Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeSo Mai 26, 2013 9:57 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Time after Time ~ 5 Jahre zuvor ~ Irgendwo in Sunagakure ~

Die Welt war zerrissen zwischen Schmerz, Unruhe, Trauer, Wut, all den Empfindungen, die darum rangen, Maemi aus ihrer Bewusstlosigkeit zu holen und sich dabei gegenseitig sabotierten. Keine bekam die Überhand und genügend Zeit, um am Bewusstsein der Hyuuga lange genug zu ziehen und zu zerren, sodass sie endlich die Augen aufschlagen würde. Seit mehreren Tagen - oder kam es einem nur so vor? - lag sie nun bewusstlos in einem Lager, das ihr fremd war, roch Dinge, die ihr fremd waren, spürte Fürsorge, die ihr fremd war. Alles war fremd und womöglich war es genau das, was ihr Unterbewusstsein dazu anhielt, die Bewusstlosigkeit zu halten und jede Regung zu unterdrücken, die versuchte, die junge Frau ans Licht der Welt zu zerren. Stattdessen gab sie sich, wenn ihre Erschöpfung für einige Stunden nachließ, dumpfen, dunklen Träumen hin, die ihr immer wieder vorspielten, was sie seit Jahren mitzumachen hatte. Verletzungen durch Bestrafungen für Ungehorsam waren dabei wohl noch das erträglichste. Immer leicht, immer mit größtmöglichem Schmerz, ohne wirklich Narben zu verursachen. Immerhin wollte man die Schönheit des einst gefundenen Mädchens nicht zerstören, wollte sie noch nutzen und gefügig machen. Die Träume der Zwanzigjährigen waren unruhig, ihre Bewusstlosigkeit wich hin und wieder Schlaf, in dem sie sich stöhnend hin und her wälzte, raunte, sprach, schrie. Ihr Körper wandt sich unter Qualen, die er gar nicht mehr zu durchleben hatte, doch das wusste er noch lange nicht. Ihm war nicht bewusst, dass alles ein Ende gefunden hatte, durch die Hand zweier völlig Fremder. Er spulte in einer Endlosschleife immer wieder ab, was zuvor geschehen war. Jahrelang. Wenn ihr Körper zu erschöpft wurde, fiel sie der Bewusstlosigkeit wieder anheim. Ihr Körper gab ihr instinktiv keine Chance, endlich aufzuwachen.

Es war wieder Ruhe eingekehrt, das Herumwerfen ihres Kopfes hatte aufgehört, doch statt der Bewusstlosigkeit kam nichts. Ihr stand der Schweiß vor Angst und Anstrengung auf der Stirn, ihr Körper fühlte sich an, als wäre sie geschlagen worden, gegen Wände geknallt, umgefallen. Mehrfach. Ihr wurde nur langsam bewusst, dass das nicht nur ein Gefühl, sondern traurige Realität war. Die Augenlider der Braunhaarigen flackerten unruhig, sie atmete flach und zu schnell dafür, dass sie eigentlich liegen und schlafen sollte. Immer wieder verzog sich ihr Gesicht zu einer Reihe von Emotionen, die allerdings kaum positiver Natur waren. Ihre Ohren nahmen nur nebenbei ein Rascheln war, ein unscheinbares Geräusch. Womöglich Stoff, der aufeinander rieb oder Stiefel, die über den Boden glitten. Vielleicht auch eine Tüte, die man ihr über den Kopf ziehen wollte? Angst überkam sie reflexartig, ihr Körper spannte sich noch mehr an, als ohnehin schon. Ihre Muskeln brannten und schrien nach Erlösung von der ewigen Qual. Wieder flackerten ihre Augenlider, ließen das Licht endlich - nach so langer Zeit - an ihre Augen dringen. Ein Geruch, irgendetwas, ein Geräusch, eine Stimme. Irgendetwas hatte sie aus der Dunkelheit geholt. Sie schlug plötzlich die dunklen, braunen Augen auf, kniff sie augenblicklich wieder zusammen. Irgendetwas war anders. Hatte man sie an einen anderen Ort gebracht? Was würde passieren? Schlimmeres? Hatte sie etwas Falsches getan? Sie schluckte, bemerkte, wie trocken und kratzig ihr Hals war und wie unglaublich durstig sie sich fühlte.

Maemi keuchte, wurde sich bewusst, dass das Licht nicht natürlich war, dass sie auf dem Rücken lag und an die Decke eines Raumes starrte. Angst griff abermals wie eine kalte Hand nach ihrem Herz, drückte zu, erweckte ihren Fluchtreflex. Sie konnte sehen! Sie trug keine Augenbinde! Unsicher und zitternd griffen ihre Finger an die Stelle, wo sonst oft ein Stück Stoff gesessen hatten. Da war nichts. Ob sie eingesperrt war? Sie wollte sich bewegen und wusste gleichzeitig, dass sie es nicht wollte. Dennoch tat sie es, ruckartig, wollte sich aufsetzen und kam nichtmal halb in die Höhe. Vor Schmerz und Anstrengung stöhnend ließ sie sich zurückfallen, ihre Augen zuckten panisch umher. Vielleicht... vielleicht sollte sie sich tot stellen? Nein. Das klappte nicht, hatte es noch nie. Sie atmete unruhig, zwang sich aber leiser zu sein, sah sich um. Sie war in einem Raum. Irgendwo war eine Lichtquelle, eine kleine, der halbe Raum lag im Schatten. Der Raum hatte Fenster! Es fiel kein Licht herein... zugenagelt? Ein genauerer Blick ließ sie Sterne erkennen. Sterne. Der Himmel. Was war das? Ein Traum? Ein kraftloses Zittern ergriff ihren Körper. Das war zu schön um wahr zu sein. Ihr Blick glitt an sich herunter. Sie trug Verbände, zahlreiche. Sie trug ein ihr fremdes, weites Oberteil. Es war dunkel. Es war seltsam. Ein T-Shirt? Wann hatte sie soetwas das letzte Mal getragen? Spielte ihr Verstand ihr einfach nur einen bösen Streich? Unsicher sah sie umher, tastete neben sich und bemerkte doch nur, dass sie weich lag, unter einer Decke... ein Kissen unter dem Kopf! Was sollte sie tun? Leise sein und hoffen, dass es schnell vorbei war? Ein Bett hieß nie etwas Gutes...


Zuletzt von Hyuuga Maemi am Do Jul 11, 2013 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 2:04 am

"Mhm, achso? Zumindest bist du ja bequem... Soweit ich das beurteilen kann.", gab Maemi leise zur Antwort, während sie sich bewusst wurde, wie genau er sie beobachtete. Unter seinem Blick wurde sie leicht nervös, nicht unsicher, sondern fühlte sich, als könnte man ihr ansehen, dass sie sich danach sehnte, dass er ihr von sich aus wieder nahe kam, weil sie selbst wohl eher weniger die Initiative ergreifen würde. Dazu war sie dann leider doch zu gebranntmarkt. Dennoch war ihr die Gänsehaut plötzlich leicht peinlich, ließ einen roten Schimmer in ihrem Gesicht entstehen und die Wangen heiß werden. Doch anstatt sich zu sehr einschüchtern zu lassen, konzentrierte sie sich auf das starke, kräftige Schlagen seines Herzens unter ihrer Hand. Dann sah sie zu ihm, als er seinen Kopf auf die Faust stützte, sodass sie ihren Blick zu ihm hochwenden musste, lächelte bei seinen Worten. "Nun, du bist zumindest schonmal ein guter Anfang, um mich zu überzeugen. Aber du weißt ja, Frauen sind mit nichts Einfachem zufrieden.", gab sie zu und grinste, schloss sich dabei durchaus nicht aus. Immerhin war die Dame von heute morgen dafür auch ein eher gutes Beispiel gewesen. Nicht nur, dass sie ihn offenbar in der Nacht zerkratzt hatte, sie wollte auch trotz der Tatsache, dass Jiyu sie offenbar hatte frühzeitig verlassen wollen, noch mehr von ihm. Unwillkürlich fuhr sich die junge Frau bei dem Gedanken über die trocken gewordenen Lippen.

Seine Hand lenkte sie ab, fachte ihre gerade abflauende Gänsehaut erneut an, während sie von ihren Fingern über ihren Handrücken glitt, sanft ihren Arm entlangstrich, um die wenigen Zentimeter zwischen ihnen zu überbrücken, ihre Schulter zu erreichen. Nur verharrte er dort nicht, löste wieder das sanfte Kribbeln in ihrem Nacken aus, das sich von dort durch den ganzen Körper ausbreitete und sich zusammenzog. Sie schluckte leicht, als seine Hand ihre Seite entlangstrich, ihre Hüfte erreichte und seine Finger sich in den Stoff gruben, der ihre Haut dort verdeckte. Noch viel mehr beschäftigte sie aber, wie nahe er ihr kam, indem er sich vorlehnte, sodass ihre Lippen sich abermals beinahe berührten, nahezu wie in der heißen Quelle. Ihre braunen Iriden sahen ihn sehnsüchtig an, bevor sie schief lächelte. Ihr Puls beschleunigte sich, während ihr Herz in regelmäßigen Abständen Sätze machte, immer dann, wenn er sie berührte oder ihr derart nahe kam. Seine Frage wollte sie beinahe mit einem Augenrollen beantworten - tat sie auch, demonstrativ. "Ich trinke gern Sake... ich schmecke... womöglich genauso danach.", hauchte sie leise zurück. Gott wie gern sie die wenigen Millimeter einfach überbrückt hätte, um ihn zu küssen, aber er kam ihrem Wunsch nicht nacht, reizte sie lieber.

Deshalb streiften seine Lippen ihre lediglich, obwohl sie ihn festhalten wollte, doch die Berührungen an ihrem Hals ließen allen Widerstand ersterben. Bereitwillig neigte sie den Kopf, sodass er leichter herankam, seufzte sehnsüchtig auf und machte sich nicht wirklich die Mühe, zu verstecken, dass ihr die Berührung gefiel. Der Alkohol ließ ihr dazu auch nicht mehr wirklich die Wahl. Es verstärkte eben nur die Röte in ihrem Gesicht. Tief durchatmend schloss sie ihre Augen, versuchte, ihren Puls unter Kontrolle zu behalten und konnte doch nicht verhindern, dass er begann, zu rasen, als hätte sie einen Marathon absolviert. Sein heißer Atem an ihrer zarten Haut machte das Ganze nicht leichter. Doch zu ihrer Erleichterung löste er sich von ihr, nur um einen neuerlichen Herzhoppser zu verursachen, indem er direkt vor ihrem Gesicht wieder auftauchte. Wie gebannt starrte sie ihn auch, ihr fiel nichtmal mehr auf, dass er ihrem Blick auswich, denn seine Hand an ihrer Wange ließ sie den Blick leicht niederschlagen, nach der Hand greifen und ihre Wange fest hineinschmiegen. Lange konnte sie sich dem nicht zuwenden, denn seine Bewegung ließ sie ihn ansehen, kurz bevor ihre Augenlider zufielen, weil seine Lippen endlich ihre berührten. Abermal seufzte sie, diesmal etwas leiser, aber nicht weniger sehnsüchtig. Die Hand, die auf seiner Brust lag, grub sich leicht in seine nackte, heiße Haut, während ihre Lippen den Druck von seinen erwiderten.

