Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]

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BeitragThema: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeDi Aug 20, 2013 7:54 pm

Dunkelviolette Stiefel berührten den Steinboden, welcher sich als Weg durch eine namenlose Stadt Yokuchis zog. Es waren größere beige Steine, welche es unmöglich machten, ungefährlich durch die Gassen zu rennen. Kaum versah man sich, blieb an an den gewölbten Oberflächen hängen, kam aus seinem Schwerpunkt heraus, neigte sich zu stark und stürzte, auf dass das eigene Blut die Steine benetzte - oder einfach die Nase einen Knacks von sich gab. Je nachdem, wie schlimm es endete, wenn man unvorsichtig durchs Leben stolperte. So entsprach der Gang der Person mit dem dunklen Schuhwerk nur eine gewisse Note Selbstsicherheit, Kontrolle und Zielstrebigkeit. Die gelben Augen eine Etage weiter oben waren stur nach vorn gerichtet, wobei sich einige wenige Male die Lider senkten, aber ansonsten kein Deut Anteilnahme an der Gegenwart wahrzunehmen war. Die 30-jährige Frau, die mit eisener Einstellung hier präsent war, hörte ihre eigenen Schritte klacken aufgrund ihrer Schuhsohlen, sah stur geradeaus und ging in Gedanken durch, was sie nun hier wollte. Ihr Vorgesetzter, ihr Meister Shoraku, hatte sie mitsamt Hiroaki in eine etwa 34 Kilometer entfernte Großstadt geschickt, welche bekannt für ihre riesigen Märkte während der Spätsommerzeit war. Selten wurden die Leibwächter losgeschickt, um platt gesagt Einkäufe zu erledigen, aber Kenkyusha-sama wollte wirklich, dass seine Wächter für ihn Nahrung aller Art besorgten, mit der besten Qualität und viele andere Dinge. Hiroaki kümmerte sich als Mann zunächst um teure Kleider im Ostteil der Stadt, während Selvaria im Nordteil gerade die Schmuckläden hinter sie gebracht hatte und nun durch eine breite Straße lief, welche eine Schlange voller Stände aufwies, auf denen allerlei Mischwaren zu sehen waren. Unter anderem verlangte ihr Meister nach billiger neuer Kleidung für die Leibeigenen, sodass Selvaria zwar zusammensuchen konnte, was sie wollte - sie würden es eh tragen -, aber keineswegs 20 Gewänder auf einmal finden würde, die alle gleich aussahen und billig waren. Die Einkaufsliste war ewig lang. Glücklicherweise hatten sie und Hiroaki trotz Trennung jeweils einen roten Beutel mit fünf leeren Schriftrollen an der Hüfte unter ihren Mänteln hängen, um alles Ladengut dort zu verstauen. Nach einigen weiteren Minuten blieb die Silberhaarige schließlich an einem ziemlich vollen Stand stehen. Die Leute machten ihr Platz, als sie ihr ins Gesicht sahen, sodass sie mit wenigen Schritten sofort in der ersten Reihe stand und schauen konnte, was passierte. Es glich mehr einer Attraktion als einem Verkäufer. Ein Mann stand auf einem Podest auf einer provisorischen Holzbühne. Präsentierend hielt er die Arme hoch, zeigte auf eine junge Frau neben sich, die in einem Häschenkostüm posierte, und lächelte. "Seht euch meine neuesten Angebote an, meine werte Kundschaft! Dieses Kostüm ist für die Gastronomen und Barbesitzer unter euch das neue Muss!" Nachdem Selvaria kurz registriert hatte, worum es ging, schaltete sie gleich wieder ab. Irgendeine langweilige Auktion mit Models, die Mode vorführten. Mit einem kleinen Seufzer wollte sie sich umdrehen, aber überlegte dann doch abseits ihrer Dienstordnung, ob vielleicht etwas Interessantes dabei war. Sie überkreuzte nun im Stand die Beine, sah weiter zu und verschränkte die Arme vor der ausladenden Brust. Der Kopf war etwas angehoben, um Teil am Geschehen zu nehmen. All dies lief mehrere Minuten, bis endlich einmal etwas für Frauen selbst präsentiert wurde und nicht für Männeraugen. Vielleicht doch, aber weniger aufreizend. Eine Blondine mit eher schmaleren Kurven führte ein schwarzes Kleid mit weißen Säumen vor, das in der Taille leere Stofffelder hatte, die die Haut hervorblitzen ließen, wobei sich über den Bauch bis zum Rücken weiße Linien in eleganter Weise über den dunklen Stoff zogen. Sah ganz hübsch aus, aber war weder Sels Größe noch ihr Stil. Sie stand mehr auf Röcke und Blusen. Oben maskulin, unten feminin. Sie wartete aber einfach mal weiter. Vielleicht wagten ja sogar einige Leute aus dem Publikum auch mal etwas zu erstehen, statt einfach zu glotzen, entnervt zu fluchen oder einfach nur vorbeizugehen.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeDi Aug 20, 2013 9:45 pm

Diese sogenannte größere Stadt war auch nur ein Schwimmbad für Fliegen,  oder anders ausgedrückt sie war nur dann groß wenn die eigenen Ansprüche ausreichend gering waren.
Ein gereiztes Stöhnen entglitt Reijarmo während er seine goldenen Manschetten zurecht rückte, ein beschissenes Städtchen ohne anständige Geisha, Meiji Restauration nennen sie dies, wir sind eine Weltoffende Gemeinde, wir sind der Fortschritt. Bla bla er konnte bei diesen Sätzen nicht einmal Lachen so sehr ärgerte ihn diese pure Ignoranz gegenüber der sanften Schönheit von klassischen Japanischen Frauen, ihre galante Art einen Sake einzugießen, ihre unfassbare Kunst eine Konversation zu führen  die genauso abgedroschen und leer war wie jede andere Plauderei, aber zumindest ihm als Kunden vorgaukelte etwas gänzlich besonderes zu sein. Das waren die Frauen mit denen er seinen Nachmittag verbringen wollten, ach sie suchen Frauen für ihr Vergnügen, ach da haben wir gewiss einige die ihnen schöne Stunden bereiten können, wieder nur blabla , wenn er Lust auf simple Raus-Rein Aktion hat, konnte er auch in Taverne gehen, sich das Dümmste Mädchen mit dem tiefsten Dekolletee suchen oder alternativ eine dieser ich bin so selbstsicheren und emanzipiert Perlen die Männerdinge machen, angeblich so viele männliche Freunde haben und nicht merken wie diese eigentlich nur darauf warten das die Frau ihren Mund nicht mehr mit Worten sondern mit dessen Schwanz ausfüllt.  Er riss noch einmal mit leichter Gewalt an der Manschette seines rechten Ärmels, nein auf so einen Rotz hatte er keinen Bock, es war Freitag, er hatte einen freien Tag, oder vielmehr Freigang während sein Vater irgendwo in der Stadt wieder einen auf lieben Märchenonkel machte, und er wollte diesen Nachmittag genießen und keine Löcher stopfen um eigene Löcher zu vergessen, Drecksort.
Zähneknirschend schritt er noch immer über die unebenen Wege, die schlecht gepflasterten Steine, erspähte aus einiger Distanz wieder eine dieser tollen Attraktionen, Kostüme für die Frauen, neue Arbeitskleidung, eine Horde lüsterner Männer die sich die Models genau ansehen. Er schüttelte seinen Kopf, der Verkäufer hätte besser Eintritt nehmen sollen, vermutlich würde keiner der gerade anwesenden Männer auch nur eine Farbkombination eines Outfits richtig erraten können, und die Anwesenden Frauen, die meisten blickten vielmehr leicht verärgert ihre Männer an anstatt darauf zu achten was sie kaufen könnten damit es in der Kiste vielleicht mal wieder besser läuft.
Lächerlich, die ganze Veranstaltung war absurd, doch dennoch blieb er stehen, besah sich die Models noch einmal im Schnelldurchlauf, vielleicht war doch noch eine dabei die optisch ausreichend war, sich wie viele dann nur darauf verließ und es gewohnt war Matratze für eine Nacht zu spielen , nur um an nächsten Morgen ein Männer sind doch alles Schweine zu heulen nur um dann genau wieder einen Mann dieser Sorte aufzugabeln.  Wobei nein er hatte für heute Nacht keine Lust auf eines dieser Katerfrühstücke,   während er zugleich noch immer mit verschränkten Armen diese Szenerie betrachtet sah er wie sich eine Frau durch die anderen Leute hindurchzwang, sich ganz nach vorne stellte.  Katzenhaft legte er seinen Kopf ein wenig schräg, spitze seinen linken Mundwinkel, optisch passte diese Frau überhaupt nicht hierher, auch entsprach ihr Kleidungsstil weder dem der Gegend noch dem was dort oben verkauft wurde, er strich mit seiner Zunge über seine glatten oberen Schneidezähne, dies konnte immerhin ein wenig interessanter werden.
Galant wie eine Katze tänzelte Reijarmo sich geradezu durch die Menschenmasse, touchierte die Personen immer nur für den Bruchteil von Sekunden, lenkte mit seinen Händen mühelos die Körper der vor ihn stehenden Personen, bis er plötzlich Lautlos neben seiner Zielperson aufgetaucht war, sofort ihren Missmutigen Gesichtsausdruck erkannte, sich in seiner bisherigen Beobachtung bestätigt sah.
Ist es nicht amüsant, niemand hat bisher etwas gekauft und dennoch würde der Mann hier nicht stehen wenn es sich nicht lohnen  würde,  weißt du wieso es so ist? Die Leute schämen sich etwas zu kaufen das vielleicht ihnen gefällt aber die Fremde Masse seltsam finden würde.  
Er sah mit einem charmanten Lächeln zu ihr hinüber sah ihr unvermittelt für wenige Sekunden in die Augen ehe sein Blick sich zu verstreuen schien.
 Wie wäre es mit einer kleinen Wette, ich gebe dir das Geld für das Dienstmädchenkleid oder sagen wir lieber die Reste eines Dienstmädchenkleides nachdem es scheinbar durch einen Dornenwald gerannt war, du kaufst es hier vor allen Leuten, wenn du dich traust spendiere ich dir ein Essen und ein Getränk deiner Wahl wo auch immer du möchtest, wenn ich gewinne spendierst du mir einen Sake
Ja er war Feist, aber er hatte gerade Lust dies zu testen, entweder sie entsprach dem wonach ihm gerade war oder nicht,  dann konnte er noch immer weiter ziehen und eine Ersatzperson mit Brüsten finden, wie schön doch diese einfachen Gedanken sein konnten.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeDi Aug 20, 2013 10:42 pm

