Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Amaya x Jin] Home Sweet Home

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Sarutobi Jin

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BeitragThema: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Do Okt 26, 2017 7:02 pm

Der Tag neigte sich langsam dem Ende entgegen. Man konnte es daran sehen, dass die Sonne sich langsam zum Horizont hinab beugte und die Schatten der Bäume, um einiges länger wurden. Sarutobi Jin war wirklich froh darüber, dass ihre Mission endlich sich dem Ende neigte. Sie hatten einen Konvoi von einem Handelsmann gegen Banditen bewachen müssen. In der Missionsbeschreibung hieß es, dass man nur geringfügig mit Banditen rechnen würde und die Wahrscheinlichkeit nicht sehr groß war, dass sie auftraten. Schlussendlich stellte sich heraus, dass die Wahrscheinlichkeit größer war als sie sich selbst eingestanden. Eine Gruppe aus 6 Männern hatte sie überrumpelt. Allein wegen ihrer taktischen Klugheit war es gut ausgegangen. Auch wenn Jin den einen oder anderen Kratzer abbekam. Ein etwas tiefer Schnitt war an seinem Oberarm gewesen, über den er ein dicken Verband gelegt hatte. Ansonsten waren sie relativ glimpflich ausgekommen. Der Rückweg nach Konohagakure dauerte jedoch länger als geplant und die Dunkelheit überkam sie schneller als sie dachten. Sie entschlossen sich deswegen eine Unterkunft aufzusuchen. Es war besser als wenn sie die ganze Nacht herum liefen und womöglich schon wieder auf irgendwelche Banditen trafen.

Jin kannte ein Wirtshaus. Nachdem sie die Grenze von Hi no Kuni schon einige Stunden hinter sich ließen, wurde die Umgebung auch zunehmend bekannter. Der Mischwald, der um Konohagakure stand, zeigte sich bald schon. Es war einer, der sich über mehre Kilometer erstreckte. Deswegen war stark davon auszugehen, dass sie noch einige Stunden bis zum DOrftor benötigten. Es sprach also nichts gegen die Gaststätte in die er öfters schon übernachte.. Zumal sein Magen inzwischen hörbar knurrte Aus seiner Tasche steckte Kimi seinen Kopf, der von dem lauten rumorren des Magens wach geworden war. In den letzten Stunden hatte er damit Zeit verbracht die Vorräte von Jin, die er in seinen Taschen fand, aufzuessen. Ein paar alte Schokoriegel und Nüsse waren dabei gewesen. Als der Magen von Jin erneut knurrte, griff er sich in die Hosentasche und suchte nach dem besagten Schokoriegel. Ein kleiner Snack bis zum Abendbrot würde im gut tun. Als er jedoch in die Tasche griff, fand er nur ein aufgebissenes Stück Plastik und ein paar Krümel. Er fing in den restlichen Taschen zu wühlen an und fand auch hier nichts weiter. Sein böser Blick lief nach unten zu Kimi, der langsam seinen Kopf einzog und wieder in er Tasche verschwand. Dort biss er sich in die Schwanzspitze und rollte sich zusammen. Falls Jin in die Tasche greifen sollte, war er zumindest geschützt!

Mit Amaya im Schlepptau erreichte er den besagten Gasthof. Er wirkte eher etwas bäuerlich. Eine Kerze war in einer Lampe angezündet worden. Strom schien es nicht zu geben oder der Gastwirt versuchte welchen zu sparen Zumindest gab es hier gutes Essen, dass die Altertümlichkeit wett machte. Jin hielt der Frau die Tür auf und deutete eine übertriebene Verbeugung an.
„Willkmmen im Mittelalter. Hier wird die Dunkelheit durch Kerzenlicht erschien“, erklärte er. Obwohl dieser Laden aus dem Mittelalter stammte, gab es hier immer viel besuch.. Erst jetzt fragte sich Jin, ob sie auch ein Zimmer gerennt bekamen oder ob sie ein zweier Zimmer erhielten. Jin steuerte mit der Frau an die Theke heran.


Zuletzt von Sarutobi Jin am Do Okt 26, 2017 8:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hirabayashi Amaya
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Do Okt 26, 2017 8:12 pm

