Tamashii no Utsuri

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 Seidenstraße im Grenzgebiet

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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Jan 24, 2015 11:46 am

~ Die Seidenstraße ist ein stark befahrener Handelsweg, welches sich quer über den Kontinent zieht. In der Nähe großer Städte und im Herzen der Reiche ist er gepflastert und wird aufwendig instand gehalten - je weiter man ihm in die Grenzgebiete und die Wildnis folgt, umso vernachlässigter ist der Weg.

Hier im Grenzgebiet von Yokuchi und Ho no kuni ist die Seidenstraße zwar breit und noch immer gut befahrbar, besteht jedoch nur aus von zahlreichem Verkehr plattgewalzter Erde. ~
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 3:29 pm

cf: Gaststätte "Ruh´die Schuh´

Wer glaubte, dass sich das kleine Mädchen hinten auf der Ladenfläche gar feudal amüsierte, lag damit goldrichtig. Po-chan hatte ihren Spaß an der ganzen Geschichte und hatte das Hickhack zwischen ihren drei Begleitern mit kindlich-unschuldigem Blick und tiefstem Interesse verfolgt. Der Eine bissig, der Andere nachdenklich, die Dritte zutiefst verliebt. Wie ging der Spruch? Würde sie Kazumi hier und jetzt einen Salzstreuer in die Hand drücken, würd sie alles in die Suppe kippen! In eine Suppe, die es nicht gab, leider.
Essen gibts später, dachte Epona bei sich und erwog, ihre Rolle weiter zu entfalten. Vielleicht ein paar klassische Sprüchlein anbringen? Ob ich sagen soll, dass ich Hunger hab? Große Güte, ich kann solang klaglos hungern wie jeder andere, aber soll ich deswegen schweigen? In mir sprudelt vorpubertäre Lebensfreude, und das dürft ihr anderen gefälligst hören! Mutwillig grinsend schaute sie sich unter der Wagenbesatzung um. Hmmm... ach ne. Am Ende muss ich laufen.
Sie wollte besser nichts riskieren.
Holprig gings über Stock und Stein. Epona rollte auf den Bauch, lang auf den Stoffballen ausgestreckt, und betrachtete die waldige Landschaft am Wegesrand. Was würde ich tun, wäre ich ein Bandit...? Klare Sache. In eine Stadt umziehen.

Das erste Treffen stand bereits kurz bevor. Wenige hundert Meter die Straße herunter lagen fünf Banditen auf der Lauer: Sie wirkten wie Reisbauern, trugen Strohhüte und Bo-Stäbe. Von ihren Gürteln baumelten handliche Kürbisflaschen, und die ganze Gruppe umgab das durchdringende und alles andere überdeckende Aroma des Inhalts: Sake.
Doch betrunken wirkte eigentlich keiner der fünf Mann. Ein Shinobi mit ausreichend sensiblem Spürsinn dürfte auch feststellen, dass der Chakrakreislauf der Fünf irgendwie... "ungewöhnlich" wirkte.
Sobald der Karren in nächster Nähe vorbeizockeln würde, sollte einer von ihnen aus dem Gebüsch treten, sich dem Karren in den Weg stellen und dabei gelassen seinen Bo als Stütze verwenden.
Es grüßt die edlen Reisenden das heimische Straßenbauamt, würde er seine Aufwartung machen, Frisch gegründet und voller Tatendrang! Um eine kleine, unschuldige Maut wird gebeten, aufdass wir alsbald unsere Schaffensfreude an diesem Streckenabschnitt austoben dürfen. Vierstellig, bitte sehr, pro Reisendem. Dreistellig für Kind und Katze.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSo Feb 01, 2015 5:23 pm

°oO(Hoppel, hoppel, hoppel, hopp. Ratter, ratter, ratter, ratter. Gott, wie kriegt man das nur hin, hier keinen völligen Rappel zu kriegen? Die Straßen sind ja der reinste Mist! Hier spürt man jedes Schlagloch, jeden Stein, jede Wölbung des Bodens. Da zeigt sich mal wieder, dass das Rad die beschissenste Erfindung des Menschen ist. Besonders, wenn gleich vier davon im Einsatz sind. Dieser Karren bringt mich um. Diese Straße bringt mich um. Ich wünsche, ich könnte einfach auf einem Tiger daneben mitreiten. Das wäre um einiges angenehmer. Auffälliger, aber angenehmer. Denk doch mal einer an mich! Für dieses Geruckel müsste ich eigentlich eine Gehaltserhöhung fordern! In der Jobbeschreibung stand nix davon, dass ich mir den Arsch verruckeln lassen muss! Sind wir endlich daa? Und jetzt? Und jetzt? Und jetzt?)

Quängelhafte Gedanken durchzogen das Köpfchen des verwandelten Tigerjungen. Jede Minute fühlte sich wie eine gefühlte Ewigkeit an. Der Karren zuckelte gemütlich die Straße entlang und irgendwann begann Ren gar für zu beten, es möge doch ein gnädiger Bandit aus dem nächsten Gebüsch gesprungen kommen und endlich für etwas Abwechslung sorgen. Seinetwegen auch ein ganzer Trupp bis an die Zähne bewaffneter Banditen. In seiner derzeitigen Gestalt erkannte man den wachsenden Unmut über die Situation noch sehr viel besser. Der beeindruckende Unterkiefer seiner Henge-Form schien gerade eifrig dabei zu sein, Korn zu mahlen, oder Atome zu spalten. Über das kantige Gesicht des verwandelten Tigerjungen zuckte jäh ein Hoffnungsschimmer, als eine Bauerngestalt auf den Weg hopste und sich tollkühn dem Karren in den Weg stellte. Tollkühn? Lebensmüde? Eines von beidem. Bewusst, oder unbewusst. Jedenfalls war der Typ so gut wie tot. Ging nicht anders. Irgendwer musste hier sterben. Und als der Kerl was von einer Maut fasselte, glitt die, nun erwachsene, Gestalt Rens ungelenk vom Karren. Chibi-Raikoutora hob ein wenig den Kopf, widmete sich aber wieder seinem Schönheitsnickerchen, als Ren ihm mit einer Handbewegung bedeutete, liegen zu bleiben.
Langsam stapfte Ren dem Möchtegern-Mauteintreiber entgegen und mühte sich dabei eines freundlichen Gesichtsausdrucks. Beruhigend, vertrauenserweckend und nett waren hier allerdings Adjektive, die nie zuvor fehlplatzierter gewesen weren. Eher wirkte er wie ein vorbestrafter Vergenußwurzeler, der schon mehrmals gesiebte Luft hatte atmen dürfen. Vermutlich wegen brutalem Vergewohltätigen von Männlein und Weiblein gleichermaßen, und zu Recht. Mit einer Hand kramte er in der, ihm nun völlig fremd erscheinenden Kleidung, nach seinem Geldbeutel, auch bekannt als Yentora, da er sich durch einen feschen Tigerlook auszeichnete. Derweil klopfte er, nun vor dem absolut unscheinbaren und vertrauenserweckenden Bauern stehend, beiläufig an dessen Bo-Stab und übte sich im Smalltalk. "Nettes Phallussymbol. Mein Bruder Ryu wollte auch mal Bo lernen. Hat sich am Ende doch nur aufgefüht wie ein Elefant im Porzellan-Laden. Aber der Kerl war garnicht mein Bruder. Und er hieß auch nicht Ryu … er hieß … Jeff. Komisch. Egal. Wie viel wars nochmal?" Kurze Ablenkung, etwas ungeschickt improvisiert. Das Klopfen gegen den Bo-Stab war natürlich nicht nur Show gewesen. Ganz beiläufig hatte Ren Chakra-Fäden am Bo platziert. Vermutlich unbemerkt. Hoffentlich unbemerkt. Jene Fäden waren nun erstmal inaktiv und damit kaum aufzuspüren.
"Ja, hm. Oh." Yentora war gefunden, der tigerförmige Geldbeutel geöffnet und Ren blickte hinein. Nein, dass würde nicht für die Maut reichen. Egal wie viel drin war. Ren drehte sich zum Karren um. "Kann das mal einer von euch übernehmen. Bin gerade etwas knapp an Finanzen." sprachs, mit Blick auf Mi, alias Kondensator, alias langer Lulatsch. Sollte Mr. Pläneschmieder doch weitermachen. Oder Mrs. Elektrohexe. Für den Fall der Fälle hatte Ren erste Schritte eingeleitet, um ein wenig Chaos in die feindlichen Reihen zu tragen. Vieleicht auch in die eigenen Reihen. Zumindest hatte Ren nicht den Eindruck, dass man ihm hier etwas komplexes zutraute. Etwa Puppenspiel. °oO(Die werden sich noch wundern. “Oh, Tora. Du warst ja gerade soo cool.” werden sie sagen. Wird sie sagen. Elendes Rothaar. Bald wirst du dich mir zu Füßen werfen. “Du bist ja viel geiler drauf als dieser alte Sack.” hehe ..) Vom Bauern abgewandt erlaubte sich Ren ein kurzes Grinsen, während er wieder zum Karren ging und hinauf stieg. Er würde warten. Aber nicht lange. Falls hier bei den 'Verhandlungen' keine Ergebnisse eingefahren wurden, würde Ren einschreiten. Ohne zu zögern. Genaugenommen war schon die Tatsache, dass er abwartete, ein kleines Wunder. Worans lag? Nun, Ren hatte das Gefühl, dass hier jemandem eine Lektion erteilen musste. Mi und Uma mussten von ihrem hohen Roß geholt werden. Dieses elende Pärchen sollte sich mal warm anziehen. Er, Ren, würde die Mission schon alleine schaukeln.
"Übrigens: dass mit der Katze hab ich gehört. Ich bin ein verdammter Kater! Ein Tiger! Tigerkater! Kanns dir gern per Elektroschock-Therapie einhämmern!" kams nun noch ungehalten von Chibi-Raikoutora, der sich ein wenig auf den blitzförmigen Schwanz getreten fühlte. Kein dahergelaufener Bauer hatte ihn 'Katze' zu nennen!

Chibis Aura:
 

Rens Technik:
 
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMo Feb 02, 2015 7:04 pm

Kano setzte sich neben sie auf den Kutschbock und würde fahren. Ohhh Kizo-kun, mein Schatz! Ihr Liebster eben. Nichts und niemand würde sie jemals trennen können oder Zwietracht säen können. Er wusste genau das sie die anderen nicht ausstehen konnte und las ihr den Wunsch so nah wie möglich bei ihr zu bleiben von den Augen ab. Auch wenn man diesen Umstand ausklammerte, war er der einzige der fähig genug war diese Mission zu leiten und zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. Das schienen alle kapiert zu haben. Zumindest fast alle.

Er wendete das Wort an sie und sie sog seine Worte wie ein Schwamm auf und ließ sich betören. Er war besorgt und hatte gemerkt, dass sie nicht mit der Sache konform gegangen war.

Ach, Kano. Vielleicht waren meine Erwartungshaltungen zu hoch, aber ich bin echt nicht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Der Grund ist offensichtlich, nicht? Kazumi deutete mit den Augen auf den Tigerverschnitt der mittels Henge zu einem Herren mittleren Alters wurde. Das mochte zwar über seine peinliche Erscheinung hinwegtäuschen, doch das Innere ließ sich nicht einfach so verändern. Sobald sein Mundwerk zu Wörtern ansetzen würde, wäre es um die Tarnung geschehen.
Aber du hast ganz bestimmt nichts falsch gemacht! Ich denke es liegt einfach in seiner Natur...so zu sein wie er ist. Ich denke da spielen irgendwelche Komplexe aus der Kindheit mit. Zu wenig Aufmerksamkeit und so... flüsterte sie ihrem Liebsten zu und schüttelte leicht den Kopf dabei.
Kazumi lächelte Kano zu. Sie wollte gar nicht, dass er sich unnötig Gedanken um sie machen musste, also würde sie sich langsam zusammenreißen müssen. Sie rückte noch ein wenig näher an ihn heran und streckte sich um zu seinem Gesicht zu kommen. Ich liebe dich! hauchte sie und küsste ihn kurz.

Unterdessen kamen die Zielobjekte die zuvor als Masse definiert worden waren, hervor. Reisbauern wenn sie richtig sah.
Ihr personifiziertes Kopfschmerzsyndrom sah sich gezwungen zur Tat zu schreiten um den Bauern zu betören. Mit einer wirren Geschichte, musste der Bauernbandit ihn wohl aus verrückten abgestempelt haben. Kazumi formte einen Gedanken und fand es schade das des Tigers Henge nicht die Gestalt einer Frau angenommen hatte. Somit musste sie ihren Gedanken leicht modifizieren.

Tut mir Leid das sagen zu müssen, aber der Kerl verfolgt uns schon einige Zeit. Er ist bestimmt verrückt. Wir, mein Mann und meine Tochter, Kazumi deutete auf Kano und dann auf Uma oder Ne, jedenfalls auf die Beobachterin. sind Pazifisten und wollen dieser armen Seele kein Härchen krümmen. Somit wären wir euch sehr verbunden wenn ihr uns um seine Anwesenheit erleichtert. Ich denke er ist ein strammer Arbeiter wenn man ihm die richtige Behandlung zukommen lässt. Zuckerbrot und Peitsche, ihr versteht. Ein Sklave für zwischendurch der das Feld bestellt kann doch nicht verkehrt sein. Und wenn er untauglich sein sollte, habe ich so einige Wertgegenstände an ihm gesehen die wirklich sehr teuer wirken. Ich bin schon fast ein bisschen neidisch auf den Reichtum eines Verrückten.
Boykott! Nun, anscheinend schien nun jeder seine eigenen Pläne zu verfolgen und Kazumi hatte gerade ihre Hand auf den Tisch gelegt.
Natürlich waren die Banditen nicht erpicht sich einen Sklaven zu halten, aber wenn sie die Kerle mit vorgegaukelten Reichtum lockte, konnte ihr Plan durchaus aufgehen. Ein Bandit würde nicht davor zurückscheuen einen verrückten Mann zu erledigen. Natürlich würde sich Tigerlein wehren müssen, aber bis dahin konnte Kano bereits weitergefahren sein, als es dem zurückgebliebenen möglich war wieder aufzuholen.
Unser Wegzoll ist eben dieser verrückte Mann. Gab sie ihr Resümee und fixierte ihren Blick auf den Bauern der sich auf die Straße gestellt hatte.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 9:16 am

Kano blickte zu seiner Liebsten herüber, sie kuschelte sich an ihn und versicherte ihm, dass es jetzt nichts ernstes sei, sondern, dass sie nur mit der Wahl der Teamkollegen unzufrieden war. Ok, dies bedeutete für ihn, so etwas wie einen Sprücheklopfer mochte sie nicht, jemand, der sich aufplusterte, und damit entsprechende Effekte zu erzielen hoffte, doch Kano war zu ihrem Glück nicht ein solcher Typ, er hielt lieber sein Können hinter dem Berg und wartete auf den richtigen Moment.
Ich liebe dich auch, Umi-chan., flüsterte er ihr zurück, als sie ihm dies sagte, ehe sie angehalten wurden. Kano hob die Zügel und brachte das Pferd zum Stehen, als auch schon Ren herabsprang und eine Eröffnung vornahm. Sehr plump, wie ihm schien, doch er erlangte Aufmerksamkeit und dies war es doch, was Ren am meisten liebte, oder nicht? Er erschien Kano wie eine ausgewachsene Diva, der die große Show suchte und alles für diese tun würde. Für Kano war dies ein müdes Lächeln wert, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er fragte, ob jemand diese Maut übernehmen konnte und in dem Moment grätschte nun Kazumi hinein, die Ren als Tribut anbot. Ein wenig überrascht hob Kano die Augenbrauen und sah seine Liebste an. Sie praktizierte den Menschenhandel? Nein, es war eher Teil eines Schauspieles, denn immerhin waren sie ja in diesem schon verheiratet und Epona war ihr Kind. Er blickte kurz zurück, zu dieser und dann wieder nach vorne. Sie wollte beobachten, also wollte sie auch etwas sehen, nun, Kano würde sie nicht enttäuschen wollen, wenn sie schon dabei war um eine Show zu sehen.

