Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte

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BeitragThema: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 11:58 am

~ Ringos "Spielplatz": Mitten in Miaka Hatakes Garten thront ein großer Brennofen mit gleich mehreren Zugängen. Drumherum kündet braungebranntes Gras von der großen Hitze, und mehrere zu Quadern geformte Steinblöcke dienen als Abstell-Tische. Werkzeuge wie Zange oder Glasbläser-Pfeife stehen in einem gleichermaßen steinernen Korb. ~
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 12:05 pm

Ringo Sarutobis Momente puren Glückes waren rar. Doch auch sie gab es.
Funken sprühten und Kohlen glühten. Feuer. Flammen. Glimmen. Flackern. Brennen. Rauchen. Schwitzen. Dampfen. Sand. Asche. Kreide. Flüssig. Zäh. Glas.
Ringo schuf Glas.
Sie fühlte sich rege, wach wie selten. Hier lebte sie auf, allein und umgeben von Hitzeschwaden und Werkzeugen und Rohmaterialien. Ringo heizte den Ofen an. Und wie sie es tat, war an sich ein Schauspiel: Sie trug nichts als ein ärmelloses Top und kurze Hose, dazu ein Kopftuch, um ihre Haare aus der hitzigen Gefahrenzone zu halten. Sie hüpfte und turnte vor dem Befeuerungs-Loch herum, vollführte Drehungen und Wendungen, schlug und trat in leere Luft und schoss Katon-Chakra hinein. Ihre Schritte wirkten planlos, launenhaft, doch es lag ein Sinn hinter den Schrittfolgen, Pausen, Purzelbäumen. Ihr Tanz heizte den Ofen nach einem festen Rezept an; am Ende ihres Springens und Hüpfens würde das Feuer exakt die Temperatur haben, die sie wollte. Sie murmelte halblaut, summte eine leise Melodie, um den Rhythmus zu halten.
Ihre steinernen Beistelltische waren belegt: Ein Marmorblech, auf dem sonnengelbe Glasblättchen in der Form von Flammenzungen lagen. Sand und Pottasche und farbige Pülverchen in den Fächern einer offenstehenden Truhe, die aussah wie eine Schatzkiste. Auf einem anderen Tisch lag die Blaupause für den heutigen Arbeitstag ausgebreitet, an allen vier Ecken mit Steinchen beschwert. Er zeigte ein Motiv: Ein titanenhaftes, affenähnliches Wesen mit vier kranzartig angeordneten Schweifen, von Feuer umgeben. Schon einmal hatte sie sich daran versucht und war gescheitert. Eher an einem überraschenden Besuch als an ihren Fähigkeiten, wie sie sich selbst sagte.
Ringo hüpfte, schlug dabei die nackten Fußsohlen zusammen, landete im Handstand und feuerte nochmals das fast unsichtbare, gerade so als orangener Nebel zu erhaschende Chakra in den Schlund. Zischend nahmen die Kohlen den Hitzeschwall auf.
Ihr Körper dampfte ebenfalls. Ihr Tun war Schwerstarbeit, und um sich nicht nebenbei zu verbrennen, hatte sich Ringo ebenfalls mit Katon-Chakra überzogen, welches die hohen Temperaturen absorbierte und als Dampfschlierchen abziehen ließ.
Ringo fühlte sich selten freier als in diesen Momenten, da sie tun konnte, was ihr vor einigen Jahren in Yokuchi, im Glashüttenviertel Kurairojis, beigebracht worden war. Sie schwitzte und dampfte und keuchte, ab und an hing ihr sogar die Zunge aus dem Munde, wenn der Befeuerungstanz eine Pause vorgab und sie tief einatmete, den Duft von Hitze und Gras und aufgeheizter Luft zur Mittagszeit in sich aufnahm. Sie lächelte.

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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 4:16 pm

“Zurück.“ Sie ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen wie einen Kaugummi. “Zu….rück.“ Vor ihr befand sich – in angemessenem Abstand - die Rückwand irgendeines Ofens, sah fast aus wie eine Glashütte, doch war es ihr ehrlich auch egal was im Garten eines Hatake stand. Sie wusste nicht mal genau wer diese Miaka eigentlich war, die Schwester von irgendwem, von wem eigentlich, von Mayura oder Tenzou? Tatsächlich war auch diese Unterscheidung egal. Sie besaß ihre eigene Familie mit Namen Fudo. Sie musste sich nicht mehr in eine andere Familie hineindrängeln, wie es ihr fast passiert wäre. Für einen kurzen Moment war sie damals bereit gewesen sich dem Leben von Mayura und Tenzou anzuschließen, zumindest oberflächlich – als Schülerin. Heute war sie froh das daraus nichts geworden war, sie wollte gar nicht mehr so viele Kontakte haben, dies führte nur dazu das am Ende das ganze Dorf sinnlos hinter ihr her rannte und eines Tages ging es vielleicht nicht nur um kleine Fehltritte. War dies also auch für sie ein Zurück? Konnte sie einfach mal so tun als wären diese Sachen nicht passiert, als hätte es keine Entführung gegeben? Nein. Die Blicke der Dorfbewohner waren allerdings vorwärts gerichtet, sie blickten mit einem Wissen das Akari nicht ignorieren konnte – ob diese Blicke sie für damals verurteilten? Ihr Leben war echt zu einem Hamsterrad geworden, sie war der Hamster. Für die Einen war sie klein und niedlich, für die Anderen mehrere Stockwerke groß und bedrohlich und Alle besserten die Streben aus wenn sie brachen, reichten Futter und Wasser wenn sie ermüdete und behandelten sie mit der nötigen Vorsicht. Zu sagen sie hätte dies alles nicht gewollt, dafür war es nun zu spät. Es gab kein Zurück zum Zustand vor der Entführung oder vor der Versiegelung.
Akari hatte es irgendwohin getrieben wo es ruhig war und in diesem Garten war nicht sehr viel los und die Wände produzierten angenehme Abwärme, zeugten von hitziger Aktivität. Auf ihrem Weg hierher waren also Blicke und Worte gewesen, tatsächlich auch freundlicher Natur und Akari wusste das auch ihre eigene Erfahrung inzwischen viele der Begegnungen eher negativ färbte. Es mochte sein das sie zu dem geworden war, was die Leute in ihr sehen wollten und dabei sahen sie noch nicht einmal alles. Akari trug ein Henge. Nichts weltbewegendes, es stellte lediglich ihr äußeres normales Erscheinungsbild wieder her. Darunter war ihr Körper immer noch mit dem erweiterten Siegelzeichen verziert, kaum ein Unterschied zu damals als sie im Wald von Amegakure aufgewacht war und diese Muster zum ersten Mal voller Angst und Abscheu betrachtete. Inzwischen war schon etwas Zeit vergangen und – nun ja – es war klar das es nicht nur an der falschem Teemischung gelegen haben konnte. Dieser Punkt konnte ihr natürlich noch nicht egal sein, dann bräuchte sie sich nicht zu verkleiden. Nein, Akari war sich nicht sicher ob sie sich schon soviel Selbstbewusstsein zutrauen durfte und ohnehin, sie war Forscherin und das Krankenhaus von Konoha renommiert – es ließe sich schon eine Lösung finden, wer da suchte fand schließlich zumeist etwas.
Sie befand sich in der Nähe zu einem  Ofen und stellte fest das ihr kalt war. Auf der heißen Seite sprang derweil eine Figur herum – Akari glaubte sie als Sarutobi Ringo zu identifizieren, doch sehr viel mehr als das diese irgendwie in Ungnade gefallen war und die üblichen Gerüchte wusste sie auch nicht. Selbige schien recht beschäftigt zu sein und so gelang es Akari sich hinter dem Ofen tatsächlich versteckt zu halten oder zumindest stellte sie sich dies gerne vor. Es war nicht gerade so das sie sonderlich viel Wert darauf legte, doch sprach sie umgedreht die Arbeitende auch nicht an, wollte diese nun wahrlich nicht stören. Das einzige Problem. So langsam interessierte sich Akari dafür was die Sarutobi dort eigentlich brutzelte oder herstelle? Fragen kostete ja nichts und da war auch nur eine andere Person, es war nicht gerade so als ob Akari sich mitten auf den Markplatz stellte um zu verkünden, dass sie zurück war. Ganz davon abgesehen das sie schon eine Weile zurück war und sich nur weiterhin fremd vorkam. Also näherte sie sich dem ganzen Gebilde an und fragte sich gleichzeitig ob es für Ringo das Wort Pause gab. “Lass dich bitte nicht stören, aber was machst du da eigentlich? Lass dir sagen, es sieht sehr sportlich aus.“ Natürlich konnte Akari nicht verhindern, dass sie nun tatsächlich störte, doch vielleicht gab es einen Moment wo die Sarutobi eine Art Pause einlegen mochte und so ganz alleine tendierte man ja ohnehin dazu sich kaputt zu arbeiten. Akari entdeckte ein paar Wasserflaschen, nahm sich eine und hielt sie ausgestreckt vor sich hin, gleichzeitig als Begrüßung und unverfängliche Hilfestellung gedacht, immerhin war Wasser bei dieser Hitze sicher notwendig.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSo Feb 01, 2015 3:55 pm

Die Zuschauern trat in einer der sekundenkurzen Pausen ins Blickfeld. Ringo, nunmehr nicht ganz so erschreckt wie damals bei Selvarias Besuch, bremste ihre nächste Bewegung, die andernfalls eine erneute Runde des Herumgerüpfes eingeläutet hätte. Sie tat einen tiefen Atemzug und stemmte die Hände auf die Oberschenkel, leicht vornüber gebeugt Akari anstarrend. Ihre Mimik hatte einen fast schon missgelaunten Eindruck. In erster Linie stand ihr jedoch eine gewisse Neugierde ins Gesicht geschrieben. Sie musterte zunächst die dargebrachte Flasche. Richtete sich auf und nahm sie nickend an. Ich mache, erklärte sie mit bedeutungsvoller Pause, Kunst.
Bescheidenheit gehörte zu den Dingen, die Ringo naserümpfend anschaute und achtlos beiseite warf. Solang es um Dinge gab, in denen sie gut war, ließ sie es sich nicht nehmen, auf Zehenspitzen zu stehen. Und Akari sammelte bereits Pluspunkte. Beispielsweise durch die hingehaltene Flasche. Und ihre Würdigung des Tuns.
Ringo schraubte die Flasche auf und nahm einige Schlucke, derweil sie Akari eingehender ins Auge fasste. Sekundenbruchteilkurz auch ihre Figur. Heilige Lavalampe. Noch so eine. Fressen könnt ich sie alle. Von ihrer temporären Chefin in Yokuchi über deren Leibwächterin und Selvaria bis hin zu Mai Fudo, und die etlichen Weiber dazwischen.
Egal. Nichts anmerken lassen. Sie setzte die Flasche wieder ab, überlegte, wo sie das Gesicht der anderen Kunoichi zuletzt gesehen hatte. Erkennen flackerte in den meergrauen Augen auf. Ah, du. Nach dir ist doch zuletzt gesucht worden. Die Angelegenheit mit Taki. Wo mir Fräulein Feuergöttin so auf den Senkel ging. Wußte doch, dein Gesicht kam mir bekannt vor. Nun bist du wieder hier, wie schön. In den letzten beiden Worten steckte nur Nüchternheit, nichts Herzliches. Ringo mochte die professionelle Ebene und tauchte selten aus dieser Trockenheit auf. Sie tat eine lockere Handbewegung in Richtung des Ofens; diesmal war die hingeschleuderte Chakramenge zu gering, um überhaupt sichtbar zu sein. Die Kohlen glimmten kurz etwas heller auf.
Wie war dein Name noch gleich?
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSo Feb 01, 2015 5:01 pm

Auf jedenfalls sah dieser Ofen aus als ob in ihm etwas hergestellt werden konnte doch Kunst? War dies nicht etwas übertrieben? Zumindest jedoch schien es sich um ein Handwerk zu handeln, möglicherweise eine künstlerische Auseinandersetzung in einem Gebiet von welchen sie ohnehin keine Ahnung besaß? Akari blinzelte kurz. “Kunst? Was kommt denn dabei heraus, wenn du vor dem Ofen tanzt?“ Sie konnte gar nicht anders als zu fragen, die Antwort war doch so seltsam wie unbefriedigend gewesen. Zumindest hatte sie mit dem Angebot der Erfrischung etwas Richtiges getan und irgendwie freute sie sich innerlich über diesen erwiesenen Nutzen. Nicht das sie in letzter Zeit eher nutzlos gewesen war, sie war nur umgedreht nicht sehr hilfreich gewesen. Egal, sie musste ja nicht unbedingt selbst drauf herumreiten und die Sarutobi brachte es doch ganz gut auf den Punkt – es war schön das Akari wieder da war und definitiv besser als weitere Ressourcen für die Suche nach einem Dorf-Shinobi zu verbraten, gingen schließlich genügend verloren, darum war es immer gut wenn die Schäfchen wieder auftauchten um ihrerseits irgendwann auf die Suche nach vermissten Kameraden zu gehen. Nicht das sie jetzt jemandem anderen wünschte MIA zu gehen, doch dann wäre sie zumindest als Sensor-Nin wieder von Nutzen. War ihr etwa langweilig? So viele Abenteuer da draußen und im Dorf lag der Staub in den Ecken? Irgendwas…..genau sie könnte mal wieder zuhause vorbei schauen und Noriko kraulen…..andererseits war es unhöflich aus einem Gespräch zu gehen das man selbst begonnen hatte – sollte es ein Nächstes mal geben musste sie sich vornehmen selbstsicherer zurückzukehren. Sie setzte ihr freundlichstes Gesicht auf und beschloss das letzte Puzzelstück zur Erkennung ihrer Person preiszugeben. “Fudo Akari. Bin auch froh wieder zurück zu sein. Ich bin ja Ärztin und das Krankenhaus hier ist einfach unbezahlbar, im Gegensatz zu dem was es vor dem Dorftor alles nicht gibt und du bist Ringo oder? Ich kenne dich eigentlich nur wegen der Gerüchteküche die es wegen deiner Degradierung gab, aber inzwischen ist diese ohnehin kalt und das ist auch gut so.“ Tatsächlich hatte sie sich dieses Gerücht von damals ohnehin nur gemerkt, weil ein Arbeitskollege behauptete eine Degradierung schlägt auf die Psyche und im Zuge der darauffolgenden Diskussion waren ihre Name und Gesicht hängengeblieben, wodurch sie sagen konnte wer die Person war die dort am Backofen anheizte.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMo Feb 02, 2015 4:26 pm

Ringos Augen verengten sich leicht. Vor dem Ofen tanzen? Wenn du es so ausdrückst, klingt es, als würde ich kleine Kinder darin backen wollen. Als wäre sie so etwas wie eine Kräuterhexe. Sie schien zu überlegen, ob sie eingeschnappt sein sollte. Kam offenbar zum Schluss, dass es nicht angebracht wär. Ich tanze nicht nur. Das ist auch nicht die Kunst daran. Ich heize den Ofen mit meinem Chakra an, und wenn ich dabei bestimmte Bewegungen in einer bestimmten Reihenfolge verwende, kommt genau die richtige Temperatur zustande, die ich haben will. So erläuterte sie ihr Tun, die Wasserflasche locker in der Hand.
Die andere Kunoichi war also eine Fudo? Ah je. Und eine Ärztin. Sie lobte sogleich das Krankenhaus und hob hervor, wie sehr es im Gegensatz zu den Zuständen stand, die man vor dem Dorftor vorfand. Ja, da sieht es manchmal ziemlich anders aus, pflichtete Ringo kurz angebunden bei. Und dann knallte ihr metaphorisch gesehen ein Backstein auf den Kopf! Akari kannte sie? Es gab eine Gerüchteküche? Die schon wieder kalt war?! Die Leute haben über mich geredet? Es gab Gerüchte über mich?! Und jetzt redet man NICHT mehr über mich?!? Sie wußte nicht, ob sie das gut finden sollte. Sie wußte nicht, ob sie das schlecht finden sollte. Das Mienenspiel der Sarutobi gab nur wenig preis; seit ihrer Zeit draußen war Ringo eine hervorragende Lügnerin geworden und an sich eine große Freundin des Verbergens von Gefühlen. Offenbar aber strengte diese Neuigkeit ihren Denkapparat an. Meine Degradierung. Darüber zerpflückt sich irgendwer das Maul... nein, jetzt tun sies nicht mehr. Ist das gut - ist das schlecht - will ich das - ich will - irgendwas!
Bei Ringo konnte man vermutlich nicht unbedingt diagnostizieren, ob eine Degradierung auf die Psyche schlug. Eine Unmenge anderer Dinge schlug ihr nämlich ebenfalls mächtig auf die Psyche.
So, so, machte sie schließlich, mit leicht erhöhter Stimmlage. Gerüchteküche. Ja. Ja, die bin ich. Sie warf einen raschen Seitenblick auf das Feuer; achtete auf die Farbe der Flammen und der Kohlen. Rettung! Jetzt kann ich wohl! Ah, es ist soweit. Moment. Sie trat an eins ihrer Beistelltischchen, stellte die von Akari gereichte Flasche auf einer Kante zur Seite und nahm ein Marmorblech von der Größe eines Zeichenblockes. Darauf leerte sie einige Glasbehälter verschiedener Mineralien aus; Asche, Kalk, Sand. Aus der kleinen Schatzkiste, die sie einst von Mai bekommen hatte - damals war die ehemalige Hokage selbst auf der Flucht gewesen und ihr in Kaze no kuni über den Weg gelaufen, an Bord eines Sandschiffes - holte sie ein gelbes Pulver. Chromoxid. Auch dies kippte sie dazu. Hielt es zuvor aber noch in Akaris Richtung. Schau, dies hier wird meine Kunst.
Sie nahm das Blech, hockte sich vor den Eingang zum Ofen und schob die Fuhre hinein, damit sich der Mineralstaub in Schlacke verwandeln konnte. Sie arbeitete mit bloßen Händen, was noch mehr Dampf von ihrer Haut aufsteigen ließ. Offensichtlicherweise verwendete sie etwas, um der Hitze besser widerstehen zu können als ein normaler Mensch; gerade jetzt aber war es wohl auch ihr selbst etwas zu unangenehm, und sie arbeitete schnell.
Du heißt also Fudo?, wandte sich Ringo nun wieder an Akari, tappte zurück zu ihrem Handwerkstisch und betrachtete forschend ihren Bauplan. Wie Mai Fudo? Seid ihr verwandt? Wurdest du deswegen entführt, so als eine Art Druckmittel? Ringo hatte keine Ahnung davon, wer vor ihr stand. Sie war noch nicht lang genug im Dorfe, um Teil des täglischen Klatsches zu werden - ohnehin hatte sie die erste Zeit entweder arbeitend oder in der Arrestzelle verbracht, und später hatte ihr Clan sie vor die Tür gesetzt, sodass auch von dort aus zunächst mal kein Geplauder über Jinchuuriki hatte kommen können. Und während der Mission nach Takigakure war es nie um das Entführungsopfer selbst gegangen; Ringo war bereits von anderen Sorgen geplagt und hatte nicht weiter nachgefragt.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMo Feb 02, 2015 7:43 pm

