Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Dorf] Kachimura

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: [Dorf] Kachimura   Sa Dez 22, 2012 3:55 pm

~ Ein winziges Einhundertseelen-Dorf, welches einst als Handelsposten gegündet wurde und sich daher fernab der größeren Städte befindet. Es liegt nahe der großen Reiserouten und erwirtschaftet sich seinen Lebensunterhalt durch Handel, Gastronomie und Obdach für Wanderer. ~



Im Zuge des Plots "Erstarkung des Jashinismus" hat sich dieser Ort in ein Schlachthaus verwandelt. Leichen liegen auf offener Straße, ehemals verrammelte Haustüren sind zerborsten und zersplittert. Es gibt keine Anzeichen von Ninjutsu, wie etwa Brandspuren, auffällige Erdverwerfung oder Sonstiges.

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Sa Feb 23, 2013 12:51 pm

cf: Südtor Konohagakure

Am Nachmittag erreichte der Erkundungstrupp seinen Bestimmungsort. Ashitaka Sarutobi hatte bereits vor einer kleinen Weile zur halben Geschwindigkeit befohlen, um das Einsickern, also möglichst unbemerktes Vorwärtskommen, zu ermöglichen. In der Nähe des Dorfes gab es keine allzu dichten Wälder mehr, sodass sie jedoch auf den herkömmlichen Pfad abweichen mussten. Wenige hundert Meter vor dem Örtchen stießen sie auf die erste Leiche, von einer Klingenwaffe umgebracht, in einem sauberen Hieb. Der Tote lag natürlich schon länger hier, die Nachricht des Blutbades hatte Konohagakure schließlich erst in der Nacht erreicht; ein Läufer aus einem anderen Dorf hatte sich die Lunge aus dem Leib gehechelt, um die Meldung zu überbringen.
Hm machte Ashitaka, betrachtete die Spuren im Staub. Verschaffen wir uns zunächst mal einen Überblick... Kurzentschlossen holte er einen Notizblock hervor und zeichnete eine Skizze, wobei er die Position der Leiche eintrug. Beweg dich achtsam, scheuch nicht direkt jemanden auf ordnete er in Masarus Richtung an. Im besten Falle sind wir diejenigen, die heute jemanden überraschen...
Ashitaka Sarutobi träumte wahrlich von dem tage, an dem ausnahmsweise er mal derjenige war, der einen Hinterhalt stellen durfte. In aller regel war er selbst immer der Typ, der in gestellte Fallen zu laufen hatte. Mal selbst jemandem auflauern, das wär mal was.

Während in einem anderen Dorf die Stille dieses ungeweihten Friedhofs durch das Scharren eines Schleifsteins gestört worden war, spielte hier das Geld eine äußerst lebendige Melodie. Aus dem Inneren des Lebensmittelladens kam das Klimpern von Münzen, die gegeneinander hüpften.
Auf dem Tresen des kleinen Lädchens hockte ein Mann, intensiv mit der Geldschublade der Kasse befasst. Hm, hm, hmmm... Die Gestalt trug das Haar raspelkurz, war glattrasiert abgesehen von einem imposanten Zickenbart, den er offenbar sorgsam pflegte. Nachdenklich fuhr er sich mit der linken Hand durch eben dieses Stück Bartwuchs, während seine Rechte mit den Münzen spielte. Er betrachtete die Kopfseite einer Jeden, derweil seine Sense nahebei lehnte. Zu dumm, zu dumm... Auch hier ist er nicht, auch hier ist er nicht... die Last eines Numismatikers lastet wahrlich schwer auf den Schultern...
Seine Kleidung war einfach, aber sauber. Und nichtmals vor Blut starrend. Er achtete offenbar sehr auf seine Erscheinung, im Augenblick jedoch umso weniger auf seine Umgebung. Er warf erneut eine Anzahl Münzen beiseite. Eine Schande. Kein Kleingeld mehr, heutzutage? Ja, geht denn alles vor die Hunde?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Sa Feb 23, 2013 2:43 pm

Der Marsch verlief recht schnell, Masaru hatte ja nie Probleme damit körperliche Arbeit zu verrichten. Auf dem letzten Wegstück befolg ihm der andere die Geschwindigkeit zu senken. Sie wollten sich in das Dorf einschleichen. Wirklich viel hielt Masaru davon nicht, aber den Spaß sollte er Ashitaka wohl lassen. Nach einem kurzen Waldstück, etwa hundert Meter vom Dorf entfernt, trafen sie auf die erste Leiche, die sauber getötet worden war. Der Blick des Jinchuriki wurde zornig, seine roten Augen funkelten böse. " Ich werd schon aufpassen. Aber wenn ich den Kerl finde der das hier getan hat. " Er ballte seine Hände zu Fäusten, machte sich dann jedoch auf, ging langsam in die Richtung des Dorfes. Dort angekommen überkam ihn ein Gefühl des Ekels. Überall lagen Menschen, blutverschmierte Körper, abgetrennte Gliedmaßen. Die Knochen des Jonins knackten, als er dieses Bild aus einer Seitengasse heraus betrachtete, während er die Fäuste fester drückte. Hier würde jemand bezahlen. Wer würde diesen unschuldigen Menschen soetwas antun? Hörst du das? Yonbi meldete sich zu Wort, blieb dann jedoch äußerst still damit Masaru auch das Geräusch vernehmen konnte, das ihn gerade aus der Ruhe gebracht hatte. Das Klimpern von Münzen war zu hören, leise aber regelmäßig. Langsam trat der Jinchuriki auf die Straße, bedacht auf keine Leichenteile zu treten. Das Geräusch kam aus der Richtung eines Lebensmittelladens. Vorsichtig näherte sich Masaru diesem Geschäft, dessen Scheibe eingeschlagen und die Tür aufgebrochen war, er presste sich an die Wand, lugte dann in den Laden hinein. Ein glatzköpfiger Mann saß dort am Tresen und schien mit der Kasse beschäftigt zu sein. War er derjenige der das hier angerichtet hatte? Masaru konzentrierte sich kurz, atmete tief ein, und ging dann gelassen aus seinem Versteck hervor und stellte sich in den Türrahmen. " Hey du! Bist du derjenige der das hier angerichtet hat? " ertönte die wütende Stimme des Jinchurikis, dessen rote Augen den Mann fixierten. Natürlich hätte er auf die Anweisungen seines Partners warten sollen, doch hier hieß es handeln, und nicht erst lange reden. So war Masaru.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   So Feb 24, 2013 10:57 am

" Ich werd schon aufpassen. Aber wenn ich den Kerl finde der das hier getan hat. " Der Jinchuuriki ließ unausgesprochen, was er nach erfolgreichem Ergebnis der Suche tun würde. Gleichwohl, denken konnte mans sich ja. Nachvollziehbar erwiderte Ashitaka sachlich. Im Angesicht der Leiche überkam ihn eine deutlich weniger emotionale Reaktion, doch da war eben jeder etwas eigen. Die leidenschaftliche Äußerung Masarus war für ihn verständlich.
Wäre der Jinchuuriki ein Ge-Nin oder Chuu-Nin gewesen, Ashitaka hätte ihn vermutlich getadelt und ermahnt, kühles Blut zu bewahren. Doch er war Jo-Nin und hatte sich diesen Rang wohl auch verdient; Ashitaka nahm es daher schlicht hin. Es gehörte zu seinen Qualitäten, Mitgefühl zu den Menschen in seiner Umgebung zu haben. Nicht zu verwechseln mit Mitleid, davon hatte er nicht besonders viel. Doch er hing dem festen Glauben an, dass jeder Mensch aus seiner Sichtweise heraus nur tat, was er für logisch hielt. Alles war nachvollziehbar vom Standpunkt des anderen aus.
Ashitaka trennte sich von Masaru; derweil sein Partner mitten ins Dorf hinein lief, umrundete er den Ort auf der Suche nach weiteren Leichen, Spuren oder Anhaltspunkten.

Unterdessen wurde der münzenzählende Jashinist durch Masaru gestellt. Der Jinchuuriki trat dabei in gewohnter, direkter Weise auf. Der Angeblaffte wandte den Kopf. Hah? Was habe ich angerichtet? Der Überraschte war noch ganz bei seinem persönlich drängendsten Problem. Inflation, die ist der ganz große Mist! All die kleinen Münzen sind vom Aussterben bedroht. Hölle ists, was soll man machen, wenn man seine Sammlung voll kriegen will? Er schaute Masaru näher an. Du hast nicht zufällig eine Sieben-Ryo-Münze mit der Prägung Daimyou Hanzos, nein?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   So Feb 24, 2013 9:47 pm

Mit wenigen schnellen Schritten war Masaru an den Mann herangetreten, schnappte ihn am Kragen und riss ihn hoch, drückte ihn gegen die nächstbeste Wand. Wütende Augen sahen in sein Gesicht, Augen die bereitwaren diesem Kerl Schmerzen zuzufügen bis er gestehen würde. " Ich will wissen ob du diese Menschen getötet hast! " sprach er laut, der Zorn seiner Stimme war deutlich zu spüren und sollte dem Mann klarmachen das er hier mit seinem Wohlbefinden spielte. " Los, spucks aus! " Aus dem Augenwinkel sah der Jinchuriki die Sense, an die sich der Mann eben angelehnt hatte. War sie etwa das Werkzeug, mit dem diese Menschen ins Jenseits befördert worden waren? Der Griff um den Kragen des Mannes wurde fester, Masarus Blick löcherte ihn. Kleiner, irgendwas gefällt mir an diesem Typen nicht. Ganz und garnicht. Halte dich bereit, ja? Mach ich, Son, ich passe auf mich auf. Wenn dieser Typ mir nicht gleich antwortet dann hole ich die Antwort eben aus ihm heraus! Damit war es dem Kiryu ziemlich ernst. Eigentlich war er nicht der aggressive Typ, doch hier hörte der Spaß eindeutig auf. Es ging schließlich um Menschneleben, um kleine Kinder, alte Menschen. Es ging um Verkäufer, Händler, Gastwirte und viele mehr. Es ging aber vor allem um eines: Menschen die es nicht verdient hatten einfach umgebracht zu werden. " NA LOS REDE SCHON! " brach es aus dem Jinchuriki hervor, dessen freie Hand Feuer fing und sich bedrohlich in Schlagposition begab.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mo Feb 25, 2013 9:26 pm

