Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~

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BeitragThema: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMo Sep 09, 2013 12:04 am

Vor ungefähr acht Jahren in Kirigakure lernten sich zwei Kinder kennen. Zufällig ohne zu wissen, dass sie eines Tages di besten Freunde werden würden. Die Sanbijinchuuriki und Kaguya Kai gingen damals fast gleichzeitig in die Akademie. Während Junko von anderen Akademisten ignoriert, gefürchtet und gehasst wurde. So schlug sich Kaguya Kai auf ihre Seite und stellte sich immer schützend vor sie...
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMo Sep 09, 2013 12:22 am

Aussehen

Der Tag damals war so schön gewesen. Es war das perfekte Picknickwetter. Ihre gesamte Familie war 'ausgeflogen' und genoss einen Junkofreien Nachmittag irgendwo in einem Wald. Nur eben ohne Junko. Diese durfte ihren Tag in der Akademie verbringen. Noch störte es sie nicht. Der unterricht war noch nicht zuende und momentan hatten alle Pause und spielten draußen herum. Manche trainierten untereinander Taijutsu, manch andere übten an ihren Bunshin no jutsu und wieder andere saßen einfach nur rum oder rannten durch die gegend, während sie versuchten ihre Spielkameraden zu fangen. Jeder lief irgendwie herum. Nur eine einzelne kleine Gestalt hockte traurig und alleingelassen auf einer Schaukel und spielte nicht mit den Anderen oder trainierte fleißig. Das damals neunjährige Mädchen saß einsam und verlassen auf der Schaukel. Sie gab keinen Ton von sich. Ihre Ponyhaare verdeckten ihre Augen. So konnte niemand, wenn sich jemand für sie interessiert hätte, sehen, wie traurig die Augen geschlossen waren und wie kleine Tränen in den Augenwinkeln des jungen Mädchens erschienen. Heute war ihr erster Akademietag. Sollte sie sich da nicht freuen und mit ihren Klassenkameraden spielen? Eigentlich ja. Doch sie wurde gemieden. gemieden und ignoriert. Und sie durfte ja auch nicht mal sagen, was sie dachte und wie sie das alles fand. Ihre Mutter hatte ihr verboten die Hand gegen lehrer und Akademisten zu erheben. Sagen durfte sie auch nichts gemeines. Sonst hätte man sie gleich wieder von der Schule genommen.
Seht mal... Mama hat mir gesagt, von der da soll ich mich fern halten... Sie soll gefährlich und total unberechenbar sein... Echt unheimlich, hatte sie damals ein Mädchen sprechen gehört. Sie hatte ja nicht mal versucht leise zu sein. Ach die ist das? Sel bst mein Papa fürchtet sich vor ihr und sagt sie sei gefährlich... Und das will was heißen... Mein Papa ist stark...., hatte ein Junge dazu gesagt und all das und was darauf noch folgte hatte Junko mitbekommen. Nur sie durfte sich nicht wehren. Und sie hatte auch niemanden, der ihr half und der für sie da war... Oder??


Zuletzt von Kura Junko am Mo Sep 09, 2013 3:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMo Sep 09, 2013 9:36 am

Aussehen

Normale Leute hätten diesen Tag wohl schön genannt. Der Himmel war klar, keine Wolke zog vorbei und die Sonne brannte auf sie herab, als gebe es nichts anderes für sie zu tun. Vielleicht war dem auch so, odch wenn, war es ihm herzlich egal. Der kleine junge, im alter von grade einmal zehn, hatte sich wie so oft abseits in den Hof gestellt. Um genau zu sein stand er im Schatten eines Baumes, neben welchem er wie ein Zwerg werkte und kaum zu erkennen war. Es war nicht so, dass er grundlos hier stand, seine Augen hatten jemandem im Ziel. Sie ist alleine, wie immer. Überlegte er und schwenkte mit seinem blick von ihr zu einer Gruppe von Akademisten, die nicht weit von ihr standen und beinahe über den Hof brüllten. Taktlos waren sie, aber was kümmerte ihn das? Wieso soll ich stärker sein, als dieses Mädchen? Sie sitzt nur da und tut nichts. Jeder sagt sie ist gefährlich, aber sehen tue ich davon nicht viel. Was für ein sinnloses Ziel hat mein Onkel mir da gegebene, stärker zu sein als sie. Sie ist doch ein niemand. Ruhig verlagerte er das Gewicht von einem Bein auf das Andere, rückte seinen Schal etwas zurecht, der wie ein massiver Fels auf seinen Schultern lastete. Er war seien Idee gewesen und sein Onkel hatte sie sogar akzeptiert. Ständig musste er Kraft aufbringen um gerade zu stehen, gerade zu laufen und beim rennen oder springen nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Eigentlich hätte er sich freuen müssen, dass sein Onkel ihm so etwas wie Anerkennung entgegen gebracht hatte, aber seitdem Kohaku ihm erzählt hatte, wie seine Familie funktionierte war er desorientierter den jeh. Bei dem Natsu musste niemand stark sein um Aufmerksamkeit zu bekommen. Sein Onkel sah ihn nicht an, wenn er mit ihm sprach und wies ihn ständig zurecht, sagte ihm er sei schwach und würde es immer bleiben. Seine Hand spannte sich unweigerlich an. Da war er wieder, dieser Konflikt in welchem ein Gefühl von Leere und Machtlosigkeit ihn überrannte. Er war nicht machtlos, war nicht schwach dafür um so einsamer. Kohaku war heute nicht da, er hätte dem Mädchen bestimmt geholfen. Die Worte seines katzenhaften Freundes fielen ihn ein. Niemand hat etwas schlechtes verdient, du musst immer den Menschen in jemandem sehen. Jeder hat Ängste und sorgen, egal wie stark er nach außen wirkt, sogar du hast sie, dass weiß ich. Mürrisch hatte er damals den Kopf geschüttelte und auch jetzt fiel es ihm schwer zu glauben, dass er wert besaß ohne etwas zu leisten. So war er einfach nicht erzogen. Wieder fanden seine roten Augen das kleine Mädchen, dass etwas jünger schien als er. Seit heute war sie hier und schon stieß man sie so beiseite, er hatte sich diesen Rang hart erkämpft. Aber vor ihr hatte man Angst, ohne das sie etwas tat. Wie mächtig musste die Kraft in ihr sein, wenn Erwachsene zu Kindern wurde und ihr diese Angst offen entgegen brachten. Nur in einer Gruppe schienen sie stark zu sein, nicht so wie er. Er war alleine stark, kannte keine Sorgen und keine Frucht. Was waren gefühle wert, wenn man keinen Grund hatte sie zu leben. Er war einsam, alleine und verlassen. In ihm spürte er nur leicht sein eigenes Herz schlagen, doch für wen schlug es Tag für Tag? Nicht für ihn selbst, nicht für seinen Onkel, eigentlich schlug es für niemandem. Wieso lebe ich noch? Weil sterben feige ist und ich nicht feige bin. Weil ich nicht so enden will wie meine Eltern, weil mein Onkel keine Gewalt über mich haben darf. Er darf keine Macht über mich haben. NIE wird er macht über mich haben. Ich bin mehr als seine Figur, zumindest sagt Kohaku das ich seine Figur wäre. Wieso bin ich das – eine Figur, bin ich wirklich ein Spielball? NEIN! Ich bin mein eigener Herr, das bin ich doch oder? Wer oder was bin ich, Kohaku sag es mir. Doch sein Freund war nicht da und so blieben ihm nur einige Sätze im Kopf hängen, während er wieder zu dem Mädchen sah. Sei stärker als sie! ermahnte er sich selbst und richtete den kleinen Körper auf. Er tat einen tiefen Atemzug und schritt dann aus dem Schatten seines Baumes. Er würde jetzt stark sein für sich und irgendwie auch für dieses Mädchen. Kohaku würde sagen, dass es richtig ist und wenn er es sagt, als Person die sich um mich kümmert, dann wird es richtig sein. Ich zweifel nicht an seiner Moral. Moral heißt das wirklich Moral, ist es wirklich gut andere zu schützen und nicht immer zuerst sich selbst? Er konnte nicht weiter darüber nachdenken, denn er stand mitten zwischen ihnen. Seine Augen sucht jemanden, doch nur einer aus der Gruppe hatte keine Angst ihm entgegen zu blicken. Anklagen war sein blick und das rot in seinen Augen funkelte mordlustig. Man sah seine Bereitschaft, spürte schon beinahe die Kälte die er ausstrahlte. Noch war er nicht der größte, aber seine ganze Präsenz war so dominant, dass Leute die nicht an sich selbst glaubten wohl unweigerlich zurück gewichen wären. Einige aus der kleinen Gruppe gingen auch kurz darauf einen Schritt zurück. Er erkannte die Gesichter und wusste, dass sie von ihm schon Prügel bezogen hatten. Es war also kein Wunder das sie Angst hatten, denn immerhin hatte er seine Art schon untermauert. Einige Sekunden verstrichen, in denen der Kaguya seinen Gegenüber anstarrte und das aus Augen heraus, die mit Verachtung gefüllt waren. Was willst du? Mutig war es ja ihn anzusprechen, auch wenn er es wohl gleich bereuen würde. Sucht euch jemanden der sich wehrt. Sprach er kühl aus und baute sich zu seiner vollen Größe auf. Kinder sollten spielen und Spaß haben, doch da Training seines Onkels hatte ihn zu einem kleinen Monster gemacht. Er spielte nicht und stellte da wie ein Kampf war, er schlug zu und das ohne Gnade. Kohaku hatte ihm gesagt, dass Gewalt keine Lösung war, aber er war fest davon überzeugt, dass sie Eindruck machte und er sah an seinem gegenüber das der Fausthieb aus vergangen Tagen ihm Respekt für den Kaguya eingebracht hatten.  Du bist ein Idiot wenn du sie verteidigst. Sogar mein Papa hat Angst vor ihr. Der ist ja auch ein Weichei, konterte er locker und sah wie sein gegenüber rot anlief. Nimm das zurück! Keine Reaktion war bekanntlich ja auch eine Reaktion und genau diese kam bei den andern an. Das papakind ballte die Hände, wo er lässig da stand und herausfordernd von einem zum anderen blickte. Der Junge ging zuerst auf ihn los, warf ihm seine Faust ungeschickt entgegen, sodass er nur einen Schritt zur Seite machte und ihn ins leere laufen lies. Mit einem stolpern kam er zum stehen, lief wieder auf den Kaguya zu, diesmal jedoch gezielter. Seien Faust deutet auf das Gesicht des Jungen. Als er nah genug an ihm war, packte er zuerst die Hand mit seiner, hielt sie fest und griff mit der Andren an den Oberarm, nutze den Schwung des Anlaufes und hebelte den Jungen über seine Schulter hinweg, wobei er leicht in die Hocke ging. Wie ein Sack flog er über die Schulter von Kai und schlug jaulend auf dem festgetretenem Boden auf. Panik machte sich in dem unterlegenem Breit und Angst trat in seien Augen, wo Kai ihn kalt ansah und seinen Arm etwas fester umklammerte. Er wand sich wie ein sterbendes Tier und kam erst aus dem griff, als der Kaguya ihn los lies. Sofort stolperte in die Arme der Anderen und Kai sah zu, wie sie weiter zurück gingen. Gemächlich erhob er sich, strich sich das Haar zurecht, glättete seinen schweren Schal. Monster! schrie das Mädchen aus, ergriff auf den eisigen Blick des Jungen jedoch die flucht und der Rest folgte ihr schließlich ohne zu zögern. Er blieb stehen, drehte sich auf dem Absatz um und sah zu der Grünhaarigen. War er gespannt auf ihre Reaktion? Er wusste es nicht, konnte es nicht sagen und fühlte sich seltsam. Hatte er wirklich etwas für jemand anderen getan?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMo Sep 09, 2013 7:21 pm

Noch war es für die damalige, kleine Akademistin nicht schwer gewesen, still zu bleiben und die dummen anderen Kinder reden zu lassen. Sie waren ihr noch nicht zu nah gekommen. Bis jetzt hatten sie nur dumm geredet. Natürlich kochte innerlich der Drang in ihr hoch, etwas zu sagen, sich zu wehren oder mindestens ihrem Akademiekameraden einen grund zu geben, sich vor der Sanbijinchuuriki zu fürchten. Doch ihr Lehrplatz an der akademie war ihr zu wichtig anstatt, dass sie freiwillig zu hause blieb und sich von ihrer Familie drangsalieren ließ. Junko wusste auch nicht, dass sie beobachtet wurde. Selbst wenn sie sich darauf konzentriert hätte, hätte sie es nicht gemerkt. Sie wurde von so vielen Menschen angestarrt. Von Dorfbewohnern, von Shinobi, von Kindern, da konnte sie nicht die Blicke erspüren und welche ihr feindselig gesind waren und welche ihr gutes wollten. Sie konnte Kais gedanken nicht lesen, die er besaß, während er sie musterte. Sonst hätte sie wahrscheinlich wirklich noch all ihre Vorsetze über Bord geschmissen und letztendlich ihr Shinobidasein aus eigener Hand beendet. Vielleicht lag die Abneigung der anderen Kinder nicht nur im sanbi... Vielleicht auch an Junkos ganzem Aussehen und ihrer stillen Art. damals sah sie nämlich ziemlich verwahrlost aus. Ihre Haare waren nicht wirklich gepflegt. Sie sah zwar nicht hässlich aus aber im gegensatz zu den Schickie-Mickie Damen in der Akademie hatte sie keine wirkliche Frisur. Ihr Pony war unsauber geschnitten, ihre Haare waren kurz und nur zwei Strähnen, eine links und eine rechts neben ihrem Gesicht, verdeckten ihre Ohren. Es war ein ziemlich armes Aussehen. Aber was erwartete sie? Sie hatte keine regelmäßigen Frisörtermine. Ihre dämliche Mutter schnitt ihr ab und zu mal die Haare und das tat sie nicht gerade mit mühe.
Die grünhaarige schüttelte nur den Kopf, versuchte die wirren Gedanken an ihre Familie zu verdrängen. Sie wollte sich einen anderen Platz suchen. Einen, wo sie alleine war. Doch wenn sie jemandem den Rücken zudrehte, wuchs in ihr die Angst von hinten attackiert zu werden. Deswegen war sie auch immer die Letzte, die den Klassenraum betrat, ihn verließ und genauso war sie auch die Letzte, die die Akademie verließ. Bevor kai sich in bewegung setzte und Junkos aufmerksamkeit erregte begannen die blöden Kinder schon wieder auf sich einzureden und sich über die Jinchuuriki lustig zu machen. Aber dafü, dass sie so gefährlich sein soll, sieht sie extrem schwach aus. Haha! Wir könnten sie doch locker fertig machen! Die hört doch eh auf das, was ihr gedroht wird! Sie ist doch so handzahm. Das sieht man ihr gar nicht an., lachte das Mädchen auf einmal und schien sich über die Akademistin lustig zu machen, nur weil sie sich nicht wehrte. Haha! Jetzt wo dus sagst! Du hast vollkommen recht! Ich glaub ich mach sie nachher fertig! Dann weiß sie genau wo sie hingehört! Nämlich dahin, wo Monster hingehören! Ins Gefängnis. Oder getötet irgendwo, wo niemand sie finden würde. Haha!, lachte der Junge und durch seine Worte schreckte Junko auf. Ich bin kaum einen Tag hier, schon wollen sie mich fertig machen und wegsperren oder gar töten?! Was habe ich getan...? Ach Vater... Warum bist du gestorben und nicht Mutter?, schoss es der grünhaarigen durch den Kopf. Wäre ihr Vater noch da, dann wäre ihr Leben wirklich tausendmal besser gewesen als jetzt.Ich sollte mich wehren... Ich sollte diese inkompetenten Kinder töten... Ich habe Isobus Macht...Mit ihrer Hilfe schaffe ich das... Ich sollte das ganze Dorf auseinandernehmen... Der Gedanke war zwar hart, aber sie meinte es ernst. Ihr lag nichts mehr am dorf. Es gab da noch nie etwas. Wieso sollte sie denn die Menschen verschonen, die sie töten wollten. Junko zuckte aber zusammen, als plötzlich Kai vor ihr stand. Misstrauisch funkelte sie ihn an und erhob sich vorsichtig von ihrer Schaukel. Was hatte der hier jetzt vor? Wollte er auf macker spielen? Oder wollte er Junko nur veralbern? Ihr scheinbr helfen um ihr dann am ende in den Rücken zu fallen? Sie fürchtete es. Sie kannte ihn nur vom sehen. Einmal, heute morgen, hatte sie ihn gesehen und das hatte ihr schon gereicht und sie ahnte was der Kerl wollte. Sicherlich wollte er irgendwie beweisen, dass er besser war als sie. Und schnell wusste Junko, dass sie recht hatte. Sie musste nur die Stimme des Älteren hören und schon zuckte es ihr in der Hand. Sie wollte endlich zeigen, was sie drauf hatte. Doch wenn sie weiter hier zur Schule gehen wollte, so musste sie dicht halten. Kai stritt sich etwas mit den anderen herum. Junko kümmerte es nicht wirklich. Sie starrte nur löcher in den Rücken des Kaguyas. Sie war zwar irgendwoe erleichtert, dass die Anderen endlich mal aufhörten mist zu quatschen, doch es passte ihr nicht dabei irgendwie beschützt zu werden. Sicher war das nicht kais absicht sie zu beschützen aber leider hatte es diesen dummen Nebeneffekt. Kai haute den Jungen, der sich mit ihm angelegt hatte, locker um, indem der Kaguya ihn einfach über seine Schulter warf und ihn auf den Boden semmelte. Die Kinder flüchteten relativ schnell von den beiden ‚Monstern‘. Kai wand sich danach, wie sollte es auch anders sein, zu der Kura um. Doch anstatt, dass Junko sich bedankte, strafte sie den Älteren nur mit finsterem Blick. Ich habe dich nicht um Hilfe gebeten! Ich bin nicht schwach, nur weil ich mich nicht gewehrt habe, ist das klar?! Ich kam schon immer gut alleine zurecht und das hat sich noch nicht geändert! Das wird sich auch nicht ändern! Ich hatte einen Grund, mich nicht zu wehren! Warum rennst du nicht schreiend weg, so wie alle anderen auch! Ich brauche keinen Beschützer! Ich kenne dich nicht! Und ich bezweifle auch, dass du mich kennen lernen willst! Das ist mir zu doof! Was soll das?! Was hast gerade DU für einen Grund mir auf die Pelle zu rücken, eh?!, sagte sie nun überraschend ernst und selbstbewusst. Sie machte von außen nicht den eindruck, dass sie so taff war und doch sprechen konnte. Sie war nun mal als stilles Mädchen bekannt. Doch nun stand sie da, sprach sauer zu dem Kaguya und es kümmerte sie nicht, was nun doch geschehen würde. Wenn es ganz toll läuft, werde ich morgen nicht mehr da sein! Wenn diese dämlichen Gören petzen gehen, zu den Lehrern und mir die Schuld in die Schuhe schieben, dann werden sie meine Hexe von Mutter benachrichtigen! Ein fehltritt meinerseits und ich kann mein Shinobidasein an den Nagel hängen!, sagte sie nun noch sauer. Klar...sie hatte nichts getan... aber wer wusste schon, was diese Akademisten sagen würden?
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDi Sep 10, 2013 12:08 am

