Tamashii no Utsuri

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 [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?

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Aranami Shiori
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BeitragThema: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Fr Jun 30, 2017 12:31 am

Vor ca. einem halben Jahr, an einem typisch verregneten Tag mitten in Kirigakure. Nicht lange nachdem Rao im Dorf ankam, wurde sie einigen Prüfungen ihrer Fähigkeiten unterzogen und wie einige Andere auch dorthin gesteckt, wo sie nützlich sein könnte. So landet sie (unglücklicherweise) in Shioris Anfängerklasse, die gerade spektakulär spannend lernt, wie man richtig Verbände anlegt.

Der Regen trommelte wie gewohnt leise auf die Fensterbretter und teilweise dagegen, glücklicherweise aber weniger stürmisch, als er könnte. Das Licht in dem Lehrsaal war an und eine der Lappen flackerte leicht unruhig, was die Augen der Iryônin ein ums andere Mal irritierte. Auf ihrem inneren Notizzettel stand bereits, dass sie jemanden finden müsste, der sich darum kümmern würde. Es war schon anstrengend genug, wenn es jetzt im späten Herbst früher dunkel wurde, ständig beim Licht der Lampen zu arbeiten, anstatt bei Tageslicht. Etwas abwesend zog sich ihr Blick durch den Raum, der gefüllt war mit einem Dutzend neuer Schüler, die gern irgendwann Iryônin werden wollten. Wahrscheinlich würden es letztendlich nichtmal die Hälfte davon wirklich werden. Manche stellten sich die Arbeit hier im Krankenhaus und auf Missionen nur all zu romantisch vor. Als würden sie ihre große Liebe im OP-Saal treffen.
Wenn sie dann das erste mal umkippten, war's vorbei mit der großen Liebe.
Wieder ins Hier und Jetzt findend, schwankten die goldenen Iriden hin zur Uhr und fanden die Zeiger dort, wo sie beinahe richtig waren. Sie unterrichtete gern willige Schüler, die ihre Zeit wert waren, aber immer wieder die hier zu haben, die ihre Begeisterung noch lange nicht teilten, war ein etwas weniger spannender Aspekt an ihrem Arbeitsalltag im Dorf. Zumal es nicht sonderlich spannend war, zwölf- bis achtzehnjährigen dabei zuzusehen, wie sie zum ersten Mal in ihrem Leben versuchten, jemanden richtig zu verbinden. Natürlich hatte die Blauhaarige das Ganze vorgemacht, aber es gab eben solche, die schnell verstanden und solche, denen man bereits jetzt die Hoffnungslosigkeit auf die Stirn geschrieben sah.
Einer davon war ein junger Mann, mit 17 Jahren gerade Chûnin.
Er schien mehr Augen für seine blauhaarige Partnerin zu haben und äußerst nervös dabei, ihr einen Verband anzulegen. Dementsprechend sah das Ergebnis auch aus. In ihrer langsamen Runde trottete sie mit vor dem Körper verschränkten Armen an den beiden vorbei und warf einen Blick über die Schulter des Mädchens. Unter ihrem Blick zog er nur stammelnd den Kopf ein und versuchte sich zu erklären. "Schöne Augen kannst du ihr hinterher machen. Mit dem Verband beeindruckst du sie sicher nicht", stellte sie fest und bemühte sich darum, sich nicht anmerken zu lassen, dass das ganze sie langweilte. Die Jônin rang sich sogar ein leicht verschmitztes Lächeln ab und stricht sich eine Strähne hinter's Ohr, um sich dann weiter auf den Weg durch den Raum zu machen.
Nach einigen weiteren Minuten sah sie wieder auf die Uhr und seufzte leise, beinahe erleichtert. Glücklicherweise außer Hörreichweite jedwedes Schülers. "Also gut, für heute reicht es. Wir sehen uns morgen zur selben Zeit wieder. Vergesst nicht sofort wieder alles, was ihr gelernt habt", stellte sie fest und entließ die Klasse mit den Worten. Erst bei einem neuerlichen Blick auf die Uhr fiel ihr wieder ein, warum sie darauf so gewartet hatte. Sie hatte eine Schülerin aus einem anderen Dorf bekommen. Unabhängig davon, dass man die ankommenden Leute stets auf ihre kämpferischen Fähigkeiten testete, schob man sie, wenn sie sagten, sie wären in der Iryôninausbildung, häufig einfach hierher. Die Aranami wollte feststellen, ob das überhaupt der richtige Platz für die Dame war.
"Kaminoke Tsuzurao? Ich würde gern noch ein paar Worte mit dir wechseln", sagte sie daher sanft und lächelte diesmal tatsächlich ehrlich, als sie zu der jungen Dame sah, die eigentlich wohl mit der restlichen Meute den Raum hatte verlassen wollen.

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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Fr Jun 30, 2017 2:03 am

°oO(Zurück am Anfang. So fühlt es sich an. Eine Rückkehr an Orte, die man hinter sich wähnte. Nur, dass ich hier nie war. Aber einen solchen Kurs hatte ich, solche einfachen Übungen hatte ich. Und nun habe ich sie wieder. Dreht sich mein Leben im Kreis oder kommt es mir nur so vor? Der Lehrraum ähnelt denen aus Tsuki jedenfalls sehr. Nur fehlt ihm, oder mir, der Reiz des Neuen, in mehrerer Hinsicht. Zum Glück bin ich heute nicht hier, weil man meint, ich müsse von Grund auf meine Ausbildung neu anfangen. Man will nur meinen Wissensstand prüfen, meine Fähigkeiten. Da liefer ich doch gerne, wenngleich ich es lieber vor einem ausgebildeten Publikum täte, um mich danach schnell in die Übungen zu stürzen, die mich tatsächlich weiterbringen, anstatt meine Zeit in einem Raum voller blutiger Anfänger zu verschwenden. Aber ich sollte mich wohl nicht beschweren. Wenn ich meine Karten richtig spiele, kann ich vielleicht sogar eine Beförderung auf den Chuunin-Rang herausschlagen. Nach drei Prüfungen, ok zwei, wenn ich ehrlich bin, habe ich mir dass aber auch langsam verdient. Besonders in Anbetracht der ganzen Scheiße, durch die ich in den letzten Monaten gerobbt bin! Eines muss man der Idee, mich hier reinzustecken, aber lassen. Sie dient ganz vortrefflich meiner Beruhigung. Vielleicht liegts auch am Regen, aber ich habe mich schon lange nicht mehr so entspannt gefühlt. Komme nicht umhin, zuzugeben, wie stressig die ganze Aufnahme in Kiri-Gakure doch war.)

