Tamashii no Utsuri

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 Daizens Trainingspost

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BeitragThema: Daizens Trainingspost   Sa Nov 01, 2014 11:49 am

~ Trainingsposts ~

Heute auf dem Programm: Die Kunst, das Feuer zu fangen.

Etwas zu modifizieren, was man schon seit mehr als zwei Jahrzehnten einfach aus dem Ärmel zu schütteln pflegte, gestaltete sich als... Herausforderung. Daizen Kato war es nicht gewohnt, beim Gokakyuu noch großartig nachzudenken. Das Chakra schmieden, an die richtige Stelle leiten, Fingerzeichen schließen und abfeuern war mittlerweile so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass er sich regelrecht konzentrieren musste: Tat ers nicht, verpasste er den Knackpunkt und der Feuerball raste bereits quer durchs Areal und mit einem tüchtigen Rumms und massig Zischen und Dampf gegen die gegenüberliegende Wand.
Er war wieder im Sumikago, im "Kohlenkorb". Eine tiefe Grube, die kniehoch unter Wasser stand und von deren Wänden stetige Ströme von noch mehr Wasser fielen. Ein stetiger Nieselregen ging in diesem nassen Loch nieder. Ein Ort, den niemand mit Feuer in Verbindung bringen mochte, und doch wurde genau hier Katon trainiert.
Noch einen. Daizen sammelte Chakra für noch einen Feuerball, kanalisierte es in den Rachenraum, schloss die Fingerzeichen und stieß den Gokakyuu aus. Der rot-gelbe Flammenball brauste auf, furchte eine Bresche durch den Nieselmantel. Und... krachte gegen den Wasserfall, um dort zu verlöschen.
Wieder falsch.
Daizen murrte etwas Unverständliches, als die näselnde Stimme von oben kam. Knurrig schaute er aufwärts. Testlauf, Liebes. Testlauf.
Der fünfzehnte Testlauf. Aus den vier Ecken des Grubenrandes ragten kleine Felsblöcke mit flacher Spitze. Auf einem davon hockte Ringo Sarutobi im Schneidersitz. Mach jetzt ernst. Es ist doch nur Jutsu sho.
Ein alter Hund tut sich nunmal schwer mit neuen Tricks. Mag es für dich auch nur ein Fingerschnippen sein.
Ich kann mich nicht in alte Hunde hineinversetzen, tut mir leid. Ringo gab ein theatralisches Seufzen von sich. Kein Wunder, hast du nichts weiter als Gokakyuu im Gepäck. Dir fehlt ja völlig die Basis.
Ich habe dich nicht hergeholt, um meine Katon-Vielfalt zu bemäkeln.
Du hättest meinen Vater herholen sollen, um deine Katon-Vielfalt zu bemäkeln. Ein tückischer Zug flatterte um ihre Mundwinkel. Oder Mai.
Ich habe dich hergeholt, weil du die Meisterkünste deines Vaters genauso wenig beherrschst wie ich. Diese Worte fegten Ringos Grienen von ihrem Gesicht. Und ich sehe es an deinen Augen, dass du daran interessiert bist.
Hff.
Ich für meinen Teil bin ganz und gar nicht interessiert daran, mich von deinem Vater oder der Feuergöttin belehren zu lassen. Die Theorie reichte ihm bereits. Den Praxisteil konnte er sich herzlich ersparen. Die beiden Katon-Meister mussten ihn nicht auch noch dabei beobachten. Spare dir übermütige Kommentare, oder ich streiche auch dich von der Gästeliste, kleiner Schornstein.
Schweigen. Mürrisches, verbissenes Schweigen. Die Sorte Schweigen, die er am liebsten mochte.
Wir sind uns einig, ja? Fein. Es war nun an Daizen, zu lächeln. Fangen wirs nun eben ernsthaft an. Du hast Erlaubnis.
Ringo erhob sich langsam, zog die Schuhe aus und warf sie auf trockenen Boden. Wie früher, ja?
Ja.
Ringo tat einen Sprung, landete mit chakrageladenen Fußsohlen auf der Wasseroberfläche, stieß sich erneut ab und hüpfte auf die Schultern des Hokage. Okay. Schmieden für Gookakyuu.
Check.
Hoch in den Rachenraum.
Check.
Fingerzeichen.
Check.
Feuer!
Zwei Geschosse rauschten parallel durch die Grube: Auf der unteren Bahn ein Feuerball, auf der oberen Bahn eine Rauchkugel.
Kontakt halten ratterte Ringo nun erheblich schneller herunter, Fingerzeichen `Widder´schließen, Ninjutsu auflösen!
... Mist.
Die Rauchkugel verwandelte sich in nichts weiter als einen Luftzug - der Feuerball hingegen schwirrte unbeirrt weiter und kollidierte einmal mehr mit der Wasserwand.
... Nochmal.
Nach drei weiteren Runden gab Ringo es auf, aktiv Gokakyuu auszuführen. Stattdessen kommentierte sie nur noch.
Warum lässt du einfach los? Wenn du den Goukakyuu losschickst, musst du mit deiner geistigen Energie dabei bleiben, als wäre er was Lenkbares.
Du verpasst, dass ich keine lenkbaren Künste habe.
Nichtmals was Kleines? Du bist ein schwerer Fall. Egal. Verinnerliche dir eben, dass die Technik nicht endet, nachdem du sie ausspuckst. Du musst gedanklich bei ihr bleiben, dir vorstellen, dass sie noch immer ein Teil von dir ist.
Hnnng...
Hepp!
.
.
.
Er bereute es ernsthaft, überhaupt irgendwen hergeschleift zu haben. Eigentlich wollte Daizen nun nichts weiter, als das dämliche Katon: Jutsu sho einfach sausen zu lassen. Doch er konnte herzlich schlecht aufgeben; mittlerweile wußten schon zuviele Leute von seinen Trainings-Anstrengungen.
Nochmaaal krähte das nervige Etwas, das auf seinen Schultern stand.
Wortlos suchte Daizen sein Inneres ab; besonders viel Chakra war nicht mehr übrig. Fast schon eine Erleichterung. Das Problem war schlicht seine mangelnde Chakrakontrolle. Und vielleicht mangelnde Einfühlsamkeit.
Einmal noch fügte Ringo plötzlich hinzu, Klappt es nicht, hole ich Mai.
Knurrend fegte Daizen die Reste an geistiger und Körperlicher Energie zusammen, knüllte beides zu einem Ball. Wage es ja nicht.
Feuer frei säuselte Ringo zur Antwort.
Angst war seit jeher der beste Lehrer. Daizen führte Goukakyuu so intensiv aus wie wohl nie zuvor in seinem ganzen Leben, führte jeden Schritt mit einer geradezu stromgeladenen Anspannung aus. Das Feuer wuchs in seinem Inneren heran, er gab es frei, und diesmal hielt er ihn fest, an einer geistigen Leine, und schloss `Widder´ so entschlossen, dass die Fingerknöchel knallten. DORYAAAAA!!!
Der Feuerball verpuffte im Nichts.
Ringo blinzelte, ein Piepen im Ohr. Ich bin ja so genial.

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