alle blond! Wow… Schön, dass dir das auch mal auffällt, Kazumi…, seufzte Noriko und sie wusste nicht, ob sie über diese langsame Auffassungsgabe lachen oder den Kopf schütteln sollte. Lass mich doch, nuschelte Kazumi schnippisch und beleidigt. Auch das Kommentar „Du könntest etwas gegen dein Gesicht tun“, war wieder etwas, was Kazumi verpeilt grübeln ließ. Man konnte geradeim fiesen Sinne sagen, Kazumi war blond, blauäugig und blöd, denn sie verstand den Sinn hinter Ringos Worten echt nur langsam und die Erkenntnis rieselte auch nur dann ordentlich durch ihren Kopf, als Ringo ihre Gedanken detaillierter erklärte. Sofort wurde Kazumi knallrot, stotterte sich einen zurecht und blickte sich verlegen um, als würde sie am Boden irgendein Fleckchen finden, wo groß und fett geschrieben stand: Hier Staub und Dreck, den man sich ins Gesicht schmieren kann.
Sie konnte mit den Worten echt nicht umgehen. Dann heißts für Kazumi wohl wieder, schüchternes Mädchen spielen, stichelte Noriko ein wenig zufrieden, während sie Kazumi dabei zusah, wie sie sich Dreck ins Gesicht schmierte, sodass sie letztendlich eher so aussah, als würde sie gerade von der Gartenarbeit kommen… oder als wäre sie gestolpert und hätte sie sich einmal der Länge nach in den Dreck geschmissen.  Während Kazumi immer noch versuchte, die Röte aus ihrem Gesicht zu kriegen, gingen sie zusammen alle zu den Männern, die scheinbar die Kontrolleure spielten. Was musste Ringo auch sagen, dass sie hübsch sei?? Sie umklammerte Norus Arm und würde sie sich dessen bewusst werden, oder darauf angesprochen werden, würde man sie bei dem Gemüsehändler als Tomate verkaufen können. Noru nahm es, wenn auch überrascht, mit einem Lächeln hin. Wenn es wirklich jemanden gab, der auf die Drei achtete, würde es echt nur so aussehen, als würde eine ihre Tierchen zum Kauf anbieten wollen. Die Andere würde den Eindruck machen, als sei sie das erste Mal in einer Stadt oder vielleicht sogar das erste Mal unter Menschen und der Typ imbunde würde nur wie ein Begleiter aussehen, der die Jüngste scheinbar schützen müsste, weil sie voll verängstigt wirkte.
Auf dem ersten Blick wirkten die Befragungen der Wärter nur oberflächlich. Sie befragten nicht jeden Händler oder jede Person, die durch das Tor schritt. Aber als diese ausgerechnet auf sie Drei zukamen und sie auszufragen begannen, bekam Kazumi nicht direkt Panik. Sie war besorgt, dass sie erwischt wurden, irgendwie auffällig sein würden, doch Ringo tischte die Geschichte auf, wie geplant. Kazumi hatte irgendwie den Drang aufzusehen. Schließlich war sie so gut erzogen, die Leute anzusehen, die mit ihnen sprachen. Aber die Hand, die Noru auf ihren Kopf legte, verhinderte, dass sie aufsehen konnte. Also blieb ihr nichts anderes übrig, als teilweise finster dreinblickend, weiter den Blick gesenkt zu halten.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Di März 07, 2017 4:42 pm

Ein bisschen sehr gutherzig war Kazumi ja schon. Ringo zumindest hatte keinerlei Gewissensbisse, wenn irgendwelche Liebhaber exotischer Tiere bei einer gezinkten Auktion veräppelt wurden. In ihren Augen wandelten Shinobi ohnehin auf der Schattenlinie eines gesetzestreuen Lebens. Je nachdem, was ein Auftrag eben verlangte.
Noru war auf ihrer Seite und verpflegte Kazumis Seele weiterhin mit Trostpflästerchen; Ringo hingegen streichelte einfach noch ein wenig Noriko, die dies begeistert hinnahm, und schwieg ansonsten wie eine wahre Anführerin, die es ihren Untergebenen überließ, sich die Fabelhaftigkeit ihrer Pläne selbst zusammenzulegen.
Auf dem Weg zum Tor hin wirkte Kazumi ein klein wenig nervös. So zumindest legte Ringo die verpeilten Blicke der anderen Jinchuuriki aus. Zum Glück kannten sich beide inzwischen recht gut, sodass die Sarutobi sich keine echten Sorgen machte, hier könnte etwa gewalti vermasselt werden.
"Awwww… Du vergleichst uns mit Sonnenblumen? Mensch, wie niedlich", ließ sich Noru vernehmen.
Ja, nicht? Ringo warf ihm einen herausfordernden Blick zu. Und blaue Augen haben wir auch allesamt. Vielleicht fällt dir ja dazu ein hübscher Vergleich ein? Damit durfte der Uchiha erst einmal nachdenken.
Kazumi kam derweil auf den Trichter mit dem Vergleich. Hatte sich noch immer nicht das viel zu hübsche Gesicht mit Matsch verschmiert, weshalb Ringo im Geiste bereits runterzählte.
Zehn... neun... acht... sieben... sechs...
Kazumi tauschte Flapsereien mit Noriko.
... fünf... vier... drei...
Da fand Kazumi endlich den Mut und auch den Dreck, den sie sich sogleich ins Gesicht schmierte. Dies rettete sie vor einem Überraschungsangriff Ringos, der dazu gedient hätte, ihr ein Beinchen zu stellen und dann, Hand im Kragen, vor dem Aufschlag aufzufangen, sodass lediglich das Gesicht ganz leicht in den Staub der Straße tunkte. So zumindest hätte es Ringo geplant... Vermutlich hätte sich Kazumi allerdings eh gewehrt, eins hätte das andere ergeben, und am Ende wären sie wieder irgendwie verknotet zum Halten gekommen.
Das kleine Schauspiel bei den Wachen klappte wunderbar. Die Wächter hatten offenbar Anweisung, ohnehin nicht zu scharf mit den Kontrollen zu sein, sondern so viele Händler glücklich und reibungslos in die Stadt zu lassen, wie möglich. Gut für die drei Konohas, die sich sogleich tiefer in das Netz der Straßen und Gassen begaben.
Zuallererst brauchten sie eine Herberge. Sie fanden ein Gasthaus mit zugehörigem Stall, was perfekt zu ihrer Tarnung passte. Als der Herbergsvater nach Besonderheiten der Antilopen fragte, damit der Stallbursche Bescheid wisse, winkte Ringo ab.
Wir kümmern uns selbst um die Tiere. Der Stallbursche muss nicht einmal nach ihnen sehen.
Der Herbergsvater war darüber leicht verwirrt und bot die Dienste noch einmal an, doch Ringo blieb dabei. Einfach die hintersten Boxen im Stall; mehr möchte ich nicht.
Letztlich würden die Oryx sowieso nicht hier bleiben: Kaum hatten die drei Shinobi die Antilopen abgesattelt und sämtliches Gepäck unter sich verteilt, gab ihnen Ringo einen Wink und schickte sie heim.
Nur für den Fall, dass uns ein Späher einer Diebesbande gefolgt ist... oder irgendein Angestellter des Gasthauses vielleicht selbst ein Solcher ist. Falls jemand unsere exotischen Waren will, darf er sich nun fragen, wo sie geblieben sind. Sie streckte vergnügt die Zunge heraus. Man wird vielleicht dumm gucken, doch niemand wird Fragen stellen oder sonstwie zu viel Interesse zeigen. Damit kenne ich mich aus.

Anschließend ging es auf die Zimmer; eins für die Damen, eins für den Herren. Nach einem kurzen Einrichten kam das Team im Raum der Mädels zusammen.
Alsdann. Ringo saß am Schreibtisch, ein Bein übers andere geschlagen und die Rolle mit dem Auftrag auf dem Schoß. Hier steht, unser Klient wünscht, dass wir ihn möglichst heimlich treffen. Dies schreit wohl nach einer ersten Nachtaktion, nicht? Sie blickte neugierig in die Runde.

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Out: Hoffe, es ist kein Problem, dass ich die Handlung in diesem Post etwas gerafft habe; die nächsten Runden sind natürlich wieder in gewohnter "Geschwindigkeit" :p
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   So März 12, 2017 12:20 pm

