Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeDi Okt 22, 2013 10:06 am

das Eingangsposting lautete :

Für diesen Ort ist dieser Guide eine nette Lektüre.

"Werte Mitreisende, wir freuen uns sehr, Sie an Bord unseres Luftschiffes begrüßen zu dürfen. Genießen Sie den Flug. Lassen Sie sich die Aussicht über die Wälder Hi no kunis und das Meer Mizu no kunis nicht entgehen. Ferngläser und Ultra-Reichweite-Angeln im Souvenir-Shop erhältlich."

Ein Luftschiff, von Hikyuden kommend, auf dem Weg nach Numamiya.
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Katakura Shuichi
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Katakura Shuichi

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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeMo Jun 30, 2014 4:38 pm

Er kam, zielte und verfehlte. Drei Schilden wurden zu Ablenkung hinzugezogen und liessen Shuichis Schwert mehr oder weniger wirkungslos dagegen prallen. Das Vorderste bekam zwar einen riesigen Riss und würde womöglich nicht mehr wirklich seinen Dienst als Schutzschild ausführen können, aber zumindest die zwei hinteren waren intakt geblieben. Und das nutzte der Puppenspieler auch gleich einmal aus, sprang auf eines der Schilder und nutzte es als Sprungbrett um über ihn hinweg zu fliegen. Etwas überrascht blickte Shuichi ihm zuerst nach, was womöglich etwa so aussah, wie wenn ein Fisch dumm guckte, wenn ein Vogel über ihn hinweg flog. Doch der Puppenspieler war anscheinend noch nicht am Ende seines Lateins, den er zauberte eine weitere Schriftrolle hervor. "Ernsthaft, wieviel Scheiss hast du noch unter deinem Mantel versteckt!", brummte Shuichi leicht genervt und machte sich bereit, erneut auf den Gegner los zu stürmen. Er hatte natürlich damit gerechnet, dass der Puppenspieler eine weitere Puppe hervor zauberte um sie gegen ihn und Shizuka kämpfen zu lassen. Tatsächlich aber erschien aus der Rolle ein Ding, das nicht Puppenunählicher hätte sein können. Genau wie das davor, versperrte es den Eingang, den zweiten un dletzten Eingang, so dass die Wachen von Aussen unmöglich nach hier drinnen gelangen konnten. Womöglich auch gut so? Immerhin waren hier zwei Mädels nackt, so konnte man ihre Ehre zumindest noch ein wenig bewahren. Der Gedanke liess ihn kurz lächeln, bevor er sich wieder auf den Kampf vorbereitete. Doch da hatte sich Shizuka bereits zu Wort gemeldet und zwar mit einem Schlagkräftigen Jutsu. Sie spuckte Kugeln aus, Lavakugeln, sofern er das richtig beurteilen konnte. Shuichi staunte nicht schlecht und nickte leicht. Das sie durchaus auch kämpfen konnte, war ihm so nicht ganz bewusst gewesen. Er hatte sie immer für ein Defensiv-Monster gehalten. Aber gut, man sollte den Tag noch nicht vor dem Abend loben, immerhin wusste er nicht, wie effektiv diese Lavakügelchen tatsächlich waren.
Shuichi jedenfalls wollte es nicht darauf ankommen lassen und warten, ob Shizuka damit etwas erzielen würde oder nicht. Er nutzte die - hoffentliche - Ablenkung ihrerseits um selbst einen weiteren Angriff starten zu können. Wer brauchte auch schon eine Verschnaufpause? Er mit Sicherheit nicht, immerhin war er ein erfahrener Söldner!
Doch Shuichi hatte dummerweise zu lange überlegt, den schon kamen wieder Schildre auf ihn zugeflogen. "Langsam wird die Nummer langweilig!", beschwerte er sich grosskotzig und schlug das eine Schild mit einem kräftigen Hieb gleich in zwei Teile, bevor er sich unter dem nächsten weg duckte und das dritte mit der flachen Seite seines Schwertes parierte und zur Seite schleuderte. Dann pumpte er Chakra in sein Schwert und lud es mit Raiton auf. Damit hatte er eine wesentlich bessere Durchschlagskraft mit seinem Schwert und würde die Schilde mit wengier Kraftaufwand vernichten können. Shuichi war eine Zeit lang also mti den Schilden beschäftigt gewesen, bevor er erneut freie Sicht auf den Puppenspieler hatte und sich diesem nun abermals entgegen warf. Mit dem Schwert täuschte er dieses Mal eine Finte an. Er zielte auf den Kopf und würde im letzten Augenblick die Schlagrichtung ändern und seitwärts auf seinen Oberarm zielen. Womöglich würde er ausweichen, aber selbst eine Berührung würde schon einen gewissen Vorteil bringen, da das Raitonchakra dann in den Körper des Gegners rüberspringen würde.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 01, 2014 4:02 pm

