Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Kage
Bijū
Infobox
Neueste Themen
» Abwesenheiten
So Jul 15, 2018 3:52 pm von Fudo Akari

» Mai Fudo abwesend
So Jul 15, 2018 7:46 am von Fudo Mai

» [Postpartnerbörse] Taira Kimiko / Uchiha Tomoe / Hyuuga Kotone
Mo Jul 09, 2018 6:49 pm von Taiyo Ashe

» Vita Exitium
Sa Jul 07, 2018 10:11 pm von Gast

» [JInpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet
Do Jul 05, 2018 1:09 pm von Ichibe Hisagi

» Trainingsplatz 1
Do Jul 05, 2018 11:55 am von Ichibe Hisagi

» Restaurant Shinobi
Do Jul 05, 2018 11:12 am von Nozomi

» Welcome to Fairy Tail!
So Jul 01, 2018 11:38 am von Aranami Shiori

» Ryosuke und co. nicht da
Sa Jun 30, 2018 11:05 am von Ishihara Ryosuke

Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellenTeilen | 
 

 Anwesen der Familie Higashi

Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Anwesen der Familie Higashi   Mo Dez 09, 2013 4:44 pm


Dies ist ein Anwesen der Higashi-Familie. Es liegt etwas außerhalb von Kirigakure, aus vielerlei Gründen. Einer der hauptsächlichen Gründe, ist dass das ursprüngliche Oberhaupt, Seishiro, den Trubel in dem Dorf nicht mochte. Für siene Arbeit wollte er Ruhe haben und so gab er noch vor der Geburt den Auftrag dieses Anwesen zu bauen. Es befindet sich ein großer Teich mit vielerlei Fischen darin vor einem Pavillon. Das Gebäude selbst besitzt einige Nebenräume inklusive Gästezimmer.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Dez 09, 2013 5:23 pm

- Timeskip -

In den letzten Monaten ereignete sich einiges. Nach der Mission, um den Aufenthalt der Jashinisten, kehrte Jinpei mit dem Team zurück und nahm sich eine kurze Auszeit. Die Abnormalität dieser Monster hatte ihn körperlich gefordert. Nach einer kurzen Zeit der Erholung erreichte ihn die Nachricht über den Tod von Kaguya Kai, einem alten Bekannten von ihm. Der Junge war in eine Familie hineingeboren worden, die sich einen Dreck um ihn kümmerte und so entschloss sich Jinpei vor längerer Zeit dazu, ihn aus der Familie zu holen. Persönlich traf es ihn zwar schon, aber nicht so sehr wie eine andere junge Dame, die er aufsuchte, um die tragische Botschaft zu überbringen. Ihr Name war Kura Junko – die Jinchûriki vom Sanbi. Möglichst einfühlsam versuchte er ihr zu übermitteln, was mit dem Kaguya geschehen war und tröstete sie so gut es ihm möglich war. Hier löste er das erste Mal seine kalte abweisende Art für jemanden, der nicht Teil seiner Familie war.
Doch dem nicht genug, verstarb innerhalb dieser Monate auch eine zweite Person, die zumindestens organisatorisch wesentlich wichtiger war, für das Dorf. Es handelte sich um die frisch ernannte Mizukage Hôzuki Michiru. Auch dieses Mal überbrachte er die Nachricht an Kura Junko, bevor sie irgendwie anders davon erfahren konnte. Zwar war Jinpei nicht an ihrem Sterbebett gewesen, aber er hatte sie kurz zuvor noch gesehen. Junko war schwer getroffen, da die damalige Mizukage eine Art Mutterersatz für Junko geworden war und sie erneut einen geliebten Menschen verloren hatte.

So kamen sich Junko und Jinpei immer näher, bis sie schließlich einen Bund miteinander eingingen, der sie miteinander verband. Sie heirateten. Für viele kam dies sehr überraschend, doch für Jinpei war dies ein wichtiger Schritt. Er wollte Junko, die sich umbenennen ließ, wieder in eine Familie integrieren und liebte sie von ganzen Herzen. Nicht zuletzt entschloss er sich auch deswegen dazu, den Hachibi in sich zu versiegeln. Natürlich gab es weit mehr Beweggründe, aber dies war ebenso einer. Junko nannte sich fort an Higashi Kameko und zog zu Jinpei in das Anwesen der Higashi-Familie. Er nahm sie natürlich freudig auf und wohnt seitdem mit ihr gemeinsam hier.





Müde räkelte sich Jinpei in dem großen Bett. Ohne seine Augenklappe und sein Outfit, sah er fast schon aus wie ein reicher Herr. Ein kurzer Blick zu beiden Seiten und er registrierte, dass seine Frau bereits aufgestanden war. Wie sie es doch immer schaffte vor ihm zu erwachen. Nach ein paar weiteren Minuten, in denen er es nicht vollbracht hatte sich wirklich zu erheben, setzte er sich zumindest auf und streifte sich die Decke vom Körper, sodass er nur in Shorts auf dem Bett saß. Mit der Hand fuhr er sich über das Gesicht und bemühte sich dann aufzustehen. Kurz ein Mantel übergeworfen und vorne zusammengebunden, Pantoffeln an und schauen, was die Familie so trieb. Doch zu seiner Verwunderung traf er auf seinem Weg zur Küche niemanden an. In der Küche angelangt begann er sich einen starken Kaffee zu kochen und ihn genüsslich zu trinken. Er nahm dafür unter dem Pavillon, mit Aussicht auf den Teich, Platz. Erneut strich er sich mit der Hand über das Gesicht und trank einen großzügigen Schluck aus der qualmenden Tasse. Wie gut ein starker Kaffee doch am Morgen sein konnte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Dez 09, 2013 7:10 pm

-Timeskip-

Das Schicksal hätte Junko in den ersten paar Monaten nicht grausam genug sein können. Es hat sich einiges bei ihr getan. Innerhalb von diesem kleinen Zeitsprung wurde Junko achtzehn Jahre alt und konnte nun, Gott sei dank, endlich sich von ihrer verfluchten Familie abkapseln und sich komplett von ihnen abseilen. Selbst Tanake und Hanna waren ihr egal geworden. Tanake hätte sie eh nicht mehr für sich gewinnen können und Hanna, so klein wie sie war, würde sich gar nicht an ihre Halbschwester erinnern, wenn sie ansatzweise älter war. Eigentlich klingt das alles andere als schlecht. Endlich war sie von ihrer verhassten Familie befreit. Es war wohl anfangs ein geringer Trost für Junko. Kurz nach dem eigentlichen Training mit ihrem selbsternanntem Bruder Kaguya Kai, beziehungsweise noch während des Trainings, sollte Kai auf Mission. Kein Problem eigentlich nur eben ohne Junko. Es war eigentlich eine relativ einfache Mission, weswegen er als Chunin diese Aufgabe gut alleine erfüllen konnte. Er hat sie auch erfolgreich beendet. Nur er kam eben nicht zurück. Nicht lebendig. Was mit ihm geschehen war, darüber kann Junko bis heute nur noch spekulieren. Sie war aufgelöst gewesen. Vollkommen am Boden zerstört. Da hat man ihr den Leichnam nicht sehen lassen, geschweige denn ihr die Todesursache gesagt. Sie hätte es wahrscheinlich auch nie wirklich erfahren, wenn Jinpei, Kais ehemaliger Sensei, nicht zu ihr gekommen wäre, um sie über sein Ableben in Kenntnis zu setzen. Jedem Anderen hätte sie nicht geglaubt. Doch sie kannte ihn ja und wusste, dass er auch eine Bindung zu Kai hatte und niemals über sein ableben scherzen würde. Vollkommen am Boden zerstört, verweint und in Schockzustand bat sie den ehemaligen Sensei ihres geliebten Freundes sie für die Nacht bei sich unterzubringen. Denn in ihrem vollkommen aufgelösten Zustand wollte und konnte sie die Blicke ihrer Familienmitglieder nicht ertragen. Er nahm sie mit sich ohne groß darüber nachzudenken.
Innerhalb dieses halben Jahres, kurz nach Kais Ableben verstarb erneut eine geliebte Person aus Junkos Leben. Diese kannte sie nicht so lange wie Kai, doch sie hatte zu ihr schon eine enge Mutter-Tochter-Beziehung aufgebaut. Die Rede ist von der ehemaligen Mizukage, Hozuki Michiru. Nicht lange war die Frau im Amt gewesen, leider. Michiru kannte sie anfangs nur vom Sehen, eine nähere Verbindung hatten sie nicht. Doch als sie Mizukage wurde, wollte sie die Jinchuuriki aus ihrer Familie herausholen. Sie haben sich nicht oft getroffen aber oft genug, dass Junko zu ihr ein Vertrauensverhältnis und eine Art Mutter-Tochter-Beziehung aufbauen konnte. Doch eben das wehrte nicht lange. Michiru verstarb ebenfalls und riss, genau wie Kai ein tiefes und großes Loch in Junkos Herz. Sie suchte Jinpei erneut auf. Er war der Einzige, dem sie vertraute oder bei dem sie sich traute über ihre Trauer zu sprechen.
Danach geschahen mehrere Dinge auf einmal. Junko versuchte eine Art Trauerbewältigung auf die andere Art. Ihr erster Versuch war das, was Kai auch von Jinpei lernte. Meditation. Doch anfangs ging das gründlich nach hinten los. Sie fand keine Ruhe, musste immer an die drei Menschen denken, die sie geliebt und verloren hatte. Ihren Vater, Kai und Michiru. Sie kam nicht über den Tod der Drei hinweg. Als Verzweiflungstat änderte sie ihren Namen. Aus Junko wurde Kameko. Sie wollte ihre Vergangenheit vergessen und von dem Tag an, funktionierte das Training von Jinpei besser denn je. Zudem kamen sich die Beiden auch näher. Junko hatte ein starkes und inniges Vertrauensverhältnis zu ihm aufgebaut und sich ihm geöffnet, während sie sich den meisten Anderen weiter verschloss. Die Beziehung zu Jinpei hielt sie aber einige Monate geheim, bis sie achtzehn wurde. Sie kapselte sich sofort an ihrem Geburtstag von ihrer Familie ab und zog zu Jinpei. Wenig später gingen die Beiden einen Bund miteinander ein. Dieser sollte sie für immer zusammenhalten. Sie heirateten. Ohne große Umschweife nahm sie seinen Namen an und lebte von dem Tag ihrer Hochzeit an, glücklich als Higashi Kameko in dem Anwesen der Higashifamilie.


_____________________________________________________________

Auch wenn ihre Vergangenheit für sie ein abgeschlossenes und verstaubtes Buch war, so hatte sie noch immer die Angewohnheit ohne Wecker früh aus dem Bett zu kommen. Die Sonne war noch nicht mal am Aufgehen gewesen. Sie hatte versucht weiterzuschlafen, doch selbst in der Nähe ihres Geliebten wurde sie nicht mehr müde, was eigentlich untypisch für sie war. Mit ihrem Herumgewälze und ihrem verzweifelten Geseufze hätte sie Jinpei wahrscheinlich noch geweckt. Um dem Vorzubeugen, erhob sich Junko leise aus dem Bett, strich dem schlafenden noch einmal die Haare aus dem Gesicht und küsste kurz seine Stirn, eh sie sich leise ihren Kimono anzog und auf nackten füßen aus dem Zimmer huschte.
Was sie jetzt tun sollte, wusste sie selbst nicht wirklich. Wenn sie gewusst hätte, wann Jinpei aufstehen würde, hätte sie schon mal Frühstück machen oder Kaffee kochen können. Doch dieser lag friedlich schlafend im Bett und sie würde es nicht wagen ihn zu wecken, wenn es nicht dringlich war. Zu gerne sah sie ihn schlafen. Nun aber huschte sie so leise wie möglich durch das Anwesen und suchte sich eine kleine Beschäftigung. Zuallererst tat sie das, was sie jeden Morgen tat. Sie zündete drei Räucherstäbchen an. Allerdings außerhalb des Anwesens, in dem Pavillon. Das machte sie schon seit einer ewigkeit. Bestimmt schon seit vier Monaten. Die drei Räucherstäbchen symbolisierten ihren Vater, Kai und Michiru. So gedachte sie ihnen. Sie konnte den Friedhof, auf denen zumindest Kai und Michiru lagen nicht besuchen. Zu sehr würde sie dann mit ihrer weggeschlossenen Vergangenheit konfrontiert werden. Nachdem das erledigt war, goss sie in den leeren Zimmern, wie Gäste-, Wohn-, Bade- und Esszimmer die Pflanzen, machte hier und da etwas Ordnung und zog sich danach noch in den Garten zurück. Barfuß lief sie durch das Gras, hier und da über den gepflasterten weg zum Pavillon und danach trugen sie ihre Füße zum kleinen teich, der direkt an den Pavillon angrenzte. Sie setzte sich auf den Boden, zog sich den Kimono an den Beinen etwas hoch und ließ ihre Füße in das Wasser gleiten. Natürlich war das Wasser frisch. Sowieso bei Nacht, doch das störte Kameko herzlich wenig. Ein bisschen bewegte sie ihre Füße und sah zu wie das Wasser kleine Wellen schlug.
Wie lange sie dort gesessen hatte, wusste sie nicht. Eine ganze Weile bestimmt. Die Sonne erhob sich langsam und es war nicht mehr so düster. Es wurde heller, doch Kameko erhob sich noch nicht. Ihr fehlte der wichtige Anlasse. Dieser kam aber relativ schnell. Sie vernahm noch etwas langsame aber ruhige Schritte, die sich leise auf sie zubewegten. Sofort drehte sie ihren Kopf in Richtung Pavillon und wurde sofort fündig. Da war ja schon jemand aus dem bett gefallen. Ohne groß lange nachzudenken, zog die Higashi ihre Füße aus dem Wasser, stand auf und ging sofort zu Jinpei. Kaum war sie bei ihm, hob sie schon seine arme an und kuschelte sich eben in diese. Entspannt schloss sie die Augen und genoss die Nähe des Älteren. Ich hoffe du hast gut geschlafen., hauchte sie leise und ruhig. Vorsichtig hob sie den Kopf und blickte ihrem Mann ins Gesicht. Ich wusste nicht, wann du aufstehst. Sonst stände das Frühstück schon auf dem Tisch.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Dez 09, 2013 7:51 pm

Überrascht beobachtete Jinpei seine Frau, wie sie auf ihn zu kam und sich in seine Arme legte. Er selbst achtete dabei darauf, nicht den heißen Kaffee zu verschütten und erst recht nicht auf sie. Sichtlich genoss er ihre Nähe und gab ihr einen kurzen Kuss auf den Kopf, da er ihre Lippen nicht erreichen konnte. Sie drehte den Kopf zu ihm und fragte, ob er gut geschlafen hatte. Noch immer müde, lächelte er und stellte den Kaffee weg. Dann schob er seine Hände und Arme unter ihren hindurch und zog sie hinauf, bis sie auf seinem Schoß saß und er ihr ins Gesicht sehen konnte. Mit einer Hand fuhr er ihr unter das Kinn und zog es leicht zu sich und gab ihr einen leichten Kuss. “Ich habe gut geschlafen, aber ich habe da wen vermisst – deswegen bin ich aufgewacht. Und wegen dem Frühstück – ich bin nicht sehr hungrig, das kann warten.“ Mit einer Hand griff er nach der Kaffeetasse und hielt sie Kameko hin, danach nahm er selbst einen Schluck und genoss das frische Wetter. Der Mantel schützte ihn etwas vor dem kühlen Morgenwind. Als der Kaffee leer war, drückte er ihn Kameko in die Hände und fuhr mit einem Arm unter ihre Kniekehlen, mit der anderen an ihren Rücken und erhob sich gemeinsam mit ihr. Seine Muskeln spannten sich dabei etwas an, aber nicht übermäßig. “Ich würde dir anbieten, dass ich frühstück mache – aber ich bin nicht besonders gut darin, wie du inzwischen mit Sicherheit weist.“ Er hätte ihr wohl zugezwinkert, wenn er ein zweites Auge gehabt hätte. So grinste er nur schief und gab der in seinen Armen Liegenden erneut einen Kuss und trug sie hinein in das gemeinsame Anwesen. Seine Schritte waren leise und bestimmt, strahlten eine gewisse Ruhe aus, bis er schließlich wieder in dem Schlafzimmer ankam und Kameko auf dem gemeinsamen Bett absetzte. Ein kurzer Griff in einen der Wandschränke und er hatte ein Handtuch in der Hand. “Ich gehe duschen, du darfst gerne mit, wenn du magst.“, sprach er mit leicht säuselnder Stimme. Es war für ihn noch immer eine neue Erfahrung sich jemand anderem so offen zu zeigen. “Keine Schweinereien anstellen! Denk dran, du bist hier nicht alleine.“, sprach die tiefe und donnernde Stimme des Hachibi in seinem Käfig zu Jinpei. Jinpei selbst ließ sich an der Oberfläche nichts anmerken, doch auch diese Erfahrung war für ihn neu. Du da auf den billigen Plätzen. Halt dein freches Mundwerk, oder es setzt etwas!, gab er murrend in Gedanken zurück, sodass das Gespräch fern von Kameko blieb. Ob es normal war, dass der Bijû im Innern so einfach mit dem Wirt sprechen konnte? Irgendwann würde er Kameko mal danach fragen müssen, doch nicht jetzt – nicht zu so einer Herrgottsfrühe. Ohne weiter auf irgendwelche Antworten zu warten, ging er in das Badezimmer und tat das Angedrohte – eine Dusche nehmen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Dez 09, 2013 10:26 pm

