Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!

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BeitragThema: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Mai 13, 2015 12:44 pm

das Eingangsposting lautete :

Das war mal wieder typisch. Mikasa Shingeki, die größte Nunchaku-Speerkämpferin auf dem gesamten Kontinent inklusive Mizu no Kuni, wurde zum Unkraut jäten ausgesandt.
Irgendjemand erlaubte sich da doch einen schlechten Scherz. Jemand mit wenig Sinn für Humor. Wie war das noch gleich? Sie sollte gemeinsam mit jemand anderen in den angrenzenden Wald von Konoha gehen und einpaar fleischfressende Pflanzen aus der Erde rupfen. Da die Mission von der verpönten D-Rang Schriftrolle war, konnten diese sogenannten fleischfressenden Pflänzchen für einen Menschen wohl nicht allzu gefährlich sein...oder? War ja nicht das erstemal das jemand bei der Aufklärungsarbeit geschlampt hatte und sie deswegen eine Mission in den Sand setzte. Wenn sie das ihrem Vater erzählt hätte, hätte dieser wohl die Ironie im Bezug auf ihre lange Familiengeschichte gefunden, aber im Hause Shingeki war es bisweilen üblich nicht über die Arbeit des anderen zu sprechen. Nun schon gar nicht, da sie von daheim ausgezogen war.

Sie bemerkte wie sie wieder abzuschweifen begann und dachte wieder an die Pflanzen. Wahrscheinlich war sie absichtlich für diese Mission raus gepickt worden, da sie hier nichts falsch machen konnte. Pure Zerstörungswut durfte endlich ausgelebt werden. Sie musste sich nirgends einschleichen, keine Informationen sammeln und hatte mit eher wenig Feindkontakt zu Rechnen. Gut so.
Hätte sie Katon-Jutsus gehabt, hätte sie wohl den gesamten Wald in Brand gesetzt. Hupsi. Aber so war der spannendste Teil wohl der, der bald folgen würde. Und zwar ihr Teamkollege für diese Mission. Am Ende kam noch Kagami ums Eck. Nein das wäre nicht gut, dann würde sie bestimmt noch mehr falsch machen als sonst.
Andererseits war Kagami besser als ein Jounin. Da fühlte sie sich gleich bedrängt. Denn dieser Elite Shinobi wurde ihr ganz bestimmt bei jedem Schritt auf die Finger gucken. Vielleicht bekam sie auch einen Anbu zugeteilt...nee das war irgendwie alles Quatsch. Wenn sie sich schon als Chuunin darüber aufregte Pflanzen abknicken zu müssen, wie würde es da jemanden ergehen der einen höheren Rang als sie hatte. Nein, so wie es aussah war diese Mission als Strafe für ihre Fehlschläge gedacht, oder aber sie musste sich erst wieder das Vertrauen der Dorfführung erarbeiten indem sie Missionen auch alleine oder mit fremden Teammitgliedern erfüllen konnte.
Ganz schön durchschaubar.
Nun fühlte sich das kleine Rothaarige Mädchen wieder unglaublich schlau. Sie hatte wieder eine unglaubliche Kombinationsgabe bewiesen und konnte damit bestimmt verteufelt gut Fälle lösen. Fälle wie: "Wer hat meine Süßigkeit geklaut?" oder "Wo sind meine Haustürschlüssel?" Ungefähr in diesem Rahmen.

Aber wer würde schon so mit ihr sprechen? So richtig auf den Boden der Tatsachen war sie noch nie gesetzt worden und wenn es nun passierte...vielleicht würde sie dabei ja zerschellen wie ein Krug aus Glas.

Blah. Ich bin erster! Erklärte sie nun doch vergnügt. Ihre Stimmung schwankte wie ein Sinus: Vom positiven Bereich ins negative und wieder zurück.
Sie war am Haupttor Konohas angekommen während sie das in die Welt hinausposaunte. Die Torwache die zurzeit Dienst schob, sah ihrem jugendlichen Eifer mit Verachtung entgegen.
Nun ja, lieber Unkraut jäten als im Wachhäuschen rumsitzen. Dachte sie sich und lächelte dem Mann einfach aufdringlich zu. Hah, ich kann was wichtiges tun und du nicht! Nanananana!
Es fehlte nur noch eine Tanzeinlage und sie hätte die Rolle als Rumpelstilzchen bestimmt bekommen hätte sie sich darum beim Theater beworben. Für Dramatik hatte sie ja schon immer was übrig.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Jul 03, 2015 4:13 pm

In der Tat, irgendjemand musste für den Ernsthaftigkeits-Gehalt der Story herhalten. Ringo fühlte das Gewicht der Verantwortung schwer auf ihre Schultern krachen.
"Und das mit den Böcken war ein Witz! Wobei Wikinger doch aus den Hörnern von denen getrunken haben? Oder nich?"
Äh, vermutlich, entgegnete die Sarutobi kurz und knapp, während ein Fragezeichen aus Rauch über ihrem Kopf erschien. Was sind Wikinger? Doch dies sollte nicht das sein, was sie gleich darauf näher beschäftigen durfte. Das Qualm-Fragezeichen wurde nämlich kurz darauf ersetzt - durch ein aus Backsteinen geziegeltes Fragezeichen, welches ihr auf die Schädeldecke krachte. Denn sie sollte... wen bei was mit wem für was ersetzen?
Äh!
Gedanken gingen ihr durch den Kopf, bunt und schillernd und Ü18-verdächtig. Darin allerdings war Kagami ein Kerl. Doch was bedeutete das...? Mika-chan hat einen Freund oder was? Ach du Scheiße... Neid flammte in ihrer Brust auf wie Grillanzünder, den man auf eine heiße Kochplatte spuckte. Dieses Mädel hatte einen Lover, während sie selbst noch...? Ach, eigentlich war sie doch alt genug, sich von derlei Geschichtchen nicht mehr unter Druck setzen zu lassen, aber andererseits... gings nun erstmal baden.
Die Ge-Nin fühlte, wie Mikasa ihre Hand losließ und mit einem enthusiastischen Aufschrei ins Wasser sprang. Ringo stolperte die letzten Schritte rückwärts an den Rand des Teiches, hastig Fingerzeichen schließend. Suiton formte sich an ihren Fingerspitzen, und sie stieß sich selbst damit gegen die Stirn. Eine flüssige Maske bildete sich kurz darauf über ihrem Gesicht, ehe sie gleichfalls in den Teich fiel. Rasch drehte sie sich um, suchte im trüben Wasser nach Orientierung, tauchte dann einfach nach unten weg. Hinter ihr fiel ein Efeu-Monster auf die Wasseroberfläche und angelte nach ihrem Knöchel, doch der Auftrieb verhinderte ein effektives Verfolgen.
Ringo folgte Mikasa in die halbdunklen Tiefen des Teiches. Da ihre Maske nicht direkt auf der Haut anlag, sondern einige Zentimeter Platz bot, konnte sie unter Wasser sprechen, wovon sie auch sogleich Gebrauch machte.
Ein Glück, du kannst also wirklich atmen, stellte sie mit Erleichterung in der Stimme fest. Sie gestikulierte und zeigte auf ihre Maske. Machen wir einen Tausch, ja? Ich habe nicht wirklich viel Luft hier drin einschließen können. Während ich dir eine solche Maske mache, gibst du mir Frischluft, ja?
Falls Mikasa zustimmte, würde Ringo zu ihr kommen und ihr gleichfalls eine Suiton-Maske übers Gesicht ziehen wie Klarsichtfolie. In diesem Falle würde die Sarutobi die Maske jedoch zunächst hauteng anliegen lassen und erst dann etwas erweitern, damit kein Wasser darin eingeschlossen wurde. Falls Mikasa nicht wollte, würde Ringo aber definitiv das Angebot der Sauerstoffzufuhr in Anspruch nehmen. Denn auch wenn ihre Maske zum Tauchen taugte und gewöhnlich auch atmungsaktiv war, konnte sie damit keinen Sauerstoff aus dem Waser filtern.
Anschließend würde sie fragen: Wer ist noch gleich Kagami?

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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 07, 2015 10:35 pm

Während Mikasa versuchte sich in dieser trüben Suppe zurechtzufinden und gar nicht erst überlegen wollte was für schreckliches Ungeziefer hier vorbeischwamm, kam ihre Teamkollegin auch schon angeschwommen. Gerade als sie diese mit Luft versorgen wollte, sprach diese doch tatsächlich zu ihr!
Wie macht die das? Mikasa machte einen ganz schmalen Mund und legte den Kopf schief, strampelte jedoch weiter um nicht noch weiter abzusinken.  Durch das Wassertreten wirbelte sie allerlei Unterwasserpflanzen und Sand auf, so dass die Sicht gleich noch viel schlechter wurde und sie die Wassermaske nicht sah.
Doch Ringo erklärte es ihr und schlug einen Tausch vor und gerade für Mikasa die gerne redete, war es eine gewisse Strafe nicht reden zu können. Also nickte sie eifrig und somit tauschten sie ihre Jutsus aus. Das hatte Mikasa sowieso vorgehabt, nur das sie jetzt eine Wassermaske hatte die es ihr erlaubte zu reden, war fast schon surreal. Unterwasserquatschen! Dachte sie mit funkelnden Augen.
Wer Kagami ist? Da hatte Ringo eines von Mikasas Lieblingsthemen angesprochen. Aber wie hätte sie auch nicht können. Mikasas Gedanken kreisten ja ständig um ihre Liebste Kagami.
Sie ist die schönste, mutigste, bedeutendste, romantischste und fürsorglichste Frau der Welt. Und wenn ich aufgefressen werde, dann braucht sie jemanden der ihr über den Verlust hinweg hilft. Und da wir gar nicht so verschieden sind, musst du in meine Rolle schlüpfen Ringo-chan. Das würdest du doch tun? Kagami hat diese leeren Hyuuga-Augen vielleicht...bemerkt sie den Unterschied nicht...ich meine wir könnten Zwillinge sein, nicht? Neben dem ganzen Unnützen das sie von sich gab, blieb festzuhalten das Kagami eine Frau war, die dem Hyuuga Clan entstammte.  Aber es war natürlich klar, dass Mikasa ihre Prioritäten anders setzte was Informationen anbelangte. Das sie glaubte Ringo ähnlich zu sehen, zeugte vielleicht davon das sie unter Umständen zu wenig konzentration in ihr Jutsu gelegt hatte und zu wenig Sauerstoff bekam. Andererseits konnte es auch purer Egoismus sein. Damit sie sich nach ihrem Ableben um nichts Sorgen zu machen brauchte und den Hyuuga-Clan über Generationen hinweg heimsuchen musste.

Aber in Wirklichkeit nahm sie natürlich nicht an, bei so einer Mission das zeitliche zu Segnen. Auch wenn sie schon ein paar mal nahe dran war.
Dann lass uns mal wieder was produktives tun. Diese Maske ist doch aus Suiton nicht? Dann hast du auch das Wasser-Element. Dann machst du einfach einen Riesen-Tsunami und damit ertränken wir die Pflanzen. Das ist doch gut, oder? Ich meine wir wiegen sie in Sicherheit in dem wir sie glauben machen lassen das wir sie gießen und Ihnen was gutes tun. Und dann... ZACK! Mikasa klatschte die Hände zusammen, aber das hatte Unterwasser nicht den gewünschten Effekt. Na ja und dann blähen sie sich auf und werden zu Überdimensionalen Biologischen Wasserflaschen. Dann tun die uns auch nix mehr und kugeln sich nur noch durch den Wald.
Hört sich fantastisch an. Rollende Pflanzen aus abgestandenen Wasser.

Nun wenn die Pflänzchen von Mikasas Plan gehört hätten, dann hätten sie sich bestimmt gekugelt...aber vor Lachen. Andererseits konnte sie mit Fuuton auch einfach einen Unterwasserstrudel erzeugen der sämtliche Efeunetzpflanzen vernichtete. Vielleicht ließ sich das ja auch zu einer Art Papierkorb oder Schwarzes Loch umfunktionieren und man musste nur noch die Pflanzen zu diesem Teich treiben, damit sie dem Missionsziel näher kamen.

Trotzdem alles was Mikasa sich ausdachte, war abstrus und ineffektiv. Da musste sie sich wohl auf Ringo verlassen. Die, so wie sie annahm ja ohnehin einen höheren Rang als sie Innehatte. Ansonsten würde sie kopflos weiterhin NinJutsu durch die Gegend ballern. Und gerade bei Mikasa war das verfügbare Chakra ein Manko.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 08, 2015 11:58 am

Es war Ringo relativ egal, ob Kagami schön, mutig, bedeutend, romantisch und fürsorglich war. Der Umstand, dass es sich dabei um eine Frau handelte, kühlte ihre Engagiertheit - Große Güte, war ich für einen Moment wirklich an dieser "Ich gebe dir mein Herzblatt"-Idee interessiert? - merklich ab. Auf ihrem Gesicht zeigte sich die dezente Enttäuschung.
Eine Frau, ah ja, machte sie daher und paddelte lustlos auf der Stelle. Ehe eine gewisse Röte in ihrem Gesicht aufflammte. Dein Kagami ist eine Frau?! Sie schien nicht unbedingt erschrocken... eher einfach überrascht. Und ziemlich unschlüssig, denn sie überlegte abrupt, ob es gut war, in der zwangsläufigen Nässe eines Teiches vor Mikasa herumzutreiben, während ihre Jacke offen war und den Blick ziemlich frei gab auf ein wasserdurchtränktes Hemd.
Sie entschloss sich dazu, die Jacke zu schließen. Zusätzlich verschränkte sie die Arme vor der Brust und versuchte, es nicht zu auffällig zu tun.
Ich fürchte, Kagami könnte der Unterschied auffallen, so klein er sein mag, entgegnete sie dann mit gezwungener Gelassenheit. Ich hab nichts gegen derlei Geschichten, Nein, Nein, ich bin nicht prüde, sondern voll aufgeschlossen...
War sie doch, oder?
Außerdem stehe ich nicht so auf Mädchen. Schulterzucken, als bedaure sie es, Mikasas Vorschlag zurückzuweisen. Tut mir leid.

