Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte

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BeitragThema: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeSa Jan 31, 2015 11:58 am

das Eingangsposting lautete :

~ Ringos "Spielplatz": Mitten in Miaka Hatakes Garten thront ein großer Brennofen mit gleich mehreren Zugängen. Drumherum kündet braungebranntes Gras von der großen Hitze, und mehrere zu Quadern geformte Steinblöcke dienen als Abstell-Tische. Werkzeuge wie Zange oder Glasbläser-Pfeife stehen in einem gleichermaßen steinernen Korb. ~
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeMi März 04, 2015 2:05 pm

Den Worten des Waisenkindes lauschend, konnte Ringo wenig anderes tun, als einen Stich Mitleid zu verspüren. Wenn man es recht betrachtete, hatten beide Kunoichi die gleichen Lebensabschnitte durchlebt - nur in vertauschter Reihenfolge. Ringos Leben hatte im freundlichen Kreise einer liebenden Familie begonnen, ihre Kindheit war bestimmt von Strenge, aber auch Ermutigung zum Streben nach Höheren und der Vertrautheit, einen ganzen Clan im Rücken zu haben. Akari dagegen war im Waisenhaus aufgewachsen, ohne Rückhalt oder besondere Beachtung.
Und welche Phase durchlebten beide jetzt?
Ringo hatte das Glück verlassen in dem Moment, in dem ihr Katon versagte, anstelle von Feuer nichts aus Rauch hervorkam und ihr Vater vor Beschämung und Enttäuschung am liebsten im Boden versunken wäre. Dies war Wurzel und Kern ihres Abstiegs zum Grunde der Tasse, wo der Bodensatz sich sammelte. Und der Grund für ihre unüberlegte Fahnenflucht, die Zeit in der Fremde und die schändliche Rückkehr.
Hätte Akari ihren Gedanken, ob Ringo den Yonbi als Belohnung ansah, laut geäußert, hätte Ringo verneint. Sie empfand Yonbi derzeit nur als Chance - eine Belohnung hatte sie sich nicht verdient.
Akari dagegen saß auf dem aufsteigenden Ast, der frische Blätter austrieb. Letztlich hatte sie eine Familie gefunden, den Rückhalt von vertrauten Gesichtern und irgendwo wohl auch die Anerkennung eines Kage.
Ringo war zur Jinchuuriki geworden, weil sie das Juin trug, welches ein massives Bollwerk gegen die Ausbruchversuche des in ihr versiegelten Bijuu bildete.
War Akari zur Jinchuuriki geworden, weil sie ein besonderes Siegel tragen konnte? Oder wegen ihrer Fähigkeiten, die sie sich ganz allein erworben hatte?
"[...] Wir sind ja vorher schon selbständige Personen gewesen.“
Ganz fein rissen alte Wunden auf. Ringo hatte, ihrem Gefühl nach zumindest, schon lang nicht mehr echten Neid auf einen Mitmenschen verspürt.
Ja, entgegnete Ringo mit belegter Stimme, einen sauren Geschmack im Mund. Wir waren nicht immer nur Jinchuuriki. Das könnte wirklich unser... Vorteil sein. Sie schluckte hörbar die imaginäre Kröte herunter, die es sich in ihrem Rachenraum bequem gemacht hatte.
Ringo deutete mit einem Kopfnicken auf das Haus, in dessen Garten sie standen. Ich wohne hier, bei Miaka Hatake. Mayuras Schwester war so nett, mich aufzunehmen. Das Lächeln kam nur schmal und schwach zurück. Und hat mir den Schmelzofen hier erlaubt. Sie ist nett.

Das Vergleichen der Seelenverstecke schien ein wenig was von abstrakter Kunst zu haben. Letztlich sah jeder was Eigenes.
“Meiner lebt in einer Wüste.“
Wüste? Oh, so groß, erwiderte Ringo, plötzlich lebhafter. Ich mag die Wüste. Die Weite, die Hitze am Tag, die Kälte in der Nacht, die Leute und die Fortbewegungsmittel. Sie grinste mit weltmännischem Stolz. Ich war schon auf Sandschiffen unterwegs, und mein Kuchiyose stammt von dort. Ja, damit konnte sie zumindest ein wenig prahlen - das Leben als Missing brachte ihr ja sonst kaum Vorteile hier im Dorf. Zumindest aber hatte sie die Welt gesehen und auf eigene Faust erkunden können.

