Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Fr Jun 09, 2017 11:00 pm

das Eingangsposting lautete :


Missionsteilnehmer:
- Sarutobi Ringo (Teamleiterin)
- Hokusai Tatsuhi (Beobachter)
- Yamanka Inochi (Teammitglied) (NPC)

Missionsbeschreibung:
hier

Status der Mission:
aktiv

Part I: Die Auskundschaftung (aktiv)
Part II: (folgt)
Part III: (folgt)
...
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Hokusai Tatsuhi

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Fr Okt 06, 2017 10:06 am

Der Kiefer von Tatsuhi spannte sich an als er hörte, wie Masamoto weiterhin seine Spielchen trieb. Er rückte mit den Informationen nicht wie gewünscht heraus. Statt auf die Fragen des Mannes zu reagieren und ihn zurecht zu weisen, umschloss der Samurai bereits sein Katanaknauf mit einem festen Griff. Er konnte es nicht ausstehen, wenn man ihn warten ließ. Gerade unter Samurai sollte bekannt sein, dass man einen anderen Samurai schnell auf die Füße treten konnte. Vor allem dann, wenn man in aller Öffentlichkeit stand und darauf wartete endlich eine Antwort zu erhalten. In dem Augenblick, wo Tatsuhi sich dazu entschloss den Mann zu köpfen, tauchte Ringo an seiner Seite auf. Ihm brannte auf der Zunge etwas zu Masamoto zu sagen, aber die Blonde klopfte auf seinen Arm. Er drehte seinen Kopf und für Sekunden bohrte sich sein Blick in der von Ringo. Dann blickte er jedoch etwas sanfter drein und wandte sich von Masamoto ab. Auf die Frage, ob er mehrere Jagdhelfer hätte, hob er nur die Hand. Er winkte ab oder bestätigte die Aussage, so ganz ließ sich das nicht sagen.
Der Samurai trat an die Bar heran und lehnte sich dort gegen.
„Ich möchte einen Sake. Für sie junge Frau was immer ihr beliebt“, erklärte Tatsuhi und beobachtete aus dem Augenwinkel noch kurz Masamoto . Dann wandte er sich an Ringo.
„Ich hätte ihn fast geköpft. Er ist eine absolute Schande eins Samurai“, warf er zu ihr rüber und setzte sich auf einen Barhocker nieder.
„Du hast von einem Jagdhelfer gesprochen… wer ist es? Ich vermute das wir erst morgenfrüh aufbrechen können. Es wird schon dunkel. Es wäre nachts zu gefährlich um das Tier zu finden.“ Er sah sich kurz um. „Wir brauchen eine Unterkunft.“
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Okt 07, 2017 11:37 am

Da war jemand geladen. Ringo zuckte nur ein ganz klein wenig zurück, als Tatsuhis wütender Blick zu ihr herunter flammte. Immerhin hatte er sich rasch wieder im Griff und ließ sich von dem anderen Samurai fortbringen, ehe irgendjemand noch auf die Idee kam, den Holzfußboden rot zu streichen. Als er bestellte, überließ er es Ringo sogar direkt, etwas zu wählen. Sie hob überrascht die Augenbrauen, winkte der Kellnerin dann einfach zu und erntete ein wissendes Nicken.
„Ich hätte ihn fast geköpft. Er ist eine absolute Schande eines Samurai.“
Wenn Ihr das sagt, Tatsuhi-san, entgegnete Ringo mit schwachem Lächeln. Ihrem Stand gebührte es nicht, über Samurai zu lästern.
Als die Frage auf den Jagdhelfer kam, vollführte sie eine vage Geste und fiel in eine mysteriöse, flüsternde Tonlage. Oh, er ist ein ganz edles Wesen. Ich habe ihn eben erst erschaffen, aus einem Haar von mir. Einem wie diesem. Sie zupfte zur Verdeutlichung an ihrem Haarschopf. Vermutlich dachte, Tatsuhi, sie erfände eine Geschichte.
Dann kamen die Getränke. Tatsuhi bekam seinen Sake - und Ringo einen wahren Eisbecher. Für einen kurzen Moment erstrahlten ihre Augen wie die einer Fünfjährigen, die aufwachte und direkt mit Geburtstagsgeschenken begrüßt wurde. Es war ein riesiges Biest, was da vor ihr abgestellt wurde, mit mindestens zwei ganzen Bananen und Schokolade und Likör. Himbeeren waren auch da, Gefrorene. Die liebte sie am meisten.
Durch Ringo lief etwas wie ein Muskelzittern, von den Zehenspitzen bis zum Scheitel.
Wenn Ihr eine Unterkunft wollt, sagte die Kellnerin, welche den letzten Satz mitgehört hatte, werdet Ihr es schwer haben. Wir hier haben lediglich noch ein kleines Zimmer frei, und unsere andere Pension im Dorf war zumindest gestern völlig ausgebucht. Alles wegen dem Monster und so.
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Hokusai Tatsuhi

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Fr Okt 13, 2017 11:04 pm

Der Samurai hatte mitbekommen, wie Ringo ein kleinwenig zurückzuckte als er sie mit einem wütenden Blick taxierte. Für eine Sekunde gab es ihm ein Gefühl von Genugtuung, dass es doch noch jemand gab der Respekt vor ihm besaß. Er begab sich zu der Theke und lehnte sich dort dann langsam gegen. Die Bestellung folgte daraufhin, wobei Tatsuhi einen Sake bekam, während Ringo sich mit einem riesen Eisbecher zufriedenstelle. Der Samurai starrte kurz auf die Kugeln und setzte bereits an zu fragen, wie viel das Eis kostete, aber als er den Glanz in den Augen der Frau sah, hielt er einfach den Mund. Es war ein merkwürdiger Anblick, wie er jemand so einfach glücklich machen konnte. Vielleicht war es zwischendurch eine gute Tat einer Shinobifrau etwas Gutes zu tun? Er prostete mit dem Glas in ihre Richtung und trank dann einen Schluck. Als er nach dem Jagdhelfer fragte, bekam er eine recht merkwürdige Antwort zu hören. Sein Blick lief über den Rand des Glases hinweg. Dann legte sich seine Stirn in tiefe Falten.
„Du hättest mir auch einfach sagen können, dass die Geschichte erfunden ist“, gab er von sich zu Tage und stellte das Glas dabei zurück auf die Theke. In diesem Moment mischte sich auch die Kellnerin in das Gespräch mit ein und erklärte, dass sie nur noch ein Zimmer besaßen. Tatsuhi griff noch einmal nach dem Sakeschälchen und trank ein Schluck davon. Dann wanderten seine Augen rüber zu Ringo und wieder zurück zu der Frau.
„Das nehmen wir. Kann dein imaginärer Jagdhelfer noch deinem Freund bescheid geben?,“ fragte er und spielte dabei auf Inotachi an, der noch benachrichtigt werden musste.

