Tamashii no Utsuri

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 [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Sa Jun 03, 2017 10:42 pm

Der großgewachsene Mann beugte sich hinab. Mit einer Hand streifte er die weißen Haare seiner Tochter aus ihrer Stirn und küsste sie dort sanft.
„Bis dann Miya“, flüsterte er dem zweijährigen Mädchen zu. Die großen blauen Augen seiner Tochter blickten ihm entgegen. Sie hob ihre kleinen Händchen hoch und griffen nach oben. Tenzou streifte ihr noch einmal über den Kopf und wusste bereits bevor das Theater losging, dass seine Tochter eines veranstalten würde. Er beugte sich ebenfalls zu ihrer Zwillingsschwester rüber und gab auch ihr einen Kuss auf die Wange. Mira war deutlich ruhiger, aber auch sie blickte mit grünen, großen Augen zu ihm auf.
„Es ist nicht lange. Wenn ich wieder da bin, lese ich euch was vor.“ Wie viel seine Kinder von den Worten verstanden, wusste er nicht, aber er versuchte so normal wie möglich mit ihnen zu artikulieren. Dann richtete er sich auf und blickte zu seiner Mutter rüber. Er konnte bereits jetzt das leise Schniefen von Miya hören, die von der Couch rutschte um sich an sein Hosenbein zu klammern. Dicke Krokodiltränen liefen ihr über die Wange. Tenzou seufzte – leicht genervt – und beugte sich zu ihr runter, um sie auf den Arm zu nehmen. Er gab ihr noch einmal einen Kuss und setzte sie dann vorsichtig auf der Couch ab.
„Ich bin bald wieder da. Versprochen… und bis dahin könnt ihr mir ein Bild malen“, schlug er dann vor und streifte Miya noch einmal ein paar weiße Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Ja?“

Nachdem Tenzou seine Töchter bei seinen Eltern lassen konnte, war er endlich auf den Weg ins Uchiha-Viertel. Er trug heute zur Abwechslung keine offizielle Kleidung, sondern nur ein paar dunkle Stoffhosen, Stiefel und einer dunklen Jacke. Normalerweise mochte er es nicht, wenn sich Dorfbewohner nach ihm herumdrehten, weil sie sahen das der Hokage sich in einer bestimmten Gegend herumtrieb. Das führte oft zu irgendwelchen Gerüchten, die nicht stimmten. Ein Besuch des Hokage in einem bestimmten Clan-Viertel bedeutete zumindest nicht immer Ärger. Heute gab es einen anderen Grund warum er das Uchiha-Viertel besuchte. Er wollte zu der Familie von Uchiha Rika gehen. In dem letzten halben Jahr hatte er sich vermehrt in der Akademie blicken lassen, um sich dort das Training der Akademisten anzusehen. Es war bisweilen noch ein Geheimnis gewesen, aber Tenzou wollte wieder einen Schüler aufnehmen. Ringo würde vermutlich bald schon Jounin werden, während Hiyoshi schon Chuunin war. Auch wenn er sich eine Zeitlang nicht als Lehrer sah, so war es wohl wichtig, dass er ein paar seiner Erfahrungen an die nächste Generation weitergab. Tenzou zog aus seiner Tasche eine Zigarette hervor und schob sie sich in den Mundwinkel. Mit einem Sturmfeuerzeug zündete er sie sich an und trat durch die Tore des Uchiha-Viertels. Bereits im Eingangsbereich grüßte man ihn freundlich. Er nickte den Männern zu, wobei er den Kopf dabei ungewöhnlich weit nach links drehen musste, um sie sehen zu können. Es war bekannt, dass er auf dem linken Auge blind war. Zumindest gehörte es seit seinem 21. Lebensjahr zu ihm dazu. Allerdings spannte sich ein weiteres Geheimnis über das linke Auge von ihm. Noch vor zwei Jahren trug Tenzou keine Augenklappe, sodass jeder ungeniert in das blinde Auge blicken konnte. Es störte ihn nie. Erst als er das Juin bekam, änderte er diese Angewohnheit. Die Leute waren regelrecht davon irritiert, dass das Juin sein Auge dunkler färbte. Zudem konnte er mit der Augenklappe verhindern, dass man zu viel darüber wusste.

Tenzou erreichte inzwischen das Haus von Uchiha Rika. Die Zigarette war längst zu Ende geraucht. Er schob den Stummel in seine Hosentasche und fuhr sich noch einmal durch die Haare. Dann klopfte er mit einen seiner großen Hände an die Tür.
Für Sekunden geschah einfach nichts, bis jemand an der Tür auftauchte. Tenzou versuchte einen freundlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen und deutete eine leichte Verbeugung an.
„Guten Tag, Hokusai Tenzou. Ich bin auf der Suche nach Uchiha Rika. Ich würde gerne im Beisein mit ihnen über etwas sprechen“, erklärte er und deutete ein grimmiges Lächeln an. „Natürlich nur, wenn es keine Umstände macht.“
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Uchiha Rika
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Sa Jun 03, 2017 11:10 pm

Grundsätzlich hatte Rika heute schon so einige Überraschungen erwartet, auch wenn sie den Tag zu Hause verbringen würde. Schon als sie am frühen Morgen die Augen aufschlug hatte sie daran gedacht, dass sie endlich 13 Jahre alt ist. Als junges Mädchen freute man sich offensichtlich noch über seinen Geburtstag, auch wenn diese Tage für die junge Kunoichi nicht mehr dieselben waren. In letzter Zeit war ihr Bruder ständig unterwegs, sodass sie nun auch den Geburtstag ohne ihn feiern würde. Damit hatte sie sich aber schon abgefunden, vor allem weil er ihr noch vor ein paar Tagen erzählt hatte, dass er nicht da sein würde. Die Vorbereitungszeit darauf, dass er nicht da ist, war also lang genug.
Noch ein wenig träge stand das junge Mädchen in ihrem Zimmer und werkelte na ihren langen Haaren herum, um diese hochzustecken. Das machte sie sonst eigentlich nur, wenn sie zur Akademie ging oder anderweitig trainierte. Aber wie praktisch es sein konnte nicht ständig die langen Haare im Gesicht hängen zu haben, hatte doch genug Argumentationskraft, dass Rika hin und wieder auch in ihrer Freizeit darauf zurück kam.
Die gute Laune des Mädchens basierte auch darauf, dass ihr Vater heute zu Hause sein würde, wenigstens den Morgen über. Er hatte es ihr versprochen, nachdem sie mit einem sehr guten Akademieabschluss heimgekehrt war und ihn darum gebeten hatte wenigstens an ihrem Geburtstag ein wenig Zeit für sie zu haben. Sie gab sich schließlich auch für ihn so viel Mühe und auch wenn sie das nicht laut vor ihren Eltern aussprechen würde, wäre es ja nicht verkehrt dafür eine geringe Gegenleistung erwarten zu können.
Während Rika sich noch zurecht machte kam gerade eine wichtige Person auf ihr Haus zu und wurde von der Mutter des Mädchens begrüßte. Diese schaute zuerst nicht schlecht, als der Hokage persönlich vor ihrer Haustür stand, allerdings setzte sie sofort ein freundliches Lächeln auf. "Hokage-sama. Ich habe sie wirklich nicht erwartet", gab sie zuerst etwas überrascht von sich, wobei ihr Blick kurz in die Wohnung huschte, eher weil sie überlegte, warum der Hokage wohl zu ihrer Tochter wollen könnte. "Ich hoffe doch sie hat nichts angstellt", murmelte sie langsam, bevor sie zur Seite trat. "Kommen Sie doch herein, sie stören natürlich nicht", bat sie ihn schließlich in die Wohnung, bevor sie in den Flur trat und die Treppe hinauf blickte. "Rika, komm doch mal runter!", rief sie dem jungen Mädchen hinauf. Die junge Uchiha runzelte ein wenig die Stirn, als sie ihre Kleidung nochmal zurecht zupfte, welche aus einer simplen Leggins und einem blauen Kleid bestand. Hatte ihre Mutter es heute so eilig? Seufzend wandte sich das Mädchen der Tür zu und setzte sich in Bewegung. Mehr oder weniger eilig lief sie die Treppe hinunter, hielt auf der halben Strecke aber kurz inne, als wenn sie einen Geist sehen würde. Entsprechend langsam ging sie den Rest der Treppe hinunter und folgte ihrer Mutter in die Küche, wo ihr Vater am Tisch saß. Wieso um alles in der Welt war der Hokage denn hier? Wohl kaum um ihr zu gratulieren...
Zögerlich blieb das junge Mädchen in der Tür der Küche stehen, wobei ihr Blick von ihren Eltern zum Hokage wanderte. "Guten Morgen", nuschelte sie zunächst ihren Eltern zu, bevor sie dann doch mit dem Blick und auch ihren Gedanken beim Hokagen hängen blieb. "Hab ich irgendwas falsch gemacht.. woran ich mich nicht erinnere?", fragte sie unwissend nach. Am Blick ihrer Eltern hatte sie nicht ablesen können, wodrum es nun ging. Ihr Vater schaute immer missmutig drein und ihre Mutter schien genauso überfragt zu sein, wie sie selbst. Während die junge Genin immer noch halb im Eingang der Küche stehen blieb, blickte ihre Mutter freundlich zu Tenzou. "Darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?", fragte sie höflich nach. Der Einzige, welcher keinen Ton von sich gab, war Rikas Vater. Dieser schien erstmal noch abwarten zu wollen, wodrum es eigentlich ging, bevor er sich dazu entschließen konnte etwas zu sagen.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 04, 2017 6:28 pm

