Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Stationen des Krankenhauses

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BeitragThema: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Mai 31, 2013 9:35 pm

Das Krankenhaus von Tsukigakure liegt nur eine Querstraße vom Markt entfernt und bildet unfreiwillig eines der wichtigsten Punkte des Dorfes. Der Komplex beinhaltet mehrere Stationen, die von der mobilen Hyôrin Truppe stets überwacht wird. Dies ist ein Ort der Genesung und der Wissenschaft, dennoch sind die Sicherheitsvorkehrungen hoch. Das Gelände ist beispielsweise mit einem hohen Zaun umgeben, der störende Leute abhält und am Empfang muss man sich immer registrieren, wenn man ein Anliegen hat. Zumindest hat man mit gepflegten Grünanlagen und Alleen versucht, gegen das Gefägnisfeeling vor zu gehen. Das Krankenhaus ist kaum drei Jahre alt und somit auf dem neusten Stand der Medizin und auch sonst wirkt das Gebäude gut in Schuss.

Verborgen vor Unbefugten, verfügt dieser Komplex zudem über einige unterirdische Räume. Hier finden sich neben einem Archiv, auch ein gut gesicherter Operationssaal, auf den man bei Angriffen ausweicht. Aber auch Räume für Experimente stehen bereit oder man vertreibt sich im flauschigen Pausenraum die Zeit. Hier unten befinden sich auch die Fluchtwege, im Falle einer Evakuierung, zudem genug Materialien um längere Zeit die Versorgung von Patienten gewährleisten zu können. (Die Untere Ebene wird von starken Kekkei geschützt.)
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Jun 03, 2013 4:07 pm

cf: Anwesen der Hiromiya

    Herzlich willkommen im Gefängnis dachte sich der Yorawa’a erneut genervt, als er die Tür ins Krankenhaus durchschritt. Jedes Mal erinnerte ihn dieser Zaun an eine solche Anstalt, doch zumindest hatte der Designer es mit ein paar Grünflächen versucht. Das Gebäude war auf dem neusten Stand, was man ihm sicherlich auch zu Gute halten konnte, aber für den älteren Chûnin hatte es nichts mehr Neues. Viel mehr war er bereits Stammgast hier. Warum? Das… sollte man lieber nicht aufzählen, denn die Liste würde sehr lang sein. Es gab die Fälle auf den vielen Missionen, wenn ein Medic ihn vor Ort bereits zusammengeflickt hatte erneut, aber es gab auch die vielen anderen Situationen.
    Zumindest war es nicht verwunderlich, dass die Dame am Empfang ihn bereits mit Namen ansprach, als sie ihn begrüßte und aufforderte sich zu registrieren. Der Chûnin bemühte sich daher nicht noch einmal seinen Namen zu wiederholen. War es nicht sogar nutzlos sein Anliegen vorzutragen? Sah man dies dann nicht auf den ersten Blick? Genervt ergriff er jedoch trotzdem das Wort, denn es würde ihm Nerven kosten, wenn er deswegen eine Diskussion vom Zaun brach, zumal er sich immer noch nach Tama erkundigen wollte. „Können sie mir sagen, ob Jadara Tama momentan Dienst hat? Ich möchte, dass sie sich meine Wange ansieht.“ sprach er sachlich und blickte dann zu Eiji über die Schulter. Er hatte sich etwas hinter ihn gestellt und schien die Leute im Eingangsbereich zu beobachten. „ Nein, aber ein anderer Medicnin, der gerade Dienst hat, wird sicherlich Zeit dafür finden. Bitte warten sie solange.“ antwortete ihm die Diensthabende Frau, während sie dann einen solchen versuchte zu organisieren. Mit einem Nicken stimmte er ihr zu, wandte sich jedoch ab und überbrückte mit wenigen Schritten den Abstand zu seinem kleinen Bruder.
    Gemeinsam setzten sich die ehemaligen Teamkameraden auf zwei der Stühle im Empfangsbereich. Wie auch der ranghöhere es zuvor getan hatte, fing auch Yoyo nun an seine Umgebung aufs Genaueste zu Beobachten. Etwas, was er gerne tat, das gab ihm ein Gefühl der Kontrolle. Das Tama nicht hier war, verwunderte ihn leicht, aber das war nicht abnormal, denn sicherlich gab es dafür eine Erklärung, wie, dass sie eine Mission hatte. Würde sie jedoch länger Fehlen, würde er sich anfangen Sorgen zu machen und nachfragen. Länger, das bedeutete für ihn in der Regel mehr als 12 h. Oder weniger. Je nachdem. Aber daran durfte er jetzt nicht denken. An dieses Mädchen, mit dem er sich Spaßeshalber mit Eiji drum prügelte. Natürlich betonten beide, sie sei die schönste Frau auf Erden, wie der Chûnin es gerne ausdrückte, doch in der Wirklichkeit… da gehörte einem anderen Mädchen sein Herz. Nein, auch daran nicht denken. schallte er sich in Gedanken, fuhr sich durchs Haar und blickte erneut durch das Empfangszimmer. Würde es lange dauern einen Medicnin aufzutreiben, der ihm helfen könnte?


out: tut mir Leid, dass er nur so kurz ist. Der nächste wird länger :3
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeDi Jun 04, 2013 1:25 am

.:Firstpost:.

Chiharu seufzte ein wenig entnervt, während sie in dem Pausenraum unweit der Anmeldung saß, friedlich ihren Apfel vor sich hin aß und aus dem Fenster hinunter auf die Grünanlagen starrte. Wie schön, dass sie heute zumindest vor dem Unterricht Ruhe hatte, der aufgrund eines Projektes der jüngeren Schüler ausfiel. Dennoch musste sie dafür natürlich ihren Dienst in der Bereitschaft absolvieren. Andererseits war das tagsüber meist weniger schlimm, als Nachts, denn dann verschob sich ihr Biorhythmus wieder so hässlich, dass sie nach einer Woche Nachtschicht kein Auge mehr zubekam. Rumsitzen war aber irgendwie auch nicht das wahre, schon garnicht, wenn eine Kollegin ebenfalls hier herumsaß und einem das Ohr abkaute mit alten Geschichten, die man bereits zehntausend Mal gehört hatte. Die Blonde musterte die andere, jüngere Iryônin, die gerade von einem jungen Mann erzählte, der bereits jahrelang ihr bester Freund war und es ihr unglaublich angetan hatte. Die Geschichte handelte wohl davon, dass er ihr einmal seine Liebe gebeichtet hatte, sie ihn vor den Kopf stieß und jetzt selbst in seiner Lage war, nur eben Jahre zu spät. Chiharu war sich nicht ganz sicher, ob sie sich gerade Rat von ihr erhoffte oder ob sie das nur einfach mal wieder loswerden wollte.
"Chi, ich weiß nicht, was ich tun soll! Er ist so ein wunderbarer Kerl und... Ach es ärgert mich, dass ich das nicht früher in ihm gesehen habe, wir könnten ein wunderbares Paar sein. Aber das ist das Schlimme an guten Freunden nicht? Irgendwann verliebt sich einer und dann geht entweder alles kaputt oder es wird wunderbar. Gott... Was soll ich nur tun?" Sie plapperte in ihrer Endlosschleife wieder, während die Tokubetsu-Jônin tief durchatmete und weiter von ihrem Apfel abbiss, um danach zu kauen. Dieses Mädchen hielt es auch nur mit ihr aus, weil sie so viel redete, dass Chiharu garnicht dazu kam, irgendwann so gemein oder fies zu ihr zu sein, dass sie weinend wegrennen könnte. Nachdenklich schwangen ihre blauvioletten Iriden aus den Augenwinkeln zu der Schwarzhaarigen, die traurig das Gesicht verzog und es in ihre Hände stützte, während ihre Ellenbogen auf dem kleinen Tisch stützten, auf dem auch der Unterarm von Chiharu lag. "Wie ist das bei dir und Itsuki?"
Die Augen der Frau mit den Narben im Gesicht weiteten sich augenblicklich, sie spürte ein Kratzen im Hals und hustete im nächsten Moment um ihr Leben, denn der Apfel hatte sich durch den Schreck den falschen Weg gesucht. Völlig perplex wandte sie sich ab, holte keuchend nach Luft, als sie mit dem Husten fertig war und sprang von dem Stuhl, um sich der Konversation körperlich zu entziehen. Leider kam sie so aber nicht davon. Sie wurde erwartungsvoll angestarrt. Also schüttelte die Dreiunddreißigjährige den Kopf, holte tief Luft und verdrehte die Augen. "Keiner von uns liebt den anderen, wir sind einfach sehr gute... einfach Freunde." Sie wandte sich abermals ab, ging zum Fenster und verbarg den verräterischen Ausdruck in ihren Augen. Sie wollte nicht über den Senju reden, das war gerade ein ziemlich wunder Punkt.
Doch Erlösung kam in Form einer Schwester von der Anmeldung, die ihren Kopf hereinsteckte und verkündete, dass draußen ein Patient wartete. Beinahe zu schnell ging die Kôshin aus dem Raum, um der Pflegerin zu folgen und mit ihr im Wartezimmer anzukommen. Dort griff sie nach einem Klemmbrett mit einem leeren Formular und einem Stift, bevor sie sich umsah und auf den jungen Mann zuging, der im Wartebereich saß. Ihren halb gegessenen Apfel hatte sie auf dem Weg in den Müll geschmissen. Ihre Augen untersuchten kurz die beiden dort sitzenden und sie legte den Kopf schief. Der eine hatte ein Feilchen. Sah aus wie ein Patient. "Würden sie mir folgen?", bat sie etwas tonlos, bevor sie sich abwandte und vorausging in eines der Behandlungszimmer. Dort angekommen bedeutete sie dem Hellhaarigen mit dem Feilchen sich auf die Liege zu setzen, während sie seine Begleitung auf einen Stuhl verwies. "Mein Name ist Chiharu. Würden Sie mit bitte ihren und ihr Alter verraten?", fragte sie etwas freundlicher, legte das Klemmbrett auf den kleinen Tisch neben der Behandlungsliege und sah den Typen an. "Und was Ihnen passiert ist, natürlich."

out: Ich muss keine Romane haben (; Qualität vor Quantität.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMi Jun 05, 2013 7:36 pm

    Ein Kommen und Gehen herrschte im Empfangsbereich des Krankenhauses von Tsukigakure. Personen, die in das Krankenhaus hineinkamen oder auch eilten und welche, die hinausgingen. Viele Shinobi oder auch Zivilisten wussten jedoch, dass nicht alle hier geeilt werden konnte oder es aus diesem Gebäude hinaus schafften. Schattenseiten wollte kaum einer sehen oder beleuchten. In einem Schatten zu leben, so fühlte es sich für den Chûnin oftmals an, wenn er ein anderes Ich vorgab und durch die Straßen von Tsukigakure zog. Es hatte durchaus positive Seiten seinen jetzigen Rang zu behalten, abgesehen von den familiären Gründen, musste er sich so immerhin nicht mit Genin herumschlagen, die er ausbilden müsste. Vielmehr konnte er noch einigermaßen oft faulenzen. Eine der Beschäftigungen die er am meisten vollrichtete; gleich neben Menschen beschützen. Ob es eine übertriebene Reaktion von ihm gewesen war, als er Raijin angeschrien hatte wegen Haruhi? Akeno hatte solche Worte bereits oft gehört, war jedoch nicht der Überzeugung, dass sie stimmen würde.
    Die Arme hinter dem Kopf verschränkt lehnte Yoyo an der Wand, behielt jedoch noch die Füße auf dem Boden. Wie schön es doch wäre, wenn jetzt ein Stuhl vor ihnen stehen würde, wo er sie darauf abstellen könnte. Doch auch wenn sein Äußeres vielleicht etwas schläfrig wirkte, so waren seine Augen doch wach. Kontrolle war wichtig, Kontrolle war sein Leben und wahrscheinlich traute man ihm Intelligenz oder Auffassungsvermögen nicht zu, aber er beobachtete. Denn ohne die Beobachtung wäre er sicherlich schon in die Klinge hinein gerannt. Sein Ausdruck war dennoch kühl, desinteressiert und doch lag dort diese Genervtheit in seinen Zügen. OB es daran lag, dass er auf einen Medicnin wartete? Das würden wohl Personen denken, die ihn jetzt betrachten würde. Doch in seinem Inneren gab es mehr Gründe. Dieser Augenblick war einer der wenigen, in dem er sich fast so geben konnte wie er sich fühlte. Ruhig, beobachtend und genervt, weil er nicht wusste wo seine beste Freundin war und ihn das doch irgendwie wurmte, aber vielmehr weil er sich ausmalte, was zu Hause passieren würde, wenn dieses Feilchen nicht verschwinden oder Raijin die Klappe nicht halten konnte.
    Als er gerade das Wort an Eiji wenden wollte, bemerkte er eine Frau mittleren Alters, die auf beide zukam. Weswegen sie einem auffiel, war jedoch nicht nur diese Tatsache, sondern auch ihr sonderbares aussehen. Eine Medicnin im weißen Kittel, die eindeutig in ihrer Vergangenheit einiges erlebt hatte, denn wie Akeno selbst zu berichten hatte, Narben erzählten Geschichten und eine eben solche zierte ihre eine Gesichtshälfte. Doch von zieren konnte wohl bei so etwas keine Rede sein. Ob sie dadurch wohl in ihrer Seefähigkeit eingeschränkt war oder ist?, fragte sich der Chûnin in Gedanken als er sie weiter beobachtete. Langsam nahm er seine Arme hinunter und legte die Hände auf den Schoss, immer noch fixierten seine Augen die Frau, deren Abstand zu ihnen sich mit jedem Schritt verringerte. Als sie vor ihnen stand, musterte sie beide und wandte dann das Wort an Yoyo. Es war wohl nicht sehr schwer zu sehen gewesen, wer der Patient war.
    Ohne zu antworten stand der Chûnin auf und folgte der Älteren Frau in eines der Behandlungszimmer, wo Eiji auf einen Stuhl und er auf die Liege setzten. Doch Yoyo dachte in Gedanken bereits an seine Hängematte, an die er durch die Liege erinnert wurde, er müsste sie später unbedingt irgendwo aufhängen und ein Nickerchen machen, nach so viel Aufregung an diesem Tag hatte er sich das doch verdient ! Akeno schätzte die Medicnin nun doch etwas freundlicher ein, hatte sie doch erst mit einem sehr desinteressierten Ton gesprochen, den er von einigen Ärzten kannte, die bereits des Arbeitens müde und die Euphorie der Anfänger verloren hatten. Damit erinnerte sie den jungen an seine ehemaligen Teamkollegen und Medicnin Tama, die es verstand tonlose Befehle zu geben, wenn er sich mal wieder verletzt hatte. Doch er mochte Medicnin, das war nämlich das praktische an ihnen, sie konnten ihn (fast) immer zusammen flicken.
    Yorawa’a Akeno Toyo, 20 Jahre.“ gab er präzise an Informartionen zurück. Normalerweise hatte er es nicht damit Informationen an andere preis zu geben oder Fragen zu beantworten, vor allem nervte es ihn im Krankenhaus so oft alles wiederholen zu müssen, doch wusste er auch, dass es hier nötig sein würde, wenn er jetzt wollte, dass jemand sich das anschaute. Doch dass er nicht immer alles jedem genau sagte und erklärte merkte man an seiner zweiten Antwort. Was sollte er denn auch sagen? Das er einen Streit provoziert hatte und sich über Dinge aufregt hatte und Raijin begegnet war und einfach alles erzählen? „ Ich habe mir Prügel von jemand eingefangen, der stärker ist als ich, weswegen ich nun eine blaue Wange habe und durch die Luft geflogen bin. Die Landung war ziemlich hart. Ich denke höchstens Prellungen und keine Brüche.“
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Jun 10, 2013 5:34 pm