Hatte wohl kein Kleingeld. Der Jashinist fühlte sich umgehendst von der Theke geklaubt und unsaft gegen die Wand gepresst, während ihm der Neuankömmling übelstlaunig an die Wäsche ging. Wärs ne Frau gewesen, es hätt sich schlüpfrig anhören können. So wars jedoch eher eine Begegnung der unangenehmen Art, und sogleich trichterte der Konoha-Nin seinem Gegenüber auch schon sein Begehr in den Gehörgang. In emotional höchst geladener Weise legte er ihm seinen Wunsch auch wirklich unmissverständlich dar. "NA LOS REDE SCHON!"
Feuer um die Faust. Der Jashinist blinzelte, während sich die Flamme arg hell in seinen Augen fing. Ach so, diese Anrichtung murmelte er mit einem Lächeln, das wohl als Entschuldigung dafür herhalten sollte, warum er so lang brauchte, um die Frage richtig zu verstehen. Ja, in der Tat. Wieso? Hab ich wen übersehn?
Hab ich vergessen, den Zucker nach dem Kaffeekränzchen zurück ins Regal zu stellen?

Ashitaka Sarutobi betrachtete die ganze Lage inzwischen aus der Vogelperspektive. Er hatte das Dorf umrundet und war auf keine weiteren Leichen gestoßen; anschließend war er von der östlichen Seite her eingesickert und hatte sich über die Dächer springend einen Überblick verschafft, weiterhin an seiner Skizze arbeitend. Nun klopfte er, auf der örtlichen Mühle stehend, mit dem Bleistift auf den Notizblock und glich ab, ob seine Skizzierung akkurat war. Ganz offenbar murmelte er, Annäherung des Aggressors von Westen... Fund erste Leiche, am weitesten außerhalb des Dorfes platziert. Fund weiterer Leichen... Westteil besonders betroffen... Bewaffnete unter den Toten, Bürgerwehr. Tote sehen allesamt nicht wirklich abgerissen aus, keine Anzeichen für wochenlanges Waldleben. Keine Räuber unter den Toten, oder gar keine Räuber der Grund? Prüfend ließ er den Blick schweifen. Keine Zeichen für eine anrückende Reitergruppe oder Sonstiges, kein plattgetrampeltes Korn links und rechts des Pfades. Rennende Horden benutzen selten ortnungsgemäß den Fußweg. Viel Stoff zum Grübeln. Ashitaka wandte sich erneut dem Dorf zu. Keine Toten mehr im Ostteil, kaum in Nord oder Süd. Die buchstäbliche Spur aus Leichen führt nicht wirklich über Ortskern hinaus...
Und dann hörte er es. Leise, säuselnd im Winde. "NA LOS REDE SCHON!"
Der Sarutobi hielt inne, spitzte die Lauscher. Der Stumpf seines fehlenden kleinen Zees kribbelte unangenehm.
Oh Guano murmelte der Jo-Nin abgeklärt und gewohnt tiefenentspannt. Mir deucht, ich spüre eine Erschütterung der Dienstvorschrift zwecks Verhalten im Felde.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mo Feb 25, 2013 9:44 pm

Masarus Augen weiteten sich, als der Jashinist das Verbrechen zugab, jedoch so tat als ob es nichts großes gewesen wäre, sogar noch frech fragte ob er einen vergessen hatte. Danach war sein Blick umso schärfer. " Du scheiß Mistkerl. " murmelte er während er den Kopf gesenkt hielt. " Das waren unschuldige Bürger, normale Menschen die hier friedlich lebten. " Er hob seinen Blick, kalte rote Augen starrten den Mann an. " Dafür wirst du bezahlen. Und das nicht nur mit deinen Münzen. " flüsterte er, seine brennende Faust machte sich auf den Weg das Gesicht des Mannes zu verunstalten, während Masaru seine andere Hand freimachte und auch diese in die Hitze eines Feuers hüllte. Ein Hieb nach dem anderen, immer mehr Kraft, immer anstrengender, schossen auf den Jashinisten ein. Verbrennungen würden Schmerzen verursachen, Knochen würden unter der Wut des Jinchurikis zerbrechen. " DIESE MENSCHEN HABEN NICHTS GETAN! " brüllte er den Jashinisten an, der ganz augenscheinlich den verwundbaren Punkt des Jonins getroffen hatte. Unschuldige Menschen wollte er beschützen, er konnte nicht glauben das jemand so abgrundtief böse war, das er diese Leben einfach so auslöschte. Je mehr Masaru daran dachte, umso wütender wurde er, und umso härter versuchte er zuzuschlagen. " Du dreckiger Mistkerl, dir geb ichs, dir zeig ichs. GEH VOR DIE HUNDE! " beendete er seinen Satz mit einem Schlag ins Gesicht, während er tief durchatmete. Er hatte nun einige Schläge gesetzt, ziemlich viele um genau zu sein. Yonbi wusste nicht wie er reagieren sollte, er kannte es nicht Masaru so wütend zu erleben, versuchte alles daran zu setzen ihn zu beruhigen damit sich das Gewand nicht bilden würde. Kleiner, ruhig, ihr wollt ihn lebend. Der hat es doch garnicht verdient! Das tut nichts zur Sache, dein Auftrag ist es ihn lebend zu fangen. Egal welche Taten er begangen hat, zügle dich. Eine der riesigen Affenhände legte sich auf Masarus Schulter, während er in seinem Seelenversteck vor Yonbi stand, die Fäuste so stark geballt das es schmerzte. Der Jinchuriki atmete schnell, packte den Mann wieder beim Kragen. " Im Namen von Konohagakure no Sato nehme ich dich fest. Wenn du Widerstand leistest werde ich dich langsam schmelzen lassen. Ehrlich gesagt wäre mir das sogar deutlich lieber. " Masaru flüsterte und versuchte sich zu beruhigen. So eine Seite kannte man von Masaru kaum.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Di Feb 26, 2013 5:19 pm

Der Massenmörder, der von Masaru soeben festgenommen wurde, wirkte ziemlich lädiert. Zahlreiche Hiebe vom Format eines in brennendes Öl getauchtem Vorschlaghammers hatten deutliche Spuren an seinem Körper hinterlassen, Brandwunden und Prellungen und einen gebrochenen Kiefer. Der urplötzlich wieder in die richtige Stellung rutschte, mit einem wirklich grauenerregenden Knacken. Hah... Uffza! Eingedellte Rippen richteten sich, selbst die frischen Brandmale heilten innerhalb eines Augenblicks. Der Jashinist grinste breit, und dann rutschte er einfach aus dem Oberteil heraus, welches Masaru am Kragen gepackt hielt, schlidderte fort vom dem überraschten Shinobi, ergriff seine an der Wand lehnende Sense. Das seh ich anders! Nichts kann mich halten, nichts kann mich bannen! Die Welt steht mir offen, YEPPA! Mit diesen Worten sprang er einfach durchs Schaufenster.
Auf der anderen Seite landete gerade Ashitaka Sarutobi, der dem dumpfen Schlagen von Fäusten gefolgt war und sich gerade daran machen wollte, den Lebensmittelladen taktisch günstig anzugehen. Da flog ihm der Jashinist durchs klirrende Fenster entgegen. Huah!
Huah! rief auch der Jashinist, ehe er seine Sense schwang, direkt im Sprung, wobei er brüllte: Geheimkunst! Handquirl des Todes!!! Er drehte sich rasend schnell um die eigene Achse und ließ die Waffe wirbeln. Ashitaka wich mehr oder minder elegant aus, indem er sich einfach rückwärts fallen ließ, sodass er sich glücklicherweise knapp außerhalb der Reichweite befand. Der Jashinist bekam kurz Bodenkontakt, ehe er auf ein Hausdach sprang und von oben herunter lachte. Haha! Da ist ja noch einer!
Ashitaka erhob sich wieder, sah den Jashinisten an. Dank der Sonnenbrille wirkte er nicht halb so verwirrt, wie er wirklich war. Er wandte sich an Masaru. Statusbericht. Wer ist der Knabe?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Di Feb 26, 2013 11:24 pm

" Er ist unser Ziel " antwortete Masaru kurz, während er in höhster Eile aus dem Laden gesprungen war, damit der Jashinist bloß nicht entkommen würde. Son-Goku? Lass uns diesen Typen fertig machen. Seine Wunden sind weg, keine Ahnung wieso. Ich denke ich brauche etwas mehr Durchschlagskraft, oder? Yonbi grummelte. Unverwundbarkeit? Was war das nur für ein komischer Freak? Hau ihm gut auf die Fresse, ja? Masaru lächelte leicht. " Okay, Sarutobi-san, ich werde dem Typen nun gewaltig auf die Fresse geben, wenn du willst kannst du gerne auch dein Glück versuchen. " Masarus Hände und auch seine Füße fingen Feuer, um den Jonin herum wurde es warm, beinahe heiß. Nicht nur das Feuer war Grund dafür, auch der Yonbi schien in dieser Partie mitmischen zu wollen. " Pass aber vor allem auf das du mir nicht in die Quere kommst. " Masaru schätzte sich selber deutlich kampfstärker als den Sarutobi ein, wahrscheinlich lag er damit sogar garnicht so falsch. " Hey, Ziegengesicht! Mach dich auf eine Tracht Prügel gefasst wie du sie noch nie gespürt hast! " Mit diesen Worten entlud er Feuer durch seine Schuhsohle, schleuderte sich hoch in die Luft füllte seine Lungen mit eben jener und begann dann mehrere Lavageschosse auf den Mann zu feuern, während er sich mit einem weiteren Feuerstoß aus den Schuhsohlen recht schnell auf ihn zu bewegte, die flammenden Fäuste bereit zum Angriff, bereit diesem Schwein zu zeigen wo der Hammer hängt.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi Feb 27, 2013 9:28 pm