Mika-chan befand sich jedenfalls in Arbeitslaune und schlug diverse, neue Taktiken vor. An sich klangs ja toll - dass Pflanzen bei Überwässerung eingingen, wußte die Sarutobi jedenfalls.
"Hört sich fantastisch an. Rollende Pflanzen aus abgestandenen Wasser."
Scheitert leider daran, dass ich keinen Tsunami beschwören kann, entgegnete sie jedoch. Mein Suiton ist eher... klein und pragmatisch. Sie nutzte es vorwiegend, um beim Glasblasen den Hitzeschutz zu maximieren und Wasserhandschuhe zu erschaffen, um dadurch das Modellieren zu erleichtern.
Ringo zog eine nachdenkliche Miene. Wenn du auf eine Ninjutsu-Kanonade meinerseits hoffst, wird es notgedrungen Rauch sein müssen. Alles andere kann ich nicht in ausreichender Menge erschaffen. Immerhin effektiv... Sie blickte aufwärts, wo sich zusehends mehr Efeu-Planzen an der Oberfläche herumtrieben. Hm. Einer plötzlichen Eingebung folgend, holte sie tief Luft und atmete sie gegen ihre Suiton-Maske aus, sodass sie sich blähte wie die Hülle eines Luftballons. Indem sie Suiton einsetzte, vermehrte sie die Oberfläche ihrer Maske, kapselte ein Stück davon ab... und hielt nun wirklich eine Art Suiton-Luftballon in der Hand. So... Tu mir den Gefallen und blas dies mal auf, ja? Du füllst Luft hinein, ich lasse die Hülle weiter wachsen. Sie paddelte wieder auf Mikasa zu und hielt ihr die Öffnung des Luftballons hin. Lass uns eine große, große Luftblase schaffen.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeDo Jul 16, 2015 8:17 pm

Anscheinend war Ringo nicht klar das ihre liebste Kagami eine Frau war und als die Auflösung dazu kam, schien diese komplett aus dem Häuschen zu sein. Klar, es ging ja auch um die einzigartige Kagami Hyuuga! Da konnte man durchaus ausflippen! Autogramme kannst du dir ja direkt von ihr holen. ... solange du dir nicht mehr von ihr holst... Schlug Mikasa vor und guckte Ringo streng an. So als würde sie zuerst abschätzen ob die junge Frau zu derlei Aktionen fähig war, ohne ihr Gewissen zu beschmutzen und gleichzeitig galt ihr strenger Blick auch ein wenig als Mahnmal sich nicht zwischen die beiden zu stellen solange Mikasa Atemzüge unternehmen konnte. Andererseits war sie wiederum selbst Schuld, immerhin hatte sie es ja auch zur Sprache gebracht. Aber eher aus einem doch recht Unschuldigen Grund. Sie wollte das es ihrer Kagami an nichts fehlte und sie niemals mehr weinen müsste. Höchstens aus Freude noch. Noble Ziele also.
Trotzdem kam Mikasa nicht umhin sich Ringo an der Seite Kagamis vorzustellen. Nun...es wäre mit Sicherheit ein nicht minder süßes Paar gewesen und ebenso wäre das Alter der beiden Frauen eindeutig näher beisamen. Wenn sie nicht gleich alt waren. Kagami war 21 und auf ein ähnliches Alter konnte Ringo kommen. Außer sie spielte mittels Henge an ihrem Aussehen herum.
Trotzdem würde sie sich immernoch am liebsten selbst an der Seite der Hyuuga sehen.

Nachdem also klar wurde das es sich bei Kagami um eine Frau handelte, begann ihre Teamkollegin sich zu bedecken, was Mikasa schnaufen ließ. Eine wahre Traube aus Luftbläschen stieg vor ihrem Gesicht auf.
Denkt sie etwa, ich würde über sie herfallen wenn sie unachtsam ist? Bis vor kurzem habe ich mir selbst noch Gedanken darüber gemacht wie mein Traumprinz sein wird. Das es eine Traumprinzessin wurde, ist mir erst durch Kagami selbst klar geworden. Ringo-chan, werd Erwachsen. Du bist zwar hübsch, aber ich bin meiner Kagami treu. Kommentierte sie das verhalten, doch genauso abrupt wie eine Luftblase platzte, verschwand ihr Rügender Ausdruck und ebenso änderte sich ihre Stimmlage beim Besprechen der Vorgehensweise um die Pflänzchen vernichten zu können.
Schließlich einigten sie sich darauf Ringos Plan auszuführen, obwohl Mikasa nicht wirklich in jenen eingeweiht wurde. Es wurde einfach gehandelt, aber das war schon okay. Immerhin war Ringo hier die Ranghöhere und dadurch war sei es wohl gewohnt Befehle erteilen zu können. Nun, erst wenn die Dinge aus dem Ruder liefen würde sie das in Frage stellen. Immerhin hatte sie ja auch selbst nichts großartiges getan als NinJutsu Techniken durch den Wald zu feuern und mit ihrem Speer nach lebenden Gewächs zu stechen. Großartige Taktiken schienen erst jetzt aufzukommen, da sie in die Enge getrieben worden waren.

Sie sollte einfach eine große Luftblase erzeugen. Einfache Aufgabe für Mikasa-... sollte man meinen. Denn als ihr der Luftballon gereicht wurde, bließ sie die Luft einfach mit ihren Lungen hinein.
Moment...ich kann doch Luft reinchakrafizieren. Eigentlich meinte sie damit transferieren. Aber wenn ihr das Wort nicht einfiel und sie sowieso nur darüber nachdachte, machte sie ganz gerne eigene Wortkreationen.
Hauptsache sie wusste was sie da tat.

Sie leitete nun einfach Luftchakra in den Ballon. Dabei musste sie jedoch langsam machen, denn wenn sie zu unachtsam war, würde die Luft unter Druck geraten und die Wasserhülle zerschneiden in der sie gefangen war. Demnach war der Wachstumsprozess einer von der langsamen Natur.
Was machen wir mit so viel Luft? Das würde allemal reichen um uns die Haare zu föhnen. Natürlich war ihr klar, das sie damit die Pflanzen auf der Wasseroberfläche wegsprengen konnten...andererseits konnten sie die Pflänzchen auch in der Blase einfangen und wenn man sie zum Platzen brachte in hohen Bogen wegschleudern.
Jetzt dachte sie wieder ineffizient.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Jul 17, 2015 2:44 pm

Sie hatte sich wohl nicht unauffällig genug verhalten, oder besser, verhüllt. Mikasa fasste das Tun Ringos als genau das auf, was es war. Und kommentierte es natürlich, auf eine Weise, die nicht dafür sorgte, Ringo zur Entspannung zu bringen. Sie lief eher rot an. Wie üblich eben, wenn jemand sie hübsch nannte. Selbst wenns kein Kerl war. Kerle nannten sie eher selten hübsch - oder zumindest erhielt sie zwischen großbusigen und knapp bekleideten Kunoichi, denen eine Karriere als Foto-Model zu eintönig war, kaum Aufmerksamkeit.
Vielleicht sollte ich auch am andern Ufer fischen.
Der Gedanke half nicht. Lieber den Fokus aufs Planen legen. Auch wenn der degradierten Ge-Nin nun allerhand anderes durch den Kopf ging. War da so etwas wie eine Abzweigung von der endlos dem leeren Horizont entgegen strebenden Straße des Pechs...?
Planen. Planen. Nicht das! Die Situation hier und jetzt ist wichtiger!
Sie brachte einen Plan zustande. Einen einfachen Plan, mit klarer Struktur und fundiert auf dem, was die zwei Mädels in ihrer kurzen Zeit im Wald in Erfahrung hatten bringen können. Je simpler, umso besser. Zuviele Schnörkel bargen Platz für Fehler und Missgeschicke. Und so fühlte sich Ringo mit ihrer Idee wieder in sicheren Gefilden. Warum aber beinhaltete dieser Plan, dass sie nun derartig nah vor Mikasa...
Jetzt reichts aber!
Allmählich wuchs die Blase; Mikasa steuerte das Fuuton bei, während Ringo mit Suiton die Hülle erweiterte. Es erinnerte sie ein wenig ans Glasblasen. Wir machen was Einfaches... eine schöne, große Durstkugel oder dicke, bauchige Vase, das ist alles.

Die Blase begann, die Seitenwände des Tümpels zu berühren. Überall. Es bildete sich ein Stockwerk aus Luft, eine Trennwand zwischen zwei Wassermassen. Die obere Etage wurde nach oben gedrückt - und zwar in solchem Maße, dass die Teichoberfläche sich zunächst wölbte und dann begann, überzulaufen.

Und jetzt. Ringo begann, ihre Gesichtsmaske mit der Hülle der Blase zu verschmelzen, steckte den Kopf hinein und schloss Fingerzeichen. Jetzt brauchen wir noch eine Ladung, dann ist unsere Bombe fertig! Rauch quoll ihr aus der Nase, kroch zwischen den geschlossenen Lippen hervor, noch während sie das Jutsu vorbereitete. Metaphorisch gesehen, heizte sie den Ofen in ganz großem Stil an. Als sie den Mund endlich öffnete, stieß die kohlrabenschwarze Wolke aus ihr hervor wie aus dem Schlot einer Dampfmaschine. Der Qualm turnte in Schlieren und Kaskaden durch die Fuuton-Luft, als stecke ein launiger Geist darin.
Der Rauch füllte die Blase rasch. Schluckte das Halblicht und tauchte die untere Etage, in dem die beiden Kunoichi schwammen wie Goldfische im Glas, in Dunkelheit.
Auf drei jagst du dein Fuuton aufwärts, orderte Ringo, sammelte erneut Chakra und schloss weitere Fingerzeichen. Die Menge von Katon-Energie, die sich in ihrem Unterbauch zusammenballte, kraulte sie von innen, als wäre schon jetzt ein Rauchgeist daraus geworden. Ein Geist mit Krallen, Zähnen, Schuppen.
Eins. Zwei! Drei!

Die Teichoberfläche eruptierte, ein Geysir aus Wasser, Luft und Rauch. Die obenauf treibenden Efeu-Monster flogen aufwärts, als die Luft sich in Form einer Sturmböe nach oben kämpfte, und hinterher platzte der Drache an die Oberfläche, ein schlangenartiges Monster ganz aus Rauch und Qualm und Kohlenstaub.
Alles zusammen erzeugte eine Säule aus Rauch, die weit über die Baumwipfel gen Himmel stieg, sich dort sekundenkurz ausbreitete wie eine amboss-artige Gewitterwolke... und dann hernieder fiel, den Wald in gut und gern fünfzig Metern Radius in eine schiefergraue Nebelbank hüllte.

Der Pegelstand im Teich war nur noch halb so hoch.
Ringo dümpelte in Rückenlage auf der Wasserfläche, machte Puuuh... und gab dabei einen Rauchring frei, der diesen Ausdruck auch noch in Kanji-Schrift nachbildete, ehe er sich verflüchtigte. Das war wild... Und sollte uns eine kurze Verschnaufpause geben. Sie blickte träge, fast schon entspannt gen grauem Himmel. Wohl eine Art Nebenwirkung, soviel Chakra so rasch verbrannt zu haben. Rauch ist die Waffe der Stunde. Doch so ein Ding schaff ich nicht nochmal. Da werden wir improvisieren müssen...

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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeDo Jul 23, 2015 10:44 pm

Anscheinend schienen ihre Worte Ringo noch mehr zu verunsichern. Oder sie plante einfch so intensiv das ihr Kopf dabei rot anlief. Vielleicht ists auch beides...? Dachte sie sich und zuckte unaufällig mit den Schultern. Vielleicht sollte sie die blondhaarige Kunoichi mit ihrer rosahaarigen Kunoichi bekannt machen? Das "Liebes-Gift" verbreiten? Erschreckenderweise dachte sie kurzweilig ernsthaft darüber nach. Vielleicht hatte Ringo mit ihren Vorsichtsmaßnahmen vor Mikasa doch nicht allzu Unrecht.

Durch ihre recht anspruchslose Arbeit, - Luftchakra in ein Wassergehäuse pumpen, hatte sie allerhand Zeit sich über solchen Unsinn Gedanken zu machen. Sinnvolle Ergebnis blieben natürlich aus. Wäre sie ein alter Greis, dann hätte sich das trübe Teichwasser um sie herum sicher rot durch ihr Nasenbluten verfärbt. Stattdessen wurde das Wasser eher verdrängt, als das es sich in ein solches Farbenspiel verwandeln konnte.

Als das Gefäß groß genug geworden war und Ringo es mit schwarzen Rauch gefüllt hatte bekam Mikasa den Auftrag auf Kommando das ganze Teil nach oben zu schleudern. Das war nun deutlich Anspruchsvoller. Immerhin musste sie einen haufen Chakra gleichzeitig nach Oben kontrollieren. Sie entschloss sich für eine einfachere Methode und übernahm nur die Kontrolle des Fuuton-chakras das im unteren Drittel des Wasser-Luft-Rauch Gemsiches war und würde dieses nach oben pusten.
Menschen des Feuerreichs, teilt eure Energie mit mir! Dachte sie sich vergnügt dabei und streckte beide Arme in die Höhe. Super-Gemüse-Mikasa wird das Unkraut aus dem Wald bomben.
Kichernd schickte sie die gemeinsame Technik bei Drei in Richtung Wasseroberfläche. Genkidamaaaaa

Nachdem sich die Wirkung also entfaltet hat und der Teich seine Wogen geglättet hatte, konnte Mikasa auftauchen. Chakraunterstützt setzte sie sich aufs Wasser und guckte der durch den halbvollen Teich treibenden Ringo nach. Wie? Hn. Diese Mission fordert einen ganz schön hohen Chakrakonsum. Stellte sie fest. Ob ich ihr erzählen soll das man einfach Chakra empfangen kann wenn man die Arme in die Luft reißt? - Ich lese zu viele Mangas...

Vielleicht, müssen wir auch nicht alles Unkraut durch den Gartenhecksler schicken? Vielleicht gibts so was wie den Pflanzengeneral und wenn wir diesen Oberboss finden und entwurzeln, dann flüchten die anderen. Ähm...mit Betonung auf Vielleicht. Andererseits könnten wir uns auch rausschleichen und um Verstärkung bitten...aber das ist langweilig... Stellte sie wieder mehrere Optionen in den Raum. Mikasa hatte ja leicht reden, immerhin hatte sie nicht annähernd so viel Chakra verbraten wie ihre Teamkollegin.
Sie war zwar ebenso keine Maschine die unendliche Reserven an Energie beheimatete, aber ihr Chakrahaushalt dürfte nach einem kleinen Wirbelsturm und einem Aufgebot aus einer großen Fuutonblase doch noch recht in Ordnung sein. Wenngleich sich das auch rapide mit zwei - drei Jutsus drastisch verändern konnte.
Im Schneidersitz beobachtete sie die Umgebung nach weiteren bösen Ungeziefer, doch nach dieser gewaltigen Explosion würden sie wohl wirklich eine Verschaufpause einlegen können.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSa Jul 25, 2015 5:58 pm

Huh? Wie?, produzierte Ringos Geist in ihrem Kopf, der sich so sonderbar leicht anfühlte... Pflanzengeneral... Ober... Boss... Sie blinzelte, weiterhin auf dem Rücken dümpelnd,und stieß nochmals einen herzhaften Seufzer aus. Als sie daraufhin tief und innig Luft einsog, kam sie wieder auf Spur. Trübe legte sie den Kopf auf die Seite, um zu Mikasa herüber zu schauen. Die Rothaarige saß auf dem Wasser wie auf einem Teppich aus Frischhaltefolie.
"Andererseits könnten wir uns auch rausschleichen und um Verstärkung bitten...aber das ist langweilig..."
Dem Beispiel der Chuu-Nin folgend, fuhr Ringo ihren Chakrahaushalt wieder hoch und gebrauchte ihn, um sich auf der Oberfläche des Teiches aufzusetzen. Wasser triefte ihren Rücken herunter.
Verstärkung ist in der Tat langweilig, stimmte sie zu. Davon ab, sehen wir der Tatsache ins Auge: Wir haben nun schon viel zu oft davon geredet, dass diese Geschichte effektiv Gartenarbeit ist. Da werden wir nun sicherlich nicht heimlaufen und um Hilfe bitten. Sie raffte sich auf, blickte zum rauchverhangenen Himmel und deutete nach oben. Komm. Gehen wir rauf. Diesmal nutzen wir den Höhenvorteil.
Was sie damit meinte, würde Misaka rasch verstehen.