Seine Augen musterten das kleine Monster, wie die Anderen sie liebevoll genannt hatten. Liebevoll, kannte er dieses Wort, kannte er diesen Umgang mit ihm? Ja seine Eltern waren so zu ihm gewesen. Der Gedanken schmerzte, tat ihm im Herzen weh, sehr weh. Die Kinder waren nicht nett zu ihr gewesen, waren vielleicht auch nicht nett zu ihm, doch es war ihm egal. Ihre Haare waren leuchtend grün, erinnerten an Sonnen beschienenes Gras. Sie könnte bestimmt hübsch sein, doch sie sah aus wie eine Wild, aus dem Wald des Dorfes in die Shinobistadt gekommen. Seit heute war sie hier und sie fiel auf. Sie war still und leise, doch ihr Haar schimmerte stark durch alles hindurch und an jedem vorbei. Ihre Augen erinnerten ihn an die von Kohaku, er mochte die Augen von Kohaku, sie gaben ihm Kraft und vertrauen, doch sie war nicht er. Er war nicht hier und deswegen schien er sich so zu benehmen. Er besah sich wieder das grüne Haar. Ihr Pony glich einer optischen Täuschung, war schief und auf eine seltsame Art unordentlich. Seine Mutter hätte ihm das Haar nun gerichtet, aber er war nicht ihre Mutter und auch nicht ihr Vater. Sie waren sich fremd und so fremd stand er vor ihr, den Schal um den Hals gezogen, die blauen Streifen wie immer im Gesicht. Seine blutroten Augen sahen sie von oben bis unten an, während sie sich aufspielte und ihn anschrie. Was hatte er erwartet, was hatte er von einem Mädchen erwartet, dass so schien wie er. Sein gewissen war nicht hier und er fühlte sich weich, meinungslos. Es berührten ihn nicht, dass sie ihren Protest äußerte. Wieso wundert es mich, eher wundert es mich nicht. Wieso stelle ich mich vor ein Mädchen, dass ich nicht kenne. Nur weil mein Onkel gesagt hat, dass sich stärker sein muss als sie? Ich bin stärker als sie, oder nicht? Wieso sollte ich also Angst haben? Ich hätte Angst, wenn ich nicht damit leben könnte von hier fort zu sein, aber ich kann damit leben. Ernst, war er auch so ernst? Seine Mine war ruhig, gelassen. So dankte man niemandem, aber das wusste er nicht, er kannte den Normalzustand nicht. Von wem auch? Seit fünf Jahren war er alleine, verlassen, auch wenn er nicht so aussah. Ihr sah man die Einsamkeit an, alleine ihre schlechtes und heruntergekommenes Aussehen sagte ihm, das sie ein Problem hatte. Als sie geendet hatte blieb er noch ruhig vor ihr stehen, sah sie immer noch an, Furchtlos, Sorglos. Niemand kommt alleine zurecht und die stummen Schreie sind die, welche man höre sollte. Er trat einen Schritt zurück und blickte über sie in den Himmel, in das blau, was er auch in seinem Gesicht trug. Blau war die Farbe der Freiheit, wieso fühlt er sich mit dieser Farbe im Gesicht nicht frei? Fühlte man sich gut, wenn man frei war, fühlt er sich gut? Nein, er fühlte sich nicht gut, Kohaku fehlte ihm, zumindest glaubte er das. Was sollte er ihr sagen. Ich bin nicht dein Beschützer, dazu habe ich keinen Grund. Ich habe zu gar nichts einen Grund. Kohaku ist der Grund. Vielleicht sehe ich in ihr, was er mir von mir erzählt hat. Ich werde nicht vergessen, was er alle gesagt hat, was er alles beschrieben hat. Sie sieht genau so aus, genau so verloren und alleine. Sie wirkt so zerstört, wie ich es bin, wirkt so alleine wie ich es bin. Sie darf sich nicht wehren, den scheinbar kann sie mit Worten um sich werfen. Wieder ein Blick zu ihr, dann an ihr Vorbei zu der Schaukel. Er war zu alt dafür und trotzdem ging er an ihr vorbei und setzte sich auf die zweite Schaukel, sah in den Himmel und suchte eine Wolke, die er nicht fand. Was sollte er ihr sagen? Er konnte ihr nicht sagen, war nicht in der Lage etwas zu sagen. Sein innerstes war in einem Zwiespalt. Das was sein Onkel ihm sagte, dröhnte in seinem kleinen Kopf und dann war da sein Freund, der von Liebe und Zuneigung sprach. Liebe, was war liebe? Er kannte nur den brennende Schmerz gepaart mit tiefer traue, die sich in ihm auftat, wenn er an seine Mutter dachte, daran dachte, wie sie blutend im Garten gelegen hatte. Dann war da sein Vater gewesen, wie er tot im Haus gelegen hatte. Er spürte die tränen in seinem innersten, hätte sie geweint, wenn es nicht Tag gewesen wäre. Die Nacht gehörte den Liebenden, nicht der Tag. Dir wird nichts passieren, versicherte er ruhig und nach einer halben Ewigkeit. Das konnte er sagen, weil die Kinder zu viel Angst vor ihm hatten, zu viel Respekt vor dem was er tat. Als er sich vor sie gestellt hatte, war sein Schutz auf sie über gegangen, ob sie es nun wollte oder nicht. Er hatte sich Respekt verschafft und niemand hatte seitdem seine Grenzen und Regeln gebrochen. Würden sie petzen gehen, mussten sie sich ihre Schwäche eingestehen und das würde keiner von ihnen tun. Kinder waren zu stolz um schwach zu sein. Seine Augen glitten wieder zu ihr herüber. Würde sie ihm noch eine Szene machen, würde sie ihn weiter an meckern und sich beschweren, konnte sie nicht froh sein ruhe zu haben? Es musste ihr schlecht gehen, vielleicht so schlecht wie ihm. Sie hatte keinen guten Start hier gehabt, aber sie wäre nun sicher, zumindest solange man ihn in der Nähe sah oder ihn in ihrer Nähe vermutete. Aber man konnte ihn nicht immer bei ihr vermuten, es sei den, er würde es klar stellen. Sollte er das tun? Sie wollte es scheinbar nicht, aber er hatte Kohaku auch nicht gewollt und jetzt, jetzt mochte er den Anderen, so kam es ihm zumindest vor. Sollte er das Verhalten seines Freundes einfach übernehmen und ihr nahe sein, auch wenn sie es nicht wollte? Es ist ihr Wille und wenn sie es nicht will? Ich werde wohl trotzdem auf sie aufpassen, sie kommt alleine nicht durchs leben. Ich kann mich an ihr messen, wenn sie stärker wird, kann sie einschätzen lernen. Ich könnte lernen wie stark so ein Jinchuriki wird und wie ich stärker sein kann als sie. Alles hat zwei Seiten, das sehe ich hier deutlich. Seien Hände fuhren sich locker durch das Haar, er strich es zurück und richtete sich die Mähne ein wenig. Er wirkte nicht zutraulich oder liebevoll, auch nicht besonders aufmerksam oder wachsam. Doch er bekam mit, was sie tat, was sie sagte und wie sei reagierte, auch wenn er nicht sehr viel damit anfangen konnte. Ab und an waren Menschen ihm ein Rätsel, er konnte nichts mit ihnen anfangen. War er froh von Kohaku zu lernen? Vielleicht ein wenig. Immerhin hatte sich sonst keiner so um ihn gekümmert, kümmerte sich seit seinem Akademiestart um ihn. Vielleicht vertrauter er ihm mittlerweile ein wenig, aus dem simplen Grund, dass er sich um ihn bemühte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDi Sep 10, 2013 6:08 am

Junko konnte es nicht beschreiben, aber es bereitete ihr irgendwie Panik, von dem Älteren angesehen zu werden. Seine ruhige Ausstrahlung verunsicherten die Grünhaarige. Sie kannte es, wenn die Akademisten rumschrieen, sie beleidigten und sich über sie lustig machten. Das konnte sie einschätzen. Wenn sie darüber sprachen, dann war es eher so, dass sie sich nicht trauten, die hand gegen die Jinchuuriki zu erheben. Aber bei Typen, die eher still waren, da herrschte eine gewisse Unberechenbarkeit. Und so war es bei dem Kaguya. Junko sah keinen Grund, warum Kai ihr unbedingt helfen musste. Was guckst du mich so dumm an? Was willst du?! Willst du dich jetzt auch noch über mein Aussehen lustig machen, ehh???, pampte die Jüngere gleich wieder und verschränkte abwehrend die Arme vor der Brust. Wenn dir irgendwas an meinem Aussehen oder meinem Charakter nicht passt dann bitte: Verschwinde doch einfach! Lass mich in ruhe, schrie sie sauer. Sie litt vielleicht auch unter Vorurteilen, aber ihr herumgezicke war eine reine Schutzmaßnahme davor verletzt zu werden. Es war sicherlich unfair aber das Leben war nicht gerade fair. Etwas finster und abweisend sah sie den Älteren an. Wie gesagt: Sie mochte es nicht mit so kaltem, ruhigen und distanzierten Blick angesehen und gemustert zu werden. Noch schlimmer fand sie es, dass der Kaguya nicht auf ihre Worte reagierte. Er schien irgendwas in sich hineinzudenken. Aber kein Wort glitt über seine Lippen. Hör auf alles totzuschweigen! Mach endlich die Klappe auf! Was ist der Grund, weswegen du dich eingemischt hast?! Was willst du?!, fauchte sie knurrend und verschränkte abwehrend die Arme vor der Brust. Sie konnte es auch nicht haben, dass der Kaguya so emotionslos ihr gegenüber auftrat. Wie sie es hasste, wenn die Menschen ihr gegenüber keine Emotionen zeigten oder eben nur dieser Hass und diese Ignoranz. Bei Hass und Ignoranz wusste sie, wo sie stand und was sie von ihren Mitmenschen halten konnte. Aber diese distanzierten, emotionslosen und Charakterstarken Menschen, die verunsicherten die Grünhaarige einfach. Sie wusste nicht, wie sie das sehen sollte und wie sie darauf reagieren konnte. Der Typ verunsicherte sie einfach. Kai schritt auf einmal einen schritt zurück und in Junko keimte die Hoffnung auf, dass der Ältere endlich gehen würde und sie alleine ließ, doch es war nicht so. Kai trat eben nur einen Schritt zurück und sein Blick wanderte in Richtung des blauen Himmels. Diese Ruhe des Rotäugigen, die er ausstrahlte, beunruhigte sie stark. In ihr wuchs wirklich der Drang wegzurennen. Nicht, dass sie dem Älteren irgendeine böse tat zutraute, aber sie fürchtete, dass sie dem Älteren irgendwann ansatzweise vertrauen würde. Denn auch wenn sie davon stark abgeneigt war, anderen zu vertrauen, so verschaffte sich der Kaguya ungewollt oder auch gewollt eine ganze Menge Pluspunkte. Auch wenn die Grünhaarige das nicht zugeben wollte. Tief innerlich, unter ihrer Fassade des Monsters, hatte sie sich gefreut, dass der Ältere ihr geholfen hatte. Es war für sie wie ein Wunder. Sie musste sich einmal nicht wehren. Ein anderer hatte das ganz einfach unternommen, ohne, dass sie um hilfe gebettelt hatte. Natürlich hatte sich die Grünhaarige gefreut. Sie wäre vielleicht sogar heulend und glücklich in Kais arme gefallen. Den Drang dazu besaß sie ehrlich. Dankbarkeit pur. Nur ihr Stolz verhinderte dies. Und wahrscheinlich auch die Furcht verarscht zu werden. Eine Weile lang hatte sie vorher nur gesprochen. Wobei es eher passste, wenn man sagte, dass Junko gezetert und gemeckert hatte. Die Jinchuuriki fürchtete schon, sie müsste sich mit sich selbst unterhalten. Doch das war dann letztendlich zum Glück doch nicht der Fall. Der Ältere erhob nun doch endlich die Stimme und zog damit die Aufmerksamkeit der Sanbijinchuuriki auf sich. Und während er sprach, musste sie innerlich schon zugeben, dass der Ältere eine angenehme Stimme hatte. Eine Stimme, der man irgendwie gerne zuhörte und eine Stimme, die in Junko irgendwie das Gefühl wachrief, sich in sicherheit und beschützt zu fühlen. Dennoch wollte sie sich keine Blöße geben und verschränkte die Arme vor der Brust. Du bist nicht mein Beschützer? Gut zu wissen... Was hast du dich denn dann eingemischt? Warum hast du mir dann geholfen? Hast du irgendeinen Auftrag mich in irgendeiner Art zu überwachen oder so n Mist?! Was soll das?, fragte sie etwas misstrauisch und blickte den Älteren etwas feindselig. Wenn du keinen Grund hattest, warum hast du dich dann eingemischt?!, fragte sie noch einmal. Du scheinst auch nicht gerade der Typ zu sein, der sich um das Wohl seiner Mitmenschen sorgt. Also was willst du von mir??, fragte sie sauer und missstimmt.
Sie wandte leicht den Blick ab und senkte leicht den Kopf, sodass ihre Augen durch ihre wirren Ponyhaare die Augen verdeckten. So sah sie auch nicht, dass der Ältere an ihr vorbei, zu der Schaukel herübersah. Sie zuckte etwas zusammen, als der Ältere sich in Bewegung setzte und an der Grünhaarigen vorbeilief. Sie riss ihren Kopf in die Höhe und verfolgte den Älteren mit ihrem Blick. Der KAguya setzte sich auf eine zweite schaukel, direkt neben die, auf der Junko bis vor wenigen Minuten noch gesessen hatte. Sie fühlte sich etwas unwohl. Kai hatte sie einfach Stehen lassen ohne ein Wort. Sollte sie sich jetzt neben den Älteren setzen oder gehen? Etwas verwirrt stand sie da und grübelte kurz darüber nach, was sie tun sollte. Letztendlich setzte sie sich neben den Anderen und blickte auf den Boden. Aus den Augenwinkeln betrachtete sie Kai weiter und sprach erst einmal nicht. Die ganze Zeit schwieg der Ältere und mit der Zeit fürchtete die Grünhaarige ihr ‚Gesprächspartner‘ sei verstummt. Urplötzlich, aus heiterem Himmel, erhob er seine Stimme und richtete somit die volle aufmerksamkeit der Akademistin auf sich. Wie bitte? Warum sagst du das? Wieso willst du, dass ich das weiß? Warum willst du ‚auf mich aufpassen‘?!, fragte die Grünhaarige etwas misstrauisch und begann leicht vor sich hin zu schaukeln.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDi Sep 10, 2013 10:06 am

