Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Südlich der Narutobrücke [Wald]

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BeitragThema: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Jan 16, 2013 5:30 pm

das Eingangsposting lautete :


Der Wald südlich der großen Narutobrücke. Es umfasst ein riesiges Areal, das zum gemeinhin als Nebelwald bekannten Forst gehört. Nur schmale Trampelpfade führe durch das Areal und selbst diese winden sich zwischen den Bäumen wie Schlangen. Hat man einmal das Glück, an einem Nebellosen Tag in den Wald zu kommen, eröffnen sich einem Prachtbilder der Natur wie das obige. Solche Tage kommen allerdings nur selten und sind daher umso wertvoller. Zur Orientierung bei Nebel führt einen nur der Weg direkt zu den Füßen, denn weiter als ein dutzend Meter kann man meist nicht sehen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Di Apr 02, 2013 4:22 pm

Über Niers Verwunderung musste Zetsu breit grinsen. Er hatte geschafft was er wollte und hatte wenigstens für die nächste Zeit keine größere Langeweile in Aussicht. Dann fing Nier ebenfalls an zu grinsen und wollte von Zetsu wissen, was es mit dem „durch den Boden wandern“ auf sich hat, und ob Zetsu noch mehr kann. „Also ich brauche dazu nur Erde oder Pflanzen und ich kann das soweit ich will, wenn ich nicht grade auf eine Felswand treffe.“ Zetsu grinste wieder und kratzte sich am Hinterkopf. „Und was ich sonst noch so kann? Naja ne ganze Menge, aber für fast alles davon hab ich grade nicht genug Chakra... Obwohl das hier kann ich dir noch zeigen.“ Dann legte sich Zetsus Stirn vor Konzentration in Falten und auf seiner Hand wuchs ein etwa 30 Zentimeter großes Ding heran, das sie beide aus großen Runden Augen anstrahlte. Zetsu fand diese kleinen Kerlchen super, auch wenn er fand das sie deutlich zu schnell beleidigt waren und das sie bei dem leichtesten Piekser in die Luft gingen. Sie waren zwar dazu da, aber trotzdem fand Zetsu es schade, das man nicht mehr Spaß mit ihnen haben konnte. Nicht mal eine kleine Neckerei vertrugen sie. Der Kleine stand nach wie vor auf seiner Hand und schaute sie abwechselt an, bis er plötzlich einen grimmigeren Gesichtsausdruck bekam, von Zetsus Hand hüpfte und wie der Teufel in den Wald rannte. Einige Momente später war die Explosion zu hören und eine leichte Druckwelle ließ das Feuer flackern. „Nanu? Was hat er denn da gefunden? Achja die kleinen Biester Explodieren gerne, das sollte man beim Umgang mit ihnen wissen. Beleidigungen solltest du auch für dich behalten denn das nehmen die echt sehr persönlich.“ Zetsu miss viel es, das er so wenig Chakra hatte, denn er hätte Nier gerne mehr gezeigt, doch so musste es erst mal reichen. Allerdings fragte sich Zetsu was sein kleiner Freund da gesehen hatte, doch das etwas war nun wohl in tausend Stücke gesprengt worden. Und wenn es doch noch lebte war es wohl kein Tier, was Zetsu nun doch leicht nervös machte, denn er mochte es nicht belauscht zu werden. Er war der der lauschte. Doch jetzt starrte er in das Unterholz und versuchte etwas zu erkennen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Apr 03, 2013 2:54 pm

[blur][justify]Eigentlich war es Kaitos Flicht als einer der 7 Schwertshinobis aus Kiri-Gakure sich den Wagen und die Person, welche sich als Shinsei vorstellte, näher unter die Lupe zu nehmen. Nachdem aber Kai einen weiteren Schluck aus seiner Flasche mit Sake nahm und sie wegsteckte, verschwand seine Lust. Er hatte kein Bock mehr diesen weiter zu durch suchen. Was ihm jetzt in den Kragen passen würde, war in diesem Fall Training, weshalb sich Kaito umdrehte und sich auf den Weg zum Trainingsplatz 2 zu machen, welcher nicht ganz so weit weg war. Zum Abschied hob Kagaya noch kurz seine Hand und sprach:"Auf Wiedersehen!" Anschließend verschwand er auch schon in einer sehr schnellen Geschwindigkeit. Nachdem er von Baum zu Baum sprang, fiel ihm auf das ein Vogel ihn verfolgte, weshalb er bei einem Baum Halt machte und von diesem hinunter sprang. Im Sturzflug kam ein schwarzer Vogel mit einer kleinen Schriftrolle auf den Rücken hinunter. Gerade noch so kratze er die Kurve bevor er auf den Boden stürzte. Anschließend flog dieser mehrmals um den Kopf des Kiri-Nins und machte schlussendlich Halt auf seiner Schulter. Kaito nahm nun seine recht Hand aus seiner Hosentasche und versuchte sanft die Schriftrolle vom Vogel zu befreien. Als ihm das gelang, flog das schwarze Tier davon. Nebenbei öffnete Kai die Schriftrolle. In seinem Tempo, also ziemlich schnell lies er sich die Nachricht durch, welche ihm vom Mizukage übermittelt wurde. Dabei ging es um eine Teambildung mit drei Genin, welche sich noch heute am Trainingsplatz 2 treffen sollten. Kaito nickte nur, obwohl eigentlich niemand in Sichtweite war. Ihm wurde befohlen ein Team zu bilden, dabei spielte er die Rolle des Sensei und drei andere Kinder seine Schüler. Mit einem Grinsen im Gesicht sprang er nun wieder auf den nächsten Baum. Gerade als er einen Schluck aus seiner Flasche Sake nehmen wollte, fiel ihm ein, dass er nun Sensei war und das er ein ein Vorbild für die drei Unbekannten sein sollte, weshalb er die Flasche ohne ein Schluck daraus zu trinken, weg. Anschließend richtete er noch sein Schwert Masamune her und sprang nun weiter von Baum zu Baum. Nebenbei überlegte er, ob er sich überhaupt freut, dass er nun Sensei wird bzw. ist. Ebenfalls dachte er darüber nach was er vielleicht als erstes machen sollte. Doch nun zählte erstmal zum Trainingsplatz zu kommen, was etwas schwierig wurde, da er einen schlechten Orientierungssinn besitzt.

TBC: Mizu no kuni : Kirigakure : Übungsareale : Trainingsplatz 2
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Apr 04, 2013 2:58 pm

Sora wollte gerade auf sich aufmerksam machen, als ein kleines Etwas von der Hand des Mooskopfes sprang, um im Dickicht zu verschwinden.
Im nächsten Moment hörte Sora noch das Rascheln der Blätter, dann ein quiekendes Geräusch, und im nächsten Moment ging die Explosion hoch.
"Ehm... Hi.", begann Sora unsicher und kam sich im nächsten Moment äußerst dämlich vor.
"Ich weiß ja nicht, wie du das siehst, Mooskopf, aber Tiere durch Explosionen zu töten ist nicht gerade eine meiner Vorlieben."
Trotz seines Daseins als Feuerteufel hatte Sora immer davon abgesehen Wälder und Tiere abzufackeln. Es missfiel Sora, dass diese seltsame Gestalt dieses Tierchen hochgejagt hatte, um ein anderes Tier zu töten, und dass er es so skrupellos getan hatte, beunruhigte ihn.
Hätte Sora gewusst, dass Dorfshinobi Stirnbänder mit dem Symbol des Dorfes tragen, wäre die folgende Frage wohl überflüssig gewesen. So jedoch musste Sora fragen, was er wissen wollte:
"Seid ihr aus Kirigakure?"
Es gab natürlich keine Gründe, warum sie ihm das verraten sollte, aber einen Versuch war so etwas immer wert. Die rechte Hand schloss sich unmerklich zur Faust, jederzeit bereit auf einen Angriff zu reagieren.
Vorsichtig trat Sora noch einen Schritt näher, den Mooskopf genau im Auge behaltend.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So Apr 07, 2013 7:38 pm

Zuerst begutachtete NieR dieses kleine Viech, was er irgendwie.. abstrus fand. “Das Teil ist irgendwie creepy…“, flüsterte er schon fast und sah dem Teil hinterher, als es in den nächstbesten Busch rannte und den anscheinenden Neuankömmling besuchen wollte. Irgendwie hatte es sich aber verlaufen und jagte den Busch in die Luft, ließ den Neuankömmling verschont. Und prompt redete der Kerl auch schon los, ohne sich vorzustellen. Hatten eigentlich alle ihre guten Manieren vergessen? Er wollte heute Abend nicht so sein, vor allem nicht vor einem kleinen Knaben wie Zetsu nicht.
“Wir kommen nicht aus Kirigakure, aber wir sind dahin unterwegs… NieR mein Name. Und deiner?“, fragte NieR und deutete auf die Erde neben sich. “Nehmt Platz Fremder, was treibt euch in diese Gegend?“, fragte er mit leicht gespielter Stimme. Und wartete auf darauf, dass seiner Aufforderung nachgekommen wurde. Wie kam es eigentlich dazu, dass ihn ausgerechnet heute so viele Leute fanden? Es war schon ein wenig komisch, aber irgendeinen Sensor oder etwas in der Richtung besaß er nicht. NieR kratzte sich an der Stirn und musterte ihn. Er war ein Stückchen größer als er und sah nicht schwach aus, sofern er das in der Dunkelheit bewerten konnte. Das Licht war schließlich schummrig und spendete nur sporadisch Licht. Seine Hand war die ganze Zeit über in der Nähe seines Beins gewesen, dass er für den Falle eines Angriffes sein Messer ziehen könnte. Freundlich war ihr Besucher nicht gerade, also war auch durchaus Vorsicht geboten, wenngleich NieR nicht zu einem Angriff übergehen würde, solange der Rotschopf nicht etwas tat. “Gibt es eigentlich noch Menschen mit normalen Haarfarben? Ich hab Fashing irgendwie verpasst…“, sagte er leicht grinsend. Er hatte wohl gut reden, wo er doch auf der Stirn eine Seriennummer stehen hatte.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Apr 11, 2013 1:11 pm

Zetsu schaute bei der Unterhaltung von Nier und dem Neuankömmling zwischen ihnen hin und her. Es irritierte ihn leicht, das er für das verhalten seines kleinen Wesens getadelt wurde, obwohl er überhaupt nichts dafür konnte. Sie hatten ihren eigenen Willen und wenn sie etwas hochjagen wollten taten sie das auch, denn sie hörten zwar auf Zetsu aber nicht so gut wie sie es hätten tun können. Dann schlug sich Zetsu vor den Kopf. Woher sollte der Neue denn wissen, das die kleinen ihren eigenen Willen haben.
Und da sich Zetsu nun darüber im klaren war, hielt er es für wichtig den Neuankömmling darüber auf zu klären: „Weißt du, die kleinen Dinger tun was sie wollen, wenn sie meinen ein Tier sprengen zu müssen dann tun sie das. Ist eh ihre letzte Tat und einem Todgeweihten soll man doch seinen letzten Wunsch nicht abschlagen. Außerdem heiße ich Zetsu, nicht Moosbirne.“ Fügte er zu guter Letzt an, denn Spitznamen dieser Art waren ihm zuwider.
Nun waren sie also zu dritt. Ob der Neue, der sich immer noch nicht vorgestellt hatte sie weiter begleiten würde, wusste Zetsu zwar nicht, aber wenn doch, würde es bestimmt noch lustiger werden.
Nach dem kurzen Dialog meldete sich Kuro zu Wort: „Wenn Ihr endlich genügend Höflichkeiten ausgetauscht habt, würde ich gerne mehr über diesen Handel wissen den du abzuschließen gedenkst. Wenn ich dich schon begleite will ich wissen was ich zu erwarten habe und was auf mich zukommt.“ Shiro war das zwar herzlich egal, er wollte nur keine Langeweile und Spaß haben, aber Kuro fand es äußerst wichtig sich vorzubereiten. Immerhin wollte er in keine Situation stolpern, die ihre Kräfte übersteigt. Sie hatten zwar einige Möglichkeiten um sich aus der Affäre zu ziehen, aber er wollte eine Mission lieber erfolgreich abschließen, als zu flüchten.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 19, 2015 6:13 pm

Cf: Konohagakure - Timeskip - 2 Monate

Wie lange lag die Begegnung mit der Terumii Familie inzwischen zurück? Shizuka vermutete, dass es inzwischen 2 Monate sein mussten, wenn nicht sogar länger. Die rothaarige Frau hatte seitdem nur noch Erinnerungen an die Zeit. Ihr Herz schien jedoch seitdem nicht mehr richtig heilen zu wollen. Das lag nicht daran, dass sie ihre lang ersehnte Familie kennengelernt hatte, sondern eher, dass Shuichi verschwunden war. Nachdem ihr ein paar Worte rausgerutscht waren - die jeder normale Mensch positiv aufgefasst hätte - sah sie ihn nicht mehr wieder. Inzwischen hatte sich für Shizuka jedoch einiges geändert. Nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Ein Umstand den sie erst vor kurzen jedoch erfahren hatte. Aus lauter Sorge hatte sie es dann vorgezogen noch einmal ein paar Wochen Urlaub zunehmen, zumal sie die Nachricht ihrer Mutter an ihren Vater weitertragen wollte. Sie wollte nicht nach Kirigakure ziehen, aber dennoch vielleicht in ein Dorf außerhalb um somit vielleicht etwas Ruhe vom Shinobidorf zu haben. Zumal Shizuka seither auch kein Wort dem Hokage gegenüber erwähnte, dass sie ihre Familie kontaktierte. Seitdem plagte sie nämlich ein schlechtes Gewissen. Der Mann hatte ihr gesagt, dass es besser wäre, wie es jetzt war. Und jetzt hieß, dass sie nicht ihren Vater kannte, nicht ihre Geschwister, nicht ihre Verwandte und nicht all die Menschen die in ihrer Nähe sein sollten, wie es sonst üblich war. Sie hatte nur ihre Mutter und die war seit jeher verletzt gewesen, weil sie ihre große Liebe verlor. Seitdem sie wusste, dass es ein Wiedersehen geben würde, war sie völlig gut drauf. Shizuka freute sich darüber, denn so hatte sie ihre Mutter nie vorher erlebt.

