Tamashii no Utsuri

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 [Dorf] Mayumi

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BeitragThema: [Dorf] Mayumi    Do Sep 13, 2012 3:55 pm

das Eingangsposting lautete :



Mayumi ist ein kleines Dorf in Hin no Kuni und lebt von der Landwirtschaft. Vorzugsweise findet man hier viele ältere Herrschaften, welche sich gerne über die Geschichte des Feuerreiches unterhalten. Die Leute hier sind sehr offen und versuchen ihr Dorf möglichst ansehnlich zu gestalten. In der kleinen Hauptstraße stehen viele Pflanzen und man sieht eigentlich immer jemanden, der mit einem Blumenstrauß durch die schmale Hauptstraße geht.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Di Mai 02, 2017 6:04 pm

Ja. Nein. Es bestand durchaus etwas Anmutiges darin, wie Muskeln kräftig wie gegossene Kupferstränge sich anspannten um die Hände emporschnellen zu lassen und einen Fisch in zum Schraubstock gewordene Finger zu quetschen. Gewiss bestand auch eine ziemliche Fingerfertigkeit darin das glitschige, sich windende, schuppige Wesen an der Flucht zu hindern, daran zu hindern mit einem kräftigen, aus den Muskeln des gesamten Körpers kommenden, Sprung aus den Händen zu fliehen und den Erfolg flüchtig wie Rauch werden zu lassen. Doch bevorzugte Reijarmo bislang noch die Variante mit Stock und Schnur, nicht nur wegen der damit verbundenen trockenen Füße und Perspektive ein gutes Buch lesen zu können, während ein Köder den größeren Teil der Arbeit machte. Vielleicht weniger Ehrenhaft, weniger der direkte Wettstreit zwischen den Kräften eines Menschen und eines Tieres, aber spätestens dort müsste er wieder in die philosophische Debatte einsteigen, wie ehrenhaft es überhaupt sein kann, Lebewesen zu essen. Eine ziemlich eintönige und langweilige Debatte. Glückwunsch zu eurem Fang, und meinen Dank für die Vorstellung eurer Kunst. Wenn ich es richtig beurteile, entscheidend ist nicht zu zögern, nicht zu zweifeln und die Erfahrung darin zu haben wie ein Fisch sich windet ? Theoretisch einfach, aber gut theoretisch war auch der Schwertkampf eine unfassbare Banalität : Hier ein Stück Eisen, oben ist die spitze Seite, da nicht anfassen, sonst sind die Finger ab, genau unten am Griff packen, Oberarmmuskeln anspannen und lockern, genau erzeugt einen Schlag. Viel Glück auf dem Schlachtfeld mein Jung. Diese Soldaten starben meist sehr früh. Ein spitzbübisch anmutendes Schmunzeln manifestierte sich auf dem Gesicht des weißhaarigen Mannes, egal wie sinnhaft oder unsinnig er das Ganze fand, wie sehr es seiner Vorstellung von einer eleganten Methode widersprach, er wollte es ausprobieren, einen Fisch wortwörtlich mit eigenen Händen ergreifen, schon aus drei simplen Gründen: Damit er wahrhaftig darüber eine Aussage treffen konnte, damit er sich nicht vorwerfen konnte eine Gelegenheit zu lernen verschwendet zu haben und aus dem besten aller ihn bekannten Gründen, weil er Lust darauf entwickelt hatte. Sein Mantra etwas lauter und melodische murmelnd krempelte er seine Ärmel hoch während er langsam durch das Wasser stackte, auf der Suche nach einem etwas schattigen Platz, darauf hoffend das Elysium der Fische zu erspähen nachdem sie panisch vor dem Mannbärdämon geflohen waren. Mannbärdämon? Er überlegte kurz, gab es hier überhaupt Bären? Vielleicht nur vor den Dämon, und eigentlich nur vor den unangenehmen Verwirbelungen des Wassers. Danke Gehirn, dass wir diese unwichtigen Details geklärt haben Er verlangsamte noch einmal sein Tempo, blieb dann stehen, die Ellenbogen bereits angehoben und die Handteller einander zugewandt. Wartend, den eigenen Atem zählend, die Augen schließend und auf sein Kekkai Genkai vertrauend beobachtete er die Bewegungen des Fische. Unter ihnen einer der nicht so schnell zu schwimmen schien wie die Anderen, der neugierig in Richtung des Unbekannten Strömungsbrechers schwamm. Ein Atemzug, das Gefühl davon wie die Hände das Wasser durchbrachen, den neuen Raum durchbrachen nach etwas griffen, es umschlossen aus dem Wasser rissen. Lächelnd betrachtete er seinen Fang, verlor sein Lächeln als der Fisch noch einmal all seine Kräfte bündelte und aus den Händen seines Häschers entkam, mit einem dumpfen Platschen wieder im Wasser landete und davon schwamm. Der geschlagene Fischer legte sein Haupt leicht schief Die Sache mit der Erfahrung war schon immer der blöde Part beim Lernen Trotzt dieser Niederlage wirkte er nicht sonderlich unzufrieden, eher erleichtert. Hätte er sich geärgert, dann hätte er verloren. Okay zeigt mir bitte an den Händen wie hier den Fisch packt, aber bitte ohne mir selbige zu brechen. Sein Blick glitt erst an seinen Unterarmen entlang und wanderte dann kurz und demonstrativ die gesamte Arme des besseren Fischers ab. Ich glaube zwar nicht, dass es meine mangelnde Körperkraft ist. Aber um Arme wie die euren zu bekommen, müsste ich vermutlich den gesamten Tempel eigenhändig neu erbauen, ohne Unterlass und ohne Pausen. Lächelnd streckte er ihm nun die überkreuzten Hände entgegen.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Fr Mai 05, 2017 10:55 am