Das leise Trommeln des Regens hatte wirklich etwas ungemein beruhigendes an sich, fand Rao. Im Lichte der Lampen saß sie einfach nur da und ließ sich verbinden. Nicht, weil sie etwa eine Wunde erlitten hatte und das nicht selbst beheben konnte, sondern weil man sie aus irgendeinem Grund in einen Anfängerkurs für Iryônin gesteckt hatte. Schön und gut, ihre Fähigkeiten mussten weiter getestet werden und ein kleiner Auffrischungskurs konnte ja nicht wehtun, nachdem man sich Monate lang allem, nur nicht der Iryônin-Ausbildung gewidmet hatte. Aber musste es unbedingt ein Verbandskurs sein? Wie man einen Verband anlegte hatte Rao schon in ihren ersten Tagen in Tsuki-Gakures Krankenhaus gelernt, am Anfang ihrer Ausbildung. Als sie noch dachte, Hikari-sama persönlich würde sie ausbilden. Daraus wurde nichts, wie auch aus der ganzen Tsuki-Geschichte. Die Aufgabe, als wehrloses Verbandsopfer herzuhalten, forderte glücklicherweise nicht allzu viel Aufmerksamkeit, weswegen Rao, nachdem sie selbst ihre Verbandsfähigkeiten unter Beweis gestellt hatte, einfach abschaltete und die vergangenen Tage, Wochen und Monate Revue passieren ließ. Wie so oft. Die Atmosphäre dieses Iryônin-Kurses allein reicht schon, im Erinnerungen an ihre Tsukikage-sama zu wecken. °oO(Wie es ihr wohl geht? Scheiße, ich weiß ja nichtmal, ob sie noch lebt. Es gab ja Gerüchte ...) Ihr Magen verknotete sich unangenehm, wobei sie unfreiwillig die Miene verzog. Sie vermisste sie, die Tsukikage. Die Reaktion ihres Verbandspartners darauf kriegte sie kaum mit. Irgendwo am Rande ihrer Aufmerksamkeit drangen Worte in ihr Köpfchen. Die Kursleiterin sprach ihren Partner an. Offenbar machte der irgendwem „schöne Augen“. Zumindest das hatte Kiri mit Tsuki gemein. Schüler, die ihre Aufgabe nicht ernst genug nahmen und anderweitig beschäftigt waren. Hätte sich Rao mehr für ihre „Mitschüler“ interessiert, wäre ihr vermutlich sogar aufgefallen, dass sie der Ursprung seiner Ablenkung war. Allerdings war sie gerade mehr damit beschäftigt, sich zum x-ten Mal die alten Texte, die sie in den Ruinen nahe Taki gefunden hatte, durch den Kopf gehen zu lassen, in der leisen Hoffnung, einen tieferen Sinn darin zu erkennen, vielleicht Fortschritte zu machen, auf ihrem Weg zum Ursprung des Clans hin. Aber es war vergebens. Sie kam nur zu einer Erkenntnis. Nämlich der, dass ihr Partner den Verband nicht fest genug angelegt hatte. Sie grübelte einen Moment, ob sie ihn darauf aufmerksam machen sollte, oder ob er das allein erkennen würde, aber die Lehrkraft kam ihr, durch eine Beendigung des Unterrichts, zuvor.
°oO(Morgen nochmal? Ich hoffe nicht. Denke doch, ich habe bewiesen, dass ich Verbände anlegen kann. Hoffe, die stecken mich nicht noch in einen Pflaster-Kurs. Da bekäme ich dann ganz böse Flashbacks!) Ganz ganz böse. An einen Angriff auf Tsuki, lange vor dem Einmarsch des Kaisers, an ein Lazarett und einen wirklich gruseligen Eindringling in eben jenes. Schon damals, noch vor Beginn ihrer Iryônin-Ausbildung, hatte sie mit Pflastern hantiert. Pflastern mit Tiermotiven. Nicht unbedingt ernstzunehmendes Handwerk, aber immerhin. Es bescherte ihr fast schon ein leises Lächeln, an die putzigen Tierpflaster zu denken, während sie den misslungenen Verband ihres Partners abnahm und dabei fingertechnisch kurz mit eben jenem kollidierte. Offenkundig hatte er sein Werk selbstständig entfernen wollen. Der kurzzeitige Hautkontakt reichte bereits, um ihm eine gesunde rote Farbe ins Gesicht zu treiben und ihn schnell zur Seite schauen zu lassen. Rao nahms gelassen, ihr imaginärer Groschen zierte sich immernoch, es Tsuki gleich zu tun und zu fallen, und beendete, was er begonnen hatte. Entbandet und vom Unterricht erlöst, erhob sich Rao und griff sich ihre Handschuhe, die sie für den Unterricht ausgezogen hatte. Behandschuht fühlte sie sich gleich wieder ein Stück besser. Irgendwie waren die einfach ein Teil von ihr geworden. (Vorsicht, dass du da mal keinen Tick entwickelst.)Oo° kams leise aus ihrem Hinterstübchen. Rao hatte schon von Iryônin gehört, die sich über die Jahre diverse unangenehme Angewohnheiten eingehandelt hatten. Aber sie zweifelte daran, dass sie sich durch das Tragen von Handschuhen bereits eine Neurose einhandeln konnte. Sowas war doch eher Veteranen vorbehalten, die in ihrem Leben schon so einige abgefahrene Situationen durchstanden hatten. Allerdings konnte man einige von Raos Erlebnissen durchaus auch als „abgefahren“ bezeichnen.
°oO(Zurück in die Realität! Hat da grad wer meinen Namen gesagt? Ich glaube, Ara … Ara … Araragi-sensei möchte mich noch sprechen. Vermutlich geht es um eine Einschätzung meiner Fähigkeiten.) Worum auch sonst? Sie würde sie wohl kaum auf Kaffee und Kuchen einladen. Ein Fakt, der Rao sogar ganz recht war. Denn sie hatte nicht vor, die Kiri-Nin allzu nahe an sich heranzulassen. Sie konnten ihr nicht ersetzen, was sie verloren hatte. Außerdem waren Kaffee und Kuchen nicht so wirklich ihre Baustelle. Während also der Rest der Klasse dem Ausgang entgegenstrebte, ging Rao hinüber zu der Kursleiterin, welche, wie Rao jetzt erst überhaupt realisierte, blaue Haare hatte. Ungewöhnlich. Vermutlich gefärbt, aber Rao hatte schon von Leuten gehört, die mit ungewöhnlichen Haarfarben geboren wurden. Rao selbst trug ebenfalls blaue Haare, aber das war doch etwas völlig anderes, wenn man ihre Fähigkeiten in Betracht zog.
"Geht es um meine Beurteilung, Araragi-sensei?" So richtig hatte sich der Name noch nicht eingeprägt. Drei A's waren aber schonmal drin und es endete auch mit einem I. Das dürfte doch wohl vier von fünf Punkten wert sein, oder? Fünf von fünf Punkten hatte sie wohl mit Sicherheit beim Anlegen des Verbandes verdient. Für ihren Verband hatte Rao recht wenig Zeit gebraucht und sich einen überraschten Blick ihres Partners eingehandelt. Der hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sie bereits solche Kenntnisse vorzuweisen hatte. Vielleicht war er ja deswegen danach so fahrig bei seinem Verband. Er hatte es ihr wohl unbedingt nachmachen wollen, aus Angst, sie wäre der Standard und er hinke allen anderen meilenweit hinterher. Ja, so war es wohl. Und damit schloss Rao das Thema für sich ab. Hatte keinen Sinn, sich weiter Gedanken darum zu machen. In ihrem Oberstübchen war sowieso immer viel zu viel los. Und der Kerl war ohnehin nicht ihr Typ gewesen. Da lohnten die Gedanken also gleich doppelt wenig.
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Aranami Shiori
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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Fr Jun 30, 2017 12:46 pm

