Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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Fudo Mai
Chû'nin || Magatamagöttin || Sonnenerstellerin || Seraphim
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Fudo Mai

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BeitragThema: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMo Okt 15, 2012 1:58 pm

das Eingangsposting lautete :

Park von Konohagakure - Seite 2 Park_by_Kyomu

Hier findet man den großen Park von Konoha. Im Laufe der Zeit ist er beträchtlich angewachsen und nimmt eine große Fläche ein. Hier finden sich viele Eisstände, Pavillions, und auch sonstige Parkstände, z.B. Ballonverkäufe.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Sep 29, 2013 10:29 pm

(wird im Off-Rpg fortgesetzt)
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 7:55 pm

- First Post nach Zeitsprung -

Zufrieden mit sich und der Welt schritt Tashiba durch den Park, entlang des Weges. Es war nun ein halbes Jahr vergangen und auch wenn sie zugeben musste, in dieser Zeit kaum etwas miterlebt zu haben, so war in ihren Augen doch schon einiges geschehen. Vor allem die Tatsache, dass Masaru und sie sich endlich etwas besser verstanden, besser gesagt sie es in der Zeit wirklich geschafft hatte den Rosahaarigen wieder fröhlich zu machen. Sie hatte wirklich ihr Bestes gegeben und am Ende hatte sie es sogar geschafft. Jetzt waren sie Freunde, was die Schwarzhaarige nur als Gut heißen konnte. Sie hatte sich diese Freundschaft fast schon erkämpft! Was man, wenn man bedachte wie ungern sie kämpfte, ein Glanzstück an sich war. Aber deswegen war sie ja gar nicht in den Park gegangen; Nein, Tashiba hatte gerade ihren 'Tageseinkauf' erledigt und hatte unter ihren Arm einen extrem großen Korb; vollgestopft mit allen Leckereien die sich die Renuro hatte Leisten können.
Und da Tashi dafür bekannt war, ein Faulpelz aus dem Bilderbuch zu sein, hatte sie beschlossen das futtern und das faulenzen zusammen zu legen und sich hier im Park ein ruhiges Plätzchen dafür zu suchen. Ihr Magen war auch dafür, der knurrte gerade im 5 Minuten Tackt munter vor sich her und wartete auf die Fütterung; der Schwarzhaarigen tat vor Hunger schon der Bauch weh! //Wo ist nur ein geeignetes Plätzcheeen!?// quengelte Tashiba in Gedanken und schaute sich die ganze Zeit um. In letzter Zeit war sie ansprüchlicher geworden. Wenn sie keinen freien Blick auf die Wolken hatte, dann war es kein gutes Plätzchen zum faulenzen!
Und fast wollte sich Tashiba schon ein anderen Ort suchen, als sie endlich ein passendes Fleckchen fand. Grün, guter Blick auf die Wolken, leichter Abhang und Platz! Perfekt für den Vielfrass in weiblicher Ausgabe. Zufrieden lies sie sich auf dem Platz nieder und stellte den Korb neben sich. Zufrieden schaute sie auf diesen und zog schon den ersten Lutscher aus dem Korb; man wollte sich ja vom kleinen zum großen hinaufarbeiten! Dabei legte sie sich hin und schaute zufrieden in den Himmel, was gab es denn besseres?
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 8:26 pm

First Post nach dem Timeskip

Es war einmal, in einem Dorf versteckt hinter den Blättern, man nannte es Konohagakure, da gab es einen rosahaarigen Mann. Falscher Anfang? Ja, unbedingt. Masaru gähnte laut und öffnete die Augen. Blau mit ein wenig Weiß und viel Gelb. Der Himmel war weitesgehend klar, nur wenige Wolken versperrten die Sicht, und die Sonne strahlte nur so vor sich hin und spendete allem ihr helles Licht. Der Park von Konohagakure war einfach wunderbar dazu geeignet, sich ins weiche Gras zu legen und zu entspannen. Das letzte halbe Jahr war anstregend gewesen. Nicht nur hatte er einen weiteren Schritt in der Kontrolle über den Yonbi erreicht, er hatte auch seine Depressionen hinter sich gebracht und es geschafft sich von Kaori zu lösen. Natürlich emotional, körperlich war die Jinchuriki schon lange von den Lebenden gewichen. Die Zeit war schwer für Masaru gewesen, aber er hatte es geschafft, auch wenn er dabei einiges an Hilfe hatte. Tashiba Renuro zum Beispiel, der Iryonin, die ihn versorgt hatte als er von der Rettungsmission zurückkehrte. Die beiden waren Freunde geworden und sie war eine große Stütze gewesen. Masaru streckte alle viere von sich und gähnte laut, langsam richtete er sich auf und rieb sich die Augen. Heute war sein freier Tag, er konnte sich ein wenig entspannen, herumliegen, faulenzen. Sachen die er nunmal gerne tat, wenn es nicht ans trainieren oder essen ging. Ein wenig blinzeln, dann sahen sich die Augen des Jonins interessiert in der Gegend um. " Huh? " Das da hinten war doch? Schon war Masaru aufgesprungen, hatte seinen Rucksack geschnappt und begab sich in die Richtung der Person, die er dort erspäht hatte. Tashiba lag dort im Gras, bei ihr ein großer Korb. " Hey Shiba-chan. " Masaru hatte sich an ihren Kopf gestellt und beugte sich nun über sie, sodass sie, auch wenn ihre Augen geschlossen waren, mitbekommen würde das das Licht weniger wurde. " Du schon wieder am Essen? " Essen? Stimmt, da war was! Ziemlich fix hatte er sich neben Tashiba niedergelassen und kramte in seinem Rucksack, zog dann eine kleine Box hervor, die er Tashiba entgegenhielt. " Das ist für dich, ich wollte eigentlich gleich bei dir vorbeikommen, aber so ist auch gut. " Ein kleines Bento mit den unterschiedlichsten Leckereien, von denen er wusste das Tashiba sie mochte. Er hatte verdammt lange dafür gebraucht, aber am ende hatte sich der Aufwand gelohnt. Würde sie die Box öffnen, würde ihr natürlich sofort der Yonbi auffallen, den Masaru aus dem Essen gezaubert hatte.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 9:20 pm

Immer noch lag Tashiba zufrieden mich sich und der Welt im weichen Gras, lutschte an ihrem Lutscher und genoss den Anblick der weichen, weißen Wolken. Wie immer versuchte sie irgendwelche Tiere oder andere Gegenstände darin zu sehen, wobei sie manchmal sogar Wolken fand, die wie Personen aussahen! Das war wirklich sehr Interessant in Tashibas Augen. Kurz schloss die junge Frau ihre Augen, als plötzlich ein Schatten über ihr auftauchte und sie jemand 'Shiba-chan' nannte. Sofort erkannte die Schwarzhaarige die Stimme und ihre Wangen röteten sich leicht; langsam gewöhnte sie sich daran. Es war eigentlich immer so, seit Masaru sie 'Shiba-chan' nannte. Ihre Wangen röteten sich automatisch, wenn der Rosahaarige sie so nannte. Bei den ersten Malen hatte sie noch befürchtet, krank zu werden oder Fieber zu haben; aber das war meistens nicht der Fall gewesen. Aber es gab auch Momente, da fing ihr Herz an unregelmäßig und im wilden Takt zu schlagen; auch hier hatte sie beim ersten Mal befürchtet, ihr Herz würde heraus springen! Was zwar Blödsinn war, aber das war ihr das erste Mal durch den Kopf geschossen. Doch jetzt schlug ihr Herz nicht laut oder wild; nur ihre Wangen wurden knallrot.
"Masaru, du stehst mir im Licht!", meinte die Schwarzhaarige und grinste leicht, während sie sich aufsetzte und eigentlich zu dem jungen Mann umdrehen wollte, setzte dieser sich schon neben sich. "hm?", fragte die Kleine neugierig und schaute mit großen Augen auf das Bento. "F-Futter!", war ihre erste Antwort, während ihre Augen funkelten. "Für mich?", fragte sie mir großen Augen und machte das Bento sofort auf; was sie sah war einfach umwerfend! Tashiba fraß zwar wirklich alles, was essbar war - doch wenn es dann noch so wunderschön aussah, dann mochte sie es gleich noch viel, viel, viel mehr! Vorsichtig schloss sie das Bento, legte es vorsichtig auf ihren Kopf und viel dem Rosahaarigen dann um den Hals. "Danke, Masaru! Danke, Danke, Danke!!", quietschte sie leise und schlang ihre Arme fest um den Älteren. Dabei klopfte ihr Herz wieder fest gegen ihre Brust, als wollte es Aufmerksamkeit haben. Das war auch der Grund weshalb sie sich rot von ihm löste und sich dem Bento zu wand.
Schnurrend und mit einem kleinen Dankes-Gebet, machte sie sich über das Bento her. Dabei vielen immer wieder Sätze wie: 'Oh ist das gut!' oder 'Ich liebe es!'. Anders als sonst war das Bento nicht in Sekundenschnelle verputzt, sondern Tashiba lies sich Zeit. Das war das erste Mal das ein Junge für sie was zum Essen gemacht hatte. Da wollte sie das Essen etwas mehr würdigen; auch wenn es keine 10 Minuten später schon in ihrem Magen verschwunden war. "Das war total lecker!! Das musst du öfters machen!", meinte sie strahlend als sie das fertige Bento weg legte und den älteren Ninja mit glitzernden Augen anschaute. auch ihr Magen schien sichtlich zufrieden, knurrte er nur halb so laut wie sonst.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 10:07 pm

