Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao]   [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Icon_minitimeMi Mai 03, 2017 4:52 pm






Kaminoke Tsuzurao





[EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Swu7896j


Die Hälfte aller Shinobi hat keine Gefühle. Die andere Hälfte ist irre. Hab' mich noch nicht entschieden, zu welcher Hälfte ich gehören will.” - Rao


» Erscheinungsbild


"Wenn ich heute in den Spiegel sehe, erblicke ich nicht mehr die selbe Rao wie noch vor einem Jahr. Ich bin gewachsen. In vielerlei Hinsicht. Optisch fällt natürlich einmal die Größe auf. Mittlerweile messe ich gute hundertdreiundsechzig Zentimeter. Ein Wachstum, dass ich nicht noch durch hohe Absätze zu steigern versuche. Habe ohnehin keinen Faible für Absätze. Wo wir es aber gerade so schön von Höhe, beziehungsweise Länge, haben; meine Haare trage ich immernoch gerne lang und offen, aber angenehm kurz überm Gesicht, damit das Markenzeichen meines Clans mir nicht störend in die Sicht hängt. Warum meine Haare ein Markenzeichen sind, fragt Ihr? Könnt Ihr die euren je nach Bedarf jederzeit färben, gar in Länge, Volumen und Lebendigkeit variieren lassen? Ich meine nicht, so ihr kein Kaminoke seit. Früher trug ich mein Haar gern weiß, wie Schnee oder das Mondlicht. Phasenweise auch mal blond. Heute, im Reich des Nebels und der Meere mehr oder weniger angekommen, habe ich mich zu einer etwas ungewöhnlichen Haarfarbe entschieden. Blau. Wie das mich stets umgebende Meer und die Seen, die Akakawa so sehr verehrt. Vielleicht kehre ich ja eines Tages zu meiner natürlichen Haarfarbe, Schwarz, zurück.
Im Kontrast dazu stehen meine Augen, nach wie vor weinrot in die Welt hinaus starrend. Ich glaube sie haben am meisten an Leben eingebüßt, seit dem Fall Tsuki-Gakures. Meinem Clan fiel es natürlich sofort auf. Wenngleich ich immer wieder versuche, meine Umgebung vom Gegenteil zu überzeugen, mich lebensfroh wie eh und jeh zu geben, auf meine Augen überträgt sich dies' nimmermehr. Wenigstens mein Lächeln kriege ich noch liebreizend hin, süß und unschuldig. Mein Gesicht, wenngleich immernoch etwas puppenhaft und kindlich, wirkt nun schon eher wie das einer jungen Frau.
Auch der Rest meines Körpers wurde ein Stück erwachsener. Nicht nur in die Höhe schoß ich, gewisse Rundungen prägten sich auch ein Stück weiter aus. Ein Fliegengewicht bin ich aber immernoch. Einundfünfzig Kilogramm bringe ich auf die Waage. Fettpolster sucht man hinter meiner blassen Haut also vergeblich. Ebenso stahlharte Muskeln, aber dafür war ich ja noch nie bekannt, trotz der Tatsache, dass ich mal einem Feind, mit seinem eigenen Bô obendrein, mehrere Zähne ausschlug.

So wie sich mein Leben wandelte, so wandelte ich mich auch als Kunoichi. Jetzt trage ich keine auffällige, teure Kleidung mehr. Keinen solitären Ärmel voller Waffen und Geheimnisse, keinen Rock, keine Shinobi-Sandalen. Was ich jetzt auf Missionen, allgemein im Dienst, beim Training und viel zu oft auch privat, trage, ähnelt mehr einem Kampfanzug. Nicht hauteng, aber sicher sitzend. Mein Kampfanzug kommt in den Farben Tsuki-Gakures daher, mit kleineren, vergoldeten Details, wie Reißverschluss und Knöpfen. Ein Einteiler ist er aber nicht. Er ist so anpassungsfähig wie ein Shinobi es braucht. Sein Fundament bildet ein Body, Ober- und Unterkörper bedeckend, gehalten in dunklem Violett. Er liegt eng an, ist ärmellos und geht etwa bis zur Hälfe der Oberschenkel. Darüber trage ich, je nach Jahreszeit passende Jacken und Hosen in gedecktem Violett. Das Ganze ist größtenteils ledern, aber kein Garant für Schutz vor Attacken. Dazu kommen noch ein paar Gurte, die dem sicheren Mitführen diverser Shinobi-Spielzeuge dienen. An den Füßen trage ich festes Schuhwerk, meist in schwarz, und meine Hände kommen mittlerweile auch nicht mehr blank daher. Jetzt trage ich eigentlich immer Handschuhe, meist in schwarz, gelegentlich aber auch in schwarz-gold. Eine Angewohnheit, übernommen aus dem Alltag als Iryônin? Vermutlich. Hängt wohl damit zusammen, dass ich es einfach nicht mehr ausstehen kann, dreckige Hände zu haben. Den Stirnprotektor mit dem Zeichen Kiri-Gakures trage ich übrigens garnichtmal so oft. Da ich nicht viel für Stirnbänder übrig habe, trage ich meinen Protektor um einen Oberschenkel oder am Gürtel.

In meiner Freizeit, so ich jene nicht Nachforschungen, Training, meiner Iryô-Lehre oder anderen wichtigen Dingen bereitwillig opfere, trifft man mich schonmal legerer als früher, in Jeans und T-Shirt. Schönes traditionelles Gewand, wie die Kimonos die ich einst in Tsuki trug, sucht man heute an mir vergebens. Die nahm ich nicht mit nach Kiri und ich mache mir auch nicht die Mühe, mir hier neue zu kaufen. Offizielle Anlässe, die ich weder in zivil noch in Shinobi-Kleidung besuchen soll, meide ich daher mittlerweile einfach."
Kaminoke Tsuzurao, jetzt mit 50% mehr Edge


» Basisinformation


Name: "Ich trage den Namen meines Clans, Kaminoke. Dem uneingeweihten Leser mag dieser Name ein wenig redundant erscheinen, können doch sowohl Kami als auch Ke als Haar gelesen werden. Aber was soll's, ich hab den Namen nicht erfunden. Gelehrte unseres Clans mutmaßen, dass wir uns einst, in überheblicheren und goldeneren Zeiten, nicht einfach nur als Kopfhaar-Clan ausgaben, wie der Name suggeriert, sondern uns gar zum Clan des göttlichen Haares ausriefen, denn so kann man den Namen auch verstehen. Letztlich ist der Clanname selbst aber auch nur ein Verweis auf unsere Gottheit, die Kaminoke-hime."
Kaminoke Tsuzurao, haarige Exilantin

Vorname: "Der Name meiner Erstgeborenen leitet sich von den Tsuzurafuji-ka ab, den Mondsamengewächsen, die ihren Namen wiederum von der halbmondähnlichen Form ihrer Samen haben. Zugegeben, ich liebäugelte einige Zeit auch damit, sie nach der schönen Wangetsujoou-hana zu benennen, aber weder fiel mir eine schöne Namensableitung ein, noch hatte ich das Gefühl, das Schicksal würde es gut mit dem Namen meinen. So beließ ich es letztlich bei Tsuzurao."
Kaminoke Nadeshiko, dreifache Mutter und Clanoberhaupt

Spitzname: "Bei meinem vollen Namen spricht man mich eigentlich nur an, wenn mans gerne offiziell und/oder unpersönlich halten möchte. Im Privaten nennt mich jeder einfach nur Rao. Hab noch niemanden kennengelernt, der mir einen kürzeren, einprägsameren Spitznamen hätte präsentieren können. Gibt aber auch Leute, die mich stattdessen Tsuki no Rao nennen. Entweder, weil sie mich als so befremdlich empfinden, dass ich statt aus Tsuki-Gakure auch vom Mond kommen könnte, oder weil sie eben wissen, dass ich aus jenem vom Kaiserreich einverleibten Monddorf komme und mich niemals als Teil Kiri ansehen werden. Aber damit kann ich mich arrangieren. Im Grunde liegt mir ja auch nichts daran, als Teil dieses Dorfes angesehen zu werden. Genauso wenig wie mir daran liegt, mal wieder von irgendwelchen Klippschleifer-Sekten angebetet zu werden. Es mag mir nicht gefallen, aber ich muss mich damit abfinden. Und mein neuster Begleiter, diese pelzige Quasselstrippe Akakawa, nennt mich Kaminagahime, langhaarige Prinzessin, und sieht in mir eine Inkarnation seiner Meeresgöttin. Vielleicht kriege ich ihn ja irgendwie dazu, statt meiner Wenigkeit, Kaminoke-hime anzubeten. Das würde seine Gesellschaft ein wenig erträglicher machen, und ihn hoffentlich davon abhalten, mich weiterhin Rao-sama zu nennen."
Kaminoke Tsuzurao, zieht Tier-Sekten wie magisch an

Alter: "Die Zeit vergeht wie im Fluge. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich mit Pencil-san Klippschleifer angeln ging. Das ist mittlerweile schon wieder ein Jahr her. Mehr sogar, wenn ich es recht bedenke. Eineinhalb Jahre. Dementsprechend bin ich nun 16,5 Jahre alt."
Kaminoke Tsuzurao, wird auch nicht jünger

Rang: "Durch sämtliche Chuunin-Prüfungen bin ich, vor allem wegen meiner damals noch mangelnden Fähigkeit, mich zu spezialisieren, meinen eigenen Weg zu finden, gefallen. Eine habe ich, einer verdorbenen Blumengöttin sei' Dank, verpasst. Aber als ich Kiri-Gakure erreichte, waren meine Fähigkeiten weit genug gewachsen, dass ich mich erfolgreich durch diverse Aufnahmeprüfungen schlagen und mir endlich den Rang einer Chuunin verdienen konnte."
Kaminoke Tsuzurao, jetzt noch mittelmäßiger