Gut gelaunt ließ Daizen den Fang über die Schulter hinweg auf einen flachen Felsen am Ufer fliegen. Erst schaute er nicht hin, ob der Fisch richtig gelandet war und auch wirklich nicht mehr zuckte, dann aber sicherheitshalber doch. Ganz recht, erwiderte er nickend und die massigen Fang-Werkzeuge vor dem Körper verschränkend, Nicht zögern, nicht zweifeln, und zupacken wie ein Samurai kurz vor dem Ehrentod. Erfahrung mit glitschigen Dingen ist natürlich ebenso hilfreich. Wie sagt man? Am Anfang scheint es schwer, doch alles erscheint am Anfang schwer.
Ein paar Perlen der Weisheit wußte auch Daizen aus seinem Kästchen zu kramen. Plattitüden waren sowieso etwas, wovon Veteranen am meisten anhäufen konnten. Jeder, ob Shinobi oder Samurai, hatte schon von Vorgesetzten Sprüchlein entgegengespuckt bekommen, und markige Worte gehörten zum harschen Leben eines jeden Kämpfenden dazu.
Der Mönch versuchte es nun seinerseits; zur Überraschung Daizens gelang ihm sogar der Fang, und er riss einen Fisch aus dem Wasser empor. Leider aber überrumpelte ihn die Muskelkraft des Tieres, und er entfleuchte wieder.
"Die Sache mit der Erfahrung war schon immer der blöde Part beim Lernen."
Er sprach ein wahres Wort gelassen aus. Daizen nickte knapp. Als er gebeten wurde, das Festhalten etwas näher zu erläutern, trat er schwerfällig durch das Wasser hinzu.
Ah, die Kraft, mit eigener Hand einen Tempel zu bauen, versetzt die Leute in die Lage zu allem Möglichem. Hinderlich wäre es sicher nicht, doch nötig... Es geht eher um den richtigen Einsatz der Kraft. Genug, um es mit einem Fisch aufzunehmen, habt Ihr sicherlich. Er hob eine Hand und deutete mit zwei Fingern und Daumen eine Greifbewegung an wie mit einer Zange. Ich selbst habe nie eine Waffe geführt, doch Schwertkämpfer gibt es in unserer Welt ja viele, und wie ich so hörte, haben das Halten von Fischen und das Halten von Schwertern gewisse Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen darf man weder verkrampfen noch zu locker sein. Ich kann Euch allerdings keinen Tipp geben... außer, dass wir an etwas Größerem üben als diesen Forellen.
Sprachs.
Als der Wels in Bewegung kam.
Der ungekrönte Herr der Flussschleife war ein Wesen, welches sich auch gut und gern als Partner eines Kuchiyose-Vertrages anbieten mochte. Wie er hier in diesen Fluss geraten war, vermochte er inzwischen nicht mehr aus seinem Gedächtnis zu kramen. Er war eben hier, und er wollte fressen. Er war ein Onamazu, und als solcher verfügte er über ein ungewöhnliches Element für einen Fisch. Doton. Er tauchte in den Schlamm wie... ein Fisch ins Wasser. Schwamm auf die beiden Angler zu und würde unmittelbar neben ihnen wieder hervorbrechen, mit weit aufgerissenem Maul.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    So Mai 07, 2017 6:52 pm

