Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]

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BeitragThema: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDo Jan 15, 2015 8:25 pm


Konoha Gakure. Wohnviertel. Domizil der Shingeki.

Ich bin so froh, dass du mir beim Umziehen hilfst. ... Es ist mehr als man denkt. Na ja...du weißt schon, nicht materiell viel...sondern...unhandlich zu Tragen. Mikasa artikulierte wild während sie neben Kagami herging. Sie war sichtlich nervös und damit noch aufgedrehter als sonst. Immerhin musste sie ihrem Vater beichten das sie von daheim auszog. Ihr Magen drehte sich um die eigene Achse und wurde zu einem Erd-Trabanten.
Kagami? Wie würdest du das angehen? Fragte Mikasa um die Meinung ihrer Freundin einzuholen. Sie biss sich gleich nach der Frage auf die Zunge. Ich meine natürlich...so viel Zeug von A nach B zu transportieren. Uhh...das wird bestimmt peinlich. Ganz Konoha guckt dann auf meinen Hausrat. Das ist doch peinlich oder? Ich meine, ich hab nichts zu verbergen und so. Aber...das ist ein ... ein Einbruch in meine Privatsphäre. Ja...eigentlich müssten alle Menschen die uns entgegen kommen die Augen zu machen und nicht gucken dürfen...Ich meine, ich breche ja auch nicht irgendwo ein und gucke mir an wie andere Menschen leben, oder? Natürlich nicht. Diebe sind echt widerlich, oder? Mikasa lachte gequält auf. Sie redete bis ihr Mund trocken wurde. Wahrscheinlich hielt sich Kagami-chan bereits die Ohren zu, oder hatte sich an die andere Straßenseite gewandt.
Uhhh...da kommt es. Ich meine, hier wohne ich. Nein, hier wohnte ich. Ahhh das ist ein bisschen kompliziert gerade... Mikasa trat einen Kieselstein der vorm Zauntor des Domizils lag weg.
Ähm...wenn du willst...also rein Hypothetisch und so...musst du nicht mit mir mitgehen. Ich zwing dich zu nichts. Ich meine...es wäre mir lieber das nicht alleine durchstehen zu müssen...aber ich kann dich doch nicht da mit hineinziehen... fügte sie kleinlaut an während ihre Stiefelspitze Furchen in den Boden pflügte.
Mikasa dachte bereits an den Weg den sie beschreiten würde. Über den Kieselsteinpfad hin zur Haustür...und dann würde sie sich entscheiden müssen. Entweder die Wendeltreppe hinauf zu ihrem Zimmer wo die Umzugskisten gestapelt waren, oder aber geradeaus weiter zur schweren doppelt beschlagenen Eichenholztür hinter der ihr Vater in diesem von Rauch geschwängerten Raum hinter seinen Schreibtisch saß. Sie hatte sich noch nicht entschieden und das würde sich wohl nicht mal am Scheidepunkt ihrer Wege ändern.


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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Jan 16, 2015 9:35 am

Kagami lief neben ihrer Freundin her, da diese sie darum gebeten hatte ihr zu helfen. Kagami nahm an, dass es dort wohl noch mehr geben würde, als das Helfen beim Transport, immerhin hatte die junge Dame ja vollmündig gesagt, dass sie ihr Hab und Gut in Schriftrollen versiegeln würde und diese dann so einfach tragen konnte, also warum jetzt dieses Gejammer wegen ihren Sachen? Ihre fein geschwungenen Augenbrauchen gingen hoch und sie blickte mit ihren weißen Augen herüber zu ihrer Freundin.
Mika-chan, Ich habe kein Problem damit dir zu helfen, dies sagte ich bereits, also mache dir bitte keine Sorgen, aber..., sie hob warnend einen Finger, als die Beiden zum Stehen kamen und Mikasa wohl was wegen dem Anwesen ihres Vaters überlegte. Sie wedelte warnenden mit dem Finger vor ihrem Gesicht hin und her.
... verschone mich mit dem Gejammer wegen deinen Sachen, du wolltest sie in Schriftrollen verstauen, also vergiss das nicht. Da kann niemand deine Sachen sehen., sagte sie nun und wandte sich von Mikasa ab. Sie beäugte das Anwesen und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie beobachtete das Anwesen sehr genau und strich sich kurz eine Strähne ihrer rosanen Haare aus dem Gesicht. Hatte sie dort oben einen Mann mit roten Haaren an einem der Fenster gesehen? Sie wusste ers nicht genau und selbst wenn, würde es sich wohl zeigen, wer das war.
Wie ich es angehen würde?, sie nahm sich einen Moment, in der Zeit versuchte Mikasa es halt zu relativieren und Kagami kümmerte sich nicht darum.
Ich würde meinen Vater mit der harten Wahrheit konfrontieren und dann meine Sachen packen und gehen., sagte sie nun schulterzuckend. Sie blickte zu Mikasa und zwar in ihre Augen. Dann legte sie ihr eine Hand auf die Schulter und lächelte die Jüngere sanft an .
Mika-chan, ich werde bei dir sein, denn immerhin bist du meine Freundin, ok?, fragte sie und wollte der Anderen damit Mut machen. Sie hatte sicher schon gemerkt, dass es quasi 2 Kagamis gab, die, die auf Missionen geht, die harte und coole Anführerin und dann gibt es noch die Kagami, die in ihrer Freizeit gerne Ikebana macht, oder sich um ihre Freunde kümmert. Dann jedoch sah sie die Andere noch leicht beleidigt an.
Du magst keine Diebe? Du findest sie widerlich? Was sind wir dann? Du selber bist mit mir auch zusammen schon wo eingebrochen, erinnere dich an die letzte Mission und ich habe auch schon viele Einbrüche machen müssen, während Missionen, und damit bin ich auch ein Dieb, und wäre damit in deinen Augen widerlich, wenn ich dich richtig interpretiere., sagte sie nun und drehte gespielt beleidgt den Kopf zur Seite.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Jan 16, 2015 11:31 pm

Kagami bemühte sich nach Kräften Antworten auf Mikasas Monolog zu finden. Eine wahrliche Freundin eben. So ziemlich jeder andere hätte sich mit den Beinen die er in die Hand genommen hätte, bestimmt auch die Ohren verstopft.

Schriftrollen? Das kann doch nicht die Lösung für alles sein. Wahrscheinlich müssen wir wieder herkommen wenn es Nacht wird. So ne Nacht und Nebel Aktion. Ungesehen,...ungehört. Mikasa hielt ein bisschen länger an ihrer Verschleierungstaktik fest, ehe Kagami dann hinter ihre Scharade kam und ihr einen Rat auf die Frage gab die sie vorher gestellt hatte.
Das so zu sagen ist direkt.  Kommentierte sie nur. Das es hart werden würde stand außer Zweifel, nur wenn sie die Sache so anging wie es Kagami tun würde...nun sie konnte dieses Szenario nicht wirklich simulieren befand es aber als 'zu hart'. Das konnte sie ihrem Vater nicht auftischen. Oder vielleicht doch? Mikasa raufte sich die Haare. Gleich noch mehr als ihre Freundin dann ihre Meinung zu Dieben aufbrachte.

Es gibt zwei Arten von Dieben...und uns nehme ich natürlich aus. Wenn du denkst, dass du widerlich bist, kann ich dich beruhigen. DU bist fantastisch.
Sie wirbelte nun ihrerseits mit ihrem Finger durch die Gegend.
Wie das mit Widerlichkeiten bei mir aussieht, werden wir sehen...
Sie seufzte. Ich denk mir was aus...Lass uns gehen!
beschloss sie energisch und stieß das kleine hüfthohe Tor so stark auf, das es zurückschwang und sie fast umgeworfen hätte während sie hindurchschreiten wollte.
Gut, das ich dieses verfluchte Ding nicht mehr sehen muss. Mikasa versuchte alles in ihrer Umgebung schlecht zu sehen um sich leichter davon verabschieden zu können. Es gelang ihr nicht. Oh dieser Kieselstein...er schimmert immer so grell in der Sonne. Und diese Blume da...die ist doch gerade eben erst aufgeblüht! Dieser Riss in der Hauswand...wie lang ist der schon da? Oh...hat die Luft schon immer so gerochen? Mikasa verschob ihre Monologe in ihr Inneres.
Und ehe sie sich versah stand sie im Haus und hatte sich die Entscheidung bereits abgenommen. Denn sie fand sich vor der Tür ihres Vaters wieder. Den Kopf gesenkt und die Hand auf die Türklinke gelegt.
Keine Rückzieher jetzt. Ich will das und werde es durchziehen.  Mikasas blick glitt kurz zu Kagami. Sie atmete lange ein und entließ die Luft dann streng. Ich hab mich Entschieden. Ataaaaaaaaacccckkkeeeee! sagte sie einfach. Wollte es zwar rausschreien, doch es blieb bei einem piepsigen Ausruf der genauso gut eine Frage hätte sein können.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMo Jan 19, 2015 11:30 am

Kagami lachte auf die Aussage wegen den Schriftrollen hin leise in sich hinein. Ja, Schriftrollen konnten nicht die Lösung für alles sein, immerhin mochte sie es auch nicht. Klar, sie hätt all ihren Medizinkram in Schriftrollen verstauen können, hätte diese dann einfach mit sich rumtragen können, doch wo war da der Spaß, wo war da dann die Möglichkeit schnell etwas aus der Tasche zu ziehen und zu verwenden? Sie hätte sonst schon Chakra einsetzen müssen, um diese Gegenstände zu beschwören, also ausgesprochen angenehm, wie sie fand, nein, dies war Ironie, es war nicht angenehm, es war ätzend und vergeudete Chakra. So etwas konnten Chakramonster machen, oder dergleichen, aber sie hatte keinerlei Intention dazu. Sie nickte auch nur auf die Aussage hin wegen den Dieben. Sie unterschied einfach, und meinte eigentlich nur die ganz normalen Diebe, nicht die Shinobi und sie empfand Kagami toll, nein, fantastisch. Kagami blickte verlegen zur Seite und wurde leicht rot im Gesicht, denn sie kannte es nicht, dass man sie so toll fand, sie war doch nur Kagami, sie selbst, oder nicht?
L.. l… lass uns los gehen., sagte  sie und man hörte leicht ein wenig etwas wie Schüchternheit, also etwas, das Kagami sehr sehr selten an den Tag legte, wohl etwas, was Mikasa toll finden würde. Sie verfluchte sich, wie konnte man sie nur so sehen? Sicher dachte jetzt Mikasa, dass Kagami süß oder dergleichen sei, aber das war sie ja eigentlich nicht, oder? Sie schüttelte den Kopf und musste diesen Rotschimmer loswerden, als sie auch schon vor einer Tür zum Stehen kamen. Kagami sah mit ihren weißen Augen diese Tür an. Protzig, sicher war der Mann dahinter arrogant ohne Ende. Und dann legte Mikasa die Hand auf die Türklinge und sprach sich Mut zu. Kagami kam näher und legte ihre Hand auf die der Jüngeren.
Nein, kein Rückzieher, denn du bist stark und schaffst das. Ich werde dir beistehen, jede Sekunde und dich nicht alleine lassen, dies verspreche ich dir., flüsterte sie, als sie auch schon den Ausruf von Mutgeschrei hörte, wobei eher Gepiepse. Sie hatte ihre Worte am Ohr der Jüngeren geflüstert und drückte nun die Hand von Mikasa so, dass die Tür aufging und folgte Mikasa hinein. Sie blickte sich um, suchte alles ab und blickte sich nach Menschen um. Sie war sogar kampfbereit, merkwürdig, oder? Immerhin gab es keine Möglichkeit, dass sie hier in Konohagakure angegriffen wurden, oder doch? Nun, Kagami konnte den Mann, der sich den Vater von Mikasa bezeichnete nicht einschätzen und so würde sie auch entsprechend vorgehen, sollte ihre Freundin bedroht werden.


Zuletzt von Hyuuga Kagami am Di Jan 20, 2015 9:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMo Jan 19, 2015 11:50 pm

Diese Szene an der Tür. Verrückt wie sehr Worte allein eine Situation verändern konnten. Gerade eben noch hatte sie ein mulmiges Gefühl in der Magengrube, nun da Kagami ihr zugeflüstert hatte das sie ihr beistehen würde, sie stark war, dass sie es schaffen würde und sie nicht alleine war...nun fühlte sich Mikasa unbezwingbar. Sie ging einfach rein, sagte ihrem Vater was Sache war und würde wieder gehen. Es war doch so einfach. Lächerlich sich davor zu fürchten. Sie hatte ja Kagami, es konnte nichts schief gehen.

Gemeinsam öffneten die zwei Frauen die Tür und gelangten somit in den Raum den Mikasa zu gut in Erinnerung hatte. Hier hatte sich in all den 15 Jahren nie etwas verändert. Es war so, als wäre der gesamte Raum aus einem Felsen gehauen und strotzte unbeeindruckt den Witterung und der Zeit im Allgemeinen. Die einzige Variable hier war ihr Vater, Michio Shingeki. Ein Name der wirklich nur belastend war und dabei war es nicht mal ein Clan. Nichts was auch nur in die Nähe dieses Titels kam. Ob Kagami auch so schwer unter der Bürde von Namen, Titeln und Rängen lebte? Wahrscheinlich war das alles nicht miteinander vergleichbar und sie konnte sich das Leid anderer gar nicht vorstellen, so es denn da war.

Kurz gesagt lag der Raum also so vor, wie er immer war. Von der Tür ausgehend waren Teppiche ausgerollt die alle zum Schreibtisch ihres Vaters zu führen schienen. Es war unumgänglich an diesen sagenumwobenen Schreibtisch mit den drei Ohrensesseln zu kommen. Im Grunde war es so, als würde man einem Bleistift zu seiner Spitze folgen. Das hatte bestimmt irgendeine Psychologische Bedeutung die sich Mikasa zurzeit nicht erschloss. Normalerweise hatte sie nie Angst wenn sie diesen Raum betrat. Im Gegenteil eigentlich fühlte sie sich doch recht wohl. Immerhin war das dass Hoheitsgebiet ihres hoch geschätzten Vaters. Hier konnte ihr unter seiner Aufsicht nichts passieren. Doch nun waren die Rollen vertauscht. Sie war nun einer seiner Klienten oder ein Bittsteller der mit unerfreulichen Nachrichten kam. Kein schönes Gefühl. Am liebsten wäre sie umgekehrt, aber Mikasa konnte noch aus der Kraft schöpfen die ihr Kagami eingeflößt hatte. Also lief sie schon auf Reserve ehe sie einen Wortwechsel begangen hatte.
Der Raum war sonst schrecklich dunkel. Die Deckenbeleuchtung war gedimmt und Stehlampen in den Ecken warfen ihren Schein optimal gegen die Wände anstatt in den Raum. Es gab zwar mehrere große Fenster, doch die Jalousien waren immer unten. Die Tageszeit war dadurch nur grob auszumachen. Man konnte zwischen den Spalten der Lamellen nämlich höchstens erkennen, ob es draußen hell oder dunkel war.
Ein Gefühl des ausgeliefert seins stellte sich deswegen ein. Zudem ragten links und rechts Schränke und Bücherregale von enormer Größe auf die ihr das Gefühl gaben sie jeden Moment erdrücken zu können.
Mehr wollte sich nicht noch weiter mit dem Raum beschäftigen. Je mehr sie fand, desto mehr wurde sie davon eingeschüchtert. Scheinbar harmlose Objekte wurden zu Folterwerkzeugen ihres Geistes.
Und der Foltermeister saß in seinem riesigen Bürostuhl wenige Schritte vor ihr. Michio Shingeki saß meistens so, das man sich ihm von hinten näherte und wenn man nah genug ran kam drehte er sich langsam um. Hätte er nicht eine Allergie gegen Katzenhaare gehabt, so hätte er bestimmt eine auf seiner Armlehne platziert und bei dieser Drehbewegung den Nacken der Katze gekrault. Das mochte vielleicht lustig aussehen, doch in der aktuellen Situation war es für Mikasa das pure Horrorszenario. Am liebsten hätte sie Kagamis Hand gedrückt, doch sie wollte das bisschen Glück das sie hatte nicht jetzt schon aufbrauchen.

