Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeDi Jun 13, 2017 11:02 pm






Kaminoke





Kaminoke-Clan 3t64m532



» Allgemeines


Wappen: Selbst die Gelehrten des Kaminoke-Clans sind sich nicht ganz einig, was ihr Wappen genau darstellt. Am geläufigsten ist die Auslegung, dass es sich um eine stilisierte Blüte, oder auch nur einen Teil davon handelt. Um einen Blütenstempel, vermutlich den der, clanintern häufig zur Herstellung spezieller Medizin herangezogenen, Wangetsujoou-hana. Geschichtlich wird das Wappen der Clangründerin Kiriko zugeordnet. Im Laufe der Zeit sind jedoch auch Stimmen laut geworden, die die Meinung vertreten, das ursprüngliche Clanwappen sei über die Jahrhunderte verändert worden, um seine eigentliche Bedeutung, und die damit einhergehenden Verwicklungen des Clans in vergangene Geschehnisse, zu verschleiern.

Alter: Eine möglichst genaue Altersangabe gestaltet sich beim Kaminoke-Clan schwierig, da der Clan über die letzten Jahrhunderte nachweislich mehrmals seinen Wohnsitz änderte, alte Aufzeichnungen beim Transport verloren gingen und er sich allgemein auch auf eine Person als Clangründerin bezieht, deren Existenz bislang nicht mit abschließender Sicherheit belegt werden kann. Jene Clangründerin, schlicht Kiriko genannt, soll in einer längst vergessenen Zeit gelebt haben und von der Clangöttin persönlich mit dem Kekkei Genkai des Daikejutsu gesegnet worden sein. Aufzeichnungen über die Aktivitäten des Kaminoke-Clans finden sich in den Archiven des unterworfenen und geschliffenen Tsuki-Gakure, dem zerstörten Kumo-Gakure und sogar in Taki-Gakure, wo alte Schriften belegen, dass der Kaminoke-Clan dort bereits vor zweihundert Jahren ansässig war. Somit ist zumindest bestätigt, dass der Clan bereits lange vor dem ersten Ninja-Weltkrieg existierte. Darüber hinaus lassen sich jedoch nur Spekulationen anstellen. Gelehrte des Clans sind sich sicher, dass ihre Geschichte bis zurück in die Zeit des sagenumwobenen Rikudou-sennin reicht.

Geschichte: Ob nun geschichtlich akkurat oder nicht, den Anfang des Kaminoke-Clans sehen seine Mitglieder allesamt in der Legende um Kiriko und ihre Begegnung mit der Kami des Clans, der Kaminoke-hime, welcher der Clan seinen Namen verdankt. Jene Legende erzählt von einem schrecklichen Krieg, der gerade zwei Dörfer, die zuvor eine tiefe Freundschaft verbunden hatte, entzweite und dazu brachte, sich gegenseitig zutiefst zu misstrauen. Eines Tages kam die junge Kriegerin Kiriko daher und bat im Unterkunft in einem der Dörfer. Nur widerwillig wurde ihr jene gewährt, denn sie war allen fremd. Ihr freundlicher Charakter und ihr respektvoller Umgang selbst mit jenen, die ihr vor die Füße spuckten, sprachen jedoch für sie. Schnell machte sich aber in den Dörflern die Angst breit, die junge Frau könnte von ihrem Nachbardorf als Spionin geschickt worden sein. So durchsuchten sie in der Nacht ihre Habe, ohne jedoch jeglicher Hinweise darauf fündig zu werden. Trotzdem hielt man sie schon am Morgen an, so schnell wie möglich weiter zu ziehen. Die Kriegerin, die von vielen vergangenen Kämpfen erschöpft war und sich eigentlich ein paar Tage hatte ausruhen wollen, willigte ein, jedoch nur unter der Bedingung, zuvor an einem Schrein der Schutzgöttin des Dorfes ihren Respekt erweisen zu dürfen. Als man sie zu dem Schrein führte, nah am Rande eines Waldes, erblickte Kiriko eine uralte Ruine, ungepflegt und verfallen. Da entschloss sich Kiriko, wider dem Willen der Dorfbewohner, den Schrein wiederaufzubauen. Alleine, wenn nötig. Viele Tage gingen für dieses Werk ins Land. Kiriko arbeitete alleine, verpflegt nur durch ihren eigenen schwindenden Proviant, denn die Dorfbewohner wollten ihr weder Wasser noch Nahrung geben, nichtmal verkaufen. Die kräftezehrende Arbeit lies Kirikos jugendliche Schönheit schwinden und ihr Haar erblassen. Als ihr Werk schließlich vollendet war, sprach Kiriko ein frommes Gebet und verließ das Dorf, denn vom Nachbardorf versprach sie sich eine bessere Behandlung und die Ruhe, die sie so sehr herbeisehnte.
Als sie jedoch im anderen Dorf ankam, erfuhr sie die selbe Behandlung wie zuvor. Schlimmer sogar, denn man unterstellte ihr offen, eine Spionin des Dorfes zu sein, dass sie zuvor verlassen hatte. Tage hätte sie dort nachweislich verbracht und sie sähe auch liederlich genug aus, um niederträchtige Gedanken zu hegen. Allein, das uralte Gesetz der Gastfreundschaft wollts, dass man ihr schließlich eine Unterkunft für eine Nacht gewährte, denn es war spät und Kiriko war erschöpft. Doch erneut durchsuchte man ihre Habe in der Nacht und postierte sogar einen Wächter vor ihrem Zimmer. Am Morgen wurde sie erneut gedrängt, schleunigst abzureisen. Doch auch hier verlange Kiriko zunächst, der Gottheit des Dorfes ein Gebet zukommenlassen zu dürfen. Der Schrein dieses Dorfes war auch eine einzige Ruine, am Meer und von jenem bereits halb verschlungen. Wieder stellte Kiriko allein seinen alten Glanz her. Ihr Proviant war aufgebraucht und sie arbeitete auf leeren Magen. Kirikos Muskeln schwanden trotz der harten Arbeit und Falten zogen sich bald schon über ihre Haut. Doch sie machte weiter, bis sie den Schrein renoviert hatte. Dann sprach sie ihr Gebet und verschwand aus dem Dorf.
Doch das Misstrauen der Dörfler war zu groß, als dass sie sie hätten ziehen lassen. Sie fürchteten, Kiriko würde ins Nachbardorf zurückkehren und ihnen gestohlene Geheimnisse ihres Dorfes offenbaren. So schlich ihr eine Meute nach. Doch nicht allein. Auch aus dem anderen Dorf, das Kiriko zuvor besucht hatte, schlich der entstellten Kriegerin eine Gruppe Dörfler nach. Drei Tage folgten sie Kiriko, bis sie schließlich bei Einbruch der Dunkelheit eine kleine Ruine am Fuß eines Berges erreichte. Beide Gruppen stürmten schließlich zugleich die Ruine, willens, Kiriko zu töten, fanden sie jedoch, fast schon leblos, am Rande eines kleinen Teiches in Mitten der Ruine ruhend vor. Ihr langes, sprödes und farbloses schwamm im Wasser des Teiches und verwandelte sich vor den Augen der Dorfbewöhner. Lebenskraft machte sich von neuem in ihm breit, verlieh Kirikos Haar eine überirdisch schöne goldene Farbe und glühte mit der Kraft des Chakras. Da überkam die Dörfler die Gier, sie wollten das goldene Haar, wollten die Lebenskraft, die der Teich versprach. Und vor allem wollten sie, dass jene aus dem jeweiligen anderen Dorf, all dies verwehrt wurde. So zogen sie ihre Waffen. Doch als der erste Blutstropfen in den Teich fiel, und die erste goldene Strähne aus Kirikos Haaren geschnitten wurde, erhob sich die Gestalt der Kaminoke-hime aus dem Teich, die Arme schützend um Kiriko gelegt, während ihre langen Haare, die wie weißes Mondlicht waren, wie mächtige Bärenpranken die Dörfler beiseite fegten. Die Göttin klagte die Dörfler an, zu Kreaturen hässlichsten Charakters verkommen zu sein und verfluchte sie, bis in alle Ewigkeit ihr Leben in einer, zu ihrem Inneren passenden, Ungestalt fristen zu müssen. So wurden die Dörfler zu Monstern und flohen in die Wälder und ins Meer. Die Berge aber mieden sie, aus Angst vor der Göttin, denn jene wohnt in allen Teichen und Flüssen, die ihren Ursprung im Gebirge haben.
Als Kiriko erwachte, war ihre Jugend wiederhergestellt und die Kaminoke-hime hieß sie mit offenen Armen willkommen. Als Kiriko der leibhaftigen Göttin versprach, auch ihre Ruine wieder zum Schrein zu machen, gebot ihr die Kaminoke-hime, sich einmal umzusehen. Und Kiriko sah, dass der Schrein wie von selbst wieder aufgebaut worden war. Sie erfuhr, dass sie ihn selbst dreimal wieder aufgebaut hatte. Je einmal für die Dörfer und einmal in ihrem Herzen und so hatte sie den uralten Glauben in der Gegend wiederhergestellt und auch ihren eigenen Glauben, den sie im Krieg verloren zu haben wähnte, wiedergefunden. Da nahm Kiriko den Namen der Göttin als den ihren an und schwor ihr, für sich selbst und im Namen aller ihrer Nachkommen, ewig die Treue.