Während Kazumi noch offensichtlich erstaunt war, dass sie urplötzlich gesagt bekam, dass sie alle Drei blond waren, blickte Noru eben diese belustigt an. Auf den ersten Blick wirkte Kazumi echt verpeilt. Konnte aber auch daran liegen, dass das ihre erste richtige Mission als Jinchuuriki war und eben auch die erste Mission, die sie zusammen mit Ringo machte. Vielleicht war sie auch einfach nur so unbeeindruckt von Äußerlichkeiten, dass sie die gleiche Haar- und Augenfarbe einfach mal so ignoriert hatte. Dass sie alle auch fast gleich blass waren, warda auch nur ein unwichtiger äußerlicher Faktor. Den Vergleich mit den Sonnenblumen, egal wie spöttisch Noru darauf reagierte, fand er eigentlich, wie er schon sagte, wirklich ‚niedlich‘. So wie ein junger Mann überhaupt Worte wie niedlich, süß und ähnlich in einen ernsten Satz einbauen würde. Ihm gefiel der Vergleich mit den Sonnenblumen gut, auch wenn es witziger gewesen wäre, wenn sie dann allesamt anstatt blauen Augen Braune haben würden, wie der Blutenkorb einer Sonnenblume mit seinen Sonnenblumenkernen. Der Vergleich mit scheinender Sonne am wolkenlosen Mittagshimmel würde wahrscheinlich noch besser zu ihnen passen. Aber er ließ Ringo den Triumph mit dem Sonnenblumenvergleich. Ich habe einen Vergleich und zeitgleich auch nen Spruch, den mir mein Bruder als Kind immer reingedrückt hat, meinte er unzufrieden und verschränkte die Arme hinter dem Kopf, eh er in den Himmel blickte. Kazumi horchte fragend auf und legte den Kopf schief. Was für einen Spruch denn? Nopru grinste sofort breit. Irgendwie war das absehbar gewesen. Nicht zuletzt auch, weil Kazumi sich für Alles zu interessieren schien, was irgendwie mit Kohei zusammen hing. Er hat immer liebevoll gesagt, ich bin drei mal b: Blond, blauäugig und blöd. Frustriert seufzte der Uchiha auf. Damals hatte er leider auch sehr recht. Als Kind war ich wortwirklich ein Volltrottel. Aber zu dem Vergleich Ringo: Mir würde was mit dem Himmel einfallen, sagte er und deutete zu eben diesem hin. Der wolkenlose HImmel hat den ähnlichen Blauton wie unsere Augen.
Geht ihr jetzt etwa unter die Poeten??, fragte die Natsu misstrauisch. Solange sie nicht hoffen musste, genauso Vergleiche zu stellen, war Alles gut. Sie würde diesen Spaß wahrscheinlich viel zu ernst nehmen. Noru lachte etwas, eh er Ringo auf die Schulter klopfte. Du kennst Ringo doch. Selbst wenn ich ihr soooo derbe auf die Nerven gehen würde, dass sie mich am liebsten in ihrem Qualm ersticken würde, hat sie immer eine nette Art um ihre Absichten zu umschreiben, sodass man sie einfach nur unterschätzen kann. Er warf einen vielsagenden Blick zu Ringo und lächelte/grinste selig vor sich hin, als hätte er gerade irgendetwas Banales gesagt, was Kazumi schon längst wusste. Diese dagegen blickte Ringo erst verwirrt und ‚misstrauisch‘ an. Sie zog nur die Augenbrauen in die Höhe,als müsste sie Norus Worte auf ihre Wahrheit durchleuchten. Also mich hat sie schon mal ernsthaft versucht in ihrem Qualm zu ersticken. Und angegriffen hat sie mich dabei auch. Unsere Arme und Beine haben wir uns auch schon mal fast verknotet…, zählte die Natsu nachtragend auf. Noru verkniff sich ein Lachen. Das konnte er sich bildlich Vorstellen, was sich die Beiden scheinbar geliefert hatten.
Nachdem Kazumi Ringos Aufforderung, sich Dreck ins Gesicht zu schmieren, nachgekommen war, gingen die drei Blonden durch das Tor und, nachdem sie auch die Aufmerksamkeit der Wachen losgeworden waren, betraten sie die Stadt. Kazumi, der peinlich bewusst wurde, dass sie Noru scheinbar die Blutzufuhr des Armes abquetschte, so wie sie sich an seinen Arm geklammert hatte, löste sich erschrocken von diesem und hob sofort abwehrend die Hände. Tut mir leid, tut mir leid!, sagte sie schnell, doch Noru wunk nur ab. Zwar würdeKazumi den Zorn seiner Verlobten/Frau zu spüren bekommen, wenn sie davon wusste, aber naja…er wollte ihre grundlose, generell existente Eifersucht nicht unnütz schüren. Sie folgten Ringo, bis sie an einer Herberge ankamen. Kazumi und auch Noru schwiegen, während Ringo das Gespräch führte. Immerhin waren diese kostbaren Tierchen Ringos ‚Eigentum‘. Dementsprechend ließen Kazumi und Noru sie einfach machen. Nach dem Gespräch mit dem Herbergsleiter kam wieder der gewisse Ernst in ihre Stimme, allerdings wirkte sie auch belustigt. Kein Wunder. Menschen hinters Licht zu führen, konnte echt witzig sein. „Man wird vielleicht dumm gucken, doch niemand wird Fragen stellen oder sonstwie zu viel Interesse zeigen “, sagte sie und sofort nickte Kazumi verstehend. Kein Wunder. Wenn dich jemand fragen sollte, würde er sich verdächtig machen. Wir würden wissen, dass jemand nach den Tieren gesehen hätte und das, obwohl du darauf bestanden hast, dich selbst um sie zu kümmern. Das könnte uns misstrauisch machen, sagte Kazumi nachdenklich. Natürlich gab es auch ehrliche Menschen, die sich einfach nach dem Wohl der Tiere erkundigen würden und dementsprechend nach ihnen sehen würde. Aber so viele Gedanken wollte sich Kazumi nicht machen. Die Sache war schon beschlossen und abgeharkt.

Nachdem die Drei ihre Zimmer bezogen hatten, suchte Noru die beiden jungen Frauen in deren Zimmer auf. Ringo saß am Schreibtisch und Kazumi dagegen saß am Fenster und sah hin und wieder raus, wenn sie nicht gerade zu Ringo oder ihm sah. Er selbst stellte sich vor den Schreibtisch und blickte auf die Schriftrolle. Das wird ja witzig, sagte Kazumi gespannt und blickte zu Ringo und Noru. Naja, witzig war die ganze Mission und der ernst der ganzen Sache nicht. Allerdings war es für Kazumi schon eine ganze Weile her, dass sie überhaupt Kontakt zu Klienten hatte. Zumindest kam es ihr wie eine Ewigkeit vor. Unser Klient war doch ein Samurai aus einem Clan richtig? Sollen wir ihn dann bei ihm daheim aufsuchen?, fragte sie ein wenig misstrauisch. Wenn er einem Clan angehört, konnte es sein, dass sie ein Anwesen hatten und dass es sicher auch Patrollien um das Grundstück gab. Während ihr euren Klienten aufsucht, würde ich mich dann in der Stadt schon umsehen und umhören. Eine Katze, die durch die Straßen läuft, würde wohl selbst am Tag keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vielleicht finde ich schon etwas heraus.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Sa März 18, 2017 4:28 pm

Blaue Augen wie ein wolkenloser Himmel. Noru griff tief in die Kiste der Rhetorik. Kazumi schien Angst zu haben, er würde noch tiefer buddeln, und fragte vorsichtig, ob sie nun unter die Poeten gehen würden. Ringo wollte gerade das Wort ergreifen, als Noru ihr auf die Schulter klopfte.
"Du kennst Ringo doch. Selbst wenn ich ihr soooo derbe auf die Nerven gehen würde, dass sie mich am liebsten in ihrem Qualm ersticken würde, hat sie immer eine nette Art um ihre Absichten zu umschreiben, sodass man sie einfach nur unterschätzen kann."
Pff. Ringo erwiderte das Grinsen des Uchiha gleichermaßen. Ich höre nur gern nette Dinge.
Kazumi indes erinnerte daran, dass sie schon einmal Opfer von Ringos Versuchen geworden war, sie zum Schweigen zu bringen. Zumindest konnte man das so interpretieren. Dass es ja nur ein Trainingsspiel gewesen war, klärte sie nicht auf, sondern zuckte lediglich mit den Achseln.

Der Einzug in die Herberge verlief ohne weitere Probleme; Kazumi bewertete Ringos Scharade um die Oryx, die inzwischen wieder im heimischen Kaze no kuni herumgalloppierten, wohl als durchaus taktisch, was Ringo zufrieden zur Kenntnis nahm.
Im Zimmer der Kunoichi versammelte sich das Team; Ringo saß gemütlich und mit übereinander geschlagenen Beinen am Tisch, während Noru davor stand und auf die Schriftrolle blickte, die in Ringos Schoß lag. Kazumi hingegen saß am Fenster, machte einen angespannten Eindruck.
Ja. Der Clan Iodasunai ist durchaus keine kleine Sippe, zumindest nicht in einer Stadt von der Größe Tebiwaras. Wir werden das Anwesen infiltrieren müssen; ich sehe darin jedoch wenig Probleme. Immerhin sind wir alle auf die eine oder andere Weise fähig, Nachtoperationen auszuführen.
Ringo deutete auf Noru. Hier haben wir einen Mann mit den prominentesten Augen der Welt. Ihr Finger wanderte zu Kazumi. Dort sitzt ein Mädchen mit den Sinnen einer Katze - und wenn irgendein Tier besser wäre, unentdeckt durch nächtliche Nachbarschaften zu schleichen, dann weiß ich auch nicht. Schließlich deutete sie auf sich selbst. Und zuletzt haben wir mich. Ich kann zwar nicht im Dunkeln sehen, aber dafür Wärmequellen wahrnehmen. Im Grunde... wie eine Schlange. Sie streckte die Zunge in Kazumis Richtung aus und tat, als züngele sie damit.
Noriko indes wollte durch die Stadt streichen und Dinge aufschnappen.
Sehr gern. Ringo nickte. Der Tod eines hochrangigen Samurai sollte für massig Gesprächstoff sorgen. Ich könnte darauf wetten, dass du schneller an Infos kommst als wir Menschen, die für das Ganze hier bezahlt werden. Sie lächelte, legte die Schriftrolle beiseite und bückte sich nach ihrem Rucksack. Kurz darauf erschien ihre Hand wieder... mit einer kleinen Glaskugel, die über zahlreiche kleine Löchlein verfügte. Und ein Beutel kam auch noch dazu. Ein Beutel voller Katzenleckerlis.
Ein echter Anführer belohnt seine Leute für gute Einfälle. Hier! Ringo ließ ein Leckerli durch eins der Löchlein ins Innere der Glaskugel fallen - die Größe war genau darauf zugeschnitten, dass das Leckerchen zwar theoretisch wieder herauskommen würde, in der Praxis jedoch ziemlich viel Gefummel dafür nötig wäre. Sie ließ die Glaskugel über den Boden und durch Norikos Sichtfeld rollen.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Sa März 18, 2017 6:55 pm