Es war die typische Reaktion der Menschen anzunehmen, dass der Hokage nur dann kam, wenn irgendjemand etwas ausgefressen hatte. Tenzou nahm sich vor, dass er sich öfters draußen blicken lassen sollte, damit die Menschen ihn mit positiven Gedanken verbunden und nicht mit der Annahme, dass es ein Problem gab. Als die Mutter des Mädchens vor der Tür auftauchte, schenkte Tenzou ihr ein typisches Tenzou-Lächeln. Es war eine Mischung aus Freundlichkeit und Grimmigkeit.
„Ich hätte mich vielleicht ankündigen sollen“, erwiderte Tenzou auf die überraschenden Worte der Frau. Es war jedoch nur eine Floskel der Höflichkeit. Er selbst hätte sich vermutlich niemals wirklich angekündigt. Tenzou gehörte nicht immer zu den höflich erzogenen Menschen. Er benahm sich streng und zielgerichtet. Bei einem Überraschungsversuch jemand anzutreffen, war wahrscheinlicher als einen geeigneten Termin zu finden um sich zu „verabreden“. Die Mutter nahm natürlich an, dass ihre Tochter etwas angestellt hatte. Tenzou hob die Hand etwas und winkte ab.
„Nichts was meinen Besuch begründen würde“, erklärte er und trat auf die Bitte der Frau nach drinnen. Sein eines Auge lief kurz durch den Raum, bevor er sich wieder zu der Frau umdrehte.
„Vielen Dank, dass sie sich Zeit für mich nehmen.“ Die Höflichkeit von Tenzou war nicht immer normal gewesen. Er hatte früher selten „Danke“ oder „Bitte“ in den Mund genommen. Nicht, weil er es nicht kannte, sondern einfach weil er glaubte, dass man mit solchen Worten vorsichtig umgehen sollte. Dadurch erhielten sie ein größeren Wert. In der Rolle des Hokage musste er sich selbst eingestehen, dass er sich diese Art abgewöhnen musste. So wie seine Gewohnheit böse dreinzublicken.
Es dauerte ein Moment bis die junge Uchiha auf der Treppe auftauchte und wie gebannt auf seine Person starrte. Offensichtlich war auch sie darüber entsetzt. Sie begrüßte ihn mit einem „Guten Morgen“ und fügte fast danach die Frage an, ob sie etwas falsch gemacht hätte. Tenzou folgte der Familie in die Küche und wandte seinen Körper dieser dann zu.
„Ich bin mir nicht sicher, ob mein Ruf so schlecht ist, dass jeder davon ausgeht, dass ich nur jemand besuche, wenn dieser was ausgefressen hat“, sprach Tenzou dann offen seinen Gedanken aus und rieb sich kurz nachdenklich über das Kinn. Sein Blick glitt zu dem Mann des Hauses, verweilte kurz auf diesem und heftete sich dann auf die junge Uchiha.
„Ich hoffe du weißt selbst, wann du etwas ausgefressen hast und wann nicht“, bemerkte er vielsagend an. Ihre Mutter fragte derweilen ob sie ihm etwas zu trinken anbieten konnte. Auch diesmal hob Tenzou beschwichtigend die Hand und zwang sich eines seiner grimmigen Lächeln auf.
„Lange bleibe ich nicht. Machen Sie sich keine Umstände wegen mir.“ Sein Auge heftete sich wieder auf die jüngere Uchiha, die er kurz musterte. Für Sekunden sagte er einfach nichts. Ob sie für sein Team geeignet war? Derzeit genoss er noch etwas die Spannung, die sich im Raum aufbaute. Jeder dachte wohl gerade, dass er nun irgendetwas sagte, was ein Problem bedeuten konnte. Dann zeigte er wieder ein grimmiges Lächeln.
„Gratuliere zum Genin-Rang im übrigen“, fing er dann und nickte ihr anerkennend zu. „Ich erinnere mich noch an meine Zeit in der Akademie.“ Tenzous Auge wanderte weiter zu der Frau.
„Ich hoffe es macht Ihnen nichts aus…“, erklärte er dann weiter und blickte zu dem Vater des Hauses. „Ich habe in den letzten Wochen mehrere Akademisten beobachtet und mir einen Eindruck davon verschafft, welche Talente sie mitbringen.“ Er versenkte seine Hände in den Taschen und blickte wieder zu der Uchiha hinab. „Mir ist dabei aufgefallen das du ziemlich miserabel im Waffenlosen Kampf bist… eigentlich bist du richtig schlecht.“ Tenzou nickte leicht, so als wäre es die einzige Nachricht, die er gerade überbringen wollte: die Mitteilung das sie schlecht war. Der Hokage wog den Kopf ab. Ob er gerade ein Spiel spielte? „Aber… das finde ich gut. Menschen die etwas nicht können, arbeiten meistens viel härter an ihrem Ziel als Menschen, die schon alles können und ich konnte erkennen, dass du sehr hart arbeitest“, erklärte er weiter. Er lächelte etwas. „Ich bin heute hier, um Dir anzubieten meine Schülerin zu werden.“
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Uchiha Rika
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 04, 2017 7:35 pm

Nun, vielleicht war es nicht die feine Art sofort zu vermuten, dass die eigene Tochter etwas angestellt hatte, aber es kam auch nicht alle Tage vor, dass der Hokage zur eigenen Tochter wollte. Jede Mutter hielt ihre Kinder für etwas Besonderes und wünschte ihnen nur das Beste, doch dass der Hokage persönlich nach der Tochter fragte und irgendwas wollte, das war nicht üblich. Aus diesem Grund hatte die Mutter der jungen Uchiha ganz normal reagiert. So weit zumindest. "Oh, verstehe", antwortete die Frau langsam und man könnte fast schon sagen Erleichterung in ihrem Gesicht zu sehen. Natürlich beruhigte es sie, dass Rika scheinbar keinen Mist angestellt hatte. Es hätte aber wohl sonst auch schon etwas Großes sein müssen, sonst würde Tenzou nicht persönlich vorbei kommen. "Das ist doch selbstverständlich", fügte sie hinzu, als er sich dafür bedankte, dass sie sich Zeit für ihn nahmen. Es wäre wohl auch ziemlich seltsam, wenn man dem Hokage die Tür vor der Nase zuschlagen würde und sagen würde, dass man gerade keine Zeit für ihn hatte. Man nahm sich eben Zeit, sollte man keine haben.
Rika jedenfalls reagierte fast wie ihre Mutter, nur dass sie immer noch zögerte den Raum gänzlich zu betreten. Auch sie hakte zuerst nach, ob sie irgendwas angestellt hatte. Aber eigentlich müsste sie das ja am Besten wissen. Und da Rika nun wirklich kein Klassenclown war oder für Streiche oder ähnlichen Mist bekannt war, lag es eigentlich auf der Hand, dass sie nichts Schlimmes angestellt hatte. "Oh... so hab ichs nicht gemeint", antwortete die junge Uchiha schnell, besonders wo der Blick des Hokage zu ihrem Vater wanderte. Bloß nicht ihren Vater zum Sprechen bringen... der würde ihr nur die Hölle heiß machen, sollte sie sich irgendeinen Patzer geleistet haben. Und es war vielleicht nicht gut Tenzou dazu zu bringen sich zu fragen, ob er einen schlechten Ruf hatte. Dem war ja grundsätzlich nicht so. Dass ihre Mutter dieselbe Frage gestellt hatte wie sie selbst konnte sie ja nicht ahnen. Diese lächelte jetzt nämlich auch einfach nur unschuldig in den Raum hinein. "Ja.. schon", fügte sie leiser hinzu. Natürlich war sie diejenige, die am Besten wusste, wenn sie etwas angestellt hatte. Eventuell sollte sie darüber früher nachdenken, bevor sie den Hokage fragte, ob sie etwas angestellt hatte. Seufzend wagte sich das junge Mädchen nun weiter in den Raum hinein, während ihre Mutter etwas zu trinken anbot, was aber freundlich abgelehnt wurde. Immer noch etwas verunsichert blieb Rika nun im Raum stehen und betrachtete ihren Besuch, welcher ihr schließlich zum Genin Rang gratulierte. Zuerst blickte die junge Uchiha ihn irritiert an, lächelte dann aber kurz. "Vielen Dank", bedankte sie sich artig, wobei sie sich fast schon wieder keine Sorgen mehr machte, warum er hergekommen war, auch wenn es sicherlich nicht nur war, weil er ihr gratulieren wollte.
So ganz langsam kam auch Leben in den Vater der jungen Uchiha, welcher nun seinen Blick von Rika abwendete und dafür zu dem Hokage schaute, als dieser erklärte, dass er in den letzten Wochen mehrere Akademisten beobachtet hatte. Seine nächsten Worte schienen dann allerdings einzuschlagen wie eine Bombe. Während Rika geradezu blass wurde und am Liebsten im Boden versinken wollte, lächelte ihre Mutter fast schon amüsiert. Ihr Vater hingegen blickte Rika an, als wolle er sie alleine mit seinem Blick um die nächste Ecke bringen. Na gut... Rika wusste, dass er viel auf sie setzte und dafür getan hatte sie zu fördern, bis er seinen Arm nicht mehr bewegen konnte. Aber dass er sie gleich mit einem Blick umbringen wollte - rein bildlich gesehen natürlich. "Äh.. also...", stotterte die Uchiha unbeholfen und senkte ihren Blick, da sie dem Blick ihres Vaters eh nicht standhalten konnte und den Hokage wollte sie gerade auch nicht anschauen. Das war ja peinlich! Kam er wirklich her, um sie in den Boden zu stampfen? Sie wusste doch um ihre Schwächen.. aber sie versuchte diese durch ihre Stärken auszugleichen, so gut sie eben konnte. Erst als er weiter sprach hob Rika ihren Blick wieder, starrte Tenzou geradezu entgeistert an, als würde sie nicht verstehen, was er da gerade sagte. Das fand er gut? War das sein Ernst? Verunsichert huschte ihr Blick kurz von ihrem Vater zu ihrer Mutter, bis ihr angeboten wurde, seine Schülerin zu werden. Nun war sie wirklich verwirrt. Fragend blinzelte sie Tenzou an, während es in ihrem Kopf auf Hochtouren arbeitete. "Was?", kam als erstes über ihre Lippen. Der Hokage bot ihr gerade wirklich an ihr Lehrer zu werden? Das war kein Scherz? "Das ist Ihr voller Ernst? Sie würden unsere Tochter unterrichten?", fragte nun Rikas Mutter nach, welche im Moment wohl noch am Ehesten ganz bei sich war. Inzwischen schaute auch ihr Vater nicht mehr so, als wolle er sie mit einem Blick töten. Stattdessen schien auch er offen verwundert zu sein.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Mo Jun 05, 2017 11:57 pm