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Okt 14, 2017 11:55 am

Für erfunden hielt er die Geschichte. Ringo spähte über den Eisbecher hinweg, pflückte mit spitzen Fingern eine Himbeere und ließ diese in ihrem Mund verschwinden. Das täte ich sagen, entgegnete sie, ohne den Blickkontakt zu brechen, wäre sie erfunden.
Die Kellnerin mischte sich sodann ins Gespräch ein, und Ringo nutzte den Moment für ein paar Mundvoll Eis. Als die Dame von nur einem kleinen Zimmer sprach und Tatsuhi sogleich erklärte, dieses zu nehmen, blinzelte sie verdutzt und schluckte hörbar. Ein Kleines?
"Kann dein imaginärer Jagdhelfer noch deinem Freund bescheid geben?"
Ringo kniff die Augen zusammen. Nein, er ist ja schließlich schon beschäftigt, versetzte sie. Das war ja schließlich das Normalste auf der Welt. Sie tat, als würde sie akzeptieren, dass Tatsuhi den Jagdhelfer wie einen unsichtbaren Freund ansah. Und tat weitergehend so, als würde sie diesen unsichtbaren Freund sehr, sehr ernst nehmen. Doch natürlich werde ich meinen Kollegen sogleich hereinrufen. Eine Kunoichi vermag schließlich, mehrere Dinge zugleich zu tun. Sie schob sich den Eislöffel mit einem weiteren Happen in den Mund, dann schloss sie Fingerzeichen. Rauchschlieren dampften aus Ärmeln und Kragen hervor, sammelten sich neben ihr und formten in Sekundenschnelle eine perfekte Kopie. Die Doppelgängerin verbeugte sich vor Tatsuhi, dann verbeugte sie sich vor dem Original.
Ohne Meldung abtreten.
Der Bunshin marschierte ab.
Nein, Shinobi behandelten ihre Bunshin gewöhnlich nicht wie Untergebene, und wer sich vor sich selbst verbeugte, galt im Allgemeinen als kurz vor der Klappse oder zumindest hochgradig egozentrisch. Doch Samurai verstanden davon vermutlich nichts, und so tat Ringo eben, als müsste man Doppelgängern Befehle geben.
Ihr nehmt also ein Zimmer, sprach sie und balancierte konzentriert eine Scheibe Banane auf den Löffel. Inotachi und ich beziehen Posten auf dem Flur? Oder haben wir Erlaubnis, Euch allein zu lassen und im Wald ein Lager aufzuschlagen?
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   So Okt 15, 2017 6:32 pm

Ihn traf ein Blick über den Eisbecher hinweg, der ihm sagen sollte, dass er möglicherweise der Blonden Glauben schenken sollte. Allerdings schien es fast unmöglich zu sein, sich vorzustellen, dass sie aus ihren Haaren etwas erschaffen konnte. Der Blick von Tatsuhi wanderte von den blauen Augen von Ringo langsam zu ihren blonden Haaren. Er starrte sie an. Als würde aus diesen bald eine Gestalt entspringen. Nachdem er lange genug – zirka 20 Sekunden – ihre Haare anstarrte, wandte er sich wieder dem Sakeschälchen zu. Nebenbei wurde klar, dass sie heute Nacht ein Zimmer benötigten. Tatsuhi hatte nämlich wenig Lust draußen schlafen zu müssen. Das gehörte sich für ein Samurai nicht. Würde er keines finden, wäre er sogar nicht abgeneigt gewesen sich bei dem Bürgermeister des Dorfes zu beschweren! Glücklicherweise gab es noch ein kleines Zimmer. Tatsuhi stimmte sofort zu, dass er es nahm. Allerdings dachte er dabei nicht daran, dass die beiden Shinobi mit im Zimmer schlafen sollten. Er wandte seine Augen von dem Doppelgänger ab, der gerade das Wirtshaus verließ und blickte gemächlich herüber zu Ringo, die gerade eine Bananenscheibe auf einem Löffel balancierte. Auf die Frage, ob die beiden ihren Posten auf den Flur beziehen oder ein Lager im Wald aufschlagen sollten, schien er kurz nachdenklich die Stirn zu runzeln. Er dachte offensichtlich über diese beiden Optionen nach und wog ab, wo die zwei besser aufgehoben waren.
„Da ich normalerweise nicht mit einem Mann in einem Bett schlafe, biete ich allerhöchstens Dir an, dass du ein Platz neben mir finden kannst“, erklärte er und erhob sich von seinem Stuhl. Im vorbei gehen griff er nach dem kleinen Bananenstück auf ihrem Löffel und steckte es sich selbst in den Mund. „Ansonsten findet ihr sicher im Zimmer eine Ecke, wo ihr Euch nieder lassen könnt. Es ergäbe kein Sinn Euch im Wald niederzulassen, wenn dort ein … was auch immer rum läuft. Ich habe keine Lust erklären zu müssen, warum Ihr Tod seid.“ Tatsuhi legte Geld auf die Theke und kaute auf dem Stück Banane rum.
„Wo ist das Zimmer?“, erkundigte er sich dann und bekam prompt auch schon einen Schlüssel gereicht. Sie würden vermutlich dort hingeführt werden.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Di Okt 17, 2017 10:23 am

Gut, dass sie schon geschluckt hatte. Andernfalls wäre Ringo bei dem Angebot das Eis aus dem Mund und in den Schoß geplatscht. Sie starrte sekundenlang, als wolle sie mit einem Blick allein den Eisbecher vor sich zum Schmelzen bringen, das Glasgefäß gleich dazu.
Ich bin nicht diese Art von Kunoichi, versetzte sie trocken. Tatsuhi hatte wohl zu viele Romane gelesen, die im Zeitschriftenhandel unten rechts lagen. Darin fing es meist mit einem weiblichen Shinobi an, der Infos nur dann sammeln konnte, wenn sie mit der Zielperson in die Kiste sprang.
Er klaute ihr ein Stück Banane. Innerlich brodelte sie. Und die zwei anderen, die reinkamen, machten es nicht besser. Also Inotachi und die Rauchdoppelgängerin.
Was schaust du so?, fragte Inotachi, der die Rucksäcke mitgebracht hatte. Ist was passiert?
"Ja, ist was passiert?", fragte die verdutzte Doppelgängerin.
Ringo antwortete, indem sie vor dem Gesicht des Bunshin mit den Fingern schnippste und sie somit in Rauch auflöste. Bei Inotachi versuchte sie das Gleiche.
Bei mir klappt das nicht.
Leider.
Sie erhob sich, packte ihren Rucksack und folgte sodann Tatsuhi, der seinerseits der Kellnerin zum Zimmer folgte, die Treppe hinauf. Auf dem Weg dahin wurde Ringo telepathisch von dem Yamanaka gepiesackt und erzählte es ihm dann eben. Inotachi war scheinbar nicht klar, was an dieser Sache so empörend sein sollte. Immerhin war von einem Platz neben dem Samurai die Rede gewesen, nicht unter ihm. Ich täts machen.
Um ein Haar hätte Ringo ihn von der Treppe getreten.