Es gehört zum Guten Ton anzuklopfen wenn man einen Raum betritt. Mikasa erstarrte in ihren halbherzigen Bemühungen die Lücke zwischen sich und dem Schreibtisch zu schließen. Sie überlegte sogar ob sie nicht nochmal rausgehen sollte um anzuklopfen. Die Grabeskalte Stimme ihres Vaters und das Ambiente des Raumes raubten ihr jedes bisschen Selbstbewusstsein. Alles was sie hatte war das Licht das Kagami in dieser Dunkelheit ausstrahlte und daran klammerte sich Mikasa.
Ich mache doch nur Scherze Kind. Komm zu Daddy und erzähl mir von deinen Anliegen. Die Stimme schwang sofort in ein freundliches Raunen um, was jedoch nicht viel beruhigender wirkte.
Vater...ich bin heute zu dir gekommen...um dir zu sagen...zu sagen... stammelte Mikasa was nicht gerade überzeugend war. Sie blickte sich ein bisschen hilflos um und schwang mit ihren Ärmchen durch die Luft.
Nun da sie die volle Aufmerksamkeit ihres Vaters hatte, fühlte sie sich noch unvorbereiteter als sonst.
Wie dem auch sei. Wie ich sehe, haben wir Besuch. Willst du mich ihr nicht zuerst mal vorstellen, bevor du mit Wünschen um dich wirfst?
Kinder... im Rausch der Habsucht vergessen sie mir doch glatt auf die Manieren, nicht wahr?
Nun kam der Einwurf von Mikasas Vater und damit war ihre Bitte erstmal was die Zeit anging aufgeschoben. Hoffentlich auch aufgehoben.... dachte Mikasa.
Das ist Hyuuga Kagami, meine Freundin und Partnerin. Kagami...das ist mein Vater. erklärte Mikasa kurz und deutete mit den Händen zur jeweiligen Person die sie vorstellte.
Na na na...das ist doch wohl ein bisschen Minimalistisch... Ich bin mit stolz dein Vater, aber das ist doch nicht alles. Michio Shingeki lehnte sich in seinem Stuhl zurück und faltete die Hände. Beim Wort Partnerin wurde er hellhörig. Mikasa merkte erst jetzt das man das auch falsch verstehen konnte. Partnerin musste ja nicht zwingend eine Teamkollegin sein. Vielleicht konnte sie sich das aber zu nutze machen. Sofern ihre "Partnerin" da mitspielte. Immerhin war das eine Notlüge...In Mikasas Kopf formte sich ein spezifischer Gedanke aus all dem Dunst und der Verwirrung.
Vater, ich komme gleich zum Punkt. Ich werde demnächst heiraten und damit auch von Zu Hause ausziehen. Ich möchte nur deinen Segen für die Heirat erhalten damit wir beide friedlich auseinander gehen. Egal was dein Standpunkt dazu ist, es ist bereits beschlossen ob du willst oder nicht. Und deswegen möchte ich, dass du dich zu meinen Gunsten hin...fügst. Oder ich sehe dich nicht mehr als meinen Vater an. Es sollte dein...ähm...Es sollte in deinem Interesse stehen das ich glücklich bin. Gegen Ende hin verließ sie der Mut mal wieder in ihrem Satz da sie ihren Vater direkt in die Augen sah um ihren Worten mehr Nachdruck zu verleihen. Aber genau das war schwierig, denn seine Augen formten sich zu kleinen Schlitzen und seine ineinander gefalteten Hände verkrampften sich mit jedem weiteren Wort das Mikasa aussprach. Irgendjemand in diesem Raum schien gleich zu explodieren. Ob sie aus Angst oder er aus Wut konnte man noch nicht sagen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Jan 20, 2015 9:27 am

Kagami betrat zusammen mit Mikasa den Raum. Er aus psychologischer Sicht gut eingerichtet, lies den Eintretenden kleiner erscheinen, als er eigentlich war, er lies einen Eindruck von Macht und Größe bei dem Eintretenden zurück und sollte wohl dazu führen, dass man sich schlecht fühlte, vor allem dadurch dann diese Einstellung mit in das Gespräch mit der Person am Schreibtisch nahm. Kagami lies es unkommentiert, denn immerhin würde der Mann dort gewinnen, wenn sie sich einfach so ergab, und so schritt die junge Hyuuga zielstrebig und selbstbewusst voran. Ihre Oberweite wog dabei leicht, aber war sicher kein Blick fang für den Mann dort auf seinem „Thron“. Die gute Mikasa schien Angst zu haben, sehr große Angst sogar, denn sie wirkte nervös. Kagami blickte besorgt zu ihrer Freundin herüber und dann wurde sie gerügt, also Mikasa. Ihr Vater sprach von Umgangsformen und Kagami hielt sich noch zurück, immerhin ziemte es sich nicht, wen sie hier und jetzt gleich ins Wort fallen würde, oder? Abschließend sprach er von Spaß und dergleichen. Kagami seufzte innerlich und schloss die Augen. Was für ein Idiot. Schließlich wurde Kagami vorgestellt, nach dem der Vater wohl der Wortführer war, und man konnte direkt erkennen, dass Mikasa eben deshalb Angst vor ihrem Vater hatte. Kagami legte eine Hand auf ihre linke Brust und verneigte sich leicht, um dem Anderen anzudeuten, dass sie ihn respektierte.
Es freut mich Sie kennen zu lernen, Shingeki-san., sprach sie ihn nun an, auch wenn sie sich gerade über die Sprachführung von Mikasa wunderte. Partnerin? Bei eben jenem Wort hatte ihr Vater sie auch recht perplex angeschaut und Kagami blickte zu Mikasa herüber. Sie hatte Angst und so nahm sie von ihrer Freundin die Hand, um ihr eigentlich nur Mut zu machen, und hatte zu dem Zeitpunkt noch keinerlei Ahnung worauf Mikasa hinaus wollte, als dann Thors Hammer fiel. Es war ein Schlag, ein Schlag gegen den Kopf. Ok, Kagami hatte gesagt, dass sie ihn konfrontieren sollte, doch man tat aus der Angst heraus doch viel Unsinn, oder? Immerhin kannte sie das auch von ihrer Arztausbildung. Mikasa sprach von Verlobung, von Hochzeit, dass sie ausziehen würde und dass sie an seine Menschlichkeit appellierte, daran dass es doch das Ziel ist, als Elternteil, dass die Kinder glücklich sind. Mit wem bitte war Mikasa verlobt? Hatte die junge Frau da etwas nicht mitbekommen? Doch dann fiel der Groschen. Sie schien sie selber zu meinen, aufbauend auf die Reaktion des Vaters auf die Bezeichnung Partnerin. Kagami und Mikasa waren verlobt? Seit wann? War dies eine Finte? Umhin kam Kagami nicht rot im Gesicht zu werden und ein wenig verlegen zur Seite zu schauen auf diese Aussage hin. Sie wollte der jungen Frau ja nicht im Wege stehen, oder dergleichen, aber nichts desto trotz war sie doch nicht ihre Geliebte. Sie schloss kurz die Augen und zwang sich zur Ruhe. Tief durchatmen. Sie öffnete die Augen und blickte den Vater an. Er schien erzürnt zu sein, sehr sogar und so lies sie Mikasas Hand los und schritt vor die Shingeki. Sie hob die Hand, schützend vor ihre Freundin.
Es ist, wie es ist, Shingeki-san und ich kann für Ihre Tochter sorgen, auch wenn wir doch ausgemacht hatten, Mikasa, dass die Hochzeit noch warten sollte bis nach deinem 18. Geburtstag. Ich bin passionierte Ärztin, erfolgreiche Chû’nin und älteste und einzige Tochter des Bruders des Clanoberhauptes, und damit künftige Leiterin eines Nebenzweiges des Hyuuga-Clans. Wenn es Ihnen ums Geld oder dergleichen gehen sollte, daran sollte es nicht scheitern, ich kann Ihre Tochter unterhalten, und ich kann sie schützen, egal wie bedrohlich Sie schauen und egal wie sehr Sie jetzt an die Decke gehen werden, dies wird nie an meinen Gefühlen für Ihre Tochter ändern, und umgekehrt genauso. Mikasa ist mein Licht auf dieser Welt und ich will und werde sie gewiss nicht verlieren oder schlecht behandeln., sagte sie nun und drehte sich zu Mikasa um. Sie hob ihr Kinn an und dachte an Mund-zu-Mund-Beatmung, nur um noch einmal tief durchzuatmen und schließlich die junge Shingeki kurz auf die Lippen zu küssen, ehe sie sich dann wieder schützend vor die junge Frau stellte. Sie würde, wenn der Vater ihr näher kam ihn wohl auf die Bretter schicken, ähnlich wie Wachleute, dafür war sie nun einmal eine gute Taijutsu’ka, die innere Organe und Sehen und dergleichen angriff. Sie blickte den Vater an und ihre weißen, unergründlichen Augen fixierten ihn, und nun blickte sie ihn herausfordernd an.
Reicht Ihnen dies als Beweis, oder wünschen Sie noch mehr?, fragte sie trotzig, verschränkte die Arme unter der Brust und hob diese leicht an. Im Gegensatz zu Mikasa war nun einmal Kagami schon zu einer reifen Frau gereift, auch wenn sie innerlich die Jüngere verfluchte und gerade hochrot im Gesicht war. Sie hatte noch nie eine Frau geküsst, und doch hatte sie es eben getan, denn der Gedanke an die Mund-zu-Mund-Beatmung hatte nicht geholfen, ihr Herz ruhig schlagen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Jan 20, 2015 11:53 pm

Ein gewagtes Spiel das sie da trieb. Obwohl sie es aus der Not heraus und getrieben aus Angst als Ausweg sah. Jedenfalls trat zuerst mal Stille ein nachdem sie ihre Unwahrheiten verbreitet hatte. Mikasa selbst war nicht ganz klar was sie da eigentlich behauptete. Aber solange Kagami ihre Scharade nicht boykottierte würde alles gut gehen. Sie hielten sogar Händchen was Mikasa wieder etwas mehr Mut zwischen den Panikattacken die sie hatte gab. Sie konnte ganz deutlich ihren Herzschlag in den Ohren tosen hören und jetzt da sie Kagamis Hand hielt, merkte sie erst wie kalt ihre eigene Hand war. Und zusätzlich war sie auch noch feucht da sie mindestens so viel schwitzte wie ein Schuldiger auf der Anklagebank. Warum fühlte sie sich schuldig? Sie hatte nichts unrechtes getan.

Ihr Vater saß direkt vor ihr. Zurück gelehnt und hatte die Hände immer noch gefaltet. Er hatte noch härtere Gesichtszüge als sonst und wirkte ein bisschen wie eine Büste die Mikasa drohend und verachtend zugleich betrachtete. Nur bewegten sich die Augen dieser Büste und waren nicht starr. Und zwar glitt sein Blick von Mikasa zu Kagami. Diese sah er nicht ganz so lange an.
Dann schüttelte er den Kopf. Noch ehe er jedoch zu einer Entgegnung ansetzen konnte, ergriff nun Mikasas neue "Partnerin" das Wort. Sie spielte ihre Rolle perfekt. Es wirkte nicht aufgesetzt, dabei wusste Mikasa ja das es gelogen war...oder? Jedenfalls war es klar, dass ihr Vater den ausgelegten Köder schlucken musste. In Kagamis Worten lag so viel Selbstbewusstsein, so viel Mut und Kraft. Mikasa hätte sich niemand besseren für diesen Job aussuchen können.
Sie sprach genau über die Dinge die ihren Vater am meisten Interessierten. Es ging für ihn nicht um Liebe und zwischenmenschliches. Sondern eher um eine finanziell und gesundheitlich abgesicherte Zukunft für seine Tochter. Egal wie sehr er den Bösewicht mimte, dass einzige was er auf dieser Welt wirklich hatte war seine Tochter, Mikasa und nun kam sie zu ihm und wollte sich von ihm lösen. Hart für einen Vater. Zuerst schien er nicht vollständig überzeugt von den Worten der jungen Frau die ihm gerade erst vorgestellt worden war und hob zu einer Entgegnung an, doch dann ging Kagami noch einen Schritt weiter.
Sie wendete sich vom Schreibtisch ab und Mikasa zu. Diese guckte sie mit großen weinerlichen Augen an. Fast wäre Mikasa ihr in den Arm gefallen um sich für ihren Einsatz zu bedanken, doch es kam irgendwie ganz anders als sich die rothaarige das vorgestellt hatte. Sie wurde geküsst. Nicht auf die Wange oder was anderes Freundschaftliches. Nein, sie wurde auf die Lippen geküsst. Das war kein guter Kuss auf Seiten Mikasas, sie war so überrascht von der Aktion, dass sie nicht mal die Augen geschlossen hatte.
Sie blinzelte einige male, erinnerte sich dann aber wieder an die Situation und trotz des rot Schimmers im Gesicht versuchte auch sie ernst zu wirken. So als hätte sie das schon oft getan. Wenn sie so drüber nachdachte...dann war das gerade ihr erster Kuss. Sicher ihre Mutter gab er oft einen wenn sie sie Besuchen kam, sogar ihr Vater schickte sich ab und an zu einem Kuss an. Aber das war der erste Kuss auf die Lippen den bekommen hatte. Ganz leicht strich sie mit einem Finger über ihre Lippen. Jetzt verstand sie warum Pärchen das so gerne machten.

