Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Stationen des Krankenhauses

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BeitragThema: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeFr Mai 31, 2013 9:35 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Krankenhaus von Tsukigakure liegt nur eine Querstraße vom Markt entfernt und bildet unfreiwillig eines der wichtigsten Punkte des Dorfes. Der Komplex beinhaltet mehrere Stationen, die von der mobilen Hyôrin Truppe stets überwacht wird. Dies ist ein Ort der Genesung und der Wissenschaft, dennoch sind die Sicherheitsvorkehrungen hoch. Das Gelände ist beispielsweise mit einem hohen Zaun umgeben, der störende Leute abhält und am Empfang muss man sich immer registrieren, wenn man ein Anliegen hat. Zumindest hat man mit gepflegten Grünanlagen und Alleen versucht, gegen das Gefägnisfeeling vor zu gehen. Das Krankenhaus ist kaum drei Jahre alt und somit auf dem neusten Stand der Medizin und auch sonst wirkt das Gebäude gut in Schuss.

Verborgen vor Unbefugten, verfügt dieser Komplex zudem über einige unterirdische Räume. Hier finden sich neben einem Archiv, auch ein gut gesicherter Operationssaal, auf den man bei Angriffen ausweicht. Aber auch Räume für Experimente stehen bereit oder man vertreibt sich im flauschigen Pausenraum die Zeit. Hier unten befinden sich auch die Fluchtwege, im Falle einer Evakuierung, zudem genug Materialien um längere Zeit die Versorgung von Patienten gewährleisten zu können. (Die Untere Ebene wird von starken Kekkei geschützt.)
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeMo Okt 07, 2013 12:18 pm

Nach den zerbrechlichen Worten der jungen Frau erhob Reijarmo seinen Kopf wieder ein wenig von der Stuhlkante, betrachtet sie nun geradezu mit einer verspielten Neugierde, umklammerte mit seinen Händen die Rückenlehne seines Stuhls.
Ich weiß durchaus keine angenehme Situation für sie als junge Frau, nur ist dies leider vorerst die Beste aller mir gegebene Optionen. Bis die Schwester ihnen ihre Kleidung bringt werde ich sie vorerst noch wieder alleine lassen. Sollten ihnen in dieser Zeit zweifeln an meinen Vorschlag kommen ist es ihnen frei gestellt ob sie nun mitkommen wollen oder ob sie von mir nur zum Ausgang des Dorfes gebracht werden um dort auf eigene Verantwortung weiter zuziehen. Wissen sie ich vertrete die Position das es meine Pflicht ist jeden zu helfen aber die Freiheit des Menschen steht dennoch über mir
Danach schüttelte er leicht seinen Kopf, gewiss gab es wenig besseres als einer sowieso schon überforderten Frau mit derartigen quasi-philosophischen Kram zu nerven. Allgemein hätte er das ganze vermutlich geschickter einfädeln können, so aller sie können sich an nichts erinnern? Wo wollen sie hin, ich kann ihnen anbieten dass etc. sozusagen eine Behandlung wie ein Flirt man packt unendlich viel Dekoration um die Sache herum, läuft nicht den unmittelbaren Weg sondern nimmt jede verdammte Nebenstraße um die Route immer weiter zu verschleiern getreu dem Motto der Weg ist das Ziel, oder was sonst noch so erzählt wurde, nur empfand dies als Unsinn. Ärzte die nicht einfach den Patienten sagen konnten was mit ihnen ist, hatten einfach nur noch selbst davor Angst dem Patienten zu konfrontieren, und verpackten deswegen die Scheiße weißes Geschenkpapier, doch selbst eingepackte Scheiße bleibt Scheiße.
Ohne noch lange Sel anzusehen erhob er sich nun wieder von seinem Stuhl, ließ seine rechte Hand wieder in einer Tasche seiner Hose verschwinden während er mit links noch immer die Stuhllehne umfasste. Die verbliebenen Untersuchungen werde ich davon abhängig machen wie sie sich Final entscheiden, ungeachtet dessen biete ich ihnen hiermit auch schon einmal das du an, ich habe keine besondere Affinität für aufgesetzten Höflichkeiten.
Er stellte den Stuhl in einer wenig galanten Bewegung, also mit einem einzigen Ruck wieder an seinen ursprünglichen Platz und begab sich nun ohne noch weiter die Patientin anzusehen in Richtung der Tür, hob im Türrahmen stehend bei zusammengezogenen Schultern die linke Hand zum Abschied. Ich komme unmittelbar vor Feierabend wieder, also in etwa in einer halben Stunde, danach gehen wir beiden noch kurz in ein Teehaus weil ich dort noch einen nennen wir es Termin haben, also verzichten sie besser auf ein Abendessen.
Nach diesen Worten verließ er den Raum und schloss die Tür mit einem leisen klicken, er stand nun wieder auf dem Flur besah sich noch einmal kurz das gesamte Ambiente der Klinik. Gerede war keine Schwester auf den Fluren zu sehen, Dienstübergabe. Nur vereinzelt schoben sich Patienten wie Fremdkörper über die Flure, kamen zurück von ihren Spaziergängen, ein älterer Herr wurde flankiert von einer jungen Frau, vermutlich seiner Enkelin, in ihren Gesicht mischte sich Mitleid mit eigenem Leid, sichtbarer Unlust über diese gemeinsame Zeit.
Der junge Mann legte seinen Kopf wieder in seinen Nacken, nun leiden sie aufgrund gemeinsamer Zeit dann leiden sie wenn die Zeit vergangen ist, Leben ist leiden sagte schon Budhha und quell das Leidens sei das Verlangen, gerade das sah Rei noch immer anders in seinen Augen ist es Dummheit, Kurzsichtigkeit im Denken, und ein übertriebenes Ego erst daraus kann Verlangen doch schließlich erwachsen. Mit einem freundlichen Nicken grüßte er im vorbeigehen das ungleiche Familienpaar. „ Herr entschuldigen sie Isha sama, aber könnten sie mir mitteilen wie es mit meinem Großvater weitergehen wird?“ er stoppte seinen Schritt, betrachte als einziger lächelnd die Frau.
In 20 Minuten können sie ihm beim Abendessen Gesellschaft leisten, ich denke eine der Schwestern wird ihnen dann auch gerne einen Tee bringen, mehr kann ich ihnen leider nicht sagen da ich auf dieser Station nicht behandeln bin sondern lediglich einen Privatbesuch unternommen hatte kurz verzog die Frau ihre Mundwinkel verbeugte sich dann lediglich kurz und ging nun wieder weiter, ihre linken Hand auf den Rücken des alten Mann gelegt.
Rei dagegen schüttelte lediglich kurz seinen Kopf, Medziner sind auf den Fluren eines Krankenhaus wahrhaftig Freiwild.

(du kannst gerne in deinen nächsten Post schon ein Tbc setzen, Teehaus kann man dann auch gerne im subtext abhandeln ganz wie es dir am Besten auskommt.)
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSa Okt 12, 2013 1:05 pm

Out: Ich mach's einfach mal so, dass du machen kannst was du willst, und ich breche zum nächsten Kapitel auf ^^ Wenn du magst, kannst du eine "Suche nach der Patientin" veranlassen oder so.

Kaum war die Tür zugegangen, ließ Selvaria sich wieder ins Bett zurücksinken. Selbst die Freundlichkeit, die man ihr entgegen brachte, machte die Situation nicht besser. Es war nichts und sie konnte sich doch auf nichts einigen. Ein wenig verloren starrte sie aus dem Fenster ihres Zimmers. Die Stadt, die sie dort sah, war ihr fremd. Das einzige, was sie zu leiten schien, war ihre Intuition, sodass sie lediglich merkte, wann etwas nicht stimmte und wann es vielleicht eine gewisse Verbindung zu ihr aufwies. Der Name der Toten, die sie hier besetzte - das war der einzige Anhaltspunkt seit ihrem Erwachen, wo sie wusste, dass er falsch war. Ein wenig verzweifelt verzog sie das Gesicht. Wie lange konnte so etwas nur weitergehen? Konnte sie den Menschen hier überhaupt vertrauen? So wie der Arzt gesagt hatte, war sie mitten in einen Konflikt gestolpert, bei dem man nicht wissen konnte, zu welcher Partei sie gehörte. Es gab also selbst, wenn sie Gegner gehabt hätte, niemanden von den hier ihren vermeintlichen Feinden, der hätte sagen können: Sie, sie stand in dem Kampf an der Front.
Abgelenkt wurde die Dunkelhäutige dann von einer Schwester, die mit einem Stapel Kleider auf den Armen nach einem Klopfen ins Zimmer marschierte. Sie lächelte kurz auf, aber das war nicht wirklich von Belang für Sel. Sie nickte nur kurz, dass die Frau die Klamotten ablegen konnte, welche dies tat, und dann kurz fragte, ob sie noch etwas tun könnte, aber nach einem Kopfschütteln der Patientin verabschiedete sie sich und ging. Geistesabwesend griff die Sakiyurai dann zu den Klamotten. Das Kleid, was dabei war, war schön weiß. Es sah so unbefleckt aus und lud irgendwie dazu ein, es anzuziehen, um sich weniger wie eine vermeintliche Verbrecherin zu fühlen oder eine Bedrohung für das Krankenhaus. Also mühte sie sich aus dem Bett auf, ging mit dem Stück ins Bad und zog sich dort nach etlichen Minuten erfolgreich um. Es schmiegte sich auf eine Art und Weise an, die sie mochte. Sie, die sich so im Spiegel betrachtete. Obwohl ihr altes Ich so etwas niemals getragen hätte. Der runde Ausschnitt war ganz süß, dass es nach unten hin weiter ausfiel, ließ den Stoff beim Gehen schön schwingen. Einfach, aber schön. Das schwache Lächeln über diese kleine Alltagsfreude erstarb aber, als die Silberhaarige in der reflektierenden Fläche ihr Gesicht sah. Gelbe Augen, dunkle Haut, irgendwo noch eine blasse Spur von einem violetten Lippenstift, der einmal da gewesen war, lange offene silberne Haare. Sie musterte sich, aber hatte keine Ahnung, wer sie da ansah. Über ihr Äußeres wollte sie nun keine Urteile fällen, das wäre ja idiotisch gewesen, aber sie fand, dass sie relativ bemitleidenswert wirkte. Nicht durch ihre kümmerliche Erscheinung mit Pflastern und Verbänden, sondern durch die Angst in ihrem Antlitz über ihre Situation.
Nun aber zog sie die Stirn kraus. Da stimmte etwas nicht. Langsam hob die junge Frau die Hand und schob von ihrem Haar an der linken Gesichtshälfte etwas zur Seite. Irgendwas machte ein eigenartiges leises, aber knitterndes Geräusch. Als würde Papier an etwas Weichem reiben. Irritiert lehnte Sel sich zum Spiegel vor, grub sich durch ihr Haar und erblickte dann tatsächlich eine dicke Haarsträhne, die von etwas zusammengehalten wurde. Von etwas Weißem, das sich nahe des Ansatzes um die Strähne wickelte und sie fest bändigte. Sie tippte dagegen, es war wirklich Papier. Warum hatte sie ein Papierrolle am Kopf? Skeptisch fummelte sie solange, bis die kleine Rolle nachgab und sich löste. Entsprechend ihrer Form wellte sich das kleine Papier, aber Selvaria zog es mit den Fingern auseinander, um es besser anzuschauen. Was sie da las, nahm ihr für einen kurzen Moment komplett Atem und Denkfähigkeit.

Hallo, meine Liebe.
Mir ist nicht vergönnt, viele Worte an Dich zu richten. Wenn Du diesen Brief liest, bist Du alleine. Ich bin nicht an Deiner Seite und Du bist auch nicht zu unserem Meister zurückgekehrt. Um Dein Leben zu retten, bin ich gegangen. Nur so hattest Du die Chance, überhaupt wieder aufzuwachen und vielleicht gerettet zu werden. Erzähle niemandem von dieser Mitteilung. Ich werde Dich früh genug wiederfinden, und dann sind wir wieder zusammen.
M.

P.S.: Entsorge den Brief, damit ihn niemand findet.


Kurz darauf überschlug sich alles in der 33-Jährigen. Sie schnappte nach Luft, ihr Oberkörper schien sich von innen zusammenzuziehen. Panisch stützte sie sich am Waschbecken ab, ging aber dennoch nicht sehr galant zu Boden, saß auf dem Hintern und kniff die Augen zusammen. Der Zettel rutschte aus ihren Fingern, wobei sie beide Hände an ihren Kopf legte und sich krümmte. Ein Schmerzenslaut entfuhr ihr, als vor ihrem geistigen Auge Blitze auftraten, die zunächst durch einen Heiden Schmerz verursacht wurden, aber dann eine Art Silhouette abzubilden schienen. Für nur den Bruchteil einer Sekunde erschien dort das schwarzweiße Abbild eines Mannes mit kurzem dunklen Haar, hellen Augen, einem netten Lächeln und ... dann war er wieder verschwunden. Selvaria öffnete schlagartig ihre Augenlider, sog die Luft bewusst konzentriert ein und starrte vor sich auf den Boden. Dieser Mann. Dieser Brief. Sie sah zur Seite und riss ihn wieder an sich, las die Zeilen nochmal, zweimal, dreimal. Das Bild kam nicht zurück, aber sie hatte es eingespeichert wie ein Brandzeichen. Zitternd richtete sie sich auf. "Dann sind wir wieder zusammen. M", murmelte sie leise, was in dem Brief als Letztes stand. M, wer war M? Dazu kam leider keine Erinnerung. Stand es für den angesprochenen Meister? Das konnte aber nicht sein, weil der Meister sicher nicht von sich wie von einer anderen Person sprechen würde. M war jemand anderes, der aber ebenso diesen Meister kannte. Und dass M von ihr wollte, dass niemand von dieser Mitteilung erfuhr, gab Selvaria endlich einen Anhaltspunkt. Orientierung.
Sie gehörte definitiv nicht hierhin. Sie kannte niemanden von hier und war hier ebenso wenig willkommen. Eines konnte sie dem Arzt glauben: Hier Vertrauen in eine Sache zu legen, konnte für sie gleichsam Gefängnis bedeuten. Die Leute wussten ebenso wenig über sie, wie sie über die anderen. Ein falsches Wort konnte missinterpretiert werden, und sie wurde abgeführt, gefoltert oder sonstiges. Irgendwoher ahnte sie, dass solch inhumane Methoden nicht gerade im Abgrund begraben lagen. Sie wurden doch genutzt, zumindest redete Sel sich das nun ein. Prompt faltete sie den Brief wieder zusammen, hatte einen entschlossenen Gesichtsausdruck und versteckte das Papier in ihrem Ausschnitt. Nicht sonderlich kreativ, aber ein Ort, wo niemand diesen Tatbestand vermuten würde.
Sie eilte aus dem Bad, griff sich den Rest der Wäsche und die provisorischen Hausschuhe, die sie bekommen hatte, und tat wollte damit losgehen, aber hielt dann inne. Die restliche Kleidung schmiss sie wieder aufs Bett. Mehr als Unterwäsche und ein langweiliges T-Shirt war es sowieso nicht. Dafür zog sie die Hausschuhe an, atmete durch und trat zur Zimmertür. Wenn der Herr Kensaku wiederkam, dann konnte er sehen, wo er mit seinem Angebot blieb. Sel war zwar nun naiver und nicht mehr so kaltschnäuzig, aber sie ließ sich auch nicht für blöd verkaufen. Vielleicht war gerade der Aufenthalt bei ihm eine Finte derjenigen, die ihr misstrauten. Und sie misstraute auch allen anderen. Vielleicht hatte sie noch eine Viertelstunde, bis er von seinem Termin zurückkam, oder was er auch immer tat. Selvaria jedenfalls würde dem Brief folgen. Und der wollte ihr sagen, dass sie hier weg musste. Diese zwiegespaltene Umgebung könnte bei einem einzigen Schritt ihr Untergang sein. Dafür allein schienen schon die Stadtmauern zu stehen. So öffnete sie die Tür, trat hinaus und ging die Flure entlang. Manche Schwestern beäugten sie komisch, andere fragten, wo sie hin wolle. "Nur Spazieren und einmal das Krankenhaus erforschen", sagte sie jedes Mal mit Unschuldsmiene. Hoffentlich glaubten sie ihr das. Je mehr Leute an ihr vorbei gingen, desto mehr schienen diese nur dunkle fies grinsende Schatten zu sein. So war sie froh, als sie endlich die Treppen nach unten genommen hatte und über einen Notausgang nach draußen trat. Es war kühl in dem Kleid, und wahrlich schönes Wetter mit Strahlesonne bot der Tag auch nicht, aber die Gänsehaut musste sie ertragen. Mühsam eilte Selvaria voran. Weg von hier. Weg von diesen Triebtätern und doppelgesichtigen Marionettenspielern. Zu M, zu ihrem Meister. Sobald sie nur an diesen Satz dachte, war sie beinahe versucht, Papa zu sagen. Aus irgendwelchen Gründen, die sie nicht erklären konnte. Hoffentlich gelangte sie irgendwie aus diesem verdammten Drecksloch. Das schwierigste wäre die Station Stadttor. Ob man vielleicht auch anders hier herauskam?