Ein leichtes Lächeln konnte sich Kameko echt nicht verkneifen, als sie den überraschten Ausdruck in seinem Gesicht bemerkte. Wie er sie beobachtete, war für sie nichts Neues und dennoch machte es sie ziemlich verlegen, wenn sie länger darüber nachdachte. Es war ihr schon immer peinlich gewesen, so von ihm angesehen zu werden. Jahrelang wurde sie mit Missachtung bestraft, selten wurde sie lange angesehen. Jetzt, wo sie unter liebenden Menschen war, musste sie sich erst daran gewöhnen, dass sie nicht gegen sie waren sondern für sie. Nie zweifelte sie daran. Weder Jinpei, noch inori oder Inari ließen sie daran zweifeln, doch in einsamen Stunden kam es schon ab und an mal vor, dass sie sich fürchtete. Natürlich versuchte sie es immer zu verbergen, doch mindestens Jinpei erkannte ihre Lügen immer. Er sah ganz genau, wenn es ihr schlecht ging. Und meist musste sie ihm davon nicht mal berichten. Kaum lag sie in seinem Armen, schon war ihr wieder nach schlafen gehen. Jinpei hatte nicht etwa eine ermüdende Anwesenheit, aber diese Wärme und sein Geruch ließen Kameko gerne mal wieder nur ans Schlafen denken. Auf ihre Frage hin folgte nicht sofort eine Antwort. Stattdessen wurde sie auf den Schoss ihres Gatten gezogen. Sofort legte Kameko ihre Hände um seinen Hals und sah zu ihm herab, da sie nun etwas höher mit dem Kopf war, als er selbst. Kaum saß sie auf seinem Schoss, schon spürte sie die Hand an ihrem Kinn. Leicht wurde sie rot und schloss sofort die Augen, denn sie wusste was kam. Sie gab sich dem leichten Zug hin und spürte wenig später, leider zu kurz, die Lippen Jinpeis auf ihren. Als er wieder von ihr abließ und die Stimme erhob, öffnete sie ihre Augen und strich ihm leicht über den Rücken. Leicht schmollend sah sie ihn dann aber an. Ich weiß nicht, ob ich sauer oder traurig sein soll... Eben grade bist du erst aufgestanden? Das heißt du hast eben erst gemerkt, dass ich nicht mehr neben dir lag... Ich bin schon ne halbe Ewigkeit wach., schmollte sie und blickte beleidigt zur Seite. Jinpei konnte sagen, was er wollte, wenn Kameko es wollte, dann konnte er nur etwas Falsches sagen. Doch eh sich Jinpei wirklich sorgen machen konnte, dass es den ersten Ehekrach gab, lächelte Kameko typisch verliebt wieder und spielte leicht mit Jinpeis Haaren. Hättest du man was gesagt, bevor du Kaffee getrunken hättest. Dann hätten wir uns wieder hinhauen können. Jetzt aber bist du ein koffeingeladenes Nerven- und Energiebündel..., kicherte sie kleinlaut und sah Jinpei dabei etwas verträumt an. Jinpei hielt ihr die Kaffetasse hin und sofort nahm sie ihm diese ab. Sie nahm einige Schlucke von dem Zeug. Sie hatte es nur angefangen zu trinken, weil ihr Mann sie auf den Geschmack gebracht hatte. Und es half ihr wirklich, wenn sie mal Schwierigkeiten hatte wach zu werden oder es zu bleiben. Leise kichernd löste sie sich von der Tasse und grinste Jinpei an. Weißt du noch, als ich das erste Mal Kaffee getrunken habe? Nicht mal einen ganzen Schluck habe ich getrunken und ich war die ganze Nacht wach. Weißt du noch? Und wie er sich daran erinnerte. Das hatte ihm besonders gefallen, dem Kerl... Seitdem sie sich daran gewöhnt hatte, half ihr der Kaffee durch den Tag und auch zum Aufstehen war er eine große Hilfe. Jinpei nahm selbst wieder einen Schluck aus der tasse und in der Zeit, in der sie mal nicht miteinander sprachen, kuschelte Kameko ihr gesicht in seine Halsbeuge und schloss schnurrend die augen. Es war frisch. Jeder Andere hätte wohl gefroren, aber Junko nicht. Auch wenn ihre Füße bis vor kurzem im kalten wasser gewesen waren und nun der kühle Wind noch dazu kam, so kümmerte es die Grünhaarige nicht. Sie fror nicht, ihr war nicht kalt. Die Welt war für sie fast perfekt. So war sie fast weggenickt, doch Jinpei drückte die Kaffeetasse wieder in ihre Hände und noch ehe sie wirklich fragen konnte, ob sie noch mal Kaffee holen sollte, spürte sie schon einen Arm unter ihren Kniekehlen. Genau danach spürte sie seine andere Hand an ihrem Rücken. Scheinbar mühelos hob er sie im Brautstyle hoch und erhob sich selbst. Sofort wurde die Higashi etwas rot und kuschelte sich sofort an die Brust ihres Mannes. Auf seine Worte zu dem Frühstück konnte Junko nur kichern. Ja was das Kochen angeht hatte er wahrscheinlich zwei linke Hände. Fürs Kochen bin ich zuständig. Das hab ich schon tausendmal gesagt. Auch wenn du mir manchmal helfen willst. Ich glaube was bei dir das Kochen angeht, bist du genauso gut wie ich im Genjutsu. Ne Niete... Du lässt sogar Eier zu lange kochen... Das letzte Bisschen nuschelte sie nur leise. Das war vielleicht lustig gewesen, als Jinpei mit ihr normale Frühstückseier machen wollte. Am ende hätte man damit Leute erschlagen können. Sie hob leicht den Blick und strich ihm über das verletzte Auge. Hast du eigentlich Schmerzen? Gibt es denn kein Iryoninjutsu, das dein erblindetes Auge heilt? Oft hatte sie diese Frage in den letzten Monaten gestellt. Es kam immer die selbe Antwort. Doch irgendwann, so hoffte Kameko, würde es einen Weg geben, dass ihr Geliebter endlich wieder auf beiden Augen sehen konnte. Vielleicht war es nur Einbildung, doch es wäre verständlich gewesen, wenn Jinpei das Bedürfnis haben würde, wieder auf beiden Augen sehen zu können. Erneut wurde sie geküsst, doch irgendwie schien dieser Typ es zu mögen sie etwas zu ärgern. Er wusste ganz genau wie gerne sie ihn küsste und dann hielt er den Kuss nur so kurz! Leicht beleidigt kuschelte sie sich an ihn und schloss die Augen. Diese öffnete sie erst wieder, als sie auf dem Bett abgesetzt wurde. Sie öffnete die Augen und richtete sich auf. Jinpei wollte duschen und das scheinbar nicht alleine. Etwas wurde sie rot und erhob sich. Sie schritt zu ihm und pickste ihm in die Seite. Liebend gerne würde ich mitkommen. Es gibt nur zwei Probleme. Erstens: Wer macht dann essen, ich bin am verhungern und zweitens: kommen wir dann nicht mehr aus der Dusche raus, weil du nie ein Ende findest., stichelte sie leicht und küsste ihn auf die Wange. Er wusste, dass keine ihrer Worte böse gemeint war. Sollte er zumindest. Im nächsten Moment kramte Kameko in dem Schrank herum und legte ihrem Mann gleich Wechselsachen in die Arme. Sonst erkältest du dich noch. Wenn du frisch geduscht aus dem Bad kommst, wird es dir im flur sehr kalt vorkommen. Heute morgen habe ich gelüftet und da ist es etwas kühl geworden., meinte sie fürsorglich und um Jinpeis Gesundheit besorgt. Ich mach uns frühstück. Wenn du dann immer noch nicht fertig bist, komme ich dich holen, okay?, lächelte sie wieder. Jinpei verschwand sofort ins Bad und Kameko machte sich daran Frühstück zu machen. Sie hatte es sich angewöhnt sehr umfangreich und von allem etwas anzurichten. Sie bereitete Reis vor, Sushi, Tee sowieso, Kaffee, Obst, Gemüse und auch normales Brot mit Aufstrich. Eben all das, was sie so in der Küche fand. Das alles dauerte eine kleine Weile. Und Jinpei war immer noch nicht wieder da. Kameko deckte schnell noch den Tisch und begab sich zum Badezimmer. Eh sie eintrat, klopfte sie an. Jinpei-san? Ich komm rein, rief sie und öffnete die Tür. Sofort kamen ihr die Warmwasserdampfwolken entgegen. Sie merkte sofort wie sehr sich der raum alleine schon durch den warmen Wasserdampf aufgewärmt hatte. Essen ist fertig!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Dez 10, 2013 6:48 pm

Unweigerlich musste Jinpei über die Äußerung von Kameko lächeln. Ob sie Sauer oder traurig sein sollte? Die spielerisch gemeinte Anschuldigung konnte ihn nur amüsieren. “Du bist eine Kunochi – du würdest etwas falsch machen, wenn ich es mitbekommen hätte. Unser Job ist es unbemerkt Orte zu betreten und zu verlassen. Und ich bin mir sicher, auch ohne meine Wachsamkeit hättest du deinen Spaß gehabt -“ Eine Andeutung? Vielleicht. Sie sprach noch davon, dass er ein koffeingeladenes Nerven- und Energiebündel sei. Doch das stimmte nicht ganz. Sie war da wesentlich extremer. Er hatte sich schon seid längerer Zeit an den Stoff gewöhnt, doch für sie war es völlig neu und direkt zum ersten Abend hin, hatte sie bewiesen wie unermüdlich sie sein konnte – eine Erfahrung, die er zugleich wiederholen, als sich auch schenken könnte. Jedoch hatten die angenehmen Seiten überwogen. Ausgiebige Gespräche, eine lange Massage und einfaches Beisammensein – was wohl die Leser zunächst gedacht haben? Jinpei konnte sich noch ziemlich genau an jedes Detail erinnern, aber er hielt es für besser vorerst nicht davon zu sprechen. Vielleicht würde sie sonst auf den Geschmack kommen?
Dann, nachdem er sie ins Schlafzimmer getragen hatte und sie meinte, dass sie für das Kochen zuständig war, nickte er dankbar. Er ließ sich ungerne bedienen, aber Fakt war nun einmal, dass sie besser kochen konnte. Zuvor hatte er auch überlebt und für belegte Brote reichten seine Kochkünste allemal – doch wie sie richtig bemerkte, war bereits das simple Eierkochen eine Herausforderung für ihn und eine wahrliche Katastrophe. Zwar lud er sie ein, ihm beim Duschen beizuwohnen, doch schlug sie das Angebot aus und meinte, dass sie sich lieber um das Frühstück kümmern würde. Strike! Ihre Frage, ob er nicht einen Heiler oder eine Technik kannte, die sein erblindetes Auge heilen würde, schüttelte er nur sacht den Kopf. “Falls es inzwischen eine solche Technik gibt, kenne ich sie nicht und das Auge ist bereits zu lange in diesem Zustand. Mach dir keine Gedanken darum. Ich lebe damit und bin froh dein Schönheit nur mit einem Auge sehen zu können. Sonst würde ich vermutlich kollabieren und der nächste Iryônin könnte weit weg sein.“ Erneut gab er ihr einen Kuss und verschwand dann mit Kleidung und Handtuch im Badezimmer.
Dort angekommen drehte er das heiße Wasser gänzlich auf. Er mochte die heißen Dämpfe und die Räumlichkeiten boten sich perfekt auch als Dampfbad an. Dies und das ließ er sich durch den Kopf gehen und der Stier in ihm meldete sich auch ein wenig – mit Stier ist natürlich der Hachibi gemeint! “Wie kann Sanbi nur mit diesem Weib harmonieren! Unfassbar! Ich würde sie in der Luft zerreißen, anstatt ihr noch irgendwelche Fähigkeiten zu geben ...“ Jinpei stand nach wie vor unter dem Wasser und fasste Worte in seinem Kopf zusammen, während er sich einseifte. Gut, dass du nicht der Sanbi bist. Du kannst gerne versuchen, mich in der Luft zu zerreißen – doch solltest wirst du nicht die Gelegenheit erlangen irgendwem aus meiner Familie etwas anzutun, das schwöre ich dir Hornochse! Ja, die Beiden besaßen in keiner Hinsicht ein friedliches oder harmonisches Miteinander. Hachibi entlud seinen Unmut mit seiner Faust, indem er gegen die Gitterstäbe hämmerte, doch kümmerte sich Jinpei nicht darum. Sollte er doch toben. Irgendwann hatte er genug und wusch sich den Schaum ab. Das Badezimmer war inzwischen mit so dichtem Rauch gefüllt, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte und dass das Atmen durch die hohe Luftfeuchtigkeit schwerer fiel. Er rubbelte sich kurz die Haare ab und fuhr sich mit dem Handtuch grob über den Körper, als die Türe sich auch schon öffnete und ein kalter Windzug von Außen hereinkam, gemeinsam mit seiner wundervollen Frau. Mehr oder minder elegant warf er sich das Handtuch über die Schulter. “Kameko-chan – kannst du mir bitte das oberste Kleidungsstück reichen? Ja, richtig … meine Short. Danke dir!“ Ob sie errötete oder nicht, konnte er nicht sagen. Er zog sich das gute Stück an und trat dann aus dem Qualm und griff nach seiner restlichen Kleidung, um sich anzukleiden. “Essen hört sich wunderbar an. Inzwischen hungert es mich auch sehr - “ Er schlang die Arme um Kameko und drückte ihr nun einen etwas längeren Kuss auf die Lippen, dann gab er ihr einen Klaps auf den Hintern und schob sie aus dem Badezimmer. Wenn sie sich lange hier aufhalten würde, wäre sie noch klitschnass und wer würde das schon wollen?! Okay, machen wir niemanden etwas vor. Jinpei hätte es nur zu gerne gehabt, aber irgendetwas sagte ihm, dass man hier nicht so öffentlich solche Gedanken hegen sollte!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Dez 10, 2013 8:35 pm

Sie war jetzt noch mehr beleidigt, als zuvor. Beleidigt verzog sie den Mund zu einem Schmollmund und verschränkte die Arme vor der Brust. Doch im nächsten Moment legte sie den Kopf verwirrt und fragend schief. Wie meinst du das? Wieso hätte ich auch ohne deine Wachsamkeit meinen Spaß gehabt?, fragte sie etwas verpeilt, doch als sie etwas länger darüber nachdachte, lief sie dezent knallrot an und boxte dem Älteren gegen die Schulter. B-Baka! Du redest nur zweideutiges Zeug!!, stotterte sie. Sie wusste, dass sie nicht besser war. Sie war ja genauso schlimm und zweideutig wie ihr Mann. Der Ältere hatte sie einfach so erzogen. Sie hatte sich diese Zweideutigkeiten angewöhnt. Viel weiter gesprochen haben sie noch nicht. Kameko wurde von Jinpei ins Bett getragen und auf diesem abgesetzt. Doch als Jinpei ihr offenbarte, dass er kein Jutsus kannte, das sein auge heilen konnte, wurde die Grünhaarige etwas betrübt. Schwer seufzend kuschelte sie sich an ihn und schloss leicht die augen. Es tut mir leid. Ich würde so gerne helfen. Ich wünschte ich könnte dir helfen... dein Auge wieder heilen und dir dein Augenlicht wiedergeben..., nuschelte sie leise und etwas missstimmt. Doch sofort danach wurde sie rot und sah verlegen zur Seite. S-So schön bin ich nicht..., nuschelte sie leise und wollte weiterdiskutieren, doch da spürte sie schon die Lippen ihres Mannes auf ihren Eigenen. Danach zog sich ihr Mann zurück. Kameko bereitete das Frühstück zu und suchte danach schon wieder Jinpei auf. Im Bad stand er noch unter der Dusche. Der dampf im Bad war dichter als eine Nebelwand. Und Kameko konnte nicht mal einen Meter weit ins Bad sehen. Sie hörte, wie das wasser abgestellt wurde und leicht sah sie den schatten ihres Mannes. Jinpei bemerkte ihre Anwesenheit und richtetesofort das Wort an die Achtzehnjährige. Etwas überrascht blickte sie in die Nebelwand und wand den Blick sofort zu Jinpeis Klamotten. Oberstes Kleidungsstück?, fragte sie und griff nach dem Stück. Als sie dann sah, dass sie seine Short in der Hand hielt, starrte sie in Jinpeis Richtung und lief knallrot an. Sofort drückte sie ihm die in die Hand und wartete, bis er sie endlich angezogen hatte. Jinpei kam aus dem Dampf und sofort klebte Kameko in seinen armen und kuschelte sich in seine Brust. Schnurrend schloss sie ihre Augen und strich dem Anderen über den Rücken. Doch sie ließ etwas von ihm ab, damit er sich in Ruhe umziehen beziehungsweise anziehen konnte. Ich hoffe du magst mein kleines Allerlei. Reis, Sushi aber auch belegte Brötchen und so weiter., lächelte die Grünhaarige leicht und schmiegte sich an diesen Körper. Sie spürte danach Jinpeis arme um sich und sofort schmiegte sie sich an seine Brust. Den Kuss erwiderte sie und hielt diesen auch etwas länger an. Überrascht und etwas erschrocken quieckte sie auf, als Jinpei ihr leicht auf den Hintern schlug. Kurz löste sie den Kuss und blickte ihn verlegen an. D-Du bist unmöglich!, meinte sie verärgert und peinlich gerührt. Jinpei schob sie aus dem Bad, direkt in Richtung esszimmer. Leicht drehte sie den Kopf zu dem Swordsmen und blinzelte. W-Willst du Tee? Oder Kaffee?, fragte sie noch nach, blieb dann aber stehen und drehte sich zu dem anderen um. Sofort beugte sie sich zu ihm und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. Was hast du heute eigentlich vor? Liegt bei dir irgendwas an? Hast du bald eine Mission? Oder bist du anderweitig im Stress?, fragte sie leise und vergrub ihr gesicht in Jinpeis Halsbeuge
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mi Dez 11, 2013 5:23 pm

Jinpei war äußerst amüsiert, über die Reaktion von Kameko bezüglich der Short. Aber er sparte sich jeglichen Kommentar dazu. Stattdessen folgte er ihr ins Esszimmer, wo bereits das Essen stand. Er hatte rein garnichts gegen ein Allerlei einzuwenden. Es war quasi genau das Richtige! Ein gutes Frühstück war für Jinpei die Erfüllung seiner Träume – oder zumindest ein Teil seiner Träume. Er kniete sich vor dem tiefen Tisch auf die Knie und besah sich das Frühstück. Hier war wirklich alles, was er sich für ein Frühstück wünschte – mit Ausnahme seiner Frau. Nach dieser wollte er auch gerade die Hand ausstrecken, als sie ihn fragte, ob er lieber Kaffee oder Tee trinken wolle. “Ich glaube ein Tee wäre wunderbar, aber mach dir bitte keine zu großen Umstände! Ich will dich lieber hier haben und trinke dafür Wasser – du bist echt der Wahnsinn! Wundervolles Frühstück von einer wundervollen Frau.“ So euphorisch war er in der Regel gar nicht und Außenstehende würden wohl denken, dass er unter dem Einfluss von irgendetwas stehen würde. Das war ja auch nicht ganz falsch. Unter dem Einfluss von Liebe stand er, welche er nur für eine ganz kleine Ansammlung von Menschen empfand. Alle anderen Menschen waren ihm grundsätzlich egal, solange sie nicht seine Familie bedrängten. In diesem Falle würde er aus manch einer Sicht wohl schlimmer sein, als eine der gefürchteten Chakrabestien. Nachdem Kameko ihm das Getränk gereicht hatte, nahm er sie bei der Hand und zog sie neben sich, gab ihr sogleich einen Teller, damit sie ebenfalls etwas essen konnte, doch zuvor vergrub sie ihr Gesicht in seiner Halsbeuge und schmiegte sich so an ihn. Geplant hatte er in dem Sinne nichts. Durch ihre Hochzeit und die vorherigen Ereignisse war er soweit freigesprochen, doch er konnte nicht wissen, ob spontan ein Dienstbote ankommen würde, mit Arbeit, die sich nicht aufschieben ließ. Demnach füllte er sich selbst den Teller mit ruhigen Händen und sah dann zu ihr. “Geplant habe ich noch nichts – spontan könnte es aber durchaus zu irgendwelchen Ereignissen kommen – doch bis dahin können wir uns den Tag versüßen, so sehr du es dir wünscht.“ Sein Auge sah etwas verrucht aus und wie sie dies interpretieren würde, war alleine ihre Entscheidung. Dann begann er etwas von dem Reis und dem Sushi zu essen. Es war einfach köstlich und er selbst hätte die ebenfalls mit Reis gefüllten Röllchen niemals so hinbekommen! Sushi war eine Kunst für sich. Da er dieses aber sehr gerne aß, hatten sie die Zutaten quasi immer im Haus. “Mein Gott, du bist eine Göttin in der Küche... und ich ein Bauerntölpel. Ich wusste früher nicht einmal, wie man Sushi richtig isst. Wasabi hab ich früher nicht in Sojasouce verdünnt, sondern wie normalen Senf einfach auf das Sushi gestrichen und furchtbar darunter gelitten!“ Dass diese Anekdote so banal war, kommt daher, dass der Schreiber eben das Gleiche erlebte – unschöne und verdammt scharfe Erfahrung. Dann sah Jinpei wieder zu Kameko und strich ihr über die Schulter. “Hast du denn irgendwelche Pläne für heute? Oder wollen wir uns einen schönen Tag vor dem Kamin oder irgendwo anders machen? Ich würde mich zu vielem Breitschlagen lassen – sogar dir bei deinem Gast zu helfen, wenn du willst … meiner ist aufmüpfig wie immer … und wird sich vermutlich auch nicht allzu bald anpassen.“ Erneut widmete sich Jinpei seinem Essen und freute sich über wieder und wieder darüber. Ein Schluck vom Tee, ein Blick zu seiner Frau. Das Leben konnte schon verdammt schön sein, wenn die Pflicht nicht ab und an rufen würde und zu unschönen Dingen verdonnern würde.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Do Dez 12, 2013 10:57 am

