Tamashii no Utsuri

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 Gasthaus in den Bergen

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Gasthaus in den Bergen   Sa Feb 25, 2017 10:12 am

~ Ein namenloses Gasthaus in den Bergen. Ein großer, kreisrund angelegter Gemeinschaftsraum mit einer Feuerstelle in der Mitte bildet den Kern des Gebäudes. Es gibt hier keine Tische oder Stühle; stattdessen bildet der Holzfußboden rund um die Feuergrube abgestufte Bänke, auf denen man sitzen kann. Dank eines Rostes kann man hier auch grillen.
Das Gasthaus erzieht zur Selbstständigkeit. Es gibt eine kleine Verkaufstheke, welche auch bis spät in die Nacht noch geöffnet hat. Es gibt keine wirkliche Bewirtung, doch wer mag kann hier Brot, Ziegenkäse oder rohes Fleisch kaufen (natürlich für den Grill). Außerdem kann man Schlafsäcke etc. ausborgen.
Bei Einbruch der Nacht legt der Herbergsvater zum letzten Mal Holz nach; wer danach noch ein Feuer haben möchte, muss Brennholz kaufen (natürlich an der Theke). Sind mehrere Reisegruppen hier, ist das Bezahlen des Holzes in der Regel eine Gemeinschaftssache. ~

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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   Sa Feb 25, 2017 10:38 am

cf: Bergwälder

Vor der letzten, großen Lauf-Etappe hatte Epona in ziemlich bunten Farben ein Gemälde ihrer Genjutsu-Fähigkeiten gemalt. Amaya hatte ein wenig... überfahren gewirkt, als die Ältere ihr prophezeite, wie mächtig sie aussehen würde, wenn sie beim nächsten Mal kämpfen würden. Schließlich hatte die Eponas Fähigkeiten gelobt und als nützlich empfunden, im Großen und Ganzen aber eher wie jemand gewirkt, der anerkannte, dass dieser eklige Käfer da ein wirklich gutes Heilmittel aus seinen Schleimporen absonderte... letztlich aber doch ziemlich eklig war und gerade nicht näher untersucht werden musste. Jedenfalls nicht von ihr.

Der erste Tag der Reise neigte sich dem Ende zu; die beiden Kunoichi erreichten schließlich die Herberge. Epona war inzwischen die Lust aufs Rennen vergangen. Dies konnte man auch sehen, vor allem, wenn man selbst ein ausdauernder Läufer war und wußte, wie Seitenstiche und sich sanft ankündigende Krämpfe aussahen.
Ein Gasthaus, stellte Epona mit hörbarer Erleichterung fest, Endlich... ich meine, nicht, dass ich nicht noch laufen könnte, doch die Sonne geht bereits unter... Komm, ich gebe das Abendessen aus.
In der Herberge selbst herrschte ein wenig Leben. Ein halbes Dutzend Leute, vier Männer und zwei Frauen, saßen am Feuer beisammen und blickten auf, als Amaya und Epona eintraten. Das Gepäck der anderen Reisegruppe lag ebenfalls herum; neben Rucksäcken stapelten sich Rüstungsteile, wie Samurai sie verwendeten. Ihre Schwerter trug die Gruppe entweder am Gürtel oder hatte sie neben sich auf dem Boden liegen.
Zwei der Männer nickten knapp. Epona erwiderte die trockene Geste, neigte dann leicht den Kopf und flüsterte Amaya etwas zu. Ich schätze, wir haben Glück. Wenn es hier noch mehr wehrhafte Leute gibt, werden potenzielle Attentäter es sich zweimal überlegen, uns heute nacht zu stören. Es würde wohl auch unseren Doton-Freund von vorhin abschrecken, den Trick mit der abstürzenden Klippe erneut zu versuchen.
Es wäre arg optimistisch, zu glauben, man könne mit so einem Manöver großen Schaden anrichten - abgesehen von dem Gebäude, welches danach natürlich nur noch Kleinholz wäre. Doch dafür hätte der Angreifer es dann auch mit der Wut sämtlicher Bewohner zu tun.
Natürlich mochte es hier auch Komplizen geben, doch dies war eher unwahrscheinlich. Letztlich hätten die Attentäter wissen müssen, wohin Amaya und Epona unterwegs waren, denn es gab viele Möglichkeiten, wie man in der Bergwelt Tetsu no kunis die Nacht verbringen konnte. Und diese sechs Samurai waren offenbar schon lang vor ihnen hier angekommen, was dagegen sprach, dass sie in irgendwelche Pläne gegen Amayas Klientin involviert waren.
Leute, die nach ihnen hier eintreffen mochten, waren natürlich etwas anderes.