Indessen war Kagami wieder auf die Situation fokussiert und fragte ihren Vater ob der Beweis genug war oder sie mehr erbringen mussten.
Mehr?! quiekte Mikasa im Hintergrund. Das würde doch wohl reichen. Alles andere war pervers! Das der Vater der Tochter beim Küssen zu sah war nicht richtig!!!
Bei Mikasas Ausruf zuckten die Augenbrauen von Michio Shingeki nochmal zusammen. Doch als er die Entschlossene Kagami sah, gab er sich in diesem Punkt geschlagen.
Ich denke mein Bedarf an dieser Art von Unterhaltung ist gedeckt, danke. Ich kann sehen...das ihr wirklich eine besondere Form von Freundschaft pflegt und möchte dem Glück meiner Tochter ja nicht im Weg stehen...Aber Mikasa es hätte ruhig ein Mann sein können. Außerdem ist es noch reichlich früh für Dinge wie heiraten. Mir persönlich würde es ja eher zusagen wenn du dir das wieder aus dem Kopf schlägst. Sicher hast du mit dieser Frau eine gute Freundin gefunden...aber ihr müsst doch nicht soweit gehen.
Aber das ließe sich ja dann zu einem anderen Zeitpunkt besprechen. Immerhin habt ihr noch ein bisschen Zeit um den nächsten Schritt zu wagen. Ich finde es sehr vernünftig, dass ihr zumindest bis zu ihrem 18. Geburtstag warten wollt. Bis dahin wird auch noch eine gewisse Zeit ins Land gehen. Vielleicht ändern sich die Dinge. ich würde nichts überstürzen. Ihr könnt euch ja noch immer treffen bis es soweit ist. Konoha mag ja ein großes Dorf sein, aber gleich zusammen zu ziehen scheint ein wenig überstürzt zu sein. Deine Verlobte?
er legte kurz eine Pause ein und schluckte schwer. Kann gewiss des Öfteren hier übernachten. Ich wäre jetzt ganz gern alleine um mir ein paar Sachen durch den Kopf gehen zu lassen.
Mikasa hörte zu und nun war es an ihr den Kopf zu schütteln. Irgendwie hatte diese Sache ihren Vater so schockiert das er längst nicht mehr so bedrohlich wie vorher war. Der Mut zur Rebellion stieg in Mikasa auf.
NEIN, Dad. Das geht so nicht. Ich liebe Kagami und werde heute noch ausziehen. Ich möchte keine Sekunde länger von ihr getrennt sein, deswegen...muss du mich los lassen. Ich mag noch nicht Volljährig sein und vielleicht werde ich sie nicht sofort heiraten, aber ich liebe sie trotzdem und möchte bei ihr sein. Und das geht nicht wenn ich hier bin. Kagami hat ein hohes Amt in ihrer Familie und da kann sie nicht zu mir ziehen. Wir hätten sowieso keinen ordentlichen Raum für sie. Und ich will, dass sie das Beste bekommt, genauso wie du das Beste für mich willst. Und daher werde ich jetzt gehen. Ob du willst oder nicht. Wie gesagt ich möchte deinen Segen haben. Mir ist klar, dass du unsere Art von Liebe nicht verstehst, aber ich möchte trotzdem, dass du mich unterstützt. Das tun Väter so!
Mikasa war vorgetreten und hatte mit einer Faust auf den Schreibtisch geschlagen.
Ich muss ehrlich sagen... begann ihr Vater und nun wich der erste Schock und seine altbekannte strenge kehrte zurück. Sofort bekam Mikasa ein beklemmendes Gefühl.
Das ich diesen Ideen nichts abgewinnen kann. In meinen Augen ist das wahrlich verrückt. Und ich denke du weißt noch gar nicht was du wirklich willst. Du bist mein Kind. Mein eigen Fleisch und Blut...du bist mitten in deiner Entwicklung Mikasa, ich rate dir wirklich abzuwarten. Die Stimme ihres Vaters schwoll bedrohlich an, aber Mikasa war sich sicher, dass er ihr gegenüber niemals handgreiflich werden würde, wohingegen sie sich nicht sicher war, ob ihr Gespräch in irgendeiner Form Fortschritte machte.
Ich...möchte nicht warten. Mein Herz und mein Verstand täuscht mich nicht. Ich sags nochmal, ja? Wir lieben uns. Mikasa machte einen Schritt nach hinten grapschte sich Kagamis Hand zeigte ihre umschlungenen Finger in die Höhe.
...Stimmt doch, oder Kagami-chan? Es war ein auf und ab der Gefühle wie schon die ganze Zeit, seit sie den Weg zum Büro ihres Vaters angetreten hatten.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMi Jan 21, 2015 9:42 am

Wir lieben uns Diese Worte hallten in den Gedanken der jungen Frau herum und sie blickte auf ihre Hände. Was tat sie hier eigentlich? Sie sah die Hand von Mikasa, die in ihre verwoben war und blickte zu der Jüngeren herüber. Verdammt sie war 15, und Kagami 21, was tat sie hier überhaupt?
Wir lieben uns Diese Worte stachen in ihr Herz, und taten weh. Auf die Reaktion des Vaters hin merkte sie, dass er zwar die Situation nahm, wie sie war, doch sie war nicht richtig, sie war flasch, doch konnte Kagami jetzt keinen Rückzieher mehr machen. In ihren Gedanken hing sie noch an ihren Mann, an Haruno Hirako. Ihre Augen wurden feucht und Tränen rannen ihre Wange herunter, ehe sie den Mann vor sich anschaute. Warum war das hier gerade nur so schwer und kompliziert? Eine sanfte Träne suchte sich ihren Weg herab.
Bitte. Zwei Herzen die Beisammen sein sollten, sollten nicht getrennt werden. Das Herz Ihrer Tochter würde daran zu Grunde gehen, Sie würde sich von Ihnen abkapseln, sie würde Sie hassen, ist dies das, was Sie erreichen wollen? Sie liebt, und das aus reinem Herzen, und ich liebe sie..., sagte sie und sie begann den Drang zu schluchzen zu unterdrücken. Sie wischte sich über die Augen. sie musste stark sein, hier und jetzt. Sie nahm sich einen Moment lang, sie atmete tief durch und schloss die Augen. Was soll sie nun tun? Da fiel ihr etwas ein, ihr Vater war doch Leiter eines Casinos, also warum das nicht ausnutzen? Sie würde erst einmal einen Moment brauchen, wenn sie sich von einander getrennt hatten, also wenn sie endlich hier heraus waren, und wieder zu Hause waren. Sie fasste sich kurz an den Kopf. Oh diese Kkopfschmerzen, die sie gerade hatte, sie waren fürchterlich.

Kagami drückte die Hand von Mikasa fester und blickte dann zu dem Vater von ihr herüber. Sie atmete tief durch, ehe sie dann mit ihren unergründlichen Augen die seine suchte.
Shingeki-san, ich möchte Ihnen e twas vorschlagen. Was halten Sie davon, wenn wir eine Wette abschließen. Wenn ich gewinne, dann darf Mikasa mit mir mit und Sie geben uns Ihren Segen, wenn ich verliere bleibt sie hier, bei Ihnen., schlug sie nun vor und sah ihn abwartend an. Ihre Hand zitterte leicht, noch durch den emotionalen Ausbruch. Aktuell hatte sie ihre Maske wieder aufgelegt, die Maske der kühlen, distanzierten Frau, die über den Dingen stand, doch Mikasa wusste, wie Kagami wirklich war, hatte sie sie doch im Wald weinen gesehen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Jan 23, 2015 12:39 am

Mikasa war sich sicher dass sie in ihrer Angst die Dinge nun zu weit getrieben hatte. Definitiv. Kagami schien das jedenfalls nicht mehr allzu lange mit zu machen. Wie konnte sie es ihr auch verübeln? Mikasa hatte sie zum Lügen gezwungen, sowie auch zu einem Kuss und nun musste sie beteuern das sie eine andere Frau liebte. Zudem war da noch dieser Altersunterschied. Vielleicht waren die 6 Jahre nicht direkt das gravierende sondern das Mikasa noch eher ein Mädchen war, während Kagami bereits zu einer Frau heran gereift worden war. Ein Wunder das man ihnen glauben schenkte wenn man sich die Fakten so besah.
Mikasa meinte eine Träne über Kagamis Wange laufen gesehen zu haben. Furchtbar das sie so etwas von ihrer Freundin verlangt hatte! Sie fühlte sich schlecht. Aber das ließ sie die Angst vor ihrem Vater mal wieder vergessen. Was mit ihrem Vater war, rückte jetzt erstmal in den Hintergrund. Sie war besorgt um Kagami. Anscheinend war da mehr als die anwesenden Shingeki über sie wussten. Sie barg noch ein Geheimnis und irgendwie waren sie nun auf diesen einen wunden Punkt gestoßen wie es Mikasa erschien. Vielleicht war sie manchmal ein wenig naiv. Aber Eins und Eins konnte sie schon noch zusammenzählen.

Trotz der Tatsache das es ihr zurzeit nicht gut ging mit der Situation riss sich Kagami zusammen und spiele weiter mit. War es das wirklich noch wert? Vielleicht sollte sie nun einlenken und mit der Wahrheit rausrücken? Andererseits wäre dann alles andere vergebens gewesen. Vor allem die Bemühungen und das Leid ihrer Freundin...Eine Zwickmühle. Ein bisschen würde Mikasa warten, bis sie das Handtuch warf und die Kämpferin aus dem Kampf des Coaches holte. Sie musste ihre Kämpfe in Zukunft selbst austragen, immerhin wollte sie nicht das Kagami wieder verletzt werden würde.

Kagami schlug nun Mikasas Vater eine Wette vor. Dieser setzte sich erstaunt noch einmal aufrecht in seinen Bürostuhl und rückte näher an seinen Schreibtisch heran.
Mhm. Gut, ich denke das ist fair. Worauf wetten wir? Fragte Shingeki Senior.
Die Rothaarige zweifelte daran, dass ihr Vater sich so einfach geschlagen geben würde. Aber er hielt wenigstens immer das was er versprach. Das er jedoch auf Kagamis Angebot eingegangen war, zeugte schon davon das die beiden Frauen ihn doch irgendwie in den tiefen Abgründen seiner Seele berührt hatten.
Also würde jetzt ein Kampf um sie stattfinden?! Es war seltsam...jetzt fühlte sie sich ein bisschen wie ein Objekt. Das Objekt der Begierde. Aber sie hielt sich nun ein wenig aus dem Wortgefecht heraus. Immerhin hatte sie ihren Standpunkt vertreten und mehr als diesen zu beteuern konnte sie nicht tun. Eine gewisse Aufgeregtheit und Spannung lag nun seitens Mikasa in der Luft. Wenn Kagami wetten wollte, dann musste sie einen Plan haben. Welche Art von Wette das wohl sein mochte? Würde sie gewinnen? Jetzt hieß es beten!!!
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Jan 23, 2015 9:18 am

Kagami beäugte den Vater von Mikasa. Er schien kurz zu überlegen, wirkte gar ein wenig überrascht, ob das normal war? Nun ja, immerhin wettete man nicht oft um das Leben eines Menschen und in diesem Fall nun einmal Mikasa das Objekt der Begierde, wobei die junge Shingeki wusste, dass Kagami sie nicht als Objekt ansah, sondern sie spielte ihre Rolle, ihre Rolle als liebende Freundin, nein, nicht Freundin, als liebende Verlobte. Und eben deshalb wollte sie auch zeigen, dass sie zu harten Mitteln greifen konnte, nur um eben die Gunst des Vaters zu erringen und um Mikasa aus seinen Fängen zu befreien. Eben deshalb sah sie kurz zu der jungen Rothaarigen, ehe sie wieder den Vater anschaute, der darauf einging. Gut, so weit klappte ihr Plan also.
Hase und Jäger., sagte sie und grinste kurz, ehe sie dann sich aufrichtete, und den älteren Mann mit stolzer Brust betrachtete. Sie verschränkte sogar die Arme unter dieser und führte eine Hand nach oben zu ihrem Gesicht. Sie legte den Zeigefinger auf ihrer Wange ab und grinste spitzbübisch.
Mikasa bekommt 10 Minuten Vorsprung , 10 Minuten, in denen sie hinrennen kann, wohin sie will, 10 Minuten, in denen sie sich ein Versteck suchen sollte, wobei nein… wenn sie erst später eines findet, ist es ok. Das Areal ist Konohagakure und Umgebung und wir beide warten hier 10 Minuten lang. Nach diesen 10 Minuten machen wir uns auf die Suche nach ihr. Derjenige, der sie zuerst findet, hat gewonnen. Wir haben Zeit bis Sonnenuntergang, also bis 18.32 Uhr, das sind von jetzt an noch gute 3 Stunden. Wir treffen uns dann wieder hier, am Shingeki-Domeziel. Um es dazu zu sagen, ich bin kein Sensorshinobi, falls Sie dies nun denken sollten. Mikasa wird sich einen besonderen Platz suchen, und dort ausharren., sagte sie nun und blickte kurz zu Mikasa, um diese darauf aufmerksam zu machen, dass sie jetzt besonders gut zuhören sollte.
Shingeki-san…, sie sprach wieder den Vater von Mikasa an und blickte ihn auch wieder an.
… dies ist unser erstes Treffen, unser erster Kampf, und Sie haben Tränen bei mir fließen gesehen. Ich bin mir sicher, dass Sie mir daher, nur gerechterweise die Möglichkeit geben zu entscheiden, nein zu bestimmen in welcher Disziplin diese Wette abläuft. Sie können übrigens auch Ihre Untergebenen, sofern Sie welche haben, nutzen um den Suchradius zu erhöhen. Aber, sollte einer von ihnen mir in die Quere kommen, werde ich mich verteidigen, und das hat zur Folge, dass diese ins Krankenhaus kommen werden. Also, gehen Sie drauf ein?, fragte sie nun siegessicher. Sie hoffte, dass die Andere es verstanden hatte. Es war ein simpler Code, den sie dort verwendet hatte. Sie wollte Mikasa aufzeigen, dass das Ziel ihr erster Treffpunkt war, dort wo Kagami die junge Frau für eine Feindin hielt und gegen sie kämpfen wollte, und die junge Frau das erste Mal sie hat weinen gesehen. Gemeint war die Lichtung im Wald vor Konohagakure.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeSa Jan 24, 2015 12:47 am

Uhh...Kagami-chan was tust du nur?...Für mich...
dachte sich Mikasa während sie den Ausführungen ihrer Verlobten...-Freundin lauschte.
Wo sollte sie hingehen? Als erstes schwebte ihr vor sich ins Hyuuga Anwesen zurückzuziehen, doch irgendwie war das fast schon zu offensichtlich. Außerdem kam ihr Vater dort doch gar nicht rein, was ein bisschen Unfair war. Sie wollte ihm schon eine Mini Chance lassen. Immerhin war er bereit dazu um den Verbleib seiner Tochter zu wetten. Immerhin konnte er bei dieser Wette nichts gewinnen. Nur seine Tochter verlieren. Und das sogar wenn er sie zuerst finden würde. Selbst dann hätte er verloren. Mikasa seuftze auf. Dann schaute Kagami sie eindringlich an. Normalerweise war sie in so was nicht allzu gut, aber das war einfach. Kagami würde ihr einen Hinweis geben wo sie denn hingehen sollte. Sie prägte sich den genauen Wortlaut so gut wie möglich ein, aber schon als sie den ersten Satz den Kagami an ihren Vater gerichtet hatte war ihr einiges klar geworden.
Nun, das war ein Ort den nur Kagami und sie kannten. Ihr Vater hatte nichts damit zu tun und erzählt hatte sie ihm darüber auch nichts, deswegen war die Sache schon gewonnen wenn sie zu der Waldlichtung ging an der sie sich zum Ersten mal getroffen hatte.
Zum Mikasa-Baum besser gesagt. Oder für Kagami eben der Ex-Mann Baum. Sie konnte sich noch recht genau daran erinnern wie sie verrückter weise den Baum getreten hatte und die erste Begegnung mit Kagami gar nicht mal so weit weg war von einem Kampf. Zumindest gab es da ein kleines Missverständnis wenn sie ihre Erinnerung nicht täuschte. Jedenfalls passten die Stichwörter die Mikasa sich raus gepickt hatte, sehr gut zu dem Ort den sie sich vorstellte.

Nun ich würde sagen, das ist ein richtig bedeutender Moment für die Familie Shingeki. Aber wenn ich deine Einschulung richtig verstanden habe, erlaubst du mir meine Untergebenen zu benutzen? Ich denke davon nehme ich Abstand. Immerhin kämpfe ich mit dir um meine Tochter und wichtige Dinge habe ich in meinem Leben noch immer selbst angepackt. Es ist schwierig niveauvolle Untergebene zu finden. Vor allem wenn der akademische Grad nicht stimmt.
Also dann, ich denke wir sind bereit und einverstanden mit den Konditionen. Also dann Mikasa Schatz, deine 10 Minuten laufen.


