Tamashii no Utsuri

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 [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu

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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Sep 12, 2017 9:17 pm

das Eingangsposting lautete :

Satonaka Amaiko && Ishihara Ryosuke
Unterwegs in Nadeshiko no Sato


Zusammen mit Amaiko sass er da. In einem Restaurant das tatsächlich vorzügliches Essen servierte, genau so, wie es Amaiko ihm versprochen hatte. Ein Geheimtipp hatte sie es genannt und genau das war es auch. Wahrscheinlich war er sogar der erste Mann, der hier überhaupt speiste.
Zusammen mit Amaiko hatte es ihn erneut nach Nadeshiko no Sato geführt. Wegen eines Auftrages waren sie zurück in diese Stadt gekommen. Ihre Mission war ohne Komplikationen verlaufen und auch wenn die meisten Frauen ihn auf der Strasse mit skeptischen Blicken musterten, ihn wütend anschauten oder gar sich ängstlich in den Schatten versteckten, so fühlte er sich hier nicht unbedingt unwohl. Er wusste, wieso diese Frauen das taten. Sie mussten hier in ständiger Angst leben, dass sich ihr Leben innerhalb von wenigen Minuten drastisch ändern konnte, jeder Mann stellte somit eine potenzielle Gefahr dar, auch wenn er selbst natürlich nicht zu dieser Sorte gehörte. Er war mit Amaiko nur wegen des Auftrages hier, dabei ging es um einen Geleitschutz. Er galt der Tochter der Kage, welche anscheinend nie eine Kunoichi hatte werden wollen und deshalb besonders viel Schutz benötigte. Ryosuke stellte es sich besonders schwer vor, hier zu leben, wenn man keine Kunoichi war und sich nicht einmal in einem Kampf wehren konnte. Die Tochter, Hinoka ihr Name, hatte erklärt, dass ihre Mutter eigentlich wollte, dass sie das Handwerk einer Kunoichi erlernte, doch sie weigerte sich strikt. Sie wollte sich ihr Leben nicht vorschreiben lassen, nur weil sie in Nadeshiko geboren wurde. Ryosuke empfand die Entscheidung Hinokas als äusserst beeindruckend, sie hatte aufjedenfall seinen Respekt. Dennoch musste er im Vorfeld einen Zettel unterschreiben, dass er in keinsterweise darauf aus war, sie in einem Kampf zu besiegen um sie dann heiraten zu können. Für Ryosuke ein völlig unnötiger Aufwand, aber da er dies sowieso nie im Sinn hatte, hatte er diesen Wisch damals natürlich sofort unterschrieben.
Amaiko wurde auserwählt, weil sie aus Nadeshiko stammte und sich im Dorf selbst auskannte.

Zusammen hatten sie sich also auf den Weg gemacht und nach dem sie die Tochter, wie versprochen, gesund bei ihrer Mutter abgeliefert hatten, entschieden sie sich dazu, noch zu Abend zu essen, bevor sie wieder nach Konoha aufbrechen würden. Ryosuke hatte sich sogar dazu überreden lassen sein verhasstes Jutsu anzuwenden.
Und nun sass er Amaiko gegenüber an einem Tisch und speiste mit ihr: er in einem Frauenkörper.
Dieses Restaurant, das Amaiko als Geheimtipp erklärt hatte, war nur den Frauen vorbehalten. Er galt als Zufluchtsort. Kein einziger Mann durfte in dieses Gebäude einen Fuss setzten und wenn er es doch tat, wäre ein Kampf um eine Heirat völlig ungültig.
Ryosuke sah sich in dem Raum um. Es waren unglaublich viele Frauen anwesend. Sie alle unterhielten sich rege, tratschten, lachten und führten angeregte Diskussionen. Sie wirkten um einiges ruhiger und entspannter als wenn man ihnen auf der Strasse begegnete. Dieses Gebäude war eine Zuflucht für sie und irgendwie fühlte sich Ryosuke trotz seines derzeitigen Aussehens völlig fehl am Platz.
Er beugte sich leicht über den Tisch zu Amaiko und flüsterte: "Bist du dir sicher, dass das in Ordnung ist, wenn ich hier esse? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das falsch ist.", er spielte dabei natürlich auf die Tatsache an, dass er keine Frau war und im Moment nur wie eine aussah. Im Inneren würde er immer er selbst bleiben und er war nun einmal ein Mann.
Dennoch, das Essen war unglaublich gut und auch wenn er das Gefühl hatte, etwas Falsches zutun, weiss er es zu schätzen, dieses köstliche Essen einmal probiert zu haben.
"Aber du hast recht.", fuhr er dann mit seiner weiblichen Stimmen fort, "Das Essen hier ist wirklich unfassbar gut. Warst du früher oft hier als du noch in Nadeshiko gewohnt hast?", er lächelte leicht, bevor er sich einen weiteren Happen Essen mit den Stäbchen in den Mund schob.

[Ryosukes derzeitiges Aussehen]

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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 12:03 pm

Ryosuke war ganz in seinem Element. Er nahm nur auf, ohne noch unnötige Worte zu verlieren. Rasch fand er einen geeigneten Unterschlupf, Amaiko noch immer hinter sich herziehend. Er hatte ganz eindeutig die Führung übernommen, und es wurde ihr beschämend klar, dass dies auch nötig war.
Ein schöner Jonin bin ich, dachte sie bitter. Verliere fast den Kopf. Nur fast?
Schweigend zogen sie in den leeren Bau ein. Ryosuke sicherte die Räume, ehe sie sich zum Kriegsrat auf spärlichen Einrichtung niederließen. Die Finger ineinander verschränkt, wartete Amaiko darauf, dass ihr Kamerad das Wort ergriff, und starrte auf Muster im Staub, als suche sie darin nach einer Botschaft oder einem göttlichen Hinweis.
"Versuchen wir es." Sie blickte auf. "Kämpfen wir gegen ihn. Ich kämpfe auch alleine gegen ihn wenn es sein muss. Wenn du dich daran beteiligst und er gewinnt, ist es vorbei."
Nicht allein. Amaikos Stimme war noch immer belegt, aber inzwischen ruhiger und gefasster. Wenn ich nicht beteiligt bin, erzielst du kein Ergebnis, es seie denn, du tötest ihn. Und auch wenn er gerade ein Gegner ist, ist er doch ein Kamerad aus Konoha. Sie blickte ernst drein. Selbst wenn du ihn töten könntest... könntest du es nicht. Nicht hierfür. Darin war sie entschlossen.
Während Ryosuke sein Schwert schleifte, holte Amaiko ihre Siegelkarten hervor, ging das dünne Päckchen durch und legte ihr Schreibzeug aus. Sie beschriftete einige leere Pergamente. Ihr Pinsel zog Schleifen und Muster und bremste nichtmals, als Ryosuke ihr einige Fragen stellte. Sie antwortete ohne sonderliches Innehalten.
Inzwischen muss Benkei mindestens Ryuzakis Stufe erreicht haben, entgegnete sie nüchtern, Er ist der Jüngere der beiden Brüder, doch nun ist er älter als Ryu da... als Ryuzaki damals. Sie hätte fast die Kurzform des Namens verwendet. Die zu ähnlich klang. Ich kenne seine Schwächen nicht. Bin ihm auch nie begegnet. Er kennt mich von Fotos, sein Bruder und er schrieben gern Briefe. Daher... von den Fähigkeiten her scheinen sie unterschiedlich. Ryuzaki liebte Feuer und Blitz, Benkei hat vorhin Wind gezeigt.
Amaiko zeigte Ryosuke eine Fünferhand Siegelkarten.
Sagen wir es so: Wenn er wieder Windstöße austeilt, dann überlass sie einfach mir. Wenn er wieder auf seinem Wirbelwind reiten will, dann überlass ihn einfach mir. Solang er irgendein Ninjutsu des Grades C oder niedriger nutzt: Ich kann es abwehren. So lang ich nur in deiner Nähe bleiben kann, brauchst du dich nicht um das Blocken dieser Jutsu kümmern.
Sie hatte schließlich ein neues Jutsu erlernt.
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 4:01 pm

Amaiko setzte sich ebenfalls hin, begann aber erst zu sprechen, nach dem er etwas gesagt hatte. Sie erklärte, dass er nicht alleine kämpfen sollte, es würde kein Ergebnis erzielen. Und sie hatte natürlich recht damit. Dennoch gefiel es ihm nicht, das sie mitkämpfen würde. Ryosuke drückte den Schleifstein ungewöhnlich hart gegen die Klinge, was ein unangenehm kratzendes und helles Knirschen verursachte. Der Blauhaarige hielt in seinem Tun inne und verspürte ein Kribbeln das durch seinen linken Arm lief, mit dem er den Stein so eben einige Male über die Klinge gezogen hatte. Er stutzte, wurde sich dann jedoch bewusst, was es sein musste. Er hob den Arm etwas an um die Wunde, die ihm Benkei zugefügt hatte, etwas genauer betrachten zu können. Das Blut hatte seinen Ärmel und den weissen Umhang rot gefärbt. Hätte Benkei nur etwas weiter oben zugeschlagen, wäre der Schlag von seiner Schulterplatte abgefangen worden. Verärgert über diese Tatsache legte er das Schwert und den Schleifstein beiseite um nach einer Schriftrolle in seiner Seitentasche zu suchen. Irgendwo musste er sie doch haben. Irgendwo musste diese blöde Schriftrolle mit dem Verbandszeug drin sein.
Während er suchte, lauschte er Amaikos Worten. Sie vermutete, das Benkei inzwischen so stark war wie Ryuzaki. Diese Worte liessen ihn für einen Moment erbleichen. Das konnte nur bedeuten, das Benkei im Kampf davor niemals mit seiner wahren Stärke gekämpft hatte. Er musste sich bisher noch zurückgehalten haben. Würden sie es dann überhaupt schaffen können? Ryuzaki wurde nachgesagt, ultimative Stärke zu besitzen. Keiner war stärker als er. Wenn Benkei nun genau so stark war, wie sollten sie einen solchen Kerl besiegen können? Die Aussicht auf Erfolg war wieder um ein grosse Stück geschrumpft.
"Verstehe.", sagte er dann tonlos während er eine Schriftrolle herausnahm und sie anschaute. Nein, das war die Falsche. Er legte sie wieder zurück und pflückte die nächste aus seiner Tasche. Auch die Falsche. Das Schicksal mochte ihn heute eindeutig nicht.
Weiter ging es mit Amaikos Worten. Sie erklärte, dass sie die Schwächen Benkeis nicht kannte. Nicht gut. Sie erwähnte jedoch, dass sie während des Kampfes nützlich sein könnte, vor allem wenn er eher niedrigrangige Jutsus vom Typ Fuuton einsetzten würde. Er hielt inne und sah von der - nun richtigen - Schriftrolle zu Amaiko auf. Er kam nicht umhin leicht zu lächeln, auch wenn die Situation irgendwie völlig aussichtslos aussah.
"Das ist gut. Zusammen werden wir das irgendwie schaffen.", Ryosuke brachte es nicht übers Herz zu sagen, dass er für sie zwei eigentlich keinerlei Chancen sah, diesen Benkei besiegen zu können. Dann warf er Amaiko die Schriftrolle zu, die er so lange in seiner Seitentasche gesucht hatte.
"Kannst du mir bitte Mal eben helfen? Die Wunde ist vermutlich nicht allzu tief aber sie muss gesäubert und verbunden werden.", erklärte er und begann damit, sich auszuziehen. Er legte den Umhang ab und dann sein Oberteil um seinen verletzten Arm freizulegen.
Die Wunde sah schlimm aus, als er sie sich nun endlich anschauen konnte und trotzdem schmerzte sie gar nicht Mal so extrem. Vermutlich sah es schlimmer aus, als es war?
Fetzen von Stoff waren am Rand der Wunde auszumachen. Der Schnitt war sauber und tief, doch das Blut, das grösstenteils von seinem Ärmel aufgesogen wurde, hatte seine Haut rund um die Wunde rötlich gefärbt. Es schien jedoch, als hätte Benkei weder Muskeln noch Nerv getroffen. Der Arm funktionierte noch einwandfrei, worüber Ryosuke sehr froh war. Nun war es wichtig, eine Entzündung zu verhindern.
"Wir werden ihn überraschen. Wir sind im Vorteil, ausser er hat die Möglichkeit, Chakra aufzuspüren. Aber das glaube ich nicht, ansonsten wäre er vermutlich schon längst hier.", um das zu überprüfen konzentrierte er sich sogleich um das Chakra zu spüren, konnte seines jedoch nicht in der Nähe ausmachen, "Diesen Vorteil müssen wir nutzen. Ausserdem scheint er verwirrt gewesen zu sein. Er dachte, ich hätte Raiton eingesetzt.", er nickte er anerkennend zu, "das war ein gutes Manöver gewesen, damit hast du ihn ziemlich in die Irre geführt. Wir kämpfen absofort zu zweit, aber halte dich zu Anfang des Kampfes trotzdem noch einmal zurück, in Ordnung. Wir nutzen diese Chance und verwirren ihn noch etwas mehr, bevor du dich offen zeigst.", er begann, konkrete Pläne zu schmieden. Der Kampf war immerhin nicht mehr weit weg und Amaiko hatte recht. Auch wenn er hier sein Gegner war, konnte er ihn nicht umbringen, in Konoha war er trotz allem ein Gefährte. Er würde sich strafbar machen, wenn er Benkei töten würde ... Was er aber sowieso gar nicht wollte. Das Töten eines Gegners war nur der allerletzte Ausweg.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 5:55 pm