Immer wieder war die junge Frau im vergangenem halben Jahr errötet gewesen, und oft war die Reaktion des Jonins dieselbe. Masaru hob eine Augenbraue und sah die schwarzhaarige an. "Ja für dich. Als Dankeschön. " Er legte den Kopf leicht schief und lächelte sie an. " Ich hoffe es schmeckt dir. " Er sah zu wie sie das Bento kurz auf ihrem Kopf balancierte und wurde dann von der Umarmung überrascht. Nur kurz legte er seine Arme um sie, dann löste sie sich und schien noch röter im Gesicht zu sein als zuvor. " Dir gehts gut, ja? " Ein leichtes Pieksen in ihre Wange, noch bevor sie das Bento genommen hatte, dann machte sie sich über das Essen her. Immer wieder lobte sie wie gut das ganze doch war und wie toll es sei. Sofort fiel ihm auf das sie sich wirklich Zeit ließ, naja zumindest für ihre Verhältnisse. Ganze zehn Minuten waren vergangen, als sie fertig war. " Wirklich? " Leicht verlegen kratzte er sich mit einer Hand am Kopf und lächelte. " Freut mich das es dir gefallen hat. " Langsam ließ sich Masaru ins Gras neben die schwarhaarige sinken und sah gen Himmel. " Ich dachte einfach es sei richtig dir zu zeigen das ich dir wirklich dankbar bin. Ich hab dich am Anfang wirklich mies behandelt. Gerade ich hätte das besser wissen müssen. " Er schüttelte leicht den Kopf, gerade er als Jinchuriki war es doch leid schlecht behandelt zu werden. " Wie kommts das du so rot bist? Und komm mir dieses Mal nicht mit Fieber oder so. " Ja, diese komischen "Fieberanfälle" waren häufiger geworden, Tashiba verhielt sich teilweise echt komisch. Kaori hatte sich so verhalten, ganz am Anfang. Masaru schloss die Augen und schüttelte den Kopf. Er sollte nicht mehr so viel über die Jinchuriki nachdenken, auch wenn sich die Situation deutlich gebessert hatte, und Masaru wieder offen für alles war, nicht so verschlossen und gefühlsmäßig eingesperrt. " Wenn du nicht drüber reden willst ist okay. " Er stupste der noch sitzenden Tashiba gegen die Nase. " Was hast du heute gemacht außer diesen rieisgen Berg zu essen zu kaufen? "
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 10:26 pm

"Hehehehe."
Leicht lachte die junge Frau und grinste dabei. Kurz schüttelte sie den Kopf und knuffte Masaru leicht in die Seite. "Ist schon okay. Dir ging es damals mies und ich wusste einfach, dass du das nicht so böse meinst. Ich bin schon froh, dass du mir meine ängstliche Art nicht übel genommen hast.", erklärte die Schwarzhaarige und grinste verlegen. Sie war nun mal ein Mensch, der sehr schreckhaft und ängstlich war und deswegen immer wieder grundlos anfing zu heulen. Masaru hatte sie weder ausgelacht noch war er Gemein zu ihr gewesen; das war eigentlich Zeichen genug für sie, dass er kein schlechter Mensch war. Kurz kramte sie wieder in ihrem Korb herum, ihr Magen fühlte sich einfach schon wieder so schrecklich leer und sie brauchte jetzt was süßes. Sonst würde sie noch vom Fleisch fallen!
Während sie in ihrem Korb herum kramte, stellte der Jônin schon die nächste Frage. Verlegen wurde sie wieder rot, ignorierte den Älteren aber erst Mal kurz. 1. Suchte sie gerade was zum futtern und 2. Musste sie sich eine gute Ausrede einfallen lassen. Tashiba war sich nämlich sicher, er würde sich mit einen einfachen 'Keine Ahnung' Nicht zufrieden geben. Dabei war das die Wahrheit! Die Renuro hatte wirklich keine Ahnung, weshalb sie immer wieder rot anlief und hatte schon sämtliche Bücher durchsucht nach diesem Rätsel. Kein Buch der Welt kannte diese Krankheit, auch fühlte sie sich gesundheitlich Fit und zu einem anderen Arzt wollte sie nicht gehen. Am Ende schob er das noch auf ihr schwarzes Loch, genannt Bauch das niemals satt war! Was, wenn sie weniger essen musste!? Dann würde sie Sterben, ganz, ganz, ganz sicher! Also versuchte sie immer noch selber eine Lösung zu finden. Das die 'Krankheit' einfach und simpel war, darauf kam das sonst eigentlich kluge Mädchen nicht.
Als sie nun einen zweiten Lutscher gefunden hatte, verschwand dieser in ihrem Mund und sie wendete sich dem Rosahaarigen zu. "Weißt du, ich glaube das ist ein Sonnenbrand. Vielleicht bekomme ich bald einen?", meinte sie schlicht und lächelte unschuldig; Ja, Lügen war nicht ihre Stärke. Doch sie würde Masaru nicht sagen, dass sie es nicht wusste oder ihn um Rat fragen; vielleicht hatte er von dieser Krankheit schon gehört? Doch die Schwarzhaarige wollte selber darauf kommen, also legte sie sich lieber zurück und schaute ruhig und gelassen in den Himmel. Masaru hatte jedoch noch eine Frage und Tashiba grinse etwas, als sie antwortete: "Was ich gemacht habe? Nun, ich hab geschlafen. Gestern war voll der anstrengende Tag gewesen!! Ich musste im Laden gegenüber meiner Wohnung aushelfen!! Weil, weil ich die Rechnung nicht bezahlen konnte! Es war furchtbar!! Ja, wirklich! Sooo viele Kisten, ich dachte ich sterbe vor Hunger und Überanstrengung!!" Tashiba jammerte etwas, so wie sie es immer tat wenn sie Arbeiten sollte/musste. Sie war ein Faultier in menschlicher Gestalt und sie hasste jegliche Art von körperlicher Anstrengung. "Kannst du dir das vor stellen!? Nur, weil es für eine, eine einzige Portion nicht mehr gereicht hat! Dabei hätte ich ihm das Geld gegeben, ich hatte es ja zu Hause! Aber Nein, arbeiten musste ich!" Seufzend kullerte Tashiba herum und lag nun auf den Bauch, legte ihren Kopf auf ihre Arme und schaute den Rosahaarigen direkt an. "Manchmal sind die Menschen sooo gemein!", beendete sie ihre jammerer und kaute weiter auf ihrem Lutscher rum.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 12, 2013 11:47 pm

" Sonnenbrand? " War das nicht ein bisschen weit aus der Luft gegriffen? Erneut hob Masaru eine Augenbraue und sah Tashiba fragend sowie zweifelnd an. " Glaub mir, ich als Feuerteufel weiß ganz sicher wie irgendwelche Brände aussehen, und das daaa... " Er piekste wieder auf ihre hochrote Wange um zu verdeutlichen was er meinte. " ist kein Brand, nichtmal Sonnenbrand. Ich denke da eher an was ganz anderes. Sag mal... " Er kam der jungen Frau ein wenig näher und sprach nun leiser. " Gibt es da jemanden den du magst, und an den du die ganze Zeit denkst? " Masaru kicherte leise. " Shiba-chan hat sich verliebt. " Der Jonin legte sich zurück ins Gras und grinste. Dann grff er über Tashiba hinweg in ihren Korb und griff sich das nächstbeste hinaus, er schien Glück gehabt zu haben. Tashiba war es wirklich absolut egal was sie genau aß, Masaru jedoch nicht. Er hatte sich eine einfache Tafel Schokolade geangelt, wahrscheinlich nicht die einzige im gesamten Korb. Er riss das Papier auf und biss ein Stück ab. " Und? Kennt man ihn? " Es war sinnlos die Sache noch zu verleugnen, irgendwie passte für Masaru alles zusammen und es musste einfach so sein. Das ihr Herzrasen und die Errötung oft seine Schuld waren konnte er ja nicht ahnen. " Hast du ihn bei den seltenen Fällen kennengelernt, in denen du arbeitest? Oder während deiner Faulenzphasen? " ärgerte er sie und lachte kurz, knabberte dann wieder an der Tafel Schokolade. " Weiß er davon? " Masaru freute sich für sie, sie war eine wirklich nette, hübsche junge Frau, die definitiv jemanden verdient hatte. Natürlich würde er ein Auge auf diesen jemand werfen, immerhin musste er schauen das Tashiba nicht auf einen Spinner reingefallen ist.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeFr Dez 13, 2013 6:59 am