Kinder im Ofen backen? Wo holte Ringo denn diese Idee plötzlich her aus einem Märchenbuch? “Ich gehe mal ganz stark davon aus das machst du nicht, aber wenn dich irgendwelche Knirpse nerven wäre das ne gute Abschreckungsmethode.“ Dabei dachte Akari genauer gesagt rein zufällig an Hao Senju, mit welchem sie doch fast in ein Team gekommen wäre, und dies führte zu dem abwegigen Gedanken ob ein Senju wegen seiner Holzaffinität besser verbrannte, woraufhin sie beschloss diesen Gedankengang ins leere laufen zu lassen und lieber besonders interessiert der nun folgenden Erklärung zuzuhören. Sehr schön. Der Tanz machte nicht nur Sinn, er hatte auch einen Sinn, wobei tanzen allein auch schon ein Hobby gewesen wäre. “Das klingt schon fast wie diese Kampffiguren aus dem Taijutsu.“ Akari durfte es so abfällig bezeichnen, sie kannte ganz genau eine Figur und diese bestand aus einem Mischmasch von Freestyle, Akrobatik und Einfallsreichtum sowie der Tatsache das der Gegner allein aus seiner Verwirrung heraus k.o. gehen sollte – denn sehr viel mehr würde wohl nicht mehr bei herauskommen wenn Akari den Federstil anwandte, seitdem sie damals diese Taktik eingeprügelt bekommen hatte war es nämlich so ziemlich dabei geblieben – ihr Training mit Mai bildete da die große Ausnahme, doch so ein indirektes Training wie Ringo es hier zu haben schien fehlte da gerade noch. Nein. Akari würde keine Tanzstunden nehmen, außerdem sollte ein Jinchûriki einen guten Schlag drauf haben und keine Pirouetten drehen und davon einmal abgesehen war beides nicht ihr ding.
Die Sache mit der Gerüchteküche war im Nachgang doch ziemlich gemein gewesen, doch umgedreht war Ringo nie ihre Patientin gewesen, dieser Grund wieso sie sich kennen sollten fiel also ohnehin weg und dabei war dies für gewöhnlich ihr Lieblingsgrund. Zumindest früher, in einer Zeit wo sie noch jeden freien Atemzug im Krankenhaus verbrachte und praktisch niemand wusste ob Akari auch sonst noch existierte – wirklich gefehlt hatte zumeist nur ein Lieferservice, sonst hatte sie immer alles in ihrem Büro/Apartment besessen. Demzufolge war die beschriebene Gerüchteküche im Krankenhaus aktiv gewesen in Form von Schwestern, Pfleger, Sekretärinnen, das übliche eben – all diejenigen die neben ihrem Beruf noch ein anderes Leben hatten. “Mach dir nichts draus, vermutlich brutzele ich derzeit in der Gerüchteküche. Früher war ich ständig im Krankenhaus, jetzt kaum noch, allein das führt schon zu Gesprächen.“ Nicht auszudenken was erst los wäre, wenn sie mit ihrer Körperbemalung wirklich dort auftauchte. Kurz darauf war Ringo schon beschäftigt und die Metapher mit dem Backen und Braten schien einfach kein Ende zu finde, denn sie packte eine Backmischung aufs Blech. Akari betrachtete neugierig die unterschiedlichen Zutaten und wusste im Grunde nur dies: am Ende war das Produkt nicht essbar. Bisher sah alles noch recht harmlos aus, bis Ringo sich vor die Luke hockte und das Blech in den Ofen schob. Unglaublich, das hier in Konoha auch alle mit dem Feuer spielten! Akari konnte nicht verhindern das sie Ringo leicht panisch hinterher blickte. Ein Teil von ihr wusste, dass die Sarutobi irgendein Katon-Jutsu auf sich ruhen haben musste, welches sie schützte und wenn nicht, dann nahm Ringo die Sache mit dem Willen des Feuers zu wörtlich. Andererseits sollte es sie noch wundern? Akari hatte Mai als Sensei und als Mutter – Feuer gehörte einfach zum Leben dazu.
Zum Glück kehrte die Künstlerin recht schnell zurück und Akari nahm die Ablenkung sehr gerne entgegen, sonst hätte sie die Genin noch nach Brandwunden abgesucht, oder zumindest deren Hände. “Nein, nicht genetisch. Mai ist meine Adoptivmutter. Sie hat mich und Kazumi, welche jetzt meine Schwester ist vorher adoptiert. Also vor der ganzen Entführungssache. Ich bin mit ziemlicher Sicherheit als Druckmittel entführt worden, aber nicht wegen meiner neuen Familie. Ich bin auch noch eine von diesen Jinchûriki und das ist offenbar ein besserer Grund mitgenommen zu werden. Naja, und dann bin ich meinen Entführern wohl eher in die Arme gelaufen – ich denke mal es war nicht optimal.“ Genauer gesagt war sie wie ein kleines Mädchen auf dem Rücken weggetragen worden und wenn dies noch irgendetwas war, dann wohl eher recht peinlich. Und wie lange muss deine Kunst jetzt garen?“ Zum Glück wusste Ringo nicht, dass Akari kaum kochen konnte.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeDo Feb 05, 2015 5:41 pm

Abschreckungsmethode?, wiederholte Ringo gemächlich, wie sie es gern mal tat. Hauptsächlich, um sich mehr Bedenkzeit für eine gute Antwort zu ergaunern. Gut möglich. Wenn sie sich keine gute Antwort damit erkaufte, tat sies einfach aus Gewohnheit. Sie machte dabei ein relativ neutrales Gesicht; die Augen ein klein wenig schmaler, aber nicht so sehr, dass sich der Blick zu einem metaphorischen Laser bündelte und schmerzhaft wurde. Als wolle sie misstrauisch ergründen, ob sich irgendwo eine Beleidigung fand - immerhin hatte sie schon den Ofentanz als Stichelei gewertet und suchte nun nach mehr.
Da war wohl nicht mehr. Zumindest nichts Schädliches. Die andere Kunoichi hörte einfach nur interessiert zu und gab dann ihre Meinung ab. “Das klingt schon fast wie diese Kampffiguren aus dem Taijutsu.“
Ringos Missmut über den Besuch verwässerte leicht. Ihr Gesicht hellte sich etwas auf. Taijutsufiguren?, wiederholte sie erneut, Passt, ja. Und da, der große Moment: Mehr Worte: Auch beim Taijutsu gehts um die richtige Bewegung zur richtigen Zeit.
Ringo mochte Taijutsu eigentlich nicht; sie liebte Ninjutsu, insbesondere Katon. Umso ironischer, dass das Taijutsu sie überhaupt so stark gemacht hatte, wie sie heute war. Denn auch wenn sies nicht mochte, so war sie trotzdem gut darin. Taijutsu war eine Frage von Training und Ehrgeiz; es ging weder um Chakra noch um die richtige Natur, mit der du geboren sein musstest. Es ging um Schweiß und Anstrengung. Und wenn Ringo schon nicht echtes Katon schaffte, dann glänzte sie eben in einer viel unspektakuläreren, weit weniger geliebten, aber dafür immerhin trainierbaren Disziplin.
Dass die Gerüchteküche ein kleiner Schocker war, merkte wohl auch Akari und versuchte, die Sache herunter zu spielen.
“Mach dir nichts draus, vermutlich brutzele ich derzeit in der Gerüchteküche. Früher war ich ständig im Krankenhaus, jetzt kaum noch, allein das führt schon zu Gesprächen.“
Das tröstet mich. Sehr, ging es der Sarutobi ironisch durch den Kopf. Vor der anderen Kunoichi schüttelte sie jedoch den Kopf und winkte ab. Da mach ich mir nichts draus. Was die Leute reden, ist deren Zeitvertreib. Es machte ihr durchaus was aus. Mit einem guten Auge für Mimik konnte man das auch sehen.
Akaris eigene Anmerkung über ihre früher stetigen Krankenhausaufenthalte kommentierte Ringo nicht weiter, sondern widmete sich ihrem Tun am Ofen. Zwar dachte sie bei sich, dass das Mädel dann wohl ein ziemlich fragiles Immusystem hatte, wenn sie ständig ins Krankenhaus musste, doch reingraben musste sie sich nicht.
Die erste Ladung war im Ofen. Akari stellte sich inzwischen mit Namen vor; auf die Nachfrage, ob sie mit Mai verwandt war, enthüllte sie, dass Mai zwar nicht die leibliche Mutter war, aber die Adoptiv-Mutter. Und offenbar hatte diese Adoptionsgeschichte gleich mehrere Leute zusammengeführt.
Ringo schaute mit hochgezogener Augenbraue über die Schulter, die Hände bereits auf weiteren Einmachgläsern und Phiolen voller Mineralien. So so. Adoptiert. Wertungsfrei die Stimme. Ganz fein gerunzelt die Stirn. Doch dies fegte die nächste Enthüllung hinweg.
"Und wie lange muss deine Kunst jetzt garen?“
Ringo blinzelte heftigst. Du willst über Gärzeit reden, nachdem du mir enthülltest, du seiest ein Jinchuuriki?, fragte sie, und es klang fast schon belustigt. "Auch noch eine von diesen Jinchuuriki". Du lässt es klingen, als wäre es die Go-AG in der Akademie. Sie drehte sich wieder vom Beistelltisch weg und Akari zu, nun hochgradig und sichtbar neugierig und interessiert. Wen hast du?
Wenn Akari klang, als spräche sie über die Go-AG, klang Ringo, als spräche sie über Taschenmonster-Sticker.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeFr Feb 06, 2015 7:02 pm

Ihre Gesprächspartnerin schien wohl etwas wortkarg zu sein? Möglicherweise auch etwas vorsichtig. Auch Akari lebte nicht strikt nach dem Motto ein Fremder wäre ein Freund dem man noch begegnet wäre, doch sie bemühte sich offen zu sein und offenbar lockte man Ringo mit den richtigen Themen ein bisschen mehr aus der Reserve. Natürlich war es nicht so, als ob Akari hier austestete worüber sie problemlos reden könnte und worüber nicht, immerhin hatte ihr bisher noch niemand direkt den Mund verboten, doch zumindest wollte sie sich nicht mit der falschen Einstellung unbeliebt machen. Die Chun-Nin kannte inzwischen die negativen Aspekte die es mit sich brachten, wenn man einem Streit ausweichen wollte – im ungünstigsten Fall geriet man immer weiter ins Dilemma hinein, doch am Ende hatte sie sich selbst mit ihren Entführern arrangieren können und es war doch auch irgendwie Ansichtsache was daran gut oder schlecht war. Diesmal nickte Akari lediglich zur Erweiterung des Themas Taijutsu, denn sie hatte zu diesem Thema von ihrer Seite aus schon fast alles gesagt. Möglicherweise hatten sie noch nicht das passende gemeinsame Gesprächsthema gefunden? Wo Akari schon einmal dabei war – möglicherweise sollte sie die Sache mit dem Klatsch und Tratsch auch ad acta legen, ohnehin waren dies alles nur Gesprächsaufhänger gewesen und es hatte ja auch funktioniert – ihre Anwesenheit schien nicht unerwünscht und sie hatte etwas über die Arbeit / das Hobby der Anderen gelernt. Demzufolge ließ sie auch ganz nebenbei die Nachricht über ihre dritte Identität fallen, immerhin war sie Ärztin, Chu-Nin und Jinchûriki und bevor sie sich überlegen konnte worüber es sich noch zu plaudern lohnte, hob Ringo die Nachricht metaphorisch gesehen auf. Offenbar interessierten sich verschiedene Leute für unterschiedliche Dinge. Natürlich war ‚der Jinchûriki’ der absolute Eisbrecher, aber dennoch war es auch schön gewesen auch ohne diesen ein normales Gespräch zu führen. Womöglich war sie selbst ja zu stark sensibilisiert? Inzwischen beschäftigte sie sich schon sehr oft mit ihrer neuen Identität – in der Bibliothek von Konoha war sie immer noch nicht gewesen – womöglich vergas sie langsam das Andere diese Nachricht überraschen könnte. Akari zuckte zunächst nur mit den Schultern – jede Reaktion die nicht komplett negativ ausfiel war ihr sehr willkommen, obgleich sie schon genügend Erfahrung mit der Akzeptanz der Leute gesammelt hatte blieb doch immer diese negative Erwartungshaltung, als müssten die Menschen Ekel vor ihr empfinden. “Ja stimmt. Also es ist keine Nebensächlichkeit, aber ich habe mich inzwischen wohl schon dran gewöhnt. Kein Grund die Sache an die große Glocke zu hängen und noch jemanden zu verschrecken.“ Ganz davon abgesehen das sie nicht zu viele alarmierende Phrasen auf einmal verwenden wollte – sie war immer noch nicht ganz über die schief gelaufene Zusammenarbeit mit ihren ANBU-Wächtern hinweg und wollte eine Art von Wiedergutmachung leisten indem sie sich nicht aggressiv verhielt oder zu offen über diese Dinge spräche – ändern würde es ohnehin nichts, alles was geschehen war lag bereits in der Vergangenheit. Tatsächlich rechnete sie schon halb damit das Ringo’s Interesse sich im Sande verlaufen würde, doch fragte selbige dann doch recht bestimmt nach. “Ähm Shukaku. Das Gebilde aus Chakra und Sand.“ Diesmal kam ihre Antwort etwas zögerlicher, sollte sie sich jetzt auf dieses Gesprächsthema einlassen? Zumindest schaden konnte es wohl nicht mehr, zumindest nicht mehr als ohnehin schon – Akari und ihre Eskorte härteten langsam ab, trotzdem wollte sie das Interesse der Anderen nicht doch schon wieder ersticken sehen. “In Konoha gibt es ja noch zwei weitere. Allerdings bin ich noch nicht lange versiegelt, ich kann dir also gar nicht soviel mehr erzählen, außer das ich eine ANBU-Eskorte habe, aber ich glaube eher das ist normal.“ Ein Fakt der sie ungeachtet der Umstände fast ein wenig Stolz machen könnte, immerhin war sie nicht der Hokage und warf dennoch einen Schatten.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeDi Feb 10, 2015 3:00 pm

Verschrecken?, wiederholte Ringo in geruhsamem Tonfall. Mich zumindest verschreckst du damit nicht. Es gibt überall furchtbare und erschreckende Dinge. Kurz wurden ihre Augen groß - wohl, weil sie sich ihre eigenen Worte nochmals durch den Kopf hatte gehen lassen. Du bist nicht furchtbar. Rasch stellte sie dies klar, unterstrichen mit einer abwinkenden Handbewegung.
Shukaku war also das Biest im Inneren der anderen. Sand. Klingt ulkig. Ringo hatte sich nie sonderlich für Shukaku unteressiert, weder für den Bijuu noch für den dazugehörigen Jinchuuriki, der im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte ja schon so einige Male gewechselt hatte. Als sich der letzte Ausbruch des Wesens abspielte, befand sich die Sarutobi schon längst anderswo. Sowieso. Ringo hatte sich wesentlich stärker für die zwei Bijuu Nibi und Yonbi interessiert.
“In Konoha gibt es ja noch zwei weitere. Allerdings bin ich noch nicht lange versiegelt, ich kann dir also gar nicht soviel mehr erzählen, außer das ich eine ANBU-Eskorte habe, aber ich glaube eher das ist normal.“
Schon wieder dieses irritierte Blinzeln. Du hast eine Eskorte? Typen, die dir nachlaufen? Sogleich begann Ringo, sich aufmerksam umzusehen. Ihr Blick raste über Dächer, querte die Kronen einiger Bäume, überflog die Häuserreihe, richtete sich auf die kunstvoll in Form geschnittene Hecke. Das ist ja unheimlich.
Und es war... normal?
Dann... hab ich auch welche.
Ihr Blick raste nochmals umher. Diesmal andersherum, von der Hecke über Hausfassaden und Baumkronen hoch zu den Dächern. Nichts regte sich. Geräusche verursachte der bullernde Ofen, da und dort zirpten Grillen. Waren es gewöhnliche Grillen? Oder eine Spionage-Zucht der Aburame?
Voll unheimlich, wiederholte Ringo, diese Informationen verarbeitend. Während man Akari über die Leibwache aufgeklärt hatte, war dies bei Ringo nicht passiert. Der Zuständige empfand es für bequemer, wenn die zuständige Einheit ganz im Stillen arbeiten konnte.
Kann man sich wenigstens selbst aussuchen, wer einen beschützt?, fragte Ringo nun und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Akari. Ich hätte da eindeutig wen, den ich mir wünschen würde.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeDi Feb 10, 2015 7:36 pm