Die Mission war alles andere als leicht gewesen, obgleich es zunächst alles nach Plan verlaufen war. So hatten sie in Konoha die Mission des Handelsmannes entgegengenommen und waren ausgezogen. In den Weiten des Hi no Kuni und über dessen Grenzen hinweg hatten sie jenen Handelsmann beschützt. Sie hatten nach Gefahren Ausschau gehalten und eigentlich mit Gegnern rechnen sollen - zumindest bei gesundem Menschenverstand. Hier hatte es begonnen, nicht mehr nach Plan zu verlaufen. Hier hatte es begonnen, fast ein wenig schief zu gehen. Denn die Voraussicht ihres Klienten und seiner Einschätzungs-Komplizen war alles andere als felsenfest gewesen. Sechs Banditen hatten sie mehr herb denn strategisch attackiert. Vermutlich war es ihr Glück gewesen, denn der Angriff hatte sie beide fast kalt erwischt. Amaya hatte es alleine ihrem schnellen Reaktionsvermögen zu verdanken, dass sie den Mann hatte beschützen können. Gemeinsam mit Sarutobi Jin. Ihrem Begleiter und Kameraden auf dieser Mission. Diese Mission, die alles andere als leicht gewesen war und welche sie dennoch überstanden hatten. Der eine vermutlich besser als der andere. Oder? Nun, auch Amaya wies Verletzungen auf, doch hatte sie es weitestgehend geschafft, sich fast artistisch aus Angriffsmanövern herauszuwinden. Ein einfacher Schnitt in die Schulter, ein kleiner in die Wange. Das war es gewesen, was sie abbekommen hatte - abgesehen von einem Tritt, der ihr vermutlich eine schöne Prellung beschert hatte. Ja, nach außen sah sie vielleicht ein wenig "besser" aus als ihr Kamerad, doch der Schein trügte. Es hatte sie beide vermutlich nicht ohne erwischt.
Entsprechend war die junge Frau froh, dass Jin ein Gasthaus kannte, bei welchem die Halt machen konnten. Die Mission war anstregend gewesen und obgleich Amaya sehr viel Ausdauer besaß, so sah sie durchaus die Vorzüge einer ausgeruhten Nacht ein. Oder eines warmen Essens, denn sie hatte über die Wanderung hinweg wirklich Hunger bekommen. Wären sie weitergelaufen, so hätte sie sich vermutlich irgendetwas gejagt und an einem kleinen Lagerfeuer entzündet. Oder aber sie hätte sich einen Strauch Beeren gesucht. Irgendetwas einfach. Irgendetwas, um den knurrenden Magen zu füllen. Einen Magen, welchen scheinbar auch Jin hatte, suchte er doch verzweifelt nach einem letzten Stück Proviant, welches von seinem Begleiterchen gekapert worden war. Amaya legte den Kopf schief und unterdrückte ein leichtes Lächeln.

Die Dunkelhaarige war froh, als sie schließlich das Gasthaus erreichten, doch hob sie die Augenbraue ob dieser Gebärde, die Jin andeutungsvoll von sich gab. Eine mehr als zu tiefe Verbeugung für ihren Geschmack, doch in Anbetracht dieses mittelalterlichen Themas schien sie ja ganz gut in den Rahmen zu passen. »Welch ein glücklicher Empfang, Mylord«, antwortete die Hirabayashi und nickte leicht. Es war ein trockener Ton und man merkte, dass sie es ironisch meinte. Ironisch, aber nicht sarkastisch. Nicht verletzend. Immerhin war es ja nicht so, dass sie keinen Spaß verstand. In Aussicht auf Essen lief ihr nun aber vielmehr das Wasser im Munde zusammen. Sie hoffte wirklich, dass die Speisen mehr hermachten, als das Äußere des Gebäudes. Immerhin sah es relativ alt und heruntergekommen aus. Ob sie nicht genug Geld besaßen, das Gasthaus in Stand zu halten? Oder war es vielmehr ein Stilmittel, um den Titel ihres Etablissements zu verdeutlichen? Amaya folgte Jin, als sich dieser in Bewegung setzte und ihr kam wohl gerade der gleiche Gedanke. Insofern sie ein Bett für die Nacht fanden... waren hoffentlich noch zwei Zimmer frei. Sie hatte zwar nicht direkt etwas gegen den Sarutobi, aber sie genoss dennoch eine gewisse Privatssphäre. So wie jeder normale Mensch. »Ich hoffe einfach mal, dass der äußere Schein trügt und du mich in ein Schlaraffenland geführt hast.« Es war nur ein leises Flüstern, welches man kaum hörte. Immerhin wollte Amaya die Dame an der Theke nicht vor den Kopf stoßen. Gleichsam allerdings bemerkte sie, wie sich ihr Magen leicht rührte - nur, um dann schließlich leise zu knurren.
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   So Okt 29, 2017 1:51 pm