Schließlich teilte Akari auch ihre Erfahrungen, die sie ganz unmittelbar mit ihrem Bijuu gemacht hatte. “Die paar mal die ich Shukaku begegnet bin war er wie damals vor der Versiegelung mehrere Stockwerke groß und im Gegensatz zu mir kann er ja auch noch Sand kontrollieren.“
Ringo schnalzte mit der Zunge. Klingt abenteuerlich. Groß sind sie ja alle. Aber Sandkontrolle machte sicherlich alles viel komplizierter. Sie schaute Akari plötzlich neugierig an. Hmmm. Ob du diese Fähigkeit auch irgendwann entwickelst?
Akari wußte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Ringo hier Glasbläserei betrieb. Vermutlich würde sie erst später in Betracht ziehen, dass sich Ringo nicht aus kämpferischer Sicht für Sandkontrolle interessieren mochte, sondern aus Handwerklicher.

Nach getaner Arbeit ging es also erneut um Chakrakontrolle - und es wurde einmal mehr deutlich, dass die Siegel beider Jinchuuriki offenbar alles andere als baugleich waren - und auch ihre Bindungen zu ihren Bijuu, wenn man davon sprechen konnte.
“Ihr seit wohl beide eher auf Kampf aus. Das hat er sich ja schön aus gedacht dich so zu stören….“
Hm, ja, bestätigte Ringo, nach ihrer Handwerks-Heldentat verschwitzt und leicht sonnenbrandig und im Vergleich zu vorher auch noch ungemein sonnig aufgelegt. Sie hätte fast weitergeredet, doch ein Blick auf Akaris Mimik zeigte, dass die andere Kunoichi noch etwas sagen wollte.
“Dann brauchst du Leute die dich beschützen oder dir helfen ihn vorher zu besiegen, aber so wie Yonbi dich beim Kämpfen stört hab ich bei meinem fast das Gefühl gehabt er würde mich eher zum Kämpfen zwingen wollen.“
Hm. Die Sarutobi nahm zunächst einen tiefen Zug aus der Wasserflasche. Ich... denke nicht, dass das ungewöhnlich ist. Vielleicht will auch dein Bijuu, dass du stirbst?
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeDo März 05, 2015 8:09 pm

Ja womöglich war es ihrer beider Vorteil, doch war es auch ziemlich klar das Akari diese Worte lediglich so dahersagte, ohne echtes Wissen, denn dafür müsste sie erst einmal einen Jinchûriki kennen der seit seiner Geburt versiegelt war, da dies nicht der Fall sprach sie maximal eine Vermutung aus. Ob die Sarutobi da mehr wusste? Selbst wenn dem so war wollte sie ihr Wissen wohl nicht preisgeben oder war das Thema zu heikel? Akari selbst war zumindest froh nicht als Baby bereits als Gefäß ausgewählt worden zu sein, sie konnte sich nur vorstellen das dies ihre Jungend noch schwieriger gestalte hätte als sie ohnehin schon war, womöglich wäre sie nie Iryônin geworden, nicht mit dem Handicap der Chakrakontrolle. Ihre nächste Reaktion hatte nichts damit zu tun das sie hier über frühe und späte Jinchûriki redeten, denn Akari wirkte leicht verlegen. “Ja. Das ist freundlich dich hier wohnen zu lassen und ich bitte natürlich im Nachhinein um Entschuldigung hier einfach ungefragt aufgetaucht zu sein, ich hätte wirklich vorher fragen sollen. Durch den Schmelzhofen sah es einfach nicht mehr wie ein Privatgrundstück aus.“ Ja für was hatte es Akari denn gehalten, für eine Werkstadt? So gesehen war Ringo freundlich gewesen sie nicht gleich wieder rauszuwerfen, was ihr gutes Recht gewesen wäre. Miaka Hatake also, ob diese mit einem gewissen Kazu verwandt war? Nein, diese Frage behielt sie dann doch lieber für sich, nicht das hier noch zu viele Stricke zusammenträfen, dass wäre dann schon gar kein Zufall mehr und – womöglich steckte Ringo’s Paranoia an – doch war es Akari tatsächlich lieber bei der Erstbegegnung mit einem Fremden nicht zu viele Gemeinsamkeiten festzustellen, allein das sie beide Jinchûriki waren genügte bereits und das sie jeweils ein paar Personen kannten und ihre Abneigung derer auf Gegenseitigkeit beruhte.