Das Schmuckkästchen mit Aufschrift Akari sah von außen also gar nicht so furchbar aus und wenn sie diesen Satz nochmal wiederholte und ihr Henge dabei beendete? Neeh, drauf anlegen wollte sie es auch nicht unbedingt und am Ende erschreckte sie jemanden der gar nicht dran beteiligt war, wie den Gärtner oder so. Trotzdem taten ihr die Worte der Sarutobi gut – die Bestätigung trotz dem bösen Kern etwas Gutes an sich zu haben. Es war schon fast wie ein sprichwörtlicher Fluch, als hätte sie es nötig bestäntig Bestätigung zu suchen - dabei war sie im Verlgeich zu einem ihrer damaligen Entführer das sprichwörtliches Lämmchen gewesen und vielleicht fast auf der Schlachtbank gelandet – etwas zu Erahnen was nie passiert war blieb nunmal stets Spekulation. “Danke.“ Ein einfaches Danke genügte, sie wusste nicht wieviel sie mit diesem einen Wort ausdrücken würde, doch Akari bedeutete es viel. Um ganz eherlich zu sein war sie bisher nur einmal bedrohlich gewesen, doch solch einen Moment wollte sie nie wieder erleben und auch darum war sie dankbar nicht zu den furchtbaren und erschreckenden Dingen dieser Welt zu zählen. Sie wollte weiterhin die Manüküre für die Pranken des Shukaku sein und den Korken auf der Flasche lassen – darüber ‚nicht’ nachzudenken hatte keinen Sinne, doch es war ganz okey so normal wie möglich sein zu wollen. Ein wenig irritierte folgte sie dem suchenden Blick der Anderen, ausgelöst durch die Erwähnung ihrer Beobachter. Ringo erweckte fast den Eindruck als ob die Idee das sich hier ANBU aufhielten weitaus bedrohlicher war als das Wissen das sie sich potentiell in der Nähe eines Monster aufhielt. Tatsächlich betrachtete auch Akari diese Eskorte mit gemischten Gefühlen und im besten Fall bemerkte sie deren Existenz ohnehin nicht – außer sie war gerade in ihrer Funktion als Sensor unterwegs - doch spätstens seit der Entführung wusste sie auch die positiven Seiten solcher Sicherheitsfanatiker zu schätzen. “Unheimlich? Terroristen die dich aus dem Dorf entführen sind unheimlich und ich habe auch erst bei meiner Entführung wirklich mitbekommen das ich über eine Eskorte verfüge, aber ohne die ANBU würde ich mich jetzt vielleicht auch nichtmehr sicher fühlen.“ Welch Lob aus ihrem Munde – und es war variabel wie ihre Tagesform, doch es war befriedigend wie eine weiche Decke daran zu denken beschützt zu werden und solch tröstende Gedanken brauchte es auch einmal. Natürlich gab es da auch noch die Sache das es jemanden geben musste der die Jinchûriki überwachten und nach negativen Anzeichen ausschau hielten, doch irgendwie war das ja wohl eher die Sorge der Person die den ANBU Befehle gab oder? “Was wirkst du so verschreckt? ANBU können kaum schlimmer als Jinchûriki sein und dadurch das diese wohl alle Jinchûriki des Dorfes kennen können sie das Dorf auch beschützen, wenn etwas schief läuft. Ich meine du kennst das Sprichwort, die Jinchûriki  sind lebende Zeitbomben und so.“ Genauer gesagt war es gar kein einfaches Sprichwort, Akari hatte damals den Hokusai recht offen gedroht, doch vermutlich war sie nicht bedrohlich genug erschienen und inzwischen war garantiert Grass über die Sache gewachsen. Alle anderen Drohungen hatte sie bisher noch nicht ausgesprochen und wollte es auch dabei belassen, kein Grund sich mit Absicht zum Monster zu machen das aus dem Dorf gejagt wurde. Die letzte Frage von Ringo wirkte schon fast verräterisch, sofern eine Frage überhaupt so wirken konnte, doch eines schien klar. ANBU waren keine Gruppe die sich jeder bestellen konnte, sie waren kein Pizza-Dienst und traten weder in einer Bar noch im Restaurant auf und überhaupt war Akari eher davon ausgegangen das einen normaler Dorf-Shinobi diese Info nicht derart aufwühlen sollte andernfalls hätte man ihr ruhig sagen können  was sie erzählen sollte und was nicht. “Da bin ich überfragt. Ich kenne nicht viele aus dieser Berufsgruppe und wenn überhaupt sind das ja alles nur Tiermasken. Irgendwer wird das wohl schon entscheiden. Öhm aber du bist nicht zufällig….also wieso interessiert dich das denn so?“ Jetzt war es aber genug! Sie konnte nicht rumlaufen und andere beschuldigen Jinchûriki zu sein. Klar wüsste sie schon ganz gerne wer ihre ‚Geschwister’ waren, doch umgedreht war es sicher nicht gern gesehen wenn die drei des Dorfes BFF wären.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMi Feb 11, 2015 5:52 pm

Akari fand ANBU im Kielwasser offenbar nur halb so wild. Nahm sie inzwischen auch als den Schutz wahr, den sie ja von vornherein auch darstellen sollten. Ringo dagegen fand die Sache nicht prickelnd. Ihr war es aus grundlegender Überzeugung zuwider, verfolgt zu werden. Ob Freund oder Feind war egal. Es hatte sich niemand an sie zu hängen.
Verschreckt? Wirke ich verschreckt? Derartig offen darauf angesprochen, blinzelte Ringo verdutzt. Aaach, natürlich wirke ich verschreckt. Was soll man sonst denken, wenn ich mich umgucke wie eine Eule, wenns blitzt?
Sicherlich, sicherlich, wiederholte Ringo noch halb abwesend, Besser ist besser... äh, sicher. Lebende Zeitbomben. Das beunruhigte sie offenbar trotzdem nicht. Die ANBU waren wohl nach wie vor interessanter.

Irgendwo anders trafen zwei ANBU-Trupps aufeinander.
Bestens. Solang sie zusammenhängen, sind wir genug fürs Kartenspiel.

Akari wußte also nicht, ob man sich die Leute aussuchen konnte. Und hatte auch kein gesteigertes Interesse dran. Ringo schon, und das merkte man ihr freilich auch an. Manche ihrer Instinkte, die jenseits der Dorfmauer regelrecht aufgeblüht waren, hatten sich noch längst nicht wieder in Winterschlaf begeben, wie ihre Paranoia gegenüber Verfolgern und Überwachung oder der Impuls, rasch Lügengeschichten aufzutischen.
Dagegen hatte die Qualität ihrer Lügenfähigkeiten dezent gelitten. Spätestens seit dem Zusammenstoß mit Tenzou - dem buchstäblichen Zusammenkrachen von ihrem Gesicht und seiner Faust - waren ihre Schwindeleien und Täuschungsmanöver nicht mehr wie früher.
"Öhm aber du bist nicht zufällig….also wieso interessiert dich das denn so?“
Weil mich sowas irritiert bis zum Gehtnichtmehr, erwiderte Ringo mit deutlich hörbarer Aufgeregtheit. Sowas sollte man einem einfach sagen. Konoha hat das Nettsein-Monopol da draußen, da soll man doch meinen, sie sagens einem, wenn zu einem Tattoo auch ein Begleitservice gehört. Echt, da kribbelt mir die Nase!
Damit holte sie tief und innig Luft, schmiedete Chakra, schloss Fingerzeichen und nieste. Tschi!
Sie nieste Qualm aus, wie ein Schlot. Der Rauch durchzog im Nu den ganzen Garten, ehe er sich dann aber nach oben erhob und eine Art Kuppel aus schwarzem Nebel bildete.

Die ANBU schauten bei der Rauchbildung zu. Ist das sicher?
Ja. Das passiert ihr in aller Regel mindestens dreimal am Tag.

Im Inneren fand sich ein großer, rauchfreier Bereich - immerhin konnte Ringo eine gewisse Kontrolle über den Qualm ausüben.
Die Sarutobi schaute Akari an, zuckte mit den Schultern. Wenn man so nett zu mir nicht ist, bin ich auch nicht nett und ziehe halt blank.
Mit diesen Worten drehte sie Akari den Rücken zu, fasste den Saum ihres Shirts. Zog es hoch genug, sodass ihre Schulterblätter frei lagen. So, und jetzt... Sie hatte es bislang nur selten getan, einige Male vor dem Spiegel rein aus Neugierde. Ihr Chakra rührte an dem Punkt, an dem das Fuuin in ihrem Kreislauf verankert war. Sofort entfaltete sich die tintenschwarze Zeichenmalerei zwischen ihren Schulterblättern, eine auftättowierte Wucherung von der Größe einer Männerhand.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMi Feb 11, 2015 9:08 pm

Ohne diese Sache mit der Entführung hätte sie selbst vielleicht nicht so positiv über ihre eignene Verfolger gesprochen, denn die ANBU konnten sehr wohl auch nerven, zumal wenn man nicht verfolgt werden wollte, weil man sich im Geheimen mit einem Liebhaber treffen wollte. Die kleinen Geheimnisse eines jeden Dorfshinobis drohten mit solch einer Schutztruppe aufzufallen, außer man beschlossen den ANBU zu vertrauen die eigenen Geheimnise für sich zu bewahren, dann allerdings – konnte man diesen Typen wirklich zu 100% trauen? Vermutlich nur wenn man sich seine Beschützer wirklich selbst aussuchen konnte, wie Ringo es vorgeschlagen hatte. Dann gab es da natürlich noch die Tatsache das sie selbst mit ihrer Sensor-Fähigkeit eine gewisse Art von Trumpf besaß, einen Vorteil gegenüber den ANBU, sollte sie ihn nutzen müssen und dann war es natürlich nicht klug ihren Verfolgern genug Infos zu geben eine Lücke in ihrem eigenen Überwachungssystem zu finden – Akari stellte sich ganz gerne vor im Notfall die Position der ANBU zu kennen und ihnen einfach entwischen zu können. Ungedreht konnte sie sich auf diese Art natürlich auch selbständig schneller in Sicherheit bringen, doch wann hatte dies dies schon zuletzt getan? Natürlich war noch nicht alles Vertrauen verspielt, doch zumindest würde ihre Beschützergruppe sicherlich irgendwann aus Akari-proved Personal bestehen.
Extremst auf die Spitze treiben ließe sich dies gewiss auch noch, es gab genug Geschichten wo Schutzbefohlene und Sicherheitspersonal Freundschaften in verschiendenen Richtungen ausbildeten und am Ende war so eine Freundschaft bestimmt besser als eine offene Feindschaft. Andererseits müsste sie dann ihre ANBU erst in einen Hinterhalt locken allein um die Möglichkeit zu besitzen mit ihnen zu sprechen – zuletzt waren sie bei ihrer Entführung aufgetaucht und da war die Zeit für Worte eher knapp gewesen, außer natürlich Akari hätte getan was ihr gesagt wurde und sich in Sicherheit gebracht, dann wären da für Gespräche jeglicher Art massig Zeit gewesen und für Erklräungen zum Beispiel wieso sie Ayioma kannte – egal. ANBU waren mysteriös, Jinchûriki waren es ebenfalls, wieso nicht im Status nebulöses Geheimnis verbleiben?
Ringo sprach derweil über so ziemlich alles nur nahm sie das aktuelle Wort nicht in den Mund, möglicherweise war es schon abgewetzt oder sie konnte es sich selbst gegenüber noch nicht eingestehen – war ja auch nicht die einfachste aller Übungen. “Ja es fehlt etwas an Informationen. Meist ist der Vorgänger ja auch schon gar nicht mehr da wenn….“ Ihre Worte gingen in einem Hustengeräusch unter, denn sie atmete etwas von der schwarzen Rauchwand ein, welche sich geschwind nach außen ausbreitete und dessen Ursprung Ringo selbst gewesen sein musste -  Akari war doch Ärztin und Passivrauchen war genauso schädlich! Doch der Qualm verzog sich augenscheinlich so schnell wie er gekommen war oder befand er sich inzwischen besser gesagt hinter ihr, bildete eine Kuppel und ganz offenbar war diese nicht sonderlich gut durchsichtig. Wenn das keine Probe war, sollte es auf ihrer ANBU-Seite noch Leute geben die darauf ansprangen das sie entführt werden könnte, dann dürften diese demnächst ausgetauscht werden – ganz davon abgesehen das es damals auch genau so hätte verlaufen könnte, nur das es nicht terroristisch genug gewesen wäre - nur Rauch, ganz ohne Explosion und Verwundete.
Dann lüftete Ringo doch auch noch tatsächlich ihr nebulöses Geheimnis! Wortwörtlich und es sah so aus wie ein Tatoo. Super! Und wieso war sie bisher immer aufgeflogen wenn sie mit ihrem Bauch-Tatoo am Baggersee lag? Akari packte die Neurierge und sie hob ihre Hand um, nicht um es zu berühren, aber um irgendwie in der Nähe zu sein. Kurz darauf schien das Ding sie anzuspringen, doch war es mehr wie eine Fatamogana, ein übersteuertes Echo zurückgeworfen von ihren eigenen feinen Sinnen – Sensor-Nin waren auch immer solche Sensibelchen. Ganz im Sinne von ‚ich zeig dir meins und du zeigst mir deins’ wollte Akari die Chance die sich durch die Nebelwand bot nicht vertreichen lassen, immerhin hatte sie derzeit mehr zu bieten als ein einfaches störkeliges ‚S’ um den Bauch und der Gedanke, dass nicht nur ein paar Chemiker und Ärzte es zu Gesicht bekämen gefiel ihr ein wenig. “Du kannst es von dir aus steuern? Ich habe nur einen Störkel um den Bauchnabel herum, aber wegen einer schlechten Reaktion mit einem Tee trag ich derzeit Ganzkörperkunst.“ Nun war es an Akari ein Seal zu Formen, doch es war lediglich ein Fingerzeig, denn es war ein schlichtes schnönes ‚Kai’. Ihre tragbare Version ihrer Selbst löste sich auf und alles was nicht von Kleidung bedeckt war besaß plötzlich schwarze s-förmige Schnörkel mit einem Hauch von Lila. “Und um die Frage zurück zu geben, welches hast du denn?“  So ein ANBU-Beobachter, sofern er das nötige Wissen besaß, mochte Akari nun gut und gerne Vorwerfen sich in ihrer V0-Form zu befinden, doch da seitdem nichts passiert war, außer das ihr Siegel ihr nicht mehr hinterrücks das Chakra aussaugte, konnte es sich ebenso tatsächlich um eine schlechte Reaktion auf einen Tee handeln – wohlgemerkt einen giftigen Tee, doch sie musste ihr Glück ja nicht herausfordern und überhaupt, was war für eine echte Forscherin schon giftg?!
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Feb 14, 2015 4:21 pm

Ob die ANBU sich wohl Sorgen machten? Ohne Ringos eigene ud bereits gegen Rauchentwicklungen abgehärtete Truppe wäre Akaris Rudel vermutlich wirklich schon längst mitten auf den Platz gerast und hätte rein sicherheitshalber jedem Anwesenden gezeigt, wie man vorschriftsmäßig zu Boden geworfen wird. Die Ringo-ANBU aber winkten ab, waren solcherlei unabsichtliche Tarntaktiken in schöner Regelmäßigkeit gewohnt. Nehmts leicht, Leute. Wenn der Kage euch deswegen zur Schnecke macht, nehmen wirs auf unsere Kappe.