Geschlecht: "Das letzte Jahr mag stressig und brutal gewesen sein, aber gewiss nicht schädlich für meine Weiblichkeit. Wenn überhaupt, sieht man mir mein Geschlecht nun mehr an. Und wenn Gutes mehr wird, kann man daran ja nichts Schlechtes finden, gell?"
Kaminoke Tsuzurao, nur echt mit ohne Haare auf der Brust

Geburtsort: "Sprechen wir hier von meinem geschichtlichen oder spirituellen Geburtsort? Ersteres wäre wohl Kumo-Gakure, mehr oder weniger. Eher weniger. Zum Zeitpunkt meiner Geburt war das alte Kumo ja schon gefallen und zu einem Hort unnötigen Blutvergießens und des absoluten Chaos verfallen. Spirituell würde ich natürlich Tsuki-Gakure als meinen Geburtsort nennen, wenngleich mir dann bestimmt wieder einer von hinten auf den Kopf haut, um mich zu maßregeln. Vonwegen, ich soll das Wot "spirituell" nicht immer missbrauchen."
Kaminoke Tsuzurao, missbraucht gerne Wörter

Wohnort: "Früher wohnte ich im Gebirge, wo die Luft frisch, wenngleich manchmal auch dünn, die Wege steil und trocken und der Himmel klar waren. Heute hause ich in Kiri-Gakure, welches seinen Namen vollkommen zurecht trägt. Und zwar gefühlt jeden Tag im Jahr. Selbst wenn in diesem Land der sagenumwobene Geburtsort des Kaminoke-Clans zu finden sein sollte, mir sagt es deswegen noch lange nicht zu."
Kaminoke Tsuzurao, Nebelmuffel

Clan: Kaminoke-Clan

Familie:

Mutter:
 

Vater:
 

Geschwister:
 



» Persönliches


Auftreten: Den größten Wandel in einer Person treibt oftmals eine Zeit vieler, schmerzhafter Vorgänge voran. Die meisten Leute, die Rao von früher, aus Tsuki-Gakure kennen, sie aber nicht nach dessen Fall begleiteten, würden sie heute kaum wiedererkennen. Nach außen hin ist sie sehr viel weniger kontaktfreudig geworden und zurückhaltend im Gespräch mit Fremden. Und fremd ist ihr jeder, den sie nicht aus Tsuki-Gakure kennt, oder der sich ihr nicht zumindest als ehemaliger Bewohner Kangetsu no Kunis zu erkennen gibt. Am Leid anderer vom Kaiserreich vertriebener Leute, nimmt sie bestenfalls oberflächlich Anteil. Wer ein wenig nachdenkt, dem wird schnell klar, dass Rao so handelt, weil sie in jüngster Zeit zu viel verloren hat. An einen Feind, der buchstäblich aus dem Nichts kam. Sie scheint noch nicht wieder bereit zu sein, sich auf Fremde einzulassen und wirkt in ihrer Einstellung manchmal auch ein wenig paranoid, als sehe sie in diesem fremden Land an jeder Ecke potenzielle Feinde oder Verräter. Da wundert es wenig, dass Rao jenen, die ihre Nähe suchen, oftmals misstrauisch oder gar feindselig begegnet. Ferner tritt in ihr eine jugendliche Seite zum Vorschein, die einen vernunftbasierten Umgang mit ihr erschwert. Trotzigkeit und Rebellion bestimmen viele ihrer Handlungen. Ihre alte Welt zerbrach und nun ist sie auf der Suche nach einer neuen. Jedwede Anteilnahme an ihrem Leid scheint unerwünscht, wenn nicht von vertrauten Personen kommend. Der Gedanke allein, jemand fremdes könne nachvollziehen wie es ihr geht, erscheint ihr absurd. Die bis dato geltenden Regeln von Raos Welt scheinen langsam auf den Kopf gestellt zu werden. Als eine zum Gehorsam erzogene Kunoichi, stellt Rao immer öfter die Befehle ihrer Vorgesetzten in Frage. Nicht beunruhigend oft und gewiss auch nicht offen, aber der simple Umstand, dass sie sie in Frage stellt, ist schon ein Beweis für Raos inneren Wandel.
Ledeglich, wer ihr nahe steht, verdient es, ihr Inneres offenbart zu bekommen. Alten Freunden und Bekannten begegnet Rao offen und warmherzig. Fast kann man sie in ihrer Gegenwart wieder unbeschwert lachen sehen. Doch so wie die Pflicht wieder ruft, kehrt die Fassade zurück. Jene wurde Rao von Kindesbeinen an anerzogen. Die Fassade einer Kunoichi, die in jeder Situation ruhig bleibt, sich selbst unter Kontrolle hält und sich nur mit Bestleistungen zufrieden gibt, gilt es in jeder Situation aufrecht zu erhalten. Für Rao ist dieses Denken zum Alltag geworden. Manchmal wirkt sie damit, wie eine Hardlinerin, die den vollständig emotionsbefreiten Shinobi gibt, auch wenn sie das letztlich überhaupt nicht ist. Im Gegenteil. Unter den richtigen Umständen empfindet Rao durchaus mehr als gut für sie ist. Mit den richtigen Worten kann man sie schnell auf die Palme bringen und nur schwer wieder von eben jener runter. Am meisten scheint ihr fehlende Handlungsbereitschaft übel aufzustoßen. Leuten, die für nichts größeres kämpfen wollen, oder sich einfach dem Status Quo ergeben, begegnet sie oft bissig, feindselig. Sie selbst macht keinen Hehl daraus, dass ihr wenig nach der Rückkehr zum Alten liegt. Tsuki-Gakure ist für sie gestorben, doch strebt sie daran, ein neues aufzubauen. Ein besseres.
Rao wird deutlich von einem ganz eigenen Idealismus angetrieben. In dessen Zentrum steht ihr Clan, ihre Familie. Er ist für sie das wichtigste. Ihm folgt das Dorf. Eines, wie sie es sich wünscht. Neu und anders. Formbar. Nicht in morschen Denkmustern gefangen wie die altehrwürdigen Dörfer Konoha oder Kiri. Und letztlich das Land. Rao steht offen für die Herrschaft der Shinobi über das Volk. Das liegt nicht zuletzt auch an ihrer Erziehung. Ihre Eltern erzogen sie zur Kunoichi, weil dies für den Clan das wichtigste sei. Weil zur Zeit ihrer Geburt, ihres Aufwachsens, Kumo-Gakure bereits in Scherben lag und kein Daimyo oder Volksvertreter den Bürgerkrieg hatte beenden können. Weil sie weder im Adel noch der Politik Vorbilder sieht, nimmt sie sich ein Vorbild an der ehemalige Tsukikage, die den Bürgerkrieg beendet und ein neues Land, ein neues Dorf, geschaffen hatte. Mit ihr will Rao um jeden Preis gleichziehen und dem Kaiserreich Land streitig machen, für sich, ihren Clan und alle anderen.
Den wahre Grund, warum es sie nach Kiri-Gakure verschlagen hat, verbirgt Rao jedoch vor allen Augen und Ohren, die nicht ihren Clanangehörigen gehören. Nach außen hin mimt sie die Vertriebene, die in Kiri-Gakure nach Stärke sucht, nach Ausbildung und Unterstützung. Und auch, wenn dies durchaus zutreffen mag, so sucht sie in Mizu no Kuni doch eigentlich etwas anderes. Längst vergessene Geheimnisse ihres Clans, mit denen sie ihren Leuten neue Hoffnung machen will. Hoffnung, die ihre eigene Mutter, in Raos Augen, durch das Ablehnen ihrer Expedition, dem Clan vorenthielt. Darum ging Rao eigenmächtig fort, und mit ihr all jene, die ihr zu folgen bereit waren. Den Kaminoke gegenüber vertritt Rao die felsenfeste Meinung, dass sie für eine neue, ruhmreiche Zukunft unbedingt alles über ihre Vergangenheit lernen müssen, was im Morast der Zeit versunken ist. Auch wenn sie es nie zugeben würde. Aber sie verhofft sich von ihrer Expedition nicht nur Wissen, sondern auch Waffen. Alte Jutsu, die womöglich den Sieg bringen könnten. Ein kindisches Denken, gewiss. Aber in Rao steckt doch noch mehr Kind, als es zuerst den Anschein hat. Kann man Raos Interesse wecken, ihre Neugier, wirft sie schnell mal ihre Zurückhaltung, ihre neugewonnene passive Art ab. Das Neue und Unbekannte übt seit jeher eine unheimliche Faszination auf Rao aus. In die Welt hinauszuziehen und Abenteuer zu erleben, war einst ihr einziger Wunsch für ein gutes Leben. Auch heute noch ist sie einem kleinen Abenteuer nicht abgeneigt. Sie mag ja viels geworden sein, aber weniger risikofreudig gewiss nicht.
Paradox mag einem Raos Handeln manchmal erscheinen. Neue Freundschaften schließt sie nur äußerst langsam. Ebenso langsam, wie sie Fremde an sich heranlässt. Und dass, wo sie doch eigentlich noch risikofreudig ist, es ihr nach neuen Einflüssen verlangt. Das liegt wohl im Wesentlichen daran, dass Rao noch keine zur Gänze gefestigte Persönlichkeit ist. Vieles in ihrem Verhalten gibt ihr selbst manchmal noch zu denken. Ihre Suche nach einem Neuanfang für ihre Clan, ist wohl auch eine Reise zur Selbstfindung. Sowie sie älter wird, muss sie mit neuen Eindrücken fertig werden. Seien es nun welche aus ihrer neuen Umgebung, fremder Personen oder gar ihres eigenen, sich wandelnden und reifenden Körpers. Ein Ende ihres Wandels scheint noch nicht in Sicht. Was aus ihr wird, steht noch in den Sternen. Sternen, deren Urteil sie womöglich nicht akzeptiert. Wo immer möglich, wird Rao wohl zumindest versuchen, ihres eigenen Glückes Schmied zu sein.


