Tamashii no Utsuri

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 Weinberg von Daichimura

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Weinberg von Daichimura   Mi Dez 19, 2012 3:37 pm

~ Wie es sich für eine von der Landwirtschaft lebende Stadt gehört, findet man in der näheren Umgebung Daichimuras auch einen Weinberg, an dessen Hängen dicke Weintrauben an den ordentlich gepflegten Bäumchen wachsen. Die Mönche des auf dem Gipfel stehenden Klosters kümmern sich um die Ernte und sind stetig zwischen den Baumreihen anzutreffen, während sie ihrer Arbeit nachgehen, beispielsweise jeden einzelnen Schädling von Hand einsammeln und am Fuße des Berges aussetzen. ~

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freundlich und hilfsbereit.
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   So Sep 14, 2014 9:50 pm

Cf: Tsukigakure Dorftor [TimeSkip]

Wieviel Zeit war inzwischen verstrichen? Der Hatake saß noch immer auf dem Pferd und lehnte mit seinem Rücken an der Brust von Hikari. Am Anfang hatte er sich noch dagegen gesträubt sich nach hinten zu stützten, aber mit der Zeit schien die Fortbewegungsmethode einen leichten Schwindel in seinen Kopf zu bringen der irgendwie nicht aufhören wollte. Schlussendlich lehnte er sich dann nach hinten und schloss seine Augen um die daher ziehende Umgebung nicht mehr länger betrachten zu müssen. Schon davor war es ihm etwas unheimlich gewesen von einer Klippe direkt runter zu springen. Er hatte in dem Augenblick die beiden für Wahnsinnig abgestempelt. Hikari schob er geistig schon davor irgendwie in der Sparte ab und konnte nur erneut feststellen, dass sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben musste. Ihre Methoden, ihre Worte und auch der ständige Drang Schmerz zu verursachen, ließ ihn langsam aber sicher fragen ob sie ein Problem hatte. Möglicherweise quälte sie andere nur, weil ihr Geist sich selbst quälte? Kazu konnte es nicht genau erahnen und verzeichnete auf der Reise immer wieder Gedankenabbrüche. Oftmals schien er einzuschlafen und wieder wach zu werden, nur um ständig erneut festzustellen das sie noch immer nicht angekommen waren. Mit jeder Meile die sie zurücklagen, schien sich jedoch sein Körper schwächer anzufühlen. Am Anfang fiel es ihm nicht einmal auf. Hikari heilte sogar ein paar seiner Wunden, sodass er nicht mehr allzu schlimme Schmerzen im Bereich seiner Schulter hatte, aber dennoch schien ihm irgendetwas die Energie wegzufressen. Die verrückte Iryounin fragte zeitweise immer mal nach ob er noch lebte, woraufhin er grimmig ein paar Worte zurückbrummelte. Generell schien jedoch kein großer Informationsaustausch zu herrschen. Erst als er spürte, wie der Wind auf seiner Haut kühler wurde und er etwas tiefer rutschte, öffnet er seine Augen wieder. Die Umgebung lag im halbdunkeln und zog weiterhin schwindelerregend schnell an ihm vorbei. Kazu kniff kurz seine Augen zusammen und sah sich dabei flüchtig um. Wann waren sie eigentlich da? Kam es ihm gerade wirklich nur vor als würde es kälter werden oder schien seine Körpertemperatur erhöht zu sein? Der Mann atmete langsam durch die Nase und wirkte für Sekunden tatsächlich beunruhigt als er spürte das es ihm schwerer fiel. Ob es sein Asthma war? Eigentlich kam er sonst recht gut mit der Erkrankung zurecht und konnte auch häufig verhindern, dass er einen Anfall bekam aber gerade schien ihn dieser Umstand angreifbar zu machen. Merkwürdigerweise. »Was für ein innerer Schmerz muss dich plagen… dass du das auf dich nimmst«, sagte Kazu nach Stunden des Schweigens und völlig aus dem Kontext gerissen. Es war fast so, als nahm er eine nie geführte Unterhaltung wieder auf. Als hätte er stundenlang darüber nachgedacht was er antwortete. »Ich verstehe deine Handlungen nicht… .« Der Jounin schloss wieder die Augen und lehnte seinen Kopf zurück. Der Vorbau von Hikari wurde dabei mehr oder weniger als Ablage missbraucht. Selbst schuld wenn sie so dicht hinter ihm saß. Dennoch war Kazu gerade froh darüber… denn sein Körper stürzte gerade schon wieder in die nächste Krise.
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   Do Sep 18, 2014 10:34 pm