Über ihr Aussehen lustig machen, wie kam sie darauf? Er hatte nicht gestarrt, vielleicht ein wenig, hatte sie eben gemustert, wie er so viele Leute musterte um sie einschätzen zu können. Obwohl es ihm nicht half, so gab es ihm doch Sicherheit. Jemanden zu mustern, zu sehen wie er reagierte gab ihm etwas Routine und diese Routine hatte ihn durch jeden Tag hindurch getragen. Er schüttelte den Kopf, als sie davon sprach, das er sich nun lustig machte, jedoch nur einen Hauch, hatte sie es überhaupt gesehen? Er sah auf ihre Arme,sah den Widerwillen in ihrer Haltung, wie sie sich alleine mit den Armen gegen ihn sperrte. Eine Zeit lang hatte er es auch so gemacht wenn er abends im Bett gelegen hatte. Sich selbst zu halten gab einen Hauch von Sicherheit, eine Idee davon, wie es sein könnte, wenn man in den Arm genommen wurde. Dieses Mädchen hätte man auch in den Arm nehmen müssen, doch so etwas konnte er nicht, würde er nicht tun. Er mochte Menschen nicht, mochte ihre Lügen nicht und die Märchen, welche sie so gerne erzählten. Natürlich sah er, dass sie nun mehr Angst vor ihm hatte, Angst davor, dass er ihr jetzt in den Rücken sprang, aber das hatte er nicht getan und das würde er auch nicht tun. Er war mit dem Messer im Rücken groß geworden, mit den Lügen und Intrigen seiner Verwandtschaft. Sein Onkel hatte sich wie eine Axt im Wald benommen, sein Großvater war zu keinem Zeitpunkt besser. Immer hatten sie versucht seine Mutter zu beeinflussen. Jeden Tag hatte er gesehen, wie sie abgekämpft durch die Wohnung gegangen war. Jeden Tag war es schlimmer geworden, anstrengender für sie und seine Vater. Sie ist alleine, sie ist scheu und sie ist verbissen. Sie ist wie ich, nur viel lauter. Und laut war sie im Vergleich zu ihm wirklich. Wo er ruhig und besonnen sprach so, dass sie es verstehen konnte aber sonst niemand.Kohaku ist der Grund, mein Onkel ist der Grund, deine Einsamkeit ist der Grund. Es gibt so viele Dinge wieso ich es getan habe und gleichzeitig, habe ich keine Antwort, so wie ich selten eine Antwort habe. Was muss sie auch so schreien und mich ankeifen? Welches Problem hat sie damit sich zu bedanken? Sie gibt sich doch schwach, wenn sie so auf der Schaukel sitzt und nichts tut, während die Anderen über sie reden. Hätte sie ausgeharrt, wenn man sie angegriffen hätte? Ich kann sie schlecht Fragen, ich mag es nicht neugierig zu sein. Ich will nichts. Sagte er schließlich auf ihre Frage hin. Denn er wusste nicht, was er selbst wollte, weil er keine eigenen Ziel hatte, weil man ihm keine eigene Meinung gestattet hatte. Meinung, was mochte er, wieso tat er dies? Er hatte nicht den Auftrag sie zu überwachen, vielleicht ein wenig durch seinen Onkel, aber was kümmerte ihn sein Onkel? An einigen Tagen war es mehr, an anderen weniger, es kam auf die Situation an, in welchen er sich an seinen Onkel erinnerte und auf ihn hörte. Sie war noch immer sauer, war noch immer böse auf ihn. Es konnte ihr doch egal sein, warum er es getan hatte, sie sollte sich freuen nie wieder belästigt zu werden. Er gab ihr keine Antwort auf die Frag, saß nur auf seine Schaukel und sah sie an, sah wie sie zu überlegen schien und dann auf die Schaukel zuging, sich setzte. Sie reagierte recht stark auf seine Worte, stellte wieder unzählige Fragen. Warum er sagte, das ihr nichts passieren würde, warum er wollte, dass sie es wusste. Wieso habe ich es ihr den gesagt? Vielleicht will ich, dass sie sich sichere fühlt, dass sie sich nicht mehr alleine fühlt. Mit Kohaku fühle ich mich auch nicht mehr ganz so alleine, auch wenn ich ihn auf Abstand halte, will ich das an sie weiter gebe? Vielleicht will ich das. Ihre Fragen geisterten noch immer in seinem Kopf herum, während er sah wie sie begann zu schaukeln. Er blieb still sitzen und sah ihr ein wenig zu. Das Haar wippte hin und her und als er sich um blickte, sah er den Abstand der Anderen. Klug konnten sie ab und an doch sein, so schien es. Seine Augen wanderte über den Hof und er setzte nun zu einer Antwort an. Es soll so bleiben. Sagte er nun und meinte damit den Abstand der Anderen. Sie beide hatten Ruhe, wurden nicht bedrängt, ernteten keine Kommentare von anderen. Sie konnte in ruhe schaukeln und er blieb einfach hier sitzen, wie ein Zeichen, wie ein Symbol. Sie sollte alle von ihnen beiden fern bleiben. War sie sich bewusst, dass es an ihm lag, würde sie nun verstehen, wieso er es getan hatte? Vielleicht sieht sie es, wenn sie sich umblickt, vielleicht versteht sie, dass es gut für sie ist. Besser alleine und in Ruhe, als alleine und geärgert werden. Wenn sie Abstand zu ihnen hat, kann sie sich alleine entwickeln, alles aus einer ruhigen Perspektive sehen. Wenn sie trainieren kann, dann wird sie stark, körperlich und geistig. Irgendwann steht sie über den Dingen, so wie ich über den Dingen stehe. Wurde er gerade überheblich? Er hätte kein Problem damit gehabt gegen all diese Kinder anzugehen, zu zeigen was er konnte, zu zeigen wie stark er war. Er spielte nicht wie die anderen herum, sondern er trainierte um sich selbst etwas zu beweisen um seinem Onkel zu beweisen, dass er stark sein konnte, ohne immer auf ihn zu hören. Kohaku hatte gesagt, dass er leben müsste, für sich und nicht für seinen Onkel. Für wen sie wohl lebte, oder für wen sie leben wollte. Hatte sie Ziele, im Gegensatz zu ihm? Er ging nicht davon aus, das dem so war. Sie wollte einfach nur hier sein, vielleicht Kontrolle über ihr Anderes ich bekommen. Er konnte sich einen Biju nicht vorstellen, konnte die Macht noch nicht begreifen, die sie in sich trug. Wenn er sie so sah mit ihren grünen Haaren, dann konnte er nicht an ein Monster denken. Du siehst nicht aus wie ein Monster, sagte er vollkommen aus jedem Zusammenhang. Sie sah einsam aus, verlassen und traurig. Monster waren groß, mächtig und grausam, sie erinnerte an ein Häufchen Elend, auch wenn sie etwas ungezwungener auf auf der Schaukel saß.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDi Sep 10, 2013 10:26 pm

Das war Junkos schwäche. Sie schätzte von ein paar bösen Seelen auf alle anderen. Und so beschuldigte sie ihren neuen Bekannten auch mit irgendwelchen Vorwürfen, nur, weil sie es nicht anders kannte. Im Grunde... war sie dann nicht genauso wie die Kinder, die sie so verabscheute?Das brachte sie ins Grübeln. Sie senkte leicht den Blick und schüttelte den Kopf um nicht in selbstmitleid zu versinken. Ich... es...es tut mir leid... D-Das war nicht fair von mir..., nuschelte sie kleinlaut und zuckte bei ihren eigenen Worten einfach zusammen. Sie hörte sich selbst gerade echt fremd an, war das möglich? Das war das erste Mal, dass sie einen Fehler zugab... Freiwillig vor einem anderen, den sie kaum kannte. Das war doch komisch. War sie jetzt so schwach geworden, nur weil der Kaguya ihr geholfen hatte? Dann war es das erste mal, dass sie schwäche zeigte. Und irgendwie fühlte sie sich in Kais nähe sicher. Sonst hätte sie diese worte eben nicht ausgesprochen. Vorsichtig hob die Grünhaarige ihren Blick und sah zu dem anderen, während sie ihn etwas unsicher musterte. Trotz seines jungen alters sah er schon sehr stark aus. Sie fragte sich echt, wie es sich anfühlte von einem anderen mal irgendwie Verständnis und Anerkennung zu bekommen. Irgendwie wuchs bei dieser Erkenntnis auch die sehnsucht nach einer umarmung... Schnell schüttelte sie den Kopf und versuchte diesen, doch in ihren Augen ziemlich wirren, Gedanken aus ihrem Verstand zu verbannen. Ich verstehe dich aber nicht... Es macht in meinen Augen keinen Sinn, dass du hier bist... Ich meine in meiner Nähe... Warum fürchten dich die anderen so sehr wie mich? Du bist kein Monster, so wie ich..., hauchte sie nun etwas neugierig und irgendwie auch verwirrt. Manchmal, wenn sie zu lange in der Nähe der Dorfbewohner oder auch ihrer Familie war, dann begann sie gerne mal von sich als ein Monster zu sprechen, auch wenn sie wusste, dass sie keines war. In ihren Gedanken war es manchmal gar nicht so übel ein so genanntes Monster zusein. Doch irgendwie veranlasste der Kaguya gewollt oder ungewollt die kleine Jinchuuriki zum Nachdenken. Vielleicht war sie ja doch kein Monster. Vielleicht war sie ja etwas ganz besonderes? Ob sie wollte oder nicht...während sie hier saß und ihren Nachbarn musterte fielen ihr immer auffälliger Gemeinsamkeiten und Unterschiede zueinander auf. Kai wirkte körperlich stark und mächtig, während sie von außen eher zierlich und zerbrechlich wirkte. Aber sie beide wurden von anderen als Monster gesehen. Sie hatten beide so ziemlich ähnliche erfahrungen... vielleicht. Aber Kai war stiller und vorsichtiger als sie. Sie war zwar auch vorsichtig, aber wenn sie unsicher wurde, dann überspielte sie diese mit lautem geschrei. Aber war das nicht gerade erst schwach? Rumgeschreie um zu überspielen, dass sie Angst hatte? Es war ihr einfach zu kompliziert. Aber es sollte noch komplizierter werden. Ich verstehe es nicht... Wenn du etwas totschweigst, sagst du mir mehr als wenn du auf Fragen antwortest... Wie kommt das?, fragte sie verwirrt. Es war wirklich so. Die worte des Kaguyas verwirrten sie nur, während seine Haltung ihr irgendwie alles zu sagen schien. Das war doch verhext. Um sichg etwas zu beruhigen und abzulenken schaukelte sie etwas. Sie genoss den Wind, der durch ihre Haare wehte und genauso mochte sie es auch die akademiekinder in weiter Ferne zu sehen. Doch Kai erhob noch einmal seine Stimme. Sofort wandte sich der Blick zu dem Älteren und sie stoppte sofort ihr Geschaukel- Als sie mit den Füßen den Boden striff, stemmte sie ihre Füße leicht in diesen und versuchte so die schaukel in ihrer Bewegung zu hemmen und zum Stoppen zu bringen- Als das geschafft war, blickte sie Kai mit ihrer vollen Aufmerksamkeit an- was meinst du? Was soll so bleiben? Ich versteh nicht was du meinst..., sagte sie anfangs doch dann bemerkte sie seinen Blick, der über den Hof wanderte. Sie brauchte nicht lange um sich ihre Frage selbst zu beantworten- Achso... das meinst du... es wäre zu schön, wenn es wirklich so bleiben würde... Aber bald kommen sie wieder an... Denke ich mal... Vielleicht....wahrscheinlich bist du der Grund, dass sie so weit weg sind? Immerhin hast du ihnen ja die meinung gegeigt... Ich danke dir... Wie heißt du?, fragte sie nun etwas aufgeschlossener und auch etwas lockerer. Ihr blick wanderte genauso wie Kais, durch die Umgebung des Hofes und es war ein seltenes Bild für die kleine Akademistin. Noch nie hatte sie so sehr ihre Ruhe gehabt wie jetzt. Und das verdankte sie einzig und allein dem Jungen, der gerade neben ihr auf der Schaukel saß. Kaum dachte sie an diesen Jungen, schon hatte dieser wieder den Blick der sanbijinchuuriki im Nacken. Ein schüchternes und unsicheres Lächeln bildete sich auf dem gesicht der Jüngeren, während sie sich in ihrem Kopf zusammenreimte, wie sehr der Kaguya ihr in nicht mal fünf Minuten geholfen hatte. Stumm erhob sie sich und blickte zu dem Älteren herunter. Dadurch, dass sie stand und er saß, war sie ein paar Zentimeter größer als er. Würde er aufstehen, dürfte sie stolz zu dem Kerl aufsehen. Sie wollte ihn um etwas bitten, doch sie traute sich nicht, den Älteren noch weiter zu nerven. Deswegen ergriff die Jüngere etwas schüchtern und still die Hand des Älteren und zog ihn mit sich. Weit weg, noch weiter von den anderen Akademisten weg. Und scheinbar wurde ihr Verschwinden nicht bemerkt. Keine Blicke verfolgten sie und auch das war neu für die Grünhaarige. Sie suchte eine kleine Stelle, wo die beiden alleine waren, wo niemand sie sah und sich nicht das maul zerreißen konnte.vDiese Ecke fand Junko etwas versteckt hinter dem Akademiegebäude. Es gab dort einen schmalen Abstand von der Hauswand zu der Mauer, die das Akademiegebäude einzäunte- Es war ein ungefähr ein Meter breiter Spalt, also breit genug, dass zwei kleine Kinder dort sich verstecken konnten. Natürlich wollte sich die Jüngere entschuldigen. Immerhin hatte sie den Älteren ohne sein einverständnis mitgezerrt, doch sie wagte es nicht, ein wort zu sprechen, während sie noch seinen Blick spürte. Deswegen tat sie etwas, wonach sie selbst sich schon lange gesehnt hatte, zumindest seit dem Tod ihres Vaters. Stumm fiel die Kura Kai um den Hals. Nicht in etwa so wie ein verliebtes Ehepaar, das sich umschlang, sondern eher wie eine kleine Schwester sich schutz in den Armen ihres großen Bruders suchte. Ihr ganzer Körper zitterte und sie fürchtete sich mehr denn je. Denn woher sollte sie wissen, wie Kai reagieren würde? Er könnte sie wegstoßen, sie beleidigen, sich über sie lustig machen und und und. Aber vielleicht, konnte er es auch einfach zulassen? Vielleicht würde er es auch genießen? Diese unwissenheit machte die kleine wahnsinnig und bereitete ihr auch noch mehr Kummer, weswegen die kleine Grünhaarige leise schniefte. E-es tut mir leid... Aber ich... Du bist so warm..., schniefte sie leise und drückte ihr Gesicht in Kais brust und krallte sich mit ihren Händen schutzsuchend in seinen Rücken
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMi Sep 11, 2013 1:03 am