Doch kein Schwertkämpfer? Dieses Aussage überraschte Reijarmo dann doch, innerlich war er geradezu davon überzeugt gewesen, Muskulatur und Präsenz hatten ihn an andere große Männer des Schwertes denken lassen. Aber gut dann eben nicht, wer ohne Fehler sei, werfe den ersten Stein, oder so ähnlich, zumindest würde er es in seiner geistigen Kartei vorerst neu notieren. Selbstverständlich mit dem Vermerk, dass es nur ein provisorischer Eintrag sei. Der ohnehin vorerst ohne Relevanz war. Der Boden unter seinen Füßen begann zu Beben, für sich ein ungewöhnliches Ereignis, da dieser Teil der Welt als tektonisch ruhig galt, noch ungewöhnlicher war dagegen der Grund des Bebesens, vor ihnen bäumte sich ein gewaltiger Wels, ein auf.

Ich vermute damit ist zumindest sichergestellt, dass das Dorf sein Grillfest bekommt. Vielleicht waren solch ruhig Worte nicht, die üblichste Reaktion auf das erscheinen eines Onamazu und zugegeben seine massive Gestalt und kräftigen Muskeln ließen keinen Zweifel daran offen, dass dieser Wels einen Bären futtern würde, der Blick der glasigen Augen deutete zumindest darauf hin, dass er aber auch mit zwei weniger behaarten Lebewesen zufrieden wäre. Mit der Ruhe eines Shinobi sprang Reijarmo rückwärts aus dem Wasser, seine derzeitigen Optionen säuberlich abwägend. Er könnte versuchen den Fisch zu fesseln, die dafür nötigen Kekkai beherrschte er, inwieweit sie ausreichen würden um den Fisch langfristig zu binden, konnte er dagegen nicht einschätzen bzw. er konnte schon eine grobe Vermutung aufstellen, aber die exakte Einschätzung scheiterte daran, dass auch er noch nie gegen einen Fisch gekämpft hatte. Zugleich fragte er sich, ob er deswegen die ganze Situation mit der Ruhe eines Schlachtenbummlers, seltsam teilnahmslos musterte. Wobei für diesen Umstand konnte er verschiedene Gründe benennen, zum einem, wie schon genannt, hatte er noch nie gegen so einen Fisch gekämpft, er war sich zwar unsicher ob er nicht in einen seiner Träume durch einen Fischerspeer gestorben war, aber dies war auf die hiesige Situation nicht sonderlich übertragbar. Zum Anderen hatte er mit Daizo einen Kämpfer an seiner Seite, wodurch er versucht war sich mehr oder weniger einfach nur auf dem Bild des schwachen Priester zu versteifen, der zu nicht mehr als ein wenig heilen konnte, um beobachten zu können, wie ein Kampf zwischen zwei Urgewalten verlaufen würde. Dagegen sprach jedoch seine noch immer vorhandene Ehrauffassung, lästig diese wenig rationalen Verhaltensweisen. Wenig Rational weil, er nicht wissen konnte ob Daizen nicht ähnlich dachte, ob selbiger den Weißhaarigen im Zweifel nicht lieber seinem Schicksal