tbc: Straßen und Gassen
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi Okt 15, 2013 5:10 pm


Es war eigentlich ziemlich konfus, dass Shizuka grinste, obwohl es Rai im Moment nicht unbedingt gut ging. Dabei war wohl die Tatsache, dass er wenige Tage zuvor einen erbitterten Kampf geführt hatte, die kleinste Ursache für seinen Gemütszustand. Er hasste Krankenhäuser, vermutlich erging es ihm dabei noch schlechter, als ihr, doch ihn einfach so nach draußen zu holen würde sie ganz sicher nicht verantworten können. „Also nein?! Dabei dachte ich immer ich sei das Süßeste, was Tsuki zu bieten hat“, entgegnete sie und setzte dabei einen gespielt enttäuschten Gesichtsausdruck auf. Diese Worte waren sowohl darauf bezogen, dass er meinte es gäbe in einem Krankenhaus nichts Süßes, als auch darauf, dass er sie schon oft genug angesehen hatte, ebenso wie eine Wand. Die Hände in die Hüften gestemmt blinzelte sie ihn eine Weile ungläubig an und schüttelte dann den Kopf. „Ach komm, so lange wirst du hier sicher nicht mehr drin bleiben müssen. Eine Woche, höchstens anderthalb, dann kannst du wieder raus.“ Sie versuchte ihm mit diesen Worten irgendwie Mut zu machen und in Anbetracht dessen, was er ihr anschließend über das erzählte, was ihm wiederfahren war, war eine Ermutigung auch offensichtlich nötig. Es schien, als würde er darüber scherzen, doch Shizuka konnte sich unmöglich vorstellen, dass er all das wirklich einfach so auf die kalte Schulter nehmen konnte. Die Blondine ließ ein leises Seufzen hören, als er nach Beenden seiner Rede noch einmal die Frage stellte, ob sie gemeinsam abhauen wollten. Zu dem, was er erlebt hatte, sagte sie nichts, doch ihr Blick sprach wohl Bände, denn ihre eisblauen Augen leuchteten die ganze Zeit matt und mitfühlend. „Hör mal. Ich würde dir diesen Wunsch liebend gern erfüllen aber … Du kannst mit Sicherheit nicht einmal aufstehen, geschweige denn laufen.“ Beschwichtigend hob sie die Arme. „Aber das ist keinesfalls schlimm! Pass auf, ich mach dir einen Vorschlag. Solange, wie du hier im Krankenhaus bleiben musst, komme ich jeden Tag vorbei und leiste dir Gesellschaft.“ Sie hob kurz die Schultern und senkte sie anschließend wieder. „Im Moment habe ich sowieso nichts weiter zu tun, als stumpf in der Gegend herumzulungern. Mir wurde ein Missionsverbot ausgesprochen, damit ich mich ein wenig schone, also kann ich genauso gut anderen Gesellschaft leisten.“ Mit einem fast liebevollen Lächeln im Gesicht blickte sie ihn an, die Augen dabei geschlossen, den Daumen des rechten Zeigefingers nach oben gestreckt. In diesem Moment war sie es, die Verantwortung zeigen musste, obwohl sie eben dies eigentlich niemals hatte tragen wollen, egal wofür. Das war auch einer der Gründe gewesen, warum sie bisher nie eine Mission angeführt hatte, sondern sich stets nur anschloss, egal worum es ging. Sie sah sich eben eher als Mitläufer, wenn es darum ging, solch wichtige Entscheidungen zu treffen. Und dieses Mal ging es eben um Raijins Gesundheit und sein Wohl war ihr überaus wichtig. Nicht nur, weil er ihr Kamerad oder ihr Freund war. Da war noch etwas anderes, was sie dazu veranlasste, ihm vorzuschlagen, ihn jeden Tag zu besuchen. Doch was es war konnte sie nicht im Geringsten sagen.

Nachdem die Kunoichi ihren Arm wieder heruntergenommen hatte stützte sie ihre Ellbogen auf ihren Beinen ab und legte ihren Kopf in die Innenflächen ihrer Hände. „Also, was sagst du dazu? Wenn du möchtest bring ich dir auch jeden Tag ein süßes Eis mit“, grinste sie. Ja, das war eine Anspielung auf das Treffen der beiden vor dem Angriff auf Tsukigakure. Aber das würde er sicher noch wissen, immerhin litt er nicht an Amnesie. Bei vielen anderen – hatte sie gehört – waren jedoch bleibende Schäden von den Kämpfen zu vermerken. Es hätte also Rai und sogar sie auch durchaus schwerer treffen können.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeMi Okt 16, 2013 6:16 pm

Im Büro angelangt glitt der Blick von Reijarmo reflexartig auf den Aktenstapel der sich auf der linken Kante seines Schreibtisches angehäuft hatte, allein in der kurzen Zeit die er nun bei der Patientin gewesen war, waren  wieder Fünf Akten dazugekommen,  mit den vier Akten die er noch nicht bearbeitet hatte war er somit bei genügend Akten um zu wissen das sie ihn heute auch nach dem offiziellen Ende der Arbeitszeit noch einmal unterhalten würden.  Er schüttelte mit einem melancholischen Lächeln sein Haupt, selbst damals als Missing nin hatte er mehr Menschen behandelt als jetzt als sogenannter Chefarzt von Tsukigakure.   Er stapfte langsam hinter seinem Schreibtisch und ergriff mit seiner rechten Hand den leeren Bilderrahmen, blickte mit starren blanken Augen auf die  hölzerne  Rückwand, wann würde er dort das Bild einnahmen können wegen dem er überhaupt nur hier war? Zugleich manifestierte sich darin das Paradoxon das ihn  von Tag zu Tag schwerer auf den Gedanken lag,  er konnte dieses Leben führen, er konnte es führen ohne sich daran zu stören, aber er würde es nie als das unverrückbar echte Leben für sich sehen können, nein für ihn war es immer nur ein Mittel zum Zweck Leben, für Forest hat er ein Leben begonnen das eine Sonne nur nötiger gemacht hat, zugleich war er wie auf einem fernen Planeten gestrandet unfähig einzuschätzen wie lange die Nacht dauern würde.  Er stieß einen Seufzer aus während er den Leerrahmen wie ein junges kind in die krippe behutsam auf seinen angestammten Platz auf dem Schreibtisch zurückstellte, nein derzeit sollte er über andere Dinge nachdenken, die Akten, die Arbeit, die Amnesiepatientin, oder ein Blick in den Aktenschrank? Es wäre so leicht und doch so verwerflich, er müsste nur einmal die schwere Schublade aufziehen, mit seinen Fingern über die Dutzenden Reiter huschen, Buchstabenwirrwarr um Buchstabenkombination abwandern bis er bei ihren Namen angelangt wären, dann könnte er sofort nachsehen ob sie derzeit einfach nur weg ist. Auf einer Mission die nach damaligen ermessen nicht warten konnte, oder ob sie vermisst wurde, oder ob eine Mission einfach nur länger dauerte als gedacht oder alternativ jene mögliche Wahrheit die ihm an wenigstens gefallen wollte, deren bloßer  Gedanke ihn fasste wie schneidend kalter Wind, sie konnte auch schon die ganze Zeit im Dorf gewesen sein und es bloß ablehnen ihn wiederzusehen. Zerbrochen bevor es wirklich begann, die von ihn gewahrte Chance als Irrweg.
Er schloss seine Augenlider, blickte in das Dunkel , Gewissheit fürchtete er sie oder war es wirklich das was er Respekt nannte? Er wollte nicht seine Position ausnutzen, wollte im Spiel des Karma nicht eingreifen, sondern es bei dem Versprechen belassen genau die gleichen Spielkarten für beide Seiten, das war die Grundlage dabei würde er es belassen egal wie lange es noch dauern würde.
Und eines Tages könnte sie in mein Büro gerufen werden und eine Überraschung erleben
„Kensaku sama die Angehörigen von Tanaka dono  würden gerne mit ihnen reden“
Bedächtig öffnete er sein linkes Auge, erblickte seine Helferin, nein er nannte sie nicht Sekretärin weil er sich noch immer als Arzt und nicht als Verwaltungsvorstand sah,  scheinbar hatte er über sein sinnieren   das Hören vergessen, es war nicht das erste Mal gewesen, weswegen die Beiden schnell darüber einig geworden waren, dass sie einfach in sein Büro kommen darf wenn er nicht auf das klopfen reagiert, zumindest solange wie er keinen Besuch hat.
oy, lass sie rein, und sehen sie bitte danach im Zimmer 23  auf Station Zwei für mich nach einer Patientin und geleiten sie zum Ausgang damit ich sie dort in Empfang nehmen kann, danach können sie für heute frei nehmen
Ihre rollenden Sprachen verbalisierten geradezu ihren Gedanken, super 15min eher Frei wie Spendabel  damit wären fast die 15 Überstunden vergessen die ich bisher ansammeln durfte.
Ja auch dafür musste er sich noch etwas überlegen, vermutlich würde er irgendwann einmal einen jungen Medic für Zwei Wochen Helfer spielen lassen damit sie Zusatzurlaub machen könnte.
Derzeit verneigte sie sich lediglich mit einem angedeuteten Lächeln  und verließ begleitet vom leichten Klackern ihrer Absätze das Büro, wo er er so auf die Geräusche achtete, wurde ihn auch bewusst das sie eine Zeit lang mit höheren Absätzen und mehr Dekolletee zur Arbeit gekommen war als derzeit. Seufzen Kopf schütteln und weitermachen, und nicht im Spekulativen verlieren vor allem nicht in Spekulationen über etwas das Dinge in ihn ansprach die er vergessen wollte.
Noch bevor er  sich hinter seinen Schreibtisch setzen konnte, kam schon ein Frau von etwa 50 Jahren in das Büro gestürzt packte ihm an Kragen seines Umhanges, schüttelte ihn als erhoffe sie das Früchte von ihm abfallen würden, sah hinauf ließ ihn in ihre verzweifelten tränenden Augen blicken. „ Wieso haben sie mich nicht zu ihr gelassen bevor sie starb?“ Rei hörte in ihrer Stimme ihre Wut gespeist aus dem Gefühl von Ohnmacht, er verbarg nur unvollständig ihre Verzweiflung, ihre tiefe Trauer. Es tut mir Leid Und am Ende bleiben nur Phrasen und leere Floskeln, die eigenen Hände die sich unsicher auf die Hände der Frau legen, ihre kalten Hände die sich noch immer in seinen Mantel krampfen als hofften sie dadurch etwas ändern zu können.
„ Das ändert nichts, ich hätte mich verabschieden können verstehen sie das? Nein sie können das nicht verstehen was ich gerade durchmache, wenigstens ein paar Worte und nicht hoffen um dann einen Krug Asche zu bekommen“
Ihre Tochter war von einem Doton Jutsu getroffen worden, die Frakturen am Gesicht wie am gesamten Körper waren  zu schwer als das wir ihnen oder einen anderen Angehörigen den Anblick hätten zumuten wollen... aber wir konnten dafür sorgen das sie keine Schmerzen hatte, glauben sie mir bitte wir haben es für ihre Tochter so angenehm wie möglich gestaltet. Was auch immer nun diese Phrase bedeuten sollte, sterben war vermutlich nie angenehm selbst wenn man wie diese junge Frau einfach nur durch eine Explosion umkam.
„ Dennoch hätte ich sie sehen wollen, es wäre mein Recht gewesen“ sie ließ von ihm ab, drehte sich abrupt weg „ nein das ist nicht das Ende, ich werde mich über sie beschweren, ja genau sie verdienen es nicht Arzt genannt zu werden“  Rei zögerte wollte seinen Mund zur Antwort öffnen, schwieg dann aber doch. Sie beide wussten das die Klage Substanzlos werden würde, aber sie bräuchte sie um sich nicht ganz Machtlos zu fühlen.
Ohne noch ein weiteres Wort an sie zu richten ließ er sie aus seinem Büro stampfen.  Er schluckte noch einmal, schloss die Tür  hinter ihr und zog sich danach um. Feierabend. Er nahm den Aktenstapel unter seinen Arm rückte noch einmal sein Bokotu zurecht, ging zum Eingang um dort zu erfahren das die Patientin nicht in ihren Zimmer auffindbar gewesen sei.
Kopfschüttelnd und seufzend verließ er das Krankenhaus, erst hatte er nun seinen Termin dann konnte er sich um diese Probleme kümmern.


Tbc: Teehaus
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeMo Feb 17, 2014 12:08 pm

Die Stirn auf Daumen und Zeigefinger gestützt saß der junge Chefarzt auf den einfachen Drehstuhl ohne Armlehnen den Blick auf Zettel voller Abkürzungen und Zahlen die für uneingeweihte nicht mehr Aussagekraft besaßen als das was manche Moderne Kunst  nannten und manchmal auch nur von durchzechter Nacht mancher Taokünstler stammte, nicht das er solche Kunst nicht schätze, ganz im Gegenteil er selbst hat letzten für ein Werk von jing bu bu eine hübsche Summe Geld bezahlt obwohl er schon vorher wusste, dass der Künstler beim Erstellen des Bildes dachte eine Katze zu sein, weswegen die sogenannte Kunst eigentlich Katzenklo genannt werden konnte,  und hier legte er Wert drauf nicht missverstanden zu werden, dass Bild stank nicht, aber es war ziemlich rissig und die Farben sehr Wild verteilt, aber wenn man es lesen konnte, verstand man die Ganzheit die der Künstler während des Schaffens gefühlt haben musste. Naja egal lesen war die Brücke zwischen seinen Gedanken und seiner Tätigkeit.  Auch wenn dieses Wissen  vielleicht manch einen Patienten in Angst und Schrecken versetzen würde,  aber Blutwerte hatten für ihn auch eine künstlerische Komponente, sie wollten nicht analysiert sondern interpretiert werden und obwohl er noch unverschämt jung für seine Position war und rein äußerlich  so erfahren wirken musste wie ein Küken, das sich mit Stolz geschwellten Daunenfedern darüber sinniert wie schön doch andere Kontinente sind, verließ er sich schon jetzt mehr darauf was ihn sein Gefühl sagte als wirklich lange und angeblich analytisch die Werte zu durchdenken.  Er schob das Papier ein wenig weiter in die Mitte des einfachen Tisches dessen Oberfläche verriet das er aus heller Buche geschreinert worden war, wie kam es eigentlich dazu das er tatsächlich mal wieder Medizinische Arbeit machte?  Und wieso zum Teufel hatte er die Blutwerte eines alten Mannes vor sich?  Rafuko Wanijima. Er zog seine Augenbrauen ein wenig zusammen, dachte kurz über den Namen nach,  versuchte Implikationen zu erzeugen, stimmt der alte Mann der sich nicht zur Ruhe setzen will und der zudem den Ruf genießt definitiv nicht an Arthrose zu leiden, zumindest nicht beim Zauberstab des Schürzenjägers. Ein Grinsen zog  wie eine sanfte Brise über sein Gesicht.  Deswegen war er also  zuständig.   Rafuko Wanijima dono  sollten sie   nun wieder angekleidet sein,  können sie nun herbeikommen damit wir kurz über die bisherigen Ergebnisse reden.
Er nahm den Zettel  in die Hand, sah noch einmal kurz drauf, besah sich die Gelb angestrichen Zahlen noch einmal ein wenig genauer, ehe mit einem nebensächlichen Schulterzucken den Zettel in einer Schublade des  kleinen Schrankes unter dem Tisch verschwinden ließ.   Er stand nicht auf als der alte Mann den Raum betrat, zeigte nur mit seiner linken Hand unvermittelt auf den freien Stuhl und wartete Stillschweigend bis eine Welle des Silbermeeres zur Ruhe gekommen war.   Oy, also ihre Blutwerte … er drehte sich auf seinen Stuhl ein wenig nach links,  verschränkte seine beiden Armen vor seinen Bauch und fixierte mit den Augen das Anatomieplakat auf der anderen Wand, wie lange es doch her war, dass er diese Dinge auswendig lernen musste, und obwohl jeder in diesem Krankenhaus den Mist auswendig konnte hingen überall diese langweiligen Dinger, anstatt den Platz für Dinge zu nutzen die  Patienten zumindest die Chance geben würden sich in diesen weißen Hallen ein wenig wohl zu fühlen. Wir könnten nun die Werte nach und nach Besprechen, aber ich denke wir beide stimmen darin überein, dass nach und nach nur beim Entkleiden von Frauen ein Vergnügen ist.   Ihre Werte sind nicht berauschend, aber gut sie sind älter als das Gebäude und haben im  Vergleich dennoch eine bessere Bausubstanz,  von daher sehe ich von dieser Seite aus kein sonderliches Problem darin wenn sie weiter arbeiten möchten.  Sie sollten nur ein wenig darauf achten zukünftig mehr zu trinken, ihr Kreatininwert ist  wie mach anderes nicht im Rahmen, aber Erkrankungen der   nephrós, ich meine ren, also Niere schließe ich Aus. Endgültige Klarheit liefert natürlich nur einer weiteren Untersuchung, aber so lange es beim Wasserlassen nur ein wenig zieht, denke ich können wir darauf verzichten.    Seine Worte waren von dieser langsamen gleichgültigen Manier wie man sie von Ärzten kannte, nicht anders als ein kleiner Bach ruhig und unbeteiligt an der Welt. Er drehte sich wieder zu seinen Patienten herum, legte mit schläfrigen Gesichtsausdruck seine Wange auf seiner Faust nieder, während der Ellenbogen auf der Tischplatte stand. Bevor wir zu den nächsten Untersuchungen kommen werden,  und Gott zum Segen, wird es fortan für mich nur noch angenehmer,  beginnen wir mal mit dem psychologischen Gespräch, sollten sie Probleme damit haben darüber mit ihren Vorgesetzten zu reden verstehe ich das natürlich, aber naja sagen wir so es ist nicht ganz geschickt den Jockey des Pferdes auf das sie gewettet haben  im Entscheidenden Rennen vom Pferd zu schubsen.   Was ich nicht verstehe, wieso?  Sie könnten sich mit einem Krückstock in der Hand auf eine Bank setzen und im Sommer den hübschen Dingern im kurzen Rock hinterherpfeifen und darauf hoffen das irgendwann eine mit Großvaterkomplex Lust hat ihr Rehasportprogramm um eine Kardioeinheit zu erweitern,  oder wie auch immer ihren Lebensabend genießen. Nicht das es mich bekümmert wenn sie Lust darauf haben lieber durch fremde Hand als durch meine zu sterben,  aber da sie auch noch junge Leute ausbilden möchten, und ich vermutlich ein wenig Ärger bekommen könnte wenn neben ihnen noch ein paar Kinder bei einer Mission umkommen, möchte ich doch gerne ihre Bewegründe hören bevor ich den Aufwand nachkomme noch weitere Untersuchungen zu bewilligen. noch immer war seine Stimme ruhig und gesenkt, die Worte in ihrer eigenen Melodie, er blieb unbeteiligt.  Lächelte aber nun freundlich Buddha Gleich, ja er mochte alte Menschen die noch an etwas glauben und zu guter Letzt hat auch sein Großvater im hohen Alter noch an seinem Amt geklebt, erst mit gut  90 Jahren war es vorbei, und der alte Mann Tod, vermutlich auch besser als  einfach nur zu sitzen und mit den Steinen um die Wette zu ergrauen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo Feb 20, 2014 9:50 pm