Abseits dieser Legende, gibt es nur wenige Aufzeichnungen über die Figur der Kiriko. Ihre Existenz ist umstritten und verwertbare Fakten lassen sich nur wenige aus ihrer Legende ziehen. Niemand weiß, von welchen Dörfern in der Geschichte die Rede ist. Ebenso wenig weiß man, wo sich das alles abgespielt haben könnte. So bleiben einem nur harte, nachweisbare Fakten. Die finden sich beispielsweise in Ruinen nahe Taki-Gakure. Dort hatte der Clan einst seinen Sitz. Für wie lange, vermag man heute nicht mehr zu sagen. Aber es gilt als belegt, dass der Clan schon lange vor den Kakurezatos existierte. Zu einer Zeit, als Fürsten ganze Shinobi-Clans anheuerten und sich jene regelmäßig in brutalen Gefechten bis aufs Blut bekämpften. Berichte aus jener Zeit lassen darauf schließen, dass der Kaminoke-Clan sein Überleben damals weniger durch kriegerische Aktivitäten sicherte, sondern eher durch wirtschaftliche und dienstleisterische Unternehmungen gewährleistete. Sie verkauften teure Medizin und ließen sich von Fürsten als teure Hoffriseure anstellen. Sie schnitten vielerorts Bärte, schufen üppige Frisuren und drückten der Modewelt damit ihren eigenen Stempel auf. Nebenbei verhalf ihnen ihr Shinobi-Erbe dazu, sich auch als Leibwächter einen Namen zu machen. Auch im Untergrund soll sich der Kaminoke-Clan damals beschäftigt haben. Man schmuggelte, besorgte und tauschte Informationen und tat rundherum alles, um möglichst in den Schatten zu bleiben, unbemerkt von größeren, einflussreicheren Clans und Persönlichkeiten. So überstand der Kaminoke-Clan Zeiten, in denen andere Clans, gar ganze Länder untergingen und im Morast der Geschichte, ohne eine Spur zu hinterlassen, versanken.
Aus manchen Geschichten ist bekannt, dass der Kaminoke-Clan zumindest einige Jahrzehnte lang, ein eher nomadisches Leben führte, bevor er sich nahe des heutigen Taki-Gakure niederließ. In den Wirren des zweiten Ninja-Weltkrieges, kappte der Clan dort jedoch alle Verbindungen und zog gen Norden, in die Berge. Im Reich der Blitze fand er ein neues Heim, Kumo-Gakure, und dort blieb er auch, bis der Niedergang jenes Dorfes, gepaart mit einer Clanführung, die einen erneuten Fortgang ablehnte, die Kaminoke zwang, sich auf ihrem Gelände zu verbarrikadieren. Mit dem Aufstieg Tsuki-Gakures kehrte der Clan schließlich wieder in die Öffentlichkeit zurück. Um den andauernden Bürgerkrieg zu beenden schloss man sich der Person an, die einmal die erste und einzige Tsukikage werden würde, und half, das Land zu befrieden und Kangetsu no Kuni zu gründen. Die Kaminoke zogen erneut um, den das neue Dorf entstand fernab der Ruinen Kumo-Gakures. Leider sollte diese neue Heimat keinen Bestand haben. Ein halbes Jahrzehnt nach seiner Gründung, fiel Tsuki-Gakure unter dem aufsteigenden Kaiserreich und der Kaminoke-Clan sah sich, unter der Führung Kaminoke Nadeshikos gezwungen, dem Kaiser die Treue zu schwören. Anstatt zu verzweifeln, wollte man Lehren aus der Vergangenheit ziehen und nicht allein auf das Shinobi-Leben vertrauen, denn der Clan hatte sich seine alten Stärken, Medizin und die schöne Kunst der Haare, bewahrt. Man zog aus Tsuki und suchte sich einen neuen Ort, fernab anderer Shinobi, um ein ganz eigenes Dorf aufzubauen und an einer neuen Zukunft zu feilen. Leider stieß das Vorgehen der Clanführung auch auf Kritik. Kritik, die letztlich dazu führte, dass einige Kaminoke dem Clan, wie auch dem Kaiserreich, den Rücken kehrten, wenngleich sie die Kaminoke-hime weiterhin im Herzen mit sich trugen, und nach Kiri-Gakure ins Exil gingen. Die wenige Kaminoke, die blieben und das Kaiserreich offen bekämpfen wollten, wurden zum Wohle des Clans brutal niedergeschlagen.

Heimat: In der Vergangenheit war der Kaminoke-Clan schon an vielen Orten heimisch. Taki-, Kumo- und Tsuki-Gakure zum Beispiel. Mit dem Aufstieg des Kaiserreichs, war der Clan jedoch gezwungen, alte Gestade zu verlassen und auf neuem Grund noch einmal von vorn zu beginnen. Statt sich in einer bereits bestehenden Gemeinschaft niederzulassen, blieb der Clan lieber für sich und begann, an einem eigenen Dorf zu arbeiten, Kesato, das Haardorf.

Erster Auftritt: Die erste offizielle Erwähnung des Kaminoke-Clans, findet sich in den Aufzeichnungen und Berichten über eine Schlacht, lange vor der Zeit der Kakurezatos. Damals kämpfte eine Gruppe von Kaminoke-Shinobi gegen einen anderen Clan, der angeblich Techniken einsetzte, die Vorläufer des heute bekannten Kugutsu no Jutsu darstellen. Der Kaminoke-Clan gewann jene Schlacht, weil die Shinobi der Kaminoke mit ihren Haaren die empfindlichen Gelenke der feindlichen Puppenprototypen blockieren konnten.