Die feine blaue Augenbraue der Aranami zuckte nur leicht in die Höhe, bevor sie sich davon abhielt, all zu verdutzt oder entnervt zu schauen. Das Mädchen war neu und ihr Name nicht der einfachste, was war schon dabei, dass sie ihn völlig verhutzelte. "Aranami", korrigierte sie die Jüngere daher nur sanft, bevor sie abwinkte und die Dame wieder ansah. "Nun eigentlich bist du nach deiner Beurteilung hier gelandet. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass man sich wenig Mühe dabei gibt, zu erforschen, wie gut ankommende Iryônin sind und wo sie ihre Ausbildung fortsetzen könnten", erklärte die Blauhaarige zunächst ihre Gedanken, während sie wieder zu dem Tisch ging, der für sie am vorderen Ende des Raumes stand und auf dem einige Verbände ausgebreitet und an Attrappen angelegt worden waren, sodass die Schüler es sich beispielhaft anschauen konnten. An einer Ecke, die frei war, lehnte sie sich an.
"Du kommst aus Tsukigakure, richtig?", erkundigte sie sich noch einmal. Es gab nicht all zu viele Orte, von denen Menschen hierher gekommen waren. Die beiden größten Auslaufstellen waren Konoha ung Tsuki gewesen, die einzigen Dörfer, die den Krisen der letzten Jahre getrotzt hatten. Und die beiden letzteren waren nun dem Kaiserreich zum Opfer gefallen. Wobei, wenn man richtig informiert war, Tsukigakure wesentlich schlimmer aussah, als Konoha, das quasi noch genauso wie vorher stand. Unabhängig davon, was in den Dörfern geschehen war, war sie vorher durchaus interessiert an den Iryônin anderer Dörfer gewesen und hatte auf ihren Reisen auch den ein oder anderen einmal besucht, um zu lernen. Immerhin war man nie zu alt oder zu gut, um noch etwas von anderen zu lernen.
"Wer hat dich ausgebildet und wie lange schon?", setzte sie ihre Frage von zuvor fort. Die Jônin wusste nicht, ob sie mit dem Namen etwas würde anfangen können, aber vielleicht ja doch. Falls nicht, konnte Rao immer noch davon erzählen, wer derjenige war. Insofern es überhaupt ihre bisherige Ausbildung betraf. "Es wirkte nicht, als hättest du heute zum ersten Mal einen Verband angelegt. Ich schätze also, dass du dich hier eher langweilen wirst und diese Klasse locker hinter dir lassen könntest. Sie besteht aus absolut blutigen Anfängern, die in der Medizin noch keinen Handschlag vollführt haben... abgesehen davon, Verbände anzulegen", erklärte Shiori das "Problem" vor dem sie standen, wobei die Lösung ja quasi direkt darin mit angegeben war. Sie wollte niemanden unterfordern, der Potenzial hatte und wenn diese junge Dame bereits eine Weile ausgebildet worden war, schien sie ja die nötige Leidenschaft und Disziplin für das Fach zu besitzen, um durchzuhalten.

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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Di Jul 04, 2017 9:30 pm

°oO(Beeindruckend, lag nur zwei Buchstaben daneben. Wenn ich mich anstrenge, kann ich mich vielleicht sogar auf eine Fehlermarge von einem falschen Buchstaben pro Namen annähern. Glücklicherweise scheint mir die Sensei diesen kleinen Fehltritt nicht allzu übel zu nehmen. Als Lehrerin hat sie wohl schon einiges durchgestanden, da bringt sie sowas wohl kaum auf die Palme. Hoffentlich degeneriert sie nicht eines Tages zu einem grauen Haufen, wie mein alter Iryô-Sensei. Tät' mir ja fast Leid um sie, wo sie doch quasi eine Blauhaargenoßin ist. Dumm nur, dass sie direkt sämtliche Aussichten auf Gummipunkte verspielt. Tsuki-Gakure. Ja, da komme ich her. Fein bemerkt. Und meine Stimmung verzieht sich nach Eimer-Gakure.)