Es war doch alles irgendwie sowohl langweilig als auch reine Zeitverschwendung - nicht nur der Zeit Selvarias. Die Leute standen, sie gafften, jubelten, sabberten, für nichts und wieder nichts, da sie doch nicht das Geld zückten und auf die Empfehlungen des Händlers hörten. Während seine Mädchen sich immer unter Zeitdruck die Mühe machten hinter der Bühne in einer Art Wagen jeweils immer das nächste Kleidungsstück überzuwerfen, rannte die nächste schon in die Schlange vor den Holzstufen, um sich mit Brüsten, Hüften und langen Schenkeln möglichst passend zu präsentieren. Es war zwar eigentlich nicht die Art der 30-Jährigen, sich auf andere Frauen zu konzentrieren, aber wenn sie diese Mädchen sah, die alle etwa Anfang 20 waren, war sie doch froh, schon dieses naive Alter hinter sich zu haben. Ihr Leben hatte bisher in einer Villa an der Seite eines Leibherren stattgefunden. Da passte nichts anderes hin, nicht einmal ein Hobby wie Einkaufen. Aber nun, wo sie einige Tage ohne Shoraku hatte, nur mit Hiroaki, da war sie doch etwas lockerer. Mit desinteressiertem Blick erinnerte Selvaria sich an viele Komplimente des Matsuoka über ihre Hautfarbe, ihre Haare, ihre Beine, ihre Größe - eigentlich hatte er schon alles an ihr einmal bekundigt und belobt. Natürlich nur das, was er sah. Und dass Selvaria nicht zu den kleinen Frauen gehörte, sah sie selbst als positive Eigenschaft an. Nur ihre Formen waren manchmal vielleicht doch etwas zu überflüssig. Hiroaki konnte weitaus ungehinderter reagieren. Nicht allzu langsam merkte sie dann aber, dass sich die Menschen ein wenig von Ort und Stelle bewegten. Ihre gelben Augen konnten aber nichts orten, das ansatzweise interessant war außerhalb der Bühne. Zumindest nicht vor oder neben sich. Als das entsprechende Subjekt sich aber dann doch zu ihr vorgearbeitet hatte, erkannte Selvaria einen Mann im gesunden Alter, kein Sprössling, kein alter Sack, mit eigentlich weißem Haar und eher lässig wirkenden Gesichtszügen. Die Art schien ihr gleich unsympathisch, sobald der Mund sich nur öffnete, die Pupillen sich auf sie richteten und irgendwas erklang, wonach sie gar nicht gefragt hatte. Sie sah ihn unglücklicherweise aber an, sodass er wohl dachte, sie hörte zu. Unglücklicherweise tat sie das aber auch. Der Kerl philosophierte mit einem Lächeln über das Kaufverhalten der Leute, bevor er sich selbst den Models zu widmen schien. Selvaria richtete ihren noch stummen Blick auch wieder auf die Bühne. Dann folgte etwas, was ihr einen Wutblitz durchs Gesicht schießen ließ. Eine Ader an ihrer rechten Schläfe verdickte sich zunehmend und sie schloss beherrscht die Augen. Hatte dieser Fremde gerade ernsthaft eine Wette unterbreitet, in der er vorschlug, sie würde ein Dienstmädchenkostüm erwerben? Jeweils irgendwas zu Essen oder zu trinken für den jeweils anderen als Preis? Ihre Ohren mussten kaputt sein. Das war erstens unverschämt und unhöflich, zweitens pervers, drittens wagte dieser Typ es doch nicht, sie sich in diesem Fummel vorzustellen. Verdammterweise tat sie es selbst und klappte gut. Verdammt, verdammt. Ich sollte nicht so oft mit Hiroaki herumalbern, wenn wir alleine sind. Ich verweichliche. Die Sakiyurai öffnete wieder die Augen, atmete tief ein und beruhigte sich - oder versuchte es wenigstens. Es gehörte nicht in ihr Metier sich auf Fremde einzulassen, aber sie war hier alleine und ihr grober Auftrag war es, etwas zu kaufen. Wenn sie das von ihrem eigenen Geld tat, konnte ihr Ersatzvater ihr auch nichts. Und sie hätte einem naiven Zivilisten gezeigt, dass man Fremde nicht so leichtfertig ansprach. Geschweige denn eine Frau in so eine Wette hineinzog. Wortlos trat die 30-Jährige aus der Menge heraus, lief neben die Bühne und sprang mit einem gewissen Schwung auf die die hölzerne Ebene, wobei ihr Mantel sich anhob, ihre Overknee-Stiefel, ihren ziemlich kurzen schwarzen Rock und ihr violettes Oberteil preisgab. Als sie auf den Händler zuging, schloss der Umhang sich wieder um ihre Beine. Der Luftzug dabei war relativ warm gewesen, kein Grund für eine Gänsehaut. "Nummer 8, ca. Größe 38, bitte jedoch eiligst umnähen mit einem Umfang am Oberkörper von 95 Zentimetern. C war die Größe dieses Mädchens, das das Kostüm getragen hat, aber das ist ungefähr 2 Größen zu klein. Habt Ihr verstanden?" Den Anfang ihrer "Bestellung" hatte Selvaria noch halbwegs hörbar geäußert. Dann hatte sie sich immer weiter geneigt, weggedreht und den Rest so gesagt, dass nur der Verkäufer es gehört hatte und nur die Menschen in der vordersten Reihe inklusive des Fremden. Eventuell schlossen die Idioten nicht gleich auf ihre Körbchengröße. Dorfgesindel war meist zu dumm, um überhaupt Präfix von Suffix zu trennen. Der Verkäufer nickte eifrig, nahm Geld entgegen und bestellte Model 8 her, das sich nach einigem Geflüster sogleich an die Arbeit machte. Sie flitzte in den Wagen, wo die Kostüme in Reihe hingen und man sah nur noch eine Nadel aufblitzen, die zur Größenanpassung genutzt werden sollte. Mit einem leisen "Danke schön" verabschiedete Selvaria sich wieder, ging über die kleine Treppe von der Bühne und blieb im Schatten stehen, sodass die Leute sich erst einmal wieder auf die nächste Frau konzentrieren konnten. Es kam ein Dessous-Model mit merklich kleinen Attributen. Die Unterwäsche war ein schreckliches Zusammenspiel aus Orange und Rot, sodass die Silberhaarige sich nur missmutig wegdrehte, um wieder in die Menschentraube einzutauchen und sich zu dem Weißhaarigen zu gesellen. Ihre Arme waren wie eine Barriere der Autorität vor ihrem Oberkörper verschränkt, bevor sie ihn das erste Mal absprach. "Spart Euch das Du, oder der Dornenwald reißt Euch die Zunge heraus. Dann könnt Ihr gar nicht mehr sprechen." Ohne irgendeine gewisse Mimik neigte sie das Gesicht, sah ihm direkt in die Augen und sprach leise weiter. "Das wäre wohl eine Mahlzeit und ein Getränk, hm? Normalerweise ignoriere ich solche ... komischen Kapitel des Lebens, aber da ich sowieso einkaufen muss, macht so ein kleiner Exkurs keinen Unterschied. Wenn Ihr es jedoch in Erwägung zieht, mich darin zu sehen, muss und werde ich Euch enttäuschen. Mit so etwas nehme ich bestimmt keine Nahrung zu mir."
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Aug 21, 2013 1:30 pm

Welch Maße, Welch doch angebliche Traummaße für einen kleinen bleichen im Keller sitzenden und vor sich hin masturbierenden Otaku,  eine Oberweite von H?   Im Kampf für sich genommen schon eine Waffe, dazu eine solch schmale Taille, eine trotz der sich bei jeder Bewegung abzeichnen deutlich definierten Muskeln, ein noch immer zierlich und zerbrechlich erscheinender Körper.
Ein Lachen erklang vor seinem inneren Ohr, ja wie viele der hier anwesenden Männer würden schon jetzt erste kleine triebliche Regungen spüren, welcher sich darin äußerten das ihr Wertes Genital schon einmal sanft an der Hose anklopft.  Hin selbst tangierte dies aber nicht, nein es amüsierte ihn einfach alles nur,  hatte sie nun die letzten Worte, die im Vergleich leisen Worte, mit Absicht so gesagt das er sie gerade noch hören konnte, hat sie sie gesagt in Hoffnung darauf das er durch das Wissen um ihre Oberweite mehr an ihr interessiert sei? Oder hoffte sie darauf dass er sie als Stolz und Souverän ansah?  Oder er fortan mit Wangen eines Trunkenboldes vor ihr stehen würde? Mit einem nach außen neutralen Gesicht, aber einem nach innen gekehrten Lächeln besah er sich weiter die Bühne, wie nun neue Modells auftraten, wie das was zuvor noch kurz gewesen ist, verblasste wie Rauch einer alten Flamme, das Raunen der Männer war bereits wieder  für eine begierige Stille gewichen und die junge Frau oder Mitteljunge Frau, was auch immer, hatte sich bereits wieder neben ihn gestellt, selbstverständlich hatte er bereits ihr kommen gehört, hatte am Klang der Schritte, dem klacken von wütenden Absätzen, erkannt das sie wieder bei ihm war, scheinbar nicht gleichermaßen amüsiert wie er, was ihn dann doch ein wenig überraschte, nicht aber besonders kümmerte.  Sein Kopf wandte sich nur langsam zu hier hinüber, die Augen noch immer mit Gleichmut erfüllt, auf den Lippen lag nun das Lächeln eines Priesters, das Zusammenspiel der Bestandteile des Gesichtes blieb schwer zu deuten. Während sie selbst relativ offen mit ihrem Körper sprach, die Arme waren vor der Brust verschränkt, gaben ihr die Präsenz einer Mutter die fest entschlossen war endlich ihren Sohn zu maßregeln. Amüsant.
Dergleichen entspannt nahm er ihre Worte zur Kenntnis, antworte nicht sofort, sondern wendete nun wieder den Blick von ihr ab ehe er mit einer ruhigen Stimme zu sprechen begann.
Dann bitte ich vielfach um Verzeihung und werde sie fortan nur noch Junge Lady nennen Er pausierte, sah über seiner Schulter wieder zu ihr hinüber, ein lebendiges Funkeln trat in seine violetten Pupillen. Während er nun sprach hob er seine flache linke Hand.
Habe ich jemals  Andeutungen gemacht dass ich will dass sie dieses Kostüm für sich kaufen? Nein keineswegs dies haben sie für sich selbst entschieden.
Er ließ seine Hand wieder sinken, sah noch einmal zur der Bühne, das Motto war wohl wieder einem Wandel unterlaufen worden, zumindest trug die Frau nun etwas das nach Fuchspelz aussah, vielleicht war der Fuchs aber auch nur ein Accessoire um dem Blick auf den gelben Bikini zu richten der der Dame entweder zu klein war oder zugleich als Pushup fungieren sollte, gänzlich hatte er es nicht verstanden, wirklich interessierte ihn dies alles nicht. Mit einem leichten Zucken der Schultern drehte er sich nun zu der Frau um, die noch immer die Tüte in der Hand hielt in der sich nun das Maidkostüm befand.
Ich hoffe es ist für sie keine sonderliche Enttäuschung, und gewiss viele der uns umgebenden Männer und vielleicht auch einige der hier noch verbliebenden Frauen würden gewiss gerne sehen wie sie in dieser Kleidung  eine Erkältung bekommen Gut dort hätte er auch ein besseres Wortspiel einbringen können,  aber das wilde Funkeln in ihren bräunlichen Augen machte ihn dann doch neugierig. Nur meine Wenigkeit war vielmehr daran interessiert zu sehen, ob durch einen ersten Kauf das Eis bricht, und die Menschen ihren Scham überwinden und kaufen würden …. Dies scheint aber ein Reinfall gewesen zu sein.
Er winkte mit seiner rechten Hand leger nach rechts oben aus, signalisierte damit das er mit diesem Stand fertig war, lächelte sie dann wieder zufrieden an,  sah ihr dabei kurz ruhig in die Augen ehe er seinen Blick von ihr und allen Menschen löste und auf die Ferne richtete.
Die Einladung zum Essen besteht dennoch, außer sie haben derzeit erst noch dringlichere Dinge zu erledigen.  Dann kann ich ihnen nur anbieten sie ein Stück zu begleiten, zumindest solange bis mein Geschäftspartner, also nicht der Händler hier,  in dieser Stadt fertig ist. Zumal ich ihnen auch noch das Geld für das Kostüm geben möchte, aber ungerne hier vor allen Menschen, sie werden lachen doch ignorieren sie unsere Worte, würden aber Aufmerksam wie ein Krieger verfolgen wenn wir Geld austauschen. Mit einem schiefen Grinsen sah er noch einmal hinüber zu dem kleinen Stand Und auch wenn ich den Mann nicht kenne und seine Waren nicht schätze, wäre es doch Unsinnig ihn Probleme zu bereiten
Danach verschränkte er seine Arme hinter seinem Rücken und begann sich mit geschmeidigen Bewegungen aus der Menschenmasse zu lösen, sah nicht zurück ob sie noch hinter ihm war, verließ sich lediglich auf seine Ohren.  Erinnerte sich zugleich wieder an ihre Drohung, sie würde ihm die Zunge raus reißen… die Dame hatte wirklich noch nicht erkannt mit wem sie gerade zu tun hatte.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Aug 21, 2013 4:22 pm