[Firstpost]

Ganz normaler Tag, ausser dass Wanji zum regelmässigen Gesundheitscheck gehen musste. An sich würde ihn das nicht stören. Das Problem war nur beim Arzt, dem er zugeteilt wurde. Es war ein Typ. Wo waren all die sexy Krankenschwestern, die einen mit Hingabe umsorgen würden? Wo waren all die heissen Ärztinnen, die jeden Zentimeter untersuchten? Anscheinend waren sie alle bereits weggerannt, als sie die Patientenliste gesehen haben. Das missfiel dem 67-Jährigen ziemlich. Er war gerade dabei sich wieder in seine Kleidung zu quetschen, während der noch sehr junge Chefarzt sich über seine Blutprobe gebeugt hatte. Konnten sie einem alten Mann seine praktisch einzig verbliebene Freude so grausam nehmen? Wenigstens eine Halbhübsche wäre sogar noch angenommen worden. Aber ein Kerl? Er würde sich sicherlich bei der Kage beschweren gehen. Das Hemd war ordentlich zugeknöpft, die Hose ebenfalls. Der stock lehnte noch an der Wand und der Haarlose liess erst einmal seine Gelenke knacken, während er sich streckte. Er musste aufpassen nicht wirklich einen krummen Rücken zu bekommen, wenn er immer gebeugt lief.
Er hörte die Stimme des Arztes und überlegte, ob er nicht einfach aus Trotz in der Umkleide stehen bleiben solle. Da der junge Mann ihn wohl aber selbst holen kommen würde, anstatt eine sexy Schwester zu holen, entschied er sich schlussendlich dagegen, schnappte sich seinen Holzstock und nahm seine übliche, gebückte Haltung ein, bevor er dem Doktor unter die Augen trat. Der Mann sprach seine Blutwerte an und dass sie für sein Alter nicht übel waren, zumindest hatte Wanji es so verstanden und wollte es sicher nicht anders hören. Er wusste selbst, dass er nicht mehr der jüngste Sprössling war, aber er war noch lange kein Altholz. "Keine Sorge, Saufen werde ich genug! Und meine Niere macht das ganz brav mit, sonst setzt es was. Ich habe mehr Sorgen wegen der Leber", witzelte der alte Mann fröhlich. Auch wenn der Arzt einige Fachwörter nutzte, kam er gut mit und die Analogie über Frauen hatte dem Knacker äusserst gefallen. Der Arzt ratterte alles mit einer einschläfernden Stimme runter, der Bärtige musste sich richtig gehend konzentrieren nicht wegzunicken. Der Junge ist ein laufendes Schlafmittel, wo ist der Pepp? Dem gehörte mal etwas Pfeffer in den Arsch gestreut!, moserte der Alte gedanklich.
Nun ging es an seine Beweggründe. Das musste ja kommen und der Alte war nicht sonderlich überrascht darüber. "Erstens, ich bin noch knackig und habe auch kein Problem einem jungen Ding wie dir eine Lektion zu erteilen. Zweitens, herumsitzen und nichts tun ist langweilig. Röcken nachsehen kann ich auch als Shinobi ganz gut, da müssen sie sich keine Sorgen machen. Diese Fähigkeit wird nicht verkümmern. Und warum ich das mache? Ich möchte meine Techniken weitergeben. Und keine Sorge ich bin nicht so alt geworden, indem ich gestorben bin. Ich weiss wie der Hase läuft!", antwortete er auf die Fragen des Arztes. Ob er sie damit beantwortet hatte, war ihm einerlei. "Wo sind eigentlich all die netten Damen hingegangen? Hatte das Krankenhaus letztens nicht noch von ihnen gewimmelt?", fragte er nun komplett aus dem Kontext gerissen.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeMi Feb 26, 2014 5:28 pm

Oyy also scheint es als wenn ich Verdacht auf Abusus von Ethanol zu Protokoll bringen müsste,   Er ließ ein gespieltes Seufzen zwischen seinen Zähnen hervor zischen, verstummend und leiser werdend wie ein bei einem geplatzten Gummireifen. aber ich habe nicht wirklich Lust nur die Kriterien des ICD 10 hervorzukramen, weder Mental noch in Form eines Papiers, belassen wir es also dabei dass sie unbesorgt sein können, weder Wasser noch Tee können die Leber nachweislich Schädigen, auch wenn Vermutungen existieren bezüglich einer Schädlichen Wirkung der Tannine in Interaktion mit Koffein, ach egal ich denke dergleichen langweilt sie eher  Bei den Ausführungen des älteren Herren sah er ihn nur zu Anfang kurz einmal in die Augen und beschäftigte dann seine Augen mit anderen Dingen, primär seinen auf den Tisch liegenden Fingern. Ja so langsam müsste er mal wieder zur Pediküre gehen, nicht das sie derzeit ungepflegt waren, nein im Gegenteil bei dem Anblick könnte man glauben er wäre Gynäkologe, doch ging es ihm und Feinheiten, um die Bewahrung von Gewohnheiten und kleinen Luxus von dem er noch immer nicht losgekommen war.  Im Gegensatz dazu die Worte des alten Mannes die so gar kein Interesse an Luxus demonstrierten,  zusammenfassen ließen sie sich einfach als: hab noch keinen Bock aufzuhören, denn ich kann noch weitermachen. Ob der alte Mann eine latent depressive Neigung besaß? Gemäß Erikson, Integration vs. Verzweiflung noch nicht gelöst und dafür nun die Generativität noch ein wenig strecken durch eine Substitutionsbeziehung mit Schülern?  Er ließ seine Schultern kreisen während er danach gefragt wurde wo eigentlich die ganzen Frauen sind Gewimmelt? Derzeit ist ein Teil damit beschäftigt sich beim Kage mir Gegenüber zu beschweren, die Anderen dürften Überstunden abbauen, die sich nach dem Angiff von Kumogakure gehäuft hatten Demonstrativ sprach er das Wort Kumogakure  mit seinem aus Kumo stammenden Akzent aus und der Rest tummelt sich  vermutlich gerade auf der Säuglingsstation oder bei den Sprechstunden,  aber eigentlich müssten sie sich freuen, Chefarztbehandlung bekommt sonst nur noch die Kage und wenige ausgewählte S-Rang Shinobi. Naja ohne die ganze Bürokratie wäre dies  auch ein wenig anders, aber zurück zum eigentlichen Thema Den Umstand das er derzeit in diesem dummen Gebäude 24 am Stück verbrachte musste er nun nicht sonderlich ausbreiten,  was an der einen Seite an Überstunden abgebaut wurde, musste durch andere kompensiert werden und es war nicht so das plötzlich durch freundliche Elfen oder so weitere Mediziner aufgetaucht wären, nein das Krankenhaus hatte in etwa eine Personaldecke die belastbar war wie der Diätplan einer Frau auf einer Hochzeit, quasi nur auf dem Papier konnte man sich noch einreden das man im Soll war.
 wie sie vielleicht wissen, ich meine dieses Dorf ist durchaus geschwätzig, habe ich nie als Shinobi gearbeitet, daher fällt es mir durchaus schwer nachzuvollziehen wieso euer Berufsstand so begeistert ist von seinem Tun. Letztens hatte ich noch ein junges Mädchen hier sitzen die sich von mir bestätigen lassen wollte auch in 8ten Monat der Schwangerschaft noch auf eine Mission gehen zu können. Ich meine um aus dem Sofa zu kommen braucht sie Hilfe, und dann will sie von Felsklippe zu Felsklippe springen, und vielleicht später am Besten mit Fruchtwasser ein Sutionjutsu einsetzen.  Aber egal wieso erzähle ich ihnen dies? Gemächlich kratzte er sich Brustbeinhandgriff Kinder, Enkelkinder oder Ehefrau vorhanden?  Bitte  geben sie mir einmal ihren Ausbildungsverlauf wieder, erzählen sie ruhig von ihrer Kindheit, ich möchte mir ein Bild davon machen wer sie sind, wer weiß vielleicht dauert es lange genug bis Schwester Yuki von ihrer Visite wieder da ist,  mittlerweile 24 und noch immer unverheiratet und scheint sich den chefartz angeln zu wollen, wenn sie verstehen was das impliziert Er warf ihn ein vielsagendes Grinsen zu, nein er hatte nicht mit ihr geschlafen, er hatte dies auch nicht vor, aber es schmeichelte ihn schon, dass die junge Damen sich mit ihrer Kleidung, der Schminke und dem Duft bedeutend mehr Mühe gab, wenn sie davon ausgehen konnte auf ihn zu treffen. Ob sie ihn mochte? Oder ob sie nur seinen Status mochte? Alles ein wenig diffus,  alles irrelevant,  sie war irgendwie nicht sein Typ.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo Jan 22, 2015 9:40 am

cf: Knochenpass

Am Haupttor war man ob des im Schweinsgalopp heransausenden Keilers nicht begeistert. Der befehlshabende Jo-Nin hatte mit zunehmend röter werdendem Gesicht in sein Funkgerät gedremmelt. Nein, nein, nein! Das ist nicht richtig so! Was heißt Dringend, nichts ist dringend genug, um die Sicherheitsvorschriften zu biegen! Prüfen, prüfen, prüfen! Nein, ich öffne nicht das Tor für ein - ein - was auch immer da anstürmt! Bislang sah er eigentlich nur eine Staubwolke.
Stand der Befehlshaber aufm Schlauch, brauchte er pfiffige Untergebene. Die wachhabenden Späher vor dem Tor nahmen die übliche Anmeldeprozedur und Überprüfung der Personalien im Laufschritt vor. Rakkaro musste erst anhalten, als sie das Tor erreichten.
Beim Anblick des Kuchiyose sprang der Jo-Nin von der Mauer herunter und winkte ab. In ihm klickte das Wiedererkennen. Stop! Nein, nicht mit dem Schwein in die Straßen! Nicht wieder!
Seh ich ein, rief Tarotachi sofort, Aber dann anders! Krankenhaus, rasch, rasch!
Die Torwache besaß keine Tragen; die waren bereits im Einsatz. Zum Glück aber schob die Bo-Staffel gerade Dienst, und so wurde improvisiert: Im Handumdrehen wurde aus je zwei Kampfstäben und drei Chuu-Nin-Westen eine Trage für jeden Verletzten. Darauf wurde das lädierte Blumenpflück-Team zum Krankenhaus transportiert. Natürlich in des Shinobis schnellster Gangart: Über die Dächer springend und fliegend.
Tarotachi jedenfalls beneidete im Verlaufe dieses halsbrecherischen Hürdenrennens Tsuzurao um ihre Bewusstlosigkeit. Der Wandermönch hegte keine Höhenangst, doch fand ers nicht spaßig, wenn seine Träger schlitternd und schlingernd das Hospital in direkter Luftlinie ansteuerten. Der Grund war schlicht: Mangels gesunder Arme konnte er sich nicht festhalten.
Schließlich kamen die Träger mit ihrer kostbaren Fracht am Krankenhaus an - mit einem ganz besonders weiten und hohen Sprung. Einer der Chuu-Nin rief Trick 17, Kommando Federfall!, und einer seiner Kameraden setzte sich die Tragestangen auf die Schultern, um die Hände frei zu bekommen. Ein Fuuton-Jutsu später sank die ganze Mannschaft mit deutlich verringerter Geschwindigkeit zu Boden und setzte butterweich auf. Sauber.
Jay, endlich hats mal funktioniert!
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo Jan 22, 2015 5:37 pm