Der Fudo schwang sich nun von der anderen Seite herunter und kam um das Pferd herum, fast schon so, als wollte er die Maut entrichten.
Verzeiht, aber dem kann ich nicht folgen., sprach er nun und hinter Kano öffneten sich nun in Abhängigkeit der Banditen ein Ereignishorizont, welcher dieses Mal jedoch nicht zum Protzen und zum Drohen benutzt wurde, sondern kaum waren die Klingen da, wurden sie abgefeuert. Er zielte auf Köpfe, auf Herzen, nur bei einem würde er auf die Beine zielen. Wenn jemand der Banditen versuchen würde sie abzuwehren, dann würde bei der Berührung mit dem Bô das Schwert explodieren. Natürlich musste dafür auch eine entsprechende Geschwindigkeit seitens der Banditen mitgebracht werden. Kano hatte leise gesprochen, da die Aufmerksamkeit scheinbar noch bei Kazumi war. Die Augen des Mannes waren kühl geworden, kühler als man sie kennen würde, und dies war eine Seite, die Kano eigentlich vor Kazumi nicht zeigen wollte, aber sie hatte ihm damals in ihrer Wohnung, als er sich ihr offenbarte gesagt, dass sie damit kein Problem haben würde. Kano war nun einmal nicht immer der Gentleman und auch nicht immer freundlich. Er war an sich ein kaltblütiger Kampfestreiber. Das er dies nicht so oft zum Vorschein brachte lag wohl wirklich an Kazumi, welche er dadurch nicht verschrecken wollte. Deshalb schaute er auch nicht zu der jungen Frau, sondern zu seinen Zielen. Er hatte maximal 24 Schuß, ehe sein erster Ereignishorizont verschwinden würde, und eben diese würde er zum Notfall auch nutzen, um seine Gegner niederzuringen. Er hätte auch mit Genjutsu agieren können, doch er wollte den schnellen Weg wählen. Es ärgerte ihn, dass Mai immer noch frei herumhopste, es ärgerte ihn, dass Kazumi wegen diesem Tigerschädel so verärgert war, im Allgemeinen war er gerade nicht so sehr darauf erpicht seinen Gegner zu schonen.
Wir sind hier um zu verhandeln, sage dies deinem Boss., sprach er nun mit einer kühle in Richtung des Verletzten, dass man meinen konnte er hätte das Hyouton in sich, aber dem war nicht so, nein, Kano war vielleicht kein guter Nahkämpfer, sondern eher jemand der Überraschungen für sich nutzte, der nach Plan agierte, jedoch auch ein Medium für Jikkukan Ninjutsu. Klar, er war auch Genjutsu’ka, und auch Fuin’ka, aber aktuell war er mehr diesen Raum-Zeit-Ninjutsu zugesprochen. Erst jetzt drehte sich Kano in Richtung der Anderen herum. Er schloss die Augen und lächelte in Kazumis Richtung, aufmunternd und dann sah er zu Ren. Dadurch, dass Kano etwas größer war als der junge Mann konnte man fast meinen, dass er von oben auf den Anderen herabblickte, aber dies war eigentlich nicht seine Intention, sollte dies aber den Effekt erzielen, dann war es ihm auch recht, dann hatte er hier ganz klar die Machtpositionen klargestellt. Kano hatte viel Erfahrungen, vor allem wenn es denn darum ging einen Kampf zwischen 2 Alpha innerhalb einer Gruppe im Keim zu ersticken. Er würde die Mission nicht gefährden, dies tat er noch nie, aber er würde nicht tatenlos zu sehen, wie eine Mission wegen der Irrationalität eines Jungen im Sand verlief, ja, Kano sah Ren als Kind an, anders als Kazumi, die sehr reif auf ihn wirkte.

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDi Feb 03, 2015 12:37 pm

Po-chan hob aufhorchend das Köpfchen, als der zu erwartende Zwischenfall sich in klassischer Weise abspielte: Ein Bandit in schönster Banditen-Rhetorik trug das Banditen-Gedicht "Unsere Straße/ das ist diese hier/ ihr wollt drüber weg/ so zahlt auch dafür" vor und verlangte sodann Bezahlung. Nur eine vierstellige Summe? Po-chan zog das Näschen kraus. Ihr Reichtums-Riecher witterte nichts Spannendes. Die sind schnell zufrieden. Schließlich kostete beispielsweise ein Ticket in der ersten Klasse eines Luftschiffes um die 70.000 Ryo. Sicherlich, auch für 1000 Ryo plus konnte man sich was kaufen, doch dafür die potenzielle Dresche beziehen?
Tora ergriff Initiative. Sprang vom Wagen und marschierte drauflos. Epona lehnte sich seitwärts über die Begrenzungswand der Ladefläche, um besser sehen zu können. Der benimmt sich wirklich wie eine Bunte Karte... da kann alles rauskommen.

Der Bandit ließ den Mann mittleren Alters näher kommen, ohne eine Miene zu verziehen. Er bewegte lediglich ein Bein, wie andere Leute ihre Sitzhaltung korrigierten. Veränderte durch diese kleine Sache sein Gleichgewicht, brachte den Fuß an das untere Ende des Bo-Stabs. Spannte die Muskulatur unauffällig an.
Epona bemerkte dies nicht; aus nächster Nähe und mit erhöhter Aufmerksamkeit auf diese Bewegung hätte sie darin einen fiesen Eröffnungszug erkannt, den Bo-Nutzer gern verwendeten. Tritt gegen das untere Ende, und schon ging der Wirbel los...
Dieser Bandit aber wirbelte nicht, sondern ließ sich aufs Gespräch ein.
"Nettes Phallussymbol."
Danke, auch wenns, als Gehstock, doch eher ein Symbol gegen das Fallen wär. Des Weiteren ließ er den augenscheinlichen Alten machen, beobachtete ihn zwar aufmerksam, aber so geduldig wie eine Kassiererin im Supermarkt. Sah gelassen dabei zu, wie der alte Mann nach dem geforderten Kleingeld fischte. Schließlich aber entfernte sich der Mann mit der interessant geschneiderten Brieftasche - hatte die ihm wohl ein Enkel gemacht? - wieder, stapfte zurück zu seiner Reisegruppe.
Oder wars seine Reisegruppe?

Kazumi wollte ein anderes Stück spielen. Improvisations-Theater. Po-chan schaute aufhorchend zu Kazumi, die sie ja nur von hinten sehen konnte. Da hättest du lieber mich anbieten sollen. Angsichts des niedrigen Preises wär ich arg sauer drüber, aber einen ältlichen Mann nimmt heutzutage überhaupt niemand.

Der Bandit hatte sich ein wenig schiefer gestellt, um am Wagen vorbei die Straße entlang zu schauen, derweil Tora zurückgegangen war. Offenbar schaute er nach, ob der nächste "Kunde" schon im Anmarsch war. War er nicht, daher konnte ers sich leisten, noch rasch auf die Katze einzugehen, die sich ob der Bezeichnung beschwerte. Und mit Elektroschocks drohte. Süß. Lächelnd winkte er ab, offenbar kein bisschen überrascht ob der Sprechfähigkeit des Tieres. Oder der zumindest erklärten Schockfähigkeit des Tieres.
Bezüglich des Angebots kratzte er sich allerdings am Drei-Tage-Bart und verzog leicht das Gesicht - scheinbar ein kleines Zeichen, denn die anderen Banditen traten einige Schritte weiter vor.
Er ist verrückt, der alte Mann? Nun, ich wünsche heute aber Geld einzunehmen, nicht ihm einen Platz in der Klapse finanzieren zu müssen. Wäre ein Kuhhandel, wäre es nicht, mit aufgebundenem Bären? Wäre es durchaus. Interessiert verfolgte er nun, wie Kano abstieg. Auch du wärst schon zu alt.
"Verzeiht, aber dem kann ich nicht folgen."
Dann wurde es für einige Momente tüchtig wild.
Schwerter flogen aus dem Nichts; drei Bos wirbelten hoch, zwei Banditen wurden getroffen, bei den drei Wirblern explodierten die Schwerter! Und dann war da Rauch, sofort und in kleinen Wölkchen, die nicht von den Explosionen stammten! Die Banditen, die offenbar getroffen worden waren, verschwanden nämlich direkt vom Fleck weg, verschwanden so spurlos ins Nichts, wie die Schwerter daraus gekommen waren!
Die drei Mann, die fähig zur Abwehr gewesen waren, schlidderten rückwärts über die Straße und übers Gras. Waren keine Männer mehr, sondern... Tiere. Tiere mit Klamotten und Strohhüten und Bos und Kürbisfläschchen am Gürtel.
Epona machte große Augen. Tanukis.
Es lief wohl anders, als Kano es geplant hatte. Der Tanuki, der zuvor der Sprecher gewesen war, tippte sich galant an den Hut. Überraschung!
Und dann verschwanden auch sie, alle drei. Wie Kuchiyose das eben so konnten.

Kuchis als Späher, dachte Epona, nunmehr nicht mehr hinten auf der Ladung liegend. Stattdessen hockte sie auf dem hinteren Rand des Kutschbocks wie ein kleiner Habicht auf der Greifvogelstange. Mit großen Augen kindlicher Unschuld blickte sie Kano entgegen, der sich inzwischen wieder umgedreht hatte. Gut, dass dus gewusst hast, sprach sie, und für jeden anderen musste es wohl wie echte Bewunderung klingen. Dass sie Kuchiyose-Tiere waren, meine ich. Sonst hättest du sie jetzt noch umgebracht. Wie du es dem Tigerjungen untersagt hast, Unterstützer.
Konnte Kano wohl beurteilen, ob Epona die Sache gerade genossen hatte oder eher nicht?
Was war das nun für ne Posse? Womit denkst du gerade, Kano? Epona nahm keinen telepathischen Kontakt zu Kano auf; sie verbarg ihre Missgunst mit natürlichem Können unter dem Schleier der Arglosigkeit. Willst du das Mädchen mit Kraft beeindrucken? Und den Jungen abschrecken, weiter die große Klappe zu haben? Ersteres klappt sicher, deine Kraft beeindruckt ja sogar mich. Aber Letzteres seh ich nicht gern.
Wenn du taktisch bist, Kerl, nutzt du deine Figuren taktisch. Blockier nicht deinen Springer, bloß weil der Läufer murrt, er wär zu unvorersehbar. Nutz diese Ressourcen, wenn du mich vollends beeindrucken willst.

Im tiefsten Inneren stand Epona förmlich an der Kante, aus der Haut zu fahren. Aus ihrer kindlichen Haut heraus. Zwing mich nicht, meine Tarnung fallen zu lassen und höchstselbst für Ordnung zu sorgen, Dorf-Shinobi. Ja, bei dir daheim herrscht Disziplin und mit einem Blick auf die Kage-Reliefs kannst du für Ordnung sorgen. Hier aber geht das nunmal nicht, auch nicht mit roher Kraft und explodierenden Schwertern. Ich wünschte, es wäre so leicht, ja. Doch Freie sind nunmal nicht so. Wenn du hier draußen gut sein willst, Kano, musst du alles nutzen, auch das scheinbar Unnütze.
Und scheint die Mission noch so leicht. Du hast mich angestarrt, als wüßtest du genau, wer ich bin. Wenn du es weißt, dann verstehst du auch, dass ich dich nicht in diese Mannschaft steckte, um deine Kräfte zu sehen. Und ich steckte Tora nicht in diese Mannschaft, nur um einen Quälgeist dabei zu haben, der für Reibung sorgt. Kazumi, das ist wie eine freundliche Spende; mit ihr kommst du aus offensichtlichen Gründen klar. Wie aber schlägst du dich, wenn sich ein Werkzeug wehrt? Willst du es verbeulen, anschreien, wegwerfen?

Epona ließ sich ganz langsam und kommentarlos zurück auf die Ladefläche fallen.
Ich bin gespannt. Dieser Ren hier, Kano, ist heute deine Maya. Dein irres, durchdrehendes, bizarres Wesen, das deine Pläne in Chaos aufgehen lsst, noch ehe der Feind überhaupt mit dem Plan in Berührung kam. Dieser Gedanke ließ Epona leicht lächeln. Ich hoffe, du kannst dich selbst mit Genjutsu belegen, um die schlechte Laune zu bekämpfen. Kann ich nur empfehlen...

Auf dem Erdboden vor dem Wagen entstand derweil ein Schriftbild, in die harte Erde gekratzt und doch äußerst adrett.
Weiderfahren, weiderfahren... zügige Kundenbetreuung ist wichtich, äußerst wischtisch...
Es war offenbar bloß eine Art Kombination aus niedrigrangigem Fuin und Doton. Man konnte zwar suchen und analysieren, doch würde man letzten Endes lediglich in einem Meter Tiefe ein - zwecks Nässeschutz einlaminiertes - Fuuin-Papier finden, welches den Empfänger spielte. Solang nichts "gesendet" wurde, ließ sich auch kein Signal zum Sender verfolgen.

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDo Feb 05, 2015 7:09 pm

°oO(FUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUCK!!! Ganz großes Tennis! ECHT! GANZ! GROSSES! TENNIS! Hätte ich diese Nummer abgezogen, hätten mich alle nur vorwurfsvoll angekniffelt und mir lange Vorträge gehalten. Vonwegen: “Du gefährdest unsere Mission mit deiner Blutrünstigkeit!” oder “Hilfe, der irre Berserker ist zu männlich für meinen vollgesandeten Schleimpfuhl!” Aber nein! Wenn Mr. Langes-Elend-aus-dem-Staate-der-blonden-Donnerbalkenablecker sowas abzieht, isses natürlich sooo cool und vollkommen angebracht. HA! UND DA WOLLTE ICH MAL DIE GERISSENE SEITE EINSCHLAGEN! MIT TRICKS ARBEITEN! HA! DOPPEL HA! Und dann stiehlt dieser mit allen Abwassern gewaschene Strohwichser auch noch meine Moves! DASS SIND MEINE SCHWERTER! MEINE! Weiß der eigentlich, was ich für die alles anstellen musste? Tausende von Katzen fotografieren! Und was macht der? Schnips, Portalscheißteildingens geöffnet und ZAAAACK! … weggesenst. Da kotz' ich ja im Strahl! Gleich scheint mir ein ganzer Scheißregenbogen, in allen Farben menschlicher und unmenschlicher Fäkalien, mit einer großen Portion Glückspisse aus dem Arsch. Warte nur … UND GLOTZ MICH NICHT SO BLÖD AN! … dich krieg ich schon noch. Warts nur ab. Du bist hier nicht der einzige, der mit explodierenden Schwertern arbeitet. Ich kenne doch diesen Blick. Dieser widerliche herablassende Blick, der einen in die Schranken verweisen soll. Den haben doch nur schwanzlose Kerle drauf, die meinen mit einer Aktion jemanden unterwerfen zu können. Hat nichtmal den Anstand mir wenigstens offen in die Fresse zu schlagen. Warte nur.)

Nein, es war wirklich nicht mehr feierlich, was da gerade in Rens Köpfchen rumorte. Rens Hirn war gerade ein Schlachtfeld epischen Ausmaßes. Von blinder Tobsucht befallene imaginäre Mini-Rens schossen durch die Gänge, Schalträume und Sitzungssäle der ebenso imaginären Ren-Schaltzentrale, zerlegten alles zerlegbare und zerschrieen immer wieder vollkommen synchron die sich wie durch Zauberhand ständig neubildenden Scheiben der Ren-Kontrollmonitore. Eine endzeitliche Schlacht zwischen Antichrist und den göttlichen Heerscharen käme einem im Vergleich hiermit wie ein sonntäglicher Nachmittagsspaziergang bei etwas trübem Wetter vor. Alles explodierte in Ren, schrie nach einem Ventil für Aggressionen. Dem Folge zu leisten war ihm aber physisch schon nicht mehr möglich. Äußerlich, in also in Sphären die die Anwesenden tatsächlich mitkriegen konnten, saß Ren mittlerweile nurnoch stumm, aber merklich zitternd, auf dem Karren, den Blick starr auf die Schlange gerichtet, die er in weiser Voraussicht Mi getauft hatte.  Wie von allein, er bemerkte es zumindest nicht, hob sich seine rechte Hand, ballte sich zur Faust und schoss darauf hinab auf die hölzerne Seite des Karrens, welche sich da getreulich erhob, dem Wageninhalt Begrenzung zu liefern, wie eine Wand die ein Zimmer umschließt. Die Faust raste glatt durch zwei hölzerne Balken, die da einst zusammengeschlagen worden waren und zog sich dann zurück.
Die Banditen waren fort, als Viecher enttarnt die Ren gerade keinem bekannten Wesen zu ordnen konnte. Aus naheliegenden Gründen. In seinen Ohren rauschte es. Umas Worte hallten in ihnen nach. Das war also die Bande, mit der er diese doch eigentlich so einfache Mission bestreiten sollte? Der große Pläneschmieder, Mi, erwies sich als dreister Plagiateur und kein Stück besserer Mörder als Ren selbst, Uma bewies sogar noch weniger Teamgeist als Kyôga 'Teamkill' Ren und diese freche Göre Ne erdreistete sich auch noch, diesem abgelutschten Spargelstecher Respekt zu zollen. Dass ging gerade gegen alles, was Ren bisher gelernt und erlebt hatte. Früher, als er tatsächlich noch als kleines Licht auf der Straße seine wenigen Shinobifähigkeiten einer Diebesgilder zur Verfügung gestellt hatte, waren die anderen immer so viel intelligenter vorgegangen. Sie waren gewissermaßen schon berechenbar gewesen, selbst wenn sie viel cleverer waren als er selbst. Und nun? Diese Ereignisse hatte er nicht vorhergesehen. Das wurmte ihn mehr als alles andere, hatte er sich doch glatt eingebildet, Visagen wie Uma und Mi schon oft genug gesehen zu haben. Für ein Paar Momente spielte er mit dem Gedanken, Uma jetzt einfach mit seinem Flammenwerfer zu rösten, Ne vom Karren zu kicken und Mi mit seinen eigenen explodierenden Schwertern ins Jenseits zu befördern. Aber letztlich hielt er sich zurück. Eigentlich konnte er es auch nicht.
Schwer atmend, als hätte ihn das pure Erlebnis gerade schon mitgenommen, wandt er seinen Blick von Mi ab, überließ ihm den Sieg im Anstarrwettstreit. Sollte er ruhig glauben, er würde sich unterordnen. Zähneknirschend schloss sich seine rechte Hand nun wieder um die hölzernen Seitenbalken des Karrens, hinterlies auch rein dadurch schon sichtbare Spuren und widmete sich ganz privaten Mordfantasien. Ganz am Rande nur realisierte er, dass er seine Hand nicht nur der Aggression wegen ums Holz schloss, sondern auch um zu verbergen, dass jene ein wenig am Zittern war. Mit einem zischenden Schnauben löste er das Henge no Jutsu. Nur langsam schob sich seine Stimme wieder aus dem Schützengraben seiner Kehle und gab dumpe Worte von sich. Er sprach in einem Tonfall, der für sein derzeitiges Level an Wut eigentlich viel zu gefasst war. Fast schon zivilisiert wirkte der Tigerjunge, der sich im Kopf gerade sehr tomatensafthaltige Fantasien ausmalte, die Mi, Uma und ein Rudel hungriger, sadistischer Tiger beinhaltete. "So. Jetzt wissen sie, dass wir kommen. Und keinen Plan haben. Und ohne viel Vorwarnung schießen, ohne nachzufragen. Prächtig. Darf ich den Rest übernehmen, während ihr Dorftrottel euch für eure phänomenale Taktik selbst auf die Schulter klopft?" Zuvor war Ren ja schon in Mordlaune gewesen. Ein zwei Leichen und er hätte Ruhe gegeben. Nun war sein roter Knopf betätigt worden. Der große rote Knopf. Der neben dem sich ein Warnschild, verfasst in allen gängigen und ungängigen Sprachen der Menschen, Marisaner und Timelords, befand. Einschließlich Flaggenalphabet und Braillle. Er war geladen. Und Chibi-Raikoutora hasste es, wenn Ren so geladen war. Bedeutete in der Regel endlos viel Geschrei. Wenn nicht jetzt, dann später. Und sein empfindlichen Öhrchen hassten so viel Lärm. Mit einem leisen Seuzften stubste er Ne mit dem Kopf an und verlangte wortlos nach mehr Gekraule. "Warum müssen sie es immer auf die Art versuchen?!?" kam es resignierend von Chibi. Der kleine Tiger schloss die Augen und versuchte die ganze Menschenwelt einfach auszublenden. Als er die Äuglein wieder öffnete, sah er da ein Schriftbild in der Erde wachsen. ”Schaut mal. Schrift! Vieleicht explodierts ja auch und tötet einen von euch. Würde in der gegenwärtigen Situation in jedem Fall zumindest einer Person großes Vergnügen bereiten." Ob der Tiger nun wirklich jemanden tot sehen, oder einfach nur diese Spannung in der Luft gelöst haben wollte?  Ungewiss. Vom plötzlichen Schriftwuchs angeregt, wurden die düsteren Gedanken nun zumindest aus Chibis Köpfchen gejagt. Viel 'menschig' konnte er zwar nicht lesen, aber es reichte aus. "Weiden fahren. Weiden fahren. Zuckige Kundentrauung ist wurstig. Äußerlich Wickeltisch … soll das eines von euren Haikus sein, oder was?" Chibi-Raikoutoras Lesekünste waren im Bereich menschlicher Schrift wohl noch verbesserungswürdig...
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDo Feb 05, 2015 8:25 pm