Sie hatte es angeblich selbst entschieden. Er war gewieft, das musste man ihm lassen. Rein vom Kontext her, der Interpretation des Gesagten und sonstiger Handlungen - hatte Selvaria in Bezug auf die Wette nichts gehört, dass anderes verlauten ließe als den Erwerb dieses Kostüms. Die Motivation der Wette hatte sie selbst hinzu gedichtet und dem Weißhaarigen mehr oder minder unterstellt, weil Männer doch mitunter überall eine Ader hatten, dass sie auf Weiber in Uniform oder so standen. Gedanklich bereitete die Sakiyurai sich schon darauf vor, das Stück Stoff eigenhändig zu verbrennen und abzuschlachten wie ein Intrigenopfer. Vielleicht schredderte sie es auch einfach, indem sie es Hiroaki gab und ihm sagte, dass man sie belästigt hätte. Er himmelte sie in gewisser Weise genug an, dass er sich wie ein Laufbursche darum kümmern würde, dass dieser eklige Fleck auf dem Gemälde einer dunkelhäutigen Frau in einer Stadt sofort verschwände. Mit zusammengepressten Lippen nahm Selvaria letztlich eine Tüte entgegen, die von dem Mädchen gebracht worden war, das sich um ihre Nähbitte gekümmert hatte. Offenkundig sah nieman den Inhalt, luscherte auch nicht hinein oder hatte sonst Spaß, sich von der Bühne zu trennen. Derweil verkündete der Schlaukopf, dass er die Leute nur habe zum Einkaufen motivieren wollen. Kurzzeitig sah Selvaria sich um, aber entdeckte nach wie vor niemanden, der sich traute, die Hand zu heben und zu sagen, welche Nummer er gern haben würde. Welche Kleidungsnummer verstand sich, keine andere Nummer. Als ihre Bekanntschaft sich dann weg drehte, drehte Sel sich halb von der Bühne weg und sah zwischen den Gesichtern dem Kerl hinter her, der sich nun davon machte, als würde es ihm in dieser Massenveranstaltung zu heiß werden. Dann kam er aber noch auf die Art Einladung zurück, welche Selvaria nicht allzu unsinnig fand. Sie beschloss zunächst einmal das Kostüm zu vergessen. Die Griffe der Tüte fuchtelte sie an ihre Hüfte zu ihrem Beutel mit den Schriftrollen, damit sie die Hände frei hatte, und das Gepäck war somit versteckt unter ihrem Mantel. Die Arme ließ sie locker hängen mit sanft geballten Fäusten wie beim normalen Gehen. Ihr Weg führte sie nun auch aus dieser Masse heraus, wobei sie schräg hinter dem Fremden stehen blieb. Gut, Geldaspekte konnte man später noch abwickeln. Das war hier wahrlich zu offenkundig. Eventuell gab es auch zu viele Langfinger, die nur in der Traube standen, um sich hindurch zu schlängeln, damit sie möglichst viele Börsen abschneiden konnten. Immer noch mit leicht ernstem Gesichtsausdruck musterte Selvaria die Rückseite des Mannes vor sich, der wohl ziemlich selbstsicher war, aber auch pingelig genau auf Satzsinne achtete. "Das kratzt nun aber wirklich an meinem Stolz", begann die 30-Jährige mit monotoner Ironie. "Dass, wenn mich ein Mann schon anspricht und solch eine Wette eingeht, er nichts für das vermeintliche Resultat übrig hat." Kurz seufzte sie, ging dann einige Schritte, stellte sich neben ihn und sah ihn von seiner Seite aus an. Irgendwie wirkte der Typ mit jeder Minute unscheinbarer. "Ich habe nichts Dringendes zu erledigen. Ich bin zwar unterwegs für jemanden, aber ich habe mehrere Tage in dieser Stadt dafür zur Verfügung. Die Märkte sind dafür natürlich entsprechend unübersichtlich, dass man hier nichts findet." Die junge Frau verschränkte nun wieder die Arme, beugte sich etwas zurück und neigte das Gesicht grübelnd nach unten. Sie wirkte beinahe gelenkig in dieser Haltung. "Begleitung würde ich es nicht nennen. Vielmehr die moralisch bedingte Höflichkeit, neben einer Person herzulaufen, die sich offenkundig weniger auskennt. Oder einfach Treue gegenüber einer Wette - wobei ich nicht auf Eure Loyalität schließen kann, selbst wenn Ihr ausseht wie ein Eisbrecher auf Kurs Jungfernstieg." Es war nun offiziell, dass Selvaria 2 Dinge im Sinn hatte. Einerseits dieses Essen einlösen, andererseits den Typen ein wenig dafür nutzen, dass sie zu den Märkten fände, die sie noch suchte, damit sie endlich die Liste für heute weglegen konnte. Langsam bekam sie schon Rückenschmerzen - wobei das vielleicht eher am Gewicht des 'Vordergepäcks' lag.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Sep 04, 2013 5:58 pm

Seine Lippen formten sich zu etwas das entfernt an ein Lächeln erinnerte, wobei es eigentlich nicht viel mehr als eine Veränderung, die Bildung eins Grübchen links und rechts von seinen Mundwinkel war. Wenn es die Junge Lady  beruhigt kann ich ja gerne ihnen gegenüber behaupten dass mir die Hügellosen Ufer mehr zusagen als die Küsten von denen ihr stammt Er machte eine kurze Atempause ehe er noch immer in schwer deutbarer doch dennoch federleichten Klanggewicht von Süffisanz weitersprach Nur zum Glück klingt deine Stimme nicht so als wenn dein Stolz wirklich durch meinen lass uns ruhig Hochmut sagen beschädigt werden konnte, zumal du ansonsten nicht emporgestiegen wärst wie eine Amazone die bereit ist in ein Gefecht zu ziehen, sondern vielmehr wie eine Mimose noch immer in der Menschenmenge neben mir stehen würdest,  im verzweifelten Versuch die Paukenhöhle abzudichten während die Finger nervös zucken. Während seiner Worte sah er sie nicht noch einmal an, lieber blickte er einfach nur vor sich, sah in der Ferne die Fassaden der größeren Häuser, blicke auf die Fenster in denen einzelne Objekte,  eine Nelke in einer Blauen Vase, eine kleine Neko  oder auch alte Wäsche von Leben sprach das Alltäglich war und nicht dem schellen Geld diente. Zugleich wusste er das unter diesen Wohnungen in großzügigen Portalen auch Geschäfte untergebracht worden  waren, diverse Gewürze, Schmuck und verschiedenste andere Dinge von den fernen Inseln ließen sich dort gegen ein Entsprechendes Handgeld erstehen und reizten ihn im Moment.
Der Gedanke den er zuvor noch gefasst hatte wurde von ihm verworfen nachdem die junge Frau die noch immer neben ihm lief mit ihren Worten geendet hatte, scheinbar war sie von der Idee überzeugt sich in dieser Stadt besser auszukennen als er,  sprach zudem ihre Wette oder vielmehr den Gewinn an der ihr nun zustand. Er versenkte seine beiden Arme in seine Hosentaschen, schob dabei seinen Mantel ein wenig zurück, selbst  in dieser Haltung die ein wenig an einen Banker erinnern könnte der gerade für ein Bild aller : „Wir kümmern uns darum das sie Erfolg haben“  posierte, ging von ihn bedingt durch sein Lächeln das wie eine abgepauschte Zeichnung nur schwach zu sehen war noch immer eine Präsenz aus die sein Überlegenheitsgefühl  andeutete.
Keine Sorge, auch wenn wir beide nicht auf unsere Namen schwören sondern sie bislang wie ein Geheimnis hüten gedenke ich meinem Wort Folge zu leisten, nicht nur das.
Nun blickte er ihr wieder unvermittelt in die Augen, betrachtet ausgiebig den goldenen Widerschein in ihren Pupillen Wie ich ihren Worten entnehmen konnte schenkt uns das Schicksal das Vergnügen das wir beide heute ausreichend Zeit hätten nicht nur eine schnelle Mahlzeit zu schlingen sondern vermutlich durch sämtliche Lokale der statt dinieren könnten. Mit einem kindlichen Lächeln löste er kopfschüttelnd seinen Blick von dem ihren und drehte seinen Kopf nun wieder herum den Markständen die links hinter ihm waren. Wobei sie für die übrigen Mahlzeiten nach der Ersten selbst bezahlen müssten, außer wir finden noch genügend andere Ideen, wobei ich hätte noch ein Angebot für sie. Ihr Name gegen ein weiteres  Getränk ihrer Wahl und wenn wir fortan das du verwenden spendiere ich auch gerne noch einen Nachtisch, und ich hoffe doch das mein Versprechen dem Dornenwald nichts davon zu erzählen mich davor bewart meinen Nachtisch erst schmelzen lassen zu müssen bevor ich ihn genießen kann. er zog seine Arme wieder aus der den Taschen seiner Hosen,  spürte wie die weiche Seide aus denen die Taschen gemacht waren seinen Handrücken zart streichelten,  nur die Berührungen einer Frau genoss er dann noch mehr als weiche Seide.  Als sei er nachdenklich führte er seine linke Hand an sein Kinn, legte Zeigefinger und Daumen dort auf und neigte leicht sein Haupt, während er seinen rechten Arm angewinkelt vor seinen Bauch brachte Ich muss gerade klingen als hätte einen Todesmarsch überstanden und könnte an nichts anderes mehr als schnelle Kost denken, wie ordinär oder nicht? Was muss dies für einen Eindruck machen in Gegenwart einer Dame von Welt.  Aber vielleicht sagt dir das zu,  bevor wir essen kann ich dich gerne noch bei deinen Besorgungen begleiten und dann dort im Zwiegespräch mit den Händlern beweisen das dieser Kopf nicht nur an Essen zu denken vermag.  Oder wenn du es wünschen magst können wir auch gerne erst etwas speisen,  die Entscheidung liegt ganz bei dir.
Er war sich derzeit noch Unschlüssig ob er mit ihr schlafen wollte oder ob er sich anders mit ihr Vergnügen wollte,  sie war soweit einfach nicht sein Typ. Wobei ihre Bewegungen, geschmeidig und zugleich beiläufig davon sprachen das sie vermutlich recht gelenkig war, eine Fähigkeit dir er bei Frauen durchaus verlockend  fand, zumal es auch durchaus Stellungen gab bei der er ihre Oberweite gekonnt übersehen könnte.
 Anbei junge Lady, was müsst ihr eigentlich noch alles besorgen nicht das ich Sonderlich Neugierig sein möchte, aber zugleich denke ich wirst du verstehen das Männer die Anwesenheit von Frauen schätzen aber dennoch  mag Einkaufen ohne zu wissen wann die Odyssee enden mag  das Gemüt belasten und vielleicht einen falschen Eindruck von mir erwecken
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeSa Sep 14, 2013 5:32 pm