Kommt von: Kangetsu no Kuni - Tsukigakure - Tor von Tsuki

Der Windgeist schraubte sich mit kräftigen Flügelschlägen vom Himmel herab, gen Erde. Ihre Reise hatte gut zwei Tage gedauert, die das dreier Gespann fast ohne Rast zueück gelegt hatte. Für Saphir waren solche Langstreckenflüge sonst nichts besonderes aber da er die doppelte Gewichtsklasse zu schultern hatte, war auch ehr ein wenig müde. Besonders anstrengend war der Umstand, dass dieser Hatake auf seinem Rücken rumrutschte, als hätte er Hummeln im Hintern. Er hasste Hikari wirklich dafür, dass man ihm zum Transportmittel abgestempelt hatte und so gab er ein gefrustetes Schnauben von sich, als er immer weiter an Höhe verlor. Erneut zog es sie also in die schönen Weinberge von Daichimura, wo vor einem knappen Jahr das Kagetreffen stattgefunden hatte. Hikari gab es nicht gerne zu aber es juckte ihr gewaltig in den Fingern, so sehr  war sie voller Tatendrang. Die violetthaarige hatte sich von Kazus bärbeißigem Gemurmel nicht die Laune verderben lassen, sondern den gemeinsamen Flug genossen. Endlich war sie den Zwängen des Kagetums für einen Augenblick entkommen, da würde sie auch ein missgelaunter Clanvater samt nörgeldem Hatake nicht stören. Mit einem Grinsen auf den Lippen, hatte die Frau ihre Rolle tapfer gespielt und so war ihr Gefangener weder vom Himmel gefallen, noch an seiner Wunde am Rücken verreckt. Diese hatte Hikari inwzischen geheilt, damit der weißhaarige die Reise halbwegs überstand, denn sie konnte deutlich spüren, wie das Gift durch Kazus Körper tanzte und eine Schneise aus Unwohlsein und Schmerz hinterließ. Zuletzt hatte der Mann sogar seinen Stolz aufgegeben und es zugelassen, dass sie ihn von hinten umarmte, damit er nicht den Halt verlor. Für einen Ungeübten und Verletzen, war die Reise auf Saphir sicher kein Zuckerschlecken aber sie war auch nicht nett genug, um den Gefangen in einer Sänfte durch das zerklüftete Bergland von Kangetsu no Kuni zu tragen. Ein bisschen leiden würde ihn schon nicht umbringen, schließlich retete sie ihm den Arsch. Der Hatake mochte in der Tsuki wirklich eine Irre ohne Gefühle sehen, als sie geschäftstüchtig und ohne einen Funken Bedauern nach schaute, ob sein Puls in Ordnung war.  Natürlich war der Mann nicht in Ordnung, denn er lag im sterben, auch wenn der weißhaarige das nicht sofort registrierte. Er würde in der nächsten Zeit zwar keine größeren Auswikungen spüren aber wenn sie ihn nicht heilte, käme er wahrscheinlich nicht mal mehr bis nach Konoha und für einen Medic alleine, der mit diesem Gift nicht vertraut war, würde sich auch erstmal das Hirn über die Symptome zermartern. Sie war schon ein schlaues Füchslein, das für Tsukigakures Schutz über Leichen ging. Eigentlich wäre es wirklich leichter gewesen, Kazus Leiche einfach verschwinden zu lassen aber so hatte sie einen delikaten Vorwand bekommen, um nochmals mit Daizen plaudern zu können. Der Tsuki war bewusst, das mit dem heutigen Abend ihr Status als Missing hinfällig war, doch auch dieses Detail war ein kalkulierter Baustein im großen Tetriskosmos der violetthaarigen. Sollte doch die ganze Welt wissen, wo sie sich aufhielt, ihren Arsch würde man dennoch nicht so einfach bekommen. Mit funkelnden Iriden gab sie Saphir die Sporen, damit sie endlich auf dem Boden landeten, denn Kazu sank immer schwerer in ihre Arme. Der Windgeist wirkte zwar wenig erfreut über diese Hast, tat aber sein möglichstes, um der Bitte nach zu kommen. Der Abendwind war ihr Verbündeter, wenn auch ein recht kühler, dennoch gab er dem Pegasus den nötigen Halt, um sich langsam hinab gleiten zu lassen. Sie preschten zwar immernoch mit einem Affenzahn ein paar hundert Meter über ein Feld hinweg, dennoch bekam Saphir es hin, mit dem nächsten ausgreifenden Schritten Bodenkontakt zu erhaschen. Die Landung war ungemütlich und recht holprig, da der Übergang von Fliegen zum Galopp an Land selten ein nahtloser Übergang war aber zumindest kamen sie in einem Stück auf. Während der Hengst seine Schwingen einklappe und weiter dahin preschte, hatte Hikari Mühe, den jungen Mann und sich selbst im Sattel zu halten. Normalerweise waren solche Landemanöver für sie und Saphir kein Ding aber mit diesem zusätzlichen Ballast an Board, hatten beide so ihre liebe Mühe. Während die violetthaarige leise fluchte, als Saphir jede Bodenunebenheit mitnahm, steuerte ihr Clanvater längst auf das schützende Dickicht der Weinberge zu. Hier irgendwo musste der Treffpunkt sein, es galt nur noch, die Personen ihres kleines Dates ausfindig zu machen.
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   So Sep 21, 2014 7:23 pm