Nun...irgendwie hatten alle drei ihre eigenen Vorstellungen wie man der Reisbauerngruppe beikommen konnte. Während sich der Tigerverschnitt zurückhielt, machte sie ihrerseits ein wenig aggressivere Züge, aber wirklich getoppt wurde die ganze Sache von Kano. Anscheinend ging er nicht mit ihrer Idee konform und schaltete die Banditen kurzerhand aus. Zumindest hatte es den Anschein wirklich verfolgen konnte sie die ganze Szene nicht mal. Immerhin war das alles recht unerwartet. Vor allem wenn man ihrem Menschenhandel Plan bedachte. Aber so war das sicher auch ok. Was ihr dabei auffiel war Kanos kaltblütiger Blick. Bis jetzt war sie sich gar nicht bewusst, dass er derart kalt agieren konnte. Aber da sie sich im Klaren war wie sehr er sie liebte, wusste sie, dass er derlei Blicke niemals gegen sie einsetzen würde. Sie sah ihre gegenseitige Liebe und auch die Kräfte die er entfesseln konnte als Lebensversicherung für sie an. Hoffentlich würde sie diese niemals brauchen, doch es war schön zu wissen das er sie anscheinend vor allem Beschützen konnte. Außerdem war sie selbst ja gar nicht so schwach wie man vermuten konnte.

Jedenfalls waren die Banditen nun teilweise zu ... Kung-Fu Pandas geworden. Kazumis Augen glitzerten.
Man das wäre echt ein süßes Haustier...eigentlich...
dachte sie sich und lächelte den Tieren zu. Wohl auch einigermaßen gute Trainingspartner. Das begeisterte sie schon irgendwie. Nun war sie doch auf den Geschmack der Mission gekommen. Vergessen war der ganze Frust um die "Persona non Grata". Nun war es von elementarer Bedeutung diese Mission zu einem vollen Erfolg zu verwandeln. Immerhin bestand nur so Aussicht darauf diese vertrauten Geister auch ihr selbst vertraut zu machen.
Uhh die sind putzig gewesen. Sie musste es sagen. Wie konnte sie auch anders? Zurückhaltung war sowieso nun mehr Fehl am Platz. Immerhin hatte Kano nun markiert das er der stärkste war und das Auge des Tigers hatte er mit seinem eiskalten Blicke wohl genauso geschlagen.
Außerdem konnte sie es sich ja erlauben Tiere putzig zu finden. Immerhin würde es im schlimmsten Fall zwei gegen zwei stehen, wobei die anderen beiden nicht mal volljährig waren, was das Gewicht deren Meinungen drastisch reduzierte.
Wie sich ihr Liebster wohl fühlte? Vielleicht wie die Aufsichtsperson für Kindergartenkinder während eines Ausfluges? Streng genommen war sie bestimmt auch noch ein wenig wie ein Kind. Zumindest wenn man den Altersmaßstab der Teilnehmer hernahm, bei dem Kano den deutlichen Ausreißer nach oben hin machte. Aber irgendwie schweifte sie komplett ab.
Na ja warum denn auch nicht, viel zu tun hatte sie ja nicht. Immerhin hatte sie sich keinen Millimeter seit ihrem letzten Wortwechsel mit den Banditen oder Kung-Fu Pandas  gerührt.
Also greifen wir jetzt Frontal an und lesen den Banditen die Leviten um an den Verhandlungstisch zu kommen? Das ist ja wie Krieg! Was man nicht alles für billige Vergüterung von Waren tut.
Sie seufzte gedehnt und beschwor aus einer Schriftrolle die sie aus ihrem Beutel fischte ihre Sense herbei.
Immerhin wollten sie ja einschüchtern und womöglich auch kämpfen und da sie sowieso nicht laufen musste, sondern das Privileg hatte sich den Fahrtwind durchs Haar wehen zu lassen, konnte sie das Riesenteil gerne früher als Gedacht einsatzbereit machen. Ob sie wirklich viel damit hantieren würde stand aber auf einem anderen Blatt geschrieben. Vielleicht würde sie eher in Richtung GenJutsu gehen und die Sense als Psychologischen Effekt nutzen. Außerdem bezweifelte sie das Kano oder ihr tierisch angehauchtes Anhängsel das sie liebevollst Widerstand getauft hatte, ihr viel übrig lassen würde. Vor allem letzterer würde sich in seinen stolz bestimmt verletzt fühlen und sich beweisen wollen. Vielleicht würde sie sich dann auch ein bisschen mit der Pferdeflüsterin unterhalten können. Da musste doch noch ein Geheimnis hinter ihrer Anwesenheit stecken. Irgendwas war da faul, aber um zur Lösung zu kommen fehlte zum einen die  Notwendigkeit die Lösung in Erfahrung zu bringen, Beweise die, die Wahrheit verrieten, genauso wie das Motiv das auch fehlte. Es war ein Mysterium das nur durch mehr Informationen zu lösen war. Aber da die Notwendigkeit nicht bestand und Kazumi ihre Prioritäten bereits anders abgesteckt hatte, musste sie eher darauf warten das der Zufall ihr in die Hände spielen.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeFr Feb 06, 2015 9:41 am

Kano stand da, während der Rest des Schauspiels, der sich vor seinen Augen abspielte, ehe die Getroffenen verpufften, Bunshin also. Er verzog keine Mine, Henge, denn aus den vermeindlichen Reisbauern wurden Kuchiyose, auch hier, keine verzogene Mine, und dann verpufften sie, und flohen. Es gab keine Opfer, außer ein wenig die Umgebung, die durch die explodierenden Schwerter beschädigt wurde.

Dann sprach Epona und er beobachtete den jungen Mann, der sich dort zeigte. Er war in Rage, sehr sogar, er demolierte leicht das Holz des Wagens und Kano grinste, als er dies sah. Ja, andere Namen passten wohl besser.
Wie gespührt. Ein Bunshin hat keinen richtigen Chakrakreislauf, es sei denn es ist ein Kage Bunshin, aber diese hier waren imperfekt, denn das Chakra gehörte zu mehreren der Übriggebliebenden. Durch ihre Schwankungen im Kreislauf konnte ich auch herausfinden, dass es Henge war, welches sie einsetzen, ehe sie das Kuchiyose wieder umkehrten und zurück sprangen. Ihr Zielt entzieht sich leider meinem Spührkreises. Darüber hinaus haben Kuchiyose Senchakra in sich, was noch einmal das Gespührte vom normalen Chakra unterscheidet., gab er nun als Erklärung und wandte sich zu Epona um.
Ich hoffe du hast ihre Bewegungen gut beobachtet, Assasin., sprach er nun und gab der ersten Person eine Spitznamen, ehe er zu Ren schaute.
Berserker, genau dies war der Plan. Sie werden nun Vorsicht walten lassen und ihre Blicke auf mich richten, auch werden sie meine Bewegungen beobachten, während es zu Gesprächen kommen sollte. Sie werden in erhöhter Alarmbereitschaft sein, denn dies ist nur natürlich. Eben dies lenkt sie von deinem Tun an. Sollte es zu Handgreiflichkeiten kommen, weis ich, dass du dich durch ihre Reihne schlagen wirst., sagte er nun und verbarg die Aussage, dass er ihn absichtlich anheizen wollte, denn Wut war ein guter Indikator, aber auch das Problem, wenn es zu blinden Handlungen führt. Er würde ihn im Auge behalten müssen. Dann blickte er zu seiner Liebsten hin.
Lancer, wenn wir dort ankommen, wo wir hinwollen, dann kannst du die andere Seite übernehmen. Es ist wichtig, dass wir diese Bande nicht auslöschen, sondern sie nur unschädlich machen., sprach er nun und deutete auf sich selber.
Ich, Archer, werde versuchen durch eben jene Szene eben den Druck zu erhöhen, unser Ziel dazuzuzwingen unüberlegt zu handeln, denn aus der Angst heraus tun die Menschen verrückte Dinge, aber man darf nie vergessen, dass die Kerhseite von Angst Verzweiflung, aber auch Herausforderung ist. Ebne dies ist wichtig nie zu vergessen. Sie werden Dinge tun, die wir nicht veroaussehen, bzw. denen wir eine niedrige Wahrscheinlichkeit zusprechen., sagte er nun und schwang sich selber wieder auf den Wagen, ehe er wartete, bis alle an Bord waren, und er den Wagen wieder antrieb. Kanos Lächeln verschwand nicht, er unterdrückte aber ein Lachen, immerhin wollte er hier nicht als ganz verrückt dastehen. Dann zwang er sich schließlich zur Ruhe und blickte nach vorne. Sein Blick war gedankenverloren und er überlegte schon wieder die beste Strategie, ehe er Kazumi die Zügel in die Hand drückte, und die Augen schloss.
Meine Sensorreichweite beträgt 473,45m. Ich kann noch nichts groß fühlen. Entweder verbergen sie ihre Auren, was fast unmöglich wäre, so fein wie mein Spührsinn ist, oder aber sie haben ihr Lager aushalb dieesr Reichweite, wobei der Randbereich meist nur verstreut wahrgenommen werde. Innerhalb von 400m kann ich alles glasklar spühren, meine Liebste, den Berserker, meine Retterin aus Konoha, mich selbst. Kuchiyose kann ich keine wahrnehmen, zumindset nicht aktuell. Der Nachricht zur Folge werden hier Fuinjutsu gewirkt, aber auch ein Kuchiyoseexperte ist vorhanden. Wenn es nicht gerade der Boss höchst selbst ist, dann hat er jemanden, der über diese Fähigkeiten verfügt. Es ist also nicht auszuschließen, dass diese Wegelagerer hier in Wirklichkeit alles Shinobi sind, doch auf welchen Rang? Mindestens Chû'nin. Verdammt, dass könnte schwer werden. Aber wenn ich meine Karten geschickt einsetze, dann sollte es klappen. Berserker übernimmt die Offensive, was als Überraschung dienen wird, wen sie sich auf mich konzentrieren. Umi-chan wird nicht ganz in die Offensive gehen, sondern eher eine offensive Deffensive sein, und mich schützen wollen, aber in einem größeren Wirkungskreis. Assassin wird uns dabei beobachten, und zur Not selber einschreiten. Wir sind also gut aufgestellt, sowohl in der Offensive, wie auch in der Deffensive, denn zur Not kann ich eine Mauer ziehen, mit meinen Ketten, oder aber ich belege die Anderen mit Genjutsu, dies müssen wir schauen, wen es so weit ist. Erst einmal müssen wir Ausschau halten, ich muss Ausschau halten. Irgendwo in der Nähe wird es sein, der Treffpunkt., dachte sich der junge Fudo nun.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMo Feb 09, 2015 12:51 pm

Po-chan benötigte eine gewisse Anstrengung von Geisteskraft, um Kano nicht ins Gesicht zu gähnen. Auf ihr in kindlicher Unschuld vorgebrachtes Kompliment reagierte der blonde Mann nämlich äußerst... wortreich. Epona blickte ihn während seiner Darlegung des Ganzen an wie eine Schülerin, die gerade das Große Einmaleins gelernt hatte, und nun im Plauderton über die hohe Kunst des Algebra aufgeklärt wurde.
Erzähl mir das alles nicht, als würd ich verstehen, was du da erzählst. Ich begreife dein Gerede, aber meine Tarnung kapiert kein Wort! Epona machte große, runde Kulleraugen, Verständnislosigkeit und Ehrfucht zugleich ausdrückend. Du weißt viel, machte sie, als wüsse sie wirklich nichts mit dem Gesagten anzufangen.
Aber Sen-Chakra? Du Kerl spürst Sen-Chakra? Daran zweifelte sie irgendwie. Wohl war ihr diese Theorie bekannt, wonach alle Kuchiyose angeblich Senchakra in ihren Kreisläufen hatten. Eine These, die aufgestellt war, um die Unterschiedlichkeit von menschlicher und tierischer Chakra-Aura zu erklären, wie sie etliche Spürsinn-Shinobi erwiesenermaßen wahrnehmen konnten. Doch ob der Usprung darin Senchakra war...?
Mittlerweile weiß ich schließlich: Um Senchakra zu spüren, braucht man noch ein wenig was anderes als Spürsinn. Entweder verfügt Kano über einen ganz besonderererererereren Spürsinn, oooder er blufft. Bluffen zwecks Angeben vielleicht. Das teste ich irgendwann noch ausreichend.
Tora rief derweil einen kleinen Wirbel von Holzspänen hervor. Epona schaute von Kano weg auf den Tigerjungen im Henge. Unser Anführer hat Wissen aufgenommen wie eine Schultafel, ist ansonsten aber wohl eher stumpf wie ein Rohrstock.
Ob sie die Bewegungen beobachtet hatte? Jahaaa..., erwiderte Epona langgezogen wie auf die Frage eines Vaters, der nachhakte, ob die Hausaufgaben gemacht worden waren.
"So. Jetzt wissen sie, dass wir kommen. Und keinen Plan haben. Und ohne viel Vorwarnung schießen, ohne nachzufragen. Prächtig. Darf ich den Rest übernehmen, während ihr Dorftrottel euch für eure phänomenale Taktik selbst auf die Schulter klopft?" Das war Tora.
Dem stimme ich zu, dachte Epona bei sich. Lauschte aufmerksam Kanos Antwort. Wieder neue Decknamen. Vorhin bei ihr auch. Sie hatte bislang nur wenige Teams in ihrem langen Leben gesehen, welche die Namensgeschichte zu etwas Derartigem erhoben. Hat man wohl davon, wenn man eine Mannschaft aus Leuten bildet, die allesamt Alpha-Tiere sein könnten. Aber was bitte soll ich denn assassinieren?
Egal. Kazumi beschwor derweil ihre Sense. "Also greifen wir jetzt Frontal an und lesen den Banditen die Leviten um an den Verhandlungstisch zu kommen? Das ist ja wie Krieg! Was man nicht alles für billige Vergüterung von Waren tut."
Auch die rothaarige Kunoichi bekam einen neuen Decknamen und wurde in die Planung Kanos eingebunden. Kano war wirklich ein ausdauernder Redner. Und ziemlich selbstbewusst. Allerdings auch ein ganz klein wenig zu optimistisch. Er hoffte auf das Hervorrufen von Angst unter den Gegnern. Ob sich das so bewahrheitete? Bislang war es nämlich der Gegner, der äußerst markig und furchtlos aufgetreten war. Dieser Eindruck Eponas sollte sich kurz darauf auch bestätigen. Vorher allerdings drückte sich der kleine Tiger wieder an sie.
"Warum müssen sie es immer auf die Art versuchen?!?"
Meh, machte Po-chan, Kein Plan. Sie zog das Tier an sich heran und kraulte dessen Pelz.
”Schaut mal. Schrift! Vieleicht explodierts ja auch und tötet einen von euch. Würde in der gegenwärtigen Situation in jedem Fall zumindest einer Person großes Vergnügen bereiten."
Hoffentlich nicht mich. Epona hängte sich beiläufig über das Geländer des Wagens und schaute wie der Tiger auf die Schift.
"Weiden fahren. Weiden fahren. Zuckige Kundentrauung ist wurstig. Äußerlich Wickeltisch … soll das eines von euren Haikus sein, oder was?"
Das klingt so gar nicht nach Leuten, die sich wie ahnungslose Landeier in den Kochtopf werfen lassen. Wenn du mir sagst, was Haikus sind, kann ich dir sagen, dass das da kein Haiku ist.
Es wurd weitergefahren.

