Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai

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Fudo Mai
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BeitragThema: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Di Dez 08, 2015 8:37 am

Ort: Trainingsplatz oberhalb der Kageköpfe
Wer: Sarutobi Ringo, Sarutobi Tobketsu und Fudo Mai

Mai hat gehört, dass Ringo noch eine Trainingseinheit mit ihrem Vater absolvieren muss. Da die ehemalige Kage mit Ringos Vater aber trainieren wollte, um das neue Jutsu zu meistern, hat sie beide eingeladen, zu dem Trainingsplatz, wo sie am liebsten trainiert.

Der Boden zeugt von dem vielen Training, welches Mai hier absolviert hat. Hier und da sieht man schwarze Stellen an Bäumen, am Boden, auf den Wiesen. Und es gibt dort einen Platz, welcher in Ringform ein Loch im Boden darstellt, fast so, als wäre dort ein grolßer Ball gewesen, der das Bodenmassiv herausgezogen hatte.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mi Dez 09, 2015 4:20 pm

Da standen sie, alle vier.
Ein unbeteiligter Betrachter mochte vermuten, dass Mai Fudo eine recht... provozierende Persönlichkeit besitzen musste. Zumindest schaute keiner ihrer drei Trainingspartner sonderlich freundlich drein. Gut, bei Tobuketsu Sarutobi musste man schon seeehr tief in die steinerne Miene starren, um Missgunst erkennen zu können. Immerhin hatte Mai ihr bereits erklärt, was sie vorhatte.
Gefallen tats ihm nicht.
Ringo Sarutobi mochte Mai an sich nicht ausstehen. Weil die Fudo besser war, schlicht und ergreifend, und Ringo offene Bewunderung für die Frau, die ihr in allerlei Hinsicht überlegen war, eine zu schale Emotion war. Grimmelige Knurrigkeit war ein viel leichter hervorzurufendes Gefühl, um Neid zu kaschieren.
Und was war mit Nummer Drei?
Der Yonbi stand dort, neben seiner Jinchuuriki, in deren Gestalt wie eine Art verwilderte Doppelgängerin. Zur allgemeinen Überraschung war er bereitwilligst aus der Rauchwolke hervorgeplatzt.
Yonbi-Ringo trug eine ärmellose Weste, die offenbar aus rotem Affenfell genäht worden war. Und einen - im Vergleich zu Ringos Zugeknöpftheit - tiefen Ausschnitt aufwies. Was an dieser Weste so hübsch aussah, war jedoch vor allem der Pelzkragen, der in diesem Moment wirkte, als gehöre er noch seinem ursprünglichen Besitzer. Denn der Kragen sträubte sich.
Weiterhin trug der Bunshin kurze Hosen und keine Schuhe, dafür an Knöcheln und Ellbogen und im Haar kleine goldene Glöckchen.
Die rechte Hand hatte sie ausgestreckt. Bo, forderte Yonbi knurrig.
Ringo seufzte, öffnete eine Schriftrolle und ließ den Kampfstab daraus hervorspringen. Da hast du.
Yonbi packte zu, als wäre der Stab ein alter Freund. Obwohl dieser Stock wirklich nur von der Stange war, in keinster Weise ungewöhnlich.
Alsdann, ergriff Tobuketsu gemächlich das Wort, Wie abgesprochen, räumen wir das Feld zunächst von hinten auf. Meine werte Tochter, er betonte das Wort, als käme ihm der Klang nur schwer oder ungewohnt von der Zunge, wünscht sich, noch eine letzte Generalprobe mit ihrer neuesten Errungenschaft aufzuführen.
Jep, bestätigte Ringo. Ein neuer Bunshin.
Ein neuer Bunshin, wiederholte Yonbi, nur ganz ganz leicht spöttisch.
Was erwartet uns?, fragte das Clanoberhaupt im Tonfall eines erfahrenen Lehrers.
Das weiß sie schon, entgegnete der Bunshin.
Das weiß sie schon, bestätigte das Original. Nickte Mai kurz zu.
Ja, Mai hatte diesen Bunshin schon gesehen, im Affenland. Und wußte, dass darin ein Geist steckte, der sie schon länger kannte. Sie wußte damit auch, dass dieser Bunshin keine freiwillige Sache des Yonbi sein mochte, denn dieser hatte geschworen, dass es keinen Boden außerhalb Suirendos gab, der heilig genug war für seinen Avatar. Ringo musste folglich inzwischen in der Lage sein, ihn gegen dessen Willen hervorzurufen und zu kontrollieren.
Es kostet Konzentration, ihn aufrecht zu halten, führte Ringo weiter aus. In Wirklichkeit kostete es keinerlei Mühe, ihn aufrecht zu halten. Wenn sie wollte, konnte sie sich auch schlafen legen. Das wahre Problem lag darin, dass der Bunshin sie dann mit irgendeinem fiesen Acht-Fäuste-Keil-Schnappschlag oder Ähnlichem angreifen würde. Daher wünsche ich mir ein Sparring. Purer Nahkampf. Keiner von uns nutzt Ninjutsu. Ist dies in Ordnung, Mai-san?
Sie verbeugte sich leicht, in Taijutsu-Manier. Was bedeutete, dass sie sich zwar vorbeugte, jedoch nicht den Kopf senkte. Taijutsu besaß einige höfliche Gesten, die auch jemand wie Ringo, die dem Taijutsu im tiefsten Herzen keinerlei Sympathien entgegenbringen konnte, nicht ignorierte.
Yonbi neben ihr tat es ihr nach. Für ihn war es Ehrensache. Seine Lippen formten das Wort "Rückspiel" in Mais Richtung.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Do Dez 10, 2015 7:12 am

Mai stand dort, während sie wartete und sah in die Ferne. Sie trug einen schwarzen Mantel. Dies aus dem Grund heraus, dass man nicht gleich ihre Kleidung sehen sollte, denn Mai hatte sich für das Training in Schale geworfen. Sie trug nämlich ihre Kagetracht, aus dem Grund heraus, dass sie das Kleid nicht im Schrank versauern lassen wollte, sondern es einfach mal wieder anziehen wollte. Außerdem wollte sie dem Yonbi damit eig. Respekt zollen, denn im Kampf gegen Masaru trug sie die selbe Kleidung.
Mir ist bewusst, was auf mich zu kommt und ich helfe gerne., sagte sie während sie sich etwas von den Dreien wegbewegte. Dabei wehte ihr Kleid leicht und gab zumindest den Saum eines orangenem Kleid preis.

Mai war keine Angeberin, das sicher nicht, immerhin war sie sehr demütig anderen gegenüber, sorgte manchmal gar, dass sie sich besser fühlten. Die Blicke und Haltungen der Dre ihr gegenüber tat sie als Anspannung ab, immerhin hieß es hier Training mit Vater und Tochter. Tobuketsu wird sicher sehr streng über Ringo wachen, urteilen und Erwartungen in sie stecken, außerdem war Mai dabei den Älteren mit einer Weiterentwicklung seines Jutsus vorzuführen, zumindest dachte Mai dies. Sie kam sich fast schon schlecht vor.... Aber nur fast. Ihr damaliger Sensei wäre stolz gewesen. Da war sie sich. War sie doch für ihn das, was man Avatar für das Katon nennen konnte. Ob er an ihrem Spitznamen mitgewerkelt hatte? Sie wusste es nicht. Und dann wars noch Yonbi. Im ersten Kräftemessen verlor er gegen Mai durch einen Schulterwurf, im Zweiten durch Mais ganze Kraft, seitdem gab es kein Messen mehr, sondern eine gemeinsame Mission.

Sie öffnete ihren Mantel und Lieschen von ihren Schultern gleiten. Auf dem Rücken thronte das Magatama-Symbol. Langsam drehte sie sich um und legte dabei den Mantel auf einen Stein in ihrer Nähe. Von vorne sah man das Magatama-Symbol erneut, doch dieses Mal kleiner, auf der... Man könnte es Schürze nennen. Sie ging in Ausgangsposition, verneigte sich noch einmal so wie es sich gehörte.
Auf einen guten Kampf., sagte sie und wurde wieder ruhig. Sie Strecke die Arme nach links und rechts hin aus, und im rötlichen Ring erschienen die goldenen Magatamaringe. Sie umkreisten ihre Beine und Armgelenke. Eine Waffe die nicht verletzte, sondern dazu diente die Kontrolle zu halten. Sie ging leicht in die Hocke, bewegte ein Bein hinter das Andere und führte eine Hand auf Bauchhöhe, während die Linke ausgestreckt auf Schulterhöhe war. Sie atmete einmal durch und ein kleines Grinsen legte sich auf ihre Lippen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Fr Dez 11, 2015 3:12 pm