Er fachte mit der Berührung das Verlangen von zuvor nur noch heißer an, sodass die Schauer über ihren Rücken das Kribbeln in ihre Magengegend trugen, wo es sich zu sammeln schien, wie ein Ball, der immer größer werden wollte. Ihre andere Hand ließ seine in ihrem Gesicht los, fuhr fahrig über seine Halsseite zu seinem Hinterkopf, um sich in seinen Haaren zu vergraben und enger an ihn zu ziehen. Die Zeit schien still zu stehen und doch ging die Berührung viel zu schnell wieder vorbei, fand Maemi, als sie sich nur Millimeter von ihm lösten und atemlos keuchte. "Das ist schon... ein wenig überzeugender...", nuschelte sie atemlos und lächelte sanft, wärend sie unruhig erzitterte. Sie wollte mehr davon! Viel mehr!
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 3:01 am

Die Hyuuga hatte tatsächlich recht mit ihrer Aussage, dass sie genauso wie er nach Sake schmeckte. Als seine Lippen ihre endlich berührten,  interessierte es ihn jedoch schon gar nicht mehr. Denn plötzlich schienen alle Gedanken in seinem Kopf stehen zu bleiben. Dann tauchte das erste Bild in seinem Gehirn auf und er erhöhte automatisch den Druck auf die Lippen von Shika, um sich besser auf sie konzentrieren zu können. Wäre die Hyuuga irgendeine Frau gewesen, hätte er es zugelassen dass ihn die Erinnerungen einnahmen und eine Situation vorgaukelte, die längst nicht mehr eine wirkliche Existent hatte. Doch in diesem Augenblick, wollte er nicht Hitomi sehen, sondern Shika. Sein Verstand versteifte sich auf ihre Lippen, die den leichten Geschmack von Sake hatten und gleichzeitig eine unglaubliche Hitze auszustrahlen schienen. Gleichzeitig nahm er weitere Eindrücke auf, die der Körper der Frau ausstrahlte. Ihr Puls war erhöht, was wohl an dem unkontrollierten Schlagen ihres Herzens lag, während das Blut dadurch schnell in ihrem Körper zirkulierte. Sanft schmiegte sich ihre glühend, rote Wange in seine Hand, wodurch er unwillkürlich in den Kuss leicht Lächeln musste. Ihre Finger hingegen krallten sich plötzlich recht fest in seine nackte Haut und bewirkten ein kurzes Zucken seiner Augenbrauen. Es war jedoch nicht unangenehm, sondern entfachte eher einen weiteren Schub von Leidenschaft in ihm. Sein Herz schlug inzwischen genauso schnell, wie das ihres und verhing seine Gedanken immer mehr. Klarheit gab es inzwischen einfach nicht mehr, sondern einfach nur… sie.
 
Jiyu hatte lange nicht mehr dieses warme Gefühl gespürt, dass in ihm herrschte. Natürlich gab es dort eine Menge Frauen vorher, aber keine von ihnen schaffte es jemals dieses Feuer so sehr aufzustacheln, dass es sich nach derartiger Befriedung sehnte. Allein der Kuss gab ihm gerade ein unglaubliches Gefühl, dass ihn in Impulsen durchströmte und über sein gesamten Körper jagte. Bis in die Fußspitzen ging die Wärme und krampfte sich in seiner Brust leicht zusammen. Wie konnte er nur erwarten, dass sie Angst vor ihm hatte? Denn selbst ihre Finger vergruben sich in seinen Haaren und zwangen ihn damit zu einem viel innigeren Kuss. Wie viel Zeit dabei verging, wusste der Iryônin nicht. Erst als sie sich voneinander lösten und der heiße Atem von Shika stoßweise an seine Lippen drang, wurde ihm klar welche Grenze sie gerade leichtfertig übersprangen. Mit zittriger Stimme erklärte die Frau, dass es sie tatsächlich etwas mehr überzeugte, wobei in den Ohren von Jin das Wort „etwas mehr“ merkwürdig klang. Leicht kniff der Mann seine Augen zusammen und musterte ihr Gesicht eingehend. »Ich bin mir sicher, du wirst danach Dir wünschen in keinem anderen Bett zu schlafen«, flüsterte er mit seiner üblichen Selbstsicherheit und setzte einen Hauch zarten Kuss an. Sanft biss er ihr in die Unterlippe mit äußersten vorsichtig um sie nicht zu verletzen, aber gleichermaßen so fest das man es spüren würde. Daraufhin glitt jedoch fast entschuldigend seine Zunge über die Stelle hinweg und schob sich in den Kuss fast fordernd zwischen ihre Lippen. Es war wohl eine Geschmacksache. Denn manche Menschen mochten diesen sensiblen und fast schon recht intimen Kontakt nicht. Jin schmeckten die Küsse der Frau jedoch und das würde er ihr vermutlich auch deutlich machen.
 
Noch während er mit ihren Lippen beschäftigt war, schienen seine Hände eigen leben entwickelt zu haben. Nun gut, vermutlich konnte man ihm später doch noch irgendwelche Schuld zuschieben, weil es am Rande seiner Gedanken nur passierte, aber Kontrolle schien was anderes zu sein. Seine Finger glitten von ihrer Wange weg und berührten daraufhin die Rippen unterhalb ihrer Brust. Einzeln streifte er dort entlang und legte die warme Hand dann auf ihren Bauch. Langsam, aber wirklich nur sehr langsam, vergrub er seine Finger in dem Stoff und übte damit Druck auf die darunterliegende Haut aus. Es war vermutlich nicht sonderlich spürbar, aber es sollte das Verlangen verdeutlichen, ihr klar machen wonach sich sein Körper sehnte. Vermutlich würde er heute Abend alle Grenzen durchbrechen, wenn man ihn kein Einhalt bot. Natürlich spürte er das Beben dabei, dass ihrerseits ausging, aber es zeigte ihm nur Bestätigung.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 3:34 am

Die sanften und zugleich fordernden Berührungen ihrer Lippen fegten das Hirn der jungen Frau so ziemlich gedankenleer, denn es fand nichts weiter Platz, als das Gefühl, wie Jiyu sie berührte, sie für sich einnahm. Der Geschmack seiner Lippen war wunderbar, den Alkohol bemerkte sie garnicht, hatte sie doch selbst genügend davon getrunken, war lediglich gierig nach der Hitze und dem Gefühl, das sie auslöste. Ihr Blut begann in ihren Ohren zu rauschen, während sie überdeutlich wahrnahm, wie kräftig und schnell auch sein Herz unter ihrer Hand schlug. Auch wie er seine Lippen unter ihren zu einem Lächeln verzog, wurde ihr bewusst, während ihr immer wärmer wurde und sie eine immer größere Sehnsucht nach mehr von all dem packte. Ja, sie war angetrunken und dachte nicht rational, aber das tat sie so selten, das war doch, was sie so arg von Kana unterschied, nicht? Sie war emotional, sie war impulsiv und stand dazu, egal welchen Mist sie damit verzapfte. Und was hier gerade geschah konnte man nicht unbedingt als Mist bezeichnen. Jedenfalls dann, wenn es nach Maemi ging. Das dachte sie selbst nach dem recht innigen Kuss noch, als sie ihn ansah und keuchte, weil sie nach Atem rang, weil die Berührung ihn ihr geraubt hatte. Sein durchdringender Blick und die zusammengekniffenen Augen ließen sie lächeln. Er mochte offenbar nicht, was sie gesagt hatte, aber es war ja auch eine durchaus halbwegs bewusste Herausforderung gewesen.

Gefolgt von der Zweiten. "Das wirst du mir erst beweisen müssen.", raunte sie unruhig, nicht wirklich eingeschüchtert von seiner Selbstsicherheit, aber auch wieder nicht so selbstsicher wie er. Sie wollte ihn anstacheln, dazu bringen, eben so viel zu wollen, wie sie es tat. Sie wollte herausfinden, zu was er bereit war, wie weit er gehen würde. Immerhin war ihr irgendwo im Hinterkopf noch bewusst, dass sie gerade eine Grenze gemeinsam überschritten. Der hauchzarte Kuss löste ein Prickeln auf ihren Lippen auf, während der sanfte Biss sie aufseufzen ließ. Gott, wieso wusste er so genau, wie er jemanden zum Schmelzen bringen konnte? Die Hyuuga vermutete stark, dass sie als Wachs in seinen Händen enden würde und es war ihr völlig gleich, nein, sie wollte es sogar. So sehr! Woher das plötzlich so extrem stark angestiegene Verlangen kam, konnte sie nicht sagen, aber es war da und wollte Befriedigung und trieb sie an. Bevor sie darüber nachdenken konnte, spürte sie, wie seine Zunge entschuldigend ihre Lippe liebkoste, bevor sie bereitwillig ihre Lippen für ihn öffnete und sich in einen noch weit fordernden Kuss verwickeln ließ. Ihre Augenlider schlossen sich abermals, während sie leicht erbebte. Warum nur tat ihr das so unheimlich gut und fachte das flaue Gefühl in ihrem Unterleib weiter an? Vielleicht war es die fordernde Zärtlichkeit, das Vertrauen... aber da war in ihren Gedanken einfach nurnoch Platz für den Moment und den Mann, der ihn auslöste.

Die Hand an seiner Brust fuhr sanft über seine Haut nach oben in seinen Nacken, sodass sie sich nicht schmerzhaft oder verletzend, aber doch haltsuchend an ihm festhalten konnten, während eine Hand sich in seinen Haaren vergrub und die andere sich in die Haut in seinem Nacken drückte. Sanft, aber fordernd. Zuerst bemerkte sie das Fehlen seiner Hand in ihrem Gesicht nicht, nur durch den Wegfall der Wärme, doch da ihre Wangen beinahe zu glühen schienen, fiel es ihr kaum auf. Erst, als er ihre Rippen sanft berührte, zuckte sie leicht zusammen, weniger aus Schreck oder Schock, als vor Erregung, die sie augenblicklich durchflutete. Unwillkürlich drängte sich ihr Körper seiner Hand entgegen, als sie sich sanft die wärmende Hand gegen ihren Bauch drückte. Sie verstand den Wink durchaus und bevor sie darüber nachdenken würde, übernahm ihr Körper die Antwort für sie. Zuerst wollte sie sich ihm enger entgegenziehen, sah aber ein, dass seine Hand dann nichtmehr so wunderbar warm dort herumliegen könnte... Stattdessen zog sie also ihre Hand aus seinem Nacken, fuhr seinen Arm entlang zu seiner Hand und schob sie sanft nach unten, manövrierte sie unter den Stoff, ohne die Berührungen ihrer Lippen zu unterbrechen. Es würde ohnehin keinen Sinn machen, denn mehr als gekeuchte drei Worte bekam die junge Frau nicht mehr zusammen. Sie verzehrte sich nach Berührungen, wie er es tat und würde ihm keinen Einhalt gebieten, solange er sie zu nichts zwang.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 10:19 am

All ihre Küsse, ihre Bewegungen und ihre Geräusche drangen sehr intensiv in das Gehirn von Jiyu. Er nahm sie mit derartiger Klarheit auf, dass er sich fragte ob die Wirkung des Alkohols bereits nachließ. Natürlich bildete er sich das nur ein, zumal es gerade keine wirkliche Rolle spielte. Denn die Frau mit all ihren Reaktionen nahm den Iryônin vollkommen ein. Inzwischen warf er sich sogar selbst vor, dass er solange hatte gewartet um den Geschmack ihrer Lippen auszuprobieren. Der bei weiten fordernde Kuss besaß eine ziemliche Intensivität und endete erst als sich Jin zum Atmen leicht zurückzog. Sein Gesicht schwebte nur wenige Millimeter von ihrem entfernt. Vermutlich würde er nicht lange in dieser Position verharren, denn er spürte bereits ihre Hände in seinen Nacken die ihn nicht gehen lassen würden. Gleichermaßen nahm er ihren drängenden Körper wahr, der unter der Berührung seiner Hand reagierte. Jiyu setzte erneut einen zarten Kuss auf ihre Lippen und schloss erneut seine Augen um sich einfach auf die Gefühle zu konzentrieren die in Intervallen ihn durchströmten. Sein Körper bereitete sich bereits darauf vor weiter gehen zu wollen. Immer mehr signalisierte er ihm, dass er diese Frau nicht nur einfach berühren oder schmecken wollte. Er wollte ihre nackte, heiße Haut auf seiner spüren.
 
Sie hatten jedoch Zeit, auch wenn das Innere des Iryônin viel zu schnell dazu zu drängen wollte ihr die Kleider runter zu reißen und den Durst stillen zu wollen. Selbst die Gedanken dazu waren zunächst irritierend, aber gleichermaßen wusste Jin nicht wann er das letzte Mal solch Bedürfnis verspürt hatte. Die Berührung seiner Hand, die unter das T-Shirt von Shika begleitet wurde, ließ ihn jedoch die Aufmerksamkeit wieder auf die Schönheit vor sich bringen.  Seine Finger konnten endlich ihre heiß, erregender Haut eingehend erkunden. Das tat er auch ohne nur einen Moment darüber zu zögern, dass er geradewegs von ihrem Bauch, über ihre Rippen steuerte und nach oben hin zu ihren wohligen Körperrundungen. In diesem Augenblick schob sich Jin langsam näher an sie heran und vergrub seine Hand in ihre linke Brust. Er lag inzwischen fast vollständig auf dem Bauch und beugte sich somit bei weiten mehr über die junge Frau hinweg. Ihre Lippen lösten sich etwas, wodurch man seinen aufgeregten  - zitternden Atem spüren konnte. Mit seiner freien Hand berührte er um einiges anmutiger ihr Gesicht und streifte dort entlang. »Hat man Dir schon einmal gesagt wie… wunderschön du bist?«, flüsterte er an ihren Lippen und fing langsam an mit seinen Fingern ihre Brust näher zu liebkosen. Er erkundete die warme Haut dort, berührte Stellen die viel empfindlicher reagieren würden und von denen er wusste, dass sie neues Verlangen bringen würden.
 