out: Sorry, dass der Post so spät kommt v__v

Chiharu musterte ihren Patienten eine Weile, bevor der seine Antwort gab und sie sie ohne weiteres Nachfragen in den Behandlungsbogen eintrug, um danach den Stift zwischen zwei Fingern zu rollen. Seufzend zog sie sich den rollenden, lehnenlosen Hocker unter dem Tisch hervor, stellte ihn nach oben, sodass sie auf Augenhöhe mit Akeno war und sah ihn weiter an. Seine Geschichte, was er sich getan hatte war etwas vage, aber sie war ja nicht blöde oder begriffsstutzig und konnte sich vorstellen, dass er ihr einfach keine private Geschichte auftischen wollte. War ja auch absolut nicht nötig. Solange sie wusste, wobei es vorgefallen war, ob innerhalb oder außerhalb des Dorfes und ob eine Straftat bestand, war alles in Butter. Da er aber offenbar nicht irgendwem die Schuld daran geben wollte, ging sie vorerst davon aus, dass es womöglich ein Streit unter Freunden war. Immerhin kam es bei Shinobi leider öfter vor, dass sie ihre Fäuste einsetzten, gerade wenn sie jung und ungestüm waren und mit ihrer Kraft nicht wussten, wohin.
"Ich gehe davon aus, dass kein Alkohol im Spiel war.", murmelte sie vor sich hin. Sie hatte nichts gerochen und allgemeinhin eine eher empfindliche Nase, sodass sie eben davon ausging, dass nichts dergleichen passiert war. Außerdem war die Tageszeit dazu auch etwas seltsam. Schweigend kreuzte sie einige der unwichtigeren Dinge auf dem Blatt Papier an und verfluchte gedanklich mal wieder Statistiken, Akten und Bürokratie. Ihr ging das alles leicht auf den Senkel, aber ihre Gesichtszüge blieben glatt und neutral, bevor sie den Stift ablegte, direkt vor ihren Patienten rollte und ihn eingehend musterte. Kurz rieb sie ihre immer kühlen Finger aneinander, um ihn nicht zu erschrecken, griff sanft in sein Gesicht, um die lädierte Wange sachte zu berühren. Ihre blauvioletten Augen konzentrierten sich lediglich auf das Fleckchen Haut und sie atmete ruhig und tief durch, um sich besser in Gedanken halten zu können. Nach einigen Augenblicken leuchtete ihre Hand in grünem Heilchakra auf, sodass sie sein Gesicht auf Brüche untersuchen konnte. Wirklich etwas finden tat sie nicht, den Ansatz zu einem Haarriss, aber nichts, das man als Bruch oder angebrochen bezeichnen könnte. Er hatte einfach heftig was auf die Nase bekommen und ein Feilchen.
Nachdenklich nahm sie die Hände zuerst von seinem Gesicht, bevor sie Akeno wieder ansah. "Es ist nichts gebrochen, tatsächlich. Ich werde das Hämatom heilen und die Schwellung mindern, davon wird es aber nicht völlig verschwinden. Ihr solltet die Wange danach weiter kühlen.", erklärte sie langsam, bevor sie kurz notierte, was sie bei ihrer Untersuchung herausgefunden hatte und was sie jetzt tun würde. Immerhin musste brav alles protokolliert werden. Zumindest im Krankenhaus. Danach legte sie den Stift wieder ab, sah ihn an und rang sich ein schmallippiges Lächeln ab, bevor sie ihre Hand wieder an seine Wange legte und das grüne Heilchakra diesmal nutzte, um das Hämatom, also das gesammelte Blut abzuleiten, sodass es weniger auf die Stelle drücken würde, verblassen würde und die Schmerzen geringer werden würden. Nach wenigen Minuten war die Arbeit getan, die Augen der Blonden öffneten sich und sie musterte seine Wange kritisch.
Sah doch ganz annehmbar aus.
"Haben Sie sonst noch Schmerzen? Sind sie auf dem Kopf aufgekommen?", fragte sie, immerhin hatte die Iryônin seinen Bericht gehört und war sich bewusst, dass junge Männer gern Helden spielten und Dinge herunterhandelten. Auch wenn sie herkamen, wie Akeno es tat, anstatt sich zu Hause hinzulegen und zu erklären, dass alles schon wieder gehen würde. Vielleicht war er ja auch einfach eitel? Der bläuliche Schimmer an der Wange war jedenfalls besser, als das kräftige Hämatom zuvor. Die Augen auf den Bericht wendend, schob Chiharu diese Gedanken aber vorerst beiseite. "Ich würde die anderen Stellen gern ebenfalls untersuchen, nur für den Fall, dass wir etwas übersehen könnten."
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeSo Jun 16, 2013 2:21 pm



      Selbst als Akeno noch sprach ruhten seine Augen keineswegs auf seinem Freund  oder der Umgebung, vielmehr fixierte er die Medicnin, die ihrer Pflicht nachkam. Wenn er sie beobachtete, würde er nicht nur mehr über sie erfahren, sondern auch sie besser einschätzen können, dass würde wiederum bedeuten, die Dinge besser unter Kontrolle behalten zu können. Auch wenn er dies tat, hieß das nicht, dass er einen schlechten Eindruck von ihr hatte. Im Gegenteil, immerhin mochte er Medicnin, die einen wieder zusammenflickten – zumindest für den Anfang gab das Pluspunkte und dafür, dass sie keine Frau schien, die sehr viel redete. 


      Auch wenn der Chûnin nicht sonderlich davon überzeugt war, dass sie seiner Geschichte Glauben schenkte, bewunderte er es doch, dass sie zumindest keine weiteren Fragen stellte. Es gab genug, die dies sicherlich getan hätten. Nicht alles würde er jedoch sofort jedem preisgeben. Eine Angewohnheit, an denen schon viele es mit einer Freundschaft aufgegeben hatten. Der Junge erzählte wenig über sich selbst und fragte doch sein Gegenüber aus, was nicht jedem wirklich passte. In Eiji hingegen hatte er bereits früh einen Freund gefunden, vor allem da er dies auch akzeptierte und dem blonden Jungen Zeit gab. Dies sollte sich auszahlen, denn mit den Jahren erfuhr der jetzige S-Jônin so einiges, was andere nicht über ihn wussten, wenn nicht alles.  


      Chiharu trug alles in ihren Zettel auf dem Klemmbrett ein, rollte den Stift zwischen ihren Fingern und setzte sich schließlich auf einen herangezogenen Hocker. Auf der Augenhöhe mit Akeno konnte nicht nur sie ihm, sondern auch er ihr viel besser in die Augen sehen. Wie immer hatten seine Augen diesen gewissen genervten Ausdruck, wer sich mit Menschen auskannte, wusste, dass dort noch mehr lag. Er brauchte einen Moment bis er auf ihre Aussage, vielmehr Feststellung hin nickte. Doch ob die Medicnin dies gesehen hatte, war fraglich, immerhin kümmerte sie sich erneut um die Papiere und kreuzte auf diesem herum. Ungefähr konnte er sich vorstellen, was sie dort tat, er war immerhin schon oft genug hier gewesen. In Gedanken fragte er sich genervt, warum er sich hier eigentlich nicht bereits häuslich einquartiert hatte, während er seinen Blick kurz zu seinem besten Freund Eiji hinüber wandern ließ. Desinteressiert wartete er auf dem Stuhl, wobei er immer so kühl zu blicken schien, was sollte er auch in diesem Moment großartig machen? Etwas anderes wäre es sicherlich gewesen, wenn Chiharu nun Tama gewesen wäre, aber dem war ja nicht so. Das brachte den Jungen zurück auf den Gedanken, nach seiner Teamkollegen. Wo war sie? Zuhause? 


      Jäh wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als Chiharu sein Gesicht erfasste. Verärgerung blitze ihn ihm auf, das kam davon, wenn man die Dinge nicht unter Kontrolle hielt, man wurde überrascht. Mit eiserner Miene ertrug er es als die Medicnin seine Wange sacht berührte, wenn es ihn somit trotzdem schmerzte, gab er es nicht zu.  Aus dem Augenwinkel heraus bemerkte er das grüne Heilchakra. Es dauerte nicht lange und doch eine Weile, ehe sie ihre Untersuchung abgeschlossen hatte, ihm erneut ansah und seine Bemerkung bestätigte. Tatsächlich war somit nichts gebrochen und auch wenn er seine Wange danach weiter kühlen sollte, würde es somit fast verschwinden. Eine Aussicht die ihm einerseits gefiel, andererseits nicht. Würde man es sehen, würde seine Mutter trotzdem spätestens beim nächsten gemeinsamen Essen Fragen stellen. Erneut nickte der Junge, während sie sich wiederum um den Papierkram kümmerte, bevor sich um die Heilung gekümmert werden sollte. Er merkte dabei, wie der Schmerz etwas weniger wurde und als Chiharu seine Wange kritisch musterte, konnte er sich vorstellen, dass sie zum einen fertig zum anderen jedoch auch immer noch etwas zu sehen musste sicherlich – zumindest nach ihren Worten. Irgendwo würde er später eine spiegelnde Oberfläche finden, doch bisher beließ er es bei seiner kühlen Miene. „ Danke.“ sprach er aus und merkte sogleich, dass es stimmte. Tatsächlich gab es diesen kleinen Schmerz nicht mehr, wenn er den Mund aufmachte. Während er ihren nächsten Worten lauschte berührte er selber kurz seine Wange. Wahrscheinlich würde es nicht, nein es würde schlimm ausfallen. Es waren ja nicht wirklich die Worte, die einem das übermittelten, was seine Mutter sagte, es war der Blick. Zwar störte es sie nicht, wenn ihre Kinder sich prügelten, doch wenn sie den Grund und die Gegebenheiten erfahren würde, dann…! Ja nun. Es war noch etwas Zeit erstmal.  „ Nein, ich habe keine weiteren Schmerzen. Ich habe mein Bestes gegeben nicht zu stark auf den Kopf aufzukommen, doch jegliche konnte ich nicht verhindern. Ja das können sie gerne tun.“ 


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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 4:48 pm

~ Kurzer Timeskip nach dem Plot ~

Zwei Tage war der große Ansturm jetzt her und erst heute war wieder halbwegs Ruhe im Krankenhaus eingekehrt und der normale Betrieb stellte sich langsam aber sicher wieder ein. Trotzdem waren wohl so ziemlich alle hier noch im Stress und in der Phase, in der sie langsam aber sicher überarbeitet wurden. Mit geschlossenen Augen warf sich Chiharu kaltes Wasser ins Gesicht, richtete sich wieder auf und trocknete ihre Haut mit ihrem Handtuch wieder ab. Sie spürte die Müdigkeit langsam wieder in sich hochkriechen und es war nicht zwangsläufig notwendig, dass man ihr ansah, dass ihre Schicht bald vorüber sein würde und sie eigentlich nurnoch nach Hause wollte, um sich in ihr Bett fallen zu lassen. Es war ja nicht so, als hätte sie sich während der Invasion der Rebellen die nicht vorhandenen Eier geschaukelt, sie hatte aus einer hirnrissigen Idee heraus die Leitung des Lazaretts übertragen bekommen und dort für alles sorgen müssen, gleichzeitig aber auch selbst Patienten behandelt. Kopfschüttelnd schob die Blonde die Erinnerungen beiseite und verzog leicht das Gesicht. Sie sollte irgendetwas dagegen unternehmen, dass sie so grottig schlief, wie sie es tat, das war nicht gerade hilfreich beim Ausruhen. Aber was sollte es. Erstmal würde sie sich mit anderen Dingen befassen müssen.
Schweigend packte sie ihre Sachen wieder in ihren Spind, bevor sie ihren Kimono zurechtzog und sich auf den Weg machte, einer Anweisung nachzukommen, die sie erreicht hatte. Es war nicht so, dass sie sonderlich erpicht darauf war den Jüngling kennen zu lernen, den man allen Anstands zum Trotz vor ihrer aller Nase auf den Posten des Leiters dieser Einrichtung verfrachtet hatte, aber wenn er rief, musste sie eben springen. Dass ihr das nicht schmeckte, dürfte jedem klar sein, der sie kannte. Aber ihr schmeckte öfter etwas nicht und das machte sie bei der Arbeit nicht unbedingt erträglicher. Innerlich fragte sie sich immer noch, warum sie den Typen nicht einfach weggeschickt hatte, als er eine völlig fremde, dem Tod so nahe Person angeschleppt hatte. Die Anweisung, alle Verletzten zurück zu lassen, hatte doch irgendwie im krassen Gegensatz dazu gestanden, dass man tatsächlich ein Lazarett eingerichtet hatte. Aber solche schizophrenen Anwandlungen gab es ja des öfteren in Dörfern.
Während die Frau also den Gang entlangging, die Notaufnahme verließ und sich auf den Weg machte, zu einer der Stationen zu gelangen, auf der die Dame lag, deren Leben sie gerettet hatte, hing sie ihren Gedanken nach. Wie immer einer der seltenen Momente, in denen sie keinen mürrischen Gesichtsausdruck trug. Sie hatte immer Mal nach der Frau gesehen, aus reiner Neugierde, ob sie sich an irgendetwas erinnern konnte, aber ihre Amnesie schien keine Anstalten zu machen, ihr besonders viel zurück geben zu wollen. Wenigstens ihre körperliche Verfassung war mittlerweile weitaus besser, als vor zwei Tagen. Tief durchatmend stoppte sie vor dem Zimmer, in dem sie erwartet wurde... oder erwartet werden würde? So sicher war sie sich da nicht. Dennoch hob sie die Hand und klopfte an, um weder Selvaria noch sonst jemanden zu erschrecken oder unhöflich einzudringen, ohne, dass es erwünscht war.
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Reijarmo Kensaku
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Reijarmo Kensaku