Persönlichkeit: Soweit Rao zurückdenken kann, gab es nie eine Zeit in ihrem Leben, in dem sie nicht, als Tochter des Clanoberhauptes der Kaminoke, nach dem gemessen wurde, was ihre Mutter geleistet hatte. Jene hatte sich, auch ohne große Kunoichi-Laufbahn oder besonders ausgeprägte Fähigkeiten, nur durch harte Arbeit und eisernen Willen, an die Spitze ihres Clans geschwungen und jenen seitdem meisterlich durch schwierigste Zeiten manövriert. Auch wenn die Clanführung bei den Kaminoke nicht vererbt wird, stand sie als Erstgeborene der führenden Familie doch stets in der Pflicht, ihren Clan nach bestem Wissen und Gewissen zu repräsentieren, sich absolut vorbildlich zu verhalten und besser zu werden als alle anderen. Eine Erbin ohne Thronanspruch, dafür aber mit Vorbildfunktion für sämtliche Altersgenoßen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Rao von Anfang an an einem hohen Standard gemessen wurde. So liebevoll der Umgang in Familie und Clan auch gewesen sein mag, so unerbittlich wurden auch Ansprüche an sie gestellt. Rao, die in einem vom einem Bürgerkrieg gebeutelten Land aufwuchs, hinter den schützenden Mauern eines Clan-Viertels, dass jedes Jahr mehr einer Festung zu gleichen schien, sah von klein auf mit an, wie jeder im Clan seinen Teil dazu beitrug, das Überleben aller zu sichern, in jenen finsteren Zeiten, ohne sicher sein zu können, dass es am Ende des Tunnels ein Licht der Hoffnung gab. Sie verstand schnell, dass auch sie ihren Teil beitragen musste und entwickelte im Laufe der Zeit eine recht zweigesichtige Persönlichkeit. Eine private Rao und eine Kunoichi-Rao. Zwei Seiten einer Medaille.
Man erzog Rao, im Zuge ihrer Ausbildung zur Kunoichi, dazu, sich bei ihren Entscheidungen nicht auf ihre Gefühle zu verlassen, Emotionen gar zurückzuhalten und stattdessen auf Erfahrung und Verstand zu vertrauen. Disziplin und Professionalität sollten ihr Verhalten prägen, nicht Unsinn oder eine kindische Sicht auf die Welt, wie sie jüngere Shinobi häufig aufweisen. Man erwartete früh erwachsenes Verhalten, denn dies war nötig, in den Zeiten, in denen Rao aufwuchs. Da abseits des alltäglichen Ernstes aber noch Zeit für Spiel und Spaß blieb, stumpfte Rao nicht zu der tumben Maschine ab, die manch ein Hardliner gerne in allen Shinobi sehen würde. Da Rao in ihrer Kindheit gezwungermaßen fast ausschließlich die Gesellschaft ihres Clans genießen konnte, formte sie ein extrem starkes Band mit den Kaminoke. Loyalität und Pflichtbewusstsein wurden so mehr als nur Worte, Lektionen, die sie zu lernen hatte. Sie wurden Lebensgrundlage und Selbstverständlichkeit, denn der Clan war im wahrsten Sinne des Wortes ihr Ein und Alles. Sie lernte für ihren Clan zu kämpfen, denn etwas anderes stand nicht zur Debatte. Und sie tat es, weil sie den Clan sicher sehen wollte. Behütet, wie man sie behütete. Auf dass sie, nach vielen Kämpfen ein Heim hatte, zudem sie zurückkehren konnte, wo sie sie selbst sein und zeigen konnte, was ihr der Alltag als Kunoichi verwehrte.
Doch noch bevor sich Rao als vollwertiges Mitglied des Clans beweisen konnte, änderten sich die Zeiten. Der Bürgerkrieg endete und aus der Asche eines Dorfes, das Rao nie selbst gekannt hatte, erhob sich Tsuki-Gakure, das Mondlicht am Ende des Tunnels. Plötzlich konnte sich der Clan wieder öffnen, es gab Frieden. Ein ganzes Land schien plötzlich offen zu stehen. Wenngleich das Leben als Kunoichi weiterging, gab es nun doch so viel mehr, für das es sich zu kämpfen lohnte. Rao lernte viele neue Leute kennen und schloss sie in ihr Herz. Tsuki war bald mehr als nur ein Dorf für sie. Es wurde eine neue Familie für sie. Wenngleich jene nicht aus Blutsverwandten bestand, waren es doch Leidensgenoßen, von denen viele den Bürgerkrieg erlebt hatten oder das Leben als Shinobi kannten. Und keinen dieser neuen Kameraden wollte Rao enttäuschen. Sie wollte alle glücklich machen, denn das war ein Grundpfeiler ihres Ichs geworden. Was es sie auch kosten mochte, sie wollte jene, die ihr etwas bedeuteten, zufriedenstellen.
Mit dem Aufstieg Tsukis und Raos Beförderung zur Genin, standen auf einmal viele neue Möglichkeiten offen. Und am liebsten hätte Rao sie alle auf einmal ergriffen. Abenteuerlust prägte ihre Charakter bald. Neugierde und Verlangen nach immer mehr interessanten Jutsus. In ihren Augen ging Vielseitigkeit auch einher mit der Fähigkeit mehr leisten zu können als andere. Und mehr Leistung würde auch bedeuten, dass man zufrieden mit ihr war. So begann Rao ihr Training auf viele Bereiche der Shinobi-Fähigkeiten zu verlagern, ohne aber jemals einen Bereich wirklich zu dominieren. Je mehr Rao an sich arbeitete, desto weniger Zeit hatte sie für ihr privates, wahres Ich. Da Rao als Kunoichi sich aber nicht immer so verhalten durfte, wie ihr wahres Ich es gerne hätte, begann sie bald, ihr zweigesichtiges Handeln auf eine neue Ebene zu verlagern und eine Art innere Stimme zu entwickeln, die all das unhörbar für andere aussprach, was Rao eigentlich auf der Zunge lag. Denn sie hatte keine Zeit, sich anderen anzuvertrauen und zu beichten, wie sehr sie der Erfolgsdruck doch belastete, wie sehr sie sich manchmal auf die Zunge beißen musste, um nicht auszusprechen, was sie wirklich dachte. Ihre innere Rao wurde bald ihr bevorzugtes Mittel zum Zweck der Aufrechterhaltung ihrer Disziplin. Statt Freunde zu finden, denen man sich anvertrauen konnte, vertraute sie sich selbst an, was es wohl nicht verwunderlich macht, dass Rao nie wirklich viele Freunde hatte.
Mit der Zeit musste Rao lernen, dass sie mit ihrem aktuellen Verhalten nicht sehr weit kommen würde. Ihre Vielseitigkeit hatte sie sich zwar eine breite Palette an Jutsus geschaffen, auf die sie zurückgreifen konnte, aber sie war trotzdem keine wirklich gute Kunoichi geworden. Mehrere vermasselte Aufstiege zur Chuunin bewiesen das. Zudem begannen ihre Schwestern, die Zwillinge Shiho und Miho, sich allmählich in den Vordergrund zu drängen, mit natürlichem Talent, dass Rao ein wenig zu vermissen schien. Selbstzweifel machten sich in ihr breit, bis sie zu einem mutigen Schritt ansetze und sich zum ersten Mal klar für einen Pfad entschied. Eine Kunoichi war sie geworden, weil sie musste. Die Vielseitigkeit hatte sie adoptiert, weil sie sich nicht entscheiden konnte. Eine Iryônin würde sie nun werden, weil sie es wirklich wollte. Und mit dieser bewussten Entscheidung begann sich Raos Charakter langsam zu wandeln. Sie wurde entschlossener, reifer und selbstsicherer. Ihre Selbstsicherheit wurde zudem von mehreren hochrangigen und relativ erfolgreichen Missionen untermauert. Missionen des Ranges B, zu denen Genin doch eher selten geschickt wurden. Rao bewies sich und sammelte so wertvolle Erfahrungen für die Zukunft. Eine Zukunft, die unerwartet düster ausfiel.
Tsuki, so stark und schön es auch war, sollte nicht von Dauer sein. Wie auch der Rest der Shinobi-Welt, wie man sie bis dato kannte. Eine neue Macht erhob sich, ein Kaiserreich das Tsuki im Handstreich nahm und bald darauf auch den Rest des Kontinents. Plötzlich wurde Rao alles genommen, was sie in den letzten Jahren so genoßen hatte. Der Friede eines sicheren Dorfes war dahin, ihr Leben als Kunoichi plötzlich viel weniger erstrebenswert, die Gesellschaft Tsukis stob auseinander. Ihrer eigenen Mutter blieb wenig mehr übrig, als sich dem obwaltenden Umständen zu ergeben. Rao aber würde sich nicht kampflos geschlagen geben. In ihrem Alter ist rebellisches Verhalten nicht selten. Und wenngleich Rao sich selten ihrem Alter entsprechend verhalten hatte, jetzt würde sie dem Klischee gerecht werden. Zum ersten Mal in ihrem Leben kehrte sie ihr Innerstes nach Außen und zeigte ihre innere Rao der Öffentlichkeit. Sie widersetzte sich den Plänen ihrer Mutter, dem Kaiserreich zu dienen, und scharte stattdessen einige Kaminoke um sich, mit denen sie fortgehen und eigenen Zielen nachjagen wollte. Da Rao verloren hatte, was ihr teuer war, musste sie etwas neues finden, für das es sich zu leben lohnte.
Auf ihrer Reise zur Selbstfindung verschlug es Rao und ihre Exilanten nach Taki-Gakure, wo der Kaminoke-Clan vor langer langer Zeit einmal gewohnt hatte. Dort, in den Ruinen ihrer Vorfahren, wurde Raos inneres Feuer neuentfacht. Wie von der Hand der Kaminoke-hime geführt, entdeckte Rao alte Schriften, die ein neues Licht auf die Vergangenheit des Clans warfen und eine unheimliche Entdeckungslust in ihr weckten. Die Schriften wiesen nach Mizu no Kuni, wo die Geburtsstätte des Clans zu finden sei. Diese Suche wurde bald der Mittelpunkt von Raos Leben. Sie war alles, was ihr geblieben war. Sie hatte den Clan hinter sich gelassen, Tsuki verloren und auf dem Weg verließen sie auch noch einige ihrer Weggefährten. Trotzdem ging sie weiter. Eine Stimme in ihrem Inneren flüsterte ihr zwar zu, dass sie auch dieses Ziel jederzeit verlieren könnte, aber das brachte sie nicht von ihrem Weg ab. Was letztlich in Kiri-Gakure ankam, um ein neues Leben zu beginnen, unterschied sich maßgeblich von dem, was einst in Tsuki-Gakure als Genin gehaust hatte.
Heute ist Rao nach wie vor eine recht zwiespältige Persönlichkeit. Ihre Innere Rao ist nach wie vor der Ausgleich für all das, was sie nicht offen als disziplinierte Kunoichi von sich geben kann und darf. Und heutzutage ist Rao durchgehend als Kunoichi aktiv. Der alte Frohsinn eines unbeschwerten, leicht naiven Kindes, mag verschloschen sein, doch scheint in Raos Gemüt immer wieder Warmherzigkeit und Liebe durch, ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Grausamkeit der Realität, des grauen Alltags und des brutalen Lebens der Shinobi, sie nicht vollends brechen konnten. Man kommt aber nicht umhin zu bemerken, dass Rao heute sehr viel bissiger und aggressiver ist als früher. Man könnte auch glatt behaupten, dass sie das Zeug zur Zynikerin hat. Die Bitterkeit über den Untergang Tsuki-Gakures merkt man ihr ebenso an, wie die Schwierigkeiten die sie damit hat, sich in Kiri-Gakure einzufinden. Den meisten Kiri-Nin begegnet sie recht zurückhaltend, während sie führere Tsuki-Nin offen willkommen heißt. Die professionelle Kunoichi lässt sie heute mehr raushängen den je, will sie doch ihren Clan nach wie vor gut repräsentieren. Doch was sie als das Beste für den Clan empfindet und was andere als das Beste ansehen, kann sich sehr unterscheiden. Sie empfindet es als wichtig, ihrem Clan einen Teil seiner verlorenen Vergangenheit zurückzugeben, gerade in Zeiten wie diesen. Damit sie nicht aus den Augen verlieren, was sie sind und immer waren: Shinobi. Shinobi, die sich keinem Kaiserreich unterwerfen sollten. Denn mit jenem steht Rao ganz und gar auf dem Kriegsfuß. Vor allem seit sie vernahm, dass Jashinisten, irre Sektierer die vorgeben sich zum Guten gewandelt zu haben, im Hintergrund die Strippen ziehen. Denn mit Sekten, gleich ob sie menschlicher oder unmenschlicher Natur sind, hatte Rao schon so ihre Erfahrungen. Nicht immer gute, was sie dazu bringt, jedweder Form von religiösem Fantasismus mit äußerster Vorsicht zu begegnen. Sie selbst sieht sich ledeglich ihrer eigenen Gottheit, der Kaminoke-hime, verbunden und empfindet andere Gottheiten mehr als Hintergrundgeräusch.
Im Umgang mit Rao erkennt man, dass sie ihren Vorgesetzten nach wie vor äußersten Respekt zollt und sich ihres Platzes in der Gesellschaft zu jeder Zeit vollauf bewusst ist. Trotztdem lässt sie es sich nicht nehmen, dann und wann Einwände zu erheben, wenn sie mit Entscheidungen nicht zufrieden ist oder gar Fehler in Befehlen ihrer Anführer erkennt. Der Kaminoke wohnt ein gewisser Hang zum Perfektionismus inne, der sie nicht nur dazu treibt, sich stetig verbessern zu wollen, sondern auch von vornherein davon auszugehen, dass alles verbesserungswürdig ist. Daher wird sie auch jede Entscheidung anderer, wenngleich nicht offen, doch zumindest innerlich in Frage stellen und versuchen, etwas besser zu machen. Man merkt ihr auch deutlich an, dass es sie zufriedenstellt, etwas zur Verbesserung einer Situation beitragen zu können. Generell befriedigt es sie ungemein, ihren Beitrag leisten zu können. Als Ballast empfunden zu werden ist für sie im Gegenzug folglich ein wahrer Albtraum.
Im Privaten erkennt man bei Rao, dass sie bisher mehr oder weniger für ihre Arbeit lebte. Wenn etwas nichts mit ihrer Arbeit oder ihrem Clan zu tun hat, gibt es für Rao kaum etwas, worüber sie noch zu reden hätte. Sonderlich gesprächig ist sie auch nicht mehr, so man sie nicht zum Reden bringen kann. Von sich aus ist sie eher introvertiert worden, keine Plaudertasche. Hat man jedoch einmal ihr Interesse an etwas geweckt, kann man gut mit ihr ins Gespräch kommen. Auch Freundschaften schließt sie eigentlich recht schnell, nur hat sie eben nicht allzu oft Zeit um eben jene zu pflegen. Wen sie einmal ins Herz geschlossen hat, lässt sie so schnell nicht mehr los. Loyalität steht für sie nach wie vor an oberster Stelle, besonders jenen gegenüber, die ihr etwas bedeuten. Freunde und gute Bekannte können sich daher ihrer Unterstützung gewiss sein. Feinde hingegen können froh sein, dass Rao sich nicht vom Gefühlen leiten lässt, wenn die Kunoichi in ihr die Oberhand hat. Die wahre Rao würde nämlich alles tun, um ihre Lieben zu schützen, oder zu rächen. Die Kunoichi in ihr sieht das wesentlich gelassener. Der geht es nur darum, eine Mission erfolgreich abzuschließen und Verluste in Grenzen zu halten. Rache ist da nicht vorgesehen. Lähmende Angst ebenso wenig, so schrecklich der Feind auch sein mag. Da Rao ihr Leben lang darauf vorbereitet wurde, in schwierigen, gar aussichtslosen Situationen zu handeln, gibt es kaum einen Moment im Kampf, in dem Rao so überfordert wäre, dass sie nicht mehr fähig wäre, sich zu bewegen oder auch nur zu denken. Im Gegenteil: es sind gerade jene gefährlichen Kämpfe, die Raos Köpfchen dazu bringen, auf Hochtouren zu laufen. Je mehr sie gefordert ist, desto mehr scheint Rao liefern zu können. Und dessen ist sie sich bis zu einem gewissen Grad auch bewusst. Leider kennt sie manchmal ihre eigenen Grenzen nicht und bringt sich selbst in Gefahr. Aber das gehört wohl zum Erwachsenwerden dazu. Letztlich mag sich Rao zwar gerne wie eine Erwachsene geben, doch im Inneren ist sie dies noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Vorlieben und Abneigungen: "Kein Mensch funktioniert mit leerem Magen. Packen wir meine kulinarischen Vorlieben also lieber gleich ganz an den Anfang. Ich stehe unheimlich auf Gerichte mit Fisch, Reis und Grünzeug. In welcher Form mir das serviert wird, ist letztlich aber auch egal. Sushi verschlinge ich genauso wie Curry. Rohes Obst ebenso wie gekochtes Gemüse. Was mir aber in tausend Jahren nicht auf den Tisch kommt, ist fettiges, übersüßtes Zeug wie Energydrinks oder Fast Food. Die einen sagen, es verleiht einem zusätzliche Kraft für einen arbeitsreichen Tag. Ich sage, es taugt bestenfalls zum Kloreiniger. Weniger schlimm, aber immernoch nicht meine Baustelle ist Kaffee. Scheinbar trinken es alle, mögen es und sagen mir, wenn ich mich dem verweigere, ich würde mit dem Alter schon noch auf den Geschmack kommen. Ich erlaube mir zu widersprechen! Muss aber zugeben, ich irrte mich schon früher, was solche Dinge angeht. Habe lange auch nicht viel vom Sauberkeitsfimmel anderer Leute gehalten. Die Ausbildung zur Iryônin und der Besuch, so wie die Arbeit in diversen Krankenhäusern, haben mich aber die Vorzüge einer sauberen Umgebung erkennen lassen. Sauberkeit ist mir mittlerweile sogar so wichtig, dass ich auch im Alltag dazu übergegangen bin, Handschuhe zu tragen. Kann es einfach nicht mehr ausstehen, dreckige Hände zu haben.
Als echte Tsuki-Nin vermisse ich in Mizu no Kuni natürlich die Berge. Echte Berge. Hoch, bis über die Wolken ragend, wo die Luft langsam dünn wird. Manch einer sagt, die dünne Luft habe sich spürbar auf meine Entwicklung ausgewirkt, aber ich weiß garnicht, was damit gemeint sein soll. Vielleicht meine Vorliebe für reichlich flache Witze? Ich kann daran nichts schlechtes erkennen. Ich finde es einfach witzig, wenn man versucht, eine schwierige Situation mit einem, von vornherein zum Scheitern verurteilten, Wortwitz zu lockern. Hat was. Besser als nichts zu tun, ist es alle mal. Außerdem ist es wenigstens ein Zeichen dafür, dass man sich anstrengt irgendwas zustande zu bringen. Der Gedanke zählt. Außerdem glaube ich, dass man garnicht daran scheitern kann, kreativ zu sein. Man kann höchstens etwas neues schaffen, dass einfach Scheiße ist. Immernoch besser, als pure Einfallslosigkeit ist es allemal. Darunter verstehe ich Glückwunschkarten aus dem Laden zu kaufen, statt eigene zu entwerfen. Oder sich ledeglich auf altbekannte Jutsu zu verlassen, statt einfach mal den Versuch zu unternehmen, etwas neues und überraschendes zu erschaffen. Sowohl Feind als auch Freund sind für mich erst dann gefährlich und/oder interessant, wenn sie mir Jutsu präsentieren, die ich noch nicht kenne. Zugegeben, alle werde ich wohl nie kennen, aber zumindest für die üblichen Verdächtigen könnte man doch mal interessante Alternativen finden, oder? Das ist es übrigens, was ich am Shinobi-Dasein so toll finde. Die Möglichkeit, potenziell legendäre eigene Jutsu zu erschaffen.
Vielleicht bin ich über das letzte Jahr ja ein wenig ... schwieriger geworden. Mag sein, aber trotzdem genieße ich die Gesellschaft anderer Menschen. Ich habe selbst manchmal keine Ahnung, warum ich mich so ablehnend oder kaltherzig verhalte. Kommt mir manchmal schon wie ein nerviger Reflex vor. Einer, für den ich mich selbst treten könnte. Dabei würde ich viel lieber den nächstbesten Egoisten treten, der mir vor die Nase läuft. Denn ich kann Leute nicht ausstehen, die nur für sich selbst zu leben scheinen, die mehr nehmen als geben und einfach nicht verstehen wollen, warum sich irgendwer daran stören könnte. Schlimmer wird es dann noch, wenn solche Leute ihre Machtfantasien durch Tierquälerei ausleben. Ich mag Tiere nämlich. Alle! Zugegeben, es gibt Zeiten, da zöge ich Spinnen irgendwelchen irren Klippschleifern vor, aber das ändert im Wesentlichen nichts an meiner Einstellung. Außerdem gehen mir Raucher auf den Geist. Nicht nur, dass sie einfach abartig stinken, sie stellen auch noch ein Gesundheitsrisiko für ihre Umgebung dar! Eine weitere Form des Egoismus. Ich will meinen kleinen V&A-Report aber nicht so negativ abschließen. Beenden wir es also mit einer Vorliebe. Meine Lieblingsfarbe ist Violett."
Kaminoke Tsuzurao, just got Sarged