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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   Fr März 03, 2017 11:29 pm

cf: Bergwälder

Der nächste Abschnitt der festgelegten Reiseroute führte die kleine Gruppe durch die luftigen und kalten Höhen des namenlosen Gebirgspasses. Amaya war froh, dass sie die zügige Reisegeschwindigkeit an dieser Stelle durchhalten konnte. Aufgrund der intensiven, körperlichen Betätigung schwitzte sie unter ihrer sportlichen Kleidung - trotz des eisigen Gebirgswindes, der ihr um die geröteten Wangen wehte. An dieser Stelle hatte sie bereits bemerkt, das Epona mit ihr gut Schritt halten konnte und das ermöglichte es ihr, sich ohne weitere Bedenken auf den Weg und die Umgebung zu konzentieren. Dennoch wusste sie, dass mit der Kälte nicht zu spassen war. Obwohl sie sich sicherlich noch ein paar Stunden gefahrlos im Freien aufhalten konnten, wenn sie weiterhin in Bewegung blieben.
Über das Angebot der Blondhaarigen wollte die Schwarzhaarige sich in diesem Augenblick weniger Gedanken machen. Sie wollte die Sache nüchtern betrachten. Alles weitere lenkte sie ohnehin nur von ihrer eigentlichen Aufgabe ab und daher blieb sie eher wortkarg und wollte beharrlich an dieser Stelle blieben. Amaya preschte die Handelsstraße entlang, als würde das Ziel in der Ferne das Einzige sein, dass in ihrem Leben in diesem Augenblick existierte.
Sicherlich war sie erleichtert, als sie das erste Etappenziel am Horizont zwischen den Bäumen ausmachen konnte: Ein dreistöckiges Haus, dass am Rande der Straße inmitten der Wildnis gebaut wurde und den Reisenden als Unterkunft dienen sollte. Von außen machte das Haus mit seinem massiven Holzbeschlag einen passablen Eindruck und der qualmende Schornstein vermittelte ihr eine gemütliche Atmosphäre, sodass sie sich bereits insgeheim auf die Rast freute. Die Chuunin blieb vor dem Gebäude stehen und genoss die Aussicht an einem Abhang, der in dieser kalten Jahreszeit mit hohem Schnee bedeckt war, doch im Frühling sicherlich im freundlichen und frischem Grün erstrahlte. Die Sonne war dabei, hinter einer nahen Bergkette zu verschwinden und der Himmel leuchtete in einem eigentümlichen Abendrot. Die Chuunin hielt an dieser Stelle bedächtig inne, atmete einmal tief durch und fühlte die leichte Müdigkeit, die sich in der Muskulatur ihrer Gliedmaßen breit machte. Sie fragte sich, ob sie eine ruhige Nacht haben würde, oder ob weitere Assassinen es wagen würden, die kleine Reisegruppe zu stören. Sie rechnete damit, dass die eine Hälfte der Nacht wahrscheinlich wieder einmal spähend an einem Fenster oder auf dem Dach verbringen würde. Sie würde diese Sache später mit Kanjaku besprechen. Nachdem sie vor dem Haus stehen geblieben waren, richtete sie einen Seitenblick über ihre Schulter und sprach mit kräftiger Stimme zu ihrer Auftraggeberin.
"Da wären wir - für heute haben wir das Teilziel hinter uns gebracht. Hoffen wir mal, dass die Nacht für uns erholsam wird und uns keine unangenehmen Überraschungen erwarten."
Epona betrat sogleich die Herberge, woraufhin ihr Amaya auf den Fuß folgte. Die Schwarzhaarige schwieg und hob eine Augenbraue, als sie die Samurai erblickte, die sich im Aufenthaltsraum versammelt hatten. Sie wusste sofort, warum sich ihre Klientin auf ihre Unterstützung bauen konnte.
Die Ehre geht einem Samurai über alles. Er würde sich lieber in sein Schwert stürzen, als seinen Ruhm aufzugeben. Von Selbsterhaltung halten die Kerle in der Beziehung eher wenig. Epona kann sich gewiss auf ihre Unterstützung verlassen, vorrausgesetzt sie wissen, WEN sie hier vor sich haben.
Sie konnte sich an dieser Stelle ein leichtes Lächeln nicht verkneifen.
"Ja... " sprach sie schließlich unbedarfter Weise aus. "Lass uns an dieser Stelle ruhig etwas essen. Ich denke wir können uns an dieser Stelle sicherer fühlen."
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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   So März 05, 2017 5:32 pm