cf: Haupttor von Konoha

Anders als erwartet, verlor sich seine gedrückte Stimmung nicht mit zusehender Entfernung von Konohagakure. Es half nichts, das halbe Feuer-Reich zwischen sich und das Dorf zu bringen, um den Problemen und dem Gewicht der Verantwortung zu entkommen. Was all die Biographien großer Anführer und Staatsmänner von sich gaben - nämlich dass ein Spaziergang an der frischen Luft wahre Wunder wirkte oder ein dreitägiger Jagdausflug alle finsteren Gedanken wie ein Sturmwind hinwegblasen würde - war Bullshit.
Wenn Daizen diese Angelegenheit, die seiner Lebensfreude die Luft konsequent abdrückte, wirklich effektiv bekämpfen wollte, dann würde er seinem Platz in Konohagakure schlicht davonlaufen müssen. Und welchen Impakt würde das auch schon auslösen. Mai Fudo war auch verschwunden, ohne dass es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen gekommen war, und die anderen Dörfer hatten auch nicht mehr Streitlust gezeigt als sonst.
Er hatte keinen Bock mehr. Er hatte es satt, einem ganzen Dorf voller abgehärteter Söldner das Händchen zu halten. Er wars leid, zum Seelsorger ganzer Abteilungen geworden zu sein, zum Kummerkasten, zum Beschwerdebrief-Leser, zum Allwissenden Magischen Ball der Vorsehung. Die Kage-Stellung hatte nichts Glorreiches. Sie war ein sich stetig drehendes Mühlwerk, und die Flügel der Windmühle hämmerten ihm in schöner Regelmäßigkeit in den Rücken. Und wenn er glaubte, er machte Fortschritte oder Erfolge in irgendwas, dann frischte halt der Wind auf, blies sein Kartenhaus hinfort und bollerte ihm noch mehr und noch schneller die Windmühlenflügel an den Hinterkopf.
Er wollte zurück. Er wollte die Zeit zurückdrehen und dahin zurückreisen, wo die ganze Sache angefangen hatte: In dem verschissenen Pott von schwimmender Gastronomie im Hafenbecken Shigarusos. Da hätte er bleiben sollen, in dem Kneipenschiffchen. Als die Nachricht gekommen war, die ihn heimwärts pfiff, sich einer Kandidatur zu stellen, da hätte er das Fuuin-Tattoo mitsamt Haut einfach vom Arm reißen sollen. Um dann entweder weiter Ärmchen mit Piraten namens Pottwal oder Lampenfisch zu drücken. Oder dem Kerl, der vielleicht sogar die Rinnegan besessen hatte und unversehens dort aufgetaucht war, nachzugehen. Irgendwas. Egal, was.
Als Mayura Hokusai und er vor einigen Tagen den Nakano-Fluss überschritten hatten, hatte er inne gehalten und den Fluss entgegen der Strömung entlanggeblickt. Der Nakano hatte einen Zugang zum Meer. Er mündete vielleicht sogar irgendwo in Ho no kuni in den Ozean, das wußte er auf die Schnelle nicht so genau... aber wenn, dann müsste er sich nur rücklings ins Wasser werfen und sich wie ein Baumstamm treiben lassen. Seinem Leben als Piratenkönig entgegen, denn was sollte ein ehemaliger Hokage auch sonst werden in der Fremde als König der Piraten?
Eins stand fest.
In Zukunft... würde Daizen Kato es Mayura überlassen, die Gasthäuser auszuwählen. Wenn er auswählte, geriet er wohl nur an Spelunken mit verdammt komischem Essen. Da kam er nur auf doofe Gedanken.