Das Zimmer war spartanisch eingerichtet: Es bestand aus zwei Räumen, Schlafzimmer und Bad nämlich. Es gab ein Doppelbett sowie einen Ohrensessel, außerdem Platz auf dem Boden für einen Schlafsack.
Ich schlafe hier. Ringo entrollte entschlossen ihren Schlafsack auf dem Boden. Sie blickte Tatsuhi an, als fordere sie Einspruch heraus.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Mi Okt 18, 2017 9:35 pm

Tatsuhi machte Ringo das Angebot, dass sie bei ihm im Bett schlafen konnte, wenn sie wollte. Allerdings verfolgte er keinerlei Hintergedanken dabei. Erst als Ringo erwähnte, dass sie nicht diese Art von Kunoichi wäre, betrachtete er sie das erste Mal eingehender. Sein Blick lief prüfend über ihren Körper hinweg.
„Welche Art von Kunoichi bist du denn?“, fragte Tatsuhi im Gegenzug. Denn er wusste nicht, was sie glaubte das er dachte, wenn er sie dazu einlud das Bett mit ihm zu teilen. Direkt nach seinen Worten hob er jedoch die Hand und signalisierte ihr, dass er ihre Antwort doch nicht hören wollte.
„Ich weiß nicht was in deinem Kopf gerade für ein Film läuft“, erwiderte er dann und klaute ihr noch im vorbei laufen die Banane. „Aber ich erinnere dich gerne daran, dass ich ein Samurai bin.“ Tatsuhi warf sich das Bananenstück in den Mund. Es war nicht ganz klar, was er mit dieser Aussage eigentlich genau ausdrücken wollte. Ein wenig klang es so als wäre das Samurai-sein die Allround Ausrede für alle möglichen Dinge. Mit einer Shinobifrau schlafen? Als Samurai kaum vorstellbar! Mit einer Shinobifrau in einem Bett schlafen? Sie konnte froh sein, dass er ihr diese Ehre anbot! Eine Sache konnte er aber dennoch nicht leugnen. Ringo war durchaus ein Blickfang. Auch wenn sie vielleicht nicht üppig bestückt war, so schien gerade das Geheimnis um sie herum interessant zu sein. Man begehrte doch immer das, was man nicht bekam oder?
Bevor es jedoch noch weiter um dieses Thema gehen konnte, verschwand er bereits der Kellnerin hinterher. Sie lief geradewegs Richtung Zimmer weiter, dass sich im ersten Stock befand am Ende des Ganges. Es war wirklich schmal hier drinnen. Als Tatsuhi durch die Zimmertür trat, musste er sogar den Kopf einziehen, weil seine Haare an dem Rahmen entlang streiften. Kurz blieb er stehen und blickte sich einmal kurz um. Dann legte er sein Gepäck direkt neben das Bett ab und setzte sich auf dieses drauf. Die Matratze quietschte leise als sie von seinem Gewicht heruntergedrückt wurde. Er schnürte sein Katana ab und lehnte es neben das Bett an die Wand. Es stand damit nicht weit von ihm entfernt.
Tatsuhi zog ebenfalls seinen Mantel auf, legte ihn über einen Stuhl und knöpfte dann sein Hemd auf. Natürlich schämte er sich keine Bohne sich ebenfalls auch vom Oberteil zu befreien. Er setzte sich auf dem Rand des Bettes zurück und blickte über die Schulter zu Ringo, die ihren Schlafsack auf dem Boden entrollte. Tatsuhi streckte sich auf dem Bett aus und legte seine Beine hoch. Dann verschränkte er die Arme hinter dem Kopf und blickte einfach für einen Moment schweigend zu Ringo.
„Du bist stur, wie du schön bist was?“, sagte er dann und musterte sie kurz. Er schüttelte dann den Kopf und schloss seine Augen.
„Mach wie du denkst. Wenn du lieber auf dem Boden schlafen willst, tu dir keinen Zwang an.“ Er gähnte übertrieben und streckte sich noch etwas. Natürlich hätte er ihr gesagt, dass sie bei ihm im Bett schlafen konnte, aber er musste immerhin auch etwas auf seinen Samurai-Ruf achten.

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Okt 21, 2017 11:03 am

Welche Art von Kunoichi sie denn war? Eine Professionelle, lag Ringo auf der Zunge, doch es hätte sich in diesem Moment falsch angehört. Alles, war ihr einfiel, klang schlecht! Irgendwie manövrierte sie sich zu leicht in rhetorische Sackgassen. Und Tatsuhi kam mit seinem „Aber ich erinnere dich gerne daran, dass ich ein Samurai bin“ auch noch erhobenen Hauptes aus der Sache heraus.
Erstklassig. Der Eisbecher schmeckte nun schleimig. Sie mochte nicht mehr. Außer die Himbeeren, die ließ sie nicht verkommen. Rasch nahm sie alle auf einmal in den Mund, wünschte sich ein Genjutsu, das diese Tat verbergen mochte, und hatte dann das Zwiegespräch mit Doppelgängerin und Inotachi. Anschließend wünschte sie beide zur Hölle, was nur bei dem Bunshin funktionierte.
Oben im Zimmer angelangt, kam sie - irgendwie rachsüchtig - nochmals von selbst auf das Thema zu sprechen. Sie bekräftigte gegenüber Tatsuhi, wo sie schlafen würde. Nicht in dem Bett, nichtmals in dem Sessel, sondern auf dem Boden. Denn sie war gestählt und hart wie Eichenholz, eine wahre Kunoichi eben.
Der Samurai nahm dies zunächst schweigend hin, entledigte sich seines Schwertes, seines Umhangs und auch seines Hemdes. Ringo schaute bewusst weg und hoffte, er würde nichts weiter sagen. Dann könnte sie dieses Thema insgeheim als Sieg verbuchen, denn wer das letzte Wort hatte, gewann schließlich. Immer!
„Du bist stur, wie du schön bist was?“
Einen Sekundenbruchteil lang standen ihr die Haare zu Berge, vom Pony bis zum Haarknoten. Es war ihr Schwachpunkt, es war einfach ihr Schwachpunkt. Sag, dass du weißt, was du willst. Sag, Ich weiß, was ich will! ... Ich bin stur, erwiderte sie bloß. Dummes Gör. Nein, es war leider nicht Yonbi, der sie innerlich beschimpfte. Das war sie ganz allein.