Aus dem Augenwinkel verfolgte Amaiko, wie Ryosuke nach etwas kramte. Zum Glück, andernfalls wäre sie von dem Wurf überrascht worden, und es hätte unpassende Situationskomik gegeben. Sie schnappte die Schriftrolle aus der Luft. Oh? Sicher. Sie erhob sich von ihrem Platz und ging zu ihm hinüber. Er legte seine Wunde bloß, sie das Verbandszeug.
"Wir werden ihn überraschen. Wir sind im Vorteil, ausser er hat die Möglichkeit, Chakra aufzuspüren. Aber das glaube ich nicht, ansonsten wäre er vermutlich schon längst hier."
Ein schwaches Lächeln. Ein Silberstreif am Horizont. - Das brennt jetzt. Sie brachte Alkohol auf einen Wattebausch und begann, die Wunde zu desinfizieren. Ihr Lächeln wurde selbstsicherer und breiter, als Ryosuke die Verwirrung Benkeis ansprach.
Ja, er hält Ryoko nun für jemanden mit drei Elementen. Wenn du sie auch hast, wird ihn das sicherlich tierisch nerven.
"Wir nutzen diese Chance und verwirren ihn noch etwas mehr, bevor du dich offen zeigst."
Gern. Sie zog die Mullbinden um die Wunde. Halt mal Finger drauf. - Danke. Jedenfalls nimmst du dann diese hier. Nachdem sie dem Verband einen Knoten verpasst hatte, überreichte sie Ryosuke fünf Siegelkarten. Benutz diese Karten, wenn du einen Blitzball auf ihn feuern möchtest. Ruf einfach "Raiton!", ich gebe dann sofort Feuer. Sie hielt kurz inne, legte die Stirn in leichte Falten. Allerdings... ich muss die richtige Karte auslösen. Verwende sie also in genau dieser Reihenfolge, ja? Sie zeigte auf die Karte, welche zuerst genutzt werden musste. Zuerst die, dann die Folgenden. Ansonsten... explodiert der Blitzball in deiner Hose. Oder wo auch immer du sie tragen willst. Sie verschränkte die Arme vor der Brust. Wenn dort unten ein Unglück geschähe, kämen wir mit Verbandszeug wohl nicht ganz hin.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 6:58 pm

Er beobachtete sie, während sie das Verbandszeug ausbreitete. Und auch als er erklärt hatte, dass sie im Vorteil wären. Sie lächelte, doch irgendwie wollte es nicht so richtig ihre Augen erreichen. Sie zweifelte selbst daran, vermutlich musste er es nicht aussprechen, das ihre Chancen nicht besonders gut standen. Auch ihre Worte unterstützten das. Ein Silberstreif am Horizont. Ja, genau das war es. Eben nur ein Silberstreif.
Kaum hatte er diesen Gedanken aufgegriffen, hörte er Amaikos Worte. 'Das brennt jetzt'. Kaum gesagt, spürte er den flammenden Schmerz, der sich wie flüssiges Feuer durch seinen Arm ausbreitete. Ryosuke biss die Zähne aufeinander und knirschte leise. Ein leises, dumpfes Aufstöhnen von Schmerz war zu hören, doch ansonsten hatte er sich unter Kontrolle. Er kniff die Augen nicht zusammen, sondern sah unentwegt Amaiko an. So nahe war sie ihm sonst nicht. Er genoss jeden Augenblick mit ihr, selbst in solch einer Situation. Und je mehr er es genoss, desto mehr warf sich in ihm die Frage auf, ob das wirklich gut war. Sie würde ihn früher oder später in grosse Probleme bringen. Nein ... Das hatte sie schon. Er wandte den Blick von ihr ab und spürte, wie sie seine Wunde nun verband. Aber er war auch irgendwie selbst dran schuld. War das, wa er so oft gehört hatte? Blinde Liebe brachte nur Probleme mit sich. Innerlich seufzte Ryosuke und schüttelte die Gedanken ab. Er hatte ihr ein Versprechen gegeben und darum ging es. Um nichts anderes!

Amaiko brachte ihn glücklicherweise auf andere Gedanken als sie erklärte, dass er einige Siegelkarten von ihr an sich nehmen sollte. Damit könne er den Gegner noch besser verwirren. Eigentlich ein kluger Plan, so sähe es noch mehr aus, als ob die Raiton Jutsus von ihm stammen würden.
"Schlaues Mädchen.", sagte er dann mit leicht abwesendem Tonfall, in seinem Kopf legte er bereits zurecht, wann und wie er sie am besten einsetzten sollte.
Amaiko fuhr mit ihren Erklärungen fort. Meinte, dass er die Siegelkarten in der richtigen Reihenfolge auslösen musste, ansonsten würde es zu einem Unfall kommen. Zu einem sehr unschönen Unfall, sollte er sie in der Hosentasche aufbewahren.
Auf ihre Worte hin, die womöglich die Stimmung etwas aufheitern sollten, sah er zu ihr hoch und runzelte die Stirn.
"Verstehe. Danke für die Warnung.", gab er trocken von sich. Es mochte an der Situation liegen, aber irgendwie gewann er ihrem Witz gerade nichts ab.
Nach dem sie fertig war mit dem verbinden seiner Wunde, zog er sich wieder kommentarlos an, rückte alles an sich zurecht und verstaute wieder den Schleifstein. Die Klinge wanderte ebenfalls zurück in die Schwertscheide.
"Muss ich diese Siegelkarten also auf ihn zuwerfen? In meiner Hand sollten sie dann vermutlich auch nicht mehr sein wenn sie losgehen, richtig?", mehr eine rhetorische Frage. Wenn es schlecht wäre, wenn sie in seiner Hose losgingen, dann wäre es genau so schlecht für seine Hand.
Er stand auf und ging zu einem Fenster, das bereits einen Sprung im Glas hatte. Schweigend sah er hinaus und musterte die Umgebung. Die Frage war, ob hier der geeignete Kampfplatz war oder ob es irgendwo einen besseren gab.
"Amaiko. Du kennst dich hier im Dorf aus. Wo können wir unsere Vorteile am besten ausspielen? Wenn wir schon den Luxus haben den Kampflatz mehr oder weniger auszusuchen, möchte ich wissen, wo wir unsere Stärken am besten ausspielen können."

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 10, 2017 5:43 pm

"Muss ich diese Siegelkarten also auf ihn zuwerfen? In meiner Hand sollten sie dann vermutlich auch nicht mehr sein wenn sie losgehen, richtig?"
Sie blickte ihn verdutzt ein. Werfen? Nein, zielen musst du damit. Amaiko nahm Ryosuke eine Karte wieder ab, hielt sie aufrecht und visierte mit der beschriebenen Seite sein Gesicht an. Halte dies so in die Richtung, in die der Kugelblitz fliegen soll. Er kommt dann daraus hervor, verstehst du? Wie aus einem Tobidogou. Sie gab ihm die Karte zurück. Wenn du willst, schick sie mit Wind, so wie ich es gewöhnlich tue, sicher... wie du magst.
Merklich, dass sie nun wieder etwas besser gelaunt war. Offenbar gab ihr das Planen wieder Rückgrat und Zuversicht.
Ryo fragte schließlich, nachdem er schon Fähigkeiten des Gegners und die eigene Strategie abgehakt hatte, noch nach einem guten Kampfplatz.
Amaiko folgte ihm ans Fenster, schaute jedoch nicht nach draußen. Zumindest blickte sie auf nichts Spezielles, sondern ging im Geiste Örtlichkeiten durch. Nachdenklich kaute sie auf dem Daumennagel.
Ähm, machte sie, Es... gibt da ein Trainingsgelände, welches viele kleine Teiche besitzt. Wenn du Wasser willst, wäre es dort besonders gut. Außerdem... hm... ist der Luftraum dort ziemlich frei. Anders, als es im Wald wäre. Benkei wird es sehen und sich denken: "Oh, hier kann ich fliegen und sie von Oben beschießen!" Natürlich ahmte sie seine Stimme ziemlich tief und knurrig und brummelig nach.
Nun, und wir haben ja schon festgestellt, dass wir Mittel gegen seinen Ninjutsu-Beschuss haben. Und auch gegen seinen Flugwirbel. Von daher wäre das vorteilhafte Gelände ein Köder für ihn... oder?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 10, 2017 7:55 pm