Wahrlich dröge muss ein Tag sein, wenn er nichtmal durch auffällige Gedanken penetriert wird und der altbewährte Arbeitsablauf der heilenden Zunft einen immer wieder in die selben Fußstapfen treibt. Eine besonders auffällige Fußspur zieht sich bereits jetzt durch das junge junge Dorf im Gebirge. Eine Fußspur, in den Weg getreten von Durchschnittsfüßen in Durchschnittsschuhen in Durchschnittsgröße. Ein unauffälliges Männchen mit kurzem braunem Haar, abstehenden Ohren und auffällig schiefsitzender Brille folgt seiner eigenen Fußspur durchs Dorf. Gedankenlos, den leeren Blick ins Nirgendwo gerichtet, setzt Dr. Ekibyou Akaichi-san jeden Schritt an genau den selben Fleck, wie jeden Tag. Kein Schritt wird außerhalb der selbstfestgelegten Laufbahn getätigt, kein Gedanke an einen Ausbruch aus dem Trott gehegt. Der viel zu jung gealterte Doktor, einer unhellsten Sterne des Krankenhauses Tsuki-Gakures, war gerade auf dem Rückweg vom Pausenimbiss zu genannter Wirkstätte, als urplötzlich ein Trupp Shinobi vor ihm auf dem Weg landete und damit seinen wie in Stein gemeißelten Fußweg abschnitt. Wo das Schicksal tiefe unzerstörbare Fußspuren für Akaichi gelegt hatte, standen nun mit notdürftigen Tragen bewaffnete Shinobi, offenkundig an einem Einmarsch ins Krankenhaus interessiert, zwecks Rehabilitation ihrer hoffentlich lebendigen Fracht. Dr. Ekibyous Gesicht überschlug sich fast vor Desinteresse und Unbewegtheit. "Oh, Verletzte. Na dann auf zur Tat." kam es tonlos von ihm, mit dem angeflanschten Versuch eines gefälschten Enthusiasmus-Imitats. Vermutlich bemerkte niemand den heranschlurfenden Doktor, weshalb der Schrecken groß sein dürfte, als er sich dann schließlich plötzlich über die Tragen beugte und die Verletzten begutachtete. "Na sowas, meine haarige Schülerin ist auch schon vor Ort. Löblich, löblich. Also Kaminoke, ihre Diagnose?" Der Doktor sah Rao an, Rao antwortete mit einem Gesang gepflegter Bewusstlosigkeit. "Ah, verstehe." Immerhin, des Doktors Denkapparat sprang endlich richtig an und er begann mit einer schnellen Überprüfung der Patienten. Rao wurde der Puls gefühlt, die Augen geöffnet und der Körper kurz abgetastet. "Anzeichen auf stumpfe Gewalteinwirkung im Bauchbereich, Brustkorb beschädigt, Bewusstlosigkeit und auffällig abwesende Lebensfreude. Ab in den OP." Dann wandte sich der, im Gegensatz zu Rao wohl vor Lebensfreude strahlende, Doktor dem Mönch zu. "Schwerter im Arm. Piercing-Versuch oder Angriff? Gehe mal von beidem aus. Bandit, Samurai oder Shinobi? Samurai streichen wir, die sind damit ja quasi verheiratet. Die lassen ihre Schwerter nicht zurück … oder nehmen die Kinder mit und lassen kein Gespräch mit jenen mehr zu. Und sie verlangen keine Alimente, kein Anrecht auf die Hälfte des Vermögens und sie nerven einen auch nicht über zig Briefe die Woche." Des Doktors Blick verfinsterte sich einen Moment und fast hätte man auf seinen Zügen einen suizidalen, zu tiefst gestörten Charakterzug erkennen könnten. Aber er fing sich rechtzeitig wieder und prüfte auch den Mönch ausgiebig. Nur war jener Mönch wohl noch wach, was es etwas merkwürdig wirken lies, als Dr. Ekibyou die Augen des Mönches händisch aufzwängte und ihm mit einem Augenprüfleuchter in die Sicht strahlte. "Aufgerissene Augen lassen auf einen gewissen Schmerz schließen." Anschließend wurde der Puls gefühlt, die Schmerzempfindlichkeit der Wunden, in denen noch die Schwerter steckten, getestet und einmal kurz vors Knie geschlagen. "Fein fein. Keine Anzeichen auf Vergiftung." kam es urplötzlich von ihm. Offenbar war dies nicht nur eine stümperhafte Kontrolle gewesen, sondern tatsächlich eine Aktion mit Hirn und Verstand.
Zu guter Letzt wurde Natsuki Aufmerksamkeit geschenkt. Der Doktor prüfte auch bei ihm die Augen, den Puls und Reflexe. Auch die notdürftig verbundene Wunde wurde kurz beleuchtet. "Du kriegst eine kurze Heilbehandlung, dann bist du wieder fit, Junge. Behalten dich aber trotzdem noch einen Tag hier. Falls doch ein Gift in deiner Wunde sein sollte und es sich erst später zeigt."
Auf einen Wink des Doktors wurden die Patienten nun ins Gebäude getragen und den diensthabenden Heilern untergeschoben. Rao verschwand für einige Zeit in irgendeinem Operationssaal, während man den werten Mönch in der Obhut Doktor Ekibyous persönlich blieb. Natsuki kam in eines der legendären Schnellheilungszimmer, wo ein wachhabender Iryonin ihn einfach mit einem Jutsu die Wunde wegzauberte. Doch sowohl Natsuki, als auch der Mönch mit den Schwertern, hatten im Anschluss noch ein paar Fragen zur Herkunft ihrer Wunden zu beantworten. Zur Sicherheit und einer Studie zu den häufigsten Verwundungsursachen eines Shinobis. Erst danach fiel auf, dass Penpachi ja garkein Shinobi war und er damit ohnehin aus der Statistik fliegen würde.
Einige Zeit später, bauen wir hier mal unauffällig einen Zeitsprung ein, lag Rao wieder bei Bewusstsein in einem Krankenhausbett, gekleidet in typische Krankenhauspatientenkleidung und versuchte ein wenig Krankenhausruhe zu bekommen. Ging leider nicht. Ihr Lehrer arbeitete ja reinzufällig auch hier. Doktor Ekibyou persönlich übrigens. Und jener hatte Rao, kaum dass sie wieder bei Bewusstsein war, die Akten Natsukis, Penpachis und ihrer selbst aufgedrückt. Damit sie ihre Fälle studieren konnte, oder so ähnlich. Die Akten lagen unangetastet neben Raos Bett. Auf den ganzen Iryonin-Kram hatte sie gerade keine Lust. Die Schmerzmittel klangen langsam ab und in ihr machte sich das Gefühl breit, einen Elefanten auf der Brust sitzen zu haben. Mochte daran liegen, dass ihr Oberkörper bandagiert war. Der Tritt der Blumengöttin hatte einige Rippen gebrochen. Zusätzlich zu ein zwei inneren Schäden. Aber alles halb so wild. Tsuki-Gakure hatte ja gute Ärzte. °oO(Will dieser kranke Ekibyou doch tatsächlich, dass ich meinen eigenen Fall als Hausaufgabe behandle. Menno. Von dem Zeug will ich erstmal nix mehr hören. Schlimm genug, dass ich nichts ernstzunehmendes für Natsuki-san und Pentai-san machen konnte. Aber dass ich mich jetzt auch noch zusätzlich damit auseinandersetzen muss … ) (... ist wohl Teil deiner Iryo-Ausbildung. Siehs ein, darauf hast du dich willentlich eingelassen. Finds gut und stell dich der Zukunft.)Oo° °oO(Ich stelle mich lieber auf mieses Krankenhausessen ein. Und auf einen langen Aufenthalt. Ob ich Besuch kriege? Abgesehen von Ekibyou-sensei?)
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi Jan 27, 2015 8:58 pm

cf: Knochenpass

Eigentlich hatte Natsuki sich nicht so schlecht gefühlt, um in einer Trage abtransportiert zu werden, aber man hatte es ihr ja förmlich aufgezwungen. Die Leute, die zufällig da waren und die notdürftigen Tragen bereitstellten, schienen auch ja keinen Fehler machen zu wollen und bestanden darauf, das auch Natsuki auf einer Platz nehmen sollte. Die Blauhaarige hatte sich zu Anfangs gewehrt, aber ihre Kommentare wurden eiskalt ignoriert und man hämmerte ihr ein, dass sie nicht für etwaige Schäden verantwortlich sein wollten, die auf dem Weg zum Krankenhaus noch entstehen könnten.
Etwaige Schäden, ginge es Natsuki dann durch den Kopf. Was für etwaige Schäden? Sie war, ausser ein paar oberflächlichen Wunden, wohl diejenige, die am besten von allen Drei'n davon gekommen war. Sie würde sich keine 'etwaigen Schäden' auf dem Weg zum Krankenhaus zuziehen. Natsuki hatte mit den Augen gerollt und sich dann trotzdem übereden lassen, sich auf eine Trage zu legen, mit der sie sie dann abtransportiert hatten ... Und Natsuki kam nicht um den Gedanken, dass sie auf ihren Füssen wohl um einiges sicherer zum Krankenhaus gekommen wäre, als auf dieser Achterbahn über die Dächer.

Vor dem Krankenhaus waren sie dann noch einem Doktor begegnet, den Natuski zuerst bloss für einen alten Mann hielt, der zufällig auch ins Krankenhaus wollte. Er untersuchte sie alle drei und stellte bei Natsuki bloss das fest, was sie selbst schon wusste. Nichts Schlimmes, nichts Weltbewegendes, doch seine Worte, dass sie über Nacht bleiben sollte, liessen sie dann doch aufhorchen. Lust darauf hatte sie eigentlich wenig, aber noch weniger Lust hatte sie auf irgendwelchen Wiederstand, der sowieso nur ignoriert wurde. Also hatte sie bloss genickt und war dann - zu Fuss! - zu jenem Zimmer geschlichen, welches ihr aufgetragen wurde, aufzusuchen. Dort wurde sie behandelt. Schnell und simpel, aber durchaus wirkungsvoll, nur um danach noch ein kurzes Gespräch darüber zu führen, wie und warum sie sich verletzt hatte. Natsuki erzählte die Geschichte und erwähnte natürlich nur das Notwendigste, das musste einfach ausreichen. Und das tat es auch. Man liess sie danach frei im Krankenhaus umherstreifen, nur es verlassen sollte sie noch nicht, da sie ja über Nacht bleiben sollte.
Zuerst hatte sich Natsuki etwas zu Essen besorgt. Die Mission hatte sie wahrhaftig hungrig gemacht und erst nach etwas Ruhe hatte sie bemerkt, wie stark ihr Bauch geschmerzt hatte. Während sie gegessen hatte, hatte sie über den Ziegenbock-Jungen nachgedacht. Sie fragte sich, was wohl aus ihm wurde, nach dem sie die Flucht ergriffen hatten. Entweder war er wieder im Bann der Blumengöttin oder aber tot. Beide Optionen klangen ziemlich bitter und Natsuki entschied sich, nicht weiter darüber nach zu denken.
Nach dem Essen hatte sie sich aufgemacht und wollte Tsuzurao besuchen. Sie erkundigte sich, wo ihre Teamgefährtin untergebracht worden war und ihr wurde auch bestätigt, dass sie nun auch vor kurzem aufgewacht war. Natsuki bedankte sich und brachte dann den langen Gang durchs Krankenhaus hinter sich. Es kam ihr vor, als hätten sie Tsuzurao am anderen Ende des Hauskomplexes untergebracht, nur um sie damit zu ärgern, damit sie auch ja weit laufen musste. Vor der Tür angekommen klopfte sie drei Mal, genug laut, dass man es hörte, aber nicht zu aufdringlich. Danach trat sie ein und sah sich in dem typischen Krankenzimmer um. Sie erblickte schon bald Rao und lächelte ihr entgegen. "Na, wie gehts dir? Wieder von den Toten auferstanden?", damit spielte sie natürlich auf Raos Ohnmacht an.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeFr Jan 30, 2015 4:30 pm

Natsuki auf dem Fuße folgte Tarotachi Penpachi, buchstäblich Fuß voran: Mit blanken Zehen betätigte der Wandermönch die Klinke der soeben wieder ins Schloss gefallenen Tür und schob sie auf. Alle Wetter, wie glatt ist der Flur!, rief er aus, während er die Tür wieder zukickte. Diese mangelnde Rauheit unter den Sohlen bin ich garnich mehr gewohnt! So ganz anders als die schroffen Bergpfade und Geröllhalden. Seine Oberarme waren dick bandagiert, und damit er sie halbwegs ruhig hielt, lagen die Unterarme vor der Brust überkreuzt in Schlingen. Vorerst würde er den Abraum seines Badesees wohl eher treten anstatt tragen. "Ersma keine Handarbeit mehr", hatte einer der Iryo-Nin gewitzelt. Tarotachi fands nicht lustig.
Miese Sache, warf er grußlos seinen Kameraden hin, Das schleudert meinen Zeitplan hinsichtlich diverser Bau-Projekte durcheinander. Werde den Klingelbeutel des Tempels plündern und eine Ge-Nin-Abordnung anfordern müssen, um das auszugleichen. Na, Rao? Wieder wach? Du bist auf dem Heimweg unfreiwillig vom Schwein abgestiegen, als es noch rannte. Nicht taktisch. Und Natsuki, immer noch wach? Die eine Kameradin bettlägerig, der andere Kamerad trägt eingerolltes Sushi als Arme, da kannst du dich noch glücklich schätzen. Er lachte und ließ sich auf einem Stuhl nieder. Damit bist du, Natsuki, allerdings auch Derjenige von uns, der theoretisch direkt wieder arbeiten könnte. Armer Junge.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 2:16 pm

(Irgendwie First Post würde ich sagen)

"I've got a heart of stone, no medication can cure what has taken hold. You're hurting, so am I. When i awaken remember why i've been running from your Wooooooooooooooorld"
Diese wundervollen Gesangstöne aus der Stimme des Shichibi Jinchuuriki ertönten schallend und lauthals durch die Verstärker der Bühne auf der er gerade stand. Kuwa gab gerade ein Konzert und das gar nichtmal so weit weg vom Krankenhaus, dennoch nicht gut genug hörbar für die Insassen der Heilanstalt. Diese hatten sich darüber beschwert das man Kuwa's Gebrüll bis rüber hören konnte und das doch schlecht für die Schwermetallvergifteten sein würde. Also musste Kuwa notgedrungen wo anders seine Lieder zum Besten geben. Das Konzert war großartig, Kuwa hatte extrem viel Spaß. Shichibi hingegen hatte sich tief im Seelenversteck verkrochen und hielt sich die Höhrorgane zu. Das machte das Viech immer wenn Kuwa seine Songs gerade vortrug und die Grenze der annehmbaren Raumlautstärke mal wieder maßlos übertraf. Auch wenn die Physik im Seelenversteck eine andere war und man normales Reden nichtmehr als Raumlautstärke wahrnahm, so war eben lautes Brülle oder eben die Konzertmusik in der Nähe der Raumlautstärke. Aber Kuwa schaffte es, dadurch das er ja quasi das Seelenversteck ist, so laut zu werden das Shichibi immer fast anfing zu weinen wenn das Konzert losging. Wenn dieser höhrkranke einfallslose Müllmusiker doch wenigstens gute Musik spielen würde! Klassische Musik! Schön alte Gitarrenlieder. Aber Nein, es musste ja diese Metall Musik sein. Die doch niemand außer ihm hören will! Ich verstehe diese Menschen nicht. Innerlich jammerte der Bijuu und verkroch sich weiter in sein Versteck.
Kuwa allerdings beendet das Konzert dann endlich, nach der, gefühlt, vierten Zugabe die er zum Besten brachte. Somit ging er von der Bühne, packte alles wieder ein, streichte Honorar ein und bekam dazu noch eine Nachricht von seinem Manager. Was? Rao war verletzt und lag im Krankenhaus gar nicht weit von hier? Na dann geh'n wa die Kleine doch mal besuchen, ne Shichibi? gab er in Gedanken an den Bijuu weiter, welcher innerlich nur böse knurrte und Kuwa anmaulte Mach doch was du willst, du räudiger Ohrvergewaltiger! Shichibi blieb still, Kuwa grinste. Mit einem triumphierenden Grinsen im Gesicht machte er sich geschwind auf, Richtung Krankenhaus.