Hi no kuni hatte sein ganz eigenes Meer: Einen Ozean aus Blättern. Ringo erklimmte den nächstbesten Baum, nachdem die beiden Kunoichi aus dem Tümpel-Loch geklettert waren, und erreichte kurz darauf den Wipfel. Selbst hier waren die Äste noch stark genug, um zwei zierliche Personen tragen zu können, und einen hübschen Rundumblick erhielt man auch.
Die exzessive Ausräucherungstaktik hatte die Baumwipfel vorerst unkrautfrei gemacht; beim Klettern war ihnen allerdings massig verwelktes Unkraut entgegen gekommen.
Unglaublich, hatte Ringo gemeint. Was denkst du? Ist es irgendwie wissenschaftlich erklärbar, warum diese Dinger nach einer einzigen, herzhaften Ladung Rauch verwelken? Es ist fast, als hätten sie einen uuunglaublich schnellen Metabolismus entwickelt - oder wie man das bei Pflanzen nennt - und verdorren, sobald sie mal kurz weder Licht noch Luft kriegen. Kurzes Nachdenken. Hm. Ergibt das am Ende sogar... Sinn?
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSo Jul 26, 2015 11:13 pm

Unwillkürlich musste Mikasa grinsen. Für einen kurzen Moment hatte sie schon geglaubt sie würden doch abbrechen und Unterstützung anfordern. Aber andererseits konnten sie sowieso kaum noch jemanden im Dorf haben der über einen höheren Rang und größere Fähigkeiten verfügte als sie beiden. Im Grunde hatte man, wie sie schon am Anfang bemerkt hatte, die wahre Elite zum Unkraut jäten entsandt. Im Unterschied dazu, hatte sie sich am Anfang noch über diese vermeintlichen Affront aufgeregt, mittlerweile war die Mission ganz nach ihrem Geschmack. Der einzige Wehrmutstropfen war der Verlust ihrer Schokostangen, aber der Zuckerwürfel der von Ringo gespendet wurde hatte seine dauerhafte Wirkung noch nicht verloren und somit kam sie noch ganz gut aus. Sie fühlte sich eher schlecht wenn sie bedachte noch eine ordentliche Menge an Chakra übrig zu haben, während Ringo schon zweimal extreme Ausgaben auf diesem Gebiet hatte. Der nächste Zug würde Mikasa gelten. Das nahm sie sich vor. Und so freute sie sich als ihre Teamkollegin voller Tatendrang aufsprang und den nächstbesten Baum mit ihr bestieg.

Oben auf dem Wipfel wurde es dann eng. Nun nach Mikasas Outing wohl eine unangenehme Situation für ihre Teamkollegin. Andererseits schien diese das vielleicht aber schon wieder vergessen zu haben, was Mikasa jedoch definitv wieder auffrischen würde, wenn sie sich sicher war das ihr letztes Stündlein geschlagen hatte. Sie war zwar ein Ninja, doch einen ehrbaren Tod im Kampf bevorzugte sie dennoch. Diese Samuraimentalität hatte ihre Mutter ihr wohl mitgegeben.

Die Versuchung war nun groß auf der Spitze des Baumes zu schaukeln aber sie ließ es vorerst nur in ihrem Kopf passieren, denn neben der Mentalität eines Samurais, war sie dennoch auch der Mentalität eines Kleinkindes erlegen.
Hm ja. Obwohl sie so gefährlich aussehen, sind sie eher weniger fürs kämpfen gemacht. Vielleicht sollten wir den Wald einfach zu einer Raucherzone erklären. Wenn die Leute dann hierherkommen, dann können sie die Pflanzen ganz nebenbei anpusten, oder die Kippen auf ihnen ausdrücken...
Trotzdem muss es doch einen Grund geben, warum die Pflänzchen aufeinmal zu so was wurden. Das kann nicht normal sein. Vor allem wenn man an die Artenvielfalt denkt. Am Ende ists ein gescheitertes Projekt des Aburame-Clans.
Grinste sie nun. Das diese sich mehr mit Insekten als Grünzeug beschäftigten, übersah sie einfach um die Theorie nicht selbst zu wiederlegen.
Mich würde interessieren ob das nur mit deinem Rauch funktioniert, oder ob stinknormaler auch geht. Warf sie dann noch ein und befestigte ihre einzige Rauchbombe an einem Kunai. Dann hielt sie wie ein Adler nach einer Pflanze ausschau an der sie testen konnte. Doch durch ihre gemeinsame Technik mit Ringo, war nichts in der nähe. Weswegen sie die Vorrichtung mehrmals in die Luft warf und wieder auffing. Typisch, wenn man was braucht ist nichts da! Gab sie sich gespielt resigniert.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 29, 2015 6:36 pm

In der Tat, das Outing Mikasas hatte eine... ungewöhnliche Wirkung auf Ringo, wenn man es so ausdrücken wollte. Es war nicht so, dass die wechselseitige Beziehung der beiden Teamkameradinnen nun getrübt war. Viel eher gingen der Sarutobi nun zahlreiche Fragen durch den Kopf, die sie am liebsten gestellt hätte, es aber doch nicht tat. Dafür hatte sie nicht genug Mut in sich. Außerdem gabs Arbeit zu erledigen. Ja, Arbeit. Das ist eine guuute Ausrede. Es fehlt mir nicht an Mut, wir haben halt einfach zu tun.
Da hockten sie nun auf den Ästen wie zwei Äffchen, und der Wind zog frisch hier oben, drang kalt durch die nassen Kleider.
Mikasa stellte ihre eigenen Theorien vor; ob die Aburame für diese Angelegenheit verantwortlich waren?
Nun ja. Züchtungs-Freaks sind sie wohl durchaus, erwiderte Ringo und dachte an die spaßigen Mutationen, die ein Aburame so hervorbringen konnte. Allerdings hätten sie als Freunde von Insekten wohl eher keinen Spaß mit Fleischfressenden Pflanzen. Vielleicht denken wir eher umgekehrt, und diese Sache ist eine Art Aktion gegen die Aburame. Wobei uns das natürlich auch nicht näher an den Urheber bringt.
Rätselnd schaute sie zu, wie Mikasas Rauchbömbchen auf und ab hüpfte. ja, sie schaute definitiv auf das auf und ab hüpfende Rauchbömbchen, nicht auf irgendwas anderes Rundes.
"Mich würde interessieren ob das nur mit deinem Rauch funktioniert, oder ob stinknormaler auch geht."
Bislang konnte ich jedenfalls nicht feststellen, dass mein Rauch irgendwie effektiver wäre als gewöhnlicher Qualm, antwortete die Sarutobi darauf. Wir werden es ja sehen.
Während die Shingeki eifrig nach einem Opfer Ausschau hielt, blickte Ringo eher in die Ferne. Sie erspähte in einiger Entfernung freie Stellen im Wald: Lichtungen, vermutlich von Holzfällern geschaffen. Und noch weiter weg erahnte sie etwas wie Dächer. Sie zeigte darauf.
Das dort hinten dürfte das Dorf Kikori sein. Sie stellen dort vor allem Holzkohle her - also gibt es dort ringsum sicherlich auch viele Meiler. Sie lächelte leicht. Die wären eine viel bessere Rauchquelle als ich, das steht fest. Was hältst du davon? Wir halten uns möglichst über den Baumkronen, indem wir von Ast zu Ast springen - dadurch halten wir unsere Pfanzenfreunde immerhin unter uns, und sie fallen uns nicht auf den Kopf. Und wenn wir diese Meiler erreichen, fachen wir sie ordentlich an.
Das klang schön und einfach.
Wobei es dabei ja auch ein paar Pflanzen gab, die nach oben hin attackieren konnten...
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Jul 31, 2015 2:33 pm

Mikasa hörte aufmerksam zu und war erstaunt das ernsthaft über ihren Vorschlag nachgedacht wurde. Gegen die Aburame... Na ja wer wäre nicht glücklicher ohne Insekten auf der Welt Warf sie in den Raum. Das grenzte die Anzahl an Verdächtigen nicht wirklich ein. Das erweiterte den Kreis sogar als das er den Radius minimierte. Wenn sie ehrlich war, dann wäre wohl sie selbst, Mikasa Shingeki die Hauptverdächtige für diesen Job. Zumindest was das Motiv anging. Ihre Umsetzung und die Möglichkeiten ließen wohl eher zu wünschen übrig. Wie konnte sie solche Pflanze auch erzeugen? Von Wissenschaften wie Chemie oder Biologie hatte sie herzlich wenig Dunst und das war ja eine mehr oder minder große Voraussetzung für Genmutation. Da war es doch eher Wahrscheinlich das sie einen Kuchiyose Vertrag mit den Venusfliegenfallen hatte.

Während sie also belanglos weiter rätselte und ihre Rauchbombe mangels Zielobjekte wieder verstauen musste kam Ringo wieder mit richtigen Ideen auf.
Meiler? Ringo-chan...du. Bist. Ein. GENIE! Erklärte sie und streckte die Arme jubelnd in die Luft. Mit solchen Überschwang, das sie sogar fast vom Baumwipfel heruntergefallen wäre den sie dadurch zusätzlich in Schwingung gebracht hatte.
Wenn ich den Rauch ordentlich in den Wald puste, dann rottet das die Pflanze in Null komma nichts aus. Erklärte sie dann den adaptierten Plan. Das dabei vielleicht mehr kaputt wurde als nur die Fleischfressenden Pflanzen war zurzeit nicht wirklich von belang. Nun nahm die Mission jene Ausmaße an die sie sich schon von Anfang an gewünscht hatte mit ihrer großen Lichtundurchlässigen Käseglocke oder der Flutung des gesamten Waldes. Jetzt wurde eben Rauch gelegt.
Dann machen wir uns mal auf den Weg! Forderte sie, denn sie bekam bereits einen Juckreiz auf ihrem Hinterteil vor lauter Tatendrang. Eigentlich wollte sie nur zu sehen wie der Rauch in den Wald zog und sie dahinter stand wie der Shogun höchstpersönlich der seine treuen Samurai und Ashigaru Seite an Seite zur Pflanzenbekämpfung ausschickte. Das Volk würde sie lieben. Vorrangig wohl eher Ringo, aber sicher bekam der Shogun auch seine Ernte aus Dankbarkeit und Ehre.

Mikasa sprang von ihrem Ast ab um den nächsten zu erreichen und sich in die Richtung der Lichtungen aufzumachen. Als sie absprang achtete sie darauf nicht mit zu viel Kraft auf den Baum zu drücken um nicht noch Ringo herunterzuwerfen durch ihren Aktionismus. Das führte dazu, das sie den nächsten Baum fast nicht erreichte und erst wieder an Höhe gewinnen musste. Während sie aber durch den Wald streifte, holte sie wieder ihr Rauchbömbchen samt Kunai hervor um es nicht vielleicht doch auf eine Pflanze zu werfen.
Anscheinend hatte sie den Drang dazu irgendetwas zu zerstören, ansonsten hätte sie nicht so vehement darauf gepocht ihr Inventar zu entleeren.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Aug 05, 2015 5:47 pm

Welch ein Geschaukel! Ringo, erschrocken von Mikasas Aufschrei, wurde auf dem falschen Fuß erwischt und  kippte nach hinten weg - sich gerade noch rechtzeitig mit Chakra am Ast festklebend. Somit wurde aus dem Schwung eines Falles eine Dreh-Bewegung, und ehe die Sarutobi sich versah, hockte sie wieder obenauf. Hoppla, machte sie, ehe eine echte Antwort kam. Eh, Genie? Oh, ich... Ich habe nur ein Hobby!, wehrte sie rasch und erneut errötend ab, diesmal rein aufgrund des Lobes. Wofür man Kohle braucht. Und die kriegt man vor allem von hier. Und... und... Und für Kohle braucht man Meiler, und Meiler sind rieeesige Haufen von Holz, und die qualmen im Inneren gaaanz heftig, und Große Güte, wenn ich das alles sage, klinge ich voll klugscheißerisch und -...
"Wenn ich den Rauch ordentlich in den Wald puste, dann rottet das die Pflanze in Null komma nichts aus."
... Ja, genau!, pflichtete Ringo rasch bei. Ein Glück. Ihr Hirn ist ständig am Planen, wies scheint. Oder am Kurbeln, das zumindest. In Mikasas Köpfchen befand sich sicherlich eine Kurbel, die umso verrücktere Ideen ausbrütete, je schneller sie gekurbelt wurde.
Los gings.
Ringo folgte der Shingeki hinterdrein, nachdem die Rothaarige ihren Absprung getätigt hatte, und flog gleichfalls von einem Baum zum Nächsten. Es war eindeutig eine bessere Art des Reisens als der Marsch durchs Unterholz, wenn der Feind das Unterholz selbst war. Ringo schaute von Zeit zu Zeit nach unten, erhaschte hier und dort Bewegung, durch ihre eigene Geschwindigkeit jedoch zur Unkenntlichkeit verdammt. Bei diesem Tempo erhaschte man kaum eine Grundform im Gestrüpp, geschweige denn Details... Doch andererseits wars Ringo auch gleichgültig. Vermutlich huschten ohnehin nur die Efeu-Monster durchs Blätterdach und jagten ihnen vergeblich nach.
Es war schon komfortabel, so reisen zu können. dahin zu hüpfen und zu rennen, auf einem ewigen Hindernis-Parcours und stetig in der Gefahr, fehl zu treten und sich den Hals zu brechen...
Sogar einige Schwalben gesellten sich aus dem Blau des Himmels herab zu ihnen und kurvten zwischen den Baumwipfeln entlang.
Ringo schaute gerade im rechten Moment hin, als ein eigentümliches Sirren an ihre Ohren drang. Mit einem Male pfiffen mehrere Geschosse wie Feuerwerksraketen von unten hervor, durchstießen das Laub und trafen einen der Vögel sauber im Fluge! Auf den ersten Blick erschienen sie Ringo wie Pfeile, doch auf den zweiten Blick zeigte sich, dass sie eher Enterhaken glichen. Oder besser, Harpunen, denn grünliche Pflanzenfaser hing am Ende des Pfeiles und zog das getroffene Vögelchen abrupt in die Tiefe.
Woah! Ringo erschrak, fasste sich jedoch schnell genug, um erneut dieses Sirren zu hören!
Ihre Ohren funktionierten wunderbar - sie erfassten, dass diesmal sie selbst in der Schussbahn war, und signalisierten dem Körper ein Ausweichmanöver. Sie tats, hüpfte zur Seite, und die Pfeile flogen vorbei.
Feindfeuer von unten!, rief Ringo, Achtung!

Unten am Waldboden befand sich eine große, wirklich sehr große, tiefrote Blüte, deren kannenartige Blüte gezahnt war vor Harpunen-Pfeilen. Und diese Pfeile schoss sie nun himmelwärts.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Aug 07, 2015 6:29 am

Als Ringo wiederholte und sich selbst nun auch noch als bescheidenes Genie gab legte Mikasa den Kopf schief. Doch dann nickte sie einfach bekräftigend hinterher um die Frage nach ihrer Intelligenz zu packen und dann auf dem Genielevel zu verankern. Sie war der festen Überzeugung eine hochrangige Elite-Kunoichi vor sich zu haben die zudem eine gewaltige Übersicht für das gesamte Bild der Mission behielt.