Er horchte auf, als sie sich entschuldigte. Was hatte er nun wieder getan, eher was hatte sie getan? Sein Onkel schrie auch immer, wenn ihm etwas nicht gefiel, er war daran gewöhnt, er erkannte darin kaum ein wirkliches Problem. Ich bin an so vieles gewöhnt, so viele lieblose Gesten und Augenblicke. Es gibt nur schwarz in meinem Leben, da ändert auch ihr Geschrei nichts dran, vielleicht verstärkt ihr Geschrei ja nur die Erinnerung an meinen Onkel, ich weiß es nicht. Es war nicht so, dass er keine Lust mehr hatte zu leben. Er sah sich als ein Realist und aktuell war eben alles schwarz und wenig farbig oder froh. Seit dem Tod seiner Eltern hatte er es nicht mehr gewagt sich über etwas zu freuen oder Freude seinem Onkel gegenüber zu äußern. Er durfte es nicht, denn alles schien ihn schwach zu machen, dabei war er ein Kind von zehn Jahren. Wieso sollte man in diesem Alter schon stark sein, reif wirken und sich benehmen? Kind konnte man nur einmal sein und man nahm es ihm seit fünf Jahren. Er fühlte sich erwachsen, zu alt für seine Umgebung und viel zu einsam. Was ist schon fair? Als sie den Kopf wieder hob, trafen sich ihre Augen und er konnte sich ein winziges schmunzeln nicht verkneifen. Es wirkte mehr wie ein Zucken seiner Mundwinkel, aber es war da, war sichtbar und zwar für den Bruchteil einer Sekunde. Für ihn war sie ein Kind. Sie verstand ihn nicht, wie auch, wenn er sich selbst kaum verstand. Die Frage war doch alle mal berechtigt. Ich habe seit meinem Onkel keine Angst mehr. Angst hat doch nur wer am leben hängt, oder nicht? Diese ganzen Kinder haben Eltern, die sie glücklich machen und niemand macht mich glücklich. Glück, was ist das? Es fühlt sich an wie eine verblasste Erinnerung und die tut verdammt weh. Ein Stechen machte sich in seiner Brust breit, als würde man ihm sein Herz zerreißen. Er verdrängt das Bild seiner Mutter, das so schwach war ein verlaufenes Gemälde. Immer schwächer wurden die Erinnerungen und irgendwann wären sie wohl verschwunden. Heute sollte aber nicht das seine Sorge sein, sondern vielmehr das Mädchen, oder nicht? Sie erklärte, dass er kein Monster sei, für sie nicht, aber für andere. Er zuckte einfach nur mit den Schultern. Was sollte er sagen? Einige hielten seinen Onkel auch nicht für ein Monster, doch für ihn war dieser Mann grausam. Man war nur das, was Andere in einem sahen und er selbst sah in ihr kein Monster und in sich selbst? Kohaku sagte ihm oft, dass er nur ängstlich war, also glaubte er das. Kein Monster für die beiden, aber für Andere. Ja das Leben war nicht fair, sonst hätte man ihm wohl kaum die Eltern genommen. Es ist nie fair etwas zu verlieren, aber das wird wohl auch in der Sichtweise eines jeden liegen. Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, sprach sie davon, dass er etwas totschwieg. Wer tat das nicht? Würde sie dieses gebrochene Herz sehen, die zerstörte Persönlichkeit, vielleicht würde sie sein Schweigen dann besser verstehen? Seine Füße zogen ein paar Linien in den staubigen Boden. Woher sollte er wissen, wieso sein Schweigen ihr half? Was wusste er schon, er war niemand in dieser Welt, war nur ein kleines Kind, dass eine Fremde geschützt hatte und in eine Schlägerei geraten war. Er saß noch immer selbstischer auf der Schaukel, hielt die Füße jedoch still, sowie seinen ganzen Körper. Sollte er wieder mit den Schultern zucken? Es würde nichts bringen, außerdem sagte sie, dass Schweigen besser sei, als irgend ein Wort. Für seinen Onkel war Schweigen immer Zustimmung gewesen, weil er dann gesehen hatte und immer noch sah, wie er folgte. Dieser kleine Junge konnte kaum mehr als nichts sagen, denn ihm wurden Worte verboten, die nicht denen seines Onkels entsprachen. Wie sollte er sich ausdrücken, er war unfähig ihre Fragen zu beantworten, selbst wenn er es wirklich gewollt hätte. Doch er war nicht zum reden erzogen, eher zum schweigen. Er war nicht so unsicher wie sie, dass hatte man ihm ausgetrieben Stück für Stück, Nacht für Nacht in der er gehungert hatte. Kannte sie es auch so? Wohl kaum, denn sie sprach mehr als er, viel mehr als er die letzten Tage gesprochen hatte, vielleicht hatte sie sogar so viel gesprochen wie er in einer Woche zustande brachte. Ihn fragte ja niemand nach seiner Meinung. Ich könnte ihr nichts sagen, nicht mal meine Lieblingsfarbe, geschweige denn was ich gerne esse. Da gibt es nichts, dass ich mag, oder? Sie hat es bemerkt. Wäre auch schwer zu übersehen, dass sie alle von uns weg stehen, praktisch am Rand dieser Akademie. Sie werden weg bleiben, versicherte er auf ihre Frage hin und nickte. Ja er war der Grund und er würde immer der Grund sein, wenn sie die nächsten Tage in die Akademie kam. Ihm war nicht aufgefallen, dass sie keinen Namen für ihn hatte, er aber einen für sie. Als er aufsah schien es, als würde sie ihn beobachten. Er sagte auch hierzu nichts, nur seinen Namen. Kaguya, Kaguya Kai. War er stolz auf diesen Namen? Wohl kaum. Aber er war eben sein Erbe und würde seine Eltern nie verleugnen. Irgendwie brachte sie ihn immer wieder dazu, an sie zu denken.
Ein Schatten legte sich über ihn, doch sein Kopf war noch bei seinen Eltern, wieder bei seiner Mutter. Er bemerkten ihren Blick nicht, erkannte nichts von ihrer Forderung. Erst als sie seine Hand ergriff wurde er stutzig. Er lies sich aufziehen, stolperte ein wenig hinterher. Was soll das, was will sie von mir, wo will sie hin. Ich – Mutter hatte mich das letzte mal an der Hand – Mutter, wo bist du? Er stolperte weiter hinter ihr her, fühlte sich zu seltsam um etwas zu tun, war zu überfordert um etwas zu tun. Sein Onkel hatte ihn nie an die Hand genommen. Er war es nicht gewöhnt berührt zu werden, hatte vergessen was menschliche Nähe war. Kohaku hatte es nie gewagt ihn anzufassen. Ihr Hand war ungewohnt warm und als sie stehen blieb, zwischen Mauer und Akademie gedrängt, war er noch immer verwirrt. Seine Augen fixierten die Stelle an der ihre Hand lag. Warm, sie war einfach nur warm. Wie angewurzelt stand er da, sah ihre Hand an und dann wollte er zu ihr sehen. Doch sie entzog sich seinem Blick, als sie sich an ihn klammerte, ihren Kopf an seiner Brust vergrub und das wirre Haar ihr Gesicht verschlang. Er war wortlos, fassungslos vollkommen regungslos. Es dauerte mehrere Sekunden bis er sich bewusst wurde, was sie da tat. Anspannung wich in seine Glieder, er schien zu verkrampfen. Er war es nicht gewohnt, sie schien ihn schon fast mit dieser plötzliche Nähe zu ersticken. Nur schwer gelang es ihm ruhig zu bleiben, so wie es ihm schwer fiel nicht zu weinen, wenn sein Onkel schlecht über seine Mutter sprach. Ein Atemzug, der Zweite war tiefer und sie klebte noch immer an ihm. Ihre Hände gruben sich in seinen Rücken, taten ihm jedoch nicht weh. Schmerz hatte er zu ignorieren gelernt. Ihre Worte drangen nur leise an sein Ohr, fast schon wie ein Hauch. Sie war ein wenig kleiner als er, passte wirklich gut an seine Brust, vielleicht lag das an dem Altersunterschied. Wenn er sie so ansah, dann fühlte er sich seltsam. Sie wirkt so einsam und zerbrechlich wie ich. Nur sie zeigt es nach außen, ich kann es nicht, darf es nicht. So dringend braucht sie also meinen Schutz, auch wenn sie eben so gemeckert hat. So zerstört sieht es in ihr aus, dass sie sich mir an den Hals wirft, gerade mir. Dabei habe ich nichts getan, nur gesagt das die Anderen gehen sollen. Zaghaft legte er ihr die Hände auf den Körper, eine leicht an ihren Kopf, die Andere auf Höhe der Schultern. So hatte seine Mutter ihn immer in den Arm genommen, wenn er geweint hatte. Vielleicht tröstete es das Mädchen, so wie es in früher immer getröstet hatte. Ist ok, sprach er ruhig und mit fester Stimme. Er hatte diese Sicherheit nicht, nicht in sich selbst. Es war nur das, was er seinem Onkel immer vorspielte. Es war kein spielen mehr, vielmehr die traurige Wahrheit. Zögerlich strich er ihr das wirre Haar glatt und fühlte sich so fremd, wie bei seinem Onkel. Auch wenn sie warm war, auch wenn sie ihn ein wenig an seine Mutter erinnerte, so kam doch kein richtiges Hoch in ihm auf. Sie ist so einsam, so alleine. Verlassen in so einem großen Dorf. Warum will Onkel, dass ich stärker bin als sie, sie ist emotional zerstört, einsam. Sie wird nie eine Gefahr, nicht für mich, wenn sie sich weiter so an mich klammert. Er sah sie mit seinen roten Augen an, lies sie ein wenig dort wo sie war. Wie lange sie so an ihm hing, konnte er nicht sagen. Doch irgendwann packte er sich vorsichtig an den Schultern und schob sie eine handbreit von sich weg. Seine Augen musterten sie ruhig und berechnend, auch wenn er nicht über etwas nachdachte. Was war mit ihr los? Alles gut? fragte er ruhig, wartete auf eine Antwort und lies sie dann wieder los, damit sie, wenn sie eben wollte, zurück an seine Brust sinken konnte. Er fühlte sich selbst nicht warm, vielmehr etwas überfordert und verwirrt. Sie schien warm zu sein und hatte ihm ein wenig Wärme gegeben, die seine Mutter sonst immer an ihn weiter gegebene hatte. Aber seine Mutter war nicht mehr hier, stattdessen war nun eben sie hier und etwas neugierig war er ja schon auf ihre weiteren Reaktionen. Würde sie sich nun bei ihm ausweinen oder erneut meckern und sagen, dass er sich darauf nichts einzubilden brauchte? Worauf sollte er sich auch etwas einbilden? Sie war ein verwirrtes Mädchen, dass sich in seine Arme gerettet hatte und sie konnte umschwenken, sofort umschwenken. Er konnte hoffen, dass sie es nicht tun würde, eine weiter übereifrige Aktion würde ihn wohl noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen. Er wirkte jetzt schon etwas desorientiert und angespannt. Er strahlte es nicht aus, aber innerlich wirbelte etwas durch seine Gedanken. Er stand wohl etwas starr, wie zu einer Figur geformt, geschnitzt wie aus dem Knochen eines Küntlers. Seine Hände hingen locker an seinem Körper herab. Er wollte und konnte sie nicht wieder an sich ziehen. Jede Sekunde ohne diese Wärme schien ihm seltsam. Ob man es in seinen Augen lesen konnte? Er glaubte nicht daran. Kai blickte sie wieder an, einfach so ohne böse Absicht, ohne einen bösen Blick. Er strahlte immer noch diese Ruhe aus, Sicherheit und er schien ein wenig wie ein uralter Baum. Fest verwurzelt in der Erde, ohne die Angst jemals umzufallen oder entwurzelt zu werden.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMi Sep 11, 2013 7:00 pm

Normalerweise wäre es ihr sicherlich peinlich gewesen sich zu entschuldigen. Und wenn es ihr nicht peinlich gewesen wäre, dann hätte sie eher Angst gehabt, dass der Kaguya sich über sie lustig gemacht hätte. Aber je länger sie in seiner Nähe war, ihn ansah und sich an seine Nähe gewöhnte, umso mehr wurde ihr klar, dass Kai nicht der Typ Mensch war, der sich über die Grünhaarige lustig machte. Ganz im gegenteil. Sie war sogar der Meinung, dass Kai im Moment der Einzige war, der wirklich nur gutes für die Jinchuuriki wollte. Und auch wenn er nicht plapperte wie ein Wasserfall, so verstand sie ihn trotzdem. Das dachte sie zumindest. Denn sie ahnte irgendwie, was in dem Kopf des Älteren vorging. Zwar war sie sich immer nicht sicher, aber wenn er dann mal etwas sagte oder etwas bestimmtes tat, dann bestätigte sich eben Junkos ahnung. Es war für sie selbst auch ein Wunder. Sie hatte eben die Menschenkenntnis eines Einsiedlerkrebses. Sie hatte noch nie, mal abgesehen von ihrem Vater, mit jemandem länger als eine Minute gesprochen. Wenn überhaupt und nun war er hier. Kai war hier, lief nicht weg, zeigte keine abneigung, beleidigte sie nicht, sondern stand ihr bei. Wollte er das? Oder war das einfach nur ein netter Nebeneffekt für die Grünhaarige?`es war ihr egal. Sie war froh, jemanden zu haben, der sie nicht als Monster sah. Das hatte er ja immerhin selbst gesagt. D-Du?, fragte sie nun etwas kleinlaut und blickte ihn etwas besorgt an. Stimmt irgendwas nicht mit dir? Hast du irgendwelchen Kummer? Ich meine... Ich kann keine Gedanken lesen... Aber du wirkst so nachdenklich..., meinte die Grünhaarige etwas neugierig und harkte vorsichtig nach. Sie wollte ihn nicht verärgern. Ganz im gegenteil, das lag ihr fern. Doch auch wenn sie froh war den Älteren alleine durch seine Gestik und Mimik zu verstehen, so wollte sie trotz allem Kai kennenlernen und normal mit ihm sprechen. Er war zwar nicht der Gesprächigste, doch sie hoffte, dass sie diese karge Art in ihrer Gegenwart verschwinden würde. Sie wollte, dass er sich öffnete und ihr vertraute. Aber das würde sie sich wohl erarbeiten müssen. Und das würde sicherlich schwieriger werden, als die Grünhaarige es hoffte. Kannst du mir etwas von dir erzählen? Bitte? Du bist der Einzige, der mit mir spricht. Normal spricht... bitte ich möchte nicht von dir als Fremden denken...Ich möchte dich kennenlernen..., hauchte sie etwas ‚schwächlich‘, bettelnd und auch vielleicht etwas weinerlich. Sie stellte es sich so schön vor, sich mit Kai anzufreunden, mit ihm zu trainieren und mit ihm viel Zeit zu verbringen. Das war ihr neuer Wunsch. Stellte sich eben nur die Frage, ob Kai verständnis dafür zeigen würde und auch das selbe dachte wie die Grünhaarige. Aber vielleicht nervte sie ihn ja jetzt schon mit ihrem weinerlichen Gehabe...? Große Klappe nichts dahinter und so? Vielleicht... Doch dieser Junge war im Moment wirklich ihr einziger Lichtblick um aus der einsamkeit zu entfliehen. Und vielleicht nicht nur sie... vielleicht half sie dem Kaguya ja auch aus der Einsamkeit. Okay, er hatte noch den Natsu, aber erstens wusste sie das nicht und zweitens erhoffte sie sich, dass der Kaguya bei ihr auftauen würde. Sprich gefühle zeigte, sich ihr anvertraute und ihr auch Vertrauen schenkte. Etwas peinlich gerührt senkte sie den Blick und malte schüchtern kleine Kreise in den staubigen Boden. Es tut mir leid, wenn ich so nen jämmerlichen Eindruck mache... Aber ich weiß nicht. Ich fühle mich gerade jetzt wohl. Es ist vielleicht Kinderkram... aber es ist mir vollkommen fremd gewesen...mit jemandem zu sprechen, als wäre es das Normalste von der Welt., sagte die Grünhaarige etwas schüchtern und blickte von dem Boden wieder auf und musterte den Zehnjährigen wieder. Kai... Was sind denn deine Meinungen vom Leben? Was denkst du über deine Vergangenheit?`Was planst du für deine Zukunft? Was hast du für Ziele? Es geht mich nichts an... Aber du wirkst so, als würdest du alles in dich hineinfressen... Ich möchte mich bedanken ujnd mich nützlich machen... Ich möchte gerne für dich da sein, so wie du für mich... Verstehst du? Du hast mir so geholfen und mir zugehört... Ich möchte mich erkenntlich zeigen..., hauchte die Jüngere ehrlich. Das waren nicht gerade die Gesprächsthemen für zwei kleine Akademisten, dochdas schoss der Jüngeren gerade durch den Kopf. Sie wollte sich erkenntlich zeigen und dem Anderen wirklich ehrlich und aufrichtig zeigen und sagen, wie dankbar sie ihm war. Vielleicht wollte er das nicht. Vielleicht wollte er einfach seine Ruhe, doch wenn er seine Ruhe haben wollte, dann hätte er der Jinchuuriki doch nicht helfen müssen. Sie verstand es nicht. Sie wollte für den Älteren da sein und ihm helfen, doch er machte nicht den eindruck es zu wollen. Vielleicht bildete sie sich da auch etwas ein? Sie wusste es nicht. Aber ein leichtes Lächeln bildete sich auf den Lippen der Sanbijinchuuriki, als Kai ihr versicherte, dass die Beiden vor den Anderen Kindern ihre Ruhe haben würden. Für heute? Für jetzt? Oder für immer? Zu gerne hätte sie weiter gefragt, doch sie ließ es bleiben. Denn sie war sich sicher, würde noch einmal irgendjemand ihr zu nah kommen, dann würde Kai ihr sicher wieder helfen. Denn einen Grund, warum er ihr geholfen hatte, fand sie nicht. Aber irgendeinen Grund musste der Junge doch gehabt haben. Nur welchen...? Das war eben die Frage. Von Kai würde sie wahrscheinlich keine Antwort bekommen. Kai stellte sich dann auf ihre Bitte hin vor und sofort lächelte sie ihn an. Kaguya? Ist das nicht der Knochenclan?, fragte sie ohne nachzudenken, schlug sich dann aber schnell auf den Mund. Tut mit leid! Knochenclan klang etwas abwertend. Das war nicht so gemeint..., nuschelte sie entschuldigend, lächelte dann aber vorsichtig. Es freut mich riesig dich kennenzulernen, Kai-san... Ich heiße Junko, lächelte sie leicht. Was brauchte sie ihren Nachnamen? Er tat eh nichts zur Sache. Es war ja nicht mal ihr echter. Und den Namen ihres Stiefvaters annehmen? Sie war doch nicht bescheuert! Sie war froh, dass man sie nicht mit diesem Penner in verbindung brachte. Kai war besser als sie. Er verleugnete seine Abstammung nicht. Nicht seinen Vater und auch nicht seine Mutter. Was tat Junko? Genau das gegenteil. Sie verleugnete ihre Mutter und ihren Stiefvater und ebenfalls ihren leiblichen Vater. Doch würde ihn sowieso nichts mehr ins Leben zurück holen. Sonst hätte Junko alles versucht.
Dann aber hatte Junko einfach Kais Hand ergriffen und ihn hinter sich hergezerrt. Sie war froh, dass der Ältere sie nicht wegstieß, beiseite schupste oder sich losriss. Nein er folgte ihr brav, stolperte ihr sogar regelrecht hinterher. Und genauso wurde sie auch nicht weggestoßen, als sie dem Kaguya um den Hals fiel. Er wurde nicht wütend, sagte nichts... stattdessen schien er noch stiller zu sein,... und eben ziemlich verwirrt über das tun der Akademistin zu sein. Und das wollte sie eigentlich nicht. In ihrer Umarmung rührte er sich nicht. Er bewegte keinen Muskel, rührte keinen Finger, fast so als stünde er unter Schock. Oje... hoffentlich bekam er von weibern und umarmungen keine epileptischen Anfälle pder sowas. Doch gerade als sich die Grünhaarige lösen wollte um sich nach dem Wohl des Älteren zu erkundigen, spürte sie schon eine Hand auf ihrem Kopf. Sie hörte seine ruhigen Worte und das brachte sie sich leicht von Kais Brust zu lösen und zu ihm aufzusehen. War er echt nicht sauer? Scheinbar nicht, denn nichts fand sich in seinen Augen. Doch leicht schlossen sich die Augen des grünhaarigen mädchens als sie die angenehme Hand des kaguyas in ihrem Haar spürte und fühlte wie er ihr durch die Haare strich. Entspannt lehnte sie sich an ihn und wirkte vollkommen entspannt und friedlich. Doch so sehr sie es auch genoss, alles schöne hatte einmal ein Ende. Und dieses ende trat ein, als Kai an de Schultern der Neunjährigen Griff und sie leicht auf abstand drückte. Eine verständliche Geste... Aber er tat es nicht in hektik und mit Kraft sondern er löste sie fast schon vorsichtig von sich. Also grob war etwas anderes. Auf seine Frage hin nickte sie nur kurz und sah peinlich gerührt auf den Boden. J-Ja... alles gut... Und danke..., nuschelte sie leise.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMi Sep 11, 2013 11:33 pm