Nach seinem Satz hauchte er zart wieder einen Kuss auf ihre Lippen und bewegte ansatzweise seinen Kopf. Vermutlich würde Jin sich an ihren Hals bewegen, wenn man ihn nicht aufhielt. Dort angekommen wanderte sein Mund über die freie Haut. Langsam grub er seine Zähne dort hinein und berührte nachdem Druck wieder behutsam diese Stelle. »Alles an dir«, nuschelte er und sog hörbar ihren Duft ein.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 2:34 pm

Tief durchatmend sah Maemi den Weißhaarigen an, versuchte ihre Lungen und ihren Puls zu beruhigen, denn sie fühlte sich ständig atemlos und schwerelos zugleich. Es war weise, sich hin und wieder zu lösen, vermutlich wäre ein Kreislaufkollaps sonst irgendwann eher präsent, als jede andere körperliche Aktivität, die die beiden sich vermutlich gerade vorstellen wollten. Und trotzdem wollte sie ihre Lippen von seinen nicht länger trennen, als unbedingt nötig, war verrückt nach den zarten und nach den fordernden Berührungen, dem Kribbeln das es durch ihren gesamten Körper schickte. Sie schloss automatisch ihre Augen, erwiderte den zarten Kuss, während sie sich lediglich für ihre Empfindungen öffnete, die sich immer stärker in ihrer Magengegend und ihrem Unterleib konzentrierten. Ohja, sie wollte ihn spüren und sicher nicht nur seine Lippen, wie sie es gerade tat, aber das war ein sehr guter Anfang. Immer mehr drängte ihr Körper danach, sodass sie mit einem zufriedenen Seufzen quittierte, dass sie mittlerweile auf dem Rücken lag und er sie mit seiner Hitze immer weiter unter sich begrub. Die Vorstellung, ihn über sich zu haben, ließ sie schlucken, um das Verlangen zu unterdrücken und im Zaum zu halten. Die Berührung seiner Hand auf ihrem nackten Bauch aber, ließ sie diesen Widerstand kurze Zeit vergessen. Eine glühende Spur hinter sich herziehend, wanderte sie recht schnell in höhere Gefilde, ließ sie zittern vor Lust und Verlangen nach mehr.

Ihre eigene Hand floh wieder zu seinem Körper, grub sich zunächst leicht in den Stoff um seine Hüfte, bevor sie seine Seite entlangfuhr und sich beherrschen wollte. Der sanfte, aber bestimmende Druck an ihrer Oberweite ließ sie keuchen, ebenso zitternd atmen, wie ihn, während helle Blitze der Erregung durch ihren Körper zuckten. Die Nähe zu ihm und die Hitze, die er austrahlte, waren unglaublich. Immer wieder drängte sie ihren Körper seinem entgegen, drückte ihren Rücken durch, um sich seiner Hand entgegen zu strecken und sodass der Stoff, der ihren Oberkörper bedeckte mitsamt seiner Hand weiter nach oben wich. Die Kühle des Raumes kam ihr erfrischend vor, während ihr gleichzeitig heiß und kalt wurde und eine Gänsehaut ihren Körper erneut überzog. Eigentlich war sie sich garnicht sicher, ob sie jemals aufgehört hatte. Nur langsam und zitternd öffnete die junge Frau ihre Lider, um Jiyu anzusehen, während der ihre Wange berührte, sie sanft entlangstrich und Worte in den Mund nahm, die wohl jede Frau hätten schmelzen lassen. "N-nein, aber... danke...", nuschelte sie unsicher, vielleicht ein wenig schüchtern zurück, nicht sicher, ob er es nur so sagte oder ernst meinte. Aber was spielte das für eine Rolle? Was sie wollte war er und nicht seine Komplimente. Dennoch zauberte es ihr ein sanftes Lächeln ins Gesicht.

Unter den sanften Berührungen ihrer Brust, erbebte der zierliche Körper, ließ sie sich ihm abermals entgegenrecken und sich den Kuss von seinen Lippen stehlen, den er nur all zu sanft darauf setzte. Doch anstatt weiter dort zu verharren, bewegten sich seine Lippen hauchzart über ihre Haut und wanderten zu ihrem Hals, während ihre eigene Hand noch immer in seinem Nacken lag, die andere an seiner Seite. Der Biss ließ die Hyuuga zusammenzucken, während sie dennoch gleichzeitig bereitwillig den Kopf neigte, um die Berührung besser genießen zu können. "Du bist auch... nicht gerade hässlich..." Ein atemloses Kichern entrang sich ihrer Kehle, während ihre Hand von seiner Seite aus Muskelstränge seines Oberkörpers entlang fuhr und sie bei dem Gedanken daran, was sie mit ihm tun wollte, abermals zitterte. Diese Zärtlichkeiten waren wunderbar und quälend zugleich. Sie verlangte so sehr nach ihm. Ihre verhangenen, schimmernden Augen musterten ihn, während der Iryônin ihr noch immer stoßweise Atmung und immer wieder ein sehnsüchtiges Seufzend entlockte. "Du machst mich wahnsinnig, weißt du...?", fragte sie schief lächelnd, neigte ihren Kopf wieder zur Seite und schielte nurnoch aus dem Augenwinkel zu ihm, der sie küsste.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 4:59 pm

Jiyu fühlte sich ein wenig, wie ein Puppenspieler der den Körper seines Gegenübers an Seidenen Fäden zwang sich zu bewegen. Alle Berührungen die ihre Haut streiften, ließen sie erzittern oder die Muskeln da drunter leicht zucken. Gleichermaßen reagierte er genauso empfindlich auf ihre Finger, Lippen und allgemein ihren gesamten Körper. Jedes entgegendrängen, ermutigte ihn alles näher zu erkunden. Bisweilen war er immer vorsichtig mit ihr umgesprungen und hatte darauf geachtet sie nicht länger zu berühren als nötig, aber inzwischen wollte er es mehr auskosten als je zuvor. Der Biss in den Hals der jungen Frau ließ sie deutlich zusammenzucken, aber gleichermaßen auch breitwillig mehr präsentieren. Sie erwiderte Sekunden später etwas auf sein Kompliment und ließ ihn dadurch nur sanft Lächeln. Darauf gab es keine weiteren Worte. Weder Zustimmung noch ein weiteres Kompliment wären wohl überflüssig gewesen. Jiyu liebkoste noch einmal sanft die Bissstelle und verharrte in der Bewegung als sie erklärte, dass sie ihn wahnsinnig machte. Obwohl… es klang ein wenig wie eine Frage. Wissend hob er seinen Kopf und stützte langsam seine Arme über sie hinweg, wodurch er seine Knie neben ihrer Hüfte parkte. Dann beugte er sich zu ihr runter und berührte mit seiner Nase ihre.
 
»Ich habe gerade erst angefangen…«, hauchte er ihr entgegen, wobei stoßweise seine Atmung an ihr Gesicht drang. Mit einem weiteren Lächeln, das wohl etwas Verführerisches haben sollte, bewegte er seine Hände zu dem Saum ihres T-Shirt um es endlich von ihr zu entfernen. Auch wenn es recht umständlich vermutlich von statten ging, warf er es wenige Augenblicke später achtlos neben das Bett. Jin stützte sich erneut über die junge Frau und starrte von oben auf sie herab. Seine Augen hefteten sich plötzlich in ihre und verharrten dort für eine unglaublich lange Zeit. Auch wenn sein Blick zu zittern schien, ließ er ihn nicht weichen. Er wollte den Ausdruck in ihrem Gesicht genau sehen um sich selbst damit zu versichern, dass sie mit der Situation nicht überfordert wurde. Lächelnd zwinkerte er dann kurz und ließ die Pupillen wieder etwas nach rechts wandern. Dann beugte der Iryônin sich wieder runter und küsste ihre Lippen, ihr Kinn, ihr Hals, zwischen ihren Brüsten hindurch und langsam weiter nach unten auf ihren Bauchnabel zu. Seine Finger bohrten sich in ihre Hüften, streiften dann mit ihm nach unten und an ihre Hose heran. Bei diesem Körper konnte man sich vermutlich nicht entscheiden, welche Stelle man mehr Aufmerksamkeit gab, aber erst einmal musste der Feind beseitigt werden….  der Stoff der alles geheimnisvoll einhüllte. Dementsprechend tasteten seine Hände an ihren Seiten runter und vergruben sich in ihrer Hose, um sie nach unten zu bewegen. Aber auch seine Lippen würden dieser Bewegung wie einer roten Linie folgen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDi Jun 25, 2013 6:05 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 2:03 am

[TBC: Unknow]
 
Umständlich stützte sich Jiyu leicht über Shika ab, während seine Atmung leicht zittrig noch war. Für Minuten verweilte der Iryônin einfach in der Position und senkte seine Lippen gemächlich an ihre hinab. Flüchtig küsste er die Frau und bewegte noch einmal sanft seine Hüfte ihr entgegen. Wenn es nach ihm ginge, würde er sicher so einfach verweilen, aber vermutlich würde er dann die Person unter sich zerquetschen oder ihr irgendetwas brechen. So viel Unglück wie sie manchmal mit sich schleppte. Jin gab ihr erneut einen seichten Kuss und zog gemächlich sein Becken zurück um seinen Körper erschöpft neben sie sinken zu lassen. Er legte sich auf den Bauch und schloss kurz seine Augen, während eine Hand seicht über ihre Haut streifte, nur um sich zu vergewissern das sie auch wirklich dort lag. Benommen von dem Gefühl und der Müdigkeit öffnete er seine Augen und blickte der Hyuuga entgegen. »Ich hoffe die Argumente reichen um im Bett bei mir zu bleiben«, brummte er leise in das Kissen hinein und blinzelte immer wieder die Müdigkeit weg. Tatsächlich waren seine Muskeln nach der Massage, dem Alkohol, der heißen Quelle und dem befreienden Gefühl derartig müde und entspannt, dass er vermutlich einfach in die Dunkelheit eines traumlosen Schafes versinken würde. Jin hoffte es zumindest stark, ansonsten würden ihn wohl alte Erinnerungen wieder aufkommen, aber in diese wollte er nicht denken. Nur an das Gefühl was Shika bei ihm hinterließ.
 
Mit bleiernerer schwere rutschte der Iryônin dicht zu der nackten Frau und zog ihren Körper an ihn heran, damit er auch noch zum Einschlafen das warme Gefühl ihrer Anwesenheit spüren würde. Dieser Abend hatte ihn seit langen wieder auf andere Gedanken gebracht und hatte ihn Vergessen lassen. Leider nicht für immer, aber für eine Zeit. Vermutlich hielt dieser Zustand bei Glück bis morgen an, sodass er sich völlig entspannen konnte. »Ich würde Dir.. noch weiterhin Aufmerksamkeit schenken… aber… ich bin… wirklich… «, murmelte er und blinzelte mit den Augen etwas. Das er im nach hinein so erschöpft wirkte, grenzte an einem Wunder. Die Dunkelheit kam tatsächlich schneller als erwartet und hüllte den Geist des Mannes ein. Leider nicht traumlos, aber es würde vermutlich ein langanhaltender Schlaf werden – angekuschelt an Shika.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 2:24 am

Maemi atmete tief durch, als die sehr angenehme Last von Jiyu von ihrem Oberkörper wich und sog die kühle Luft, die von allerlei Gerüchen durchzogen wurde, die auf ihre gemeinsame Zeit hinwies, tief in ihre Lungen ein und stieß sie wieder aus. Sie erwiderte den sanften Kuss wohl ebenso zaghaft wie kraftlos, seufzte leise hinein, als er sich nocheinmal ihr entgegen bewegte und so ihre noch viel empfindlicher gewordenen Stellen berührte. Schweigend sog sie seinen Duft in sich auf, hielt die Augen geschlossen, bis er sich löste und sah ihn dann an, lächelte sanft, denn er sah so erschöpft aus, wie sie ihn lange nicht mehr gesehen hatte. Nocheinmal holte die junge Frau scharf Luft, als er sich ihr endgültig entzog und sich müde neben sie fallen ließ, auf dem Bauch aufkam und sie ihn am liebsten geknuddelt hätte, weil er so fertig aussah, aber sie war selbst kaum in der Lage, sich zu bewegen. Der Tag war ihr anstrengend gewesen, sie reiste ungern lange, denn ihre Ausdauer war - vor allem wenn sie eine angeknackste Rippe hatte - nicht die beste. Doch das war jetzt irrelevant. Alles, was zählte war der Moment und so kam es auch nicht, dass sich Gedanken an etwaige Konsequenzen in ihren Kopf schlichen. Seine Worte entlockten ihr aber ein atemloses Lachen, auch wenn sie das nur mit einem Nicken und einem sanften Kuss auf seine Nasenspitze, bevor sie sich zurück ins Kissen fallen ließ.