» Internes



Regierung: Die Führung des Kaminoke-Clans obliegt seit alters her dem Kaminoke, der am höchsten in der Gunst der Clangöttin, der Kaminoke-hime, steht. Alter, Geschlecht, Rang, Erfahrung in politischen Angelegenheiten und Herkunft spielen dabei keine Rolle. Das Zeichen des wahren Clanoberhauptes ist seine beispiellose Beherrschung des Daikejutsu, dem Kekkei Genkai des Kaminoke-Clans. Um das amtierende Clanoberhaupt zu verdrängen, muss ein aufstrebender Kaminoke die perfekte Beherrschung des Kemono no Koromo unter Beweis stellen, sowie das Clanoberaupt in einem Duell, in dem allein die Anwendung des Daikejutsu erlaubt ist, übertreffen. Sich diesen Aufstiegsriten zu unterziehen, ist jedoch nicht ohne Gefahr. Beherrscht man das Kemono no Koromo nicht wahrhaftig perfekt, drohen bei der Anwendung schlimmste Verletzungen, bis hin zum Tod. Außerdem hat das Clanoberhaupt im Duell das Recht, den Herausforderer zu töten, während jener gemäß der Tradition, das Leben des Clanoberhauptes verschonen muss. Das Clanoberhaupt im Duell zu töten, zieht im besten Fall einen Entzug des Aufstiegsrechtes nach sich, wodurch der Herausforderer nie wieder um die Clanführung kämpfen darf. Er kann jedoch auch zum Seppuku aufgefordert werden. Im schlimmsten Fall wird er skalpiert, unehrenhaft getötet und sein Name aus der Clangeschichte gestrichen. Dies geschieht nicht ohne Grund. Wer auch immer den Posten des Clanoberhauptes erstreitet, steht lebenslang hoch in der Gunst der Clangöttin, egal ob er im Amt bleibt oder nicht. Und es ist ihr überlieferter Wille, dass das Leben ihrer Günstlinge von den Ambitionen nachfolgender Generationen verschont bleibt. Wer entgegen diesen Willens handelt, verliert die Gunst der Göttin dauerhaft. Und ohne ihre Gunst ist keine Herrschaft möglich.
Unterstützt wird das Clanoberhaupt durch den Rat der Weisen, einer Gruppe von erfahrenen Clanmitgliedern, die in der Regel in höherem Alter sind und nicht selten selbst einmal Clanoberhaupt waren. Denn wer jenen Posten verliert, bleibt dem Clan automatisch aus Weiser, als Berater des nächsten Clanoberhauptes erhalten. Es obliegt den Weisen, die Traditionen des Clans weiterzugeben, dem Oberhaupt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und, im Falle von dessen Abwesenheit, als stellvertretendes Gremium zu fungieren. Sollte das Oberhaupt sterben, muss dessen Nachfolger, sich dem kompletten Rat im Duell stellen, wobei die Regeln denen des regulären Duells gegen das Oberhaupt entsprechen. Der potenzielle Nachfolger muss das Duell jedoch nicht zwangsläufig gewinnen. Unterliegt er den Weisen, entscheidet der Rat, ob seine Leistung trotzdem ausreichen war, um der Clanführung würdig zu sein. Im Zweifelsfall hat der Clan selbst jedoch das Recht, sich für den Nachfolger stark zu machen und seinen Herrschaftsanspruch zu bestätigen.
Wenngleich das Clanoberhaupt über die alleinige Entscheidungsgewalt verfügt, ist es jedoch üblich, bei Angelegenheiten mit möglicherweise großen Auswirkungen auf den Clan, nicht nur den Rat der Weisen zu befolgen, sondern eine Versammlung aller Erwachsenen Kaminoke, auch eingeheirateter, einzuberufen. Einer solchen Versammlung folgt in der Regel eine Clanbefragung nach demokratischem Vorbild. Das Oberhaupt, das eine solche Befragung anordnet, muss sich anschließend widerstandslos dem Ergebnis beugen, da in diesem Fall, die Entscheidung des Clans schwerer wiegt als die des Oberhauptes.
Alle Clanmitglieder haben das Recht, zu jeder Zeit den Rat eines der Weisen in Anspruch zu nehmen und ihn aufzufordern, an ihrer Stelle dem Oberhaupt ein Anliegen vorzutragen. Den direkten Kontakt zum Clanoberhaupt zu suchen, ist jedoch untersagt. Es ist auch Aufgabe der Weisen, dem Oberhaupt Arbeit abzunehmen. Um mit dem Clanoberhaupt sprechen zu dürfen, ist eine offizielle Audienz notwendig. Der Gedanke dahinter ist, dass das Oberhaupt in seiner offiziellen Funktion seiner eigentlichen Arbeit des Regierens nachgehen kann, ohne durch eine Vielzahl kleinerer Probleme abgelenkt zu werden. Das Oberhaupt im Privaten mit offiziellen Angelegenheiten zu belästigen, ist unzulässig und kann vom Oberhaupt nach eigenen Gutdünken bestraft werden.

Clanoberhaupt:

Kaminoke Nadeshiko
Alter: 35 Jahre
Rang: Clanoberhaupt, kein offizieller Shinobi-Rang, früher Genin
Status: Lebendig, verheiratet mit Kaminoke Kuromaru
Fähigkeiten: Ninjutsu auf hohem Jounin-Level, Daikejutsu-Meisterin, Suiton-Meisterin
Wohnort: Kesato

Mitglieder:

Kaminoke Tsuzurao
Alter: 16,5 Jahre
Rang: Chuunin
Status: Lebendig
Fähigkeiten: Gutes Ninjutsu, Daikejutsu, Iryônin, Kuchiyose no Jutsu, Suiton
Wohnort: Kiri-Gakure


Nichtspielercharaktere:
 


Besondere, ehemalige Mitglieder:

Kaminoke Kiriko
Alter: Unbekannt
Rang: Erstes Clanoberhaupt, kein Shinobi-Rang bekannt
Status: Tot, legendäre Clangründerin
Fähigkeiten: Daikejutsu, Suiton
Ruheort: Unbekannt