"Oh achso. Verstehe.", sagte er dann und nahm die Siegelkarte von Amaiko zurück, nach dem diese ihm das Ganze noch einmal erklärt hatte. Er überprüfte noch einmal die Reihenfolge der Papierchen, nicht dass er das Falsche in der Hand hatte und eines in seiner Seitentasche dafür hochging.
Nach dem er ans Fenster getreten war und nach einem geeigneten Ort gefragt hatte, kam auch Amaiko. Sie dachte einen Moment nach, wohl darüber, wo sie am besten gegen Benkei kämpfen konnten. Wenn sie diesen Kampf gewinnen wollten, mussten sie jeden Vorteil nutzen, den sie herausschlagen konnten.
Amaiko erzählte von einem Trianingsplatz. Das hörte sich eigentlich ganz gut an. Wasser war in der Nähe, was seinen Hyouton-Jutsus zugute kommen würde und ausserdem viel Platz. Viel Platz und wenig andere Leute, die mitreingezogen werdne könnten. Wobei das hier in Nadeshiko wohl grundsätzlich im Moment kein grosses Problem war, immerhin hatten sich alle Frauen irgendwo versteckt.
Die wirklich wichtige Frage ist nun jedoch: Wie sollten sie ihn dorthin locken?
Angestrengt nachdenkend legte er die Hand an sein Kinn und starrte wie hypnotisiert aus dem Fenster. Er dachte daran Amaiko als Lockvogel zu nutzen, doch dann könnte sie sich schlecht verstecken und ihn mit Angriffen überraschen. Er könnte auch einen weiteren Bunshin erschaffen, doch diese kosteten relativ viel Chakra und er musste abwägen, ob dieses Manöver so viel Chakra überhaupt wert war. Auch Amaiko könnte einen Bunshin schicken, aber das würde den Überraschungsangriff genau so zerstören, als wenn sie selber gehen würde. Was also konnten sie tun? Oder sollte er womöglich einfach selbst gehen und ihn zu dieser Stelle hinlocken?
Er sah zu Amaiko. Entschlossenheit dominierte seine Gesichtszüge.
"Wo ist dieser Trainingsplatz von hier aus? Ist er weit weg?", fragte er und verschränkte nun die Arme vor der Brust. Als er seinen Oberarm anspannte, spürte er den pulsierenden Schmerz des Schnittes. Er verzog leicht das Gesicht, doch ansonsten liess er sich nichts anmerken. Es tat weh, aber es war nichts, das ihn umbringen würde.
"Wir müssen ihn irgendwie dorthin locken. Zur Not gehe ich ihm selbst entgegen und führe ihn dorthin. Mir wäre es allerdings lieber, wenn wir dort auf ihn warten könnten. Hmm ...", erneut verfiel er in eine Denkphase. Gab es noch andere Möglichkeiten? Irgendetwas musste es doch geben! Er blinzelte und sah zu Amaiko. Einen Moment sah er sie nur an, bevor er fragte: "Glaubst du, eine deiner Freundinnen hier in Nadeshiko könnte ihn dorthin führen? Oder sollten wir vielleicht Jutsus wirken die von weither gesehen werden können um ihn anzulocken?"

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Fr Okt 13, 2017 4:18 pm

Ryosuke sah aus wie jemand, der gewöhnlich nur einen Toast mit Marmelade zum Frühstück aß, nun aber plötzlich vor einem riesigen Buffet voller gebratenem Schinken und Rührei und so weiter stand. Zu viele Möglichkeiten.
Ich bin froh, dass du der Teamleiter bist, sagte Amaiko weich und versuchte erneut, ihn mit einem Lächeln aufzuheitern. Vielleicht motivierte ihn das. Er fragte, wie weit der Trainingsplatz von hier entfernt war, und Amaiko überschlug die Wege im Kopf, wobei sie ebenfalls Hand an ihr Kinn legte. Über die Dächer? Nur ein, zwei Minuten in vollem Sprint. Dann sind wir weithin sichtbar. Durch die Straßen? Fünf Minuten, aber unauffälliger.
"Glaubst du, eine deiner Freundinnen hier in Nadeshiko könnte ihn dorthin führen? Oder sollten wir vielleicht Jutsus wirken die von weither gesehen werden können um ihn anzulocken?"
Hmmm... Weiß ich nicht so recht. Amaiko neigte bedächtig den Kopf von der einen auf die andere Seite. Jutsu wirken bedeutet viel Kraft. Zumindest wenn sie gesehen werden sollen. Und was Freundinnen angeht, kenne ich keine, die sich frei- oh.
Amaiko unterbrach sich und trat rasch in den Schatten der Wand.
Auf der Straße war doch wirklich eine Kunoichi erschienen, und es war keine Unbekannte: Ihr waren Ryo und Amaiko schon im Lokal begegnet. Sie gehörte zu der Gruppe, die von Benkei dazu gedrängt war, Amaiko aus der Sicherheit der Gastronomie zu vertreiben. Sie schaute sich suchend um und lief die Straße hinunter, ohne sich der Beobachter am Fenster gewahr zu sein.
Mir scheint, Benkei hat selbst Helfer zum Suchen, stellte sie trocken fest. Ihre Augen wurden schmal. Also, sie... ist keine Freundin, aber wir können sie definitiv einsetzen, um Benkei zum Trainingsplatz zu locken, ohne dass er uns direkt im Nacken sitzt. Und... damit er nicht zu früh von mir hört, schlage ich Konbi Henge vor.
Amaiko schaute Ryosuke erwartungsvoll an, hielt ihm die Hand hin. Um eine Illusion zu erstellen, die sie beide gleichzeitig durch etwas anderes ersetzte, brauchte es Körperkontakt. Ich sorge dafür, dass wir wie eine Person aussehen. Wie Ryoko. Wie ist das?

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 2:26 am

"Ich bin froh, dass du der Teamleiter bist", sagte Amaiko mit einem Lächeln auf den Lippen. Er rang sich ebenfalls ein Lächeln ab, aber es erreichte nicht seine Augen. Niemand hatte ihn zum Teamleiter ernannt, das hier war ja noch nicht einmal eine Mission, aber dennoch hatte er automatisch die Leitung ergriffen. Womöglich eine Berufskrankheit? Er wünschte, es wäre erst gar nicht nötig gewesen, die Leitung ergreifen zu müssen. Im Grunde genommen hatte Amaiko recht. Was er hier tat war falsch. Er kämpfte gegen einen Konoha-Nin, der im Grunde auf der gleichen Seite stand wie er. Aber Ryosuke wusste, er musste es aus einer anderen Perspektive sehen. Das hier konnte man auch als 'Freundschaftskampf' betiteln, auch wenn es mitnichten ein Kampf unter Freunden war. Dennoch ging es hier nicht darum, sich einen Kampf auf Leben und Tod zu liefern sondern bis einer sich seiner Niederlage bewusst wurde. Ging er mit diesem Aspekt an diese Sache heran, sah das alles wieder anders aus und Ryosuke konnte es mit seinem Gewissen vereinbaren, dass er gerade gegen einen der Besten aus Konoha antrat.
Amaiko beantwortete ihm all seine Fragen. Der genannte Trainingsplatz war angeblich nicht besonders weitweg. Nur drei bis fünf Minuten, je nach dem welchen Weg man nahm. Sie sprach weiter, unterbrach sich dann jedoch selbst und machte einen grossen Schritt zurück, weg vom Fenster.
Überrascht sah Ryosuke sie an. Er hatte das Chakra der Kunoichi gespürt, deswegen war er nicht überrascht, dass sie auf einem nahegelgenen Hausdach erschien, er ging aber auch von keiner Gefahr von ihr aus. Und selbst wenn sie Benkei im Schlepptau gehabt hätte, wäre das kein Grund gewesen zu Klagen. Dann wäre eben das hier ihr Kampfplatz geworden.
"Ja. Wie mir scheint setzt er gerne andere Frauen hier unter Druck um sie für sich arbeiten zu lassen. Wahrscheinlich droht er ihnen an, sie zu besiegen, wenn sie ihm nicht halfen.", seiner Stimme war zu entnehmen, wie wenig er davon hielt.
Als Amaiko ihm dann die Hand hin hielt und vorschlug, ein Konbi Henge zu machen, sah er zuerst ihre Hand an und dann ihr Gesicht. Sie wollte, dass sie eine Person wurden ... Und sie wollte ausgerechnet 'Ryoko' nehmen. Es machte jedoch Sinn, deshalb nickte er.
"In Ordnung. Und mit diesem Erscheinungsbild locken wir Benkei dann mithilfe dieser Kunoichi da oben.", er deutete aus dem Fenster, "zu jenem Trainingsplatz, richtig? Das klingt nach einem guten Plan.", während er sprach, blieb sein Gesichtsausdruck dennoch ernst. Er zögerte einen Moment. Wenn er nun ihre Hand nahm, würde der Kampf weitergehen, hatte er alles bedacht?
Er hob seine Hand und umfasste die von Amaiko. "Auf ein Neues."

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 12:41 pm

"Wahrscheinlich droht er ihnen an, sie zu besiegen, wenn sie ihm nicht helfen."
Es war nicht überraschend, in Ryosukes Stimme Abneigung zu hören. Amaikos Lächeln war diesmal härter, und freudlos. Er hat die Gesetze verstanden. Viel zu gut. Und nutzt sie gnadenlos aus. Sie verschränkte nachdenklich die Arme vor der Brust. Mit ihm ein Spiel zu spielen, wäre wohl kein Spaß... Wahrscheinlich reizt er jede Regel bis zum Äußersten aus und diskutiert ohne Rücksicht auf Verluste, ob man bei "Mensch ärgere dich nicht" eine Figur schlagen darf, die auf dem Startpunkt steht, oder ob man im Ziel andere Figuren überspringen darf. Sie warf Ryosuke einen spöttischen Blick zu und versuchte erneut einen Scherz. Darf man übrigens nicht.
Ihr Mut stieg. Sie glaubte an einen Sieg. An einen direkten Weg dahin. Anlocken, kämpfen, gewinnen, und Ruhe würde sein, und alles wie zuvor.
"Auf ein Neues."
Ja.

Nur Momente später erblickte die junge Kunoichi auf dem Hausdach Ryoko, wie sie das leerstehende Gebäude verließ. Ryoko blickte ihr sogar kurz über die Ferne hinweg in die Augen, ehe sich die Blauhaarige in Bewegung setzte und losrannte. Am Anfang gerade schnell genug, sodass die Späherin sie nicht aus den Augen verlor und erraten konnte, wohin Ryoko strebte. Dann schneller, denn es galt, sie abzuhängen. Am Trainingsplatz gab es noch einige wenige Vorbereitungen zu treffen.