Rao war sich der Tatsache bewusst, dass man ihre Fähigkeiten gründlich testen musste, dass es von Dorf zu Dorf durchaus unterschiedliche Lehrpläne für Iryônin geben und man sich nicht immer darauf verlassen konnte, dass junge Leute in der Lage sind, ihren Kenntnisstand realistisch einzuschätzen, wenn man sie danach fragte. Wie so viel es in letzter Zeit würde sie es über sich ergehen lassen müssen. Widerborstigkeit war hier fehl am Platz und würde sie in den Augen ihrer neuen Vorgesetzten eher als störrisches Kind denn als vernünftige Erwachsene aussehn lassen. Trotzdem konnte sie sich einer leicht kindischen Schnute nicht erwehren, als Aranami-sensei auf ihre Vergangenheit zu sprechen kam. Es war ihr unangenehm und offenbar empfand sie es auch als lästig, wieder und wieder über dieses Thema sprechen zu müssen. Erinnerungen begannen prompt, ihren Kopf zu fluten. Der Name ihres Dorfes reichte dafür schon. Der Schmerz machte ihr das Herz schwer und sorgte dafür, dass sie kaum mehr als ein leises "Ja ..." raus bekam. Lieber hätte sie sich der Zukunft zu gewandt, die Vergangenheit ruhen gelassen, aber so sollte es eben nicht geschehen. Sie musste sich dem stellen, was ihr Schmerzen bereitete. Und zum Glück waren die Erinnerungen an ihre bisherige Iryônin-Ausbildung mit erstaunlich wenig schmerzlichem Balast beladen.
Rao fing sich, so schnell wie sie in ihre kurzweilige Schwermut verfallen war, und begann zu berichten. "Mein bisheriger Ausbilder war Doktor Ekibyou, Iryônin und fester Bestandteil des Personals des Krankenhauses von Tsuki-Gakure. Ich habe keine Ahnung, ob und inwiefern sie über ihn informiert sind, meine aber gehört zu haben, dass er einmal einen recht interessanten Ausatz über Betäubungsmittel veröffentlicht haben soll." Rao kramte in ihrem Oberstübchen, aber sie konnte sich beim besten Willen nicht an seinen Vornamen erinnern. Oder an seine genaue Position im Krankenhaus. Eigentlich wusste sie nur recht wenig über Ekibyou-sensei, mal abgesehen vom offensichtlichen. Dass er eine wandelnde Schlaftablette war, seine Arbeit aber mit traumwandlerischer Sicherheit beherrschte. Wo es Anwender der betrunkenen Faust gab, gab es wohl auch Anwender des schlummernden Skalpells, oder so ähnlich. "Ich bin keine völlige Anfängerin, aber leider auch noch nicht wirklich weit in meiner Ausbildung. Vor dem … Fall Tsukis, habe ich etwa ein halbes Jahr Unterricht in Iryôninjutsu erhalten. Danach war es mir nur möglich meine bereits erarbeiteten Fähigkeiten im Feld zu verfeinern. Und dabei eine eigene Technik zum Schließen von Schnittwunden zu entwickeln." Letzteres berichtete sie stolz, denn ihr Näh-Jutsu basierte auf dem Daikejutsu, ihrem Bluterbe. Es mochte kein atemberaubendes Superjutsu sein, aber es war ganz und gar ihr Jutsu. Eine Kombination aus Iryôninjutsu und dem Daikejutsu, eine Möglichkeit, Wunden zu vernähen und den Heilungsprozess zusätzlich anzukurbeln.
(Sieh' dich nur an. Dieses halbe Jahr Iryônin-Ausbildung hat ja seine Spuren hinterlassen. Weißt du noch, wie es davor um dich bestellt war?)Oo° Ihre innere Stimme spielte auf eine Rao an, die sie schon lange nicht mehr war. Eine Genin, die sich nicht hatte entscheiden können, auf was sie sich spezialisieren wollte. Die sich genau genommen auch garnicht spezialisieren wollte und allem gleichviel Aufmerksamkeit widmete, unabhängig davon, ob sie damit nicht vielleicht Zeit mit Bereichen verschwendete, die ihr eigentlich garnicht lagen. Mit einem Blick auf ihre Hände verdrängte die junge Kaminoke diese Gedanken und ballte die Hände kurz zu Fäusten. Sie hatte jetzt ihren Weg gefunden. Und den galt es fortzusetzen.
"Wenn ich mir die Bemerkung erlauben dürfte; Ich glaube im Bereich der Kräuterkunde gäbe es besonderen Nachholbedarf. Gegenwärtig kann ich erst drei Medikamente herstellen. Ein einfaches Gegengift, ein Brechmittel und Salbe, die die Bildung von Schorf beschleunigt und Wunden reinigt. Außerdem war es mir in dem Bereich länger nicht möglich, zu üben oder mich fortzubilden." Natürlich stand es ihr nicht zu, den weiteren Verlauf ihrer Ausbildung zu bestimmen, aber eine Anmerkung dürfte sie sich hoffentlich erlauben.
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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Fr Jul 21, 2017 5:38 pm

