Tamashii no Utsuri

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 [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu

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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Sep 12, 2017 9:17 pm

das Eingangsposting lautete :

Satonaka Amaiko && Ishihara Ryosuke
Unterwegs in Nadeshiko no Sato


Zusammen mit Amaiko sass er da. In einem Restaurant das tatsächlich vorzügliches Essen servierte, genau so, wie es Amaiko ihm versprochen hatte. Ein Geheimtipp hatte sie es genannt und genau das war es auch. Wahrscheinlich war er sogar der erste Mann, der hier überhaupt speiste.
Zusammen mit Amaiko hatte es ihn erneut nach Nadeshiko no Sato geführt. Wegen eines Auftrages waren sie zurück in diese Stadt gekommen. Ihre Mission war ohne Komplikationen verlaufen und auch wenn die meisten Frauen ihn auf der Strasse mit skeptischen Blicken musterten, ihn wütend anschauten oder gar sich ängstlich in den Schatten versteckten, so fühlte er sich hier nicht unbedingt unwohl. Er wusste, wieso diese Frauen das taten. Sie mussten hier in ständiger Angst leben, dass sich ihr Leben innerhalb von wenigen Minuten drastisch ändern konnte, jeder Mann stellte somit eine potenzielle Gefahr dar, auch wenn er selbst natürlich nicht zu dieser Sorte gehörte. Er war mit Amaiko nur wegen des Auftrages hier, dabei ging es um einen Geleitschutz. Er galt der Tochter der Kage, welche anscheinend nie eine Kunoichi hatte werden wollen und deshalb besonders viel Schutz benötigte. Ryosuke stellte es sich besonders schwer vor, hier zu leben, wenn man keine Kunoichi war und sich nicht einmal in einem Kampf wehren konnte. Die Tochter, Hinoka ihr Name, hatte erklärt, dass ihre Mutter eigentlich wollte, dass sie das Handwerk einer Kunoichi erlernte, doch sie weigerte sich strikt. Sie wollte sich ihr Leben nicht vorschreiben lassen, nur weil sie in Nadeshiko geboren wurde. Ryosuke empfand die Entscheidung Hinokas als äusserst beeindruckend, sie hatte aufjedenfall seinen Respekt. Dennoch musste er im Vorfeld einen Zettel unterschreiben, dass er in keinsterweise darauf aus war, sie in einem Kampf zu besiegen um sie dann heiraten zu können. Für Ryosuke ein völlig unnötiger Aufwand, aber da er dies sowieso nie im Sinn hatte, hatte er diesen Wisch damals natürlich sofort unterschrieben.
Amaiko wurde auserwählt, weil sie aus Nadeshiko stammte und sich im Dorf selbst auskannte.

Zusammen hatten sie sich also auf den Weg gemacht und nach dem sie die Tochter, wie versprochen, gesund bei ihrer Mutter abgeliefert hatten, entschieden sie sich dazu, noch zu Abend zu essen, bevor sie wieder nach Konoha aufbrechen würden. Ryosuke hatte sich sogar dazu überreden lassen sein verhasstes Jutsu anzuwenden.
Und nun sass er Amaiko gegenüber an einem Tisch und speiste mit ihr: er in einem Frauenkörper.
Dieses Restaurant, das Amaiko als Geheimtipp erklärt hatte, war nur den Frauen vorbehalten. Er galt als Zufluchtsort. Kein einziger Mann durfte in dieses Gebäude einen Fuss setzten und wenn er es doch tat, wäre ein Kampf um eine Heirat völlig ungültig.
Ryosuke sah sich in dem Raum um. Es waren unglaublich viele Frauen anwesend. Sie alle unterhielten sich rege, tratschten, lachten und führten angeregte Diskussionen. Sie wirkten um einiges ruhiger und entspannter als wenn man ihnen auf der Strasse begegnete. Dieses Gebäude war eine Zuflucht für sie und irgendwie fühlte sich Ryosuke trotz seines derzeitigen Aussehens völlig fehl am Platz.
Er beugte sich leicht über den Tisch zu Amaiko und flüsterte: "Bist du dir sicher, dass das in Ordnung ist, wenn ich hier esse? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das falsch ist.", er spielte dabei natürlich auf die Tatsache an, dass er keine Frau war und im Moment nur wie eine aussah. Im Inneren würde er immer er selbst bleiben und er war nun einmal ein Mann.
Dennoch, das Essen war unglaublich gut und auch wenn er das Gefühl hatte, etwas Falsches zutun, weiss er es zu schätzen, dieses köstliche Essen einmal probiert zu haben.
"Aber du hast recht.", fuhr er dann mit seiner weiblichen Stimmen fort, "Das Essen hier ist wirklich unfassbar gut. Warst du früher oft hier als du noch in Nadeshiko gewohnt hast?", er lächelte leicht, bevor er sich einen weiteren Happen Essen mit den Stäbchen in den Mund schob.