Hätte er gewusst, dass sie Angst hatte ausgelacht zu werden, hätte er wohl noch weniger verstanden, als er aktuell Verstand. Er fand seit Jahren nichts mehr lustig oder amüsant. Sein Onkel hatte ihn früher ausgelacht und er war beschämt gewesen, ohne zu wissen wieso. Noch heute hatte er Probleme mit dem Gelächter seines Onkels, Angst vor der Stimme des Mannes. Es war wie ein Messer in seinem Herz, wenn er lachend von seiner Schwäche gesprochen hatte. Er war aufgezogen worden, wieso sollte er so etwas weiter geben? Er kannte doch diesen Schmerz, kannte diesen Frust, nichts dagegen tun zu können. Er würde nie weiter geben, was er von seinem Onkel bekommen hatte. Auf die ein oder andere Art tat er es trotzdem. Denn wer keine Liebe erfuhr und Angst hatte sich selbst zu vertreten,d er konnte seine Gefühle kaum äußern, denn man hatte ihn so verschmäht, seine Probleme mit Füßen getreten. Er würde die Probleme eines anderen nie mit Füßen treten. Vielleicht war er deswegen zu ihr herüber gegangen, um zu verhindern, dass man auch ihre Probleme trat. Konnte er nicht sehen, das sie auch seinen Weg ging und offensichtlich nicht damit zurecht kam? Vielleicht war dem so. Ihre Frage hätte ihn vielleicht gerührt, wenn er den sentimental gewesen wär, aber das war er nicht. Ob ich Kummer habe? Ich weiß nicht ob ich Kummer habe, was fragt sie immer für Dinge. Ich lebe vor mich hin, es geht mir wie immer, oder? Wenn ich in mich hinein horche ist da nichts. Kein Gefühl wie damals bei dem Tod meiner Eltern. Ich will nicht weinen und ich will nichts ändern, ich kann auch nichts ändern, denke ich. Wie sollte ich gegen meinen Onkel ankommen. Etwas zu sagen bringt doch nichts, weil sie nichts für mich tun kann. Vielleicht würde sie nette Worte finden, aber was habe ich davon? Nichts, rein gar nichts. Es würde mich doch nur frustrieren nach hause zu kommen und zu sehen, dass nichts gesehen ist. Würde es nicht noch mehr Leere hervor rufen? Ich denke das dem so wäre. Also war alles was ihn verließ ein einfaches Mhm, was wohl alles hätte sagen oder nicht sagen können, denn in seiner Mimik fand sich rein gar nichts was aussah wie Kummer. Vielleicht würde sie denken, dass sie sich geirrt hatte oder einfach nur wortkarg war. Doch ein „mhm“ schien ihr nicht zu reichen, wie auch? Wem würde so etwas reichen, wohl niemandem, der so viel Interesse zeigte wie das grünhaarige Mädchen. Wieso fragte sie so viel, nur weil er einen Jungen verprügelt hatte? Was soll ich dir den sagen Junko? Du kannst gerne weiter flehen, aber siehst du nicht, es berührt mich nicht? Seit Jahren berührt mich nichts mehr, es wurde mir verboten, also habe ich vergessen wie es ist von so etwas beeinflusst zu werden. Darauf sollte ich ihr doch antworten, oder nicht? Das kommt vielleicht irgendwann, auch wenn ich nicht sagen kann wann und ob. Kohaku hat auch lange gebraucht um mich zu berühren, um etwas in mir auszulösen. Als würde alles schnell gehen. Es hat gedauert, bis ich aufgehört habe zu heulen wie ein Kleinkind. Er konnte nicht darüber nachdenken, wie es weiter gehen würde, aber er war sich sicher, dass er weiter bei ihr sein würde. Aus einer Art Solidarität heraus. Sie sollte nicht so leiden wie er, sollte nicht so einsam sein, wie er es war. Trotzdem konnte er sich nicht öffnen, nur für sie da sein, vielleicht reichte ihr das eine Zeit lang, um Sicherheit zu gewinnen. Vielleicht konnte er wirklich eine Art Lichtblick sein, den er nun in Kohaku hatte. Das was sie beschrieb erinnerte ihn an sich selbst. Ich habe mich auch in den seltsamsten Moment bei Kohaku wohl gefühlt, da sind wir uns wohl ein wenig ähnlich. So soll es bleiben, wenn es dir gut geht, gehst du den besseren Weg. Vielleicht wirst du immer einen besseren Weg gehen kleine Jinchuriki. Wenn ich dich nur vor diesen Leuten beschützen muss, ist alles einfach, viel einfacher, als es war diese Schritte aus dem Schatten auf dich zu zumachen. Vielleicht hilft mir das ja, auch wenn ich dir nicht vertrauen kann, vielleicht gibst du mir durch dein Vertrauen ein wenig Sinn im Leben. Aber was ist schon sinnhaft, wenn man nichts positives hat, an das man sich halten kann. Sie sah ihn wieder an und es änderte sich nicht viel an seiner Ausstrahlung. Er empfand sie für ihre Art nicht erbärmlich. Sie war die Summe ihrer Vergangenheit und deswegen waren sie beide hier. Weiter als über die Vergangenheit war er jedoch nie hinaus gekommen. Es gab nur den Tag in dem er lebte und die Trauer der vergangen Tage. Die Einsamkeit nagte täglich an ihm, doch er lebte damit. Wieso sollte er weiter denken, wenn ihm nichts Hoffnung gab, wenn Hoffnung ihm ein Fremdwort war? Es ist nett von dir, dass du dich bedanken willst, aber das musst du nicht. Er setzte eine Zeit lang aus und überlegte, was er für Meinungen vom Leben hatte oder für Pläne. Ich plane nichts, werde wohl nie etwas planen können wenn mich dieser Schmerz weiter begleitet. Ich will keine Ziele, die ich verlieren kann, ich will niemanden bei mir haben, der von mir gehen kann. Jeder kann sterben, also werde ich für mich bleiben. Ich könnte es nicht ertragen, wieder so zu weinen. Ich vermisse sie noch immer, vermisse sie viel zu sehr. Es wäre kaum auszuhalten wieder alleine zu sein. Auf ihre Feststellung nickte er nur ruhig. Es störte ihn nicht, dass sie es als „Knochenclan“ abstempelte, immerhin taten sie kaum etwas anderes. Er konnte sich Knochen wachsen lassen und hatte gelernt den Schmerz zu ertragen, der dabei verursacht wurde. Als sie sich als Junko vorstellte sagte er nichts. Ein „ich weiß wer du bist und ich beobachte dich, seitdem du in der Stadt bist“, wäre wohl etwas seltsam und verstörend gewesen, auch wenn sie gerade eine positive Meinung von ihm hatte. Also sagte er wieder nichts, nickte auf ihre Freudensbekundung nur zustimmend.

Sie beschwerte sich nicht, fragte nicht wieder ob etwas sei, während sie an seiner Brust lag. Sie wirkte nicht mehr so traurig und wirr, sie schien nicht mehr so verstört wie noch eben auf der Schaukeln. Nun hier sah sie niemand. Sie standen in einer Ecke auf dem Gelände, wie lange konnten sie hier so herum stehen? Sie nickte im sacht zu, wobei ihr Haar wieder in ihr Gesicht viel und ihrem äußeren etwas Wildes gab. Warum sie den Blick abwand, wusste er nicht und er konnte sich nicht in jemandem hinein versetzen. Doch sie sagte, dass alles gut sei und er glaubte es. Etwas anderes blieb ihm auch kaum übrig. Dann ist gut., kam es leise über seine Lippen, aber ruhig und sicher. Er blickte sie an, folgte ihrem Blick auf den Boden und schwieg wieder, so wie er es oft tat. Dann hörte er Schritte hinter sich. Er ließ die Jüngere los und wand sich sofort um, stellte sich vor sie, versteckte sie schon fast vollkommen hinter sich. Die Schritte verstummten und etwas Kühles legte sich über die eben noch ruhige Aura. Es war als würde die Luft etwas kühler, auch wenn das mehr sein Gegenüber spüren würde, als Junko hinter ihm. Seine roten Augen funkelten sofort auf, als er einen Mitschüler erkannte. Die beiden sahen sich an, Kai drohend der Andere schien überrascht und stieß ein kurze Oh, aus. Kai sah zwar, wie sein Gegenüber sich veränderte, doch was ihm das sagen sollte, konnte er nicht beurteilen. Aus dem anfänglichen Staunen wurde etwas hämisches, geradezu bösartig für ein Kind. Da ist also das Monster. Was ist los Kai, hast du deine Zuneigung für die entdeckt, die sonst keiner haben will? Dich will ja scheinbar auch niemand haben. Ein raues Lachen drang aus der Kehle des Jungen, während Kai regungslos und absolut ruhig blieb. Was war schon eine Provokation eines Kindes? Sie war nichts im Vergleich zu den Worten seines Onkels, rein gar nichts. Wenn du Hohlkopf das sagst, muss ich mir ja keine Sorgen machen, dass es wahr sein könnte. Ach ist es nicht wahr? Ich weiß genau wieso sie dich meiden. Sie haben Angst vor dir. So wie du. Er machte einen Schritt nach vorne, baute sich wieder auf, wie er es eben getan hatte. Unsicherheit schlich sich in die Züge des Anderen, doch er blieb stehen, auch wenn man die Angst spüren konnte, die von ihm ausging. Kai hatte nicht nur einen Jungen geschlagen, er hatte jeden geschlagen, der ihn belästigt hatte, egal auf welche Art und Weise. Er hatte eben nicht immer mit der Wut auf seinen Onkel umgehen können, hatte die Trauer nicht immer bewältigen können. Es war grausam gewesen sich vorzustellen, jeder kannte diese dummen Vorstellungsrunden. Wo wohnst du, was machen deine Eltern und so weiter. Es war eine Qual gewesen und er hatte nie erzählt wo seine Eltern waren, hatte nie gesagt, dass sie Tod waren und das hatte zu Gerüchen geführt. Es ist doch wahr, gibt es nicht. Nicht einmal deine Eltern- Ein weiterer Schritt auf den Jungen zu, welcher nun sichtlich nervöser wurde. Die Augen des jungen Kaguya verengten sich zu Schlitzen, das Rot funkelte wie feuchtes Blut, wie das Blut seiner Opfer. Wahr?, fragte er drohend, seine Stimme schien sich zu wandeln. Nicht wieder in diese Wunde, nicht wieder Salz in die brennende Wunden die seine Eltern hinterlassen hatten. Sollten die Narben den nicht verheilen, wollte man sie immer und immer wieder aufreißen? Er spürte die wallende Trauer in sich aufkommen und er tat, was er immer tat, er bezog seine Kraft daraus. Sein nächster Schritt war drohender, so als wolle er den Boden unter sich zum Bersten bringen. Was ist wahr? Ein böser Unterton schwang in seinen Worten mit, als er das Kind empor reckte und sein Gesicht hart wurde, zu hart für einen zehnjährigen. Ein Zittern seines Gegenübers, er zuckte einen Schritt zurück und überwand dann, alles was er hatte. Jeder weiß, dass es wahr ist, dass sie dich nicht wollten. Jeder weiß, dass sie dich abgeschoben haben. Keiner will dich, keiner in deinem dummen Clan! Aber wenn nicht einmal deine Eltern dich wollten, ist das ja kein Wunder. Wir sehen alle, dass dich nie jemand abholt, das nie jemand aus deiner Familie hier war, seitdem du hier bist. Alle wissen es! Nichts wisst ihr,, schrie eine Stimme in seinem Kopf. Wie konnte er seinen Eltern so etwas unterstellen, wie konnte er es nur wagen. Das bisschen Resistenz, das er entwickelt hatte brach wie ein Staudamm. Die Trauer übermannte ihn, schüttelte seinen kleinen Körper. Doch statt Tränen der Verzweiflung, welche über sein Gesicht liefen, bahnte sich die Wut aus seinem Innersten nach außen. Katalysiert wurde der erste starke Ansturm in seiner rechten Faust, die sich in den Magen des Jungen grub. Ein zweiter Schlag folgte, gezielt an die gleiche Stelle. Ein Keuchen, ein Schritt zurück und der Junge versuchte sich zu halten, doch der Kaguya setzte ihm ohne ein weiteres Wort nach. Der nächste Schlag malträtierte das Gesicht, trieb seinen Gegner aus dem Stück heraus, in welchem er mit Junko gestanden hatte. Sie waren wieder sichtbar, er war wieder sichtbar. Sein Herz raste. So fühlte er sich, wenn er trainierte, so voller Wut war er und er musste sie abbauen, bis es ihm wieder gut ging. Stimmen wurde lauten, richteten sich auf die beiden Jungs. Blutete sein Gegenüber aus der Nase? Kai konnte es nicht sagen, er spürte nur diese Verzweiflung die in ihm schrie, die Trauer die ihn ertränkte und er kannte nur einen Weg darüber hinaus zu kommen. Ein vierter Schlag folgte wieder in den Magen und dann begann die Welt aus den Fugen zu geraten. Er spürte einen Schmerz in seinen Händen, als im kleine spitze Knochen aus den Köcheln wuchsen, dann schlug er wieder zu. Wie Nägel bohrten sich die Knochen in den Körper des Anderen, zerrissen seine Kleidung, während er taumelte und Kai ihm nachsetzte, immer und immer wieder. Die Stimme wurden lauter, doch keiner traute sich ihn aufzuhalten. Es stimmt…, keuchte der Andere in dem Versuch sich zu wehren, während Kai ihn abblockte und ihm erneut eine Salve an Schlägen auf den Brustbereich stieß. Irgendwann fiel sein Provokant um, ohne ein Wort und krümmte sich am Boden. Blut rann ihm aus der Nase, sickerte durch seine Kleider. Unzählige Schrammen waren zu erkennen und die Hände Kai's waren Blutrot. Irgendwann hatte er sich seinen Schal über den Mund gezogen. Auch dieser war rot, so wie Hose und Oberteil. Er schnaubte, atmete rasend vor sich hin und spürte langsam, dass seine Wut verraucht war. Kein Wort drang an seine Ohren, kein Geschrei seiner Mitschüler. Er sah sie schreien, doch es erreichte ihn nicht. Es wird jedem so gehen, der es wagt-, was sie wagen sollten, ließ er offen und sah ein letztes Mal auf den Jungen. Doch er war weg, man hatte ihn wohl fort gebracht, wahrscheinlich zu einem Arzt. Würden sie etwas sagen? Und wenn schon, sein Onkel würde ihn dafür nur Loben, ihm sagen, dass er seine Stärke demonstriert hatte. Also musste es ihn nicht kümmern. Sorglos wand er sich um, wirkte wieder so gelassen, wie noch eben bei Junko und wand sich zu eben dieser. Schritte hinter ihm, alle schienen sich wieder zu entfernen, die Show war vorbei. Etwas in ihm schmerzte, hatte er einen Gegenschlag kassiert? Junko konnte ihm bestimmt etwas sagen. Würde ihn wohl mit Worten überschütten und das war in Ordnung. Es würde ihn ablenken. Vielleicht hatte er so ihre Fragen beantwortet? Er wusste es nicht, ihm war es egal. Er blieb vor ihr stehen, sah sie an, wie er es eben getan hatte. Ruhig und gelassen, die Atmung normalisierend, schob er seinen Schal von der Nase, legte Mund und Bemalung wieder frei und wischte das Blut an der blauen Hose ab. Und sie soll ein Monster sein?, fragte er sich irgendwo selbst, während er versucht ihr Mienenspiel zu deuten und stellte sich darauf ein, viel zu verarbeiten.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDo Sep 12, 2013 9:46 pm