Die Rede war von Sparring. In Wirklichkeit aber würde das Ringo-Duo nicht mit angezogener Handbremse arbeiten. Wie konnten sie auch - sie hatten schließlich eine Kunoichi vor sich, die einmal den Kage-Posten bekleidet hatte. Es noch heute tun würde, hätte es die Intrige nicht gegeben, die sie auf Abwege befördert hatte. Und auch wenn man sagte, ein Kage musste nicht zwangsläufig kampfstark sein: Mai war definitiv nicht nicht kampfstark.
Um einen Schlag zu landen, müssen wir alles geben. Ringos Anspannung war am stärksten sichtbar. Sie kaute auf der Unterlippe, während Mai ihre eigene Routine durchlief. Sie verfolgte, wie das Kage-Gewand der Fudo zum Vorschein kam. Ein schönes Kleid. Für mehr Interesse sorgten jedoch die Magatama. Wozu, sagte man, dienten die noch gleich?
Chakrakontrolle, entsann sich Ringo gerade noch. Entweder erhöhen diese Dinger ihre Fähigkeiten dahingehend, oder sie dämmen ihr Chakra ein.
Es war wohl ein wenig wie mit ihrem Juin, welches im Jinchuuriki-Siegel eingebettet war. Mit dem feinen Unterschied, dass Mai ihre Hilfsmittel wie Schmuck tragen konnte. Bricht bei mir das Juin durch, werde ich einfach nur hässlich. Sie biss noch ein klein wenig fester in ihre Unterlippe.
Yonbi dagegen stand gelassen. Den Stab rechterhand, senkrecht zum Körper, sich verbeugend und im Hochkommen gemächlich den Bo vor den Körper bringend. Einen Bo nahm man, indem man ihn mit beiden Händen griff; dabei packte man so zu, dass der Teil zwischen den Händen etwa der eigenen Schulterbreite entsprach.
Yonbi ließ einen Fuß rückwärts gleiten, stützte die hintere Hand auf der Hüfte und richtete die Spitze des Bos nach vorn aus.
Auf einen guten Kampf, entgegnete er. Mit Ringos Stimme natürlich. Der Saru-Bunshin führte einen kurzen Schlag-Intervall zum Warmwerden aus. Ich hoffe doch, ein wenig mit meinen Stabkünsten Spaß haben zu dürfen. Die Doppelgängerin lächelte breit und lebhaft. Der Menschheit älteste Waffe ist ein Stock. So sagt man doch, nicht?
Ringo tat einen entschlossenen Schritt vor. Können soll man beweisen, nicht drüber reden, entgegnete sie. Und fing sich dafür einen bösen Blick ein.
Oh wahr, wie wahr... Der Saru-Bunshin vollzog den gleichen, entschlossenen Schritt. Dann setzten sie sich in Bewegung.

Tobuketsu Sarutobi indes brütete still und schweigend, auf einem gestürzten Baumstamme sitzend. Er harrte der Dinge, die da kommen mochten, mit einem wohlwollenden Interesse. Zumindest, was Ringo betraf.
Seine Tochter hatte die Chuu-Nin-Prüfung nicht bestanden. Hatte sich zu sehr hinreißen lassen und letztlich alle Mühen in den Sand gesetzt in dem Unterfangen, aller Welt ihr Können zu beweisen.
Was sie gewonnen hatte, war dagegen zumindest das Aufheben des Blickbanns gegenüber dem Clan und ihrer leiblichen Familie. Vater und Tochter konnten einander wieder in die Augen sehen. Immerhin.
Was Mai betraf, war sich das Clanoberhaupt nicht hundertprozentig sicher. Bereute er im tiefsten Inneren, Mai in die Sarutobi Ryu geholt zu haben? Eigentlich nicht, nein; er war vernünftig genug, zu wissen, dass es niemandem schaden konnte, wenn Mai Fudo soviele praktische Techniken lernte, wie es möglich war. Ein Genie musste man fördern und fordern, und offenbar war ihre Motivation hoch.
Und dennoch... dennoooch... wünschte sichTobuketsu, es wäre ein Sarutobi gewesen, der den Durchbruch vollbrachte, den Mai Fudo ihm hier und heute versprach.

Ringo lief ihrem Bunshin voraus. Näherte sich in einer anständigen Sturmschritt-Geschwindigkeit, um den ersten Schlag zu setzen. Genauer gesagt, einem Tritt gegen Mais vorgelagertes Schienbein.
In ihrem Windschatten jedoch stemmte Yonbi ein Ende des Stabes in den Boden, ohne dabei anzuhalten: Er beschleunigte, zerrte den Stab durch die Erde und zog eine Furche dabei.
Ringo täuschte den Tritt an, warf sich jedoch plötzlich in rechtem Winkel zur Seite; gleichzeitig zog Yonbi durch. Der Stab brach in einer kleinen, erdbraunen Fontäne frei und raste mit angestauter Kraft diagonal nach oben, auf Mais Schläfe zu.
Sunakake, dachte der Doppelgänger vergnügt. Sandschleuder. Eine Technik zum Verwirren, jedoch auch zum Aufbauen brachialer Kraft, die Ringos schmaler Körperbau anders nicht zu generieren vermochte.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Sa Dez 12, 2015 5:26 pm

Mai stand dort, ruhig, besonnen, anders als sie es sonst tat, sie war sonst sehr auf Angriff bedacht, doch dieses Mal, dieses eine Mal ging es nicht darum den Gegner nieder zu ringen, sondern es ging darum Ringo die Möglichkeit zu geben sich weiter zu entwickeln. Sie wollte ihren Doppelgänger testen, der scheinbar "Konzentration" bedarf, zumindest sagte sie dies. Mai glaubte nicht dran, denn sie merkte, dass die Jüngere sich nicht wirklich zusammennahm, sondern auf andere Dinge achtete, als auf ihren Doppelgänger, also wurde dieser von Yonbi gesteuert. Mais Blick wurde ernster und sie wirkte fokussiert, sie blickte gerade nur die junge Sarutobi an, welche gerade auf sie zugestürmt kam. Man sah den Doppelgänger nicht. Also waren sie hintereinander. Wegen der gleichen Größe und Geschwindigkeit war es wohl so, dass der eine im Schatten der Anderen lief.

Dann kam die junge Sarutobi au sie zu und Mai vernahm ein Geräusch, es hörte sich an wie Holz, welches durch den Boden gezogen wurde. Dann war sie vor Mai, und Ringo anstatt anzugreifen und den Tritt zu vollziehen begann ihr Gewicht zu verlagern und Mai tat das Selbe, jedoch in die selbe Richtung wie Ringo, so dass sie sich beim Ausweichen Ringos ansahen und der Angriff Yonbis ins Leere ging. Mai und Ringo waren auf Augenhöhe und die Fudo holte aus und machte einen Ausfallschritt nach vorne auf Ringe zu. Ihr Ziel war mit der geballten Faust den Solarplexus zu treffen. Mai sagte nichts, kämpfte nicht aggressiv, sondern eher reaktiv auf das, was vor ihr passierte, was möglicherweise kommen würde. Ob ihr Ausweichmanöver vielleicht etwas für Verwirrung sorgte, immerhin kannte Ringo ein wenig den Kampfstil von Mai und Yonbi kannte sie auch als eine sehr aggressive Kämpferin, die sich nichts mit Masaru nahm, sondern immer nur auf Angriff setze, aber im Endeffekt verlor Yonbi das erste Mal schon durch einen einfachen Schulterwurf und war Mai in die Falle getappt. Doch seit dem ist viel Zeit vergangen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mi Dez 16, 2015 2:30 pm

Ein wenig wie vor einer Spiegelwand. Ringo vermochte es nicht, ihre Bewegung erfolgreich zu verschleiern, und so folgte Mai ihr in einem Parallelschritt.
Zu nervös, merkte eine Stimme in ihrem Kopf an. Angst, dass ich dich treffe?
Die Jinchuuriki gab ein kurzes, schnaufendes Lachen von sich - in der wahren Welt, was man in diesem Moment als Reaktion auf Mais Spiegelschritt deuten mochte. Sie biss jedoch rasch die Zähne zusammen, als die ehemalige Hokage ausholte. Kurz! Die Zeit zum Handeln war kurz!

Derweil bremste die Doppelgängerin scharf ab. Die Spitze des Bo stieß in die Leere des Himmels hinauf, während Yonbi den Griff plötzlich wechselte.
Den Stab halten wie ein Spatz, dachte er, Nicht zu fest, nicht zu locker. Nun war die Zeit fürs Lockerlassen. Der Schwung des Stabes ließ ihn durch die Finger gleiten. Bis er erneut zupackte, die Finger um das Holz schloss - nun fast am unteren Ende!
Wende um 90 Grad, den Stab noch immer nicht gestoppt, der Schwung aus der Erde noch nicht gestorben, Sunakake vibrierte noch immer in der Spitze.

Ringo federte rückwärts, blockte gleichzeitig mit offenen Handflächen. Sie legte sie zusammen, als wolle sie Wasser schöpfen, und drehte sie nach außen. Streckte die Arme nicht ganz aus. Mais Faust klatschte hinein, schickte Schmerz hinein - und Schwung. Schwung, der mit Ringos Schwung im Einklang war. Windhauch, der auf eine Feder trifft!, lautete ihre Metaphorik. Und: Au! Der Schlag schickte Ringo schliddernd rückwärts. Sie taumelte leicht, stürzte aber nicht.
Theoretisch könnte Mai einfach nachsetzen.
Doch da kam der Stock.