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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Sep 16, 2013 11:55 am

Wiedereinstieg nach Update
(cf: kleines Gasthaus)  


Gedankenverloren mit der Körpersprache eines Spielers der gerade bei 21 und 7 mit 22 Punkten gegen die Bank verloren hat schlich Reijarmo, seines Zeichens Chefarzt und quasi Gesundheitsminister von Tsukigakure über die von Neonlicht durchfluteten  Gänge des Krankenhauses, huschte sprunghaft mit seinen Daumen über seine  Fingern die Hände dabei  in den Tiefen der weiten Taschen seiner schwarzen Stoffhose versunken, die schläfrig erscheinenden Augen wirkten Starr und auf den Gang vor sich gerichtet, beobachten aber in Wirklichkeit zugleich noch immer das hektische Treiben  welches wie Schattenspiele eines Lagerfeuers in der Peripherie seinen Blickes undeutlich und doch eindeutig blieben.  Unscheinbar fast unmerklich verlagerte er seinen Kopf um wenige Grad nach hinten, ging seinen Gedanken nach, ja  derzeit war die Auslastung des Krankenhauses durchaus als Wirtschaftlich gesund zu betiteln, genau genommen waren sie sozusagen vollständig ausgelastet und mussten schon minderschwere Fälle durch ambulante Betreuung versorgen, wer weiß vielleicht würde allein dieser Überfall schon sein geplantes Hospiz vorfinanzieren, oder zumindest  würde dadurch genug Eigenkapital bestehen um die Dorfleitung von einer Kreditbewilligung zu überzeugen.  Ein junger Arzt, huschte an ihm vorbei, seine federnenen Schritte ließen sein Stethoskop auf und ab springen,  Reijarmo betrachtete den Mann nur für die Dauer einer Fixation ehe er wieder den Gang als ganzes betrachtete, vermutlich wieder irgendeine gerissene Naht, eine schlecht fixierte Arterie  oder irgendeine andere Art  Chirugischer Notfall, dies war ihm  ehrlich gesagt auch relativ egal. Sonst starben die Patienten durch Herzinfarkt oder an Krebserkrankungen und derzeit verlagerte sich das Gewicht der Statistik einfach ein wenig, mehr bedeutete für ihn diese Phase schon nicht wobei. Bei diesem Gedanken blieb er kurz mitten auf dem Flur stehen und legte seinen Kopf ein wenig schräg, eigentlich war dies auch ein Argument für eines seiner anderen Anliegen mehr Iryonin die dauerhaft stationär arbeiten sollen anstatt auf Missionen als Tontaube zu enden. Doch genug von diesen Gedankenspielen immerhin war er Ausnahmsweise mal nicht in seinen Büro, hatte Ausnahmsweise mal keine Zahlen vor sich liegen sondern konnte sich den in seinen Augen Luxus erlauben einen Patienten zu behandeln, Zimmer 26 Stock 3, eine Patientin mit Retrogarde Amnesie sowie diversen Schnittverletzungen deren Wundheilung bislang unauffällig war.  Ihr größtes Problem war vielmehr das sie eine Patientin von seinen Gnaden war und er sich so langsam Gedanken darüber machen musste wie es nun mit ihr weitergehen soll,  nur was mit einer Frau machen die nicht mehr als  ihren eigenen Namen weiß? wie hieß sie noch gleich..  Nein Namen waren definitiv nicht die Stärke des Weißhaarigen, für ihn war jeder Patient nur eine Nummer die durch ihre Krankheiten eine Persönlichkeit erhielt.
Er bog auf den Flur zur Station  3b ein, eigentlich eine Gastrologische Abteilung, aber gut auch ein Herzinfarkt hat ein wenig Durchfall  daher  war es für ihn naheliegend gerade diese Station auch als einen Puffer für die anderen Stationen zu nutzen,  er kam am Schwesterzimmer vorbei hob freundlich zum Gruße die Hand was die drei dort sitzenden Frauen mit einen offensichtlich nur gespielten Lächeln erwiderten, ja er war noch nicht wirklich sonderlich beliebt, aber de facto hatte er auch nichts anderes erwartet, immerhin war er noch eine tabula resa und zugleich urplötzlich deren chef und das in einem Alter wo man erwarten musste das er gerade erst mit seiner klinischen Laufbahn beginnen würde. Wobei gut ihn waren diese Umgangsformen noch immer lieber als jene Angestellten die sich mit Einsatz von Worten ober bestimmten Segmenten ihres Körpers bei ihm einschleimen wollten, früher wäre er bestimmt auf derartiger Offerten eingegangen, mittlerweile amüsierte es ihn aber eigentlich nur noch,  wenn sie schon ihn nicht vertrauten sollten sie doch wenigsten den Urteilsvermögen der Person trauen die sie die Treue geschworen haben,  und die Person hätte wohl kaum einen Naivling auf eine noch immer relativ bedeutende Position befördert, ein kurzes Klopfen ehe er eigentlich auch schon unverzüglich das Einzelzimmer der Patientin eintrat.
Im Zimmer nahm sein Blick erst einmal den Raum im Ganzen war, sah ein einzelnes typischen Bett erfasste kurz den Namen auf dem Klinikbett, Yusuka Atatu, nicht der richtige Name sondern der Name unter dem die Auswärtige für die Akten geführt wurde, Atatu selbst war noch während des Einsatzes ihren Wunden erlegen und wartete in einer Urne darauf ihrer Familie übergeben zu werden.
Danach glitt sein Blick weiter auf eine weitere Frau die sich mit ihm im Zimmer befand und wie er zum Personal gehörte, zumindest kam ihm ihr Gesicht bekannt vor und er wusste das er ihre Akten gelesen hatte, auch wenn er sich gerade im Beug auf ihren Namen unsicher war.  Vorerst hob er nur kurz die rechte Hand zum Gruße, ehe er mit seiner für ihn typischen sanften aber zugleich irgendwie kindlich vergnügten Stimme das Wort ergriff
wie schön dass sie trotz der Hektik der letzten Tage Zeit für mich erübrigen konnten, Nach diesen Worten drehte er sich von der Patienten ab  in Richtung des Desinfektionsmittelspenders, drückte dessen Kopf ein verteilte die dünnflüssige und steckend riechende Maße in reibenden Bewegungen auf seinen Händen sagte währenddessen
Wenn ich mich nicht gänzlich wenn nicht sogar Grundsätzlich falsch erinnere waren sie zumindest dabei als die Patientin aufgenommen wurde,  daher würde ich sie bitte mir einmal einen Bericht zu liefern, kurz die Nahtstellen zu beschreiben und zu zeigen sowie die Patientin nach ihren ermessen zu untersuchen
Er schüttelte seine Hände kurz ab, lief dann neben das  Bett der Patienten und reichte ihr die Hand
Guten Tag Reijarmo Kensaku sozusagen Chefarzt  dieses Krankenhauses erfreut sie kennenzulernen.
Nach diesen Worten wandte er sich wieder von der Patienten ab, ging in die linke Ecke des Zimmers und wollte erst einmal abwarten und beobachten was seine Kollegin nun machen würde, ihm war  nur wichtig zu sehen wie sie die Patientin behandelte ob sie sie nur fachlich korrekt im Eilverfahren durcharbeitet oder ob sie trotz der Hektik der letzten Tage auch einem Kuckukskind mit einer schwer beschreibbaren Hingabe behandeln würde.
Zugleich komme ich nicht umhin zu denken das mir die Patientin seltsam bekannt vorkommt, aber vielleicht hat sie auch einfach nur ein Allerweltsgesicht … Sel war ihr Name oder?
Nein er verband nichts mit diesen Namen,  doch wollte er sich nicht mit solchen Bagatellen beschäftigen sondern wartete mit einem leichten Lächeln auf die Arbeit seiner Kollegin
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Sep 16, 2013 2:43 pm

nach dem Tsuki-Plot, TS 2 Tage

Wenn eins nervte, dann waren es diese ganzen Schläuche, Schmerzen, Betäubungsmittel, unfreundlichen Schwestern und in der ersten Nacht sogar eine längere Bewusstlosigkeit. Seit dem ganzen Morphium, das sie bekommen hatte, konnte Selvaria nicht mehr klar denken. Erst seit heute Morgen lichtete sich der Nebel, weil sie gestern Abend die letzte Dosis bewusst verweigert hatte. Einerseits wurmte es sie zwar, dass sie kein Erinnerungsvermögen aufzuweisen hatte, andererseits wollte sie trotz dessen nicht wie ein geistig Behindeter irgendwo liegen mit halb verdrehten Augen und nicht fähig, irgendwem vernünftig Rede und Antwort zu stehen. So war sie heute zwar etwas verkrampfter aufgewacht, weil ihre Glieder schmerzten, aber immerhin hatte sie die Augen ohne diesen fremden Nebel im Sichtfeld öffnen können. Umso unschöner war dafür die Feststellung eines dicken Pflasters an ihrer Schläfe, das nur wehleidig von ihren silbernen offenen Strähnen verdeckt wurde. Sie hatte es nur einmal gewagt, es anzufassen, war zusammengezuckt und hatte es sofort unterlassen. Keine Minute später war eine Schwester reingeplatzt und sie saß neben ihren Arbeiten schuldbewusst im Bett, sah ihr dabei zu und bekam kein Wort über den Mund. Doch die Schwester hatte sie glücklicherweise seit heute Morgen nicht mehr gesehen. Es waren zwei andere Frauen ab und zu da gewesen, nun dieser Besuch, wobei die Iryônin aus dem Lazarett dabei war und ein weißhaariger Arzt. Irgendwo hatte sie den schon mal gesehen, stellte Sel zuerst in sich fest, jedoch dachte sie dabei nur an die Tage, seit sie im Krankenhaus lag und dieser Kensaku sie behandelte. Irgendwo gab es hier sowieso zu viele Angestellte, um sie sich alle zu merken, aber den Chefarzt und die, die ihr das Leben neben diesem Toru gerettet hatte - sie blieben als Erste im Namensregister der Sakiyurai hängen. Ebenso die Gesichter dazu. Da Selvaria heute nüchterner war, prägte sie sich das von Reijarmo bewusst gut ein, um es nicht wieder aus dem Gedächtnis zu verlieren. So wie sie es wohl mit allen tat, die irgendwie wichtiger erschienen als nicht über ihre berufliche Funktion hinaus. Grübelnd, aber mit einem scheuen Lächeln erwiderte sie den Handschlag für eine Begrüßung, wobei eine Kanüle an ihrer Armbeuge einen Schlauch mit sich zog. Elendige Dinger. Irgendwie hatte die Silberhaarige das Gefühl, ihr Blut wäre der reinste Cocktailkreislauf mit irgendwelchen Inkredenzien, die unaussprechlich waren. "Guten Tag", erwiderte die 33-Jährige einsilbig zweisilbig. Danach nahm sie die Hand wieder zur Seite, bemühte sich darum, sich aufzurichten und saß halbwegs aufrecht, sodass ihre Bettdecke ihre Beine verdeckte und das jämmerliche Patientenhemd sie aussehen ließ wie eine Demenzkranke. Das Haar fiel wirr über Rücken und Schultern, hing ein wenig im Gesicht und die gelben Augen waren zur Hälfte geschlossen. Bemüht sah sie die beiden Anwesenden an. Was diese wollten, war ihr nicht ganz klar. Sie wusste immer noch nichts über sich selbst, weder Name noch Herkunft. Objektiv gesehen stand lediglich fest, dass der Mann, der sie zu Chiharu getragen hatte, ihr altes Shinobi-Stirnband einkassiert hatte. Und da sie darüber auch nichts wusste, konnte sie dazu keine Stellung beziehen. Sie war lediglich dankbar, dass man sie nicht hatte sterben lassen trotz mürrisch wirkender Gesichter und diesen nationalen Unterschieden. "Kensaku kann ich mir merken", sagte sie nun mit einem freundlichen Lächeln und hob ihre rechte Hand, um mit ihren Fingern bis 3 zu zählen. "Der erste heißt Toru." Sie sah auf den entsprechenden Finger und berührte danach ihren Zeigefinger mit der Kuppe des jeweils anderen, wobei sie den Blick hob und die andere Frau im Zimmer freundlich ansah. "Die Zweite wart Ihr." Dann zog sie die Brauen zusammen und machte einen ratlosen Schmollmund. Beinahe wirkte sie dabei jugendlicher als sie wirklich war. "Aber ... vorgestellt habt Ihr euch noch nicht oder?"
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Sep 16, 2013 7:46 pm

