Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Dorf] Koraka

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: [Dorf] Koraka   Mo Jan 14, 2013 3:36 pm

Das Dorf Koraka ist allgemein bekannt für seine Tradition des Köhlerns. Holzkohle ist der große Verkaufsschlager der Region. Die Umgebung des 500-Seelen-Örtchens ist daher gekennzeichnet durch baumstumpfübersäte Rodungsplätze und qualmende Meiler. Gleichsam geht die Ortschaft jedoch auch pfleglich mit ihren Wäldern um; man ist durchaus fähig, wirtschaftlich zu denken, und versteht sich darauf, gerodete Flächen wieder zu bewalden.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Fr Nov 07, 2014 4:44 pm

NPC: Mitsurugi "Weißglut"

Zwar zum Einsiedlertum verdammt, zog es den ehemaligen Hauptmann aus der feudalen Armee Hi no kunis letztlich doch in die Zivilisation zurück. Auch wenn diese Zivilisation so gar nicht das war, was Mitsurugi aus der großen Hauptstadt kannte. Hier in Koraka herrschte das Dörflertum. Staubiges, ländliches Dörfertum. Die Leute grüßten einander und tratschten und trieben Ziegen auf die Weiden und kippten Unrat in Rinnen. Und sahen dabei noch so aus, als gefiele ihnen all dies!
Mitsurugi stapfte durch die einzige Straße des Dorfes, die breit genug war für Ochsenkarren, und bereute, hergekommen zu sein. Was brauchte er denn schon? Nahrung konnte er sich schließlich auch im Wald besorgen; es war Apfelmonat, und Hasen rannten über die Wiesen. Er war hergekommen aus einem schwachen Moment heraus, um einfach mal wieder menschliche Stimmen zu hören nach so langer -
Da hörte er die Stimmen. Eigentlich hörte er die ganze Zeit über Stimmen, natürlich, doch diese Stimmen tuschelten. Über ihn. Zwei Marktfrauen hinter ihren Obst- und Gemüseständen. Wie wollten die eigentlich Profit machen, wenn die nebenbeinander hockten, Tag für Tag, und die eine genau das Gleiche anbot wie die andere, zum gleichen Preis? Marktwirtschaft, die Städter wußten immerhin, was dieses Wort bedeutete!
Die beiden Weiber mussten sich offenbar zurückhalten, nicht auf ihn zu zeigen. Ja, er hatte den Brand im nördlichen Revier ausgelöst. Und den Brand im südlichen Revier. Und im Westlichen. Und ja, er marschierte gerade zielstrebig Richtung Osten, doch das war nur Zufall! Es ging ja nur nach Osten in diesem Kaff, wenn man von Westen kam, denn es gab ja bloß eine echte Straße!
Er rauchte. Er rauchte leibhaftig. Dünne Fädchen schwarzen Qualms krochen von seinen Handflächen aus empor. Stoisch ging er weiter.

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Aussehen:

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Mi März 25, 2015 10:26 am

CF: Sakurazaki

Seine Füße trugen ihn einige Meilen, bis er bereits aus der Ferne ein Dorf erkennen konnte. Wo er wohl war? Der Temperatur und dem Wetter nach zu urteilen nicht in Mizu no Kuni. Am Ehesten schien ihm Hi no Kuni zu passen. Nach einigen weiteren Metern erreichte er schließlich das Dorfs Eingangsschild, auf dem Koraka stand. War das in der Nähe von Konoha? Die Dorfschwelle passierend, blickte er sich, möglichst nebensächlich, um und sah so einige Shinobi, die hier anscheinend gerade den Weg passierten. Das Stirnband gab in der Tat Kunde darüber aus, dass sie wohl aus Konoha stammen mussten. Einen Jungen, der sich wohl gerade in der Pubertät befand, sprach er an. “In welche Richtung geht es nach Konoha und wie weit ist es noch bis dort hin.“ Die Frage war direkt und unmissverständlich. Der Junge blinzelte ein wenig. Dann deutete er in eine Himmelsrichtung. “Das dürften ein paar Stunden zu Fuß sein.“
Jinpei nickte und richtete sich wieder etwas auf und sah sich um. “Danke dir.“, sprach er und nickte dem Jungen zu. Bevor er sich auf den Weg machte, wollte er sich eine Kleinigkeit zu Essen besorgen. Einfach ein wenig was für den Weg. Er hatte eine ganze Weile nichts mehr gegessen. Auch wenn es ihn irgendwie schmerzte das Geld eines Toten aus zu geben, gab es keine andere Möglichkeit, wenn er nicht anfangen wollte zu stehlen. Er besorgte sich nichts großartig großes. Ein paar Reisbälle – mehr nicht. Dann machte er sich weiter auf den Weg. Der Junge hatte ihn neugierig beobachtet. Ob man ihn hier kannte? Er war schließlich durch seine damalige Angehörigkeit an die Schwertshinobi aus Kirigakure nicht ganz unbekannt. Dass man ihn erkannte wäre nicht gut. Gerüchte über sein Überleben wären nicht förderlich für das, was ihm im Kopf herum schwirrte. Er musste für die Welt tot sein. Mit einer Handbewegung bedeutete er dem Jungen ihm zu folgen. Jinpei achtete darauf, dass die Blicke ihn nicht trafen. Seine Schritte führten ihn in eine Seitengasse, die nicht gut einsichtig war. Auf einer kleinen Kiste nahm er Platz und setzte den Rucksack auf dem Boden ab. “Du weist wer ich bin?“, fragte er und wartete auf die Reaktion des Jungen. Dieser zögerte, dann nickte er. “Du bist doch einer aus Kirigakure, dieser Jinpei …“, begann er, wurde jedoch just unterbrochen.

Eine Hand von Jinpei war mit Druck auf den Mund des Jungen gepresst. Er stieß ihn gegen eine Wand und hielt ihn dort fest. Die Augen des Jungen waren geweitet. Aber seine Reflexe waren in jeder Hinsicht zu langsam. Das Katana, welches Jinpei von diesem Kôhei genommen hatte, war in Windeseile aus der Schwertscheide gezogen und in die Brust des Jungen gestoßen worden. Ein erdrücktes Aufstöhnen war zu vernehmen, dann sackte der Junge in sich zusammen. Jinpei sah aus der Gasse heraus auf die Straße, doch niemand blickte zu ihnen.
Mit einigen gekonnten Griffen zog er seine Klinge wieder aus der Brust des Jungen und schob sie zurück in seine Schwertscheide, legte den Jungen auf die Kiste, auf der er gerade noch gesessen hatte und positionierte die Gliedmaßen so, dass es aussah, als wenn er sich nur ausruhen würde und dem Alltag etwas entfliehen wolle. Danach öffnete er den Rucksack und zog einen Mantel heraus. Schnell angezogen, verließ er die Gasse, zog die Kapuze auf und verließ das Dorf, Richtung Konoha.