Leicht verärgert schaute die junge Frau zu ihrem Freund und schmollte etwas. "Und wer ist die Ärztin? Ich weiß auch genau wie Brände aussehen, und wenn sich ein Sonnebrand anbahnt, so errötet die Haut.", erklärte sie stur und wurde noch etwas röter, als Masaru anfing in ihre Wange zu pieksen. Was er dann auch tat, jedoch nur um ihr verschwörerisch Näher zu kommen und ihr diese doofen Fragen zu stellen. Ja, sie waren doof weil die Wangen der Iryônin noch röter wurden und sie einfach keine Ahnung hatte was sie antworten sollte. Jemand den sie mochte? Jemand an den sie die ganze Zeit dachte? Im ersten Moment schoss ihr sofort Masaru in den Kopf. Ja, an den Anderen dachte sie die ganze Zeit und dabei schossen ihr verschiedene Ansichten in den Kopf. Auf der einen Seite wie Leid der andere ihr getan hatte, wegen Kaori. Oder was für ein toller Ninja und nun auch toller Freund er war. Das er nichts gegen ihre faule und verfressene Art hatte. Und manchmal auch, dass er eigentlich ganz süß war...
"Wah-!?", war ihre erste Reaktion, als Masaru meinte, sie hätte sich verliebt. "Blödsinn!! Ab-so-luter Blödsinn!!!", quietschte sie mit tief dunkelroten Wangen und konnte dem Rosahaarigen dabei gar nicht ins Gesicht schauen. Doch Masaru dachte gar nicht daran aufzuhören und löcherte sie weiter mit Fragen. Was Blödsinn war! Nein, sie war nicht verliebt! Und schon gar nicht in Masaru!! Er war ja nett und auch etwas süß und ziemlich cool und...
Tashiba stoppte ihre Gedanken und schnappte nach Luft. Nein, sie war nicht in Masaru verliebt. Nein, das war sie nicht. 100 %ig nicht!! Niemals nie! "Ich bin nicht verliebt!", meinte sie und schaute dabei überall hin, nur nicht zu dem Übeltäter ihrer Probleme selber. Masaru war ein Freund! Würde sie ihn mehr gernhaben als das, wäre ihre Freundschaft doch zerstört! Außerdem liebte dieser wahrscheinlich noch immer die Hyuuga, ihr Tod war schließlich noch kein Jahr her. Und zwischen den Beiden lagen wortwörtlich Jahre! Da war kein Platz für solche egoistischen Gefühle wie Liebe oder was auch immer das sein soll!
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeFr Dez 13, 2013 2:43 pm

Masaru lachte kurz, als Tashiba alles abstritt, der Jonin richtete sich wieder auf und wuschelte der junge Frau kurz durchs Haar. " Du kannst ziemlich süß sein. " sprach er leise und ließ seine Hand auf ihrem Haupt ruhen. " Du musst es mir nicht heute erzählen, aber vergiss es nicht, klar? " Der Jonin nahm seine Hand wieder zu sich, und fiel zurück ins Gras, knabberte an der Schokolade und lächelte in die Welt hinaus. Er freute sich für die junge Frau, auch wenn er es nicht verleugnen konnte das er ein wenig neidisch, gar eifersüchtig war. Er verbrachte gerne Zeit mit der Iryonin, und er wusste selbst ganz genau wie das mit der ersten Liebe war, das man nurnoch Zeit mit dem anderen verbringen wollte und andere Freunde vernachlässigt wurden. Tashiba versuchte sich noch aus der Sache rauszureden, wurde dabei aber immer röter und röter, bis sie eine dunkelrote Gesichtsfärbung angenommen hatte, ihren Blick aber permanent von ihm abwandte. Provokant erhob sich Masaru, setzte sich genau vor die junge Frau und sah ihr ins Gesicht. " Hör zu, wenn ich dich so ansehen, dann sehe ich eine hübsche junge Frau. Diese junge Frau ist ziemlich verfressen und faul, und sollte man zu laut werden, so wird sie ängstlich. Aber weist du was ich noch an dieser jungen Frau sehe? Das sie definitiv verliebt ist. Schau mal in den Spiegel. " Masaru lachte und tippte Tashiba gegen die Stirn. " Aber jetzt ist gut, genug getriezt für heute. Wenn du drüber sprechen willst musst du nur bescheid sagen, aber im Endeffekt geht mich dein Liebesleben ja auch nichts an. " Zurück ins Gras neben Tashiba, zurück an seine Tafel Schokolade, Masaru schloss seine Augen und entspannte. " Hey, Son? " Masaru stand vor dem riesigen Affen in seiner Seelenwelt und streckte sich, gähnte kurz. " Wir müssen morgen wieder trainieren, ja? " Lautes grummeln, Masse die sich in Bewegung setzte und schließlich vor Masaru zum Stillstand geriet. Der riesige Affendämon hatte seinen Kopf auf die beiden Vorderpranken gelegt, die verschränkt auf dem Boden lagen. Lass und vorher was essen gehen. Masaru nickte strahlend. Trainieren und Essen, die beiden besten Sachen die es gab. Zurück in der realen Welt knabberte Masaru weiterhin genüsslich an der Schokolade herum, die Hälfte der Tafel war in seinem Magen verschwunden.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMi Dez 18, 2013 10:01 pm

Leicht schnaubte die junge Frau und schaute Masaru böse an. Das ihre Wangen wieder tiefrot wurden und sie einer überreifen Tomate glich ignorierte die Renuro gekonnt. "I-Ich bin nicht süß!! Klar!?", fauchte sie und spürte ihr Herz heftig schlagen. Die warme Hand, die schwer und doch sanft auf ihrem Haupt ruhte benebelte Tashibas Gedanken gerade und sie konnte überall hinschauen; nur nicht zu dem Rosahaarigen selber. "D-Dummkopf...", hauchte sie leise und schaute immer noch zur Seite; was war nur Los mit ihr!? Mehr sagte sie zu dem Thema nicht, sie war nicht verliebt! Ganz sicher war sie das nicht! Leich schmollend schnappte sie sich 3 Lollys und ein ein Kuchenstück; und verschluckte alles in Sekundenschnelle. Das sie dabei immer noch wie eine Dame wirkte und nicht voller Schokolade vom Kuchen war, glich einem Weltwunder.
Als der Jônin dann direkt vor ihr saß, erschrak sie ziemlich und hätte sich beinahe an ihrem Kuchen verschluckt. Leicht keuchte sie und schaute dann mit noch mehr geröteten Wangen zu dem Älteren. Sie hübsch? Wo war sie nur hübsch? Mit 20 Jahren aussehen wie ein Kind! Kaum Oberweite konnte sie aufweisen, war verfressen und faul... "Du bist unmöglich!", meinte Tashiba grummelnd und schaute hinauf in den Himmel. Sie würde den Rosahaarigen jetzt einfach ignorieren bis ihre Wangen wieder normal farbig waren und dann würde sie...sie würde weiter essen! Wie Masaru legte sich auch die Schwarzhaarige hin und starrte dabei in den Himmel. Warum glaubte ihr Freund nur so überzeugt, sie wäre verliebt? Das war sie nicht! Wie denn auch, sie traf sich ja nur mit Masaru. Es war immer noch sowas wie ihre Lebensaufgabe, sich um den Anderen zu kümmern, auch wenn es diesem schon deutlich besser ging. Wenn er sie so böse Ärgern konnte!
Schmollend schnappte sie sich eine Tafel Schokolade, als ihr auffiel das der Jônin an einer ihrer Tafeln herum knabberte!! "Sag mal...Wieso isst du mir mein Essen weg!?", fragte sie grummelnd und schmollte. Das schien eines von Masarus Lieblingshobbys zu sein! Hatte er ihr doch beim ersten Mal als sie sich getroffen hatten auch das Essen weg gegessen! Böse schaute sie ihn an und erklärte fast schon theatralisch: "Du weißt ganz genau das ich ständig Hunger habe!! Wieso isst du mir meine Schokolade weeeg!? Das war meine Tagesportion an Süßigkeiten!!" Seufzend drehte sie sich um und lag nun auf den Bauch, während sie ihr Gesicht ins Gras drückte. Vom Gras gedämpft hauchte sie weinerlich: "Ich werde jämmerlich Verhungern!" An rote Wangen und Verliebt sein dachte Tashiba von einer auf die anderen Sekunde nicht mehr; drohte sie doch an diesem Tag noch zu verhungern!
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMi Dez 18, 2013 10:46 pm

" Haha, doch bist du, durch genau sowas. " meinte Masaru belustigt und streckte der Chunin die Zunge entgegen. Aus seiner liegenden Lage setzte er sich auf und hielt der jungen Frau dann die halbe Tafel Schokolade entgegen, die von jener noch übrig war, die er stibizt hatte. " Hey du kennst mich, ich bin auch ständig hungrig. " Er brach sich selbst noch ein Stück ab und ließ es in seinem Mund verschwinden, die anderen 3 Reihen und 2 Stücke sollten vollends der ursprünglichen Besitzerin übergeben werden. " Mhm... wie wäre es damit... " noch bevor Tashiba hat zugreifen können zog er die Schokolade wieder ein Stück von ihr weg. " Du bekommst die Schokolade nur wenn du mir erzählst in wen du verliebt bist, und als Bonus obendrauf mach ich dir noch so ein Bento. " Er war einfach zu neugierig als die Sache jetzt auf sich beruhen zu lassen, ihn wollte das ganze gerade nicht so ganz locker lassen. " Ich verspreche dir sogar mehr als ein Bento. Sagen wir...morgen und übermorgen mache ich dir ein Bento und bringe es dir vorbei! " Das konnte sie ganz sicher nicht ausschlagen, da war er sich ja fast schon sicher!
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMi Dez 18, 2013 11:07 pm