Jinpei konnte Gott danken, dass er doch nicht auf die Idee gekommen war irgendetwas amüsiertes zu sagen. Kameko konnte es nach Allem immer noch nicht ausstehen, wenn jemand über sie lachte. Auch wenn es Jinpei war und dieser es hundertprozentig nicht böse gemeint hatte. Sie mochte es andere zum Lächeln zu bringen. Vielleicht auch zum Lachen aber nur dann, wenn man sie nicht auslachte und sie sich nicht zum Maxen machte. ‚Andere‘ kann man auch schlichtweg als Inori, Inari und Jinpei bezeichnen. Doch im Moment wollte sie lieber nicht ihren Mann zum Lachen bringen. Nicht auf Kosten ihrer Verlegenheit. Schmollend und beleidigt sah sie ihn an, doch ewig böse sein konnte sie ihm nicht. Aber sie wusste schon, wie sie sich rächen konnte. Doch dazu würde es erst nach dem essen kommen. Jetzt führte sie ihren Mann erst mal zum esstisch und betrachtete diesen mit Genugtuung und Zufriedenheit. Jinpei nahm sogleich auf seinem Platz Platz und betrachtete die Gerichte vor sich. Etwas vorsichtig lächelte seine Frau und musterte ihn neugierig. Ich hoffe es ist was dabei, was du magst?, harkte sie noch mal kurz nach. Sie kannte Jinpei zwar schon ein halbes Jahr, doch sie hatte schon eine Ewigkeit gebraucht um Reis richtig zu kochen und dann wusste sie auch nie was Jinpei mochte oder worauf er Appetit hatte. Sie selbst hatte zum Beispiel das Problem, sie aß manchmal alles gerne und manchmal nur eine kleine Auswahl. Da sie noch immer nicht wusste wie es bei ihrem Mann war, hatte sie sich immer angewöhnt eine riesige Palette vom Essen vorzubereiten. Das war nun wirklich Standard geworden. Jinpei starrte scheinbar wie geband auf den reichlich gedeckten Esstisch. Kameko fürchtete schon, er hätte ihre Frage überhört. Doch dem war nicht so. Er sah zu ihr auf und antwortete ihr schnell. Lächelnd nickte sie als er geendet hatte. Ich hätte nicht gefragt, wenn ich keine Umstände gewollt hätte. Ich kümmer mich um deinen Tee. Einen Moment., lächelte sie, ging kurz zu den Schränken und durchwühlte diese nach Tee und einer Teetasse. Die teetasse füllte sie mit stink normalem Leitungswasser und gab danach den Tee dazu. Sie stellte den kalten tee vor Jinpeis Nase und legte eine Hand auf die Gefüllte Teetasse. Sie war ein Shinobi. Wieso sollte sie warten bis das Wasser kochte? Sie konnte den Vorgang einfach verschnellern. Durch ihr Suion no Jutsu konnte sie das wasser innerhalb von wenigen Momenten sehr Hohe Temperatur bringen. Lächelnd ließ sie von der nun dampfenden Tasse ab und schaute nun zu Jinpei. Warte, bis sich die Teeblätter aufgelöst haben. Dann kannst du versuchen den Tee zu trinken. Pass aber auf, dass du dir nicht die Zunge verbrennst. Der Tee ist bestimmt bei 90 Grad oder so., lächelte sie und holte sich danach noch eine Tasse heraus in die sie kaffee goss. Das Zeug konnte sie anfangs nicht leiden. Aber nun kam sie nicht mehr davon los. Jinpei reichte ihr die Hand, welche sie sofort ohne zu überlegen nahm. Ihr Mann zog sie neben sich und reichte ihr einen Teller. Lächelnd stellte sie erst einmal die Tasse auf den Tisch und küsste kurz seine Wange. Ich freue mich, dass meine kleine Überraschung gelungen ist. Ich hatte schon Angst du hättest heute keinen Appetit auf Sushi oder auf Reis oder das, was ich noch hingestellt habe, lächelte sie leicht und kuschelte sich etwas an ihn. Danach tat sie sich etwas zu Essen auf. Sie schnappte sich etwas Sushi, hier und da mal eine Tomate, Gurken, Apfelscheiben, Kirschen und auch Brot mit Schinken. Sofort knabberte sie an der Brotscheibe rum und sah währenddessen zu Jinpei. Was du wieder denkst. Wie wärs mit nem kleinen Schachspiel? Gewinne ich, Lädst du mich zu ner Misosuppe ein, gewinnst du, koche ich dir lecker Mittagessen., schnurrte sie leise und grinste innerlich leicht diabolisch. Schach hatte sie von Jinpei gelernt und man konnte wirklich sagen, die Schülerin war besser als der Lehrmeister. Sie lächelte ihn zuckersüß an. Doch dann wurde ihr Blick etwas traurig. Und du musst mir wieder bei der Meditation helfen. Meine Alpträume werden wieder schlimmer. Du weißt schon. Diese Alpträume von der Vergangenheit, die ich weggesperrt habe. Immer wieder träume ich von Kais und Michiru-sans Tod. Und von Nacht zu Nacht werden sie schlimmer., hauchte Kameko kleinlaut und suchte schnell Schutz in den armen ihres Mannes. Es war ihr peinlich. Gar unangenehm. Doch wenn sie es jemandem sagen konnte und musste, war es Jinpei. Er kannte immer einen Weg, wie er es geschafft hatte sie von diesen Alpträumen zu heilen. Auch wenn sie noch etwas betrübt war, so zauberte sich ein Lächeln auf ihre Lippen, als Jinpei das frühstück schmeckte. Leise kicherte sie und strich Jinpei übber sein gesundes Auge. Schäm dich nicht. Du willst nicht wissen, wie viel Tonnen Sushi und Reis ich als kleines Kind weggeschmissen habe, weil der reis nicht durch war, zerkocht war oder weil die Sushi auseinander fielen. Ich musste es ja selbst lernen. Deswegen bin ich jetzt auch so gut. Ich boin froh, dass du nicht kochen kannst. So kann ich dir immer kleine Überraschungen machen., schnurrte sie leise und aß weiter. Als Jinpei ihren Gast ansprach blickte sie ihn verwirrt an. Sie brauchte erst mal um zu begreifen wen er meinte, Jinpei behandelte sie wie eine normale Frau. Inori und Inari genauso. Deswegen hatte sie schon oft vergessen ein Jinchuuriki zu sein. Gast? A-Achso.. Mal schaun..., nuschelte sie und blickte Jinpei dann aber besorgt an. Hast du große Schwierigkeiten mit ihm? Zankt er oft mit dir herum? Könnt ihr auch schon miteinander sprechen? Wenn ja, dann ist das gut. Er ist noch nicht so lange in dir versiegelt. Auch wenn dus nicht zeigst, ich seh regelrecht, dass du dich noch nicht ganz an ihn gewöhnt hast. Aber wenn ihr jetzt schon miteinander sprechen könnt ist das gut. Dann lässt er es zu. Eh ich mit Isobu sprechen konnte hat es eine ganze weile gedauert. Du kannst also stolz drauf sein. Egal wie sehr er dich nervt., lächelte sie und küsste den Älteren auf die wange, eh sie sich wieder dem Essen zuwandte.

angewendete Jutsu:
 
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Dez 17, 2013 8:50 am

“Natürlich ist etwas für mich dabei!“, meldete Jinpei fast schon strahlend für seine Verhältnisse, auf die Frage seiner Frau. Er drückte ihre Hand leicht mit seiner eigenen und lächelte sanft. Dann begab er sich daran die einzelnen Speisen zu probieren und sich daran gut zu tun. Dass sie es nicht als Umstand empfand, ihn einen Tee zu machen, begrüßte er sehr und wartete geduldig, bis die Teeblätter ihren Geschmack entfaltet hatten. Außerdem schien der Tee unglaublich heiß zu sein, was Kameko auch noch mit ihren Worten unterstrich. Dennoch freute er sich außerordentlich. Während er sich eine Speise nach der Anderen auf den Teller lud und sich seinen Bauch füllte, bekundete Kameko noch, dass sie Sorge gehabt hätte, dass er keinen Hunger auf Sushi gehabt hätte. Er grinste nur leicht. Sushi war mit eine seiner liebsten Speisen. “Ich würde mich sehr über eine Partie mit dir freuen! Und mit der Meditation wird schon - “

Nach einer kurzen Erklärung seiner Frau, wie viel Sushi sie damals verschwendet hatte, tauchte ein Schatten an einem der Fenster auf. Jinpei sah zum Fenster und zückte eines der Messer vom Tisch, doch es stellte sich heraus, dass es sich um einen dieser ätzenden Oinin handelte. “Jinpei? Du wirst gebraucht. Eine Kunochi hat unglaublich viel Schaden angerichtet und ist aktuell auf der Flucht. Finde Keiko und jagt sie.“ Dann war der Oinin auch schon wieder verschwunden. Mit leicht unglücklicher Miene schloss Jinpei das Auge und erhob sich. “Tut mir leid, Kleines. Die Partie muss warten.“, gab Jinpei schließlich zu verlauten und beugte sich herab, legte das Messer ab und gab Kameko einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Dann eilte er mit eiligen Schritten durch das Haus. Seine Hand ergriff eines der Nodachi in diesem Hause und schob es mitsamt Scheide in seinen Gürtel. Jinpei trug einen Großteil seiner Kleidung bereits. Aber viel Zeit wollte er nicht mehr vorbeiziehen lassen. Nachdem er einen kleinen Satz an Messern eingepackt hatte (10 Stück an der Zahl), zog er seine Stiefel an und ging erneut am Wohnzimmer vorbei. “Ich beeile mich und komme unbeschadet zurück – mach dir keinen Kopf.“

Dann rannte er los, mit einem Tempo, bei welchem nicht viele mithalten konnten und überquerte das Anwesen, auf der Suche nach Keiko. Irgendwie hatte er eine Vermutung, wo er sie vermutlich antreffen würde.


tbc: Sake Bar - nebliger Verstand
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Do Jan 30, 2014 8:22 pm

Diese ätzenden Oinin kamen immer dann wenn man sie am Wenigsten erwartete und wenn man sie auch am Wenigsten brauchte. Dieses Thema mit den Alpträumen war ihr extrem wichtig und auch, wenn sie es nicht zeigte, so reagierte sie auf ihre Alpträume extrem sensibel. Umso blöder war es, dass einer dieser Oinin auftauchte und Jinpei dazu verdonnerte, dass er sich um irgendeine Kunoichi kümmern musste. Das der Überbringer der Mission da gewesen war, beziehungsweise am Fenster stand, hatte Kameko nicht bemerkt. Sie war immer noch nicht in der Lage, immer mit irgendwelchen fremden Zuhörern zu rechnen. Sie hatte den Besucher erst bemerkt, als Jinpei ein Messer von dem Tisch genommen hatte. Der Oinin überbrachte seine Nachricht so schnell wie er erschienen war und als er endlich weg war, ließ Kameko genervt den Kopf auf die Tischplatte fallen. Ein sehr unangenehmes Geräusch, als wäre jemand auf den Tisch gefallen, gemischt mit einem genervten Stöhnen und einem folgenden leisen Aua..., ertönte sofort nachdem der fremde Shinobi verschwunden war. Das war doch zum Haare ausreißen. da hat man mal Beide frei, denkste, und kochst deinem Mann war und was kommt? son dämlicher Oinin... Sie sprach eher zu sich selber. Sie wusste, dass Jinpei sich vor der Mission nicht drücken konnte. Also hieß es wohl, die Partie und die Meditation, zu zweit, viel wohl aus. dann müsste sie alleine Meditieren.
Kaum hatte Jinpei eeben verkündet, dass das Spiel warten musste, wuselte er schon durch das Haus. Seufzend erhob sich Kameko und sah ihm dabei zu. er hatte seine sieben Sachen schnell zusammen gepackt und war auch schnell wieder im Essbereich um sich zu verabschieden. Es war ein kurzes auf wieder sehen sagen. Am liebsten hätte sich die Grünhaarige wohl an seine Sohlen geklebt. auf seine Abschiedsworte nickte sie nur etwas miesepetrig. Das sagst du immer. Ich freu mich auf deine Wiederkehr und pass gut auf dich auf, meinte sie letztendlich leicht lächelnd und sah Jinpei nach, als er schon verschwand.

Genervt lehnte sie sich an den Türrahmen und schloss die Augen. Toll und was jetzt? Sie hätte wohl zu sich selbst gesprochen aber sie war ja nicht ganz allein. Puhhh... Wenn du mich so fragst..., meldete sich die Schildkröte in ihrem Innern zu Wort. Ich...hab dich aber nicht gefragt... baka., meinte sie daraufhin etwas angefressen und setzte sich genervt an den gedeckten Tisch. Danke. dass dir meine Meinung soooo wichtig ist! Ich würde vorschlagen, du isst erst mal was. Und danach kannst du immer noch alleine meditieren, wenn nichts dazwischen kommt. Außerdem bekommst du sicher besuch..., meinte die schildkröte belustigt und Kameko zog fragend eine Augenbraue in die Höhe. Wieso sollte ich besuch bekommen? Ich hab doch niemanden eingeladen. Und irgendeine Fete oder sowas liegt auch nicht an, meinte sie etwas überrumpelt und begann lustlos ihre Schüssel Reis zu leeren. Ganz einfach. seitdem du mit diesem Ochsen verheiratet bist, kommst du eher unter Menschen. Wenn mal Besuch da ist, blühst du richtig auf., antwortete die Schildkröte darauf und Kameko seufzte nur. Ich weiß, dass du nicht gerade gerne mit dem Hachibi zusammenhängst. Aber ich bin mit Jinpei verheiratet. Nicht mit dem Hachibi. das weißt du genau, dass ich auf diesen kleinen, feinen Unterschied achte., grummelte die Grünhaarige leise, während sie sich wieder ihrem Essen widmete.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Feb 03, 2014 6:26 pm

Wieder Einstieg nach Timeskipp

Der junge Blondhaarige junge Mann war nun wieder in seinem Heimatdorf und hatte seine Mission nicht zu ende gebracht, was ihn doch ziemlich wurmte. Immerhin, war er sonst immer Perfektionist gewesen und hatte aufgaben so erledigt, dass er keine Probleme mit irgendwas hatte. Spionage oder doch jemanden verfolgen, all dies war kein Problem für ihn. Aber dies mal lief alles aus dem Ruder. Er hatte jemanden aus seinem Clan getroffen und wusste sogar so gleich, das sie das neue Clanoberhaupt war. Normalerweise müsste er nun ihr unterstehen und ihr dienen, als Beschützer des Clanoberhauptes. Nur gab es da ein kleines Problem, der gute Herr, konnte nicht in Konoha bleiben, ohne früher oder später aufzufliegen. Weswegen er nach kurzer Zeit, seine Mission abgebrochen hatte, um eine Möglichkeit zu finden, wie er noch den Kontakt, mit der jungen Dame halten konnte. Immerhin musste er sie früher oder später mal nach Kirigakure bringen, um sie dort auf ihren Thron zu setzen. Nur musste er sich dazu noch einige Gedanken machen und einen Plan entwickeln, der bestimmt nicht auf freudige Ohren treffen würde. Ganz anders wäre es natürlich, wenn er sein Dorf verlassen würde und schlussendlich sich Konoha anschließen würde, aber dann würde er als Nukenin in Kirigakure gelten und somit, könnte er nicht wieder zu seiner Familie zurück. Das alles war sehr kompliziert und er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte. Weswegen er sich nach ein paar Tagen, des Überlegens dachte, er sollte doch mal eine alte Freundin von sich besuchen. Jemanden, denn er von der Akademie kannte. Die Sprache war hierbei von Junko. Sie ist eine ziemliche Powerfrau und er mochte sie eigentlich sehr, aber als er letztens gehört hatte, das sie geheiratet hatte. Ist eine Welt für ihn zusammen gebrochen. Genauso war er erschrocken, das in Kirigakure ein Machtwechsel statt gefunden hatte, dies alles machte ihn noch zusätzlich fertig. Aber er musste damit umgehen können. Weswegen er sich nun heute auf den Weg gemacht hatte, um seine alte Freundin zu besuchen. Ihren Aufenthaltsort ausfindig zu machen, war für ihn nicht sonderlich schwer. Immerhin wusste er, wie er an jene Informationen kommen konnte, ohne viel Gewalt anwenden zu müssen. Zu was alles, seine Genjutsus gut waren, wusste er schon, aber er war immer wieder darüber überrascht, was er so drauf hatte. Nun gut, er war nun auf dem direkten Weg, zu Junko. Ai, seine liebende Katze war natürlich bei ihm und dies mal war sie sogar froh, etwas Bewegung zubekommen und tappte neben Makoto her. Sie wusste zwar noch nicht, wo es hin gehen würde aber sie wollte unbedingt mitkommen, weswegen der Blonde auch kein Einwand hatte, das sie nicht mitkommen musste. Er freute sich sogar, das sie mitkommen wollte um eine alte Freundin wieder zu sehen. Er selbst war auch gespannt, wie sie sich verändert hatte, immerhin war sie die Erste, die geheiratet hatte und so was konnte einen doch ziemlich verändern. Gerade als er um die Ecke bog, sah er auch schon das Anwesen, an dem er klopfen musste, um jene Dame zu finden, die er besuchen wollte. Mutigen Schrittes, bewegte er sich auf dieses zu und begann nun seine Hand zu heben und klopfte so gleich gegen das Holz der Tür und war nun voller Spannung, denn er wollte sehen, wie sehr sie sich verändert hatte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mo Feb 03, 2014 10:06 pm

