Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Mai 26, 2013 9:57 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Time after Time ~ 5 Jahre zuvor ~ Irgendwo in Sunagakure ~

Die Welt war zerrissen zwischen Schmerz, Unruhe, Trauer, Wut, all den Empfindungen, die darum rangen, Maemi aus ihrer Bewusstlosigkeit zu holen und sich dabei gegenseitig sabotierten. Keine bekam die Überhand und genügend Zeit, um am Bewusstsein der Hyuuga lange genug zu ziehen und zu zerren, sodass sie endlich die Augen aufschlagen würde. Seit mehreren Tagen - oder kam es einem nur so vor? - lag sie nun bewusstlos in einem Lager, das ihr fremd war, roch Dinge, die ihr fremd waren, spürte Fürsorge, die ihr fremd war. Alles war fremd und womöglich war es genau das, was ihr Unterbewusstsein dazu anhielt, die Bewusstlosigkeit zu halten und jede Regung zu unterdrücken, die versuchte, die junge Frau ans Licht der Welt zu zerren. Stattdessen gab sie sich, wenn ihre Erschöpfung für einige Stunden nachließ, dumpfen, dunklen Träumen hin, die ihr immer wieder vorspielten, was sie seit Jahren mitzumachen hatte. Verletzungen durch Bestrafungen für Ungehorsam waren dabei wohl noch das erträglichste. Immer leicht, immer mit größtmöglichem Schmerz, ohne wirklich Narben zu verursachen. Immerhin wollte man die Schönheit des einst gefundenen Mädchens nicht zerstören, wollte sie noch nutzen und gefügig machen. Die Träume der Zwanzigjährigen waren unruhig, ihre Bewusstlosigkeit wich hin und wieder Schlaf, in dem sie sich stöhnend hin und her wälzte, raunte, sprach, schrie. Ihr Körper wandt sich unter Qualen, die er gar nicht mehr zu durchleben hatte, doch das wusste er noch lange nicht. Ihm war nicht bewusst, dass alles ein Ende gefunden hatte, durch die Hand zweier völlig Fremder. Er spulte in einer Endlosschleife immer wieder ab, was zuvor geschehen war. Jahrelang. Wenn ihr Körper zu erschöpft wurde, fiel sie der Bewusstlosigkeit wieder anheim. Ihr Körper gab ihr instinktiv keine Chance, endlich aufzuwachen.

Es war wieder Ruhe eingekehrt, das Herumwerfen ihres Kopfes hatte aufgehört, doch statt der Bewusstlosigkeit kam nichts. Ihr stand der Schweiß vor Angst und Anstrengung auf der Stirn, ihr Körper fühlte sich an, als wäre sie geschlagen worden, gegen Wände geknallt, umgefallen. Mehrfach. Ihr wurde nur langsam bewusst, dass das nicht nur ein Gefühl, sondern traurige Realität war. Die Augenlider der Braunhaarigen flackerten unruhig, sie atmete flach und zu schnell dafür, dass sie eigentlich liegen und schlafen sollte. Immer wieder verzog sich ihr Gesicht zu einer Reihe von Emotionen, die allerdings kaum positiver Natur waren. Ihre Ohren nahmen nur nebenbei ein Rascheln war, ein unscheinbares Geräusch. Womöglich Stoff, der aufeinander rieb oder Stiefel, die über den Boden glitten. Vielleicht auch eine Tüte, die man ihr über den Kopf ziehen wollte? Angst überkam sie reflexartig, ihr Körper spannte sich noch mehr an, als ohnehin schon. Ihre Muskeln brannten und schrien nach Erlösung von der ewigen Qual. Wieder flackerten ihre Augenlider, ließen das Licht endlich - nach so langer Zeit - an ihre Augen dringen. Ein Geruch, irgendetwas, ein Geräusch, eine Stimme. Irgendetwas hatte sie aus der Dunkelheit geholt. Sie schlug plötzlich die dunklen, braunen Augen auf, kniff sie augenblicklich wieder zusammen. Irgendetwas war anders. Hatte man sie an einen anderen Ort gebracht? Was würde passieren? Schlimmeres? Hatte sie etwas Falsches getan? Sie schluckte, bemerkte, wie trocken und kratzig ihr Hals war und wie unglaublich durstig sie sich fühlte.

Maemi keuchte, wurde sich bewusst, dass das Licht nicht natürlich war, dass sie auf dem Rücken lag und an die Decke eines Raumes starrte. Angst griff abermals wie eine kalte Hand nach ihrem Herz, drückte zu, erweckte ihren Fluchtreflex. Sie konnte sehen! Sie trug keine Augenbinde! Unsicher und zitternd griffen ihre Finger an die Stelle, wo sonst oft ein Stück Stoff gesessen hatten. Da war nichts. Ob sie eingesperrt war? Sie wollte sich bewegen und wusste gleichzeitig, dass sie es nicht wollte. Dennoch tat sie es, ruckartig, wollte sich aufsetzen und kam nichtmal halb in die Höhe. Vor Schmerz und Anstrengung stöhnend ließ sie sich zurückfallen, ihre Augen zuckten panisch umher. Vielleicht... vielleicht sollte sie sich tot stellen? Nein. Das klappte nicht, hatte es noch nie. Sie atmete unruhig, zwang sich aber leiser zu sein, sah sich um. Sie war in einem Raum. Irgendwo war eine Lichtquelle, eine kleine, der halbe Raum lag im Schatten. Der Raum hatte Fenster! Es fiel kein Licht herein... zugenagelt? Ein genauerer Blick ließ sie Sterne erkennen. Sterne. Der Himmel. Was war das? Ein Traum? Ein kraftloses Zittern ergriff ihren Körper. Das war zu schön um wahr zu sein. Ihr Blick glitt an sich herunter. Sie trug Verbände, zahlreiche. Sie trug ein ihr fremdes, weites Oberteil. Es war dunkel. Es war seltsam. Ein T-Shirt? Wann hatte sie soetwas das letzte Mal getragen? Spielte ihr Verstand ihr einfach nur einen bösen Streich? Unsicher sah sie umher, tastete neben sich und bemerkte doch nur, dass sie weich lag, unter einer Decke... ein Kissen unter dem Kopf! Was sollte sie tun? Leise sein und hoffen, dass es schnell vorbei war? Ein Bett hieß nie etwas Gutes...


Zuletzt von Hyuuga Maemi am Do Jul 11, 2013 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSa Jun 29, 2013 2:04 am

Shika erklärte, dass sie offensichtlich nicht wusste ob sie hinging, gleichermaßen verstand der Iryônin jedoch auch das sie möglicherweise nicht wollte, dass er mitkam. Sein Gehirn wollte ihm ein Flashback reinwürgen von dem Lager in dem sie die junge Frau fanden und retteten, aber gleichermaßen schien es bisweilen einfach auf Sparreserve zu laufen, sodass es ausblieb das er sich genau daran erinnerte. Eins wusste er jedoch ganz bestimmt. Er wollte sie eigentlich nicht alleine dorthin gehen lassen. Allein der Gedanke daran, dass was sie dort erlebte und ob er sie diesmal retten konnte, brachte ein ungutes Gefühl in seinen Magen. Leider beendete Shika auch nicht den Satz über die Männer, sodass er nicht wusste welche Zweifel sie daran hinderten hin zu gehen. Angst? Jin öffnete gerade den Mund und brachte ein fragendes, abgehacktes: »… ab… er?«, hervor, wobei man ihn unterbrach und Richtung Wand schob. Offensichtlich wollte jetzt die junge Hyuuga Hand anlegen… zumindest im übertragenden Sinne. Ihre verkrampfte Haltung bemerkte er dabei durchaus. »Schlechter Einfluss? Das ist sehr Lebensrettend. Außerdem machst du das sehr gut«, erwiderte er und schien zu versuchen die Grimasse des Schmerz zu verbergen. »Und selbst ohne Nadel, wären die Töchter noch immer vor mir in Gefahr«, fügte er in einem leisen flüsternden Ton zu und rieb sich mit der freien Hand über die Stirn. Unwillkürlich dachte er dabei an ihre Nacht zurück. Merkwürdigerweise kamen sie nie dazu es anzusprechen, was das war… . Jin hatte zumindest die Befürchtung das sich irgendetwas ändern könnte zwischen ihnen beiden. Denn Gefühle die nicht erwidert wurden, hinterließen Chaos.