“Ein Sandschiff? Klingt ja spannend. Ich wäre auch fast in der Wüste gelandet, zumindest wenn ich meinem Entführer nicht entkommen wäre, insofern fehlt mir da etwas die Vorstellung – außer Shukaku simuliert in seiner Welt Tages- und Jahreszeiten aber dafür verbringe ich zu wenig Zeit bei ihm.“ Dann begann Akari nachzudenken, aber lediglich weil sie wissen wollte welche tierähnlichen Wesen wohl aus der Wüste stammten und das Thema mal so ganz anders war. “Hmmm ein Wüstenfuchs oder ein Skorpion?“ Sie warf die zwei Tierarten einfach mal in den Raum hinaus und war gespannt was zurückschallte. “Da frage ich mich wieso ich Shukaku habe, du kennst dich mit der Wüste doch wohl viel besser aus.“ Wie witzig, als ob sie eine Wahl gehabt hätten, Akari war bei der Auswahl der Bijuu wohl zu spät dran gewesen und da gab es nur noch einen Schweif oder sie war zu schnell und hatte sich den erstbesten genommen.

Stimmte wohl, groß waren sie wohl alle, doch welcher Flaschengeist war wohl der Größte? Die Sache mit dem Abenteuer war natürlich nicht so ihr Fall, doch Ringo mochte es gefallen, vielleicht sollten sie beim Hokage einen Retourschein ausfüllen und tauschen? Vermutlich wäre Akari mit dem Yonbi auch nicht glücklicher, doch dieser schien mit seiner Eisenverarbeitung zumindest selbst beschäftigt zu sein, wohingegen Shukaku immer den Eindruck hinterließ nach Beschäftigung zu suchen – immerhin wollte er für sie kämpfen oder sie zum Kämpfen zwingen, ganz so schlau war sie noch nicht daraus geworden, aber was sollte dies dem Marderhund schon einbringen außer Beschäftigung? Da hatte der Große wohl etwas Pech gehabt, Akari war in der Medizin recht bewandert doch verfügte sie in der Psychologie nur über Grundlagen – wer wusste schon was ihr Monster eigentlich wollte? Ihr bester Tipp war Anerkennung.

“Möglich.“ So recht wollte ihr keine Antwort einfallen, irgendwie schien es auf der Hand zu liegen das die Bijuu ihre Jinchûriki tot sehen wollten, nicht zuletzt weil diese Tierchen ja auszubrechen gedachten, nun wo Ringo es direkt angesprochen hatte machte es einfach nur noch Sinn. Andererseits, dann musste Shukaku ja schon einen pH-Wert von unter 5 aufweisen, sprich so richtig sauer sein – immerhin entspräche Akari als heilende Jinchûriki ja so überhaupt nicht der Wunschvorstellung eines Bijuu und wenn sie sich auch noch selbst heilen könnte? Dann könnte sie sich ja gleich die irrwitzige Frage stellen was denn los wäre, wenn sie gegenüber ihrem Monster einen Vorteil besäße? “Ich denke ich bin zum heilen da, wie will er mich da denn umbringen? Und leicht zu provizieren bin ich eigendlich nur wenn das Leben anderer bedroht wird.“ Seltsame Frage, doch sie konnte doch nicht davon ausgehen unsterblich zu sein oder besser gesagt weniger anfällig leichtsinnig im Kampf zu sterben, doch umgedreht war sie durch ihre Unerfahrenheit auch recht naiv, es gehörte nicht unbedingt die Hinterlist eines Bijuu dazu das Akari an die falsche Person geriet und dabei drauf ginge, immerhin hatte in ihrer Vergangenheit durchaus schon öfters die Gelegenheit dazu bestanden - von den vielen Selbstversuchen abgesehen die ebenfalls nicht immer harmlos waren.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeMi März 11, 2015 11:57 am

Dich entschuldigen? Sei nicht so verkrampft. Ringo gab mit einem Achselzucken zu verstehen, wie schnurz es ihr war, dass Akari einfach herbeispaziert war. Du hast dich doch sofort gezeigt und nicht erst spioniert oder so. Hätte ich dich hier nicht haben wollen... nun ja. Die Sarutobi blickte Akari unverwandt ins Gesicht. Wirke ich auf dich wie jemand, der mit dieser Meinung hinterm Berg halten würde? Sie hob das Kinn ein wenig höher. Sprich ruhig aus, was dir durch den Kopf geht.