Innerhalb der Kuppel oder Käseglocke ganz aus Rauch schaute Ringo, noch immer den Hemdsaum hochgezogen, über die Schulter zu Akari. Heh? Natürlich kann ich es steuern. Es erscheint eben, wenn es gebraucht wird. Oder wenn mein Chakra darin herumrührt. Ich sollte es auf diese Art nicht aktivieren, aber es geht halt. Und was war das mit Ganzkörper-... Heilige Lavalampe. Es war noch ein recht nüchterner Ausruf, den die Sarutobi da rausließ. Auf dir ist Tinte explodiert. Und ein Tättoowierer hat die Chance wahrgenommen, sich mal so richtig... auszutoben. Expressionistisch könnte das Wort sein, das ich suche... Sie ließ ihr Hemd wieder runter - das Siegel verblasste bereits wieder - und zuppelte es ordentlich, während sie auf Akari zuging und betrachtete, was zuvor offenbar durch ein Henge verschleiert worden war.
Aw... es ist wie Tapetenmuster..., murmelte sie während der Musterung. Reaktion auf Tee, ah ja. Tee sollte doch eigentlich beruhigend wirken und nicht das Tier in einem wecken.
Akaris Gegenfrage hielt Ringo nicht davon ab, noch während der Antwort um Akari herum zu gehen. Yonbi ist meins, entgegnete sie, Der Affe. Mein Vorgänger war so ein Rosahaariger... ich weiß seinen Namen nicht mehr. Ungeniert fasste sie nach Akaris Oberteil-Saum und lupfte ihn, um sich davon zu überzeugen, dass die Schnörkel wirklich überall waren. Alter Käse. Ich bin erstaunt, dass es unterschiedliche Siegel gibt. Deins ist ein besonderer Aufschneider, wies scheint. Rumpelt das Bijuu gerade in dir, wegen dieser Tee-Geschichte?
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Feb 14, 2015 6:31 pm

Da war es also: Ein fremdes Siegel. Noch ein fremdes Siegel! Akari stand kurz davor ein Hobby daraus zu machen Siegel-Sight-Seeing. Natürlich studierte sie Fuuin und liebte inzwischen diese Kunst, doch in den privanten Bereich hatte sie bisher nur die Medizin getrieben, sollten in Zukunft die Fuuin eine zweite Leidenschaft werden? Akari kannte bereits die Siegel von Reijamo sowie jenes von Mai und jetzt das von Ringo, welche gab es wohl noch? Neun Jinchûriki, sprich es gab noch sieben unentdeckte Siegel die es zu erkunden galt – wie spannend. Ganz davon abgesehen das sie bisher nur herumgespielt hatte, ihre eigenen Fuuin Shōsen verblassten zu bloßer Spielerein im Angesicht eines Seals welches die Macht eines Bijuu bändigte. Alleine die Vorstellung brächte jedwede Person zum Lachen, wollte sie ein Seal welches Medic-Chakra für maximal 1 Tag speicherte mit jenen Kunstwerken vergleichen die im besten Falle ein Leben lang hielten – vorausgesetzt es hatte jemals einen Jinchûriki gegeben der eines natürlichen Todes verstorben war. Sie musste einfach so viel mehr wissen und vor allem sehr viel mehr über Fuuin. Eine kurze Idee funkte in ihr auf, war der Hokage nicht selbst ein begeisterter Siegelfanatiker? Natürlich! Er war einer jener Siegelmeister gewesen die es geschafft hatten einen Chakraball in sie zu stopfen, womöglich können sie eines Tages zusammen auf SSS-Tour gehen. Der Gedanke war berauschend und beängstigend zugleich. Sie kam mit dem Hokage soweit ganz gut zurecht, doch auf einer längeren Reise? Akari konnte es sich wirklich nicht vorstellen und überhaupt wanderte der Hokage kaum durch die Weltgeschichte um sich über die neueste Siegel-Mode zu informieren.
Der Kommentar der Sarutobi brachte sie spontan zum Grinsen und zurück zum Thema ihres eigenen Siegels. “Ja, vielleicht sollte ich mich in ein Kunstmuseum stellen. Art d’ Akari.“ Sie ließ die Begutachtung fast mit ein bisschen Stolz über sich ergehen, selbst wenn sie über die Konsequenzen kaum etwas wusste – waren Jinchûriki überhaupt erforscht? Was passierte wenn zwei sich ihr Siegel zeigten? Und sollte sie bei Sonnenuntergang ein Aktbild anfertigen lassen? Sie könnte Schneider inspirieren dem Lila eine echte Chance zu geben und die Titelseite von Magazinen schmücken. Oder sie wäre tatsächlich Vorbild für ein Tapetenmuster, aber dann würde sie Kariere bei der Inneneinrichtung machen – es gab so viele Möglichkeiten. Welche Wirkung der Tee wohl auf die anderen Siegelträger hätte? “Ich war in einem der älteren Waldabschnitte von Amegakure und da gab es Pflanzen, Pilze – als Forscherin flippst du da aus. Jedenfalls hab ich dort einen Großteil der Zutaten für ein starkes Gift entdeckt, natürlich alles eingesackt und mitgebracht damit ich noch daran forschen kann – und aus einem Bestandteil kann man auch einen Tee zubereiten. Das Gegenmittel stand da natürlich auch in der Gegend herum, aber dieser Effekt ist nicht dokumentiert und ich halte es für das Beste wenn ich das nächste mal im Labor des Krankenhauses experimentiere.“ Dieser Gedanke versetzter der SSS-Aktion dann doch einen leichten Dämpfer, es wäre schwer einen Jinchûriki in ein Labor zu stopfen und unter klinischen Bedingungen zu analysieren und natürlich musste es irgendeine Art von sicherer Umgebung geben, falls irgendetwas schief lief – sie konnte es ja schon mal überdenken.
Bei der Erwähnung von Yonbi läuteten keine Glocken und auch die Haarfarbe des ehemaligen Besitzers gab ihr keine Idee, doch davon abgesehen fehlte zu ihrem Gespräch nur noch ein guter Tee. Tatsächlich war es wirklich nicht so weltbewegend zu erfahren, dass das Gegenüber ein Jinchûriki war. Ringo wirkte völlig normal und ließ nicht durchblicken ob sie ebenfalls Angst vor ihrem inneren Monster hatte. Es war ernüchternd festzustellen, dass Akari sich womöglich völlig unnötig selbst fertig machte. Schön. Es gab Menschen die sie als Jinchûriki schief anschauten, ihr vielleicht aus dem Weg gingen, doch gab es fast ebenso viele die ganz normal mit der Sache umgingen. War nur ihr eigenes Gefühl verkehrt? Reijamo, Ayioma und Ringo lebten ganz normal damit anders zu sein und außer sie offenbarten ihren Status einem Außenstehenden fiel es praktisch nicht auf. Soviel zum Thema jedem zu erzählen sie wäre eine Jinchûriki, vielleicht sollte sie es einfach selbst akzeptieren? Hier trafen sich zwei Jinchûriki, sie zeigten sich ihre Seals und die Welt drehte sich immer noch. Natürlich bestand weiterhin die Chance, dass sie demnächst explodierten doch diese war schon fast verschwindend gering. Dieses Ding auf ihrem Bauch und in ihrem Kopf und in ihrem System hatte sie zwar verändert, doch wer sagte noch einmal das dies etwas schlechtes war? Akari. Ganz offenbar war dies ihre eigene Idee gewesen.
Akari hob eine Hand und deutete mit ihrem Zeigefinger auf die Schulter der Sarutobi, jene welches zuvor noch das Siegel getragen hatte. “Meins ist immer sichtbar, aber normalerweise nicht so auffällig, vielleicht will es nur etwas Aufmerksamkeit, aber da ich diese nicht will trage ich ein Henge. Normalerweise saugt mir das Ding fast das Chakra aus dem Körper, von mir bekommt es also genug Annerkennung, seit dem Tee fühle ich mich fast schon wieder normal, vielleicht sollte ich einfach so bleiben. Shukaku. Ja der hat sich gemeldet als sich dieser Traum in Tinte auf mir ausgebreitet hat, könnte aber auch der Tee gewesen sein. Es war eher wie ein Genjutsu, oder ein schlechter Trip. Das wäre wohl eher der Grund wieso ich mein Siegel wieder zurückgestellt haben will, aber sonst habe ich nichts dagegen.“ Akari formulierte eher vorsichtig, der Gedanke das ihr Bijuu in ihr, wegen einem Tee den Aufstand proben könnte war ihr nicht geheuer und erst recht nicht der Gedanke das sie selbst dafür verantwortlich war. “Wie lange hält denn diese Rauchwand? Ich habe die ANBU schon mit meinem Verschwinden genervt, dass muss bei meiner Rückkehr nicht übergangslos so weitergehen.“ Akari war nicht der Typ für Geheimnisse, gerade darum lief sie ja herum und erzählte es jedem, eben damit sie sich selbst besser fühlte, doch umgedreht wollte sie nicht soviel Aufmerksamkeit erregen das sie nicht einmal mehr alleine auf Klo gehen könnte. Sie schaute sich kurz um, doch noch schien die Rauchwand blickdicht. Kurz dachte sie darüber nach sich selbst die gestellte Frage zu beantworten und mit ihrem Sensor-Jutsu den Zerfall dieser Rauch-Technik zu beobachten, doch andererseits wollte sie ja gerade aufhören so paranoid zu sein, wenn neben ihr ein ANBU stünde könnte sie sich auch in Echtzeit erschrecken, statt erneut falsch zu handeln und noch mehr Beobachter auf sich zu ziehen – so hatte das ganze doch ohnehin angefangen. Der Terrorist hatte sie mit dem Leben von Menschen erpresst und das kam bei einer Ärztin nie gut an.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSo Feb 15, 2015 11:28 am

“Ja, vielleicht sollte ich mich in ein Kunstmuseum stellen. Art d’ Akari.“
Jep, erwiderte Ringo, oder Kurven über Kurven. Je länger man sich dieses Kaleidoskop betrachtete, umso schwindliger wurde einem! Ringo spürte mal wieder den Stich des Neides. Und das nicht wegen der Kurven, auf denen die Kurven waren - diesen Schritt überwand sie aus Gewöhnung stets schnell - sondern wegen des vergleichsweise hübschen Siegels.
Ihre eigene, wirklich ernsthaft in Kraft tretende Version war schließlich wesentlich hässlicher.
Ah, du warst bei Amegakure, erwiderte sie nachdenklich, Reichlich trostlos, finde ich. Rostiges Metall überall... wenn ich drüber nachdenke, fallen mir deine Pilze und Blumen leider nicht mehr ein. Über die Andeutung Akaris, demnächst im Labor des Krankenhauses zu experimentieren, runzelte sie die Stirn. Im Krankenhaus? Und wenn du wirklich austickst? Das wäre... böse. Und als hätte Ringo die Gedanken der anderen Jinchuuriki gelesen, fügte sie nüchtern hinzu: Es gibt einen Ort hier in Konoha, der ziemlich sicher ist. Mein Vorgänger... ich hab nicht verstanden, wie es dazu kam, dass er ins Gewand fiel und nicht mehr zurück konnte, aber er hat sich wohl vor dem völligen Verstandverlieren noch da reinstürzen können. Sie zeigte lässig über die Schulter.
Auf die Kage-Reliefs.
Das da... dahinter verbergen sich nicht nur Bunker für die Zivilisten, wenn Evakuierungs-Alarm herrscht. Da gibt es auch einen Bereich, der dazu gedacht ist, um ausrastende Jinchuuriki zu bändigen. Sie nickte langsam und andächtig. Als ich zuerst dahingebracht wurde, habe ich die Fuuin an den Wänden gesehen... und sie für eine Art Erdbebenabwehr gehalten...
Akaris Siegel war offenbar nicht nur in Sachen Design ein anderes Kaliber. Es zehrte also an ihrem Chakra?
Meins hat nur meine Chakrakontrolle in Unordnung gebracht, entgegnete Ringo ohne großes Nachdenken. Und was die Rauchwand angeht, die löst sich gleich wieder auf. Sie warf einen prüfenden Blick auf die dunklen Schwaden, aufgrund dessen es hier auch deutlich schattiger und kühler geworden war - sah man vom Brennofen als Wärmequelle ab. Ich kann sie aber auch steuern. Kann sie noch ein wenig halten, wenn du dich noch etwas den Blicken entziehen willst... oder auch auflösen. Auf dein Kommando.
Sie hob die Hand in Vorbereitung auf ein In. Ich frag mich ja, ob Tenzou auch gerade zusieht.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSo Feb 15, 2015 2:12 pm

Akari ließ die kleine Stichelei gelassen über sich ergehen, ihre genetische Mutter musste wohl recht üppig ausgestattet gewesen sein, doch andererseits war auch Mai gut ausgerüstet, wäre sie tatsächlich die Tochter der Fudo so könnte das Ergebnis dennoch dasselbe sein. Wie erheiternd und gleichzeitig beruhigend der Gedanke doch war. Genauer gesagt kannte Akari als ehemaliges Findelkind ihre ursprünglichen Eltern nicht, was somit nicht ausschloss das Mai nicht doch irgendwie mit ihr verwandt sein könnte, doch mehr als reine Gedankenspielerei war dies natürlich nicht, so etwas wäre sicherlich bekannt gewesen. “Ich weiß nicht ob ich direkt in Amegakure war, dort saß nur der Auftraggeber mit ein paar Geldkoffern und hat meine Entführer ausgezahlt. Dort wo ich später dann war gab es eine natürliche heiße Quelle und Drumherum war entweder alter Wald oder eine Art Urwalt.“ Es war seltsam diese Erklärung abzugeben und die eigenen Flucht, als Zusammenhang zwischen dem ‚früher’ und dem ‚später’ auszulassen, doch sie wusste nicht ob sie über Ayioma sprechen wollte und ihm gebührte ein großer Anteil in der Geschichte die sich um die Botanik drehte. Natürlich konnte Ringo den Missin-Nin unmöglich kennen und sie waren tatsächlich schon an dem Punkt wo sie sich Geheimnisse erzählten, doch andererseits war da immer noch die Sachen mit ihren Wachhunden und genauer gefürchtet einem Wachwolf. Ein etwaiges Treffen mit dem Wolfsgesichtigen wäre nicht sehr spaßig und sie wusste auch nicht inwiefern die ANBU untereinander Notzigen verglichen – also lieber mal die Klappe halten, zumindest für den Moment.
Ringo meldete dann noch Bedenken wegen der Forschungsabteilung des Krankenhauses an oder lag es an dem auserwählten Ort? Akari hatte nicht vor auszuticken. Die invasive Forschung gerade in Form von Selbstexperimenten musste sie ohnehin vermutlich ad acta legen, da konnte sie auch gleich damit anfangen und seit wann provozierte eine normale Untersuchung einen Ausbruch? Andererseits wieso war noch mal Kaori damals ausgetickt? – Wissenslücke. Die Wissenslücke hieß Arisu und sprach nicht sehr gerne über ihre frühere Freundin und Akari hörte sich den Vorschlag der Sarutobi genau an, denn sie wollte weder austicken noch auch nur ansatzweise in die Nähe von solch einem Zustand kommen. “Klingt nicht schlecht. Muss ich mir mal den schnellsten Weg von Zuhause dorhin überlegen, aber ich dachte eher daran das mir ein Siegelmeister seine Hand auflegt und dann wär’s das gewesen. Ich meine es war vielleicht nur eine Reaktion auf den Tee, eine Magenverstimmung, eine Hautreaktion, ich hänge doch nicht meine wissenschaftliche Karriere an den Nagel nur weil ich plötzlich eine Sollbruchstelle habe, erzählt das mal dem Tongefäß aus dem Shukaku ursprünglich rausgehüpft ist!“ Kaori gekonnt umschifft, sie gehörte wohl wirklich schon zur Familie Fudo, da konnten schmerzhafte Erlebnisse auch gerne mal verbuddelt werden. Trotzdem ging es hier gerade nicht um Kaori sondern darum wie die Versiegelung abgelaufen war und dies war ebenfalls ein Grund wieso Akari es gar nicht soweit kommen lassen wollte. “Also ich war damals mit dieser Gruppe hochrangiger Shinobi unterwegs, sprich Daizen-sama sowie Mai - Kage in Zweifachausfertigung und einige Anderer. Shukaku hatte es sich im Yudamari-Tal gemütlich gemacht und war dabei eine Wüste daraus zu machen, jedenfalls wurde er eingefangen und ich war das Gefäß – glaubst du nicht aber ich wollte das freiwillig. Jedenfalls ist das Biest gewaltig und so etwas muss echt nicht noch mal mitten in Konoha herumspazierten, wie damals als Kaori gestorben ist, meine Vorgängerin.“ Gut möglich das Akari gerade maßlos übertrieb, Shukaku war vermutlich nicht wie ein Kyuubi im Dorf rumspaziert und hatte alles geplättet - andererseits mit einer großen Keule in der Hand – kurzum ihre Fantasie spielte schon halb automatisch Horrorszenarien durch und zumeist starben dabei Arisu und Mai gleich mal mit. Den Kommentar über den unordentlichen Chakrahaushalt überhörte sie fast, denn die Nachricht dass die Rauchwand sich gleich wieder aufzulösen drohte versetzte sie fast tatsächlich in Panik. Ihr Puls war schon fleißig dabei nach oben zu klettern oder nach unten, kam auf die Art der Stressreaktion an. Warum sie wohl so negativ reagierte? Vielleicht war sie wirklich froh wieder zuhause zu sein und wollte das Dorf noch eine Weile stehen lassen, bevor sie es wegen einem kleinen Experiment zerstörte. Praktisch gleichzeitig schämte sie sich auch schon wieder für ihre panischen Gedanken, Ringo wollte bestimmt keine Geschichten über große Monster hören und der Yonbi besaß noch eine ganze Anzahl Schweife mehr, allein von der schieren Anzahl her war Akari’s Shukaku noch Handzahm, sofern sich irgendwelche Rückschlüsse aus der Anzahl der Schweife ziehen ließe in Bezug auf die Stärke oder ähnliches. “Ja danke……Heng…..Henge no Jutsu…..für die Warnung.“ Tatsächlich brachte sie beim ersten Versuch die Reihenfolge der Seals durcheinander und setzte gleich drauf noch mal an, was von Erfolg gekrönt war. Sie zwang sich ein paar Mal tief durchzuatmen und filterte den kurz darauf erwähnten Namen zunächst aus dem akustisch Wahrgenommenen heraus, vielleicht fürchtete ein Teil von ihr das bereits der Name Tenzou zu einem Ausbruch führen konnte – sie war noch nicht bereit das Gehörte zu verarbeiten. Trotzdem blieb der Name unterbewusst hängen und so brauchte es ein paar Augenblicke, doch der Gesprächsinhalt fiel ihr wieder ein. “Sagtest du Tenzou? So wie in Tenzou und Mayura Hokusai? Wieso sollte er hier sein? Und gleich vorweg ich mag ihn nicht sonderlich.“  
Inzwischen befand sich eine der Wasserflaschen in ihrer Hand und sie setzte diese an den Mund um sowohl Beschäftigung als auch eine genügende Flüssigkeitszufuhr zu haben.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeDi Feb 17, 2015 10:48 am

