Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit

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Fudo Akari

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BeitragThema: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Apr 17, 2017 8:36 pm

Die Sonne schien und zeigte einen gemütlichen Herbsttag an und dennoch war Akari noch daheim und schaute lediglich auf dem Balkon dem Live-Wetter hinterher. Ihre Gefühle waren wie üblich zwiespältig, einerseits wollte sie raus und herausfinden ob sie im heutigen Training den Bäumen die Blätter von den Ästen fegen würde und andererseits würde sie den Trainingstermin gerne absagen, einfach weil es ihr hier sicherer war und dies bedeutete das Ai nicht mitkommen musste. Wegen den Regeln vom neuen Hokage musste Ai die ersten Monaten auf die junge Jinchuuriki aufpassen und irgendwie kam es ihr ja auch gelegen sich in der Gegenwart von Ai aufhalten zu können. Ai wirkte einfach beruhigend, sowohl auf Akari als auch auf die eventuell feindliche Umgebung, die es natürlich nicht gab, Akari sich aber dennoch ab und an vorstellte. Selbstverständlich hatte Akari noch lange nicht alle Meinungen eingeholt, aber sie sollte ja auch keine Meinungsumfrage erheben, wer sich freute das sie wieder zuhause war oder dachte das sie immer noch ein Risiko darstellte. Irgendwie gefiel es ihr nicht das der neue Hokage recht hatte, weil sie ihn schon nicht leiden konnte als er noch Stellvertreter gewesen war und selbst er war ihr gegenüber sehr großzügig gewesen. Es lief alles darauf hinaus das sie ihre Jahresfrist nutzen musste und dafür musste sie wenn nötig noch mehr Hilfe abfordern, als sich von Ai verfolgen zu lassen. Sie hatte sich mit Kyo und auch Shukaku mehr oder weniger unterhalten und beschlossen das das Wind-Element von allen Aufgaben für Akari, als Shinobi, mit am einfachsten sein müsste – nicht zuletzt weil die Grundelemente in der Akademie vermittelt wurden waren. Dies hatte Akari bestätigen können und insgeheim Tenzou-sama für die Idee die Abschlussprüfungen zu wiederholen erneut einige Zugeständnisse einräumen müssen. Sie mochte den neuen Hokage vielleicht so gern wie Shukaku, mit dem Unterschied das Tenzou sie nur anschnauzen konnte, wenn sie seine Regeln verletzte. Ein Teil der Regeln besagte das sie ein Jahr Zeit erhielt um sich als Jinchuuriki zu beweisen und vermutlich interessierte ihn dabei das Teilergebnis wie viel Konoha auf dem Weg dahin am Stück stehen blieb und vermutlich meinte er damit alles, immerhin sollte Ai darum auf sie aufpassen oder?  Wie schön sie doch spekulieren konnte um die Zeit totzuschlagen und es stand noch eine Entscheidung an, sollte sie Kyo mitnehmen oder nicht und auf welche Art? Er lag ihr schon eine Weile damit in den Ohren und Akari fand genug ausreden, bis dahin das sie ihn kurz vor dem Training erst beschwören könnte, dann aber wollte er Ai in die Pflicht nehmen das Akari ihr Versprechen halten würde und dies nervte sie dann wiederum. “Rucksack. Du kannst mich in einen Rucksack stecken, du musst doch ohnehin Wasser oder anders Zeug mitnehmen. Bitte. Anders geht es doch nicht und du willst ja nicht das ich neben dir durch Konoha laufe, wo geht es überhaupt hin?“ Akari war schon fast geneigt ihn anzupflaumen er solle doch Ai fragen, aber die Bestätigung des Termins war noch so frisch das ohnehin nur Akari davon wusste. “Sarutobi-Anwesen und das liegt nicht nur in Konoha, dort arbeiten auch viele Shinobi und es ist eine große Familie.“ Dies beeindruckte Kyo nun nicht wirklich, aber dennoch fragte er einfach mal nach. “Groß? Also mehr Mitglieder als deine Familie Fudo? Was heißt das? Willst du mich allen Sarutobi vorstellen?“ Passend dazu machte er auch noch einen verdutzten Gesichtsausdruck, denn immerhin kannten ihn noch nicht einmal alle Fudo, wie sollte dies denn dann erst funktionieren? “Also manchmal bist du echt. Naja. Nein. Ich stelle dir nicht alle Sarutobi vor, auch wenn dies sicher wunderbar Zeit schinden würde. Wir gehen erst mal nur zu einem, Ashitaka-sama, und er zeigt mir auch die Grundlagen der Fuuton-Techniken. Du musst ja von Shukaku's Seite aus dabei sein. Ich stehe hier nur noch unter Beobachtung, ist ja fast schlimmer als früher mit den ANBU.“ Sie wandte sich der Balkontür zu und sie gingen ins Wohnzimmer zurück, hin zu den letzten Vorbereitungen vor dem Weg weiter nach Konoha hinein. Akari packte ihren Rucksack spontan wie früher, also mit medizinischen und giftigen Bestandteilen sowie Standard-Shinobi-Ausrüstung. Sie plante ihn voll zu stopfen und Kyo zu beweisen das kein Platz mehr wäre, aber dann würde am Ende Ai noch den Chibi mitnehmen und die Idee ihn erst später zu beschwören war irgendwie auch doof, eben weil sie Ai nicht noch mehr Aufgaben aufhalsen wollte. “Hm also wenn ich das Zelt draußen lasse hast du noch Platz, aber verhalte dich auf dem Weg leise und nerve nicht Ai oder meinen Sensei!“ Dies sagte sie prophylaktisch, keine Ahnung wie Kyo Ashitaka-sensei nerven sollte, aber ihm würde vermutlich etwas einfallen und sei es unter dem Vorwand weil Akari sich nicht genug interessierte und er dies dann zu seiner Aufgabe erhob. Akari setzte ohnehin bisher noch nicht viel Hoffnung in die Sache hinein, immerhin hatte sie ihr eigenes Element, das Katon, bisher auch immer ignoriert und verkümmern lassen, wieso sollte sie auf einmal ein Wind-Ass sein? Sie beschloss auf dem Weg zum Sarutobi-Anwesen ihre Einstellung noch etwas aufzumöbeln, immerhin musste sie mit dem nötigen Ernst an die Sache gehen, egal ob sie dabei etwas lernte oder nur bewies das sie von Ninjutsu wie üblich keine Ahnung hatte. Sie würde es schon versuchen müssen weil irgendwie ihr Leben und ganz sicher das von Konoha davon abhing. Wenn sie den Pfad anpackte musste sie es richtig durchziehen und nicht auf halben Weg die Kontrolle verlieren, denn je weiter sie auf dem Weg käme um so mehr Schaden würde sie auf den Abwegen anrichten, also war eine halbherzige Herangehensweise ohnehin keine Option. Sie machte eine kleine Szene daraus im Versuch Kyo in den Rucksack zu stopfen, bis er sich selbst zurecht soltierte und sein Kopf oben herausguckte. Gemeinsam mit Ai machte sie sich dann auf den Weg.

Das Sarutobi-Anwesen sah nicht sehr viel anders aus als vor gut einem Jahr, zumindest den Teil den sie damals kennengelernt hatte beim Umzug von Ringo oder war es gar schon länger her? Ohjee. Es war schon länger her. Sie hatte sich auf dem Weg einfach irgendein Ziel gesetzt. Sie wollte ein Blatt von einem Ast fegen oder wehen lassen und fand so für sich das die Aufgabe klein genug klang, immerhin war sie auch mit einer Hand zu lösen. Zumindest konnte sie schon einmal etwas erwidern, wenn sie nach einem Trainingsziel gefragt werden würde, andernfalls würde sie sich auch mit Theorie begnügen, denn auch wenn sie die Akademie teilweise recht oft durchwandert und zuletzt besonders bei den Elementen acht gegeben hatte, so war zum Thema Fuuton immer noch recht wenig in Erfahrung zu bringen gewesen. Davon abgesehen machte ihr die schnöde Theorie immer noch keinen Spaß, wenn sie es nicht irgendwie anwenden konnte. An ihrer Lernmotivation hatte sich noch nicht allzu viel geändert. Ihr Hauptinteresse galt der Medizin, weil da die Theorie gleich der Anwendung war, ob mit Chakra oder ohne und bei Ninjutsu war dies eben irgendwie anders, glaubte sie bisher zumindest. Ashitaka-sensei würde ihr erster echter Lehrmeister auf diesem Gebiet sein und sie war heilfroh das sie ihn bereits kannte und er zugesagt hatte. Der Weg zum Anwesen war nicht weit und auf das Grundstück selbst erst recht nicht. Wie locker der Unterricht wohl ablaufen würde? Sie hoffte das wenigstens Ai sich etwas entspannen konnte. Sarutobi. Dieser Name klang förmlich nach Shinobi die in der Lage waren eine Jinchuuriki im Zaum zu halten und sei es lediglich weil sie Hokage in ihrem Stammbaum benennen konnten. Es war schon seltsam wie viel Akari von dem bloßen Namen hielt, den Ringo lange Zeit ignoriert, wenn nicht verachtet hatte. Sie klopfte an und wäre fast vor Erleichterung einige Schritte zurückgewichen, als dort eine völlig unbekannte Person stand. “Verzeihung! Ich habe einen Termin mit Ashitaka-sama und wollte mich sowie meine Begleitung anmelden.“ Kurz war ihr der Gedanke gekommen ihn Sarutobi-sama zu nennen, aber dies erschien ihr etwas nichtssagend, in Anbetracht des Haushaltes. Sie wurde kurz gemustert und meldete dann sich selbst, Ai und Kyo an, allein damit es nicht Taschenkontrolle hieße. Trotzdem musste Kyo aus dem Rucksack klettern und sich einer Art Sicherheitskontrolle unterziehen, wobei er jedem Senso-Nin freundlich die Klaue zur Begrüßung reichte. Akari und Ai mussten versprechen für ihn verantwortlich zu sein und beide gaben an ihn jederzeit bannen zu können und gaben die Erlaubnis das jeder Bewohner und Gast des Anwesens ebenfalls dies ohne Probleme umsetzen könnte. Man brachte sie zunächst in einen Warteraum und Akari war irgendwie froh sich nicht gleich im Anwesen verlaufen zu müssen. Sie hob Kyo auf einen der Stühle und setzte sich daneben. “Das war witzig, besonders als sie prüften ob ich ein Henge no Jutsu bin. Mir gefällt es hier. Pass also ja schön auf was man dir beibringt sonst erzählt ich Shukaku er soll es nochmal für dich wiederholen, auf seine Art.“ Akari verdrehte gespielt genervt die Augen. “Ja. Wenn mich sonst nichts mehr motiviert, dann auf jedenfalls das.“


Zuletzt von Fudo Akari am Sa Jun 24, 2017 10:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Apr 24, 2017 3:35 pm

Bei den Sarutobi gab es einen Typen, der nur allzu häufig die Rolle des Lehrers übernahm. Es handelte sich um einen Kerl, der den Titel "Meisterhafter Nichtskönner" mit Stolz zu tragen in der Lage war. Er beherrschte nichts perfekt, in den Grundlagen jedoch eine ganze Menge, und sein stoisches Wesen konnte eine ganze Akademie-Klasse noch in der achten Stunde im Zaum halten. Er hatte dutzende Kämpfe erlebt und vor allem überlebt, wobei ihm diverse Merkmale eines normalen menschlichen Körpers abhanden kamen. So besaß er keinen Bauchnabel mehr, aber eine unscheinbar wirkende Stichwunde, deren Gegenstück im Rückenbereich zu finden wäre. Auf der linken Seite fehlte ihm die kleine Zehe, und auch eine Niere weniger steht auf seiner Krankenhaus-Akte.
Sarutobi Ashitaka war an Körper und Geist geschliffen und geschlissen, und nun ließ man ihn einmal mehr auf einen Jinchuuriki los.
Akari-san. Der knappste Gruß, gleich nachdem sich sie Tür des Warteraums öffnete und der Jonin ein wenig steifbeinig in den Türrahmen trat. Er verbeugte sich so weit, wie es die Höflichkeit verlangte, und schnellte wieder hoch. Mir folgen. Bitte. Auf dem Absatz machte er Kehrtum, dann führte er Akari in einen anderen Bereich des Hauses.
Vor ihr öffnete sich eine Trainingshalle voller Seidentücher, die in dichten Bahnen bis auf Kopfhöhe herab von der Decke hingen wie Flaggen in der Ruhmeshalle eines Samurai.
Die Grundlagen von Fuuton, sprach Ashitaka gemessen, während er in die Mitte des Raumes trat, sinds, die ich dir heute demonstrieren darf, korrekt? Seine Haarspitzen hatten einige der Stoffbahnen sanft gestreift. Ehe wir mit der Praxis beginnen, wartete er die Bestätigung gar nicht erst ab, stelle ich die Frage: Was ist Fuuton für dich? Was stellst du dir darunter vor?
Es war abzusehen, dass Ashitaka an dieser Stelle ehrfurchtgebietende, trockene Stille erwartete. Was er bekam, war... ein unterdrücktes Lachen aus einer Ecke der Halle, obwohl niemand zu sehen war.
Ashitakas Kopf ruckte in Richtung des Geräusch. ZZT! Ein beachtlich lautes Zungenschnalzen.
Sofort herrschte wieder Stille.
Der Versteckte war Yamanaka Inotachi Jr., der ebenfalls involviert war und im Augenblick zwischen zwei Seidenbahnen hing, mitten in der Luft und völlig außer Blickes.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Apr 24, 2017 7:20 pm

Die Tür öffnete sich und sie erkannte denjenigen der auch öfters ihr Sensei gewesen war, tatsächlich war sie ihm bisher öfter im Klassenzimmer begegnet, denn außerhalb. Die letzte Zeit auf der Akademie noch frisch in Erinnerung, wandte sie sich ihm schnell zu, verbeugte sich und grüßte zurück. “Ashitaka-sensei!“ Dann sollte sie ihm auch schon folgen. Wohin würde es gehen in ein Klassenzimmer, in einen Trainingsraum? Sie kannte ihn natürlich nicht nur als lehrenden Dozenten sondern erinnerte sich auch noch gut an praktische Fächer, nicht zuletzt weil die Praxis ihr nie so recht gelingen wollte. Natürlich war sie in der Wiederholungszeit, nach Ai, Klassenbeste gewesen in den angewandten Grundlagen, aber darauf konnte sie sich kaum etwas einbilden, außer vielleicht sie wäre schlechter gewesen als die angehenden Genin, aber dies hatte sie vermeiden können. Jetzt gab es also Einzelunterricht und sie hatte ihn sich auch noch selbst gewünscht, sie konnte es sich immer noch schwer vorstellen das sie selbst darum gebeten hatte. Nicht nur Ninjutsu-Traiing, gar ein Element und dann noch eines das sie ursprünglich nie besessen hatte! Anderseits war es jetzt ein wenig zu spät um zu kneifen, zumal Kyo bereits vom Stuhl herunter war und sich anschickte hinter Ashitaka her zu dackeln. Genauer gesagt war Kyo recht schnell dabei, wäre er nicht durch seine Größe gebremst, wäre er vielleicht mit ihrem neuen Sensei dichtauf. Akari wandte sich also ebenfalls der Tür zu und folgte, ihrerseits gefolgt von Ai.
Die Trainingshalle sah auf den ersten Blick aus als müsste man sie per Wind bedienen, überall Seidentücher die nur darauf warteten von einem Hauch berührt zu werden. Dies war es auch woran Akari dachte als ihr Sensei von einer Demonstration sprach, aber vielleicht wollte er auch quer durch den Raum schweben oder die Tücher mit einer Attacke zerfetzen? Davon abgesehen konnten sie auch lediglich Deko sein, aber wieso hingen sie dann so tief herab? Wie gut das sie nicht nach dem Sinn der Seidentücher gefragt wurde, denn dazu hätte sie am Ende noch etwas sagen können, wenn auch nicht sehr viel, dann trotzdem mehr als zu der tatsächlich gestellten Frage. Fuuton war für sie lediglich ein Ninjutsu-Element mit welchem sie nicht viel mehr Vorstellung verband als mit ihrem ungenutzten Katon, mit dem Unterschied das es in Konoha so viele Katnon-Nutzer gab, dass es an praktischen Beispielen kaum mangelte. Nur konnte sie dies einem Fuuton-Nutzer sagen? Sie wollte ja nicht in den ersten zwei Minuten schon ihren Sensei beleidigen, doch ihr vielen keine Beispiele ein, außer vielleicht das Element mit dem echten Wind zu vergleichen. Vermutlich wäre auch dies kaum mehr als ein Schuss ins Blaue, welcher Katon-Nutzer verglich schon das Feuerelement mit einer brennenden Fackel oder einem Lagerfeuer? Die Lehrbuchantwort war ebenfalls nicht verlangt, dann bleib wohl das wenige was sie sich darunter vorstellen konnte übrig. “Fuuton ist ein Ninjutsu-Element und ich könnte mir vorstellen sich damit die Kraft und Funktion des Windes nutzbar zu machen, wie zum Beispiel die Kraft eines Wirbelsturms oder der Herbstwind, der mit zunehmend kälteren Luftströmungen den Wechsle zwischen Sommer und Winter aktiv begleitet.  Eine Funktion fällt mir allerdings nicht ein, außer auf einem Luftkissen zu schweben oder so. Aber vermutlich hat das nicht viel mit Fuuton zu tun oder?“ Vermutlich hatte sie ohnehin zu viel geantwortet, denn sie hätte mir ihren Worten auch einfach die Stille weiter füllen können, denn so viel mehr war bei ihr wohl auch nicht herausgekommen. Nur wie sollte sie auf eine akzeptable Antwort kommen? Sie wusste ja nicht einmal inwieweit sich Ninjtusu ähnelten. Ihr Medic-Ninjutsu hatte für sie beispielsweise eine feste Bedeutung, aber ohne jemals von Medizin gehört zu haben war es schwer eine Idee zu entwickeln und so ging es ihr mit allen Elementen, egal ob sie diese nun besaß oder nicht. Sie besaß beispielsweise von Geburt an das Katon, konnte sich aber nach all den Jahren selbst darunter kaum etwas vorstellen, da sie sich nie damit befasst hatte. So gesehen hätte sie 10 wunderbaren Jahre Vorbereitungszeit haben könne um wenigstens einen Hauch von einer Idee zu entwickeln, jetzt wo sie es gebrauchen könnte. Fast schien ihr daher das missbilligende Geräusch, als könnte es ihr gelten, auch wenn dem nicht so war. Es schien eher so als hätten sie noch mehr Zaungäste. “Ich stelle mir darunter nicht wirklich etwas vor. Man schmiedet sein Chakra auf eine bestimmte Art und kann es dann im Sinne von Fuuton benutzen, was auch immer die Anwendungsgebiete sind. So behandele ich mein Medizinisches Chakra, nur das ich da weiß wieso und wozu ich es benutzen und auch wie es entsteht.“ So langsam kam sie sich ein wenig dumm vor. Die Hauptelemente waren Affinitäten die ein Shinobi besaß, sie mussten nicht erst kreiert werden oder doch? Woher wusste ein Element-Nutzer wie sein Element funktionierte?
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Di Mai 02, 2017 4:23 pm