TBC: Haupttor von Konoha
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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Do Feb 15, 2018 7:49 pm

Cf: Timeskip + Jahreszeitenwechsel

Frühling war in Konoha stets eine Jahreszeit gewesen, die Eri sehr zu schätzen wusste. Unabhängig davon, dass ihr jede Jahreszeit mit ihren Eigenheiten gefiel, war das Wiedererwachen der Natur doch etwas besonderes. Vor allem hier, wo so viele junge Bäume ihren Weg von unter der Erde ans Tageslicht suchten, bot das ein wundervolles Schauspiel und viele schöne Motive, wenn man ein Auge dafür hatte. Die Taira saß auf einer Kiste vor einem großen Lagerhaus. Auf ihren im Schneidersitz verschränkten Beinen lag ein Notizbuch und in der Hand drehte sie einen Bleistift, während sie Löcher in die Morgenluft starrte. Der Rotorange Sonnenaufgang faszinierte sie und fing ihre Gedanken wieder in Regionen ein, die sie in letzter Zeit am liebsten vermeiden wollte.
Ihr Kopf war im Moment kein guter Ort, um allein zu sein.
Leider war die Mission hier - ein einfaches Aushelfen im Wachdienst aufgrund von Diebstählen und zwielichtigen Vorfällen im Umfeld - keine Hilfe. Sie war allein hier, hatte die Distanz zu Konoha irgendwie willkommen geheißen, aber nicht bedacht, wieviel Zeit sie hier haben würde. Außerdem hatte sie sich auch noch recht schnell überflüssig gefühlt, da die Wachen sehr unter sich blieben und der angegebene Engpass durch neue Angestellte schnell behoben worden war. So hatte sie nun unerwartete, ungewollte Freizeit in einem Dorf, in dem es für sie ungefähr so viel zu tun gab, wie im Kindergarten. Ein leises Seufzen entrang sich ihrer Kehle.
Sie musste diese paar Tage hier noch absitzen, bevor sie zurückkehren konnte.
In eine leere Wohnung. Mit einer leeren Wohnung gegenüber.
Unwillkürlich keimte Trauer, Schuld und vieles mehr in ihr auf, sodass sie Mühe hatte, sich zusammen zu reißen und die Tränen nieder zu ringen. Aber sie war stark. Niemand würde ihr ansehen, dass es ihr nicht gut ging, da war sie sich sicher. Vermutlich vor allem deshalb, weil sie seit zwei Tagen jeden Spiegel gemieden hatte, außer um den unordentlichen Dutt auf ihrem Kopf zu fabrizieren. Aber die Jônin gab sich Mühe, eben jene Gedanken beiseite zu schieben und sich wieder auf das zu konzentrieren, was sie eigentlich getan hatte: Zeichnen. In ihrem Skizzenbuch fanden sich verschiedene Studien zu kleinen und größeren Bäumchen, aber auch zu der Architektur die sie hier vorgefunden hatte. Nicht, dass sie etwas besonderes war, aber die Rothaarige wollte sich beschäftigt halten und da sie so gern zeichnete, übte sie eben.
Sie verlor ein wenig das Zeitgefühl, sobal ihre Aufmerksamkeit es endlich schaffte, lediglich auf dem Zeichnen zu ruhen. So ging die Sonne auf und sie verbrachte stumm ihre Zeit auf einer der Holzkisten, die hier vor dem Haus gelagert waren. Erst als ein Arbeiter an sie herantrat und sie vorsichtig berührte, zuckte die junge Frau erschrocken zusammen. "Äh... ich müsste..." Der Mann deutete auf die Kiste und ihre roten Augen bemerkten langsam, dass sie auf einer der letzten Kisten hier draußen saß. Leichte Röte stieg in ihren Wangen auf und sie sprang eilig von dem Holz herunter. "Tut mir leid...", murmelte sie verlegen und lächelte leicht, der Mann machte eine wegwerfende Handbewegung und grinste breit, bevor er die Kiste anhob und davon trug.
Mit ihrem Skizzenbuch und drei Stiften an die Brust gedrückt, stand sie einige Augenblicke unschlüssig herum, bevor sie sich entschied, sich einen neuen Platz zu suchen und weiter zu malen. Es war eine gute Therapie, um... naja. Sie schob die Gedanken beiseite und machte sich auf den Weg weiter ins Innere des Dorfes. Trotz aller Mühen hing sie allerdings immer wieder in Gedanken und meistens wichen Leute ihr aus, als dass sie selbst etwas bemerkte. So kam es wohl auch dazu, dass Eri beim Einschlag einer Person in sich ziemlich plump umkippte. Im Versuch, mit den Armen rudernd, ihr Gleichgewicht zu finden, warf sie ihr Skizzenbuch samt Stiften auf der Straße umher und landete lediglich unsaft auf einem Handgelenk, dass sie sich sogleich vor Schmerz zischend hielt. "Tut mir leid... entschuldigung, ich habe nicht aufgepasst, ich..." Sich entschuldigend blickte die Taira auf und musterte den Gegenpart ihres Zusammenstoßes. Irgendetwas am Anblick der scheinbar Jüngeren ließ sie stocken, vielleicht waren es aber auch nur wieder ihre Wirren Gedanken. Warum rannte sie auch blind in jemanden hinein?
Wortlos starrten die roten Iriden in die silber-blauen der Anderen.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Do Feb 15, 2018 11:42 pm

cf: Timeskip

Kimiko war Froh wieder auf dem Festland zu sein. Hätte sie vorher gewusst wie Unangenehm die Fahrt mit einer Fähre nach Mizu no Kuni werden könnte, dann hätte sie wohl nie die Reise dorthin angetreten. Zu ihrem Unglück war der Wasserweg aber so gut wie der einzige Weg in das Wasserreich und natürlich auch von dort zurück. Der Grund, warum sie sich eine zweite Fahrt auch noch antun musste. Doch auf der Jagd nach ihrem Wunsch die Welt zu bereisen, musste sie dieses Opfer wohl oder übel in Kauf nehmen. Zumal es ja auch hätte sein können, dass sie Izumi unterwegs irgendwo aufgabelte. Doch zumindest diese Hoffnung konnte sie wohl oder übel von ihrer Liste streichen als sie die Wälder des Feuerreichs betreten und den Heimweg eingeschlagen hatte.