Das Thema rund um Amegakure ließ Ringo relativ schnell fallen; ihre ganz leichte Anfälligkeit für Egozentrik ließ sie rasch das Interesse verlieren an Reiseerzählungen über Orte, die sie selbst schonmal gesehen und als eher langweilig verbucht hatte. Manche Leute besuchten die Ruinen Ames ja ob des Hauchs der Historie, doch Geschichtliches roch meist nach Staub und alten Büchern. Nichts, was Ringo großartig hinter dem Ofen vorlockte. So hakte sie auch nicht mehr großartig nach, als Akari nicht zu sehr ins Detail ging.
Du hast vermutlich nicht gesehen, wo der Geldkoffer letztlich landete?, fragte sie lediglich noch.
Würde sie von der Geschichte mit der Geldverbrennung hören, würde sie innerlich Rotz und Wasser heulen.
Über austickende Jinchuuriki ließ sich dagegen fröhlicher fachsimpeln. Ringo verzog das Gesicht ein klein wenig, als ihr Gegenüber vom Handauflegen sprach, und verschränkte nachdenklich die Arme vor der Brust. Hm, keine Ahnung, geht das? Vielleicht wenn mans richtig macht, aber zumindest im Falle meines Vorgängers gabs wohl so ein Handauflegen nicht mehr. Wenn sie sich daran zurückerinnerte, fiel ihr höchstens ein, dass sowohl Tenzou als auch Daizen das Handauflegen recht... brachial betrieben hatten. Vielleicht hatte es ja deswegen nicht geklappt.
Der Schlüssel zum Frieden ist Liebe. *Zing* Würg.
Was die Kunoichi damals natürlich nicht mitbekommen hatte, was das Vorspiel rund um Masarus manipuliertes und verdrehtes Siegel gewesen, woran sich der unbekannte Attentäter - ein Attentat konnte mans wohl nennen - zu schaffen gemacht hatte. Und worin die Wurzel des Problems lag. Die geplanten Sicherheitsmaßnahmen griffen schlicht nicht mehr.
Vielleicht funktioniert sowas ja bei dir, fügte Ringo schließlich an ihr Urteil über das Handauflegen an, Deine Körperkunst scheint ja schließlich sehr empfindsam. Sie zog die Stirn kraus. Oder mimosenhaft.
Akari berichtete anschließend von ihrer eigenen Versiegelung im Yudamari-Tal - Mai war also mit von der Partie gewesen. Im Doppelpack mit Daizen ergab das also Kage in Zweifachausfertigung? Ringo gab ein eher missgestimmtes Zungenschnalzen als Kommentar ab, schwieg ansonsten aber zu diesem Thema. Oh, ich glaub dir schon, dass du es freiwillig wolltest, erwiderte sie sachlich, derweil ein Hauch der Erkenntnis über ihre Gesichtszüge flatterte. Und dann bist du also diese Jinchuuriki, von der ich schon was aufschnappte. Von wegen "Bijuukraft zum Heilen". Darüber hab ich bei meiner Versiegelung Kommentare gehört. Sie lächelte schmallippig. Ich bin nicht zum Heilen. Ich bin zum sicheren Verwahren. Das wußte sie immerhin ganz genau. Bei ihr war aufgrund des bereits vorhandenen Juin eine ganz ausgezeichnete Nutzfläche entstanden, wenn man es so sagen wollte: Man hatte die Chance ergriffen und das Jinchuuriki-Siegel mit dem Juin Ringos verknüpft, was einen beeindruckenden Schub hinsichtlich der Widerstandskraft ergab. Auch wenn dies auf Kosten der durch das Juin erwirkten Fähigkeiten ging - es hatte Ringo in die Lage versetzt, nun endlich wirkliches Feuer spucken zu können - so war es das doch wert: Um Yonbi hervorzuholen, brauchte es schwere Geschütze.
So wenig, wie Masaru Akari etwas sagte, rief Kaori Erinnerungen bei Ringo hervor. Immerhin war die Betreffende auch noch ein Kind gewesen, als sich Ringo aufmachte, Fahnenflucht zu begehen.

Akari wirkte plötzlich außerordentlich nervös, nachdem Ringo ihr die kleine Auskunft über den Sichtschutz gab. Krieg doch keinen Zittrigen, versetzte sie nicht unfreundlich. Hätte es der ANBU nicht gefallen, was wir hier machen, hätten sie längst einen Windstoß geschickt.
mit schief gelegtem Kopf schaute die Sarutobi dabei zu, wie sich Akari nach ihrem Erneuern der Tarnung wieder einkriegte, um das Gespräch wieder aufzunehmen.
"Und gleich vorweg ich mag ihn nicht sonderlich.“
Ringo gab einen Laut von sich, der einem Furz glich. Sie erzeugte ihn jedoch mit dem Mund. Oh, den mein ich aber. Und eigentlich würde ich dich für diese Worte in den Schwitzkasten nehmen. Sie hob ihre Hand, öffnete und schloss sie wie zur Drohung. Lächelte aber gleichzeitig, um ihren Worten die Schärfe zu nehmen. Aber nur eigentlich. Denn wir sind quitt. Wähend du Tenzou nicht leiden kannst, kann ich dagegen Mai nicht leiden.
Ringo wandte sich gelassen ab und spazierte zu ihrem Arbeitstisch zurück. Hatte plötzlich eine neue Eingebung und tauschte einige Pulverdosen und -Fläschchen auf dem Tisch mit anderen Farben und Mineralien aus ihrer Vorratskiste. Rührte neu zusammen.
Apropos nicht leiden, sprach sie etwas leiser und schaute über die Schulter, Mein Bijuu kann es nicht leiden, wenn ich dies hier tue. Sie lächelte fast mutwillig. Ihm ist das hier zu... fein.

Hrumm. Hrumm. Hrumm.
Dröhnen. Donnern.
Hrumm. Hrumm. Hrumm.
Tief unten im Seelenversteck schlug Eisen auf zornrot glühenden Stahl. Drei Hämmer fuhren nieder auf einen riesigen Klumpen in einem Lava-Bassin.
Yonbi war gleichfalls bei der Arbeit. Im Gegensatz zu seiner Jinchuuriki blies er kein Glas. Er schmiedete Metall. Je zwei seiner Schweife hielten einen Hammer, und seine Hände selbst trugen das größte Schmiedewerkzeug: Im rollenden Rhythmus eines wandernden Gewitters drosch er auf den massiven Stahlblock ein. Schlug ihn in eine Form, die ihm besser gefiel.
Bronze und Kupfer, rief er im Sprechgesang, Gold und Silber! Son Goku bin ich, Herr der Eisenzeit! Schmied des Ersten Schwertes, Meister der Esse, Fresser der Erze! Um diesen letzten Satz zu unterstreichen, langte er nebenbei in einen Kessel, der nahebei stand, holte einige glänzende Erz-Knollen hervor und schluckte sie wie Erdnüsse. Während er kaute, sprühten Funken zwischen seinen Zähnen hervor. Hah, hah, hah! Funke, Funke, lebe lang! Esse, Esse, werd nie kalt! Das Feuer faucht die ganze Nacht! Hah, hah, hah. Hah, hah, hah! Eine Krone für den Erdenheld! So eine kriegst nie mehr für Geld! Funke, Funke, werd zum Stern, flieg hinauf, so seh ichs gern!


Wie ist das bei dir? Hat dein Bijuu was dagegen, dass ich hier gerade Sand verbrenne? Sie schüttelte mit einem Pulverfläschchen in Akaris Richtung. Sand ist doch irgendwie Seins, nicht?
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMi Feb 18, 2015 8:32 pm

Ringo stellte gute Fragen und Akari wusste keine Antwort. Wo war der Geldkoffer denn abgeblieben? Nach ihrer Erinnerung stand er immer noch im Wald bei den heißen Quellen, doch bei den unterschiedlichen Charakteren die sich dort ebenfalls aufgehalten hatten war der Koffer bestimmt mit irgendwem mitgewandert. Möglicherweise mit seinem rechtmäßigen Besitzer? Dann wäre er bei Ayioma oder eben auch nicht. Akari hatte ihn zumindest nicht mitgenommen, sollte der Koffer im Besitz von Konoha-Nin sein so hätte ihn sich sicher ein anders Team geschnappt, sofern besagter Koffer nach ihrer Abreise noch dort verblieben wäre. “Gute Frage. Ich habe nicht sonderlich darauf geachtet, vielleicht bei der Person die für mich die Belohnung kassiert hat?“ Wirklich ärgern würde sie dies ohnehin nur im Fall von Iga – objektiv betrachtet hatte dieser seinen Geldkoffer sich redlich verdient, wohingegen Ayioma sehr viel weniger zu ihrer Entführung beigetragen hatte, doch gerade darum ärgerte es sie so sehr, da Iga nicht nur davon gekommen war sondern mit einem satten Gewinn – Terrorismus sollte sich doch nicht auszahlen! Wie hieß doch das Sprichwort? Man begegnete sich immer zweimal im Leben? Nun wenn sie diesen Typen noch mal sehen sollte, dann hoffentlich spät genug um stark genug zu sein ihm effektiv eine reinzuwürgen. Ein wenig reumütig fügte sie in ihren Gedankengang noch hinzu, dass sie selbigen ja später wieder heilen könnte, wenn er artig wäre – an diesen Phantasien musste sie noch ein wenig arbeiten. Hingegen die Sache mit dem Handauflegen hatte sie wortwörtlich gemeint, einfach weil die Handfläche ohnehin das beliebteste Werkzeug war um mit Jutsu und Chakra zu hantieren. Ganz davon abgesehen das es die einfachste und schmerzloseste Methode war die sie sich mit ihren eigenen Kenntnissen vorstellen konnte und es passte auch sehr schön zu der Metapher der heilenden Hände – Ärzte sahen sich ohnehin ganz gerne als Heiler, wieso sollte ein Siegelmeister dann kein handauflegender Schamane sein?   “Dein Vorgänger. Masaru.“ Aus ihrem Mund klang es lediglich wie die Wiederholung der Fakten aus dem Unterricht, doch gleichzeitig schwang auch ein Hauch Neugierde mit. “Ich frag mich ob es einen Jinchûriki gibt deren Vorgänger nicht gewaltsam gestorben ist.“ Es klang verdammt danach. Kaori war verstorben und Masaru ja offenbar auch. Ob das so was wie ein standardisiertes Ende war und konnte sich ein Jinchûriki irgendwie darauf vorbereiten wenn er wusste wie es vermutlich endete? Nicht nur ihr Siegel schien sehr empfindsam, wenn sie es nicht besser wüsste könnte sie das Keshin Seal bezichtigen auf ihre eigenen Gefühle zu reagieren, immerhin war Akari damals wegen der Verkaufs-/Flucht- und Rettungs-Sache nicht gerade gefühlskalt gewesen. Ganz genau betrachtet war ihre Körperkunst aufgetaucht nachdem sie mit Ayioma geschlafen hatte – war bestimmt ein unwichtiges Detail das nicht jeder wissen musste und ohnehin war es einfacher den Tee zur Verantwortung zu ziehen. Konnte natürlich auch einfach alles irgendwie daran beteiligt sein, wer sollte dies schon wissen? “Vielleicht hilft ja auch schon autogenes Training, nicht nur das Siegel ist launenhaft, ich selbst bin es auch.“ Akari betrachtete zwar selbst nur den Abschnitt als launenhaft wo sie Tenzou ernst gemeint bedroht hatte, doch bei einem Terroranschlag nicht auf seinen ANBU zu hören mochte ebenfalls als launenhaft ausgelegt werden, ganz davon abgesehen das sie am Anfang echt depressiv gewesen war. Geholfen hatte ihr bei Letzteres zumindest ihr Tagebuch und der Werbespruch von Ringo schien eine gute Kapitelüberschrift abzugeben. “Den Spruch sollte ich über meine Privatpraxis nageln, kommt sicher gut bei der Kundschaft an.“ Akari war leicht amüsiert über diesen Spruch mit der Bijuukraft, doch erst danach wurde es spannend. Wenn die Bestimmung von Akari die des Heilens sein sollte, so war die von Ringo die des Traumgefäßes? Das machte nun die Heilerin wiederum fast neidisch. “Man soll ja auch nicht ohne Ziel durchs Leben gehen.“ Und dieser Spruch gehörte schon fast in einen Glückskeks.

Beruhigende Worte? Es war wohl eher so das sie sich selbst wieder nur verrückt machte. Natürlich besäßen ANBU noch ganz andere Mittel und Wege sie alle auszuspionieren! Wie war das noch mal mit dem autogenen Training? Akari sollte sich wirklich aktiver freuen wieder zuhause zu sein, ungeachtet der Tatsache das sie aus diesem sicheren Heim entwendet worden war. Das war ja schlimm, sie musste endlich damit abschließen und sich darauf besinnen beim nächsten Mal einfach ein Stück mehr den Erwartungen zu entsprechen, denen des Dorfes nicht denen von Ayioma. Akari versuchte sich an einem Lächeln, auch um ihre Dankbarkeit für diese Rauchwand zum Ausdruck zu bringen.
Nachdem sie sichergestellt hatte nicht einem Schwächeanfall anheim zu fallen wirkte sie zunächst irritiert. Wieso sollte Ringo für diese eine Aussage sauer sein, hatten die beiden etwas miteinander und wenn ja, was hielt Mayura von der Sache?! Der Vergleich mit Mai schien wiederum fast aus der Luft gegriffen. Wollte Ringo andeuten das sie mit Tenzou eine Vater-Tochter-Beziehung unterhielt? Zumindest wäre dies eine Erklärung die keine wütende Ehefrau beinhaltete, denn obgleich Akari die Hokusai als freundliche Frau und Ruhepol in Erinnerung hatte, mochte selbige Zuhause durchaus die Hosen anhaben und demzufolge mussten Tenzou und Ringo eine Beziehung haben welche Mayura guthieß – eigentlich total egal. “Nicht das wir am Ende noch Freunde werden, jetzt kennen wir sogar schon unsere Vorlieben und Abneigungen.“ Der Themenwechsel kam daher wie gerufen, immerhin musste sich Akari erstmal klar werden das sie jetzt nicht von Mai als große Feuergöttin schwärmen konnte, da dies für die Andere nun einmal nicht das Lieblingsthema war und umgedreht wollte Akari auch nichts über Tenzou wissen was sie später nur bereuen könnte.    
Akari folgte der Sarutobi, welche sich zu ihrem Arbeitstisch begab und stellte dabei zufrieden fest, dass sie gar nicht so wacklig auf den Beinen war wie es sich zuvor angefühlt hatte. Sie beobachtete wie Ringo die Anordnung auf ihrem Tablett änderte und lauschte interessiert welche Abneigungen der Affe so hatte. Ihr flog ein wenig Sand entgegen, nicht viel, doch es genügte um zu verdeutlichen was gemeint gewesen war. “Also ich merke nichts, aber ich denke wenn es Deinen ärgert wird es auch Meinen ärgern. Andererseits lege ich es auch nicht direkt drauf an, wobei ich denke das ich Shukaku ganz gut damit ärgere das ich eher Pazifist bin, er hätte wohl lieber jemanden der mit ihm zusammen die Sandfäuste fliegen lässt.“ Natürlich war sie nicht 100%ig Pazifist sonst wäre sie zum einen kein Shinobi und würde zum Anderen nicht mit Giften hantieren die nicht nur dazu gedacht waren ihr selbst Schaden zuzufügen.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeFr Feb 20, 2015 5:34 pm

Der Geldkoffer war also höchstwahrscheinlich in den Händen des Entführers. Ringo ließ ein enttäuschtes Schniefen - die feminine Art des Schnaufens - hören. Schade. Wäre ich bei einer Geiselbefreiung beteiligt, würde ich mir am Ende definitiv das Geld schnappen. Selbst, wenns nicht meins wär. Schulterzucken. Was heißt "Selbst, wenn". Es wäre nicht meins. Wär aber toll, wärs das. Sie wedelte unschuldig dreinblickend in Richtung ihrer Ingredenzien. Mein Hobby ist teuer.
Das wars wirklich. Gerade, wenn sie ihr neuestes Erzeugnis nicht im Kunstgeschäft verticken wollte. An sich war Ringo nicht unbedingt übermäßig gierig; das Ge-Nin-Gehalt, welches sie derzeit kassierte, machte sich nur drastisch in ihrem Geldbeutel bemerkbar.
Das anschließende Thema war etwas deutlich Schwermütigeres. Ringo spitzte die Ohren ganz besonders aufmerksam, als Akari den Namen Masarus in den Mund nahm. Sicherlich, sie hatte den Rosahaarigen selbst ins Spiel gebracht. Doch wenn die andere Jinchuuriki ihn verwendete, war das eben etwas anderes.
“Ich frag mich, ob es einen Jinchûriki gibt, deren Vorgänger nicht gewaltsam gestorben ist."
Innehalten. In einem Samurai-Film würde nun Miyu auf dem Lattenzaun sitzen und eine melancholische Note auf der Shamisen zupfen. Vielleicht wirst du ja die Erste. Wenn die Sarutobi ganz ehrlich war, dann lautete die Antwort genau so. Immerhin war Akari die Jinchuuriki, die zum Heilen da war.
“Vielleicht hilft ja auch schon autogenes Training, nicht nur das Siegel ist launenhaft, ich selbst bin es auch.“
Was ist denn autogenes Training?, erwiderte Ringo daraufhin. So etwas wie Entspannungstechniken durch Atem-Übungen? Geringschätzig blähte sie die Nasenflügel. Das klingt nicht besonders spannend. Ich für meinen Teil werde eine andere Art versuchen, mit meinem Bijuu auszukommen.

Yonbi hielt im Hämmern inne. Schaute nach rechts. Auf die vierte Wand seiner behaglichen Höhle, die von massigen Gitterstäben beherrscht wurde. Grollend wandte er sich halb herum und blickte mit grellen, orangefarbenen Augen seiner Jinchuuriki entgegen. Dampf kräuselte aus seiner Nase. Heh. Hehe. Eine Stimme wie eine Felslawine. Hah, Hah, Hah. Was starrst du?
Nur so. Ringo hockte jenseits der Gitterstäbe. Ihre Seite des Seelenverstecks war leer und trostlos. Während Yonbis Wände glänzten und pulsierten vor funkelnden Erz-Adern und man hier ab und an, wenn der Affe nicht gerade eine Schmiede brauchte, sogar eine Badelandschaft vorfand, konnte man Ringos Behausung nur als Nische bezeichnen. Lass dich nicht stören.
Lass dich nicht stören. Stören. Durch dich. Yonbi brach in felssplitterndes Gelächter aus. Hah, Hah, Hah! Stören! Stören. Stören... Er hob die Hämmer erneut und machte sich zurück ans Werk.