Auf Akaris Antworten hin nickte Ashitaka kurz, knapp und genau einmal. Treffend, kommentierte er. Es ist nicht weiter wild, wenn das Fuuton dir vage erscheint. Es ist ein ungemein vielseitiges Element, welches zahlreiche Zwecke erfüllen kann. Er begann, etwas steifbeinig im Raum umher zu gehen. Bedächtig führte er Fingerzeichen aus, wobei sich ein Luftstrom unter seinen Füßen bildete - und im nächsten Moment marschierte er in der leeren Luft weiter. Fortbewegung, sprach er dabei unverändert ruhig weiter. Anders als Katon und Raiton ist Fuuton in seiner Grundform zumindest mit nackter Haut berührbar und kann so bedenkenlos am eigenen Körper eingesetzt werden, ohne dass es Schutzmaßnahmen bedarf, welche andere Element-Jutsu verkomplizieren. Im Gegensatz zu Suiton und Doton ist Fuuton zudem von unbedeutendem Gewicht, was der Beweglichkeit zugute kommt. Gemessenen Schrittes - ja, er machte noch Schritte, obwohl sie dank Kaze no kadô unnötig waren - verschwand er hinter einer der Stoffbahnen wie ein Spaziergänger hinter einer Litfaßsäule.
Als Offensive ist es ebenfalls nicht zu verhehlen. Abrupt traf ein kräftiger Windstoß die Fahne, und sie wirbelte aufwärts, wobei Ashitaka wieder sichtbar wurde. Er schickte Fuuton-Stöße abwechselnd aus den Handflächen gegen die Stoffbahn und hielt sie auf diese Weise in der Höhe. Schnelle Angriffe wie ein Trommelfeuer sind ebenso möglich wie größere Techniken, welche schweren Sturmschäden in nichts nachstehen. Auf Letztere verzichte ich an dieser Stelle. Worauf ich nicht verzichte, ist der Unterstützer-Aspekt für Fernwaffen. Nach dem Abschuss der Fuuton-Winde zog er ein Kunai, umlagerte es offenbar mit Chakra, warf es und katapultierte es mit einem einhändigen Fingerzeichen auf beachtliche Geschwindigkeit. Es durchschlug hör- und sichtbar alle Stoffbahnen auf seinem Weg und blieb letztlich außer Sicht in einem Holzbalken stecken. Eine der bekanntesten Techniken, so nehme ich an.
Ashitaka fiel wieder zu Boden... und mit ihm zusammen fiel auch Inotachi aus seinem Versteck heraus, die Kettensichel bereit. Stichwort, rief er aus und schickte das Bleigewicht am Ende der Kette auf die Reise. Ashitaka, bereits wieder Fingerzeichen schließend, schuf eine Wirbelwindmauer zwischen sich und dem Geschoss, woraufhin das Gewicht in dem drehenden Strom eingefangen wurde. Inotachi hielt die Kette nun wie ein Kind eine Drachenschnurr.
Zuletzt, Defensive und Schlachtfeldkontrolle. Wenn ich will, kann ich das Fuuton zum Abwehren fliegender Waffen nutzen, aber auch einen gewünschten Bereich mit Barrieren belegen - auch wenn diese Mauern selbstredend flüchtiger sind als die Mauerzieh-Techniken des Doton. Das Bleigewicht fiel wieder herunter, denn der Wirbelwind flaute ab.
Ashitaka wandte sich wieder Akari zu. Über welche dieser Sparten möchtest du näheres erfahren?

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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    So Mai 07, 2017 4:34 pm

Vielseitig? Zugegeben ihr waren dann doch schon unterschiedliche Anwendungsgebiete eingefallen, aber noch wusste sie auch nicht ob sie ihrer Fantasie entsprangen oder der Wirklichkeit. Es war nicht nur das Fuuton welches ihr Vage erschien, auch ihr Akademie-Wissen darüber befand sich im ständigen Wechsel – als hätte sie nicht oft genug die Schulbank gedrückt, doch Elementtechniken waren einfach nie ihr Ding gewesen. Bisher war sie immer den Weg gegangen der sie um die Elemente im weiten Bogen herumführte und auch in ihrem Streben sich ein paar Jinchuuriki-Techniken anzueigenen gab es entsprechende Schlupflöcher, beispielsweise konnte sie sich auf die Weiterentwicklung von Kyo konzentrieren und sich einen Taijutsu-Bodyguard großziehen – doch sie konnten nicht ewig vor den Elementen flüchten und sie musste sich auf deren Anwendung vorbereiten, weil Shukaku sie anwenden würde und Akari wollte nicht länger vor ihren eigenen Fähigkeiten in Angst und Schrecken leben, nicht wenn sie so einfach etwas dagegen unternehmen konnte. Natürlich war es unglaublich schwer in Konoha einen Sensei zum Sand-Thema aufzutreiben, deshalb musste sie diesen Wissenserwerb in die Zukunft verschieben, doch mit dem Wind konnte sie sich durchaus befassen. Das Fuuton war hier tatsächlich mal wieder das kleinere Übel und so ganz genau wusste sie ohnehin noch nicht wieso sie sich damit beschäftigen sollte, denn Wind und Sand hingen vermutlich nicht zwangsläufig zusammen, außer vielleicht in einem Sandsturm. Kurzum. Sie konnte die folgende Vorführung ohne großen Druck genießen und staunte dennoch nicht schlecht als Ashitaka-sensei durch die Luft spazierte. Ihre Luftkissen-Idee war wohl doch nicht zu weit hergeholt gewesen? Dann nannte er es auch noch ein Mittel zur Fortbewegung? Wohin sollte sie sich denn durch die Luft bewegen, über die nächste Dorfmauer? Sie folgte ihrem Sensei mit erhobenen Kopf, na hoffentlich musste sie keine Anwendungsbeispiele zu der Vorführung benennen, vielen ihr doch noch weitere Aspekte ihrer Flucht ein, wo es praktisch gewesen wäre in der Luft laufen zu können. Anstelle sich weiterhin Gedanken über eine makabere Anwendung der Schwebetechnik zu machen, konzentrierte sie sich dann doch lieber auf seine weiteren Ausführungen und sie wusste schon zugeben, dass er es verstand ihr den Wind schmackhaft zu machen. Kein großartiges Zusatzgewicht und gute Hautverträglichkeit? Die Medizinerin in ihre stellte sich sogleich vor Körperteile oder Menschen mit Wind zu überziehen und diese anschließend schwebend abzutransportieren oder das Fuuton zu nutzen um Brüche zu schienen und zu stabilisieren oder eben sich selbst leichter zu machen, indem man auf sein Ziel zu schwebte. In Gedanken sah sie sich schon über ein Schlachtfeld schweben und lediglich bei den Patienten zu zwischenlanden. Jetzt wo sie das Fuuton kennelernte, war so etwas dann überhaupt noch Fantasie oder schon bald Realität? So gesehen war derzeit auch die Idee auf einem Schlachtfeld zu sein reine Fantasie, aber allein das sie sich einen praktischen Nutzen vorstellen konnte, war gewiss schon ein Schritt in die richtige Richtung.
Das folgende Offensivbeispiel war ebenfalls sehr sehenswert, aber regte in ihr keine Assoziationen. Ihr Aggressionspotential war zwar seit der Versiegelung merklich gestiegen, aber gerade darum wollte sie offensive Techniken fast noch stärker vermeiden als früher. Auch wenn Shukaku manchmal etwas anderes von ihr wollte, Akari wollte weiterhin bewusst niemanden Schaden zufügen und dazu gehörte auch das Wissen um Techniken die eben dazu genutzt werden konnten. Es war ungefähr das alberne andere Extrem zu einer fliegenden Ärztin. Sie schaute sich den Unterstützer-Aspekt an und kniff leicht die Augen zusammen, als sie sich die Wucht vorstellte, mit der eine solch verstärkte Waffe in einem Menschen stecken bleiben könnte. Sie hätte nichts dagegen weiterhin dem Mainstream fernzubleiben.
Die letzte Demonstration traf hingegen wieder mehr ihr Interesse. Defensive war gut. Sie wollte sich eh nie ins Getümmel stürzen, wenn überhaupt wollte sie Verletzte bergen und sie so lange schützen, bis ein Abtransport möglich war. Die Wirbelwindmauer war harmlos und effektiv zugleich. Dies gefiel ihr weitaus besser. Sie konnte ihr Potential sicher gut zu Verteidigungszwecken einsetzen, niemand hatte je gesagt das ein Jinchuuriki ein Rammbock sein musste. Akari hatte praktisch schon entschieden wofür sie sich mehr interessierte, doch war dies auch ihr innerster Wunsch? Sie wollte nicht eine Richtung lernen die sich später als Fehler herausstellte. Die Idee war irgendwie mit Shukaku etwas gemeinsam zu entwickeln, wodurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wurde diesen gemeinsamen Weg im Notfall, nun, gemeinsam zu gehen. Gemeinsamkeit mit dem Sanddämonen war nicht ihr liebstes Thema, doch am Ende war es bedauerlicherweise übrig geblieben. Sie konnte nicht gegen Shukaku kämpfen und ihn ignorieren ging ebenfalls nicht lange gut. Doch bevor sie ihr Wahlthema bekannt gab, verneigte sie sich kurz dankend vor ihrem Sensei. “Sehr beeindruckend. Zum Glück habe ich früher noch nicht gewusst das ich schweben könnte. Ich frage mal den kleinen Hilfssheriff, ob ich mich auch für das Richtige interessiere.“ Den letzten Teil sprach sie mehr in Richtung Zuschauertribüne und Kyo zeigt zur Antwort die Käfig-Pantomime und hüpfte auch noch auf und ab. Es sah nicht nur witzig aus, er zeigte auch  auf seine freundlich verspielte Art das sie wohl einer Meinung waren oder auch nur das sie mit ihrer Wahl an dieser Stelle ohnehin nicht schief liegen konnte. “Also auf jeden Fall Defensive und Hilfstechniken, ebenfalls Richtung Defensive. Ist der Wind denn wirklich so flexibel, dass man beispielsweise einen Sturm als Schutzmauer verwenden könnte, also man im Auge des Sturmes geschützt ist? Oder könnte man einen schweren Gegenstand neben sich herschweben lassen? Also ich denke jetzt konkret an Patiententransport, eine Art Luft-Tragebare wäre ungemein praktisch. Und dann natürlich noch die Frage, was ist mit dem Wind der ohnehin gerade vorhanden ist? Ist es einfacher einen Sturm entstehen zu lassen, wenn es ohnehin stürmisch ist oder komplizierter?“ Natürlich wusste sie nichts über den Chakra-Verbrauch, aber davon würde sie vermutlich ohnehin reichlich besitzen oder zumindest ging sie einfach mal davon aus.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Mai 08, 2017 10:34 am

Den "kleinen Hilfssheriff" hatte Ashitaka bislang ignoriert, und er tat es auch weiterhin. Er verfolgte schweigend den kurzen Wort-und-Gestik-Wechsel, den Akari mit ihrem Begleiter vollzog. Sofern möglich, hatte er versucht, Akaris Reaktionen auf die diversen Möglichkeiten zu deuten. Es war ihm befohlen worden, sie einzuweisen; in was genau, war Entscheidung der Jinchuuriki. Er war gespannt gewesen, ob sie sich inzwischen für Offensive interessierte. Dem Sarutobi stand schließlich noch der Wille Daizens im Kopfe, geäußert am Vortag der Ichibi-Versiegelung. Bijuu-Kraft zum Heilen einsetzen. Kurz nach der Entführung des Mädchens hatte der damalige Kage diese Entscheidung bereut und schien geneigt, dafür sorgen zu wollen, Akari in der Selbstverteidigung zu schulen. Daraus war letztlich nie etwas geworden; gemessen daran, dass die Jinchuuriki letztlich sogar freiwillig das Dorf zurückgelassen hatte, vielleicht auch das Bessere?
Das Mädchen war schwer einzuschätzen. Ashitaka vermerkte es als positiven Anklang, dass sie sich bewusst in Richtung Defensive und Unterstützung wendete. Hätte sie plötzlich hohes Interesse an durchschlagskräftigen Kunai und dergleichen gehabt... Nun ja.
Technisch spricht nichts dagegen, mittels Fuuton eine Mauer um sich herum zu ziehen. Bei einer hochgradigen Kunst käme auch ein entsprechend großes "Auge des Sturms" einher, erwiderte Ashitaka sachlich. Auch den Transport schwerer Gegenstände kann man durchaus erreichen; ich selbst verfüge nicht über derlei Praktisches, kenne jedoch jemanden, der Fuuton aus Siegelkarten strömen lässt, um dadurch Dinge zu heben. Er zuckte mit den Achseln. Siegelkarten sind eine Möglichkeit, Fuuton stabiler zu halten. Der stabile Flug eines Objektes bedeutet ein stetiges Stabilisieren der Luftströmung, und Siegelkarten bilden in solchen Techniken eine gewisse Konstante.
Kurzum, warf Inotachi ein, der seine Kette wieder aufwickelte, Es geht alles, ist aber möglicherweise kompliziert.
So kann man es auch sagen. Ashitaka nickte knapp. Wind, der schon vorhanden ist, kann in das eigene Jutsu eingeflochten werden, doch benötigt man die passenden Fertigkeiten im Umgang mit Fuuton, um dies zu schaffen, und das Limit dieser Fertigkeiten ist begrenzt. Meist ist natürlicher Wind bei den komplizierteren Techniken eher im Wege, weil er die Fuuton-Strömung stört.
Wenn du mittels Fuuton ein Haus einreißen willst, fügte Inotachi an, kannst du dir einen Sturm natürlich schon zunutze machen.
Vergleichbar mit einem Doton-Nutzer, der auf einem Berg die passenden Felsen bewegt und eine Steinlawine auslöst. Ashitaka schob die Sonnenbrille auf der Nase zurück. Alles eine Frage, wie man seine Umgebung nutzt.
Oder wie -...
Still jetzt. Ashitaka winkte ab, ohne sich von Akari abzuwenden. Sage. Inwieweit bist du derzeit in der Lage, Fuuton praktisch anzuwenden?
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mi Mai 10, 2017 7:22 pm