Wie nicht wirklich anders zu erwarten war, brachte Masaru Kiryu eine nicht geringe Motivation mit sich. Förmlich glühend vor Ehrgeiz folgte er dem Sensenschwinger nach, um nur kurzzeitig Statusbericht abzulegen und seiner Hitzköpfigkeit Raum zu machen. "Okay, Sarutobi-san, ich werde dem Typen nun gewaltig auf die Fresse geben, wenn du willst kannst du gerne auch dein Glück versuchen." Anschließend glühte er buchstäblich, indem er in Flammen aufging. "Pass aber vor allem auf das du mir nicht in die Quere kommst."
Käm nie auf den Gedanken, erwiderte Ashitaka trocken. Die Flammen Masarus spiegelten sich in seinen Brillengläsern. Auch wenn ich einwenden mag, pure Angriffswucht schlägt nicht unbedingt...
"Ziegengesicht! Mach dich auf eine Tracht Prügel gefasst wie du sie noch nie gespürt hast!"
Was solls. Schulterzucken. Der Sarutobi hielt sich entsprechend zurück, während der Jinchuuriki neben ihm durchstartete, mit einer Flammenspur aufs Dach zuflog und Lava auf den Gegner feuerte. Dann folgte er ihm.

Der Jashinist sah den Heißsporn kommen. Lavageschosse flogen ihm entgegen; mehr aus Spaß an der Freude als aus Notwendigkeit wich er den ersten zwei Geschossen aus, die nächsten drei jedoch fing er jedoch absichtlich, indem er sich mit seiner nackten Brust in die Schussbahn warf. Haha! HEIß! Dem Shinobi selbst sprang er dann doch wieder aus dem Weg; behende federte er in die Höhe, wirbelte herum, während Masaru unter ihm hindurch schoss, und versuchte einen Schlag mit der Sense anzubringen, doch dafür war er dann doch zu langsam.
Ashitaka sprang kurz darauf aufs Dach; der Jashinist landete, winkelte die Sense an und schlug zu, kurz und hart. HA! Du wieder!
Ashitaka wich aus, trat beiseite und ließ die Sense in die Dachziegel fahren. Die Lava tropfte gerade vom Oberkörper des anderen herab; Brandblasen und Feuermale heilten innerhalb weniger Augenblicke. Oha! Du hast eine praktische Fähigkeit.
Das ist sie, nicht wahr? Er riss seine Waffe wieder frei, holte neu aus. Ihr Konohas, seid ihr nicht sonst mehr? Die Sense sirrte, zischte im Wind. Wo ist der Rest? Ploppt später noch aus dem Boden?!?
Ashitaka tat einen Hüpfer, zog die Beine an; die Sense rauschte haarscharf unter ihm hinweg. Schon möglich! Man weiß nie! Den Rückschlag der Sense parierte er mit gezogenem Kunai. Der Schwung der Waffe war jedoch groß genug, ihn wegzudrücken. Der Jo-Nin ließ sich davon tragen, flog glatt aufs benachbarte Gebäude hinüber, fing sich dort und eilte dorthin, wo Masaru angelangt war.
Hergehört! rief er ihm zu, Kiryu-san, Kampfauftrag! Durchschlagskraft reduzieren, Wirkungsradius erhöhen, Mittelstrecke ist jetzt angesagt! Nimm keine Rücksicht auf das Gelände, aber mach den Treffer sicher! Ich will seine Fähigkeit noch einmal sehen!
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   So März 03, 2013 9:14 pm

Sein Angriff traf auf der Brust, doch das war es auch, nichts geschah. Die Lava brannte sich in den Körper des anderen, doch das war es auch. Er zeigte keine Reaktion die man von jemandem erwartete, dessen Brust mit Lava überzogen wurde. Masaru war auf einem Dach gelandet und beobachtete den kleinen Schlagabtausch des Jashinisten mti Ashitaka. Bald schon wurde der Jonin weggeschleudert, begab sich dann zu dem Jinchuriki und erteilte diesem den Auftrag mit Langstreckenangriffen fortzusetzen. " Geht klar. " Mit beiden Handflächen zeigte er auf den Ziegenbärtigen, Lavakugeln schossen aus diesen hervor , breit gefächert sodass sie beinahe auf jeden Fall treffen würden. Tausende kleine Lavageschosse die sich in die Haut des anderen ätzen würden. Um diese Attacke noch zu verstärken schob er Chakra des Yonbis hinterher, versetzte sich in die erste Stufe des Chakramantels, in der noch kein Schwanz gebildet wurde. Dadurch nahm die Frequenz, mit der Masaru schoss schlagartig zu, auch die Wärme die den Jonin umgab wurde mehr. Ashitaka dürfte diese unnatürliche Wärme natürlich fühlen, stand er doch garnicht so weit von dem Jinchuriki weg. " Weich dem aus, Ziegenfresse! Ich werde dich durchlöchern! " Der Strom an Geschossen versiegte, Masaru legte aber direkt nach, indem er die Hände zurücknahm, sie so formte als ob er eine Kugel neben seiner Hüfte halten würde. Tatsächlich hielt er auch bald schon eine Kugel aus Lava an dieser Stelle. Schlagartig richtete er diese nach vorne auf den Jashinisten, winkelte die Hände so an, dass eine mit den Fingern nach oben, die andere mit den Fingern nach unten gedreht war. " Youton: Shakunetsu Jigoku! " kündigte er das Jutsu diesmal an, als zwei Lavastrahlen aus den Handflächen schossen, sich vereinten und mit gemeinsamer Stärke gegen den Unverwundbaren vorgehen sollten. " Nimm das! " Durchlöchern würde der Strahl ihn, wenn er treffen würde, aber auch die Umgebung sollte einigen Schaden erleiden.

PS.: KAAAAMEEEEE-HAAAAMEEEEE-HAAAAAAAAA
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mo März 04, 2013 9:53 pm

Flammen und sprühende Hitze. Für Katon, Feuerwerk der großen Jungs, konnte sich selbst Ashitaka Sarutobi immer wieder aufs Neue begeistern. Auch wenn sich diese Freude über den gleißenden Budenzauber natürlich nicht sonderlich auf seinem Gesicht abzeichnete. Dank seiner Sonnenbrille war der Jo-Nin imstande, dem Sperrfeuer seines Kameraden uneingeschränkt zuzusehen. Machte einen vielversprechenden Eindruck.
Es hagelte Lava, ein munterer Regen golfballgroßer Kugeln, und Masaru gab weiter Schub, tauchte in die erste Stufe des Jinchuuriki-Gewandes ein. Tapfere kleine Dampfmaschine, ratterratterratter. Der Arbeitseifer ließ ihn buchstäblich strahlen vor Schaffensfreude, und so trat Ashitaka ein paar Schrittchen beiseite, während er das Ergebnis des Geschoss-Volleys betrachtete.
Der Jashinist nahms erneut mit großem Geschrei. Wuha! Tränen der Sonne, senkt euch und sengt mich, hahaha- Weiteres Gackern ging in Gurgeln unter, da ihm eine Lavakugel sauber in die Fressluke fuhr. Nicht das Schlechteste, was passieren konnte, dachte Ashitaka. Weiteres blieb ihm im allgemeinen Hagelschlag jedoch verborgen. Masaru indes machte Nägel mit Köpfen und wandelte seinen Angriffsmodus um; anstelle eines brennenden Bienenschwarms ging er dazu über, einen konstanten Strahl abzuschießen und das Feld buchstäblich zu säubern. So feinfühlig, wie man eine fies blutende Wunde mithilfe von explodierendem Schwarzpulver versiegelte, doch immerhin. Sein Bemühen verwandelte das Gelände, bestehend aus größtenteils hölzernen Dächern, in ein Inferno.
Den konntest du dir wohl nicht ganz verkneifen, was? Keine wirkliche Maßregelung, nur eine trockene Feststellung. Achselzuckend tat er den höchstwahrscheinlichen Fakt ab, dass es nun keinen Körper mehr gab, der sich in Sekundenschnelle regenerierte und den sie mit nach Hause schleppen konnten. War ja auch nicht so explizit Weisung des Tages. Entsprechend gelassen betrachtete er nun die glosenden, glimmenden und von Lava überzogenen Trümmer einstürzender Dächer, hier und dort lag langsam erkaltende Lava wie alter Schnee.
Der Sarutobi wandte sich seinem Partner zu, betrachtete eingehend das Bijuu-Chakra um dessen Körper. Und das ist also das legendäre Jinchuuriki-Gewand? Du hast ihn im Griff?
Während er diese Frage stellte, gab er dem Jinchuuriki gleichsam einen lässigen Wink, ihm zu folgen, während er sich an den Rand der Zerstörung begab. Im Zweifelsfalle sollten sie ja doch noch schauen, ob es in der Schneise der Zerstörung nicht doch noch Überreste gab, die sie bergen konnten.