überlassen würde… Yare yare, ich denke schon wieder zu sehr wie ein Kindermensch mit einem schwachen Lächeln schüttelte er seinen Kopf Ich verstehe mich ansonsten auf Kekkai und Fuuin no jutsu, lohnt es sich den Fisch zu fesseln, damit ihr ihn erschlagen könnt? Der Fisch besaß leider nicht die Nuance eines typischen Manga oder Roman Antagonisten, ließ seine Kontrahenten nicht erst in Ruhe planen, oder gab ihnen durch eine Erzählung darüber wie er die Weltherrschaft ergreifen würde, die Zeit Vorbereitungen zu treffen, sondern schleuderte mit einem gewaltigen Schlag seiner Schwanzflosse ein Gemisch aus Felsen und Wasser in Richtung seiner Kontrahenten. Mit einem dumpfen Knall traf das Wasser auf das Rashoumon no Jutsu welches Kensaku gewirkt hatte. Den Blick auf den vom Biss noch leicht blutenden Daumen seufzte selbiger kurz, das ganze wäre ungemein einfacher, wenn der Fisch die Güte besitzen würde Jutsu einzusetzen, irgendwo war Chakra immer Chakra, selbiges konnte er auf kurz oder lang immer mit seinem Kekkai Genkai binden, oder mit Barrieren abwehren, so konnte er nicht mehr machen als den Fisch dadurch ärgern, dass er Spielverderber der wütenden Angriffe war, der zudem mit Kanonen auf Spatzen schoss. Er zuckte innerlich mit den Schultern, immerhin besaß er noch mehr als genug Chakra. Nun gut, er merkte auch wie weitere Fische entgegen der Strömung in ihre Richtung schwammen, wodurch er seine Kalkulationen vielleicht ein wenig anpassen musste. Viel Feind viel Ehr? Im Vergleich zur Ehre hätte er dennoch lieber die Ruhe gewählt. Wir können unsere Rollen nicht aussuchen, wir können ihr nicht entkommen, wir können sie nur so gut wie uns möglich spielen. Zugleich merkte er wie der Fisch sein Maul aufriss, diesmal wohl um frontal auf Daizen zustürmen, sollte Reijarmo nun ein Rashoumon wirken, oder würde Daizen die Situation anders lösen? Etwas das Reijarmo durchaus entgegenkommen würde, da er vielmehr in Versuchung war Gilbird anzustoßen, damit dieser nicht mehr als Brille auf seiner Nase, sondern als Boken in seiner Hand weilte, um damit die ebenfalls im Anflug befindlichen drei Hechte abwehren zu können, aber gut im Zweifel waren die Hechtbisse auf seinem Arm ein kleineres Problem als ein Daizen in einem Fischmaul. So oder so war er in dieser Situation dankbar für seine vergangenen 99 Traumtode, im Kampf verspürte er mehr Ruhe und Klarheit als in jeder Situation, ein Umstand durch den er durchaus diejenigen verstehen konnte, die unentwegt Kämpfe suchten. Nur dies war gerade nicht der richtige Augenblick um darüber zu sinnieren.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Mo Mai 15, 2017 11:22 am

