Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Vertrag der Raupen [Masao's Kuchiyose]

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AutorNachricht
Kuroreiki Masao

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Shinobi Akte
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BeitragThema: Vertrag der Raupen [Masao's Kuchiyose]   Mo Mai 29, 2017 2:51 pm

Trainingspost 1/2: Kuchiyose no Jutsu
Wörterzahl: ~1500/1000


»Ich hätte nicht gedacht, dich an diesem Ort anzutreffen.« Masao rollte die Augen und sah auf. Eigentlich hatte er gehofft – beziehungsweise abgewägt -, dass ihn hier jemand stören würde; immerhin war er sogar zu jener Zeit hier angetanzt, zu welcher die meisten der Leute ihrem Abendessen nachgingen und sich nicht in einem ohnehin abgelegeneren Waldstück vergnügten. Aber mal wieder wollte man offenbar seine Geduld auf die Probe stellen, in dem man ihn hier aufsuchen musste. Oder ihm gefolgt war. Masao runzelte die Stirn – auch über sich selbst, denn immerhin hätte er es unter Umständen auch besser wissen können. Im gleichen Zuge dieses Gedankens blickte er also seufzend auf und sah seinem Peiniger aka auch Befreier in die eisblauen Augen. Augen, die ihn weniger kühl und befremdlich musterten als die anderen Pärchen im Dorf; was aber wiederum kein Grund war, den Blonden in irgendeiner Weise anders zu behandeln als die übrigen, nervigen Menschen. »Oh doch. Du hast mich den ganzen Tag vermutlich schon beobachtet. Als ich die Wohnung verließ. Als ich die Schriftrolle holte. Als ich an diesen Ort kam, der mir nun offenbar auch zum Verhängnis geworden ist.« Wakahisa Eiji schmunzelte ob dieser Klarstellung, die doch sogleich ins Schwarze getroffen hatte. Masao wusste natürlich, dass er auch noch lange nach seiner Entlassung unter Beobachtung stehen würde. Vermutlich sein ganzes Leben, wenn es nach diesen einfältigen Persönlichkeiten ging, die sein Wesen überhaupt nicht verstanden. Generell verstanden sie ohnehin wenig von der Welt und wertschätzten das Wissen nicht, dass sie ansammelten. Nein, sie traten es mit Füßen und meistens behandelten ein paar übervorsichtige Shinobi ihn genauso. Es waren nicht viele, aber sie ekelten ihn an. Nicht aufgrund ihrer Behandlung, sondern vielmehr, weil sie alle nicht über den Tellerrand hinausblicken konnten.
»Was willst du? Ich kann es nicht leiden, wenn man mich von der Arbeit abhält. Insofern es ein minderwertiges Gesprächsthema ist, kannst du gleich um den nächsten Baumstamm verschwinden, der dann ohnehin so stumpf wäre, wie diese Konversation, die du hier ins Leben zu rufen versuchst. Deshalb bist du immerhin hier, oder?« Es war nicht wirklich eine Frage, weshalb Masao sich auch wieder der Schriftrollte in seinen Händen zuwandte – natürlich mit der leisen Hoffnung, dass der inkognito ANBU wirklich wieder verschwinden würde. Was er natürlich nicht tat. Dieser Mensch tat nie das, was man von ihm erwartete – weshalb Kuroreiki Masao wohl auch nicht mehr als Gefangener #1293 in der Einzelzelle verkehrte. Eigentlich war er ihm zu Dank verpflichtet und Masao wusste das, doch wollte er sich gerade wirklich nur auf das Jutsu konzentrieren, welches ihm eines Tages mit Sicherheit hilfreich sein würde: Das Kuchiyose no Jutsu. Das Beschwören eines vertrauten Geistes. Ein vertrauter Geist, welcher das ein oder andere Kampfgeschick beweisen und somit dessen Schicksal ändern könnte. Meist bedauerlicherweise eine Platzverschwendung in Übergröße. Nein… dieses allgemeine Getue um diese Geister herum regte ihn auf. Je größer, desto hirnloser die Meister. So schien es ihm. Demnach war er gleichsam froh, andere Geschöpfe ins Auge gefasst zu haben. »Mich interessiert in der Tat, was du tust und vor allem, wie du damit umgehst.