Dies war schon einige Tage her und Kimiko musste wohl oder übel zugeben, dass sie sich schon wieder verlaufen hatte. Sie wollte eigentlich nach Kaze no Kuni, ihr Zuhause. In ein warmes Bett. Und vor allem vorher in ein anständiges Bad. Nicht irgendwelche heißen Quellen oder Gasthäuser unterwegs. Aber wenigstens war in der Umgebung des Feuerreiches Leben. Anders als beim Wasserreich. Doch anstatt endlich den Anfang der Wüste zu finden, erblickte sie das Schild eines Ortes mit dem Namen "Koraka". Offensichtlich kein großer Ort, aber immerhin größer als das Dorf der Kaminishi aus welchem sie stammte.

Das Mädchen war in ihre gewohnte Reisekleidung gehüllt und hatte sich ihren rubinroten Mantel umgezogen, dessen Kapuze sie sich tief ins Gesicht gezogen hatte. Ihre Haare, welche auf ihrer langen Reise immer weiter gewachsen waren, lurrten darunter hervor und sie waren so lang, dass man nun einen deutlichen Verlauf ihrer schwarz-roten Haare sehen konnte. Wo vorher nur die Spitzen rot waren, befand sich zum Teil nun eine großflächige, dunkelrote Färbung, die zum Ansatz hin in ein dunkles Schwarz überging. Wenn Izumi das sehen könnte, dann hätte sie den Beweis dafür, dass Kimiko sich nicht die Spitzen färbte, sondern, dass ihre Haare natürlich rot-schwarz waren. Egal wie sonderlich das nun klang. Doch das war definitiv eine Geschichte für ein anderes Mal. Es sei so viel Gesagt, dass sie nun sehr wie ihre Mutter aussah. Nur eben kleiner.

Das Mädchen hatte den Ort betreten, schenkte ihrer Umgebung aber nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. Ihre Hände waren in den Taschen des Umhangs versteckt und in einer von diesen hielt sie ihren MP3-Player, welchen sie mit kontinierlicher Raiton-Zufuhr mit Strom versorgte. Hierfür reichten ihre Ninjutsu-Künste gerade so. Zum Glück. Denn die Batterien des Geräts waren schon lange  nicht mehr zu gebrauchen. Sie hatte unter der Kapuze Kopfhörer auf und hörte Musik - der Grund warum sie ihrer Umgebung keine Beachtung schenkte. Sie sah lediglich ab und zu auf um nach einem Gasthaus ausschau zu halten. Ihr letztes Geld hatte sie in die Fähre gesteckt also musste sie sich hier wohl oder übel durchgaunern. Sie war das gewohnt und würde alle Register zücken um ihrer Armut entgegen zu wirken. Was wohl darin enden würde, dass sie ihr Dojutsu dazu missbrauchte die Gefühle von alten Männern zu manipulieren. Alte Männer standen auf kleine Mädchen und hatten Geld. Das war also ein leichtes Spiel für sie.

In ihrer Playlist lief gerade einer ihrer Lieblingssongs, zu dem sie rhythmisch mit dem Kopf nickte, als sie unsanft die körperliche Begegnung mit einer Person machte. Entweder das, oder es war ein ziemlich weicher Laternenmast. Machte aber irgendwie keinen Unterschied, denn in beiden Fällen war die Taira aus dem Gleichgewicht geraten und rückwärts gestolpert. Da sie sich nun durch den Schock auch nicht mehr auf den MP3-Player konzentrierte stoppte die Musik als das Hinterteil des Mädchens den Boden berührte. Ihre Kapuze war vom Kopf gerutscht und gab die rot-schwarze Mähne der Jugendlichen preis. Reflexartig hatte sie in diesem Moment ihr Tengan aktiviert und prüfte, wer da mit ihr zusammen geprallt war. Kimiko verlies sich sehr stark auf ihre Augen und wenn die Möglichkeit von Gefahr drohte, checkte sie Situation immer sofort mit ihrem Dojutsu. Sie erkannte ein Wirrwarr aus Farben von sich. Es war eine Mischung Trauer, Langeweile und Schock, wobei letzteres wohl durchaus durch den Zusammenstoß verursacht wurde. Ihre Augen blieben aber nicht lange in diesem Zustand. Sie erkannte deutlich, dass von dem derzeitigen Emotionalen Zustand der anderen Person keine Gefahr ausging, weswegen ihre Augen auch langsam von der violetten Färbung langsam wieder in das natürliche silber-blau verblassten.

Das Mädchen nahm die Kopfhörer vom Kopf und hing sie sich um den Hals, dann richtete sie sich auf und klopfte sich den Dreck vom Mantel, der sichtlich eine lange Reise mitgemacht hatte. Eigentlich wollte sie sich nun entschuldigen, doch die Fremde kam ihr zuvor. Kimiko hob fraglich eine Augenbraue. Hatten sie etwa Beide nicht aufgepasst und sich gegenseitig unachtsam angerempelt? War das Zufall? Vielleicht war die Frau aber auch eine Taschendiebin, wie Kimiko manchmal und wollte sie bestehlen? Pech für sie, das Mädchen hatte nämlich nichts mehr! "...schon gut. ich war ebenfalls achtlos. Tut mir Leid..." erklärte sie ruhig. Kimiko musterte die Frau vor ihr und stellte Fest, dass es sich hierbei um eine Konoha-Kunoichi handelte. Es war also unklug zu versuchen sie um ihr Hab und Gut zu erleichtern. Mal abgesehen davon, dass Kimiko eine starke Präsenz von Trauer gesehen hatte und sie es nicht fertig brachte so eine Person noch weiter in Probleme zu stürzen. Sie war manchmal eine Gaunerin, aber kein Unmensch. Sie konnte die Gelegenheit aber dazu nutzen sich ein wenig helfen zu lassen. "Sie können mir nicht zufällig helfen? Ich habe mich auf meiner Reise etwas verlaufen. Kennen sie hier zufällig eine Herberge oder so?" fragte sie und gekonnte spielte sie einen Hauch von Hilflosigkeit in ihre Stimme ein. Sie konnte sich verstellen wie kein Zweiter. Gefühle waren eben ihr Ding. Und wenn sie in etwas gut war, dann in ihrem "Ding." Sie merkte hierbei nicht, wie ihr Ausweis aus ihrer Tasche gefallen war und nun dort lag, wo sie vorher noch selbst unfreiwillig Platz genommen hatte.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Fr Feb 16, 2018 1:53 am