Plötzlich wurde das Wasser wild, und der Mönch kommentierte das Geschehen abgebrüht pragmatisch. Ja, da kam ein großer Fisch, wie ihn sich Daizen vorschnell gewünscht hatte, und er würde sich großartig auf einem Grill machen, der so lang und breit war wie ein Scheunentor.
Apropos Tor. Der Mönch beschwor Rashomon, um einen Schwall von Lehm und Wasser abzublocken, den der Wels gegen sie schickte. Daizen hatte sich bereits mit gekreuzten Armen für den Aufprall gewappnet, starrte nun jedoch auf ein massives Tor. Er fing nach einem Moment des Staunens an, zu lachen. Rashomon, ausgerechnet ein verdammtes Rashomon. Ein Exponat der Yamashiro no Gado, die sowohl eine Bergfestung als auch gleichermaßen ein Kuchiyose-Reich war. Rashomon, das längst seinen ganz eigenen Weg in der Welt gefunden hatte, unabhängig vom Vertrag aus Mörtel, in welchem die Splitter alten Bauholzes die Lettern bildeten. Und den Daizen unterschrieben hatte. Ausgerechnet Rashomon sprang ihm hier entgegen.
Daizen lachte, weil das Schicksal ironisch war. Zumindest für ihn, der richtungslos war und sich eingeredet hatte, er fühle sich wohl in seiner verlorenen Wanderschaft. Das Dämonentor starrte auf ihn herab. Ausgerechnet Rashomon.
"Ich verstehe mich ansonsten auf Kekkai und Fuuin no jutsu, lohnt es sich den Fisch zu fesseln, damit ihr ihn erschlagen könnt?"
Daizen fuhr die Arme wieder aus, streckte sie zu beiden Seiten und formte die Hände zu Krallen. Testen wir erst seine Schuppen, ehe wir schweres Gerät auffahren, rief er angriffslustig dem Mönch zu. Der Wels umkurvte das erste Tor gerade, startete einen direkten Schlag mit weit geöffnetem Maul. Daizen streckte den linken Arm ausholend nach hinten, zog den Rechten quer über die Brust nach links, drehte den Körper von der Hüfte aufwärts ebenfalls in diese Richtung. Verwurzelung in den Füßen, Spannung in den Beinen, Kraft in Bauch und Armen, Feuer im Herzen, Schlag. Doppelschlag, rechts wie eine Rückhand, links wie eine Vorhand, von links nach rechts ein donnernder Schlag gegen den Kopf des Fisches.
Der Wels hob ab, zumindest ein Stück. Unverletzt und schwer wie Fels driftete er durch den Doppelschlag zur Seite weg und peitschte über die Wasserfläche, dann auch ein Stück ans Ufer.
Daizen spürte den brennenden Schmerz in den Handflächen. Er lachte schnaubend. Als wolle man der Erde selbst eine Ohrfeige geben.
Der Onamazu hatte Ninjutsu eingesetzt, Doton Domu, und seine Schuppen hart wie Stein werden lassen. Nun peitschte sein Leib nach links und rechts, schmiss Stücke der Böschung dabei umher und riss sich damit gewaltsam in den Fluss zurück.
Daizen winkte dem Mönch mit dem versehrten Arm, der gerade besonders prickelnd um Aufmerksamkeit bat. Gebraucht Eure Künste, bitte sehr! Insbesondere mein von Euch behandelter Arm hat ihn gemessen, gewogen und als der Zusammenarbeit würdig empfunden!
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Sa Mai 20, 2017 7:13 pm