Ob der gegebenen Antworten funkelten ihre Augen schon ein wenig vor kindlicher Neugierde. Sie sprach einfach wahllos Ideen an, die ihr durch den Kopf flogen und ihr neuer Sensei betrachtete sie als wären es wichtige Gesichtspunkte gewesen. Er sprach davon das sie umsetzbar waren, wenn auch nicht trivial, anstelle ihr zu sagen das sie mit ihrer lokalen Wirbelsturm-Idee vielleicht zuviel wollte. Natürlich bestand die Chance das es Winnutzer gab die zufällig Stürme heraufbeschworen, vermutlich wahre Meister und dies wohl nicht nur an Chakra oder Kontrolle, sondern an Technik. Gleichzeitig war es auch ein wenig erschreckend, dass ihre Idee nicht zu weit hergeholt war und ihr das Gesagte und Gedachte tatsächlich eines Tages möglich sein könnte. Es war insofern etwas unangenehm, da sie nicht wusste ob sie ihrer Fantasie auch Tatsachen folgen lassen wollte, wäre sie denn bereit sich derart intensiv mit dem Fuuton zu beschäftigen? Schon gar nicht wollte sie darüber spekulieren wie viele Lehrjahre auf sie warten würden, immerhin war sie nie sehr zugänglich gewesen was elementare Ninjutsu betraft, oder Taijutsu, aber letzteres brauchte sie ja hoffentlich nicht, da sie sich nicht für die Offensive interessierte. Sie ging einfach stumm davon aus, dass offensive Ninjutsu-Techniken auch entsprechende Taijutsu-Moves verlangten und sei es nur im Sinne einer Bewegungsübung und wenn sie sich schon mit ihren Schwachstellen beschäftigen musste, dann zumindest nicht mit allen gleichzeitig. Das die Techniken kompliziert waren trübte ihre Laune nur geringfügig, immerhin waren sie immer noch möglich und die Transport-Technik rückte ober der Siegel-Variante fast schon in die durchführbare Richtung, besaß sie bereits Erfahrung mit Siegel die, in ihrem Fall, Medic-Chakra aufnehmen und abgeben konnten. Ihr schien fast nur noch die Fertigkeit im Umgang mit dem Windelement zu fehlen, um eine dieser verrückten Ideen umzusetzen. Dabei waren die Ideen eines lokalen Sturms und des Patiententransport wohl gar  nicht verrückt, jedoch jene das sie passende Fähigkeiten im Fuuton erwerben könnte. Es war eine Sache sich auszumalen was man alles machen könnte und bestätigt zu bekommen was möglich wäre, aber es handelte sich immer noch um elementares Ninjutsu. Sie müsste es nicht nur von den Grundlagen an lernen, sie müsste sich auch durch alle möglichen Übungsaufgaben arbeiten und dabei ihr Ziel im Blick behalten, vorausgesetzt so ein Wirbelsturm war überhaupt ihr Ziel. Sie musste ja nicht sofort an der Schlachtfeldkontrolle arbeiten oder vielleicht auch nie, je nachdem wie viel Zeit und Energie sie tatsächlich in das Erlernen stecken wollte und wie ihre Erfolgschancen dazu standen, immerhin war sie keine 12 mehr. Jetzt musste sie nur noch herausfinden wie eine Idee mehr wurde als die bloße Nennung. Auf ihrer virtuellen Liste an durchgeführten Plänen und erlebten Niederlagen überwogen die Niederlagen derzeit ganz leicht, war ihre letzte große Idee mit Ayioma ein Leben gemeinsam zu führen doch gescheitert und davor war die Idee mit ihrem Status als Jinchuuriki klar zu kommen auch nicht ganz erfolgreich verlaufen, andererseits hatte sie sich zu beiden Themen auch nur selten bis nie Hilfe gesucht. Die Idee bezüglich eines wilden Lebens in Freiheit war beerdigt, nicht nur weil sie von der neuen Regierung deswegen getötet werden könnte, sondern weil sie bei Ai und ihrer Familie bleiben wollte und fest hoffte das diese neue Entscheidung stabil blieb, es war ja nicht nur das sie andere Enttäuschte, sie enttäuschte auch sich selbst, indem sie die Sachen die sie sich einmal vorgenommen hatte nicht durchzog. Blieb die Frage. Fuuton durchziehen oder gleich sein lassen? Noch war ihr lediglich ein buntes Bilderbuch der Möglichkeiten vorgeführt, der Vertragstext verlesen worden, sie schaute sich das Musterhaus an und konnte dennoch umdrehen und gehen, hatte keine Unterschrift geleistet und nicht beschlossen aus den Fantasiebildern etwas Ernstes zu kreieren. Akari war lediglich bereit gewesen ihre Neugierde wecken zu lassen und dies war geschehen. Sie konnte sich auf dem Weg immer noch überlegen ob sie wirklich an einem Sturm-Schild oder Fuuton-Tragebare arbeiten wollte oder etwas völlig anders aus diesen Anfangsideen entstünde. Es fühlte sich erstaunlich gut an selbst die Wahl treffen zu können was sie lernen wollte, zumindest indirekt. Es durfte nicht zu kompliziert sein und musste sowohl für ihren Seinsei, als auch ihren Bijuu Sinn ergeben, denn beide wollten ihre Zeit und Energie sicher nicht in eine Sache stecken die am Ende zu Nichts führte.
Akari lächelte leicht, als es darum ging ein Haus einzureißen. Ihr gefiel einfach die Idee, auch wenn sie diese wohl kaum umsetzen würde, außer vielleicht in Situationen wo sie nicht ganz Herrin der Lage war. Noch so ein Gedankenspiel. Es bleibt die Frage inwiefern Shukaku einfach nur wollte das sie Fuuton lernte um seinerseits in einer einfachen nächtlichen Übernahmesituation besseren Zugang zu seinen eigenen Ressourcen zu haben. Andererseits war diese Chance das Shukaku ihre zukünftigen Fuuton-Fähigkeiten nutze gewiss mindestens so gering wie die Möglichkeit einen Wirbelsturm-Schild zu erschaffen, technisch möglich, praktisch jedoch kompliziert.

Kyo hingegen hatte kurzfristig das Interesse an der Theoriestunde verloren und grübelte lieber darüber nach wieso der Mensch ihn ignorierte. Lag es daran das er männlich war oder eher daran das er ein unglaublich süßer und niedlicher Tiergefährte war (Noriko's Worte, nicht seine) und dieser Ashitaka nichts von Tiergefährten hielt? Natürlich konnte es an seiner Figur liegen, Shukaku machte einen eher plumpen Eindruck und wie eine aufrecht gehende gedrungene Katze auszusehen machte es auch nicht besser und ließ ihn wie eine Zeichentrickfigur die von Lasagne lebte aussehen und natürlich eine kleinere Version des Einschwänzigen. Selbiger Schweif pendelte langsam vertikal von links nach rechts und wieder zurück. Es konnte durchaus daran liegen das Ashitaka ein Mann war: Kyo hatte bisher seine praktischen Erfahrungen im Umgang mit Mädchen gesammelt und diese waren bisher von ihm begeistert gewesen. Schien fast so als ob er versuchen müsste Männer anders zu beeindrucken, wäre ja auch zu einfach gewesen. Hauptsache der Typ redete Akari nicht wieder ein übervorsichtig im Umgang mit ihm oder dem Original zu werden, immerhin hatte er schon einiges seiner Lebenszeit darin investiert als vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden. Seine Aufmerksamkeit kehrte erst wieder zu der Lehreinheit zurück, als Akari die Frage des Mannes beantwortete.

“Praktisch? Ähm. Praktisch gar nicht. Also ich habe Erfahrung in Bezug auf Siegel die Medic-Ninjutsu speichern und abgeben könnten und vielleicht ist der Schritt in Richtung Fuuton-Transport dann nicht so furchtbar weit.“ Die Frage machte sie erstaunlich verlegen. Er hatte zuvor keine großen Kenntnisse erwartet, aber jetzt? Womöglich dachte ihr Sensei das sie unbewusst schon alles nötige mitbrachte oder das sie nur noch nicht wusste was sie schon alles konnte? Oder meinte er ob sie bereits woanders Unterricht genommen hatte? Sie wusste immer noch nicht genau inwiefern ihre Abwesenheit aus dem Dorf dokumentiert worden war oder ein weißer Fleck auf der Karte blieb, denn irgendwie hatte Ai sie ja ganz offensichtlich überwacht. Sie zuckte kurz mit den Schultern. “Ich habe es erfolgreich ignoriert. In letzter Zeit bestand aber vermehrt die Notwendigkeit, mich mit dem was ich bin zu beschäftigen und im Zuge dessen ist mir sprichwörtlich wieder aufgefallen das ich das Fuuton-Element besitze und ich lernen könnte es zu nutzen.“ Es klang fast noch belangloser als die Erkenntnis an sich gewesen war, aber es steckte auch nicht so viel mehr dahinter. Wenn sie etwas lernte das Shukaku bekannt war, dann besaßen sie eine gemeinsame Basis mit der es sich vielleicht leichter leben ließ.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Do Mai 18, 2017 10:46 am

Ashitaka war zu sehr der geduldige und mit allen Wassern gewaschene Lehrmeister, alsdass es für ihn dumme Fragen gegeben hätte. Akari mochte ihm nur fixe Gedankenspiele zugeworfen haben, doch er sah sie allesamt als etwas, das er ernstzunehmen hatte. Auch gab es für ihn kein simples "Nein" - kaum etwas war unmöglich, wenn man so wollte, insbesondere hinsichtlich Fuuton und mit einem Blick über simple Zerstörungswerke hinaus. Akari blickte über den Tellerrand auf das Potenzial des Fuuton, und das fand er gut. Ihm oblag es nun als Stellvertreter des Fuuton, dessen Möglichkeiten auch entsprechend zu präsentieren - letzten Endes sollte Akari, falls sie von ihm oder irgendwem anders Fuuton lernte, nicht in einigen Jahren wieder vor ihm treten und "Sie sagten damals, das ginge nicht" zu ihm sagen.
So lautete die Motivation des Sarutobi Ashitaka.
“Praktisch? Ähm. Praktisch gar nicht. Also ich habe Erfahrung in Bezug auf Siegel die Medic-Ninjutsu speichern und abgeben könnten und vielleicht ist der Schritt in Richtung Fuuton-Transport dann nicht so furchtbar weit.“
Nicken. Sehr gut möglich. Was für das eine Siegel wirkt, mag auch im anderen Siegel wirken. Fuuin erschien Außenstehenden meist als kompliziert, doch hatte man sich erstmal in die Welt aus Pinsel und Tinte begeben, fand man sich in aller Regel auf einem wahren Spielplatz der Möglichkeiten wieder. Warum nicht direkt anschauen. Ich selbst beherrsche kein passendes Fuuton-Fuuin, doch nun ja. Er wandte sich an Inotachi. Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen, solang man nur weiß, wo es steht. Anders gesagt: Ich mag es nicht können, doch ich kenne jemanden, der es kann. Inotachi, marschier los und finde heraus, wo Satonaka Amaiko heute Dienst tätigt.
Inotachi salutierte zackig. Das breite Grinsen verdarb diese Zurschaustellung von Diszipliniertheit etwas. Jawoll, Ashitaka-san! Er huschte von dannen.
Ashitakas Aufmerksamkeit verlagerte sich wieder auf Akari, während sie über ihre Grundlagen sprach.
Ich verstehe. Rhetorische Pause. Erfolgreich ignoriert bislang, nun gut. Akari war eine Iryo, und so war es verständlich. Nun. In dem Falle werden wir für heute zweierlei tun: Zum Einen teile ich die erste Übung für Fuuton aus, zum Anderen werden wir bereits das Transport-Projekt mit einem Fundament versehen, indem wir anschauen, wie es aussehen könnte. Manche Leuten mochten nun ermutigend lächeln oder dergleichen Ashitaka dagegen zeigte einfach nur sein Steingesicht. Es ist immer gut, Ziele zu haben.
Ist dies in deinem Sinne?


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Im Bunker hinter den Hokage-Felsen verfolgte Satonaka Amaiko von der Höhe aus, wie am Boden der kaminartigen Kammer eine schmale Gestalt mit einem etwa katzengroßen, vielschweifigen Wesen kämpfte. In der Hand der Kunoichi hielt sie bereits mehrere Siegelkarten bereit, für den Fall der Fälle.
Sobald du auch nur das leichteste Funkeln von Bijuu-Chakra siehst, hatte Shimura Keiko, die derzeit still an einigen Siegel-Renovierungen arbeitete, zu ihr gesagt, schickst du sofort die Siegelkarte runter und saugst es ab.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Mai 22, 2017 7:54 pm

Dies brachte gleich noch mehr Glanz in ihre Augen und weckte ihren Wissensdrang, denn die Vorstellung das lästige Element-Chakra einfach in ein Siegel zu verfrachten, es mit einem Zeichen zur Anwendung zu versehen und anschließend erfolgreich so getan zu haben als würde sie Fuuton beherrschen, hörte sich einfach genug an und klang zunehmend praktisch. Sicherlich gab es daran einen Haken, nicht zuletzt da sie drei Elemente besaß und sozusagen das richtige Chakra absondern musste, aber bis dahin konnte sie sich ja ohnehin nur erst einmal anschauen was sie erwartete. Einerseits freute es sie, dass Ashitaka-sensei auch auf diese Idee einging, doch andererseits machte es sie auch ein wenig verlegen, immerhin stieß sie in ein Gebiet vor welches er nicht zu beherrschen schien, aber ganz der Lehrer verwies er einfach nur auf einen externen Experten. Akari überlegte schon wie sie sich entschuldigen sollte, für den Fall das er sich doch ein wenig in seiner Ehre verletzt fühlen könnte, doch dann kam die Überraschung das der Sarutobi den externen Berater auch gleich holen lassen wollte. War da eben die Rede vom Dienst gewesen? Sicherlich ließe sich doch auch bestimmt ein Treffen vereinbaren, ohne dass da jemand wegen ihr womöglich wichtigere Arbeit verschieben musste. Sie blickte Inotachi noch beim Verlassen des Raumes kurz hinterher und setzten dann ihre kurze Erzählung über ihre Neuentdeckung des eigenen Elementes fort, die zugegeben tatsächlich kurz ausfiel und auch irgendwo nichtssagend war, ungefähr genauso wie ihre eigene Meinung zum Thema Elemente. Sie war froh das Ashitaka es ihr so einfach machte und ihr ihren eigenen Weg ließ sich dem Wind anzunähern und so gesehen fand sie ein Chakra-Element, welches im Patiententransport verwendet werden konnte auch gar nicht mehr so schlimm. “Huch. Ich versammle hier noch unfreiwillig eine Fuuton-Expertenrunde, ich entschuldige mich dennoch für die Umstände mir gerade das Beispiel raus gegriffen zu haben.“ Natürlich ging es darum, dass Akari an etwas lernte, was sie gut nachvollziehen konnte, aber dennoch hätte sie sich im Nachhinein wohl auch das Luftwandern aussuchen können, nur dass ihr dafür keine Anwendung eingefallen war und es auch recht kompliziert ausgesehen hatte, irgendwie wie eine Mischung aus Chakralaufen der ebenen, unebenen und Wind-Jutus-Flächen und vermutlich hätte sie das Jutsu komplizierter gemacht als es in Wirklichkeit war. Solche Demonstrationen betrafen sicherlich einfache Techniken, etwas was sie mit etwas Übung auch hinbekommen müsste, aber gerade darum auch etwas wo sie sich nicht blamieren wollte, indem sie es nicht kapierte oder am Ende noch irgendwelche Bijuu-Kräfte heraufbeschwor, was noch schlimmer als alles andere sein konnte. Bei den Worten 'erste Übung' zeigte sie ein scheues Lächeln. “Übung? Okey. Da bin ich ja mal gespannt.“ Sie nahm sich jetzt schon vor nicht an der Übung herum zu meckern, auch wenn ihr dies sicher nicht schwer fallen würde, aber der einfache Teil ging wohl langsam aber sicher einem Ende entgegen, naja wenigstens gab es noch eine weitere Demonstration. “Von dem Transport-Projekt bin ich jetzt schon begeistert.“
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Do Mai 25, 2017 10:49 am

Als Akari sich dafür entschuldigte, ungewollt über die Kompetenzen des Sarutobi gegriffen zu haben, wunk Ashitaka mit knapper Geste ab.
Kein Grund, sich Gedanken zu machen. Es ist genau dies, was den Vorteil einer Shinobi-Gemeinschaft ausmacht: Die Möglichkeit, auf mehr als einen Lehrer zurückgreifen zu können. Dies könnte man freilich als kleine Spitze gegenüber Ausreißern verstehen, doch Ashitaka hielt seine Stimme nüchtern und neutral wie stets, und seine Mimik und Gestik verriet gleichermaßen nichts, was auf irgendeine Anspielung hindeuten mochte. Was die Grundlagen angeht, bin ich selbst glücklicherweise völlig ausreichend.
Nachdem Akari ihre Zustimmung zum Training gegeben hatte, nickte Ashitaka knapp und holte umgehend ein frisch gepflücktes Buchenblatt aus seiner Tasche. Er präsentierte es der Fudo, indem er es am Stengel hochhielt.
Die Basis jedes Elements. Hervorrufung. Er ließ Fuuton ausströmen, und der Windzug brachte das Blatt zum sichtlichen Zittern. Im Streben, ein ganz gewisses Element hervorzurufen, entwickelt jeder Shinobi seine ganz eigene Methode, sprach er mit kräftiger Stimme, denn diese Worte war er offenkundig gewohnt. Ninjutsu ist stets ein Zusammenspiel von Körper und Geist, und hinsichtlich Elementen erschaffen die meisten Shinobi eine ganz eigene Sammlung mentaler Bilder, welche sie nutzen, um Chakra - über Fingerzeichen hinaus - zu formen und mit einem Element zu versehen. Ich wünsche mir Feuer? Ich denke an Hitze, das Knistern von Flammen, die kräftigen Farben. Ich wünsche mir Fuuton? Der Luftzug lässt vor meinem inneren Auge Grashalme sich biegen, er greift ins Geäst der Bäume und wiegt die Wipfel. Er heult in meinen Ohren. Das Blatt hob kurz ab und tanzte auf der Brise. Mentale Eindrücke wie diese sind es, welche das Chakra verändern, denn Ninjutsu ist nicht nur eine Frage von energetischer Kraft, sondern auch eine Herausforderung an den Geist.
Das Blatt wurde wieder eingefangen. Ashitaka trat vor, bedeutete Akari, die Hand auszustrecken, und ließ das Blatt hineinfallen.
Viele Shinobi lernen die Grundlagen des Fuuton, indem sie Fuuton hervorrufen und ein Blatt wie dieses in ihren zusammengepressten Händen in zwei Stücke schneiden. Schneiden ist ein starker Faktor im Fuuton, und für gewöhnlich würde ich diese Technik auch empfehlen. Hier jedoch könnten wir den eleganteren Weg einschlagen und bereits den Blick auf das Etappenziel richten. Erschaffe einen Luftzug in der Hand und bringe das Blatt dazu, darauf in die Höhe zu steigen. Dies soll die erste Übung sein. Und deine Hausaufgabe.
Dazu muss gesagt werden, dass die meisten Elementar-Schüler mehrere Tage benötigen, ehe sie ein ausreichend starkes, mentales Bild im Kopfe geschaffen haben und in der Lage sind, es im richtigen Moment, während des Chakraschmiedens, aufzurufen. Dieser erste Schritt ist wenig spektakulär, sondern eher eine Art von Meditations-Übung. Stellen sich nicht sofort Erfolge ein, ist dies kein Grund zum Zweifeln. Es ist schwer am Anfang, doch alles ist schwer am Anfang.