Die Reaktion auf ihre Frage, woher sie kam und was sie gelernt hatte fiel in Shioris Augen zunächst überraschend zurückhaltend auf. Manche menschen hatten darauf gebrand, ihr zu erzählen, wie viel sie bereits gelernt hatten, aber ein aufmerksames Auge erkannte an Rao wohl etwas, das Unmut sein mochte. Die Aranami nahm das nicht persönlich, sondern schob es auf die Umstände. Immerhin war die Jüngere noch nicht besonders lange im Dorf und sie selbst konnte sich nur schwer vorstellen, vieles zu verlieren und in so jungem Alter neu anzufangen. Es gehörte sicher eine große Portion an Mut, Disziplin und Selbstbewusstsein dazu, diesen Schritt zu wagen. Alles Eigenschaften, die sie durchaus bewunderte, wenn sie sie erkannte. Vor allem waren sie aber auch gute Voraussetzungen, wenn man bedachte, dass die Chûnin Iryônin werden wollte. Ohne Fleiß, Disziplin und die Bereitschaft zu lernen würde sie hier nicht weit kommen.
"Sein Name sagt mir im Moment wenig Spezielles, aber ich werde dem nocheinmal nachgehen", versprach sie letztendlich an die Kaminoke, bevor sie sich deren Geschichte zur Ausbildung anhörte und vorerst schwieg. Sie konnte also tatsächlich weit mehr, als die Besucher dieser Anfängerklasse. Sie konnte genug, um nicht mehr nur mit anderen lernen zu müssen, sondern auch im Krankenhaus auszuhelfen und sich womöglich irgendwann ihren persönlichen Sensei zu suchen. Eine Weile musterte Shiori sie noch schweigend, nachdem sie ihre Antwort vorgetragen und auch ihre Bitte vorgebracht hatte.
"Ich denke du bist in dieser Anfängerklasse durchaus fehl am Platz. Hier finden sich blutige Anfänger, die austesten wollen, ob die Medizin überhaupt etwas für sie ist. Manche brechen nach einigen Tagen oder Wochen bereits ab und entscheiden sich dagegen." Die goldenen Iriden der Jônin lagen weiter auf ihrer Gesprächspartnerin, während sie ihre Gedanken in Worte sortierte. "Du erscheinst mir wie jemand, der sich bereits entschieden hat, dass er dashier will und du suchst eine Ausbildung, kein Testgelände." Ein zartes Lächeln bildete sich in dem Gesicht der Älteren. Entschlossene Schüler waren immerhin stets die angenehmsten und auch wenn sie nicht wusste, ob die Dame am Ende unter ihren Fittichen landen würde, war es doch zumindest eine Möglichkeit.
"Also wenden wir uns dem Ziel zu, dass du hier eine Ausbildung findest. Um zu entscheiden wie und wo, brauche ich einen Eindruck von deinen Fähigkeiten. Dafür wirst du schlichtweg im Krankenhaus helfen, wenn ich meinen Dienst tue. Wir werden in der Notaufnahme sehen was auf uns zukommt und wobei du helfen kannst." Nun, das war für die meisten eine recht kleine Hürde, aber manche zeigten dort, dass sie für stressige Situationen nicht geeignet waren und ihre Ausbildung eher langsam angehen mussten. Es war gewissermaßen ein Feldtest. Wenn sie dort Nerven beweisen konnte und mit den völlig unterschiedlichen Patienten klar kam, dann würde sie auch mit einem anspruchsvollen Lehrer und schnellen Fortschritten rechnen können. "Je nachdem, wie du dich dort schlägst, könntest du dir anschließend einen der Iryônin hier als Sensei suchen. Für gewöhnlich lernen bei uns nur die gänzlichen Anfänger die ganze zeit in Klassen. Wenn du soweit bist, wie du sagst, kannst du individuell gefördert werden. Trotzdem gibt es natürlich noch Kurse für beispielsweise Kräuterkunde und Pflanzenpflege, die gemeinsam mit anderen belegt werden, weil es eher rein theoretisches Lernen ist."
Einmal mehr wich Shiori in ihrer Beobachtung Raos mit dem Blick kurz in den Raum, bevor sie wieder zu ihr zurückkehrte und ihren Blick aufnahm. "Vielleicht kannst du mir dort auch dein eigenes Jutsu zeigen, insofern du das möchtest", erklärte sie mit einem sanften Lächeln. Es war durchaus beeindruckend, dass sie so früh damit angefangen hatte, selbst zu forschen und Lösungen zu finden. Andere brauchten Jahre für solche Kreationen. "Die Kräuterkunde ist außerdem fester Bestandteil der Ausbildung hier, keine Sorge. Je nach Sensei hast du vielleicht mehr Zugriff auf Wissen über Gifte, als über Medikamente oder umgekehrt. Trotzdem kannst du natürlich auch Einzelheiten von Spezialisten lernen." Nach der Flut an abgegebenen Informationen seufzte die Iryônin leise und atmete tief durch, bevor sie von einem Bein auf das andere trat. "Klingt das für dich nach einem akzeptablen Plan?"

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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Di Aug 22, 2017 10:40 pm

°oO(In der Notaufnahme aushelfen … hm, dass könnte spannend werden. Ach was; es wird spannend werden! Und fordernd! Und auf jeden Fall besser, als mich noch einmal in eine Klasse für „blutige Anfänger“ zu begeben. Wiederholung mag ja schön und gut sein, aber gewisse Dinge beherrsche ich bereits im Schlaf, so viel darf man mir schonmal zutrauen. Sollte also tunlichst drauf achten, mein Bestes zu geben. Nicht, dass ich am Ende wieder mit einer unliebsamen Schlaftablette zusammenarbeiten muss. Und wenn ich bei der Gelegenheit meine eigene Kunst vorführen kann, um ein paar Bonuspunkte zu sammeln, umso besser. Ich will diesen Aufenthalt hier so profitabel wie möglich für mich gestalten.)