Nach einer Weile des Hüpfens und des Falsch Abfliegens kam er dann doch beim Krankenhaus an. Nicht aber um zuvor noch einen kleinen Abstecher beim Sushi Laden von Tsukigakure halt zu machen. Er bestellte eine große Portion Sushi mit Fisch und Gemüse für Rao, die er einpackte. Für sich ging er zu einem anderen Stand und kaufte dort einen große Portion Ramen die er sich auch einpacken ließ. Mit verdammt viel Fleisch und verdammt viel scharfem Tabasco! Und wer mochte Tabasco nicht? Das konnte verdammt lustig werden!
Aber genug der Scherze und des Lachens, Kuwa kam zum Krankenhaus. Aber der Schwarzhaarige konnte doch nicht so einfach auftreten wie jeder normale Mensch, das wäre ja langweilig. Also musste Kuwa sich was einfallen lassen! Etwas großartiges! Etwas gewaltiges! Und genau das war sein Plan! Der Schwarzhaarige ging erstmal eine Weile durch das Krankenhaus und fragte nach wo die liebe Rao den lag. Nachdem er sich die Zimmernummer gemerkt hatte, schaute er auf die Karte. Dort war das Zimmer also.
Nach einigen akrobatischen Sprüngen mit Futter und einer Gitarre auf seinem Rücken schaffte es Kuwa, der die Krankenhausaußenwand hochgeklettert war, zum Fenster von Rao's Zimmer zu kommen. Lustigerweise, war dieses Fenster sogar auf. Mit einem Satz sprang er auf die Fensterbank, großartig landete er dort. Grazil wie eine Gazelle und so wunderschön wie ein Vogel. Mit heroischen Worten sprach er "Eeeeeeey wa-wa-wa-waa... waaaaaaaaaa AAAAAAAAAAAH. Darf ich vorstellen? Live Impressionen von Kuwa. Mit dem laut geschriehenen ersten Buchstaben des Alphabets wurde Kuwas Fall in die Tiefe ausgedrückt. Denn dieser konnte sich nicht richtig halten, rutschte aus und viel den ganzen Weg wieder nach unten. Glücklicherweise konnte er sich zwischendurch wieder auffangen und weh tun tat es auch nicht. Immerhin hielt er was aus. Trotzdem ärgerte es ihn. Missmutig schlurfte er genervt, aber geschwind den normalen Weg zu Rao's Zimmer, öffnete die Tür, setzte siene Happy Miene auf und tat einfach so als wäre nie etwas passiert. Eeeeey! Was geht du Freizeitkrüppel! meinte er lauthals zu Rao, als er die anderen beiden Gäste entdeckte. Ah, Glatzi und der kleine Nachwuchssuki. Natsuki, Itsuki, Suki, get it? Holy Shit, was ham' sie denn mit dir gemacht? Du siehst aus als hätte dich 'n Bosskuchiyose überrollt. Aber zumindest besser als sonst, harhar Schäbisch lachte er, als er Rao's Verletzungen sah und sich ihr näherte. Von seinem Rücken holte er dann aber das Sushi das er gekauft hatte und reichte es Rao. Da, ich kenn den Fraß den die Quacksalber hier servieren. Dann streckte er die Arme in die Höhe, streckte sie so, das es leicht knackste und guckte dann in die Runde, als er sich an die Wand lehnte und sein Essen rauskramte. Also? Was is' passiert? Habt ja schön aufs Maul bekommen wie ich hier sehe. Grinsend schaute er zu dem lieben Mönch.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 8:52 pm

°oO(Kaum ist man ein wenig allein mit den eigenen Gedanken, schon platzt die gute Truppe wieder zur Tür rein. Naja, vieleicht auch besser so. Ein wenig Ablenkung kann nicht schaden. Wer weiß, wie lange die mich hier behalten wollen. Ekibyou-san wird auf jeden Fall dafür sorgen, dass meine Krankenhauszeit so lehrreich wie möglich ist. Soll mich wohl als nächstes selbst behandeln. Na, soweit kommts noch. Würde mich nicht wundern, wenn er auch noch verlangt, dass ich aus dem Stehgreif Pentais Wunden versorge. Ich würd' ja schon, wenn ich könnte … glaube nämlich, so viel Auszeit wird dem Megamönch nicht gut tun. Da staut sich sicher einiges an Arbeitswut an. Will garnicht wissen, wie der loslegen wird, sobald er hier wieder mit heilen Armen raus ist. Ist im Normalfall ja schon ein übelst eifriger Zeitgenoße. Aber mit dem Gedanken des Aufholbedarfs im Hinterkopf? Gruuuu-seelig! )

Wahrlich, viel Zeit war Rao nicht allein vergönnt. Allein, in diesem schlichten Einzelzimmer. Die Akten, die man ihr zum Bearbeiten gegeben hatte, lagen realtiv unangetastet auf einem Tischchen neben dem Bett und gerade als Natsuki hereinschneite, fiel Rao eine klitzekleine Gegebenheit an sich auf. Ihre Haare hatte ihre natürlich-erbliche Farbe angenommen und waren damit wieder schwarz. Zudem hatte man ihre Haarpracht deutlich gekürzt. Schulterlänge stand nun an der Tagesordnung. °oO(Liegt wohl an der Erschöpfung. Entkräftigung hebt das Kaminoke no Jutsu wohl auf. Naja. Was solls.) Schwarz- und schulterlanghaarig schaute Rao nun Natsuki entgegen und hob die Hand lächelnd zum Gruß. "Och, mir gehts schon wieder ganz prächtig. Prächtig genug, dass mir mein Arzt, und Lehrer zugleich, direkt unsere Akten in die Hand gedrückt hat. Hausaufgaben. Oder eher Bettaufgaben." Sie versuchte natürlich gesund und munter zu wirken, wenngleich man ihr immernoch ansah, dass sie alles andere als auf dem Damm war.
Kurz nahm Rao eine der Akten in die Hand, schlug sie auf und nickte, als verstünde sie all das medizinische Gelaber. "Nun, zumindest haben wir uns keine Vergiftung eingefangen." Optimismus! Richtig so! Und gerade als Rao fragen wollte, ob man sich auch gut um Natsuki gekümmert hatte, kam Mr. Gutelaunemönch höchst persönlich herein. Gelenkig wie eh und je öffnete er die Tür mit dem Füß, da Arme und Hände ausfielen. Und ohne Umschweife sprach er Rao auch direkt auf ihren kleinen ungewollten Ausfall an. Ja. Das Schwein. Der Eber. Wie auch immer. An ihren Sturz konnte sich Rao kaum noch erinnern. Eigentlich garnicht. Sie wusste nurnoch, dass ihr plötzlich schwarz vor Augen geworden war. Sie fasste sich ein wenig verlegen an den Kopf. "Ja, das war ungeschickt. Tut mir leid. Als Iryonin sollte ich ja eigentlich diejenige sein, die als letzte über Bord geht." War aber nicht so gekommen. Und ihr kleiner Sturz vom Eber hatte ihr auch eine hübsche Kopfbandage eingebracht. Die war aber mittlerweile schon wieder runter. Zum Glück. Sonst hätte sie am Ende noch wie eine Mumie gewirkt. "Wenigstens habe ich nun viel Zeit meine Heilfähigkeiten zu erweitern. Und seis auch nur zum Zwecke der eigenen schnellen Genesung. Darf mich aktuell wohl nichtmal richtig allein aus dem Bett begeben."
Innerlich schickte Rao ein weiteres Stoßgebet gen Kaminoke-hime, mit der Bitte sie möglichst rasch von ihren Fesseln zu lösen. Im Grunde war Rao ja ein wenig wie Penpachi veranlagt: wirklich lange vermochte sie nicht zu ruhen. Allzu viel Ruhe vermochte aber auch nicht aufzukommen, den dem Besucherstrom in ihrem Zimmer wurde eine weitere Entität hinzugefügt. Zumindest wirkte es so, als kündige sich ein weiterer Besucher an, als vom Fenster her verdächtige Geräusche ertönten. "Was ist eigentlich aus dem Ziegenbock gewo- " Ein zartes Stimmchen, wie Romeos liebliche Süßholzrasplerzunge, erhob sich vom Fenster her und unterbrach die Kaminoke mitten im Satz. Aber als Rao hinsah, war da niemand mehr. Man hörte nurnoch einen lauten Schrei. Langgezogen, sich entfernend. Raos Köpfchen verriet, die Quelle des Schreis fiel, vermutlich das Krankenhaus hinab. Dann kehrte wieder Ruhe ein. Die Quelle versuchte es offenbar nicht nochmal auf diesem Wege. Ein wenig wurde gewartet. Vorallem auch, weil die jetzt Schwarzhaarige erstmal verarbeiten musste, dass es in einem Shinobi-Dorf jemand nicht geschafft hatte, durch ein einfaches Fenster einzudringen. Musste sich um einen echten Anfänger-Shinobi gehandelt haben. Aber wie viele Anfänger-Shinobi kannte sie, die sie besuchen kommen würden? Gut, ihr Cousin Kenta war ein Anfänger, aber so scheiße, dass er nichtmal eine Wand hochlaufen und durch ein Fenster steigen konnte? Nee. Das wars nicht. Als Rao zur Wiederholung ansetzte, "Was ist den nun eigentlich aus dem Ziegenbo- " wurde sie erneut unterbrochen. Von einer der mit Abstand bescheidensten und Persönlichkeiten Tsukis. Einer Person voller Zurückhaltung und Rücksicht auf andere. Hereinplatzte der Waga-Master daselbst. Laut wie immer, vermutlich weil er sich auf einem jüngsten Konzert mal wieder das Trommelfell zerschmettert hatte, und natürlich direkt wie ein Blitz beim gemütlichen Candlelight-Dinner für eine Person, auf einer baumlosen Wiese unterm wolkenverhangenen Himmel. Der ehrenwerte Mönch, dessen Rao-Spitzname 'Pentai' im Grunde einen Preis für Einfallsreichtum verdiente, wurde auf seine Glatze reduziert und Natsuki mit einem verdächtig abgerissenen Holzmichel verglichen, mit dem Rao zuletzt vor einem halben Jahr das Vergnügen hatte. °oO(Naja, wenigstens hat er Geschenke dabei.) Neugierig nahm Rao das verpackte Fressmaterial entgegen und begutachtete es. "Hmmm, Sushi. Grad' nochmal die Kurve gekriegt, Waga." Ob sie schon wieder festes zu sich nehmen durfte? Hatte sie garnicht gefragt, aber in Krankenhaus-Serien sah man doch immer, dass Patienten hier und da erstmal keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen durften. Oder brachte Rao da was durcheinander? Egal. Solange niemand einschritt, würde sie das Zeug runterschlingen. "Alsob wir dir zuerst berichten würden. Erstmal kriegt Hikari-sama den Bericht auf den Tisch. Und viiieeeleicht du dann. Irgendwann. Wenn du artig weiter Sushi ankarrst." Und da Rao's Magen, ob der ihr geopferten und dargebotenen Speisen, langsam seine allgemeine Leere zu beklangen begann, packte Rao das Sushi eilig aus, zog die mitgelieferten Essstäbchen und vollendete vor dem Beginn der Fütterung nurnoch rasch ihre Frage, in der Hoffnung nicht ein drittes Mal unterbrochen zu werden. "Was ist den nun eigenlich aus dem Ziegenbock geworden?" Eine Frage, an Natsuki und Pentai gerichtet, die Waga bestimmt die Augenbrauen lupfen lassen würde. Er konnnte ja nichts von den abenteuerlichen Mirakeln ahnen, denen sie ansichtig geworden waren. Nun hieß es für Rao aber erstmal: Nich' lang schnaggn, Kop' in den Nagn! Hießt nicht, dass sie alkoholhaltiges zu konsumieren begann, sondern dass nun erstmal die gespendeten Sushivorräte geplündert wurden.
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Ishida Natsuki

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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 07, 2015 9:46 am

Anscheinend war sie nicht die Einzige, die hier Tsuzurao besuchen wollte, kurz nach ihr trat nämlich auch der Anführer ihrer kleinen Schar ein. Natuski musterte ihn kurz, während er von irgendwelchem Zeitplan redete und an Rao ein paar Worte richtete. Tarotachi schien es auch ziemlich mitgenommen zu haben. Er trug beide seiner Arme in Verbänden, dick eingebunden und dann auch noch in Schlingen, die sich um seinen Hals legten, damit er sie auch ja nicht zu grossartig bewegte. Die Blauhaarige biss sich kurz auf die Unterlippe und bemerkte, dass sie tatsächlich diejenige war, die keine wirklich schwerwiegende Verletzung davon gezogen hatte. Nicht unbedingt peinlich, aber sie fühlte sich für einen Moment etwas unbehaglich.
Als der Anführer dann erklärte, dass sie jedoch somit auch als Einzige sofort wieder arbeitstauglich war, lachte sie kurz auf. "Es scheint so, ja.", pflichtete sie ihm bei und nickte etwas, "Ich hätte mich vielleicht auch irgendwo etwas schwerer verletzen lassen sollen, dann bekäme ich nun auch bezahlten Urlaub ... Mist!", scherzte sie und nahm das Ganze natürlich nicht halb so schlimm auf, wie es sich anhörte. Es störte sie nicht, gleich wieder arbeiten zu müssen. Es war zumindest besser, als mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegen zu müssen.
"Wie lange werdet ihr im Krankenhaus bleiben müssen?", fragte Natsuki dann und sah dann zu Tsuzrao. Sie musste mit Sicherheit etwas länger bleiben, aber zumindest nahm sies auf eine gewisse Weise sogar positiv auf. so konnte sie ihre Heilfähgikeit ausbessern. "Immerhin etwas.", stimmte Natsuki zu und lächelte rasch, bevor sie Tsuzuraos halb angebrochene Frage hörte. Sie wollte etwas bezüglich des Bocks wissen, doch sie kam nicht dazu, die Frage ganz zu stellen, eine Stimme schintt ihr direkt in die Worte und brachte sie zum verstummen. Auch als Natsuki zum Fenster sah, erkannte sie nur noch, wie etwas gerade vom Fensterbrett gefallen war, wirklich sagen was es war, konte sie jedoch nicht. Natsuki legte die Stirn in tiefe Falten und sah für einen Augenblick noch zum Fenster, dem sich entfernenden Schrei zu hören. Sie kannte doch diese Stimme ... So ungewöhnlich war es doch gar nicht, diese Stimme mit diesen Lauten zu hören ... Aber irgendwie wollte es ihr einfach nicht einfallen.
Eine Weile herrschte Schweigen, keiner sagte etwas, bevor Tsuzurao dann erneut zur Frage ansetzte und abermals unterbrochen wurde. Und dieses Mal kam derjenige zur Tür herein. Und nun erkannte die Blauhaarige auch, wer es war und ein 'Aha'-Moment tat sich ihr auf. "Ahaaa ...!", sagte sie dann und nickte Kuwa zur Begrüssung zu, "Du warst das eben am Fenster, hm? Hallo Kuwa.", fügte sie zu ihrem Ausdruck der Überraschung hinzu. Er war natürlich so freundlich wie eh und je, weshalb Natsuki nicht weiter auf ihn einging, immerhin hatte er sich sowieso vor allem an Tsuzurao gewandt. Diese erklärte ihm dann auch gleich, dass sie ihm nicht gleich berichten würden, was im Grunde ja auch richtig war. Und endlich schaffte sie es daraufhin auch, ihre Frage stellen zu können, vollständig. Sie fragte, was aus dem Ziegenbock geworden war. Natsuki presste ihre Lippen aufeinander und legte den Kopf etwas schief. Sie dachte an den Augenblick zurück, in dem sie über ihre Schulter gschaut hatte und den jungen Mann von hinten erblickt hatte, wie er noch alleine die Stellung gehalten hatte. "Er blieb zurück um unseren Rückzug decken zu können. Ich weiss nicht, was aus ihm geworden ist, aber im Grunde bleiben nur ... Zwei Möglichkeiten.", welches die zwei Möglichkeiten waren, zählte sie jedoch nicht auf, es lag klar auf der Hand, welche das waren.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo Feb 12, 2015 2:19 pm

Tarotachi war derjenige, der zuletzt zum Fenster sah. Weil es alle anderen taten. Ziehts?, fragte er, ob des komödiantischen und sich entfernenden Schreis eine Augenbraue hebend. Kriegt die Katze wieder Baldrian, ja?
Nicht ganz. Es enthüllte sich Sekunden später der Verursacher der Ablenkung, als Kuwa in den Raum marschierte, ganz blühende Selbstüberschätzung. Der Mönch lehnte sich angesichts des jungen Mannes zurück, in gespielter Genervtheit. Glatzi? Komme mir nicht mit Glatzi, Punk. Dein Schädel verdient gleichfalls einen tüchtigen Schnitt, weißt du? Ein wenig Diszipliniertheit im Erscheinungsbild brächte dich vielleicht mal in eine ordentlichere Spur, Kleiner. Es war nicht so, dass er den Chuu-Nin nicht leiden konnte. Tarotachi schätzte ihn auf schräge Weise sogar. Und was krieg ich zu hören, Schreihals? Du trötest Dünnpfiff über mich über die Dächer? Lausch gut auf. Wenn ichs will, krieg ich dich von deinem ehrenwerten Sensei zum Messdienern ausgeliehen, und dann kannst du bei mir im Tempel singen.
Was er an dem Kerl vor allem schätzte, war dessen Fähigkeit, die Launen anderer zu heben. Jedenfalls hatte Taro das Gefühl, die Stimmung der Niederlage habe sich dezent verzogen.
Trotzdem blieb natürlich noch einiges aus, was einen bitteren Beigeschmack verursachte. Auch wenn Kuwa auf seine nachfrage zunächst eine Abfuhr bekam, stellte Rao doch sogleich eine eigene Frage in den Raum.
Tarotachi wandte schweigend den Blick gen Natsuki.
"Er blieb zurück um unseren Rückzug decken zu können. Ich weiss nicht, was aus ihm geworden ist, aber im Grunde bleiben nur ... Zwei Möglichkeiten."
Schweigen.
Klar. Tarotachi trat kurz und hörbar auf. Entweder er ist entkommen, oder er hat sie mittlerweile allesamt geplättet. Das sind die zwei Möglichkeiten.Und Nummer drei: Er kämpft noch immer. Diese Möglichkeit gefällt mir persönlich am besten.
Und warum glaub ich das, eh? Weil der Ziegenbock Eier hatte. Er hatte Eier, mit mir zu kämpfen und zu überleben. Also hat er auch die Eier, das zu überleben, worin wir ihn zurückließen.
Er grinste leicht in die Runde, blickte Natsuki direkt an. Starr nicht aus der Wäsche wie weichgespült. Der Kerl lebt. Den sehn wir wieder. Und wenn wir den wiedersehen, sind wir stark genug, ihn nicht wieder zurück zu lassen.
Er wandte sich an Rao. Alle sind dann stark genug, und jede pathetische oder realistische Widerrede werde ich überhören, also spart euch die Puste. Rao, der Truppführer wünscht gleichfalls Sushi zu schlingen! Und wie ich das tue, dafür bleiben im Grunde auch nur zwei Möglichkeiten! Nummer eins, du wirfst mir was zu. Nummer zwei, ich stehe auf und muss mir was nehmen, so wie ich die Tür öffnen musste.
Er hob den Fuß und wackelte mit den Zehen, sodass kein Zweifel daran bleiben konnte, wie er gedachte, sich seinen Anteil am Sushi zu holen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 15, 2015 5:30 pm