Während sie dann Richtung Meiler reisten geisterte Mikasa immer wieder eine Frage durch den Kopf. Erschreckend das es sich dabei um Ringo drehte und nicht um den Spaß den sie haben würde wenn sie Pflanzen erstickte. Es ging um das von Ringo angedeutete Hobby. Kohle, hm? Zuerst dachte sie es wäre offensichtlich welches Hobby man mit Kohle machen konnte und so sagte sie nichts. Aber als sie ein wenig zur Ruhe kam und sich auf Absprung und Landung auf dem Astwerk der Bäume konzentrieren musste, bekam die Gedankenwolke einen dieser Zweige zu fassen und stubste ihr Gehirn damit an.
Verdammt, was macht sie mir Kohle? Verbrennen? Wozu? Was ist das für ein Hobby? Malen? - Ach wen interessiert ein verbrannter Baum auf Papier? Es ist zum Verrückt werden! Bestimmt hats was mit ihrem Kekkei Genkai zutun. Dem Rauch. Aber wozu braucht sie Kohle wenn sie den Rauch doch so schon erzeugen kann...? Wird das dann eine stärkere Rauchwolke? Ich muss sie fragen sonst bohrt sich der Ast noch durch mein Hirn durch!!! Stellte sie Überlegungen an. Gerade als sie nach hinten zu Ringo sehen wollte um diese darauf anzusprechen, zischte eine Schwalbe mit gewaltiger Geschwindigkeit an ihr vorbei. Willst wohl ein Wettrennen machen? Fragte sie die Schwalbe und gab sich mittels Chakra einen kleinen Boost beim springen. Zuerst den Vogel fangen, dann wegen Kohle fragen und nachher Ausräuchern! Mikasas "ToDoList" wurde langsam länger und alsbald sollte sich ein weiterer Punkt dazugesellen.
Plötzlich hörte sie seltsame Pfeifgeräusche, woraufhin sie an ihrem Ohr rieb. Im nächsten Moment raste irgendetwas an ihr hoch. Mikasa wunderte sich zwar darüber, kam aber nicht auf die Idee das es nun gefährlich wurde. Noch eine Ranke schoss knapp an ihr vorbei, doch sie erkannte nicht was es war und guckte suchend runter. Immer noch war sie in der Luft, die Schwalbe war direkt vor ihr, als sie sah das von Unten mehrere Objekte Pfeilschnell emporstiegen. Sie machte einen ganz schmalen Mund und schätzte ab ob diese Dinger sie treffen würden. Nicht wirklich, doch die Schwalbe direkt vor ihr war in Gefahr und so streckte sie die Hand aus und gab dem Tier noch einen kleinen Fuuton-Windstoß der es nach vorne schleuderte. Im selben Moment zeigte sich wie scharf und tödlich die Ranke waren als sie seitlich in ihren Oberarm schnitt. Es waren Widerhaken angebracht die sich in ihr Fleisch bohrten und im nächsten Moment spürte sie wie sie nach unten gezogen wurde.
Da ihr rechter Arm gerade von einer Pflanzenranke beansprucht wurde, fischte sie kurzerhand mit links in ihrer rechten Hüfttasche um ein Kunai herauszuholen. Alles andere würde viel zu lange dauern, da sie mit rasender Geschwindigkeit fiel. Aus einer schmerzlichen Drehung für ihren Arm heraus, konnte sie die Ranke mit dem Kunai auf Höhe ihrer Hüfte trennen. Erneut setzte sie ihre Boost-Technik ein und gab eine Fuuton Ladung in der Luft aus ihren Fußsohlen ab um aus dem Gefahrenbereich geschleudert zu werden. Aufgrund ihrer schlechten Chakrakontrolle wirkte das weniger elegant als es bei geübteren Shinobi der Fall war, da sie unterschiedlich viel Chakra in ihre Füße leitete und sich mehr im Kreis drehte, aber sie kam weg von dort und landete auf einem Dicken Ast, auf dem sie sich hinhockte und den Rest der Ranke in ihrem Arm begutachtete, ehe sie die Augen schloss und schmerzerfüllt  den Fremdkörper in ihrem Arm herauszog. Scheiße...wenn ich den Vogel nicht gerettet hätte, dann würde ich nicht bluten wie ein Schwein... Rügte sie sich für ihre gute Tat. Und am Ende krieg ich Schwalbenkacke aufs Kleid, wetten!? Ihre Begeisterung über die Verletzung hielt sich in Grenzen, da es dunkelrote Flüssigkeit von ihrem Arm tropfte.
Danke, keine Erdbeermarmelade mehr. Reicht schon! Erklärte sie ihrer Wunde und riss sich ein Stück von ihrem Kleid ab um es um den Arm zu wickeln. Sie befestigte das ganze mit ihrer Haarschleife und hatte dadurch jetzt ihren Pferdeschwanz gelöst. Wahrscheinlich würde sie sich bald mit ihren langen Haaren irgendwo verfangen, aber sie setzte ihre Prioritäten mehr auf das stoppen der Blutung, als auf Haarsträhnen die sie eventuell an einem Ast einbüßen würde.
Mittlerweile war sie ziemlich lange auf diesem Ast gesessen und versuchte den Schmerz wegzuatmen während sie nach Ringo Ausschau hielt. Hoffentlich war ihr nichts passiert! Jedenfalls lauerte die Riesenblüte darauf das Mikasa weiterhüpfte, aber da sie das nicht tat wurde die Pflanze wohl frustriert und schoss noch eine Salve aus Ranken auf ihren Ast.
Dumpfes Klopfen war die Folge als die Ranken wie Regentropfen auf das Holz prasselten. Nur eben von unten und nicht oben drauf. Mikasa grinste.
Na? Wenns sein muss sitze ich den ganzen Tag hier, du Mistvieeeeeehhhhh?? kreischte sie als plötzlich eine Ranke sich durch den Ast durchbohrte und ihren Rock sauber durchlöcherte. Sie riss geistesgegenwärtig daran und wurde rot im Gesicht. P-Perversling! Schimpfte sie, und war gleich daraufhin schockiert. Nicht weil ihr Rock U-förmig zwischen den Beinen ausgeschnitten worden war, sonder weil der ganze Ast brach. Schnell sprang sie ab und warf im Sprung das Kunai mit der Rauchbombe das sie zuvor vorbereitet hatte direkt in Richtung der Blüte. Aber es blieb fraglich ob das Kunai sein Ziel erreichen würde. Mikasa konnte zwar mit links fast genauso gut werfen wie mit Rechts, aber es war immernoch eine ganze Rankenwand rund die Blüte in Lauerstellung gewachsen die, die empfindliche Blüte in der Mitte wohl schützen würde. Gut das sie dadurch den Schwachpunkt der Pflanze herausfand. Immerhin würde sie, die Blüte nicht so vehement decken wenn sie dadurch nicht enormen Schaden erlitt.
Flieg und Sieg! Schickte sie hinterher und prallte unsanft gegen einen anderen Baumstamm, konnte sich aber mit ihrem gesunden Arm an  einem dünnen Ast festhalten, der unter der Erschütterung Laub regnen ließ. Das hatte ein bisschen was von einem Äffchen im Urwald. Von weiter weg konnte es sogar so aussehen. Ihr langes Haar konnte man wohl auch für Fell halten und der Blätterregen würde wohl ihre menschlichen Züge teils verdecken können. Wenn sie durch die Luft flog und ihre Haare sich dabei entfalteten sah sie aus wie ein rothaariger Racheengel, hängte sie sich auf einen Ast, wurde sie zum Affen degradiert.



Technik für den "Boost":
 
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSa Aug 08, 2015 3:20 pm

Nun freundete sie sich auch noch mit den Kreaturen des Waldes an. Genauer gesagt, mit den unverseuchten Kreaturen. Ringo sah es schon kommen, dass auf das Wettrennen eine Gesangseinlage folgen würde. Mikasa wirkte wirklich wie ein freudiger Wirbelwind, leicht zu erfreuen und schnell zufrieden, was Spaß und Unterhaltung anging. Durchaus eine angenehme Zeitgenossin. Als Ringo ihr so beim Toben zuschaute, kam ihr ein kleines rotes Pony in den Sinn, das über eine Blumenwiese hoppelte. Nun ja, sie aß ja auch entsprechend Zuckerwürfel. Vielleicht sollte sie ihr später noch mehr -...
In diesem Moment bewies Kleines Pony Mikasa auch noch Tierliebe und rettete das Vögelchen geistesgegenwärtig vor den Harpunen eines weiteren Feind-Gewächses. Dafür zahlte sie in Blut, und Ringo musste erschrocken zusehen, wie es Mikasa Arm voran nach unten zog!
Zum Glück war dies nur Wald, kein Wasserspiegel eines Sees oder eine Treibsandgrube. Ringo konnte ihrer Kameradin ohne Schwierigkeiten folgen, indem sie einfach das "Stockwerk" wechselte. Dies tat sie auch umgehend - und wurde von einem Rudel Harpunen empfangen! Nicht mit Fuuton gesegnet, war es ihr nicht möglich, frei in der Luft zu manövrieren. Daher musste sie notgedrungen auf Sprünge verzichten und balancierte und hangelte sich stattdessen durchs Geäst. Immer Kontakt zum nächsten Ast, um sich ruckartig aus dem Weg ziehen zu können.
Das kostete Zeit. Zeit, die Mikasa in der Deckung verwendete, um sich selbst notdürftig zu verarzten.
Ringo nahm dicke Stämme als Deckung, um sich vorwärts zu tasten. Wie gings wohl Mika-chan...? Ringo spürte ein klopfendes Gefühl von Sorge, bis...
"... ieeeeeehhhhh?? P-Perversling!"
Ringo schoss förmlich um den Baum herum, zur Hölle mit der Deckung! Vorärts, vorwärts, vorwärts, vorwärtsvorwärtsvorwärts! Die Sarutobi erreichte das Schlachtfeld gerade rechtzeitig, um in ihre Hüfttasche greifen zu können und sich mit einer eigenen Bombe am Beschuss der Blüte zu beteiligen. Sie zielte nicht selbstständig; sie erblickte einfach die Flugbahn, überschlug im Kopf das von Mikasa offenbar angepeilte Ziel und schickte ihre Lehm-Bombe ebenfalls dorthin.

Die Projektile wirbelten aus verschiedenen Richtungen auf die Blüte zu, explodierten an der Rankenwand, und Rauch überzog das mutierte, riesige Unkraut. Eine schöne Verteidigung, doch letztlich war der Rauch das Spannende. Nun würde es sicherlich verwelken, so wie alle ande-...
Die gigantische Kanne, welche den Blütenkörper der Pflanze bildete, eruptierte wie unter schweren Krämpfen. Man hörte Gluckern und Spritzen von Flüssigkeiten, und plötzlich ergoss sich ein wahrer Geysir von Wasser aus der kannenartigen Blüte heraus und fegte die Rauchwolke geradezu aus der Luft.

Ringo riss überrascht die Augen auf. Da hat jemand wohl... eine Art Sprinklereinlage? Wenn man es vom evolutionären Standpunkt aus betrachtete, wohl sinnig. Die Pflanze hatte einen Weg gefunden, sich des schlimmsten Feindes, des Feuers, zu erwehren. Zwar hatte es keine offenen Flammen gegeben, doch der Rauch hatte vermutlich den Reflex getriggert und war weggeschwemmt worden.
Die Konoha-Nin gesellte sich rasch zu ihrer Kameradin, die reichlich mitgenommen aussah - ihre Kleidung war angefetzt, und sie blutete überdies an dem Arm, an dem sie nach unten gezogen war.
Ach du Schreck, entfuhr es Ringo, als sie neben Mikasa am Stamm landete, Chakra unter den Füßen. Sag mir, dass es dir besser geht, als du aussiehst!
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSo Aug 09, 2015 1:09 am

Als hinge ihr Leben davon ab, starrte Mikasa ihrer Rauchbombe die vom Kunai gezogen wurde hinterher. Sie hielt einfach Inne und explodierte wiedereinmal vor Spannung was den passieren würde! Der Verteidigungsmechanismus der Pflanze wehrte ihr Kunai ab, doch ihre Rauchbombe detonierte. Es erschreckte sie aber, als sie noch ein Projektil an der Rankenwand auftreffen sah. Ringo-chan! Dachte sie und grinste. Mit der doppelten Ladung Rauch würde nichts mehr von der Pflanze übrig sein. Sie wollte sich schon wieder zufrieden irgendwo hinsetzen und durchatmen, doch es kam anders. Die Pflanze hatte wohl mehr als nur einen Verteidigungsmechanismus parat. Neben den praktischen Harpunen auch noch einen Vulkan der Wasserspeite. Wobei der Vulkan die Blüte war und eben kein geschmolzenes Gestein herauskam.
Das gibts doch nicht! Murmelte sie ungläubig. Aber eigentlich war es sogar gut, dass sie auf diese Pflanze getroffen waren. Wenn sie die Mission beendet hätten nachdem sie sich mit den Meilern und deren Rauchentwicklung beschäftigt hätten, dann wäre Mikasa wohl dafür gerügt worden nicht sorgfältig genug gewesen zu sein. Die Schelle vom Kage oder einer anderen Person hätte sie nicht für schlimm befunden, aber das Ringo nun wegen ihr in Schwierigkeiten kam wollte sie nicht. Ebenso dachte sie an arglose Spaziergänger oder Leute die Pilze sammelten und sich dann diesem Monster gegenüber sahen. Am Ende starb noch jemand weil sie zu Sorglos war!

Wenige Zeit später kam ihre Teamkollegin auch gleich und erkundigte sich rührend um ihr befinden. Mikasa lächelte sie an. Ja, ist halb so wild. Brennt nur ein wenig. Mit dir auch alles klar? Das war ganz schön gefährlich... So als hätte ihre Wunde darauf gewartet, wurde ihr rotes Kleid nun komplett mit Blut getränkt und allmählich begann es durch den Stoff durchzusickern und ihren Arm hinunterzulaufen. Hm. Ich hätte heute Morgen nicht so viel Trinken sollen. Dann würde es schneller aufhören. Spielte sie das ganze ein wenig runter. Das Kind in ihr hätte am liebsten Geheult und sich Ringo in die Arme geworfen. Aber das konnte sie ja dann tun wenn sie die Pflanze zu Mus verarbeitet hätten. Sie musste stark bleiben. Wenn ihr aufgrund des Blutverlusts doch schwindlig wurde nahm sie einfach ein Hyōrōgan ein.
Sie seufzte und lehnte sich am Stamm des Baumes hinter ihr an. Das Ding ist gemein. Ich komme wegen den Harpunen nicht direkt ran und wenn wir Rauch draufknallen, dann schwemmt es das einfach weg. Aber ich glaube ich hab die Schwachstelle schon gefunden. Die liegt in der Waffe die die Pflanze einsetzt. Die Ranken also. Soweit ich das gesehen habe, kann die sie die nur nach oben feuern. Das ist ein bisschen Vergleichbar mit dem Blinden Fleck beim Byakugan. Dieser Tote Winkel da. Ich denke also wenn ich mich vom Boden aus nähere, dass ich dadurch ... ne Schneise in die Rankenwand schneiden kann. Darauf musst du wieder Rauch schießen. Ich hab leider keine Rauchbomben mehr. Es muss keine große Ladung sein.... Ich werde durch die Schneise durchspringen und die Blüte würgen, damit sie nicht wieder Wasser rumspucken kann. Ich glaube so kriegen wir es hin, oder Ringo-chan?
Mikasa bereitete ihren Speer bereits vor mit Fuuton Chakra zu verstärken und Grünzeug aus dem Weg zu schnipseln. So mussten sich Abenteurer fühlen wenn sie mit ihrer Machete durch den Dschungel hackten. Mikasa lächelte wieder und schenkte ihrer Wunde keine Beachtung mehr. Wenn sie nicht dran dachte, dann schmerzte es auch kaum. Sie war sogar glücklich, dass sie verletzt worden war und nicht Ringo. Ansonsten hätte sie sich viel zu viele Sorgen um ihre Teamkollegin gemacht.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Aug 14, 2015 11:26 am

Es machte sich ein sanftes Empfinden von Entsetzen breit, als Mikasa nun scheinbar völlig leck zu schlagen schien. Ringos Augen weiteten sich, als die andere Kunoichi die Sache derlei lapidar abtat.
Das ist der Schock, oder tust du nur hart?, fragte... oder stellte sie fest, eins von beidem oder beides zugleich. Entschieden schüttelte sie den Kopf. Eins steht fest. Vor den Meilern kommt ein Besuch im Dorf. Der Arzt dort schaut sich das an, ehe wir uns weiter mit den Pflanzen befassen. Das Geysir-Ding ausgenommen. Um die kümmerten sie sich gleich, das sagte ihr Blick schon aus.
Mikasa kam erneut mit Plänen um die Ecke. Diesmal von der weniger schrillen und exzentrischen Sorte. Es klang sogar... machbar. Ein toter Winkel, aha?, wiederholte die Sarutobi bedächtig, schielte zur Pflanze und nickte zustimmend. Okay. Was das Schneiden angeht, überlasse ichs deiner Sense. Hinsichtlich des Würgens aber helfe ich mit. Sie hob die Hände, krümmte die Finger zu Klauen und ahmte ein Zupacken nach, weiterhin mit ernstem Gesichtsausdruck. Ringkampf ist Meins. Rauch kann ich auch spucken, ohne Fingerzeichen machen zu müssen. Damit gab sie also auch als Leiterin dieser Mission - wenn das irgendwer rausfand, würde man sie vermutlich durch den Wolf drehen - ihre Zustimmung und wandte sich der Pflanze zu.
Tun wirs. So, wie du es vorgibst.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSa Aug 15, 2015 6:08 pm

Was? Halt,...so schlimm ists wirklich nicht. Normalerweise sagen Helden nun das es nur ne Fleischwunde ist, aber das kommt mir nicht passend vor. Ich bin keine Heldin und so was wie ne Fleischwunde tut auch weh. Aber mir gehts gut, wir können weitermachen. Erklärte sie sich umständlich. Es war wohl wirklich der Schock der sie den Schmerz aktuell nicht spüren ließ. Dennoch war die Rothaarige mit einer guten Konstitution gesegnet und würde sich von so einer Lappalie nicht ausknocken lassen. Zumindest wenn sie nicht an den Innenseiten ihrer Ellenbogen verletzt wurde. Aber von dieser Schwäche wusste ja niemand etwas.