Epona Yamanaka kam sich zurzeit vor wie ein Meerschweinchen. Wie ein fettes Meerschweinchen. In einem zu kleinen Hamsterball. Und nichts davon war besonders würdevoll oder gar damenhaft. Und das Schlimmste: Sie bekam nichtmals was mit. Dank ihrer hervorragenden Akrobatik-Künste gelang es ihr immerhin, sich richtig herum zu drehen und die Luftlöcher somit in Reichweite zu bekommen.
Puh machte sie, schnappte frische Luft und schaute nach draußen.
Natürlich hatte sich der Ball gerade so platziert, dass die Luftlöcher in die völlig falsche, langweilige Da-tut-sich-nichts-Richtung schauten. Klasse murmelte sie im Selbstgespräch. Wie sie es doch liebte, nicht zu wissen, was los war.

Der Kugutsuka bekam indes eine hitzige Abreibung: Zunächst war die rothaarige Frau aus seinem Blickfeld verschwunden, und da er sich deutlich mehr auf den Eingang fokussiert hatte, war ihr dies auch ohne Weiteres gelungen. Nun aber meldete sie sich äußerst schmerzhaft zurück: Urplötzlich zerplatzte etwas mit einem gar widerlichen Klatschen, und zuerst hatte er etwas wie eine Eierschale, gefüllt mit Pudding, erwartet. Doch dann war die Hitze gekommen, und er hatte sich zum Einen die nunmehr brennende Oberbekleidung vom Leibe reißen müssen, zum Anderen... nein, von der Hose wollte er sich hier nicht trennen. Auch wenn da nun schon ein Loch drin war. Stattdessen ließ er sich einfach fallen und landete mit dem Hintern in einer Wasserpfütze. Schließlich waren sie hier in einem Bad.
Der Zug mit der Eisenwand immerhin hatte funktioniert. Irgendwie aber war ihm allmählich ungut zumute. Er hatte bis dato keinen Kontakt mit Youton gehabt; das Gummi hatte er als merkwürdiges Doton betrachtet, nichts weiter, und entsprechend nicht mehr mit Feuer gerechnet. Katon war ein so schrecklich häufiges Element; als hätte irgendeine Gottheit etwas gegen Marionettenspieler!
Und da kam auch der Schwertkämpfer wieder, nunmehr mit erhöhter Durchschlagskraft. Raiton glänzte um seine Klinge.
Ein kluger Shinobi weiß, wann er verloren hat... So dachte der Kugutsuka. Außerdem schmerzte sein Arsch. So kam er wieder auf die Füße, wich mit holprigen Bewegungen vor Shuichi zurück - dessen Angriffsmanöver erzielte den gewünschten Erfolg und brachte dem Marionettenspieler eine gemeine Schnittwunde am reflexiv hochgerissenen Arm bei. Das durch den Körperteil pulsierende Raiton brachte zuerst noch weiteren, scharfen Schmerz, und dann Taubheit.
Schitt.
Er floh rückwärts, ganz einfach. Sprang gegen die Wand, seinen verwundeten Arm nutzlos mit sich ziehend wie ein lebloses Gewicht. Mit der anderen Hand aber schuf er Puppenfäden, warf sie mit einer formvollendeten Bewegung in die Höhe und pappte sie an die Decke.
Dann stieß er sich kräftig ab, flog an Shuichi vorbei und gebrauchte die gebündelten Fäden als Schwingseil. Sein Ziel: Einmal quer durch den Raum und dann mit Schwung durchs Fenster! Eben einfach weg... zumindest, wenn er nicht unversehens gestoppt wurde.
Ihr habt mich nicht zum letzten Mal gesehn! rief er bei diesem filmreifen Fluchtversuch, Ich komme wieder!
And then I will get you and your little puppy too and so on and so on.
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 01, 2014 10:42 pm