Je länger Junko in Kais Nähe war und versuchte ihn zu verstehen, umso größer war ihr Wunsch und ihr Bedürfnis nach einer erneuten umarmung des Kaguyas. Aber konnte sie ihm das sagen? Vielleicht. Aber was war wenn der kaguya es nicht noch mal wollte? Das konnte sie später erst herausfinden. Sie wollte unbedingt so viel Zeit mit Kai verbringen, wie sie konnte und auch wie Kai es zulassen würde. Hätte sie auch nur ansatzweise geahnt, was Kai durch seinen Onkel ertragen musste, dann wäre sie sicher nicht so auf Umarmungen fixiert, sondern eher darauf dem alten Kerl die Leviten zu lesen. Dann wären ihr die Folgen herzlich egal gewesen, solange Kai niemanden mehr hatte, der ihn unter Druck setzte, nicht achtete oder gar quälte. Aber selbst wenn sie von seinem Onkel auch nur eine leiseste Ahnung gehabt hätte und sich wirklich für Kai den Arsch aufgerissen hätte, so war es klar, dass sie Kais Vergangenheit dadurch nicht hätte ändern können. Sie konnte ihn nicht zu einem offenen, fröhlichen Jungen machen, denn die Vergangenheit war unvergesslich. Doch sie konnte auf ihn einsprechen, reden mit ihm, wie sie wollte, er schien sich ihr nicht öffnen zu können oder es zu wollen. Jedenfalls sprach er nicht wirklich viel mit ihr. Irgendwie fand sie ess ja wirklich schade. Sie wusste nicht, ob Kai mit ihr sprechen wollte, nur eben zu still war, oder ob er sie nur ertrug, weil sie angenehmer war als der Rest der Akademie. Doch Letzteres war für sie irgendwie unlogisch. Vielleicht drehte sie nur ab Rad und sponn sich irgendwelche gedanken zusammen. Es war doch möglich, dass sie vollkommen auf der falschen Spur war. In seinen Augen und in seiner Mimik suchte Junko etwas, was ihr weiterhelfen konnte. Doch was sie fand was Gleichgültigkeit. Sie sah keine Trauer in seinem Gesicht, keinen Hass oder sonst irgendwelche Gefühle. Bettelnd sah sie zu ihm auf, krallte sich an ihn, ohne ihn zu verletzen, doch ihn schien nichts zu kümmern. Während man in seinem Gesicht nichts sehen konnte, so konnte er in ihrem Gesicht ihre Emotionen herauslesen wie in einem offenen Buch. Ihre Augen strahlten die Besorgnis. Ihre Lippen schienen bettelnde Worte formen zu wollen, die den Älteren anflehten, dass er sich ihr anvertraute, ihre sonstige Mimik war sehr gemischt. Es trat auch noch eine Spur von Enttäuschung in ihrem Gesicht auf. Denn sie war enttäuscht, nicht über Kai sondern über sich. Während Kai ihr geholfen hatte und sie aufmunterte, so schaffte sie es nicht. Kai sprach nicht viel mit ihr. Es war sogar eher, dass er mit Menschen, die er nicht mochte eher sprach als mit ihr. Denn immerhin hatte er die Kinder von vorhin vertrieben mit seinen Worten. Doch nun wo sie hier alleine waren, so war er fast wie verstummt. Und genau dieser Gedanke brannte sich in das Herz der kleinen Jinchuuriki und es war nicht schwer zu erkennen, dass kleine Tränen in den Augenwinkeln der kleinen Grünhaarigen funkelten. Sie senkte als nächstes schnell den Blick und sah traurig zur Seite. Sie wollte Kai wirklich nicht in irgendeiner Art beeinflussen, ihm ein schlechtes Gewissen machen oder so. Aber sie machte sich natürlich irgendwelche chaotischen Gedanken, warum Kai so war. Es war sein Charakter, ganz klar, aber sie wollte ihm helfen sich zu öffnen, dass er sich sicher fühlte und ein Vertrauen zu der Jinchuuriki aufbaute. Doch als sie endlich eine Antwort von dem anderen bekam, nickte sie nur leicht und seufzte kurz. Vielleicht? Ich verstehe..., nuschelte sie kleinlaut und lehnte sich nur leicht an Kai. Sie wusste nicht, ob er es wollte, zuließ oder vielleicht genoss, doch das kümmerte sie erst mal nicht. Würde es ihm nicht passen, dann würde er es sagen oder sie wegdrücken. Sie schloss ihre Augen und seufzte kurz. Sie konnte den Älteren nicht zwingen sich zu öffnen, ihr zu vertrauen und so weiter. Aber es tat ihr leid.Sie fühlte sich so schwach und hilflos, denn alles was sie sagte, schien dem Kaguya nicht wirklich zu helfen oder sonst wie zu unterstützen. Stattdessen hackte sie auf ihr ein, erstickte den Älteren regelrecht in ihren Fragen und ihren Sorgen... War das schlimm? Sie empfand es so. Doch Kai war nun mal in wenigen Minuten ein besonderer Mensch für sie geworden. Er hatte ihr geholfen. War es da nicht verständlich, dass sie ihn auch unterstützen wollte, beschützen wollte und für ihn da sein wollte? Doch wenn er es sich nicht wünschte, dann musste die Grünhaarige damit klar kommen und dem Zehnjährigen Zeit lassen. Alle Zeit, die er brauchte. Das war das Mindeste, was die kleine Grünhaarige tun konnte. Du... Kai? Auch wenn du nicht zeigen willst, dass du Hilfe brauchst... Wenn du jemanden brauchst... dann komm zu mir, ja? Ich weiß nicht, vielleicht hast du ja noch jemanden... Aber wenn Du einfach nur gesellschaft haben willst, dann kannst du zu mir kommen... Du musst nicht... aber wenn du jemanden brauchst, dann werde ich gerne für dich da sein. Egal wie spät es ist... Und wenn es mitternacht ist..., meinte sie aufrichtig und sah leicht zu ihm auf. M-Meistens bin ich im Wald... Oder am See... Selbst Nachts bin ich so gut wie nie Zuhause... Also, damit du weißt, wo du mich finden kannst..., waren ihre kleinlauten Worte. Sie wollte sich nicht aufdrängeln.Ganz im Gegenteil. Sie wollte ihm nur helfen. Und das rein psychisch. Wenn ein Zehnjähriger schon seit Jahren so still und abweisend war und wenig über sich preisgeben wollte, dann war es fast offensichtlich, dass etwas in seiner Kindheit gewesen war, was ihn vielleicht traumatisiert hatte. Es klang dramatisch aber so sah es die Grünhaarige. Bei ihr war es ja eigentlich ähnlich. Vielleicht nur nicht so schlimm. Denn sie schaffte es ja sich kai anzuvertrauen. Er schaffte es nicht. Bei ihr kam diese Stille und die Abneigung anderer Menschen gegenüber, durch den Verlust eines geliebten Menschen. Ihres Vaters. Sie wünschte sich ehrlich, sie könnte die Gedanken ihres neuen Bekannten lesen. Sie wollte wissen was er dachte. Dann hätte sie erahnen können, was der Andere fühlte. Auch wenn er selbst von sich behauptete, er würde nichts fühlen und sei emotionslos. Würde Kai ihr das sagen, dann würde sie das gegenteil behaupten. Sie würde versuchen ihm seine Emotionen zu zeigen, auf sie aufmerksam zu machen. Ich muss mich nicht bedanken... Du sagst es... aber ich möchte es! Wenn du willst, dann koche ich für dich. Ich kann es nicht, aber für dich würde ich es lernen! Aus Dankbarkeit! Ich will mich nicht einschleimen, ich will dich nicht verletzen, dich nicht verraten... Ich möchte für dich da sein! So wie du es für mich bist... Versteh es doch bitte..., sagte sie anfangs noch ruhig, doch je mehr sie sprach umso mehr stiegen ihr die Tränen in die Augen. Als sie geendet hatte, liefen ihr ein paar vereinzelte Tränen über die Wange. Sie war nicht verletzt. Sie wollte wirklich nur für ihn dasein und sie verstand seine etwas stille und auf abstandstehende Art nicht ganz. Sie kam damit noch nicht klar. Als sie merkte, dass sie selbst weinte, drehte sie sich erschrocken von Kai weg. Sie wollte nicht, dass kai irgendetwas falsch verstand. Natürlich, war ihr klar, dass Kai sicher die Tränen gesehen hatte. Denn immerhin hatte sie ihn die ganze Zeit angestarrt und er sie.
Eine Zeit lang war es still zwischen den Beiden. Junko hatte sich an ihn gelehnt, ihn umarmt und Kai hatte es eine herrliche, scheinbare Ewigkeit zugelassen. Doch nun stand sie ihm gegenüber, lag leider nicht mehr an seiner Brust, nicht mehr in der nähe dieses angenehmen, ruhigen Herzschlages und dieser himmlischen Wärme. Stattdessen stand sie ihm gegenüber und starrte etwas nachdenklich auf Kais Brust. Sie versicherte ihm auch noch einmal, dass alles inordnung sei. Naja... es stimmte eher schlecht als recht. Aber hätte sie ihm sagen sollen, dass sie sich am liebsten heulend in seine Arme geschmissen hätte und so lange geschuftet hätte, bis der Ältere ihr vertraute und sich ihr öffnete? Nein... Vielleicht hätte sie den Armen Kerl verstört und den neuen Rang als Klette bekommen? Vom Monster zur Klette? Nur weil er ihr geholfen hatte und sie als Mensch betrachtete und nicht als Monster? Wie kindisch war das? Sie lehnte sich mit ihrer Stirn nur leicht an seine Schulter und seufzte kurz. Sie war so kurz davor den Älteren doch wieder zu umarmen doch genau wie Kai, hörte auch das kleine dreischwänzige Monster schritte. Erschrocken drehte sie sich in Richtung des Geräusches und blickte etwas panisch vor sich. Doch viel sah sie nicht mehr. Fast zeitgleich hatte sich Kai von ihr gelöst und sich schützend vor sie gestellt. Dadurch, dass der Andere größer war als sie, wurde sie regelrecht ganz verdeckt und so konnte sie auch nicht mehr viel erkennen. Die Schritte verstummten und die Stille die sich kurzzeitig bildete, ließen die Grünhaarige etwas panisch werden. Sie mochte zwar Ruhe, aber wenn sie nicht wusste was das für eine Ruhe war , dann konnte sie nicht wirklich beruhigen. Sie krallte sich etwas an Kais Rücken, aber dabei achtete sie darauf ihm nicht weh zu tun. Sie bemerkte auch sofort, dass kai sich veränderte. Er war ja eh immer still gewesen, doch nun kam auch noch diese Kälte dazu. Sie war fast spürbar. Sie zuckte stark zusammen, als sie nun die Stimme des anderen Mitschülers hörte. Etwas scheu blickte sie an Kais Körper vorbei und musterte den Kerl. Es fühlte sich zwar sicher und schön an, hinter Kai zu stehen und etwas schutz zu haben, doch sie wollte dem Kaguya zeigen, dass auch sie sich wehren konnte. So erhob sie das erste mal an diesem Tag, zumindest an ihre Mitschüler gewandt das Wort. H-Halt die Klappe! Verschwinde doch einfach! Was willst du inkompetenter Volltrottel von Kai?! Er hat es nicht nötig, sich von dir ansprechen zu lassen! Renn doch schreiend weg, so wie alle anderen auch! Die Pause war so schön bevor du kamst! Komm näher und ich mach dich kalt!, sprach sie dem Mitschüler dazwischen. Das mit dem kalt machen meinte sie nicht ernst. Aber wenn sie nur auf andere zugehen musste, die dann das weite suchten, dann konnte sie doch auch drohen und hoffen, dass die beiden sogenannten ‚Monster‘ wieder ihre Ruhe hatten. Doch als sich ihr Mitschüler dann weiter an Kai richtete und ihn wirklich bis aufs Blut reizte, begann die Grünhaarige sauer zu knurren und nun herum zu zetern, so wie sie es anfangs bei Kai getan hatte. Halt die Klappe du Mistgeburt! Hör auf dein widerwärtiges Maul zu öffnen und scheiße zu labern! Ich bring dich um du Bastard! Kai ist tausendmal besser als alle Menschen auf der welt! Er ist zwar verschlossen, aber nicht so verlogen wie du Mistgeburt!!, schrie sie aus vollem Hals und krallte sich etwas mehr, mutsuchend, an Kais Rücken. Im Gegensatz zu Kai flippte die Jinchuuriki vollkommen aus. Kai blieb vollkommen berechnend und ruhig, während sie sagte was sie von diesem dummen Gör dachte. Doch danach sprachen die beiden Jungs miteinander und Junko wusste nicht, wie sie sich einbringen sollte um Kai zu unterstützen. Doch dann sprach der Mitschüler Kais Eltern an und schon da ahnte die Akademistin, dass das Kais Schwachpunkt war. Und da hatte sie recht. Kai wurde nur noch wütender und ging weiter auf den anderen kerl zu. In mehreren provozierenden Sätzen des ungeliebten Mitschülers rastete Kai aus. Er begann eine schlägerei, schlug auf diesen Trottel ein und auch wenn Junko diesen Angriff verständlich fand, hatte sie etwas Angst. Sie kannte die Fähigkeiten des Mitschülers nicht und so sorgte sie sich auch um Kai. Sie wollte nicht, dass er verletzt wurde. Später stellte sich heraus, dass Kai stärker war als dieser Feigling. Kai und der Mitschüler wurden dann auch von allen Anderen entdeckt. Nur Junko nicht. Sie war noch in dem Raum zwischen Hauswand und Mauer. Aber während Kai auf den Anderen einschlug begab sie sich auch aus dem schattigen Plätzchen. Entsetzt musste sie sehen, wie Kai sein Clanerbe anwendete und den Anderen schwer verletzte. Entsetzt packte sie ihn an den Schultern und sah ihn bettelnd an. Kai bitte! Beruhig dich! Er ist es nicht wert! Und auch, wenn du es für eine Lüge hälst... Er irrt sich. Von wegen niemand will dich! Kai ich bin jemand, der dich haben möchte. Und auch, was deine Eltern angeht... Alles mist, was er gesagt hat! Bitte lass ihn... Er hat sich deine Aufmerksamkeit nicht verdient..., versuchte sie ihn zu beruhigen, doch er hörte nicht auf. Erst als der Trottel umkippte schien Kai langsam wieder zu sich zu kommen. Sie sah das Blut an Kais händen und ohne groß zu überlegen nahm sie seine Hand. Es kümmerte sie nicht, ob sie sich beschmierte. Vorishctig und sanft drückte sie seine Hand und zog ihn wieder mit sich in ihr kleines Versteck. Sie drehte sich wieder zu ihm um und nutzte schon damals ihre Wasserkontrolle um das Wasser schützend um sich und Kai zu legen. Es war nur eine Kleine Geste, doch sie wollte Kai zeigen, dass er nicht alleine war. Sie nahm nun beide Hände Kais in ihre und ließ das kalte Nass sich um die Hände der Beiden legen. Das hellblaue wasser verfärbte sich langsam rot und wusch das Blut von Kais und ihren Händen. Lächelnd sah sie den Anderen an und umarmte den Anderen wieder. Dieses mal nur drückte sie den Älteren an sich und strich ihm durch die Haare. Zwar musste sie sich auf Zehenspitzen stellen, doch das war kein Problem. Du bist kein Monster... Du bist ein Mensch, der gerecht ist... und auch wenn du kalt wirkst... so fühlst du genauso wie andere. Du verspürst sehnsucht...Liebe...Hass und verachtung... Und genauso wie jeder andere brauchst du jemandem, bei dem du auch schwach sein darfst...Du musst nicht den starken spielen... Ich kann dich auch beschützen... ich muss nur mein Monster kontrollieren lernen..., lächelte sie und drückte den Älteren fester an sich.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 10:52 pm