Nun denn, seit Tagen jedoch schien sie einen falschen Weg eingeschlagen zu haben. Denn die Umgebung kannte sie kein bisschen. Zuerst dachte sie daran umzukehren, aber der Brief war wichtig damit ihre Mutter sich mit ihrem Vater treffen konnte. Es würde ihr das Herz brechen, wenn es nicht ging. Zudem kam sie endlich von ihrem Ehemann weg. Sie hatte ihm noch nicht die gute Nachricht überbracht... gute Nachricht für ihn. Für Shizuka hingegen wartete ein gemischtes Gefühl. Die Affäre mit Shuichi verunsicherte sie etwas. Zudem war er über alle Berge... vermutlich sah sie ihn nie wieder. Die Frau überlegte bereits, wie sie sich am besten aus der Nummer retten konnte. Öfters schon überlegte sie, ob sie sich nicht einfach von ihrem Ehemann trennte. Der weißhaarige Mann war seit mehreren Jahren völlig anders zu ihr. Auf eine Art die ihr nicht mehr gefiel. Was band sie schon an diesen Kerl? Eigentlich nichts. Dennoch zögerte sie, weil sie befürchtete so einsam zu sein... wie ihre Mutter. Mit einem leisen Seufzen wischte sich die Frau durch die roten Haare und schüttelte ihren Kopf. "Denk nicht darüber nach. All die Gedanken haben dazu geführt, dass du dich verlaufen hast.... in diesem schrecklichen Wald!", sagte sie zu sich selbst und blieb dann in mitten einer Lichtung stehen. Ihre roten Haare wehten leicht im Wind, während auch ihre Haut davon berührt wurde. Mit einem Seufzen schloss sie die Augen und genoss die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht. Ob sie überhaupt sogar zurückfand?
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 19, 2015 8:10 pm

----------First Post----------


Yasuhito, streifte allein durch diesen abgelegenen Wald. Er wusste natürlich genau wo er sich befand, oder? Sein Orientierungssinn war ganz gut und zudem kannte er in Mizu no Kuni so ziemlich jeden nennenswerten Platz. Wenn er richtig lag, musste er nur nach Norden gehen um zur Narutobrücke zu kommen. Hinter dem Namen steckte bestimmt ein Geheimnis das sich ihm zurzeit nicht erschloss. Aber es gab ja viele Geheimnisse zu entdecken. Apropro entdecken, er war ja den ganzen weiten Weg hergekommen um eine besondere Pflanze zu finden die er für eine seiner Mixturen brauchte. Und diese Pflanze fand nur hier die optimalen klimatischen Bedingungen.Herzgespann...nur ein paar Blättchen würden reichen... Schon verrückt das er so einen weiten Weg für eine Pflanze machte. Er, einer der Sieben Schwert Ninja des Landes. Ein Titel den er eher durch Zufall erhascht hatte und ihn genauso zufällig wieder verlieren konnte.

Natürlich hielt sich Yasuhito nicht auf einem normalen Wanderpfad auf. Das wäre zu einfach. Seine Pflanzen mussten ja dort wachsen wo man sie nicht fand. Somit konnte er auch niemanden losschicken ihm welche zu holen. Das endete meist mit einer erfolglosen Suche der Partei die er losgeschickt hatte, oder einem glücklichen Grobian der die Pflanze mit dicken Panzerhandschuhen zermalmte bevor sie dem Mann nützlich hätte sein konnte.
Wenn man will das es richtig gemacht wird,...muss man es selber tun! Wurde er jetzt ärgerlich? Manchmal war man sich der eigenen Gefühle nicht bewusst wenn man alleine war und diese in sich hinein fraß. So betrachtet war es gut das er einer dieser Legendären Schwertshinobis war. Von denen erwartete man Griesgrämigkeit.

Er seufzte auf als die Botanik vor ihm immer mehr verwilderte, sich ineinander verwob und mittlerweile so dicht war, das er mit seinem einfachen Schwert den Weg freischnipseln musste und dann klarte der dunkle Wald ein bisschen auf und er sah Licht am Ende des Tunnels aus Grünzeug. Damit beschleunigte Yasuhito seine Schritte und gerade als er ins gleißende Licht treten wollte, kam er zu Fall.
Völlig ungelenk stürzte er in den weichen, leicht feuchten Waldboden. Natürlich mit dem Gesicht voran. Wenn er noch unglücklicher gefallen wäre, hätte er sich gar selbst aufgespießt. Und das noch nicht mal mit seiner ordentlichen Klinge, nein aktuell hielt er das "Zwiebelschneidergerät" seiner Kindheitsfreundin in der Hand. Das gäbe bestimmt ein verachtenswertes Bild. Einer der großen 7 getötet durch diese peinliche Entschuldigung für ein Schwert.
Während er sich aufrichtete und sich den Dreck von der Kleidung klopfte, bemerkte er gleich drei Dinge um ihn herum. Zum Einen war er über eine einfache Wurzel gestolpert, zum Anderen hatte er eine Waldlichtung erreicht und zuletzt hatte er eine weitere Person an diesem abgelegenen Ort ausmachen können. Normalerweise wäre ihm eine Person gar nicht aufgefallen, doch die Frau wenn er richtig sah, hatte markante rote Haare und das hob sich extremst aus den verschiedenen Grüntönen des Waldes hervor. Ähnlich seiner eigenen Haarfarbe. Wahrscheinlich war er genauso leicht zu erkennen.

Yasuhito steckte sein Schwert weg, um die Frau nicht zu verschrecken während er ihr näher kam und winkte um auf sich aufmerksam zu machen.
Oiii, du da! rief er von weitem und blieb dann mit Respektabstand vor ihr auf der Lichtung stehen. Hast du dich verlaufen, oder so? Er fragte die junge Frau aus reiner Neugierde und würde diesem zarten Geschöpf bestimmt helfen wenn sie diese Hilfe in Anspruch nehmen wollte.
Yasuhito Shingeki, der Waldranger. Ein Titel der eher zu ihm passen mochte.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 19, 2015 8:56 pm

Die temperamentvolle Frau legte genervt ihre Hände in die Hüften und hatte sich schlussendlich etwas unbeholfen auf der Lichtung umgesehen. Sie wusste überhaupt nicht, wo sie sich befand. Zudem plagte sie bereits jetzt schon wieder etwas Hunger obwohl sie vor gut 20 Minuten ihre letzten Reste Proviant aß. Mit einem Seufzen ließ sie kurz die Schultern hängen und zeigte eine missmutige Mimik. Dabei kräuselte sich ihre Stirn leicht und eine Falte zeigte sich. Sie wurde jedoch aus ihren jähen dunklen Gedanken gerissen als sie ein Geräusch vernahm und eine Bewegung in ihrem Augenwinkel. Sofort wandte sie sich herum, die Hände noch immer in die Hüften gestemmt. Von weiten konnte sie einen Mann sehen, der sich geradewegs lang gelegt hatte. Der Anblick war so skurril das sie zuerst lächelte und dann leise kicherte. Dabei legte sie eine Hand vor ihrem Mund und rief sich dann rasch in Erinnerung, dass es doch recht unhöflich über jemand zu Lachen, der sich gerade möglicherweise weh getan hatte. Mit einem leisen Räuspern versuchte sie wieder völlig ernst und normal zu wirken. Dann erkannte sie bereits das Schwert und machte einen bedächtigen Schritt langsam zurück. Natürlich fühlte sie sich im ersten Moment etwas unwohl in ihrer Haut bis sie sah, dass er es sofort wegsteckte. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen wischte sie sich ein paar rote Haarsträhnen aus dem Gesicht. Dann fragte er von weiten ob sie sich verlaufen hatte. Sah sie in etwa so aus? Vielleicht dacht er nur weil sie eine Frau war, verlief sie sich immer? Shizuka versuchte wie üblich ihre Vorurteile etwas beiseite zu schieben und verschränkte die Arme hinter ihrem Körper. Sie beugte sich leicht vor. "Ich und verlaufen? Ich verlaufe mich nicht...", rief sie zurück und winkte mit der Hand ab. Ihre Augen glitten durch die Umgebung umher. Ob sie es hier weg schaffte? Am besten ließ sie ihn jedoch nicht gehen. Vorsichtig kam sie näher und betrachtete den Mann eingehend. Seine feuerroten Haare konnten ihren Konkurrenz machen. "Hast du dich verletzt gerade? Ich weiß, dass es unhöflich war zu lachen... aber... man sieht nicht oft einen großen Mann fallen." Ein breiteres Lächeln zeigte sich. "Es könnte sein... das ich ein wenig... lange... in eine andere Richtung gelaufen bin als geplant. In welche Richtung liegt Kirigakure?", fragte sie dann und versuchte natürlich zu verbergen, dass sie Hilfe benötigte. Das konnte sie doch nicht. Nicht schon wieder ein Mann der ihr helfen musste! "Ich bin im übrigen Shizuka und wenn du irgendetwas vor hast... werde ich dich fertig machen." Zuerst kam die 'süße' Vorstellung und dann die böse Warnung. Wie immer schien ihr Temprament etwas mit ihr durchzugehen. Es war aber generell schwer zu glauben, dass die rothaarige jemand etwas zu leide tat. Sie wirkte so freundlich und liebevoll, dass man es ihr einfach nicht abkaufte... bis man es sah.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 19, 2015 10:03 pm

Sie war...eigen. Das musste man zugeben. Zum einen freundlich und dann doch wieder herausfordernd.
Sie plädierte darauf, das sie sich nicht verlaufen hatte und zuerst nickte er und wollte schon wieder seine Pflanze suchen. Irgendwo hier musste sie doch wachsen. Letztes Jahr hatte er sie hier noch pflücken können. Doch dann kam die Frau näher und er ließ die Intention zu gehen fallen. Sie war wirklich eigen, denn sie fragte ihn ob er sich verletzt hätte. Sah er so aus? Verletzte boten anderen normalerweise keine Hilfe an. Außerdem schien sie ihn ausgelacht zu haben. Wie gemein von ihr. Buhuuu
Nett das du fragst...der Wald hier kann tückisch sein wenn man nicht aufpasst. Aber mir geht's gut. Binsenweisheit. Das konnte jeder Ort sein, aber irgendetwas musste er ja sagen. Dann fragte sie nach Kiri Gakure.

Uhm...das ist aber noch ein ganz schönes Stück weit weg. Ich denke die Richtung die du dir vorgenommen hast hätte dich früher oder später wieder auf den richtigen Pfad gebracht, aber wenn du eher früher als später nach Kiri willst, dann wäre ... die Richtung... Er befeuchtete sich den Finger und hielt ihn dann in die Luft.
Nah...ich mach nur Spaß. Da musst du lang wenn du schnell sein willst. In die Richtung liegt die Hauptstraße die direkt zu deinem Zielort führt. Man kanns nicht verfehlen. Außer man verliert die Orientierung. Wie gesagt, der Wald kann tükisch sein.
Mittlerweile hatte sie sich vorgestellt und gleich eine Drohung hinter her geworfen.
Ich bin Yasuhito und werd dir schon nichts tun. Außer du tust mir was, dann muss ich mich verteidigen und so... Ich denke wenn man hinfällt ist man nicht mehr so einschüchternd wie zuvor, hm? Antwortete er und grinste. Wahrscheinlich schüchterte sie das Schwert ein. Aber wenn er es jetzt nahm und noch besser verstaute, würde sie wohl schreiend davonlaufen. Zumindest sah sie so aus. Obwohl der Schein ja auch ein bisschen trügte. Es war schwer sich zurzeit eine Meinung zu bilden. Immerhin waren sie allein im Wald. Und er war ein großer böser Mann...ein tollpatschiger noch dazu. Da war es sicher vorteilhaft als Frau ihren Standpunkt klar zu machen. Ob sie nervös war?
Glaubst du, du schaffst es alleine hier durch? Sonst kann ich dir ja den Weg frei machen...wie ein Gentleman. Ich meine andere Leute bezahlen mich dafür wenn ich ihnen Geleitschutz gebe. Weil ich hier aber was zu tun hab, würde ich heute mal nichts verlangen. Außer ich mach dir Angst, dann verkrümele ich mich wieder...
sagte Yasuhito und verschränkte die Arme. Ob er so seriös aussah? Ob er überhaupt seriös war? Nun, es wäre peinlich gewesen wenn er ihr nun die falsche Richtung gewiesen hätte, aber das glaubte er ja nicht. Vielleicht wollte er deshalb mit ihr mitgehen? Wegen der womöglich falschen Richtung. Diese kleinen Restzweifel die er hatte würden aus ihm bestimmt keinen guten Waldranger machen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 20, 2015 7:35 pm