Ihre Lavakugeln zerplatzt auf ihrem Feind, wie Eier auf dem Boden. Sie verbrannten ihm T-Shirt und Hose, jedoch schien er sich nur vom ersteren wirklich befreien zu wollen. Shizuka atmete leise durch und ging ein paar Schritte weiter zurück. Ihr Arm schmerzte inzwischen etwas mehr, aber sie hatte vorhin gesehen, dass es keine schwere Verletzung war. Es blutete nur und tat weh. Shuichi kämpfte derweilen weiter, während sie sich nach der Gummikugel umblickte in der Epona noch immer gefangen wurde. Oder besser gesagt wurde sie geschützt. Was sie wohl machen würde, wenn sie starb? Das Gummi würde so leicht nicht zu zerschneiden sein. Sie wäre eine Ewigkeit in diesem Hamsterball gefangen. Nachdem die Rothaarige Frau feststellte, dass es ihrer Aufraggeberin gut ging, sah sie gerade noch aus dem Augenwinkel wie der Mann floh. Zuerst wollte sie ihm nachgehen, jedoch wurde sie nach zwei Schritten langsamer und blieb dann stehen. Sie war noch immer nackt, fror schrecklich und spürte das ihr Arm schmerzte. Wieso um alles in der Welt sollte sie also dem Angreifer hinterher, wenn er eh dabei war zu fliehen? Ihre Aufgabe bestand immerhin nur da drinnen Akane zu schützen. Ein leises Seufzen kam von Shizuka, während ihr Blick langsam durch das verwüstete Badehaus ging. Jetzt wo der Kampf vorbei war, fühlte sie ziemlich verletzlich. Sie schlang schweigend die Arme um ihren Körper und erbebte kurz bei einem kalten Luftzug. Auf Barfuß und leicht fröstelnd, ging sie dann gemächlich zu Eponas Kugeln hinüber, damit sie die Frau so schnell wie möglich wieder befreien konnte. »Tut mir Leid, Akane. Ich wollte dich nur beschützen«, erklärte sie, während das Gummi sich auf einer Seite öffnete damit sie hinaustreten konnte. Sie sah sich nach ihren Handtüchern um, konnte sie jedoch nicht entdecken und seufzte leise. Erneut schlang sie ihre Arme um ihren Körper und sah unruhig zu der Tür, die von den Wachen immer noch versucht wurde geöffnet zu werden. Als nächstes schoss ihr jedoch durch den Kopf nach Shuichi zu sehen, sodass sie ihren Kopf weiter drehte. Sorgenvoll blickte sie sich nachdem Mann um und kaute sich nervös auf der Unterlippe rum. Ob es ihm gut ging? Gerade verspürte sie ein unglaubliches Bedürfnis sich hinter ihm vor den Wachen zu verstecken. Er würde mit Sicherheit nicht zulassen, dass man sie begaffte. Wieso war die Mission überhaupt so verlaufen? »Ich würde gerne eine Erklärung dafür haben, warum auf einer C-Rang Mission ich nackt darum bangen muss, dass meine Auftraggeberin sterben könnte«, säuselte sie dann an Akane gewandt und warf ihr einen vorwurfsvollen Blick zu.
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeSo Jul 06, 2014 10:44 am