Die Verbeugung der Hirabayashi gegenüber war natürlich mehr als übertrieben gewesen. Er hatte versucht nach der Mission etwas Lockerheit zu vermitteln, damit der Abend gut ausklingen konnte. Nachdem die Frau an ihm vorbeischritt, folgte er ihr in das innere und zeigte ein winziges Grinsen über ihre Worte.
„Daran könnte ich mich gewöhnen, dass du mich so nennst“, erwiderte er und ließ im Inneren des Gebäudes seinen Blick kurz umherschweifen. Es gab um diese Uhrzeit nicht viele Gäste hier unten. Entweder der Gasthof war generell nicht gut besucht oder sie waren alle bereits im Bett. Jin steuerte auf die Theke zu und versenkte seine Hände in den Taschen. Er zweifelte kein Stück daran, dass sie hier gutes Essen bekam. Denn der Schein konnte ziemlich gut trügen. Was das Gasthaus nicht nach außen strahlte, befand sich im tiefsten Inneren. Es gab angenehme Betten und Essen das ihn immer wieder hierherzog. Solange der Gastwirt nicht den Besitzer wechselte, würde das vermutlich auch so bleiben. Als die flüsternden Worte von Amaya an sein Ohr drangen, warf er einen Blick zu ihr und zwinkerte leicht.
„Natürlich, nur das Beste für dich“, säuselte er, auch wenn ein kleinwenig Ironie in seinen Worten schwang. Generell war Jin ein recht charmanter Gefährte – solange die Mission nicht im Vordergrund stand. Auf Missionen führte er sich dann meisten regelkonform auf und nahm seine Pflicht als Shinobi über ernst. Da ihr Auftrag aber inzwischen abgeschlossen war, kam die Freundlichkeit zurück in seinen Körper.
Er blieb an der Theke stehen und lehnte einen Arm lässig dort drauf.
„Hallo. Wir brauchen 2 Zimmer“, er hob seine zwei Finger, um es zu verdeutlichen. „Und drei Portionen Essen.“ Er hob den Ringfinger dazu und lächelte etwas. Wenn es eine Sache gab, die Jin manchmal hortete, dann war das Essen. In diesem Augenblick steckte auch Kami seinen Kopf aus der Tasche als er das Wort Essen hörte.
Die Frau blickte von Jin zu Amaya und wieder zurück. Dann sah sie in das Gästebuch und betrachtete kurz die Seiten.
„Wir hätten noch zwei Zimmer frei. Allerdings sind es zwei große 3 Zimmer“, erklärte sie. „Die sind etwas teurer.“
Jin stieß leise die Luft aus den Lungen und kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf. Dann warf er einen kurzen Blick zu Amaya rüber und holte sein Geld aus der Tasche.
„Die gehen dann wohl auf mich!“, erklärte er, ohne darauf zu achten, ob Amaya das überhaupt wollte. „Essen wollen wir dann aber nicht für 6“, scherzte er und griff sich beide Schlüssel. Den einen hielt er Amaya darauf hin.
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Di Okt 31, 2017 10:47 pm

Die Versicherung des guten Essens - wenn auch noch so fraglich in ihrer Wortwahl -, nahm Amaya mit einem Nicken hin. Da sie gute Küche von zu Hause gewöhnt war, war sie wohl einfach etwas skeptischer, was die Speisen oder die Verpflegung generell in Gasthäusern betraf. Vor allem, wenn diese Gasthäuser recht "entsprechend" nach außen schienen. Ihre Mutter hingegen wusste genau, wie Amaya ihre Gewürze wollte und wie viel Pfirsich worin sein sollte und wann es zu überladen war. Sie wusste um die Vorliebe des Hagebuttentees und sie kannte Amayas Leibspeise in- und auswendig: Reiskuchen. Natürlich am besten mit Pfirsichen. Dass es so eine Kost in diesem Gasthaus gab, bezweifelte Amaya eher; aber eine Überraschung wäre sicherlich schön. Immerhin hatte sie Hunger. Genauso wie ihr Begleiter Hunger hatte, der sich freundlich lächelnd an die Bestellungen und Buchungen machte. Zwei Zimmer. Essen für Drei. Zuvor hatte er fast gesäuselt und es schien Amaya generell so, als ob er wieder bei ausgesprochen guter Laune wäre. Vielleicht aufgrund der Ruhe, welche ihm nun in Aussicht stand. Ruhe und Essen, was wollte manch einer an diesen Tagen mehr? Sie freute sich ja ebenfalls darauf, sich endlich setzen zu können. Auch, wenn sie nämlich über eine gute Ausdauer verfügte, hieß es nicht, dass sie sich nicht auch einmal entspannen wollte. Allerdings ließen Jins Worte sie im nächsten Moment mit der Zunge schnalzen.
»Das kommt nicht in Frage. Ich werde natürlich auch meinen Teil zu deinen Kosten beitragen. Wir sind Kameraden, aber es wäre mir dennoch sehr unangenehm, wenn du den kompletten Preis zahlst. Lass uns hier bitte eine Einigung treffen, in Ordnung?« Die Dunkelhaarige sprach es im netten Ton, doch in ihrer "Bitte" lag auch etwas Bestimmtes. Einfach deshalb, weil Amaya stolz war und Ehre verspürte. Sie mochte es einfach nicht, wenn andere aufgrund ihrer Person in Unkosten oder dergleichen gestürzt wurden. Entsprechend griff sie mit leicht verzogenem Mundwinkel nach dem Schlüssel, der ihr hingehalten wurde und ging ein wenig zur Seite, ehe sie mit der Hand in ihre Ausrüstungstasche fuhr. Hervor kamen mehrere Scheine, welche sie gefühlt abzählte, bis der Betrag in Etwa der Hälfte von Jins Auslagen entsprach. Natürlich hätten sie auch ein Zimmer nehmen können, doch sie war sich sicher, dass der Sarutobi auch seine Ruhe haben wollte. Vielleicht entspannten sie sich auf unterschiedliche Arten und der andere stünde nur im Weg. Wenn sie generell so darüber nachdachte, so schien ihr Begleiter deutlich lockerer zu sein, wo er auf der Mission noch auf deren Erfolg aus war. Natürlich waren das keine sich aufhebenden Eigenschaften, doch war er zielstrebiger gewesen. Und in gewisser Hinsicht auch mit einem herberen Umgang vertraut. Amaya kannte diese Art von sich selbst und sie wusste, dass manch andere damit vielleicht Probleme hatte. Unglaubliche Loyalität folgte nicht auf unglaubliche Freundschaft. Viele sahen es nicht gerne, wenn andere zurückgelassen wurden. Nur wegen einer Mission. Nur wegen dem Erfolg. Es erschien kalt und herzlos, obgleich es das nicht war.
Die junge Frau schüttelte den Kopf und setzte ein kleines Lächeln auf, das nicht übertrieben wirkte, während sie ihm das Geld reichte. »Ich bestehe darauf, tut mir Leid«, ergänzte sie noch, insofern es zum vorigen Zeitpunkt noch nicht klar geworden war. Dann sah sie sich kurz um. »Wollen wir gleich etwas essen oder möchtest du dich vorher ausruhen? Was mich betrifft, so habe ich Hunger, aber ich bin auch nicht heiß darauf, mich mit... Missionskleidung in den Essbereich zu setzen und gegebenenfalls andere Gäste zu "erschrecken".« Kurz legte sie den Kopf schief, wobei ihr Blick seiner Wunde galt. Mit Sicherheit wäre es nicht schlecht, den Verband auszutauschen. Sie selbst könnte sich zumindest ihrer Jacke entledigen und versuchen, ein paar Flecken rauszuwaschen. Oder war das Gasthaus an diese Vorkommnisse gewohnt und hatte vielleicht eine Wäscherei? Danach sah es ja nicht aus. Amaya runzelte leicht die Stirn, ehe sie seufzte. »Wenn du möchtest, können wir uns einfach wieder in einer Stunde treffen. Oder wir essen gleich. Das ist dann deine Entscheidung.«
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Mi Nov 01, 2017 11:30 am