Dem Fremden ging es zumindest gut, auch wenn Shizuka ein paar Blätter auf seiner Kleidung sah. Sie überlegte sich in dem Augenblick ob sie ihn wirklich darauf hinweisen sollte oder ob es besser war einfach den Mund zu halten. Sie entschloss sich für letzteres und würde ihn bei Gelegenheit sicher das Zeug von der Kleidung zupfen. Im Moment stand er noch recht weit weg von ihr und war somit außer Reichweite. Als er sie dann jedoch veräppeln wollte, verschränkte Shizuka missmutig die Arme vor der Brust und blickte ihn mit einen warnenden Blick entgegen. Sie schien es nicht zu mögen, wenn man einen Scherz auf ihre Kosten machte. So schnell wie ihr böser Blick jedoch auch erschien, so schnell verflog er wieder. Die Frau zeigte ein leichtes Lächeln und verschränkte ihre Hände wieder hinter den Rücken. "Du hast Recht, dass dein Image gerade wirklich bei mir beschädigt wurde. Für so böse halte ich dich nicht", erwiderte sie dann und gab erneut ein leises Kichern von sich. Offensichtlich amüsierte sie sich noch immer über sein kleines Missgeschick mit dem Sturz. "Tut mir Leid... wirklich aber... ", erklärte sie in einem entschuldigenden Tonfall und beugte sich leicht vor. Mit zwei Fingern zupfte sie ihm ein Blatt aus den roten Haaren und warf es weg. Dann wischte sie auch über seine Schulter und beseitigte so den letzten Staub. "Ich glaube jetzt sollte es wieder gehen." Sie trat lächelnd einen Schritt wieder zurück und blickte sich dann bei seinen Worten um. Ob sie es alleine schaffte? Die restlichen Worte von ihm ließ sie jedoch dann wieder etwas missmutig wirken. "So besonders ist das wiederum auch nicht... ich gebe normalerweise auch Geleitschutz." Sie hob den Finger und stieß ihn damit an die Nase. "Also glaub nicht, dass du etwas besseres wärst oder das du mir Angst machst." Ihre Augen sahen ihn kurz noch einmal an, bevor sie sich herum wandte und sie langsam ein paar Schritte in eine Richtung machte. "Ich meine... du solltest froh sein, dass du so eine gut aussehende Frau wie mich im Wald getroffen hast. Du darfst mir aber gerne helfen... ich befürchte das ich den Weg nicht alleine finden werde." Sie sah nicht in seine Richtung, sondern blieb kurz stehen. Mit dem Fuß scharrte sie über den Boden und schien etwas unruhig zu sein. Es gefiel ihr nicht, dass sie wirklich um Hilfe bitten musste und das auch noch von einem Mann!
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 20, 2015 8:22 pm

Sein kleiner Scherz wurde mit einem bösen Blick gestraft. Ob sie sich das so zu Herzen nahm? Eher nicht, im nächsten Moment war sie schon wieder am kichern. Wirklich eine Frau mit einem eigenen Charakter. Aber das fand er ja nicht uninteressant und wenn sie sich so schnell von seinen Scherzen erholen konnte, dann würde er diese wohl ab und an weiterhin streuen. Oder war das eine schlechte Idee?
Vorrangig ging es aber erstmal darum sie auf den rechten Weg zurückzubringen. Während er sich Gedanken über den einfachsten und schnellsten Weg machte, kam sie plötzlich näher und entfernte einige Blätter und Schmutz den er zuvor übersehen hatte.
Ach,...die Blätter gehörten doch zu meiner Tarnung als Waldranger. Nun hatte er es ausgesprochen. Yasuhito der selbsternannte Waldranger. Wie nett. Vor allem weil ein wahrer Ranger natürlich auch mit seinem Schwert das Unkraut das ihn behinderte bei Seite schob...

Als sie dann erwähnte das sie ebenso Geleitschutz gab horchte er auf.
Heißt das du bist auch ein Shinobi? Wow...anscheinend hast du mehr Tarnung aufgelegt als ich. Jedenfalls wollte ich dir keine Angst machen. Tut mir Leid wenn das passiert sein sollte. Wenn man so oft alleine durchs Unterholz streift, verliert man mit der Zeit das Feingefühl für Menschen.
Erklärte er sich und schritt dann an ihr vorbei voraus. Ganz so Orientierungslos war sie anscheinend doch nicht, immerhin hatte sie nach seiner Unterweisung ja die richtige Richtung eingeschlagen.
Gut aussehende Frau? Wiederholte er. Ich betrachte es eher so. Wenn nicht jeder Mensch ein bisschen Hilfsbereit ist, dann gibts keinen der dir hilft wenn dus nötig hast. Nicht das du grade meine Hilfe bräuchtest... Er merkte gleich das sie eine Emanzipierte Frau sein wollte und machte ihr das Zugeständnis ihn nicht zu brauchen. ...aber ich denke du sparst dir ein bisschen Zeit mit meiner Gesellschaft. Von daher, hast du einen gut aussehenden Mann an deiner Seite der dir kostbare Zeit schenkt und ich eine gut aussehende Frau die mir kostbare Zeit vertreibt. Wir gewinnen beide bei der Situation.

Er stieg über eine Wurzel hinweg, drehte sich dann aber um und zog sein Zwiebelschneidgerät, alias Schwert genannt um die Wurzel durch zuschneiden und mit dem Fuß wegzuscharren.
Tückisch! Erklärte er lächelnd und ging dann weiter. Erst als er sein Schwert wieder eingesteckt hatte, wurde ihm Bewusst wie das auf die Frau die ihm folgte aussehen mochte. Plötzlich hatte er sich mit seinem Schwert umgedreht und schwang es sogar... Nun vielleicht sollte er lieber neben ihr als voraus gehen um solche Situationen zu vermeiden. Jetzt schon einem Fremden soweit zu vertrauen wäre bestimmt eine törrichte Aktion gewesen. Von daher richtete er sich ein bisschen weiter Ostwärts aus, da dort die Bäume dort ein wenig weiter auseinander standen.
Uhm...wenn du sonst nichts zu tun hast, kannst du ja nach ner Pflanze für mich ausschau halten. Sie hat rosa bis cremeweiße Blüten. Nennt sich Herzgespann. Deswegen bin ich eigentlich hier. Bis jetzt ohne Erfolg. Sehen wirs vielleicht als Bezahlung für meine Wegweiser Tätigkeit? Natürlich stehts dir frei. Hmm...Bezahlung in Form von Trinkgeld. Du kannst zahlen musst aber nicht. Ich denke das ist fair. Oder wie siehst du das?
Fragte er während er kurz einen Blick zu ihr warf. Vielleicht hatte sie mittlerweile zu ihm aufgeschlossen. Vielleicht fühlte sie sich aber auch sicherer wenn sie hinter ihm ging. Wer konnte das bei dieser eigenen Frau schon sagen? Am Ende war sie sauer auf ihn das er sie gebeten hatte Ausschau nach einer Pflanze zu halten.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So Feb 22, 2015 1:46 pm

Dem Mann wurde ein fragender Seitenblick rüber geworfen. Sie hatte noch nie einen Waldranger getroffen oder besser gesagt, fragte sie sich welche Aufgabe man übernahm. Das er sich dazu selbst ernannte, konnte sie nicht erahnen. Der Begriff bewirkte jedoch, dass sie ihn noch um einiges ungefährlicher einschätzte. "So? Ein Waldranger? Was machst du den ganzen Tag?", fragte sie und wischte sich ein paar ihrer roten Haare aus dem Gesicht. Es tat gut einfach mit jemand zu sprechen. Shizuka mochte es generell lieber in der Gegenwart von Menschen und suchte kontaktfreudig immer nach Anschluss. Als er jedoch überrascht wirkte, dass sie Shinobi war, sah sie kurz fragend in seine Richtung. "Warum klingst du überrascht? Ist es so unwahrscheinlich, dass eine Frau ein Shinobi ist?" Natürlich drehte sie ihm die Worte etwas im Mund um. Sie wäre keine Frau, wenn sie die Worte eines Mannes nicht gegen ihn verwenden würde. Sobald man jedoch in ihre Richtung sah, wurde klar das sie es eigentlich nicht böse meinte. Ihre Augen wirkten mehr wachsam auf die Umgebung gerichtet in der Befürchtung, dass sie jemand überfallen konnte. In letzter Zeit war sie übervorsichtig mit ihrer Umgebung. Das hatte natürlich auch einen Grund, den man ihr noch nicht ansehen konnte. Zumindest solange sie eine weite Jacke trug.

Glücklicherweise schien der Fremde sich als durchaus klug zu erweisen und sie nicht darauf anzusprechen, dass sie tatsächlich Hilfe brauchte sich in diesem Urwald zurecht zu finden. "Du hast recht... etwas Gesellschaft tut gut. Ich habe seit Tagen niemand um mich herum gehabt. Ein Waldranger kommt da sicher gelegen", erwiderte sie und beobachtete mit einer Falte auf der Stirn seine Attacke auf das Unkraut. Ein wenig merkwürdig war der Kerl schon. Immerhin griff er Pflanzen an. "Wie lange sagst du warst du schon im Wald unterwegs?", fragte sie dann, nur um sich zu vergewissern das er kein verrückter Irrer war. Immerhin konnte Einsamkeit einen verändern. Als er dann aber erwähnte, dass sie sich nach einer Pflanze umsehen sollte, ließ sie kurz den Blick umher schweifen. "Uh... eine Pflanze? Natürlich sehe ich mich um. Auch wenn ich Dir nicht versprechen kann, dass ich was finde." Kurz schwieg sie. "Normalerweise habe ich nicht viel Glück damit, dass richtige zu finden." Das klang nicht gerade positiv. Es waren jedoch die Gedanken, die ihr seit Wochen durch den Kopf schossen. Sie hatte einen Ehemann den sie verlassen wollte, eine Affäre die sie verlassen hatte und genau in den Momenten wo es falsch kam, sagte sie Dinge die einfach alles zerstörten. Wenn man es so betrachtete, schien es gar nicht so abwegig nach Kirigakure zu gehen. Vielleicht sollte sie ihre Shinobi Karriere aufhängen und einfach sich als Hausfrau ausprobieren? Ihr Sohn würde sicher begrüßen, wenn sie öfters bei ihm zu Hause war!

Schweigend ging sie also mit dem großen Waldranger weiter und ließ ihre Augen immer wieder umher wandern. Erst in diesem Augenblick berührte ein kalter Tropfen ihren Nacken. Darauf folgte ein weiterer. Sie hob den Blick und auf ihrer Nasenspitze landete noch ein Regentropfen. Mit einer besorgten Falte wischte sie sich übers Gesicht. Regen hatte ihr gerade noch gefehlt! Innerhalb kürzester Zeit schien das Wetter ihre Stimmung anzunehmen. Ein leises Seufzen ließ sie stehen bleiben. Irgendwie passte es gerade, dass es anfing zu Regnen.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So Feb 22, 2015 4:50 pm

Oje...da hatte er sich ja in eine ganz schön prekäre Situation gebracht. Waldranger...hm..
Das erste was ihm in den Kopf schoss, als sie ihn zu seinem Aufgabengebiet fragte war natürlich das schützen des Waldes. Aber was war er denn für ein Waldranger der alles kurz und klein hackte?
Den ganzen Tag Waldranger zu sein wäre echt langweilig. Ich mach das eher als gemeinnützige Arbeit. Ein Waldranger schützt den Wald, hilft Menschen und Tieren...und guckt das niemand kommt und den Wald rodet. Vorrangig such ich aber einfach meine Pflanze für eine Mixtur die ich anfertige. Und heute darf ich dich sogar begleiten. Also wenn du die Möglichkeit hast Waldranger zu werden, lehne dankend ab wenn du auf Abenteuer aus bist. Meist ists ziemlich langweilig. Eine ziemlich lange Erklärung dafür das sie komplett aus seinen Fingern gesogen wurde. Für ihn klang es dennoch einigermaßen plausibel, wenn auch ein paar Widersprüche in seinen Aussagen waren. Aber das war ja kein Gerichtssaal. Er stand nicht unter Eid und sie würde auch keine Einsprüche erheben. Oder vielleicht doch? Nun, darüber würde er sich zu gegebener Zeit Gedanken machen.
Das er sie aber durch seine Überraschtheit diskriminieren würde, hätte er sich besser vorher überlegt. Uhm...nein, nein. Yasuhito hob abwehrend die Hände. Äußerlich mochte sie vielleicht noch immer freundlich zu ihm sein, aber es konnte genauso gut sein das sie innerlich brodelte vor Wut. Jetzt würde er wohl als frauenverachtender Wilder abgestempelt werden...Mal sehen wie er das kitten konnte. Frauen haben mir in meiner Laufbahn einige Dinge beigebracht. Es gibt Menschen die sind besser manche die sind schlechter, aber eine Frau kann durchaus größere Fähigkeiten entwickeln als ein Mann. Du hast bestimmt in einigen Bereichen größere Fähigkeiten als ich. Vielleicht sogar aufgrund der Tatsache das du eine Frau bist. Aber,...bei der Haarfarbe sind wir uns einig. Er zeigte grinsend einige seiner roten Strähnen her. Vielleicht kam er ja so nochmal davon.

Anscheinend schon immerhin wechselte sie darauf das Thema und er konnte ein bisschen durchatmen. Zuerst seine imaginäre Persönlichkeit als Waldranger verschleiert, dann dem Typischen "Mann unterminiert Frau" - Streit um Haaresbreite entgangen. Er musste zugeben, es war aufregend.