Je länger Kazumi bei Gesprächen oder einfachen Wortgefechten zwischen Noru und Ringo hin und her sah, umso eher hatte sie das Gefühl, als würden sich die Beiden auf einer Wellenlänge befinden. Fragend legte die Jüngste der Gruppe den Kopf schief. Einerseits war es echt faszinierend, wie die Beiden so miteinander umgingen und andererseits konnte Kazumi nicht richtig nachvollziehen wieso. So wie es sich angehört hatte, hatten sich die Beiden einmal durch eine Mission getroffen und danach eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Warum verstanden sie sich denn trotzdem so gut…?
Die ganze Zeit über, also auch, als sich die drei in dem Herbergenzimmer zusammen gefunden hatten, grübelte Kazumi eigentlich eher über zwischenmenschliche Beziehungungen nach, als über die Frage, wie die Mission weiter gehen sollte. Noriko wusste von Kazumis Gedankengängen. Auf jeden Fall war dem jungen Clanoberhaupt regelrecht ins Gesicht geschrieben, wie sehr sie sich eigentlich für die Bekanntschaft/Freundschaft zwischen Ringo und Noru interessierte. Es war doch unheimlich, dass sie sich scheinbar so gut verstanden und sich scheinbar nichts krumm nahmen. Du bist nicht mit dem Kopf bei der Sache, Kazumi, mahnte die Katze teilweise streng und teilweise besorgt. Die Chunin war generell ja jemand, der sich von irgendwelchen ‚Bindungen‘ zumindest so lossagen wollte, dass sie sich einreden konnte, dass niemand durch sie irgendwie in Gefahr geraten würde. Dementsprechend stellte sie sich auch offensichtlich ziemlich dämlich an, wenn sie selbst jemand Neues kennen lernte, wie Noru zum Beispiel. Sie lauschte nebenbei Ringos Worten und legte wieder verwirrt den Kopf schief. ‘Prominenteste Augen der Welt‘? Was meinst du damit?, fragte sie verpeilt und verwirrt und wusste nicht so recht, was Ringo damit andeuten wollte. Noru dagegen, erst etwas ‚verlegen‘ von Ringos Worten, blickte sofort auf und blinzelte ein wenig überrascht. Er war vielleicht nicht so verlegen wie Kazumi, wenn diese von Ringo gesagt bekam, sie sein zu hübsch um vergessen zu werden, aber es war mal ein nettes Kompliment. Anders, als das, was man sonst bei manchen Menschen zu hören bekam. Er lächelte Kazumi leicht an und schüttelte leicht den Kopf. Du scheinst mit deinen Gedanken echt nicht bei der Sache zu sein, Kazumi-chan, sagte er grinsend, ohne auch nur den Anflug irgendeines Ärgers. Noriko dagegen war nicht ganz so verständnisvoll. Sie schlug sich beide Pfoten an die Stirn und schüttelte nur den Kopf. Mensch! Kazumi! Nur, weil Noru-san blond ist, musst du doch kombinieren! Kohei war Uchiha. Daoists doch logisch, dass sein kleiner Bruder auch einer ist. Und mit den ‚prominentesten Augen der Welt‘ meint Ringo das Sharingan, Baaaaka!,meckerte Noriko los und während Kazumi langsam so aussah, als würden die Worte ihrer Partnerin langsam zu ihrem Gehirn sickern, lächelte Noru nur breiter und winkte etwas ab. Die freie Hand kratze etwas an seinem Hinterkopf. Noriko-chan du bist ziemlich streng! Sei nicht so. Es wundert mich nicht unbedingt, dass Kazumi so verwirrt reagiert hat. Erlachte leicht und stemmte danach die Hände in die Hüfte. Man hat mich nie mit dem Uchiha-Clan in Verbindung gebracht. Alle dachten, ich sei adoptiert gewesen, weil ich eben so Uchiha-untypisch aussah. Viele haben immer so nen ernsten, bitterbösen Blick drauf gehabt und Kohei ist mit seiner Haarfarbe schon aufgefallen. Da war ich wie ein kunterbunter Paradisvogel auf einer Beerdingung. Auffällig bis zum Abwinken.
Etwas verwirrt blinzelte Kazumi und lief langsam aber sicher knallrot an, als ihr bewusst wurde, wie verpeilt sie tatsächlich war. Sofort vergrub sie ihr Gesicht in den Händen, schüttelte wild ihr Haupt eh sie auch noch mit ihren Händen abwunk. Oh Himmel!! Entschuldigung! Ich hab grad gar nicht an die Uchiha und das Sharingan gedacht. Soweit bin ich gar nicht mit den Gedanken gekommen!, nuschelte sie entschuldigend.Ja… das war unübersehbar… Als Ringo dann weiter aufzählte, womit sie hier dienen konnten, bezüglich einer Nachtoperation, begann Kazumi leicht zu strahlen, nachdem sie über die Peinlichkeit ihrer Verpeiltheit hinweg gekommen war. So wie du das aufzählst bin ich schon voll gespannt und aufgeregt auf unsere Nachtaktion, sagte die Jüngere euüphorisch und Noru begann sofort zu grinsen und die Arme vor der Brust zu verschränken. Dann haben wir unser Ziel schon erreicht. Werd aber nicht zu übermütig. Nicht dass wir uns vor Aufregung noch gegenseitig vor den Füßen rumlatschen, fügte Noru zufrieden hinzu und betrachtete Ringo nachdenklich.
Diese allerdings hatte kurzzeitig nur Augen für Noriko und deren Einfall. Zufrieden über Ringos Lob wedelte die Katze schon glücklich mit dem Schwanz und wollte sich eigentlich schon in Startposition begeben, als Ringo etwas von einer Belohnung sagte. Sofort stellten sich die Ohren des Kätzchens auf und betrachtete Ringo neugierig, als sie schon das Leckerli und die Glaskugel in den Händen hielt. Aufgeregt wedelte sie mit dem Schwanz und ihre Augen fixierten die Kugel aufmerksam, eh Ringo diese über den Boden rollen ließ. Sofort danach war Noriko Feuer und Flamme. Sie setzte an und hechtete und sprang der Kugel hinterher. Während Noriko versuchte, ihre Belohnung aus der Kugel zu holen, blieb Norus Blick an Ringo hängen. Was wäre dir lieber? Soll ich mich schon auf den Weg machen und eine Möglichkeit suchen, wie wir dasAnwesen schnell und unbemerkt betreten können oder soll ich nachsehen, ob ich bei den Wachen irgendeine Routine herausfinde?, begann er nach einer Weile. Oder willst du eher spontan handeln? Wenn man pingelig war und wenn er wirklich so ein Miststück sein wollte, könnte er ja sagen, diese Infiltration gehörte nicht zu seiner Mission. Aber es war mal wieder eine nette Abwechslung.Außerdem konnte man, wenn man genau sein wollte, auch sagen, dass das Ausspionieren der Wachen, fast mit Attentaten zutun hatte. Nur eben, dass er sie nicht töten wollte, sondern sich einfach nur unbemerkt an ihnen vorbei schleichen wollte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Fr März 24, 2017 4:48 pm

Na, heute ist sie ja besonders "blond", dachte Ringo bei sich und schielte mit leichtem Amusement zu Kazumi herüber. Zum Glück kannte die Sarutobi ihre Kameradin schon ein wenig und wußte daher, dass die andere Jinchuuriki nicht auf den Kopf gefallen war. Andernfalls hätte sie nun womöglich angefangen, Kazumi sanft auf die Reservebank zu schieben a´la "Schau, du darfst diese Rauchbombe werfen. Kannst du werfen?".
Kazumi mochte die Art, wie Ringo die Fähigkeiten aufzählte, immerhin. Die Euphorie teilte Ringo nicht wirklich, nahm aber selbstredend das Lob, wo sie es finden konnte, und lächelte in falscher Bescheidenheit. Gerade war schließlich Noru da - wären sie allein gewesen, hätte Ringo Kazumi wohl eher an der Nase gefasst und sie daran erinnert, dass sie doch nicht mehr so viel loben wollte. Man könnte meinen, du willst, dass mein Kopf anschwellt.
Noru bot sich derweil als Späher an, sofern Ringo nicht Lust auf eine Spontan-Aktion verspürte.
Naja. Wenn man schon das Küchengerät zur Hand hat, um ein Drei-Gänge-Menü zu schaffen, warum dann mit Mikrowellen-Essen zufrieden geben. Sie stupste ganz nebenbei mit dem Fuß gegen Norikos Köderkugel, als der Ball gerade in ihre Nähe rollte. Die Kugel flog weiter. Wenn du bis heute abend etwas Gutes in Erfahrung bringen könntest, fände ich das ganz ausgezeichnet. Was genau, mir gleich. Überrasch uns, ja?
Den Leibwächter in die Mission einzuspannen, fiel Ringo nicht schwer. Noru hatte es nun auch selbst angeboten. Man nahm mit, was einem angeboten wurde - darin war Ringo so pragmatisch wie mit Lobesreden.
Wenn Noriko und Noru gehen, sprach sie und wandte sich damit an Kazumi, bleiben wir wohl erst einmal allein zurück, Kazumi-chan. Ein wenig Zeit in trauter Zweisamkeit, warum nicht, hm? Sie grinste und langte einmal mehr in ihren Rucksack. Mit einem Seitenblick auf Noru erklärte sie: Wir könnten auch was klassisch Mädchenhaftes machen und schon einmal die neuen Klamotten anprobieren. Du weißt schon, die Geschichte mit dem Verkleiden.
Damit präsentierte sie einige Sätze von Kleidung, die allesamt dunkelgrau gefärbt waren. Nahm man diese Packen auseinander, enthüllten sich ein Paar Schuhe mit separierten Zehen und Ledersohle, eine Hose mit Schnüren an den Knöcheln (um die Säume festzuzurren), eine Jacke mit diversen Taschen sowie ein langes Stück Stoff, aus dem man eine Maske wickeln konnte.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Di März 28, 2017 8:30 am