Etwas Mull fand Platz an seinem Unterarm, während Shika alles beiseite räumte. Benommen ließ der Iryônin seine Augen umher gleiten und richtete sie dann wieder auf die junge Hyuuga. Ironischerweise war er seinen letzten Nachtbegegnungen nie noch einmal über den Weg gelaufen, wodurch er sich nie fragte wie er in der Situation reagierte. Diesmal schien es wirklich anders zu sein. Augenscheinlich hatte es zwischen ihnen nichts verändert oder wohlmöglich doch? War sie nicht immer schon so sanftmütig? Seufzend ließ er sich erschöpft ins Kissen fallen und zog dabei die Decke über seinen bebenden Körper. Die Kälte würde ihn heute Nacht sicherlich Probleme machen. »Du willst wirklich auf diesen Stuhl sitzen? Davon wird mir nicht unbedingt wärmer«, bemerkte er nach einer Zeit in der sie einfach müde beobachtete. »Oder bist du plötzlich Schüchtern? Ich verspreche Dir… ich… lasse meine Finger bei mir«, nuschelte er und wurde zum Ende des Satzes immer leiser. Ihm fiel es schwer nicht doch noch in die schwere Dunkelheit zu fallen, die sich auf seinen müden Geist legte. Jiyu ertappte sich selbst dabei, dass er gerade seinen Zustand als Vorwand nannte um nicht alleine im Bett zu landen. Denn er würde sich nicht eingestehen, dass ein Teil von ihm genau das vermisste.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSa Jun 29, 2013 2:24 am

"Ja, leider wären sie das. Deshalb sollen die Mütter sie ja auch wegsperren. Damit du deiner Finger von ihnen lässt. Das tut den armen Dingern doch nicht gut...", nuschelte Maemi während ihrer Arbeit an ihm belustigt. Sie wollte nicht mehr über die Männer sprechen, würde das auf später verschieben. Eigentlich war sie ja tatsächlich deshalb nach Sunagakure gekommen, aber solange sie beide allein waren, verspürte sie das Verlangen, diese Zweisamkeit auszunutzen, seine Nähe zu suchen und sich nicht von einer herrschsüchtigen Frau unterbrechen zu lassen. Unsicher nagte sie bei dem Gedanken an ihrer Unterlippe, denn wer wusste schon, was Kana mit ihr anstellen würde, wenn sie erfuhr, was die beiden getrieben hatten? Oder wusste sie es bereits von ihm und er war deshalb so geendet, erzählte es nur aus Scham nicht? Unwahrscheinlich. Er würde es wohl kaum an den Pranger hängen und stolz damit bei seiner Schwägerin hausieren gehen, die bekannt dafür war, ihm jede einzelne seiner Bettgeschichten übel zu nehmen. Bettgeschichten, ohja. Eine davon war sie jetzt.

Zufrieden beobachtete sie, wie er sich hinlegte und die Decke eng um sich zog, während sein Körper dennoch bebte und zu frieren schien. Die Lippen schürzend griff sie nach der zweiten Decke, breitete sie ebenfalls über ihm aus und packte ihn besser ein, um sich wieder auf den Stuhl zu setzen. Das würde schon genug wärmen. Schnaubend verschränkte sie schweigend die Arme, um sich selbst enger in ihre Jacke zu kuscheln, doch seine Worte holten sie aus ihren Gedanken recht rasch wieder heraus. "Ist dir denn kalt?", fragte sie sanft, während ihre Stimme etwas Verführerisches an sich hatte. Sie hatte die stumme Aufforderung, ihm Gesellschaft zu leisten, durchaus verstanden. Zumindest hoffte sie inständig, dass seine Worte so gemeint waren, auch wenn seine Beteuerung, er ließe seine Finger auch von ihr, sie eher bedauernd seufzen ließ.

Langsam drückte sie sich nach oben, ließ ihre Jacke anmutig von ihren Schulter gleiten, hängte sie auf den Stuhl, zog ebenso langsam ihre Stiefel von den Beinen und das Tuch von ihrem Hals. "Wenn du deine Finger nicht bei dir behälst... dann muss ich mir wiederholen, was du mir nimmst...", raunte sie leise, während sie neben ihn gestützte war, ihre Lippen sanft über seine Wange zu seinem Ohr gestrichen hatten, aber sie sich ihm recht rasch wieder entzog. Behutsam hob sie die beiden Decken an, schlüpfte elegant darunter und rutschte eng an den weit Größeren heran, um seine Nähe und seinen zitternden Körper zu spüren, ihm ihre Wärme zu spenden. Ihre Augen musterten derweil sein Gesicht, bevor sie ihren Kopf in eines der Kissen vergrub und ihren Arm um seinen Körper schlang, um sich bei ihm zu halten. "Besser...?", fragte sie flüsternd, ließ keinen Platz zwischen ihnen und lächelte sanft über den Vorwand dafür. Dennoch würde sie vorerst wach bleiben, aufpassen, dass sein Puls und seine Atmung stabil blieben.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 10:32 am

Shika breitete eine weitere Decke über ihn aus, auch wenn das Beben in seinem Körper nicht abnehmen wollte. Vermutlich spielte einfach die Anstrengung eine Rolle, sodass er heilfroh war im Bett endlich zu liegen. Mit einem leisen, entspannten Seufzen drehte er seinen Kopf der Frau entgegen um in ihre Richtung zu schauen. Ein sehr leichtes Lächeln lag dabei auf seinen Lippen, als er ihre deutliche Stimmenlage hörte, die einen gewissen Unterton besaß. »Mir ist wirklich, unglaublich kalt«, meinte er in einem übertrieben, dramatischen Ton und hatte dabei einen gespielt leidenden Gesichtsausdruck aufgesetzt. Eigentlich war es klar, dass er es nicht ganz so ernst meinte. Natürlich fror er, aber er würde nicht daran sterben – alleine jedoch dadurch die Hyuuga vielleicht in sein Bett zu bekommen, dafür würde er vermutlich sogar Scheinerfrieren! Gerade als er glaubte, dass er sie darum explizit bitten musste, stand sie jedoch auf. Wachsam verfolgte er mit den Augen das Ausziehen der Frau und rutschte etwas beiseite um Platz für sie zu machen. Allein ihre anmutigen Bewegungen brachten ein vertrautes Gefühl in seine Brust zurück. Eine Gänsehaut jagte durch seinen Körper hinweg als er die sanften Lippen spürte die sich von seiner Wange zum Ohr bewegten. Eine deutliche Aufforderung lag in ihren Worten, die er nur zu gerne eingehen würde.