« Masao blinzelte nicht einmal, ehe er zurück feuerte: »Ich tue, was ich für richtig halte – nämlich mein Wissen verbessern, was ein paar Individuen in diesem Dorf sicher auch gut tun würde.« - »Die meisten Personen haben Probleme, wenn sie eine längere Zeit in Einzelhaft verbingen.« - »Du kannst versuchen, eine größtenteils einseitige Konversation mit mir zu führen, Wakahisa, aber halte mich bitte nicht für die Einfältigkeit in Person. Ich bin kein solcher Banause.« - »Das sehe ich. Wie läuft es mit dem Training?« »Ich lerne.« - »Was hat es dir angetan?« - »Ich frage mich gerade, ob ich dir etwas antun soll.« - »Hm, das könnte durchaus interessant enden, Kuroreiki.«»Wie lange darf ich mich noch an deiner Gesellschaft erfreuen»Du könntest anfangen, meine Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.«»Worin läge der Sinn, dies zu tun, bringt es mir doch keinen Fortschritt, mich mit deiner Wenigkeit zu beschäftigen.«»Ist es kein Fortschritt, frei zu sein?«»Frei würde heißen, dass ich in Ruhe mein Dasein fristen kann.« Masao schlug das Buch zu und blitzte aufgebracht nach oben. Oben, wo ihn lediglich sein aufdringlicher Gesprächspartner erwartete, welcher fast ein wenig lässig an einem Baumstamm lehnte. Schon früh hatte Masao gelernt, dass Eiji nicht wie die anderen Jônin war – gelernt vor allem dann, wenn der Blonde wieder für die anfängliche Beobachtung seiner Wenigkeit zuständig war. Weder war er abschätzend, noch war er besonders aufdringlich mit den Fragen. In der Tat war es so, dass Masaos Zustand sich vermutlich allein durch die Befragungen seines augenblicklichen Gesprächspartners im Gefängnis gebessert hatte. Nachforschungen waren betrieben worden. Viele Nachforschungen, die schließlich zu der Übereinkunft führten, dass der mittlerweile 23-jährige unschuldig war.
»Kuchiyose«, antwortete Masao schließlich knapp, als das Schweigen immer länger und der Blick immer fragender wurde. Ohnehin hatte Masao den Verdacht gehegt, dass Eiji ohnehin bereits wusste, was sich in den Händen seines „Schützlings“ befand. Dieser Mann machte keine halben Sachen und war stets gut vorbereitet. Nun nickte er. »Ich verstehe. Du möchtest für alles vorbereitet sein?« Masao zuckte mit den Schultern. »Es ist einfacher, vorbereitet zu sein«, gab er schließlich zu – was einige Jahre später völlig undenkbar gewesen wäre. Dieses „Zugeben“. Eiji lächelte matt, stimmte mit einem Nicken zu. Dann ging er ungefragt in die Hocke und hob seinen rechten Daumen. Masaos Augenbraue tat es dem Daumen gleich. »Wenn du möchtest, helfe ich dir bei der Erlernung des Jutsus.« Nun, das war eine äußerst interessante Ansprache – wäre da nicht diese dumme Tatsache, dass Masao es absolut nicht leiden konnte, nahm man ihn für dumm. »Ich habe eine Schriftrolle.« - »Ich habe die Erfahrung und das weißt du auch, Kuroreiki-San.« Da hatte er Recht. Dennoch hasste Masao es, auf diesen Mann angewiesen zu sein, der ihn ungefragt aus dem Gefängnis herausgeholt hatte. Abermals rollte er die Augen und seufzte dann erbarmungsvoll. »Gut. Ich lese vor und du beschreibst die Schritte deiner Erfahrung nach – oder kommst am besten gleich zur Sache, damit ich dich endlich wieder los werde.« Er erntete lediglich ein Schmunzeln, fasste es aber ohne große Überraschung als Zustimmung auf.