Kazumi wollte, unübersehbar, vor Scham im Boden versinken. Da war sie mal mit den Gedanken einmal nicht bei der Sache und machte sich lächerlich. So schlimm war das letztendlich zwar nicht, aber es war trotzdem alles Andere als angenehm. Zumal Ringo sie sowieso schon gut genug kannte, um zu wissen, dass Kazumi zwar einerseits nicht auf den Kopf gefallen war, aber eben manchmal auch etwas gedankenverloren und verpeilt rüber kommen konnte. Noru dagegen, schien das locker fröhlich hin zu nehmen, sich ein wenig über dieses amüsierende Bild zu erfreuen, aber nicht so weiter darauf herumzureiten, dass Kazumi den Älteren Mobbing vorwerfen konnte.
Stattdessen ging es eigentlich ziemlich schnell zum eigentlichen Thema und Noru machte gar nicht die Anstalten ‚nur‘ auf Kazumi und Ringo aufzupassen. Er schien für die beiden Jinchuuriki auch aktiv bei der Mission mitmachen zu wollen, denn er erfragte, ob er sich schon von der Gruppe trennen und nach einer Möglichkeit suchen sollte, ins Anwesen zu kommen. Sofort blickte Kazumi Noru neugierig an und fragte sich im gleichen Moment, was derUchiha wohl für Jutsus und Techniken auf Lager hatte. Sicherlich würde er nicht nur mit Genjutsus und dem Sharingan umgänglich sein. Er belächelte Ringos Antwort und schüttelte leicht amüsiert den Kopf. Herrlich, wie du Antworten fein säuberlich umschreibst. Anstatt einfach zu direkt sagen: ‚Such nach Routinen und such eine Möglichkeit ins Anwesen zu kommen‘, kommst du mit Antworten, über die man sogar noch mal nachdenken muss. Belustigt grinste er und verschränkte die Arme vor der Brust. Kazumi, die selbst auch nochmal über den Sinn von Ringos Worten nachdenken musste, bekam bei dem Gedanken an ein Drei-Gänge-Menü unweigerlich Hunger. Und Noriko… Normalerweise war das Kätzchen mit ihren Ohren überall. Nur gerade nicht. Das einzige Problem an ihr war, dass sie zwar generell sehr aufmerksam war, aber sobald man ihr ihre katzentypischen Schwächen, Katzengras, Katzenminze, Belohnungen, die sie sich irgendwie erkämpfen musste, so wie aktuell, vor die Nase hielt, war Noriko zu hundert Prozent eine Katze. Dementsprechend nahm sie auch das Gespräch der Menschen nicht direkt war. Die Kugel, mit ihrer Belohnung, wurde von Ringo’s Fuß willkommen geheißen und gleich wieder auf die Reise geschickt. Noriko sprang der Kugel schnurrend hinterher.
Fein, fein. Dann hab ich ja freies Feld. Ich werde mal sehen, was ich herausfinden kann, sagte er energiegeladen, als er dann doch kurz stockte und ringo sowie Kazumi neugierig ansah. Skeptisch zog er die Augenbrauen in die Höhe. Sag nicht ‚klassisch Mädchenhaftes‘…, mahnte er minimal irritiert. Jeder assotiiert unter Mädchenhaftes irgendein Gegacker, Gekicher, Jungsbeschwärme oder Alles,was ein Mädchen als nerviges Wesen darstellt, sagte er teilweise ernst und teilweise belustigt. Er musste es wissen. Wenn er sich als Teenager/Kind vorgestellt hatte, was viele Mädchen gemeinsam hatten, dann war es der Hang zu nerven, dumm zu kichern, zu tratschen und zu lästern oder einfach nur blöd zu sein. Kazumi blinzelte verwirrt, blickte zwischen Ringo und Noru kurz hin und her, eh sie selbst zu Grinsen begann. Eigentlich war der Drang groß zu kichern. Aber gerade, weil Noru Gekicher erwähnt hatte, riss sie sich zusammen. Ich dachte schon, Noru-san, du kommst damit, dass du dachtest, Ringo und ich würden uns jetzt gegenseitig Zöpfe flechten, uns Blumenkronen basteln und uns aufführen, als wären wir Prinzessinnen. Kazumis Stimme war schon fast ein Lachen. Noru zuckte belustigt mit den Schultern und hob die Hände. Allein die Vorstellung verpasst mir fast nen Lachanfall. Besonders die Vorstellung, dass Ringo Prinzesschen spielt.
Belustigt wanderten die blauen Augen zu der Sarutobi, eh er lächelnd den Kopf schüttelte. Noriko hatte währenddessen endlich ihre Belohnung aus Ringos Köderkugel geholt und kaum hatte die tierische Partnerin der Natsu die Belohnung genüsslich verschlungen, setzte sich Noriko neben Noru auf den Boden und wartete eigentlich nur noch auf ihren Startschuss, dass sie sich auf den Weg machen konnte. Dann genießt mal eure Zweisamkeit, ich bin weg, ihr Zwei, sagte er belustigt, hob die Hand und ging dann schon zur Tür, nachdem er sich selbst zur Ordnung gerufen hatte, dass er nicht einfach aus dem Fenster springen konnte. Lieber gar kein Risiko eingehen. Das war auch für Noriko der erwartete Startschuss.Ich bin dann auch weg!, sagte sie und eilte schon Noru hinterher, der ihr auch die Tür öffnete und nach der Katze das Zimmer verließ.
Kazumi sah den Beiden hinterher und sah dann Ringo fragend an. Ihr Zwei liefert euch ganz schöne Spitzen, manchmal…, meinte sie langsam und ein wenig überrascht/misstrauisch. Es wunderte sie irgendwie, zu sehen, dass es sogar Männer gab, denen sie mal nicht an die Kehle springen wollte. Sie betrachtete die ganzen Kleidungsstücke, die Ringo aus ihrem Rucksack zog, fasziniert und lächelte breit. Du hast ja echt an Alles gedacht. Eine reine Feststellung. Ausnahmsweise kein Lob. Sie wollte Ringos Ego nicht in die Höhe treiben. Sie betrachtete die Sätze Kleidung einige Augenblicke nd blickte Ringo an. Glaubst du, Noru-san findet eine Möglichkeit unbemerkt ins Anwesen zu kommen?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Sa Apr 01, 2017 6:31 pm

Mehr Spitzen. Mehr!
"Herrlich, wie du Antworten fein säuberlich umschreibst. Anstatt einfach zu direkt sagen: ‚Such nach Routinen und such eine Möglichkeit ins Anwesen zu kommen‘, kommst du mit Antworten, über die man sogar noch mal nachdenken muss."
Ich gebe mir ehrliche Mühe. Ringo genoss das Spielchen mit den Sprüchen immens. Sie musste sich zügeln, um nicht überall das Letzte Wort schnappen zu wollen. Es wäre wohl der Moment, da sie selbst allmählich nervig werden würde. So schwer es auch sein mochte, Norus Nervensäge zu werden. Der Kerl hatte die Geduld eines Ackergauls. Gerade nahm er erneut das Gespräch mit Kazumi auf.
"Allein die Vorstellung verpasst mir fast nen Lachanfall. Besonders die Vorstellung, dass Ringo Prinzesschen spielt."
Ringo kniff leicht die Augen zusammen. Das klingt wie eine Herausforderung. Sie sollte - da befreite Noriko das Leckerli aus der Glaskugel. Die Sarutobi erhaschte das Tun des Kätzchens aus dem Augenwinkel und ruckte den Kopf in ihre Richtung herum. Mist, murmelte sie halblaut. Hätte sie bloß noch ein weiteres Mal dagegen getreten.
Letztlich machten sich sowohl Noru als auch Noriko auf den Weg, um zu kundschaften. Kazumi und Ringo blieben zurück. Und das Gespräch, welches die Natsu nun aufnahm, drehte sich natürlich um den Uchiha. "Ihr Zwei liefert euch ganz schöne Spitzen, manchmal…"
Hm. Findest? Ringo zuckte arglos mit den Schultern. Wir kennen uns. Noch nicht allzu lang, und sehen tun wir uns auch nicht oft, aber... nun ja. Sie begann, ihre Kleidung bis auf die Unterwäsche herunter abzulegen. Dabei überlegte sie, was sie hinzufügen sollte. Dass Noru dabei gewesen war, als man sie heim gebracht hatte? Na, es gibt doch bessere Geschichten über Noru. Einmal, da hatten wir eine kleine Mission auf dem Trainingsplatz, und seine Ehefrau ist aufgetaucht. Das war eine harte Geschichte, sage ich dir. Ringo schlüpfte in die schwarze Hose hinein. Er hat sie auf eine ganz komische Art bekommen. Ich bin gerade nicht sicher, ob ich es richtig auf die Reihe bekomme, doch es war eine Zwangsverlobung während einer Mission. Und er hat in seiner Funktion als Iryo ihre Brüste gesehen. Innehalten. Oder angefasst? Ich bin mir nicht sicher. In jedem Falle, deswegen verlobt.
Vielleicht war diese Story sogar eine, die Kazumi gehört hatte, ohne zu wissen, dass Noru der arme Tropf gewesen war. Immerhin war Norus Bruder Kohei dabei gewesen... möglicherweise hatte er ja in einer lauen Stunde seinem Team so etwas vorgetragen Marke "Ich kenne wen, der wen kennt, dem ist was passiert..."
Apropos Brüste. Eigenwillige Überleitung. Ringo deutete mit einem Kopfnicken zuerst auf das Kleiderbündel, welches für Kazumi gedacht war, dann vage auf Kazumis Oberweite. Du bist etwas größer als ich, doch was Vorbau angeht, habe ich beim Kleiderkauf einfach mal getippt, dass du mir da nicht wirklich voraus bist. Hoffe, es passt.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Sa Apr 01, 2017 9:17 pm