Seit Tagen bist du schon im Wald? Ich ähm...
Er wusste genau das sie sich verirrt hatte und verirren plante man normalerweise nicht in eine Reise ein, deswegen konnte es gut sein das ihr Proviant bereits zur Neige ging, doch wie sollte er sie darauf ansprechen ohne gleich ins nächste Fettnäpfchen zu springen?
Metapher für Essen...Du siehst zum anbeißen aus, Apropo beißen, möchtest du was von meinem Essen haben? Er schüttelte den Kopf.
Vielleicht sollte er ihr auch einfach wortlos was geben? Oder er ließ "unabsichtlich" was fallen?
Schwierig. Dachte er sich und nun war es an ihm die Stirn in Falten zu legen.
Mir wird schon was einfallen wenns soweit ist... Also griff er zu seinem Beutel in dem sein Proviant verstaut war und holte das Käsebrot das er darin hatte heraus. Yasuhito hielt es vor sich und warf schnelle Blicke zu Shizuka hinüber.
Verdammt...mir ist noch nichts eingefallen...
Also,...wenn du magst...dann kannst du was von meinem Essen haben...hier. erklärte er verlegen und streckte ihr das Brot hin. Ob sies nun nahm oder nicht, die nächste Frage folgte sogleich.
Ich bin...nun...hey! Denkst du etwa mein Brot ist schlecht? Ich bin genau seit vier Tagen unterwegs um diese Pflanze zu suchen und seither ist das Brötchen hier luftdicht verpackt gewesen...du kannst es bedenkenlos essen. Er hatte sich genau ein Brot gemacht, da er normalerweise sowieso von dem lebte was ihm die Natur feil bot und da konnte er gut und gerne sein ganzes Essen abtreten. Das was er fand war meist sowieso schmackhafter als alles was er in der Stadt kaufen konnte.
Am Ende dachte sie noch er sei ein perverser der was ins Brot gemixt hatte um sie sich gefügig zu machen. Wenn sie sein Essen also ablehnte, würde er es als Beweis seines gesunden Verstandes selbst essen und ihr danach irgendwo Beeren besorgen. Sie musste schließlich am verhungern sein. Zumindest nahm er das an. Und war dadurch auch gleich davon überzeugt. Ein bisschen Verrücktheit steckte ja in jedem...

Dann kamen sie wieder auf die Pflanze zu sprechen, derentwegen er ja die Reise unternommen hatte. Aber anscheinend hatte er einfach kein Glück, denn der Himmel war schon den ganzen Tag leicht Wolken behangen und des roch auch bereits markant nach regen. Und somit würde sein Objekt der Begierde noch viel schwieriger zu Finden sein. Vielleicht sollte er es für diesen Tag gut sein lassen und sich um eine Unterkunft für seine Begleitung kümmern?

Der einsetzende Regen gab ihm dann die prompt eine Antwort. JA!
Es begann ganz leicht durch das Blätterdach des Waldes auf sie herunter zu tröpfeln. Yasuhito entledigte sich seiner Jacke und hielt sie Shizuka hin.
Uhm...wenn du dir die über den Kopf legst, bleibt deine Haarpracht trocken. Ist zwar nicht das 1A Kopftuch, aber ich muss erst lernen wie man Kleidung strickt... Erklärte er ihr und lächelte wieder. Irgendwie machte er das ziemlich häufig. Wohl um einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Vielleicht ist der Regen jetzt noch nicht so stark, aber ich denke er wird intensiver werden, außerdem müssen wir ein kurzes Stück ungeschützt vom Wald einen kleinen Berg hinauflaufen, dort ist eine Berghütte. Mal gucken ob die noch steht. Als ich letztes Jahr hier war, hab ich sie entdeckt. Sagte er und legte damit die Marschroute für sie bereit. Er begann leicht davon zu traben. Ob sie ihm folgen konnte? Bestimmt! Sie hatte ja gesagt sie sei Shinobi. Wahrscheinlich war er ihr noch zu langsam. Andererseits mussten sie immer noch auf tückische Wurzeln oder rutschiges Laub acht geben. Nochmal wollte er vor ihr jedenfalls nicht hinfallen.



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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mo Feb 23, 2015 5:57 pm

Die Erklärung über den Waldranger schien plausibel zu sein, auch wenn Shizuka nicht wirklich wusste ob sie ihm alle Details wirklich abkaufen konnte. "Ein Waldranger, der auf die Natur aufpasst... sich aber ihrer bedient, hm. Ist das nicht ein Interessenkonflikt?", philosophierte sie dann und sah für einen Moment nach oben. Dunkle Wolken im Himmel, die mit Sicherheit nichts gutes hießen. Shizuka war sofort von dem merkwürdigen Aufgabengebiet des Mannes abgelenkt und legte sorgenvoll die Stirn in Falten. Als sich dann Yasuhito noch rechtfertige zu dem Thema "Frauen", war sie sich unschlüssig ob sie ihm die Aussage nun abkaufen sollte oder aber ob er sich einfach nur retten wollte. Vielleicht war er Frauenfeindlich, wollte sich aber nur gut bei ihr stellen? Als er dann jedoch dennoch ein paar lobende Worte aussprach, lächelte sie etwas weiter. Man konnte gar nicht anders als freundlich zu ihm sein. Wenn er solche Worte anbrachte, verfiel sie gleich dem Charme eines netten Mannes der ihr Komplimente gab. "Ich nehme das einfach Mal als Kompliment und quäl dich nicht länger damit." Sie warf einen versöhnenden Blick in seine Richtung und wechselte das Thema auf ihre Reise.

Seit Tagen trieb sie sich bereits herum und wusste einfach nicht, wie sie am schnellsten nach Kirigakure kam. Es war wirklich schwer einen direkten Weg dorthin zu finden und dabei auch noch unentdeckt zu bleiben. Die Shinobi aus Konohagakure kannten sie immerhin und durften sie hier nicht sehen. In dem Moment wo sie darüber nachdachte ob sie jemals ihre Eltern vereinte, steckte ihr Yasuhito ein Käsebrot zu. Überrascht sah sie nach unten und hörte im selben Augenblick seine Beschwerde bereits. Vielleicht weil sie das Brot nicht sofort entgegen nahm? Völlig perplex griff sie danach und warf ihm einen unsicheren Blick zu. Meinte er das im ernst? Wie konnte sie denn dieses Brot essen, wenn er ebenfalls mehrere Tage unterwegs gewesen war? Sie zerbrach es in zwei Hälfte, auch wenn ihr Magen deutlich schrie das sie gar nicht so großzügig sein sollte. Dann hielt sie ihm ebenfalls ein Stück hin. "Ich kann nicht das Essen eines Mannes wegessen, der auf die Wälder aufpasst. Wir sollten es teilen, sonst habe ich ein schlechtes gewissen. Immerhin bist du auch schon seit Tagen unterwegs", erklärte sie in einem leisen Ton und schien einen ihrer Verlegenen Momente zu haben. Meistens tauchte dann ein leichter roter Schimmer auf ihren Wangen auf, sie stotterte leicht oder sie wusste nicht was sie sagen sollte. Solche Gestik hatte sie lange nicht zu spüren bekommen und irgendwie vermisste sie es einfach etwas. Sie war eine Frau die sich nach solchen liebevollen Gestiken einfach verzerrte. Das war ihr Lebenselixier. Nachdem sie nachdrücklich ihm das Brot hinhielt, biss sie dann aber selbst von ihrer Hälfte ab. Relativ zügig aß sie es auf... und hatte danach noch immer Hunger. Was für eine nervige Angelegenheit. Sie wusste warum sie derzeit fraß wie ein Schlund, aber das konnte sie ihm kaum sagen. Es käme merkwürdig!

Dennoch aus irgendeinen Grund erinnerte Yasuhito sie an Shuichi und Shun. Ihr Sohn, Shun, strebte nach dem Heldenbild seines Vaters und wollte Schwertkämpfer werden. Shun wusste jedoch nicht, dass sie Kontakt zu Shuichi hatte, weil dieser sich nicht binden konnte oder wie vor kurzen raus kam, wollte. Sie würde vermutlich niemals mit ihm zusammenleben oder gar glücklich werden, weil er immer vor seiner Verantwortung weg lief. Seit zwei Monaten war er jetzt weg und es war fast so als hätte man ihr Herz einfach mitgenommen. Ihr Ehemann machte die Situation meistens nicht besser. Vermutlich schnappte sie sich irgendwann Shun und verschwand einfach. Vielleicht nach Kirigakure? Wäre ein guter Ort um Kinder groß zuziehen! Plötzlich spürte sie die kalten Tropfen in ihrem Nacken. Regen, der ihr bis über den Rücken lief und sie kurz frösteln ließ. Im selben Moment war aber auch Yasuhito wieder zur Stelle. Überrascht sah sie auf die Jacke und blickte in ihre Richtung. Erneut ein Schimmer von rot in ihrem Gesicht. Zum Teufel! Warum war der Kerl so verdammt nett zu ihr? Verlegen griff sie nach der Jacke und hielt sie sich dann über den Kopf. Die Jacke war doppelt so groß wie sie und schützte sie wirklich praktisch vor den Regen. "Danke... dass.... das ist echt nett", murmelte sie und hoffte, dass er sie nicht länger als nötig ansah. Die Situation war ihr verdammt unangenehm!

Gemeinsam mit Yasuhito liefen sie dann durch den Wald hindurch. Shizuka blieb ihm dicht auf den Fersen. Noch fiel ihr das Laufen leicht, auch wenn sie sich immer viel Sorgen darum machte, dass sie es übertrieb. Sie kam gut hinter ihm her, auch wenn es hier und da wirklich glitschig wurde. Innerhalb kürzester Zeit waren sie beide - vermutlich Yasuhito mehr als sie - bis auf die Zähne durchweicht. Es regnete so heftig, dass man vor ihnen fast gar nichts erkennen konnte. Als sie dann die besagte Berghütte erreichten, stürzten sie beide mehr oder minder ins innere. Shizuka blieb stehen und wischte sich die nassen Haare aus dem Gesicht. "Wenn du mir etwas Holz oder vergleichbares besorgst, kann ich Feuer für uns machen", erklärte sie dem Mann und spürte, wie ihre Kleidung wie eine zweite Haut an ihr klebte. Wechselkleidung musste her, wenn sie denn überhaupt noch welche hatte. Die letzten Tage war sie nicht nur dreckig geworden, sondern auch ständig nass. In Kirigakure schien der Regen immer voreiter zu sein. Dabei liebte sie die Wärme.






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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mo Feb 23, 2015 11:14 pm

Sie kamen zu dem Punkt an dem sie sich Sorgen um ihn machte. Er war ganz bestimmt nicht hungrig. Er fand in seinem Heimatland genug zu Essen, selbst wenn es Notgedrungen Insekten sein mussten. Früchte und Beeren wurden jedoch von ihm bevorzugt.
Sie hingegen...würde sich nicht so leicht tun und damit waren beide nicht ganz Zufrieden mit ihrer Entscheidung das Essen aufzuteilen. Trotzdem nahm er die Hälfte seines Brotes wieder zurück. Teilte es erneut und ließ das eine viertel des ehemaligen Ganzen in seinem Magen und das andere in seinem Beutel verschwinden. Womöglich ergab sich später eine Möglichkeit ihr den Rest zukommen zu lassen. Denn auf Heißhunger den sie vielleicht von einem Moment auf den anderen entwickeln konnte, war er nicht allzu gut vorbereitet. Wahrscheinlich würde er ihr erklären müssen das Waldranger sich nur soviel von der Natur nahmen wie sie brauchten und sonst im Einklang lebten. Und daher stand ein verhungern bei sich außer Frage.
Erst jetzt bemerkte er das sie leicht rot im Gesicht war. Zuerst dachte er an Fieber. Immehrin irrte sie durch das Nasskalte Kiri Gakure. Da konnte man sich fix was einfangen.
Aber als er ihr wegen dem Regen seine Jacke als provisorischen Regenmantel anbot viel ihm ihre Gesichtsfarbe wieder auf und erst da machte es klick bei ihm.
Aber für ihn war es doch selbstverständlich diese Dinge zu tun! Man musste Frauen doch die Wünsche von den Augen ablesen, zumindest hatten ihn seine Kindheitsfreundinnen das gelehrt. Anscheinend mit trug das gerade Früchte. Obwohl er sich nicht sicher war, was er da Ernten würde.
War ja auch egal. Er machte die Feldarbeit ja weil ihm das arbeiten an sich Spaß machte und nicht weil er das Endprodukt haben wollte. Für die meisten Menschen war das unverständlich. Aber er erwartete auch gar nicht das man ihn Verstand.

Mittlerweile waren sie den kleinen Berg auf den er sie gelotst hatte hinaufgerannt. Was wenn die Berghütte nicht da war? Was wenn er sich geirrt hatte und er gar nicht südlich der Narutobrücke war, als er Shizuka getroffen hatte? Oje. Wie peinlich das wohl gewesen wäre. Aber er atmete erleichtert auf als die Hütte hinter einer Bergkuppe in Sicht kam. Hoffentlich machte er das nicht zu laut, sonst kämen wieder Zweifel an seiner Person auf.
Sie stürzten in die kleine Hütte und entkamen dem Regen endlich. Yasuhito war durch seine Jackengeste komplett durchnässt und es tröpfelte an ihm herunter als würde er noch immer draußen im Regen stehen.
Tja, das nennt man wohl pudelnass, nicht wahr. Haha. Aber das war er ja gewohnt und machte sich nicht viel daraus. Schade das sonst niemand in dieser Berghütte zu gegen war, denn ansonsten wären sie gleich ins Warme gekommen. Doch das Teil sah schon verlassen aus, als er es entdeckt hatte.
Sie sprach ihn auf Holz an um ein Feuer für sie zu machen, was jetzt wirklich eine hervorragende Idee gewesen wäre...doch wo bekam er nun Holz her? Alles was er draußen finden konnte war feucht und würde bestimmt nicht gut brennen.
Hmm...ich guck mich schnell um, ob ich was finde. Komme gleich wieder. Halt noch ein bisschen aus. Erklärte er und ging dann nochmal raus in den Regen. Solche Berghütten mussten doch Vorkehrungen für den Winter getroffen haben. Außerdem konnte man hier oben sowieso nicht viel mehr machen als sein Vieh grasen zu lassen, oder Holz zu schlagen. Deswegen ging er einmal rund um die Hütte herum und seine Überlegungen wurden belohnt und er fand Holz im Überfluss. Nur waren das riesige Baumstämme die man in einem kleinen angrenzenden Schuppen gelagert hatte. Daneben war schon fast neckisch ein Beil in einen Baumstumpf geschlagen worden.