Murrend schaute sie kurz zu Masaru und schnaubte leicht. Er und ständig hungrig. Das sie nicht lachte!! Sie war viel, viel Schlimmer! "Du bist kein selbsternannter Fresssack...", meinte sie murrend und schielte zu ihrer Tafel Schokolade. Eigentlich war die junge Frau schnell, wenn es um Essen geht; doch dieses Mal war sie langsam und schaffte es nicht, die Tafel noch zu erwischen bevor der Rosahaarige sie weg ziehen konnte. Sie hörte ihm zu und wieder wurden ihre Wangen rot. "Baka.", meinte sie nur beleidigt und drückte ihr hübsches Gesicht weiter ins Gras. 'Ins Gras beißen' bekam da eine ganz neue Bedeutung.
Jedoch wurde sie hellhörig, als der Jônin meinte er würde ihr Essen besorgen...das...aber da gab es ein Problem! "Bin nicht verliebt.", erklärte sie schmollend und drehte ihr Gesicht auf die andere Seite, auf der Masaru nicht saß. Leicht lief der Renuro das Wasser im Mund zusammen, als ihr Freund von den ganzen leckeren Essen redete. Aber...wie sollte sie da dran kommen, wenn sie nicht wusste in wen sie verliebt war!? Okay, vielleicht eventueller weiße war sie es! Aber...aber sie konnte nicht sagen in wen! "Ich kann nicht sagen in wen ich verliebt bin...Ich...Ich bin mir nicht sicher okay?", fragte sie leise und ihre Wangen wurden wieder ein Tick röter. Ihr Herz schlug fest und sie seufzte. Irgendwo in sich, da wusste es Tashiba schon; nur, sie konnte Masaru nicht mit der Wahrheit konfrontieren. In seinem Leben gab es nur Essen, Kämpfen und Kaori; auch wenn ihr Körper unter der Erde lag und nie wieder kommen würde. Und sie...da gab es kein Platz für ein halbes Kind; oder zumindest für eine Erwachsene die aussah wie ein Kind.
"Du würdest es mir sowieso nie glauben wenn ich dir sage in wen ich verliebt bin. Und wissen willst du es auch nicht.", hauchte sie leise zum Schluss und drückte ihr Gesicht wieder in das weiche, grüne Gras. Konnte nicht jemand das Thema wechseln!?
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeDo Dez 19, 2013 12:29 am

" Huh? " Ein fragender Gesichtsausdruck seitens des Jinchuriki, der sich wohl langsam einen Reim auf die Sache machen konnte, immerhin war er nicht der vollkommene Nullchecker, der er einmal war, dann folgte ein mildes Lächeln und ein Stupser, gegen den im Gras vergrabenen Kopf. " Hey, kann es sein.... " Sanft fasste er mit beiden Händen ihren Kopf und hob ihn langsam und vorsichtig an, sah ihr in die Augen und allgemein in das rote Gesicht. " Ist es möglich das du in mich verliebt bist? " Das immer wiederkehrende rote Gesicht, die viele Zeit die sie mit ihm verbrachte , das passte alles irgendwie ins Bild. Eine leichte Röte stieg dem Jonin ins Gesicht. In ihn?! Nicht das es ihm nicht irgendwie schmeichelte, aber Tashiba kannte den Jinchuriki mitlerweile, hatte ihn erlebt als er am Ende war und Kaori über alles gestellt hatte. " I-Ich...das ist....aber... " Hatte sie in dieser Zeit wirklich Gefühle für ihn entwickelt? Wieso brachte er gerade keinen ordentlichen Satz heraus? " Weist du, das schmeichelt mir wirklich sehr...aber... " Aber? Kaori war kein Grund mehr, nicht glücklich zu sein, auch wenn die ehemalige Jinchuriki immer einen besonderen Platz bei ihm haben würde. " Komm nicht auf die falsche Idee, ich bin über Kaori hinweg...ich weiß nur nicht.... " Ob er diese Freundschaft so riskieren wollte? Masaru war sauer auf sich selbst, das solche Gedanken in seinem Kopf herumspukten. Warum konnte man nicht trotzdem Freunde bleiben, selbst wenn mehr scheitert? Nun war es Masaru der mit dem Kopf im Gras lag, dessen Gesicht von einer leichten Röte heimgesucht wurde.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSa Jan 11, 2014 4:27 pm

Tashiba ignorierte den jungen Mann neben sich gekonnt, die Situation war ich einfach viel zu Peinlich und sie wollte nichts lieber als einfach weg; sich in Luft auflösen! Aber das war ja nicht möglich. Wiederwillig lies sie zu, dass Masaru ihren Kopf anhob und schaute ihm knallrot ins Gesicht. Das unmögliche wurde möglich, als der Jinchûriki sie fragte ob sie in ihn verliebt war, denn ihr Gesicht wurde noch um einige Nuancen dunkler. "Ich...das...!", stammelte sie und saß in weniger als 5 Sekunden Kerzengerade da - ein weiteres Ding der Unmöglichkeit. Während die junge Frau noch nach den richtigen Worten suchte - ob sie dabei nun ihre Gefühle zugeben wollte oder abstreiten war ihr selber noch nicht ganz klar - redete der Rosahaarige weiter.
Er erklärte der Renuro das er sich geschmeichelt fühlte und das es auch nicht mit Kaori zutun hatte; was Tashiba nicht wirklich glauben konnte. //Was soll ich nur machen!? Ich weiß nicht was ich machen soll!! Hilfeee!!// Die Schwarzhaarige war wirklich überfordert, was wenn ihre Freundschaft jetzt kaputt war? Wenn sie jetzt nicht mehr ausgelassen mit einander reden konnten oder einfach so zusammen abhängen konnten? Obwohl dies wohl wirklich die Chance gewesen wäre, ihre Gefühle zu gestehen, schüttelte die Chûnin nur den Kopf und schaute Masaru streng an. "Was redest du da!? Ich bin nicht in dich Verliebt okay? Wir sind doch Freunde! Ich denke, bei Freunden ist sowas gar nicht möglich! Also hör auf dir so einen Unsinn einzureden! Ich bin vielleicht etwas rot geworden aber...das liegt daran das...nun ja, ich denke halt an jemanden, den ihr sehr gerne mag und...ich bin noch jung, darf ich nicht rot werden wenn ich an eine geliebte Person denke?"
Tashiba schaute Masaru dabei die ganze Zeit an und gab sich Mühe, irgendwie ihre röte zu verbergen. Es hatte keinen Sinn; Masaru war ihr bester Freund und sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Ältere das selbe für sie empfand. Und dazu kam, dass sie ihn wirklich nicht als Freund verlieren wollte. Davor hatte die Schwarzhaarige am meisten Angst. Einen guten, wichtigen Freund zu verlieren. "Können wir jetzt das Thema wechseln...", fragte sie nach einiger Zeit leise und starrte Stur auf das saftige, grüne Gras auf dem sie gerade saß.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMi Jan 15, 2014 1:59 am

Dabei war Masaru sich doch wirklich sicher! Ein unverständliches Grummeln, das in die Richtung " Aber ich bin mir sicher " ging, dann verstummten die Geräusche, der strenge Blick der anderen wurde vorerst recht neutral entgegnet, dann sank Masaru wieder ins Gras zurück und sah gen Himmel. " Okay, du musst es wissen, oder? Aber wenn das so ist. Du kannst mir doch ganz sicher helfen, ja? " Er hielt kurz inne und dachte nochmal über seine letzte Strategie nach, Tashibas Geheimniss ans Tageslicht zu bringen. " Ich bin über Kaori hinweg, das kannst du mir glauben, und nachdem ich die letzten Monate, das letzte Jahr, nur sie im Kopf hatte möchte ich wieder etwas lockerer werden. Ausgehen, mich mit Frauen treffen. Hast du Tipps für mich? " Er schloss die Augen. Vielleicht würde das etwas bringen. Tatsächlich wollte Masaru sich in seiner Freizeit wieder etwas unter das Volk mischen, vielleicht lernte er ja wirklich jemanden kennen, mit dem er gerne Zeit verbrachte. Zeit die momentan fast ausschließlich Tashiba galt. Vielleicht hatte er ja bereits jemanden gefunden. Masaru war sich nicht sicher wie er fühlte, ob er wieder eine feste Bindung eingehen wollte. Generell sehnte sich Masaru nach Zweisamkeit, er war zu lange für sich gewesen, auch wenn er natürlich nie allein war. Masaru hoffte Tashiba sah die ganze Sache als Themenwechsel an, ansonsten würde er wohl aufgeben müssen, das Geheimniss würde weiterhin verborgen bleiben, auch wenn Masaru es ja erraten hatte.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 5:38 pm