Er konnte sehen, wie der Vater dem Mädchen einen vernichtenden Blick zu warf. Tenzou wirkte nach außen hin, wie ein ungehobelter und ehrlicher Mensch, aber es gab immer einen Grund, warum er eine Sache ansprach. Er konnte sich einen Eindruck von der Familie des Mädchens machen. Ihre Mutter wirkte ausgeglichen und ruhig, während ihr Vater vermutlich viel darauf legte, dass sie ihm Ehre brachte. Tenzou hatte schon einige Erfahrungen mit solchen Vätern gemacht. Nicht zu Letzt war dort Ringo gewesen. Ihr Vater hatte sie dazu getrieben ihr „Gendefekt“ der Rauchjutsu nicht mehr einzusetzen. Sie war derartig in die Enge getrieben, dass sie plötzlich Missing wurde und das Dorf verließ. Für Tenzou war dieser Vorfall ein Grund gewesen, warum er Jahre lang keinen Schüler mehr nahm. Mehr noch spezialisierte er sich auf die Anbueinheit und ließ das Lehren hinter sich. Erst nachdem er Ringo wiederfand und ins Dorf schleppte, entschloss er sich wieder Lehrer zu werden. Ein Lehrer der mit Sicherheit ziemlich speziell war. Der Blick des Uchiha Vaters gab jedoch schon genug Aufschluss dazu, dass er auch auf den Aspekt des „Versagens“ eingehen musste. Die Reaktionen sah er zumindest in jedem Gesicht geschrieben. Das Mädchen war vollkommen verstört von seiner Offenheit. Er schenkte ihr ein grimmiges Lächeln und wollte alle nicht mehr länger auf die Folter spannen.
Tenzou verschränkte seine Arme vor der Brust und blickte von dem Vater rüber zu der Mutter.
„Ich wäre nicht den weiten Weg hier her gekommen, um ein Scherz zu machen“, versicherte er der Mutter von Rika.
„Sie mag zwar Schwächen haben, aber wer hatte solche nicht im Geninalter?“, erklärte er und warf einen kurzen Blick rüber zu ihrem Vater. Diesmal traf dem Vater einen etwas strengeren Blick. Einen, der irgendwie deutlich machte, dass er ihm eine Warnung entgegen brachte mit seiner Tochter nicht mehr ganz so streng zu sein.
„Wenn es Dir also nichts ausmacht… dann melde dich morgen in mein Büro.“

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Uchiha Rika
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Di Jun 06, 2017 8:36 pm

Was die genauen Hintergedanken des Hokage waren, konnte im Moment keiner im Raum so recht deuten, außer er selbst vielleicht. Rika war im Moment sowieso völlig neben der Spur. So hatte sie sich ihren Geburtstag nicht wirklich vorgestellt. Eigentlich hatte sie geplant sich in Ruhe fertig zu machen, von ihren Eltern gratuliert zu werden, mit ihnen gemeinsam zu essen und je nachdem hätte sie sich dann mit Freunden getroffen und ein wenig gefeiert. Aber dass dann der Hokage auf der Matte stand und ihr erstmal vor den Kopf donnerte, wie schlecht sie im waffenlosen Kampf war... Nun, das hatte sie nicht eingeplant. Aber ihre Familie wohl auch nicht. Während ihre Mutter noch sehr entspannt blieb und diese Information gelassen aufnahm, war ihr Vater ziemlich wütend über diese Tatsache. Ihre Mutter hatte die Defizite ihrer Tochter schon immer entspannter gesehen, vermutlich weil sie sich an ihre eigenen Schwächen auch zu gut erinnerte und wusste, dass man als Genin kein Experte in allem sein konnte. Selbst Jounin, oder sogar der Hokage hatten ihre Schwächen. Rikas Vater sah die Sache etwas.. anders. Tenzous Bild von ihm war da gar nicht so falsch. Wo er selbst nicht mehr als Shinobi tätig war, erwartete er von seiner Tochter, dass sie ein gutes Licht auf die Familie warf und das obwohl ihr Bruder schon enormes Talent an den Tag legte.
Für den Moment war die junge Kunoichi einfach nur froh, dass ihre Mutter anwesend war, denn diese hakte nochmal vernünftig nach, ob das Angebot ernst gemeint war. Rika hätte ähnliches gefragt, wenn sie sich so schnell gesammelt hätte. Dass er schließlich verkündete, dass er den weiten Weg nicht gemacht hatte, um Scherze zu machen, atmete Rika fast schon erleichtert aus und versank für einen kurzen Moment in Gedanken, während ein strafender Blick zu ihrem Vater ging, welcher diesen für den Moment aber wohl einfach ignorierte. Jedenfalls reagierte er nicht übermäßig, außer dass sich sein nachdenklicher Blick auf seine Tochter legte. "Das ist doch eine großartige Nachricht, nicht Rika?", fragte ihre Mutter fröhlich nach und wendete ihren Blick ebenfalls ihrer Tochter zu, da diese ja schlussendlich entscheiden musste.
Die junge Uchiha hob ihren Blick wieder an und lächelte Tenzou leicht entgegen. Eventuell war sie noch etwas verschreckt, vielleicht war es auch eher wegen des großen Respekts vor dem Hokagen, auf jeden Fall bekam sie kein fröhlicheres Gesicht zustande. "Ich werde auf jeden Fall da sein und mein Bestes geben", stimmte sie schließlich zu. Und auch wenn es noch unter der verschüchterten Art verborgen lag, so freute sich das junge Mädchen wirklich darauf. Es war eine großartige Chance besser zu werden. Dabei wäre ihr auch egal, wie hart das werden könnte.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Do Jun 08, 2017 9:12 pm

Der strafende Blick von Tenzou wurde von dem Vater ignoriert. Er merkte sich diese Begebenheit und würde die familiäre Situation beobachten. Zu schlechte Erfahrungen zog er aus solchen Miseren und wusste, dass er es nicht ignorieren durfte. Zumal er inzwischen in einer Position war, wo er es verhindern konnte, ohne das ihn jemand damit kam, dass er nicht die Autorität besaß.
Wie gewohnt war Tenzou kein Partyknaller. Er hinterließ zunächst eine ziemliche schlechte Stimmung in seiner Umgebung bis er seine Kritik auch weiter ausführte. Sein Plan war es die junge Uchiha als seine Schülerin aufzunehmen. Natürlich war es anders als bei normalen Teams. Würde wohl auch viel Unterricht von anderen Lehrern bekommen, aber den Hauptunterricht bekam sie regelmäßig von ihm. Er würde sich entweder früh morgens oder spät abends die Zeit nehmen. Dabei musste die Uchiha natürlich auch sehr viel selbständig arbeiten. Er konnte nicht immer ihr Training beobachten. Vielleicht ließ er auch einmal seinen Kuchiyose dieses Training beobachten. Auch wenn die Pantherdame keine Ahnung von solchen Kampftechniken besaß, wusste sie in etwa wie es bei Tenzou aussah. Wer wusste es schon, wie er es wirklich umsetzte? Wichtig war es, dass er wirklich sah das die Uchiha dafür geeignet war. Sie sagte ihm von dem Fähigkeitenprofil her sehr zu. Kenjutsu und Katon gehörten auch zu seinen Spezialisierungen. Alles andere würde er ihr schon noch beibringen.

Nachdem er seine Ansprache beendete, sah er in die mehr als verwirrte Umgebung. Es war ein Anblick den er wohl oft zu Gesicht bekam. Ehrlichkeit konnte wirklich große Verwirrung streuen. Sein Blick wanderte von der Mutter, die offensichtlich die Nachrichtig großartig fand, weiter zu dem jungen Mädchen. Sie schien sich darüber zu freuen oder zumindest sein Angebot anzunehmen. Ihre Antwort zeichnete ein Lächeln auf seine Lippen. Viel länger wollte er die anderen auch nicht stören, sodass er kurz eine Verbeugung andeutete.
„Ich störe nicht weiter. Danke für Ihre Zeit“, erklärte er und wandte sich dann langsam herum. Als er fast die Küche verließ, warf er jedoch noch zu dem jungen Mädchen: „Sei morgen um 7 Uhr in der Kageresidenz. Ich warte auf dich… und verspäte dich nicht.“ Das letzte klang deutlich strenger als der erste Satz. Tenzou zog den Kopf ein und trat aus der Küche hinaus. Der 198 cm große Mann musste bei den niedrigen Türrahmen oft den Kopf einziehen. Ohne weiter auf Erwiderung zu warten, ging er wieder Richtung Tür und verschwand aus dem Haus. Vor der Tür angekommen, steckte er sich wieder eine Zigarette in den Mundwinkel und lief zurück nach Hause zu seinen beiden Mädchen, um das versprochene Buch vorzulesen