Die Reise verlief ereignislos. Keine Banditen lauerten ihnen auf, keine Wegelagerer stellten ihnen Hinterhalte. Es war geradezu langweilig. Gerade nur nicht langweilig genug für Daizen, Mayura allein als Köder vorzuschicken. Das würde Tenzou ihm krumm nehmen. Auch wenn man sich um Mayura keine Sorgen machen musste; die würde er vermutlich bitten müssen, ihm ein paar Banditen zum Abreagieren übrig zu lassen.
Doch Tenzou würde trotzdem da stehen und harsch herumherrschen: "DU hast meine Frau als Köder benutzt!" Und Daizen würde nur sagen können "Jaaaa...". Und darauf hatte er dann doch keine Lust.
Yokuchi, das "dorflose Großreich" und eine Art fauler Apfel im Obstgarten des Kontinents, war kein sonderlich schöner Anblick. Es war sumpfig, moorig, morastig, zumindest recht häufig. Dichte Wälder gabs hier wie auch in Hi no kuni, doch in Yokuchi wirkten diese Wälder weniger heimelig. Weniger von Licht durchflutet. Einfach trostloser. Hölle, es war so feucht, dass zahlreiche Dörfer auf Pfählen gebaut waren!
Daichimura aber war schön.
Daichimura, die Stadt namens "Schöne Erde" öffnete sich mit einer solch sommerlichen Pracht, man könnte sie als Oase des Gras-Grüns, der satt-ockerfarbenen Felder und des Sonnenscheins empfinden. Daizen tat genau das: Beim ersten Anblick dieses Landwirtschaft-Paradieses erstarrte er in tiefer Ehrfurcht und ließ die Eindrücke strotzenden Lebens auf sich wirken.
Hat was stellte er fest, Hat was.
Der Austausch sollte nicht in der Stadt ablaufen. Stattdessen war ein nahes Kloster in den umliegenden Weinbergen als Treffpunkt ausersehen. Daizen lenkte seine Schritte umgehend dorthin; er winkte Mayura, ihm zu folgen.
Komm. Wir wollen keine Zeit mehr verlieren. Gehen wir einfach direkt drauf zu; schleichen wir uns nicht an. Halten wir einfach unsere Wachsamkeit hoch.
Er selbst fachte seinen Spürsinn an, derweil die Konoha-Nin durch den Wald von Reben wanderten. Dass oben im Kloster das Kage-Treffen stattgefunden hatte, wußte Daizen - als der Treffpunkt bekannt geworden war, war dies einer der ersten Kommentare gewesen, die ein Geheimdienstler abgelassen hatte. Eine interessante Wahl.
Zwei Chakraquellen... nein, drei. Weiter oben auf dem Hang. Und alle drei... bekannt.
Daizen furchte die Stirn. Sie sind wohl schon da informierte er Mayura, Kazu lebt noch, das steht fest.
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   Fr Sep 26, 2014 10:50 pm