Michio Shingeki sah seine Tochter eindringlich an. Hatte er die selbe Idee wie Kagami? Oder bildete sie sich die Ortsangabe in seinen Worten nur ein? Sie konnte sich auch daran erinnern. Er hatte sie zum ersten Schultag in die Akademie gebracht. Am ersten Tag wurde sie jedoch die ganze Zeit von ihren Mitschülern aufgrund ihrer roten Haare gehänselt. Als ihr Vater sie dann abholen kam, hat er den anderen Kindern und dem anwesenden Chuunin dann ordentlich die Leviten gelesen. Also wenns drauf ankam konnte er schon ein liebender Vater sein. Nur wollte sie eine Person um sich haben die sie immer liebte!
Eine Zwickmühle in der sie sich befand. Die Entscheidung blieb schlussendlich also an ihr selbst hängen. Natürlich...wie konnte sie auch denken das jemand anders ihr das abnehmen konnte.
Ihr Vater wollte das sie zum Akademie-Gelände ging und Kagami das sie in den Wald zum Ort ihrer ersten Begegnung ging. Wenn sie einen dieser Orte auswählte...dann hatte der andere bestimmt verloren. Zudem stand ein kleiner ZWeifel im Raum ob sie beide Rätsel die man ihr indirekt gestellt hatte auch richtig gelöst hatte. Sie war doch nicht Sherlock Holmes. Weder die Denkweise noch die analytischen Fähigkeiten oder die Beobachtungsgabe dieser fiktiven Person konnte sie ihr eigen nennen. Außerdem war sie ein Mensch der Fehler machen konnte -
Mikasa was ist denn?, geh schon. Du hast die Regeln doch verstanden!
Sie blinzelte...wie ihr Vater das letzte Wort betonte. Kein Zweifel das er ein Rätsel gestreut hatte.
Wäähehehe...was soll ich tun?
Ich geh dann jetzt...lasst mich nicht zu lang warten. Mikasa stolperte aus dem Raum. Als sie diesen betreten hatte, hatte sie gedacht das sie befreit aufatmen würde können wenn sie wieder rausgekommen war. Nun fühlte sie sich mindestens genauso schlecht wie zuvor noch. Sie verließ das Grundstück entschied sich und bog dann auf direktem Wege zu ihrem Entscheidungsort auf. 10 Minuten? Das würde sich nur mit Müh' und Not ausgehen. Sie musste sich ranhalten
----------

Mikasa war sich sicher das richtige getan zu haben. Sie wich Gegenständen zu ihrer linken und rechten aus, die genauso gut Bäume in den Wäldern, wie auch Menschen auf den Straßen in Konoha sein hätten können. Ihre Sicht verklärte sich. Definitiv würde die gewünschte Person sie finden und die andere würde leer ausgehen und bitterlich an dem Verlust zu knabbern haben. Nun, noch war sie überzeugt von der Richtigkeit ihres Handelns. Noch.
Wie mans auch dreht und wendet...ich bin der Hase...
erzählte sie sich selbst und tatschte mit einer Hand den seltsamen Baum in der Waldlichtung an der ihren Treffpunkt mit Kagami darstellte. Sowohl in der Vergangenheit, als auch jetzt. Nun konnte sie nur mehr warten und hoffen das sie zumindest Dr. Watson Gene in sich hatte und das offensichtliche richtig interpretiert hatte. Ein schlimmes Gefühl auf die Auswirkungen ihrer Entscheidung warten zu müssen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Jan 27, 2015 9:43 am

Kagami stand nur da, und wartete ab. Sie hatte die Arme unter der Brust verschränkt und hatte die Augen geschlossen, während Mikasa sich nun auf den Weg machte, ehe dies passierte öffnete Kagami noch einmal die Augen und lächelte die Andere an.
Wie könnte ich meine Liebste nur warten lassen? Dies würde mir nicht einmal im Traum einfallen., sagte sie nun und schenkte ihr noch ein kurzes Lächeln, ehe die Andere sich dann auf den Weg machte. Kagami schloss wieder ihre Augen und sagte nichts, stand nur da, sagte nichts zu ihrem „Schwiegervater“ in Spe, warum auch? Dazu gab es keinen Grund. Sie hatte ein Ziel und dies war nun einmal Mikasa hier heraus zu verhelfen und daran würde sie niemand hindern können, immerhin war ja ein Leben auf dem Spiel, auch wenn es nicht um Leben und Tod ging, sondern um die Freiheit einer Person, so war sich Kagami sicher, dass sie alles tun musste, um ihrer Freundin zu helfen. Sie holte tief Luft, ehe sie dann jedoch, als die Zeit vorbei war sich vor Shingeki-senior verneigte.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und bis heute Abend. Ich mache mich jetzt auf den Weg zu Mikasa., sagte sie nun und wandte sich ab, ehe sie die Tür nahm, sie schritt langsam daher, noch hielt sie sich zurück. Sie hielt die Tür offen.
Wollen Sie gleich mitkommen? Damit haben wir einen gemeinsamen Start, dies ist nur fair, wie ich finde., sagte sie nun und ging ohne etwas weiteres zu sagen mit dem alten Mann hinaus in den Vorgarten, ehe sie dann jedoch zu ihm blickte.
Ich bin dann weg., sagte sie nun und diese Mal jedoch nahm sie ihre Kraft zusammen, ging in die Knie und drückte sich ab, um auf einem Dach zu landen. Sie hoffte, dass es die Jüngere verstanden hatte, immerhin ging es hier darum die Andere aus der Knechtschaft ihres Vaters zu befreien, wobei der Vater einen sehr freundlichen Eindruck machte, immerhin sorgte er sich sehr um seine Tochter und dies gefiel Kagami irgendwie, auch wenn es unfair war ihm jetzt s eine Tochter zu entreißen.

Sprung um Sprung, Spurt um Spurt setzte Kagami nun fort, über die Dächer Konohas, sie stürmte durch das Tor nach draußen in den Wald und sah sich um, wo war der Baum noch? Ach ja, links lang. Sie eilte weiter. Hoffentlich war sie da, hoffentlich. Sie hoffte es inständig, sonst wäre alles vergebens gewesen, sonst hätte sie den Kuss nicht nutzen müssen, sonst hätte sie die Scharade nicht aufrecht erhalten müssen, sonst hätte sie sich nicht all die Mühe geben müssen. Sie hoffte, dass sie da war. Kleine Tränchen standen in ihren Augen, bei dem Gedanken zu versagen. Wenn Mikasa nicht dort war, dann war sie doch … dann hatte sie sich doch für ihren Vater entschieden, würde weiterhin zu Hause bleiben wollen und würde weiterhin sich nicht frei entfalten können. Wollte die Andere denn nicht ausziehen? Zumindest hatte sie es doch gesagt, oder nicht?

Sie kam schließlich dort an, wo sie hin wollte und ihr Herz machte einen Satz. Wo war sie nur? Kagami ging in die Knie und Tränen rannen über ihre Wangen herunter.
Nein…, flüsterte sie. Sie war also nicht da, sie war doch zu ihrem Vater gegangen. Doch dann… sie sah etwas schimmern, etwas Rotes. Was war das nur? Langsam ging sie darauf zu und dann sah sie es, auf der anderen Seite des Baumes, so dass Kagami sie nicht sofort sah, dann jedoch, dort war sie. Ein Stein fiel und das ganz stark. Sie atmete tief durch. Sie war hier, sie war wirklich hier, und so ging sie schnell auf die Andere zu und nahm sie in den Arm. Das hierbei Mikasa zwischen die Brüste der Anderen geknuddelt wurde, da sie ihren Kopf leicht herunter drückte, war ihr egal. Sie war froh ihre Freundin hier zu sehen.
Ich bin so froh., hauchte sie nun und Tränen rannen ihre Wangen herunter. Warum weinte sie?
Ich bin froh, dass du hier bist und mich nicht alleine lässt., hauchte sie nun. Moment…. Was hatte sie eben gesagt? Hatte da ihr Mund schneller gesprochen, als ihr Gehirn? Sie wurde hochrot im Gesicht.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Jan 27, 2015 10:40 pm

Still schweigendes Warten auf das Ende der 10 Minuten Frist.
Michio Shingeki saß einfach da und grübelte wohl ob seine Tochter die Hinweise verstanden hatte. Andererseits...wenn sie wirklich mit dieser Frau gehen wollte, dann würde sie bestimmt nicht tun was er von ihr Verlangte. Ob er vielleicht nicht doch auf die Unterstützung seiner Männer bauen sollte? Ein paar Augen mehr konnten nicht schaden. Und was konnte man schon falsch machen? Vielleicht sollte er das Fräulein in seinem Büro auch sabotieren? Natürlich waren das keine ernsten Gedanken. Eher Gedankenspiele wie er seine Tochter halten konnte. Er wusste, dass es nicht für immer währen konnte. Aber nun auch die zweite Frau des Hauses zu verlieren würde selbst bei ihm Narben hinterlassen. Er musste loslassen und sah seine Tochter nun als Frau. Er versuchte die Vorteile in Mikasas fehlen zu sehen. Vielleicht konnte er das Haus dann zu einer Hochburg für seine Kriminellen Machenschaften ausbauen und würde dann nichts mehr verheimlichen müssen. Nun da sie mit Kagami gehen würde, würde er sie nicht in seine Geheimnisse einweihen müssen. Da war er doch fein raus. Irgendwann hätte er es ihr erzählen müssen, doch um sie zu schützen ließ er sie im dunklen Tappen. Die 10 Minuten waren doch recht schnell um.
Seine Schwiegertochter zu der er wohl kaum Kontakt haben würde war überaus freundlich, wenn auch Siegessicher. Ob sie wusste, dass sie den Kampf schon gewonnen hatte?
Ach, das ist aber freundlich. Dir auch noch einen schönen Tag. Vielleicht war er jetzt zu freundlich gewesen. Vielleicht sollte er wieder etwas strengere und düstere Miene aufsetzen? Jedenfalls wurde ihm angeboten gemeinsam den Wettlauf um Mikasa zu eröffnen.
Er folgte der jungen Frau hinaus in seinen Vorgarten dort verabschiedete sie sich von ihm und er brummte nur zustimmend ehe er allein da stand. Etwas woran er sich gewöhnen musste. Michio steckte seine Hände in die weiten Hosentaschen und schlenderte Richtung Akademie los. Er wollte sich bestätigt sehen. Wenn Mikasa wirklich seiner Aufforderung gefolgt wäre, dann wäre ihr Wille wohl zu schwach gewesen um auf eigenen Beinen zu stehen. Sie sollte sich ihm widersetzen oder weiter unter seinem Schutz stehen. Aber, gleich als er bei der Akademie Konohas ankam, merkte er wie sein Herz einen Schlag ausließ. Sie war wirklich nicht da. Irgendwo peinlich sich an einen Hoffnungsfunken wie diesen zu klammern. Es erschien ihm nicht nur peinlich sondern lächerlich. Er kannte seine Tochter doch. Und sie hätte niemals so viel Wind um diese Sache gemacht, wenn sie sich am Ende dann doch wieder ihm unterordnete. Schulterzuckend sah er kurz den Kindern zu die zur Akademie gingen. Anscheinend hatten sie gerade Unterrichtsfrei und tobten durch die Gegend. Nachdenklich zog er seinen Hut tiefer ins Gesicht als er meinte Mikasa unter den Kindern zu sehen. Es war natürlich nur eine aufkeimende Erinnerung, von jenem Tag als er sie zum Ersten mal hergebracht hatte.
Damals war sie um einiges Jünger und kleiner. Damals benötigte sie seinen Schutz. Doch mittlerweile war sie erwachsen geworden. Wenn man die Laufbahn eines Ninjas wählte, dann wurde man deutlich früher Erwachsen als in jedem anderen Beruf.
Schulterzuckend machte sich Michio Shingeki wieder auf den Weg nach Hause. Er war ein gemächlicher Spaziergänger und somit konnte das schon mal einiges an Zeit in Anspruch nehmen.


-------------



Mikasa hatte sich an den Baum angelehnt den sie als Zielort aus Kagamis Rätsel herausgelesen hatte. Irgendwie schloss sich gerade der Kreis. Obwohl Kagami lange brauchte. Zumindest fühlte es sich lang an. Ob sie auf Mikasa vergessen hatte? Vielleicht hatte Mikasa ihr Spiel zu weit getrieben und Kagami war nach Hause gegangen. Ob sie wirklich einen Rückzieher machte. Jetzt? Mikasa wollte gar nicht an die Folgen denken.
Es hätte ihr Herz zerbrochen wenn Kagami sie nun sitzen ließ. Mikasa schloss die Augen und versuchte ihre rasselnde Atmung unter Kontrolle zu bringen. Sie war nun genauso panisch wie zuvor im Büro ihres Vaters.
Kagami-chan...lass mich nicht allein! - Bitte! Sie sprach zwar gern mit sich selbst, aber das konnte sie nur denken, da ihre Lippen bebten und sie einen dicken Kloß im Hals hatte, der einfach nicht weg wollte.
Das Zeitgefühl verlierend stand sie da. Und Sekunden fühlten sich wie Stunden an. Als Mikasa dann blinzelte liefen ihr Tränen über das Gesicht. Sie wunderte sich darüber.
Warum?
Hatte sie einfach Angst allein zu sein, war es die Angst vor ihrem Vater?...Oder...oder hatte sie vielleicht Gefühle für...-?
So mit sich selbst beschäftigt wie sie war, merkte sie nicht das Kagami nun doch kam. Sie erschrak zuerst als sie in den Arm genommen wurde. Aber nur kurz, da sie sofort merkte das es sich um Kagami handelte. Ihr Herz machte Luftsprünge vor Freude.
Kaaaagaaaamiiiiiiii! schrie sie glücklich, was jedoch recht stumpf klang, da sie zum Einen den Kloß im Hals noch nicht ganz los war, zum Anderen fand sie ihr Gesicht zwischen Kagamis Oberweite wieder.
Ihre Ohren jedoch waren frei und konnten den letzten Satz ihrer Freundin deutlich vernehmen.
Ich bin soooo glücklich das du her gekommen bist...selbst wenns nicht immer geht...lass mich nicht allein! erklärte Mikasa während sie zu Kagami hochsah und den Tränen nun frei laufen ließ.
Das die Sache ihren Höhepunkt derart Emotional feiern würde, hätte sie sich vorhin noch nicht erträumt.
Ein Bedürfnis stieg in ihr auf das sie noch niemals hatte. Weder bei einem Jungen noch bei einem Mädchen.
Mikasa stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte Kagami einen kurzen Kuss auf deren Lippen auf.

Kaum hatte sie einen Glücksmoment am heutigen Tage erhalten, schon strapazierte sie diesen schon wieder. Sie rechnete zwar nicht damit das Kagami sie nach alldem verstoßen würde, aber im schlimmsten Fall distanzierte sie sich von ihr. Und das täte Mikasa wohl mehr noch mehr weh, als wenn sie gar nicht erst gekommen wäre. Aber, so klar ihr die negative Seite dieses Kusses war, so unklar war jene andere Seite. Sie war sich nicht mal sicher ob das überhaupt die gute Seite war, obwohl sie der negativen gegenüber stand.

Erst im Nachhinein merkte man bei solchen Aktionen wie überstürzt so was war. Und meistens war der Wunsch nach einer Ohrfeige für sich selbst dann extremst groß. Noch war Mikasa jedoch nicht soweit ihr Handeln als schlecht abzutun.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDo Jan 29, 2015 8:55 am

Kagami schaute nicht schlecht, als nun die junge Frau vor ihr zu ihr hochsah und dann… sie küsste. Kagami war steif, blieb stehen und rührte sich nicht. Was war hier eben passiert? Warum küsste Mikasa sie? Wenn Kagami es gewollt hätte, könnte sie jetzt den Haaren der Jüngeren Konkurrenz machen, und das ohne sich hinter irgendetwas zu verstecken. Sie war eine solche Situation halt einfach nicht gewohnt. Ihr Herz klopfte, lauter als gewöhnlich, und die junge Hyuuga zwang sich zur Ruhe. Immerhin kam es nicht alle Tage vor, dass man sich küsste, vor allem wenn man 2 Mädchen waren. Sie lächelte die Andere kurz an.
Wenn du mir das Selbe versprichst, werde ich es dir auch versprechen, denn ich möchte auch nicht alleine sein, schon gar nicht ohne dich…, sagte sie nun und gab damit eigentlich eher noch mehr Feuer für die Kusssache, anstatt sie abzustreiten.