Der Jashinist war zusammen mit dem einstürzenden Dach in die Tiefe gefallen, nachdem er konzentrierte Strahl ihn noch sauber erwischt hatte. Sein Leib war überzogen von Feuermalen, nicht nur tiefstrot, sondern kohlenschwarz, und wo der Strahl getroffen hatte, klaffte sogar eine Art Krater in seiner Brust! Doch er lebte noch, selbstredend, lag unter den Trümmern. Langsam heilte er wieder ordentlich zusammen, und kichernd bleckte er perlweiße Zähne in einem rußgeschwärzten Gesicht. Mit rechts umfasste er die Sense. Leitete Chakra hinein.
Sobald die beiden Konohas in sein Sichtfeld gerieten, also am Rande des eingestürzten Daches auftauchten, würde er aufspringen und wilden Hieb ausführen, der eine Chakrasichel auf sie jagen sollte.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mo März 04, 2013 11:44 pm

Alles traf, der andere machte keine Anzeichen einem der Geschosse auch nur Ausweichen zu können. Masaru folgte dem Zeichen des anderen, näherte sich den brennenden Ruinen eines, war es zuvor eine Wohnung oder doch ein Geschäft? Dies konnte man nicht mehr erkennen, was die Flammen nicht verschlangen war bereits von dem Lavahagel unkenntlich gemacht. " Ich kann das Chakragewand bis zu zwei Schwänzen kontrollieren, mit dem dritten stehe ich noch in Verhandlung. " meinte der Jonin lächelnd. " Yonbi ist da ein wenig sturr. " Jetzt bin ich es also Schuld? Du bist es doch, der meinen Forderungen nicht bedingungslos gehorchen will. Ein mal im Monat Narrenfrei, mehr will ich nicht. Du weißt ganz genau das die dich wieder in irgendein Gefäß sperren, wenn ich auch nur Anzeichen habe, das du an die vollkommene Kontrolle gerätst. Lass mich mit Mai darüber reden, ja? So ging das Gespräch jedes Mal aus, und immer wieder begann das ganze von vorne. Masaru verschränkte die Hände hinter dem Kopf und trat an den Trümmerhaufen heran. " Ob er das wohl überlebt hat? " Das war natürlich rein rhetorisch. Wie könnte ein normaler Mensch ein solches Ausmaß an Zerstörung überleben? Ab und zu hoffte Masaru es würde eine Spezialeinheit geben die sich nur damit beschäftigte. Zerstörung. Das konnte er am besten, in so einer Truppe wären seine Fähigkeiten wohl am besten genutzt. Nicht viel später sollte sich zeigen das auch die Hokage dieser Angriffskombination ausweichen konnte, ein Punkt mehr, der Masaru dazu bringen würde Mai nicht als normalen Menschen zu bezeichnen. " Ob wir das hier bezahlen müssen? " schoss ihm durch den Kopf, und er äußerte seine Bedenken auch direkt. " Mein schönes Gehalt! " Wovon sollte er denn so viel essen, wenn sein Gehalt für die Herrichtung eines Dorfes hinhalten müsste. Der Jinchuriki schüttelte den Kopf, bloß nicht!
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Di März 05, 2013 9:22 am

Mit der dritten Stufe stand er noch in Verhandlung? Faszinierend ausgedrückt. Wobe es schon allein beeindruckend war, dass er überhaupt irgendwas von seinem Bijuu kontrollieren konnte. War angeblich nicht zwangsläufig so; Jinchuuriki waren einst vor allem dafür geschaffen, wirkungsvolle Gefäße für die Monster darzustellen. Dass sie auf das Chakra der Wesen zugriffen, war besonders zu Beginn der Jinchuuriki-Zeit ein überraschender Nebeneffekt.
So so wiederholte Ashitaka gemächlich, Stur. Nun ja, darf ein solches Biest wie er wohl auch sein. Schätzte der Sarutobi jedenfalls. Auch wenn er den Yonbi nur aus Illustrationen von Sachbüchern kannte. Wer die Fuuin studierte, kam um Bijuu und dergleichen nicht wirklich herum.
Vom Dach aus konnten sie nun ins untere Stockwerk des Gebäudes schauen, nichts als Trümmer. Die rhetorische Frage Masarus wurde nur mit einem Achselzucken quittiert. Das andere Thema, die Deckung der Schäden durch ihre eigenen Gehälter, bekam etwas mehr Antwort. Dafür gibt es Budgets kommentierte Ashitaka im Brustton der Sachlichkeit. Eigentlich sollte ich es nicht unbedingt sagen, aber für dich sogar ein Eigenes. Er verzog nichtmals eine Miene, während er dies sagte. Du kennst das Sparschwein? Im Ruheraum der Kekkai-Einheit? Er meinte natürlich jene Truppe, die für die allererste Barriere zuständig war, die Konoha wie eine Käseglocke abschirmte. Die meisten Jo-Nin schoben in regelmäßigen Abständen auch dort Dienst, wenn sie als Wachen eingeteilt waren. Ich sage nix weiter. Nur, dass das, was drin ist, nicht ausschließlich für Kaffee, Snacks und die Spielkonsole in der Ecke bestimmt ist.
Hoffentlich war das nicht zuviel Information. Am Ende drehte Masaru, dadurch beflügelt, nur noch mehr auf. Vielleicht aber ging es auch in die andere Richtung und er passte lieber mehr auf, nicht zuviel zu zerstören, sodass die Kekkai-Einheit immer genug Finanzielles besaß, um neue Snacks zu kaufen.

Just in diesem Augenblick beschloss der Jashinist, von den Toten aufzuerstehen. Seine inneren Verbrennungen waren halbwegs verheilt, sodass er wieder bewegungsfähig war. So sprang er auf, mit einem BRUHAHAHA-*hust*, wobei eine Rauchwolke aus seinem Munde stob. Er schleuderte die Trümmer, die ihn bedeckten einfach beiseite und schlug mit der Sense zu, die eine Sichel aus Chakra von der Klinge springen ließ!
Ashitaka reagierte umgehend. Abstand! Er schnellte rückwärts; dort, wo er eben noch gestanden hatte, explodierte das Dach dank der Druckwelle von unten her und spie Holzsplitter in alle Richtungen.
Der Jashinist sprang aus dem Loch heraus, landete an anderer Stelle als die Jo-Nin auf dem Dach und präsentierte sich in heroischer Pose, rußgeschwärzt... und nackt. WAHAHAHA! Ihr Pisser, meine Klamotten! Mit dem Hemd konnte ich leben, doch mit meinen Hosen? Leidet, starret und erblasset in Eifersucht, das habt ihr nun davon!
Ashitaka starrte selbstredend nicht dahin, wohin sein Gegner die Blicke gern gelenkt hätte. Das muss ein Genjutsu sein riet er, eins, das einen Treffer vorgaukelt, obwohl das Ziel ausweicht. Irgendsowas musste es ja sein. Eine so starke Kunst kann es gar nicht geben.
Da gibts nix, Kiryu-san sprach er daher, Ich klinke mich ein. Ashitaka zog Kunai. Weiter Mittelstrecke, aber diesmal kleines Feuer. Keine Riesengeschosse, hinter denen er sich verbergen kann. Wir müssen ihn ständig sehen können.
Heda, Schluss mit Gerede! Der Jashinist holte weit aus, erneut flimmerte Chakra um die Klinge seiner Sense. Im Schwung donnerte wieder die Sichel auf sie los. Ashitaka wich mit einem Sprung aus, ließ das Ding unter ihm hindurchgehen. Stark war der Angriff wohl, aber zu langsam und zu offensichtlich.
Los! Kiryu-san, Feuer vor!
Wenn sie ihn jagten, würde er auch keine Chance haben, sich erneut zu verstecken. Und es würde sich zeigen, ob seine Wundheilung echt war oder doch nur ein Trick.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi März 06, 2013 12:29 am

Masaru legte den Kopf schief, denn er verstand nicht so recht was Ashitaka ihm mitteilen wollte. Ein Sparschwein nur für ihn? Budgets bei der Kekkai Einheit? Er verstand also wirklich nur Bahnhof, nahm das ganze aber mit einem gelassenen Schulterzucken hin. Yonbi grummelte belustigt, sah die Intention des Jonins und machte daher keine Anstalten Masaru die ganze Sache zu erklären. Das nächste was Masaru mitbekam, als er aus der Seelenwelt gezogen wurde war das laute " Abstand! " des Sarutobis. Masaru tat ihm nach, zog sich mit einem schnellen Sprung zurück als das Dach durch die Druckwelle explodierte und der Jashinist, anscheinend immernoch quicklebendig aus den Trümmern sprang. " Alter, das ist nicht dein Ernst. DU LEBST? " Doch es blieb nicht viel Zeit den Ziegenbärtigen zu beschimpfen, er schwang seine Sense mit einiger Kraft, eine Druckwelle bewegte sich auf Ashitaka und Masaru zu. Während Ashitaka dieser durch einen Sprung auswich feuerte Masaru seine eigene Druckwelle, eine Art Brüllen, dagegen, woraufhin beide neutralisiert wurden. Zugegebenermaßen, Masaru hätte einfach volle Power geben können, doch dann lief er in Gefahr auch Ashitaka zu treffen. Dieser gab nach der Ausweichaktion auch direkt die nächsten Anweisungen an Masaru durch, er solle weiterhin Mittelstreckenangriffe nutzen, dabei jedoch darauf achten das man den Jashinisten zu jedem Zeitpunkt sehen konnte. Der andere würde schon wissen was er da machte, also entschied sich Masaru dazu den Befehlen zu folgen. bis jetzt hatte es sich schließlich einigermaßen gelohnt auf den Jonin zu hören. Kleines Feuer sollte er also verwenden. Besaß er sowas eigentlich? Schnell hatte er einige Fingerzeichen geschlossen, holte Luft und schoss dann mehrere Fußballgroße Geschosse auf den Gegner. " Katon Housenka no Jutsu " Direkt danach folgten weitere Fingerzeichen " Doton: Baradama no Jutsu " Unzählige Schrotgeschosse verließen den Mund des Jinchuriki, mehr zufällig als geplant nahmen sie ihren Platz in den Housenkafeuerbällen ein, zumindest einige. Damit sollte das kleine Feuer fürs erste befriedigt sein, denn wirklich viel mehr hatte der Jonin nicht. Eines konnte er aber noch auffahren. In den Händen des Jinchuriki entsanden Handballgroße LAvakugeln, die er sofort auf den Jashinisten schmiss, neue entstehen ließ und diese Prozedur einige Male wiederholte, damit es auch bloß genügend Geschosse waren. " Das war mein kleines Feuer, mehr hab ich nicht " rief er Ashitaka zu.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi März 06, 2013 10:05 pm