Ihr Plan wurde dann trotz bedenken über ihre Verletzung abgesegnet. Mikasa nickte. Die Blüte war groß und sie würde sich nicht beschweren wenn sie Hilfe dabei bekäme das Wasser im Inneren zurückzuhalten.
Knicken wie einen Gartenschlauch. Veranschaulichte sie das ganze ein wenig.
Über Ringos Fähigkeiten im Bereich des Ringens nickte sie anfangs freudig. Doch dann schoben sich kurzweilig andere Gedanken dazu. Schlammketschen. Dachte sie sich und musterte ihre Teamkollegin intensiv bei ihrer Bewegung. Hmhm. Machte sie einfach. Unschlüssig was sie dazu ergänzen sollte. Oder eher wusste sie das sie nun nichts passendes sagen konnte, da ihr Geist gerade vergiftet war und sie aus einer unschuldigen Sache etwas anzügliches gemacht hatte. Gut das niemand ihre Gedanken dazu lesen konnte...oder viel mehr die Bilder sah die sie sich darunter vorstellte. Wenngleich sie von Ringos Fähigkeiten und ihrer Aufrichtigkeit überzeugt war. Es war ja nicht jeder so pervers gestrickt wie sie es im Geheimen war.

Sie schüttelte sich um das alles von sich abzustreifen und nickte nun energisch.
Auf drei geht's los. ... Drei! Ob es irritierend war wenn sie sich nun nichtmal die Mühe machte Zwei und Eins in ihren Countdown miteinzubeziehen? Vielleicht zerstörte das sogar ihr Timing. Aber Mikasa konnte durch physisches erbeben doch nicht direkt auf ihre mentale Ebene vordringen um Gedanken einfach wegzuschütteln.

Also rannte sie, möglicherweise perplex über sich selbst, mit dem Speer im Anschlag auf das Monster zu. Dieses schien den Ansturm einfach zu beobachten und hielt Inne bis Mikasa die Hälfte der Strecke vom Baum zur Pflanze hinter sich gebracht hatte. Ringo sollte irgendwo direkt hinter ihr laufen und somit näherten sie sich vom Boden aus ihrem Gegner der nun aktiv wurde.
Ob Pflanzen Angst verspüren konnten? Immerhin wurde sie an der Schwachstelle angegriffen gegen die sie nichts unternehmen konnte, oder? Das Gewächs begann bedrohlich mit seinen Blättern zu rascheln. Irgendetwas bewegte sich darin, das wurde alles von Mikasa argwöhnisch beobachtet, als sich plötzlich eine ganze Rankenwand um die Blüte aufbaute. Genauso, wie es zuvor mit den Kunais und der Rauch/ - Lehmbombe der Fall gewesen war. Doch diesmal war es anders. Die Ranken guckten zwar gen Himmel, doch man konnte direkt fühlen wie sich Energie rund um die Blüte aufbaute. Vielleicht konnte ein Sensorninja hier irgendetwas bedeutsames Beobachten. Jedenfalls knickten die Ranken Plötzlich in der Mitte zusammen und richteten sich auf Mikasa und unweigerlich auch auf Ringo.
Anscheinend konnte die Pflanze ihren Toten Winkel überbrücken in dem sie sich selbst die Ranken abbrach. Das ist ja so als würde man sich selbst die Finger brechen um sich aus Fesseln zu befreien...scheiß Ding!

So wie Mikasa zuvor das Gefühl eines Abenteurers teilte, der mit seiner Machete den Dschungel rasierte, so teilte sie nun das Gefühl von Kriegsgefangenen vor einem Erschießungskommando. Sie wurde langsamer als ihr Blick auf die Reihe aus glatten Gewehrläufen - Ranken natürlich, richtete. Nicht gut....gar nicht gut.
Sie klemmte sich die Endstücke ihres Speeres unter die Achseln und formte schnell Fingerzeichen. Das konnte sie wirklich sehr schnell machen und so ballerte sie gleich drei Techniken hintereinander raus.
Die erste war das Kugutsu no Jutsu. Die Chakrafäden legten sich in windeseile an die Segmente ihres Speeres und sie kontrollierten diesen nun mit den Fingerspitzen. Dann zündete sie noch Stufe zwei ihrer Kugutsu Technik und legte ihren Speer in die Cobrastellung.

Das könnte man fälschlicherweise als Technik aus einem Kamasutrabuch halten, in Wahrheit war es zurzeit ihr Schutz gegen die herannahenden Ranken. Der Speer legte sich vor ihr aufeinander, stapelte sich also und bildete eine kleine Wand hinter der Mikasa und vielleicht auch Ringo Platz finden konnten um in Deckung zu gehen, alsbald die Ranken wieder auf ihre Wand trommelten. Eine Ranke kam mit solch einer Wucht angeschossen, das selbst ihre Wand diese nicht aufhalten konnte und schoss knapp an Mikasas Gesicht vorbei und schnitt ihr eine Haarsträhne ab. Mikasa nahm davon keine Notiz und ging in ihrer Angriffsrolle nun voll auf. Mit dem Zeigefinger dirigierte sie ihren Speer und dieser Schnitt all jene Ranken in einer Pendelbewegung ab, die sich in der Speerwand verfangen hatten.

Weiter, bevor die nächste Salve kommt... Sagte sie und löste ihren Schutzwall auf, um vorzustürmen. Dann war es nicht mehr Weit und sie hüpfte auf ein großes Blatt der Pflanze, benutzte es als Sprungbrett und ließ ihren Speer während sie einen Salto machte eine neue Rankenwand vernichten, ehe sie sich mittels Chakra an den Füßen an die Blüte saugte und ihren Speer diese umwickeln ließ um sie zu würgen. Diese wehrte sich aber vehement und Mikasa musste sich anstrengen die Kontrolle nicht über ihre Waffe zu verlieren. Sie konnte die Blüte nicht stark genug zusammendrücken und allmählich verlor sie ihre Chakrafäden. Selbst wenn sie nichts auf Countdowns gab, ihr Kugutsu no Jutsu war Feuer und Flamme dafür, da sie im Sekundentakt die Fäden velor mit dem sie ihren Speer kontrollierte. Drei ihrer Zehn Finger waren bereits arbeitslos und der Rest würde Folgen, denn durch ihre schlechte Chakrakontrolle konnte sie nicht mitten im Würgegriff neue Fäden erzeugen. Ebenso keuchte und schwitzte sie wegen der Anstrengung bereits. Außerdem musste sie sich Sorgen darüber machen das ihr Blut das nun wieder stärker aus ihrem Arm floss nicht Ringos Rauchwolke löschte.
Und damit sie sich auch über ernstere Dinge Sorgen machen konnte, türmten sich hinter ihr weitere Ranken auf die wieder dabei waren sich durch knicken auf sie auszurichten.
Nein...nicht so! Ich will wenigstens mit einem Schokostick im Mund den Löffel abgeben. Beschwerte sie sich und merkte wie sie langsam sämtliche Kraft verließ. Gleichzeitig bemerkte sie auch, dass die Ranken nicht nur sie treffen würden, sondern das sich die Pflanze damit selbst aufschlitzte. Suizid? - Und sie will mich mitnehmen? Neeeeeeiiiin In ihrem Gedanken-Ich entwich gerade die Seele mit einem Aufschrei aus ihrem Körper.





Speertechniken/Kugutsu no Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Aug 19, 2015 12:42 pm

Knicken wie einen Gartenschlauch. Das konnte man sich immerhin gut vorstellen. Ringo verstummte also, auch wenn sie weiterhin auf Mikasas Fleischwunde schaute und missmutig die Stirn runzelte. Wohl war ihr nicht. Andererseits kriege ich das Gewächs auch nicht allein klein. Kurzum, Mikasas Plan war das Beste, was sie haben mochten. Und es klang doch gut, nicht wahr? Die Sache mit dem Toten Winkel und all das...
"Auf drei geht's los. ... Drei!"
Blinzeln. Mikasa schoss vor, und Ringo schaute erschrocken dem rothaarigen Wirbelwind nach - hoffentlich warens wirklich nur rote Haare, die da wirbelten, und nicht was anderes Rotes! Dieser Gedanke bohrte sich durch den Vorhang der Untätigkeit und hämmerte auf den ebenso metaphorischen Start-Knopf. Ringo sprintete Mikasa nach. Daran müssen wir noch arbeiten!
Man könnte sagen, ansonsten liefs immerhin glatt. Doch das wäre gelogen. Denn die Pflanze schien... urplötzlich... etwas auszustrahlen. Etwas ganz und gar Bedrohliches! Ringo war kein Sensor-Nin, daher kam sie nur in seltenen Fällen in den Genuss, ein Ansammeln von Kraft spüren zu können. Sie erfasste nichts Informatives, nichts Genaues. Doch sie erkannte zumindest: Da kam etwas Massives.
Zunächst ein Rascheln von Blattwerk, dann ein Wimmeln von Ranken. Knack. Ein Umknicken der harpunenartigen Auswüchse!
"Nicht gut....gar nicht gut."
Mikasa wurde im Angesichte der neuen Gefahr langsamer - Ringo streckte die Arme zur Seite aus und ruderte damit, um das Gleichgewicht zu halten, als sie ebenfalls bremste. Gerade so konnte sie vermeiden, auf die andere Kunoichi aufzulaufen. Gar nicht gut, überhaupt nicht gut!, führte sie Mikasas Stellungnahme weiter.
Immerhin reagierte die Shingeki rasch und taktisch. Ihre trickreiche Waffe nahm eine defensive Form an, als der Beschuss begann. Die floralen Harpunen hagelten auf eine Art Stab-Barrikade, zum größten Teil abgelenkt. Es half natürlich auch, dass die beiden zu Schützenden von der schmalen Bauweise waren. Eine Harpune peitschte durch, schnippelte durch Mikasas Haar und streifte Ringos Wange, doch ansonsten war die Abwehr durchaus effektiv.
Man hat sie gut ausgebildet, dachte Ringo bei sich, ignorierte den leichten Schnitt an ihrer Wange und hielt sich einfach weiter hinter Mikasa, welche mit einer raschen Bewegung der Finger den Speer zum Tanzen brachte, zum Kreisen und zum Säbeln. Zum Einen wirkt sie ziemlich verspielt und irgendwie harmlos. Zum Anderen aber hat man ihr auch die Fähigkeit vermittelt, in einem Kampf zu überleben.
Dieser tanzende Speer, der in ein Sansekuton aufbrechen konnte, war eine perfekte Wahl - eine konventionellere Waffe mochte mit Mikasas chaotischer Denkweise nicht mithalten können.
"Weiter, bevor die nächste Salve kommt..."
Jo! Weiter gings! Durch einen Schleier zersäbelter Pflanzenfasern hindurch! Doch... wie tot war dieser Tote Winkel denn nun? Alle Beruhigung basierte darauf, dass die Pflanze angreifbar sein sollte, doch das war sie nicht!
Da auch Ringo eine gute Ausbildung genossen hatte, fanden ihre Gedanken rasch, was sie suchte. Pläne laufen so gut wie nie, wie man es sich wünscht. Daher solltest du einen Plan möglichst so entwickeln, dass du nur wenig Kraft benötigst, um ihn durchzuführen. So die Weisung ihrer letzten Sensei, einer Freien, welche sie in ihrer Zeit als Missing kennen gelernt hatte. Dann hast du Reserven. Reserven, um die Lage gewaltsam so zu richten, wie du sie brauchst.
Es muss keine große Ladung sein.
Das hatte Mikasa gesagt. Folglich... kommt jetzt der grobe Hammer!
Geheimwaffen waren dazu da, genutzt zu werden.

Ringos Geist ließ sich ins Seelenversteck fallen. Sie plitschte durch die Nässe auf den Steinfließen aufs schwere Fallgatter zu, sprang zwischen den Eisenstäben hindurch. Bitte sei noch k.o., murmelte sie, Bitte sei noch k.o., bitte sei noch k.o., bitte sei -
Ein Schemen. Links. Oben. Schnell, Groß!
Ringo sprang zur Seite - eine Affenfaust wie ein Fels krachte neben ihr zu Boden.
Hah! Yonbis Stimme kollerte durch die Höhle. Bin wieder wach!
Die Efeu-Betäubung von vorhin hatte also auch Yonbis Körper verlassen. Das war... ungünstig, aber nicht weiter wild. Ringo ließ sich fallen, fing sich mit den Händen am Boden ab, spannte den Körper an. Komm schon, Kleiner, arbeite mit mir! Nur einmal!
Hah! Hah! Haaah! Zur Antwort versuchte Yonbi, seine Jinchuuriki mit einem Stampftritt zu zerquetschen. Ringo glitt unter der niederfahrenden Fußsohle hindurch, warf sich an das Bein des Bijuu, packte ein Haar mit den Zähnen und zog! Hab!
Ob andere Jinchuuriki ähnliche Schereien hatten, wenn sie Bijuu-Chakra anzapften?