Es kam, wie es kommen musste. Der Gegner fühlte sich wohl allem Anschein nach in die Ecke gedrängt, er setzte zu einem Sprung an und Shuichi wusste, wenn er ihn jetzt nicht erwischte, würde er flüchten können. Der Mann sprang über ihn hinweg, mit dem Schwert wäre er zu langsam gewesen, doch er streckte den Arm aus und versuchte ihn zu fangen. Shuichi bekam sogar was zu fassen und wollte zog daran, doch das gab ziemlich schnell nach und was er am Ende in der Hand hielt, war eine lederne Tasche - dass darin das Diebesgut war, wusste Shuichi in diesem Augenblick noch nicht.
Der Gegner floh und auch Shuichi hatte nicht die geringste Lust, ihm nach zu jagen, vor allem nicht, wenn es hiess, wie ein Vogel durch die Lüfte zu segeln, da hatte Shuichi eher weniger Erfahrung damit. Diser Kerl hatte mit Sicherheit irgendeine blöde Puppe, die er nun wie ein Segler verwenden konnten, dummerweise hatte Shuichi nur seinen Mantel und das würde ihn mit Sicherheit nicht sehr lange oben halten. Also vermied es der Söldner dem Kerl nach zu jagen und atmete einmal hörbar durch. Sein Blick glitt zu Shizuka, welche in diesem Augenblick die Kugel wieder öffnete und die Auftraggeberin wieder befreite. Wirklich ein sehr interessantes Jutsu, sollte Shizuka das nur jemals bei ihm anwenden, würde sie ein grosses Problem bekommen. Er wollte mit Sicherheit nicht in solch einem Gummiball gefangen sein. Während sie also die Akane befreite, ging Shuichi zu den versperrten Türen und fragte sich, wie man das hier am besten lösen konnte. Vielleicht sollte er es sprengen? Hinter ihm vernahm er die Stimme der Rothaarigen, welche gerade eine Erklärung verlangte. Shuichi liess seine Finger über die sehr seltsame Marionette fahren um womöglich irgendwelche Schwachstellen zu finden, bevor er sich dann entschloss, dass das alles nichts brachte und eine Explosion wie vorhin zu gefährlich war auf einem fliegenden Luftschiff. Er wandte sich als wieder an die beiden Frauen udn kratzte sich etwas verlegen am Kopf. Den nun wo der Kampf vorbei war und alle in Sicherheit waren, fiel ihm erst wirklich auf, dass sie beide ja nackt waren. Er räusperte sich leise und ging dann auf die Beiden zu. "Ja also ... Ich hab ehrlich gesagt keine Idee, wie wir das hier aufbringen. Und ... friert ihr vielleicht?", fragte er dann und ohne auf eine Antwort zu warten, zog er sich den Mantel aus und dachte für einen kurzen Augenblick daran, ihn Akane anzubieten, weil er dachte, das Shizuka sowieso so temperamentvoll war, das ihr nicht kalt sein konnte, bis ihm dann auffiel, das sie ebenso zitterte. Also legte er der Rothaarigen seinen Mantel um und der Blonden wickelte er seinen grossen und doch relativ breiten Schal um den Hals. Damit konnte sie sich zumindest etwas wärmen. "Nicht das ihr mir hier noch eine Erkältung einfängt.", er zwinkerte Beiden zu, wobei er ja nicht wusste, das Shizuka die Liebelei zwischen ihnen bereits ausgeplaudert hatte und es deswegen unterliess, ihr einen Klapps auf den Hintern zu geben. "Irgendjemand Ideen? Oh, übrignes habe ich den Trottel zwar leider nicht zurückhalten können, aber ich hab ihm zumindest was abnehmen können ... Mal schauen was da drin ist.", sgte er und öffnete die Tasche. Er runzelte die Stirn und sah zu Akane. "Da is' ne Statue drin. Gehört die dir?"
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 08, 2014 11:47 am