» Religion


Religionsform: Der Kaminoke-Clan ist stark shintoistisch geprägt und versteht sich vor allem als Kult der Kaminoke-hime, der Göttin der Haare, welche vom Clan primär verehrt wird. Als ihre Domänen sehen die Kaminoke vor allem Gebirge und Gewässer und man preist sie als Göttin der Schönheit und der Einigkeit an. Mit anderen Gottheiten haben die Kaminoke jedoch überhaupt kein Problem. Man akzeptiert und respektiert gemeinhin ihre Anwesenheit, jedoch würde kaum ein Kaminoke jemals einer anderen Gottheit mehr Liebe zukommenlassen, als der Kaminoke-hime. Den Ursprung seines Glaubens, sieht der Clan in der Legende Kirikos. Sie berichtet von einer frommen Kriegerin, die den Gottheiten des Landes, wohin sie auch kommt und wie wenig sie auch über sie weiß, stets den gebotenen Respekt entgegen bringt, verwahrloste Schreine wieder aufbaut und dabei auf ihr eigenes Leiden keine Rücksicht nimmt. Jener Kriegerin wird schließlich von der Göttin Kaminoke-hime das Daikejutsu, dass heute noch als Kekkei Genkai im Kaminoke-Clan vertreten ist, geschenkt und die sich darauf um Kiriko versammelnden Gläubigen bilden den ursprünglichen Clan, während all jene die die Götter mit Füßen traten und vergaßen in Monster verwandelt werden.
Historiker, die sich in der Vergangenheit mit dem Kaminoke-Clan und seinem Glauben beschäftigten, äußerten mehrmals die Vermutung, der Clan könne mit der mythologischen Gestalt der Kaguya, der Mutter des Rikudo-sennin, in Verbindung stehen. Das Daikejutsu, die Macht über die eigenen Haare zu gebieten, ließe sich durchaus jener Sagengestalt zuschreiben, wie auch der Umstand, dass die Haare der Kaminoke-hime, in der Legende um Kiriko, als "wie weißes Mondlicht" beschrieben werden, als Referenz zu Kaguya gesehen werden kann. Es gab sogar einmal einen Forscher, der Beweise dafür gefunden haben wollte, dass Kaguya und die Kaminoke-hime tatsächlich einmal ein und die selbe Person waren, dass die Kaminoke Kaguya verehrten, als Mondgöttin. Leider haben Leute, die derlei Nachforschungen nachgehen einen ungesunden Hang zu tödlichen Unfällen und plötzlichem Verschwinden.
Dass die Kaminoke heute jemanden wie Kaguya verehren würde, steht fast völlig außer Frage. Obwohl es sich bei den Kaminoke um einen Shinobi-Clan handelt, haben sie doch nie den Wunsch nach Einfluss und Macht gezeigt, wie ihn andere, größere Clans in der Vergangenheit hegten. Die Kaminoke vereinen ihr Shinobi-Dasein mit ihrem Glauben dahingehend, dass sie ihr brutales Handwerk zur Sicherung des Friedens des Clans einsetzen und ihr Leben lieber der schönen Haarkunst und der Gesellschaft ihrer Lieben widmen, als dem Fördern eines Rufes. Darin sehen die Kaminoke auch ihre Individualität. Sie vertreten die Meinung, dass andere Clans, so verschieden sie auch sein mögen, doch durch ihre kriegerischen Ambitionen zu gleich sind. Auch sehen sich die Kaminoke selbst und als Clan, oft als bessere Shinobi an, da sie über die Jahrhunderte nie Opfer großer Massaker wurden, oder um ihre fortgesetzte Existenz bangen mussten. Darin sehen sie ihre Lebensweise bestätigt und sie preisen ihre Göttin, auf dass ihr Daikejutsu noch vielen weiteren Generationen erhalten bleibt.
Es gibt jedoch, wie so oft, auch dunkle Flecken in der Geschichte und dem Dasein des Clans. Schatten der Vergangenheit, die sich hartnäckig halten und kaum aufzuspüren sind. Vielleicht gibt es noch ein paar wenige Individuen, die noch immer dem alten Glauben anhängen und tatsächlich Kaguya verehren. Das der Clan dunkle Geheimnisse hat, wird einem spätestens bewusst, wenn man das Pech hat, das geheimnisumrankte Tôhatsubyô, das Mausoleum der Haare, zu Gesicht zu bekommen. Dort finden sich, Gerüchten zu Folge, hunderte Strohpuppen, die wie echte Menschen hergerichtet sind und je einen Skalp tragen, der früher einmal einem Kaminoke gehört haben soll, der Verbrechen wider seinem Clan verübt hat. Man munkelt, dass auch ganz andere Leute schon ihren Skalp an die Kaminoke verloren haben sollen und jene sie für dunkle, verbotene Jutsu gebrauchen. Inwiefern dies mit dem Glauben an die weitgehend gutartige Göttin Kaminoke-hime in Verbindung gebracht werden kann, lässt sich nicht mit abschließender Sicherheit klären. Doch sollte man nie vergessen, dass die Göttin keineswegs allein für Friedfertigkeit, Liebe und Schokolade steht. Wer ihren Zorn auf sich zieht, endet womöglich, wie schon die Legende der Kiriko berichtet, als entstelltes Monster, bis ans Ende der Tage unwiderruflich verwandelt. Und es gibt tatsächlich keinen einzigen überlieferten Fall, in dem die Göttin einem von ihr Verurteilten doch noch Gnade erwiesen hätte. Das sollte man nicht vergessen.

Rituale:

Keteki no Kettô (Duell der Haarrivalen): Traditioneller Kampf um die Führung des Clans. Der Herausforderer, muss, um das Recht, diesen Kampf vom amtierenden Clanoberhaupt einfordern zu dürfen, zunächst beweisen, dass er das Kemono no Koromo tadellos beherrscht. Vor dem Kampf beten die Kontrahenten um den Segen der Kaminoke-hime und trinken jeweils einen Schluck kristallklares Quellwasser. Der Herausforderer kämpft im Duell nicht nur um die Führung des Clans, sondern auch um sein eigenes Leben, da das Oberhaupt ihm jenes im Kampf nehmen darf, wen es dies zu tun wünscht, während der Herausforderer das Leben des Oberhauptes in jedem Fall verschonen muss. Dies muss er nicht nur, um die Gunst der Göttin, sowie sein Gesicht nicht zu verlieren, sondern auch um ein weiteres Mal unter Beweis zu stellen, dass er sein Daikejutsu vollends beherrscht und er auch nicht aus Versehen sein Oberhaupt umbringen kann. Da in diesem Duell ledeglich das Daikejutsu zur Verwendung zugelassen ist, können in der Regel nur gebürtige Kaminoke daran teilnehmen, allerdings gibt es kein Gesetz, geschrieben oder ungeschrieben, dass die Teilnahme anderer ausdrücklich verbietet.

Kodomo no Sairei (Zeremonie der Kinder): Festakt zu Ehren des Clannachwuchses. Nach dem Aufstieg zum Genin, werden die Kinder des Kaminoke-Clans mit diesem Ritual zu wahren Mitgliedern des Clans ernannt. Dabei treten die frischgebackenen Genin, als Clangründerin Kiriko verkleidet (wobei auch die Jungen nicht ungeschminkt davonkommen), im Beisein ihrer Eltern vor das Clanoberhaupt und die Weisen. Die Kinder dürfen ihnen alle Clantechniken zeigen, die sie bereits gelernt haben und versprechen im Anschluss am Schrein der Kaminoke-hime, fleißig weiterzutrainieren, um dem Clan und der Göttin Ehre zu erweisen. Nach Abschluss dieses Ritus, gibt es ein Festessen, welches vom Clanoberhaupt gegeben wird. Zudem ist es üblich, den neuen Genin ein praktisches Geschenk, wie Shinobi-Werkzeuge oder Ausrüstung, zukommen zu lassen.

Keya no Tensei (Wiedergeburt des Haarpfeils): Rituelle Verbrennung und Rekontruktion eines glücksbringenden Pfeils, anlässlich der Neujahrsfeierlichkeiten. In der letzten Nacht des Jahres versammeln sich die Kaminoke, um das neue Jahr mit einer Feier zu begrüßen. Der Tradition gemäß zupft sich jedes Clanmitglied ein möglichst langes Haar aus und übergibt dies dem Clanoberhaupt. Jenes bindet alle gesammelten Haare um einen Pfeil, dem sogenannten Keya, welcher der Kaminoke-hime geweiht wird. Er soll den Clanmitglieder im folgenden Jahr Glück bringen. Bei den Feierlichkeiten wird außerdem der Keya des scheidenden Jahres verbrannt, damit sich alle symbolisch vom vergangenen Jahr lösen können. Dabei danken die Kaminoke in ihrem Schrein mit einem Gebet der Göttin.