Der Jounin warf einen Seitenblick auf seine Teamkollegin, die sich gegen die Einladung wehrte, dass er die Zimmer übernahm.
„Wenn du unbedingt willst“, säuselte Jin leise vor sich hin, der eigentlich dachte er würde seiner Teamkollegin einen gefallen damit tun, dass er die Kosten übernahm. Immerhin hatte er sie beide hierhergeführt und es gehörte sich für einen Mann die Privatsphäre einer Frau zu akzeptieren. Er selbst besaß kein Problem damit mit einer Kameradin das Zimmer zu teilen. So nahm er das Geld an sich, dass man ihm mit einer Entschuldigung entgegenhielt.
„Man hat sich bei mir noch nie dafür entschuldigt, dass man mir Geld geben möchte“, erwiderte er auf ihre Worte hin, ohne eine große Show darum zu machen, dass sie ihm den Rest des Geldes gab. Er steckte es feinsäuberlich in seine Tasche und achtete darauf das dort nicht sein Panzergürtelschweif drinnen saß. Der Kleine aß auch gerne Mal Papierscheine, wenn er nichts anderes zu fressen fand.
Gemeinsam mit Amaya schritt er dann näher an den Speiseraum in dem nur ein paar Gestalten saßen. Seine Augen blickten kurz über die freien Sitzplätze hinweg, eher er sich seiner Kollegin wieder zu wandte.
„Wenn ich mich jetzt ausruhe, werde ich vor morgen nicht mehr aufwachen“, prophezeite der Sarutobi verschwörerisch und rieb sich kurz nachdenklich über den Hinterkopf hinweg. „Allerdings gebe ich Dir recht, dass wir womöglich uns erst einmal umziehen sollten.“ Er sah kurz über seine Kleidung hinweg und verschob die Augenbraue als er ein paar Spuren des Kampfes auf seiner Jouninweste wieder erkannte.
„Wir können uns gerne in einer Stunde wieder treffen.“ Er zwinkerte Amaya leicht zu und versenkte seine Hände wieder in den Taschen. Dann trat er näher zur Treppe.
„Dann bis gleich – zu unserem Date!“, verkündete Jin mit ironisch witzelnder Stimme und nahm die ersten Stufen, der knarrenden Treppe. Auch wenn das Gebäude von außen so wirkte als gäbe es kein Strom, so besaß es warmes Wasser und auch Toiletten. Die Zimmer waren in einem soliden und rustikalen Stil eingerichtet. Ein paar Dielen knarrten im Raum. Vor den Fenstern hingen altmodische Gardinen, die eher an ein Bauernhaus erinnerten als an eine Unterkunft. Zumindest zeigte aber das Bad deutliche Modernisierungen.