Und beobachtet wurden sie auch. Durch ein Teleskop von der Spitze eines kleinen Berges aus, der sich in der Ferne über das Wipfelmeer der Bäume erhob. Fernab der Spürsinn-Reichweite. Legen wa los, ne? Der Sprecher hatte sich im Inneren eines kleinen Blockhäuschen aufgehalten, als eine mit Fuuin belegte Leinwand ihm mitteilte, dass was los war. Die Tanukis, die in ihre Heimat zurückgepufft waren, hatten ihm die Botschaft geschrieben. Kurz darauf hatte er die Botschaft im Erdboden initialisiert.
Er schrieb noch eine Botschaft, diesmal an seine Kameraden, peilte mit dem Teleskop und beendete die Botschaft mit "[fuuin]Senden[/fuuin]".

Was anderswo geschah, erinnerte ein wenig an Der Weiße Hai.
Man nehme den Wagen als Boot. Den Erdboden als weites Meer. Und das, was Kanos Spürsinns-Sphäre enterte, als Haie.
Es waren aber keine durch Doton schwimmenden Haie. Zunächst mal waren es einfach nur unförmige und schwammige Chakrasammlungen, die jemand mit Spürsinn wohl registrieren konnte. Es gab insgesamt sechs Ballungen von Chakra, die aus zwei generellen Richtungen und auf unterirdischem Wege herbei kamen. Keine Ballung kam aus Richtung des Berges.
Die Chakrasignaturen der Ballungen entsprachen Menschen. Allerdings gab es nur zwei unterschiedliche Identitäten.
Die Ballungen "tauchten" mit erhöhter Geschwindigkeit auf - sie trafen die Oberfläche rund um den Wagen in einer Entfernung von drei bis fünf Metern! Als die Ballungen an die Oberfläche drangen, war es, als schössen Geysire Staub und Sand in die Luft - eine fluffigweiche Doton-Wolke umnebelte den Karren und die unmittelbare Umgebung. Da es nicht allein Staub war, sondern vor allem auch relativ viel Doton-Chakra enthielt, wurden nicht allein Seh-Sinne getäuscht, sondern auch Chakra-Spürsinne.
In dem Moment, in dem die Sandgeysire ihre Ladung ausspieen, füllte sich alles mit dem fremden Chakra.
Auch der Feind selbst kam aus dem Boden. Im Schutze der schwammig wahrnehmbaren Doton-Ballungen war auch einer der Dotonka selbst durch das Erdreich geschwommen und folgte den Staubwolken nach kurzem Warten in den Tumult. Sein Chakra war einem der Energieflüsse in der Staubwolke identisch; dass er überhaupt leibhaftig anwesend war, war in diesem Moment so gut wie nicht wahrnehmbar. Selbst für feinste Antennen.
Und nu! Kuchiyose! Stimme im Staub. Vier Tanuki-Chakren erschienen irgendwo hinter dem Wagen und verteilten sich sogleich; vermutlich hatten sie dieses Manöver geübt, denn sie wußten selbst im erdbraunen Nebel genau, wohin. Ehrenwerte Herrschaften, hergehört! Die Maut hat sich seit der letzten Nachfrage erhöht.
Die Staub-Geysire hörten auf, zu speien. Langsam und allmählich würde sich die Sicht wieder klären. Was sich dann offenbaren würde, wäre jeweils ein Tanuki auf drei, sechs, neun und zwölf Uhr. Jeder von ihnen trug die üblichen Klamotten und die übliche Ausrüstung - bei genauerem Hinsehen konnte man jedoch auch erkennen, dass die Tanukis nicht nur Bos in den Händen hielten, sondern auch etwa unterarmlange, dünne und erdbraune Stangen.
Auf sechs Uhr stand der Beschwörer. Ein junger Kerl  mit langem, glattem, schwarzem Haar in traditionell wirkender Frisur. Er trug keine Waffe, sondern ein locker und bequem sitzendes Gewand. Ich rate von erneuter Eskalation ab, sprach er weiter, freundlich und aufgeräumt lächelnd. Davon wirds letztlich nicht günstiger.
Und diesmal bleibt alles sitzen!, ließ sich ein Tanuki lautstark vernehmen. Lasst das Geld einfach aus dem Wagen fallen!
10.000 Ryo für jeden bitte, Katze und Kind dürfen für 5.000 weiter.

Epona schaute sich die Angelegenheit an. Interessiert blieb ihr Blick auf den erdbraunen, kurzen Stäben hängen, welche die Tanuki nebst ihrer Bos bei sich trugen. Ah, guck. Irgendwie schien ihr, als kenne sie die.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMi Feb 11, 2015 11:25 pm

°oO(Blargh. Vorpubertäre Bande von kleingeistigen Freaks, allesamt. Ist kein gutes Vorzeichen, wenn ich hier der erwachsenste bin. Was soll diese dritte Riege der Spitznamensvergabe, huh? Bin ich jetzt Tora, Widerstand oder Berserker? Und warum zur Hölle sollte ich Berserker sein? Wer hat hier die dezente Herangehensweise versucht und wer ist direkt mit facking explodierenden Schwertern angerückt? Wenn hier wer ein Berserker ist, dann der lange Lulatsch! Und es kotzt mich einfach nur an, dass hier jeder macht, was er will! Normalerweise ist das mein alleiniges Vorrecht! Und dann hat immer wer zu meckern, ich solle mich gefälligst eingliedern. Aber hier? Nur Anfänger am Start. UND WARUM ZUR HÖLLE HÄLT SICH DER TYP DAMIT AUF, DIESER ROTZGÖRE WAS ZU ERKLÄREN? Gott, fällt nur mir das auf, oder versteift der sich da auf was? Die Kleine soll nur zugucken und nix weiter. Und der Typ behandelt sie, als wäre sie 'ne ernstzunehmende Persönlichkeit. Vieleicht ist er ja auch einfach … heiliger Tiger. Der Kerl ist 'n Pedo! Nu' wird mir alles klar. Der Typ ist doch auch garantiert viel zu alt für Rothaar! Ha! Hahaha!)

Dieser Tag konnte wahrlich nicht mehr schlimmer werden. Hier war er also gefangen zwischen einer Göre, einer Elektronikerin ohne Elektronik und einem Kerl mit offenkundig minderjährigen Interessen. Nein, es konnte nicht noch schlimmer kommen. Und zu allem Überfluss fing Ren nun auch noch an zu lachen. Leise nur und es war kein freundliches Lachen. Die Wut zitterte dem Lachen immernoch nach. Es war so, dass Ren in dieser Situation einfach nurnoch lachen könnte. Das ganze musste doch ein gigantischer Witz sein! Die Welt stand kopf! Er fühlte sich wie ein strategisches Genie unter Stümpern. Und dass wo 'Taktik' bei ihm ein Fremdwort war. Vieleicht verstand er auch einfach nicht, wer hier was wollte. Er sah nur, was er eben sah und interpretierte es auf seine eigene unfehlbare Ren-Art. Das Rothaar war da noch harmlos. Sie spielte einfach braves Weibchen und schien völlig nach Lulatschs Pfeife zu tanzen, während das lange Elend daselbst sich gebildet gab, gleichzeitig aber kein Stück besser wirkte als Ren selbst. °oO(Wird das mal aus mir? Ein Typ ders nötig hat, mit jedem Weib anzubandeln, egal wie jung? Einer der vorgibt was von Taktik zu verstehen, dann aber doch nur beschissen rumballert was das Zeug hält und am Ende sogar noch die Namensvergabe der eigenen 'Liebsten' kackdreist ignoriert?)
Ren überkam ein kalter Schauer, das Lachen erstarb. So wollte er nicht enden. Niemals! Er würde niemals mehr so tun, als hätte er einen Plan. Zumindest nicht, wenn er wusste, dass es ihm keine Punkte bei der achso holden Weiblichkeit einbrachte. Glaubte ihm ja sowieso niemand. Und während irgendwo in seiner Nähe die Göre und Chibi-Raikoutora Schrift auf dem Boden entdeckten, wandt sich Ren lieber der Beobachtung der Umgebung zu. Ratternt fuhr der Karren weiter und wieder begann Ren stumm mit dem beten. Sein Geduldsfaden war bereits stark beschädigt. Er brauchte irgendwas zu anschnauzen. War im mittlerweile scheißegal, was man von ihm dachte. Und gerade als Ren mitten in seinem einhundertundachten Stoßgebet gen Himmel steckte, kam der Feind zurück. Diesmal sogar offen und ehrlich und nicht im Kostüm eines ernsthaft überzeichneten 'Zollbeamten'. Ren war kein Sensor, aber selbst er konnte den leichten Doton-Geschmack in der Luft erkennen, als die Feinde sich um den Karren herum in Stellung brachten. Dotonka, keine Frage. Diese Scheiße hatte er schon allzu oft gesehen. Ok, nicht sooo oft. Aber genug. Raiton schlug Doton. Das wusste Ren. Und er wusste, dass sie eine 'Elektronikerin' dabei hatten. Beherrschte sie Raiton? Egal. Kratzte Ren nicht weiter. Er tat einfach, was gerade am besten für ihn war. Sich mal wieder so richtig die Kehle aus dem Leib zu schreien und dabei den großen bösen Tiger zu spielen. Sein Henge no Jutsu hatte er ja längst abgeworfen, also sah man den schmucken Säbelzahntigerschädel ja auf seiner Rübe.
Entgegen der Aufforderung sitzen zu bleiben, und fast weil Ren gänzlich anweisungsresistent war, erhob sich der Tigerjunge und blickte dem Beschwörer auf sechs Uhr direkt ins Gesicht. All der Zorn der letzten Minuten stand Ren sichtbar in die Fratze geschrieben. "Fresse halten! Zuhören! Ihr Dotonwichser könnt uns mal! Wir haben den Raiton-Vorteil auf unserer Seite, also könnt ihr Dreckfresser uns garnichts!" Er wies mit der Hand beiläufig auf Genoßin Rothaar mit der Sense, in der Hoffnung, dass sie ihm jetzt nicht geistesabwesend dazwischengrätschte und treudoof angab, sie hätte garkein Raiton. Würde diese Hoffnung sterben, würde Ren vermutlich völlig ausrasten und anfangen Köpfe rollen zu lassen. Die nächstbesten zuerst, versteht sich. Mit der anderen Hand wies der nun zeigefingerschwingend auf den Beschwörer "Das ist jetzt unsere Straße! Unser Revier! Harmlose Händler samt Eskorte AM ARSCH! Bringt uns zu eurem Anführer, damit wir die Sache wie MÄNNER regeln können!" °oO( … und kommt mir bloß nicht mit der Ausrede, euer Anführer sei garkein Mann!) fügte Ren in Gedanken hinzu. "Also. Was darfs sein?" fragte Ren, nun wieder etwas heruntergekommen von seinem Wuttrip. Das Geschreie gerade hatte ihm gut getan. "Blutbad? Massaker fürs Straßennutzungsrecht? Oder Verhandlung und nur die Hälfte von euch krepiert? Suchts euch aus. Macht ihr lieber keine falsche Bewegung."
Innerlich hoffte Ren, dass die Banditen alles auf eine Karte setzten und die Eindringlinge in ihr Revier mit Waffengewalt zu vertreiben suchten. Dann konnte Ren sich richtig austoben. Wie ein Blitz wollte er in ihre Reihen einfallen und der Oberbanditenvisage persönlich den Kopf abschneiden. Aber ach … die Mission wollte ja anderes. Er musste sich zurückhalten. Oder?
Und ganz am Rande der Veranstaltung begann Chibi-Raikoutora leise zu murren. "Raiton, Raiton, Raiton. Wieso zeigt er da auf diese unfähige Elektrohexe? Mein Raiton ist viel besser. Und rot! Viel röter als ihr Haar, nebenbei." Chibi hatte die schlechte Laune wohl angesteckt. Das verhieß nichts gutes. Für gewöhnlich bedurfte es schon im leicht angepissten Zustand diverser Knuddler um ihn wieder aufzumuntern. Hier musste wohl ein ganzer Harem voller Streichlerinnen her.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeFr Feb 13, 2015 7:01 pm

Kano vergab neue Spitznamen! Das erste mal waren diese Spitznamen sogar treffend. Als Oberflächliche Symbole eben. Es ging immer um die Symbolik...in dem Fall jedoch keine tiefgründige. Sie war mit ihrem Spitznamen eigentlich ganz zufrieden. Wenn man sie aus dem Standpunkt der Sensenfrau betrachtete war "Lancer" ok. Ebenso passte der Name den Kano für sich wählte. Archer. Hier musste man natürlich auf seine Technik gucken die er gerade eben vorgeführt hatte. Es hätte an ein Wunder gegrenzt wenn sich nun noch Widerstand gegen sie regen würde. Immerhin konnte man auf Anhieb bei dieser Technik sicher keine Schwäche ausmachen. Und wenn man es tat, dann war es meist schon zu spät um die Information weiter geben zu können. Bei dem Spitznamen des Tigerjungens spielte wohl die Gefühlsebene mit rein. Berserker? Unkontrollierte Wut bot er zwar nicht feil, doch kam es Kazumi so vor, als würde sich Druck in seinem Inneren ansammeln und da sich kein Ventil ergab staute es sich bestimmt gerade immens auf in ihm. Und wenn er nun explodierte? Auf wen würde er seine Wut richten? Am besten man ging für den kurzen Ausbruch in Deckung. Das ihre Beobachterin den Assasinen als Spitznamen bekam war sicherlich genauso treffend. Sie schlich außerhalb der Schlacht und wartete ab bis sich eine Möglichkeit für sie ergab. Nun natürlich war dieser Assasine zurzeit Auftragslos und daher würde sie sich wahrscheinlich nur die eigene Haut bewahren, aber besser als nichts war es bestimmt.

Kazumi verinnerlichte kurz den vorgesehenen Plan, während Kizo-kun ihr die Zügel übergab. Vielleicht musste er selber die Situation bedenken. Immerhin gab es nun viele Risiken zu bedenken. Es glich ja schon fast einem Schachspiel bei dem sie ihre seltsamen Figuren zur Schlachtaufstellung positionierten um den feindlichen König so schnell wie möglich attackieren zu können. Die Bauern waren nur das mittel zum Zweck.
Vielleicht hatte es aber auch einen anderen Grund das er ihr die Zügel gab und er konzentrierte seine Sensorfähigkeiten. Trotz ihrer langen Bekanntschaft mit ihm, konnte sie es nicht mit Bestimmtheit sagen. Wahrscheinlich machte er sowieso beides und sie zerbrach sich den Kopf umsonst.
Kazumi pilotierte also den Wagen auf der Straße. Dabei scherte sie manchmal nach links, manchmal nach rechts aus, um Schlaglöcher zu vermeiden und das Frachtgut sowie der Personen nicht um die Wette springen zu lassen.
Was dagegen sprang ohne das sie darauf Wirkung nehmen konnte war der Boden! Plötzlich schossen Säulen aus Sand, Dreck und Erde aus dem Boden und rieselten Als Staub und Brocken durch den Himmel. Die Pferde die vor den Karren gespannt waren, erschreckten sich deswegen so stark das Kazumi alle Mühe hatte die Viecher wieder zur Besinnung zu bringen. Misstrauisch blieben die Pferde dann endlich ruhig stehen. Wenn auch sie nicht die einzigen waren die Misstrausch umherguckten. Immerhin sah man ja nichts da Tornados von Sichtschutzdreck durch die Gegend flimmerte. Dann sprach jemand was von Maut.

Man sind die nervig. Und dann sah Kazumi wieder ihre KungFu-Pandas die den Karren umstellt haben. Ob sie ihr Kuchiyose auch ausspielen sollte? Ach, was sollte dieser faule Adler schon großartiges tun? Nun...vielleicht konnnte er mit einigen windigen Jutsus für bessere Sichtverhältnisse sorgen, doch die Idee verigng ihr als sie hörte was "Berserker" zum Besten gab. Wollten sie die Banditen jetzt einschüchtern, oder beleidigen und noch wütender machen? Irgendwie kam er dann auf sie zu sprechen. Aber erst als er etwas von ihr brauchte. Vorher hatte er sie aufgrund einiger Reibereien keines Blickes gewürdigt und nun erwartete er sich Wunder von ihr. Ich? Erm... Sie guckte hinter sich und grabschte nach Berserkers Haustier das sie ienfach der Assasinin entriss. Dann stellte sie sich auf die LAdefläche des Karren und zeigte das Tierchen voller Begeisterung her.
Da! Das ist ... Der König des Raitons? fragte sie beiläufig während sie sich zum Ohr des Tierchen vorbeugte. Doch egal was dieses behauptete oder an was sich Kazumi noch von ihrem Gespräch erinnern konnte, sie nahm diesen Gedanken. Der König des Raitons! Also wenn jemand mit Elektronen spielen will, hier ist der Ansprechpartner Nummer 1. Aber es wird nach Audienzen verlangt. Wenn ihr unseren König treffen dürft, dann dürfen wir mit eurem Anführer plauschen.
Andernfalls, Chibi-Blitz setz Donnerraiton ein!
Warum machte sie sich eigentlich die Mühe zu einem friedlichen Konsenz beizutragen? zum Schluss würde sowieso wieder geprügelt werden. Vielleicht hatte das ja dann was gutes, da sie KungFu-Pandas domestizieren konnte.
Kazumi, hielt den Raitonkönig hoch und zeigte ihn in jede Himmelsrichtung. Damit sich alle Gegner einen guten Eindruck von der Schwierigkeit die der nächste Kampf borg, machen konnten.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMo Feb 16, 2015 1:34 pm

Der Welten Lohn war des Menschen Hehl, so oder so ähnlich sah es Kano gerade, während er dort saß, mit vor der Brust verschränkten Armen, mit geschlossenen Augen und sich auf die Umgebung konzentrierend. Was war das nur? Was bewegte sich dort in der Umgebung, im Untergrund, genau auf sie zu? Es war eine Attacke, über eine enorme Distanz hinweg. Ob es sich hierbei um eine direkte Attacke handelte?
Gebt Obacht, wir werden angegriffen, über den Untergrund., war seine Warnung, ehe er die Augen öffnete. Sie machten also den ersten Zug und stellten sich auf, offensiv aktuell, da sie nicht bekamen was ihr Begehr war. Kano empfand dieses Verhalten als ausgesprochen kindisch und so sagte er auch nichts. Er lies einfach das Jutsu über sich ergehen, welches nun auf sie wirkte, sie zum Anhalten brachte. Doton also. Der Typ dort war im Schatten des Doton geschwommen, durch das Erdreich und wurde dann regelrecht ausgespuckt. Auch die Pandas waren wieder da. Seine blauen Augen wanderten einmal durch die Umgebung und doch hielt er sich dieses Mal zurück. Dies hatte seinen Grund, denn Berserker war dabei sich zu äußern, zu profiliere, sich Luft zu machen und von daher gab es keinen Grund für ihn sich weiter zu Äußern. Er empfand die Spitznamen von Kazumi ein wenig unpassend, da er auch seine Gegenüber vernünftig rufen wollte und da war z.B. Widerstand ein wenig unpassend, vor allem wen es dann darum ging den Widerstand von Widerstand zu planen. Ein wenig verzwickt, wie er empfand.