Eri blinzelte verwirrt, als sie meinte, in den Augen ihres Gegenübers kurz ihre eigenen erkennen zu können. Wie sie die Farber verloren und das sanfte blauviolett sich breit machte. Verwirrt schüttelte sie den Kopf. Hatte sie sich eben jenen angeschlagen? Oder vermisste sie Menschen nun schon so furchtbar, dass sie ihre eigene Familie halluzinierte? Unschlüssig über den eigenen Zustand seufzte sie leise und setzte ein sanftes Lächeln auf, als die Andere sich entschuldigte. Schien so, als waren sie beide gleichermaßen an dem Zusammenstoß schuld. So hatte wenigstens keiner Grund, sich aufzuregen. Stattdessen erhob sich die Vierundzwangzigjährige wieder und klopfte ebenfalls den Dreck von ihrer dunklen Hose und der restlichen Kleidung. Probehalber bewegte sie einige Male ihr Handgelenkt und ignorierte, dass es schmerzte.
So schlimm konnte das Ganze ja nicht sein.
Sie ließ es vorerst herabhängen und klaubte einhändig ihren Kram zusammen, bevor ihr Blick auf ein kleines Stück... Papier? fiel. Sie war sich unsicher, aber die Dame vor ihr schien es verloren zu haben. "Uhm ja, ich kenne eines, das in dem ich selbst untergebracht bin." Ihre Stimme klang recht beläufig, während sie es aufhob und einen kurzen Blick darauf warf. Es war eine Lizenz und das Bild wirkte wie die Dame vor ihr, also hielt sie es dem Mädchen schlichtweg hin. Erst einige Sekunden später realisierte sie, welchen Namen sie gerade gelesen hatte. Blinzelnd schüttelte sie abermals verwirrt den Kopf. "Entschuldige, wie ist dein Name?", fragte sie für ihre Verhältnisse recht unverblühmt. Normalerweise war sie weniger der direkte Mensch und eher die Person, die behutsam vorging und höflich.
Unwillkürlich warf sie noch einen Blick auf das Ding in ihrer Hand.
"T-tut mir leid, mein Name ist Eri. D-du heißt Taira Kimiko?", fragte sie, sich entschuldigend, dass sie schlichtweg drauf gesehen hatte. Immerhin war es nicht ihr eigener Ausweis. Andererseits hätte sie ohne drauf zu sehen auch nicht wissen können, was es war und ob es der Schwarz-Rot-Haarigen gehörte, die sie so hilflos ansah. "Wohin wolltest du denn reisen, wenn du dich verlaufen hast?" Mit einem weiteren sanften Lächeln bemühte sich die Jônin aus Konohagakure um ihre Fassung und darum, sich nicht direkt alles aus dem Gesicht ablesen zu lassen. Sie war beinahe versucht, schlichtweg ihr Dôjutsu zu aktivieren und zu sehen, was passieren würde. Vielleicht verteidigte sie sich ja?
Oder zeigte dann nochmal diese Augen?
Ihren eigenen Namen nochmal zu lesen war etwas, was ihr lange nicht mehr passiert war und schon garnicht bei einer Person, die ihr völlig fremd war. Auch wenn sie bereits einige Jahre lang nicht mehr bei ihrem Clan lebte, kannte sie doch die meisten dort irgendwie flüchtig oder hatte sie schoneinmal zu Gesicht bekommen. Aber das Mädchen hier schien ihr völlig unbekannt. Ob sie schlichtweg den Namen weitertrug von einem ehemaligen Mitglied, das womöglich lange vor ihrer Zeit ausgewandert war? "Gehörst du einem Clan an?", platzte die Frage dann letztendlich doch vor Neugier aus ihr heraus und bildete die willkommene Abwechslung, die sie die ganze Zeit über gesucht hatte.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Sa Feb 17, 2018 1:35 am

Die Fremde hatte es ihr gleich getan und sich den Dreck von der Kleidung geklopft. Dabei fiel Kimiko auf, auch wenn sie nicht so wirkte als würde sie ihrer Umgebung viel Beachtung schenken, dass die Frau eine Hand etwas weniger mit dieser Arbeit belastete, als die andere. Ob sie sich vielleicht verletzt hatte? Sie konnte ihr da zwar nicht direkt helfen, da sie über keine Medizinischen Kenntnisse - außer vielleicht grober erster Hilfe - verfügte, doch beschloss, das ganze im Hinterkopf zu behalten. Deshalb half sie ihr auch dabei ihre Sachen zusammen zu tragen, damit sie sich nicht einhändig abärgern musste. Sie war eben äußerst Hilfsbereit. Doch die direkte Frage, ob sich die Fremde nicht verletzt hatte, brachte sie nicht über die Lippen. Sie wollte ungern zugeben, dass sie die Situation derartig genau beobachtet hatte.

Als die Fremde etwas vom Boden aufhob, dachte die Taira zuerst, dass es sich hierbei wohl um etwas von ihr handeln musste, dass das Mädchen schlichtweg übersehen hatte, weswegen sie diesem im Moment wenig Beachtung schenkte. Sie interessierte sich mehr für die Herberge, in der auch die andere Person zu Hausen schien. Sie war also keine Einheimische in diesem kleinen Ort. Hätte Kimiko aber auch gewundert. "Ist das so?" antwortete sie gespielt überrascht. "Könnten Sie mir vielleicht den Weg zeigen?" Sie spielte ein freundliches Lächeln vor. Innerlich erinnerte sie sich aber daran, dass sie keinen einzigen Groschen mehr bei sich hatte. Mit einer anderen Person in ihrer Gegenwart konnte sie sich unmöglich einen Gratisaufenthalt erhaschen, ohne dass diese oder sogar andere es merkten. Sie musste sich etwas überlegen.

Doch ihre Gedanken wurden unterbrochen, als die Frau ihr etwas hinhielt. Es war das unscheinbare Etwas, dass sie aufgehoben hatte. Etwas verwundert blickte sie herab. Was die andere wohl damit von ihr wollte? Erst beim genaueren hinsehen merkte sie, dass es ihre Lizenz war. Perplex griff sie sich in die Manteltasche und merkte, dass sie tatsächlich nicht mehr dort war. Es war also in der Tat ihre. Gerade wollte sie nach dieser greifen, da fragte die Fremde nach ihrem Namen und zog gleichzeitig die Lizenz zurück um einen Blick darauf zu werfen. "Ähh..." gab sie verwirrt von sich. Wenn sie doch eh auf die Lizenz sehen wollte, warum fragte sie dann? Oder eher, warum fragte sie, wenn sie dann doch auf die Lizenz sah? Das Mädchen war also zuerecht wenig verwirrt. Es stellte sich aber ihr viel mehr die Frage warum die Andere so überrascht war die Daten auf dem Ausweis zu lesen.