[Ryosukes derzeitiges Aussehen]
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 12:03 pm

Ryosuke war ganz in seinem Element. Er nahm nur auf, ohne noch unnötige Worte zu verlieren. Rasch fand er einen geeigneten Unterschlupf, Amaiko noch immer hinter sich herziehend. Er hatte ganz eindeutig die Führung übernommen, und es wurde ihr beschämend klar, dass dies auch nötig war.
Ein schöner Jonin bin ich, dachte sie bitter. Verliere fast den Kopf. Nur fast?
Schweigend zogen sie in den leeren Bau ein. Ryosuke sicherte die Räume, ehe sie sich zum Kriegsrat auf spärlichen Einrichtung niederließen. Die Finger ineinander verschränkt, wartete Amaiko darauf, dass ihr Kamerad das Wort ergriff, und starrte auf Muster im Staub, als suche sie darin nach einer Botschaft oder einem göttlichen Hinweis.
"Versuchen wir es." Sie blickte auf. "Kämpfen wir gegen ihn. Ich kämpfe auch alleine gegen ihn wenn es sein muss. Wenn du dich daran beteiligst und er gewinnt, ist es vorbei."
Nicht allein. Amaikos Stimme war noch immer belegt, aber inzwischen ruhiger und gefasster. Wenn ich nicht beteiligt bin, erzielst du kein Ergebnis, es seie denn, du tötest ihn. Und auch wenn er gerade ein Gegner ist, ist er doch ein Kamerad aus Konoha. Sie blickte ernst drein. Selbst wenn du ihn töten könntest... könntest du es nicht. Nicht hierfür. Darin war sie entschlossen.
Während Ryosuke sein Schwert schleifte, holte Amaiko ihre Siegelkarten hervor, ging das dünne Päckchen durch und legte ihr Schreibzeug aus. Sie beschriftete einige leere Pergamente. Ihr Pinsel zog Schleifen und Muster und bremste nichtmals, als Ryosuke ihr einige Fragen stellte. Sie antwortete ohne sonderliches Innehalten.
Inzwischen muss Benkei mindestens Ryuzakis Stufe erreicht haben, entgegnete sie nüchtern, Er ist der Jüngere der beiden Brüder, doch nun ist er älter als Ryu da... als Ryuzaki damals. Sie hätte fast die Kurzform des Namens verwendet. Die zu ähnlich klang. Ich kenne seine Schwächen nicht. Bin ihm auch nie begegnet. Er kennt mich von Fotos, sein Bruder und er schrieben gern Briefe. Daher... von den Fähigkeiten her scheinen sie unterschiedlich. Ryuzaki liebte Feuer und Blitz, Benkei hat vorhin Wind gezeigt.
Amaiko zeigte Ryosuke eine Fünferhand Siegelkarten.
Sagen wir es so: Wenn er wieder Windstöße austeilt, dann überlass sie einfach mir. Wenn er wieder auf seinem Wirbelwind reiten will, dann überlass ihn einfach mir. Solang er irgendein Ninjutsu des Grades C oder niedriger nutzt: Ich kann es abwehren. So lang ich nur in deiner Nähe bleiben kann, brauchst du dich nicht um das Blocken dieser Jutsu kümmern.
Sie hatte schließlich ein neues Jutsu erlernt.
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 4:01 pm

Amaiko setzte sich ebenfalls hin, begann aber erst zu sprechen, nach dem er etwas gesagt hatte. Sie erklärte, dass er nicht alleine kämpfen sollte, es würde kein Ergebnis erzielen. Und sie hatte natürlich recht damit. Dennoch gefiel es ihm nicht, das sie mitkämpfen würde. Ryosuke drückte den Schleifstein ungewöhnlich hart gegen die Klinge, was ein unangenehm kratzendes und helles Knirschen verursachte. Der Blauhaarige hielt in seinem Tun inne und verspürte ein Kribbeln das durch seinen linken Arm lief, mit dem er den Stein so eben einige Male über die Klinge gezogen hatte. Er stutzte, wurde sich dann jedoch bewusst, was es sein musste. Er hob den Arm etwas an um die Wunde, die ihm Benkei zugefügt hatte, etwas genauer betrachten zu können. Das Blut hatte seinen Ärmel und den weissen Umhang rot gefärbt. Hätte Benkei nur etwas weiter oben zugeschlagen, wäre der Schlag von seiner Schulterplatte abgefangen worden. Verärgert über diese Tatsache legte er das Schwert und den Schleifstein beiseite um nach einer Schriftrolle in seiner Seitentasche zu suchen. Irgendwo musste er sie doch haben. Irgendwo musste diese blöde Schriftrolle mit dem Verbandszeug drin sein.
Während er suchte, lauschte er Amaikos Worten. Sie vermutete, das Benkei inzwischen so stark war wie Ryuzaki. Diese Worte liessen ihn für einen Moment erbleichen. Das konnte nur bedeuten, das Benkei im Kampf davor niemals mit seiner wahren Stärke gekämpft hatte. Er musste sich bisher noch zurückgehalten haben. Würden sie es dann überhaupt schaffen können? Ryuzaki wurde nachgesagt, ultimative Stärke zu besitzen. Keiner war stärker als er. Wenn Benkei nun genau so stark war, wie sollten sie einen solchen Kerl besiegen können? Die Aussicht auf Erfolg war wieder um ein grosse Stück geschrumpft.
"Verstehe.", sagte er dann tonlos während er eine Schriftrolle herausnahm und sie anschaute. Nein, das war die Falsche. Er legte sie wieder zurück und pflückte die nächste aus seiner Tasche. Auch die Falsche. Das Schicksal mochte ihn heute eindeutig nicht.
Weiter ging es mit Amaikos Worten. Sie erklärte, dass sie die Schwächen Benkeis nicht kannte. Nicht gut. Sie erwähnte jedoch, dass sie während des Kampfes nützlich sein könnte, vor allem wenn er eher niedrigrangige Jutsus vom Typ Fuuton einsetzten würde. Er hielt inne und sah von der - nun richtigen - Schriftrolle zu Amaiko auf. Er kam nicht umhin leicht zu lächeln, auch wenn die Situation irgendwie völlig aussichtslos aussah.
"Das ist gut. Zusammen werden wir das irgendwie schaffen.", Ryosuke brachte es nicht übers Herz zu sagen, dass er für sie zwei eigentlich keinerlei Chancen sah, diesen Benkei besiegen zu können. Dann warf er Amaiko die Schriftrolle zu, die er so lange in seiner Seitentasche gesucht hatte.
"Kannst du mir bitte Mal eben helfen? Die Wunde ist vermutlich nicht allzu tief aber sie muss gesäubert und verbunden werden.", erklärte er und begann damit, sich auszuziehen. Er legte den Umhang ab und dann sein Oberteil um seinen verletzten Arm freizulegen.
Die Wunde sah schlimm aus, als er sie sich nun endlich anschauen konnte und trotzdem schmerzte sie gar nicht Mal so extrem. Vermutlich sah es schlimmer aus, als es war?
Fetzen von Stoff waren am Rand der Wunde auszumachen. Der Schnitt war sauber und tief, doch das Blut, das grösstenteils von seinem Ärmel aufgesogen wurde, hatte seine Haut rund um die Wunde rötlich gefärbt. Es schien jedoch, als hätte Benkei weder Muskeln noch Nerv getroffen. Der Arm funktionierte noch einwandfrei, worüber Ryosuke sehr froh war. Nun war es wichtig, eine Entzündung zu verhindern.
"Wir werden ihn überraschen. Wir sind im Vorteil, ausser er hat die Möglichkeit, Chakra aufzuspüren. Aber das glaube ich nicht, ansonsten wäre er vermutlich schon längst hier.", um das zu überprüfen konzentrierte er sich sogleich um das Chakra zu spüren, konnte seines jedoch nicht in der Nähe ausmachen, "Diesen Vorteil müssen wir nutzen. Ausserdem scheint er verwirrt gewesen zu sein. Er dachte, ich hätte Raiton eingesetzt.", er nickte er anerkennend zu, "das war ein gutes Manöver gewesen, damit hast du ihn ziemlich in die Irre geführt. Wir kämpfen absofort zu zweit, aber halte dich zu Anfang des Kampfes trotzdem noch einmal zurück, in Ordnung. Wir nutzen diese Chance und verwirren ihn noch etwas mehr, bevor du dich offen zeigst.", er begann, konkrete Pläne zu schmieden. Der Kampf war immerhin nicht mehr weit weg und Amaiko hatte recht. Auch wenn er hier sein Gegner war, konnte er ihn nicht umbringen, in Konoha war er trotz allem ein Gefährte. Er würde sich strafbar machen, wenn er Benkei töten würde ... Was er aber sowieso gar nicht wollte. Das Töten eines Gegners war nur der allerletzte Ausweg.
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 5:55 pm