"Ich hatte eine Wahl? Das hat mich niemand wissen lassen." Chiharu trug die Arme locker verschränkt vor der Brust, während sie ihrem neuen... Chef - zumindest was das Krankenhaus anging - antwortete. Es war ja nun wahrlich nicht so, dass sie freiwillig hier antanzte, man hatte sie schließlich herzitiert. Sie hätte genauso gut ihre restliche Schicht in der Notaufnahme zuende bringen können und vermutlich mehr Menschen geholfen, als sie es jetzt tun würde, denn hier stand sie in erster Linie herum. Nachdem nämlich die zaghafte Stimme der verletzten Frau sie hereingelassen hatte, war sie eingetreten, hatte kurz herumgestanden und sie begrüßt, bevor der Herr eingetroffen war. Effektiv stand sie also nur herum und würde es vorerst weiter tun.
Schweigend ließ sie also die Musterung über sich ergehen, erwiderte den Blick des Hellhaarigen und lauschte seinen Worten. Er hatte also nur wissen wollen, wer die Frau ohne Namen aufgenommen hatte? Interessanterweise hatte sie diesbezüglich noch gar kein Ärger erwischt, aber sie würde auch nicht danach fragen. Möglicherweise hatte Toru die Standpauke abgefangen, andererseits war es wohl eher keinem aufgefallen, außer dem hier stehenden Typen, der jetzt eben damit umgehen musste, dass hier eine Frau lag, die offenbar nicht zum Dorf gehörte. Niemand hier suchte nämlich nach ihr. Andererseits wäre es genauso gut möglich, dass es einfach niemanden gab, der suchen konnte oder wollte. Wäre bei ihr selbst wohl genauso.
Seufzend legte sie den Kopf leicht schief. Mit seiner Bitte erregte er unwillkürlich ihren Unmut. Warum sollte sie ihm jetzt vormachen, was er genauso gut selbst konnte? Wozu war er hier vor aller Nasen gesetzt worden, wenn er seine Arbeit nicht selbst machte? Es war keineswegs so, dass sie ihm nicht gönnte, diesen dämlichen Platz zu haben, es war ihr egal, solange er sich nicht aufführte, als hätte er auch nur ansatzweise das Recht dazu, sie herumzuschubsen. Immerhin saß auf diesem Platz auch nur wieder eine Person, die sinnlosen Papierkram erledigte, statt mit ihren Fähigkeiten anderen Leuten zu helfen. Doch fürs Erste wurde ihre Aufmerksamkeit abermals abgelenkt, eher wurde sie aus ihren Gedanken geholt, als die Fremde sie ansprach.
Überrascht zuckten ihre blonden Brauen in die Höhe und sie musterte die Frau. Hatte sie gerade tatsächlich nach ihrem Namen gefragt? "Mein Name ist Chiharu. Ich habe ihn Euch bereits genannt, aber durch die Schmerzmittel war euer Rauschzustand Eurem Gedächtnis wohl nicht zuträglich. Ich war ein paar Mal hier in den letzten zwei Tagen, nur um zu sehen, ob ihr nun mehr wisst." Ihre Stimme klang ruhig und besonnen, völlig frei von dem Ärger, den sie innerlich empfand. Immerhin konnte die Frau ja nichts dafür, dass sie selbst nicht in bester Verfassung war. "Toru war der Mann, der Euch zu mir brachte." Sie wollte es nur erwähnen, womöglich das Gedächtnis stützen, wenn sie es selbst nicht mehr wusste. Und wenn doch, dann würde sie es eben nur bestätigen, damit sie sicherer wurde. Immerhin war es für sie nicht einfach, in einer völlig fremden Umgebung, ohne Erinnerungen daran, wer oder was sie überhaupt war.
Leise seufzend wandte sie ihren Blick wieder dem Mann im Raum zu.
"Ich wüsste gerne, was das soll", bemerkte sie ruhig. "Mein Bericht liegt in ihrer Akte, ich habe sie nicht genäht, ich habe sie geheilt. Wenn sie Nähte hat, war das jemand nach mir, womöglich weil sie nach dem Transport wieder aufplatzten. Ich bin nicht mehr ihre behandelnde Ärztin und nicht zuständig für ihre Untersuchung." Nur kurz schwieg sie, nagte - wie es ihr eben eigen war - innen an einer Narbe ihrer Unterlippe, während sie ihre Worte abwog und ihr Gesichtsausdruck deutlich fragend war. Sie hatte keine Lust sich von jemandem über die Schulter sehen zu lassen, dessen Absichten sie nicht kannte und der all das genauso gut selbst tun könnte. Wenn Yui ihr über die Schulter sah, lernte sie wenigstens. Schweigend ging sie zu dem Desinfektionsmittel und desinfizierte ihre Hände.
"Wenn euch irgendetwas davon interessieren würde, wärt ihr allein weitaus schneller. Wenn ihr mich vorführen wollt, viel Spaß dabei." Kopfschüttelnd wandte sie sich an Selvaria, lächelte nur kurz, um ihr zu signalisieren, dass das nichts mit ihr zu tun hatte. Dennoch konnte sie ruhig hören, wenn man sie eben dazu benutzte, jemand anderen zu beobachten, bei dem, was er tat. "Wie geht es Euch? Ich habe gehört, ihr wollt keine Schmerzmittel mehr", erkundigte die Kôshin sich, musterte die Patientin kurz und verfolgte von ihrer Armbeuge den Weg von der Kanyle über den Schlauch hin zum Tropf. "Wenn es Euch nichts ausmacht, würde ich mir gern eure Wunden ansehen."
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeDi Sep 17, 2013 11:05 am

Interessiert lauschte er der junge Frau dabei wie sie nicht einmal Zaghaft wenige Worte formte, kein eindeutiger Akzent, bislang keine spezifischen Duktus der zusätzliche Rückschlüsse auf ihre Herkunft geben könnte,  nein er hatte nicht angenommen binnen drei Sätzen ein Portrait der Frau erstellen zu können dies war im eigentlichen Sinne auch nicht seine Aufgabe vielmehr ließ ihn die erneute Nachfrage der Patientin nach dem Namen  von, wie er nun auch wieder wusste Chiharu aufhorchen, waren vielleicht noch weitere Module innerhalb ihres Gedächtnissystems beschädigt worden? Gut die retrograde Amnesie war Fakt, die exakte Ausprägung müsste er noch in ein paar weiteren Tests definieren um dann weiterzusehen, doch deute sich auch vereinzelt eine anterograde  Amnesie an? Gut Morphin besaß neben einer Vielzahl anderer unerwünschter Wirkweisen ein gewisses Risiko für Gedächtnislücken erzeugt durch Black outs an. Er zog die Augenbrauen kaum merklich ein wenig zusammen,  eigentlich war ihn bei den Dosierungen nichts unverhältnismäßig  vorgekommen,  er konnte dies bei Zeiten noch einmal überprüfen,  wobei er sich zugleich auch dachte das die junge Frau vielleicht auch einfach nur ein vergleichbar schlechtes Namengedächtnis wie er haben könnte und dies in ihrer allgemeinen Verwirrung nun durch diese Frage überspielte.
Auf die Frage oder wie Rei fand Vorwürfe  der jungen Blonden Ärztin reagierte seine Mimik  nicht einmal, unverändert lächelte er wie ein Buddha aus der Ecke des Zimmers in Richtung der beiden Frauen.
Ich möchte das auch die Patientin  darüber in Kenntnis gesetzt wird welche, sagen wir dazu ruhig Verkettung von Umständen sie in unser sicherlich hervorragendes Haus geführt hat, welches aber sicherlich kein Hotel ist indem man ohne einen besonderen Grund ein und ausgeht nicht wahr?  
Die Worte waren wie ein warmer Strom über seine Lippen geflossen,  zugleich wand er mit dem letzten Wort auch vorerst kurz seinen Blick ab und sah über die Schulter hinweg durch das Fenster in Richtung des blauen Himmels,  scheinbar waren die Bewohner von Tsukigakure alle stolz und schnippisch, zumindest konnte er sich nicht vorstellen das es allgemein überall üblich war einen Vorgesetzten so offen in Frage zu stellen,  nicht das  ihn das auch nur im geringsten tangierte, nein wenn die junge Frau wollte könnte sie ihn als Zeichen der Geringschätzung auch einen Hundehaufen auf den Schreibtisch legen und er würde noch immer lächeln und sie für ihre Arbeit loben, was ihm nicht gefiel war wenn Uneinigkeit innerhalb den Medizinischen Personals offen vor dem Patientin angezeigt wurde. Die Patientin waren zumeist so schon unruhig genug, da mussten sie nicht wissen das es neben der Behandlung die Arzt 1 vorgeschlagen hat auch noch 4 weitere Methoden gibt die jeweils von einer anderen Person präferiert wurden. Aber er schüttelte kurz leicht, sein Haupt und sah dann wieder hinüber zu den anderen beiden Personen in Raum
Chiharu dono , wenn ich euch prüfen wollen würde, läge dort kein Patient mit einer Amnesie,  nein ich habe dabei andere Mittel und Wege
Erstmals huschte  etwas in sein lächeln das an eine junge Katze erinnerte, ehe er mit wenigen langsamen Schritten die Hälfte zwischen der Wand und dem Bett überbrückte.
Aber damit die Patientin nicht das Gefühl entwickelt inmitten eines Spieles um Macht und Ansehen geraten zu sein, wofür die Medizin gänzlich ungeeignet ist und ich wohl besser in die Politik hätte gehen können, möchte ich doch noch kurz den Beginn der Behandlung durch meine Worte aufschieben.  Es war mir lediglich ein spezielles Anliegen das bei dieser Patientin aufgrund ihrer Amnesie und der damit verbundenen psychologischen Risikofaktoren vorerst durch eine Frau behandelt wird.
Er machte eine kurze Pause legte seine linke Hand auf seinen warmen Nacken.
Gerne können wir beide noch später ausgiebig darüber debattieren wie die Prävalenzen für die von mir angesprochen Begebenheiten sind,  denn ich bin dabei doch recht hoffnungsfroh  das wir alle hier die Untersuchung möglichst unverzüglich erledigen wollen um uns dann dem weiteren Vorgehen zu widmen.
Er sah danach noch einmal Sel in die Augen, mit ruhigen Blick und sachlicher Stimme
Ich hoffe das es für sie ok ist wenn ich bei der Untersuchung beiwohne
Er nahm seine Hand wieder von seinem Nacken und versenkte nun beide Hände wieder in den weiten seiner Manteltaschen, ja  nicht sonderlich professionell aber es war bequem und sollte zugleich verdeutlichen das er derzeit nicht vorhatte einzugreifen.


(sorry irgendwie war ich nicht sonderlich kreativ)
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMi Sep 18, 2013 5:41 pm

Chiharu. Nummer Zwei: Chiharu. Kurz nickte Selvaria zaghaft, damit sie sich wirklich einspeicherte, wie die Tsuki-Iryô hieß, die sie so intensiv behandelt hatte, damit sie neben ihrem Gedächtnis nicht auch noch ihr Leben verlor. Als die Blonde dann Toru erwähnte, der sie her getragen hatte, erinnerte sie sich kurzzeitig an die Gestalt, die zu diesem Namen gehörte. Er hatte sich nachträglich um sie gekümmert, auch wenn das nicht selbstverständlich gewesen war. Sie hatte keineswegs das Gefühl, hier geboren worden zu sein oder sonst wie zum Dorf und diesen Leuten zu gehören. Auch die Erkenntnis darum, keine Erinnerungen mehr zu haben, saß nach wie vor tief, aber sie war sich sicher, dass, sollten sie zurückkehren, diese Menschen nichts mit ihrer Vergangenheit zu tun hatten. Abgesehen von der Tatsache, dass sie alle anders aussahen als Selvaria selbst. Sie war bisher die einzige mit dunkler Haut, was ihr ein wenig eigenartig vorkam. Als wäre sie die letzte Überlebende einer weit abgelegenen Insel. Mit verwundertem Gesichtsausdruck achtete sie aber dann darauf, was sich zwischen Chiharu und Reijarmo abspielte. Beinahe unschuldig hockte sie dabei stumm im Bett, die Hände auf der Decke und blickte immer rasch zu dem, der gerade sprach. Die beiden schienen nicht gerade auf einer Wellenlänge zu liegen, und waren spontan auch nicht sehr nah dran, einen guten Kompromiss für beide Parteien zu erlangen. Die eine glaubte, dass sie vorgeführt werden sollte, der andere saß ruhig lächelnd im Raum und schien sich rein gar nichts unterstellen zu lassen. Aus ihrer teilnahmslosen Position wurde Sel dann wieder herausgerissen, als Chiharu sie nach ihrem Wohlbefinden fragte. Die Silberhaarige blinzelte kurz, aber nickte dann mit einem scheuen Gesichtsausdruck. "Ja, mir geht's soweit gut. Besser als die letzten Tage." Dann sollte das Gespräch auf die Wunden und die Untersuchung gelenkt werden. Da machte Sel kurz große Augen, weil ihr nun jetzt erst etwas bewusst wurde, aber da sagte der liebe Chefarzt auch schon, dass sie erkennen sollte, was sie hierhin gebracht hatte, und danach ging es wieder um irgendwelche Begründungen. Dass eine Frau sie behandeln sollte, gar untersuchen auch nur, fand sie großartig, aber dann traf er den Nagel auf den Kopf - oder wie man das auch sagte. Ob es okay sei, wenn er dabei wäre. Verlegen zog Selvaria eine silberne Haarsträhne hervor, drehte sie nervös um ihren Zeigefinger und spielte mit dem anderen an der leicht gebogenen Haarspitze. Konnte sie das so einfach sagen? Sie waren Ärzte, ausgebildete Mediziner, die Tag für Tag irgendwelche nackten Menschen sahen, begutachteten und behandelten, aber irgendwie verhielten sie sich nicht sonderlich distanziert. Die Spannungen zwischen den beiden merkte ja jede Bettlaus, die gerade umher kroch und unsichtbar schien. Schweigen über Schweigen, es dauerte somit einige Sekunden, bevor Selvaria ihren Blick hob. Erst zu Chiharu, dann an dieser vorbei zum weißhaarigen Arzt. "Also ich ... Eigentlich ..." Kurzzeitig räusperte sie sich, bevor sie den Blick wieder senkte und ihre Finger in die Decke krallte. "Ihr seid die Ärzte und ich will nichts anzweifeln, aber es wäre mir lieb, wenn Kensaku-san wenigstens für die Verletzungen am Oberkörper die Augen zumachen würde." Mit geschlossenen Augen seufzte sie, als hätte es sie großen Mut gekostet, ihre Sorge auszuprechen. Aber es war ein wenig so, als würde man Autoritäten anzweifeln, welche vielleicht darüber erbost sein könnten und das wollte sie nicht. Wobei sie natürlich keine Ahnung davon hatte, dass das eigentlich nicht ihrem alten Ich entsprach, sondern nur der von all den Jahren unangetasteten Mädchenversion tief drinnen eingesperrt. Nun schüttelte sie um Vergebung bittend den Kopf und lächelte entschuldigend. "Ich möchte keinen Medizinern widersprechen, gomen. Aber Kôshin-san kann das bestimmt auch so ganz toll, ohne dass der Chefarzt bei ein paar Wunden hinsieht. Ihr habt einander ja nicht zu verschweigen oder?" Es war eine belanglose Frage, um das Ganze ein wenig aufzulockern und sich selbst zu entspannen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMo Sep 23, 2013 9:39 pm