Das Team ging früh ins Bett. Es stand eine Jagd an, die möglicherweise schon in der Nacht starten konnte. Je nachdem, ob das Monster sich entschloss, im Wald zu bleiben, ein einsames Händler-Lager zu überfallen oder gar ins Dorf zu streunen.
Ringo war vermutlich die Erste, die einschlief. Inotachi, der es sich im Sessel halbwegs bequem gemacht hatte, wußte, dass seine Kameradin pennen konnte wie eine Kiste voller Steine. Er war ja nicht schlecht dran mit seinem Schlafplatz, doch könnte er es besser haben. Entweder konnte er halb sitzend schlafen, oder er legte sich quer, mit den beiden Lehnen unter Kopf und Beinen. Und morgen früh hat mein Körper die Form eines Hufeisens.
Der Yamanaka wälzte sich herum, setzte sich aufrecht hin. Sein Blick glitt durchs dunkle Zimmer, von Ringo im Schlafsack zu dem Bett. Sie hat morgen auch keinen Spaß mit dem Kreuz, dachte er. Wenn ich also... tue ich ihr auch was Gutes... So rechtfertigte er den fixen Plan, der in seinem Kopf Gestalt annahm.
Ein Shintenshin später flatterte sein Geist durchs Zimmer, fuhr in Ringos Körper hinein.
Inotachi schlug die Augen auf, schälte sich aus dem Schlafsack und erhob sich. Warf einen prüfenden Blick auf seinen eigenen Körper, der nun im Tiefschlaf dalag. Langsam schritt er, im Nachthemd, an der Seite des Bettes entlang und neigte sich ein wenig vor, als er am Kopfende angelangt war.
Werter Samurai. Seine Stimme war sanft und weich. Gesteht Ihr einem Mädchen zu, seine Meinung zu ändern?
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Okt 21, 2017 8:16 pm

Die Augen des Samurais lagen für einen kleinen Augenblick auf Ringo, die von seinem Kompliment irgendwie … täuschte er sich gerade oder wirkte sie wirklich angewidert? Tatsuhi konnte ihre Reaktion nicht deuten, glaubte aber nicht, dass sie seine Worte als Kompliment auffasste. „Ja, du bist stur“, wiederholte er noch einmal und erhob sich von seinem Platz. Er wollte kurz ins Badezimmer gehen, um sich frisch zu machen und dann ins Bett gehen. Für die Jagd mussten sie gut ausgeruht sein. Von allen würde er der einzige sein zu dem das am nächsten Morgen zu traf.

Die Nacht brach bald schon für alle an. Ringo hatte sich dafür entschlossen auf dem Boden zu schlafen, während Inotachi auf dem Sessel einen Platz fand. Tatsuhi warf dem Mann einen längeren Blick zu, bevor er sich selbst auf den Rücken legte, die Arme hinter dem Kopf verschränkte und die Augen schloss.
Im Gegenteil zu Ringo besaß Tatsuhi einen besonders feinfühligen und leichten Schlaf. Ein leises Knarren der Dielen bewirkte das sein Geist in die Realität kam. Als der Samurai seine Augen öffnete sah er zwei blauen Augen entgegen. Ein paar Haarsträhnen fielen der Frau ins Gesicht. Es gab wenig Dinge, die Tatsuhi überraschten, aber dieser war es. Er starrte mit einer Mischung von Verstörtheit und Verwirrung Ringo entgegen. Obwohl es dunkel war, konnte er sehen, wie blau eigentlich ihre Augen waren. Als sie fragte, ob es in Ordnung war das sie ihre Meinung änderte, blinzelte er erst einmal und dann ein zweites Mal. Dann blickte er neben sich auf die freie Seite.
„Leg dich hin“, brummte er leise. Da dieses Bett nur eine Decke hatte, legte er sie vollständig auf die Seite von Ringo und machte es sich wieder auf dem Rücken bequem. Unentwegt verfolgte er dabei die dunkle Gestalt von Ringo, die durch die Nacht geisterte. Es war ein merkwürdiger Anblick. So merkwürdig, dass Tatsuhi fast glaubte er würde träumen. Ein Blick zu ihr herüber, sagte jedoch eindeutig, dass er es nicht tat. Sie legte sich auf der anderen Seite hin und er starrte einfach nur auf die dunkle Scheme.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   So Okt 22, 2017 9:29 am

Die junge Dame schien zuerst zu erwägen, über Tatsuhi drüberweg auf die andere Seite des Bettes zu gelangen. Sie marschierte dann aber doch ums Bett herum, sich nicht um knackende Dielenbretter scherend, die ihren Kameraden im Sessel theoretisch aufwecken mochten.
Dankeschön. Die Decke nahm sie gern komplett. Und anstatt das Spiel damit schon zu beenden und sich schlafen zu legen - oder dem perplexen Mann gar den Rücken zuzudrehen - legte sie sich auf die Seite, ihm zugewandt, auf den Ellenbogen gestützt.
Ich gestehe, ein wenig launisch zu sein, erklärte sie im Plauderton. Seid deswegen nicht zu erschüttert. Es liegt an dem Bijuu... von dem wisst ihr ja, nicht? Sie wartete die Antwort nicht ab. Im Augenblick, könnte man sagen, schläft das Monster in mir. Morgen, oder vielleicht schon früher, wird es wieder wach sein. Ihre Augen waren während dieser Worte hypnotisch auf Tatsuhi gerichtet. Ich werde wohl wieder trotzig sein, grimmelig wie ein Waschbär ohne Frühstück, und Scheiße?
Eine Sekunde lang entgleisten ihre Gesichtszüge; ihre Augen wurden riesig groß vor Panik. Aber eben nur ganz kurz; sie legte die Hand an die Stirn, als hätte sie plötzlich  Kopfweh und atmete tief durch.
Oh Mann... Ähm, das war unglücklich. Sie grinste Tatsuhi unschuldig an. Seht Ihr, schroff bin ich bloß, damit diese Entgleisungen nicht passieren. Immer, wenn ich versuche, das Weiche, Rosane, Mädchenhafte in mir rauszulassen, ist da so ein Biest, das mir gern die Nase an einem Klodeckel brechen will. Sie lächelte noch etwas breiter. Genau jetzt würde sie, die Bestie also, das ganz gern.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   So Okt 22, 2017 7:45 pm