Jin verbrachte nicht die volle Stunde damit sich umzuziehen und zu waschen. Er brauchte nur etwa 30 Minuten bis er nicht mehr nach verbrannten roch und frische Kleidung überzog. Weitere 15 Minuten später saß er auf der Treppe unten und wartete auf Amaya. Seine Jouninweste tauschte er durch einen Kapuzenpullover aus auf dessen Rücken das Clansymbol der Sarutobi prangte. Während er auf Amaya wartete, hockte Kami auf seinem Knie und hörte ihm einfach zu. Jin murmelte nur ein paar Worte über die Mission. Es waren belanglose Sachen. Ein reiner Zeitvertreib bis sich Amaya ebenso dazu gesellte. Natürlich hätte Jin sich schon nach drinnen bewegen können, um eine Bestellung zu tätigen. Er empfand es jedoch als ziemlich respektlos, auch wenn sein Magen laut knurrte.

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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Mi Nov 01, 2017 2:48 pm

Ein Teil von ihr wollte die Augen rollen, als Jin seine kleinen Scherze machte. Obgleich ihre Beherrschung siegte und sie lediglich die Mundwinkel leicht verzog, so konnte man in letzteren vielleicht ein kleines Missfallen erkennen. Sicherlich wäre es nichts verwerfliches, erst am Morgen wieder zu erwachen, doch dafür hatte sie einfach zu viel Hunger. Es ging ihr auch nicht wirklich um das Geld. Sie mochte lediglich die Tatsache nicht, dass er das "Treffen" als Date bezeichnet hatte. Denn das war es nicht und irgendwie bereitete es ihr Unbehagen, dass er so darüber sprach. Also schnell diese Unerfahrenheit hinter ihrer Mimik verbergen. Amaya hatte nie wirklich etwas mit Männern ihres Alters unternommen oder sonstige Beziehungen. Nein, ihr Herz schlug einfach für den Kampf, für ihre Missionen und einfach für ihren Beruf. Es war also nicht gerade überraschend, dass sie neben mangelndem Interesse bisher einfach keine Zeit gefunden hatte... Und dass sie Gefühle, sollten sie jemals irgendwo angekommen sein, entweder unterdrückte oder sie mit mangelnder Erfahrung noch gar nicht einmal als diese identifiziert hatte. »Wenn du dich ausruhst, dann kann ich dich ja morgen als Siebenschläfer bezeichnen und wir sind quitt?«, entgegnete die Dunkelhaarige wenig später. Genauso ironisch, wie er zuvor auch. Dann schüttelte sie einfach nur den Kopf und beeilte sich selbst, auf ihr Zimmer zu kommen.
Dort angekommen stellte sie fest, dass das Gasthaus im mittelalterlichen Stil eben letzterem sehr gut entsprach. Die Zimmer waren mehr altmodisch, als wirklich modern - was sie aber nicht störte. Nein, sie nahm es eher gleichmütig hin, hatte sie doch nie viel auf Komfort gegeben. Sicherlich war ein schönes, warmes Bett vorteilhaft, aber da hatte sie schon ganz anderes erlebt. Sie hoffte demnach einfach, dass das Essen besser war, als die Modernität des Mobiliars. Was sie zurücknahm. In dem Moment nämlich, als sie das Bad öffnete und doch tatsächlich entsprechende dort feststellen konnte. Fast ein wenig erleichtert begab sie sich also im nächsten Moment unter eine heiße Dusche und wusch das staubige Haar kräftig durch. War das erledigt, wickelte sie sich in einem der Handtücher ein, welche bereit gelegen hatten. Eigentlich brachte sie nie Kleidung zum wechseln mit, wäre ihre Mutter nicht anderer Meinung gewesen, da sie ihrem eigentlich erwachsenen Mädchen ab und an das ein oder andere "vorschlagen" wollte. Eine lange Mission war es. Sie sollte zusätzliche Kleidung mitnehmen. Das hatte sie gesagt und somit war es wohl ihr zu verdanken, dass Amaya sich eine einfache weiße Bluse und eine einfache dunkle Jeans anziehen konnte. Ihre Stiefel reinigte sie derweil und zog sie sich eine knapp dreiviertel Stunde nachdem sie auf das Zimmer gekommen war, über.