--- 6:30 Uhr, Kageresidenz ---
Der Hokage war dafür bekannt, dass er um unmenschliche Uhrzeiten wie diese nicht wirklich ansprechbar war. Er hatte gestern seinen Töchtern noch eine gute Nacht Geschichte vorgelesen und war dann von seinen Eltern nach Hause gelaufen. Dadurch konnte er so früh wie möglich in der Kageresidenz aufschlagen. Am Fenster hatte er zunächst seine zwei Zigaretten geraucht und der aufgehenden Sonne zugesehen. Die Ruhe und die kühle Luft entspannte sein Gemüt. Auch wenn es man es Konohagakure nicht ansah, so standen ihnen schwere Zeiten bevor. Vor allem dann, wenn der Kaiser auf die Idee kam Kirigakure doch ausspionieren zu wollen. So etwas würde die Mizukage nicht gerne hören... das wusste er sofort.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Do Jun 08, 2017 10:32 pm

So ganz ignorieren tat Rikas Vater den Blick und die Worte des Kagen nicht zwingend, aber er wollte darauf nichts sagen oder äußerlich den Anschein machen, als würde er darüber nachdenken. Seine Ansichten würden sich dennoch nicht so einfach ändern, das stand außer Frage. Allerdings schien er unzufrieden. Eventuell, weil er ein Problem mit dem Trainingsangebot hatte. Das würde er allerdings nicht offen äußern. Rika bekam solche Dinge so oder so später mit. Tenzou musste das für den Moment nicht hören. Und auch sonst niemand im Raum. Entsprechend schwieg der Vater einfach und schaute seine Tochter still an, welche sich schlussendlich dafür entschied bei ihm trainieren zu wollen. Vermutlich war ihre Zusage noch etwas zurückhaltend und nicht so euphorisch, wie sie sonst reagieren würde, aber das konnte sich ja alles noch entwickeln. Im Moment war sie sich auch noch unsicher, was auf sie zukommen würde. Mal davon abgesehen, dass sie gerne die Gedanken ihrer Eltern hören können würde. Ihre Mutter schien ja ganz begeistert und zufrieden mit der Situation, aber ihr Vater schaute sie mit eisener Miene an...
Trotzdem konzentrierte sich die junge Uchiha erstmal auf Tenzou, welcher lächelte und sich dann kurz leicht verbeugte, bevor er sich verabschiedete. Halb aus der Küche verschwunden mahnte er sie dann nochmal pünktlich zu erscheinen, woraufhin Rika nickte und sich ebenfalls verbeugte, auch wenn er das eventuell gar nicht mehr mitbekam, da er danach das Haus verließ.
Zögerlich richtete sich Rika wieder auf, nachdem er verschwunden war und blickte zu ihren Eltern. Mihuka, also ihre Mutter, lief lächelnd auf Rika zu und nahm diese erstmal in den Arm. "Das ist eine große Chance, ich freu mich für dich, Schatz", gab sie fröhlich von sich und schaute ihre Tochter dann eindringlich an. "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", fügte sie hinzu, was Rika wieder lächeln ließ. Der Blick von Rika wanderte zu ihrem Vater...

6:45 - Straßen von Konoha

Zügig durch die Straßen laufend schaute die junge Uchiha nur nach vorne und konzentrierte sich auf das, was eventuell heute kommen könnte. Es war wirklich eine Überraschung gewesen, dass sie am Vortag vom Hokage persönlich besucht worden war. Sie freute sich inzwischen richtig darauf, was sie einen Tag zuvor noch nicht hatte zeigen können. Ihre Mutter war den ganzen Tag über sehr gut gelaunt gewesen und freute sich wirklich sehr mit ihrer Tochter. Ihr Vater hingegen war anderer Meinung. Scheinbar war er deswegen so schweigsam und mies drauf. Erst am Abend hatte er ihr klar gemacht, dass er damit nicht glücklich war. Rika verstand nicht, bis er ihr erklärte, dass er sich das Stärkerwerden seiner Tochter anders vorgestellt habe und dass Takuya auch keine Hilfe vom Hokage gebraucht habe. Rika mochte die Vergleiche mit ihrem Bruder nicht, sie hatte ihrem Vater trotzdem nicht widersprochen, lediglich geantwortet, dass sie die Hilfe dennoch annehmen würde. Damit war der Tag so weit gelaufen gewesen.
Seufzend verlangsamte die Uchiha ihre Schritte, als sie an ihrem Ziel angelangt war. Kurz blickte sie zu dem Gebäude auf, welches vor ihr lag. Es war trotz ihrer Vorfreude ein komisches Gefühl eine Schülerin des Hokage zu werden. Irgendwie schlich sich die Angst bei ihr ein, dass sie versagen könnte und ihn enttäuschen würde. Eigentlich unsinnig, wo sie noch jung war und viel zu lernen hatte.
Kurzerhand entschied sie, sich weniger Gedanken zu machen und stattdessen abzuwarten, was auf sie zukommen würde. Entsprechend betrat sie das Gebäude und lief zielsicher in Richtung des Büros ihres neuen Lehrers. Dort angelangt klopfte sie an die Tür und wartete einen Moment, bis sie hereingebeten wurde, bevor sie die Tür öffnete und eintrat. "Guten Morgen, Hokage-Sama", begrüßte sie ihn mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen und verbeugte sich kurz.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Sa Jun 10, 2017 10:03 am

Die stille des Büros wurde von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. Tenzou warf ein Blick auf die Uhr, die gegenüber seines Schreibtischs hing und drückte seine Zigarette in einem Aschenbecher aus. Das Fenster ließ er weit offen, damit der Rauch sich verziehen konnte und nicht unangenehm in der Luft hing. Dann erst wandte er sich herum und erhob seine Stimme: „Ja?“ Das höfliche „bitte“ schenkte er sich einfach. Wer auch vor seiner Tür stand, würde auch ohne diesem hineintreten. Der großgewachsene Mann legte die Hände über die Lehne des Bürostuhls und wartete ab bis sich die Tür öffnete. Rika trat nach drinnen und dem Mann gefiel sofort ihre Höflichkeit. Es gab Leute die sofort in den Raum stürmten ohne darauf zu warten, dass jemand sie hereinbat. Obwohl Tenzou selbst nicht der höflichste Mensch war, so zeigte er zumindest Respekt einer Person gegenüber. Respekt nicht einfach in den Raum zu stürmen. Rika schien diesen Respekt zu haben und innerlich stellte sich Tenzou darauf ein, dass sie sehr gut miteinander auskommen würden.
„Guten Morgen“, begrüßte er sie mit einer grimmigen Freundlichkeit und kam um dem Tisch herum. Er lehnte sich mit einer Gesäßhälfte an die Kante des Tisches und verschränkte die Arme vor der Brust. Das Büro war in einem normalen Stil eingerichtet. Der monströse Holztisch von Daizen stand noch immer an Ort und Stelle. Hier saßen vermutlich schon viele Kage. In der Ecke des Raumes stand ein leerer, großer Korb in dem Wohl ein riesiger Hund seinen Platz finden konnte. An der Wand hingen Fotos der vorherigen Hokage und zeigten sie alle in der gleichen Tracht. Tenzous Hokage „Mantel“ besaß einen etwas anderen Stil. Er hing in der Ecke auf einem Kleiderständer. Das etwas dunklere Leder wirkte edel. Ansonsten gab es nichts Besonderes in dem Raum. Ein gefüllter Aschenbecher stand auf der Fensterbank. Ein paar Fotos standen auf dem Schreibtisch. Allerdings nur von seinen Kindern und nicht noch von seiner Frau.
Nach einem kurzen Moment des Schweigens, rieb sich Tenzou dann über das Kinn hinweg. Er überlegte, was er als erstes mit dem jungen Mädchen tun sollte.
„Wir werden nicht lange drum herum reden, was wir alles machen werden. Allerdings möchte ich vorher wissen, was du für Ziele hast“, erklärte er und nahm die Hände herunter um sie an den Tischrand zu legen.
„Was sind deine Ziele? Auf welche Kampftechniken willst du dich spezialisieren? Erzähl einfach ein wenig von Dir.“ Tenzou wusste natürlich die groben Dinge über Rika. Er wollte jedoch nicht von heute auf morgen in ihr Leben treten und dann alles über den Haufen werfen. Immerhin war er kein Weltverbesserer.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 11, 2017 6:56 pm

Die Höflichkeit hatte Rika von ihrer Familie gut vermittelt bekommen, da konnte man vermutlich wirklich nicht meckern. Besonders bei Personen, die ihr vorgesetzt waren, was beim Hokage natürlich nochmal eine ganze Schippe drauf war, gab Rika sich die größte Mühe einen guten Eindruck zu machen und höflich und respektvoll zu sein. Ihre Mutter würde sich schämen, wenn es anders wäre. Und natürlich wollte sie ihrer Mutter auch keine Schande machen.
So trat das Mädchen erst ein, nachdem sie das "Ja" von Tenzou hörte und sie begrüßte ihn auch zuerst und verbeugte sich dabei. Das alles gebot die einfache Höflichkeit. Nachdem auch der Hokage sie begrüßt hatte, hatte sich die Uchiha wieder aufgerichtet und ließ ihren Blick kurz durch den Raum schweifen. Sie könnte sich nicht erinnern schonmal hier gestanden zu haben. Allerdings wollte sie das Zimmer nun auch nicht so massiv unter die Lupe nehmen, weswegen sie es bei einem kurzen durch den Raum schweifen ließ und dann wieder zu ihrem Lehrer schaute, welcher recht fix zur Sache kam und sie nun fragte, was ihre Ziele sind und worauf sie sich spezialisieren will. Einfach frei von sich erzählen war nun wirklich nicht so ihr Ding. Allerdings konnte sie nun ja auch schlecht schweigen. Einen Moment lang war es allerdings trotzdem still zwischen den beiden, bevor sie dann zu einer Antwort ansetzte.
"Ich weiß nicht recht, ob man das Ziel nennen kann... Ich möchte lediglich ein würdiger Vertreter meines Clans und meiner Familie sein. Vor allem aber meines Vaters. Außerdem will ich in der Lage sein für das Dorf einzustehen...", gab sie zögerlich von sich und überlegte kurz. Sie wollte wirklich alles daran setzen, ihren Vater wieder aufleben zu lassen. Es tat ihr in der Seele weh, dass er so war, wie er nun eben einmal ist. Peinlich das zu erwähnen war es ihr nicht. War ja nicht so, als würde gerade der Hokage durch die Weltgeschichte laufen und irgendwem von den albernen Zielen einer 13 Jährigen erzählen. Mal davon ab, dass Rika selten offen darüber sprach. Besonders wichtig war es ihr aber auch, stark genug zu werden um ihr Dort beschützen zu können oder jene Menschen, die ihr etwas bedeuten. Schließlich konnte immer irgendetwas passieren, gerade in dieser Welt in der sie lebten.
"Was das spezialisieren angeht, würde ich mich auf Katon und Kenjutsu beschränken. Ich bin leider nicht sehr gut im waffenlosen Kampf, wie Sie selbst auch schon festgestellt haben und trotz meiner Bemühungen in diesem Bereich, bin ich nicht besser geworden. Deswegen habe ich den Schwertkampf für mich entdeckt." Zumindest war das bisher so ihr Bereich. Katon war nun auch nichts, was sie außergewöhnlich gut konnte, aber es war bisher das einzige Element, das sie überhaupt beherrschte. Dort würde sie sich sicherlich noch weiterentwickeln können. Davon ab war da natürlich noch die Clansache. "Naja, und auf Genjutsus natürlich auch." Wenigstens da hinkte sie nicht hinterher, was ihren Clan anging. Wobei sie eventuell in ihrem Alter schon besser sein könnte, aber immerhin hatte sie ihr Sharingan aktiviert und beherrschte Genjutsus. Das war schon viel wert. Besser als der waffenlose Kampf, bei dem sie wirklich mehr eine Niete war.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Mo Jun 12, 2017 9:28 pm