Zufrieden bemerkte die Braunhaarige, wie er an sie heranrutschte, sie an sich zu, ihre Haut sich wieder berührte und ein Echo des Kribbelns von eben hervorrief. So schmiegte sie ihren Rücken an seine Brust, fuhr mit ihren Fingern sanft über seinen Unterarm und seine Hand hinweg, um ihn zu liebkosen. Sie zog müde die beiseite gewühlte Decke über ihre nackten Körper, um sie zumindest halbwegs zu bedecken und zu wärmen, denn jetzt, wo der Schweiß zu trocknen begann, wurde es kühler. Seine Worte ließen sie ihren Kopf leicht zu ihm umwenden, doch bevor sie etwas erwidern konnte, atmete er bereits gleichmäßig, eng an sie geschmiegt, sodass sie sich wieder bequem hinlegte, eine Hand in seiner vergraben, die um ihren Körper lag, die andere unter den Kopf geschoben. In der Wärme und Geborgenheit, die sie zwischen Jiyu und der Wand empfand, löste sich etwas in ihr, das ihr die Tränen in die Augen trieb. Vermutlich war es wirklich die Erkenntnis, dass wohl noch nie jemand so zärtlich und behutsam mit ihr umgegangen war und darauf gewartet hatte, dass sie die Erlaubnis zu etwas gab. Viel zu oft hatte man ihr dabei viel lieber wehgetan, sie gedemütigt und ihr Schlimmeres zugemutet. Doch die Hyuuga wollte sich nicht den Moment verderben, ließ die Erinnerung an die Vereinigung mit dem Iryônin alle schlechten Überlagern und schmiegte ihr Gesicht zufrieden in das Kissen und ihren Körper an seinen.

So driftete auch sie langsam weg, wenn auch nicht so schnell, wie der Mann hinter ihr, aber er hatte es verdient, nachdem er ihr so wunderbare Gefühle geschenkt hatte. Zufrieden schlief sie letztendlich ebenfalls ein, schlief mit dem Gefühl von eben und zutiefst entspannt und zufrieden.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 2:49 am

[Timeskip: Nächster Morgen]
 
Jiyus Träume waren wohl die belebtesten die ein Mensch je haben konnte. Denn im Schlaf verarbeitete sein Gehirn die doppelte Menge an Informationen ohne jedoch das er sie wirklich in irgendein Bereich einordnete. Sein Kurzzeitgedächtnis nahm schon seit ein paar Jahren einen längeren Urlaub. Die Bilder zeigten seit langen wieder seine Frau in der Situation, wie sie Blut überströmt ihm entgegen trat, nur diesmal änderte sich die Situation und stattdessen stand Shika dort. Jin wurde jedoch von dem unruhigen Schlaf erlöst in dem er in der Wirklichkeit die Augen öffnete und die Luft scharf einatmete. Eine zarte Dunkelheit lag um ihn herum und wurde von der aufgehenden Sonne langsam durchbrochen. Vermutlich war es viel zu früh zum Aufstehen, auch wenn Jin wusste, dass er jetzt nicht mehr schlafen würde. Kurz fühlte er sich unwohl in seiner Haut und ließ durch die Dunkelheit seine Augen auf die Gestalt neben sich fallen. Es war Shika, die zusammengerollt unter der Decke schlief. Die Nacht stieg in seinen Geist und ließ ihn kurz nachdenklich die Stirn runzeln. Im Nachhinein betrachtet, war er sich plötzlich nicht mehr sicher ob er wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen hatte. Dennoch schoss der Gedanke in sein Gehirn, wie sehr er ihre Nähe genoss. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, schob sich der Iryônin langsam aus dem Bett und deckte Shika noch einmal führsorglich zu. Vermutlich wäre es die erste Nacht gewesen in der er nicht vor der Person floh. Zumindest nicht direkt. Er wusste wie unruhig er in solchen Situation schlief und das selten die Leute in seiner Umgebung schlaf fanden.
 
Nachdenklich griff sich Jiyu seine Boxershorts und streifte sie sich über die Hüfte, bevor er sich auf dem Sims des Fensters setzte und seinen Rücken in den Rahmen legte. Seine Augen streiften in die Ferne ab, während das kühle Glas seinem schmerzenden Kopf wirklich gut half. Wieso hatte er heute Nacht davon geträumt, wie Shika starb? War es eine innere Angst von ihm – eine Vorahnung? In dem Augenblick wurde ihm jedoch noch etwas anderes bewusst. Der runde Bauch den die junge Frau in dem Traum hatte. Lautlos presste der Iryônin seine Luft aus den Lungen und legte die Hand an seine Stirn. Der Gedanke war so banal, dass es schon wieder erschreckend war, dass er gestern nicht daran dachte. Warum nur hatte er es vergessen? Natürlich gab es darauf keine Antwort und er würde wohl sich erst einmal mit der Begebenheit abfinden müssen, was er angestellt hatte. Ein paar Minuten vergingen, während er nachdenklich die junge Frau musterte, bevor er endlich seine Müdigkeit wiederfand und träge in Richtung Bett zurück schlurfte. Vorsichtig bettete er seinen Körper zurück auf die Matratze und zog das Bündel in der Decke wieder an sich heran. Wer wusste ob er beim nächsten Mal ihre Nähe auskosten durfte? Möglicherweise war sie ja auch so betrunken, dass sie nichts mehr wusste? Jin drückte seine Nase in den Nacken der Frau und sog ihren Duft einmal tief ein in der Hoffnung das der Moment in dem er hier lag für immer weilte.
 
Trotz der Müdigkeit eben wollte er nicht einschlafen, wodurch er tatsächlich sich damit beschäftigte Shika beim Schlafen zuzusehen, eine Hand dicht an ihren Körper gelegt und immer wieder den Duft ihres Nackens oder ihres Halses einsaugend.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 3:04 am

Maemi hatte einen seit langem wieder unglaublich ruhigen, tiefen und langen Schlaf. Sie träumte nicht, viel zu erschöpft war ihr Körper von der mehrmahligen Heilung am Vortag und von den körperlichen Interaktionen mit dem Mann, der sie im Arm hielt und ihr die Wärme und Geborgenheit spendete, die sie so gut schlafen ließen. Sie atmete die ganze Zeit über ruhig und tief, während ihr Herz gleichmäßig und kraftvoll in ihrer Brust schlug. Irgendwann durchlebte sie die gemeinsame Nacht abermals, wurde unruhig, drängte sich enger gegen den Weißhaarigen, aber es ebbte recht schnell wieder ab. Sie bekam auch nicht mit, wie er aufstand, um seine Unterwäsche anzuziehen und zum Fenster zu gehen. Stattdessen umarmte sie kurzerhand das Kissen und legte sich auf den Bauch, nutzte die kurze Zeit sogar im Schlaf, in der sie das schmale Bett nur für sich hatte. Nicht, dass sie im Platz viel schlaf brauchte. Tatsächlich klaute sie grundsätzlich nie Decken, bewegte sich kaum, wenn sie nicht träumte und war allgemeinhin eine der ruhigsten Personen, die man neben sich liegen haben konnte. So bemerkte sie zwar nicht bewusst, dass der Iryônin wieder zu ihr kam, aber ihr Körper spürte die Wärme und den Druck, sodass ihre zierliche Gestalt bereitwillig näher an ihn rutschte, sich anschmiegte und sie selbst wieder ruhiger atmete. Nur der Blick des Weißhaarigen war vermutlich eher kontraproduktiv.

Nach und nach wurde ihr Hirn von seinem Blick wacher, kamen die Gefühle und Gedanken des Vorabends wieder hoch, meldete ihr Kopf leichte Schmerzen, aber zumindest keinen schlimmen Kater. Stattdessen kam wieder das gelöste Gefühl auf, das sie zwar schnell verbannte, sich aber dennoch im Halbschlaf fahrig über die feuchten Augen strich. Recht schnell wurde sie aber munterer, blinzelte gegen die einsetzende Dämmerung und war froh, dass es noch recht dunkel war. Kurz erzitterte sie, als ihr alles bewusst wurde, hätte sie gestanden, wären wohl ihre Knie weich geworden und hätten unter ihrem zarten Körpergewicht nachgegeben. Aber sie lag, konnte sich fallen, nichtmal emotional, denn sie lag in seinem Arm. Tief durchatmend überlegte sie, was sie tun sollte, entschloss sich aber, nicht darüber nachzudenken, sondern womöglich dem von ihnen beiden den Vortritt zu lassen, der länger wach war und mehr Zeit zum Nachdenken gehabt hatte. So löste sie sich leicht von ihm, um sich halb auf den Rücken zu wenden, nach hinten und ihren Kopf herumzudrehen. Ihre braunen Iriden suchten den Kontakt zu seinen, die sie ansahen und offenbar beobachtet hatten. "Was ist los...? Kannst du nicht mehr schlafen...?", fragte sie leise nuschelnd, deutlich noch zu müde, um komplexe Zusammenhänge zu erfassen und zu kombinieren.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 3:21 am

Der Körper der Frau schmiegte sich warm wieder an seine Brust, sodass er zufrieden einatmete und die Augen einfach auf ihr ruhen ließ. Manche Menschen merkten jedoch, wenn man sie im Schlaf beobachtete und auch die junge Hyuuga schien es mit zu bekommen. Ein leises Seufzen entrang sich seinen Lippen, während er seine Arme von dem Körper löste und beobachtete, wie sie leicht erzitterte. Zumindest spürte er sogar das Beben unter der einen Hand, die noch immer auf ihr ruhte. Ob ihr kalt war? Jiyu schwieg jedoch zunächst und wartete ab bis man ihn direkt ansprechen würde. Ihrem Blickkontakt wich er automatisch etwas zu Seite aus, ohne bewusst jedoch darüber nach zu denken. Vielleicht hätte er sich auch einfach in das Nachbarbett legen sollen, um Maemi die Möglichkeit zu lassen sich völlig auszuschlafen. Denn sie wirkte noch immer Müde. Auf ihre Frage hin, was los wäre und ob er nicht mehr schlafen konnte, biss er sich leicht auf die Unterlippe. Behutsam hob er eine Hand und streifte damit eine einzelne Haarsträhne zu Seite ohne darüber weiter nachzudenken. »Ein schlechter Traum, ein gute Aufwachen«, flüsterte er in ihre Richtung und ließ seine Augen langsam nach unten gleiten. »Nichts weiter.«


Jin beugte sich schweigsam über sie hinweg und drückte seine Lippen noch einmal auf ihrem Mund. »Schließ noch einmal die Augen, es geht mir gut… also gute Nacht«, erklärte er dann und legte sein Kopf zurück in das Kissen. Warum sollte er auch diesen wunderbaren Moment zerstören? Das konnte er immerhin noch später – außerdem wollte er gerade nur glücklich sein. »Wenn du Glück hast, wachst du später auf und ein Frühstück steht auf dem Tisch. Erst einmal siehst du jedoch ziemlich müde aus.« Man konnte förmlich in ihrem Gesicht lesen, dass ihre Nacht sehr… anstrengend gewesen war. Jiyu befleckte sich jedoch nicht mit dieser Schuld immerhin gehörten immer zwei zu solch ein Chaos. Seufzend legte er seinen Kopf auf ihren Oberkörper ab und lauschte auf die einfachere Weise ihrem Herzschlag.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 11:16 pm

Maemi beobachtete aufmerksam, wie Jin sich auf die Unterlippe biss, als sie ihre Frage gestellt hatte, denn auch wenn sie noch müde war, so war sie nach dem Aufwachen doch meist eher schnell munter. Ohnehin hatte sie zu gut geschlafen, um muffelig zu werden. So ließ sie sich die Haarsträhne aus dem Gesicht schieben, schielte seinen Fingern hinterher und sah ihn wieder an, als er ihr antwortete. Er hatte also schlecht geträumt und war dennoch gut aufgewacht? Weil sie neben ihm lag? Unwillkürlich verfolgte sie seinen Blick, bemerkte, dass sie noch immer nackt war und die Decke verrutscht. Belustigt schnaubend zog sie den Stoff leicht nach oben, drehte sich unter seiner Hand ganz auf den Rücken, sodass sie weiterhin auf ihr zum Liegen kam. Als wäre es eine Aufforderung dazu gewesen, küsste der Weißhaarige die juunge Frau sanft, ließ sie damit leise seufzen und kurz müde die Augen schließen. Doch auf seine Worte hin schüttelte sie den Kopf und sah ihn wieder an. "Du hast doch irgendwas.", gab sie leise zu verstehen, denn sie ließ sich nichts vormachen. Außerdem wollte sie nicht unbedingt wieder schlafen, auch wenn ihr Körper es wollte. Nur flüchtig strich ihre Hand seine Wange entlang, während sie versuchte heraus zu finden, was ihm denn so im Kopf herumspukte. Natürlich konnte sie ihm das leider Gottes nicht ansehen und musste so auf seine Antwort warten und hoffen, dass er auch eine gab.