Na ja, ich kann ja nicht alles haben... Dann dachte er wieder an Shizuka die in der Hütte wartete das er zurückkam. Wahrscheinlich fror sie bitterlich. Immerhin war sogar ihm kalt und er hatte fast sein ganzes Leben draußen verbracht und war abgehärtet.
Das ist echt eine Abwertung für mein Schwert, aber lieber so als Stundenlang Holz schlagen. Dachte er sich. Und zog nun das Schwert das ihn zu einem Sword Nin gemacht hatte, stemmte einen der großen Baumstämme waagrecht auf und schnitt mit wenigen Hieben durch das trockene Holz, das darauf hin in Kamingerechte Scheite zerfiel. Ob er angeben sollte und ihr sagte das er die Dinger gerade selber zerschnipselt hatte? Ahh nein,...das war weniger seine Art. Er sammelte das Feuerholz mit beiden Händen auf und beugte seinen Körper über den Haufen den er in der Hand hatte, ehe er zurück in die Hütte kam.
Sorry, dass es solange gedauert hat. Dir gehts doch gut, nicht? Fragte er, während er das Holz in einem uralten Kamin aufschlichtete.
Ich hoffe der Rauch kommt durch den Kamin durch...ich meine der Weihnachtsmann scheint hier schon länger nicht mehr durchgewischt zu haben. sagte er daraufhin und guckte zu seiner Begleitung. Die hatte wahrscheinlich andere Sorgen, aber vielleicht verbesserte das ja die Stimmung etwas. Nicht das sie schlecht war, aber der Regen hatte das Gequatsche kurzfristig unterbunden.
Wenn wir mehr Holz brauchen, schick mich einfach welches holen. Man kommt da ziemlich leicht rein. meinte er während er sich einen Stuhl heranzog und das Gesicht leicht verzog, als er seinen nassen Hosenboden fühlte, zeitgleich merkte er auch wie seine nassen Haare an seinem Nacken klebten.
Hier ist auch gleich der Nachteil von langen Haaren. Sie nehmen eindeutig zu viel Wasser auf und trocknen nicht. Aber wer hübsch sein will, muss Leiden, nich wahr? Er grinste gleich wieder während er sich die Haare auswrang.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi Feb 25, 2015 8:11 pm

Der Waldranger verschwand relativ zügig nach draußen und ließ die klitschnasse Frau alleine in dem Raum. Sie sah sich unsicher um und ging gemächlich ein paar Schritte weiter. Viele Gedanken schossen ihr in diesem Augenblick durch den Kopf. Wo sollte sie schlafen? Wo sollte sie baden? Wo bekam sie Kleidung her? Shizuka sah auf ihren Körper hinab und erkannte, dass der Stoff wie eine zweite Haut an ihr klebte. Obwohl Yasuhito längst draußen war, schoss ihr peinlich berührt die Röte ins Gesicht. Hatte er eben diesen Anblick gesehen oder war er ein Gentleman gewesen und hatte nicht hingeschaut? Letzteres würde jedoch heißen, dass er es durchaus dennoch mitbekam! Shizuka hing sich die nasse Jacke von Yasuhito um die Schultern und zog sie rasch enger um sich herum, sodass man den Anblick nicht mehr ganz so genau sehen konnte. Sie wusste in dem Moment nicht ob sie sich freuen sollte im trocknen zu sein oder ob sie lieber rasch das weite suchte? Immerhin war sie mit einem völlig fremden Mann in einer kleinen Waldhütte fernab von jeglicher Zivilisation! Weitere schreckliche Szenarien huschten durch den Kopf von der Rothaarigen, bevor ein Geräusch hinter ihr sie aus den Gedanken riss. Sie zuckte leicht zusammen, hielt die Luft an und biss sich die auf die Lippe. Rasch wandte sie sich herum und krallte ihre Hände in die Jacke von Yasuhito. „Oh… ja es geht mir gut. Mach Dir keine Sorgen um mich. Vermutlich bist du derjenige der von uns beiden krank wird. Du bist völlig durchweicht“, antwortete sie und deutete dann an, das er das Holz in den Kamin legen sollte. Sie folgte ihm und kniete sich dann langsam zu Boden. Bei der Erwähnung, dass der Weihnachtsmann schon lange nicht hier gewesen war, lächelte sie leicht. Für Sekunden dachte sie an Shun. „Mein Sohn liebt den Weihnachtsmann“, erklärte sie dann und rieb sich kurz die kalten Finger aneinander. Dann formte sie ein paar kleinere Fingerzeichen und erstellte mit den Händen eine Lavakugel, die sie vorsichtig auf die Spitze der Holz scheiteln legte. Sofort fingen sie zu Rauchen an und wenig später entstand das erste Feuer.

Die Umgebung wurde in Wärme und flackerndes Licht getaucht. Der Anblick glänzte kurz in den Augen der Frau, bevor sie sich langsam erhob und zu Yasuhito rüber sah. Er wrang gerade seine langen roten Haare aus. Der Waldranger erinnerte sie etwas an Falk, der ebenfalls solche langen roten Haare besaß. Ob er dem Terumii Clan angehörte? Ihre Familie schienen irgendwie alle rote Haare zu haben. Selbst ihr Sohn hatte welche und der war nur zur Hälfte ein Terumii. Dummerweise hatten sie vor kurzen raus gefunden, dass er ebenso das Mischelement beherrschen konnte. Somit musste er vermutlich immer darauf achten, dass es niemand anders mitbekam. Shizuka blinzelte leicht und bemerkte, dass sie Yasuhito einfach nur anstarrte. Sie biss sich auf die Unterlippe und griff etwas ruppig nachdem Arm des Mannes. Man merkte das sie durchaus etwas Kraft besaß, als sie ihn näher zog. Rasch schob sie ihn näher an das Feuer und sah sich dann in dem Raum nach Decken um. Gab es hier so etwas überhaupt? „Ich glaube Wechselkleidung wäre gut… oder Decken. Gibt es die hier? Du solltest dich vor dem Feuer aufwärmen. Ich glaube sonst wirst du wirklich krank“, erklärte sie in einem leicht befehlenden, aber bittenden Tonfall. Immerhin wollte sie nicht das der Waldranger wegen ihr sich erkältete. Sie selbst hockte sich vor das Feuer und zog dabei die nasse Jacke enger um sie herum. Immerhin durfte keiner sehen, wie Klitschnass die Kleidung eigentlich an ihr klebte. Es war ihr wirklich unangenehm und ließ sie etwas starrer ins Feuer blicken. „Mizu no Kuni ist wirklich verregnet. Ich bin froh das ich hier nicht wohnen muss. Der ständige Regenfall würde mich wirklich traurig stimmen.“ Sie warf einen Seitenblick zu ihm. Ob er jetzt nun saß oder stand, war dabei egal. „Kommst du auch von hier? Dein Schwert scheint etwas besonderes zu sein. Es sieht nicht wie ein gewöhnliches aus… ich habe schon viele gesehen.“ Vor allem bei Shuichi. Die Gedanken an dem Mann ließen sie leise Seufzen. Wo er wohl war? Vermutlich irgendwo wo er sie vergaß und das was sie sagte. Warum hatte sie nur so Pech mit Männern?
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 26, 2015 12:17 am

Ich und krank werden? Hm...das wäre ja schon seit Ewigkeiten mal was neues. Mir gehts supi dupi. Erklärte er ihr, doch dann kitzelte ihn seine Nase. Er hielt es zurück, zumindest versuchte er es und trotzdem musste er sich dann dem Drang ergeben zu niesen.
Achooo! Machte er während er sich von ihr wegdrehte.
Nya...- vielleicht...muss ich mir die Möglichkeit einräumen lassen... Das war wiederum ihm jetzt peinlich.
Er sah ihr zu wie sie sich zum Kamin setzte und Feuer machen würde. Beiläufig erwähnte sie ihren Sohn. Dein Sohn? ... Ob er näher darauf eingehen sollte? Eher nicht,...oder doch? Das war kompliziert mit Frauen. Zum einen war er ja ein Fremder...was ging ihn schon ihr Sohn an? Zum Anderen hatte sie es angesprochen, es interessierte ihn auch und vielleicht fasste sie es als unhöflich auf wenn er nicht weiter nachfragte. Hm...Wenn ich eine Frau wäre...wäre ich dann hübsch? - Nein, eigentlich wollte ich mich Fragen was ich jetzt tun sollte. Er kam zum Schluss das er es bei der kurzen Frage beließ. Wenn sie wollte würde sie erzählen. Andernfalls wäre es ein Geheimnis. Was er aber auch nicht weiter schlimm fand. So konnte er Überlegungen anstellen. Ihr Sohn konnte noch nicht wirklich alt sein. Immerhin war sie es ja auch nicht und...er liebte den Weihnachtsmann...klar, alle Kinder mögen ihn. Immerhin bringt er schöne Gaben, nicht wahr? Und damit waren seine Überlegungen auch schon am Ende. Einen guten Detektiven würde er also schon mal nicht abgeben.

Das bestätigte sich umso mehr, als er sah wie sie Feuer machte. Eins stand nun außer Zweifel, sie war eine Shinobi. Aber das war nun auch keine bahnbrechende Entdeckung. Doch irgendwas war seltsam an der Sache.
Uhm...du,...du hast ein komisches Katon-Element. Mein Feuer sieht anders aus. Das er nicht erkannte das es sich um Youton handelte zeugte wohl von seiner Qualität als Ninja. Deswegen war er wohl mehr auf den Schwertkampf aus.

Irgendwie trat nun eine Pause ein. Vielleicht war sie gerade in Gedanken versunken und hatte ihn nicht gehört. War ja auch nicht so wichtig. Jedenfalls sah Shizuka ihn lange an. Vielleicht hatte er auch was dummes gesagt und nun rügte sie ihn. Aber irgendwie passte ihr Gesichtsausdruck nicht dazu. Dann packte sie ihn und schob Yasuhito zu ihrem Feuer das ihm gleich angenehme Wärme spendete.
Dann jedoch schien sie ihn mit der Aufforderung nach Decken und oder Kleidung zu suchen wieder verscheuchen zu wollen. Frauen waren schon ein ganz schönes Mysterium. Mh...ich bin mir sicher das es hier was gibt in das wir dich einwickeln können. Meine Jacke scheint ja nicht viel geholfen zu haben bei dem Regen. Merkte er an. Leider. Damit war die Geste vorhin nur mehr vom guten Willen geprägt und davon konnte man sich nichts kaufen.

Während sie also beim Feuer hockten und warteten das sich die Wärme ausbreitete, drehte er bereits den Kopf um den Raum nach Decken oder Kleidung abzusuchen, schenkte ihr dann aber wieder die volle Aufmerksamkeit als es um Mizu no Kuni ging.
Ach was, ich finds ganz schön hier. Wasser ist doch pure Kraft. Meiner Meinung nach besser als in einer Wüste zu Leben. Obwohl man in einer Wüste als Waldranger sicher viel Freizeit hätte. Er grinste. Nun, wahrscheinlich nimmt man es als gegeben hin wenn man hier aufwächst. Patriotismus und so. Die meisten sind stolz auf den Regen, den Nebel, die Wälder und Flüsse, einfach auf ihr Heimatland. Außerdem bin ich ein gutes Beispiel dafür das Regen nicht traurig macht. - Achoooo! Beim Niesen musste er sich schnell wegdrehen. Vielleicht hätte er sonst das Feuer ausgeniest. Dann wäre sie ihm bestimmt an die Gurgel gegangen.
Ich bin in diesem Land geboren. Zumindest nehme ich es an. Aufgewachsen bin ich aber ganz bestimmt hier. Das war eine schöne Zeit...Ach das Schwert, hm. Ja das ist schon was besonderes möchte ich behaupten. Immerhin hats mir ermöglicht zu den besten Sieben Schwertkämpfern des Landes zu mutieren. Mehr ungewollt eigentlich, aber so ists halt. Er schnallte sich seine beiden Schwerter ab und stellte sie neben den Kamin ab.
Kannst ja anschauen wenn du möchtest. Das eine ist pupsnormal, das andere ist das wertvolle. Ich such dir was zum Anziehen. Ob sie wirklcih Interesse an Schwertern hatte? Sie fragte wohl eher weil sie sonst noch weiter über den Weihnachtsmann sinniert hätten...Andererseits, hatte er das "pupsnormale" Schwert ja von einer Frau geerbt. Von daher war das gar nicht mehr so abwegig.
Er schüttelte den Kopf ganz Leicht und guckte sich in der Hütte um. Im hinteren Teil des Raumes entdeckte er eine Treppe die anscheinend in einen ersten Stock  führte.
Als er die Stufen hoch stieg merkte er wie unangenehm seine Hose an seinen Beinen klebte. Igitt, igitt. Andererseits würde er sich daran gewöhnen müssen. Immerhin konnte er sich ja Schlecht vor ihr entkleiden.
Moment mal! - Rückschluss. Wenn er sich nicht entkleiden konnte, konnte sie das ja auch nicht. Oje...