Erneut ein Wink, mit dem er Akari das Wort zurückgab. Der typische Moment, in dem man Fragen stellen konnte.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Fr Mai 26, 2017 7:56 pm

Die erste Antwort entlockte ihr ein scheues Lächeln. Sie kannte doch die Vorzüge einer Shinobi-Gemeinschaft, doch ohne das Zutun von Ai und ihrer Familie hätte sie diese dennoch für immer verlassen können. Außerdem konnte man auch außerhalb der Gemeinschaft sich hilfreiche Personen anlachen, man brauchte eben nur die richtigen Anreize, wie Beispielsweise ihre fruchtlose, aber dennoch aktive Suche nach Ayioma, welche sie an viele helle und dunkle Ecken geführt hatte oder auch ihr Broterwerb als Giftmischerin. Akari ging allerdings eher davon aus das sie an nette Zeitgenossen geraten war und somit war ihr Aufenthalt außerhalb des Dorfes erstaunlich ähnlich zu einem Leben innerhalb eines Dorfes gewesen, minus der vielen bekannten Gesichter und geschenkten Gelegenheiten. Dies war nicht gerade etwas das man vermisste, wenn man damit zur Welt kam und somit brauchte es dann wohl tatsächlich einen Ausflug nach Draußen um zu sehen wie es auch anders ging oder auch zu testen wie lange man überlebte. So wirklich hatte Akari dies ja nie herausfinden können, war Ai ihr doch immer wie ein Schatten gefolgt und mit ihr das schwebende Versprechen Akari nach Konoha zurückzubringen. Das Ai ihr Versprechen gegenüber Konoha eingelöst hatte war inzwischen Geschichte und Akari konnte wieder die ganzen neuen und alten Vorzüge des Lebens in einer Shinobi-Gemeinschaft genießen. Neu hinzugekommen war unter anderem diese Blut-Geiselnahme, aber vermutlich wäre es ohnehin nur eine Frage der Zeit gewesen bis sie als Missin-Nin vom Kaiserreich aufgegriffen worden wäre und wer wusste schon was die mit ihr gemacht hätten. Es gab also genug Gründe wieder unter Freunden zu sein und weitaus weniger als gedacht sich wegen ihrer Entscheidung ewig zu schämen. Die kleine Spitze war ihr also nicht entgangen, aber sie freute sich dennoch mehr darüber, dass sie in Zukunft noch mehr Fuuton-Sensei ärgern könnte. Zumindest stellte sie es sich so vor. Akari war nie eine Lehrerin gewesen, weder im Rang noch ihrer jüngeren Adoptivschwester gegenüber, aber wie konnte ein Lehrer, nicht nur ein Sensei, damit Leben immer aufs Neue zu versuchen die Grundlagen den Lehrenden einzubläuen? Ganz offenbar fühlte der Sarutobi sich bisher durch keine dumme Frage genervt, also konnte es wohl kaum viel schlimmer werden oder? Dennoch fürchtete sich Akari ein wenig davor an den Grundlagen zu scheitern. Sie wurde das Gefühl nicht los das Grundlagen etwas waren das man mit 8 bis 14 hinter sich gebracht haben sollte.  Andererseits hatte sie selbst in jenem Alter viele Grundlagen nicht gelernt, was sprach also dagegen sie jetzt zu lernen? Davon abgesehen waren die Elemente Sand und Wind natürlich erst später in ihr Leben getreten, noch dazu auf recht ungewöhnlichem Wege. Sie wusste ja nicht einmal ob sie deswegen mehr oder weniger Probleme hätte Grundlagen zu lernen, vielleicht war sie auch die erst Jinchuuriki die nicht auf die Elemente zugreifen konnte? Wundern würde es sie nicht, immerhin konnte auch ihr Katon irgendwie verkümmert sein, ohne es zu merken, eben weil sie ihr hauseigenes Element nie gelernt hatte. Natürlich brachten diese Überlegungen absolut gar nichts, wenn sie es nicht ernsthaft probierte und erst dann noch einmal ihre Schlüsse zog.
Sie folgte mit den Augen den Bewegungen des Buchenblattes und lauschte der Stimme die da erklärte sie müsste ihren eigenen Weg finden um ihr Element hervorzurufen. Selbststudium? Damit kannte sie sich ja schon fast wieder besser aus, denn dem vorgezeigten Plan von A nach B zu folgen. Trotzdem waren Anweisungen und Erklärungen immer hilfreich, selbst wenn sie nur ein Beispiel vermittelten wie etwas zu erreichen sein könnte. Die erste Lektion kannte sie tatsächlich noch aus der Akademie, welche sie vor ein paar Monaten erst wiederholt besucht hatte. Körper und Geist eine Einheit, dies galt so ziemlich für jede Shinobi-Disziplin und demzufolge war es auch hinderlich ihren Geist zu schwächen indem sie sich Sorgen darum machte ob sie die Grundlagen begreifen würde, gerade dies konnte am Ende noch zu einer Selbstblockade führen. Gleich auf den Standardsatz folgten aber schon neue Informationen. Mentale Bilder wurden genutzt um Elemente zu erschaffen? Gut möglich das ihr dies schon mehrfach über den Weg gelaufen war, doch genutzt hatte sie dies nie. Elementloses Ninjutsu war mit Fingerzeichen erschaffbar und der Geist konnte sich parallel dazu mit der Behandlung des Patienten oder dem nächsten Schritt befassen, zumal wenn einem die Fingerzeichen wie von selbst von der Hand gingen. Musste sie nun also jedes mal aktiv darüber nachdenken was sie sich unter Wind vorstellte? Da es sich aber um Grundlagen handelte war es gut möglich, dass auch diese Gedanken an das Element irgendwann automatisch abliefen. Dennoch erschien es ihr, allein vom zuhören, einfach und kompliziert zugleich. Musste ihr Vorstellungsvermögen dafür besonders ausgeprägt sein?
Sie streckte ihre Hand aus und spürte das Blatt wie eine Feder ihre Haut berühren. Sie wusste das ein Blatt aus Zellen bestand, die anders aber ähnlich zu menschlichen Hautzellen waren, doch dieses Wissen genügte hier ganz offenbar nicht. Vermutlich musste sie in einen Park gehen und darauf achten welche Gesten und Geräusche der Wind machte, wobei der Wind hier noch den Vorteil besaß, dass er in der Natur ohnehin zumeist vorhanden war. Sie betrachtete das Blatt auf ihrer Hand, welches ruhig dalag und sich entweder bewegen würde weil Akari Fuuton hineinlenkte oder ihre Hand aktiv bewegte. Akari nickte zunächst, als sie die Worte zum Thema Schneiden vernahm, ja selbst sie hatte schon davon gehört, allerdings hatte sie die Information vermutlich in einem anderen Zusammenhang hochinteressant gefunden, so nach dem Motto: Shinobi mit Schnittverletzungen haben vielleicht nur Fuuton geübt oder so. Woraufhin sich ihr die Frage stellte ob man wirklich jemanden mit dem Wind schneiden konnte. Nun sollte sie das Blatt aber gar nicht schneiden sondern es gleich zum Schweben bringen und da er ihr dies im selben Atemzug wie die Grundlagen mit dem Schneiden erklärte, hieße dies ja wohl das auch das Schweben nicht zu kompliziert war oder war es gar einfacher? Es hörte sich einfacher an sich etwas zum Thema Schweben und Wind vorzustellen, denn mit Wind etwas zu schneiden und dennoch war Schneiden die Grundlagenübung. Ihre Gedanken führten mal wieder nur dahin dem eigentlichem Thema auszuweichen, andererseits konnte sie die Hausaufgabe zuhause bearbeiten, ihre Fragen jedoch nur hier stellen. Sie hob ihren Blick von ihrer Hand und wieder ihrem Sensei entgegen. “Ist es ein mentales Bild für alle Fuuton-Anwendungen oder kann man sich beim Schweben lassen auch vorstellen wie das Blatt vom Wind getragen wird und beim Schneiden wie schneidend sich ein kalter Wind anfühlt? Und wie lebhaft muss man sich das vorstellen? Hängt das von der Schwierigkeit der Aufgabe ab? Also das ich mir vorstelle ich schneide ein Blatt mit Wind oder füge jemanden eine Verletzung zu?“ Natürlich konnte sie sich vorstellen wie das Blatt im Wind umhergetragen wurde, aber sie wollte daraus auch keine intensive Meditationsübung machen. Sie war froh das im Seelenversteckt bisher noch kein Wind Einzug gehalten hatte, auf dieser Ebene der 'Meditation' gab es bisher nur Sand, sollte sie jetzt den Wind dorthin bringen? “Also. Naja. Es gibt schon eine Ebene in meiner Vorstellungskraft die ich nicht allein kontrolliere und ich wüsste nicht inwiefern eine Vorstellung von Fuuton dort überhaupt herauskommt.“ Oder wäre die passende Frage in welcher Intensität? Bisher hatte sie immer das Gefühl gehabt in ihrem Seelenversteck gefangen zu sein, sie hatte es nie für irgendwas benutzt. Natürlich war nicht gesagt das sie es benutzen musste, nur weil sie sich ein schwebendes Blatt vorstellen wollte, aber sie hatte es ja auch noch nie ausprobiert.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Sa Jun 03, 2017 10:53 am

"Und wie lebhaft muss man sich das vorstellen? Hängt das von der Schwierigkeit der Aufgabe ab? Also das ich mir vorstelle ich schneide ein Blatt mit Wind oder füge jemanden eine Verletzung zu?“
Diese Frage dürfte Ashitaka kaum auf dem falschen Fuß erwischt haben. Letztlich war Akaris Überlegung einfach Teil der Grundlagen. Sie ging jenen Gedankenweg, den viele andere vor ihr gegangen waren.
Nicht die Schwierigkeit der Aufgabe ist ein Faktor, erwiderte er schließlich, äußerlich völlig unbewegt. Die Meisterschaft des Anwenders ist bestimmt, wie viel mentaler Aufwand, wie viel Vorstellungskraft, erbracht werden muss. Simpel gesagt: Ein Meister schafft einen Sturmwind, der Häuser verschlingt, mit dem gleichen Bild, mit dem ein Anfänger einen Papierkranich durch ein Zimmer fliegen lässt. Es ist eine Frage der Übung, aber auch ganz individuell. Das Schmieden von Chakra, das Erwecken natürlicher Eigenschaften, ist eine Übung, welche jeden vor ganz eigene Herausforderungen stellt. Rhetorische Pause. Kurz gesagt. Die Antwort auf deine Frage musst du selbst entschlüsseln. Wäre Ashitaka emotionaler eingestellt, hätte er Akari auch noch gesagt, dass dieses Entschlüsseln, dieses Entwickeln, eine der erfüllendsten Momente im Element-Training war. Ein Aspekt, der von Beginn an trainiert werden musste und nie mehr fort ging, sondern stets aufs Neue eine Rolle spielte.
Ashitaka reagierte folglich fast wie in einer täglichen Routine. Gänzlich unüberrascht, eine Antwort schon parat, noch ehe die Frage wirklich zuende gestellt worden war.
Akaris Worte über die Ebene der Vorstellungskraft, die sie nicht allein kontrollierte, brachten da schon mehr Reaktion. Ashitaka runzelte die Stirn, weil er sich in einen Jinchuuriki hineinversetzen musste. Ein neuer Pfad für ihn.
Hmmm. Er kratzte sich nicht am Kopf, noch fasste er sich ans Kinn. Er brummte bloß, was auf tiefstes Grübeln hindeutete. Das berühmt-berüchtigte... Seelenversteck, gehe ich damit den rechten Weg? Hmmm. Er neigte den Kopf leicht zur Seite, als Schritte auf dem Flur zu hören waren. Die Schiebetür glitt zur Seite, und Inotachi kehrte zurück.
Schon wieder da!
Das ging flott.
Hab so meine Quellen und Wege. Inotachi tockte sich gegen die Stirn und grinste triumphierend. Und angestrengt hab ich mich auch.
Wo befindet sich die Gesuchte?
Dort, wo wir, er blickte zu Akari, glücklicherweise alle hindürfen. Im Siegelraum der Kage-Reliefs.
Ach. Ashitaka nickte knapp, wandte sich Akari zu. Ich muss über das Seelenversteck nachdenken und mich vielleicht auch mit jemandem austauschen. Möglicherweise finde ich jemand Passenden, wo wir auch unsere gesuchte Fuuton-Fuuin-Expertin finden. Wärest du mit einem Wechsel der Örtlichkeiten einverstanden?
Offenbar tat Ashitaka so gut wie alles, um den Chibi-Ichibi weiterhin zu ignorieren.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Jun 05, 2017 6:59 pm

Ein Privatlehrer war schon irgendwo cool, gerade wenn er soviel Erfahrung im Unterrichten besaß, typisch Schülerin wusste Akari dies natürlich nicht von Anfang an zu schätzen, aber Ashitaka's Herangehensweise traf ihren Nerv, sich erst einmal der Theorie anzunähern, vollständig. Natürlich hielt sie noch das Buchblatt auf der ausgestreckten Hand und betrachtete es scheinbar eingehend, doch an sich lauschte sie unbewusst auf eine Antwort die ihr die Schwierigkeit einer zukünftigen Wind-Ausbildung aufzeigte. Es käme ihr gelegen wenn es einen Grund gebe das Ninjutsu nicht zu lernen, die Gabe besaß sie ja nun schon einmal, aber vielleicht erforderte die Nutzung zu viel Geschick. Natürlich freute es sie zunächst zu hören, dass sie sich nicht unbedingt vorstellen bräuchte ein Ziel mit Windklingen zu zerschnipseln, weil sie eben ähnliches vorhätte, dies bedeutete gleichsam das sie geistig auch keine Luftkissentragen zaubern müsste – es genügte ein mentales Bild, dies musste aber derart passen, dass es wortwörtlich für alles genügte. Das perfekte mentale Bild des Windes, universell einsetzbar. Da es ja auch nur um die Methode zu gehen schien Chakra zu schmieden, machte es auch wieder Sinn, immerhin gab es ja auch noch Fingerzeichen und den Energieverbrauch, den höhere Techniken erfordern würden. Es war wohl nur ihr Gefühl gewesen, doch wäre es nicht auch herausfordernd sich einen entsprechend großen Sturm erst vorzustellen, bevor man ihn beschwor? “Hm ok. Individuell macht wohl Sinn, immerhin ist das Chakrasystem jedes Lebewesens anders und man muss herausfinden was für einen selbst funktioniert. Also weiß ich welches mentale Bild für mich wirkt, wenn das Buchenblatt schwebt? Klingt gleichzeitig einfach und komplex“ Sollte sie es gleich einmal versuchen? Immerhin würde es ohnehin nicht auf Anhieb möglich sein, aber es bestand dennoch die kleine Chance das Akari zufällig einen Volltreffer landen würde und dies hielt sie noch davon ab gleich drauflos zu üben. Ihre Sorge galt ihrem inneren Dämonen und der Tatsache das er gerade bei ihr Zuhause in letzter Zeit extrem gestänkert hatte. Natürlich waren Ai und Kazumi schon manchmal so tolerant, dass es peinlich sein konnte, aber sie wollte sicher nicht die Geduld aller Dorf-Shinobi eruieren indem sie Sachen provozierte die locker vermeidbar gewesen wären, davon abgesehen das der neue Hokage vermutlich nur auf einen Ausrutscher wartete. So gesehen war es vielleicht auch schon grenzwertig Kyo an öffentliche Plätze mitzunehmen, aber sie musste ihn ja auch irgendwie erziehen und er gehörte zu ihr. Sie konnte von Glück reden das er freundlich und von sich aus wohl erzogen war, ansonsten hätte sie wohl kaum gewusst wann sie ihn jemals hätte beschwören sollen, immerhin sah er aus wie ein Mini-Shukaku und gerade jene die das große Vorbild kannten, mochten auch dem Kleinen gegenüber nicht sehr gütig eingestellt sein. Dies vermutete Akari, war der Grund weshalb Ashitaka Kyo ignorierte, doch gleichzeitig tolerierte er ihn auch und wies sie nicht an ihn zu bannen – konnte nur ein gutes Zeichen sein.
Sie sprach schließlich ihre Gedanken zum Seelenversteck aus, ohne es direkt zu erwähnen, immerhin war dies etwas mit dem sie immer noch selbst klarkommen musste, fast so ähnlich wie sie selbst das Wind-Chakra-Schmieden lernen musste, keiner konnte es ihr abnehmen und sie musste selbst daran arbeiten wenn sie weiterkommen wollte. Der Vorteil beim Wind war, sie musste es nicht lernen oder konnte beliebig eine Pause einlegen, doch ganz so stiefmütterlich wie ihr Taijutsu wollte sie ihr Ninnjutsu dann noch nicht behandeln, davon abgesehen das sie sich ja bereits eine Fuuton-Siegeltechnik ausgeguckt hatte welche sie gerne lernen wollte, doch davor standen die Grundlagen. Für einen Moment war Akari dann doch fasziniert das sie ihren Sensei wortwörtlich grübeln hören konnte, aber es war einfach ein Argument , welches sie lieber nicht versteckte. Vielleicht musste sie sich nicht unbedingt einen kräftigen Wind vorstellen, um einen Sturm zu erzeugen, aber sie wollte auch nicht einen Sturm erzeugen, wenn sie nur ein Blatt zum schweben bringen wollte, egal ob die Möglichkeit real war oder nur in ihrem Kopf existierte, nicht wenn es eine mentale Komponente gab. Was wenn es eine Rolle spielte das Shukaku das Fuuton beherrschte? Würde ihr dies die Sache erleichtern oder das Chaos vergrößern?
Vermutlich gab es aber nur Chaos wenn sie sich genau darüber Gedanken machte und so war sie froh das der Bote wieder auftauchte und sie mit seiner Neuigkeit wortwörtlich ablenkte. Der Siegelraum des Kage-Reliefs. War dies der Raum wo sie schon einmal gewesen war? Nun sie würde es wohl herausfinden. “Ah, den Raum kenne ich. Ich denke ich würde meine mentale Übungsrunde auch lieber dort starten, wenn überhaupt.“ Wieso der Raum voller Experten sein sollte schien zwar ein wenig seltsam, aber so langsam fand sie echt gefallen an den Ideen ihres Lehrmeisters.
Derweil kam Kyo auf sie zugelaufen, als wollte er unbedingt auf die gesagte Einladung reagieren, jeder dürfte in den Siegelraum. “Darf ich auch? Bitte. In dieser Form war ich noch nie unter einem Sandsteinmassiv.“ Akari bückte sich schnell zu ihm und nahm ihn auf die Arme, bevor noch jemand ausversehen auf ihn draufschlagen konnte, nicht zuletzt sie selbst. “Hm möglich oder unwahrscheinlich? Bin mir da nicht sicher, aber das böse S-Wort darfst du da nicht benutzen." Natürlich gab es viele böse S-Wörter und Kyo hatte gerade auch eines gelernt oder auch zwei, je nachdem wie der Chibi es mit der Silbentrennung nahm. Sie hielt Kyo wie ein Stofftier zwischen den Händen und schaute zu Ashitaka und Inotachi. “Also ich bin soweit, stopfe ihn nur noch schnell in den Rucksack.“ Natürlich war sie auch gespannt wer sich dort mit dem Thema Seelenversteck auskennen sollte, konnte ja fast nur ein anderer Jinchuuriki sein oder jemand der früher einen zum Schüler hatte.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Sa Jun 10, 2017 10:13 am