In der Tat, es war sein Ernst. Quicklebendig war der Jashinist, in luftigen Höhen befand sich seine Laune. Jawohl, Konoha-Gesocks, ich stecke ein, was ihr mir auch entgegenwerft! So sprecht aus, was ihr zu sagen habt, und vernehmt meine Antwort, Bongo wird sie spielen auf euren Trommelfellen! Und die Konoha-Nin sprachen, und ihre Stimme war das Feuer selbst.
Masaru gab sich offenbar alle Mühe, die Order vom "kleinen Feuer" möglichst passgenau hinzukriegen. Das Ergebnis war nichtsdestotrotz ein ziemlicher Hagelschlag, da der Jinchuuriki unter dem Backen kleiner Brötchen auch jetzt verstand, dass er eine bunte Körnermischung zusammenrühren musste. Zuerst kamen die fußballgroßen Feuerbälle, darauf folgten Erdkiesel und Lavaklumpen.
"Das war mein kleines Feuer, mehr hab ich nicht", meldete er anschließend.
Passt schon erwiderte Ashitaka, der stets mit allem zufrieden war, wenn seine Gefolgsleute nur mit bestem Wissen und Gewissen bei der Sache waren. Wenn Masaru eine kombinierte Geschosswand von drei Elementen zugleich für Sparflamme hielt, dann war das eben so.
Der Jashinist war nicht müßig. Er zog die Sense in einen wilden Rundumschwung, trieb sie wuchtig durchs Dach, sodass er mit seiner Waffe unter die Planken haken konnte - und wuchtete sie glatt in die Höhe, sodass sie sich wie ein Schutzschild aufrichteten! Ich liebe eure Hitze, doch jetzt setze ich besser Prioritäten! Die Hintergedanken des gottesfürchtigen Mannes waren pragmatisch: Zwar gefiel ihm der Schmerz der Verbrennungen, doch er verlor auch an Effektivität, wenn er ständig Zeit mit Regenerieren verschleuderte. Besser wars, wenn er seinen Körper funktionsfähig hielt und die beiden Gegner dann besser Jashin opfern konnte.
Die Ninjutsu trafen mit Wucht auf den Schutzschirm und demolierten ihn. Eine geballte Ladung der Dotongeschosse steckte das Holz bereits nicht mehr weg und zerstob in einem Splitterschwarm. Der Jashinist schlug erneut mit seiner chakrageladenen Sense um sich, erzeugte eine Druckwelle und trieb die Lavabälle auseinander. JEHA!
Ashitaka tauchte auf einem benachbarten Dach auf, rechts von ihm. Fang das! Er warf seine zwei Kunai. Der Jashinist wich dem ersten Projektil aus, dafür drang ihm das Zweite jedoch in die Brust. Er stutzte.
Aua. Dann lachte er und stürzte sich auf den Sarutobi, die Sense hoch erhoben. Sein Sprung war zu kurz; er hakte mit seiner Waffe in die Regenrinne des Hauses, auf dem Ashitaka stand, und zog sich schwungvoll hoch.
Getroffen dachte Ashitaka, st er echt? Er zog ein neues Kunai, parierte die Sense wie zuvor auch. Ja! Damit schloss er mit der freien Linken ein Fingerzeichen. Fuuton: Shinku senkai undo!
Und das Kunai, dem der Jashinist ausgewichen war und vor Fuuton-Chakra flimmerte, kehrte postwendend zurück, raste auf den ungedeckten Rücken des Jashinisten zu. Und schlug ein, dass der Getroffene überrascht die Augen aufriss.
Treffer! Ashitaka zog zurück. Er muss echt sein! Masaru erhielt seine Order, die er sich vermutlich am sehnlichsten wünschte, während Ashitaka auf Abstand sprang. Radier ihn aus! Der Jo-Nin war sich sicher, den überraschenden Zug mit dem fuutongesteuerten Kunai hatte der Gegner nicht gut genug voraussehen können, um es rechtzeitig in eine potenzielle Illusion einzubauen. Er musste also wirklich und wahrhaftig vorhanden sein, und damit angreifbar. Egal wie, feg ihn weg!

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Do März 07, 2013 10:37 pm

[CF: klösterlicher Weinkeller]

Mai war, in einem weiten Mantel gehüllt wieder unterwegs. Auch hatte sie ihre Kagetracht abgelegt und war nur noch in ihrer Zivilkleidung unterwegs. Die weite Kapuze, welche ihr Gesicht verbarg. Und auch sonst konnte man eher wenig von ihr sehen. Die Reisenden, die ihr entgegen kamen hielten sie eher für eine Landstreicherin oder so, aber gefolgt von einer Konohashinobi? Alles sehr merkwürdig. Mai wurde immer und immer wieder beäugt. Man erhoffte einen Blick zu erhaschen, doch Fehlanzeige. Es war kein Durchkommen, kein Stück an ihrem Körper, was Mai nicht freiwillig preis gab. In Gedanken ging sie noch einmal das ganze Gespräch durch. Hatte sie sich falsch verhalten? Nein, nun eigentlich nicht, immerhin hatte sie sich so verhalten, wie sie es selber vor sich verantworten konnte. Nun jedoch verlangte etwas Anderes ihre Aufmerksamkeit und Mai blickte von ihrer eben noch leicht demütigen Haltung empor. Sie sah, wie ein Strahl abgefeuert wurde und Schaden hervor gerufen wurde, welcher nicht gerade unerheblich war. Schreie, weinende Kinder und flüchtende Zivilisten waren die Folge und Mai? Was tat die Hokage? Sie blickte mit ihren amethysten Augen in Richtung der Flammen. Wie schön sie doch tanzten. Es war ein Satz und Mai stand auf einem der Dächer. Ihr Blick auf die tanzenden Flammen gerichtet. Wo kamen sie her? War der Brandherd in der Nähe? Zu ihrem Glück waren keine lebenden Wesen anwesend, so dass sie auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen musste. Ob sie diese aufsaugen sollte? Mit einigen eiligen Schritten und Sprüngen kam sie den Flammen immer näher und die Temperatur stieg an. Was für eine Extase. Mai fühlte sich seit langem einmal wieder wie berauscht, fast schon beflügelt konnte man dies nennen. In ihr stieg eine brodelnde Hitze auf, jedoch nicht wie manche denken aufgrund von Lust und Gefallen nein, es war ihr eigenes Chakra, welches anfing auf das Feuer zu reagieren und da kamen sie hervor, die Kontrahenten und begannen sich zu messen. Sie erkannte 2 Konohashinobis. War das Eine nicht gar Kiryu Masaru? Egal. Wer war der Andere? Waren dort irgendwelche Missionen geplant? … Sie überlegte fieberhaft und dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Es war die Mission von Kiryu Masaru und Sarutobi Ashitaka. Diese hatte sie noch aufgegeben und zur Weitergabe bereit gegeben, bevor sie aufbrach. Sie schritt über das Dach an die Kämpfenden heran um sich einen besseren Blick zu verschaffen, als der Sarutobi den Angriff zum Töten gab. Wer war dieser nackte Mann nur? Mai hatte jedoch einen Fehlschritt getan und fiel vom Dach, auf den Jashinisten drauf. Scheinbar hatte niemand damit gerechnet, denn sie kam sich den Kopf reibend empor. Dabei konnte man nun die Lippen und den unteren Teil ihres Gesichtes sehen. Langsam erhob sie sich den Kopf reibend.
Au au aua, kommentierte sie ihre verschmutze Kleidung. Ein normaler Mensch musste doch mindestens Knochenbrüche haben, doch hier war nichts, nicht einmal ein Kratzer. Doch war dies dem Jashinisten egal, denn keine Sekunde, nach dem Mai sich erhoben hatte hatte sie eine Sense an ihrer Kehle und eine Hand, welche sie festhielt.
Weicht zurück, oder ich töte sie., sagte er und leckte sich über die Lippen. Oh Gott, und wie er stank. Klebte dort an der Sense nicht sogar Blut?
Hälst du mich für so schwach?, hauchte Mai mit sanfter und melodischer Stimme. Sie lies ihre Hände herabhängen und dabei berührte sie das beste Stück was der Jashinist noch hatte und gefühlsmäßig würde Mai vermuten hatte er es sehr genossen, was bisher passiert war, doch mochte Mai es nicht wenn irgendwer sie mit einer Waffe bedrohte. Im Eifer des Gefechts hatte der Kämpfer scheinbar vergessen, dass er aufgeheizt war und konnte somit wohl Mais Hitze nicht mehr spühren. Sie legte nun eine Hand um sein Glied und dann…. Begann ihre Hand Feuer zu fangen, gefolgt von ihrem gesamten Körper. Dabei verbrannte der Umhang und gab den Blick auf Mai frei. An ihren Armen und Beinen begannen ihre Magatamaringe zu kreisen und Verbrennungen in der Lendengegend waren sicher sehr schmerzhaft