Akari wäre also in der Wüste gelandet, hätte ihr Entführer seinen Willen bekommen. Was gab es in Kaze no kuni bloß, was einen Jinchuuriki brauchte? Ringo zog nachdenklich die Nasenwurzel kraus. Kaze no kuni war ihr selbst als degeneriertes Großreich erschienen - eine Wüstenei natürlicher und zivilisatorischer Art. Es gab dort wohl noch Blüten beiderlei Sorte - Oasen und Clangemeinschaften - doch im Großen und Ganzen konnte Ringo sich nicht vorstellen, wer dort einen Bijuu brauchen könnte. Die Wüstenclans hatten Sorgen, die viel existenzieller waren, soweit man Ringo fragte.
“Hmmm ein Wüstenfuchs oder ein Skorpion?“
Keins von beidem, entgegnete Ringo mit schwachem Lächeln. ich zeige es dir später.
Auf die indirekte Feststellung, Ichibi passe besser zu Ringo, musste sie zunächst nachdenken. Hm. Ich denke... selbst bei Wahlmöglichkeit würde ich nichts ändern. Es zeigte sich ein feiner Zug des Stolzes auf ihrem Gesicht. Mehr als die Wüste... ist es schließlich das Feuer, das mich begeistert. Und außerdem - in der Wüste kann man sich schwer anschleichen. Und das meinte sie todernst. Was auch sonst. Pragmatisch durch und durch.

“Ich denke ich bin zum heilen da, wie will er mich da denn umbringen? Und leicht zu provozieren bin ich eigendlich nur wenn das Leben anderer bedroht wird.
Hm. Andere werden es oft versuchen, entgegnete Ringo. Den Heiler des gegnerischen Teams schaltet man schließlich stets zuerst aus.
Ein Moment der Stille, dann löste die Sarutobi ihr Kopftuch und trocknete sich damit das schweißnasse Gesicht ab. Genug des drögen Themas vom Tode. Gehen wir zu etwas Spaßigerem über. Tieren zum Beispiel. Sie biss sich kurzentschlossen in den Daumen - einige Tropfen Blut drängten hervor. Fingerzeichen wurden geschlossen. Mein Kuchiyose ist spannender, und ich wollte es dir immerhin zeigen, also tue ich es jetzt.
Einen Moment später standen zwei Spießböcke mit Sätteln und Zaumzeug im Garten. Oryx-Antilopen, ockerfarbene Tiere mit schwarzweißen Gesichtern und lanzenartigen Hörnern. Ringo trat vor einen der Böcke, zog dessen Kopf auf Augenhöhe herunter. Das hier, sprach Ringo ehrlich, ist das Beste, was mir auf meiner ganzen Reise passiert ist. Nicht? Das letzte Wort ging an den Spießbock. Ringo stieß ihre Stirn sacht gegen die Seine. Ihr seid das Beste.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeDi März 17, 2015 11:46 am

Akari hob beschwichtigend die Hände, so im Nachhinein war ihre Entschuldigung eher Formsache gewesen, doch andererseits, wieso stand die Glashütte überhaupt auf Privatgrundstück und mutete somit vielmehr einem Hobbykeller an? Ringo könnte sich mit ihrer Kunst selbständig machen und etwas dazu verdienen, für gute Produkte konnte man auch gutes Geld verlangen. “Vielleicht wollte ich auch einfach nur sagen, das ich selbst froh darüber bin hier einfach aufgetaucht zu sein, aber im Idealfall fragt man vorher um Erlaubnis.“ Dies konnte Ringo sicher nicht als Kritik auffassen und gleichzeitig war dies auch eine Bestätigung das die beiden Frauen wirklich eine Freundschaft entwickelten, trotzdem würde Akari wohl eher selten zum Essen oder Spielen auftauchen, sie hatte ihre eigenen Familie.

