Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMi Jan 09, 2013 7:09 pm

das Eingangsposting lautete :

Gartencafé Iruka - Seite 2 1163430685

Gartencafé Iruka - Seite 2 Vieat_phototour93

Beim Gartencafé Iruka handelt es sich um ein großzügiges Etablissement mit großem Innenbereich und idyllischem Außenbereich. Draußen sind dunkle Tische und Stühle symmetrisch aufgereiht. Die Sonnenstrahlen werden vor allem im Sommer immer von riesigen Standschirmen zurückgeworfen, welche eine Art umgedrehten Deckel als Fläche tragen. Um den Essbereich herum befindet sich ein erhöhter Kleingarten mit Bäumchen, Hecke, Springbrunnen und weiteren Kleinigkeiten. Mauer und Boden sind in orangefarbenem Marmor gehalten. In dem riesigen Café selbst gibt es eine große Speisetheke mit freundlicher Bedienung, großzügigen Sitzecken Indoor-Bäumen. Alles wirkt jung und frisch, während sich hier am liebsten Familien, befreundete Geschäftspartner und sonstige genießerische Charaktere tummeln.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSo Jan 13, 2013 3:53 pm

Was war das denn für eine Geste bitte schön? Chiyoko durch ihre Schlammhaare zu wedeln? Mochte er etwa diese erdige Farbe? Skeptisch berührte sie ihre Zotteln, als Ren sich verabschiedet und zum Gehen aufgemacht hatte. Dieses wuschelige Gefühl war ja süß gewesen, aber das hatte sonsti immer nur Kotaro bei ihr gemacht. Als sie Bonbons haben wollte ... Denk nicht einmal daran, Bonbons jetzt zu perversieren. Damals war die Kindheit noch schön und unschuldig gewesen, wo niemand auch nur gewagt hätte, über Süßigkeiten zu Schmunzeln. Selbstverständlich tun das heute auch nur die Wenigsten. Brav, Frau Schöpferin. "Bis Morgen", sagte Chiyoko noch leise und verwundert, als Ren ging. Sie bewunderte noch seine Rückenansicht und schwelgte wieder in der Vorstellung dieser langen Haare. Ihre waren zwar etwas kürzer, aber in denen da konnte man sich bestimmt super verkrallen. Bei was auch immer - natürlich nur bei schönen Dingen. "Nur bei den schönsten", flüsterte Chiyoko vor sich hin. Ja, die Schönsten, die sie sich gerade ausmalte. "Ich denke nicht immer an das eine." Schmollend drehte sie sich in Richtung nach Hause Weg und verschränkte die Arme. War da jemand bockig, weil eine ubiquitäre Macht Dinge sagte, die vielleicht nicht stimmten? "Ach, sei ruhig und geh mir ein Lied suchen, das ich nachher singen kann." Okay, damit hielt sich weder diese Macht noch Chiyoko weiter mit unnötigen Beschäftigungen auf. Die Macht besuchte ihren Freund, den Gugelhupf, und Chiko ging nach Hause.

tbc: Clananwesen
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 16, 2013 4:45 pm

Kv: Nordtor von Kirigakure no Sato

Yaten lächelte gleichmütig und schwieg den Weg vom Dorftor über zum Gartencafé Iruka. Hatte da in ihren Worten nicht eine gewisse Drohung mitgeschwungen? Mutig, in einem Dorf voller Shinobi, die sie aufknüpfen würden, wenn sie versuchte, einem Mitglied dieses Dorfes zu schaden. Noch dazu einem Schwertshinobi. Aber ohnehin war er sich relativ sicher, dass sie zwar eine nicht zu unterschätzende, aber dennoch händelbare Gefahr abgab und er sich keine Sorgen über ein etwaiges Attentat zu machen brauchte. Immerhin war er ständig auf der Hut, lange genug Personenschützer gewesen und auch selbst Attentäter, um zu wissen, worauf er achten musste, um nicht aus dem Hinterhalt überrascht zu werden. Im Bezug auf hübsche Damen hatte er nicht zuletzt auch aus Erfahrung gelernt. Immerhin war er nicht immer ein recht gleichmütiger Mann gewesen, sondern irgendwann einmal ein feuriger Jungspund, auf nichts anderes aus, als den Kageposten und gab dementsprechend großspurig an. Aber wie dem auch sei. Er führte Anjaly zu dem Café und seufzte beinahe bedauernd, als er ihren Arm wieder freigab, um die Tür auf zu halten und sie vor sich eintreten zu lassen. Offensichtlich war dieses Etablissement gut genug für sie, denn sonst würde sie wohl kaum eintreten.
"Ihr seid mutig.", gab er zu verstehen, während er die Braunhaarige zu einem Tisch geleitete, der eine Sitzecke und zwei Stühle aufzeigte. Kurz überlegete er, ihr einen Stuhl anzubieten, wartete letztendlich aber lediglich ab, bis sie saß und setzte sich dann ebenfalls, auf die eine Seite Sitzecke. Sie war immerhin kein Date, auch wenn das für manche so Aussehen mochte und für ihn eine Freizeitbeschäftigung war, während er gleichzeitig eine mahnende Stimme im Hinterkopf hatte, dass er auf der Hut bleiben sollte. "Ganz allein in einem Dorf, das nicht eure Heimat ist, hm?", nahm er seine Aussage vom Weg zum Tisch wieder auf und überlegte kurz, was er denn erzählen könnte. "Wie auch immer. Bevor ich euch mit einem Schwall an Worten übergieße, der keine für euch wichtigen Informationen enthält, fragt einfach." Er lehnte sich zurück, einen Arm auf die Lehne hinter seinem Rücken und wohl weniger steif und aufrecht, als manch andere, gerade zivile Person hier. Aber er machte sich nichts aus etwaigen Blicken, er war stolz, Shinobi zu sein und ließ sich das auch nicht madig machen.
Als die hübsche, blonde Bedienung an ihren Tisch trat und sich danach erkundigte, ob sie behilflich sein könnte und was sie ihnen bringen dürfte, gab sich Yaten mit einem grünen Tee zufrieden und übergab dann Anjaly das Wort.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 16, 2013 5:09 pm

cf: Nordtor

Sieht aus, als müsse man dem historischen Prestige einen Ausgleich schaffen so pompös wie das hier aussieht. Na ja. Die kurzen Gedanken daran, wie Kirigakure sich entwickelt hatte, drängte Anjaly wieder zur Seite. Es sah vergleichsweise gut und auch größer als von außen aus, sodass man sich vielleicht kleiner fühlte als man eigentlich war, aber immerhin auf gewisse Weise auch abgeschottet von anderen. Nicht so, dass Tisch an Tisch gestellt war und man dem nächsten Gast mit dem eigenen Hintern schon an seinem saß. "Eine Portion Dorayaki, bitte", bestellte Anjaly sich mit einem dankbaren Lächeln. Mit Maronencreme gefüllte Pfannkuchen hörten sich sündhaft süß und begehrenswert an. Sie probierte sie einfach mal, aber ohne groß etwas zu trinken. Als die Bedienung verschwand, lehnte die Arishima sich in ihrer Sitzgelegenheit zurück, legte die Hände auf den Tisch und formte sie zu einer sanften Faust. Dabei sah sie Yaten mit einem leicht schief gelegten Kopf an und lächelte weiterhin. "Es wäre auch nicht ganz so vorteilhaft jemanden aus Kiri selbst als Außenkontakt zu benutzen denke ich. Da ist es schon ganz gut aus Yokuchi zu kommen", entgegnete Anjaly auf die Aussage, sie wäre alleine hier, wo sie nicht her käme. Danach nahm sie die Arme auch schon vom Tisch und verschränkte sie gemütlich unter ihrem Vorbau. "Es wäre interessant mal zu wissen, wie es um die Mizukage selbst steht und vielleicht die wichtigsten Shinobi aus Euren Reihen. Habt ihr momentan viel Kontakt zu Yokuchi-Shinobi?" Nebenbei schlug sie ein Bein über das andere und wirkte somit recht würdevoll und elegant, aber mit dieser Armverschränkung auch unverschämt eindeutig. Da es nun auf das Geschäftliche zuging, wurde ihr Lächeln eher zu einem geduldigen Gesicht statt zu einem Allerwelts-Hallo-Grinsen.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMo Feb 18, 2013 2:09 pm

Out: Sry, dass ich jetzt erst poste ~ Musste n wenig überlegen und war am Wochenende nicht viel zu Haus.

Yaten beobachtete sein Gegenüber herzlich genau, denn die Frau war ihm alles andere als geheuer, so lieb sie auch sein mochte - oder zumindest aussah. Ihr Anliegen allein machte sie potentiell gefährlich und er konnte sich nicht vorstellen, dass es normalerweise seriös war, wie sie an ihre Informationen kam und wofür sie sie nutzte. Was hatte sie den zu bieten, für das, was sie wissen wollte? Was nutzte eine einzelne, gelinde gesagt, relativ unbedeutende Person eine Dorf wie Kirigakure no Sato, so stark, dass es rechtfertigen würde, interne Informationen freizugeben? Fragwürdig, ziemlich fragwürdig. Er musterte die Bedienung, sah ihr nach, als sie mit der Bestellung davondackelte und zuckte mit den Schultern. "Ich bezweifle, dass ihr so vertrauenswürdig seid, wie ein Dorfshinobi. Und ich wette, es gibt genügend Shinobi hier, die euren Fähigkeiten locker das Wasser reichen können und deutlich bessere Informanten abgeben würden, aus dem einfachen Grund, dass man sie unter Kontrolle hat.", erklärte der Kaguya belustigt. Was dachte sie sich denn? Das sie hierher kam und einfach irgendjemand auspacken würde, freundlich erzählen würde, was hier so los war und sie wieder abdampfen konnte? War ja mal lächerlich. Wenn sie so seriös wäre, würde sie zur Mizukage persönlich gehen, dort Bericht abliefern und Informationen einstreichen und fertig. Er mochte manchmal nicht alles ernst nehmen, aber dumm war er nicht.
"Ich wüsste nicht, inwiefern das Befinden der Mizukage von Bedeutung ist und was hochrangige Shinobi euch zu interessieren hätten. Ihr könntet sie selbst fragen, wenn das von Bedeutung wäre und was Yokuchi angeht, müsstet ihr ja bestens im Bilde sein." Diese Frau war irgendwie fragwürdig. "Ihr kommt her mit Nichts und wollt Informationen, die nichtmal jeden im Dorf etwas angehen. Was wollt ihr wirklich, junge Dame?", fragte er ernst, hatte aber im Gegensatz zu ihr immer noch ein belustigtes Lächeln auf den Lippen. Sicher war das Gespräch gerade etwas ernster, aber das war kein Grund böse drein zu schauen.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMo Feb 18, 2013 4:49 pm

Wie skeptisch diese verdammten Kiri-Nin auch immer sein mussten. Sobald etwas nicht nach Fisch roch, war es potentiell gefährlich. Ja klar, und sie war ein Skelett, das sich wohl am Ufer bewegte, obwohl es längst verrottet war. Genervt verdrehte Anjaly die Augen, wobei sie das erste Mal auch ihr Lächeln verlor, wobei sie mit dem Bein, das sie über das andere geschlagen hatte, ein wenig wippte. "Ich würde ja zu Eurem verehrten Oberhaupt gehen, wenn es dann da wäre", begann sie eher resigniert und strich sich dabei eine Haarsträhne hinter das linke Ohr. Musste sie sich all die Jahre, seit sie hier ein und aus ging, immer noch für ihre Präsenz rechtfertigen? Dieser Kerl war ja schlimmer als eine überspitzte Schwiegermutter eines Sowieso-Niemals-Verlobungskandidaten. "Ich komme weder aus dem Nichts noch gehen mich diese Informationen nichts an. Fragt gern nach, ich bin seit mehreren Jahren so etwas wie eine Außenbotin für Euer Dorf. Verzeihung, wenn wir uns in all dieser Zeit noch nie kennen gelernt haben, aber Mäuse schlüpfen auch mal gern für ein Stück Käse durch Türen hindurch, während der Käsegeber ganz lieb zu ihnen ist." Sie wollte die Abhandlung zwischen sich und dem Dorf etwas verniedlichen, damit diese zitternde Spannung, die in der Luft lag, etwas verschwand. Meine Güte, es existierte wirklich ein Abkommen. Anjaly wäre niemals in ein Dorf gekommen, wenn sie alles von Punkt 0 an hätte fälschen müssen. Sie hätte ja sogar für ihre Persönlichkeiten deren alten Job annehmen müssen, um ohne Abhandlung mit den Dorf-Oberhäuptern deren Bote sein zu dürfen. Und für die Mizukage war es damals in Ordnung gewesen, dass sie sich eine zusammengereimte Identität ausgedacht hatte. Diese kleine Lüge des eigenen Ursprungs hatte zwar niemand durchschaut, aber offiziell stammte Anjaly aus Yokuchi, hatte einige Jahre in Mizu no Kuni und den anderen Reichen verbracht, und kannte sich so aus. Zudem hatte sie auch schon Treue bewiesen, indem sie Aufträge ausgeführt hatte. Was sollte dieses Theater? "Von den Formalitäten her bin ich kein schwarzes Schaf, keine Sorge. Ich bin vor mehreren Jahren aus Yokuchi hergekommen, nachdem ich zuletzt in Kangetsu no Kuni gewesen war. Da ich alle Reiche ziemlich gut kenne und wie ein Maulwurf durchgewühlt habe, kann ich ziemlich gut erraten, wo die Erde herkommt, die man mir vorsetzt. Was eignet sich also besser als ein Kontakt für das Dorf: Ein Shinobi, der weit herum gekommen ist, sich auskennt und einen Vertrag mit Kiri geschlossen hat? Oder die eigenen Leute, die mit ihrem Hintern hinter den Stadtmauern aufgewachsen sind und das erste Mal gerade einmal ein Reich zu Gesicht bekommen?" Kurz seufzte sie. Wahrscheinlich musste die rosahaarige Dame, die hier das Sagen hatte, ihre Anwesenheit selbst bestätigen. Verdammte Skepsis. "Ich leugne sicher nicht, Blut an den Händen kleben zu haben, aber das haben wir alle, auch Frau Mizukage. Schließlich bestehen manche Aufträge sogar nur darin ein Attentat auszuführen, wenn es Euch darum geht." Nun rutschte Anjaly nach vorne, legte die Unterarme auf dem Tisch ab und beugte sich an die Tischplatte heran. "Ihr müsst mir ganz sicher keine Infos geben, die Ihr nicht geben wollt. Mir würde sogar schon eine Einschätzung reichen, ob es dem Dorf soweit gut geht oder irgendetwas droht, wo Ihr Hilfe gebrauchen könntet. Falls Ihr mir aber wirklich nicht traut ..." Sie breitete ihre Arme aus, winkelte sie leicht im Bogen und zeigten so schon ziemlich auf ihren Brustkorb. "Durchsucht mich doch. Vielleicht habe ich ja ein Kunai zwischen meinen Brüsten, mit dem ich meine Initialien ins Kagegebäude ritzen wollte. Dann hättet Ihr mich ertappt." Die kleine Ironie, die da mit schwang, ließ Anjaly schon grinsen. Herr je, es gab doch sogar Shinobi-Kollegen, die Yaten selbst nicht kannte. Und bei denen war er nicht so misstrauisch, mutmaßte die Arishima. Waren Stirnbänder denn immer noch alles, was zählte? "Aber wenn ich es mir recht überlege", seufzte die junge Frau nach einem Weilchen, "Verschwende ich nur meine und auch Eure Zeit. Ihr wollt bestimmt weder das sagen, was ich wissen mag, noch kriege ich so das, was ich wissen will. Es wäre wohl besser direkt zum Kagegebäude zu marschieren und die eigene Ankunft zu melden oder sowas. Vielleicht sieht man sich mal - unter freundlicheren Umständen." Sie legte ein wenig Ryo auf den Tisch und stand dann wieder auf, um letztlich mit verschränkten Armen aus dem Lokal zu spazieren. Diese Ungeduld wollte sie nicht noch weiter strapazieren.

