Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Heihachi-Anwesen

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BeitragThema: Heihachi-Anwesen   So Apr 23, 2017 6:47 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Haihachi Anwesen kann man als großes Rechteck beschreiben. Von Süden aus sieht man das traditionelle große Eingangstor, welches in einen schön gestaltenden Garten aus Kirschbäumen führt. Künstliche angelegte Teiche, kleine Brücken, Laternen, die spärlich Licht spenden, führen zum Norden des Anwesens, einem Saal für alle möglichen Feierlichkeiten der Familie. Im Westen findet man die Häuser der Familie und im Osten die minimalistisch ausgestatteten Unterkünfte der Bediensteten. Zwischen Eingangstor und den Unterkünften der Arbeiter sieht man einen kleinen Wachturm, der umringt von Mauern, einen kleinen eigenen Innenhof besitzt. Auch gibt es  hier einen Seiteneingang  für Anlieferungen. Alle Ein- und Ausgänge, als auch das Gelände, werden  von Söldnern überwacht.


Zuletzt von Tsuda Hei am So Apr 23, 2017 10:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Heihachi-Anwesen   So Mai 07, 2017 6:06 pm

Hei schwieg. Ihm war nicht mehr nach reden. Erschöpft und müde ließ er Shiori die Situation regeln und war überrascht, wenn auch bestätigt, über ihre durchsetzungsfähige Persönlichkeit. Er beobachtete das Geschehen lediglich, ohne seinen Senf dazu zugeben, vom Stuhl aus. Die kleine Machtdemonstration der Kunochi sorgte bei einigen dafür, dass sie ihre Kinnladen nicht mehr schließen konnten, was lustig, aber auch leicht daneben aussah. Alltäglich würde man ein solches Bild nicht sehen können, wobei der heutige Tag für einige mehr, für andere weniger, etwas Besonderes war. Diese Hochzeit würde keiner der Gäste und der Familie jemals vergessen können. Nachdem die Formalitäten zügig geklärt wurden, schleppte Shiori ihren geschwächten Kollegen in das ihnen versprochene Zimmer. Es war dem Weißhaarigen leicht peinlich. Hei erblickte die geweißten Wände und die Balkendecke seiner Kammer. Er bewegte den Kopf, der Schmerz verzog ihm das Gesicht.  Seine Wunden waren verbunden, gründlich, fachmännisch. Kaum lag der Weißhaarige im Bett, fiel er in seinen verdienten Schlaf.

Nächster Morgen

Aus dem Schlaf gerissen, warf er den Kopf herum. Draußen war es Tag, aber die Sonne hielt sich wie gewöhnlich im Mizu no Kuni  bedeckt.  Hei schirmte mit seiner Hand sein Auge ab, schnell hatte dieses sich an die Helligkeit gewöhnt. Er richtete sich auf und drückte sich gegen die Bettenlehne. Das Zimmer war schlicht, aber schön eingerichtet. Rustikal. Auf dem Bettlacken spürte er einen Fleck gerinnender Spucke. Der Weißhaarige musste wie ein Kind geschlafen haben. Seine Hand fuhr durch sein Gesicht, dann durch die weißen Haare. Der Shinobi bewegte sich auf den Bettenrand und betrachtete die Leinenbinden, die um seine Brust und seine rechte Hand geschickt, wie von einem Profi erwartet, angebracht waren. Vereinzelte Körperpartien fühlten sich steif und schmerzten leicht. Die Auswirkungen der Inneren Tore. Wenigstens war er nicht mehr verletzt oder krank, durch mögliche Entzündungen der Wunden oder dergleichen. Er wusste wie wichtig fundierte Heilkenntnisse waren und was reichhaltig, vielseitige Jutsu in diesem Bereich bewirken konnten. Muskeln, Sehnen, Adern, alles war wie neu. Es gab Aufträge, da musste er sich mit Draht und seinen mangelhaften, bis nicht vorhanden Erste-Hilfe-Kenntnisse, selber versorgen. Die Narben waren noch heute zu sehen.  Seine Hände tasteten den Ort ab, wo er seine Wunde erwartet hatte. Hei lächelte sacht. Nichts zu spüren. Mit bloßen Füßen tappte der Mann zu einer kleinen Kommode, die seine Kleidung, sowie ein frisches Hemd, bereit hielt. Darauf lag ein Zettel. „Geht auf‘s Haus. B.“. Er grinste und griff nach den Kleidungsstücken. Mit raschen, sicheren Bewegungen kleidete sich der Weißhaarige an. Ein schneller Blick aus dem Fenster zeigte bereits die ersten Baumaßnahmen am Saal. Kopfschütteln. Prüfend streckte er sein Haupt  aus dem Fenster, um sich über die heutige Temperatur zu informieren. Ein gutes Dutzend Personen wartete vor dem Gebäude. Sie grüßten den Weißhaarigen auffällig, wobei Hei die Geste mit einem verschwitzten Lächeln erwiderte. Er knöpfte sich das Hemd zu und warf die schwarze Jacke über.
Das Klopfen an der Zimmertür erhielt seine Aufmerksamkeit. Hinter der Tür konnte er eine angenehme, aber nicht ganz verständliche Stimme wiedererkennen. Dieser Name, sagte sich der Weißhaarige leicht genervt. Ich kann ihn nicht mehr hören. Achtlos schloss der Mann das Fenster wieder. Ein kalter, kühler Hauch legte sie nieder. Frische Luft.  Die Kälte schüttelte ihn. Er öffnete die Tür. Vor ihm stand Shiori, in der gewohnten Shinobi-Kleidung, die sich nicht minder an ihren Körper schmiegte und weniger anziehend machte als das blaue Kleid vom gestrigen Abend. Die Gedanken kreisten in seinem Kopf, sein Blick blieb auf dem Wappen Kiris hängen, dass die Kunochi auf dem Oberarm trug. Er vergaß , dass sie wieder in ihr Dorf zurückgehen müsse. Er seufzte leise, wenig auffällig. „Ich kann es euch jetzt erzählen, Shiori-San.“ Verlegen kratzte sich der Mann am Hinterkopf. „Mein Name ist nicht Miasaki“, er begann zu lächeln. „Ich bin Hei, Tsuda Hei. Unser geschätzter Kollege Masaru hat mir den Decknamen verpasst. Tut mir leid“. Aufrichtig nickte er ihr zu. „Aber“, begann er wieder. „Warum seid ihr hier? Wolltet ihr etwas? Müsst ihr wieder zurück?“  Hei selber hatte noch kein neues Ziel, keine Richtung, die er als nächstes einschlagen würde. Umso interessanter würde der weitere Weg der Kunochi für ihn sein. Vielleicht würden sie in dieselbe Richtung gehen. Sein Auge bewunderte ihr schönes, blaues Haar.
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BeitragThema: Re: Heihachi-Anwesen   So Mai 07, 2017 6:39 pm

OoC: Verzeih den kurzen Post :'D

Shiori lehnte mit der rechten Schulter und dem Kopf bereits an dem Türrahmen und hob die Hand, um nocheinmal zu klopfen. In dem Moment öffnete sich allerdings die Tür, sodass sie die Hand rasch fallen ließ und sich wieder etwas aufrichtete, um ihrem Gegenüber ein zartes Lächeln zu schenken. "Guten Morgen", gab sie leise von sich und musterte den Mann in seinem Hemd und der dunklen Jacke. Der Gedanke an den Vortag kam wieder auf und beinahe bedauerte sie, dass sie ihn nicht unvorbereiteter erwischt hatte. Kämpfer wie er konnten eben nicht nur mit körperlicher Stärke aufwarten. Leicht den Kopf schüttelnd verwarf sie den Gedanken allerdings wieder, als sie die tiefe Stimme hörte, die sie direkt ansprach. Eine ihrer Augenbrauen zog sie bei den Worten leicht in die Höhe und musterte ihn nachdenklich.
Ihre Lippen verzogen sich zu einem schiefen Lächeln.
"Ihr seid ein beeindruckender Mann, Tsuda Hei", erwiderte sie mit einem Blick in sein Gesicht. "Meinen wahren Namen kennt Ihr, tut mir leid." Sie unterstrich mit einem Zwinkern die fehlende Ernsthaftigkeit ihrer Worte. Was war schon dabei, dass er ihr einen Namen genannt hatte, den er für den Auftrag trug? Sie hatte sicher schon Aufträge mit Oinin erledigt, die sich in dem Moment als Jônin erklärt hatten. Es gehörte eben zum Job. Sie verschwendete demnach wenige Gedanken daran, sondern freute sich für den Mann, dass sein richtiger Name irgendwie angenehmer klang.
Mit dem Scherz hatte sie sich auch mehr oder minder Zeit verschafft, ihre Begründung dafür zurecht zu legen, weshalb sie hier war. "Nun, zum einen seid ihr gewissermaßen mein Patient und ich wollte sehen, ob ich stümperhaft gearbeitet habe", begann sie daher auszuholen und legte den Kopf leicht schief. "Zum anderen... Ja. Ich werde nach Kirigakure zurückkehren, wenn ihr in Ordnung seid und keiner hier mehr meine Dienste benötigt." Ihre Augen wichen seinen kurzerhand aus und hefteten sich irgendwo auf seinen Torso, wo gestern noch ein Schwert gesteckt hatte. "Womöglich habe ich den kurzen Auftrag mit Euch genossen und wollte nicht einfach verschwinden, ohne mich zu verabschieden. Oder Euch anzubieten, mich zu begleiten und Euch in Kirigakure zu erholen."
Die Aranami mochte Vieles sein, aber schüchtern war sie nicht. Trotzdem erwiderte sie den Blick des anderen letztendlich erst nach einem Augenblick mit einem schiefen Lächeln im Gesicht.

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BeitragThema: Re: Heihachi-Anwesen   So Mai 07, 2017 9:05 pm

Hei konnte sich bei der Aussage, wie beeindruckend er doch war, nicht wirklich zusammenreißen. Er kicherte etwas albern. Ein breites, schäbiges Grinsen zierte sein Gesicht, während die Kunochi sich erklärte.  Aber Recht hatte sie, irgendwie. Ein Arzt war dazu verpflichtet nach seinen Patienten zu sehen, war doch selbstverständlich. Irgendwie konnte der freie Shinobi dieser Begründung nicht ganz folgen, sparte sich aber einen bissigen, vielleicht sogar zweideutigen, Spruch. Aufmerksam fokussierte sein Auge jede kleine Nuance der Frau. Es betrübte den Weißhaarigen hören zu müssen, dass die Kunochi geradewegs die Heimat aufsuchen wird. Er selber wusste noch nicht, wo sein Weg ihn hinführen würde. Er seufzte wieder. Manchmal nach Kämpfen wie gestern, schlichen sich melancholische Gedanken in den Kopf des Shinobi.  War es die Erschöpfung nach einem Kampf, die er bereits routinemäßig nicht mehr beachtete? Er wusste es nicht. Sein Mund blieb geschlossen, während Shiri sprach. Hei wusste nicht was er sagen sollte. Die Frau hatte ihm ein eindeutiges Angebot gemacht, dass er, sollte er noch etwas Verstand in seinem Schädel besitzen, natürlich annehmen würde. Erst tat er auf Beschäftigt, kramte ein Stück Papier aus seiner Hosentasche, als würde er seine Termine abgleichen. Er musste wie ein Idiot ausgesehen haben. „Ich denke, es spricht nichts gegen einen kleinen Abstecher nach Kiri. Ich wollte das Dorf schon immer mal sehen.“ Zufrieden schenkte der Weißhaarige der Frau ein charmantes Lächeln. „und die Sehenswürdigkeiten selber einmal genaustens betrachten“. Was jetzt in seinen Worten wie eine sehr klare Andeutung zu verstehen war. Der Duft von Rosen lag in der Luft, was der Mann der blauhaarigen Frau zuordnete.  Ein erfrischender, angenehmer Duft. „Also..“ Er hielt inne. „Müsst ihr hier noch was erledigen oder können wir aufbrechen? Habt ihr den Babier zufällig gesehen? Freie Shinobi werden der Regel erst nach Erfüllung ihres Vertrags bezahlt. Und das bisschen Geld könnte ich gut gebrauchen. Vielleicht lade ich euch mal zum Essen ein, aber da habe ich mich noch nicht entschieden“, er lächelte und zwinkerte ihr zu. Mit einem Augen müsste das wohl etwas makaber ausgesehen haben. Hei regte sich, als würde er Anstalten machen, jetzt gehen zu wollen, aber er würde, wie ein Gentleman,Shiori den Vorgang lassen.
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BeitragThema: Re: Heihachi-Anwesen   So Mai 07, 2017 9:38 pm

Ihre Augenbraue zuckte abermals in die Höhe, als Hei vor ihr schwieg, einen Zettel aus seiner Hosentasche kramte und darauf schaute. Sie wusste nicht, ob sie sich unwohl fühlen oder lachen sollte. Letztendlich hatte sie ihm ja nur eine einfache Frage gestellt und keine Verpflichtung auferlegt. Seine Zustimmung erhellte allerdings durchaus etwas, im Ausdruck ihres Gesichtes. Unwillkürlich verzogen sich die Lippen der Frau zu einem Lächeln, das seines erwiderte. Die Andeutung in seiner Stimme entlockte ihr ein kurzes Lachen, sowie ein Kopfschütteln. Sie konnte nicht genau beschreiben, was es war, aber irgendetwas an seiner Art machte ihn überaus angenehm locker. Es passierte ihr all zu häufig, dass Leute im Umgang mit ihr die reine Respektsschiene fuhren und völlig ernst blieben. Ob im Krankenhaus oder etwaige Schüler. Der einzige Dödel in ihrem Leben war ihr Bruder und der tingelte gerade ebenso wie sie allein auf einer Mission umher. Es hatte etwas Entspannendes, mit Hei zu reden.
Die Blauhaarige stieß sich von dem Türrahmen ab und schüttelte leicht den Kopf. "Passt auf, dass Ihr nicht zu genau hinseht", warnte sie ihn spielerisch. "Nicht, dass Ihr auch noch das andere Auge verliert." Die zarte Schärfe in ihrer Stimme war weniger eine Drohung, als Teil des Spiels. Sie würde niemandem die Augen ausstechen, aber es gab sicher Frauen, die das tun würde. Und wenn er an die falsche geriet, hätte er ein Problem. Am Ende würde sie das ganze auch noch flicken müssen! Den Gedanken beiseite schiebend machte sie auf dem Absatz kehrt und ging einige Schritte durch den Flur voraus. "Er wartet in der Eingangshalle auf Euch. Wir werden also ohnehin an dem Nervenbündel vorbeilaufen", antwortete die Jônin auf die Frage, wo denn der Barbier wäre. Nachdem Hei die Tür hinter sich geschlossen hatten, ging sie neben ihm her.
Gemeinsam erreichten die beiden den Hauptflur des Anwesend, vorbei an dem großen Festsaal, in dem die Reperaturen bereits in vollem Gange waren und vorbei an einigen kleineren Räumen, in denen sich noch Gäste der Hochzeit tummelten. Dennoch herrschte eine allgemeine Aufbruchsstimmung und viel Betrieb, sodass die beiden Shinobi nahezu unbemerkt an all den Menschen vorbeikamen. Keine seltsamen Blicke oder eine Braut, die Hei um den Hals fallen wollte. Am Ende des Gangs, in der Eingangshalle, trat der Barbier ungeduldig von einem Fuß auf den Anderen und untersuchte seine Uhr am Arm alle 30 Sekunden. Masaru, der neben ihm stand, sah Hei und Shiori zuerst kommen, machte auf dem Absatz kehrt und flüchtete nach draußen. Offensichtlich hatte er ihr die Ansage vom Vortag noch nicht verziehen.
Seufzend zuckte die Blauhaarige mit den Schultern und nickte dem Barbier zu. "Zieht ihn nicht über den Tisch, er hat Euer Leben gerettet", begrüßte sie den Mann mit einem freundlichen Lächeln. Nur kurz legte sie ihre Hand an die Schulter ihres gestrigen Partners und drückte sie aufmunternd. "Ich werde draußen warten", erklärte sie leise. Mit einem recht eindeutigen Blick an den Barbier verabschiedete die Aranami sich nach draußen und sog die kalte Luft in die Lungen auf. Vor dem Ausgang ging sie die wenigen Stufen nach unten und wartete am Rand des Weges darauf, dass Hei nach draußen kommen würde. Der sanfte Wind spielte derweil mit den langen, blauen Haaren und blies sie ihr ins Gesicht, bis sie es in den Wind drehte, um die Augen zu schließen und die wenigen Sekunden Sonne zwischen zwei Wolken zu genießen.
Sobald Hei zu ihr stoßen würde, würde sie mit ihm den Rückweg aufnehmen.

OW: Pfad zur Küste

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Zuletzt von Aranami Shiori am Mo Mai 08, 2017 10:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Heihachi-Anwesen   Mo Mai 08, 2017 10:12 am

Hei war erleichtert. Er konnte nicht, oder besser gesagt, nur schwer einschätzen wie Shiori sein Verhalten aufnehmen würde. Aber sie nahm es mit Humor und antwortete mit einem ebenso bissigen, scharfen Ton, aber im deutlich hörbaren Sarkasmus verpackt. Ihre Art zauberte ihm ein schmales Lächeln auf sein kantiges Gesicht.  Sie gab die Richtung vor, er folgte ihr. In einem angenehmen, entspannenden Schritttempo gingen sie zusammen zum Barbier, der Laut der Blauhaarigen, in der Eingangshalle wartete. Vorbei an mehreren kleineren Räumen, in denen sich nach den Ereignissen des gestrigen Tages, wieder der übliche Trubel abspielte. Hei lief, leicht versetzt, hinter Shiori her und streckte seinen Kopf hier und da neugierig kurz in die verschiedenen Räumlichkeiten, wo sich überwiegend Fachkräfte aufhielten.  In der Eingangshalle wartend, erkannte Hei den Barbier wieder. Nicht Unweit von ihm war Masaru zu sehen, der beim Anblick der Kunochi fast schon panisch wurde und zügig das Weite suchte. Die gestrige Schellte hatte offenbar deutlich Wirkung gezeigt. Der Weißhaarige hob die Hand, worauf Masaru nicht reagierte. Er verschwand in den hinteren Räumen. Der Barbier grunzte amüsiert.
Die Strapazen von gestern mussten entsprechend besoldet werden, dem waren sich wohl alle klar. Ihre Hand, auf Heis Schulter, fühlte sich vertraut und aufmunternd an, was dem Shinobi abermals ein Lächeln entlockte ehe er sein Pokerface für die anstehende „Verhandlung“ mit dem Barbier aufsetzte. Den Abgang der Blauhaarigen kommentierte er nicht, sondern schielte ihr für einen Moment hinter her. Der Barbier tat es auch. Beide räusperten sich fast gleichzeitig. Der Shinobi wandte langsam den Kopf. Er erstarrte zu einem harten, kalten, Klumpen, mit dem nicht zu verhandeln war. Die Unterhaltung dauerte einige Minuten, da das Feilschen und Fälschen von Angebot und Bezahlung seine Zeit in Anspruch nahm. Der Barbier versuchte standhaft zu bleiben,  doch der Freie kannte die Tricks der Verhandlung und wusste, wie die Familie ihren Lebensunterhalt verdiente. Die angesprochene Veruntreuung der Gelder des Kaisers, ließ den dicken Mann einknicken.  Er willigte ein, ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit.
„Feilscht du immer so schön?“
„Nein.“ Hei lächelte nicht. „Eher selten. Ich wollte der netten Dame eine Freude bereiten.“ Die Stimme des Weißhaarigen war trocken, ernst.
„Das hast du“, lachte der Barbier laut auf. Eine schwungvolle Signatur auf den, sagen wir, Arbeitsvertrag  bestätigte die Vereinbarung.. „Wie sieht es aus, könnte man euch für einen längeren Aufenthalt hier überreden? Es wird bestimmt der ein oder andere Auftrag auf euch zukommen. Hm?“ Der Barbier grinste breit, zahnlückig und vielsagend. Die entsprechende Belohnung wurde von einem weiteren Angestellten ausgezahlt. Hei nahm den Umschlag, die Vergütung beinhaltend, entgegen. „Nein“ Er verstaute den Umschlag in der Innentasche seiner Jacke. „Ich habe nicht vor länger auf eurem zauberhaften Anwesen zu bleiben, als nötig“. Der Barbier lächelte schief. „Nun gut, dann wars das wohl. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.“ Der Shinobi sah ihn bedrohlich an. Verschränkte die Arme. Der Barbier räusperte sich. „Schon gut, schon gut. Ich kann mit Ablehnung so schwer umgehen. Auf Bald.“ Hei bedachte ihn mit einem Blick, der nicht als warmherzig zu beschreiben war. Der Weißhaarige wandte sich ab, sagte nichts und verließ mit knarrenden Schritten die Eingangshalle. Eine Schweißperle tropfte vom Runden Gesicht des Barbiers. Er atmete tief aus. Erleichterung machte sich in seinem Körper breit.
Vor dem Gebäude sah er die Kunochi, wartend. Seine Hände suchten und fanden Platz in seinen Hosentaschen während er ihr zielgerichtet näher kam. Sein lächeln war zufrieden und sympathisch.
    „Alles erledigt, Shiori-San. Wir können los“.


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