Irgendwie machte es Kazumi Spaß, einfach nur da zu stehen und zuzusehen und zuzuhören, wie sich Noru und Ringo miteinander unterhielten. Ringo hatte zwar mehr als einmal gesagt, die Jüngere solle aufhören, sie zu loben, zu bewundern oder sie sonst irgendwie so fasziniert anzustarren, aber sie konnte die Andere einfach nur beneiden. Wie gerne würde sie auch so locker und voller Spaß und gegenseitigem Necken mit Anderen sprechen können. Ringo war vielleicht die Einzige, mit der sie ansatzweise so reden konnte. Wahrscheinlich waren die Gespräche mit Ai, Mai oder Akari einfach viel zu ernst. Zumal auch Zwei der Drei zu ihrer Familie gehörten und dadurch generell von Kazumi etwas gemieden wurde. Und Ai war letztendlich diejenige, die sich dazu bereit erklärte, Kazumi so Mut zuzureden, dass sie sich ihrer Familie wieder anvertraute. Zumal sie die Schwarzhaarige auch nicht so einschätzte, dass sie irgendwelche Späße machte oder solche Spitzen verteilen würde, die sich beispielsweise Ringo und Noru gegenseitig aneinander klatschten.
Kazumi konnte fast gar nicht glauben, dass sich Noru und Ringo noch nicht allzu lange kannten. Dementsprechend ungläubig und skeptisch betrachtete sie die Ältere. Ernsthaft? So wie ihr miteinander redet, scheint ihr euch trotzdem gut zu kennen, miteinander klar zu kommen oder mindestens auf einer Wellenlänge zu sein..., sagte sie nachdenklich, wedelte danach aber sofort abwertend mit ihren Händen rum. Versteh das nicht falsch!, bat sie schnell und auch etwas panisch. Ich mein mit Wellenlänge nicht, dass ihr zueinander passt... Also... Mehr als freundschaftsmäßig halt... Nur so kumpelmäßig Sie glich schon wieder einer knallroten Tomate. Sie selbst hasste es auch, wenn man sich anhören musste, dass man keinen Freund haben konnte, ohne das Andere gleich dachten, man würde mit diese Freund irgendwas am Laufen haben. Sie selbst hatte das Problem zwar aktuell nicht gehabt, da sie generell nur mit wenigen Männern klar kam, aber sie hatte schon zwei Mal erlebt, dass sie nicht zwei 'Kumpel-Freunde' haben konnte. So hatte man schon von ihr gedacht,dass sie was mit ihrem älteren Zwillingsbruder gehabt hatte und zweitens, als wäre das Thema mit ihrem Bruder nicht schon schlimm genug, mit ihrem älteren Cousin der gleiche Kram.. Ja... und das war nicht nur vollkommen verstörend und pervers gewesen, es war ihr auch fürchterlich unangenehm gewesen. Während Ringo begann sich ihrer Kleidung zu entledigen, begann sie auf einmal von einer Geschichte von Ringo zu erzählen. Sollte sie sich schlecht fühlen, dass sie scheinbar irgendetwas von dem Uchiha zu hören bekam, obwohl er selbst es ihr nicht anvertraute?
Aber letztendlich beruhigte sie ihr Gewissen, indem sie sich einredete, es sei einfach nur eine etwas übertriebene Geschichte von Ringo, die ein bisschen zu sehr von ihrem Selbstbewusstsein eingenommen war. Trotz Allem konnte Kazumi ihre Neugier nicht verstecken. Wenn sie selbst schon kein Liebesleben hatte oder zumindest für irgendwen schwärmen konnte, dann durfte sie sich wenigstens für diese untypisch entstandene Beziehung interessieren. Zumal es sie sowieso wunderte, dass Noru generell irgendwie eine Partnerin hatte. Generell wirkte Männer sowieso auf sie so, als bräuchten sie gar keine Freundinnen, Verlobte oder Ehefrauen. Neugierig betrachtete die Blonde die andere Jinchuuriki, während sie die Geschichte erzählte. Das ist tatsächlich komisch... Aber ich weiß ungefähr, wie das abgelaufen sein könnte. Meine Eltern sind glaube auf eine ähnliche Art und Weise zusammen gekommen. Meine Großeltern mütterlicherseits waren irgendwie ziemlich streng, was die ganze Familienplanung und so anging. Sie grübelte kurz und zuckte kurz darauf mit den Schultern. Meine Tante hat erzählt, dass meine Mutter innerhalb ihres Clans nicht besonders wichtig gewesen war. Sie war zwar eine Hozuki, konnte aber auf Befehl nie irgendwelche Techniken vorführen. Deswegen, um 'dem Clan nützlich zu sein', wurde sie in frühren Jahren schon mit irgendeinem Kerl verlobt, noch bevor sie meinen Vater kennen lernte. Aber letztendlich, als mein Vater das bemerkt hatte, hat er sie einfach vor den Augen ihrer Eltern geküsst und dann watrs passiert. Meien Großeltern waren altmodisch. Erste Beziehung, erstes Date, erster Kuss, das wird der Partner fürs Leben. Puff und meine Mutter hatte dann den Mann den sie liebte und mein Vater die Frau, die er liebte. Zwar haben meine Großeltern sie verstoßen, aber sie war eine glückliche Frau. Letztendlich war es irgendwie doch romantisch. Wahrscheinlich sind die Schwiegereltern von Noru-san genauso altmodisch. Möglich war es zumindest. Die alten Leute heutzutage waren nicht gerade selten komisch. Sie war so im Redeschwall gewesen, dass sie eigentlich nur dabei zugesehen hatte, wie sich Ringo auszog. Sie dagegen war noch vollkommen bekleidet. Dementsprechend blinzelte sie Ringo nicht schlecht an, sah danach auf ihren eigenen Kleiderstapel und begann sich fix die Klamotten auszuziehen, eh sie selbst in die dunkle Hose schlüpfte und sich danach sofort das dazugehörige Oberteil schnappte und sich das kurzerhand über den Kopf zog. Sie blickte nachdenklich an sich herunter und zog etwas die Augenbrauen zusammen. Ich fühl mich fast, als würde ich im Körper von Kyuubis Bunshin stecken. Der trägt auch immer nur schwarz..., sagte sie nachdenklich, blickte Ringo dann aber lächelnd an. Aber es passt. Ist vielleicht etwas eng, aber mein Gott... es ist angenehm
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mi Apr 05, 2017 9:04 pm

Nicht falsch verstehen, das sagte sich immer so leicht. Wobei es Ringo meist leicht fiel, Kazumi nicht falsch zu verstehen. So auch jetzt... vermutlich.
"Ich mein mit Wellenlänge nicht, dass ihr zueinander passt... Also... Mehr als freundschaftsmäßig halt... Nur so kumpelmäßig."
Mit schräg gelegtem Kopf verfolgte Ringo, wie Kazumi errötete. Ich könnte nun ja wirklich hart pieken, warum du findest, dass Noru und ich nicht zusammen passen, erklärte sie mit gespieltem Ernst und stahlhartem Blick. Doch ich bin heute gönnerhaft und lasse dich vom Haken.
Stattdessen gab sie eben die Geschichte mit der Verlobung per Handauflegen zum Besten. Kazumi griff die Thematik schon etwas ehrfürchtiger auf. Offenbar war sie bereits Augenzeugin dieser Tradition geworden. Auch wenn "ihre" Ehe wohl nicht auf ähnlich skurrile Weise arrangiert worden war.
Naja, generell verstehe ich das Konzept abgeklärter Ehen ja, gab Ringo zu und schlug Kazumi zuliebe einen ernsteren Ton an. Es war eben nur die Art und Weise... naja. Ja, vermutlich sind sie einfach ebenso altmodisch. Sie mochte nun auch nicht auf ein Feld springen, welches für Kazumi vielleicht schwieriges Gelände war.
Kurz darauf widmeten sie sich da schon einem vergnüglicherem Gesprächsthema. Naja, irgendwie vergnüglicher. Kazumi schlüpfte gerade in die dunklen Kleider und blickte an sich herab. Zunächst kommentierte sie, wie ihr Kyuubi-Bunshin auszusehen.
Ah ja? Ringo zog sich nun ebenfalls das Oberteil über. Vielleicht solltest du den Bunshin später mal beschwören. Möglich, dass er aus Trotz eine andere Farbwahl wählt, wer weiß? Sie lachte leicht. Vielleicht pink. Oder er wählt was Schreiendes, damit es uns in den Augen brennt, wie rot und lila oder so.
Kazumis Kleidung passte übrigens, von einer leichten Enge abgesehen. Eine kleine Spitze? Ringo kniff erneut die Augen zusammen und blickte seufzend auf die Stelle, an der der Stoff wohl etwas spannte. Anschließend schaute sie an sich selbst herab. Haaach. So bist du. Größer als ich... Sie deutete mit flacher Hand über ihren Kopf, um Körperhöhe anzudeuten, ... Nochmal größer als ich... Sie deutete auf ihre Brust, ... Und mehr Schweife hast du auch. Sie klang auf theatralische Weise jammervoll. Daraus könnte man glatt eine Theorie stricken. Vielleicht hängt das Eine mit dem Anderen zusammen. Mehr Schweife, mehr Holz -... Oh. Sie hielt inne. Seufzte erneut. Ach nein. Akari. Schon war die Theorie kaputt.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Do Apr 06, 2017 9:46 am