Als sie also wenig später die knarzenden Treppen wieder hinunter schritt, konnte sie bereits ihre Begleitung ausmachen. Ein paar der dunklen Haarsträhnen waren noch nicht ganz trocken, weshalb sie hoffte, dass im Speisesaal nun kein Durchzug herrschen würde. Sie hatte nicht wirklich Lust, sich noch eine Erkältung oder dergleichen einzufangen. Würde es passieren, so würde sie vermutlich die nächsten Tage flach liegen. »Wie ich sehe übst du schon für deinen Missionsbericht?«, begrüßte sie ihn. Kami - die kleine Echse auf seinem Knie - schien vermutlich nicht der schlechteste Gesprächspartner zu sein. Amaya mochte es nicht wirklich, wenn man in der Öffentlichkeit über Details redete, aber das tat Jin ja auch nicht. Nein, es war nichts wichtiges. Daraus würde niemand schlau werden. Folglich kritisierte sie es auch nicht. »Ich bin ja mal gespannt, was du dann als Das Beste bezeichnest. Mein Hunger ist in der letzten Stunde nämlich eher größer geworden, als dass er auch nur ansatzweise verschwunden ist.« Sie lächelte leicht, ehe sie vollends an ihm vorüber ging und die Hände hinter dem Rücken verschränkte. Sie aß gerne und sie aß auch einmal viel. Schon der ein oder andere hatte sich wohl bereits gefragt, wohin sie das alles verspeiste. Nun, eine Antwort hatte bisher niemand vorlegen können. Gleichsam machte sie im Gegensatz zu anderen aber auch keinen Hehl daraus, wenn sie wirklich Hunger hatte. Manch eine Frau war da wohl eher anderer Meinung, doch Amaya war stets in anderen Augen mehr Junge als Mädchen gewesen. »Gehen wir?«
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Sa Nov 04, 2017 10:22 am

Es dauerte noch etwas bis seine Teamkollegin die Treppe herunter kam und mitbekam, dass er mit Kami sprach. Die kleine Echse richtete sich auf. Dann kletterte sie an dem Ohr von Jin auf dessen Kopf hinauf und blickte von unten her zu Amaya hinauf. Die Neugierde der Echse erstarb jedoch als er sah, dass es sich nur um die Kollegin von Jin handelte, die er bereits kannte. Der Sarutobi stand auf und griff mit einer Hand nach Kami, um ihn wieder in die Tasche zu stecken. In einem Restraunt gehörte es sich wohl nicht mit einem Tier auf dem Kopf einzutreten.
„Einer von uns muss den Bericht schreiben… und irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob du das freiwillig machst“, erwiderte er skeptisch. Er war ein ziemlich pflichtbewusster Mensch, sodass er fast immer sagen würde, dass er den Missionsbericht schrieb. Ihm war es dabei egal, ob es fünf oder zwanzig waren. Er würde sie alle schreiben. Mit Kami in der Tasche und Amaya an seiner Seite verließ er dann den Treppenbereich, um in den Gastronomiebereich zu gehen. Dieser stellte sich als einfacher Raum mit Holztischen heraus. Allerdings in einem angenehmen und rustikalen Stil. Ein paar Kerzen standen auf den Tischen und erhellten den Raum. Während sie gemeinsam auf den Tischen zu steuerte, warf er einen Blick über die Schulter zu Amaya.
„Du darfst mir das Bein abnagen, wenn Dir das Essen nicht schmeckt“, säuselte der Sarutobi leicht sarkastisch und setzte sich an einen Tisch in die Ecke. „Aber ich kann Dir versprechen, dass Essen besitzt die beste Note. Es hat keine Geschmacksverstärker drinnen oder irgendwelche Zusatzstoffe. Sie bauen das Gemüse auch hinter dem Hof an“, erklärte er und hob die Hand, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine etwas pummlige Frau schob sich hinter der Theke vor. Sie wirkte gepflegt und freundlich. Die Art von Frau, die man gerne als Schwiegermutter hatte. Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen stellte sie sich an den Tisch.
„Was kann ich Euch zu trinken bringen?“, fragte sie freundlich und legte zwei Büchlein ab in den die Gerichte drinnen standen.
„Ein Wasser bitte.“ Zu einem Sake griff er lieber nicht. Alkohol vertrug er nicht ganz so gut. Außerdem musste er sich ja nicht vor einer Kollegin blamieren, wenn er halbtrunken war.
Dann schlug er die Karte auf und überflog diese kurz. Nachdem auch Amaya ihre Bestellung abgab, verschwand die Frau wieder.
"Und jetzt lass dich überraschen, was sie alles haben." Sogesehen hatten sie nichts spezielles. Aber es waren alte Rezepte, die ein jeder schon kannte. Von Nudelsuppe bis gebratenen Fisch. Jin würde wieder die Nudelsuppe wählen, dass wusste er noch bevor er die Karte studierte.

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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Mo Nov 06, 2017 1:55 pm