NGHHHH DU REGST MICH AUF!!!!, schallte Kamekos liebevolle und schreiende Stimme durch das gesamte Anwesen. Wieso musste diese dämliche Schildkröte ständig mit ihrem fetten Körper auf ihren Nerven herumtrampeln? Jemand, der sie schreien hörte, würde wohl sonst was denken. Oh oh... Sei mal nicht so laut... Ich rede doch nur lieb mit dir und lenk dich von deiner Sehnsucht nach deinem Mann ab. Zeig etwas mehr Dankbarkeit... Isobus Stimme klang beleidigt und auch schmollend. Kameko konnte nur den Kopf schütteln und ihren Kopf auf der Tischplatte ablegen. Diese Schildkröte... Du weißt doch nicht mal, was Dankbarkeit ist... Geschweige denn, hast du keinen Schimmer wie 'Dankbarkeit' geschrieben wird., meinte die Grünhaarige schnippisch und schob lustlos das Essen vor ihrer Nase hin und her. Mag sein... Aber du vergisst zwei klitzekleine Kleinigkeiten. Erstens: Ich hab nicht mal Hände, um 'Dankbarkeit' zu schreiben und zweitens: Seit wann muss ein Biju wissen, wie Dankbarkeit geschrieben wird. Es reicht doch, dass ich es aussprechen kann..., antwortete die Schildkröte daraufhin zufrieden und grinste vor sich hin. Zumindest vermutete die Genin das. Sonst nimmst du mich auch nicht ernst...Wieso jetzt auf einmal, wo ich meine Ruhe haben will, Isobu? Das war doch zum verrückt werden. Sie wusste, warum sie sich so nach Besuch sehnte. Da hatte sie nie die Zeit gehabt, sich von Isobu ärgern zu lassen oder sich eben ihre Sticheleien anhören zu müssen.Warum? Ich liebe es dich zu nerven und dich zur Weißglut zu treiben., meinte die Schildkröte zufrieden. Verdammtes Vieh!
Sie schreckte aus den Gedanken, als sie leises Klopfen an der Türe vernahm. Sofort stand Kameko aufgeregt und auch etwas erschrocken an dem Tisch und blickte in Richtung Tür. Wer kann das sein? Schon wieder irgendwer, der Jinpei sehen will? Nee... er ist doch noch unterwegs... Aber wer soll das sein? Jinpei selbst? Negativ... Er würde niemals an seiner eigenen Tür klopfen., grübelte Kameko laut und kratzte sich nachdenklich am Kopf. Sehr nette Gedankengänge. Aber jetzt schau endlich nach. Eh du deinen Hintern in Bewegung setzt, ist der Besuch schon gestorben! Aber danke, dass du mich gelobt hast, dfass ich in die Zukunft sehen kann... Die Genin konnte nur den Kopf schütteln. So eine Zicke. Reg dich ab. Du fängst an zu spinnen. Jetzt nerv nicht, okay?!, knurrte die Dame und ging sofort zur Haustür. Denn auch, wenn es absurd klang, dass ihr Besuch vor der Tür verrecken würde, so wollte sie diesen aber auch nicht weiter warten lassen. Komme! Kleinen Moment!, rief Kameko zur Tür gewandt. Theoretisch konnte der Besuch ja nur für sie sein, oder? Aber sie wusste nicht, dass sie jemanden erwartete. Soweit sie wusste, war ihr bester Freund, aus Akademiezeiten noch auf irgendeiner Mission. Und sonst gab es nicht viele Menschen, die die Jinchuuriki besuchten. Vielleicht war auch jemand für Inori an der Tür? Das würde sie wohl gleich sehen.
An der Eingangstür angekommen, öffnete sie diese sofort und sah den blondhaarigen Mann vor sich einige Momente an. Wenige Sekunden später, erhellte sich das Gesicht der Grünhaarigen. Makoto-san!, rief sie erfreut aus und sprang dem Anderen erst einmal in die Arme. Ich habe dich gar nicht erwartet! Eine wunderschöne Überraschung! Komm rein! Es gibt eine Menge zu erzählen! Ich möchte von deiner Mission wissen! Wie ist es, aus dem Dorf, in ein anderes Land zu kommen?, fragte sie sofort drauf los, griff nach Makotos Handgelenk und zog ihn mit ins Anwesen. Hast du Hunger? Oder Durst? , fragte die Genin lächelnd und zog den Älteren in das Esszimmer, wo sie ihn auf einen Stuhl setzte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 3:47 pm

Irgendwie war es doch schon komisch, sich auf den Weg zur einer alten Bekannten zu machen und das nur, weil man mal einen freien Kopf bekommen wollte. Nur weil man eine Mission verbockt hatte, weil man seine eigenen Gefühle nicht in Griff hatte und man nicht wollte, das eine Person zu schaden kommt. Dies war ziemlich blöd und wurmte den blonden Jungen doch ziemlich, weswegen er sich auch nicht weiter damit befasste. Viel eher schüttelte er diesen Gedanken darüber ab und sah etwas traurig zu Ai, die sich in diesem Moment, gegen sein Schienbein drückte und sanft schnurrte. Damit wollte sie sagen, das sie für ihn da war und das sie ihn immer unterstützen würde, wenn er es wollte. Sanft ging er in die Knie und begann sie am Ohr zu kraulen und sie auf seine Arme zu nehmen. Leicht knuddelte er sie und sie schnurrte noch mehr. Er selbst fühlte sich in diesem Moment besser und merkte wie die Sorge, in seinem Körper kleiner und kleiner wurde. Schließlich war er auf eine Art und Weise mit Ai verbunden und ihre Unbeschwertheit, war nun mal abfärbend. Während er sich voll auf seine Katze konzentrierte, hörte er einen lauten Aufschrei, der von einem der Häuser kam. Irgendwie erinnerte ihn die Stimme, an eine Person die er kannte. Aber ob er recht haben würde, würde er es später herausfinden. Es war auch nicht mehr wirklich weit zu Junko, er konnte das Anwesen schon früher erkennen und beschleunigte darauf seinen Schritt, um schnell dorthin zu gelangen. Kaum hatte er das Haus erreicht, klopfte er auch so gleich an und begann zu warten. Komischerweise dauerte es etwas länger, aber da er hörte, das jemand im Haus war, hatte er auch keinen Grund gehabt, gleich wieder zu gehen. Nun konnte er eine all zu vertraute Stimme hören und musste sofort ein Lächeln aufsetzen, damit man seine Betrübtheit nicht direkt sehen würde. Aber wenn Junko ihn genau ansehen würde, würde sie es bemerken, immerhin kannte sie ihn schon etwas länger. Damals in der Akademie, hatten sie schließlich zusammen geübt und waren dadurch zu Genin geworden. Kaum hatte sich die Tür einen Spalt weit geöffnet, sah er schon wie sie ihn erkannte und ihre Freude kund tat. Sie packte ihn und schleifte ihn durch das Haus, bis hin zum Esszimmer, wo er Platz nehmen sollte.Natürlich setzte sich der junge Mann hin und musste erst mal die ganzen Fragen verdauen und schlussendlich beantworten. „Ein Tee wäre ganz nett Junko-san“, meinte er als erstes und wandte dann seinen Blick ab, als sie ihn nach seiner Mission fragte. Wieso musste sie unbedingt danach fragen? Wenn sie wüsste, wie schlecht es ihm deswegen ging, würde sie sicherlich nicht nachfragen. Aber er wollte auch nicht unhöflich sein und setzte erneut zum reden an: „Ich hab die Mission versiebt“, sagte er schlussendlich und sah sie einen kurzen Moment bedrückt an. Seine Fehlerlose Quote war nun unterbrochen und bestimmt würde man ihn nun nicht mehr auf so eine Mission schicken.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 4:31 pm

Sie strahlte übers gesamte Gesicht. Sie freute sich riesig, dass gerade Makoto sie besuchte. Wie lang war es her, dass sie ihn gesehen hatte? Wohl ein halbes Jahr mindestens. Da war es verständlich, dass sie sich so sehr freute, oder? Nachdem sie Makoto auf den Stuhl gedrückt hatte, wuselte sie durch das Esszimmer und suchte eine Teetasse und Tee zusammen. Sie lauschte seinen Worten und blickte ihn besorgt an, als er von seiner Mission berichtete. Etwas Mitleid lag in ihrem Blick, doch dieser wich schnell. Freundlich lächelte sie Makoto an und versuchte so ihn aufzumuntern. Ach na und? Es war nur eine Mission. Ich weiß, wie sehr das an deinem Ego nagt. Aber es ist schön, dass du wohlbehalten zurück gekommen bist. Ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht. Du warst immerhin sechs Monate weg. Das ist lange. Was hat dich aufgehalten? Ist irgendetwas besonderes passiert? Aber warte mal..., quasselte sie munter drauf los, goss den Tee in die Tasse und stellte diese vor Makoto auf den Tisch. Dann wandte sie sich zu seiner Ninneko. Hallo Ai-chan... Verzeih, dass ich dir nicht sofort aufmerksamkeit geschenkt habe. Möchtest du etwas Milch?, fragte sie die schwarze Katze, durchsuchte die Hängeschränke und holte eine Schüssel heraus, welche sie vor Ais Nase stellte. Danach holte sie die Milch aus dem Kühlschrank und füllte die Schüssel mit Milch. Sie setzte sich auf den Tisch und blickte mit verschränkten Armen zu ihrem jahrelangen Freund. Schwer seufzte sie, als sie ihm länger ins Gesicht sah. Ihr Männer seid ein Rätsel... Es klang wild aus der Luft gegriffen, aber sie hatte sich ihre eigenen Gedanken gemacht. Was ist los? Dein Lächeln lügt..., meinte sie eiskalt und schaute den Älteren warnend an. Wehe er log jetzt. Ich bin zwar nur ein Genin, meine Menschenkenntnis ist auch nicht die Beste... Aber ich kenne dich, seitdem ich klein war. Lüg mich nicht an. Und wenn du nur falsch lächelst. Das verletzt mich. Also..., sie machte eine kurze Pause. Ihre Stimme klang bedrohlich. Sie beugte sich zu dem Blonden und legte jeweils einen Zeigefinger an die Mundwinkel des Blonden. Lach mich an, wenn du glücklich bist und weine, wenn du traurig bist..., meinte sie äußerst erwachsen und schob mit ihren Zeigefingern die Mundwinkel nach oben, wodurch Makoto aussah, als würde er Grinsen. Du weißt, ich kann es nicht haben, wenn mir jemand falsche Gefühle vorheuchelt..., meinte sie jetzt freundlicher und ließ von Makoto ab. Du warst lange weg... Es hat sich viel verändert... Kai(1) ist in den sechs Monaten gestorben. Es gab zwei Kagewechsel... Mizukage-sama Michiru starb nach Kai... Sie hat mir geholfen aus meiner Familie rauszukommen... Ich habe geheiratet... Jinpei(2) hat mich aufgenommen als ich ausgezogen bin. Ich hätte sonst keinen Ort gehabt. Und, was mir wichtiger ist. Mein Name ist nicht mehr Kura Junko, Makoto-san. Mein jetziger Name lautet Higashi Kameko., erzählte sie und blickte Makoto freundlich an. MEin alter Name hing zu sehr an alten, schlechten Erinnerungen. Auch an guten, natürlich. Aber das schlechte überwog. Mit neuem Namen wollte ich ein neues Leben anfangen. Ich habe keine leibliche Familie mehr. Meine alte Familie ist für mich gestorben. Meine jetzige Familie besteht aus Higashi Inori und Jinpei. Und auch aus dir und Kohaku. Aber Kohaku ist auch schon lange auf Mission... naja, kurz räusperte sie sich und lächelte ihren Besucher freundlich an. Ziemlich viel Stoff zum Verdauen,hm? Erzähl mal... Hast du auf Mission interessantes entdeckt? Verzeih wenn ich darauf rumtrampel. Aber ich wüsste gerne, was du erlebt hast., meinte sie lächelnd und blickte den Natsu freundlich an.



(1) Kaguya Kai=Junko/Kamekos bester Freund=Bester Freund von NPC Natsu Kohaku=Irgendwie verwandt mit Makoto^^
(2) Higashi Jinpei=war Kais Sensei^^
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 5:08 pm

Es dauerte nicht wirklich lange und Makoto hatte seinen Tee erhalten. Sie war nun mal schon immer so schnell gewesen, natürlich wusste er auch, das sie sich höllisch darüber freute, das er nun endlich wieder im Dorf war und sie besuchte. Wenn sie gewusst hätte, das er nach ihr gesucht hatte, würde sie womöglich sogar noch was falsches Denken, immerhin war er ein Frauenheld, wenn er mit seiner Musik oder seiner Art die weibliche Welt auf den Kopf stellte. Für ihn war das auch nicht sonderlich überraschend, das sie sich nichts daraus machte, das er nicht die Mission beendet hatte, sonder begann damit ihn aufzubauen. „Du weißt doch, das ich bisher jede Mission ohne große Probleme abgeschlossen habe. Entweder in einem Team oder alleine, seit ich Sonder- Jonin bin.“ Natürlich konnten den besten Shinobi auch mal Fehler passieren, aber dennoch wurmte ihn das sehr. Der erste Fehlschlag, in seinem Leben und womöglich würde dieser ihn verändern. Schließlich konnte er das nicht einfach so abstempeln, denn er musste was unternehmen. Was das jedoch war, musste er sich erst überlegen und vor allem muss er erst mal sehen, das er sein Missgeschick wieder gut machen konnte. Wegen Gefühlen eine Mission nicht zu Ende zubringen, das durfte wirklich nicht sein. „Nun ich hab eine besondere Person auf der Mission getroffen und hab mich von meinen Gefühlen hin und her reisen lassen. Ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Denn sie kommt aus einem anderem Dorf“, sprach er weiter. Junko war schließlich jemand, mit dem er über alles reden konnte. Sie wusste nämlich, wie Makoto tickte und vor allem, wie man mit ihm reden musste, wenn er nicht gut drauf war oder besser gesagt bedrückt war. Kurz entfernte sich Junko von ihrem langen Freund und so bekam er schlussendlich sein Tasse Tee und Ai bekam sogar noch eine Schüssel Milch, wodurch sie sich kurz an die langen Beine, der Dame drückte und wohlig schnurrte. Somit sollte Junko bewusst sein, das sich Ai gerade bedankte. Als sie weiter Sprach meinte sie, das sie die Männer als ein Rätsel sah oder besser gesagt, das Männer ein Rätsel für sie waren, da sie scheinbar nicht wusste, wie jene Tickten, was wohl auch besser war. Natürlich merkte die Grünhaarige, das ihr Freund sie falsch anlächelte und meinte gleich zu ihm, das er das lassen sollte. Weswegen er das falsche Lachen, weichen ließ und sie etwas traurig an sah. Sie versuchte ihn wieder fröhlich zu stimmen, jedoch versagte der Versuch bei ihm vollkommen. Er konnte zwar kurz grinsen, da es doch irgendwie lustig war, aber das war es auch schon. „Ich mach mir nur Gedanken, wie es weiter gehen soll...“ seine Bedrücktheit, konnte man nun auch in seiner Stimme genau hören und man sah sie nun auch deutlich in seinem Gesicht. Selbst wenn man ihn nicht kannte, würde man dies erkennen können. Weiter sprach nun Junko und erzählte ihm nun, was alles passiert war. In der Zeit, in der er weg war, hatte sogar ein doppelter Kagewechsel statt gefunden. Was ziemlich komisch war. Vielleicht sollte er das mal genauer betrachten, aber nicht heute. Sie sagte nun auch, das sie einen anderen Namen hatte, wodurch der Natsu doch ziemlich erschrocken war. „Ich versuche mit der Namen zu merken...“, sprach er und wollte nun die Frage der jungen Dame beantworten: „Ich habe unser Clanoberhaupt gefunden oder besser gesagt, meine Cousine. Ich mach mir Sorgen um sie, sie war zu dieser Zeit nicht besonders gut drauf. Sie hat nach ihrer 'Mutter' gesucht und ich wollte ihr eigentlich dabei helfen. Konnte aber nicht wirklich etwas tun, da ich gleichzeitig als Spion fungieren sollte und etwas über den neuen Hokage herausfinden sollte. Aber leider bin ich zu dem nicht gekommen. Ich hab die Mission vorher abgebrochen, bevor ich noch irgendein Fehler gemacht hätte.“
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 6:01 pm

Ach Mensch. Es gibt immer ein erstes Mal. Irgendwann ist es auch das erste Mal, dass ich mich mit einem Weib anfreunde. Und hey... So eine Mission sausen zu lassen, ist doch nicht schlimm. Erstens: Gerade du wirst einen guten und wichtigen Grund gehabt haben, die Mission abzubrechen. Ich kenne dich. Du beendest nichts unfertig, wenn es nicht wichtigeres gibt. Und ganz ehrlich... So einen dummen Kage ausspionieren, das können auch Andere machen. Ich bezweifel, dass dir daraus irgendjemand einen Strick drehen wird. Selbst wenn, du hast Isobu und mich in deinem Rücken! Das weißt du. Kommt dir einer krumm, lass ich Isobu los!, meinte sie mit fester Stimme und klopfte sich stolz auf die Brust. Wahrscheinlich würde Makoto ihre Hilfe nicht gerne annehmen. Wer ließ sich denn bitte gerne von einem Mädchen beschützen? Makoto garantiert nicht. Aber sie wollte es ihn wissen lassen, auch wenn es eigentlich klar sein sollte. Und Isobu frei lassen würde sie selbstverständlich nicht. Ihr Leben war gerade wieder im Lot, da wollte sie Kai und Michiru ungerne schon folgen. Aber jetzt mal im Ernst. Vergiss die Sache mit der Mission, Makoto-san. Du machst dich damit nur fertig und helfen tust du dir damit echt nicht. Also Schluss mit 'Versagt auf Mission', klar? Sonst lernst du mich kennen, mein Bester~, lächelte sie ihn an und wuschelte ihm kurz durch seine Blonde Haarpracht. Sieh es positiv! Eine Mission verhauen. Na und? Dafür hast du jemanden kennengelernt...Wie bitte??? Kennen gelernt?! Eine Sie?! Oh mein Gott~ Sag bloß ein Mädchen hat dir den Kopf verdreht! Was für eine verrückte Welt. Der Weiberheld Nummer Eins~ Wie süß~ Wann ist die Hochzeit~?, fragte sie aufgeregt. Natürlich war sie etwas zu schnell. Aber es machte Spaß. Der Gedanke alleine, dass Makoto sich mal ernsthaft binden würde, war schön. Sie freute sich für ihn. Aus seinen Worten vermutete sie zumindest, dass Makoto eine Freundin hatte. Natürlich kam sie nie von selbst auf die Idee, wer das hätte sein können. Allerdings stoppte Kameko kurz, als ihr Freund nun offenbarte, dass das Mädchen, das er kennen gelernt hatte, in einem anderen Dorf lebte. Was? Oh weh... Und du weißt nicht, was du tun sollst, was? Das ist wirklich eine schwierige Situation... Die Entscheidung ob sie herkommt oder du hin... Da gibt es ja noch Probleme, wegen Dorf verlassen oder nicht... Na so eine Zwickmühle..., grübelte Kameko laut und kratzte sich nachdenklich am Kinn. Der arme Kerl. Der hatte es echt nicht einfach. Da fand er endlich mal jemanden Interessantes und dann waren sie Tage und Meilen weit von einander entfernt. Mal abgesehen davon, dass sowohl Makoto als auch seine Bekanntschaft an ihr Dorf gebunden waren. Mindestens. Makotos Familie und auch die Freundschaft zu Kameko banden ihn schließlich auch an das Dorf. Nun aber merkte sie, dass sie nicht gerade motivierend sprach. Kurz räusperte sie sich und klopfte Makoto auf die Schulter. Du wirst sie wiedersehen! Und es wird halt eine Fernbeziehung. Aber hey... Wenn du willst geh ich unserem Kage so sehr auf die Nerven, dass ich eine Mission mit dir will, die in der Nähe von dem Dorf ist, in dem deine Freundin lebt. Dann könnt ihr euch treffen. Ich denke es gibt eine möglichkeit. Man muss nur mal reden. Vielleicht gibt dir der Kage auch mal ein paar Wochen frei. Dann kannst du mal eine kleine Reise machen. Fragen kostet nichts~, lächelte Kameko freundlich und wuschelte dem Anderen durch die Haare.
Nachdem sie Makotos Katze noch Milch gegeben hatte, lächelte die Grünhaarige. Haha... Nichts zu Danken, Ai-chan. Das gehört zum Service., waren ihre Worte. Allerdings schien es Makoto noch nicht besser zu gehen. Besorgt sah sie ihn an. Sie rutschte vom Tisch und trat hinter den Stuhl, auf dem ihr Freund saß. Kurzerhand umarmte sie den Älteren von hinten und legte ihren Kopf auf seinem ab. Denk erst einmal nicht mehr daran. Wir finden eine Lösung. Und wenn es die Krasse ist: Ich erschaffe einen Bunshin, der aussieht wie du. Dieser meldet sich beim Kage krank und geht zu dir nach Haus. Und du schleicht still und heimlich aus dem Dorf und besuchst deine Liebe~ Ich habe Chakra im Überfluss und Isobu auch. Ich werde den Bunshin schon ein zwei Wochen halten können. Das war wohl eher der letzte Ausweg. Natürlich war Kameko sich bewusst, dass man dann Makotos Verschwinden als verrat ansehen konnte. Aber wenn niemand davon wusste? Wer sollte ihm das beweisen? Außerdem konnte Kameko es nicht mit ansehen, wie sehr der Andere litt. Dankeschön... Wenn du mal meinen alten Namen nennst, werde ich versuchen dir zu verzeihen. Aber sag mir... Wenn dich das so wurmt, mit deiner Freundin... Kann ich dich ablenken? Mit dir Essen kochen? Glaub mir, Essen kochen lenkt ungemein ab., lächelte sie, doch im nächsten Moment klappte ihr die Kinnlade runter. W-Was? D-Die, die du kennengelernt hast, ist das Clanoberhaupt des Natsu Clans? Kein Witz?! Das war ja kaum zu glauben! Das haute die Jinchuuriki voll aus den Latschen. Sie hörte baff den Worten ihres Freundes zu und nickte aufmerksam. Am Ende seufzte sie, lächelte Makoto aber sanft an. Hey. Unterschätz deine Cousine nicht. Alle Mitglieder aus dem Natsu Clan sind taff. Da wird es das Clanoberhaupt auch sein. Außerdem, ich bin mir sicher, sie wird genauso versuchen hier her zu kommen, wie du versuchst nach Konoha zu kommen. Wenn du es nicht aushälst, schreib ihr doch einen Brief. Und schicke ihn via Vogel ab. Im Allerdingsten Falle. Wenn du willst gehen wir nachher zum Kage. Und dann können wir ja Fragen, ob wir zwei als Team nach Konoha dürfen, um irgendwas zu erledigen., lächelte die Jüngere. Nicht den Kopf hängen lassen!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 6:56 pm