Warte… was habe ich da eben gesagt? Ich müsste sie doch anschreien, ich müsste sie anmeckern, ihr eine Ohrfeige geben, und dann noch dieses Versprechen, wir sind Frauen verdammt!, dachte sich die junge Frau, doch ihr Herz sprach für sie selber, und ignorierte ihren Kopf, und das ohne Gnade. Warum sollte es auch auf diesen dummen Kopf eingehen, wenn dieser sie doch eher behinderte, anstatt sich um ihr Wohlergehen zu sorgen.
Ich verspreche dir, dich nie wieder alleine zu lassen, sofern es mir möglich ist, Mikasa. Ich werde an deiner Seite stehen und dich unterstützen, wo ich kann, dir ein Trost sein in deinen traurigen Tagen und ich werde mich an dich wenden, wenn es für mich mal nicht so rund läuft, nur … gib mir ein wenig Zeit mich an die neue Situation zu gewöhnen, ok?, fragte sie nun und widersprach damit ihren Gedanken, und das ganz erheblich. Bei den letzten Worten hatte sie der Jüngeren eine Hand auf die Wange gelegt und sie angelächelt, ihren Kopf angehoben und sie somit gezwungen in Kagamis unergründliche weiße Augen zu schauen. Sie wirkten starr, sie wirkten leer, und doch, so war sich Kagami sicher, würde Mikasa nach und nach hinter die Fassade schauen können.

Die jungen Frauen standen dort noch einen Moment, ehe Kagami ihr einladend die Hand entgegen streckte.
Wir sollten deinen Vater nicht zu lange warten lassen, immerhin habe ich das Gefühl, dass er das nicht verdient hat. Er hat sich immer gut um dich gekümmert, das hat man gesehen und auch, dass du ihm viel bedeutest, aber… mir bedeutest du mehr…, sagte sie und wurde zum Ende hin immer leiser, und immer röter im Gesicht. Es war ihr noch irgendwie peinlich mit einer Frau so zu interagieren, immerhin war sie es nicht gewohnt und würde es auch nicht so schnell, es sei denn Mikasa würde dafür sorgen, was wohl auch der Fall war. Es war schon merkwürdig genug, dass sie sich küssten, und dass Kagami sie dafür nicht anschrie, und auch der Kuss in dem Arbeitszimmer von Mikasas Vater war so eine Sache. Sie würde nachdenken müssen, sich über vieles im Klaren werden. Hatte sie etwa sich dem anderen Ufer zugewand, weil sie Angst hatte noch einmal so vor dem Altar stehen gelassen zu werden? Weil sie hofft,e dass sie so Distanz zu allem bekam und endlich mit dem Kapitel ihres verstorbenen Mannes abschließen konnte? Möglich, immerhin war es ein herbes Traumata, welches Kagami erlebt hatte und deshalb hatte sie auch diese „Hochzeit“ ein wenig nach hinten verschoben. Sie wollte nicht, dass der Anderen der Eindruck entsteht Kagami etwas überstürzen würde. Sie seufzte innerlich, ehe sie eine Hand um Mikasas Hüfte legte und diese zu sich ran zog. Die beiden Frauen standen nun Busen an Busen und die Hyuuga sah der Shingeki in die Augen.
Wenn du es auch wünschst, dann würde ich dir gerne einen richtigen Kuss zeigen., sagte sie und ihr Herz pochte. Klar, sie hatte schon ein wenig mehr Erfahrung damit, denn immerhin hatte sie einen Mann Vorsprung vor der Anderen. Würde Mikasa dies zulassen und darauf eingehen, dann würde ihr Kagami einen richtigen Kuss bereiten, und dann mit ihr zurückgehen. Wenn sie es ablehnen würde, würde Kagami von ihr ablassen und so einfach mit ihr Händchen haltend zurückgehen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 2:36 pm

Kagamis Reaktion auf ihren Kuss war durch und durch freundlich. Sie lächelte ihr zu und ging sogar auf ihr Versprechen ein. Mikasa wusste zwar das man so ein Versprechen nicht immer halten konnte, aber es ging ihr um die Symbolik dahinter. Kagamis Worte hatten eine magische Wirkung auf sie.
Uhum...machte sie während sie sich ein paar Tränen aus dem Gesicht wischte.
Ja...ich verspreche dir, ich lasse dich auch nicht allein! - Wir sind jetzt Freundinnen für immmmmmmer. erklärte Mikasa und grinste. Sie beließ es beim Wort Freundinnen da sie sich selbst nicht im klaren wahr was sie wirklich waren und ob eine der beiden überhaupt bereit war für diesen Schritt. Es ging alles wiedermal ziemlich schnell. Aber Gefühle konnte man ja nicht aufhalten.

Beide sahen sich daraufhin tief in die Augen, wie Liebende konnte man sagen. Aber wirklich sicher waren sie sich wohl beide in dieser Angelegenheit nicht.

Mein Vater? ... Uh... das holte Mikasa wieder zurück in die Realität. Sie hatte das Bild vor Augen wie er einsam und verlassen auf dem Akademie Gelände stand und doch noch wartete und hoffte das seine Tochter ihm entgegen kam. Sie ließ den Kopf hängen. Irgendwie war sie nun in die Rolle des Schurken geschlüpft... Nun, sie hatte ja Kagami die ihr die Sache nun deutlich erträglicher machen würde, aber trotzdem blieb es eine unliebsame Angelegenheit.

Anscheinend war es ihrer Freundin peinlich wenn sie in Worte fassen musste was sie für Mikasa empfand. Das wiederum fand diese richtig süß. Doch musste sie sich ermahnen nicht zu weit zu gehen, immerhin schien Kagami noch Zeit zu brauchen um die ganzen Geschehnisse zu verarbeiten. Sie standen an diesem Baum der Kagami mit ihr verband, aber auch mit einer Vergangenheit die weiter zurückreichte als ihre Bekanntschaft. Irgendwann, da war sie sich sicher, würde sie auch in dieses Geheimnis eingeweiht werden, doch noch war wirklich nicht die Zeit dafür. Der Baum symbolisierte genauso ihre gemeinsame Zukunft und die würde Mikasa in vollen Zügen genießen. Der letzte Punkt der dem im Weg stand würde bald abgehakt werden können.

Gerade als sie los wollte, wurde sie von Kagami an der Hüfte gepackt und an diese herangezogen. Nun bekamen ihre Backen eine gute Durchblutung. Es war doch ein wenig überraschend und wenn man nicht selbst die Initiative hatte, konnte man seinen Körper auch nicht so gut im Zaum halten. Kagami bot ihr an sie nochmal zu küssen. Hah. Bist du jetzt auf den Geschmack gekommen? Mikasa hatte unwillkürlich die Augenbrauen hochgezogen, lächelte aber. Vielleicht mochte Kagami bereits Erfahrung mit Küssen haben, aber Mikasa war viel zu frech um schüchtern zu sein. Also nahm sie den Vorschlag bereitwillig an, musste sich jedoch zusammenreißen um nicht zu lachen. Immerhin sollte das ja laut Kagami ein richtiger Kuss werden. Ihre Lippen berührten sich erneut, doch diesmal mit mehr Feuer und Leidenschaft dahinter. Ob das jetzt als ihr erster Kuss galt? Oder eher der im Arbeitszimmer ihres Vaters?
Nun vielleicht mussten sie das bei ihm sogar wiederholen?

Nachdem sie sich voneinander gelöst haben, nahm Kagami Mikasas Hand und sie machten sich wieder auf um noch einmal Michio Shingeki in seinem Domizil aufzusuchen.


-----------------------



Michio Shingeki kam wieder bei sich daheim an. Er überlegte ob er Mikasas Zeug zusammenpacken sollte, erinnerte sich aber dann wieder an den Fakt, dass sie ja Jutsus kannte mit denen sie Ihre Sachen verstauen konnte. Ob er ihr Geld mitgeben sollte? In seinem Arbeitszimmer angelangt öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches worin ein Koffer in einem Geheimfach versteckt war. Er holte den Koffer hervor und ließ die Verschlüsse aufschnappen. Als er dann hineinsah war er gefüllt mit Geldbündeln. Er nahm eines der Bündel heraus und wog es in der Hand. Wenn sie verschwenderisch lebte, dann würde ein Bündel vielleicht einen Monat über halten. Nun war sie 15...vielleicht sollte er sie ausbezahlen bis sie auch offiziell erwachsen war? Er nahm 36 dieser Geldbündel heraus und packte diese in eine Schachtel. Seinem Kind sollte es an nichts fehlen. Sicher würde sie das Geld nicht wollen. Immerhin wollte seine Tochter wohl auf eigenen Beinen stehen, aber er würde sich sicher nicht sträuben wenn sie es doch nahm.

Der alte Shingeki setzte sich in seinen Stuhl und schob die Schachtel mit dem Geld auf dem Tisch hin und her. Vielleicht sollte er sie ins Eck stellen? Oder eher direkt vor sich? Vielleicht sollte er das Geld auch vor seine Tür legen um es zu offerieren.
Verzwickt...was er konnte er ihr sonst geben außer Geld? Sonst hatte er eigentlich nichts was er weitergeben konnte. So gesehen war er eigentlich einer der ärmsten Männer im ganzen Dorf.

Wann würde seine Tochter wohl eintreffen? Er hatte sich bereits geschlagen gegeben und wusste auch das, dass Mädchen das mit Mikasa bei ihm war sie schon gefunden hatte.
Schon seltsam...das seine Tochter Frauen Männer vorzog. Ob sein Kind einen Männerkomplex wegen ihm hatte? Sicher war er nicht sooft für sie da wie sie ihn gebraucht hätte...doch alles in allem hatte er ihr nie ein Unrecht getan. Und doch wusste er, dass sie Angst gehabt haben musste sich ihm entgegen zu stellen. Als ob er ihr ein Haar krümmen könnte!
Michio Shingeki schmunzelte während er seinen Hut absetzte und seine Haare glatt strich. Jetzt blieb nur noch eins zu tun. Seinen Mann stehen!

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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMo Feb 02, 2015 8:55 am

Kagamis Blick war ein wenig getrübt, als sie mit Mikasa nun durch die Straßen von Konoha schritt. Klar, es war irgendwie ein interessantes Gefühl mit einer Dame Hand in Hand zu gehen, damit Verbundenheit zu zeigen, damit zu zeigen, wie gerne man sich hat, wie sehr man sich vertraute, doch hatte die Szene im Wald sie ein wenig nachdenklich. Der Kuss, den die beiden Damen schließlich geteilt hatten, einen sehr intensiven Zungenkuss, es war aufregend, hatte ihr Herz schneller schlagen lassen, hatte ihr gezeigt, dass die Jüngere wohl vielleicht auch ähnlich fühlte, doch ihre folgenden Worte machten sie irgendwie traurig. Sie wollte nicht nur eine Freundin sein, wenn sie es schon weit trieben. Natürlich war hiermit nicht gemeint, dass die Beiden sich im Bett wälzten, sondern, dass sie auch ohne das Publikum, ohne jemanden, der das Theater sehen könnte, es fortfuhren. Doch, dass sie ewig Freundinnen bleiben würden, war auf der einen Seite erfreulich, doch … was ist, wenn sich die Hyuuga mehr versprochen hatte? lIhre Laune war gerade ein wenig sehr gemischt, und zu ihrem Glück konnte Kagami dies gut kaschieren, marschierte sie doch neben Mikasa her und lächelte diese an, ehe sie wieder nach vorne sah. Sie sprachen jedoch kaum mit einander, was daran lag, dass wohl jeder seinen Gedanken nachhing, zumindest Kagami.

Schließlich kamen die beiden Frauen bei dem Shingeki-Anwesen wieder an und Kagami holte tief Luft, nun war der Moment der Wahrheit gekommen. Sie waren natürlichen auch an der Akademie vorbei gekommen um zu schauen, ob der Vater von Mikasa noch dort war. Ihr Blick glitt zu Boden. Was war aus ihr geworden? Wie konnte es alles passieren? Wieso war sie so nervös? Was hatte sich geändert? Was nur? Sie konnte es nicht wirklich sagen, sie musste darüber sicher nachdenken, sie würde etwas Zeit brauchen und hoffte, dass die junge Frau ihr diese geben würde, immerhin wollte sie die Andere ja nicht verletzten, in dem sie sich einfach abkapselte. Innerlich seufzte Kagami, äußerlich behielt sie ihre Maske auf, und öffnete zusammen mit Mikasa die Türen, wobei sie noch immer die Hand der jungen Shingeki hielt. Ob sie auch nervös war? Sie hoffte es, denn dies würde bedeuten, dass diese Situation nicht nur ein Spiel für die Shingeki war, sondern auch ernst war, oder aber … nein, sie wollte gar nicht daran denken, denn sie wusste, dass Mikasa nicht mit ihren Gefühlen spielen würde, ebenso wie Kagami dies nie machen würde, mit niemanden, dafür war sie zu direkt. Sie erinnerte sich ihren verblichenen Mann, an ihre erste große Liebe, hatte sie nicht ähnlich gefühlt zu diesem Zeitpunkt? Hatte sie nicht sie damals auch Gedanken darüber gemacht? Hatte sie sich nicht auch die Zeit genommen und auch bekommen?
Da wären wir wieder, Shingeki-san., sagte Kagami nun und hielt die Hand von Mikasa fest, so dass diese nicht fliehen konnte, sollte sie dies vor haben. Ihre Finger waren ineinander verwoben, so dass es eh schwer war zu entkommen. Die Stimme strotzte vor Kraft, vor Selbstsicherheit. Tja, Kagami eben. Sie war eine Frau, die wusste, was sie wollte und wie sie es vielleicht bekommen konnte.In diesem Fall war es die Freiheit von Shingeki Mikasa, ihrer besten und einzigen Freundin, und möglicherweise ihrer neuen Geliebten? Nach dem Verlust von ihrem Mann war es eh ein wenig kompliziert? Sie hatte sich geschworen nie wieder sich einem Mann so weit zu öffnen, dass dieser sie so sehr verletzten konnte, dass dieser sie so gut kannte, war das der Ausschlag, dass sie nun Damen bevorzugte? Sie wusste es nicht, würde es aber sicher irgendwann einmal herausfinden. Auf jeden Fall machte diese Konstellation sie neugierig, neugierig auf den Körper einer Frau, auf das Zusammenleben mit einer Frau, als Geliebte, nicht nur als Mitbewohnerin. Oh, ihre Eltern würden sie hassen, würden sie wahrscheinlich verbannen, aber nein, dies konnten sie nicht, dafür war Kagami zu wichtig.