Es blieb langer Rede kurzer Sinn: Der Kugutsuka-Attentäter entkam spektakulär nach Art der Film-Helden und crashte durch das Fenster, fand sich in einem Wirbel von Glassplittern wieder - und mit dröhnenden Kopfschmerzen. Es war sein Glück, dass die Flughöhe beträchtlich war; mit pochender Stirn und gelähmtem Arme fiel ihm nicht grad leicht, seinen Notfallplan durchzuziehen. Er nestelte die passende Schriftrolle frei - zwei andere Rollen fielen ihm dabei aus der Tasche und verschwanden tief unter ihm im Blätterdickicht - und holte eine Marionette hervor, die ein wenig an einen überdimensionalen Lenkdrachen erinnerte. Mit deren Hilfe verwandelte er seinen Sturz in einen Flug. Mit steilem Abfahrtswinkel, aber was machte das schon... Erst später, wenn er wieder den Kopf dazu hatte, würde er feststellen, was er so alles verloren hatte.

Unterdessen wurde Epona aus der Gummizelle entlassen. Als sich die Lücke im Gehäuse auftat, fiel ihr selbstredend nicht viel Besseres ein, als regelrecht aus dem Ball hervorzurollen und sich auf den Hintern zu setzen. Hoppla... Puh, endlich wieder draußen! Nichts gegen diese Beschützer-Taktik, aber da drin wird man ja buchstäblich zum Spielball meckerte sie leichthin. Langsam rappelte sie sich wieder auf, achtete beim Hochstemmen nicht wirklich darauf, dass sie einen etwas blutigen Handabdruck auf den Fließen hinterließ, und schaute sich um.
Das zerbrochene Panorama-Fenster war natürlich das Bemerkenswerteste am Raume. Würde wohl teuer werden. Zum Glück fiel das unter Kollateralschaden im Zuge eines Auftrages und würde sicherlich von Konohagakure übernommen werden...
Sieht ja recht wild aus... was ist? Schräg schaute sie Shizuka an, die ihr einen vorwurfsvollen Blick zudachte. Nun ja, du würdest wohl auch bei einer B- oder D-Mission nackt um irgendwas bangen, solang du mit der Auftraggeberin ins Bad gehst, nicht wahr? Das liegt nunmal in der Natur eines Bades und hat herzlich wenig mit dem Rang zu tun. Sie blinzelte, als ginge ihr der Schwerpunkt der Rothaarigen erst jetzt auf. Und lachte peinlich berührt. Ähm! Ach, du meinst das Bangen an sich? Tja... Sie verschränkte die Arme hinter dem Rücken - augenscheinlich war ihr herzlich wenig kalt - und blickte unschuldig drein. So schlimm war der Attentäter doch auch nicht? Ich meine, ihr hattet ihn doch ganz gut um Griff, und was so passiert ist, das ist doch ganz normal für einen Chuu-Nin-Dienst, oder nicht...? Oh, du blutest.
Oh, sie blutete. Genauso hätte Epona "Oh, du frierst" sagen können.
Letzteres, also das Frieren, sah immerhin Shuichi ein. Der vorgebliche Lehrling hatte sich an den Eisenbarrikaden umgeschaut und kehrte nun zu den beiden Frauen zurück, um zunächst ganz galant Shizuka seinen Mantel zu reichen.
Worauf schaust du denn, um zu sehen, dass sie friert?, frotzelte sie von der Seite, verstummte aber mit ihrem Spott, als Shuichi auch ihr seine Aufmerksamkeit schenkte. Wenn auch nur mit dem Schal, aber was störte das schön. Danke dir zwitscherte sie und nahm die beiden Enden des Schals, welche dafür eindeutig lang genug waren, und wickelte sie sich kunstvoll um den Oberkörper. Nun sah es doch wirklich fast so aus, als trüge sie Kleidung. Oberbekleidung immerhin.
Was dann folgte, war für Epona jedoch noch ein weiterer Stimmungsheber. Innerlich hatte sie sich schon damit abgefunden, ihr wertvolles Diebesgut wieder verloren zu haben. Doch Shuichi/Shinichi, das Goldstück, hatte sich selbst als Beutelschneider versucht - oder eben Gürtelschneider - und direkt einen Volltreffer-Fang gemacht.
Meins? fragte sie überrascht, schaute in die Tasche, die der Schwertkämpfer ihr hinhielt. Meins stellte sie vor atemloser Überraschung fest und holte das kleine Jade-Ding hervor. Meins!, rief sie letztlich freudestrahlend aus, konnte - und wollte - nicht mehr an sich halten und warf sich vor überquellender Freunde in Shinichis Arme, wobei ihm dabei ganz ohne böse Absicht - wirklich - und ganz nebenbei auch was ins Gesicht quellte.
Vermutlich würde es noch ein drittes Mal quellen, wenn Shizukas Augen bei diesem Anblick überquollen.
War aber doch wirklich nur n Versehen und irrsinnige Freude...