cf: Haupttor von Konoha

Der Weg war weit gewesen. Einige Tagen insgesamt waren sie unterwegs gewesen, doch Mayura wurde es nie wirklich langweilig, ganz im Gegensatz zu Daizen. Sie hatte mitbekommen, dass er sich irgendwie seltsam verhalten hatte, hatte bisher aber keine Gelegenheit gefunden, ihn darauf anzusprechen, sie war sich ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob sie das überhaupt sollte. Er war immerhin ein Mann, Männer sprachen generell nicht gerne über ihre Probleme, zudem war er der Hokage und ein sturer in so mancherlei Hinsichten noch dazu. was hätte sie also sagen sollen oder können? Sie hatte sich viele Gedanken darum gemacht, wie sie ihn hätte ansprechen können darauf, war jedoch zu keinem Entschluss gekommen. Also hatte sie es gelassen und dachte daran, es eventuell auf dem Rückweg anzusprechen.
Und so kamen sie dann doch noch am verabredeten Ort an. Mayura bestaunte die Schönheit des Dorfes genau so wie es Daizen tat. Doch dieser hielt sich nicht lange mit der Fauna und Flora dieser Gegend auf, sondern erklärte ihr gleich darauf, dass sie sich weder anschleichen noch sonst etwas in der Art tun würden. Direkt darauf zu, Augen und Ohren einfach offen gehalten. Mayura nickte und gesellte sich somit direkt an Daizens Seite, übernahm dabei auch gleich noch die Rückendeckung und starrte immer Mal wieder über ihre Schulter nach hinten, um sicher zu gehen, dass sie nicht von einer zwielichten Gestalt verfolgt wurden. Als Daizen dann erklärte, dass Kazu aufjedenfall noch lebte, atmete die geborene Hatake erleichtert aus und hielt sich kurz die Hand über die linke Brust. Sie war den ganzen Weg über angespannt gewesen, womöglich war ihr deswegen nicht langweilig gewesen? Ja, sie hatte viel zu viel Zeit zum nachdenken gehabt, über so ziemlich alles. Aber wichtig war in diesem Augenblick jetzt vor allem die Aussage, dass Kazu noch lebte. "Wie geht es ihm?", fragte sie dann vorsichtig nach, auch wenn sie vermutete, dass das Daizen wohl nicht ausmachen konnte. Was ihm wohl angetan wurde in Tsuki? Er musste schon eine halbe Ewigkeit dort sein. Man hatte ihn dort gefangen genommen, als er seiner üblichen Arbeit nachging. So kannte sie ihren Cousin gar nicht! So unaufmerksam ... Sie hoffte einfach nur, dass sie ihn wohlbehalten in die Arme schliessen konnte. Weiterhin angespannt folgte sie dann dem Hokage und malte sich innerlich bereit aus, wie das bevorstehende Szenario womöglich aussehen könnte.
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   Sa Sep 27, 2014 1:03 pm