Für kurze Zeit wurde der Raum mit Stille erfüllt. Tenzous Blick lag auf dem Gesicht der Uchiha. Obwohl er nur mit einem Auge sehen konnte. Sein linkes Auge war unter einer Augenklappe verdeckt. Das sehende ließ jedoch zunächst von ihr ab, sondern fokussierte sich einfach auf sie bis sie endlich das Wort ergriff. Tenzou zweifelte schon etwas, dass sie womöglich Angst davor besaß mit ihm reden zu wollen. Als sie die ersten Worte hervorbrachte, verschränkte er die Arme vor der Brust und hörte ihr zunächst zu. Nach ihrer ersten Aussage folgte nach einem kurzen Moment die zweite. Der Hokage gab ihr extra genügend Zeit alle Fragen zu beantworten, damit auch er seine Worte als nächstes wohl wählen konnte. Als sie endete, nickte er langsam. Zumindest hatte sie realistische Vorstellung. Tenzou lehnte sich wieder am Tisch an, senkte seine Hände und legte sie neben sich auf dem Tischrand.
„Dein Katon und Kenjutsu Training werden wir in den nächsten Wochen im vollen Fokus behalten, damit du einen sicheren Umgang entwickelst. Es ist wichtig, dass wir zunächst deine Stärken ausbauen und dann anfangen auch deine Schwächen anzugehen“, erklärte er, auch wenn das vielleicht eine übliche Vorgehensweise war. „Du wirst aber nicht drum herum kommen, dass ich mit dir den waffenlosen Kampf übe. Vielleicht wirst du in diesem Bereich nicht perfekt sein, aber es geht auch nicht darum das du in allen Bereichen unschlagbar bist. Es geht hauptsächlich auch darum, dass du in Bereichen, wo du nicht gut klar kommst dir zu helfen weißt. Du kannst gegen einen Taijutsuka ankommen, wenn du seine Schwachstellen kennst und seine Kampftechnik analysierst“, erklärte er und streifte sich nachdenklich über sein Kinn hinweg. „Der Genjutsubereich ist dabei nicht eine ganz unwichtige Rolle. Auch wenn du im Training von jemand anderes dort unterrichtet wirst.“ Das lag nicht daran, dass Tenzou keine Lust auf Genjutsu hatte – er konnte diesen Bereich nur wirklich schlecht und wollte ihr ungerne falsche Sachen vermitteln.
„Ich muss Dir vermutlich nicht sagen, dass die Uchiha mit Genjutsu mächtige Gegner sind, ohne das sie einen Finger krumm machen müssen…“, merkte er noch an und richtete sich wieder auf.
Jetzt erst wollte er auf ihre ersten Worte zu sprechen kommen. Dafür trat er weiter nach vorne und legte seine riesen Hand auf ihre Schulter.
„Du solltest immer daran denken, dass alles hier… dein Training und deine Ausbildung, das du das nicht für andere sondern nur für dich machst. Es mag sein, dass du für jene stark sein willst… das kannst du, aber dein eigener Wille ist die wohl größte Waffe. Dann ist alles andere kein Problem mehr.“
Tenzou tätschelte ihr etwas unbeholfen die Schulter. Die Worte hatte er bereits Ringo damals gesagt. Sie glaubte damals, dass sie die Anerkennung ihres Clans benötigte und die Fähigkeit Katon zu schmieden, um stark zu sein. Nichts davon hatte sie benötigt. Heute stand sie unabhängig von beiden im Leben und Tenzou war stolz, dass sie so geworden war. Er löste seine Hand von der jungen Uchiha und lehnte sich dann langsam wieder ans den Tisch heran.
„Ich werde Dir die Tage eine meiner Schülerin vorstellen. Sie ist inzwischen Chuunin und wird öfters dir als Trainingspartnerin dienen“, erklärte er dann und warf einen kurzen Blick auf seine Uhr.
„Heute widmen wir uns jedoch anderem Training. Ich will einen Eindruck bekommen, was du kannst. Dafür gehen wir auf den Trainingsplatz des Daches“, erklärte er. Er stieß sich vom Tisch ab und griff sich seine Trainingstasche, die neben dem Tisch stand. Gleich danach ging er weiter zur Tür und winkte sie mit sich mit.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Di Jun 13, 2017 7:27 pm

Rika war eigentlich kein Fan davon jemandem gegenüber zu stehen und Stille zwischen diesem und ihr selbst zu halten, allerdings wusste sie jetzt gerade auch noch nicht, was sie sagen sollte. Deswegen wollte sie lieber über ihre Worte nachdenken, bevor sie diese so einfach ohne nachzudenken sagen würde. So überlegte sie eine Weile, bevor sie dann anfing zu sprechen und sich Mühe gab keine Frage außen vor zu lassen, damit der Hokage mit ihren Worten auch etwas anfangen konnte. Nachdem sie zu Ende gesprochen hatte blickte sie den deutlich größeren Mann ruhig an und wartete auf seine Reaktion, die auch recht schnell folgte.
So erklärte er ihr, dass sie das Katon und Kenjutsu Training beibehalten würden. In dem Fall hatte sie tatsächlich nichts anderes erwartet, immerhin sollte man seine Stärken durchaus fördern, wenn man schon welche hatte. Dass sie aber nicht drum herum kommen würde den waffenlosen Kampf zu trainieren sorgte kurz dafür, dass sie sich auf die Unterlippe biss, allerdings nur kurz. Es war nicht so, dass sie sich nichts zutraute, aber sie wusste einfach, dass genau dieser Punkt sehr hart werden würde. Sie war nicht gut im waffenlosen Kampf und das trotz vermehrtem Training mit ihrem Vater und ab und an auch mit ihrem Bruder. Dennoch sollte sie sich davon wohl nicht einschüchtern lassen. Vielleicht schaffte sie es ja jetzt, wo sie ein bisschen älter wurde und wo sie Hilfe von anderen Trainern bekam. Aufgeben war für sie so oder so keine Option. "Verstehe", murmelte sie nachdenklich. Schwachstellen der Gegner herausfinden war dann wohl auch noch so eine Sache, die sie sich aneignen musste. Es war ja schließlich nicht so, als würde man alles in der Akademie lernen. Gerade sowas war wohl etwas, was man sich eher in der Freizeit und in der Realität aneignen musste. Da würde sie dann auch nochmal nacharbeiten. Dass sie in Sachen Genjutsu von jemand anderen unterrichtet wurde, irritierte sie lediglich sehr kurz, da sie sich beim zweiten darüber nachdenken dann schon denken konnte, dass Tenzou vermutlich auch nicht alles perfekt konnte. Wenn er ihr schon Katon, Kenjutsu und den waffenlosen Kampf beibringen wollte, dann war es zu erwarten, dass auch er irgendwo nicht perfekt war.
Rika nickte langsam. Natürlich predigten ihr Clan und ihre Eltern ihr fast täglich, dass gerade die Uchiha was Genjutsu anging eine große Rolle spielen. Das schon alleine wegen ihrem Sharingan. Vermutlich war das mit einer der Gründe, warum sie Genjutsus zu ihren Stärken zählen würde, im Moment. Auch dort konnte sie sich natürlich noch verbessern. Nicht zuletzt, weil ihr Sharingan noch nicht perfekt war.
Verwundert richteten sich ihre Augen auf die - oder das eine - von Tenzou, welcher nun auf sie zutrat und ihr eine seiner riesigen Hände auf die Schulter legte. "Ist das so?", fragte sie fast schon ein bisschen verwirrt und senkte den Blick einen kurzen Moment zu Boden. Sie hatte für sich selbst festgehalten, dass man gerade für andere Menschen sehr stark werden konnte. Wenn man diese beschützen wollte zum Beispiel. Dass sie alles eher für sich selbst machen sollte und dadurch sehr stark werden konnte, hatte sie eigentlich nie so gesehen. Also, natürlich schon, dass sie an sich selbst glauben musste und dergleichen. Aber trotzdem irritierte sie diese Ansichtsweise ein wenig, weil sie bisher nach einer anderen gelebt hatte. Sollte sie in Frage stellen, für ihren Vater zum Beispiel stärker werden zu wollen? Vielleicht fand sie die Antwort darauf aber auch erst später... sie war noch jung.
"Oh.. ja gerne!", gab sie gleich wieder etwas begeisterter von sich. Eine weitere Schülerin von Tenzou kennenlernen zu dürfen war natürlich eine gute Sache für Rika. Sie freute sich schon jetzt darauf. Vor allem aber natürlich auch, weil sie neugierig darauf war, wie das andere Mädchen sein würde. Wo sie nun schon Chuunin war, würde sie auf jedenfall deutlich weiter sein, als sie selbst. Aber wenn sie von ihr lernen sollte, dann war das natürlich irgendwie auch eine Voraussetzung dafür.
Fast schon automatisch wanderte der Blick von Rika kurzzeitig an die Decke, als er davon sprach, dass sie auf das Dach gehen würden, um dort zu sehen, was sie bisher konnte. Jetzt fühlte sie sich schon irgendwie nervös. Es war nicht so, als hätte sie sich bisher nie behaupten müssen und zeigen müssen, was sie konnte. Trotzdem war es irgendwie ein anderes Gefühl, wenn man damit nun plötzlich vor einer eigentlich fremden Person stand. Und dann auch noch dem Hokagen. "In Ordnung", gab sie daher fast schon ein wenig unschlüssig von sich und folgte dem Hokagen, als er an ihr vorbei gegangen war zur Tür und sie nun mit sich wank. "Wie viele Schüler hatten sie bisher?", fragte Rika nach, zum Teil um sich abzulenken, zum anderen Teil aber auch aus Neugierde.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Mi Jun 14, 2017 7:48 pm