Oh wie üblich. Als hätte sie wirklich erwartet, dass er sich auch nur ein Wort von dem, was sie sagte, wirklich annahm und darüber nachdachte. Es hätte Chiharu doch eher überrascht, wenn der junge Typ in der Ecke des Zimmers sein Lächeln aufgegeben hätte und auf ihre Worte eingegangen wäre, ihre Frage beantwortet hätte. Denn in all seinen Wörtern die er ihr so mit Honig ums Maul schmierte war keine Antwort darauf enthalten, warum sie hier war. Wenn er wissen wollte, wie die Fremde hier gelandet war, brauchte er Toru, wenn er eine Ärztin wollte, die sie untersuchte, brauchte er nur die zu fragen, die das schon die ganzen letzten verdammten Tage tat. Aber nein, sie war hier, verbummelte ihre letzte Stunde Dienst relativ sinnfrei und freute sich mittlerweile immer mehr auf den Augenblick, an dem sie heute endlich mal ihren Fuß aus dem verdammten Krankenhaus setzen konnte. So gern sie hier arbeitete, so gern sie sich überarbeitete, gerade ging ihr ziemlich viel auf die Nerven, nicht zuletzt der Mann im Raum, der meinte, jetzt über sie verfügen zu können. Sie hatte kein Problem damit, dass plötzlich jemand auf dem Stuhl saß, der wohl irgendwie für den Arsch des Krankenhausleiters poliert war, sondern sie mochte ihn einfach nicht. Sie hätte auch jeden anderen Menschen auf dieser Position verabscheut, wenn er sie irgendwohin zitierte, wo sie effektiv in etwa so viel nutzte, wie eine verfaulte Banane. Wobei. Die machte effektiv noch Boden fruchtbar, wo sie vergammelte und eigenete sich als Nährboden für allerlei Bakterien.
Sie selbst hatte sogar weniger Nutzen.
"Oh, so gerne ich auch mit meinen Vorgesetzten plausche, danke, nein." Sie schenkte ihm ein aufgesetztes Lächeln, das seinem irgendwie ähnlich war, wandte sich dann wieder an die Patientin und hörte der zu, wie sie erklärte, dass es ihr mittlerweile langsam besser ging. Zumindest besser, als die letzten Tage, was vermutlich keine Kunst war, wenn man daran dachte, dass sie vor zwei Tagen dem Tod noch von der Schippe gesprungen war. Leise seufzend sah sie die Frau dann weiterhin an, während die sich eindeutig zierte und sich offenbar nicht vor dem einzigen Mann im Raum entblößen wollte. Nein warum nur? War ja richtig verblüffend. Die blauvioletten Augen der Blonden zeigten - obgleich ihre seelische Verfassung dem eigentlich entsprach - dennoch keinen sonst so typisch genervten Ausdruck, sondern wirkten aufmerksam. Nur kurz beobachtete die Kôshin noch die Bewegungen und Lippen der Frau, bevor sie bedeutungsvoll zu dem Mann sah, der auf halbem Weg zwischen seinem Stuhl und dem Bett stand. "Ich bin sicher, es ist ihm eine Freude, sich abzuwenden", bemerkte die Iryônin leise und wartete solange ab, bis der Mann der indirekten Aufforderung nachkommen würde. Immerhin konnte sie vorher schlecht anfangen.
Kurz darauf wandte sie sich wieder Selvaria zu, lächelte sanft, wenn auch etwas schmallippig und deutete an, dass sie ihr helfen würde, das Patientenhemd auszuziehen, wenn die Verletzte das wollte. "Ich kann Euch nichts darüber sagen, wie ihr hier gelandet seid. Toru fand euch auf seinem Weg ins Lazarett und hat Euch mitgenommen. Ich habe euch behandelt, bis ihr stabil wart. Danach seid Ihr mit allen anderen Patienten hierher verlegt worden." Während sie die Verbände löste und sich die Wunden besah, ihren Heilungszustand und recht zufrieden damit war, erklärte sie also, was sie wusste. Viel war es ja nicht und es würde der Frau sicher nicht helfen, zu erkennen, weshalb sie hier war, denn der Grund lag vermutlich weiter zurück. Immerhin wusste keiner, woher sie kam. Toru hatte ihr Stirnband für sich behalten und es weder Chiharu noch sonst irgendjemandem gezeigt. Ehemahlige Kumogakureshinobi galten potentiell als Feinde während des Angriffs.
Was ein wenig lachhaft war, wenn man bedachte, dass mehr als die Hälfte der Bewohner von Tsukigakure einst aus diesem großen Dorf kamen. In etwa so lachhaft wie die Weisung, jeden verletzten zurück zu lassen und gleichzeitig Lazarette herzurichten. Kopfschüttelnd über ihre Gedanken, machte sich die Dreiunddreißigjährige daran, die heilenden Wunden abzuwaschen, zu desinfizieren und zu verbinden. Mit Sicherheit hatte sie heute bereits eine Ärztin geheilt, sodass sie das nicht würde machen müssen, um die körpereigene Wiederherstellung anzukurbeln. Den größten Teil erledigte sie schweigend, bevor sie - nachdem sie den Oberkörper untersucht und frisch verbunden hatte - Selvaria wieder half, das Patientenhemd anzuziehen. Kurze Zeit sah sie die Frau an, während ihre Augen einen etwas sanfteren Ausdruck annahmen. "Die Wundheilung scheint gut vorran zu schreiten. Wenn Ihr Euch weiter an alles haltet, was das Personal euch rät, solltet ihr schnell wieder körperlich fit sein..." Seufzend schwang ihr Blick kurz zu der Kopfwunde, die mit einem dicken Pflaster überklebt war und mittlerweile vermutlich nichtmehr so stark zu sehen. "Wenn Ihr wollt, kann ich mich darum kümmern, dass Ihr andere Kleidung bekommt. Wir haben bei Euch nichts gefunden als das, was Ihr am Leib hattet und das war nicht mehr wirklich tragbar." Eher war es zerfetzt, zerschnitten, voll mit Blut und allem möglichen Dreck und ohnehin nicht mehr als Kleidung erkennbar.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeDi Sep 24, 2013 12:54 pm

Augen schließen?  Für den Bruchteil einer Sekunde, oder vielmehr für die Dauer des Übergangs einer Teelichtflamme zu dicken Rauch verzog sich sein Lächeln, war nun leicht verwirrt und dadurch zugleich plötzlich  weniger seltsam sondern vielmehr wie das Lächeln eines normalen Menschen.
Er selbst  spürte wie seine Mimik ihn wie ein kleiner Vogel unverhofft  entflogen war,  fasste sich aber sehr schnell wieder und lächelte wieder in einer gleichmütigen Art die selbst einen jahrelang meditierenden noch erstaunt hätte.
Verzeihen sie mir mein Lächeln, aber bislang waren solche Bitten für mich auch eher selten. Aber ist dies nicht das schöne an unserem Beruf? Er wird nicht langweilig egal wie lange man schon dabei ist
Er nahm seine Hände aus seinen Taschen während er sich in einer unverhofft schwunghaften Bewegung umdrehte, linke Bein am Boden verbleibenden während das rechte mit jugendlich vitaler Kraft seinen Dienst tat, ja er musste wegen dieser Entwicklung seinen bisher gefassten Plan vielleicht ein wenig revidieren, aber das war auch kein größeres Problem als die werten Personen vom Wohnhauskomplex gegenüber der bisherigen Krankenhausmauer die auf seine bisherigen Sondierungsgespräche bezüglich seines Vorschlages doch bitte umzuziehen damit er den Platz für ein  neues Labor nutzen kann, auch weniger begeistert sondern vielmehr entsetzt reagiert hatten, irgendwas von wegen Veträgen hatte ihm ein alter Mann mit Bismarkschnäuzer entgegengebleckt, schön und gut, aber er brauchte die Fläche und zu guter letz würden auch sie davon profitieren. Mittlerweile hatte er das Fenster erreicht,  hatte seinen Ellenbogen auf die Fensterbank gelegt, stützte auf dessen Hand  seinen Kopf ab und sah regelrecht gelangweilt aus dem Fenster, betrachtet ohne ihn wirklich im Detail wahrzunehmen einen einzelnen Baum der auf einer der grünen Wiesen stand, stimmte er musste noch überlegen wie er die Bäume neu verpflanzen konnte bevor die Bauarbeiten begannen, vielleicht wären sie ihm bei einem anderen der von ihm angedachten Projekte von Nutzem.  Aber das hatte alles noch Zeit, viel Zeit.  Sein derzeitiger Zeitplan sah rund ein Jahrzehnt an Projekten vorraus, immerhin so konnte ihn nicht langweilig werden.
Sein Blick glitt auf sein Handgelenk wo sich während der Arbeitszeit eine Uhr verbarg, er hatte noch eine Stunde bevor er aufbrechen musste zu seinem Dauertermin..
Mit einem Kopfschütteln war er kurz davor sich umzudrehen stoppte aber bei der Hälfte der Bewegung, was vielleicht gut war da er ansonsten eine kreischende und eine schimpfende Frau hören könnte, immerhin wusste er noch nicht inwieweit die Patientin wieder Fitt war, griff aber die Kleidungshinweise seiner Kollegin sogleich auf.
Wo dieses Thema wieder angesprochen wird, ist es dem jungen Mann am Fenster wieder gestattet sich umzudrehen und mitzureden oder muss ich weiter auf vergebliche Antworten des Baumes in meinem Blickfeld warten? Achja und es wäre wirklich sehr praktisch Koshin dono wenn sie für die Patienten etwas angemessener Kleidung besorgen könnten, auch im Sinne einer möglichen Entlassung Er wartete nun noch kurz mit noch immer spannungsfreier Körperhaltung darauf das man ihm gestatte sich wieder umzudrehen, kam nicht umhin vergnügt zu schmunzeln während er sich wieder dem eigentlichen gestehen widmete.
Ich weiß ich verlange sehr viel von ihnen gerade so unmittelbar vor Feierabend aber können sie bitte schon einmal versuchen Kleidung für unsere junge Patientin aufzutreiben ?
junge Patientin? Sie war wahrscheinlich älter als sein Körper, aber das kümmerte ihn nicht zugleich sprachen auch seine Augen aus was er selbst fühlte er war innerlich durchaus schon ein Greis der viel zu viele Leben erlebt hatte.
Zugleich würde ich nun gerne etwas alleine mit der Patientin besprechen, und keine Angst wenn die Patientin dies später gewilligt werde ich sie durchaus darüber unterrichten was während ihrer Abwesenheit vorgefallen war.  
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeMi Sep 25, 2013 7:07 pm

Zusammen mit Chiharu kümmerte Selvaria sich darum, dass die Untersuchung an ihrem Körper vorbei ging. Das Bekleiden, das Überprüfen, das Begutachten. Letztlich waren keine großen Narben zu sehen von irgendwelchen Kampfhandlungen, die sie bis an ihr Lebensende zeichnen würden. Sorge bereitete ihr nach dem Ankleiden nur immer noch die Kopfwunde. Wenn sie sich nur vorstellte, wie sie im Lazarett gelandet war, begann der Fleck schon wieder zu pochen, als stünde dort hinter ein eigenständiges Herz. Als die Kôshin dann sagte, dass eigentlich alles gut zu sein schien, hielt Sel in der Bewegung inne, sich an die Stirn zu fassen. Sie erwiderte die Aussage einfach mit einem Lächeln, auch dankbar für die Beruhigung, die sie dadurch bekam. "Natürlich. Sprichwörtlich mit dem Kopf durch die Wand wäre nicht so clever."
Kurze Zeit später klinkte Reijarmo sich wieder ein mit seinen schwadronierenden Worten, statt vielleicht einfach zu fragen, ob die beiden fertig waren. Sel war irgendwie verwundert darüber, dass er eine solche Wortwahl pflegte und solch polemische Sätze, statt auf den Punkt reduziert zu sprechen. Aber gut, manche waren solche Mysterien, die man erst für verrückt hielt, aber dann waren sie doch Genies. Deswegen war er vielleicht auch Arzt. Wichtig schien nun für beide das Thema Kleidung zu sein. Am Leib hatte sie wahrlich nichts außer das, was man ihr gegeben hatte. Wie lange sie das nun schon trug, wollte sie auch nicht so recht wissen. Seit zwei Tagen mindestens. Kurz blickte die Sakiyurai an sich selbst hinunter, dann zum Arzt, dann zu Chiharu, wobei sie entschuldigend drein sah und freundlich meinte: "Etwas anderes wäre wirklich nicht schlecht. Ist es erlaubt, etwas anderes als diese Kluft zu tragen? Ich hätte vielleicht ganz gern einfach ein weißes Kleid. Das wirkt weniger steril. Es soll aber auch nicht zu viel verlangt sein." Kurz musste die Silberhaarige sich räuspern, weil es ein wenig in ihrem Hals kratzte. Danach verschränkte sie locker die Arme und sah den werten Chefarzt an. "Wir können gern unter vier Augen sprechen, das stellt kein Problem dar." Danach beugte sie sich vor, um aus dem Fenster rechts vom Bett zu sehen, in dem sie lag. Ein Baum, von dem er Antworten erwartete, wenn er sich nicht umgedreht hätte? Interessante Geschichte. Sel sah zwar ein wenig Grün, aber nichts Wichtiges. Sie lehnte sich wieder zurück und warte auf weitere Entscheidungen der Mediziner.
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Kuroreiki Masao

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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeDo Sep 26, 2013 10:46 pm

Out: Shizuka und ich werden uns im Falle eines Falles der Begegung mal mit den 2 Tagen danach von euch einordnen. Aber keine Sorge, wir wollen euch nicht stören oder so, sind in einer "abgespaltenen" Handlung - daher ignoriert einfach unsere Posts diesbezüglich (wenn nicht sagen wir euch Bescheid xD). Krankenhäuser sind ja groß Wink