Dabei jedoch belies er es. Warum sollte er noch weiter darauf eingehen? Immerhin gab es für ja keinen Grund, oder? Nun meldet sich auch Kazumi zu Wort, nach dem sie das Wort von Berserker erteilt bekommen hatte und klaute kurzerhand Assassin das Kätzchen. Sie hielt es hoch und prieste es als den König des Raiton an. Kano amüsierte sich über diesen Gedanken, dass dieses Plüschtier hier der König des Raiton sein soll. Dann jedoch sah er nach oben.
Verehrte Herrschaften, wie Sie eben hörten sind wir mit den gestellten Bedingungen nicht einverstanden. Wir möchten entsprechend verhandeln, oder mein Begleiter und der König des Raiton werden auf euch los gelassen. Ihr habt die Wahl, aber wählt weise., sagte er nun und wartete ab, was nun kommen würde. Er vertraute auf die Fähigkeiten von Kazumi, alias Lancer, von Berserker, und von seinem Plüschtier. Sicher war es eine sehr spannende Situation, denn jeder hier wusste, dass der Konflikt nur um haaresbreite entfernt war. Sollte auch nur eine Partei nicht von seinem Standpunkt abweichen und die Andere auf den Standpunkt der anderen zugehen, so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieses Team, was eine sehr starke Offensive hat, aber kaum eine Defensive hat in den Angriff übergeht.

Sein Blick glitt zu den Tanuki. Sie waren also wieder da und wurden wohl von jedem in dieser Bande beschworen werden können. Sicher gab es für jedes Element irgendwie einen Spezialisten, also würde es wohl sehr hart werden können. Kano nahm an, dass der Anführer wohl auf Jô’nin-Niveau war. Es konnte noch anstrengender werden, wenn jemand aus der Reihe tanzte, also wenn es solche Unikate gab wie z.B. seine Cousine, oder aber Andere. Aber um solche Dinge musste er sich später Gedanken machen. Nun würde er erst einmal auf die Handlungen von Berserker vertrauen. Er war noch nicht bereit jetzt ein Genjutsu einzusetzen, oder aber wieder seine Jikkukan Nin’jutsu, immerhin wollte er nicht gleich alles immer sofort verpulvern und die Jikkukan waren für ihn extrem anstrengend.
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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Feb 21, 2015 3:19 pm

Po-chan blickte mit gemäßigtem Missmut in die Runde. Ich werde, dachte sie pragmatisch, ihnen hiernach mehr zahlen müssen als vorgesehen. Sie hatte, zugegebenermaßen, falsch kalkuliert und etwas... weniger erwartet. Mehr in Richtung "Ein gelangweilter Shinobi verteilt ein paar chakraleitende Klingen an ein Rudel Banditen" und weniger ... dies. Wer falsch vorplant, muss den Rahmen des Budgets sprengen. Epona gab ein gequältes Schniefen von sich, derweil ihr Köpfchen die zusätzlichen Kosten überschlug und ihre Seele um jeden müden Ryo bittere Tränen vergoss.
Derweil begann verbaler Schlagabtausch.
Ren war, untertrieben ausgedrückt, geladen wie ein Pulverfässchen. Konnte man ihm nicht verhehlen. Er brüllte, wie dereinst der Tiger gebrüllt haben musste, ehe er zu Rens Kopfschmuck degradiert - oder eher befördert? - worden war. Er brüllte, wie es ihm zustand. Epona würde ihn hiernach allerdings nie in einen feinen Anzug stecken, in ein Casino schubsen und ihn beauftragen, ein Poker-Turnier zu gewinnen gegen einen schwer in der Krise steckenden Bankier, der das Geld fieser Untergrundler versenkt hatte und nun auf eine Chance hoffte, sich mit einem letzten großen Fischzug aus dem Betonklotz zu befreien, in dem seine Füße steckten. Ren verspielte gerade folglich die Chance, am Ende der Geschichte (oder zumindest am Ende des spannenden Teils der Geschichte) nackt auf einem Holzstuhl zu sitzen und mittels eines geteerten Seil-Endes zwischen die Beine gekloppt zu werden.
Schade.
Derweil mauzte Tiger seine Meinung. "Raiton, Raiton, Raiton. Wieso zeigt er da auf diese unfähige Elektrohexe? Mein Raiton ist viel besser. Und rot! Viel röter als ihr Haar, nebenbei."
Wow, so rot, antwortete Epona im Affekt. Und schaute blinzelnd hinterher, als Kazumi sich des Baby-Tigers bemächtigte. Ey. Nur ein halbherziger Protest. Eigentlich hätte Epona "Meins" anfügen wollen, doch sie hielt lieber die Klappe, ehe noch irgendwer auf die Idee kam, sie als Zahlungsmittel zu verwenden.

Der menschliche Bandit und seine Tanuki-Genossen hatten Rens Ansprache mit milder Erwartungsfreudigkeit angehört. Starke Auftritte machten eben Eindruck bei Freund und Feind gleichermaßen. Wut zeigte sich nicht wirklich in ihren Gesichtern, eher Interesse an dem, was sich hinter großen Worten verbarg. Vielleicht hatten sie es ja ebenso satt wie Ren gerade, die klassische Banditenrolle eines Verkehrsamt-Beamten tragen zu müssen. Auch wenn der Beamtenberuf einem Banditen durchaus wie auf den Leib geschnitten war.
Doch noch antworteten sie nicht. Die Tanukis schwiegen stoisch, und der Anführer der Truppe wog seine Worte ab. Kazumi ergriff das Wort und präsentierte Chibi-Raikoutora, als wäre der Kutschbock ein Königsfelsen.
Und die Tanukis reagierten.
Der König?, kam es skeptisch von drei Uhr.
Der König?, kam es erstaunt von neun Uhr.
Der Keeenich?, kam es schnarrend von neun Uhr.
Majestät!, kam es von sechs Uhr, Ich liege dir zu Pfoten! Der betreffende Tanuki warf sich zu Boden.
Der Mensch der Gruppe trat dem Tanuki seufzend auf den buschigen Schwanz, was das Kuchiyose-Tier zum Aufspringen brachte. Ich lieg dir zu Füßen, nicht zu Pfoten. Und lass das. Er ist doch nicht der König.
Oder?
Es fehlte der Pavian, um sie vollends zu überzeugen. Und eine Musical-Einlage.
Der Bandit hatte die Hand erhoben und auf Kazumi mit dem Streifen-Löwen gedeutet, derweil er diese Worte gesprochen hatte. Nun veränderte er die Richtung seiner zeigenden Geste und schwenkte auf Kano. Was sagst du dazu, Mann?
Kano sagte was dazu.
In der Tat, wir haben die Wahl, entgegnete der Bandit milde, Und weiß der Himmel, wie gern würd ich sagen, dass meine Schicht die der Weisheit wäre. Doch wies so ist... Er seufzte hart, besiegte damit offenbar seine Gram ob seiner Rolle und hob etwas kräftiger an. Es steht frei einem jeden Papagei, markige Worte zu sprechen. Von daher! In dramatischer Geste deutete er auf Ren. Blutbad? Massaker? Verluste trotz Verhandlung? Tante Yuri, bist du es?!?
Damit begann es.

Noch immer tanzte der Staub, flirrte das Chakra und überzog sich die Umgebung mit einem leichten Ocker-Schleier. Nun aber kam ein neues Muster in die Doton-Wolke. Schleier formten sich zu dicken Strängen, sammelten rasend schnell die Staubbröckchen an, gewannen an Masse und rauschten herunter wie mannshohe Windhosen.
Nicht auf den Karren und die Passagiere allerdings. Die Doton-Staubwolken kamen vor den Tanuki herunter, wo sie sich zu viel festeren, imposanteren Formen erhoben.
In allen vier Himmelsrichtungen standen nun jeweils fünf Terrakotta-Soldaten.
Auf zwölf Uhr, in der Front des Wagens, trugen die Doton-Krieger langstielige Äxte - wie gemacht, um die Pferde vom Karren loszumachen und den Wagen somit seines Motors zu berauben.
Auf neun und drei Uhr trugen die Krieger Speere und ovale, längliche Schilde. Perfekt, um Gegner zurückzustoßen und eine geschlossene Formation zu bilden.
Auf sechs Uhr waren schlichte Katana und Rundschilde die Bewaffnung der Saison.
Sämtliche Doton-Krieger setzten sich ohne weitere Verzögerung in Bewegung. Und das gar nicht mal so langsam!
Die Tanukis und der menschliche Bandit warteten ab, was diese erste Welle ausrichten würde.

Epona zwitscherte derweil Viel Glück und hüpfte fingerzeichenformend vom Wagen. Sie verschwand im Erdboden, als wäre es ein Planschbecken.

-----

Eponas Jutsu
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Jutsu, welche der Bandit im Vorfeld ausführte
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Jutsu der Tanuki (ausgeführt durch die Doton-Stäbe):
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Feb 21, 2015 5:17 pm

°oO(Ja, wie jetzt? Auf einmal ist Chibi doch der bessere Raitonka? Ha! Sobalds ernst wird, versteckt sich die olle Hängetitte prompt hinter einem Kerl, gleich wie bedeutungslos der auch sein mag. Dacht' ichs mir doch. Nutzloses Weib! Lass mich das machen! Ich nehme die ganze Bande im Alleingang auseinander! Und beschwert euch hinterher bloß nicht, dass ich sie alle ausgeschaltet habe. Hat der blonde Fatzke doch auch gemacht und er Anführer steht hier sicher nicht rum. Am Ende sinds vermutlich eh nur wieder Bunshins. Diese Pussys verstecken sich doch alle, weil sie Angst haben, mal aufs Maul zu bekommen. Hätten die Eier in der Hose, würden sie sich einfach die Kohle nehmen, statt so viel Aufwand zu betreiben. Naja, dass haben sie davon. Und einfach weil ichs kann, werde ich Genoße Ich-muss-die-Spitznamensache-noch-mehr-verkomplizieren richtig alt aussehen lassen, in dem ich meine eigenen explosiven Schwerter nutze. Hehe, dass wird ein nettes Statement. Alphatier am Arsch. Ich bin hier der Alpha, nur damit das klar ist! Aber keine Sorge, deine Bitch darfste behalten. Ich stehe nicht auf Fast Food, harharharr!)

Wie schnell sich bei Ren doch der Wechsel zwischen menschenverachtendem Zorn und zügelloser Vorfreude vollzog! Im einen Moment bebte er noch vor Hass, im nächsten Moment kriegte er funkelnde Augen. Alle vier Himmelsrichtungen waren plötzlich beladen mit Feindmaterial. Prächtig, prächtig! Wie konnte man(n) da nicht gefühlsmäßig umschwingen und plötzlich den Tag in Grund und Boden loben? °oO(Hallelujah, wir haben Krieg!) Da fiel es ihm auch schon garnicht mehr auf, dass seine Kuchiyose gerade als billige Simba-Imitation herhalten musste. Auch wenn Chibi es garnicht erwarten konnte, endlich König zu sein, und tatsächlich schonmal auf einem Friedhof voller Knochen gespielt hatte, ging dass hier doch etwas zu weit. Der kleine Tiger plusterte seine Bäckchen auf, welche ob der relativen Peinlichkeit des Moments unterm Fell ein wenig errötet waren, und fing an sich in den Händen der Elektrohexe zu drehen und zu wenden. "Soso, jetzt bin ich also der Ansprechpartner Nr. 1 bei Elektronengedöns, huh? Macht euren Kram doch alleine! Menno … hab diese Verarsche wirklich nicht nötig!" Da hatte Frau Elektrohexe wirklich Glück weiblich zu sein. Einem Mann hätte Chibi nun eine kräftige Ladung verpasst, wo der Körperkontakt doch gerade so … intensiv war. Und so eine Ladung konnte auch bei rotem Raiton schockierend paralysierend sein, auch ohne Pokemon-Referenz! Und obwohl der große Blonde angekündigt hatte, man würde den 'König des Raiton' auf die Banditen loslassen, dachte Chibi garnicht daran, gegen ein paar schmutzige Statuen zu kämpfen! "Puh, so ja nun nicht. Erst veräppelt ihr mich und nun wollt ihr, dass ich mir mein Fell für euch schmutzig mache. Seht selbst, wo ihr bleibt." Er war immernoch Kuchiyose und genoß da gewisse Vorteile. Wie auch das Mädchen, welches sich bereits aus dem Staub gemacht hatte, oder eher in den Staub, trat auch Chibi den Rückzug an. Allerdings weniger erdig und mehr wolkig. Im einen Moment ist er noch da, im nächsten Moment knallts und eine dunstige weiße Rauchwolke hängt über dem Plätzchen, dass Chibi gerade eben noch eingenommen hatte. Und über den Himmel fliegt eine einsame Krähe und krächzt ein trockenes 'Ahou!'.
Willens es mit allen Feinden zugleich aufzunehmen, sprang Ren breit grinsend von Bord, oder eher vom Karren, und verschönerte seine Landung mit einem seiner Rauchbömbchen. Jene würden seine nächste Aktion sicher zuverlässig verschleiern, da sie ja, wie man sich am Namen irgendwie denken konnte, Rauch produzierten und ihn so verbargen. Nicht bedacht hatte Ren dabei natürlich, dass das Rauchbömbchen ja giftigen Rauch freisetzte. Ernsthaft gefährlich war der Rauch nicht, aber er setzte den Effekt einer putzigen Menge von etwa einer Million Scoville frei. War nicht so gefährlich wie die doppelte Ladung davon, welche in etwa die Stärke von Pfefferspray hatte, aber immernoch stark genug, um einem den Tag zu versauen, falls mans einatmete. In dem Fall brannte einem nämlich gefühlt der Rachen ab. Nur Ren, welcher dagegen immunisiert worden war, würde davon nichts spüren. Und natürlich die Terrakotta-Soldaten, aber jene atmeten ja auch nicht (vermutlich/hoffentlich/wahrscheinlich).
Im Schutze seines Rauches zog Ren flink eine der beiden Schriftrollen aus der Haltungerung auf seinem Rücken. Sie war schwarz und mit der weißen Aufschrift 'Kuro' versehen. Und da Ren nicht groß darauf aus war zu kleckern, klotzte er lieber und rief gleich alle zehn Bakutou Chihou die er zur Verfügung hatte. Leise kichernd rollte er die Schriftrolle wieder zusammen und verstaute sie auf seinem Rücken. "Fuck you, blondie. Meine sind geiler." murmelte er leise in sich hinein, ehe er Fingerzeichen schloss und sein Chakra konzentierte. Sein eigenes Bakutou Yari legte er derweil auf den Boden. Mit einem Mal richteten sich alle zehn Bakutou Chihou auf, mit der Spitze auf den Boden gerichtet. "Bakutou: Gyourai Bakuha!" Als Rens Jutsu zu wirken begann, versanken die schlanken schwarzen Klingen im Boden, liesen ihre Griffe zurück, welche einfach stecken blieben, und machten sich auf die Reise durch den Untergrund. Das die Göre selbst dort verschwunden war und eventuell auf eines, oder mehrere der Klingen stoßen konnte, wusste der Tigerjunge natürlich nicht. Er hatte genug mit seinen eigenen Berechnungen zu tun. °oO(Gut, gut, gut. Unsere Feinde sind genau im Westen, Osten, Norden und Süden. Genau Achsen also. Bin selbst nach Süden gehüpft, stehe nun also der Gruppe mit dem Banditen-Motzer gegenüber. Kann Schwerter also auf gerade Linie nach Norden und Süden schicken. Muss nur die Bewegung der Steinkrieger beachten. Osten und Westen ist weniger einfach. Die bewegen sich nicht nur. Sie sind auch noch nicht auf meiner Achse. Muss meine Schwerter schräg bewegen. Herrje, dieser Mathescheiß nervt. Naja, wird schon klappen. Letztlich muss man mit einer Explosion ja nicht hundertprozentig genau treffen! Werde trotzdem versuchen, die Statuen am Rücken zu erwischen. Da ist kein Schild. Hat mehr Wirkung und beeindruckt sicher auch mehr, hehe. Hm … außerdem würde ich gerne diese Fellfucker erwischen. Jep. Kuchiyose oder Bunshin, alles einerlei. Die müssen auch weg. Bleibt nurnoch der Banditen-Wichser selbst. Aber da hab ich auch schon einen Plan.)
Gedacht, getan. Ren schickte die zehn Schwertklingen unterirdisch auf den Weg. Jeweils zwei nach zwöf, drei und neun Uhr. Von diesen sollte nun eines unterhalb der Terrakotta-Soldatenlinie explodieren, nach Möglichkeit etwas hinter ihnen, um den Rücken zu treffen, und eines direkt unter dem Tanuki. Nach sechs Uhr schickte Ren die restlichen vier Schwertklingen. Zwei sollten die dortige Terrakotta-Soldatenlinie sprengen und eine Bresche schlagen, möglichst durch die Mitte. Ein weiteres Bakutou Chihou würde den dortigen Tanuki in die Luft sprengen und das letzte Chihou würde sich um den Banditen kümmern. Von der Bewegung her war Ren auf sechs Uhr am zielsichersten, da er selbst in dieser Richtung vom Karren gesprungen war und sie vor dem Erzeugen der Rauchbombe gut um Blick hatte. Daher konnte er hier dem Abstand am genausten einschätzen. Nach zwölf Uhr konnte er die Schwerter zwar auch noch genau schicken, aber es hing natürlich alles davon ab, dass er die Distanz richtig einschätzte. Außerdem kannte er ja nur die Position seiner Schwerter, nicht die der Feinde, da er kein Sensor war. Sechs und drei Uhr waren am schwierigsten, da er seine Schwerter hier nicht geradeaus von sich wegschickte, sondern etwas schräg. Und schräg war einfach weniger zielgenau als gerade, in seiner derzeitigen Lage. Nicht bedacht hatte Ren leider, dass bei den Explosionen die Zugpferde durchgehen könnten. Aber Ren dachte solche Dinge selten genauer durch. Letztlich ging es ihm ja nur um seine 'Kills'.
Nach relativ getaner Arbeit schnappte sich Ren mit einer Hand sein zurückgelassenes Bakutou Yari, während er mit der anderen Hand sein einhändiges Tora hielt. Mit einem triumphalen Lachen sprang Ren wieder aus der Rauchbombenwolke heraus und landete zielsicher wieder auf dem Karren, und sicher zur allgemeinen Verwirrung von Freund und Feind, denn noch hatte nichts 'Bumm' oder sonstwas gemacht, zumindest nicht auf seine Weisung hin. "Nennt mich nie wieder Tante Yuri!" schrie er und zündete alle zehn Bakutou Chihou auf einmal. Jedes der Bakutou Chihou explodierte mit der vollen Kraft mehrerer Kibakufuda. Nun würde sich zeigen, wie gut er ohne genaue Sicht gezielt hatte. Die Explosionen würden ohne Zweifel einiges an Wind erzeugen und die Rauchwolke über seinen Schwertgriffen im Boden vertreiben, wodurch jene entblößt werden würden. Nur dass deren Klingen fehlten, dass würde nicht verraten werden, steckten die Griffe doch fest genug um Boden um eben nicht von den Explosionen umgekippt zu werden. Genaugenommen ragten nurnoch die Enden der Griffe aus der Erde. Sowie die Explosionen verklungen waren, spähte Ren in alle vier Richtungen, um die Ergebnisse seiner Arbeit zu begutachten. Dabei konnte er sich ein paar etwas tiefere Einatmer nicht verkneifen, gingen solch chakralastige Angriffe doch immer etwas auf seinen Energiehaushalt. Er hatte halt einfach nicht so viel Chakra zur Verfügung. Trotzdem gab er sich siegessicher.