Wie wirst du es eigentlich machen, wenn Benkei dir gegenüber steht?, fragte Amaiko, nachdem sie den Trainingsplatz erreicht hatten: Eine weite Fläche voller kleiner Teiche, mit festem Boden dazwischen. Als hätte jemand viele kleine Schüsselchen bis zum Rand in der Erde vergraben und dann mit Wasser gefüllt. Außerdem strebte da und dort ein einzelner Bambus-Stab in die Höhe wie ein Strohhalm. Wirst du sagen, dass Ryoko nur ein Henge war? Sie blickte vielsagend an ihm herab, tippte gegen den Schwertknauf und berührte ihn am verbundenen Arm. Diese Dinge hier wird er wohl wiedererkennen. Daher.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 3:07 pm

Ihr Plan hatte geklappt. Zumindest wirkte es so, den das Chakra der Kunoichi verfolgte sie, jedoch hielt sie respektvollen Abstand, bis sie wusste, wohin 'Ryoko' ging. Dann wandte sich das Chakra wieder von ihnen ab. Ryosuke ging davon aus, dass sie Benkei nun Bescheid geben würde, immerhin würde sie sonst mit einem Kampf mit ihm rechnen müssen. Und auf diesen Kampf liess sich wohl kaum einer freiwillig ein. Ein paar dumme Idionten brauchte die Welt aber dann irgendwie dennoch.
Amaiko liess Ryosukes Hand wieder los, was dazu führte, dass ihr Konbi-Henge wieder verschwand. Er selbst hatte e snatürlich nicht gesehen, aber bewusst darüber war es sich trotzdem.
Amaiko tat ihr Bestes. Er hatte bemerkt, wie sie versucht hatte, mit ein paar Witzen am Rande die Stimmung wieder etwas aufzulockern und der Blauhaarige war ihr dafür dankbar. Er konnte es eben nur nicht so gut zeigen. Zumindest im Moment nicht. Und nun standen sie hier auf jenem Trainingsplatz, den Amaiko ihm beschrieben hatte. Bevor Benkei hier eintreffen würde, sah er sich um. Es gab tatsächlich Wasser hier und das nicht unbedingt wenig. Das war gut, das würde seine Jutsus unterstützen. Er nickte innerlich seinen eigenen Gedankengängen zu und wurde dann von Amaikos Worten abgelenkt. Seine Augen suchten den Weg zu ihr zurück. Er sah sie an und wurde sich bewusst, dass er sich darüber noch keinerlei Gedanken gemacht hatte.
"Du hast recht.", sagte er dann und wirkte schon fast etwas ertappt, "Ich habe mir bisher ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht. Ich denke das mit dem Henge ist keine schlechte Idee. Danke für den Hinweis."
Dann hob er seinen Kopf etwas und blickte sich um. In der Nähe ebfand sich eine Erhöhung.
"Möchtest du dich vielleicht da oben verschanzen und mir von da aus in den ersten Momente versteckt Unterstützung liefern? Vermutlich wird er früher oder später bemerken, dass da oben noch Jemand ist, aber solange können wir den Moment nutzen und ihn etwas verwirren.", er zwang sich zu einem optimistischen Lächeln. Er hatte keine Ahnung, ob sein Plan irgendwie aufgehen würde. Wie sollte er auch? Er kannte Benkei nicht im Mindesten und auch Amaiko schien ihn kaum zu kennen. Ryosukes Hand wanderte unbewusst zum Griff seines Schwertes. Es beruhigte ihn, ihn umfassen zu können.
"Amaiko? Bevor Benkei kommt ... Noch spüre ich ihn im übrigen nicht, möchtest du noch ein paar Fallen aufstellen? Ich weiss, dass du den Nahkampf noch nie besonders mochtest, aber vielleicht hast du ja ein paar nette Fallen im Repertoir mit denen sich Benkei dann rumärgern darf?"

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 15, 2017 8:34 am

Ryosuke klang irgendwie wachsam... angespannt. Als fürchte er, der frisch aufgelegte Plan ginge zu glatt, und das Universum würde sie später dafür strafen. Oder gleich jetzt.
Amaiko blickte zu dem erhöhten Punkt auf dem Felsen, der ihr ganz eigener Hinterhalt werden sollte. Ja, die Höhe gefällt mir, erwiderte sie, Ich werde von dort aus Karten fliegen lassen wie vorhin.
Für Amaiko war alles etwas einfacher. Sie hatte ihre festen Grundstrukturen für den direkten Kampf: Bist du weit weg? Wirf Ninjutsu und Siegelkarten. Bist du nah dran? Geh auf Abstand, bis du weit weg bist. Es gab Abweichungen von dieser Taktik, doch diese waren allesamt riskanter und standen daher nur zur Debatte, wenn etwas schief ging. Und solang nichts schief ging, war alles gerade und wunderbar.
Auf den Vorschlag mit den Fallen hin nickte sie und schloss Fingerzeichen. Ja. Für Stolperdrähte ist das Gelände etwas zu flach, doch da wir hier eh die berühmte Linie in den Staub ziehen, kann ich auch dies hier benutzen. Sie wirkte Kagebunshin. Eine kleine Rauchwolke entstand, und dann stand Amaiko zweifach vor Ryo. Die Doppelgängerin wandte sich sogleich einem der Teiche zu, testete das Wasser mit vorgestreckten Zehen und ließ sich dann entschlossen hineingleiten.
"Ich beziehe Posten hier", erklärte sie. Das Original reichte ihr ein paar Siegelkarten herunter.
Achte darauf, dass sie nicht nass werden.
"Ja ja."
Folglich konnte die Doppelgängerin nicht das übliche Geheimfach nutzen. Das war nämlich bereits nass, und ziemlich eng anklebend.
Das muss reichen. Die echte Amaiko trat nochmals an Ryosuke heran und entschied sich nach einem Moment des Überlegens, ihn in die Arme zu nehmen. Danke, dass du das machst, wie gesagt...
Anschließend würde sie Posten auf dem Felsen beziehen.

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Als Benkei kam, tat er es gelassenen Schrittes. Als hätte er es gar nicht eilig. Nur wenn man sehr genau hinschaute, mochte man bemerken, dass er gereizter auftrat als vorhin. Er erreichte den Rand der ersten Teiche, hatte Ryosuke schon von fern als Farbklecks gesehen und dessen Blau als das seiner Gegnerin eingeschätzt. Nun sah er ihn genauer, erkannte seinen Irrtum und stand verdattert.
Siehe da!, rief er lachend und leicht frustriert, Noch ein Mann, und es ist sogar ein Kamerad aus der Heimat! Dich... dich kenne ich sogar, auch wenn ich gerade nicht auf deinen Namen komme. Verzeih, ich bin etwas durch den Wind. Er sah sich suchend um, ehe sein Blick zu Ryosuke zurückkam.
Die Amaiko-Doppelgängerin im Teich nutzte den Moment, kurz aufzutauchen und Benkei ein Henge anzuhängen: Nun würde er, falls er näher kam und sie sah, bloß ein Stück Stein sehen, einen Teil der Teich-Umrandung.
Eine Frau suche ich, teilte Benkei mit, Sie ist blauhaarig, irgendwie wie du, und trägt ein Schwert, eins wie - deins?
Blinzeln. Er stand stocksteif. Erkenntnis rollte in seinem Kopf umher wie eine Flipperkugel, bis sie endlich einlochte.
Oben auf dem Felsen steckte sich Amaiko die Hand in den Mund, um das Lachen abzuwürgen. Ja, es würde nun ernst werden, doch der Auftakt war noch spaßig.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 17, 2017 7:36 pm

Er nickte leicht, als Amaiko erklärte, dass ihr die Höhe gefiel und sie ihn von dort aus wieder unterstützten würde. Die Gewissheit, dass sie im Grunde genommen seinen Rücken deckte, beruhigte ihn ungemein, den auch wenn Ryosuke nur einen Gegner hatte, hiess das noch lange nicht, dass es nur bei diesem einen bleiben würde. Als Shinobi gab es unglaublich viele Möglichkeiten sein Gegenüber zu überraschen. Ryosuke war ein sehr vorsichtiger Mensch und versuchte so viel vorauszuplanen, wie es nur ging. Versuchte, alle möglichen Situationen zu reflektieren und eine mögliche Gegenmassnahme bereithalten. Als Anführer lernte man, dass diese Eigenschaft unglaublich wichtig war.
Und während Amaiko noch für die eine oder andere Falle sorgte, stellten sich Ryosuke die Nackenhärchen auf. Er spürte es. Das Chakra. Er spürte das Chakra Benkeis. Es kam immer näher und näher. Er bewegte sich direkt auf sie zu. Aber genau das wollten sie doch, genau das war der Plan. Es verlief alles so, wie sie es geplant hatten. Es lief alles glatt. Ryosukes Blick wurde härter. Es lief zu glatt.
Doch Amaiko holte ihn aus seinen pesimisstischen Gedanken, als sie näher an ihn herantrat und ihn in die Arme schloss. Einfach so. Und sie bedankte sich. Ryosuke war überrascht über diese Geste, hatte er doch nicht damit gerechnet. Er spürte ihre Nähe, ihre Wärme und für einen Moment, nur einen winzigen Moment genoss er diese seltene Berührung ihrerseits.
Doch der Moment verflog, die Wärme verging. Amaiko ging wiede rauf Abstand und bezog letzendlich - und gerade noch rechtzeitig - ihren Posten oben auf dem Vorsprung.
Ryosuke stand noch einen Moment da und regte sich nicht. Den Rücken hatte er gen Westen gedreht. Es war jene Richtung, aus der Benkei sich nun näherte.

Als Ryosuke dessen Stimme vernahm, wandte er sich langsam um, die Hand lässig auf der Parierstange seines Schwertes. Zuerst wirkte Benkei positiv überrascht ihn zu sehen, ja, er schien sich sogar fast etwas zu freuen, dass er einen anderen Mann hier vorfand und dann auch noch aus dem selben Dorf wie er. Doch seine Überraschung ging über in Skepsis als er das Schwert des Blauhaarigen erkannte und er sah nun auch die Ähnlichkeit zwischen Ryosuke und Ryoko. Kein Kunststück. Der Ishihara lächelte leicht, es war jedoch nur ein flüchtiges und freudloses Lächeln.
"So trifft man sich wieder, Benkei. Im übrigen ist mein Name Ryosuke.", zugegeben, Ryosuke war überrascht das Benkei ihn überhaupt erkannte und wusste, dass sie in Konohagakure eigentlich Kameraden waren. Aber das spielte nun keine grosse Rolle. Sein Blick fixierte sein Gegenüber, seine Gesichtszüge spannten sich. Der Kampf würde bald folgen.
"Ich wiederhole mich ein letztes Mal: Lass Amaiko in Frieden, dann können wir das Ganze hier lassen. Wenn nicht müssen wir wohl oder übel unseren Kampf fortführen. Bist du bereit dazu?", Ryosuke zweifelte nicht daran. Benkei würde keinen Halt vor ihm machen, auch wenn er nun als 'er selbst' auftrat. Er würde Amaiko nicht bekommen. Nicht solange er sich in den Weg stellen konnte. Für einen Moment spürte er deutlich das Chakra der Lilahaarigen oben auf dem Felsvorsprung. Sie hatte ihm gedankt. Er wusste natürlich wofür, doch tatsächlich war sein Handeln nicht nur selbstlos. Es war auch von egoistischer Natur. Er wollte nicht, dass Amaiko jemand anderem gehörte. Er konnte diesen Gedanken nicht ertragen, aber das behielt er für sich. In erster Linie hatte niemand Besitzansprüche auf sie, erst recht nicht Benkei und genau das wollte er verhindern.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 21, 2017 12:26 pm

Benkei verstand. Andererseits auch nicht. Er schüttelte den Kopf, als versuche er ein Bild abschütteln.
Du... du willst was? Er klang in diesem Moment nicht wütend, sondern einfach nur verwirrt. Lass es mich klar kriegen: Du kommst her, den weiten Weg von Konoha, und das Erste, was du tust, ist, deinen Schwanz einzuziehen und dich in ein Henge zu werfen?
Benkei starrte auf die entschlossene Haltung seines Gegenüber. Ich gestehe dir zu: Du gehst wirklich über ziemliche Längen und überschreitest Grenzen. Grenzen der Schamlosigkeit, aber immerhin. Mir fehlen die Worte. Mir fehlen die... ja, sie fehlen mir. Er sah aus wie jemand, der dringend einen Rettungsring brauchte, um nicht unterzugehen. Oder einen Anker. Ryosuke gab ihm gewissermaßen einen Solchen.
"Bist du bereit dazu?"
Eine dumme Frage, so dachte Benkei. Auch wenn du dich als Konoha-Kamerad herausstellst, bin ich das, ja, erwiderte er und kämpfte um seine alte, sorglose Tonlage. Ich bin bereit. Und setze all meine Kraft ein, um zu bekommen, was ich will. Simpel war er in diesem Ziel, und kraftvoll obendrein. Er schmiedete Chakra, und wer es fühlen konnte, erspürte den Ernst in diesen Worten. Er machte drei schnelle Schritte, dabei schloss er Fingerzeichen. Er sprang, und unter seinen Füßen bildete sich der Wirbelwind, auf dem er sich in die Luft erhob. Dann startete er seine Attacke, indem er erneut Fuuton-Schüsse aus den bloßen Händen heraus auf Ryosuke feuerte.
"Wie erwartet", wisperte die Doppelgängerin Amaikos, die im Teich hockte. "Soll ich ihn runter holen?"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 21, 2017 4:25 pm