Besondere Orte:

Kaminokehime no Miya (Schrein der Haarprinzessin): Das spirituelle Zentrum des Kaminoke-Clans, zu finden in der Mitte ihres neuen Dorfes Kesato, sowie dem nun fast verlassenen Clan-Viertel in Tsuki-Gakure. Der Zugang ist in der Regel nur Clanmitgliedern gestattet. Neben dem Schrein selbst, wird auch das umliegende Gelände, also das Clan-Viertel, beziehungsweise das Dorf, als Domäne der Kaminoke-hime angesehen. Der Eingang zu diesen, wird von großen zinnoberroten Torii markiert. Den Mittelpunkt des Schreins bildet die Halle der Kaminoke-hime, welche der Göttin und den Priestern des Clans vorbehalten ist, die dort ihre Rituale vollziehen. In der Mitte der Halle wiederum befindet sich ein kleines, mit Steinen ausgekleidetes Wasserbecken, welches als Sitz der Kaminoke-hime angesehen wird. Ledeglich zum Neujahrsfest wird die Haupthalle geöffnet, um den Kaminoke einen Einblick zu gewähren. An die Haupthalle schließen die große Zeremonienhalle, ein Ort des Gebets, der rituellen Tänze und Musik, sowie ein Theater an. Um den Schrein zieht sich ein kreisrunder, knietiefer Wassergraben, über den eine Holzbrücke führt. Unterhalb des Schreins befinden sich zahlreiche verborgene Kammern. Manche leer, andere mit Fallen gespickt. In einigen dieser Kammern lagern die Geheimnisse des Kaminoke-Clans. Uralte Schriftrollen des Wissens und der Clankünste. Auch der glücksbringende Keya wird in einer dieser Kammern das Jahr über aufbewahrt. Angeblich befindet sich noch unter den Geheimkammern eine weitere Anlage des Clans, das verborgene Museum. Da allein schon die Geheimkammern ledeglich den Weisen und dem Clanoberhaupt vorbehalten sind, kann man sich denken, dass kaum jemand jemals diesen Ort, sollte er existieren, zu Gesicht bekommen haben wird. Angeblich lagern in diesen Untiefen die schrecklichen Geheimnisse des Clans. Menschliche Skalpe, Haare samt der Kopfhaut vom Besitzer abgetrennt, sitzen dort Gerüchten zu Folge auf Strohpuppen, die nach dem Vorbild dessen hergerichtet wurden, dessen Skalp sie tragen. Der Gedanke an die bloße Existenz dieses Ortes erscheint den meisten Kaminoke so unmöglich, dass sie die Gerüchte darüber als Schauermärchen, mit dem man bestenfalls kleinen Kindern Albträume beschert, abtun.
Tatsächlich gibt es nicht nur einen Schrein der Kaminoke-hime, sondern mehrere. Die zwei wichtigsten sind aktuell der alte Schrein im Clan-Viertel der Kaminoke, im gefallenen Tsuki-Gakure, und der neue Schrein in Kesato. Obwohl der Clan vollständig aus Tsuki-Gakure abzog, entschied sich Kaminoke Keita, ehemaliges Clanoberhaupt und Weiser des Clans, seiner Aufgabe als Schreinpriester dort weiterhin nachzugehen und bis ans Ende seiner Tage im alten Clan-Viertel auszuharren. Dadurch fiel es seinem ältesten Sohn, Kentaro, zu, die Aufgabe des Schreinpriesters in Kesato zu übernehmen. Weitere alte Schreine finden sich beispielsweise im verlassenen Kaminoke-Clanviertel in den Ruinen Kumo-Gakures und nahe Taki-Gakure. Diese alten Schreine haben jedoch keine, oder kaum noch, Geheimnisse, denn wann immer die Kaminoke einen Ort verlassen müssen, nehmen sie natürlich alles relevante mit. Manchmal lassen sie aber auch etwas zurück, gut versteckt, für schlechte Zeiten. Denn die Kaminoke geben ihre Schreine nie vollständig auf. Sie lassen Zeugnisse ihres Glaubens zurück, religiöse Stätten, die manchmal sogar von Fremden, Pilgern oder örtlichen Gläubigen aufgesucht werden, die der Kaminoke-hime Respekt erweisen und um ihren Segen bitten wollen. Ab und zu entsenden die Kaminoke ihre Priester, um die alten Kultstätten zu besuchen, zu reinigen und ihre Heiligkeit zu erneuern. Und eine eventuelle Schändung zu bestrafen. Leider sind im Verlauf der Zeit viele Informationen über den Clan und seine Geschichte verloren gegangen, weshalb ihnen nicht mehr alle alten Schreine bekannt sind. Die Kaminoke betrachten dies als grausame Ironie, und zu einem gewissen Maß auch als Schande, existieren dort draußen dort doch nun Schreine, die, wie in der Legende Kirikos, nun langsam zerfallen und vermutlich garnicht mehr besucht werden.

Kesato (Das Haardorf): Als der Kaminoke-Clan sich dem Kaiserreich unterwarf, nachdem jenes Tsuki-Gakure im Sturm erobert hatte, sah Clanoberhaupt Kaminoke Nadeshiko die Zeit genommen, sich von den Ninja-Dörfern loszusagen und ein eigenes Dorf zu errichten. Als Zeichen der Unterwerfung dem Kaiser gegenüber, wurde Tetsu no Kuni als Standort des neuen Dorfes ausgewählt und sein Name sollte Kesato, das Haardorf, sein. Das alte Clan-Viertel wurde verlassen, alle Habseligkeiten, Geheimnisse und Reliquien mitgenommen und in den Bergen Tetsu no Kunis ein geeigneter Ort gesucht. Es dauerte garnicht lang, da fand man ein passendes Fleckchen. Handwerker und allerhand nötiges Personal wurden aus dem Reich angefordert und schleunigst mit dem Bau begonnen. Das erste Gebäude, welches fertiggestellt wurde, war der neue Schrein der Kaminoke-hime. Kaminoke Kentaro übernahm feierlich die Aufgabe, der Göttin dort als Priester zu dienen. Der Bau eines neuen Dorfes blieb freilich nicht lange unbemerkt, weshalb sich bald auch andere Leute in Kesato anzusiedeln begannen. Das Dorf wuchs schnell, sollte im Kern aber der Herrschaft des Kaminoke-Clans unterstellt bleiben. Leider hatte das Dorf ebenso schnell ein paar Kontroversen am Hals. Manchen Kaminoke zogen zu viele Fremde ins Dorf. Andere waren rundherum nicht mit Nadeshikos Entscheidungen zufrieden. Die Meinungsverschiedenheiten führten letztlich dazu, das ein paar Kaminoke das Dorf verließen. Manche verschlug es nach Konoha-Gakure, um wieder unter Shinobi leben und arbeiten zu können. Andere gingen auf Reisen. Einige jedoch sagten sich vom Kaiserreich los, dem der Clan die Treue geschworen hatte. Jene, die dafür nicht mit dem Tod bestraft wurden, verließen den Einflussbereich des Kaiserreiches und gingen nach Kiri-Gakure. Seitdem kann man das Clanoberhaupt jeden Tag im Morgengrauen am Schrein der Kaminoke-hime für die sichere Rückkehr der Exilanten beten sehen.

Gensho no Kamimiya (Ursprünglicher Haarschrein): Sagenumwobener erster Schrein der Kaminoke-hime, von Clangründerin Kiriko erbaut und der Ort, wo jene der Legende nach ihre Kräfte, das Kekkei Genkai Daikejutsu, erhielt. Aus den Aufzeichnungen des Clans geht nicht mehr eindeutig hervor, wo sich dieser Schrein befunden haben soll, wenn er den jemals existierte. Schon viele Kaminoke gingen auf Reisen, um ihn zu finden, kehrten aber ohne Ergebnisse zurück. Jüngste Entdeckungen in Clan-Ruinen nach Taki-Gakure lassen jedoch darauf schließen, dass sich der legendäre Geburtsort des Clans irgendwo in Mizu no Kuni befinden soll, auf einer der vielen Inseln. Innerhalb des Clans ranken sich hartnäckig Gerüchte um längst vergessene Techniken und Geheimnisse des Clans, die dort verborgen sein sollen.