Sie schienen gar miteinander zu verhandeln, Daten gegen Spendierungen in Form von Getränken und Essen. Selvaria zog eine Augenbraue hoch, als sie den Unbekannten anhörte. Normalerweise wagte es niemand, sich so anmaßend zu verhalten. Sich ihr entgegen zu stemmen und Geschäfte abzuwickeln. Entweder tanzten alle gleich nach ihrer Nase, weil sie sich zu sehr fürchteten, oder sie traten gar nicht mit ihr in Kontakt, weil sie ihrem Vorgesetzten zugeordnet waren. Es war eine etwas fremde Situation, aber dieses Fremde war mitunter positiv ablenkend von den festen, aber doch angenehmen Ketten, in denen sie seit Jahren lag als Leibwächterin und Schützerin ihres Meisters. Ein paar Mal von seinem Heim wegzukommen und Zeit für sich zu haben, war sowohl exotisch als auch erfrischend. So wollte dieser Mann hier ihren Namen für ein Getränk nach Wahl und vielleicht das Du in generellen Gesprächen für ein Dessert. Für ihn hoffte sie, dass er das nun auch wirklich auf ein Abendessen bezog und nicht auf etwas anderes. Kurz verengte sie die Augen, als sie das Angebot analysierte, aber sagte dann mürrisch und vorsichtig: "Auf ein Dessert verzichte ich aufgrund diverser Gründe. Nennt mich einfach Sel und haltet Euch an das, was Ihr nun gesagt habt." Danach sah sie ihn nicht mehr an, verschränkte die Arme unter dem Mantel und sah nach vorne. Dann bekam sie zu hören, dass es an ihr lag, was sie beide nun täten. Zunächst die Lokalitäten begutachten oder zum Essen schreiten? Wenn Selvaria auf ihren Magen hörte, würde dieser wohl gerade nach einem Restaurant schreien. Sie hatte generell wenig zu sich genommen, da sie den ganzen Tag mit Hiroaki unterwegs gewesen war, damit sie sich letztlich nur trennten, um alleine weiter einzukaufen. Wie verschwenderisch, wenn man sich nicht auskannte. Zudem war es mit ihm einfach schöner. Selbst wenn das wohl ein verbotener Gedanke war. Nun hinkte die Frage nach, was Sel einkaufen wollte. Wusste sie das eigentlich? Klar, sie hatte eine Liste bekommen, aber die hatte sie weggesteckt und sich grob an die Sorte von Läden gehalten, die sie sich im Kopf notiert hatte. Das, was man suchte, fand man eben nur in entsprechenden Geschäften dazu - bisher war sie diesen aber nicht begegnet. So ging sie nun neben dem Weißhaarigen her, sah sich die fast schon romantisch beleuchtete Straße an und sagte in seriösem Ton: "Ich muss auf jeden Fall noch zu einem Skulpturisten, zu einem Steinmetz, einem Teeladen, einem Floristen mit exotischeren Blumen als irgendwelchen Bergpflänzchen und zu einem möglichst edlen Kleidergeschäft. Bevorzugt alles für einen Mann, nicht für mich." Genug Geld hatte sie von ihrem Meister bekommen, um intuitiv das zu kaufen, was er haben wollte. Er hatte nur grob gesagt, was er sich wünschte. Die genaue Kaufentscheidung hatte er Selvaria überlassen. Wieder so ein Moment, in dem sie sich wie eine Tochter behandelt fühlte, weswegen sie umso entspannter war aber auch glücklich über diesen Auftrag. Sie sollte eine Marmorskulptur für den Garten kaufen, bei einem Steinmetz eine Bodenplatte mit Initialien bestellen, mehrere teure Teesorten kaufen und noch andere Dinge, die zwar klassifizierten, was Kenkyusha wollte, aber nicht, welche genaueren Eigenschaften es haben sollte. Er vertraute ihr einfach, dass sie das Richtige wählte. Und diese Stadt hier war riesig. Sie hatte noch längst nicht alles abgelaufen, um ihre Waren zu holen, aber sie kannte sich einfach nicht aus. Wobei sie doch genug Zeit hatte. Sie musste sich nicht hetzen und konnte sie nun auf dieses Angebot des Essens konzentrieren. So atmete sie kurz etwas tiefer ein, streckte den Rücken durch, um jegliche Lauferschöpfung aus ihren Gliedern zu verdrängen und legte die Hände grazil an ihre Taille, was ihren Oberkörper betonte. "Ich ziehe das Essen dem langen Einkaufsmarsch vor. Solange es kein billiges Barbecue ist oder ein einfacher Nudelsuppenladen. Am ehesten würde ich nun einen Laden besuchen, wo es Teppanyaki oder Yakitori gibt."
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 2:17 pm