Dennoch seufzte sie leise. "Ich... bin auch noch müde. Aber nicht zu müde, um mit dir zu reden und nicht müde genug, um direkt wieder einzuschlafen.", gab sie zu und lächelte sanft, beobachtete, wie er seinen Kopf hob und auf ihrer Brust ablegte. Manchmal war eine nicht riesige Oberweite womöglich doch praktisch, sonst hätte er sich am Ende noch selbst erstickt. Tief durchatmend sah sie zu ihm herunter, schob eine Hand unter ihren eigenen Kopf, während die andere in seinen Nacken fuhr und ihn dort mit sanftem Druck massierte. Ob er nicht schlafen konnte, wegen dem, was sie getan hatten? Fragwürdig. Er war sonst nicht der Typ mit schlechtem Gewissen und an sich war es doch eher... schön gewesen. Wunderschön. Zumindest für sie. Der Gedanke daran, überzog ihre Haut mit einem leichten Schauer und ließ sie tief ein und ausatmen, um ihren Puls zur Ruhe zu rufen, der bereits wieder hüpfen wollte, nur weil er ihren Körper berührte. Der nackt war. Nur durch eine dünne Decke von ihm getrennt. Unweigerlich musterte sie seinen Körper. "Bist du... aufgestanden? Oder wann hast du dich angezogen?", nuschelte sie fragend, ein wenig perplex, da sie es ja nicht mitbekommen hatte, dass er sich bewegte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 10:04 am

Jin bemerkte deutlich den Blick der auf ihn ruhte und verfluchte die Frau für einen Moment innerlich. Konnte sie sich nicht einfach zurücklehnen und weiterschlafen? Der Iryônin musste eigentlich erst einmal selbst seine Gedanken ordnen, bevor er großartige Aussagen über ihre letzte Nacht tat. Zunächst drehte sich Shika auf den Rücken und blickte ihm entgegen. Ihre Müdigkeit und dann doch ihre Hartnäckigkeit ließen den Mann kurz leise Seufzen. Selbst die Berührung seiner Wange gaben ihm kurz ein schlechtes Gewissen. Er hatte immerhin nicht aufgepasst. »Ich musste an unsere Nacht denken und hatte diesen merkwürdigen Traum«, murmelte er und drehte den Kopf auf ihre Brust um ihrem Herzschlag zu lauschen. Er hörte in ihrem Brustkorb die Vibration als sie anfing zu sprechen und erklärte, dass sie nicht müde genug wäre um nicht zu sprechen. Jiyu wäre es lieber gewesen, dass Thema auf später zu verschieben. Vielleicht, weil er diesen Moment nicht zerstören wollte. Seufzend schloss er seine Augen als er den sanften Druck ihrer Finger spürte und schüttelte angedeutet den Kopf. Der Puls von Maemi ging inzwischen ziemlich schnell, fast zu schnell.

Er hob seinen Blick an als sie ebenso fragte ob er bereits aufgestanden war. Eigentlich wollte er nur nicht seinen nackten Hintern am Fenster zeigen und trug deswegen nur eine Boxershorts. Möglicherweise war er ihr doch eine Erklärung der Situation schuldig. »Ich bin vorhin kurz zum Fenster und wollte niemanden erschrecken, wenn ich nackt dort rum stehen würde«, erklärte er leise und blickte gemächlich an ihrem Hals entlang. Eigentlich war er gerade wirklich sehr dicht an ihrem wunderbaren Körper. So dicht, dass er schon wieder das Verlangen verspürte ihn an sich zu schmiegen. Jin zwang sich jedoch dazu Konzentration zu zeigen und hob den Blick in ihr Gesicht. »Es ist meine Schuld – ich habe nicht wirklich aufgepasst«, flüsterte er und rieb sich mit der Hand über den schmerzenden Schädel hinweg. Was wäre wenn? Jiyu seufzte und schob sanft seine Finger über ihren Bauch hinweg, um sie auf ihren Unterleib zu legen. Eine weitere Gestik um zu zeigen, was er meinte. »Ich hoffe inständig, dass diese Nacht keine Konsequenzen haben wird.« Warum er das Wort Verhütung nicht in den Mund nahm? Nun, möglicherweise weil er Angst davor hatte. Angst, dass aus dieser Nacht ein krankes Kind entstand.

Okuri war damals ebenfalls ungeplant gewesen und hatte sein ganzes Leben umgekrempelt. Dennoch bereute es seine Frau nie und erklärte ihm, dass es wohl das schönste Gefühl der Welt war. Irgendwann als Jiyu nicht nur ihr Herzschlag hörte, sondern auch das seines Kindes wurde ihm bewusst, wie wertvoll es war. Er freute sich plötzlich darüber, dass sie wohl beide Eltern wurden. Oftmals malte er sich in seinem Geist aus, wie es sein würde. Zwei Monate bevor es jedoch wirklich dazu kommen sollte, starb seine Frau. Überfallen von irgendwem. Ob Shika verstand auf was er hinaus wollte? »Verhütest du auf eine anderer Weise?«, fragte er also dann noch einmal und wusste aber irgendwo schon die Antwort. Immerhin hätte er es ja mitbekommen, wenn sie irgendwelche Pillen schluckte oder anderes benutzte – oder?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 4:42 pm

Jiyu seufzte plötzlich erstaunlich oft. Ob er garnicht reden wollte und sie ihm gerade eher auf die Nerven ging? Unwillkürlich biss sie sich leicht auf die Unterlippe und entschloss sich vorerst zu schweigen und ihm lediglich zuzuhören. So erklärte er, dass er an die Nacht gedacht hatte und einen merkwürdigen Traum gehabt hätte. Nichts besonderes in ihren Augen, aber wenn es ihn aufwühlte musste es ja irgendetwas bedeuten. Also runzelte sie leicht die Stirn, sah ihn an, als er seinen Blick hob. Ihre Züge entspannten und glätteten sich aber, als sie leise auflachte und sich müde über die Augen rieb. "Ich finde den Anblick deines nackten Hinterns nicht unbedingt erschreckend. Eher... anziehend...", nuschelte sie, bevor sie ein Gähnen unterdrücken musste. Offenbar war ihr Körper doch noch weit müder, als sie gedacht hatte. Vielleicht sollte sie wirklich noch ein wenig schlafen, wenn sie wusste, was er auf dem Herzen hatte. Vielleicht hätte sie es auch vorher tun sollen, denn vielleicht konnte sie das hinterher garnicht mehr. Leise seufzend schob die junge Frau all die Gedanken beiseite und nahm sich vor, ihm einfach zuzuhören und sich verwirren zu lassen, denn sie fragte sich, ob er die Nacht meinte, als er sagte, dass es seine Schuld sei. Ob er meinte, es sei ein Fehler gewesen und sich jetzt dafür entschuldigen wollte? Unwillkürlich nagte sie innen an ihrer Unterlippe und wartete darauf, dass er sich erklärte.

Sie glaubte nicht, dass es ein Fehler war. Vielleicht war es eine Dummheit, aber eine, die angenehm gewesen war und es bleiben würde, wenn sie es nicht als Fehler betrachten würden. Doch seine Hand holte ihre Aufmerksamkeit wieder zu dem Weißhaarigen. Ein sanfter Schauer fuhr durch ihren Körper, ließ sie unter seiner Hand kurz zittern, als er an ihrem Unterleib angelangt war. Seine nächsten Worte ließen ihre braunen Augen kurz groß werden, als sie verstand, was er meinte. Einen Augenblick blinzelte sie ihn erstaunt an, unfähig, wirklich eine Antwort zu geben, während er so wirkte, als bedrückte ihn dieses Thema wirklich. Einige Augenblicke war sie tatsächlich unfähig, etwas zu sagen, konnte keinen Gedanken fassen, der es lohnen würde, ihn auszusprechen. Ihre Hand fuhr behutsam zwischen seinen Fingerknöcheln hindurch und ihre Finger schoben sich zwischen seine, während er seine Frage stellte. In ihre erstaunten Augen huschte ein belustigter Ausdruck, während ihre Lippen sich sanftmütig zu einem schiefen Lächeln verzogen. "Wofür hälst du mich? Ein kleines Mädchen, das keine Ahnung hat, was passieren kann, wenn sie mit einem Mann das Bett teilt?", fragte sie, kicherte leise und drehte sich zu ihm um, sodass sie auf der Seite lag und ihn ansehen konnte. Ihre Hand schob seine auf ihren Rücken, sodass sein Arm um ihren Körper lag.

"Du weißt noch lange nicht alles über mich, Jin.", nuschelte sie leise, immer noch etwas müde, setzte ihre Lippen kurz entschuldigend an sein Kinn, bevor sie ihren Kopf wieder in das Kissen fallen ließ und sich an ihn schmiegte. "Mach dir keine Sorgen. Du kannst mit mir veranstalten, was du willst, aber schwanger werde ich davon nicht. Ich bin alt genug und das ist keine Aufgabe, die allein dir obliegt.", murmelte sie gegen seine Brust, ihre Hände vor ihrer eigenen Brust und atmete tief seinen Duft ein. Seine Wärme fühlte sich gut an, auch wenn sie sich gerade unsicher war, ob er ihre Nähe gerade wollte. Andererseits wollte sie gern nochmal schlafen... am liebsten weiter hier. Dennoch kam noch eine Frage in ihr auf. "Denkst du daran immer erst... wenn es schon zu spät ist?", nuschelte sie ihre Frage schief grinsend und sah ihn noch eine Weile an.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 7:07 pm

Tröstende Worte in seiner nachdenklichen Stunde. Immerhin empfand Shika seinen Hintern als anziehend, obwohl er gleiches von ihrer Rückseite behaupten konnte. Er zuckte kurz mit seinen Augen auf ihre Hüfte runter und dann wieder hoch zu ihr. Manchmal schien er noch immer die junge Frau vor Augen zu haben die ängstlich auf seinem Bett in Sunagakure saß und bei jedem Geräusch sich nervös umsah. Möglicherweise nur deswegen glaubte er bei dem Thema „Verhütung“ wäre sie noch recht unschuldig. Vermutlich täuschte er sich jedoch gerade um Längen. Erstaunlicherweise das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit. Langsam zweifelte er an sich selbst. Sonst schätzte er Frauen eigentlich ziemlich gut ein, nur bei ihr schien es plötzlich überraschend… anders. Er lernte sie von einer völlig anderen Seite kennen. Ein belustigter Ausdruck lag diesmal in ihrem Blick, während sich ihre Finger zwischen seine Fingerknöchel schoben. Was jetzt wohl kommen würde? Kurz wirkte er grimmig, aber vermutlich nur über seine eigne falsche Einschätzung ihr gegenüber. »Es ist eine Tatsache, dass du klein bist – kleiner als ich.« Mit einem weiteren Seufzen heute Abend drückte er seine Finger leicht in ihren Rücken und streifte anmutig über einige Muskeln entlang.