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Feb 21, 2015 9:32 pm

Oh, man. 10 kg Aspirin bitte.
Kazumi massierte sich die Schläfen und setzte sich wieder ruhig auf den Kutschbock. Sollten die anderen doch Quatschen, es war ihr pupsegal.
Ihr seit doch Scheiße im Kopf. Seufzte sie. Das war keine Mission, dass war eine Farce. In Zukunft machte sie Missionen wieder alleine und ließ sich niemanden mehr aufschwatzen.
Vielleicht durfte ihr Kizo-kun mit, aber nur vielleicht. Aktuell hatte sie die Lust an allem verloren. Würde sich ein Gegner in ihre Reichweite bewegen, dann würde sie sich verteidigen, mehr aber auch nicht. Viel lieber lehnte sie sich zurück und legte den Kopf in den Nacken. Zwei Jutsus hatte sie für alle Fälle schon im Kopf und ging die Fingerzeichen dazu durch.
Sicher hatte sie nicht erwartet, dass ihre friedlichen Lösungsansätze irgendetwas bringen mochten, aber sie hatte es gehofft. Und diese Hoffnung war nun bitterlich gestorben und damit natürlich auch das Interesse.
Das Chibi-Blitz Vieh, war einfach verschwunden. Das Ding war wohl genauso dumm wie ihr eigenes Adler-Kuchiyose, da konnten sie sich gleich die Hand geben. Es sollte nur ein bisschen mitschauspielern aber was erwartete sie auch von so einem Fellknödel der seine ganze Intelligenz benötigte um den Atmungsvorgang richtig einzuleiten. Berserker war nicht viel besser. Und das Assassin einfach verschwand in dem sie sich im Dreck suhlte ging ihr auch gegen den Strich.
Ja, so scheiße, alle miteinander. Vielleicht sollte sie vom Karren absteigen und nach hause gehen. Immerhin war das keine Mission das war eine Geburtstagsparty für Babys und aktuell hatte sie keine Mutterinstinkte übrig. Vor kurzer Zeit noch hatte sie mit ihrem Liebsten über Nachwuchs sinniert. Aber in diese Welt wollte sie ganz bestimmt keine Kinder mehr setzen. Obwohl sie natürlich eine Frau war die gerade Stimmungsschwankungen durchlebte. Wer konnte es ihr schon verübeln?
Das einzige was ihr daran weh tat, war das Kano sie so sehen musste. Das hatte er nun wirklich nicht verdient. Der Arme. Dachte sie sich, am Ende gab er sich noch die Schuld dafür das sie so schlecht gelaunt war.
Vielleicht sollte sie sich doch auf den Gedanken einstellen zur Hausfrau zu degradieren und solche Missionen künftig nicht mehr mit zu machen. Am Ende wurde sie noch getötet weil sie einfach keine Lust auf derartigen Mist hatte.

Irgendwas passierte hinten auf dem Karren, aber sie machte sich nicht die Mühe nachzusehen. Das Geräusch einer Rauchbombe kam auf und dann war erstmal nichts los. Um sie herum rückten auf einmal Tonkrieger an. Wo kamen die jetzt her? Seit sie den Dingen keine Beachtung mehr schenkte, war es irgendwie einfacher. Sie musste nur mehr auf das handeln was eben passierte und nicht auf das was sein könnte.

Lächerlich. Ein bisschen Hien in ihre Sense und dann ließ sie jene mit dem Kuu no Tachi fliegen und konnte die 5 Mikerlinge zu Scherben hauen ohne sich dabei großartig zu bewegen. Um die Tanuki-Flohpelze kümmerte sie sich auch nicht mehr. Das war nur zusätzlicher Stress, am Ende würde irgendwer ihre Bärchen schon um die Ecke bringen. Vielleicht sogar, in jenem Moment wo sie die Dinger nach ihrer Pfeife tanzen lassen konnte. Ja das wäre bestimmt der perfekte Moment gewesen um ihre Arbeit zunichte zu machen und danach suchten ja alle Anwesenden. Also würde sie gar nicht mehr arbeiten.

Irgendwann spürte sie die Erschütterung als Berserker wieder auf den Karren sprang und danach schrie er wie von Sinnen irgendetwas Unverständliches in die Welt. Na, klar der Name Berserker passte wirklich gut zu ihm. Viel "Rauch" um nichts. Um sie herum gingen dann Explosionen in allen vier Himmelsrichtungen nieder. Wahrscheinlich hatte Kano wieder ein paar Schwerter herbeigezaubert und alles aufgespießt was bei drei nicht "in der Erde war".
Buhu. Sie kam nicht mal dazu sich zu verteidigen. Bis jetzt hatte sie mal wieder nichts getan oder beigetragen. Warum hatte sie sich überhaupt bemüht? Warum überhaupt mit irgendwem reden? Na los, geht und tötet alles und jeden. Das wollte sie sagen, aber dann hätte man ihr wohl auch noch zu genickt. Das Ziel waren Verhandlungen damit die Banditen sich Kurairoji anschlossen. Und nicht die vollendete Auslöschung in einem Anfall von Ekstase. Aber sie würde es sich nachher beim Bericht nicht nehmen lassen auf das Fehlverhalten jedes einzelnen Hinzuweisen und dann würde sie verdammt nochmal Quittieren.

Die dummen Pferde sprangen nun wie wild herum, da die Explosionen sie erschreckt hatten und setzten sich panisch in Bewegung, aber das war eigentlich sowieso okay. Immerhin wollten sie zum Anführer. Kazumi hielt die Zügel locker und ließ die Pferde laufen deren Intention es war jedes Schlagloch besonders schnell zu nehmen. Hoffentlich fiel der verbliebene Hitzkopf hinten nicht runter. Nun war dieser ja komplett allein. Sein Begleiter war verpufft. Die Beobachterin hatte sich satt gesehen. Also war nur mehr Kazumi übrig mit der er sich nicht vertrug und Kano gegen den er einen Aussichtslosen Kampf ausfocht. Selbst wenn sie es konnte sie wollte nicht in die Haut von irgendjemand anderes schlüpfen. Eigentlich hatte sies noch am besten getroffen von den dreien. Alles in allem würde das bestimmt eine stille Fahrt werden. Wenn auch eine rasante.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMo Feb 23, 2015 1:43 pm

Scheinbar war der Kampf anders als erwartet, bzw. eigentlich wollte Kano es mit Worten regeln. Jedoch hatte dieser kleine Tiger keine Lust und Berserker erfüllte seine Aufgabe gut, er entschied sich blind los zu rennen. Kano in des hatte die Arme vor der Brust verschränkt und lies ihn machen. Er war nicht beleidigt, sondern er wartete ab, was nun kommen würde. Er schloss seine Augen und beobachtete, wie sich etwas von Berserker weg bewegte, wie sich dann alles auf einmal abspielte und es zu einem lauten Knall kam. Kano lauschte auf und blickte zu Kazumi herüber, welche nun die Pferde versuchte zu beruhigen, welche dann jedoch mit einem durchgingen. Sie schnellten los und es war, als wären die Peitschen ihrer Herren hinter ihnen. Kano war sich sicher, dass sie schon viel hinter sich hatten, alle samt, die hier waren, und dann das Pferd, was vorne am Durch drehen war. Kazumi machte das gut, als Kano ihr sanft eine Hand auf die Schulter legte. Er hatte alles so weit durch seinen Spührsinn beobachtet und blickte dann nach hinten zum Tigergefährten. Dann sah er wieder nach vorne.
Bist du dir sicher alle Ziele getroffen zu haben? Dein Angriff war großflächig, aber wie sieht es mit einer Verfolgungsjagd aus, Berserker? Kannst du sie in der Luft halten?, fragte er nun und blickte zu seiner Liebsten herüber. Sanft kam er ihrem Ohr näher.
Versuche das Pferd ruhig zu halten, ich werde hinten absichern, Liebste und suche einen Ort, an dem wir uns einen Moment lang ausruhen können und überlegen wie wir vorgehen, wir müssen uns auch beruhigen., sagte er und legte ihr sanft eine Hand auf die Schulter, ehe er nun nach hinten ging und nach hinten hin herausschaute.

Würden sie wirklich kommen? Er hatte nicht das Gefühl, das dieser Angriff sehr gefruchtet hatte, immerhin haben sie ja schon durch Kano eine gewisse Vorsichtig genossen. Er hatte ebenfalls mit explosiven Schwertern gearbeitet und hatte dadurch den Anderen die Möglichkeit gegeben gegen sie zu rüsten. Sie waren sicher auch gegen einen Angriff von unten her gewappnet. Hm, ob es nun zu weiteren Ausschreitungen kommen würde, oder aber ob es jetzt einfach einmal ruhig werden würde? Nun, dies würde sich zeigen. Auf jeden Fall würde Kano seine 23 Schuss dafür verwenden die Gruppe zu schützen, denn immerhin war er dafür der Archer der Gruppe. Er würde seine Gegner und auch die Gegner seiner Liebsten auf Distanz halten. Sie würden nur noch einen hohen, goldenen Ereignishorizont sehen, ehe dann seine Schwerter auf sie niederpasseln würden und es zu erneuten Explosionen kam. Während er wartete beobachtete er Ren aus dem Augenwinkel.
Eine interessante Waffenkunst, Berserker, die du da hast. Sie erinnert mich an die meine., sagte er schlicht. Er nahm an, dass der andere sehr wahrscheinlich jetzt so sehr auftrumpfen wollte, gerade weil er bei Kano diese explodierenden Schwerter sah, weil er sah, dass dieser ebenfalls mit solchen Dingern hantierte. Jedoch ging er davon aus, dass der Andere keinen Kontrakt mit Yume no Ken, der Dimension der Schwerter geschlossen hatte, oder vielleicht doch? Nein, dafür unterschied es sich ein wenig. Kanos Schwerter explodierten, weil sie mit irdischem Material inkompatibel waren, die von Ren, weil er es wollte. Kano konnte sie beschwören, wann und wo er wollte, ob es bei Ren auch so war? Nun, wie lange war sein Cool Down? Immerhin war ja eine solche Kunst Anstrengung für den Körper, zumindest bei ihm, weil er dafür einen Teil für das Dimensionstor aufwenden musste. Was Kazumi anbelangte, so hatte er sich wirklich ein paar Sorgen gemacht. Sie war wie ausgewechselt, sie wirkte aggressiv. Ob es an dem Tigerjungen lag? Gab es zwischen den Beiden schon einmal einen Vorfall, wenn ja, welcher Art? Oder war es die Allgemeinsituation? Deshalb wollte er auch, dass sie sich beruhigten und das dringend.

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDi Feb 24, 2015 1:53 pm

Was blieb, war massig Staub und eine Straße, die es nun wahrlich würdig war, vom Straßenbauamt geflickt zu werden. Sooolche Schlaglöcher.
Der Tigerjunge hatte eine Show abgezogen und anschließend ein Feuerwerk zum Besten gegeben - in dem entstandenen Chaos erklang neben dem Knallen der Explosionen das Klirren von gehärtetem Lehm, dem sich diverse Panda-Quietscher - denn Tanukis waren im Kern Rote Pandas - beimischten. Rot waren sie nun allerdings nicht mehr, sondern rußigschwarz und von braunem Staub und satter Erde bedeckt. Einer von ihnen war nicht mehr da - in seine Heimat zurückgekehrt. Die anderen aber waren zwar recht geschockt und orientierungslos - einer hing gar kopfüber in einer Astgabel am nahen Waldrand - doch sie lebten zumindest.
Gogotaiga - der menschliche Bandit - stand sogar noch. Auf einer immens verhärteten Scholle Erde, welche sich ausmachte wie eine Insel im Ozean. Ringsum war der Boden weggeflogen.
Rundum gab es keinen Tonkrieger mehr, der noch völlig intakt war - wo Ren ordentlich hatte zielen können, waren die Tonkörper schwerstbeschädigt worden und der Schlamm war einfach aus ihnen heraus geflossen. Andere Tonkrieger gebrauchten gerade ihre begrenzten, regenerativen Fähigkeiten und schlossen die tiefsten Risse und Löcher. Nicht wenige ließen ein Bein oder beide Beine nachwachsen, derweil sie auf dem Boden lagen, nach vorn umgefallen wie Typen in zu schwerer Rüstung, die von einem übermütigen Jungen geschubst worden waren.
Puh. Formschön. Er sah dem Karren nach, der davon hasselte. Mürrisch blickte er auf die Tonkrieger-Scherben, die den Wagen eigentlich hätten aufhalten sollen. Hatte er da etwa eine fehlerhafte Serie angefertigt? Immerhin waren diese Dinger schon rechte Mittelklasse, keine bloßen Sandfiguren. Doch nun gut. Er seufzte tief, winkte seinen Kuchiyose-Tieren und lief los.
Und wie.
Gogotaiga rannte, wetzte, spurtete über die Straße und dem Karren nach, Fingerzeichen schließend. Machts man eben selbst. Zeit für seine neueste Anfertigung: Aus dem Boden links und rechts brach die Kavallerie, buchstäblich. Sechs Mann auf schweren Streitrössern aus Ton bildeten eine lockere Front und galloppierten dem Wagen hinterher.
Gogotaiga tat einen Sprung und landete hinter einem der Reiter, weiter Fingerzeichen schließend.
Doryuudan, murmelte er für sich, und aus den Pferdeköpfen wurden Drachenschädel. Sie öffneten ihre Kiefer und entließen ein Sperrfreuer aus Schlamm auf den flüchtenden Feind.