Sie sah also den Vater ihrer „Verlobten“ an und sah ihm direkt in die Augen, demonstrativ legte sie eine Hand um Mikasas Hüfte und wartete ab. Ihr Blick war fest.
Wie Sie sehen habe ich Mikasa gefunden, und damit unsere Wette gewonnen., sagte sie nun und wusste eigentlich, dass ihr Vater wohl so und auch so verloren hatte, selbst wenn Mikasa nicht zu ihrem Treffpunkt gegangen wäre, hätte sie sich eingeigelt, hätte sie sich von ihrem Vater distanziert, aus Trotz, aus Liebe, oder aus anderen Gefühlen, sei jetzt einmal dahin gestellt, aber sie hätte es getan, sich von ihm abgewandt und das hätte wohl das Band zwischen Vater und Tochter zerstört. Kagami war sich sicher, dass der Ältere dies auch wusste. Sie wartete nun ab, was kommen würde.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 12:32 am

Ein Zungenkuss? So schnell. Mikasa wusste gar nicht wie ihr geschah. Das Kagami so ungestüm an die Sache heranging war ihr gar nicht bewusst. Hatte sie das mit "richtigen Kuss" gemeint?
Nochmal drüber nachdenken jetz: Ich behaupte sie sei meine Verlobte, sie küsst mich als Beweis. Mir gefällt dieser Kuss ausgesprochen gut. Dann stehe ich vor der Wahl, Familie oder Freundin. Und ich wähle sie. Kagami-chan. Wir treffen uns hier...da wo wir uns auch zum ersten Mal begegnet sind und ich küsse sie diesmal. Aber nur kurz. Daraufhin küssen wir uns nochmal...nur diesmal mit Zunge. Nun...ich hab sie ja gelassen. Ich wollte es ja. An-...Anscheinend hab ich mich verliebt...und irgendwie gehts rasend schnell. Mikasa rekapitulierte in Gedanken. Sie war sich nicht sicher ob sie mit dem Ergebnis zu Frieden war oder nicht. Irgendwie spielte alles bei ihr Verrückt. Vielleicht brauchte sie jetzt etwas Zeit für sich um noch ein bisschen mehr Licht ins Dunkel ihrer Gefühle zu bringen.
Diese Zeit schien sie auch zu bekommen, da sie komplett still waren während sie sich auf den Rückweg machten. Anscheinend war das für beide Frauen ein harter Brocken. Man küsste ja nicht alle Tage jemanden vom gleichen Geschlecht mit solch einer Überzeugung und Gefühlsbetontheit.
Sie hielten den gesamten Weg über Händchen und das beruhigte Mikasa so sehr, dass sie glatt darauf vergaß, dass ihr Ziel nochmal eine Härteprüfung für beide Darstellen konnte.
Das Ziel war das Büro ihres Vaters, wiedermal.
Es ging so schnell, sie hatte kaum noch etwas von dem Aufgearbeitet was passiert war, und war noch weit von einer Konkluse entfernt, da stand sie auch schon gemeinsam mit Kagami vor der Tür die sie zum letzten Akt führte.
Ok...ähm...egal was er sagt, oder was auch passiert...mein Versprechen bleibt so wie ichs gesagt hab. Ich bleibe bei dir. Komme was wolle. Nichts...kann uns trennen.
Weil ... ich dich wirklich Liebe, Kagami - chan.
Noch musste sie diesen Satz in Gedanken für sich behalten. Sie war sich noch nicht 100%tig darüber im Klaren. Mikasa hatte noch nicht genug Zeit gehabt sich das ganze durch den Kopf gehen zu lassen und sie wollte gerade dabei keinen Fehlgriff machen. Sie schien ja ein bisschen Zeit zu bekommen. Immerhin würde sie wohl ab nun mit ihrer Freundin zusammen wohnen. Und hoffentlich noch mehr. Dieser Gedanke trieb ihr wieder Schamesröte ins Gesicht, und der zweite Gedanke an ihren Vater machte sie wieder so nervös wie zuvor. Er war unberechenbar.


Da traten also die Verliebten ein...Michio Shingeki war sich nicht sicher wie er sich nun geben sollte. Sollte er streng und ärgerlich sein um Mikasa den Abschied leichter zu machen, oder einmal in den 15 Jahren ein ordentlicher Vater?

Er war unentschlossen und das wollte schon was heißen, bei seiner Persönlichkeit. Und wieder tretet ihr vor mich, ohne anzuklopfen. Wer weiß was ich hier drinnen machen könnte? warf der alte Shingeki ein.
Vielleicht Geldscheine zu kleinen Papierbooten falten? führte er aus um die Stimmung wieder etwas anzuheben. Jetzt machte er sich zum Clown. Weder Streng noch Fürsorglich. Irgendwas ging schief.
Kagami wies ihn darauf hin das sie ihren kleinen Wettstreit gewonnen hatte.
Ich hätte wissen müssen, dass diese Wette eine war, die ich von vorn herein nicht gewinnen konnte. Es schmerzt sein Kind loszulassen. Ich weiß nicht was ich tun kann um jetzt die Worte zu finden die für die letzten 15 Jahr und auch deine Zukunft, wie auch immer diese Aussehen mag, aufzukommen. Ich denke jedoch, dass du stark genug bist alleine klar zu kommen. Und außerdem hast du... wie mir scheint auch eine starke Stütze gefunden. Natürlich hätte es auch gern ein Mann sein können, aber ich ... freue mich für euch beide. Ich hoffe doch, dass ich dann auch auf deine Eltern treffen werde. Das ist doch wichtig in diesem Zusammenhang. Man verlobt sich nicht alle Tage und wenn ihr in wenigen Jahren heiraten werdet, dann sollen doch alle Formalitäten bereits unter Dach und Fach sein. Damit sprach er Kagami an, vermied jedoch den Namen, da ihm dieser schon wieder entfallen war. Jetzt wollte er sich keine Blöße geben.
Ich möchte dir ein bisschen Startkapital für dein neues Leben mitgeben. Ich denke durch meine Niederlage gegen euer starkes Band aus Liebe, ist es nur fair euch in Frieden ziehen zu lassen. Denn gegen Liebe kann selbst meine Macht nicht aufkommen. Trotzdem finde ich es erstaunlich mit eurer Verbundenheit. Ihr kennt euch bestimmt schon lange wenn ihr derlei Pläne schmiedet. Das ist bestimmt eine interessante Geschichte, aber die heben wir uns fürs nächste mal auf. Hier Mikasa nimm das letzte Geschenk deines Dads entgegen. der ältere Shingeki schob die Schachtel mit dem Geld an die vordere Tischkante.
Oh Mann Dad…du hast wieder nichts kapiert. Ich liebe Kagami und ich brauche keine Geschenke. Ich stehe auf eigenen Beinen. Verdiene meinen eigenen Lebensunterhalt, Liebe wen ich will, wann ich will und wie ich will. Ich bin frei. Und wenn ich dein Geld annehme, dann werde ich niemals frei sein.
Ich werde Kagami irgendwann heiraten und mit ihr glücklich sein und so viel küssen wie ich will. Ich möchte nur das du das akzeptierst. Mehr nicht.
Mikasa hätte nun entschieden die Hände verschränkt, doch da sie Kagamis Hand hielt drückte sie diese Impulshaft. Langsam hatte sie die Nase voll von ihrem Vater. Er versuchte sie selbst nach seiner Niederlage noch an sie zu binden.
Dabei wollte sie sich an Kagami-chan binden. Und das würde sie auch unter allen Umständen tun!
Ihr Gesicht war heiß und sie war sich sicher, dass sie knallrot war. Immerhin hatte sie da einige Dinge gesagt die ungewöhnlich waren, doch im Gegensatz zu zuvor, war sie diesmal überzeugt. Sie war entschlossen und Selbstbewusst. Mikasa eben in ihrer natürlichen Umgebung. Und diese natürliche Umgebung konnte sie nur bewohnen da sie von ihrer Geliebten ausgebreitet worden war.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 9:14 am

Kagami und auch Mikasa standen also nun vor ihrem Vater und die Hyuuga betrachtete ausdruckslos den Mann. Ihre Augen waren schon immer so gewesen, dies war wohl das Schicksal all jener, die über das Byakugan verfügten. Nun, es folgte die erste Schelte, wegen dem Hereinkommen ohne anzuklopfen. Nein, der Vater von Mikasa hatte nichts gemacht und deshalb schaute Kagami auch ein wenig herausfordernd ihren Schwiegervater in Spe an.
Sie können Ihre Handlungen nicht vor dem Byakugan verstecken, ich habe in den Raum geblickt, bevor wir eingetreten waren, und Sie haben nichts dergleichen gemacht., sagte sie nun sicher, ehe eine Lange Ausführung folgte. Er erkannte seine Niederlage an, räumte jedoch auch ein, dass Kagami wohl ein wenig unfair gehandelt hatte, immerhin gab es für ihn keine Möglichkeit diese Wette zu gewinnen, selbst wenn er sie abgelehnt hatte. Der Mann war also nicht nur der Vater von ihrer Freundin, sondern auch noch klug, zumindest erweckte er diesen Anschein. Sie folgte erst einmal kurz dem Wortwechsel zwischen Vater und Tochter. Der Vater wollte seiner Tochter ein wenig Geld geben, damit diese dann auf eigenen Beinen stehen konnte und Mikasa wollte dies nicht, da sie scheinbar nicht in seiner Abhängigkeit mehr leben wollte. Kagami würde für sie sorgen, dies war sicher, aber auch Kagami würde die junge Frau zur ihrer Arbeit scheuchen, denn auch wenn die Hyuuga gut als Ärztin und auch als Chû’nin auf Missionen verdient, so wollte sie doch, dass die Shingeki sich nicht darauf ausruhte und ein Leben im Luxus führte, dies würde wohl auch Mikasa nicht wollen, und so ging sie zu ihrer „Verlobten“ hin nahm sie bei der Hand und zog sie zurück, ehe sie die Andere ein wenig von ihrem Vater abschottete, in dem sie sich in das Sichtfeld der Jüngsten stellte. Sie blickte Mikasa einen Moment lang tief in die Augen, ehe sie dann sich wieder zu dem Älteren umdrehte. Sie hielt die Hand der jungen Frau, da sie nicht wollte, dass so etwas noch einmal passierte, sie würde sie auch festhalten, zur Not mit Druck.
Ich bitte viel mals um Vergebung für den Streit, der vom Zaum gebrochen wurde. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies ein sehr emotionaler Moment für Ihre Tochter und auch für mich. , sprach sie nun und meinte jedes Wort ernst, immerhin hatte sie einen starken Drang in Richtung Mikasas, ob dies wohl daran lag, dass sie sie liebte? Sie konnte es noch nicht sagen, immerhin war das ja ein Moment, ein Zeitpunkt, den sie so noch nie erlebt hatte. Sie war noch nie in eine Frau verliebt und eben deshalb würde es wohl einen Moment lang dauern, bis sie sich wieder gefangen hatte, bis sie alles analysiert hatte, sie wollte ja nicht die Jüngere gleich verscheuchen, aber sie würde ein wenig Zeit für dich selber brauchen und hoffte, dass diese Zeit ihr Mikasa einräumen würde. Dann sah sie die Jüngere an, ehe sie wieder den Vater ansah.
Was meine Eltern angeht, so werde ich Ihnen bescheid geben, so wie diese Zeit haben. Ich möchte Sie aber bitten nicht über das Thema Mitgift mit ihnen verhandeln zu wollen, immerhin sind es hier 2 Damen die ehelichen wollen und eben deshalb wäre es wohl ein wenig … heikel. Wer zahlt die Mitgift, und so weiter und sofort., sagte sie nun, ehe sie dann jedoch noch einmal zu Mikasa schaute und dann wieder zu ihren Vater.
Ich werde Ihre Tochter gut umsorgen, seien Sie sich dessen bewusst. Es ist eine freundlich gemeinte Geste, dass Sie uns, bzw. eher Mikasa ein gewisses Startkapital geben wollen, aber ich denke, bevor es zu einem Streit kommt, sollten wir erst einmal die Sache auf sich beruhen lassen, oder?, fragte sie nun und lächelte in die Runde.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 5:14 pm

Bya- was? Diese Kinder mit ihren neuartigen Ausdrücken.
Michio Shingeki faltete die Hände. Hatte er wieder etwas getan was die beiden Kinder vor ihm derart abstoßend fanden das sie sich im Wettstreit mit ihm sahen?
Eigentlich nicht. Es war doch legitim zu verlangen, dass man anklopfte. Und dann wurde seine gütige Geste einfach ausgeschlagen. Sie wurde zerschmettert. Sein Kind war sogar darüber erbost. Wie konnte er auch nur wollen, dass es seinem Kind gut ging? Anscheinend sah seine Tochter ihn als zu geheimnisvoll und mysteriös an, als das sie ihm vertrauen konnte. Nun im Endeffekt war das alles nur zu ihrem Schutz und wohlergehen geschehen.
Er holte bereits Luft um seinem verzogenen Kind die Leviten zu lesen, doch dann stellte sich Kagami dazwischen und er entließ die Luft pfeifend wie ein Teekessel dessen Inhalt brodelte.
Nachdem Kagami alles vorgetragen hatte um die Situation doch noch zu kitten, nahm Michio Shingeki die Schachtel vom Tisch und stellte sie neben sich auf dem Boden ab.
Gewiss. Antrag stattgegeben. Kind, anscheinend hat meine Erziehung kein bisschen gefruchtet und ich finde das bedauerlich und traurig zugleich, doch das der Respekt an meiner Person nun untergraben wird erschüttert mich. Geh' nur, du bist frei, denn anscheinend siehst du es als Bürde zusammen mit deinem Vater zu leben. Meinen Segen hast du zwar, da mit deiner Partnerin die geringe Chance besteht das aus dir doch noch eine anständige Frau werden kann, aber verlange niemals in deinem Leben wieder Geld von mir.
Genauso gut hätte er sagen können, dass sie für ihn gestorben war, aber irgendwo musste er sich ja von ihrer Respektlosigkeit differenzieren. Wenn auch subtil, diese Botschaft würde selbst ein Kleingeist wie Mikasa verstanden haben.
Die Formalitäten zur Heirat, kann man mir ja schriftlich zukommen lassen. Ich bin ein wenig erschöpft von den Ereignissen. Ihr dürft nun gehen.
So hatte er sich den Abschied von seiner Tochter nicht vorgestellt, aber sie hatte es anscheinend darauf angelegt. In diesem Sinne würden sie nun getrennte Wege gehen.
Ach, ja so es noch nicht geschehen ist, informiere deine Mutter vielleicht auch bei Gelegenheit über diese Vorkommnisse. So wie ich das Weibstück kenne wird sie entzückt darüber sein.


Mikasa Vater wandte sich nun von den beiden verliebten ab, indem er sich in seinem Stuhl um 180° drehte.
Also stand Mikasa nun auf eigenen Füßen. Na ja fast. Sie hatte Kagami als Stütze. Ihre Mitbewohnerin und...Geliebte. Ob sie wirklich mal heiraten würden? Das schien nun auf einmal gar nicht mehr so weit hergeholt. Sie begann es sich vorzustellen. Zumindest versuchte sie es, aber ein richtiges Bild projizierte sich nicht in ihrem Kopf. Es blieb bei einer weißen Leinwand mit einem riesengroßen Knutschfleck in der Mitte. Das ist alles was geblieben war? War der Kuss wirklich alles was sie interessierte? Mikasa strengte sich an und überlegte was sie an Kagami toll fand und nach und nach kamen mehr Dinge auf die Leinwand in ihrem Kopf.
Neben Charaktereigenschaften die schwer zu visualisieren waren, blieb Kagamis lächeln übrig das noch heller heraus stach als alles andere. Sie war glücklich wenn ihre Freundin glücklich war.
Und umgekehrt war das wohl genauso. Immerhin hatte Kagami für ihre Freundin gelogen. Und so wie Mikasa das sah, war Kagami definitiv eine Person die die Dinge genau nahm und von Lügen absah. Sie selbst war da anders gestrickt und vielleicht zog sie ihre Geliebte nun in eine Teufelsspirale.
Wenn sie nicht heirateten, dann würden noch viele Lügen dieser ersten Folgen und zusätzlich mussten es gute Lügen sein. Stichfest eben, denn ihren Vater schätzte sie als intelligent genug ein um eine 15 Jährige beim Flunkern zu durchschauen.