Während sie ihre Liste rezitierte lauschte er ihr zwar aufmerksam, war mit seinem Blick weiterhin völlig woanders, betrachtetet den azurblauen Himmel, suchte vergeblich mit gleichmäßig huschenden Augen die endlose blaue Prärie nach den letzten Wolken ab.  Wie betrüblich doch solch wundervollen Sommertage sein konnten,  nicht weil die Sonne mit unbarmherziger Kraft die Luft in drückende Ketten verwandelte, nein eigentlich war sie von angenehmer Wärme, erinnerte vielleicht an die wohltuende Wärme eines Raumes nachdem man lange durch einen Kalten Tag gewandert war. Selbst ein grundlegendes Problem von Stätten welches er immer wieder gerne benannte war bislang noch nicht  spürbar, die Luft hing nicht Tod sondern floss wie  ein  zierliches Gewässer an den verschiedenen Menschen, den jungen Frauen mit ihren geflochtenen Körben gefüllt mit den Einkäufen für das nächste Essen, den  älteren Mädchen in ihren Sommeryukatas die mit Freundinnen nur zum Spaß flanieren sowie auch den Männern aller Altersklassen vorbei. Eine sanfte Brise auf die sich Rei bewusst konzentrieren musste damit er spüren konnte wie sie die Haut seiner Wangen in sanfter Berührung kühlte, Achtsamkeit oder Meditation in das Alltägliche nannte dies sein Vater,  bei diesem Gedanken huschte ihn unwillkürlich ein spöttisches Lächeln über sein Gesicht, Alltagsmeditation war nach seiner Auffassung Müll, schön dass er nun die Männer und älteren Frauen bewusst sah,  sie blieben ihn doch egal. Gut unter denen im Yukata waren einige dabei die durchaus in dieser Galerie herausstachen und  in seinen fachkundigen Blick  die  Lust  darauf entstehen ließ herauszufinden was sich hinter der Fassade, abseits des Gemäldes als wahre Statue blieb. Doch egal derzeit hatte er ein Gespräch mit einer Frau die vielleicht nicht das Schönste Werk in dieser Ausstellung ist, aber dennoch das Bild welches vermutlich von den Meisten Menschen am längsten betrachtet werden würde, weil es etwas besaß das sich nicht in Kategorien fassen ließ, für ihn aber dennoch in einem Wort zusammengefasst werden konnte: Ihre Anwesenheit langweilte ihn nicht, zumindest noch nicht.
Gewiss muss ich dir beipflichten, bei einer derartig langen Liste von Dingen die du noch besorgen musst, wäre es doch fast eine Torheit sich nicht zuvor noch zu Stärken. Welcher Dichter hatte noch gleich gesagt   beim Shoppen zeigt sich wieso Männer die Kriege führen, ihre Willenskraft ist erschöpflich die der Frauen scheint grenzenlos. Shoppen  als Feldzug und mit leeren Magen singen sich die Soldatenlieder bei weitem nicht so schmetternd.
Er senkte seinen Blick nun wieder hinab zu der jungen Frau die ihn gerade mittgeteilt hatte das sie auf den Namen Sel hören würde, wie er vermutete nur eine Art Kosenamen oder vielleicht auch ein Trugname, wer weiß wer weiß. Er hatte diesbezüglich bei Frauen schon manche netten Ideen erlebt, plötzlich hießen die Freundinnen dann gleich weil die Absprache scheinbar fehlerhaft gewesen war und auch er selbst war bei mehr als 75 Frauen mit mehr als 50 Namen bekannt.  Daher war es für ihn leicht noch immer auf den Lippen ein unschuldiges Lächeln zu tragen während er weitersprach, nun den Blich mit niedergeschlagenen Augen auf Sel gerichtet, wobei seine Augen kurz wie ein  Hund der eine Duftspur folgte über ihren Körper entlang glitt, bewusst wahrnahm wie sie mit ihren Händen  in einer nicht vulgären Weise ihre Oberweite betonte.
Zugleich junge Lady hatten sie selbst doch schon angemerkt das ich mich leider in dieser Stad wenig auskenne, man kann sogar sagen das ich mich noch fühle wie gestrandet auf einer fremden Insel, somit kann ich dir leider weder  empfehlen  was sich in dieser Stadt gut dinieren lässt noch kann ich sagen wo sich dieses mir nicht bekannte am besten speisen lässt, Welch Dilemma nicht wahr? Wobei vielleicht weißt du Sel ja ein für uns beide gut geeignetes Lokal,  wie du dich vielleicht erinnerst habe ich deine Wahlfreiheit in dieser Sache nicht limitiert, somit wird es keine kleine Nudelsuppe wenn du dies nicht möchtest, nein wenn du möchtest kann es  Yakitori sein, kann es auch Kavier sein. Wir können es hier essen oder in einem gänzlich anderen Stadtteil, ganz wie deine Beine uns führen,  geführt von dem Wasser das hoffentlich schon in deinem Mund zusammenläuft vor Freude über so ein scheinbar leicht gewonnen Genuss der bisher aus Speis und Trank besteht.
Gerade die letzten Worte hatte er wieder recht vergnügt vorgetragen, zugleich aber seinen Blick schon wieder aus ihren Gesichtsfeld abgezogen und lieber wieder unbestimmt in die Ferne gesehen, darauf wartend das sie sich nun in Bewegung setzen würde und er ihr dann auf gleichen Höhe folgen würde. Kurz sah zurück zu dem Stand, mittlerweile war der Händler dabei die Sachen wieder einzupacken,  während seine Deko bzw die jungen Frauen zumindest mit einigen der Männern ins Gespräch gekommen waren,  gut vielleicht würden sie statt seiner die Kleidung an den Mann bringen, die Männer hoffen darauf in der Frau zu landen während sie Geld in die Kasse des Geschäftsmann stecken, wie amüsant diese Marotten doch waren.  Als er seinen Kopf wieder zu Sel drehte war sie bereits einige Schritte gegangen, erzeugte dadurch ein leichtes lächeln auf seinen Gesicht während er sich kurz die Zeit nahm ihr Gesäß zu begutachtet, die kräftige Muskulatur ihrer Beine die sich bei ihren federnden Schritte kurz verfestiget nur um sich zugleich wieder zu entspannen, gestreckt und geformt durch die hohen Absätze,  doch er konnte sich mittlerweile immer mehr vorstellen doch mit ihr zu schlafen zumindest in einer der vielen Stellungen bei denen die Frau von hinten durch den Mann beglückt wurde sagte sie ihm zu.  Er machte einige schnelle Schritte, kam wenige Sekunden nachdem sie losgelaufen war wieder auf gleiche Höhe mit ihr  Ich weiß Sel viele Männern sind dir dankbar wenn sie dich von hinten sehen können, doch würde ich mich gerne noch ein wenig mit dir unterhalten bevor unser beider Münder durch schmackhaftes Fleisch unfähig sind Worte zu formen.
Deine Einkaufsliste, verzeih wenn ich so unvermittelt frage, erscheint untypisch für eine junge Lady in deinem Alter, kaufst du für deinen Freund? Oder kaufst du im Auftrag von jemanden der dann scheinbar sehr wohlhabend zu sein scheint. Ich meine wenn es dein Freund ist für den du nun verschiedenste Dinge kaufst, hoffe ich doch das du zumidest das Kostüm noch behältst damit er zukünftig ganz von selbst darum bittet dich begleiten zu dürfen,  wenn du aber im Auftrag kaufst so habe ich nichts gesagt.  Zugleich  fände ich es angenehm wenn du ein wenig über deine Heimat oder auch einfach deinen Wohnort erzählen magst, vielleicht ohne zu sagen wie er heißt sondern indem du mit deinen Worten ein Gemälde malst welches ich zu benennen versuche

Nach diesen Worten schwieg er, lief neben ihr her, die Arme  hinter seinem Rücken liegend, beide Hände auf Höhe seines eigenen Gesäßes in typischer Selbstbewusster Haltung verschränkt
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMo Sep 16, 2013 3:14 pm

Sie kam nicht umhin, es schlich sich einfach auf ihre Zunge. Sogleich der Weißhaarige von dem Essen gesprochen hatte, kommentierte Selvaria mit einem Seitenblick: "Ihr redet gern saltatorisch und auf einem hohen Niveau oder?" Dabei liefen sie weiter und es kam die Frage auf, für den das alles sein sollte. Zunächst schwieg sie. Zeigte nicht mal irgendeine Reaktion in Bezug auf die Annahme, es könne für ihren Freund sein, welchen sie ja nicht so recht hatte. Ihr Blick war starr geradeaus gerichtet, wobei sie weder lächelte noch sonst eine Miene verzog. Vor ihrem geistigen Auge erschien das warme, aber dennoch autoritäre Lächeln ihres Meisters, Arbeitgebers und Vaterersatzes, welcher ihr immer zu Anfang der gemeinsamen Zeit gesagt hatte, sie solle nichts über die gemeinsamen Machenschaften verraten. Nur ein Sterbenswörtchen und Shoraku vergesse sich laut eigener Aussage selbst, sollte eine zufällige Plauderei Konsequenzen nach sich ziehen, die irreversibel wurden. Nicht umsonst genoss Selvaria solch ein Vertrauen zu ihrem Meister. Er nannte sie Sel-chan und das durfte auch nur er. Gelegentlich noch Hiroaki, aber nicht, wenn sie in offiziellem oder auswärtigem Dienst waren. So war das jetzt der Fall. Und Neugierde war ungesund, zumindest in diesem Moment. "Spart Euch die Metaphorik. Ich bin in niemandes festen Händen." Kurz und bündig. Sie war weder liiert noch verheiratet oder genoss diverse Affären. Na gut, sie genoss eine - hatte genossen, vor einigen Jahren, aber schwieg das Tod wie ihre eigene Herkunft. Sie wollte davon genauso wenig wissen wie von ihren zwei Schwestern und ihrer Hure von Mutter, die wahrscheinlich für die ersten Halbgeschwister gesorgt hatte. Ihr Problem, nicht Selvarias. Sie hatte ihre Familie. Eingestehen musste sie sich zwar schon, dass sie eine eigenartige Vertrautheit zu ihrem Arbeitspartner pflegte, aber aufkochende Zuneigung erstickte sie mit Eiseskälte sofort im Keim. Nach einigen weiteren Metern sah Sel immer mal wieder zur Seite in die Geschäfte. Dabei erklärte sie: "Ich besorge es einfach einer männlichen Kundschaft, die mir ..." Sie biss den Kiefer zusammen, seufzte gequält und schlug sich gleich darauf die Hand gegen die Stirn. "Ich meinte, ich mache diesen Einkauf einfach für jemanden, der mich dafür bezahlt. Stellt Euch einfach vor, es wäre mein Nachbar, der Onkel meiner Cousine oder sonst wer. Vielleicht auch Ihr selbst ohne es zu wissen. Jedenfalls kriegt ihr aus mir nichts raus, egal was Ihr erwägt zu tun." Danach ging sie weiter, schluckte genervt von ihrem Wortausrutscher, der ihr doch tatsächlich ein wenig die Wärme in die Wangen trieb und ignorierte jegliche Blicke, die nun vielleicht auf sie zukamen. Einige Meter später blieb Selvaria dann erleichtert stehen, als sie ein Edelrestaurant erhascht hatte. Ihr blick in die entsprechende Gasse dazu verriet eines: Teure Einkaufspassage. Hier waren sie endlich richtig. Das Restaurant selbst war über Eck gebaut, sodass man bei dieser Kreuzung von zwei Seiten hinein treten konnte. Die Silberhaarige drehte sich im Abendschein der Innenbeleuchtung zu ihrer Begleitung und winkte sie ausdruckslos heran. "Hier dürft Ihr nun bezahlen." Gleich darauf eilte sie schon schnellen Schrittes, wobei ihr Mantel ein wenig hoch wehte, ins Restaurant, wobei die Stiefel auf dem Parkett markant klackerten. Eine wahrlich magere Brünette im Vergleich zu Selvaria in einem dunkelbraunen geschlossenen Kragenkleid kam herbei geeilt. Bereits drei Karten in der Hand, präventiv, und verneigte sich. "Konban'wa", sagte sie mit hoher Mädchenstimme. Sie mochte nicht älter als 20 sein. "Ebenso", erwiderte die Sakiyurai kühl und sah auf die zierliche Dame herab. Das erinnerte sie gerade verdammt an Zuhause, wo die Leibeigenen sich ebenso immer ehrfürchtig verneigten, doch sie huschten noch mehr, waren dreckiger und verängstigter. "Wo mögt Ihr sitzen, meine werte Dame? Wir haben zahlreiche Tische reserviert, aber immer noch welche frei. Direkt am Tresen, in einer Nische oder im Raum?" Sel sah sich kritisch um, drehte sich dann zu dem wortgewandten Kerlchen hinter sich um und fragte ein wenig drängend mit verschränkten Armen: "Na? Wonach steht's?"
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Sep 18, 2013 8:02 pm