Aus dem Augenwinkel verfolgte Amaiko, wie Ryosuke nach etwas kramte. Zum Glück, andernfalls wäre sie von dem Wurf überrascht worden, und es hätte unpassende Situationskomik gegeben. Sie schnappte die Schriftrolle aus der Luft. Oh? Sicher. Sie erhob sich von ihrem Platz und ging zu ihm hinüber. Er legte seine Wunde bloß, sie das Verbandszeug.
"Wir werden ihn überraschen. Wir sind im Vorteil, ausser er hat die Möglichkeit, Chakra aufzuspüren. Aber das glaube ich nicht, ansonsten wäre er vermutlich schon längst hier."
Ein schwaches Lächeln. Ein Silberstreif am Horizont. - Das brennt jetzt. Sie brachte Alkohol auf einen Wattebausch und begann, die Wunde zu desinfizieren. Ihr Lächeln wurde selbstsicherer und breiter, als Ryosuke die Verwirrung Benkeis ansprach.
Ja, er hält Ryoko nun für jemanden mit drei Elementen. Wenn du sie auch hast, wird ihn das sicherlich tierisch nerven.
"Wir nutzen diese Chance und verwirren ihn noch etwas mehr, bevor du dich offen zeigst."
Gern. Sie zog die Mullbinden um die Wunde. Halt mal Finger drauf. - Danke. Jedenfalls nimmst du dann diese hier. Nachdem sie dem Verband einen Knoten verpasst hatte, überreichte sie Ryosuke fünf Siegelkarten. Benutz diese Karten, wenn du einen Blitzball auf ihn feuern möchtest. Ruf einfach "Raiton!", ich gebe dann sofort Feuer. Sie hielt kurz inne, legte die Stirn in leichte Falten. Allerdings... ich muss die richtige Karte auslösen. Verwende sie also in genau dieser Reihenfolge, ja? Sie zeigte auf die Karte, welche zuerst genutzt werden musste. Zuerst die, dann die Folgenden. Ansonsten... explodiert der Blitzball in deiner Hose. Oder wo auch immer du sie tragen willst. Sie verschränkte die Arme vor der Brust. Wenn dort unten ein Unglück geschähe, kämen wir mit Verbandszeug wohl nicht ganz hin.
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 08, 2017 6:58 pm