Yonbi wandelte in diesen eine Ewigkeit andauernden Sekunden Sunakake in Kumokake um: Aus dem Sandschleudern wurde Wolkenschleudern! Vertikaler Hieb, von oben nach unten. Den Spiegelschritt Mais kompensierte Yonbi durch die erhöhte Reichweite - die gleichzeitig noch mehr Schwung generierte.
Yonbi spürte diesen Schwung im ganzen Bo, im ganzen Körper, vom Scheitel bis hinunter zu den Zehen. Vibrieren. Spaß!
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Do Dez 17, 2015 8:17 am

Es krachte, als der Stab herabsauste und durch die Kraft Yonbis dürfte auch einiges an Staub aufgewirbelt sein. Mai hatte kaum Zeit um zu reagieren, aber sie hob rechtzeitig die Hand empor, genauer den Arm und so prallte der Bo gegen ihren Magatamaring. Holz prallt auf Metall. Mais Blick war noch immer fokussiert. Musste sie doch gerade eine Menge im Überblick behalten. Ringo war auf Distanz gebracht durch den Schlag, wenn auch nicht weit und Yonbi in dem Moment parriert. Mai selber sprang ein wenig zurück und blickte die beiden Ringos an. Sie hatte sicher nicht viel Zeit um sich zu überlegen, wen von Beiden sie angreifen sollte, aber es gab sicher eine gute Strategie, immerhin sollte es aktuell nur ums Sparring gehen, was auch wieder rum bedeutete, dass Mai nach hinten geschoben wurde und Ringo aktuell ihre Technik verfeinern sollte, etwas was Mai auch begrüßte. Vor allem wollte sie sich nicht einmischen in das Training. Auf jeden Fall war eines klar, Ringo brauchte keine wirkliche Konzentration für Yonbi, denn als Mai ihr nachsetze hätte sie kurzzeitig die Konzentration über den Bunshin verlieren müssen, zumindest in der Theorie, doch dem war nicht so. Erneut ging Mai in Kampfeshaltung.
Konzentration, hm?, fragte sie schlicht an Ringo gewandt. Sie führte es nicht weiter aus, da sie annahm, dass es die Jüngere verstand. Sie blickte nicht zu Ringos Vater, denn aktuell ging es darum Ringo ein wenig aus dem Konzept zu bringen, oder doch lieber versuchen Yonbi anzugreifen? Sie erinnerte sich noch an die letzte Niederlage des großen Affens Mai gegenüber. Er war damals sicher sehr frustriert mit Masaru zusammen, als sie die Beiden mit einem Wurf auf die Bretter beförderte. Sollte Mai sich weiterhin in der Defensive halten? Sollte sie weiterhin nur schauen, wie die Koordination der Beiden ging? Nein, ganz sicher nicht und Mai begann ihre defensive Haltung, die sie bis eben hatte aufzugeben und stand nun da. Der Kopf leicht nach unten geneigt. Was tat sie hier gerade? Sie spielte mehr rum? Ringo würde dies nicht wollen, auch wenn es nur Training war, sie würde nicht wollen, dass Mai sie von oben herab behandelte und nur mit einem Bruchteil ihrer Kraft kämpfte, nein, Ringo gab sicher auch alles gerade, gab ihr Bestes und wollte ihrem Vater gefallen.

Die Hände der ehemaligen Hokage ballten sich und Mai rief sich selber zur Räson. Sie blickte auf und wenn man ihr jetzt ins Gesicht sah, dann sah man eines, Entschlossenheit. Nein, sie würde nicht mehr nur ausweichen und defensiv kämpfen. Jemand mit Spürsinn würde merken, wie aktuell das Chakra der jungen Frau in Wallung geriet, denn Mai würde nun zu ihrem wahren Taijutsu greifen, offensiv, kraftvoll und darauf bedacht den Gegner einzuschüchtern. Es dauerte keine Sekunde, da holte Mai aus und schlug mit voller Wucht auf den Boden, so dass dieser aufplatzte, Sand wurde in die Luft gewirbelt und versperrte die Sicht auf die ehemalige Kage. Nein, sie würde nicht mehr weichen, sie würde angreifen. Und genau dies tat sie. Im Schutze des Sandes war Mai abgesprungen und das in Richtung des Yonbis. Ihre Faust ausgestreckt. Würde sie ihn treffen würde es sicher einiges an Schaden verursachen. Wenn er auswich würde der Boden hinter ihm zertrümmert werden und erneut würde sich Sand über das Geschehen legen. Mai war nun voller Kampfeswillen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Sa Dez 19, 2015 1:22 pm

Für einige Augenblicke glaubte sie, ihre Arme wären aus Blei gegossen. Und gleichzeitig so weich und labberig wie entgrätete Fische. Ringo beherrschte ihre Kampfkunst, um Dinge wie diese so effektiv wie möglich zu vermeiden. Der Federstil baute nicht auf Körperkontakt, was die Defensive anging. Und doch brauchte sie Paraden, selbst wenn sie sich bereits im Ausweichen befunden hatte.
Es ist eine einfache Rechnung, dachte sie bei sich. Letztlich entscheidet reines Taijutsu gegen mich. Die Mittel, diese Rechnung zumindest halbwegs zu verändern, lag in zahlenmäßiger Überlegenheit. Wobei selbst der Saru-Bunshin nicht ausreichen würde. Zumindest wirkte er nicht erfolgreicher als das Original, als Mai ihre Magatama-Ringe einsetzte, um den Bo zu blocken. Anschließend ging sie auf Abstand, um ihre Gegner ruhig ins Auge zu fassen.
"Konzentration, hm?"
Ringo hob den Blick von ihren zitternden Armen und zeigte die Zähne. Ja. Auf einem Schlachtfeld, das du nicht kennst. Sollte kämpferisch klingen. Büßte jedoch ein wenig an Wirkung ein, als Mai die Haltung veränderte... oder nur ihren Gesichtsausdruck? Oder gar nur ihre innere Einstellung?
Plötzlich war da etwas wie Angst. Nur etwas wie, nicht direkt... aber nah dran.
Mai schuf mit purer Kraft einen Staubschirm. Sowohl Original als auch Doppelgänger zuckten zusammen, als der Boden erschüttert wurde und aufriss. Sie gingen gleichzeitig in Abwehrhaltung.
Antworte weniger biestig, knurrte Yonbi Ringo zu, den Bo quer vor den Körper bringend. Provozieren bringt nicht immer Glück!
Ringo zischte eine unverständliche Antwort zwischen zusammengebissenen Zähnen hindurch. Starrte in die Staubwolke. Die sich wallte wie Rauch.
Blickschutz aus Wolken, verarsch mich nicht. Das ist mein Trick. Du bist auf meinem verdammten Revier!
Die Wolke wölbte sich, beulte sich für Sekundenbruchteile, ehe sie ihren Inhalt ausspie. Und zwar... Zu dir! Ringo blaffte dies wie ein Kommando. Brachte damit den Hauch von Vorsprung in Yonbis Bewegung, der den Unterschied ausmachte von einer Faust, die einen Brustkorb traf, und einer Faust, die letztlich mit dem Bo kollidierte.
Yonbi beherrschte keinen defensiven Stil, wie Ringo es tat. Er brachte seine eigenen Techniken mit - auch wenn diese hier keine guten Voraussetzungen vorfanden. Er blockte Mais Faustschlag mit dem Stab, spannte die Arme an und wurde rückwärts geschoben. Die Waffe bestand aus gewöhnlichem Holz, war gleichzeitig jedoch kein einfacher Ast. Der Stab war auf Flexibilität ausgerichtet. Zertrümmernden Kräften ausgesetzt zu sein, war Sinn und Zweck.
Trotzdem hörten alle das Knacken, welches durch das Holz raste, von der Mitte aus bis in beide wie Espenlaub zitternde Spitzen! Splittrige Risse klafften auf der ganzen Länge der Waffe auf.
Einen Moment später aber war Ringo auch da, sprintete geduckt auf Mai zu, ließ sich aufs Ende hin gar völlig fallen. Schlidderte über den Boden und attackierte Mai mit einer Beinschere.
Auf die Basis herunter gebrochen, bleibt mir nur, ihre Bewegungen zu versiegeln.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mo Dez 21, 2015 9:49 am

Mais Faust traf den Bô und nicht wie gewünscht den Klon um ihn zum Verpuffen zu bringen. Der Blick der jungen Frau war auf Yonbi gerichtet. Ihre Faust zitterte und der Bô gab ein Knacken von sich, er brach jedoch nicht, er federte zurück. Mai war wie ausgewechselt, dies würde Yonbi merken, er hatte ja schon einmal gegen sie gekämpft und das jedoch ohne wirklich Mai so ernst zu sehen. Dieses Mal war sie wirklich die Feuergöttin, wobei nein… nicht die Feuergöttin, sondern jene Frau, die als die Kraftvollste Frau in Konoha gehandelt wurde.