Normalerweise war Tenzou nie der Typ dafür gewesen irgendjemand einen Rat an die Hand zu geben. Er gehörte meistens zu den unfreundlichen Männern, die einfach nur grimmig dreinblickten und sich nicht für die Probleme anderer interessierte. Erst nach dem er Ringo als Schülerin bekam und sie irgendwann verschwand, beschäftigte er sich mit den Hintergründen dazu. Ihm wurde sehr schnell bewusst, dass er ignoriert hatte, wie sehr sie unter Druck stand für ihren Clan ein gutes Vorbild zu sein. Umso wichtiger war es, dass er seiner Schülerin ein paar Ratschläge mitgab. Er wollte nicht, dass sie wegen fehlender Anerkennung, dass gleiche wie Ringo durchmachen sollte.
„Das ist tatsächlich so. Es mag zwar sein, dass dir der Gedanke kraft geben wird, dass du jemand anderen beschützt… das sollst du auch nicht ablegen… aber du solltest durchaus auch stark für dich sein. Wenn du immer nur alles für die anderen machst, wirst du irgendwann nicht wissen, wer du selbst bist“, erklärte er und versuchte ihr ein grimmiges Lächeln zu schenken. „Aber genug von Weisheiten heute… wir werden erst einmal ein paar Trainingseinheiten durchgehen.“ Der großgewachsene Mann griff sich seine Trainingstasche und verließ mit dem Uchiha Mädchen das Büro. Nachdem sie den Raum verließen, schloss Tenzou noch die Tür ab. Er wollte nicht, dass dort jemand einfach reinplatzte ohne das er da war. Zunächst einmal schob er aber Rika noch in eine andere Tür, die er ihr öffnete. Hinter dieser Tür saß eine Frau Mitte 30. Sie blickte von einem Aktenhaufen auf und rückte sich ihre Brille zurecht. Als sie Tenzou erkannte, wurde ihr Kopf hochrot und sie sprang wie von einer Tarantel gestochen auf.
„Das ist übrings meine Sekretärin… Misaki“, erklärte er und deutete auf die junge Uchiha. „Das ist Rika… meine neue Schülerin.“ Tenzou wandte sich zu Rika herum und lächelte kurz. „Falls du mich einmal nicht findest… dann frag sie ob sie es weiß. Sie weiß es normalerweise.“ Im selben Zuge schob Tenzou das Mädchen auch wieder aus dem Raum und ging dann weiter. Aus irgendeinem Grund war Misaki immer etwas komisch, wenn er mit ihr sprach.

Gemeinsam mit Rika ging es für sie beide dann aufs Dach. Dort stellte Tenzou seine Tasche auf dem Boden ab und wandte sich dann langsam zu dem Mädchen herum.
„Also gut… wie gut beherrscht du Katon? Kannst du mir ein Jutsu dazu zeigen? Überrasch mich ruhig“, erklärte Tenzou und deutete in die Mitte des Gebäudes, damit sie genug Platz dafür hatte.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Do Jun 15, 2017 12:08 pm

Tipps und Ratschläge an sich war Rika gewöhnt. Sowohl von der Akademie, wie auch von ihren Eltern. Ihr war es nur eben neu, dass man ihr riet, sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren und nicht immer an andere zu denken. Es war zwar schon logisch, dass man sich auch um seine eigenen Sorgen kümmern sollte, trotzdem hatte man Rika in der Art noch nie gesagt, dass man eher für sich stark sein sollte. Entsprechend fragte sie nach und bekam darauf sogar nochmal eine Antwort vom Hokage, auch wenn sie damit gar nicht so gerechnet hatte. Sie würde irgendwann nicht mehr wissen wer sie selbst war, wenn sie immer nur für andere da war und denen half. So hatte die junge Uchiha das noch nie gesehen, aber es war gut möglich, dass dem so war. "Hmm", gab sie nachdenklich von sich und nickte dann schließlich. "In Ordnung", stimmte sie zu. Sie konnte sich noch lange genug Gedanken über diese Worte machen. Früher oder später kam sie vielleicht auf eine Antwort, aber bis dahin sollte sie sich auf das konzentrieren, was für den Moment von ihr erwartet wurde.
Gemeinsam mit dem Hokage verließ Rika das Büro, welches er dann auch abschloss und mit ihr zu einer Tür gleich daneben ging. Zuerst war die Uchiha etwas verwundert, folgte ihm dann aber trotzdem und betrachtete die Frau, welche hinter einem Schreibtisch mit viele Akten saß. Als sie den Hokage sah, sprang sie förmlich auf und wurde knallrot. Verwundert beobachtete Rika das, lächelte dann aber freundlich und neigte den Kopf kurz. "Sehr erfreut", gab sie kurz zu Misaki von sich und blickte dann zu dem Hokage auf, welcher ihr erklärte, dass die Sekretärin immer wusste, wo er war, sollte Rika ihn mal nicht finden können. "Gut zu wissen", gab sie munter von sich, verabschiedete sich kurz von Misaki und wurde dann auch schon von Tenzou wieder aus dem Raum geschoben. Schließlich folgte sie ihm auf das Dach, wobei sie sich immer noch fragte, warum die Sekretärin wohl so rot geworden war. Ob sie den Hokage mochte? Oder war sie nur nervös?
Lange konnte sich Rika auch keine Gedanken darum machen, denn sie erreichten das Dorf schließlich, wo Tenzou auf das Katon zusprechen kam. Nun, Rika hatte erwähnt, dass sie sich darauf spezialisierte, aber das Problem war bisher, dass sie das Element zwar für sich entdeckt hat, aber noch keine großartigen Jutsus dahingehend aufwies... Deprimierend, wo er jetzt wollte, dass sie ihm was zeigte. "Oooh", gab sie kurz leise von sich und trat noch ein paar Schritte weiter in die Mitte des Gebäudes. Naja, so viel Platz bräuchte sie wohl gar nicht, da ihre Fähigkeiten sehr begrent waren.
Seufzend konzentrierte sich Rika und formte Fingerzeichen, bevor sie einen großen Schwall von Rauch auspustete, wo knapp vor ihrem Mund noch kleine Flammen zu erkennen waren, die aber nicht weit reichten... Mehr war für die junge Kunoichi noch nicht drin, so sehr sie das auch deprimierte.

Angewendetes Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 18, 2017 11:19 am

Auf dem Dach der Hokage Residenz angekommen, wandte Tenzou seine Aufmerksamkeit auf seine Schülerin zurück. Neugierig blickte er in ihre Richtung und schien davon auszugehen, dass sie als Uchiha wohl schon größere Katonjutsu beherrschte. Vielleicht lehnte er sich damit jedoch zu weit aus dem Fenster und schraubte seine Erwartungen etwas sehr hoch. Es hatte ihn wohl etwas in die irregeführt, dass Rika davon sprach das sie sich auf Katon spezialisierte. Tenzou verschränkte zunächst einmal die Arme vor der Brust und ließ sein eines Auge auf sie ruhen. Abwartend beobachtete er, wie sie sich in die Mitte stellte und dann anfing Fingerzeichen zu formen. Von weiten sah es nach einer für ihn sehr bekannten Technik aus. Noch bevor sie das Jutsu überhaupt wirkte, wurde ihm klar was ihm erwartete. Wenn sie ihn damit beeindrucken wollte, gab es vermutlich keine andere Technik, die sie beherrschte? Tenzou philosophierte noch etwas im Kopf herum, ob sie ihm extra nur etwas Einfaches zeigte um Chakra zu sparen oder ob sie nichts weiter konnte als das. Nun gut, sie war Genin. Eigentlich konnte er zufrieden sein, dass sie das Katon-Element überhaupt schon beherrschte. Spezialisiert konnte man das jedoch nicht so nennen. Nachdem der Rauch verschwand, kratzte Tenzou sich kurz am Hinterkopf. Er überlegte, wie er seine Worte so formulieren konnte, dass sie nicht direkt demotiviert war.
„Sehr schön…“, sagte er und gab sich wirklich die größte Mühe, dass es auch so klang, wie er es meinte. Immerhin wollte er Rika auch nicht gleich demotivieren. Sie war ein Kind und Kinder konnten eben noch nicht alles. Er dachte kurz an seine Töchter und wie er ihnen zeigen konnte, dass er stolz auf sie war. Daraufhin schenkte er dem Mädchen ein Lächeln. Zwar sah es grimmig aus, aber er lächelte!
„Ich werde dir im ersten Training noch nichts weiter beibringen, sondern nur sehen, wie du kämpfen kannst. Bis zum nächsten Training möchte ich aber, dass du diese Technik, die du mir gerade gezeigt hast, so oft wie nur geht übst. Und dann zeigst du es mir nochmal…“, erklärte er und kniete sich dabei zu seiner Tasche. Er zog zwei Katana hervor. Das eine war noch in einem Tuch eingewickelt, während er das andere direkt an seinen Gürtel hing. Gleich danach ging er auf das Mädchen zu.
„Versuch dich vor allem darauf zu konzentrieren, die Fingerzeichen so sauber wie möglich zu formen. Wenn du es schnell noch nicht hinbekommst, mach es langsam und fokussiere dich mehr darauf es gut zu machen.“
Der Mann blieb vor ihr stehen und reichte ihr gleich daraufhin das eingewickelte Katana.
„Kommen wir zum Kenjutsu. Die Klinge ist länger als vermutlich deines. Da du dein Katana nicht bei hast, gebe ich Dir mein altes.“ Tenzou wartete das sie es auspackte und in die Hand nahm. Dann trat er näher und tippte mit der Hand die Klinge einmal an. Rika durfte dadurch spüren, wie sich das Schwert in seine Richtung ausrichtete. Die Fuin-Jutsu auf dem Griff waren noch aktiv und sammelten ein kleines bisschen seines Chakras. Dann ging er langsam zurück.
„Das Katana wird sich automatisch auf mich ausrichten. Damit wirst du immer wissen wo ich bin. Nimm jetzt die Grundhaltung an!“
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 18, 2017 2:12 pm