Besondere Feiertage:

Neujahr: Das Neujahrsfest der Kaminoke beginnt immer pünktlich um Mitternacht vom dreißigsten auf den einunddreißigsten Dezember. Den ganzen Silverster-Tag finden verschiedene Wettbewerbe statt, bei denen die Clanmitglieder gegeneinander antreten. Die Art der Wettbewerbe ist dabei oft völlig unterschiedlicher Natur. Mal geht es darum herauszufinden, wer der schnellste Läufer des Jahres ist. Mal darum, wer das schärfste Essen verträgt. Das Neujahrsfest beginnt also mit Spiel und Spaß, um die Besten des Jahres in irgendwelchen Disziplinen herauszufinden und zu küren. Besonders beliebt sind hierbei die 'Mr.Perfect'-Wahl, ein Schönheitswettbewerb für Männer, und das Pokern mit dem derzeit amtierenden Clanoberhaupt. Pünktlich um 23 Uhr finden sich alle Familienmitglieder im Schrein der Kaminoke-hime ein. Mittelpunkt der Neujahrsriten ist hier das zeremonielle Verbrennen des sogenannten Keya, einem Glücksbringer. Die Restzeit bis Mitternacht wird wiederum draußen verbracht und zwar mit reichlich Feuerwerk, um die bösen Geister zu vertreiben. Um Mitternacht wird das alte Jahr mit besonders aufwändigen Feuerwerkskörper verabschiedet und das neue Jahr begrüßt. Die erste Stunde des neuen Jahres beginnt mit einem Gebet im Schrein Kaminoke-himes, wo das Clanoberhaupt eine Neujahrsansprache an den versammelten Clan hält. Danach dürfen alle Mitglieder zu Bett, oder privat weiterfeiern. Am Neujahrsmorgen wird das gesamte Clanviertel reich geschmückt und für Besucher hergerichtet, welche das Fest am Tag zuvor nicht besuchen durften. Das neue Jahr wird jedoch mit Gastfreundlichkeit eingeläutet, weshalb die Wettbewerbe des vorigen Tages nun noch einmal abgehalten werden. Diesmal allerdings dürfen auch Fremde das Fest besuchen und an allen Wettbewerben teilnehmen. Gewinnt ein Kaminoke auf diese Weise im alten und im neuen Jahr den selben Wettbewerb, gilt er als von Kaminoke-hime gesegnet und hat in dem neuen Jahr besonders viel Glück. Das Neujahrsfest endet am Abend des ersten Januar, mit einem öffentlichen Gebet im Schrein der Kaminoke-hime, zudem ausnahmsweise auch Fremde zugelassen sind.

Geburtstag der Kiriko: Der sechste Februar wird als Geburtstag Kirikos mit einem großen Fest gefeiert. Freilich ist nicht genau bekannt, ob dies wirklich der Geburtstag Kirikos ist, da die historische Existenz der gesamten Figur nie wirklich belegt werden konnte. Im Hinblick auf einige antike Schriften des Clans wurde der Geburtstag, sowie der Tag des Festes, jedoch auf den sechsten Februar festgelegt. Jedes Clanmitglied erscheint zu diesem Fest in einem farbenprächtigen Kimono, auf dessen Rücken sich das Wappen des Clans befindet. Es wird viel gezecht und gefeiert. Auftakt als auch Abschluss des Festes ist eine halbstündige Gedenkzeremonie, die der mythologischen Clangründerin gilt.



» Bluterbe/Kekkei Genkai


Name: Daikejutsu (Große Haarkunst)

Beschreibung: Die große Haarkunst verleiht dem Besitzer die Fähigkeit, seiner Körperbehaarung Leben einzuhauchen, sie nach Belieben zu bewegen und zu verändern. Als Bluterbe des Kaminoke-Clans kommt es in der Regel auch nur in eben jenem vor und der Clan lässt auch nicht zu, dass sein Erbe Personen außerhalb zur Verfügung steht. Anders als bei Dôjutsu, ist eine Transplantierung des Daikejutsu bislang nicht hinreichend erforscht, wenn es den überhaupt möglich ist. Man wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entweder damit geboren, oder hat es einfach nicht. Trotzdem gab es in der Vergangenheit durchaus Versuche, das Bluterbe der Kaminoke zu ergründen und zu stehlen. Im Angesicht anderer, legendärer und geschichtsträchtiger, Bluterben, war das Daikejutsu jedoch stets von nachranginger Bedeutung, was ihm seine heutige Position als kaum erforschtes und auf den Kaminoke-Clan beschränktes Kekkei Genkai sicherte. Da es außerhalb des Kaminoke-Clans jedoch Fälle von Anwendern von Haarjutsus gibt, in der Regel Sennin, Meister des Naturchakras, kann man davon ausgehen, dass sich vom Daikejutsu durchaus Ableger entwickeln lassen. Mehr oder weniger gewöhnliche Jutsus, die, in eingeschränkter Form, durch Chakrageschmiede und Fingerzeichenformung, nachzuahmen versuchen, was das Daikejutsu ohne zu tun vermag.

Wirkung: Das Daikejutsu zu besitzen, beeinflusst das Erscheinungsbild eines Menschen in der Regel nur, wenn er dies wünscht. Und selbst dann beschränkt sich die Veränderung der Erscheinung ledeglich auf die Haare, deren Fülle, Farbe, Länge und vor allem Lebendigkeit. Ohne eigene Initiative lässt das Daikejutsu das Aussehen seines Besitzers aber unangetastet. Die inneren Auswirkungen sind jedoch ganz erstaunlich, erweitert es doch das Chakranetzwerk des Körpers um vier neue Tenketsu, welche sich paarweise an Ober- und Hinterkopf befinden. Durch diese Tenketsu ist eine beispiellose Energieversorgung des Kopfhaares möglich, welche mit genügend Training auf den gesamten Körper ausgeweitet werden kann. Das veränderte Energiesystem durch das Daikejutsu hat zur Folge, dass man seine Haare, und die Haare allein, ohne Chakraschmieden oder Fingerzeichen, in verschiedenster Weise kontrollieren kann. Dies geschieht durch den gleichzeitigen Einsatz von körperlicher und geistiger Energie, welche normalerweise erst zu Chakra zusammengeschmiet werden müsste. Mit Hilfe der geistigen Energie formt der Anwender sein Haar nach seinen Vorstellungen. Simple Manipulationen in Länge, Härte und Wuchs sind damit ebenso möglich, wie die Schaffung komplexerer Formen wie der von Händen, Waffen oder Tieren, was durch den Zusammenschluss von Haaren ermöglicht wird. Durch körperliche Energie haucht der Anwender seinen Haaren Leben ein, wodurch sie steuerbar werden, wie Arme und Beine. Das Verständnis der Chakrakontrolle spielt, obgleich hier kein Chakra im eigentlichen Sinne zur Anwendung kommt, dennoch eine entscheidende Rolle im Umgang mit dem Daikejutsu, da man seine Energien gezielt einsetzen können muss, um Haarjutsus zu wirken. Auch der Chakravorrat sollte nicht außer Acht gelassen werden. Da das Daikejutsu sowohl körperliche wie geistige Energien verbraucht, zehrt es am Vorrat noch des schmiedbaren Chakras und ist daher nicht unbegrenzt einsetzbar.