Danke das du so an mich glaubst“, sagte er kleinlaut und sah sie dabei direkt an. Sie wusste nämlich am besten, wie es den jungen Herren gerade ging und vor allem konnte sie ihn sehr gut einschätzen, da sie ihn schon eine halbe Ewigkeit kannte und somit seine Gedanken ab und zu kannte. Schließlich war er jemand der sonst nicht so schnell den Kopf hängen ließ und vor allem war er niemand, der eigentlich so schnell aufgab oder eine Mission hin warf, nur weil ihm danach war. Es musste schon einen Grund haben, das er dies tat. Somit hatte sie zwar recht, aber dennoch plagte ihn das schlechte Gewissen. Er wusste nicht, wie er das erklären sollte, wenn er denn zum Kage ging. Denn die alte Kage war nicht mehr am Leben und somit hatte er auch seine Vertrauensperson verloren. Wie er nun damit zu recht kommen sollte, war also schleierhaft. „Ich bin froh, das du zu mir halten würdest“, sprach er sanft und etwas Anspannung wich von ihm. Immerhin war ihm das ganze noch immer nicht geheuer. Er wusste zwar, das sie geheiratet hatte, aber scheinbar hatte er das wichtigste in ihrem Leben einfach verpasst. Nicht mal einen Brief hatte er ihr geschrieben aber dennoch nahm sie ihm freudig auf und versuchte seine schlechte Laune los zu werden. „Wie hab ich nur eine Freundin wie dich verdient“, sprach er leise aus und sah sie dabei kurz lächelnd an. Sie wuschelte kurz darauf durch seine Haare und da merkte der Junge, das er sogar seinen Hut nicht auf hatte, sein Markenzeichen hatte er einfach zuhause gelassen, wie nachlässig von ihm. Wie konnte nur so etwas passieren? Normal, war der Hut stets auf seinem Kopf, damit jeder ihn betrachten konnte und vor allem, das jeder wusste, das es der besondere Künstler war. Schließlich war er in Kirigakure und auch in anderen Dörfern als Sänger bekannt. Aber das war eine vollkommen andere Geschichte. Viel eher ging es nun damit weiter, das Junko scheinbar merkte, das er gerade von einer weiblichen Person sprach. Sie war sichtlich darüber überrascht und ihre Euphorie kam deutlich heraus. „Die wird wohl nicht so bald sein. Da wir hierbei noch zu viele Faktoren haben, die das verhindern würden. Zumindest sind wir noch nicht mal wirklich zusammen. Sie weiß nichts von den Gefühlen, die in mir wohnen. Vielleicht hat sie mich ja auch schon wieder vergessen, wer weiß“, sprach er und sah dabei seine Freundin traurig an. Denn seine Cousine wusste natürlich nichts davon. Er hatte nur versucht ein Freundschaftliches Verhältnis zu ihr zu haben, aber leider kam sein eigenes Herz dazwischen. Vielleicht sollte er sie nicht wieder sehen, das würde zu sehr weh tun. Die Grünhaarige machte nun sich auch Sorgen, wie man das am besten Regeln könnte. Immerhin war das kein leichtes Unterfangen. Sie sprach nun weiter und meinte, das er nicht aufgeben sollte und sie ihm immer helfen würde. Was natürlich bei Makoto eine leichte Erleichterung hervor rief, die er auch hörbar machte, in dem er einmal tief ausatmete und sie dabei lächelnd ansah.
Ai bedankte sich in der zwischen Zeit bei ihrer Freundin, für die frische Milch, die freudig auch aus geschleckt wurde, danach rollte sie sich zusammen und machte Augenpflege. Immerhin war sie sowieso schon länger wach, als gewöhnlich. Makoto wurde in der zwischen Zeit von seiner Freundin umarmt und er genoss dies sogar. Denn ihm sagte das, dass er doch nicht völlig allein war, wie er anfangs dachte. „Ich versuche es... und danke das du stützend hinter mir stehst. Isobu du ebenfalls. “ Das war wirklich schön, eine Freundin wie sie zuhaben, sie konnte nämlich sehr gut auf jemanden einreden und den Kummer dieser Person etwas erträglicher machen. Nachdem er gesagt hatte, das er versuchen würde, ihren alten Namen zu vergessen und ihren neuen sich einzuprägen meinte sie nur, das sie darüber hinweg sehen würde, wenn er einmal den alten Namen verwenden würde. Weiter sprach sie darüber, wie sie ihn ablenken sollte und machte den Vorschlag, zusammen zu kochen. Natürlich sprach da nichts dagegen, weswegen er nickend zustimmte. „Ja... ich mach kein Spaß. Es war reiner Zufall. Ich wollte in einem Onsen entspannen und bin ihr dort begegnet, während sie auf einer Mission war.“ Er machte kurz eine Pause und sprach dann munter weiter „Mit einem Vogel könnte ich zwar den Brief abschicken, aber das würde mir zu lange dauern, eine Rückmeldung zubekommen. Vor allem, müsste ich dem Brief angeben, wer ich bin und das könnte sie in Gefahr bringen.“ Die Worte waren wirklich nicht leicht auszusprechen, aber das waren seine Gedanken. Er wollte auch einen Brief losschicken, aber da er wusste, wie es ablaufen würde, ließ er dies lieber. Mit dem Kage zu sprechen, war zwar eine gute Idee, aber wie sollte er dann mit ihr Kontakt aufnehmen können. Vor allem, sie brauchte auch die Erlaubnis aus dem Dorf gehen zu dürfen. Das ganze war wirklich zum verzweifeln. „Wir können gerne eine Mission zusammen machen, lass uns dann einfach zu dem Mizukage gehen“, damit machte er kund, das er gerne eine Mission mit Komeko machen würde.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Di Feb 04, 2014 8:04 pm

Manchmal war Makoto echt zu niedlich. Und das für einen Mann. Leise kicherte die Grünhaarige, als sich ihr Freund bei ihr bedankte. Hey hey...Das ist kein Grund sich zu bedanken Mako-chan~ Wenn schon, dann müsste ich dir tausend mal mehr danken... Du weißt schon... wegen..., druckste sie herum und legte ihre Hand auf ihren rechten Oberarm. Ja es war für sie keine Selbstverständlichkeit einen so guten Freund, wie Makoto zu haben. Kurz seufzte sie und schüttelte den Kopf, um ihre Gedanken wieder zu ordnen. Also... nichts zu danken. Ich bin gerne für dich da. Ich liebe meine Familie. Und ob du willst oder nicht. Du gehörst dazu, du Weiberschwarm. Aber warte mal..., stichelte sie erst und stupste mit dem Ellenbogen ihren Kumpel an. Allerdings blickte sie ihn dann ernst an. Ich hab dir nichts zu sagen. Ganz klar. Aber wenn du dieses Mädchen echt so magst... Dann solltest du aufhören, andere Weiber anzumachen... Ich kenne sie nicht. Aber ich denke, sie ist sensibler als ich. Und wenn sie erfahren würde, dass du gerne flirtest, hätte sie sicher Angst..., überlegte sie laut. Weder wollte sie Makoto irgendwelche Befehle geben, noch wollte sie ihm irgendetwas verbieten. Aber weder er noch seine kleine Freundin würden glücklich werden, wenn es wirklich so kommen würde, dass Makotos kleine Freundin dessen ständige Flirtereien nicht ertragen konnte. Kameko ging es ja ähnlich. Sie war auch immer eifersüchtig wenn sie Jinpei irgendwie irgendwo mit Frauen zusammen sah. Und wenn es nur Inori oder Inari waren. Da würde es dem jungen Clanoberhaupt wohl ungefähr genauso ergehen. Na hör mal! Was wäre ich denn bitte für eine Freundin, wenn ich dich mit deinen Problemen alleine lassen würde?! Zumal es sind keine Kleinkindprobleme... Ich finde es wirklich ein ernstes Thema. Deine 'erste' Freundin. Das ist wichtig, dass man darüber spricht...sagte das Küken... Isobu! Ruhe auf den billigen Plätzen, klar?!, knurrte Kameko sauer, lachte dann aber verlegen als Makoto sie seltsam ansah. Stimmt ja... er konnte ja nicht hören was die Schildkröte gesagt hatte. Hehe... Verzeihung... Isobu hat etwas gestichelt. Sowas von wegen, das junge Ding will dem alten Knacker Ratschläge in der Beziehung geben...Wenn es dich belastet, sag bescheid. Ich mach mir wirklich meine Gedanken..., meinte die Jüngere entschuldigend und überlegte weiter. Sag mal... Du bist doch auch ein freier Shinobi. Kannst du nicht einfach das Dorf verlassen... Oder lass mich mal weiterspinnen..., meinte sie leise und lief nachdenklich durch das Zimmer. Was könnte man machen, um Makoto und dessen große Liebe mal auf einen Fleck zu bringen. Schwierige Sache... Ich weiß was!, strahlte Kameko und klebte Makoto gleich wieder auf der Pelle. So Schätzchen~ Du hast doch bald Geburtstag... Lad sie doch einfach ein. Kleines Familientreffen und so weiter. Wenn du ihr schreibst, dass du sie wieder sehen willst, ihr die Familie vorstellen willst und gleichzeitig auch noch deinen Geburtstag mit ihr und der Familie feiern möchtest, kann sie sich nur freuen. Sie wird dann mit dem Kage sprechen und eventuell darf sie dann gehen. Das ist doch ne Idee oder? Ich weiß du muss nichts sagen, ich bin soooo toll.~, lächelte die Jüngere und sponn wieder ein wenig. Doch im nächsten Moment war sie perplex. Was?, rutschte es ihr heraus. Doch ihr Blick änderte sich schnell. Auf ihren Lippen bildete sich ein sanftes und liebevolles LÄcheln. Sanft strich sie ihrem Freund durch die Haare. Du Baka... Super tolle Menschen verdienen wahre Freunde, die einem immer beistehen. Und ich werde dir beistehen, bis zum Ende. Das habe ich dir doch schon oft genug versprochen. Dieses Versprechen hatte sie einigen Menschen gemacht. Aber nur denen, die sie wirklich liebte. Und Makoto gehörte unschwer zu erkennen dazu. Kameko hatte in ihrer Freude, dass Makoto jemanden interessantes kennengelernt hatte, etwas übertrieben von einer Hochzeit gesprochen. Doch als sie das realisierte, freute sie sich umso mehr, dass er ihr nicht widersprach. Du widersprichst gar nicht... Oh dich hat es ja hart erwischt., meinte sie erst etwas euphorisch doch dann senkte sich etwas ihre Laune. Klang Makoto in ihren Ohren nur so depressiv und negativ oder kam es ihr nur so vor? Leise knurrte sie, als sie seinen letzten Satz hörte. Idiot!, fauchte sie ihn an und verpasste ihm eine schmerzhafte Kopfnuss. Mädchen vergessen niemals irgendetwas! Und schon gar nicht die Familie! Du bist ihr Cousin. Denkst du ernsthaft sie hat ihren geliebten Cousin vergessen? Du spinnst doch! So wie es der Wunsch des Clans ist sein Oberhaupt hier zu haben, so ist es wahrscheinlich auch der Wunsch des Mädchens ihren Clan und ihre Familie kennen zu lernen. Du weißt doch genau, ich kenne die Geschichte des Clans! Kohaku hat sie mir oft erzählt. Ich weiß, dass das Oberhaupt Kazumi heißt. Und auch dass sie als Neugeborenes verschleppt, entführt oder sonst was wurde. Ich habe zwei Freunde aus dem Clan. Denkst du die Geschichte interessiert mich nicht? Ach Makoto... Bald siehst du sie wieder. Widersprich mir nicht..., meinte sie zum Schluss einfühlsam und lächelte den Anderen warm an.
Kameko war aber froh, dass er sich etwas entspannte, als sie ihn umarmte. Genau das hatte sie gewollt. Auch über seine Worte des Dankes freute sie sich. Nichts zu Danken...ebenfalls. für den kleinen Burschen immer wieder gerne Isobu sagt auch, du musst dich nicht bedanken... Sie macht es gern für dich..., lächelte sie ihren Freund an und zwinkerte ihm kurz zu.
Sie war aber auch überrascht, als Makoto ihr erzählte, wie sich die beiden Natsus kennen gelernt hatten. Es war eigentlich eine niedliche Geschichte. Im Onsen? Kyaaa~ Und hast du gespannt~?, fragte sie vollkommen unverfroren und grinste ihn frech an. Keine Unterstellung, keine Vorwürfe. Sie wollte ihn lediglich ablenken, ihn zum Lachen bringen oder ihn verlegen machen. Je nachdem. Ach Mensch... Es ist besser ein paar Tage zu warten und dann eine Nachricht zu bekommen, als Wochenlang gar nichts zu hören. Und wieso würde sie das in Gefahr bringen? Was könnte so gefährlich für sie sein, wenn sie das wüsste? Ich verstehe das nicht..., meinte sie grübelnd und seufzte schwer. Alles klar... Ich räum schnell auf und dann gehts zum KAge... Wollen wir mal deine große Lie- Ein Picken am Fenster unterbrach die Grünhaarige. Verwirrt drehte sie den Kopf zum Fenster und entdeckte eine Falken, welcher mit seinem Schnabel immer wieder gegen das Fenster pickte. Huh? Was denn jetzt? Hoffentlich bekommst du keine Mission oder so..., meinte sie und schritt zum Fenster um dieses zu öffnen. Für Jinpei kann es nicht sein. Er ist noch auf Mission... hm... Also es ist ein Brief... Keine Mission. Oh... Ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen. Er ist an dich... Oh... Wenn man vom Teufel spricht..., grinste sie breit und hielt Makoto den Brief hin. Auf dem weißen Papier stand in fein leserlicher und schön geschwungener Schrift:

Hallo mein geliebter Makoto-san...

Ich hoffe, dieser Brief erreicht dich.
Die Mission, auf der ich dich getroffen habe, haben wir leider nicht
erfolgreich beendet. Allerdings ist das nicht so wichtig gewesen.
Ich wollte dir schreiben. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, dass ich
dich nicht mehr gesehen habe... Okay... es ist ja auch schon ganz schön
lange her.
Aber ich wollte dir auch so einiges erzählen. Positives.
Im Onsen hatte ich dir ja gesagt, dass ich meine 'Mutter' suchte.
Die Suche hat sich gelohnt!
Sie ist wieder in Konoha. Allerdings hat sie sich etwas verändert.
Von den Clanjutsus habe ich schon eines perfekt drauf.
Und zwei andere lerne ich aktuell mit meinem Sensei.
Bald werde ich soweit sein, und alle Jutsus des Clans beherrschen.
Dennoch würde ich dich gerne davor noch einmal wiedersehen.
Ich vermisse dich sehr und genauso gerne würde ich endlich mal
meine gesamte Familie kennen lernen und mich vorstellen.
Aber wirklich am liebsten möchte ich dich wieder sehen.
Du kurze Zeit im Onsen hat mir echt nicht gereicht.
Ich vermisse dich sehr und auch wenn ich meine 'Mutter'
und meine beste Freundin wieder an meiner Seite habe, so
habe ich dennoch Sehnsucht nach dir und kann es nicht
erwarten, dich irgendwann zu sehen.
Ich werde versuchen, sofern du nichts dagegen hast, mit dem
Hokage zu sprechen.
Dabei werde ich ihm so dermaßen auf die Nerven gehen, dass er
mir eine Mission gibt, die mich nach Kirigakure führt.
Ich werde nicht locker lassen.
Ich bitte dich, schreib mir zurück.
Und ich hoffe du bist gut Zuhause angekommen.