Zuerst schweigend beobachtete er das heran rutschen der Frau an seinen Körper und schob dann langsam seine Hand über sie hinweg. Seine Finger vergruben sich seicht in ihrer Haut und verharrten dort. »Danke… ich bin mir sicher es wird dadurch besser«, murmelte er ihr entgegen und suchte mit seinem Kopf den Kontakt zu ihren. »Keine Sorge, ich brauchte nur ein Vorwand… meine Finger bleiben nicht bei mir«, flüsterte Jiyu und schloss gemächlich seine Augen. Das Zittern nahm tatsächlich ab als er die Wärme auf seiner kalten Haut spürte und leise dabei durch die Nase einatmete. »Nehm es mir nicht übel, dass ich gerade nicht über dich herfalle, Shika-Lein. Du bist noch immer sehr heiß. Wortwörtlich«, meinte er in einem zweideutigen Ton und schien gemächlich Träger zu werden. »Ich würde zumindest diese wunderbaren Rundungen sofort wieder an mich reißen.« Kurz bebte er erneut und drückte sein Gesicht fester in das Kissen. Der Gedanke das vermutlich Sex sehr viel Wärme ihm spendete, belächelte er gerade nur und driftete langsam ab. Sein Geist schaltete einfach ab und schien nichts mehr aufnehmen zu wollen, sodass seine Muskeln sich deutlich entspannten.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 1:41 pm

Zufrieden atmete Maemi tief ein und wieder aus, als sie Jiyus Hand in ihrem Rücken spürte. Auch wenn sie kalt war und er zitterte, genoss sie die Nähe zu ihm, egal welchen Grund sie dafür hatte, sich zu ihm ins Bett zu legen. Wenn ihre Körperwärme ihm half, dann würde sie sich immer zu ihm legen, um ihn zu wärmen. Immerhin tat er das selbst ständig, wo sie doch so eine kleine Frostbeule war. Seufzend honorierte sie, dass er seine Finger sachte in ihre Haut drückte, sah ihn an und schloss erst die Augen, als ihr Kopf an seinem Lehnte. "Ist schon in Ordnung. Ich hab' ja auch was davon...", nuschelte sie leise und grinste, als er ihr zuflüsterte, dass er seine Finger nicht bei sich behalten würde. Dennoch war sie nicht darauf aus, das jetzt zu vertiefen, würde es nicht gut heißen, wenn er sich aufregen würde und sei es auch nur mental wegen der Vorstellungen. Deshalb nahm sie ihm natürlich auch seine Entschuldigung nicht krumm. "Wir verschieben das auf ein andermal. Ruh dich erstmal aus und bekomm wieder Farbe in's Gesicht. Ich pass auf dich auf.", flüsterte sie sanft, hob leicht ihren Kopf, um ihre Lippen auf seine Schläfe zu drücken und ihn kurz anzusehen. Nach einigen Augenblicken ließ sie sich aber ebenfalls wieder in die Kissen fallen.

Eine ganze Weile über beobachtete sie ihn, war selbst zwar schläfrig aber nicht so müde, dass sie sofort einschlafen könnte. Also überwachte sie stumm seine Atmung, seinen Puls, spürte aber zufrieden, dass sein Herz kräftig in seiner Brust schlug. Er brauchte den Schlaf, also würde sie ihn auch dabei nicht stören. Die ganze Zeit über sah sie ihn aus halb geöffneten Augen an, bis auch ihr Körper irgendwann müde wurde, müde war, aber auch zum schlafen bereit wurde. Sie döste eine Weile vor sich hin, bevor sie in einen ruhigen Schlaf abdriftete. Anstatt die Nacht frierend und allein zu verbringen, war ihr allein dadurch warm, dass sie jemanden neben sich liegen hatte, egal ob er sie wärmen konnte, oder eben nicht. Sie war völlig entspannt und bewegte sich dennoch die ganze Nacht kaum, wie sie es immer tat, sobald sie merkte, dass jemand neben ihr lag. Warum das so war, konnte sie nicht sagen, aber vielleicht lag es daran, dass sie früher auf keinen Fall die Männer berühren wollte, die nach ihren Schandtaten in tiefen, schnarchenden Schlaf gefallen waren. Ihr Körper erzitterte kurz, bevor sie unter der Morgensonne, die zu den abgedunkelten Fenstern hereinscheinen wollte, die Augen aufschlug und Jiyu anstarrte. Angespannt atmete sie aus, verdrängte die Bilder, die sie im Halbschlaf doch noch in ihr Hirn gezwängt hatten.

Warum war sie überhaupt eingeschlafen?! Erschrocken blinzelte sie, überprüfte, ob der Weißhaarige atmete und einen regelmäßigen Puls hatte und war froh, als ihre Finger an seinem Hals fündig wurden. Tief durchatmend löste sie sich von ihm, sanft und behutsam, um ihn nicht zu wecken und aufzustehen. Sie war nie die Langschläferin, wenn sie nicht verletzt oder ausgelaugt war, weil sie einen langen Tag hinter sich gehabt hatte. Aber um so länger sie im unnötigen Schlaf döste, umso leichter wurde es für Bilder ihrer Vergangenheit sich in ihr Hirn und vor ihre Augen zu drängen. Lautlos seufzend schloss sie kurz die Augen, rieb sich darüber und tappte Barfuß durch den Raum, um zu einer Kiste zu gelangen. Mittlerweile fühlte sie sich in Jiyus Kisten hier genauso heimisch, wie in ihren eigenen an anderen Orten. Was sollte sie auch jedes Mal fragen? Gähnend griff sie nach einem Badetuch, warf noch einen Blick auf den Mann und bemerkte, dass er bereits etwas besser aussah. Hoffentlich war er bald wieder auf den Beinen. Sein Körper kam stets überraschend leicht mit seinem Kampfstil zurecht. Vermutlich war das für sie aber auch nur überraschend, weil ihr eigener Körper so grottige Selbstheilungskräfte hatte.

Bewaffnet mit dem Badetuch betrat sie lautlos das kleine Badezimmer, legte den Stoff beiseite und öffnete nacheinander die Knöpfe ihrer weißen Bluse, bevor sie sie von ihren Schultern auf den Boden gleiten ließ. Auch ihre Hose fand ebenso den Weg auf den Boden, genau wie ihre Unterwäsche. Letztendlich war alles feinsäuberlich auf einem Haufen zusammengelegt, bevor die junge Frau in die Dusche stieg und das Wasser anstellte. Unter der anfänglichen Kälte presste sie ihre Zähne fest aufeinander, bis sich die angenehme Wärme einstellte und sie die Dusche langsam genießen konnte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 2:45 pm

Trotz der einnehmenden Dunkelheit bekam Jiyu ihre Worte am Rande noch mit, auch wenn er sie als solche nicht wahrnahm. Zumindest konnte er in diesem Augenblick überhaupt nichts damit anfangen, aber vermutlich erinnerte er sich am Morgen daran. Die Nacht über verhielt sich der Iryônin bemerkenswert ruhig. Er hatte nicht einen einzigen Traum oder bewegte sich unruhig von einer Seite auf die andere. Dadurch, dass sein Körper erst noch Regenerationsmaßnahmen treffen musste, schien sein Gehirn darauf zu verzichten fotografisch aktiv zu sein. Selbst als sich der Frauenkörper neben ihm bewegte, reagierte er nicht wirklich darauf. Erst nach einer Zeit nahm sein Gehör war das jemand im Badezimmer sein musste. Hier draußen in der Wüste war das Wassersystem immer etwas anders gehandhabt. Um Energie zu sparen, gab es draußen einen größeren Wasserbehälter der sich Tagsüber aufheizte und somit dafür sorgte, dass man tatsächlich angenehm duschen konnte. Einen größeren Luxus brauchten sie jedoch auch nicht – obwohl eine kleine Bar sicherlich eine spannendere Abwechslung war, als den Fussel den die Sandgeister hier einen andrehten nur um sich darüber lustig zu machen, wie schnell man alkoholisiert wurde.