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Out: Goose away. Nat nat.
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 08, 2014 3:25 pm

Die Rothaarige stand einfach auf der Stelle und stemmte langsam ihre Hände in die Hüften. Sie schien einfach das Gemecker von Epona hinzunehmen und nichts weiter darauf zu erwidern. Wieso auch? Sie sollte froh sein das sie beschützt wurde! Dennoch ließ sie zunächst ihren Blick schweifen und nickte zu den Worten das es hier wild aussah. Da konnte sie nur zustimmen. Es wirkte wie auf einem Mini-Kriegsschauplatz. Ihr böser Blick wurde zu einer weichen Miene. Sie bekam ein schlechtes Gewissen ein derartiges Chaos hier hinterlassen zu haben. Wer würde das wohl zahlen. Sorgenvoll kaute sie sich auf der Unterlippe rum. Hoffentlich ging keine Rechnung an sie selbst! Das konnte sie sich überhaupt gar nicht leisten. Die drauffolgende Erklärung von Epona, dass es doch alles gar nicht so schlimm aussah, ließ sie missmutig schnauben. Es gab tatsächlich schlimmere Mission, aber auf keiner davon war sie jemals Nackt gewesen. Die Tatsache war doch schon grausam genug – oder nicht? Bei der Erwähnung sie würde bluten, sah sie auf ihren Arm kurz und musterte den Kratzer. Es war nichts Gefährliches. Mit der Hand wischte sie noch einmal darüber und seufzte dann. »Ist auch egal. Der Kerl ist zum Glück jetzt weg«, murmelte sie leise und bemerkte das auch Shuichi näher zu ihnen gekommen war. Nicht das er sie nicht schon mal nackt sah, aber irgendwie war es ihr doch ein wenig peinlich. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und blickte sich nach einem Handtuch um. Wo waren ihre Sachen hin? Als der Mann dann erklärte er wüsste nicht wie sie die Barrikade aufbekamen und ob sie froren, hätte sie am liebsten etwas bissig nein gesagt, besann sich aber zu etwas anderem. Immerhin konnte Shuichi dafür auch nichts. Glücklicherweise musste sie keine Antwort geben und bekam den Mantel von ihm um die Schultern gewickelt. Sofort schlang sie den Stoff um ihren Körper und vergrub ihr Gesicht da drinnen. Sie wirkte ein wenig verloren in dem großen Mantel. Zumal man derzeit nur ihr Augen sahen die hervor blickten. Unscheinbar sog sie den Duft des Stoffes ein und lächelte leicht. Ja er gehörte tatsächlich Shuichi. Er hätte es sich jedoch sparen können auch Akane zuzuzwinkern. Ruhe bewahren, alles in Ordnung, ermahnte sie die innere Frau. Nachdem sie einmal durchgeatmet hatte, schien alles wieder okay zu sein. Ihre Augen verfolgten jetzt eher nur den kleinen Beutel in den der Mann hineinsah. Wenig später tauchte auch ihre Auftraggeberin auf und blickte dort hinein. Es schien irgendetwas Besonderes drinnen zu sein. Eine Statue also? Akane schien sie offensichtlich zu kennen. War es ihr Diebesgut? Ihre Gedanken erstarrten jedoch in dem Augenblick als die Frau Shuichi ansprang. Ihre Augen weiteten sich entsetzt. Zuerst überkam sie der Reflex ihren Geliebten dort weg zu zerren, aber sie hatte schon immer ein kleines Temperament Problem. Eingeschnappt schnaubte sie also, wandte sich herum und stapfte zu der Barrikade. Wie konnte sie nur! Und wie konnte er nur! Das Shuichi natürlich nichts dafür konnte, war jetzt einfach mal unwichtig. Sie krempelte beim Laufen die Ärmel hoch und murmelte schlecht gelaunt vor sich hin. »Natürlich, dass macht sie nicht mit Absicht. Sicher genießt er das auch noch… pf… «, nuschelte sie vor sich hin und formte im Laufen etwas missmutig ein paar Fingerzeichen. In ihrer Hand entstand ein ziemlich große Lavamasse, die zum Verhältnis wirklich deftig heute war. Normalerweise brauchte man nicht so eine Masse. Sie trennte beide Teile und rammte sie jeweils recht und links an die Halterung des Metalls. Mit einem einen doch lauten Poltern, krachte die Verankerung raus und stürzte nach draußen in den Gang. »Ich hab ein Ausgang gefunden und werde jetzt erstmal duschen gehen!« Ein böser Blick wurde über die Schulter geworfen, bevor sie dann durch die Tür tapste und sogar noch ein paar Wachen beiseite scheuchte. Man konnte sie noch im Gang hören, wie die Leute anfuhr sie sollten aus dem Weg gehen!