Hätte er dieses Jutsu bloss gleich von Anfang an aufgelöst! Dann hätte er sich diese Diskussion nun sparen können, diese Blamage. Aber es war nun Mal gekommen, wie es war. Ändern konnte er es nun nicht mehr. Er straffte sich also und sah Benkei an. Trotzig. Immerhin fehlten ihm die Worte, auch wenn er ihn wohl nicht im positiven Sinne überrascht hatte. Ryosuke presste kurz die Zähne aufeinander. Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte, ihm fielen keine passenden Worte ein. Er wusste nur, das Benkei unter keinen Umständen Amaiko kriegen durfte. Und das lag nicht nur daran, weil es Amaiko war, sondern weil er dieser Regel grundsätzlich am liebsten einen Riegel vorschieben würde.
"Sieh es als taktischer Rückzug an.", erwiderte er dann, auch wenn es eigentlich keiner war. Es war ein ungewollter Rückzug gewesen weil Benkei mehr drauf hatte, als es für Ryosuke gut war. Aber hier hatten sie zumindest einen kleinen Vorteil. Sein Gegner wusste bisher nicht, das er das Hyouton besass und das viele Wasser in dieser Umgebung würde ihm diesbezüglich gut behilflich sein.
"Gut! Beginnen wir. Ich werde dir Amaiko nicht kampflos überlassen.", er zog das Schwert aus seiner Scheide, "Du hast dir die falsche Frau aus Nadeshiko ausgesucht!"
Kurz darauf begann der Kampf. Benkei beschwor wieder seinen Wirbelwind auf dem er in die Lüfte stieg und feuerte kurz darauf Fuutongeschossen auf Ryosuke ab.
Mit einem Hechtsprung zur Seite - dabei sprang er von einer kleineren Insel zur nächsten - brachte er sich aus der Schussbahn. Zu einfach! Amaikos Doppelgänger fragte, ob sie Benkei runterholten sollte.
"Tu es!", sagte er so laut, das Amaiko ihn hören konnte, Benkei höchstwahrscheinlich jedoch nicht.
Während Amaiko also ihr Ding durchzug, um Benkei von seinem Wirbelwind runterzuholen, hatte Ryosuke bereits einen Plan, wie er dessen Landung 'angenehmer' machen konnte. Der Blauhaarige rammte sein Schwert mit der Spitze voran in den erdigen Boden und formte hastig einige Fingerzeichen. In seinem Rachen sammelt sich Hyouton-Chakra. Ryosuke greift erneut nach seinem Schwert und eilt einige Schritte vor, bevor er eine weisse, geleeartige Masse auf den Boden ausspuckt, welche sich über den gesamten Boden verteilt ... Und wenn Amaiko ihre Sache richtig machte, würde Benkei genau innerhalb dieser Fläche landen und somit zumindest für eine Weile gefangen sein. Mit einem Sprung nach hinten brachte wieder ein bisschen Abstand zu Benkei, den sollte die Falle nicht zuschnappen, wollte er nicht direkt seinem Gegenüber in die Arme fallen. Das wäre ja noch schöner! Sein Blick suchte Benkei. Er hatte ihn nur für einen kurzen Augenblick nicht im Sichtfeld gehabt, als er die Masse fast direkt unter ihm ausgespuckt hatte ... Und er hoffte, dass das kein Fehler seinerseits gewesen war.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Mo Okt 23, 2017 2:40 pm

"Tu es!"
"Jawoll!" Die Doppelgängerin ließ eine Siegelkarte loszischen, und zwar in die entgegengesetzte Richtung, in die Ryosuke hechtete. Fuuton-Geschosse plackerten den Teich und jagten Wasserschwälle hoch. Fast hätte sich der Kagebunshin einen unbeabsichtigten Kopftreffer eingefangen, doch das Geschoss streifte nur ihren Haarschopf.
Die Siegelkarte schwenkte in scharfer Kehre aufwärts, von schräg hinten. Sie sauste in den Wirbelwind und wurde förmlich hineingesogen. Drin. Glücklicherweise war der Wirbelwind nicht zerstörerisch genug, das Papier allzu schnell zu schädigen. Auf ein Fingerzeichen hin entfaltete die Karte ihre Wirkung: Das umgebende Chakra wurde eingesogen und versiegelt. Das papier verbrannte in bläulichem Flämmchen.
Benkei verlor abrupt seinen fliegenden Untersatz; er stürzte ab. Verwirrt und überrascht sah er aus, jedoch nicht übermäßig besorgt. Ohne Zweifel würde er sich mit der Geschmeidigkeit eines Königstigers abfedern können. Und wirklich - er landete wie ein wahrer Held, doch er landete auch platschend in der durchsichtigen Masse, welche Ryosuke ihm hingespuckt hatte. Es gab ein sattes Klatschen, und Gelee spritzte. Das Zeug knackte und klirrte, als es schockfrostete und die Füße des Mannes ummantelte.
Was für eine Pampe?, rief er aus. Ach, was solls! Er schloss Fingerzeichen.
Amaiko sah von ihrem Spähposten aus und beendete selbst gerade ein Jutsu. Das tust du nicht, zischte sie und grinste in freudiger Erwartung. Rache für vorhin!
Über Benkei hatte sich eine Siegelkarte positioniert: Wie zuvor auf dem Dach, spie deren Siegel einen Blitzball aus.
Benkei reagierte völlig automatisch: Er hörte das Knistern und unterbrach seine Fingerzeichen, riss die Hand hoch und wehrte den Raiton-Ball durch Fuuton ab, ohne überhaupt hochzuschauen. Und setzte dann die Fingerzeichenkette fort!
Eine zweite Siegelkarte tauchte zwischen seinen Beinen hindurch.
Jetzt aber!
Blitzball! Knistern! Benkei unterbrach nochmals, richtete die Handflächen nach unten und verdampfte auch dieses Geschoss nach bewährter Weise. Erneut ohne Hinschauen. Er sagte nichtmals was dazu, als nähme er die Raiton-Techniken bloß am Rande wahr. War es... Training?
Benkeis Finger fuhren wieder zusammen. Die letzten Fingerzeichen. Um ihn herum begann das Wasser in den Teichen, Wellen zu schlagen. Es platzte hoch, schoss über die Stege hinweg und vereinigte sich zu einem hoch aufragenden Drachen aus Wasser!
Denn neben Fuuton besaß Benkei Suiton. Und er war in der Lage, das Eine vorzubreiten, während er das Andere einsetzte. Er war ein Monster.
Amaikos Doppelgängerin, die in einem der angezapften Teiche war, wurde in diesem Zuge mitgerissen, in den Wirbel hineingezerrt und verschwand einen Augenblick später, während ihr Wut- und Angstschrei ungehört ertränkt wurde, in einem Schwall aus Atemblasen. Die ungenutzten Siegelkarten zerfledderten.
Der Drache windete sich wie eine Kobra, sammelte Schub und schoss auf Ryosuke los.
Keine Sorge! Über das Tosen des Wassers war Benkeis Stimme zu hören. Du wirst es überleben, Ryosuke! Ich werde dich nur besiegen, aber nicht umbringen!

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Amaikos Jutsu:
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Benkeis Jutsu
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 28, 2017 6:55 pm

Und sie tat es. Und hielt, was sie versprach. Der Wirbelwind, der Benkei als fliegenden Untersetzter diente, verschwand und er landete exakt dort, wo er ihn hatte landen sehen wollen. Mitten in der Geleemasse. Kaum hatten Benkeis Füsse den Boden berührt, setzte sein Jutsu den letzten Prozess in Gang und schockfrostete sich, wobei es dadurch Benkeis Füsse auf dem Boden festfror. Ryosuke kam nicht umhin, leicht zu lächeln, doch er wusste, es war nur ein kleiner Sieg. Und das Lächeln verging ihm auch schnell wieder, als er sah, das es Benkei nicht im Geringsten kümmerte, an Ort und Stelle festgefroreren zu sein. Er formte stattdessen sogleich die nächsten Fingerzeichen und schien ein grösseres Jutsu vorzubereiten. Es musste eine Fernkampftechnik sein, immerhin würde er nicht auf ihn zustürmen können, oder diente sein Jutsu dazu, ihn von dem Eis zu befreien? Ryosuke, der sein Schwert mittlerweile wieder gepackt hatte, war sich unsicher. Er war sich bei Benkei grundsätzlich immer unsicher, weil er viel zu mächtig war. Das Ryosuke bisher ihm überhaupt standhalten konnte, war reines Glück. Zumindest ging er stark davon aus.
Amaiko versuchte sein Gegenüber vergebens davon abzuhalten, die Fingerzeichen zu vollenden. Als wäre es keine grosse Sache, wehrte er die zwei Siegelkarten mit Raitonchakra ab, ohne auch nur zu blinzeln und beschwor kurz darauf einen riesigen, aus Suiton bestehenden Drachen.
"Oh ...", machte Ryosuke, "nicht gut.", nein, gar nicht gut. Das er Suiton besass, wusste er nicht. Hätte er es gewusst, hätte er ihn womöglich nicht in ein Gebiet gelockt, das so viel Wasser aufzuweisen hatte. Er hatte gehofft, es könnte ihm zum Vorteil gereichen nun hatte sich das Blatt gewendet und Benkei nutzte das, was Ryosuke vorhatte zu nutzen.
Er biss die Zähne zusammen. Das war gar nicht gut. Der Drachen kam auf ihn zu, nur am Rande hatte der Blauhaarige bemerkt, dass der Doppelgänger Amaikos dabei drauf gegangen war.
Nun war Ryosuke an der Reihe. Wasser konnte ihm nicht gefährlich werden, er hatte Eis! Eine kurze Reihe von Fingerzeichen reichten und die Temepratur in der direkten Umgebung des Wasserdrachen senkte sich rapide. Wasser war das Elemente, das er am besten eingefrieren konnte, es gereichte ihm also zum Vorteil, das der Drache aus Suitonchakra und nicht etwa aus Doton war. An der Schnauze des Drachen begann es. Eine glänzende Eisschicht bildete sich knackend und klirrend über den gesamten Körper des Wasserdrachen aus, bis er letzendlich vollständig in Eis gefangen war und somit bewegungsunfähig. Gerade noch rechtzeitig, den der Drache hätte ihn um ein Haar erreicht und ihn mit seiner Wucht weggespühlt. Ryosuke bezweifelte nicht, dass das eine sehr unangenehme Erfahrung gewesen wäre, auf die er nur allzu gerne verzichtete. Sein Manöver eben hatte ihn jedoch nicht wenig Chakra gekostet. So viel Wasser mehr oder weniger auf der Stelle zu gefrieren war zwar möglich, hatte aber seinen Preis.
Ryosuke hatte die akkute Gefahr des Drachen also beseitigt, doch er ruhte sich nicht darauf aus. Vielmehr sprang er hoch, konzentrierte Hyouton-Chakra in seinen Füssen. Zwei, drei Schritte ging er, bevor er über den schlanken und eisig glänzenden Körper des Drachen hinweg glitt und so noch schneller war, als wenn er bloss rannte. Das Schwert in seiner rechten Hand, bereit für einen Angriff. Er hoffte, dass sich Benkei bisher noch nicht von seinem Eisjutsu befreit hatte, dann hätte er eine reele Chance, ihn mit einem Hieb ausser Gefecht zu setzten.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 29, 2017 2:07 pm