Sie schien das ganze jedoch eher unabsichtlich getan zu haben, denn prompt entschuldigte sie sich. Und als Ausgleich verriet sie nun auch ihren Namen. Eri. Kimiko konnte nicht behaupten, dass sie diesen Namen schon mal gehört hatte. Das Verdächtige war eher, dass sie noch einmal eine Bestätigung suchte nach dem, was auf der Lizenz stand. Ob ihr Name wirklich Taira Kimiko war. Das Mädchen kniff skeptisch die Augen zusammen. "Ja, mein Name ist Taira Kimiko." Ob die andere eventuell an der Echtheit des Dokuments zweifelte? Oder wurde Kimiko zwischenzeitlich steckbrieflich gesucht? Hatten ihre kleinen Gaunereien etwa die Obrigkeiten des Feuerreichs erreicht? Das alles war sehr verdächtig. Doch sie wollte keinesfalls in Schwierigkeiten geraten, deshalb versuchte sie das ganze einfach mit ihrer unbekümmerten, unschuldigen Art zu überspielen.

Dass Eri nun  auch noch Fragte, wohin Kimiko eigentlich unterwegs war, schürte in dem Mädchen noch weiter das Feuer, dass das ganze sich hier langsam zu einem Verhör entwickelte. Gegen jeden anderen hätte sie nun wohl ihre Augen benutzt. Doch sie hielt sich zurück. Sie hatte ihre Kunst des Verstellens noch nie gegen fremde Shinobi gerichtet, wusste also auch nicht wie weit sie damit kommen würde. Ob sie es versuchen sollte? Sie wollte keinesfalls in Schwierigkeiten geraten und beschloss deshalb kooperativ zu sein. "Ich wollte nach Kaze no Kuni. Ich wohne dort." Dass sie den Weg zum Dorf der Kaminishi suchte verschwieg sie an dieser Stelle erstmal gekonnt. Vergangene Begegnungen mit Menschen aus Hi no Kuni hatten gezeigt, dass nicht jeder so gut auf die Kaminishi zu sprechen war wie Kimiko. Und wenn sie ehrlich war, wüsste sie auch nicht, was der Fremden diese Information nützen würde. Kimiko hoffte einfach nur, dass die Fragerei aufhörte und sie nicht in Schwierigkeiten geraten würde.

Die Taira nahm ihre Lizenz nun wieder an sich und verstaute sie wieder Sicher in ihrer Manteltasche. Sie blickte etwas hilflos drein nur jetzt schien das ganze weniger gespielt als Realtität zu sein. Eri hatte vorhin ungefährlich gewirkt, doch die ganzen Fragen hatte Kimiko sichtlich verunsichert. Sie stand eben ungern ungewollt im Rampenlicht. Ob sie einfach schnell die Teile ihres Kampfstabes zücken und die andere überwältigen sollte? Sie seufzte selbst über die Absurdität dieses Einfalls. Als könnte sie eine andere Person einfach so grundlos verprügeln. Das war weder ihre Art noch hätte Eri das in irgendeinster Weise verdient gehabt. Selbst wenn das ein Verhör war, so machte sie nur ihre Arbeit. Was auch irgendwann zu der Frage geführt hatte, ob Kimiko einem Clan angehörte. Die Frage schien auf einer Seite eher unsinnig, denn die Taira waren an sich schon ein Clan. Auf der anderen Seite war diese Frage aber durchaus berechtigt, denn der Clan der Taira war in der Welt relativ unbekannt gewesen oder geworden. "Ich gehöre zum Taira Clan. Wir sind überall auf der Welt verstreut. Hab ich gehört. Mehr weiß ich nicht." erklärte sie mit einem etwas unsicheren Ton in der Stimme.  Sie wusste über den Clan nur das, was ihre Mutter ihr erzählt hatte. Was, außer dem Doujutsu und ihren Genjutsu nicht viel war. Sie wusste eben, dass der Clan weltweit verteilt war, aber dennoch relativ unbekannt. Weswegen sie nicht davon ausging, dass Eri irgendeinen Bezug dazu herstellen konnte. "Bin ich jetzt in Schwierigkeiten?" fragte das Mädchen schließlich verunsichert, wobei das ganze darauf bezogen war, dass sie davon ausging, dass das ganze hier ein Verhör war.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   So Feb 18, 2018 10:58 pm

Das Hirn der jungen Frau war relativ kurzfristig damit überfordert, sich nichtmehr dauerhaft in Selbstmitleid zu suhlen. Stattdessen musste sie gerade begreifen, dass da offenbar jemand vor ihr stand, der mit ihr blutsverwandt war und keinen Schimmer davon hatte. So kam es auch, dass sie auf keine der Fragen - obwohl sie sie deutlich hörte und verstand - wirklich eine Antwort gab. Stattdessen starrte sie Kimiko eine Weile schweigend an und vermutlich nahm dadurch die Nervosität der Anderen nicht wirklich ab. Nach einigen völlig stillen Augenblicken blinzelte Eri langsam und schüttelte kurz den Kopf, als würde sie dadurch klarere Gedanken finden können.
"N-nein", stammelte sie kurz, bevor sie sich räuspern konnte und lächelte. "Mein Name ist Taira Eri, wir gehören offenbar dem gleichen Clan an." Für einige Sekunden ließ sie ihre Pupille hinter dem blauvioletten Schleier verschwinden und aktivierte ihr passives Tengan, um es der Anderen zu zeigen. Bereits kurz darauf ließ sie es wieder fahren und nahm die Welt in all ihren Farben wahr.
"Ich kenne dich nicht", erklärte sie das offensichtliche, lachte sogar leicht nervös, weil ihr auffiel, wie dämlich diese Aussage klang. Außerdem hatte sie ja soeben erklärt, dass sie in Kaze no Kuni lebte. Zwar war ihr kein Familienzweig dort bekannt, aber es gab ja mehr als eine Familie, die sich womöglich nie wieder gemeldet hatte. Vielleicht war es auch schlichtweg ein verirrtes Mitglied. "Du kommst also aus Kaze no Kuni? Wer sind deine Eltern?" Eris Stimme war freudig und voller Neugier und sie bemerkte kaum, dass sie eine völlig Fremde nach sehr persönlichen Details fragte. Aber ihre positiven Emotionen darüber, dass sie etwas Vertrautes hier gefunden hatte, waren einfach zu stark. Gut, Kimiko war ihr fremd, aber irgendwie gehörten sie ja trotzdem... zusammen, oder?
Dennoch realisierte sie nach einigen Augenblicken, dass sie recht direkt war und das eigentlich auch nicht ihre Art war, auf jemanden zuzugeben. Sie war offen, ja, aber eher nicht so offen... "Tut mir leid. Ich bin nur so... überrascht? Ich habe lang niemanden mehr aus unserem Clan getroffen, der nicht bei uns aufgewachsen ist und... Ich bin furchtbar neugierig. Tut mir leid, du musst mir nichts erzählen, wenn du nicht möchtest." Ihr sanftes Lächeln unterstrich die zarten Worte und ihre plötzlich wieder eher zurückhaltende Art. Auch machte sie sich nocheinmal Gedanken über die eben gestellten Fragen. "Wenn du möchtest, kann ich dir das Gasthaus gern zeigen. Reist du allein? Ich denke dort sind im Moment viele Zimmer belegt, durch die vielen fremden Arbeiter hier, aber es lässt sich sicher etwas finden."
Mit einem aufmunternden Lächeln bedeutete sie der Anderen, ihr zu folgen und ging bereits einige Schritte in die Richtung des Gasthauses, das sie ansonsten den ganzen Tag gemieden hätte.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   So Feb 18, 2018 11:57 pm