Dass ihr der Name ihres alten Senseis nichts sagte, überraschte Rao nur wenig. Er war Rao nie wie jemand vorgekommen, der sich um Ruhm und Ehre kümmerte. Sein Leben hatte, aus ihrer Perspektive jedenfalls, aus wenig mehr als seiner Arbeit bestanden. Machte ihn das zu einem Workaholic? Irgendwie kam Rao das wie ein Oxymoron vor. Jedenfalls passte er nicht wirklich ins typische Bild von einem Arbeitstier. Aber das war jetzt erstmal ein Ding der Vergangenheit und damit beiseite zu legen. Ihre Ausbildung stand an vorderster Front. Und wie die Sensei ganz richtig erkannt hatte, suchte Rao längst kein Testgelände mehr. Sondern Lehre, Forbildung, Wissen. Und mit Wissen kam Macht.
"Schwebt Ihnen dafür bereits ein Zeitraum vor, oder soll ich einfach nur solange mit anpacken, bis sie sich ein Bild meiner Fähigkeiten machen konnten?" Zeitrahmen waren bequem. Man konnte planen, sie sich im Kalender anstreichen und anderen eventuell anfallende Arbeiten, vorausschauend verschieben, ohne sich Sorgen machen zu müssen, sie auf unbestimmte Zeit nicht mehr anrühren zu können. Wie beispielsweise ihre Nachforschungen über die graue Vorzeit ihres Clans in dieser Region. Nebst einigen anderen Dingen, die sie weniger verschwiegen im Hintergrund erledigte.
"Wie viele Iryônin kämen den aktuell als Sensei in Frage? Ich könnte mir vorstellen, dass schon einige mit genug Schülern bestückt sind." Zwischen Schüler und Lehrer entwickelte sich mit der Zeit unweigerlich eine Art Band, ein System. In solch eines hineingestoßen zu werden, konnte zu Komplikationen führen. Außerdem war es zum Teil einfach unangenehm, wenn man sich den Gepflogenheiten einer bereits bestehenden Schüler-Lehrer-Beziehung anpassen musste. Ihr wäre es lieber, mit einem Sensei allein zu starten. Das würde es leichter machen, eine Beziehung zu entwickeln, in der nicht all zu viel Privatkram zu Tage gefördert wurde. Mache Leute nahmen die gemeinsam verbrachte Zeit ja häufig zum Anlass, die Grenzen simpler Wissensvermittlung und Erziehung zu überschreiten und sich für die Person hinter der Schülerfassade zu interessieren. Und daraus resultierte dann meist auch eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich Fragen die hinter die eigene Fassade zielten. Darauf konnte Rao verzichten, denn sie hatte wenig Interesse daran, jemandem vorzuspielen, sie wäre an mehr interessiert, als reinem Wissen und nützlichen Fähigkeiten.
"An diesen Kursen wäre ich übrigens auch interessiert. Wenn Sie mein Jutsu sehen wollen, lässt sich bestimmt eine Gelegenheit finden." Rao folgte kurz ihrem Blick durch den Raum. Hier ließe sich ihr Jutsu aber nicht direkt demonstrieren. Es war doch zu bezweifeln, dass ihr heilender Haarfaden viel Effekt auf eine leblose Puppe haben dürfte. So stand also fest, dass Rao ihr in der Notaufnahme eine Probe ihrer Eigenkreation geben würde. Hoffentlich ergab sich die Gelegenheit. Rao war nämlich auch daran interessiert, ihre Kunst noch ein wenig zu verfeiern. Wenn man einmal angefangen hatte, eigene Wege zur Problemlösung zu beschreiten, mochte man garnicht mehr aufhören. Zumindest was die Heilkünste betraf. An Giften war Rao aktuell eher weniger interessiert, was sie der Sensei gegenüber jedoch nicht ausdrücken würde. Das konnte als Zeichen der Schwäche gewertet werden und die wollte sie niemandem zeigen. Momentan war ihr einfach nur wichtig, zu lernen, ihre Lieben zu beschützen und weitere Tode zu verhindern.
"Klingt alles akzeptabel. Bin dabei." Ein Lächeln gelang ihr zwar nicht, aber zumindest ein kecker Salut war drin. Ab und zu schien eben doch noch die alte Rao durch. "Ich freue mich schon, Ihnen meine Fähigkeiten demonstrieren zu können." Wie aus dem Nichts hatte Rao plötzlich Stift und Notizbuch gezückt und bereitete sich darauf vor, zu notieren, wann sie zu Einsatz kommen würde. Ließ sich zwar auch merken, aber niedergeschrieben war es Rao einfach sicherer. Außerdem war sie manchmal durch ihre Gedanken so von der Gegenwart abgelenkt, dass sie ein wenig vergesslich wurde.
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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Di Okt 10, 2017 7:24 pm

OoC: Riiiiiiiesenschuldi fürs Warten, bin jetzt aber wieder am Start! >_<

Ohne groß zu überlegen griff Shioris Hand aufgrund der Frage nach einem Zeitraum hinter ihren Körper und förderte einen kleinen Kalender in Buchform zu Tage. Die goldenen Augen suchten auf der aufgeschlagenen Seite nach Informationen, bevor sie ein zwei Seiten weiterblätterte. Nach einigen Augenblicken legte sie den Faden, der als Lesezeichen diente, fein säuberlich wieder in die aktuelle Woche und klappte den Kalender zu. Ihr Blick widmete sich wieder der jungen Dame vor ihr. "Ich werde meine Dienste die nächsten zwei Wochen dafür nutzen. Dreimal in der Woche werden wir uns in der Notaufnahme befinden. Wenn es für dich in Ordnung ist auch einmal davon nachts." Die Blauhaarige würde zwar ein zwei Dienste dafür tauschen, aber jeder war froh, wenn er seinen Dienst in der Notaufnahme loswurde. Meist war dort entweder garnichts los oder der Stress vorprogrammiert.
"Was die Auslastung unserer Iryônin angeht...", die Aranami überlegte kurz und ging im Kopf einige Namen durch, bevor sie abwinkte. "Es gibt einige, die noch freie Kapazitäten haben. Du wirst sie in den nächsten zwei Wochen sicher kennen lernen. Ich bin eine davon." Ihre letzten Worte ließen sie leicht lächeln und ein Zwinkern erkennen. Sie wollte sich nicht in den Vordergrund stellen, aber immerhin wollte Rao ja Optionen haben und sie war nunmal eine von denen. Dass sie die Kurse über Kräuterkunde und Ähnliches besuchen wollte, benickte sie lediglich. Es war schön, dass sie solchen Wissensdurst an den Tag legte. Immerhin zeugte das von einem Ziel vor Augen und Shiori war mittlerweile gänzlich überzeugt, dass die Dame vor ihr keine reine Zeitverschwendung war. Wenn sie jetzt noch Talent besaß...
Dass Rao all dem zustimmte, ließ sie abermals leicht lächeln und nicken. "Also gut, dann sehen wir uns am Montag morgen frisch in der Notaufnahme. Du brauchst nur dich und deinen Kopf. Alles andere wirst du hier finden, ein Vorteil, den das freie Feld selten hat", erklärte die Jônin noch anschließend. Letztendlich wartete sie noch auf etwaige Fragen und beantwortete sie, bevor sich die Wege der beiden vorerst trennen und nach dem Wochenende wiederfinden sollten.