tbc: [nach erlaubtem Timeskip: Stadttor]
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 16, 2013 1:01 am

[Kommt von: Straßen von Kirigakure ]
Auf dem Weg in Richtung des Etablissements wägte Jiyu gedanklich ab, welche Worte für die nächste Erklärung sich nicht allzu traurig anhörten. Eigentlich war es für ein sehr emotionales Thema, aber der Abend sollte nicht von kleinkarierter schlechter Laune zerstört werden. »Für mich ist das Thema Familie recht kompliziert«, erklärte er dann ehrlich und hielt Kameko mit einer kleinen Verbeugung die Tür auf, um ihr als erstes Einlass zu gewähren. »Meine Frau starb vor Jahren und mein Sohn lebt bei seinen Großeltern. Als Reisender habe ich nicht sehr viel Zeit mich um ihm zu kümmern. Im Allgemeinen scheint ein Kind auch meistens abschreckend auf die Umgebung zu sein«, führte er dann weiter und erinnerte sich, dass es einige Frauen gab die nach seiner Erläuterung ihn mit größerer Vorsichtig behandelten. Trotzdem wollte er Kameko nicht anlügen, denn sie schien auch so ein sehr ehrlicher Mensch zu sein. »Ich führe kein wirkliches normales Leben bin mir aber sicher, dass irgendwann ein Mensch an meiner Seite bleiben wird.«

Sie erreichten gemeinsam das Innere, wo Jiyu die ersten Angestellten freundlich grüßte und sich kurz erkundigte ob es Plätze gab, die sich draußen befanden. Gemächlich folgte er den Weisungen und warf dabei einen prüfenden Blick über die Schulter zu Kameko. »Ich hoffe, dass es dich nicht stört das ich einen Sohn habe oder gar schon mal verheiratet war. Viele finden diesen Faktor bei einem netten Abendessen plötzlich recht unangenehm. Du solltest jedoch wissen, dass es heute Abend hauptsächlich ein wenig nettes Zusammensein geht – in welcher Art auch immer es aussehen wird.«  Mit einem seichten Lächeln in ihre Richtung blieb er draußen stehen und ließ seinen Blick umher wandern, bevor er einen Stuhl leicht zurück zog um ihn Kiri zu Recht zu rücken. Tatsächlich erzählte er den meisten Dates überhaupt nichts über sein privates Leben und wiegelte meistens ab, wenn es um das Thema Familie ging. Nur diesmal hatte er wenig Lust sich eine anständige Lüge auszudenken. Denn so etwas hatte die junge Frau nicht verdient, geschweige überhaupt, dass er in Erwägung ziehen sollte über das Essen hinaus zu gehen. Bei so einer wunderschönen Frau, konnte er aber nichts anderes als Charmant zu sein.

»Deinen Worten jedoch zu Folge – zumindest erinnere ich mich an vorhin. Hast du wenig Glück mit Männern in der Umgebung? Siehst du vor eine Familie zu gründen oder suchst du derzeit jemanden der mit dir diesen Wunsch teilt? Normalerweise findet man selten das was man wirklich sucht«, fing er an zu erklären und zwinkerte ihr leicht zu. »Manchmal kommt etwas ganz anderes plötzlich.«
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDi Jun 18, 2013 10:11 pm

cf: Straßen von Kirigakure

Nachdem Kameko ihre Vermutung schon angestellt hatte bekam sie durch die Antwort von Jin gewissheit. Der kleine war ein vertrauter Geist, wohl jedoch kein sonderlich starker. Der Mann hatte dem kleinen Tier das leben gerettet und seither wurde er von Kurai begleitet. Eine freundschaftliche Beziehung wie es den Anschein machte. Es war sicherlich angenehm so etwas in der Art wie ein Haustier bei sich zu haben. Ich nehme an, man fühlt sich in Gegenwart von einem Freund dann auch nicht einsam auf den Reisen. erklärte es Kameko nur zu sich selbst. Es war wohl die naheliegenste Vermutung. Somit was es auch nicht nötig von Jin eine Antwort auf das zu geben was Kame einfach so vor sich hin “labberte”. Ruhig ging das kleine Gespräch weiter und es kam zu einer Frage von Kameko deren Antwort ein wenig auf sich warten lies. Nachdem sie die Fragen gestellt hatte entdeckte Jin auch schon ein kleines Lokal. Manche hätten sicherlich die Vermutung angestellt das er alles nun verschleiern wollte doch Kameko dachte so weit eigentlich nicht. Es war wohl zufall das er genau in diesem Moment das lokal sah. Noch bevor sie überhaupt antworten konnte lief er auch schon schnurstraks an ihm vorbei. Ich denke wiedersprechen ist nicht mehr möglich. meinte sie nur leise lachend um ihn ein wenig zu verunsichern bevor sie ihm auch schon in das Lokal folgte. Doch auch bis hierhin hatte Jin nicht auf die Frage zur Familie reagiert, ob er es einfach nur überhört hatte oder mit seinen Gedanken schon das Lokal untersuchte?

Als sie jedoch an der Tür ankamen öffnete Jin diese sorgfältig und sehr charmant mit einer Verbeugung. Seine Worte jedoch verunsicherten die Jounin ein klein wenig da es wohl ein schwieriges Thema für den Mann war. Als er dann erzählte wieso war Kameko innerlich schon ein wenig erschrocken. Nicht nur das er eine Frau hatte die verstorben war, er hatte auch einen Sohn den er allem anschein nach kaum zu sehen bekam. Es war eine Merkwürdige Situation in der sich Kameko dabei befand, sie wusste nicht so ganz wie sie darauf antworten konnte. Während Jin sich nach einem Platz erkundigte blieb Kame hinter ihm stehen ohne ein Wort zu verlieren. Seit langem dachte sie wirklich ernsthaft darüber nach was er gesagt hatte. Sie versuchte zu erkennen ob es wirklich so locker für ihn war oder ob er im inneren doch sehr daran knabberte. Vielleicht hatte er sie deshalb hier zu eingeladen? Was konnte einen Menschen besser von den Sorgen ablenken als fremde Gesellschaft. Es war ein merkwürdige Gedanke den Kameko entwickelte während die beiden zu ihrem Platz liefen. Auch auf das was er danach sagte fand sie keine direkte Antwort. Alles was er erhielt war ein vollkommen neutraler Blick. Es war weder abweisend zu sehen noch fröhlich, wie konnte man dabei auch fröhlich sein? Nachdem der Reisende ihr den Stuhl zurecht gezogen hatte ließ sie sich langsam darauf nieder bevor sie wartet das er ebenso platz genommen hatte. 

Nachdem er nun all das erzählt hatte wollte er die Aufmerksamkeit wieder auf Kameko lenken. Er sprach sie erneut auf ihr eigenes Liebesleben an, doch seine Anspielung verlief sich dieses mal ein wenig weil ihre Gedanken noch immer an dem Zuvor hingen. Zwar sah sie ihn an, doch war es ein Blick der wohl aus durchdringend angesehen werden konnte. Als er zu ende gesprochen hatte stützte die Frau sich auf dem Tisch etwas auf um in eine Aufrechte sitzposition zu gelangen. Ich muss sagen, diese Geschichte hat mich ein wenig erschrocken. führte sie ihre ersten Worte etwas ernster als zuvor an bevor sie mit einem hörbaren Atemzug etwas Gedankenlast sozusagen wegzuschicken schien. Ich frage mich ob du diese Geschichte wirklich schon verarbeitet hast. Du siehst deinen Sohn wohl sehr selten, ich nehme einfach mal an das eure Beziehung dadurch auch etwas....nun...merkwürdig ist. Entschuldige wenn ich falsch liege, ich möchte dich nicht beleidigen, aber solltest du dann nicht eher bei deinem Sohn sein, als weiterhin dein Leben als Reisender fortzusetzen? Kameko war keine Mutter, doch sie hatte schon viel mit Kindern zu tun gehabt und sie war in ihrer Rolle fast immer einer Art Elternrolle gleich. Auch wenn die Kinder das wohl nicht so sahen, aber sie selbst sah ihre Aufgaben und Pflichten ähnlich dennen der Eltern. Immerhin war sie als Jounin ein Vorbild und jene Person die sie ausbilden sollte. War es für ihn also wirklich ok einfach so weiter zu machen?

Vielleicht war diese Frage ein wenig hart für Jiyu, so dass sie einfach zu dem etwas unwichtigeren Thema abschweifte damit er Zeit bekam darüber nachzudenken. Glück mit den Männern, ich denke einfach auf manche Sorten von Männern bin ich abschreckend. Ich habe Power und Selbstvertrauen, ebenso weiß ich was ich mir wünsche. Ich denke die Mehrzahl kommt damit nicht so recht klar. meinte Kameko ruhig während sie vor sich auf den Tisch blickte. Sie erinnerte sich noch wie man sie als Kind schon immer angesehen hatte. Sie war nicht wie ein typisches Mädchen gewesen. Sie war gut im Physischen Kampf, dort sogar den Jungs überlegen. Dazu kamen ihr ziemlich kurzen Haare und hin und wieder hielt man sie für einen Jungen. Ich war als Kind etwas zu jungenhaft. Hatte auch meist eher Freunde, anstatt Freundinnen. Irgendwie wurde ich dadurch ein wenig öfter für einen Jungen gehalten. Vielleicht hängt das manchen noch im Kopf, immerhin sind die meisten in meinem Alter auch mit mir zur Akademie gegangen. Die sehen dann halt das jungenhafte Mädchen das die Jungs im direkten Duell oftmals leicht besiegen konnte. meinte sie etwas Gedanken versunken. Natürlich war es nicht so extrem schlimm das sie einen mächtigen Knacks davon erlitten hatte. Aber es wäre eine Erklärung warum sie bei den meisten in Kirigakure keine Chance hatte.

Dann jedoch neigte sie ihren Kopf wieder nach oben um dem Mann ins Gesicht zu sehen. Sie war sich bei dieser Frage einfach nicht sicher und um sicher zu gehen war es von Bedeutung zu fragen, nur er kannte die Antwort. Wieso hast du mich hier her ausgeführt? Ich werde den Gedanken nicht los das du dich vielleicht nur ablenken willst. Die Jounin hatte es vorausgeschickt, das sie eben Selbstvertrauen hatte, so war es kein Wunder das sie solch eine Frage direkt nach außen schickte. Vielleicht würde Jin sich nun etwas abgewiesen vorkommen. Doch musste Kameko das ganze einfach sicherstellen um zu wissen woran sie bei diesem Menschen war.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDi Jun 18, 2013 11:06 pm

Normalerweise vermied Jiyu geschickt das Thema Familie, konnte aber auch selten darüber einfach Lügen. Er war ein Mensch der sich verstellen konnte, es aber die meiste Zeit vorzog sein wahres Ich zu zeigen. Das langanhaltende Schweigen von Kiri ließ ihn vermuten, dass sie seine Antwort möglicherweise nicht gerne hörte. Ob es ein Grund wäre für sie dieses „Date“ auszuschlagen? Der Iryônin würde es mit Fassung nehmen, denn er war jemand der mit aller Art Menschen zurechtkam. Zumal dieses Treffen auch ein unterschwelliger Dank für ihre Hilfe war. Erst einmal setzte sich jedoch Jiyu hin und lehnte einen Arm lässig über die Stuhllehne hinweg um abwartend zu seinem gegenüber zu blicken. Die Frau lehnte sich in diesem Augenblick auf den Tisch und erklärte das sie die Geschichte etwas erschrak. Es war natürlich keine unbedingt angenehme Begebenheit das seine Frau starb und sein Sohn zurückblieb, aber alles hatte seinen Grund. Entweder er fand ein Heilmittel und schenkte dem kleinen das Leben oder er würde nur ein paar Jahre mit ihm verbringen können, bevor er starb. Auch wenn man vermutet hätte, dass er für die Antwort etwas Zeit benötigte, lag sie ihm bereits einfach auf der Zunge. »Manchmal gibt es nur eine Möglichkeit wie man sein Leben führt. Meine besteht da drinnen zu reisen und mein medizinisches Wissen zu erweitern«, erklärte er und dachte kurz darüber nach wie sein Sohn hieß. Sein Name stand eigentlich auf seinem Unterarm der Blick jedoch darauf wäre etwas zu auffällig. Verflucht sollten alle Namen sein! »Ich möchte ungern diesen Abend hier verderben, aber auch Dir gegenüber Ehrlichkeit wahren. Er ist Krank und ich bin auf der Suche nach einem Heilmittel«, beendete er dann seine Erklärung und lehnte sich zurück. Damit hatte er eigentlich schon zu viel gesagt und gab sich gedanklich bereits einen Stoß in den Nacken. Wenn das so weiter lief, würde es vermutlich kein Date mehr werden, sondern er rutschte einfach in die >FriendsZone<. Einmal dort und er würde nie wieder raus kommen!
 
Kiri nahm seine Aussage erst einmal auf und beantwortete die Fragen die er ihr gestellt hatte. Sie erläuterte, dass sie kein Glück mit den Männern besaß, obwohl es für Jiyu schwer vorstellbar war. Eine Frau mit Power und Selbstvertrauen stand mit beiden Beinen im Leben, warum sollte man so etwas meiden wollen? Natürlich gab es in der heutigen Zeit die Art Männer, die gerne die Oberhand besaßen, aber der Iryônin konnte sich noch nie damit wirklich anfreunden. Warum sollten Frauen nicht die gleichen Rechte besitzen wie Männer? Charmant wie er also war, lächelte er einen Moment ihr entgegen. »Möglicherweise hast du recht, dass die Leute noch die damalige Person betrachten. Dann sind sie jedoch alle in der Zeit ziemlich zurückgeblieben. Ich sehe derzeit eine durchaus attraktive Frau mit einer selbstsicheren und selbstbewussten Körperhaltung. Du bist niemand der sich vergräbt sondern sehr offen scheinst, sonst wäre ich wohl niemals hier angekommen«, merkte er an und rieb sich mit den Fingern über die Kinnseite hinweg um Kiri noch einmal eingehend zu betrachten. »Viele Menschen bemerken nicht wie sich ihre Umgebung verändert, sodass sie durchaus in der Vergangenheit leben. Da ich aber nur dein jetziges Ich kenne oder zumindest das was du mir zeigst bzw. was ich bis eben zu sehen bekam, würde ich behaupten können das Gegenteil zu beweisen.« Gerade als er sich etwas vorbeugte um ihr ein weiteres Kompliment entgegen zu bringen, hörte er ihre Frage und verharrte in seiner Bewegung. Worauf wollte sie hinaus?
 