Jiyu öffnete seine Augen und starrte für einen Moment an die Decke. Die Sonne schien bereits draußen und schien unnatürlich hell durch die engen Schlitze der Holzbretter die vor dem Fenster angebracht waren. Mit einem leisen Stöhnen rollte sich der Iryônin auf die Seite und zog die Decke enger um seinen Körper. Vorsichtig glitt sein verschwommener Blick durch die Umgebung und blieb an seiner Tasche hängen in der es leise drinnen rappelte. Kurz daraufhin steckte sein vertrauter Geist den Kopf hervor und sprang auf die Anrichte der Küche um es sich weniger später auf dem höchsten Punkt des Zimmers bequem zu machen. Kurai schien irgendetwas wieder gefunden zu haben, was er dort oben jetzt fressen würde. Sei es dem Nager zumindest gegönnt. Jiyu ließ seine Augen weiter jedoch wandern und verharrte mit ihnen auf der Badezimmertür, wohinter er deutlich das Wasser rauschen hörte. Shika musste unglaublich früh aufgestanden sein. Umständlich drückte sich der Iryônin in eine aufrechte Position und rieb sich mit den Händen über seine Augen hinweg. Sein Arm schmerzte noch immer unangenehm und machte darauf aufmerksam, dass er noch etwas ruhe brauchte. Dennoch würde die Wunde vermutlich schnell verheilen – zumindest auch schneller als normal.

Bevor Jin jedoch aufstand, griff er nach dem Wasser und trank einen kleinen Schluck um seine trocknen Lippen wieder zu befeuchten. Er spürte noch immer die leichten Nebenwirkungen des Blutverlustes auch wenn es sich anfühlte als hätte er einfach eine sehr saufreiche wilde Nacht gehabt. Nachdem die Flasche wieder auf dem Nachtisch stand, erhob sich der Mann vom Bett und zog sich die unnötigen Kleidungsstücke aus die er gestern den ganzen Tag an hatte. Kurz spielte er ebenso mit der Überlegung ob er nicht einfach zu Shika unter die Dusche schlüpfen sollte und trat gemächlich an die Tür heran. Gerade als er die Tür mit der Hand berührte, verharrte er jedoch und dachte darüber näher nach. Nachdenklich legte er seine Finger auf das Holz der Tür und streifte dort entlang, bevor er rückwärts davon weg trat. Vielleicht sollte er es auch nicht Überreizen. Nach ihrer gemeinsamen Nacht hatten sie eigentlich nicht näher darüber gesprochen und somit stand es ihm eigentlich auch nicht zu einfach etwas einzufordern. Schweigend schob sich der Iryônin zurück zum Bett und ließ sich dort hinein gleiten. Dann verschränkte er die Arme hinter seinem Kopf und schloss noch einmal die Augen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 3:08 pm

Nach einigen Minuten stellte Maemi das Wasser doch wieder ab. Sie hätte die Dusche gern lange genossen, aber sie machte sich immer noch Sorgen um den Älteren und seinen Zustand, denn immerhin hatte er gestern Abend nichtmal mehr stehen können. So wrang sie ihre Haare aus, stieg aus der Dusche, wickelte sich in das Badetuch, das nicht sonderlich groß war und so eben genau das verdeckte, was nötig war. Seufzend strich sie sich die feuchten braunen Haare nach hinten und sah in den Spiegel. Sie sah überraschend munter aus, dafür, dass sie erst aufgestanden war. Ihr Blick glitt kurz sehnsüchtig zur Dusche und sie fragte sich, warum sie sie nicht länger genossen hatte. Die Vorstellung, dort einfach stehen zu bleiben, bis der Weißhaarige wach wurde und sich zur ihr gesellte war nur all zu verlockend. Andererseits wusste sie ja nicht, ob er dazu schon in einer Verfassung war, die erlaubte, dass er aufstand und... Nunja. Sie vermisste wohl nach der Nacht einfach die Nähe zu ihm.

Seufzend fuhr sie sich nocheinmal fahrig durch die Haare, ging zur Tür und verharrte kurz, lauschte auf Bewegungen, konnte aber nichts ausmachen. Die junge Frau öffnete die Tür, trat hinaus und hinterließ auf dem Holzfußboden einen leicht feuchten Abdruck. Ihre Augen glitten zu Boden, wo sie Kleidung verteilt fand, die eindeutig nicht ihr gehörte. Ohne darüber nachzudenken, sammelte sie alles ein, sah in das Bett, in dem Jiyu nun oberkörperfrei lag, die Arme genießerisch hinter dem Kopf verschränkt und die Augen geschlossen. Er war also schon aufgestanden. Nachdenklich sah sie auf die Klamotten in ihren Armen, ließ sie auf den Stuhl fallen und fragte sich, warum er sich ausgezogen hatte und jetzt wieder im Bett lag. So stark heizte es sich hier drinnen doch nie auf, dass man nur in Unterwäsche herumlaufen konnte. Schon garnicht früh am morgen. Sie selbst fror ja fast durch das Wasser auf ihrer Haut und die feuchten Haare. "Guten Morgen.", murmelte die Hyuuga leise, setzte sich neben ihn auf die Bettkante und sah ihn an.

Mit einer Kopfbewegung deutete sie auf seine Sachen. "Du hättest ruhig reinkommen können. Du gehst jetzt sowieso duschen, solange das Wasser noch heiß ist. Dein Kreislauf muss in Schwung kommen und du bist schmutzig.", erklärte sie entschieden. Ihre Augen suchten seine Haut ab, sahen wieder die roten Spitzen seiner Haare und leider auch die Muskulatur seines Oberkörpers. Was er wohl unter der Decke noch anhatte. Der Gedanke trieb ihr kurz die Röte ins Gesicht. Sich über die Lippen leckend krallte sich eine ihrer Hände in das knappe Handtuch, um es festzuhalten. "Brauchst du Hilfe oder kannst du allein laufen?" Womöglich lag er deshalb wieder, weil ihm schwindlig geworden war und er es nicht ins Badezimmer geschaffte hatte. Vielleicht hatte er ja garnicht wahrgenommen, dass sie dort gewesen war, weil er nicht ganz bei sich war. Behutsam strich ihre Hand durch seine Haare, auf seine Wange und sie lächelte ihn sanft an. "Immerhin siehst du schon besser aus."
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 3:48 pm

Trotz der Tatsache, dass die Tür zum Badezimmer aufging, blieb Jiyu ruhig auf dem Rücken liegen. Er schwieg und lauschte den Schritten der Frau die über den Boden hinweg gingen. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen wandte sich sein Kopf herum und verharrte auf den leicht bekleideten Körper. Das Handtuch schien deutlich zu kurz zu sein, sodass es sehr bedürftig die wichtigsten Stellen verdeckte. Zu seinem eignen Unmut – möglicherweise sollte er noch kürzere Handtücher hinlegen um etwas anderes zu provozieren! »Guten Morgen, Shika-Lein«, erwiderte er in einem leisen Ton und blickte von unten her nach oben zu ihr. Ein paar nasse Strähnen hingen noch in ihr Gesicht und kleine Wasserperlen lagen auf ihrer Schulter. Jiyu glitt mit seinen Augen kurz weiter nach unten, lächelte wissend was sich unter dem Stück Stoff befand, bevor er wieder nach oben zu ihr sah. »Ist das ein Befehl? Es klingt wie einer… ich überlege ob ich ausprobieren sollte ob du mich zwingen würdest. Du könntest mich denke ich nicht einmal mehr zerren, denn dann würde unweigerlich deine knappe Bekleidung zu Boden fallen. Das wäre doch äußerst bedauerlich«, flüsterte er mit rauer Stimme und bemerkte durchaus ihren Blick der ebenso seinen Körper musterte. Auch die Röte auf ihren Wangen ließ ihn nur dunkelerahnen was in der Frau ablief. Leider wusste er es natürlich nicht. Denn vor kurzen musste er erst einmal lernen, dass er sie in vielen Fällen falsch einschätzte.