Epona erwog, einen Axolotl zu beschwören. Die kleinen Kuchiyose-Geschöpfe waren in der Lage, einen Schleim abzusondern, der im Grunde wie Heilsalbe wirkte. Es ersetzte gewiss kein Heiljutsu, half jedoch in der Ruhezeit. Und gerade jetzt, wo sich zarter Muskelkater daran machte, seine Krallen in Eponas Waden zu schlagen, kämen sie wohl gerade recht. Wenn sie bloß nicht so eine Schweinerei machen würden!
Mit ihrer Leibwächterin befand sich Epona derzeit in ziemlichem Gleichklang. Beide wollten der nächtlichen Kälte entkommen, beide empfanden die Herberge als durchaus zumutbar, und beide verspürten Hunger.
Fein, entgegnete Epona auf Amayas Einwilligung zum Essen und dem Gefühl der relativen Sicherheit. Sie wählte eine Stelle aus, die etwas von der Samurai-Gruppe entfernt war, und ließ mit erleichtertem Seufzen Rucksack und Mantel fallen. Bin eine alte Frau, hab Rücken, murmelte sie nur halblaut, für Amaya aber durchaus verständlich. Dann marschierte sie zur Theke und kaufte zwei Portionen rohes Grillfleisch. Einen halben Laib Brot gab es dazu. Derartig ausgerüstet kehrte sie zu Amaya zurück.
Ich hoffe, du magst Gegrilltes? Im besten Falle kannst du vielleicht sogar grillen? Ich würde nicht behaupten, dass ich es nicht kann, würde jedoch auch nicht behaupten, dass ich nicht ab und an etwas fabriziere, das von der Konsistenz her weniger Steak ist und mehr Grillkohle.
Vorerst sprach Epona die Fotos, die sie von einem der Angreifer erbeutet hatten, nicht an. Im Grunde hoffte sie sogar ein klein wenig, Amaya würde vielleicht nicht mehr interessiert daran sein und gar nicht mehr fragen.