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"Hm. Hmhmhmmm. Hmmmhmhmmm." Leise summte Selvaria vor sich hin, während sie auf einer braunen Holzbank im Park von Konohagakure saß. Ihre langen, silbernen, glatten Haare waren bedeckt von einem weißen Sonnenhut mit fliederfarbener Schleife, sodass die Strahlen vom Himmel ihre gelben Augen nicht blendeten. Dazu trug sie ein helles, sommerliches Kleid mit rundem Ausschnitt und lockerem Ausfall zu den Knien. Sie lehnte weiter summend und tief in Gedanken versunken an dem Rücken der Parkbank, hatte die Beine aneinander und hielt in ihrem Schoß mit den Fingern eine gepflückte Blume, die sie hin und her drehte. Genau genommen handelte es sich um eine weiße Begonie, die von den Blüten her in ihrer Verschlungenheit an eine Rose erinnerte. Nichts schien das Abbild einer 33-Jährigen Zivilistin zu trüben, die einfach ein friedliches Leben in einem Dorf führte und gerade einen Nachmittag im Park genoss. Leicht abgelenk von einer Melodie, die ihrer Kehle entging. Auffällig war aber eindeutig ihre Haut. Wo gab es in diesem Dorf schon jemanden mit solch dunkler Hautfarbe? Auch wenn sie kaum Erinnerungen über sich zurückerlangt hatte, seit sie in Konoha lebte, mutmaßte die Dorfleitung, dass sie aus dem alten Blitzreich stammte. Ihr Bauchgefühl sagte ihr auch, dass die Shinobi und der Kage damit Recht hatten. Aber hier kannte sie eigentlich sowieso jeder. Die Bürger sahen sie schräg an, die Kinder zeigten auf die komische dunkelhäutige Frau, die Shinobi hatten immer eine Vorsicht ihr gegenüber, weil sie ein Findelkind war, das keine Erinnerungen besaß. Sie versuchte zwar nett, höflich und zurückhaltend zu sein, aber das schien nicht immer zu klappen Natürlich gab es Leute, die sie vorurteilsfrei behandelten. Denen war sie sehr dankbar, doch wenn wieder andere Reaktionen folgten, igelte die Sakiyurai sich ein und begann zu zweifeln. Sie wusste, dass sie hier nicht hin gehörte, aber versuchte einfach ein normales Leben zu führen. Sie wollte ihrer Vergangenheit nicht chancenlos nachlaufen. Seit sie den Zettel in Tsuki aus ihrem Haar gefunden, gelesen und eine Erinnerung von einem Mann wiedererlangt hatte, hatte dieser sich entgegen seines Versprechen nicht blicken lassen. Sie zweifelte, dass er jemals auftauchen würde. Deswegen blieb sie hier.
Schließlich verstummte die Melodie, Selvaria öffnete ihre Augen und sah auf die Begonie. Die Pflanze wirkte rein und unschuldig. Ähnlich wie sie in diesen hellen, markellosen Farben. Ein bisschen verspielt lächelnd strich Sel sich mitsamt der Blume den Pony hinter das Ohr. Kurz darauf blickte die Blüte aus ihrem Haar an ihrer rechten Schläfe hervor. Damit stand sie auf, bewegte sich auf dem Kiesweg verträumt vorwärts und merkte, wie das lockere Kleid um ihre Waden wehte. Eigentlich war Konoha wunderschön. Viel schöner als diese Stadt im Norden, die man gefühlt nur auf Felsen eines trockenen Berges gebaut hatte. Kein Grün, kein Leben. Ihre Füße trugen sie weiter, ohne auf ihre Umgebung zu achten. Sie kam an einen kleinen Brunnen im asiatischen Stil mit einem Bambusrohr, das sich selbst senkte, wenn zu viel Wasser drin war. Davor ging sie in die Hocke, sah erst in das klare Wasser, dann auf die Beete um das kleine Ereignis herum. Vorsichtig strich sie mit einem Zeigefinger über die Blätter eines Rosenstrauches, was ihr ein kleines Lächeln entlockte. Wurden Blumen vielleicht zu einer neuen Leidenschaft von ihr? Zumindest waren die Farben fesselnd, und es gab von einem der vielen Clans auch einen angesehenen Blumenladen. Dort war sie schon ein paar Mal gewesen. Selvaria blieb so am Wegesrand in der Hocke, wie sie war. Ob sie nun wer anrempelte, von hinten ansprach oder gar versuchte das Bein wegzuziehen, würde sie nicht wirklich registrieren. Dafür waren Tag und Wetter zu schön. Wieder ertönte ein Klang, verwegen und ziellos. "Hmmmhm. Hmhmmhm."
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 6:38 pm

Wie ein weißes Mahlwerk von marmornen Mühlsteinen zerstückelten Ryusais Zähne die Kaschukerne, welche sich der Shinobi genüsslich wieder und wieder in den Mund steckte. Ihr Geschmack hatte den jungen Mann ganz und gar verzaubert und es wirkte als stiege seine Sucht mit jedem weiteren der rundlichen, hellen Kerne an. Seit Ryusai denken konnte hatte er diese Speise geliebt und es verging seitdem selten ein Tag, ohne dass er seiner Leidenschaft, den Verzehr von Keshukernen, nicht nachgekommen war. Gierig leckte der Shinobi sich das Salz von den Lippen. Der Wind schenkte eine angenehme Brise sanfter Kühle zu ihm und unterbrach so die allgegenwärtige Hitze der Nachmittagssonne. Einzelne, dunkelbraune Strähnen ungekämmten, aber durchaus gewaschenen Haares wehten wirr umher, kitzelten auf der Gesichtshaut sowie den Augenlidern. Fast schon mechanisch wischte sich Ryusai die mit Salz verunreinigte freie Hand an der engen, tief dunkelroten Leinenhose ab, die sich kurzen, schwarzen Lederstiefeln verlor und wischte das störende Haar aus dem Antlitz, dass im wahrsten Sinne des Wortes gebrandmarkt war von einer mächtigen roten Narbe, welche sich vom Ansatz der Nase über das linke Auge, bis hin zum Haaransatz erstreckte. Umrahmt wurde der kühle Anblick von einer unsauber angelegten Frisur, wobei sich jene in nicht mehr als einem schiefen, kurzen Zopf manifestierte mit dem Zweck die wilde Haarpracht im Wind zu bändigen - ohne Erfolg, wie Ryusai wieder und wieder genervt feststellen musste.
Die Hand fuhr zurück in eine kleine Tüte, welche reglos in seiner Linken auf Höhe des Bauches ruhte. Unruhig suchten einzelne Finger das Behältnis nach Inhalt ab, fanden aber nichts als einzelne Krümel und zurückgebliebene Salzkristalle. Seufzend reinigte der Shinobi die Hand von neuem und knüllte die Tüte zu einem Klumpen zusammen, welcher in der Mitte seiner geballten Faust verblieb. Man konnte ihm förmlich ansehen, dass seine Aufmerksamkeit nicht in erster Linie auf seinem Essen lag, sondern viel mehr auf etwas menschlicherem. Die hellen, nussbraunen Augen starrten unnachgiebig, allerdings wenig auffällig auf eine Frau. Diese Frau saß auf einer Bank und schien augenscheinlich ebenso wenig einer Beschäftigung nachzugehen wie er selbst. Der Schein jedoch trog. Ryusai beobachtete die frisch ernannte Chunin, die auf ihn mit ihrer dunklen Haut einen sehr fremden Eindruck machte schon etwas länger. Eine Pflanze tanzte in ihrer Hand und der Ausdruck ihres Gesichtes war abwesend, scheinbar in Gedanken.
Schon kurz nach ihrer mehr oder minder freiwilligen Ankunft im Dorf hatte ihr Fund seine Aufmerksamkeit erregt. In seiner Tätigkeit als ANBU hatte er keinerlei Probleme damit gehabt alles Wissen über sie aus erster Hand zu erfahren, doch eben jenes warf aus seiner Sicht spannende Fragen auf. Fragen mit ausreichender Spannung seine Aufmerksamkeit derart zu erregen, dass sich Ryusai selbst ein Bild machen wollte. Amnesien waren ein spannendes und interessantes Thema, welches der Shinobi allerdings nur aus Geschichten und Erzählungen kannte.
Die Frau stand auf. Ihr luftiges, helles Kleid schlug sanfte Wogen im Wind und wippte leicht bei jedem ihrer Schritte. Mit seinem Blick folgte der ANBU seinem "Ziel", ehe ein Ruck durch seinen reglosen Körper ging und dem mechanisch anmutenden Beobachter Leben einhauchte. Sein Weg führte Ryusai über eine kleine Fläche saftigen Grases, welches leise raschelnd unter seinen Stiefeln zu Boden gedrückt wurde. Seine ebenso dunkelrote, mit dezent geschmackvoll angebrachten dunkelgelben Stickereien wurde ebenso vom Wind erfasst und drückte gegen den von drahtigen, austrainierten Muskeln geformten Oberkörper. Im Vorbeigehen ließ der Shinobi die leere Tüte der Keschukerne in einen Mülleimer fallen und beschleunigte seine Schritte ein wenig, ohne jedoch der Hektik zu verfallen. Die Frau stoppte. Ihr kurzer Weg hatte sie zu einem Brunnen geführt, welcher mit asiatischer Anmut zum Verweilen einlug. Details mit denen sich Ryusai leider viel zu wenig auseinandergesetzt hatte in seinem Leben, sie allerdings trotzdem zu schätzen wusste. Unmittelbar hinter ihr blieb der ANBU schließlich ebenso stehen. Sein Schatten fiel seitlich nach hinten und verriet seine Anwesenheit somit nicht. Was es schließlich tat war seine eigene Stimme.
"So, du bist also diese Selvaria von der alle reden?"
Ryusai gab sich wenig Mühe irgendwie freundlich zu klingen und erlag seinem Zynismus voll und ganz. Dennoch hatten seine Worte nichts bedrohliches, sie wirkten lediglich etwas unempathisch. Seine Hände hatte der ANBU mittlerweile in die engen Taschen seiner Hose verfrachtet und sein Gesichtsausdruck verriet, dass er eigentlich nichts verriet und dies vermutlich auch nicht oft tat. Sein obligatorisches, schiefes Grinsen war dort wo es hingehörte und über den hellbraunen Augen war die Stirn in leichte Falten gelegt.
"Ich hoffe du hast nicht vor da drin zu baden, Sonnenscheinchen, als ich noch ein Knirps war haben wir da immer reingepisst und die Knirpse die ich heute kenne haben alle schwache Blasen."
Einige Sekunden hielten seine Züge steinern, doch schließlich wurde das Grinsen breiter und läuterten die Schatten seines Anblicks ein wenig.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 7:19 pm