In Liebe
dein kleines Cousinchen Kazumi
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mi Feb 05, 2014 6:21 pm

Manche Menschen waren dazu geboren, um zu leiden und aktuell gehörte der Spross der Natsu Familie dazu, immerhin konnte man ihm das mittlerweile gut ansehen. Seine Gedanken waren von zwei Dingen deutlich besessen. Und zwar von Kazumi und zum anderen, den Fehlschlag der Mission. Beides waren nun Dinge, die ihn vollkommen aus dem Konzept gebracht haben und dazu führte, das er ein Problem hatte und nicht wirklich weiter wusste. Dafür versuchte Kameko, wie sie sich aktuell nannte, alles um ihn wieder aufzubauen. Was ihr teilweise auch sehr schön gelang und er auch nicht wirklich was dagegen hatte. Ab und zu brauchte ein Junge Hilfe von einer anderen Person und Kameko war nun mal wie eine Schwester für ihn. Immerhin kannten sie sich schon ziemlich lange und somit war es auch kein Wunder, das er zu ihr kam, wenn er Kummer hatte. Denn sie konnte ihm da am besten helfen, auch wenn es andere Stellen geben würde, zu denen er gehen konnte, um darüber zu reden. Aber diese Blöße wollte er sich nicht geben. Die Grünhaarige war sowieso hierfür die Ideale Person und somit war er froh, hier bei ihr sein zu können. Wofür er sich auch bedankte, aber sie meinte, dass er eher Dank von ihr erwarten sollte. Sie meinte auch, das der Blonde zu ihrer Familie gehörte, was wohl auch so war, genauso gehörte sie zu dem Clan der Natsus, wie er. Sie verband vieles mit dem Clan, aber am meisten hatte die Verbindung mit Makoto da etwas damit zu tun. Er war es auch, der ihr einiges zum Clan gesagt hatte, genauso wie sein Cousin, dessen Namen ihm gerade nicht einfiel, da er doch einige hatte. Kameko sprach nun weiter, das es bestimmt irgendwann Probleme damit geben würde, wenn Makoto sein aktuelles Image behalten würde, denn so würde sie bestimmt oft Eifersüchtig werden. Aber dies wusste Makoto auch zu verhindern. Er wusste, das er mit seinen Flirts aufhören würde, wenn er sich sicher war, das seine Cousine, seins war. Dann würde er ab diesen Moment aufhören, anderen Frauen schöne Augen zu machen. Dies wollte er nun auch seiner grünhaarigen Freundin sagen: „Ich weiß... ich werde auch sofort aufhören, wenn ich weiß, das ich mit ihr zusammen sein kann. Dafür lass ich alle anderen Frauen fallen. Natürlich abgesehen von dir. Aber bei dir ist es ja was anderes, du bist wie eine Schwester für mich und das wird sie bestimmt verstehen“, meinte er mit sanfter und nachdenklicher Stimme. Er wusste nicht genau was er eigentlich sagen sollte, weswegen er einfach sprach, ohne groß nachzudenken. Weiter sprachen die beiden Freunde und sie meinte, das sie immer für Makoto da wäre, egal was passieren würde. Dies galt natürlich auch anderes herum und das wusste sie auch. Denn immerhin, hatte er ihr aus dem Hintergrund sowieso immer geholfen. Auch wenn sie davon niemals was mitbekommen würde. Der Blonde war nun mal eine Person, der sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckern wollte, eher machte er alles nur, um sein Dorf und seine Freunde zu schützen. Was wohl daran lag, das er Kirigakure sehr liebte. Plötzlich schreckte er dennoch hoch, als sie knurrend ein paar Wörter aussprach und Makoto sah sie etwas verwirrt an. Jedoch merkte er recht schnell, was das wohl war. Sie selbst erklärte es auch gleich und Makoto musste in diesem Moment auch noch einmal lachen, sie war nämlich lustig, wenn man bedachte, was sie alles hören konnte, von der Dämonenschildkröte. Des Weiteren, hatte sie zwar recht, das er ein freier Shinobi war, aber dennoch war er an Kirigakure gebunden. Wenn Sie ihn brauchten, musste er kommen und sie unterstützen, weswegen man ihn eigentlich auch als Kirishinobi sehen konnte. „Ich bin zwar ein freier Shinobi, aber ich hab einen Vertrag mit Kirigakure und arbeite für das Dorf. Daher kann ich auch nicht immer gehen, wenn sie mich eigentlich bräuchten“, meinte er nun und klärte sie so auf. Denn sie konnte davon nichts wissen. Weiter sprach sie nun und meinte, das er sie doch einfach zu seinem Geburtstag einladen sollte, da dieser nicht mehr all zu lange auf sich waren lassen würde. Dies war eine wirklich gute Idee, so konnte er das schöne mit einem Nutzen verbinden und sie sogar wieder sehen, wenn sie darauf eingehen würde. Weswegen er sie ansah und seit dem Besuch endlich mal wieder einen Glanz in den Augen hatte, was deutlich machte, das er die Idee gut fand und er Hoffnung sah. „Du bist toll!“, sprach er nun und sprang vom Stuhl auf. Als wollte er sich sofort auf den Weg machen, aber er stoppte vorher und umarmte die Grünhaarige einmal. Wodurch er sich etwas abregte und den Stuhl wieder aufstellte, denn er gerade umgeworfen hatte und setzte sich wieder auf diesem, um mit ihr über die Hochzeit zu reden. Sie bemerkte, das der junge Mann gar nicht widersprach, was ihr ein Lächeln abverlangte. Er selbst wurde in diesem Moment rot und drehte sich etwas zur Seite. Sie hatte Recht, ihn hatte es vollkommen erwischt. Kurze Zeit später bekam er eine Kopfnuss verpasst, wodurch er sich seinen Kopf halten musste und etwas jammerte. Natürlich wusste er, das Junko oder Kameko etwas dagegen sagen würde. Schließlich war sie auch ein Mädchen und wusste wahrscheinlich eher, wie jemand tickte. Sie sprach davon, das Kazumi ihn bestimmt nicht vergessen hatte und das sie auch alles versuchen würde, um hier her zukommen um ihren Cousin wieder zusehen. Das ganze machte natürlich Makoto immer mehr Mut, weswegen er langsam sein freundliches Gesicht wieder bekam und wieder anfing zu Lächeln, wie er es eigentlich immer tat. Da er normal eine Frohnatur war und somit keine Probleme damit hatte, sein Lächeln oder andere Glücksgefühle zu zeigen. Man konnte nun deutlich merken, das der alte Makoto wieder kam und er wusste, das es immer noch eine Chance gab, wenn er nur alles versuchte. „Ich weiß Kameko-chan, ich weiß. Du bist nicht umsonst ein Ehrenmitglied des Clans und ich hoffe wirklich, das der Clan und ich sie bald sehen können. Immerhin wollen sie auch wissen, wer sie später oder besser gesagt, heute schon anführen sollte.“ Seine Freude, konnte man nun deutlich hören und das konnte nur ein gutes Zeichen sein. Nachdem er sich bedankt hatte, sagten beide, dass es nichts zu danken gab und das sie das gerne machten. Was ihn natürlich freute und etwas munterer stimmte und somit dazuführte, das er nun schlussendlich doch der Alte wurde.
Nein, ich hab nicht gespannt... Ich hab sie in Regen stehen sehen oder besser gesagt, ich hab gesehen, wie sie schnell einen trockenen Ort aufsuchte, dabei hatte sie mich fast umgeworfen, wie du damals“, meinte er trocken und grinste sie frech an „Und in diesem Moment sind wir dann in das Gespräch gekommen. Einer ihrer Partner, wollte sich gleich mit mir Prügeln, aber ich hab mich nicht darauf eingelassen. Ich hab Kazumi dann zum essen eingeladen, was sie anfangs nicht annehmen wollte, aber einer ihrer Freundinnen sprach ihr gut zu, wodurch sie das Angebot annahm“, erzählte er weiter und strahlte dabei etwas. „Okay du hast mich überredet, ich werde ihr später einen Falken schicken...“, meinte er und überlegte, ob er nicht zu sehr davon versessen war, das was falsch laufen würde. „Ich spinne nur etwas...“, meinte er nun auch noch trocken. Als sich Kameko daran machen wollte, etwas aufzuräumen, hörte man ein Picken. Sofort bewegte sie sich auf den Vogel zu und entnahm ihm den Brief. Natürlich sah sie diesen kurz an und man konnte sehen, das sie nun breit grinste und gab nun ihm den Brief, damit er ihn lesen konnte. Schon in der ersten Zeile, erkannte er das es von Kazumi war. Komischerweise hatte er natürlich was falsches gelesen und bekam deswegen ein paar Tränen in den Augen. Kaum hatte er den Brief zu ende gelesen, drückte er diesen gegen seine Brust und überlegte nun, was er machen sollte. Gerade im Moment, waren seine Gedanken einfach nur leer...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Mi Feb 05, 2014 9:17 pm

es tat Kameko in der seele weh, ihren Freund so leiden zu sehen. Sie hatte zwar alles gegeben um ihn gut zuzusprechen, doch er wirkte, tief in seinem Innern, noch sehr niedergeschlagen und traurig. Gut genug kannte sie Makoto. Sie sah zwar auch, dass ihr Zugerede geholfen hatte, aber dennoch war es mit einfachen Worten nicht getan. Die ganze Situation würde sich wohl eher bessern, wenn er wieder voll im Stress war oder wenn sich die Geschichte mit seiner Cousine geklärt hatte und er sie wieder sah, um alles mit ihr zu besprechen und das Problem mit der Mission...das würde sich wohl erst vergessen lassen, wenn wirklich Gras über die Sache gewachsen war oder wenn es dem schildkrötenmädchen gelang ihren besten Freund abzulenken. Sie sah auch, dass sie ihrem Freund durch das gute Zureden half und das war das Hauptziel. Sie kannte Makoto als grinsenden, frechen und flirtenden jungen Mann. Und nicht als einen trübsamblasenden, traurigen Kerl, der sich selbst bemitleidete.
Vorsichtig kratzte sie das Thema zu Makotos ständigen Flirtereien an und dieser reagierte darauf genauso, wie sie es sich gewünscht hatte. Erwachsen, verantwortungsbewusst und respektvoll. ein zufriedenes Lächeln bildete sich in dem Gesicht der Genin und zustimmend nickte sie. Ich bin stolz auf dich... Du zeigst eine Größe, die ich, ehrlich gesagt, nie zuvor bei dir gesehen habe. Frauen waren immer schon eine Art Belustigung. Du hast mit ihnen gespielt, ihnen schöne Augen gemacht und sie einfach hingehalten..., meinte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Zu diesen Frauen zählte sie nicht. Sie war jetzt mal Außen vor. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass du dich für ein Mädchen so verändern würdest. Ich freue mich wirklich für dich. Und ich denke auch, sie wird deine Gefühle nicht mit Füßen treten., lächelte die Jüngere aufmunternd und wuschelte ihrem besten Freund einmal kräftig durch die Haare. Sie genoss diese Momente, in denen sie schützen und aufbauen konnte, sehr. Sie liebte es ihre Arme schützend um einen geliebten Menschen zu legen und selbst wenn dieser 'nur' unter Herzschmerz litt. Ich warn dich aber vor. Hör lieber sofort auf mit deinen Flirtereien. Nicht erst, wenn du weißt, dass sie dich will. Es gibt hier bestimmt mehr als genug weiber, die deiner Beziehung im Weg stehen könnten, weil sie so dumm waren und wirklich dachten, deine Flirtversuche wären ernst gemeint. Wenn sie dann sehen, dass du eine Freundin hast, werden sie sie sich zur Brust nehmen und dich sowas von als Macho darstellen, dass deine Cousine zweifeln würde. Glaub mir. Ich rede aus Erfahrung. Die Weiber sind echt zu allem fähig., meinte sie ernst und auch unterkühlt. sie sprach hier echt aus Erfahrung. Sie war nicht so eine. Aber ähnliche Probleme gab es anfangs auch bei ihr und Jinpei. Aber diese hatten sich dann auch schon nach einigen Tagen von alleine geklärt. Mehr oder weniger. Allerdings lächelte sie ihren besten Freund nett an, als er weitersprach. Mich lässt du nicht fallen wie eine heiße Kartoffel? Das ist aber lieb. Ich denke sie wird es verstehen.Im ersten Moment wird sie sich sicher unwohl fühlen, wenn sie weiß, dass wir befreundet sind. Aber das wird sich mit der Zeit klären. Das glaube ich., sprach sie ihrem Freund wieder gut zu. Nebenbei füllte sie seine Teetasse wieder etwas mit Tee nach, mit der Begründung: Ich will dich nicht verdursten lassen. Das wollte sie ja echt nicht. Für mich bist du ein Bruder. Und ich hoffe ehrlich, dass du mir so lange erhalten bleibst, bis das Leben zu Ende geht... Noch eine Beerdingung von geliebten Menschen, halte ich nicht aus. Michiru-samas Tod hat mich schwer getroffen. Aber Kais Tod hat mir die Beine weggerissen., nuschlte sie und in ihrer Stimme klang unüberhörbar trauer mit.
Später erklärte er ihr dann auch, gütiger Weise, den Unterschied zwischen ihrer Meinung eines freien Shinobis und der wahren Bedeutung eines freien Shinobis. Schmollend verzog sie den Mund und schüttelte den Kopf. Also daas ist echt kompliziert. Das ist doch doof. Wieso bist du ein freier Shinobi, wenn du nicht hingehen darfst, wohin du willst? Ach ich verstehs nicht, gab sie grummelnd zu doch ihre Miene erhellte sich, als sie den Glanz in den Augen ihres Freundes sah. Wahrscheinlich war die Idee, seine Cousine zu seinem Geburtstag einzuladen doch keine, so schlechte Idee gewesen. Zufrieden und stolz mit sich grinste sie ihren Freund an. Allerdings wurde sie im nächsten Moment verlegen, weswegen sie verlegen abwinkte und sich an der Wange kratzte. D-Danke. aber mach mal halblang... Das war kein Glanzeinfall. Eher eine Spontanidee. Dennoch freue ich mich, dass dir die Idee so gut gefällt. Du weißt, ich helfe dir gerne. Egal wo und wie ich kann, meinte sie einfühlsam und freundlich. Regelrecht euphorisch sprang Makoto auf. Kameko hatte schon angst er würde aus dem Anwesen flüchten ohne sich zu verabschieden. Doch er tat es nicht. Zuvor umarmte er die Grünhaarige und diese erwiderte diese ebenso herzlich wie Makoto. doch Makoto blieb. Er beruhigte sich durch die Umarmung, stellte den Stuhl wieder richtig hin und setzte sich dann wieder auf diesen. Sanft lächelte sie ihn an und schnappte sich selbst einen Stuhl um sich neben ihn zu setzen. Ihr Blick wich dabei niemals. sie grinste leicht, als sie über die Hochzeit sprachen und Makoto nicht einmal widersprach. Stattdessen wurde er rot. Das entlockte der Jüngeren ein leises Kichern. Haha! Erwischt~ Mein selbsternannter Bruder ist total in ein kleines Konohamädchen verknallt~, stichelte sie etwas, berührte ihn dann aber sanft an der Schulter. Das ist nicht böse gemeint. Das ist die klar, oder? Ich lache dich nicht aus. Ich freue mich nur so für dich., entschuldigte sie sich und lächelte ihren Bruder genauso an.Das der Clan sie sehen will ist verständlich. Hoffentlich traut sie sich ihr Erbe anzunehmen. Ich weiß ja nicht, was hat sie zu dir gesagt? Hat sie sich gefreut, dass sie hier eine Familie hat? Oder war sie nicht so begeistert? Aber so wie du von ihr sprichst scheint sie sich gefreut zu haben, dass sie die Tochter des Clangründers ist oder?, fragte sie nun interessiert. Sie merkte immer mehr, je länger sie mit ihm sprach, dass der alte Makoto zurück kam. eben dieser, der immer positiv dachte, ein Lächeln auf den Lippen trug und aussah wie ein kleines, blondes Energiebündel. So wollte sie ihn sehen. er redete offen und vollkommen entspannt über das Kennenlernen zwischen ihm und Kazumi und Kameko war stille zuhörerin. Sie nickte ab und an und trug die ganze zeit ein lächeln auf den Lippen. Sie sprach nicht viel. aber ihr Lächeln verriet, wie sehr sie sich für Makoto freute.
Auch als Makoto den Brief von ihr gereicht bekommen hatte grinste sie noch. allerdings verschwand das Grinsen, als sie sah, wie sich Trännen in den Augen ihres Freundes bildeten. makoto-san? alles in Ordnung? Du weinst... Ist es was schlimmes?, fragte sie sogleich besorgt und umarmte den Älteren.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Do Feb 06, 2014 7:35 pm

Makoto war wirklich froh, hier bei Kameko zu sein. Seiner besten Freundin, wenn man es denn so nennen möchte. Manche behaupten ja sogar, das eine Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht funktionieren würde, aber bei ihm war das anders. Er hat sehr früh begriffen, das er sie eher als gute Freundin haben wollte und nicht nur als eine Art Bettgeschichte. Dies war ihr auch bekannt, sie wusste davon, das Maki eigentlich auf Frauen flog und auch alles versuchte, sie zu mehr zu bewegen, aber manchmal stieß er auch dabei auf Granit. So auch damals bei der Grünhaarige, dadurch hat er auch gelernt, das man Frauen, doch respektieren sollte, denn sie können doch ordentlich zu langen. In diesem Moment hat er auch ein anderes Gefühl kennengelernt. Nämlich das Gefühl einer anderen Liebe, wie zu einem Bruder oder einer Schwester. Seit diesem Moment liebte er auch die Genin und das wusste sie auch, aber eben auf eine andere Art und Weise. Dies tat sie nämlich auch und das war ein gutes Gefühl, so jemanden zu haben. Weswegen sich die beiden auch sehr gerne ohne Worte verstanden und lediglich eine Geste brauchten, um miteinander auszukommen. Ab und zu konnte man sogar meinen, die beiden wären ein Paar, jedoch war dem nicht so. Auch wenn sie es lustig fanden, das einige so dachten. Ab und zu machten sie sogar Scherze damit, aber nun sollte damit auch Schluss sein, immerhin war das Küken nun verheiratet. Was ihn etwas ärgerte, da er nicht mal bei der Hochzeit dabei war, aber damit musste er nun wohl Leben. Er musste lernen, sie gehen zu lassen und sie in die Hände ihres Mannes zu geben. Dies erforderte natürlich blindes Vertrauen, das er auch in Kameko hatte, aber ihren Mann, wollte er noch nicht so ganz vertrauen, aber dies würde er ihr jetzt nicht sagen. Das konnte nämlich zu einem deutlichen Problem anwachsen. Apropos Probleme, in diesem Moment war das Gespräch über seine Flirterei und er wusste genau, das er damit aufhören musste, weswegen er dem auch nachkommen würde. Ab hier und jetzt, würde er kein weibliches Wesen mehr anmachen, bis er eindeutig ein Beweis hatte, das seine Cousine nichts von ihm wollte. Dann würde er unweigerlich wieder darauf zurück greifen müssen, was aber auch bedeutete, das er schlimmer sein würde, als zu vor. Das seine beste Freundin, so positiv darauf reagierte, war ihm sowieso bewusst, denn sie hatte ihn schon paar mal gesagt, das er damit aufhören sollte. Aber immer wieder hatte er weiter gemacht, jedoch war das nun anders. Er wollte alles versuchen, seine Cousine für sich zu gewinnen und mit ihr seine Ende seines Lebens zu erleben und zu verbringen. Dieses Ziel war wahrlich schön und würde ihr bestimmt auch zusagen. Allerdings wusste keiner, wie sie das machen wollte. Als seine Frau, an seiner Seite, oder doch als eine gute Freundin. Das musste er wohl heraus finden und Kazumi würde ihm das bestimmt sagen, so launisch wie sie manchmal war. Wirklich in diesem Moment, fragte sich Makoto, wie sie wohl in einer Schwangerschaft war? Diesen Gedanken verwarf er aber recht schnell wieder und schaute nun Kameko wieder an. „Selbst wenn sie mich treten sollte, werde ich ihr danach die Füße massieren.“, meinte er etwas trocken, aber man konnte deutlich merken, das er dies als Witz meinte, aber es nur so trocken aussprach, damit man sehne konnte, das er das auch konnte, wenn er wollte. Okay, er konnte das schon lange, aber wieso sollte er das immer verwenden? Das war Schwachsinn und passte eigentlich auch nicht zu dem Sonnenschein, von einem Mann, der wirklich jede Frau herum bekommen konnte. Bis auf eine oder vielleicht auch zwei... wer möchte denn schon die Zahl so genau wissen. In diesem Moment fiel ihm auch wieder ein, dass dies zu einem Problem werden konnte. Selbst Kameko sprach das in diesem Moment an und er wusste genau, das er nun sofort damit aufhören musste. Immerhin ließ es sich jetzt kaum schon verhindern, das Kazumi irgendwann einer ehemaligen von Makoto begegnen würde. Aber wenn er jetzt weiter machen würde, würde das schier unmöglich werden und das wollte er nicht, weswegen er sofort seinen Kopf schüttelte und sagte „Ich werde sofort aufhören, genau hier und jetzt.“ Die Worte waren wirklich ernst gemeint und er wusste auch, das dies ziemlich schwer werden würde. Aber er würde es dennoch machen, vielleicht konnte er auch so, ihr Herz gewinnen. Oder irgendwie so was. Weiter sprach er nun mit seiner Schwester und meinte, das er sie niemals fallen lassen würde. Egal was passierte, aber das sollte eigentlich klar sein, immerhin war sie so etwas, wie eine richtige Schwester und das wiederum bedeutete, das er sie nicht verlieren wollte. Er nahm nun einen Schluck von dem Tee und hörte ihr natürlich weiter zu und musste leicht grinsen. Als sie meinte, das Kazumi bestimmt ein Problem mit ihr Anfangs haben würde, aber es sich mit der Zeit legen würde. Ja das würde es wohl, immerhin wollte er sich nicht zwischen den beiden Frauen entscheiden wollen. Niemals. Als er merkte, das ihre Stimme traurig wurde, legte er ihr eine Hand auf das Knie und lächelte sie Sanft an, damit sollte klar sein, das er auch für sie da war, wenn sie darüber reden wollte. Sie musste nicht vorher fragen, ob sie mit ihm darüber reden dürfte, aber das wusste sie auch. „Das Shinobi-System ist auch ziemlich kompliziert“, meinte er nun noch trocken und nahm darauf noch einen Schluck vom Tee. Sein Blick wanderte dabei zu Ai, die scheinbar eingeschlafen war, denn sie lag so friedlich da und machte nicht mal einen Murks, was ihn etwas wunderte aber er war auch froh, immerhin konnte er jetzt ihr Gelaber auch nicht wirklich brauchen. Das er verknallt war, sollte nun auch vollkommen klar sein, auch wenn seine Schwester ihn nun damit aufziehen wollte, ließ er sich nicht direkt darauf ein, eher ließ er sie machen und würde sich später Rächen und das sollte sie bedenken. Immer wenn Makoto ruhig war, sollte man gefasst darauf sein, das etwas nicht stimmte. „Sie war total aus dem Häuschen als sie hörte, das ich aus dem Natsu-Clan stamme. Sie meinte, dass sie nach Mitgliedern der Familie suchen wollte. Ich denke, sie wird sich sehr freuen, wenn sie alle Natsus mal sehen kann. Aber das Erbe sofort anzutreten, würde nicht zu ihr passen. Ich müsste sie erst darauf vorbereiten und das mache ich sehr gerne.“, meinte er lustig und auch gutmütig. Denn immerhin sollte er die Leibwache, des Clanoberhauptes werden.
Nachdem Makoto das Brief gelesen hatte, bildeten sich Tränen in seinen Augen, die nach dem Gesetzt der Schwerkraft auch nach unten wanderten und Kameko machte sich sofort sorgen darüber. Wobei dabei eigentlich nicht wirklich etwas war, er freute sich nur so sehr. Er drückte Kameko einmal gegen sich und meinte dann „Ich bin nur so glücklich, das sie mir geschrieben hat...“, ja das war er wirklich. Denn wenn er vor Glück weinte, war das natürlich ein gutes Zeichen. „Sie will mich besuchen kommen, wenn das für mich okay ist und sie möchte, das ich ihr zurück schreibe“, meinte er nun und wischte sich mit dem Ärmel die Tränen weg.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Fr Feb 07, 2014 8:18 am

