Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeDo Apr 04, 2013 4:52 pm

das Eingangsposting lautete :

Zeit: Vor zirka 3 Jahren

Es war früh am Morgen als Itsuki von einem Auftrag zurück nach Tsukigakure kam. Sein Körper fühlte sich wie durch den Fleischwolf gedreht. Das Ganze war alles andere als planmäßig verlaufen. So wurde er in einem Schwertkampf verwickelt aus dem ein breiter Schnitt unterhalb seines Auges entstand, der beträchtlich blutete. Noch immer suchte er in seinem Kopf den Schuldigen für diese Auseinandersetzung, konnte aber bisweilen nur seine eigene Schwäche dort unterordnen. //Ich sollte erst einmal den Bericht abgeben, bevor ich weiter darüber nachdenke, warum es so verlief//, schoss ihn die Gedanken durch seinen schmerzenden Schädel, während sein Weg über die Dächer von Tsukigakure ging.

Relativ schnell kam der Jônin in dem Unterschlupf der Hyôrin an, wo er seinen mündlichen Bericht abgab und sich einen Moment darüber unterhielt, welche Schwierigkeiten sich über den Missionsverlauf zeigen würden. Das Wortgefecht verlief relativ ruhig ab und fand, mit der Aufforderung die Gesichtsschnitzerei im Krankenhaus zu behandeln, sein Ende. Auch wenn Suki nach diesem Einsatz lieber ins Bett verschwunden wäre, wandte er sich mit einer seufzenden Bestätigung ab.

Als Itsuki nach draußen trat ging gerade die Sonne auf und färbte den Horizont in ein blasses Blau. Ein kühler Wind kam auf und streifte sanft durch seine Haare hin durch. Kurz schloss der Jônin seine Augen und genoss diese Berührung einfach. Dann erst setzte er sich in Bewegung und wischte mit seinem Ärmel einmal über die Wangenseite, wo weiteres Blut aufgetaucht war. Die Wunde schien zu tief zu sein um sich richtig zu verschließen. Die Idee also ins Krankenhaus zu gehen, schien im nach hinein nicht unbedingt schlecht zu sein.

Erst 30 Minuten später erreichte Suki das Krankenhaus und blieb vor dem Gebäude stehen. Sein Kopf neigte sich leicht in den Nacken um es von außen – wie so oft – zu betrachten. Er kam nicht unbedingt gerne hierher, weil er einige dunkle Erinnerungen damit verband. Vor allem sah er in so einem Gemäuer das letzte Mal den Körper seiner Frau. In dem Moment wo er näher darüber nachdachte, spielten sich die Bilder wie ein Film vor seinen Augen ab. Eigentlich hatte Suki sie so tief wie möglich in sich vergraben, aber gerade schienen sie neu aufzuleben.

Mit einem Kopfschütteln verbannte er die Erinnerung zurück in die kleine Kiste tief irgendwo in seinem Gehirn und betrat das Krankenhaus. Mit ruhigen Schritten ging er auf den Anmeldebereich zu, wobei die ersten Menschen die hier ihre Nachtschicht bzw. bald schon Frühschicht anfingen, ihn ungläubig ansahen. Wahrscheinlich war sein Anblick mit dem Blut im Gesicht nicht ganz so freundlich, wie er sonst war.

Als er an dem Pult ankam, räusperte er sich hörbar für die Frau und deutete mit einem Daumen in sein Gesicht. »Könnte sich das Mal jemand ansehen?«, fragte er und lehnte einen Arm lässig an um die Frau fragend anzublicken. Diese schien zunächst irritiert, bis sie begriff was er eigentlich von ihr wollte. »Wir informieren sofort jemanden.«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeDo Mai 09, 2013 12:38 am

Die Worte von Chiharu verfolgten Itsuki die ganze Nacht bis hin zum nächsten Tag. Selbst auf dem nach Hause weg musste er sich immer wieder in Gedanken rufen, dass es sich doch wirklich mehr wie eine Drohung anhörte, die sie wirklich ernst meinte. Ob sie es jemals vergessen würde, was sie versprach? Irgendwie bezweifelte es der 40 Jährige und wusste, dass in den nächsten Jahren wohl solche Umarmattacken ihn verfolgen würden. Kurz stieß Itsuki ein Seufzen aus und erhob sich von seinem Küchenstuhl. Er hatte gerade den letzten Bissen seines Frühstücks mehr oder weniger runter gewürgt und war nun Abmarsch bereit. Normalerweise aß er morgens nicht sehr viel weil sein Hunger erst zur Mittagszeiten wirklich große Ausmaße zeigte, aber heute würde ein anstrengender Tag werden, wodurch Energie da sein musste. Itsuki schob ein Lunchpaket in seinen Rucksack, zwei Chakraäpfel und zwei größere Flaschen Wasser. Dann setzte er sich ihn auf den Rücken und wandte sich zugehen um. An der Tür ergriff er das Katana seines Vaters, welches er niemals ziehen konnte und band es sich ebenso an den Gürtel. Damit waren wohl alle Komponenten für heute zusammen. Jetzt fehlte nur noch die junge Iryônin.

Kurz vor vier Uhr verließ Itsuki das Haus und konzentrierte seine wirren Gedanken auf das Training, welches anstand. Vermutlich würde es einiges an Kraft kosten und wenn es wirklich schlecht lief, kroch er mehr nach Hause. Es wäre damit jedoch eine recht unzufriedene Leistung für ihn selbst. Was wohl Chiharu dann den ganzen Tag dort machen würde? Der Jônin ließ seinen Blick immer wieder umher schwenken auf der Suche nach der Frau, weil sie möglicherweise sich entschlossen hatte früher an seiner Tür zu sein. Immerhin war kein genauer Treffpunkt gemacht worden, sodass er hoffte das sie noch zu Hause war. Mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck erreichte er die Tür und verharrte beim Klopfen davor. Ob sie schon darauf wartete? Oder ihn wohl möglich direkt um den Hals fiel? Vielleicht sollte er einen gewissen Sicherheitsabstand einplanen, damit sie nicht sofort ihn anspringen konnte. Ob sie dann einfach an ihm vorbei rauschte? Der Gedanke amüsierte ihn dann doch und er entschloss sich einfach bereit zu sein! Langsam hob Suki seine Hand und klopfte an die Tür.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeDo Mai 09, 2013 12:58 am

Chiharu schlief nicht unruhig, aber wirklich erholsam oder lang war ihr Schlaf auch nicht. Vermutlich deshalb hätte sie ihren Wecker um vier Uhr am liebsten an die Wand geklatscht und weitergeschlafen, um den freien Tag zu genießen. So döste sie kurze Zeit wieder ein, dämmerte in einen Halbschlaf und wurde erst richtig wach, urplötzlich und unsanft, als sie ein Klopfen an ihrer Tür hörte. Weil sie die Schiebetür zum Wohnzimmer nicht geschlossen hatte, hörte sie es überdeutlich laut und ihr wurde schlagartig bewusst, dass sie eigentlich aufstehen und mit Itsuki trainieren wollte... oder besser gesagt sein Training überwachen wollte. Unsicher blinzelte sie in das Dämmerlicht vor dem Sonnenaufgang, das ihr Schlafzimmer noch im Dunkeln ließ. Stöhnend drückte sie sich nach oben und bemerkte an den Verspannungen in Nacken, Rücken und all ihren Muskelgruppen, dass sie sich die ganze Nacht nicht bewegt haben konnte, weil sie total verkrampft und immer noch so wie gestern Abend lag. Nachdem sie endlich im Bett aufrecht saß, versuchte sie - herzlich torkelnd vor Schlaftrunkenheit - sich zu beeilen, um Itsuki nicht ewig vor der Tür stehen zu lassen. So tappste sie barfuß und ohne weitere Bekleidung, abgesehen von ihrer Schlafklamotte, zur Tür und öffnete sie. Für sie war wenig dabei, dass er sie so sah, denn sie war nicht wirklich schüchtern und sie waren gute Freunde und solange sie es nicht seltsam werden ließ, würde ihn das schon nicht nervös machen. Bevor er aber etwas sagen konnte, hob sie eine Hand und rieb sich die Augen. "Tut mir... Hattest du nicht 'was von Vier Uhr und Aufstehen gesagt?" Gerade als sie sich entschuldigen wollte, sah sie auf die Uhr und bemerkte, dass sie lediglich wenige Minuten weggedämmert war. Kopfschüttelnd wandte sie sich wieder an den Schwarzhaarigen.

"Wie auch immer, ich hab... komm einfach rein, ich brauche zehn Minuten." Ohne weitere Erklärungen ließ sie ihn stehen und machte sich auf den Weg in ihr Badezimmer, um zwei Minuten unter der kalten Dusche zu verbringen und sich wieder frisch zu fühlen. Kurz darauf tappte sie bereits wieder - lediglich mit Handtuch bekleidet, was schon grenzwertig war - an dem Senju vorbei, ging in ihr Schlafzimmer und zog die Papierschiebetür nur halbherzig zu, bevor sie die Nachttischlampe anschaltete und sich anzog. Dass sie dabei eine einwandfreie Silhoutette auf die Schiebewände warf, war erstmal unbemerkt. So schmiss sie ihre Sachen zusammen in ihre Tasche, sodass sie rasch alles zusammen hatte, was sie benötigen würde, hängte sich diese um und steckte sich im Laufen noch die Haare nach oben, um auf die Sekunde genau zehn Minuten wieder vor Itsuki zu stehen. Wacher, auch wenn ihr Körper immer noch gegen die Uhrzeit rebellierte, musterte sie ihn und lächelte sanft. "Tut mir leid, dass ich dich aufgehalten habe, kann losgehen.", erklärte sie zufrieden und versuchte zu überspielen, dass es ihr gewissermaßen schon peinlich war, dass er sie so gesehen hatte. Nicht, weil es ihr zu intim war, sondern weil sie schonwieder glorreich versagt hatte und wieder, während er dabei war.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeDo Mai 09, 2013 1:21 am

Es dauerte ein paar Minuten bis er Schritte in der Wohnung hörte und wenig später die Tür geöffnet wurde. Dahinter befand sich eine recht verschlafen dreinblickende Chiharu, die glücklicherweise ihm nicht gleich um den Hals fiel. Eine recht erleichternde Feststellung. Dennoch hatte sie deutlich weniger an als sonst. Wenn Itsuki tippen würde, wäre wohl seine Antwort, dass er sie gerade aus dem Bett geholt hatte. Zumindest trug sie ein recht zartes Hemd das ihren Körper auf eine fast laszive Art und Weise einhüllte. Bevor er jedoch dazu kam ein >Guten Morgen< hervor zu bringen, wurde die Hand gehoben und verschlafen festgestellt, dass er eigentlich etwas von vier Uhr aufstehen sagte. Itsuki erinnerte sich kaum an seinen eigenen Satz und zog aus der Tasche eine Uhr hervor, die ihm zeigte das es wenige Minuten nach vier war. »Wirklich? Dann bin ich wohl etwas zu früh«, erklärte er und rieb sich entschuldigend den Hinterkopf. Normalerweise legte er nicht sehr viel auf Pünktlichkeit nur auf die höfliche Art und Weise nicht zu spät zu kommen. Auch wenn es gerade etwas übertrieben zu früh war. »Ich kann vor der Tür auf dich…«, wollte er gerade erklären als sie ihn unterbrach und nach drinnen einlud.

Vorsichtig folgte der Jônin ihr in die Wohnung blickte dann zu der jungen Frau die davon dackelte. Er entschloss sich, dass es wohl das Beste wäre sich einfach ins Wohnzimmer zu setzen und zu warten. Nachdenklich ließ sich Itsuki deswegen auf der Couch nieder und lehnte seinen Körper bequem zurück. In der Zeit ging die Tür zum Badezimmer bereits wieder auf und die halbbekleidete Iryônin tauchte wieder auf. Ein kurzer entsetzter Blick schob sich auf das Gesicht von ihm, wodurch er rasch wieder beiseite blickte und den Anblick zu verdrängen versuchte. Was für eine peinliche Situation! Würde er jemals wieder normal ihr entgegen blicken ohne dieses Bild vor Augen zu haben? Am besten war wohl Ruhe bewahren und die Situation so cool wie möglich nehmen – weil er ja auch so unglaublich cool war. Itsuki seufzte leise und rieb sich mit seinen Fingern über die Stirn, während im Augenwinkel die Silhouette des Körpers beobachten konnte, die sich hinter einer Schiebewand umzog. Um Gotteswillen, wie konnte sie sich nur umziehen! Beim nächsten Mal wartet er einfach vor der Tür.