Gedacht hatte sie sich eigentlich nichts, als sie hierher gekommen war, um ihre Freizeit zu genießen. Na gut, letzteres eben als solches, aber sie hatte keine falschen Absichten oder besondere Ziele gehabt. So wurde sie auch schlagartig in die Realität zurückgeholt, atmete ein, statt zu summen, sah überrascht über die Schulter, nachdem man sie angesprochen hatte, und erblickte einen jungen dunkelhaarigen Kerl, der sie plump ansprach, ob sie die sei, über die sich eh alle die Mäuler zerrissen. Zunächst bemühte die Silberhaarige sich auf die Füße zu kommen. Sie wurde größer und größer und war neben diesem Mann, der auf sie herabsah, plötzlich gar nicht mehr klein. Leicht verzogen sie die Augenbrauen, blinzelte kurz verwirrt und legte dann das Gesicht schief. Es folgte kurz eine Drehung zur Seite zum Brunnen, dessen Ästhetik soeben durch bloße Worte ruiniert worden war. Was hatte dieser Kerl, dass ihm das Mundwerk so gewachsen war? Und was wollte er von ihr? Nur ein weiterer Bürger, der sie mit seinen billige Eindrücken nerven wollte? Vom Brunnen sah sie auf mit skeptischer, aber doch auch etwas weniger selbstbewusster Mimik, wobei sie die Arme unter der großen Oberweite verschränkte. So fungierten sie wenigstens als eine geringfügige Barriere. Also die Arme.
"Warum fragt Ihr denn noch? Es erkennt mich eh so gut wie jeder." Kurzfristig glitt Selvarias Blick über diesen Kerl, weil sie ihm erst jetzt gegenüberstand und ihn gänzlich sah. Die Kleidung ließ eher verlauten, dass es alles andere als ein kleiner Lehrling oder Handwerkssohn war. Sie war disziplinierterer Natur, wenngleich sie keine typische Uniform war, wie man sie hier verschrieben bekam, sobald man als Ninja arbeitete. Auffällig war am Ende allerdings die Lebenserfahrung in seinem Gesicht, die eines der Augen gar kleiner wirken ließ als das andere. Wovon dies wohl stammte? Die Chuunin fühlte sich in der Sekunde nicht an Ekel oder Neugier erinnert, sondern an eine eigene Narbe, die sie ohne Kenntnis des Grundes an ihrer Schulter trug. Sie war durch den hellen Stoff zwar noch verdeckt, aber sie schien sie gerade klar zu spüren. Trotzdem war es eine andere Narbe, nämlich die einer Schnittwaffe. Und nicht eines groben, aggressiven Elementes, wie sie von der Struktur der Haut auf die Ursache schloss.
Mit einem kurzen Augenschlag sah Selvaria den Fremden wieder direkt an, versuchte sich an einer geraden Haltung und beobachtete seine Reaktionen. Dass er sie so überrascht hatte, war nicht gerade einladend. Oder zumindest hatte sie schon einladendere Begrüßungen erlebt als diese hier. "Wenn Ihr irgendwas über mich wissen wollt, dann fragt einen Anbu, ob er für Euch eine Akte über mich freigibt. Die glauben teilweise mehr über mich zu wissen als ich selbst. Ansonsten - wollt Ihr mich belästigen oder was wird das?" Nicht dass sie dachte, dass er es auf nur eine Sache ausgelegt hatte. Geschweige denn irgendwohin stierte. Das fiele ihr auf. Aber wenn man einmal von ihrer Weiblichkeit absah, dann war es auch so belästigend mit solch einer vulgären Sprache konfrontiert zu werden und die Stimmung zerstört zu bekommen. Was bildete er sich ein?
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 8:17 pm

Die silbernen Haare der Frau glänzten im Sonnenschein und verleihte ihrem ohnehin schon sehr üppigen Äußeren noch einen letzten Schliff, den Ryusai innerlich anerkennend honorierte. Für gewöhnlich jedoch gehörte er nicht zu der Sorte Mann, welche sich einfach durch Äußerlichkeiten ablenken ließ. Nicht weil er nicht begehrte, nein, viel mehr weil der Shinobi wusste sich zu beherrschen. Nichtsdestotrotz war Selvaria in der Tat eine Schönheit, die mit ihrem besonderen Teint sicherlich nicht umsonst viel Aufmerksamkeit erregte. Der ANBU war sehr geschult darin Menschen zu lesen und dabei sich selbst möglichst im Hintergrund zu halten. Offensichtlich war Silvaria nicht sonderlich erpicht darauf eine Konversation zu führen, da sie anscheinend schon genau zu wissen schien was folgen würde. Das konnte Ryusai mehr als nur gut nachvollziehen in ihrer Situation, denn ihre Abneigung war begründet. Auch er kannte die Situation von anderen eine gesonderte Behandlung zu erfahren, die an sich der der Fremden nicht unähnlich war.
Silvarias Worte waren ohne jegliche Scheu und zeugten von der Unzufriedenheit ihrer Situation. Ryusai ließ sich davon jedoch nicht im geringsten abschrecken. Er grinste nur weiter und ließ ein wenig Zeit verstreichen, in welcher er einfach nur ihren Blick erwiderte. Dabei achtete der ANBU auf jede Einzelheit ihres Auftretens. Ihre Augen waren gelb, die Züge sanft und die Haut rein... abgesehen von ihrem eigenen Teint, der Ryusai jedoch überhaupt nicht störte.
"Nun, unglücklicherweise sind die ANBU nicht für ihre Redseligkeit bekannt, Sonnenscheinchen.", feixte er schließlich ungeniert und lachte in sich hinein, "Und überhaupt versuche ich mir lieber selbst ein Bild zu machen, als mich mit irgendwelchen Akten rumzuschlagen..."
Ryusai schnalzte genüsslich mit der Zunge und hob eine Hand aus der Tasche um eine neuerlich verrückte Haarsträhne aus seinem Gesicht zu wischen. Kurz huschte sein Blick zur Seite und grinste ein kleines Kind an, welches an der Hand seiner Mutter die beiden passierte und mit einem fragend interessierten Blick belegte. Als sich der Shinobi dem Kind zuwandte und so seine Narbe preisgab erschreckte es sich. Belustigt zwinkerte er auch noch mit dem verletzten Auge und brachte das Kind dazu den Blick schließlich vollkommen verwirrt abzuwenden.
"Aber hey! Ich kann trotzdem lesen!", setzte Ryusai wieder an als er seine Aufmerksamkeit seiner Gesprächspartnerin zuwendete und verfiel dabei in einen scherzhaft ironischen Tonfall, "Nicht dass du denkst ich wäre irgendein daher gelaufener Vollidiot, obwohl letzteres vielleicht zutrifft... Dahergelaufen dagegen bin ich jedenfalls nicht"
Es machte dem ANBU Spaß um den heißen Brei herumzureden, denn so erfuhr man am ehesten mit was für einer Persönlichkeit man es zu tun hatte und das galt es in erster Linie herauszufinden. Erst dann würde er sich ein Bild darüber machen können, ob es Sinn machte sich weiter mit Selvaria zu beschäftigen.
"Nun ja, da ich deinen Namen ja schon kenne, Herzchen, ist es nur fair wenn ich dir auch meinen verrate. Vielleicht", Ryusai beugte sich ein wenig geheimnistuerischer nach vorn und wippte vielsagend mit den Augenbrauen, "Vielleicht komm ich dann ja besser an. Ryusai nennt man mich und nur die Ruhe: Nein, ich bin kein dorfbekannter Schürzenjäger und Herzensbrecher."
Der ANBU kämpfte krampfhaft mit dem Verlangen einfach in Gelächter zu verfallen, da ihn diese gesamte Situation sehr belustigte. Man konnte erkennen, dass er wenig ernst nahm oder zumindest augenscheinlich völlig locker an Dinge heranging. Doch Zynismus kam nicht bei jedem an, wie Ryusai in seinem Leben schon sehr oft bemerken musste. Ohne Scham allerdings kümmerte das nicht viel.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 9:07 pm

Schon nach der erneuten Benennung von ihr als Sonnenscheinchen lehnte die innere Selvaria vor, fasste sich ausladend an die Stirn, zog die Stirn kraus und hatte einen Blick à la What the hell is wrong with you? drauf. Das Verhalten dieses Kerls war wohl mehr als maßlos. Nicht zügellos auf eine Art, sondern selbstgefällig schamlos. Sie hatte ja bisher Jugendliche erlebt, die verwirrt fragen, woher sie stammte, Männer, die sie angafften, weil sie die Exotik ihrer Heimat ausstrahlte, Frauen, die sie eifersüchtig ausgrenzten und Shinobis, die ihr misstrauten, aber aus diesem Exemplar wurde die Silberhaarige nicht schlau. Beiläufig registrierte sie, wie der Mann ein Kind verschreckte, das bis dato wahrscheinlich einen ebenso schönen Tag gehabt hatte. Sein Verhalten stützte zumindest die in den Raum geworfene These eines Vollidioten. Was war ihm denn widerfahren, dass er so unfreundlich war und zudem so gehässig? Keine Hemmschwelle vor Zivilisten oder Kindern. Der Kleine erweckte schon etwas Mitleid in dem Herzen der Chuunin.
Dann folgte ein Herzchen und die Sache mit den Namen. Der Dunkelhaarige beugte sich vor, machte eine Mimik, die auf Selvaria in erster Linie anzüglich falsch wirkte und bewegte sie so dazu zurückzuweichen und sich selbst nicht mit verschränkten Armen zu schützen, sondern sich abwehrend an den Ellbogen des jeweils anderen Armes zu umfassen, sodass sie sich selbst etwas krümmte. War das Ekel, Furcht oder etwas anderes? Sie hob erst den getrübten Blick, als er sich als Ryusai identifizierte und mit seiner Show abgeschlossen zu haben schien. Wenn das eine von Konohas Schattenseiten war, dann war es keine besonders leicht zu ertragen. Zumindest nicht für die Frau, wie sie aktuell zerrissen und von schwammiger Gegenwart gequält war. Mit einem tiefen Einatmen stellte Selvaria sich wieder aufrechter hin, damit sie größer und nicht so zusammengesunken wirkte. Dabei löste sie die Verklammerung ihrer Arme und zog den weißen Hut von ihrem Kopf. Die Begonie über ihrem Ohr fiel aus ihrem Pony, daraufhin zu Boden, was sie allerdings nicht beachtete. Die langen Strähnen waren nun dem Wind ausgesetzt und so lang, dass sie bis über ihren Hintern führten. Wenn sie ihrem Ich in der Vergangenheit eins verdankte, dann waren es mangelnde Frisörbesuche. Mit einer immer noch misstrauischen Miene hielt Sel den Hut in der linken Hand, die sie hinunter hängen ließ, wobei sie die rechte an die Hüfte legte. "Ich glaube eher, dass es Euch egal ist, was andere denken. Wirklich positiv in diesem Moment dennoch nicht." Das war schon auf das Verhalten und die Metapher mit dem Idioten zurückzuführen. "Und was wollt Ihr, Ryusai? Erwartet Ihr ein bestimmtes Bild von mir? Ich denke nicht, dass Ihr nicht voreingenommen seid. Das wäre ja höchst verblüffend." Ein Tupfer Ironie, der an die alte Sel erinnerte. Diese drehte sich etwas schräg von Ryusai weg, machte zwei Schritte auf einen Stein beim Brunnen zu und stellte den Fuß darauf, während das Bein gewinkelt war. Unverblümt zog die einstige Kumo-Kunoichi ihr Kleid an dem Bein nach oben, bis mehr als die Hälfte des Oberschenkels zu sehen war. Daran befand sich ein typischer Ninja-Halfter, aus dem sie eine Schriftrolle holte. Mit wenigen Fingerzeichen, ein bisschen Chakra und Greifen nach vorne war soeben der Sonnenhut in einer Rolle verschwunden, die dann auch wieder am Bein unterhalb des Kleides verschwand. Die 33-Jährige stellte sich nun frei von anderen Accessoires wieder zu ihrem Gast und versuchte sich um eine sichere Fassade. "Ein besseres Bild, je mehr Ihr seht? Oder geht's um Vermutungen, die Ihr mir gegenüber hegt?"
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 9:36 pm