Ein Quäntchen Bijuu-Chakra pulste durch Ringos Energiekreislauf. Sie packte es zur Gänze in ihr nächstes Jutsu, beim Springen Fingerzeichen schließend. Sarubunshin no jutsu!
Rauch strömte aus ihrem Körper, nahm Form an. Eine Doppelgängerin von Ringo sprang daraus hervor - allerdings keine gewöhnliche Doppelgängerin, wie man auf den ersten Blick sehen konnte.
Der Sarubunshin trug gänzlich andere Kleidung: Eine ärmellose Weste aus rotem Affenfell, inklusive Pelzkragen, eine kurze Hose aus Lederhaut mit roten Fransen. Anstelle eines Haarknotens trug sie einen kurzen Pferdeschwanz. Komplettiert wurde der ganze Aufzug durch klingelnde Glöckchen an Hand- und Fußgelenken, an den Ellbogen und in den Haaren! Barfuß hüpfte die Doppelgängerin über ein Blatt, sich in der Luft drehend, einfach nur aus Spaß. Yaha!, rief sie, zwar mit Ringos Stimme, doch andererseits...
Ringo ignorierte die Klamotte, so gut es ging.
Turne nicht, mach dich nützlich! Abwehr! Die Sarutobi folgte Mikasa; diese hatte in der Zwischenzeit eine weitere Rankenwand vernichtet und die Blüte selbst in Schwitzkasten genommen. Dabei schien sie jedoch an ihre körperlichen Grenzen zu kommen. Und obenauf fuhr das Blättermonster eine weitere Reihe von Harpunen auf!
Ringo verließ sich auf die Verstärkung und stieß zu Mikasa, packte gleichfalls den Speer und drückte zu. Nicht aufhören, zufassen! Umknicken, rief sie und verwendete Mikasas Worte, Wie einen Gartenschlauch!
Die Harpunen schossen sich ab - der Bunshin flog gerade rechtzeitig dazwischen. Rakanken! Euphorisch warf sich der Bunshin, von Yonbi gelenkt, auf die Projektile, mit Knien und Ellbogen um sich schlagend und tretend. Die Geschosse gerieten aus der Flugbahn - bis auf das Letzte. Welches dem Bunshin mitten in die Brust drang. Der Bunshin riss die Augen auf, weit mehr erstaunt als erschrocken. Oh, machte die Doppelgängerin, schaute seltsam beleidigt auf die Harpune, die in ihrem Leibe steckte. Das war... viel zu kur-
Der Bunshin löste sich in Rauch auf.
Ringo sahs, hob eine Hand der Qualmwolke entgegen und ergriff die Kontrolle darüber. Und jetzt! Zuhalten, zuhalten, zuhalten! Der Rauch stürzte auf die Blüte herab. Zugleich baute sich dieser Druck im Inneren des Stengels auf, den Mikasa und Ringo zuhalten wollten... Ein ganz ungemeiner Druck.

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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSa Aug 22, 2015 2:30 am

Schade irgendwie. Mikasa wäre bestimmt aus dem Häuschen gewesen, hätte sie gewusst was da um sie herum alles passierte. Vor allem von Ringos Spezial Bunshin. So aber war sie damit beschäftigt das Gewächs vor sich zu erwürgen. Doch dieses war eben widerspenstig. Und somit wurde es dann bedrohlich für die junge Kunoichi, denn gerade als sie ihren Plan vom Erwürgen aufgeben wollte und das Ding einfach mit ihrer Speerspitze zu kitzeln gedachte, bemerkte sie die nächste Salve aus spitzen Ranken. Sie würde nicht schnell genug wegkommen um diesen Ranken auszuweichen. Dafür war die Distanz einfach zu gering. Also schluckte sie schwer und wartete auf die bunten Bilder die gleich an ihr vorüberziehen würden um ihr ganzes Leben zusammenzufassen.

Lang war diese Diashow bestimmt nicht. Einige einprägsame Dinge waren sicher dabei, aber es waren längst nicht genug Bilder um daraus einen kompletten Film zu erzeugen auf den sie mit stolz zurückblicken konnte. Andererseits ließen ihr die scharfen Harpunen hinter ihr wohl keine zusätzliche Zeit um mehr Bilder zu erzeugen und mehr zu erleben.

Gerade als sie aufgeben wollte, stieß ihre Teamkollegin zu ihr, die bereits alles im Griff hatte. Sogar ihren Speer.
Wenn Ringo-chan nicht aufgibt, dann darf ich das auch nicht! Stirb schoooooon! Schrie sie. Stemmte ihre Füße gegen den Stengel und zog an ihrem Speer, so das sie kurzweilig im rechten Winkel mit der Pflanze kämpfte. Unterdessen wartete sie auf den Todesstreich einer Harpune. Aber das blieb aus. Im Gegenteil die Dinger flogen meilenweit an den beiden Kunoichis vorbei. Mikasa wunderte sich nicht, sondern war einfach dankbar und strengte sich noch mehr an. Mit vereinten Kräften schien sogar Mikasas Waffe der geballten Kraft der Frauen langsam nachgeben zu wollen, aber vorher würde die Pflanze wirklich noch geknickt werden.

Auf Ringos Anfeuerungen hin, zapfte Mikasa ihre letzten Kraftreserven an. Langsam wurde ihr schwarz vor Augen und sie wurde ganz Bleich. Nicht nur im Gesicht, sondern am ganzen Körper. Obwohl das vielleicht gar nicht so sehr mit der Anstrengung zu tun hatte, sondern eher mit ihrem Blutverlust.
Jedenfalls konnte man sehen wie der Verteidigungsapparat der Pflanze sich zu regen begann und eine große Menge an Flüssigkeit über die Wurzeln in den Stängel gepumpt wurde. Da aber Mikasa gemeinsam mit Ringo den natürlichen Ausweg blockierte, sammelte sich das Wasser. Es wurde einfach immer weiter gepumpt, da die Blüte sich mit einer gefährlichen Rauchladung konfrontiert sah und wohl instinktiv die Sprinkleranlage aktivieren wollte. Da jedoch kein Tröpfchen oben ankam, begann die Pflanze langsam zu verwelken.
Es gab zwar keine Schreie, aber der Todeskampf war dennoch nicht hübsch anzusehen. Immerhin raschelte das gesamte Ding mit den Blättern und fächerte damit noch mehr Staub und Dreck auf. Womit sich die Pflanze selbst schadete. Ebenfalls rollten sich die ehemals so gefährlichen Harpunenranken zusammen und vertrockneten in Windeseile. Aus einem strahlenden Grünton, würde ein dunkles braun. Aber das war ja nun nicht die ganze Geschichte. Da die Pflanze nun langsam zu bröckeln begann und sie immer noch vehement Wasser pumpte, stieg der Druck im Stängel derart stark an, dass dieser undicht wurde und regelrecht explodierte.
Eine Welle aus trüben Wasser erfasste die beiden Heldinnen und spülten sie einige Meter weit fort. Ebenso wurde der verwelkte Blütenkopf davon gespült und somit sah das ehemalig gefährliche Gewächs nun ziemlich kümmerlich aus. So als würde es sich schämen, faltete es alle verbliebenen Blätter nach oben und bildete somit eine Kuppel aus verschiedenfarbigen Blättern. Ist das ein Sarg oder sowas? Fragte sich Mikasa. Aber ihr stand nun nicht der Sinn danach solche Dinge zu hinterfragen. Viel eher sah sie, das die Pflanze, ob sie nun lebte oder nicht, keine Gefahr mehr darstellte.
Alle Jutsus bezüglich ihres Speeres hatten sich mittlerweile aufgelöst und sie fühlte sich sehr schwach.
Dennoch musste sie sich anständig bei ihrer Lebensretterin bedanken. Also schwankte sie zu ihrer Teamkollegin und versuchte diese zu umarmen.
Danke, Ringo-chaaaan. Du warst so cool! Aber so schnell will ich das nicht mehr machen müssen. Trotzdem hast du mir...das Leben gerettet und warst selber in Gefahr. Seufzte sie schwer. Mehr brachte sie auch zurzeit nicht hervor. Sie musste sich die Kraft dafür aufsparen nicht umzukippen. Weißt du...ich werde alle meine Zimmerpflanzen kurz und klein hacken wenn ich nach hause komme. Erlaubte sie sich dennoch einen kleinen Scherz. Obwohl es nach keiner Abwegigen Idee klang die Artgenossen der Mutanten zur Rechenschaft zu ziehen. Ein schwaches Grinsen bildete sich auf Mikasas Lippen bezüglich ihrer diabolischen Gedanken. Aber da man Gedanken nicht ohne bestimmte Jutsu lesen konnte, konnte ihr Grinsen möglicherweise falsch interpretiert werden. Vor allem wenn man ihre Gesinnung hinsichtlich Geschlechter berücksichtigte.


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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSo Aug 23, 2015 10:56 am

Nie im Leben hätte Ringo geglaubt, der Todeskampf einer Pflanze würde sie so sehr treffen wie die letzten Zuckungen eines... Hasen? Kaninchens? Nun ja, ihr Herz blutete jedenfalls nicht so sehr wie nach dem Niederstrecken eines Menschen, doch wenn sie bedachte, mit welcher Kaltblütigkeit sie daheim den Rasen mähte, war ihr Mitgefühl doch vergleichsweise überwältigend. Das Biest hatte ernsthaft... Todeszuckungen! Es vibrierte, zitterte, wibbelte wie unter größten Qualen! Das Gewächs wechselte nun auch die Farbe, geradezu langsam verwelkte und verdorrte es unter der Wirkung des Rauches. Auf diese Weise waren inzwischen ja schon etliche Pflanzenmonster den Weg alles Irdischen gegangen, doch... Ringo war dankbar dafür, dass Stimmbänder nicht zu den Neuerungen gehörten, die irgendein verrückter Geist mit Zugang zu fiesen Chemikalien den Pflanzen aufgezwungen hatte.
Aufgezwungen? Große Güte, soll ich diese Monster-Flora etwa als eine Art vom Schicksal Geschlagenen ansehen? Gar Mitleid empfinden?
Möglicherweise kam das Gewibbel auch nur vom Wasserdruck. Der sich abrupt entlud! Beide Kunoichi flogen zur Seite, als wögen sie nicht mehr als irgendwelche Lumpenpuppen, und erneut kam die Nässe über sie. Zuerst aber natürlich ein schmerzhafter Aufprall, der Ringo die Luft aus der Lunge drosch. Uff!
So blieb sie einen Moment lang liegen, ehe sie ihren Oberkörper hochstemmte, sich auf die Ellbogen stützte. irritiert beobachtete sie, wie die Überreste der Pflanze sich zusammenkuppelten. Sich ineinander verschlossen, als wollten sie das letzte bisschen Würde noch im Tode bewahren.
Hölle, das sind einige wirklich seltsame Gedanken.

Im Seelenversteck flatterte Ringo förmlich zwischen den Gitterstäben hindurch, zurück in die sichere Zone, im Hüpfen geradezu ihren Hintern einziehend. Was gut war, denn Yonbi krachte mit lawinenartiger Intensität hinterdrein.
WAGE ES! WAGE ES NIEMALS WIEDER, MICH ZUM GÄRTNERN ZU MISSBRAUCHEN!
Keuchend verharrte Ringo in der Sicherheit, wandte sich um. Du... du... brauchst nicht... jammern. Ich habe... Sie hielt inne, spuckte aus und holte rasselnd einen besonders tiefen Atemzug. Dan sprach sie flüssiger: Ich hab dich juchzen gehört, als du draußen warst. Du genießt jeden Moment, in der du dich frei bewegen kannst, also beschwer dich nicht.
Yonbis Affenfratze verzerrte sich in Zorn. Nicht JEDEN Moment! Eine Windböe rauschte Ringo nach und schob sie glatt ein Stückchen nach hinten. Meine Macht gehört in die Gesichter wahrlich großer Gegner geschleudert! Nicht in die Pampe dieses Unkrauts!
Ringo seufzte. Verdrehte die Augen. Ja, ja.
Heißt LECK MICH AM A-


Ringo blendete den kleinen Tumult aus. Ablenkung kam in Form einer tropfnassen und verwundeten, aber dennoch überglücklichen Mikasa daher. Aus dem Augenwinkel erhaschte Ringo das Näherkommen ihrer Kameradin, und als sie - als Taijutsuka geradezu unvermeidlich - abschätzte, was Mika-chan vorhatte, gefror ihr das Blut in den Adern.
Äh, das Leben gerettet?, brachte sie hervor. Kein- kein Grund zum danken, Mika-chan, wirklich, das ist Ehrensache unter Kameraden. Blei- Das andere Mädchen fiel ihr förmlich in die Arme. Dafür konnte sie allerdings kaum was, angesichts ihres Zustandes. Sekundenkurz hatte sie die Wahl, die Rothaarige fallen zu lassen. Doch... wie fies wäre das, und dies aus einem eher... kindischen Grund?
Naja. Letztlich landete Mikasa in Ringos Armen, wobei die Sarutobi sich zumindest ein wenig hatte aufsetzen können. Hätte sie das Doton-Element besessen, wäre sie vor Scham im Boden versunken, ganz ohne Fingerzeichen, denn ja, sie erinnerte sich geradezu bohrend an Mika-chans "Interessen", und auch wenns sicherlich irgendwie schräg war, ständig daran zu denken: Abschalten konnte sie diese Neuigkeit einfach nicht, das war eben... neu und es interessierte sie auf schräge Art und Weise und - und - und -...
" Weißt du...ich werde alle meine Zimmerpflanzen kurz und klein hacken wenn ich nach hause komme."
Dieses... Grinsen trieb Ringo die Schamesröte auf die Wangen, und für einen Moment war sie versucht, Mikasa fortzuschieben. Sie hielt sie an den Oberarmen fest und blickte enorm unsicher zurück. Das... ist eine nachvollziehbare Idee, kann ich voll verstehen, erwiderte sie hastig. Ihr Blick irrte an dem klatschnassen Mädchen herunter. Fiel auf die Wunde, die sich inzwischen wirklich sehr blutig rot meldete. Oh je... Es wird allmählich schlimmer mit deiner Fleischwunde, Mika-chan. Leg dich hin... Sie wendete ein wenig Kraft auf und schob die Shingeki von sich, drehte sie auf den Rücken. Und zog ihre Jacke aus, um sie Mikasa unter den Kopf zu schieben.
Bleib liegen... Es hilft nun alles nichts... Wir müssen ins nächste Dorf und einen Arzt aufsuchen. Warte, ich werde unsere Böcke rufen. Kabibak und Katitak befanden sich zwar schon in vergleichsweise großer Nähe, doch sie nun zu Fuß zu erreichen, erschien Ringo zu anstrengend. Außerdem wollte sie Mikasa nicht allein lassen. So strich sie sich mit dem Daumen über die blutige Wange und schloss Fingerzeichen.
Und merkte: Auch sie war müde.
Ringo legte ihre Hand auf den Boden, doch der Kuchiyose-Kreis bildete sich kaum; stattdessen flackerte nur ganz kurz die Kanji-Kette auf, und damit hatte es sich. Verwundert betrachtete Ringo ihre Hand. Was ist... Oh, so müde war ich selten bisher... Panik stieg in ihr auf.
Doch da raschelte es im Gebüsch, und kurz darauf betraten die zwei Oryx die Szene.
Huch? Ringo war erstaunt. Hat mein Kuchiyose zumindest soweit funktioniert, dass ihr mich gespürt habt?
Kabibak zuckte mit den Ohren. Kaum, entgegnete er. Wir kamen hierhin, weil euer Aufenthaltsort unverkennbar war. Überall Rauch, überall Explosionen.
Ach so.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeMi Aug 26, 2015 8:23 pm

Mikasa lag am Boden. So kann das Leben also spielen...Ringo-chaaan. Dachte sie und lächelte wieder verschmitzt. Wohl deswegen weil sie nun zwei Szenen miteinander verband. Die eine fand gegenwärtig statt und wenn man sie mit einer aus der gemeinsamen Vergangenheit der Sarutobi und der Shingeki verknüpfte, konnte man, ohne großes Aufgebot an Kombinatorischen Fähigkeiten den Schluss ziehen, das Mikasa hier ein Geniestreich für ein ganz bestimmtes Ziel gelungen war.

Zuvor, als sie ihre Liebesbekundung Richtung Kagami gemacht hatte, hatte Ringo dementsprechend reagiert und ihre Jacke geschlossen um Mikasa den Blick zu verwehren. Mittlerweile hatte sie die andere nun so weit, dass diese mit einem genauso durchtränkten Hemd wie zuvor in ihrer Sichtweite war und sogar ihre Jacke an Mikasa ausgehändigt hatte. -  Natürlich war es Zufall und keinem überaus perfiden Plan der Rothaarigen zuzuschreiben. Aber nun da sie gucken konnte, war die ganze Sache nicht mehr so interessant wie zuvor vielleicht noch.
Das war das gleiche wenn ihr Vater ihr verbot vor dem Mittagessen in die Keksdose zu greifen. Es ging ihr dann nicht mehr um die darin befindlichen Kekse, sondern eher darum das Verbot zu brechen. Das war typisch für sie. Was sie nicht haben konnte, oder durfte, war für sie besonders interessant. Bis zu jenem Zeitpunkt an dem sie das Verbot gebrochen hatte. Danach war es...langweilig geworden.