"Also weiß ich welches mentale Bild für mich wirkt, wenn das Buchenblatt schwebt? Klingt gleichzeitig einfach und komplex.“
So ist es. So einfach, so schwierig. Dann erschien Inotachi mit seiner Meldung auf der Bildfläche, und das bislang als Zuschauer tolerierte Etwas erhob ebenfalls die Stimme. Offenbar war Ashitaka nun dazu gezwungen, es wahrzunehmen, denn bislang hatte er nicht eine einzige Frage offen gelassen oder ignoriert, wie konnte er diese Serie nun beenden? Er blickte den Chibi-Shukaku also zum ersten Mal direkt an... und verzog nicht eine einzige Miene dabei. Seine Sonnenbrille gab selbstredend Bonuspunkte dabei.
Der Siegelraum ist speziell für Jinchuuriki, welche mit ihren Bijuu zu trainieren wünschen, stellte er nüchtern fest. Es ergäbe keinen Sinn, dich draußen zu halten. Er hatte ihn sogar direkt angesprochen. Da schau her. Dann aber wandte er sich wieder an Akari, die rasch erklärte, den Chibi in den Rucksack zu packen.
Tue dies.
Dann machten sie sich auf den Weg.

Im Siegelraum, am Boden des Schachtes, wirbelten nach wie vor zwei Gestalten im klaren Licht zahlloser Siegel-Inschriften umher. Genauer gesagt, die kleinere Gestalt huschte am Rande des Bereichs herum und startete immer wieder wilde Vorstöße nach innen.
Sarutobi Ringo kämpfte auf der kurzen Bahn und bewegte sich fortwährend im Katzenstand. Ein Bein vorgelagert, den Arm der gleichen Seite vorgestreckt. So drehte sie sich stetig, während ihr Gegner ausgelassen herumhüpfte und -tollte. Der Angriff kam wie alle vorigen abrupt, und das katzengroße Monster flog ihr entgegen, mit weit aufgerissenem Maul, die Säbelzähne zum Zustoß berei-
Die rechte Hand, zur Faust geballt, schoss dem Chibi-Yonbi in die Seite. Der Mini-Avatar des Bijuu fegte aufknurrend vorbei, landete wendig auf allen Vieren. Und rettete sich mit einem Rückwärtssprung, weil Ringo einen Tritt nachsetzte und knapp verfehlte.
Bleib jetzt!, schimpfte Ringo gefrustet, Ich befehle dir, dich verprügeln zu lassen!
Der Chibi-Yonbi lachte schnaubend, seine vier Schweifchen pendelten angriffslustig in die Höhe.
Versuchst du überhaupt noch, fragte Shimura Keiko von oben, ihn wirklich zu kontrollieren? Oder lässt du nur Dampf an ihm ab? Die Siegelmeisterin stand an einer der Wände und zog verblasste Fuuin-Inschriften mit frischer Tinte nach. Einer ihrer Assistenten stand dabei neben ihr und hielt den Tintenstein, eine Art flaches Becken, in welchem Tinte angerührt wurde.
Ringo warf einen bösen Blick nach oben. Ich tue ja, was ich kann!
Sieht man. Keiko ließ sich nicht stören, auch nicht von der Meldung eines weiteren Assistenten, dass Besucher im Anmarsch waren. Hör auf, dich mit ihm zu dreschen. Wenn du ihn außen bekämpfst, kannst du ihn wohl kaum von innen kontrollieren.
Ringo schnalzte mit der Zunge - und wehrte einen erneuten Vorstoß des Chibi-Yonbi mit einem Ellenbogenschwinger ab. Seine Zähne sind wie jeder andere Affe, weißt du? Noch etwas länger. Er könnte mir das Gesicht abfressen.
Das wollen wir beide nicht, doch du solltest andere Wege finden, um dies zu verhindern.
Amaiko verfolgte dieses Gespräch mit hochgezogener Augenbraue. Sie hatte angenommen, es hier mit einer Jinchuuriki zu tun zu bekommen, die ständig nur einen halben Schritt vor dem Ausbruch stand, während sie trainierte. Einer Jinchuuriki, der fortwährend übles Chakra aus den Poren quoll, welches sie - Amaiko - auszulöschen hatte wie Funkenflug beim Lagerfeuer. Doch stattdessen schien die größte Gefahr wahrlich darin zu bestehen, dass sich Ringo eklige Bisswunden einfing.
Dies hier gilt doch auch als Mission, selbst wenn ich nicht wirklich nütze bin, oder?, fragte sie, um ihre wöchentliche Auftrags-Quote besorgt.
Sicherlich, Liebes, sicherlich. Keiko blickte über die Schulter zum Gang, durch den gerade die Neuankömmlinge eintrafen. Grüß´ euch, Ashitaka-san, Akari-chan, Inotachi-chan. Es wird voll hier, wie ich sehe?
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    So Jun 11, 2017 11:39 am

Gratulation. Nun hatte sie verstanden das Fuuton kompliziert zu lernen war, aber nicht unmöglich und was sich alles damit machen ließ, wenn man sich getraute die Hürden entlang zu hangeln. Natürlich war elementares Ninjutsu kein Hexenwerk, aber der Anfang war bekanntermaßen immer schwer, egal worum es sich handelte. Sie würde schon noch herausfinden was es brauchte um den Wind zu kontrollieren. Sie wusste immerhin nun, dass es ein mentales Bild brauchte, eines das sie persönlich mit dem Wind verband. Soweit so gut. Die Theorie und Anwendungsbeispiele schienen geklärt zu sein. Übrig blieb ein Eichenblatt und die Demonstration einer Siegeltechnik die mit Fuuton beladen wurde. Bisher sah der Tag nicht schlecht aus und es gab sogar eine Möglichkeit zu trainieren, selbst wenn sie dafür eine mentale Übung durchführen müsste, welches sie zu einem Ort brächte an den sie nicht ihre Übungseinheiten verbringen wollte. Dies war für Akari gleichzeitig der Siegelraum und das Seelenversteck. Kyo hingegen freute sich sichtlich die Erlaubnis zu bekommen mitzukommen und zappelte leicht in ihrem Griff, na Hauptsache er wollte Ashitaka nicht vor Freude umarmen. Sie verstaute schließlich ihren Chibi fachgerecht und nahm anschließend das Eichenblatt von Ai entgegen. Akari hatte es natürlich unachtsam fallen lassen, als sie Kyo in den Arm genommen hatte oder war es schon wieder eine unbewusste Geste gewesen aufzugeben? Ai gab es ihr zurück und Akari nahm es entgegen und behielt es den Weg zum Hokagemassiv in der Hand. Zwischendurch hielt Akari nach Anzeichen von Wind Ausschau, fand aber spontan nichts was sie inspirierte, aber mit den Gedanken war sie auch irgendwie schon halb im Siegelraum oder zumindest dem Ort an welchem sie damals gewesen war. Ob sie sich mental zu damals überhaupt ein Stück weiter bewegt hatte? Sie wollte es gerne glauben und bezweifelte es gleichzeitig. Einerseits wusste sie das Siegelraum und Siegelmeister dafür sorgen konnten, dass sie in Ruhe üben könnte, selbst wenn sie mental mal wieder mit Shukaku aneinander geriete, aber andererseits wollte sie auch nicht bei jedem Versuch von Schutzsiegeln umgeben sein. Dies war so ziemlich das schlimmste Szenario welches ihr in den Sinn käme, dass sie nur an ihr Fuuton-Chakra käme indem sie sich jedes mal mit Shukaku auseinandersetzen müsste, dem entgegen stand natürlich die Leichtigkeit mit welcher sie ihren Chibi beschwören und bannen konnte. Überdachte sie die Sache zu stark? Egal. Der Siegelraum war auf jeden Fall ein guter Trainingsplatz und sollte sich am Ende herausstellen, dass sie es nur dort schaffte das Fuuton zu beherrschen, dann war dies eben erst einmal Pech oder eben ein Ort an dem sie besonders gut üben konnte, je nach Gesichtspunkt. Kyo blieb den Weg über erstaunlich ruhig, was wohl daran lag das er das Massiv von außen bereits kannte. Im Inneren bewegte sich ihr Rucksack ein wenig und Kyo streckte immer mal ein Auge oder eine Gliedmaße kurz heraus, aber es gelang ihm nicht die Wände zu berühren, da Akari in der Mitte des Ganges blieb. Sie blieben schließlich stehen und Akari hörte Keiko zunächst mehr, denn sie zu sehen, da sie hinter Ashitaka war. Sie lehnte sich kurz an ihm vorbei und winkte Keiko zur Antwort freundlich zu. Ihr Aufmerksamkeit wurde aber schon bald von dem Schnaufen und Fauchen weiter unten angezogen und sie blickte in die entsprechende Richtung. “Scheint schon besetzt zu sein, Kämpfen die etwa?“ Sie schaute genauer hin. “Das ist Ringo oder?“ Die Unterscheidung war nicht schwer zu fällen, das andere Wesen besaß offenbar vier Schweife und war somit kaum menschlich. “Wer? Das fühlt sich anders an, lass mal sehen.“ Etwas an ihren Rücken geriet in Bewegung und Kyo arbeitete sich erstaunlich geschickt aus ihrem Rucksack hervor und kletterte ihr fast auf den Kopf. “Zähl doch mal nach. Eindeutig Yonbi. Sieht doch spaßig aus, gehen wir näher ran?“ Kyo sprang ab und war schon fast im Flug nach unten, als Akari ihn noch am Bein zu fassen bekam. “Hier geblieben. Wir sind doch nicht zum Schaukampf hier.“ Sie zog den leicht zappelnden Kyo zurück und klemmte ihn sich unter den Arm. Er murmelte nur etwas davon, dass ein Buchenblatt nun auch nicht grade vor Spannung knisterte und versuchte weiterhin genug vom Kampf mitzubekommen.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Jun 12, 2017 2:54 pm

Keiko verfolgte, wie sich das Chibi-Sandmonster aus dem Rucksack kämpfte und von Akari gerade so vom Sprung in den Schacht abgehalten werden konnte. Wie ich sehe, hast du das Ergebnis deines Pfad-Trainings zu einem nur etwas unartigem Taschenmonster erzogen, hm?, kommentierte sie das Gebaren des Chibi-Ichibi mit schmalem Lächeln. Du stehst da, als hättest du gerade ein Stofftier an der Wurfbude gewonnen. Aber gut, andere Leute schlagen sich schlechter.
Unten in der Kammer musste sich Ringo angesprochen fühlen, denn schon als sie Akaris Stimme erstmals gehört hatte, war sie erstarrt und blickte grimmig nach oben. Chibi-Yonbi hatte soeben wieder angegriffen, mit einem fliegenden Faustschlag, doch sie hatte mit plötzlichem Eifer die Faust mit einem Griff ums Armgelenk gefasst. Yonbi hatte mit der anderen Faust nachgesetzt, und Ringo hatte auf die gleiche Weise gekontert. Yonbis Arme hatten sich dabei überkreuzt.
Ringo setzte einen Griff an wie jemand, der das Steuerrad eines Schiffes herumreißen musste. Bei ihrem Herumreißen rotierte Yonbi in der Luft um die eigene Achse und dotzte auf den Höhlenboden, mit dem Rücken zuerst.
Warum bringst du mir noch ein weiteres Mädchen mit Kuscheltier, Ashitaka?, fragte Keiko nun.
Ich entschuldige mich für das unangemeldete Herkommen; in vorderster Linie sind wir wegen Amaiko-san gekommen. Das Thema betrifft Siegel und Fuuton.
Kein Arenakampf also, versetzte Keiko scherzhaft. Schade, ich würde gern wetten. Sie sah sich nach Amaiko um, die bereits hellhörig geworden war. Liebes, dein Typ wird verlangt.
Ich höre Siegel und Fuuton! Amaiko kam eifrig herbei. Wäre sie ein Hund, hätte sie mit dem Schwanz gewedelt. Was gibts, was gibts?
Sie hier, Ashitaka deutete auf Akari, hat Pläne für eine neue Technik, und deine Expertise passt perfekt dazu.
Oh, echt? Begeistert wandte sich Amaiko Akari zu. Was hast du auf Lager?
Unten rangelten Chibi-Yonbi und Ringo nun, indem Ringo das Mini-Monster in eine Beinschere genommen und sich auf es gesetzt hatte. Die vier Schweife peitschten hinter ihr herum und trommelten auf ihren Rücken ein, weswegen sie mit dem rechten Arm herumgriff und die Schweifspitzen wie einen Strauß Blumen zusammenraffte.
Lass los, dumme Göre, grollte Chibi-Yonbi, Ich rieche Wüstenluft da oben, den Hauch von Sand und sengender Sonne! Lass mich einen Leidensgenossen grüßen, so viel Ehre hast du gefälligst zu haben als mein Jinchuuriki!
Maul. Ein Schweif befreite sich und knallte ihr gegen den Steiß. Au!
Beiß ihm ins Ohr, Rin-chan, rief Inotachi, Wie einem Hund!
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mi Jun 14, 2017 8:09 pm