Mit einem verbohrten Blick starrte Itsuki die gegenüberliegende Wand an und kniff etwas die Augen zusammen. Wenn es irgendwo einen Gott gab, dann stellte er ihn gerade auf der Probe nicht von den verbotenen Früchten zu kosten oder sie zumindest anzusehen. Frauen waren solange für ihn ein Tabuthema, dass er bisweilen vermied sie sogar näher zu betrachten. Chiharu brauchte glücklicherweise keine 2 Stunden, sondern genau genommen nur 10 Minuten in der sie sich umzog und wenig später auftauchte. Als ihre Stimme ertönte, sah er nach oben und drückte sich auf die Beine. Wie immer von leichter Verlegenheit gesäumt, rieb er sich über den Hinterkopf und lächelte schief. »Ich glaube nicht, dass du mich aufgehalten hast. Außerdem hast du dich im Rekordtempo für eine Frau angezogen. Bemerkenswert! Dann kann es jedoch los gehen«, entgegnete er in einem ruhigen Ton und steuerte mit ihr zusammen die Tür an.

Nachdem sie nach draußen traten, schlug Senju die Richtung ein die sie direkt zum Trainingsplatz führen würden. Wenn dort heute Leute waren, mussten sie unweigerlich auf ein anderes Gebiet ausweichen, weil er keine Lust hatte gestört zu werden. Im Laufen kramte der Mann aus seiner Tasche einen der Chakraäpfel und hielt sie Chiharu unter die Nase. »Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob diese Äpfel auch als Frühstück geeignet sind, aber du scheinst sicher noch nichts gegessen zu haben. Wenn du also mal probieren willst, hast du jetzt die Chance«, erklärte er und versuchte genauso wie sie nicht allzu verschlafen drein zu blicken. Denn normalerweise hasste er Frühaufstehen. Sein Charakter entsprach es lange zu Schlafen und viel Ruhe zu genießen. Einen solchen Stress überhaupt einzugehen, war ja fast schon Selbstmord! Die Sonne trat nur langsam in Erscheinung und würde wohl bald schon zu sehen sein.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeDo Mai 09, 2013 12:23 pm

Neugierig und ein wenig irritiert musterte Chiharu die nervöse Geste, die Itsuki immer an den Tag legte, wenn er verlegen war. Er rieb sich Nacken oder Hinterkopf und genau so stand er vor ihr und erklärte, dass sie ihn wohl kaum aufgehalten habe. Und sich in Rekordzeit - für eine Frau - umgezogen habe. Ungläubig zog sie eine Augenbraue in die Höhe und wirkte leicht amüsiert über diesen Satz. "Schätze, du kennst mich lange genug, um zu wissen, dass ich kein Modepüppchen bin, das zwei Stunden unter der Dusche verbringt.", murmelte sie und folgte ihm nach draußen vor ihre Wohnung, wo sie die Tür abschloss und sich ihm dann wieder zuwandte. "Warum siehst du eigentlich aus, als hättest du einen Geist gesehen? Ist mein Anblick im Handtuch so schrecklich?", fragte die Iryônin und lachte, lächelte, weil sie es deutlich nicht ernst meinte, ihn nur aufziehen wollte. Passend zu diesem Anliegen piekte sie ihn in die Seite, da sie an seine Wange vermutlich nicht so leicht herankommen würde, weil er zum einen immer einen gewissen Abstand hielt und zum anderen einfach zu groß war! Aber das Thema hatten sie ja bereits.

Im Laufen schwieg sie vorerst und musterte ihn, während er etwas aus seiner Tasche kramte und ihr einen Apfel unter die Nase hielt, bevor er erklärte, was es damit auf sich hatte. Einer seiner Chakraäpfel! Behutsam griff sie nach der Frucht und musterte sie eingehend auf etwaige Veränderungen. Abgesehen davon, dass sie nicht wusste, wie das Ding sich auf sie auswirken würde, wollte sie wissen, ob sie überhaupt essbar war. Andererseits war die junge Frau sich sicher, dass er sie wohl kaum mit irgendetwas vergiften wollen würde und dementsprechend keine schlechte Nahrung zum Frühstück bieten würde. Dennoch interessierte sie etwas noch mehr, als der Geschmack und die Wirkung. Sie hielt im Laufen nicht inne, griff aber nach Itsukis Arm, um mit geschlossenen Augen nicht irgendwo davor zu laufen und hielt in der anderen Hand den Apfel. "Lass mich kurz was versuchen...", murmelte sie, schloss die Augen bis auf einen schmalen Spalt, sodass sie den Apfel noch mustern konnte und ihre langen, dunklen Wimpern ihren Blick verhüllten. Eine Weile schien sie nichts zu tun, doch innerlich konzentrierte sie sich auf das Obst, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich... Nach einigen Augenblicken des Schweigens öffnete sie die Augen und schien sich zu freuen. "Tatsächlich!", stieß sie leise hervor, um niemanden in den frühen Morgenstunden zu wecken. "Der fühlt sich an, wie du!" Ihr Grinsen wurde breiter und sie ließ den Mann neben sich wieder frei laufen, um ihn nicht unnötig zu bedrängen. Es war interessant. Sie trugen also tatsächlich das Chakra des Senju in sich.

Nachdem sie dem Apfel noch einige kritische Blicke zugeworfen hatte, machte sie sich daran, vorsichtig hinein zu beißen. Sofort breitete sich die Mischung aus süß und sauer eines reifen Apfels in ihrem Mund aus und sie seufzte leise, während sie kaute und das Obst musterte. Es schmeckte im Grunde genommen, wie ein schöner, reifer Apfel. Ziemlich gut sogar, wenn man genau war. Zum anderen spürte sie aber auch, dass ihr Körper das Chakra aufnahm. Ein seltsames Kribbeln machte sich in ihr breit, ausgehend von ihren Lippen und ihrem Mund, denn sie spürte das Chakra eines anderen in sich. Kurz fragte die Blonde sich, ob es sich für ihre Patienten so anfühlen mochte, wenn sie ihr eigenes Chakra spendete, um sie schneller wieder auf die Beine zu bringen. Ihre blauvioletten Augen musterten Itsuki eine Weile. Ob es sich genauso anfühlen würde, wenn sie...? Kurz verzog sie das Gesicht, als habe sie auf etwas saures gebissen und schüttelte energisch den Kopf. Soetwas sollte sie garnicht denken. Sie konnte froh sein, dass er es überhaupt aushielt, öfter mit ihr zusammen zu sein. Tief durchatmend sah sie ihn wieder an und lächelte sanft. "Der... schmeckt gut... Und ich merke zumindest etwas von deinem Chakra... Ich kann aber nicht sagen, ob mein Körper es speichern wird und ich es nutzen kann... Es kribbelt nur ganz seltsam.", beschrieb sie, was ihr eben widerfahren war und aß weiter brav den Apfel, während sie den Blick wieder nach vorn richtete, wo langsam der Trainingsplatz in Sichtweite geriet.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 12:06 pm

Über die Frage von Chiharu verzog er sein Gesicht und warf ihr einen gequälten Ausdruck entgegen. Offensichtlich war ihm gerade die Anspielung auf die Situation recht unangenehm. So zuckte er ebenfalls zusammen als sie in seine Seite piekte und rieb sich die Stelle. »Ich sollte vielleicht beim nächsten Mal vor der Tür warten. Dann kommt es nicht zu so peinlichen Begebenheiten«, murmelte er verlegen und kniff leicht angestrengt die Augen zusammen. Dann schwieg er und rieb sich weiterhin mit einer Hand den Nacken, bevor er leise die Luft aus den Lungen stieß. Nachdem er sich wieder relativ beruhigte, ergriff Chiharu seinen Arm und wollte offensichtlich etwas mit den Chakrafrüchten ausprobieren. Der Jônin warf nur kurz einen blinzelnden Blick zu ihr, bevor er langsam weiterging. Eine Zeitlang kehrte wieder das Schweigen ein, bevor wie aus dem nichts ihre Stimme ihn aus den Gedanken riss. »Er… fühlt sich an wie ich? Das ist ein wenig gruselig«, fragte er irritiert und ließ seine Hand zurück auf das Katana gehen. Fest umschloss er den Griff davon und blickte sich nachdenklich um. Am frühen Morgen schien er noch ganz zum Reden aufgelegt und verfolgte fast eine grimmige Stimmung. Ein typischer Morgenmuffel.

»Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob das Chakra so wirken soll, wie ich es vorgesehen habe. Möglicherweise nimmt der Körper es auch nur auf, wenn man die letzten Reserven schon fast verbraucht hat. Die ersten Äpfel haben im übrigen mehr nach Holz geschmeckt, es ist also ein Wunder, dass sie im Moment genießbar sind«, erklärte er und warf einen Seitenblick zu ihr rüber, während der Trainingsplatz bereits vor ihnen in die Nähe kam. Im Geiste versuchte er bereits sein träge Gemüt anzuregen etwas besser gleich zu arbeiten aber vermutlich war das bei dieser Uhrzeit fast unmöglich. Die guten Karten eines zu niedrigen, gesunden Blutdruckes. »Du könntest den Schlaf den du vorhin verpasst hast auf dem Trainingsplatz nachholen. Ich denke der Anfang wird nicht so schlimm sein, zumal es eine Zeit dauert bis es läuft.« Nachdenklich rieb er sich seinen Kopf und ging gemächlich durch die Bäume hindurch. Immer wieder warf er einen kurzen Blick der Frau zu um den Blickkontakt in irgendeiner Weise nicht zu unterbrechen aus reiner Höflichkeit.

Itsuki stellte seinen Rucksack an der Seite des Baumes ab und zog seine Jacke aus um sie dort drüber zu legen. Dann löste er das Gummi in seiner schwarzen Haare und band sie sich noch einmal neu, damit sie beim Training gleich kein Problem darstellten. »Setz dich hin, schließ die Augen und entspann dich. Falls du Hunger hast, habe ich im Rucksack etwas dabei. Du kannst dich frei bedienen auch von dem Trinken«, bemerkte er und tippte im vorbei gehen noch einmal auf ihre Nase, bevor er auf das freie Gelände hinaus trat. Vorsichtig fing er seine Schultern zu kreisen an, ließ sein Genick knacken und atmete ruhig immer wieder ein. Leise pfeifend trat er in die Mitte des Feldes und ließ sich dort in den Schneidersitz runter. Seine Hände legten sich kurz auf seine Knie runter, bevor er sie flach aufeinander legte und seine Chakra aus dem nichts heraus zu zirkulieren anfing. Sein Herz schlug in regelmäßigen Abständen gegen seine Brustseite und schien sich diesem Fluss anzupassen. Immer mehr Chakra fokussierte sich in seinen Händen, was geschlagene 15 Minuten anhielt.

In einer ruhigen Bewegung umschloss er sein Gelenk an der Hand und ließ konzentriert ein Teil des Mokuton durch seine Finger strömen. In der Innenfläche erstellte sich dunkles Holz, das fast schwarz schien, welches Zeitlupenartig hervortrat. Die Miene von Suki verzog sich leicht angestrengt, während Schweiß auf seine Stirn trat. Die Konzentration auf die kleinen Poren schien schwerer als man dachte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 2:07 pm

Peinliche Begebenheiten? Tch. Chiharu musste gerade irgendwie sehr an sich halten, um sich darüber nicht aufzuregen, denn immerhin waren sie nun lange genug befreundet und sie war sicher bei Weitem nicht die erste Frau, die er so sah. Wenn er ehrlich war, gab es auch genügend, die ohnehin so auf der Straße herumliefen. Und dabei war sie doch nur an ihm vorbeigelaufen, weil sie vergessen hatte, sich Kleidung mit in ihr Badezimmer zu nehmen und das nur, weil er sie aus dem Schlaf gerissen hatte und zu früh drangewesen war! Seufzend gab sie es auf. Sich vor sich selbst zu rechtfertigen brachte garnichts und ihn dafür anzuklagen, wie er war - das war auch nicht der richtige Weg. Sie schluckte ihren morgenmuffligen Ärger also herunter und bemüht sich darum, sich auf relevantere Dinge zu konzentrieren. Seine Bemerkung, dass es gruselig sei, dass der Apfel sich wie er anfühlte, belächelte sie sanft und sah ihn an, immer mal wieder, um nicht aus den Augen zu verlieren, wenn er etwas wollte und aß den Apfel langsam auf. Tatsächlich hätte ihr Magen vermutlich nichtmal rebelliert, wenn sie nichts gegessen hätte, allerdings wäre es ihr irgendwann daran aufgefallen, dass sie wohl schlichtweg umgekippt wäre. Seufzend bei dem Gedanken wog sie den Kopf leicht seitlich und fragte sich, ob er daran gedacht hatte, weil er sie mitverpflegen wollte. Statt sich darüber aber groß Gedanken machen zu können, wurde sie abgelenkt.