Vielleicht war es wirklich zu viel verlangt gewesen, aber Rika hatte auch nicht angenommen, dass sie gleich ein Katonjutsu zeigen sollte. Spezialisiert auf Katon war zu viel gesagt gewesen. Das merkte Rika schon, als Tenzou von ihr verlangte eines zu zeigen und der Hokage selbst bemerkte es spätestens, als sie ihre Fingerzeichen formte. Allerdings war das vielleicht auch eher darauf bezogen, dass sie dieses Element für sich entdeckt hatte. Und sie würde alles geben, um darin am Ende wirklich als spezialisiert zu gelten. Die Uchiha besaßen so ziemlich alle das Feuerelement. Und Rika wollte dem natürlich in nichts nachstehen. Aber das würde definitiv noch Zeit benötigen und eine Menge Training.
Den Blick halb gesenkt wendete sie sich dem Hokagen zu. Sie konnte sich denken, dass er mehr erwartet hatte, aber mehr konnte sie im Moment ganz einfach nicht... Bei seinen Worten hob sie den Blick etwas mehr an, um ihm ins Gesicht schauen zu können, wo sie eines seiner grimmigen Lächeln vorfand. Nun, sie konnte sich wohl glücklich schätzen, dass er jetzt nicht enttäuscht oder wütend reagierte, allerdings konnte sie sich auch denken, dass er nicht wirklich zufrieden damit war. Sie selbst war es ja auch nicht. Also nickte sie schlichtweg kurz. Sie würde versuchen besser zu werden, um ihn irgendwann wirklich zu überraschen!
"In Ordnung... Mache ich", gab sie leise von sich und nickte erneut. Sie würde so viel sie konnte trainieren. Wenn es schon jemanden gab, der sich die Zeit und Mühe gab mit ihr zu trainieren, dann musste sie selbst auch ihr Bestes geben. Sie wollte ja schließlich auch besser werden! Während sie beobachtete, wie er zwei Katana aus seiner Tasche holte und eines davon an seinen Gürtel hing, erklärte er ihr, dass sie die Fingerzeichen sauberer machen sollte und sich zur Not auch mehr Zeit lassen sollte. Vermutlich wäre es wirklich besser, wenn sie es vorerst langsamer angehen lässt und sich mehr Zeit lässt. Die Geschwindigkeit kam hinterher von ganz alleine, wenn man besser wurde.
Rika nahm das Katana von Tenzou an und packte dieses schließlich aus. Tatsächlich war die Klinge länger, als ihr eigenes, allerdings würde sie sich daran vermutlich reht schnell gewöhnen können. Kenjutsu konnte sie auch definitiv besser als Katon. Eventuell konnte sie es da also wieder gut machen. "Ohh", gab sie überrascht von sich, als die Klinge sich nach Tenzou ausrichtete, nachdem er gegen die Klinge getippt hatte. Sowas kannte sie bisher natürlich noch nicht. Aber praktisch war es alle mal, wenn man den Gegner mal aus den Augen verlor zum Beispiel. "Ist das normal? Mein Katana kann sowas nicht", fragte sie nach, bevor sie die Grundhaltung einnahm und das Katana fest in den Händen hielt.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Fr Jun 23, 2017 8:35 pm

Auch wenn der Hokage vielleicht nicht ganz so begeistert drein sah, so war es für ihn kein Weltuntergang, dass seine neue Schülerin noch nicht ein S-Rang Katon-Jutsu beherrschte. Was sollte er auch erwarten? Sie war gerade erst Genin geworden.
Als sie leise antwortete, dass sie seinen Tipp befolgte, blieb er noch einmal stehen. Sein eines Auge richtete sich auf sie. Man konnte so etwas wie kurze Sanftmütigkeit erkennen. Seitdem er eigene Kinder besaß, schlich sich dieser Blick öfters bei ihm ein.
„Ich konnte noch kein Katon beherrschen als ich die Akademie abgeschlossen habe“, erklärte Tenzou und zwinkerte ihr kurz zu. Auch wenn das irgendwie komisch aussah, dadurch, dass er nur ein Auge besaß. Um nicht weiter auf dieser Misere herum zu hacken, ging er über zum Kenjutsutraining. Dafür holte er sein altes Katana raus und gab es an die Uchiha weiter. Als sie fragte, ob es normal war das ein Katana sowas kann, lächelte er grimmig. Mit den Fingern tippte er auf den Knauf der Waffe.
„Das ist ein Fuinjutsu im Katana“, erklärte er. „Es nimmt das Chakra des Gegners auf, wenn die Klinge ihn berührt.“ Tenzou ging ein paar Schritte beiseite und zeigte ihr damit, wie sich die Klinge jedes Mal auf ihn ausrichtete.
„Es soll dir helfen zu verstehen, dass die Spitze der Klinge auf mich gerichtet sein soll. Im Kampf kannst du dadurch viel schneller reagieren. Es ist eine Standardhaltung zu der du immer wieder zurückkehrst… aber das muss ich dir wahrscheinlich nicht sagen.“
In der selben Bewegung zog auch Tenzou sein Katana und richtete es auf Rika.
„Du kannst angreifen.“ Er legte beide Hände an das Katana und wartete dann auf ihren Angriff. Dabei nahm er eine typische defensive Haltung an. „Und keine Angst das du mich mit dem Katana verletzen könntest.“
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Sa Jun 24, 2017 3:52 pm

Es war nicht gerade der beste Anfang eines Trainings, wenn man Rika fragen würde, allerdings konnte Tenzou vermutlich wirklich nicht mehr von einer Genin erwarten. Sie würde noch lernen und das wollte sie ja auch auf jeden Fall. Aber das würde eben noch seine Zeit dauern... Training brauchte Zeit. "Tatsächlich nicht?", fragte die Uchiha überrascht und weitete die Augen ein klein wenig. Irgendwie hatte sie sich vorgestellt, dass der Hokage sowas schon alles konnte, als er noch in ihrem Alter war. Aber eventuell machte sie sich auch einfach nur zu viele Gedanken darum.
Rika betrachtete die Klinge vom Katana und anschließend den Griff, während Tenzou ihr erklärte, dass dies ein Fuinjutsu im Katana ist und dass es etwas vom Chakra des Gegners aufnahm. Neugierig beobachtete sie, wie die Klinge ihm folgte, als er etwas zur Seite ging. Das war wirklich mega praktisch.. Ihr eigenes Katana konnte sowas nicht, aber das besaß eben auch kein Fuinjutsu. Die Uchiha hob den Blick wieder ein wenig, als Tenzou nun auch sein Katana zog und es auf sie richtete. Seltsamer Weise fühlte sie sich gleich angespannt, als die Klinge auf sie gerichtet wurde. Na gut, an sich war das wohl ein normales Gefühl, wenn jemand eine Klinge auf einen richtete. Aber trotzdem war ihr ein wenig flau in der Magengegend. "O-okay..", gab sie langsam von sich und überlegte kurz. Sie würde ihn wohl kaum verletzen können, da er sowieso besser sein würde als sie. Andersherum sah das schon wieder anders aus, wobei er sich gewiss auch zurückhalten konnte. Allerdings sah sie nicht so viele Chancen, immerhin war sie sogar schwächer als er... Aber das alles war ja zu erwarten gewesen, immerhin war sie deutlich jünger als er.
Sich selbst ein wenig Mut zu gesprochen nutzte Rika einen schnellen Schritt nach vorne, um dann schräg von oben das Katana nach ihm schnellen zu lassen. Wenn er ausweichen würde, würde sie ihm sofort folgen, um erneut nach ihm zu schlagen. Sollte er abblocken, würde Rika eher zurückweichen, weil sie keine Chance hatte Tenzou zurück zu drängen.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   So Jun 25, 2017 11:58 am