Sein Puls ging wieder normal, fühlte sich sehr normal an. Das Gefühl von leere kehrte wieder in ihn ein, legte sich wie ein Schleier um sein innerstes und gab ihm diese unendliche Ruhe und Tiefe. Er war vor Junko stehen geblieben hatte sie angesehen wie die Ruhe selbst. Warum sie seine Hand ergriffen hatte konnte er nicht sagen. Er ging nur ruhig mit ihr mit, verschwand mit ihr in der gleichen Ecke wie eben und dachte an nichts. Er genoss die Befriedigung seiner Wut Luft gemacht zu haben, empfand es als wunderbar sich bewiesen zu haben. Er hatte gezeigt was er konnte und das vor vielen. Nun begann Junko mit ihren Kunststücken, hüllte sie in Wasser ein und lies ihn die Stirn runtzeln. Davor haben sie also alle Angst, vor diesem bisschen Wasser, dass sie verändern kann? Es scheint so. Auch die zweite Hand des Kaguya wanderte in die der Jüngeren. Langsam begann das Wasser über seine nackten, blutigen Händen laufen zu lassen. Aus Blau wurde rot und so tropfte es zu Boden und versickerte wie eine böse Erinnerung im Boden. Als alles Blut fort war dauerte es nicht lange, bis Juko ihn erneut umarmte. Es war als wolle sie ihn halten, ihn beschützen, auch wenn er keinen Schutz brauchte, nicht von ihr, von niemandem. Ihre Finger strich ihm durch das Glatt anliegende Haar, der später typische Geruch von Kräuter war noch nicht vertreten und ihre kleine Hand ahmte die Geste seiner Mutter nach, wenn auch nicht sehr optimal. Ihre Worte sollten ihn wohl beruhigen, doch das taten sie nicht. Er konnte nicht sagen, ob er gerecht war, aber er wusste, dass er kein Monster war. Er wusste um seine Gefühle, um seien Sehnsüchte und seine Ängste. Er kannte sich, doch sie tat es nicht und das merkte er an ihren Worten immer mehr. Auch wenn sie an ihn gedrückt war, ihm den Eindruck gab, dass sein Onkel weit weg war, so bohrten sich ihre Worte in ihn hinein, tief hinein. Er spielte nicht den starken, er war stark und er brauchte keinen Schutz, von niemandem. Er spürte, wie etwas in ihm aufkochte und in einem kurzen Moment packte er sie an den Schultern und riss sie von sich los. Sein Blick war düster und eindringlich. Als er die Stimme erhob, scheinen seine Worte sie zerreißen zu wollen, auch wenn er nicht schrie. Ich spiele nicht den starken, ich bin stark. Du kannst mich nicht beschützen, sollst mich nicht beschützen. Ich bin nicht Schwach und ich brauche niemandem bei dem ich es sein kann! Nachdruck lag in seinen Worten und der Griff um ihre Schultern war fest, so sicher wie ein Nagel, den man in die Wand schlug. So fest wie sie sich um ihn geschlungen hatte, hielt er sich nun auf Armlänge von sich fort. Verdammt noch mal, was ist gerade alles passiert?
Der Tag hatte so normal angefangen und nun, nun war nichts mehr so, wie es sein sollte. Das kleine Mädchen vor ihm hatte ihn bedrängt, mit ihm zu reden, ihn gerade zu angebettelt. Sie wollte ihn kennen lernen, hatte sich an seine Brust gedrückt und um vertrauen und um viele Worte gebettelt, gerade zu gefleht. Er hatte die kleinen winzigen tränen gesehen, hatte sie verdrängt, wie er erst jetzt merkte. Sie hatte geseufzt, ihre Antwort nur genuschelt und er hatte nicht darauf reagiert, nur genickt, ausgeharrt, wie er es zu oft tat. Das sie mich nicht für ein Monster hält, es mir offen ins Gesicht sagt, ist ein wahres Wunder, nachdem ich ihr ein Vielleicht ins Gesicht geworfen habe. Ich habe doch nur gesagt, was ich denken. Scheint für sie nicht das Beste zu sein, vielleicht sollte ich das einfach lassen und weiter Schweigen. Auch wenn es sie betrübt. Ich kann doch nicht mit Menschen umgehen, konnte es vor dieser Prügelei schon nicht.
Er sah sie noch immer an, hielt sie weiter fest und seine Züge waren etwas weicher geworden, während er die nächsten Worte von ihr Revue passieren lies. Sie wollte ihm scheinbar nichts böses und doch war es seltsam. Sie hat gesagt, ich soll mich an sie wenden, wenn ich Hilfe brauche, aber ich brauche keine Hilfe. Hilfe anzunehmen zeigt Schwäche und ich bin nicht schwach, das habe ich ihr ja gerade fast ins Gesicht geknallt. Ich brauche niemanden mehr, weil ich niemandem mehr gewöhnt bin. Da ist keiner, an den ich mich wenden will, den jedes Wort hat man mir im Mund umgedreht. Ich habe keine Meinung, ich habe kein Anrecht darauf schwach zu sein. Ich werde mich nicht zu dir flüchten Junko, ich werde höchstens an diesen orten nach ihr sehen, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist es doch, die Hilfe braucht. Alleine wenn ich sie so ansehe, wie sich sich an mich drängt und alles annimmt, was ich für sie tue. Vielleicht hätte ich Danke sagen sollen, Danke für diese Geste, aber was ist schon ein Wort. Sie sagen nichts aus, egal wie ich sie drehe und wende. Worte sind leere Hüllen und sie füllen mich nicht, füllen dich nicht, egal wie traurig du mich ansiehst, sie geben uns beiden nicht das, was wir brauchen, was du mehr brauchst als ich. Ich kann ihr nicht so vertrauen wie ich einst versucht habe meinem Onkel zu vertrauen. Kohaku hat ihn in zweifel gezogen, nicht ich, ich kann es immer noch nicht, obwohl seine Worte Abgründe in mir aufgerissen haben. Das will ich nicht noch einmal. Außerdem ist sie jünger, da kann sie nicht erwarten, dass ich ihr meine Probleme anvertraue, Kohaku ist immerhin älter als ich. Die Erkenntnis, dass sie etwas gutes wollte, gut nach der Definition von Kohaku, und sich nicht ausdrücken konnte, ließen seinen griff lockerer werden, und er wirkte nicht mehr aggressiv oder stur, er wirkte etwas weicher. Sie war mit ihren Wort schüchtern gewesen, er sparsam und immer auf seien Art und weise unfreundlich, direkt, so wie man es sich selten wünschte.
Sie hatte vorgeschlagen aus Dankbarkeit etwas für ihn zu tun und was hatte er getan? Nun er hatte getan, was er immer tat. Hat es mir etwas bedeutet, dass sie mir gesagt hat, wo ich sie finde? Nein es bedeutet mir nichts, mir bedeutet niemand etwas und mir wird wohl nie jemand etwas bedeuten. Auch wenn sie mir Essen machen möchte, dann freut es mich nicht. Natürlich ist es etwas nettes, man nennt es doch nett. Essen dafür, dass ich auf sie aufpasse. Ich könnte darauf vielleicht ein Abkommen machen, für sie, nicht für mich. Nun sanken seine Hände wirklich von ihr. Er besah sich seine nun wieder sauberen Hände, Trotzdem klebte Blut noch immer in seinem Gesicht und seine Finger begannen es sacht abzukratzen. Als sein Gesicht frei von Blut war, trat er wieder zu ihr. Sie war bestimmt verstört von seinen harten Worte, verstört von dem, was er getan hatte und wie er sie behandelte. In einer sehr herrischen Geste, zog er sie wieder dorthin zurück, wo er sie eben noch verdrängt hatte. Er hielt sie fest, nicht sehr liebevoll sondern eher bestimmend, auch wenn er ihr die Luft nicht abdrückte. Ich werde dein Angebot mit dem Essen annehmen Junko-chan. Denn damit zeigst du mir deine Dankbarkeit, etwas das ich von keinem anderen kenne. Ich glaub dir, dass es dir nicht um Schleimerei geht, du hast nichts von meiner – Freundschaft. Er betonte diese Wort seltsam, so als wäre es etwas fremdes, denn er sah sie nicht als seine Freundin, mehr als jemand der Schutz brauchte, so wie er ihn gebraucht hätte. Doch ihn hatte man nicht beschützt, nur Kohaku hatte angefangen nach ihm zu sehen. Liebe war ihm fremd über all die Jahre und mit zehn schien ein Jahr noch eine kleine Ewigkeit zu sein. Außerdem sollte sie nicht weinen, so wie sie es vor zehn Minuten getan hatte. Er sollte sie von so etwas – wollte sie davon fernhalten, weil er den Schmerz von Tränen kannte. Sie war schlimmer als alles und zu weinen, weil einem  die Liebsten ab blieben, war das Schlimmste. Tränen waren für ihn an der Tagesordnung gewesen und er kannte ihre Bedeutung vielleicht besser als sie es glaubte. Auch wenn er es nicht zugeben wollte, so war ihm doch sehr stark bewusst, dass ihre Nähe ihm fehlte. Sie hatte sich von ihm abgewandt, hatte die tränen verborgen und würde sich wohl wieder abwenden, wenn er sie nicht an seine Brust drücken würde. Du sollst nicht weinen,  wegen niemanden. Härte war nicht mehr zu vernehmen, viel mehr wieder diese ruhige Stimme, die mit einem Hauch von Gleichgültigkeit sprach. Vielleicht war er nun nicht mehr so angespannt, nicht mehr so verbissen. Er lies etwas lockere, hielt Junko leichter an sich gedrückt, mit weniger Gewalt, mehr wie ein Bruder es tat, wenn er seine Schwester schützen wollte. In diesem Moment wollte er auf sie aufpassen, sie nicht mehr anschreien oder zusammen stauchen. Leid gab es genug auf der Welt und wenn sie sich gerade in seine Arme flüchtete, ihm vertraute, dann musste er nicht noch mehr negativ auf sie einwirken. Dies war der Grund, wieso er wieder ruhiger geworden war.
Er erinnert sich an die feindseligen Worte ihrem Klassenkameraden gegenüber, hatte die Wut und den Hass auf den jungen gespürt, welcher Kai's Aufmerksamkeit bekommen hatte. Er musste auch das klarstellen, musste klarstellen, dass Provokationen seine Sache waren, vor allem wenn es direkt an ihn ging. Egal wer mich provoziert, begann er nun ruhig, erlaubt ihr sich zu lösen, wenn sie es denn wollte. Wenn mich jemand angreift, dann ist das meine Sache.Ich bin nicht schwach. Ich kann auf mich alleine aufpassen, ich brauche keinen Hilfe von einem kleinen Mädchen, dass selbst Probleme hat. Sie muss sich um sich selbst kümmern und ich gebe ihr den Rückhalt dafür. Mich muss man nicht stützen, niemals! Ich bin nicht dafür vorgesehen mich jemandem zu öffnen. Selbst wenn es so gewesen wäre, mein Onkel hat mir gesagt, dass Mneshcliche Bindungen mich nur schwach machen. Aber sie im Zaum zu halten, wird mich immer auf Trab halten und es ist ein gutes Training. Ich weiß, dass diese Junge die Unwahrheit gesprochen hat, nur ich weiß, was mit ihnen ist. Wenn ich jemanden zusammen schlage, dann wird das immer meine Sache sein. Akzeptiert das. Das fehlen des Wortes bitte, brachte eine schärfe in diese Sache zurück, die er kurz zuvor noch heraus genommen hatte. Jetzt hatte er ihr alles gesagt, oder nicht? Ich habe ihr gesagt wo ihre grenzen sind. Ich glaube nicht, dass sie mich so sehr prägen wird, aber ich kann es ja nicht absehen. Was noch alles kommt, kann kaum schlimmer sein, als es aktuell ist. Es gibt immerhin nichts mehr, das man mir wirklich nehmen kann. Ich glaube nicht an Wunder, aber es kann kaum noch größere Alpträume geben, die zur Realität werden.  Jetzt wo er alles gesagt hatte, spürte er wie alles normal schien, absolut so wie immer. Er hatte Fragen beantwortet, hatte ihr einiges erklärt, wenn auch sehr mager und war sich über vieles klarer geworden. Sie konnte mit Wasser experimentieren, hatte so sein Blut fort gewaschen und war bereit ihn von seiner Gewalt gegenüber anderen abzuhalten. Auch wenn irre Worte wie Schall und Rauch waren, hatte sie diese nicht ohne Grund gesprochen. Sie wollte etwas tun, wollt etwas bewirken und zwar in ihm. Auch wenn sie aktuell noch auf Granit stieß, so waren ihre Bemühungen löblich. Sie wollte gut machen, was er Andere verbaut hatten. Ihre Sorge wollte sie ihm zuwenden, sich um ihn bemühen und ihn bekochen. Wegen ihm hatte sie mit den Anderen gesprochen, sie angeschrien und beschimpft, für ihn hatte sie das getan, wenn es auch nutzlos gewesen war. Er ließ sich von keinem etwas sagen, sich nicht zurück halten. Wen erkämpft, dann kämpfte er, bis er erschöpft war. Dieses mal würde es wohl ein Nachspiel haben, den so schwer wie sein Kamerad verletzt gewesen war, schien ein Brief unvermeidlich.  Junko würde keinen bekommen, wenn sie genug Angst hatten er selbst auch nicht. Sie waren schon ein seltsames Gespann. Ein grünes Monster und ein eisiger Kaguya. Wieso hatte man ihn nicht als Yuki in die Welt gesetzt? Vielleicht war es besser mit Knochen auf seinen Gegner einzuschlagen. Eis konnte brechen und schmelzen, wenn ein Knochen barst, waren er widerwillig und stur, genau wie er. Wenn ich einen Yuki finde, der gegen mich kämpft,w erde ich sehen, wie gut Knochen eis zum bersten bringen können. Es gibt nichts, dass hätte besser laufen können, als die Dinge mit meinem Erbe. Auch wenn dieser Haufen grausam ist, wenn meine liebsten Eltern fort sind, dann haben sie mir immerhin eine Macht gelassen, die von nichts außer mir abhängig ist. Ich kann so hinterhältig sein, wie sonst niemand. Knochen im Rücken scheinen im ersten Moment normal, aber nur im ersten Moment. Aber sie wird sie nicht abbekommen, Knochen werden sie schützen. Seien Augen wurden undefinierbar, als er nach einiger Zeit der Ruhe zu Junko sah, ihre geballten Reaktion erwartete, was auch immer da kommen würde. Sie hatte ihn eben nicht wieder angekeift, vielleicht würde sie es nun tun? Wer wusste was in ihr vorging, er wusste es definitiv nicht. War sie wütend, weil er sie festgehalten hatte, weil er sie belehrt hatte und ihr Dinge verboten hatte? Er kannte Wut, kannte Trauer und Enttäuschung. Ob sie in ihrer Meinung erschüttert war? Er war brutal gewesen, hatte nicht auf sie gehört und war nun so selbstsicher gewesen, sie an sich zu drücken und sie zu halten. Sein Wille hatte einmal gezählt und er hatte ihn ihr gegenüber durchgehalten. Er wollte ihr nichts schlimmes, so wie sie ihm nichts tun wollte. Ich will nur das beste, gab er ruhig zu, wenn er auch etwas gedankenverloren schien. Kurz darauf war der Eindruck jedoch auch schon wieder verflogen. Er war immer noch dieser ruhig Junge der jetzt zu ihr sah, sie nicht mehr zu Nähe und Ruhe zwang. Er zwang sich selbst zu so vielem und wollte sie nicht zwingen, sollte sie nicht zu Dingen zwingen, die sie nicht wollte.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeDi Okt 01, 2013 12:54 pm