Er beobachtete sie, während sie das Verbandszeug ausbreitete. Und auch als er erklärt hatte, dass sie im Vorteil wären. Sie lächelte, doch irgendwie wollte es nicht so richtig ihre Augen erreichen. Sie zweifelte selbst daran, vermutlich musste er es nicht aussprechen, das ihre Chancen nicht besonders gut standen. Auch ihre Worte unterstützten das. Ein Silberstreif am Horizont. Ja, genau das war es. Eben nur ein Silberstreif.
Kaum hatte er diesen Gedanken aufgegriffen, hörte er Amaikos Worte. 'Das brennt jetzt'. Kaum gesagt, spürte er den flammenden Schmerz, der sich wie flüssiges Feuer durch seinen Arm ausbreitete. Ryosuke biss die Zähne aufeinander und knirschte leise. Ein leises, dumpfes Aufstöhnen von Schmerz war zu hören, doch ansonsten hatte er sich unter Kontrolle. Er kniff die Augen nicht zusammen, sondern sah unentwegt Amaiko an. So nahe war sie ihm sonst nicht. Er genoss jeden Augenblick mit ihr, selbst in solch einer Situation. Und je mehr er es genoss, desto mehr warf sich in ihm die Frage auf, ob das wirklich gut war. Sie würde ihn früher oder später in grosse Probleme bringen. Nein ... Das hatte sie schon. Er wandte den Blick von ihr ab und spürte, wie sie seine Wunde nun verband. Aber er war auch irgendwie selbst dran schuld. War das, wa er so oft gehört hatte? Blinde Liebe brachte nur Probleme mit sich. Innerlich seufzte Ryosuke und schüttelte die Gedanken ab. Er hatte ihr ein Versprechen gegeben und darum ging es. Um nichts anderes!

Amaiko brachte ihn glücklicherweise auf andere Gedanken als sie erklärte, dass er einige Siegelkarten von ihr an sich nehmen sollte. Damit könne er den Gegner noch besser verwirren. Eigentlich ein kluger Plan, so sähe es noch mehr aus, als ob die Raiton Jutsus von ihm stammen würden.
"Schlaues Mädchen.", sagte er dann mit leicht abwesendem Tonfall, in seinem Kopf legte er bereits zurecht, wann und wie er sie am besten einsetzten sollte.
Amaiko fuhr mit ihren Erklärungen fort. Meinte, dass er die Siegelkarten in der richtigen Reihenfolge auslösen musste, ansonsten würde es zu einem Unfall kommen. Zu einem sehr unschönen Unfall, sollte er sie in der Hosentasche aufbewahren.
Auf ihre Worte hin, die womöglich die Stimmung etwas aufheitern sollten, sah er zu ihr hoch und runzelte die Stirn.
"Verstehe. Danke für die Warnung.", gab er trocken von sich. Es mochte an der Situation liegen, aber irgendwie gewann er ihrem Witz gerade nichts ab.
Nach dem sie fertig war mit dem verbinden seiner Wunde, zog er sich wieder kommentarlos an, rückte alles an sich zurecht und verstaute wieder den Schleifstein. Die Klinge wanderte ebenfalls zurück in die Schwertscheide.
"Muss ich diese Siegelkarten also auf ihn zuwerfen? In meiner Hand sollten sie dann vermutlich auch nicht mehr sein wenn sie losgehen, richtig?", mehr eine rhetorische Frage. Wenn es schlecht wäre, wenn sie in seiner Hose losgingen, dann wäre es genau so schlecht für seine Hand.
Er stand auf und ging zu einem Fenster, das bereits einen Sprung im Glas hatte. Schweigend sah er hinaus und musterte die Umgebung. Die Frage war, ob hier der geeignete Kampfplatz war oder ob es irgendwo einen besseren gab.
"Amaiko. Du kennst dich hier im Dorf aus. Wo können wir unsere Vorteile am besten ausspielen? Wenn wir schon den Luxus haben den Kampflatz mehr oder weniger auszusuchen, möchte ich wissen, wo wir unsere Stärken am besten ausspielen können."
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 10, 2017 5:43 pm

"Muss ich diese Siegelkarten also auf ihn zuwerfen? In meiner Hand sollten sie dann vermutlich auch nicht mehr sein wenn sie losgehen, richtig?"
Sie blickte ihn verdutzt ein. Werfen? Nein, zielen musst du damit. Amaiko nahm Ryosuke eine Karte wieder ab, hielt sie aufrecht und visierte mit der beschriebenen Seite sein Gesicht an. Halte dies so in die Richtung, in die der Kugelblitz fliegen soll. Er kommt dann daraus hervor, verstehst du? Wie aus einem Tobidogou. Sie gab ihm die Karte zurück. Wenn du willst, schick sie mit Wind, so wie ich es gewöhnlich tue, sicher... wie du magst.
Merklich, dass sie nun wieder etwas besser gelaunt war. Offenbar gab ihr das Planen wieder Rückgrat und Zuversicht.
Ryo fragte schließlich, nachdem er schon Fähigkeiten des Gegners und die eigene Strategie abgehakt hatte, noch nach einem guten Kampfplatz.
Amaiko folgte ihm ans Fenster, schaute jedoch nicht nach draußen. Zumindest blickte sie auf nichts Spezielles, sondern ging im Geiste Örtlichkeiten durch. Nachdenklich kaute sie auf dem Daumennagel.
Ähm, machte sie, Es... gibt da ein Trainingsgelände, welches viele kleine Teiche besitzt. Wenn du Wasser willst, wäre es dort besonders gut. Außerdem... hm... ist der Luftraum dort ziemlich frei. Anders, als es im Wald wäre. Benkei wird es sehen und sich denken: "Oh, hier kann ich fliegen und sie von Oben beschießen!" Natürlich ahmte sie seine Stimme ziemlich tief und knurrig und brummelig nach.
Nun, und wir haben ja schon festgestellt, dass wir Mittel gegen seinen Ninjutsu-Beschuss haben. Und auch gegen seinen Flugwirbel. Von daher wäre das vorteilhafte Gelände ein Köder für ihn... oder?
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 10, 2017 7:55 pm