Sie zuckte mit den Schultern, wusste nicht recht, was sie auf seine Aussage erwidern sollte, da es lediglich Informationen über seine Äpfel... Chakraäpfel gewesen waren, die sie nicht weiter zu kommentieren brauchte. So war sie gerade dabei, den Kern des Apfels wegzuwerfen, als er meinte, sie solle doch den Schlaf nachholen. Lachend zog sie eine Augenbraue in die Höhe und sah ihn an. "Sieht sicher super aus, wenn du trainierst und ich daneben liege und penne.", erklärte sie leise und verwarf die Idee damit. Sie würde das schon durchhalten, sie war ja keine Jammersuse. Außerdem hatte sie besseres zu tun, als sich irgendwo in der Öffentlichkeit hinzulegen und zu schlafen. So sah sie zu, wie er seine Sachen ablegte, stellte ihre eigene Tasche neben seine und betrachtete ihn etwas eingehender, als er sich auszog. Die trocken gewordenen Lippen befeuchtend wandte sie den Blick seitlich zum Trainingsplatz ab und lächelte leicht, als er ihr auf die Nase tippte. "Danke, Mutti.", warf sie ihm hinterher, auch wenn sie ehrlich dankbar für seine Fürsorge war. Das war ja wiederum kein Grund, in irgendeiner Weise auf Scherze zu verzichten, die ihn nicht gleich wieder befangen machen würden.

An dem Baum, an dem die Taschen lagerten ließ die Iryônin sich zu Boden sinken, um sich ebenfalls in den Schneidersitz fallen zu lassen. Glorreicherweise hatte sie sich gegen den Kimono entschieden, mit dem sie normalerweise trainierte und sich für eine Hose und ein langärmeliges Oberteil entschieden. Es war noch nicht sonderlich warm und diese Position wäre mit allem, unter dem man ihre Unterwäsche würde sehen können, sehr unvorteilhaft gewesen. Seufzend sah sie auf ihre Tasche und damit die Arbeit, die darin lagerte und die sie machen könnte, wenn sie denn wollte. Andererseits wollte sie ihren freien Tag auch wieder nicht direkt mit Arbeit verbringen. Die Lippen schürzend kratzte sie sich grübelnd an der Wange und entschied sich letztendlich dafür, sich vorerst auf Itsuki zu konzentrieren, auch wenn er gesagt hatte, dass es uninteressant wäre. So lehnte sie aufrecht am Baum und schloss die Augen, um sich zu entspannen, wie er gesagt hatte. Dann konzentrierte sie sich auf den ihr so vertrauten Chakrakreislauf und gab Acht auf das, was in ihm geschah. Zuerst beruhigte er sich, bevor er zu zirkulieren begann und der Senju offenbar etwas daraus formte. So genau konnte sie es nicht sagen, nur dass ihr die 15 Minuten stillsitzen nicht all zu lange vorkamen, bevor sie die Augen aufschlug, um ihn zu betrachten und das schwarze Holz zu mustern, das aus seinem Chakra erwuchs. Was das wohl war? Sie war durchaus neugierig, andererseits konnte sie ihn kaum stören, war er doch eher angestrengt konzentriert. So ließ Chiharu ihre Augenlider wieder halb zufallen und ihre langen Wimpern den Blick verhüllen, während sie ihn nachdenklich musterte und gleichzeitig seinen Chakrahaushalt überwachte. War eine prima Meditationsübung.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 4:15 pm

Glücklicherweise hatte Itsuki den Kommentar von Chiharu einfach nur übergangen, obwohl ihn dieser Begriff kurz einen sinnbildlichen Schlag auf den Hinterkopf gab. Er sorgte sich gerne um Menschen, aber er wollte dabei nicht irgendwelche abwertenden Kommentare hören, wie >Mutti<. Aber innerlich wusste Suki, dass die Iryônin es zumindest nicht böse gemeint hatte. Jetzt zählte zunächst nur eins: seine Trainingsfortschritte. Das schwarze Holz für das er bisweilen kein Namen besaß, formte sich vor ihn zusammen. Ein fester Klumpen einer Masse, die noch keine Form besaß. Bereits für dieses bisschen sammelte sich Schweiß auf seiner Stirn. Es verlangte eine merkwürdig hohe Konzentration ab, dass Mokuton so zu formen, dass er es später verwenden konnte. Nach fast einer Stunde in dem er einfach nur ruhig dagesessen hatte und offensichtlich nichts großes passierte, formte sich ein schwarzer Holzziegel hervor. In diesem befand sich merkwürdigerweise kein Anzeichen für irgendwelches Chakra, obwohl es gerade erst dem Anwender entsprungen war.

Itsuki ließ leicht die Luft aus den Lungen entweichen und hob seinen Kopf an um in Richtung Chiharu kurz zu sehen. Er vergewisserte sich nur kurz ob es der jungen Frau gut ging oder ob sie einfach schon schlief. Danach senkte er seinen Kopf zurück auf den schwarzen Ziegel, der in der morgendlichen Sonne einen kleinen Schatten warf. Beim letzten Mal erinnerte sich Suki, dass ein solcher Ziegel wie ein Schwamm alles aufsaugte, was nur ansatzweise nach seinem Chakra schmeckte. Offensichtlich hatte er dort jedoch die Poren und die Kapazität des Holzes maßlos unterschätzt. Jetzt hieß es alles oder nichts. Itsuki streckte seine Hand aus und legte sie langsam auf die schwarze glatte und samtige Oberfläche. In dem Moment wo seine Finger das Holz berührten und er nur ein kleines bisschen Chakra abgab, saugte der Klotz fast ein Drittel mehr auf als geplant war. Erneut stieß Suki scharf die Luft aus und beugte seinen Oberkörper leicht nach vorne. Zumindest war es ihm gelungen diesmal nicht alles Chakra sofort abzugeben. Ein durchaus großer Fortschritt für den Jônin.

Die nächsten drei Stunden beschränkte sich Itsuki auf die weitere Erstellung des schwarzen Holz in verschiedenen Formen, damit er raus finden konnte, welche Mischung die richtige war. Bei den Übungen schien sich ein Großteil seines Chakras zu verflüchtigen, obwohl es wohl schwieriger sein würde fest zustellen wo der eigentliche Suki saß. In der Vielzahl von kleineren Gegenständen die um ihn rum lag, schien sein Chakra zu pulsieren, fast als wären sie externe Speichergeräte. Die vierte Stunde des Trainings wurde gerade angeschlagen und schien relativ anstrengend zu sein. Dennoch gab es durchaus Erfolg zu sehen! Das Mokuton besaß eine perfekte Dichte inzwischen, nur mit den kleinen Poren im Holz selbst hatte Senju noch seine Probleme. Mit einem tiefen durchatmen starrte er auf das Objekt nieder, dass er diesmal erstellt hatte. Eine Holzfigur die ein Wolf darstellte. Irgendwo vermisste er seine Kuchiyose und würde mit Sicherheit bald mit ihnen wieder Kontakt aufnehmen. Vielleicht sollte er Kokoro auch einfach fragen ob er demnächst nicht sogar bei ihm einzog. Suki legte seine Hand runter und schloss seine Augen.

Chakra strömte in das schwarze Holz hinein und saugte ihn wie ein Vampir aus. Zwar schien irgendwo noch ein Mechanismus zu bestehen, dass sein Körper rechtzeitig abstellte, aber die Grenze schien wohl diesmal deutlich ausgetestet worden zu sein. Die Umgebung verschwamm kurz in ihren bunten Farben, während sein Körper leicht nach vorne sackte. Itsuki schaffte es jedoch noch seine Hände auf den Boden zu stützten und drückte sich in derselben Bewegung nach hinten um sich auf den Rücken fallen zu lassen. Mit schweren Atem starrte er in den Himmel und kniff dann die Augen zusammen in der Hoffnung, dass das Gefühl schnell verschwand. Es wäre immerhin nicht das erste Mal das ihm so etwas passierte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 5:14 pm

Nun, wirklich spannend war das, was Chiharu neben dem Training des Senju machen konnte tatsächlich nicht, sodass sie letztendlich den Kopf ebenfalls an den Baum lehnte und die Augen völlig schloss. Sie war so unheimlich müde, denn immerhin war es doch recht spät geworden und sie hatte nicht wirklich viel Schlaf gefunden. Noch viel zu lange war ihr Schlaf leicht gewesen und hatte all zu nervige Gedanken zugelassen, bevor sie wirklich traumlos geschlafen hatte. Und jetzt saß sie nur herum, hatte nicht wirklich den Elan, irgendetwas aus ihrer Tasche hervorzukramen und sich dem Studium zu widmen, einen Aufsatz zu lesen oder sich zu überlegen, wie sie ihre nächsten Unterrichtsstunden am folgenden Tag gestalten würde. Sie hatte immerhin Unterrichtsvorbereitungen von zwei Jahren Arbeit am Krankenhaus und konnte sich darauf verlassen, dachte sich nur hin und wieder etwas aus, um die Schüler bei Laune zu halten. Im Allgemeinen war der theoretische Unterricht aber nunmal Trocken und vom Lernen des Einzelnen abhängig. Wenn sie sich an ihre eigene Zeit erinnerte, als sie von Kan das theoretisch Rüstzeug bekam, dann wusste sie, wie sehr sie diese Stunden anfangs gehasst hatte und wie endlos interessant sie zum Ende hin geworden waren. Letztendlich hatte sie es immerhin überstanden und war eine Iryônin geworden, die immerhin die Erlaubnis hatte, im Krankenhaus eines Shinobidorfes zu arbeiten. Man musste an ihren Fähigkeiten ja etwas schätzen. Immerhin hatte sie den Rang der Tokubetsu-Jônin nicht nur wegen ihrer Genjutsustärke, sondern auch wegen ihrer Stärke im medizinischen Bereich.

Sie war eben weniger die Frontsau, als die Unterstützerin, was man irgendwie auch auf das Training von Itsuki übertragen konnte. Mehr als eine Aufpasser- oder Unterstützerrolle hatte sie nicht. Trotzdem war sie damit mehr als zufrieden, denn lieber saß sie hier stundenlang, als sich zu Hause Sorgen um ihn machen zu müssen. So beobachtete sie in ihrer meditativen Haltung den Chakrakreislauf und bemerkte, dass sich nach einer Stunde dieser deutlich verringerte. Mit der Zeit, die das Training des Jônin allerdings andauerte, wurde es ihr immer schwerer, sich noch richtig auf ihn zu konzentrieren, weil diese Dinger um ihn herum lagerten. Könnte sie zu ihm gehen, ihn berühren, dann wäre es weitaus einfacher zu differenzieren, aber sie wollte ihn werde stören, noch belästigen. Immerhin war er nie wirklich ruhig oder zufrieden, wenn er ihre Nähe länger als nötig aushalten musste... Also ihre direkte Körpernähe. Dass sie darauf jetzt immer Rücksicht nahm, lag wohl größtenteils daran, dass sie ihn als Freund nicht verlieren wollte. Viele andere Personen wären ihr wohl mittlerweile viel zu anstrengend und würden an ihrer sonst recht ruppigen Art eher eine Abneigung zu ihr entwickeln. Seltsamerweise war das bei ihm anders. Sie war nicht ruppig, sondern versuchte sich daran, einfühlsam zu sein, mahnte sich selbst jedes Mal, wenn sie den Drang danach spürte, kühl zu werden, ihn nicht vor den Kopf zu stoßen. In Gedanken versunken dämmerte Chiharu vor sich hin und dachte über Vieles nach, während sie den Senju lediglich mit ihren Sinnen für Chakra noch überwachte.

Wohl deshalb erschrak sie, schon bevor sie den dumpfen Aufprall hörte und richtete sich auf, sah den sitzenden Mann zweifelnd an, während sie sich am Baum bereits auf die Beine drückte. Es fühlte sich an, als sei das passiert, was er beschrieben hatte: Dass ihm das schwarze Holz, das nebenbei bemerkt wunderschön aussah, sein Chakra aussaugte. Als die Iryônin sah, wie er sich nach vorn neigte, runzelte sie besorgt die Stirn und machte bereits einen Schritt auf ihn zu, beeilte sich aber, als er auf dem Rücken aufkam. Sie ließ sich neben ihm auf die Knie fallen, ignorierte den kurz aufflammenden Schmerz dabei und beugte sich über ihn, um ihn anzusehen. Dass er sie anstarrte - oder eher den Himmel über ihr - war immerhin ein gutes Zeichen. Dennoch legte sie besorgt die Stirn in falten, berührte seinen Hals, um nach seinem Puls zu fühlen und sich auf sein Chakra zu konzentrieren. Er schien so ziemlich alles verloren zu haben, was er hatte. "Geht's dir gut? Hast du dich verletzt?", fragte sie leise, während ihre Augen noch geschlossen waren und eine Hand am Übergang zwischen Kinn und Hals ruhte, während die andere neben seinem Kopf aufgestützt war. "Du hast viel Chakra verloren...", murmelte sie leise, sah ihn wieder an und biss sich kurz auf die Unterlippe. Er könnte durchaus körperliche Beschwerden fühlen, wenn er so ausgelaugt war. Ohne sich weiter zu rühren, fuhr sie mit ihrer Hand von seinem Hals auf seine Brust.