Tatsuhi spürte, wie sich die Matratze nur leicht senkte und Ringo mit in das Bett stieg. Es war ein merkwürdiger Gedanke, dass sie es tatsächlich doch in Erwägung zog. Sein Blick lief durch die Dunkelheit zu ihr rüber und er erkannte, dass sie sich in seine Richtung drehte. Eine tiefe Falte zeichnete sich auf der Stirn des Samurai ab. Er blieb auf dem Rücken liegen und ließ nur sein Kopf gedreht, während ihn diese blauen Augen anstarrten.
Merkwürdigerweise fing sie im Plauderton mit ihm zu sprechen an. Sie entschuldigte sich für ihren launischen Tonfall und erklärte, dass der Bijuu Schuld war. Es klang ein wenig so als wäre sie von einem bösen Geist besäßen, der hin und wieder von ihr Besitz ergriff.
„Vielleicht solltest du Mal einen Exorzisten aufsuchen“, murmelte er leicht ironisch und musterte sie weiterhin von der Seite. Es war merkwürdig, dass sie einfach ‚Scheiße‘ hervorstieß. Als wäre ihr gerade etwas aufgefallen, was ungewöhnlich war.
„Es scheint ein ziemlich schweres Schicksal zu sein ein solchen Bijuu in sich zu tragen“, stellte er dann fest und drehte sich langsam ebenfalls auf die Seite um in ihre Richtung zu sehen. Er sprach leise, immerhin wollte er den anderen nicht wecken.
„Es fordert vermutlich seine Opfer… oder? Einsamkeit? Abschottung?“ Es interessierte ihn, wie ein Bijuu sich anfühlte. Immerhin war es für ihn wie ein böser Geist im Körper. „Kann er dich steuern?“
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Mi Okt 25, 2017 5:35 pm

Die junge Dame bestätigte Tatsuhis Vorschlag mit dem Exorzisten, aus voller Seele. Ja, das ist wahr..., erwiderte sie, mit der Hand an der Stirn. Inotachi spürte ein dumpfes Pochen im Kopf. Ganz ruhig... Einfach aushalten, dann schläft sie wieder ein. Er sandte eine Botschaft ins Innere: Du träumst nur. Du träumst nur. Du träumst nur.
Schiebs dir rein, wo die Sonne nicht scheint.

Das war nicht gut. Inotachi versuchte dennoch, seine Maskerade aufrecht zu halten. Tatsuhi würde sicher denken, dass das schräge Verhalten nur am Dasein als Jinchuuriki lag.
„Es fordert vermutlich seine Opfer… oder? Einsamkeit? Abschottung? - Kann er dich steuern?“
Ein bisschen von beidem, ja..., sprach er leidvoll. Wie gesagt, mich ständig im Griff halten zu müssen, lässt mich unter Umständen sehr gereizt reagieren. Wenn ich nicht fortwährend acht gebe, könnte er mich wirklich übernehmen, ja.
Dass er sich auf die Seite drehte, bedeutete wohl, dass er einem Gespräch nicht abgeneigt war. Inotachi fragte sich, ob er sich jetzt besser einfach auf den Rücken drehen und vorgeben sollte, einzuschlafen. Rein aus Laune hatte er ein Gespräch mit einem Thema begonnen, von dem er nicht wußte, wie er es bedienen sollte.
Etwas rettete ihn. Ein Klopfen. Ein Pochen am Fenster.
Inotachi blickte auf, über Tatsuhi hinweg - und blinzelte. Oh.
Draußen auf der Fensterbank saß Chibi-Yonbi. Der rote Affe deutete auf den Fenstergriff, um anzudeuten, dass man ihn reinlassen solle.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Do Okt 26, 2017 9:31 am

In diesem Moment glaubte Tatsuhi, dass er Ringo falsch eingeschätzt hatte. Sie war merkwürdig gewesen, fast schon abweisend. Er hatte einfach geglaubt, dass es daran lag, dass er Samurai war. Vielleicht auch, weil er sich manchmal nicht königlich einer Kunoichi gegenüber verhielt. Zugegeben empfand er es nicht für gut, dass es Frauen in solchen Positionen gab. Er ließ sich einfach nicht gerne von einer Frau rum stoßen. Sein Blick irrte durch die Dunkelheit. Die Frau schien tatsächlich einen Exorzisten in Erwägung zu ziehen. Warum auch nicht? Man wusste immerhin nicht was der Bijuu wirklich war – für Tatsuhi schien er ein Dämon zu sein, wenn er den Charakter so sehr beeinflussen konnte, dass man schlechte Laune bekam.
Gerade als er noch eine Frage stellen wollte, klopfte es an dem Fenster. Der Mann hob den Kopf und blickte mit verengten Augen zu diesem hin. Dort saß eine kleine Kreatur und drückte seine Nase an die Scheibe.
„Was zum…“, murmelte er leise und richtete sich auf. Statt sofort zum Fenster zu springen dachte er wohl, dass das Äffchen wieder verschwinden würde. Allerdings klopfte es erneut ans Fenster. Tatsuhi griff nach sein Katana und stand auf. Er ging langsam zum Fenster und beugte sich gemächlich vor. Mit einem bösen Blick und nur in Boxershorts stehend starrte er den Affen an.
„Verschwinde, Affe“, brummte er und fuchtelte mit der Hand herum. Er wusste wohl nicht wer das war. „Was für ein hässlicher Affe…“, murmelte er mehr zu sich selbst als zu der Fensterscheibe.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Okt 28, 2017 11:09 am

Während Tatsuhi sich ganz auf den Ruhestörer am Fenster konzentrierte, setzte Ringo sich auf, mit einem Blick, der ins Leere ging. Ihre gelassene Miene löste sich auf wie ein Schneeball in der Sonne, und auf leisen Sohlen folgte sie dem Samurai ans Fenster. Dieser versuchte gerade, das Tier zu verscheuchen, als wäre es ein Waschbär.
„Was für ein hässlicher Affe…“
Und es ist auch noch meiner, erwiderte Ringo mit Grabesstimme. Sie öffnete das Fenster, und der rote Affe huschte hinein. Nun würde Tatsuhi deutlich sehen, dass das Geschöpf, welches direkt aufs Bett sprang, vier Schweifchen hatte. Du bist früh. Wir hören?
Spur gesucht, wie befohlen. Die Stimme des Chibi war rauh und tief, wie die eines alten Mannes. Von einem Wesen, das sich ohne Aufwand zwischen Plüschtieren verstecken konnte, erwartete man wohl eigentlich etwas... Quietschigeres. Das Dorf umrundet. Das Monster selbst? Nicht gefunden. Aber dafür, woher es kam. Die vier Schweife peitschten. Ihr solltet euch eilen. Ich führe euch hin.
Ringo nickte, machte einen entschlossenen Seitschritt - und schickte einen Fußtritt gegen den Sessel, in dem Inotachi lag! Der Yamanaka schlug die Augen auf und riss gerade rechtzeitig den Kopf zur Seite. Der Fuß traf statt seines Gesichts die Lehne, und mit einem schweren Aufschlag kippte der Sessel um.
Dann schauen wir uns das mal an, sagte Ringo, das gestreckte Bein zurückziehend und den Blick auf Tatsuhi richtend. Mit dem Daumen zeigte sie hinter sich, auf den Sessel, hinter dem Inotachi gerade hervorkroch. Nicht dran stören, Tatsuhi-san. Er weiß, warum ich ihn so wecke.
Keine Beschwerden, rief Inotachi sogleich, Alles gut. Verdient, aber nix passiert.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   So Okt 29, 2017 9:35 am