Ein Wochenende ohne Dummheiten, die ihre Söhne anstellten, war stets ein Gutes und brachte Shiori in die seltsame Lage, einen Montag morgen entspannt anzugehen. Sie ließ sich zwar nicht all zu leicht stressen - wäre auch mehr als hinderlich in ihrer Tätigkeit - aber trotzdem war die Grundspannung ihrer Haltung etwas weniger ruppig. Dementsprechend ruhig und mit einem Tee war sie auch etwas früher im Krankenhaus, um noch einige Akten fertig zu bekommen, bevor ihre Testperson antänzeln konnte. Dieses Vorhaben frisch abgeschlossen, stand sie nun am Fenster des Personalraumes. Er lag hinter dem Thresen der Notaufnahme und war in der Regel für Pausen und eben jenen Schreibkram gedacht, der womöglich am Vortag nicht erledigt werden konnte, weil die Zeit zu knapp geworden war. Glücklicherweise war es hier morgens meist recht ruhig bis hin zum Mittag, wenn die Besetzung wechselte.
So kam die Blauhaarige auch dazu, den Tee auszutrinken, bevor sie die Tür zum Thresen und dem Wartebereich öffnete und begann, ihre Akten wieder inzusortieren, während sie darauf wartete, dass Rao ankam.

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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Sa Nov 25, 2017 12:56 am

(OoC: Von mir auch noch mal ein großes Entschuldi ^^' )

°oO(Dreimal die Woche, einmal nachts. Na denn, mal sehen, was mir das Leben in der Notaufnahme so alles vor die Füße spült. Auf jeden Fall mehr als ein paar Pflasterpatienten, das dürfte feststehen. Könnte natürlich auch ein paar akute Fälle von Hypochondrie geben, aber dass wäre dann eher eine Geduldsprobe, als eine Beanspruchung meiner Iryônin-Fähigkeiten. Zumindest stehen die Zeichen günstig, dass ich hier meine Ausbildung gut abschließen kann. Am besten, bevor das Schicksal sich wieder einen Grund ausdenkt, mit dem es mich in die Fremde jagen kann. Nicht, dass ich irgendwann noch in Konoha-Gakure strande, wobei ich dann zumindest damit angeben könnte, mal für jedes große Shinobi-Dorf gearbeitet zu haben. Aber ob das etwas ist, mit dem man angeben möchte? Ich bewage es zu bezweifeln.)

Der Termin war damit festgelegt und Rao notierte sich umgehend alles, damit sie es nicht vergaß. So vergesslich war sie zwar nicht, aber sicher war eben sicher. Und die Gefahr, dass sie einfach mal was verdrängte, weil sie wieder knietief in ihren privaten Nachforschungen steckte, war ja auch gegeben. Zumindest sah die Lage in Kiri-Gakure, nach dem was Aranami-sensei sagte, gut genug aus, dass die örtlichen Iryônin nicht komplett ausgelastet, oder gar überlastet, waren. Das sagte einiges aus. Es würden wohl immer Lehrer zur Verfügung stehen. Aber andererseits konnte man es auch so auslegen, dass „freie Kapazitäten“ bedeutete, dass irgendwo Iryônin-Nachwuchs fehlte. Auf lange Sicht könnte dass ein Problem sein. Für das Dorf. Was Rao anging; sie wusste ja nichtmal, wie lange sie hierbleiben würde. Wenn es nach ihr ging; nur so lange wie nötig. Ihr fehlten die Berge noch immer, egal welch finsterer kaiserlicher Schatten auch über ihnen hängen möge. "Dann also bis Montag!", sagte Rao zum Abschied und verneigte sich höflich vor der ehrenwerten Sensei, ehe sie den Raum verließ.
Ihr Wochenende verbrachte Rao relativ unspektakulär damit, das Dorf ein wenig mehr kennenzulernen. Es gab immernoch viele Ecken und Kanten Kiri-Gakures, die sie nicht kannte und der jungen Kaminoke wohnte eine gewisse Gründlichkeit inne, die sie dazu antrieb, jedes Fleckchen ihrer neuen Heimat zumindest einmal gesehen zu haben. Man wusste ja nie, wann man solches Wissen mal brauchen konnte. Außerdem hoffte sie, durch die Ausflüge durchs Dorf sich zumindest irgendwie hier einleben zu können. Letztlich trug es aber doch nur wieder dazu bei, ihr Heimweh heraufzubeschwören. Daher war Rao recht froh, am Montag der Arbeit entgehensehen zu können. Sie brauchte Ablenkung durch Anstrengung, Konzentration. Jeder Moment, den sie mit ihrem Training produktiv verbringen konnte, war ein besserer als einer, der nur unweigerlich in Depression enden würde.
Wie man es von Rao erwarten konnte, stand sie morgens pünktlich auf der Matte. In dieser Hinsicht war die junge Kaminoke alles andere als eine Schande für ihre Eltern. Es gehörte zu eben jener Professionalität, die man ihr anerzogen hatte, stets pünktlich zu sein und jede Aufgabe mit maximaler Effizienz anzugehen. Das war früher in Tsuki-Gakure nicht viel anders gewesen. Im Wesentlichen hatte sich da nur die Persönlichkeit hinter der disziplinierten Fassade geändert. Da Aranami-sensei ihr gesagt hatte, sie müsse nur ihrem Kopf mitbringen, erschien Rao auch ohne ihre eigene Ausrüstung. Das war tatsächlich ein Vorteil, den man im Feld nicht hatte. Hier im Krankenhaus hatte man eine saubere Umgebung, in der man die notwendigen Utensilien, die man zur Erfüllung seiner Pflichten brauchte, zur Genüge zur Verfügung hatte. Hier musste man nicht so sparsam sein und improvisieren schon garnicht. Hin und wieder rauszukommen, war aber sicher auch nicht schlecht. Immerhin lag in der Improvisation im Felde auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Ihre heilende Haarkunst war schließlich auch eine aus der Not geborene Improvisation. Eine Improvisation, die man ihr heute sicher einmal abverlangen würde, immerhin sollte sie ihr Können unter Beweis stellen. Und Rao wollte ihre neuen Vorgesetzten gewiss nicht enttäuschen.
Als Rao pünktlich in der Notaufnahme erschien, war von Müdigkeit keine Spur. Sie war früh zu Bett gegangen und ebenso pünktlich aufgestanden, wie sie jetzt zur Arbeit erschien. Sie war gut ausgeruht, gesättigt und bereit für alles. Ihr Gang war selbstbewusst und ihre Miene so unergründlich, wie sie es dieser Tage oft war. Wenn sie Bammel vor dem ersten Dienst in der Notaufnahme hatte, verbarg sie ihn recht gut. Lampenfieber war bestimmt nicht unüblich bei jungen Iryônin. Tatsächlich ging Rao im Kopf nocheinmal gewisse Lektionen durch und brachte ihren Chakrakreislauf in die Gänge, falls sie direkt irgendwen zu heilen hatte. Man wusste ja nie. "Guten Morgen, Aranami-sensei!", grüßte Rao die andere Blauhaarige, die gerade ein paar Akten sortierte.
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BeitragThema: Re: [Tsuzurao & Shiori] Medizin für Anf...Fortgeschrittene?   Sa Nov 25, 2017 11:05 pm