Ja da baute einer aber Spannung auf bezüglich seiner vertrauten Geister, doch von selbst kam Akari einfach nicht drauf, obgleich eine Wüste an sich lebensfeindlich war so lebten dort doch trotzdem noch viele Tiere. “Musst du mir auch, jetzt bin ich neugierig.“ Sie selbst besaß keine Vertrag mit solchen Tierwesen, doch besaß sie zumindest ein Angebot, Arisu hatte es ihr früher einmal gemacht und so im Nachhinein, wäre sie irgendwann einmal drauf eingegangen könnte sie nun Füchse beschwören und selbige hatten sich in der Vergangenheit schon als ungemein praktisch bewiesen. Es gab also eindeutig Vorteile Kuchiyose zu haben, doch irgendwie – womöglich wartete sie ja insgeheim auf ein besseres Angebot? Ganz davon abgesehen besaß sie ja bereits eine Art Geistererscheinung, in Form der Grinsekatze.
Schade, Ringo würde ihr das kleine Shukaku-Problem also nicht abnehmen, aber ein Versuch war es gewesen – doch der Nachteil an der theoretischen Wahlmöglichkeit bestand darin das Akari sich für ein anders Monster hätte entscheiden müssen, denn die Wahl den Kelch an sich vorbeigehen hatte sie bereits ausgeschlagen. “Du findest selbst Argumente wieso Yonbi der Richtige für dich ist. Diese Eigenschaft der Wüste finde ich allerdings nicht schlecht, wer will schon gerne das sich jemand anschleicht.“ Dabei musste sie schon fast grinsen, das war ja schon fast ein Schlag in Richtung ANBU gewesen. “Ich mag Shukaku derzeit vielleicht noch nicht sonderlich, aber ich glaube rausrücken würde ich ihn auch nicht, immerhin wäre es wirklich spannend zu erfahren ob ich irgendwann auch Sand kontrollieren kann.“ Oder Wind, oder Feuer oder generell ein Element welches sie an sich besaß, aber sich zu fein war diese zu erlernen und überhaupt wollte sie nicht an die Front geschmissen werden wie es Arisu passierte, weil diese das Katon beherrschte. Zugegeben Ringo’s Kunst war ein geniales Beispiel was man noch mit Elementar-Techniken anfangen konnte, doch derartige Anwendungen blieben Hobby und wurden im besten Fall zu einem Beruf, doch die Hauptanwendung für einen Shinobi blieb wohl der Kampf. Würde sie also irgendwann den Sand kontrollieren so müsste sie diese Fähigkeiten im Kampf einbringen, natürlich könnte sie sich auf Verteidigung spezialisieren, aber dies hieß nicht das sie nicht trotzdem irgendwann aus der Not zum Angriff übergehen müsste und dies passte einfach nicht so recht in ihre Denkstruktur – welch feiner Shinobi sie doch war.

Ihre Augen vergrößerten sich ein wenig, als sie die Worte der Sarutobi vernahm, ja war sie denn als Medic-Nin besonders gefährdet? Quatsch, Medic waren eine wichtige Ressource diese wurden gestriegelt und gepflegt, sie müsste es nur richtig anstellen dann würde sie auch der Gegner verschoben, weil sie diesem ebenfalls ihre Hilfe nicht verwehrte. Natürlich ging es allerdings darum wie das innere Monster einen umbringen könnte – das Thema war doch recht abstrakt. Daher nickte Akari dann lediglich zustimmend als Ringo da einen Themenwechsel suggerierte. Sie beobachtete die Standartprozedur um einen vertrauten Geist zu rufen, irgendwie hatte das immer etwas von einem Blutopfer. Zum Vorschein kamen ein paar Hippotraginae – Pferdeböcke. Genaueres als die grobe Klassifizierung mochte ihr nicht zu gelingen, doch immerhin wusste sie diese Antilopen einzuordnen – davon abgesehen waren sie anmutig und wunderschön. Akari bewegte sich vorsichtig, wollte die edlen Tiere nicht erschrecken und betrachtete sie staunend. “Wunderschön, sie passen zu dir.“ Sicher waren die Kuchiyose nicht dazu gedacht um anzugeben, doch diese zwei Exemplare waren einfach nur ausgesprochen edle Reittiere. Ganz im Gegensatz zu den Salamandern oder Eidechsen oder was auch immer der Terrorist besessen hatte, dessen Tier ein bloßes Transportmittel gewesen war. Ihr Blick ging zum Tisch mit der noch zu besitzenden Shukaku-Skulptur – noch etwas Wunderschönes. “Wo wir bei schönen Dingen sind. Nenn ruhig einen Preis, ich treib das Geld schon auf, jetzt ahne ich ja wie viel Kunst und Arbeit darin steckt.“ Natürlich kannte Akari deshalb immer noch nicht den Wert der Ausgangsmaterialien, doch vermutlich stammte einiges, wenn nicht alles aus eben jenen reiseintensiven Zeiten und dies machte sie als zukünftige Besitzerin auch Stolz, immerhin wäre ihr Mini-Shkaku auf vielen Ebenen ein Unikat.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitimeDi Apr 28, 2015 6:45 pm