Für einen kurzen Augenblick schien die Umgebung wieder zu verschwimmen und nur von weither an ihn heran zu dringen. Erst nachdem sie unsanft auf dem Boden aufsetzten und damit „landeten“ ruckte er mit dem Kopf wieder nach oben. An seiner Schläfenseite zog sich kalter Schweiß entlang, während er das Gefühl nicht los wurde das er fror. Kazu schloss für einen Moment seine Augen und wischte sich mit der Hand fahrig über die Stirn hinweg. Er fühlte sich gerade wirklich grässlich und wünschte sich nichts sehnlicher als sich hinzulegen. Immer wieder zog ein leichtes Schwindelgefühl in seinen Kopf hinein, sodass er das Gefühl bekam die gesamte Umgebung drehte sich gerade. Der Hatake rutschte kurz etwas tiefer in den Sattle und presste ein dumpfes Stöhnen hervor. Inzwischen fiel ihm sogar das Atmen schwerer und jede Bewegung fühlte sich ans als wäre es ein Kraftakt. Eigentlich war ihm danach, die Frau zu verfluchen die ihn mehr oder weniger festhielt aber selbst dazu hatte er nicht sonderlich viel Kraft mehr. Vielleicht wäre der Tod besser gewählt als dieser Moment in dem er langsam aber sicher schwächer wurde. Man konnte es förmlich spüren, wie jegliche Kraft aus seinen Knochen gezogen wurden und einfach verschwand. Als sich die Umgebung wieder in einen Schleier von Farben vermischte, schloss der Hatake wieder in die Augen. Gedanklich hämmerte jemand auf ihn ein, dass er standhaft bleiben sollte – aber inzwischen lehnte er sogar an seiner Feindin. Wie standhaft konnte man dabei also schon sein? Kazu atmete noch einmal tief ein und rutschte kurz wieder tiefer, zwang sich aber selbst dazu sich wieder aufzuraffen. Was für ein mieses Gefühl!
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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   So Sep 28, 2014 6:34 pm

Die Veränderung von Kazus Symptomen entlockten der Tsuki einen unschönen Fluch. Ihre potentielle Geisel wurde nämlich viel schneller vom Gift verzehrt, als es Hikari ursprüngich geplant hatte und so konnte die junge Frau nichts weiter tun, als den schnaubenden Hengst zur Eile an zu treiben. Bereits jetzt schien der Hatake unter Kurzatmigkeit, Unwohlsein, Hitzewallungen und gar Schweißausbrüchen zu leiden. Ihn musste es hundeelend gehen, denn sein Körper wurde immer schwerer in ihren Armen und zuletzt lag er an ihrer Brust gelehnt, wie ein Sandsack. Männer zerbrachen einfach viel zu schnell, wie die violetthaarige fand und so hielt sie den Verletzen einfach weiter gut fest, denn sein rumgerutsche ging ihr ziemlich auf den Keks. Saphir hatte derweil alle Mühen, das Geholper auf seinem Rücken mit den Unebenheiten des Bodens in Einklang zu bringen und so geriet der Windgeist kurz ins Straucheln, als sein Vorderhuf zu stark in einer Mulde einsank. Er behielt zwar das Gleichgewicht aber dem genervtem Schnauben konnte man schon entnehmen, dass er immer weniger Lust hatte, hier für alle Beteiligten das Kinderpony zu geben. Da bewirkten auch Hikaris aufunternd geflüsterte Worte kaum noch etwas. Der Hengst verlangsamte sein Tempo ud hielt schließlich an. Seine Flanken waren von einem dünnen Schweißfilm bedeckt und aus seinen Nüstern flockten kleine Atemwolken. Er spitze die Ohren und sog den Abendwind tief in seine Lungen, in der schwachen Hoffnung schwelgend, hier irgendwo ein Anzeichen für den erwarteten Besuch zu finden. Am Anfang waren da nur das Rascheln der Baumwipfel und das Rufen der nächtlichen Tiere zu vernehmen aber umso mehr sich der Clanvater der Tsuki konzentrierte, desto mehr konnte er die Geräusche filtern. Bis er schließlich einen Gesprächsfetzen auufschnappte und damit begann, in diese Richtung zu schnuppern. Unruhig bewegte er sich leise auf diese Gegend zu, in der Hoffnung, dass sie endlich am Ziel ihrer Reise waren und schlussenddlich wurden seine fiesen Gebete erhört! Er witterte klar und deutlich Daizen! Ich habe sie geortet. Bringen wir den Mist hier also hinter uns! Schnaubte der Windgeist mürrisch und setze sich alsbald wieder in Bewegung, als er Hikaris Nicken vernahm. Hikari gab es nicht gerne zu aber auch sie war langsam erschöpft, schließlich hatten sie nur Pause gemacht. Daher nahm sie die Zügel fester auf und achtete darauf, sich den Bewegungen des Hengstes an zu passen, damit es für Windgeist und Geisel nicht zu holprig wurde. Schließlich preschten sie erneut mit dem Nachwind im Rücken, wie ein Haufen Verrückter durch die Gegend. Zumindest half ihr diese kühle Briese bei Verstand zu bleiben, während so mancher Rebzweig ihr ins Gesicht peitschte. Eine gefühlte Halbe Ewigkeit später, brach das Dreiergespann schließlich durch das Dickicht und betrat jenen öden Weg, auf dem sich zwei Gestalten im Schein der Sterne abzeichneten. Der Hengst kam schließlich in sicherer Entfernung zum Stehen. Mit angelegten Ohren und misstrauischem Blick behielt er die Anwesenden gut im Auge. Hikari würde sich ausreichend bei ihm einkratzen müssen, denn sonst würde Saphir ihr für diese Aktion noch die Leviten lesen. Sie tätschelte ihrem einzigen Verbündeten auf dieser Welt kurz den Hals, denn das einzige Geräusch, welches zu vernehmen war, rührte von dem schnellen Atem des Windgeistes. Während Saphir steifbeinig und feindselig eingestellt abwartete, korrigierte Hikari ihren Sitz und wandte sich dann schließlich an die unfreiwilligen Gäste. Ich schlug das Kloster als Treffpunkt vor. Würdet ihr mir dorthin folgen? Fragte die Tsuki ungeniert ins blaue hinein, denn sie hatte keine Lust, dass alle Welt hier mithörte. Ich reite schonmal zum Innenhof und werde dort auf Euch warten. Sobald ihr eingetroffen seit, käme es mir sehr gelegen, wenn jemand Kazu entgegen nimmt. Ein Fall aus 1,85 m Höhe wäre in seinem aktuellen Zustand nicht das Beste. Die junge Frau nickte höflich zu Daizen, als auch Mayura. Diese hatte Hikari eben erst erkannt und war doch etwas erstaunt, die Hatake hier draußen an zu treffen. Ein innerlicher Stich erinnerte die Tsuki daran, wie sie früher einander begegnet waren und wie es nun stand. Doch einen Augenblick später wischte die violetthaarige alle Banalitäten beiseite und trieb ein weiteres Mal den Windgeist voran. Dieser bäumte sich vor Schreck leicht auf, ehe er auf dem Absatz kehrt machte und die kurze Strecke bis zum Kloster überwand. Das trommeln der eigenen Hufe hallte von den weiß getüchten Wänden des Innenhofes wieder, als sie das große Tor passiert hatten. Es war verlassen wie eh und je aber mit seiner verfallenen Schönheit, trotze es dennoch der Natur. Hier also würde sich der Vorhang zu einem ganz besonderen Theaterstück heben!