Shiori blickte von ihrer Arbeit erst nach einigen Augenblicken auf, in denen sie konzentriert ein Blatt Papier angestarrt hatte. Irgendetwas stimmte auf diesem Aktenblatt offenbar nicht. Dennoch riss sie sich davon los und erwiderte den Blick der Jüngeren. Man konnte ihrem Gesichtsausdruck womöglich sogar soetwas wie eine gewisse Freude entlocken. Sie kam nicht ständig dazu, das Talent neuer Schüler zu begutachten und es war immer wieder anders und interessant. Vor allem dann, wenn eine Kandidat so vielversprechend war, wie Rao selbst. Wenn Talent und Wissensdurst zusammentrafen konnte man als Lehrer wohl nur glücklich sein, die eigene Zeit dafür nutzen zu können, beides zu fördern. Zumindest war das immer ihre eigene Devise gewesen. "Gute Morgen, Tsuzurao", entgegnete die Blauhaarige ruhig und lächelte nur leicht, aber durchaus sanft. Vorbildlich pünktlich, da sammelt wohl jemand Pluspunkte. Der Gedanke war weniger abwertend gemeint, als er anfangs klang.
Ihrem vorherigen Gedankengang folgend, hefteten sich ihre goldenen Iriden wieder auf das Blatt der Patientenakte, das sie gerade in der Hand gehabt und kontrolliert hatte. Unwillkürlich schüttelte sie den Kopf und machte sich gedanklich eine Notiz, sich später darum zu kümmern. Ohnehin wurde ihre Aufmerksamkeit schon kurz nach der Ankunft der Chûnin wieder anderweitig beansprucht. Neben den wenigen wartenden Patienten im Nebenraum, zu denen sie gleich übergegangen wäre, durchdrang plötzlich lautes Schreien und Schluchzen den großen Vorraum der Aufnahme. Die Augen der Jônin fanden ihren Weg zur Quelle des Übels: Eine blonde Frau lief zur Tür herein, auf dem Arm ein Kind das vielleicht vier oder fünf Jahre alt war und das Gesicht verzogen hatte. Ein provisorischer Verband lag um den Kopf des kleinen Mädchens.
Rasch lief die Dame auf den Thresen am Eingang zu, offensichtlich aufgeregt und leicht panisch. Shioris Blick wich nur kurz zu Tsuzurao, bevor sie der Frau leicht entgegenkam und sich anhörte, was sie zu sagen hatte. "M-meine Kleine... Sie ist gefallen, sie blutet, bitte helfen sie ihr! Ich habe ihr gesagt, sie darf dort nicht spielen, aber sie hört doch nicht und ich habe nur eine Sekunde weggesehen und jetzt... ach..." Ein Schniefen entrang sich der Kehle der Mutter und die Aranami vermutete, dass der Heulkrampf eben jener auch nicht mehr all zu weit war. Ihre Stirn runzelte sich leicht, bevor sie die Frau sanft am Arm berühte. "Ganz ruhig, keine Sorge, wir kümmern uns um sie", erklärte sie bestimmt und lächelte ein mildes aber aufmunterndes Lächeln.
Mit einer leichten Kopfbewegung an Rao gewandt deutete sie zu einem Behandlungszimmer. Sie wollte nicht vor einer panischen Mutter aussprechen, dass es ein "guter Test" war, aber das war es durchaus. Nicht jeder konnte gut mit kleinen Kindern oder unter dem Stress einer nervösen Mutter arbeiten. Mal sehen, ob Rao damit halbwegs klar kam. Ohne große weitere Worte führte sie die Frau mit dem heulenden Kind auf dem Arm in eines der standartmäßigen Behandlungszimmer. Es beinhaltete stets eine Liege, 2 oder 3 Stühle, einen kleinen Tisch zum Schreiben. Außerdem Schränke mit Medikamenten, Verbandsmaterial und Instrumenten, die vor Ort benötigt werden könnten. Nachdem auch ihre Testschülerin eingetreten war, schloss Shiori die Tür. "Tsuzurao und ich werden uns um ihre Tochter kümmern. Atmen sie am besten nocheinmal tief durch und erzählen dann wie sie heißen und was geschehen ist", erklärte sie anschließend mit beinahe sanfter Stimme und sah zu, wie die Mutter ihr Kind nur langsam freigab und auf die Liege setzte.

OoC: Kannst die NPC natürlich auch gern spielen x) Sonst musst du ja immer auf meine direkte Reaktion warten ~

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