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Fr März 08, 2013 11:16 pm

Die Augen des Jinchurikis weiteten sich, denn gerade als er anfangen wollte seinen Befehl auszuführen, und dieses Arschloch von Ziegenbart endlich auszuradieren, tauchte die Hokage am Ort des Geschehns auf, verpasste dem Jashinisten direkt einen Angriff an seine empfindlichste Stelle. Masaru konnte sich gut vorstellen welche Schmerzen Mai hervorruf, doch dies war zunächst nebensächlich. " Mai-sama! Was macht Ihr hier? " Während er zu der Hokage sprach versuchte er stark darauf zu achten wie er mit der Ranghöheren kommunizierte, soetwas wie im Büro sollte sich in nächster Zeit besser nicht wiederholen. " Und viel wichtiger, warum mischen Sie sich in unsere Mission ein? Und noch einen Ticken wichtiger:" Er holte tief Luft. " Wieso bekommt dieser Typ einen Kampf mit Ihnen und ich nicht?! " Ein wenig vorwurfsvoll sah der Jinchuriki die Kage an, sah dann zu dem Jashinisten. " Ich glaube das wird nichts bringen, egal was wir anstellen, der Typ hat eine Superheilung oder so, das ist noch viel krasser als Yonbi das je hinkriegen würde. " Masaru überlegte. War vielleicht einer von Sons Brüdern in diesem Kerl? Schnell schritt Yonbi ein, erklärte das er keinen seiner Brüder in diesem Typen spürte und es daher eher unwahrscheinlich sei, das er ein Jinchuriki war. Aber was war er dann? Woher kam seine krasse Regeneration? " Ach egal! Ich mache jetzt diesen Typen fertig! Aus dem Weg! " Das Chakragewand, das er um sich trug flammte auf, nahm eine dunklere Farbe an und bildete schließlich den ersten Schweif des Yonbi. " Hey Ziegenfresse, wenn du denkst das gerade war scheiße heiß, dann warte mal ab was ich jetzt auffahre! " sprach Masaru zu dem Jashinisten, wartete nurnoch darauf das Mai sich von dem Typen entfernte damit er schließlich Vollgas geben konnte. Immerhin hatte Ashitaka den Befehl zum einschmelzen gegeben, und diesem Typen die gerechte Strafe zu bringen wollte er sich nicht nehmen lassen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mo März 11, 2013 10:39 am

Ja, die guten alten Pläne. Nie verliefen sie so, wie man es sich wünschte. Gedenke es, alter Kämpe: In jeder Gleichung, die einen Kampf umreißt, stecken mindestens zwei Unbekannte. Der Kampf der Shinobi dachte Ashitaka in seiner trockensten, ernstesten "Inneren Stimme", ist eine Hölle voller Dämonen.
Und dann kam Mai, vom ungeliebten Schicksal herbeigeführt. Oder von den mehr oder minder so interpretierbaren Signalfeuern Masarus, um sogleich zu demonstrieren, dass ihre Vorstellung von "Damsel in Distress", dem Klischee von der Jungfrau in Nöten, ein bisschen quer lief zu dem, was alle anderen darunter verstanden.
Die ehrenwerte Hokage tat etwas, was selbst den abgebrühten Jo-Nin Ashitaka Sarutobi dezent zusammenzucken und unwohl erschaudern ließ.
Vom Jinchuuriki kam ein Ruf. Wieso bekommt dieser Typ einen Kampf mit Ihnen und ich nicht?!
Du nennst murrte Ashitaka offenkundig angeekelt, das da einen Kampf? Und schlimmer, Masaru wollte, dass Mai das auch mit ihm machte? Masochisten dieser Welt, ihr dürft tun, was ihr wollt, doch die Jünger Jashins sind nun wahrlich die Einzigen, die dies auch herausposaunen dürfen.
Der Jashinist jedenfalls ließ Mai dann wirklich los, sprang auf Abstand, jaulend wie ein getretener Köter und mit Entsetzen auf dem Gesicht. Ach du Scheiße! Er stieß eine Reihe von Schmerzensschreien aus und floh regelrecht vor der Frau, die er eben noch als Geisel hatte nehmen wollen. Er fuhr zu Ashitaka herum, deutete fast anklagend auf ihn. Was! Was ist das?!? Ich - ich - ich habe vieles gesehen, doch eine solche Versau-...
Nicht aussprechen unterbrach Ashitaka ihn resolut und hob die Hand in der Geste des Haltens. da er dies mit einem Genjutsu unterstrich, tat der Jashinist auch wirklich, wie geheißen. Nicht vor einer Respektsperson.
Auch wenn er verteufelt recht hatte. Dieser Griff, dieses Manöver war gnadenlos, brutal und buchstäblich unter der Gürtellinie, verstörend für jeden männlichen Anwesenden und jenseits aller Konventionen, die von Kriegsverbrechen abhalten sollten und sowieso... Ach, egal.
Ashitaka jedenfalls rückte seine Sonnenbrille zurecht, betrachtete in aller ernsthaften Sachlichkeit das Gemächt des Mannes, das lädiert rauchte, aber offenbar schon wieder auf gesundheitlicher Höhe war. Ich fasse es nicht, dass ich gefechtsmäßige Theorienprüfung an einem solchen Körperteil vornehme.
Der Jashinist jedenfalls wirbelte herum und sprintete von hinnen, sprang über die Dächer und eilte auf den Rand des von ihm verwüsteten Dorfes zu. Nichts wird mich noch halten am Orte solcher Unsportlichkeit! Er hatte hier genug Opfer abgeliefert, jedenfalls für einen Novizen; solang ihm nicht der volle Segen Jashins zuteil geworden war, hielt er es für sinniger und effektiver, zu verschwinden.
Ashitaka gab einen knappen Wink mit der Hand. Hokage-sama, sofern ihr erlaubt: Nach wie vor mein Kommando, Kiryu-san! Verfolgen und aufhalten, Ausführung! Er sprang ebenfalls los, um die Verfolgung aufzunehmen; dabei griff er in seine Hüfttasche, förderte ein Kunai und ein Siegelpapier zutage. Im Sprung band er beides zusammen. Jetzt Nägel mit Köpfen. Er machte sich klar für seinen großen Zug, fuhr mit dem Daumen über die Schneide des Kunai und brachte die Chakraschicht aus Fuuton darauf an.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Di März 12, 2013 9:17 pm

Der Griff hatte seinen Effekt, nämlich, dass man von ihr abließ, wohl erzielt. Mai war zufrieden, doch natürlich kam auch gleich von diesem kampfbesessenen Jinchuriki eine erneute Beschwerde wegen des ausbleibenden Kampfes. Mais Blick war vernichtend, als sie zu dem jungen Mann herüberschaute. Na wenigstens hatte dieser wohl gelernt, wie man sich einem vorgesetzten gegenüber verhalten sollte. Als nun der Jashinist anfing zu erzählen, wie weh das tat und einen Satz sagen wollte, welcher von Ashitaka abgeschnitten wurde. Scheinbar hatte der Jô’nin auch nicht sonderlich Lust darüber zu reden, was gerade passiert war, wer auch.
Du kriegst deinen Kampf, dies hatte ich dir zugesagt, sagte sie, als schon der Jashinist haute. Ashitaka , welcher Befehle an Kiryu gab begann nun selber dem Herren nachzusetzen. Mai formte einen Moment kurz Fingerzeichen. Sie würde den Beiden helfen, ob sie es wollten oder nicht. Sie würde sich danach jedoch heraushalten.
Kiryu-kun, das Dach zu deiner Linken, beziehe Stellung, Ashitaka-kun, bitte auf dem Dachhalten, auf dem Sie sich befinden., sagte die Kage und holte tief Luft. Sie spie nun einen Feuerball, Häusergroß in Richtung des Mannes, jedoch würde die Flugbahn ihn verfehlen. Er flog direkt unter ihm vorbei. Als der Feuerball genau unter dem Jashinisten war, packte ihn eine Hand. Als der Feuerball verflogen war, konnte man dort Mai sehen. Sie begann sich nun selber herumzuwirbeln und durch das hohe Maß an Kraft und Energie schleuderte der junge Mann mit. Die Bewegung der Beiden sah nun eher aus wie ein Brummkreisel und Mai lies den Jashisten los, als das Ziel bestimmt war, die Häuserreihe direkt zwischen Kiryu und Ashitaka. Ein hübscher Krater hatte sich dabei ergeben und Mai landete auf einem Häuserdach, nicht unweit von dem jungen Mann entfernt. Ihre Arme waren vor der Brust verschränkt. Sie blickte nun zu den beiden Herren.
Zugriff!, befahl sie ihnen. Sie hatte den Typen gestoppt und auch sonst, würde er wohl eher einen Moment brauchen um seine gebrochenen Körperteile zusammenzusuchen und diese zu heilen. In dieser Zeit könnten die beiden Herren den Typen festsetzen. Wenn er das ohne einen Kratzer wegsteckte, dann würde sie ihm ihren Respekt zollen, doch dies hieß noch lange nicht, dass Mai dann mit ihm sanfter umgehen würde, im Gegenteil, sie würde ihn dann noch mehr verletzen, doch stärker schlagen, noch mehr Schmerzen zufügen, oh da wäre dieses bisschen an seinem Gemächt doch nur der Anfang. Innerlich hoffte sie, dass er sich einfach so wieder erhob, als würde er diesen Aufprall mit einer Kraft von 10 Kilonewton einfach so hinter sich bringe und grinsend aufstehen. Sie leckte sich über die Lippen und ihr Körper bebte leicht vor Vorfreude.
Erheb dich! Steh auf, kämpfe mit mir, kämpfe. Ich will dich töten und dich dann wieder auferstehen sehen, und dann wieder töten. Kämpfe mit mir! Kämpfe!, so und so ähnlich ging es in ihrem Kopf ab. Mais Blick ruhte weiterhin auf dem Trümmerhaufen. Nichts würde ihrem Auge entgehen. Nichts und niemand. Sie verfolgte dabei auch jede Bewegung der anderen Beiden, ihrer Untergebenen. Ob sie sauer darüber waren, dass Mai beim Fangen half? Sie hatte zuvor sich selber und auch den Feuerball als Brandherd benutzt, um hierbei Ka hen chô yaku zu nutzen. Niemand wird dies wohl gesehen haben, wie denn auch? Dieser Sprung war alles andere als auffällig gewesen.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi März 13, 2013 8:41 pm