»Gut. Es handelt sich um ein Jikuukan, um jenen vertrauten Geist an seine Seite rufen zu können – teilweise auch mehrere, wobei die Chakrakosten entsprechend der Gerufenen sind. Damit man das überhaupt kann, ist es allerdings—Wer hat das geschrieben? Diese Ausdrucksweise…« Masao schüttelte den Kopf. »Man muss jedenfalls einen Vertrag unterzeichnen. Mit dem eigenen Blut.«»Und natürlich unter der Voraussetzung, dass du ein entsprechendes Vertrauensverhältnis zu deinem künftigen Partner aufbauen kannst. Letzteres muss auf beiden Seiten bestehen, sonst ist der Vertrag nutzlos«, meldete sich der Blonde zu Wort. »Meinetwegen. Als nächstes dient das Blut als eine Art Opfergabe zur Beschwörung. Außerdem muss ich wie gesagt noch Chakra aufwenden, um es zu beschwören. Gut, das ist alles plausibel.«»In der Tat. Im Grunde genommen ist nicht viel dabei, insofern du den Vertrag unterzeichnest und das Blut und Chakra opferst, um deinen Partner im Kampf oder generell in der gewünschten Situation zu beschwören. Wenn du möchtest, kann ich es dir vormachen.«»… und mir vermutlich damit zeigen, wie du mich gefunden hast«, beendete Masao den Satz. Er hatte den Wakahisa schön öfter gesehen, als dieser mit Hunden unterwegs gewesen war oder das Dorf aufgrund einer anstehenden Mission in Zivil verlassen hatte. Eiji bejahte den Verdacht mit einem tückischen Lächeln, welches aber nicht zuließ, dass Masao dahinter blickte. Genau genommen wirkte ihm der Blonde manchmal zu freundlich und er war sich sicher, dass sich hinter der Fassade auch noch ein ganz anderer Mensch versteckte. Ohne dass jedoch einer der beiden genauer darauf einging, fuhr sich Eiji mit den Daumen an die Lippen und biss hinein. Man sah das Blut auf dem Daumen. Der Wakahisa machte es mit Absicht langsam, sodass Masao jedem Schritt folgen konnte. Natürlich hätte er es auch alleine geschafft, denn die Grundlagen des Jutsus waren relativ plausibel – sogar, wenn man zuvor keine Shinobiausbildung genossen hatte, deren Grundjutsus und dergleichen er zumindest gerade nachholte. Es war allerdings sehr hilfreich, wenn man Zeuge einer solchen – ausführlichen – Anwendung werden konnte. Es tat gut, es bereits einmal gesehen zu haben. Eiji setzte seine Hand entsprechend auf den Boden auf und nur wenig später erfolgte die Beschwörung, woraufhin er selbst mit in den weißen Rauch gehüllt wurde, der entstand. Masao kniff die Augen zusammen, bis er einigermaßen verflogen war. War dies getan, so richtete sich Eiji wieder auf – nur stand dieses Mal ein schwarzer Dobermann. Der Hund schnupperte kurz und blickte zu Eiji, ehe er sich zu dessen Füßen niederließ. Scheinbar ein vertrautes Verhältnis. Gut zudem, da der Hund mit Sicherheit seine Vorzüge hatte. Außerdem war er keine dieser übergroßen Platzverschwendungen.
»Mehr ist eigentlich nicht dabei.«»Natürlich nicht. Erwarte jedoch keinen Dank, schließlich war es dein eigenes Angebot.« - »Aber nein, natürlich nicht. Wann wirst du mir eigentlich verraten, was damals geschehen ist, als sie dich gefunden haben?«»Vielleicht, wenn ich dir ohnehin gerade den Hals umdrehe.«»Ich verstehe. Dann sollte ich mich vermutlich darauf freuen.« Masao rümpfte die Nase. »Geh mir aus der Sonne, Wakahisa.«

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