Amaya hob deutlich eine Augenbraue, als sie indirekt dafür bezichtigt wurde, keinen Missionsbericht schreiben zu wollen. Etwas, was man sich wohl sehr schlecht vorstellen konnte, wenn man Amaya kannte. Immerhin war sie jemand, der stets zu seinen Pflichten stand und für welchen die Arbeit immer an erster Stelle stand. Missionen waren wichtig und auch wenn man eher ein Kampfhengst war als denn ein Büroangestellter, so stellten Missionsberichte doch einen essentiellen Anteil ihres Berufs dar, welchen man nicht unterschätzen sollte. Entsprechend war eine negative Einstellung Amaya in dieser Hinsicht fremd. Genauso fremd, wie die Tatsache, dass jemand denken könnte, dass sie diese Berichte nicht schreiben wollte. Im Endeffekt machten sie zwar meist keinen Spaß - vor allem, wenn man über Verluste berichten musste - , doch sie waren eben wichtig... und das war alles, was für Amaya zählte. Punkt. Die ANBU, die offiziell ja eine Chûnin war, zuckte mit den Schultern. »Ich kann gerne meinen Beitrag dazu leisten oder ihn übernehmen. Für mich ist das kein Problem und unter Umständen wäre es auch besser, wenn du deinen Arm ein wenig schonst«, entgegnete sie in neutralem Ton. Zwar befand sich die Wunde nicht an Handgelenk oder Finger, doch alle Muskeln arbeiteten nun einmal beim Schreibprozess mit. Mehr hatte sie dazu allerdings nicht zu sagen, da sie im nächsten Moment bereits in den Speiseraum aufbrachen, für welchen sie nun vermutlich deutlich besser gekleidet waren als zuvor. Ohne Staub und Dreck. Ohne Blut. Deutlich besser, in der Tat.
Der Speiseraum war mit Holztischen genährt und ein paar Kerzen sorgten für ein angenehmes, warmes Licht, bei welchem nicht die Augen brannten. Etwas, was Amaya nach einem solch langen Tag sehr begrüßte und was ihr in Bezug auf das Gasthaus deutlich mehr Hoffnung gab, wenn denn da noch Zweifel waren. Offenbar verstand der Inhaber, worauf es oftmals ankam. Es war nicht der Prunk und es war auch nicht das teure Besteck, welches man liebte, sondern es war die Atmosphäre, die beim Mahl angenehm sein sollte. Amaya empfand sie als solches. »Ich glaube, da würde ich eher einen Maiskolben bevorzugen, als dein Bein«, erwiderte sie im trockenen Ton auf Jins Bemerkung und folgte ihn zum unauffälligen Tisch, den er ausgesucht hatte. Es war interessant, dass das meiste im Eigenanbau produziert wurde. Die Gasthäuser in Konohagakure wurden meist von außerhalb beliefert, was aber auch aufgrund des manchmal vorhandenen Platzmangels nur verständlich war. »Freut mich zu hören, dass sie das tun. Gesundes Essen ist meistens gutes Essen und wenn du deine Versprechen hältst, dann kann es ja nur vortrefflich sein, wenn ich es einmal geschwollen ausdrücken darf.« Kurz zwinkerte sie dem Sarutobi zu, ehe eine nette Frau zu ihnen an den Tisch eilte, um die Bestellungen aufzunehmen. Gute Frage: Was würde sie essen und auf was hatte sie Lust? Amaya nahm die Speisekarte dankend entgegen, ehe sie sich ein Schorle bestellte. Wasser war auch gut, doch sie benötigte aktuell einfach etwas mit Geschmack. Als die Frau wieder verschwunden war, schielte Amaya nachdenklich auf die Karte... und es war in der Tat viel Auswahl. Ja, sie war überrascht und nein, sie wusste definitiv nicht auf Anhieb, was sie nehmen sollte. Nudelsuppe, alte Ofengerichte aus dem hauseigenen Steinofen, Fisch... aber auch einfache Salate. Alles lächelte den Gast schier an, um gekostet zu werden. Alles. Amayas Magen knurrte und sie zog die Schultern hoch, wobei sie die Karte etwas höher anhob und somit einen Teil ihres Gesichts mehr hinter eben dieser versteckte. Herrje. »Ich weiß gar nicht, für was ich mich entscheiden soll. Am liebsten würde ich mir große Gedanken machen und alles irgendwo kosten, aber ich glaube, meinem Magen fehlt dafür einfach die Geduld. Ausnahmsweise einmal kann ich es wohl wirklich nicht erwarten.« Sie seufzte und senkte die Karte wieder. Eigentlich war sie kein übereifriger Mensch. »Kannst du etwas Gutes empfehlen? Obwohl ich annehme, dass du mir wohl sagen wirst, dass alles super schmeckt und ich mich gar nicht - mit Ausnahme vom Thunfisch - verwählen kann.« Amaya mochte keinen Thunfisch... Sie zog eine kaum merkliche Schnute und nahm sich wieder der Auflistung der Speisen an. »Das Tonkatsu lächelt mich an... vielleicht mit ein paar Yakitori...« Wahrlich, es war relativ schwierig etwas zu finden, was einem nicht augenblicklich zusagte und somit umstimmte. Vermutlich würde sie bei ihrer Wahl bleiben. Tonkatsu war immer lecker und Hühnerspieße ein echter Genuss. »Was wirst du essen?«
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BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Di Nov 21, 2017 8:11 am