Oben angekommen guckte er sich nochmal um und erspähte einen großen Schrank. Den öffnete er und entdeckte, gähnende Leere. Das wäre ja dann zu einfach gewesen. murmelte er, fand dann bei dem schwachen Licht ein Bett. Eigentlich, stieß er sich den Fuß daran und fand es so.
Und darauf war zumindest eine Decke für Shizuka. Für sich selbst fand er nichts, also würde er sich wohl selbst als Kleidung über dem Kamin aufhängen müssen. Er grapschte sich die Decke und kam dann wieder runter zu ihr.
Der Weihnachtsmann ist da! Dauert in Wirklichkeit noch etwas, aber heute müssen wir vorziehen.
Er reichte ihr die Decke und hockte sich dann schniefend wieder zum Kamin.
Kleidung hat man hier anscheinend schon mitgenommen. Wo auch immer der Besitzer hin verschwunden ist, er wird warm angezogen sein. Stellte er zu seinem bedauern fest.
Ähm... er bekam einen leichten Rot Schimmer. Das war ihm schon wieder peinlich. Wie sollte er das was er gerade dachte halbwegs normal in Worte fassen? Wenn du deine Sachen los werden willst um in dich in die Decke zu wickeln...dann geh ich gerne nochmal raus bist du fertig bist, oder so.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 26, 2015 8:00 pm

Ein Niesen hieß entweder, dass er eine Allergie hatte oder das er sich erkältete. Möglicherweise sagte es auch rein gar nichts über seinen Gesundheitszustand aus. Dennoch zog Shizuka leicht die Augenbrauen zusammen und warf ihm einen besorgten Blick zu. „Wegen mir wirst du jetzt krank“, murmelte sie entschuldigend und rutschte selbst noch etwas näher ans Feuer. Den Kommentar über ihr Katon-Element überging sie einfach. Immerhin müsste sie sonst zugeben, dass sie von den Terumii kam, aber in Konohagakure wohnte. Ihr Blick glitt ins Feuer hinein, während die Wärme fast schon auf der Haut der Frau brannte. Sie musste aufpassen nicht gleich ins Feuer zu kriechen um sich aufzuwärmen. Shizuka hasste Kälte schon immer. Am liebsten rollte sie sich im Bett unter fünf Decken mit dicken Wollsocken und langen Hemd. Dann erst ging es ihr gut! „Doch… deine Jacke war sehr hilfreich. Ich bin zwar dennoch nass geworden, aber nicht so sehr“, erwiderte die Frau rasch und lächelte in seine Richtung. Immerhin wollte sie nicht undankbar wirken oder gar als wäre sie nicht zufrieden mit den Dingen die man ihr gab. Natürlich war sie trotzdem genauso nass wie er, aber sie schätzte es sehr, dass er extra die Jacke ausgezogen hatte. Sie hob ihre Hände zurück ans Feuer und ließ sie mit der Wärme bestrahlen. Es tat gut langsam wieder die Finger zu spüren, dabei hörte sie ihm aufmerksam zu. Seine Erklärung zur Natur klang wirklich als würde er ein echter Waldranger sein. Vermutlich liebte er die Natur sehr. Wenigstens ein Mensch der sich nachhaltig um sie kümmerte. Mit einem Lächeln nickte sie etwas und warf dann einen überraschten Seitenblick in seine Richtung. „Du bist einer der Sieben Schwertkämpfer? Das ist unglaublich… auch wenn… irgendwie...“, am Anfang des Satzes klang sie noch sehr begeistert und gegen Ende wirkte sie skeptisch. Sie musterte noch einmal eingehend Yasuhito, wodurch man sehr deutlich ihren Gesichtsausdruck ablesen konnte. „Ich habe mir einen Schwertshinobi etwas böser vorgestellt, ehrlich gesagt und weniger tollpatschig… aber sehe das jetzt nicht als Aufforderung böse zu mir zu sein.“ Die letzten Worte fügte sie rasch lächelnd noch hinzu und verfolgte kurz, wie er sich auf die Suche nach Kleidung machte. Er schien generell ein sehr aufmerksamer Mann zu sein. Das hatte sie lange vermisst. Normalerweise kümmerte sich Shuichi derartig aufopfernd um sie, wenn er nicht gerade hörte das sie ihn liebte. Wobei er selbst dort noch, tröstend sie in den Arm nahm. Für Sekunden war sie völlig in ihren Gedanken gefangen und starrte ins Feuer hinein.

Es dauerte gar nicht all zu lange bis Yasuhito wiederkam und ihr eine Decke reichte. Zuerst nahm sie jene in die Hand bis ihr auffiel, dass er offensichtlich keine Decke hatte. Ihre Augen weiteten sich kurz. Sie wirkte verunsichert und blickte sich noch einmal flüchtig um. War hier nur eine Decke? Konnte sie das mit ihrem Gewissen ausmachen? „Ich… ich...“, brachte sie nur raus und rieb sich verlegen durch ihre Haare. „Also… nein… schau einfach weg“, murmelte sie leise und stand dann auf. Sie verzog sich in die letzte Ecke und fing sich dann an zu entkleiden. Immer wieder huschten ihre Augen auf den Mann nur um sicherzugehen, dass er auch wirklich nicht hinsah. Dann wickelte sie die Decke direkt unterhalb ihrer Achsen einmal um ihre Taille. Ihre Haare wrang sie noch einmal aus und knotete sie mit einem Haargummi zusammen. Prüfend fuhr ihre Hand noch einmal über die kleine Rundung auf ihrem Bauch. Sie lächelte etwas. Dann griff sie sich ihre nassen Sachen, zog einen Stuhl näher zum Feuer und hing sie dort über. Ihre Augen blickten kurz zu Yasuhito. Sie konnte doch nicht ihn so frieren lassen? Zumindest mit nassen Sachen. Nervös kaute sie sich auf der Unterlippe herum und setzte sich dann langsam mit der Decke hinter ihm, sodass er sie nicht ansehen konnte. Zumindest trug sie noch Unterwäsche drunter und zog peinlich berührt die Decke enger um ihren Körper. „Also… äh… du solltest deine Kleidung ausziehen und… also… oh gott… das ist wirklich eine äußerst peinliche Situation.“ Für Sekunden schwieg sie und wirkte etwas nervös. „Wenn du nicht guckst, können wir zusammen unter die Decke… aber wehe du guckst!“, zischte sie von hinter ihm und setzte sich dann langsam neben ihn hin. Zwangsläufig würde er etwas sehen und vermutlich spüren, aber sie musste immerhin die Grenze abstecken, dass er gar nicht auf dumme Gedanken kam. Immerhin hatte sie einen Ehemann.... und Shuichi... und... was für Gedanken!
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Do Feb 26, 2015 11:55 pm

Wegen mir wirst du noch krank... Warum machte sie sich nun Vorwürfe? Also wirklich. Du musst es so betrachten: Ich musste das Gewicht eines halben Käsebrotes nicht den Berg hinauf schleppen und zusätzlich musste ich nicht schwitzen, da ich dir meine Jacke gegeben hab. Also, eigentlich muss ich dir dafür danken das du mir tragen geholfen hast.
Anscheinend lenkte sie nun ein und fand seine Jacke nun doch nicht so schlecht. Obwohl sie eigentlich ebenso nass wie er war. Nun,...gab es nicht ein Jutsu mit dem man seine Kleidung trocknen lassen konnte? Ob das Feuer oder Luft Element benötigte? Dann fiel ihm auf, dass er genau diese Elemente hatte. Aber was brachte das wenn er dieses Jutsu nicht kannte?  Schon schade, das hätte einige Probleme geklärt. Obwohl...Probleme warens ja gar nicht. Sicher war es nicht allzu angenehm mit nassen Sachen dazusitzen, aber wenigstens ging es Shizuka bald besser.
Sie kamen kurz darauf zu sprechen, dass er einer der Sieben besten Schwertkämpfer seines Landes war. Für ihn eher ein Nebeneffekt. Sie dagegen schien es zuerst spannend zu finden das er so einen Titel hatte, doch dann fiel ihr anscheinend wieder die Szene am Anfang ihrer Begegnung ein, als er über die Wurzel gefallen war. Das war natürlich untypisch für jemanden in Yasuhitos Position. Aber er war ja nicht wie jedermann.  Ich weiß nicht so ganz wie die anderen Schwertfuchtler so sind. Immerhin bin ich erst seit einem guten Jahr einer von ihnen... Jedenfalls bin ich zu dir nicht böse. Aber wenn ich will kann ich bestimmt den einen oder anderen Gegner in Verlegenheit bringen. Ob das dann böse ist, weiß ich nicht. Für meinen Feind bin ich wohl ein übler Bösewicht, aber das machts dann einfacher ohne Gewissensbisse zu kämpfen. Bei dir hätte ich mittlerweile schon viel zu große Gewissensbisse. Ich glaub wenn ich böse zu dir sein sollte, würde ich vorher vor dir weglaufen. Immerhin könnten wir den Wald kaputt machen wenn es zu stark ausartet...Wenn du gewinnst und mein Schwert nimmst, dann könntest du sogar den Titel an dich reißen. Ich denke nämlich dazu muss man kein Kiri-Shinobi sein. Und wenn ichs geschafft hab, kannst du das bestimmt schon lange. Erklärte er ein bisschen ausholend. Es war ja sonst nichts zu tun und er redete gern mit Shizuka.

Nun mit diesen Worten ließ er sie kurz alleine und holte dann die einzige Decke im Haus. Vielleicht ließe sich unter irgendeinem Geheimversteck im Fußboden noch Kleidung oder Decken heraussuchen, aber an den offensichtlichen Orten war nichts weiter für ihn. Langsam musste er sich überlegen ob er sich nicht die Nase zu hielt und wartete bis er trocken sein würde, was jedoch bestimmt dauern konnte. Und solange konnte er den Atem auch nicht anhalten. Also würde er wohl ab und an immer noch niesen müssen.

Während sie also die Decke entgegen nahm begann er in Worte zu fassen wie sie nun weiter verfahren konnten. Sie würde sich ihrer Kleidung entledigen und dazu musste er glücklicherweise nicht nochmal in den Regen hinaus. Aber natürlich war es ihr peinlich sich auszuziehen. Das würde ihm genauso gehen wenn er eine attraktive Frau mit einem Fremden zusammen in einer verlassenen Berghütte gewesen wäre. Unter der Bedingung das er nicht guckte würde er also in der Hütte bleiben dürfen und somit richtete er seinen Blick auf das Feuer im Kamin und hielt sich die Augen mit den Händen zu, so als würde er Verstecken spielen. Natürlich war das nicht nötig, denn immerhin war sie irgendwo hinter ihm um sich umzuziehen, aber vielleicht gab ihr das mehr Sicherheit beim Umziehen. Und irgendwo war das auch nötig. Denn er erwischte sich selbst dabei wie er kurz mit einem Auge durch seine Finger durchlinste. Aber natürlich sah er nur das prasselnde Feuer. Es wäre eine ungute Situation gewesen wenn er sie doch gesehen hätte. Dann würde er wohl raus in den Regen müssen und sich irgendwo aus Zweigen schnell einen Unterschlupf basteln müssen. Aber gut, dass er so eisern dabei blieb nichts zu sehen.

Nach kurzer Zeit suchte sie ihn wieder auf, hängte ihre Sachen über einen Stuhl der in der Nähe des Kamins stand, und setzte sich dann hinter ihn. Das wird ein seltsames Gespräch werden wenn ich meiner Gesprächspartnerin nicht in die Augen sehen kann, aber gut. Besser als gar nichts. Dachte er sich gerade als er vernahm wie sie einen Satz konstruierte. Sie machte den Vorschlag , dass er sich ebenso von seinen nassen Sachen verabschiedete und eigentlich war das gar keine so schlechte Idee. Nur war es viel zu kalt um dann halbnackig vorm Feuer zu sitzen.
Doch anscheinend zahlte sie ihm seine kleinen Aufmerksamkeiten nun zurück und wenn er sich benahm, dann durfte er auch in den Genuss der Decke kommen.
Oh, jetzt liegts wohl an mir dir zu danken! Das übersteigt meine Gesten alle zusammen. Stellte er fest, während er sich die nassen Sachen auszog. Bis auf seine Boxershorts hatte er nun nichts an. Er konnte sich ja direkt vor ihr ausziehen, immerhin hatte er keine offensichtlichen Reize zu verstecken. Ein Mann hatte in der Hinsicht schon seine Vorteile. Seine Sachen hängte er auf seine beiden Schwerter die noch immer am Kamin lehnten. Das war ein bisschen wie Puppenspielen, wenn er seinen Waffen seine Kleidung überzog. Selbst wenn es ein wenig ungelenk wirkte da er das alles ja im Sitzen bewerkstelligen musste. Nun, als er zur Ruhe kam, kam sie hinter ihm hervor und rutschte neben ihn ans Feuer, so dass er nun auch unter der Decke Platz fand. Natürlich konnte er sie kurz so halbnackt sehen wie sie war, aber er tat so als wäre nichts passiert. Ebenso tat er so als würde er es nicht merken als ihr Bein und ihre Schulter die seine berührten.
Du...ähm...hast mir doch nicht auf meinen Busen gestarrt während ich meine Kleidung aufgehängt hab, oder? Fragte er neckend und bedeckte seine Brustwarzen mit seinen Händen. Natürlich hatte er keinen Busen oder sonst was zu verstecken wie sie vielleicht, aber es schien ihm so als müsste er ihr Gespräch wieder auf was Lockereres lenken. Immerhin hatte er nun ziemlich viel von ihrer Privatsphäre enthüllt bekommen. Nun, sie ja theoretisch auch, aber wie gesagt. Bei einem Mann war das nicht so schlimm.
Ich weiß er sieht gut aus, aber das kommt eigentlich nur von der Kälte... erklärte er weiter und genoss die Wärme. Eigentlich hab ichs auch lieber wenns warm ist. Dachte er sich beiläufig und unterdrückte wieder einen Nieser.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Fr Feb 27, 2015 9:41 pm