Im Gold der Magatamaringe konnte sie eine Bewegung ausmachen. Das schimmernde Gold war nicht nur als Chakraleiter gut, sondern auch als Spiegel für Bewegungen hinter dem Träger, zumindest verwendete Mai sie so, wenn sie nicht gerade nur als Chakraleiter verwendet wurden. Es war quasi wie eine Klinge, welche reflektieren konnte. Mai umfasst den Bô in einer raschen Bewegung, und dann auch noch mit der zweiten Hand, als Ringo angeschlittert kam und spannte ihren Körper an, bewegte ihn hoch und winkelte die Beine an, und stieß sich letzten Endes vom Bô ab, um knapp über Ringo entlang zu fliegen und auf dem Boden zu laden. Sie schlitterte leicht einen Meter über den Boden zurück und betrachtete die Beiden. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten, während sie schaute, ob Ringo vielleicht in den Bunshin hineingesegelt war. Sie schätzte ab, in wie weit die Kommunikation zwischen den Beiden statt fand, konnten sie einander die Gedanken hören, könnten sie so vielleicht eine Art Sechs-Pfade bilden? Sie hatte darüber in den Büchern gelesen, als Pain auch als Nagato bekannt mit 6 Körpern und seinem Rin’negan Konohagakure angriff. Jeder kannte diese Geschichte, doch die Geschichtsbücher und die Aufzeichnung der Kage waren nun einmal nicht das Selbe.

Mai atmete einmal tief ein, und aus, ehe sie sich aufrichtete.
Genug, oder weiter?, fragte sie mit einer ruhigen Stimme, die gar nicht zu ihrem Kampfstil passte, sondern viel zu ruhig wirkte. Mai war eine gute Kämpferin und wusste wo Schluss war, es war ja auch nach einem kleinen Sparring gefragt worden und nicht nach einem Kampf auf Leben und Tot, vielleicht war damit die Übung ja schon verfehlt, oder aber man würde sich darum noch kümmern. Wie es auch immer gehandhabt wurde, es lag an Ringo und oder ihrem Vater zu sagen, dass es reichte. Wenn sie weiterkämpfen sollte, würde Mai sicher nicht aufhören, sie würde mit voller Power weiterkämpfen und wer weiß, vielleicht würde Ringo die ein oder andere Blessur davon tragen, denn Mai konnte nicht nur den Boden zertrümmern. Sie lächelte siegessicher und hatte kurzerhand während das Kampfes vergessen, dass sie noch selber ein Jutsu üben wollte. Die Theorie hatte sie ja schon gelernt und das Jutsu weiterzuentwickeln war schwer, und wie schwer, das würde sich zeigen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Do Dez 31, 2015 11:46 am

Der Sarubunshin fing die Sache gut ab, sowohl physisch als auch psychisch. Er stand rasch wieder sicher auf seinen Füßen, wenn er auch dem lädierten Bo einen missmutigen Blick zuwarf.
Ringo dagegen... Einmal Asche im Gesicht, immer Asche im Gesicht. Es war nur Staub von der aufgewühlten Erde, doch Dreck war in diesem Moment halt Dreck. Sie kam nur langsam auf die Füße zurück, mit abgehackten und frustrierten Bewegungen. Ein Knurren rang sich zwischen zusammengepressten Lippen hindurch.
"Genug, oder weiter?"
... Oh, wär mein Gehalt nicht so niedrig, dann würde ich einen Attentäter... Ach, sie hatte keine Lust, diesen Gedanken wirklich zuende zu denken. Das ewige Gegrummel und Gegrolle, das Mai ihr fortwährend aus dem Leibe zog, machte sie wütend. Ein elendiger Kreis einander aufpeitschender Dämonen war das. Da komm ich nur mit Selbstbeherrschung raus. Also atmete sie betont tief ein, bis runter in den Unterbauch, und richtete sich dabei auf. Beim Taijutsu braucht es keine minutenlangen Duelle, um den Rang-Unterschied zu sehen. Um ihn zu überwinden, bräuchte es Ninjutsu. Doch die fallen weg. Von daher...
Man musste ihr wohl ansehen, dass sie genug hatte. Ihr Vater sah es jedenfalls, denn er mischte sich von seinem Sitzplatz aus ein.
Offenbar genügt ein Team aus Zweien nicht für das Überbrücken, was?, fragte er bedächtig. Ich rede von der Theorie der Kluft der Ränge. Wie lautet sie noch gleich?
Ringo verzog das Gesicht. Erwog brastige Widerworte auf verdammte Theorie, besann sich jedoch anders. Die Klufttheorie besagt, dass es zwei Mann gleichwertigen Ranges braucht, um die Kluft zum nächsthöheren Rang zu überspringen. Für einen noch höheren Sprung braucht es Vier.
Das ist richtig. Er blätterte in der kleinen Mappe, die auf seinem Schoß lag. Ich habe hier den Bericht der Mission in Suirendo. Ist dir die Klufttheorie bislang entschlüpft, oder spukt der Größenwahn durch deinen Kopf? Es klang keinerlei väterliche Liebe durch - zumindest für einen Außenstehenden. Ringo dagegen schien nicht wirklich vor den Kopf gestoßen, sondern behielt - untypischerweise - eine überlegende Miene bei, ohne sich angegriffen zu fühlen.
Die beschissene Klufttheorie. Gewöhnlich nichts nütze im Zusammenspiel mit Bunshin. Die taugen ja sonst nicht genug... aber andererseits...
Sie vollführte ein Fingerzeichen.
Der Sarubunshin löste sich auf. Rauch waberte an der Stelle, wo er gestanden hatte, und der Bo fiel, langsam. Er erreichte nicht den Boden, denn plötzlich vermehrte sich der Rauch, und drei Sarubunshin nahmen den Platz des Einen ein. Einer von ihnen fing den Stab und legte ihn behutsam ab wie einen verwundeten Kameraden.
Theoretisch, erklärte Ringo grimmig, kann dieses Aufgebot jeden schlagen. Sie lächelte, wenn auch völlig freudlos und fast schon beschämt, dass sie zu diesem letzten Strohhalm greifen musste, um Mai wenigstens wirklich in Bedrängnis zu bringen.
Es musste schnell gehen. Nur wenige Momente blieben!
Alle vier Ringos setzten sich in Bewegung; die drei Bunshin verfielen in Rakanken, den knochenbrecherischen Stil, bei dem man den Gegner mit "acht Fäusten", mit Händen und Füßen und Ellbogen und Knien, attackierte. Das Original dagegen versuchte einmal mehr, Mai in einen Schwitzkasten zu nehmen.
Ich nutze alle drei Bunshin als Ablenkung und packe sie. Einmal gefangen, ist das für mich ein Sieg - wenn auch nicht für jeden anderen. Für mich ist er das!
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Di Jan 05, 2016 10:29 am

Mai stand dort, in ihrem Kleid, oder eher in ihrer Tracht und der Wind umwehte ihr Haar, spielte mit ihren Spitzen und sie hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Sie wirkte ruhig, gefasst und ausgesprochen zurückhaltend als Vater und Tochter sprachen. Sie sprachen von der Klufttheorie, jene Theorie war auch Mai geläufig. Sie erinnerte sich hierbei an eine Geschichte aus alten Tagen, die sie mal gelesen hatte. Es ging um den Kampf zwischen Naruto und Sasuke, es ging darum, dass Naruto, welcher ja nicht gerade schwach war, mit seinem Kompanen auf dem Dach des Krankenhauses kämpfte, mehrere Narutos gegen einen Sasuke, jedoch hatte dieser auch das Sharingan, was nicht gerade fair war, da er dadurch die Narutos Bewegungen genaustens analysieren konnte und gegen ihn verwenden konnte. Nun, Mai war kein Sasuke und ihr gegenüber stand auch kein Naruto, oder umgekehrt. Sie atmete einmal tief durch und konzentrierte sich. Es galt nun 4 gegen eine, wobei die Frage ist, wie sie gestaffelt werden, direkter Angriff, und einer versucht Tricks, mehrere machen Tricks, und einige greifen direkt an?

Mai schlug mit voller Wucht in den Boden. Er platzte, er barst, er splitterte, er ächzte unter ihrer Faust und erneut legte sich Sand im Schlagbereich um sie herum, doch dieses Mal war es anders. Im Schatten des Sandes erschien ein orangenes Leuchte und bildete die Silhouette einer Frau, während um ihre Hüfte herum ebenfalls etwas leuchtete und sich drehte. Mai hatte im Schatten der Wolke nun ihre Kleidung verändert, von ihrer Kagetracht zu ihrer Kampfestracht. Sie ballte die Hand zu Fäusten und machte 2 Schritte zurück, weg vom Brechpunkt und ging hinter einer der Rillen, welche sich gebildet hatten in Deckung. Sie versteckte sich quasi zwischen 2 Erdstücken und zog den Kopf ein. Das Leuchten war verschwunden. Mai würde taktisch vorgehen müssen. Sie wollte nicht in den Kampfrausch verfallen und vielleicht sogar eine Verbündete töten, sondern sie musste sich zurückhalten, und so lächelte sie leicht. Sie wollte nicht gegen die Jüngere ernst machen, und doch könnte sie gewinnen, wenn es ihr darum gehen würde, aber das tat es nicht, also kletterte sie wieder aus ihrem Loch heraus und blickte sich um. Der Rauch begann sich zu legen und Mai hob beide Hände.
Ich gebe auf. Ich möchte ungerne jemanden Schaden zufügen. Bei einem Kampf 4 gegen einen würde es bedeuten, dass ich ernst machen müsste und ich möchte dich ungerne ins Krankenhaus bringen müssen, Ringo., erklärte Mai nun und besann sich noch eines besseren, sie lies ihre Magatamaringe verschwinden und auch ihre Kampfestracht.
Defensiv zu kämpfen macht keinen Sinn, da ich nicht abschätzen kann, wer was macht und die fehlende Übersicht würde ich mit Gewalt ausgleichen und entsprechend offensiv vorgehen. Es geht mir darum, dass wir das Sparring nicht sprängen wollen., erklärte sie nun und strich sich vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht.
Und ich glaube den Grund der Übung haben wir schon hinter uns, oder?, sagte sie nun. Sie war besonnen genug nicht einfach kopflos zu agieren, wie es ihr manche andichteten, sondern sie wollte einfach im Fall der Fälle die Reißleine ziehen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mi Jan 13, 2016 5:17 pm