Dass Ryusai Unbehagen bei seinem Gegenüber auslöste nahm er gelassen zur Kenntnis. Zu früheren Zeiten, als er seine Aggressivität nicht unter Kontrolle hatte gab es viele Situationen mit ähnlichem Beigeschmack, sodass sich der Shinobi hier nicht auf Neuland bewegte. Selvaria machte jedoch nach anfänglichen harten Seiten die sie aufzeigte einen Rückzieher, mit dem er nicht so schnell gerechnet hatte. Wenngleich das Wort "Rückzieher" womöglich nicht ganz passte. Es war viel mehr eine Unsicherheit, ein kleines Hadern mit der Situation, was Aufschluss darüber gab, dass die dunkelhäutige Schönheit mit etwas Neuem konfrontiert war. Dies jedoch wollte Ryusai nicht überbewerten, denn nach einer Amnesie ist vieles, wenn nicht alles Neuland. Allerdings dauerte ihr Rückzug nicht lange an, sie wurde gefasster, sicherer und resolut. Der ANBU schätzte das, denn das würde die ganze Angelegenheit sicherlich nicht langweilig werden lassen.
Auf ihre Antwort hin schnalzte Ryusai wieder zynisch mit der Zunge.
"Nun ja, Sonnenscheinchen, was mich kümmert und was nicht ist so eine Sache...", er lachte einmal kurz und ungezwungen auf, "Wenn ich das alles wüsste wäre ich in meinem Leben vielleicht glücklicher! Was dich als Person angeht, habe ich eigentlich keine Ahnung was ich von dir eigentlich will. Aber Frauen, die verlorene Charakterstärke wieder finden haben Charme, findest du nicht?"
Selvaria zog sich den Hut vom Kopf und entblößte ihre vollständige Haarpracht, welche Ryusai mit einem gebührenden Kopfnicken honorierte. Diese war in der Tat sehr eigentümlich, doch der ANBU fand Gefallen an dem Anblick. Er bückte sich und hob die gefallene Begonie vom Boden auf. Noch in der Hocke verfolgte er ihre Bewegungen, wanderte mit seinen Augen das freigelegte Bein nach oben bis zu einem Halfter, aus dem Selvaria schließlich eine Schriftrolle zog.
"Ich schätze ich bin von mir selber überrascht wie ich bei Frauen ankomme...", witzelte der Shinobi, "Aber das mit dem ganz ausziehen verschieben wir auf später bitte."
Der Hut verschwand in der Schriftrolle, welche sie darauf hin wieder in dem Halfter verschwinden ließ. Das Kleid fiel wieder nach unten und Ryusai grinste schief.
"Auch gut, dann steht dir dein Blümchen auch viel besser, Schätzchen."
Er erhob sich aus der Hocke, woraufhin seine Knie geräuschvoll knackten und reichte Selvaria das verlorene Kleinod von einer Begonie.
"Jedenfalls kann ich dich beruhigen. Ich bin hier um mir eine Meinung zu machen, nicht um dir zu sagen was du ohnehin schon weißt und was ich davon halte. Voreingenommenheit ist etwas für verkappte Deppen, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Was ich bisher gesehen habe", kurz fiel sein Blick ihren Körper hinab und wieder hinauf, "ist auf jeden Fall ne tolle Sache. Falls du noch mehr von diesen schicken Schriftrollen hast, kannst du mir auch gerne noch mehr zeigen! Mir gefällt die Art zu denken!"
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 10:11 pm

Frauen mit verlorener Charakterstärke? Meinte der Typ gerade Sels Facette sich vor solchen Typen zurückzuziehen, denen sie misstraute, weil sie sich eigensinnig und unfreundlich benahmen? Oder diese halbwegs gefasste, sich selbst schützende Fassade? Irgendwo meldete sich eine Art vertrauter Instinkt, dass das eine Ebene war, die noch original an ihr war. Auch ohne Erinnerungen. Kurzzeitig musste Selvaria zu Boden blicken, weil die wenigen Flashbacks aufkeimten, die sie hatte sammeln können. Sie hatte einen Mann, der nach ihr suchte, sie hatte Frauen und Männer mit ihrem Primärelement gefoltert, sie besaß ein hinterlistiges Kuchiyose, dessen Fähigkeiten sie noch nicht ganz wiedererkannt hatte. Das war auch etwas, was sie ihren jetzigen Vorgesetzten verschwiegen hatte. Zumindest ihre Vorahnungen. Wenn das die Art von Charakterstärke war, die sie einst besessen hatte, wollte sie vielleicht lieber so bleiben wie sie war. Ihr Instinkt, das Letzte, was ihr geblieben war, tickste sie in diesem Moment an und verriet ihr, dass es richtig war. Sie war nie ein guter Mensch gewesen, wie alle es von ihr glaubten.
Sie hob den Blick wieder, ähnlich zerstreut. Seine Worte klangen eher wie Hohn, als dass er wirklich irgendwas als Freude empfinden würde. Rot wurde Sel zwar nicht, aber wirklich witzig fand sie den Spruch auch nicht. So sah sie weiter trüb drein, nahm zwar die Begonie entgegen, aber hatte nun das Gefühl, dass die Blüten innerhalb der nächsten fünf Sekunden verfaulen und abfallen würden. So ließ sie die Hand mit der Begonie sinken, statt sie wieder in ihr Haar zu stecken, dass ohne den Hut nun eh keinen Halt mehr haben würde. Nach einem weiteren Blick auf Ryusai drehte Selvaria sich weg, und setzte an weiterzugehen. Sie ging einfach mal davon aus, dass der Typ ihr folgen würde, wenn er sich ein Bild machen würde, weswegen sie nun das Wort ergriff. Auch, damit sie nicht mehr in sein gehässiges Grinsen schauen musste. Hoffentlich nutzte er diese eitle Gelegenheit nun nicht aus, um sie ausgiebig von hinten zu betrachten. War schon schlimm genug, dass es was besonderes zu sein schien, dass eine Kunoichi ihre Ausrüstung geringfügig auch in der Freizeit dabei hatte, nur eben unterhalb der Kleider. Beine waren Beine. Hier wohl aber auch ein Grund, um Augen leuchten zu lassen. Das kleine Kompliment ließ Selvaria sacken. "Interessant, dass ein Shinobi sich ein eigenes Bild von einem entlaufenden Reh machen will, das nun in seinem Habitat lebt. Aber immerhin eine positive Eigenschaft unabhängig von anderen nachzuforschen." Ihr Gang war recht entspannt, seit sie den Blick von ihm abgewendet hatte. Die 33-Jährige setzte galant ein Bein vor das andere, merkte wie ihre Haare sich auf ihrer Rückseite bewegten und strebte den Ausgang vom Park an, der allerdings noch einige Gesprächsminuten weiter hinten lag. "Menschen sind immer am ehrlichsten, wenn sie unter Zwang geraten oder? Vielleicht weiß ich unter Zwang ja einige Dinge, die ich euch Konoha-Nin zuvor verschwiegen habe." Selvaria ahnte, dass sie mit dem Feuer spielte. Konohas Feuer. Wenn sie solche Andeutungen machte, konnte sie sich noch verdächtiger machen als ohnehin schon. Aber ihr war klar, dass sie nicht in dieses Dorf gehörte wie eine normale Bürgerin. "Seht mich wehrlos vor Euch mit unbegrenztem Fähigkeitenrepertoire. Erfreut Ihr Euch Eurer Macht, bis ich vielleicht falsche Wahrheiten sage, damit Ihr aufhört? Oder ... fragt Ihr mich einfach?" Dabei sah sie über ihre Schulter zu ihm. Theoretisch konnte er machen, was er wollte. Zu überwältigen war sie ohne Erinnerungen eh leichter als mit. Aber eventuell besaß er zu seiner Meinungsbildung wenigstens Anstand und bildete sich nicht so viel auf seinen Shinobi-Grad ein. Welchen er auch immer hatte. Die Anbus, denen Selvaria zu ihren Befragungen begegnet war, hatten nämlich durchaus eher Drohungen als Fragen parat gehabt.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 11:04 pm