Kuwa nahm sein Fresspaket zur Hand und begutachtete es einen kurzen Moment. Eine Ramen Suppe mit allem möglichen drum und dran. Mit Fleisch, nudeln und allem anderen möglichen Gemüse Zeugs das Kuwa sowieso nicht voneinander unterscheiden konnte. Die Stäbchen ließ er erstmal beiseite, Kuwa hatte andere Möglichkeiten zu essen und das nicht auf dem normalen Wege, wie es jeder andere tun würde. Aber, bevor er diese eignetlich für viele Leute leckere Speise rauskramte, wollte er diese erstmal ein bisschen aufpeppen, feuriger machen. Dazu nahm er sich die Tabasco Soße raus, welche er sich erst neulich zugesteckt hatte. Damit garnierte er dann die Suppe und fing an, seine Lippen an den Rand der wiederverschließbaren Plastikschüssel anzusetzen. Er war es, der den Kopf jetzt in den Nacken legte, denn er trank ganz einfach so die Suppe, schlung Fleisch, Miso und Gemüse einfach zusammen mit dem Suppenwasser nach unten. Nachdem er ein Viertel der Suppe auf einmal grob zerbissen und geschluckt hatte, wischte er sich mit der Hand über den Mund und schüttelte diese aus. Dünpfiff? Kuwa horchte empört gespielt auf und guckte zum lieben Tarotachi. Ich würd's eher knallharte Wahrheit nennen, Alter! Und irgendwann kommt sowieso raus, dasde deine Glatzi mit Poliermittel einreibst, harhar. Bisschen böse lachen, bisschen böse gucken, aber es auch nicht ganz böse ernst meinen. Tarotachi ging schon ok, der war schon cool. Respekt hatte Kuwa vor ihm auch keinen, er sah ihn eher so als korrekten Kerl an, der halt immer mal wieder da war und versuchte Kuwa irgendwie zur Ordnung zu bringen. Aber das, das war quasi unmöglich. Welcher Sensei überhaupt? Meinste Senior-Suki? Der alte Sack is' nich' mein Sensei. Zumindest erkannte Kuwa ihn nicht als solchen an. Ein Sensei, das sei einer vor dem er Respekt hatte und der ihm was beibringen konnte. Aber find mal jemanden in Tsukigakure der sich mit Ototon, Fuuton, Taijutsu und der Kontrolle des siebenschwänzigen Hirschkäfers auskannte. Da ist die Zahl doch recht gering, wenn man das mal überfliegt.
Kuwa setzte ein weiteres Mal zum Trinken an, doch diesmal wollte er stoppen. Es ging um irgendeinen Ziegenbock, bei dem Kuwa wirklich nur die Augenbrauen hochziehen konnte und bedeppert dreinblickte. Auch wenn er diesen bedepperten Blick meistens hatte, da ihn viele Sachen einfach nicht interessierte und leute dann mit einem genervten Seufzen auf den Jungen blickte, war der Blick heute aber angebracht. Ging wohl so grob um nen Ziegenbock. Ich als Autor dieses schönen Beitrages habe mir mal ausnahmsweise nicht die Mühe gemacht, alle Posts nachzulesen, also kann ich gar kein In und Outgame wissen vermischen und bin gerade so ratlos wie Kuwa. Also werde ich einfach mal schätzen, jedoch muss ich mich damit durch Kuwa ausdrücken und wenn ich diesen Charakter orginalgetreu spielen will, muss ich natürlich etwas Naivität walten lassen ...
'n Ziegenbock hat euch platt gemacht oder wie jetzt? fragte der Schwarzhaarige mit hochgezogener Augenbraue, während er nochmal ansetzte und die Suppe runterschlürfte und sporadisch das Essen kaute. Als er aber Tarotachis Worte vernahm, verschluckte er sich kurz ein bisschen und fing an zu husten. Tabasco Suppe mit Essen das nicht ganz gekaut ist in Form eines Würgereizes durch das Lachen herunterzuschlucken war echt scheiße. Kuwa musste sich zurückhalten, die gerade halbzermatschte Mischung aus Suppe, Tabasco und Speichel dort zu halten wo sie hingehörte - in den Hals. Deswegen sah man wie Kuwa blöd hustete, nachdem er alles runterschluckte, sich räusperte und auf die Brust klopfte. Während er versuchte so komisch wie möglich zu lachen. Nach dem Trauerspiel, sah man Kuwa mit halbtränenden Augen, etwas vor Lachen und etwas vor der Schärfe, die sich grade in sienem Hals breit machte. Ja, liebe Rao ... sagte er, bevor er nochmal hustete, zu Tarotachi hinmarschierte und eine Hand auf seine Schulter legte ... du kannst dem armen Tarotachi doch nicht das Essen verweigern, nachdem er sooooo hart gekämpft hatte ... Kurzes Husten, dann weiter ... und jetzt nichmal seine kräftigen Ärmchen bewegen kann. Kuwa wischte sich einmal übers Gesicht, bevor er zum Waschbecke trottete, das irgendwie in jedem Krankenzimmer zu finden war und zufälligerweise direkt hinter Tachi war. Wasserhahn aufgedreht, Wasser lief. Kuwa's Kopf unter dem Wasserstrahl, mit dem Mund weit offen? Check. Jetzt konnte er nicht genug Wasser haben, damit das ganze Zeug auch tüchtig unten blieb. So ließ er erstmal alle im Raum stehen, als er sich dran machte den Wasservorrat des Krankenhauses in einem Zug leer zu saufen. Und Kuwa's Magen konnte eine Menge fassen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi Feb 17, 2015 10:38 pm

°oO(Ich glaube irgendwie kaum, dass Pentai-sans Tempel einen Gesangsangriff von Waga überleben würde. Wenn er ihn als Messdiener haben will, dann sollte er dafür sorgen, dass Wagas Fresse immer artig zugeschnürt ist. Doppelt und dreifach gesichert, versteht sich. Voher könnte man ihm aber noch ein Stück Seife in den Mund legen, damit er sich diese dreckige Art zu Reden endlich mal auswaschen kann. Herrje, der Kerl könnte wirklich mal ein wenig erwachsener werden. Dann wäre er vieleicht irgendwann mal so cool wie der Ziegenbock. Ok, cool war der nicht, aber ich weiß ja was ich meine. Die brennende Bergziege hat uns also den Rücken gedeckt. Na, hat sich der Ausflug in die unteriridische Bibliothek doch gelohnt.)

Rao nahm die Nachricht, dass der unverhofte Helfer heldenmutig zurück geblieben war, um ihren Rückzug zu denken, stumm entgegen und sah einen Moment aus dem Fenster. Nein, sie hätte sich nie um Leben ausmalen können, dass sowas auf ihrer Mission hätte passieren können. Banditen-Überfälle, Angriffe von Kumo-Nin oder tollwütige Berglöwen ... damit könnte man rechnen. Aber doch nicht mit pink brennenden Ziegen, wahnsinnigen Klippschleifern und selbsternannten Blumengöttern. Hier war es aus dem Ruder gelaufen. Ganz gewaltig sogar. Fast so sehr wie Pentais Meinung zur Situation des Retters in der Not. (Der soll sie im Alleingang alle geplättet haben oder noch imer kämpfen? Ja, wers glaubt.)Oo° Vom Kampf Natsukis, Rakkaros und Pentais gegen die niederen Schergen der Blumengöttin hatte Rao ja nichts mitbekommen. Sie wusste nicht, dass jene besiegt worden waren. Und das wahre Antlitz des Ziegenbocks hatte sie auch nie zu Gesicht bekommen. Dass war im Nachhinein aber wohl auch besser so. Nackte, braungebrannte Muskelmänner aus dem Nichts, hätten der Mission, und ihr, da gerade noch gefehlt. Im Köpfchen der Kaminoke entstand nun die Vorstellung, wie ein pink loderner Bergziegenbock allein gegen den Kugutsu-Kumo, den Klippschleifer und die Frau, welche Blumengöttin genannt worden war, kämpfen musste. Ein komisches Bild. Heroisch und einer gewaltigen Wandmalerei würdig, gewiss. Aber komisch. Nicht auf die witzige Art. Der Gedanke, dass das alles real war und so geschehen könnte, beunruhigte Rao gerade mehr als alles andere an diesem Bild. °oO(Es gibt also noch mindestens einen Klippschleifer, der rhetorisch fitt genug wäre, weitere dieser irren Pelzviecher gegen uns auf zu bringen. Dazu kommen noch diese lästigen Kumo-Überbleibsel, die nun zu allem Überfluss auch noch mit Puppen um sich werfen, von verdorbenen Blumen beeinflusste Menschen und eine gottgleiche Gestalt, die wer-weiß-was mit ihren Kräften anstellen könnte.) (Zweifellos, wir waren zu spät beim Meteor, damals.)Oo°
Etwas abwesend starrte Rao nun auf ihr verbliebenes Sushi. Ihre Aufmerksamkeit ruschte erst dann zurück in die Gegenwart, als ihr Unterbewusstsein ihr zuflüsterte, man habe gerade das Wort wieder an sie gerichtet. Verwirrt hob Rao den Kopf und sah zu Pentai-san, welcher merkwürdigerweise gerade einen Fuß gehoben hielt und mit den Zehen wackelte. Ein merkwürdiger Mann, wahrhaftig. Waga trug natürlich seinen Teil dazu bei, die Situation noch zu verschlimmern, in dem er sich erdreistete, nur halb an seinem eigenen Essen zu krepieren und Rao dann zu stecken, sie könnte dem werten Mönch doch nicht das Essen verweigern. Offenkundig hatte jener gerade Interesse an ihren übrigen Sushis bekundet, ohne dass sie dies bemerkt hatte. (Diese Fuß-Gestik war ja kaum zu deuten! Hätte alles sein können. Von der Aufforderung zur Fußmassage bis zum zehensprachlichen Hinweis, Katzen dürfe man jetzt nurnoch Donnerstags rasieren.)Oo° Da Rao ihren Hunger ohnehin schon gestillt hatte (eigentlich nicht wirklich, aber sie teilte ja gerne mit Freunden), hielt sie dem Mönch die restlichen Speisen samt Essstäbchen hin, realisierte kurze Zeit später, dass er ja seine Hände nicht benutzen konnte und ergriff dann eben selbst wieder die Essstäbchen. "Mit Verlaub, mit den Füßen lasse ich sie nicht essen. Ich bin immerhin Iryonin! … Zumindest will ich mal eine werden. Und wer weiß, was sie so alles an ihren Fußsohlen mit sich herumschleppen!" Das musste mal gesagt werden! Wer ständig barfuß herumlief, den durfte man doch nicht füßig essen lassen! Käme ja einer Selbstvergiftung gleich! Besonders nachdem er durch Dreck und verdorbenen Blütenstaub, samt unheilbringender Blumenfelder, gelatscht war! Rao klackerte verheißungsvoll mit den Essenstäbchen, als Zeichen, dass sie den Mönch füttern würde und langte direkt nach dem ersten Sushi, bereit es dem hungrigen Herren in die Futterluke zu schieben.
"Jetzt wo wir wissen, dass der Meteor damals bereits einiges an Einfluss hatte nehmen können, sollten wir vieleicht diesen komischen Klippschleifer-Kult suchen gehen, der sich damals um den 'Schmeißstein' gebildet hatte." Ihre Worte richteten sich eher an Pentai-san, konnte Natsuki hier doch eher weniger mitreden. "Ich meine … vieleicht wurden die alle auch verdorben und könnten früher oder später von der Blumengöttin gegen uns eingesetzt werden. Die Klippschleifer haben Tsuki-Gakure bereits einmal unterwandert, oder eher untergraben. Besser wir gehen auf Nummer sicher, hm?" Sie hatten sich damals zwar auf ihre Seite geschlagen, aber wer weiß, ob sie dazu heute noch fähig wären? Es war eine ganze Rotte von Klippschleifern gewesen, die am Einschlagskrater des Meteors eine Art Entzeit-Kult gebildet hatten. Dort hatten sie den Meteor als Geschenk ihres Schmeißsteingottes angebetet und jenen zunächst auch verteidigen wollen, sowohl vor Pentai, Rao, Makusu und Itsuki, als auch vor den antagonistischen Antagonist-Nin, die ihnen den Meteor hatten streitig machen wollen. Nur durch den Einsatz meisterhafter diplomatischer Fähigkeiten, durch yours truly - Kaminoke Tsuzurao, hatte man sich die Hilfe der Klippschleifer-Sekte sichern können. Waren sie damals bereits verdorben, aber noch in einer Art Inkubationszeit? Wer weiß. Eine Menge Fragen drängten sich in Raos Köpfchen, wiedereinmal. Sie beschloss, das alles fürs erste zu verdrängen. Obwohl der Gedanke, Waga durch weitere 'teaminterne' Gespräche noch mehr zu verwirren als er es zweifelsfrei bereits war, überaus verlockend schien.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo Feb 26, 2015 2:38 pm

Out: Natsuki setzt ne Runde aus

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Poliermittel? Bitte!, empörte sich Tarotachi auf die dreisten Worte des jugendlichen Rocksängers hin, Seit wann wär ich bitte sehr so penetrant und aufschneiderisch, mir solch teures Zeug auf die Kopfhaut zu schmieren? Er schüttelte den Kopf - glaubte Kuwa, er seie ein solcher Snob? Ich als hart arbeitender Mönch lasse meine Glatze glänzen durch nichts anderes als echten, ehrlichen Schweiß, geboren aus Fleiß!
So wars. So wahr wie das übliche Geplänkel.
Kuwa hatte natürlich keinen Peil vom Ziegenbock, der mit pinkem Feuer gegen Tarotachis Senjusatsu gekämpft hatte. Darauf ging der Mönch mal nicht ein, indem er die ganze Heldensaga vortrug; er wußte ganz selbstreflektierend, dass es enorm zeitfressend werden würde, wenn er erstmal loslegen würde.
Lies den künftigen Bericht, dann grienste nicht mehr wie ne Katze im Minzbeet. Tarotachi wackelte oberlehrerhaft mit einem großen Zeh. Auf alles gefasst sein, Freund der lauten Töne und Feind der Haarschere. Auf alles gefasst sein.
Letztlich wollte Tarotachi jedenfalls essen. Er bekams auch, wenn auch nicht gerade so, wie er gern gewollt hätte. Er zog ein leicht dramdöseliges Gesicht, als Rao offenbarte, dass sie ihm weder was zuwerfen noch zwischen die Zehen stecken würde. Das Mädel war zu vernünftig.
"Mit Verlaub, mit den Füßen lasse ich sie nicht essen. Ich bin immerhin Iryonin! … Zumindest will ich mal eine werden. Und wer weiß, was sie so alles an ihren Fußsohlen mit sich herumschleppen!"
Nichts als ehrlichen Dreck, entgegnete Tarotachi sofort, fügte sich aber doch. Aaaach, dann fühle ich mich aber wie ein Pflegefall... Es war ihm offenkundig unangenehm, das Essen in den Mund geschoben zu bekommen. Dass ers doch mit sich machen ließ, deutete auf die Größe seines Hungers hin.
Kuwa löschte seinen Durst am Wasserhahn - ob der ahnte, wie kalkhaltig das sein musste? - und Natsuki schwieg zunächst andächtig, derweil Tsuzurao weitersprach. Um den Klippschleifer-Kult ging es, den sie dereinst im Einschlagskrater des Meteoriten angetroffen hatten. Der so nett gesungen hatte. Wenn Tarotachi nachts so gar nicht einschlafen konnte, rief er sich diesen Chor gern ins Gedächtnis und trug es sich selbst in der Einsamkeit des Tempels vor:
Dumnus terzibus doribus corivus divicibus!
Dumnus terzibus doribus corivus divicibus!