Kazumi wollte sich ohrfeigen. Wenn sie nicht wollte, dass Ringo vielleicht irgendwas falsch verstand, dann sollte sie Themen einfach unangesprochen lassen. Aber sie fand es zwischenzeitlich einfach faszinierend, wie Ringo und Noru miteinander umgingen. Dakonnte sie einfach nicht still sein. Sie hatte keinen, mit dem sie so sprechen konnte und diesbezüglich wusste sie nicht, ob sie sich ärgern oder freuen sollte. Sicherlich konnte man solche Spitzen und Sticheleien als Außenseiter falsch werten und das könnte dann zu irgendwelchen dummen Gerüchten führen. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was zwischen noru und seiner Verlobten für Stress und Zank entstehen würde, wenn jemand die gute Bekanntschaft zwischen dem Uchiha und der anderen Blonden so derbe hochschaukelt. Das wäre praktisch Klatsch vom Dienst. Sie hatte das Gefühl, je mehr sie sprach umso mehr verhaspelte sie sich in ihren Worten so sehr, bis es letztendlich für sie einfach keinen Sinn mehr machte, was sie sagen oder ausdrücken wollte. Besonders, weil Ringoschon den Kopf schief legte, machte das die Natsu nur noch nervöser. Hart pieken… Klang nicht gut. Alleine bei den Gedanken, wie sich Ringos Finger schmerzhaft in die Seite der Jüngeren rammten, tat ihr schon Alles weh. Dementsprechend war sie dankbar, dass Ringo in ihrer Güte sie einfach mal so vom Haken ließ. Erleichtert atmete Kazumi auf. Sie wollte das Thema gerne unter den Tisch fallen lassen. Nicht, dass sie wirklich noch typisch Mädchenhaftes machten. Schließlich gab es manche Mädchen/junge Frauen, die sich scheinbar einen Spaß daraus machten, zu fantasieren, welcher Mann am besten zu ihnen passte. Das hier von Kazumi würde wahrscheinlich ähnliche Ausmaße annehmen, wenn sie das Gespräch weiter führen würde.
Ebenso die einfache Erwähnung, dass sie ihrem Bunshin ähnlich sah, setzte Denkprozesse in Gang, die Kazumi gar nicht erwartete hatte. Sofort blickte sie die Ältere fragend an und nun war es an ihr den Kopf fragend schief zu legen. Kyuubi? Aus Trotz? Hmmm…, sofort legte sie sich nachdenklich die Hand ans Kinn. Aber beider Vorstellung, die sie hatte, konnte sie keinen ernsten Gedanken fassen und grinste einfach nur. Toll… Jetzt kann ich mir Kyuubi nur mit neongrünen Klamotten und stechend roten Augen vorstellen. Danke. Die Farbkombi ist grässlich…, sagte sie und schüttelte sich sofort, in der Hoffnung, den Gedanken los zu werden. Kyuubi ist zwar stoöz und würde sicherlich niemals die gleichen Farben tragen, wie ich, aber gleich deswegen komplett seineKleidung zu verändern… Ich glaube, das würde er nicht durchziehen. Vielleicht, wahrscheinlicher, würde er rote Klamotten tragen. Vielleicht würde er auch eher ne Anspielung auf Blut anderer Menschen machen, nur um mich wieder zu ärgern und in Panik zu versetzen.
Als sie sich die schwarzen Kleidungsstücke anzog, sagte Kazumi was sie in dem Moment dachte. Sie dachte nicht daran, dass es als Spitze betrachtet werden konnte. Sie lächelte leicht, als Ringo anfing, sich mit der Jüngeren zu vergleichen. Sie klopfte der Sarutobi sanft auf die Schulter und schüttelte leicht den Kopf. Ich find deine Theorie witzig. Aber es unwahrscheinlich, dass unsere Biju irgendwas an uns körperlich verändert haben. Schnell blickte sie nachdenklich drein und grinste Ringo dann vielsagend an. Obwohl… Ich bin ja noch mal in die Höhe geschossen, als ich Jinchuuriki geworden bin~, sagte sie und haute Ringo diese Spitze somit Ringo direkt entgegen. Sie verschränkte leicht die Arme vor der Brust. Du musst aufhören, dich mit Anderen zu vergleichen. Selbst wenn du dich nur mit mir vergleichst., sagte sie ernst und schenkte Ringo dementsprechend auch einen genauso ernsten Blick. Du bist schon länger Jinchuuriki als ich und dementsprechend bist du auch viel besser als ich. Ich bin mir sicher, dass du mir auch noch viel beibringen kannst. Besonders bezüglich dem Kontakt mit den Biju., sagte sie leicht lächelnd, eh sie sich etwas verlegen an der Wange kratzte. Außerdem hast du mir schon einige, sehr gute Ratschläge gegeben, wie ich mit Kyuubi als Doppelgänger umzugehen habe. Das hat mir schon sehr geholfen
Danach griff sie sich die restlichen Klamotten und zog sich diese auch noch an. Irgendwie sieht man jetzt echt aus, wie die klassischen Ninja aus irgendwelchen Filmen. Schwarzgekleidete, maskierte Menschen, die von Dach zu Dach springen. So’n Klischee
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Sa Apr 15, 2017 4:21 pm

Neongrün, vielleicht gar noch selbstleuchtend. Das wäre wahrlich ein Anblick. Ringo fand es im ersten Moment natürlich lustig, doch ihr Grinsen wurde dann doch mitleidig. Kazumi hatte unter Kyuubi wohl noch immer sehr zu leiden. Sie war noch so freundlich und lieb wie damals, als die beiden Jinchuuriki einander zum ersten Mal begegnet waren, und Ringos Rat, sich härter durchzusetzen, hatte wohl noch keine Lebenserleichterung erbracht.
"Ich glaube, das würde er nicht durchziehen. Vielleicht, wahrscheinlicher, würde er rote Klamotten tragen. Vielleicht würde er auch eher ne Anspielung auf Blut anderer Menschen machen, nur um mich wieder zu ärgern und in Panik zu versetzen."
Aus Ringos Mund kroch ein tiefer Seufzer. Leicht hast du es wirklich nicht. Selbst unter uns Jinchuuriki, glaube ich.
Da war es eigentlich schon beachtlich, dass Kazumi noch nicht gebrochen und in den Selbstmord getrieben worden war. Immerhin konnten sie auch noch über leichtere Themen sprechen, wie etwa über Ringos Theorie, die von Kazumi allerdings abgetan wurde.
"Ich find deine Theorie witzig. Aber es unwahrscheinlich, dass unsere Biju irgendwas an uns körperlich verändert haben. Obwohl… Ich bin ja noch mal in die Höhe geschossen, als ich Jinchuuriki geworden bin." Dieses Grinsen dazu.
Ringo kniff die Augen zusammen. So. Nicht der Kyuubi wird gleich neongrün, sondern ich, versetzte sie trocken. Neidgrün, im ganzen Gesicht. Kazumis netten Ratschlag, sich nicht immer mit anderen Leuten zu vergleichen, tat sie mit einem leichten Wink ab. Ach, ich bin schon besser geworden damit. Immerhin gestehe ich es dir zum Beispiel direkt ein. Früher hätte ich... hm, vielleicht dir während des Schlafens die Haare geschnitten oder etwas in dieser Art. Oder eine Hexe gebeten, dich zu verfluchen. Sie lehnte sich etwas vor. Als ich noch als vermisst galt, da kannte ich eine Hexe. Eine, die Leute in kleine Kinder verwandeln konnte. Glaubs ruhig.
Ob Kazumi das glaubte? Ringo schlug schließlich durchweg einen steinernen, todernsten Ton an... wie sie es oft tat, wenn sie gerade eine Lügengeschichte erzählte.
Die andere Jinchuuriki betonte noch den guten Einfluss, den Ringo auf sie hatte. Dies nahm die Sarutobi mit bescheidenem Achselzucken hin und nickte leicht. Ihre Körpersprache sagte deutlich, dass sie dies für keine sonderlich große Leistung hielt. Und schließlich kommentierte Kazumi auch die Kleidung noch einmal. "Irgendwie sieht man jetzt echt aus, wie die klassischen Ninja aus irgendwelchen Filmen. Schwarzgekleidete, maskierte Menschen, die von Dach zu Dach springen. So’n Klischee."
Ja, aber in diesem Fall ist das Klischee wirklich zweckmäßig, entgegnete Ringo lächelnd. Nun legte auch sie letzte Hand an ihre Kleidung. Sie zog einige Bänder fest, sodass auch ihr Klamottensatz eng saß, und vollführte einige Dehnungsübungen, um sicher zu gehen, dass ihre Bewegungen nicht eingeschränkt waren. Doch sag, nun im Ernst. Ist auf deinen Jinchuuriki-Bunshin im Zweifelsfalle Verlass? Soweit ich weiß, hat er ja bei unserem ersten Treffen noch getan, was ihm gefiel. Inzwischen bist du besser geworden, sagst du, doch ist er auch effizient? Also einsatzbereit, wenn nötig?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mo Apr 17, 2017 12:37 pm