Out: Sry fürs Versanden lassen... >_<

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Wo kamen nur all diese Leute plötzlich her, mit denen sich solcherlei lockere Gespräche halten ließen? Waren die schon immer da gewesen, auch in Ringos Jugendzeit? Leute wie Noru etwa. Oder eben Akari, gerade direkt vor ihrer Nase. Wo waren die gewesen, aufgeschlossen zuhörend und freundliche Antworten gebend? Hatten sie sich erst in der Zeit ihrer Abwesenheit, in den letzten vier Jahren, zu solch erträglichen Zeitgenossen entwickelt?
Oder hatte sich jemand anders nachträglich verändert?

~

People don´t change who they are in an instant. It doesn´t work like that. It takes time, so you don´t even know you are changing. Until one day, you´re just a little bit different than you used to be and you can´t even tell what the hell happend.
Belkar Bitterleaf - The Order of the Stick

~

“Ich mag Shukaku derzeit vielleicht noch nicht sonderlich, aber ich glaube rausrücken würde ich ihn auch nicht, immerhin wäre es wirklich spannend zu erfahren ob ich irgendwann auch Sand kontrollieren kann.“
Hmhm. Ihrer Stimme wars kaum anzuhören. In ihren Augen funkelte lediglich aus dem tiefsten Grunde heraus das Interesse. Ja, das wäre ziemlich spannend. Mit einem Nicken deutete sie in Richtung ihres Brennofens. Wenn es soweit ist... gib Bescheid.
Sie war reichlich schlecht im Anwerben. Was höchstwahrscheinlich niemanden überraschte.

Die Oryx waren schließlich einer von Ringos letzten "Tricks". Und während die Sarutobi mit ihrem persönlichen Lieblings-Bock Stirnstoßen spielte, äußerte sich Akari voll des Lobes über die Kuchiyose-Wesen. Ringo presste ihre Stirn noch ein wenig fester gegen den Kopf der Antilope. Entweder nickte sie oder bewegte einfach nur den Kopf auf und ab, um dadurch Streichelbewegungen zu vollführen - eins von beidem wars wohl.
“Wo wir bei schönen Dingen sind. Nenn ruhig einen Preis, ich treib das Geld schon auf, jetzt ahne ich ja wie viel Kunst und Arbeit darin steckt.“
Ringo blickte den Glas-Shukaku über die Schulter hinweg an. Innerlich wog sie offenbar Ausgaben ab. Hnng. Siebenhundert Ryo, erwiderte sie schließlich und nannte damit einen Preis, der in einer anderen Welt wohl grob fünfzig Euro entsprochen hätte. Es ist schließlich nicht die Arbeit eines voll ausgebildeten Meisters, sondern eher... Gesellenwerk. Schulterzucken. Sie trat an die Seite des Spießbocks und stieg in den Sattel. Zeigte in knapper Geste auf die noch reiterlose Oryx.
Wenn du willst, bringen wir dich heim. Diese zwei hier sind besonders gut darin, zerbrechliche Ware zu transportieren. Sie deutete auf den Glas-Shukaku. Also den da.
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BeitragThema: Re: [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte   [Akari & Ringo] Zweiter Besuch an der Glashütte - Seite 2 Icon_minitime

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