"Oh achso. Verstehe.", sagte er dann und nahm die Siegelkarte von Amaiko zurück, nach dem diese ihm das Ganze noch einmal erklärt hatte. Er überprüfte noch einmal die Reihenfolge der Papierchen, nicht dass er das Falsche in der Hand hatte und eines in seiner Seitentasche dafür hochging.
Nach dem er ans Fenster getreten war und nach einem geeigneten Ort gefragt hatte, kam auch Amaiko. Sie dachte einen Moment nach, wohl darüber, wo sie am besten gegen Benkei kämpfen konnten. Wenn sie diesen Kampf gewinnen wollten, mussten sie jeden Vorteil nutzen, den sie herausschlagen konnten.
Amaiko erzählte von einem Trianingsplatz. Das hörte sich eigentlich ganz gut an. Wasser war in der Nähe, was seinen Hyouton-Jutsus zugute kommen würde und ausserdem viel Platz. Viel Platz und wenig andere Leute, die mitreingezogen werdne könnten. Wobei das hier in Nadeshiko wohl grundsätzlich im Moment kein grosses Problem war, immerhin hatten sich alle Frauen irgendwo versteckt.
Die wirklich wichtige Frage ist nun jedoch: Wie sollten sie ihn dorthin locken?
Angestrengt nachdenkend legte er die Hand an sein Kinn und starrte wie hypnotisiert aus dem Fenster. Er dachte daran Amaiko als Lockvogel zu nutzen, doch dann könnte sie sich schlecht verstecken und ihn mit Angriffen überraschen. Er könnte auch einen weiteren Bunshin erschaffen, doch diese kosteten relativ viel Chakra und er musste abwägen, ob dieses Manöver so viel Chakra überhaupt wert war. Auch Amaiko könnte einen Bunshin schicken, aber das würde den Überraschungsangriff genau so zerstören, als wenn sie selber gehen würde. Was also konnten sie tun? Oder sollte er womöglich einfach selbst gehen und ihn zu dieser Stelle hinlocken?
Er sah zu Amaiko. Entschlossenheit dominierte seine Gesichtszüge.
"Wo ist dieser Trainingsplatz von hier aus? Ist er weit weg?", fragte er und verschränkte nun die Arme vor der Brust. Als er seinen Oberarm anspannte, spürte er den pulsierenden Schmerz des Schnittes. Er verzog leicht das Gesicht, doch ansonsten liess er sich nichts anmerken. Es tat weh, aber es war nichts, das ihn umbringen würde.
"Wir müssen ihn irgendwie dorthin locken. Zur Not gehe ich ihm selbst entgegen und führe ihn dorthin. Mir wäre es allerdings lieber, wenn wir dort auf ihn warten könnten. Hmm ...", erneut verfiel er in eine Denkphase. Gab es noch andere Möglichkeiten? Irgendetwas musste es doch geben! Er blinzelte und sah zu Amaiko. Einen Moment sah er sie nur an, bevor er fragte: "Glaubst du, eine deiner Freundinnen hier in Nadeshiko könnte ihn dorthin führen? Oder sollten wir vielleicht Jutsus wirken die von weither gesehen werden können um ihn anzulocken?"
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Fr Okt 13, 2017 4:18 pm

Ryosuke sah aus wie jemand, der gewöhnlich nur einen Toast mit Marmelade zum Frühstück aß, nun aber plötzlich vor einem riesigen Buffet voller gebratenem Schinken und Rührei und so weiter stand. Zu viele Möglichkeiten.
Ich bin froh, dass du der Teamleiter bist, sagte Amaiko weich und versuchte erneut, ihn mit einem Lächeln aufzuheitern. Vielleicht motivierte ihn das. Er fragte, wie weit der Trainingsplatz von hier entfernt war, und Amaiko überschlug die Wege im Kopf, wobei sie ebenfalls Hand an ihr Kinn legte. Über die Dächer? Nur ein, zwei Minuten in vollem Sprint. Dann sind wir weithin sichtbar. Durch die Straßen? Fünf Minuten, aber unauffälliger.
"Glaubst du, eine deiner Freundinnen hier in Nadeshiko könnte ihn dorthin führen? Oder sollten wir vielleicht Jutsus wirken die von weither gesehen werden können um ihn anzulocken?"
Hmmm... Weiß ich nicht so recht. Amaiko neigte bedächtig den Kopf von der einen auf die andere Seite. Jutsu wirken bedeutet viel Kraft. Zumindest wenn sie gesehen werden sollen. Und was Freundinnen angeht, kenne ich keine, die sich frei- oh.
Amaiko unterbrach sich und trat rasch in den Schatten der Wand.
Auf der Straße war doch wirklich eine Kunoichi erschienen, und es war keine Unbekannte: Ihr waren Ryo und Amaiko schon im Lokal begegnet. Sie gehörte zu der Gruppe, die von Benkei dazu gedrängt war, Amaiko aus der Sicherheit der Gastronomie zu vertreiben. Sie schaute sich suchend um und lief die Straße hinunter, ohne sich der Beobachter am Fenster gewahr zu sein.
Mir scheint, Benkei hat selbst Helfer zum Suchen, stellte sie trocken fest. Ihre Augen wurden schmal. Also, sie... ist keine Freundin, aber wir können sie definitiv einsetzen, um Benkei zum Trainingsplatz zu locken, ohne dass er uns direkt im Nacken sitzt. Und... damit er nicht zu früh von mir hört, schlage ich Konbi Henge vor.
Amaiko schaute Ryosuke erwartungsvoll an, hielt ihm die Hand hin. Um eine Illusion zu erstellen, die sie beide gleichzeitig durch etwas anderes ersetzte, brauchte es Körperkontakt. Ich sorge dafür, dass wir wie eine Person aussehen. Wie Ryoko. Wie ist das?