Jiyu stützte seine Unterarme auf dem Tisch ab und blickte der jungen Frau für einen Moment entgegen. Wie immer schweiften seine Augen leicht seitlich ab, was wohl ziemlich typisch war für ihn. Mit einem leichten Kopfschütteln fuhr sich der Iryônin über das Kinn hinweg. »Ich führe dich aus, weil du mir geholfen hast. Es ist ein Dankeschön, wie vorhin erwähnt. Das durch unser Treffen eine gewisse Ablenkung entsteht, ist wohl automatisch bedingt. Was kein Wunder ist... du bist eine attraktive Frau mit Charakter und ich ein attraktiver Mann der gerne mit solchen Personen essen geht.« Damit lächelte er wieder ihr entgegen und lehnte sich locker zurück in seinem Stuhl. »Sollte es dir jedoch unangenehm sein zu einem Essen eingeladen zu werden, steht es Dir natürlich offen das du auch ablehnst und gehst. Ich würde es jedoch persönlich bedauerlich finden. Ich empfinde deine Anwesenheit als durchaus angenehm.« Natürlich bestand jetzt die Möglichkeit das Kiri einfach aufstehen würde und ging, aber er würde es hinnehmen müssen und mit Stil den Korb einsacken.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSa Jun 22, 2013 8:54 pm

Im Bereich Familie hatte Jin allem anschein nach bereits einiges mitgemacht. Nicht nur das seine Frau gestorben war, auch mit seinem Sohn schien er weniger Kontakt zu halten, wie auch bei seinen ständigen Reisen. Natürlich stellte sich Kameko dabei die Frage wie es denn zwischen den beiden aussah. Als er jedoch antwortete kam keinerlei Reaktion von Kame. Er sprach davon das es nur bestimmte Möglichkeiten gab sein Leben zu Leben und er nunmal Reisen musste um dies zu tun. In ihren Augen war es eine Ausrede. Der Mann drückte sich einfach vor den Pflichten als Vater. Er hatte Angst diese Bürde allein zu nehmen und so flüchtete er davon. Ihre Augen verrieten das sie dem ganzen etwas abgeneigt war. Es war einfach etwas das sie so nicht nachvollziehen oder gut heißen konnte. Was er dann jedoch sagte ließ sie wieder in ihrem Gedankengang einige Änderungen vornehmen. Er tat es weil sein Sohn krank war und er nun ein Heilmittel sucht? Die blonde Frau musste kurz schlucken während sie sich in ihrem Stuhl zurückfallen lies und ihn mit etwas großen Augen anstarrte. Kurz darauf neigte sich ihr Kopf zur Seite und senkte sich ein wenig. Das sie vorher so gedacht hatte, als sei er einfach nur Feige sich der Herausforderung zu stellen. Es waren zwar nur Gedanken die er nicht gehört hatte. Aber es machte ihr kurzzeitig ein wenig zu schaffen. Ich....das wusste ich nicht. Entschuldige bitte, ich dachte schon.....nun....ähm, vergiss es. Sie wusste einfach nicht so recht was sie sagen sollte außer das es ihr Leid tat. Sie hätte das Thema wohl nicht ansprechen sollen um so eine Bedrückte Stimmung am Abend herbeizuführen. Nun jedoch konnte man es nicht mehr ändern, so musste sie damit klar kommen. Langsam richtete sich die Frau wieder in ihrem Stuhl wobei sie ihren Gegenüber wieder ansah. Das er sie nie direkt ansah war etwas das sie kaum bemerkte...vielleicht passiv, aber nicht aktiv.

Zumindest kam es zur Ablenkung als sie wieder von Kameko und ihrer Kindheit sprachen. Allem anschein nach verstand ihr was genau der Grund sein konnte. Die Jounin wollte den Leuten damit natürlich keine Vorwürfe machen, es konnte auch einfach sein das sie die Frau einfach nicht attraktiv oder sonst etwas fanden, aber glücklich war sie darüber natürlich nicht so wirklich. Auf seine Worte hin konnte Kame fröhlich lächeln. Das er es so sah war doch wirklich etwas das sie gern einmal hörte. Als Teenager gab es einfach immer nur wieder Körbe für sie. Danke das du das so siehst, Jin. Ich möchte den Männern damit keine Vorwürfe oder so machen, ich bin ja selbst Schuld für mein Auftreten von damals. meinte sie nur weiterhin lächelnd zu ihm. In diesem Moment jedoch kamen ihr Bilder aus der Vergangenheit vor die Augen. Ich glaube es war vor 17...oder 16 Jahren. Ich war damals unglaublich verliebt in einen Kerl der zwar ein paar Monate jünger war aber zu dieser Zeit genau meinen Typ getroffen hatte. Ich hätte alles getan damit er mich beachtet. Allerdings hat er das nicht, so habe ich selbst die Initiative ergriffen und ihn angesprochen. Naja, er hat mit abblitzen lassen. Er war zwar freundlich dabei....aber es war dennoch schwer hinzunehmen für mich. Ich hatte damals noch sehr kurze Haare, wohl kürzer als jetzt. Doch nachdem ganzen wolle ich ein Mädchen werden das auch beachtet wurde, so wollte ich sein wie die anderen. Ich hab mir die Haare lang wachsen lassen, trug öfters Röcke und Kleider und versuchte mich auch Mädchenhafter zu verhalten. Auf Missionen habe ich mich oft schwächer gemacht als ich war, damit ich gerettet werden konnte oder so. Aber letztlich hat es nie geholfen. Die meisten haben mich halt schon gekannt und kauften mir dieses Theater nicht ab. Deswegen ändert sich das auch jetzt wohl nicht, aber was solls. sprach die Kirinin einfach darauf los ohne große Scheu, während sie bei der Erzählung mit dem Finger auf dem Tisch kreise zog und diesen dabei etwas beobachtete. Dann jedoch blickte sie wieder in die Richtung des Jounin mit einem kleinen lächeln. Außerhalb von Kirigakure finde ich bestimmt einen guten Fang. meinte sie daraufhin einfach nur.

Nun, Kameko war kein negativer Mensch. Was sollte sie auch anders tun? Sich verkriechen und hoffen das irgendwann ein Prinz auftauchte der genau sie gesucht hatte? Wie sollte er sie überhaupt finden oder wahrnehmen wenn sie sich aus Lustlosigkeit zurückziehen würde. Nein, selbst wenn sie niemanden finden würde, brauchte sie nicht so zu denken. Als Kame jedoch ihre eher aggressive Frage stellte wurde Jin ruhig. Es war sicher ein kleiner Schlag so eine Überlegung zu hören...aber sie wollte sichergehen. Seine Antwort darauf war ruhig aber auch einfach und logisch. Natürlich gab es eine Ablenkung dabei, aber tat er es gezielt deswegen? Er wollte sich einfach bedanken und er sah wohl in ihr eine attraktive Frau. Sollte sie wegen der Befürchtung nun aufstehen? Sie wartete einige Zeit mit der Antwort bevor sie ihren Ellbogen auf den Tisch stützte und ihren Kopf etwas schief gegen die Hand legte. Ich bin kein kleines Mädchen mehr von 16 Jahren...nicht viel Älter aber Älter. Natürlich hast du auch schon deine Beziehungen gehabt in jüngeren Jahren, wie ich auch...wenn du wohl mehr glück hattest. Ich mache mir dabei nichts vor, also werde ich auch nicht gehen weil du vor unserem Kennenlernen gelebt hast. kam es weiterhin freundlich aus ihrem Mund. Es war dumm sich etwas vor zu machen, das wäre so als wünschte man sich mit 40 Jahren noch eine Jungfrau der niemals eine Freundin gehabt hätte oder so. So hob Kameko nun ruhig die Hand um eine Bedienung zu rufen damit sie bestellen konnten....
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 23, 2013 11:38 pm

Etwas irritiert nahm Jiyu war, dass sich Kameko bei ihm entschuldigte. Jedoch aus einem für ihn nicht ersichtlichen Grund. Hatte sie etwas Falsches davor gesagt? Mit einem leichten Kopfschütteln und einer abwinkenden Gestik jedoch, wiegelte er die Situation etwas ab. »Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, es ist nicht deine Schuld«, erklärte er sich und konnte sich beim besten nicht vorstellen, was genau sie zu entschuldigen versuchte.  Der Iryônin nahm es jedoch einfach hin, weil er nicht der Typ Mensch war der an solchen Abenden schlechte Stimmung schob. Gerade auch nach solchen Geschichten wusste er, wie schwer die Luft sein konnte die um einen rum entstand. Die Ablenkung auf ihre Kindheit kam damit wohl gerade recht. Ein fröhliches Lächeln, dass Kameko irgendwie noch freundlicher wirken ließ, trat auf ihre Lippen.  Diesmal bedankte sie sich für das Kompliment und schien sich selbst die Schuld in die Schuhe zu schieben, dass sie solch ein Auftreten an den Tag gelegt hatte. »Du bist inzwischen eine erwachsene Frau, dass was du damals getan hast, kann man Dir wohl kaum bis heute nachhängen lassen«, erklärte er in einem skeptischen Tonfall und dachte darüber näher  nach. Es war tatsächlich gar nicht so untypisch, dass bekannte Gesichter meistens Veränderung die sich über Jahre vollzogen niemals wahrnahmen. Dann erklärte sie jedoch etwas Näheres aus ihrer Kindheit, wodurch offensichtlich wurde, was wohl passiert war.
 
Kameko war zirka 16 Jahre und hatte sich in einen Typen verschossen. Jener hatte sie abblitzen lassen, wodurch sie glaubte durch lange Haare, Röcke und Kleider sowie Mädchenhaftes Verhalten würde sie „ansehnlicher“. Jiyu griff diese Tatsache eher mit etwas Traurigkeit auf und beobachtete die kreisenden Bewegungen ihres Fingers auf den Tisch. Langsam beugte sich der Mann nach vorne und legte seine warme Hand auf ihre, um sie damit zu zwingen mehr oder weniger aufzuhören bzw. auch aufzusehen. »Es mag etwas kitschig klingen, aber der Mensch der dich so nimmt wie du bist, ist der richtige für dich. Ob kurze Haare, lange Haare oder merkwürdige Eigenheiten man soll dich als Person lieben lernen und nicht als das was man sieht«, erklärte er und lächelte leicht ihr entgegen. Dann zog er seine Hand wieder zurück und lehnte den Arm fast lässig über die Stuhllehne hinweg. Die kurze aggressive Frage und seine Antwort darauf, schien für einen Moment tatsächlich die Umgebung in Schweigen zu hüllen. Ob sie wohl ein Problem damit hatte? Er wusste es ehrlich gesagt nicht, denn dafür kannte er Kameko einfach noch nicht lange genug. Auch wenn ihn das nicht großartig störte, denn immerhin schien sie doch eine nette Abendbegleitung zu sein. Eine die wohlmöglich gleich verschwand? Jin stellte sich eigentlich schon auf einen Korb ein, als die Jônin aus Kirigakure etwas anderes darlegte.
 
Sie erklärte, dass sie kein kleines Mädchen mehr war und sich auch selbst nichts vormachte. Ebenso wollte sie offensichtlich bleiben und unterstrich diese Gestik in dem sie die Bedienung rief damit sie die ersten Bestellungen aufnehmen konnte. »Oh, jung siehst du aus, aber das steht dir«, erklärte er und beobachtete wie die ältere Frau auf sie zukam. Ihre Hände schienen etwas zittrig zu sein, wenn nicht sogar geschwollen von Gicht oder Rheuma. Auf den ersten Blick konnte man das nicht so gut sagen, aber als Iryônin betrachtete man solche Umstände wohl immer zuerst. Trotzdem schwieg er kurz und ließ die Dame zuerst die Bestellung machen. Immerhin gehörte es sich als echter Gentleman nicht sich vorzudrängeln. Außerdem lud er Kameko heute Abend ein, sodass sie ruhig auch als erstes durfte. Abwartend blickte er zu der alten Frau und räusperte sich dann, ehe er seine eignen Sachen bestellte. »Einmal Sake bitte und gebratenen Reis mit Gemüse«, erklärte er sachlich und etwas lauter, damit die Frau ihn auch hören konnte. Denn gerade davor hatte sie bereits deutlich gezeigt, dass sie nicht verstand was er wollte. Die ältere nickte etwas und wandte sich dann um, um davon zu humpeln.
 
Mit einer leicht skeptischen Miene wandte sich der Iryônin zurück an Kiri und murmelte dabei, dass die alte Frau wohl zum Inventar bereits gehörte. Dann betrachtete er die Jônin wieder nachdenklich. »Wie lange wartest du inzwischen auf den richtigen? Oder wartest du nicht? Deine Erklärungen hören sich immer etwas … entschuldige das ich das sage… verzweifelt an. Ein wenig als hättest du ständig Pech mit irgendwelchen Bekanntschaften. Sehen wir mal von mir ab.« Ein kurzes Grinsen schob sich auf seine Lippen und bei den letzten Worten zwinkerte er Kameko zu. Natürlich war es wirklich etwas überheblich zu sagen, dass er „besonders“ oder „anders“ für sie wäre. Geschweige denn für einen Glücksfall für sie, aber er besaß schon immer ein gesundes Selbstvertrauen.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMi Jun 26, 2013 4:52 pm

Wieso Kameko plötzlich angefangen hatte so frei zu reden wusste sie selbst nicht so genau. Es war zwar nichts das sie als großes Geheimnis in sich trug, aber gleichzeitig kannte sie den Kerl ja erst einige Stunden, vielleicht einen halben Tag. Es war also doch schon etwas merkwürdig das sie ohne zu zögern so mit ihm sprach und dinge erzählte die grade einen Fremden vielleicht überhaupt nichts interessierten. Es klang ja schon fast so als jammerte sie rum das sie keinen Kerl abbekam. Während sie jedoch mit ihrem Finger Kreise auf dem Tisch zog um sich selbst etwas abzulenken und der Bewegung zu folgen legte plötzlich Jin seine Hand auf ihre, wodurch sie gezwungen war zu stoppen. Fast erschrocken blickte sie mit großen Augen schnell zu ihm auf, wobei sie bemerkte das er sich zu ihr gebeugt hatte. Es war ein merkwürdiger Moment, würde man die beiden nicht kennen und der Kerl würde einen Ring auspacken konnte die Situation reichlich falsch verstanden werden. Eine leichte rötliche Färbung zeichnete sich im Gesicht der Frau ab als Jin zu sprechen begann. Er sprach davon das es letztlich egal war wie sie sich verhielt. Wer sie mochte würde sie auch mögen wenn sie sich nicht verstellte. Es dauerte einige Sekunden an, doch nachdem er sich wieder zurückgelehnt hatte und dabei die Hand losgelassen hatte, hob Kame diese Hand und umfasste den Handrücken mit ihrer anderen Hand. Ihre Augen wischen dabei nicht von dem Reisenden. Ja...mittlerweile weiß ich das. Aber als junges Mädchen das Erwachsen wird war mir das nicht klar. Ich hab mich damals immer nur gefragt woran es liegt und es dadurch auf mein Aussehen und mein Verhalten geschoben, es war für mich einfach das naheliegenste. sprach die Jounin ruhig.