Ich werds mit Kampf versuchen, erklärte Ringo milde. Ein Bijuu ist schließlich Macht. Um Macht zu besitzen, braucht man von vornherein Macht. Und soweit ich es gelernt habe... zeigt man Macht durch Kampf. Kampf würde ihr Weg sein.

Akari schien belustigt ob der Erinnerung von seiten der Sarutobi, dass sie quasi als heilende Jinchuuriki gedacht gewesen war, als die Tinte des Siegels noch nicht trocken war. Natürlich käme er gut an, bekräftigte Ringo. Es wäre ein Bruch des Klischees. Heilung würde aus Kraft geschöpft, die vorher immer nur zerstörte und so weiter. Sie schlenkerte mit der Hand durch die Luft. Irgendein Philosoph fände sicher hübsche Worte dafür.

Die Fronten hinsichtlich Tenzou und Mai waren rasch geklärt; Ringo hatte halb auf eine bissige Erwiderung gelauert, doch Akari war wohl wirklich grundauf friedlich veranlagt und trotz launiger Charakterzüge nicht zum Zanken aufgelegt. Solch einen Charakterzug empfand Ringo stets als äußerst entspannend; friedfertige Leute konnte man erfahrungsgemäß viel leichter dazu bringen, zu tun, was man selbst wollte. Nicht, dass es gerade eine Rolle spielte.
“Nicht das wir am Ende noch Freunde werden, jetzt kennen wir sogar schon unsere Vorlieben und Abneigungen.“
Himmel bewahre, säuselte Ringo zur Antwort und lächelte. Ganz kurz.
“Also ich merke nichts, aber ich denke wenn es Deinen ärgert wird es auch Meinen ärgern. Andererseits lege ich es auch nicht direkt drauf an, wobei ich denke das ich Shukaku ganz gut damit ärgere das ich eher Pazifist bin, er hätte wohl lieber jemanden der mit ihm zusammen die Sandfäuste fliegen lässt.“
Ringo zuckte mit den Schultern. Du bist wirklich sehr friedlich, stellte sie milde fest, von ihrem Tun aufschauend. Kann mir vorstellen, dass es den Ichibi frustriert. Wäre ich an seiner Stelle, würds mich auch frustrieren.
Pülverchen landeten auf dem Marmortablett. Ringo nahm es und schob es in den Brennofen zu dem ersten Bleh, betrachtete prüfend die Farbe der Kohlen und der Flammen. Gleich sollte es was werden.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSa Feb 21, 2015 2:25 pm

Jetzt wo Ringo es ansprach machte die Sache mit dem Geld irgendwie mehr Sinn, womöglich war es sogar selbst zusammengegaunert worden, Verbrecher gingen ja selten einem legalen Geschäft nach und selbst wenn warf dies selten genug Profit ab um sich nebenbei exklusive Sonderwünsche zu erfüllen. Genauer betrachtet wäre es vielleicht sogar ihr Geld gewesen, immerhin war es ja irgendwie für Akari ausgegeben worden, nur nicht in ihre eigenen Hände gewandert sondern in die ihrer Entführer – wieso hatte sie eigentlich nichts von der Bezahlung erhalten, sie hatte doch mitgearbeitet?! Nein, diese Betrachtungsweise wirkte irgendwie falsch und indirekt war ihr Lohn ja die gute Behandlung durch ihre Unterhändler und Besitzer gewesen, Akari war sogar so gut drauf gewesen das sie sich nebenbei noch ihrer Forschung widmen konnte. Irgendwie warf dies alles ein komplett falsches Bild auf die ganze Entführungssituation und die allgemeine Bedrohung die Leute wie Akira und Ayioma für die Jinchûriki darstellten. Es gab keine Garantie das etwas ähnliches nicht wieder passieren könnte und wenn das Nächste mal Ringo entführt wurde? Ganz offenbar gab es doch genügend Leute die ihren Nutzen aus den Jinchûriki ziehen wollten und das eigene Dorf gehörte vermutlich dazu, behandelte dafür seine Jinchûriki jedoch weitaus menschlicher. Der Gedanke war ihr immer noch zu groß zum Begreifen, sie wollte diese ganze Geiselaktion lieber ein paar ebenen Tiefer ansiedeln ähnlich einem Clanmitglied das zum Zwecke einer Erpressung entführt worden war, auch die Variante von Ringo spielte in dieser Kategorie und dies war ja auch sehr viel realitätsnaher als sich selbst als Machtquelle für Andere zu sehen. Denn wenn es wirklich nur darum ginge wer die Bijuu besäße, was sollten die tatsächlichen Besitzer, die Jinchûriki, dann dagegen stellen, sich selbst organisieren und eine Art Jinchûriki-Fraktion bilden? Eine Fraktion mit 9 Mitgliedern die gleichzeitig dorfübergreifend agierte? Wie traumtänzerisch, wie sollten sie sich alle überhaupt jemals begegnen? Wieso dachte sie überhaupt darüber nach, störte es sie plötzlich eine Geisel gewesen zu sein? Nicht das es sie zuvor beunruhigt hätte. Ganz davon abgesehen schien die Arbeit der Sarutobi tatsächlich kostspielig zu sein, sie besaß sicher nicht nur Mineralien die man im Vorgarten finden mochte. “Wird sicher nicht die einzige Entführung eines Jinchûriki gewesen sein, wir sind recht begehrt, da kannst du bestimmt irgendwie Geld draus machen.“ Ob Jinchûriki eine Lebensversicherung abschließen konnten oder disqualifizierte sie ihr Zustand für diese Nachsorgeform? Akari brauchte sicher kein Geld für ihr Hobby, doch jetzt wo sie eine Familie hatte - ein wenig musste man da schon weiterdenken. Perfekt wäre es freilich die Bösen selbst auszuschalten und für seine eigene Befreiung aufzukommen – definitiv ein Ziel. Freileich ein ganz anderes Ziel war die Sache mit dem Überleben. Eigentlich hatte sie keine sinnvolle Antwort erwartet, es schien ihr eher wie ein Naturgesetzt und womöglich entschied ja am Ende das Bijuu selbst darüber ob das verlassene Heim eine Chance zum Überleben hatte und dann konnten darauf die menschlichen Helfer aufbauen die den ehemaligen Jinchûriki am Leben erhalten wollten. Wie hoch die Chancen wohl waren wirklich zu überleben? Ayioma schien ja nicht direkt daran zu glauben, laut seinen Worten würde sie sogar innerhalb des Dorfes bei einer Extraktion sterben, doch was wusste er schon? Gleichzeitig erschien es unfair, wenn sie die Erste wäre die überlebte dann würden Ringo und andere doch trotzdem dran verrecken. “Hmmm. Ein sicheres Gefäß zu sein hat sicher auch seine Vorteile, wenn es gar nicht erst zum Ausbruch kommt überlebt man ja auch.“ Tatsächlich sollte es wohl beides geben, im Idealfall. Auf den Kommentar mit dem autogenen Training zuckte sie lediglich leicht mit den Schultern – es war nun einmal eine Entspannungsmethode und es half ihr damals über die stressigen Überstunden im Krankenhaus hinweg – sozusagen altbewährtes. Akari zielte auch nicht direkt darauf ab mit ihrem Bijuu klar zu kommen, wenn dann ignorierte sie ihn vielmehr und sofern sie ihren eigenen Körper selbst unter Kontrolle hatte würde Shukaku kaum mehr machen können als zuzusehen was sie damit anstellte. Trotzdem war es interessant zu erfahren welche Strategie ihre Gleichgesinnten so verfolgten, vermutlich machte sich jeder Jinchûriki selbst so seine Gedanken darüber ob und wie sie mit der Situation klarkommen sollten. Akari bekämpfte derzeit nur die Symptome, wenn sie wütend oder unausgeglichen war schrieb sie Tagebuch und wenn sie mit violetten Kartoffeldrucken übersäht war, dann half autogenes Training um den Stress zu reduzieren. Ringo schien ihrerseits den normaleren Ansatz zu verfolgen die Ursache anzupacken und dies war einfach sinnvoll, egal welche Ausrede Akari selbst benutzte um es nicht zu tun. “Du kämpfst also gegen ein Wesen das sehr viel erfahrener und mächtiger ist als du selbst? Klingt nach einer Herausforderung und wenn du die Macht besitzt die eigentlich die anderen haben wollen ist das auch gut für dich.“ Sie wünschte Ringo bei diesem Plan viel Erfolg, doch es auszusprechen wirkte schon fast etwas platt, als wäre es ein Mutmacher für eine bevorstehende Auswahlprüfung. “Ich arbeite derzeit eigentlich nur darauf hin meine alte Chakrakontrolle zurückzugewinnen, denn für eine Medic-Nin ist das schon sehr essentielle.“ Es würde sie natürlich nicht stören als kleinen Nebeneffekt einen gigantischen Chakra-Pool zu haben, aber ganz ehrlich? Es war kein Must Have, zumal sie dafür selbst keinen Nutzen sah, selbst wenn sie dann mehrere Patienten gleichzeitig behandeln könnte, so bräuchte sie immer noch für jeden Einzelnen genug Chakrakontrolle und Konzentration für den nötigen Feinschliff  - genau darum waren ihre Fuuin Shōsen tatsächlich nur schnelle Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ganz genau betrachtet war ihr Shukaku bisher mehr Problem als Lösung gewesen.  

Die Sache mit dem Buch war lustig, als würde jemand über ihre Heldentaten später Bücher schreiben, wobei am Ende über Akari womöglich wirklich ein paar Zeilen verschwendet werden könnten, immerhin schien es zuvor selten oder womöglich sogar nie Jinchûriki gegeben zu haben die auf Heilung fokussiert waren.  
“Wir haben ja ohnehin eine gewisse Bedeutung und landen darum in Geschichtsbüchern, wieso dann nicht gleich mit einem Leitspruch? Wie wäre es mit: ‚Ein Schmiedehammer für Feinarbeiten’ für euch?“ Irgendwie schien es von vornherein sinnvoller Ringo und Yonbi zusammen zu betrachten, immerhin schienen sie ähnliche Interessen habe haben, wobei Akari und Shukaku im Normalfall aneinander vorbeiliefen und die Gegenwart des anderen ignorierten – davon abgesehen das Shukaku vermutlich Wege suchte um Auszubrechen, Akari konnte es ihm kaum verübeln, obgleich ihr Zusammenleben geplant gewesen war galt dies nicht für ihre tatsächliche Koexistenz. Demzufolge stellte sie sich einen tatsächlichen Kampf schlimmer als den aktuellen Zustand vor, immerhin legte Akari es eher selten darauf an zu gewinnen und das sollte wohl ihr Ziel sein bei einem möglichen Gegner wie beispielsweise dem eigenen Bijuu? Nicht zu Kämpfen bedeutete ja nicht automatisch gleich aufzugeben, sie durfte sich eben nur nicht unterkriegen lassen. “Wie hast du denn überhaupt vor gegen Yonbi zu kämpfen? Physikalisch seit ihr doch ebenso nur eine Person.“ Ein Kampf war ja auch immer eine Konfrontation, doch wie begegnete man jemandem der so gut weggesperrt war, das man ihn ohnehin nur selten zu Gesicht bekam? Die Sache mit dem Tee schien ganz offenbar eine provokative Option zu sein, doch wenn Shukaku wirklich nur eine Art Tier war das ausbrechen wollte, dann machte es nicht viel Sinn ihm dabei auch noch zu helfen indem man sich selbst schadete – Akari war echt zu hilfsbereit.

Akari erwiderte das Lächeln, es war sowohl einfach als auch schön jemanden besser kennenzulernen weil man ohnehin schon ein paar Gemeinsamkeiten besaß. Natürlich war dies ein Grund gewesen wieso sie früher fast nur mit anderen Medizinern Kontakt gepflegt hatte, doch die Realität schmiss einem ja immer mal was Neues vor die Füße und im Falle von Arisu, Ayioma und Mai hatte es sich definitiv gelohnt ein paar Schritte außerhalb der gewohnten Umgebung zu verbringen. Der Kommentar das sie sehr friedlich war brachte sie fast zum Grinsen, zumindest deutete es sich bereits an, Shinobi und Pazifist passte zusammen wie Nichtraucher und Raucherzimmer, man konnte sich in der feindlichen Umgebung aufhalten und zurechtfinden, doch ganz dazu gehörte man einfach nicht. “Ich gebe es ja zu, der Idealzustand ist es nicht so friedlich veranlagt zu sein, der Terrorist der mich entführte hat das vermutlich ganz gut ausgenutzt, auf sein Konto gehen die Gesundheit einer Mutter, ihres Kindes und die eines ANBU.“ Schuldgefühle waren schon ätzend, sie hinderten einen daran etwas richtig zu verarbeiten und sie war nicht mal in der Lage gewesen den Leute die wegen ihr verletzt wurden zu helfen, lediglich indirekt indem sie den Terrorakt mit beendete. Natürlich stellte sich in Zusammenhang mit den heutigen Erfahrungen die Frage ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn sie selbst Macht besessen hätte, doch jedes Wenn und Aber führte im Allgemeinen zu sehr wenig. “Frustriert? Er ist nicht mein Haustier das ich beschäftigen muss. Das Siegel sperrt ihn weg, was vielleicht auch nicht besonders fair ist, aber er besitzt mehr Freiheiten als in einem Tongefäß und das sollte auch wertgeschätzt werden.“ Eigentlich wollte sie ernst klingen mit ihrer Aussage, doch gleichzeitig führte sie sich als ob sie gleich über einen guten Witz loslachen müsste. Tatsächlich kicherte sie ein ganz klein wenig, als ob Shukaku ihr jetzt irgendwie dankbar sein müsste weil sein Gefäß nun keinen Staub mehr ansetzte und er tatsächlich ein Gefühl für Zeit zurück gewonnen hatte. Sie versuchte dieses Gefühl loszuwerden, denn sie selbst hatte es nicht als spaßige Anekdote gemeint und demzufolge amüsierte sich möglicherweise etwas anderes in ihr über sie – verwirrend.
Akari Blick folgte dem Weg des zweiten Tablettes und sie beschloss sich etwas mehr für das seltsame Hobby der Sarutobi zu begeistern. “Da bin ich ja gespannt was da bei rauskommt.“
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMo Feb 23, 2015 1:15 pm

Geld aus Entführungen schlagen. Ringo kratzte sich nachdenklich am Nasenrücken. Na. Da wärs das Zweckdienstlichste, meine eigene Entführung vorzutäuschen, die Lösegeldübergabe abzuwickeln und später das Geld von meinen Mitverschwörerin einzustreichen. Geschäftstüchtiger Pragmatismus. Ringo wollte offenbar nicht immer auf eine echte Entführung warten, ehe der nächste Geldkoffer in ihren Kleiderschrank wandern durfte. Sekundenkurz schien sie über das Gesagte nachzudenken. Kriminelle Energie steckte wohl zur Genüge in ihr. Käme das raus, bekäme ich wohl wieder Arrest.
Damit wars wieder Essig mit der Idee, wie Akari Ringos "Seis drum"-Achselzucken wohl entnehmen konnte. Doch nicht soviel kriminelle Energie.
Ausbrüche waren da ein anderes Thema. “Hmmm. Ein sicheres Gefäß zu sein hat sicher auch seine Vorteile, wenn es gar nicht erst zum Ausbruch kommt überlebt man ja auch.“
Hm. Schon, ja. Kurz angebunden erwiderte die Blonde ihre Zustimmung; dem Gedankengang der Iryo-Nin war nichts hinzuzufügen. Auch auf ihre Einschätzung der Lage, dass der pure Kampf mit Yonbi eine Herausforderung darstellte, ließ sich in Ringos Augen nur wenig erwidern. Jipp bestätigte sie nüchtern.
“Ich arbeite derzeit eigentlich nur darauf hin meine alte Chakrakontrolle zurückzugewinnen, denn für eine Medic-Nin ist das schon sehr essentiell.“
Das glaube ich gern. Wenn es dir gelungen ist, deine alte Kontrolle wieder aufzugreifen, kannst du mir ja zeigen, wie du es gemacht hast. Ringo lächelte schmal. Auch wenn ich deine Taktik vermutlich nicht kopieren kann. Unsere Siegel sind schließlich wirklich grundverschieden.

Schmiedehammer für Feinarbeiten. Ringo ließ sich dies durch den Kopf gehen. Hätte was, entgegnete sie relativ zögerlich; dass sich jemand anders Gedanken über einen passenden Spitznamen für sie machte, hatte was Seltsames an sich. In ihr regte sich das notorische Misstrauen, ob sie gerade veralbert wurde, doch ihre gerunzelte Stirn glättete sich rasch wieder, denn das Misstrauen konnte in Akaris Namensgabe nichts finden, das einen Haken hatte.
“Wie hast du denn überhaupt vor gegen Yonbi zu kämpfen? Physikalisch seit ihr doch ebenso nur eine Person.“
Darauf hatte die Sarutobi eine rasche Antwort parat. Ich greife ihn von hinten an, während er in seiner Schmiede steht. Was natürlich seltsam klang - immerhin erklärte dies nicht, wie Ringo die Eine-Person-Geschichte umgehen wollte. Einzig in ihrem eigenen Kopf ergab es Sinn - und im Seelenversteck.