Das unverkennbare Geräusch des Aufschlags von unnachgiebiger Masse auf nur widerwillig nachgebende Wassermasse, war ein durchaus eindrucksvolles Ergebnis des ersten Aufeinandertreffens. stabile Knochen Zumal Reijarmo keine anderen Signaturen eines Jutsu erkennen konnte, welches die Knochen oder Muskeln noch jenseits der Norm unterstütz hat, etwas was auch nichts bedeuten musste, wie der junge Mann bereits ausreichend gut wußte. Wobei die Art und Weise, wie Daizen und der Wels miteinander gerungen haben, ihn ohnehin mehr an Bilder von Chou erinnert hat, der in unnachahmlicher Weise den täglichen Kampf ums Überleben in der Lebenswelt der Tiere dargestellt hatte, darunter auch ein Bild von einem gewaltigen Schwarzbären der einen Fisch aus dem Wasser schlägt, während sich aus einem Maulbeerstrauch eine Raubkatze anschleicht. Er würde Daizen später fragen, ob er vielleicht schon einmal diese Bilder hat genießen dürfen, selbst wenn Chous Bilder selten ausgestellt wurden, u. A. aufgrund von dessen Angewohnheit, sich vor jedem Bild zu betrinken, wodurch der Künstler einen eher zweifelhaften Ruf genoss, und sich gerüchteweise in den letzten Bildern gesuhlt haben soll, wie ein Hund in einem Kuhfladen. Apropo. Mit einem präzisen Hieb durchschnitt sein Arm die Luft, wobei das durchschneiden nicht nur eine abgenutzte Phrase war. Die blau glühende rechte Hand, das Jutsu Chakra Enjintou, durchschnitt nicht nur menschliche Haut und Knochen mit Präzision, sondern war auch tauglich um Fische zu filetieren. Wobei, wenn er die panisch in Agonie zuckenden, entlang der Kiefer aufgeschnittenen, Fische betrachtete, war sein Werk von Kochkunst noch so weit entfernt, dass selbst ein Löwenzahn mehr einen Baum glich. Bleibt nur zu hoffen, dass meine Künste wirklich der euren und der des Onamazu würdig sind. Wobei da auch eher die nüchterne Frage danach zentraler war, wie er in eine günstige Position gelangen konnte, als die erstmal lyrischer klingende Frage, wer in einem Wettstreit von Willen und Chakra, den anderen Niederringen konnte. Immerhin verband seinen Gegner und ihn die Unsicherheiten, beide waren noch in einem Zustand des Musterns, Abwägens und Taktierens, wobei letzteres vermutlich ein Anthropomorphismus seinerseits sein dürfte. Zumindest hatte das bisherige Verhalten, des schuppigen nicht darauf hingedeutet, dass selbiger auch ein Schachfeld als Schlachtfeld auswählen würde. Was jedoch auch bedeutete, dass es nicht mehr lange dauern durfte, bis ein erneuter Biss aus der trüber Brühe kommen würde, oder vielleicht ein urtümliches Jutsu, oder einfach nur wieder ein verwirrender Flossenschlag. Er blickte unterhalb des Randes seiner Brille, wie hatte sein Sensei ihn mal angeraten? Junge im Training denken, im Kampf handeln. Bislang sprach wenig dagegen, davon auszugehen, dass der Fisch vermutlich nicht einmal so klug wie sein Kuchiyose Partner sein dürfte. Also konnte erstmal auch eine typische Kavallerietaktik versucht werden, auch genannt Ansturm. Schritt eins, Lage des Fisches des in Vergleich zur eigenen Position ermitteln und eruieren welche Distanz zu überbrücken wäre, kaum 15 Meter. Schritt zwei ausführen des Bunshin no Jutsu, auf Basis der Distanz und Agilität des Fisches entschied er sich für vier, womit mit dem nun beginnenden Schritt drei sich fünf exakte Kopien des weißhaarigen Mönches in auffächerten, und auf den Fisch zuliefen. Dieser reagierte seinerseits mit Suiton: Mizu Kamikiri, welches er mit simplen und mächtigen Hieben seiner rechten Flosse ausführte und den von ihm aus dichtesten Doppelgänger mit einer Wassersense von seiner kurzen Existenz befreite. Etwas das bislang wie erwartet verlief, der animalische Geist kümmerte sich zuerst um die Gefahren, die ihn zuerst ins Auge fiel. Wobei der Fisch schnell war, und Reijarmo für einen Shinobi verhältnismäßig langsam auf sein Ziel zukam. Unmittelbar bevor die letzte Welle ihn treffen würde, schien sie plötzlich in sich zu zerfallen. Das von Reijarmo gewünschte Zeitfenster, nun war er dicht genug an den Fisch um Fuuin: Mahi no jutsu anwenden zu können. Was davor passiert war? Jedes Mizu Kamikiri durchwanderte den Zehn Meter Bereich von Shisana, genügend Probedurchläufe für ihn um das Jutsu mit consigno temporär in seinem Handsiegel versiegeln zu können. Nun war es an Daizen einen Weg für ein angemessenes Ende des Fisches zu finden.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Do Mai 25, 2017 8:52 am