Ohne seine Geschwindigkeit auch nur in geringster Weise zu verändern,  zuckte er gleichgültig mit den Schultern, Nur wenig Dinge konnten ihm gleichermaßen egal sein  wie der Umstand das sie ihn nicht mitteilen wollte für wen sie genau arbeitet. Immerhin lebten sie beide in einer Welt des beständigen Misstrauen, in einer Welt in der Zweifel so alltäglich waren wie die Morgentoilette. In dieser Welt wurden für Informationen Kriege begonnen oder zumindest hin und wieder ein Mensch der zu viel weiß auf dem Rückweg von der Toilette aufgeschlitzt, und selbst die wenigen Informationen die sicher zu seinen schienen, konnten nichts anderes als Illusion und Finte sein, nicht einmal das Alter war absolut sondern auch nur von den Fähigkeiten mit Kinjutsus abhängig oder wie im Falle seines Vaters eine Sache die derartig flexibel war das sie als Informationsquelle soviel taugte wie Wattebällchen bei einem richtig schönen Hausbrand.  Er hatte es deswegen schon vor einer Weile aufgegeben jeglicher Information  hinterher zu rennen als sei er ein kleiner räudiger Köter aus irgendeinen kleinem miesem Dorf der seine Erfüllung darin findet jedem dämlichen Kaninchen hinterherzuhetzen nur um dann nach wenigen Minuten bereits soweit hinter dem Vieh abgehängt worden zu sein das er  selbst wenn er seine gesamte Kraft in das Rennen stecken würde dies mit Gewissheit verliert sowie wahrscheinlich auch seinen Mageninhalt.  Nein ihm war egal was sie genau war solange sie ihm einige unterhaltsame Stunden bereiten würde, und selbst wenn sie warum auch immer darauf aus sein sollte ihm beizeiten mit einem Kunai noch eine weitere Körperöffnung zu verpassen kümmerte ihn das kaum, nein sie würde ich freuen das er scheinbar unvorsichtig war, und wenn es dann hart auf Hart kommt würde sie schnell einsehen das man einen der größten Shinobi dieser Epoche kaum so einfach umbringen kann.
Keine Sorge ich habe nicht vor dich nach Dingen zu fragen die ich selbst nicht unbedingt detaillierter beantworten möchte als für einem vergnügten Umgang notwendig, gewisse Geheimnisse haben doch auch etwas durchaus amüsierendes nicht wahr?
Weiterhin schwer deutbar lief er neben ihr entlang, folgte ein wenig seinen eigenen Gedanken nein seine einzigen Bekannten die vergleichbar sind mit Feinden hockten vermutlich noch immer auf der Insel und würden sie selbst dann nicht in seine Richtung verlassen wenn seine Heimat Atlantis spielt. Vor einem gehobenen vielleicht auch schon Luxusrestaurant blieben sie stehen, er grinste in sich hinein, ja er hatte dergleichen schon erwartet auch schon bevor sie klar gestellt hat das sie nicht  nur Nudelsuppe wollte, jaja die Dame definierte sich als Frau von Welt vielleicht auch geblendet vom Fremden Reichtum der sie immer umgibt, doch selbst das tangierte ihn nicht sonderlich.
Er erwiderte das Lächeln der jungen Frau hinter der Theke mit einem Anflug vom verführerischen Interessen Ich wünsche auch einen angenehmen Mittag werte junge Dame, und um auf die Frage meiner Begleitung zurückzukommen denke ich das eine Nischen zumindest meinen Vorlieben mehr entspricht.
Anhand der plötzlich gehobenen Augenbraue der Dame merkte er das sie die Aussage nicht wirklich zuordnen konnte, wie niedlich doch naive Frauen waren.
Vielleicht eine Nische von der aus ich den Eingang einsehen kann, wissen sie ich finde immer wieder faszinierend zu sehen was für Mannigfaltige Menschen hierher kommen.. ich meine wenn sie ehrlich sind waren sie auch überrascht als wir eingetreten sind und keine Angst ich fordere keine Antwort Nach diesen Worten lächelte väterlich ehe er sich wieder zu Sel umdrehte nun wieder ein wenig schelmischer grinste Anbei bin ich erfreut das du mich bei deinem Essen dabei haben möchtest  Nun folgten sie der jungen Frau, wobei Rei es sich nicht nehmen ließ kurz den von einem Kimono verdeckten Hintern der jungen Frau anzusehen, ja sie war wirklich noch ein wenig jünger aber er mochte zierliche Frauen, sie wirkten immer ein wenig Ängstlich und hatten etwas  unschuldiges an sich das ihn innerlich beruhigte.
Der weg zur Nische war nicht lang führte die beiden einmal durch das Restaurant  ehe ihre Weiserin sie mit einer ausgestreckten Hand bat sich niederzulassen und darauf hinwies das sich gleich ein Kellner um sie kümmern würde.
Vielen Dank für ihren freundlichen wie  kompetenten Empfang, ich hoffe wir kommen auch bei unseren Abschied in den Genuss ihrer wohltuenden Stimme
nun ließ er  sich leicht schräg neben Sel nieder legte seine Daumen an sein Kinn und einen Fingern an eine Schläfe.  Amüsant oder nicht? Wir können nun glauben das sie ein lieber Engel ist und vielleicht ertränkt sie in ihrer Freizeit Katzen.
Mit seiner freien Hand wank er  den Gedanken ab und blickte nun wieder Sel an
 nun brauchen wir wohl noch ein Thema bis ein Kellner sich unser erbarmt,  naja was gedenkst du nun mit dem Kostüm zu machen? Ich erfahre doch noch gerne was aus meinen Versuchsobjekten wird
Seine Stimme deutet immerhin seine Ironische Absicht an, sein Gesicht jedoch lächelte unbeirrt weiter.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeSo Sep 22, 2013 1:01 am

Der Weißhaarige schien ziemlich viel für diese unbedeutende Kellnerin übrig zu haben. Das entging Selvaria nicht, als sie seinen Worten lauschte, über ihre Schulter zu ihm sah und seine Stimmlage deutete. Herr je, was fanden Männer nur an Frauen, die kaum mehr auf die Wage brachten als eine Dackelmutter mit ihren fünf Welpen? Unbewusst rollte die Silberhaarige mit den Augen, ehe sie sich mit ihrer Begleitung zu Tisch setzte, in eine Nische wie erwünscht. Sie zog dann aber die Brauen hoch, als er mutmaßte, dass die Kellnerin sowohl Engelchen als auch Teufelchen sein konnte. Ohne es jedoch kommentieren zu können, schlug Reijarmo dann wieder das Kostüm an. Ach ja, dieser jämmerliche Kauf, den sie noch an ihrer Seite hingen hatte. Sie hatte ihn unter den Tisch gestellt, beäugte die Tasche kurz, aber überschlug dann die trainierten Beine, verschränkte die Arme und schloss mit ernstem Gesichtsausdruck die gelben Augen. "Ich werde zum nächstbesten Schneider gehen, um eine Schere bitten, es zerfetzen und in einem in der Nähe liegenden Fluss in die Welt entgleiten lassen. Befriedigt das Eure Neugier?" Sie sah bei der Frau wieder auf, hatte den Kopf aber dennoch etwas nach vorne geneigt. Amüsiert über die Formulierung eines Versuchskaninchens schien sie nicht zu sein. Wie denn auch? Er hatte sie mit gewisser Wortgewandheit übertrumpft und sie gab nicht einfach so auf. Da hatte sie halt den Salat - auch wenn sie noch nicht bestellt hatten.
Sel legte nun ihre Hände auf die Tischplatte, verschränkte sie ineinander und sah auf ihre Finger, wobei sie die Daumen umeinander kreisen ließ, langsam und teilnahmslos. Ihre Stimme war nach wie vor fest und am Thema orientiert. "Wie ich es Eurem Hormon gesteuerten Verhalten entnehme, wärd Ihr wohl interessierter daran, die Empfangsdame von eben in diesem Outfit zu betrachten, mit kleineren Maßen." Mehr ein Kommentar oder eine Bloßstellung? Von ihren Händen sah die Sakiyurai zu Reijarmo, wobei sie ihre Arme dann wiede zu sich nahm und die Hände auf dem Sitzpolster abstützte, wodurch sie ihre Schultern etwas anzog. "Ich schätze sie als langweiligen Engel ein. Geht jedes Wochenende zu ihren Eltern, um den Einkauf vorbei zu bringen, hat jeden Mittwoch einen Häkelabend im Freundinnenkreis und wird ohnmächtig, sobald der niedliche Nachbarsjunge sie nur anlächelt. Der einfache Stereotyp eines erfolglosen, dürren Vorstadtmäusschens." Neben dieser ausführlichen Gedankenäußerung und vermutlich auch offengelegte Missgunst verschränkte Sel die Arme wieder. Sie sah sich abwesend im Restaurant um. Draußen liefen zahlreiche Menschen im Abendschein der Straßenlichter entlang, manche traten ein und wurden zu einem Tisch gebracht. Andere saßen bereits angeregt sprechend an ihren Tischen und schienen eine Portion nach der nächsten zu verdrücken. Herr je, was tat sie hier eigentlich? Es war nicht so, dass Selvaria ein Gewissen gegenüber ihres Partners besaß, aber es wäre doch reichlich eigenartig, wenn Hiroaki plötzlich auftauchen würde, und sie mit diesem Kerl sah. Er würde wohl sonst was denken und vielleicht sogar eifersüchtig reagieren, auch wenn es keinen Grund gab. Es würde nie jemand zwischen ihnen stehen, aber sie selbst wollte auch nicht, dass dieser Abstand zu dem Matsuoka noch geringer wurde als er schon war. Peinlich wäre es dennoch, weil sie nicht nach den Läden suchte, sondern Essen ging. Gut, es war so etwas wie Freizeit, aber Shoraku wäre nicht gerade amüsiert darüber. Aber manche Risiken musste man eingehen. Selvaria hoffte einfach, dass ihr Partner am anderen Ende der Stadt hauste und Geld aus dem Fenster warf für teuren Krimskrams, den ihr Meister haben wollte.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeDi Sep 24, 2013 11:59 am