Sein eigener Atem klang Junji in den Ohren. So war es immer, wenn er unter seiner Maske hervor seinen Aufgaben als ANBU nachging und gerade in jungen Jahren hatte er sich noch sehr daran gewöhnen müssen. Jetzt aber war es nur ein kaum merklicher Eindruck, der noch geblieben war und vielleicht in Momenten wie diesen noch zum Vorschein kam. Langsam schloss er seinen Spind im ANBU-Hauptgebäude und trat nach draußen ins Freie, wo er sich auf die hohen Dächer des Dorfes bewegte. Shinobi seiner Profession zeigten sich nicht einfach so, nein, ihre Stärke lag darin, dass sie unsichtbar waren und aus diesem Status heraus handelten. Aber auch ganz abgesehen davon wäre es sicherlich verstörend, wenn urplötzlich alles mit Shinobi in Maske und Uniform zugepflastert wäre, denn ihrer gab es mehr als man vermutete. Junji war nur einer von ihnen.
Einen konkreten Auftrag hatte der Hyuuga nicht, doch das bedeutete nicht, dass man sich in Untätigkeit suhlen konnte, denn wenn man nicht mit einem konkreten Auftrag bedacht war, so arbeitete man an sich selbst oder hielt im Dorf die Augen offen. Gefahren gab es immer und jeder in ihrer Truppe hatte geschworen, sich mit aller Macht gegen diese zu stemmen. Der junge ANBU nahm eine willkürliche Route, die ihn ungesehen in belebtere Gebiete des Dorfes führte und von dort schließlich zur Hokageresidenz. Die Dorfverwaltung war ein nicht minder belebter Ort, doch hier hielten sich für gewöhnlich nur Shinobi auf. Normale Menschen kamen hier nur als Bittsteller oder Auftraggeber her aber auch Shinobi traf man selten auf dem Dach an. Ein näherer Blick identifizierte dann sogar den Hokage was Junji, der sich mit dem Decknamen 'Koga' zierte, die Brauen unter seine Maske hochziehen ließ. Die andere Person kannte der Hyuuga nicht persönlich, doch sie war eine Genin. Eine frisch gebackene Genin. Der ANBU hatte zumindest mal einen Blick in die Akten eines jeden Akademisten geworfen, denn schließlich musste er im groben wissen, wer sich in die Dienste des Dorfes stellte.

Flink sprach er über einige Masten und Dächer heran und ließ sich in einiger Entfernung auf einem Wasserturm nieder, um das Szenario näher zu beobachten. Schnell aber erkannte Junji, dass es sich bei allem offenkundig um ein Training handelte. Tenzou suchte sich oft Trainingspartner, das hatte er auch an seinem eigenen Leib oft genug erfahren, aber eine Genin? Vielleicht eine Schülerin? Letzteres verfestigte sich, als das Mädchen mit einem Katonjutsu aufwartete und der Hokage einige Worte an sie richtete. Natürlich konnte der Hyuuga nichts verstehen, doch Mimik und Gestik unterlegten seine Vermutung. Als es dann an Schwerter ging konnte er sich ein dunkles Grinsen nicht verkneifen. Tenzou war ein meisterlicher Schwertkämpfer und ein Genin war sicherlich alles andere als ein Gegner für ihn in diesem Zusammenhang, doch umso interessanter erwartete Junji das Aufeinandertreffen der Klingen, das sprühen der Funken. Er selbst hatte ebenfalls ein kleines Tanto bei sich, wie es bei jedem ANBU der Fall war, doch auch er war alles andere als ein Könner in diesen Dingen. Als Hyuuga verließ man sich lieber auf seine bloßen Hände.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Mo Jul 10, 2017 10:19 pm

Der Hokage gehörte nicht wirklich zu den Kämpfern, die ständig vor Angreifen auswichen. Er war gut und kräftig gebaut, dass er diesen Blocken konnte. In dem Augenblick, wo Rika ihn angriff reagierte er reflexartig mit einer blockenden Haltung. Die Klinge seines Gegners klirrte über seine hinweg und Rika wich daraufhin von ihm zurück. Tenzou verharrte in seiner Haltung und fragte sich, ob sie sich einredete, dass sie ihn nicht schlagen konnte? Er verengte leicht die Augen. Natürlich wusste er, dass er besser war als das Mädchen, aber das sie derartig schnell zurückwich hätte er nicht erwartet. Der Hokage trat einen Schritt auf sie zu und vollführte einen laxen Angriff. Keiner der gefährlich war. Er wollte sie nicht verletzen, nur zeigen, dass er nicht davor zurückschreckte anzugreifen.
"Warum so zaghaft?", fragte er und verharrte erneut in seiner angreifenden Position. Seine Klinge schwebte über ihr. Er hatte den Schlag nicht vollständig ausgeführt, sondern nur angedeutet. Aufgrund der fast 2 m die er groß war, stand er vor Rika wie ein Monster das auf sie hinabblickte. Sein eines Auge blickte sie bohrend an. Dunkelgrün und intensiv. Sein linkes Auge lag hinter einer Augenklappe. Er ließ niemanden sehen, was dort drunter war. Zum einen hatte es taktische Hintergründe und zum anderen wirkte es auf die meisten irrtierend. Das Juin, dass in diesem Auge saß, färbte es dunkler als das andere. Es wirkte dadurch gefährlicher. Die verschiedenen Narben die sich hauptsächlich auf seiner linken Gesichtshälfte konzentrieren, unterstützten diesen Eindruck noch etwas mehr. Tenzou senkte sein Katana langsam wieder und ließ es zurück in die Halterung seines Gürtels gleiten.
"Was hast du gedacht als du zurückgewichen bist?", erkundigte sich der Hokage bei ihr. Das er den Kampf abbrach, lag daran, dass er zuerst wissen wollte, was sie für einen Kämpfer darstellte. Besaß sie Unsicherheiten? Besaß sie Angst zu kämpfen? Tenzou hatte schon einige Schüler gehabt. Ein paar waren ängstlich gewesen, andere vorsichtig, einige waren stürmig und wieder andere einfach nur schlecht. Es gab solche und solche. Tenzou behandelte sie alle gleich. Sein Training war hart. Er ließ sie spüren, wenn sie Fehler machte. Nicht, dass er sie groß verletzt. Den einen oder anderen blauen Fleck gab es aber dennoch. Gerade wenn es um Taijutsu ging, schlug er gerne auch einmal kräftiger zu. Nie kam jedoch einer seiner Schüler ernsthaft zu Verletzungen. Die Sache mit Izumi zählte er dabei nicht einmal zu Trainingseinheiten. Izumi hatte sich ihm gegenüber respektlos verhalten und daraufhin bekam sie ihre Abreibung. Vermutlich veränderte es jedoch den Respekt ihm gegenüber nicht groß... .
Tenzou blickte wieder zu seiner Schülerin hinab. Das Junji sie in weiterer Entfernung beobachtete, wusste er nicht. Seine Augen waren tatsächlich nicht ganz so gut. Er besaß dafür ein meisterhaftes Gehör. An manchen Tagen band er sich seine Augen zu und kämpfte dann nur mit seinem Gehör.
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BeitragThema: Re: [Rika x Tenzou] Gute Nachrichten   Fr Jul 14, 2017 8:54 pm

In diesem Punkt unterschieden sich die beiden, die sich hier gegenüberstanden, wohl am meisten. Rika war nun wirklich nicht die Person, welche einem Angriff standhielt, wenn es nicht sein musste. Sie wich dann lieber aus, um Schaden ihrerseits zu vermeiden und unnötiges Kräfteverschwenden ebenfalls. Rika hatte aber eben auch nicht die Statur, welche Tenzou besaß. Er war deutlich größer und stärker gebaut als sie. Rika könnte zwar noch weiter hart trainieren, aber trotzdem würde sie vermutlich nicht mithalten können. Das lag auch irgendwo daran, dass sie eine Frau war und deutlich jünger. Später würde sie sich schon vornehmen mithalten zu können, aber jetzt erschien ihr das Ausweichen als beste Möglichkeit.
Sah der Hokage das anders? Als Rika zurück gewichen war, folgte der Hokage ihr nur kurz später und holte mit der Klinge aus. Rika hob ihr Schwert an, um seinen Angriff abwehren zu können, da es ihr nicht als clever erschien noch weiter zurück zu schrecken, auch wenn sie sich sicher war, dass sie trotzdem keinen richtigen Angriff von ihm abwehren können würde. Zu dem Zusammenprall der zwei Schwerter sollte es aber gar nicht kommen. Tenzou hielt vor ihrer Klinge inne und fragte sie dann, warum sie so zaghaft war. Verunsichert schaute die Uchiha zu ihrem Lehrer auf, während dieser zu ihr herabblickte, als wollte er sie gleich auseinander nehmen. Manchmal konnte er schon einen gruseligen Eindruck hinterlassen. Daran würde sie sich vermutlich gewöhnen müssen, aber es war trotzdem jetzt für den Moment gruselig. Schließlich steckte er sein Schwert wieder weg und Rika senkte kurz den Blick, während sie darüber nachdachte, was sie denn sagen sollte. Erst bei seiner zweiten Frage hob sie den Blick wieder, hatte dafür aber das Katana wieder gesenkt. "Naja... dass ich keine Chance hätte einer Gegenwehr standzuhalten... und es besser wäre abzubrechen...", gab sie langsam als Antwort. Natürlich meinte sie den einen Angriff abbrechen, nicht den ganzen Kampf. Es war eventuell keine gute Denkweise, zurück zu weichen, sobald man nicht gewinnen konnte, aber was würde es ihr auch bringen mit dem Kopf durch die Wand zu gehen? Sie hatte eben keine Chance gegen ihn. Natürlich würde sie nur lernen, wie sie gewann, wenn sie es ernsthaft versuchte, aber da fehlte eben noch ein ganzer Schritt Überwindung und vielleicht doch noch eine Schippe Selbstvertrauen. Auch die Uchiha bemerkte nicht, dass sie jemand beobachtete. Das lag aber vermutlich mehr daran, dass sie sich auf Tenzou und sich selbst konzentrierte. Außerdem würde es ihr im Moment nicht besser bekommen, wenn sie auch noch beobachtet würde. Oder eher, wenn sie wüsste, dass dem so war.
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