Dort angekommen konzentrierte Chiharu sich abermals auf den Senju, der unter ihr lag und dann auf ihren eigenen Chakrakreislauf, der völlig ausgeruht war. Immerhin hatte sie genug Zeit gehabt in den letzten beiden Tagen, sich zu erholen und zu regenerieren. Ohne ihn zu fragen, machte sie sich daran, ihm von ihrem Chakra zu spenden und seinen Körper damit anzuregen. Sie wusste nicht wirklich, ob er es wollte, aber alles war besser, als wenn er gleich zusammenklappte und garnicht mehr hochkam. Sie konnte ihn ja schlecht irgendwohin schleppen. So spendete sie ihm ein Viertel ihres Chakras und starrte währenddessen die ganze Zeit mit halb geschlossenen Augen auf seine Brust, die sie berührte. Es kam erst wieder richtig Leben in ihren Blick, als sie fertig war und ihre blauvioletten Augen zu seinen richtete. "Besser?", fragte sie leise, setzte ein sanftes Lächeln auf und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 10:42 pm

Sein Körper fühlte sich unglaublich ausgepowert an und obwohl er wusste, dass er mitten auf dem Trainingsplatz lag, wünscht er sich nichts sehnlicher als eine Mütze Schlaf zu bekommen. Das Training schien wirklich an seiner Kraft gezogen zu haben. Über ihn tauchte inzwischen die Stimme von Chiharu auf und riss ihn aus der Trägen Benommenheit, sodass er seinen Kopf leicht drehte und sie musterte. Ihr Finger lag für einen Moment auf seiner Halsseite und fühlte offensichtlich nach seinem Puls. »Nein… nein… es geht mir eigentlich ziemlich gut«, antwortete er mit leiser Stimme und kniff leicht seine Augen zusammen, weil die Sonne ihm ziemlich unangenehm ins Gesicht schien. Trotzdem versuchte er erst einmal seine Konzentration auf die Stimme der Iryônin zu lenken, damit sein Geist geschärft wurde. Jeder einzelne Muskel tat ihm in diesem Augenblick weh. »Ich scheine das Ganze noch nicht unter Kontrolle zu haben«, murmelte er dann leicht benommen weiter und drehte seinen Kopf in die andere Richtung.

Ziemlich dumpf spürte er dabei die Berührung seiner Brust, die ihn kurz leicht scharf einatmen ließ, weil er zuerst nicht wusste was sie vorhatte. Erneut griff seine Hand schwerfällig nach ihrem Handgelenk du umschloss es ziemlich kraftlos. Erst dann fiel ihm auf, dass sich ihr Chakra in seinen Körper bewegte. Kurz presste er die Augen zusammen und verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Immerhin war es gerade sein Fehler gewesen. »Ich sollte dringend etwas an der Mischung ändern bei größeren Objekten sehe ich sonst alt aus«, brummte er leise vor sich hin und drehte etwas unruhig sein Gesicht wieder zu Seite um die Iryônin anzusehen. Ihre Augen waren halb geschlossen, während sie sich darauf konzentrierte, dass er wieder sitze konnte. Nach einer Weile wurde ihr Blick jedoch wieder klarer und sie fragte ob es besser war.

Itsuki seufzte leise und zog langsam seine Schulter nach oben um die Hände neben seine Brust zu stützen. Dann drückte er sich in eine aufrechte Position und kniff seine Augen zusammen. Kurz schienen kleine Punkte aufzutauchen bis verschwunden waren und er leise die Luft ausstieß. »Ich denke schon… danke«, murmelte er unsicher und hob beide Hände kurz vor sein Gesicht. Mit einem leisen Stöhnen schüttelte er seinen Kopf und seufzte dann. »Beim nächsten Mal versuche ich nicht über die Größe zu kommen bis ich das Problem gelöst habe«, nuschelte er weitere als würde er schon bereits Planen was alles verändert wurde, bevor er fast schwankend sich auf die Füße stemmte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 11:09 pm

"Na sicher, so hörst du dich auch an, Suki.", stellte Chiharu trocken fest, während sie sich noch auf seinen Körper konzentrierte. Er konnte ihr ja viel vormachen, aber nichts über seine Gesundheit. Immerhin war sie nicht umsonst Iryônin und kannte ihn jetzt schon eine Weile. Außerdem war ja offensichtlich, was er hatte. "Und ja, offenbar hast du es nicht unter Kontrolle, aber das wird schon irgendwann.", erwiderte sie leise und zuversichtlich. Auch wenn es womöglich ewig dauern würde, war sie sich sicher, dass der Senju sein Ziel irgendwann erreichen würde, ob das nun im Bereich dessen lag, was sie verstehen konnte, oder nicht. Sie spürte seine Hand an ihrem Handgelenk und fragte sich, ob er es wohl nicht wollte, dass sie ihm Chakra gab, beschloss aber, dass ihr das egal war und sie ihn nicht einfach so liegen lassen würde. Seine Erklärung darüber, was er anders machen wollte und würde, nickte sie lediglich ab, immerhin konnte sie leider nicht viel dazu sagen. Ohnehin konnte sie ihm leider nicht viel helfen, außer seine Leiden zu lindern und ihm bei Beschwerden zu helfen. Vom Mokuton verstand sie absolut nichts, immerhin besaß sie nichtmal irgendeine Chakranatur, geschweige denn eine Mischnatur wie diese. Sie verstand nur etwas von Chakra und dem menschlichen Körper und kam sich leider gerade unheimlich nutzlos vor. Seufzend schürzte sie die Lippen über diesen Gedanken und verdrängte den Drang danach, einen traurigen Ausdruck in ihren Augen Einzug halten zu lassen.

Als er sich aufrichtete, nahm sie ihre Hände von ihm weg und setzte sich zurück, sodass sie neben ihm kniete, um der Nähe zu entgehen, die kurzfristig entstanden war, während er sich bereits nach oben drückte. Sie sah ihn lächelnd an und schüttelte den Kopf. "Kein Grund, mir zu danken. Ich bin ja nun wirklich keine große Hilfe.", bemerkte sie leise und musterte ihn genauer. Vermutlich war sein Plan nicht schlecht, denn die größeren von den Figuren, die hier herumlagen schienen seltsam zu sein... als hätten sie ein großes Fassungsvermögen, was Chakra anging. Unwillkürlich berührte sie den ziegelsteinförmigen Block, den er zuerst geformt hatte und strich über die nahezu schwarze Oberfläche. Sie wagte nicht, auch nur einen Funken Chakra an dieses Ding abzugeben, auch wenn die Versuchung, es auszuprobieren, ob es ging, ziemlich groß war. Ihr Blick glitt unwillkürlich neben sich, als sie sah, dass er aufstand und so kam sie rasch ebenfalls auf die Beine, wo sie ihn am Arm anfasste, um ihm Halt zu geben. Vielleicht schwankte er dann nicht mehr so. "Alles in Ordnung? Ich kann dir noch mehr geben... Aber vielleicht solltest du dich trotzdem hinlegen und dich zumindest ausruhen.", bemerkte die junge Frau und musterte ihren Kollegen und guten Freund besorgt.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeFr Mai 10, 2013 11:49 pm

Nachdem Itsuki auf den Füßen wieder stand, atmete er einmal tief durch und ließ seinen Blick langsam über das schwarze Holz wandern. Jedes einzelne Stück spürte er ziemlich genau und würde sogar mit geschlossenen Augen wissen, wo es hin ging. Offensichtlich musste er es jedoch noch etwas verändern, dass es nur für ihn spürbar war. Immerhin könnte er somit besser Feinde verfolgen ohne das sie mitbekommen würden, dass sie etwas von ihm bei sich trugen. Der Jônin wandte seinen Blick auf die Iryônin, die neben ihm stand und besorgt die Augen auf ihn gerichtet hielt. Irgendwie war er relativ glücklich, dass sie doch mit gekommen war. So ersparte er sich das sinnlose rumliegen in der Gegend bis sich seine Chakrareserven auffüllten. »Ich stehe immerhin, das hilft mir schon sehr viel weiter als wenn ich hier rum liegen würde«, entgegnete er in einem ruhigen Ton zu den Worten Chiharu’s und rieb sich langsam mit zwei Fingern über die Stirn. Nachdenklich sahen seine Augen kurz nach unten auf ihre Hand, die an seinem Arm ruhte, während er ein dankendes Nicken ihr entgegen brachte.

Mit langsamen Schritten setzte sich Suki in Bewegung und steuerte dabei auf die Baumreihen zu, wo ihre Ausrüstung lag. Er überlegte tatsächlich ob er sich einfach dort hinlegen sollte um ein paar Stunden zu schlafen und dann weiter zu machen, aber irgendwie wäre es für die junge Frau nicht sonderlich spannend. Mit einem Stirnrunzeln drehte er seinen Kopf ihr entgegen und musterte sie einen Moment. Es war im Allgemeinen schon eine grausame Tatsache, dass sie ihm etwas Chakra abgeben musste damit er überhaupt ein paar Schritte machen konnte. »Danke, du brauchst mir nicht mehr geben. Ich fühl mich bereits besser als davor. - Was hast du die letzten Stunden gemacht? Ich glaube es muss ziemlich langweilig gewesen sein mir bei dem Training zuzusehen.«

Sie nährten sich nun langsam aber sich den Bäumen wieder, wobei er den Weg auf eignen Beinen gut überwinden konnte. Trotzdem stieß er ein leises erschöpftes Seufzen aus und lehnte seinen Rücken gegen den Stamm. Dort rutschte er dann langsam zu Boden und zog mit seiner Hand den Rucksack näher. Seine Glieder fühlten sich noch immer leicht Steif an und zeigten ihn nur sehr viel genauer, das er mi diesem Jutsu durchaus aufpassen musste. »Du hättest Dir ruhig etwas von dem Essen nehmen können«, murmelte er dann weiter und zog die zwei Lunchpakete hervor. Eines behielt er auf seinem Schoß, während er das andere ihr zuschob. Er reichte ihr auch seine eignen Stäbchen, damit sie damit Essen konnte, bevor er den Kopf gegen den Stamm lehnte. Kurz kam ein flaues Lüftchen auf und wehte über den Platz hinweg. Die Sonne stand inzwischen sehr weit über ihn und brannte auf sie nieder. Es war durchaus relativ warm hier draußen. Irgendwie tat es ihm schon Leid, dass er Chiharu mit nach draußen schleppte, während sie fast gar nichts tun konnte. Leise seufzend blickte er auf sein Essen runter. »Du musst auch nicht den gesamten Nachmittag hier sein. Ich denke… das Training wird für heute auch relativ sinnlos noch sein… und ich will dich nicht aufhalten irgendetwas sinnvolles heute noch zu tun«, flüsterte er weiter und klang fast reuemütig.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 12:22 am

Chiharu lächelte sanft und musterte Itsuki genauer. Immerhin etwas, wozu sie gut war: Er stand auf seinen eigenen zwei Beinen und das sogar so sicher, dass er sich langsam bewegen konnte, obwohl sie sich nicht davon abbringen ließ, ihn festzuhalten und zu stützen. Wenn es ihm nicht recht wäre, könnte er sich ja beschweren. Sie folgte ihm, ging langsam neben ihm her, ohne ihn zu drängen, denn müde war sie selbst zumindest gedanklich ebenfalls. Seine körperliche Erschöpfung konnte sie hingegen nunmal nicht nachvollziehen, hatte sie ja nichts getan, außer herum zu sitzen und ihren Geist anzustrengen. Seine Frage ließ sie kurz die Lippen schürzen und überlegen, was sie antworten sollte. Sie hatte nicht geschlafen und keine Arbeit gemacht, die sie sich mitgebracht hatte, das konnte er sehen und sich denken. Schulterzuckend sah sie also zu ihm auf und lächelte träge. "Ich hing meinen Gedanken nach, während ich deinen Chakrahaushalt beobachtet habe. Ansonsten hätte ich wohl glatt verpennt, wie du umkippst.", murmelte sie schuldbewusst und hoffte, dass er nicht unbedingt nachfragen würde, woran sie dachte, weil es doch irgendwie relativ... persönlich gewesen war. Eigentlich war das immer so, wenn sie Zeit hatte, herumzusitzen und ihre Gedanken einfach treiben zu lassen.