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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   Mi Okt 01, 2014 6:00 pm

Eine Nacht, wie gemacht für einen Vollmond. Im Silberlicht passierten die seltsamsten Dinge, das bewies jede Legende und jedes Märchen. Wann immer der Mond schien, passierte Schönes und Schreckliches. Sicher aber war, dass etwas passierte.
Daizens Fokus flog mehr mit seinem Spürsinn, alsdass er in seinem wirklichen Körper steckte. Mayuras Frage schwebte wie durch ein Dickicht an seine Ohren. Kann ich nicht feststellen, entgegnete er wie abwesend, So scharf ist mein Fühler nicht. Er lebt. Das wird reichen. Er grinste schmal. Wir haben ja mehr als genug Iryo-Nin hier. Falls Mayura kurz das Iryo-Team durchzählte und ob der Wortwahl zweifelnde Fragen stellte, würde er dies nur leichthin winkend abtun.
Wer ritt so spät durch Nacht und Wind? Daizen zog seinen Spürsinn zurück, als sich die drei Auren ohnehin näherten. Die Konohas konnten das Pferd im Dunkeln den Weinberg herabschreiten hören. Ebenso wie die schroffe Stimme, deren Besitzerin sich benahm wie die Königin des Hügels.
Dir auch einen schönen Abend entgegnete Daizen fast schon... vergnügt. Heiter. Gehe vorweg und erleuchte den Weg, Kleines Licht. Seine Körpersprache war nach wie vor angespannt. Seine Stimme stand in Gegensatz dazu. Wir kommen nach.
Er war schon, als die damalige Missing und heutige Nuke-Nin auf der Shukaku-Mission aufgeschlagen war, nicht ausgeflippt. So hielt er es für unter seiner Würde, es jetzt zu tun. Stattdessen tat er eben, was er schon so oft getan hatte: Er machte gute Miene zum schrägen Spiel und ließ die Finger entspannt. Die Welt fügte sich früher oder später zu einem Bilde, und was für ein Staatsmann wäre er, die Nerven zu verlieren angesichts einer unvorhergesehenen Konfrontation...
Das Schicksal muss eine Frau sein sprach Daizen leichthin, als Hikari sich in Richtung des Klosters entfernte, den stummen Kazu dabei mit sich nahm und ihn wieder mit Mayura allein ließ. Allzeit die Bratpfanne in der Hand. Um sie dir über zu ziehen, wenn dus am wenigsten erwartest. Und nicht den Blassesten hast, was du nun wieder angestellt hast. Er griente, dass die Zähne glänzten, und sputete sich.
Und wenn ich es auf die Spitze treiben will, füge ich noch hinzu, dass Tenzou das immer sagt.
Der Hokage war nett zu seinem abwesenden Stellvertreter und sagte es nicht.