Kazumi war froh, als sie Ringo so belustigt Grinsen sah. Doch so schnell das Lächeln gekommen war, so schnell war es auch wieder weg. Sie brauchte kurz, um den eigentlichen Blick der Älteren zu deutenn. Es wirkte auf Kazumi teilweise unsicher und teilweise mitleidig. Im ersten Moment musste sie überlegen, wieso. Doch es fiel ihr auf. Am liebsten hätte sie sich die Hand an die Stirn geklatscht. Tut mir leid, sagte sie schon wieder verärgert über sich selbst. Sie lächelte beschwichtigend und blickte Ringo an. Kein Jinchuuriki hat es leicht. Kyuubi nutzt jede Schwäche aus, die er finden kann. Vielleicht haben die anderen Bijus andere Methoden oder teilweise andere Ansichten von Menschen, als Kyuubi. Der Sanbi in einer Freundin von mir, war sehr… sag ich mal… freundlich. Ich hab mit dem Sanbi gesprochen durch meine Freundin und ich denke, dass das Schicksal, die Vergangenheit und die Zeit zwischen Biju und Jinchuurikidas Übrige tut. Wenn ich durchhalte, werden wir uns vielleicht irgendwann verstehen., sagte sie optimistisch und lächelte leicht. Schließlich war Alles nur eine Frage der Zeit und solange sie nicht einfach aufgab, würde Kyuubi sie ziemlich lange ertragen müssen.
„So. Nicht der Kyuubi wird gleich neongrün, sondern ich. Neidgrün, im ganzen Gesicht.“, sagte die Andere, mit teilweise ernstem Gesichtsausdruck. Sofort lächelte Kazumi versöhnlich und legte ihre Hände auf die Schultern der Kleineren. Kein Grund neidisch zu werden. Außerdem, nur so nebenbei, selbst wenn, würde dir grün sicherlich stehen. Zumal es süß wäre, zu sehen, wie du gerade auf mich neidisch wirst, neckte sie die Jüngere. Sie wägte kurz ab, ob sie den Bogen nicht überspannte. Spontan entschied sie sich mal dazu, dass sie sich noch mehr leisten durfte. Also legte sie ihre Hände an Ringos Wangen und kniff leicht in diese, wie eine alte Oma, die ihren Enkel nach einer Weile wieder sah und ihm erst einmal durch Wangengekneife mitteilen musste, dass er immer noch ein süßer, kleiner Wonneproppen war. Grinsend schloss sie die Augen, während sie leicht an Ringos Wangen zog. Also komm! Lächle~, sagte sie und zog zur Bestätigung leicht an Ringos Wangen, sodass sich ihre Munwinkel automatisch nach oben zogen. Immernoch grinsend löste sie sich von Ringo und lachte leicht. Wenn einer neidisch ist, dann ich. Du kannst schließlich besser mit Yonbi umgehen als ich mit Kyuubi. Ich blick zwar nicht durch, inwiefern ihr euch leiden könnt, aber ich fand es schon damals faszinierend, als du ihn im Badehaus beschworen hast, sagte sie nun, eh sich ihr Grinsen ganz auflöste. Einfach um nicht wieder Ringos Wangen zu foltern, nur weil sie so niedlich dreinblickte, wenn sie zugab, dass sie neidisch war.
Allerdings ließ Ringo ihr sowieso nicht die Möglichkeit weiter zu grinsen. Sie erwähnte, dass sie früher Haare abgeschnitten hätte oder anderweitig reagiert hätte. Die Hexe war einerseits sowohl eine unglaubliche Geschichte als auch eine ziemlich unheimliche. Skeptisch verzog Kazumi das Gesicht und wartete eigentlich darauf, dass Ringo sich irgendwie selbst verriet, indem sie anfing irgendwie über Kazumis Gesichtsausdruck zu grinsen. Allerdings war der Ton, den die Ältere anschlug so ernst, dass Kazumi nicht so recht wusste, ob sie glauben sollte oder nicht. Ernsthaft?, fragte sie also langsam und skeptisch nach und verzog noch etwas mehr das Gesicht. Würde Ringo jetzt lachen, würde die Jüngere sie schlagen.
Als Ringo auf die Verlässlichkeit des Kyuubi-Doppelgängers zu sprechen kam, blickte Kazumi von sich zu Ringo und musterte die Andere ernst, während sie sich eine ehrliche Antwort überlegte. Zu gerne würde sie ‚JA‘ schreien. Doch letztendlich war ihr Bunshin nicht mehr als ein zweischneidiges Schwert. Er hatte ihr schon geholfen, keine Frage. Aber genauso hatte er auch kleinste Schwächen ausgenutzt. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und wog mit angestrengtem Gesicht leicht den Kopf hin und her. Hm… Ja… Doch… Wir können zwar keinerlei Techniken anwenden, doch im Notfall kann er uns helfen. Er würde auch gehorchen, selbst wenn ich ihn zwingen müsste, sagte sie nachdenklich. Leider half Kyuubi ihr nur in den seltensten Fällen freiwillig. Und das nur wenn er auf dem richtigen Schweif aufgestanden war. Aber wenn sie ihn beschworen hatte, dann war er doch eine sehr große Hilfe.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mo Apr 24, 2017 2:23 pm

Lächeln sollte sie. Ringo wehrte sich zwar nicht, als Kazumi fröhlich nachhalf und ihr im Gesicht rumgrapschte, starrte die andere dafür mit einem Blick an, der hätte töten können, wenn Blicke denn töten könnten. Eben einer dieser üblichen Blicke aus verengten Augen, aus denen das rote Licht einer fremden Hölle glomm.
"Wenn einer neidisch ist, dann ich. Du kannst schließlich besser mit Yonbi umgehen als ich mit Kyuubi. Ich blick zwar nicht durch, inwiefern ihr euch leiden könnt, aber ich fand es schon damals faszinierend, als du ihn im Badehaus beschworen hast."
Ringo legte den Kopf leicht schräg, während ihre Wangenmuskulatur wieder freigegeben wurde. Die Wortwahl "leiden können" ist nicht ganz stimmig, erwiderte sie etwas lahm. Doch das wußte Kazumi ja eigentlich auch und wollte vermutlich einfach auf etwas anderes hinaus. Für die Sarutobi ging es hinsichtlich der Bijuu-Beziehung nicht um Mögen und Nichtmögen, sondern um Herrschaft durch Stärke, geistige Stärke. Ihre Lehre zog sie aus den Schriften des Iro Katsura, ein Sammelwerk unter dem Namen "Der wahre Jinchuuriki". Von den Sechs Kräften des Menschen war dort die Rede, die es zu meistern galt, wollte man sich der Bestie in einem selbst stellen und siegen. Liebe und Vertrauen waren keine Faktoren dabei - Höhere Gefühle spielten durchaus eine Rolle, doch der Jinchuuriki musste sich dieser Gefühle "lediglich" bewusst sein und in der Lage sein, sie ohne Reue und Rückhalt zu äußern. Ganz gleich, worum es sich dabei handelte.
Der "wahre" Jinchuuriki beschritt den Boden der Erde, als schwebe er auf den Wolken des Himmels: Ohne Bereuen und ohne Zaudern, seiner Selbst bewusst von den Fußsohlen bis zu den Haarspitzen. Wenn man es bei rechtem Lichte betrachtete, sprach nichts gegen innige Freundschaft zu dem Bijuu, doch es war nur ein Weg von vielen, ein freier Ansatz für einen Jeden. Welchen Weg man sich auch wählte, man sollte ihn mit voller Selbstsicherheit gehen.
Auf Ringos kleine Bemerkung hinsichtlich einer gewissen Hexe kam von Kazumi ein skeptisches "Ernsthaft?", was die Sarutobi natürlich mit einem ihrer sparsamen Blicke bedachte. Als würde ich lügen. Habe ich dich je belogen?, so sagten ihre Augen.
Was ernstere Dinge betraf, stand der Kyuubi-Bunshin weit oben. "Hm… Ja… Doch… Wir können zwar keinerlei Techniken anwenden, doch im Notfall kann er uns helfen. Er würde auch gehorchen, selbst wenn ich ihn zwingen müsste."
Hm. Fein, erwiderte Ringo gemächlich. Vielleicht hast du es bereits gemerkt, doch der Bunshin aus Bijuu-Chakra ist eine überlegene Form, viel zäher und leistungsfähiger. Ich habe ihn schon in Kämpfen verwendet, und er ist sehr praktisch, selbst ohne Ninjutsu. Sie dachte an einen der extremeren Momente zurück. Damals war sie mit einem Mädchen namens Kazumi unterwegs gewesen. Vor einer Weile kämpften mein Team und ich gegen so eine Art... Pflanzenjutsu oder -Monster, eine Art belebtes Mokuton oder so. Der Bunshin wurde von einem Ast sauber in der Brust durchbohrt, doch anstatt sofort zu zerplatzen, hielt er noch mehrere Sekunden lang durch. Während sie dies schilderte, leuchteten Ringos Augen förmlich angesichts solcher Zähigkeit. Sie tippte Kazumi gegen die Brust, während sie fortfuhr: Das ist Jinchuuriki-Stärke im Keim, so finde ich. Du nicht auch? Wenn wir solche Kräfte fördern, werden wir auch nicht zu "Chakrabomben" degradiert, wie es die ersten Jinchuuriki noch waren. Wir müssen uns nicht in Monster verwandeln, um stark zu sein.

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Spoiler:
 
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Do Mai 11, 2017 8:40 am

Den mörderischen Blick, den die Ältere ihr schenkte, ignorierte Kazumi überraschend erfolgreich. Schließlich würde die Ältere sie dafür nicht töten. Zwar anderweitig erniedrigen, wenn sich die Gelegenheit bot, aber naja… Sie waren doch Leidensgenossen. Sicherlich würde Ringo ihr niemals so etwas Böses wollen. „Die Wortwahl "leiden können" ist nicht ganz stimmig“, sagte die Andere. Verständlich. Kazumi lächelte schwach. Tut mir leid. Natürlich hast du recht, sagte sie und seufzte. Wahrscheinlich beneide ich dich, weil dein Biju dir antwortet und mit dir redet. Dadurch, dass Kyuubi immer, wenn Kazumi ihn beschworen hat, geschwiegen hatte, hatte sich bei Kazumi so ein banaler Neid gegenüber anderen Jinchuuriki entwickelt, wenn sie mit ihren Bijus sprachen und diese sogar halbwegs ernsthaft antworteten.
Diese Gedanken waren echt einfach nur frustrierend, weswegen Kazumi etwas genervt von sich selbst, die Augen drehte, sich die Hand gegen den Kopf klatschte und nur den Kopf schüttelte. Bitte achte gar nicht auf mich. Ich geh mir grad selbst auf die Kette. Das war eben Kazumis Art von Neid. Während Ringo ihre Art hatte, auf stärkere Shinobi zu reagieren oder auf Andere, die größer, aber auch zeitgleich jünger waren, als sie, so war dieses leicht miesepetrige und pessimistische Gehabe Kazumis Neid, der sich gegenüber der Älteren zeigte. Aber zum Glück kamen sie schnell auf Wichtigeres zu sprechen. Und das waren die Biju-Bunshin. Generell konnte sie nie aufhören, über Biju zu sprechen. Dafür, dass sie selbst nicht kannte, beziehungsweise nur Allgemeines von ihm wusste, redete sie gerne über das, was sie wusste. Es wäre auch einfach zu herrlich, mal mit ringos Biju sprechen zu können, in der Hoffnung, er würde irgendwas über Kyuubi erzählen. Aber zurück zum Ernst der Sache. Aufmerksam und abwartend betrachtete Kazumi die Ältere und lauschte ihren Worten. Sie nickte selbst langsam, als Ringo von der Leistungsfähigkeit und der Zähigkeit eines Bunshins sprach. Da musste sie nur an den Kampf mit Kotone denken, wo sie Kyuubi mit ihren Kampftechniken der Hyuuga im Herzbereich getroffen hatte und trotzdem hatte ihr Bunshin noch weiterkämpfen können, hätte Kazumi ihn nicht aufgehalten und ihn gezwungen Kotone nicht anzurühren. Dagegen ähnelte Ringos Erfahrung der der Natsu. Allerdings klang die Erfahrung, die Ringo gemacht hatte, um einiges Schmerzhafter. Kazumi griff sich unweigerlich an die Brust, als sie sich vorstellte, wie der Yonbi sich gefühlt haben musste, als er mit irgendwelchen Ranken durchbohrt wurde. Sie schluckte schwer. In ihr zog sich Alles zusammen, wenn sie sich vorstellte, dass sich Kyuubi durch so einen Angriff auflösen würde. Sie lachte etwas skeptisch. Und der Yonbi hats dir nicht krumm genommen, dass er so aufgespießt wurde?, fragte sie ein wenig labidar, als würde sie keine ernstzunehmende Antwort erwarten. Sie konnte sich vorstellen, dass Kyuubi das sehr wohl persönlich nehmen und Kazumi drohen könnte, während er ihr den kleinen Finger seiner Klauenhand vor die Nase hielt, er würde sie als Dank dafür sie mit seinen Krallen aufspießen…
Schnell schüttelte Kazumi bei dem Gedanken den Kopf. Sie musste sich auf Wichtigeres konzentrieren. Ich find es faszinierend, was wir, verglichen mit den damaligen Jinchuuriki, Alles tun können. Aber ich würde trotzdem gerne wissen, wie die vorherigen Jinchuuriki mit Kyuubi klar kamen., grübelte sie und schweifte schon wieder mit den Gedanken ab. Aber mir gefällt der Gedanke, dass mein Biju mit mir zusammen stärker wird. Wenn ich die Pfade besser beherrschen lerne, ermögliche ich Kyuubi somit Zugriff auf meine Jutsus. Aber auch der Chibi-Pfad und der Gewandpfad machen mich so neugierig…, sagte sie schon wieder fast schwärmend. Aber letztendlich würde sie sich bei den Pfaden zusammen reißen müssen. Sie hatte sich sowieso vorgenommen, den Gewand-Pfad erst zu erlernen, wenn sie mit Kyuubi besser klar kam, beziehungsweise bis sie stark genug war, um sich gegen den Biju zu behaupten. Aber vor dem Gewand, plante sie eh noch den Chibi-Pfad und eh sie ihren Bunshin nicht stark machen konnte, war der Chibi-Pfad für sie gar kein Thema.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Die blutigen Fragezeichen   Mi Mai 17, 2017 10:48 am