Masaru hielt dem Blick der Kage stand, rührte sich jedoch keinen Centimeter, ganz getreu dem Motto 'Wenn ich mich nicht bewege sieht sie mich nicht'. Viele Dinge geschahen recht schnell hintereinander, der Jashinist griff wieder an, Mai hatte jedoch dem Kampf erneut zugestimmt, wie schon im Büro, dann befahl sie den Zugriff, nachdem sie den Gegner in ein Haus zwischen Ashitaka und dem Jinchuriki geschleudert hatte. " Diesmal bleibst du liegen, klar?! " meinte Masaru, holte Luft und schleuderte dann die vielen Trümmerteile mit einem gewaltigem Brüllen weg. Der Rest der übrig blieb, und auch der Jashinist selber sollten von dem heißen Chakra zumindest angesengt sein, einige Steine waren unter der Hitze angefangen zu schmelzen. Ja, der erste Schwanz verlieh schon eine gewisse Kraft. Mit einem Satz war Masaru hinuntergesprungen, Flammen an seinen Füßen, Lava an seinen Händen, dazu das Chakra des Yonbi. Ja, Masaru wollte diesen Typen einfach fertig machen. Auf allen vieren war er bei dem Jashinisten angelangt, begann dann auf den Mann einzuschlagen, in einer Geschwindigkeit die der eines geübten Taijutsuka gleichkam. Schlag nach Schlag, Tritte und Hiebe. Kiryu Masaru war nicht zu stoppen, die Wut auf diesen Mann hatte ihn erneut gepackt. " Das ist für die Unschuldigen die du getötet hast! " Ein Hieb gegen das Kinn " Für die Händler! " Ein Kniestoß in den Bauch " Für die Alten und Schwachen! " Beide Fäuste rammten sich in Bauch und Brust. " UND FÜR DIE KINDER! " Sein Kopf holte aus und Masaru schlug mit voller Wucht seinen Kopf gegen den des anderen. " Du hättest dich nie mit uns anlegen sollen, ich werde dir jeden Knochen zermalmen, jeden Muskel zerreißen und dich fertig machen! " Ein erneutes Brüllen war von Masaru zu hören, diesmal jedoch ohne Chakraschub, einfach in die Luft um seiner Wut freien Lauf zu lassen. " Egal wie oft du wieder aufstehst, irgendwann ist Ende! " Die Knochen des Jinchurikis knackten leise als er sich wieder kampfbereit machte. " Spüre den Zorn Konohas, nein, spüre den Zorn Kiryu Masarus, dem Jinchuriki des Yonbi! " platzte es aus Masaru heraus, seine Fäuste zitterten leicht vor Anspannung.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi März 13, 2013 10:27 pm

Zwischen dem Gleißen von Feuern und dem Brüllen von Monstern, dem Fliegen von Trümmern, dem Schmelzen von Stein und knochenbrecherischen Schlägen stand ein Mann, und er sah dass es gut war und harrte der Dinge, die da kamen. Mai attackierte aus einem Flammenball heraus, Masaru packte wie befohlen seine hübschesten Vorschlaghämmer aus und drosch dem Jashinisten buchstäblich das Leben aus dem Leibe. Kraft. Macht. Eine Kage und ein Jinchuuriki, und ein einfacher Shinobi mittendrin. Letzterer ließ sein Kunai kreisen, den Zeigefinger in der Öse, derweil er all diese Manöver betrachtete. Der Jashinist bezog Prügel wie wohl vor ihm noch keiner, durch die Gegend geschleudert und in purer Hitze gebadet und mit den reinsten Abrissschlägen bearbeitet.
Und er starb noch immer nicht. Ums buchstäbliche Verrecken starb er nicht. Seine Knochen brachen, sein Fleisch verbrannte, und doch stand er immer wieder auf, um erneut niedergestreckt zu werden. Grinste er? Schwer zu sagen, obwohl sich sein Kiefer stets schnell wieder ins Gelenk schob, wenn er ihm mal beinahe ausgerissen wurde. Eher nicht, tippte Ashitaka. Seine Hand ging zur Hüfttasche, nestelte darin und holte einen Edelstein hervor. Ein Mann mit Grenzen weiß, wann ein Schlussstrich gut aussieht murmelte er. Bis jetzt hatte er seine Kraft aufgespart; sein Chakrapool war im Vergleich zu seinen Kameraden verschwindend gering. Umso wichtiger, dass er wußte, was er tat. Bislang stand Sparflamme hoch im Kurs, nun wurde es auch für ihn Zeit. Kujaku Myouhou no jutsu. Ashitaka leitete einen Chakrastoß in den Kristall, derweil er mit rechts das Kunai warf, welches er mit Fuuton und Siegel präpariert hatte. Der Stein flog abwärts, direkt zwischen Masaru und dem Jashinisten; das Kunai flog währenddessen einfach senkrecht in die Höhe, mit leichtem Winkel in Richtung des Jashinisten.
Der Fanatiker erhob sich gerade in der Tat wieder, wenn auch mit Ernst und ohne Grinsen. Schlag mich, soviel du willst versetzte er, Schlag mich für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind. Ich erhebe mich doch wieder, und wieder, und wieder, und wenn ich mich wieder aufraffen musst bis wir alle alt und grau sind. Mein Leben ist ohne Tod, und keine Kraft, die ihr zu bieten habt, kann daran etwas ändern.
Der Stein klickerte vor ihnen her, dann strahlte eine Ladung Chakra aus ihm heraus, traf sowohl den Jashinisten als auch den Konoha-Jinchuuriki. Zu spüren war nichts, weder Druckwelle noch Schmerz, und Masaru erkannte vermutlich nichtmals eine Veränderung, da er sein Gewand schon aktivierte; es vermischte sich lediglich sein cyanblaues Chakra mit dem des Yonbi.
Der Jashinist dagegen trieb sein eigenes Chakragewand aus! Kein rotes Monsterchakra, sondern Blaues, Einfaches. Und er schien es nicht absichtlich zu tun, seinem Gesichtsausdruck nach.
Das Kunai erreichte seinen Scheitelpunkt, fiel langsam, dann schneller dem Erdboden entgegen. Das Siegel flatterte ihm nach. Ashitaka schloss Fingerzeichen. Und jetzt meins! Kiritoru chakra no jutsu. Kagebunshin shuriken.
Das Siegel wurde stimuliert, die Schrift flackerte auf; dann vervielfältigte sich das Kunai zu Dutzenden von Projektilen.
Der Jashinist witterte die Falle. Er erkannte einen Trick, wenn er die ungefährlichen Vorbereitungen betrachtete und zusammenzählte. Er sprang zur Seite, hoch und weit, wobei das Gewand seines eigenen Chakra wie eine Fahne hinter ihm herwehte.
Fast hätte Ashitaka gegrinst. Shinku tan. Das Fuuton auf den Kunai reagierte sofort; das ganze Geschwader vollführte glatt eine Kurve, genau in die Flugbahn des springenden Jashinisten hinein, zischte durch dessen Chakragewand und zerschnitt und zerfledderte es! Der durch den Kristall nach außen gelagerte Chakrapool wurde durch die Siegelkunai aufgesogen, war angreifbar geworden und wurde dem Jashinisten nun förmlich abgesäbelt. Die Fuin sogen das Chakra auf, und nachdem ihre maximale Kapazität erreicht war, verbrannten sie einfach mit blauer Flamme, wobei sich das in ihnen gespeicherte Chakra in Wohlgefallen auflöste.
Der Jashinist landete, strauchelte, stolperte urplötzlich entkräftet wirkend fast über seine eigenen Füße. Ashitaka sprang ihm nach und warf eine Bandagenrolle, welche sich abwickelte und auf sein Fingerzeichen hin um ihn hüllte, einschnürte wie ein Paket und zuzog. Bis zur Unkenntlichkeit zugekleistert und unfähig, sich direkt zu befreien, fiel er um. Der Sarutobi sprang hinzu und pflanzte ein Siegel obendrauf.
Stille.
Ashitaka atmete tief ein. Schweiß stand auf seiner Stirn; der letzte Zug, diese Aneinanderreihung von Jutsu, war nicht empfehlenswert. Jeder einzelne Schritt, jedes einzelne Kunai, hatte ihn Kraft gekostet, und so fühlte auch er sich nicht gerade topfit, während er den Fuß auf das Paket setzte und durch seine Sonnenbrille in die Runde blickte.
Mission. Ausgeführt.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Mi März 13, 2013 10:57 pm