Shizuka musste sich wirklich Mühe geben nicht zusammenzuzucken als ihre nackte Haut seine berührte. Es war ein befremdliches Gefühl, dass ihr die Röte wieder ins Gesicht stiegen ließ. Stur sah sie ins Feuer und räusperte sich leise. Als er dann noch einen dummen Witz riss, sah sie ungewollt in seine Richtung und starrte ihn an. Ihre Mimik wirkte kurz etwas verstimmt und sie stieß ihn etwas unsanft mit dem Ellbogen in die Seite. „Das ist gar nicht so lustig, wie du das findest“, murmelte sie und zog ihre Knie vor den Oberkörper, damit er keinen Blick erhaschen konnte, der ihn nicht Zustand. Sie rieb sich über die Oberarme hinweg und rutschte noch etwas näher ans Feuer heran. Für einen Moment schwieg die Frau dann und wartete einfach ab bis ihr wieder etwas wärmer wurde. Dann drehte sie ihren Kopf und stützte ihre Wange auf ihren Knien ab. Ihre Augen richteten sich auf sein Gesicht und musterten ihn kurz. Ein paar rote Strähnen fielen ihr dabei vor die Lider. „Hast du keine Sehnsucht nach Menschen, wenn du die ganze Zeit hier draußen alleine bist?“, fragte sie dann nachdenklich und hatte sich bereits mehrmals überlegt ob sie nicht einfach auch in den Wald ziehen sollte. Weit weg von all den Problemen musste es einen ziemlich gut ergehen. Immerhin würde sie sich dann auch nicht entscheiden müssen, wie es in ihrem Leben weiterging. Ob sie ihren Ehemann verließ, Shuichi nie wieder sah oder ob sie wirklich das Kind bekommen sollte. Sie hatte auf keine dieser Fragen, die ihr durch den Kopf schwirrten eine Antwort. Ihren Ehemann zu verlassen, würde für sie viel Veränderung bedeuten. Vor allem wenn dann ein zweites Kind dazu kam, fiel es mit der Finanzierung schon gleich doppelt so schwer. Sie konnte nicht Geld verdienen und gleichzeitig sich um ein Kind kümmern. Shizuka blies sich die Haarsträhne aus den Augen und sah ihn weiterhin an. „Vielleicht sollte ich auch in den Wald ziehen… es wirkt friedlich hier“, sprach sie dann ihre Gedanken aus und blickte langsam wieder ins Feuer. Als er dann erneut nieste, runzelte sie die Stirn. Ihre Augen huschten auf ihn. „Du bist sicher krank geworden.“ Es lang fast so als hätte er eine Straftat begannen. Sie zog die Decke etwas dichter um ihn, damit er nicht frieren musste. „Ich kann etwas kochen… in meiner Ausrüstung habe ich zumindest Utensilien dabei für so etwas. Auch wenn mir vermutlich einige nötige Nahrungsmittel fehlen.“
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So März 01, 2015 9:36 am

Anscheinend kamen solche Witze nicht gut bei ihr an. Das würde er sich nun merken und eher in eine andere Sparte stechen. Zumindest solange wie der Schmerz in seiner Seite anhielt der als Mahnmal galt. Er hüstelte gespielt, so als ob ihm dieser Ellenbogencheck sämtliche Luft aus den Lungen gepresst hatte. Nickte dann aber, als Zeichen sich nun zurückzuhalten.
Sie versteckte all ihre Blöße in dem sie die Beine anzog. Wirklich, was sehen konnte er sowieso nicht, aber sie wollte wohl auf Nummer sicher gehen. Außerdem wollte er sich nun benehmen und würde sich zu keinem Blick anmaßen.
Shizuka musterte ihn und er lächelte ein wenig unsicher. Er seinerseits musterte die Haarsträhnen die ihr ins Gesicht gerutscht waren, aber er konnte diese nicht einfach zurück streichen. Ihr Ellenbogen würde ihn bestimmt daran hindern.
Die Frau neben ihm fragte ihn dann ob er einsam war, wenn er nur im Wald zugegen war.
Ich war seit meiner Geburt allein. Ich weiß gar nicht so richtig wie das ist wenn man viele Menschen um sich hat. Die meiste Zeit war ich nur in den Gebieten und Inseln rund um Mizo no Kuni unterwegs. Oft alleine, manchmal mit einer Gruppe aus Waisenkindern. Mittlerweile sind sie alle...verblichen. Für meine Shinobi Ausbildung war ich lange Zeit in Kiri Gakure. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich die Natur um einiges Lieber als Menschenaufläufe in den Städten. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Situation selbst wenn es manchmal ein bisschen Einsam ist. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich dir helf- ich meine dich begleite! sagte er und korrigierte den letzten Teil. Immerhin war sie ja eine emanzipierte Frau und wenn er nun das Wort "helfen" in den Mund nahm, würde sie bestimmt wieder testen ob ein weiterer Ellenbogencheck wirklich die Luft aus seinen Lungen lassen konnte. Stattdessen spielte sie mit den Gedanken auch in den Wald zu ziehen.
Na ja wie gesagt, als Waldranger führt man ein Recht unaufgeregtes Leben. Ich bin mir nicht sicher, ob jemand mit...mh...deinen Eigenschaften das aushält. Andererseits will ich dir auch nichts einreden.
Yasuhito musste dann unwillkürlich wieder niesen. Ah verdammt. Ich scheine mir echt was eingefangen zu haben, aber wenn man bedenkt wie schnell sich meine Krankheit entwickelt hat. Dann muss ich die mir schon vor meiner Bekanntschaft mit dir eingefangen haben. Keiner kann so schnell schnupfen bekommen... Er zuckte mit den Schultern. Wie schlimm konnte es schon werden? Ein bisschen Fieber, ein paar gebrauchte Taschentücher und ein bisschen Zeit und die ganze Angelehenheit wäre vergessen.
Doch irgendwie waren ihre Worte vorwurfsvoll. So in der Art, " Gerade du, Mr. Waldranger, hättest es besser wissen sollen! Jetzt bist du wegen mir krank. Toll." Schwer lasteten diese Worte auf ihm. Immerhin schien allein ihr Blick und die Worte das zu vermitteln. Er seufzte. Frauen waren wirklich kompliziert. Entweder er brauchte mehr Übung mit ihnen. Oder er würde das nächste mal einfach vor ihnen weg laufen. Andererseits hätte er dann nicht solch erfrischende Gespräche führen können und wäre alleine über Wurzeln gefallen.
Bei ihren nächsten Worten machte er große Augen. Kochen? Wiederholte er. Mh. Wenn du hungrig bist, dann hab ich noch ein wenig Brot. Und wenn der Regen aufhört kann ich dir was holen gehen. Er rutschte über den Boden nach vor und grapschte nach dem Beutel in dem er das letzte Viertelbrot das er ihr vorhin geben wollte verstaut hatte.
Luftdicht verpackt, und absolut trocken. erklärte er fast stolz, dass er das Brot noch hatte und streckte es ihr hin. Dejvué!
Vielleicht tat er es ja auch nur deswegen, weil er nicht noch einmal in den Regen hinaus wollte. Konnte ja sein das er ihr diesmal einen Gefallen tat, weil er sich gleichzeitig selbst einen tun wollte. Andererseits wollte sie wahrscheinlich etwas richtiges zu Essen haben. Etwas warmes und das war bestimmt keine schlechte Idee. Nur was konnten sie in dieser verlassenen Waldhütte schon an essbarem finden? Wahrscheinlich hatte Yasuhito das einzig essbare mitgebracht und das gab er einfach seiner Begleitung.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Di März 03, 2015 6:59 pm

Eigentlich konnte Shizuka von sich selbst ebenfalls behaupten, dass sie als Halbwaise aufgewachsen war. Ihre Mutter hatte ihr bis zu ihrem 18ten Lebensjahr ihre wirkliche Herkunft verschwiegen. So wusste sie bis zu diesem Zeitpunkt nie, dass ihr Vater in Kirigakure lebte und das sie eine Vielzahl an Verwandten besaß. Vor gut drei Monaten war sie auf all diese Menschen getroffen und hatte sie kennengelernt. Natürlich veränderte sich ihr Leben daraufhin schlagartig. Dummerweise jedoch auch dahingehend, dass Shuichi nicht mehr auftauchte. Schon früher gab es Zeiten, da wusste sie nicht ob er das je tat. Dieses Mal schien sie sich jedoch extreme Sorgen darum zu machen, dass er nicht kam. Es fiel ihr im ersten Monat richtig schwer alleine zu Hause zu bleiben ohne an ihn zu denken. Im zweiten Monat – wo sie auch herausfand das sie Schwanger war – schien es erträglicher zu werden. Jetzt nach drei Monaten hatte sie keinerlei Hoffnung mehr, dass sie ihn sah. Zu lange war er nicht aufgetaucht. Möglicherweise wollte er das auch gar nicht. Shizuka drehte ihren Kopf herum und blickte wieder zu Yasuhito rüber. Er erklärte gerade, dass er lieber in der Natur war als außerhalb. „Ich mag es nicht gerne alleine zu sein. Vermutlich würde ich in der Natur nur mit jemand anderes überleben“, erklärte sie und rieb sich langsam über die Beine hinweg. Noch immer waren ihre Füße kalt und sie fröstelte leicht, obwohl das warme Feuer auf sie beide einwirkten. Als dann Yasuhito wieder zu niesen anfing, warf sie einen kurzen Blick in seine Richtung. Vorsichtig beugte sie sich vor und legte ihre Hand an seine Stirn. „Hm… Fieber hast du zum Glück keines. Ich glaube du musst dich wirklich, wirklich… ausruhen“, beteuerte sie schuldbewusst und zog dann ihre Hand wieder von ihm herunter. Natürlich konnte sie auch kochen, aber irgendwie schien er sich dagegen zu wehren. Mehr noch rutschte er kurz über den Boden und zog damit die warme Decke von ihren Schultern. Shizuka verschränkte die Arme leicht vor ihrer Brust und zog die Beine etwas an, damit man nichts sehen konnte. Ein etwas verzweifelter Versuch. Sie sah auf das Brot hinab, dass er ihr hinhielt und blickte ihn dann wieder an. Eine Augenbraue leicht hochgezogen. „Ich…“, sagte sie und wirkte kurz verunsichert. Die Situation war ihr generell unangenehm. Wie sollte sie sich ihm gegenüber auch richtig verhalten? „Also… ich habe noch ein paar Instanznudeln im Rucksack. Nichts großes… ich müsste es nur mit Wasser warm machen… leider habe ich keines“, erklärte sie dann langsam und sah immer wieder auf seine Brust hinab. Natürlich – kein Wunder – vor ihr saß ein nackter, gutaussehender Mann. Wäre Shuichi hier gewesen, nackt, wäre sie längst noch näher gekrochen. Aber so war es doch recht irritierend mit ihm.
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Mi März 04, 2015 8:38 pm

Er war ein bisschen überrascht das sie nun einräumte nur mit der "Hilfe" eines anderen überleben zu können. Das war schon ein Zugeständnis für eine Frau wie sie. Vielleicht musste er ihren Charakter aber auch anders deuten. Vielleicht war sie in der Annäherungsphase einfach jemand der gerne das Bild der emanzipierten Frau darbot, jedoch bei näherer Betrachtung doch viele weibliche Attribute hatte.
Es war schwierig die ganze Sache zu richtig zu deuten. Aber langsam begann er sie zu verstehen. Obwohl...eigentlich war er wieder dabei viel in Menschen hineinzuinterpretieren.

Am Ende des Tages würde er bestimmt genauso schlau über ihren Charakter sein, wie an jenem Punkt als er sie getroffen hatte um sie zu "begleiten". Irgendwo musste er sich nun selber Fragen was er eigentlich machte... Nun er half dieser jungen Frau. Aber warum eigentlich? Er hatte ja nichts davon. Er musste sich ein ganz schönes Armutszeugnis ausstellen, wenn er einfach mit ihr ging um sich zu unterhalten. Vielleicht erinnerte sie ihn auch an seine erste Liebe. Immerhin teilten sich die beiden Frauen die selbe Haarfarbe...doch der Charakter war wohl ein anderer. Ob er sich einfach nach dieser verblichenen Liebe sehnte? - Dieser verblichenen Einseitigen Liebe, die niemals ausgesprochen wurde und ihn ewig auf dem HErzen liegen bleiben würde, da er das bisschen Zeit das er mit dieser Freundin hatte einfach verspielt hatte...Es wäre einfacher mit der Gewissheit zu leben, als nun über das Vielleicht zu spekulieren. Sicher änderte es nichts am Resultat wenn sie sich ihm ebenso Zugeneigt gefühlt hätte, doch dann müsste er neben der Erinnerung an sie nicht auch noch die Selbstzweifel mit sich herumtragen. Die Selbstzweifel die nach und nach zu Schuldzuweisungen wurden und dann zu Vorwürfen. Bis heute hin.

Er seuftzte. Sicher hätte er nun stundenlang darüber sinnieren können was denn nun hätte sein können, aber die Gegenwart forderte seine Aufmerksamkeit.
Denn Shizuka warf mit ihren Aktionen wieder das gesamte Bild das er sich gerade gemacht hatte über den Haufen. Es war so, als wäre Shizukas Charakter ein flexibler Rahmen eines Bildes das nach und nach Konturen annahm, und als er begann das Motiv zu begreifen, änderte sich der Rahmen und das Bild verschwamm zu etwas gänzlich anderem. Sicher war das interessant, aber er musste zugeben das es für ihn auch anstrengend war diese Bilder in den Rahmen zu pressen. Vielleicht war das ja der Fehler. Sie würde mit ihrem Flexi-Rahmen schon das richtige Bild aufzeigen. Und wenn nicht, dann wäre das einfach auch nur ein Geheimnis das er nicht lüften würde können wenn sie sich erstmal getrennt hätten.
Noch ein seufzen. Fieber? Ich bin Immun gegen sowas. Ist einfach nur ungut Fieber zu haben, deswegen verzichte ich einfach darauf. Sowie er dieses Selbstherrliche Macho-Gehabe heraushängen ließ, kitzelte es schon wieder in seiner Nase, aber er beherrschte sich. Wenn das nicht aufhört, dann bohre ich mit meinem Schwert in der Nase! Drohte er sich selbst und Augenblicklich war das Gefühl verschwunden.
Gut so! - Man muss nur Klartext reden und dann fügt sich alles.
Mit seinen Augen fixierte er ihre Hand die zu seiner Stirn wanderte und dann nach Feststellung der normalen Temperatur wieder sank.
Seltsam. - Aber was war den zurzeit normal?