Ob es ein Etappensieg für sie war oder nicht, er wurde es nicht. Denn nicht einmal ein selbstgestecktes Ziel erreichte sie, nicht mit Hängen und Würgen und Heulen.
Nein, sie heulte nicht. Bremste einfach nur scharf ab, als erneut der Rauchschirm hochging und der Boden selbst erbebte, wackelte wie Pudding und aufriss, weil er eben doch kein Pudding war. Drauf und dran, sich auf das erstbeste Schemen zu stürzen.
Doch dann gab Mai auf. Gab auf. Auf. Riss die Lunte von der Bombe, den brennenden Fetzen vom Tontopf voller Sprengstoff, und anschließend sprichwörtlich vor Ringos Füße.
Weil sie ernst machen müsste. Ernst machen. Mai wollte ihre Gegnerin nicht ins Krankenhaus prügeln. Machte Sinn. War rational. Und klang doch so...
Ringos Geist siedete, ihr Kopf war erfüllt vom Prasseln brennenden Öls. Die Vollbremsung glich einem Lauf gegen eine Backsteinmauer. Gedanken spielten Bockspringen, überholten und überschlugen sich gegenseitig. Ja, nur Sparring, nur Sparring, nur Sparring. Nur sie selbst hatte das Ganze für voll genommen, für echt, für wirklich, hatte sich völlig in diesen Null-Zustand gepeitscht und musste sich nun wieder rausreißen. Musste das Tier in ihr - und nicht Yonbi - zurückzwingen ohne die Belohnung des Sieges, und seie er noch so persönlich und nichtsgeltend vor allen anderen.
"Und ich glaube den Grund der Übung haben wir schon hinter uns, oder?"
...Ja. Sie zwang sich aus der Lauerstellung heraus in eine gerade Haltung. In ihrer Vorstellung war es, als würde eine Ladung Zement von ihr abreißen müssen, um diese Bewegung zu bewerkstelligen. Haben wir. Sie wandte den Blick auf ihre in Wachhaltung stehenden Bunshin. Ich habe es strapaziert. Sie verschränkte die Finger ineinander, drückte durch und erzeugte dieses berühmt-berüchtigte Knacken, woraufhin sich die Doppelgänger in Rauch auflösten.

Im Inneren des Seelenverstecks flog Ringo zwischen den Gitterstäben hindurch, nassgeschwitzt und außer Atem. Hinter ihr bremste Yonbi scharf vor dem Gitter ab, lachte grunzend und fuhr mit den Fingern an den Stäben entlang wie ein Schuljunge am Gartenzaun.
Beim nächsten Mal vielleicht.
Ringo ließ sich einfach zu Boden fallen, wo sie stand, und streckte alle Viere von sich. Ihre Lungen atmeten wie Blasebälge. ... Was... beim nächsten... Mal?
Krieg ich dich, entgegnete Yonbi, Oder kriegst du sie. Wahrscheinlich eher ich dich als du sie. Damit legte er sich an Ort und Stelle nieder, fiel einfach in sich zusammen wie eine große Katze, und schlief ein. Für heute würde sich Ringos inneres Selbst ohnehin nicht mehr bewegen.


Ringo grüßte ab, wie es sich für ein Sparring gehörte. In der Welt der Shinobi bedeutete dies, dass sie zu Mai hinüber ging sie einander das Zeichen der Kameradschaft austauschten, mit dem gegenseitigen Abklatschen von Zeige- und Mittelfinger.
Derweil rührte sich Tobuketsu wieder. Hatte er nicht getan, als Mai ihre Kräfte mobilisiert hatte und Ringo drauf und dran gewesen war, Kopf voran in die figurative Flammenhölle zu springen. Ohne mit der Wimper zu zucken oder ein böses Wort zu verlieren, hätte er seine Tochter anschließend ins Krankenhaus getragen, wenn es nötig geworden wäre.
Die Verbindung zwischen Vater und Tochter bedeutete hier, dass der Vater - als Lehrer - fest auf Ringos Zähigkeit vertraute. Er vertraute darauf, dass er seiner Tochter das Können verabreicht hatte, in einem außer Kontrolle geratenden Sparring nicht zu sterben.
Nun erhob er sich, als wäre überhaupt nichts Unheilvolles passiert. Als hätte die ganze Sache nicht an der Grenze zur Explosion getanzt. Er klatschte in die Hände, wie um eine Unterrichtsstunde abzuschließen.
Fein, sprach er. Widmen wir uns nun also der zweiten Trainingseinheit. Mai-sama, Ihr möchtet etwas vorführen?
Ringo trat schweigend beiseite, machte Platz auf der Bühne, und nahm dabei auch den schwer angebrochenen Kampfstab mit.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Fr Jan 15, 2016 12:02 pm

Mai lächelte die Jüngere an und tat es ihr gleich als Dank für die Trainingseinheit. Als sie neben Ringo stand legte sie ihr nur noch kurz eine Hand auf die Schulter.
Der richtige Kampf wird kommen. Perfektioniere ihn, deinen Bunshin und ich werde mit voller Kraft gegen dich kämpfen., flüsterte sie ihr kurz zu, aber nur so, dass es Ringo hören konnte und ging dann weiter in Richtung des alten Sarutobis. Der Blick von Mai wurde härter, fester und fokussierter. Sie musste sich sammeln, immerhin war das, was sie vorhatte nicht so einach zu machen, wie es sich anhörte. Es erforderte Konzentration, eine Menge Konzentration, immerhin wollte sie mehr, mehr als das, was das konnte, was sie bereits konnte, sie wollte eine Grenze sprengen, eine Grenze, die vielleicht nicht überschritten werden sollte, aber Mai wollte es, wollte es austesten, denn sie fand, dass man es durchaus können konnte, das Katon seines Gegners für sich nutzen und auf ihn zurückwerfen.

Mai berühelte das Magatamainsignie auf ihrem KLeid und stand in einre Rauchwolke. Darunter sah man eine leichte Spiegelung von Metall in der Sonne. Mai hatte ihre Kampfestracht an. Das auch nur, weil sie ihr beim steuern und beim Leiten ihres Chakras half. Mai selber hatte dieses nämlich nicht wirklich unter Kontrolle, weshalb sie auch stets ihre Magatamaringe nutzte, welche erneut erschiene. Sie drehten sich langsam um Mais Arme und Beine herum, während sie in einem gewissen Abstand zu dem alten Lehrmeister ging und sich dort hinstellte.
Bevor ich beginne möchte ich gerne die Theorie dahinter erklären., sagte sie nun und hob einen Finger in die Luft, um Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu bekommen.
Während der letzten Zeit, seit meiner Entfesselung durch Daizen-sama habe ich mir viele Gedanken gemacht, habe mir überlegt, wie man vielleicht den Lampinong nutzen kann um selber das zu nutzen, was dort drinnen war. Sicher, das Katon eines Anderen zu fangen ist eine Sache, aber gehen wir erst einmal theoretisch an die Sache ran. Das Jutsu, welches Ihr mir lehrtet Sarutobi-sensei fängt ein Katon innerhalb einer Sphäre. Diese Sphäre wird schnell durch das zerstreuen des Charkas aufgelöst. Durch das Zerstreuen des Chakras wird die Form des Katons aufgebrochen, welches sich darin befindet. Wir sind auf einer so kleinen Ebene von Teilchen, dass es kaum beschreibar ist, aber durch die struktuelle Veränderung ist es möglich das bis eben erschienen Katon aufzulösen, auch wenn es nicht wirklich zerstört wird, und die Kontrolle über das katon nicht erlangt wurde. Dies sollte auch nicht der Fall sein. Jedoch denken wir nun einmal anders, ein wenig praktmatischer. Wir haben eine Sphäre, in der Katon ist. Wenn wir nun dieses katon gezielt umlenken könnten, wäre möglich damit auch einen Angriff zu reflektieren. Wir erinnern uns, durch unser chakra, was sich innerhalb der Sphäre befindet halten wir das katon im Zentrum dieser., sagte sie und erklärte sie ihre Schlußfolgerung, machte aber eine kurze künstlerische Pause um den Höhepunkt einzuleuten. Sie grinste leicht bei dem Gedanken.
Was ist, wenn wir nun die Form der Sphäre verändern und das darin gesammelte Chakra als Treibladung nutzen um wie bei einem Katapult oder einer Schleuder das Katon des Gegners, welches ja immernoch sich darin befindet wieder freisetzen. Durch den Einsatz unseres eigenen Chakras als Treibladung können wir in eine von uns bestimmte Richtung das Chakra, bzw. das darin sich befindende Katon freisetzen und einen Angriff ausführen., sagte Mai und lies ihre Hand wieder sinken. Sie blickte Tobuketsu an.
Feuert einen Feuerball auf mich. Wie er beschaffen ist, bleibt euch überlassen, Sarutobi-sensei. Meiner Theorie zur Folge gibt es 2 Faktoren, die relevant sind, die Kontrolle über das eigene Chakra und zum Anderen das Timing. Tretet dann bitte Beiseite, wenn Ihr den Feuerball abgefeuert habt und achtet auf mich, falls ich etwas falsch mache köntn ihr dann von der Seite her erkennen., sagte Mai nun und ihr ganzer Körper begann leicht orange zu leuchten, während sie nun ihre Hände hob und die Fingerzeichen für das Jutsu machte, welches Tobuketsu ihr beigebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Sa Jan 16, 2016 1:22 pm