Shika sprach in diesem Augenblick weiter und erklärte, dass er nicht alles über sie wusste. Ja – das war eigentlich wohl tatsächlich das einzige, was er gerade auch wusste. Ihre Lippen legten sich an sein Kinn und hinterließen ein warmes Gefühl. »Ich werde nur das mit dir veranstalten, was dir gut tut und was du auch willst… «, entgegnete er überlegend und rutschte etwas näher an sie heran. Er senkte seinen Kopf, legte seine Lippen an eine Stelle irgendwo auf ihren Haaren und schmiegte sein Gesicht dort hinein. Kurz herrschte Stille und Jiyu fragte sich tatsächlich ob Maemi möglicherweise wieder im Land der Träume schwebte, aber sie unterbrach seine Gedankengänge mit einer weiteren Frage. Etwas skeptisch runzelte er die Stirn und verschob entrüstet das Kinn zu Seite. »Nein, eigentlich bin ich sehr gewissenhaft. Es passiert mir selten, dass ich derart gedankenlos bin. Möglicherweise wegen des Sake.. «, antwortete er und fügte aber in seinem Kopf noch hinzu: … oder es war ihre Schuld. Warum fühle ich mich gerade wie bei einem ersten Mal? Das ist wirklich bedauerlich.

Jin schnaubte leise und streifte mit seiner Handfläche über ihre Augen hinweg, um ihr leise noch einmal zuzuflüstern. »Schlaf jetzt noch etwas, du siehst müde aus… und ich verspreche dir, dass ich auch sogar hier bleibe.« Ein Grinsen schob sich auf seine Lippen, weil er ja normalerweise nach einer Nacht sofort das Weite suchte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 8:00 pm

"Sag nichts gegen meine Größe...", nuschelte Maemi gähnend, ihren Kopf halb ins Kissen, halb an seine Brust geschmiegt und einen Arm um seinen Körper schiebend. Sie wollte das Gefühl von Geborgenheit weiter genießen, um auch weiter ruhig schlafen zu können, wenn sie dazu kommen sollte. Außerdem war es furchtbar angenehm und es gab kaum jemanden, dem sie genug vertraute, um solche Nähe wirklich genießen zu können. Wenn sie ehrlich war, wusste sie nichtmal, ob sie es ohne Alkohol bei Jiyu geschafft hätte, aber dass sie jetzt nackt und entspannt neben ihm lag, war doch ein gutes Zeichen dafür, dass sie zumindest in naher Zukunft keine Angstattacke heimsuchen würde. Zufrieden nahm sie also wahr, wie er seine Finger in ihren Rücken drückte und sie damit einige Millimeter näher zu sich manövrierte. Irgendwie wirkte er ein wenig grimmig, aber sie machte sich vorerst keine Gedanken darüber. Wenn er ein Problem hatte, würde er schon nicht an Herzdrücken sterben. Jedenfalls hoffte sie das, denn sie waren auch sonst nicht so, dass sie sich nicht sagen konnten, was für ein Problem sie am jeweils Anderen hatten. Und es hatte sich doch rein garnichts verändert, oder? Seine Worte ließen sie lächeln. "Also was du gestern mit mir veranstaltet hast, war wunderbar...", entgegnete sie leise, während er seine Lippen auf ihren Scheitel drückte und kurz darauf sein Gesicht in ihren Haaren vergrub.

Zufrieden schmiegte sie sich eng an ihn, genoss seine Wärme, schloss die Augen und versuchte noch nicht all zu weit abzudriften, während er ihr antwortete. Sein entrüstete Gesicht konnte sie zwar nicht sehen, aber anhand seines Tonfalls war sie sich recht sicher, dass er sich ein wenig in seiner Casanova-Ehre gekränkt fühlte. Tief atmete sie ein und aus, genoss seinen Duft, der ihr unheimlich vertraut und reizend zugleich schien. Unwillkürlich überkam sie dabei das Verlangen, seinen Körper näher zu erkunden, aber sie unterdrückte es tapfer, unterdrückte ihren hoppsenden Puls und akzeptierte seine Erklärung, dass es lediglich der Sake gewesen war, der ihn hatte vergesslich werden lassen, schweigend. Ihre Stimme hätte vermutlich viel zu verräterisch gezittert, als dass sie ein paar freie Worte herausgebracht hätte. Es schien, als habe der Sex sie eher noch lüsterner gemacht. Ohnehin hätte sie sich nie erträumen lassen, mal in seinem Bett zu landen, sich eher immer gefragt, wie all die Frauen das nur tun konnten, obwohl sie stets zugegeben hatte, dass er auch auf sie äußerst attraktiv und anziehend wirkte. Offenbar mehr, als sie jemals gedacht hatte. Seufzend drückte sie ihre Lippen gegen seine Hand, die über ihre Augen nach unten gefahren war, bevor sie ihr Gesicht zufrieden vergrub. Solche Gedanken waren wirklich ermüdend.

Sein Versprechen ließ sie schlucken, doch bevor ihr zu bewusst werden würde, dass sie eine von vielen war, atmete sie tief durch. Das war nichts Verwerfliches. Und er war hier. Er war immernoch jemand, den sie auf seinen Reisen oft begleitet hatte, der Mann, der ihr das Leben gerettet hatte und ihr das Vertrauen in die Welt wieder möglich gemacht hatte. Sie konnte sein Grinsen bei seinen Worten förmlich hören. "Danke... für alles...", nuschelte sie, während sie bereits wegdriftete und sich ohne es direkt zu steuern, näher an ihn drückte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 11:36 pm

Ihre Worte, ihre Wärme und ihr Duft… ja das alles ließ ihn tatsächlich entspannen auf eine Art und Weise, die er seit vier Jahren nicht mehr genießen konnte. Shika kuschelte sich noch ein wenig enger an ihn heran, auch wenn er sich noch nicht sicher war ob sie jetzt weiterschlafen würde. Er selbst konnte es vermutlich nicht, versuchte aber die junge Hyuuga nicht dabei zu zerstören. So schloss Jin seine Augen und lauschte ihrem Herzen. Das sanfte Pochen, die Bewegung ihres Blutes und die ruhige Atmung waren ein Hinweis für Leben. Irgendwie beruhigte ihn diese Tatsache weiter und ließen die Frau so dicht wie möglich bei ihm behalten. Merkwürdig war, dass er sie damals rettete in der Zeit wo er am meisten an sich zweifelte. Ein Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit der ihm sehr viel bedeutete. Es war eigentlich etwas als würde er ihr Leben gerade in den Armen halten. Ob sie jemals wusste, wie schwer sie verletzt war? Welche Behandlungen er anwandte? Was er überhaupt tat? Vermutlich war es besser, dass sie es nicht wusste. So kräftig wie ihr Herz gerade schlug, erfüllte es ihn mit Stolz. Jin drehte leicht seinen Kopf und behielt ihn einfach an ihren gelehnt. Er atmete erneut ruhig ihren Duft ein und ließ seinen Gedanken dabei freien Lauf. Viele Bilder gingen durch sein Gehirn. Nächte mit Frauen, Nächte alleine, Nächte in denen er glaubte alles wäre verloren. Heute Nacht hatte er etwas gewonnen, was es war – das wusste er selbst nicht, aber er hoffte das er immer mal in das warme Gefühl flüchten durfte.

[Timeskip – zwei Monate ]
Es war dunkel in der Wüste von Sunagakure als der Iryônin mit schweren Schritten geradewegs sich von dem Gefühl seines eignen Chakra leiten ließ. Das Versteck war nicht mehr weit entfernt, sodass er sich nachdem Auftrag ausruhen konnte. Es war bemerkenswert schlecht verlaufen. Er hatte einiges an Blut für seine Angreifer verbraucht und fühlte sich dementsprechend ziemlich miserable. Die Schriftrolle die er dabei erstand, sollte ihm in seinen Forschungen weiterhelfen. Ein Projekt von dem wohl wenig wussten, geschweige das er es jemals erwähnte. Dementsprechend war es jedoch auch gelaufen. Denn Jiyu war kein wirklich guter Kämpfer. Gut seine Blutangriffe waren wirklich fatal, kosteten ihn aber unglaublich viel Kraft. Es reichte diesmal nicht einmal mehr aus seine tiefen Schnitte am Arm zu behandeln. Schnitte die er selbst verursacht hatte um überhaupt zu kämpfen. Eigentlich kein Problem, aber seine Schriftrollen waren fast alle zerstört worden. Genau jene die seine Blutkonserven beinhalteten.

Jin sah bereits von weiten das Feuer brennen an denen einige Sandgeister saßen und wohl ihren Kindern Gruselgeschichten erzählten. Der Iryônin atmete ruhig durch die Nase durch und verdrängte damit die Übelkeit in seinem Magen. Er entschloss sich nur von weiten den anderen kurz zuwinken und dann relativ zügig weiter zu gehen. Seine Schritte brachten ihn in ein verschlossenes Haus. Die Luft war stickig hier drinnen, dadurch das man immer darauf achtete das niemand anderes hier rein kam außer wohl entweder Kana oder Shika. Als Jiyu nach drinnen trat, schloss er die Holztür und rutschte an ihr herab. Leicht Zitternd legte er seine Hände vor die Augen und atmete tief ein. Hatte er irgendwo noch Blutkonserven liegen? Er war sich nicht mehr sicher, weil sein Gehirn inzwischen Sparmodus schob und das Chakra dort ebenso weniger als sonst aktiv wirkte. »Das bekommen wir hin… alles gut«, murmelte er und schluckte den bitteren Geschmack in seinem Mund angestrengt nach unten.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeFr Jun 28, 2013 12:24 am

~ Timeskip ~ 2 Monate ~

Maemi seufzte leise, während sie im noch leicht aufgewärmten Sand saß, die Beine an den Körper gezogen und die Ellenbogen auf die Knie gestützt, um ihren Kopf abzustützen. Ihr war nicht danach gewesen, mit am Lagerfeuer zu sitzen und sich zum gefühlten einhundertsten Mal eine Geschichte über wundersame Begebenheiten anzuhören. Sie wollte lieber allein sein und nachdenken, darüber, was sie als nächstes tun sollte. Sie hatte mal wieder einen Tipp bekommen, der vielversprechend klang, hatte viel Geld dafür ausgeben müssen, um an die nötigen Informationen zu kommen und jetzt hatte sie höchstwahrscheinlich einen Ort, an dem sie finden könnte, was sie schon jahrelang suchte. Die Männer, die ihr angetan hatten, was sie seit über vier Jahren zeichnete. Aber sie wollte nicht blindlinks losstürmen, wusste nichtmal, ob sie diesen Leuten wieder in die Augen sehen wollte. Womöglich waren ihre Informationen aber auch nichtmal richtig. Deshalb war sie hier, nachdem sie einige Banditen in den Bergen ausgeschaltet hatte und dafür ihre Belohnung abgeholt hatte, entschied die junge Frau sich, nach Sunagakure zurück zu reisen und zu warten, bis sie mit jemandem reden konnte. Vielleicht konnte Kana ihr ja helfen, vielleicht auch Jin, auch wenn der weit weniger der Kämpfer war, als die beiden Frauen. Womöglich sollte sie ihre Probleme aber auch einfach allein regeln.

Abermals schnaubte die Braunhaarige, sah in das Feuer um das herum Alt und Jung saß, wo gelacht wurde, gefeiert und wo alle einfach glücklich und zufrieden waren. Warum nur konnte sie sich nicht einfach dazu setzen und die Vergangenheit Vergangenheit sein lassen, wie sie es sonst auch immer tat. Angestrengt rieb sie sich über die Stirn. Weil sie wieder öfter Flashbacks hatte, weil sie im letzten Dorf von gleich drei Männern getriggert wurde und der eine hatte nichtmal etwas getan. Die Hyuuga wusste nicht, ob es sich danach bessern würde, aber es gäbe keinen Grund mehr sich zu fürchten, oder? An sich... gab es den grundsätzlich nicht. Jeder zivile Mann war ihr unterlegen, wenn es darum ging, sich zur Wehr zu setzen, aber ihre emotionale Schiene knockte sie zu leicht aus. Zweifelnd nagte sie an ihrer Unterlippe. Die Erinnerungen würden bleiben und es würde weiterhin schlechte Männer auf der Welt geben, die Frauen weh tun würden. Entnervt von ihren Gedanken stöhnte die Braunhaarige, ließ sich grummelnd in den Sand fallen und sah in den sternenklaren Himmel. Es würde bald arschkalt werden. So wie jede Nacht. Und sie würde frieren. So wie jede Nacht. Fluchend richtete sie sich wieder auf, sah in der Ferne eine Person an der Lagerfeuergruppe vorbeilaufen, in einem Haus verschwinden.