Es war ja auch nicht normal von ihm darauf zu bestehen das sie nichts kochte, obwohl das vielleicht ganz gut gewesen wäre, etwas warmes im Magen zu haben als ein unterkühltes Brot das er sich vor einer halben Woche gemacht hatte. Er konnte ihr nicht verübeln das sie das Brot das er hervorgeholt hatte nicht annahm. Stattdessen guckte sie an ihm herab? Seltsam. Aber er wiederholte seine Gedanken. Dann legte sich ein leichtes Grinsen auf seine Lippen und er ließ das Brot ein wenig sinken, so das es vor seinem Brustbereich schwebte. Er schüttelte dann aber ganz leicht den Kopf und verputzte das Brot in einem Bissen selber.
Wer nicht will, der hat schon. Ich guck wo ich jetzt Wasser her bekomme, damit du deine Nudeln machen kannst.
Er wand sich nun komplett aus der Decke und sofort umfing ihn Kälte. Nun...Wasser holen war wohl echt keine gute Idee.Er spürte schon wieder das kitzeln und diesmal würde es sich nicht mit reiner Willenskraft oder einer Drohung fort scheuchen lassen.
Er stand auf, nahm sich seine noch immer feuchte Hose, schlüpfte in seine vollkommen durchnässten Schuhe und nahm seine Jacke an sich. Die zog er aber nicht an. Wenn nicht zufällig ein Fluss vor der Haustür vorbei strömte, dann würde er seine Jacke brauchen um das Wasser aufzufangen. Furchtbar das er nicht mal eine Schüssel hatte um Wasser aufzufangen...obwohl in einem der Schränke in dieser Berghütte war bestimmt eine, doch er wollte lieber schnell das holen was er brauchte und sich nach seinem erneuten Ausflug direkt ins wärmende Feuer fallen lassen. Seine anderen Sachen ließ er einfach an Ort und Stelle. Die Schwerter lehnten am Kamin und seine Ausrüstung nicht unweit auf einem Tisch.
Bin dann mal weg, kann aber nich lange dauern. erklärte er abschließend ehe er mit nacktem Oberkörper und seiner Jacke unterm Arm wieder raus in den Regen stürmte. - Vielleicht musste er sich mit dem Gedanken anfreunden doch noch ein bisschen mit Fieber zu kämpfen. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, musste er heftig niesen. Hoffentlich hörte seine Begleitung das nicht. Wahrscheinlich nieste er deswegen, weil sein Drohwerkzeug nun außer Reichweite beim Kamin war. Ohh...der Kamin...wärme...schnell....Wasser...holen...muss... Seine Gedanken kreisten um diese Worte die er wiederholte.
Recht schnell kam er zu einem Felsvorsprung von dem Wasser abperlte. Mit einem Zweig grub er an der Stelle an der das Wasser von der Spitze des Felsvorsprungs auf den Waldboden auf traf eine kleine Grube. Danach brach er den Zweig in vier Teile und steckte diese so in die Erde das es die Eckpunkte eines Quadrats sein hätten können. Darauf brauchte er nun nur mehr seine Jacke zu legen und in die Mitte einen kleinen Stein zu legen. Nun sammelte sich das Wasser also in einer Pfütze auf der Jacke und er fand sogar kurzweilig Schutz unter dem Felsvorsprung.
Vorsichtig wickelte er die Jacke zu einem Sack zusammen und machte sich dann langsam auf den Rückweg. Wenn er sich beeilte, würde er das ganze Wasser wieder verlieren das nun in seinen Armen hin und her schwappte.

Vorsichtig machte er mit seinem Rücken die Tür auf.
Suiton: Mizurappa, schrie er dann so authentisch als würde er eine Wassertechnik anwenden und die ganze Hütte fluten wollen. Natürlich passierte nichts. Zum einen waren seine Elemente Feuer und Luft, zum anderen konnte er keine Fingerzeichen machte um so ein Wasser Jutsus auszuführen.
Ich mach nur Spaß.
Der Weihnachtsmann war schon wieder da. Aber er meinte der Kamin sei ein bisschen unsauber und deswegen hat er mir gleich seine Gaben in die Hand gedrückt. Nett, oder?
Erklärte er während er das Wasser noch immer in den Armen balancierte und wartete das er es in einen Topf schütten konnte, denn man ihm sicher bald bereitstellen würde.


(Fast) Verwendete Technik:
 
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   Sa März 07, 2015 6:23 pm

Natürlich war Shizuka sprunghaft, wechselhaft und vor allem an manchen Tagen sehr launisch. Sie schien irgendwie die klischeehafteste Frau im ganzen Universum zu sein. Zu ihren schlechten Seiten gehörte jedoch auch die verständnisvolle und fürsorgliche Mutter. Ihr 10 Jähriger Sohn musste sie immerhin irgendwie auch großziehen, sodass sie diese Art manchmal sogar zeigte. Als sie die Temperatur von Yasuhito überprüfte, zeigte sich genau dieser Charakterzug. Sorgenvoll hatte sie ihre Stirn in Falten gelegt und blickte dabei starrend auf die Brust des Mannes. Erst als das Brot in ihrem Gesichtsfeld auftauchte, blinzelte sie überrascht und wurde rot. Ihre Augen weiteten sich und zuckten in das Gesicht des Mannes. „Entschuldige… ich… war etwas in Gedanken“, nuschelte sie und sah, wie er das Brot einfach verputzte. Natürlich hätte sie ihn nicht davon abgehalten. Dennoch verspürte sie einen gewissen Hunger und streifte sich dabei sanft über den Bauch hinweg. Es war keine Gestik, die man zeigte wenn der Magen knurrte. Es schien etwas anderes dahinter zu stecken. Eine sanfte Berührung ihres Bauches um dem wachsenden neuen Leben etwas Fürsorge entgegen zu bringen. Als würde sie einem Kind sanft über den Kopf streifen und ihm erklären, dass es bald essen gab.

Shizuka spürte wie sich Yasuhito erhob und zog sofort die Decke an sich. Rasch wickelte sie diese eng um ihre Schultern und sah dann fragend in seine Richtung. Er schien nicht stillsitzen zu können und ging auf die Suche nach Wasser. Er war wirklich ein zuvorkommender Mensch. Ob das daran lag, dass sie eine Frau war? Oder schien er generell einfach hilfsbereit? Shizuka nickte leicht, erhob sich von ihrem Platz und blickte ihm dann kurz nach. Als sie alleine im Raum stand, sah sie sich um und stieß leise die Luft aus den Lippen. Viele Gedanken glitten ihr durch den Kopf. Sie fragte sich in dem Augenblick ob Shuichi sich auch so um sie gekümmert hätte. „Ja, natürlich hätte er das… wobei es sicher ausgeartet wäre“, beantwortete sie sich leise ihre Gedanken und zeigte daraufhin ein sanftes Lächeln. Das leichte Strahlen, dass zeigte, das sie ihn vermisste. Es verblasste relativ schnell als sie die Erkenntnis ergriff, dass er nicht wiederkam. Mit einem traurigen Seufzen, wischte sie sich ihre roten Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie entsiegelte kurzer Hand eine Schriftrolle mit nötigen Kochutensilien und rückte alles für ihre Instantnudeln zurecht. Wenn Yasuhito wollte, konnte er sicher auch noch etwas essen. Nachdem die Rothaarige eine Zeit lang in der Nähe des Feuers wartete, kam der Mann bald schon wieder. Die Frau saß der weilen auf dem Boden als sie den Schrei hörte. Die Tür ging auf und… wollte er etwa angreifen? Erschrocken fuhr die Frau hoch. Sie formte Fingerzeichen, kam gegen Ende an… und stand dann dem tropfnassen Yasuhito entgegen. Ihre Augen starrten ihn an. Dann nahm sie etwas mechanisch den Topf, ging mit Herzklopfen zu ihm und ließ sich das Wasser geben. Gleich nachdem sie es bekommen hat, schlug sie ihm fest gegen die Brust. „Du bist ein dummer, dummer Idiot. Erschreck mich nie mehr so! Ich hätte dir fast eine Lavakugel ins Gesicht geschmissen!“ Sie sah kurz sauer zu ihm, wandte sich dann herum und stapfte zu ihrem Bunsenbrenner zurück. Was brüllte er auch ein Jutsu! „Danke für das Wasser“, warf sie ihm dann noch entgegen. Immerhin wollte sie auch nicht unfair sein oder gar undankbar wirken. Aber dennoch war sie in der defensiv Einheit tätig und auch als „Bodyguard“ beschäftigt. Ihre Reaktionszeit beim Jutsuformen und verteidigen ihrer Klienten war unglaublich. Glücklicherweise war sie jedoch eben viel mehr auch damit beschäftigt ihre Decke nicht zu verlieren. Mit einem leicht grimmigen Gesichtsausdruck, setzte sie sich nach unten und stellte das Wasser dann auf den Bunsenbrenner. Warum war der Kerl so… SO!
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BeitragThema: Re: Südlich der Narutobrücke [Wald]   So März 08, 2015 9:55 pm

Anscheinend ging auch dieser Scherz nach hinten los. Sie war schon ein schwieriges Publikum das er zu begeistern versuchte. Nicht nur das sie es in keinster Weise lustig fand, viel schlimmer noch, sie wollte ihn sogar wirklich angreifen.
Mit beiden Armen hielt er die Jacke fest und wendete das Gesicht ab während er die Augen zusammenkniff und darauf wartete, dass ihn irgendetwas traf.
Hoffentlich nicht noch mehr Wasser! War das erste an das er denken konnte. Er war schon ziemlich sorglos. Ob er daran dachte, dass sie ihm gar nicht wehtun konnte? - Immerhin war sie nur eine reizende Frau...Uh, was für eine Diskriminierung. Natürlich konnte sie ihn wegfegen wie nichts.
Nun wenn sie so einen Fuuton-Ball auf ihn warf, war das doch gar nicht so schlimm. Vielleicht trocknete ihn das. Und Feuer würde ihn sogar Wärmen. Mit Erde hätte er sich bestimmt auch anfreunden können, aber die anderen beiden Elemente, Wasser und Blitz hätten ihm von allem am wenigsten gefallen. Wie dem auch sei, am Ende passierte nichts.

Nun relativ gesehen natürlich. Sie rügte ihn und er wurde bei jedem ihrer Worte ein bisschen kleiner.
Ah...tut mir Leid. Das war wirklich dumm. Ich habs nicht so gemeint... ich kann keine WasserJutsu. Sonst hätte ich auch nicht danach suchen müssen.
Ein bisschen stolz hielt er seine Jacke dann doch hoch. Doch Shizuka nahm diese ungelenk an sich und ließ das Wasser in einen Topf fließen.
Ich mach's nicht wieder, versprochen. Meinte er dann noch während er sich abwandte und die Tür schloss, immerhin war es kalt und regnete. Ein Hundewetter eben.

Er setzte sich auf einen Stuhl nahe dem Feuer und schob eine Lippe vor. Yasuhito wirkte nun mehr wie ein Kind das wegen seines Streichs bedauernd in der Ecke warten musste.
Bist du mir jetzt sehr böse? fragte er dann während er Shizuka beim Wasser erwärmen beobachtete. Er rief sich ihre Worte nochmal in Erinnerung um ja nichts dummes mehr zu machen. Obwohl, das war sein Charakter wie sollte er dagegen ankämpfen? Als er so drüber nachdachte, kam ihm nun etwas seltsam vor.
Hn? Lavakugel? - Also wirklich...du musst nicht so übertreiben. Ein wärmendes Feuer auf der Brust hätte es auch getan. Dann setzt die Leichenstarre vielleicht später ein. Immerhin will ich eine heroische Pose einnehmen wenn ich dahinscheide. Niemand möchte grotesk verdreht zwischen Tür und Angel liegen.
Also wenn du mich schon nicht mehr lieb hast, dann musst du auch mit der Konsequenz leben das du meine Leiche bitte in Szene setzt.

Er schickte sich zu einem vorsichtigen Grinser an.
Ob Mord und Totschlag nun das perfekte Thema zum Kochen war blieb fraglich, aber was blieb ihm anderes übrig als die Situation zu verarbeiten? Sonst hätte er sich wieder über das wärmende Feuer mit ihr unterhalten und das wäre bestimmt langweilig geworden. - Moment? Feuer? Irgendwie hatte sie doch auch beim Anzünden ein seltsames Feuer benutzt, oder nicht?
Er zuckte mit den Schultern. Wie wichtig konnte das schon sein? Feuer blieb Feuer, also würde er nicht darauf rumhacken wenn sie ihr Element nicht so gut beherrschte das die Flammen nur so züngelten. Feuer war schon was Tolles um große Shows abzuliefern. Spektakel pur. Wind dagegen war da etwas feinfühliger wenn auch nicht weniger gefährlich. Aber davon war ja nicht die Rede. Element hin oder her, in seinem Magen begann es vernehmlich zu grummeln. Hatte er nicht gerade zwei Viertel Brot verdrückt? Was zwei viertel? Das ist doch einfach ein halbes. Anscheinend breitete der Hunger sich schon auf sein Hirn aus.
Peinlich berührt war es nun an ihm die Hand auf den Bauch zu legen. Würde es nicht regnen, dann wäre er im Wald und wenn er dort wäre dann hätte er auch genug essbares gefunden um sich satt zu bekommen. Aber mit zwei Viertel, ah - einem halben Brot, konnte sich sein Körper natürlich nicht zufrieden geben. Dabei war er aus dem Alter schon längst raus in dem man Unmengen an Essen verputzte. Nun ja, er würde sich was besorgen wenn es aufhörte zu regnen. Ein bisschen weiter südlich war ja auch ein Strand vielleicht konnte er ja nach Muscheln tauchen, oder so. Solange es keinen Fisch gab, würde er alles essen. - Menschen natürlich auch nicht.

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