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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   So März 12, 2017 10:39 pm

Die Schwarzhaarige schaute sich kurz in dem halbbelichteten Raum um, ehe sie ich neben Epona an den Esstisch setzte und ihren kleinen Reiserucksack neben den Holztisch stellte. Sie überschlug ihre Beine, stützte sich entspannt mit einer Hand auf der Tischkante ab und ruhte ihren Kopf auf der Fläche ihrer Hand. Sie wusste, dass sie sich an dieser Stelle nicht unbedingt "kniggegerecht" verhielt, doch das kümmerte sie weniger. Augenscheinlich blickte sie hinüber zu der Feuerstelle, doch aus den Augenwinkeln heraus beobachtete die Männer und Frauen, die an diesem Ort anwesend waren.
Amaya fühlte sich etwas griesgrämig in der Gegenwart der Samurai. Dennoch hatte sie weniger die Absicht, die Männer auf sich aufmerksam zu machen.
Sie wollte ihre Ruhe haben und gedachte sich ruhig zu verhalten. Sie schenkte Epona, der sie zu diesem Zeitpunkt gegenübersaß ein schiefes Lächeln. Die derzeitige Situation empfand sie als "möglicherweise problematisch", schließlich hatte sie Schwierigkeiten den Jashinisten, den Samurai und den sonstigen Gefolgsleuten ihr vollstes Vertrauen zu schenken. Der Gedanke an ihre Gesellschaft löste einen leichten Frust bei ihr aus. Am liebsten wäre ihr es, wenn sie das Alles ignorieren und gleich zu Bett gehen könnte, doch dann richtete Epona das Wort an sie mit einem Apell. Sie erinnerte sich, dass sie selbst verdammten Hunger in der Magengrube verspürte.
"Ja, okay .... ich werde mich gleich darum kümmern und ein paar Fleischstücke auf den Grill werfen."
Außerhalb ihres Berufes verhielt sich die Frau normalerweise nicht sonderlich serviceorientiert, aber sie wollte an dieser Stelle kein Drama aus der Situation machen. Vielleicht begründete sich ihr Innerer Widerwille aber auch darin, dass sie sich gedanklich wie emotional schon im Feierabend befand. Außerdem fehlten ihr die aufgeschlossenen und freundlichen Gefühle zu der ominösen Frau.
Sie blickte an sich hinab, als sich ihre Klientin daraufhin mit ihrem Kuchiyose bei der Regeneration behalf. Die Taijutsuka sich selbst hatte sie derzeit weniger den Eindruck, dass sie derzeit medizinische Unterstützung benötigte. Der Umgang mit Anstrengung und Schmerz zählte zu ihrem Alltäglichem Brot, sodass ihr ihre derzeitigen Verwundungen kaum Sorgenfalten auf die Stirn trieben. Dennoch wollte sie achtsam mit ihrem Körper umspringen, sodass sie sich doch um die auffällige Reißwunde an ihrer Hand kümmern wollte.
Außerdem hoffte sie, dass sie in dem Gasthaus später einen Duschraum finden würde. Nach diesem Gewaltmarsch hatte sie sich eine Pause verdient, doch es reichte wenn sie ihre strapazierte Muskulatur in der Nacht schonen würde. Ihre Muskulatur war eine solche Reisegeschwindigkeit gewohnt, sodass dem Schmerz sicherlich eine Massage und etwas Wärme Abhilfe verschaffen würde.
Die Taijutsuka schnappte sich ihren Rucksack und kramte einfaches Verbandszeug, eine Schere und eine Flasche mit Desinfektionsmittel hervor. Sie richtete sich von ihrem Stuhl auf, schaute sich um und schlenderte gemütlich zu der Feuerstelle und den danebenstehenden Theke, wo es Fleisch und Käse zu kaufen gab.
Sie hielt die Hand mit der Wunde unter das fließende Wasser des Waschbeckens an der Theke. Die Blutung hatte zu diesem Zeitpunkt aufgehört und sie fühlte sich, nach einer vorsichtigen Berührung der äußeren Wundstelle, bis auf den üblichen Heilschmerz, unauffällig an. Sie besprühte sie leicht mit dem Desinfektionsmittel und wickelte die Bandagen mehrfach um ihren Arm. Sie hoffte das die Wundheilung über Nacht zu einem guten Resultat führen würde.
Anschließend richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf die eigentliche Aufgabe, die Epona ihr hatte zukommen lassen. Gemächlich schlenderte sie zum Kaminplatz und setzte sich dort auf den Fußboden, auf diesem einen weicher Fellteppich aufgerollt worden war.
Dort angekommen, stocherte sie zunächst mit einem Schürhaken geistesabwesend im Feuer herum, und betrachtete wie die Flammen dazu tanzten und die Funken sprühten, bis sie sich zurücklehnte und mit ihren Händen sanft die Wadenmuskulatur bearbeitete, damit diese sich nicht verhärten würde. Sie warf einen raschen Blick über die Schulter zu Epona.
"Mh, was willst du eigentlich haben? Die Auswahl ist nicht sonderlich groß - was die Sache recht einfach gestaltet. Es gibt Brot, Käse und Fleisch!"
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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   So März 19, 2017 12:03 pm