Keinen Anstand hatte dieser Kerl. Man ging nicht einfach von simplen Luftschüssen über zu einem Mega-Monster ohne ein paar Zwischenschritte. Es gehörte sich einfach nicht. Doch Benkei war der Gegner, und er konnte, weil er wollte, und so tat ers.
Amaiko schaute hin, und nach dem Aufschwung von Optimismus wurde ihr nun wieder die Brust eng. Sie musste nicht nur die letzten Eindrücke ihres Kagebunshin verarbeiten - etwas, was sie aus Erfahrung nicht allzu heftig schüttelte, sondern auch noch zusehen, wie ihre Strategie zerschepperte wie Porzellan. Der Kagebunshin, weg. Der Geländevorteil, neutralisiert. Die Blitzbälle, ein Witz.
Und mein Chakra... ich habe schon zu viel sinnlos verpulvert. Amaiko war noch nicht am Ende, doch sie ärgerte sich, nicht mehr ausrichten zu können. Sie würde nun viel direkter ans Werk gehen müssen.
Derweil erstarrte der Wasserdrache zu Eis, einer eindrucksvollen Skulptur, die unter ihrem Gewicht mehrere Teichränder einriss und absackte. Und Ryosuke lief Schlittschuh darauf.
Benkei sah ihn kommen, und er lachte. Hah! Du bist ja wahnsinnig, Junge, einfach wahnsinnig! Er meinte es offenbar nichtmals negativ, sondern eher... beeindruckt? Zugegeben, es gab auch nur wenige Anblicke, die buchstäblich so cool waren wie jemand, der auf einem Drachen aus Eis herumschlidderte und dabei zu einem Schwerthieb ausholte.
Doch ob er nun ein Kompliment aussprach oder nicht: Benkei war nicht bereit, deswegen irgendwie netter zu agieren. Er schloss bereits wieder Fingerzeichen, und als Ryosuke ihm entgegen schoss und das Schwert aufblitzte, stieß er die Hand vor, die das Zentrum eines Windschilds bildete. Eines Windschildes, der sich drehte.
Fûton: Yûyôna kaze.
Benkei fing den Schlag, beförderte ihn wuchtig abwärts und ließ Ryosuke auf die Eisfläche einschlagen, die dieser selbst geschaffen hatte. Dann stieß er die andere Hand über den Schild hinweg. In dieser Hand war ein zweiter Windschild, der auf Ryosuke selbst zielte, um ihn fortzuschleudern.
Amaiko war noch nicht bereit, einzugreifen.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Nov 12, 2017 5:58 pm

Fahrtwind zerrte an seinen Haaren und seiner Kleidung. Sein Blick war geradeaus auf seinen Gegner gerichtet: Benkei. Mit eisener Entschlossenheit bewegte er sich direkt auf seinen auserwählten Erzrivalen zu, mit der rechten Hand zu einem wuchtigen Schwerthieb ausholend. Doch er machte die Rechnung ohne den Wirt, den Benkei war viel geschickter und viel raffinierter, als Ryosuke es hätte denken können. In Windeseile hatte sein Gegner ein Jutsu gewirkt. Der Ishihara sah das Unglück auf sich zukommen, doch er war nicht imstande es abzuwehren. Sein Schlag wurde von dem Windschild abgefangne und umgeleitet. Seine Klinge krachte in die Eisfläche unterhalb Benkeis - und mit etwas Glück würde dieser dadurch auch gleich noch freikommen - und liess das Eis aufsplittern. Ein heftiger Schlag traf Ryosuke daraufhin in den Rücken. Die Luft wurde ihm aus den Lungen gepresst und die Wucht des Schlages beförderte ihn zu Boden. Ryosuke landete hart auf eben jenem und rollte noch einige Meter weit weg, bevor er reglos zum liegen kam. Sein Schwert hatte er wegen des Schlages fallen gelassen.
Der Blauhaarige presste die Augen zusammen. Sein Kopf schmerzte, genau so wie sein Rücken. Der Schlag in seinen Rücken hatte sich unnatürlich angefühlt, das war nicht nur einfach eine Faust gewesen, dessen war sich Ryosuke sicher. Er vermutete das es ein Windschild war, womit Benkei auch seinen Schwertschlag abgewehrt hatte.
Bleib einfach liegen und lass Amaiko kämpfen. Das ist nicht dein Kampf, Ryosuke. Wenn du jetzt einfach liegen bleibst, lässt Benkei von dir ab und du kannst einfach Nachhause gehen ...
Diese Worte gingen ihm durch den Kopf und er verfluchte sie innerlich. Seine rechte Hand grub sich in die weiche Erde unter ihm. Er würde Amaiko niemals einfach diesem Kerl überlassen. Niemals. Benkei müsste ihn ohnmächtig prügeln, bevor er einfach liegen bleiben würde!
Etwas schwerfällig rappelte sich Ryosuke also auf. Er keuchte leicht, doch er war noch nicht geschlagen!
Ein feiner Blutfaden rann ihm vom rechten Mundwinkel aus übers Kinn. Mit dem Ärmel wischte er es sich fort, als er wieder auf seinen Beinen stand und versuchte sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Sein Schwert hatte er dummerweise fallen gelassen ... Das war schlecht. Doch wo war Amaiko? Hatte Benkei sich bereits auf sie gestürzt ...?

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Nov 21, 2017 7:24 pm

Bleib einfach liegen, rief Benkei dem gestürzten Ryosuke zu, und ich erkenne deine Niederlage an. Dann lasse ich dich in Frieden, und du hast deine Ruhe. Doch Ryosuke blieb nicht liegen. Nein, er kämpfte sich wieder hoch. Schwerfällig, außer Puste, angekratzt. Aber ungeschlagen.
Benkei lachte leicht. Die Fuuton-Schilde, mit denen er sowohl in der Abwehr als auch in der Offensive gearbeitet hatte, verschwanden gerade aus seinen Händen. Du bist ein zähes Leder, das will ich dir gern lassen. Einen schönen Kampf hast du geliefert. Wenn ich wieder daheim bin, werde ich schauen, dass die Dorf-Obrigkeit deine Fähigkeiten enstprechend würdigt. Du kriegst ein paar tolle, harte Missionen. Er schloss dabei Fingerzeichen. Schon wieder Fuuton. Wind floß aus seinen Handflächen und formte sich zu einer fliegenden Halbkreis-Formation von Kunai. Sobald du wieder zusammengeflickt wurdest, natürlich. Hier!
Er schoß das Geschwader von Messern ab. Fûton: Kaze no Kunai!
Amaiko platschte bereits über die Teiche. Nein! Meins!, rief sie aus, Siegelkarten auffächernd und ebenfalls Fingerzeichen schließend. Die Kärtchen sammelten sich um sie in einem strikt festgelegten Muster, und schwach schimmernde Energiefädchen knüpften sich zwischen ihnen. Das block ich!
Sie erreichte Ryosuke einen Hauch vor dem Einschlag des Kunai-Hagels. Mit bläulichem Leuchten erschien eine kugelförmige Kekkai, die sie beide umfasste. Schriftzeichen huschten auf der Oberfläche dieser Barriere umher, Schutz, Abwehr, Schild und Geduld.
Die Fuuton-Kunai schlugen aus mehreren Richtungen auf diese Barriere - und verschwanden restlos. Nichtmals ein Windhauch erreichte die beiden.
Amaiko gab ein leises Jubeln von sich. Ich sagte, ich blocke sie, wisperte sie Ryosuke zu.
Benkei indes stand zunächst ganz still da. Dann klatschte er in die Hände. Siehe da, wer endlich angekommen ist! Amaiko! Du weißt, was jetzt kommt?
Ja ja, versetzte sie bissig, Kauen wir es nicht durch! Fahr doch auf, was hier durchkommen soll! Sie streckte die Arme aus und richtete Benkeis Aufmerksamkeit dadurch auf zwei weitere Worte, die auf der Oberfläche der Kekkai schimmerten: Ewige Mauer und Unbrechbar.
Ah, machte er lächelnd, Verstehe. Von dieser Kekkai hältst du viel, was? Soll ich mich beweisen, indem ich sie durchbreche?
Versuchs.
Ich versuchs. Er klang vergnügt. Es war eine Aufforderung zum Angeben. Wie konnte er widerstehen. Benkei ließ sich Zeit fürs Chakraschmieden - die Energie zeigte sich in durchscheinenden, bläulichen Flämmchen!
Amaikos Mimik wurde verkniffener. Ach nein... Ryo? Er übertreibt direkt..., raunte sie ihm zu. Eine mittlere Menge an Chakra kann die Kekkai völlig fressen. Der Überschuss aber wird durchschlagen.
Fertig oder nicht! Benkei ließ Windchakra frei - es erhob sich aus seinem Körper in die Höhe und wurde zu einem großen Falken aus Fuuton. Ich komme!
Der Falke schwang sich kurz zum Himmel, dann stürzte er auf seine Ziele herab. Durch die Kekkai würde er rapide schrumpfen und bloß noch so groß wie ein Steinadler sein. Doch die Verletzungen durch die Krallen wären trotzdem schmerzhaft.