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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 09, 2014 7:03 pm

Shuichi hatte Akane nur ein vielsagendes Lächeln geschenkt, als diese ihn fragte, worauf er schaute um zu wissen, das sie fror, während er Shizuka den Mantel um die Schultern gelegt hatte. Worte waren da nicht nötig, Shuichi wusste einfach, wann eine Frau fror, insbesondere Shizuka. Auch wenn sie ein sehr heisses Gemüt haben konnte, schien ihr schnell einmal kalt zu sein und Shuichi wäre kein Gentleman, würde er nicht dafür sorgen, das sie nicht mehr frieren musste. Natürlich hatte er auch Akane nicht ganz ohne gelassen und nickte ihr anerkennend zu, als diese sich den Schal um den Körper schlang, damit es am Ende fast wie ein ziemlich interessantes Kleid wirkte.
Dann trat er von den beiden Frauen wieder zurück und genoss einfach noch kurz den Anblick. Ja, er als Mann genoss es, zwei hübsche Frauen nun fast nackt vor sich stehen zu haben. Viele der verbotenen Stellen waren nun zwar bedeckt, aber das machte es nur umso interessanter, wenn nicht ganz alles offengelgt war, nicht wahr? Shuichi lächelte in sich hinein, bevor er dann das mit der Statue bemerkte.
Akane war zuerst nicht ganz überzeugt davon, als er fragte, ob es womöglich ihres war. Doch als sie einen Blick reinwarf, stellte sich heruas, das der Söldner durchaus richtig mit seiner Vermutung gelegen hatte. Es war Akanes Beute, aber das war auch nicht schwer herauszufinden gewesen, immerhin war der kleine Diebe in ihrem Zimmer gewesen, also war es klar, dass es entweder dem Marionettenspieler selbst gehörte oder Akane. Es war also eine fünfzig zu fünfzig-Chance und er hatte richtig getippt.
Doch das die gute Akane tatsächlich so viel Freude daran hatte, das Shuichi ihre Statue gefunden hatte, damit hatte der Braunhaarige dann doch nicht gerechnet. Zuerst erklang ein atemloses 'Meins', was fast so klang, als ob sie nicht wirklich daran geglaubt hätte, bevor sie ihm dann letztendlich in die Arme sprang und noch einmal laut verkündete, dass es ihres war. Shuichi war von dieser Aktion ziemlich überrumpelt, hielt an der Hüfte dennoch fest, damit sie nicht gleich runterpurzelte, bevor er einen Seitenblick zu Shizuka riskierte .... Oder besser gesagt, riskieren wollte. Denn da versperrte ihm etwas die Sicht und Shuichi spürte in seinem Gesicht etwas weiches und angenehmes und ... Moment! Nein, nicht angenehm. Er blinzelte überrascht und wurde sich dann bewusst, um was es sich dabei handelte. Ja, Akana war