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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 2:26 am

"Ich bin froh, dass du der Teamleiter bist", sagte Amaiko mit einem Lächeln auf den Lippen. Er rang sich ebenfalls ein Lächeln ab, aber es erreichte nicht seine Augen. Niemand hatte ihn zum Teamleiter ernannt, das hier war ja noch nicht einmal eine Mission, aber dennoch hatte er automatisch die Leitung ergriffen. Womöglich eine Berufskrankheit? Er wünschte, es wäre erst gar nicht nötig gewesen, die Leitung ergreifen zu müssen. Im Grunde genommen hatte Amaiko recht. Was er hier tat war falsch. Er kämpfte gegen einen Konoha-Nin, der im Grunde auf der gleichen Seite stand wie er. Aber Ryosuke wusste, er musste es aus einer anderen Perspektive sehen. Das hier konnte man auch als 'Freundschaftskampf' betiteln, auch wenn es mitnichten ein Kampf unter Freunden war. Dennoch ging es hier nicht darum, sich einen Kampf auf Leben und Tod zu liefern sondern bis einer sich seiner Niederlage bewusst wurde. Ging er mit diesem Aspekt an diese Sache heran, sah das alles wieder anders aus und Ryosuke konnte es mit seinem Gewissen vereinbaren, dass er gerade gegen einen der Besten aus Konoha antrat.
Amaiko beantwortete ihm all seine Fragen. Der genannte Trainingsplatz war angeblich nicht besonders weitweg. Nur drei bis fünf Minuten, je nach dem welchen Weg man nahm. Sie sprach weiter, unterbrach sich dann jedoch selbst und machte einen grossen Schritt zurück, weg vom Fenster.
Überrascht sah Ryosuke sie an. Er hatte das Chakra der Kunoichi gespürt, deswegen war er nicht überrascht, dass sie auf einem nahegelgenen Hausdach erschien, er ging aber auch von keiner Gefahr von ihr aus. Und selbst wenn sie Benkei im Schlepptau gehabt hätte, wäre das kein Grund gewesen zu Klagen. Dann wäre eben das hier ihr Kampfplatz geworden.
"Ja. Wie mir scheint setzt er gerne andere Frauen hier unter Druck um sie für sich arbeiten zu lassen. Wahrscheinlich droht er ihnen an, sie zu besiegen, wenn sie ihm nicht halfen.", seiner Stimme war zu entnehmen, wie wenig er davon hielt.
Als Amaiko ihm dann die Hand hin hielt und vorschlug, ein Konbi Henge zu machen, sah er zuerst ihre Hand an und dann ihr Gesicht. Sie wollte, dass sie eine Person wurden ... Und sie wollte ausgerechnet 'Ryoko' nehmen. Es machte jedoch Sinn, deshalb nickte er.
"In Ordnung. Und mit diesem Erscheinungsbild locken wir Benkei dann mithilfe dieser Kunoichi da oben.", er deutete aus dem Fenster, "zu jenem Trainingsplatz, richtig? Das klingt nach einem guten Plan.", während er sprach, blieb sein Gesichtsausdruck dennoch ernst. Er zögerte einen Moment. Wenn er nun ihre Hand nahm, würde der Kampf weitergehen, hatte er alles bedacht?
Er hob seine Hand und umfasste die von Amaiko. "Auf ein Neues."
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 12:41 pm

"Wahrscheinlich droht er ihnen an, sie zu besiegen, wenn sie ihm nicht helfen."
Es war nicht überraschend, in Ryosukes Stimme Abneigung zu hören. Amaikos Lächeln war diesmal härter, und freudlos. Er hat die Gesetze verstanden. Viel zu gut. Und nutzt sie gnadenlos aus. Sie verschränkte nachdenklich die Arme vor der Brust. Mit ihm ein Spiel zu spielen, wäre wohl kein Spaß... Wahrscheinlich reizt er jede Regel bis zum Äußersten aus und diskutiert ohne Rücksicht auf Verluste, ob man bei "Mensch ärgere dich nicht" eine Figur schlagen darf, die auf dem Startpunkt steht, oder ob man im Ziel andere Figuren überspringen darf. Sie warf Ryosuke einen spöttischen Blick zu und versuchte erneut einen Scherz. Darf man übrigens nicht.
Ihr Mut stieg. Sie glaubte an einen Sieg. An einen direkten Weg dahin. Anlocken, kämpfen, gewinnen, und Ruhe würde sein, und alles wie zuvor.
"Auf ein Neues."
Ja.

Nur Momente später erblickte die junge Kunoichi auf dem Hausdach Ryoko, wie sie das leerstehende Gebäude verließ. Ryoko blickte ihr sogar kurz über die Ferne hinweg in die Augen, ehe sich die Blauhaarige in Bewegung setzte und losrannte. Am Anfang gerade schnell genug, sodass die Späherin sie nicht aus den Augen verlor und erraten konnte, wohin Ryoko strebte. Dann schneller, denn es galt, sie abzuhängen. Am Trainingsplatz gab es noch einige wenige Vorbereitungen zu treffen.

Wie wirst du es eigentlich machen, wenn Benkei dir gegenüber steht?, fragte Amaiko, nachdem sie den Trainingsplatz erreicht hatten: Eine weite Fläche voller kleiner Teiche, mit festem Boden dazwischen. Als hätte jemand viele kleine Schüsselchen bis zum Rand in der Erde vergraben und dann mit Wasser gefüllt. Außerdem strebte da und dort ein einzelner Bambus-Stab in die Höhe wie ein Strohhalm. Wirst du sagen, dass Ryoko nur ein Henge war? Sie blickte vielsagend an ihm herab, tippte gegen den Schwertknauf und berührte ihn am verbundenen Arm. Diese Dinge hier wird er wohl wiedererkennen. Daher.

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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Sa Okt 14, 2017 3:07 pm

Ihr Plan hatte geklappt. Zumindest wirkte es so, den das Chakra der Kunoichi verfolgte sie, jedoch hielt sie respektvollen Abstand, bis sie wusste, wohin 'Ryoko' ging. Dann wandte sich das Chakra wieder von ihnen ab. Ryosuke ging davon aus, dass sie Benkei nun Bescheid geben würde, immerhin würde sie sonst mit einem Kampf mit ihm rechnen müssen. Und auf diesen Kampf liess sich wohl kaum einer freiwillig ein. Ein paar dumme Idionten brauchte die Welt aber dann irgendwie dennoch.
Amaiko liess Ryosukes Hand wieder los, was dazu führte, dass ihr Konbi-Henge wieder verschwand. Er selbst hatte e snatürlich nicht gesehen, aber bewusst darüber war es sich trotzdem.
Amaiko tat ihr Bestes. Er hatte bemerkt, wie sie versucht hatte, mit ein paar Witzen am Rande die Stimmung wieder etwas aufzulockern und der Blauhaarige war ihr dafür dankbar. Er konnte es eben nur nicht so gut zeigen. Zumindest im Moment nicht. Und nun standen sie hier auf jenem Trainingsplatz, den Amaiko ihm beschrieben hatte. Bevor Benkei hier eintreffen würde, sah er sich um. Es gab tatsächlich Wasser hier und das nicht unbedingt wenig. Das war gut, das würde seine Jutsus unterstützen. Er nickte innerlich seinen eigenen Gedankengängen zu und wurde dann von Amaikos Worten abgelenkt. Seine Augen suchten den Weg zu ihr zurück. Er sah sie an und wurde sich bewusst, dass er sich darüber noch keinerlei Gedanken gemacht hatte.
"Du hast recht.", sagte er dann und wirkte schon fast etwas ertappt, "Ich habe mir bisher ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht. Ich denke das mit dem Henge ist keine schlechte Idee. Danke für den Hinweis."
Dann hob er seinen Kopf etwas und blickte sich um. In der Nähe ebfand sich eine Erhöhung.
"Möchtest du dich vielleicht da oben verschanzen und mir von da aus in den ersten Momente versteckt Unterstützung liefern? Vermutlich wird er früher oder später bemerken, dass da oben noch Jemand ist, aber solange können wir den Moment nutzen und ihn etwas verwirren.", er zwang sich zu einem optimistischen Lächeln. Er hatte keine Ahnung, ob sein Plan irgendwie aufgehen würde. Wie sollte er auch? Er kannte Benkei nicht im Mindesten und auch Amaiko schien ihn kaum zu kennen. Ryosukes Hand wanderte unbewusst zum Griff seines Schwertes. Es beruhigte ihn, ihn umfassen zu können.
"Amaiko? Bevor Benkei kommt ... Noch spüre ich ihn im übrigen nicht, möchtest du noch ein paar Fallen aufstellen? Ich weiss, dass du den Nahkampf noch nie besonders mochtest, aber vielleicht hast du ja ein paar nette Fallen im Repertoir mit denen sich Benkei dann rumärgern darf?"
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Satonaka Amaiko
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   So Okt 15, 2017 8:34 am

Ryosuke klang irgendwie wachsam... angespannt. Als fürchte er, der frisch aufgelegte Plan ginge zu glatt, und das Universum würde sie später dafür strafen. Oder gleich jetzt.
Amaiko blickte zu dem erhöhten Punkt auf dem Felsen, der ihr ganz eigener Hinterhalt werden sollte. Ja, die Höhe gefällt mir, erwiderte sie, Ich werde von dort aus Karten fliegen lassen wie vorhin.
Für Amaiko war alles etwas einfacher. Sie hatte ihre festen Grundstrukturen für den direkten Kampf: Bist du weit weg? Wirf Ninjutsu und Siegelkarten. Bist du nah dran? Geh auf Abstand, bis du weit weg bist. Es gab Abweichungen von dieser Taktik, doch diese waren allesamt riskanter und standen daher nur zur Debatte, wenn etwas schief ging. Und solang nichts schief ging, war alles gerade und wunderbar.
Auf den Vorschlag mit den Fallen hin nickte sie und schloss Fingerzeichen. Ja. Für Stolperdrähte ist das Gelände etwas zu flach, doch da wir hier eh die berühmte Linie in den Staub ziehen, kann ich auch dies hier benutzen. Sie wirkte Kagebunshin. Eine kleine Rauchwolke entstand, und dann stand Amaiko zweifach vor Ryo. Die Doppelgängerin wandte sich sogleich einem der Teiche zu, testete das Wasser mit vorgestreckten Zehen und ließ sich dann entschlossen hineingleiten.
"Ich beziehe Posten hier", erklärte sie. Das Original reichte ihr ein paar Siegelkarten herunter.
Achte darauf, dass sie nicht nass werden.
"Ja ja."
Folglich konnte die Doppelgängerin nicht das übliche Geheimfach nutzen. Das war nämlich bereits nass, und ziemlich eng anklebend.
Das muss reichen. Die echte Amaiko trat nochmals an Ryosuke heran und entschied sich nach einem Moment des Überlegens, ihn in die Arme zu nehmen. Danke, dass du das machst, wie gesagt...
Anschließend würde sie Posten auf dem Felsen beziehen.

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Als Benkei kam, tat er es gelassenen Schrittes. Als hätte er es gar nicht eilig. Nur wenn man sehr genau hinschaute, mochte man bemerken, dass er gereizter auftrat als vorhin. Er erreichte den Rand der ersten Teiche, hatte Ryosuke schon von fern als Farbklecks gesehen und dessen Blau als das seiner Gegnerin eingeschätzt. Nun sah er ihn genauer, erkannte seinen Irrtum und stand verdattert.
Siehe da!, rief er lachend und leicht frustriert, Noch ein Mann, und es ist sogar ein Kamerad aus der Heimat! Dich... dich kenne ich sogar, auch wenn ich gerade nicht auf deinen Namen komme. Verzeih, ich bin etwas durch den Wind. Er sah sich suchend um, ehe sein Blick zu Ryosuke zurückkam.
Die Amaiko-Doppelgängerin im Teich nutzte den Moment, kurz aufzutauchen und Benkei ein Henge anzuhängen: Nun würde er, falls er näher kam und sie sah, bloß ein Stück Stein sehen, einen Teil der Teich-Umrandung.
Eine Frau suche ich, teilte Benkei mit, Sie ist blauhaarig, irgendwie wie du, und trägt ein Schwert, eins wie - deins?
Blinzeln. Er stand stocksteif. Erkenntnis rollte in seinem Kopf umher wie eine Flipperkugel, bis sie endlich einlochte.
Oben auf dem Felsen steckte sich Amaiko die Hand in den Mund, um das Lachen abzuwürgen. Ja, es würde nun ernst werden, doch der Auftakt war noch spaßig.
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Ishihara Ryosuke
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BeitragThema: Re: [Amaiko & Ryosuke] Deja-vu   Di Okt 17, 2017 7:36 pm

Er nickte leicht, als Amaiko erklärte, dass ihr die Höhe gefiel und sie ihn von dort aus wieder unterstützten würde. Die Gewissheit, dass sie im Grunde genommen seinen Rücken deckte, beruhigte ihn ungemein, den auch wenn Ryosuke nur einen Gegner hatte, hiess das noch lange nicht, dass es nur bei diesem einen bleiben würde. Als Shinobi gab es unglaublich viele Möglichkeiten sein Gegenüber zu überraschen. Ryosuke war ein sehr vorsichtiger Mensch und versuchte so viel vorauszuplanen, wie es nur ging. Versuchte, alle möglichen Situationen zu reflektieren und eine mögliche Gegenmassnahme bereithalten. Als Anführer lernte man, dass diese Eigenschaft unglaublich wichtig war.
Und während Amaiko noch für die eine oder andere Falle sorgte, stellten sich Ryosuke die Nackenhärchen auf. Er spürte es. Das Chakra. Er spürte das Chakra Benkeis. Es kam immer näher und näher. Er bewegte sich direkt auf sie zu. Aber genau das wollten sie doch, genau das war der Plan. Es verlief alles so, wie sie es geplant hatten. Es lief alles glatt. Ryosukes Blick wurde härter. Es lief zu glatt.
Doch Amaiko holte ihn aus seinen pesimisstischen Gedanken, als sie näher an ihn herantrat und ihn in die Arme schloss. Einfach so. Und sie bedankte sich. Ryosuke war überrascht über diese Geste, hatte er doch nicht damit gerechnet. Er spürte ihre Nähe, ihre Wärme und für einen Moment, nur einen winzigen Moment genoss er diese seltene Berührung ihrerseits.
Doch der Moment verflog, die Wärme verging. Amaiko ging wiede rauf Abstand und bezog letzendlich - und gerade noch rechtzeitig - ihren Posten oben auf dem Vorsprung.
Ryosuke stand noch einen Moment da und regte sich nicht. Den Rücken hatte er gen Westen gedreht. Es war jene Richtung, aus der Benkei sich nun näherte.

Als Ryosuke dessen Stimme vernahm, wandte er sich langsam um, die Hand lässig auf der Parierstange seines Schwertes. Zuerst wirkte Benkei positiv überrascht ihn zu sehen, ja, er schien sich sogar fast etwas zu freuen, dass er einen anderen Mann hier vorfand und dann auch noch aus dem selben Dorf wie er. Doch seine Überraschung ging über in Skepsis als er das Schwert des Blauhaarigen erkannte und er sah nun auch die Ähnlichkeit zwischen Ryosuke und Ryoko. Kein Kunststück. Der Ishihara lächelte leicht, es war jedoch nur ein flüchtiges und freudloses Lächeln.
"So trifft man sich wieder, Benkei. Im übrigen ist mein Name Ryosuke.", zugegeben, Ryosuke war überrascht das Benkei ihn überhaupt erkannte und wusste, dass sie in Konohagakure eigentlich Kameraden waren. Aber das spielte nun keine grosse Rolle. Sein Blick fixierte sein Gegenüber, seine Gesichtszüge spannten sich. Der Kampf würde bald folgen.
"Ich wiederhole mich ein letztes Mal: Lass Amaiko in Frieden, dann können wir das Ganze hier lassen. Wenn nicht müssen wir wohl oder übel unseren Kampf fortführen. Bist du bereit dazu?", Ryosuke zweifelte nicht daran. Benkei würde keinen Halt vor ihm machen, auch wenn er nun als 'er selbst' auftrat. Er würde Amaiko nicht bekommen. Nicht solange er sich in den Weg stellen konnte. Für einen Moment spürte er deutlich das Chakra der Lilahaarigen oben auf dem Felsvorsprung. Sie hatte ihm gedankt. Er wusste natürlich wofür, doch tatsächlich war sein Handeln nicht nur selbstlos. Es war auch von egoistischer Natur. Er wollte nicht, dass Amaiko jemand anderem gehörte. Er konnte diesen Gedanken nicht ertragen, aber das behielt er für sich. In erster Linie hatte niemand Besitzansprüche auf sie, erst recht nicht Benkei und genau das wollte er verhindern.
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