»Ich dachte darüber nach ob ich dich nicht einfach in der Dusche überfallen sollte, aber ein Gentleman schweigt und genießt.« Er hatte vermutlich erwartet, dass sie nur mit einem Handtuch bekleidet aus der Tür kommen würde, auch wenn es nur eine 50:50 Chance gab. Als ihre Hand wieder durch seine Haare streifte und an seiner Wange zum Ruhe blieb, schien sein Herz für einen Moment einfach stehen zu bleiben. Es wirkte so unglaublich vertraut alles, dass er es nicht einmal beschreiben konnte. War sie im Allgemeinen schon so sanft gewesen zu ihm? Oder war es möglicherweise die gemeinsame Nacht? Hatte sich still und heimlich etwas verändert? Jiyu blinzelte angedeutet und legte seine Hand auf ihre um seine Wange dort hinein zu schmiegen. Dann richtete er sich gemächlich auf und blieb mit seinem Gesicht direkt vor ihrem hängen. »Ich schaffe es alleine – auch wenn ich wirklich schmutzig bin… in vielerlei Hinsicht… «, erklärte er mit einem doppeldeutigen Lächeln und atmete tief durch die Nase ein. Dann umschloss der Iryônin mit beiden Händen ihr Gesicht und schloss seine Augen. Er lehnte kurz seine Stirn an sie heran, unterließ es jedoch ihre Lippen zu küssen, bevor er sich ihr wieder entzog und etwas schwerfällig auf die Beine kam.

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 4:36 pm

"Und wenn es ein Befehl ist...?", fragte Maemi und grinste herausfordernd. Aber er beantwortete es quasi, denn er meinte, sie könne ihn nicht durchsetzen, weil sie dann ihr Handtuch verlieren würde. "Vielleicht ist das mein Ziel? Wenn ich nackt vor dir weglaufe folgst du mir sicher freiwillig.", flötete sie unschuldig zurück. Immerhin wäre das die Waffe einer Frau, die sie durchaus inne hatte. Außer sie wäre nach einer Nacht nicht mehr so interessant für ihn. Leider war die Röte auf ihren Wangen zu verräterisch, als dass sie wirklich überzeugend heucheln könnte, dass es bei ihr auch so wäre. Andererseits hatte er nicht den Eindruck gemacht, desinteressierter an ihr zu sein, eher schien er Lust auf mehr davon zu haben. Oder erhoffte sie sich das lediglich? Sie wusste es nicht, war sich darin relativ unsicher, aber auf der anderen Seite war es doch auch nicht so wichtig, oder? Die Lippen schürzend musste sie in Gedanken zugeben, dass sie sich nach mehr von der Nähe sehnte, selbst wenn sie nur körperlich war. Wortwörtlich niemand konnte sie so berühren, wie er es konnte.

"Vieleicht hättest du das tun sollen. Es war immerhin deine Chance, dir zu holen, was du möchtest.", murmelte die Braunhaarige schief lächelnd zurück, während er sie anblinzelte und kurz darauf nach ihrer Hand griff, die auf seiner Wange lag. Ihr Lächeln wurde zarter, als sie bemerkte, dass er seine Wange in ihre Hand schmiegte. Sie hatte diese Berührungen nicht neuerdings eingeführt, aber sie irgendwie nur selten so bewusst wahrgenommen. Irgendwo war immer die Blockade gewesen, die sie beide innerhalb einer Nacht, eines späten Abends eingerissen hatten. Immerhin hatten sie die tiefste Intimität geteilt, die Menschen teilen konnten, wenn sie es denn wollten, oder nicht? Aus den Gedanken gerissen starrte sie ihn kurz erschrocken an, als er mit seinem Gesicht direkt vor ihrem verharrte. Sie musste zugeben, dass er nur zu ihrem Leidwesen verkündete, er würde es allein schaffen, auch wenn er sehr schmutzig war. Sie schloss kurz die Augen, als sie spürte, dass er seine Stirn an ihre lehnte, war versucht, ihn zu küssen, doch bevor sie dazu den Mut fasste, entzog er sich ihr bereits wieder, um sich auf die Beine zu drücken.

Schluckend atmete sie tief durch und zwang sich, ihren Puls wieder zu beruhigen. Dann drehte sie sich um, sah ihm hinterher und verzog zweifelnd die Lippen. "Du siehst nicht gerade sicher auf den Beinen aus, Jin.", murmelte sie ruhig und begutachtete nachdenklich seinen hübschen, von zu viel Stoff verdeckten Hintern. Ihr Blick fiel unwillkürlich auf ihre Hand, die sich dort hineingekrallt hatte und in der das Gefühl wieder aufstieg, wenn sie daran dachte. Aufgewühlt seufzte sie, vergrub das Gesicht in ihren Händen und fischte fahrig nach ihrer Schriftrolle, um sich Kleidung zu beschwören und dieses Verlangen endlich aus ihrem Kopf zu verbannen. "Wenn... irgendetwas ist, sag Bescheid.", gab sie leise, etwas gepresst von sich und suchte weiterhin zwischen ihren Klamotten und seinen nach der Schriftrolle.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 5:15 pm

»Ich würde Dir im Übrigen auch folgen, wenn du mich darum bitten würdest«, erwiderte er kurz lächelnd und ließ seine Augen kurz erneut über ihren Körper gleiten. »Auch wenn du ohne Kleidung die besseren Argumente hast.« Er ging ein paar Schritte rückwärts und beobachtete, wie sie irgendetwas zu suchen schien. Das sie dabei unweigerlich unruhig wirkte, fiel ihm erst bei der näheren Betrachtung auf. Zuerst wollte er sich von ihr abwenden, verharrte jedoch und schwieg einen Moment. Eigentlich hatte er gehofft sie irgendwie rum zu bekommen mit in die Dusche zurück zu schlüpfen, aber sie schien die minimalistischen Anspielungen nicht mit bekommen zu haben. Vielleicht war sie auch verunsichert von der Situation? Immerhin zeigte sich vorhin ein kleiner roter Schimmer auf den Wangen. Schweigend überwand er die wenigen Schritte zwischen ihnen und beugte sich dann von hinter ihr über sie hinweg um gezielt mit der Hand nach dem kleinen Gegenstand zu greifen, der dort schlummerte. Vorhin war ihm die Schriftrolle aufgefallen und mit ihrem Handtuch bekleidet, schien es der einzige Gegenstand zu sein den sie suchen konnte. Dennoch verharrte der Iryônin mit seinen Lippen an ihrem Ohr. »Willst du dich wirklich schon anziehen?«, flüsterte er und griff mit seiner anderen Hand ihre um die Schriftrolle dort rein zu legen. »Es wäre doch bedauerlich wenn deine Kleidung wieder nass wird.« Diesmal schwang eine deutliche Aufforderung mit in seinen Worten, dass sie ihm folgen sollte. Behutsam glitten seine Lippen an der Spitze ihres Ohrs entlang, bevor er sich erhob und ihr die Wahl ließ ob sie mitkam.

Er wandte sich von ihr ab und ging gemächlich auf das Badezimmer zu, wobei er sich tatsächlich fragte seit wann er derartig auf Shika reagierte. Sie hatten sich eine sehr lange Zeit nicht gesehen und irgendwie war sein Inneres Gefühl ihr wieder nahe zu sein um einiges Stärker geworden als er dachte. Jiyu betrat das Badezimmer und ließ die Tür angelehnt. Zum einen weil er nicht wusste ob Shika nun folgen würde und zum anderen weil er verschlossene Türen eigentlich nicht mochte. Schweigend glitt er also seinen Shorts raus und warf sie etwas achtlos über den Rand der Badewanne, die schon Ewigkeiten nicht genutzt wurde. Als nächstes wickelte er den Mull von seinem Arm ab und überprüfte wie die Wunde aussah. Ein paar rote Ränder waren entstanden, aber es waren nur kleinere Entzündung die ihn keine Probleme machen würde. Schweigend trat er auf die Dusche zu, blickte noch einmal zur Tür und stellte dann das Wasser an. Zuerst schoss natürlich ein kalter Schauer hervor, bevor das warme Wasser dazu kam.