Anderswo.
Die drei angeschlagenen Tanuki sammelten sich gerade wieder, da rührte sich was in einem besonders großen Einschlagskrater.
Po-chan kroch aus dem Boden, eine Erdscholle hochhebend wie einen pinken Plastik-Delfin.
Hoppla?
Die Tanuki schauten groß. Einer von ihnen nahm seinen Bo, sprang geistesgegenwärtig hinzu - da tauchte Epona schon wieder ab, und der Stab drosch ins Leere.
Nur einen Herzschlag drauf rauschte das blonde Mädchen hinter einem anderen Tanuki aus dem Boden, sprang über ihn hinweg und grapschte ihm dabei einen der Doton-Stäbe aus der Hand. Meins!
Lass los! Lass los! Lass - Es riss sie beide um. Epona tauchte wieder im Erdboden ab. Der Tanuki konnte das offenbar nicht und stieß sich heftig das Gesicht. Stöhnend wälzte er sich herum. In der Zwischenzeit hatte Epona unter dem Tanuki mit der Astgabel wieder Tageslicht erblickt, sprang an ihm vorbei und nahm die Kürbisflasche dabei von seinem Gürtel. Auch meins, lachte sie, mit vollen Händen ins Dickicht des Waldes davonspringend.
Sie würde später herausfinden, wo ihre Kameraden waren.

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Gogotaigas Jutsu

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Eponas Jutsu

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDo Feb 26, 2015 9:12 pm

°oO(Pferde. Beschissene Viecher. Können mich mal ganz gewaltig. Weiß garnicht, was die Menschen so groß an denen haben. Ochsen würdens doch auch tun. Die sind stärker und würden bestimmt nicht wegen jedem Scheiß durchdrehen. Na bitte, haben wir jetzt eben den Salat, dass die verdammten Drecksbiester durchdrehen und wer-weiß-wohin laufen. Nicht mein Problem. Werde dann mal cool vom Heck aus Deckung geben. … oooder auch nicht. Muss diese blondierte Aushilfs-Saftschubse mir eigentlich alles versauen? Jetzt legt der schonwieder los mit seiner Fake-Explo-Schwert-Scheiße! LASS ES ENDLICH! Und hör auf so zu tun, als wäre mein Skill auch nur annähernd mit deinem verwandt! Wie hat der eigentlich was von irgendwelchen Waffen mitgekriegt? Hab ich nicht genau DESWEGEN die Rauchbombe gesetzt? Narf, auf nichts kann man sich mehr verlassen. Muss wohl so ein Sensor-Wichser sein. Moment … selbst wenn … wie hat er das mit der Waffenkunst gemeint? Er KANN einfach nicht gecheckt haben, dass ich da Waffen einsetze. Chakramäßig dürfte doch nur mein bisschen Chakra in den Klingen spürbar gewesen sein. Die Klingen selbst sind aber nicht-chakraleitend, also müssten sie unsichtbar für ihn sein. Oder … nicht? Ach, fack! Der Kerl ist und bleibt suspekt. Höchst suspekt sogar.)

Die Explosionen schleuderten allerhand Dreck in die Luft. Auf den Lärm folgte die Stille. Relative Stille. Die Pferde drehten ja noch immer am Rad und der Karren bewegte sich schlaglochnehmender den je durch die Welt. Wohin? War Ren im Moment Schnurz. Er sah nicht nach vorne, er sah nach hinten. Dort wo sich die Wolken der Explosionen legten konnte man nun allerhand zerbrochenes Zeug erspähen. "Ob ich alle Ziele getroffen habe? Bitch please, dass SIEHST DU DOCH, ODER?" Keine Duldung von Infragestellung seiner Aiming-Skills! Nicht mal dann, wenn es berechtigt war! Noch ehe Ren in aller Ausführlichkeit damit prahlen konnte, wie cool er gerade die Feinde zerfetzt hatte, durchbrach der Feind den Schleier aschegeschwängerter Explosionsnebel und setzte zum nächsten Angriff an. Sechs Reiter, inklusive einem Mitreitenden, jagten dem Karren nach. Ren entwich ein mehrfarbiger Fluch, auf den an dieser Stelle lieber nicht genauer eingegangen wird, ehe er realisierte, dass die Pferde keine Pferdeköpfe hatten, jene lagen wohl mafiagespendet in irgendwelchen Betten herum, sondern Drachenköpfe. Drachenköpfe mit weit aufgerissenen Schlünden, aus denen sich Kaskaden voller Schlammprojektile ergoss. Auf den Karren und dessen Passagiere. Geradenoch so konnte Ren die Arme hochreißen, ehe er von mehreren Projektilen frontal erwischt wurde und es ihn direkt zu Boden riss. Auf dem Karren liegend riskierte er einen flüchtigen Blick zurück und sah mit an, wie die blonde Schlange wohl gerade wieder mit dem Schwertballern begann. °oO(Oh, wunderbar. Machs gleich nochmal, du toller Hecht. Mein nächstes Schwert zischt in deinen Arsch und wird nicht eher mit dem Zischen aufhören, ehe es sich nicht einen Weg zur Fresse hinaus gegraben hat!) Dass sich der Blonde bei Rens Kunst an seine eigene erinnert fühlte, lies Ren ein wenig nachdenklich werden. Groß Gelegenheit zum Bestaunen seiner Schwerter hatte es ja nicht gegeben. Also woher wusste er, dass Ren Schwerter eingesetzt hatte? Ebensogut hätte er irgendenen Bakuton-Trick einsetzen können. Oder Kibakufuda. Die Schwerter an sich waren ja nicht wirklich erspürbar, unter der Erde. Nur ihr Chakra. Und auf dem Karren stehend hätte der Blonde wohl kaum einen Doton-Trick verwenden können, also ohne Bodenkontakt, um die Bewegung der Schwerter, und damit vieleicht deren Äußeres, erkennen zu können. Woher also das Wissen, dass es eine Waffenkunst war die seinen explodierenden Schwertern ähnelt? Fragen über Fragen. Nicht alle würden in naher Zukunft wohl beantwortet werden. Und kaum waren die Fragen durch Rens Schädel gerattert, waren sie auch schon wieder im Papierkorb imaginärer Schreibtisch-Rens verschwunden. Als unwichtig abgestempelt. "Verdammt, wo ist Chibi wenn man ihn mal braucht? Und wo ist diese dämmliche Göre? Hat die etwa meinen Chibi geklaut? Boah, dass kann doch echt nicht angehen!" Ren hielt sich vorerst bedeckt, überließ das Geballer dem Blonden und beschäftigte sich lieber damit, falsche Schlüsse, bezüglich des Verbleibs von Chibi und der Göre, zu ziehen. Außerdem wollte er noch ein wenig regenerieren, nach dem größeren Chakraeinsatz eben. Blondi würde sich schon melden, wenn er Probleme hatte. °oO(Soll er doch um Hilfe flehen. Oder über Bord geballert werden. Hehe, stünde ihm zur Abwechslung mal gut. Dann ruft er sicher ganz erbärmlich um Hilfe. “Oh, welch' Unglück. Ich, Lulatsch von Wichshausen, bin über Bord gegangen. Zu Hilf', mein Gewand wird ganz dreckig und der Feind rammt mit einen Speer in den Aaaarrrrgggh!”)
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMo März 02, 2015 9:53 pm

Kazumi hatte alle Hände voll zutun die Pferde nun doch noch unter Kontrolle zu bringen. Anfangs war ihr egal wo diese sie nun hintrugen, doch die Geschwindigkeit wurde viel zu Halsbrecherisch und bei den Schlaflöchern die die Straße bot, würde der Karren bei weiteren Erschütterungen noch auseinander brechen. Sie war zwar Elektronikerin und keine Maschinenbauerin, doch um den schlechten Zustand des Karrens festzustellen bedurfte es nicht mal eines geschulten Auges.
Deswegen versuchte sie die Tiere dazu anzuhalten langsamer zu werden. Aber sie merkte schnell das die Gefahr nicht vorüber wahr. Jetzt musste sie einfach über ihren Schatten springen und die Situation so nehmen wie sie wahr. Sicher würde ihr Liebster alles weitere Regeln können. Und so wie es aussah war auch der andere Begleiter einer von hohem Nutzen. Also würde sie ihre Meinung über ihn definitiv ändern müssen. Wenn sie fies zu anderen war, wie konnte sie dann erwarten Freundlichkeit zurück zu bekommen.

Kazumi mühte sich also mit den Reittieren ab, die sich langsam wieder kontrollieren ließen. Anscheinend jedoch weniger aus ihrem Gezerre, sondern eher aus Erschöpfung. Eines der Tiere röchelte bereits heftig.
Also entweder zerbricht der Karren in Tausendteile, oder die Pferde machen schlapp. Also egal was uns verfolgt, ihr müsst hinne machen. Erklärte sie. Es klang wie eine Aufforderung, doch war es eher als Ratschlag gemeint. Immerhin wollte Prinzessin Shingeki nicht zu Fuß die Waren des Karrens schleppen müssen. Andererseits konnte sie das Zeug doch auch in Schriftrollen unterbringen. Trotzdem, laufen war bestimmt nicht so prickelnd wie fahren.
Und damit sie länger fahren konnte musste sie nun Tier und Material schonen. Ihre Scheiß-Egal, Haltung musste sie einfach mal über Bord werfen. Immerhin konnte sie sich nicht leisten den Pferden noch mehr Gewicht auf den Hals zu jagen.
Also zog sie an den Zügeln und fuhr vorausschauenden. Irgendwie hatte sie das ganz gut drauf. Vielleicht war sie ja ein Rennfahrerinnentalent und niemand wusste es!
Nun zumindest solange bis sie einparken musste. Die Königsdisziplin und sie war ja bisweilen nur die Prinzessin. Aber bevor sie ans ankommen denken konnte, mussten sie erstmal die Verfolger loswerden. Ob die Pandas ihnen hinterherkamen? Irgendwie waren die schon süß...
Sie warf einen Blick über die Schulter, machte große Augen und guckte schnell wieder nach vorne. Wie war das? Wenn man Höhenangst hatte sollte man nicht runtergucken. In dem Fall war es ein bisschen anders, aber das Prinzip war dasselbe. Sie würde ab jetzt nicht mehr zurück schauen. Schon gar nicht wenn da seltsame Fabelwesen hinter ihnen her waren die keine Karren ziehen mussten und ziemlich schnell zu ihnen aufholen würden.

Dieses kleine Rennen machte trotzdem irgendwie Spaß. Plötzlich war das ganze nicht mehr so schlecht wie sie gerade noch Gedacht hatte. Es fühlte sich ein bisschen wie ein Streitwaagenrennen in der Arena an. Nur Ohne Arena, Publikum und Streitwagen natürlich. Hier fand sie nur eine trostlose Umgebung deren Bevölkerung Insekten waren während ihr Streitwaagen einfach ein zerbröselnder Karren war. Also die abgespeckte Ben Hur Version.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeFr März 27, 2015 3:38 pm

Out: Ich nebenplaye Kano ein wenig, habe Instruktionen erhalten.

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Wagenrennen auf der Landstraße. Aufkeimender Sport? Wer konnte schon voraussagen, was sich darauf für ein Trend entwickeln würde.
Übrigens mischte noch eine dritte Partei bei der Verfolgungsjagd mit: Nein, nicht Po-chan. Sondern die Tanukis. Quietschend und johlend saßen sie hintereinander auf den drei Oberkörpern von Doton-Soldaten, die sie aus den Trümmern hervorgeholt und mithilfe ihrer Gürtel zusammengeschnürrt hatten. Die derlei zusammengeschusterten Doton-Torsi wirkten wie eine ponygroße Ameise, während sie sich nur mithilfe ihrer Arme vorwärtsschoben.
Ameisen allerdings wären schneller gewesen. Wärens doch wenigstens Doton-Ameisen... So aber würden die Tanuki trotz ihres enthusiastischen Schlittenfahrer-Geschreies wohl nie zur heißen Phase der Verfolgungsjagd aufschließen.

Derweil gabs dort, wo wirklich die Post abging, Ketten und Klingen! Kano hatte, nachdem es Ren auf die Bretter schickte und Kazumi ihre Rennfahrerqualitäten voll austobte, einmal mehr in seine tiefen Taschen gegriffen. Erneut kam der Ereignishorizont, öffnete seinen für fremde Augen unergründlichen Schlund und schleuderte lange Kettenglieder auf die Verfolger. Einen Moment später wirbelten die bereits bekannten Schwerter in den Pulk hinein.
Danach allerdings musste sich das derzeit älteste Teammitglied zum Tigerjungen setzen, offenbar gleichfalls ausgepumpt. Wäre Epona an Bord und in ihrer favorisierten Erscheinung gewesen, hätte sie ihm einen trockenen Spruch über sein Durchhaltevermögen reingedrückt. Kommt ja massig, aber mal ehrlich, nur einmal?
Zum Glück war sie nicht da.

Der Bandit sah sich, der schweren Artillerie gegenüber, zu einem schweren Seufzer genötigt. Das Leben auf der Straße eben. Er schmiedete Chakra und erwog, was eine Erdmauer wohl bringen mochte. Gar nichts, schlussfolgerte er jedoch, Es bremst nur alles. Chakraverschwendung wärs obendrein.
Gogotaiga tat daher einen Sprung, setzte sich von seiner Mitfahrgelegenheit ab. Gleich darauf hagelte die extradimensionale Munition Kanos in die Reiter. Ketten schlangen sich um erdige Leiber, Schwerter sprengten sie auseinander. Was eben noch eine standartmäßige Reiterschwadron einer Terrakotta-Armee gewesen war, verwandelte sich hurtig in einen hundertfachen Blumentopf-Unfall. Köpfe rollten, buchstäblich.
Große Güte, beklagte Gogotaiga die Vernichtung seiner Schöpfungen auf recht pragmatische Weise. Hob die Schultern und schüttelte die Trauer ab. Er stampfte auf. Ein Doton-Bo sprang ihm in die Hand, und er winkelte die Waffe horizontal an. Einen haben wir noch, erklärte er niemandem im Besonderen. Doton: Noumu no jutsu! Er wirbelte den Stab im Kreis. Einmal. Zweimal. Dreimal. Stampfte auf den Boden, führte ganz bestimmte Schritte in ganz bestimmter Weise auf. Eine andere Art von Fingerzeichen, wenn man so wollte. Und dann griffen Hände aus dem Boden heraus nach dem Stab, Hände aus Erde mit Armen aus Erde, an denen kleine Männer aus Erde hingen!
Denn Gogotaiga wirkte "Erdversteck: Kunst des Gartenzwerges."
Und er sähte die Drachenzähne, zitierte er dramatisch, und siehe, es erwuchsen Krieger auf dem Felde!
Mit einem Aufschrei zog er die Doton-Zwerge, allesamt kindergroße Abbilder seiner Selbst, aus dem Boden und schickte sie sogleich auf die Reise. Die vier Wesen flogen in hohem Bogen dem Karren nach.
Einer von ihnen benutzte einen anderen als Trittstein, um sich noch zusätzlich abzustoßen. Dadurch fiel einer der Zwerge noch hinter dem Karren zu Boden und zerbröselte.
Die zwei unbeeinflusst Fliegenden würden jedoch direkt auf dem Karren landen, um sich zunächst einen tüchtigen Faustkampf mit den Insassen zu liefern und anschließend die Zügel zu übernehmen, wenn möglich.
Der Zwerg, der sich abgestoßen hatte, landete dagegen vor dem Karren. Schloss Fingerzeichen, noch ehe er Bodenkontakt hatte, und würde ein ein Doton-Jutsu wirken, welches dafür sorgen sollte, dass aus der flachen Straße ein Hügel mit satter Steigung wurde.
So würde es werden, wenn ihn niemand aufhielt.

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Kanos Jutsu:

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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeDi März 31, 2015 10:01 pm

°oO(Gartenzwerge. Er. Wirf. Gartenzwerge. Nach uns. Ok, es reicht! Der Kerl hat ausgedient. All seine Asse aus dem Ärmel gezogen, angezündet und durch die Nase gezogen. Es ist vorbei! V. O. R. B. E. I. Der soll nicht mehr rummachen, sondern uns zu seinem Anführer bringen. Möglichst zu Fuß, noch einen Moment länger auf diesem Hort der Ruckelorgien und ich kriege das kalte Kotzen. Will niemand sehen, ernsthaft. Im Gegenzu will ich NIE WIEDER SEHEN wie dieser Lulatsch eine Schwerter schießt. ICH HABS KAPIERT, DU KANNST MEHR VON DENEN ABSCHIESSEN ALS ICH! Kein Grund gleich so anzugeben. Früher oder später kriegst du das wieder. Garantiert. Wenigstens scheint es ihn ebenso auszulaugen wie mich. Zeit, sich wieder zu profilieren. Ich hab noch Saft, nur etwas wenig Chakra. Im spirituellen Sinne. Körperlich geht es mir fa-bel-haft! Brauchte nur ne kurze Verschnaufpause. Also, zeigen wir dem Herren der Blondis mal, wie ein echter Mann zu kämpfen weiß, hu-harr!)