Mini-TS, 2 Tage nach dem Plot

"Aua..." Raijin blickte gestresst an die Decke, war er doch tatsächlich hier im Krankenhaus gelandet. Hier im Krankenhaus, wo er schon im Liegen am liebsten davonrobben würde. Einfach aufstehen - wohl eher ein hinknallen - und dann weg kriechen. Körper zusammenziehen. Ausstrecken. Zusammen. Raus. Zusammen... Wie ein Gefesselter in den Filmen. Vielleicht könnte er sich auch aufrichten und den Türgriff anknabbern. Brunhilde würde gar wenig helfen. Ja, er mochte Krankenhäuser nicht wirklich und die Tatsache, dass er sich nicht wirklich an viel erinnern konnte als an ein paar wenige Sequenzen dieser "Auseinandersetzung" regte ihn nur noch mehr ab. Lies ihn sich auf die Lippen beißen und sich fragen, ob er sich nur einmal selbst an den Kopf schlagen müsste, um die Erinnerung hervorzurufen. Die Ärzte hatten gesagt, dass das ganz normal war, immerhin hatte er eine Wunde am Kopf und deshalb einen Verband über seiner Stirn, herum um jenes Haupt. Jenen Denkapparat, dessen Existenz nicht allzu wenige des Öfteren in Frage stellten. Raijin verzog die Mundwinkel. Sein Arm tat weh. Wegen der Fleischwunde. Sein Körper hatte einiges abbekommen. Doch das hieß nicht, dass er hier herumliegen wollte. Schmerzen hatten ihn eindeutig noch nie aufgehalten. Allerdings hatte man ihm gedroht, dass man ihn sonst noch festketten würde - auf Grund seiner Reaktion diesbezüglich hatten die Ärzte nebenbei Angst vor ihm, da die Bettpfanne kurz darauf mit einem Kick seinerseits neben einem der Ärzte in der Wand gelandet war. Genau dort, wo nun eine Delle sein würde... hätte man nicht einen Nagel über jene Stelle in die Wand gehauen und ein Bild einer Sonnenblume dorthin gehängt. Eine Sonnenblume. "Gott verdammt, ich will hier raus." Mürrisch. Das war er. Verzog abermals die Mundwinkel in die andere Richtung, mahlte gar mit dem Kiefer und reckte sein Kinn dann schmollend vor, schürzte leicht die Lippen. Als ob es ihm so schlecht gehen würde! Ihm ging es super! Er könnte zwar keine Luftsprünge machen, aber zumindest seine Zeit besser vertreiben, als hier herum zu hocken! Er würde sich ja sogar zu den alten Großelterchen an die Straßenecke setzen und mit ihnen zusammen nähen, dabei käme er sich sogar noch "badassiger" vor, als sein Dasein in diesem Bett auf der harten Matraze zu fristen. Ganz toll. Aber nicht einmal Nähzeug wollte man ihm geben!! Sollte man ihm doch gleich den letzten Part an Männlichkeit rauben, den er hier in sich übrig hatte... mal ganz abgesehen davon, dass er überhaupt nicht Nähe konnte. Sein Blick fiel aus dem Fenster. Hinaus auf das Treibe vor den Scheiben. Auf seine Umgebung. Dort draußen sorgte man(n) wieder für einen normalen Ablauf und.... vielleicht würde es ihm besser gehen, würde er sich nicht die ganze Zeit darauf konzentrieren, sich aufzuregen. Vielleicht einfach akzeptieren, dass er hier liegen musste. Sekunden vergingen. Stille. Er glaubte eine Maus auf der Fensterbank zu sehen, die ihn anstarrte. Er starrte zurück. Sie verkroch sich. "Haha." Eine Ader auf seiner Stirn pulsierte, ehe er sich tief seufzend wieder in sein Kissen falle ließ, nachdem er sich leicht aufgerichtet, aber befunden hatte, dass es im völlige Liegen doch bequemer war. Aber liegen.... Liegen... Zur Hölle. Er wollte hier raus! Er konnte Laufen! Davo war er überzeugt! Und wenn sie ihm nun einen Hirnschaden deklarierten, dann hätte sie das vor ein paar Monate und Jährchen auch getan!
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 12:24 am

Chiharu verschränkte bei dem großspurigen Gequatsche die Arme vor der Brust und hob die Augenbraue unter der Narbe skeptisch in die Höhe. Wirklich? Zitierte er sie schonwieder umher? War er wirklich der Meinung, hier nun der Oberboss zu sein und dass alle Iryônin ihm Folge zu leisten hatten? Irgendwie mehr als anmaßend. Sollte er doch probieren, sie herum zu schubsen, sie hatte es einwandfrei drauf, den Weg andere Leute zu meiden. Und wenn er ihr zu sehr auf die Nerven ging, würde sie es ihm eben auf die eine oder andere Art und Weise verdeutlichen.
Es wäre mehr als akzeptabel gewesen, hätte die Patientin selbst darum gebeten, so schnell wie möglich andere Kleidung zu finden, aber was der Weißhaarige tat war doch mehr als einfach nur dreist. Dennoch wandte sie sich kurz an Selvaria, bevor sie irgendetwas dazu sagete, was ihr nicht passte. "Es ist erlaubt, andere Sachen zu tragen, insofern sie die Wundheilung nicht behindern. Wie gesagt, wir haben beu Euch lediglich nichts gefunden. Aber ich werde sehen was ich tun kann." Ihr Blick glitt nocheinmal über die Frau, bevor sie leise seufzte und den Mann in dem Kittel wieder ansah. "Ich werde jetzt meine Schicht beenden und eine Schwester mit der Kleidung herschicken. Dort bin ich wenigstens nicht so nutzlos wie ein törichter Lehrling im ersten Jahr der bibbernd daneben steht. Mir ist recht gleich, was in meiner Abwesenheit geschieht, ich bin mir sicher, wenn es Probleme gibt, kann die Dame sich einwandfrei selbst bei jemandem beschweren."
Schweigend sah sie nocheinmal zu der Patientin, nickte, verbeugte sich andeutungsweise und lächelte leicht. "Ich wünsche euch eine rasche Genesung." Wortlos verließ sie daraufhin den Raum und verschwand in den Fluren, um sich darum zu kümmern, dass man der Frau mehr Kleidung brachte, als ein frisches Patientenhemd, sodass sie womöglich auch das Zimmer einmal würde verlassen können, bevor sie das Krankenhaus völlig verließ. Dennoch war Chiharu nicht sonderlich scharf darauf, nocheinmal Zeit mit jemandem im Raum zu verbringen, der ohnehin nichts darauf gab, was sie tat und sie als Bauern auf einem Schachfeld betrachtete, der kein Verlust war, wenn man ihn opferte. Die letzte halbe Stunde ihres Dienstes verbrachte sie noch in der Notaufnahme, bevor sie den Heimweg antrat.

Ow: We'll see.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 4:07 pm

Mini-TS, 2 Tage nach dem Plot

Mit schnellen Schritten passierte Shizuka die Kreuzung zum Krankenhaus und schob dann eine der beiden Flügeltüren auf, um einzutreten. In ihrer linken Hand hielt die kleine Blondine eine Tüte, in welcher sie ein paar Klamotten für einen ihrer Teamkollegen trug. Die Tsukikage hatte sie dazu beauftragt, mal bei ihm vorbei zu schauen und ihm ein paar Utensilien zu bringen, die er vielleicht gebrauchen könnte. Seine eigene Familie wollte ihn offensichtlich nicht besuchen, was Shizuka nur mit einem Schulterzucken hingenommen hatte. Rai hatte ihr bereits einmal von seinem Verhältnis zu seinem Clan erzählt und sie ließ es einfach unkommentiert im Raum stehen. Was hätte sie auch noch groß dazu sagen sollen? Sie winkte ein paar Leuten in der Empfangshalle zu, die sie kannte und stellte sich dann an die Rezeption, um sich Rais Zimmernummer geben zu lassen. Die Dame hinter dem Tisch musterte sie kurz eingehend, schenkte ihr dann aber ein unglaublich freundliches Lächeln und schickte sie in den zweiten Stock, wobei sie sich die Worte „Ihr Freund hat wirklich mächtig was abbekommen“ anscheinend nicht hatte verkneifen können. Mit hochrotem Kopf hatte sie der Frau eigentlich erklären wollen, dass Rai und sie nur Kollegen waren, doch da war diese bereits mit einem älteren Herren beschäftigt. Also schüttelte Shizuka nur kurz den Kopf und machte sich dann auf den Weg in den zweiten Stock, in welchem wohl Rais Zimmer am Ende des Flurs sein sollte. Die Blondine versuchte die Gerüche und Geräusche innerhalb des Krankenhauses zu ignorieren, wie sie es immer tat, wenn sie hier war. Es gab kaum etwas, wogegen die Blondine eine wahre Abneigung besaß, doch das Krankenhaus war eines von den Dingen, die sie auf den Tod nicht ausstehen konnte. Mit Krankenhäusern verband man immer etwas Schlechtes oder Schreckliches und dies war einer der Gründe, wieso die Kunoichi so oft wie möglich versuchte, diesem Gebäude fernzubleiben. Andererseits freute sie sich seltsamer Weise darauf, Rai nach dem Kampf wiederzusehen, waren sie doch zuvor recht hektisch auseinandergerissen worden.

Nun erreichte sie endlich das hinterste Zimmer des zweiten Stocks und blickte auf das Namenschild. „Hiromiya Raijin“ stand in großen Lettern darauf. Sie war also richtig. Kurz klopfte sie zaghaft an, dann drückte sie mit einer sanften Bewegung die Klinke herunter und trat ein. Zuerst schob sie ihren Kopf durch den entstanden Spalt, erblickte den im Bett liegenden Rai und bemerkte, dass er wach war. Sofort bildete sich ein Lächeln auf ihren Lippen, sie trat ein und schloss die Tür wieder hinter sich. „Hallöchen, Mister Hiroiyma“, murmelte sie und stellte die Tüte auf dem Tisch ab, der nahe des Bettes stand. Dann zog sie sich einen Stuhl an das Bett des Blonden und setzte sich ungefragt zu ihm. „Na du siehst ja klasse aus. Man könnte meinen du hättest versucht gegen einen Elefanten zu bestehen“, lachte sie und zwinkerte ihm dann zu. „Nein, ernsthaft. Wie geht’s dir?“ Sie selbst konnte lachen, sie hatte kaum Verletzungen von der Verteidigung des Dorfes davongetragen. Der Schlag in ihre Magengegend war als ungefährlich eingestuft worden, man hatte ihr aber ein einwöchiges Missionsverbot ausgesprochen. Da sie also sowieso nichts zu tun hatte, war sie Hikari eigentlich ganz dankbar, dass diese ihr eine halbwegs produktive Aufgabe gegeben hatte. Tsuki hatte diese Schlacht für sich gewonnen, doch lustig war es ganz und gar nicht gewesen. Es waren viele schwer verletzt worden und im Krankenhaus gelandet, wie eben unser Rai hier. Andererseits hatte es sich gelohnt. Ganz Tsuki hatte an einem Strang gezogen und seine gemeinsame Stärke bewiesen. Shizuka fand, dass das ein sehr gutes Zeichen war, vor allem auch den anderen Nationen gegenüber. Nur weil Tsuki das Jüngste aller Dörfer war, waren sie noch lange nicht schwach.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 5:31 pm

out : Kein Problem bin eher überrascht über den höflichen Hinweis ein Danke dafür ^^

Knackend war die Tür ins Schloss gefallen, wie es schien war seine Kollegin nicht angetan gewesen von seinem Duktus, Rei betrachte noch kurz die grünliche Tür. Gut nun waren die beiden Alleine, wie es schien würde Chiharu die zugedachte Funktion mehr als Vortrefflich erfüllen, keine Angst vor Autorität, keine Angst vor Konsequenzen, scheinbar an den Patienten selbst durchaus interessiert aber zugleich immer ein wenig distanziert das sie nicht am Schicksal jemand anderes zerbrechen würde. Angenehm wirklich Angenehm dachte sich Rei während er mit einem bedächtigen Lächeln zu der Patientin sah.
Setzen sie sich doch bitte einmal auf die Bettkante, auch wenn Chiharu dono uns nun verlassen hat möchte ich gerne noch selbst ein paar Dinge sagen wir mal kontrollieren. Soweit wie ich es sehe werde ich als erstes überprüfen inwieweit ihre Gelenke schon wieder belastbar sind, anschließend möchte ich die alten Nahtstellen noch einmal sagen wir vereinfacht abtasten, primär möchte ich gerne eine bessere Grundlage zur Einschätzung der Belastbarkeit des neuen Gewebes entlang der Nahtstelle gewinnen.
Er schwieg für einen kurzen Augenblick sah auf den Zugang an der Hand seiner Patientin.
Danach denke ich werde ich einmal die Muskulatur bzgl Schmerzherden abtasten, vielleicht können wir beide dadurch einen Kompromiss finden hinsichtlich Schmerzmitteln und geistiger Klarheit, genauer gesagt würde ich ihnen anstatt Morphin ein Medikament auf Ibuprofen verabreichen, ich vermute Oral Sein Blick blickte leer nach oben Ja oral ich sollte noch 600 mg dosierte Tabletten haben
In gewisser Weise war er schon wieder dabei sie zu überfordern und das merkte er auch selbst, blickte sich noch einmal damit er wieder den Desinfektionsspender sah schritt langsam zu selbigen drückte erneut auf diesen und desinfizierte sich noch einmal seine Hände. Gewisse Dinge sollte ein Arzt sehr ernst nehmen, diese Sache gehörte für ihn definitiv dazu
sie können schon einmal mit den Beinen vergnügt auf und ab wippen als seien sie ein ein kleines Mädchen das darauf wartet mir ihren Vater einen Ausflug zu unternehmen, Sobald sie schmerzen spüren, also wenn sie sie spüren sollten, dann sofort stoppen. Ungefähr 15 mal, dann für 10 Sekunden Beine ausgestreckt lassen.
Mit ruhigen Schritten kam er näher auf sie zu, nachdem er mit seiner linken Hand einen Stuhl ergriffen hatte der zusammen mit einem weiteren schlichten metallischen Stuhl ohne Armlehnen und mit grünen Plastikpolster sowie ein schlichten Tisch an der Wand stand und zog ihn bei seinem gewiss kurzen weg zum Bett der Patientin hinter sich her.
Er achtete dabei nicht auf ihre Bewegungen, nein sie dienten nur der Vorbereitung.
Genau nun schön anspannen und nun nicht erschrecken ich werde meine Hände auf ihre Knie legen, nun bitte bewegen sie wieder die Beine aber ganz langsam. Sie können sich vorstellen das ihre Knie Zahnräder wären und nun lassen sie jeden Zahn bewusst ineinander greifen. Ja genau so ist gut.
Er achtete auf die Bewegung der Kniescheibe und sehnen, er hatte zwar bereits Aufnahmen gesehen und wäre von einem größeren Defekt der Knie eine größere Überraschung als eine plötzliche Sonnenfinsternis.
So machen sie mir mal diese Bewegung nach er winkelte seinen Arm an und klappte danach seine Hand um Beschreiben sie wie sich das anfühlt achja und passen sie mit den Schläuchen auf, ich werde die Zugänge zwar sowieso gleich entfernen aber naja ich vermute wenn ich es selbst mache schmerzt es weniger als wenn sie es selbst machen
Danach legte mit einem Lächeln seinen Kopf ein wenig Schief, und setzte sich auf den Stuhl nieder.
Haben sie eigentlich noch spezielle Fragen bevor wir weitermachen? Ansonsten würde ich den Ablauf doch ändern wollen, also würde ich erst die Zugänge entfernen, danach versuchen sie bitte einmal aufzustehen und keine Angst das sie zu Anfang ein wenig schwanken ist normal, sollte etwas nicht stimmen werde ich sie schon auffangen können.
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Kuroreiki Masao