Vorteile:

  • Keine Fingerzeichen: Ledeglich Daikejutsu-Anfänger müssen auf Fingerzeichen zurückgreifen, um das besondere Energiemanagement in den Griff zu bekommen. Hat man erstmal Erfahrungen im Umgang mit dem Kekkei Genkai gesammelt, ist eine Anwendung ohne Fingerzeichen problemlos möglich, wodurch man oft den Überraschungsmoment auf seiner Seite hat und nur schwer vorher zu sehen ist.
  • Haarregeneration: Wie hindert man jemanden daran, seine Haare als Waffe zu verwenden? Die einfachste Antwort wäre wohl, die Haare abzuschneiden. Leider ermöglicht das Daikejutsu ein sehr rasches Nachwachsen von Körperbehaarung, wodurch so ein Unterfangen schnell, wie der Kampf gegen eine Hydra, zu Lasten des Abschneiders ausartet. Selbst ein Ausreißen der Haare, das Ausbrennen der Wurzel und des Gewebes hat keine langanhaltende Wirkung, da das Daikejutsu im Bezug auf Haare starke regenerative Kräfte entfaltet und eine dauerhafte Schädigung des Haarwachstums nahezu unmöglich macht. Mag man auch von Kopf bis Fuß verbrannt sein, solange man lebt, wachsen die Haare ungehindert nach.
  • Kein Haarausfall: Wer das Daikejutsu besitzt, ist genetisch gegen Haarausfall abgesichert. Ledeglich durch eigenes Wirken, etwa durch Unterdrücken des Haarwachstums, kann man sich eine Glatze verschaffen. Ansonsten muss man auch im hohen Alter keine kahlen Stellen oder Geheimratsecken fürchten.


Schwächen:

  • Das Blitzelement: Wiewohl Wasser und Blitz im Sinne der Seishitsuhenka gegeneinander weder Vor- noch Nachteile genießen, haben Daikejutsu-Besitzer, welche in der Regel über das Suiton als erstes Grundelement verfügen, einen schweren Stand gegen Raiton-Jutsu und Elektrizität im Allgemeinen. Unter Einwirkung von Elektrizität, gleich welcher Stärke, stehen dem Daikejutsu-Besitzer schnell die Haare zu Berge, was einem nicht nur die Frisur ruiniert, sondern auch die Kontrolle über das Daikejutsu erschwert. Selbst kleinere Ladungen können bereits Auswirkungen haben. Paralysierende Effekte von Raiton-Jutsu lähmen Daikejutsu-Besitzer wie alle anderen Menschen auch, verhindern aber noch zusätzlich eine weitere Anwendung des Kekkei Genkais, bis die Paralyse beginnt abzuklingen. Daikejutsu-Besitzer können zwar das Raiton erlernen, es allerdings niemals mit dem Daikejutsu kombinieren.
  • Tenketsu-Abhängigkeit: Die Anwendung des Daikejutsu fußt maßgeblich auf den vier zusätzlichen Tenketsu, die man durch dieses Bluterbe erhält. Die Blockierung eines dieser Tenketsu geht bereits mit einer Halbierung der Effektivität aller Anwendungen des Kekkei Genkais einher. Werden zwei blockiert, wird das gesamte Daikejutsu annulliert. Eine weitere Haarkontrolle wird unmöglich, der aktuelle Zustand der Haare bleibt bestehen, verliert jedoch zugesetzte Effekte, wie beispielsweise eine verbesserte Härte, und Formen, wie Haarhände, lösen sich umgehend auf. Sprich, man hat wieder normale Haare, nur unter Umständen eben drei Meter lange, in allen Farben des Regenbogens. Eine solche Blockierung kommt vor allem im Kampf gegen Byakugan-Besitzer zustande. Jenen fallen die zusätzlichen Tenketsu auch sprichwörtlich direkt ins Auge.


Besonderheit: Besitzer des Daikejutsu haben eine genetische Affinität zum Wasser, ihre ersten Elementjutsu entstammen daher in der Regel dem Suiton. Deswegen gibt es im Kaminoke-Clan auch recht viele Suiton-Experten.

Verbotene Künste: In den dunkelsten Geschichten des Kaminoke-Clans ist immer wieder die Rede von einem Ort, gut verborgen unter dem Schrein der Kaminoke-hime, an dem die Skalpe geschlagener Feinde und entehrter Familienmitglieder aufbewahrt werden. Wiewohl sich die Praktik des Skalpierens bis heute im Clan gehalten hat, als Höchststrafe den Mördern von Clanoberhäuptern vorbehalten, ist doch kaum bekannt, was mit jenen Skalpen am Ende geschieht. Nur wenige werden in das schreckliche Geheimnis eingeweiht, warum der Clan im Geheimen Skalpe sammelt und lagert. Jenen Eingeweihten werden Künste überliefert, deren Anwendung der Clan offiziell streng untersagt und noch strenger bestraft. Eine der schwierigsten Künste des Clans beinhaltet die Kontrolle über die Haare eines anderen Menschen. Das Bild eines Menschen, welcher von seinen eigenen Haaren erwürgt wird, mag grausam sein, verblasst jedoch im Angesicht der verbotenen Künste des Makatsura. Anwender des Makatsura werden in der Kunst des Skalpierens unterrichtet und sind damit die einzigen, die eine damit verbundene Strafe im Clan vollstrecken können und dürfen. Im Geheimen lernen sie jedoch auch, ihr eigenes Chakra in einem Skalp zu speichern und sie damit zu lenken, in gewisser Weise sogar zum Leben zu erwecken. Unter dem Befehl eines Makatsura-Anwenders werden Skalpe zu spinnenartigen Dienern, einem schattendoppelgängerhaften Bewusstsein unterworfen, welches ihnen eigenständiges Handeln ermöglicht, immer im Sinne ihres Schöpfers. Durch das ihnen innewohnende Chakra wird ihnen jedoch nicht nur Leben gegeben, sondern auch die Möglichkeit zur Anwendung von Daikejutsu-Techniken gewährt, die der Anwender selbst beherrscht. Ein Meister dieser Kunst kann bis zu drei solcher Skalpdiener gleichzeitig kontrollieren.
Skalpe lassen sich durch Makatsura allerdings auch für Fallen verwenden. Statt ihnen einen Willen zu verleihen, speichert der Anwender in dem Fall mehr oder weniger Befehle, die im Falle eines Auslösens der Falle ausgeführt werden sollen, zusätzlich zu einer Portion seines Chakras. Wird eine Makatsura-Falle ausgelöst, kann sie, wie Skalpdiener, Daikejutsu-Techniken des Anwenders zur Anwendung bringen, oder eine völlig neue, solchen Fallen vorbehaltene, Techniken wirken. Man hat schon Geschichten gehört, von Shinobi, die von greifenden Haartentakeln in eine Grube voller Stacheln gezogen wurden.
Makatsura-Fallen stellen aber eher die einfachsten Anwendungsmöglichkeiten dieser verbotenen Kunst dar, während Skalpdiener die Mittelklasse einnehmen. Die höchste Makatsura-Kunst ist es, einem anderen Shinobi, durch seine eigenen Haare, die Chakranatur aus dem Herz abzusaugen und in den Haaren zu speichern. Durch den Tod des betreffenden Shinobis und der anschließenden Skalpierung gewinnt der Makatsura-Anwender einen Skalp, der mit der Chakranatur seines Opfers getränkt ist. Die finsteren Makatsura-Künste ermöglichen es ihm nun, jenen errungenen Skalp mit seinem Kopf zu verschmelzen und so die Chakranatur seines Opfers zu übernehmen, zusätzlich zu seiner eigenen.
Angeblich ging ein Makatsura-Anwender in der Vergangenheit so weit, Skalpe aller Chakranaturen zu sammeln, die er nicht beherrschte. Er lagerte sie in Siegeln, welche er in seine Kopfhaut selbst eingebrannt hatte und tauschte seine Haare, oder eher seinen Skalp, je nach Bedarf aus, wodurch er praktisch Chakranaturen wechseln konnte. Doch wie viele Dinge, die man über das Makatsura munkelt, könnte dies nur ein Gerücht sein. Eine übertriebene Darstellung vergangener Ereignisse, oder gar nur wilde Fantasie. Denn kaum jemand im Kaminoke-Clan kann mit Sicherheit sagen, ob Makatsura, abgesehen vom Skalpieren als Strafe, überhaupt praktiziert wird oder überhaupt existiert. Nur die Eingeweihten kennen die Wahrheit, wissen diese aber mit ihrem Leben zu schützen.