Der große Blonde ging down, der Tigerjunge rappelte sich wieder auf. Schichtbetrieb, ganz ohne Absprache quasi. Das Frauchen stellte der weil ihre Fahrkünste unter Beweis. Das Ergebnis ging Ren durch Mark und Bein. Lags wirklich am Zustand der Straße oder an Rothaars Fahrkunst, dass der Karren so ruckelte und auf und ab schaukelte? Wie dem auch sei, Ren konnte es nicht ertragen, was gerade aber enorm förderlich war. Seine Aggressionen konnten von Vorteil sein, sein Toraken verbessern und ihm den Extra-Kick geben, den er im Kampf so liebte. Offen stellt er sich auf den Wagen, die Hände ausgebreitet und breit grinsend. Es war kein nettes Grinsen. Es glich eher einer Herausforderung, wild, bösartig und brutal. Es sollte dem Feind klarmachen, dass mit Ren nicht zu Spaßen war. Jener hielt sich, gleich wie wild der Karren fuhr und die Straße ihn zum Holpern brachte, tapfer auf den Beinen. Seine Haltung war stabil und strahlte Kampfbereitschaft aus. Lange musste Ren dann auch nicht warten. Der Feind fing wieder an zu zaubern. Aber diesmal erschlaffte Rens Mine nicht, weil die Kunst so beeindruckend war, sondern eher weil sie so … unterwältigend anzusehen war. Vier Gartenzwerge, geformt gleich den göttlichen Zügen des Erschaffers, flogen durch die Luft. Es waren Kameradenschwein-Gartenzwerge, nutzte einer doch einen anderen als Sprungbrett, sehr zum Nachteil des Ausgenutzten. Der eine flog direkt zu Boden, nutzlos und vermutlich kaputt, der andere etwas weiter. Die zwei übrigen landeten schließlich auf dem Karren. "Zwei für mich? Mehr nicht? AM ARSCH!" Rens Mine wirkte wieder wutverzerrt. Das Angebot an Feind war zu klein und das Schicksal wagte es, ihm nicht alle zur Verfügung zu stellen. Schweinerei! "Tsumete!" Ren fing wieder an Chakra zusammenzukratzen. Diesmal leitete er es in seine Finger, sowie deren Nägel. Doton-Kreaturen zerkratzen zu wollen wirkte zunächst natürlich erstmal reichlich dämmlich. Darauf war Ren aber garnicht aus. Nein, er nutzte seine neugewonnenen Krallen eher, um die Gartenzwerge richtig zu packen zu kriegen. "Zwergen-Weitwuhuuuuuuuuurf!" Auf dem engen Raum würde es den Gartenzwergen schwer fallen, Rens Händen groß auszuweichen. Jene grabschten relativ zielsicher nach den Bröselviechern. Er versuchte sie zu packen. Schaffte er dies, würde er versuchen sie ohne Umschweife dem feindlichen Beschwörer in die Fresse zu werfen. Distanz hin oder her. Gartenzwerg + Beschwörerfresse! So lautete die Formel der Stunde! Sollte Ren sein strategisches Meisterwerk nicht gelingen, so würde er die enternden Gartenzwerge einfach zu zerschlagen versuchen.
Nach hoffentlich getaner Arbeit wandte sich Ren dann dem Verfolger zu. "Du bringst es einfach nicht! Schaff lieber deinen Meister ran, damit er in deinem Banditen-Führungszeugnis eintragen kann, dass du mit deiner Doton-Scheiße nichtmal Robbenbabys schlachten könntest!" Zur zusätzlichen Verhöhnung des Feindes, wandte Ren ihm auchnoch kurz sein Hinterteil zu, natürlich nach wie vor brav verdeckt durch Kleidung, aber durch provokantes Draufklopfen mit der Hand zusätzlich hervorgehoben. Anschließend wandte er sich ihm wieder direkt zu, breit grinsend und offensichtlich mittlerweile wieder mit gehobener Stimmung. Kyôga Ren, der Herr ständiger Stimmungsschwankungen. Oder eher Sklave. Eines von beidem auf jeden Fall.

Technik/en:
 
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeMi Apr 01, 2015 11:25 pm

Hn. Eine seltsame Wendung. Dachte sie sich und meinte damit nicht die Straße. Sie sah zwar nicht zurück, doch allein von den charakteristischen Geräuschen konnte sie schließen, das es gut für sie lief. Sofern man diese seltsame Taktik die sie verfolgten als Erfolg werten konnten. Wirklich viel Taktik war nicht mehr dahinter. Immerhin liefen sie von der Front weg und durchstießen das Gebiet des Feindes unaufhaltbar wie ein Speer. Nur Kazumi und ihr Karren mit den Pferden. Einsam ritten sie in wildem Tempo durch die Wildnis auf der Suche nach dem Anführer einer Diebesbande. Was nach der Begebenheit in einem schlechten Groschenroman klang, war ihre Realität. Sogar das Liebesgeplänkel war darin enthalten immerhin war ihr Liebster da. Außerdem hatte sie für diese Hefte Typisch bereits einen kleinen Streit hinter sich. Im stummen Einvernehmen hatte sie sich ja mit ihrem Tierisch angehauchten Kollegen wieder versöhnt.
Trotzdem eine einsame Fahrt in der Wildnis wäre ihr bedeutend lieber gewesen als...nun was war das jetzt?

Regnende Gartenzwerge. Wenn es wirklich Gartenzwerge gewesen wären, so hätte sie sich überlegt nicht welche mitzunehmen. Aber sie musste sich ja sowieso abgewöhnen Dinge von Missionen zu entwenden die nicht dazu gehörten. Es war einfach schwierig ihre diebischen Attitüden einfach so abzustellen. Einmal Langfinger, immer Langfinger. Wenn sie Zeit hatte sich selbst zu reflektieren, dann schien es ihr wirklich besser zu gehen. Zuerst schenkte sie dem Gartenzwerg der vor ihr gelandet war keine Beachtung. Es war jedoch schon ein bisschen seltsam das ein Gartenzwerg mehr Bewegungen einstudiert hatte, als vom Winde verweht zu werden, aber hier wurde ja alles geboten. Von KungFu Pandas bis hin zu lebenden Gartenzwergen. Wahrlich ein Wunderland.

Obwohl sie gerade festgestellt hatte, wie viel Zauberei mit ein bisschen Chakra erreicht werden konnte. Staunte sie nicht schlecht, als ruckartig ein Hügel aus der Erde wuchs die gerade noch eine flache Straße bildete.

Militärtaktik #498: Einen Hügel einnehmen. Von der flachsten Seite her angreifen und Feinde am Besten flankieren.
Sie hielt sich strikt an diese Taktik und versuchte ihren Karren am Hügel vorbeizuführen und dann an der flachsten Stelle hinauffahren zu können. Das klappte ganz gut. An der Spitze angekommen hielt sie den Karren an und gönnte allen eine kleine Pause. Vor allem die Pferde begrüßten das nach all den Strapazen.
Das hier lässt sich doch ganz gut verteidigen, würd ich sagen. Wenn wir der Straße weiter folgen führt uns das sowieso nicht zum Anführer. Er muss uns kennen lernen wollen damit wir weiterkommen. Immerhin sollen wir nicht die ganze Belegschaft ausrotten, sondern Verhandlungen führen. Vielleicht bekommen wir genug Prestige um an den Verhandlungstisch zu kommen wenn wir den Doton Freak ein für alle mal dem Erdboden gleich machen.
Hah. Was für ein Wortspiel. Doton und Erdboden.
Kazumi glaubt etwas unheimlich tolles gesagt zu haben und grinste einfach nur von ihrem Kutschbock den Hügel hinab.
Vielleicht sollten wir das Chakra Verbratene NinJutsu mal Außen vor lassen und mit GenJutsu agieren?
Die junge Shingeki hatte nun ein wenig Zeit und wollte wieder ein bisschen Strategie reinbringen. Diesmal wirklich sehr einfache, damit auch wirklich nichts schief gehen konnte.
Hier ist der Deal: Wir konzentrieren uns auf den Banditen selber und nicht auf sein Spielzeug. Wenn ihr könnt lenkt ihn ab und ich mach dann einfach ein GenJutsu und dann haben wir auch schon unseren roten Teppich der uns zum Anführer bringt. Einwände? Gut, dann los.
Erklärte sie während sie von ihrem Rennkarren stieg und ihre Sense durch die Luft wirbelte. Natürlich nur zur Show. Immerhin wollte sie ja ein GenJutsu wirken und nicht kämpfen.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 4:30 pm

Zwei Zwerge auf dem Wagen, die sich augenscheinlich ebenso begeistert in die Schlägerei zu stürzen gedachten wie der Tigerjunge. Wenn sie auch ohne Zweifel weniger wendig waren, weniger geschmeidig und weniger flink. Letztlich waren sie eben doch Doton-Kreaturen, selbst wenn sie die goldene Regel von flugunfähigen Erdkolossen durch den tüchtigen Einsatz ihres Erschaffers überwunden hatten. Unterm Strich ertrugen sie Schläge eher, als sich darunter wegzuducken. Bei einem kräftigen Ringergriff wäre Ausweichen freilich keine schlechte Idee gewesen. Rens Finger packten zu, dass die harte Schale der Zwerge an den gegriffenen Stellen knackte und barst. Rohe, fette Erde kam darunter zum Vorschein.
Dann flogen sie zurück - mittlerweile hatte der dritte Zwerg es geschafft, den Erdhügel in die Höhe zu zwingen, und so erfolgte Rens Wurf von einem dezent höheren Standpunkt aus. Auch vergrößerte sich die Entfernung zwischen Bandit und Karren nun nicht mehr so sehr, rein von der Luftlinie her.

Gogotaiga sah, den Bo noch in der Hand, ein wenig erstaunt seinen beiden Doton-Mini-Golems entgegen, die wüst fluchend auf ihn zurückgeflogen kamen.
Äff. Schnauben. Alles so mühselig. Mit einem Fingerzeichen verwandelte er die zwei auf ihn herunterfallenden Zwerge noch im Fluge in schlichte Staubwolken. Die konnte er allerdings nicht mehr davon abhalten, sich wie eine Sanddusche über ihm zu ergießen, sodass er kurzzeitig nichts mehr sehen konnte.

In dieser Zeit, da Gogotaiga im Staub badete, startete Kazumi ihre Regentschaft als Kommandeurin und beugte sich, angesichts des k.o. gegangenen Kano, wohl der Not, mit Ren zusammen arbeiten zu müssen.
Wäre Epona dagewesen, hätte es sie stolz gemacht.
Doch da war noch ein dritter Zwerg. Der den Erdhügel, auf dessen Spitze sie standen, überhaupt erst geschaffen hatte. Und als Kazumi mit wirbelnder Sense vom Karren stieg, sprintete die Doton-Kreatur gerade den Hügel empor und startete ihrerseits den Versuch, mal ein paar Ringkampf-Erfahrungen zu machen: Sie würde versuchen, Kazumi von hinten zu packen und handlugsunfähig zu machen.

Unten, auf geradem Boden, lichtete sich dagegen der Staub. Er verzog sich jedoch nicht einfach, sondern wurde förmlich absorbiert: Er verdichtete sich am Körper des Banditen und bildete eine Art von Rüstung aus. Stirnprotektor mit Wangenschutz, mit Stacheln besetzte Arm- und Knieschoner, Vier-Spiegel-Rüstung - zwei runde Platten schützten Rücken und Brust- sowie Bauchbereich, zwei rechteckige Platten befanden sich an den Seiten. Das Doton formte hierbei offenbar nicht nur starres Material für unbewegliche Platten, sondern gleichsam auch zähen und schweren Stoff.
Gogotaiga hob den Bo ein wenig in die Höhe. Der hier, sprach er gefasst, dahin, wo du noch nie Sonnenbrand gekriegt hast.
So seine Antwort auf Rens gestenreiche Kampfansage, für die er ja eigentlich einen Rock gebraucht hätte, um sie vollends zu performen.
Wenn sie ihn wollten... sollten sie eben kommen. Ursprünglich hatte sich Gogotaiga dazu entschlossen, die Verfolgung nun einzustellen. Doch die Verfolgten hatten angehalten und wohl beschlossen, den Banditen nun ihrerseits nicht entkommen zu lassen.
Sollten sie ihre Chance haben.
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BeitragThema: Re: Seidenstraße im Grenzgebiet   Seidenstraße im Grenzgebiet Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 9:03 pm

°oO(Abrupte Stops sind scheiße. Ebenso ein plötzlicher Anstieg des Gefälles. Woran liegts? Oh, noch ein Zwergnaseweis und er hat die Straße gehoben. Glückwunsch. Da weiß wohl einer nicht, dass Tiger, und noch einige andere, aber uncoole Tiere, noch erbitterter kämpfen, wenn sie mit dem Rücken zur Wand, oder in diesem Fall, zum Gefälle, stehen. Na denn. Bring! It! On! Dieser eine Putzlumpen nervt uns nun schon viel zu lange! Ich wurde für den großen Hai angeheuert. Da werd ich mich doch nicht ewig mit den kleinen Putzfischen abgeben! Und was glaubt der eigentlich, mit diesem Zahnstocher reißen zu können? Noch dazu in dieser schweren Rüstung? Dümmer geht’s doch nicht! Ein Kämpfer muss flexibel sein. Schnell, wendig. Besonders, wenn man so eine Waffe führt. Der Typ ist mir sooowas von ausgeliefert. Dem werd ich mal einheizen … wortwörtlich, hohohoho.)

Plötzlich wurde es richtig schwer auf dem Karren zu stehen, stieg das Gefälle doch urplötzlich steil an. Zauberei, Zauberei! Den Pferden dürfts gefallen. Pferde dürften ohnehin die verwirrtesten Tiere auf diesem Planeten sein. Ständig tat sich irgendwo die Erde auf, Pfade verschoben sich oder die Herrchen entschieden sich, tugendhafte Treue aus Fleisch und Blut gegen billige Doton-Import-Plagiate einzutauschen. Fürs Karrenziehen waren sie aber noch gut genug. Fürs stille Ausharren auf einem viel zu steilen Pfad wurden sie aber nicht gut genug bezahlt. Eigentlich wurden sie garnicht bezahlt. Daher durfte es ihnen auch keiner krumm nehmen, wenn sie jetzt erstmal dem schwerkraftgetriebenen Zug des Karrens nachgaben und ein wenig zurücksetzten, auf flachere Gefilde. Dort konnte ja angehalten werden, die Herren und Frauen wolltens ja wohl nun so. Ren jedenfalls wartete frecherweise nicht ab, bis der Karren seine endgültige Halteposition eingenommen hatte. Auch schenkte er dem Redefluss des rothaarigen Anhängels typischst wenig Gehör. Was er aufnahm wurde von seinem Männerhirn auf grundlegende einfache Botschaften analysiert. Verstanden wurde eine. Auf jene wurde sogleich geantwortet. "Bisher haben wir einen scheiß ausgerottet. Und auf eine Leiche mehr oder weniger auf dem Verhandlungstisch kommts nun wirklich nicht an." Vieleicht doch? Konnte viel bewirken, so ein erschlagener Handlanger. So es den richtigen traf. Und richtig gut obendrein!
Genoßin Rothaar schwang nun ihre Sense in nicht unepischer Manier, erntete damit aber gerademal die Aufmerksamkeit eines verbliebenen Gartenzwergs. °oO(Pech für dich, Hängebrust.) kams Ren kalt durchs Hirn geschossen. Der Banditenheini war jedenfalls für ihn reserviert, was jener auch zu erkennen gab, stieß er seine Drohung doch direkt in Rens Richtung. Jener grinste. °oO(Sonnenbrand? Uuuuh, wie sehr er diese Worte bereuen wird. Mir gehen direkt tausend lahme Jokes durch den Kopf, mit denen ich ihm noch ein wenig mehr ...einheizen könnte. Würde ich seinen Namen kennen, würde ich glatt versuchen, was heißes, oder eher angebranntes, draus zu zaubern. Da ich ihn aber nicht kenne, muss ich kochartigst mit den Zutaten arbeiten, die mir verbleiben. Hilft alles nix. Aber es wird gefressen, was auf den Tisch kommt!) Der Tierschädelbewehrte sprang nun selbst vom Karren, ohne sein Schwert oder eine andere Waffe zu ziehen, aber mit umso dreckigerem Grinsen. Verheißungsvoll lies er die Knöchel knacken, kümmerte sich einen Dreck darum, dass seine Kameradin eventuell mit dem Gartenzwerg Probleme bekommen könnte. Ok, bekam sie wahrscheinlich nicht, aber nur für den Fall, es sei hier erwähnt.
Ein paar Schritte trat Ren näher an den Banditen heran, wobei er die Distanz weit genug abschätzte, dass ihn der Bo nicht treffen konnte, aber sein nächster Spielzeugschachzug wiederum ihn erwischen würde. "Alter Hut. Irgendwas wohin stecken … mehr hast du nicht drauf? Du hast die Chance auf berühmte letzte Worte und verschwendest sie an ausgelatschten Klischees? Pffft." Ren schüttelte, Enttäuschung vorspielend, den Kopf und seufzte, als wolle er nun gleich die mangelnde Kreativität seines Feindes beweinen. Mit einem Schulterzucken warf er beides aber sogleich wieder ab. Kurz drauf zuckte sein rechter Arm hoch, die Hand schnellte vor, machte eine fast schon werfende Bewegung. Doch nichts wurde geworfen und es wurde auch keine Fingerzeichenformung durch schnelle Bewegungen verschleiert. Ein Sensor würde hier nichtmal Chakrageschmiede erkennen können. Trotzdem konnte Ren einen weiteren Trick zur Schau stellen. Der Ärmel seines linken Armes öffnete sich und aus dem Halbdunkel dahinter schoss urplötzlich ein Flammenstrahl, welcher direkt auf den Banditen gerichtet warf. "Go-Go-Gadget-Erdnussröster!" schrie Ren nun lachend und zielte mit seinem Flammenwerfer direkt auf das Gesicht seines Feindes, während er sich bereit hielt für eventuelle Gegenmaßnahmen. Erwartete er Gegenwehr? Natürlich. Der Bandit hatte bereits bewiesen, dass er mehr als nur ein Juckreiz am Arsch war. Trotzdem malte er sich aus, wie überraschend das Manöver für einen Gegner sein musste. So ohne Fingerzeichen oder andere Vorwarnungen. Schon einige Male hatte Ren so unter großem Hallo Feinden die Visage weggebrutzelt. Er fands geil. Die betroffenen Feinde natürlich weniger.
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