"Ich meine … vieleicht wurden die alle auch verdorben und könnten früher oder später von der Blumengöttin gegen uns eingesetzt werden. Die Klippschleifer haben Tsuki-Gakure bereits einmal unterwandert, oder eher untergraben. Besser wir gehen auf Nummer sicher, hm?"
Hff... Tarotachi pfiff seufzend durch die Zähne. Einige winzige Reisflöckchen flogen mit. Dutzende kleiner Beelzepelze unter Tsukigakure. Lästig, stellte er fest, Wir sollten wirklich auf Nummer sicher gehen, ja. Sonst wirds irgendwann echt lästig. Er lehnte sich grüblerisch zurück. Hm, hm, hm. Die Klippschleifer im Untergrunde Tsukigakures, wie war das noch? Die hatten immerhin eine gewisse Peile von der Strahlung des Meteoriten - weshalb sie es sich unter unseren Kellern bequem machten. Bei der damaligen diplomatischen Sprechstunde sollten wir immerhin ihren Berg wieder bewohnbar machen. Was wir - irgendwie - zumindest taten. Ja, so ungefähr müsste es gewesen sein. Um bei den Biestern nach dem rechten zu sehen, müssten wir wohl mal wieder in den Untergrund, was?
Er wandte sich an Natsuki. Jaja, das mit den Klippschleifern, das ist uns wie gesagt nicht wirklich neu alles. Die verfolgen einen. Aber mach dir keine Sorgen - es ist immer noch absolut sicher, wenn du daheim in den Keller gehst. Er lehnte sich vor, um halblaut und eindringlich hinzuzufügen: Dein Keller ist mit Zement ummantelt, ne? Wenn ja, gut.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeMo März 09, 2015 10:07 am

Immer diese Leute die alles zu Ernst nahmen. Kuwa süffelte das kalkenthaltende Wasser des Krankenhauses schnell und weniger geschickt runter. Er ließ den Hahn einfach laufen, ließ das Wasser in seinen Magen fließen. Irgendwann hob er den Kopf dann wieder hoch und machte das Wasser aus, wischte sich über den Mund und linste zu den Tachi und Rao. Auf die Vorlage mit der Glatze wollte er nicht kontern. Stattdessen guckte er Tachi's Zehenlehrungsbewegung zu und grinste, während er die Arme verschränkte und sich neben Natsuki lehnte. Auf den Kommentar vom Feind der Haarschere musste er was bringen. Meh, warte ich halt auf diesen dämlichen Bericht. Wird eh nur wieder drinstehen dass selbst der "großartige" Tarotachi mal wegstecken musste. Leicht provokant blickte er dabei zum Mönch während er mit den Fingern Gänsefüßchen/Anführungszeichen formte und so das großartige etwas in den Boden redete. Aber auch das war eher als Spaß gemeint. Kuwa knackste etwas mit den Schultern, als er die ganze Situation so beobachtete. Musste aber schon ein echt krasser Gegner gewesen sein, der es geschafft hat Tarotachi so eins reinzuwürgen. Mit dem wollte Kuwa sich auch irgendwann mal prügeln, das könnte bestimmt lustig werden. Ein Bild für die Götter. Tarotachi Penpachi wird gezwungen gefüttert. Den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen. Hämisch grinste er dabei, als Taro die erste Ladung Sushi in den Mund geschaufelt bekam.
Das nächste Thema des Gesprächs, war zwar nichts wo Kuwa direkt mitreden konnte, aber es war ein Thema indem er vielleicht zünftig mitreden könnte. Denn es ging um irgendwelche Klippenschleifer, oder Kippenschleifer, oder Klippenscheifer oder irgendwas, Kuwa konnte es nicht richtig verstehen. Aber es ging darum das die Viecher irgendwas bei Tsukigakure anstellen wollten. Und Kuwa würde da unglaublich gerne mitmischen. Geht's darum irgendwas zu verhauen? Bin dabei! Wenn Glatzi wieder fit ist und du nichtmehr Krankenhausfrass futterst mischen wir die Kollegen auf! Heroisch hob er die Faust. Schlug die Faust in die freie Handfläche und war schon bereit irgendwem aufs Maul zu geben. Du hast doch keine ahnung worum es überhaupt geht. Immerhin musste das Problem auf eine diplomatische Weise gelöst werden. Und wie ich das verstanden habe, ist selbst Tarotachi diesem Kult eher vorsichtig eingestellt. Dir ist bewusst das... Ach, Papperlapapp, Klappe zu, Affe tot. Die mach ich schon fertig. Was kann da schon groß passieren. Kuwa und Shichibi unterhielten sich aufgeregt. Äußerlich erkannte man eine temporäre Geistesabwesenheit von Kuwa, dieser blickte nämlich mit leerem Blick raus zum Fenster. Tat er immer, wenn er mit Shichibi redete. Immerhin sehnte sich das Insekt nach Freiheit und dem Himmel. Klar das es das zeigte, indem es Kuwa nach draußen blicken ließ. Hach, du bist ein Rowdy. Sei doch wenigstens einmal vernünftig und informier dich erstmal über diesen Kult. Shichibi seufzte, rollte mit den Fühlern und versuchte Kuwa wenigstens ein kleines bisschen Vernunft zu entlocken. Aber dieser hatte Besseres zu tun. Ach, mach'n Kopf zu. Wird schon schief gehen, was soll schon passieren? Shichibi verzog sich erstmal wieder, zischte dem Schwarzhaarigen noch einen genervten Ach, mach doch was du willst aber komm dann nicht angekrochen wenn auf die Fresse fliegst. Satz hinterher, bevor Kuwa dann wieder in die Realität verschwand. Das meiste hatte er gerade nicht bekommen, allerdings sprach er, nachdem er die Arme aus der Verschränkung gelöst hatte, die er wegen des Shichibi Gesprächs eingestellt hatte, wann es losgehen würde. Also, wann, Wo, Wie?
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDo März 19, 2015 8:48 pm

°oO(Oha, dass könnte dezent übel ausgehen. Waga will mit zu den Klippschleifern? Dann können die ihre neuen Minen direkt aufgeben. Der zerschreit denen doch alles. Und in diesen unteriridischen Bauten hallt sein zartes Stimmchen bestimmt ganz schön. Nicht, dass er sich am Ende noch mit der eigenen Stimme ausknockt. Wir sollten ihn lieber mit irgendwas ablenken und uns dann klammheimlich alleine auf den Weg zu den Klippschleifern machen. Wäre für Waga, und die Klippschleifer selbst, sicher das beste. Sollte er nämlich ihr neues Heim zerdeppern, könnten sie auf die Idee kommen, wieder den Untergrund Tsukis aufzusuchen. Und wenn selbst Pentai-san, mit seiner 'sintflutartigen Weihung des Bodens' da nichts gegen ausrichten kann, sollten wirs besser garnicht erst wieder soweit kommen lassen. Vieleicht kann ja wer eine .. eh … Spezial-Mission für Waga organisieren. Eine Art Benefiz-Konzert vieleicht … irgendwo ganz weit weg von unserem Einsatzgebiet.)

Die Einwände des Mönches, er schleppe nur ehrlichen Dreck mit sich herum und würde sich wie ein Pflegefall vorkommen, würde man ihn füttern, wurden von Rao eiskalt beiseite gefegt. Kurze Zeit später kam auch schon die erste Sushi-Lieferung am Mund des Mönches an. Und dann die nächste und so weiter. Was das Füttern anderer Leute anging hatte Rao sogar schon ein wenig Übung. Nicht nur bei Baby-Fütterungen, wie sie bei manchen Kaminoke-Nachkömmlingen nötig waren, sondern auch bei der Erwachsenen-Fütterung. Ihr liebester Cousin, ein vom Schicksal gebeuteltes kränkliches Wesen, war in der Vergangenheit leider schon öfters auf eine Fütterung angewiesen gewesen. Darum machte es Rao hier auch nichts aus, Pentai-san zu Füttern. Aber auch so wäre Rao hier sicher die letzte, die hier verlegen werden würde. Verlegenheit und diese Kaminoke? Passte nicht. Und auch der sich hier ankündigende Mann-gegen-Mann-Krieg passte nicht, aber wohl eher in Raos Vorstellung, wie diese Begegnung von statten zu gehen hatte. Waga kannte, mal wieder, keinen Respekt vor älteren und fähigeren Kameraden. Kurz unterbrach Rao ihr Geschäft des Sushi-Schaufelns und beschwor die Kräfte ihrer Clankünste um ihr, derzeit schwarzes und schulterlanges, Haar wachsen zu lassen. Urplötzlich war es lang genug um bis zu Waga zu reichen, ein Umstand der ebenso plötzlich genutzt wurde. Wie ein festes Tentakel peitschte ihr schwarzes Haar durch die Luft, um Waga mal einen kräftigen Klaps auf den Hinterkopf zu verpassen. Ein Schlag auf jenen sollte ja angeblich das Denkvermögen steigern. Und dass hatte Waga auch bitter nötig. Anschließend zog sich das Haar wieder zurück und verbleib auf Schulterlänge. "Im Kalender wird höchstens der Tag angestrichen, an dem du mal keinen überheblichen Bullshit laberst."
Auch die überheblichen Worte, über einen Einsatz bei den Klippschleifern, blieb nicht lange ohne Reaktion. Waga war natürlich sofort darauf aus, irgendwas zu vermöbeln. Ob dieses komplett fehlgeleiteten Ansinnens, verzog sich Raos Mine, wurde düster und ganz und garnicht 'amused'. Die Klippschleifer waren ihr ein wenig ans Herz gewachsen. Sie waren schon irgendwo knuffige Tiere und als Kuchiyose garantiert der Hammer. Dass Waga in Erwägung zog sie, vermutlich mit seinen üblichen, lauten Methoden, aufzumischen, weckte die Tierschützerin in Rao. Und Angesichts der Fähigkeiten der Klippschleifer, bedeutete dies in diesem Fall, dass sie sowohl Waga vor den Klippschleifern hüten musste, als auch umgekehrt. "Erstens: Hier wird nix einfach verhauen! Außer dir natürlich. Zweitens: Deine drei W-Fragen waren alle scheiße deplatziert. Hier hat vor allem das 'Wer?' Vorrang. Wer kommt mit zu den Klippschleifern? Und die Frage beantwortet sich eigentlich quasi von selbst. Da die Klippschleifer bereits Bekanntschaft mit uns -" Sie zeigte auf Pentai und sich selbst "- geschlossen haben, werden auch wir, dass heißt Penpachi-san und meine Wenigkeit, mit ihnen in Kontakt treten." Was den 'Fraß' im Krankenhaus angelangte, so konnte sich Rao eigentlich nicht beschweren. Als Iryonin wusste sie bereits, dass das Essen hier sorgfältig darauf abgestimmt war, was ein Patient aktuell vertrug und was seiner Heilung am ehesten dienlich sein dürfte. Nahrung war im Krankenhaus ebenso Medizin wie alles andere und Medizin musste nicht gut schmecken. Medizin musste schon immer nur eines: wirken! Mit diesem Hintergedanken würde es Rao, so ihre Vorstellung zumindest, in Zukunft gelingen jede Art von Krankenhaus-Fraß zu vertilgen, ohne sich zu beschweren. Hätte sie geahnt, welch Schrecken in der Kantine dieser Einrichtung zusammengebraut wurde, wäre sie sicher weniger optimistisch gewesen.
"Also mal angenommen, wir bekommen den Auftrag, die Klippschleifer zu befragen: dann stünde deine Bewerbung umd einen Platz im Team dezent wackelig da, Waga. Penpachi-san und ich dürften den Platz sicher haben. Natsuki-san sähe ich auch gern wieder dabei. Aber du? Tz, tz, tz. Weiß nicht, ob wir es riskieren können, einen unfähigen Chuunin auf diese gefährliche, höchst diplomatische Mission mitzunehmen." Langsam gewann die Kaminoke etwas von ihrem Grinsen zurück. Wenn Waga meinte, sich hier groß aufspielen zu können, musste Rao eben mit ihrer eigenen Art kontern. Ihn als unfähigen Chuunin zu bezeichen war da gewiss etwas überheblich, aber aus Raos Sicht garnicht mal so weit hergeholt. Immerhin hatte Waga gerade voreilig Kampfbereitschaft bei einer Mission signalisiert, die vermutlich/hoffentlich völlig ohne Kampf auskommen würde. Unprofessioneller gings doch nicht! Rao mochte keine Chuunin sein, aber sie maß sich ein großes Stück mehr Voraussicht zu, was das richtige Verhalten während einer Mission anging, als Waga.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSa März 28, 2015 10:57 am

Es war beachtlich, wie enthusiastisch Kuwa bei der Sache war, als es um eine Folgemission ging bezüglich der Klippschleifer. Natsuki hatte natürlich auch bemerkt, als er kurz mit seinen Gedanken wo anders war, konnte jedoch nicht erahnen, was er zu der Zeit tatsächlich getan hatte. Das er zu dieser Zeit mit seinem Bijuu in ein Gespräch getreten war, wusste Natsuki nicht, irgendwie waren ihre Gedanken aber generell an einem völlig anderen Ort. All das, was Tarotachi und Rao redeten, all das sagte Natsuki nichts. Sie wusste nur, was Klippschleifer waren, aber nicht, dass sie schon einmal in Tsukigakure waren und sich anscheinend darunter eingegraben haben. Es hatte Natsuki doch etwas überrascht, dies zu erfahren, war jedoch still geblieben. Erst als Tarotachi sich dann an sie wandte und ihr erklärte, dass sie nun jedoch keine Angst haben bräuchte in den Keller zu gehen, blinzelte sie etwas überrascht. "Ehm ... Okay. Gut zu wissen.", sagte sie dann und dachte einen Moment über seine Frage nach. Sie dachte tatsächlich darüber nach, ob der Keller betoniert war! Natsuki legte die Stirn in Falten und nickte leicht. "Ich ... Denke schon?", sagte sie dann und wusste beim besten Willen nicht, ob der Keller ihres Onkels betoniert war oder nicht. Sie wusste es einfach nicht. War sie überhaupt jemals dort im Keller gewesen?

Als es dann darum ging, wer auf die Folgemission mitkommen dürfte, erwähnte Rao ihren eigenen Namen und natürlich Tarotachi. Die Beiden hatten es nicht nur einmal mit den Klippschleifern zutun gehabt, sondern bereits das Zweite Mal. Auch Natsukis Name fiel und sie fühlte sich etwas geschmeichelt, dass Rao sie auch erneut mitnehmen würde. Im Endeffekt war sie zwar 'nur' eine Genin, aber sie war auch eine Iryounin und das machte sie so wertvoll.
"Ich bin mir nicht sicher, ob diese Klippschleifer mit sich reden lassen.", erwähnte Natsuki dann und legte nachdenklich ihre Hand an ihr Kinn, "Nein, nicht die Klippschleifer, viel eher diese ... selbsternannte Blumengöttin. Hattet ihr die davor eigentlich auch schon gesehen als ihr das letzte Mal mit den Klippschleifern zutun hattet oder ist die neu?", im Grunde war Natsuki auch nicht für einen offenen Kampf und einen Krieg mit irgendwelchen pelzigen Viechern aus den Bergen, aber sie bezweifelte tatsächlich stark, dass diese mit sich reden liessen. Natsuki hatte es ja probiert. Sie war Anfangs ziemlich diplomatisch vorgegangen, wurden ihr Bemühungen jedoch gleich im Keim erstickt und sie musste eingestehen, dass das alles einfach nichts gebrach hatte. Ihre Worte waren an einer unsichtbaren Wand abgeprallt ohne auch nur eine Kerbe zu hinterlassen. Nein ... Diplomatie würde sie hier wohl nicht weit bringen. Jedoch fand sie die Zuversicht, mit der Kuwa in diesen Kampf stürzen wollte, auch nicht sonderlich gut.
Sie wandte sich an diesen und hob die Hände etwas beschwichtigend. "Und einen direkten und offenen Kampf sollten wir mit ihnen auch nicht unbedingt liefern, zumindest nicht, bevor wir nicht alles andere probiert haben. Beruhig dich also vorerst wieder, Kuwa. Noch ist es nicht Zeit, deine Fäuste sprechen zu lassen.", ja, noch war die Zeit nicht da ... Doch würde sie früher oder später kommen, das sagte ihr ihre Intuition.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSo März 29, 2015 11:56 am

Tjaja, der Anblick war sicherlich wert, in Öl festgehalten zu werden. Oder auf Linoleum. Kuwagatamaru kam jedenfalls nicht drumrum, unbeschwert Sprüche zu klopfen. Ein Bild für die Götter. Tarotachi Penpachi wird gezwungen gefüttert. Den Tag muss ich mir im Kalender anstreichen.
Tsuzurao teilte sogleich aus. Sowohl verbal als auch mit ihren Haaren. "Im Kalender wird höchstens der Tag angestrichen, an dem du mal keinen überheblichen Bullshit laberst."
Eine wahre Iryo-Nin wirst du werden, stellte Tarotachi fest, auf seine gewohnt feierliche Art. Du weißt schon jetzt ganz herrlich, mit schwierigen Patienten umzugehen. Er griente Kuwa zu - natürlich wußte der Mönch irgendwo, dass der Chuu-Nin mit der verbotenen Frisur nur Sprüchlein klopfte und ihm nicht ernsthaft ans Bein zu pissen gedachte. Wahre Krieger müssen ihren Stolz eben manchmal schlucken, wenn der Magen nicht knurren soll. Wie mein alterwürdiger Meister schon immer sagte: Seine Stimmlage wurde noch etwas feierlicher, als er zitierte: So ist das Leben in der Wüste. Soviel Sand. Keine Förmchen.
Der Geschichtenerzähler beendete diese Anekdote dann jedoch mit einem Schulterzucken. Offenbar hatte selbst Tarotachi Penpachi noch nicht genug Räucherstäbchen angezündet, um den schweren Vorhang der Weisheit, der diesen Spruch umgab, zu lüften.