Daizen hatte einen nostalgischen Spaß an der Sache, wie ihn sein Exil im Reich der Affen nicht hatte bieten können. Der Mönch befleißigte sich einer Taktik, die zwar wie aus dem Lehrbuch ausgeführt wurde, aber auch ein Paradebeispiel für Spielzüge war, die im Grunde jeder Genin nutzen konnte, es aber kaum tat. Erst Bunshin, Angriff abwarten, eingreifen. Der Fisch attackierte nun mit Suiton; um ein Haar hätte er den Mönch mit einer Wassersichel erwischt, als das Original sich einmischte, doch stattdessen zerfiel die Wellensense zu einem Schuss aus einer übergroßen Wasserpistole.
Daizen wunderte sich nicht übermäßig darüber; er hatte seinen eigenen Angriff im Auge. Was der Mönch tat, um ihm diesen Schlag zu geben, spielte da weniger eine Rolle.
Der Mönch war heran; Daizen nahm Haltung ein. Diesmal richtig. Die Haltung des Aalfischers: Eine Hand zur packenden Pranke geformt, die andere zur Faust geballt. Ein Kampfstil, geschaffen gegen Fische und Menschen. So hatte sein Sensei gesprochen und ihn tagelang in die Flüsse gescheucht. Für eine ganze Weile hatte Daizen den Geschmack von Fisch sogar noch auf der Zunge gespürt, wenn er Zitronen aß.
Aber nun weiß ich ein gutes Filet wieder zu schätzen. Pech für den Wels, der nun frontal gerammt wurde; Daizen stieß mit der Schulter seitlich gegen den Kopf des Riesen, dann schlug er die Klauenhand vor. Und diesmal knacke ich, was auch immer deine Haut so zäh macht. Kachū Tenshin Amaguriken! Chakra pulste durch die Finger, welches bei Kontakt übersprang. Die Mischung war speziell; es handelte sich um eine Überkonzentration aus Yangton, körperlicher Energie. Und diese aus der Balance geratene Energie war hungrig. Nach Gleichgewicht strebend, fraß es von der geistigen Energie, welches das Doton des Fisches nicht hergeben wollte, aber musste.
Durchbrechen. Krümmen. Verkeilen. Festnageln.
Gabel, dachte Daizen bei sich. ... und Hammer! So aßen nicht die feinen Leute.
Die Faust stieß vor und gegen den Fischkopf, prallte nach oben ab. Daizen zog den Arm runter und zurück, und im Rückhandschlag donnerte er den Ellbogen auf die gleiche Stelle. Faust vor und hoch, Ellenbogen runter und zurück. Nochmal. Nochmal. Nochmal. Nochmal.
Der Fisch zuckte erst heftig, dass er Wellen schlug. Dann lahmer. Träger. Schwächer. Dann hörte es auf.
Der Fang, sprach Daizen schließlich, des Tages. Er setzte den Fuß auf die Beute, dann zerrte er seine Hand aus dem Körper des Monsters.
Ein ziemlich ausuferndes Grillfest würde das werden.

-----

Out: Wie per PM besprochen, können wir das Play an dieser Stelle beenden ^^ Ich bedanke mich für das schöne Spiel *verbeug*

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