Derweil Ringo Pülverchen mischte, schaute sie nur flüchtig auf Akaris Mimik, während siese über ihren friedlichen Wesenszug und den Entführer sprach. Offenbar war es wilder zugegangen und hatte es auch Opfer gegeben. Nur Verletzte, oder auch Tote? Die degradierte Ge-Nin erwog, danach zu fragen, ließ es dann aber bleiben. Eine Iryo-Nin schmerzt das sicher, wagte sie stattdessen einzuwerfen. Entkorkte ein weiteres Fläschchen und kippte das Mineral aufs Blech. Aber... ganz ohne Leute wie dich wärs auch nicht schön. Das klang schmalzig. Ringo verzog sekundenbruchteilkurz das Gesicht und verschleierte es, indem sie so tat, als habe sie Staub in die Nase bekommen und müsse sich abwenden, um in den Ellenbogen zu niesen.
Anschließend gab sie aber noch ihre Meinung bezüglich des Shukaku ab. Der sicherlich frustriert war ob dieses friedvollen Gefäßes. Akari sah das nicht als Problem. “Frustriert? Er ist nicht mein Haustier das ich beschäftigen muss. Das Siegel sperrt ihn weg, was vielleicht auch nicht besonders fair ist, aber er besitzt mehr Freiheiten als in einem Tongefäß und das sollte auch wertgeschätzt werden.“
Ringo hob leicht eine Augenbraue aufgrund Akaris leichtem Kichern im Anschluss.
Wenn du ihm das mit der Wertschätzung direkt ins Gesicht sagst, hält hoffentlich dein Siegel. Damit trug Ringo ihr Zeug zum Brennofen, diesmal von Akari gefolgt.
“Da bin ich ja gespannt was da bei rauskommt.“
Etwas Gutes, entgegnete Ringo, Hoffe ich. Sie ging in die Hocke, zupfte das Kopftuch etwas tiefer. Schwieg einen Moment lang, in dem sie ihre Konzentration sammelte. Die erste Blechladung war bereits zu zähem Brei geworden.
Pass auf.
Ringos Chakraschmiede ging in Betrieb; mit einem Male öffneten sich die Schleusen ihrer Kanäle, und die Kräfte aus Geist und Körper drängten in ihrer Körpermitte zusammen, um sich zu verbinden. Zu Chakra zu werden, das sich für eine Sekunde sogar hellblau draußen zeigte und flatterte wie Seidentuchfetzen.
Ringo schloss Fingerzeichen. Viele davon, mit Pausen. Holte mehrere Jutsu hintereinander hervor. Raika no Funsha. Stärkung der Feuer-Resistenz. Sekigaisen. Sensibilisierung für Wärmequellen und hauchzarte Temperatur-Unterschiede. Suiton: Kahaku. Ringo tippte sich selbst an die Stirn; ein kleiner Wasserschwall ergoss sich vom Druckpunkt aus über ihre Stirn und bildete eine eng anliegende Maske aus Nässe, um das nun Folgende erträglicher zu machen. Suiton: Tadamuki no katei oni. Suiton-Chakra schwemmte in ihre Arme. Blieb dort vorerst noch, höchstens erkennbar für Sensor-Nin.
Ringo griff nach links zu einem Werkzeugständer, holte eine ungewöhnlich kurze Glasbläserpfeife hervor. Schob sie in den Brei, setzte das andere Ende durch die dünne Wassermaske hindurch an die Lippen. Und legte los. Blies sanft in die Masse, lehnte sich dabei vor; die diversen Schutzmaßnahmen arbeiteten wie erhofft und ließen zwar Dampfschlieren aufsteigen, verhinderten jedoch Verbrennungen. Das Sekigaisen machte es dennoch schmerzhaft, doch es war andererseits auch nötig, um die richtigen Momente im Arbeitsprozess zu erfassen.
Ringos Gesicht unter der Maske war nun ebenfalls eine Maske höchster Konzentration. Was folgte, war kein Glasblasen im traditionellen Sinne. Es war Glasblasen, wie es nur Shinobi konnten. Ringo schob mit ihrer Atemluft gleichsam Katon in die Masse, erhitzte sie. Gleichsam wollte sie es nicht übertreiben und legte auf gleiche Weise mit Suiton nach; die Masse wurde kühler, und Sekigaisen verriet es ihr.
Aus der Glasmasse wurde eine Kugel, zitronengelb und apfelgroß zunächst. Dann wuchs das Gebilde; Ringo rutschte noch näher heran. Jetzt. Suiton: Tadamuki no katei oni. Ein Trick, den sie erst seit Kurzem beherrschte: Wasser-Arme spalteten sich von ihren wirklichen Armen ab, verlagerten sich weiter nach vorn, griffen als zusätzliches Paar Hände direkt um die Masse und begannen, sie von außen zu drücken, zu kneten und zu modellieren, derweil Ringos Atem von Innen schob. Ab und an öffnete sie einen Mundwinkel und entließ Dampf, als wäre sie ein alter Mann beim Rauchen. Mit einem weiteren Werkzeug rührte sie in der Mischung des zweiten Tabletts, die dunkelblau wurde, und trug sie auf die entstehende Kugel auf.
Ringo Sarutobi beherrschte einen Haufen Tricks.
Hast du die Flamme gesehen? Pass auf, du kannst das auch. Ihr Vater, als er sich noch mit ihr verstand und nicht enttäuscht worden war. Das kannst du nicht, was? Daizen, eine Schlieren ziehende Hand auf die heiße Herdplatte gelegt. Willst du sehen, wie ichs mache? Das könnte mal nützlich werden. Ashitaka, Chakra-Kristalle in der Hand. Du willst Kraft? Ich gebe sie dir. Epona vor der Mühle in Sairentu Hiru. Hör auf, mich so flehend anzustarren. Takatane im Konoha-Gefängnis. Ich zeigs dir ja.
Ich brings dir bei, es genauer zu spüren.
Das ist komplizierter, pass auf.
Gib acht. Nicht ablenken lassen. Ohne Anstrengung geht es nicht. Zähne zusammenbeißen. Warte. Jetzt.
Ich zeig dir meinen Trick.


Am Ende fühlte sich Ringo wackelig auf den Beinen; schwer aufatmend löste sie die Pfeife vom Mund, ließ die Maske zerfallen und holte tief und rasselnd Frischluft. Dann fing sie ihre Konzentration ein letztes Mal wieder auf, rutschte rückwärts mit ihrem Kunstwerk vom Ofen weg, das sie noch immer in vier Händen, zwei davon aus Wasser, umfasst hielt.
Das Gebilde hatte etwas von einer Katze. Einer höchst dicken Katze. Eigentlich aber sollte es natürlich keine Katze sein. Hellgelb mit zahlreichen blauen S-Kurven verziert. Und mit den Schriftzeichen sowohl für "Jinchuuriki" als auch für "Heilung".
Ringo stellte das erschaffene Werk auf dem Tisch ab. Blickte blinzelnd darauf und wandte sich Akari zu. Fertig, sprach sie. Wenn es dir gefällt, verkaufe ich es dir.

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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeMi Feb 25, 2015 9:16 pm

Sie lauschte den Worten der Sarutobi und ihre Augen deuteten leichten Unglauben an, wieso hatte Ringo bereits eine Idee wie sie an ihr eigenes Lösegeld herankäme? Ganz davon abgesehen das diese Art sein Geld zu verdienen gefährlich sein konnte – einem Lügner glaubten die Leute irgendwann nicht mehr und gerade dann mochte es jemanden geben der ehrlich hinterhältiges Interesse bekundete – da wäre der Arrest noch das kleinere Übel. “Es gibt ja auch noch ehrliche Arten sein Geld zu verdienen.“ Irgendwie wollte Akari dann doch nicht als Mitverschwörerin dastehen, doch sollten sie eines Tages einen freundlich gesinnten Entführer benötigen könnte sie sicherlich Ayioma vorschlagen. In welche Gesprächbahnen hatte sie dieser Gedankengang nur gelenkt? Die darauffolgenden Themen waren weitaus angenehmer zu bearbeiten, zumindest in dem Sinne das Akari schon ein klein wenig Erfahrung mehr besaß und Verschwörungen gehörte dann wohl doch nicht dazu. “Ich glaube einen Teil zur Rückgewinnung meiner Chakrakontrolle habe ich dir schon gezeigt. Also das mein Siegel mich gerade nicht nervt hat den Vorteil das ich kleinere Techniken über einen längeren Zeitraum aktiv halten kann und – sofern ich es bis jetzt weiß, kann ich auch anspruchsvollere Dinge wieder tun. Allerdings denke und hoffe ich wird es noch andere Wege zum Ziel geben, davon abgesehen das ich die möglichen Nachteile nicht unbedingt erforschen will.“ Akari wollte nicht schon wieder mit dem alten Thema anfangen, nicht jetzt wo sie sich wieder ruhig und ausgeglichen fühlte. Vermutlich war es nur sehr viel einfacher sich viele Sorgen zu machen als lediglich Wenige oder gar keine, ob es Ringo ähnlich ging? Akari legte sich ein Lächeln auf die Lippen und nickte lediglich, um ausnahmsweise auch körperlich ihre Zustimmung zu geben. “Wir können uns ja gegenseitig auf dem Laufenden halten wenn es was interessantes mit unseren Problemchen gibt. Es gibt zwar diese Gerüchte das Jinchûriki allein und einsam in der Gesellschaft stehen, aber da muss man ja nicht mitmachen.“ Ja, ihr gefiel dieser Mutmachsatz ganz gut, für Akari würde er ebenfalls bedeuten das sie sich neben ihrem Tagebuch auch andern Gleichgesinnten anvertrauen könnte. Ayioma würde es sicher ein wenig ärgern, doch Akari gefiel es das ihr Dorf Pluspunkte bei ihr sammelte, oder zumindest deren Einwohner.

Nanu? Hatte sie es etwa geschafft die Jinchûriki des Yonbi ein wenig zu überrumpeln? Womöglich gefiel selbiger der Gedanke nicht mit einem Leitspruch dorfbekannt zu werden? Akari fand es bisher recht praktisch ihre Stellung im Dorf bekannt zu machen, denn in der Theorie ließen sich durch eine hohe Akzeptanz die meisten Negativerfahreungen die ein Versiegelter mit seinem Dorf machen könnte vermeiden. Na schön. In besagter Theorie hätte es auch mehr Shinobi gegeben die Iga aus dem Dorf verscheucht hätten, doch umgedreht schien dieser Terrorist immer recht einfallsreich zu sein und extrem von sich selbst überzeugt - Grundvoraussetzungen für jeden der da plante ein Dorf anzugreifen und damit durchzukommen. “Müssen den Leitspruch ja nicht Veröffentlichen, ich denke mal du prahlst auch weniger damit wen du in dir wegsperrst als ich oder?“ Falsche Wortwahl? Es kam vermutlich darauf an, zum Beispiel darauf ob Akari später aktiv ihre Superkräfte verwenden wollte um ihre Medizintechniken zu unterstützen – wie es ihr Slogan suggerierte -  und gerade dann wollte sie ungern ihre Patienten mit etwas beunruhigen was primär furchtbesetzt war, nicht ohne Grund behielt die Geschichte zumeist die spektakulären Zerstörungen der Jinchûriki in Erinnerung – von wenigen großartigen Heldentaten abgesehen. Andererseits wäre sie doch fast so etwas wie eine Heldin, wenn sie ihr Dasein überlebte oder? Ringo beschrieb hingegen ihre Heldentaten ganz anders, sie wollte Yonbi aus dem Hinterhalt angreifen? Sichtlich verwirrt blinzelte Akari erst ein paar Mal, die Aussage von Ringo hatte sehr schön in ihre eigene Fantasie gepasst, doch bei genauerer Verarbeitung des Gesagten ergaben die Worte der Sarutobi nicht viel Sinn. “Du willst…..was? Welche Schmiede?“ Das die beiden Frauen zuvor schon über Begegnungen mit ihren Bijuu gesprochen hatten, war ihr wohl gerade komplett entfallen – tatsächlich war der nachfolgende Gedanke ziemlich zäh in seiner Entstehung. Konnte Ringo das Seelenversteck meinen? Es würde zu der ganzen Unterschiedlichkeit der Siegel passen, wieso auch nicht unterschiedliche Wahrnehmungsebenen?

Für einen ganz kurzen Moment überlegte Akari tatsächlich beleidigt zu sein, ohne Ärzte gab es irgendwann keine Shinobi mehr! Doch dann war es natürlich eine Interpretationsfrage, womöglich meinte Ringo nicht jene Art von Leuten die Iryo-Nin waren sondern jene die pazifistisch eingestellt waren? Sie beschloss das die Aussage zu allgemein gehalten war, ohne Shinobi, Terroristen und anderer Konflikte gäbe es nicht genug zu tun um die Anwesenheit von Iryo-Nin und Pazifisten zu rechfertigen. Ganz davon abgesehen konnte Akari selbst nie 100% friedlich sein, gehörte sie doch ebenfalls zu diesen Personengruppen die in dieser Welt lebten und immerhin lebten auch noch extremere Pazifisten hier, Kensaku war ein gutes Beispiel gewesen. “Einfacher gesagt als getan.“ Die Sache mit dem ins Gesicht sagen. Zum Einen ergab sich dafür viel zu selten die Gelegenheit Shukaku ins Gesicht zu sehen, zum Anderen war dieser einfach gigantisch groß und ganz davon abgesehen kam sie sich jedes Mal wie ein zerkauter Knochen vor wenn sie ihm begegnet war. Doch dieser Tipp kam ja auch von einer Person die Yonbi selbst angreifen wollte! Irgendwann wurden die Stimmen derer die da sagten sie sollte Shukaku mal die Meinung sagen zuviel, um sie als Unwissenheit und Dummheit abzutun, doch für sie selbst war es deswegen nicht minder einschüchternd, allein das Wissen WEM sie da versuchen sollte ihre Meinung zu sagen. Es mangelte nicht an Personen und Freunden die sie ermutigen wollten ihrem Bijuu die Stirn zu bieten, nicht zuletzt Tenzou, Mikasa, Ayioma und Ringo gehörten dazu und dies waren lediglich die direkten Aufforderungen gewesen. Es gab noch eine Reihe weiterer Beispiele. Es war eine Sache all jene die keine Jinchûriki waren gedanklich beiseite zu schieben, doch was machte es aus ihrer Wahrheit, wenn das Sicherheitsgefängnis des Yonbi genau die gleichen Worte sprach?

Dann ging Ringo an die Arbeit und zeigte jene Kunstform die Akari zunächst missverstanden und als sportliche Betätigung gedacht hatte. Zunächst geschah vieles im Verborgenen, es wurden Seals geformt und offenbar Chakra geschmiedet und nach der Anzahl der einzelnen Fingerzeichenfolgen zu urteilen bestand die zukünftige Aktion nicht nur aus einer Einzeltechnik. Jetzt war es Zeit unglaublich neugierig zu sein, doch ganz und gar nicht die Zeit dafür mit Kommentaren und eingeworfenen Worten die Konzentration der Künstlerin zu stören, daher schloss Akari ihrerseits Fingerzeichen, um ganz klammheimlich ihre Neugierde mit dem Kagura Shingan zu befriedigen. Zunächst sah sie aber Ringo überhaupt nicht vor lauter Dorf, Dorfbewohner, Shinobi, ANBU, Akademisten, Zivilisten und wenn sie es darauf angelegt hätte wäre ihr vermutlich Daizen auf dem Klo aufgefallen – kurz gesagt wie üblich sah sie zunächst erstmal mehr als sie wissen wollten. Zum Glück wusste Akari ganz genau worauf sie sich fokussieren wollte und trotzdem würde sie spannende Sekunden verpassen. Tatsächlich schaffte es ihre B-Rank Technik sie in letzter Zeit immer mal wieder hinterrücks zu überraschen und zumeist öffnete sich ihr geistiges Auge ohnehin nicht, wegen der Sache mit der Chakrakontrolle oder klappte gleich wieder zu. Sarutobi Ringo – Konzentration. Mental zog sie den Kreis enger, ignorierte fast erfolgreich die zwei ANBU-Gruppen, die Unterscheidung war dann doch einen Hauch zu informativ, immerhin gab es wirklich der Überwachungsorgane zwei und erwischte Ringo in jenem Moment als ihre Arme sich sprichwörtlich in Flüssigkeit verwandelten. Falsche Metapher – allerdings war Akari sichtlich ungeübt darin Elementar-Chakra sicher zuzuordnen und noch weniger geeignet die verschiedenen Naturen sicher zu unterscheiden, wobei sie schon ein sehr genaues Bild davon hatte was Katon war. Davon abgesehen erblickte sie nur ein großes Mischmasch aus verschiedenen Chakraschichten im Körper und in den Armen der Sarutobi und einiges war Katon und anders verhielt sich wie etwas das sie dem Suiton zuschreiben könnte, wenn sie es benennen müsste. Ringo nahm sich ein seltsames Instrument zur Hilfe, eine Art Rohr? Akari trat noch näher heran, konnte aber nun mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen das Ringo hoch konzentriert bei der Sache war. Tatsächlich musste sich auch Akari nun sehr viel aufmerksamer zeigen, denn sie wollte ihre Sensor-Eindrücke und die normale Realität gemeinsam verarbeiten und tatsächlich beobachtete sie wie die verschiedenen Chakraschichten in das zu formende Gebilde geblasen wurden und dort irgendeine Wirkung hatte. Insgesamt gesehen konnte es sich bei den beiden Elementen nur um Feuer und Wasser handeln, immerhin waren die zusätzlichen Arme ein deutlicher Indikator, wobei das glänzende Gesicht auch ein ziemlich intensiver Schweißfilm hätten sein können. Moment, waren das wirklich Wassertentakel? Fasziniert beobachtet sie die offenbar letzten Schritte und kam nicht umhin die Masse mit einem Teig der geknetet wurde zu vergleichen – vermutlich würde Akari in Zukunft beim Backen an Ringo mit ihrer Schmiedekunst denken. Die junge Fudo stand kurz davor in Gedanken das Ende der Show zu verkünden, da legte Ringo noch mal nach und wusste tatsächlich auch noch mit dem zweiten Tablett etwas anzufangen. Sehr lange könnte die Künstlerin aber nicht mehr walten ohne sich selbst zu verbrennen, gab es schon Schäden? Ein etwas anderer Blickwinkel und Akari sah nur noch eine Anzeigeschicht, diese würde allerdings farblich Verletzungen anzeigen, doch zunächst waren maximal lediglich stärkere Hautirritationen zu sehen, die erst später zu den sichtbaren Brandblasen führten und ansonsten einem Sonnenbrand entsprachen.
Da blieb doch fast die Frage offen wie Ringo zuvor die Sache mit der Chakra-Kontrolle gemeint hatte, immerhin waren das doch mindestens zwei oder drei Techniken in Kombination gewesen, wenn nicht mehr – sicher besaß die Sarutobi noch genügend Kontrolle über ihre Fähigkeiten und was das für Fähigkeiten waren!