Relativ rasch sprang Maemi auf, rutschte die steile Dühne hinab, ohne sich auf die Nase zu legen und stolperte unten angekommen einem älteren Mann entgegen. Seine dunkle, braune Haut war wettergegerbt und er lächelte sie sanft an. "War das Jin?", fragte sie eilig. Der Größere hob die Hände, als wolle er eine Abwehrbewegung machen. "Ich denke schon, wenn er es war, sah er aber nicht unbedingt frisch aus.", bemerkte er und zuckte ratlos mit den Schultern. Danach deutete er auf den fragenden Blick der Kunoichi mit einer Kopfbewegung zum Haus. Dankbar lächelte sie ihn an, drückte kurz versöhnlich seine Hand, bevor sie ihn verließ und die lachende Gruppe umrundete, um dem eben gesehenen Schemen zu folgen. Wenn er nicht gut aussah, war er womöglich verletzt oder brauchte Hilfe. Wenige Augenblicke später stand sie vor der Holztür des Hauses. Zuerst zaghaft, dann etwas kräftiger, klopfte sie an und versuchte auch kurz, durch das Fenster neben der Tür zu sehen. Drinnen war alles dunkel. "Jin?! Bist du da? Ist alles in Ordnung?", rief sie besorgt, zeigte auch dementsprechende Falten auf der Stirn und wartete ab, ob er sich melden würde. Womöglich wollte er auch einfach seine Ruhe und war deshalb so schnell weg gewesen?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeFr Jun 28, 2013 1:02 am

Die Dunkelheit, die in der Umgebung lag, fühlte sich angenehm an, sowie ein Umhang der ihn schützend einhüllte. Jiyu versuchte seine angespannten und leicht bebenden Muskeln mit kontrollierten Atemzügen zu entkrampfen. Denn inzwischen machte sich der Blutverlust deutlich bemerkbar, obwohl er sich sicher war, das in mehreren Stunden bei viel Ruhe sein Körper wieder genug produzierte. Bis dahin musste er Ruhe bewahren und vor allem darauf achten, dass er sich nicht anderwärtig verletzte. Erst einmal zog er es also vor als Ziel sein Bett zu fixieren. In der Dunkelheit konnte er es zwar nicht sehen, aber er wusste wo in etwa es lag. Es war außerdem nicht sein erstes Mal in dem er sein Bluterbe völlig ausnutzte. Jin rieb sich zunächst den kalten Schweiß von der Stirn und kniff leicht angestrengt die Augen zusammen, als er völlig unerwartet das Klopfen hinter sich vernahm. Es war zuerst sehr zaghaft, pochte dann aber gleich schon fester gegen seinen Rücken. War ihm jemand gefolgt und hatte wohlmöglich gesehen, dass er aschgrau aussah? Zunächst schluckte er jedoch den bitteren Geschmack, der sich regelmäßig unter seiner Zunge sammelte runter und lauschte nach der Stimme hinter der Tür.

Sein Herz hätte vermutlich einen kurzen erleichterten Sprung in seiner Brust gemacht, wenn es nicht schon so damit beschäftigt wäre schneller als gewöhnlich zu schlagen um das Gehirn mit genug Blut zu versorgen und vor allem den Blutverlust auszugleichen. Die besorgten Worte von Shika waren vor der Tür zu hören. Jin hatte nicht einmal damit gerechnet, dass die junge Frau bereits in Sunagakure verweilte. Denn immerhin wollte sie irgendetwas nachgehen! In diesem Zustand würde er ihr jedoch keine wirkliche Freude machen, sodass er tatsächlich darüber nachdachte ob er sie rein ließ. »Shi… Shika-Lein!«, stieß er als Zeichen dafür hervor, dass er da war. Seine Stimme zitterte jedoch ziemlich und er schaffte es kaum Kontrolle hineinzulegen. Selbst mit aller Mühe schien sein Körper Ausgleich zu versuchen. Hinzu kam eine eisige Kälte die ihn langsam aber sicher einnahm und vor allem aber das Zittern der Muskeln verursachte. Der Iryônin stützte kurz sein Gesicht in die Hände und atmete tief durch die Nase durch.

»Alles okay… soweit!«, bemerkte er hinter der Tür hervor und drückte sich mit weichen Knien nach oben. Es war doch recht Kontraproduktiv direkt davor zu sitzen, wenn jemand energisch dahinter stand. Mit taumelnden Schritten trat er zurück und griff nach der verrosteten Türklinke. Kurz rutschte er ab und stieß leicht mit der Schulter gegen die Wand. Das war doch wohl ziemlich lächerlich gerade. Dann schob er die Tür einen Spalt weit auf und linste kurz und knapp raus. »Schön dich zu sehen… .«
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeFr Jun 28, 2013 1:44 am

Maemi runzelte nachdenklich die Stirn, als zunächst garnichts kam. Unabhängig davon, ob es Jin war, hatte sie eindeutig gesehen, dass jemand das Haus betreten hatte, also musste auch jemand da sein. Ob jemand eingebrochen war? Unwahrscheinlich. Sonderlich viel war hier nicht zu holen. Dennoch war sie kurz versucht, zu überlegen, ob sie sich Zutritt verschaffen sollte und den Eindringlich überwältigen sollte. Glücklicherweise kam ihr Jiyu zuvor, der offenbar direkt hinter der Tür war, denn sie hörte seine Stimme leise, etwas zittrig und unkontrolliert. Es ging ihm also definitiv alles, aber nicht gut. Aber wenn er direkt hinter der Tür war, wieso machte er sie dann nicht auf? Konnte oder wollte er nicht? "Jin mach schon die Tür auf!", wies sie ihn besorgt an und man hörte es deutlich an ihrer Stimme. Wenn man sogar von Weitem gesehen hatte, dass er nicht ganz auf der Höhe war, konnte ja nur irgendetwas nicht stimmen. Vielleicht hatte er sich verletzt oder hart gekämpft. Sein Bluterbe war nicht nur eklig, sondern lebensgefährlich, wenn er es zu hart anging. Tief durchatmend versuchte sie eine aufkeimende Wut über seine Unvorsichtigkeit zu unterdrücken. Er musste ja allein klar kommen, das tat er wohl am liebsten mit seinem Bluterbe. Sie selbst tat das ja auch. Nur verbrauchte ihres Chakra und nicht auch noch ihr Blut. Ein wenig hilflos legte sie beide Hände auf Brusthöhe gegen die Tür und wartete ungeduldig ab.

Etwas raschelte, er erklärte, das alles okay sei und sofort glaubte sie ihm kein Wort. Er war unter Garantie total fertig und wollte es sich nicht anmerken lassen. Auch wenn das alles bisher reine Spekulation war, immerhin hatte sie ihn noch nicht zu Gesicht bekommen und erkunden können, was mit ihm los war. Ein dumpfer Aufprall ließ die Braunhaarige zusammenzucken. War er umgefallen? Es klang zwar nach weiter oben, aber womöglich... Unsicher nagte sie an ihrer Unterlippe und starrte gebannt auf die Tür, denn das Schloss klickte. Als die Tür einen Spalt breit auf ging, fiel fahles Mondlicht auf Jiyus Gesicht und ließ die Hyuuga in ihrer Bewegung erstarren, während ihre Augen sich synchron weiteten. Innerhalb eines Wimpernschlags hatte sie die Tür aufgeschoben und die Distanz zwischen ihnen überbrückt, um die Arme um seinen Körper zu schlingen. Anders, als andere womöglich vermuten mochten, war das keine stürmische Umarmung, sondern sie fing seinen Körper auf und stützte ihn, damit er nicht gleich zusammenklappen würde. "Gott du siehst aus wie eine Leiche! Was hast du schonwieder angestellt?! Warum sagst du nichts?!", fuhr sie ihn unruhig an, dachte angestrengt nach und stieß umständlich die Tür mit einem Fuß zu, bevor sie ihn langsam zu seinem Bett half, um ihn sich dort hinlegen oder wenigstens hinsetzen zu lassen.

Sie knippste rasch die kleine Nachttischlampe an, die den Raum in ein warmes, leichtes Licht tauchte und griff nach dem Gesicht des Weißhaarigen, um ihn genauer zu begutachten. Er war aschfahl und sah ziemlich ausgemergelt aus. Missbilligend schnaubte sie, strich kurz fahrig über seine Wange, bevor sie sich abwandte und sich kurz überlegend umsah. "Hast du noch Blutkonserven hier?", fragte sie immer noch abgewandt, in dem stillen Wissen, dass er es wahrscheinlich eher garnicht wusste. Rasch wandte sie sich wieder zu ihm um, ging vor ihm in die Knie und sah ihn eindringlich an. "Sag mir was du brauchst, damit es dir besser geht und ich keine Angst mehr haben muss, dass du gleich tot umkippst. Wasser, etwas zu essen? Du kannst mein Blut haben, wenn es dir dann besser geht." Das war keine verzweifelte Aussage, sondern ihr ernst, denn immerhin war sie seit jeher Universalspenderin was Vollblut anging. Ihre braunen Iriden suchten den Kontakt zu seinen und sie hoffte, dass er zumindest noch ein wenig nachdenken konnte, obwohl er doch schon sehr abwesend schien.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeFr Jun 28, 2013 11:38 pm


Jin starrte nach draußen zu der jungen Hyuuga, während sein dramatisches Aussehen durch das Mondlicht eine gewisse Würze bekam. Er sah deutlich, dass es ein Grund war warum sich die Augen der Frau vor Entsetzen weiteten. Als nächstes schob sie relativ schnell die Tür auf und trat an ihn heran um ihn zu umarmen. Nun gut Jin hätte es vermutlich als solche interpretiert, aber dafür kannte er Shika viel zu sehr. Sie neigte zumindest nicht dazu ihn so sehr um den Hals zu fallen. Dennoch war er irgendwie froh, dass sie ihn stützte und zu seinem Bett manövrierte. Recht schwer nur verstand er dabei nur ihre Frage, die darauf anspielte was er schon wieder angestellt hatte. »Für… eine Leiche… sehe ich viel zu lebendig aus«, verbesserte er schief lächelnd und ließ sich umständlich auf dem Rand des Bettes fallen. Seine Knie fühlten sich derzeit wie Pudding an und auch die restliche Körperspannung wich gemächlich. »Es lief alles etwas… ungeplant… etwas… falsch. Ich… weiß nicht.« Die verwirrten Worte des Mannes erschienen etwas zusammenhanglos zu sein und ohne Hintergrundinformationen wohl wenig Sinn zu ergeben. Fahrig fuhr sich Jin mit einer Hand durch seine weißen Haare, die deutlich an einigen Spitzen rote Verfärbungen hatten. Im Allgemeinen machte er einem Zombie auf einem Friedhof gerade Konkurrenz.

Als die Nachttischlampe angeknipst wurde, hob Jiyu leicht seine Hand an und verdeckte damit seine Augen. Ob er sich jetzt ausruhen konnte? Er blickte sich langsam um und erkannte seine vertraute Umgebung in die er immer wieder zurückkehrte. Fast schon heimisch schien dabei der Anblick von Shika zu sein. Genau jene griff nach seinem Gesicht und schien ihn eingehend zu begutachten. Der Iryônin zwang sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen, als würde er sie verführen wollen – auch wenn es vermutlich gerade sehr unpassend war. Die Worte aus ihrem Mund klangen dumpf an sein Ohr und ließen ihn kurz Blinzeln. Hatte er noch Konserven? Ja das war eine wirklich gute Frage. »Ich… «, murmelte er irritiert und ließ seinen Blick rasch umher huschen. »Ich…Wasser… - Ja Wasser wäre gut«, bemerkte er dann und suchte mit seinen Fingern hinter sich nach einer Decke. Doch sie lag üblich wenn er fort ging nicht auf der verstaubten Matratze sondern in einer kleinen Kiste. »In einer Schriftrolle… habe ich… - habe ich? Ich weiß es nicht ob ich noch Konserven habe… meine letzten sind hinüber.«

Kopfschüttelnd rieb sich der Mann über die Augen hinweg und atmete tief durch die Nase ein. Er hob seine Hand und zeigte damit an, dass er derzeit den Faden suchte um nicht ständig solche abgehackten Sätze zu bringen. »Okay… hör… hör zu. Ich brauche Wasser, Verbandszeug… irgendwo muss dort eine Nadel sein. Desinfikationskram… ich habe nicht genug Kraft die Verletzung zu heilen, aber sie blutet noch immer und… ich… wenn ich ohnmächtig werde, versuch mich warm zu halten… kontrollier meinen Puls… Atmung. Wenn das schwächer wird, brauche ich Blut… ansonsten halte mich einfach warm… bis ich wieder aufwache.« Jiyu öffnete seine Augen und starrte in Richtung Shika, bevor er langsam mit dem Rücken an die Wand rutschte. Tief durchatmend schloss er seine Augen. »Und rede weiter… bitte. Ich will wissen wie es gelaufen ist auf deinem Trip.« Das er ihre Stimme als Anhaltspunkt nahm nicht das Bewusstsein zu verlieren, schien wohl nicht offensichtlich, aber nahe liegend zu sein.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeSa Jun 29, 2013 12:16 am

"Nein, du siehst schlimmer aus, als eine Leiche.", bemerkte Maemi verbissen, nachdem sie ihre Fracht auf dem Bett abgesetzt hatte und ihn kritisch musterte. Es war doch immer wieder unmöglich, wie er sich benahm, dass er nichts sagte und alles allein ausbaden wollte. Leise seufzend musterte sie seine Haare. Er sah aus, als wäre er in einem Schlachthaus zu Besuch gewesen und am liebsten hätte sie ihn wie einen kleinen Jungen in die Badewanne gesetzt, aber irgendwie brauchte er wohl eher Ruhe, als eine gründliche Säuberung. Dennoch nahm sie sich vor, sobald er ausgeschlafen war, ihm anzubieten, ihm dabei zu helfen, wenn er noch nicht genügend Kraft dazu haben sollte. Immerhin fühlte man sich doch gleich viel wohler, wenn man frisch geduscht war und auch frische Klamotten anhatte. Durch ihn hing ihr nämlich ein wenig Eisengeruch in der Nase, der nicht unbedingt angenehm war.