Vergessene Künste: Legenden erzählen von Kiriko, ihren ersten Kaminoke und den Abenteuern, die sie auf der Reise hin zur Meisterung des Daikejutsu erlebten. Manche dieser Geschichten enthalten Hinweise zu Techniken, wie sie heute noch im Clan vorkommen. Sogar das dunkle Makatsura findet dort Erwähnung, wenngleich es viele heute als schlichte Gruselgeschichte abtun, unwissend, dass es mehr Realität denn Fiktion ist als ihnen lieb wäre. Eine der Geschichten erzählt aber auch von Kiriko und ihrem jüngsten Sohn, welche viele Wanderungen durch die Natur unternehmen, ohne jede Verpflegung und allein dadurch gesund und bei Kräften bleiben, dass sie ihre langen Haare in klarem Flusswasser baden. In der Geschichte heißt es zwar, dass der Glaube an die Kaminoke-hime allein sie ernährt hätte, was von den Clanmitgliedern ledeglich als Stärkung ihres Bundes zu der Göttin angesehen wird, doch die Realität sah doch ein wenig anders aus. Wie so oft, wurde auch hier wichtiges vergessen, im Laufe der Zeit sogar abgeändert und verborgener Sinn ging so unwissentlich verloren. Denn diese Geschichte, über Kiriko und ihren jüngsten Sohn, galt einst der geheimen Lehre des Senjutsu. Nur sehr wenige Kaminoke beschritten jemals diesen Pfad. Folglich gab es auch nur wenig, was in Geschichten und Erzählungen versteckt hätte werden können. Was heute davon bleibt, sind Brotkrumen, bestenfalls.
Wer sich aber durch das Dickicht des Vergessens schlägt und sich traut die Wege der Natur zu beschreiten, der wird unter Umständen mit einer seltenen Gabe belohnt, dem Sennin no Mizuba, der Tränke des Eremiten. Dieses uralte Mysterium gewährt dem Anwender, beim Sammeln von Senchakra zusätzlich Gewässer zur Hilfe zu ziehen, indem er seine langen Haare ins Wasser hält und über jene Energie aus dem Wasser sammelt. Die Tränke des Eremiten erhöht weder die Ausbeute an Senchakra, noch die Geschwindigkeit mit der jenes gesammelt wird. Diese Technik kann eher als leitende Hand der Kaminoke-hime angesehen werden, die den Lernenden durch ein vertrautes Gefühl, das Wirken durch seine Haare, unterstützt. Sie hat aber auch eine reale, deutliche Wirkung, die sich bemerkbar macht, sobald der Anwender in den Eremiten-Modus übergeht. Durch den Blick ins Wasserloch, das Erkennen seines Spiegelbilds in der Tränke, bewahrt sich der Anwender in gewisser Weise seine Menschlichkeit und nimmt deutlich weniger tierische Züge an, wenn er in den teilweise kontrollierten Modus übergeht. Je nach geplantem Einsatz jener tierischen Aspekte kann dies aber auch als Nachteil angesehen werden. Die Geschenke der Kaminoke-hime eigenen sich eben nicht für alle.

Spoiler:
 



» Besondere Voraussetzungen



  • Absprache mit mir
  • Ein bisschen RPG-Erfahrung ist gern gesehen
  • Der Clan sollte ernstgenommen werden und eine Rolle bei der Charaktererstellung spielen
  • Eigene Ideen sind immer willkommen
  • Erste Chakranatur ist immer Wasser (Ausnahme möglich)
  • Ungern abtrünnige Kaminoke außerhalb Kiri-Gakures
  • Makatsura muss ingame erlernt werden (Ausnahme möglich)
  • Sennin no Mizuba nur über Absprache mit mir erhältlich





Zuletzt von Kaminoke Tsuzurao am Do Jul 20, 2017 8:35 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jun 25, 2017 8:42 pm







» Clanjutsus


Daikejutsu:
 



Zuletzt von Kaminoke Tsuzurao am Do Jul 20, 2017 8:36 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jun 25, 2017 8:43 pm







» Clanjutsus


Kinjutsu:
 



Zuletzt von Kaminoke Tsuzurao am Do Jul 20, 2017 8:37 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jun 25, 2017 8:45 pm

Melde Vollzug! Bereit zum Abschuss ò.ó7
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeFr Jun 30, 2017 7:31 pm

Hallüüüü ~

Ich bin überwältigt, platt und krieche mit Kleinigkeiten zu Kreuze :'D

Daikejutsu: Yûreigami (Große Haarkunst: Gespensterhaar) (A-Rang)
Versteh ich das richtig, dass das Haar quasi Chakra absaugt? Ich werd aus der Beschreibung irgendwie nicht so ganz schlau, wie das ganze aussieht und wirkt, entschuldige :'D

Daikejutsu: Kemono no Koromo (Große Haarkunst: Gewand des wilen Tieres)
Die maximale Dauer in Posts wäre besser, da im Kampf eine Minute durchaus lang sein kann... sagen wir 2, maximal 3 Posts?

Das wars auch schon : o
Alles andere ist voll töfte!

Grüße~

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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSa Jul 01, 2017 11:30 pm

Daikejutsu: Yûreigami: Beschreibung wurde, zwecks besserer Verständlichkeit, umgeschrieben. Da man zum Chakraschmieden ja physische und geistige Energie braucht, und die Haare physische Energie rauben, kann man dadurch in der Tat weniger Chakra schmieden.

Daikejutsu: Kemono no Koromo: Postdauer steht nun in der Beschreibung.
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jul 02, 2017 12:38 am

okidoki, da steht immernoch wil statt wild Razz

Aber Angenommen zum Ersten °^°

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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jul 02, 2017 12:57 am

*hust, Horst, HUST* Sah gerade einen kleinen genderfluiden Korrekturgnom über die Beschreibung fliegen und diesen dilettantischen Fauxpas ausbessern.
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeSo Jul 02, 2017 9:20 pm

Von mir gibt es erstmal ein großes Lob. Finde Haarjutsu allgemein sehr interessant und die Ausarbeitung deines Clans gefällt mir gut. Schön Detailliert und Ausführlich.

Mir bietet sich aber bei Daikejutsu: Kehane (Große Haarkunst: Haarflügel) die Frage, wie hoch du damit aufsteigen kannst? Lassen wir mal Winde und aufsteigende Luftströmungen aus dem Spiel. Wie hoch kann man mit dieser bei Windstille aus dem Stand heraus nach oben fliegen?

Ansonsten bin ich sehr zufrieden. ^^

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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeMo Jul 03, 2017 8:51 pm

Daikejutsu: Kehane: Neue Beschreibung eingefügt. Höhengewinn liegt bei 50 Metern pro Post.
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BeitragThema: Re: Kaminoke-Clan   Kaminoke-Clan Icon_minitimeMo Jul 03, 2017 9:06 pm

Bin Zufrieden!
Angenommen #2

Viel Spaß mit dem Clan.

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