In Ruhe betrachtete sie das Gesamtkunstwerk und wurde den Gedanken nicht los irgendeinem verschollenen Meister bei der Arbeit gesehen zu haben. “Gekauft, so was von gekauft. Das ist unbezahlbar, aber ich kaufe es trotzdem.“ Akari stand tatsächlich da wie ein Kind im Süßigkeitenladen oder einer Waise die plötzlich eine liebende Familie erhielt – war es nicht eher besser? Einerseits war es ein schönes Kunstobjekt, doch die angebrachten Worte machten es persönlich. So gesehen hätte Akari es wohl auch geschenkt angenommen, doch spätestens jetzt kam sie nicht mehr umhin den verbrauchten Komponenten ebenfalls einen Wert zuzuordnen. Wenn sie jetzt noch einen letzten Grund gebraucht hatte das es sich lohnte sich ihrem inneren Shukaku zu stellen, dort stand er und wartete auf den entsprechenden Gegenwert, der zunächst erstmal Geld sein würde. Akari schaute sich um, fand einen Hocker und schnappte ihn sich um kurz darauf Ringo darauf zu platzieren. Auf dem Weg hatte sie noch eine Wasserflasche mitgenommen, welche sie nun ebenfalls der Sitzenden in die Hand drückte. “Ich denke von deiner Katon-Technik bleibt nur eine Art Sonnenbrand zurück, aber im allgemeinen kannst du das mit Creme bekämpfen. Wieso hast du dich vorhin für die Sache mit der Chakra-Kontrolle interessiert? Nach dem was ich gesehen habe sah das bei dir doch gut aus.“ Akari betrachtete den Shukaku der auf dem Tisch stand, er wirkte gar nicht mehr so groß und todbringend wie in ihrer Erinnerung.      





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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeSo März 01, 2015 10:48 am

Ehrliche Arten. Ehrliches Geld. Ringo bedachte Akari mit einem Hauch Mitleid im Blick. Geld riecht nicht, Geld petzt nicht, Geld stinkt nicht..., so säuselte Eponas Stimme in ihrem Kopf, begleitet vom Klimpern etlicher auf Schnüre gefädelter Münzen.
Gibts bestimmt, entschied sich Ringo achselzuckend für den kulanten Mittelweg.
Ausbrüche, Fuuin und Chakrakontrolle waren wohl eher das Metier der anderen Kunoichi. Auf Ringos Anmerkung hin erläuterte Akari ihr Fuuin näher. Inklusive der Ganzkörperbemalung, welche Ringo eingehend bestaunt hatte. Für Ringo ein Buch mit sieben Schlössern - ihr eigenes Fuuin erschien ihr soviel einfacher. Es hatte in gewisser Weise ja auch keine verschiedenen Stufen - lediglich ein zweites Stadium für den Ernstfall. Doch... dieses Stadium würde Ringo hier weder zeigen noch ansprechen. Akaris Kunstwerk, das genausogut auf einer Leinwand hätte ausgestellt werden können, war da was anderes. Ringos zweite Stufe war geradezu hässlich - von den Konoha-Nin hatte es lediglich Tenzou bislang gesehen, und die Sarutobi rätselte noch immer, was damals mehr wehgetan hatte - der gehirnerschütterungsauslösende Schlag gegen den Kopf von ihm, oder sein Urteil, wie abstoßend sie damit doch aussähe.
"[...]Allerdings denke und hoffe ich wird es noch andere Wege zum Ziel geben, davon abgesehen das ich die möglichen Nachteile nicht unbedingt erforschen will."
Hmhm. Ringo blieb lieb und ätzte nicht, dass man besser wagen sollte, wenn man Großes haben wollte. Für Keksdosen muss man sich strecken. Wenns dir reicht, warum nicht, äußerte sie milde.
“Wir können uns ja gegenseitig auf dem Laufenden halten wenn es was interessantes mit unseren Problemchen gibt. Es gibt zwar diese Gerüchte das Jinchûriki allein und einsam in der Gesellschaft stehen, aber da muss man ja nicht mitmachen.“
Heh. Ringo verschränkte die Arme vor der Brust. Wer ist einsam von der Gesellschaft? Sie klang nicht unfreundlich, aber zumindest hartnäckiger als vorher. Du doch wohl nicht. Du hast sogar jemanden, der dich adoptiert hat. Auch wenn ich dich darum nicht beneide. Ja, bei sowas sollten wir doch wohl nicht mitmachen. Du zumindest nicht - und was mich angeht, ich bin in gewisser Weise sehr wohl von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie deutete mit dem Daumen auf sich. Mein Clan hat mich ausgestoßen, darum lebe ich nicht im Sarutobi-Viertel. Aber weißt du, warum ich das betone? Weil ich nicht ausgestoßen wurde wegen meines Bijuu. Meine Clan-Mitglieder können mich nicht sehen, aber nur wegen mir. Nicht wegen dem. Sie deutete resolut über die Schulter auf den Punkt auf ihrem Rücken - irgendwie eine seltsame Gestik für einen Jinchuuriki, für gewöhnlich legte schließlich jeder eine Hand auf den Bauchnabel, wenn er von "seinem" Bijuu sprach.
Taten machen Strafen. Taten machen Belohnungen. Ringo schnippte mit den Fingern. So einfach.

Jeder ist seines Glückes Schmied...

Spitznamen. Akari hatte einen Spitznamen für Ringo erdacht und deutete die zögerliche Reaktion der blonden Kunoichi nicht so, wie diese es meinte. “Müssen den Leitspruch ja nicht Veröffentlichen, ich denke mal du prahlst auch weniger damit wen du in dir wegsperrst als ich oder?“
Das ist es nicht, erwiderte sie schief lächelnd. Schon gut.
Das Dorfleben stellte Seltsames mit ihr an. Allein die freundliche Kulanz, wenn man dezent andere Ansichten hatte. Ihre ganze Bissigkeit ging die Gosse runter... Ihre jahrelang hochgezogenen Eiswände tauten ganz langsam und gemächlich zusammen unter der Sonne Konohagakures. Und es gefiel ihr sogar.
Es gefiel ihr ganz gewaltig.
Fast ebenso sehr gefiel es ihr, über große Pläne zu reden. Ihr Wille, Bestätigung und Anerkennung in den Augen der anderen zu finden, lebte nach wie vor, und vermutlich würde dieser Kern in ihr auch niemals völlig auflösen. Höchstens weicher werden.
“Du willst…..was? Welche Schmiede?“
Die, in der ein großer roter Affe einen Eisenklumpen in abstrakte Kunst klöppelt. Einfache Antwort auf einfache Frage. Sie schaute Akari mit freundlicher Milde an und legte den Kopf schief. Der Feind ist in uns. Ihn zu ignorieren, ist ein Weg. Aber auf lange Sicht... schadet es nicht, ab und an zu spionieren, finde ich.
Konnte Akari ihren Bijuu etwa nicht beobachten wie von einer Aussichtsplattform im Zoo?

Ans Werk. Ans Handwerk.
Das Tun an sich war eine Arbeit wie unter Selbsthypnose. Die Handgriffe und Abschnitte gingen fließend ineinander über - Ringo hatte das Ziel im Kopf, das Ergebnis, und kannte den ersten Schritt, von dem aus der nächste Meter des Weges auftauchte. Und der nächste. Und der nächste. Ein Zugreifen gab vor, wie es weiterging. Dann war das Ziel erreicht. Einfach so. Während des Werdeganges hätte irgendwas explodieren können, Akari hätte die sanitären Örtlichkeiten aufsuchen und wiederkehren können - an Ringo wäre es vorübergegangen.
Nun ließ sie sich auf einen Stuhl setzen und eine Wasserflasche geben. Blinzelnd schaute sie Akari dabei an wie eine Traumerscheinung. Sehe ich so schlimm aus?, fragte sie, worin ein Hauch entrückter Heiterkeit mitschwang. Sie holte einen Taschenspiegel hervor und schaute hinein. Oh.
"Wieso hast du dich vorhin für die Sache mit der Chakra-Kontrolle interessiert? Nach dem was ich gesehen habe sah das bei dir doch gut aus.“
Eh. Ringo studierte ihr Gesicht in der kleinen Spiegelfläche. Soweit ich sehe, war ich schon besser... Ähm. Sie schüttelte die entrückte Heiterkeit ab und steckte den Spiegel weg, um sich Akari mit größerer Aufmerksamkeit zuzuwenden. Schraubte nebenbei den Verschluss der Flasche auf. Das ist einfach. Ich bin gerade schlicht... in keinster Weise in der Gefahr, zu sterben. Sie lächelte. Yonbi verursacht meine schlechte Chakrakontrolle, indem er in mir tobt. Er tut dies, wann immer ich kämpfe. Um mich aus dem Tritt zu bringen. Um die Chancen des Feindes zu erhöhen, mich zu töten. Er will, dass ich sterbe. Sie sagte dies, wie andere Leute das Verhalten ihres Katers erklärten, wenn dieser an der Tür kratzte: Er will wohl raus.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte Icon_minitimeDi März 03, 2015 9:07 pm

Geld war wohl eher das Gesprächsthema der Sarutobi Ringo, doch für Akari spielte es nicht die Hauptrolle, natürlich war es praktisch Geld oder viel Geld zu besitzen, doch man konnte auch mit weniger auskommen, zumal wenn man von Beginn an nie viel besessen hatte. Akari besaß sozusagen keine Beziehung zum lieben Geld, weder eine gute noch eine schlechte. Den nächsten Kommentar ließ sie einfach so stehen, was sollte sie schon groß sagen? Sie persönlich war mit dem zufrieden was sie bisher erreicht hatte und solange keiner von ihr verlangte alle Opfer einer Schlacht wiederauferstehen zu lassen musste sie sich damit doch auch nicht beschäftigen – sie musste nicht herausfinden was am anderen Ende des sandigen Weges auf sie wartete. Zumindest nicht jetzt sofort – morgen mochte es schon wieder anders aussehen. Musste sie die Frage erst stellen? Was sollte sie jetzt machen wo sie Jinchûriki war? Akari hatte nie zu den Leuten gezählt die oberflächliche ehrgeizige Ziele verfolgten wie zum Beispiel Hokage zu werden oder die versteckten Ziel welche die ANBU sich stecken mochten. Sie fand es ganz okey die Welt in der sie lebte stückweise zu verbessern, nur weil sie ein großes Chakra-Monster in sich beherbergte musste sie nicht gleich den Nobelpreis der Medizin krallen und festhalten. Akari war lieber auf der sicheren Seite und darum wollte sie ihren Ausrutscher – die Sache mit dem Tee – wieder rückgängig machen und wiederum andere hätten darin womöglich eine Chance gesehen mit ihrem inneren Shukaku grün zu werden. Davon abgesehen das auch noch ganz andere Fragen parallel existierten, wozu sollte sie den großen Chakrapool freischalten, was mit soviel Energie anfangen? Medizin war ein feines Handwerk, es erforderte Konzentration und nicht die rohe Gewalt eines Monsters.
Akari wiegte leicht den Kopf hin und her als sie da hörte das sie selbst sich sozusagen mitten in der Gesellschaft befand und dafür war sie auch froh, denn sonst hätte sie ja jetzt ohne Rückhalt dagestanden und ihre Familie war ihr bis jetzt nicht nur wichtig sondern auch ausgesprochen Hilfreich gewesen – davon abgesehen das diese sie ja wiedergefunden hatten. “Ich weiß was du meinst. Ich war mit meiner jetzigen Schwester und meiner Mutter schon vorher befreundet, niemand hat ihnen befohlen mich aufnehmen zu müssen. Ähm ich hab mir früher immer mal gewünscht die Hokage befielt einer Familie mich aufzunehmen.“ fügte sie dann ganz leicht verlegen hinzu. Zugegeben in ihrer kindlichen Fantasie war sie auch manchmal das Kind verschiedenster Eltern gewesen, selbst Inuzuka gehörten dazu, wegen deren Verbindung zu den Tieren, immerhin musste es richtig toll sein mit Hunden aufzuwachsen. Der Kern der Aussagen war also identisch – doch der Spruch passte zu ihnen beiden nicht. “Ist vielleicht auch nur ein Relikt aus der Vergangenheit oder es betrifft nur diejenigen die damit aufgewachsen sind. Wir sind ja vorher schon selbständige Personen gewesen.“ Ringo hatte recht, man musste sich nicht auch noch mit Absicht in diese Ecke stellen lassen. “Und wo wohnst du jetzt? Ich habe zuvor in meinem Büro im Krankenhaus gelebt, so als Ärztin und davor natürlich im Waisenhaus, inzwischen habe ich mich soweit verbessert das meine Post sofort bei mir ankommt.“  Unglaublich wie schnell Akari sich daran gewöhnen konnte einen festen Wohnsitz zu haben, doch so gesehen war ihr die Erfahrung der Sarutobi fremd, bisher war sie noch nicht rausgeschmissen worden sondern vielmehr selbständig gegangen. Kurz darauf blinzelte Akari lediglich, also sah Ringo ihren Bijuu als Belohnung an? Die Sichtweise passte zu der Sache mit dem Geld.

Akari wurde das Gefühl nicht los das sie dann doch irgendwie aneinander vorbeiredeten, doch sie konnte hier auch nur von sich selbst auf andere schließen, sie kannte nur ihre eigenen Erfahrungen, welche sich offenbar weiterhin von denen der Anderen unterschieden. Ein roter Affe? Waren die Bijuu als Kind in den Farbtopf gefallen? Ein roter Affe machte genauso wenig Sinn wie ein gelber Marderhund – oder die Monster sahen Farben einfach ganz anders. “Meiner lebt in einer Wüste.“ Dieser Satz war so unverfänglich er konnte nur von Akari stammen, vermutlich hätte kein anderer Jinchûriki diesen Ausdruck für ihr Seelenversteck benutzt. Zusammengefasst war es aber alles was sie über diese Landschaft zu sagen wusste, denn bisher hielt sie sich ohnehin nur selten dort auf. Über den Satz mit dem Feind konnte sie nur lächeln, Ayioma hätte ihn gewiss einmal umgedreht und dann so etwas wie ‚umarme deinen inneren Shukaku, denn er ist auch nur gefangen’ gesagt. Es kam natürlich wie bei vielem auf die Sichtweise an, doch da Ringo ja offenbar gegen Yonbi kämpfen wollte, so war dieser auch ihr Feind. Auf diesem eher kleinen Gebiet besaß Akari gerade womöglich zuviel Erfahrung und konnte sich deshalb nicht für einen Umgang mit Shukaku entscheiden, doch wirklich fasziniert war sie noch immer von der Ansicht gewesen die Reijamo Kensaku vertreten hatte und darum empfand Akari ein wenig mehr Ehrfurcht vor dem Thema, immerhin war Kensaku der Buddhismus in Person gewesen und im Vergleich dazu war Akari mit ihren Gefühlen doch sehr wild und rau. “Die paar mal die ich Shukaku begegnet bin war er wie damals vor der Versiegelung mehrere Stockwerke groß und im Gegensatz zu mir kann er ja auch noch Sand kontrollieren.“ Der Witz des Tages wäre es jetzt wohl herauszufinden das man seine Gedankenumgebung selbst gestalten könnte, doch es war aus ihrer Sicht auch ein recht einfacher Grund sich so etwas großes nicht zum Feind machen zu wollen.

Ringo würde die Herstellung ihrer Skulptur überleben, da war Akari sich sicher und gleichzeitig war es auch ein Stück weit befriedigend das die Sarutobi nicht alles mal eben aus der hohlen Hand schüttelte. Die Erklärung die nun folgte war irgendwie einleuchtend und ebenso die Tatsache das es auch hier Unterschiede gab, davon abgesehen das ihrer beider Monster ausbrechen wollten – huiii eine Gemeinsamkeit – ebenso passte die Kampfmetapher, ob die entsprechenden Monster und ihre Gefäße noch mehr Gemeinsamkeiten teilten? Demzufolge dürfte Shukaku genauso rätseln wie er ausbrechen könnte, ähnlich dem Unwissen Akari’s was sie mit ihrem Chakrabiest zu tun gedächte. “Ihr seit wohl beide eher auf Kampf aus. Das hat er sich ja schön aus gedacht dich so zu stören….“ Dann unterbrach sie sich selbst, irgendwas kam ihr bei dieser Kampfgesichte bekannt vor, hatte Shukaku dieses Thema nicht beim Tee angesprochen? Natürlich während ihrer Begegnung die in Zusammenhang mit dem Tee stattfand, nicht das sie gemeinsam Tee getrunken hätten! Akari wirkte einen Moment als ob sie nachdachte, war es nicht an sich seltsam das sie lediglich bei bestimmten Auslösern ab und zu bei Shukaku vorbeischaute, während Ringo ganz offenbar mehr Zeit dort verbringen musste, allein um Angriffspläne zu schmieden? “Dann brauchst du Leute die dich beschützen oder dir helfen ihn vorher zu besiegen, aber so wie Yonbi dich beim Kämpfen stört hab ich bei meinem fast das Gefühl gehabt er würde mich eher zum Kämpfen zwingen wollen.“  Was so gesehen auch Sinn machte, denn wenn Akari weiterhin nie kämpfte müsste Shukaku im Notfall noch 80 Jahre in ihr ausharren oder zumindest bis zur Geburt ihrer Kinder oder anderer Ereignisse wie beispielsweise der Reparatur eines Siegels.
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