Innerhalb von sekunden war aus Kai wieder die Ruhe in Person geworden. Kein Ton kam über seine Lippen, keine Worte der Reue über sein Tun. Er blieb einfach stumm, sagte kein Worte. Fast wie eine wehrlose Puppe ließ er sich von der jüngeren hinterherziehen, wodurch sie sich schnell wieder versteckt zwischen Hauswand und Mauer befanden. Keine Worte hatten die Beiden gewechselt. Zumindest Kai war vollkommen stumm. Junko hatte noch versucht ihm gut zuzusprechen, doch sie bemerkte schnell, dass es wie ein Tropfen auf den heißen Stein war. Nichtig. Kai war so sehr in gedanken versunken, dass ihre Worte Schall und Rauch waren. Äußerlich hatte er sich beruhigt. Sein Puls war wieder auf Normalität zurückgesunken und sein Verhalten war wieder so gefasst wie zuvor. Symbolisch wollte sie, dass Kai diese kleine Schlägerei eben vergaß. Somit nutzte sie ihre Macht und wusch das Blut von Kais Händen. Das Wasser versickerte im Wasser und es gab somit kaum noch zeichen, dass sich ihr neuer Beschützer vor wenigen Augenblicken geschlagen hatte. Zumal Kai eh ohne irgendeinen Kratzer davon gekommen war. Die angst der anderen ist lächerlich oder?, fragte die kleinere ohne von Kais Händen aufzusehen. Als würde ich meine Fähigkeit dazu gebrauchen den Anderen leid zuzufügen... dann kann ich meinen Platz an der Ninjaakademie vergessen... Ich könnte sie ertränken, keine Frage... Aber damit würde ich dem Dorf nichts gutes tun. Es sind zwar alles trottel aber sie sollen immerhin später unser Dorf verteidigen und schützen, hauchte die Grünhaarige leise und genoss die Nähe zu dem Kaguya. Sie nahm Kai wieder in die Arme genoss seine Nähe und hauchte ihm Worte zu, die gut gemeint waren, doch sie hatte einfach den Falschen ton angeschlagen. Vielleicht hatte sie auch sein ego angekratzt? Oder seine Würde verletzt? Sie wusste es nicht, doch Kai riss sie regelrecht aus der umarmung. Er packte sie an den Schultern und riss sie von sich. Erschrocken sah die Grünhaarige auf und starrte regelrecht verschreckt in die Augen des Anderen. Er schrie sie nicht an, aber der Ton mit der er sie ansprach war eiskalt und vollkommen ernst. Sie wollte etwas sagen, wollte ihre Worte rechtfertigen, doch dieser Ton Kais hatte sie etwas verschreckt und verstummt. B-Bin ich schwach? Nur weilich mich nach deiner Nähe sehne? Hälst du mich für erbärmlich, weil ich mich hinter dir verstecke und deinen Schutz suche? Ich denke...ich hoffe nicht... Sonst hättest du wohl kaum die Zeit mit mir verbracht. Ich will dich nicht verletzen... Aber wenn du niemanden hast, dem du vertraust, wo du dich so sicher fühlst, dass du auch mal schwäche zeigen kannst, dann kannst du nicht glücklich sein., hauchte sie kleinlaut und ließ den Blick sinken. Sie wollte nicht auf Kais worten herumtreten, geschweige denn das gegenteil behaupten, doch das er der stärkste war, das stimmte doch nicht. Es gab immer jemand mächtigeren. Sie hing nun einigen Augenblicken ihren eigenen Gedanken nach. Wenn Kai sie nicht als stütze wollte, sich nicht helfen lassen wollte, war sie dann überflüssig? Wenn ja, warum hatte er ihr dann so viel aufmerksamkeit geschenkt, die sich die Grünhaarige schon Jahre gewünscht hatte? Oder hatte sie sich dem Älteren einfach aufgezwungen und ihn regelrecht genötigt zeit mit ihr zu verbringen? Sie konnte es nicht einschätzen. Sie war ja alleine glücklich dass Kai sie wie ein normales Mädchen behandelte. Doch wenn ihm ihre Nähe nicht passte, dann hätte er sich doch aus dem Staub machen können. Sie kannte ihn noch nicht lange, doch das er nicht gerade zimperlich war, das hatte sie auch schon gesehen. Die Schlägerei war das beste Beispiel. Würde sie ihm auf den Geist gehen, hätte er doch einfach gehen können. Schwer seufzte die Kleinere und ließ den Kopf hängen. Heute war schon so viel passiert und alles ging ihr zu schnell. Es war zu viel und dann hatte sie auch nicht mal richtig Zeit gehabt alles ordentlich zu verarbeiten. Sie schwiegen sich eine ganze weile an. Das Kai über seine Taten grübelte und sich den Kopf zerbrach, dass er sich nicht erlauben konnte schwach zusein, das ahnte Junko nicht einmal annähernd. Ihr tat es furchtbar leid, dass sie den Älteren so zornig gestimmt hatte. Dass mit der Zeit seine Züge weicher geworden waren, sah sie nicht. Ihr blick war regelrecht an den Boden, zu ihren Füßen gefesselt gewesen. Sie kämpfte mit den Tränen und kämpfte damit an, ob sie sich entschuldigen sollte oder nicht. Sie wollte, doch ihr fielen keine Worte ein, die sie an den Knochenjungen hätte richten können. Einige Male holte sie tief Luft und knetete unsicher ihre Finger. E-es tut mir leid..., hauchte sie kleinlaut und drehte den Kopf zur Seite. Sie wollte Kai ins Gesicht sehen, als sie diese Worte sprach, doch sie konnte nicht. Zu sehr hatte sie angst, in zornige eiskalte Augen zu blicken. Sie sah den Hass anderer doch schon oft genug. Sie wollte wenigstens Kais blick so in erinnerung behalten, in der er nicht voller Zorn und wut war.
Mit der Zeit, es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, wurde der Griff des Älteren etwas weicher und lockerer. War seine Wut verflogen? Oder hatte er anerkannt, dass Junko ihm nur helfen und nicht erzürnen wollte? Sie konnte es nicht erahnen. Fast ehrfürchtig hob sie unsicher den Blick und sah in Kais Gesicht. In seinen Augen suchte sie irgendetwas, dass ihr verriet wie es nun um sie stand. Sie hielt es nicht aus! Sie wollte wissen, wie es Kai ging und ob er noch wütend auf sie war. Doch nichts fand sich in seinen Augen!! Seine Züge waren zwar weicher geworden, doch wirklich sagten sie der Jinchuuriki nichts. Deswegen senkte sie den Blick erneut, genauso wie auch die Hände des Kaguyas von ihren Schultern rutschten. Kurz seufzte sie, suchte nach worten um irgendwie wieder mit Kai ins reine zu finden, doch ehe sie etwas sagen konnte, durchzog sie ein starker ruck und sie lag wieder in Kais Armen. Überrascht krallte sie sich an Kais Oberteil und drückte etwas ungläubig ihr Gesicht in Kais Brust. Zwar überrascht, aber dennoch glücklich über die Umarmung, kuschelte sich die Kura sofort in diese angenehmen warmen arme. Glücklich schloss sie ihre augen und genoss es vollkommen. Die neu herhobene stimme von Kai ließ die Grünhaarige aufschrecken und zu ihm aufsehen. Sofort war ihr trauriges und überraschtes Gesicht verschwunden als sie die Worte des anderen richtig realisierte. Glücklich strahlte sie bis über beide Ohren und grinste zufrieden. Wirklich?! Vielen Dank! Das freut mich wirklich riesig!, strahlte sie bis über beide Ohren und kuschelte sich zufrieden an den Anderen. Doch auch auf Kais weitere Worte lächelte Junko einfach nur. Das behauptest du! Ich habe sehr viel durch dich dann... Und zwar den ersten Menschen, der mich Junko-chan genannt hat!, strahlte das kleine Mädchen überglücklich. Man konnte sie naiv nennen doch dieses eine Wort war für sie Gold wert. Auch als er sagte, sie sollte wegen niemandem weinen, verschwand das lächeln nicht. Ich verspreche dir, ich werde nie wieder weinen, solange du in meiner Nähe bist., strahlte sie wieder diese herrliche Naivität aus. Nun wirkte sie wirklich wie jedes andere stink normale Kind. Endlich hatte sie jemanden, dem sie vertrauen konnte und der auf sie achten würde. Sie kuschelte sich glücklich in die Arme ihres selbst ernannten Bruders und schloss entspannt die Augen. Sie genoss es vollkommen und fühlte sich dabei wie im Himmel. Doch nicht mehr lange. Kai erhob die Stimme und drückte sie etwas weg. Er betonte nochmals, dass die Angelegenheiten seine Probleme waren und das sie sich indirekt nicht einzumischen hatte. Sie wollte widersprechen, doch sie ließ es bleiben. Sie wollte den anderen nicht auf die Palme bringen und erzürnen. Deswegen kuschelte sie sich einfach wieder an seine Brust und nuschelte ein leises Ja, ich versuchs in diese. Sie konnte es nicht ganz versprechen. Dafür hatte sie Kai gerade erst lieb gewonnen. Ob sie da dann schon so gleichgültig reagieren konnte bezweifelte sie stark. Kai besaß einen sehr festen Charakter. Und sie glaubte auch nicht daran, dass er sich für sie erweichen lassen würde. Sie musste ihn kennen lernen und ihn vielleicht über Jahre hinweg etwas zusammenschlagen, damit er begriff wie tief ihre Dankbarkeit war. Vielleicht würde er sie sogar verändern. Vielleicht konnte er ihr helfen stärker zu werden. Das würde sie sehen. Das würde alles die Zeit zeigen.
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BeitragThema: Re: [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~   [Vergangenheit] Kennenlernen ~Kura Junko/Kaguya Kai~ Icon_minitimeMi Okt 02, 2013 8:16 pm

Angst? Ja ihre Mitschüler hatten Angst und davon nicht zu wenig. Er selbst hatte ein Zeit lang Angst vor seinem Onkel gehabt, doch diese war bald trotz gewichen. Er wollte keine Angst mehr haben und selbst wenn, dann versteckte er sie. Angst machte ihn schwach und man hatte ihm das schwach sein ausgetrieben. Das Junko diese Kinder umbringen konnte, war wohl deutlich zu spüren, auch wenn sie ihm nur die Hände wusch. Sie legte eine seltsame Reife an den Tag, sprach von der Zukunft. Ja sie alle sollten dieses Dorf später schützen und vor allem Junko würde dies mehr tun können, als viele andere. Doch dies sahen die Anderen nicht. Wie sollten diese Kinder das auch sehen? Sie kennen nur ihre einfachen Probleme, haben Eltern, die wahrscheinlich Angst vor den Jinchuriki haben. Eine kleine begrenzte Welt. Vielleicht war dieses fortreißen etwas grob gewesen. Sie hatte ihn erschrocken angesehen, war verstummt. So wie alle anderen konnte auch dieses Mädchen Angst vor ihm haben. Nicht der optimalste Start in eine Freundschaft, oder? Das was sie sagte, stimmte wohl. Er hielt sie in einem gewissen Rahmen wohl für schwach, auch wenn Kohaku ihm einredete, dass es nicht so war. Ich bin nicht glücklich, hatte er auf ihre Erklärung geantwortet. Ob sie schwach war, konnte sie nicht beurteilen, er konnte so wenig beurteilen. Ich kann deine stärke nicht beurteilen Junko, sprach er weiter, sah sie jedoch nicht an. Sein innerstes rotierte. Wieso hatte er das getan, wieso hatte er jemanden verprügelt, nur weil er etwas gereizt worden war? Er musste jemanden schlagen, wenn er nicht mehr konnte. Irgendwann übernahm die Verzweiflung immer die Oberhand und dann schlug er zu. Er konnte nicht weinen, konnte nicht schreien, er musste zuschlagen wenn ihm etwas nicht passte. Egal ob sein Gegenüber stark war, stärker als er , als sonst jemand. Er würde sich gegen jeden richten der ihm dumm kam, egal ob er gewinnen konnte. Einfach stark sein, einfach stark wirken und stärke zeigen. Das war seine Maske, seien Art zu leben und er hatte Junko diese Art faktisch ins Gesicht geschmettert. Er war grob gewesen unsanft, so wie man all zu oft zu ihm war. Sein Onkel war immer so zu ihm, was nicht hieß, dass sie es auch verdiente. Was an allem wohl das schlimmste, oder das seltsamste war, nun das waren ihre Worte. Sie entschuldigte sich bei ihm, bei dem, der sie angemeckert hatte. Frauen waren seltsam, waren verwirrend und sie bewies es. Denn sie nahm auch seine Umarmung an, nahm seine Nähe an und sie freute sich über diese winzigen Worte, als wären sie ihre Welt. Vielleicht war es für sie eine Welt, eine neue Welt, in der er der Mittelpunkt war. Auch wenn es nicht wirklich vorstellbar war, nicht für ihn. Sie würde nicht mehr weinen, freute sich über sein chan, sie schien zu strahlen, auf ihre eigene kleine Art und weise. Er wollte keine versprechen, wollte sie nicht zwingen, aber sie schien es freiwillig zu tun, für ihn für sich, wer wusste das? Sie wirkte so normal, wenn sie zu ihm aufsah und ihre Augen funkelten, strahlten diese kindliche Freunde aus.  Wenn du nicht auch einmal schwach sein kannst, bist du nicht glücklich. Sag nie nie – das wird schon irgendwie. Irgendwie war wohl das schlagende Wort. Zwei Kinder die sich nicht kannte, zwei Leben die verkorkst waren und nun würden sie zusammen gehen. Vielleicht ergab negativ und negativ hier doch einmal positiv. Sie konnten sich verändern gegenseitig verändern.  Ich kann nicht sagen, was ich in ihre sehen, kann nicht sagen, wieso ich so zu ihr bin. Vielleicht will ich gut machen, was bei mir nicht geht. Vielleicht soll sie nicht auf alle  schlagen, die ihr falsch kommen. Sie ist schlimmer dran als ich, sieht schlimmer aus als ich. Vielleicht ist es die letzte Art, die meine Mutter mir vermacht hat, das letzte bisschen Liebe das ich kenne, das ich lebe, leben kann. Es kann alles gut werden, Kohaku sagt immer, dass es gut werden kann. Vielleicht wird es das. Mit ihr, mit ihm mit uns dreien. Vielleicht verstehen sie sich, vielleicht versteht sie mich irgendwann,oder ich sie, ich mich selbst oder sie sich. Jeder kann ein Monster sein, zu einem Monster werden. Wieso können Monster nicht auch normal sein? Sie kann es, hat mich mit ihrer kraft versorgt, mit der Kraft die Andere so fürchten. Das Leben geht seinen Weg, oder? Das steht zumindest immer mal irgendwo. Vielleicht habe ich das auch von Kohaku. Er wird sie bestimmt mögen, er ist nicht so oberflächlich und grausam. Er kümmert sich um mich, erzählt mir von früher von der Liebe meiner Mutter. Er weiß, was ich vergessen habe und er lässt mich weinen, wenn es niemand sieht. Klingt etwas harmonisch. Fühlt sich aber nicht wirklich so an. Seltsam ist es, vollkommen seltsam. Seine Hände lagen noch immer um sie, er drückte sie noch immer sacht an sich, starrte ein wenig durch sie hindurch, während er in Gedanken war. Er war oft in Gedanken, daran würde sie sich wohl gewöhnen, wie er sich an dieses Gerede erinnern würde, es akzeptieren würde. Alles würde er wohl hinnehmen, es akzeptieren. Warum wusste er noch nicht, aber er konnte es erfahren, würde es in den Jahren wohl erfahren. Er lächelte sie milde an, kaum merklich und sah ihr auch irgendwann in den Augen. Blutrot waren sie, so rot wie das Blut in seinen Adern. Sie hatte keine Angst vor ihm, für sie war er Hoffnung und würde es so lange sein, wie sie es wollte. Mit einem milden Gedanken würde er den Tag enden lassen und sie kennen lernen, jeden Tag ein bisschen mehr.

~Ende~
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