Wortlos nahm Selvaria die Blume entgegen und schenkte ihr nur wenig Beachtung. Sehr gegensätzlich zu den Erfahrungen, die Ryusai während seiner Beobachtung gemacht hatte. Dort schien die Frau von Blumen recht angetan und überhaupt entspannter zu sein. Irgendetwas schien sie also zu bedrücken und der ANBU wollte herausfinden was das war. Immerhin gab es bei ihrer Anwesenheit auch ein gewisses Risiko für das Dorf, dass bisher noch nicht abschätzbar war. Nichtsdestotrotz war das für Ryusai kein Verhör, denn das würde mit Sicherheit anders verlaufen. Er war aus persönlichem Interesse gekommen und selbst wenn die Pflicht eines ANBU sicherlich keine wirklichen Grenzen besaß, so ging es ihm hier um die Konversation mit einer Person, die mit den unmittelbaren Folgen einer Amnesie zu kämpfen hatte.
Selvaria antwortete nicht, starrte stattdessen für kurze Zeit zu Boden, nur um dann den Blick wieder zu heben und sich urplötzlich in Bewegung zu setzen. Ryusai folgte ihr sofort und konzentrierte sich auf das Wesentliche: den Grund seines Kommens. Sehr genau lauschte er ihren Worten und freute sich, dass sie sich nicht dagegen entschied die Konversation weiterzuführen.
"Menschen sind grundsätzlich nie ehrlich, Herzchen. Ob Zwang oder nicht, das is' scheißegal. Du kannst mir aber trotzdem glauben, dass ich dir nicht deinen hübschen Hintern versohlen werde, nur weil mir nicht gefällt was du sagst..."
Ihre Worte stimmten den ANBU etwas nachdenklich, doch das ließ er sich nicht anmerken. Der Verdacht regte sich natürlich in ihm, wie er sich schon bei seinen Kollegen breit gemacht hatte. War es eine neue Art der Infiltration? War das alles nur ein perfektes Schauspiel? All diese Dinge konnte man sich selbstverständlich fragen und man wäre auch unvorsichtig, täte man dies nicht, doch Neutralität war ein wichtiger Zug, der Ryusai durchaus lag und so spielte er ihn aus.
"Ich bin wie gesagt aus eigenem Interesse hier und nicht weil ich mich über dich lustig machen will. Erzähl mir doch einfach mal die Geschichte mit eigenen Worten. Kurz und knapp. An was kannst du dich erinnern und was ist passiert?"
Entspannt trottete der Shinobi neben Selvaria her und behielt sie genau im Blick während er sprach. Er war auf ihre Antwort gespannt und ordnete nebenbei all das Wissen was ihm aus den unzähligen verschiedenen Quellen des Dorfes zusammengetragen wurde.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeSo Jun 08, 2014 11:50 pm

Bei dem Satz, der über ihr Hinterteil fiel, schloss Selvaria nur die Augen und verdrehte sie unter den Lidern. Wenn sie recht überlegte, dann konnte sie sich vorstellen, dass sie so etwas schon eher bei anderen gemacht hatte. Sogar mit mehr als nur der Hand. Was hatte sie in dieser Erinnerung dazu veranlasst eine Gruppe von Menschen mit Blitzpeitschen zu quälen? Die, die hier so unschuldig gekleidet lief und Blumen für so rein und großartig erachtete, wenn sie ungestört war? Sie war schon froh, dass sie trotz dieser verstörenden Erfahrung immer noch Raiton nutzte ohne dabei perplex zu werden. Es war für ihre Jutsus nötig, die ihr Repertoire füllten. Da waren emotionale Blockaden unnötig.
Dann hörte Selvaria Ryusai allerdings weiter zu, richtete den Blick aber nicht auf ihn, sondern auf den Weg und das vielleicht zweihundert Meter entfernte Ziel. Seichte Schritte trugen sie dorthin, aber auch ein fehlender Sichtkontakt, der sie wenigstens entspannte. Was sollte sie ihm denn erzählen? Einfach, was die Anbus wussten? Wenn er einer war, wozu brauchte er das eigene Bild? Die Absichten waren schleierhaft, was sie so sehr beunruhigte, wie ihn die bloße Anwesenheit einer Fremden in Konoha. Eventuell etwas beichten? Oder Märchen erfinden? Gut, wenn er Dinge wüsste, würde er erst einmal prüfen. Also musste sie wenigstens die Aussagen gegenüber den Anbus von vor zwei Monaten wiederholen können.
Nach einem kurzen Durchatmen lockerte Sel die Arme, sodass sie eine etwas selbstbewusstere Gangart hatte. Das hier sollte zwar kein Spaziergang werden, aber auch nicht aussehen als würde sie von wem verfolgt werden. "Vor etwas mehr als einem halben Jahr bin ich in einem Lazarett nahe Tsukigakure aufgegriffen und ärztlich behandelt worden. Das war während irgendeines Aufstandes. Ich war tödlich verwundet und wurde trotz meiner fehlenden Dorfzugehörigkeit gerettet. Im Krankenhaus wurde ich weiterbehandelt, aber mir fehlten alle Erinnerungen. Ich misstraute dem ganzen Volk dort, weil ich-" Kurz hielt Selvaria inne, ohne dass es allzu auffällig war. Den Zettel von damals, wo sie ihre erste Erinnerung zurückerlangt hatte, hatte sie nie erwähnt. Das würde sie auch jetzt nicht. Wer auch immer M war, der den Brief signiert hatte, wollte, dass niemand von ihm erfuhr. "Sie hatte selbst unglaublich viele Aufständische getötet. Und mich unter dem Namen einer eigenes verstorbenen Dorfkunoichi im Krankenhaus untergeschmuggelt. Das stank zum Himmel. Also bin ich geflohen wie es mir noch in der Aufruhr der Stadt möglich war." Nach weiteren Metern beobachtete Selvaria nun die Umgebung, während sie ihre vergangenen Erfahrungen sammelte. Was war noch geschehen? "Ich traf unterschiedliche Menschen, die keinem Dorf angehörten und hangelte mich von Ort zu Ort. Manchmal ein Motel, manchmal eine gnädige alte Frau, die mich aufnahm. Zugleich wurde ich mehrere Male überfallen. Teilweise von richtigen Verbrechern, die mich fast erneut umbrachten, was mich an meine Grenzen trieb. Allerdings traf ich dann auf ein Mädchen hier aus dem Dorf. Sie erzählte mir vieles über Konoha. Es erschien mir als letzte Chance nicht täglich von Geiern begleitet dem Tod zu entkommen. Ich habe es bis hierhin geschafft. Es kamen Befragungen, Reaktionstest und einige andere Dinge - bis sie mich als Chuunin akzeptierten." Das war vielleicht nicht die kurze Version, aber besser konnte Selvaria diese acht Monate nicht zusammenfassen, in denen sie so viel Angst hatte. Für einen Moment wurde sie ruhiger und murmelte. "Seitdem habe ich hier so etwas wie meine Ruhe."
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Park von Konohagakure - Seite 2 Icon_minitimeMo Jun 09, 2014 11:18 am

Nach dem man nun mit dem Vorgeplänkel geendet hatte, begann für Ryusai erst das richtige Gespräch, dessen Inhalt seine Neugierde stillen würde oder eben nur noch mehr Fragen aufwarf. Er war jedenfalls gespannt und hörte schweigend zu, ohne Selvaria dabei aus den Augen zu lassen. In der Tat musste er eingestehen, dass er den Großteil ihrer Erzählung bereits kannte, denn immerhin war sie ihm genauso von anderen vorgetragen worden. Nichtsdestoweniger gab es eine Stelle, welche ihn zum stocken brachte. Der ANBU ließ sich seine Verwunderung allerdings nicht anmerken, als Selvaria kurz stockte und eben nicht weiter ausführte, warum sie nun eigentlich den Leuten aus Tsukigakure kein Vertrauen schenkte. Ryusai unterbrach sie nicht, lauschte stattdessen einfach weiter. Als sie dann schließlich geendet hatte nickte er langsam und schwieg für einige Sekunden. Der Shinobi richtete seinen Blick auf das Eingangstor, welches das Ende des Parks markierte und vor welchem sie nun unmittelbar standen.
"Hört sich jedenfalls nach ner wilden Zeit an, Herzchen", sagte Ryusai und hielt schließlich vor dem Ausgang inne, "Aber jetzt wo du deine Ruhe gefunden hast, hier Chuunin bist, was hast du noch so vor? Ich meine muss sich ziemlich beschissen anfühlen einfach nicht zu wissen wer man eigentlich selber ist, oder nicht? Will man das dann nicht herausfinden?"
Der ANBU lachte einmal tonlos auf und fuhr sich einmal über das Kinn, während er den Blick wieder auf Silvaria richtete.
"Als Ninja scheinst du ja jedenfalls noch zu taugen, wie mir scheint, sonst hätten die die weisen und obersten unseres schönen Dorfes nicht zum Chuunin gemacht..."
Wie Ryusai über sein eigenes Dorf sprach war vielleicht sogar erschreckend. Erschreckend in der Hinsicht vielleicht, dass wenn man darüber reflektierte welche Stellung er eigentlich in ihm hatte, vielleicht eine andere Einstellung erwartete. Doch Selvaria wusste das nicht und trotzdem war die Abfälligkeit in seiner Stimme vielleicht nicht das was man erwartet hatte.
"Kam das Wissen um die Kunst der Shinobi erst wieder mit der Zeit oder wusstest du noch darüber Bescheid trotz deiner Amnesie?"
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