Aber...du musst zugeben, das wir kein so schlechtes Team sind, oder? Fragte Mikasa und bedeckte während sie das sagte ihre Wunde mit der unverletzten Hand.
Ein Medic-nin wäre vielleicht praktisch, aber ansonsten hätten wir ja keine Schwächen mehr und das wäre doch...gemein. - So gemein wie eine Ranke die einen wehrlosen Vogel attackiert. - Also ein nötiges übel? Mikasa guckte wieder interessiert zu wie das Kuchiyose no Jutsu angewandt wurde und merkte dabei erst jetzt das Ringo an der Wange verletzt war. Ob sie noch mehr von ihrem in Mitleidenschaft gezogenen Kleid opfern sollte um eine Bandage anzubieten? Andererseits wie Verband man solch eine Stelle? Mikasa dachte sofort daran, den Kopf komplett einzuwickeln wie bei einer Mumie vielleicht. Aber das hätte wohl mehr Stoff eingefordert, als sie an hatte. Also nahm sie lieber mit der Idee Vorlieb einmal rund herum zu wickeln, so als hätte ihre Kameradin Zahnschmerzen gehabt. Und oben drauf noch eine Schleife und sie geht wirklich als Klon von mir durch! Endete sie ihre abstrusen Gedanken dazu und grinste zufrieden. Das sie zurzeit keine Schleife im Haar hatte und sie sich genauso ähnlich sahen wie zuvor, überspielte sie mal wieder einfach. Was nicht passt, wird passend gemacht.

Gleichzeitg wurde Ringo klar, dass sie nicht mehr viel Chakra zur Verfügung hatte, aber ihre Kuchiyose Tiere waren schlau genug um sie zu finden wenn sie sie benötigte. Die zwei Antilopen kamen also aus dem Gestrüpp und Mikasa setzte sich bei diesem Anblick sofort kerzengerade auf.
Hirschieeeeeeeees! Schrie sie glücklich. Ebenso hätte sie sich nicht erträumen lassen das sie ein Wiedersehen mit den Spießböcken so glücklich machen konnte. Aber wahrscheinlich würde ihr der Gedanke an die Geschwindigkeit die die beiden drauf hatten als nächstes wieder einfallen und somit würde sie ihre Freude wohl demnächst zügeln müssen..
Nun da wir Unterstützung haben, können wir zu den Meilern aufbrechen, damit ich diese anpusten kann und wir dem Spuk ein Ende setzen. Erklärte Mikasa und versuchte aufzustehen, doch als sie auf allen vieren war musste sie inne halten, da sich die ganze Welt für sie drehte.
Uah...das war zu schnell. Kommentierte sie. Langsam musste sie sich eingestehen das sie zum Klotz am Bein wurde und das fand sie nicht gerade amüsant.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeDo Aug 27, 2015 10:01 pm

War da ein Glanz von Triumph in diesen Äuglein, gefolgt von geradezu enttäuschter Langeweile? Ringo konnte es nicht so recht deuten; vieleicht lags am Blutverlust, und die arme Shingeki fantasierte. Ob sie kein so schlechtes Team waren, lautete ihre Frage.
Ringos Mundwinkel zuckten. Lass es nicht klingen, als lägst du auf dem Totenbett, sagte sie.
"Ein Medic-nin wäre vielleicht praktisch, aber ansonsten hätten wir ja keine Schwächen mehr und das wäre doch...gemein. - So gemein wie eine Ranke die einen wehrlosen Vogel attackiert."
Aaaah... Ringo zog den Laut in die Länge und legte Mikasa eine Hand auf die Stirn. Wir sind so übermächtig, dass wir uns schon selbst Schwächen geben müssen, hm? Du fieberst, meine Liebe. Sie tätschelte die Jüngere leicht. Leicht vor allem, weil sie selbst bereits zu angeschlagen war, um es kräftiger zu tun. Konnte wohl auch als Streicheln missverstandn werden.
Dann kam der lausige Versuch des Beschwörens, gefolgt von den nichtsdestotrotz auftauchenden "Hirschies". Mikasa saß sogleich senkrecht, was Ringo zu einem entsetzten Beiseitespringen brachte. Interessant, wozu sie doch noch in der Lage war, wenn man sie nur richtig motivierte.
"Nun da wir Unterstützung haben, können wir zu den Meilern aufbrechen, damit ich diese anpusten kann und wir dem Spuk ein Ende setzen." Mikasa hüpfte auf alle Viere - und stellte fest, dass sich blutige Wunden nun doch bemerkbar machen konnten. "Uah...das war zu schnell."
So einfach, wie du es sagtest, wird es nicht werden, erwiderte Ringo sachlich, las ihre Jacke wieder auf, stopfte sie in eine Satteltasche. Dann fasste sie Mikasa unter den Achseln, wandte sich an einen der Spießböcke. Katitak, hierher und hinknieen.
Der Oryx, auf dem die Shingeki zuvor gereist war, kam herbei und ging neben den Mädels in die Knie, sodass Ringo die Rothaarige in den Sattel wuchten konnte. Oder mehr oder weniger in den Sattel legte. Aus den Satteltaschen holte sie Gurte, welche eigentlich für Gepäck und Beute gedacht waren, nun aber dafür herhalten mussten, Mikasa im Sattel zu fixieren.
Ich möchte es so gern beenden wie du, glaub mir. Doch wenn wirs leicht nehmen, überrumpelt uns das Unkraut auf dem letzten Stück, und Niederlage ahoi. Im schlimmsten Fall ereilt uns gar... Innehalten. Ringo zog den letzten Gurt fest. ... Schlimmeres halt. Kabi! Sie kletterte auf den Rücken ihres Reittiers. Nächster Halt: Kikori! Wir rüsten uns zum letzten Schlag.

Und während sie dies sagte, regte sich ein Efeu-Monsterchen im Dickicht. Empfing das menschliche Chakra, welches im Verlaufe dieses letzten Kampfes von den beiden Mädels freigesetzt worden war, ebenso wie das Quäntchen von Bijuu-Chakra, welches gleichfalls noch umherwaberte.
Ansonsten rührte sich das Pflanzenmonster nicht. Es griff nicht an. Sondern wartete. Und verdaute...

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Out: Wen du magst, darfst du beschreiben, wie wir im Dorf ankommen und so ^^
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeDo Sep 03, 2015 1:52 am

Out: Sorry, ich hab ganz drauf vergessen das ich dran war!

Ein bisschen fühlte sich Mikasa wie eine Puppe. Sogar wie die Lieblingspuppe eines jungen, aber gewissenhaften Mädchens. In Ringos Obhut fühlte sich die Rothaarige sehr geborgen und vor allem gut aufgehoben. Die Geborgenheit kam dabei wohl nicht nur aus den Streicheileinheiten die man ihr gerade gegeben hatte, sondern über die Einflüsse ihrer Teamkollegin während der gesamten Mission. Muss toll sein so stark zu sein. Dachte sie während Mikasa sich noch einmal anstrengte und dabei half ihren Körper auf jenen des Oryx zu legen.
Uff...hallo Kati-chan. Keine Sorge ich komm schon durch. Du musst nicht gucken wie ein verschrecktes Reh... Lallte Mikasa mehr als sie sprach. Wenn sie nicht über Gurte auf dem Reittier befestigt worden wäre, hätte es dieses wohl bestimmt für diesen Satz abgeworfen.
Na gut, wir machen es so...wie du willst. Ich...werd schon bald wieder fit genug für häckseln und pusten sein, versprochen Ringo-chan! Antwortete sie dann und hatte danach das Bedürfnis kurz die Augen zu schließen. Plötzlich breitete sich in ihr Müdigkeit aus. Etwas das bei einem so aufgeweckten Mädchen sicher für Erstaunen sorgen konnte. Und dennoch wurde aus dem kurzen schließen der Augen ein langes, da sie einfach weg döste. Aber es wäre nicht Mikasa Shingeki wenn sie einfach so dem Schlaf nachgab. Hin und wieder hatte sie kurze Phasen in denen sie kurz wach wurde und einen schnellen Blick auf die Tapete des Waldes werfen konnte die sich für sie wieder rasend schnell bewegte. So schnell das ihr davon schlecht wurde und sie wieder Ohnmächtig wurde. Nun wurde sie ihrem zerbrechlichen Aussehen wohl doch noch gerecht.

Mikasa verlor sämtliches Zeitgefühl. Als sie nach einer für sie undefinierbaren Zeit ein Dorf erreichten hatte sie gerade wieder eine kurze Phase des Bewusstseins erlangt. Wo sind wir? Murmelte sie und versuchte von Katitak herunterzugleiten, doch die Gurte die um sie herum gespannt waren, erinnerten sie langsam wieder an alles was sich vor kurzem erst abgespielt hatte. Fühlt sich an, als wäre es Wochen her...
Die schlauen Kuchiyosetiere steuerten im Dorf angekommen sofort die Praxis des Dorfarztes an. Die Shingeki hätte nun erwartet das ein Schamane die Plane seines Zeltes zur Seite schob und irgendwelche Vodootänze zu ihrer Heilung durchführte. Stattdessen presste sie die Lippen aufeinander um nicht zu lachen.
Es war zwar kein Schamane der da aus seinem Häuschen herauskam, doch der Anblick der sich darbot, war ein nicht weniger ulkiger.
Im Grunde eigentlich ein vom Leben gezeichneter Mann der anscheinend versehentlich in das Kostüm eines Magiers gesteckt worden war. Soweit natürlich nur ein müdes lächeln wert, doch die spezielle Frisur ließ Mikasa ihren Zustand vergessen, da sie sich vielmehr darauf konzentrieren musste den armen Mann, der ihr ja helfen sollte nicht auszulachen. Denn die Frisur bildete wahre Haarsäulen die zu den Seiten und nach oben hin abstanden. Ironischerweise bildete diese Frisur damit ein Kreuz aus Haaren. Zumindest wenn man die Person zur Gänze betrachtete. Der Zylinder der bestimmt einem wahren Illusionisten fehlte, machte die Angelegenheit nicht besser.

Der Doktor:
 


U-Uhund sie sind Arzt, ja? Fragte Mikasa zur Versicherung nach und machte nun keinen Hehl mehr über ihr Amüsement bezüglich der äußeren Erscheinung des Heilkundigen.
Natürlich war dem Artzt sofort bewusst das sich das junge Mädchen über seinen Aufzug lustig machen musste. Immerhin war seine Frisur ja modisch gesehen, der letzte Schrei!
Der Kinderarzt ist zwei Straßen weiter...seine Praxis steht gleich auf dem Friedhof. Meistens verschreibt er Marmor. Brachte der Arzt sein Missfallen zum Ausdruck.
Puh, dafür das er so komisch aussieht, ist er ziemlich ernst, oder? Wendete sich Mikasa an Ringo die sie bestimmt nicht alleine gelassen hatte.

Gut, was fehlt euch denn? Normalerweise kann ich auch nicht mehr tun als jemand mit einer Iryonin-Ausbildung. Also wenn ihr das schon versucht habt, stehen eure Chancen auf Heilung recht schlecht. Erklärte der Mann trocken während er sich zurseite gedreht hatte. Dabei streiften seine Haare die seitlich abstanden den Türstock, was wieder unfreiwillige Komik entstehen ließ und Mikasa nun losprusten ließ.
Das ist der komischste Arzt der Welt. Brachte sie dazu hervor, gerade in diesem Moment drehte sich die Welt erneut für sie und sie war mal wieder dabei Ohnmächtig zu werden.
Danke, wenn ich nur jedesmal einen Yen dafür bekäme wenn ich diesen Satz höre. Du bist doch ihre Freundin? Bring sie herein. Vielleicht ist sie erträglicher wenn sie nicht lacht. Falls sie sich anständig für eine Behandlung bedanken möchte, werde ich den Namen des komischsten Arztes der Welt nennen: Ich bin der großartige Hiruruku und kann jede Beschwerde und jede Verletzung heilen! Fast. Ärgerte sich der Arzt und stellte sich auch gleichzeitig vor, ehe er in seiner Praxis verschwand und auf seine rothaarige Patientin wartete, der er womöglich auch bald das Lachgetriebe wechseln musste.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSa Sep 05, 2015 12:17 pm

Intuitiv stellte Ringo sich die Frage, wie es sein mochte, mit Mikasa eine Sauftour zu veranstalten. Nicht, dass Ringo sonderlich viele Saufgelage erlebt hatte - ihre Vergangenheit als junge Erwachsene hatte herzlich wenig gelöste Momente beinhaltet - doch das Genuschel und Gemurmel der Rothaarigen erinnerte sie stark an die wenigen Momente, da sich einige ihrer Söldner-Kollegen in den Dienstpausen fröhlich Pflaumenschnaps hinter die Binde gekippt hatten.
Vielleicht verfügen die Pflanzen auch über Gift, welches das Opfer beduselt? Sorgenvoll betrachtete Ringo ihre Kameradin im Delirium und war unfähig, die Symptome des Blutverlustes völlig auf Harmlosgkeiten zu schieben. Nichtmals der Gedanke, nach dieser Mission mit Mikasa einen trinken zu gehen, lenkte da genug ab. Und war ja obendrein eh unmöglich, die Shingeki war schließlich nicht volljährig.
"Na gut, wir machen es so...wie du willst. Ich...werd schon bald wieder fit genug für häckseln und pusten sein, versprochen Ringo-chan!"
Will ich auch hoffen. Ringo tätschelte nochmals Mikasas Schulter, dann klimmte sie auf ihren eigenen Bock und übernahm das Kommando. Im Trab, Freunde. Das Ziel ist Kikori, ein Holzfäller- und Köhlerdorf. Markant: Massig Kohlengeruch. Ein Schenkeldruck ließ Kabibak lostrotten, woraufhin Katitak nachfolgte. Zusatz: Wir brauchen einen Arzt, folglich ist der Geruch von Medikamenten angesagt. Ausführung!
Und die Oryx beschleunigten. So sehr jedenfalls, wie es noch halbwegs verantwortungsbewusst war mit einer Verletzten an Bord.