Was ein simples Vorführen des Bijuu-Bunshin doch für einen Eindruck hinterlassen hatte. Ringo hätte nicht vermutet, dass ihr Umgang mit dem Yonbi als derartig... vorbildlich erscheinen mochte. Ihre Art war schließlich einfach nur geradeheraus: Der Jinchuuriki versuchte, den Takt anzugeben, und der Bijuu versuchte, den Jinchuuriki umzubringen. Dass Yonbi in seinen Mordversuchen nicht erfolgreich war, lag an dem sehr zähen Siegel, gekoppelt mit dem Juin und einer Jinchuuriki, die äußerst stoisch war, was Regeln anging. Ringo kannte die Grenzen ihrer Möglichkeiten, aber auch deren Leistungsfähigkeit. Wenn sie den Spielraum beachtete, den ihr Siegel ihr verlieh, und sich nicht übermütig darin verlor, behielt sie die Oberhand.
Anders gesagt: Würde man Ringo einen Mogwai schenken, würde sie ihn einfach nach Mitternacht nicht mehr füttern, und es säße nie ein Gremlin mit einem frisch geschärften Handbeil auf ihrem Kopfkissen. So einfach waren im Grunde auch Bijuu... vermutlich.
"Bitte achte gar nicht auf mich. Ich geh mir grad selbst auf die Kette."
Verstehe, erwiderte Ringo unverbindlich und gab Kazumi somit das übliche Zeichen, dass sie sich nichts weiter denken musste. Ab und an gingen bei beiden die Gedanken auf Karusselfahrt, und dann war es ganz nett, wenn man einfach abwinken konnte.
"Und der Yonbi hats dir nicht krumm genommen, dass er so aufgespießt wurde?"
Tse. Ringo wedelte in der Luft herum. Zum Einen hat ein Bunshin eben für sein Original zu sterben, ob er nun aus Bijuu-Chakra besteht und von einem äonenalten Monster kontrolliert wird oder nicht. Zum Anderen habe ich ihn ja nicht absichtlich beschworen, damit eine mutierte Fliegenfalle ihn mit einem ultrascharfen Blatt aufspießt.
Ob frühere Jinchuuriki auch derartig sachlich und gemütlich über ihre Monster gesprochen hatten? Ringo hatte sich dann und wann mit der Historie der Jinchuuriki beschäftigt, und es war ein stetiges Hin und Her, teils von Dorf zu Dorf verschieden. Im inzwischen untergegangenen Kumogakure hatte man offenbar vor allem zur Naruto-Ära das beste Mittel gefunden, mit Bijuu umzugehen. Die allerersten Meister unter den Jinchuuriki kamen von dort: Gefäße, die ihre Bijuu wahrlich zu kontrollieren in der Lage waren. Grundlegend aber war es stets von den Umständen abhängig: Hatte der Bijuu erst kürzlich großen Schaden im Dorf angerichtet, gar Todesopfer gefordert? Dann gab es entsprechend viele Menschen mit Hass und Wut auf den Jinchuuriki. Und wie war es selbst um das Gefäß bestellt, um dessen Persönlichkeit? Oft waren die Jinchuuriki auch einfach als eine Art laufender Tresor verwendet worden, ein reines Gefängnis für eine Kraft, die man nicht frei herumlaufen lassen durfte.
Alles sehr gemischt also.
"Ich find es faszinierend, was wir, verglichen mit den damaligen Jinchuuriki, Alles tun können. Aber ich würde trotzdem gerne wissen, wie die vorherigen Jinchuuriki mit Kyuubi klar kamen."
Nicken. Ja, pflichtete Ringo einträchtig bei, ehe sie hinzufügte: Was Kyuubi betrifft, hast du immerhin Glück. Das Archiv des Dorfes dürfte dahingehend massig Lesestoff haben. Zumindest solltest du in den Chroniken fündig werden... Und wenn du ganz glücklich bist, findest du irgendwo ein altes Tagebuch eines ehemaligen Jinchuuriki.
Das Schwärmen von den Pfaden brachte Ringo derweil leicht zum Lachen. Haben wir etwa inzwischen zu viele Möglichkeiten? Denk auch an dein anderes Zeug, wie etwa Iryo. Sie hob den Zeigefinger. Dafür bist du ja schließlich auch dabei: Du wirst wohl eine Leiche untersuchen müssen. Sie wurde etwas ernster, musterte Kazumis Gesichtszüge und wartete auf Regungen. Wirst du damit fertig? Mit dem Arbeiten an einem Toten, meine ich.

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Derweil schalten wir kurz zu Noriko: Anbei eine kleine Aufzählung von Dingen, die Noriko mitbekommen kann. Der Autor dieses Beitrags bittet darum, den Hintergrund mit diesem Soundtrack zu unterlegen.

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- Vor dem Gasthaus "Zur trudelnden Zehn", wo die größte Attraktion nicht das Essen, sondern das Würfelspiel ist, halten zwei Angestellte Raucherpause:
"Ruhiger Tag heute."
"Abend wird voller."
"Die große Würfelrunde wieder, ja... Heute zum ersten Mal ohne den Iodasunai-Kerl."
"Armer Typ, warn großer Zocker."
"N Großer, der Größte aber nicht. Der Titel gebührt immer noch unserm werten Chef von der Polizei."

- Auf dem Markt:
"Wann ist denn nun die Beerdigung von Iodasunai-san?"
"Soll wohl bald so weit sein. Hab zumindest gehört, die Ermittlungen sind so gut wie erledigt."
"Ach, hamse wen?"
"Ham wohl wen, hamse. Kehrt endlich wieder Ruhe ein, die Gerüchte kochen mir derzeit nur langweiliges Zeug mit diesem Wer-wars-wer-wars-nicht."
"Willst lieber wieder über freundlicheres Zeug lästern? Na, können ja drüber wetten, ob unser anderer Iodasunai-san seine Ehefrau oder seine Geliebte zur Beerdigung mitbringt."
"Besser, viel besser."

- Auf der Straße unterhalten sich zwei alte Damen beim Kehren:
"Schrecklich, immer diese Samurai... Schwerter bringen in den Männern nur das Schlimmste hervor. Selbst aus den Frauen, man siehts ja!"
"Was meinst genau?"
"Na, die Sache mit dem armen Iodasunai-san... Eine Frau haben sie festgenommen, hast dus nicht gehört?"
"Huh? Jetzt grad von dir zum ersten Mal. Oichi-baba meinte ja, es wär ne reine Männersache gewesen!"
"Was weiß denn die alte Oichi nun wieder, die sieht doch keinen bunten Hund mehr, wenn der ihr den Brei vom Teller frisst."
"Hören kann sie aber noch wie ein Hase. Und sie sagte, es hätt Getöse gegeben, dann ein paar Rufe, alles Kerle, dann Geklirre und dann war Iodasunai-san tot auf der Straße. Hätt sie ne Frau gehört, das hätt sie erzählt. Die hält mit sowas nicht hinterm Berg."
"Vielleicht fantasiert sie sich auch nur alles zusammen."

- Nahe des Tatortes, in einem Garten:
"Oichi-chan, da is wieder ne Kittekatz inne Gaaarten. Magst, dass ech se fang? Du hast doch eeerst zehne, und de hier schaut nechmals räudich us."

- Nochmals auf der Straße:
"Ich sage euch, der Pfarrer wars."
"Oppa, bist wohl still!"
"N Jashinist isser. Ja, natürlich isser des, aber ich sach euch, Kidders, die machen Leute kalt. Früher, ja, da war ich so jung wie ihr, da kam das ständig vor, stääändi-"
"Geh wieder rein, Oppa!"
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