Kleines Out: Epona erwägt nur, ihre Kuchiyose zu rufen, tut es aber nicht, weil sie zuviel Sauerei machen würden ^^ Nicht weiter wild aber.

~~~

Als artige Leibwächterin übernahm Amaya dankenswerterweise den Grilldienst. Zuvor verarztete sie sich noch. Epona schaute ihr geduldig dabei zu, wie die Konoha-Nin mit einfachen Mitteln und recht routiniert wirkenden Handgriffen die oberflächlichen Wunden versorgte, die sie im Rahmen ihres Jobs erlitten hatte.
Ausnahmsweise schwieg die blonde Kunoichi für eine verhältnismäßig lange Zeit, blickte mal von hier nach dort, von Amaya zu der Samurai-Gruppe und dann wieder im Raum umher. Da das Gasthaus Rustikalität an vorderste Stelle setzte, gab es allerdings kaum etwas zu betrachten. Keine Bilder hingen an den Wänden, und die Fenster boten auch keinen nennenswerten Ausblick mehr, nachdem die Nacht hereinbrach und die Welt draußen in Dunkelheit hüllte. Da und dort gab es geschnitzte Grafitti, die von gelangweilten Gästen stammen mussten und nicht entfernt worden waren. Es standen Dinge dort wie "Sato und Daisuke waren hier" oder "Yasha hat ein Echsengesicht." Hohe Poesie also.
Epona horchte auf, als ihre Kameradin das Wort ergriff. Amaya war inzwischen zur Feuerstelle marschiert und widmete sich der Zubereitung des Essens.
Grundsätzlich werde ich alles essen, was sich sowohl durch Farbe als auch Härtegrad von Kohle unterscheiden lässt, erwiderte Epona bescheiden. Wenn du mutig bist und Pluspunkte sammeln möchtest, wage dich an ein leicht angewärmtes Brot mit einem scharf angebratenen Stück Fleisch, auf dem wiederum etwas Käse zerschmolzen ist.
Dass sich Amaya nicht ganz wohlfühlte, hatte Epona dank jahrelang geschulter Menschenkenntnis erfasst. Dass es an den Samurai liegen mochte, wirkte wie eine nahe Erklärung. Die Yamanaka entschloss sich spontan dazu, ihre Leibwächterin schon einmal mit ihren Fähigkeiten vertraut zu machen, und konzentrierte sich auf sie.
Terepashi no jutsu.
Die Verbindung ward hergestellt. Epona sprach auf mentalem Wege und ohne jeden äußeren Laut direkt in Amayas Geist hinein. Und natürlich begann sie diese Unterhaltung klassisch mit:
Nicht erschrecken. Vermutlich fiel dies schwer. Bist du rein zufällig mit der Geist-Kommunikation der Yamanaka vertraut? Falls ja, wunderbar. Falls nicht, wird es ja Zeit, denn während der kommenden Reise-Etappe mag es taktisch und praktisch sein...
Man konnte esdurchaus als kleine, gemeine Absicht von Epona auslegen, Amaya ausgerechnet während ihrer Tätigkeit als Grillmeisterin anzusprechen und nicht freundlich zu warten, bis sie damit fertig war.

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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   Mi März 22, 2017 11:04 am

Sry, da war ich wohl etwas unachtsam beim schreiben, denken und äh... erinnern. ^^"
Wenn ich das nächste Mal so zerstreut bin, schreib mir einfach eine PN und ich editiere das. xD
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"Pluspunkte? Eh?" Amaya lachte herzhaft auf.
Für was gibt's dann Minuspunkte?