Wenn du es nicht behalten möchtest, wieso trägst du es dann noch immer mit dir mit?  Und nein nein ich war keineswegs weiterhin im dem Irrglauben das dieses nennen wir es Geschenk von mir in irgendeiner Weise dir einen Nutzen bringt, aber bisher waren deine Entscheidungen unvermittelt und entschlossen als seist du eine Generalin während einer Schlacht. Diese kleine Tüte nun einfach einmal loszulassen wäre nichts gewesen das sonderlich schwierig gewesen wäre
Er lehnte seinen Kopf noch ein wenig weiter nach links, wodurch seine Schläfe nun auf der Rückseite des Zeigefingers lag, der Daumen einer seiner Wangen stützte,  wobei sein Lächeln für die Dauer eines Zwinkers breiter und zugleich ein wenig sarkastisch wurde Wie ich deiner Aussage entnehmen kann oder vielmehr wie ich sie deuten möchte,  grollst du mir und überträgst dies auf das Kleid und so gerne ich bei Spielen auch gewinne so wenig liegt mir an einem Disput,  deswegen zugleich der Hinweis das Kleid war in in Zweierlei Hinsicht ein Erfolg
Danach verlagerte er seine Körperhaltung, betrachtete wie Selvaria mit ihren Daumen scheinbar einem Kinderspiel nachging bei dem es darum ging wer den Daumen des anderen unter seinem bringen konnte. Lauschte ihren entschieden vorgetragen Worten, verschränkte dabei die Arme vor seiner Brust während er sanft lächelte, vor seinem Worten leise ein geradezu befremdlich schüchtern erscheinendes vorsichtiges Lachen erklingen ließ, er und Hormongesteuert? Er amüsierte sich köstlich wenn Frauen auf diese Schiene gingen, meist nachdem es schon zu spät war, und um sich selbst zu schützen, nein nein nicht sie waren Schuld hätte der Mann seiner Vernunft gelauscht wären sie bei ihm geblieben  aber Hormone nein gegen Hormone waren sie Machtlos.
 Auch wenn ich  weiß das  du nicht diese Art von Interesse an mir haben dürftest nach derartig kurzer Zeit, so musst du zugeben das deine Wort durchaus eifersüchtig klingen, oder sind sie darin begründet das ihr Frauen  untereinander im endlosen Gefecht zu sein scheint ?
Er lehnte seinen Körper ein wenig nach vorne, spürte weniger das stramme rote leder an seinen Rücken und erinnerte sich zugleich daran das er bislang vergessen hatte seine Jacke abzulegen, durchaus es war nicht mehr so üblich wie früher aber er präferierte derartige Umgangsformen eigentlich schon.  Und nein ich habe nicht das Gefühl vor  Gericht zu stehen und mich eines Verbrechens rechtfertigen zu müssen,  nein ich empfinde weder Scham noch Reue wenn mein Blick eine hübsche Frau betrachtet als sei sie ein von einem Künstler geschaffenes Werk, doch dennoch möchte ich deine Aussage relativieren weder waren es die Hormone die mich peinigten noch gehe ich davon aus das ihr ein Dienstmädchenkostüm sonderlich zupass kommen würde,  zumal  ich diesbezüglich keinen Fetisch habe Er machte eine kurze Pause und lächelte nun leicht kindlich wobei er Sel gelassen in ihre Bersteinfarbenden Augen sah  und Ich befinde mich doch schon in angenehmer und wie von einer Vielzahl Menschen bereits bestätigten attraktiven wenn nicht sogar sinnlicher Gesellschaft, daher habe ich keinen Bedarf an irgendwelchen Fantasien um zufrieden zu sein
Wann wohl ein Kellner kommen würde? Naja bis dahin  hatten sie zugleich noch ein anderes Thema das er selbst einmal kurz angesprochen hatte sich bislang aber nicht danach fühlte ihre Anfeindung zu beantworten, wobei er zugleich beim rekapitulieren ihrer Aussagen merkte das er in gewisser Weise schon darauf geantwortet hatte was sie angedeutet hatte.
Frauen,  wenn man ihnen macht geben würde, würden sie sie nur nutzen um andere Frauen zu unterdrücken und die Männer können warten bis die gemäß tao friedlichen Wesen sich gegenseitig vernichtet haben
Du scheinst wahrhaftig von scharfen Verstand und einer Zunge die wie ein Eispfeil sich unnachgiebig in warmes Fleisch bohren kann, wie amüsant. Vielleicht werde ich es bereuen, aber wie wäre es mit einer Einschätzung meiner Person durch dich?
Er entschränkte seine Arme und legte nun seine beiden Hände übereinander gefaltet auf dem Tisch, während er mit gespielter Neugierde Sel ansah.
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeDi Sep 24, 2013 1:48 pm

Gut, die Einfachheit der Tatsache, dass sie es längst hätte entsorgen können, ging schon wieder als rechthaberischer Punkt auf der Skala bei ihm ein. Die Tasche einfach irgendwo stehen lassen, sie wem geben, wegschmeißen, gar nicht erst mitnehmen. Es wäre einfach gewesen, aber so wie Sel war, dachte sie sich lieber etwas Trotziges aus, statt so simpel zu denken. Unbewusst presste sie die Kiefer zusammen, als sie sich somit eingestehen musste, dass Reijarmo schon wieder mit seiner Feinfühligkeit für Wort und Sinn gesiegt hatte, wenn des denn einen Kampf oder Wettstreit dergleichen gab. Die Sakiyurai versuchte aber einfach, diese Thematik auf sich beruhen zu lassen. Wenn sie auf alles einen Pfiff gab, was in ihrem Leben beschissen war oder bescheuert lief, dann hätte sie schon einen 25 Jahre langen Kanon geschrieben. Abgesehen von der Tatsache, dass sie ihre Vergangenheit einfach unterdrückte und nur das sah, was sie ausmachte: Ihre Arbeitspartner, ihre neue Familie, ihre Aufgaben.
Hellhörig wurde sie dann - etwas entspannter - wieder, als das Thema auf die Empfangsdame und die wohl typische Frauenrealität gelenkt wurde. Eifersüchtig? Sie? Im Gefecht mit diesem behäuteten Stacheldraht? Sie war drauf und dran zu seufzen und die Augen zu verdrehen. Wie banal und naiv. Als könnte sie überhaupt Konkurrenz haben von jemanden, der so jung, blauäugig und kaum kurvig war. Nicht, dass sie das selbst als die Eigenschaften schlechthin predigte, doch durch ihre einzige Affäre ihres Lebens und jegliche Dinge, die dort geflüstert oder sonst was wurden, war sie der Auffassung, dass dünn vielleicht in aufwendigen Kleidern gut aussah, aber sich das Gegenteil einfach besser greifen ließ und zu mehr Genuss in der Lage war. Doch diese Frage galt es hier nicht zu klären, da sie auch ein Thema hervorbrachte, das seit 3 Jahren verschwiegen wurde wie die Ermordung der eigenen Großmutter - wäre das je passiert.
Selvaria hörte dem Weißhaarigen weiterhin zu, obwohl sie bereits zu einigen Thesen einen inneren Essay verfasst hatte, dem sie ihn hätte vorlegen können. Dann kamen die Richtigstellungen und letztlich die Umdrehung des Ganzen, dass er bereits angenehme und sonst was Gesellschaft hätte. Sie ließ sich im Gegensatz zu ihm vielleicht leichter hinreißen, wenn es darum ging, eine Situation Sekunde um Sekunde Detail für Detail auseinderzunehmen, doch blöd war sie nicht. Nur nicht so scharfsinnig wie Monsieur hier bei ihr. Nachdem er gefragt hatte, ob sie ihn einschätzen könne, schwieg sie zunächst. Nach einem Augenblick, in dem Selvaria Reijarmo einfach nur leicht etwas, aber durchdringend ansah, unterbrach sie den Blickkontakt, setzte sich auf und kümmerte sich um ihren langen Mantel, den sie noch trug. Die Tasche schob sie unter dem Tisch mit dem Stiefel bekleideten Fuß etwas zur Seite, um Platz zu haben, streckte den Rücken etwas durch, und schälte sich dann mehr oder minder aus dem umfassend großen Stück Dunkelheit. Dann rückte sie wieder zurück, faltete ihren Mantel etwas zusammen und packte ihn unter den Tisch in die Tasche. Ihr jetziges Outfit bestand aus ihrem schwarzen ziemlich kurzen Rock, einer weißen ärmellosen Bluse mit Krawatte und einem violetten recht streng wirkenden Kostümoberteil. Ihren hohen Zopf richtete sie kurzzeitig mit einer feinen Bewegung, wofür sie den Kopf nach rechts neigte, strich dann ihren Pony glatt und überschlug die Beine. An ihre Sitzgelegenheit gelehnt verschränkte sie die Hände auf ihren Schenkeln und sah wohl für manche aus wie eine Yakuza-Generälin, die gerade einem Kunden erklären wollte, dass sein Leben nur eines von unbedeutend vielen war. Dabei war Sels Gesicht recht ernst und eisern, nach wie vor, aber ihn bedrohen wollte sie nun wahrlich nicht.
Die Silberhaarige holte Luft und entgegnete zunächst: "Schön, wenn Ihr glaubt, dass es zwischen Frauen eine ständige Fehde gibt. Für mich hat das keine Relevanz, da ich keinen Grund zu irgendeinem Neid sehe. Dieses Weib ist wenigstens 10 Jahre jünger als ich, ein halbes Balg, und kann sich nicht im Mindesten mit dem messen, was ich bereits an Erkenntnissen und Erfahrungen gesammelt habe. In Bezug auf was, bleibt Eurer männlichen Fantasie überlassen. Sollte ich meine Karten für Euch offenlegen: Sie ist einfach jämmerlich dünn. Keine gute Arbeitskraft." Da war sie, die kleine Ökonomin, die in Sel steckte, wenn sie beizeiten Shorakus Villa verwaltete. So hörte sie sich von Senzo regelmäßig an, welche Leibeigenen mal wieder zu mager geworden waren, um ihre Arbeit qualitativ auszurichten, notierte sich die Nummern und kümmerte sich um kohlenhydratreiche Nahrung, die aber nie sonderlich dem Gaumen schmeichelte. Hauptsache, sie waren alle vital genug, um das zu tun, was man verlangte. Es war mehr dieser Aspekt, an den die Leibwächterin dachte, nicht an irgendwelche ästhetische Konkurrenz.
Um dann zu seiner Frage zurückzukommen, fing Selvaria an den rechten Mundwinkel zu heben. Es schien das erste richtige Lächeln zu sein, obwohl es eher ein hämisches halbes Grinsen war. Übermütig wollte sie nicht sein. Die Person vor ihr war kein einfacher Stereotyp. Darin bestand das Problem einer eventuellen Einschätzung. "Ich soll also Eure Person vermuten, ja?", sagte sie mit samtiger Stimme, fixierte Reijarmo und legte den Kopf schief. "Ehrlich gestanden - 'ne ziemliche Schwierigkeit. Ihr seid kein Exemplar der Massengesellschaft. Leider. Ansonsten könnte man Euch für Eure Durchschnittlichkeit bedauern." Danach erklang ein amüsiertes Seufzen und Sel wechselte die Beine, sodass sie nun das Rechte auf dem Linken überschlagen hatte. Kurz ein Räuspern, dann verschränkte sie die Arme unterhalb der Oberweite, um konzentrierter zu wirken. "Nach meinen ersten Eindrücken seid Ihr recht pfiffig. Jedes Wort legt Ihr entweder unter das Messer und zerschneidet dessen Bedeutung wie ein Schlaufuchs oder führt einem einfach Dinge vor Augen, auf die man hätte kommen können, und amüsiert Euch vielleicht auch darüber. So wie die Köche hier wohl ihre Gerichte verfeinern, seid Ihr in der Lage, innerhalb einer Konversation mit allen Zutaten zu experimentieren." Sel holte kurz Luft und lehnte sich dann entspannt an ihre Lehne, wobei sie den Kopf in den Nacken legte. "Gerissen, und ... entweder eine verzweigte Vergangenheit mit positiven und negativen Punkten, oder ein relativ normales Leben und eine unentdeckte Intelligenz. Ich will mich nicht wirklich auf etwas festlegen." Dann erhob sie das Gesicht schon wieder, weil sie einen Schatten im Lokal wahrnahm, der zu ihnen eilte. "Was darf ich Ihnen bringen, meine Dame, mein Herr?", fragte ein junger Mann, der wohl um die 26 war. Selvaria musterte den Typen mit keiner besonderen Aufmerksamkeit, sondern stellte einfach fest, dass seine Schürze für seine Funktion stand. "Erst einmal nur einen Roséwein, danke." Nach dem Nicken des Bediensteten erhielt sie eine dunkle A4-große Karte, die sie sogleich aufschlug, auf ihren Schoß legte, und begann zu lesen. Der Kellner wendete sich dem anderen Gast zu und fragte nach dessen Trinkbedarf. Kurz blickte Selvaria dabei auf, wie die beiden einander ansahen, als ob das von Bedeutung sein könnte. Immerhin war es ja nicht die bescheidene Dame von gerade eben.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Sep 25, 2013 3:04 pm