Als schlechte Verliererin hatte Ringo nicht viel für dieses Versprechen übrig, welches Mai ihr da offerierte. Sie war beleidigt wie eine Katze, tarnte dies mehr schlecht als recht durch eine verschlossene Miene. Zum Glück wollte die Fudo wohl ohnehin nicht, dass ihr Vorschlag von Tobuketsu gehört wurde. Also war es wohl nur ein halber Fauxpas, es zu ignorieren.
Perfektion. Erst dann, ja? Wäre ich ein Samurai, könnte ich auch gleich Seppuku begehen.
Den Bo geschultert, gesellte sie sich zu ihrem Vater. Von dem sie, wie man nun überdeutlich sehen konnte, definitiv die Nase hatte. Und den stoischen Blick.
Das Clanoberhaupt lauschte Mais Worten aufmerksam: Ellbogen auf Knie gestützt, Hände unterm Kinn verschränkt. Undurchsichtig.
Eure Theorie, sprach er nach einem Moment des Schweigens, klingt in ihrer Gesamtheit schlüssig. Sie hat in Teilen sogar Ähnlichkeit mit einigen anderen Anleitungen, die mir bereits vorgetragen wurden.
Ringo musterte ihren Vater derweil von der Seite. Sie sah die Skepsis unter der Maske.
Von meiner Seite her also: Theoretisch möglich. Praktisch jedoch... nennen wir es anspruchsvoll.
Anspruchsvoll, dachte Ringo. Kurzum, du hältst es für unmöglich. Sie selbst hatte zwar zugehört, jedoch nicht alles verstanden. Für sie klang es im Grunde wie Höhere Mathematik. Mit so etwas wie natürlichem Lerneifer oder dem berühmt-berüchtigten "Talent" ließen sich derartig komplexe Pläne nicht nachvollziehen. Man brauchte mehr als eine starke Chakrakontrolle. Man musste viele Dinge tun, manche davon zugleich.
Es war, so gesagt, das Gegenteil von Rasengan und Co.
"Feuert einen Feuerball auf mich. Wie er beschaffen ist, bleibt euch überlassen, Sarutobi-sensei. Meiner Theorie zur Folge gibt es 2 Faktoren, die relevant sind, die Kontrolle über das eigene Chakra und zum Anderen das Timing. Tretet dann bitte Beiseite, wenn Ihr den Feuerball abgefeuert habt und achtet auf mich, falls ich etwas falsch mache köntn ihr dann von der Seite her erkennen."
Gut. Er erhob sich gemächlich, gab dann jedoch Ringo einen Wink. Wenn Beschaffenheit mir überlassen bleibt, werden wir es mit Ringo versuchen. Ihr Gokakyuu besteht aus Katon-Chakra wie Eures, Mai-sama, und Meines. Von daher sollte es auch damit machbar sein.
Ringo blickte kurz überrascht drein, erhob sich dann jedoch wie verlangt. Gut. Ich mache es.
Dies minimiert gleichsam das Risiko, wenn etwas schiefgeht, führte Tobuketsu weiter aus. Außerdem kann ich mir so wesentlich besser die Bewegungen des gegnerischen Chakra anschauen. Er stellte sich auf, wartete kurz auf Bereitschaft beider Seiten und nickte dann seiner Tochter zu.
Ringo schoss den Gokakyuuu ab, eine heuwagengroße Kugel aus Rauch. Eindeutig, sie legte wirklich keine kleinen Eier.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mo Jan 18, 2016 10:37 am

Mai nickte knapp auf den Zustand hin, dass Ringo das Katon feuern sollte und nicht er, er würde zuschauen und dadurch besser sehen können, was los war. Mai war dies gleich. Sie hatte kein Problem mit Ringo und lächelte eher. Das lag wohl daran, dass Mai auf der anderen Seite der Medallie war. Sie empfand auch, dass Vater und Tochter sich sehr sehr ähnlich waren, auch wenn beides wahrscheinlich nicht zugeben würden, aber so war es. Und Mai war sich auch darüber im Klaren, dass sie hier es nicht so einfach haben würde. Eine Technik zu erlenen oder zu entwickeln ist eine Sache, aber das, was sie aktuell versuchen würde, was sie lernen wollte, und was ihr theoretisch schon im Kop frumspuckte, seit sie das Jutsu gelernt hatte, war die Verbesserung, und das war etwas, was sehr anstrengend werden konnte, vor allem wenn man bedachte, was alles bedacht werden musste. Dies war nicht so einfach, auch für Mai nicht und deshalb wollte sie ja auch die Unterweisung hier und jetzt haben, damit sie sich entsprechend anpassen und es perfektionieren kann. Es war schwierig, einfach gesagt.

Als nun Ringo ihren Feuerball losschickte machte Mai kurz große Augen. Es war kein Feuerball an sich, sondern eher ein Rauchball, jedoch wie Ringos Vater bereits sagte, es war ein Feuerball, aus Katon geschmiedet und geschaffen, und doch war er irgendwie anders. Aber solange es Katon war, würde es kein Problem geben. Katon war Mais Element und da war es egal, ob es nun ein Feuerball oder ein Rauchball war. Solange sie mit Katon geschmiedet waren, waren sie gleich. Mai vollführte die Fingerzeichen und hielt ihre Hand nach vorne. Ihre Rüstung begann orange zu leuchten und es spannt esich vor ihr jene Fangsphäre auf, welche der Sarutobi ihr lehrte. Mai spürte wie das Katon den Feuerball abfederte, nachdem er die Grenze der Sphäre durchdrang. Mai hielt ihre Konzentration oben und schließlich stoppte er mittig. Während sie ihre linke Hand nach vorne hielt um die Spannung zu halten ballte sie ihre rechte Hand zur Faust. Ihre Augen wurde schmaler und ihre Faust begann zu leuchten. Aktuell war es eine geballte Konzentration von Chakra vor ihr und Mai schnellte dann mit der Faust nach vorne, während sie ihre andere Hand wegzog. Die Faust traf auf die Sphäre und stieß durch das reingeleitete Chakra, und die damit veränderte Konzentration auf den Rauchball von Ringo. Dieser wurde angestoßen und schoß, schneller als Mai erwartet hatte innerhalb der Spähre nach vorne und schellte gegen die Außenwand. Mai hatte sie nicht geöffnet und so kam, was kommen musste, das ganze Jutsu explodierte und das Chakra wurde freigeestzt. Eine große schwarze Wolke legte sich um Mai, die Sphäre und es gab einen lauten Knall. Mai flog ein paar Meter zurück und knallte gegen einen Baum, ehe sie im Gebüsch landete. Langsam kam sie wieder empor, rappelte sich auf. Nein, eine innere Verletzung gab es nicht, vielleicht ein paar Quatschungen oder ein wenig Verspannung im Rücken. Mai hatte sich mit ihrer Schulter und ihrem Arm am Baum abgefedert, um den folgenden Schaden zu minimieren. Langsam trat sie heraus, aus dem Gebüsch und richtete sich auf. Ihre Rüstung war dafür gedacht um sie zu schützen, also tat sie aktuell ihre Pflicht. das katon selber hatte keinen großen Effekt auf sie, aber die Druckwelle war schmerzhaft gewesen.
Miserables Timing., sprach sie nun, als der Rauch sich langsam verzog und Mai dort stand. Sie blickte Ringo an und dann deren Vater.
Ausgenommen des Timinigs zwischen in Bewegung setzen und Öffnen der Sphäre, ist Euch noch etwas aufgefallen, Sarutobi-Sensei?, fragte sie und blickte nach vorne, sie war vollkomen fokussiert.
Wenn nicht, noch einen Ringo-chan., sagte sie nun klar und deutlich. Sie wollte, dass es klappte. Es musste ja irgendwie gehen.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Do Jan 28, 2016 6:03 pm