Ohne lange zu zögern ließ die Blonde sich neben dem Senju nieder. Er schien ziemlich erschöpft und ausgelaugt zu sein, was sie durchaus verstehen konnte, wenn man seinen vorherigen Chakraverbrauch bedachte. Immerhin verbrauchte ein Shinobi nicht alle Tage all seine Reserven und ohnehin war das stets gefährlich. Für sie selbst durch ihr Sensorjutsu mehr als womöglich für ihn, aber wäre er allein gewesen, hätte er sinnfrei in der prallen Sonne herumgelegen und sich die Haut womöglich noch verbrannt. Beim Gedanken an die heiße Sonne seufzte sie leise, griff an den Saum ihres Pullovers, der sie in der Kälte noch gewärmt hatte und entledigte sich des Kleidungsstückes, indem sie es über den Kopf zog und die kühle Brise genoss, die ihre freigelegten Arme und ihr Dekolté umspielte. Immerhin etwas Abkühlung in der Sonne. "Ich hatte bis jetzt keinen Hunger.", erwiderte sie sanft, während sie überprüfte, ob ihre Haare noch saßen und es für ausreichend befand. "Aber... es ist nett, dass du daran gedacht hast..." Es war ein wenig kleinlaut, denn heute morgen im Schlaftrunk hatte sie logischerweise nicht daran gedacht. Dankbar nahm sie also sein Paket entgegen und auch die Stäbchen, die sie wie immer erst einer faszinierten Musterung unterziehen musste. Kurz glitt ihr Blick zu Itsuki und sie lächelte sanft und verzog mitleidig das Gesicht. "Du siehst ganzschön fertig aus. Am besten du legst dich hier gleich hin.", gab sie von sich, wobei letztere Aussage wohl mehr als Scherz gemeint war.

Dennoch setzte sie das Lunchpaket nocheinmal neben ihm ab, wandte sich um und griff nach ihrer Tasche, um darin herum zu kramen und irgendwann offenbar fündig zu werden. Zu Tage beförderte sie eine Spritze, seufzte leise und zog kurz den Stoff ihres ärmellosen Oberteils an ihrem Bauch nach oben, um sich das Insulin zu spritzen, das ihr Körper nicht mehr ausreichend produzierte. Kurz kam ihr in den Sinn, ob Itsuki überhaupt davon wusste und sie war sich nicht sicher, ob er sie in den Jahren jemals dabei gesehen hatte, wie sie sich Insulin spritzte, weil sie es schlichtweg schon immer dann tat, wenn niemand zusah. Schulterzuckend verpackte sie alles wieder, wandte sich wieder um und lehnte sich gegen den Baum, um den Stoff, der ihren Oberkörper bedeckte wieder nach unten zu ziehen und zu seufzen. Seine Worte hatte sie sich angehört und überlegt, was sie erwidern sollte. Bis jetzt. "Ich verbringe meine Zeit gern in deiner Nähe und im Freien, in der Sonne zu sitzen, frische Luft zu haben... was gibt es schon Sinvolleres zu tun?" Sie schenkte ihm ein aufrichtiges Lächeln, immerhin hing in ihren Worten gewissermaßen ein Geständnis, dass sie gern ihre Zeit mit ihm verbrachte. Auch wenn sie beide das voneinander wussten, war es irgendwo eben eine unausgesprochene Wahrheit.
"Außerdem brauchst du jemanden, der aufpasst, dass du dich nicht umbringst, mein Großer.", hängte sie scherzend an und streckte ihm kurz frech die Zunge heraus, um sich das Lunchpaket zu nehmen und auf den Schoß zu stellen. Plötzlich schien sie eine Idee zu haben, denn sie sah ihn an und musterte ihn besorgt. "Kannst du... allein essen?" Immerhin waren seine Beine und Arme sicher schwer wie Blei!
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 1:02 am

Itsuki wusste das Chiharu an manchen Tagen recht Gedanken versunken war, zumindest konnte er diesen Anblick bereits öfters beobachten. Sie schien dann so tief versunken, dass sie die Umgebung kaum wahrnahm. Es war also ein Wunder, dass sie ihn irgendwie mitbekommen hatte. Aber vermutlich hätte es ihn auch nicht gestört in der Sonne ein paar Minuten länger rum zu liegen. Immerhin war er durchaus ein Natur verbundener Mensch. Nachdenklich streiften seine Hände über das Essenspaket, wobei er einen kurzen Seitenblick auf Chiharu warf. Jene entledigte sich gerade ihres Pullovers und ließ ihn rasch wieder auf das Essen starren. Immerhin hatte sie ein durchaus betontes Dekollte an. Mit einer Hand rieb sich der Mann kurz seufzend über den Nacken in der Überlegung ob er jemals überhaupt im Sommer Frauen normal anblicken konnte, ohne direkt dabei drauf zu gehen. »Ich … war mir nicht sicher, ob du daran denkst, dass es hier etwas länger dauern könnte«, murmelte er in einem leisen Ton und lächelte etwas vor sich hin. Noch immer starrte er einfach das Lunchpaket an. Irgendwie war ihm eher danach zu Schlafen als zu Essen, aber beides hing wohl zusammen.

»Wenn ich mich jetzt hier hinlege, schlafe ich sicher ein paar Stunden und du wirst mich einfach nur anstarren können. Das würde ich zum einen ziemlich beunruhigend finden und zum anderen fände ich das nicht unglaublich gut für dich«, erkläre er und warf einen Blick zu ihr rüber. Erstaunlicherweise sah er zum ersten Mal, dass sie sich etwas zu spritzen schien. Der Anblick ließ ihn kurz die Stirn runzeln und dann die Augen wieder beiseite drehen. Immerhin wusste er auch nicht ob es unbedingt für ihn bestimmt war so etwas zu sehen. »Krank?«, fragte er lediglich um ihr nicht zu nahe zu treten, bevor er langsam das Lunchpaket auspackte. Heute Morgen hatte er extra ein paar Sachen zusammen gekocht um sie mitzunehmen. Also gab es dementsprechend Reis und Gemüse a la Senju. Jenen betrachtete er mit einem ruhigen Blick, wie immer würde er wohl derartig langsam Essen, dass sogar das Gras schneller wuchs.

Langsam nahm er seine Stäbchen in die Hände und bewegte sie einen Moment. Irgendwie wirkten seine Finger noch immer leicht Steif, aber das würde ihn wohl nicht hindern etwas zu essen. »Was es sinnvolleres gibt? Ich weiß nicht… möglicherweise hast du noch Arbeit zu erledigen? Und… ich bringe mich schon so schnell nicht um«, murmelte er die letzten Worte eher sehr leise, weil er das Thema schon kannte. Seine Augen zuckten dabei unweigerlich auf seinen linken Arm, bevor er mit einer verwirrten Miene zu Chiharu rüber blickte. Immerhin fragte jene gerade, ob er alleine Essen konnte. »Ja, ich denke es wird schon gehen. Ganz behindert bin ich auch nicht. Sag mir lieber… ob es schmeckt. Ich habe das Gefühl heute Morgen irgendetwas vergessen zu haben.«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 1:33 am

Nun, mit der Vermutung, dass sie womöglich nicht daran dachte, dass es etwas länger dauern könnte, lag er garnicht mal so falsch. Im Hinterkopf war ihr das durchaus bewusst gewesen, aber so richtig erfasst hatte sie es bis eben vermutlich nicht. Andererseits war das auch garnicht schlimm und er passte ja auf sie auf. Unwillkürliche spürte sie ihren Herzschlag deutlicher und sich wohler. Immerhin war es doch ein schöner Gedanke, dass er bei seinem Essen heute morgen auch an sie gedacht hatte und sich gewissermaßen um sie sorgte. Der Gedanke ließ sie zufrieden lächeln und seine Worte beinahe belächeln. "Was wäre so schlimm daran? Ich könnte gut und gerne ebenfalls schlafen. Und in der freien Natur schläft es sich ohnehin am schönsten.", scherzte sie lachend und fragte sich, ob er ernsthaft in Erwägung zog, hier zu schlafen. Der Gedanke war irrwitzig, aber irgendwie auch schonwieder so witzig, dass er garnicht so dumm schien. Er könnte sein Training später fortsetzen. Vermutlich würde sie ihn beim Schlafen eher anstarren und beobachten, als selbst zu schlafen, aber das wusste er nicht und das würde sie auch brav für sich behalten. Möglicherweise würde sie auch eindösen.

Seine wortkarge Frage nach ihrer Spritze ließ sie zu ihm aufsehen und tief durchatmen. Tatsächlich. Er hatte das also noch nie gesehen. Den Kopf gegen den Baum lehnend lächelte sie sanft und zuckte mit den Schultern. "Diabetes Typ 1. Ich habe früh gelernt, damit zu leben. Eine der vielen Dinge, die Kan mir beibrachte.", erklärte sie leise. Es war ihr nicht unangenehm darüber zu sprechen, zumindest nicht vor Itsuki. Aber sie machte ungern eine große Sache daraus, weil sich die Leute viel zu schnell unnötige Sorgen um sie machten. "Tut mir leid, dass ich das nie erzählt habe, aber bis eben habe ich garnicht daran gedacht...", murmelte sie nachdenklich, beobachtete, wie er sein Lunchpaket auspackte und inspizierte auch ihres langsam. "Schätze, es ist besser, wenn du weißt, warum ich umkippe, wenn es mal passieren sollte." Tatsächlich war es das, verbrachte sie doch relativ viel Zeit mit ihm und kam nicht umhin, solch eine Spritze auch mal zu vergessen, auch wenn es nur selten geschah und bis heute immer gut ging. Aber wie dem auch sei. Für den Fall der Fälle, wusste er jetzt einmal mehr etwas über sie.

"Keine Arbeit, keine Schüler, nichts zu tun. Außerdem ist nur wenig sinnvoller, als seine Zeit mit Freunden zu verbringen, nicht?", erwiderte sie grinsend und widmete sich dem Essen, zumindest wollte sie es, bevor sie hörte, was er auf ihre Frage antwortete, ob er essen konnte. Also allein. Zweifelnd zog sie eine Augenbraue in die Höhe und sah ihm in die Augen. "Tut mir leid, ich... wollte dich nicht beleidigen... ich wollte nur... ach vergiss es..." Etwas missmutig stocherte sie mit den Stäbchen des Senju in ihrem Essen herum und grummelte vor sich hin. Sie hatte nur freundlich sein wollen und jetzt ertappte sie sich dabei, wie sie auf seine Art doch wieder ruppig reagierte. Tiefresignierend seufzte sie, nahm etwas von dem Reis und dem Gemüse und steckte sich beides in den Mund, um es zu kauen. Kurz verzog sie das Gesicht, als hätte sie in etwas Saures gebisse.
Dummerweise lag das nur daran, dass sie sich selbst in eine ältere Narbe innen an der Lippe gebissen hatte. Ob er das jetzt als Bewertung des Geschmacks sah, wusste sie ja nicht. Stattdessen aß sie noch einen Bissen und nickte schließlich, hielt sich die leere Hand vor den Mund beim Sprechen. "Es schmeckt... ich weiß nicht, was du vergessen haben willst...", murmelte sie leise, lehnte sich gegen den Baum und seufzte, während sie weiteraß.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 2:15 am

Itsuki rutschte bei ihren Worten langsam tiefer in den Baumstamm und führte die Stäbchen zu seinem Mund, wobei er eher lustlos kurz darauf rum kaute, bevor er alles wieder einpackte. Den Rucksack legte er etwas seitlich von ihm, bevor er seinen Kopf darauf bettete und verkehrtherum zu Chiharu blickte. Seine Hände ruhten dabei auf seiner eignen Brust, während er sich dem Gefühl von Trägheit einfach hingab. Selbst fürs Essen war er einfach zu faul und so lauschte er einfach seiner Aufpasserin. »Diabetes Typ 1? Hm, du hast in der Tat nie davon gesprochen. Es wäre durchaus vom Vorteil zu wissen warum du umkippst in meiner Gegenwart«, murmelte er und atmete langsam entspannt durch. Das Gespräch schien tatsächlich sich gleichermaßen auf sein Gemüt auszuwirken. Denn er versuchte sich einfach nur auf die Stimme der Iryônin zu konzentrieren, obwohl ihn der deutliche Klangwechsel kurz etwas irritiert. »Du brauchst dich nicht entschuldigen… ich meinte es nicht böse«, erklärte er in einen versöhnlichen, fast diplomatischen Ton und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Sein Blick ging inzwischen nach oben durch die Äste hindurch, wo zwischen den Blättern der Himmel zu sehen war.