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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 9:04 pm

Krankenhäuser. Man liebte sie. Oder man hasste sie. Für die einen waren sie tristlos und nur mit negativen Erfahrungen verbunden. Für die anderen war es der Ort der Wunder, an welchem die bereits Abgeschriebenen wundergeheilt wurden. Für die einen sah man überall Blutkonserven und verdammt viele Spritzen, gegen welche man sowieso schon eine Phobie hatte. Die anderen aber übersahen jenes Schlechte und sahen nur diese Halbgötter in ihren weißen Kitteln, die über die Gänge zu fliegen schienen. Einfach so dem Tod eine Finte schlagen konnten. Es gab immer diese beiden Seiten und oftmals konnte man die jeweils andere nicht mehr von seinen Ansichten überzeugen.
Was Raijin betraf, so gehörte er zu jenen, welche Krankenhäuser hasste. Schon als Kind hatte man ihn dazu gezwungen ein Iryônin zu werden - etwas, was er nicht wirklich wollte. Nun gut, vielleicht war er kein Kind mehr, aber es hatte für ihn keinen großen Unterschied mehr gemacht, ob er eines war oder nicht. Denn er hatte sich in seiner Grünheit hinter den Ohren wie ein Kind gefühlt. Grün hinter den Ohren. In gewisser Hinsicht war er das noch heute. Dennoch konnten sich wohl vor allem die älteren Iryônin, die bereits in Kumo-Gakure gewesen waren, daran erinnern, dass es einmal einen Jungen gegeben hatte, der einfach nur untalentiert in medizinischem Ninjutsu gewesen war. Der als einziges eine gute Chakrakontrolle hatte und dauernd ausflippte. Mehr nicht. Und an einen Iryô-Lehrling, der bei Spritzen in Schweiß ausbrach und große Augen machte, würde man mit deren spitzen Ende auf ihn deuten oder ihm damit gar zu Nahe kommen. Vielleicht fühlte sich unser Raijin ja gerade deshalb so unwohl. Vielleicht, weil er nur schräg die Decke hinauf schauen konnte. Oder vielmehr durchbohren. Mit diesen verengten Augen, die am liebsten ein Loch in die Wand starrten, sodass ein Seil hinunter geworfen wurde und er sich mit seinem einigermaßen unverletzten Arm - ergo nur ein paar Kratzer - nach oben hieven konnte. Wie schön es wäre, hier einfach zu verschwinden. Weg von den Ärzten. Von den Verbänden. Vor diesem Geruch und von... von diesen Spritzen. Kami sei Dank hatten sie hier schalldichte Wände. Immerhin waren sie zudem so klug gewesen, ihn mit ein paar Mann zu halten, als man ihm die Spitze geben wollte... Dieser Druck... in seinem Arm.... Es grauste ihn!
Ja, richtig. Krankenhäuser waren fahl und trist. Wie gut, dass es doch so einen manchen Moment gab, in welchem einfach ein bunter Klecks in die Landschaft fiel. Ob nun gewollt oder nicht. Einfach vor den Augen auftauchend und eine Welt von Schwarz und Weiß in Farbe tauchte. Sie anpinselte. Ein leises Klopfen hatte ihn angekündigt. Kurz darauf erkannte sein überraschter Blick Shizuka, wonach er ein paarmal blinzelte, als sie mit einer zuckersüßen Stimme begrüßte und lächelte. Eintrat und sich gar nicht darum scherte, ob sie willkommen war oder nicht, sondern sich gleich an sein Bett begab und sich auf einen naheliegenden Stuhl setzte. Willkommen oder nicht. Ihm wäre es scheißegal. Würde man sie in diesem Moment nach draußen geleiten wollen, würde er sich mit Knopfaugen an ihr Bein klammern und nicht mehr los lassen, die Mimik bleich vor Schmerzen, die er dabei sichtlich hätte. Er wollte nicht wieder Langeweile haben! Dagegen gab es absolut nichts einzuwenden!
Doch, Raijin war sichtlich froh sie zu sehen. Diesen Klecks. Diesen sehr willkommen Klecks, der dafür sorgte, dass er hier nicht mehr der Langeweile fröhnen musste. Denn bei allem, was man über sie sagte, war es mit ihr doch nie langweilig. Der perfekte Gast - nur was hatte sie da im Päckchen? "In gewisserweiße stimmt das sogar mit dem... Elefanten..." Der Blonde legte kurz den Kopf schief, erinnerte sich fahl an den ersten Eindruck. Elefant. Trampeltier. Zertrümmrerin. Hexe. Mönchin - Moment, das hieß Nonne. Päpstin? Sie war die Päpstin gewesen, wie sie dieses dumme Teil geschwungen hatte. Oder Teile. Elefantin. Eine päpstliche Elefantin. "Ach... um ehrlich zu sein bin ich in diesem Krankenhaus weniger als zehn Mal gestorben, was für mich schon ein Rekord ist, wenn die wieder mit diesen spitzen Apparaturen ankommen..." Kurz schüttelte er sich. ".... Aber ich kann nicht sagen, dass es mir schlecht geht... Wie wärs: Wollen wir ausbrechen?" Fast hoffnungsvoll sah er sie dabei an und hob sogar bekräftigend den bandagierten Arm, als ob er zeigen wollte "Hach, schautz euch das doch mal an! Ich bin fit genug!"
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 9:37 pm


Nachdem Shizuka sich also an das Bett des Blonden gesetzt hatte, musterte sie ihn eine Weile eingehend, wie er da lag, einen Arm bandagiert, Pflaster im Gesicht und zugedeckt mit einer dieser schlichten, weißen Krankenhausdecken. Das war auch so eine Sache, die Shizuka absolut nicht leiden konnte. Hier war alles weiß. Die Wände, die Betten, selbst die Ärzte und Krankenschwestern! Warum konnte man nicht einfach mal ein bisschen Farbe hier rein bringen? Das schadete doch sicher nicht. Aber vermutlich würde nichts von all dem, was man Positives über Krankenhäuser sagen konnte Shizuka davon überzeugen, dass dieses Gebäude keine Gruselkabinette waren. Vor allem bei Nacht. Sie war so unglaublich froh, dass sie nicht die Nacht hier verbringen musste! Nachdem sie damit fertig war, Rais körperlichen Zustand zu inspizieren, wandte ihr Blick sich zu dem Gesicht des Jônin, da dieser zu sprechen begonnen hatte, wobei seine Worte sie zum Lachen brachten. „Ich dachte du hättest gegen eine Frau gekämpft? Zumindest sind das die Informationen, die man mir hat zukommen lassen“, entgegnete sie und lehnte sich auf dem Stuhl entspannt zurück. Seine durchaus zutreffende Bezeichnung für eine Spritze ließ sie schmunzeln und die Arme vor der Brust verschränken, wobei sie sich kurz deutlich schüttelte. Dass auch sie etwas gegen Spritzen hatte war wohl erkennbar, zumal sie auch ein wenig das Gesicht verzerrte. „Also tauschen möchte ich auf keinen Fall mit dir. Aber ich kann ja wenigstens versuchen dir deinen Aufenthalt hier etwas zu versüßen“, zwinkerte sie und überschlug anschließend ihre Beine. Dass er sie nach einem Ausbruch fragte, kam dann aber doch etwas überraschend, veranlasste sie jedoch dazu, ein zuckersüßes Lachen vernehmen zu lassen. „Ich würde dich liebend gern hier rausholen aber da das gegen deine eigene Gesundheit ginge muss ich leider verneinen.“ Auch wenn sein hoffnungsvoller Blick ihr schon fast einen Stich ins Herz versetzt. Aber nur fast. Sie konnte sich vorstellen, wie schrecklich langweilig und eintönig das hier für ihn war, immerhin gehörte er nicht zu den Leuten, die gern irgendwo herumlagen und nichts zu tun hatten. „Aber ich könnte dir etwas vorlesen.“ Sie streckte ihm die Zunge raus und erhob sich dann, um zu dem Beutel zu gehen. „Im Übrigen hab ich hier Klamotten für dich mitgebracht. Die Tsukikage meinte, du könntest sie vielleicht gebrauchen.“ Kurz hielt sie den Beutel geöffnet in Rais Richtung, sodass er kurz hineinsehen konnte, stellte ihn dann aber wieder geschlossen zurück auf den Tisch.

Dann setzte sie sich zurück auf ihren Stuhl und suchte Blickkontakt zu dem großen Blonden. Sie griff nach dem Arm, den er noch immer angehoben hatte, wohl um ihr zu zeigen, dass er durchaus in der Lage war, irgendetwas außerhalb des Krankenhauses zu tun und drückte ihn vorsichtig zurück aufs Bett. „Nanana, nicht zu stürmisch. Ich glaube im Moment bleibst du wirklich einfach hier liegen und anstatt ein Loch in die Decke starren zu wollen guckst du einfach mich an.“ Erneut lächelte sie, ließ von seinem Arm ab und lehnte sich wieder zurück. „Also, an was kannst du dich noch erinnern? Man meinte du hättest ordentlich was abbekommen?“ Dass die Empfangsdame sie deswegen so seltsam angesprochen hatte ließ sie konsequent weg. Das musste Rai ja nicht wissen, war sowieso vollkommen irrelevant.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeFr Sep 27, 2013 10:01 pm

Länger. Er musste seinen Arm noch länger hoch halten, auch wenn diese ruckartige Bewegung geschmerzt hatte. Okay, vielleicht hätte er auch nicht die Faust ballen sollen. Das strengte nur die Muskeln an und die warem es immerhin, welche Ruhe brauchten. Okay, vielleicht auch einfach nur die Wunde an seinem Arm. Die vielen Kratzer und überhaupt. Dennoch ersuchte er sich nichts davon anmerken zu lassen, was eventuell auch schließlich geklappt hatte, als Shizuka seine Hand fasste, um sie sanft auf seine Bettdecke zu legen - allerdings tat sie das nicht, ohne dass sie zuvor gelacht hatte. Er wusste gar nicht, was er tat, dass sie immer so lachte, denn er fand nicht wirklich, dass er der lustig war, wenn er so im Krankenbett lag. Eher war er mürrisch. Und gelangweilt. Und wüüütend. Auf Spritzen. Ärzte. Krankschreibungen. Oh, was hätte er gerne Feuer gespien, aber selbst das war ja verboten und löste nur den Rauchmelder aus. Am Ende wären sie dann noch nass geworden und er hätte sich noch eine Erkältung eingefangen, die dann in einer Lungenentzündung endete. Raijins Kreislauf der Verdammnis. Das Krankenhaus. Die Personifikation allen Übels in seinem Leben. Okay, das war vielleicht ein wenig übertrieben, doch für seine Laune durchaus treffend. Demnach hatte er auch fast sehnsüchtig zu jenen Kleidern in seinem Beutel geblickt, als Shizuka ihm diese nach einer kurzen Bemerkung bezüglich seiner Gegnerin, gezeigt hatte. Oh, was würde er diese Kleidung gerne anziehen und einfach aus diesem Raum verschwinden - aber vielleicht konnte er Shizuka noch überzeugen? Ihr einfach zeigen, dass es ihm gut ging? Er durfte ja eigentlich nur nicht seinen Arm bewegen. Und musste auf den Kopf aufpassen... und auf ein paar Prellungen und... egal. Er musste sie einfach überzeugen. Das war alles. Noch wollte sie ihn nicht herausholen. Aber das würde bald werden. "Versüßen. Das ist ein Krankenhaus... hier gibt es nichts Süßes.", hatte er begonnen. Dabei ausgesehen wie ein ausgelaugter wasser-süchtiger Bettler in der Wüste. Irgendwo auf den Sanddühnen, danach sehnsüchtig aus dem Fenster gesehen. Hatte gelauscht, als sie dann weiter gesprochen hatte, schließlich wie bereits erwähnt seinen Arm hinunter legte und .... mit ihm sprach, wie mit einem kleinen Kind, was ihn kurz zusammenzucken ließ. Oder vielmehr einen seiner Augenwinkel. Eine seiner Augenbrauen. Vorsicht, junge Dame. "Aber dich hab ich schon oft genug angesehen... genauso wie eine Wand...", protestierte er daraufhin jedoch entkräftet und mehr oder minder entsetzt zugleich - beachtete das vermeidliche Kompliment, aber auch die vermeidliche Beleidigung, darin nicht. Vielleicht war es demnach gut, dass sie zu "beruflicheren" Gefilden schritt. Oder in diese wechselte.
So wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernster, was man unter Umständen nicht gewohnt war und er drehte seinen Kopf wieder. Setzte sich mit einem Ruck leicht auf, wobei er sich auf die Zähne biss und blickte dann vor sich auf die Bettdecke - man musste bei solchen Gesprächen besser sitzen können, dann war das Reden auch gleich viel komfortabler. Und man fühlte sich nicht wie ein Sterbender in einem Bett, wenn man mit eingequetschten Lungen auf der harten Matraze seitlich zu dem Gesprächspartner blicken musste. "Eigentlich an nicht allzu viel.", begann er schließlich. "Wahrscheinlich habe ich irgendwo was auf den Kopf bekommen. Aber sagen wir es mal so, dass ich nach ein paar Minuten ne Fleischwunde hatte und dann in einem Grab gelandet bin. Dann sind Untote auf mich losgegangen - ja, die Frau Gegnerin war krank - und ich hab mich gefragt, ob die nicht über ihre Körperteile stolpern, die sie verlieren. Unappettitliche Sache..." Man merkte, dass er fahde lustig darüber sprach. Oder es wollte. Aber in Wirklichkeit war es ein Anblick gewesen, den selbst er nicht auf die leichte Schulter nehmen und wieder voran preschen konnte. "...naja. Ich hab was ab bekommen. Aber am Ende ist noch alles an mir dran, oder? Ich glaub mir fehlt nichts. Auch, wenn der Arm bissl rampuniert ist und mein Kopf sich angefühlt hat, als ob sich wirklich ein Elefant drauf gesetzt hätt'. Als ich aufwachte jedenfalls. Also eigentlich geht es mir den Umständen entsprechend fast sogar gut..." Eine Pause folgte. "... wollen wir jetzt türmen?" Fast bittend sah er sie nun nochmals an.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeSa Sep 28, 2013 12:25 pm