Es war unangenehm so schweigend angestarrt zu werden. Es wirkte für sie so, als würde sie immer kleiner, aber die Umwelt dafür immer größer werden. So fühlte sie sich eigentlich nur in Menschenmassen, wenn sie mal wieder Lampenfieber hatte. Sie meidete den Blickkontakt und starrte auf den Boden, genauer gesagt die Spitzen ihrer Stiefel. Sie sah schon komisch aus. Sehr feminin gekleidet, aber dann schwere Stiefel an den Füßen. Durch ihre Nervosität wurden ihr die Merkwürdigkeiten an sich selbst erst so richtig bewusst, was das ganze nur schlimmer machte. Sie hatte das "Nein", welches Eri so kurz stammelte fast gar nicht gehört, doch als sie sich noch einmal vorstellte und Kimiko ihren vollen Namen hörte, war es fast, als würde sich der ganze Druck der auf ihr lastete in einem Zug auflösen. "Was hat sie gesagt?" fragte sie sich innerlich, ob sie sich vielleicht nicht doch verhört hatte. Als sie den Blick wieder hob und sich ihrer mit dem von Eri kreuzte, blickte sie nun nicht mehr in die roten Augen, sondern erkannte ein Farbspiel, dass sie so nur von ihrer Mutter kannte. Das Tengan. Daran gab es keinen Zweifel.

Die Augen des Mädchens weiteten sich. Und das Erstaunen war ihr ins Gesicht geschrieben.
"Waaas?!" kreischte sie anscheinend ungläubig und blickte noch einige Sekunden interessiert in das Tengan der anderen Taira, bis die Verfärbung verblasste und die roten Augen wieder zum Vorschein kamen. Kimiko hielt das für einen gewaltigen Zufall, hier auf jemanden aus ihrem Clan zu stoßen. Aber es musste stimmen. Sie benickte nur die Tatsache, dass Eri sie nicht kannte, denn Kimiko tat es von Eri im Gegenzug auch nicht. Sie hatte weder den Namen schon mal gehört, noch das Gesicht gesehen. Sie hatte aber bisher auch nicht mit ihrem Clan zutun gehabt. Aber nun verstand Kimiko wenigstens, dass Eri die ganzen Fragen stellte, weil sie neugierig wegen der Verbindung zu Kimiko war. Das nahm dem Mädchen die Nervosität und vor allem den restlichen Druck, denn nun interessierte sie sich auch für die andere Person. Das ging aber definitiv noch weiter. Denn wenn sie aus ihrem Clan war, dann konnte sie ihr doch ausführlichere Dinge erzählen, oder nicht? Im Gegenzug würde Eri das bestimmt auch tun. Hoffte Kimiko wenigstens. So könnte sie sicherlich etwas über ihren Clan erfahren. "Ich komm nicht nur aus Kaze no Kuni ich bin dort geboren. Ich lebe in dem Dorf des Kaminishi Clans. Die Menschen aus dem Feuerreich scheinen aber alle nicht viel von ihnen zu halten. Zumindest reagieren sie alle komisch wenn man diesen Namen erwähnt." erklärte das Mädchen aufgeregt.

Mit anderen Personen konnte sie in den meisten Fällen schlecht über ihre Familie oder ihre Herkunft reden, denn die meisten kannten den Taira Clan nicht oder wollten nicht einer Person zutun haben, die mit den Kopfgeldjägern des Kaminishi Clans zutun hatte. Ob Eri auch so über letzteres reagieren würde? War Kimiko an der Stelle aber auch irgendwie egal, denn zumindest über den Clan könnte man sich unterhalten. "Ist schon Okay. Ich hab noch nie jemanden aus dem Clan getroffen, außer meine Mutter. Sie heißt Taira Mikoto. Und sie erzählt nie wirklich viel über den Clan. Das ist so aufregend, jemand anders mal zu treffen!" Das Mädchen machte nun den Eindruck, als würde sie vor Euphorie gleich platzen und hüpfte um Eri herum um sie in jedem erdenklichen Blickwinkel zu betrachten. Gerade das machte deutlich, dass es sich hier eindeutig um einen Teenager handelte.

"Kommst du aus Hi no Kuni? Wohnst du in Konoha? Wie ist es dort so?" Kimiko schoss förmlich eine Frage nach der anderen in den Kopf und mit jeder wuchs ihre Neugier umso mehr, was letztendlich für mehr Fragen sorgte. Ein Teufelskreis, der zum Glück unterbrochen wurde, als Eri das Gasthaus wieder als Gesprächsthema einschlug. Die Taira wurde für einen Moment auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und beruhigte sich, so dass sie nun auch wieder still stand. "Ich will ehrlich sein. Ich hab kein Geld mehr. Und wollte mir eigentlich..." Sie stockte kurz und fragte sich, ob sie es tatsächlich sagen sollte. Doch was hatte es für einen Sinn jetzt zu lügen oder die Wahrheit zu verbergen? Irgendwann würde das bestimmt eh ans Licht kommen. "... eigentlich wollte ich mir den Aufenthalt... erschleichen" Sie wählte die Wortwahl sehr vorsichtig, aber es war wohl sichtlich klar, dass sie mit dem aktiven Tengan die Leute im Gasthaus hätte für sich gewinnen wollen. Kimiko war das nicht anders gewohnt. Ihre Mutter hatte ihr schon immer geraten ihre Fähigkeiten zu ihrem Vorteil zu nutzen. Ob sie es direkt so gemeint hatte, wusste Kimiko nicht, aber so hatte sie es gedeutet. Ob sie Stolz darauf war oder sich dafür schämte, konnte sie nicht sagen, aber ihr Gewissen sagte ihr doch hin und wieder, dass es nicht gerade das gelbe vom Ei war, andere Menschen zu manipulieren. Da kam ihr diesbezüglich aber schon wieder eine Frage auf und sie überschattete die anderen Fragen, die si so im Hinterkopf hatte. "Hast du das auch schon mal gemacht?" Und die Aussprache von Kimiko lies darauf schließen, dass sie ihr Tengan schon öfter zu ihrem persönlichen Vorteil genutzt hatte. War nur die Frage ob Eri jetzt total erschüttert über ihre neugefundene, jüngere Clangenossin war.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Sa März 03, 2018 1:39 am