Sein verführerisches Lächeln beantwortete die junge Frau, indem sie ihn ebenso sanft anlächelte. Er war wirklich unverbesserlich und würde sich wohl so schnell nicht ändern, egal, was sie sagte. Wenn er das aber noch konnte, war er wenigstens nicht dem Tode geweiht, sondern nur nahe dran. Sie beobachtete ihn eingehend, hörte, dass er Wasser wollte und sah auch, dass seine Hände nach etwas suchten. Nachdenklich schürzte die Braunhaarige ihre Lippen, wandte sich ab und ging zu den Kisten, suchte eine Wasserflasche, sowie zwei warme Decken und Kissen. Mit allem bepackt kehrte sie zu dem Weißhaarigen zurück, stellte die Flasche ab, legte die Kissen auf das Bett und eine der Decken behutsam um seinen Körper. Die andere ließ sie neben ihm liegen, damit er sie sich notfalls nehmen konnte, immerhin würde es heute nacht bei dem sternenklaren Wetter sicher arschkalt werden und er sollte nicht frieren. Das würde er sicher leichter.

Als er die Hand hob und zum Sprechen ansetzte, musterten die braunen Iriden ihn eingehend, während sie verstand, was er für Anweisungen gab. Konzentriert hörte sie zu, speicherte jedes einzelne Wort ab und fuhr sich mit der Zunge leicht über die trockenen Lippen, um sie zu befeuchten. Er hatte... eine Wunde? Abermals weiteten sich ihre Augen. "Wiebitte?! Du hast eine offene Wunde und sagst nichts?! Jin ich bring dich irgendwann um, nachdem ich dich kastriert habe...", grummelte sie schnippisch und schüttelte den Kopf. Was sollte das nur? Ohne noch etwas zu sagen suchte sie alles zusammen, was er haben wollte, brachte es zu ihm und legte es neben ihn auf das Bett, bevor sie mit verschränkten Armen davor stehen blieb. Seine Aufforderung zu sprechen würde sie liebend gern ignorieren, aber sie war nicht dumm genug zu glauben, dass er tatsächlich wissen wollte, wie es gelaufen war. Er wollte bei Bewusstsein bleiben und irgendwie war das auch in ihrem Interesse.

Nach einigen Augenblicken wurde ihr Blick etwas versöhnlicher, sie seufzte leise, neigte den Kopf zur Seite. "Ich sollte dich nicht kastrieren, es wäre viel zu schade...", nuschelte sie, setzte sich an die Bettkante und legte ihre Hand entschuldigend auf seinem Oberschenkel ab. Sie wollte ihn nicht ärgern, ihm nicht drohen, aber es machte sie wahnsinnig, wenn jemand ihr verschwieg, dass es ihm nicht gut ging, nur um tapfer zu sein. Dass sie selbst genauso war, war völlig irrelevant. Ihr Blick glitt umher, über seinen Körper, suchten ihn nach der Verletzung ab, bevor sie den Blick abwandte und tief durchatmete. "Nachdem wir bei deiner Familie waren, habe ich mich mit einem Informanten getroffen. Er schien einen guten Tipp zu haben, also habe ich für viel Geld nachgeforscht, ob das, was er sagte, stimmte und wie ich das benutzen könnte.", erklärte sie leise, während ihre Hand behutsam hin und her fuhr. "Jetzt habe ich... denke ich... den Aufenthaltsort von... Du weißt schon." Ihre Finger gruben sich kurz fester in seine Haut, bevor sie ihre Hand zurücknahm und unsicher daran mit der anderen Hand herumknobelte. Ihr gefiel das Thema immer noch nicht und sie schluckte lautlos, während sie schlechte Erinnerungen verdrängte. "Ich weiß noch nicht, ob ich dem nachgehen werde." Schweigend griff sie nach der Wasserflasche, öffnete sie und reichte sie dem Iryônin.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeSa Jun 29, 2013 1:06 am

In der Zeit in der Shika anfing die Sachen für ihn zusammenzusuchen, tastete er mit seiner Hand langsam über seinen bandagierten Unterarm entlang. Er war selbst davon überrascht, dass die Blutung noch nicht stoppte, konnte aber erahnen das es wohl daran lag, dass sie tiefer ging als gewollt. Derzeit schien sein Körper mit der Regeneration nicht sonderlich gut hinterher zu kommen. Erst als die Decke um seine Schultern gelegt wurde, blickte der Mann auf und nickte dankend mit dem Kopf. »Gut… danke.« Sehnsüchtig starrte er die Kissen an und wünschte sich nichts sehnlicher als gerade sich hinzulegen. Na gut, vielleicht sogar still und heimlich das er sich Shika schnappte, um sie als übergroße Wärmflasche zu missbrauchen. Wann hatte er sonst die Zeit dafür? Stutzig über die schnippischen Worte, starrte er ihr hinterher und blinzelte leicht. »Wir beide wissen… dass… das du nicht willst, das ich kastriert bin«, entgegnete er zu ihren Worten und klang tatsächlich, obwohl seine Stimme bebte, sehr überzeugt von dieser Meinung. Diese Tatsache teilte im Nachhinein auch die Frau, während sie sich weniger wütend an seine Seite setzte. Zu gerne hätte er es auf seine charmante Art und Weise gelenkt, aber dafür war er einfach viel zu müde.

»Ich stimme Dir zu. Das ist nicht gerade die Lösung die, die Situation für mich bessern würde.« Jin wickelte in der Zeit, wo ihre Hand auf seinen Oberschenkel lag, den Verband von seinem Unterarm ab. Inzwischen hielt er seine Augen wieder offen und begutachtete die Verletzung näher. Üblicherweise war dort ein länglicher Schnitt zu sehen, den er zum Kämpfen verwendet hatte. Er hatte wohl stark geblutet, schien aber inzwischen doch deutlich weniger Probleme zu machen. Jin nahm zuerst die ersten Utensilien zu Hand und reinigte die Verletzung. Vorsichtig lehnte er sich dabei an ihre Schulter an und lauschte der Erklärung über ihren Informanten. »Du solltest hingehen… ich weiß nicht ob du jemanden brauchst der dich unterstützt, aber wenn du mich brauchst … bin ich da.« Die Erklärung klang aufrichtig und ernst gemeint, während er mit leicht bebenden Fingern in eine Nadel ein Faden schob. Nachdem sie eingefädelt war, setzte er die Spitze an der Wunde an und verharrte kurz. »Wie sicher sind die Informationen derzeit? Ich hoffe nicht schon wieder ein Flopp«, fragte er dann und presste die Lippen eng zusammen. Natürlich war er nicht ganz Schmerz unempfindlich und brauchte auch seine Zeit, aber mit so einem Bluterbe musste man wohl einen dicken Pelz entwickeln.

Jin schaffte es die ersten Fäden durch zu ziehen und atmete leise durch die Nase durch. Vermutlich hätte er Shika gefragt ob sie das machte, aber er war sich nicht sicher inwiefern sie das hinbekam. Zumal es fast unzumutbar war. »Wirst du heute Nacht hier bleiben?«, fragte er dann noch leiser und wusste im allgemeinen im Moment nicht, wie sie zueinander standen. Irgendwo suchte er immer Mal den Körperkontakt, aber ganz offensichtlich konnten sie es meistens nicht zeigen, sodass ruhige Zweisamkeit gut tat.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 5 Icon_minitimeSa Jun 29, 2013 1:29 am

Maemi beobachtete, wie Jiyu den Verband von seinem Unterarm wickelte und einen tiefen, einwandfreien Schnitt freilegte. Sie verzog das Gesicht. Es war nicht das erste Mal, dass sie sah, wie er sich verletzen musste, um zu kämpfen, aber es machte die Wunde nicht schöner. Sie würde sich wohl niemals daran gewöhnen, dass man sich selbst soetwas antat, um anderen noch viel schlimmeres Leid zuzufügen. Sie tötete ihre Gegner nicht mit ihren Jutsu. Sie tat es nur, wenn es sein musste. Tief atmete die junge Frau durch, schloss kurz die Augen und schürzte die Lippen. Das Kastrationsthema legte sie vorerst ab, denn es würde sie über lang oder kurz nur zu der gemeinsamen Nacht bringen, über die sie beide noch immer nicht mehr Worte gewechselt hatten, als über die Verhütung zu reden. Und jetzt war wohl kaum der beste Zeitpunkt, den Weißhaarigen zu langen Überlegungen und Worten zu zwingen. Außerdem war es ihr selbst viel lieber, wenn sie einfach genossen, was auch immer es war.

Ihre Hände stützten ihn leicht, während er sich gegen ihre Schulter lehnte und seine Wunde reinigte, dabei auf ihre Erklärung antwortete und sie dazu aufforderte, den Informationen nachzugehen. Ob das wirklich eine gute Idee war? Was würde es ihr bringen? Das war alles so arg fragwürdig. "Ich weiß nicht, ob ich das will.", nuschelte sie und es war nicht ganz klar, ob sich das auf seine Begleitung bezog oder darauf, dorthin zu gehen und die Informationen zu nutzen. Sie würde vermutlich anderen Frauen das Leben retten, andere davor bewahren, das gleiche Schicksal wie sie zu teilen, aber sie müsste sich auch konfrontieren. Tief atmete sie ein und wieder aus, sah zu, wie er den Faden in die Nadel fädelte. "Die Informationen sind eindeutig. Ich habe Fotos gesehen. Es ist wohl wirklich das Lager, in dem ich damals war. Es scheinen auch einige der Männer zu sein. Aber..." Sie seufzte leise, schüttelte den Kopf, schob seinen Rücken wieder gegen die Wand und nahm ihm die Nadel aus den Fingern, um die Wasserflasche hinein zu drücken. Seine Naht sah ja mal diletantisch aus, durch die zitternden Finger.

Konzentriert desinfizierte sie ihre Hände, bevor sie nach der Nadel griff und mit relativ verkrampftem Kiefer seine Arbeit fortzuführen. "Es ist unglaublich, dass ich das mittlerweile kann. Du bist echt ein schlechter Einfluss. Mütter sollten ihre Töchter vor dir verstecken." Während sie die Wunde behutsam zuende zusammen nähte, grinste sie leicht über ihre Worte, runzelte über seine Frage aber kurz die Stirn. Dachte er, sie würde ihn allein lassen, in so einem Zustand? Schweigend schnitt sie den Faden ab, legte die Nadel beiseite und legte etwas Mull auf die Naht, das mit Wundheilsalbe befleckt war, bevor sie behutsam den Verband anlegte. "Wenn ich dich nicht störe, werde ich hier bleiben. Wenn du es möchtest...", gab sie leise zu. Ohne ihn anzusehen, verknotete sie das Ende, räumte all den Kram auf, der noch auf dem Bett lag und nicht dazu gehörte. Danach nahm sie ihm die Flasche ab, schraubte den Deckel wieder darauf und stellte sie auf dem Nachttisch ab. Seufzend musterte sie das Bett. Wenn sie ehrlich war, würde sie gern auch irgendwann schlafen, aber sie würde auf ihn Acht geben. So holte sie sich einen Stuhl stellte ihn vor das Bett und setzte sich darauf, bevor sie ihn nach längerer Zeit wieder ansah. "Du solltest schlafen."
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