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Benkeis Jutsu
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Amaikos Jutsu
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Mi Nov 22, 2017 8:23 pm

"Du kriegst ein paar tolle, harte Missionen.", die Worte Benkeis hallten in Ryosukes Kopf wieder. Er sah zu seinem Gegner und wischte sich mit dem Handrücken über seinen rechten Mundwinkel. Als er seine Hand ansah, erkannte er einen roten Schmierer. Blut.
"Ich fühle mich zwar geehrt, Benkei ...", seinen Namen betonte er mit Absicht besonders stark, "aber das ist nicht nötig.", Ryosuke war sich nicht sicher, wie Benkei seinen Satz gemeint hatte. Hatte er ihn damit verhöhnen wollen oder war es sein purer Ernst gewesen? Sollte es sogar eine Art verkorkstes Kompliment sein? Der Blauhaarige war sich unsicher. Er hatte oft Probleme Sarkasmus zu erkennen und bei Benkei fiel es ihm besonders schwer.
Während sein Gegner Ryosuke mit Worten ablenkte, hatte er bereits das nächste Jutsu in Gang gesetzt. Der Ishihara kam nicht umhin beeindruckt davon zu sein, was Benkei alles drauf hatte. Und tatsächlich mischte sich auch Angst in seine Gefühle. Angst, dass er diesen Kampf kläglich verlieren würde und damit Amaiko. Ryosuke schluckte. Aber im Grunde war ihm das doch schon von Anfang an klar gewesen, oder? Er hatte gewusst, das er gegen Benkei nie eine Chance gehabt hatte.
Ryosuke blieb einfach stehen. Sah wie das Unausweichliche auf ihn zu kam. Er hätte ausweichen können, hätte ein Jutsu wirken können, aber was brachte das noch? Wenn er sowieso verlieren würde, warum sollte er sich anstrengen? Da war wieder diese Stimme die ihm zuvor gesagt hatte, er solle liegen bleiben. Wäre er auf dem Boden geblieben, hätte Benkei von ihm abgelassen. Aber war nicht er die letzte Mauer die stand um Amaiko vor ihm zu schützen ...?
Die Kunai flogen in Windeseile herbei. Gerade als Ryosuke beschlossen hatte, nicht auf seine innere Stimme zu hören, wurde ihm bewusst, dass er keine Chance mehr hatte, ihnen ausweichen zu können. Er hob die Arme vor sein Gesicht. Das Zischen der Kunais kam näher und näher und näher ... Und wurde abgelöst von Stille. Ryosuke blinzelte überrascht und nahm die Arme langsam runter. Er hatte nur unterbewusst mitbekommen, dass Amaiko etwas gesagt hatte, nun wurde ihm bewusst, was sie gesagt hatte.
"Das block ich!"
Sie war herbeigestürmt und hatte tatsächlich Benkeis Attacke abgewehrt, die direkt auf Ryosuke gezielt hatte. Nun stand sie neben ihm, die Kekkei umschloss sie beide und hatte sie vor der wütenden, fliegenden Kunais bewahrt.
"Ich sagte, ich blocke sie"
Ryosuke wandte sein Gesicht leicht zu Amaiko und er kam nicht umhin leicht zu lächeln.
"Ja, das hast du. Danke.", sagte er leise. Sie hatte ihn vor diesem Angriff gerettet, dabei hatte er doch sie retten wollen.
Doch Benkei gab sich natürlich nicht geschlagen. Nicht von einer einfachen Kekkei die er womöglich nur als noch grösseren Anreiz ansieht, um mit dem Kämpfen fortzufahren. Der Blauhaarige presste für einen Moment die Lippen aufeinander und betrachtete, wie der Gegner abermals ein Jutsu anwandte. Währendessen erklärte ihm Amaiko, dass die Kekkei bloss eine mittlere Menge an Chakra frass ... Und Benkei wäre nicht Benkei, wenn er nur halbe Sachen machen würde. Nein, in diesem Jutsu würde mehr als nur mittelviel Chakra stecken, so viel stand fest.
"Ich verstehe.", der Vogel flog hoch. Ryosuke wandte seinen Kopf nun gänzlich zu Amaiko, hatte nun keine Augen mehr für Benkei.
"Ich fürchte, uns bleibt nur eine Möglichkeit um dich aus diesem Dilemma zu befreien.", er zwang sich zu einem Lächeln, es war jedoch mehr schlecht als recht.
Der Vogel hatte den Wendepunkt erreicht. Für einen Moment stand das Fuutongebilde still, regte sich nicht, bevor der Kopf des Vogels nach unten kippte und ein rasanter Sturzflug begann. Direkt auf die Kuppel zu, die Ryosuke und Amaiko schützen sollte.
Ryosuke griff nach Amaikos Handgelenken und drückte sie. "Ich hoffe, du verzeihst mir das, was ich nun tue.", und er war sich verdammt noch mal selber nicht sicher, ob er es überhaupt tun sollte, aber die Not liess ihm im Grunde nicht viel Freiheiten. Er musste es tun. Und er musste es richtig tun.
Eilig formte Ryosuke Fingerzeichen. Innerhalb der Kekkei formte sich abermals eine Kuppel, diese war jedoch aus glitzerndem Eis und würde den Rest des Chakras schlucken, das die Kekkei nicht mehr abfangen konnte. Doch das war nur der erste Teil seines Planes, den er sich in Sekudnenschnelle eben zurechtgelegt hatte. Er sah Amaiko in die Augen, suchte darin nach einer Regung. Ob sie verstand, was er vorhatte?
Dann formte er abermals Fingerzeichen.
Der Vogel durchbohrte die Kekkei bevor er krachend gegen die Schicht aus Chakraeis flog.
Und während oberhalb ihrer Köpfe das Eis langsam bröckelte, entstand direkt unterhalb Amaiko Eis das ihre Füsse einhüllte und ihr die Beine hochkroch. Es setzte sie fest. Ryosuke achtete dabei jedoch darauf, dass  es nicht weiter als bis zu ihren Hüften kam, so dass gerade ihre Hände und halbwegs ihre Unterarme mit in das Eis geschlossen wurden. Er zögerte keine Sekunde. Aus seiner Seitentasche holte er ein Kunai und setzte es Amaiko an die Kehle. Würde sie ihn anschauen, würde sie mit Sicherheit erkennen, wie ungerne er ihr dies antat.
Die Kekkei hatte sich mittlerweile aufgelöst und das Eis zerbrach als Ryosuke mit gepresster Stimme sagte: "Ich habe dich besiegt. Gibst du auf, Amaiko?"


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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Do Nov 23, 2017 5:13 pm

Was Ryosuke meinte, mit dieser einen Möglichkeit, verstand Amaiko nicht. Nichtmals, als Eis in dicken Schollen an ihr empor kroch und sie einpackte in klirrende Kälte. Einen Moment davor noch glaubte sie, er wollte einfach alles auf eine Karte setzen und irgendeinen wilden Angriffs-Plan durchziehen. Irgendwas Verrücktes, irgendwas Hirnverbranntes. Sie glaubte, er glaubte noch daran, dass sie hier siegen konnten. Amaiko tat es jedenfalls, stolz auf ihre Kekkai, und der Stolz machte selbstbewusst.
"Ich hoffe, du verzeihst mir das, was ich nun tue."
Sie starrte ihn an. Pure Verständnislosigkeit spiegelte sich in ihren Gesichtszügen wieder. Trotzdem sagte sie: Ich verzeihe dir. Ich vertraue dir.
Erst wehrte er ab, dann griff er an. Die Abwehr gegen Benkei und dessen Falken, den Angriff gegen sie. Amaiko schreckte heftig zusammen, als das Eis ihre Füße packte und an ihr aufstieg, über Knie und Unterleib und dann auch noch Hände und Unterarme einfing.
Für einen langen Moment fürchtete sie, Ryosuke wäre einem Genjutsu ausgesetzt. Obwohl sie den Plan, den er nun herbei zog, selbst vorgeschlagen hatte. Sie schaltete erst, als er ihr ein Kunai an die Kehle setzte. Und es ganz direkt sagte. "Ich habe dich besiegt. Gibst du auf, Amaiko?"
In einiger Entfernung erstarrte Benkei zur Salzsäule.
Ich gebe auf, erwiderte sie, mit vor Überraschung und Kälte zittriger Stimme. Du hast mich besiegt. Ihr Blick fügte stumm hinzu: Du wolltest das doch nicht machen... Doch nun hatte er es gemacht.
Was! Benkeis Stimme platzte zu ihnen herüber. Der Held Konohas zertrümmerte die Reste von Eis, die ihn an Ort und Stelle hielten, mit einem wütenden Faustschlag. Was ist passiert!
Es war faszinierend, wie er Fragen als Ausrufe betonte.
Amaiko wandte sich ihm zu - soweit sie konnte. Ryosuke hat mich besiegt, erwiderte sie, Das ist passiert. Nicht mehr. Nicht weniger.
Benkei gab etwas wie ein trockenes Lachen von sich. Er kam langsam auf sie zugetrottet, wobei er seinen bohrenden Blick auf Ryosuke richtete. Hast du das von Anfang an geplant? Mir den Sieg zu stehlen? Er klang nicht, als akzeptiere er. Er klang, als warte er darauf, dass ihm jemand sagte, dass dies nur ein Scherz war.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Fr Nov 24, 2017 5:06 pm

Seine Hand, die das Kunai an den schlanken Hals von Amaiko hielt, zitterte leicht. Er sah ihr in die Augen. Seine gesamte Körperhaltung war angespannt, Angst davor, wie die Satonaka reagieren könnte. Erst als er sich bewusst wurde, was sie ihm davor gesagt hatte, wurde er innerlich etwas ruhiger. Sie vertraute ihm.
Im Rücken von Ryosuke erhob sich Benkeis Stimme. Kurz darauf hörte er Eis splittern. Offensichtlich war der grosse Held Konohas in eine missliche Lage geraten und seltsamerweise verspürte Ryosuke Genugtuung. Auch wenn nur ein kleines Bisschen. Vor allem aber war er froh, dass die Gefahr für Amaiko nun gebannt war, denn nun war es Benkei verboten sie im Kampf zu stellen. Die Regel hatte keine Wirkung mehr auf sie, ausser für ihn. Der Ishihara schluckte hart. Das hörte sich seltsam an, aber es gefiel ihm. Dummerweise würde es Amaiko selbst weniger gefallen. Und dummerweise hatte er keine Sekunde darüber nachgedacht, was das für Konsequenzen hatte, nun da er sie besiegt hatte. Er hatte bis vor seine Nasenspitze gedacht und keinen Zentimeter weiter. Das war eigentlich überhaupt nicht seine Art ... Er hatte gewusst, das ihn eines Tages eine Frau um den Verstand bringen würde, nur hatte er gedacht, dass sie zumindest dann auch etwas für ihn empfinden würde.

Langsam liess der Blauhaarige das Kunai sinken und mit einem Chakraimpuls liess er das Eis brechen, das Amaiko gefangen gehalten hatte. Er achtete dabei darauf, ob sich die Lilahaarige selbst fangen konnte oder ob sie stürzen würde. Sollte Zweiteres der Fall sein, würde er sie davor bewahren, mit dem Boden Bekanntschaft zu machen.
"Tut mir leid, dass es so kalt war, ich wollte es jedoch möglichst offensichtlich machen.", erklärte er ihr und wischte ihr einige Haarsträhenn aus dem Gesicht. Leicht lächelte er, "und tut mir auch leid, dass ich nun trotzdem auf den Plan zurückgegriffen habe, aber ich habe keinen anderen Ausweg gesehen ...", fuhr er fort und eigentlich hatte er noch hinzufügen wollen, dass sie natürlich nicht verpflichtet war, ihn nun zu heiraten, doch irgendwie wollten in diesem Moment diese Worte nicht über seine Lippen gehen. Die Vorstellung, das Amaiko an seiner Seite bleiben würde, war schön und auch wenn sich Ryosuke bewusst war, dass er sie früher oder später zerstören musste, so genoss er zumindest den Augenblick.
Danach wandte er sich zu Benkei um, mit hartem Blick und versteinertem Gesichtsausdruck.
"Ich habe versuch dir klar zu machen, dass Amaiko kein beliebiges Freiwild ist, dass man durch einen leicht errungenen Sieg an sich binden kann. Aber du wolltest nicht hören und da ich dir im Kampf offensichtlich unterlegen bin, musste ich zu anderen Mitteln greifen.", ja, er war nicht dumm zu stolz zu sein um eine Niederlage einzugestehen. Ganz anders als Benkei.
"Amaiko ist nun keine Option mehr für dich. Du musst dir wohl oder übel eine andere Dame suchen, deren Leben du ruinieren kannst.", er betonte den letzten Absatz mit Absicht stärker, den er war nach wie vor der Meinung dass diese verschrobene Heiratsregel genau das tat: Sie ruinierte das Leben vieler junger Frauen.
Die andere Frage war jedoch, ob Benkei diese Niederlage akzeptieren würde. Regeltechnisch war zwar nichts dran auszusetzten doch Ryosukes Mittel waren trotzdem nicht unbedingt besonders fair gewesen.
Der Blauhaarige stellte sich leicht vor Amaiko für den Fall das Benkei trotzdem weiter versuchen würde, Amaiko an sich zu binden.