Sie zwinkerte, als ihr Blick von Epona abgewandt und der Feuerstelle zugewandt war. Schlussendlich hob Amaya amüsiert eine Augenbraue, warf ihrer Auftraggeberin einen etwas längeren Schulterblick zu, ehe sie betont seuftze.
"Naja ..." An dieser Stelle machte Amaya eine bedeutungsschwangere Redepause, sie wollte die nachfolgenden Worte und ihre möglichen Folgen betonen. Ihren entschlossenen Blick richtete sie dabei wieder ins Feuer. "Ich kann dir für nichts garantieren. Ich bin keine gute Köchin."
Normalerweise habe ich für solche Dinge keine Zeit. Aber wenn ich jetzt die Gelegenheit dazu habe.
"Das Fleisch auf den Grill zu legen dürfte aber nicht allzu schwer sein. Naja, lass dich überraschen!"
Sie lächelte beschwingt, als sie Aufstand um sich zwei flache Holzteller von dem sauberen Geschirrstapel zu nehmen, diese neben dem Feuerstelle auf einem kleinen Tisch aufgebahrt lagen.
Wenn ich etwas esse, dann kaufe ich es mir fertig zubereitet oder ich achte darauf, dass ich es roh essen kann. Nudeln, Reis, Gemüse, Früchte, Nüsse ... ab und zu ein bisschen Fisch. Es gibt viele Dinge die leicht zu kochen sind, lecker schmecken und dem Körper gut tun. Ernährungsbücher weisen einem bei der Suche hilfreich den Weg ...
Mit dem Teller in der Hand stiefelte sie gespannt zu der Kühltheke und nahm von dort zwei dicke Brotscheiben, zwei Schälchen gewürfelten Ziegenkäse und zwei rote Fleischstücke, die in einer luftigen Folienhülle eingewickelt waren und in ihrer würzvollen Marinade schwammen. Sie nahm noch Messer und Gabel für zwei Personen mit, sowie eine längliche Grillgabel und machte sich wieder auf den Weg zu ihrem gemütlichen Platz vor dem Feuer.
Dort angekommen, entschied sie spontan, da ihr Magen an dieser Stelle anfing zu grummeln, dass das Feuer und die Glut die richtige Temperatur hatte. Sie brauchte es nicht weiter anfachen.
Mit geschickten Fingern befreite sie das Fleisch von der Folie, piekte es mit der Grillgabel und legte es auf den Gitterrost, der sich über der Feuer befand.
Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken ... darf ich dem Fleisch beim Brunzeln zusehen.
An dieser Stelle schaute sie gebannt ins Feuer und spürte, wie sich ihr Geist begann zu leeren. Ihre Gedanken verstummten und ihre Gefühlswelt wechselte in einen ruhigen und entspannten Zustand. Sie blinzelte, als sie nach einiger Zeit in dieser harmonische Ruhe eine Präsenz bemerkte, die nicht zu ihrem üblichen empfinden passte. Die Frau spürte, wie sich ihr gesamtes Innenleben vor dem Fremdkörper zurückzog und dass der Wachhund in ihrem Inneren Welten an dieser Stelle wachgerufen wurde. Sie beobachtete und hielt inne, da sie wusste, dass sie diesen Prozess an dieser Stelle nicht aufhalten können würde. Oder vielleicht wollte sie ihn an dieser Stelle nicht aufhalten und vielmehr austesten, wie ihre Begleitung reagieren würde, wenn sie Bekanntschaft mit ihrem bärbeißigen Willen machen würde, der sie knurrend an dieser Stelle begrüßen würde. Sie warf einen bedächtigen Blick zu der Yamanaka, als sie ihre Stimme schlussendlich in ihrem Geiste vernahm. Sie überlegte kurz und hielt inne. Sie wollte an dieser Stelle versuchen, den Kontakt zu wahren und ihre Gedanken an die Frau zu senden.