Besonderheiten: Ein Aspekt von Raos Persönlichkeit wurde bis dato noch nicht ausgeleuchtet. Ihre innere Rao. Die Bezeichnung allein würde bei manchem sicher die Vermutung wecken, die Kaminoke leide unter einer gespaltenen Persönlichkeit. Dies ist nicht der Fall. Als eine Manifestation unterdrückter Gefühle und Gedanken, Mittel zur Stressbewältigung und Möglichkeit zum unhörbaren Ausschreien vielfarbiger Beleidigungen wider Persönlichkeiten, denen Rao besser nicht direkt ins Gesicht drückt, was sie wirklich von ihnen hält, ist die innere Rao mehr oder weniger ein mentales Werkzeug um im Shinobi-Alltag zu überleben. Physisch wie psychisch. Oft ist die innere Rao eine Stimme der Vernunft, des knallharten Realismus und gelegentlich auch Pessimismus. Mit dieser inneren Stimme konfrontiert sie sich selbst mit Fakten, denen sie teilweise gerne ausweichen möchte, und motiviert sich, wenn die Zeiten besonders hart werden.
Gedankliche Disziplinierung, um effizienter zu funktionieren, könnte man es wohl nennen, wenngleich ein jutsubetriebener Blick in Raos Oberstübchen alles andere als Disziplin und Ordnung zu Tage fördern würde. In ihrem Kopf geht es mitunter ziemlich chaotisch zu. Viel zu viele Gedanken, Vermutungen, Ideen und Wünsche ringen um ihren Arbeitsspeicher und die innere Rao wirkt inmitten dieses endzeitlich wirkenden Szenarios wie ein natürlicher Auswuchs, der einfach zum Ambiente gehört. Vielleicht ist sie aber auch tatsächlich ein Vorläufer noch ausstehender Wandlungen hin zu einer zwiespältigen Persönlichkeit. Rao, von Natur aus gespenstisch clever und durch diverse Erlebnisse mit der einen oder anderen Portion Wahnsinn gespeist, hätte durchaus das Potenzial zur wahnsinnigen Wissenschaftlerin, zu der auch eine gespaltene Persönlichkeit passen würde. Man mag das Chaos in ihrem Köpfchen also mit Vorsicht betrachten. Vielleicht wird es sie eines Tages überwältigen. Andererseits heißt es ja auch; Ordnung braucht nur der Dumme. Das Genie beherrscht das Chaos!