Nachdem die Kirinin die Kellnerin an den Tisch berufen hatte hörte sie noch was er wieder sprach. Es klang wie ein Witz und sie nahm es auch so war, allerdings hoffte sie auf ein Teil Wahrheit darin. Nicht? antwortete Kameko ein wenig verspielt dazu. Es war keine Verneinung im regulären sinne. Es war eher eine Zustimmung zu dem was er sagte. So eine Art wortersatz für ausdrücke wie “gell”. Kurze Zeit später stand auch schon die etwas ältere Bedienung am Tisch der beiden. Mit einer freundlichen Begrüßung ihrerseits zog sie auch schon einen Zettel hervor. Schnell zog Kiri, ich meine Kame die Karte zur Hand. Also, ich nehme einmal den Fisch mit dem Gewürzreis und dazu gern einen lauwarmen Umeshu! sprach Kameko ruhig aber verständlich, wobei sie jedes Gericht mit dem Finger auch noch extra in der Karte zeigte. So hatte die Frau mehrere Möglichkeiten es zu verstehen. Umeshu war eindeutig ihr Lieblingsgetränk, warm gemacht vorallem. Ironischerweise wird es als Pflaumenwein bezeichnet, wobei es weniger damit zu tun hat, eher ist es ein Umewein. Ruhig legte die Frau danach die Karte wieder weg wobei die ältere Dame fröhlich alles mitzuschreiben schien. Irgendwie erinnerte dieser Anblick Kameko an ihre Eltern. Zwar waren diese wohl noch nicht so alt und zerbrechlich, aber noch immer gingen sie gern ihrer Arbeit nach, oft traf man sie so auch freiwillig. Vielleicht hätte sie Jin gegenüber erwähnen sollen das ihr Vater ein Iryonin hier war mit langjähriger Erfahrung. Nun, besser nicht....dafür sprachen zwei wichtige Dinge dagegen. Einmal war er in Rente, das wichtigste aber eher war wohl die Tatsache das er sich altersbedingt nicht mehr so viel weiterentwickelte. Neuer Methoden oder Techniken waren ihm einfach fremd und, naja einem alten Hund bringt man keine neuen Tricks bei....oder war es ein Pferd?

Nachdem die Frau auch die Bestellung von Jin aufgenommen hatte verbeugte sie sich freundlich. Nun gut es war weniger eine Verbeugung, eher ein großzügiges nicken...aber in ihrem Alter war das wohl auch nicht mehr so leicht. Nachdem sie sich davon gemacht hatte hörte Kameko ein leises murmeln von Jin der sich ein wenig über das Alter der Frau amüsierte. Kameko kicherte kurz, sah es jedoch nicht als beleidigung. Ich finde es bemerkenswert, in so einem Alter noch voller Tatendrang zu sein. meinte sie dabei leise zu ihrem Gegenüber. Anschließend jedoch stellte er ihr eine erneute Frage zum Thema Beziehung. Klang sie wirklich verzweifelt? Nun, so ganz untreffend war das wohl auch nicht bei diesem Thema. Was soll ich sagen, ich denke ein wenig Verzweiflung ist auch dabei. Es ist nicht so das ich jeden Tag danach suche und etwas erwarte oder erhoffe. Aber, ich würde gern irgendwann eine Familie gründen. Wenn es geht würde ich das gern noch tun bevor ich 40 bin. meinte sie ruhig bevor sie wieder zu ihm aufblickte. Ich habe zwar noch viele Jahre bis dahin, aber je näher die Zeit rückt, desto nervöser und unsicherer werde ich in diesem Thema. sprach sie weiterhin bevor sie kurz wieder etwas atmete.Meinen letzten Freund hatte ich, ähm....vor Yurei, ich denke so etwa vor 2-3 Jahren. erzählte sie weiter kurz bevor sie sich jedoch auch wieder in ihrem Stuhl zurücklehnte und auf die Reaktion zu warten schien. Hatte er aus einem bestimmten Grund wieder nachgefragt oder war es nur aus reiner höflichkeit?
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDo Jun 27, 2013 11:07 am

Ein leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen, charmant wie eh und je, während er die junge Frau bei der Bestellung beobachtete. Diese wurde tatsächlich recht schnell gemacht, sodass die alte Frau mit einer recht abgehackten Verbeugung wieder davon schlurfte. Jin murmelte irgendetwas und dachte eigentlich, dass man seine Worte nicht verstand. Kiri schien es natürlich irgendwo mitbekommen zu haben, sodass er sich leise räuspert. »Versteh mich nicht falsch, ich habe kein Problem damit – nur wenn sie an einem Herzinfarkt sterben würde.« Ihr Gesprächsthema wurde jedoch seinerseits umgeschwenkt auf „Beziehungen“. Es interessierte ihn eigentlich sehr, warum die Frau sich so anhörte, als hätte sie noch nie einen Freund gehabt oder einfach keine Beziehung. Ob das ein komplett fremdes Gebiet für sie war? Jiyu konnte jedoch selbst nicht behaupten, dass er wirklich viele Beziehung hatte. Seine letzte war vor fünf Jahren gewesen und davor beschäftigte er sich auf andere Art mit dem weiblichen Geschlecht. In der heutigen Zeit konnte man wohl sagen er war wie ein Matrose. In jedem Hafen eine Braut. Nun gut, eigentlich nichts worauf man stolz sein konnte. Seine Seele war derzeit auf der Suche nach etwas Verbundenheit ob er es in Kirigakure finden würde? Wer wusste das schon. Seine Augen richteten sich zurück auf Kiri, die gerade anfing zu erklären das sie gerne eine Familie vor 40 hätte. Kein schlechter Gedanke.

Jiyu lehnte sich in seinem Stuhl erneut zurück und stützte dann seinen Arm lässig über die Lehne hinweg. Aufmerksam lauschte er auch der restlichen Erklärung, wobei er über den Namen Yurei stutzte. Vermutlich würde er diesen Namen so schnell vergessen wie er kam. Wer wohl dieser Typ war? Nachdenklich fuhr sich der Iryônin über den Hinterkopf hinweg. »Ich hoffe du hast Yurei nicht davor schon erwähnt – mein Namensgedächtnis ist wirklich miserable«, erklärte er und blickte kurz über den Tisch hinweg. Ob sie wohl möglich derzeit doch in einer Beziehung war? Nun zum einen würde es ihn nicht stören, zum anderen aber erschwerte es die Sache ihr überhaupt näher zu kommen. Mit der Hand fuhr sich Jin über das Kinn hinweg und blickte Kiri einfach kurz entgegen. »Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich auch nicht mit vielen Beziehungen angeben könnte. Meine letzte war vor fünf Jahren«, bemerkte er und grinste schief. »Aber das sagt nicht sehr viel über einen Menschen aus.« Der Iryônin beugte sich wieder vor und lehnte seinen Oberkörper leicht auf den Tisch zurück. Ziemlich dicht nun Kiri gegenüber. »Und der Mensch der gerade vor mir sitzt, würde ich gerne näher kennenlernen.« Ein herausfordernder Ausdruck lag in seinem Blick, während er seine Finger über den Tisch bewegte und an ihrer Hand zum Stehen blieb. Kleine Kreise zog er wenig später auf ihrem Handrücken hinweg.


Zuletzt von Tsuki Jiyu am So Jun 30, 2013 4:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 30, 2013 12:58 pm

Das Kameko den Namen von Yurei zuvor nicht erwähnt hatte fiel ihr gar nicht auf. Natürlich konnte Jin dadurch einen falschen Eindruck erhalten, immerhin wusste er nicht das Yurei ihre Schülerin war und kein möglicher Freund oder verehrer oder etwas in der Art. Aber dadurch das die Jounin ihre Schülerin nun auch schon einige Zeit kannte fiel ihr überhaupt nicht mehr auf das der Name Yurei wohl auch für einen Jungen zählen könnte. Seine kurze Frage bezüglich der jungen Genin war von daher also nicht überraschend, hätte man vorher darüber nachgedacht. Kame schüttelte kurz ein wenig andeutungsweise den Kopf. Nein habe ich nicht, aber ich denke auch nicht das Yu eine wichtige Rolle in unseren Gesprächen gespielt hätte, also gab es keinen Grund dafür. Das Problem dabei war wohl das sie immer noch nicht groß etwas über Yurei aufgelöst hatte. Ich denke die Worte Mädchen oder Genin oder Schülerin hätten die Gedanken von Jin da schon ein wenig mehr beruhigt. So konnte man wohl weiterhin nicht sagen wer Yurei bei ihr war. Weiter sollte es wohl aber auch nicht um sie gehen, immerhin passte es wohl nicht in die Stimmung. Nicht das Kameko etwas gegen Yurei hatte oder sich schämte diese zu erwähnen, im Gegenteil...aber es passte einfach überhaupt nicht in die Situation.

Die Worte die Jin danach sprach konzentrierten sich somit wieder auf das eigentliche Thema. Es war dabei überraschend zu hören das er seit bereits fünf Jahren keine wirkliche Beziehung mehr geführt hatte. Nun gut, als Reisender war es sicher schwer jemanden näher kennen zu lernen da musste sie ihm recht geben, aber fünf Jahre waren nun wirklich ebenfalls eine lange Zeit. Allerdings war das was er kurz darauf erwähnte natürlich korrekt. Es ging nie darum am laufenden Band neue Freunde und Partner zu gewinnen. Es sollten die richtigen sein und wenn das eben einige Zeit dauerte musste man das hinnehmen. Lieber einmal eine richtige Beziehung als hunderte kleine bei denen man schon vorher weiß das es nichts werden kann. sprach Kiri dabei zustimmend und nickte dabei ihrem Gegenüber zu. Was dann jedoch passierte war überraschend für die blonde Frau. Sie hatte seine Hand nicht im Blick sondern konzentrierte sich vollends auf die Worte welche der Wanderer sprach und natürlich sein Gesicht. Er wollte sie näher kennen lernen? Aber dabei war sie doch wirklich nicht sonderlich aufregend.

In diesem Moment der Überraschung spürt sie plötzlich etwas auf ihrer Hand. Als sie ihre Augen in die Richtung bewegte bemerkte sie die Hand von ihrem Gegenüber der ihre Nähe suchte. Er wollte sie wirklich näher kennen lernen? Also im Sinne von näher kennen lernen? Es war fast ein wenig unglaubwürdig und sie hätte gern jemanden gehabt der sie kneifen würde, aber irgendwie musste sie doch darauf reagieren. Ihre glänzten ein wenig als sie wieder auf sein Gesicht blickte, dabei zog sie jedoch weder die Hand zurück noch tat sie etwas anderes mit ihren Händen. Es war eher so als sei sie ein wenig gelähmt vom Hals abwärts. Du... meinte sie plötzlich leise. Es war eine merkwürdige Haltung die von ihr ausging, ein wenig unsicher, fast schon verängstigt...aber auch nur fast. Ein wenig schüchtern vielleicht. Sollte sie darauf eingehen? Es ging immerhin sehr schnell. Sie hatte ihn erst vor wenigen Stunden getroffen und jetzt kam es sogar zu den ersten Berührungen die sicherlich nicht aus versehen kamen. Sie hatte dabei ja auch ihren Satz unterbrochen und schluckte nun etwas. ....meintest du könntest Geschichten erzählen? sprach sie weiterhin fast schon betäubt zu ihm. Sie wusste spontan nicht darauf zu reagieren wollte aber irgendwas sagen und so rutschte ihr diese einfache Frage raus. Vielleicht würde er ja etwas über sich erzählen was ihr die Zeit gab darüber nachzudenken was hier eigentlich passierte und ob ihr das nicht alles doch ein wenig zu schnell ginge. Aber eigentlich hatte sie doch genau auf so etwas gewartet, oder nicht?
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 02, 2013 1:21 am

Nachdenklich legte der Iryônin den Kopf zu Seite und beobachte wie Kameko erklärte, dass Yurei keine wirklich wichtige Rolle in ihrem Gespräch gespielt hätte. Jin blieb eigentlich nichts anderes übrig als es einfach hinzunehmen. Denn immerhin musste sie ja die Person kennen und somit selbst wissen, wie Wichtig sie in einem Gespräch war. Demnach schwenkte das Thema recht schnell wieder auf Beziehungen zurück. Merkwürdigerweise sprach er bedenklich oft heute darüber. Ob er möglicherweise den Anschein vermittelte, dass er dringend eine Freundin benötigte? Mit einem innerlichen Schulterzucken drängte er diesen Gedanken einfach zurück und schenkte Kameko ein zustimmendes Lächeln. »Da stimme ich Dir zu, auch wenn ich der Ansicht bin, dass man nicht unbedingt immer eine Beziehungen haben muss um die körperlicher Nähe zu einem Menschen genießen zu dürfen.« Damit nannte er wohl gerade das Kind bei seinem Namen. Denn diese Einstellung verfolgte er seit dem Tod seiner Frau – auch wenn aus einem völlig anderen Grund. Er war ein Mensch der sich nach der Nähe andere sehnte und die Wärme spüren musste. Wie lange suchte er bereits nach der Person die genau das in ihm auslöste, was Hitomi ausgelöst hatte? Jahre. Genau genommen waren es 5. Jiyu hatte noch nie mit einer Person darüber gesprochen, weil es die wenigstens Frauen wirklich interessierten. Denn jene die mit ihm irgendwie Kontakt eingingen, wollten genau das gleiche wie er. Dennoch verdrängte der Iryônin diese Gedanken erst einmal und hob den Blick der Blonden entgegen.

Sie hatte einen sehr überraschten Gesichtsausdruck aufgesetzt als er ihre Hand berührte als wäre es wohl das unwirklichste das es auf der Welt gab. Was wohl an dem näher kennen lernen falsch war? Jiyu ließ plötzlich seine Finger ruhen und lauschte ihren Herzschlag. Durch sein Bluterbe bedingt konnte er ihn deutlich hören, ebenso wie ihr Blut in ihren Venen Zirkulierte. Natürlich musste er sich darauf konzentrieren, aber das Herz sagte sehr viel über das Denken einer Person aus. Ob sie gerade nervös wurde von dieser Entwicklung? Der Iryônin konnte zwar ihr Inneres hören, wusste aber auch nicht sonderlich genau warum ihr Herz etwas unruhiger wurde. Leicht Lächelnd drückte er ihre Hand und zog sie dann leicht von ihrer wieder runter. Denn immerhin wollte er die Frau auch nicht bedrängen, sondern einfach nur zeigen welche Vorstellung er an diesen Abend brachte. »Ja, ich kann einige Geschichten erzählen – auch wenn ich nicht weiß ob du sie interessant finden wirst. Ein Großteil ist nicht besonders, zumal ich glaube, dass man manche Geschichten selbst erleben muss, um sie nach zu empfinden.« Er bedachte die junge Frau mit einem Blick und schien noch einmal näher darüber nachzudenken inwiefern dieser Abend sie bereichern würde. Ob er sie verletzen würde mit seiner Art? Vielleicht zerstörte er ein ganzes Weltbild mit seiner Einstellung? Bekam er gerade wirklich ein schlechtes Gewissen?

Jiyu blickte auf ihre Hand runter und ließ seinen Blick von dort aus wieder nach oben in ihr Gesicht wandern. »Natürlich könnte ich Dir eine erzählen. Entweder über Konohagakure… Tsukigakure oder Sunagakure – die Ruinen im Sand. Ich weiß nicht ob du jemals dort gewesen warst? Manche behaupten das man noch schätze in den Ruinen findet, aber oftmals verborgen hinter vielen Fallen die ein eindringen wirklich erschwert.« Noch ziemlich genau erinnerte er sich an die Fallen die er damals dort auslöste mit seiner Suche nach den angeblichen „Schätzen“. Natürlich hatte er sie nie gefunden, aber immerhin gab es ein Abenteuer damit.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDo Jul 04, 2013 11:41 am

Yurei war sicherlich ein wichtiger Teil im Leben der Jounin geworden. Da sie keine Geschwister, Kinder oder ein Team zu betreuen hatte war Yurei sozusagen auch ihre einzige Adresse. Wenn man es genau nahm war sie also eine der wenigen Personen die noch regelmäßig Kontakt zu der Kirinin außerhalb des Dorfes hatte. Doch so wichtig sie auch im Leben von Kameko war, so unpassend wäre es wohl gewesen sie zu erwähnen. Nachher würde er es noch falsch verstehen und denken sie sei ihre Tochter oder etwas in der art. Nein, in der Hinsicht war es einfach besser sie etwas geheim und im Hintergrund zu halten. Je nachdem wie lange er hier war würde er sie ja wohl eh eines Tages treffen. Nachdem sie das Thema wieder abgeharkt hatten sprach Jin einige Worte die wirklich etwas merkwürdig rüberkamen. Man musste ja nicht immer eine Beziehung eingehen um die körperliche Nähe zu spüren? Wenn die Blonde Frau ehrlich zu sich selbst war klang das nicht gerade sehr freundlich. Es war eher so ein Gefühl des Ausgenutzt seins. Ob er es denn so meinte wie er es gesagt hatte? Natürlich konnte man auch ohne Gefühle intim werden, aber Kameko verband damit eine andere Philosophie. Sie könnte dies nicht einfach so tun ohne das geringste dabei zu fühlen. Es musste schon das Gefühl da sein eine Person zu mögen, ihr Nahe sein zu wollen. Ich denke das eine gewisse Verbindung schon bestehen sollte. Ich denke nicht das es mit einer Person funktioniert zu der man keinerlei Verbindung durch Gefühle hat. sprach sie ruhig. Hatte dieses Thema die Stimmung nun ein wenig gekippt? Weniger, aber Kame wollte klar stellen das es für sie schon eine etwas höhere Bedeutung hatte als einfach nur “körperliche Verbindung”. Vielleicht sah er das ja anders...

Nachdem der Reisende danach ihre Hand gefasst hatte kehrte Ruhe bei den beiden ein. Irgendwie war niemand direkt in der Lage was zu sagen. Er strich ihr über den Handrücken und blickte sie dabei scheinbar innig an. Dieses Verhalten war wohl ziemlich deutlich und doch war es Kameko irgendwie, unsicher zumute. Immerhin hatten sie sich erst vor kurzem Getroffen. Und währenddessen hatten sie schon viel gesprochen, auch über Private Themen. Die Jounin suchte einen weg um sich etwas beruhigen zu können und den Fortschritt des Abends etwas zu bremsen, ehrlich gesagt, ging es ihr vielleicht wirklich ein wenig zu schnell. So kam sie auch kurz daraufhin auf die Frage der Geschichten. Vielleicht konnte sie es damit ein wenig bremsen. Jin der den Wink offenbar verstand zog kurz darauf auch wieder seine Hand zurück um ihr den gewünschten Freiraum zu lassen. Es war nicht so das sie seine Gegenwart oder seine Berührungen verabscheute, es war nur einfach etwas schnell was hier von statten ging. Kurz erläuterte er ihr welche Geschichten er ihr erzählen könnte. Besonders Sunagakure schien ihn dabei zu reizen um es zu erzählen. Das war einfach zu erkennen weil er es im Gegensatz zu den anderen Orten ein wenig ausschmückte. Er war wohl bereits viel herum gekommen, aber nun gut das wahr wohl auch kein Wunder.

Gerade als Kame zu einer Antwort ansetzen wollte trappte jedoch die ältere Dame an. In ihren Zittrigen Händen trug sie zwei kleine Schalen, worin der Alkohol üblicherweise serviert wurde. Es war bemerkenswert das sie trotz ihrer zittrigen Art keinen Tropfen verschüttete. Sie war wirklich gut darin das Zittern durch gezielte Bewegungen auszugleichen. Daran merkte man wohl das sie bereits lange in diesem Beruf tätig war und sich auch mit ihrem Handicap arrangiert hatte. Es zeichnete ein kleines Lächeln auf das Gesicht von Kameko, es war wirklich bemerkenswert. Sie stellte die Schälchen auf den Tisch und verbeugte sich daraufhin wieder mit den Worten, das sie gleich auch das Essen bringen würde. Zwar musste sie es nicht, aber irgendwie fühlte Kameko sich fast dazu genötigt ebenfalls eine kleine Verbeugung anzudeuten und sich damit zu bedanken. Als die Dame auch schon wieder auf dem Rückweg war, wandte sich Kame wieder ihrem Begleiter zu. Wo waren wir? Achja, da du es ja schon ein wenig ausgeschmückt hast, scheinst du wohl darauf zu brennen etwas über die Ruinen von Sunagakure zu erzählen und ich würde es mir gern anhören. meinte die Kirinin. Dabei kam ihr jedoch ein Gedanke, wie lange war es nun her das Sunagakure untergegangen was als Ninjadorf? Kameko hatte es öfter in die alte Region des früheren Iwagakure getrieben, wenn dies auch weit entfernt war. In jungen Jahren hatte sie dort und im heutigen Tsukigakure viele Missionen erledigt. Aber dies war nun auch schon einige Jahre her. Das letzte mal in der Region von Tsukigakure oder Kumogakure dürfte so vor 4-5 Jahren gewesen sein.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeFr Jul 05, 2013 9:56 pm

Die Aussage, dass eine Gewisse Verbindung bestehen sollte, ließen ihn kurz nachdenklich dreinsehen. Sie hatte recht das solche Gefühle die man mit anderen Personen teilte bei weiten schöner waren, wenn man sich kannte. Auch wenn er es gerade nicht zu gab, er vermisste es genau das mit jemand anderen zu teilen. Einfach eine Umarmung genießen zu können oder das stillschweigende nebeneinander sitzen. Nun, aber man konnte nicht alles im Leben haben und irgendwie bezweifelte er es stark das jemand auf ihn eingehen würde, wenn er ständig unterwegs war. Mit einem leichten Kopfschütteln hob er jedoch den Blick und beobachtete Kameko, die für einen Moment nachdenklich wirkte. Jin konnte jedoch nicht sagen ob es an der Situation im Allgemeinen lag oder einfach nur das Thema. Sie schien in der Beziehung wohl tatsächlich eher auf den richtigen zu warten. Wie fast jede Frau. Er selbst sah sich dabei mit ziemlich schlechten Karten da stehen. Denn er würde niemals behaupten, dass er der perfekte, richtige Traummann wäre. Vermutlich hatte man es mit ihm nicht sonderlich leicht. Warum dachte überhaupt darüber nach? Es hatte ihn auch sonst nie interessiert – oder redete er sich das ganze wirklich ein das er mit der derzeitigen Situation klar kam? Für einen Menschen der die Nähe anderer Menschen brauchte, schien er sich wirklich suspekt zu Verhalten. Dementsprechend atmete er jedoch erst einmal tief durch um seine Gedanken zu klären und sich auf die Frau zu konzentrieren. Ihre Weltanschauung oder Meinungen schienen eigentlich recht vernünftig zu sein und das sie an seinem eignen Weltbild rüttelte, zeigte nur das er viel zu lange schon dieses Leben als Reisender führte.

Dennoch wurde zunächst seine Aufmerksamkeit auf die ältere Frau gelenkt die mit zittrigen Fingern Alkohol abstellte. Hatte er tatsächlich welchen bestellt? Das würde für ihn die Situation sicherlich noch etwas erwärmen, so schnell wie er von solchen Gesöff immer angetrunken war. Mit einem kurzen dankbaren Nicken sah er der Frau nach und wandte seine Augen wieder auf Kameko, die leicht lächelte. »Nun, nicht darauf zu brennen. Ich könnte auch gleichermaßen etwas über Konohagakure erzählen… oder über Tsukigakure. Ich kenne mich eigentlich ziemlich gut in den Umgebungen aus.« Was wohl an deinem Fotografischen Gedächtnis liegt… vermutlich werde ich Kiri niemals vergessen… wie poetisch, dachte er in einem Anflug von Sarkasmus und lehnte sich gemächlich mit den Rücken zurück um ihr mit dem kleinen Schälchen Alkohol zuzuprosten. Sie wird dich schneller vergessen als sie dich kennengelernt hat, wie wohl jede Frau. Das wird vermutlich besser für sie sein. Warum ich wohl ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich sie verletzen würde? Sie erinnerte mich an etwas. Ich weiß nur noch nicht an was. Jiyu betrachtete kurz den Alkohol in seiner Hand und trank dann einen großen Schluck davon.

»Nun – Sunagakure besitzt eigentlich sogar noch Bewohner, obwohl der Großteil des Gebiets eine Ruine ist. Die Unterirdischen Gänge sind so verzweigt, dass man sich eigentlich ständig verläuft – wenn man sich nicht merkt wo man lang geht. Trotzdem legen ein paar Bewohner noch Fallen aus. Es gibt alte und neue und fast jede davon kann tödlich sein. Obwohl auch ein Biss von einer Schlange aus der Wüste tödlich ist.« Der Iryônin schien seine Stimmung auf Plaudern umgestellt zu haben, denn er hatte wohl eingesehen dass das Flirten mit der Frau zu keinem Erfolg führte. Geschweige denn, dass er glaubte sie würde es jemals bei ihm. »Eigentlich heißt es das unter den Ruinen noch ein paar Reichtümer liegen, aber bei den Sandstürmen die dort herrschen… vermutlich schwer zu finden.« Jin unterbrach sich plötzlich kurz selbst und hob aufmerksam seinen Kopf an. Wachsam huschten seine Augen durch die Umgebung und legten sich kurz auf das Fenster des Raumes. Er konnte deutlich sein eignes Chakra in der Nähe spüren, was wohl bedeutete, dass seine Weggefährtin in Kirigakure „lauerte“. Sie hatten sich hier irgendwo verabredet, auch wenn er wie immer nicht zur rechten Zeit dort war. Warum auch, wenn man eigentlich etwas viel interessanteres vor sich hatte? Eine nette Unterhaltung mit einer Frau schien doch nicht falsch zu sein.

Jiyu lächelte knapp und blickte zurück zu Kiri um sie noch einmal anzusehen. [color=white]»Ich muss jedoch gestehen, eigentlich können solche Geschichten in Erzählungen ziemlich langweilig sein. Normalerweise sollte man so etwas selbst erleben. Wenn ich nicht wüsste, dass du an dieses Dorf gebunden bist, hätte ich es Dir sicher gezeigt. Ich hab mich irgendwie immer gefragt, was manche Leute an dem Leben als Shinobi schön finden. Man hat die ewige Verpflichtung Werkzeug eines Landes zu sein… so etwas hat ein Mensch nicht verdient«[/color
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeDi Jul 09, 2013 1:53 pm

Vielleicht war es einfach das Gefühl von Kameko die sie denken lies das er unbedingt etwas über Sunagakure erzählen wollte. Sie dachte einfach in seiner Stimmlage, in seinem Verhalten zu diesem Thema eine Art Feuer entdeckt zu haben. Nun als er jedoch darauf antwortete schien sie irgendwie zu merken das sie damit auch daneben liegen konnte. Dabei war sie sich eigentlich doch recht sicher. Nun gut, der einzige Grund warum er von Sunagakure erzählen wollte wäre sowieso nur der gewesen wenn er von dort käme. Dabei fiel ihr plötzlich ein, sie hatte ihn noch gar nicht gefragt woher er eigentlich stammte. Oder...hatte sie ihn doch gefragt? Argh mist, sie hatte schon wieder nicht richtig konzentriert aufgepasst. Wenn sie jetzt fragen würde käme es sicherlich so rüber als hätte sie ihn einfach überhört....wenn er es den gesagt hatte. Sie wollte es dabei doch wissen. Vielleicht sollte sie wirklich einmal einfach nur abwarten, möglicherweise gab er eine kleine Andeutung von sich oder sie merkte es irgendwie anders, ansonsten musste sie halt fragen. Dennoch bleibe ich bei meiner Wahl, ich möchte was von den Ruinen hören. meinte sie fast schon gespielt auf dickköpfige Art zu ihm. Währenddessen war auch die ältere Dame an ihrem Tisch gewesen und hatte die bestellten Getränke abgestellt. Das es etwas länger dauerte war wohl kein wirkliches Wunder, doch es kam an. Ruhig hob auch Kameko mit Daumen und Zeigefinger die Schale an. Auf das zuprosten von Jin reagierte sie einfach so wie man es sich gehört, sie erwiderte es bevor sie die Schale an den Mund führte. Schon als der erste kleine Schluck in ihrem Mund verschwand, zeichnete sich ein lächeln auf dem Mund der Frau. Auch ihre Augen schlossen sich fast schon ein wenig wobei selbst ihre Wangen ein wenig rot wurden. Dies lag natürlich nicht daran das sie betrunken war, sondern einfach an der Freude. Sie mochte dieses Getränk einfach sehr gern, nichts konnte man so entspannt trinken. So genoss sie auch wirklich jeden einzelnen Tropfen der ihre Kehle runterlief.

Damit sie länger etwas davon hatte nahm sie nur kleine nippende Schlucke bevor sie die Schale wieder abstellte. Es war noch immer genug drin immerhin waren die Schalen nicht allzu klein. Ohne jedoch darauf einzugehen hörte sie nun den Worten des Wanderers zu. In Sunagakure lebten seiner Meinung nach noch Menschen und die Ruinen welche von Fallen gespickt seien würden noch immer Geheimnisse beherbergen. Es klang spannend und irgendwie kam Kame sofort ein kleiner Gedanke. Ich denke, die Ruinen könnten noch immer einige geheime Techniken des Dorfes beinhalten. Vielleicht sind deshalb so viele Fallen, man will einfach nicht das die geheimen Künste an Shinobi anderer Nationen gehen. Ich würde es zumindest so machen. Jedes Dorf hat seine Geheimen Techniken die es auch nur in dem Dorf gibt. Die Menschen sind Stolz auf ihre Dorfbesonderheiten und auch wenn Sunagakure nicht mehr besteht,...halten die Nachfahren ihren Stolz aufrecht. sprach Kameko während sie ihre Hand an das Kinn legte. Zumindest war es für sie logisch, aber sicherlich war Jin auch schon auf diesen Gedanken gekommen, so schwer war es ja nicht. Was sollte es sonst dort geben. Im Leben der Shinobi war nicht Geld das wichtigste....sondern Überlegenheit gegenüber anderen. Man wollte neue starke Techniken erlernen um seinem Dorf zu helfen. Dadurch brachte man auch zwangsläufig mehr Geld in die Kassen des Dorfes.

Das Jin kurz danach etwas aufmerksam den Kopf hob und scheinbar etwas zu entdecken versuchte bekam die Blondine nicht wirklich mit. Was er dann jedoch sagte lies sie wieder etwas aufblicken. Er verstand nicht wie man sich an ein Dorf binden konnte? Du bist ein Reisender, vielleicht hast du dadurch andere Ansichten, aber ich finde als Teil eines Dorfes hat man seinen Platz im Leben. Ich weiß was ich wert bin, weil das Dorf auf mich, wie auf jeden anderen Shinobi angewiesen ist. Wir sind das Dorf, verstehst du. Würde ich wie du immer umherreisen würde ich mir irgendwie....leer vorkommen. Mir würde es fehlen meinen Platz im Leben zu kennen. Aber so verstehe ich dein Leben nicht, wie du meines nicht verstehst. Aber ich denke, es hat auch seine Vorteile. meinte Kameko ruhig bevor sie wieder ihre Schale hob und sie in Richtung Jin streckte. Ich meine, hätten wir uns sonst kennengelernt? Sie sprach dabei natürlich an das sie als Wanderin eine geringer Chance gehabt hätte Jin zu begegnen und ebenso wenn er ein Dörfler wäre. Aber jetzt sag mir mal, woher kommst du eigentlich ursprünglich? sie musste die Frage einfach riskieren. Wenn sie es schon gefragt hätte würde das eine große Blamage sein....aber sie wollte es wissen und wusste es nicht, sie musste einfach. Sogleich nach ihrer Frage nahm sie auch wieder einige kleine Schlucke des Getränks bevor sie die Schale wieder vor sich abstellte.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 10, 2013 9:03 pm

Kiri schien hartnäckig zu bleiben und wollte offensichtlich noch mehr über die Ruinen von Sunagakure erfahren. Nun allzu viel konnte oder durfte er darüber nicht erzählen, bevor sie raus bekam das sein Wohnort genau dort war. Er lebte immer wieder bei einer kleinen Gruppierung, die sich Sandgeister nannten und die Überbleibsel des Dorfes als ihre Unterkunft benutzten. Für ihn war es der perfekte Ort um einfach auszuspannen oder um einfach etwas Privatsphäre zu genießen. Jiyu lächelte deswegen etwas abschätzend über den Satz, dass Kameko weiterhin etwas über die Ruinen hören wollte. Er nahm also zunächst sein Sakeschälchen und nippte daran, während er spürte wie sich seine Begleiterin wieder von dem Gartencafé entfernte. Vermutlich wusste sie warum er sie unhöflicherweise warten ließ, aber das für sie nichts Neues. Sowie wie der Abend jedoch verlief, würde er vermutlich heute Nacht so oder so bei ihr aufschlagen. Dann konnte er sich sicher die Schadenfreude anhören, dass er einen Korb bekam. Okay – eigentlich nicht offensichtlich einen Korb, aber Kiri hatte eine andere Einstellung zu dem Thema körperliche Nähe. Wenn es nach ihm ginge, würde er sie sofort verführen – sie sah immerhin gut aus! Ihre Themen lenkten sich jedoch derzeit in andere Richtung und blieben einfach auf eine persönlich, freundlichen Ebene. Gegen ein nettes Gespräch hatte Jiyu jedoch nichts und andere Gedanken… die gab es möglicherweise derzeit in seiner Welt gar nicht. Vielleicht weil er sich fest einredete, dass so etwas nicht funktionierte wenn man Reisend war.

Aus den Gedanken gerissen, hob der Iryônin seinen Kopf und lauschte den weiteren Worten über die Ruinen von Sunagakure. Tatsächlich glaubte er selbst auch, dass sich noch einige geheime Techniken dort befanden, nur hatte er bisweilen nichts Derartiges gefunden. »Ja ich nehme ebenfalls an, dass sich dort noch einiges Verborgen hält. Die weiteren Erkundungen ergaben jedoch relativ wenig und die Versiegelungen sind teilweise recht komplex aufgebaut. Es kostet sehr viel Zeit sich durch die Unterirdischen Gänge zu wurschteln«, erklärte er und beobachtete dabei die Gestik ihrer Hand, die sich an ihr Kinn legte. Es wirkte nachdenklich. Jiyu lächelte leicht und legte beide Hände um das Sakeschälchen um einen Moment den Inhalt zu mustern. Da er allgemein keinen direkten Kontakt zu anderen suchte,  blieben die verschiedenen gefärbten Augen meistens irgendwo anders hängen. Erst als sie erwähnte, dass er ein Reisender war, blickte er wieder auf und lehnte den Kopf zu Seite. Eigentlich war er erst seit fünf Jahre ein Reisender und bewegte sich davor immer wieder in seiner vertrauten Umgebung. Hier und da gab es einen Auftrag von seinem Clan, aber schlussendlich gab es keine große Arbeit für ihn zu vollrichten. Und… ja… irgendwann überkam einem eine bestimmte leere – Ziellosigkeit. Er hasste sie über alles. Denn inzwischen hatte er keine Ahnung mehr wie um alles in der Welt er seinem Sohn helfen konnte.  

Trotz dieser bedrückenden Tatsache lächelte er. Es war eines das alles überspielen konnte. Ob Schmerz, Leid… oder Trauer. Fast ein kleinwenig verführerisch, aber dennoch irgendwie freundlich distanziert. »Nun, ich weiß es nicht ob wir uns kennengelernt hätten, wenn ich nicht reisen würde. Aber das ist auch nicht unbedingt meine sonstige Aufgabe gewesen. Ich tue es nur auf der Suche nach Wissen«, erklärte er und tippte sich dabei mit den Finger an die Schläfenseite. Ja, er war ein wandelndes Lexikon. Alles was man ihm sagte, konnte er sich merken – selbst das Gespräch mit ihr. Abgesehen davon das er schon wieder nicht wusste, wie sie hieß – aber das machte nichts. Gedanklich blieb sie einfach Kiri.  »Ich bezweifle es jedoch stark, dass wir uns getroffen hätten. Ich komme aus einem kleineren Dorf nahe von dem Dorf unter den Blättern. Der Name wird dir nichts sagen«, erklärte er und verschwieg einfach das er selbst Schwierigkeiten hatte sich den Namen zu merken. »Es ist ziemlich verschlafen.« Seine Augen wanderten kurz auf seinen Handrücken auf dem eines von vielen Tätowierungen klebte. Eine liegende Acht für Unendlichkeit. Denn der Tod war immer unendlich. Ebenso hatte er über den linken Arm mehrere kleine Striche eingekratzt. Genau jene die in seiner Gegenwart das Leben gelassen hatten. Glücklicherweise konnte sie nicht auch noch die großflächige Clantätowierung auf seinem Rücken sehen, sonst wäre er wohl möglich doch als Freak abgestempelt worden.

Dennoch hing um seinen Charakter eine Menge Geheimnisse. Dunkel wie Hell. Dunkel waren wohl jene die sich mit seinem Bluterben verbanden. Der Kampf mit dem Blut, die versteckte Gnadenlosigkeit die er zeigen konnte wenn es um Rache ging. Die Helle Seite war heute jedoch in Kirigakure, weil sie etwas suchte. Einen Mann… einen dessen Freundin vor einigen Jahren gestorben war und der er schwor ihn zu finden. Aber das war nicht Thema dieses Abend. »Nach deiner Herkunft muss ich vermutlich nicht fragen… nicht wahr? Du scheinst offensichtlich aus Kirigakure zu kommen und dich bestens hier aus zu kennen. Ich hab mich immer gefragt ob Kirigakure Friedhöfe hat oder ob ihr Wasserbestattungen vorzieht – soll es immerhin geben. In Sunagakure vergräbt man die Leute auch im Sand.«
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSo Jul 14, 2013 1:57 pm

Nachdem Kame ihre kleine Idee geäußert hatte reagierte auch Jin darauf, er dachte ähnlich darüber. Es mussten einfach irgendwelche Geheimnisse innerhalb der Ruinen sein, doch wie sollte man sie finden. Jin schien schon versucht zu haben dort etwas zu entdecken doch bis heute erfolglos, also trieb es ihn wohl hin und wieder mal in die heiße Wüste des ehemaligen Sunagakure. Dennoch war es sicherlich interessant an seiner Stelle zu sein. Während sie eher den Alltag lebte, schien er sehr häufig wie eine Art Entdecker “zu neuen Ufern aufzubrechen” wie man doch so gern sagte. Ob sie jedoch mit ihm tauschen wollte? Die Chance dazu stand wohl eher etwas gering. Kameko mochte ihre Umgebung. Natürlich wünschte man sich hin und wieder mal etwas action aber ein ruhiger Tag am Meer konnte auch sehr entspannend und erfüllend sein. Manch einer wollte das vielleicht nicht verstehen, vielleicht war es auch bei Jin der Fall, der ja sowieso viel zu erzählen hatte und dadurch wohl viel erlebt hatte. Als er seine Stimme zur Antwort erhoben hatte richtete sie wieder ihre Augen auf den Mann am anderen ende des Tisches. Das kann ich mir wohl vorstellen. sie war ehrlich, sie hatte selten so etwas erlebt, also durch dunkle Gänge kriechen. Aber man konnte es sich denken wie es war stets in dunklen Höhlen von alten Ruinen umherzuwandern. Kurz darauf erzählte Kameko ihm davon worin wohl der Reiz lag einem Dorf anzugehören. Er schien darüber nachzudenken allerdings glaubte die Jounin nicht das er dadurch jetzt komplett sein Leben ändern wollte. Er versuchte es wohl einfach nachzuvollziehen, eine Antwort darauf erhielt sie jedoch nicht so wirklich. Allerdings reagierte er auf ihre kleine spaßige Aussage. Dabei nahm er diese Aussage aber doch etwas ernster als sie erwartet hatte.

Er erklärte dabei wieder das seine Aufgabe nicht darin bestand neue Leute oder Frauen kennenzulernen, er war auf der Suche nach Wissen und das stand an erster Stelle. Vielleicht konnte man dies als Grund vorhalten warum Kameko ein wenig auf die Bremse getreten hatte. Das Wissen war für ihn das höchste und wenn sie ehrlich zu sich selbst war wollte sie nicht nur eine kleine Rolle im Leben eines Menschen spielen den sie vielleicht mochte. Körperliche Nähe war natürlich etwas schönes...aber sie konnte sich einfach nicht so recht darauf beschränken. Vielleicht hatte sie damit auch seinen Willen etwas gebrochen denn wie ihr auffiel unterließ er jegliche Aussagen und Anspielungen sowie Annäherungsversuche. Merkwürdig, es war so als hätte sie die Situation....die Stimmung zerstört. So sprach der Reisende nun aber kurz über seine Heimat. Er kam also aus Konohagakure, oder genauer gesagt aus einem Dorf im Reich des Feuers nahe Konohagakure. Die meisten Dörfer außerhalb der Shinobidörfer konnte man als klein bezeichnen. Es gab wohl in jedem Reich höchstens 2 Dörfer die man auch als größer Bezeichnen könnte und das war schon optimistisch geschätzt. Das er den Namen nicht verriet war für Kameko nicht weiter bedenklich, es war wohl eh nicht wichtig da er selten dort war.....wenn er überhaupt noch dorthin lief. Eine kurze Zeit danach trat ein wenig Ruhe ein. Die Blondine neigte derweil ihren Kopf wieder in Richtung der Theke um zu sehen ob die alte Dame nun kommen würde, doch noch sah nichts direkt danach aus...wobei sie auch nicht zu sehen war. Möglicherweise stand sie in der Küche und nahm das Essen gerade auf die Hände. Dann jedoch erklang auch wieder die Stimme von Jin der eine etwas überraschende Frage vorschickte. Wie die Menschen in Kirigakure beerdigt wurden?

Ich bin ein Kirigakure urgestein ja. meinte sie ein wenig lachend zu ihm bevor sie auf die Frage der Beerdigung eingehen wollte. Ist solch eine Frage nicht etwas unangebracht bei einem Date? Ich weiß ja nicht wie es bei dir zuhause ist, aber bei uns spricht man da selten über den Tot. meinte sie nur kurz um ihn ein wenig wegen seiner Frage zu ärgern. Ob er darauf anspringen wollte war wohl nicht ihr Ding. Aber ja, es kommt hier häufiger zu Wasserbestattungen. Allerdings haben wir auch einen Friedhof für unsere Verstorbenen. So gesehen ist es bei uns also nicht viel anders. Man muss jedoch zugute halten des die Zahl der Verbrennungen bei uns eher gering ist. Wasserbestattung und normales Begräbnis sind der Kassenschlager. sprach sie gegen ende fast schon wie bei einem Marktverkauf. Dabei richtete sie auch ihre Pose danach aus wobei sie ihren Finger hob und ihm mit einem Auge zuzwinkerte. So kam es das in diesem Moment auch plötzlich die Teller vor ihnen abgestellt wurden. Durch ihre kurze Erzählung hatte Kameko es nicht wirklich mitbekommen das sie hier hergekommen war, so war es doch etwas überraschend. Freundlich nickend dankte die Jounin der älteren Dame wieder die sich kurz darauf zurückzog allerdings nicht ohne den beiden einen guten Appetit gewünscht zu haben. Ruhig nahm Kameko die Stäbchen in die Hand doch bevor sie etwas anderes sagte oder mit dem Essen anfing richteten sich ihren augen wieder sehr konzentriert auf Jin. Wenn du dieses Wissen hast, das du erlangen möchtest....was willst du eigentlich dann als nächstes tun? Wie aus dem nichts gegriffen wollte sie etwas wissen das dem Mann vielleicht zu nahe treten konnte. Es war einfach reines Interesse aus ihr und ehrlich gesagt wollte sie ihn dadurch auch etwas besser kennen lernen. Ob er darauf antworten wollte, wusste sie nicht.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMo Jul 15, 2013 12:11 am

Es war natürlich eine unglaublich spezielle Frage, aber er wusste auch nicht an wen sonst er sich hätte wenden sollen als an Kiri. Denn er kannte in diesem Dorf so gut wie niemanden und das letzte Mal als er einmal zutritt wollte, sagte man ihm das man derzeit keine Reisenden rein ließ. Dementsprechend war er aber ziemlich zufrieden, dass alles diesmal etwas einfacher ablief. Zumal er auch eine nette Begleitung fand, auch wenn er vermutete das sie Flirtversuche unangenehm empfand. Dementsprechend überrascht stellte er fest, dass sie gerade das Wort Date in den Mund nahm. Sein Blick glitt kurz durch die Umgebung, bevor er wieder zu ihr zurücksah und leicht lächelte. Es war also ein Date für sie. »Tatsächlich ist die Frage für ein Date unangebracht. Es tut mir ein wenig Leid, dass du ausgerechnet bei so einem Ereignis mit unangenehmen Fragen gelöchert wirst die solch unerfreulichen Inhalt haben. Du hast Dir sicher das Date etwas… anders vorgestellt«, erklärte er und setzte ein entschuldigenden Gesichtsausdruck auf. Denn immerhin war es tatsächlich unerhört! Aber er brauchte dieses Wissen, weil er auf dem Friedhof nach einem Grab suchen musste um weitere Informationen zu sammeln. Es wurde natürlich ein Stückweit schwer, aber möglicherweise fand er ein Foto von der Person die er suchte.

Der Iryônin verfiel kurz ins Schweigen als die Erklärung von Kiri endete und gleichermaßen die ältere Frau etwas zu Essen vor sie abstellte. Er dankte ihr ebenso kurz mit einer leichten Verneigung, ehe er nach unten blickte und den Duft davon einsog. Das schien doch wirklich ein köstliches Essen heute zu werden! Jiyu wünschte mit einem knappen Nicken auch Kameko guten Hunger und wollte gerade mit dem Stäbchen nach etwas zu Essen fischen als er die Frage völlig unerwartet hörte. Sie wollte wissen was er tun würde wenn er das Wissen erlangte und was er als nächste dann machte. »Die Chance das ich genau das Wissen bekomme das ich suche steht derzeit 50/50. Die Zeit spielt etwas gegen mich. Dann kommt erschwerend hinzu, dass dieses Wissen auch falsch sein kann und mir eigentlich nur das zeigt was ich bisweilen schon weiß«, erklärte er und dachte dabei an die Worte die man ihm bereits nahelegte. Möglicherweise gab es kein Heilmittel für seinen Sohn. Dann wäre die Suche umsonst gewesen. »Es ist also abhängig davon, wie alles läuft. Sollte mein Sohn sterben, werde ich nicht ins Dorf zurückkehren. Sollte ich ihn heil können, möchte ich die letzten Jahre nachholen um ihm ein guter Vater zu sein. Kinder brauchen trotz der Großeltern solche Bezugsperson. Vielleicht Reise ich mit ihm und zeig ihm etwas die Umgebung oder ich versuche irgendwo Fuß zu fassen um als Iryônin zu arbeiten. Derzeit steht jedoch alles in den Sternen. Denn jeden Moment kann ein Ereignis die Zukunft so sehr beeinflussen, dass alles verändert wird«, erklärte er und schien dabei einen kleinen Touch von Geheimnistuerei verstecken zu wollen. »Was hast du geplant? Für die nächsten Jahre? Eine Familie gründen?«
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeFr Jul 19, 2013 12:54 pm

Natürlich war es ein Date, oder nicht? Immerhin saßen hier 2 Erwachsene Menschen allein in einem Restaurant, hin und wieder wurde ein kleiner Flirtversuch gestartet oder ein Satz eingebracht der auf eine gewisse Richtung lenkte. Naja wie sollte man es wohl sonst bezeichnen. Auch Jiyu schien es als solches zu sehen immerhin reagierte er direkt darauf als Kame ihn darauf ansprach. Die Frage war sicherlich etwas unangebracht aber irgendwie verstand die Jounin es auch, immerhin war er Arzt und durch ihren Vater wusste sie das man viele neue Kenntnisse erlangen konnte durch die Toten. Besonders Leute die an einer unbekannten Sache gestorben waren, eine neue Krankheit vielleicht, durch diese Menschen konnte man zu neuen Heilmitteln kommen also war es nur allzu verständlich. Ruhig beobachtete Kame den Mann vor sich bis er letztlich zu ende gesprochen hatte. Alsbald traf auch die Bedienung ein und stellte das essen vor ihnen ab. Im Anschluss an ihre kurze Verbeugung hatte Kameko sich auch schon die Stäbchen geschnappt und Jin tat es ihr gleich. Ihre Frage jedoch schien ihn daraufhin scon etwas zu überraschen. Kameko wollte noch nicht mit dem Essen anfangen solang er sprach, es wäre wohl einfach unhöflich gewesen. Es lag also ganz darin ob er erfolgreich war oder nicht. Kein Wunder, es wäre wohl schwer für ihn sollte sein Sohn sterben, dann zurück zu kommen wäre wohl grausam. Sie würde es wohl vielleicht nicht anders tun. Es war irgendwie traurig da er so in einem Weg gefangen war, er hatte ja keine Andere Wahl mehr. Er wollte seinem Sohn helfen, das war alles was zählte alles was ihm geblieben war. Mit diesen Augen betrachtet war er wohl nicht der Selbstbewusste Reisende, vielleicht war er eher ein unsicherer Mann der einfach nur einen Wunsch hatte und diesen zu erfüllen versuchte. Innerlich sah er bestimmt trauriger aus als er es meist nach außen trug. Als Jin fertig gesprochen hatte und die Frage an Kameko weitergab konzentrierte sie sich ersteinmal auf ihr Essen.

Guten Appetit sprach sie schlicht bevor sie den ersten Reishappen in den Mund nahm. Sie dachte ein wenig darüber nach wie es wohl um seine Beziehung zu seinem Sohn stand. Ich denke ich kann deine Entscheidung nachvollziehen. sprach sie nur kurz, mehr wollte sie jedoch nicht sagen. Als Außenstehende wäre es nicht richtig über den möglichen Tod seines Sohnes zu reden, es war so als wolle man es heraufbeschwören. Sie konnte es einfach nicht und so blieb sie in diesem Thema still. So konnte sie sich allerdings auf seine Frage jetzt einlassen. Ich plane nicht wirklich, ich nehme die Situation einfach wie sie kommt. begann die Jounin ihre Antwort woraufhin sie wieder einen Happen von dem Fisch nun allerdings nahm. Im Moment konzentriere ich mich darauf meine Schülerin auszubilden. Ich könnte mir auch gut vorstellen irgendwann einen etwas ruhigeren Dienst im Dorf anzunehmen. Aber das steht wohl alles noch in den Sternen. Wenn ich den richtigen Kennenlerne werde ich vielleicht wirklich eine Familie gründen und mich gänzlich aus dem Ninjaleben zurück ziehen, vielleicht es auch einfach nur etwas verringern. meinte sie weiter ohne den Reisenden dabei wirklich anzusehen. Ein weiterer Happs vom Essen folgte. Ich bin da, denke ich, etwas flexibel. Ich halte mir einfach alles offen, man weiß ja nie was kommt. man konnte nie sagen was das Leben mit sich brachte. Sie konzentrierte sich darauf ihre Schülerin auszubilden, allerdings konnte es ja auch sein das Yurei irgendwann die Lust daran verlor und lieber etwas anderes tun wollte. Dann wäre diese Beschäftigung schon mal weg...vielleicht würde auch die Mizukage abdanken und Kameko als Nachfolgerin vorgeschlagen. Vielleicht würde auch ein Krieg ausbrechen und Kirigakure im Meer verschwinden. So viel war möglich, da konnte sie sich nicht einfach auf irgendeine Idee verschränken. Etwas Flexibilität sollte man sich wohl tatsächlich beibehalten.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSa Jul 20, 2013 9:05 am

Der Abend verlief doch soweit recht angenehm, auch wenn sich Jin langsam eingestehen musste, dass er nicht unbedingt der Gentleman war seine Wegbegleiterin für eine andere Frau warten zu lassen. Es wäre jedoch nicht das erste Mal, auch wenn sie sich gemeinsam verabredet hatten. Wie immer würde sie sich vermutlich die Beine in den Bauch stehen und vor sich hin fluchen. Denn sie wusste genau das er hier in Kirigakure bereits war. Auch sie konnte den Chakraanhänger genau spüren. Entweder würde sie also hier auftauchen und eine große Show abziehen was für ein Arschloch er war oder sie wartete ab… und zog dann die große Show ab was für ein Arschloch er war. Snow nahm dabei kein Blatt vor dem Mund. Vermutlich würde sie sich dann darüber lustig machen, dass sein Date weniger datig war als er dachte. Vielleicht weil er wirklich gerne auf One Night Stands stand und sein Gegenüber eher die Person besser kennenlernen wollte, bevor sie sich in ein Abenteuer stürzte. Es war ihr jedoch nicht zu verübeln – immerhin gab es genug Männer auf dieser Welt die bei weiten schlimmere Hintergedanken mit so schönen Frauen hatten als er. Wenigstens hatte er mitbekommen, dass es Kameko unangenehm schien, dass er direkt auf Konfrontationskurs ging und hielt sich in dieser Beziehung jetzt zurück. Was er nämlich nicht gebrauchen konnte, war eine wütende Lady in Kirigakure. Obwohl sie immerhin von einem Date sprach… also würde das wiederum ein Freifahrtschein sein.

Kiri erklärte in diesem Augenblick das sie sich derzeit auf ihre Schülerin konzentrierte und noch nicht genau wusste was sie später machen wollte. Zumindest klang es so. Denn die Aussagen der Familiengründung waren auch nicht unbedingt präzise. Jin glaubte zumindest daran, dass es genug Leute gab die diesen Traum oder Wunsch ebenso hatten. »Warum immer gleich sich komplett von etwas zurückziehen? Ich stelle es mir schwer vor… nicht mehr das zu tun, wofür man sein ganzes Leben gearbeitet hat«, entgegnete er ruhig und aß weitere Happen seines Essens. Inzwischen war es draußen völlig dunkel geworden und hier drinnen angenehm Hell. Jin mochte das Dämmerlicht eines Restaurants. Seine verschieden gefärbten Augen konnten somit wenigstens etwas entspannen. Kiri sprach weiter und erklärte das sie flexibel wäre um sich alles offen zu lassen, ohne ihn jedoch dabei anzusehen. Als sie ihren Satz beendete mit den Worten: man weiß ja nie was kommt, fügte Jin dazu: »… Oder wer kommt.« Ein verheißungsvolles Lächeln lag auf seinen Lippen, während er seine Arme leicht auf den Tischrand stützte und sie beobachtete. Er selbst hatte inzwischen aufgegessen und rührte gerade auch nicht den Sake an. Vermutlich wäre er sonst schneller betrunken als er das Wort „Sake“ in den Mund nehmen konnte.

Der Iryônin dachte einen Moment darüber nach was er als nächstes ansetzen sollte und runzelte dabei leicht die Stirn. »Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es etwas bedauerlich finde, dass ich vermutlich nicht Zeit habe dich besser kennenzulernen. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass du derzeit etwas überfordert mit meinen „aggressiven“ Flirtversuchen bist. Ich hoffe ich verunsichere dich nicht zu sehr… obwohl der Ausdruck in deinem Gesicht wenn ich deine Hand berühre wirklich süß ist.« Genau in diesem Augenblick tat er es schon wieder und berührte ihre Hand mit einem schelmischen Lächeln. Vielleicht mochte er es doch ein paar Frauen mit seiner Art zu irritieren oder gar zu verunsichern.
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 24, 2013 11:24 am

Nachdem Kameko ihre weiteren Pläne geäußert hatte, die man wohl kaum als Pläne bezeichnen konnte, aß sie auch einfach ruhig weiter, tat es somit Jin gleich. Ruhig nahm sie immer wieder en wenig des Reis, der wirklich nicht schlecht war. Es war zwar keine Soße dabei oder eine Brühe oder sonst etwas in der Art, doch war der Reis in einem Gewürzen Wasser gemacht worden, dadurch zog er die Inhaltsstoffe und den Geschmack der Gewürze in sich auf. Somit bekam er eine Angenehme Note, die jedoch nicht leicht zu entziffern war. Etwas Soja wurde reingemacht, aber auch nur wenig, genauso wie Curry. Sicherlich auch noch einige andere Gewürze, doch so wirklich entschlüsseln konnte die Jounin es nicht. Der Fisch hingegen war sehr einfach gehalten. Gegrillt auf einem einfachen Grill war der mittelgroße Fisch nur wenig Gewürzt um den kompletten Eigengeschmack beizubehalten, etwas das Kameko wirklich liebte. Während sie etwas ruhiger nun vor sich hinaß antwortete nun auch der Reisende wieder. Er verstand nicht warum man sich immer gleich komplett zurück zog. Ich denke weil die Zeit sich verkürzt und man Prioritäten setzen muss. Wenn ich Mutter wäre könnte ich nicht einfach Tagelang auf eine Mission gehen. meinte sie nur als einfache Erklärung zu ihm. Einige Missionen dauerten schonmal gut und gern ein paar Tage, diese Missionen würden wohl komplett wegfallen, das Problem war halt die Tatsache, fand man auch etwas, das man dann tun konnte? Den letzten Satz von Kameko beantwortete allerdings wieder Jin indem er einfach etwas anhing das erneut eine kleine Anspielung war. Kameko konnte sich irgendwie langsam an seine Art gewöhnen und wenn man ehrlich war, hatte sie auch nichts dagegen.

Wieso auch, Jin war ein ansprechender Mensch, nicht nur vom äußeren her, auch vom Charakterlichen. Es war sehr schmeichelhaft ein gewisses interesse von ihm zu hören. ...Oder wer, ja sprach sie nur leise um seine Worte etwas zu unterstützen. Daraufhin konnten sich beide eher ihrem Essen etwas widmen und die Worte ruhten. Nach kurzer Zeit jedoch war der Fisch, bis auf die Gräten, natürlich waren Kopf und Flosse noch dran, wobei auch die Schüssel mit dem Reis sich geleert hatte. Ein letzter Schluck des wohltuenden Getränks wonach nur noch wenig in der Schale zu finden war. In diesem Moment jedoch sprach auch Jin erneut etwas. Er sprach kurz davon das er es schade fand nicht länger Zeit mit ihr verbringen zu können und das sie wohl mit seinen Flirtversuchen nicht ganz so zurecht kam. Das letzte jedoch war etwas...überraschend. Er sprach davon das er es süß fand wie sie reagierte wenn er ihre Hand nahm, was er in diesem Moment auch tat. Fast aufs Stichwort waren ihre Wangen leicht gerötet während sie ihre Augen etwas verunsichert aufriss und ihn damit fokussierte. I-Ich hab diese, also.....ich meine, diese Situation....also normal ist niemand so an mir interessiert... meinte sie etwas aufgewühlt zu ihm. Tat er das irgendwie extra um sie zu ärgern, oder wusste er das sie ihn mochte? Sie bewegte ihre Hand keinen Millimeter, war komplett stocksteif während ihre Augen auf den Mann gerichtet waren und nicht ein Stückchen wichen. In diesem Moment jedoch fiel Kameko etwas ein, sie musste weg. Sie hatte noch dringend etwas zu erledigen. Wie konnte sie hier allerdings gehen ohne es unhöflich wirken zu lassen. Sie wollte ihn einfach nicht hier allein sitzen lassen. Sie mochte ihn wirklich, wenn sie es auch nicht so aggressiv zeigen konnte wie er, jedenfalls die ganze Zeit nicht.

Ruhig nahm sie die Schale und trank daraus auch den letzten Schluck bevor sie ohne ein Wort zu sagen aufstand. Sie lief um den Tisch herum wobei sie neben Jin stehen blieb. Von oben herab, sozusagen, beugte sie sich ohne ein Wort zu sagen herunter zu ihm und legte dabei nun ihre Hände auf die seinen. Es tut mir leid...aber ich muss jetzt gehen. Ich muss noch etwas dringendes erledigen. meinte sie während ihre Augen versuchen in seine zu blicken. Ich bin vielleicht etwas überfordert mit deinen Versuchen, aber eine Abfuhr hab ich dir nicht gegeben. meinte sie nun mit einem kleinen lächeln. Er sollte das ganze wirklich nicht falsch auffassen. Sie hatte wirklich etwas für ihn übrig, wenn sie es auch nicht so schnell zeigen konnte. Doch sollte er wirklich nicht denken das es nun eine Abfuhr wäre. Danke für das Essen und die nette Gesellschaft, ich hoffe wir sehen uns bald wieder. Mein Haus steht am Meer, wenn du also etwas Freizeit hast bist du immer willkommen. sprach sie nun auch eine einfache Einladung aus. Wenn er wollte würde er immer vorbei kommen können an ihrer kleinen Hütte am Strand. Was dann jedoch geschah war wohl auch für ihn überraschend. Ohne Ankündigung oder etwas in der Art beugte sie sich zu ihm nach vorne und presste ihre Lippen gegen seine. Es war wohl nur ein kurzer Moment in dieser Situation doch als ihre Lippen, die des Mannes berührten stiegen in der Frau einige Schmetterlinge auf, wie man so schön sagte. Nur wenige Sekunden danach zog sie ihren Kopf auch schon wieder zurück. Bis bald, hoffentlich... meinte sie noch ruhig zu ihm bevor sie aufstand und ihm den Rücken zudrehte und damit einfach aus dem Restaurant lief. Er sollte es als Belohnung sehen für den schönen Abend und natürlich als Denkeschön. Sie konnte einfach nur hoffen das sie damit jetzt keinen Fehler gemacht hatte. Vielleicht flirtete er auch nur mit ihr weil er Spaß am flirten hatte und sie hatte es damit jetzt ruiniert. Sie hoffte einfach das richtige getan zu haben während sie langsam die Straße in Richtung ihres Hauses hinunterlief.

Tbc: ???
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 24, 2013 12:16 pm

Da war sie wieder, die typische Reaktion ihrer Schüchternheit. Jiyu fand es durchaus süß, dass sie ständig anfing rot zu werden wenn er nur ansatzweise ihre Hand berührte. Er hatte etwas übrig für Schüchternheit, gleichermaßen mochte er durchaus eine Herausforderung. Eine Frau die ihm einfach eine klatschte, weil er ungehobelt flirtete, war für ihn keine Abschreckung. Im Gegenteil eigentlich. Dennoch schätzte er Kiri nicht so ein, denn sie wirkte vor allem bei Flirtversuchen etwas verunsichert. Ob das an seiner Art lag? Oder das sie grundsätzlich ein Problem damit hatte? Irritiert brach jedoch sein Gedanke ab als sich die Frau erhob und um den Tisch ging. Sie blieb direkt vor ihm stehen und blickte oben auf ihn herab. Kurz breitete sich ein unangenehmes Gefühl in ihm aus, weil er nicht der Typ Mensch war der es mochte wenn man so auf ihn nieder blickte. Jedoch nahm er es ruhig entgegen und beobachtete wie sie ihre Hände auf seine legte. Sie selbst hatte sich ihm entgegen gebeugt und erklärte, dass sie noch etwas Dringendes zu erledigen hatte. Tatsächlich gab sie auch zu, dass sie überfordert war von seinen Versuchen ihm aber keine Abfuhr gab. Ob sie gerade vor ihm floh? Es wirkte ein wenig so, auch wenn die Einladung in ihr Haus am Meer etwas überraschend kam und damit fast wieder seine Vermutung aushebelte.

Auch wenn Jiyu der Frau nicht in die Augen blickte, weil er automatisch leicht zu Seite sah, schien er es zu akzeptieren was sie sagte. Gerade als er ihre Worte bestätigen wollte, beugte sie sich überraschend näher an ihn heran. Er spürte ihre weichen Lippen, die sich auf seine legten und ihm tatsächlich einen Kuss schenkten. Dafür das sie davor so unglaublich schüchtern war, hatte er eigentlich erwartete lediglich einen auf die Wange zu bekommen, aber diesmal schien sie es darauf ankommen zu lassen. Dann löste sie ihn jedoch schon, ohne das er Zeit hatte überhaupt wirklich zu realisieren was sie gerade machte. Diesmal war es Jiyu der überrascht der Frau hinterher sah und gleichermaßen irgendwie verdutzt wirkte. Denn es gab selten jemand der ihm das Ruder aus der Hand nahm und den ersten Schritt tat in diese Richtung. Der Iryônin saß für einen Moment regungslos da ohne das man ihm ansehen konnte, wie er die Situation empfand. Vermutlich musste er es sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen was sie zu ihm sagte oder was dieser Kuss für eine Bedeutung haben sollte. Im Moment wirkte es noch etwas verwirrend. Denn immerhin schien sie vorher nicht den Anschein zu erwecken großes Interesse an seinen Flirtkünsten zu haben. Oder war sie es doch? Verwirrende Person! Er konnte nur schwer mit Leuten umgehen, die nicht offensichtlich ihre Gefühle in Gesicht oder Stimmenlage zeigten.

Der Mann erhob sich jedoch und schritt zu der älteren Lady um das Essen zu bezahlen. Wie immer gab er der Bedingung ein großzügiges Trinkgeld auch wenn er selbst nicht wirklich viel Ryo besaß. Dann wandte er sich um und verließ das Gartencafé Iruka. Über die Straßen von Kirigakure würde er sich in Richtung des Gasthauses durchfragen zum >Schleichenden Tod<.

TBC: Gasthaus Schleichender Tod
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BeitragThema: Re: Gartencafé Iruka   Gartencafé Iruka - Seite 2 Icon_minitimeSa Sep 28, 2013 4:24 am

Cf: Friedhof von kirigakure

Kai sagte es nicht, aber innerlich wusste die Grünhaarige dass der stille junge Mann froh war, dass er die Jinchuuriki mit ihren blöden Sprüchen und sticheleien hatte. Als junko noch kleiner gewesen war, da hatte sie es noch oft hören wollen. Zu groß war damals noch die Angst gewesen Kai wegen ihrer seltsamen Art zu verlieren. Fast täglich hatte er ihr sagen müssen, dass er sie nicht verlassen würde. Das war eben das Problem. Jung alleingelassen und süchtig nach Nähe. Und Kai kannte sie nicht und trotzdem war er so liebevoll zu ihr, wo sie immer nur Abneigung gespürt hatte. Kai war nach ihrem Vater der erste Mensch, der sie 'liebte'. Bei Kai kann man nicht von liebe sprechen, Gott bewahre. Dann wären sie das Monsterpaar schlechthin aber Kai liebte sie als Schwester. Er tat alles um sie zu beschützen und aufzumuntern.selten, wenn sie alleine wwren, hatte er sie in den arm genommen und ihr das gegeben wonach sie sich sehnte. Nach Zuneigung, Berührung und körperliche wärme. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum sie sich über die Jahre hinweg immer mit ihm an verlassenen orten traf. Dorf konnte sie ihn umarmen, ohne das Kai etwas dagegen hatte. Und wenn es der Friedhof war. Auch wenn ihre Beziehung von außen sehr verliebt und einander begehrend wirkte, so wollte junko nichts von Kai. Sie hatte von anderen oft gesehen wie Freundschaften durch Beziehungen zerbrochen sind. Sie liebte Kai ja wirklich. Aber ein Mensch der nie liebe von der Mutter gespürt hatte, wusste eben nicht, dass es unterschiedliche arten zu lieben gab. Junko kannte nur eine. Und das war die die sie von ihrem Vater bekam. Und nun, da er nicht war, hatte sie Kai, den sie als Brüder liebte. Sie wusste nicht dass es auch noch diese liebe gab, aus der sie entstanden war. Die liebe zwischen ihren Eltern.
Sie wusste nicht, was Kai bei ihr fühlte. Wahrscheinlich nur den Geschwisterlichen Zusammenhalt und ihre gemeinsame nahe. Nach der er sich vielleicht auch sehnte? Sie wusste es nicht. Sie hatte schon lange aufgehört sich in kais Herz reinversetzen zu wollen. Sie machte sich damit nur selbst verrückt. Wenn etwas nicht stimmte musste junko nur den richtigen Hebel betätigen und Kai würde sich ihr anvertrauen. Vielleicht würde es etwas dauern, aber wenn er merkte, dass junko sich wegen seiner Sorgen machte, dann beruhigte er sie auch immer. Er konnte es nicht haben sie leiden zusehen. Er bewies ihr gegenüber zwar immer eine gewisse strenge und irgendwie auch distanziertheit, aber beides war nicht abwertend. Die distabziertheit betraf meist eher kais eigenen Kummer. Diesen hielt er meist oder immer vor der genin entfernt. Ähnlich wäre es auch, würde Kai einmal weinen. Das wäre paradox in junkos Augen. Früher hatte sie in späßen gesagt, Kai sei perfekt.... Nur seine tränendrüsen fehlten. Kai wagte es sich nicht zu weinen, schwäche zu zeigeb oder sowas. Es war nicht schlimm. So war er eben aber das sorgte manchmal trotzdem dafür, dass sie sich um ihn sorgte. Trotz ihrer Bindung zu Kai war ihr manches gar nicht bewusst. Wenn sie Kai mal zum schmunzeln brachte, dachte sie, sie würde ihr glücklich machen wegen ihrer Sprüche. Nie vermutete sie, dass das lächeln daher kam, weil er sich durch sie menschlicher fand und ihm die Sicherheit gab einen Grund zu haben um zu leben. Das war sie sich gar nicht bewusst. Auch wenn Kai ihr das erklären würde, wäre es Nebensache. Sie würde dann denken: egal, ich hab Kai zum lächeln gebracht, das reicht. Ich will gar nicht wissen warum er lächelt. Hauptsache et tut es.
Sie schnurrte leise, als sie die herrlich angenehme Stimme des Kaguya hörte. stimmt du darfst eins leiten... Aber mir wäre lieber nur mich Hehe ich meine... Wer respektiert uns schon? Die anderen genin würden wegrennen. Nicht wegen dir. Eher wegen mir. Aber vor dir hätten sie wohl Angst Hehe..., lächelte sie und träumte kurz vor sich hin. Wie schön wäre es mit Kai in einem Team, vielleicht hätten sie dann auch nur zweimannmissionen. Das wäre himmlisch.doch schnell wich ihr verträumter Ausdruck als die Teilung kais wieder zu Gespräch kam. Sie mochte kohaku keine Frage, dennoch Hing sie lieber an kai.und das dieser sie mit ihrer kleinen Angst/Panik/was auch immer aufzog, passte ihr nicht. Schmollend boxte sie ihm in die seite und vweschränkte die arme mir der Brust. Pah! Du kannst mich mit deinen mitteln nicht ärgern. Ich kann das besser! Außerdem...kohaku und du, ihr seid doch Sooooo ein süßes Pärchen., trällerte sie und sponn sich erneut einen zurecht. Und selbst wenn etwas da laufen würde, junko würde sich eh nur freuen. Obwohl sie Kai eben nicht als liebend, also körperlich liebend einschätzte. Irgendwie. Wirre Gedanken hatte sie mal wieder. Ihre Gedanken waren oft genauso unbedacht wie ihre Worte, doch sie war froh in ernsten Situationen diskret und sanftmütig sein konnte. Bei Kai kam es automatisch. Sie wusste, er litt sehr. Aber er war auch nicht der Typ der in watte gepackt werden musste. Er würde Themen gerne totschweigen, aber wenn ein ernstes Thema auftauchte, dann handelte junko Gott sei dank, für Kai richtig. Das tat sie schon immer. Sie konnte ihn vielleicht minimal verstehen, doch sie wusste, dass es ihm half. Besser als dieses Thema herunter zu spielen. Lächelnd sah sie Kai an und grinste als die beiden von kais kleinem Kater sprachen. Spaß haben? Das kann man auch falsch verstehen... , sagte sie und überlegte kann zwei Sekunden über ihre Worte. Momiji war gemütlich... Da war ihr Gedanke ja echt dumm. Er war viel zu dösig un diesen Spaß zu haben, der ihr durch den Kopf schoss. Peinlich. Und Kai würde sie mit ihren bösen Gedanken vielleicht auch noch aufziehen. Leicht schmiegte sich junko an Kai, auch als das cafe ins Gespräch kam. Und.kais Worte, seien sie nur spaßig gemeint oder ernst, sie rührten die Grünhaarige. Sie hob langsam den Blick und musterte Kai strahlend. wirklich? Das ist ja süß... Aber ich glaub du flunkerst... Das mit dem einladen war nur ein Spaß gewesen. Ich kann uns auch einladen... Ich hab genug Geld., meints sie und klang auch etwas bittend, fast so als würde sie Kai einladen wollen. Kai hätte für sie schon viel ausgegeben. Und nie hatte er etwas zurückverlangt. Umso lieber wäre es junko ihn heute mal was auszugeben. aber sag mal... Das ist nicht lieb, dass du.mir auf meinen Vorschlag, dich zu bekochen, nichts gesagt hast. Sei doch ehrlich, du hast Angst ich vergifte dich. Das kann ich gar nicht... Und kochen kann ich auch., sagte sie vorwurfsvkll und zig einen schmollmund.junko bemerkte ungesagt, je mehr sie den Friedhof verließen, umso unwohler würde ihn was das geklammere seiner Schwester betraf. Er brauchte gar nichts mehr sagen. Deswegen ließ sie ihn auch los als sie sie Friedhofstore passiert hätten. Sie lächelte und ging mit Kai weiter

Im cafe angekommen setzte sich junko gleich mit ihrem Begleiter in eine etwas verzweigte ecke. Dort konnte sie sich in Ruhe mit ihm unterhalten. Jetzt, wo sie da waren, war nicht viel los. Vielleicht war es zu früh oder zu spät. Sie wusste es nicht. Sie hätte irgendwie das zeitgefühl verloren. Lächelnd setzte sie sich neben ihn und legte ihren Kopf auf seiner Schulter ab. Sie achtete auch darauf, dass keiner sie sehen konnte. Sie hasste es genauso wie Kai. also was willst du haben? Ich zahle keine Widerrede., lächelte sie liebevoll und kuschelte sich wieder an ihn.
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