"Es fühlt sich seltsam an." meinte sie an dieser Stelle. "Aber es ist in Ordnung. Ich denke, ich kann damit ganz gut umgehen."
Amaya fragte sich, wie die Yamanaka sich an dieser Stelle fühlen möge.
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BeitragThema: Re: Gasthaus in den Bergen   Sa Apr 01, 2017 3:33 pm

Sie erschreckte nicht. Die Yamanaka-Fähigkeit war ihr wohl zumindest vom Hörensagen her bekannt. Bedächtig blickte Amaya sich um und suchte Blickkontakt, ehe sie eine Antwort formulierte. Epona lächelte daraufhin und nickte kaum merklich. Sehr schön. Viele Leute, die ich zum ersten Mal auf diese Weise anspreche, schaffen es nicht, eine ordentliche Antwort zu geben. Entweder sprechen sie weiterhin laut, oder sie schaffen zwar die Telepathie, schreien mir dafür aber nur so in den Geist. Sie musste an eine gewisse Kaminishi denken, die es - vermutlich völlig absichtlich - vorzog, lauthals zu schreien, wenn Epona per Telepathie Kontakt zu ihr aufnahm. Auf diesem Wege können unserereins zwar nicht die Trommelfelle platzen, doch irgendwie tut es trotzdem weh, wenn das Gegenüber... zu laut denkt.
Dem Tonfall nach fand Epona dies durchaus amüsant.
Gefühle kamen über Terepashi nicht hinüber. Epona konnte über diese Brücke also nicht bemerken, dass Amaya ein wenig die Stacheln aufstellte. Rein zufällig ging die Yamanaka als nächstes auf dieses Thema ein. Nur zur Beruhigung seie gesagt, dass ich dir gerade übrigens nicht in den Kopf blicken oder gar deinen blanken Gedanken lauschen kann. Mein Chakra strahlt im Grunde lediglich Worte in deinen Geist hinein. Und erlaubt im Umkehrschluss dir das Gleiche. Keine Sorge also wegen deiner Privatsphäre. Dein Geist liegt keineswegs nackt vor mir.
Ihr Blick wanderte kurz zu der kleinen Gruppe lagernder Samurai, die sich allesamt recht müßig und bequem auf ihren Ruhelagern lümmelten. Einer von ihnen blickte, den Kopf auf den Rucksack gebettet, jedoch auch gern mal in Richtung der beiden Kunoichi.
Zu einer ordentlichen Anwendung der Telepathie braucht es natürlich noch ein wenig mehr. Den ersten Schritt hast du sofort getan. Etwas spannender ist jedoch der Zweite: Telepathisch kommunizieren, gleichzeitig jedoch nicht aussehen wie jemand, der sein Gehirn mit Wurzelrechnung überanstrengt. Im besten Falle schweigen wir uns dabei - für Zuschauer - nicht einmal an, sondern unterhalten uns praktisch auf zwei Ebenen zugleich. Glaubst du, das bekommst du hin?
Epona sprach sehr geduldig und freundlich. In ihrer Gedankenstimme lag die Art von Langmut, die sich ein Lehrer über jahrelange Erfahrung im Erklären und Lehren erarbeitete.
Gleichsam sprach sie Amaya jedoch auch richtig an. Dabei klang sie erheblich lockerer.
Glaubst du, morgen bleibts so kalt wie heute?

~~~

Edit am 26.4.: Aufgrund Abbruch des Plays tbc nach Konohagakure, genauer Link wird nachgeschoben.

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