Ihr Vater fand es also traurig wenn sie ihre Ideale durchsetzen wollte? Wie hatte er es gedreht das nun sie die Böse war? Das traurige aus ihrer Sicht war ja, dass sie dieses Ende gar nicht herbeigesehnt hatte. Mikasa hatte sich die Situation anders vorgestellt. Vor allem der Ausgang wich komplett von ihren Wünschen ab. Ihr Vater hatte sie einfach verstoßen und sie nicht mal in den Arm genommen. Er würdigte sie keines Blickes mehr und hatte sie behandelt als sei sie irgendeiner seiner Schuldner. Mit dem unterschied das er ihr das Leben geschenkt hatte und sie eigentlich Lieben sollte. Stattdessen musste sie sich diese Liebe aus anderer Stelle holen. Von Kagami.
Ok...flüsterte sie, leise und legte und sah gequält aus.
Komm Kagami, ich denke es ist alles gesagt. Sie hielten noch immer Händchen und Mikasa zog ein bisschen an Kagamis Hand um ihr zu bedeuten das aktuell nichts mehr auszurichten war. Sie gingen auf die Tür des Büros zu und verließen jenes. Als Mikasa hinter sich die Tür schloss meinte sie das Gesicht ihres Vaters in der Dunkelheit erkannt zu haben das eine einzelne Träne vergoss. Das musste sie sich eingebildet haben.
Mikasa seufzte auf und warf sich dann der Hyuuga entgegen.
Kagamiiiiii, danke! DU bist die allerbeste auf der Welt! Danke, danke, danke, danke, danke! Du tust soviel für mich. Ich liebe dich einfach! schrie Mikasa und achtete gar nicht auf ihre Worte. Sie ließ einfach alles raus was ihr durch den Kopf ging. Kurz schreckte sie jedoch auf als sie sich im Klaren wurde was ihr letzter Satz bedeutete, doch eigentlich war das doch die Wahrheit... Ihren Vater log sie vielleicht an, doch das würde sie bei Kagami niemals können. Sie erwartete gar nicht das man auf ihre Worte etwas entgegnen würde, aber es ging ihr ja vorrangig darum jemanden den sie liebte zu umarmen. Und nun musste halt Kagami dafür herhalten.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMi Feb 04, 2015 9:35 am

Kagami war ihrer Freundin nach draußen gefolgt, hatte jedoch den alten Mann beobachtet. Er wirkte deprimiert, hatte sich abgewandt und auch Kagami glaubte Tränen in den Augen des Mannes gesehen zu haben, was ihr einen Stich versetzte. Sie nahm aus selbstsüchtigen Gründen, aus dem Grund heraus, nicht alleine sein zu wollen, sein einziges Kind. Was für ein Mensch war sie nur? Es mochte sein, dass Mikasa dies irgendwie freiwillig tat, doch jetzt, wo sie ihn so sah tat er ihr leid, sehr leid sogar. Ihr Blick wurde traurig, während sie nun ihrer Freundin weiter folgte.

Sie waren nun mehr oder weniger ein richtiges Paar, oder? Oder doch nicht? Nein, sie waren an sich ein Paar, gar verlobt und doch … Als nun die Tür ins Schloss gefallen war bedankte sich Mikasa überschwelglich, und Kagami lächelte sie ein wenig an. Es war eher ein nüchternes Lächeln, aber als sie die letzten Worte hörte wurde sie hochrot. Meinte sie nun und sie liebte sie, oder liebte sie nur freundschaftlich? Verdammt. … Sie war verwirrt, sehr sogar.
Eto…., was sollte sie sagen? Sie war gerade ausgesprochen verwirrt, dies merkte man, sehr stark sogar.
M… Mika… Mikasa-chan…, ok sie hatte schon einmal den Namen gestammelt bekommen. Jetzt musste es nur noch so weiter gehen und sie hatte vielleicht nach 200 Versuchen einen kompletten Satz gesprochen. Vorsichtig nahm sie die Jüngere in den Arm. Was sollte sie sagen? Wie sollte sie etwas sagen?
Ich… also… ich fühle ähnlich… oder gleich, glaube ich… ich … ich … ich weiß es nicht…. Ich kann es nicht einordnen…. Es… es geht etwas schwer…. B… bitte… bitte gib mir Zeit., stotterte die junge Frau und sah die Jüngere. Dann jedoch holte sie tief Luft und ihr kam das Gesicht des alten Mannes wieder in den Sinn, wie er traurig in seinem Büro saß und eine einzelne Träne rann über ihre Wange herunter, und würde Mikasa wohl ins Gesicht tropfen. Sie löste sich vorsichtig von Mikasa, lächelte sie entschuldigend an und dann öffnete sie die Tür, wieder ohne zu klopfen. Sie ging recht selbstsicher auf den Tisch und kniete sich tief vor dem Schreibtisch hin, vor Mikasas Vater.
Es tut mir leid, Shingeki-san… ich … ich raubte Ihre Tochter, und anstatt im Frieden auseinander zu gehen, sind Sie nun mit ihr im Streit aus einander gegangen und das nur wegen mir selbstsüchtiger Person. Ich … ich will mir Ihren Respekt verdienen, so dass sie eines Tages mich auch richtig akzeptieren können. Es mag sein, dass Sie es jetzt nur sagen, dass Sie uns Ihren Segen geben, aber es war nicht ehrlich. Sie wollten Mikasa nur beschwichtigen, denn es hat Sie sicher getroffen, dass sich Mikasa für eine Frau entschieden hat. Ich… ich entschuldige mich auch für das erneute Eindringen in Ihre Räumlichkeiten ohne anzuklopfen, dies zeugt nicht von viel Anstand und Erziehung, die ich eigentlich genossen habe… Es tut mir leid., sagte sie und beim letzten „Es tut mir leid“, berührte ihre Stirn fast den Boden. Sie hatte die Augen geschlossen, rechnete mit einem riesigen Ärger, mit Stress, mit einem erneuten Streit, doch wollte sie all dies nicht. Sie rechnete sogar damit, dass der Vater von Mikasa auf sie einschlug, sie trat, oder dergleichen. Sie würde es aushalten, für Mikasa.
Meine Gefühle für Ihre Tochter lässt sich kaum in Worte fassen, doch seien Sie sich eines sicher, ich werde Ihre Tochter nie zum weinen bringen., sagte sie nun und hoffte, er würde sie nicht gleich hochkantig rauswerfen.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMi Feb 04, 2015 11:27 pm

Kagami wirkte völlig aufgelöst. Hatte Mikasa sie etwas zu sehr als Stütze missbraucht? War sie jetzt eingeknickt? Vielleicht war es auch was anderes.
Kagami erbat sich ein wenig Zeit von ihr um über ihre Gefühle nachzudenken, unterdessen wurden genau diese Gefühle bei Mikasa nun klarer. Greifbarer. Vielleicht sollte sie es nicht Liebe nennen. Als solche konnte sie es wohl erst titulieren wenn es von beiden Seiten ausging und noch war das nicht mit voller Überzeugung der Fall. Bei der einen war mehr Überzeugungsarbeit nötig als bei der anderen, aber dennoch irgendwas war da doch dran.
In ihrer Umarmung zuckte Mikasa zusammen als sie etwas in ihrem Gesicht spürte. Eine einzelne Träne hatte ihre Freundin vergossen und diese war nun auf ihr Gesicht getropft. Irgendwie hatte Mikasa Zweifel daran, dass es eine Freudenträne war. Dann wurde die Umarmung auch noch gelöst und Kagami verschwand daraufhin im Büro ihres Vaters. Während die fremde Träne nun an ihrer Wange herunterlief und schließlich ganz zu Boden tropfte stand Mikasa einfach da und sah zur Tür. Jetzt fühlte sie sich betrogen. Ob Kagami nun ihrerseits einen Rückzieher machte? Jetzt nachdem sie erreicht hatten was ihr Ziel war?
Auf einmal kam ihr die Sache mit der Liebe nicht mehr ganz so richtig vor. Immerhin waren sie beide Mädchen oder junge Frauen. Es war gar nicht vorgesehen, dass sie sich lieben durften. Sie würden niemals Kinder haben können. Aber das war ja aktuell eher von geringerer Priorität. Vielleicht hatte sie ihre rebellische Phase und wollte genau das tun was verboten war? Vielleicht begründete sich diese angebliche Liebe die sie empfand nur auf einer Laune in ihrer Phase der Adoleszenz? Vielleicht mach ich mir was vor...
Mikasa holte aus einer ihrer Taschen an ihrem Pullover ihr Päckchen mit Schokoladenstäbchen hervor. Mit zittrigen Händen versuchte sie eines herauszunehmen, doch nicht mal das gelang ihr. Jetzt hatte sie zwei in der Hand. Ein Mikasa-Stäbchen und ein Kagami-Stäbchen. Sie sah die Süßigkeit kurz an ehe sie die Stäbchen zurücksteckte und das Päckchen in einer Hand zermalmte. Tch. machte sie. Am Ende hatte ihr Vater alias Peiniger sie doch noch geschlagen. Nicht physisch, obwohl ihr das tausendmal lieber gewesen wäre, sondern auf mentaler Ebene. Gerade als sie seinen Fängen entkommen war, wurde sie von anderen Umständen wieder zurückgezogen und dieses mal gingen die Fäuste die nach ihr schnappten auf sie nieder.
Mikasa ließ ihr Päckchen fallen so wie Kagami sie anscheinend fallen gelassen hatte. Sie stieg die Treppen zu ihrem Zimmer empor und schloss dort die Tür hinter sich ab. Sie wollte nicht wissen was die beiden da zu besprechen hatten. Ihr ganzes Lügengebilde war gerade wie ein Kartenhaus zusammengefallen und ihre Gefühle die sich nach Kagami ausgestreckt hatten, waren von jener nicht erwidert worden...schlimmer noch nun hatte sie diese Gefühle im Staub zertreten.Mein Gefängnis. Je nachdem wie lange die Lebensspanne meines Vaters ist, sitze ich hier die volle Strafe ohne Chance auf Bewährung ein. dachte sie sich als sie in ihrem Zimmer angekommen war.
Die ganze Lebensenergie war aus ihrem Körper gewichen und sie musste sich auf eine Kiste setzen, da ihre Beine einknickten.
Wieso? Wieso? Wieso? Wieso?
Seelischer Schmerz tat um einiges mehr weh als jener den man ihr körperlich zufügen konnte. Gut, das nicht beides zusammenkam. Aus reiner Wut boxte sie gegen ihre Zimmerwand, die Erschütterung war so stark das ein Buch aus einem ihrer Regale fiel. Direkt vor ihre Füße. "Hugh Glass" ... Ihrer Meinung nach hatte sie deutlich schlimmere Dinge durchzustehen als dieser Mann, doch irgendwie sah sie dies als eine Verbindung an. Ob ihre Geschichte ähnlich enden würde wie seine? Nun töten wollte sie bestimmt niemanden...
Mikasa sah auf ihre Hand die pulsierte und brannte. Es war die Hand mit der sie gegen die Zimmerwand geschlagen hatte. Ihre Fingerknöchel bluteten, doch das kümmerte sie nicht. Sie sah eher interessiert zu wie das Blut auf die silbernen Lettern des Buches tropften. Das edle Buch wurde in eine schnöde Tragikomödie verwandelt. Zumindest wenn man es nach dem Einband beurteilte. Eigentlich wollte sie ursprünglich weg von daheim. Sie wollte selber Dinge erreichen und nicht alles vorgekaut bekommen. Aber dann hatte sie Kagami kennen gelernt. Und je länger sie nun schon mit ihr zusammen war desto mehr wollte sie dieser näher kommen. Für sie bestand da kein Zweifel. Vielleicht hatte sie sich deshalb auch die Geschichte mit der Verlobung ausgedacht. Und da sie dies direkt vor ihrem Vater in diesem heiklen Moment hinausposaunt hatte, zwang sie Kagami fast dazu zuzustimmen. Das war bestimmt nicht fair von ihr, aber sie wollte keinen Korb bekommen und hatte sich dadurch nur ihre Chancen erhöht. Eigentlich war das echt widerlich von mir. Wechselbad der Gefühle. Schockiert, zornig, traurig. Irgendwie kam alles mal dran und wechselte sich durch. Ob man das Liebeskummer nannte?

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Seine Tür ging schon wieder auf! Und da es nicht geklopft hatte wusste er genau wer das war. Seine Tochter mit ihrer Geliebten im Schlepptau. Langsam wurde es zur Farce. Er wischte sich die Träne die er sich in diesen einen kleinen Moment der Schwäche erlaubte hatte vom Gesicht ehe er sich nochmal in seinem Stuhl drehte um die wiederkehrenden Neuankömmlinge zu empfangen. Während er sich umwandte hob er wieder zu einer ärgerlichen Unterweisung in Sachen Türen und anklopfen an. Zudem wollte er die Unterweisung diesmal um einige Punkte erweitern in dem er über den Zeitpunkt sprechen wollte an dem man erkannte wann alles gesagt war und man sich nicht mehr gegenseitig auf die Füße trat. Doch er hielt inne. Da kam nur eine Person und das war das Mädchen das seine Tochter heiraten wollte. Seine Augenbrauen schossen in die Höhe und verschwanden unter der Hutkrempe.
Ob er seine Augenbrauen noch höher ziehen konnte als er Kagamis anhörte war fraglich. Wenn es möglich war, so tat er es. Er schob seine Hut ein wenig zurück um sich mit dem Daumennagel über die Stirn zu kratzen.
Oh...Verzeih...das kommt nun recht unerwartet. Mh, ich würde sagen das dir nichts von alledem leid tun muss. Und ich sehe es nicht so, dass du meine Tochter raubst. Immerhin folgt ihr beide ja nur euren Herzen. Sie geht freiwillig mit dir und ... da kann und werde ich euch nicht im Weg stehen. Ich will ehrlich mit dir sein, ich hätte mir für meine Tochter eigentlich einen anständigen Mann gewünscht. Jemand der sie versorgen kann und sie an meiner Stelle beschützt. Ich habe immer für mein Kind gesorgt und sie geliebt. Selbst wenn ich das zu ihrem Schutz nicht so offensichtlich tun konnte wie es vielleicht andere Väter mit ihren Töchtern tun. Aber von deinem Auftreten allein kann ich sagen das du ... genau richtig für meine Tochter bist. Selbst als Frau. Du erfüllst die Kriterien die ich genannt habe und somit lege ich sie in deine Hände. Ihr habt meinen Segen, da ich möchte das Mikasa glücklich ist. Ich kann euch diesen Segen gar nicht verweigern, da es keinen Grund gibt warum ich nicht dahinter stehen sollte. Meine Tochter fühlt sich wohl bei dir. Schöpft Kraft aus deinem Selbstbewusstsein und wird zu einer wunderbaren Frau heranwachsen. Das war schon immer mein Wunsch und entgegen deiner Auffassung hast du meinen Respekt bereits. Ein großes Stück davon hast du dir aber erst mit deinem jetzigen Auftritt erarbeitet.
Ich vertraue dir. Obwohl ich gerne den Wunsch anbringen würde, das Heiraten nicht zu überstürzen. Da spreche ich aus Erfahrung. Es ist mehr ein Ratschlag von einem alten Mann der nun glücklich Frieden finden wird.


Michio Shingeki seufzte noch einmal gedehnt ehe er dem Mädchen das vor ihm kniete die Hand hinstreckte um ihr aufzuhelfen. Die Sache mit dem unterlassen des Anklopfens finde ich aber trotzdem ein wenig unschön. Meinte er als er seiner "Schwiegertochter" in die Augen sah. An das Wort würde er sich erst gewöhnen müssen.
Er zwinkerte jedoch um die Anklopfaffäre als Running Gag darzustellen. Ihm schien die Stimmung zu angespannt zu sein und irgendwie war jeder den Tränen nahe. Das war keine schöne Familienvereinigung. Das Gegenteil sollte doch der Fall sein. Selbst wenn in seinem Haus eher selten gelacht wurde.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Feb 06, 2015 9:20 am

Kagami sah auf, als der Mann sie ansprach und nickte schließlich. Ja, sie schien nach seiner Erklärung wirklich wie geschaffen für die junge Shingeki und so lächelte sie dien Älteren an. Langsam erhob sie sich und nickte ihm dankend zu. Ihr Lächeln war ernst gemeint und sie hoffte, dass der Mann dies auch so anerkannte. Dann verneigte sie sich leicht.
Ich bitte dann um Entschudligung für die Störung. Ich wollte Ihnen dies nur noch einmal sagen, denn es war mir wichtig, dass Sie wissen, dass ich auf Ihre Tochter achten werde, und mich um sie kümmern werde.Ich meine dies aus vollem ernst und ehrlich., sprach sie nun und wandte sichi ab.
Wenn Sie mich dann entschuldigen, ich habe beim Packen zu helfne., sagte sie nun und ging dann aus dem Raum heraus.

Entschuldige Mikasa ich..., sie öffnete ihre Augen weit, wo war die Jüngere? Schon nach oben gegangen? Vorsichtig strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht und wollte einen Schritt machen, als ihr Schuh gegen die zerknüllte Packung von Mikasas Lieblingssticks trat. Sie betrachtete diese und ihre Augen wurden größer als sie 2 zerbröselte Stäbchen dort sah. Sie waren nicht in einem Kampf oder so zerbröselt worden, oder sind nur herunter gefallen, nein, sie wuren in der Hand zerknüllt.
Was zum..., sie ging in die Knie nd strich über den Boden und damit die Krümel auf. Sie musste rational denken und ihre au gen verengten sich zu SChlitzen. Vorsichtig roch sie dran. Nein, kein Zweifel, dies war der Geruch ihrer Süßigkeit. Sie erhob sich und klopfte sich die Hände ab, ehe sie sich umwandte. Nach oben, schnell.