Im ersten Moment war Akari tatsächlich drauf und dran ihren Kyo zu verteidigen, immerhin war er bisher fast schon vorbildlich gewesen, wenn es überhaupt ein Bezugssystem gab und vermutlich lag es auch nur am Kontakt mit anderen Bijuu/Jinjuuriki das er etwas traufgängerischer wurde, doch am Ende würde Keiko diese Rechtfertigung nichts bringen und Kyo schien ohnehin schon zu schmollen. Der Kommentar mit dem Training brachte Akari auch selbst ein wenig zum Grinsen und die Stofftier-Analogie erst recht. “Erziehen? Muss ich mal versuchen. Im allgemeinen ist er tatsächlich knuffig, aber die Anwesenheit von den Anderen erinnert ihn wohl an seine schlechten Manieren.“ Wie zur Antwort zappelte Kyo gleich noch ein wenig mehr, denn offenbar hatte es ihm dann doch die Sprache verschlagen, vermutlich vor Empörung, worüber auch immer er sich aufregen wollte. Akari hatte Kyo inzwischen trotzdem schon fast lieb, denn im Gegensatz zu Shukaku war er ein Sonnenschein und darum unterschied sie die beiden auch so gerne. Das Kyo die Unterhaltung mit Keiko nicht interessierte schien ohnehin offensichtlich genug, denn er versuchte weiterhin dem Geschehen unten zu folgen. “Müssten ein Affe nicht gut springen können? Hm, doch hier hoch schafft er es wohl nicht.“ Sein Blick fiel nebenbei auf die Siegel verzierten Wände, doch Kyo sah sich ohnehin nicht in der Lage dem Affen Kletterstangen wachsen zu lassen und seine Jinchuuriki war vermutlich genau so unfähig.
Ein wenig war Akari das Verhalten von ihrem Chibi ja dann doch schon peinlich, aber im direkten Vergleich zu dem Kampf-Teufel weiter unten, war ihr gelbes Kuscheltier richtig handzahm. “Das komplette Lob kann ich aber gar nicht einstreichen. Kyo ist gar nicht das Ergebnis von Training, er ist eher aufgetaucht, so als Motivation fürs Training.“ Lob weiter gegeben und der betreffende Chibi hörte vermutlich nicht einmal mit halben Ohr zu. Anderseits konnte es Akari wohl auch egal sein, solange wirklich nur der Chibi Interesse am Affen zeigte, davon abgesehen das Akari wenn überhaupt mehr Interesse an Ringo gezeigt hätte, aber hier unterschieden sich die Wärter wohl von den Zootieren. Akari hatte sich halb dem Kampf zugewandt und hörte Kyo neben sich leicht grummeln, als Ringo die Oberhand zu gewinnen schien. “Ringo macht sich doch nicht schlecht.“ Akari fühlte sich schon fast als müsste sie in stummen Jubel ausbrechen, weil Ringo stellvertretend ihren Chibi besiegte, was Akari sich bei ihrem Eigenen wohl nicht zutrauten würde, andererseits konnte sie auch nicht einsehen wieso sie überhaupt kämpfen sollte oder wieso Ringo kämpfte, aber allein aus einem Mannschaftsgefühl heraus wollte sie Ringo einfach siegen sehen. Davon abgesehen waren Sieger meistens bei guter Laune und sie wollte die Sarutobi ja auch nicht später auf dem falschen Fuß erwischen, immerhin gab es so schon noch Grund genug, dass ein Wiedersehen nicht sehr herzlich verlaufen würde. “Achso? Ja. Es geht ja darum das die Jinchuuriki die Kontrolle gewinnt.“ Die Aussagen kam schon fast einem Grummeln gleich und war zusätzlich noch recht leise. Akari unterdrückte gerade so noch den Drang Kyo aufzumuntern, denn dann hätte sie sich und andere Jinchuuriki wohl unabsichtlich niedriger gestellt. Stattdessen wandte sie sich wieder dem Thema ihres Hierseins zu und tätschelte Kyo's Kopf sachte, als das Thema des Wettens aufkam. Es war wohl klar auf wen Akari und Kyo wohl wetten würden. Dann kam der Auftritt von Amaiko. Natürlich hatte Akari sie im Raum vermutet, aber es war trotzdem schwer, wenn man die Leute nicht kannte. Bei der Erwähnung der neuen Technik errötete Akari sogar ein wenig, klang ja schon fast so als ob sie Pläne für die perfekte Verteidigung von Konoha aufzubieten hätte, allein weil Ashitaka-sama schon fast begeistert klang oder vielmehr Amaiko? “Ähm ja. Ich wollte wissen ob die Schwebe-Eigenschaft des Fuuton in einem Siegel verwendet werden kann um beispielsweise eine mobile Tragebare daraus zu basteln. Man klebe ein, zwei Siegel mit Fuuton-Chakra auf einen Patienten und er schwebt neben dem Arzt daher, also im Sinne der Massenabfertigung. Opfer eines Anschlages oder von einem Kampffeld. Allerdings bleibt es bei mir eher eine Überlegung. Ich kann noch nicht einmal Fuuton-Chakra schmieden, habe aber ein wenig Erfahrung was Siegel und Medi-Chakra betrifft, daher die Idee.“ Das Grollen im Hintergrund entging ihr dabei, da Akari sich auf ihre Aussage konzentrierte und gleichzeitig immer noch überlegte, ob sie mit solch einer Idee ankommen sollte und noch nicht einmal die Grundlagen konnte. Es war ja ganz nett in der Theorie so viel zu wissen, aber was wenn sie es nie anwenden könnte oder eher schlimmer, was wenn Shukaku auf die Idee kam ihre Ideen eines schönen Nachts umzusetzen? Akari war zwar einerseits neugierig, empfand aber Unwissenheit auch zeitweise als Segen. “Kratzen, Beißen und Schlagen. Unsere Erscheinungsform ist echt ein Witz. Naja mach das Beste draus Bruder!“
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Sa Jun 17, 2017 1:24 pm

Akari war mal wieder... mysteriös. Keiko hob zumindest eine Augenbraue bei der Antwort, der knuffige Ichibi wäre nicht das Ergebnis von Training, sondern die Motivation von Training. Dieses Mädchen nahm seltsame Wege und wählte an Kreuzungen oftmals die kompliziertere Route, so erschien es zumindest der Siegelmeisterin.
“Ringo macht sich doch nicht schlecht.“
Doch. Sehr schlecht. Keiko war bei der anderen Jinchuuriki erheblich weniger verwirrt. Und konnte deswegen dieses erbarmungslose Urteil fällen. Ringo war nicht mysteriös und nahm einen sehr geraden Weg. Sie rannte eben nur gegen eine Wand, metaphorisch. Zweck der Übung ist nicht, sich zu raufen. Zweck ist, den Chibi tun zu lassen, was man will. Keiko wunk dann jedoch ab; Akari war ja nicht hier, um zu hören, wie sich Jinchuuriki-Genossinnen schlugen.
Stattdessen war sie schließlich hier, um mit Amaiko zu reden. Die Satonaka war in heller Freude über die Ablenkung und lauschte der Beschreibung Akaris.
Schwebeeigenschaft, hm?, wiederholte Amaiko, zog lässig eine Fuuinkarte aus ihrem Ausschnitt und schnippte sie ihn die Luft. Auf ein einhändiges Fingerzeichen hin umfaltete eine hauchdünne Schicht Fuuton das Papier, und es schwirrte fröhlich um Akaris Kopf herum. Amaiko drehte dabei ihren Zeigefinger im Kreis; offenbar musste man die Karte steuern, doch es war nicht allzu kompliziert. Schwebeeigenschaften, erklärte Amaiko fröhlich, gehören bei meiner Nadeshiko no Ryo zum Alltag. Schau dir die Karte einmal an; wenn du dich mit Fuuin auskennst, kannst du vielleicht die Schriftzeichen entziffern, welche für Wind stehen. In sie ist eine winzige Menge von meinem Fuuton eingespeist.
Amaiko ließ zu, dass Akari die Karte einfangen und lesen konnte. Sie hörte auf, den Zeigefinger Kreise ziehen zu lassen, und legte die Hand an die Hüfte. Nachdem sie Akari eine angemessene Zeit zum Studieren der Karte gegeben hatte, ergriff sie wieder das Wort. Einen Menschen tragen kann diese Karte allein jedoch bei weitem nicht. Dafür muss man sie schon mit anderen Jutsu koppeln. Uuund wie es der Zufall will... Achtung!
Urplötzlich schloss Amaiko doch wieder Fingerzeichen, und dann griff sie die Karte in Akaris Händen am oberen Rand, um sie so zu kippen, dass die beschriftete Seite direkt nach oben zeigte. Gerade rechtzeitig, denn ein kräftiger Windstoß schoss daraus empor und in die Höhe!
Na, der war kräftig genug, oder?
Amaiko-san hat eines jener Windstoß-Jutsu, welches ich dir vorhin zeigte, in eine Fuuin-Karte gespeist, erklärte Ashitaka. Was du auf der Karte liest, ist gewissermaßen die schriftliche Form von Fingerzeichen.
Und genau austarierter Chakrakontrolle, fügte Amaiko hinzu. Ich schreibe nicht bloß Tiernamen wie Ratte Ratte Hahn Schlange auf das Ding.
Natürlich nicht.

Am Boden der Kammer kämpfte Ringo sich auf die Beine zurück, einen Fuß auf dem Rücken des Chibi, den andern Fuß auf das Bündel aus Schweifen gestellt. Grimmig starrte sie sowohl Inotachi als auch den Ichibi-Chibi an. Ihr Blick blieb allerdings an dem Mini-Monster hängen, welches zu Akari gehörte. Ihre Augen verengten sich ärgerlich. Hatte Akari ihren Bijuu soweit unter Kontrolle, dass ihr Chibi sie nicht fortwährend anzugreifen versuchte? Sie konnte das Wesen wohl sogar im Raum herumstreunen lassen, ohne sich Sorgen zu machen.
Ärger. Neid. Heiß. Stechend.
Wenn selbst Akari es schafft, dann will ich es auch. Nein, dann muss ich auch.
Unter ihr grollte der Chibi-Yonbi. Fühlst du dich sicher? es klang mahlend, als er eigentümlich lachte.
Ich fühle mich unsagbar nutzlos und miserabel. Ringo war nicht mehr nach dem Austausch bösartiger Höflichkeiten. Ich sehe dieses Ding da oben, und ich denke an diejenige, dem das Ding gehört. Und kann mir nur vorstellen, dass Akari selbst gar nicht weiß, was sie richtig macht.
Weiteres, grollendes Lachen. Dein Neid, mein Sieg.
Wir haben für dich die verfluchten Pfirsiche aus einer Festung voller menschenfressender Affen gestohlen, und das ist dein Dank, hm?
Ich versprach dir das Geheimnis, diesen Pfad zu rufen. Nicht, diesen Pfad auch zu kontrollieren.
Hmmm. Grimmelig konnte Ringo diese Auslegung nur akzeptieren. Es ist... alles eine Frage der Betrachtung, nicht wahr?
So ist es.
Hmmm.

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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Jun 19, 2017 8:34 pm

Akari spürte einen Stellvertretereffekt, denn Ringo würde gewiss auch nicht gerne hören wollten das sie sich mies anstellte und ihre Bemühungen vielleicht nichts brachten, wer wusste schon was Ringo bereits alles erlitten hatte um mit ihrem Chibi soweit zu kommen sich mit ihm zu Raufen. Aus ihrer eigenen Erfahrung konnte Akari sich das natürlich nicht vorstellen, war Kyo doch einfach aufgetaucht und hatte ihr seine Hilfe angeboten, so unspektakulär, so mystisch, doch ihre Adoptivschwester besaß beispielsweise ebenfalls Probleme mit dem Chibi und auch schon mit dem Bunshin, vermutlich auch mit dem Bijuu. Kazumi wirkte nach Außen nur nie so, ebenso wie Ringo. So gesehen musste es den Beiden wohl etwas unfair erscheinen, dass Akari so einfach und ausgesprochen gut mit ihrem Ichibi-Chibi zurecht kam. Wo sie so darüber nachdachte empfand sie es selbst fast schon als unfair. Unten kämpfe Ringo gegen ihren zukünftigen verbündeten, als wäre er ihr schlimmster Feind. Aber ebenso wie jeder Shinobi für sein Ninjutsu offenbar eine eigene innere Vorstellung bedurfte, so musste auch jeder Jinchuuriki selbst herausfinden wie er mit seinem Bijuu zurecht kam. Akari hatte beispielsweise ihren eigenen Nicht-Weg. Sie kam überhaupt nicht mit Shukaku zurecht, kämpfte entweder gegen ihn oder ließ sich total unterbuttern und hier war sie nun mit einem Chibi, der nach allem Regeln der Übung und des Schweißes nicht existieren dürfte. “Hm. Na dann schau ich mal, ob ich mir von Ringo noch etwas abschauen kann, denn ich zwinge meinem Chibi auch nicht gerade meinen Willen auf.“ Kyo war derweil hin und her gerissen ob er auf den dummen Kommentar seiner Jinchuuriki einsteigen sollte oder doch lieber Yonbi weiter anfeuerte. Er entschied sich für beides, ein persönliches Lob und einen unqualifizierten Kommentar. “Aus unserer Sicht verhaltet ihr euch richtig. Es ist immer schön ein wenig Freiheit zu erlangen, ob man nun darum kämpft oder etwas andres anbietet.“ Der Nachteil am Kampf war manchmal nur, dass man sich dominieren lassen musste, wenn der Kampfpartner die Schwachstelle fand. Da Kyo eher freundlich auftrat, ging seine Jinchuuriki auch nicht davon aus, dass er seinen Willen anders durchsetzen würde und bis dahin konnte er seine Freiheit als Geschenk genießen und sogar recht freizügig herumspazieren, solange er nicht offen als Gefahr auftrat, würde Akari es ihm verzeihen und als Macke auslegen und hinzu kam inzwischen, dass er sich mit Noriko gut verstand, noch ein Pluspunkt. Er wusste natürlich nicht wie Yonbi die Sache sehen würde, aber der Ichibi-Chibi, war äußerst gerne lange Zeit aktiv und wäre umgedreht eher eingeschnappt, wenn man ihn nur riefe, weil man ihn als Kampfmaschine hoch puschen wollte, was wohl mit daran lag, dass er sich gerne ein eigenes Leben aufbauen wollte – fürchte die Tierpartner die einen solche Ideen in den Chakra-Kopf setzten! Derweil beobachtete Kyo eher gelangweilt die sich drehenden Karte und das neugierig wirkende Gesicht von Akari. Zugegeben. Akari konnte wirklich noch wie ein Kind sein, vor allem bei neuen Dingen die sie gerne können wollte. Somit beobachtete sie die Karte die wortwörtlich um sie schwebte, wusste aber inzwischen das Amaiko-sama vermutlich Fuuton-Chakra um die Karte gelegt hatte, ähnlich der Aktion mit dem Wind verstärktem Kunai oder vielleicht auch dem unsichtbaren Treppenlift.
Akari schnappte sich gehorsam die Karte aus der Luft, fast ausschließlich aus dem Wunsch heraus das genannte Fuuin zu sehen. Viel Erfahrung hatte sie im Lesen noch nicht gesammelt, sie konnte vielmehr ähnliche Gravuren nachvollziehen und auch Erkennen, wenn sie diese zum Beispiel selbst schon verwandt hatte. Das Schriftzeichen für Wind konnte sie daher nur vermuten, eben weil sie es kannte, vom Jinjutsu-Unterricht natürlich. Hingegen das Zeichen um Chakra zu speichern erkannte sie fast schneller, oder zumindest schaute sie es länger an als das Wind-Zeichen, weil sie diese Linien schon aus ihrer eigenen Entwicklung kannte. “Ich denke mal das Wind-Zeichen ist das Zentrum oder der Ausgang? Es ist nicht so deutlich wie auf einer Tafel, weil die Symbole für die Chakra-Speicherung darum und vielleicht auch darin angeordnet sind.“ Natürlich gab es auch Symbole oder waren es Striche welche sie absolut nicht zuordnen konnte und sie könnte nur mit viel Fantasie vermuten, dass sie dazu gehörten und nicht nur Verbindungslinien waren. Dann sprach Amaiko von der Verbindung mit einem Jutsu und ließ die Karte wohl umkippen, denn sie kippte zwar, aber es schien nicht so als ob sie das gekoppelte Jutsu mit den Fingerzeichen auslöste oder doch? Es war schwer zu erfassen, in dem Sinne sich gleichzeitig auf die Karte und die Seals zu konzentrieren, davon abgesehen das ihr beides ja ohnehin noch unbekannt war. Ihr fiel auch nicht auf das Kyo derzeit an ihrer Seite stand und ebenfalls zwischen Karte und Seals hin und her schaute. “Kopf einziehen!“ Sein Blick fiel punktgenau auf die Karte, als der Windstoß sich aus dieser loslöste. Akari hingegen hatte lediglich das umkippen der Karte bemerkt und auf den Ausruf von Sensei oder Kyo hin das Gesicht gerade noch rechtzeitig aus der Schusslinie genommen, denn es war nicht ganz klar gewesen ob der Ruf der Vorführung der Fingerzeichen galt oder der Warnung vor dem Windausstoß. Somit merkte sie den starken Luftzug lediglich an ihrer Nasenspitze. “Huch!“ Ein wenig Verlegenheit. Naja, immerhin hatte sie sich beim Studieren der Karte nicht den Kopf weg pusten lassen. Sie wandte ihren Kopf dann aber doch erst mal Kyo zu und bedankte sich, dann dankte sie Amaiko für die Vorführung. “Der Windstoß ist zentriert und trotzdem recht breit. Hm. Nur ist jetzt sämtliches Fuuton-Chakra schon verbraucht? Ginge der Austritt auch schrittweise oder entwickelt sich dann nicht genügend Kraft? Und bräuchte man um eine Tragebahre zu simulieren viele kleine oder ein großes Blatt. Ich hoffe nicht das man den Patienten einwickeln müsste.“ Ihr Blick fiel dann wie zufällig auf Kyo. “Sag mal, du wolltest doch eh helfen, könntest doch Patient spielen.“ Kyo hob das sandige Äquivalent einer Augenbraue. “Hm? Klar wieso nicht, es ist ja ohnehin nicht unser Chakra.“ Er grinste den Kommentar fast in Akari's Richtung hoch, sollte dies nun Hohn sein, weil sie es selbst nicht konnte oder eine Warnung, dass sie es wirklich nicht versuchen sollte. Akari wirkte auf andere vielleicht manchmal mythisch, aber vermutlich auch nur weil sie es selbst nicht verstandt.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Do Jun 22, 2017 10:27 am

Alles eine Frage der Betrachtung. Nicht kämpfen. Du sollst nicht kämpfen. Du sollst kontrollieren. Ringos Gedanken jagten im Kreis, doch kletterten dabei stetig höher. Und als Kyo erneut von oben herunter kommentierte und regen Spaß daran zu finden schien, hob sie den Fuß und ließ ihn entschlossen niedersausen.
Der Chibi zerplatzte in einer kleinen Wolke aus Dampf und einer winzigen Spur roten Chakras.
Nochmal von vorn. Sie sagte es laut, als wolle sie, dass man es weiter oben auch ja hören konnte. Hier kommt der Akari-Weg. Zumindest so, wie Ringo ihn interpretierte. Sie ballte die Fäuste und verschränkte die Knöchel gegeneinander. Dann verfiel sie in meditatives Murmeln. Die Lehre des Iro Katsura, die Sechs Kräfte. Die Kraft eines Menschen, der seinen Instinkten traut. Die Kraft eines Menschen, Willen zu besitzen. Die Kraft eines Menschen, Kraft aus der Umgebung zu ziehen. Die Kraft eines Menschen, zu höheren Emotionen in der Lage zu sein. Zu lieben und Abneigung zu empfinden, zu fühlen über den puren Überlebenswillen hinaus. Die Kraft eines Menschen, seine höheren Gefühle der Umwelt zu vermitteln, sich ihrer nicht nur voll bewusst zu sein, sondern sie auch zu kommunizieren in Wort und Tat, ohne Zaudern und Verstellung. Sie zitierte Fünf von Sechs, griff sich dann ins Haar und zupfte ein Einzelnes daraus hervor. Sie hielt es auf der offenen Handfläche, blies es in den Raum - und sah zu, wie rotes Chakra um das Haar tanzte, anschwoll und Form annahm. Einen Moment später landete der Chibi-Yonbi wieder im Raum, auf allen Vieren wie eine Katze und knurrend wie ein tollwütiger Wolf.
Die Kraft eines Menschen, alle Fünf Kräfte fließen zu lassen und im Einklang mit seiner Umwelt zu existieren, zitierte Ringo nun hastig, Lebend ohne Reue und Bedauern, ohne Rückhalt. Schrecklich im Sturm, entschlossen im Streit, ganz und gar in Freundschaft und Liebe.
Der katzengroße Affe schoss heran, sprang ab.
In Harmonie und Balance die Fallwinde und Aufwinde des Schick- Seine Faust landete in ihrem Gesicht, und weil sie den Angriff gänzlich ungedeckt annahm, explodierten Lichtpunkte direkt hinter ihren Augen und taumelte sie rückwärts. Weiter! In Harmonie und Balance die Fallwinde und Aufwinde des Schicksals nehmend, wie sie kommen. Komm doch! Die letzten zwei Worte gehörten nicht zu der Philosophie, die sie gerade zitiert hatte. Schlag nochmal zu, wenn du kannst! Ich befehle dir, es zu lassen!
Nochmal kam die Faust, doch diesmal schien dort eine Hemmung zu sein; der Schlag schwirrte leicht zur Seite und streifte ihre Wange. Sie schob den Chibi nur leicht mit dem Arm weg, starrte ihn nieder. Und sprach sehr, sehr bedächtig: Ich befehle dir, es zu lassen.
Da war etwas neues. Der Yonbi schlug wild mit den vier Schweifen und gebärdete sich wie ein Hund, der unbedingt ein Eichhörnchen jagen wollte, aber von einer Leine zurückgehalten wurde.
Über das Brennen in ihrem Gesicht breitete sich ein Lächeln aus.
Ich soll nicht kämpfen. Ich will nicht kämpfen. Ich muss nicht kämpfen. Ich werde nicht kämpfen. Ich kämpfe nicht.
Ein Wille wie reines, pures, stilles Wasser.
Stolz beendete Ringo das Zitieren der Philosophie, welche den Titel "Der Wahre Jinchuuriki" trug. Wer mag einem Menschen trotzen, der zu dieser göttlichen Tat imstande ist?
Sie blickte nach oben, wo Kaiko nun wieder zuschaute und ein paar Male höflich in die Hände klatschte.