Es freute Kameko wirklich sehr, dass sie ihrem Freund helfen konnte. Und wenn es nur zuhören und gut zusprechen war. Aber sie tat auch mehr. Sie gab ihm gut gemeinte Ratschläge, die allerdings auch fast wie Befehle klangen, und sie machte ihm auch keine Vorwürfe, in wen er sich verliebt hatte. Manche Menschen waren so dorffeindlich, die hätten Makoto versucht den Konohakunoichi auszureden. Oder eben auch mit der Begründung, dass Beide aus einem Clan stammten. Aber sie wusste ja nicht wie das mit den Familiengraden war. Klar wusste sie, dass Geschwister nichts miteinander haben durften aber Cousins? Das wusste sie nicht und selbst wenn diese Tatsache auch verboten gewesen wäre, so hätte Kameko nicht versucht ihrem selbsternannten Bruder irgendwas auszureden. Gegen die wahre Liebe konnte man nichts machen und das hatte sie auch nicht vor. Makoto hatte sein Leben und sie ihres. Sie verbrachten sehr viel Zeit miteinander, jedoch würde es Kameko nicht wagen, sich in sein intimes Privatleben einzumischen. Nicht direkt zumindest. Oft genug hatte sie ihn schon zusammengestaucht, wenn Makoto wieder einen auf Playboy gemacht hatte. Aber nicht mehr. Sie hatte ihn kritisiert in seiner Tat. Aber nicht die Damen dumm gemacht, die ihm damals 'zum Opfer' fielen. Wie oft hatte sie ihm schon gepredigt, dass ihn seine Flirtgeschichten irgendwann den Hals brechen würden? Das konnte sie auch irgendwie verstehen. Wäre es ihr so ergangen mit irgendeinem Kerl, dann hätte sie ihm wirklich das Leben zur Hölle gemacht. Und die Zicken im Dorf würden es sicher genauso machen. Sie lächelte den Natsu freundlich an und seufzte kurz auf. Ach ja... Ich nehms dir nicht krumm, dass du nicht zu meiner Hochzeit warst., meinte sie ernst und blickte den Älteren an. Ihre Stimme klang zwar alles andere als glücklich aber auf ihren Lippen lag ein fettes Lächeln. Sie war ihm selbstverständlich nicht böse, dass er nicht zu der Hochzeit war. Immerhin war er ja auch auf Mission. Außerdem hatte sie dieses Thema eh nur angeschnitten um von dem Thema mit seinen Flirtereien und Bettgeschichten abzulenken.
Dieses Thema schnitt sie ungerne an. Eigentlich nur, weil sie sich damit überhaupt nicht auskannte. Vor Jinpei hatte niemand mit ihr herumgeflirtet, außer Makoto vielleicht, bis er begriffen hatte, dass er bei ihr nicht landen konnte. Deswegen war sie so eigentlich relativ unerfahren. Sie konnte auch nicht verstehen, wie die Damen so dämlich sein konnten und die Flirterei von Makoto erwidern konnten. Immerhin stinkte das doch regelrecht zum Himmel. Makoto hatte sich bis jetzt ja immer an jede Frau geschmissen, die er gesehen hatte und die scheinbar leicht zu haben war. Es war ein Spiel für den Jo-nin, doch das bemerkten die ganzen Frauen wohl nicht, die ihm zu Füßen lagen. Vielleicht hätte seine Anmache auch bei ihr gefunkt, wenn sie damals nicht von Einsamkeit und Verachtung geprägt worden war. Kai hatte sie wohl als Erstes aufgetaut. Dann kam irgendwann Natsu Kohaku dazu und scheinbar durch Kohaku kam auch Makoto auf ihre Spur. Es war eben alles zur Akademiezeit. Da hatte sie ja noch regelrecht Angst vor anderen Menschen, weil sie dachte, alle würden ihr ein Messer in den Rücken hauen, sobald sie mal nicht aufpasste. Aber sowohl Kai als auch Kohaku und Makoto hatte sie lieben gelernt als ihre Familie. Ihre Brüder eben. Deswegen hatte sie auch Kais Tod so mitgenommen. Wäre Kai ihr ein Unbekannter gewesen, hätte es sie nicht gekümmert, doch so war es eben etwas Anderes. Deswegen versuchte sie auch ihre ganze Familie zu beschützen. Dazu gehörte sowohl Makoto, als auch Kohaku. Und Jinpei, Inori und Inari musste sie ja gar nicht erst erwähnen.
Schnell schüttelte sie den Kopf und versuchte wieder klare Gedanken zu fassen und ihrem Bruder weiter zu folgen. Sie wollte nicht in der Vergangenheit festhängen.
Was geht dir durch den Kopf? Du redest, im Gegensatz zu sonst, relativ wenig. Oder ist das normal bei dir, wenn dir wirklich mal eine Frau das Herz gestohlen hat?, lächelte die Jüngere. Sie stichelte mal wieder, aber dem Anderen sollte klar sein, dass sie nur Spaß machte. Sie war nicht der Mensch, der Sticheleien böse meinte. Sie machte es meist nur zur Ablenkung. Und es half eigentlich auch immer. Sag mal... Kennst du Jinpei überhaupt? Du hast mich noch gar nichts gefragt, was in irgendeiner Art und Weise meine Beziehung oder meine Hochzeit anging? Ich will dir kein Thema aufzwängen. Ich dachte nur du sagst etwas. Immerhin war meine Meinung doch damals immer:'Heirat? Nie im Leben! Ich binde mich doch nicht an einen Mann!! Ich bin doch schon regelrecht mit Isobu verheiratet!', meinte sie am Ende mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht. Das war damals wirklich ihre Meinung gewesen. Immerhin hatte sie nur männliche Freunde gehabt und sie hätte sich nie im Leben getraut, beziehungsweise es gewagt, mit einem Dieser irgendeine Liebesbeziehung anzufangen.
Makotos trockene Art einen Witz auszusprechen, brachte die Jüngere zum Lachen. Haha... Du bist goldig~ Aber bei mir hast du das noch nie gemacht! Wie oft habe ich dir in den Arsch getreten, mit deinen Bettgeschichten? Auf mich gehört hast du nicht. Und die Füße massiert erst recht nicht!, schmollte sie, wuschelte im nächsten Moment aber durch Makotos Haare. Ihr bisschen Gezicke war genauso Witz wie Makotos Worte. Und das sollte er wissen. Dafür kannte er sie schon zu gut. Wenn Kazumi da ist, solltest du sie aber trotzdem vorwarnen und sagen, dass du so ein Player warst. Aber so wie ich dich kenne, hast du dich eh gleich an sie rangeschmissen, als sie in dich hineingestolpert ist, oder? Ich an deiner Stelle würde aber wirklich klartext reden und sagen, dass du in deinen jungen Jahren schon zig tausend unter dir hattest. Oder zumindest, dass du nicht gerade zimperlich bei der Auswahl der Frauen warst, meinte sie. Warum betonte sie so das 'warst'? Ganz einfach, er schwor ihr, sich jetzt zu ändern und für Kazumi seine Flirtereien sein zu lassen. Und das glaubte sie. Nie hatte sie vorher Makoto so erlebt. Nie hat er für eine Frau so viel in Kauf genommen. Sich schloss die Jinchuuriki mal aus. Sehr gut... Ich bin stolz auf dich. Und ich freue mich wirklich für dich. Und sollte es dir mal schwer fallen dich zu beherrschen, weise ich dich schon zurecht mein Lieber., lächelte sie. Mit dem 'Zurechtweisen', meinte sie einfach, dass sie dem Anderen dann kräftig in den Arsch treten würde, wenn er auch nur ein bisschen flirtete. Aber sie traute Makoto echt zu, dass er von jetzt auf gleich mit seinen Ticks aufhören konnte.
Dann aber wurde sie traurig. Das wurde sie unweigerlich, wenn sie irgendwas in der Verbindung 'Mizukage' oder 'Bruder' hörte. Also war sie fast dauertraurig. Aber das versuchte sie ansatzweise zu verbergen. Bei Mizukage musste sie selbstverständlich an Michiru denken und bei 'Bruder' an Kai. Schwer seufzte sie, bis sie dann auf einmal eine Hand auf ihrem Knie spürte. Überrascht blickte sie von dieser in Makotos Gesicht. Sie erwiderte das Lächeln etwas gequält und strich Makoto über den Kopf. Danke für das Angebot. Aber ich möchte nicht darüber reden. Ich bin froh, wenn ich mal nicht daran denken muss. Und sprechen schon gar nicht. Aber danke, meinte sie. Er hatte doch gar nichts gesagt? Stimmt schon, aber die Kunst bei ihnen Beiden lag wohl darin, dass sie sich blind verstehen konnten. Und sei es auch nur ein trauriger Klang in der Stimme oder ein aufmunterndes Lächeln.
Dann will ich lieber Genin bleiben. Die müssen sich über das Shinobisystem keinen Kopf machen... Obwohl irgendwie ist das deprimierend. Alle, die mir nahstehen sind mindestens Chunin... Ich wirke wie ein Schwächling oder? Oder ein Mädchen, dass zu dumm ist Chunin zu werden, kann das sein?, nuschelte sie schmollend und ließ bedröppelt den Kopf hängen. Sie wollte endlich Chunin sein! Als nächstes kamen sie wieder zu dem CLanoberhaupt des Natsu-Clans. Es störte Kameko kein Stück nur über sie zu reden. Es machte Spaß dem Blonden zuzuhören und ihre Fragen loszuwerden. Der Clan interessierte sie sehr. Das glaube ich gern. Aber sag mal... Kann es nicht sein, dass manche aus dem Clan sich doof vorkommen? Ich meine...Kazumi ist doch mit die Jüngste im Clan, soweit ich weiß. Sie ist ja noch jünger als Kohaku... Und sie beherrscht vielleicht noch nicht mal alle Clanjutsus... Und wird sich der Clan von einem kleinen Kind anführen lassen? Was ist, wenn es einen Putsch gibt? Ich meine, klar, ich bin kein Anfänger. Ich weiß, was der Clan für Werte, Rituale und so weiter hat. Neben einem Clanmitglied bin ich auch fast ein Profi. Aber es gibt doch immer jemanden, dem die Regierungsform nicht passt...Der Clangründer hatte doch geschwister... Finden die es nicht seltsam sich von einer Konohakunoichi alles sagen zu lassen? Deine Cousine hat eigentlich eine große Verantwortung und gleichzeitig auch sehr viel MAcht..., quaselte Kameko drauf los und machte kurz eine rhetorische Pause um auch mal Luft zu holen. Gleich danach ging es weiter. Und außerdem... Sie wird doch extrem nervös sein, wenn sie dann mal hier ist und die Familie kennen lernt. Ich weiß ja nicht, wer sie ist und wie sie so tickt, aber ich wäre, als plötzlich ernanntes Oberhaupt, extrem angespannt, wenn schon klar war, dass ich irgendwann meine Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen kennenlernen würde. Vielleicht ist sie sich der Sache auch noch nicht bewusst... Aber sie muss den Clan weiterführen und wichtige Entscheidungen treffen. Es ist wirklich nicht so einfach..., endete sie schließlich und seufzte kurz. Das arme Mädchen konnte einem Leid tun. Sie wusste ja noch gar nicht mal, was auf sie zukam.
Allerdings veränderte sie sich schlagartig. Nie hatte sie Makoto weinen sehen. Sie wusste nicht so recht wie sie reagieren sollte. Vorsichtig strich sie ihm die Tränen weg und musterte ihn besorgt. Das war nicht der Makoto, den sie kannte. Er kannte ihn als kleinen Flirter, Sunnyboy und pure gute Laune. Nie hatte sie ihn so gesehen. Sie spürte, wie der Ältere die Umarmung erwiderte und dann erklärte, warum er weinte. Kamekos Miene erhellte sich und sanft lächelte sie ihn an. Wirklich?! Oh das ist ja super~ Verständlich... Wäre ich nicht verheiratet und du nicht so wie mein Bruder, wäre ich bestimmt auch wie diese dummen Weiber und hätte dich nicht von der Bettkante gestoßen. Sie redete gerade Müll...richtig Müll. Aber es war Spaß, das sah man ihr an. Im nächsten Moment flitzte Kameko schon durch die Küche und suchte sich ein paar Utensilien zusammen.
Im nächsten Moment knallte sie schon Papier und Stift auf den Tisch, vor Makotos Nase. So...Sie will antwort von dir? Bittesehr~ Geht aufs Haus. Lad sie zu deinem Geburtstag ein. Schreib ihr, dass du sie auch wiedersehen willst. Ich freeue mich so für dich., lächelte Kameko breit und nötigte ihren Freund regelrecht seiner Cousine zu schreiben.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Fr Feb 07, 2014 5:28 pm