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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 6:08 pm

Angestrengt konzentriert presste Maemi ihre Lippen zu einem schmalen Strich zusammen und versuchte, ihren Körper daran zu hindern, auf die Anspielungen jeglicher Art zu reagieren. Trotzdem konnte sie weder ihr Herz am Hüpfen hindern, noch ihren Puls am kurzzeitigen Rasen, geschweige denn ihren Körper daran, sich selbst eifrig mit einer deutlich sichtbaren Gänsehaut zu überziehen. Und dabei wollte ihr Kopf nichtmal... Okay. Wem machte sie schon etwas vor, sie sehnte sich viel eher nach der Zärtlichkeit oder der Leidenschaft, die sie beide durchaus miteinander erlebt hatten. Anders als er, war sie nicht in der Lage, jede Nacht mit einem anderen Mann zu verbringen. Der Blick, der nur überdeutlich auf ihr lag, verschlimmerte die Röte und die Hitze in ihrem Gesicht, doch das konnte er glücklicherweise ja nicht sehen. Als er allerdings plötzlich hinter ihr stand, sich über sie beugte und so fahrlässig berührte, krallte sich ihre Hand haltsuchend an die Stuhllehne, denn ihre Knie wurden augenblicklich weicher. Seine Lippen an ihrem Ohr, seine dunkle Stimme, mit der er ihr fragend ins Ohr flüsterte, ob sie sich wirklich schon anziehen wollte, all das machte sie ganz kurz wahnsinnig, bevor sie seufzend zugab, dass es ihr gefiel. Blinzelnd betrachtete sie die Schriftrolle in ihrer Hand, hörte die Aufforderung in seinen Worten und verharrte in ihrer gebückten Position, selbst als der Ältere sich entfernte und ihr die Wahl ließ. Noch immer zitterte ihr Körper leicht und die Vorstellung, wieder in das heiße Wasser zu kommen war nur all zu verlockend. Nicht zuletzt wegen dem Hellhaarigen, der dort gerade hinging.

Tief durchatmend richtete die Braunhaarige sich auf, sah zweifelnd auf die Schriftrolle in ihren Händen und warf sie mit einem resignierenden Seufzen zurück auf die Klamotten auf dem Stuhl, auf dem sie am Vorabend noch gesessen hatte, in der eisernen Überzeugung, dass sie seine Nähe nicht suchen würde, ohne dass er sie dazu aufforderte. Aber er hatte sie dazu aufgefordert, mehrmals und sie war zwar willensstark, aber warum sollte sie sich Gutes für sich verwehren? Es war ja nicht so, als würde er ihr weh tun oder sie sich danach schlecht fühlen. Dennoch immer noch etwas unsicher, tappte sie ihm hinterher, blieb vor der angelehnten Tür zum Badezimmer stehen und fragte sich, ob sie wirklich hineingehen sollte. Doch sie gab sich den Ruck, verzog kurz das Gesicht über ihren schwachen Widerstand, zuckte aber mit den Schultern, weil sie sich irre darauf freute, seinen Körper zu spüren. Lautlos betrat sie den Raum, während Jiyu gerade vor der Dusche stand und das Wasser angestellt hatte. Er war klüger als sie und wartete, bis das warme Wasser aus dem Duschkopf drang, anstatt das kalte auszuhalten. Sachte biss sie sich auf die Unterlippe, als sie sah, dass er nichts mehr trug. Ohne groß zu überlegen, überbrückte sie den kurzen Abstand zu ihm, schlang ihre Arme von hinten um seinen Körper und ließ ihre Hände auf seiner Brust zum liegen kommen. Ihren eigenen zierlichen Körper schmiegte sie eng an den Größeren, seufzte leise und schmiegte ihre Lippen zwischen seine Schultern.

Zufrieden atmete sie tief ein, sog seinen Duft in sich auf und fuhr mit ihren Händen an seiner Vorderseite herunter, strich seine Muskelstränge nach und drückte ihre Finger hier und dort sanft fester in seine Haut. So passierte sie seine Brust, seine Rippen, seinen Bauch samt Bauchnabel und wanderte tiefer. Bevor sie allerdings etwas erreichen konnte, das ihm schöne Gefühle bereitete, zog sie sich zurück, löste den schwachen Knoten ihres kurzend Badetuchs, ließ es zu Boden gleiten und umrundete den Anderen grinsend, um vor ihm in die Dusche zu steigen. Zufrieden seufzend stellte sie sich mit dem Rücken zu ihm unter das Warme Wasser, fuhr sich leicht durch die Haare und herausfordernd über den eigenen Körper.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 6:36 pm

Jiyu konnte Shika nicht nur hören, nein er konnte sie bereits spüren noch bevor sie ihn von hinten umarmte und ihren Körper dicht an seinen schmiegte. Ihr Herz schlug in ihrer Brust als wollte es ein Wettrennen gewinnen und auch ihr Blut schien in Wallung geraten zu sein, was unweigerlich an dem erhöhten Puls lag. Bevor die Arme der Frau sich um seinen Körper schlangen, schloss er die Augen und stellte sich darauf ein das Gefühl das ihn augenblicklich überkam mit vollen Zügen zu genießen. Dann spürte er die Lippen die sich an seine Schultern legten und ihn schaudern ließen. Was gab es besseres am Morgen um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen als eine Frau die ihn derartig berührte? Ihre Hände glitten über seinen Körper hinweg, über seine Brust, Rippen und sein Bauch. Den Fingern folgten eine Gänsehaut und ein glühend warmes Gefühl, dass unglaublich viel in ihm auslöste. Gerade als er glaubte sie würde über seine Hüfte hinausgehen, zog sie sich jedoch wieder zurück und ließ offensichtlich erst einmal ihr Handtuch zu Boden gleiten. Jiyu sah über die Schulter zu ihr und verfolgte ihre Schritte die ihn umrundeten und in die Dusche traten. Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab, während er ihre hinabgleitenden Hände auf ihrem eignen Körper betrachtete. Ohne zu Zögern folgte er der Frau in die Dusche hinein und trat dicht auf sie zu.

Seine Hände umschlossen ihre Wangen, während er mit seinem Körper ihren zurück schob. Er beugte sich in derselben Bewegung nach unten zu ihr und drückte seine Lippen sanft auf ihre. In dem Kuss schwang ein aufflammendes Feuer von Leidenschaft, bevor er sie mit seinem eignen Gewicht gegen die kühle Wand drückte. Alles in ihm sehnte sich plötzlich nach mehr von ihr als nur diesen einen Kuss, obwohl er wirklich kurz darüber nachdachte ob sie nicht wirklich einfach duschen sollten. Wer konnte jedoch so einem wunderbaren Körper widerstehen? Jiyu war zumindest nicht der Mann der verklemmt sich zurücknahm wenn sich solche Rundungen vor ihm bewegten. Das warme Wasser das dabei über die beiden inzwischen streifte, schien dabei nur weiter anzustacheln. Merkwürdig schnell hatte sich ebenso auch sein Herzschlag erhöht und war deutlich an seiner Halsseite zu sehen. Alles im allen schien es irgendwie wieder auf eine Situation hinaus zu laufen, aber das vertraute zwischen ihnen wirkte nicht negativ. Es hatte etwas positives, dass er wusste wie sie reagierte oder sich anfühlte. Denn das ließ die Vorfreude nur weiter wachsen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 6:55 pm

Maemi wandte sich gerade um und fuhr mit ihren Händen über ihren flachen Bauch, als sie zufrieden mit ansehen durfte, dass Jiyu auf sie zukam, nackt wie er war, in die Dusche trat und ihre Wangen in seine größeren Hände nahm. Gleichzeitig drängte er sie nach hinten, senkte seine Lippen auf ihre und verwickelte sie in einen feurigen, leidenschaftlichen Kuss. Seufzend bog sie den Rücken durch, als sie die kalten Fließen spürte, erwiderte den Kuss, indem sie ihre eigenen Lippen fordernd gegen die des Anderen bewegte und sich dieser Berührung voll und ganz hingab. Der jungen Frau war gleichzeitig heiß und kalt, denn sie spürte die kalte Wand im Rücken, gleichzeitig aber eine Hitze, die von dem Mann vor ihr, der sie berührte, dem Wasser und ihrem eigenen Körper ausging. Sehnsüchtig kribbelte ihr Körper bereits in freudiger Erwartung auf mehr, als einen heißen Kuss und erzitterte unter diesen Gedanken kurz. Sie spürte seinen unglaublich schnellen Herzschlag, der ihrem durchaus Konkurrenz machte und sein Blut durch seine Adern schießen ließ. Nach einigen Augenblicken löste die Braunhaarige sich aber leicht von seinen Lippen, hielt sich an ihn gedrängt, auch wenn sie zwischen ihm und der Wand kaum eine andere Möglichkeit hatte. Tief durchatmend kam ihr bei dem Gedanken daran auch der Gedanke, dass er am Abend zuvor noch schwach gewesen war und auch wenn es ihm jetzt besser ging, war das, worauf dashier hinauslief, vielleicht nicht das Beste?

An seinen Lippen hing sie kurz, hauchte einen Kuss darauf, bevor sie sich wieder löste und ihn ansah. "Bist du dir sicher, dass du das hier willst? Du warst gestern noch ganz schön schwach. Ich will nicht, dass dir irgendwas passiert.", murmelte sie atemlos und setzte ein sanftes Lächeln auf. Auch wenn sich in ihr augenblicklich alles nach ihm und mehr von ihm verzehrt hatte, als sie seine Lippen auf ihren gespürt hatte, so würde sie sich doch zurückhalten, wenn es ihm nicht gut ging. Doch anstatt nur auf eine Antwort zu warten, fuhren ihre Hände forschend einige Muskelstränge an seinem Torso nach. Zunächst auf seinem Rücken, dann über seine Seiten und seinen Bauch, wo sie ihre Hand letztendlich ablegte und verlegen grinste. "Wir könnten auch eine eingehende Untersuchung und Säuberung vornehmen, Herr Doktor. Die anschließende Bettruhe könnte ich durchaus betreuen.", flüsterte sie noch immer an seinen Lippen, bevor sie sie abermals sanft berührte und ihre Hand von seinem Bauch behutsam weiter nach unten schob, um ihn zu reizen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 8:37 pm

Es war ein atemraubendes Gefühl unter der Dusche den Körper von Shika dicht an seinem zu spüren, während ihre Lippen sich sanft umgarnten. Dennoch löste sich der Kuss viel zu schnell wieder und hinterließ das Verlangen nach mehr. Die junge Frau atmete jedoch erst einmal tief durch, küsste ihn erneut und murmelte dann ein paar Worte zu ihm. Jiyu öffnete seine Augen und starrte nach unten auf die nackte Frau um sie abschätzend anzusehen. »Bist du sicher, dass du nicht spürst, dass ich das will?«, fragte er zurück und schob seine Hüfte enger an ihre heran. Natürlich hatte sie nicht ganz unrecht mit ihren Bedenken, aber alles in ihm sehnte sich nach dieser Zweisamkeit. Kopfschüttelnd löste er den Druck seiner Hüfte etwas und betrachtete die Hyuuga kurz eingehend. In dem Augenblick spürte er ihre Hände forschend über seine Muskeln wandern, am Torso entlang direkt auf sein Bauch zu. Jiyu atmete tief durch und lehnte langsam seine Stirn gegen ihre. »Der Doktor ist jedoch der Ansicht, dass eingehende Untersuchungen und Säuberungen ihn nicht für ein Ergebnis zufriedenstellen werden. Er rät zu einer… besonderen Behandlung des Patienten«, murmelte er in ihre Richtung und spielte darauf an, dass er nicht wollte das sie diesen Moment abbrachen. Denn selbst wenn er sich überanstrengte, fühlte er deutlich was sein Körper wollte. Allein weil die Hand von Shika langsam über sein Bauch weiter nach unten glitt.

Er atmete tief durch die Nase durch und schloss kurz die Augen, während er synchron zu ihrer Hand anfing ihre Schulter zu küssen. Eine unsichtbare Linie zog sich über ihre Schulter hinweg und führte ihm direkt zu ihrem Hals. Eine seiner Hände glitt an ihren Hinterkopf und vergrub sich leicht in ihren Haaren, während er sanft seine Zähne in ihren Hals drückte. Nachdem er den Biss löste, liebkoste er die Stelle wieder seicht und versuchte bereits jetzt schon seine Hüfte ihr entgegen zu schieben. Sei es ihrer Hand oder ihrer Hüfte. »Man sollte nicht mit rohen Fleisch vor einem hungrigen Löwen fuchteln«, raunte er als nächstes in ihr Ohr und drückte ihr dann erneut einen Kuss auf ihre Lippen. Wie sehr hatte er es in den letzten Wochen vermisst ihre Nähe zu kosten? Es war schlimm genug gewesen, dass er anfing die eine oder andere Frau einfach abblitzen zu lassen. Aber vielleicht sollte Shika niemals wissen, wie sehr er sich nach dem Sex mit ihr sehnte. Vielleicht sollte sie nicht wissen, dass er genau diese Vertrautheit bei all den Frauen vermisste, wodurch er den Intimsten Moment niemals wirklich auskosten konnte. Es war einfach ein muss geworden und nicht mehr länger etwas Besonderes.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 9:23 pm

Bööööseeee:
 
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 10:10 pm

FSK!
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 10:35 pm

FSK undso:
 
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 10:55 pm

FSK!
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 11:14 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 11:48 pm

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 12:12 am

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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 12:30 am

FSK!
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 12:52 am

Glaub nichmehr FSK xD:
 
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 1:22 am

Shika löste zunächst den Griff aus seinem Nacken, wodurch es Jiyu erlaubt wurde in ihr Gesicht zu sehen. Er konnte die Tränen sehen die in ihren Augen hingen und sich seicht über ihre Wangen bewegten. Besorgt runzelte er seine Stirn und fuhr mit seinen Daumen langsam den Spuren hinterher, die dort blieben. War sie etwas traurig? Zunächst schwieg der Iryônin und ließ ihr die nötige Zeit damit sie sprechen konnte um sich zu erklären. Als schon die Gewissensbisse an ihm nagten, erklärte sie jedoch dass das Gefühl so unglaublich schön wäre. Ihre Hände streiften dabei sanft an seinen Wangen entlang, bevor sie die Konturen seiner Lippen nachzog. »Töricht und dumm? Nein… es ist gut… «, flüsterte er und ließ seine Hände schlussendlich an ihrer Hüfte ruhen. Noch immer spürte er die angenehme Wärme, die sie ausstrahlte, auch wenn er sich etwas Sorgen machte das sie sich falsch bewegte. Der Gedanke wurde jedoch beiseitegeschoben als er ihre Lippen spürte und die Augen wieder schloss. Auch er hielt an dem Gefühl fest und wusste, dass es immer Tage gab an dem man sich an so etwas erinnern sollte um zu wissen wie es einem geht.

Nachdem sich ihre Lippen wieder trennten, lehnte der Iryônin seinen Körper zurück gegen die Klospülung und blickte der Frau wieder entgegen. Was war zwischen ihnen? In dem Augenblick, wo er sie eingehend betrachtete und merkte, dass sie glücklich war, schien sich ein Gedanke kurz in seinem Kopf auszubreiten. Waren dort größere Gefühle im Spiel? War es einfach nur eine Liebschaft? Ein Gegenseitiges Geben und Nehmen? Jin fand es inzwischen recht verwirrend, welche Reaktionen sie in seinem Körper auslöste, vor allem mit kleinsten Berührungen. Möglicherweise weil er ihr vertraute? Überlegend streifte er mit seinen Fingern über ihre Oberschenkel hinweg und lächelte etwas. »Wir sollten uns abtrocknen und etwas anziehen«, flüsterte er behutsam und berührte noch einmal ihre Wange. »Und du solltest an dem Gefühl festhalten. Es ist gut für Situation die dir unmöglich vorkommen.« Im Moment brauchte er Zeit darüber näher nachzudenken, was er für die junge Frau empfand auch wenn er sich fürchtete es jemals raus zu finden. Denn das würde seine und ihre Zukunft bestimmen oder verändern. Egal in welche Richtung.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 1:39 am

Die braunen Rehaugen wurden kurz groß vor Verwunderung und Erstaunen, als Jiyu tatsächlich sagte, dass es nicht dumm sei sondern gut, dass sie so fühlte. Augenblicklich fühlte sie sich leichter, der Drang zu weinen ließ sich leichter unterbinden und ihr Lächeln verlor an Schiefe. Sie spürte seine warmen Hände auf ihrer abgekühlten Haut, an ihrer Hüfte, erinnerte sich daran, wie sie dort gelegen hatten, als er sie das erste Mal... Seufzend schob sie die Gedanken beiseite, als ihre Muskeln in ihrem Unterleib bereits wieder anfingen, sich schlagartig zusammen zu ziehen. Entschuldigend biss sie sich leicht auf die Unterlippe und lächelte sanft. Doch auch seine Lippen waren Grund genug, neuerliche Erregung zu verspüren, auch wenn sie gerade nicht unbedingt Lust auf eine zweite Runde direkt danach hatte. Immerhin war es für ihn noch weit anstrengender gewesen. Tief durchatmend sah sie ihn wieder an, als sich zurücklehnte und schwieg, sie betrachtete und sie diesen Blick erwiderte, ohne sich in irgendeiner Weise zu schämen, dafür, dass sie nackt auf seinem Schoß hockte. Ihr Kopf war recht leergefegt und weit weniger mit trägen Gedanken vollgestopft, als seiner, sodass sie mit ihrer Hand sanfte Kreise auf seiner Brust malte und darauf wartete, dass er sich wieder rührte. Wenn er nachdenken wollte, sollte er das tun. Solange sie seine Nähe hatte, war alles in Ordnung. Nur seine Finger ließen sie schließlich inne halten, die ihren Oberschenkel streiften.

Nachdenklich sah sie ihn an, war versucht, sich wieder an ihn zu klammern, um nicht von ihm los zu müssen, doch seine geflüsterten Worte ergaben Sinn. Vorsichtig beugte sie sich leicht nocheinmal nach vorn, legte ihre Lippen hauchzart auf seine und löste sie sofort wieder, während sie ihre Beine von seiner Hüfte löste. Ihre Hände legten sich sanft um sein Gesicht, während sie immer wieder flüchtige Küsse an seinen Mundwinkeln und Lippen verteilte, ohne ihn lange in einen zu verwickeln und sich dabei behutsam erhob, bedacht darauf, ihm nicht weh zu tun, während ihre Vereinigung sich endgültig löste. Beinahe bedauernd seufte sie, setzte einen letzten angedeuteten Kuss auf seine Nasenspitze und lächelte, während sie ein Bein über seinen Schoß hob und auf wackeligen Knien zum Stehen kam. "Danke...", hauchte sie leise an seinen Lippen, bevor sie sich von ihm löste, sich umwandte und ihr Badetuch vom Boden angelte, um es sich umzubinden. Das andere griff sie sich, entfaltete es und ging wieder zu dem Weißhaarigen zurück, um es auf seinen Oberkörper zu legen und festzuhalten, während sie damit Kreise malte, als wolle sie ihn abtrocknen. So krabbelte sie langsam immer weiter nach unten, war natürlich brav behutsam und grinste letztendlich, als das Badetuch auf seinem Schoß lag. Eine Hand legte sie behutsam dort ab, bevor sie ihn ein letztes Mal in einen sanften Kuss verwickelte, und sich dann aufrichtete, um sich die Haare aus dem Gesicht zu streichen und kichernd aus dem Badezimmer zu tappen, als hätte sie nichts getan.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver.   [Vergangenheit || Jiyu & Maemi] Life-saver. - Seite 6 Icon_minitimeMo Jul 01, 2013 1:57 am

Ihm wurde der Druck bewusst, der sich in ihrem Unterleib kurz aufbaute und ihn kurz die Lippen verziehen ließ. Nicht das dieses Gefühl unangenehm war, aber er hoffte inständig das Shika nicht gleich eine weitere Runde in Anspruch nehmen wollte. Denn dafür war er einfach zu erschöpft, geschweige denn überhaupt in der Lage. Jiyu bewegte sich nicht wirklich großartig als sich Shika langsam erhob, während sie ihm mehrere hauchzarte Küsse gab. Er schloss einfach für einen Moment die Augen und ließ es über sich geschehen. Wie immer schien er nachdem Sex um einiges ruhiger zu sein und einfach genießen zu wollen. Das leise Danke was ihn entgegen gemurmelt wurde, ließ ihn die Augen wieder öffnen um Shika kurz zu beobachten. Ob sie sich für das schöne Gefühl bedankte? Die Situation? Nachdenklich lehnte er seinen Kopf zu Seite und beobachtete, wie die junge Frau mit einem Handtuch wieder kam, dass sie ihm langsam auf seine Brust drückte. Kreisende Bewegungen wanderten nach unten und verharrten schlussendlich auf seinem Schoß. Allein diese wenigen Berührungen schienen ihn zu behagen, selbst ihre Hand die auf seinem Schoß plötzlich lag, entfachtet dort schon wieder etwas Verlangen. Die Vorstellung, dass die Hand dort etwas länger bleiben würde und andere Dinge tat, drängte sich kurz in seinen Kopf.

Jiyu schüttelte seinen Kopf und beobachtete etwas argwöhnisch die kichernde Frau die aus dem Badezimmer raus trat. Es schien fast so als würden ihre Lippen noch immer auf seinen liegen. Irritiert wanderte er nach unten mit dem Blick und stand dann schlussendlich etwas perplex auf. Er fing an sich abzutrocknen und kontrollierte auch nochmal die Arm naht und war damit eigentlich relativ zufrieden. Die Verletzung sah zumindest gut aus und würde bald verheilen. Jedoch war es wohl wichtig bald die Fäden zu ziehen, damit auch diese nicht mit einwuchsen. Schweigend drückte sich der Mann schwerfällig hoch und rieb sich mit der Hand über den Hinterkopf hinweg. Was sie heute wohl anstellen sollten? Es gab weder einen Auftrag derzeit für sie noch einen wichtigen Anhaltspunkt obwohl Shika sicher bald auf Mission gehen würde um diese Banditen zu jagen. Seine Augen huschten automatisch zu der Schriftrolle die er irgendwo im Chaos zu liegen haben musste. Immerhin waren dort Heilungsverfahren drinnen die seinem Sohn wohl möglich halfen. Manche schienen nicht ganz ungefährlich zu sein, aber vermutlich würde er sein Leben dafür geben das es dem Jungen wieder gut ging. »Wann willst du zu deinem Auftrag aufbrechen?«, fragte er dann und setzte sich auf den Stuhl um die Schriftrolle langsam auszurollen.
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