Zuletzt von Kaminoke Tsuzurao am Do Jul 20, 2017 8:45 pm bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao]   [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Icon_minitimeSa Jun 03, 2017 7:49 pm








» Fähigkeitsdaten


Chakraelement: "Wie viele Mitglieder meines Clanes, verfüge auch ich über das Suiton. Angeblich geht die Gabe des Wassers in unserem Clan auf unsere Gründerin zurück, die das Wasserelement durch unsere Göttin verliehen bekam, als sie sich in ihrem heiligen Teich wusch, am sagenumwobenen Geburtsort des Kaminoke-Clans. Durch die tatkräftige Unterstützung meines kleinen pelzigen Weggefährten lerne ich mittlerweile, wie ich das Suiton einsetzen kann. Da ich es jedoch erst kürzlich zu aktivieren lernte, sind meine Einsatzmöglichkeiten dafür noch recht begrenzt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich schnell Fortschritte machen werde. Wo, wenn nicht hier, in Kiri-Gakure, bieten sich schon so erstklassige Möglichkeiten zum Training, leben so viele Suiton-Anwender?"
Kaminoke Tsuzurao, feuchtfröhliche Chuunin

Stärken:
  1. Ninjutsu: "Ob nun Wasserspuckerei, Heilkram oder Clankunst, die Basis meiner Shinobi-Fähigkeiten bildet das Ninjutsu. Seit ich mich von der kindischen Vorstellung, ich könne Nin-, Gen- und Taijutsu gleichermaßen meistern, gelöst habe, ist mein Können in dieser einen Kategorie geradezu sprunghaft angestiegen. Vielleicht liegt mir das Ninjutsu einfach naturgemäß mehr als Illusionen und Körperkünste, und ich wollte mich dem bisher einfach nicht so recht stellen. Aber gerade meine Ausbildung zur Iryônin hat mich gezwungen, mehr Zeit in diesen Bereich zu investieren als in alles andere. Das Resultat kann sich sehen lassen. Ich verfüge nun über einen anschaulichen Fundus nützlicher Techniken, mit denen ich mein Team gut unterstützen kann, aber auch auf mich gestellt sehr gut zurechtkomme. Zudem habe ich sogar ein paar eigene Techniken entwickelt, mit denen ich meine Stärke und Erfahrung auf diesem Gebiet unter Beweis stellen kann."
  2. Chakrakontrolle: "Ich habe schon zu Akademiezeiten beweisen, dass ich ein ordentliches Talent im Umgang mit Chakra habe. Wo andere Shinobi ihre Probleme, bezüglich Dosierung, Fokusierung und Kontrolle haben, kann ich auf ganzer Linie glänzen. Gerade bei meinen Clantechniken und Heiljutsu ist dies aber auch extrem wichtig. Insbesondere bei Letzterem! Mein Ninjutsu sehe ich ein wenig als Skalpell an. Als ein Werkzeug, dass es gilt, so scharf wie möglich zu halten. Der Umgang mit Chakra jedoch, ist für mich wie der Umgang mit meinen Händen. Egal wie scharf das Skalpell auch sein mag, die Hand muss es auch führen können. Gerade deswegen treibt mich mein Perfektionismus beim Verbessern meiner Chakrakontrolle so unablässig an. Ich kann es mir nicht leisten, hier nachzulassen oder meine Kontrolle nicht mindestens auf dem selben Niveau wie mein Ninjutsu zu halten."
  3. Intelligenz: "Ein flinkes Köpfchen, wenngleich es im Kampf auch manchmal ein wenig aussetzt, sitzt auf meinen Schultern. Wenn es darum geht, neues Wissen aufzusaugen und zu verinnerlichen, war ich schon immer erste Sahne. Obendrein ist mein Hirn auch noch eine sprudelnde Quelle frischer Ideen und alltäglichen Wahnsinns. Ob ich nun neue Jutsu für mich selbst erfinde, oder spontan im Gefecht Lösungen für schwerwiegende Probleme finde, ich überrasche mich manchmal schon fast selbst. Im Gegenzug ist es aber ein Stück schwieriger mich zu überaschen, da ich Freund und Feind meist recht gut einschätzen kann. Ein paar Hinweise reichen meist, um mir ein gutes Bild zu machen. Von einer intelligenten Chuunin wie mir erwartet man natürlich, Teams erfolgreich durch schwierige Missionen zu führen. Dazu kann ich nur sagen: Mit den Schwierigkeiten komme ich klar, aber nicht mit der Führung. Meine Führungsfähigkeiten stehen auf einem anderen Blatt. Lieber halte ich mich strategisch im Hintergrund und berate, statt zu leiten, wenngleich ich lernen musste, dass im Leben nicht alles so läuft, wie man es gerne hätte."
  4. Geschicklichkeit: "Auch mein Körper ist ein Werkzeug. Eines, mit dem ich gelernt habe umzugehen. Leider war ich noch nie sonderlich stark. Meine Ausdauer mag derzeit auf einem akzeptablen Niveau liegen, aber Treffer stecke ich trotzdem nicht so gut weg wie andere. Daher eigene ich mich nicht zur Rambo-Kunoichi. Mehr zur agilen Ausweichkünstlerin, und genau das macht mein Taijutsu-Stil aus mir. Durch meine hohe Körperbeherrschung bin ich recht gut darin, mein Gleichgewicht zu halten, wenn ich auf schmalen Pfaden wandle, oder einem Angriff durch flinkes Beiseitetreten auszuweichen. Aber auch in kleineren Dimensionen beherrsche ich meinen Körper recht gut. Ich kann mir selbst an den Hinterkopf treten und meine Hände führen Skalpelle, und seit neustem auch Dietriche, mit ruhiger Präzision."
    Kaminoke Tsuzurao, Iryônin vom Mond


Schwächen:
  1. Genjutsu: "Es gab mal eine Zeit, da beherrschte ich selbst Genjutsu. Damals wollte ich unbedingt alles können und verschwendete meine Zeit damit, die Kunst der Illusionen zu erlernen. Eine Kunst, die, wie mir heute schmerzlich bewusst wird, nie zu meinen Stärken gezählt hat. Bestenfalls zu den Randnotizen meiner Fähigkeiten. Heute beherrsche ich diese Kunst nicht mehr. Eher beherrscht sie mich, denn es ist erstaunlich einfach, mich in ein Genjutsu zu sperren. Der Grund dafür ist simpel: ich habe einfach zu viel irren Dreck in zu kurzer Zeit erlebt. Da habe ich wohl ein wenig meinen Sinn für Realität verloren. Ziegenböcke, die in pinken Flammen stehen, Blumengöttinen und Wagas alltäglicher Wahnsinn haben ihre Spuren in meinem Kopf hinterlassen. Manche Illusionen erkenne ich garnicht auf den ersten Blick, weil ich mich daran gewöhnt habe, durchs Leben zu gehen und zu denken: Jo, das muss so! Selbst wenn sich meine Arme in einen Haufen Schmetterlinge auflösen, würde ich wohl zunächst davon ausgehen, dass das wohl real sein muss und dass es irgendwo da draußen garantiert ein Jutsu gibt, das solch kranken Dreck mit einem abziehen kann. Kurzum, Illusionen sind mein Tod. Ich kann sie nicht mehr sehen, anwenden und vom Auflösen sprechen wir lieber erst garnicht. Schmerz dürfte da meine einzige Hoffnung aufs Entkommen sein. Aber davon vertrag' ich nicht viel. Und gerade im Kampf leidet meine Konzentration unglücklicherweise ein wenig, weshalb ein Entkommen per Auflösung schön schwierig für mich wird."
  2. Körperkraft: "Das hat man wohl kommen sehen, hm? Mit meiner Kraft könnte ich meine Berge verrücken. Noch nichtmal einen mittelgroßen Fels. Ich bin ein Fliegengewicht und das macht es Feinden verdammt einfach, mich einfach gegen eine Wand zu drücken oder sich resolut auf mich zu setzen. Zum Glück habe ich gelernt mit dieser Schwäche umzugehen. Statt Angriffe zu parieren, weiche ich ihnen lieber aus. Statt großer, schwerer Waffen, führe ich leichtes Gerät. Meinem schwächlichen Körper ist es wohl auch zu verdanken, dass ich kaum Treffer aushalte, aber dass besprechen wir gleich noch. Jedenfalls sah ich mich einmal, ohne vielversprechende körperliche Möglichkeiten, mit der Frage konfrontiert, welchen Taijutsu-Stil ich bitte lernen sollte. Die Antwort war Nukutedo. Ein Kampfstil, bei dem man eigentlich nicht kämpft. Angewandt von Leuten, die zu schwach für Angriff und Verteidigung sind, aber flink genug um dem Feind auf die Nerven zu gehen. Positiv gesehen, hat diese Schwäche also auch etwas Gutes. Man unterschätzt mich schneller. Ist doch schonmal was, hm?"
  3. Konstitution: "Einmal hat mich ein einziger Tritt einer durchgedrehten, selbsternannten Blumengöttin ausgeschaltet. Lag danach einige Zeit im Krankenhaus. Das allein zeichnet doch schon ein aussagekräftiges Bild meiner Fähigkeit, Schmerz wegzustecken, oder eben genau das nicht zu können. Körperlich bin ich einfach zu schwach. Eingehende Schläge werden weder von viel Muskelgewebe noch von Fettpolstern gedämpft. Und meine mentale Einstellung trägt nicht gerade zur Linderung meines Schmerzempfindens bei. Denn ich weiß, dank meiner Iryônin-Ausbildung, genau, was sich Shinobi so alles antun können, was dabei kaputt gehen kann und ich mache mir daraus mein eigenes, höllisches Bild, wie lähmend und intensiv der aus solchen Schäden resultierende Schmerz wohl sein muss. Bin ich einmal verletzt, funktioniere ich sehr viel schlechter, wenn überhaupt. Und ich habe einfach nicht die Fähigkeit, Schmerz wegschlucken zu können und stur weiter zu machen. Willenskraft ist das eine, harte körperliche Grenzen das andere."
  4. Konzentration im Kampf: "Normalerweise verfüge ich über eine solide Konzentrationsfähigkeit. Was auch immer ich zu erledigen habe, ich kümmere mich ruhig und gewissenhaft darum. Perfektionistisch, könnte man sagen. Im Kampf aber, komme ich schonmal ins Schwitzen. Da will ich mich schnell mal um zu viele Dinge gleichzeitig kümmern, breche Gedankengänge früher als sonst ab und schenke dem Feind entweder zu viel Aufmerksamkeit, oder zu wenig. Je näher die unmittelbare Bedrohung, desto schlimmer wird es. Eine normale Gefechtssituation besteht für mich aus Hintergrundaktivitäten. Wie es sich für eine Iryônin auch gehört. Aber je näher mir der Feind kommt, umso wahrscheinlicher wird es, dass ich Mist baue. Da kommt es dann schonmal vor, dass ich mich verkalkuliere, meine Umgebung nicht beachte und irgendwo runterfalle. Besonders schlimm wird es, wenn ich mit mehreren Feinden zugleich konfrontiert werde. Mit meinem Nukutedo mag ich mich ja gegen einen Feind behaupten können, aber mehrere gehen garnicht für mich."
    Kaminoke Tsuzurao, ist nicht so awesome, wie sie gerne wäre


Inventar:

Am Körper:
 

Schriftrolle "Medizin:
 

Schritrolle "Ausrüstung:
 

Schriftrolle "Reise:
 


Spezialausbildung:
  1. Daikejutsu: "Die große Haarkunst, die Gabe meines Clans, unser Kekkei Genkai. Die Göttin unseres Clans, die Kaminoke-hime, verlieh unserer Urahnin Kiriko einst die Fähigkeit, ihre Haare wie Hände zu gebrauchen, wie Waffen zu schwingen und wie Lebewesen zu befehligen. Wir, die wir noch heute in der Gunst der Göttin stehen, haben uns diese Gabe bewahrt und nutzen sie, um uns als Shinobi einen Namen zu machen. Wenngleich manche meinen Clan eher mit Friseuren in Verbindung bringen als mit ernstzunehmenden Shinobi. Dabei ist mit unserer Fähigkeit nicht zu spaßen. Ohne Fingerzeichen gebieten wir über unsere Haarpracht und können sie ohne Mühe nutzen um Feinde, die meinen uns von hinten packen zu müssen, in der fehlgeleiteten Ansicht, einen Kaminoke könne man in den Schwitzkasten nehmen wie jeden dahergelaufenen Bauerntölpel, zu erwürgen. Wir selbst beschreiben unser Kekkei Genkai gerne als das schönste, weil nicht aus unappetitlichem wie Haut und Knochen bestehend, und vielseitigste. Letzteres, weil sich die Haarkünstler meines Clans meisterlich darauf verstehen, opulenteste Frisuren zu zaubern. Ich selbst halte meine Frisur in letzter Zeit lieber schlicht, aber farblich individuell. Meine Beherrschung des Daikejutsu kann sich sehen lassen, aber das Erlernen neuer Künste könnte sich künftig als schwierig herausstellen, da ich mich von meinem Clan gelöst habe und derzeit in Kiri-Gakure lebe. Welch' Ironie, dass ich nahe des Geburtsortes meines Clans eben jenem ferner bin als jemals zuvor."
  2. Iryônin (Lehrling): "Seit nun mehr eineinhalb Jahren lasse ich mich schon zur Iryônin ausbilden. In der kurzen Zeit hat meine Ausbildung allerdings schon ein paar Schläge einstecken müssen. Der Niedergang Tsuki-Gakures beraubte mich einige Zeit lang einer ruhigen Umgebung zum lernen. Erst die Reise nach Kiri brachte ein passendes neues Umfeld mit sich, wenngleich ich nun erstmal Stoff wiederaufarbeiten muss, den ich in der Zwischenzeit zwangsweise vernachlässigen musste. Ich kann aber trotzdem sagen, dass meine chaotische Reise auch Vorteile mit sich brachte, was meine Iryônin-Karriere anbelangt. Ich konnte erste praktische Erfahrungen sammeln und gelerntes erstmals außerhalb sicherer Testumgebungen zur Anwendung bringen. Trotzdem sollte man (ich) nicht vergessen, dass ich immernoch am Anfang meiner Ausbildung stehe. Wunderheilungen darf man also noch nicht von mir erwarten!"
  3. Kuchiyose no Jutsu: "Manche Leute haben sicher ganz abenteuerliche Geschichten darüber zu erzählen, wie sie an ihre Kuchiyose-Partner gekommen sind. Einer kroch in einen Vulkan, um einen Vertrag mit einem Drachen abzuschließen. Ein anderer erklomm den höchsten Berg, um den weisen Lemming um Beistand zu ersuchen. Ich traf meinen Partner am Wegesrand. Einen Klippschleifer. Because, warum zur Hölle nicht? Diese hasenartigen Mistviecher scheinen mich ja regelrecht zu verfolgen. Korrektur, sie scheinen nicht nur, sie tun's tatsächlich! Akakawa hieß er, der Klippschleifer, der mir begegnete. Erster Hüter irgendeiner heiligen Pfütze und Klette an meinen Füßen! Ich ließ mich nur zu dem Vertrag überreden, weil mir der Heini seine Anleitung im Umgang mit Suiton in Aussicht stellte. Da ich schon immer scharf darauf war, mein erstes Element zu entfesseln, konnte ich schlecht Nein sagen. Nun habe ich eine zahme Bisamratte am Hals. Hilfe!"


» Datenbank


Biographie:

  • 00 Jahre: Geburt als erste Tochter Nadeshikos und Kuromarus.
  • 02 Jahre: Nadeshiko wird Oberhaupt des Clans, Rao gehört damit zur Führungsfamilie.
  • 03 Jahre: Geburt der Zwillingsschwestern Shiho und Miho.
  • 05 Jahre: Lernt einige tiefgründige Weisheiten des Lebens, wie beispielsweise, dass Opi Glas zerschmettern kann, allein mit seinem Gesang. Lernt außerdem, dass Glassplitter sehr scharf sein können.
  • 06 Jahre: Beginn der Shinobi-Lehre.
  • 10 Jahre: Jahr des Umsturzes in Kumo, der Kaminoke-Clan schlägt sich auf die Seite der Revolution und hilft bei der Gründung Tsuki-Gakures. Eine neue Shinobi-Akademie wird aufgebaut und Rao erhält erstmals Unterricht außerhalb des Clans.
  • 11 Jahre: Rao gerät, dank der Genialität ihrer Schwestern, immer mehr in den Hintergrund.
  • 12 Jahre: Abschluss der Akademie und Gründung des ersten Genin-Teams. Rao lernt bei ihrem neuen Sensei das Nukutedo kennen.
  • 13 Jahre: Erste C-Rang-Mission steht an und wird erfolgreich absolviert.
  • 14 Jahre: Erster Versuch bei der Chuunin-Prüfung und ein glatter Reinfall, schon in der ersten Runde ausgeschieden.
  • 15 Jahre: Zweiter Versuch bei der Chuunin-Prüfung schlägt fehl, das Team zerstreitet sich und wird schließlich aufgelöst. Erste B-Rang-Mission wird, unter der Führung Penpachi Tarotachis, erfolgreich absolviert. Rao beteiligt sich in einem Lazarett an der Verteidigung Tsuki-Gakures gegen einfallende Revolutionäre. Beginn der Iryônin-Ausbildung.
  • 15,5 Jahre: Zweite B-Rang-Mission relativ erfolgreich abgeschlossen, dritten Versuch bei der Chuunin-Prüfung auf Grund von Krankenhausaufenthalt verpasst. Der Kaiser erobert Tsuki-Gakure und die Kaminoke ergeben sich ihm.
  • 16 Jahre: Auszug aus Tsuki und Wanderung des Kaminoke-Clans, zwecks Gründung eines neuen Dorfes. Rao leitet erstmals eine Mission. Jene Mission bringt sie zu alten Kaminoke-Ruinen nahe Taki-Gakure, wo Rao Hinweise auf den Geburtsort des Clans findet. Rao verlässt ihren Clan, um auf eigene Faust diesen Hinweisen nachzugehen und in Kiri-Gakure, fern des Kaiserreiches, Pläne für die Zukunft schmieden zu können. In Kiri-Gakure wird sie gründlich geprüft und auf Grund ihrer Fähigkeiten als Chuunin aufgenommen.
  • 16,5 Jahre: Gegenwart


Ziele: "Ich bin kein Fan des Kaiserreiches. Schon garnicht, wenn es, wie man hört, bis unter die Gürtelrose von Sektenspinnern unterwandert ist. Ich sähe es lieber, wenn die Shinobi die Kontrolle an sich reißen. Aber wäre ich allein dazu in der Lage, etwas derartiges zu bewegen? Nein, derlei Illusionen mache ich mir überhaupt nicht. Trotzdem; sollte sich nennenswerter Widerstand gegen den Kaiser formen, würde ich ihn gerne unterstützten. Doch um meinen Teil beitragen zu können, muss ich erstmal eine bessere Kunoichi werden. Eine bessere Iryônin und eine bessere Kaminoke. Und vor allem anderen bin ich eine Kaminoke! Ich will mein Kekkei Genkai meistern und die uralten Geheimnisse meines Clans ergründen. Geheimnisse, die ich irgendwo im Reich des Wassers vermute, wo ich auch den sagenumwobenen Geburtsort des Clans wähne. Ich will ihn finden und meinem Clan einen Teil seiner Geschichte wiedergeben. Vielleicht kann ich mich so in den Augen meiner Familie als ernstzunehmende Erwachsene beweisen."
Kaminoke Tsuzurao, hat unschöne Erfahrungen mit Sekten gemacht

Multiaccount: Erstaccount (auch wenn da mal mehr waren...)

Avatarperson: Kula Diamond aus King of Fighters

Schreibprobe:

°oO(Haarige Scheiße, er hats gesagt! Er hat offen zugegeben dass seine Rhetorik für etwas nicht reicht! Ist das das Ende der Welt? Dass heißt dann wohl, dass in Kürze der Antihaarist seine hässliche Fratze am nächtlichen Himmel zeigt, das weit entfernte Meer sich bluuutroooot färbt und die Erde sich öffnet, um ihr Innerstes nach außen zu wölben! Bei meinem Skalp, ich fange schon an zu denken und Reden zu kreieren wie dieser vermaledeite demagogische Klippschleifer! Und dieser Stein, dieses blöde Monster aus dem Weltenraum, geht mir auch langsam auf den Sack! Eine gemütliche Mission sollte es werden! Und nun sieht es so aus, als müsste ich nach Konoha marschieren, um den verbliebenen inzestgeschädigten Uzumaki-Bengeln die Lehre für ihr dreimal verfluchtes Rasengan aus dem Leib zu prügeln! Geschichte wiederholt sich. Ja, genau. So siehts aus. Da werden wir wohl gezwungen sein, diese Spiralkugel-Scheiße zu lernen und damit das Problem frontal anzugehen. Und ich darf fein im Hintergrund sitzen und zuschauen. Sonst Ende ich wieder mit gerissener Milz, oder Magenschaden oder sonstwas am Boden. Ha! … Was fehlt mir eigentlich? Ein halbes Jahr Lehre und ich kann immernoch nicht feststellen, was mir eigentlich fehlt. Kaminoke-hime steh' mir bei, meine Bauchgegend fühlt sich an alsob … alsob ich von einer Göttin getackelt worden wäre!)
(Etwas aufgebracht, hm? So erlebt man dich ja selten. Ist normalerweise doch mein Part, eh?)Oo°
°oO(Irgendwie muss ich mich ja bei Bewusstsein halten, oder? Wie sonst soll ich das anstellen? )
(Zorn hilft sicherlich. Aber nicht bei der Bewältigung irgendwelcher Minderwertigkeitskomplexe. Ist eher Anzeichen des Kollabierens unter dem wachsenden Druck einer Shinobi-Laufbahn.)Oo°
°oO(Du bist dir viel zu vieler Dinge viel zu bewusst. Hab ich dir dass schonmal gesagt?)
(Nein, aber du belügst dich ja gerne und mit Leidenschaft. Aber wo du mir schonmal zuhörst. Ein Rat: Komm zur weisen Erkenntnis, dass du vieleicht doch noch nicht bereit für Missionen dieses Kalibers bist. )Oo°
°oO(Wie soll ich den sonst besser werden? Erfahrung sammeln? Mich beweisen und alle stolz machen? ... Vor meinem Clan, meiner Mutter, meiner Kage, meinem Spiegelbild? Alle haben so ihre Erwartungen. Ich will doch nur, dass alle zufrieden sind. Mutter erwartet eine klare Richtung in Bezug auf die Bildung meiner Fähigkeiten und würde mir gerne Ninjutsu beibringen, Vater würde gerne mein Nukutedo fördern, Hikari-sama würde mich sicher gerne als große Nachwuchs Iryonin des Dorfes sehen und Natsu-san denkt wohl, seit unserer einen Trainingseinheit, ich wäre recht genjutsugewand.)
(Wieder diese Frage. Da sitzt was in dir und ist der Meinung, du müsstest dich entscheiden. Da murmelt was, es wäre eine schlechte Entscheidung gewesen, Iryo zu werden und einen weiteren Pfad anzuschneiden.)Oo°
°oO(Wie vielgleisig kann ich noch fahren?)
(Tu was du willst. Wer sagt den, dass ich nicht alles machen kann? Du würdest das nicht alles auf dich laden, hättest du garkeine eigenen Ambitionen.)Oo°
°oO(Aber es ist so schwer. Und alle anderen scheinen mir immerzu voraus zu sein.)
(Partiell. Sie konzentieren sich viel zu oft auf einige wenige Pfade und vernachlässigen andere. Du bist nur neidisch, weil sie schon auf einem Pfad weiter sind. Meinst, du könntest auch schon so weit sein. Aber du bist schon relativ weit. Nur teilst du deinen Fortschritt mehr auf.)Oo°
°oO(... und rede mit mir selbst, weil ich niemand anderen zuhören lasse. Verschanzt und eingemauert. Und sobald es mir wieder besser geht, verdränge ich alles, meinem Lächeln zu Liebe. Ich lächle und bewahre die Farce. Ich bin längst nicht was ich vorgebe zu sein!)