Während Ringo gerade ihre eigene, kleine Katharsis erlebte und sich dafür widerstandslos hauen ließ, hatte diejenige, welche diesen pazifistischen Ansatz ungewollt inspiriert hatte, es mit Dingen zu tun, die mehr Logik als Gefühl verlangten.
Amaiko war jedenfalls erfreut, mit jemandem zu tun zu haben, der ihr Geschreibsel zumindest teilweise entziffern konnte. Viele Fuuin-Nutzer empfanden ihre Arbeiten als schnörkelig und kompliziert, dabei war das in der Nadeshiko Ryo eben so.
Ja, es ist genau hier, erklärte sie, als Akari das Windzeichen im Zentrum vermutete. Die Zeichen verschlingen sich ein wenig ineinander, damit sie besser ein harmonisches Ganzes ergeben können.
Sie demonstrierte da Jutsu mit einem Windstoß, welcher Akaris Nasenspitze streifte.
“Der Windstoß ist zentriert und trotzdem recht breit. Hm. Nur ist jetzt sämtliches Fuuton-Chakra schon verbraucht? Ginge der Austritt auch schrittweise oder entwickelt sich dann nicht genügend Kraft? Und bräuchte man um eine Tragebahre zu simulieren viele kleine oder ein großes Blatt. Ich hoffe nicht das man den Patienten einwickeln müsste.“
Für dieses Jutsu ist das Chakra verbraucht, erklärte Amaiko und wedelte mit der Karte, als würde die Labberigkeit des Papiers unterstreichen, dass das Siegel nun "leer" war. Doch das liegt eben in der Natur dieses speziellen Jutsu; es ist keine generelle Einschränkung. Sie steckte die Karte weg und holt eine volle Hand Neuer hinzu. Sie blätterte hindurch wie durch Sammelsticker. Lass mal sehen, was passend wäre... Einwickeln? Na, zur Not klebt man die Siegel auf Rücken und Gesäß, doch komfortabel wäre das nicht. Wenn du einen Patienten ruhig transportieren willst, wäre eine feste Unterlage wohl besser.
Akari wandte sich derweil an das kleine Sandmonster. Amaiko blickte ebenfalls hin. Sie war wohl weniger abgeschreckt als Ashitaka. Lag vielleicht daran, dass sie nicht Auge in Auge mit dem echten Monster hatte gehen müssen.
Dich soll ich hochheben?, fragte sie. Na, das schaff ich. Klemmbrett! Sie zupfte einem nahen Assistenten das gewünschte Objekt aus den Händen, klebte vier Siegel auf die eine Seite, legte es zu Boden und setzte dann den Chibi-Ichibi darauf. Das hab ich früher schon mit Plüschtieren versucht, erklärte sie freudig. Die überlebten das leider nie so wirklich. Irgendwann flog immer alles wild durcheinander. Gute alte Zeit.
Fingerzeichen.
Aus den vier Siegeln schoss Wind und brauste auf; die Widböen formten sich zu vier kleinen Tornado-Bällchen, welche das Klemmbrett in die Höhe hoben. Da es sich um Wirbelstürmchen handelte, ging dies flott und ruckelnd; doch sofern Kyo mithalf und Gleichgewicht hielt, würde er wohl "surfen" können.

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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Fr Jun 23, 2017 9:21 pm

In einen Schacht hinunter zu blicken war ein seltsames Gefühl, zum einen weil man sehen konnte was unten vor sich ging, aber hauptsächlich, weil man nur sehr indirekt am Geschehen teilnehmen konnte. Kyo war dazu verurteilt oben zu verweilen und sich mit gehässigen Kommentaren zu begnügen. Natürlich hielt ihn keiner von einem erneuten Sprung ab, aber er war erst vor so kurzer Zeit aus dem Klammergriff seiner Jinchuuriki entlassen wurden, dass er nicht so bald dort erneut landen wollte oder gar von jemand anderen zurückgehalten werden wollte, wie zum Beispiel diesem Ashitaka, der sehr indirekt den Eindruck erweckte als wollte er Kyo Leid zufügen. Davon abgesehen war es natürlich ungewiss ob er heil am Boden des Schachtes ankommen würde, für ihn war der Abgrund dann doch etwas tiefer als gedacht. Trotzdem lauschte er ein wenig grimmig der Antwort die ihm entgegen wehte und offenbar für ihn bestimmt war, denn nur Kyo würde sich angemessen darüber ärgern können. Seine Jinchuuriki verzog hingegen den Mund zu einem Lächeln und freute sich über die Aussage. Ihre Art des Nichtstun sollte Ringo inspizieren? Kyo fand diese Einstellung doch recht fragwürdig und gleichzeitig machte es ihn neugierig. Es war nun einmal so das Jinchuuriki und Bijuu ihren jeweils persönlichen Weg suchten mit den Gegebenheiten umzugehen und dies traf bisher wohl auf alle drei Konoha-Jinchuuriki zu, denen Kyo bereits begegnet war. Er selbst fand die Einstellung von Kazumi bezüglich der Freundschaft mit dem Fuchs sehr nativ und Akari's Erfolg durch Verweigerung sehr grenzwertig, jetzt wollte auch noch die Dritte im Bunde einen ähnlichen Weg einschlagen? Er fand dies recht bedauerlich. Natürlich wusste er noch nicht wie Ringo diese 'Akari-Weg' umsetzen wollte, aber mit etwas Pech würde der Yonbi-Chibi am Ende ähnlich wie Kyo noch zum Haustier werden, blieb nur die Frage ob er ebenfalls einen Namen erhielte. Der Chibi aus Sand und Wind spitze die Ohren und versuchte das Gemurmel von Ringo zu verstehen, hörte jedoch nur einzelne Worte heraus. Es klang für ihn ein wenig wie eine Beschwörungsformel, vielleicht sollte der Affe ja hypnotisiert werden? Auch Akari versuchte zuzuhören, verstand aber auch nicht wirklich alles, wobei es bei ihr mitunter auch am Verständnis für die Worte mangelte. Akari kannte Meditationsübungen, nutzte sie jedoch eher selten und die Kräfte welche Ringo herbei zitierte, waren ihr bis auf die absoluten Grundlagen recht unbekannt. Akari fühlte sich dennoch geehrt, immerhin war die Meditation sozusagen ihr gewidmet, obgleich sie nicht viel Inspiration geboten hatte, außer mit ihrer Anwesenheit. Die Textstelle mit der Harmonie und Balance konnten sie hingegen beide deutlich verstehen, denn kurz darauf kam der Befehl an den Yonbi-Chibi und damit auch eine wahrnehmbare Resonanz, welche auch Kyo und Akari spürten. Kyo verzog genervt das Gesicht und Akari wirkte kurzfristig etwas verwirrt, doch dann reagierte der Mini-Yonbi auf den zweiten Befehl und der kurze Zauber schien gebrochen. Akari fühlte sich seltsam zufrieden, obwohl nicht sie diesen Schritt erreicht hatte, sondern Ringo. Gab es nun einen Gleichstand? Beide konnten den Chibi in Katzengröße beschwören? Einen Gleichstand gäbe es wohl nur wenn es auch einen Wettbewerb gäbe, doch gäbe es einen konnte Akari noch davonziehen, denn sie war dabei das Fuuton-Element zu lernen, oder hatte es zumindest fest vor, wenn ihr dies gelänge, wäre sie Ringo dann wieder einen Schritt voraus? Sie gefiel sich irgendwie schon in der Rolle andere zu inspirieren, doch dafür musste sie auch selbst etwas erreichen. “Gratulation zu deinem vierschschweifigigen Katzen-Affen. Seit ihr da unten schon fertig? Na, dann kann ich ja vielleicht später den Schacht auch in Beschlag nehmen. Der Erfolg von Ringo hatte Akari nun ebenfalls inspiziert, jetzt wollte sie erst recht daran arbeiten Fuuton-Chakra zu erzeugen und die Erklärungen zum Siegel wollte sie aufsaugen wie der Wüstensand das Wasser, denn was gab es für eine Jinchuuriki schon interessanteres als Siegel? Akari hatte sich schon immer für die komplizierten Zeichen interessiert, aber als Jinchuuriki lebte sie sprichwörtlich damit. Es wurde Zeit sich wieder intensiver mit dem Thema zu beschädigen und Amaiko war ihre Frau dafür. Es machte Akari Spaß zu versuchen das Siegel zu entziffern und sie folgte auch interessiert der Erklärung. Sie nickte auch nur bestätigend, als ihr gesagt wurde das Chakra der Technik wäre verbraucht, so etwas hatte sie sich ja schon gedacht, war doch auch ihr eigenes medizinisches Siegel so ausgelegt, dass es sein ganzen Pulver mit einer Anwendung verschoss. In Akari's Fall wusste sie es aber nicht besser, sie hatte neben diesem einen Anwendungsfall damals nie weiter geforscht und alle ihre Siegel würden wohl daher ähnlich ausfallen, da war die Information das Chakra auch dosiert abgegeben werden konnte natürlich neu und auch irgendwie ein Lichtblick. Als Amaiko dann auch einen ganzen Stapel unterschiedlichster Siegelkarten hervorholte machte Akari erst recht große Augen. Allein der Vorgang des Blätterns, der auch leicht angeberhaft wirkte, weckte in Akari den starken Wunsch Amaiko mit nach Hause zu nehmen. Ob sie wohl Privatstunden gab? Wie lange würde es dauern diese ganzen, ohne Zweifel, genialen Siegel zu lernen? Sicherlich seine Zeit, aber nicht so lange als wenn sie mühsam Fuuton-Techniken üben müsste. Für Siegel brauchte es keine Jahre lange Übung. Siegel waren wie Instant-Jutsu. Siegel waren einfach genial! Sofort wollte Akari mehr wissen und schlug auch gleich Kyo als Versuchskaninen vor, sollte er nur seine Bemerkungen machen, solange er dabei war.
Fast hätte sie vor Erleichterung die Luft ausgestoßen, als Kyo sich tatsächlich bereit erkläre, denn im Gegensatz zu Ringo, klangen ihre 'Befehle' viel eher wie Vorschläge, doch andererseits wusste sie ja das Kyo recht kooperativ sein konnte.
Der Plan hieß also Fuuton und Kyo spielte natürlich bereitwillig mit. Er ließ sich aufs Klemmbrett stellen und grinste zufrieden, denn er fühlte sich in seine Theorie das Frauen ihn niedlich fänden bestätigt und er mochte auch die Anekdote mit den Plüschtieren, als würde sie ihn an eine ähnliche Sache aus der guten alten Zeit erinnern. “Keine Sorge, wenn es mich zerreißt kehre ich wieder und suche dich heim.“ Er grinste zufrieden in keine bestimmte Richtung und spürte den ruckartigen Aufstieg. Sein Körper, welcher aus Sand und Wind bestand versuchte sich wie automatisch im Ausgleich, auch wenn Kyo den direkten Kontakt zum Fuuton fast noch lieber gehabt hätte. Er schwebte/sauste ein wenig herum und grinste wie ein Poltergeist. “Ich glaub euch Menschen würde es die Wirbelsäule anstauchen, aber es macht Spaß. Kannst du es auch steuern? Ich will mal beim Äffchen vorbei schauen, mal fragen ob es auch schon einen Namen hat.“
Akari beobachtete das Surfbrett ebenfalls fasziniert und vielleicht auch etwas positiv überrascht, da Kyo offenbar Spaß zu haben schien. Einerseits war es witzig ihm zuzusehen, aber war es umgedreht nicht leicht bedenklich wenn Shukaku Spaß an der Fortbewegung via Wirbelsturm fand? Sie konnte immer nur hoffen, dass das was Kyo an Interesse zeigte nicht auf etwas in ihrem Inneren hindeutete, denn sie wollte sich lieber nicht vorstellen, dass Shukaku noch ein ehrliches Interesse daran entwickeln sollte unter Menschen zu sein, dies wäre einfach unvorstellbar. Ihr ging es dabei ähnlich wie ihrer Schwester. Kazumi hatte Angst das der Fuchs sie mit einer verdrehten Realität quälte und Akari wollte ebenfalls ihr Monster und ihr Leben schön säuberlich voneinander getrennt wissen, doch war dies überhaupt noch möglich, wenn man seinem Chibi soviel erlaubte wie Akari es tat? Nu ja. Die gute Sache war. In Zukunft konnte sie sich mit Ringo zu dem Thema ganz wunderbar austauschen und sie war auch gespannt wie die beiden Chibi miteinander interagieren würden, sofern es dazu käme. Dann hörte sie ein paar seltsam schräge Geräusche, Kyo der versuchte seinen Flugrausch mit entsprechenden Geräuschen zu belegen, es veranlasste Akari wieder an die Siegel mit ihren vielen Möglichkeiten zu denken. “Hm. Also ein Siegelpapier das so groß wie der Patient ist und sich unter ihm entfaltet. Die Oberfläche, die am Patienten anliegt, müsste eine Art Stützfunktion haben, eine Art Luftkissen? Dann können die Transportwirbel, oder vielleicht ein gleichmäßiger Luftstrom für die Fortbewegung sorgen, die Marschrichtung bestimmt dann die Person, die das Siegel kontrolliert. Chakra und Chakra-Kontrolle habe ich ja. Hm. Brauche ich also nur noch das Fuuton-Chakra-Schmieden oder? Inwiefern muss ich die Jutsu beherrschen die in den Siegeln stecken oder muss ich ihre Ausführung nur genau aufschreiben können?“ Noch so eine Frage. Bei ihren Medic-Siegel konnte sie die entsprechende Technik ja bereits jahrelang und hatte sie nur in ein Siegel umgesetzt, nur war dies unbedingt notwendig oder genügte auch weniger Erfahrung?
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Sa Jun 24, 2017 1:00 pm

Dass Akari alles mithörte, hatte Ringo eigentlich nicht im Sinn gehabt... oder? Schwer zu sagen. Der Ausspruch mit dem Akari-Weg war ein Schnellschuss gewesen, in der Hitze des Gefechts an die Oberfläche gestoßen. Nun schwamm das Fischchen Bäuchlein aufwärts, bildlich gesprochen. Gab halt kein Zurück mehr. Als Akari Ringo gratulierte, blickte Ringo auf und rieb sich die schmerzenden Stellen im Gesicht, die sicherlich noch einen farbenfrohen Anblick bieten würden. Der Weg, den ich nach dir benannt habe, tut weh, stellte sie trocken fest. Aber schön, wenn es dir gefällt.
So sprachen sie also wieder miteinander. Ringo hatte das Gefühl, dass es an allen Ecken und Enden knirschte, und sie sollte beleidigt sein, doch andererseits gingen alle anderen auch professionell mit der Lage um. Und war Beleidigtsein nicht ein zu schwaches Ding, was war stärker? Hass? Sollte sie Akari hassen? Zu stark, irgendwie war sie ja nur Mittel zum Zweck gewesen.
Es ist leichter, Gras über die Sache wachsen zu lassen. Vielleicht hatten alle, die so professionell handelten, eigentlich auch nur den gleichen Schluss gezogen.
Tue ich es halt ebenso. Ringo blickte zu der Siegelmeisterin. Was nun, Kaiko-san?
Du machst ein wenig Platz, entgegnete Kaiko, und arbeitest diese kleine Liste durch. Sie warf ein dickes Büchlein hinunter. Ringo fing es und las den Titel.
"Taschenmonster - Schnapp sie dir alle". Ist das ein Begleitbuch für ein Konsolenspiel?
Ist es. Beachte das Lesezeichen. Nun rück ein Stück nach links.
Kurz darauf wurde der Raum geteilt: Eine blassgelbe Barriere entfaltete sich wie ein durchsichtiger Schirm und wies Ringo die eine Hälfte des Raumes zu, während die andere offenbar für Akari gedacht war.