Unberührt ertrug er ihren eisigen durchdringen Blick, dachte sie ein bisschen böse gucken und schon würde er so etwas wie eine Schwäche zeigen? Ach diese Naiven Normalsterblichen, für ihn waren lange Zeit todesdürstene Blicke eines Dämons das was für andere die liebestollen dummen Kuhaugen der eigenen Freundin sind, etwas dessen man sich nicht entziehen kann und irgendwie gerne aufsucht. Shigemasu.. ja von diesen fühlte sich der junge Mann verstanden, keine übergeordnete Moral die alle unterdrückt nein nur die Maxime der Freiheit, das Recht zum Spiel.
Während sie sich ihres Mantel entledigte, merkte er das zwar schon einmal darüber nachgedacht hatte seinen Mantel abzulegen dies aber im Schwall der Worte auch wieder vergessen hatte, ach wie untypisch für ihn,
oh wo habe ich nur meine Gedanken,  ganz als seinen die echten Ideen eine Horde kleiner Kinder, dabei soll man doch als Gentleman einer Dame aus der Jacke helfen,  und scheinbar hat eines dieser Kinder auch dafür gesorgt das ich noch immer in diesen hübschen Lokel sitze als seien wir auf einem Gipfel in Yukigakure, gewiss  auch ein wundervoller Ort doch spüre ich schon wie kleine Tropfen sich ihre Bahn bahnen wollen, nicht zu denken was wäre wenn du denkst das ich von dir eingeschüchtert wäre,  nur weil durch das ablegen des Mantels selbst ein blinder Narr das sehen lernen würde um die nun geöffnete Blütenpracht erhaschen zu können,  doch ich schwadroniere schon wieder nicht wahr?
Er hatte sie selbst nur für den Bruchteil einer Sekunde angesehen und anders als seine Worte war seine Mimik nicht wirklich die eines Mannes der vom Anblick einer Frau begeistert worden war, wobei wie lange musste man als Mann schon im Kloster gewesen sein um nur weil eine Frau ihren Mantel ablegt schon in Freude auszubrechen bzw. geradezu von einen Hormonstoß überfallen zu werden der zur Folge hat das die Wangen die Farbe eines willigen Pavianhinterns bekommt? Nein dafür musste selbst bei einem normalen Mann also bei allen Menschlichen Wesen auf die seine schon geringen Maßstäbe angewandt wurden mehr Kleidung abgelegt werden,  noch die Bluse bei einigen auch nur ein paar Knöpfe, aber wieso so lange darüber nachdenken was bei Versagern zählte?
Ihn überraschte gerade nur das er zuvor nicht bemerkt hatte das sie kein Dekolletee zeigte, trotzt ihrer stattlichen Oberweite? Ob die Schwerkraft sie bereits so stark gegeißelt hatte das ihre Körbchen mit Fallobst gefüllt waren?  Innerlich verzog er bei diesem Gedanken das Gesicht konnte nicht ganz vermeiden das er es sich selbst kurz vorstellte, wodurch er ihre Worte nur mit einem Ohr vernahm, irgendwas von wegen sie war ja sogar 10 Jahre älter, etwas das eher gegen sie sprach und ihn zugleich rechnen ließ, gut 30 müsste sie sein, die Fallobst Hypothese wirkte plötzlich wesentlich realistischer, auch wenn er dennoch nicht umhin kam sich an ihre straffen Schenkel und ihre reine glatte Haut zu erinnern, immerhin hatte sie sich noch gut gehalten.
Du hast sie also genau angesehen obwohl sie dir egal ist? Oh muss ein weibliches Blickfeld ein Segen sein, doch deine Scharfe Zunge vergällt doch die angenehme Stimmung in die wir uns bringen wollen ehe wir wieder den ernsten Dingen gestatten unseren Tag zu plagen.
Gerade bei den ersten Worten schmunzelte er wieder ziemlich vergnügt, der Widerspruch ihrer Aussage die ihm zugleich bestätigte war so offenkundig  das nur noch ein extra angebrachtes Schild fehlte.
Lieber lauschte er ihrer Einschätzung über seine Person, lauschte dabei vor allem nach Schlüsselworten die ihn Aufschluss geben sollte welche Töne er nun anschlagen müsste um sich weiter seinen Ziel zu nähern, wobei er selbst noch nicht wirklich wusste was sein Ziel sein sollte, wie bedauerlich doch Gefühle des Zagerns sind.
Oh soviel Lob das unverhofft über mich kommt wie ein Regen in der Wüste von Sunagakure, dann  nehme ich es mit einem Danke an und will es mit einem Angebot erwidern, Getränk Nummer Zwei sei dein denn Gewiss will ich nicht leugnen das deine Worte wahres haben, nur haben das nicht auch die Worte von Hexen auf Märkten die für wenige Scheffel Reis einen offenbaren welche Prinzen man ehelicht?
Bei dem Kellner bestellte Rei einfach nur einen Sake, was vermutlich eher untypisch für diese Uhrzeit war, aber was sollte ihn das kümmern? Noch könnte man sich auch auf die Ehre eines Samurai berufen oder irgendeinen anderen Mist.
Er schlug die Karte auf, überflog gelangweilt die Gerichte, empfand keine besondere Vorfreude bei den vielen Namen die teilweise aus anderen Küchen übernommen worden waren und teilweise auch einfach nur neu etikettierte Klassiker waren, eigentlich hatte er sich schon entschieden gehabt, wollte das Selbe Gericht nehmen das er in einem Lokal immer nahm.
Ohh soviel Auswahl und ich hatte bislang immer gehört gute Restaurants erkennt man daran das sie wenige aber ausgewählte Gerichte anbieten, doch scheinbar habe ich mich geirrt oder Sel san? Doch ungeachtet dessen spielst du eigentlich Shogi ?
Bei der letzten Frage legte er die Karte bei Seite und sah nun wieder mit einem leicht schiefen Lächeln Sel an, wobei er nun damit begann seinen Mantel abzulegen.


Zuletzt von Reijarmo Kensaku am Mi Sep 25, 2013 10:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor]   Aufeinandertreffen von Rei & Sel [Vergangenheit || 3 Jahre zuvor] Icon_minitimeMi Sep 25, 2013 7:49 pm

Dieses Mal war es wirklich so: Je mehr er redete, desto weiter wanderten Selvarias Augenbrauen fragend in die Höhe. Er schwadronierte nicht nur, er begann in poetischen Psalmen zu sprechen, die sich ihrem Verstand entzogen. Hexen, Reis und Prinzen? Bitte? Es fehlte für sie nur noch, dass er plötzlich anfing, von ihrem eigenen Leben zu erzählen, als würde er alles wissen, ohne dass sie einen Schimmer hatte, wie er das wissen konnte. So saß sie da. Schweigend mit hochgezogenen Brauen, mit der Karte in der Hand. Irgendwann seufzte sie, sagte nichts, und widmete sich den Gerichten. Sie entschied sich für nichts, was sie zuvor auf der Straße angesprochen hatte, sondern suchte sich einfach etwas aus, das mit Nudeln in einer Suppe gemacht war und einigen Beilagen. Typisches Gericht, brauchte nicht viel Aufwand, doch der Appetit auf etwas Edles war ihr nun vergangen, nachdem dieser Typ sich hier von einem Fremden zum Intelligenzbolzen gearbeitet hatte. Sie sah zu ihm auf, als er plötzlich fragte, ob sie sich jemals mit Shogi beschäftigt hätte, oder einfacher, ob sie darin Erfahrung hätte.
"Shogi?", fragte sie ein bisschen leise, aber dennoch irritiert. Nun zog sie die Stirn kraus, legte die Karte zur Seite und lehnte sich wieder gegen die Lehne ihrer Bank. "Nein, solchen Dingen widme ich mich nicht. Mein Kopf wird von anderen Dingen vereinnahmt als kleinen Gesellschaftsspielchen. Ich bin mehr der Typ, der alleine seine Freizeit vergeudet: Lesen, Dinge vororganisieren, neues Wissen aneignen." Kurz darauf kam der Kellner von gerade eben schon um die Ecke gebraust. Je später dieser Abend wurde, desto voller wurde das Lokal, weswegen es wohl auch hektischer in der Küche zuging, als noch vor Eintritt dieser beiden Kunden. "Hier, bitte schön", kündigte er das an, was er auf seinem Tablett mitbrachte. Ein feines Weinglas mit entsprechendem Inhalt, schwach rosa und durchscheinend. Den Wein stellte er bei Selvarias Tischseite ab, und anschließend bekam Reijarmo seine eigene Sake-Flasche und ein entsprechendes flaches Schälchen dazu. "Haben der Herr und die Dame sich schon zu einem Gericht entschieden?" Der Blick der 30-Jährigen fiel dabei kurz auf die weggelegte Karte, die sie dann ergriff und zum Kellner schob. "Ja", sagte sie kurz, woraufhin der Mann sie an sich nahm und dankend nickte. "Von den Hauptgerichten bitte Nummer 23."
Schnell schrieb der geschäftige Kellner sich dies auf seinen Blick, den er in den Fingern umklammert hielt, und fragte nach: "Mit oder ohne Zwiebelbeilage? Oder etwas anderes dazu?" "Ohne irgendwas dazu und ohne Zwiebeln. Höchstens einen Schuss Ingwer. Danke." "Ich werde es so weitergeben", bestätigte er höflich und drehte sich dann zu Reijarmo. "Und Ihr, mein Herr?"
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