Eri beobachtete, wie die Körpersprache der Anderen sich gänzlich änderte und sie würde schwören, dass sie mit ihren Augen keine Nervosität mehr sehen würde, wenn sie es suchen würde. Ihre Neugier war ebenso geweckt, wie die ihres Gegenübers und so lauschte sie jedem Wort beinahe zu genau. Dass die Dame in Kaze no Kuni geboren waren, verstärkte nur die Theorie, dass es ein verirrter Zweig war. Dass sie aber beim Kaminishi-Clan geboren wurde, ließ die Rothaarige blinzeln und kurz den Kopf schütteln. "Kaminishi?", fragte sie beinahe mit schiefer Stimme nach. "Ich... kenne jemanden aus diesem Clan. Womöglich sogar zwei..." Sie schürzte die Lippen. Womöglich sollte sie eher versuchen heraus zu finden, welchem Dorf Kimiko angehörte, bevor sie das Preis gab. Aber womöglich war die andere ja auch eine Freie, so wie die meisten ihres Clans es eigentlich waren?
Außerdem... wollte sie darüber gerade sprechen?
Eri schluckte leicht und atmete tief durch, um sich wieder auf die Konversation zu konzentrieren und mit ihren Gedanken nicht wieder in unendliche Weiten abzudriften. "Hm... der Name sagt mir nicht viel, aber ich bin auch selbst schon eine Weile nicht mehr lange beim Clan gewesen. Ich schätze deine Mutter ist allein gereist? Oder gehört ihr einem Dorf an?" Soweit ihr Wissen über Izumis Clan reichte, waren sie niemandem angehörig und hatten sich lediglich mit dem Kaiserreich arrangiert, um nicht überrannt zu werden. Weiterhin galten sie aber als Freie Sinobi und Kunoichi.
Nur kurz war die Rothaarige irritiert, als sie gemustert wurde.
Beinahe automatisch folgte sie mit dem Blick der Anderen und lächelte sanft über die Aufregung.
Sie wirkte so jugendlich, wenn sie das tat, dabei hatte sie vorher noch eher erwachsen gewirkt, als sie sich ausgewiesen hatte. "Ich äh... wurde beim Clan geboren und bin dort aufgewachsen. Ich habe mich nach meiner Prüfung entschieden, zu reisen und habe die Annehmlichkeiten Konohas irgendwann dem Schaustellerleben vorgezogen. Also ja, ich komme von hier und wohne hier, allerdings war das meine eigene Wahl. Und es ist schön dort... denke ich..." Ihr Lächeln bekam etwas Schiefes. Viel von dem, was sie in dem Dorf gehalten hat, war mittlerweile fort und sie hatte tatsächlich sogar mal Zweifel an ihrer Entscheidung gehegt. Aber irgendwie hatte sie sich nie dazu durchringen können, eine Andere zu fällen.
Ihre Gedanken wurden davon allerdings von der Antwort auf ihre Frage abgelenkt.
Eri kicherte leise.
"Deine Mutter scheint dir wirklich nicht viel über unseren Clan erzählt zu haben. Wir leben von Manipulation und Trickserei", erklärte sie belustigt. Die Erinnerungen an Vorstellungen, die ohne ihre Fähigkeiten womöglich ein Trauerspiel geworden wären, waren nur all zu real. Sicher waren viele von ihnen begabte Schausteller, aber nicht jede Vorstellung war ein Höhepunkt. Das Tengan ließ es für viele Zuschauer aber wie einen wirken. Mit einem leichten Zwinkern beugte die Taira sich also leicht vor und senkte die Stimme. "Keine Sorge, dein Geheimnis ist in Sicherheit", gab sie bekannt. "Das Leben wäre nur all zu langweilig, ohne diese Vorteile." Anschließend lehnte die Rothaarige sich wieder zurück, sah sich kurz um und deutete dann in eine Richtung. Sie zeigte der anderen Taira mit einem Winken, dass sie ihr folgen sollte und machte sich auf den Weg zu dem Gasthaus, in dem sie ihr Zimmer hatte.
Vor ihrer Brust klemmte noch immer der Zeichenblock.
"Ich habe ein Zimmer mt zwei Betten, weil kein Einzelzimmer mehr frei war und da mein Auftraggeber für alles aufkommt, bist du hiermit schlichtweg meine heutige Hilfe." Ihre Stimme hatte zwar einen belustigten Unterton, aber die ernste Aussage blieb. "Ich weiß sowieso nicht, was ich im Moment noch hier tue, außer meine Zeit abzusitzen. Es wäre mir also eine Ehre, dir deinen heutigen Schlafplatz zu ermöglichen. Wenn du mir dafür ein wenig Gesellschaft leistest?" Das sanfte Lächeln kehrte wieder in das Gesicht der Jônin zurück, als sie Kimiko ansah und quasi selbst um Hilfe bat.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Koraka   Mi März 21, 2018 1:07 am

Eri schien überrascht, als Kimiko die Kaminishi erwähnt hatte. Das war eine ganz andere Reaktion als sie sonst. Meistens nahmen andere zu diesem Zeitpunkt nun Abstand von dem Mädchen. Wohl aus Angst, dass sie zu den Kaminishi gehören würde. Die Leute im Feuerreich legten sich wohl tatsächlich nicht gerne mit Kopfgeldjägern an. Da half es aber auch nichts, wenn Kimiko beteuerte, dass sie nicht für die Kaminishi arbeitete. Allein die Verbindungen zu ihnen schien wohl genug. Aber Eri fasste das ganze ganz gut auf. Sie war zwar etwas irritiert, mehr aber wohl auch nicht. "Ja, Kaminishi. Meine Eltern arbeiten für den Clan. Ich lebe nur dort. Manchmal." Kimikos Bindung zu dem fremden Clan war jetzt nicht wirklich erwähnenswert. Ihre Familie durfte in dem Dorf leben und sie war dankbar dafür, aber sie mischte sich in die Angelegenheiten der Kopfgeldjäger nicht ein. Was nicht hieß, dass sie nicht die Augen und Ohren offen hielt. Es gab schließlich immer die Hoffnung, dass eine Fährte sie zu Izumi führen würde. Im Moment eigentlich der einzige Grund für das Mädchen, warum sie überhaupt noch dorthin zurück kehrte. Deshalb horchte sie auch interessiert auf, als Eri meinte, sie kenne jemanden aus dem Clan. "Tatsächlich? So richtig direkt?" fragte sie aufgeregt. Sie schien etwas zu wollen, doch war sich wohl nicht sicher, ob sie fragen sollte.