Manchmal war es wirklich gut, das sich die beiden Kirishinobi so blind verstanden. So war es auch nicht verwunderlich, das Kameko früher oder später auf seine Gedanken reagieren musste. Sie machte sich scheinbar doch ziemliche Sorgen, weswegen sie mit einem Themenwechsel versuchte, die Belastung von den Schultern des Natsus zu nehmen. Weswegen sie ihre eigene Hochzeit angesprochen hatte. Aber Makoto wusste genau, das sie es nicht wirklich gut fand, das ihr bester Freund oder auch Bruder, nicht bei der Hochzeit war, weswegen sie wohl jetzt sagte, das es nicht so schlimm war. Er selbst hatte sich bisher ja ständig Gedanken darüber gemacht, wie er sie am besten darauf ansprechen sollte. Denn er wollte keine schlafende Schildkröte wecken, wie man es in ihrem Fall wohl eher sagen sollte. Er selbst wusste in diesem Moment auch nicht, was er gerade sagen sollte. Immerhin, war es doch ein ziemlich heikles Thema, wenn er jetzt etwas falsches sagen würde, würde er sicherlich wieder eine Rüge abbekommen, die er nicht gebrauchen konnte. Ihn ging es auch schon so, ziemlich mies, da musste das nun nicht auch noch dazu kommen. „Mir tut es wirklich leid, das ich nicht gekommen bin“, meinte er und setzte einen Hundeblick auf, mit dem er jedes Mädchen beeindrucken konnte, sofern er es wollte. Außer Kameko natürlich, genauso hatte dieser nicht bei Kazumi gewirkt, weswegen er ihn noch mal verwenden wollte. Sollte seine grünhaarige Freundin drauf anspringen, wusste er zumindest noch, das er funktionierte oder eben auch nicht. So genau, konnte er es nun auch nicht sagen. Seine Gedanken machte nun wieder einen Ausflug und brachten ihn zurück, in die Welt der Gedanken, in der er so gleich wieder versank. Er versuchte einen Weg zu finden, dem es ihm erlaubte, das Thema wieder gut zu machen. Immerhin war es für ihn selbst ziemlich unangenehm, weswegen er sie auch nicht weiter damit belästigen wollte. Aber andernfalls wollte er es auch wieder gut machen, nur wie sollte er das anstellen? Sollte er ihr noch was zur Hochzeit schenken oder sollte er sie irgendwie anders glücklich machen, sodass die Sache gegessen war? Nun das war wohl ein Rätsel, mit dem er sich nun befassen konnte. Schließlich ging so etwas überhaupt nicht und das wusste er auch. „Kameko-chan, kann ich dir und deinen Mann noch etwas gutes tun, so als Hochzeitsgeschenk?“, meinte er nun. Damit er vielleicht einen Denkanstoß bekam und sie und ihren Mann für etwas belohnen konnte, was sie vor ein paar Tagen, Monaten getan hatten und vor allem, wollte er ihren Mann erst mal kennenlernen. Schließlich kannte er ihn nicht persönlich und das konnte ein Problem werden, wenn er sie mit ihm, hier so sehen konnte. Ja selbst da konnten Männer, etwas vollkommen falsches sehen und joa, wie sollte Makoto wissen, wie ihr Mann da tickte. „Ich denk nur nach, das ist alles. Das legt sich schnell wieder“, meinte er auf die Frage, seiner Freundin und machte kurz eine Streckbewegung, um seine Knochen kurz knacken zu lassen. Da er heute noch kein Training gemacht hatte und somit seinen Körper im Ruhe zustand hatte. „Nein ich kenne deinen Mann nicht persönlich, ich kenne ihn nur vom Papier her“, sprach er nun und nahm nochmals einen Schluck aus der Tasse, dabei sah er wieder zu Ai und musste grinsen. Sie schlief wirklich ruhig und kümmerte sich um nichts, selbst nicht mal über einen lauten Knall, der durch das umfallen eines Stuhles kam. Jedoch schien sie die Gedanken von Maki zu hören, sodass sie auf den Schoss, ihres Besitzers sprang und kurz sich an ihn drückte und schnurrte. „Also Ai-chan“, meinte Makoto nun, als er sie kurz streichelte und sie ihre Krallen kurz ausgefahren hatte, aber nicht die Absicht besaß, jemanden zu kratzen. Das war nur ein Vorgang, der passierte, wenn sie sich streckte. „Aber um auf deinen Mann zurück zu kommen, erzähl mir doch mal von ihm. Wie ist es dazu gekommen, das du ihn geheiratet hast... ist die Liebe so groß“, meinte er nun und sah sie freundlich an und streichelte dabei Ai, hinter dem Ohr.
Weiter sprachen sie nun davon, das Makoto niemals auf die Worte, seiner besten Freundin gehört hatte und ihr niemals die Füße massiert hat, da sah er nun eine Chance und sprach nun wieder vollkommen trocken, aber dennoch mit etwas Witz in der Unterstimme: „Ich könnte dir jetzt die Füße massieren, wenn du das wünscht Prinzessin.“ Das war nun nicht mal böse gemeint, aber er wollte sie auch etwas aufregen oder dazu bewegen, das sie sich selbst auch etwas entspannte, da sie scheinbar genauso aufgekratzt war wie Makoto selbst und eine Fußmassage konnte wirklich die Welt verändern, wenn man es wollte. Und man musste nun sagen, das Makoto das wirklich beherrschte und er wirklich wusste, wie man einen Fuß massieren musste. Einer der Techniken, die er sich beigebracht hatte, um Frauen zu imponieren und sie von ihrem stressigen Tag, runter zu holen, sodass er ein noch leichteres Spiel hatte. Aber mit keiner seiner Tussis war er in das Bett gesprungen, so weit war er bisher noch nie gegangen. „Kazumi werde ich natürlich etwas davon sagen, immerhin will ich sie nicht in das heiße Wasser werfen. Am Schluss verbrüht sie sich noch und ich mach mir ewig vorwürfe.“ Ja damit hatte er recht, er musste ihr das sagen, immerhin war er ihr das schuldig und das wusste er auch. Kameko bestätigte dies nur und somit war das auf der Todo-Liste. Selbst das Angebot von ihr, das sie ihn kräftig in den Arsch treten würde, nahm er danken an und drückte ihr kurz die Hand, sodass sie wusste, das es okay war.
Kameko hatte die Botschaft ihres Bruders verstanden und meinte, das sie nicht darüber reden wollte und er sah sie nur traurig an, wo ihm einfiel, was er machen konnte. Er nahm eine Schriftrolle heraus und endsiegelt sie und seine Violine kam zum Vorschein. Er sah sie an und lächelte nun und begann kurz darauf zu spielen, ein beruhigendes Lied, sodass sie wusste, das er ihr auch so helfen konnte, wenn sie es wollte. Weiter sprach sie nun davon, das sie ewig Genin bleiben würde und somit das System, der Shinobi nicht verstehen musste. Aber dennoch störte sie es, das sie noch kein Chunin war, wo ihm einfiel, das er sie trainieren konnte, wenn sie wollte. „Wenn du willst, können wir wieder zusammen trainieren, dann wird das mit den Chunin ein Klacks“, wenn sie zustimmen würde, würde er ihr natürlich sofort helfen, ohne wenn und aber. Das Gespräch ging immer schön weiter und nun kamen sie wieder zu Kazumi und mit der Sache, vom Clan. Kameko hatte natürlich recht und das wusste Makoto auch, weswegen er sie auch kurz ansah und seinen Blick etwas absenkte und dabei Ai kurz streichelte. „Nun du hast recht, es gibt innerhalb unserer Reihen, Unruhen. Sie wissen noch nicht mal, das ich das Clanoberhaupt gefunden habe. Das behalte ich auch noch für mich. Aber was mich mehr stört ist, das mein eigener Vater versucht, die Macht zu bekommen. Da sein eigener Sohn ja hier im Dorf ziemlich bekannt ist und einige neue Clantechniken entwickelt hat. Aber ich hab abgelehnt, wodurch natürlich einige sauer auf mich sind. Aber darauf gebe ich nichts. Kazumi soll uns leiten und dafür werde ich alles tun, auch wenn ich mich gegen den ganzen Clan stellen muss, selbst das ist mir dann egal“, meinte er und machte dabei ein ziemlich ernstes Gesicht. Kameko wusste zwar, das Makoto einige Jutsus entwickelt hatte, aber sie hat bestimmt nicht damit gerechnet, das er den Clan anführen sollte. Jetzt wusste sie aber davon und konnte sich dazu ein eigenes Bild machen. Vielleicht ist sie auch der Meinung, das er den Clan anführen sollte, aber das musste extra besprochen werden.
Nachdem Makoto den Brief gelesen hatte, hatte Kameko ihn so gleich umarmt und er erwiderte die Umarmung, ohne wenn und aber und erklärte seiner Schwester, was Fakt war. Sie ging darauf aus dem Raum und man konnte einige Geräusche von der Küche hören. Er wunderte sich zwar darüber, aber würde schnell begreifen, was sie wollte. Sie legte ihn nun Papier und einen Stift vor die Nase und meinte, das dies auf das Haus gehen würde und er ihr schreiben sollte und sie zu seinem Geburtstag einladen sollte. Nun gut, wenn sie das sagte, musste es doch wichtig sein, das er ihr nun einen Brief schreiben würde. Er nahm den Stift in die Hand und begann zu schreiben:

Liebe Kazumi,


Ich habe mich sehr über deinen Brief gefreut. Du weißt gar nicht, wie sehr ich dich vermisse und vor allem, wie viele Gedanken ich mir aktuell darüber mache, wie ich dich wieder sehen kann. Ich hoffe dir ergeht es momentan gut, in Konohagakure und ich hoffe deine 'Mutter' ist wieder wie vorher und unterstützt dich Tatkräftig.


Was ich dir eigentlich schreiben wollte, möchtest du mich zu meinem Geburtstag besuchen kommen? Ich möchte so gerne mit dir Feier und dich dadurch natürlich besser kennenlernen. Solltest du mich besuchen kommen, so werde ich mich innerhalb von Kirigakure darum kümmern, das du dich völlig frei bewegen kannst, wie du dir das wünschst.

Bitte schreib mir zurück, damit ich weiß, ob du vorbei kommen möchtest.


In Liebe Makoto

Er war nun fertig und man konnte sehen, das er auch wusste, wie man schreibt. Schließlich war das ein Teil seiner Fuinausbildung.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   Fr Feb 07, 2014 8:00 pm

Wie hätte sie ihre Sorge bitte vor Makoto verstecken können? Vor jedem anderen Shinobi. Aber nicht vor dem Natsu, der sie ja wirklich blind kannte. Irgendwie war es auch gut so. So sah Makoto, wenn es ihr schlecht ging ohne, dass sie ihn darauf hinweisen musste. Und anders rum war es genauso. Kameko sah, wenn es dem Blonden nicht gut ging, oder zumindest verrieten ihr seine Augen immer, wenn etwas nicht stimmte. Denn wenn das der Fall war, waren die himmelblauen Augen des Natsus eiskalt und trüb. Es war dann immer so, als wäre sämtliches Leben ausa seinen strahlenden Augen gewichen. Und das war zumindest eben kurzzeitig der Fall gewesen, als er so trüb und deprimiert wirkte. Aber sie war froh, dass sich sein Glanz in den Augen zum Positiven veränderte. Die Hochzeit hatte sie wirklich nur zur Ablenkung angeschnitten. Sie wollte ihm keine Vorwürfe machen, dass er nicht da war. Das lag ihr fern. Makoto entschuldigte sich. Unbegründet, so fand Kameko. Wie hättest du kommen sollen? Hey du warst sechs Monate weg. Wie hättest du denn nur im Entferntesten ahnen können, dass so was passiert?! Mensch, das war doch gar nicht böse gemeint. Ich mache dir doch keine Vorwürfe. Das war ein Witz, Kleiner, betonte sie und verschränkte seufzend die Arme vor der Brust. Sie hatte zwar Kritik ausgesprochen, aber böse gemeint, war sie ja echt nicht. Makoto hatte seinen Hundeblick aufgesetzt und fast hätte er bei der Jüngeren gewirkt. Allerdings schüttelte sie lächelnd den Kopf und klopfte Makoto beruhigend auf die Schulter. Keine Sorge... Dein Hundeblick funktioniert noch... Aber ich werd dir schon nicht den Kopf abreißen. Es ist doch echt nicht schlimm, dass du nicht da warst... Selbstverständlich hätte ich mich sehr gefreut. Keine Frage. Aber wenn ich daran denke, wen du dadurch getroffen hast und was dieses Treffen für Auswirkungen auf deine Zukunft hat, so werde ich es dir nicht übel nehmen. Außerdem hattest du ja eine Mission. Und es war irgendwie klar, dass diese etwas länger dauern würde. Also mach dir keinen Kopf. Bitte, bat die Grünhaarige und lächelte den Blonden freundlich an. Als Gegenleistung darf ich dann das Hochzeitskleid deiner Freundin aussuchen~, meinte sie breit grinsend. Innerlich war ihr Grinsen und ihre LAche wohl eher diabolisch. ...Das schlimme daran...Du wirst deine Verlobte, mit dem Hochzeitskleid, nicht eher sehen. Du siehst sie erst vor dem Altar~ Muahahaha... Deine Strafe., grinste sie fies. Ihr war schon fast klar, dass er und Kazumi das nächste Brautpaar werden würden. Als nächstes begann Makoto scheinbar zu Grübeln, was er dem frisch verheiratetem Paar noch, etwas verspätet, schenken konnte. Auf jeden fall wirkte sein Gesicht so und Kameko wurde in ihrer Vermutung bestätigt, denn Makoto sprach die Frage sofort aus. Sanft lächelte sie ihn an und schüttelte sachte den Kopf. Mir ist es Hochzeitisgeschenk genug, dass du heile und gesund von deiner Mission heimgekommen bist. Jinpei steht nicht so auf Geschenke von Menschen, die er nicht wirklich kennt...Denke ich... Du brauchst uns nichts schenken. Mir würde spontan auch nichts einfallen., gab sie verlegen zu und kratzte sich an der Wange.
Doch im nächsten Moment war sie besorgt. Makoto redete wenig und das sorgte sie ziemlich. Allerdings schien es wie falscher Alarm. Zumindest tat er diese Sorge der Jüngeren einfach mit der Begründung ab, dass er nachdachte. Und sie glaubte ihm. Was hätte er für einen Grund gehabt, sie anzulügen? Sie waren beste Freunde und vertrauten sich blind. Also würde sie auch seinen Worten glauben. Als Zeichen dafür, nickte die Verheiratete und blickte Makoto freundlich an. Gut. Wenn du das sagst... Aber du weißt ja, wenn du reden willst, hier bin ich. Aber ich bin schon stolz auf dich, dass du mir so viel von dir Preis gibst und mir so vieles anvertraust. Danke deswegen, meinte sie etwas verlegen lächelnd.
Als Nächstes ließ er seine Knochen knacken und diese knackten wie die eines alten Mannes. Du hast wohl noch kein Training gemacht, hm?, schlussfolgerte sie daraus und grinste wegen ihrer Kombinationsgabe breit. Im nächsten Moment wachte auch Ai auf, beziehungsweise da rührte sie sich erst und sprach auf Makotos Schoss und kuschelte sich an ihn. Makoto bat sie, über JInpei zu sprechen, was sie natürlich auch gleich tat. Naja... Jinpei war der Sensei von Kai. Durch ihn haben wir uns kennengelernt. Ich habe Beiden gerne beim Training zugesehen. Kai musste meditieren, weil er immer leicht aggressiv und leicht zu provozieren war. Und bei Jinpei hatte er gelernt seine Wut und seine Aggressionen zurückzuhalten. Nach Kais Tod fand ich keine Ruh mehr. Ich fand keinen Schlaf, von meiner Familie konnte ich natürlich keine Hilfe erwarten. Jinpei war zu dieser Zeit die einzige Ansprechperson, da er mich ja auch kannte. Du warst zu der Zeit ja leider auf Mission. Naja... Als kurzzeitige Lösung hat mich Jinpei dann hier bei sich aufgenommen und er hat mich mittels Meditation trainiert. Dass ich eben diese Alpträume vergessen und endlich Schlaf fand. Mit der Zeit hat sich dann mehr entwickelt. Während Jinpei nicht der ordentlichste war und nicht Kochen konnte, habe ich diese Pflichten im Haushalt übernommen. Immerhin wollte ich schon etwas tun, wenn ich hier Leben durfte. Wir haben angefangen rumzuspaßen, uns näher kennen zu lernen. Und so kam eins zum Anderen., meinte sie etwas verlegen und auf ihrem Gesicht bildete sich eine leichte Röte. Er hat mir so eine Aufmerksamkeit geschenkt, die ich noch nie gekannt habe. Kai und du, ihr habt euch immer um mich gekümmert, wie eine kleine Schwester. Aber Jinpei hat sich irgendwie anders um mich gekümmert. Es ist schwer zu erklären... Zwischen uns hat einfach alles gepasst... Beispielsweise habe ich auf Anhieb, ohne Nachfrage, am ersten Tag sein Lieblingsessen gekocht. So was mein ich..., nuschelte sie nun wieder und ihr gesicht glich immer mehr einer Tomate.
Sie redeten locker weiter und dann kam der Witz mit dem Füße massieren. Sofort schüttelte die Jüngere den Kopf und verpasste Makoto eine sanfte, schmerzlose Kopfnuss. Danke mein geliebter Baka-Nii-san... Du weißt, dass ich dir ins Gesicht trete, wenn du meine Füße anfässt......denn sie war extrem kitzelig an den Füßen.
Leider sank die Stimmung kurzzeitig etwas tiefer. Einfach wegen dem Tod von Kamekos nahstehenden Menschen. Sie war dankbar, dass Makoto ihr helfen wollte. Allerdings war ihr nicht danach zu reden. makoto hatte so positive Nachrichten mitgebracht, da waren solche traurigen Geschichten hier an der falschen Stelle. Allerdings war die Grünhaarige überrascht, als Makoto eine Schriftrolle hervorholte. Gerade wollte sie fragen, was er vor hatte, als er schon die Violine sogesehen entsiegelte und in der HAnd hielt. Überrascht blinzelte sie, lächelte dann aber leicht und legte den Kopf auf den Tisch. Sie schloss die Augen und genoss die Melodie, die er spielte.
Er spielte einige Minuten lang, eh die Melodie langsam verklang. Kameko hob den Kopf und klatschte lobend in die Hände. Du spielst wunderbar., lobte sie ihren Bruder und lächelte sanft. Im nächsten Moment ging es dann plötzlich um Training. Liebend gerne! Doch in letzter Zeit war sie es gar nicht emhr so gewohnt zu trainieren. Sie hatte sich schon ziemlich doll an die Hausarbeit gewöhnt, da fiel das Training schon mal etwas nach hinten. Au ja... Gerne! Wir haben einen schönen, großen Garten. Perfekt zum Trainieren. Aber machen wir das später? Wir müssen erst mal deine Hochzeit planen., sagte sie grinsend und pickte dem Älteren stichelnd in die Seite. Es war Spaß. Unübersehbar. Doch irgendwie kamen sie immer von einem schönen Thema zu einem Unschönen. Nun kam die Sache mit dem Clan. Das kann man sich kaum vorstellen. Kazumi wird sicher auch überrascht sein. Immerhin redet man von dem Natsu-Clan immer von einem sehr friedvollem Clan... Dass es innerhalb Spannungen gibt, kann man sich kaum vorstellen. Finde ich., meinte sie leise und etwas nachdenklich.
Sie strich Makoto etwas aufbauend über die Schulter und lächelte ihn an. Doch die weiteren Informationen waren wirklich hart zu verdauen. Das ist echt hart. Ich kann dir ja nichts vorschreiben, aber ich glaube, wenn Kazumi zu deinem Geburtstag kommen sollte, dann würde ich sie erst mal mit in ein Café nehmen und sie über die ganze Clansituation aufklären. Ich meine, die Briefe, die sie von ihrem Vater bekommen hat, scheinen ja nur das Allgemeine widergespiegelt zu haben. Seit dem Tod ihres Vaters hat sich clanmäßig einiges verändert. Der Clan ist ja schon über sechs Monate ohne wirkliches Oberhaupt, das ihn anführt. Von KOnoha aus ist das ja unmöglich. Aber es ist wirklich gut, dass der gesamte Clan davon noch nichts weiß. Manche sind so machtversessen, als könne man aus dem Clan so einen berühmten machen, wie den Uzumaki-Clan oder den Uchiha-Clan. Ich glaube der Clangründer wollte einfach nur einen friedlichen Clan erschaffen und keinen machtversessenen Clan..., gab KAmeko ihre Gedanken preis und sah Makoto fragend an. Oder was meinst du? Sehe ich den Clan zu kritisch?, fragte sie. Allerdings senkte Kameko besorgt den Kopf als Makotos Vater zu sprechen kam. Das dein Vater sich so komisch verhält... Das verstehe ich nicht. Ich meine...er war doch immer so ein witziger Mensch. Was ist mit ihm, dass er auf einmal so versessen darauf ist, dass du das Oberhaupt sein solltest...? Ich hoffe, wenn dein Cousinchen kommt, dass sich dann alles klärt.. Ich finde dein Vater ist unberechenbar geworden... Ich habe manchmal so echt das Gefühl, er würde nicht davor zurückschrecken deine Kazumi zu töten, um das Clanoberhaupt loszuwerden..., meinte die Jinchuuriki nachdenklich und seufzte schwer. Sie malte vielleicht den Teufel an die Wand, aber so empfand sie das Verhalten und auftreten von Makotos Vater. ICh meine ja auch... Natürlich wärst du ein mächtiger und auch ein toller Anführer. Aber laut dem Testament von Shishiro sollte Kazumi, seine Tochter, das Clanerbe weiterführen und den Clan zu Ruhm und Ehre verhelfen. Woher sie das alles wusste? Es war doch schon die Rede davon gewesen, dass Kameko ein Natsu-Clan-Spezialist war. Sie wusste sachen, die nicht jeder wissen konnte und auch nicht sollte.
Sogleich nachdem Makoto den Brif bekommen hatte und die Jüngere ihm Zettel und Stift gegeben hatte, schrieb er auch schon brav seinen Brief an sein Cousinchen. Als er fertig war, lächelte Kameko breit. Sehr gut... Jetzt wo er fertig ist, kannst du ihn ja gleich mit unserem lieben Falken gleich wieder zurückschicken., sagte sie und deutete auf den Falken der noch brav auf dem fensterbrett stand. Schnell holte Kameko noch etwas brot aus dem Schrank und fütterte den Falken als kleines Dankeschön.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Anwesen der Familie Higashi   

Nach oben Nach unten
 
Anwesen der Familie Higashi
Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Einer von vielen... Vermisse meine kleine Familie :(
» Oh Gott, diese Familie!
» Menge Porzellan zerschlagen...
» Wer wurde auch wegen einer anderen verlassen?
» Ex hat Kontakt abgebrochen was nun?

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum antworten
Tamashii no Utsuri :: RPG-Welt :: Mizu no Kuni :: Kirigakure :: Wohnviertel-
Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellenGehe zu: