Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Sunagamau - Stadt der Segel

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BeitragThema: Sunagamau - Stadt der Segel   Do Jul 16, 2015 5:45 pm

Am Rande der größten Sandwüste Kaze no Kunis befindet sich Sunagamau. Riesige Klippen markieren hier den Übergang zwischen der Wüste, mit all ihren unzähmbaren Gefahren, und den gemäßigteren Teilen des Landes. Wo man oberhalb der Klippen noch vereinzelt Pflanzen und Tiere findet, sieht man unterhalb der Klippen nurnoch eine riesige Wüste, bis zum Horizont. Riesige Sanddünen soweit das Auge reicht, ein wolkenloser Himmel und das ständige Gefühl, dass man den Strahlen der Sonne schutzlos ausgeliefert ist, all das zeichnet diesen Ort aus, wenn man hinab schaut, in die Wüste. Wanderern und Sandschiffern, die aus der Wüste selbst kommen, erscheint Sunagamau wie das lang herbeigesehnte Paradies. Palmen schmücken die Straßen, dutzende Fahnen wehen im Wind und der Aufbau der Stadt selbst, die in den Fels der Klippen geschlagen wurde und sie stufenweise zu bezwingen scheint, erscheint dem Halbverdursteten oftmals, wie eine Treppe in den Himmel.
Diese Stadt ist ein wichtiger Handelsknotenpunkt der Wüstenhändler und Heim einer große Werft der Reederei Rakuda Kyusha, der man auch den Beinamen Sungamau's, Stadt der Segel, verdankt. An geschäftigen Tagen treffen beinahe im Minutentakt Sandschiffe ein. Touristen kommen vor allem hierher, um an einer abenteuerlichen Reise ins Wüsteninnere teilzunehmen, die Sandpiraten kennen zu lernen und einmal hautnah dabei zu sein, wenn man von den kontaktfreudigen Bewohnern des Ortes bis aufs letzte Hemd ausgeraubt wird.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Do Jul 16, 2015 5:47 pm

(cf: Senshimei - Hanafuiro)

°oO(Ah, die Wüste. Endlose Weiten. Hab ich per se kein Problem mit. Hoffe nur, dass meine restlichen Gruppenmitglieder kein verweichlichten Seebären sind, die normalerweise in Mizu no Kuni in irgendeinem Küstenkaff herumhängen und die die Trockenheit der Wüste keine paar Sekunden überleben können, aber trotzden meinen, taff genug für solch ein Abenteuer zu sein. Kurze Frage an mich selbst. Bin ich bereit? Aber hundert prooooo! Gut, ich darf keine größere Zerstörung am Zielobjekt anrichten. Aber dafür darf ich ohne Rücksicht auf Verluste den Feind beharken. Ha! So muss dat! Kanns kaum abwarten, endlich ein paar Wüstenpiraten die Visage wegzubomben. Und auf diese Sandschiffe bin ich auch schon gespannt. Schiffe die Kugutsu sind. Meine Fresse, dass klingt so awesome, dass ichs am liebsten selbst mal probieren möchte. Ob die mich mal ranlassen? Oder ob ich mir irgendwann mal mein eigenes Sandschiff bauen sollte? Oooh jaa, dass wärs doch! Käme in Senshimei zwar ein wenig … ähm … komisch, aber für den einen oder anderen Metzelausflug nach Kaze no Kuni wärs doch perfekt. Muss mir nur fleißig alles wichtige abschauen, was mir heute präsentiert wird!)

Die Sonne stand hoch am Himmel und bestrahlte unbarmherzig die Stadt am Rande der Wüste. Ihre Bewohner waren es gewohnt, in brütender Hitze zu arbeiten. So mancher Besucher jedoch nicht. Manch einer fächerte sich stöhnend Luft zu, während andere sich garnicht mehr aus der Kühle des Schattens von Bäumen und Gebäuden wagten. Kyôga Ren fiel an diesem Ort, sogar unter all den offensichtlichen Ausländern, auf wie immer. Sein weiß-schwarzes Outfit, samt Tierschädel auf dem Kopf, wirkte exzentrisch wie immer, aber seine Haltung an diesem Ort setzte dem noch die Krone auf. Er wirkte von der Sonne kaum mehr beeinträchtigt als die alteingesessenen Bewohner des Landes. Warum dies so war, dass wusste er selbst nicht. Konnte daran liegen, dass seine Familie ursprünglich aus Kaze no Kuni stammte. Oder daran, dass er einfach eine verdammt coole Sau war. Zumindest er befand letztere Möglichkeit für die wahrscheinlichste.
Am Rande des Marktplatzes von Sunagamau befand sich der Treffpunkt, wo Ren auf seinen Kameraden für die heutige Mission stoßen sollte. Überraschenderweise handelte es sich um ein Café. Touristen besuchten diesen Ort nur selten. Und wenn, dann nur gegen Abend, wenn es kälter wurde in der Wüste. Auf einen heißen Kaffee hatte wohl kein Ausländer Lust, während ihm die Sonne auf die Birne knallte. Ren war die Wahl des Treffpunktes letztlich egal. Er wusste nur, dass die Reederei Rakuda Kyusha den Treffpunkt ganz bewusst nicht an die eigene Werft, am Rande der Stadt, gesetzt hatte. Man wollte wohl nicht, dass es allzu bekannt wurde, dass man die Hilfe von Shinobi in Anspruch nahm. Warum? Hatte wohl was mit dem öffentlichen Ansehen zu tun oder so. In Senshimei noch hatte Ren diese Frage zu ergründen versucht, aber da hatten seine Bekannten auch nur mutmaßen können, dass das Anwerben von Shinobi für Investoren so wirken könnte, als habe man größere Probleme, die vom eigenen 'Fachpersonal' nicht mehr in den Griff bekommen werden. Dabei fragte sich Ren jedoch auch, ob jene Investoren, falls sie vor dem Aufdrehen des Geldhahnes mal ein wenig nachforschten, nicht trotzdem auf diese Anwerbungen stoßen könnten.
Bevor das ganze wirtschaftsstrategische Kleinklein sein Hirn noch zum Überkochen brachte, verstieß Ren lieber diesen Gedankengang und vermied es, noch weiter Hirnleistung daran zu verschwenden. Ihm war klar, was er zu tun hatte und dass reichte ihm. Der Rest war nicht sein Bier. Und so setzte sich der Junge mit dem Säbelzahntigerschädel an einen Tisch vor dem Treffpunkt-Café, genoß im Stillen dann doch ein wenig den Schatten des großen Schirmes, der jeden Tisch vor dem Café beschattete, und ergab sich der Wartezeit. Er wusste nicht, was für Gestalten ihn auf der Mission begleiten würden. Nur, dass es ein bestimmtes Erkennungszeichen gab, dass sie hier zusammenführen sollte. Sein Blick fiel auf seinen Tisch. Ein Aschenbecher stand dort einsam und verlassen, entweder schon länger nicht mehr benutzt oder vor kurzem gründlich gereinigt. Mit einem Blick in den Himmel und zur Sonne hin, ergründete Ren, wo genau vom Tisch aus gesehen sich Osten befand und schob schließlich den Aschenbecher an die Stange des in die Mitte des Tisches eingelassenen Schirmständers und richtete jenen Aschenbecher nach Süden aus. Anschließend orderte er beim studentisch wirkenden Bedientier einen Kaffee nach Suna-Gakure-Art und ergab sich der Wartezeit. Von den übrigen Gästen hatte keiner seinen Aschenbecher auf ähnliche Art und Weise platziert. Mit anderen Worten; seine Kameraden in spe waren noch nicht eingetrudelt. Er war der Erste. Wie sichs gehörte.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Di Aug 25, 2015 7:31 pm

cf: Kleine Hafenstadt Magnolia

Neue Mission, neues Glück und nach der ganzen Sache mit dem Händler war Shouta froh wieder im Team zu arbeiten. Nicht nur, dass er die Mission nicht alleine antreten musste, nein, auch seine Mentorin war dieses Mal dabei. Es war auch nicht auf sonderlich unbekanntem Terrain, sondern sollte in der Wüste von statten gehen. Glücklich summend tappste er also neben seiner Cousine her, zum ausgemachten Treffpunkt. Die Mission klang recht heikel und würde äusserste Zusammenarbeit abverlangen. sie mussten nicht nur ein Schiff kapern, sondern auch die gesamte Piratenbande lahmlegen, wenn möglich gefangen nehmen und dazu Informationen über den Sponsor, wenn man es so nennen konnte, hinter dem Kapitän erlangen. Natürlich war die Belohnung angemessen hoch, wobei das für ihn nicht einmal sonderlich interessant war. Mehr war er hinter einer möglichen Beziehung zur Reederei her, die dann teilweise in der Schuld des Kaminishi-Clanes stehen würde und eher gewillt wäre zu kooperieren, falls sie ihre Hilfe einmal benötigen sollten. Dennoch war es äusserst riskant, die Piraten waren recht bekannt und ebenso gefürchtet. Ein derartiger Ruf kommt weder über Nacht noch aus dem Nichts, die Kerle mussten also recht etwas an Kampfkraft haben. Trotz der Hitze fröstelte es den jungen Kaminishi. Er war definitiv kein besonders guter Kämpfer, er stand meist hinten und unterstützte durch Genjutsu oder beschaffte stillschweigend Informationen. Ein offenes Gefecht, insbesondere eine Massenprügelei, war definitiv nicht sein Fachgebiet. Kana wusste dies zum Glück, sie würde ihn sicher nicht in die Masse werfen, darauf vertraute er zumindest.
im Missionsschreiben war auch der Treffpunkt genannt, ein kleines Strassencafé, klassischer Treffpunkt also. Weniger klassisch war einer der Besucher des besagten Cafés. Der junge Mann hob eine Augenbraue, als er den Mann aus sicherer Distanz inspizierte. Die eher dürre Statur war nichts verwerfliches, eher seine Wahl der Kopfbedeckung. War dies ein echter Knochenschädel? Er sah auch recht jung aus, definitiv jünger als er selbst. Normalerweise war er auf den Missionen das Kücken. Das Zeichen, der Aschenbecher, war für ein geübtes Auge gut zu sehen, sofern man es kannte, auch wenn es Dank der Aufmachung des Ersteingetroffenen wohl eher weniger nötig gewesen wäre. Zielgerichtet strebte er nun also auf den Jüngeren zu. "Ist hier noch frei?", fragte Shouta mit einem vorsichtigen Lächeln.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Mi Aug 26, 2015 10:00 pm

cf: Timeskip

Zusammen hatte sie sich mit Shouta auf den Weg gemacht. Die Mission, auf die sie sich begaben, fand dieses Mal dort statt, wo der Kaminishi-Clan am stärksten vertreten war, am meisten Spitzel hatte und generell dadurch am meisten Macht. Es lag also im Grunde auch im Interesse des Clans, dass sich an dieser Mission Shinobis aus eigenen Reihen beteiligten. So hatten sie gleich zwei Mitglieder auf diese Mission geschickt. Kana war sich bewusst, dass diese Mission kein Zuckerschlecken werden würde, dennoch war sie positiv eingestellt. Sie hatte schon viel erlebt und schon viele Missionen hinter sich gebracht, von denen sie dachte, es würde ihre Letzte sein. Bisher war sie jedoch immer wieder aufgestanden, weswegen sie keine Angst verspürte, noch nicht.
Kana lief also neben Shouta her und betrachtete das Dorf. Sie kannte es, auch hier waren einige Spitzel ihres Clanes vertreten, natürlich kannte sie sie jedoch nicht. Sie war weder der Clanführer selbst noch war sie die Tochter oder eine nahe Cousine. Sie war nur ein 'normales' Mitglied, dass sich bemühte, in der Rangordnung aufzusteigen. Zumindest hatte sie es bisher zur Mentorin geschafft und ihren jungen Schüler, der gleichzeitig auch ihre Cousin war, hatte sie auch gleich mitgebracht. Sie hatte darauf bestanden, das Shouta mitkommen durfte. Er konnte dabei viel lernen und seine Fähigkeiten waren auch nicht unnütz. Er war zwar nicht der Beste in einem Gefecht, dafür hatte er andere Stärken.

Als sie dann besagtes Cafe endlich erreicht hatten, sah sich Kana die Tische genauer an. Wo war den noch gleich Süden? Sie starrte in den Himmel, versuchte die Sonne auszumchen und bemerkte, dass sie damit nach wie vor etwas Mühe hatte. Eine ihrer Schwächen, die sie aber mit Sicherheit niemals öffentlich zugeben würde.
Umso froher war sie also, als Shouta direkt auf einen der Tische zusteuerte und anscheinend schneller wusste, wo Süden war. Sie folgte ihrem Schüler also und sah den Clown an, der allem Anscheinen nach ebenfalls mit von der Partie bei der Mission war. Er wirkte völlig fehl am Platz. Kana rümpfte leicht die Nase. Während Shouta also freundlich nachfragte, ob sie sich setzten durften, tat es Kana einfach, legte die Arme auf den Tisch und starrte den eindeutig Jüngeren an. "Hallo.", sagte sie kurzangebunden und eindeutig nicht freundlich oder gar erfreut, "Ich hoffe für dich, du bist nicht so nervig wie du aussiehst.", fuhr sie äusserst galant weiter und betrachtete das ersteingetroffene Teammitglied noch einmal genauer. Innerlich hoffte sie, dass si enicht der Einzige erwachsene Mensch hier bleiben würde. Eine Mission mit lauter Kindern ...? Ein Albtraum für Kana.

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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Do Aug 27, 2015 5:05 pm

Der Rand der Wüste hatte etwas eindeutig zu vertrautes. Klippen, die recht Steil hinab fielen und von einem Braungrün, direkt in das Gelb des Sandes übergingen. Shukaku hatte wirklich viel für seine Heimat übrig gehabt, sah es doch damals während seiner Versiegelung ganz genau so aus, lediglich das Holz, welches hier und da noch unter dem Sand hervor stach, war damals lebendig gewesen, nun war es tot und vertrocknet. Andererseits was hatte Ayioma eigentlich geglaubt vorzufinden? Das dieser Flecken Erde durch das Verschwinden des Sanddämons aufgeblüht wäre? Kurz zuckt der mit den Schultern, während er einen Schritt vor tat. Er musste zu dem kleinen Dorf, ein Treffpunkt nahe eines Marktplatzes war das Ziel und er war sowieso schon zu spät dran, also musste er sich ranhalten. Sein weißer Fellmantel gab nur ein leises Rascheln von sich als er sanft auf dem Boden landete und das Dorf in wenigen Metern entfernung sehen konnte. Tatsächlich sah er, grade für einen Touristen sehr orginell aus, mit dem großen Fell und dem Wolfsschädel welcher sein Gesicht bedeckte, andererseits war dieses Outfit optimal für die Wüste. Es reflektierte bei Tag die Sonnenstrahlen, so das sich die Hitze nicht alzusehr stauen konnte und bei Nacht wärmte es ihn, den die Wüste konnte kalt werden, sehr kalt. Ausserdem war seine Identität so gewahrt. Es gab ein ausgemachtes Zeichen, woran sich die Mitglieder dieses Unterfangen erkennen sollten und bedachte man einmal das es nicht von einem Shinobi auserkoren wurde, war es garnichteinmal so schlecht. Ein Aschenbecher, speziell Positioniert richtung Süden. Doch musste der Missing-Nin ehrlich sagen, war dieses Zeichen garnichteinmal nötig, den schon aus der Ferne konnte man gut erkennen welche dieser Gruppen mehr vor hatte als nur einen netten Urlaub zu verbringen. Irgendwie besaßen Shinobi untereinander doch einen recht guten Blick sich zu erkennen, vorallem dann wen es sich um eine solch extravagante Gruppe zu handeln schien. Wollen wir doch mal sehen wie gut sie sind ging es ihm durch den Kopf während er ein Fingerzeichen schloss und dann von seiner angestammten Position verschwand. Eigentlich war das Kage Byou als Kampftechnik gedacht um sich im Nahkampf neu zu Positionieren und einen Angriff wagen zu können, doch eignete es sich auch immer gut um unbemerkt einen kurze Strecke zurück zu legen und anderorts aufzutauchen. So auch in seinem Fall, einem Windzug gleich bewegte er sich an den drei Shinobi vorbei und tauchte auf dem Platz, direkt der Frau gegenüber wieder auf. "Ich nehme an wir suchen alle ein Abenteuer?" lächelte er unter seiner Maske natürlich kaum zusehen, während er seine vermeintlichen Begleiter musterte. Gott sein Dank waren sie nicht alle grade erst von der Akademie. Doch wusste der Noaru das der äußere Eindruck auch Täuschen konnte, so hieß es nun abwarten und weiter beobachten. Eventuell konnte er ja noch überrascht werden, war es schlussendlich doch sehr selten das Shinobi alt wurden und zu den mächtigsten der Geschichte gehörte auch ein ganzer Haufen Jungspunde, so waren voreillige Schlüsse, grade in ihrer Welt, schnell gezogen und führten schnell zum Ende.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   So Aug 30, 2015 6:09 pm

°oO(Ist das nun also die Truppe, für das heutige Gemetzel? Ein töffiges junges Kerlchen, eine Alte mit Haaren auf den Zähnen und … oh Gott … ein Nachmacher. Mal wieder. HE, ARSCH! Die Nummer mit der weißen Kleidung und dem Tierschädel ist auf meine Nase patentiert! Und was meint diese Vettel mit 'nervig'? Wenn hier jemand nervig ist, dann doch wohl eher die Hängebrust, die meint, mich schräg von der Seite anmachen zu müssen! Hätte ich nicht wenig Lust, sie hier und jetzt direkt abzufackeln, damit sie wenigstens einmal in ihrem Leben heiß aussieht! Aber ich schätze die Mission geht, mal wieder, vor. Will Shira-chan später nicht berichten müssen, dass ich einen vollständigen Teamkill hingelegt habe. Konzentration also auf den Kill des Piratenteams. Das wird hoffentlich reichen. Ein wenig Piraten massakrieren dürfte schon spaßig genug werden, auch unter der Limitierung, die Umgebung nicht mit in die Luft jagen zu dürfen. Pah. 'Erbeutet das Schiff' …, wer hat sich diesen Schwachsinn eigentlich ausgedacht? Schiffe versenkt man. Oder baut sie nach! Warum gerade dieses Schiff erbeuten? Beschissene Sandschifferei!)

Lange musste Ren nicht warten. Die werten Kameraden trudelten in Windeseile nach ihm ein. Zwei kamen zusammen an, der Dritte zog die Angebertour vor, was Ren nur ein mildes Heben der Augenbraue wert war. Das Outfit des Dritten lenkte sowieso tierisch vom Auftritt ab. Fell und Wolfsschädel. Nachdem Ren den anfänglichen Schock darüber, dass der Kerl offensichtlich kackdreist seinen Stil kopierth atte, überwunden hatte, tippte er sich leicht an den eigenen Tierschädel, einen Säbelzahntigerschädel, und grinste den Maskierten an, wobei absolut nichts freundliches in seinem Blick lag. "Deine Abenteuer warten drei Straßen weiter auf dich, Furry-Freak!" Natürlich hatte Ren keine Ahnung vom Aufbau der Stadt und wusste nichtmal, ob es hier überhaupt die Art von … Dienstleistung angeboten wurde, die er dem Fremden hier zu suchen unterstellte. Er wollte einfach nur, dass der Kerl sich verzog. Am liebsten wollte er, dass alle sich verzogen. Selbst der auffällig unauffällige Blonde, der so nett nach einem Platz gefragt hatte. Der war Ren einfach zu nett!
"Und ich hoffe, du bist nicht so scheiße im Bett wie du aussiehst!" kam nun die Antwort auf die Dreistigkeit der alten Schachtel, alias Kana. Dabei sah Ren die Frau nichtmal direkt an, streckte aber trotzdem provokant seine Zunge raus. Ein klassischer Ren: Keine fünf Zeilen Dialog ausgetauscht und schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zwei Drittel der Kameradschaft gegen sich aufgebracht.
Mit einem schon fast heiteren Gesichtsausdruck, ein wenig rumätzen schien bei ihm wahre Wunder zu bewirken, schwang sich der Junge aus seinem Sitz und zog eine Reisetasche unterm Tisch hervor. Für die Mission hatte er vorsichtshalber ein wenig mehr eingepackt. "Hoffe, ihr habt alle genug Trinkwasser dabei, denn von mir kriegt ihr garantiert nichts ab und ich habe keine Lust mir irgendwelches Durstgequengel anzuhören." Sprachs und zog seinen Regenschirm aus der Halterung am Rücken, wo noch zwei Schriftrollen zu sehen waren. Die Reisetasche wurde über die Schulter geworfen, der Schirm zur Sonnenabwehr gespannt und mit einer Hand gehalten und der erste Schritt zum Sandhafen Sunagamaus hin getan. "Bringen wirs hinter uns. Müssen zuerst zur Reederei runter und dort unsere Mitfahrgelegenheit abholen." Darauf freute er sich schon. Er konnte es garnicht mehr abwarten, auf einem der Sandschiffe zu reisen! Warum? Weil die Schiffe angeblich pures Puppenmeisterwerk waren! Kämpfende Schiffe, gesteuert von erfahrenen Puppenspielern. War sicher ein unglaublicher Anblick! Bestimmt konnte Ren hier noch viel lernen. Wer weiß; eines fernen Tages würde er vielleicht selbst einmal eines steuern.
"Wir können ja unterwegs Vorstellungsrunde bewältigen. Ich fange natürlich an: Ich bin Ren. Meine Spezialitäten sind Taijutsu und Kugutsu no Jutsu, was mich nebenbei zu eurer Lebensversicherung macht, sollte unser gestellter Sandschifffahrer ausgeschaltet werden." Letzteres sagte er mit nicht wenig Stolz. Ob er überhaupt in der Lage war, so ein Schiff zu steuern, stand natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Er nahm aber einfach mal an, dass er es konnte. Immerhin war er er und damit eine coole Sau, die sowas einfach können musste! Und wie es sich für eine coole Sau gehörte, trug er natürlich auch heute wieder gut sicherbar ein Schwert an seinem Gürtel. Was es damit auf sich hatte? Nun, er hatte nicht erklärt, ein Schwertkämpfer zu sein, aber vielleicht war er es ja doch? Allein schon die Behauptung, Taijutsu und Kugutsu no Jutsu zu vereinen, dürfte ihm ein wenig Respekt verschafft haben. Und selbst wenn man das Schwert außer Acht lies, Ren hatte selbst für einen Puppenspieler außergewöhnlich viele Tricks auf Lager. Genug um damit anzugeben. Genug, um Rens Interesse an den Künsten seiner Kameraden auf ein Minimum zu beschränken. Was konnten die schon groß leisten?
Gut gelaunten Schrittes schlug Ren nun endgültig die Straße hinab zum Sandhafen der Stadt ein. Der Treffpunkt am Cafe hatte natürlich seinen Sinn gehabt. Die Reederei wollte nicht, dass sich die Shinobi erst nach und nach auf ihrem Hafengelände versammelten. Sie sollten schnell und vereint in eines der Hafengebäude huschen und von dort aus schnellst möglich mit einem der Sandschiffe auf den Weg gebracht werden. Immerhin sollte die Aktion möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Shinobi, die sich nur irgendwo in Sunagamau trafen, waren nichts besonderes. Shinobi, die sich explizit bei Rakuda Kyusha trafen, waren für gewisse Quellen sicher eher interessant. So kam es, dass Ren auch direkt, auf ein bestimmtes Hafengebäude zuhielt. Ein Sanddock, überdacht mit wenigen Ein- und Ausgängen und gut verschließbaren Sandtoren zurm Dünenmeer hin. Eines von vielen Docks, wo Sandschiffe festgemacht wurden und gleichzeitig vor eventuell über Sunagamau einbrechenden Sandstürmen geschützt waren. Die Truppe sollte über einen Nebeneingang ins Gebäude, der Rest der Eingänge war verschlossen. Anwesend war noch niemand, aber das Sandschiff lag schon im Hafengebäude vor Anker und war offenkundig auch schon reisefertig gemacht worden. An Bord befanden sich einige festgespannte Kisten, die allesamt mit wertlosem Plunder gefüllt waren. Es sollte nur so aussehen, als handele es sich hierbei um ein Schiff mit wertvoller Fracht, damit die gesuchten Piraten angelockt wurden. Mit einem zufriedenen Grinsen sprang Ren auch direkt an Bord, packte den Schirm wieder ein und verstaute seine Tasche sicher auf dem Schiff.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Mo Aug 31, 2015 2:27 pm

Viel weniger freundlich als er war Kana. Sie gab direkt den Tarif an und setzte sich dann. Bevor irgendwer darauf reagieren konnte, tauchte auch schon das letzte Mitglied auf. Die Person hatte wohl die Mission gar nicht erst richtig gelesen, zumindest war weder sein Auftritt oder seine Aufmachung als diskret einzustufen. Sie waren vollständig, wenn auch ein eher merkwürdiger Haufen, so einige Leute um sie herum konnten es nicht unterlassen die kleine Gruppe nervös anzustarren. Sie hatten zwei Leute mit Tierschädeln auf dem kopf, wobei der zuletzt angekommene noch einen dicken Fellmantel dazu trug, äusserst unpassend in der Wüste. Wenn der nicht bald vor Hitze zusammenbrach, wäre es ein Wunder. Etwas nervös blickte der jüngere Kaminishi zu Kana, war das alles ein schlechter Scherz oder war das wirklich die Truppe, die die Schiffe kapern sollte?
Die Stille währte nicht lange, das jüngste Mitglied und offensichtlich auch das Lauteste, gab zu allen einmal seine Meinung kund. Diese fiel nicht sonderlich positiv aus. Völlig entgeistert schaute der Blonde das jüngste Mitglied des Teames an, er hatte es gerade gewagt seine Mentorin zu beleidigen und das nicht zu knapp. Auch der andere Mann, der Stimme nach zumindest, bekam sein fett weg. Shouta selbst wurde nicht einmal angesprochen, was wahrscheinlich für seine Unauffälligkeit sprach, immerhin etwas, dass er konnte. Am liebsten wäre er direkt wieder gegangen und höchst wahrscheinlich ging es seiner Mentorin nicht anders. Shoutas erster Eindruck seiner Teammitglieder: über alle Massen unprofessionell, laut und auffällig. Es konnte praktisch nur noch besser werden.
Der Junge mit dem Schädel machte sich weiter unbeliebt indem er direkt einmal klarstellte, dass er sein Wasser nicht teilen würde. Das wäre sicherlich in Kana's und Shoutas Fall sowieso nicht nötig, beide lebten schliesslich in der Wüste und waren nicht nur anklimatisiert sondern auch entsprechend vorbereitet. Er schaute ihn kritisch an, während er sich ebenfalls erhob. Er hätte sich gar nicht setzen brauchen, aber man wusste schliesslich nie wie lange gewisse Leute auf sich warten liessen. Anscheinend wollte der Kerl Anführer spielen, zumindest lief er voraus und kündigte laut genug für alle an, dass sie zur Reederei müssten, soviel zur Diskretion Numero zwei. Vielleicht war es auch ganz gut so, wenn die Anderen Freien sich als eher unprofessionell gaben, sahen Kana und er daneben um Meilen ebsser aus, was wiederum positiv für ihr Dorf wäre. Also galt es Zähne zusammenbeissen und weitermachen. Immerhin gab es dennoch eine kleine Vorstellungsrunde, angeleitet natürlich wieder von dem Jungen mit den Streifen im Gesicht. Er stellte sich als Ren vor und gab auch Preis, was seine Fähigkeiten waren. Nun, es war wahrscheinlich von Vorteil zu wissen, was die anderen etwa konnten, aber alles würde er nicht verraten. "Mein Name ist Kaminishi Shouta, sehr erfreut. Ich bin Genjutsuka", stellte er sich höflich vor. Er bezweifelte jedoch stark, dass Ren, wie er angab, ein Sandschiff lenken könnte. Immerhin gingen die Fahrer durch eine strenge Ausbildung, auch wenn er ein Kugutsa war, so sind Sandschiffe eher selten in der Ausbildung enthalten. der Blonde rollte seine Schulter um die Tasche wieder richtig zu positionieren und schritt weiter. Das würde ein langer Tag werden.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Di Sep 08, 2015 7:16 pm

Kaum waren Shouta und sie angekommen, da kam auch schon das letzte Mitglied an. Auch dieses wurde sofort genauer unter die Lupe genommen und sie erkannte, dass sie nicht wirklich viel erkannte. Sie wusste nicht, ob er eher Jung oder alt war. Vielleicht auch ein alter Opa? Wer wusste das schon. Zumindest schien er aufjedenfall zu ihrer Gruppe zu gehören, seine Ansage war da ziemlich eindeutig.
Der Jüngste der Gruppe war vorlaut, frech und möchtegern cool. Vor allem hielt er es für angebracht, die womöglich Älteste - beim neusten Mitglied konnte sie es weiterhin partout nicht einschätzen - der Gruppe zu reizen bei einem Thema, in wem er wahrscheinlich noch nicht einmal Erfahrung hatte. Wieso sonst sollte man darüber auch Scherze machen? Anfängerfehler.
Dennoch bekam der kleine Racker einen ziemlich bösen Blick, bevor sie langsam aufstand und die arme vor der Brust verschränkte. "Etwas das du nie rausfinden wirst, kleiner Scheisser.", erwiderte sie formvollendet, leicht gereizt und dennoch noch lange nicht aus der Fassung geraten. Als ob sie sich von so einem kleinen Kerlchen beledigen lassen würde!
Kurz blickte sie zu Shouta, welcher unauffällig blieb, nicht angesprochen wurde und somit auch keine Beleidigung zu hören bekommen hätte. Besser so, ansonsten hätte sich der Möchtegern-Tiger zweimal überlegen müssen, ob er sich heute Nacht schlafen legen sollte oder nicht.
"Vermutlich suchen wir dasselbe Abenteuer, ja.", gab sie dann dem neusten Mitglied als Antwort, da dieser ja nur nichtsaussagende Worte an die Stirn geklatscht bekommen hatte, "Ist dir nicht etwas warm in diesen Klamotten?", fragte sie dann das, was womöglich jeder hier dachte. Unauffällig war es nicht und erst recht nicht passend für in die Wüste. In diesem Aufzug würde er doppelt so viel Wasser brauchen als normal.

Alles weitere des Kleinen ignorierte Kana. Auch die Worte, dass er sein Wasser nicht mit ihnen teilen würde. Das war Kana im Endeffekt egal, denn sie würde ihres auch mit Niemandem teilen, ausser womöglich mit Shouta. Ein kleines Bisschen vielleicht? Kam letzendlich auf die Situation drauf an und in welcher Laune sie gerade war.
Kana folgte also dem Tigerchen, welcher sich nun vorstellte und anscheinend Ren hiess. "Aha .. Ren.", sagte sie herablassend, "Ihr dürft mich Kana nennen.", fuhr sie dann fort und beliess es auch dabei. Wieso sollte sie den Unbekannten hier preisgeben, worin ihre Stärken lagen? Den Teufel würde sie tun. Während eines Kampfes würden sie dies mit Sicherheit genug früh herausfinden.
So folgte sie der Gruppe bis sie schlussendlich an ihrem Ziel angekommen waren. Das Sandschiff war ebenfalls mehr oder weniger bereit um lossegeln zu können, fehlten nur noch die letzten Anweisungen, so vermutete Kana zumindest.
Sie schaute, dass Shouta und sie etwas Abstand zu den anderen zwei Gefährten hatten, so dass sie ausser Reichweite waren und sagte in gedämpften Tonfall: "Lass dich nicht von diesem Stümper provozieren, ja? Mir scheint, als hätten wir heute den Hauptpreis in der Lotterie gewonnen bei unseren Teammitgliedern.", bei diesen Worten verdrehte sie die Augen, "wir bringen den Scheiss hier einfach so schnell wie möglich hinter uns."

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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Sa Sep 12, 2015 4:09 pm

Ein Vorlauter,kleiner Bengel, ein zurückhaltender Schüchterner Typ und eine Kunoichi die Anscheinend ganz genau wusste was sie konnte und nur von ihren eigenen Fähigkeiten überzeugt zusein schien. Na wen das mal nicht spannend werden konnte. Kurz seufzte der Missing-Nin auf, bevor er sich dem Kerl mit dem Tierschädel zuwandte. "Ach weist du kleiner, wärst du was Hübscher würde ich vielleicht sogar ohne Bezahlung mit dir spielen." Mit einem Lachen erhob er sich und folgte der Gruppe, während er ihren Worten lauschte und es ihn schon sehr wunderte das er nach seiner Kleiderwahl gefragt wurde. Nicht jedoch das sie ungewöhnlich schien was das äußere anging, sondern lediglich ob ihm darin nicht zu warm wäre. "Keine Sorge, es ist gut so" gab er nur zu bedenken, irgendwie ging er nicht davon aus das er weitere erklärungen benötigte weshalb man in der Wüste dicke, mit vielen Luftschichten versehene Kleidung trug die vor dem UV-Licht schützte, selbst wen es im ersten moment weitaus Wärmer wirkte, als eventuell die kurze oder dünne Kleidung seiner Reise begleiter. Es ging zur in die Richtung der Rederrei und irgendwie schien er sich hier zwischen zwei Lagern zu befinden. Der Jungspund ging vor wie ein Anführer während die anderen zwei, welche sich als Kana und Shouta vorstellten etwas abstand hielten als wären sie alte Freunde zumindest wirkten sie vertrauter untereinander als mit Ren und dann wollte er auch noch wissen welche Fähigkeiten sie besaßen. Vermutlich, so zeigte sich jedoch sehr schnell, zielte diese Frage vielmehr darauf hinab, mit den eigenen Fähigkeiten angeben zu können, als wirklich etwas für einen Teamkampf unter Kameraden in erfharung zu bringen. Kurz verdrehte Ayioma unter der Maske die Augen, bevor eben jene leicht gedämpft darunter hervordrang. "Ayioma, Ninjutsu und Taijutsuka und ich denke mehr werdet ihr dann schon erfahren wen es nötig sein sollte." Er emfpand es als äußerst dumm, wen man als Shinobi all seine Fähigkeiten wie auf einem Präsentierteller offen legte. Insbesondere vor Fremden Menschen, welche man kaum kannte, konnten sie doch bei jeder anderen Mission genauso potenzielle Feinde sein.
Ahh endlich waren sie angekommen, durch eine Seitentür betratten sie die große Halle in welcher schon eines der Schiffe bereit stand und Ren machte sich auch sogleich auf dieses zu betretten. Ayioma selbst folgte ihm nur einen Augenblick später, nachdem er sich einen Überblick über das Dock verschafft hatte, sah zumindest nicht wie eine Falle aus, zumindest nicht für sie, doch man konnte nie sicher sein. So sprang er ebenfalls auf das Schiff, lehnte sich an eine der Aufbauten und ließ sich in den Schneidersitz an dieser herunterrutschen.
"Hast du Anweisungen bekommen wann es los geht Ren?" fragte er nur in monoton Neutralem Ton, ihren selbsternanten Anführer während er sich eine Orange herrauskramte und diese zu SChälen begann. Ob es auf Sandschiffen die Skorbut Krankheit gab? Intressante Frage.....
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Mi Sep 16, 2015 9:51 pm

°oO(Was für eine Truppe. Wir haben einen dieser langweiligen Genjutsuka, eine alte Schlampe, die von Teamgeist noch weniger versteht als ich (womit sie mir fast schon wieder sympathisch ist) und meinen Nachahmer. Ha, würde mich nicht wundern, wenn die Hälfte von denen am Ende draufgeht. Und warum klingelts da bei mir, beim Namen Kaminishi? Was das nicht so ein Clan von Haarbändigern? Ein Friseur an Bord! Ha, gay! Apropos anderes Ufer: Dieser Felltyp sammelt bei mir immer mehr Minuspunkte. Selbes Outfit, selbe Fähigkeitenbereiche und nun meint er auch noch, den Pedo raushängen lassen zu müssen. Ganz großes Kino. Wie der Typ wohl darunter aussieht? Bestimmt hat er eine ganz komische Haarfarbe! Wie grün … oder blau … oder karottenorange. Da passt der beschissene Name wie die Faust aufs Auge. Ayioma … ha, ha … ich schweife ab. Konzentration aufs Geschehen. Wenigstens einer hier sollte durch Professionalität und Coolness glänzen.)

Dass die werte Frau so liebreizend auf seine harschen Worte antwortete, ging leider völlig an Ren vorbei. Andernfalls wäre er vielleicht sogar auf die Beleidigung als 'kleiner Scheißer' angesprungen. So klein war er nun auch wieder nicht! Nur einen Kopf kürzer als Shouta, aber Ren war auch immernoch im Wachstum! Mit ein wenig Zeit und vielen Fruchtzwergen würde aus Ren sicher noch ein großer Kerl werden. Hätte er nun Bilder seiner Verwandtschaft vor Augen, würde er diesen Traum allerdings mit Sicherheit schnell aufgeben müssen. Aber Träume waren eh etwas für Schwächlinge, empfand er zumindest. Er konzentrierte sich lieber auf das Hier und Jetzt. Und in jener Gegenwart hockte er mit einigen fremden Shinobi, die er wie immer nicht leiden konnte, allein in einer Halle, auf einem Sandschiff und wartete, dass es losging. Er war informationstechnisch auf dem selben Level wie die anderen wohl auf, nur war er ein wenig früher am Versammlungsort eingetroffen. Trotzdem hielt es der Fellmann für nötig, ihm den Bauch zu löchern und zu fragen, ob er Anweisungen bekommen hätte und wann es losginge. Ayioma mochte die Frage relativ normal vorgetragen haben, aber der Mann war bei Ren schon so weit unten durch, dass der Tigerjunge gedanklich Ayiomas Stimme, in nervtötender Manier, nachplapperte. Und äußerlich zeigte ein etwas angesäuerter Gesichtsausdruck, dass er garnicht davon angetan war, direkt von ihm angesprochen zu werden. "Wenn ich welche hätte, hätte ich sie bereits an euch weiter gegeben. Es geht los, wanns halt los geht." Punktum. Nicht mal drei Sekunden auf dem Schiff und schon wurde der Fellkasper zappelig. Musste an dem muffigen Teppichfetzen liegen, den er da trug. War bestimmt voller Läuse. Bei dem Gedanken kam Ren das Grinsen wieder und er sah gedankenverloren in eine andere Richtung, während seine Fantasie ein herrlich realistisches Bild eines flohgeplagten Ayioma zeichnete, wobei er sich das wahre Aussehen des Mannes einfach vorstellte.
Nach geschätzten zehn Minuten, in denen die Shinobi unter sich waren, glitten die Tore der Reedereihalle weit auf und gaben den Blick frei auf das weite Sandmeer vor Sunagamau. Eine einzelne Person vor dem Tor. Ein Zwerg, wenn man dem ersten Eindruck Glauben schenken mochte. Es war ein kleiner Herr mit einem mächtigen schwarzen Rauschebart und kräftigen Ärmchen. Mit kräftigen Zügen und einer armdicken Kette in den Händen öffnete er soeben ein massives Kanaltor, welches dem Sandschiff den Weg hinaus in die Wüste ermöglichen würde. Nach getaner Arbeit watschelte der laufende Meter in die Halle und nickte den vier versammelten Shinobi kurz und knapp zu. "Ihr seid die Vier, he?" Mussten sie wohl sein, seine Arbeitgeber hatten ihm das Signal zum Loslegen gegeben. Mehr musste er nicht wissen. Seine Aufgabe war klar. "Also jut. Werde euch hinaus in die Wüste fahren, entlang der Handelsrouten. Spielen ein kleines Transportschiff." Seine stahlgrauen Augen fixierten einen Moment lang Ayioma und Ren. "Ihr beiden nehmts mal den Fummel da ab." Seine Wurstfinger zeigten kurz auf Ayiomas und Rens Schädeldekoration. "Die Piraten sans nicht dumm! Mit ein bissel Begleitschutz legen die sich gern an, aber sowas sieht doch echt mal zu verdächtig aus! Wollen doch nich, dass die am Ende doch mal die Biege machen. Die Überstunden krieg ich nich bezahlt!" Der Blick auf Kana und Shouta flösste ihm allerdings wohl wieder etwas Zuversicht ein, dass diese Mission kein völliger Fehlschlag werden würde. Zumindest die schienen anständig gekleidet zu sein. "In einer der Kisten ham wir Sandtücher, mit denen könnter eure Gesichter n' bisschen bedenken. So eine Sandfahrt ist wild und ihr wollt doch nix in Augen oder Mund bekommen, huh?" Der Zwerg ging zu einer der Kisten rüber und öffnete sie mit einem Faustschlag und der formvollendeten Eleganz eines altgedienten Sandschiffers. Der Behälter sprang auf und gab den Blick frei auf verschiedene, unauffällig gefärbte Tücher.
Mit hochgezogenen Augenbrauen nahm Ren langsam seinen Säbelzahntigerschädel vom Kopf und griff sich eines der Tücher, welches er sich locker um den Mund band. Er konnte durchaus einen Vorteil darin sehen, bei einer wilden Verfolgungsjad durch den heißen Wüstensand Kaze no Kunis nicht ständig Sand fressen zu müssen, nur weil er mal wieder den Mund auf gemacht hatte. Aber das mit dem 'Fummel' nahm er dem Zwerg doch schon krumm. Außerdem war der Mann gerademal so groß wie er selbst! "Vergiss mal nicht, dass du hier an Bord selbst nur Fummel bist. Du bist ersatzbar, ich könnte deinen Part locker übernehmen." Mit einem Lachen aus tiefster Kehle lies sich der Sandschiffer auf die Reling des Schiffes plumsen und wies den Jungen mit einer simplen Geste an, doch einmal sein Glück am Schiff zu versuchen.
Mit entschlossener Mine und hochgekrempelten Ärmeln schritt Ren sogleich zur Tat. Er besah sich das Schiff einen Moment und begann anschließend seine Chakrafäden an einigen Stellen zu platzieren. Wo genau sie am besten saßen, musste er freilich erst noch ausmachen. Aber für den Anfang schlug er sich garnicht mal schlecht. Er bekam es schließlich sogar hin, dass sich das Hauptsegel des Schiffs wie von selbst entrollte. Blieb nurnoch zu klären, wie jetzt der Wind ins Segel kam. Futon beherrschte Ren jedenfalls nicht. Hier sah er dann doch langsam einen Fehler ein. Was wenn da draußen gerade mal Windstille herrschte? Echte Sandschiffer waren ja nicht auf die Launen der Natur angewiesen, wie er wusste. Aber ein Kyôga Ren würde natürlich niemals zugeben, dass er sich übernommen hatte. Also spielte er lieber noch ein wenig an den Kontrollen herum, versuchte hier mal etwas und da mal etwas. Mit mäßigem Erfolg. Sandschiffe waren Riesenpuppen, dementsprechend komplex und nichts, was man mal so eben aus dem Stehgreif zu beherrschen lernte. Und Ren beherrschte ja noch nichtmal seine beiden Hauptpuppen vollständig.
"Und während Schädel Eins seinen Platz im Leben finnet, besprechts ihr ruhig eure Strategie. Oder habts ihr schon? "
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Mo Sep 21, 2015 2:17 pm

Kana nannte bloss ihren Namen, Ayioma war wieder etwas gesprächiger. Dennoch war die Gruppe in Shoutas Augen mehr als nur zusammengewürfelt. Immerhin sah es nicht aus, als wären allzu gravierende Fähigkeitslücken dabei. Sie hatten laut angaben zwei Tajutsuka oder zumindest einer der Erfahrung zu haben schien. Er war wohl der Einzige, der im Nahkampf recht im Nachteil wäre, dafür konnte er andere Dinge. Und an vorderster Front stehen überliess er lieber den Mutigereren oder Dümmereren, je nach Fertigkeiten. Nach der kurzen Vorstellungsrunde zog Kana ihren Schützling etwas zurück und flüsterte ihm zu, dass er sich keinesfalls provozieren lassen sollte und macht ihrem Unmut über die momentanen Kameraden Luft. "In Ordnung", antwortete er kurz und schaute sich die Rücken der beiden anderen an. Es brauchte eine Menge, bevor er tatsächlich an die Decke ging oder aus dem Tritt gebracht würde. Dennoch wirkte die Mission als erstes einmal wie ein riesiger Reinfall. Er versuchte eine gute Miene zum bösen Spiel zu bewahren, als sie in die Reederei eintraten.
Das Gebäude war riesig, es musste schliesslich auch die Schiffe verwahren, die sowohl ein und ausgingen und repariert wurden. Ren ging natürlich allen voran, mit geschwellter Brust. Ohne weiter zu fragen hatten sich die beiden auf ein Schiff, glücklicherweise das korrekte, gestellt. Er selbst folgte nachdem er sich vergewissert hatte, dass es auch tatsächlich das richtige Exemplar war. In eisernem Schweigen warteten sie nun eine Weile, bis die Tore zum Sandmeer aufgestossen wurden. Eine bekannte Sicht grüsste den jungen Kaminishi und heisser Wüstenwind wehte ihm entgegen. Er genoss die, für ihn zumindest, Briese bis ein kleiner, kräftiger Mann auf sie zukam. Shouta nickte höflich zurück und liess sich die Mission genauer erklären. Es machte sinn, dass sie ein Transportschiff spielen würden. Immerhin mussten sie die Piraten irgendwie anlocken. Ren und Ayioma bekamen indessen herbe Kritik für ihr Auftreten, kein Wunder mit den Tierschädeln überm Kopf. Sie bekamen auch noch ein paar Tücher verteilt, um das Gesicht zu schützen. Shouta wählte ein unauffälliges, hautfarbenes Tuch, dass er sich geübt umband, so dass nur noch die Augen und Haare zu sehen waren. "Ich habe noch eine Frage, Ser. Ist das Schiff auf einer Handelsliste? ansonsten wäre es möglich, dass die Piraten gar nicht darauf aufmerksam werden oder schon vorab misstrauisch sind", fragte er den Kapitän, als er von der Truhe zurücktrat.
Ren indessen nahm das mit dem "Fummel" eher übel und markierte den Dicken. Er als Puppenspieler könne doch sowieso ein Sandschiff lenken und der Mann wäre überflüssig. Der Käptn liess ihn dann lachend auflaufen und bewies, dass er definitiv nicht einfach Dekoration war. Ren probierte noch etwas herum, wobei die Versuche eher von Verwirrung gezeichnet waren als von Können. "Noch nicht. Wir wollten erst mehr Informationen haben", versuchte der jüngere Kaminishi zumindest eine kleine Strategierunde aufzuziehen. "Also.. denke als Erstes würde ich sagen, dass jemand sicher auf Herrn... wie hiessen sie nochmals?", stockte er kurz. Der Mann hatte sich soweit er wusste nicht vorgestellt. "...aufpassen. Er ist schliesslich der, der weiss wie man das Schiff steuert und ohne ihn kommen wir sowieso nicht vom Fleck. Ich persönlich möchte nicht irgendwo mitten im Sandmeer stranden."


Zuletzt von Kaminishi Shouta am Fr Okt 16, 2015 1:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Fr Okt 02, 2015 5:53 pm

Die Mission wird fürchterlich werden. Ein Gedanke, den mit Sicherheit nicht nur sie hatte, als sie alle zusammen zur besagten Rederei liefen und auf besagtes Schiff gingen. Ein Gedanke, der sich später noch um einiges stärker bewahrheiten würde. Während eines Kampfes würde sich zeigen, wie schrecklich ihr Team wäre ... Oder auch nicht. Doch Kana hatte keine grossen Hoffnungen. Sie hatte einige Jahre Erfahrung bezüglich Missionen und ihr Instinkt sagte ihr, dass das hier schrecklich werden würde.
Minuten vergingen und zogen sich in die Länge,als wären es Stunden. Doch auch diese vergingen irgendwann. Als ein dumpfes Grollen die Öffnung der Tore ankündigte, schreckte Kana aus den Gedanken. Sie hatte sich während der Wartezeit mit der Schulter an eine Seitenwand angelehnt und gewartet, nun drückte sie sich davon weg und begutachtete den Neuankömmling. Ein kleiner Mann, ein sehr kleiner Mann. Sie hob die Augenbrauen und konnte sich ein kleines, überhebliches Lächeln nicht verkneifen, als der gute Mann die zwei Fremden dazu aufforderte, sich ihrer seltsamen Dinge zu entledigen. Kleidung konnte man das doch schon gar nicht mehr nennen, so seltsam sah das aus!

Der Mann verteilte auch Tücher, die Kana durchaus kannte, den sie war in der Wüste aufgewachsen. Es war ein unabdingbares Hilfsmittel in der Wüste, vor allem dann, wenn ein Sandsturm tobte. Ein Tuch alleine würde dann zwar nicht vollständigen Schutz bieten, leistete jedoch einen beträchtlichen Anteil dazu bei. Sie nahm sich ein reinweisses Tuch, das womöglich nicht mehr lange so reinweiss bleiben würde und verstaute es in ihrer Jackentasche. Noch würde sie es sich nicht umbinden, es war angenehmer zu sprechen, wenn man noch kein Stoffetzen vor dem Mund hatte.
Während sich dann Ren mit viel Elan dran versuchte, das Schiff in Gang zu setzte - was Kana bezweifelte, das er es schaffen würde -, fragte der kleine Mann sie nach ihren Plänen. Shouta, im Grunde das Gehirn der Gruppe, sprang dann sofort darauf an. Er stellte gut gewählte Fragen und behielt es für sich, das sie im Grunde noch überhaupt kein Wort bezüglich irgendwelcher Pläne verloren hatten. Wie den auch? In dieser Gruppe waren wohl jegliche Pläne von vornherien zum Scheitern verurteilt. Sie glaubte nicht, das sich Ren tatsächlich daran halten würde und Aiyoma konnte sie so gut wie gar nicht einschätzen ... Noch. Kana verschränkte also ihre Arme vor der Brust und nickte leicht. "Nach dem wir uns versammelt hatten, sind wir gleich hierher gekommen. Viel Zeit für Pläne hatten wir noch nicht und mit ein Bisschen mehr Inforamtionen lässt sich das auch besser umsetzen.", erklärte sie nüchtern, "Wenn den überhaupt ein Plan mit diesen Sandsäcken zustande kommen kann ....", murmelte sie, so dass nur die wirklich Nahestehenden sie hören konnten, also wohl Shouta und der kleine Mann. Ihre gelben Augen huschten kurz hinüber zu Ren, welcher vergeblich - und wohl ziemlich verzweifelt - versuchte das Schiff zu starten. Ihr Blick schweifte hinüber zu dem Älteren Mann. Ob auch er ein Maulheld war wie seine kleinere Ausgabe? Das würde sich mit der Zeit noch zeigen.

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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Mo Okt 19, 2015 6:42 pm

Vorlaut, Schnippisch, weshalb hatte Ayioma nocheinmal eine Professionele Herangehensweise von Ren erwartete? Er wusste es nicht. Schlussendlich kamm dann doch irgendwann jemand der anscheinend mehr wusste als der Rest. Zumindest wirkte er so, den trotz seiner kleinen Größe strahlte er eine gewisse Autorität aus und gab anweisungen. Nicht das sie Ayioma großartig intressierten doch sie waren sinnvoll also folgte er ihnen ausnahmsweise mal, so nahm er sich aus der großen Kiste mit Tüchern ein schwarzes von passender größe herraus, welches er sich untypisch um den Wolfsschädel, welchen er auf dem Kopftrug wickelte. Es musste wirklich unheimlich dämmlich aussehen, wie ein kleines Kind beim Spielen, doch das war ihm relativ egal. Kurz griff er in das innere seines Mantels, holte eine Schriftrolle hervor und entfaltete sie mit einer Hand, während er mit der anderen ein Fingerzeichen formte. Einen kurzen moment und eine Rauchwolke von der größe seiner selbst später war sein Mantel und die Maske auch schon verschwunden und das schwarze Tuch, saß wie eine Shinobi Maske, nach ein wenig zupfen und ziehen, wie angegossen. Hier und da war zwar etwas von seinem Orangen Haar oder der starken, speziellen Färbung seiner Augen zusehen, doch war diese Tarnung besser als nichts. Es musst ihn nun wirklich nicht jeder erkennen bzw beschreiben können. "Unseren Kapitän beschützen?" wiederholte er mehr für sich selbst, eine rethorische Frage und um sich ebenfalls an dem Thema zu beteiligen, während sein Blick kurze Zeit Ren beim völligen Versagen beobachtete. Ein leichter seufze, ein kurzes Kopfschütteln und dann hatte er sich auch schon wieder den anderen zugewandt. "Ich denke nicht das dieser Mann, auch wen er sehr klein ist, wirklich schutzbedürftig ist, aber wen doch, sagtes du nicht du beherscht Genjutsu Shouta? Und Ren prahlte so mit seinen Puppenspieler Fähigkeiten, vielleicht solltet ihr die Verteidigung übernehmen" gab er zu bedenken und seine Augen spiegelten eine Gewisse Art von Freundlichkeit wieder, während sein Blick sich kurz musternd Kana zu wandte. Sie wirkte nicht wirklich stark, allerdings ließ die Art und Weise wie sie sich bewegte auf jemanden schließen der dennoch seine Stärken zu nutzen wusste, es bescherte Ayioma ein leicht unwohles gefühl, von allen anwesenden war sie am wenigsten gut einzuschätzen. "Ich denke du bist nicht der Typ Mensch der sich gern auf Fremde verlässt was?" nungut es ging nicht anders, also mussten es die altmodischen Methoden irgendwie weiter bringen....so hieß es fragen, beobachten, schlüsse ziehen.


out: sorry nochmal für die lange wartezeit, nächstes mal haut mich einfach nach ner weile per pn an .__. hoffe das kommt nichtmehr vor.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   So Okt 25, 2015 5:42 pm

°oO(Nein, nein, nein! So läuft das definitiv nicht! Hätte mir nie im Traum vorgestellt, dass das Lenken dieser Sandschiffe so schwierig ist. Oder hat dieser laufende Meter da seine Finger im Spiel? Ich wette der zieht da heimlich Fäden, damit mir die Kontrolle erschwert, oder gar unmöglich gemacht wird! Würde zu dem passen, diesem Zwerg. Ha! Wette, der hat auch so einen klischeehaften Zwergennamen. Und eine Frau mit Bart. Und selbst im Intimbereich geflochtene Zöpfe. Hmh, ne. Den Gedanken an Zöpfe da unten vergesse ich mal lieber ganz schnell wieder. Unheimlich. Konzentriere mich lieber auf dieses vermalledeite Schiff. Und was labern die da schon wieder hinter meinem Rücken? Strategie? Dieser Haufen? Guter Witz. Außerdem; Wer brauchs? Wir gehen rein, lassen die Piraten antanzen und geben ihnen aufs Maul. Kapern das Schiff und suchen nach schmutziger Wäsche. The end. So einfach. Und selbst wenn der Gnom ausgeschaltet wird; Da draußen können wir uns den Wind zu nutze machen und gemütlich segeln. Ohne Feinde brauchen wir dann auch keine Schiffpuppentricks. Ah, verdammt. Da fiels mir wieder ein. Wie soll ich ohne Wind aus dem Hanger kommen. Ha, manchmal vergess ich das offensichtliche. Daran lags, dass ich hier nix machen konnte. Kein Wind. An nix anderem liegts.)

Schließlich lies Ren vom verzweifelten Versuch ab, das Schiff zu bändigen und drehte sich wieder zum Rest der Truppe um. Seine jüngste Niederlage nahm er, für seine Verhältnisse, gelassen hin. Nach seiner völligen Fehleinschätzung der Lage, würde er draußen, auf dem Sandmeer, noch genug Gelegenheit haben, das Schiff zu meistern, wenn erstmal Wind in den Segeln war. Der Gnom hatte ihn hier hereingelegt, aber es würde kein zweites Mal passieren. Und wenn doch, wusste Ren schon, wer dafür büßen würde.
"Kayaku. Belassen wirs dabei." antwortete eben der kleine Sandschifffahrer. "Und natürlich ist das Schiff auf einer Handelsliste. Das ist die Samayoi no Nioi. Ein Schiff, dass schon häufiger auf Routen eingesetzt wurde, von denen wir nun wissen, dass sie von den Piraten ausgespäht wurden. Die werden kommen und wertvolle Parfume erwarten. Zieht ihr dann einfach euer Ding durch, ich kann gut auf mich aufpassen. Wobei … wenn die Genjutsu einsetzen, wärs wohl wirklich bessern, wenn wir wen da lasst, der die aufheben kann." Zumindest konnte der Sandschiffer mit seinen Schwächen umgehen. Ren sah seine weniger gerne ein. Und noch weniger gern spielte er den Verteidiger. Langweilig! Darum reagierte er auch prompt mit heftigem Kopfgeschüttel, als der andere Schädelkerl, der sich nun teilweise als Karottenkopf zu erkennen gab, wenn das, was da unter dem Tuch noch hervorlugte wirklich sein Haar war, ihn in die Defensive verlegen wollte. "Und ihr zwei Knallköpfe übernehmt dann die Crew des Piratenschiffs? Ohne einen eigenen Puppenspieler, der eure Ärsche vor deren Puppenspielern rettet?" Ren ging nicht davon aus, dass einer der beiden gemeinten Genoßen ebenfalls Kugutsu no Jutsu beherrschte, oder sich auch nur ansatzweise damit auskannte. Mit einem Kopfschüttler und einem Tritt auf den Schiffsboden festigte Ren seinen Standpunkt. "Ich ziehe mit in die Offensive."
Kayaku beobachtete derweil seine Mitfahrer ein wenig und fuhr sich durch den mächtigen Rauschebart, ehe er eine Art Seekarte aus seinem eigenen, bereits an Bord verstautem, Gepäck zog. Freilich, eine Seekarte wars nicht. Mehr eine Wüstenkarte. Um sich zwischen den ewig wandernden, sich ständig wandelnden Sanddünen zurecht zu finden, verfügten Sandschiffer über ganz eigene Sandkarten. Die Routen wurden entlang bestimmter Wegpunkte gezogen. Im Wesentlichen orientierte man sich an Oasen, Felsformationen und Dörfern im Nirgendwo. Seien es nun bewohnte oder verlassene Geisterdörfer. Kayakus Karte war wohl schon länger in Benutzung. Überall konnte man Notizen des Sandschiffers erkennen. Viele Routen waren eingezeichnet. Alle Wegpunkte waren mit Informationen versehen. Manche wurden von reederei-internen Sicherheitskräften gehalten, andere regelmäßig von Schiffen angefahren und auf feindliche Besatzung gecheckt. Andere wiederum, mit rot markiert, waren nachweislich in Feindeshand. Manche Wegpunkte hatte Kayaku offenbar mehrmals erst Piraten und dann eigenen Kräften zuschreiben müssen. Eine Wegmarke war nur mit einem schlichten Fragezeichen gekennzeichnet, was wohl so viel zu bedeuten hatte, dass niemand wusste, in wessen Hand die Wegmarke sich gerade befand. Ein Datumsregister am Rand der Karte diente wohl als Erinnerungshilfe, wann die Karte zuletzt aktualisiert wurde.
Auf einer der Kisten breitete Kayaku nun die Karte aus und wies die Mitfahrer mit einer Handbewegung zu sich. "Wo genau wir langfahren, hängt letztlich auch von euch ab. Ist ja euer Auftrag. Ich finde aber, wir sollten diese Route hier nehmen." Er wies mit seinem wurstigen Zeigefinger auf eine von drei Routen gen Süden. Sie führte über zwei kleine Siedlungen, eine davon verlassen, vorbei an einem großen, im Sand versinkenen, Berg und einer Klippe zu einem größeren Dorf nahe einer Oase. Diese Route war wohl von recht moderater Länge. Die beiden anderen Südrouten führten durch mehrere Felsformationen. Die längere davon endete bei einer Art Mine, die andere schon nach kurzer Zeit bei einer Oase, von der zwei weitere Routen wegführten schienen. "Den Berichten nach halten sich die Piraten derzeit eher im Süden auf. Könnten es aber auch eher westlich versuchen." Nach Westen zeigte Kayaku zwei in Frage kommende Routen. Eine sehr lange Route führte über drei Ruinendörfer, ein Oasendorf, die Ruinen Suna-Gakures selbst und ein Sandriff, wobei man am Ende zu einer Ausgrabungsstätte kommen würde. Die zweite Route war ein wenig kürzer als die vorige, führte aber über die bislang meisten Wegpunkte und endete an einem Ort, der auf der Karte nur 'heiliger Tempel' genannt wurde. "Also, was darfs sein?"
Kayaku schaute in die Runde und sah, dass Ren die Karte nur halbherzig begutachtete, ehe er sich abwandt und noch ein wenig am Schiff herumspielte. Offenbar interessierte ihn die Route kein Stück.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Di Okt 27, 2015 11:18 am

Immerhin sahen alle ein, dass etwas Camouflage sinnvoll wäre. Die Schädel wurden abgenommen oder zumindest gut genug versteckt, dass sie nicht auffallen. Ren sah noch immer etwas wild aus für einen Händler, aber ihn konnte man als Begleitschutz durchgehen lassen, das war bei Handelsschiffen mit wertvoller Fracht zumindest nicht untypisch. Der Rest sah tatsächlich aus, als gehörten sie zur Crew, zumindest wenn alle sich entsprechend benehmen würden. Shouta konzentrierte sich wieder auf den kleinen Mann, der sich nun als Kayaku vorstellte und auch erklärte, was sie laut Liste gelagert haben sollten. Parfüm, also würden die Piraten Flüssigkeiten erwarten und wohl kaum das Schiff bombardieren und die Ladung beschädigen wollen. Der junge Kaminishi nickte, dass er verstanden habe. Allerdings, wie attraktiv war Parfüm für eine Bande Piraten? Würden sie überhaupt eine Motivation haben das Schiff anzugreifen? In seiner Grübelei verpasste er beinahe, dass der Zwerg sie vor Genjutsus warnte. "Äh, ja. Die könnt ihr mir überlassen, falls nicht noch wer anders sich damit auskennt", informierte er kurz die Gruppe. Hoffentlich war er nicht der Einzige, der Genjutsus sauber auflösen konnte. Der Gedanke liess ihn etwas nervös werden.
Es war Zeit für eine Strategiebestprechung, oder zumindest einer Runde wer steht wo? Er selbst würde wohl in der Nähe des Kapitäns und weiter hinten bleiben. So hatte er einen guten Überblick und musste sich nicht einem der Piraten prügeln. Der Gedanke klang feige in seinen Ohren, aber manchmal brauchte es jemanden, der nicht auch im Gewimmel stand. Ausserdem war er sowieso herrlich schlecht in Taijutsu und bei Piraten dachte er immer an Krummsäbel, brrr. Aioma war dafür dass Ren und Shouta die Verteidigung übernehmen sollten und er und Kana die Offensive. An sich war dies kein schlechter Plan, nur das Ren dazu keine Lust hatte und auch nach vorne wollte. "Hey, Ren. Ich habe eine Idee", versuchte er seine Idee hörbar zu machen, während der jüngere sich mal wieder lautstark brüstete. "Du könntest einen Pivot spielen. Das heisst du stehst im Prinzip mittig. Mit den Puppen deckst du ja ein gutes Feld ab. Wenn Kana und Ayioma zusätzlich Kampfkraft benötigen kannst du sie also schnell unterstützen. Und falls es hinten eng würde, wärst du auch schnell dort. Das ist eine sehr wichtige Position, was hältst du davon?", fragte er den jungen Puppenspieler mit zweifelhaftem Talent diplomatisch. Wenn er annahm währe er einigermassen aus dem Weg und würde sich zumindest nicht kopfüber in irgendeinen Schlamassel und seinen gut möglichen Tod stürzen. Ausserdem konnte er ihn somit auch besser im Auge behalten.
Nachdem die Positionen geklärt waren, wies der kleine Mann auf eine Karte, offensichtlich sehr gebraucht, hin. Spontan wurde der junge Kaminishi aus den vielerlei Kritzeleien nicht schlau, müsste er selbst wohl auch kaum. Es waren mehrere rote Linien eingezeichnet, die an einigen Wegpunkten vorbeiführten. Dies schienen die Schiffsrouten zu sein. Seine Gedanken wurden bestätigt, als der Kapitän auf eine zeigte, die er wohl am liebsten nehmen würde. Ren hatte sich weggedreht, er zeigte kein Interesse an der Planung. Shouta hingegen umso mehr, die korrekte Route zu wählen war wichtig. Wenn sie zu weit weg wären, würden die Piraten sie gar nicht bemerken und sie kamen unbehelligt ans Ziel, was nicht das Ziel war. Zu risikofreudig und sie würden in einer Falle landen, in der sie wahrscheinlich total übermannt würden. "Ich würde sagen, wir meiden sicher die Klippen und generell enge Passagen", gab er ein Teil der Gedanken preis. Wahrscheinlich schwang dabei auch Angst mit, er wollte nicht dass Piraten von allen Seiten angreifen konnten. "Es wäre zu unübersichtlich" Er würde selbst zu einer der westlichen Routen tendieren, aber da bestand die Gefahr, dass die Piraten gar nicht auftauchten. Also wartete er auf die Gedanken der anderen beiden.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Sa Nov 07, 2015 5:38 pm

Wie zu erwarten war die Mission chaotisch gestartet. Nichts anderes hatte Kana im Grunde erwartet. Aber aus der zusammengewürfelten Truppe konnte noch immer etwas anständiges werden, noch war nicht alles verloren, auch wenn Kana nicht die Art Mensch war, der gross und viel optimistisch dachte. Sie war eher das Gegenteil, weshalb sie nicht viel von ihren Gefährten erwartete, ausser natürlich von Shouta. Sie kannte ihn und seine Fähigkeiten, sie wusste, dass er im direkten Nahkampf eine Null war, in anderen Situation aber durchaus sehr, sehr nützlich sein konnte. Ausserdem war er damals ebenfalls bei dem Trupp dabei gewesen, der sie aus Konoha befreit hatte, das rechnete sie ihm hoch an, noch immer. Das Zeugte von viel Mut, was man Shouta im ersten Moment nicht zutrauen würde, wenn man ihn sich anschaute.

Nach dem geklärt war, wo wer stehen würde, sollte es zu einem Kampf kommen, waren sie soweit endlich einen Schritt weiter zu gehen und ihre Route zu bestimmen. Kana war nicht unbedingt die Person, die besonders gut darin war, taktisch ausgeklügelte Pläne zu schmieden, dennoch gab sie sich Mühe dabei und konzentrierte sich ebenfalls auf die Karte, die Kayaku ausgebreitet hatte. Kurz hoben sich ihre Augenbrauen und sie versuchte all die Notizen und kleinen Dinge zu identifizieren, liess es dann aber bald einmal bleiben, sie stellte nämlich fest, es brachte nichts. Die meisten dieser Informationen konnte man wohl nur dann verstehen, wenn man selbst ein jahrelang erfahrener Sandseefahrer war und obwohl Kana in der Wüste aufgwachsen war, so kannte sie sich in diesem Gebiet überhaupt nicht aus. Sie hatte viel Zeit damit verbracht in andere Länder zu reisen, in denen es keinen Sand gab, weshalb Sandschiffe im Endeffekt auch überflüssig waren.
Kayaku erklärte, welche seine bevorzugte Route war während Shouta seine Gedanken preisgab, was zu vermeiden wäre. Kana nickte, dem konnte sie nur zustimmen. "Grundlegend richtig. Ich könnte mir ausserdem vorstellen dass sich die Piraten in Ruinen von alten Dörfern eingeniestet haben könnten. Vielleicht wäre es nicht schlecht eine Route auszuwählen, auf der einige Ruinen liegen im südlichen Bereich der Wüste? Wir sollten unbedingt den südlichen Teil nehmen, wenn die Piraten vor allem in diesem Gebiet gesichtet wurden, ansonsten begegnen wir diesen am Ende noch nicht einmal.", erklärte sie nachdenklich und für einen Moment hatte sie tatsächlich ihre bissige und kratzbürstige Art abgelegt und widmete sich gänzlich dem Planen, welche Route sie einschlagen sollten. "Ausserdem kennen sich die Piraten mit Sicherheit gut in der Wüste aus, nehme ich an? Ein sinnvolles Ziel für unsere Fracht wäre also auch nicht verkehrt, ansonsten könnten sie unter Umständen eine Falle wittern.", sie war sich nicht sicher, wie klug die Piraten hier waren, aber sie mussten vom Schlimmsten ausgehen.


tbc: Südrouten der Sandschiffer

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Zuletzt von Kaminishi Kana am Fr Jan 01, 2016 10:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Sa Nov 07, 2015 7:04 pm

Dieser kleine Blondschopf schien einiges auf dem Kasten zu haben, zumindest schien er weitaus Inteligenter als der Rest der Truppe, auch wen es allem vorran schwierig war Kana einzuschätzen, welche sich bisher nur sehr wiederspenstig zeigte. Aber nungut sei es drum, Shouta schien zumindet eine Idee zu haben wie er mit Ren umzugehen hatten, was sehr von Vorteil war, zudem unterstütze er weitesgehend seinen Plan, das er und Ren die Verteidigung übernahmen, wen er es dem Puppenspieler gegenüber auch nicht so ausdrückte. Ob es etwas half würde sich wohl in wenigen Augenblicken zeigen, jetz hieß es jedoch ersteinmal eine Route zu bestimmen, also betrachtete auch Ayioma die Karte. Er musste zugeben das er nicht wirklich viele der Schriften und Markierungen entziffern konnte, was wohl an seiner Fehlenden Erfahrung in der Seeschiffahrt bzw der Schiffahrt allgemein liegen mochte, doch konnte er Routen lesen. "Ich muss wiedersprechen Shouta-san..." setze er zu einem Satz an, lies ihn dann jedoch wieder verstummen als Kana das Wort erhob, ihrem Kollegen beistimmte und eigene Anmerkungen von sich gab. War unhöflichkeit oder Zufall das sie zur beinahe selben Zeit die Stimme erheben wollten? Kurz zuckte er mit den Achseln, war ja auch egal, zumindest dieses Mal, wozu unnötigen Streit vom Zaun brechen, dafür hatten sie ihren Puppenspieler. Ayioma hoffte nur das er wenigstens genauso gut Kämpfte wie er sich auszudrücken vermochte. Sein Blick blieb weiter auf der Karte und verschaffte sich einen Überblick über die Karte. Die Ruinen Sunagakures wären mit großer Sicherheit Reizvoll gewesen und selbst wen sie geplündert waren, so würde man mit Sicherheit noch einiges dort finden, wen die Zeit reichte. Andererseits.... "Ich denke wir sollten die Route direkt durch die Klippen und Felsformationen nehmen, so sind unsere Chancen am besten auf die Piraten zu treffen." Sein Blick suchte eine Markierung auf der Karte, zwei kleine Zahlen, irgendwo mussten diese doch sein. Ahhh da war es ja die Größenagabe. Ganz schön lange Felsenwege, die konnte er wohl unmöglich vollständig absuchen, aber sei es drum. "Ich kann einen Teilbereich der Klippen absuchen bevor wir sie durchfahren und habe auch die ein oder andere möglichkeit uns vor Seitlichen überraschungen zu schützen, sollte dies von nöten sein. Ich denke unsere Chancen wären so am größten das Ziel zu finden oder zumindest einige Mitglieder dieser Piraten-Bande die wir über den Aufentaltsort des Restes ausquetschen können. Zudem können wir uns am besten darauf Vorbereiten, ich nehme an Herr Kayaku kennt das Gebiet und kann uns detailierte Auskunft über eben jenes geben. Ich persönlich tendiere mehr dazu Vorbereitet in eine Falle zulaufen als unvorbereitet in einen Kampf, was denkt ihr?" schloß er dann seine Gedanken ab und ließ sein Hauptaugenmerk weiter auf der Karte ruhen, wobei er mit einem Seitenblick auch Kayaku bedachte, da er somit die selbe bzw eine ähnliche Route wie eben jener vorgeschlagen hatte.
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Di Nov 17, 2015 9:53 pm

°oO(Pivot? Was soll dass nun wieder sein? Ein Pilot? Ist der devot? Ich bin kein Despot! … Hmh, mehr Reime darauf fallen mir im Moment auch nicht ein. Aber mal ehrlich, was soll ich mir darunter vorstellen? Besonders im Bezug auf unser Sandschifffahrtsstrategieproblem? Mittig soll ich mich positionieren? Blondie bleibt hinten, also auf dem Schiff und die zwei Oldtimer sollen aufs gegnerische Schiff und damit die Front übernehmen. Ich soll mittig bleiben also … zwischen den Schiffen? Im Sand? Gehts noch? Was wenn ein riesiger Sandwurm kommt und mich einfach verschluckt? Ne, so geht das ja nun mal garnicht! Aber ich sehe schon, wenn ich hier weiter auf mein gutes Recht, einen geilen Kampf zu kriegen, beharre, fährt dieser olle Dünenkarren nie aus. Also fürs erste: gute Mine zum bösen Spiel. Es übersteht ohnehin kein Plan den ersten Feindkontakt. Am Ende kann ich eh machen, was ich will, solange ich überlebe.)

Der Diplomat hatte gesprochen und Ren warf dem blonden Kameraden einen eher feindseligen Blick zu, bevor er sich mit einem leisen Seufzen erstmal geschlagen gab. Zumindest war sein Nicken als Zeichen der Zustimmung zu deuten. Wirklich überredet war er natürlich noch lange nicht, aber fürs erste zumindest angenehm ruhig gestellt. Bei Kerlen wie ihm, also überheblichen, leicht zu reizenden Draufgängern, ging man wohl allgemein davon aus, dass das Schmackhaftmachen von etwas schon ausreichen würde, um ihn in eine gewünschte Richtung zu bewegen. Dass war bei Ren nur teilweise der Fall. Überreden konnte man ihn gut, wenn man wusste wie. Aber das änderte nichts an der Tatsache, dass er einfach nicht mit anderen Leuten zusammenarbeiten konnte und bei Feindkontakt einfach tat, was er gerade fürs Beste hielt. Und bei jeder anderer Mission hätte dies für seine Mitstreiter noch sehr viel gefährlicher werden konnten, als bei dieser. Denn hier galt es, ein Schiff intakt in die Finger zu bekommen. Allzu explosiv durfte Ren also nicht werden und dass wusste er. Trotzdem war davon auszugehen, dass er die Formation nach eigenen Gutdünken verlassen würde, wie es ihm passte.
"Aye, enge Passagen und Klippen sind immer ein juter Ort für Überfälle, aber der Zweck der janzen Mission ist's doch, den Überfall zu suchen, oder? Diese Piraten werden uns einen Kampf nach deren Vorstellung aufzwingen, kaum umgekehrt. Daher würd' ich auch sagen: Lieber gut vorbereitet in die Falle." Unübersichtlich würde es ohnehin werden. Zumindest für ihn. Mit normalen Piraten kam er ja klar, aber diese Bande war anders. Und jetzt hatte Kayaku auch noch selbst Shinobi, deren Kampfstil er nicht einschätzen konnte, an Bord. Es würde hektisch werden. Zur eigenen Beruhigung musste erstmal was zum Rauchen her. Der Sandschiffer zog ein kleines Feuerzeug und eine recht beeindruckende Zigarre irgendwo aus seiner Kleidung hervor. Ein Klicken und einen Funken später, qualmte der Schiffer bereits wie ein Vulkanschlot, nur zog der Qualm merkwürdigerweise wie an einer unsichtbaren Schnur geführt weg vom Schiff. Da musste wohl Chakra im Spiel sein. Fuuton-Chakra. Und bevor Kayaku ansetzte, auf Kana zu reagieren, stapfte er ein paar Schritte von der Karte weg, übers Schiff und zwang Ren dabei einfach zur Seite. Hier und da wurden nun schnelle fachmännische Handgriffe am Schiff ausgeführt, wohl in direkter Vorbereitung des Auslaufens. "Meine Route hat, was sie verlangen, Lady. Südlage, eine verlassene Siedlung und ein sinnvolles Ziel. Das Oasendorf am Ende meiner gewählten Route beherbergt einige reiche Kunden, die des öfteren Luxusware bestellen. Parfum passt und wertvoll genug ists auch, um gierige Piratenaugen auf sich zu ziehen." Mit einem letzten Griff entrollten sich schließlich die mächtige Segel des kleinen Schiffs und Kayaku wirkte bereit, den Hafen zu verlassen. Was abzuwarten blieb, war das Startzeichen der Shinobi. "Wenn Sie einen auf Späher machen wollen, nur zu gerne. Aber ich hoffe, sie sind auch schnell genug, dem Schiff vorauseilen zu können. Drosseln werde ich die Geschwindigkeit nämlich nicht. DAS würde nämlich garantiert auffallen."
Sobald die Mannschaft bereit war, würde Kayaku das Schiff mit seinem eigenen, ganz speziellen, Kugutsu no Jutsu in Beschlag nehmen und mit einem Fuuton-Stoß, aus seinem Mund und in die Segel, aus dem Hangar und hinaus in die Wüste schicken. Dort würden sie dann die gewählte Route verfolgen. Und so wie es aus sah, würde es wohl Kayakus gewählte Süd-Route werden, falls nicht mehr besprochen werden würde.

(Sorry, wegen der langen Wartezeit und dem kurzen Post. Ihr könnt dann, wenn ihr wollt, bereits im nächsten Gebiet weiterposten.)

(tbc: Südrouten der Sandschiffer)
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BeitragThema: Re: Sunagamau - Stadt der Segel   Do Dez 03, 2015 3:34 pm

Ren sah nicht sonderlich überzeugt von Shoutas Idee aus. Eher verwirrt, wahrscheinlich hatte er den Plan nicht ganz verstanden. Etwas besorgt beobachtete der junge Kaminishi die Gesichtsausdrücke des Jüngeren. Mit ihm konnte er nicht gross planen, er war eine Variabel die sich nicht bestimmen liess. Nur etwas wusste der Blonde; er würde für Chaos sorgen. Etwas weniger Sorgen machte er sich um den Orangehaarigen, er wirkte definitiv ruhiger und gefasster. Zumindest schien er zuzuhören und das Gesagte in Erwägung ziehen, was bei dem Kleinsten der Gruppe definitiv fehlte. Im allergrössten Notfall würde er das Tigerchen wohl schlafen schicken müssen, falls er so sehr im Weg stehen sollte, dass es die Mission anfing zu beeinträchtigen. Es war zu hoffen, dass der Fall nicht eintreten würde.
Die Route war gewählt worden, drei zu eins gegen ihn, was ihn nicht sonderlich überraschte. Er nickte zustimmend, es brachte nichts auf verlorenem Posten zu argumentieren, schon gar nicht wenn sie recht hatten. Dennoch hinterliess der Entscheid ein mulmiges Gefühl bei der Sache. Die Sache hatte Hand und Fuss, ein Ziel war vorgesehen und die Ladung wertvoll. "Parfüm... Ja das klingt nach einem Vorteil für uns. Damit dürfen die Piraten das Schiff nicht allzu grob behandeln, weil sonst ihre geplante Beute wegsickert", fügte Shouta an. Es war ein kleiner Vorteil, aber man konnte jeden brauchen, den man kriegen konnte. "Von mir aus kann es losgehen", fügte der Blonde hinzu.
Bald darauf schoss das Boot, vom Fuuton des Lenkers angetrieben, über den Sand. Beinahe wäre der Junge vom plötzlichen Start von den Füssen gerissen worden, konnte sich aber am Mast festhalten. Das würde ein Spass werden.

tbc: Südrouten der Sandschiffer

(Von mir auch ein Sorry: ich habe es eiskalt übersehen, dass gepostet wurde)
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