»Es freut mich jedoch, dass es dir schmeckt«, flüsterte er dann leise weiter und streifte mit einer Hand langsam über den Stamm des Baumes hinweg. Nachdenklich senkten sich jedoch seine Finger wieder, bevor er gemächlich die Augen schloss. »Würdest du mir von Kan erzählen?«, nuschelte er dann und würde vermutlich bei der nächsten Erklärung einschlafen, aber er hoffte das sie dadurch etwas länger sprach, sodass sie ihn gnadenlos in den Schlaf redete.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 3:27 am

Chiharu neigte den Kopf leicht, schwieg eine Weile, ließ sich aber nicht weiter davon ärgern, wie seine Worte geklungen hatten. Wenn er sagte, dass er es nicht böse meinte, dann war das auch so. Also blieb sie ruhig, zwang ihre halb gekippte Laune, die wohl der Müdigkeit zu schulden war, wieder normal und neutral zu werden. Als Itsuki sich hinlegte und offenbar wirklich schlafen wollte, schlich sich ein sanftes Lächeln in ihr Gesicht und irgendwie war vergessen, was sie vorher noch gedacht hatte. Sie war ohnehin kein sonderlich nachtragender Mensch, geschweige denn konnte sie dem Senju schon jemals böse sein. So schmunzelte sie leicht, als er um eine "Gute Nacht Geschichte" in Form von Kan bat und nickte, um ihn einiges über ihren alten Lehrmeister zu erzählen. Wie er sie gefunden hatte, gerettet hatte, aber wie immer nicht wovor. Sie erzählte von den Reisen und allem, was er ihr beigebracht hatte, dass er wie ein Vater gewesen war und Vieles mehr, das der Mann garnicht mehr mitbekam, weil er ohnehin bereits eingeschlafen war. Dennoch erzählt sie ihm die Geschichte zu Ende, bevor sie den Kopf an den Baum lehnte, ihre Augen schloss und irgendwann selbst eindöste.

~ Timeskip irgendwo in kurze Zeit vor der Gegenwart ~

Die blonde Frau schob sich den Gang in der Kageresidenz entlang, ihre Augen huschten bei jedem Geräusch unruhig umher und suchten nach der Quelle - zumeist harmlose Dinge, doch ihre Augen waren stets starr und weit aufgerissen. In den unteren Geschossen hatte sie tatsächlich jetzt noch aufpassen müssen, dass sie nicht vor irgendwelche angestellten lief und dabei war die Sonne schon untergegangen. Ohnehin war dashier kein Ort für sie. Sie fühlte sich unwohl, fremd und fehl am Platz, aber sie suchte jemanden und diesen jemand hatte sie nicht bei ihm zu Hause finden können. Der einzig logische Platz, an dem er sich befinden konnte, wenn er nicht auf Mission war, war hier und für gewöhnlich wusste sie, wenn er weg war. Inständig betete die junge Frau, dass er da war, während sie Angst hatte, man könnte in dem leeren Flur ihren beschleunigten Herzschlag hören, mehr noch als ihre lautlosen Schritte, die sie bereits so leise wie möglich setzen wollte. Ihr ganzer Körper war angespannt, genau wie ihre Sinne und auf der Suche nach der einen Chakrasignatur, die sie gerade erreichen wollte, kam sie nicht umhin, sich ein ums andere Mal zu erschrecken - völlig grundlos scheinbar.

Als Chiharu endlich vor der Tür zum Büro des Senju stand, wagte sie kaum, wirklich anzuklopfen, bevor sie lautlos die Tür aufschob, zuerst ihren Kopf suchend hereindrängte, bevor ihr Körper folgte und sie die Tür rasch wieder schloss. Ihre Augen suchten den Raum nur für Sekunden ab. "Suki...?", fragte sie leise, die Unruhe in ihrer Stimme deutlich zu hören und lehnte sich gegen die Tür. Ihre Beinen begannen zu zittern, als Anspannung ihren Körper verließ und sie spürte, dass sie sich etwas abregen konnte. Sie sah müde aus, völlig überarbeitet, ihre dunkle Kleidung ein wenig, als habe sie nicht wirklich hingesehen, als sie sich angezogen hatte und allgemein wirkte die Iryônin alles andere als glücklich und zufrieden. Sie fuhr sich fahrig über das Gesicht, in die Haare, die nicht in einen Zopf passten, weil sie zu kurz waren und in ihr Gesicht hingen. Ihre Finger verkrampften sich auf ihrem Kopf unwillkürlich und sie fragte sich, wie lange sie das noch mitmachen sollte. Das einzig beruhigende an der Situation war, dass sie spüren konnte, dass ihr Freund irgendwo hier war.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 3:52 am

Der Raum von Itsuki war nicht unbedingt der größte, aber dennoch besaß er eine gewisse Wärme und Schmucklosigkeit. Wie in seiner eignen Wohnung fand man recht kahle Wände, aber dennoch hatte irgendjemand hier Hand angelegt, damit es ein kleinwenig Heimlichkeit besaß. Ein paar Akten stapelten sich auf einem Schreibtisch, während man offensichtlich auf kleinen Raum versuchte Schränke für Papierkram zu benutzen. Der einzige der wirklich einen Überblick hier drinnen behielt war Suki. Vermutlich konnte er im Schlaf die entsprechende Akte finden die man brauchte ohne das er sich großartig abmühte mit der Suche. Bald schon würde er jedoch ansprechen, dass sie dringend ein Archiv brauchten, wo die Unterlagen sicher aufbewahrt wurden. Bis es jedoch soweit war, quetschte sich eben alles hier rein. Hinter einer Schiebetür ging es in einen anderen Raum, der wohl zum Wohnzweck dienen würde, obwohl gerade nur ein kleiner Spalt einen Blick hinein lassen würde. Der Inhaber dieses Gemaches schien auf dem ersten Blick nicht auffindbar, was wohl unweigerlich daran lag, dass sein Kopf nach einer Weile auf den Tisch gesunken war. Bald schon stand eine Finanzplansitzung an, sodass Itsuki versuchte nötige Papiere irgendwie zusammenzufinden. Dementsprechend arbeitete er die letzten Tage recht lange und oft hier.

An diesem Abend schien es den Jônin jedoch in den Dunkelheit getrieben zu haben. Nachdem in dem stillen Raum das leise, fast hypnotisch klingende tickende Geräusch der Uhr ihn in den Schlaf gewogen hatte. Seine Wange ruhte auf einer Akte, während seine Arme in einer unsanften Haltung seinen Kissen darstellten. Sowie jedoch sein Gesichtsausdruck wirkte, konnte man meinen er würde es sogar bequem finden. Die Atmung des Mannes ging ruhig und gleichmäßig, während nichts die friedliche Stimmung hier stören konnte. Doch irgendwie wollte jene nicht mehr länger halten, denn die Tür zum Büro wurde geöffnet und eine Gestalt huschte lautlos nach drinnen. Zuerst bekam Itsuki nicht sehr viel davon mit, wurde aber fast unmittelbar von dem leisen Geräusch einer Stimme aus dem Dämmerzustand gerissen. Träge öffnete er kurz ein Auge und schob langsam seinen Kopf auf den Armen über den Tisch, um hinter der Akte vor zu spähen. Ein missmutiger Ausdruck lag dabei in seinem Gesicht, der nur sehr minder darauf schlussfolgern ließ das er gerade geschlafen hatte. Eben sein typischer Morgenmuffel Blick.

Die Mimik von Itsuki glättete sich jedoch als er erkannte, dass Chiharu in seinem Büro stand, wodurch er seinen Körper schwerfällig von dem Tisch erhob. Langsam, wie ein alter Mann, legte er seine Hände flach auf das Holz und drückte sich gemächlich nach oben. Kurz musterte er die Frau und erkannte durchaus, dass irgendetwas mit ihr nicht zu stimmen schien. Etwas Schlaftrunken umrundete er den Schreibtisch, wobei er sich sogar noch recht schmerzhaft das Knie stieß. »Chiharu?«, sagte er in einem verwunderten Ton und blieb dann ein paar Schritte vor seiner Arbeitsfläche stehen. »Was ist los? Stimmt etwas nicht? Du wirkst… aufgebracht?«, führte er dann seine Vermutung fort und warf einen kurzen prüfenden Blick auf die seitliche Schiebetür. Mit langsam Schritten ging er auf die Abtrennung des anderen Raumes zu und öffnete sie ein wenig mehr, sodass er einen kurzen prüfenden Blick rein warf ob dort drinnen Ordnung herrschte. »Möchtest du einen Tee? Hier drinnen befindet sich durchaus auch eine Sitzgelegenheit, die weniger Arbeitstechnisch wirkt.« Mit dieser Sitzgelegenheit meinte er ein recht altes Sofa, dass sein Herz gewonnen hatte und für ihn zu allen Zwecken missbraucht wurde. Ob als Ablage, Schlafplatz oder einfach nur für Gäste.

Vorsichtig drehte der Jônin seinen Kopf wieder zurück zu der Frau und nickte dabei in das Zimmer hinein. »Komm am besten hier rein… falls du jedoch keine Zeit hast, wie kann ich Dir weiterhelfen?«, fragte er und schlurfte in seinem typisch verschlafenen Schritt in den anderen Raum um wenigstens für sich Wasser aufzusetzen. Ein schwarzer Tee könnte vielleicht sein müdes Gemüt anregen und wieder etwas auf die Höhe bringen, sodass er zuhören konnte was mit der Iryônin los war. Ob etwas schlimmes passiert war?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 12:10 pm

Chiharu biss sie auf die Unterlippe, bekam unwillkürlich ein schlechtes gewissen, als sie sah, in welcher Verfassung sie Itsuki aufsuchte. Sie wusste, dass er - nachdem er geschlafen hatte - nicht gerade der Mensch war, der Gesellschaft schätzte und viel reden und tun wollte und sie konnte es nachvollziehen. Trotzdem konnte sie sich nicht helfen, unterdrückte tapfer das Zittern in ihren Beinen und versuchte ihre falche, zu schnelle Atmung zu beruhigen. Sie fühlte sich, als sei sie gerade einen Marathon gelaufen und müsste jetzt noch eine elendig hohe Kletterwand bezwingen. Unfähig, wirklich etwas zu sagen, nickte sie nur, als er ihren Namen aussprach und schluckte leicht. Ihr war selbst nicht danach zu Mute in den Spiegel zu sehen und allein das sagte vermutlich genug darüber aus, wie sie aussah. Am Ende würde sie noch in Ohnmacht fallen, wenn sie sich so sah. Und dabei war ihr Zustand eher einem äußeren Umstand geschuldet, als dass sie es so wollte. Wer wollte schon auch überarbeitet aussehen? Die Blonde schloss für Sekunden ihre Augen, versuchte sich zu sammeln und solch unnütze, wirre Gedanken zu vertreiben. Bevor sie dazu kam, sich eine genaue Antwort zu überlegen, fragte er sie bereits, ob sie einen Tee wollte. Dankbar nickte sie, war froh, noch etwas Zeit zu haben, um sich zu überlegen, was sie sagen sollte. "Ein Tee wäre schön... Danke." Sie folgte seinen Schritten, darauf bedacht, nicht all zu lange vor dem Fenster herumzutänzeln, sondern sich möglichst schnell zu verziehen. "Hast du... kurz Zeit?", fragte sie ein wenig gehetzt und musterte ihn dabei schon beinahe flehend. Wenn er sie jetzt wegschicken würde, würde sie wohl kaum damit fertig werden.

Unsicher sah sie sich in dem anderen Raum um, zog die Schiebetür hinter sich ungefragt weiter zu, damit nur noch ein schmaler Spalt offen stand, wie schon zuvor, als Itsuki noch mit dem Kopf auf dem Tisch geruht und geschlafen hatte. Bei dem Gedanken daran, dass sie ihn geweckt hatte, fühlte sie sich schuldig, bevor ihr Blick zu dem Mann glitt, während sie unsicher im Raum herumstand, sich nicht wirklich im Klaren darüber, was sie eigentlich tun sollte. Ihre Hände verschränkten sie nervös vor ihrem Bauch. Die Iryônin schluckte, wusste nicht wirklich, um was sie den Senju bitten sollte oder wie sie ihn fragen sollte. Eigentlich wusste sie nichtmal genau, was sie hier wollte. Es war Reflex gewesen, ihn aufzusuchen. "Weißt du noch... was du zu mir gesagt hast, als wir uns kennen gelernt haben...?", fragte sie etwas schwammig, beinahe zu leise, trat einen Schritt auf ihn zu, nur um wieder unsicher herumzustehen. Bei jedem etwas lauteren Geräusch zuckte sie leicht und ihre Augen zuckten unwillkürlich in die jeweilige Richtung, aus der es kam, während der gehetzte Ausdruck darin kaum wich. Sie fragte sich abermals, ob sie ihn störte.