Tatsächlich überraschte es Jin das die Chuunin einen Beitrag dazu leisten wollte einen Missionsbericht zu übernehmen. Da er selbst sehr viel zu tun hatte, kam es ihm nur gelegen, dass sie den Bericht zu teilen. „Alles klar. Teilen wir den Bericht.“ Und damit war eine Last heute weniger für ihn und er konnte in aller Ruhe nachher schlafen.
Allerdings war gerade nicht an schlafen zu denken, sondern an Abendessen. Gemeinsam mit Amaya suchte er sich einen Tisch und setzte sich dort hin. Die Kerzenlichter gaben dem Raum einen Touch von Geheimnissen und Wärme.
Nachdem er sich hinsetzte, musste erneut feststellen das Amaya seine Witze wohl nicht lustig fand. Ihr Tonfall blieb trocken und auf eine gewissenweise auch nüchtern. Vergleichsweise mit Yasue lächelte diese zumindest immer Mal, selbst wenn er wiedermal einen griff ins Klo langte bei den Witzen. Er entschloss sich sie erstmal sein zu lassen und die Karte zu studieren… oder so zu tun.
„Die Nudelsuppe ist sehr zu empfehlen… auch wenn ich nicht weiß ob sie dir zusagt“, erklärte er souverän und schloss die Karte schon wieder. „Zumindest nehme ich sie immer.“ Er hätte auch gar keine Bestellung abgeben müssen. Die Leute kannten ihn schon.
„Also.. im anbetracht dessen das dein Magen hungrig scheint. Solltest du die Nudelsuppe nehmen. Die ist am schnellsten fertig.“ Jin legte seine Hand flach auf die Speisekarte und blickte wieder rüber zu der Theke. Er machte tatsächlich derzeit keinen Witz mehr. Immerhin sollte seine Teamkollegin auch nicht völlig entnervt von ihm sein.
„Soll ich dich morgen früh eigentlich wecken wenn ich fertig bin oder lieber nicht?“ Er schlief schon sein ganzes Leben sehr schlecht, sodass er wenige Stunden nur schlief und dann aufstand.



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I'm walking too far ahead
You're calling to me, I can't hear
What you've said--
Then you say--go slow--
I fall behind--
The second hand unwinds

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Hirabayashi Amaya
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Shinobi Akte
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Besonderheit: Sensorik

BeitragThema: Re: [Amaya x Jin] Home Sweet Home   Di Dez 26, 2017 6:38 pm

Es war fast amüsierend, dass Jin sie wecken wollte, wie Amaya fand. Immerhin war sie durchaus pflichtbewusst, es seit jeher schon gewesen. Selbst in jungen Jahren hatte sie immer sehr viel auf die Missionen gegeben - zwar auch auf Kämpfe Hals über Kopf, doch die Missionen und dergleichen waren ihr dennoch wichtig genug erschienen. All das hatte sich in den nächsten zehn bis zwölf Jahren auch nicht geändert, höchstens noch verstärkt. Aus diesem Grund blinzelte sie ein paarmal und spürte ein kleines Ziehen in ihrem Gesicht, unterdrückte jedoch jenes Amüsement. »Ich denke, das Aufstehen sollte kein Problem sein. Zwar bin ich müde, doch ich habe kein Problem damit, aufzustehen, wenn es an der Zeit ist.« Ihre Antwort verpackte sie in etwas nüchternen Worten, doch als Schleife gab es ein Lächeln dazu. Dann widmete sie sich noch einmal kurz der Speisekarte. »Danke für die Empfehlung. Aber ein Brot ist auch schneller fertig, als eine üppige Mahlzeit und doch hat man mehr davon - einmal so gesprochen. Ich habe gerade denke ich nicht so viel Appetit auf eine Suppe, daher werde ich denke ich mal das Tonkatsu ausprobieren. Wer weiß, vielleicht kann ich dir das dann das nächste Mal als Empfehlung geben.« Die junge Frau schloss die Speisekarte und legte sie vor sich auf den Tisch. Vermutlich würde gleich die Bedienung kommen, die Karten einsammeln und nach ihren Gerichten fragen. Anschließend hieß es dann wohl wieder warten, was im Allgemeinen etwas trist und peinlich sein konnte, insofern man sich nichts zu erzählen hatte. Das Dumme war, dass Amaya in letzter Zeit einfach zu viel unter den ANBU verkehrt hatte und die waren meist keine Meister im Small-Talk. Entsprechend konnte es durchaus sein, dass ihre Fähigkeiten ebenfalls leicht eingerostet waren, obgleich sie sich Mühe gab. Außerdem kannte sie Jin wiederum nicht so gut, dass sie glaubte, ein tiefgründiges Gespräch mit ihm führen zu können. Sie seufzte. »Wann möchtest du aufbrechen? Vor Sonnenuntergang? Meist ist es am angenehmsten, aber ich verstehe es auch, wenn du dich ein wenig ausruhen möchtest. Immerhin war es ein anstrengender Tag und obendrein wurdest du auch verwundet. Daher überlasse ich die Entscheidung dir.« Sie überlegte kurz. »Nebenbei fand ich, dass du dich heute gut geschlagen hast. Du bist ein fähiger Shinobi und es war mir eine Ehre, diese Mission mit dir zu absolvieren.«
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[Amaya x Jin] Home Sweet Home
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