Was sich da in Rao zusammen zu brauen begann war gewiss nicht schön. Es war eine Form von nahezu anderweltlich anmutendem Selbsthass und ein kurzlebiger Stimmungsumschwung, hervorgerufen von der Erkenntnis, nichts wirklich weltbewegendes bewirken zu können, und einem unguten Bauchgefühl, dass sich dies so schnell auch nicht ändern würde. Da wurde dann auch schonmal innerlich geflucht, Selbstgespräche geführt und ein neuerlicher Adrenalinschub durch den Körper gejagt. Recht clever, wenn man mal bedenkt, dass sie sich so ein wenig länger bei Bewusstsein halten konnte. Wieder wertvolle Momente gewonnen. Denn eigentlich hätten ihre inneren Verletzungen sie längst ausknocken müssen. Hatten sie anfangs ja auch. Dass sie wieder bei Bewusstsein war glich schon einem halben Wunder. Oder auch ungesundem Pflichtbewusstsein. Wer sonst hätte die Wunden der Kameraden verpflegen könnten? Nein, diesen Gedanken brach Rao lieber vor dem Weiterspinnen ab! In die Richtung wollte sie nicht nochmal. Nicht nochmal die Erkenntnis, dass ihre Anfängerarbeit leicht von den anderen hätte ausgeführt werden können. Lieber krallte sich die Kaminoke etwas fester ins Fell des nach wie vor galoppierenden Ebers und ordnete ihre Gedanken.
Unter der strikten Vermeidung irgendwelchen selbstzerstörerischen Nebengedenkes, konzentierte sie sich wieder auf die Gegenwart. Hier gab es Dinge über den Meteor, seine Wirkung und Fragen der Sicherheit der entwendeten Reliquie schmeißsteiniger Heiligkeit die der Aufmerksamkeit harrten. Raos Stimme erhob sich zunehmend schwerfällig, wie ein verwundeter Soldat aus dem Schützengraben, in dem er zuvor schon einige Nächte und Schlachten ausgeharrt hatte. "Können wir uns sicher sein, dass der Meteor sicher ist? Sicher im doppelten Sinne? Giftlos und wertlos für den Feind? Nur weil die Untersuchungen nichts ergeben, heißt dass ja nicht, dass er ...", ein kurzes Würgen und Husten unterbrach die Rede. Die Kaminoke hielt sich brav die Hand vor den Mund, stellte fest das der Magen nichts festes mehr zum zu Tage fördern hatte und nun stattdessen Tomatensaft, durchsetzt mit grüngräulichem Verdauungsextrakt, feil bot, und fuhr, nachdem das Schüttgut eigenbetrieblicher Schäden irgendwo abgewischt worden war, fort als wäre nichts gewesen. "- harmlos ist, oder? Und selbst wenn er seine tödliche Fracht bereits vollends entladen hat, würde das diese religiösen Spinner daran hindern, einen Versuch zu unternehmen, diese 'hochheilige Reliquie ihres heidnischen Schmeißsteingottes' zurück zu erobern? Wie viele Rebellionen hält Tsuki-Gakure aus? Vor einem halben Jahr haben wir schon einen Angriff abwehren müssen." Und wie sich Rao unwohl erinnerte, hatte sie damals unfreiwillig Bekanntschaft mit diesem creepigen Haarfetischisten gemacht. Zwar nur als Nebendarstellerin, aber trotzdem. Sie wollte nicht wissen, was da noch alles unter der Fuchtel der Kumo-Loyalisten kreuchte und fleuchte. "Und was meinst du eigentlich mit Messdiener? Hat der Vorfahren in Hoshi-Gakure? Kennt der das Rasengan? Wenn ja, er solls mir beibringen. Oder auch nicht. Hat das letzte Mal ja wohl doch nicht für Ruhe gesorgt." Beunruhigende Gedanken zogen gewitterwolkengleich über den Himmel von Raos gerade viel zu düsterem Denkapparat. "Ist es eigentlich möglich, dass die Sache mit Hoshi-Gakure und dieser Meteor irgendwie den gleichen Ursprung haben könnte?" War das richtiges deutsch? Hörte sich falsch an in Raos Köpfchen. Sie driftete ein wenig gedanklich ab. Der Adrenalinschub lies nach und die Kaminoke konnte förmlich fühlen, wie sie schwächer wurde. Einen Moment lang wurde ihr gar schwarz vor Augen, was sie dazu veranlasste, den Eber etwas fester zu packen und ihr schwächer werdendes Stimmchen zu erheben.
"Sind wir bald da? Ich glaube ich ..." Sie würgte sich selbst ab. Ihr mochte gerade das Licht im Oberstübchen ausgehen, wie eine viel zu früh ausgebrannte Energiesparglühbirne, aber sie war sich ihrer Situation noch bewusst genug, um ihre Schwäche nicht offen einzugestehen. Ihre Gedanken rasten. Die Situation war schon grimmig genug, da brauchte man sich nicht auch noch Sorgen um sie zu machen. Ihre Gedanken begannen zu rasen. Weniger wegen eines neuerlichen Adrenalinschubs, denn der blieb aus, sondern eher wegen eines nun einsetzenden Schwächegefühls, dass sich zittrig und mit überraschend rasender Geschwindigkeit in ihr breit machte. Der Griff ins Fell des Ebers wurde schwerer. Wurde er schneller? Die Welt raste an ihr vorbei, die Sicht verwamm und einen Moment wähnte sich die Kaminoke bereits an den Toren des letzten Gartens, wo die Hime einem die Frisur fürs Jenseits verpasste. Mit einem letzten blutigen Huster versuchte sie etwas zum Gespräch beizutragen und war im nächsten Moment auch schon vom Eber gerutscht. Ihr Körper schlug hart am Ufer des Flüsschens auf, dessen Hänge aber etwas steil waren, weshalb sie langsam ins Wasser rutschte und mit den Beinen kurz darauf im Wasser trieb. Der verdreckte und geschundene Körper lag leblos da, die per Jutsu braun gefärbten, und ebenso verdreckten, Haare verdeckten recht zuverlässig den Kopf der Kunoichi und hatten mit steigender Entfernung gar einen beunruhigenden Chamäleon-Effekt, war doch das Ufer des Flusses nicht sandig, sondern so braun und dreckig Raos Haarpracht. So wie sie da lag, konnte man glatt der Meinung sein, da läge eine Kopflose. Etwas Blut kam auch noch hinzu. Es sickerte langsam unter dem Haarteppich hervor. Ein dünnes Rinnsal, welches, der ollen Physik folgend, den Weg hinab zum Fluss fand und im Wasser verschwamm. Die Quelle des Rinnsals war aber nicht Raos Mund, wie man ob des zuvor hochgehusteten Tomatensaftes hätte meinen können, sondern ihr Hinterkopf. Sie war wohl unschön gelandet und würde später mit einem wahren Brummschädel erwachen. Wenn überhaupt. So wie sie da lag, erweckte sie nämlich nicht den Eindruck, sich in naher Zukunft wieder in Bewegung zu setzen.





Zuletzt von Kaminoke Tsuzurao am Do Jul 20, 2017 8:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao]   [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Icon_minitimeDi Jun 13, 2017 11:06 pm

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BeitragThema: Re: [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao]   [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Icon_minitimeMi Jun 14, 2017 2:11 pm

Dann schießen wir mal o_o.
Ich muss sagen es ist ein unheimlich schönes Rework geworden und ich liebe sie noch immer. D: Sies älter geworden und ich find es so geihäl beschrieben!

Hab demnach auch nix was ich irgendwie bemängeln könnte, weswegen ich nun durchwinke. Schade dass sie kein violettes Leibchen mehr kriegen wird, aber blau steht ihr sicher auch ganz gut.

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BeitragThema: Re: [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao]   [EA][Chuunin][Kiri-Gakure][Kaminoke Tsuzurao] Icon_minitimeDo Jun 15, 2017 6:16 pm

Ich find sie sehr gelungen und freu mich auf sie : )

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