Kaum hatte sich Tatsuhi über die Hässlichkeit des Affen ausgelassen, tauchte Ringo hinter ihm auf. Sie war derartig leise an ihm herangetreten, dass er sogar ein wenig zusammenzuckte als er ihre Stimme hinter sich hörte. Er wandte sich langsam herum und starrte sie kurz an.
„Wie viele Haustiere hast du eigentlich?“, fragte der Samurai leicht grimmig angehaucht und schob sich an der Blonden vorbei, um sich zurück zum Bett zu begeben. Allerdings huschte das Wesen an ihm vorbei und sprang direkt auf die Matratze, sodass sich Tatsuhi dazu entschloss lieber stehen zu bleiben und das Tier zu begutachten. Mit seinen Schweifen sah es fast, wie ein kleiner Dämon aus und es konnte sogar sprechen!
Als er zu hören bekam, dass sie am besten jetzt nach dem Monster sehen sollte, bevor es verschwand, stieß der Samurai ein leises Seufzen hervor. Er war kein Freund von nächtlichen Jagdaktionen. Es war zu dunkel. Trotzdem glaubte er, dass sie nicht viele Möglichkeiten besitzen würden eine wahrlich gute Spur zu bekommen. Tatsuhi zog sich langsam seine Kleidung wieder an und starrte dann etwas verstört auf das Bild, dass sich mit Inotachi bot. Der Fußtritt von Ringo zielte auf sein Gesicht oder Kopf ab. Der Yamanaka schien gerade noch rechtzeitig seinen Kopf zu erheben. Der Sessel kippte mit ihm herum. Die Augen des Samurai wanderten langsam auf die blonde Frau, die gerade erklärte, dass er sich nicht daran stören sollte.
„Jetzt verstehe ich, was du meinst… mit dem inneren Dämon“, sagte er langsam und wandte seinen Blick gemächlich ab. Er zog sich sein T-Shirt über und entschloss sich, dass er Ringo besser nicht mehr provozieren sollte. Sie war auf eine gewissenweise ziemlich gefährlich angehaucht und ihr Tritt sah sehr zielgerichtet aus. Die perfekte Körperspannung, um großen Schaden anzurichten. Die nächsten Minuten entschloss sich der Samurai zu schweigend, während er sich wieder für die Jagd rüstete. Gemeinsam mit den zwei anderen verließ er dann den Raum. Er lief diesmal hinter Ringo und damit neben Inotachi her.
„So ein Dämon in sich zu haben, muss anstrengend sein. Wie lange arbeitest du schon mit ihr zusammen? War sie schon immer so… aggressiv?“, fragte er leise den anderen Mann. Immerhin mussten sich Männer verbünden, wenn eine Frau derartig drauf war!

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   So Okt 29, 2017 11:00 am

„Wie viele Haustiere hast du eigentlich?“
So viele, wie ich brauche, lautete Ringos trockene Antwort. Obwohl sich ihr Repertoire tierischer Begleiter nun erschöpft hatte. Wobei sie auch den Suiton-Fisch dazu zählen könnte, wenn der Samurai wollte. Er verstand sicherlich nicht wirklich, was Chakra-Bestien waren.
Die Aktion mit dem Fußtritt war die reinste Bühnenvorstellung, nicht gefährlicher als ein Schaukampf zur Bespaßung von Zuschauern. Immerhin hatte Inotachi bis zum Moment des Kicks genau sehen können, was passierte. Er war so schnell gewesen, wie Ringo es erwartet hatte.
„Jetzt verstehe ich, was du meinst… mit dem inneren Dämon.“
Oh, er verstand? Ringo wandte sich ihm halb zu. Und konnte nicht widerstehen. Sie ließ das Juin aufblitzen, nur ganz kurz, was das Weiß ihrer Augen schwarz färbte und die Pupillen eisblau leuchten ließ. Ah ja? Fein. Damit schnappte sie sich ihr Klamottenbündel und marschierte ins Bad, um sich ebenfalls umzuziehen.

Kurz darauf eilten sie eine dunkle Straße entlang. Es herrschte offenbar eine Art unausgesprochene Ausgangssperre, denn niemand sonst lief draußen herum. Alle Dorfbewohner verdrückten sich in die zweifelhafte Sicherheit ihrer Häuser und hofften, die Nacht würde rasch und ohne Zwischenfall vorüber gehen.
Chibi-Yonbi lief voraus wie ein kleiner Jagdhund. Ringo folgte ihm als nächste, unbewaffnet, dafür aber mit Arm- und Beinschützern aus gehärtetem Leder gerüstet. Ein Stück dahinter war Inotachi, der keine Rüstungsteile trug, dafür aber eine Kusarigama bereit hielt: Eine Sichel, die über eine Kette mit einem eisernen Kugelgewicht verbunden war. Der Yamanaka wandte sich im Laufen Tatsuhi zu, als dieser ihn ansprach.
Oh, wir kennen uns schon ziemlich lang, erwiderte er mit gedämpfter Stimme und einer Gemütlichkeit, die man nicht erwarten würde von einem Mann, dessen Kopf vor einigen Momenten noch fast Bekanntschaft mit einer rasend schnellen Fußferse gemacht hätte. Unsere Clans sind eine ziemlich fest verschweißte Gemeinschaft, und da trifft man sich gern mal... Inotachi überlegte kurz, ob er auf die Frage nach der Aggressivität reagieren wollte. Er beschloss, nein, und wollte lieber ablenken. Seid Ihr sehr vertraut mit der Historie von Konohagakure? Der Clanverbund aus Nara, Akimichi, Yamanaka und Sarutobi gehört zu den ersten, der den Uchiha und Senju in die Dorfgemeinschaft folgte, als -
Ey. Ringo schnalzte laut mit der Zunge. Sie war stehen geblieben und hatte sich zu den beiden anderen umgedreht. Keine Ablenkung bitte. Fokus.
Fast da, fügte Chibi-Yonbi hinzu. Hier herum.
Sie schwenkten in einen Hinterhof ein. Und dort, direkt an der Rückwand des dazugehörigen Hauses, war ein Loch. Eines, das groß genug war, sodass sich etwa ein großer Kerl wie Tatsuhi hindurchschieben könnte, ohne sich wirklich anstrengen zu müssen. Das Loch war offenbar entstanden, weil sich etwas vom Keller des Hauses aus nach draußen gebuddelt hatte und dann davongelaufen war. Spuren, die Spuren des Monsters, führten über den Hinterhof hinweg und endeten an einer Hauswand. Offenbar war das Wesen entweder die Wand empor geklettert oder gesprungen. Oder konnte es vielleicht auch fliegen?
Das Haus selbst lag in nächtlicher Stille: Kein Licht brannte. Kein Geräusch ertönte. Hatten die Einwohner nicht bemerkt, dass sich etwas aus ihrem Heim herausgebuddelt hatte?
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Di Okt 31, 2017 5:43 pm