"Wenn du keine Zeit hast, dann... dann gehe ich wieder...", murmelte die Frau undeutlich, während sie gleichzeitig hoffte, dass dem eben nicht so war. Selbst wenn sie hier herumsitzen und ihm beim Arbeiten zusehen sollte, es wäre besser, als wieder zu gehen. Der pochende, dumpfe Schmerz hinter ihren Augen meldete sich wieder - der Tribut, den kaum Schlaf in zwei Tagen eben forderte. Sie hatte Kopfschmerzen und fühlte sich ausgelaugt, als sei sie krank, erkältet oder habe Grippe. Ihre Augen suchten derweil ablenkend den Boden ab, um ihre Gedanken zu ordnen, zu entwirren und vor allem, um Itsuki nicht ansehen zu müssen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 3:54 pm

Noch ein wenig Schlaftrunken betrat Itsuki das abgetrennte Zimmer auf der anderen Seite und stellte dort erst einmal den Wasserkocher an. Immer wieder glitt jedoch dabei sein Blick zu der abgehetzten Chiharu, die deutlich nervös schien. Irgendetwas musste sie wirklich schlimm belasten, weil sie noch nie in seinem Büro einfach auftauchte. Was war also los mit ihr? Ruhig, wie ein stilles Wasser, nahm er zwei Tassen aus dem Schrank und stellte sie in einer entspannten Haltung auf die Anrichte ab, bevor er sich seinem Gast wieder zuwandte. Aufmerksam betrachtete er ihre Körperhaltung und lauschte den fast panisch wirkenden Worten von ihr. »Hm… ich habe Zeit – was ist los mit Dir? Du wirkst als… wäre irgendetwas schlimmes passiert«, fragte er und klang dabei weiterhin beruhigend, gemächlich trat er in ihre Richtung um ihr zögerlich eine Hand an den Oberarm zulegen. »Setz dich erst einmal hin, atmete tief durch und erklär mir was los ist mit dir.« Bei seinen Worten schob er die Frau behutsam in Richtung eines Stuhles, der an dem kleinen Esstisch stand. Auch hier lagen eine Menge Papiere verstreut, offensichtlich war er auf der Arbeit etwas unordentlicher als zu Hause.
Itsuki löste seine Hand von ihrem Arm und wandte sich dem Wasserkocher wieder zu, um ihnen beiden den versprochenen Tee aufzugießen. »Hmm… ich muss gestehen leider weiß ich nicht mehr sehr viel darüber, was ich Dir alles gesagt habe. Das ist ein paar Jahre her, aber vielleicht kannst du mir ja auf die Sprünge helfen«, erwiderte er auf ihre doch etwas schwammig formulierte Frage und stellte ihr vorsichtig eine Tasse vor die Nase hin. Dann ließ er sich auf dem Stuhl ihr gegenüber nieder und fing an die Papiere auf dem Tisch zu ordnen. Nachdem alles irgendwie zusammen geschoben war, schloss er die Tasse in seine Hände und hob sie für einen Schluck an. Noch immer wirkte er vom Schlaf typisch Brummig, versuchte aber die ganze Situation so gut es ging zu überspielen, damit er der Frau gegenüber nicht Unfreundlich wirkte. Immerhin konnte sie nichts dafür, dass er mitten bei der Arbeit einschlief.

»Mach Dir am besten keine Sorgen. Für einen Freund habe ich immer Zeit«, nuschelte er mit den Lippen an der Tasse und trank einen heißen Schluck. Natürlich verbrannte er sich die Zunge dabei, wie sollte es auch anders sein? Nachdem er brummend die Tasse wieder abstellte, lehnte er mit einem müden Blick seine Wange auf die Faust. Erst jetzt betrachtete er die Frau vor sich eingehender. Ihm war davor zwar die Müdigkeit aufgefallen, aber inzwischen kam es ihm mehr etwas kränklich vor. Eine kurze besorgte Falte schob sich auf seine Stirn, während er einen Funken aufmerksamer ihren Bewegungen folgte. Was war los mit ihr? In den letzten Jahren hatte er sie in keinen so schlechten Zustand, wie gerade gesehen. »Brauchst du noch irgendetwas anderes?«, fügte er fast noch beiläufig hinzu und blinzelte leicht in ihre Richtung.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 5:35 pm

Chiharu ließ sich widerstandslos auf den Stuhl drücken, denn ihr war gerade ein Stein vom Herzen gefallen, als er sagte, er habe immerhin Zeit. Nun zumindest etwas. Abwesend starrte sie auf die ganzen Papiere vor sich auf dem Tisch und fragte sich, wo dieser Mann in seinem Leben eigentlich mal nicht arbeiten würde, abgesehen von zu Hause. Aber offenbar war er da ja nichtmal sonderlich oft. Ziemlich in Gedanken bemerkte sie seine Frage zwar, wusste aber immer noch nicht, wie sie anfangen, was genau sie darauf sagen sollte. Sie spürte nur, dass gerade ziemlich viel Anspannung von ihrem Körper abfiel und sie frieren und müde werden wollte, beides aber eher so dumpf, dass es in ihren Kopfschmerz mündete. So schwieg die junge Frau sich die ganze Zeit darüber aus, was eigentlich los war, hörte seinen Worten zu und biss sich unwillkürlich auf die Unterlippe, weil er nicht mehr wusste, was sie wollte. Zaghaft griff sie mit ihren kalten Händen nach der Tasse und starrte eine Weile die sich kräuselnde Flüssigkeit an, während Itsuki seine Papiere sortierte. "Ich meine, dass ich zu dir kommen könnte, wenn... naja... Die Sache mit Shigeru...", murmelte sie undeutlich, starrte weiter ihre Tasse an und beobachtete nur aus den Augenwinkeln, dass er fertig wurde und nicht ganz ausgeschlafen wirkte. Wie auch? Er hatte immerhin am Tisch geschlafen und nicht in einem federweichen Bett, in dem man bequem lag.

Sie stützte ihre Stirn auf eine Hand, während die andere sich immer noch beinahe an der heißen Tasse verbrannte, aber es war ihr gerade ein wenig egal. Sie fuhr sich fahrig über ihr Gesicht, atmete unruhig und zwang sich doch wieder, tief durchzuatmen und sich zu beherrschen. Nichts konnte sie jetzt so schlecht gebrauchen, wie einen verlorenen Kopf. "Schlaf... ich brauche... Schlaf...", nuschelte sie unverständlich. Die Iryônin meinte das sogar ernst, allerdings war sie weniger zum Schlafen hergekommen. "Ich... weiß nicht wo ich anfangen soll...", grummelte sie vor sich hin, fragte sich, ob sich Itsuki überhaupt einen Reim auf ihr Verhalten machen konnte und bezweifelte es stark. "Ich... hab das Gefühl, er ist die letzten Tage überall und... Ich dürfte nichtmal hier sein... Am Ende geht er wieder auf dich los, wie in deinem Haus." Nur schwer schaffte sie es, den Blick des Anderen zu erwidern, der irgendwie genauso fertig wirkte wie sie, wobei sie das kaum beurteilen konnte, weil sie sich selbst nicht gesehen hatte - und das war gut so.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 7:46 pm

Für einen Moment herrschte eine merkwürdige Stille in den Raum, während Itsuki darüber nachdachte, wie Chiharu in den letzten Jahren damit leben konnte, dass der Typ immer hinter ihr her lief. Ihm wäre es schon nach zwei Wochen nervig geworden. Mit einem leisen Seufzen rieb sich Suki über die Augen und wirkte plötzlich tot ernst. Ein fast dunkler Ausdruck schob sich auf sein Gesicht und ließ ihn in diesem Moment fast anders wirken als sonst. »Was macht er? Lässt er dich noch immer nicht in Ruhe?«, fragte er dann und griff dabei nach seiner Teetasse um erneut einen Schluck zu trinken. Er hatte immer wieder darauf angespielt, dass sie dringend den Kerl loswerden musste, aber meistens wiegelte sie die Situation ab. So wie sie heute wirkte, schien es größere Ausmaße angenommen zu haben. Der Ältere musterte die fertige Frau erneut aufmerksam und warf dann einen kurzen Blick über die Schulter zu seinem Bett, welches an der Wand stand. Nachdenklich kratzte er sich die Kinnseite an dem ein drei Tage Bart zu sprießen anfing. »Du wirkst ziemlich aufgelöst. Ich weiß nicht wo dieser Typ derzeit ist, aber ich könnte Dir vorschlagen, dass wenn du Schlaf benötigst du hier bleibst und in aller Ruhe es nach holst. Dein guter Freund kann hier nicht rein. Es sei denn er ist darauf aus sich umbringen zu lassen.«

Itsuki stellte ruhig seine Tasse ab und vermittelte wie immer den Eindruck, dass es für jedes Problem eine Lösung gab. Er konnte derzeit nur wenig tun und war sich nicht sicher, ob er in seiner derzeitigen Position einen Mann einsperren lassen durfte. Möglicherweise wechselte er später mit Toru ein Wort um sich darüber zu erkundigen, was für Rechtswege bei so einem Fall zutrafen. Auch wenn der gute Mann eher der Militärleiter war, kannte er sich doch mit der Sicherheit von Tsukigakure recht gut aus. »Du legst dich also jetzt hin und schläfst etwas. Ich werde hier sein falls etwas ist und glaub nicht, dass du widersprechen könntest«, erklärte er und erhob sich von seinem Stuhl, um kurz zu seinem Fenster zu gehen. Dort warf er einen Blick nach draußen und drehte die Jalousien runter. Wenig später beugte er sich zum Bett und zog die Decke zu Seite. Er wusste zwar nicht ob Chiharu wirklich in seiner Bettzeug schlafen würde, hatte aber sicher noch irgendwo Ersatz. »Hm – das Bett ist frisch bezogen… ich kann dir aber auch eine andere Decke geben, wie Dir lieb ist.«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 10:30 pm

Chiharu sah Itsuki eine Weile unsicher an, weil die seltsame Stille ihr nicht behagte. Als er aber sprach, vergrub sie zweifelnd ihr Gesicht in den Händen und versuchte, ihre Gedanken auf eine Reihe zu bringen. Eigentlich war ihre Angst nicht direkt von etwas begründet, das ein konkretes Ereignis als Auslöser gehabt hatte. Tief durchatmend griff sie wieder nach der Teetasse, wärmte ihre Hände und sah ihr Gegenüber an, obwohl sie beim Sprechen in regelmäßigen Abständen den Blick auf den Tisch wandte, weil sie noch immer so unruhig war. Durchaus auch an ihrem zitternden rechten Bein zu bemerken. "Ich... weiß nicht genau. Es lagen Dinge in meiner Wohnung und einiges lag anders dort, als ich es zurückgelassen hatte...", begann sie aufzuzählen, was sie fertig machte. "Ich hatte im Krankenhaus einen volltrunkenen Patienten, der mich angefasst hat. Wenige Stunden nachdem wir ihn nüchtern entlassen hatten, kam er als zugerichteter wieder..." Sie seufzte leise. War sie paranoid und das alles schlichtweg anders erklärbar? Sie war sich nicht sicher, aber sie fühlte sich unwohl, unsicher, auch wenn sie nicht direkt zugeben würde, dass sie Angst hatte. "Es... könnte viele Ursachen haben, ich weiß nicht... Vielleicht sind es dumme Zufälle." Die junge Frau fuhr sich fahrig durch die Haare, bevor sie wieder mit beiden Händen nach der Teetasse griff und einen Schluck davon trank. Sie war dankbar für die Wärme, die das Getränk in ihr auslöste.

