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 Tage der Angst [ein Tagebuch]

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AutorNachricht
Kuroreiki Masao

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BeitragThema: Tage der Angst [ein Tagebuch]   So Dez 24, 2017 3:02 pm

»I can hear the lost crying, I can hear the truth hiding,
the shadows are calling us out.
I see the fear rising, but my hope is burning.
And the shadows are calling us out.«



Vorwort:

Im Folgenden findet sich eine Zusammenstellung von verschiedenen Tagebuch-Einträgen, welche über einen größeren Zeitraum hinweg getätigt wurden. Der Autor ist kein anderer als Kuroreiki, Manabu – einer der unbekannten und doch größten Verbrecher der jüngeren Zeitrechnung. Die Handschrift ist feingliedrig und schnörkellos, doch entbehrt sie nicht Charakter. Der ein oder andere Schriftleser würde Manabu als Mann von Bildung bezeichnen und mit gefestigtem Charakter – ohne einen genaueren Rückschluss auf dessen scheinbar bestialischen Charakter ziehen zu können, insofern er den Inhalt der Einträge ignorierte.
Das Tagebuch selbst wurde am Ort der Verbrechen scheinbar nie gefunden, ist es doch mit keinem Wort in den Archiven und Berichten Konohagakures erwähnt. Somit ist es neben den vorab verbrannten Forschungsbüchern noch das einzige Überbleibsel, mit welchem man auf die tägliche „Arbeit“ Manabus schließen kann. Auch führt er seine Gedanken aus, sowie auch seine Motivation. Im Grunde genommen ist das Buch ein Seelenspiegel des Mannes, der in einem falschen Glauben ein ganzes Dorf ausrottete.

Note: Das Tagebuch wird nach User-Absprache gegebenenfalls später im Ingame gefunden und verwendet werden. Informationen sind lediglich dem Besitzer zugänglich und nicht der Allgemeinheit der gespielten Charaktere. Alles, was das womöglich betreffen könnte, muss in Absprache mit Kuroreiki, Masao geschehen.
Eintragsübersicht:
Leben



Zuletzt von Kuroreiki Masao am So Dez 24, 2017 3:50 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Kuroreiki Masao

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BeitragThema: Re: Tage der Angst [ein Tagebuch]   So Dez 24, 2017 3:47 pm

Leben


Frühjahr

Leben. Was ist es für ein Leben, dahinzuvegetieren? Nicht genug Essen zu haben. Kein sauberes Trinkwasser. Auf andere angewiesen zu sein. Ohne freien Willen. Leben. Ich empfinde es als merkwürdiges Wort, versteht hierunter doch jeder etwas anderes. Für die einen ist leben der Genuss. Für die anderen ist es einfach ein schlagendes Herz und für wieder andere ist es die Bestimmung, die Berufung. Der Kern des Menschseins selbst.

Ich frage mich, ob die Menschen hier ihr Leben als ein solches bezeichnen sollten. Ob sie es könnten. Oder dürften? Ich empfinde es nicht als Leben, wenn sie sich einen jeden Tag abmühen müssen und von Händlern am Ende noch übers Ohr gehauen werden, weil sie um die Nöte hier oben wissen. Es ist nahezu ekelerregend. Hunger und Durst muss es doch sein, was ihren Alltag bestimmt. Hunger und Durst leiden sie immer und immer wieder, jeden Tag aufs Neue. Wie schaffen sie das? Wie können diese Kinder noch auf der Straße spielen und wie können sie lachen? Es ist mir unbegreiflich, denn in den verhärmten Gesichtern der alten Leute sehe ich Qualen. Sie sind viel zu dünn. Viel zu brüchig. An manchen Stellen ist ihre Haut bereits aufgerissen.

Man sollte ihnen helfen und sie von diesen Qualen befreien. Ich kann ihnen helfen, da bin ich mir sicher. Meine Mutter war Ärztin, so wie ich auch ein Arzt bin. Es ist meine Berufung, anderen zu helfen. Sie zu umsorgen und dafür wiederum Sorge zu tragen, dass sie nicht mehr leiden müssen. Denn Leid ist das, was ein jämmerliches Leben unerträglich macht. Man kann ohne Hab und Gut vielleicht noch glücklich sein, aber nicht wenn man sich in einem ewigen Jammertal befindet. Ja, sicherlich geht es diesen Menschen so. Ich werde ihr Erlöser sein. Ich werde ihr Befreier sein und ihnen helfen. Ich weiß, ich habe kein Geld, doch ich habe meinen Verstand. Ich werde eine Lösung finden und ihnen das Leben erträglich machen. Mit Sicherheit werde ich das.

Ja, ich habe beschlossen, mich in diesem Dorf niederzulassen und mich um die Menschen zu kümmern. Sie werden ein anständiges Leben bekommen und nicht dahinsiechen oder von der Gnade korrupter Männer abhängig sein. Eine junge Frau hat mir bereits eine Unterkunft angeboten, die ihre Eltern bewirten. Auch sie lächelt, obgleich sie in Lumpen gekleidet ist. Lumpen. Es passt nicht zu ihr. Ihre Haut ist wie Porzellan und ihre Augen haben diese eigenartige goldgelbe Farbe. Ich werde nicht schlau aus ihnen. Ja, diese Frau gibt mir Rätsel auf. Ich verstehe nicht, weshalb sie noch lächeln kann. Ich verstehe nicht, weshalb sie ihr weniges Hab und Gut mit anderen teilt, wenn sie selbst – noch jung – noch mehr darunter zu leiden hat. Interessiert es sie nicht? Warum hat sie eine so reine Seele? Oder verbirgt sich hinter diesen merkwürdigen Augen etwas?

Ich fühle mich zu ihr hingezogen. Seit ich sie heute Morgen gesehen habe, möchte ich einen Tag mit ihr verbringen, wenn nicht sogar noch mehr. Ich möchte in ihre Augen blicken und sehen, was sich hinter dieser eigenartigen Farbe verbirgt. Können sie verärgert aufblitzen? Wie viele Gefühle drücken sie aus? Welche Farbe haben sie zu welcher Tageszeit? Passen sie sich an? Verändern sich? Ich weiß nicht weshalb, doch diese Frau fasziniert mich ungemein, obgleich sie doch so schlicht ist. Ob sie wütend werden kann? Wie? Mit welchem Grund? Warum ist sie so selbstlos? Verbirgt sie etwas vor mir? Sie hat keinen Anspruch darauf… Nein, das ist falsch. Sie hat einen Anspruch darauf, doch ich werde hinter ihre Fassade blicken. Ich möchte es. Ich brauche es. Ich werde der Erlöser dieser Menschen sein und ja, auch wenn mir gerade Rätsel aufgegeben werden, so wird sich am Ende alles fügen. Mit Sicherheit. Vielleicht werden dann auch diese Stimmen in meinem Kopf ruhiger. Vielleicht kann die Schönheit mir davon erzählen, was für sie Leben ist.
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