Die bissige Art der jungen Frau war wirklich gewöhnungsbedürftig. Tatsuhi warf Ringo einen langen Blick zu als sie all seine Fragen eher… nüchtern beantwortete. Er fragte sich wirklich, wie ein solcher Stimmungswechsel vollbracht werden konnte. Im ersten Moment glaubte der Samurai, dass er sich sehr gut mit Ringo verstehen würde und im nächsten Moment dachte er darüber nach, wie er sie am liebsten von der Bildfläche verschwinden ließ. Diese austeigenden Mordgedanken waren allerdings nicht ernst zu nehmen. Ein Kopfkino, dass sich hin und wieder zeigte, wenn er sich über die Art eines anderen Menschen aufregte. Er rief sich die vorher gesagten Gedanken in den Kopf bei dem Ringo davon sprach, dass sie einen inneren Dämon besaß. Sie konnte also nicht direkt etwas dafür. Zugegeben vielleicht imponiert ihm das Verhalten auch etwas? Eine Frau die schwerer als eine Nuss zu knacken war und bei dem jeder Charme auf Granit stieß? Da schlugen doch die Jagdinstinkte eines jeden Mannes Alarm. Man(n) wollte immerhin das was man nicht bekam. Zumindest in der Theorie. Ob der ehrenwerte Samurai, dass wirklich umsetzte, war fragwürdig. Sein Gehirn hatte sich wohl für Sekunden in dieser Welt bewegte in dem er Ringo verführte. Das lag unweigerlich an der Nachthemdszene in dem Bett. So hinreißend sie dort wirkte, so abschreckend war sie gerade.

Tatsuhi ließ etwas Abstand nach vorne, um der schlechten Laune von Ringo nicht in die Quere zu kommen. Sie stapfte wie ein zorniges Nashorn ihrem kleinen Affen hinterher. Bei ihr bekam das Wort Morgenmuffel eine ganz andere Bedeutung. Statt sich also zu bemühen mit der Blonden ein Gespräch zu führen, richtete er seine neugierigen Worte an Inotachi, um ein paar Worte mit ihm ein paar Worte zu wechseln. Er erkundigte sich u. a. wie lange sich die zwei schon kannten. Offensichtlich irgendeine Konohgakure-Historie-Geschichte. Mit einigen beschäftigte sich Tatsuhi bereits. Es war wichtig gewesen, um eine Gefahreneinschätzung der Loyalität der Clans gegenüber des Kaisers, vorzunehmen. Die Sarutobi waren bereits dabei gewesen.
Gerade als er dem Yamanaka antworten wollte, mischte sich die Stimme von Ringo dazwischen. Er sah nach vorne. Die Blonde schien ein Befehl nach hinten zu richten.
„Ich lerne das Team kennen. Ein wichtiger Bestandteil für eine Mission“, erwiderte Tatsuhi nüchtern und entschloss sich, dass es an der Zeit wurde auf einer Augenhöhe mit Ringo zu laufen. Seine Schritte waren um einiges Größer als die der Frau. Den Hokusai lag es im Blut groß zu sein.
„Etwas das sich bei Dir als eher verwirrend zeigt“, meinte er. Prompt in diesem Augenblick tauchte das große Loch in der Häuserwand auf. Tatsuhi blieb stehen und runzelte die Stirn. Seine Hand legte sich auf sein Katana, während er in die Stille lauschte, um einen Feind auszumachen. „Bleibt wachsam.“ Er trat gemächlich um die Spuren herum und nährte sich dem Haus mit dem riesen Loch in der Wand. Es war merkwürdig, dass sich niemand im inneren regte. Vielleicht waren sie alle tot? Tatsuhi blieb an der Öffnung stehen und warf einen kurzen Blick hinein. Drinnen sah es nicht besser aus als draußen. Es war Still. Mit der Hand fuhr der Samurai am Holz entlang.
„Muss was mit ziemlich spitzen Krallen sein“, stellte er fest. Auch wenn Spurenlesen vielleicht nicht ganz zu seinen stärken gehörte.
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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Mi Nov 01, 2017 10:43 am

Das Team lernte er kennen, so so. „Etwas, das sich bei dir als eher verwirrend zeigt.“
Ringo warf Tatsuhi einen überraschten Seitenblick zu. Ja, es überraschte sie durchaus, dass ihr Verhalten jemanden wie Tatsuhi verwirren konnte. Und wären sie nicht im nächsten Moment über das Loch gestolpert, hätte sie diese Überraschung auch in Worte gefasst. Doch da war das Loch, und wie sie zuvor gesagt hatte: Nun gehörte sich keine Ablenkung.
Ringo und Inotachi ließen dem Samurai den Vortritt. Tatsuhi war schließlich ein ausschließlicher Kämpfer, oder so zumindest sahen sie ihn. Die Shinobi warfen einander kurze Blicke zu, nun wieder einig und auf Teamarbeit eingestellt. Während Tatsuhi dem Gräber spitze Krallen bescheinigte und das Loch im Auge hatte, ließ Inotachi mit angriffsbereiter Sichel den Blick über den Hinterhof schweifen. Als Ringo sich mit einem knappen Bewache an den Chibi-Yonbi richtete, tat der vierschwänzige Bijuu-Bunshin das Gleiche. Sie selbst schloss Fingerzeichen.
Ich spähe die Lage aus. Katon-Chakra strömte unsichtbar aus, in kreisförmiger Welle. Es flog durch die Gebäude ringsum, kehrte zurück. Ringo nahm es wieder auf, dann ließ sie es in einer Rauchwolke aus ihrem Mund kriechen.
Das Wölkchen wies eine unterschiedliche Färbung auf: Im Großen Ganzen war es dunkelgrau, was niedrige Temperaturen bedeutete. Doch es gab auch helle Schlieren, grauweiß. Sie bildeten die Formen von Menschen nach - die Dorfbewohner, wie sie in unterschiedlichen Höhenlagen, also Stockwerken, schliefen. Manche Wärmequellen waren natürlich auch ausgehende Öfen und dergleichen. Eine helle Schliere hatte die Form einer Katze. Auch das Team selbst war natürlich zu sehen.
Ringo konnte die Karte schon seit Jahren lesen. Sie fand rasch die Stelle, die sie interessierte. Und stutzte. Es gab eine Wärmesignatur unterhalb des Bodenniveaus. Eine Gestalt lag lang ausgestreckt, weniger warm als die anderen menschlichen Signaturen, und um sie herum gab es ebenfalls Wärme, die sich auszubreiten schien wie eine Lache. Sie lag in einer Pfütze als Wärme.
Jemand, sagte Ringo mit plötzlich belegter Stimme, liegt da unten im Keller. Und blutet stark!
Vom Monster war sichtlich keine Wärmespur.
Das Team wußte es in diesem Moment, doch der Verletzte würde sich als junger Mann entpuppen, schwerstverletzt und blutend. Er lag in einem Raum, der offenbar seine Kellerwohnung war (er lebte noch bei seinen Eltern), und die Wände dieser Wohnung waren plakatiert mit Skizzen von Eichhörnchen, die mit Spatzen Krieg führten.
Denn wer da lag, war Satomaru, den der Dorfälteste als sehr sonderlich bezeichnet hatte.