In Kikori emfping sie der Arzt des Dorfes, offenbar vom Leben auf dem Lande gezeichnet. Ein netter Onkel Doktor sah anders aus. Auf Ringo machte der Dorfheiler eher den exzentrischen Eindruck eines Feldarztes, wie man ihn auch in Konohagakure selbst hätte antreffen können. Nun gut, vermutlich unterschied sich das, was das Leben in Kikori an Verletzungen bot, nicht zuuu sehr von dem, was die Ärzte in Konoha unter die Hände bekamen. Hier arbeitete man schließlich mit Äxten, fällte Bäume, legte Feuer in Meilern...
Mikasa hatte just einen ihrer wachen Momente und bekam die Begrüßung des Arztes mit. Die Begrüßung mit dem Marmor.
"Puh, dafür das er so komisch aussieht, ist er ziemlich ernst, oder?"
Ringos blaue Augen wurden groß vor Schreck. Ich hoffe, er ist gerade NICHT ernst, entfuhr es ihr, fast schon panisch.
Der Arzt gab indes Auskunft über seine Fertigkeiten... und zeigte, dass seine kühne Frisur sich dezent mit der Architektur des Türrahmens biss. Mika-chan fands witzig. Ringo dagegen biss die Zähne zusammen vor mulmigem Bauchgefühl. Einen bissigen Kommentar aber gab sie natürlich nicht - dafür hatte sie zuviel Respekt vor Älteren. Dieser Mann war knochentrocken und unleidlich, doch er musste seinen Arbeitsplatz aus einem bestimmten Grund inne haben, um sich dieses gronzige Verhalten überhaupt leisten zu können.
Folglich: Eine andere Wahl blieb gar nicht.
"Du bist doch ihre Freundin? Bring sie herein. Vielleicht ist sie erträglicher wenn sie nicht lacht. Falls sie sich anständig für eine Behandlung bedanken möchte, werde ich den Namen des komischsten Arztes der Welt nennen: Ich bin der großartige Hiruruku und kann jede Beschwerde und jede Verletzung heilen! Fast."
Ringo gehorchte eilig, sprang ab und wuchtete Mikasa von Katitak herunter. Bedaure, antwortete sie dabei auf die Vermutung des Arztes, ob Mikasa erträglicher wäre, wenn sie nicht lachte. Solang kenne ich sie noch nicht. Ab gings in die Praxis; Ringo bot all ihre verbliebenen Kräfte auf, beklagte sich jedoch nicht und bat auch nicht um Hilfe. Sie war schließlich Kunoichi, nicht wahr? Was Verletzungen angeht... haben wir schlicht Fleischwunden und möglicherweise Vergiftungsgefahr, Toxin pflanzlicher Herkunft. Schließlich legte sie Mikasa auf einem Bett ab, wandte sich dann Hiruruku zu und verbeugte sich. Hiruruku-san, wir sind Kunoichi aus Konohagakure. Was Bezahlung angeht, übernimmt unser Dorf die Rechnung - inklusive eines Zusatzbonusses, wann immer diese Patientin sie komisch nennt. Sie lächelte schwach. Bitte. Lassen Sie es sie ruhig oft sagen. Hauptsache, Mikasa sagte möglichst früh wieder was - es gab noch Arbeit zu tun.
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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 11:37 pm

Nachdem Mikasas Bewusstsein sich wieder ihren körperlichen Grenzen ergeben musste, wurde sie also von Ringo in die Praxis geschleppt. Kurz bevor sie auf ein Krankenbett gleiten sollte, erhaschte sie Unterbewusst ein Bild von der aktuellen Situation. Das Bild schien aus einer anderen Ecke des Raumes zu kommen, so als stünde sie neben sich und beobachtete das Schauspiel um ihre Person. Wenn sie dieses Bild so betrachtete, dann bekam sie eine Szene von einem Gorilla in den Kopf, der sich an der Spitze eines Wolkenkratzers festhielt und dabei ein junges Fräulein in der Faust hielt.
Aber Ringo mit einem Gorilla zu assoziieren war nun wirklich nicht die feine Art. Vor allem da Ringo auch nichts mit einem Affen gemein hatte. Wie kam sie nur auf solche Gedanken? Als sie die Szene und damit ihr geisterhaftes Bild in Frage stellte, löste es sich langsam auf und sie fiel in Dunkelheit.

Och herrje, das arme Ding. Sagte der Arzt mit gespielten Mitleid in der Stimme. Hatte noch nie was für Kinder übrig. Uhu, ich hab mir die Knie aufgeschürft, heile mich Doktor-san. Bäh. Und spätestens beim Desinfektionsspray bin ich Satan höchst persönlich. Kinder... Äffte er ein imaginäres Kind nach. Obwohl er seine Stimmlage um eine Oktave erhöhte, war das Kind wohl eher ein frühreifer Junge im Stimmbruch. Wenn Hiruruku sprach, dann war es mehr ein gekrächze.
Als Ringo jenen Teil über die Wunde und die Rechnung die Konoha begleichen würde in den Raum stellte, blieb dieser für einen langen Moment einfach in der Luft hängen.
Konoha? Wie du dir bestimmt vorstellen kannst, ist das freche Balg hier nicht die erste Kunoichi die meine Medizinische Beratung braucht. Jedenfalls hat mir jemand wohl ein Stück Papier auf den Rücken geklebt, auf dem soetwas steht wie:" Bezahl ihn nicht. Schon gar nicht Bar!" Deswegen steht die vergangene, wie auch die gegenwärtige Zahlung aus. Du weißt ja nicht, was das für ein Papierkram ist wenn man von den Blutsaugern aus deinem Dorf etwas haben will. Selbst wenns einem Rechtmäßig zusteht. Wenn so ein Fall wie Heute eintritt, ist meine Kunst beim Ersten mal Gratis. Kommt man zweimal zahlt man jedoch doppelt. Denn für zwei Behandlungen lohnt sich dann doch irgendwie. Aber mit dieser Spezialprämie könnte es dann doch was werden. Begann er mehr den Monolog mit sich selbst. Das gewöhnte man sich wohl an, wenn man längere zeit allein war. Während er jedoch diesen Monolog führte war er bereits mit Mikasas Arm beschäftigt.
Er schob Mikasas Ärmel ein wenig runter und schnitt danach mit einer Schere den notdürftigen Verband auf. Kurzes säubern der Wunde mit einem feuchten Lappen und schon sah die Sache nicht mehr so wild aus. Das nennt man wohl ausbluten lassen. Hat wohl viel getrunken die Gute...schlecht wenn man Blut im Körper halten will. Noch schlechter wenn man dadurch das Gift schneller verteilt. Wenigstens braucht sie nichts gegen die Schmerzen, sie ist ja schon Ohmächtig. Stellte der Doktor fest.
Werds' nähen müssen. Vier Stiche. Zumindest wenn ich gut gelaunt bin.
Das Wort "Stiche" erweckte Mikasa wieder und ließ sie in kerzengerade im Bett aufsetzen. Ähnlich jener Situation als sie Ringos Kuchiyose Tiere wiedergesehen hatte.
STICHE? Ringo-chan...wenn er der komische Doktor komische Sachen mit mir macht, halt ihn auf! Außer er macht mir einen Roboter Arm oder so drauf...das wäre cool.Während sie das sagte, guckte sie zu natürlich zu Ringo doch in ihrem Augenwinkel sah sie etwas aufblitzen und hörte ein resigniertes Seufzen.
Würdest du bitte 10 mal "komischer Doktor" sagen? Ist eine Übung...für meinen Geldbeutel. Forderte der Heilkundige und ließ dabei ein wenig Flüssigkeit aus der Nadel einer Spritze spritzen.
Wieso das denn? Na gut, komischer Doktor, komischer Doktor komischer Doktor....koscherer Doktor, kautschiger Destillator Irgendwann versprach sich Mikasa bei ihrer Widerholung und genau in diesem Moment spürte sie eine Spritze genau an der Innenseite ihres Ellenbogens. Ihre geheime Schwachstelle, aber das konnte ja niemand ahnen. Sofort war sie wieder in Ohnmacht gefallen.
Hm, normalerweise geht das nicht so schnell. Wunderte sich der Hiruruku und begann die Wunde zu nähen.
Da dieses junge Kücken eine Kunoichi ist, nehme ich an das du sie sofort wieder zum Einsatz brauchst. Also wird sie den Blutverlust nicht über natürlichen Wege in so kurzer Zeit ausgleichen können. Wegen dem Gift müsste ich eine Blutprobe analysieren. Aber das ist aufwändig und ich kanns hier sowieso nicht machen. Also bekommt sie gleich zwei Tabletten und das wars dann auch schon.
Mit der Einen wird ihr Körper dazu angeregt mehr Blut zu reproduzieren. Es ist unter Shinobi als Zouketsugan bekannt. Die zweite wird sie einfach extrem Schwitzen lassen. Dadurch wird der Effekt den das Gift auf sie hat abgeschwächt. Wirklich viel kann sie nicht abbekommen haben, wenn sie den überhaupt Gift im Körper hat. Nach der Mission wird sie einfach viel Trinken müssen und sie sollte einfach Ruhe geben.
Damit legte er die zwei Tabletten auf den Tisch, während er einen Verband über die genähte Stelle legte.
Fertig. Wie neu. Wenns sonst Beschwerden gibt, kommt nicht wieder zu mir. Gibt genug Iryounin bei euch. Dort kann sie die Narbe sogar heilen lassen und so weiter. Ansonsten ist der Friedhof immernoch ein nettes Plätzchen für die Ewigkeit. Verabschiedete sich der Arzt. Obwohl er sitzen blieb und seine Werkzeuge sauber machte.

Unterdessen erwachte Mikasa mal wieder. Uah...ich fühle mich nicht gesund. Dieser komische Arzt hats noch schlimmer gemacht. Erklärte Mikasa. Sie fühlte sich sehr schwach, da dies die Nachwirkungen des Pieksers mit der Spritze an ihrer empfindlichste Stelle am ganzen Körper waren. Sie streckte eine Hand hoch und begutachtete ihren Arm. Sieht nicht anders aus. Verdammt. Ich wollte so einen Superangriff haben, bei dem meine Faust wie eine Rakete wegfliegt...der komische Doktor ist zu nichts zu gebrauchen. Einen ollen Verband hätte ich auch selbst draufmachen können. Schimpfte sie mit schwacher Stimme, während sie ein ein leises schnaufen von ihrem Wunderheiler vernahm, der am anderen Ende des Raumes stand. Er sagte wohl nichts, da der "komische Doktor" Zähler bereits bei 9 stand und ihm eine fette Prämie winkte.


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BeitragThema: Re: [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall!   [Sarutobi Ringo & Mikasa Shingeki] Venusfliegenfallen...überall! - Seite 2 Icon_minitimeFr Sep 11, 2015 6:29 pm

Granteliger Onkel Doktor. Ringo verspürte eine Mischung aus Besorgnis - um Mikasa - und einem Schuss Mitleid für Hiruruku. Beide Gefühle würde sich im Laufe der Behandlung noch vertiefen. Zunächst aber musste sie es überstehen, dass ihr Arbeitgeber offenbar nur schleppend zahlte.
"Du weißt ja nicht, was das für ein Papierkram ist wenn man von den Blutsaugern aus deinem Dorf etwas haben will. Selbst wenns einem rechtmäßig zusteht."
Die Augen der Blonden weiteten sich vor gespieltem Schreck. Oh weh, murmelte sie mitfühlend ein Füllwort, stopfte es in die Lücken der Monolog-Mauer, die der Heilkundige vor ihr hochzog. Sie hätte ja noch mehr gesagt, wie etwa "Ich bekomme meine Bezahlung immer pünktlich", doch sie hatte Angst. Angst davor, dass Hiruruku am Ende ihr irgendeine Rechnung aufbrummte.
"Wenn so ein Fall wie Heute eintritt, ist meine Kunst beim Ersten mal Gratis. Kommt man zweimal zahlt man jedoch doppelt. Denn für zwei Behandlungen lohnt sich dann doch irgendwie. Aber mit dieser Spezialprämie könnte es dann doch was werden."
Gut zu wissen. Erneut nur ein Füllwörtchen. Ein Anflug von Schuldbewusstsein wegen der versprochenen Prämie gesellte sich in Ringos Gefühlswelt. Nun hatte sie plötzlich Angst, jemand anders würde sie zu gewissen Zahlungen verdonnern. Was, wenn der Zahlmeister die Sache nicht blind beglich, sondern die Prämie am Ende von Ringos Sold abzog?
Meheheheeee... Ihre innere Stimme mähte vor Qual.
Der Arzt veranschlagte indes keine Zahlung, aber dafür Stiche.
Was Mikasa offenbar wieder ins Spiel brachte! Ringo fuhr hart zusammen, als die rothaarige Kunoichi urplötzlich wiederauferstand. Huah!
"STICHE? Ringo-chan...wenn er der komische Doktor komische Sachen mit mir macht, halt ihn auf! Außer er macht mir einen Roboter Arm oder so drauf...das wäre cool."
Ringos Augen wurden groß.
"Würdest du bitte 10 mal "komischer Doktor" sagen? Ist eine Übung...für meinen Geldbeutel."
Ringos Augen wurden größer.
Mikasa kam der Order nach, naiv und freundlich wie sie war, selbst wenn der Arzt kein Weisungsbefugter war. In Ringos Vorstellung war jedes Wort der Kameradin eine klingelnde Münze, die aus ihrer Tasche kullerte. Ein Glück, überschätzte der Arzt sein Können und legte Mika-chan schneller lahm als gedacht. Dies wunderte ihn selbst. Nichtsdestotrotz begann er mit der Behandlung, nähte Mikasas Wunden und erläuterte den Zustand der Kunoichi wie auch sein allgemeines Tun. Ringo, noch immer stehend und soldatisch die Hände hinter dem Rücken verschränkt, nickte dazu und gab ab und an ein interessiert klingendes Aha von sich.
"Fertig. Wie neu. Wenns sonst Beschwerden gibt, kommt nicht wieder zu mir. Gibt genug Iryounin bei euch. Dort kann sie die Narbe sogar heilen lassen und so weiter. Ansonsten ist der Friedhof immernoch ein nettes Plätzchen für die Ewigkeit."
Der Sarutobi blieb kurz der Mund offen stehen. Eh. Äh... D-danke war es, was ihr als unverbindliche Antwort einfiel.

Kurz darauf erwachte Mikasa erneut. Ein Glück für Ringo, denn der Heilkundige war noch immer im Raum. Noch etwas länger, und sie hätte die peinlich zu werdende Stille mit einem Gespräch brechen müssen. Da war Mika-chans Geplapper schon ganz willkommen. Die junge Chuu-Nin wirkte... desillusionisiert.
Na, na. Dein Arm ist gut so, wie er ist. Ringo legte ihre Hand auf Mikasas emporgestrockten Arm und drückte ihn sacht wieder nach unten. Marionetten-Arme sind im Grunde nichts wert. Denk nur an die Wartung, das Ölen und so weiter. Sie lächelte schmal. Glaubs mir ruhig. Ich war mal eine Weile bei jemandem in Yokuchi, der hatte genau diese Probleme. So wie es jetzt ist, ist es in Ordnung.
Ringo langte nach den Tabletten, holte ihre Wasserflasche hervor. Den Arzt mochte sie nicht um Wasser bitten. Hier, schluck die. Damit wird es dir in Kürze wieder besser gehen. Immerhin haben wir noch Arbeit zu erledigen. Ne? Sie zögerte zunächst, Mikasa beide Pillen zu geben. Die Zouketsugan war ja ganz in Ordnung, doch das Schwitzmittel... gefiel ihr nicht so sonderlich. Dehydrierung war eine kleine Gefahr dabei. Andererseits gings ja eigentlich nicht anders.
Sie gab ihr also doch beide Pillen, gefolgt von der Feldflasche. Du hast ja keinen Filmriss oder so, nein?

Derweil wucherte, vielleicht einen Kilometer vom Dorf entfernt, das Unkraut. Zentrum eines mächtigen Blätterhaufens war jenes Efeu-Monster, welches sich am Bijuu-Chakra genährt hatte. Das Ding war zu einer beeindruckenden Größe herangewachsen, war sogar mit einer dieser rankenschießenden Kannenpflanzen verschmolzen und schoss nun diese floralen Harpunen in die Umgebung. Genauer gesagt, vor allem in die Bäume! Zog sie mit einiger Anstrengung aus dem Boden, zerrte sie zu sich auf den immer weiter anschwellenden Haufen von Pflanzenmaterial. Und vermehrte damit seine Masse. Die gewonnene Rinde nutzte es zum Bilden einer schuppenartigen Haut, die blanken Stämme wurden von Efeusträngen ummantelt wie Knochen von Muskelgewebe.
Es ballte und schob sich eine Form zurecht. Aus Pflanzen, doch die Form war keineswegs pflanzenartig.
Massiger Körper, schwerer Schädel, gleichsam aus Holz. Eine Venusfliegenfalle-Mutation bildete wuchtige Kiefer mit fiesen Zähnen. Und... vier peitschende Schweife aus zusammengedrehten und damit enorm dicken und kraftvollen Ranken.
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