Womöglich lag das alles wirklich an zu wenig Schlaf und sie war völlig grundlos so panisch hier aufgekreuzt. Dennoch spürte sie das Verlangen danach, wach zu bleiben, aufpassen zu können. Vermutlich lag es daran, dass sie sich immer noch nicht wirklich sicher fühlte. Wieder trank sie einen Schluck von dem Tee, weil sie das Gefühl hatte, dass ihr Hals unendlich trocken war und sie sich räuspern musste. "Danke, aber ich... kann nicht schlafen. Schon seit zwei Tagen habe ich kaum ein Auge zugekriegt...", nuschelte sie am Tassenrand und fragte sich, ob er es verstanden hatte. Selbst wenn er keine Widerrede zulassen wollte, würde sie sich jetzt hier nicht einfach hinlegen können. Der Gedanke im Büro des Senju zu schlafen, während er neben ihr arbeitete oder schlichtweg herumsaß war ohnehin absurd. "Bitte, mach dir keine Umstände... Ich denke ich wollte nur mit jemandem reden.", versuchte sie ihn dazu zu bewegen, sich wieder hinzusetzen, nachdem er das Bett aufgeschlagen hatte. Wie gern würde sie sich wirklich einfach hinlegen, aber das konnte sie doch nicht tun. So sehr sie den Schlaf auch nötig hatte, so unangebracht stolz war sie jetzt. "Ich kann doch nicht zulassen, dass du hier herumsitzt, während ich schlafe...", murmelte die Blonde und lächelte schief.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 11:00 pm

Itsuki betrachtete für einen Moment das Bett und rieb sich langsam durch den Nacken, bevor er in ihre Richtung sah und zweifelnd die Stirn runzelte. Die Geschichte über den betrunkenen der sie angefasst hatte, gefiel ihm auch nicht gerade, aber vermutlich wäre es sinnlos es zu erwähnen. Mit einem leisen Seufzen verschränkte der Jônin seine Arme vor der Brust und blickte zu Chiharu. »Ich kann leider nicht beurteilen ob es einfach nur dumme Zufälle sind oder dein Ex-Lover, der Terror schiebt. Tatsache ist, dass etwas dagegen getan werden muss und es so nicht weiter geht«, erklärte er in einem recht ausgeglichen Ton. Wie immer versuchte er Ruhe zu bewahren, auch wenn ihn dieser Typ langsam wirklich auf die Nerven ging. Schon öfters hatte er erwähnt, dass irgendetwas gemacht werden musste. Die Jahre schienen diesen Mann nur noch penetranter werden zu lassen. Itsuki konnte solche Leute schon immer nicht wirklich ab. »Wenn du schon seit zwei Tagen nicht schlafen kannst, solltest du es vielleicht doch einmal versuchen. Ich mache mir damit keine Umstände, sondern biete es Dir an. Solltest du es nicht annehmen, liegt es natürlich auf deiner Seite.« Sein Blick bohrte sich bei seiner Aussage kurz in ihre Augen, als würde er eigentlich nicht darüber diskutieren wollen. Möglicherweise war seine Laune in diesem Moment mit dem Kurzschlaf zu begründen.

Der Jônin wandte sich langsam von dem Bett ab und griff im Laufen nach seiner Teetasse die er mit einem Schluck austrank und zurück in die Spüle stellte. Dort stapelte sich bereits einiges an Geschirr und wirkte irgendwie als hätte er ein paar Tage hier schon campiert. Seufzend ließ Suki seinen Blick über die Teller wandern und kratzte sich kurz am Kinn. »Tut mir Leid… ich habe mich wohl etwas im Ton vergriffen. Ich meine es nicht so… ich mache mir Sorgen. Es bringt im Moment nichts das Thema tot zu reden, weil er dadurch nicht weniger penetrant wird – Chiharu«, sprach er dann und lehnte seine Rückseite zurück an die Anrichte. Ob er wirklich das Gespräch mit Toru suchen sollte. »Ich sitze im übrigen nicht nur rum – es ist etwas mehr. Ich möchte dich nicht dazu zwingen ein paar Stunden zu schlafen. Du siehst jedoch grausam aus und ich weiß nicht was ich heute Abend überhaupt gegen deinen Ex-Freund machen kann, außer ihn Kopfüber in die Äste zuhängen. Es wäre vielleicht ein einfacher Weg, wenn du hier schläfst«, beendete er seine Predigt und lächelte etwas freundlicher als davor, damit sie nicht das Gefühl hatte er wäre auf irgendwie verstimmt.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSa Mai 11, 2013 11:29 pm

Nun Chiharu merkte durchaus, dass sie sich selbst mit ihren Worten nur weiter in die "Itsuki will irgendetwas tun, damit es mir besser geht" - Falle hineinritt. Sie seufzte, massierte sich die Schläfen und versuchte die elenden, pochenden Kopfschmerzen loswerden. Vermutlich wäre es tatsächlich besser, wenn sie etwas schlafen würde und immerhin hatte er es ihr ja angeboten... nicht? Unsicher, ob sie das Angebot wirklich annehmen sollte, schürzte sie die Lippen und trank weiter von ihrem Tee, um ihn zu leeren und den Senju unschlüssig anzusehen. Was sollte sie tun? Sie wollte es und es wäre unhöflich, ihn vor den Kopf zu stoßen und trotzdem beherrschte sie ein gewisses Unbehagen. Sie gab ihm leider Recht, dass irgendetwas passieren musste und sie wusste, dass er schon zu Beginn Recht gehabt hatte - zumindest jetzt. Damals hatte sie gedacht, das würde sich irgendwann legen, irgendwann würde sie allein mit ihm fertig werden und eigentlich war das eine Weile auch der Fall gewesen, bis er eben ab und an zu weit gegangen war. Allerdings eben so verteilt, dass es ihr nicht in dem gehäuften Maße aufgefallen war. Leise zischte sie, als sie hörte, wie Itsuki ihn nannte. "Oh Gott, bitte nenn' ihn nicht so... Ex-lover.. oder Freund... das ist..." Ihr Körper bebte kurz und sie schüttelte sich, die kalten Hände immer noch an der warmen Tasse, die aber ohne die warme Flüssigkeit letztendlich abkühlte.

Unsicher erhob sie sich letztendlich, ging zu ihm an die Spüle und stellte ihre Tasse ab. Bei dem Anblick des Geschirrs war sie versucht, sich zum Aufwaschen anzubieten, verwarf den Gedanken allerdings, denn sie war einfach körperlich nicht dazu in der Lage, sich lange auf den Beinen zu halten, ohne Gefahr zu laufen, dass sie ihr wegklappten. "Tut mir leid, dass ich so undankbar klinge... Ich weiß das wirklich zu schätzen, danke...", murmelte sie leise, sah ihn an und rang sich ein wenig freudvolles Lächeln ab. "Und danke für das Kompliment.", versuchte sie zu scherzen und auch wenn ihr Lächeln schief war, sah es doch einigermaßen aufrichtig aus. Danach löste sie sich etwas wankend von der Anrichte, kam aber ohne größere Auffälligkeiten bei seinem Bett an, um sich darauf zu setzen und unschlüssig umzusehen. Langsam zog sie ihre Schuhe aus und sah ihn dann wieder an, die Arme um den eigenen Unterleib geschlungen, als wolle sie sich trösten und umarmen. "Kannst du... I-ich meine... P-passt du auf...? Auf... auf mich...?", stammelte die Iryônin unsicher, kam sich vor, wie ein kleines Mädchen, das einen Albtraum gehabt hatte und sich nicht traute, zu schlafen. Als ihr bewusst wurde, wie erbärmlich das war, legte sie sich doch hin, zog die Decke leicht über sich und vergrub ihr Gesicht in dem Kissen, erst jetzt bemerkend, dass das Bett nach ihm roch. "T-tut mir leid... vergiss das...", murmelte sie, sah ihn aus halb geschlossenen, unsicheren Augen an. Letzendlich schloss sie sie ganz, konnte seinem Angebot nicht widerstehen und glitt irgendwann - jedoch schneller als gedacht - in einen traumlosen, äußerst erschöpften Schlaf.

Man sollte meinen, Itsuki hätte nach der kurzen Aufregung seine Ruhe wieder für sich, doch wie es immer so war, konnte man den armen Mann ja nicht in Ruhe lassen. Wenn er schonmal Aufregung hatte, sollte er ruhig mehr davon haben. Diesem Mantra entsprechend hörte man zuerst nichts, dann ein leichtes Klopfen gegen die Tür und das Öffnen eben jener Tür. Nur relativ leise war eine fragende Männerstimme zu hören, die den Namen des Senju aussprach. Toru dachte sich nichts dabei, dass er ihn nicht in seinem 'Arbeitsbereich' fand, denn im Grunde war hier alles Arbeitsbereich und ein ums andere Mal war zu wenig Platz in dem kleinen Vorraum, um sich dorthin zu setzen. Dementsprechend ging er nichts Böses ahnend und völlig selbstverständlich auf die öffene Schiebetür zu, steckte seinen Kopf hindurch und fand den wenig Älteren in dem Zimmer. "Ah! Da bist du. Dachte schon, du wärst bereits..." Der Furyoku stoppte mitten im Reden, denn seine Augen hatten sich weiter im Zimmer umgesehen, den Spalt der Schiebetür vergrößert und ihn das entdecken lassen, was in dem Bett lag. Ein breites Grinsen, sein typisches Grinsen, das so ziemlich alles überspielen und ausdrücken konnte, schlich sich in seine Züge. Jetzt war er neugierig. "Okay. Eigentlich wollte ich dir nur die Akte hier rüberschubsen und mich verabschieden, aber jetzt habe ich etwas Interessantes entdeckt und will die Geschichte dazu hören. Am besten in allen Einzelheiten.", flüsterte er bewusst viel leiser. Toru hatte den Schwarzhaarigen nie für einen großen Weiberhelden gehalten. Ob er sich geirrt hatte? Die Frau lag immerhin allein dort und schien zu schlafen. Aber vielleicht hatte der andere sie ja auch so... Seufzend schüttelte er den Kopf, winkte mit der Akte, um seine Worte zu unterstreichen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus   [Vergangenheit Tsukigakure]Krankenhaus - Seite 7 Icon_minitimeSo Mai 12, 2013 12:02 am

Mit wachsamen Augen verfolgte Itsuki noch immer Chiharu, die inzwischen einfach ausgelaugt wirkte. Sie schien unschlüssig zu sein, ob sie hier bleiben sollte und das Angebot annahm oder nicht. Egal wie sich die Frau entscheiden würde, bei einem Nein hielt er sie nicht davon ab gehen zu können. Er wusste, dass es eine recht drastische Maßnahme war, aber inzwischen wollte er sich den Mund wegen des Typens nicht mehr fusselig reden. Wenn es einen Menschen schlecht ging, schaltete sich automatisch sein Schutzsystem ein und jene Alarmglocken schlugen immer wieder wegen des Ex-Freundes von Chiharu aus. »Es klingt nicht undankbar… eher ein wenig verzweifelt«, murmelte er und verfolgte mit den Augen ihren Schritt in Richtung Bett. Er hoffte inständig, dass sie nicht einfach zusammenklappen würde, weil er sicherlich nicht so schnell an ihrer Seite sein würde. Nachdem sie das Bett erreichte, setzte sie sich drauf und wirkte plötzlich noch um einiges verletzlicher als sonst. Itsuki verzog sein Gesicht zu einer Grimasse und warf einen kurzen Blick zu Seite, um ruhig durch zu atmen. Dann jedoch vernahm er ihre zittrige und stammelnde Stimme. Irgendwo in seinem Inneren verkrampfte sich kurz sein Herz und ließ ihn den Kopf kurz in den Nacken legen. Schweigend starrte er die Decke an und presste Lippen zu einem dünnen Strich. Zwar setzte Chiharu noch nach, er solle es vergessen, aber irgendwo blieb der Satz in seinem Gehirn manifestiert und hinterließ diesen dumpfen Schmerz. Seine Frau konnte er damals nicht beschützen.

Schweigend stand der Jônin weiterhin gegen die Anrichte gelehnt, während die Iryônin offensichtlich zu schlafen anfing. Mit einem lautlosen ausstoßen der Luft rieb er sich über die Stirn und wartete einen Moment bis er die Lust verspürte auch wirklich arbeiten zu wollen. In dem Moment schob sich jedoch ein Kopf durch die Schiebtür hindurch und ließ ihn kurz erstarren. Das Gesicht von Toru tauchte auf, dessen Mimik sich bald schon in ein breites Grinsen verwandelte. Ausgerechnet der Hyôrin Leader schneite heute hier rein und unterbrach sich sogar selbst beim Sprechen als er die schlafende Frau sah. Leise stöhnend fasste sich Itsuki an die Stirn und stieß sich rasch von der Anrichte in der Küche ab. »Raus hier, los«, herrschte er ihn zischend an und scheuchte ihn zurück in das Büro, bevor er die Schiebetür hinter sich schloss. Dann schenkte er den alten Freund einen kurzen grimmigen Blick, bevor er ihm die Akte aus der Hand nahm. »Du hast es wirklich drauf immer zu den Momente aufzutauchen wo es denkbar ungünstig ist«, seufzte er und deutete ihm an kurz zumindest auf dem Stuhl Platz zu nehmen, der vor dem Tisch stand.

»Das ist Chiharu – und nein ich habe nichts mit ihr. Sie ist eine Freundin, die ein paar Probleme mit einem Typen hat der sie offensichtlich stalkt. Haben wir die Möglichkeit ihn einzufangen oder einzusperren? Wegen … Belästigung?«, fragte Itsuki Toru und öffnete die mitgebrachte Akte um seine Augen kurz drüber schweifen zu lassen. Kopfschüttelnd warf er sie dann auf den Stapel der unbearbeiteten Papiere und verschränkte die Arme vor der Brust. »Er hat mich damals bereits ebenfalls angegriffen und verletzt. Ich halte es also für besser, dass man ihn in Verwahrung nimmt wegen Körperverletzung in wohl mehreren Fällen.« Bei dem Satz sah er vielsagend Toru an, dass er hoffte er würde sich darum kümmern.
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