Kagami wusste nicht wo das Zimmer der jungen Shingeki war und sie wollte auch nichthier irgendwen bespannen, weshalb sie ihr Byakugan nicht einsetzte. Sie fragte jemanden vom Personal, der sie an ein Zimmer verwies. Sie rannte so schnell sie konnte dorthin. Sie wollte ja die junge Frau so schnell es geht finden, ehe sie vor der Tür von Mikasa stand. Es hämmerte, sie roch.. Blut. Kagamis Augen wurden größer und sie wusste nicht, was dort los war? Ihre Hand griff reflexartig nach der Klinke und sie drückte diese herunter, als sie nun dort Mikasa stehen sah, ihre Hände blutig, ein Buch auf dem Boden liegend. Ihre Augen waren gerötet und die junge Frau sah Mikasa gerade mit gemischten Gefühlen an. Froh, dass es ihr gut ging, aber auch wieder verunsichert, da sie diese Szene nicht einschätzen konnte. Hatte sie geweint? Es stimmte sie traurig. War sie wütend? Auf wen? Auf Kagami? Weil sie einfach so zu Mikasas Vater gegangen war? Verdammt. Sie musst es als Verrat ansehen und Kagami schritt vorsichtig auf Mikasa zu. Ihre Hände begannen grünlich zu leuchten, und sie ging zu Mikasa, welche wohl auf dem Boden saß, auf die Knie, ehe sie ihre warmen Hände auf die Hände der Jüngeren legte.
Was machst du? Du verletzt dich noch., hauchte sie nun mit sanfter Stimme und lächelte die Jüngere an, während sie die Hände heilte. Während sie die Jüngere nun beobachtete, zunächst ihre Hände und dann die Augen, schenkte sie der Anderen ein Lächeln.
Er wünscht dir alles Glück dieser Welt., sie schüttelte den Kopf, nein, sie musste sich korrigieren.
Nein, er wünscht uns alles Glück dieser Welt, und bat mich es mit dem Heiraten nur nicht zu überstürzen, ansonsten ist er sehr stolz auf dich, und wird dich ewig lieben, auch wenn du mit einer Frau verlobt bist., sagte sie nun ruhig, wie es eben eine Ärztin tat, wenn sie mit einem Patienten sprach, aber ihr Blick und auch ihr Lächeln galt eher einem Liebenden.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeFr Feb 06, 2015 8:01 pm

Während sie nun mittlerweile in Selbstmitleid zerfloss wurde die Klinke ihrer Tür heruntergedrückt. Für Mikasa passierte das unendlich langsam. Wie bei einem Gruselfilm. Nur war ihr das im Moment egal. Da konnte jeder kommen. Ausnahmslos. Es war ihr egal. Schicksal eben, wenn man sie hier und jetzt umbrächte. Sterben? Das ist ein ziemlich feiger Ausweg. Aber was kümmerts mich eigentlich? Tote brauchen sich nicht schämen...
Sie sah gar nicht wer da in ihr Zimmer kam. Immer noch war das Blut das von ihrer Hand heruntertropfte das Interessanteste. Eigentlich sollten ihr im Moment Millionen von unterschiedlichen Gedanken durch den Kopf rasen, doch da war gar nichts. Sie fühlte sich leer. Ausgehöhlt. Ihrer Gefühle beraubt. Ein Schatten ihrer selbst der durch einen Hauch Wahnsinn in den Masochismus abgedrängt wurde.
Sie wollte und konnte nicht mehr. Ihr Herz war so derart stark verletzt worden von den Ausgeburten ihrer Gedanken dass sie einfach alles hinwerfen wollte. Angst und Verachtung von ihrem Vater und zuerst Freude und dann Liebeskummer von Kagami. Wie sollte sie jetzt noch mit dieser zusammen wohnen können? Das war ein Ding der Unmöglichkeit. Immerhin hatte sie bereits zu viele Schritte voraus gemacht mit ihren Liebeserklärungen. Nun war sie noch einsamer als zuvor.
Genau als sie daran dachte wie einsam sie nun sein würde, spürte sie Wärme und das Blut das auf das Buch des von Maden zerfressenen Hugh Glass fiel wurde nicht noch weiter verschandelt. Obwohl das nun wirklich egalisiert werden konnte. Ein Buch das sie bereits gelesen hatte würde sie kein zweites Mal lesen. Es gab so viel anderes das es zu Lesen lohnte und sie hatte ja nur begrenzt Zeit auf dieser Welt.

Was machst du? Du verletzt dich noch. sagte jemand. Eine Frauenstimme. Sie war ihr so bekannt. Mikasa musste trocken schlucken...das war Kagami! Sie heilte ihre Hand, dabei wollte sie noch ein klein wenig mehr für sich selbst Leiden, aber nochmal brachte sie die Kraft nicht auf die Wand zu boxen. Ihr Herz begann wieder schneller zu schlagen. Warum tat es das? Es war vorbei. Hör auf Herz! befahl sie, aber als sie dann zu Kagami hochblickte und ihr lächeln sah tat ihr Herz das Gegenteil Es klopfte in ihren Ohren und ihr war schwindlig. Kaga...mi...hauchte sie gequält und nun kamen wieder Tränen. Was für einen erbärmlichen Anblick sie wohl gerade bot. In diesen Phasen merkte sie wieder wie hilflos sie doch war und das sie noch lange nicht Erwachsen war.
Warum...bist du hier? Hat dich mein Vater dazu angestiftet? Ich...möchte dein Mitleid nicht...
Natürlich wollte sie es, aber wenn sie so tat als würde sie Kagami hassen, dann wäre es bestimmt einfacher für diese zu gehen. Wahrscheinlich hat sie gemerkt dass wir das Ganze übertrieben haben und zu Vorschnell waren. Deswegen hat sie wohl auch alles meinem Vater gebeichtet. Und nun? Wollte sie sich verabschieden. Sich entschuldigen? Ihr ihre Kindlichkeit vorwerfen? Ihr ein Predigt über Liebe halten? Mikasa wurde schlecht. Vor wenigen Minuten noch war alles in bester Ordnung und nun war alles kaputt.



Lass das... es ist vorbei...ich hab schon verstanden du liebst mich nicht. Du musst nicht mehr ...
Mikasa seufzte nach Luft ringend auf. ... bei mir sein. Ich möchte das nicht mehr.
Ich möchte nicht mehr. Ihr verletzt mich alle. Ich halte...es nicht mehr aus.

Sie tat sich schwer diese Worte hervorzubringen. Vielleicht weil das im Grunde genommen die erste richtige Lüge des Tages war. Ich liebe dich... Mikasa Schluchzte auf und zog dann ihre Hand weg bevor diese vollständig geheilt werden konnte.
Dann sprang sie auf und warf sich in ihr Bett.
Ich weiß gar nicht was Liebe ist, ... das war dumm was ich getan oder gesagt hab. Tut mir Leid das ich dir umsonst so viel....Zeit gestohlen hab. Trotzdem....liebe ich dich.
Vor lauter Tränen sah sie schon nichts mehr. Mikasa zog die Beine an und wandte sich von Kagami ab. Dann wartete sie nur noch darauf das die Tür wieder ins Schloss fiel. Irgendwann würde sie schon darüber hinweg kommen. Irgendwann...-Blödsinn ich Liebe sie...ich will niemand anderes...Mikasas Körper zitterte in dieser Embryohaltung. Und ich liebe dich...und ich weiß es. Selbst wenn ich Liebe noch nie zuvor gespürt habe...ich weiß es. Nun liefen ihr die Tränen schräg über das Gesicht und sie schluchzte nochmal laut auf.
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMo Feb 09, 2015 9:14 am

Mikasa entzog sich ihr, und das nicht gerade sanft. Sie suchte Distanz, auf ihrem Bett und rollte sich dort ein. Sicher, eine normale Reaktion, wenn man bedachte, in was für einer Situation sie sich befanden und dann kam der Hammerschlag, der mehr schmerzte, als wohl jeder Schlag gegen Kagamis Körper, jeder physische Schaden, selbst wenn sie ein Körperteil verlieren sollte. Mikasa unterstellte ihr Unehrlichkeit. Wann hatte sie Mikasa angelogen? Wann hatte sie diese Geschöpf vor sich angelogen? Diese junge, aber dennoch wunderschöne Frau, diese Person, die Kagami die Lebensfreude zurückbringen konnte. Wo war sie hin? Vor ihr lag nun ein Haufen Elend. Mikasa sprach davon, dass Kagami sie nicht lieben sollte und die Ältere strekte ihre Hand aus, und berühelte vorsichtig den Kopf der jungen Frau. Sanft strich sie ihr durchs Haar, ehe sie ihre Hand auf der Schulter der Rothaarigen ablegte.
Mich schickt nicht dein Vater. Als ich aus seinem Büro herauskam, sah ich die Packung deiner Sticks und sah mich leicht panisch um. Es war jedoch kein Anzeichen für eine gewaltsame Entführung zu sehen, also erkundigte ich mich nach deinem Zimmer, und nun ja, fand dich hier vor. Ich hatte Angst, Angst dich zu verlieren, Angst davor, dass du mich alleine lässt, Angst davor, dass ich alleine bin und ich hatte Angst davor nicht mein Versprechen dir gegenüber halten zu können, dass ich dich nie wieder alleine lasse, solange es mir möglich ist., sagte Kagami nun.
Wenn ich dich so sehe, dann schmerzt mein Herz Mikasa, dann fühle ich mich schlecht. In mir beginnen wieder Empfindungen zu keimen, die ich seit damals tot währte., sagte sie und sah traurig aus dem Fenster.
Als der glücklichste Tag meines Lebens zum schlimmsten Tag meines Lebens wird und ich hatte Angst, dass es sich wiederholte dass du …, sie brach ab und wurde rot im Gesicht, während sie es sagte.
… ich kann dir nicht sagen, ob das, was du empfindest Liebe ist, Mikasa, aber ich kann dir sagen, dass du die Einzige bist, zu der ich ehrlich war, zu der ich immer ehrlich sein werde. Sowohl … der Kuss im Wald, wie auch… meine Worte vorhin waren nicht gelogen. Ich… nun Ja…. ich würde dir gerne sagen, dass ich dich liebe, aber wenn ich dies tue, mache ich wohl alles kaputt. Ich bin mir selber noch nicht zu hundert Prozent sicher, ob das, was ich fühle wirklich Liebe ist, aber eines weiß ich, ich fühle mich in deiner Gegenwart wohl, ich will dich nicht mehr missen, ich möchte dich bei mir halten und niemanden in deine Nähe lassen, ich möchte um dich kämpfen, so wie ich es im Büro deines Vaters tat. Ich ging noch einmal zu ihm, um ihm zu zeigen, wie ernst mir die Sache war. Es geht mir nicht mehr um den Umzug alleine, es geht mir um dich, Shingeki Mikasa, und so bitte ich dich, weise mich nicht von dir, bitte, lass uns gemeinsam herausfinden, ob das, was wir für einander fühlen Liebe ist, ob es dieses innige Gefühl ist, diese Sucht nach dem Jeweils Anderen, dass es der Moment ist, den wir beide wohl am sehnlichsten herbeiwünschen. Bitte, gib mir die Chance dein Herz zu gewinnen, Mikasa., sagte sie nun und realisierte jetzt erst, was sie dort sprach. Sie wurde hochrot und sie wurde nervös, begann an ihren Spitzen herumzuspielen. Verdammt, was hatte sie sich dabei nur gedacht? Was hatte sie sich dabei gedacht hier solch eine Szene abzuspielen, immerhin war sie doch gar nicht dazu berechtigt, oder?
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BeitragThema: Re: Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki]   Umzieh-Erlaubnis [Kagami Hyuuga//Mikasa Shingeki+Michio Shingeki] Icon_minitimeMo Feb 09, 2015 7:38 pm

Kagami kam zu ihr, strich ihr durchs Haar, berührte ihre Schulter. Mikasa erschauderte bei ihrer Berührung. Sie verzerrte sich danach. Auch ihr Herz schlug wild. Wegen Aufregung? Liebe? Wut? Trauer? Egal, vielleicht alles zusammen. Sie lauschte Kagamis Worten. Sog jedes Wort ins ich auf und erkannt schon bald was wirklich passiert war.
Mittlerweile hatte sich die Rothaarige aufgesetzt und starrte Kagami mit großen weinerlichen Augen an.
M-M-Mann du bist so doof! Kannst du mir sowas nicht gleich sagen?! Ich war die ganze Zeit so unsicher was uns betrifft. Ich war mir bei gar nichts sicher. Immerhin hab ich dich dazu gedrängt meinem Vater was vorzuspielen. Aber bei diesem Kuss und deinen Worten...ich weiß nicht es kribbelt noch immer in meinem Bauch.
Sie rieb sich eben jenen Bauch.
Aber nicht nur da. Wenn ich deine Hand halten darf kommt es auch. Und als ich dich im Wald getroffen hab, war ich richtig froh darüber dich zu sehen. Und der Kuss erst! Eigentlich...war ich da sogar enttäuscht als du keine Einwände hattest, dass ich dich als Freundin bezeichnete.
Und als es dann vorbei war und du wieder zu meinem Vater gegangen bist...ich hab da wohl zu viel hineininterpretiert...und falsch von dir gedacht. Ich dachte du würdest die Lügen die ich mit deiner Hilfe verbreitet habe nicht mehr aushalten und würdest alles beichten. Aber jetzt weiß ich, dass du dich nur für die Richtigkeit unserer Beziehung bei meinen Vater eingesetzt hast...
Tut...mir Leid das ich so dumm bin. Tut mir Leid Kagami-chan.
Gerade als man denken mochte sie hätte sich von ihren Schluchzanfällen erholt musste sie doch wieder laut aufschluchzen um Luft in ihrem Körper zu bekommen. Das war aber auch wirklich nicht einfach mit diesem Riesen Kloß im Hals. Mikasa drückte sich in einer Umarmung an Kagami. Sie kuschelte sich förmlich an sie und wollte sie gar nicht mehr loslassen.


Ob das jetzt Liebe ist was wir haben oder nicht, keine Ahnung, aber für mich fühlt sichs anders als Freundschaft an. Viel inniger einfach. Ich bin schlecht das in Worte zu fassen. Und Gefühle kann ich auch nicht mit einem Maßstab vergleichen, aber ich könnte es nicht ertragen wenn wir nur Freundinnen wären. Das wäre mir zu wenig. Wo das hinführt weiß ich nicht, aber ich will es unbedingt versuchen. Außerdem haben wir uns versprochen immer bei der anderen zu sein. Egal was passiert. Und ich habe vor dieses Versprechen unbedingt zu halten. Ich will nicht, dass du unglückliche Tage hast. Ich will, dass alle Glücklich sind. Und ich werd das gerne für dich tun. Jeden Tag aufs Neue. Ich will dich! sagte sie wieder mit dumpfer Stimme, auch sie war mittlerweile rot im Gesicht, jedoch wohl aus anderen Gründen. Mikasa sah von unten zu Kagami herauf und musterte die Augen der Hyuuga in denen sie sich gerade erneut verlor.
Vorausgesetzt...du kannst mir meine Dummheiten verzeihen...Bitte... fügte sie in Gedanken an und betete das man ihr diesen Ausrutscher verzeihen mochte. Ohhhh man ich bin so dumm...alles was ich will war Kagami. Ich muss ihr in Zukunft einfach vertrauen. Darum geht's doch bei ... Beziehungen. Vertrauen und Zuneigung...
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