hoch gesprungen, ja, Akanes Oberköprer befand sich etwa auf seiner Gesichtshöhe ... Ja, der Schluss war klar, was da gerade in sein Gesicht gedrückt wurde. Es ging also einige Augenblicke, bis Shuichi wirklich begriff, was da vor sich ging, doch als er es realisierte, handelte er schnell. Er zog Akane etwas von sich - so schwer war sie nämlich gar nicht - und stellte sie dann vorsichtig wieder auf den Boden. Er lächelte sie an, wollte jedoch nicht unbedingt das Shizuka nun von Eifersucht zerfressen wurde, er wusste immerhin, wie schnell sie eifersüchtig war. "In Ordnung. Freut mich das du dein Hab und Gut wieder hast, aber vielleicht solltet ihr Beide euch was überziehen ...?" und als er sich nach Shizuka umsehen wollte, sah er sie nicht mehr. Er hörte nur noch ihre Stimme, die anscheinend die Wachen auf dem Gang verscheuchte ... Und das konnte nichts Gutes bedeuten ... Oh nein.

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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Re: Linie Hi no kuni - Mizu no kuni   Linie Hi no kuni - Mizu no kuni - Seite 2 Icon_minitimeSo Jul 13, 2014 1:33 pm

Man könnte sich fragen, obs ihr Spaß machte, Shizuka zu ärgern. Halb und halb, wäre die Antwort. Zum Einen sprang Epona Shuichi wirklich deswegen an, weil es ihr irgendwo eine diebische Freude bereitete, Zuka-chan zu besticheln und mit ihrer Eifersucht aufzuziehen. Zum Anderen presste sie Shuichis Gesicht lediglich aufgrund explosiver Erleichterung in ihre Oberweite - was zugegebenermaßen wirklich etwas überdreht war. Die wahre Epona steigerte sich etwas zu sehr in ihren Charakter Akane, den sie gerade verkörperte. Passierte öfter mal.
Unschuldig lächelnd ließ sie sich von dem Lehrling absetzen, nickte artig auf seine Worte hin und nahm ihm den Beutel ab. Derweil Shizuka sich einen Weg nach draußen freischmolz. Brauchte sie dafür unbedingt ihr Kekkei genkai, oder hätte ihre reine, pure Wut dafür auch gereicht? Man konnts nicht sagen, wer weiß wer weiß...
Ja, ich ziehe mir ja schon was über, versprach sie, zupfte den Schal noch einmal zurecht und lauschte kurz, wie Shizuka draußen die Wachshinobi zusammenpfiff. Kumpelhaft klopfte sie Shuichi im Weggehen auf die Schulter. Der Rotschopf ist immer so gut gelaunt säuselte sie, Wer die mal abkriegt, kann sich eeecht glücklich schätzen... Wink mit dem Zaunpfahl. Epona folgte Shizuka nach, das Beutelchen mit der Jade-Statuette in ihrer Hand hüpfend.

tbc: Mizu no kuni - Küstenabschnitt
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