Zurück bei der eigentlichen Agenda, zeigte sich die Theorie mit der Niedlichkeit als durchaus zutreffend. Amaiko war jedoch sowieso offener im Umgang mit diesem Wesen, denn sie stammte aus einem Dorf, welches nie über irgendwelche Bijuu verfügt hatte. Welchen Schrecken Bijuu zu erzeugen vermochten, kannte sie aus Berichten und Geschichtsbüchern. Die Bewohner Konohas dagegen... nun, Bijuu-Ausbrüche forderten fast immer Todesopfer.
Im Umgang mit sowas musste man professionell sein.
Konzentrieren wir uns lieber aufs Wesentliche, antwortete die Kunoichi daher auf die Bitte Kyos, nach unten zum Chibi-Yonbi geschickt zu werden. Auch wenn ich es könnte. Aber nicht jetzt.
Akari erfasste die Lage ganz richtig; Amaiko nickte, als die Jinchuuriki ihre Vorstellungen von einem großen Siegelpapier und einer Luftkissen-Stütze in Worte fasste.
"Brauche ich also nur noch das Fuuton-Chakra-Schmieden oder? Inwiefern muss ich die Jutsu beherrschen die in den Siegeln stecken oder muss ich ihre Ausführung nur genau aufschreiben können?“
Nun, du brauchst die Jutsu in den Siegeln nicht als eigenständige Jutsu lernen, erklärte Amaiko. Offen gestanden: Ich selbst hatte als Genin noch Probleme mit diesen Ninjutsu, und die Siegel-Variante fiel mir sogar leichter. Man könnte wohl sagen, dass ich Schwimmen lernte, ehe ich laufen konnte.
Sagen wir es so: Wenn das Jutsu aus dem Siegel kommen soll, ist es im Grunde eine eigenständige Technik, die du auch eigenständig lernst. Durch das Siegel-Jutsu lernst du nicht automatisch das Ninjutsu, denn die Chakrakontrolle beispielsweise ist nochmal gänzlich anders. Doch du brauchst auch nicht das pure Ninjutsu, um es aus einem Siegel kommen zu lassen.
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Mo Jun 26, 2017 10:09 pm

Ai betrachtete das ganze Geschehen neugierig und legte den Kopf von links und dann wieder nach rechts und dann sah sie zu der Siegelmeisterin hin. Kannten sie sich, war ihr die reale Person hinter Ai ein Begriff? Sie konnte es nicht zuordnen, immerhin war sie schon lange nicht mehr bei der Siegelgesellschaft dabei gewesen und wer weiß wie alt oder jung Kaiko'san in Wirklichkeit war. Also hieß es nun auf das konzentrieren, was vor ihr lag und so beobachtete sie nun Akari eindringlich. Sie überlegte, konnte sie ihr helfen? Nein, immerhin sollte doch Akari gewisse Dinge alleine erlernen, oder? Diese Dinge waren immerhin wichtig für ihre Weiterentwicklung und so beobachtete sie Ringo. Ais Blick war gefühlslos wie eh und je und sie wirkte zumeist wie eine Puppe, während sie dies tat. Dann wandte sie sich wieder ab und ging herüber zu Akari, nur um dieser dann auch über die Schulter zu schauen Bislang gab es ja keine Bedrohungen, oder?

Vorsichtig griff Ai in ihre Tasche und zog ein Siegelpapier von sich selber hervor. Es war elegant beschrieben und schien einen tieferen Sinn zu haben, doch Ai sagte dazu nichts und steckte es wieder fort. Vielleicht sah es für Andere so aus als würde es ein Siegel sein, welches Ai schützen sollte, doch die feinen Linien, die sie in der Hand und auf dem Arm stehen hatte sprachen für sich und waren ein Siegel für das Fangen eines Jinchuriki und vor allem nicht nur das Fangen, sondern damit konnte sie auch mehrere fangen, es würde sie beherrschen und so setzte sich Ai hernieder und formte ein budhistisches Zeichen, schloss die Augen und konzentrierte sich. Sie atmete kurz ein und aus, ehe sie ihre Hand auf den Boden legte und sich über diesen Schriftzeichen zogen, groß genug, um Akari darin zu finden. Ai blickte zu Kaiko empor und wirkte ruhig, fast schon zu ruhig und puppenhaft. Sie würde das Siegel auch verschieben können, wenn es notwendig war und doch tat es nichts. Es war eine Sicherung, gerade wenn viel mit den Bijû gearbeitet werden sollte. Vielleicht würde Kyô es erkennen, immerhin zierte dieses Siegel die gesamte Wohnung von Akari und Ayumi und Akari hatte schon zweimal das Siegel zu spüren bekommen. Ai selber begann sich wieder ein wenig zurück zu ziehen und schloss kurz die Augen, ehe sie dann die Siegelmeisterin ansah.
Haben Sie etwas dagegen, wenn ich die Beiden sichere, für den Fall der Fälle?, fragte sie nun. Ihre Stimme war klar, jedoch fehlte ihr jegliche Regung.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Di Jun 27, 2017 7:28 pm

Bisher symbolisierte Amaiko alles, was Akari sich von einer guten Sensei oder einem spannenden Buch erhoffte und mit jeder Frage, mit jeder umgeschlagen Seite wurde es immer besser und besser. Vor lauter Begeisterung hätte sie fast vergessen, dass sie tatsächlich auch noch Fuuton lernen musste, doch es fiel ihr rechtzeitig genug wieder ein um in ihre letzte Frage einzufließen. Trotzdem schienen die Möglichkeiten gigantisch und Siegel waren für Akari einfach greifbar, im Gegensatz zu Theorie und Anwendung von Elementen, allgemein und im Speziellem. Natürlich war die Vorführung von Ashitaka-sama ebenfalls wunderbar gewesen, aber nichts im Vergleich zu diesem Gespräch, so gesehen verdankte sie ihre Bekanntschaft mit Amaiko, dennoch dem Sarutobi und somit musste sie sich bei ihm ohnehin noch bedanken, auch wenn er es vermutlich als selbstverständlich erachtete. Für Akari war es jedoch lediglich der Vergleich mit einer bitteren Pille und der Erfahrung das sie einen erstaunlich süßen Beigeschmack enthielt. Der Kern, dass sie Fuuton lernen musste, war natürlich immer noch bitter und da musste sie wohl am Ende durch, aber nun lernte sie nicht nur um sich irgendwann besser mit ihrem Monsterlein zu verstehen, sondern ganz normal wie jeder andere Shinobi auch, um coole Jutsus wirken zu können. Sie fasste ihre Begeisterung schließlich in die Worte einer Fünfjährigen. “Genial! Genau das will ich. Ein Instant-Jutsu.“ Sie schaffte es noch klar zu stellen, dass sie nicht das Überspringen der Lernkurve meinte, konnte ihren Tatendrang aber kaum im Zaum halten. Alles was sie jetzt noch brauchte war das schnöde Basischakra und dann Fuuton-Siegel ahoi! Passend zu ihren Worten breitete sich auch noch ein erstaunlich ausladendes Lächeln auf ihren Zügen aus und sie drehte sich freudestrahlend zu Ashitaka um. “Auf Wind laufen lerne ich vielleicht auch noch, aber erst mal möchte ich sozusagen Fliegen lernen. Danke für den Unterricht. Lehrreich und einfach spannend, aber jetzt muss ich wohl doch zur Praxis schreiten.“ Sie zückte das Buchenblatt, welches zwischenzeitlich wohl in ihrer Jackentasche verschwunden war und hielt es zu Demonstrationszwecken empor, steckte es jedoch anschließend wieder ein und ging zum schwebenden Kyo hinüber. “Hast du deinen Spaß gehabt? Jetzt schauen wir uns mal den Grund des Schachtes an.“ Da konnte Akari gar nicht so schnell gucken, wie Kyo plötzlich vom Klemmbrett runter war und auf ihren Schultern saß, immerhin steuerten sie den Ort an zu dem er ohnehin die gesamte Zeit wollte, unterbrochen von einer langen Werbeeinblendung zum Thema Fuuton-Siegel. Natürlich war hier jedem klar, dass es Kyo um Yonbi ging, aber da er ja auch Akari beim Wind helfen wollte, bestand immer noch irgendwo die Hoffnung, dass er sich wieder dem Hauptthema zuwenden könnte. Sie wollte sich schon auf den Weg zu den Treppenstufen machen, da klopfte es ihr auf die Stirn. “Schau mal auf deine Füße, dass darunter kennen wir doch schon oder?“ Akari blickte wie gelenkt zu Boden und runzelte nur leicht die Stirn. Tatsächlich kam es ihr bekannt vor und sie musste das Siegel nicht mal aus nächster Nähte betrachten, hatte sie es doch zuletzt ausführlich genug untersucht. Es stammte aus ihrer Wohnung, besser gesagt ihrer gemeinsamen Wohnung mit Ai. War dies Ai's Schutzsiegel? Sie war noch ganz auf das Fuuton-Zeichen gepolt, aber da sie ohnehin Siegel welche sie schon kannte zumeist auch wieder erkannte, konnte sie auch jenes zuordnen, welches sich unter ihr befand. Ein wenig peinlich berührt, stellte Akari nun für sich fest, dass sie Ai vor lauter Eifer fast vergessen hatte, aber jetzt erinnerte sie ihr Siegel an deren Anwesenheit und auch daran, dass Akari's Suche nach ihrem Fuuton-Chakra nicht ungefährlich sein könnte, immerhin hatte es einen Grund gegeben das Buchenblatt in der Tasche verschwinden zu lassen, doch inzwischen überwog ihr Tatendrang ihre Zweifel und dieses Moment musste sie nutzen um die Stufen hinab bewältigen zu können. Sie konnte nicht bei jeder Biegung darüber nachgrübeln was passieren könnte, dann wäre Ringo schon lange wieder daheim, bevor Akari auch nur unten angekommen wäre – was die Trennwand ad absurdum führen würde, außer natürlich Ringo's Konsolenspiel packte noch ein paar Überraschungen aus, doch diese waren ja dann ohnehin nicht für Akari gedacht. So wandte sich Akari also der Treppe zu und ihr Blick traf auf dem Weg jenen von Ai. “Schön das du mit deinem Siegel auch dabei bist. Jetzt habe ich also maximale Sicherheit, fehlt nur noch Erfolg.“ Kyo winkte Ai noch zum Abschied zu, dann ging es abwärts.

Der Weg nach unten war recht unspektakulär, unterbrochen von ein paar Blicken auf Ringo und Yonbi, aber Akari steuerte bald auf ihre eigene Raumhälfte zu und setzte, unten angekommen, Kyo auf den Boden ab und ging mit ihm anschließend bis zur Trennwand. “Du weißt doch sicher was ein Schaufenster ist. Aus dem Fernsehen? Ok. Nur durchschauen, nicht kaputt machen.“ Kyo fasste die Barriere natürlich trotzdem direkt an und war kurz davor seine Nase an dem Schaufenster platt zu drücken. “Versprochen. Ich mache es nicht kaputt, aber wenn du es zufällig zerstörst, dann darf ich rüber ja?“ Zur Antwort zwickte sie ihm leicht ins Ohr. Dann hob sie eine Hand und winkte Ringo leicht zu. “Auf gute Nachbarschaft.“  Anschließend ging sie in die Mitte ihres Raumes. Sie wollte Ringo nicht weiter stören oder mit ihr über die Vergangenheit reden, immerhin brauchte Akari hier ihre innere Ruhe sicherlich noch. Sie zückte also erneut das Buchenblatt und betrachtete es aufmerksam. Was hatte Ashitaka-sama zuletzt zum Thema wichtiges zu sagen gehabt? „Der Luftzug lässt vor meinem inneren Auge Grashalme sich biegen, er greift ins Geäst der Bäume und wiegt die Wipfel. Er heult in meinen Ohren.“ Sie dachte an die Worte und stellte fest, das sie ihr immer noch nichts bedeuteten, doch inzwischen hatte sie schon viel mehr Beispiele für die Anwendung des Windes kennengelernt, etwas davon musste sich doch benutzen lassen. Also stand Akari mit ihrem Bucheblatt da und versuchte sich vorzustellen, wie der Wind in ihren Ohren rauschte, sich unter einem Körper ein Luftkissen bildete und sogar wie Kyo sich auf dem Klemm-Surf-Brett gefühlt haben müsste. Nichts. Sie dachte einfach zu abstrakt über die Dinge nach. Sie wandte sich schließlich an Kyo und sah wie er an die Trennwand klopfte. “Ah. Ich sehe schon wer von euch sich hier zum Affen macht. Hilf mir mal lieber. Wie hat sich der Luftritt vorhin für dich angefühlt?“ Kyo dreht sich kurz zu seiner Jinchuuriki um, machte mit dem einen Arm eine wellenartige Bewegung und drehte sich wieder zur Trennwand zurück. Akari verzog eine Augebraue. “Es hat sich wie auf Wasser angefühlt?“ Kyo erweckte doch nicht einmal den Eindruck als ob er schwimmen könnte. “Nein. Es hat sich wie auf einer Wanderdühne angefühlt. Du weißt schon, wenn die Sandkörner sich unter deinem Fuß bewegen und du im nächsten Moment den Hang hinabrutschen könntest.“ Er warf einen Blick über seine Schulter und blickte leicht entschuldigend drein. “Achso. Ja bringt dir nicht viel, aber du kannst es dir ja merken, wenn du dich mit dem Sand beschäftigst.“ Akari warf zur Antwort ihren besten Todesblick in den Rücken ihres Chibi's. Schön. Dann musste sie eben dem Beispiel von Ringo folgen, welche ja irgendwie ihrem Beispiel gefolgt war. Akari setzte sich hin, schloss die Augen und versuchte zu meditieren, ohne dabei einzuschlafen, denn genau diese zwei Arten von Meditation kannte sie.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Akari + Ai & Ringo] Lerneinheit    Fr Jul 07, 2017 6:28 pm

Während sich Akari auf den Weg nach unten machte, begab sich deren Schatten Ai in eine günstige Zuschauerposition neben Kaiko. "Haben Sie etwas dagegen, wenn ich die Beiden sichere, für den Fall der Fälle?"
Habe ich nicht, nein, entgegnete Kaiko pragmatisch. Was Ihr mit eigenen Siegeln sichert, muss ich später nicht wieder restaurieren. Falls es Eure Kraftreserven jedoch zu sehr belastet oder es die Chakrakontrolle der Jinchuuriki stören könnte, beschränkt das Siegel bitte auf Akari. Die Yonbi-Jinchuuriki hat bereits ein enorm festes Siegel, Überwachung durch Amaiko und... bedauerlicherweise von Haus aus keine gute Chakrakontrolle mehr. Akari kann dies sicherlich kompensieren, sollte es eine Rolle spielen, doch Ringo... Sie winkte ab. Kaiko kannte Ai natürlich; sie war schließlich eine gewisse Nummer in den Rängen der Siegelmeister.
Hinter ihnen wedelte Amaiko hibbelig mit den Armen. Ich habe plötzlich so derbe Lust auf neue Fuuuuuton-Jutsu...!
Du hast vorher noch anderes Zeug auf deiner Liste.
Schon, aber....
Bereite dich vor, Lehrgang morgen, neun Uhr.
Aber... aber... aber...

Unten verfolgte Ringo Akaris Treppenstieg und blickte grimmig auf den Chibi-Shukaku, der vor dem "Schaufenster" abgesetzt wurde. Obwohl die Voraussetzungen gegeben waren - Ringo war schließlich ein Mädchen - fand sie das Wesen offenbar nicht knuffig oder gar knuddelnswert. Als Akari eine gute Nachbarschaft wünschte, wirkte sie daher ein wenig wie die klassische Schreckschraube von nebenan, die es gar nicht gern sehen würde, wenn die Promenadenmischung der frisch Zugezogenen in ihren eigenen Garten geriet und dort ins Blumenbeet preisgekrönter Rosen schiffte.
Ja, auf gutes Vorwärtskommen, grüßte sie zurück und schlug im Taschenmonster-Begleitbuch nach, wo Kaiko Lesezeichen gesetzt hatte. Aus dem Augenwinkel verfolgte sie jedoch auch zum Einen, wie Chibi-Yonbi damit begann, Chibi-Ichibi nachzuahmen, und zum Anderen, wie sich Akari mit ihrem Elementar-Training befasste. Und offenbar kleine Startschwierigkeiten hatte.
Obwohl Akari offenbar vorhatte, in Meditation zu gehen, sprach Ringo sie an. Weniger aus Hilfsbereitschaft, sondern eher, weil sie überhaupt mit der anderen Jinchuuriki sprechen wollte. Falls du einen Tipp von mir möchtest: Als ich meine Elemente erweckte, sprach sie, habe ich mit inneren Bildern und Standmeditation anstelle des Lotussitzes gearbeitet. Ich habe mir für Katon vorgestellt, wie es wäre, Flammen auf meiner Hand zu balancieren, während ich für Suiton so tat, als watete ich in knöcheltiefem Wasser. Sie kam sich plapperig dabei vor, und irgendwie um Aufmerksamkeit bettelnd, doch andererseits konnte sie auch nicht einträchtig mit Akari schweigen. Vorher musste das Eis brechen, welches sich zumindest aus Ringos Perspektive gebildet hatte. Mein Rat wäre also, es vielleicht in Bewegung zu versuchen. Zumal es Fuuton ist, was du wecken willst.
Es führt kein Weg daran vorbei, dachte sie bei sich, Ich brauche guten Kontakt zu allen Jinchuuriki von Konoha, unbedingt.
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