Selvaria war dankbar, dass Chiharu hier gewesen war, um sich um sie zu kümmern, ihr die Bitte nach Kleidung abzunehmen und sogar den Chefarzt zu ertragen. Letztlich hatte sie sogar ihre Genesung beglückwünscht, was die Silberhaarige dankbar auflächeln ließ. Dass sie nun mit dem Arzt des Krankenhauses alleine war, war aber umso eigenartiger. Er schien nicht allzu beliebt bei den Angestellten zu sein, was vielleicht auch seine Gründe hatte. Aber wer war sie schon, um das weiter zu hinterfragen? Das entsprach auch gar nicht ihrem neugeborenen Charakter, dass sie sich jemandem entgegen stellte. Sie hörte einfach aufmerksam, manchmal nickend, aber immer das tuend, was Reijarmo wollte, zu.
Die Information über die veränderte Dosierung der Schmerzmittel beruhigte sie in einem gewissen Rahmen. Das hieße, dass sie die Wunde an ihrer Stirn nicht verstärkt spüren musste, aber dennoch bei klaren Sinnen bleiben würde. Die Übung mit den Beinen verlief dann ebenso kommentarlos, sogar schmerzlos, da die Beine das waren, was am wenigsten bei Sels beinahe Ermordung beschädigt worden war. Gleichauf machte Sel die Bewegung mit dem Arm und ihrer Hand nach, achtete auf die Infusionsschläuche und sagte kurz mit einem lieben Unterton: "Das tut nicht weh. Es fühlt sich alles normal an." Danach ließ sie alles sinken, sah den Weißhaarigen an, hörte zu, aber zog dann die Stirn kraus. Ein paar Sekunden vergingen, bevor sie auf eine Frage kam. "Na ja, eine Sache wäre da schon. Die Schwestern haben mich öfters mit Yusuka angesprochen. Das steht wohl auch am Bett dran, aber heiße ich wirklich so? Ich fühle mich nicht recht zu diesem Namen zugehörig." Wenn sie denn nur gewusst hätte, zu welchem sie wirklich zugehörig wäre, und wenn die hier das auch wüssten, säße sie schon lange im Gefängnistrakt des Krankenhauses, wenn es so einen gab. Die Sakiyurai verteufelte es zutiefst, dass sie sich aktuell an nichts erinnern konnte. Sie war naiv geworden, gutmütig und glaubte, dass jeder ihr helfen würde. Sie war zwar in einer Opferrolle, aber die würde erlöschen, sobald ihr Gedächtnis zu ihr zurückkam, oder nur Teile davon. Ihre Intuition war nämlich dieselbe wie zuvor. Sie merkte relativ schnell, wenn etwas nicht stimmte und konnte sich wenigstens daran halten, statt allem Glauben zu schenken, was sie hörte. So wollte sie es auch nicht wahrhaben, dass Yusuka ihr Name sein sollte.

Out: Sorry wegen der Kürze, aber mitunter fällt es mir schwer auf jeden kleinen Geprächsfetzen groß einzugehen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeSo Sep 29, 2013 2:12 pm

Mussten die Menschen eigentlich immer so Skeptisch sein? Also immer dann Skeptisch wenn es darum ging einander einfach mal zu vertrauen und nicht dann wenn es darum ging ob ein Produkt wirklich reduziert worden war und der Hersteller schlau wie ein Rabenvogel einfach mal einen erfundenen Preis in dicken roten Lettern auf ein großes Schild gepinselt hat, im zweiten Fall wäre es super im ersten Fall naja aber egal statisch lag der signifikante Wert von blinden Vertrauen fundamental höher und im hier und jetzt war es zu spät um den Namen Yusaka noch einmal in Rot nieder zuschreiben. Er warf seinen Kopf in den Nacken und starte mit halb offenen Mund die Decke an während er weiterhin schützend die Hände vor seiner Brust verschränkt ließ.
oooy vielleicht doch besser ein anderes Analgetikum ich denke ein Tramadol Parecetamol Kompipräperat sollte die Schmerzen besser fassen, naja mal sehen
Damit war die Frage der Patientin noch nicht beantwortet, aber dieser Gedanke war ihn unvermittelt gekommen, scheinbar hatte sie vor allem noch Wundschmerzen wie vermutlich diverse Schäden in tieferen Muskelbereich, etwas das er eigentlich nun noch untersuchen wollte, danach wäre die Sache mit er falschen Identität das gewesen was auf seiner Todo Liste gestanden hätte, naja dann nun so manchmal schneidet man einen Patienten auf um zu sehen das die Schmerzen nicht von einem Tumor stammen sonder vom Hochzeitstaggeschenk eines Arztes z.B einem Armreif das dessen verschwinden er seiner Frau nie erklären konnte, wer nicht flexibel sein konnte hatte hier wirklich wenig zu suchen. Noch ohne wieder was zu sagen, sah er nun wieder die Junge Frau an und erhob sich von seinen Stuhl, drehte diesen mit einer Hand um wodurch nun dessen Lehne in Richtung der Patientin zeigte, setzte sich danach sofort wieder auf den Stuhl legte einen Arm auf die Rücklehnen und stütze damit seinen Kopf ab, wobei er gebeugt saß wodurch er wirklich schludrig wirken musste, passend dazu hatte sein Gesicht auch sein Lächeln gewandelt, schien nun als wäre er plötzlich ermüdet während die Finger sich tief in die weiche Haut seiner Wangen gruben,
Wie es scheint löst sich ihre Amnesie automatisch bzw dringen latent Informationen durch, wie angenehm. Nunja sie haben recht damit sich nicht mit dem Namen verbunden zu fühlen, ich meine dann wären sie nun auch Tod, bzw die eigentliche Yusuka liegt nicht mehr in einem Bett sondern wartet als Urne darauf von ihrer Familie entgegengenommen zu werden.
Er strich mit dem Zeigefinger kurz unter seiner Brille entlang über das geschlossene Augenlied, sprach dabei aber auch schon mit einer geradezu gelangweilten Stimme weiter.
Aber ich setzte noch einmal ein wenig weiter vorne an, vor kurzem gab es eine Schlacht zwischen Angehörigen von diesen Dorf und Marodeuren, wieso auch immer gab es den Auftrag keine Verletzten zu versorgen, etwas das nicht sonderlich ernst genommen wurde, ich meine ansonsten wäre das Personal nicht so gestresst wie ein Mädchen kurz vor ihrem Abschlussball.
ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht, ehe er weiter sprach sackte er mit seinem Kopf noch ein wenig tiefer wodurch er mit seinem Kinn schon fast auf der Stuhlkante lag.
Sie sind selbst innerhalb dieser Ausnahmen noch ein Sonderfall da Niemand weiß ob sie ein Feind oder nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren, mir persönlich ist dies auch einerlei ich meine wären sie aufgewacht und hätten geschrien Tod Tsuki oder so hätten wir sie in ein Gefängniskrankenhaus verlegt und dann hätte man sie behandelt, vor Gericht gestellt und dann vermutlich eingesperrt oder umgebracht, keine Ahnung bin kein Richter, oder sie wachen auf und man stellt fest das sie unschuldig sind, mir auch Recht. Ich habe nur das Gefühl das es die Pflicht eines Mediziners ist egal wenn egal wann zu helfen, selbst wenn es wie in diesem Fall gegen die Weisungen der Regierung erfolgt. Naja wo war ich, achja anders gesagt sie dürften zumindest offiziell nicht hier sein, deswegen wurden sie bislang unter einem falschen Namen behandelt, nur leider will die andere Familie so langsam ihre Tochter sehen, auch wenn sie angeblich noch separiert liegen soll, deswegen werden sie morgen erfahren das ihre Tochter verstorben ist und von uns verbrannt wurde. Er machte eine kurze Pause, vielleicht war es nicht verkehrt wenn er die Infos für Sel ein wenig sacken ließ, irgendwie befürchtete er das sie sich auch daran stören konnte das er in den Augen von manchen Leuten recht pietätlos mit den Toten umgegangen war, sollen sie für ihr ist der Lebende Mensch wichtiger als irgendeine ritualisierte Handlung, Tod ist Tod und gut war es.
Ich rede gerade einen Monolog von der Seele, zumindest der Hinweis das ich nachher noch ihren Rücken ansehen möchte, aber erstmal werde ich denke ich die Geschichte zu Ende erzählen, zumal es zugleich erklärt warum ich hier bin. Da wir ab morgen keinen Namen mehr für sie haben, müssen sie das Krankenhaus verlassen, medizinisch nicht das was ich mir wünsche aber bislang scheint es so das man die restlichen Problemchen auch ambulant versorgt kriegt, solange sie daran denken sich zu schonen. Nur brauchen sie dann auch einen Arzt und sie sind ohne Erinnerung in einem fremden Dorf, auf der Straße schlafen ist auch schlecht für den Heilprozess, deswegen biete ich ihnen an das sie vorerst zu mir kommen können, ich sorge für ihre Sicherheit, dafür das die Genesung planmäßig verlaufen wird und wenn sie dann wieder gänzlich Fit sind sehen wir ab, entweder wissen sie dann wieder wer sie sind oder ich sehe wie ich sie auch offiziell in diesem Dorf anmelden kann, ich meine dann sollte genug Wasser den Fluss hinab geflossen sein.
Und nun bitte ihre Einwände, ansonsten mache ich mit ihren Rücken weiter.

Noch immer saß er geradezu absurd gelangweilt auf seinen Stuhl, ja es mag vielleicht nach viel klingen was er für sie macht und nach viel klingen was er für eine fremde riskiert, aber was weder das Krankenhaus wusste noch er bereit war zu erzählen, er hatte mit der Kage sein Verhalten abgesprochen und wusste das ihn nur dann Ungemach drohen würde wenn Sel plötzlich Amok lief, etwas das wohl kaum passieren könnte solange sie unter seiner Beobachtung stand.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses Icon_minitimeSo Okt 06, 2013 1:28 pm

Die Geschichte schien skurril. So skurril sie war, war sie jedoch passiert. Mit einem misstrauischen Gesichtsausdruck hörte Selvaria dem Arzt zu, obwohl sie gleichsam auch besorgt aussah. Ein bisschen Scham mischte sich auch dazu. Sie besetzte den Namen einer Frau, die in diesem winzigen Krieg ihr Leben gelassen hatte, lag nun auf deren Kosten in diesem Krankenhauszimmer, während die Familie glaubte, sie wäre noch am Leben. Obwohl sie nicht die Verwandte war, auf die gehofft wurde. Jene war laut Aussage schon längst eingeäschert worden. Und dann noch die Sache, dass sie quasi ein namenloses Etwas war, das hier versorgt wurde, obwohl es genauso gut im Knastkrankenhaus liegen konnte. Das stimmte ja auch. Entweder war es Idiotenglück oder romantisches Schicksal, dass man sie nicht gleich weggesperrt hatte, obwohl man sie nicht zuordnen konnte. In diesem Falle konnte Sel wohl wirklich denen danken, die sie so zugerichtet hatten, dass es nur eine Wahl gab: Tod oder Leben. Letzteres hieß auf jeden Fall Krankenhaus und keine Überbelastung durch einen Zwangsaufenthalt in einer Anstalt oder einem Folterkeller mit Medizinschränkchen nebenan, wenn sie doch Schmerzen hatte, welche nicht von dritter Hand verursacht wurden. Das tat hier zwar keiner, aber je mehr Reijarmo erzählte, desto mehr beschlich die 33-Jährige das Gefühl, dass ihre neue zarte Seele gerade noch so dieser Tortur entkommen war. Zumindest wäre so ein naives Bitte-hilf-mir-ich-habe-Amnesie-Verhalten somit ausgemerzt worden. Es änderte zwar nicht die grundlegenden Bausteine, auf deren Rückruf hin sie sich nun entwickelte, aber kratzte dennoch an der hübschen Dekoration.
Nun zerbrach Sel sich den Kopf darüber, ob sie wirklich das annehmen sollte, was kurz gesagt nun dargelegt worden war: Bei dem Chefarzt selbst unterkommen, weil sie sonst keine Gelegenheit mehr hatte, in dieser Einrichtung versorgt zu werden. Mit zusammengezogener Stirn starrte sie auf die lieblos weiße Bettdecke vor sich und grübelte. Einerseits interpretierte sie versteckte Hilfsbereitschaft dort hinein, auch wenn das vielleicht nicht der Wahrheit entsprach, andererseits konnte sie mit dieser Option der betroffenen Familie ihr Kind zurückgeben, zwar tot, aber immerhin mit diesem Wissen als mit quälendem Unwissen. Es schien beinahe so als hätte sie gar nicht zugehört, weil sie immer weiter schwieg, doch irgendwann seuftze die Silberhaarige, nachdem sie auch angefangen hatte die Finger abwesend miteinander spielen zu lassen, und sagte ein bisschen leiser: "In Ordnung. Ich bin noch nicht wieder auf der Höhe, da habt Ihr recht." Sie sah den Arzt nun direkt an, ein bisschen verängstigt, weil sie doch in dieser kniffligen Situation war keine Erinnerungen, keinen Namen zu haben, aber dennoch versorgt werden zu müssen, weil sie sonst vielleicht doch irgendwo einfach zusammenklappen konnte. Vielleicht verbarg sich ja noch irgendwo ein Aneurysma oder etwas in der Art. Ein Hypochonder war Sel nicht, aber besorgt schon. "Wenn es der Gesundheit dient und die Probleme, die durch mich auftreten, halbwegs beseitigt, dann wechsel ich vom Krankenhaus zu Ihnen. Große Möglichkeiten bieten sich ja sowieso nicht, wenn ich in solch einer Randposition stehe, dass eine Hälfte der Leute mich rausschmeißen will, und die andere mich skeptisch ansieht. Danke für die Alternative."
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