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BeitragThema: Re: Weinberg von Daichimura   So Okt 05, 2014 1:41 pm

Daizens Worte waren nicht unbedingt beruhigend, aber wenn er nicht mehr erkannte, so konnten sie wohl auch nicht mehr tun. Einen weiteren Sensorshinobi hatten sie leider nicht hier, der etwas mehr gespürt hätte, sie musste sich also mit der Tatsache abfinden, dass Kazu aufjedenfall noch lebte, doch wie es ihm ging, wussten sie nicht. Innerlich betete Mayura dafür, dass es ihrem Cousin gut ging.
Es verging eine Weile, doch dann kam Bewegung in die Umgebung und auch weitere Klänge mischten sich unter die leise Welt unter dem fahlen Mondlicht und den funkelnden Sternchen am Himmel. Mayura fuhr sich etwas nervös mit ihrer Zunge über die Lippen und versuchte durch die Dunkelheit zu erkennen, wer da auf sie zukam. Die Geräusche hörten sich an, als würde ein Pferd auf sie zu kommen und so war es dann auch. Darauf sassen zwei Menschen und Mayura erkannte Kazus weisses Haar. "Kazu!", sagte sie dann etwas atemlos und wollte zu ihm, doch im letzten Moment konnte sie sich noch zurückhalten, immerhin würde das Daizen mit Sicherheit nicht befürworten. Sie presste also ihre Lippen aufeinander und starrte zu der anderen Person. Es war eine Frau. Es war eine ihr irgendwie bekannte Frau, aber Mayura kam in diesem Augenblick nicht drauf, wer sie war. Wieso kam ihr das Gesicht der Frau so bekannt vor? Sie versuchte sich zu erinnern, doch derzeit wollte sich ihr Kopf auf nichts anderes konzentrieren, als auf Kazus Gesundheit. Wie ging es ihm? Er sah irgendwie nicht gut aus, auch wenn sie durch die Dunkelheit nicht alles klar erkennen konnte. Die Frau erklärte, dass sie schon einmal zum Kloster vorgehen würde. Daizen stimmte zu und schon war die Frau mit Kazu auch schon wieder weg, ritt voraus. Mayura blickte etwas unsicher zum Hokage und runzelte die Stirn über seine Worte. Sollte sie darauf nun etwas sagen? Wohl eher nicht. Der Hokage lief voraus und Mayura folgte ihm, völlig verwirrt nach wie vor über seine Worte. Er sprach über Frauen, als ob er immer nur Stress mit ihnen hätte. Er war sich hoffentlich aber schon bewusst, dass sie ebenfalls eine Frau war und direkt neben ihm stand? Mayura legte den Kopf leicht schief, blieb noch kurz stehen, bevor sie dann Daizen nach lief. Sie holte ihn schnell wieder auf, ihre Sorge um Kazu war gross ...

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