Mai beobachtete das ganze Schauspiel genau, beobachtete, wie der Jinchuriki fast schon einfach nur aus purer Wut auf den Anderen einprügelte. Nein, Wut war nie ein empfehlenswerter Antrieb für einen Kampf, immerhin bedeutete dies, dass man alles andere aus den Augen verlor. Man sah nur noch rot, man konnte nur noch das vor sich sehen und hatte Scheuklappen aufgesetzt. Mai hingegen, die vom Kampf berauscht war, der das Adrenalin noch im Körper steckte, wollte weiterkämpfen, doch unterband der Sarutobi dies. Nun, daran war nichts schlimmes, immerhin bedeutete dies, dass der junge Mann ausführte, was man ihm auftrug und würde einen entsprechenden Vermerk in seiner Personalakte bekommen. Mai, die noch immer mit verschränkten Armen dort stand beobachtete nun weiterhin den jungen Schwarzhaarigen, ehe sie ihre Pose löste und zu klatschen begann. Zwar war hier einiges kaputt gegangen, doch der Kolleteralschaden war auszuhalten, wenn man davon absah, dass sie einen Flüchtigen fingen, der über herausragende Selbstheilungskräfte verfügte. Sie könnte ihn ja später als eine Art Haustier in einem Areal laufen lassen und ihn jagen… nein, das würde unter der Menschenwürde sein. Auch ein solches Monster wie der Jashinist hatte es verdient respektvoll behandelt zu werden, zumindest bis zu einem gewissen Grade. Sie würde ihn jetzt nicht zu Tee, Kuchen und anderen Dingen einladen, und auch würde sie ihn eher in der Verhörabteilung lassen, denn immerhin dort gehörte er hin. Er gehörte ausgefragt über seine Ziele, über seine Komplietzen, denn immerhin gehörten dieser Sekte ja mehrere Mann an, als nur dieser eine hier. Sie kannte die Berichte aus der Zeit von Tsunade, der 5. Hokage, von einem gewissen Hidan. Dieser hatte die komplette Unsterblichkeit erlangt und würde gewiss nie sterben. Ob er noch lebte? Ob man ihn ausgebuddelt hatte? Fragen über Fragen, und Mai war nicht hier um diese zu beantworten, sondern um ihre beiden Untergebenen nun zu Grüßen. Sie ging in die Hocke und sprang herab zu ihnen.
Sehr gut, Sehr gut. Ich bin stolz auf euch Zwei., sagte sie nun und schenkte ihnen ein sanftes, und für die Kage typisches Lächeln.
Ich erwarte deinen Bericht Sarutobi Ashitaka, wobei ich dich bitten würde mich außen vor zu lassen. Es … nun ja, mir ist der Sturz vom Dach ein wenig peinlich, weil er auf Unaufmerksamkeit beruhte., gestand sie nun ein. Nur durch diesen dummen Fall war sie überhaupt erst in diesen Schlamassel gekommen. Wäre dem nicht so, hätte sie alles nur von der Ferne beobachtet und hätte die Beiden dann nach dem Finale überrascht, aber so… so hatte sie ein wenig mitkämpfen können, hatte entsprechend auch ein wenig den Dampf vom Kagetreffen ablassen können, ehe sie dann wieder sich begann umzuschauen. Sie hielt sich den Kopf und schloss die Augen.
Da ist sie wieder. Ich bin so eine Idiotin. Ich habe Mayura verloren. Oh nein!, sagte sie über sich selber und wuschelte sich selber kurz durchs Haar. Wo war sie nur? Wann hatte sie die junge Frau das letzte Mal gesehen? Und vor allem, wann war das letzte Mal es so gewesen, dass Mai die Andere hat stehen lassen? Ok, das war schon öfter passiert, doch noch nie so, und das nur wegen eines kleinen Feuerchens. Mais Verlangen nach Feuer und Hitze war allseits bekannt, also konnte die Hatake ihr doch nicht böse sein, oder etwa doch? Wenn Mai sie wiedertraf, machte sie sich schon jetzt auf eine Standpauke gefasst. Klar, Mayura stand im Rang unter ihr, doch waren die Beiden auch so etwas wie Freundinnen und in sofern war es ihr auch erlaubt mit Mai zu schimpfen.
Ich muss weg. Nicht, dass es noch schlimmer wird. Mayura bringt mich um., sagte sie und schon war die Kage mit kräftigen Sprüngen aus dem Blickfeld der beiden Herren verschwunden. Wo war nur Mayura? Als sie diese fand landete sie vor ihr und lächelte sie entschuldigend an..
Verzeih, ich habe wohl ein wenig die Beherrschung verloren., sagte sie und lächelte verlegen, während sie sich selber leicht gegen den Kopf stupste.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Do März 14, 2013 5:06 pm

Was war dieser Typ für ein Monster? Masaru setzte einen Schlag nach dem nächsten, jeder müsste für einen normalen Mensch mehr als nur schmerzvoll gewesen sein, er würde sogar soweit gehen und behaupten das niemand es überleben würde so von Masaru verprügelt zu werden. Doch dieser Typ starb nicht, er zeigte nichtmal irgendwelche Anzeichen einen glühendheißen Tod einzugehen. Jede Wunde regenerierte sich, Knochen die unter der Wucht der Schläge zerbarsteten wuchsen wieder zusammen, Sehnen und Muskeln die rissen fanden wieder zueinander und verschmolzen wieder zu harten Strängen. Dieser Typ wollte einfach nicht besiegt werden. Verzweiflung machte sich auf dem Gesicht des Jinchuriki breit, Wut kochte in ihm, wurde mit jedem unnützen Schlag größer. Sogar der zweite Schwanz hatte sich gebildet, zeigte jedoch keinen nennenswerten Erfolg. Ein Stein rollte zwischen die beiden Kämpfer, zeigte jedoch nach einem kurzen Aufblitzen keine weitere Reaktion. So zumindest bei Masaru. Geblendet von seinen Gefühlen bekam er nur nebensächlich mit wie langsam das Chakra des Jashinisten nach außen sickerte, einen eigenen Chakramantel bildete, und als dieser vollständig war bemerkte auch der Jonin das hier etwas nicht stimmte. Er nahm einen Schritt abstand, als auch schon die Kunai Ashitakas hinunterschossen, den Jashinisten bei seinem Ausweichversuch verfolgten und schließlich durch das blaue wabbern schnitten. Das konnte doch nicht das Ende des Kampfes sein, nein, so sollte es nicht einfach enden! Doch Ashitaka hatte nicht vor innezuhalten, sondern umwickelte den geschwächten Feind mit seinen Bandagen, versiegelte ihn und setzte ihn so außer Gefecht. Das Klatschen der Hokage bekam er nur ganz nebensächlich mit, ihr Lob, ihre Worte gingen an dem Jinchuriki vorbei, der langsam in die Knie ging. Nein, nein, nein, nein! Seine Faust raste gen Boden, versenkte sich in diesem während der Chakramantel langsam zurückging, sich der zweite Schweif löste. Er konnte diese Leute nicht rächen. Kleine Tränen verdampften in der Hitze die den Jinchuriki umgab, auch der erste Schweif war inzwischen zurückgegangen, die leicht wabbernde Aura um Masaru wurde stetig kleiner bis sie verschwand, der Jonin die tierischen Züge ablegte und sich dann erhob. Die Hokage hatte sich verabschiedet, war wieder fortgegangen, zurück blieben Ashitaka und Masaru, sowie der gefangene Jashinist. Der Jinchuriki hielt seinen Blick gesenkt, leise formten seine Lippen einige Worte die an niemanden gerichtet waren außer an sich selbst. Schließlich erhob sich seine Stimme und er richtete sich an seinen Kollegen. " Wer wird sich um die Toten hier kümmern? Was passiert mit den Überlebenden, sollte es welche geben? " Er sah sich um und betrachtete die Zerstörung, die während des Kampfes enstanden war.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kachimura   Do März 14, 2013 9:56 pm

Ashitaka salutierte der verschwindenden Kage nach. Jawohl, setze mich heute noch dran versprach er in seiner sachlichen Art und Weise. Ausnahmsweise bin ich diesmal immerhin fähig, mich direkt zum Schreibtisch zu begeben. Er musste nicht den dreitägigen Umweg übers Hospital nehmen. War nicht unbedingt gewöhnlich.
Nachdem Mai Fudo fort war, wandte er sich Masaru zu, mit unbewegtem Gesichtsausdruck. Eine Fresse wie Fels, mochte man sagen können. Die Lebenden erwiderte er auf die wutentbrannte Frage des Jinchuuriki, werden sich um die Toten kümmern. Sie werden zurückkehren und ihr Dorf wieder aufbauen. Während wir in unser eigenes Dorf zurückkehren werden. Denn wir haben unsere Aufgabe erfüllt. Er setzte den Fuß von seinem eingeschnürten Fang herunter, prüfte kurz noch das Siegel.
Deine Wut ist verständlich. Lass dich nicht zu sehr davon mitreißen. Seine Wortwahl, seine Gestik war noch immer unterkühlt und distanziert. In der Stimme jedoch schwang zumindest ein klein wenig Mitgefühl durch. Vergessen solltest du sie jedoch auch nicht. Setz sie lieber um. Zunächst, indem du mir hiermit hilfst. Er klopfte auf das Gefangenen-Paket. Bringen wir ihn nach Hause. Zur Geheimdienst-Abteilung. Seien wir gespannt auf das, was im Kopfe dieses Kerls vor sich geht. Der Sarutobi setzte eine rhetorische Pause. Und mit etwas Glück erfahren wir... wer hier die Fäden in der Hand hat.
Es gab mehr von ihnen, diesen Jashinisten. Masaru brauchte seine Wut nicht sinnlos verpulvern. Der nächste, fanatische Bringer von Tod und Elend würde ihm sicher noch über den Weg laufen.
Mit einem einzigen Fang ist die Sache nie getan. Es gibt immer noch einen Nächsten versicherte der Jo-Nin seinem Kameraden.
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