Eri schien aber im Moment genauso wissbegierig zu sein, weswegen Kimiko ihr nicht ins Wort fallen wollte. Sie beschloss also, ihre Gedanken etwas aufzuschieben. Sie widmete sich stattdessen den Fragen, welche die andere Taira ihr stellte. "Einem der großen Dörfer gehören wir nicht an... ich glaube man nennt uns Freie... kann das sein? Bin mir nicht sicher." erklärte sie schlicht. Das Mädchen hatte nicht wirklich Ahnung von den Dorfhierarchien oder den Bezeichnungen der einzelnen Fraktionen. Sie wusste nicht einmal, ob sie zu einer gehörte. Aber sie hatte die Bezeichnung "Freie Shinobi" schonmal in dem Kontext gehört.  Da musste also was dran sein. "Meine Mutter ist früher viel gereist aber als ich auf die Welt kam hat sie sich mit meinem Vater bei den Kaminishi niedergelassen... Seitdem leben wir dort." Sie zuckte mit den Schultern, was wohl heißen sollte, dass sie nicht mehr wusste. Oder dass sie zumindest sehr unsicher war.

Aber nicht so unsicher wie Eri. Diese erzählte davon, dass es sie irgendwie nach Konoha zog und sie irgendwann dort blieb und auch davon, dass es ihr wohl gefiel. Sie schien an ihrer Aussage aber zu zweifeln. Als würde sie das ganze in Frage stellen, was Kimiko verwunderte. "Du denkst, es ist schön dort? Klingt nicht überzeugend... hast du Probleme?" Das Mädchen legte den Kopf schief und schien sich einen Augenblick um die andere Taira zu sorgen. Wenn sie Probleme hatte, musste Kimiko ihr doch helfen. Nicht nur weil sie aus dem selben Clan waren, sondern weil Kimiko einfach gern Leuten half. Das Mädchen schüttelte aber beirrt den Kopf. "Entschuldige... ich stecke meine Nase wieder zu tief in fremde Dinge. Es geht mich bestimmt nichts an." Sie wollte schließlich Eri nicht in eine unangenehme Situation drängen. Vor allem, weil sie sich doch noch nicht so lange kannten. Auch wenn Kimiko sich verhielt als wären die beiden einander vertraut.

Daran war aber wohl auch Eri schuld. Sie war eine nette und aufrichtige Person mit der sich Kimiko irgndwie identifizieren konnte. Ob das wohl am Clan lag? Das Mädchen war erleichtert darüber, dass Eri die Sache mit der Trickserei nicht nur akzeptierte, sondern Kimiko auch darüber aufklärte, dass das wohl die Natur ihres Clans sei. Vielleicht hatte ihre Mutter deswegen nichts darüber erzählt? Wollte sie, dass Kimiko sich dieses Talent zur Manipulation und Trickserei vielleicht selbst aneignete? Das Tengan hatte sie ihr schließlich beigebracht, als sie es erweckt hatte. Doch wofür sie es benutzen sollte, hatte sie ihr nie direkt gesagt. Das ganze war also sehr wahrscheinlich. Sie schenkte Eri ein dankbares Lächeln und lies damit die Sache auf sich beruhen.

Vor allem, weil sie sich in diesem Moment wohl in Bewegung setzten. Eri deutete der jüngeren Taira an, dass sie ihr folgen sollte und wie befohlen schritt das Mädchen ihr hinterher. Sie würde ihr einen Schlafplatz bieten im Austausch dafür, dass Kimiko ihr etwas Gesellschaft leisten sollte. Warum eigentlich auch nicht? "Klar! Würde mich freuen!" Das Mädchen wirkte schon fast euphorisch. Es war schon eine Weile her, dass sie Gesellschaft hatte. Das ganze war für Kimiko wohl wie eine Übernachtungsparty. Bestimmt würden sie lange aufbleiben und sich gegenseitig Löcher in den Bauch fragen. Da fiel dem Mädchen ein, dass sie noch eine Frage an Eri hatte, weshalb sie zu ihr aufschloss, so dass sie ihr nicht mehr folgte, sondern nun neben ihr herging. Sie kramte wieder in ihren Taschen und zog erneut ihren Geldbeutel hervor aus dem sie ein altes Foto fischte. "Du sagtest doch, du kennst jemanden aus dem Kaminishi Clan. Hast du vielleicht dieses Mädchen schonmal gesehen?" Sie hielt Eri das Foto hin, welches ganz klar zwei Mädchen zeigte. Eines davon war unweigerlich Kimiko. Nur vielleicht ein paar Jahre jünger. Aber man konnte die Schwarz-Rote Mähne erkennen. Außerdem hatte sie wohl auf dem Foto mit "Kimiko" unterschrieben. Das andere Mädchen war ungefähr im selben Alter wie die Kimiko auf dem Foto, hatte aber Schneeweißes Haar. Es war die - inoffiziell - beste Freundin der Taira und auf dem Foto war in der gleichen Handschrift "Izumi" zu lesen. Und auf dieses Mädchen zeigte Kimiko.

Das Mädchen war gespannt, machte sich aber keine Hoffnung. In der Zeit in der sie schon unterwegs war, hatten alle schon mal von dem Kaminishi Clan gehört, aber Izumi hatte niemand gesehen. Aber es war eine Möglichkeit, welche die Taira nicht auslassen durfte. Auch wenn ihr eine Antwort vielleicht nicht gefallen könnte. Da musste sie durch. Wenn sie ehrlich war, rechnete sie eigentlich damit, die selbe Antwort wie immer zu bekommen. Weswegen der Schmerz wohl nicht zu tief sitzen dürfte.

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