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Nov 26, 2017 12:09 pm

Sie sagten es nicht, doch irgendwie hatten beide nicht weiter als bis zu diesem Punkt gedacht: Dem Grenzstein, der das Ende das Kampfes aufzeigte. Alle Planung hatte sich um diesen Kampf gedreht, und nun war dieser Kampf beendet, und mit dem Ergebnis mussten sie leben.
Ich will nicht ihn heiraten, so hatte Amaiko es bei der Taktik-Runde in dem verlassenen Haus formuliert. Und so ist es auch nicht gekommen. Die Frage war bloß, was nun? Zunächst einmal ließ Ryosuke das Eis verschwinden. Amaiko taumelte, als die kalte Umarmung verschwand, und stolperte ein wenig, ehe Ryosuke sie auffing.
Hoppla... So fühlen sich Eisfüße an, murmelte sie verhalten und versuchte einen unsicheren Witz. Ist in Ordnung, erwiderte sie auf seine Entschuldigung hin. Du hast es schon mit Ernst machen müssen. Sonst hätte es nicht gezählt. Sie erstarrte kurz, während er ihr einige Haarsträhnen aus dem Gesicht strich. Sie ergriff seine Hand und drückte leicht. Und ja... ein Plan ist ein Plan. Er hat funktioniert. Das ist alles, was wichtig ist.
Sie verzog das Gesicht, als Benkeis Stimme erklang.
Ah, aber Ryo!, rief der andere Konoha-Nin, irgendwie gefangen zwischen Empörung und Amüsiertheit. Ryo, Ryo, Ryo! Verfluche das Spiel, nicht den Spieler! Du lässt mich ja dastehen wie einen Arsch. Aber ernsthaft nun... Amaiko! Sag mir nicht, dass dies legal war. Er sagte dies, als stritten sie darüber, ob ein Federball auf der dicken Linie nun Aus war oder noch im Feld.
Amaikos Augen wurden schmal. Es war absolut legal.
Es war hinterhältiges Einmischen!
Es war taktisch. Nun wurde sie ärgerlich, noch immer an Ryosuke gelehnt und seine Hand ergreifend. Ryo mochte spüren, dass sie fester drückte. Kraft ist nunmal nicht alles.
Nicht dein Ernst. Er deutete mit der Schwertspitze auf Ryo. Ich besiege ihn locker, das ist offensichtlich! Kämpfen wir ehrlich!
Nein. Ich bin vom Tisch. Es ist vorbei.
So spricht eine Schiedsrichterin, die offensichtlich partei-...
Was! Sie wurde laut. Willst du mir vorwerfen, ich missachte die Regeln. Ausgerechnet mir!
Er wollte Ja sagen. Doch er war wohl nicht ganz so dumm. Benkei wurde schlicht wieder sprachlos.
Gehen wir, wandte Amaiko sich wieder an Ryo, Ehe ich erneut in Exposition verfalle, die du schon vor zehn Jahren gehört hast.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Nov 26, 2017 6:16 pm

Als Amaiko nach seiner Hand griff und diese sanft drückte, spürte Ryosuke ein warmes Gefühl dass angenehm prickelte. Doch er schluckte bloss, sah auf ihre Hand und dann wieder in ihr Gesicht. Sie verstand, weshalb er es getan hatte. Ob sie auch wusste, dass es teilweise aus purem Egoismus geschehen war? Immerhin war es ihm nur gelegen gekommen dass Amaiko diesen Kerl nicht an der Backe haben wollte. Er hatte sich selbst zwar nie für einen dieser eifersüchtigen Kerle gehalten, die von einer Frau Besitzt ergreifen würden, doch Tatsache war, dass ihm der Gedanke daran, dass Amaiko Benkei heiraten müsste, sauer aufstiess.
Natürlich konnte der grosse Held Konohas seine Niederlage nicht wirklich akzeptieren. Er stritt sich mit Amaiko darum, ob dies nun legal war oder nicht. Amaiko verteidigte sein Tun und erklärte, dass daran nichts auszusetzten war. So hatte er es sich auch gedacht. Die Regel war, die Frau zu besiegen und wenn diese sich ergab, war der Kampf vorbei und der Gewinner bekam die Belohnung. So war es hier verlaufen. Keine Regel besagte, dass die Frau nicht Teil des Planes sein durfte und freiwillig aufgab. Es war also alles mit rechten Dingen abgelaufen, doch Benkei fühlte sich natürlich hintergangen. Irgendwie konnte es Ryosuke auch verstehen, aber Mitleid empfand er deswegen noch lange nicht.
"Ist das Spiel schlecht sind es auch die Mitspieler die sich freiwillig und mit äusserst motiviertem Verhalten daran beteiligen genau so schlecht.", erwiderte Ryosuke auf Benkeis Worte. Er verfluchte das Spiel und ihn, damit hatte er keine Probleme.
Amaiko steigerte sich in das Gespräch mit Benkei rein und wurde lauter. Dabei spürte er auch, wie sie seine Hand stärker drückte. Vielleicht weil sie sich so in Rage redete? Er beobachtete sie für einen Moment, bevor er auf die Schwertspitze Benkeis blickte. Eines stand fest, in einem Kampf hatte er tatsächlich keine Chancen, doch das spielte nun keine Rolle mehr.
Als Amaiko dann gehen wollte, sagte Ryosuke: "Warte einen Moment. Ich muss noch etwas holen.", mit diesen Worten löste er sich kurz von Amaiko und ging auf Benkei zu. Er hielt nicht inne, erst als er kaum zwei Meter direkt vor dem grossen, stämmigen Kerl stand der es so sehr auf die Satonaka abgesehen hatte.
Einen Moment lang blickte er Benkei wortlos in die Augen, das Gesicht zu einer emotionslosen Maske erstarrt, bevor er sich leicht bückte und nach seinem Schwert griff, das er zuvor beim Sturz verloren hatte. Seelenruhig schob er es sich in die Schwertscheide und liess seine rechte Hand dann auf dem Knauf ruhen. Er sah erneut zu Benkei.
"Halt dich fern von Amaiko, Benkei. Solltest du gegen die Regeln Nadeshikos verstossen und sie trotzdem zum Kampf herausfordern, wirst du es bereuen.", er liess offen, was genau er dann unternehmen würde, aber das musste er auch nicht ausführlich erläutern. Benkei war es freigestellt, was er sich unter dieser Drohung nun vorstellen wollte.
Ryosuke wandte sich um, sein weisser Umhang flatterte dabei um seinen Körper.
Ja, der Ishihara war sich bewusst, dass er sich so eben einen ziemlich unliebsamen Feind im Dorf gemacht hatte. Sie würden zwar auf Missionen keine Fende sein, doch da wäre absofort wohl auf ewig eine Mauer und wenn Benkei besonders nachträglich war, würde er Ryosuke absofort das Leben schwer machen.
Als der Blauhaarige wieder auf der Höhe von Amaiko war, sah er kurz zu ihr und versuchte aufmunternd zu lächeln, auch wenn es ihm nicht so recht gelingen wollte.
"Gehen wir.", er wollte sie fragen, wie es nun weitergehen würde, doch er brachte die Worte irgendwie nicht über die Lippen weil er tatsächlich auch überhaupt keine Ahnung hatte, "entweder wir beeilen uns und legen heute noch ein gutes Stück Weg zurück oder aber wir schauen das wir noch eine Übernachungsmöglichkeit hier in Nadeshiko finden. Was wäre dir lieber?"

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Dez 02, 2017 10:50 am

Benkei hielt sich nur durch äußerste Diszipliniertheit davon ab, mit den Zähnen zu knirschen. Er verschränkte die starken Arme vor der Brust. Es schien ihn förmlich zu erfreuen, dass Ryosuke das Wort an ihn richtete.
"Halt dich fern von Amaiko, Benkei. Solltest du gegen die Regeln Nadeshikos verstossen und sie trotzdem zum Kampf herausfordern, wirst du es bereuen."
Er lachte, kurz und hart. Warf den Kopf dabei in den Nacken. Hah! Kampfgeist, lieber Ryo, Kampfgeist. Vielleicht lasse ich es ja darauf ankommen. Wenn auch... na, mal sehen, wie. Er wandte sich mit etwas besserer Laune, wie ein guter Verlierer, an Amaiko. Gegen die Regeln zu verstoßen, würde mir wohl nichts nützen. Es brächte mir keine besonders gute Ehefrau ein, was?
Brächte es nicht, nein, entgegnete Amaiko tonlos. Wie Ryo sagt. Du würdest es bereuen. Natürlich, so dachte sie bei sich, hatte Benkeis Bruder die Ehe mit einer Nadeshiko-Kunoichi - nein, gleich zweien - ebenfalls bereut, obwohl er sich innerhalb der Regeln bewegt hatte.
... Nein, er war nicht innerhalb der Regeln, rief sie sich rasch in Erinnerung, Die Doppelgeschichte war... falsch. Oder? Er hatte es sich mit einem Duell Zwei gegen Einen extra schwer gemacht und trotzdem gewonnen... Trotzdem falsch. Es war rechtens, was Raika und ich taten. Ihr war, als senke sich ein Bleigewicht in ihren Magen. Vergiss wieder. Jetzt!
Bereuen, sagte Benkei, wirst erstmal du. Denn du verpasst die Chance auf ein paar tolle Gene. Er spannte plötzlich seine Muskeln an und bewegte die Hüfte in ziemlich eindeutiger Geste. Unter anderem natürlich.
Das da, Amaiko zeigte auf den eingefrorenen Wasserdrachen, ist cooler. Dann ließ sie ihn stehen, marschierte mit Ryosuke ab.
Benkei rief ihnen nach: Wenn ich es will, kann ich auch Suiton mit Fuuton einfrieren! Dafür müsste ich mich zwar anstrengen, aber hey, wie oft tue ich das schon!
Ignorieren.
"Entweder wir beeilen uns und legen heute noch ein gutes Stück Weg zurück oder aber wir schauen das wir noch eine Übernachungsmöglichkeit hier in Nadeshiko finden. Was wäre dir lieber?", fragte Ryosuke nun.
Übernachtungsmöglichkeit, sagte Amaiko kurz angebunden. Ich weiß auch schon, wo.

Etwas später standen sie vor der Tür eines hübschen Häuschens aus Fachwerk, mit weiß getünchten Wänden. Sie klingelten; auf dem Schildchen stand "Aragaki". Und nur kurz darauf öffnete sich die Tür, und eine Frau Ende Vierzig blickte sie an. Natürlich bedeutete der Umstand, dass Aragaki Tora stracks auf die Fünfzig zuging, einer Nadeshiko-Kunoichi nicht besonders viel.
Grüß dich, Mutter.
Grüß dich, Tochter. Der Blick stahlgrauer Augen - offenbar hatte Amaiko das Nussbraun von ihrem Vater - richtete sich auf Ryosuke. Wer ist das?
Amaiko sagte nichts. Ryo durfte sich selbst vorstellen.
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