Die beiden Sarutobi schauten zu, wie es passierte. Wie das Geschoss aus Rauch gefangen, von der `Laterne´ umschlungen und festgehalten wurde. So weit, so bekannt. Doch dann ging etwas entweder höllisch schief oder Mai hatte eine fulminante Technik ersonnen, um Feinde in allernächster Nähe zu pulverisieren. Als die Explosion sich ereignete, zuckten die beiden Beobachter jeder für sich ein wenig zusammen. Der Vater runzelte die Stirn, die Tochter schaute dagegen einfach neugierig drein. Verdrehte sich ein klein wenig den Hals, um möglichst schnell einen Blick durch all den Qualm werfen zu können.
Mai hatte nicht nur überlebt, sondern war auch noch guter Dinge. Immerhin. Darauf angesprochen, schwieg Tobuketsu einen nachdenklichen Moment lang.
Ihr habt Euch einen recht eindrucksvollen Auslöser gewählt, entgegnete er skeptisch. Der Euch vermutlich in diesem Moment das passende Timing gekostet hat. Oftmals sind Fingerzeichen die bessere Wahl, da sie präziser vonstatten gehen. Schulterzucken. Soweit meine Meinung, doch befinden wir uns sowieso auf Gelände, das ich bislang nicht im praktischen Sinne erkundet habe. Welche Fingerzeichen angemessen wären - und wieviele In insgesamt geschlossen werden müssten - kann ich nicht erwägen.
Sie möchte noch einen, sprach Ringo in diesem Moment, Also kriegt sie noch einen.
Und so kams. Der nächste Rauchball flog ohne weitere Verzögerung.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Fr Jan 29, 2016 8:07 am

Sie hörte die Worte des alten Lehrmeisters und nickte nur zustimmend. Er hatte es auch bemerkt, das Timing war miserabel, doch was konnte Mai tun um dieses zu erhöhen? Um es zu verbessern, immerhin war sie alleine hier. Sie konnte es einem der wohl bekanntesten Hokage gleichtun und konnte sicherlich einen Bunshin verwenden, doch sie hielt nicht viel davon, denn dann verbrauchte man Zeit, Zeit, die man hier nicht hatte. Diese Attacke funktionierte im Kampf auch vielleicht nur einmal, immerhin gab es dafür Jutsu Sho, um das aktive Katon zu beenden, also was tun, wenn man eine Kontertechnik entwickelte. Sie war sich sicher, dass es einmal nur effektiv funktionieren würde, vorausgesetzt, sie änderte nichts, zum Beispiel das Tempo. Es war nun einmal kein Jutsu wie ihre Bunkerbombe, sondern es war darauf bedacht auch auf lange Strecken zu funktionieren... lange Strecken.

Warum tat Mai nicht das, was sie immer tat? Warum ging sie die Sache nicht locker an? Immerhin war es doch Mai, die Ka no Kami, wie sie freundlicherweise genannt wurde. Sie musste einfach nur ruhig bleiben. Der Kapfesfluss regelt den Rest, immerhin hatte Mai erkannt, dass Katon durch Zorn, als Beispiel, schwächelt. Es war kraftvoll ja, aber es war etwas temporäres und dieser schwebende Zustand war es, den Mai früher auch ausgenutzt hatte, und nun? Was leitete sie nun? Warum war ihr Katon in letzter Zeit so effektiv, so kraftvoll? Immerhin hatte sie doch nichts an den Jutsus geändert, oder doch? Nein, hatte sie nicht, Mai war nu eine Sache klar geworden, das Geheimnis hinter den vorangegangenen Kage, das Geheimnis ihrer Kraft. Sie grinste innerlich, wurde sie doch nach all den Jahren noch immer auf die Schulbank zurückgeschickt, wie ihr Sensei ihr versicherte.

Mais Gesichtsausdruck änderte sich, er war nicht mehr verspannt, verkrampft, nein, er war entspannt, ruhig und ausgeglichen. Von der Anspannung, die sie bis eben hatte war nichts zu sehen. Sie atmete tief durch, während sie den Rauchball auf  sich zukommen sah. Er war groß, etwa so groß wie der Letzte, doch sie fühlte sich selber dieses Mal anders, sie war ruhiger, nicht so gestreßt. Sie entspannte ihre Schulter, während sie ihre Hand nach vorne bewegte und schließlich wieder den Ball fing. Sie schloss die Augen und öffnete sie langsam. Ihre Konzentration war gerade auf dem Höhepunkt, sie sagte nichts, sondern blickte nur die Rauchkugel an. Es musste einen Weg geben diese zu bewegen, nun dies hatte sie schon geschafft, doch was konnte sie dann tun? Sie musste es timen, sie musste es besser timen, sie musste den Raum verändern, in der sich die Kugel befand. Sie musste ihn kleiner machen, dafür länger, er sollte als Abschussrampe dienen, nicht mehr, aber die Kugel war zu groß um sie zu minimieren. Es war paradox, doch was konnte man tun?

Langsam begann sie ihr Chakra zu verlagern, teste innerhalb der Sphäre aus, wie weit sie gehen konnte, und ab und an sah man die Kugel fluktuieren, ehe sie schnell wieder in Position gepresst wurde. Mai beobachtete das Phänomen, welches sich ihr dort bot. Immerhin machte sie so etwas auch zum ersten Mal, als ihr eine Idee kam. Der Raum, welcher von ihr erschaffen wurde, hatte gewisse Maße, was wenn sie diese für sich nutzen konnte? Sie überlegte, was sie tun konnte, wie sie es tun konnte, als sie eine Idee hatte. Innerhalb der Sphäre entstanden vor Mais inneren Augen Ringe, sie sah dort Ringe, wo die Kugel lang fliegen konnte, wo sie aufprallen konnte. Einer der Ringe war kurz vor dem Sphärenende. Wenn sie darauf achtete, dass sie beim passieren diesen das Tempo erhöhte und gleichzeitig die Sphäre zusammenbrechen lassen würde, konnte es klappen, in der Theorie zumindest. Diese Ringe, sie sah nur Mai und sie waren wohl eine Abschätzung ihres Gehirns, wie weit gewisse Strecken entfernt waren. Sie lächelte, ging in Ausgangsstellung, doch verlagerte sie das Gewicht auf den hinteren Fuß, während ihre rechte Hand zu glühen begann. Die Linke hielt noch immer die Sphäre aufrecht, während sie nun einen Ausfallschritt nach vorne machte. Ihre Hand sauste gegen die Sphäre und es knallte laut, während innerhalb der Sphäre sich die Kugel in Bewegung setzte. Sie war schnell und hatte auch innerhalb von 1 Sekunde die Markierung erreicht, die Mai sich gesetzt hatte, als die hintere Seite sich aufzulösen begann, kurz flackerte und dann verschwand, ehe die Kugel sie passiert hatte. Dadurch, dass dort nun eine Öffnung frei war, wurde das restliche Katon, welches von Mai gesammelt wurde nach vorne hin freigesetzt. Es schoss alles heraus, und drückte die Rauchkugel vor sich her, trieb sie an und beschleunigte sie, denn nun wirkte das Ganze wie ein Katapult. Die Kugel schoss derweil auf Ringo zu, doch Mai war sicher, egal wie schnell sie war, egal wie schnell die Kugel sie einholen konnte, Ringo würde rechtzeitig reagieren... oder?

Mai blickte derweil auf ihre Handschuhe nieder. Sie brannten am Körper, und qualmten leicht. Das Jutsu barg gefahren, so viel war sicher. Vor allem ihre rechte Seite tat sehr weh, immerhin musste sie sie mit Katon überziehen. Sie hatte selber kein Problem damit, aber der Handschuhe wohl eher. Sie zog ihn leicht aus, ehe sie den Kopf hob um nach Ringo zu schauen. Ihre Hand zitterte leicht, vor der großen Anspannung, die sie hatte wegen dem Jutsu, aber es war geglückt, nun hieß es üben, um den Ablauf zu verinnerlichen. Ob Ringo ihr noch eine Kugel schicken würde? Um eben dies herauszufinden spähte sie nach der Jüngeren. Wo sie wohl war? Ihr Handschuh war mittlerweile qualmenderweise auf dem Boden gelandet. Scheinbar barg das Jutsu auch gewisse Gefahren, immerhin gab es Reibereien zwischen 2 mal Katon, nämlich zum Einen das Katon in ihrer Hand und das Katon der Sphäre. Sie hoffte, dass es Ringo gut ging, immerhin waren es nur wenige Sekunden, die das Ganze gedauert hatte.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Di Feb 02, 2016 6:03 pm

Eindrucksvoller Auslöser, gingen die Worte ihres Vaters durch Ringos Kopf. Wo, bitte? Sie hämmert doch einfach nur dagegen, als schubse sie einen Felsbrocken. Sie sagte nichts weiter dazu und hielt ihre Mimik karg. Innerlich aber ärgerte sie sich über das Lob des älteren Sarutobi. Wahrscheinlich hättest du auch so geredet, hätte sie das Jutsu mit einem Nieser oder einem Furz anzutreiben versucht.
Die Rauchkugel flog, wurde erneut gefangen. So weit, so bekannt. Was dann passierte... war für Ringo nicht wirklich ersichtlich. Zum Teil natürlich, weil das eigene Geschoss im Weg war. Zum Andern aber auch... weil sie wirklich nicht verstand, verstehen wollte, was Mai da versuchte. Am besten, sie scheiterte einfach. Ringo warf ihrem Vater einen schnellen Seitenblick zu. Das denkst du doch auch, oder nicht, Alter Mann?

Der Clanführer tänzelte auf einer rasierklingenscharfen Grenze. Zum Einen, ja, wünschte er sich das Scheitern der Feuergöttin und das Triumphieren des Sarutobi-Clans, wenn es einer der familieneigenen Katon-Meister schaffen würde, ein solches Jutsu zu meistern.
Andererseits... wollte er durchaus gern sehen, ob jemand fähig war, die Grenzen der dem Clan so heiligen Schriftrolle zu sprengen. Wer auch immer es tun würde; vielleicht würde es hier und heute direkt vor seinen Augen geschehen.
So oder so. Heute würde Tobuketsu gewinnen. Und gleichsam verlieren. Er saß still wie ein Steinwächter auf den Stufen eines Tempels.

Und dann kam der Gokakyuu zurück. Diesmal den Lampion verlassend, ohne mit der Hülle zu kollidieren. Er flog wirklich zurück, mit Schub!
Ringo blinzelte etwas lang. Sie hatte sich auf eine weitere Explosion gefreut. Stattdessen waberte ihr Rauchball doch wirklich zurück. Nein, er waberte nicht... er schwirrte zielstrebig!
Die junge Kunoichi schaute in die kieselgrauen Verwirbelungen, als wärs ein Bilderrätsel. Erst im letzten Moment tat sie das einzig Vernünftige: Sie schloss Katon: Jutsu sho! Und der Gokakyuu verlor seine Stofflichkeit, seinen festen Kern, löste sich auf in einen Schwall von Qualmfädchen, die trotz allem noch heftig in Ringos Gesicht bliesen. Die Ge-Nin purzelte rückwärts, rollte über den Boden, kam wieder hoch und schaute mit rußigem Gesicht auf.
Was, stieß sie aus.
Klatsch, klatsch, klatsch.
Ringos Kopf fuhr herum. Was? Diesmal kam es noch etwas tonloser. In dem geschwärzten Gesichtchen schien das Weiß ihrer Augen förmlich zu glühen.
Tobuketsu klatschte Beifall. Er war aufgestanden, nun marschierte er gemessenen Schrittes über den Platz. Auf die Stelle zu, wo Ringo saß. Er sagte nichts, vollführte nur eine scheuchende Handbewegung. Ringo sollte zur Seite gehen, und sie tat es widerspruchslos, nahm nun selbst den Platz des Beobachters ein.
Nochmal, sprach Tobuketsu. Ein Erfolg, den man nicht wiederholen kann, ist nur ein Zufall. Er lächelte, schloss Fingerzeichen. Also. Nochmal.
Und diesmal flog echtes Feuer.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Mi Feb 03, 2016 1:41 pm

Sie waren Vater und Tochter, etwas was man sofort sehen konnte, ähnliche Gesichtsasudrücke, ähnliche Haltung. Ringo wirkte zunächst etwas überrascht darüber, dass ihr ihr eigener Feuerball um die Ohren flog. Mai selber war zufrieden mit dieser Leistung, doch es musste wiederholt werden, so viel war ihr jetzt schon klar. Sie beobachtete, wie Ringo das Jutsu Sho wirkte und die Kugel sich in Wohlgefallen auflöste, aber die junge Sarutobi rückwärts rollte. Mai strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und blickte dann den Vater der jungen Frau an, welcher nun deren Platz einnahm und Ringo verscheuchte. Sie sollte zuschauen und das war etwas, was Ringo wohl weniger mochte, hielt Mai Ringo doch für jemanden, der lieber den direkten Weg nimmt, als zum Zuschauen verdammt zu sein.

Der Katonmeister vollführte bekannte Fingerzeichen und schoss eine Kugel auf Mai ab, sie war von der Größe und von der Beschaffenheit wie die von seiner Tochter, aber sie brannte, und qualmte nicht wie die von der jungen Frau. Ringos Jutsu war eben Ringos Jutsu und nun flog eine perfekte Feuerkugel auf Mai zu, erschaffen von einem Meister im Katon. Sie lächelte innerlich leicht und vollführte bekannte Fingerzeichen, ehe sie eine Hand nach vorne streckte. Es baute sich erneut die Sphäre auf, welche das Katon einfangen sollte. Es passierte die Grenze, drang ein und stoppte. Im Inneren zündelte es und Mai verlagerte ihr Gewicht auf ihren hinteren Fuß, atmete tief durch und konzentrierte sich. Wieder nahm sie sich ihre eigenen Gedanken zur Hilfe und schaffte sich so kleine Wegmarken, ehe sie nun einen Ausfallschritt nach vorne machte und mit ihrer rechten Hand gegen Sphäre donnerte. Dieses Mal jedoch wollte ise mehr Kraft aufbringen, sie wollte das Katon beschleunigen in seinem Weg, auch wenn die Flugbahn gleich blieb. Sie öffnete erneut die Sphäre, gerade rechtzeitig, so dass die Kugel die Sphäre passierte, ohne zu detonieren und dieses mal schneller als die von Ringo auf ihn zuflog. Mais Hand qualmte und ohne, dass sie sich vor Katon schützte würde diese Art und Weise ein großes Risiko für den Anwender bergen, denn die Reibung des Katons könnte zu Verbrennungen führen.

Mai blickte der Kugel hinterher und stellte sich aufrecht hin, was wohl nun der Vater machen würde? Sicher das Selbe wie die Tochter und es mit Jutsu Sho auslöschen. Sie blickte nun herüber zu Ringo, ihrer vorherigen Sparringpartnerin, ob sie verstand, was Mai und ihr Vater hier vorhatten, bzw. was Mai dort überhaupt machte? Sicher verstand sie es, es war ja ein Konterjutsu, was einfach Katon zurückschießen konnte. Mai war sich sicher, dass die junge Frau dies auch konnte, sicher ein Vertrauen, was Mai in die Jüngere setzte, was aber wohl kein Anderer in sie haben würde, zumindest vermutete sie es. Sie ging davon aus, dass ihr Vater, Sarutobi Tobuketsu nicht an seine Tochter glaubte, zumindest nicht, nachdem sie gesehen hatte, wie er diese einach wegscheuchte, wahrscheinlich um es mit eigenen Augen zu sehen, doch die Körpersprache sprach für sich.
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Di Feb 09, 2016 3:28 pm

Es zu betrachten, war seltsam. Der Anblick des Erfolgs, der nicht der Eigene war, schnürte stets bündelweise Bleigewichte in Ringos Gedärmen zusammen. Es fühlte sich an, als hingen diese Gewichte anschließend frei im Bauchraum, verankert an der Zunge, die sich so bleischwer anfühlte.
Die Eine schaute zur Andern, nachdem es getan war, und die Andere schaute zur Einen. Ringos Mienenspiel war verschlossen wie ein Burgtor nach Mitternacht.

Sarutobi Tobuketsu hingegen klatschte noch einmal, noch einmal, noch einmal, insgesamt drei schallende Male, nachdem der Feuerball zu ihm zurückgeflogen war und er das Geschoss mit einer fast schon wischenden Bewegungen aufgelöst hatte.
Gelungen, sprach er huldvoll, Euch ist ein Durchbruch gelungen, Mai-sama. Er hatte sich offenbar dazu entschieden, persönlichen Neid auf das Können anderer hintenan zu stellen und stattdessen die geberfreundliche Seite des Clanoberhaupts hervortreten zu lassen.
Darf ich fragen, wie der Name dieser Technik lauten wird?
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Do Feb 11, 2016 11:16 am

Mai stand dort, ihre Hand war am Qualmen und doch war sie zufrieden mit dem, was sie geleistet hatte. Dem Ältesten in der Runde scheinbar auch, er klatschte und Mai war sich sicher, dass er verbarg, was er wirklich fühlte, denn immerhin erinnert sie sich, als sie das Grundjutsu trainierte, was er sagte, dass es unmöglich sei und er selber es ausprobiert hatte. Mai nahm jedoch an, dass er den Stolz, den er eigentlich besaß herunterschluckte und es einfach dabei bewänden lies.
Der Durchbruch ist mir nur durch Rin-chans und Eure Hilfe gelungen, außerdem bin ich mir sicher, dass Rin-chan mich irgendwann übertrumpfen wird., sagte sie nun udn lächelte in Richtung Ringo. Dann sah sie den alten Katonmeister wieder an.
ich nenne es Katon: Hotarugari no jutsu - marujochin Kôgeki Teki., sagte sie nun und stämmte eine Hand an die Hüfte.

~Damit wäre wohl das Training zu Ende ~
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BeitragThema: Re: Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai   Sa Feb 13, 2016 12:36 pm

"Der Durchbruch ist mir nur durch Rin-chans und Eure Hilfe gelungen, außerdem bin ich mir sicher, dass Rin-chan mich irgendwann übertrumpfen wird."
Ihr seid wahrlich eine Optimistin, Mai-sama, sprach Tobuketsu respektvoll, gleichzeitig aber auch deutlich machend, dass er auf dieses Lob für seine Tochter nicht viel gab. Sicherlich mit ein Schlüssel für den überragenden Erfolg, den Ihr heute errungen habt.
Ringo schaute stumm auf verbranntes Gras, als wäre dort etwas wirklich Spannendes zugange.
Ein guter Tag für die Sarutobi Ryo. Ihr habt den Schülern dieser Schule ein neues Ziel an den Horizont gesetzt, Mai-sama.

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Out: Ja, jetzt ^-^
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Trainingspost von Sarutobi Ringo und Fudo Mai
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