Fort von krankenhäuslichen Essgewohnheiten hin zum geologisch aktiven Nager-Problem.
Tarotachi lachte kurz auf, als sich Rao daran machte, Kuwa gehörig auszubremsen. Er lehnte sich im Sessel zurück, gab der Kaminoke zu verstehen, dass es hinsichtlich Essen vorerst geng war, und verfolgte das planerische Entfalten der Ge-Nin. Die hatte was in der Birne. Bei den nächsten Prüfungen würde sie sicherlich großartig abschneiden. Zumindest schätzte Tarotachi das - er selbst hatte ja nie an einer entsprechenden Prüfung teilgenommen.
Der Wandermönch lachte erneut, als Tsuzurao von einer höchst diplomatischen Mission sprach. Es gefiel ihm ganz offensichtlich, wie sich eine Art von Gruppendynamik breit machte.
Wer hätte aber auch ahnen können, was aus einem simplen "Kümmere dich um das Nager-Problem auf der Baustelle" in Kombi mit einem galaktischen Schmeißstein erwachsen würde.
Natsuki fühlte vermutlich ebenso. War zugleich besonnen in seinen Gedankengängen, wie er es während der Mission schon gewesen war.
"Nein, nicht die Klippschleifer, viel eher diese ... selbsternannte Blumengöttin. Hattet ihr die davor eigentlich auch schon gesehen als ihr das letzte Mal mit den Klippschleifern zutun hattet oder ist die neu?"
Ist neu, entegnete Tarotachi sogleich. Er überließ es Tsuzurao, Kuwa einzunorden. Als die ganze Thematik um diese Pelztiere noch jung und frisch war, gab es überhaupt nur sie. Da steckten weder abgehalfterte Kumo-Nin noch Bergziegen oder gar Blumengöttinnen dahinter. Es war simpel und gleichförmig, kein Bündnis der Arten oder so. Schulterzucken. Die Klippschleifer... du hast sie ja gesehen. Den einen Kerl zumindest. Vergleiche sie mit Kuchiyose-Wesen. Sie sind nicht grundlegend böse, aber wohl... auf einer recht leicht zu manipulierenden Zivilisationsstufe, wie man es unter Menschen eigentlich nur noch in den tiefsten Sümpfen, den kargsten Wüsten oder den höchsten Bergen findet. Kurzum, Klippscheifer scheinen wie kleine, haarige Menschen ganz weitab vom Schuss.
Jemand nutzt das offenbar aus. Dachte schneller und praktischer als wir. Wir ließen die kleinen Viecher schließlich relativ allein.

Ein Fehler, so im Rückblick.
Es schwamm die Frage im Raum wie ein Haar in der Suppe: Kampf oder nicht Kampf.
Tarotachi begriff seine Rolle als weiser Mönch sofort. Wenns Not tut, tuts Not. Er legte die Sohlen seiner nackten Füße zusammen und vollführte auf diese Weise das, was einer Gebetshaltung mit bewegungsunfähigen Armen eben am nächsten kam.
Wenn er einen entsprechend mächtigen Iryo-Nin in der Kaffeepause fand, würde er das Krankenhaus mit einer tüchtigen Spende belegen, wenn der entsprechende Iryo-Nin seinen Armen einen medizinischen Schubs nach vorn gab. Er würde sie brauchen... und so schlimm war das mit seinen Armen nun doch nicht, oder?
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeSo März 29, 2015 3:36 pm

Glücklicherweise für alle Beteiligten spürte Kuwa den Klaps auf den Hinterkopf nur im Seelenversteck ein ganz kleines Bisschen. Und nichtmal dolle. Kuwa hielt was aus und dieser kleine Klaps wurde von ihm gekonnt ignoriert. Vorallem weil seine Gedanken zu dem Zeitpunkt aktuell mit Shichibi zu tun hatten, anstatt sich anzuhören was Rao von sich gab. Auch Penny's Worte wurden nicht aufgezeichnet, das seltsame Gestotter von Natsuki ebenso wenig. Nachdem er allerdings seine drei W-Fragen stellte holte Rao weit aus mit der Hochnäsigkeit. Kuwa und unfähig? Unfähig? Er? Niemals! Er hatte weit mehr drauf als Rao und auch wenn er ihre Aussagen überhörte das sich dies auf die diplomatischen Fähigkeiten bezog verzog Kuwa genervt die Miene. Doch sein Grinsen verlor er nicht. Wenigstens spiel ich nich' aktuell Freizeitkrüppel und bin nich zweimal durch die Chuuninprüfung gerasselt. Ich hab's auf Anhieb geknackt, also halt die verkrüppelten Füße still, Kleines. War ne Warnung. Eine nett gemeinte. Sie sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, immerhin war sie verletzt und meinte hier groß was sagen zu können. Und das konnte Kuwa auch nicht leiden. Außerdem, Miss Weltverbesserer Komische Bezeichnung Wir sin' ne verdammte Mili... äh.. Militantraktur... Eh... Milträsdiktraktor.... Militärsdiktatur? GENAU! 'Ne Militärsdiktatur! Wir sin' eine Militärsdiktatur! Das Shichibi da mit seinem Wissen nachholf konnten die drei Anwesenden nicht weiter mitbekommen. Kuwa wusste übrigens nur grob was das war, Shichibi erklärte es ihm. Aber wirklich verstanden hatte er es nicht. Und da heißt's halt überwiegend das wir auf Missi's draufhauen müssen. Meinte Kuwa belehrend als er einen Finger hoch und dann die Arme verschränkte. Shichibi meldete sich zu Wort Nicht ganz richtig. Man kann auch mit verbaler Gewalt an die Lösung kommen und man kann diplomatisch sein. Rao hat da schon ganz Recht, das du überheblicher Prügelknabe besser als Art Leibwache geeignet wärst anstatt mit diesen Wesen zu reden. Stellste dich jetzt auch schon auf Rao's Seite? Von dir hatte ich mehr Kampfgeist erwartet, Flattermann. Und nein, das ist kein Formatierungsfehler. Kuwa blickte nach draußen und redete offen. Jeder hatte es gehört und jeder konnte es sich wahrscheinlich denken. Kuwa merkte es nicht. Shichibi auch nicht wirklich.
Nach einer Weile des Redens und des Austauschen äußerten auch Penpachi und Natsuki ihre böse Vorahnungen das es vieleicht doch nicht ganz ohne Kampf ausgehen würde. Kuwa zeigte mit der ganzen Hand auf Penpachi, dann auf Natsuki. Merkste wat' ? Die beiden denken auch das es zu 'nem Kampf kommen wird. Und wennste meinst wir packens auch ohne Kampf komm ich einfach als Leibwache mit und hau nur dann drauf, wenn du, die verantwortungsbewusste Nicht-Chuunin, das Kommando dafür gibst. Na, Is' das'n Deal oder nich'? Kuwa lief nach vorne und streckte ihr eine Faust zum alltypischen Fistbump ein. Dann wäre der Deal besiegelt, Kuwa durfte mitkommen, aber nur dann was verkloppen wenn Rao persönlich ihm das Kommando dazu erteilte. Außerdem, Shichibi ist ebenfalls übelst heiß auf die Mission! Was? Nein! Bin ich nicht! Shichibi war empört und hätte er es gekonnt, er hätte Kuwa auch einen Klaps verpasst. Er sagt er vertraut deinem Anführertalent! Shichibi runzelte die Fühler. Konnten die Jungs aber nicht sehen.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeDi März 31, 2015 9:29 pm

°oO(Alsobs einzig meine Schuld gewesen wäre! Wir waren ein Team und das Team hat versagt, nicht nur ich! Argh, der tut hier so, als wäre ich alleine für die zwei Durchrassler verantwortlich! Naja, irgendwo vielleicht schon, aber dass steht hier nicht zur Debatte! Nur nicht weiter daran denken, Rao! Regst dich nur wieder auf und dann versuchst du am Ende noch, Waga mit deinen Haaren zu erwürgen. Verdient hät' ers ja. Und was meint der mit 'verkrüppelten Füßen'? Meinen Füßen geht's prächtig! Vielleicht hat er ja was an der Birne. Oder sein Untermieter suggeriert ihm gerade ein ganz anderes Bild der Lage. Man weiß et nich, man weiß et nich. Jedenfalls täte ihm etwas weniger Blutdurst und mehr Nachdenken schon ganz gut. Wir sind in erster Linie Shinobi. Wenn er ne Draufhau-Militärdiktatur will, soll er zu irgendeinem Daimyo gehen und Samurai werden. Da darf er dann schnetzeln so viel er will. Da soll er dann aber vorher brav am Schalter seinen Käfer abgeben, hehe.)

Die Erwähnung der vermasselten Chuunin-Prüfungen sorgte für einen besorgniserregenden Launenabfall bei Rao, was äußerlich gut erkennbar war. Ihr Gesichtsausdruck ähnelte auf erschreckende Weise dem einer Person, die gerade das legendäre und äußerst redselige Excalibur gefunden hatte. Der wenig beeindruckende Versuch Wagas, ein schwieriges Wort aus der ewigen Finsternis seines Schädels ans Tageslicht zu befördern und richtig auszusprechen, konnte ihre Laune aber bereits wieder ein wenig heben. "Da hast du aber brav im Unterricht aufgepasst. Kennst du auch noch die Aufgabengebiete eines Shinobis auswendig? Wie viel davon haben mit kleingeistigen Hau-drauf-Aktionen, wie du sie vorschläst, zu tun? Reichlich wenige, meine ich mich zu erinnern." Offenbar war Rao nicht alleine bei dem Versuch, Wagas Vorstellung vom Shinobidasein in Stücke zu hauen. Der Shichibi, welcher in Waga versiegelt war, schien ihr im inneren Gedankenkonflikt Recht zu geben. Sie hörte davon zwar nichts, aber Wagas herausgerufene Antwort war eindeutig genug. "Ganz allein auf weiter Flur, Waga, hihi." meinte sie, mit dem leisesten Anflug von Häme.
Jener verflog natürlich umgehend wieder, zerstiebte zu subatomaren Teilchen, als ihr klar wurde, dass auch Pentai und Natsu einen Kampf nicht ausschlossen. Stand nun sie allein auf weiter Flur? Allein mit der Hoffnung, die Klippschleifer wären nach wie vor friedlich und zu einem unkomplizierten Dialog bereit? (Sie es ein: Erinnere dich, wie sie uns in ihren Minen begrüßt haben. Sie ihr Kult drauf war. Und wie ihre 'Diplomatie' mit Penpachi-san ablief. So zivilisiert sind die nun auch wieder nicht. Ist sicher nicht verkehrt, sich auf Ärger gefasst zu machen.)Oo° Resignierend musste Rao sich geschlagen geben. Einen kleinen Funken Hoffnung bewahrte sie sich natürlich trotzdem. "So viel Kompromissbereitschaft steht dir garnicht, Waga." kam es leise von der Kaminoke, ehe sie den Fistbump vorschriftsgemäß erwiederte. Die Aussage, dass der Shichibi ebenfalls voll heiß auf die Mission sei und ihrem 'Anführertalent' vertraue, lies sie kurzzeitig die Augenbraue lupfen. Ganz sicher, wie darauf zu reagieren war, war sie sich nicht, weshalb sie es einfach überging. Der Shichibi war eben so eine Sache für sich. Ginge es nach ihrer Mutter, müsste sich Rao ja eigentlich ein wenig fernhalten von diesem Jinchuriki, oder eigentlich von allen Jinchurikis. Lag nicht an Wagas ungepflegtem Äußeren. Es lag einzig und allein an dem, was da in ihm lauerte. Das hässliche Böse kam ja bekanntlich von innen. Doch war es ja nicht Wagas Schuld, nicht Wagas böses, zumindest hoffentlich, was da lauerte. Außerdem konnte sie den Gepiercten gut leiden. Da pfiff man schonmal auf die sicherlich gutgemeinten Wünsche der werten Kaa-san.
"Ok, Themenwechsel." Rao widmete ihre Aufmerksamkeit nun lieber wieder naheliegenderen Themen. Eines bedurfte sogar besonderer Beachtung. "Wie kriegen wir die Erlaubnis für eine diplomatische Mission zu den Klippschleifern? Und wo finden wir die jetzt überhaupt? Haben sie ihre alten Höhlen wieder bezogen? Damals als sie unter Tsuki-Gakure Schutz suchten, waren sie ja aus ihrem, vom Meteor getroffenen, Reich geflohen. Hoffe mal, die sind nicht dorthin zurückgekehrt." Wäre etwas doof, denn dadurch würde natürlich die Chance steigen, dass sie sich nachträglich die Verderbnis dieses Schmeißsteines eingefangen hatten, oder so was ähnliches.
Rao, die nun nicht mehr Mönch-Fütterung spielen musste, lehnte sich wieder in ihrem Krankenhausbettchen zurück in die weichen Kissen und verschränkte die Arme vor der bandagierten Brust. "Kennen sie eigentlich noch andere Orte, an denen es Klippschleifer-Siedlungen geben könnte, Penpachi-san?" fragte sie den Mönch, hoffend, dass sie ihn jetzt nicht bei irgendeiner Meditation störte, so wie er gerade saß.
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BeitragThema: Re: Stationen des Krankenhauses   Stationen des Krankenhauses - Seite 2 Icon_minitimeFr Apr 03, 2015 8:19 pm

Natsuki war sich nicht sicher, ob sie es gut fand, dass Kuwa erklärte, dass sie auf seiner Seite stand. Tatsache war jedoch, dass sie mit einem Kampf rechnen mussten, egal nun, ob sie es wollten oder nicht. Sie waren bisher überhaupt nicht für Diplomatie aufgelegt gewesen, das würde sich bei ihrem nächsten Treffen mit Sicherheit also auch nicht ändern. Natsuki war diesbezüglich zumindest nicht allzu positiv eingestellt. Sie war auch der Meinung, dass man es unbedingt mit Diplomatie versuchen sollte, aber sie nahm an, dass es scheitern würde und dann sollten sie auch kampfstark genaug auffahren können, damit sie diese selbsternannte Blumengöttin auch wirklich bezwingen konnten. Noch eine Niederlage wie die Letzte konnten sie sich wirklich nicht leisten.
Das Thema ging weiter um die Klippschleifer und Tsuzurao sprach erneut von der Zeit, zu der sie wohl das erste Mal auf diese pelzigen Viecher gestossen waren. Sie hörte jedoch nicht mehr richtig zu. Im Grunde hatte sie fürs Erste genug von diesen Tieren als Gegner gehabt und würde sich darüber freuen, die nächsten zwei Tage einfach etwas ausschalten zu können. Tatsächlich hatte man ihr zwei Tage Urlaub gewährt, während der Rest des Teams wohl mindestens eine Woche hatte, bei dem Zustand, den sie hatten. Sie musterte noch einmal die kleine Iryounin und danach den Anführer ihrer Gruppe. Sie sahen beide sehr ramponiert aus, da wirkte es ja fast lächerlich, wie sie von dieser Mission zurückgekehrt war. Sie rückte sich ihre Mütze etwas zurecht und räusperte sich leise.
"Eine diplomatische Mission zu diesen Klippschleifern dürfte kein Problem darstellen, wenn wir auch den schlimmsten Fall miteinbrechnen. Es dürfen nicht zu viele Leute sein, das würde ihr Misstrauen erregen, aber die, die dort mitgeschickt werden, müssen deutlich mehr hergeben, als wir es damals getan haben, ansonsten würde eine solche Mission, im dümmsten Falle, noch schlimmer enden, als es unsere getan hatte.", erklärte sie nüchtern und war sich bewusst, was sie da gerade ausgesprochen hatte. Im Grunde hatte sie gesagt, dass sie als Team völlig versagt hatten ... Und ja, das hatten sie auch. Sie hatten nicht genug Kampfkraft, das hatte ihnen deutlich gefehlt. Beim nächsten Mal mussten sie besser vorbereitet sein ... Nun hatten sie zumindest den Vorteil, dass sie wussten, was auf sie zukommen würde.
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