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Mo Nov 06, 2017 9:02 pm

Der Blick von Tatsuhi lief langsam über das Loch hinweg. Er fragte sich in diesem Augenblick, welch ein Wesen so etwas tun konnte. Sein Blick lief tiefer in das Haus hinein, wobei er nicht mitbekam, wie Ringo hinter ihm ein Jutsu wirkte. Hätte er es gewusst, wäre er mit Sicherheit nicht einfach so durch das Loch getreten. Als er sein Fuß auf den Boden setzte, knarrte das Holz unter seinen Füßen leise. Er verzog das Gesicht und ließ langsam seine Augen umherwandern. Das Wohnzimmer, in dem er derzeit stand, sah ziemlich ramponiert aus. Überall lagen Holzstücken rum, Glasscherben die unter seinen Sohlen knirschten und abgerissene Bilder. Tatsuhi seufzte leise auf, auch wenn es niemand hören konnte. Immerhin wollte er nicht das Bild des starken Samurai zerstören. Als Ringo hinter ihm sich zu Wort meldete, warf er fast gewillt zu sagen, dass sie nach demjenigen sehen sollte, aber es blieb ihm mehr oder weniger im Hals stecken. Er wollte nicht ganz so herablassend zu einer Frau sein, die mit ihrem eignen inneren Dämon zu kämpfen hatte. Fast wortlos trat er durch das Haus hindurch und steuerte auf das offensichtliche zu: die Treppe in den Keller. Langsam blieb er oben stehen und lauschte in die Dunkelheit hinein. In diesem Augenblick hätte er gern ein paar Fähigkeiten gehabt, um Licht zu haben. Tatsuhi schielte auf den Lichtschalter und stieß mit dem Katanagriff leicht gegen.
„Es werde Licht“, murmelte er leise zu sich, rutschte aber mit dem Katana leicht ab, sodass das Licht nur kurz leicht aufflackerte. „Aber Tatsuhi fand den Lichtschalter nicht.“ Die letzten Worte flüsterte er nur grimmig und betätigte das Licht nur mit der Hand. Das Flurlicht flackerte. Wie bei einem schlechten Horrorfilm. Eine Motto flog immer wieder dagegen, summte und brummte leise. Tatsuhi atmete leise durch die Nase und schritt gemächlich die Treppe hinab. Die Hand um das Katana gelegt. Jede Stufe knarrte unter dem Gewicht des Mannes. Jeder Schritt den er Tat war gefährlich. Unten angekommen, griff er auch hier wieder nach dem Lichtschalter. Das Licht sprang an hinter der angelehnten Tür. Tatsuhi schob sie langsam auf und warf einen Blick hinein. Gleich danach schob er sich in das innere und erkannte einen Mann am Boden liegen. Er verzog das Gesicht, sah sich in dem Raum um und trat dann gemächlich zu ihm
„Sind Sie wach? Wer hat ihn das angetan?“ Der Samurai fragte nicht gleich sofort, ob er ihm helfen konnte oder ob er verletzt war. Er musste dringend wissen, wer ihn angegriffen hatte. Wo war Ringo eigentlich? Konnte sie nicht so etwas wie erste Hilfe? Da war so viel Blut, dass es für ihm fast kaum möglich war jede Hand auf eine Wunde zu drücken.

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BeitragThema: Re: [B-Rang Mission][Ringo x Tenzou] Auf der Pirsch   Sa Nov 18, 2017 3:40 pm

Tatsuhi wartete die Ergebnisse des Ausspähens nicht ab. Stattdessen ging er schnellen Schrittes vor. Ringo stockte ein wenig in ihrem Tun, blickte beleidigt drein und warf Inotachi einen verwirrten Seitenblick zu. Dieser hob jedoch nur die Schultern und gab ihr damit zu verstehen, dass sie eben weitermachen solle.
Gleich darauf schlossen die beiden Shinobi wieder zu dem Samurai auf, folgten ihm durch das Gebäude. Tatsuhi war dafür, dass er einen Frühstart hingelegt hatte, nun langsamer unterwegs. Das war im Grunde auch nicht falsch - er war wohl misstrauisch wegen des Monsters, welches möglicherweise noch immer hier war. Auch wenn Ringos Wärmesondierung nichts ergeben hatte, doch das wußte er ja nicht. Er wartete ja nicht ab... und vielleicht war das Monster auch irgendwie isoliert. Ringo wußte, dass ihre Spür-Taktik eigene Macken und Schwachstellen hatte.
Schließlich aber waren sie bei dem Verletzten.
Tatsuhi sprach den jungen Mann an, doch es kam keine Antwort.
Hilf ihm, Inotachi, zischte Ringo hinter ihm, Einsatz!
Jawoll! Der andere Chuunin huschte um den Samurai herum, mit minzgrün leuchtenden Handflächen, und zog scharf die Luft ein. Oh, das sieht bös aus...! Ich weiß kaum, wo ich anfangen soll! Seine Hände bildeten grünliche Schirme, die er über den Körper des Verletzten wandern ließ. Okay, okay, Glück im Unglück! Keine inneren Organe verletzt, aber Hui - wie viele Schnitte und Stiche! Er begann, von der Untersuchung aus ins Heilen zu wechseln, und wandte sich den ersten Verletzungen zu.
Ringo blieb neben Tatsuhi stehen. Schaute sich im Raum um. Eichhörnchen und Spatzen, kommentierte sie tonlos die Skizzen an den Wänden. Wo habe ich das heute schonmal gehört?
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